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    <updated>2026-06-13T09:47:58+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Rauchen aufhören: Die besten Tipps von Ex-Rauchern sowie Phasen und Vorteile ...</title>
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                  „Nur noch eine Zigarette, dann werde ich mit dem Rauchen aufhören!“  So oder so ähnlich klingen viele Raucher, die sich vorgenommen haben,  mit dem Rauchen aufzuhören.  Doch nicht alle schaffen es auf Anhieb, rauchfrei zu werden und einen endgültigen Rauchstopp einzulegen. Kein Wunder, schließlich handelt es sich beim Rauchen sowohl um eine  feste Gewohnheit  als auch um eine  echte Sucht:  die Sucht nach der Droge Nikotin. Auch wenn beim Rauchstopp aufgrund der Nikotinsucht  Entzugserscheinungen  drohen, lohnt es sich allemal, das Rauchen aufzugeben und Nichtraucher zu werden. Warum? Dafür gibt es gleich viele Gründe, die im Groben vielen Rauchern bekannt sind. Nur das  Wie? – daran scheitert es meist.  Um Ihnen den Rauchstopp zu erleichtern, haben wir  effektive Tipps von ehemaligen Rauchern  aufgelistet. 
 
   Was brauchen Sie, um Nichtraucher zu werden?   
   Die besten Tipps und Hilfestellungen, um mit dem Rauchen aufzuhören   
   Hilfsmittel zur Raucherentwöhnung aus der Apotheke im Überblick   
   Kann man mit E-Zigaretten aufhören zu rauchen?   
   Warum Sie aufhören sollten zu rauchen   
   Was passiert im Körper, wenn man aufhört zu rauchen?   
 
   Was brauchen Sie, um Nichtraucher zu werden? 
  Grundvoraussetzung  zur Raucherentwöhnung ist der  feste Entschluss , das Rauchen auch wirklich für immer aufgeben zu wollen. Möchte ein Teil in Ihnen partout nicht aufhören, werden Sie vermutlich rückfällig werden. Um Ihnen den Rauchstopp zu erleichtern, sollten Sie sich bewusst machen, warum Sie mit dem Rauchen aufhören wollen und  welche Vorteile  Ihnen winken. Rufen Sie sich immer wieder all die  positiven Auswirkungen  hervor, die Sie erwarten, wenn Sie es schaffen, rauchfrei zu bleiben. Ganz gleich, welche Gründe für Sie auch immer ausschlaggebend sein mögen: Sobald Sie Ihr  persönliches „Warum“  erkannt und definiert haben, wird es Sie in den bevorstehenden Wochen mit etwaigen Entzugserscheinungen dauerhaft  motivieren und bestärken . Denken Sie daran: Auch Sie können sich, wie viele andere Menschen vor Ihnen, von der Nikotinsucht befreien und sich auf ein Leben als Nichtraucher freuen, das Sie mit zahlreichen schönen Momenten belohnen wird! Egal, wie schwer das Aufhören sein mag – es haben schon Menschen vor Ihnen geschafft, die genauso oder vielleicht sogar stärker abhängig waren. Vertrauen Sie also darauf, dass auch Sie es schaffen können! 
   Die besten Tipps und Hilfestellungen, um mit dem Rauchen aufzuhören 
   
  Motivation:  Die Motivation ist entscheidend: Finden Sie Ihr persönliches „Warum“ und fixieren Sie es gegebenenfalls  schriftlich , damit Sie es sich während der Raucherentwöhnung jederzeit in Erinnerung rufen können. Neben dem Aufschreiben können Sie sich Ihre Gründe auch  immer wieder laut sagen  und sich bei Bedarf  dabei im Spiegel anschauen . Dies mag im ersten Moment befremdlich wirken, doch indem Sie Ihre Gründe laut aussprechen und sich dabei selbst im Spiegel ansehen, verstärken Sie die Wirkung Ihrer Worte. Sie nehmen Ihre Motivation bewusster wahr, sprechen sich selbst direkt an und erhöhen so die Verbindlichkeit gegenüber Ihrem Ziel. Dieser bewusste Moment kann Ihre  Entschlossenheit stärken  und Ihnen in schwierigen Situationen  zusätzliche mentale Kraft geben . 
  Selbstkontrolle:  Üben Sie sich in Selbstkontrolle!  Verzichten Sie auf die berühmte „letzte Zigarette“  und machen Sie sich bewusst, dass jede weitere Zigarette nur einen Aufschub Ihres Vorhabens bedeutet und Sie von Ihrem Ziel, Nichtraucher zu werden, entfernt. Wenn Sie jedoch aus  ritualisierten Gewohnheiten  heraus nicht auf die  „letzte Zigarette“  verzichten möchten, empfiehlt es sich, diese bewusst am Abend – einige Zeit vor dem Zubettgehen – zu rauchen. So können Sie am nächsten Morgen direkt mit Ihrem ersten  rauchfreien Tag starten  und setzen einen klaren, symbolischen Schnitt. Nutzen Sie den restlichen Abend, um Ihr  Umfeld vorzubereiten : Entfernen Sie Aschenbecher, Feuerzeuge und verbliebene Zigaretten aus Ihrer Wohnung. Manche ehemalige Raucher berichten zwar, dass es ihnen geholfen hat, Zigaretten bewusst im Haus zu behalten, weil allein die Möglichkeit zu rauchen, ihnen ein Gefühl von Kontrolle gegeben hat. Für die meisten bedeutet das jedoch eine  zusätzliche und unnötige Versuchung , der sie widerstehen müssen. Erleichtern Sie sich den Start, indem Sie  potenzielle Trigger aus Ihrem Sichtfeld entfernen  und gar nicht erst in Versuchung geraten. 
  Belohnung:  Planen Sie eine tolle Belohnung für die Zeit ein, wenn Sie es geschafft haben, rauchfrei zu bleiben und sich mit Stolz als Nichtraucher bezeichnen können. Erfüllen Sie sich einen lang gehegten Wunsch, buchen Sie Ihren nächsten Urlaub oder gönnen Sie sich eine unvergessliche Auszeit mit Ihren Lieben! Es gibt  Apps , die Ihnen anzeigen, wie viel Geld Sie bereits gespart haben. In einigen dieser Apps können Sie auch  gewisse Ziele für ein Budget einstellen  – etwa eine Reise nach Paris mit einem Zielbetrag von 500€. Sobald Sie die 500€ durch den Verzicht auf Zigaretten erreicht haben, erhalten Sie eine Erinnerung. Es lohnt sich gerade in den ersten Wochen  mit kleinen Beträgen anzufangen, damit Sie schnell eine Belohnung erfahren und motiviert bleiben . Wie wäre es etwa mit einem Kinobesuch oder Essen gehen mit Ihrem Partner oder einem guten Freund? 
  Unterstützung: Informieren Sie Ihre Familie, Freunde, Bekannte und Kollegen  über Ihren Entschluss, mit dem Rauchen aufzuhören, und bitten Sie diese um Unterstützung. Vor allem dann, wenn Sie Raucher in Ihrem direkten Umfeld haben, besteht ansonsten das Risiko, dass Ihnen immer wieder eine Zigarette angeboten wird und Sie ständig in Versuchung geraten, wodurch die Motivation sinkt. Einige Leute verzichten darauf, es Ihren Freunden und Familie zu erzählen. Zu groß ist die Sorge, man könne rückfällig werden und jemand sei dann enttäuscht. Natürlich müssen Sie Ihr Vorhaben nicht mit anderen teilen – wenn Sie aber direkt mit der Einstellung herangehen, Sie könnten wieder anfangen, haben Sie häufig nicht allzu hohe Erfolgschancen. Vielleicht sollten Sie es Ihren Liebsten vielleicht auch gerade deshalb erzählen, um den  Druck auf Sie zu erhöhen  und  zusätzlich einen Ansporn  zu erhalten, weiter rauchfrei zu bleiben. 
  Gleichgesinnte:  Suchen Sie sich nach Möglichkeit  andere Raucher , die mit dem Rauchen aufhören wollen, und  schließen Sie sich zusammen . Gemeinsam gelingt der Rauchstopp gleich noch viel leichter, da Sie sich gegenseitig motivieren und zum Durchhalten anspornen können. Sobald Sie allerdings merken, dass andere Personen, die versuchen aufzuhören, Sie  triggern , sollten Sie möglichst den  Kontakt während der Entwöhnungsphase einschränken . 
  Entspannung:  Planen Sie während der Entwöhnungsphase genug  Zeit für Entspannung und Ruhe  ein. Machen Sie  Entspannungsübungen ,  meditieren  Sie oder befolgen Sie andere Tipps, um sich zu entspannen, mögliche  Entzugserscheinungen  auszuhalten und sich auf andere Gedanken zu bringen. 
  Ablenkung:  Gerade in den ersten Tagen der Raucherentwöhnung ist es hilfreich, den  Tagesablauf bewusst zu planen . Ungeplante Pausen oder Momente der Leerlaufzeit werden häufig automatisch mit einer Zigarette verknüpft. Eine  klare Struktur  hilft Ihnen dabei, solche Gewohnheitsmuster zu durchbrechen und Alternativen fest in Ihren Alltag zu integrieren. Ob durch  Sport , ein anderes  Hobby  oder  Gesellschaft  – in den ersten Tagen ist es wichtig, sich im Notfall abzulenken und seine Zeit sinnvoll zu nutzen. Üben Sie Ihr Lieblingshobby aus, gehen Sie zum Sport oder treffen Sie sich mit Ihren Freunden, anstatt über das Rauchen nachzudenken und dem Verlangen nach einer Zigarette nachzugeben. Vielleicht legen Sie Ihren ersten rauchfreien Tag sogar an den Beginn einer aufregenden Reise in einen für Sie bisher unbekannten Teil der Welt? Zum einen wären Sie durch die vielen neuen Eindrücke, die Sie täglich unterwegs erwarten, hervorragend abgelenkt. Zum anderen kommen die typischen Alltagssituationen, in den Sie üblicherweise zur Zigarette greifen, gar nicht erst auf. 
  Neue Gewohnheiten:  Etablieren Sie neue Gewohnheiten! Wenn Sie beispielsweise regelmäßig nach dem Essen geraucht haben, können Sie sich mit  Zähneputzen , einem frischen  Kaffee , einem Glas  Wasser  oder  Kaugummikauen  behelfen. Auch ein  Spaziergang an der frischen Luft  ist eine gute Alternative zum Rauchen nach dem Essen. Wichtig ist, dass Sie keine Leerlaufzeit haben. 
  Raucher meiden:  Sofern möglich, sollten Sie während der Entzugsphase  Raucher und alle Orte, an denen geraucht wird, meiden , um sich nicht unnötig in Versuchung zu bringen. Ihre Freunde oder Familienmitglieder, die rauchen, werden dafür sicherlich Verständnis haben. 
  Mentale Stärke:  Was Spitzensportler für einen erfolgreichen Wettbewerb durchführen, kann sich auch auf dem Weg zum Nichtraucher als hilfreich erweisen:  mentales Training  bzw. mentale Stärke. Stellen Sie sich schon vor der Entwöhnung auf mögliche verlockende Situationen ein, machen Sie sich bewusst, dass Symptome von Entzugserscheinungen auftreten können, und bereiten Sie sich mental auf die Rauchstopp-Phasen vor. 
  Alternative Methoden zur Rauchentwöhnung:  Manche ehemalige Raucher berichten von positiven Erfahrungen mit alternativen Verfahren, wie  Akupunktur  oder  Hypnose . Wenn Sie solche Ansätze offen gegenüberstehen, empfiehlt es sich, einen qualifizierten Arzt oder Therapeuten in Ihrer Nähe aufzusuchen. 
  SOS-Tipps, wenn Sie gerade ein sehr starkes Verlangen spüren zu rauchen:  Das starke Verlangen nach einer Zigarette hält meist nur wenige Minuten an. Mit gezielten Maßnahmen können Sie die Phasen gut überbrücken: 
 
 Waschen Sie Ihr Gesicht mit  eiskaltem Wasser  
 Bewegen Sie sich – zum Beispiel durch  Joggen oder kurze Sprints  
 Beißen Sie in eine  Scheibe Zitrone  
 Nutzen Sie  Atemübungen  oder  meditieren  Sie, um zur Ruhe zu kommen und Ihre Gedanken weg vom Rauchen zu lenken 
 
   Hilfsmittel zur Raucherentwöhnung aus der Apotheke im Überblick 
 Für viele Betroffene ist nicht in erster Linie die körperliche Abhängigkeit die größte Herausforderung, sondern das  Durchbrechen eingespielter Gewohnheiten . Über Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg wurden bestimmte Situationen – etwa die Kaffeepause, Stressmomente oder gesellige Runden – fest mit dem Rauchen verknüpft. Fallen diese gewohnten Rituale plötzlich weg, entsteht häufig ein Gefühl von Leere oder auch Verlust. 
 Zusätzlich können körperliche Entzugserscheinungen auftreten, die den Rauchstopp erschweren. Manche Menschen empfinden es daher als hilfreich, zunächst ihre Gewohnheiten bewusst umzulenken und alternative Rituale zu etablieren, bevor sie vollständig auf Nikotin verzichten. In dieser Übergangsphase können Nikotinersatzmittel unterstützen, indem sie die körperlichen Entzugssymptome abmildern. Sind die  typischen „Rauchmomente“ erfolgreich durch neue Routinen ersetzt , wird der anschließende Verzicht auf Nikotin oft als leichter erlebt. 
   Nikotinersatzpräparate   gibt es in verschiedenen Darreichungsformen: als  Kaugummi  mit Nikotin,  Lutschtabletten  oder als  Pflaster  zum Aufkleben auf die Haut. Welches Präparat für Sie in Frage kommt, ist abhängig von Ihrem Rauchverlangen und Ihren persönlichen Einnahmepräferenzen. 
 Tipps für Raucher, die unter 20 Zigaretten pro Tag rauchen 
 Meist ist eine  Monotherapie ausreichend , wenn Sie  unter 20 Zigaretten  täglich rauchen. Je nach Anwendungswunsch können Sie entsprechend auf   Kaugummi  ,   Lutschtabletten  ,   Spray   oder Inhaler zurückgreifen. Achten Sie bei den einzelnen Produkten auf die Dosierungsempfehlung bzw. die Wirkstoffstärke. Lassen Sie sich im Zweifel von Ihrem Arzt oder pharmazeutischem Fachpersonal beraten. 
 Tipps für Raucher, die über 20 Zigaretten pro Tag rauchen 
 Für Raucher mit einem stärkeren Rauchverlangen sind höherdosierte Nikotinersatzpräparate wie zum Beispiel  Pflaster  gut geeignet. Diese sollten über einige Wochen herunterdosiert werden. Sollten Sie dennoch ein akutes Rauchverlangen verspüren, können Sie eine  Kombi-Therapie  anwenden. Diese besteht meist aus   Nikotinpflaster   und – bei akutem Verlangen – dem Einsatz von   Lutschtabletten  ,   Kaugummi  &amp;nbsp;oder   Spray  .  Wichtig:  Beachten Sie bei der kombinierten Therapie, dass Sie einen  Wirkstoffgehalt von 64 mg pro Tag nicht überschreiten . 
 Korrekte Anwendung von Nikotinpflastern und Nikotinkaugummis und Co. 
 Bei der Anwendung der Nikotinpflaster ist darauf zu achten, dass das Pflaster jeden Morgen auf eine neue  unbehaarte Hautstelle  (z.B. Oberarm, Bauch) aufgeklebt wird. Beim Kauen der Nikotinkaugummis sollten diese etwa eine Minute lang langsam gekaut werden, bis Sie einen pfeffrig-würzigen Geschmack wahrnehmen. Legen Sie das Kaugummi danach so lange in Ihre  Backentasche , bis  kaum noch Geschmack vorhanden  ist. Dieser Prozess wird  ca. 30 Minuten  lang wiederholt. Danach sollte mindestens eine  30-minütige Pause  erfolgen, bis Sie zum nächsten Kaugummi greifen. 
 Bei den  Lutschtabletten  ist es wichtig, dass diese  auf beiden Seiten abwechselnd gelutscht  werden, da ansonsten die Schleimhaut beschädigt werden kann. Akutes Verlangen kann  innerhalb von 60 Sekunden mit einem Spray  gelindert werden. Geben Sie dazu einfach  1 bis 2 Sprühstöße  in den Mund-Rachenraum. Innerhalb einer Stunde sollten Sie jedoch 4 Sprühstöße nicht überschreiten. 
  Grundsätzlich gilt:  Dosieren Sie Nikotinersatzpräparate langsam herunter, um den Nikotingehalt im Körper nach und nach zu reduzieren. 
  Wichtig:  Sollten Sie es  nicht schaffen, rauchfrei zu bleiben , und wieder mit dem Rauchen anfangen, müssen Sie die  Ersatzpräparate sofort absetzen!  
   Kann man mit E-Zigaretten aufhören zu rauchen? 
 Von der Nutzung von E-Zigaretten mit dem Ziel, anschließend vollständig mit dem Rauchen aufzuhören, gibt es  geteilte Meinungen . Einigen hilft es beim Aufhören. Als Ersatz für herkömmliche Zigaretten können E-Zigaretten bei anderen Personen die  Abhängigkeit aber auch verstärken . Während eine normale Zigarette in der Regel nach etwa 10 bis 15 Zügen aufgebraucht ist, ermöglichen viele E-Zigaretten  mehrere hundert Züge . Dadurch  fehlt eine klare Orientierung , wann der Konsum dem einer „normalen“ Zigarette entspricht. 
  Hinzu kommt:  Nach einigen Tagen der Rauchentwöhnung sind es vor allem  Gewohnheiten und feste Tagesabläufe , die den  Verzicht erschweren . Bestimmte Situationen, Tätigkeiten oder Uhrzeiten sind häufig eng mit dem Rauchen verknüpft. Genau diese Routinen gilt es beim Rauchstopp zu durchbrechen. Die E-Zigarette ahmt jedoch viele dieser Handlungen nach – man führt etwas zum Mund, zieht daran, atmet tief ein und stößt anschließend Dampf aus. Das  festigt bestehende Verhaltensmuster  zusätzlich. 
 Wenn Sie daher einen  Nikotinersatz  benötigen, greifen Sie besser zu  bewährten Alternativen wie Nikotinpflastern oder -bonbons  anstatt zur E-Zigarette. 
 Auch wenn man immer wieder hört, dass Vapes gesünder seien als normale Zigaretten, kann dies nicht langfristig bestätigt werden. Schließlich gibt es die elektronischen Zigaretten erst seit kurzem –  Langzeitfolgen lassen sich also noch nicht vorhersagen . 
  Übrigens:  Auch wenn sie den Ruf haben, weniger gesundheitsschädlicher zu sein als gewöhnliche Zigaretten, sind elektrische Zigaretten nicht wirklich gesünder – zumindest, wenn sie ebenfalls mit Nikotin versetzt sind. Zwar atmen die Raucher dabei keine gefährlichen Zusatzstoffe ein, die in normalen Zigaretten enthalten sind, aber dennoch wird die ungesunde Droge Nikotin konsumiert und die Nikotinsucht weiter befriedigt. Zudem stehen E-Zigaretten in Verdacht,  Reizungen im Mund- und Rachenbereich  sowie  Husten ,  Schwindel und Übelkeit  hervorzurufen. Wenn Sie sich dazu entscheiden, mit dem Rauchen aufzuhören, sollten Sie daher möglichst einen klaren Schlussstrich ziehen und auch auf Alternativen wie E-Zigaretten oder anderen Tabak verzichten. 
   
   Warum Sie aufhören sollten zu rauchen 
 Durch das Weglassen von Zigarette und Nikotin im Allgemeinen kann Ihr Körper endlich wieder  „durchatmen“  und seine eigentliche Arbeit viel besser verrichten. Sprich: Sie werden sich schon nach kurzer Zeit deutlich fitter,  energiegeladener  und  gesünder fühlen . Demgegenüber werden Sie bemerken, dass einige Symptome, die während des Rauchens immer wieder aufgetreten sind, verschwunden sind. Auch wissenschaftlich ist bewiesen, dass Raucher, die sich von Zigarette, Zigarre und Co. entwöhnen, bereits nach 24 Stunden Rauchfreiheit ein  geringeres Risiko  aufweisen, einen  Herzinfarkt  zu erleiden. Nach etwa einem Jahr reduziert sich das Risiko, an  Herz-Kreislauf-Erkrankungen  zu erkranken, sogar um die Hälfte. Zudem  verbessert sich die Lungenfunktion  schon nach drei rauchfreien Monaten um bis zu 30 Prozent, und innerhalb von  zehn Jahren kann sich die Lunge so weit regenerieren , dass nahezu  kein erhöhtes Risiko zur Erkrankung an Lungenkrebs  und anderen Krebsarten mehr besteht. Doch auch darüber hinaus zahlt es sich aus, der Gesundheit zuliebe auf das Rauchen zu verzichten, denn das Rauchen beeinträchtigt die  Fruchtbarkeit von Frauen , erhöht die  Anfälligkeit für Infekte  und andere Krankheiten,  beeinflusst die Geschmacksnerven  sowie den  Geruchssinn , schädigt  Zahnfleisch  und  Zähne  und lässt die  Haut vorzeitig altern . 
 Positive Effekte für den Körper 
 Folgende  positive Auswirkungen  können Sie bereits nach wenigen Minuten, Tagen bzw. Jahren, in denen Sie rauchfrei sind, an sich beobachten: 
   
 
  Nach 20 Minuten:  Schon nach nur 20 Minuten ohne Zigarette werden Ihre Hände und Füße besser durchblutet. 
  Nach 8 Stunden:  Nach 8 Stunden ist der Sauerstofftransport im Blut verbessert. 
  Nach 2 Tagen:  Bereits nach 2 Tagen hat sich der Geruchs- und Geschmackssinn wieder weitgehend normalisiert. 
  Nach 1 Jahr:  Innerhalb eines Jahres pendelt sich die Aktivität von Herz-Kreislauf-System und Lunge wieder auf einem normalen Niveau ein. 
  Nach 5 Jahren:  Das Herzinfarkt-Risiko gleicht sich nach etwa 5 Jahren dem Risiko von Nichtrauchern an. 
  Nach 10 Jahren:  Nach 10 Jahren als Nichtraucher ist das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, fast genauso hoch wie Menschen, die niemals geraucht haben. 
 
 Nichtraucher sparen bares Geld! 
 Aber auch abgesehen von den gesundheitlichen Vorteilen zahlt es sich aus, rauchfrei zu werden und der Nikotinsucht Lebewohl zu sagen – und zwar wortwörtlich! Insbesondere in den letzten Jahren ist Rauchen immer teurer geworden. Etwa  8,50 Euro kostet eine gewöhnliche Schachtel Zigaretten  inzwischen. Rechnen Sie sich einmal aus, wie viel Geld Sie jeden Tag, jede Woche, jeden Monat und jedes Jahr für das Rauchen ausgeben (Sie werden vermutlich schockiert sein!) und überlegen Sie sich, was Sie alles mit dem Geld kaufen oder unternehmen könnten, das Sie sparen würden, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören. Ist das nicht ein toller Anreiz, um einen Rauchstopp zu planen und endgültig rauchfrei zu werden? 
  Um Ihnen dies einmal vor Augen zu führen:  Rauchen Sie  20 Zigaretten pro Tag  sind Sie bei über 250 Euro im Monat. Über das  Jahr  geben Sie dann  3000 Euro  aus. 
  Tipp:  Geben Sie für jede nicht gekaufte Zigarettenschachtel den Betrag, den Sie dafür hätten bezahlen müssen, in ein  Sparschwein  und gönnen Sie sich nach einem Jahr etwas Schönes davon! Vielleicht gibt es ein Reiseziel, dem Sie auf diese Weise endlich einmal näherkommen? 
 Rauchstopp für die ganze Welt: Plus für Familie, Freunde und Kollegen 
 Natürlich profitieren nicht nur Sie selbst davon, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören. Auch Ihre Familie, Ihre Freunde und Ihre Kollegen werden sich sicherlich freuen, dass Sie den Entschluss gefasst haben, dem Nikotin abzudanken und Nichtraucher zu werden. Ob zu Hause, bei der Arbeit, unterwegs oder auf Reisen: Ihre Kleidung, Ihre Wohnung, Ihr Büro und Ihr Auto werden  herrlich frisch riechen  und Sie können überall  frischen Sauerstoff einatmen . Wenn Sie es schaffen, rauchfrei zu bleiben, werden auch Sie die frische Luft wieder genießen, die Sie vorher möglicherweise gar nicht mehr wahrgenommen haben. 
   Was passiert im Körper, wenn man aufhört zu rauchen? 
 Phase 1: Beständige Raucherphase 
 Bevor Sie den Entschluss fassen, rauchfrei zu werden, sind Sie ein typischer Raucher in der  beständigen Raucherphase . Sie geben Ihrer Nikotinsucht regelmäßig nach und rauchen über den Tag verteilt eine bestimmte Anzahl an Zigaretten, an die Sie und Ihr Körper sich gewöhnt haben. 
 Phase 2: Überlegungsphase 
 Sie überlegen, mit dem Rauchen aufzuhören, und  wägen  die  Vor- und Nachteile  für Ihren Körper, Ihre Gesundheit im Allgemeinen, Ihren Geldbeutel und Ihre Umwelt  ab . Sie fällen jedoch noch keine endgültige Entscheidung, Nichtraucher zu werden. 
 Phase 3: Entscheidungsphase 
 Sie haben den  festen Entschluss  gefasst, dass Sie mit dem Rauchen aufhören wollen. Sie möchten endlich rauchfrei werden, fürchten sich allerdings vor möglichen Entzugserscheinungen und etwaigen anderen Auswirkungen, wie beispielsweise eine Gewichtszunahme durch das Weglassen des Nikotins. Sie planen dennoch Ihre Entwöhnung und bestimmen einen konkreten Termin für den Start in ein Leben als Nichtraucher. 
 Phase 4: Rauchstopp 
 An dem zuvor gewählten Termin legen Sie einen  endgültigen Rauchstopp  ein. Sie haben noch übrige Zigaretten entsorgt und verzichten ab sofort auf Nikotin. Auch wenn Verlockungen auftreten, halten Sie eisern durch und lehnen jede weitere Zigarette ab. Die ersten drei Tage sind in der Regel die schwierigsten, da während dieser Zeit noch restliches Nikotin im Körper vorhanden ist. Allmählich können erste  Entzugserscheinungen  wie schlechte Laune und Aggressivität, Nervosität und gesteigerter Appetit auftreten. Möglicherweise schlafen Sie schlecht, sind nervös und denken ständig ans Rauchen. Seien Sie beruhigt:  Nach ca. 10 Tagen  haben Sie die schlimmsten Entzugserscheinungen überstanden und gewöhnen sich langsam an ein rauchfreies Leben. 
 Phase 5: Stabilisierungsphase 
 Haben Sie es geschafft, mehrere Wochen und Monate keine Zigarette zu rauchen, dürfen Sie sich beglückwünschen. Vermutlich spüren Sie jetzt schon einige positive Effekte, fühlen sich fitter und gesünder. Gerade jetzt sollten Sie aber nicht nachlässig werden, sondern unbedingt darauf achten,  etwaigen Versuchungen weiterhin zu widerstehen , um  nicht rückfällig zu werden . Motivieren Sie sich zum  Durchhalten  und führen Sie sich die vielen  positiven Auswirkungen  immer wieder vor Augen! 
 Mythos Gewichtszunahme – was ist dran? 
 Sie haben Angst, an Gewicht zuzunehmen, sobald Sie das Rauchen aufgeben? Wir klären Sie auf, was dahintersteckt und wie Sie eine ungewünschte Gewichtszunahme vermeiden können. Nikotin beeinflusst unseren Stoffwechsel, indem es den Energieverbrauch erhöht und gleichzeitig das Hungergefühl senkt. Entzieht man nun dem Körper das Nikotin, hat dies somit auch einen Einfluss auf den Stoffwechsel. Dadurch, dass der  Energieverbrauch sinkt und das Hungergefühl steigt , nimmt man zwangsläufig mehr Nahrung auf und –damit verbunden– mehr Kalorien. 
  Tipp:  Achten Sie in der Entwöhnungsphase daher vermehrt auf eine  gesunde, ausgewogene Ernährung . Greifen Sie zu viel Obst und Gemüse. Ersetzen Sie Weizen- durch Vollkornprodukte und versuchen Sie weitgehend auf Alkohol und Süßigkeiten zu verzichten.  Treiben Sie zusätzlich Sport:  Dies trägt nicht nur dazu bei, dass Sie weniger zunehmen, sondern lenkt auch Ihre Gedanken von Ihrem Rauchverlangen ab und verleiht Ihnen ein  positives Körpergefühl ! 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: Pixabay / Erwin Wodicka / wodicka@aon.at / freevector.com 
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                            <updated>2026-02-26T09:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Immer kalte Füße? Jetzt Ursachen finden und Abhilfe schaffen</title>
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                 Es ist kalt, es ist nass, es ist einfach „bäh“. Und jedes Jahr dasselbe Problem: Sie haben in der Winterzeit immer kalte Füße. Es ist, als würden Sie auf Eiszapfen laufen. Das ist unangenehm und keineswegs harmlos. Denn immer kalte Füße sind sehr oft Symptome für Krankheiten, vor allem dann, wenn Sie auch im Sommer daran leiden. Hinter dem Phänomen der immer kalten Füße kann zum Beispiel ein  Mangel an   Vitamin D  , an   Magnesium   oder an   Kalium    stecken. Meistens aber sorgen chronische Schäden an den Blutgefäßen, hervorgerufen durch Arteriosklerose, für eine zu geringe Blutzirkulation. Davon sind besonders Raucher und Diabetiker betroffen. Wegen der mangelnden Durchblutung kann keine Wärme in Ihre Füße transportiert werden. Sie beginnen auszukühlen und Sie frieren an den Zehen – und schon kommen die Krankheiten. Das ist ein Problem, an dem Millionen Menschen leiden. Und genau das muss nicht sein. In diesem Artikel finden Sie Tipps, wie Sie die Ursachen Ihrer immer kalten Füße bekämpfen können. 
 Diese Ursachen sorgen für immer kalte Füße 
 Wenden wir uns in diesem Artikel zuerst einmal den Ursachen zu, die kalte Füße hervorrufen. Der menschliche Körper braucht für das Funktionieren seiner Organe (Herz, Lunge, Leber Nieren) und des Gehirns eine gleichbleibende Temperatur von rund 37 Grad. Wenn es aber kalt wird, ist diese Wärmeversorgung gefährdet. Was macht unser Körper dann? Er drosselt die Wärmeversorgung von Händen und Füßen, die Gliedmaßen kühlen aus, Sie bekommen kalte Füße. 
 Jetzt kommt eine interessante Erkenntnis: Über immer kalte Füße klagen etwa dreimal so viele Frauen wie Männer. Wie kommt das? Die Ursachen sind folgende: 
 
 Der  weibliche Organismus  hat einen wesentlich geringeren Anteil an Muskeln am Gesamtkörpergewicht als der männliche – 23% gegenüber 40%. Deshalb erzeugen Frauen weniger Wärme als Männer. 
 Ein weiterer Grund: Frauen haben bei gleicher Körpergröße weniger Körpermasse als Männer, diese kühlt also schneller aus. 
 Wenn Sie unter immer kalten Füßen leiden, dann können die Zehen bis auf acht Grad abkühlen. Das führt zu einem weiteren Problem: Um den restlichen Körper warm zu halten, verengen sich die Blutgefäße der Gliedmaßen, der Blutdruck fällt ab. Dann kommt kaum noch wärmendes Blut in die Füße, sie werden noch kälter. 
 
 &amp;nbsp; 
 Weitere Ursachen für immer kalte Füße sind: 
 
 Herzerkrankungen 
 niedriger Blutdruck 
 Schilddrüsenprobleme 
 starkes Übergewicht 
 Fettleibigkeit 
 
 &amp;nbsp; 
 Auch die Nerven können kalte Füße herbeiführen. Durch die sogenannte  periphere  Polyneuropathie   kann es zu Störungen in der Temperaturwahrnehmung und der Durchblutungsregulierung kommen. Von dieser Krankheit sind vor allem die Nerven in den Armen und Beinen betroffen. Die Weiterleitung von Reizen zum oder vom Gehirn funktioniert dann nicht mehr. 
 Häufiger aber ist das  Restless-Legs-Syndrom (RLS) . Die Symptome: Es führt zu einem Kribbeln und Ziehen und zu einem unangenehmen Kälteempfinden in den Beinen. Besonders unangenehm: Diese Krankheit tritt sehr häufig nach dem Zubettgehen auf, Sie können dann nicht mehr einschlafen. Von ihr ist etwa jeder zehnte Erwachsene betroffen, zwei Drittel davon sind Frauen. Wenn Sie diese unangenehmen Symptome häufig haben und die üblichen Hausmittel gegen kalte Füße nicht mehr helfen, dann ist eine Visite beim Arzt fällig. 
 Gute Tipps für immer warme Füße 
 Was können Sie denn nun selbst tun, um Ihre Füße schön warm zu kriegen? Dazu gibt es in der  Natur- und Erfahrungsmedizin  viele gute Ratschläge, wie Sie die Kälte von Ihren Beinen fernhalten oder sie vertreiben. 
 
 Wenn Sie keine „Eisbeine“ wollen, dann müssen Sie  festes, nässedichtes Schuhwerk  tragen. Es muss bequem sein und Ihr Fuß muss Platz haben. Denn durch eng anliegende Schuhe hat Ihre Haut Kontakt zu den Schuhen, dann dringt die Kälte ein. Achten Sie also beim Kauf darauf, dass zwischen Fuß und Schuh ein kleiner Zwischenraum ist, sozusagen ein Luftpolster. 
 Die Schuhe nicht zu fest schnüren, sonst beeinträchtigen sie die Blutzirkulation. Das führt immer zu kalten Füßen. 
 Die Strümpfe oder Socken sollten faltenfrei am Fuß anliegen. 
 Tragen Sie  Baumwoll- oder Wollsocken , die Sie täglich wechseln. Vermeiden Sie synthetisches Material. Denn dann schwitzt der Fuß, es wird feucht im Schuh und die Kälte kann angreifen. 
 Am besten ist es, wenn Sie  Socken aus Schafwolle  tragen. Denn die saugt den Schweiß auf, ihre groben Maschen bilden ein wärmendes Luftpolster und sie sind fetthaltig – ein zusätzlicher Schutz gegen die Kälte und eine gute Pflege für die Haut. 
 Auch in Ihren Wohnräumen ist es oft fußkalt. Dagegen helfen Hausschuhe aus Filz – der Volksmund nennt sie „Filzlatschen“. 
 Auch spezielle   Fußcremes  , die wärmen, helfen gegen kalte Füße. Diese lassen sich im Handumdrehen auf die Füße auftragen, ziehen schnell ein und spenden Ihren Füßen angenehme Wärme. 
 Wenn Sie abends noch lange am Schreibtisch oder gemütlich auf der Couch sitzen, gibt es  verschiedene Fußwärmer , die Ihre kalten Füße schnell aufwärmen. Hier haben Sie verschiedene Möglichkeiten, die Ihnen dabei helfen.   Fußwärmer mit einer integrierten Wärmflasche   lassen sich schnell mit warmen Wasser befüllen. Oder möchten Sie, dass Ihren Füßen über einen längeren Zeitraum Wärme gespendet wird? In unserem Online-Shop finden Sie ebenfalls   elektrische Fußwärmer  , die sich kinderleicht bedienen lassen und über verschiedene Funktionen verfügen. Und wenn Sie viel draußen unterwegs sind und von kalten Füßen geplagt werden, können Sie auch zu   Sohlenwärmer   oder   Zehenwärmer   greifen. Werfen Sie unbedingt einen Blick in unsere Kategorie   &quot;warme Füße&quot;   und überzeugen Sie sich selbst von unserem vielfältigen Angebot an Hilfsmitteln. 
 
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 Aber auch wenn Sie diese Ratschläge beherzigen, dann kann es trotzdem zu kalten Füßen kommen. Dann können Sie die Ursachen für Ihre immer kalten Füße mit diesen  bewährten Hausmitteln  bekämpfen: 
   
 
 Kaufen Sie sich in der Apotheke einen   Igelball  . Auf dem rollen Sie jeden Abend Ihre Füße etwa zehn Minuten hin und her. Das fördert die Durchblutung und reguliert den Blutdruck. 
 Um den Blutfluss anzuregen, können Sie im Sommer jeden Morgen zehn Minuten lang  im Gras „Tautreten“ . Wenn es geschneit hat, können Sie sogar Schnee treten. Nur so lange, wie Sie es aushalten. Danach gut trocken reiben. Dann haben Sie ein herrlich warmes Gefühl an den Füßen – und es verjagt Krankheiten. 
 Wenn Sie nachts wegen Ihrer Füße aufwachen, dann klemmen Sie Ihre Eisbeine abwechselnd in die Kniekehle des anderen Beines. Ihre Körperwärme wird sie wieder aufwärmen. 
 Bei ständig kalten Füßen hilft es auch, wenn Sie Ihre Beine  von unten nach oben duschen . Beginnen Sie mit etwa 30 Grad, steigern Sie die Temperatur innerhalb von 20 Minuten so hoch, bis Sie es nicht mehr aushalten und es Ihnen zu heiß wird. Dann gut abtrocknen, Schafwollsocken anziehen und schnell ins Bett gehen. Sie werden herrlich schlafen. 
 Bei eiskalten Füßen hilft es, wenn Sie Schuhe und Strümpfe ausziehen und jeweils einen Finger in die Zwischenräume der Zehen stecken. Die Finger in alle Richtungen kräftig bewegen – das fördert den Blutfluss, die Gefäße werden erweitert. 
 Reiben Sie Ihre Füße vor dem Zubettgehen mit   Rizinusöl   ein und stülpen dicke Socken darüber. Über Nacht kann das Öl einen aufheizenden Effekt erzielen. 
 Verengte Gefäße und schlechte Durchblutung sind meistens die Ursache für Ihre eisigen Füße. Gönnen Sie sich deshalb einmal in der Woche eine  Fußreflexzonenmassage ! 
 Schon zu Omas Zeiten ein beliebter Tipp: Ein   wärmendes Fußbad   kann bei immer kalten Füßen ebenfalls Abhilfe verschaffen. Als   Badezusatz   eignen sich beispielsweise Latschenkiefer, Rosmarin oder Eukalyptus, da sie die Durchblutung fördern. 
  Noch ein Tipp:  Trotz der Festtage und der kalten Monate sollte Ihre Ernährung möglichst fettarm sein. Denn eine Ernährung mit viel tierischem Fett führt zu einem hohen Blutfettgehalt, und der verringert den Blutfluss. Zur Ernährung im Winter gehört unbedingt viel Gemüse und Obst. 
 
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 Wenn Sie deswegen zum Arzt gehen, wird der Ihnen sagen: „Wenn Sie immer kalte Füße haben, dann ist das ein Warnsignal Ihres Körpers, das Sie beachten sollten.“ Denn kalte Füße deuten darauf hin, dass Ihr Kreislauf und Ihre Durchblutung nicht mehr funktionieren und dass Ihre Venen und Arterien in den unteren Gliedmaßen ihre Aufgaben nicht mehr richtig erfüllen. Kalte Füße führen sehr häufig zu Krankheiten, vor allem im Mund-, Nasen- und Rachenraum. Der Grund: Kalte Füße senken über Signale der Nervenbahnen die Temperatur in den Schleimhäuten. Das verringert deren Durchblutung und Durchfeuchtung, sie werden trocken und können eindringende Keime nicht mehr gut abwehren. Eine mögliche Folge: Erkältungen und Infekte. 
 Sport hilft, wenn die Füße nicht warm werden 
 Natürlich verhindert auch der Sport, dass Sie unter Kälte in den Gliedmaßen leiden müssen. Und Sport können Sie auch bei Minustemperaturen im Freien treiben: Skifahren, Skilanglauf, Rodeln, Joggen – das ist alles gut für die Durchblutung und verhindert auch, dass Sie an den Füßen frieren.  Der Grund:  Beim Sport werden die Mitochondrien zu einer höheren Leistung aufgerufen, sie produzieren mehr Energie, das wärmt auch Ihre Füße. Außerdem werden dadurch die Muskeln an den Füßen und Waden betätigt. Das wiederum regt die Blutzufuhr an, die Venenpumpe wird aktiviert, Ihr Blut kann in den unteren Gliedmaßen besser fließen. 
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 Bildquelle: adobestock.com - lukesw,&amp;nbsp;Atstock Productions, dusanpetkovic1 
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                            <updated>2022-01-07T10:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Die besten Geschenkideen für sie und ihn</title>
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                  Schenken macht Freude , keine Frage. Ob zu Weihnachten, zum Geburtstag, zu einem Jubiläum oder zur Hochzeit: Über das Jahr hinweg gibt es viele Anlässe, zu denen wir ein schönes Geschenk überreichen möchten. Doch auch ohne bestimmten Grund wollen wir hin und wieder etwas verschenken und suchen nach kreativen Geschenkideen. Wichtig dabei ist vor allem der Gedanke, die dahinterstehende  Geschenkidee , die dem oder der Beschenkten ein  Gefühl der Wertschätzung  vermitteln soll. Die besten Geschenkideen für Männer und Frauen, für Oma und Opa, für Eltern und Kinder, für den besten Freund und die beste Freundin haben wir für Sie in diesem Beitrag zusammengestellt. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern! 
 
 
   Glück und Gesundheit – unmögliche Geschenke?    
   Aus vielen Kleinigkeiten ein schönes Set basteln    
   Selbstgemachte Geschenke haben eine besondere Note    
   Ein Gutschein ist keine Notlösung    
   Auch besondere Erlebnisse sind Geschenke    
   Weihnachtszeit ist Geschenkezeit   
   Geburtstagsgeschenke sollten persönlich sein    
   Geschenke sollten die Interessen der Beschenkten berücksichtigen    
   Geschenke möglichst immer rechtzeitig besorgen    
 
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   Glück und Gesundheit – unmögliche Geschenke? 
 Häufig ausgesprochene Wünsche sind  Glück  und  Gesundheit . In langen Festreden, kurzen Grußworten und als floskelhafte Redewendung wird dem Wunsch Ausdruck verliehen, man möge gesund sein und es sich gut gehen lassen. Auch wenn dies oft ehrlich gemeint ist, gehen die meisten Menschen davon aus, dass sie nicht materielle Dinge nicht verschenken können. Das ist im Grundsatz zwar richtig, aber dennoch gibt es einige Geschenke, die zu diesem Ziel beitragen können. Es ist alles eine Frage der richtigen Geschenkidee! Mehr dazu erfahren Sie in den nachstehenden Absätzen. 
 Können gesunde Geschenke Spaß machen? 
  Gesundheit als  Geschenkidee   klingt zunächst recht abenteuerlich, ist aber auf den zweiten Blick gar nicht so weit hergeholt – wenn wir uns in Erinnerung rufen, dass die Gesundheit der Pflege und Zuwendung bedarf. Daraus ergibt sich dann auch das  Glück , denn ein gesunder Mensch, der sich in seinem Körper wohlfühlt, hat viel bessere Möglichkeiten, sich glücklich zu fühlen. In unserer Online-Apotheke finden Sie zu diesem Thema eine Menge toller Geschenkideen – doch keine Sorge: Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie Ihren Lieben ein Geschenkset aus Aspirin und Hustensaft überreichen sollten! 
 Wohltuende Geschenke für Erwachsene und Kinder 
 In unserer Online-Apotheke bieten wir eine breite Auswahl an Produkten und Sets an, die sich hervorragend als Geschenkidee&amp;nbsp;eignen. Unsere exklusiven   Geschenksets   beliebter Hersteller sind besonders angesagt. Wie wäre es zum Beispiel mit einem  Duschgel-Set  mit mehreren kleineren Tuben, sodass der Empfänger möglicherweise seine neue  Lieblingsdusche  entdecken kann. Auch  Badezusätze  im Set sind als Geschenk bei Groß und Klein beliebt.&amp;nbsp; 
  Tipp:  Viele  weitere Angebote und Produkte , die sich optimal als Geschenk überreichen lassen, finden Sie direkt in unserem Shop. Sehen Sie sich um! 
 Geschenke können bei gesunder Ernährung helfen 
  Geschenkideen zum Thema Gesundheit  können vielfältige Gestalt annehmen und auf ganz unterschiedliche Weise daherkommen. So ist zum Beispiel die  Ernährung  auch beim Verschenken ein wichtiges Thema. Schenken Sie doch einmal selbst gebackene Plätzchen mit natürlichen Zutaten und zeigen Sie auf diese Weise, dass auch gesunde Lebensmittel lecker sein können! Für alle, die nicht selbst in der Küche stehen möchten, gibt es diverse Bücher voller gesunder Rezepte – zusammen mit einer Auswahl hochwertiger Zutaten bilden sie ein schönes, gewissermaßen  gesundes Geschenkset , das zu einem bewussteren Lebensstil inspiriert. Probieren Sie es aus und überraschen Sie einen Freund oder Verwandten mit diesem Geschenk! 
 
   
   Aus vielen Kleinigkeiten ein schönes Set basteln 
 Wer denkt, Geschenke müssen immer groß sein, irrt gewaltig. Durch ein geschicktes Arrangement und eine passende Zusammenstellung können auch gerade kleinere Präsente eine große Wirkung entfalten. Stellen Sie doch zum Beispiel verschiedene   Beauty Geschenke   zu einem originellen Präsent zusammen und versehen Sie es mit einer persönlichen Note, beispielsweise durch einen  hübschen Anhänger  oder einer&amp;nbsp; Grußkarte . So gestalten Sie ein unverwechselbares,  individualisiertes Geschenkeset , das es im Handel garantiert nicht zu kaufen gibt. Auf diese Weise zeigen Sie Ihrem Gegenüber, dass Sie sich bei der Auswahl der Geschenke etwas gedacht haben und ihm eine besondere Freude machen möchten. 
 Ebenfalls eignen sich Artikel aus unserer Kategorie   Geschenke bis 10€   ideal für ein liebevoll zusammengestelltes Präsent. In dieser Kategorie können Sie aus einem vielfältigen Angebot an Produkten unter 10€ nach dem Geschmack des Beschenkten wählen und Ihr ganz  inviduelles Geschenk  kreieren. Auch unsere Kategorie   Geschenke bis 20€   hält einige Überraschungen bereit.&amp;nbsp; 
 Ein leckeres oder nützliches Geschenkset für die neue Küche 
 Geschenke zur  Einweihung der neuen Wohnung  oder auch nur der neuen Küche können auch wunderbar mit dem Thema Ernährung in Einklang gebracht werden. Gesundheit und Umwelt sind die großen Schlagwörter der Stunde – warum diese nicht einfach aufgreifen und ein persönliches Set zusammenstellen? Kaufen Sie zum Beispiel  regionale Lebensmittel mit dem Bio-Siegel  für eine gesunde und zudem noch verantwortungsbewusste Ernährung und basteln Sie daraus ein Geschenkset voller Köstlichkeiten! Ob zum Geburtstag, zu Weihnachten, zur Hochzeit oder als Einstandspräsent für das neue Haus, ist ein solch leckeres Geschenk immer eine tolle Idee. Aber nicht nur Lebensmittel, sondern auch andere Produkte eignen sich vor allem als Präsent zum Einzug: Kaufen Sie ein paar hübsche Wohnaccessoires und Dekorationsartikel, packen Sie diese optisch ansprechend ein und überreichen Sie ein Geschenk, welches das Wohnen in neuer Umgebung noch gemütlicher macht.  Übrigens:  auch in unseren Geschenkekategorien versteckt sich der ein oder andere Dekoartikel für die heimischen vier Wände! 
 Ein Geschenkset zum Thema Wellness ist praktisch und originell 
   
   
 Darüber hinaus müssen Geschenke keinesfalls nur Spiel und Spaß bedeuten – sie können dem Empfänger auch einfach richtig gut tun. Frauen freuen sich beispielsweise häufig über   Wellnessgeschenke   und auch immer mehr Männer messen diesem Thema eine zunehmende Bedeutung bei. Setzen Sie hier einen wichtigen Akzent und stellen Sie ein Set zusammen, in dem ausschließlich hochwertige Produkte aus unserer Online-Apotheke Platz finden. Bestellen Sie ein wohltuendes  Duschgel , einen angenehmen  Badezusatz , eine gute  Pflegecreme  und ein wohlriechendes  Duftöl  und schon haben Sie ein ganz persönliches Geschenk, das zum Entspannen einlädt, kreiert. Wer mag, verschenkt dazu noch einen Gutschein für eine entspannende Massage oder bestellt gleich ein paar Massagegeräte für zu Hause mit. Fertig ist das perfekte  Wellnessgeschenk ! 
   Selbstgemachte Geschenke haben eine besondere Note 
 Weihnachtsgeschenke, Geburtstagsgeschenke und überhaupt alle möglichen Geschenke müssen keinesfalls im Laden gekauft oder online bestellt werden, auch wenn dies besonders praktisch ist. Eine gute und beliebte Möglichkeit ist auch die  Eigenkreation : So lassen sich zum Beispiel Rezepte für selbst gemachte  Wellness Cremes  oder  vegane Smoothies  nicht nur verschenken, sondern gleich in die Praxis umsetzen. Oder wie wäre es mit einem sorgfältig ausgewählten  Set von Samen und Pflanzen für den Garten  Ihrer Freunde? Ein Blick ins Internet genügt, um viele gute Tipps für  selbstgebastelte Geschenke  zu entdecken. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf! Auch selbstgebackene Kekse sind ein sehr beliebtes Geschenk, vor allem zu Weihnachten. Stöbern Sie dafür gerne durch unsere   Gewürze-Kategorie  , die viele weihnachtliche Gewürze für Sie bereithält. Damit geben Sie Ihrem  Gebäck einen besonderen Pep ! 
   Ein Gutschein ist keine Notlösung 
 Ob als Weihnachtsgeschenke oder zum Geburtstag: Viele ältere Kinder wünschen sich häufig  Geld . Doch nicht immer möchten Oma und Opa oder die Eltern einfach einen Geldschein überreichen. Wie praktisch, dass es inzwischen unzählige Gutscheine gibt, die in den verschiedenen Läden und Shops eingelöst werden können! Ein Gutschein bietet sich immer dann an, wenn Sie die Interessen des Empfängers kennen und möglicherweise schon ein bestimmtes Präsent im Sinn haben, dieses aber nicht bis ins letzte Detail bestimmen oder zeitlich unmittelbar fixieren können. In solchen Fällen lässt der Gutschein den notwendigen Raum für den eigenen Geschmack, und trotzdem haben Sie sich bei der Auswahl Ihrer Geschenke mehr Gedanken gemacht als einfach nur einen Geldschein in ein Kuvert zu stecken. 
 Mit einem Gutschein schenken Sie Vielfalt 
 Gutscheine sind besonders geeignet, um Dinge zu schenken, bei denen sich der Schenkende über die letzten Details nicht im Klaren ist. Männer freuen sich beispielsweise häufig sehr über Werkzeug und Technik, haben aber ganz konkrete Vorstellungen, wie die Bohrmaschine oder der Hammer aussehen sollen. Ein Gutschein für den  Baumarkt  lässt diesen Vorstellungen Raum. Paare freuen sich demgegenüber oftmals über ein gemeinsames Essen, möchten den Termin aber flexibel selbst bestimmen. Denken Sie einfach einmal darüber nach, was Ihre Lieben sich am meisten wünschen könnten, und überlegen Sie, was für ein Gutschein möglicherweise einen besonderen Traum wahr werden lässt! 
   
   
   Auch besondere Erlebnisse sind Geschenke 
 Wie bereits mehrfach erwähnt, müssen Geschenke nicht immer Gegenstände wie Bücher, Spiele oder andere greifbare Produkte sein. Natürlich freuen sich die meisten Kinder über Spielzeuge oder angesagte Elektronikartikel am meisten, vielleicht sogar manchmal mehr als über einen Familienausflug. Doch je älter Menschen werden, desto mehr Wertschätzung bringen sie auch bestimmten wertvollen Erfahrungen und vor allem der Zeit entgegen. Opa und Oma freuen sich, wenn sie etwas mit ihren Enkeln oder der ganzen Familie unternehmen dürfen, oder über die Anregung zu einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung, zum Beispiel einen Malkurs. Auch  Fitness ist für Senioren  ein wichtiges Thema – vielleicht können ausgesuchte Geschenke sie zu mehr Sport motivieren? Ob alt oder jung: Viele Paare erfreuen sich zudem über die Chance, ihre Beziehung neu aufblühen zu lassen und zum Beispiel einen  Tanzkurs  oder einen  romantischen Ausflug  zu unternehmen. 
 Erlebnisgeschenke bieten wertvolle Erfahrungen 
 Gut als Geschenke geeignet sind deshalb Aktionsgutscheine für ein  romantisches Wochenende  zu zweit, für eins der zahlreichen Angebote aus den Bereichen Fitness und Wellness, für einen Kochkurs oder einen Fallschirmsprung – natürlich sollten dabei die individuellen Interessen berücksichtigt werden, um mit der Geschenkidee auch den richtigen Geschmack zu treffen. Auch Kinder freuen sich mitunter über Reitstunden oder den Besuch bei einem großen Sportereignis. Erlebnisgeschenke bedeuten somit eine besondere, unvergessliche Erfahrung und damit auch eine wertvolle Erinnerung, die für ein bleibendes Band zwischen Schenkendem und Beschenktem sorgt. 
 Spiele für Kinder und Erwachsene bieten ein Gemeinschaftserlebnis 
 Als Geschenke für Geburtstag, Weihnachten und jede andere familiäre Zusammenkunft eignen sich auch  Gesellschaftsspiele  für mehrere Personen, die gleich in gemeinschaftlicher Runde eingeweiht werden können. Ein Set aus Karten wäre eine Basislösung: Es gibt inzwischen zahlreiche originelle Ausführungen populärer Spiele, die nahezu jeder kennt. Mit einem guten Drucker und hochwertigem Papier lassen sich auch Spiele in individualisierter Ausführung anfertigen – zum Beispiel mit Oma und Opa als König und Königin oder Freund und Freundin als Bube und Dame. Solche einmaligen und unverwechselbaren Geschenke finden immer großen Anklang! 
   Weihnachtszeit ist Geschenkezeit 
 Die berühmtesten und meist ersehnten Geschenke sind wohl die  Weihnachtsgeschenke . Gerade für Kinder ist Weihnachten normalerweise das schönste Fest im Jahr, auf das sie spätestens ab der Adventszeit täglich hin fiebern. Wenn in einer Familie die  Tradition eines Wunschzettels  gepflegt wird, den die Kinder vor Weihnachten an das Christkind oder den Weihnachtsmann schreiben, können Eltern oder Großeltern die Wünsche der Kleinen ganz einfach ermitteln und wissen somit, was der Nachwuchs sich unter dem Christbaum zu finden erhofft. Doch wünschen sich auch all die anderen Lieben, denen man an Weihnachten gerne ein Geschenk überreichen möchte, etwas Bestimmtes? 
 Geschenke oder keine Geschenke zu Weihnachten? 
 Während die Kinder sich normalerweise unbändig über ihre Geschenke freuen, sitzen die Erwachsenen oft daneben und freuen sich mit. Auf gegenseitige Geschenke zwischen Eltern, Oma und Opa, Onkel und Tante wird hingegen gern verzichtet. Die Begründung dafür ist so einfach wie verständlich: Es sei doch nur ein Austausch und man habe doch eigentlich schon alles. Damit wird aber eine großartige Möglichkeit vertan,  einander etwas Gutes zu tun  und dem anderen ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken. Denn unabhängig von ihrem materiellen Wert besitzen Geschenke auch eine emotionale und sinnstiftende Kraft: So können mit Bedacht ausgewählte Weihnachtsgeschenke emotional berühren, etwas Erträumtes ermöglichen und mitunter sogar zwischenmenschliche Bande stärken. 
  Tipp:  Sie haben sicher eine Frostbeule in der Familie, die ständig friert, oder einen Verwandten, der stets unter Verspannungen leidet. Wie wäre es da mit einem   wärmenden Geschenk  ? Stöbern Sie durch unser wärmespendendes Sortiment und tun Sie dem lieben Menschen etwas Gutes! Neben  kuscheligen Wärmedecken, Wärmflaschen und Körnerkissen  finden Sie bei uns auch  wärmende Stofftiere , die gerade bei den kleinen Frostbeulen äußerst beliebt sind! 
 Weihnachtsgeschenke und Gemeinschaftsgedanke 
   
   
 Wer zu Weihnachten nicht unbedingt ein materielles Geschenk überreichen möchte, kann auch mit einem  Erlebnis  Freude bereiten. Ein schönes Erlebnis zu Weihnachten ist beispielsweise ein gemeinsames Festessen, das die Familie zusammen kochen und anschließend in geselliger Runde genießen kann. Alle Generationen können dabei eingebunden werden, und jeder kann etwas zum Festmahl beitragen! Alternativ können Sie auch gemeinsam in einem netten Restaurant essen gehen und sich und Ihrer Familie ein Geschenk an sich selbst machen. Doch damit nicht genug! Wenn das Budget noch größer ist, wie wäre es dann zum Beispiel mit einem gemeinsamen Weihnachtsurlaub, den sich die Familie schon so lange gewünscht hat? Ihre Lieben werden begeistert sein, nicht nur Ihre Kinder! 
  Tipp:  Wichtig ist vor allem, dass Weihnachtsgeschenke, die mit Erlebnissen verbunden sind,  rechtzeitig geplant  werden. Merken Sie sich als Frist am besten Ende November, so haben Sie noch genügend Zeit, die Details auszuarbeiten! 
   Geburtstagsgeschenke sollten persönlich sein 
 Anders als an Weihnachten dreht sich bei einem Geburtstag wie auch bei einem Jubiläum alles um eine Einzelperson.  Geburtstagsgeschenke  sollten diesen Umstand widerspiegeln und das Geburtstagskind besonders hervorheben. Um ein passendes Geschenk zu finden, hilft es immer sehr, wenn Sie möglichst viele Informationen über die zu beschenkende Person haben. Das ist bei nahen Familienmitgliedern und engen Freunden natürlich einfacher als bei einem Geschäftspartner oder Arbeitskollegen. Doch mit ein wenig Feingespür und ein paar geschickten Fragen finden Sie auch bei allen anderen Personen schnell heraus, was für ein Präsent ihnen ein Lächeln auf die Lippen zaubern würde. 
 Auch Geburtstagsgeschenke müssen nicht teuer sein 
 Eine wichtige Grundregel lautet, dass Geschenke nie nach ihrem Preis ausgewählt werden sollten. Es geht schließlich nicht darum, sich gegenseitig durch den Kauf teurer Geschenke zu übertreffen, sondern um  Originalität, Wertschätzung  und  Aufmerksamkeit . Personalisierte oder selbst gebastelte Geschenke sind deshalb immer eine schöne Idee: Sie sprechen den Empfänger direkt an und vermitteln, dass Sie sich Gedanken gemacht haben. Oder haben Sie schon einmal gesehen, dass sich jemand nicht über ein persönliches Präsent gefreut hat, das unverkennbar nur für ihn angefertigt wurde? Ob ein selbst gemaltes Bild der Enkel, ein gebasteltes Dekorationselement, eine individuell verzierte Kerze oder ein handgeschriebener Brief – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, jemandem seine Wertschätzung auszudrücken. 
   Geschenke sollten die Interessen der Beschenkten berücksichtigen 
 Indem Sie bei der Auswahl von Geschenken die  Persönlichkeit  des anderen  berücksichtigen , können Sie die besten Geschenkideen ableiten. Denn eins ist sicher: Geschenke entfalten vor allem dann ihre Wirkung, wenn sie die Interessen des Empfängers berücksichtigen. Für viele Männer und Frauen spielt zum Beispiel Fitness heutzutage eine große Rolle. Warum also nicht Gutscheine für ein Fitness-Center schenken? Wenn Ihre Freunde und Verwandten Sport treiben, freuen sie sich möglicherweise auch über passende   Gerätschaften und Zubehör   für zu Hause, zum Beispiel über einen  Heimtrainer  oder eine  Laufgürteltasche . Da manche Frauen beim Fitness auch gerne unter sich bleiben, freuen sich womöglich auch über eine Einladung in ein Fitness-Studio, das spezielle Kurse und Trainingseinheiten nur für Frauen anbietet. Fragen Sie beim nächsten Gespräch einfach ein wenig verdeckt nach – so werden Sie bestimmt tolle Anregungen für Geschenke erhalten! 
   Geschenke möglichst immer rechtzeitig besorgen 
 Wie oben bereits erwähnt, sollten Geschenke  nie unter Druck oder auf die Schnelle eingekauft  werden – ein Schnellschuss löst meist nicht die beabsichtigte Freude aus. Die Geschenke für Weihnachten sollten deshalb spätestens bis Ende November eingekauft oder zumindest fest geplant sein, damit Sie nicht in Stress geraten. Die Geburtstagsgeschenke für Ihre Lieben sollten Sie ebenfalls mit entsprechendem  Vorlauf  besorgen. Wenn Sie die Geburtsdaten Ihrer besten Freunde und Verwandten im Kalender notieren, können Sie zum Beispiel hervorragend einen Monat Puffer für den Einkauf einplanen. Und falls Sie häufiger spontan zu Feiern eingeladen werden, empfiehlt es sich, einen kleinen  Geschenke-Vorrat  anzulegen. Was absurd klingt, kann sich im Fall der Fälle als wahres Wundermittel entpuppen: Kaufen Sie schlichte Accessoires, ansprechende Bücher oder Dekoartikel, ein paar Flaschen Sekt und leckere, lange haltbare Pralinen und verstauen Sie diese in Ihrem persönlichen Geschenkeschrank. So können Sie bei jeder spontanen Fete oder Einladung zu einem Essen auf Ihren Fundus zurückgreifen, ein schönes Mitbringsel auswählen und in Windeseile ein tolles Geschenk zusammenstellen! 
  Tipp:  Selbstverständlich finden Sie auch in unserer  Online-Apotheke  viele hochwertige Artikel, die sich als spontane Geschenkidee für Männer und Frauen eignen. Lassen Sie sich inspirieren und stellen Sie mit exklusiven Produkten aus den Bereichen Wellness, Pflege und Genuss ein individuelles Geschenkset zusammen! 
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  Bildquelle: adobestock.com - Katarzyna Bialasiewicz photographee.eu, www.tanja-esser-auftragsatelier.de, ©goodluz, lev dolgachov, STUDIO TASCA  
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            <title type="text">Rauschen im Ohr: Ursachen, Symptome und Behandlung </title>
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                   Tinnitus und Ohrgeräusche sind weit verbreitet 
  Ohrgeräusche sind immer Misstöne  wie zum Beispiel ein Piepen, das häufig ganz plötzlich in Erscheinung tritt und nur von den Betroffenen selbst wahrgenommen wird. Die Geräusche setzen den Betroffenen meist stark zu und machen es ihnen schwer, ihrem gewohnten Leben nachzugehen. Manchmal verschwinden sie nach kurzer Zeit von selbst, in anderen Fällen halten sie sich lange und wachsen sich zu einem unangenehmen chronischen Tinnitus aus, der den Alltag der Betroffenen ganz enorm einschränken und belasten kann.  Durch welche Ursachen Ohrgeräusche entstehen  und  wie Sie auf Ohrensausen und Ohrgeräusche richtig reagieren , wann Hörgeräte sinnvoll sind und welche Möglichkeiten der Behandlung es gibt, verrät Ihnen dieser praktische Überblick Ihrer Online-Apotheke. 
 
 
   Tinnitus und Ohrgeräusche sind weit verbreitet    
   Was sind Ohrgeräusche genau?    
   Tinnitus ist ein Warnsignal    
   Die richtige Therapie von Tinnitus    
   Fazit    
 
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   Was sind Ohrgeräusche genau? 
 Mit einem Geräusch im Ohr verbinden viele Menschen, die selbst noch nicht betroffen waren, eine eher vage Vorstellung. Anders sieht es bei denen aus, für die ein Ohrgeräusch zum ständigen oder wenigstens zeitweiligen Begleiter geworden ist. Allerdings ist längst nicht jedes Ohrgeräusch gleich eine Krankheit beziehungsweise ein Problem.  Ohrgeräusche können in verschiedenen Abstufungen auftreten . Manche Geräusche sind völlig harmlos und kein Grund zur Beunruhigung oder zur Ergreifung weiterer Maßnahmen. Andere wiederum sind Symptome für spezielle Leiden bzw. Krankheiten – um eine erste Einstufung von Ohrgeräuschen vorzunehmen, sollten Betroffene deshalb besonders auf das Auftreten von Schwindel und Übelkeit achten. Zuweilen stecken aber keine Krankheiten hinter den Geräuschen im Ohr, sondern vielmehr chronischer Stress oder Probleme mit der Halswirbelsäule, die Ohrgeräusche begünstigen können. Mehr zu den Ursachen, durch welche die meisten Geräusche im Ohr entstehen, erfahren Sie weiter unten im Ratgeber. 
 Ohrgeräusche sind häufig nichts Auffälliges 
 Praktisch jeder Mensch nimmt früher oder später in seinem Leben das eine oder andere Geräusch im Ohr wahr, ohne dass es dafür immer eine konkrete Ursache gibt. Dabei kann es sich um ein Piepsen handeln oder um ein Rauschen – in keinem Fall ist das ein Grund zur Beunruhigung, solange das Geräusch bald wieder verschwindet. Insbesondere dann, wenn unsere Umgebung plötzlich besonders ruhig ist, zum Beispiel am Abend vor dem Einschlafen, können sich solche Geräusche unerwartet bemerkbar machen. Entscheidend ist dann die Frage, wie lange das Rauschen oder Pfeifen wahrgenommen wird.  Wenn die Ohrgeräusche jedoch länger anhalten, ist ein Besuch beim Hals-Nasen-Ohrenarzt zu empfehlen  – es könnte sich dann nämlich nicht um normales Ohrensausen handeln, sondern um einen Tinnitus, der weit über ein gelegentliches Piepen, Pfeifen oder Rauschen m Ohr hinausgeht. 
   Tinnitus ist ein Warnsignal 
 Wenn die Ohrgeräusche nicht mehr enden wollen und Sie Tag und Nacht ein Rauschen oder Fiepen im Ohr hören, dann leiden Sie sehr wahrscheinlich unter einem Tinnitus.  Tinnitus ist mehr als bloßes Ohrensausen , Tinnitus ist ein ernst zu nehmendes Warnsignal, das einer Therapie bedarf. Sie sollten in diesem Fall Kontakt zu einem Arzt aufnehmen und sich professionell untersuchen lassen, um der Ursache von Ihren Ohrgeräuschen auf den Grund zu gehen. Vielleicht beruhigt es Sie, dass Sie mit Ihrem Leiden nicht allein sind: Rund 15 Prozent der Weltbevölkerung 1  leidet unter  Tinnitus Aurium , dem sogenannten  Klingeln in den Ohren . Dabei kann das Alter durchaus eine Rolle spielen:  Besonders häufig sind wohl Patienten von einem Tinnitus betroffen, wenn sie älter als 40 Jahre sind , obwohl ein Tinnitus grundsätzlich alle Altersgruppen und Geschlechter betreffen kann, da im Prinzip jeder Mensch anfällig für Ohrgeräusche ist. Mit zunehmendem Alter steigt jedoch das Risiko für die Gesundheit ganz allgemein, und viele Krankheiten, die ältere Patienten befallen, können mit einem Rauschen im Ohr einhergehen. 
 
  Hinweis:  Das Phänomen Tinnitus ist noch immer nicht vollständig erforscht und abschließend definiert. Betroffene können daher hoffen, dass die Medizin durch weitere Forschungen noch mehr über die unangenehmen Ohrgeräusche erfahren und eine gute Lösung für die damit verbundenen Probleme finden wird. 
 
 Objektiver und subjektiver Tinnitus 
 Was den Tinnitus so unangenehm macht, ist der Umstand, dass er mitunter nicht zu fassen ist. In den allermeisten Fällen können die mit Tinnitus verbundenen Ohrgeräusche nur von den betroffenen Patienten selbst wahrgenommen werden. Das ist der sogenannte  subjektive Tinnitus . Weitaus seltener lässt sich das Rauschen durch einen Arzt lokalisieren – häufig zählen in diesem Fall verengte Blutgefäße zu den Ursachen, praktisch immer ist das Problem in der Nähe des Mittelohrs zu finden, was die Behandlung erleichtert. Allerdings leiden nur etwa 1 Prozent aller Patienten an einem solchen  objektiven Tinnitus . Der weit größere Teil aller Betroffenen hat neben dem ständigen Rauschen im Ohr noch das Problem, dass das Leiden anderen Menschen nur schwer vermittelbar ist. Um die Symptome besser zu vermitteln, werden die Ohrgeräusche heute auch mit Synthesizern nachgebildet und für die Diagnose verwendet. 
  Wichtig:  Auch der subjektive Tinnitus ist ein konkretes Phänomen und beruht keinesfalls nur auf Einbildung. Sie brauchen sich also keine Sorgen zu machen, dass Ihr Arzt Sie nicht ernst nehmen wird, wenn Sie ihm von einem Rauschen erzählen, das er nicht nachvollziehen kann. 
 Der chronische Tinnitus betrifft Millionen von Menschen 
 Wenn die  Ohrgeräusche länger als drei Monate anhalten , handelt es sich um eine  chronische Form von Tinnitus . Allein in Deutschland leiden etwa 1,5 Millionen Menschen 2  unter diesem chronischen Ohrensausen. Für etwa 8 bis 13 Prozent stellt das permanente Rauschen oder Piepen im Ohr dabei eine ernst zu nehmende Belastung dar, die mit hohem Leidensdruck verbunden ist. Es gibt allerdings auch eine gute Nachricht zu vermelden: Bei rund einem Drittel aller Betroffenen verschwinden die Ohrgeräusche früher oder später von selbst – mitunter aber erst nach vielen Jahren. Eine weitere positive Nachricht: Einem dauerhaften Hörverlust lässt sich dabei zumindest durch Hörgeräte gut vorbeugen. 
 Ein möglicher Hörsturz und andere Ursachen 
 Hinter einem anhaltenden Ohrensausen können verschiedene Ursachen stehen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass der Tinnitus nicht als eigenständige Erkrankung gilt.  Geräusche im Ohr sind vielmehr Symptome und Vorboten anderer Krankheiten . Wenn das Ohr neben dem Rauschen oder Pfeifen noch dumpf und wie mit Watte verstopft wirkt, kann das auf einen Hörsturz hinweisen. Betroffene sollten in diesem Fall umgehend einen Arzt in der Nähe konsultieren – denn auch wenn ein Hörsturz mitunter wieder von selbst abklingt, ist auch ein dauerhafter Hörverlust und eine daraus resultierende Schwerhörigkeit möglich, was natürlich unbedingt vermieden werden sollte. Der folgende Überblick macht Sie mit einigen möglichen Ursachen vertraut. 
 Entzündungen und Durchblutungsstörungen im Ohr 
 Entzündungen im Inneren des Ohres, wie z.B. eine   Mittelohrentzündung  , aber auch Durchblutungsstörungen können zu einem Rauschen im Ohr und sogar zum Tinnitus führen. Die Arterien, welche das Ohr mit Sauerstoff versorgen sind nur sehr klein, so dass Störungen der Durchblutung hier recht schnell wahrgenommen werden. Neben dem Ohrenrauschen kommen oftmals auch Schwindelsymptome hinzu, da das Gleichgewichtsorgan mit dem Innenohr verbunden ist. Begleitend zu einer Therapie können   Produkte mit Ginkgo   eingenommen werden, um die Durchblutung des Innenohres wieder herzustellen. Liegt eine Entzündung vor, werden hierbei oftmals cortisonhaltige Medikamente verordnet. 
 Schalltrauma und Bluthochdruck als mögliche Ursachen 
 Besonders laute Geräusche oder Musik können in Ihrem Gehirn eine Menge Unruhe verursachen und letztlich auch zu einem Hörverlust führen. Es hat seinen guten Grund, dass Bauarbeiter und andere Betroffene, die in einer lauten Umgebung arbeiten, von Gesetz wegen entsprechende Schutzkleidung tragen müssen. Aber nicht nur bei der Arbeit, sondern auch durch das überlaute Hören von Musik, zum Beispiel in der Disco oder über Kopfhörer, kann ein Rauschen im Ohr entstehen. Bei einem  akustischen Trauma , welches zum Beispiel durch einen lauten Knall, eine Explosion oder dauerhaften Lärm von mehr als 120 Dezibel ausgelöst wird, werden die Haarzellen im so genannten Conti-Organ des Innenohres geschädigt. Betroffene klagen zunächst über einen Verlust des Hörvermögens im Hochtonbereich, aber auch über Ohrgeräusche sowie die Verschlechterung des Hörvermögens. Laut Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) kann auch Bluthochdruck ein Rauschen im Ohr auslösen, ist aber eine der selteneren Ursachen. Ist der Blutdruck dauerhaft zu hoch, beeinträchtigt dies die ausreichende Versorgung mit Sauerstoff im Körper, was sich letztlich auch in Ohrgeräuschen niederschlägt. 
 Morbus Menière als Auslöser 
 Oft sind die Geräusche im Ohr auch Symptome für leichte oder ernste Erkrankungen: Morbus Menière betrifft das Innenohr, ebenso ist eine  Fehlstellung der Halswirbelsäule  als Ursache in Betracht zu ziehen. Derartige Erkrankungen kann nur ein HNO-Arzt zuverlässig feststellen – für Ihre Gesundheit sollten Sie also die erforderlichen Untersuchungen so schnell wie möglich durchführen lassen. Bei Morbus Menière tritt das Rauschen für gewöhnlich nur auf einer Seite auf, abhängig davon, welches Innenohr betroffen ist. Allerdings zählt Morbus Menière, was häufig mit Schwindel verbunden ist und zu Erbrechen führen kann, zu den eher seltenen Erkrankungen. 
 Stress ist eine häufige Ursache für Ohrgeräusche 
 Auch  psychische Belastungen und chronischer Stress können Ohrensausen hervorrufen . Oft hängt Stress zudem mit Lärm zusammen, der naheliegenderweise eine Herausforderung für Gehör und Gehirn darstellt. Auch Musik, die Sie gerne, aber laut hören, kann vom Ohr als Lärm und damit unnatürliche Belastung erfahren werden. Das einzig bekannte Hausmittel, um einem Tinnitus vorzubeugen, ist deshalb bewusste Entspannung – gepaart mit einer möglichst nährstoffreichen Ernährung und einem gesunden Maß an Bewegung.   Sorgen Sie so gut wie möglich dafür, dass Ihnen Ihr Alltag nicht über den Kopf wächst  , damit Ihnen der Weg zum Arzt erspart bleibt! 
 Des Weiteren können auch Verspannungen und Alkohol Ohrgeräusche auslösen. Achten Sie daher auf eine möglichst gesunde Lebensweise mit einer gesunden Ernährung und ausreichend Pausen zur Entspannung. 
 Medikamente als Auslöser für Ohrgeräusche und Tinnitus 
  Auch einige Medikamente können sich negativ auf die Hörleistung auswirken und sogar Ohrgeräusche sowie Tinnitus begünstigen.  Dies kommt zwar selten vor, Sie sollten aber dennoch Rücksprache mit Ihrem Arzt halten, sollten Ihnen derartige Nebenwirkungen bei der Einnahme Ihrer Medikamente auffallen. Ein in diesem Zusammenhang genannter Wirkstoff ist Acetylsalicylsäure (ASS), wie sie zum Beispiel in Aspirin® enthalten ist. Bei der Behandlung von Kopfschmerzen werden in der Regel jedoch so kleine Dosierungen eingesetzt, dass eine derartige Nebenwirkung hier nicht eintreten sollte. Beeinträchtigungen und schädigende Wirkungen auf das Ohr sind auch durch Entwässerungsmedikamente (Diuretika) möglich. Hierbei sind zum Beispiel die Wirkstoffe Furosemid und Etacrynsäure zu nennen. Zudem können auch Medikamente zur Behandlung von bakteriellen Infektionen oder der Malaria einen Tinnitus auslösen. Zu nennende Wirkstoffe sind unter anderem Streptomicin, Gentamicin und Chinin. Weitere Medikamente im Zusammenhang mit Ohrgeräuschen und Tinnitus sind: 
 
  Hinweis:  Wenn Sie den Eindruck haben, dass das Auftreten von Ohrgeräuschen bei Ihnen mit der Einnahme bestimmter Medikamente zusammenhängt, äußern Sie diesen Verdacht unbedingt gegenüber Ihrem Arzt. So hat er einen ersten Anhaltspunkt, kann Ihre Medikamente dahingehend überprüfen und Ihnen gegebenenfalls Alternativen empfehlen. 
 
 
 Betablocker (zur Blutdrucksenkung) 
 Anti-Baby-Pille 
 Medikamente gegen Depressionen aus der Substanzgruppe der trizyklischen Antidepressiva, wie beispielsweise die Wirkstoffe Amitriptylin, Clomipramin und Imipramin 
 sowie Krebsmedikamente, welche im Rahmen einer Chemotherapie verwendet werden, insbesondere der Wirkstoff Cisplatin. 
 
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   Die richtige Therapie von Tinnitus 
 Ein chronischer Tinnitus sollte niemals ignoriert werden. Halten Ihre Ohrgeräusche länger als ein bis zwei Tage an, sollten Sie sich von einem Arzt helfen lassen. Der Grund ist simpel:  Bleibt ein Tinnitus ohne Therapie, kann langfristig ein Hörverlust drohen . Allerdings ist es trotz umfassender Untersuchungen nach heutigem Stand der Medizin nicht möglich, Tinnitus zu heilen. Es gibt leider noch keine wirksamen Medikamente, mit denen Betroffene ein störendes Ohrgeräusch loswerden können. Trotzdem müssen Sie sich nicht mit einem drohenden Hörverlust und einer möglichen Schwerhörigkeit abfinden – es gibt Möglichkeiten der Behandlung, die Ihnen das Rauschen oder Pfeifen im Ohr erträglicher machen und in der Regel ein normales Leben ermöglichen. Nur in sehr seltenen und extremen Fällen ist eine Behandlung in einer speziellen Tinnitus Klinik nötig oder empfehlenswert. 
 Leben mit ständigem Ohrensausen 
 Da chronischer Tinnitus nicht heilbar ist, geht es bei einer Therapie vor allem darum, dass die betroffenen Patienten lernen, die Ohrgeräusche gut zu ertragen. Oft lässt sich das Rauschen auch unterdrücken, sodass es kaum noch wahrgenommen wird. Dafür kann zum einen eine  spezielle Hörtherapie  sorgen bzw. eine spezielle Tinnitus Behandlung – oder  auch Hörgeräte . Welche Maßnahme im Einzelnen angebracht ist, entscheidet ein Arzt nach Bewertung der Symptome. Es ist in jedem Fall wichtig, Ohrgeräusche und Hörverlust nicht als isolierte Phänomene zu betrachten, sondern sie im Sinne einer ganzheitlichen Medizin als Teil größerer Zusammenhänge zu bewerten. Oft entsteht der Hörverlust aus Defiziten an anderer Stelle. 
  Tipp:  Manchmal kann bereits ein pflanzliches Schlafmittel zu einem ungestörten Schlaf ohne störende Ohrgeräusche verhelfen. Sie finden entsprechende Produkte selbstverständlich auch zum günstigen Preis im Sortiment unserer Online-Apotheke. Entdecken Sie unser Angebot! 
 Moderne Hörgeräte können das Rauschen im Ohr dämpfen 
 Eine Alternative oder Ergänzung zu einer Therapie der Ohrgeräusche stellen  moderne Hörgeräte  dar. Sie können nicht nur einen bereits eingetretenen Hörverlust auffangen, sondern auch  durch spezielle Filter und Funktionen Ohrgeräusche dämpfen . Oft können Betroffene bei einem richtigen Gebrauch der Hörgeräte wieder weitgehend normal hören und das Auftreten der Tinnitus Symptome lässt sich auf ein sehr erträgliches Maß reduzieren. Mitunter werden die Ohrgeräusche durch spezielle Hörgeräte mit einem neutralen Rauschen überdeckt. Die Medizin bemüht sich nach Kräften, neue Möglichkeiten der Behandlung zu finden, sodass vielleicht in naher Zukunft keine Hörgeräte mehr benötigt werden. Bis dahin helfen Ihnen ausgebildete Akustiker, die benötigten Hörgeräte feiner denn je auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen. 
 Krankheiten sowie einem drohenden Hörverlust rechtzeitig vorbeugen 
 Ob Probleme mit der Halswirbelsäule, Morbus Menière oder eine Mittelohrentzündung:  Ohrgeräusche können  wie bereits erwähnt  auch Symptome anderer Erkrankungen sein . Wer plötzlich nicht mehr richtig hören kann, hat neben dem Rauschen im Ohr vielleicht also noch mit ganz anderen Erkrankungen zu kämpfen – manchmal ist es aber auch nur eine simple Erkältung, die einen vorübergehenden Hörverlust herbeiführt. Wenn Sie insgesamt auf eine gesunde Lebensweise, genügend Schlaf und ein geringes Stresslevel achten, lässt sich manche Ursache für Krankheiten und somit auch für ein lästiges Rauschen im Ohr bereits im Vorfeld ausschalten.   In unserer Online-Apotheke bieten wir Ihnen beispielsweise auch praktische Nahrungsergänzungsmittel  , mit denen Sie Ihre Ernährung ergänzen und Ihren Körper rundum mit allem versorgen können, was er benötigt. Falls Sie Probleme mit Ihrer Halswirbelsäule haben, können Sie sich von Ihrem Arzt möglicherweise eine spezielle Physiotherapie verordnen lassen, um dem Entstehen von Ohrgeräuschen vorzubeugen. Dauerhaft laute, aber auch störende Geräusche, die ebenfalls zu Stress aber auch Schädigungen des Hörvermögens führen können, lassen sich recht einfach mit dem passenden   Gehörschutz   unterbinden. In unserer Online-Apotheke finden Sie zudem Mittel zur begleitenden Therapie bei Ohrgeräuschen. 
   Fazit 
 Nicht jedes Geräusch im Ohr ist gleich ein Tinnitus. In vielen Fällen handelt es sich um ein harmloses Ohrensausen und Sie müssen gar nichts unternehmen, sondern können einfach abwarten, bis das Geräusch von selbst wieder abklingt. Hält das Ohrengeräusch mehr als zwei Tage an, sollten Sie aber zu einem Arzt gehen, um durch die richtige Therapie einen drohenden Hörverlust und eine anhaltende Schwerhörigkeit zu vermeiden. Medikamente helfen zwar nicht gegen das Rauschen im Ohr, können aber bei ursächlichen Erkrankungen wie einer Erkältung oder einem Nährstoffmangel empfehlenswert sein – sprechen Sie diesbezüglich mit Ihrem Hausarzt. Verzichten Sie außerdem möglichst auf das Hören zu lauter Musik sowie auf jede Form von extremem Lärm und Stress. Sind Sie bereits von einem dauerhaften Tinnitus betroffen, bieten moderne Hörgeräte hilfreiche Funktionen, mit denen sich das Rauschen stark mildern lässt. 
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 Quellen:   1&amp;nbsp; https://www.audibene.de/tinnitus/  2&amp;nbsp; https://www.apotheken-umschau.de/Tinnitus   Bildquelle: ©Aleksej - stock.adobe.com 
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                            <updated>2021-05-20T11:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Erste Hilfe Set: Wichtige Informationen &amp; Tipps </title>
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                    Immer beruhigend, manchmal sogar lebensrettend – das Erste Hilfe Set 
 Erste Hilfe kann bei einem Unfall von entscheidender Bedeutung sein und sogar Leben retten. Jeder Autofahrer muss vor der Führerscheinprüfung auch einen Erste Hilfe Kurs absolvieren und ein richtig befüllter Verbandskasten ist vorgeschrieben als Autozubehör.  Aber nicht nur im PKW, sondern auch auf Motorrad und Fahrrad sollte eine Erste Hilfe Tasche für den Notfall nicht fehlen – ebenso wie im Urlaub und auf Wanderungen.  Wichtige Informationen über alles, was in eine solche Tasche, einen Koffer bzw. eine Box für PKW, Fahrrad sowie für kleinere und größere Unternehmungen hineingehört, und praktische Tipps finden Sie in diesem Apotheken-Ratgeber. 
 
 
   Immer beruhigend, manchmal sogar lebensrettend – das Erste Hilfe Set    
   Was ist ein Erste Hilfe Set?    
   Was gehört in ein Erste Hilfe Set?    
   Gerade für Eltern wichtig: die Kindernotfallbox    
   Fazit    
 
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   Was ist ein Erste Hilfe Set? 
 Das Erste Hilfe Set ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für den herkömmlichen   Verbandskasten   oder ein selbst zusammengestelltes Täschchen mit allerlei wichtigen Utensilien. In Österreich wird das Erste Hilfe Set für den PKW auch ganz sinnfällig  Auto Apotheke  genannt. Gemeint ist ein Koffer, ein Rucksack oder eine Tasche, deren Inhalt speziell darauf ausgerichtet ist, Menschen, die unterwegs in eine Notlage geraten, medizinisch zu helfen, bis die ausgebildeten Rettungskräfte den Unfallort erreichen. Es geht also, wie der Name schon sagt, um  die wichtige Erste Hilfe , die auch und gerade von medizinischen Laien geleistet werden muss und sollte. Erste Hilfe Sets sind des Weiteren für Betriebe vorgeschrieben und meist schon von außen gut zu erkennen – oft sind der Koffer oder die Box in orange gehalten und mit einem Kreuz versehen. Damit mobile Erste Hilfe Sets auch wirklich überall hin mitgenommen werden können, sollten sie natürlich möglichst kompakt ausfallen.  Zudem sollte im Erste Hilfe Set nur Zubehör enthalten sein, mit dem auch Menschen ohne medizinische Fachkenntnisse arbeiten können . Was gehört also in ein Erste Hilfe Set? Diese Frage beantworten wir Ihnen im Folgenden ausführlich. 
   Was gehört in ein Erste Hilfe Set? 
 Ein Erste Hilfe Set mit vollständigem Inhalt ist für jedes Auto vorgeschrieben. Wird bei einer Kontrolle ein PKW ohne einen korrekt befüllten Erste Hilfe Koffer angetroffen, wird das in der Regel ein Bußgeld nach sich ziehen. Viel schwerer wiegt aber die Tatsache, dass Sie bei einem Unfall ohne passendes Erste Hilfe Set und das enthaltene Zubehör nicht imstande sind, Erste Hilfe zu leisten! Wie sieht nun aber der korrekte Inhalt eines Erste Hilfe Sets für das Auto aus? 
 In die Verbandtasche gehören nicht nur Verbände 
 Dass das Erste Hilfe Set üblicherweise Verbandskasten heißt, liegt vor allem daran, dass ein korrekt befülltes First Aid Kit vor allem Verbandpäckchen enthält. Wenigstens  je ein mittleres und großes Verbandpäckchen sollte auch wirklich in jedem Erste Hilfe Koffer zu finden sein , aber darüber hinaus wird noch weiteres Zubehör benötigt, das wir Ihnen im Folgenden mit ein paar erläuternden Details auflisten. 
 
  Tipp:  Die Verbandpäckchen und das übrige Zubehör finden Sie natürlich in großer Auswahl und zum schnellen Versand in unserer Online-Apotheke. Entdecken Sie unser Angebot! 
 
 Sterile Kompressen 
   Sterile Kompressen   werden benötigt, um die Blutung aus einer Wunde zu stillen und die Wundfläche zu schützen. Es gibt sie in allen erdenklichen Größen, sodass sich für jede Wundgröße eine passende Auflage findet. In Verbandskästen sind üblicherweise  vorgeschnittene und steril abgepackte Wundauflagen  als Kompressen enthalten. 
 Einweghandschuhe 
 Hygiene ist von entscheidender Bedeutung, wenn Sie bei einem Unfall Erste Hilfe leisten. In Erste Hilfe Sets gehören deshalb auf jeden Fall praktische   Einweghandschuhe  , mit denen Sie sich selbst und andere schützen. Ein Paar Einweghandschuhe pro Set ist normalerweise genug. Die Handschuhe sind staubgeschützt verpackt und müssen nach einmaligem Gebrauch entsorgt werden. Neben der Wundinfektion dienen sie auch dem Schutz der Ersthelfer vor Infektionen. 
 Zuschneidbare Pflaster 
   Pflaster   gibt es in allen erdenklichen Größen, aber natürlich können Sie in Ihrem First Aid Kit nicht einen Vorrat von jeder möglichen Variante mitführen. Die ideale Lösung für Erste Hilfe Sets sind deshalb  größere Pflaster, die sich bequem zuschneiden lassen . Zu diesem Zweck sollten Sie auch  eine saubere Schere  im Verbandskasten haben, die möglichst nur für Pflaster und Verbände zum Einsatz kommt, um auch hier die wichtige Hygiene zu wahren. 
 
  Tipp:  Pflaster sind für jedes First Aid Kit und auch für die Hausapotheke unverzichtbar. Bestellen Sie Pflaster jetzt in unserer Online-Apotheke! 
 
 Pinzette 
 Bei einem Unfall ist es immer möglich, dass Splitter oder ähnlich Kleinteiliges in einer Wunde stecken bleiben. Auch mit Handschuhen sollten Ersthelfer dann nicht in die Wunde fassen und versuchen, den Splitter zu entfernen. Stattdessen ist für solche Fälle eine Pinzette das Mittel der Wahl, weshalb eine  steril verpackte Pinzette  in keinem Erste Hilfe Set fehlen sollte. 
 Rettungsdecke 
 Auch wenn die  Rettungsdecke  zum Zudecken von Verletzten verwendet wird, handelt es sich dabei nicht um eine kuschelige Decke aus warmer Wolle, sondern meist um eine metallisierte Plastikfolie. Diese Decke mit den üblichen Maßen 210 mal 160 Zentimeter soll Personen in einer Notlage vor Wind, Nässe und Unterkühlung schützen.  Eine spezielle Rettungsdecke ist wichtig für die Hygiene , sie kann nicht durch eine normale Decke ersetzt werden, wie sie möglicherweise in einem Pkw vorhanden ist. 
 Checkliste 
  Die Informationen über den exakten Inhalt eines Erste Hilfe Sets sind äußerst wichtig und sollten immer in schriftlicher Form in der Verbandtasche festgehalten werden.  So können Sie anhand einer Übersicht jederzeit überprüfen, ob Ihre Ausrüstung vollständig und zum Beispiel neben Kleinteilen wie Pflastern und Kompressen auch die wichtige Rettungsdecke enthalten ist. Auch für  das Nachfüllen des Erste Hilfe Sets  ist eine solche kurze Übersicht äußerst hilfreich. Schließlich nützt es nichts, wenn Sie zwar in Ihrem Pkw ein First Aid Kit mitführen, dieses aber unvollständig ist – Sie fallen dann bei einer Kontrolle trotzdem durch, und vielleicht fehlt Ihnen in einem Notfall genau das Zubehör, dass Sie nicht nachgefüllt haben. 
  Wichtiger Hinweis:  Machen Sie den Check und überprüfen Sie die Ausstattung Ihres Notfallsets regelmäßig. Fehlt etwas, können Sie die fehlenden Teile bei uns ganz bequem online bestellen und Ihr Erste Hilfe Set so schnell wieder vervollständigen. 
 Ein Koffer voller Zubehör als Ergänzung zum Erste Hilfe Set 
 Die Informationen über den benötigten Inhalt eines Erste Hilfe Sets wären nicht vollständig, wenn wir nicht noch auf wichtiges weiteres Zubehör eingehen würden, das zur Absicherung einer Unfallstelle zum Einsatz kommt. Nachstehend finden Sie sämtliches Zubehör, das Sie je nach gewählter Tour und Transportmittel unterwegs mit sich führen sollten: 
 Warndreieck 
 Zu dem unverzichtbaren Zubehör in jedem Auto gehört ein  Warndreieck , das den nachfolgenden und entgegenkommenden Verkehr auf die Notlage aufmerksam machen soll. Wird kein Warndreieck gut sichtbar aufgestellt, kann es schnell dazu kommen, dass ein weiterer PKW in die Unfallstelle fährt und möglicherweise den gutwilligen Ersthelfer oder die Opfer (zusätzlich) verletzt. 
 Warnweste 
 Gerade Unfälle mit dem Auto ereignen sich nicht immer an Stellen, wo Menschen sich gefahrlos bewegen können. Neben dem Warndreieck ist deshalb auch eine  Warnweste  Pflicht. Sie reflektiert die Scheinwerfer der sich nähernden Fahrzeuge und informiert die Fahrer rechtzeitig darüber, dass hier eine Notlage besteht und Menschen sich auf der Fahrbahn aufhalten. 
 
  Wichtig:  Eine Warnweste ist hilfreich, um auf sich aufmerksam zu machen, stellt aber keine Garantie dar. Auch als Ersthelfer sollten Sie deshalb unbedingt große Vorsicht walten lassen, wenn Sie sich an einer Unfallstelle bewegen, und sich möglichst schnell von der Fahrbahn bzw. hinter eine etwaige Absperrung begeben. 
 
   Gerade für Eltern wichtig: die Kindernotfallbox 
 Auch wenn die Eltern noch so vorsichtig sind, gehören kleinere Verletzungen und Blessuren bei Kindern beinahe schon zum Alltäglichen. Ernstere Unfälle mit Kindern stellen die Beteiligten mitunter jedoch vor große Herausforderungen – auch mental. Das betrifft selbst professionell geschultes Rettungspersonal, weshalb es immer gut ist, wenn Eltern bei ihren Kindern auf Notlagen vorbereitet sind und entsprechende Mittel bereithalten. Natürlich lässt sich einem Kind auch mit einem normalen Erste Hilfe Set Hilfe leisten, aber noch besser und  auf die Bedürfnisse von Kindern optimiert ist eine spezielle Kindernotfallbox.  
 Die Kindernotfallbox bietet Erste Hilfe für Kind und Baby 
 Wenn es um das Wohl von Kind und Baby geht, wollen Eltern keine Kompromisse eingehen und sich möglichst gegen alle Gefahren absichern. In der Kindernotfallbox sind daher viele wichtige Dinge enthalten, die sich nicht nur der physischen Verletzungen von Kindern annehmen, sondern auch den empfindsamen kleinen Seelen Trost spenden: So gibt es zum Beispiel Pflaster, deren bunte Motive den Kindern ein wenig die Angst vor der ungewohnten Situation nehmen, oder auch ein paar Naschereien als Trostpflaster, wie zum Beispiel leckere Gummibärchen.  Ein solches First Aid Kit für Kinder enthält auch spezielles Zubehör wie ein Zahnrettungsset, NaCl-Ampullen, einen Spuckbeutel, eine Kindernotfallkarte, einen Kindernotfallpass und eine Rettungsdecke.  
  Tipp:  Viel kindgerechtes Zubehör für eine spezielle First Aid Box für Kinder finden Sie natürlich auch in unserer Online-Apotheke! 
 Erste Hilfe bei Kind und Baby ist eine besondere Herausforderung 
 Mit einem passenden First Aid Kit ist es nicht getan: Erste Hilfe bei Baby und Kind ist nicht immer so leicht wie bei Erwachsenen und der entsprechende Notfall sollte zuvor gesondert geübt werden. Dafür gibt es spezielle Kurse, bei denen es um die richtigen Maßnahmen geht, die für Baby und Kind geeignet sind. Für Eltern kann es sich lohnen, an einem solchen Kurs teilzunehmen. Dabei lernen Sie, wie Sie das First Aid Kit für Kinder richtig benutzen und das viele Zubehör im Notfall gezielt anwenden. 
  Praktischer Hinweis:  Informieren Sie sich bei Ihrem Kinderarzt, bei Ihrer Krankenkasse oder im Internet, wo spezielle Erste Hilfe Kurse für Eltern stattfinden, und bereiten Sie sich auf einen etwaigen Notfall vor! 
 Erste Hilfe Sets sind nicht nur im Straßenverkehr wichtig 
 Unfälle mit Auto und Motorrad kommen regelmäßig vor und den meisten Menschen leuchtet es ein, dass sie im PKW oder auf dem Bike ein Erste Hilfe Set mit sich führen sollten. Aber gerade auch bei verschiedenen Aktivitäten in der Freizeit kann es immer wieder schnell zu einer Notlage kommen – gerade auch, wenn Kind oder Baby im Spiel sind oder intensiv Sport getrieben wird.  Das Mitführen von einem First Aid Kit beim Sport oder bei Outdoorbeschäftigungen wie Wandern, Mountainbiken oder Radfahren ist darum immer empfehlenswert.  Doch keine Sorge: Nicht jede Verbandtasche muss so groß sein wie die Erste Hilfe Koffer aus einem PKW; es genügen auch kleine Taschen oder Boxen. 
 Mini Erste Hilfe Sets für unterwegs 
 Fahrradfahrer und Fußgänger haben anders als ein Auto keinen Kofferraum, in dem sich bequem ein großer Verbandskasten unterbringen lässt. Auch beim Wandern bietet der Rucksack nicht endlos Platz für großvolumige Erste Hilfe Sets. Vielmehr wird hier ein kleiner Kasten gebraucht, der nur das Nötigste an Ausrüstung enthält. Ein solches  First Aid Kit im Mini Format gibt es im Handel speziell für Radfahrer und Outdoor-Fans . Diese Verbandtasche ist besonders klein und kann auch ohne großen Stauraum bequem mitgeführt werden. Derartige Mini Erste Hilfe Sets können auch Kindern auf dem Schulausflug mitgegeben werden– natürlich sollte man vorher mit ihnen besprochen haben, welches Zubehör darin steckt und wie sie im Fall der Fälle richtig damit umgehen. 
 Das Erste Hilfe Set benötigt regelmäßige Pflege und Wartung 
 Häufig werden Erste Hilfe Sets komplett gekauft, im Auto oder Motorrad deponiert und dann nach einer Weile schlichtweg vergessen. Wenn es zu einer Notlage kommt und Zubehör aus dem Kasten entnommen wird, wird im Anschluss oft nicht daran gedacht,  die beanspruchte Ausrüstung wieder zu vervollständigen und den Verbandkasten nachzufüllen . Abgesehen von dem Umstand, dass ein mit Zubehör unvollständig befüllter Verbandkasten bei einer Kontrolle Ärger und unnötige Kosten nach sich ziehen kann, wird damit auch ein unnötiges persönliches Risiko eingegangen.  Überprüfen Sie Ihre Ausstattung daher regelmäßig und bestücken Sie sie nach der aktuell gültigen Norm!  
   
 Auch bei der Verbandtasche gibt es ein Haltbarkeitsdatum 
 Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass ein Erste Hilfe Set nicht ewig hält. Alle Verbandskästen enthalten Ausrüstung, die mit der Zeit ihren Nutzen verliert und nicht mehr eingesetzt werden darf. Achten Sie also immer auf das Haltbarkeitsdatum Ihres Verbandskastens oder First Aid Kits! Es ist wichtig, dass Sie eine Übersicht behalten, auf welchem Stand Ihr Erste Hilfe Set ist. Alle dazu notwendigen Informationen sollten ständig in Form der bereits erwähnten kleinen Checkliste bereitliegen. Auf diese Übersicht können Sie auch das Haltbarkeitsdatum von einzelnem Zubehör festhalten. Abgelaufene Bestandteile wie sterile Kompressen und Pflaster sollten zeitnah ersetzt werden. 
 Eine Erste Hilfe App liefert das fehlende Stück 
 Eine Verbandtasche allein löst keinen Notfall, man muss auch wissen, wie man richtig damit umgeht. Nicht immer ist das Wissen aus dem Erste Hilfe Kurs aus früheren Tagen in einem akuten Notfall noch vollständig präsent – um langes Nachdenken abzukürzen, kann eine  Erste Hilfe App  ein Stück weit die wichtigen Details ins Gedächtnis rufen. Da ein Smartphone heute selbst bei Kindern vielfach selbstverständlich ist, kann sich die Installation einer solchen App lohnen. Anbieter wie das Deutsche Rote Kreuz sorgen auf diese Weise dafür, dass Sie auch unterwegs jederzeit nachsehen können, wie Sie sich im Notfall richtig verhalten und Ihr Erste Hilfe Set verwenden sollten. 
 Beim Wandern und Trekking ist die richtige Ausrüstung wichtig 
 Bei beliebten Sportarten im Freien wie Wandern, Klettern und Trekking kann es immer einmal zu einem Notfall kommen. Die richtige Ausrüstung ist gerade deshalb so wichtig, weil die nächste Rettungsstelle mitunter sehr weit entfernt ist.  Vor allem bei Outdoor Aktivitäten ist es außerdem unverlässlich, dass Sie sich für eine wasserdichte Unterbringung Ihrer Verbandtasche entscheiden , da Sie sonst die Tauglichkeit Ihres Erste Hilfe Sets gefährden. Achten Sie also zum Beispiel darauf, Ihren Erste Hilfe Koffer in eine wasserdichte Tasche zu packen, oder direkt ein wasserfestes Set zu kaufen. Das Siegel bzw. die Aufschrift  waterproof  verrät Ihnen, dass es sich um ein wasserdichtes Modell handelt. Entsprechendes Zubehör zum Wandern finden Sie im gut sortierten Fachhandel. Auch wenn Sie mit dem Bike auf Touren sind, sollten Sie in Ihrer Tasche trotz beengter Platzverhältnisse ein wenig Raum für einen Verbandskasten und das entsprechende Zubehör lassen. 
 Unterwegs dem Notfall vorbeugen 
 Auf einer Reise durch das Ausland oder bei Outdoor Aktivitäten wie Wandern, Trekking oder Klettern ist es nicht immer möglich, bei Bedarf schnell Hilfe zu bekommen. Fachkundig befüllte Erste Hilfe Sets sind darum Pflicht, aber am besten ist es, wenn es gar nicht erst zu einem Notfall kommt.  Durch die Wahl der richtigen Kleidung können Sie einem möglichen Notfall mitunter bereits vorbeugen . Wählen Sie für das Wandern hochwertige und vor allem passende Wanderschuhe, mit denen Sie nicht so schnell abrutschen oder umknicken. Derartige Wanderschuhe sind meist etwas teurer als normale Schuhe oder Turnschuhe, lohnen aber die Anschaffung. Gleiches bezüglich der Schuhwahl gilt auch, wenn Sie mit dem Fahrrad auf Touren gehen oder klettern sind. Darüber hinaus sollten Sie immer passende Socken tragen, die nicht rutschen und reiben, und Ihre   Füße regelmäßig mit fetthaltigen Cremes oder Salben wie zum Beispiel Hirschtalg eincremen  , um Schwielen und Blasen vorzubeugen. Macht sich eine erste Blase bemerkbar, können Sie spezielle   Blasenpflaster aus unserer Online-Apotheke   verwenden, um stärkere Verletzungen und Entzündungen zu verhindern. 
   Fazit 
 Ob im Auto, als Radfahrer, auf dem Motorrad oder beim Wandern: Ein Unfall kann jedem passieren, und jeder ist froh, wenn in einer solchen Notlage schnell Erste Hilfe geleistet wird. Deshalb sollten auch Sie für den Ernstfall gerüstet sein: Neben der Kfz Verbandtasche gehören auch Warndreieck und Warnweste in jedes Auto. Eltern mit Kindern sollten unterwegs immer eine Kindernotfallbox bereithalten, deren Inhalt speziell auf die Bedürfnisse von Kind und Baby abgestimmt ist. Auf einer Reise, beim Wandern oder Trekking sollte zumindest ein Mini Erste Hilfe Set nicht fehlen. Denken Sie immer auch an die Pflege Ihrer Verbandtasche und sorgen Sie dafür, dass stets sämtliches wichtige Zubehör enthalten ist. In unserer Online-Apotheke finden Sie alles, was Sie für Ihren PKW Verbandskasten, zum Wandern, auf Fahrrad Touren und für sonstige Einsatzzwecke benötigen. 
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 Bildquelle: ©OlegKovalevich, ©PhotoSG - stock.adobe.com 
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                   Mit einer gut ausgestatteten Hausapotheke für alles 
 Unsere Online-Apotheke liefert Ihnen alles, was Sie für Ihre Gesundheit brauchen, jederzeit schnell und zuverlässig. Aber manchmal ist schnell nicht schnell genug, denn zuweilen wird ein Arzneimittel sofort gebraucht – zum Beispiel eine Kopfschmerztablette oder ein passendes Pflaster für eine blutende Wunde. Daher ist es sinnvoll, einen praktischen Grundvorrat an nützlichen Hilfsmitteln immer zu Hause zu haben:  Eine gut bestückte Hausapotheke bildet die ideale Basis zur Behandlung vielfältiger Beschwerden  und ist zu Hause immer griffbereit. Damit auch Sie jederzeit bestens gerüstet sind, geben wir Ihnen in diesem Ratgeber wichtige Tipps für die Auswahl der idealen Mittel und Produkte. 
 
 
   Mit einer gut ausgestatteten Hausapotheke für alles    
   Was gehört in eine gute Hausapotheke?    
   Die richtige Lagerung am passenden Ort    
   Pflege und Wartung Ihrer Hausapotheke    
   Fazit   
 
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   Was gehört in eine gute Hausapotheke? 
 Viele denken, sie müssten sich einen riesigen Vorrat an Medikamenten anlegen. Doch das ist keineswegs sinnvoll! Zum einen sind Arzneimittel nicht endlos haltbar und müssen nach Ablauf einer bestimmten Frist ohnehin entsorgt werden, wenn sie nicht benutzt wurden. Das passiert öfter und schneller, als vielen Hausapothekenbesitzern bewusst ist! Zum anderen sollten Sie nur solche Medikamente und Mittel zu Hause haben, die Ihnen in einem konkreten Fall tatsächlich weiterhelfen und darüber hinaus auch ohne ärztliche Hilfe eingesetzt werden können. 
 Welche Medikamente und Arzneimittel konkret in Ihrer   Hausapotheke   gelagert werden sollten, hängt vor allem davon ab, wer in Ihrem Haushalt lebt. Die Bedürfnisse von Erwachsenen, Kindern, Kleinkindern und Babys unterscheiden sich verständlicherweise stark. Je mehr Generationen unter Ihrem Dach leben, desto vielfältiger sollte folglich auch die Befüllung Ihrer Hausapotheke ausfallen. Schmerzmittel wie Paracetamol sind eine gute Basis, reichen aber bei Weitem nicht aus, um eine sichere Erstversorgung zu gewährleisten – schließlich geht es meist darum, den Auslöser von Schmerzen zu bekämpfen, und nicht nur eine Unterdrückung der Symptome zu erzielen. So können etwa eine rechtzeitige Kühlung bei Brandverletzungen oder eine saubere Desinfektion bei offenen Wunden spätere Folgebeschwerden abwehren. 
 
  Wichtig:  In einer Hausapotheke für die ganze Familie sollten keine rezeptpflichtigen Medikamente einzelner Familienmitglieder aufbewahrt werden. Diese dürfen ausschließlich von dem Patienten eingenommen werden, dem sie der zuständige Arzt verschrieben hat. Da Hausapotheken aber in der Regel von mehreren Menschen genutzt werden, sollten Sie verschreibungspflichtige Mittel in einem separaten Fach oder einer speziellen Schublade verstauen, um Verwechslungen auszuschließen. 
 
 Die Grundausstattung für alle Hausapotheken ... 
 Medikamente und Verbandsmaterial bilden normalerweise den Großteil einer jeden Hausapotheke. Dazu gesellen sich zum Beispiel Hilfsmittel wie   Einmalhandschuhe  ,   Fieberthermometer  , Splitterpinzette, Sicherheitsnadeln und Verbandschere. Oft vergessen, aber genauso wert- und sinnvoll wie Medikamente, Binden und Co. ist ein Merkzettel mit den wichtigsten Telefonnummern für Notfälle: Notieren Sie die Nummern der örtlichen Rettungsdienste, Ihres Hausarztes, des ärztlichen Notdienstes, des nächstgelegenen Krankenhauses und des Giftnotfallzentrums sowie natürlich Ihrer Apotheke. 
 Auch eine Wärmflasche und ein Leinentuch für Umschläge sind in der Privatapotheke gut aufgehoben. Darüber hinaus sollten Sie die nachfolgend aufgeführten Dinge vorrätig halten – praktisch alles davon bekommen Sie zum günstigen Preis in unserer Online-Apotheke. Entdecken Sie unser Sortiment, nutzen Sie unsere attraktiven Service-Angebote und bestellen Sie alles für Ihre Hausapotheke zu sich nach Hause! 
  Hinweis:  Sollten Sie bei der Zusammenstellung der Medikamente Unterstützung wünschen, können Sie jederzeit Kontakt zu Ihrem Arzt oder zu unserem pharmazeutischen Beratungsteam aufnehmen und nach einer diesbezüglichen Beratung fragen. 
 … für Erwachsene 
 Nicht fehlen dürfen in der hauseigenen Apotheke für Erwachsene Medikamente gegen   Schnupfen, Erkältung, Husten und Halsschmerzen  ,   Allergien  ,   Insektenstiche  , Juckreiz, Sonnenbrand,   Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Verstopfung  , Sodbrennen, Blähungen und Erkrankungen der Mundschleimhaut. Auch   Desinfektionsmittel   sowie eine Brand- und Wundsalbe sollten immer vorrätig sein.   Augentropfen für trockene Augen   sind ebenfalls eine sinnvolle Ergänzung, außerdem sollten Mittel gegen Sportverletzungen darin aufbewahrt werden – selbst dann, wenn Sie eigentlich keinen Sport treiben, denn auch ohne regelmäßige körperliche Betätigung kann es schnell zu einem verknacksten oder umgeknickten Fuß oder einer Prellung kommen. Sinnvoll kann auch ein  kleiner Vorrat an Kühlkompressen  sein, der allerdings nicht in das Apothekenschränkchen, sondern ins Kühlfach gehört.  Allgemeine Schmerzmittel wie Ibuprofen und Paracetamol  sind ebenfalls Teil der Basis-Ausstattung für Erwachsene – in unserer Online-Apotheke finden Sie verschiedene Angebotsgrößen zum schnellen Versand. 
 Zusätzlich zu den oben genannten Produkten sollten Sie für Kinder, Kleinkinder und Babys noch die nachstehend genannten Dinge vorrätig halten. Falls dann einmal ein Notfall eintritt, haben Sie sofort einen ersten Anlaufpunkt im Haus und können sich aus Ihrer Hausapotheke bedienen. 
 … für Kinder 
 Kinder im schulpflichtigen Alter leiden immer mal wieder unter Durchfall, Fieber oder einer verstopften Nase. Mit geeigneten Zäpfchen, Säften und   Nasensprays und -tropfen  , deren Wirkstoffe und Dosierung auf das Alter des Kindes abgestimmt sind, sind Sie deshalb bestens ausgestattet. Bei Durchfall ist beispielsweise eine Elektrolyt-Lösung eine gute Wahl. Da Kinder außerdem gerne im Freien spielen und tollen, dürfen kinderfreundliche Pflaster und eine   Zeckenzange   nicht fehlen. Unterschätzen Sie nicht das psychologische Moment: Pflaster mit bunten Motiven dienen Kindern als Ablenkung und machen das Verarzten gleich viel angenehmer! Viele kleine Patienten sind sehr empfindlich, weshalb Sie sich ein speziell für diesen Zweck geeignetes, möglichst nicht brennendes Desinfektionsmittel kaufen sollten. Sind die Schmerzen bei der Reinigung einer Wunde zu groß, nimmt das Kind diese Erfahrung sonst möglicherweise zum Anlass, Ihnen die nächste Verletzung zu verschweigen. 
 … für Kleinkinder 
 Kleinkinder neigen häufig zu wunden Stellen und Entzündungen der Haut, weshalb Sie Cremes und Salben für entzündete Haut, insbesondere im Bereich der Windeln, in Ihrer privaten Apotheke lagern sollten. Auch   Zäpfchen und Säfte gegen Fieber   können immer wieder benötigt werden, ebenso wie ein effektiver Hustenlöser. Des Weiteren haben auch Kleinkinder oftmals   Durchfall , eine Erkältung und eine verstopfte Nase  – die entsprechende Hilfe sollte dann immer altersgerecht ausfallen. Dabei ist es sehr wichtig, dass nicht nur die Wirkstoffe, sondern vor allem auch die Dosierung an das Alter der Kinder angepasst sind. Fragen Sie im Zweifelsfall erst bei Ihrem Kinderarzt nach, bevor Sie Ihrem Kind ein unbekanntes Mittel verabreichen. Insbesondere nach einem Kontakt mit Giftstoffen gilt ohnehin, dass Sie nie ausschließlich auf Hausmittel vertrauen, sondern immer professionelle Hilfe einholen sollten. 
 … für Babys 
 Es versteht sich von selbst, dass die ganz kleinen Menschen nur äußerst behutsam behandelt werden sollten. Achten Sie deshalb genau darauf, ob ein Arzneimittel wirklich für ein Baby zugelassen ist, prüfen Sie die Angaben im Beipackzettel oder nehmen Sie Kontakt zu Kinderarzt, Hebamme oder unserem pharmazeutischen Beratungsteam auf. Für Babys empfehlen sich   Medikamente gegen Zahnungsbeschwerden  , ebenso wie Zäpfchen oder Saft gegen Fieber. Auch ein spezielles   Fieberthermometer für Babys   (zum Beispiel mit Infrarot zur Messung im Ohr) und eine Taschenlampe, um dem Kind bei Bedarf in den Hals leuchten zu können, sind eine sinnvolle Anschaffung. Kochsalz-Nasenspray, Entschäumer gegen Blähungen und ein geeigneter Balsam für Erkältungen dürfen ebenfalls nicht fehlen. Auch wenn Sie bei Vergiftungen immer zuerst einen Arzt um Rat fragen sollten, kann ein Vorrat an Aktivkohle empfehlenswert sein. Da Babys keine Tabletten als Schmerzmittel einnehmen können, gibt es Ibuprofen und Paracetamol bereits als Zäpfchen für die Kleinsten – gerade Paracetamol kann dem Baby in der Regel bereits ab der Geburt verabreicht werden. 
   Die richtige Lagerung am passenden Ort 
 Hausapotheken sind in vielen Haushalten in Deutschland zu finden und werden noch immer bevorzugt in Küche oder Bad aufbewahrt. Das ist aber keine gute Idee – im Gegenteil! Kaum ein Ort in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus könnte verkehrter sein. Die richtige Umgebung für Hausapotheken ist kühl und trocken, beide Eigenschaften treffen auf Küche und Bad normalerweise nicht zu. 
 Zu den besten Tipps für eine richtige Lagerung gehört darüber hinaus eine  ergänzende Beschriftung der Tabletten, Salben und Cremes , damit Sie im Notfall eine schnelle Zuordnung vornehmen und die richtige Dosierung nachsehen können. 
 
  Wichtig:  Leben Kinder in Ihrem Haushalt, dann sollte Ihr Apothekenschränkchen unbedingt verschließbar sein, damit sie keinen Zugriff darauf haben und nicht versehentlich Tabletten, Zäpfchen &amp;amp; Co. mit bunten Bonbons verwechseln. 
 
   Pflege und Wartung Ihrer Hausapotheke 
 Damit Ihre Hausapotheke immer einsatzbereit ist, bedarf sie einer regelmäßigen Wartung. Das bedeutet, dass Sie zum einen für Sauberkeit sorgen, zum anderen ideale Lagerungsbedingungen schaffen und  die Haltbarkeit aller eingelagerten Hilfsmittel regelmäßig überprüfen  sollten. In seltenen Fällen können übrigens auch dann Schäden bei Medikamenten auftreten, wenn die eigentliche Lagerfrist noch nicht abgelaufen ist. Sollten Ihnen seltsame Gerüche oder andere Anomalien auffallen – zum Beispiel zerbröselnde Tabletten –, sollten Sie diese Ihrem Arzt oder Apotheker zeigen und das betreffende Mittel keineswegs mehr einnehmen. Geöffnete Arzneimittel sind entweder zeitnah aufzubrauchen oder auszusortieren – das Haltbarkeitsdatum hat für sie in der Regel keine Gültigkeit mehr. Für Ihre Gesundheit gilt stets das Motto: Sparen Sie nicht am falschen Ende und setzen Sie immer auf möglichst frische Arzneimittel! 
  Hinweis:  Bewahren Sie unbedingt die Beipackzettel aller Medikamente und nach Möglichkeit auch die originale Verpackung auf. Darin finden Sie wichtige und vor allem individuelle Informationen, die kein Ratgeber aus dem Internet ersetzen kann. 
 Arzneimittel richtig entsorgen 
 Es wird sich kaum vermeiden lassen, dass das eine oder andere Heilmittel aus Ihrer Privatapotheke früher oder später abläuft, ohne dass Sie es benutzen. Sehen Sie es positiv: Wenn Sie das Mittel nicht aufgebraucht haben, mussten Sie vermutlich weniger Verletzungen oder Erkrankungen erleiden! Mit Erreichen des Ablaufdatums sollten Sie jede Arznei aber sofort entsorgen; und das bitte richtig:   Entsorgen Sie es niemals über den Abfluss oder die Toilette  , sondern gut eingewickelt über die Restmülltonne. Einzelne Apotheken nehmen Medikamente mitunter auch zurück, doch dieser Service ist nicht mehr verpflichtend und wird nur noch selten angeboten. Daneben gibt es in manchen Städten spezielle Entsorgungscontainer und -boxen. Fragen Sie am besten einmal in Ihrer Stadt nach! 
   Fazit 
 Eine gut gefüllte Hausapotheke kann eine wertvolle Hilfestellung bei kleinen alltäglichen Beschwerden oder bei einer zeitkritischen Erstversorgung leisten, bis professionelle Unterstützung eintrifft. Im Notfall kann eine klug zusammengestellte Hausapotheke sogar Leben retten! Der überschaubare Aufwand lohnt sich und gibt Ihnen ein beruhigendes Gefühl der Sicherheit – gerade in einem Haushalt mit Kindern. Denken Sie daran: Die richtige Behandlung nimmt vielen Verletzungen den Schrecken. In unserer Online-Apotheke bieten wir Ihnen alles, was Sie für Ihre Hausapotheke brauchen. 
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            <title type="text">Gehörschutz: Wichtige Hilfe im Alltag und am Arbeitsplatz</title>
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                 Ohrenstöpsel, Kopfhörer und mehr – der richtige Gehörschutz zählt 
 Lärm gehört in unserer modernen Welt zum selbstverständlichen Alltag und wird vielerorts nicht mehr bewusst wahrgenommen. Dabei ist in der medizinischen Forschung unstrittig, dass die ständige Lärmbelastung mitunter eine ernstzunehmende Gefahr für unsere Gesundheit bedeuten kann. Je nach Arbeitsplatz kann das Tragen eines Gehörschutzes sogar Vorschrift sein! Oft unterschätzt wird dagegen die Lärmbelastung in der Freizeit: Bei einem Konzert steht das Gehör unter erheblichem Stress – und in der Nacht kann banales Schnarchen des Partners den Schlaf beeinträchtigen oder sogar verhindern. In diesem Ratgeber finden Sie hilfreiche Tipps für den richtigen Schutz der empfindlichen Ohren, damit Sie sich auch im Alter noch über ein gutes Gehör freuen dürfen. 
 
 
   Was ist ein Gehörschutz?   
   Wer braucht einen Gehörschutz?   
   Passgenauer Gehörschutz für Babys und Erwachsene   
   Fazit   
 
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   Was ist ein Gehörschutz? 
 Vielleicht denken Sie bei dem Begriff Gehörschutz entweder zuerst an das sprichwörtlich gewordene Ohropax, mit dem bereits auf der ganzen Welt Lärm erfolgreich abgeschottet und so mancher Schlaf gerettet wurde, oder an  große, kopfhörerähnliche Gehörschützer,  die Bauarbeiter während der Arbeit mit einem Presslufthammer oder ähnlich schwerem und lautem Gerät tragen. Vielleicht fallen Ihnen zum Thema Gehörschutz aber auch zuerst spezielle Ohrstöpsel ein, die Sie sich am Abend in die Ohren stecken, um möglichst ruhig und ungestört schlafen zu können. Beide Antworten sind richtig, denn unter einem Gehörschutz versteht man alle Arten von Schutzeinrichtungen, die das Gehör vor Lärm schützen soll. Dabei gibt es den Gehörschutz in einer weit größeren Auswahl, als Sie es auf Anhieb vielleicht erwarten würden! 
 Diese Arten von Gehörschutz gibt es 
 Ein Gehörschutz muss je nach Einsatzort ganz unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Um bei unseren bisherigen Beispielen zu bleiben: Die Lärmbelastung auf einer Großbaustelle ist eine andere als das nächtliche Schnarchen des Partners, das den Schlaf stört. Auch kann der Gehörschutz für einen kräftigen Bau- oder Fabrikarbeiter deutlich mehr wiegen als der Gehörschutz für ein neugeborenes Baby. Es gibt hochwertigen und teuren Gehörschutz, der wiederverwendbar ist, und preisgünstige Stöpsel, die nach einmaligem oder zumindest kurzfristigem Gebrauch entsorgt werden, zum Beispiel das berühmte Ohropax. 
 Weit verbreitet und beliebt: Gehörschutzstöpsel 
 Gehörschutzstöpsel sind die wahrscheinlich preisgünstigste und am weitesten verbreitete Art des Gehörschutzes. Ohrenstöpsel werden in großer Zahl industriell gefertigt und sind in den meisten Fällen nicht wiederverwendbar – vor allem auch aus hygienischen Gründen. Prinzipiell gibt es verschiedene Arten von Ohrstöpsel in angepassten Qualitätsstufen und für nahezu jeden Verwendungszweck. 
  Tipp:  Selbstverständlich finden Sie auch in unserer   Online-Apotheke eine breite Auswahl an Gehörschutzstöpseln.   Sehen Sie sich gleich um und entdecken Sie Ihren Favoriten! 
  Ohrstöpsel werden in der Regel aus Wachs, Silikon oder Schaumstoff  hergestellt. Obwohl es sich bei vielen Ohrstöpseln um Einweg Modelle handelt, gibt es auch Ohrstöpsel, die wiederverwendbar sind. Ohrstöpsel aus Wachs oder Schaumstoff werden vor dem Einsetzen mit den Fingern weichgeknetet, grob in Form gebracht und dann in den Gehörgang gedrückt. Es ist normal, dass sich Ohrstöpsel aus Wachs bzw. Schaumstoff dabei leicht verformen. Nach dem Einführen geht der Schaumstoff wieder auf und passt sich seiner Umgebung an, sodass störende Geräusche und Schnarchen möglichst umfassend gedämmt werden. 
 Während die handelsüblichen Soft Ear Pluggies aus Schaumstoff und Wachs von Herstellern wie Alpine, Moldex und Uvex bei Gebrauch an die Form der Ohren angepasst werden und auch nicht wiederverwendbar, sondern zum einmaligen Einsatz gedacht sind, gibt es auch  aufwendigere Modelle, die individuell an den jeweiligen Träger angepasst werden.  Individuell angepasste Ear Pluggies bieten naturgemäß einen besonderen Tragekomfort, sind in der Anschaffung hochpreisiger als herkömmliche Einweg Ohrstöpsel und können über einen langen Zeitraum hinweg benutzt werden. 
 Kapselgehörschutz bei starkem Lärm 
 Wir haben bereits den kopfhörerähnlichen Gehörschutz erwähnt, der auf Baustellen und in Fabriken zum Einsatz kommt. Diese Kopfhörer sind natürlich keine Kopfhörer, denn sie sollen ja das Ohr gegen Geräusche abschirmen und nicht zusätzlichen Lärm erzeugen. Die richtige Bezeichnung lautet  Kapselgehörschutz.  Der Kapselgehörschutz besteht, wie der Name bereits nahelegt, aus einem Paar Kapseln aus Hartkunststoff, die das Ohr ganz umschließen und damit für eine höchstmögliche Schalldämmung sorgen. Die Kapseln sind mit einem Bügel verbunden, für einen besseren Tragekomfort ist ein Kapselgehörschützer zusätzlich mit Schaumstoff gepolstert. 
 Kapselgehörschützer sind vor allem für einen kurzzeitigen Einsatz geeignet. Das liegt vor allem an ihrem vergleichsweise hohen Gewicht, das den angestrebten Tragekomfort meist deutlich vermindert. Die Arbeit mit einem Kapselgehörschützer ist somit häufig sehr anstrengend, vor allem im Sommer bei hohen Umgebungstemperaturen. Gerade in der heißen Jahreszeit werden aber auch zahlreiche Bauarbeiten durchgeführt, sodass an einem Kapselgehörschützer ein erhöhter Bedarf besteht. Ein Kapselgehörschutz lässt sich deshalb leicht aufsetzen und auch leicht wieder abnehmen. Oft werden Kapselgehörschützer in Kombination mit Schutzhelmen eingesetzt. Dabei handelt es sich allerdings um zwei voneinander unabhängige Sicherheitsmaßnahmen – ein Helm wird für einen effektiven Lärmschutz nicht benötigt. 
 Den  Kapselgehörschutz gibt es sowohl in einer passiven als auch in einer aktiven Ausführung.  Bei einem aktiven Kapselgehörschützer wird die Schalldämmung mithilfe einer eingebauten Radio Elektronik gesteuert. Ein cleverer Sensor sorgt dafür, dass extremer Lärm wie ein lauter Knall herausgefiltert, unbedenkliche Geräusche und vor allem menschliche Sprache jedoch über Mikrofon und Lautsprecher weitergeleitet werden. Ein derartiger Gehörschutz findet vor allem an Schießständen, zum Beispiel bei der Ausbildung von Polizisten oder Soldaten, oder auf der Jagd Verwendung. Ein aktiver Kapselgehörschutz ist immer dann sinnvoll, wenn eine Kommunikation notwendig oder gewünscht ist. Daher gibt es auch besondere Modelle mit eingebautem Funkverkehr. 
 Alle Arten von Kapselgehörschutz sind selbstverständlich wiederverwendbar und auf einen langfristigen Gebrauch ausgelegt. Kapselgehörschützer sind in der Anschaffung daher normalerweise auch teurer als die besonders im privaten Bereich beliebten und verbreiteten Ohrenstöpsel, was insbesondere für die aktive Variante mit integrierter Elektronik gilt. 
  Hinweis:  Gehörschutz dieser Art ist vorrangig als Arbeitsschutz konzipiert und in der Regel nicht für die private Anwendung gedacht. 
 Was bedeutet der SNR Wert? 
 Bei der Auswahl eines Gehörschutzes werden Sie früher oder später auf die Angabe SNR stoßen. Die Abkürzung SNR steht für  Single Number Rating  und bezieht sich auf die Schutzwirkung, die ein Gehörschutz besitzt. Die Zahl ist dabei der Durchschnittswert der erreichten Dämmung in Dezibel.  Je höher der SNR Wert, desto höher der Dämmfaktor:  Bei einem SNR Wert über 30 Dezibel (dB) ist der Lärmschutz so hoch, dass eine Kommunikation nicht mehr möglich ist. Bei einer geringeren Dämmung (ein SNR Wert von unter 20 dB bzw. 30 dB) ist eine Kommunikation trotz Gehörschutz noch eingeschränkt oder sogar vollgültig möglich. 
  Gut zu wissen:  Der SNR Wert spielt insbesondere im beruflichen Alltag eine Rolle. Wenn es Ihnen vor allem darum geht, dem nächtlichen Schnarchen Ihres Partners oder ähnlichen Alltagsgeräuschen zu entfliehen, können Sie ihn vernachlässigen und auf herkömmliche Artikel setzen. 
 Wiederverwendbar oder nicht wiederverwendbar? Eine individuelle Frage 
 Bei teuren Modellen mit eingebauter Radio Elektronik ist die Sache klar – dieser Gehörschutz ist auf jeden Fall so konzipiert, dass er wiederverwendbar ist. Für das handelsübliche Ohropax gilt diese Regel hingegen nicht. Aber bieten einfache Ear Pluggies aus Schaumstoff deshalb auch einen schlechteren Schutz für Ihr Gehör? 
 Diese Frage lässt sich mit einem klaren Nein beantworten, denn es kommt stets auf die Verhältnismäßigkeit und den Verwendungszweck an. Ein Paar Einweg   Soft Ear Plugs   aus Schaumstoff hat dabei sogar einen hygienischen Vorteil: Sie kommen immer wieder frisch und unbenutzt zum Einsatz, was das Risiko von Infektionen und Entzündungen senkt. Außerdem passen sie sich der Ohrform an, wodurch Reibungen und Irritationen in Ohrmuschel und Gehörgang vorgebeugt wird. 
  Tipp:  In unserer Online-Apotheke bekommen Sie die Soft Ear Plugs aus Schaumstoff oder Wachs in einer Box zum Vorzugspreis. Bestellen Sie sich gleich einen persönlichen Vorrat, damit Sie regelmäßig ein neues Paar nutzen können! 
 Sinnvolles Zubehör für den Gehörschutz 
 Bei pfleglicher Behandlung müssen Sie Ihr Paar Einweg Soft Ear Plugs nicht unbedingt gleich nach dem ersten Gebrauch wegwerfen. Sie lassen sich auch einige Tage lang verwenden – vorausgesetzt, sie werden sicher und sauber aufbewahrt. Dabei hilft  praktisches Zubehör wie eine Box aus Kunststoff, in der die Ear Plugs ihren Platz finden.  Eine solche ist auch für den Transport auf Reisen nützlich, damit die Ohrstöpsel nicht gequetscht und dauerhaft verformt werden. Noch besser ist es, wenn Sie gleich auf einen abwaschbaren Gehörschutz setzen, der über einen längeren Zeitraum hinweg wiederverwendbar ist. Dieser bietet sich insbesondere dann an, wenn Sie häufig auf einen Gehörschutz angewiesen sind (zum Beispiel bei einem schnarchenden Partner) – in diesem Fall lohnt sich auch die Investition in ein etwas hochwertigeres Modell. 
   Wer braucht einen Gehörschutz? 
 Für das Tragen eines Gehörschutzes gibt es gewisse Vorschriften. An bestimmten Arbeitsplätzen ist ein Gehörschützer Pflicht und muss vom Arbeitgeber gestellt werden. Sie können aber auch ganz individuell nach eigenen Erfordernissen zu der Erkenntnis kommen, dass die Verwendung eines Gehörschutzes für Sie sinnvoll und geboten ist. Im Prinzip sollte jeder, der nachts ruhig schlafen möchte, über einen Gehörschutz nachdenken – vor allem in einer lauten städtischen Umgebung, wenn die Wohnung sehr hellhörig ist oder der Partner im Schlaf spricht oder schnarcht. Dabei sind die Ansprüche an den Gehörschutz natürlich unterschiedlich, denn nächtliches Schnarchen erfordert andere Gegenmaßnahmen als das Dröhnen von großen Baumaschinen. 
 Gehörschutz als Arbeitsschutz ist immens wichtig 
 Schwerhörigkeit ist einer der häufigsten Gründe, die in Deutschland zu einer Berufsunfähigkeit führen. Schuld daran ist fast immer der  Lärm am Arbeitsplatz.  Dieser Ursache ließe sich mit einem Paar Kapselgehörschützer oftmals schon entgegenwirken – und trotzdem wird viel zu häufig nicht darauf geachtet. Weil am Gehörschutz gespart wird, muss später im schlimmsten Fall sogar in Hörgeräte investiert werden. 
  Hinweis:  Hören gehört zu den wichtigen Sinnen des Menschen und ist für eine einwandfreie Kommunikation nahezu unverzichtbar. Schützen Sie Ihre Ohren daher vor unangenehmen Geräuschen und wirken Sie einer Schwerhörigkeit entgegen! 
 Radio Elektronik sorgt für ungestörte Kommunikation 
 Während es bei einem  Gehörschutz für die Nacht  nur darum geht, dass der Schlaf nicht durch das Schnarchen des Partners oder Geräusche von der Straße gestört wird, ist die Sache beim Arbeitsschutz natürlich komplizierter. Denn Arbeit bedarf in vielen Fällen einer präzisen Kommunikation. Wenn es also nicht darum geht, kurzfristig einfach nur eine Lärmbelastung zu reduzieren, sondern anspruchsvolle Arbeiten, die Kooperation und Abstimmung erfordern, in lauter Umgebung zu erledigen, genügt eine einfache Schalldämmung normalerweise nicht. 
  Wichtig:  Gerade Gehörschutz mit empfindlicher Radio Elektronik ist teuer und sollte sorgfältig gelagert werden. Viele Modelle bringen deshalb gleich von Haus aus eine stabile Box mit, in der die Kapselohrschützer sicher verpackt werden können. Andernfalls lohnt es sich, eine solche Box separat zu erwerben. 
 Ungestört schlafen mit einem Paar Ohrstöpsel 
 Auch Menschen, die Wert auf einen Mittagsschlaf legen und sich dabei nicht von vorbeifahrenden Autos oder spielenden Nachbarskindern stören lassen möchten, sind mit einem Gehörschutz gut bedient. Ausgeruht lässt sich der restliche Tag gleich viel besser bestreiten! Ein Paar Ohrstöpsel kann hier wahre Wunder wirken – und ist schnell eingesetzt und wieder herausgenommen. Dasselbe gilt natürlich auch für die noch wichtigere Nachtruhe. Das Schnarchen des Partners verliert seinen Schrecken, wenn bewährte Ohrstöpsel zum Einsatz kommen. 
 Gehörschutz auf Reisen beugt Störungen vor 
 Selbst eine an sich erholsame Urlaubsreise kann durch unerwarteten Lärm beeinträchtigt und die Erholung gemildert werden. So kann zum Beispiel auch im Urlaub das Schnarchen des Partners für Stress sorgen oder eher nachtaktive Hotelgäste die wohlverdiente Ruhe stören. Mit einem Gehörschutz lässt sich diesen Beeinträchtigungen jedoch in der Regel leicht vorbeugen. Noch mehr gilt das für Geschäftsreisen, wenn wichtige Meetings und Verhandlungen anstehen und der kostbare Schlaf durch laute Geräusche gestört wird. Auch auf Reisen sollte deshalb ein Gehörschutz ganz selbstverständlich Teil des Gepäcks sein. 
 Nicht nur für Kinder: Gehörschutz beim Schwimmen 
 Gehörschutz wird in der Regel als Abwehrmaßnahme gegen Lärm verstanden, allerdings gibt es noch viele  weitere sinnvolle Einsatzmöglichkeiten.  Dazu gehört beispielsweise das Schwimmen, denn  auch im kühlen Nass kann ein Gehörschutz durchaus sinnvoll sein.  Die speziellen Ohrstöpsel verhindern, dass Wasser in die Ohren gelangt. Gerade für Kinder ist das Gefühl von Wasser im Ohr sehr unangenehm, und es ist oft gar nicht so einfach, das Ohr wieder freizubekommen. 
 Aber auch Wassersportler wie Schwimmer und Segler sowie alle Menschen, die häufig mit Ohrinfektionen oder Ohrentzündungen zu kämpfen haben, sollten darauf achten, dass ihr Gehörschutz wasserdicht ist. Wasser im Ohr ist nicht nur unangenehm, sondern kann Infektionen und Entzündungen begünstigen. Mit speziellen wasserdichten Ear Plugs lässt sich diesem Risiko vorbeugen – probieren Sie es aus! 
  Wichtiger Hinweis:  Nicht jeder Gehörschutz ist auch wasserdicht. Wenn Sie Ihre Ohren beim Schwimmen vor einlaufendem Wasser schützen möchten, sollten Sie sich bei der Auswahl Ihrer Stöpsel vergewissern, dass diese Voraussetzung auch wirklich erfüllt wird. 
 Musiker sollte auf einen hochwertigen Gehörschutz setzen 
 Auch Musik kann sehr laut sein und sich zumindest technisch zum Lärm steigern, wobei der persönliche Geschmack keine Rolle spielt. Bei einem Konzert können die erreichten Dezibel-Zahlen eine immense Höhe erreichen. Das gilt für Besucher, in besonderem Maß aber auch für die Musiker, die gewissermaßen im Klangzentrum sitzen. Mit einem Paar Ear Pluggies oder anderen hochwertigen Ohrschützern lässt sich hier verhindern, dass das Gehör langfristig Schaden nimmt. Auch bei lauten Proben sollten Musiker deshalb jederzeit vorsorglich ein Paar Ohrstöpsel oder Kopfhörer zur Verfügung haben. 
 Brauchen Babys wirklich einen Gehörschutz? 
 Babys sind besonders empfindlich, und viele frisch gebackene Eltern versuchen daher nach Kräften, ihr Baby vor lauten Geräuschen zu schützen. Ein   Gehörschutz für Babys   kann dabei sehr sinnvoll sein: Er bewahrt einerseits das Baby vor unerwünschten Gehörschäden und sorgt andererseits in vielen Fällen für einen ungestörten Schlaf. Damit ist nicht nur dem Baby, sondern auch den Eltern sehr gedient! Insbesondere auch auf Reisen mit Babys sollte daher ein adäquater Gehörschutz nicht fehlen, denn nur wenn das Kind zur Ruhe kommt, ist auch der Schlaf der Eltern gesichert und die Urlaubsfreude ungetrübt. Ein  Gehörschutz für Babys und Kinder  kann darüber hinaus sinnvoll sein, wenn Sie ein Konzert, eine Hochzeit mit lauter Musik oder ein anderes Event besuchen, bei dem die Umgebungslautstärke auf Erwachsene ausgelegt ist, für ein Kind aber überfordernd sein kann. 
  Tipp:  In unserer Online-Apotheke bekommen Sie Gehörschutz für Babys von renommierten Herstellern, der passgenau auf den kleinen und empfindlichen Ohren Ihres Babys sitzt und mit viel Tragekomfort für die bestmögliche Schalldämmung und einen erholsamen Schlaf sorgt. 
   Passgenauer Gehörschutz für Babys und Erwachsene 
 Für einen effektiven Gehörschutz im privaten Bereich benötigen Sie keine teuren Modelle, wie sie als Arbeitsschutz eingesetzt werden. Einfache Ear Plugs bieten für die meisten Zwecke einen völlig ausreichenden Schutz. In unserer Online-Apotheke bieten wir Ihnen ein umfassendes Sortiment mit vielen Produkten bewährter Markenhersteller. Hier finden Sie auch die beliebten Schaumstoff oder Silikon Stöpsel von Ohropax zum Schutz vor unangenehmer Lärmbelastung. 
 Bunte und weiche Modelle für Kinder 
 Die meisten Kinder sind nicht sonderlich begeistert, wenn sie einen Fremdköper zum Schlafen oder zum Schwimmen im Gehörgang tragen sollen. Vor allem ein Baby wird auf einen Gehörschutz, der ihm über den Kopf gestülpt wird, wahrscheinlich zunächst misstrauisch reagieren. Gerade bei einem Kleinkind und Baby kommt es daher besonders auf den Tragekomfort an, damit das Kind nicht irritiert und beeinträchtigt wird. Um einem vermeidbaren Widerwillen vorzubeugen und auf kindgerechte Weise für Ruhe zu sorgen, haben Hersteller deshalb einen passenden Gehörschutz entworfen: Beinahe alle großen Marken haben hochwertige Modelle als Kids Varianten im Programm oder bieten die unterschiedlichen Ausführungen in beliebten Farben an. So sprechen Soft Plugs für Kids in verschiedenen Farben vor allem Kinder an und ermuntern sie zum Tragen des Gehörschutzes, aber auch Erwachsene freuen sich über die große Auswahl an modernen Farbgebungen wie Pink, Grün, Blau oder Gelb. 
   Fazit 
 Es gibt viele Gründe für das Tragen eines Gehörschutzes im Alltag. Nicht nur als Arbeitsschutz, sondern auch in der Freizeit können Ear Plugs gegen die allgegenwärtige Lärmbelastung helfen. So mancher Beziehungskrise kann vorgebeugt werden, indem das Schnarchen des Partners durch Ohrstöpsel gemindert wird, und auch Hörgeräte im Alter können in manchen Fällen vermieden werden, wenn rechtzeitig für einen guten Gehörschutz gesorgt wird. Daneben bedeutet ein spezieller Gehörschutz auch für ein Baby optimale Sicherheit und stellt gesunden Schlaf in den wichtigen frühen Lebensmonaten sicher. Die Auswahl an Gehörschutz ist groß – neben den klassischen Ohropax finden Sie in unserer Online-Apotheke eine umfangreiches Sortiment. 
  
 Bildquelle: ©Krakenimages.com, adobe.com 
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            <title type="text">Hashimoto und Schilddrüsenunterfunktion</title>
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                 Hashimoto: eine weit verbreitete Autoimmunerkrankung 
  Hashimoto  heißt die häufigste Form der Schilddrüsenentzündung. Sie beginnt meist unauffällig und wird von den Betroffenen erst spät bemerkt. Oft werden die schleichenden Symptome nicht einmal als Krankheit wahrgenommen oder irrtümlich einer anderen Ursache zugeschrieben. Das erschwert bei vielen Patienten eine erfolgreiche Therapie. In diesem Beitrag wollen wir Ihnen die wichtigsten Informationen über diese  weitverbreitete Autoimmunerkrankung der Schilddrüse  näherbringen und Sie für eine rechtzeitige Diagnose und Behandlung sensibilisieren. 
 Die Schilddrüse: klein, aber äußerst wichtig für den Körper 
 Die Schilddrüse ist vielen Menschen ein vager Begriff, den sie aber kaum konkretisieren können. Dabei ist sie äußerst wichtig für Körper und Stoffwechsel! Sie ist klein, erinnert in ihrer Form an einen Schmetterling und sitzt unter dem Kehlkopf, wo sie die Luftröhre umschließt. Ihre Funktion ist für einen gesunden Stoffwechsel unverzichtbar: Die Schilddrüse produziert viele der vom Körper dringend benötigten Hormone, Thyroxin und Triiodthyronin. Ein Defizit an diesen Schilddrüsenhormonen bringt den gesamten Hormonhaushalt durcheinander und kann zu verschiedenen Beschwerden führen. 
 Die Schilddrüse beeinflusst auch die Psyche 
 Neben dem körperlichen Wohlbefinden ist auch die menschliche Psyche von der Schilddrüse und den Schilddrüsenhormonen abhängig.  Schilddrüsenüberfunktion und Schilddrüsenunterfunktion  wirken sich gleichermaßen auf das psychische Gleichgewicht aus. Dabei darf nicht übersehen werden, dass Physis und Psyche eng miteinander verknüpft sind und sich wechselseitig beeinflussen. Häufig ist schwer zu sagen, ob es sich um eine körperliche oder eine seelische Müdigkeit handelt. Es steht aber fest, dass eine Schilddrüsenentzündung die Lebensqualität auf vielen Ebenen beeinträchtigen kann. 
 Hashimoto – Definition, Ursachen und Symptome 
 Hashimoto gehört zu den Erkrankungen, welche die Funktion der Schilddrüse beeinträchtigen. Konkret handelt es sich um eine  chronische Schilddrüsenentzündung . Der Name Hashimoto ist eine Verkürzung der medizinisch korrekten Bezeichnung  Hashimoto Thyreoiditis . Thyreoiditis benennt dabei die grundlegende Krankheit, nämlich eine Schilddrüsenentzündung, während Hashimoto der konkrete Typ ist. Das Perfide an der Thyreoiditis Hashimoto ist deren Ursache: Die liegt nämlich im Körper selbst – ausgerechnet das körpereigene Immunsystem löst die Entzündung aus! 
 Hashimoto Thyreoiditis zählt zu den Autoimmunerkrankungen 
 Die chronische Thyreoiditis vom Typ Hashimoto verdankt ihren Namen dem japanischen Arzt Hakaru Hashimoto, der sie zum ersten Mal diagnostizierte. Er fand heraus, dass eine Fehlreaktion des Immunsystems für die Entzündung verantwortlich ist – sie ist also eine  Autoimmunerkrankung . Das bedeutet: Die körpereigenen Alarmsensoren machen einen Feind aus, der gar nicht existiert, und bilden Antikörper, die streng genommen nicht benötigt werden. Diese Antikörper richten sich demzufolge nicht gegen Viren, Bakterien oder andere schädliche Eindringlinge, sondern gegen das harmlose Gewebe der Schilddrüse. 
 Atrophe und hypertrophe Form 
 Hashimoto verläuft in zwei Formen: Die in Deutschland häufigste Form ist die atrophe Variante, bei der die Schilddrüse an Zellvolumen verliert und kleiner wird. Daneben gibt es noch die hypertrophe Form, die zu einer Vergrößerung der Schilddrüse führt – bis hin zu einer Struma, wie der äußerlich sichtbare Kropf bezeichnet wird. 
 Die genauen Ursachen von Thyreoiditis Typ Hashimoto sind unbekannt 
 Was letzten Endes diese Fehlfunktion des Immunsystems auslöst und zur Bildung der Antikörper führt, ist noch nicht bekannt. Der Forschung fehlen trotz zahlreicher Patienten diesbezüglich zuverlässige bzw. aussagekräftige Informationen. Das liegt sicher auch daran, dass eine Diagnose von Hashimoto bei den betroffenen Patienten erst relativ spät möglich ist. Fest steht, dass Frauen deutlich häufiger betroffen sind als Männer. Beiden Geschlechtern gemein ist die erhöhte Erkrankungsgefahr zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr. Möglicherweise ist eine bakterielle oder virale Infektion für die ungewollte Bildung der Antikörper verantwortlich. 
 Auch Gene können beim Auftreten von Hashimoto eine Rolle spielen 
 Obwohl die genaue Ursache für Hashimoto noch erforscht werden muss, zeichnet sich bereits ab, dass auch die genetische Veranlagung der Patienten eine Rolle spielt. Insbesondere dann, wenn in einer Familie bereits die Schilddrüsenkrankheit existiert, besteht für Angehörige ein erhöhtes Risiko. Trotz der überdurchschnittlichen Gefährdung wird Thyreoiditis Hashimoto nicht unmittelbar weitervererbt. Häufig tritt Hashimoto allerdings gemeinsam mit anderen Autoimmunerkrankungen auf, zum Beispiel Diabetes, Weißfleckenkrankheit oder Zöliakie (Glutenunverträglichkeit). 
 Eine Schwangerschaft verändert den Haushalt der Hormone 
 Besonders oft tritt eine  Schilddrüsenunterfunktion während der Schwangerschaft  auf. Die Hormone vieler schwangerer Frauen sind ohnehin sehr durcheinander, weshalb sich nicht selten auch eine Fehlfunktion der Schilddrüse ausprägt. Das liegt auch daran, dass während der Schwangerschaft ein erhöhter Bedarf an Hormonen besteht. Sind der Hormonhaushalt und die Funktion der Schilddrüse gestört, kann das ungeborene Kind im schlimmsten Fall großen Schaden nehmen. Deshalb ist eine rechtzeitige Untersuchung und Diagnose sehr wichtig, damit Mutter und Kind wohlauf bleiben! 
 Diabetes interagiert oft mit der Schilddrüse 
 Diabetes gehört zu den weitverbreiteten Erkrankungen, die zahlreiche Nebenwirkungen mit sich bringen. Eine davon kann auch eine Schilddrüsenunterfunktion sein. Zwar ist Diabetes nicht die unmittelbare Ursache für Beschwerden mit der Schilddrüse, sie kann aber mit dieser in eine negative Wechselwirkung treten. Oft wird Diabetes durch eine Störung der Schilddrüse gewissermaßen auch intensiviert – deshalb sollte bei einer Diabeteserkrankung immer die Schilddrüse beobachtet und die Werte regelmäßig kontrolliert werden. 
 Typische Symptome einer Thyreoiditis Hashimoto 
  Typische Symptome von Hashimoto  im Stadium einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) sind beispielsweise Müdigkeit, Kraftlosigkeit, Unlust und Gedächtnisschwierigkeiten. Auch eine Überempfindlichkeit gegen Kälte, trockene Haut und brüchige Nägel, ausfallende und spröde Haare können auf eine Hypothyreose hinweisen. Des Weiteren gelten Gewichtszunahme, Verstopfung, Zyklusstörungen, erhöhte Blutfettwerte und Heiserkeit als mögliche Symptome für eine Schilddrüsenunterfunktion. 
 Bei Frauen wird Hashimoto häufig mit den Wechseljahren verwechselt 
 Weil die Symptome einer Thyreoiditis vom Typ Hashimoto den Symptomen der Wechseljahre sehr ähnlich sind, fällt die Diagnose bei Frauen besonders schwer: Oft werden die auftretenden Beschwerden nicht mit einer Entzündung der Schilddrüse in Verbindung gebracht, sondern als gewöhnliche Anzeichen der Wechseljahre missverstanden. Das hat zur Folge, dass die Therapie der Krankheit später beginnt, als es eigentlich möglich und empfehlenswert wäre. Deshalb ist im Zweifel ein frühzeitiger Besuch bei einem kompetenten Arzt hilfreich. 
 
  Wichtiger Tipp:  Nehmen Sie Ihre Beschwerden ernst, leiden Sie nicht unnötig und wenden Sie sich lieber frühzeitig vertrauensvoll an einen Experten, egal, ob nun die Wechseljahre, die Schilddrüse oder etwas ganz anderes hinter Ihren Symptomen steckt! 
 
 Für die Analyse der Schilddrüsenfunktion ist der TSH Wert interessant 
 Für die Diagnose einer Unterfunktion (Hypothyreose) oder Überfunktion (Hyperthyreose) der Schilddrüse wird der  TSH Wert im Blut  geprüft. TSH ist ein Kürzel für  Thyreoidea-stimulierendes Hormon  (Thyreotropin). TSH reguliert die Funktion der Schilddrüse. Ein erhöhter TSH Wert weist auf eine Schilddrüsenunterfunktion bzw. Hypothyreose hin. Das bedeutet, dass die Schilddrüse zu wenig Schilddrüsenhormone produziert. Ein niedriger TSH Wert ist hingegen ein Indiz für eine Schilddrüsenüberfunktion. In diesem Fall befinden sich zu viele Schilddrüsenhormone im Körper. 
 Hashimoto führt häufig zu einer Schilddrüsenunterfunktion 
 In der Regel wird eine Diagnose von Hashimoto erst dann möglich, wenn die Krankheit im fortgeschrittenen Stadium zu einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) geführt hat. Neben dem TSH Wert werden auch Antikörper im Blut sowie weitere Hormone gemessen, deren Vorhandensein auf eine Hypothyreose weisen kann. Auf Basis dieser Informationen sowie unter Berücksichtigung der anfallenden Beschwerden kann schließlich die Diagnose Hypothyreose bzw. Schilddrüsenunterfunktion gestellt werden. 
 
  Wichtig:  Der TSH Wert im Blut gibt zwar messbare Hinweise, noch wichtiger als dieser sind aber die auftretenden Symptome. Deshalb sollten sich Patienten nicht auf die ärztliche Routineuntersuchung und den dabei ermittelten TSH Wert verlassen, sondern auch immer mögliche Symptome im Auge behalten und gegebenenfalls frühzeitig reagieren. 
 
 Morbus Basedow als häufige Ursache der Schilddrüsenüberfunktion 
 Eine Überfunktion der Schilddrüse ist weniger oft das Ergebnis von Hashimoto, sondern hängt weit häufiger mit der Krankheit  Morbus Basedow  zusammen. Morbus Basedow gehört zu den verbreiteten Erkrankungen der Schilddrüse und bedarf ebenfalls einer ärztlichen Therapie. Morbus Basedow betrifft immer die ganze Schilddrüse und nicht nur bestimmte Teile. 
  Hinweis:  In diesem Text behandeln wir das Thema Morbus Basedow und Schilddrüsenüberfunktion nicht weitergehend, da der Fokus in diesem Ratgeber auf Hashimoto liegt. Bitte informieren Sie sich in einem anderen Ratgeber oder bei Ihrem Facharzt, wenn Sie Fragen dazu haben! 
 Behandlung und Therapie von Hashimoto 
 Entwickelt sich im Rahmen von Hashimoto eine Unterfunktion der Schilddrüse, ist diese grundsätzlich nicht heilbar – allerdings lassen sich die Symptome bei den meisten Patienten durch eine passende Therapie deutlich lindern. 
 Medikamente gegen eine Schilddrüsenunterfunktion 
 Für die  Therapie einer Schilddrüsenunterfunktion  müssen die betroffenen Patienten in der Regel lebenslang Hormone einnehmen. Die Einnahme der Hormone erfolgt normalerweise morgens auf nüchternen Magen, ca. 30 bis 60 Minuten vor der ersten Mahlzeit. Alternativ kann die Einnahme auch ca. 2 Stunden nach dem Frühstück erfolgen, wenn anschließend ein ausreichender Abstand zur nächsten Mahlzeit eingehalten wird. Auf diese Weise lassen sich die Erkrankungen der Schilddrüse in Schach halten, wenn auch nicht heilen. Nur in sehr seltenen Fällen kommt es zu einer Rückbildung der Krankheit und die Schilddrüsenunterfunktion hebt sich gewissermaßen wieder auf. 
 Operative Eingriffe sind die letzte Möglichkeit der Behandlung 
 Im Extremfall kann die Behandlung einer Schilddrüsenerkrankung in einer operativen Entfernung des Organs bestehen. Das ist zum Beispiel bei einer extremen Schwellung der Schilddrüse möglich, wenn diese äußerlich deutlich sichtbar ist. In diesem Fall werden die Patienten mittels eines operativen Eingriffs von der Schilddrüse befreit. Nach der Operation müssen die Hormone ebenfalls weiter über Medikamente eingenommen werden. 
 Auch die Ernährung spielt eine Rolle 
 Gesundheit und Ernährung hängen immer eng zusammen. Auch bei der Hypothyreose kann mit der richtigen Ernährung möglicherweise eine Linderung der Symptome erreicht werden. Umgekehrt kann eine ungünstige Ernährung den Ausbruch von Hashimoto gegebenenfalls verstärken bzw. auslösen und zu einer Hypothyreose führen. Deshalb spielt bei jeder Behandlung die Ernährung eine wichtige Rolle. Ihr Hausarzt bzw. ein Schilddrüsen-Spezialist oder ein Ernährungsberater gibt Ihnen sicherlich gerne Tipps, damit Sie Ihren Speiseplan entsprechend anpassen und die Ausprägung Ihrer Erkrankung durch gesundes Essen positiv beeinflussen können! 
 Jod kann den Verlauf von Hashimoto verstärken 
 Jod kann bei der Aufnahme von großen Mengen nach derzeitigem Forschungsstand den Verlauf von Hashimoto verstärken oder bei einer entsprechenden Veranlagung sogar auslösen. Patienten, die mit einer durch Hashimoto ausgelösten Überfunktion oder Unterfunktion der Schilddrüse zu kämpfen haben, sollten vor der  Aufnahme von Jod  einen Arzt aufsuchen. Der normale Jodgehalt einer durchschnittlichen Ernährung wird davon nicht berührt, nur beim ungewöhnlich hohen Verzehr von beispielsweise Sojaprodukten oder bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ist Vorsicht geboten. Das gilt auch dann, wenn es zwar einen Fall von Hashimoto in der Familie gibt, Sie selbst aber (noch) nicht betroffen sind. 
 
  Wichtig:  Auch wenn der Jodgehalt der Ernährung normalerweise keine Rolle spielt, sollte im Fall einer Hypothyreose auf besonders jodhaltige Nahrungsmittel verzichtet werden. Dazu gehören zum Beispiel Sojaprodukte, Fisch und Meeresfrüchte. 
 
 Jodmangel kann zu einer Struma der Schilddrüse führen 
 Wenn Sie rein präventiv gänzlich auf Jod verzichten, tun Sie Ihrer Schilddrüse allerdings auch nichts Gutes: Jodmangel ist eine der häufigsten Ursachen für eine  Struma, die Vergrößerung des Schilddrüsengewebes . Die Struma muss nicht immer sicht- und ertastbar sein, kann aber in Gestalt eines Kropfes (früher auch Satthals genannt) zu einem äußerlichen Symptom einer Fehlfunktion der Schilddrüse werden. Auch während einer Schwangerschaft ist es für Mutter und Kind wichtig, dass eine ausreichende Jodzufuhr sichergestellt wird. Besprechen Sie die individuelle Jodgabe am besten mit Ihrem behandelnden Facharzt! 
 Fazit 
 Eine Thyreoiditis vom Typ Hashimoto ist eine weitverbreitete Entzündung der Schilddrüse, die vom Immunsystem des Körpers ausgelöst wird. Die rechtzeitige Therapie wird oft durch die komplizierte Diagnose erschwert. In der Regel begünstigt Hashimoto eine Unterfunktion der Schilddrüse, die nicht mehr vollständig heilbar ist, deren Symptome sich jedoch durch eine Therapie lindern lassen. Mitunter müssen dazu lebenslang Hormone eingenommen werden, um die Beschwerden der Schilddrüsenunterfunktion einzudämmen und eine normale Lebensqualität sicherzustellen. 
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 Bildquelle: ©Pormezz - stock.adobe.com 
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            <title type="text">COPD: Symptome, Ursachen und Behandlung</title>
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                 COPD – eine der häufigsten Krankheiten der Welt 
 Viele Menschen können mit der Krankheit COPD auf Anhieb nichts anfangen. Dabei zählt sie weltweit zu den häufigsten Erkrankungen: Allein in Deutschland müssen sich nach aktuellen Schätzungen rund zehn bis zwölf Prozent der Bevölkerung der Diagnose COPD stellen. Grund genug, die wichtigsten Fragen zum Thema COPD ausführlich zu behandeln! In diesem Beitrag finden Sie daher zahlreiche wichtige Informationen über die Ursachen, die Symptome und den Verlauf von COPD und erfahren alles über die Möglichkeiten für eine erfolgreiche Behandlung bzw. Linderung der Symptome. 
 Was bedeutet COPD? 
 COPD ist eine Abkürzung und steht für die englische Bezeichnung  chronic obstructive pulmonary disease , was auf Deutsch so viel bedeutet wie eine chronische obstruktive Erkrankung der Lunge. Darunter wird auch eine Entzündung der Atemwege verstanden, die Symptome wie Atemnot, Husten und Auswurf mit sich bringt. Der Volksmund spricht bei einer COPD häufig von einer  Raucherlunge  oder einem  Raucherhusten  – beide Formulierungen werden dieser ernsten Lungenerkrankung allerdings nicht gerecht, denn COPD ist weit mehr als ein einfacher Husten und die Symptome sind weitaus gravierender. 
  Wichtig zu wissen:  Obstruktion bedeutet Verengung. Eine chronische obstruktive Erkrankung der Lunge löst also eine Verengung der Atemwege aus, woraus die für COPD (und auch für Asthma) typische Atemnot resultiert. 
 COPD ist mehr als Husten oder Bronchitis 
 COPD gehört zu den Erkrankungen, die Sie keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen sollten. Im Unterschied zu einem Husten oder einer Bronchitis besteht bei einer solchen  Lungenerkrankung  eine akute Gefahr für Ihr Leben. Eine schnelle und fachkundige Behandlung bzw. langfristige Therapie ist also unumgänglich. Aus diesem Grund sollten Sie rechtzeitig Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie den Verdacht haben, an COPD zu leiden. Auch wenn Sie nicht bei jedem Husten eine ärztliche Untersuchung möchten: Gehen Sie lieber einmal zu viel als einmal zu wenig zu Ihrem Arzt, bevor der Husten chronisch wird und sich womöglich steigert. Atemnot und Auswurf sind immer ein ernstzunehmendes Zeichen! 
 COPD: Zwei Varianten sind typisch 
 Bei COPD unterscheidet man im Wesentlichen in zwei Varianten: COPD mit Lungenemphysem und COPD mit chronischer Bronchitis. Bei COPD mit Lungenemphysem kommt es zu einer Zerstörung oder Überblähung der Lungenbläschen (Alveolen). Dadurch kann die Lunge nicht mehr genügend Sauerstoff aufnehmen. Diese Schädigung des Lungengewebes ist irreversibel – der Verlust der wichtigen Lungenbläschen kann also nicht rückgängig gemacht werden. 
 Bei einer COPD mit chronischer Bronchitis entsteht die Verengung der Atemwege durch eine Entzündung der Bronchien. Die Grenze zwischen beiden Formen verläuft fließend, eine COPD kann also durchaus sowohl ein Lungenemphysem als auch eine Entzündung der Bronchien aufweisen. Oft steht eine Bronchitis am Anfang, die sich chronisch entwickelt und zu einer COPD auswächst. Um eine rechtzeitige Diagnose von COPD zu stellen und die weitere Entwicklung der Erkrankung aufzuhalten, ist bei entsprechenden Symptomen (siehe weiter unten im Ratgeber) somit in jedem Fall ein Arztbesuch anzuraten. 
 COPD schädigt Gesundheit und Wirtschaft 
 Die Folgen von COPD betreffen Menschen und Wirtschaft in ernstzunehmender Dimension: Die  Einschränkung der lebenswichtigen Lungenfunktio n beeinträchtigt die betroffenen Patienten teils erheblich in ihrem Tagesablauf. Doch nicht nur die Erkrankten selbst leiden unter COPD: Experten gehen davon aus, dass die deutsche Volkswirtschaft pro Jahr einen Gesamtschaden von annähernd zehn Milliarden Euro durch COPD erleidet. Es besteht also unter verschiedenen Gesichtspunkten ein dringender Handlungsbedarf! 
 Sinkende Lebenserwartung und wachsende Beschwerden 
 COPD betrifft im frühen Stadium vor allem die Lunge, wirkt sich aber im weiteren Verlauf immer stärker auf den gesamten Körper aus. Dabei kommt es zu sogenannten Exazerbationen, also in Schüben auftretenden Verschlechterungen. Dieses Phänomen verstärkt sich, wenn COPD lange Zeit ohne eine angemessene Behandlung bleibt. In einem späteren Stadium ist für COPD unter Umständen keine erfolgreiche Therapie mehr möglich und die Lebenserwartung verkürzt sich. Deshalb gilt: Je eher die Symptome behandelt werden, desto besser sind die Heilungschancen von COPD. 
 Typische Symptome und Ursachen von COPD 
 Wie bereits mehrfach erwähnt, ist die  frühzeitige Diagnose von COP D und der rechtzeitige Beginn einer Therapie entscheidend für eine mögliche Linderung der Symptome. Je früher die Behandlung beginnt, desto höher sind die Chancen, die normale Lebenserwartung zu erhalten! Achten Sie deshalb verstärkt auf die im Folgenden genannten Symptome von COPD und suchen Sie bereits bei einem vagen Verdacht und anfänglichen Beschwerden Ihren Arzt auf – auch eine vermeintliche leichte Bronchitis kann schnell chronisch werden und sich zu einer COPD auswachsen. 
 Diese Anzeichen deuten auf COPD hin 
 Ein gelegentlicher Husten allein ist noch kein Grund zur Beunruhigung – wird der Husten aber chronisch und will nicht mehr verschwinden, dann ist genauere Betrachtung vonnöten. Das gilt vor allem dann, wenn der Husten mit Auswurf einhergeht, der durch eine erhöhte Produktion von Schleim ausgelöst wird. Auch Atemnot, die bei körperlicher Belastung auftritt, kann ein Zeichen für COPD sein. Die typische Verengung der Atemwege macht sich auch mit einem Engegefühl in der Brust bemerkbar; beim Ausatmen kommt es außerdem zu auffälligen Geräuschen. Verschiedene Erkrankungen von Herz, Knochen und Muskulatur können ebenfalls auf ein späteres Stadium von COPD hindeuten. 
 Nicht verwechseln: COPD und Asthma 
 Die  Symptome von COPD und Asthma ähneln sich , sind aber keineswegs identisch. Das beginnt schon mit dem Zeitpunkt der ersten Diagnose: Während Asthma bereits im frühen Kindes- und Jugendalter auftritt und Beschwerden verursacht, betrifft die chronisch obstruktive Lungenerkrankung überwiegend Patienten ab dem 50. Lebensjahr. Atemnot tritt bei Asthma in sporadischen Anfällen auf, bei COPD geht diese hingegen mit körperlicher Belastung einher. Während bei Asthma die Bronchien eine zusätzliche Überempfindlichkeit entwickeln, ist das bei COPD nicht zwingend der Fall. Anders als Asthma entsteht COPD auch nicht als Begleiterscheinung einer Allergie, sondern ist durchweg als eigenständige Krankheit zu sehen. Zudem entwickelt sich COPD fortschreitend über mehrere Stadien hinweg (mit Exazerbationen), Asthma verläuft in Schwankungen unterschiedlicher Intensität. Allerdings können beide Krankheiten chronisch werden und damit dauerhaft eine Beeinträchtigung der Gesundheit und Lebensqualität bewirken. 
 Rauchen erhöht das Risiko beträchtlich 
 Es ist kein Geheimnis, dass Rauchen die Anfälligkeit für eine Lungenerkrankung beträchtlich erhöht. Das gilt auch für COPD! Bei den meisten Menschen, die unter einer Verengung und Schädigung der Atemwege leiden, gehörte das Rauchen lange Zeit zum Alltag. Das Geschlecht spielt bei den Ursachen hingegen kaum eine Rolle: Derzeit wird davon ausgegangen, dass Männer und Frauen gleichermaßen oft an COPD erkranken. Ein signifikanter Faktor ist allerdings das Alter: Ältere Männer und Frauen sind häufiger betroffen, besonders hoch ist das  Risiko für COPD ab dem 50. Lebensjahr . 
 Umweltbedingungen am Arbeitsplatz belasten die Lunge 
 Ausgerechnet die Situation am Arbeitsplatz kann vielen Menschen körperlichen Schaden zufügen: Eine hohe Belastung der Lunge mit Staub, wie sie zum Beispiel im Bergbau üblich ist, führt häufig zu der unerwünschten Diagnose COPD. Wer chronisch Staub einatmet, ist für Erkrankungen der Lunge besonders anfällig. Als eine vorbeugende Maßnahme ist hier geeignete Schutzkleidung zu empfehlen, die heutzutage ohnehin bei sämtlichen Tätigkeiten mit belastenden Stoffen Vorschrift sein sollte. Das regelmäßige Einatmen belasteter Luft gehört zu den häufigsten Ursachen für eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung. 
 Ursachen für COPD nehmen weiter zu 
 Im Jahr 2016 waren der Weltgesundheitsorganisation WHO zufolge weltweit rund 251 Millionen Menschen an COPD erkrankt, mit über 3 Millionen Todesfällen steht COPD auf dem 3. Platz der häufigsten Todesursachen. Diese Zahlen werden in den kommenden Jahren nach Meinung vieler Experten noch steigen, denn die Voraussetzungen dafür sind vielerorts gegeben: Die Menschen werden immer älter, und mit zunehmendem Alter steigt – wie bereits beschrieben – das Risiko einer Erkrankung. Trotz aller Aufklärungsbemühungen scheint auch das Rauchen immer beliebter zu werden. Nicht zuletzt spielt auch die zunehmende Umweltverschmutzung eine große Rolle im Zusammenhang mit der Entstehung von COPD, die auch als eine der wichtigsten Ursachen vieler anderer Krankheiten gilt. Es ist also gut möglich, dass in Zukunft noch mehr Menschen unter einem Lungenemphysem und einer Zerstörung ihrer Lungenbläschen leiden könnten. 
 Gene und Kinderkrankheiten als Risikofaktoren 
 Zu den Ursachen für COPD zählen in bestimmten Fällen auch genetische Veranlagungen, die aber derzeit noch nicht ausreichend erforscht sind. In jedem Fall aber kommt die persönliche Biografie der Patienten zum Tragen: Gehören zu einer Krankheitsgeschichte bereits Infektionen der Atemwege, vor allem im Kindesalter, dann ist die Lunge später besonders anfällig für Erkrankungen wie COPD. Bei einem Arztwechsel sollten diese Patienten deshalb alle Informationen über frühere Erkrankungen beizeiten thematisieren und typische erste Anzeichen wie Atemnot oder Husten mit Auswurf unbedingt frühzeitig ansprechen. 
 Diagnose und Therapie von COPD 
 In der Medizin ist COPD und die Entwicklung einer Therapie schon seit Langem ein wichtiges Thema. Die Art der Behandlung hängt dabei stark von dem Stadium ab, in dem sich die Krankheit befindet. Ausgangspunkt für die Entwicklung einer Therapie ist der festgestellte Schweregrad. Davon existieren vier, die mit den Ziffern 1 bis 4 gekennzeichnet werden. Jedem dieser Schweregrade wird ein Krankheitsstadium zugeordnet: A, B, C oder D. 
 COPD wird in Stadien nach dem Standard GOLD unterteilt 
 Diese Einteilung wird nicht willkürlich gezogen, sondern folgt den sogenannten GOLD-Richtlinien. GOLD steht für  Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease , sprich für eine weltweite Bewegung gegen die Krankheit COPD und die daraus resultierenden Todesfälle. Das Problem ist erkannt und wird weltweit erforscht – dennoch sind die Erfolge bis heute begrenzt. Tatsächlich ist eine echte Reha und Beschwerdefreiheit kaum möglich, da einmal erreichte Stadien nicht reversibel sind. Chronische Leiden beeinträchtigen das Leben der betroffenen Patienten nachhaltig, weshalb  Prävention und Vermeidung der Ursachen  besonders wichtig ist. Ob Rauchen, häufiger Alkoholkonsum oder dauerhafte Einatmung von Reizstoffen – alles, was die Atemwege unnötig belastet, sollte vermieden werden! 
 Die Prüfung der Lungenfunktion ist für die Diagnose wichtig 
 COPD gehört zu den Krankheiten, die sich vor allem auf die Lunge auswirken. Deshalb wird für eine zuverlässige Diagnose zuerst die Lungenfunktion überprüft. Dabei interessiert sich Ihr Arzt für zwei Werte: Einmal für die  Forcierte Vitalkapazität  (FVC), also das Volumen an Luft, das ein Mensch bei maximaler Einatmung ausstoßen kann. Zweitens ist die  Einsekundenkapazität  wichtig (FEV 1 für  Forced Expiratory Volume in 1 s ), das die Menge an Luft kennzeichnet, die ein Mensch bei maximaler Einatmung binnen einer Sekunde ausatmen kann. Weicht der FEV 1-Wert mehr als 30 Prozent von dem FVC-Wert ab, ist die Diagnose COPD wahrscheinlich. Der FEV 1-Wert ist in Kombination mit der Häufigkeit der Exazerbationen maßgeblich für die Festlegung des GOLD-Stadiums der Patienten. 
 Exazerbationen verschärfen die Diagnose 
 Bleibt eine COPD ohne Behandlung, sind  Exazerbationen  im weiteren Verlauf der Krankheit unvermeidlich. Mit dem Begriff Exazerbationen werden  plötzliche, schubweise Verschlechterungen  bezeichnet. Es ist gerade die Exazerbation, die COPD deutlich vom Asthma abgrenzt. Je häufiger Exazerbationen auftreten, desto höher liegt die Krankheitsstufe. Oft kann eine rechtzeitige Diagnose und eine rasch eingeleitete Therapie eine weitere Exazerbation verhindern – so können zum Beispiel bei vielen Patienten Atemnot, Husten und Auswurf reduziert und die Lebenserwartung verbessert werden. 
 Rauchstopp und Sport als erste Maßnahmen 
 Rauchen belastet die Lunge stark, das ist schon lange kein Geheimnis mehr. Ärzte raten Patienten darum dringend zu einem sofortigen Rauchstopp. Da Rauchen nach wie vor der Hauptrisikofaktor für eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung ist, gibt es keine wirksamere Maßnahme. Wenn der Rauchstopp dann noch durch Sport ergänzt wird, können Körper und Lunge massiv profitieren und die Aufnahme von Sauerstoff wird erleichtert. Bitte bedenken Sie, dass sich  auch das passive Rauchen negativ auf Atemwege und Lunge auswirkt  und eine COPD begünstigen kann. Bitten Sie daher Ihre Mitmenschen, in Ihrer Gegenwart nicht zu rauchen, und achten Sie darauf, dass sich insbesondere auch Kinder nicht in verrauchten Räumen aufhalten. 
 
  Tipp:  Ein sofortiger Rauchstopp kann mitunter Ihr Leben verlängern! Wenn Sie aufhören zu rauchen, können Sie in der Regel schon bald besser atmen und das Risiko für COPD sowie zahlreiche weitere Krankheiten teils drastisch reduzieren. Ein weiteres Plus: Durch den Rauchstopp sparen Sie außerdem viel Geld, das Sie zum Beispiel für schöne Erlebnisse mit Freunden oder der Familie nutzen können. 
 
 Linderung von Symptomen mit und ohne Medikamente 
 Keine Therapie kann zerstörte Lungenbläschen wiederherstellen; es gibt keine Medikamente, die ein Lungenemphysem vollständig kurieren. Dieser Umstand erschwert die  Behandlung von COPD  enorm. Dennoch ist es möglich, die Beschwerden, unter denen die Patienten leiden, zu lindern, eine spürbare Besserung im Alltag zu erreichen und die Lebenserwartung so hoch wie möglich zu halten. Dafür können verschiedene Medikamente eingesetzt werden, welche die Beschwerden lindern. Welche Medikamente für Sie geeignet sind und wie Sie diese am besten einnehmen, kann nur ein Facharzt entscheiden, der den Verlauf Ihrer Erkrankung genau kennt. Nehmen Sie daher schnellstmöglich Kontakt zu Ihrem behandelnden Arzt auf, um gemeinsam mit ihm die optimale COPD Behandlung einzuleiten! 
 Mit einer Reha zurück ins Leben 
 Zwar ist eine vollständige Reha der Erkrankung noch nicht möglich, trotzdem hat die Forschung inzwischen ein umfangreiches Maßnahmenpaket ausgearbeitet, mit dem Patienten in einen lebenswerten Alltag zurückgeführt werden können. Dazu werden die Symptome von COPD auf verschieden Weise breitflächig bekämpft . Und es besteht auch weiterhin Grund zur Hoffnung: COPD gehört zu den gegenwärtig meisterforschten Erkrankungen der Welt und die medizinische Forschung visiert zukünftig eine vollumfassende Reha von COPD an. Täglich werden neue wichtige Informationen zusammengetragen, die vielleicht schon bald den entscheidenden Durchbruch ermöglichen und die Entwicklung wirksamer Medikamente und einer vollständigen Therapie des  chronic obstructive pulmonary disease  erlauben. 
  Wichtig:  Eine vollständige Reha ist bei einem Großteil der Betroffenen nicht mehr möglich, deshalb sollte eine Therapie rechtzeitig beginnen, um die Symptome zu lindern und einen negativen Verlauf der Krankheit möglichst aufzuhalten. 
 Fazit 
 COPD gilt als ernste Erkrankung, die das Leben mitunter schwer beeinträchtigen kann. Als Raucher können Sie durch einen sofortigen Rauchstopp das Risiko mindern, an COPD zu erkranken. In jedem Fall ist es wichtig, die Ursachen und Symptome zu kennen und bei einem entsprechenden Verdacht Kontakt zu einem erfahrenen Arzt aufzunehmen. Da im fortgeschrittenen Stadium von COPD eine vollständige Reha häufig nicht mehr möglich ist, spielt Zeit eine wichtige Rolle. Achten Sie daher stets auf chronischen Husten mit Schleim, Auswurf und Atemnot bei Belastung! Hat ein Lungenemphysem erst einmal die Lungenbläschen zerstört, ist die Lunge irreparabel geschädigt und Medikamente können nur noch die Beschwerden lindern – eine frühzeitige Diagnose ist somit lebenswichtig. 
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 Bildquelle: © Robert Kneschke 
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            <title type="text">Hausmittel gegen Mücken: Beste Tipps</title>
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                                            Mücken stellen auch erklärte Tierfreunde mitunter vor eine große Gedulds- und Toleranzprobe. Die lästigen Plagegeister schwirren und summen überall, bringen einen um den Schlaf und verursachen unangenehm juckende Mückenstiche. Unter Umständen können die unbeliebten Insekten so...
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                 Stechende Begleiter im Frühling, Sommer und Urlaub: Mücken 
 Mücken stellen auch erklärte Tierfreunde mitunter vor eine große Gedulds- und Toleranzprobe. Die lästigen Plagegeister schwirren und summen überall, bringen einen um den Schlaf und verursachen unangenehm juckende Mückenstiche. Unter Umständen können die unbeliebten Insekten sogar die Gesundheit schädigen und ganz gehörig einen Urlaub verderben. Die besten Tipps gegen Stechmücken haben deshalb vor allem im Sommer Hochkonjunktur: In diesem Ratgeber verraten wir Ihnen die  besten Hausmittel, um Mücken schnell und sicher zu vertreiben.  
 So halten Sie Garten, Balkon und Wohnung frei von Mücken 
 Draußen ist es in der warmen Jahreszeit am schönsten. An lauen Sommerabenden ein Grillfest im Garten oder ein gemütlicher Tagesausklang auf dem Balkon – wie schön wäre das, wenn sich nicht immer auch die fiesen Stechmücken als unwillkommene Gäste einfinden würden. Wer nicht gleich zu Anti-Mücken-Sprays greifen möchte, kann  natürliche Mittel  wählen, die  gegen Mücken, Wespen und Zecken  helfen sollen. 
 Ein kleiner Hinweis vorab: Ein grüner Daumen kann sich als äußerst wirksam gegen fliegende und krabbelnde Plagegeister aller Art erweisen und Ihre Gesundheit schützen. Zu diesem und anderen Themen lesen Sie in den folgenden Abschnitten mehr. 
 Pflanzen als Hausmittel: Die Natur gegen die Mückenplage 
 Wer die Welt verbessern möchte, soll einen Baum pflanzen, so heißt es. Aber so weit müssen Sie im Kampf gegen die Stechfliegen gar nicht gehen: Auch die richtigen Blumen können eine Menge ausmachen! Es gibt nämlich so einige  Kräuter und Pflanzen, die bei Mücken äußerst unbeliebt sind  und die lästigen Insekten auf Distanz halten. Das Gute daran: Es handelt sich dabei vorwiegend um solche Pflanzen, deren Duft für die menschliche Nase äußerst angenehm ist. Höchste Zeit also, im Garten und auf dem Balkon ein paar passende Samen auszulegen! 
 
  Tipp:  In der Wohnung sind die Pflanzen am Fenster am besten aufgehoben. Dort können sie ihre Gerüche effektiv verbreiten und gleichzeitig gegen Mücken wirken – Hausmittel und Dekoration in einem! 
 
 Duftgeranien, Katzenminze, Basilikum und Knoblauch 
 Ob Knoblauch wirklich gegen Vampire hilft, wie in vielen Geschichten, Filmen und Büchern behauptet wird, ist fraglich. Doch gewiss ist, dass der starke Geruch in jedem Fall blutsaugende Insekten wie Stechfliegen abschreckt. Auch eine ganze Reihe anderer Pflanzen erfüllt diesen Zweck:  Duftgeranien, Basilikum, Rosmarin, Salbei, Lavendel, Tomate  zählen zu den Gewächsen, deren Geruch Mücken nicht mögen. Darüber hinaus hilft alles Zitronenartige wie zum Beispiel Zitronenmelisse dabei, die Störenfriede fernzuhalten. Es gibt sogar eine spezielle Duftgeranienart mit dem Beinamen  Moskito-Schocker  – diese besondere Pflanze macht ihrem Namen alle Ehre, denn nicht nur Moskitos meiden sie. Probieren Sie es aus! 
 Katzenminze enthält das ätherische Öl Nepetalacton 
 Das in der  Katzenminze  enthaltene ätherische Öl Nepetalacton gilt neueren Studien zufolge als eins der wirksamsten Mittel gegen Stechmücken. Mücken verabscheuen diesen Duft und fühlen sich regelrecht davon abgestoßen. 
 Aber nicht auf alle Insekten hat das Öl einen abwehrenden Effekt: Bienen und Hummeln beispielsweise mögen Nepetalacton sehr, sie fliegen geradezu darauf – dies sollten Sie beim Pflanzen bzw. Kauf von Katzenminze unbedingt berücksichtigen und darauf gefasst sein, dass Sie damit ein paar Bienen oder Hummeln anlocken könnten. 
 
  Wichtig:  Bienenallergiker sollten ihrer eigenen Gesundheit zuliebe besser auf Katzenminze verzichten, da Bienen das darin enthaltene ätherische Öl Nepetalacton geradezu lieben und sich bevorzugt in Pflanzennähe aufhalten. 
 
 Wärme und Wasser locken Stechmücken an 
 Während bestimmte ätherische Öle und Gewächse die Mücken vertreiben, locken andere Faktoren die kleinen Stechfliegen geradezu an. Dazu gehören vor allem Wärme und Wasser. Im Garten bedeutet das, dass Sie die Regentonne, an sich eine nützliche und sinnvolle Einrichtung, regelmäßig leeren sollten. Das gilt auch für alle anderen Stellen, an denen sich Wasser sammeln kann – zum Beispiel für eine Vogeltränke. In diesem Zusammenhang oft übersehen werden die Untersetzer von Blumentöpfen, die Mücken eine hervorragende Brutstätte bieten. 
 Speise- und Zimtöl schützen Wasser vor Mückenlarven 
 Das Ausleeren der Regentonne ist nicht die einzige Möglichkeit, die störenden Mückenlarven loszuwerden. Mit einem einfachen Hausmittel lässt sich eine starke Wirkung erzielen: Etwa ein Esslöffel gewöhnlichen Speiseöls, das mit zwei Tropfen Zimtöl vermengt wird, verändert die Oberflächenspannung des Wassers in der Regentonne so, dass die Mückenlarven darauf keinen Halt mehr finden. An der Eignung zum Gießwasser ändert sich durch diese kleine Maßnahme jedoch nichts! 
 Ein Gartenteich benötigt ein möglichst intaktes Ökosystem 
 In Ihren Gartenteich sollten Sie hingegen keinesfalls Speiseöl gießen; hier hilft Ihnen nur ein möglichst intaktes Ökosystem weiter. Viele Fische fressen Mückenlarven gerne, zum Beispiel der allseits bekannte und günstig erhältliche Goldfisch. Besonders stark von einer Mückenplage betroffen sind stehende Gewässer. Praktische Tipps zur Abhilfe gegen Mücken wären hier die Installation einer Wasserfontäne oder eines Sprudelsteins. 
 In der Wohnung und am Körper helfen ätherische Öle 
 Nicht immer ist es möglich, Mücken mithilfe geeigneter Gewächse zu begegnen. Als Gast auf einer Gartenparty oder während einer Urlaubsreise müssen Sie sich Stechmücken und anderen Insekten dennoch nicht schutzlos ausliefern. Hier können Hausmittel wie ätherische Öle helfen, die Sie auf Ihre Haut auftragen. Als wirksame Aromen gelten zum Beispiel Minze, Lavendel, Eukalyptus und Zitrone. 
  Wichtiger Hinweis:  Manche Menschen reagieren allergisch auf   ätherische Öle   oder bekommen Hautreizungen davon. Bevor Sie diese also flächendeckend auf die Haut auftragen, sollten Sie erst vorsichtig eine Probe auf einer kleinen Hautstelle applizieren, um die Verträglichkeit zu testen. Rötungen, Schwellungen und Juckreiz oder unangenehmes Kribbeln können auf eine allergische Reaktion hinweisen. 
 
  Wichtiger Hinweis:  Manche Menschen reagieren allergisch auf ätherische Öle oder bekommen Hautreizungen davon. Bevor Sie diese also flächendeckend auf die Haut auftragen, sollten Sie erst vorsichtig eine Probe auf einer kleinen Hautstelle applizieren, um die Verträglichkeit zu testen. Rötungen, Schwellungen und Juckreiz oder unangenehmes Kribbeln können auf eine allergische Reaktion hinweisen. 
 
 Öle ausprobieren und verdampfen 
 Welches ätherische Öl bei Ihnen am besten hilft, finden Sie vermutlich nur durch Ausprobieren heraus, denn ein Patentrezept dafür gibt es leider nicht. Falls Sie allergisch auf viele Öle reagieren oder sich nicht mit einem solchen einreiben möchten, haben Sie die Möglichkeit, einfach ein paar Tropfen zu verdampfen. 
 Speziell zu diesem Zweck gibt es  Aromalampen  – wichtig ist, diese nicht den ganzen Tag brennen zu lassen und erst recht nicht während des Schlafens. Etwa eine Stunde lang vor dem Einschlafen dürfen Sie die Aromalampe anzünden und beim Zubettgehen wieder löschen. Am nächsten Morgen und über den gesamten Tag hinweg sollten Sie dann gründlich lüften, um ausschließlich von der positiven Wirkung zu profitieren. 
 Die richtige Ernährung und Körperpflege helfen gegen Mücken 
 Knoblauch ist nicht nur als Pflanze hilfreich, sondern auch als Gewürz im Essen. Eine  knoblauchhaltige Ernährung  soll tatsächlich vor Mückenstichen schützen! Das Knoblaucharoma wird nämlich über die Poren der Haut ausgeschwitzt und bildet einen natürlichen Schutzfilm gegen die kleinen Blutsauger, die bei diesem Geruch angeblich sofort abdrehen und auf eine Landung auf der Haut verzichten. Wenn Sie knoblauchhaltiges Essen mögen, können Sie also das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und die Schädlinge so eine Weile vertreiben. 
 Körperhygiene als wichtiger Schutzfaktor 
 Mücken werden von menschlichen Körpergerüchen angezogen, und gerade Schweiß spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Deshalb kann  regelmäßiges Duschen und Waschen  schon einen Schutz gegen die Plagegeister bieten – am besten nehmen Sie hierfür noch eine  zitronenhaltige Seife oder ein zitronenhaltiges Duschgel . Diese erfüllen einen ähnlichen Effekt wie die bereits vorgestellten ätherischen Öle. Am wirksamsten ist diese Dusche übrigens vor dem Schlafengehen – so können Sie die lästigen nächtlichen Stiche möglicherweise vermeiden. 
 Im Urlaub sind auch Sprays eine Option 
  Sprays gegen Mücken  sind nicht unbedingt ein Hausmittel, aber eine probate Lösung, wenn Sie sich zum Beispiel auf Reisen befinden. Um von einer hohen Qualität und Schutzwirkung zu profitieren, sollten Sie nur auf   ausgewählte Produkte aus Ihrer Online-Apotheke   setzen, denn nicht alle Sprays halten auch, was sie versprechen, und kommen oft mit viel Chemie daher. Dennoch stellen sie für Urlauber eine valide Option, um die ungewollten Schädlinge schnell zu vertreiben. Besonders  Sprays mit DEET sind immens wirksam gegen alle Mückenarten  – wenn Sie im Urlaub in ein tropisches Land reisen, sollten Sie über derartige Schutzmaßnahmen durchaus nachdenken und sich bei Fragen von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten lassen. Auch unser pharmazeutisches Beratungsteam ist gerne für Sie da! 
 Mückenschutz an der Steckdose ist ein zweischneidiges Schwert 
 Ein Mückenschutz an der Steckdose hilft zwar meist, setzt aber auf potenziell schädliche Insektizide. Diese Dämpfe sollten Sie besser nicht einatmen – und das gilt erst recht, wenn Sie Kinder haben oder Tiere in Ihrem Haushalt leben. 
  Wichtiger Hinweis:  Wenn Sie Kinder oder Tiere haben, sollten Sie unbedingt auf Steckdosen-Mückenschutz verzichten! 
 Bedeuten Mücken eine echte Gefahr für Ihre Gesundheit? 
 Stechmücken können mitunter Krankheiten übertragen und allergische Reaktionen auslösen. Gerade für kleine Kinder ist ein Mückenstich besonders unangenehm. Allerdings sollten Sie sich auch keine unnötigen Gedanken machen: Zwar sind in den letzten Jahren auch in Deutschland vermehrt tropische Stechmückenarten aufgetreten, doch kommt es hierzulande in der Regel nicht zu einer Übertragung von gefährlichen Tropenkrankheiten. Dafür sind diese Erkrankungen noch zu selten. In jedem Fall ist Angst ein schlechter Ratgeber – deshalb sollten Sie gelassen mit diesen Themen umgehen und auch für Ihre Kinder ein gutes, beruhigendes Vorbild sein. 
  Wichtig zu wissen:  Stechmücken können durchaus Krankheiten übertragen; hierzulande ist die Gefahr, durch einen Mückenstich ernsthaft zu erkranken, jedoch so gut wie nicht existent. 
 Die weitverbreiteten Zuckmücken sind harmlos 
 Zuckmücken können die gute Laune bei so manchem Fest im Freien trüben, wenn sie in Schwärmen um Gäste und Nahrungsmittel herumschwirren. Was viele jedoch nicht wissen: Sie sind nur durch ihre schiere Masse lästig und an sich völlig ungefährlich. Zuckmücken trinken das Blut der Menschen nicht – genau dadurch werden erst Krankheitserreger übertragen. 
 Fazit 
 Lassen Sie sich von ein paar Mücken nicht die Urlaubs- oder Sommerlaune verderben. Sie sind den kleinen Plagegeistern keinesfalls wehrlos ausgeliefert, weder im heimischen Garten noch im Urlaub. Um sich zu schützen, braucht es keine Produkte mit Chemie:  Bewährte natürliche Hausmittel , um Mücken fernzuhalten, sind  Topf- oder Gartenpflanzen und Kräuter wie Salbei oder Rosmarin , deren Duft den Insekten nicht gefällt. Auch ätherische Öle wie Lavendel und Minze können eine große Wirkung entfalten und in der Wohnung für mückenfreie Räume sorgen, da die Insekten diese Gerüche meiden. Von Wärme und stehendem Wasser werden die Mückenschwärme hingegen angezogen, deshalb sollten Sie Regentonnen und Blumentöpfe regelmäßig leeren und im Gartenteich für Bewegung und ein intaktes Ökosystem sorgen. Knoblauchhaltiges Essen soll durch Ausdünstungen über die Haut ebenfalls gegen die Mückenplage helfen. 
 
 Bildquelle: pixabay 
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                            <updated>2020-06-06T04:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Gedächtnistraining: Erklärte Zusammenhänge, effektive Übungen und Tipps</title>
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                 Gedächtnis trainieren und den Alltag bereichern 
 Wo habe ich meinen Autoschlüssel hingelegt? Wann hat die Tante noch mal Geburtstag? Und warum fällt mir nicht mehr ein, was ich einkaufen wollte? 
 Jeder hat das schon erlebt: diese gähnende Leere im Kopf, wenn man verzweifelt versucht, sich an etwas Bestimmtes zu erinnern. Aber es will und will einem einfach nicht mehr einfallen! Um diesen unangenehmen Situationen zu entgehen, ist  Gedächtnistraining  eine sehr gute Möglichkeit, dem Hirn auf die Sprünge zu helfen und das Erinnerungsvermögen anzukurbeln. Was man unter Gedächtnistraining versteht, wie Erinnern und Gehirnjogging funktionieren und welche Übungen geeignet sind, um den Kopf fit zu machen, stellen wir Ihnen in diesem Artikel vor. 
 Was ist Gedächtnistraining? 
 Unter den Begriff Gedächtnistraining fallen  Maßnahmen aller Art , die ergriffen werden können,  um die kognitiven , also geistigen,  Fähigkeiten eines Menschen zu stärken und zu erhalten . Dabei wird speziell auf die Förderung der Merkfähigkeit und die Verbesserung des konzentrierten Denkens fokussiert. Um das Gedächtnis zu trainieren, gibt es eine ganze Reihe von Übungen, die sich der verschiedensten Methoden bedienen, um einen Lernerfolg zu erzielen und die Leistungsfähigkeit des Gehirns steigern zu können. Vor allem für junge Lernende, die auf ein gutes Gedächtnis angewiesen sind, und für Senioren, die der Vergesslichkeit entgegensteuern möchten, ist Gedächtnistraining interessant. Außerdem wird das Hirnleistungstraining oft zur Behandlung von Krankheiten, die die kognitiven Fähigkeiten beeinträchtigen, genutzt. 
 Funktioniert Gedächtnistraining überhaupt? 
 Die schlichte Antwort kann lauten: ja. Es existieren zahlreiche Studien, die dem Gehirnjogging positive Auswirkungen auf das Gedächtnis attestieren. Intensives Üben der Erinnerungs- und Merkfähigkeiten stärkt das Gehirn, denn das Training hat Auswirkungen auf die Gehirnzellen und deren Verbindungen.  Erinnern ist also trainierbar – wie das ? 
 Das menschliche Gehirn ist ein komplexes Wunderwerk – es besteht aus ca. 100 Milliarden Nervenzellen, welche durch Faserbahnen, sogenannte Synapsen, untereinander verbunden sind. Die  Nervenzellen des Gehirns , auch Neuronen genannt, sind nicht nur dafür verantwortlich, alle vom Körper aufgenommenen Reize und Informationen zu verarbeiten; in ihnen sind auch  Wissen und Erinnerungen gespeichert . 
 Wie funktioniert nun aber das Abrufen einer bestimmten Erinnerung? Vereinfacht kann man sich vorstellen, dass  jede einzelne Nervenzelle eine ganz bestimmte Information trägt  und jeweils mit einer Reihe anderer Neuronen vernetzt ist, die ähnliche Gedanken beinhalten. Will man beispielsweise an das eigene Enkelkind denken, läuft ein elektrischer Impuls durch das Gehirn etwa zu der Nervenzelle, die den Namen des Kindes gespeichert hat. Diese Zelle wiederum gibt den Impuls weiter an die angrenzenden Neuronenreihen, die z. B. das Gesicht, die Stimme, das Lieblingsspielzeug des Kindes usw. bereithalten. Diese Kettenreaktion der  gemeinsamen Aktivität der Zellen  führt dazu, dass man sich an die spezielle Person erinnert. 
 
  Merke : Je stärker und zahlreicher die Kontakte zwischen den Nervenzellen sind, desto leichter fällt es Gedankeninhalte zu erinnern, denn desto mehr Möglichkeiten gibt es, eine einzelne Zelle zu erreichen und mittels Gedankenimpuls zu aktivieren. Gedächtnistraining versucht also, den Grad der Vernetzung der Hirnzellen zu erhöhen, um schneller und leichter Erinnerungen abrufen zu können. 
 
 Über Nacht zum Einstein? 
 Das ist leider nicht möglich. Gedächtnistraining vermag zwar, die Leistungsfähigkeit des Gehirns anzukurbeln und den Geist fit zu halten, aber es kann nicht zu einem allgemein besseren Denkvermögen oder einem höheren IQ führen. Auch Alterserscheinungen wie beispielsweise Demenz lassen sich damit nicht aufhalten. Auch dafür gibt es eine biologische Erklärung: 
 Warum ältere Menschen anfälliger für das Vergessen sind 
 Das Gehirn erreicht den Höhepunkt seiner Leistungsfähigkeit mit Anfang bis Mitte 20. Danach baut es wie jedes andere Organ im Körper ab. Das bedeutet, dass sich die kognitiven Fähigkeiten des Menschen im Alter verschlechtern; das Erinnerungs- und das Auffassungsvermögen lassen stetig nach. Es ist daher nicht weiter verwunderlich, wenn vor allem Senioren viel vergessen oder in schlimmeren Fällen gar an Alzheimer erkranken. Eine Demenzerkrankung bewirkt den Verlust von Synapsenbindungen und das Absterben von Nervenzellen. Damit gehen dem Gehirn Kontaktstellen verloren, die benötigt werden, um gewisse Erinnerungen abrufen zu können. 
  Interessant zu wissen:  Die Alterung des Gehirnes lässt sich zwar nicht stoppen, aber  geistige Fitness lässt sich durch gezieltes und regelmäßiges Training des Gedächtnisses fördern . Gedächtnistraining und Gehirnjogging können helfen, die Erinnerungsleistung zu verbessern. Wird das Gehirn immer wieder durch Herausforderungen neu stimuliert, ist es ihm möglich, auch in höherem Alter neue Synapsenverbindungen aufzubauen oder zu verändern. 
 Wodurch zeichnet sich ein gutes Gedächtnis aus? 
 Ein erfolgreiches Gedächtnistraining zeichnet sich vor allem durch Ganzheitlichkeit aus – das bedeutet, dass möglichst vielseitige Übungen mit unterschiedlichen Anforderungen an das Gehirn genutzt werden sollten. 
 Ein optimales Gedächtnistraining sollte auf Folgendes ausgelegt sein: 
 
 Ansprechen beider Gehirnhälften (die kreative Rechte sowie die analytische Linke) 
 Regelmäßiges Praktizieren 
 Steigende Schwierigkeitsgrade 
 Erkennen eigener Schwachstellen, um diese gezielt zu trainieren 
 Interesse und Spaß an den Übungen, um motiviert zu bleiben 
 Spielerisches Lernen 
 
 &amp;nbsp; 
 Top Trainingsmethoden und Tipps für ein verbessertes Gedächtnis 
 Vielerlei Gedächtnisübungen erfordern ein technisches Hilfsmittel, wie den Computer. Aber Gedächtnistraining ist auch allein, an jedem Ort und zu jeder Zeit durchführbar. Wir zeigen verschiedene Optionen für geeignete Trainingsmethoden. 
 Gehirnjogging und hilfreiche Gedächtnisspiele 
 Eine spaßige Möglichkeit, das Gehirn fit zu machen, sind Gedächtnisspiele. Dazu zählen sämtliche Spielarten, Gehirnjoggingtechniken und Übungen, die  spielerisch das Gedächtnis stärken  können. Sehr beliebte Gedächtnisspiele bei Jung und Alt sind zum Beispiel: 
 
 Memory 
 Sudoku 
 Puzzles 
 „Ich packe meinen Koffer…“ oder andere Aufzählungsspiele 
 Knobelrätsel 
 und auch Kartenspiele aller Art (wie Rommé oder Skat). 
 
 &amp;nbsp; 
 Für solcherlei Spiele muss man keinen großen Zeitaufwand investieren, sie sind leicht in den Alltag integrierbar und fördern auf kreative Weise die Merkfähigkeit. 
  Hinweis:  Diese Spiele im Einzelnen trainieren das Gehirn nur eingeschränkt, denn es wird dabei lediglich ein bestimmter Bereich gefördert. Für sich allein genommen haben sie also keinen allzu großen Effekt, wenn man das Gedächtnis umfangreich fit machen möchte. Spielt man jedoch vielseitig und ist bereit, Neues kennenzulernen, haben solcherart Spiele durchaus positiven Einfluss auf die Gedächtnisleistung. 
 Die besten Mnemotechniken 
 Möchte man sich einzelne Fakten, Daten oder Namen merken, können  Mnemotechniken  das Erinnern erleichtern. Unter Mnemotechniken versteht man alle  Übungsmethoden und Strategien , die darauf ausgelegt sind,  die Merkfähigkeit zu steigern und das Abrufen von Erinnerungen aus dem Gedächtnis zu erleichtern . Dabei werden Assoziationsstrategien genutzt, so sind Eselsbrücken oder Reime allseits bekannte Mnemotechniken. Aber es gibt noch einfallsreichere Vorgehensweisen: 
  1. Das Zahlen-Symbol-System  
 Besonders hilfreich, wenn man sich längere Zahlenreihen, wie Telefon- oder PIN-Nummern, merken will, kann es sein, sich Symbole statt Zahlen vorzustellen. Dabei wird jeder Zahl von 0 bis 9 ein bestimmtes Symbol zugeordnet. Diese Symbole prägt man sich statt der Zahlenreihen besser ein und kann so mittels Assoziation Bilder vor dem geistigen Auge entstehen lassen. Das kann so aussehen: Die zu merkende Nummer ist 0182. Nun denkt man sich die Null als Ei, statt der Eins eine Kerze, die Acht wird zum Schneemann und die Zwei wandelt sich zum schwimmenden Schwan. Ihre Fantasie kann zu den Symbolen auch eine skurrile kleine Geschichte imaginieren – denn je zusammenhängender und bildlicher gedacht, desto leichter wird es fallen, sich die Zahlen einzuprägen. 
  2. Die Loci-Methode  
 Vielleicht haben Sie schon einmal vom „Gedächtnispalast“ oder einem „mentalen Spaziergang“ gehört – dies sind bewährte Anwendungen der sogenannten Loci-Methode (loci von lat. locus „Ort“). Diese Methode nutzt die Vorgehensweise, jedem einzelnen Gedanken einen mentalen Erinnerungsort zuzuweisen. Wollen Sie sich beispielsweise Ihre Einkaufsliste merken, begeben Sie sich gedanklich an einen gut bekannten Ort, wie Ihr Haus oder die Wohnung. Steht nun ein bestimmtes Zimmer vor Ihrem geistigen Auge, verknüpfen Sie einen Artikel von Ihrer Liste mit diesem Raum, am besten auf einfallsreiche und ungewöhnliche Weise. Z. B. stehen Sie in der Küche, wo ein Affe Sie mit Bananen bewirft. Sie laufen ins Wohnzimmer – dort jongliert ein Huhn mit Eiern! So assoziieren Sie von Raum zu Raum jeden Posten der Liste und wenn Sie dann tatsächlich einkaufen gehen, schreiten Sie in Gedanken die Wege durch die Zimmer ab, sehen das Bild des Raumes und des Artikels vor sich – voilà. Nun dürften die einzelnen Posten kein Problem mehr sein. 
  3. Die Ersatzwortmethode  
 Möchte man nun keine Zahlen oder Listen erinnern, sondern Wörter, die einem fremd sind (wie z. B. Vokabeln oder Namen), ist die Ersatzwortmethode (auch Keyword-Methode) eine Möglichkeit zur besseren Merkfähigkeit. Dabei assoziiert man die neuen Worte mit einem Begriff, der bereits vertraut ist und ein Bild im Kopf erzeugt. Möchten Sie sich den Namen Maja Müller merken – stellen Sie sich doch eine Biene vor, die mit Mehl bestäubt ist! Jetzt kann Ihr Gehirn ein Bild imaginieren, das sich mit dem Bild der betreffenden Person verbinden lässt – und solche Bilder lassen sich leichter zurück ins Gedächtnis rufen als abstrakte Begriffe. 
 Apps gegen das Vergessen 
 Für denjenigen, der gerne  unter Anleitung  sein  Gedächtnis trainieren  möchte, sind Gedächtnistrainings-Apps für das Smartphone ein gutes Hilfsmittel. Das Gedächtnistraining wird somit mobil und bequem ermöglicht. Außerdem besteht auf diese Weise eine Vielzahl von Optionen und Trainingsmethoden. 
 Einige der Topseller unter den Trainings-Apps von 2019 hier im Überblick: 
 
 NeuroNation Gehirnjogging 
 Peak Gehirntraining 
 Memorado Gehirntraining 
 Lumosity Tägliche Gehirnspiele 
 
 &amp;nbsp; 
 Die Grundversionen der Apps sind kostenfrei und schnell installiert. Meist sind die Apps zur täglichen Benutzung konzipiert und verfügen über ein Kontingent von Leveln oder Workouts, welche dem Benutzer Logik, Konzentration oder andere geistige Fähigkeiten abfordern. Allerdings beschränken sich die Gratisversionen zumeist auf ein reduziertes Angebot von Übungen und Spielen; für die Apps lässt sich in der Regel für einen monatlichen Festpreis eine Aufstockung des Übungsangebots dazu buchen. Ob sich dieser finanzielle Aufwand lohnt, muss jeder für sich entscheiden. 
 Es muss nicht immer Sudoku sein 
 Übungen, Techniken, Methoden – das ist alles hilfreich. Aber  komplexes Denken schult sich vor allem durch einen aktiven und abwechslungsreichen Alltag ! Beim Arbeiten, beim Kontakt mit anderen Menschen und sogar beim Sport – durch ein ausgefülltes Leben trainiert das Gehirn viele Fähigkeiten und Bereiche. Denn kognitive Funktionen wie Gedächtnis, Logik und Konzentration werden bei vielen alltäglichen Anforderungen benötigt. Und es ist nicht schwer, kleine Herausforderungen wie im Folgenden für das Gedächtnis ins alltägliche Leben einzubauen: 
 1. Etwas Neues ausprobieren 
 Wer stets der immergleichen Routine folgt, lässt seine kognitiven Fähigkeiten außen vor. Um die Leistungskraft des Gedächtnisses anzukurbeln, ist es  wichtig, sich selbst immer wieder vor neue Herausforderungen zu stellen ! Das kann durch verschiedenste Tätigkeiten passieren; z. B. könnten Sie 
 
 sich neue Hobbys zulegen 
 ein Musikinstrument erlernen 
 die linke Hand statt der rechten für gewohnte Handgriffe verwenden 
 eine Fremdsprache lernen 
 sich Wissen über neue Interessengebiete (z. B. über Botanik) aneignen 
 sich mit anderen über angeeignetes Wissen austauschen (z. B. in einer Diskussion) 
 die Zeitung über Kopf lesen etc. 
 
 &amp;nbsp; 
  Tipp:  Suchen Sie sich Aufgaben, die Ihnen Spaß machen, Sie aber gleichzeitig beanspruchen. Schon kleine Veränderungen und neue Aufgabenstellungen in den Alltag zu integrieren, kann ein nützliches Gedächtnistraining sein. 
 2. Auszeit von der Technik nehmen 
 Die für unsere Zeit symptomatische digitale Abhängigkeit von Smartphone, Laptop oder Tablet führt dazu, dass wir die Lösung kleiner Alltagsprobleme gerne der Technik überlassen. Statt sich auf Navi oder Taschenrechner zu verlassen – wieso nicht mal  aufs eigene Denken vertrauen  und sich den Weg durch einen kurzen Blick auf die Karte selbst einprägen oder beim Einkaufen die Preise im Kopf zusammenrechnen? Gönnt man sich Pausen von den digitalen Hilfsmitteln, können die eigenen grauen Zellen in Schwung kommen. 
 3. Stressfreier durch das Leben gehen 
 Die Digitalisierung unserer Umwelt führt außerdem zu ständiger Erreichbarkeit und Informationsüberflutung. Auch ist man im Alltag oft hektisch, gestresst und versucht, mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen. Das Gehirn kann kaum noch mentale Pausen einlegen. Ist der Kopf zu übersättigt mit Reizen, muss er filtern und Unwichtiges loswerden, also schützt er sich durch das Vergessen und schränkt unsere Lernleistung ein. Daher kann es sehr erholsam für Geist und Seele sein,  regelmäßig für Entspannung und Abstand von der Hektik zu sorgen . Achten Sie darauf, nur eine Aufgabe auf einmal zu erledigen und vor allem auch auf einen gesunden Schlaf! Denn genügend Schlaf (mindestens 7 Stunden die Nacht) ist eine wichtige Grundlage für eine optimale Gehirnleistung und damit für ein gelungenes Gedächtnistraining. Im Schlaf verarbeitet das Gehirn Erfahrungen und Gelerntes und nimmt die wichtigen Informationen ins Langzeitgedächtnis auf. 
 4. Sport treiben 
 Sport sorgt im Körper für eine bessere Durchblutung und höhere Sauerstoffwerte, belebt den Kopf und kann so beim Lernen behilflich sein. Besonders Koordinationssportarten, wie beispielsweise das Tanzen, fordern unser Gehirn auf aktive Weise heraus. Auch das  Brain-Gym , eine Sportart zur Verbesserung der Merkfähigkeit, ist auf die gleichzeitige Aktivierung verschiedener Körperteile ausgelegt, um den Geist koordinieren und sich konzentrieren zu lassen. 
 Wer ein paar Mal in der Woche Sport treibt, tut seinem Körper und seiner Gesundheit etwas Gutes und baut eine geeignete Basis für Gedächtnistraining auf. 
 Medikamente als geeignete Gedächtnisstützen? 
 Neben den bereits erwähnten Möglichkeiten, selbständig Maßnahmen zur Verbesserung der Gedächtnisleistung und mentalen Gesundheit zu ergreifen, bietet auch die Medizin Hilfe in Form pflanzlicher Wirkstoffe an. So gibt es eine   Reihe von rezeptfreien Medikamenten  , die Ginkgo-Extrakt beinhalten und zur Therapie von Gedächtnisstörungen im Rahmen eines dementiellen Syndroms eingesetzt werden können. Wegen seiner konzentrationssteigernden und unterstützenden Wirkung werden solche Ginkgo-Präparate meist zur Behandlung von Konzentrationsschwächen, wie sie z. B. bei einer Demenz auftreten, verwendet. 
 Der Ginkgobaum gilt schon seit Jahrtausenden als nützliche Heilpflanze. Der in den Blättern enthaltene Ginkgo biloba Extrakt sorgt in konzentrierter Form für eine Verbesserung der Durchblutung des Gehirns. Dadurch wird das Gehirn mit mehr Sauerstoff und Nährstoffen versorgt; die Nervenzellen werden untereinander besser vernetzt. Zudem fördert Ginkgo biloba das Gedächtnis, indem es Einfluss auf Botenstoffe des Gehirns nimmt, welche sich vermehren und für neue und stabile Synapsenverbindungen sorgen. 
 
  Tipp:  Unsere Online-Apotheke bietet eine große Auswahl von Ginkgo-Präparaten zur Behandlung von Konzentrationsschwächen und zur Förderung der Gedächtnisleistung. 
 
 Effektives Gedächtnistraining – lebenslanges Lernen 
 Es lässt sich feststellen: Es gibt unendlich viele Wege, das Gehirn zu fordern. Doch jede dieser Methoden kann ihre Wirkung nur entfalten, trainiert man sie langfristig. Deshalb ist es wichtig, das Gedächtnistraining, welche Art auch immer bevorzugt wird, dauerhaft in den Alltag zu integrieren. Vor dem Hintergrund, dass das Kurzzeitgedächtnis gefördert wird, egal, was man lernt, ist lebenslange Wissbegier essenziell für trainierte und fitte Hirnzellen. Und je früher man damit beginnt, den Kopf herauszufordern, desto leichter fällt das Lernen im Alter! Gedächtnistraining ist also nicht nur eine gute Möglichkeit, dem altersbedingten Abbau der Nervenzellen entgegenzuwirken, weshalb es so beliebt bei Senioren und Demenzerkrankten ist. Es ist auch für junge Lernende attraktiv, die in kurzer Zeit viel Lernstoff behalten müssen. 
  Beachte:  Die beste Wirkung kann ein Gedächtnistraining entfalten, wenn man neben regelmäßigem Üben auch ein abwechslungsreiches Leben mit gesundem Lebensstil führt, neugierig auf Neues bleibt und vor allem mit Spaß an die Sache herangeht! 
 
 Bildquelle: ©photophonie - stock.adobe.com 
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                 Kalender selber machen und gesünder schenken 
 Der Dezember ist für viele Menschen der stressigste Monat im Jahr: Viele Dinge wollen noch abgearbeitet werden, bevor das neue Jahr beginnt - gleichzeitig aber möchte man sich gebührend auf Weihnachten vorbereiten. Und das bedeutet:  Dekorieren, Kekse backen, Geschenke für die Liebsten suchen, Ideen für das Weihnachtsmenü sammeln  und so weiter - die Liste mit den To-dos für die Vorbereitung scheint unendlich zu sein. 
 Zum Glück bedeutet die Vorweihnachtszeit aber nicht nur Stress, sondern bringt  auch das wunderschöne Gefühl der heimlichen Vorfreude auf Weihnachten  mit sich. Und was könnte dieses gespannte Warten auf den Heiligen Abend besser versüßen als ein adventlicher Kalender gefüllt mit 24 kleinen Überraschungen? 
 Bestimmt erinnern auch Sie sich daran, wie Sie als Kind morgens aufwachten und an Ihrem Adventskalender das nächste Türchen nach Süßigkeiten untersuchten. Bewahren Sie sich dieses Gefühl, indem Sie auch als Erwachsene an der  Tradition des Adventskalenders  festhalten! Vergessen Sie nicht, dass Sie ein wenig Alltagsfreude verdient haben und gönnen Sie sich einen schönen Kalender mit Beauty-Artikeln, Tee oder auch guter Bio-Schokolade oder basteln Sie selbst einen Kalender für Ihre Lieben. Denn eines wird sich nie ändern: Ein Adventskalender beschert uns  24 kleine Geschenke  und gestaltet uns die Vorweihnachtszeit damit angenehmer. 
 Viele Shops und auch Online-Apotheken bieten eine interessante Auswahl an Adventskalendern: Bio, vegan, mit Tee, mit Schokolade, mit salzigen Snacks, extra für Frauen oder für Männer usw. Nicht immer erfüllen diese Kalender aber die eigenen Anforderungen, vor allem dann nicht, wenn man sie verschenken und die zu beschenkende Person so richtig zum Staunen bringen möchte. Denn sie sind nie individuell abgestimmt auf den Empfänger und sie enthalten fast immer nur ungesunde Produkte. Dabei gibt es in der Vorweihnachtszeit ohnehin schon zu jeder Gelegenheit kalorienhaltige Leckereien von Weihnachtsplätzchen bis hin zu Christstollen. 
 Sie fragen sich nun: Ist es überhaupt möglich, einen Kalender mit 24 gesunden Überraschungen zu besorgen, die perfekt zu den Bedürfnissen der Schwester, Mutter oder Oma passen? Natürlich - und zwar indem Sie ihn selbst basteln! Keine Sorge, das ist nicht schwer - bei uns erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie mit unserer Vorlage und unseren gesunden Geschenkideen Ihre  eigene Traumversion eines Adventskalenders  für zu Hause erstellen. 
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 Wie bastele ich einen gesunden Adventskalender? 
 
   
 Um einen Adventskalender mit gesunder Füllung zu basteln, müssen Sie kein Basteltalent sein. Wir geben Ihnen alles an die Hand, was Sie benötigen, um kleine Geschenkverpackungen aus Papier für die Kalenderüberraschungen selber herzustellen. 
 Drucken Sie sich einfach unsere weihnachtlichen Vorlagen für niedliche, sechseckige Umverpackungen aus und legen Sie Schere und Kleber zurecht. 
       Geschenkverpackung - VERSION A    
       Geschenkverpackung - VERSION B    
 &amp;nbsp; 
 
  Gehen Sie dann wie folgt vor:  
 
 Schneiden Sie die Vorlage entlang der durchgezogenen Linie aus. 
 Falten Sie die Vorlage einmal entlang aller gestrichelten Linien. 
 Schreiben Sie eine Tageszahl in den leeren aufgedruckten Kreis. 
 Kleben Sie die Enden der Vorlage zusammen, indem Sie Klebstoff auf das entsprechend gekennzeichnete Feld aufbringen. 
 Stecken Sie die spitz abstehenden „angefalteten“ Papierenden rosettenförmig ineinander, um Boden und Decke des Kästchens zu bilden. 
 
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 Unsere Papierkästchen sind zu klein für manche Ihrer Geschenkideen? Kein Problem - Sie können auch auf andere Verpackungen ausweichen und verschiedene Designs kombinieren. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt: Beispielsweise können Sie die im Supermarkt in verschiedenen Größen erhältlichen Butterbrottüten verwenden, indem Sie diese mit weihnachtlich verzierten Nummern beschriften und anschließend mit Ihren kleinen Aufmerksamkeiten befüllen. Nutzen Sie für die individuelle Gestaltung der Papiertüten gern unsere weihnachtlichen Motive. Einfach ausdrucken, bemalen, ausschneiden und aufkleben. 
        Weihnachtsmotive herunterladen    
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 Arrangieren Sie die mit Motiven beklebten Papierkästchen und/oder Tütchen auf der Kommode im Flur, wo es nicht zu warm ist. So bleiben die in Eigenregie hergestellten gesunden Kalenderleckereien und Pflegeprodukte länger frisch. 
 Oder kaufen Sie bunte Socken mit Wintermotiven, hängen diese mit nummerierten Klammern an einer Schnur auf und verstecken die Überraschungen darin. Die Socken selbst runden das Thema „gesunder Adventskalender“ perfekt ab, da sie für warme Füße sorgen und so Krankheiten vorbeugen können. 
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 Womit kann ich einen gesunden Adventskalender befüllen? 
 In diesem Artikel bekommen Sie  die besten Tipps für den Aufbau und das Befüllen eines gesunden Adventskalenders . Gesund bedeutet in diesem Fall: Alles wird entweder selbst hergestellt und/oder ist Ihrer Gesundheit bzw. Ihrem Wohlbefinden im weitesten Sinne dienlich. Lesen Sie weiter, um mehr darüber zu erfahren, wie viele Möglichkeiten es gibt, einem selbst gemachten Kalender eine gesunde Note zu geben. 
 Gut zu wissen: Alle Ideen für Geschenke, die Sie unten finden, sind darauf abgestimmt, dass Sie sie entweder kaufen oder selbst vorbereiten können - es hängt ausschließlich von Ihrer Lust und Zeit ab, wie Sie dabei vorgehen. Natürlich können Sie auch variieren und so für maximale Abwechslung sorgen: Backen Sie ein paar gesunde Kekse nach unseren Rezepten selbst und bestellen Sie ein paar Kleinigkeiten aus unserem Sortiment, z.B. hochwertige Produkte   für trockene Winterhaut  . Und nun: Tauchen Sie ein in die  interessantesten und leckersten Ideen, die täglich neu ein wunderbares Geschenk ergeben : Egal, ob Sie ein Familienmitglied, eine Freundin oder sich selber beschenken möchten. Wir wünschen Ihnen  viel Spaß beim Kreieren  eines gesunden Adventskalenders! 
 Die meisten klassischen Adventskalender locken mit ungesunden Snacks und Pralinen oder mit gewöhnlichen Kosmetikartikeln. Heutzutage entscheiden sich jedoch immer mehr Menschen für einen bewussten Lebensstil. In punkto Ernährung bedeutet das: Selbst, wenn sie sich eine Nascherei gönnen möchten, greifen sie gern zur gesünderen Option. Bei Non-Food-Produkten achten sie dafür verstärkt auf die Inhaltsstoffe und stellen sich die Frage, welche Zusammensetzung derselben individuell am verträglichsten ist und/oder den eigenen hohen Qualitätsanforderungen am ehesten entspricht. Produkte aus den Bereichen Lebensmittel, Kosmetik, Fitness oder Wellness werden damit gern auf Eigenschaften wie vegan, bio, gesund, umweltverträglich usw. geprüft. 
 Aus diesem Grund haben wir unsere Auflistung von Geschenkvorschlägen so zusammengestellt, dass Sie Freunde eines „gesunden Lebensstils“ damit begeistern werden. Natürlich können Sie jedes Produkt ändern und dadurch  den gesunden Adventskalender an Ihre Wünsche anpassen . Unser gesunder Adventskalender soll Ihnen und Ihren Lieben Freude bringen, daher gibt es keinen starren Rahmen - lassen Sie sich einfach inspirieren: 
 
   
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 Türchen 1: Zuckerfreie Marmelade 
 
   
 Kategorie: Gesunde Rezepte 
  Zutaten:  
 
 400 g Erdbeeren oder Himbeeren 
 3 EL Chia Samen 
 Limetten- oder Zitronensaft 
 
 
 oder 
 
 400 g gefrorene Erdbeeren oder Himbeeren 
 2 TL Flohsamenschalenpulver 
 Limetten- oder Zitronensaft 
 
 
  Zubereitung:  In beiden Varianten kochen Sie das Obst solange im Topf, bis es komplett weich ist –ca. 5-6 Minuten. Dann alles pürieren. 
  Marmelade mit Chiasamen:  Geben Sie die Samen hinzu und kochen Sie die Masse auf kleiner Flamme ca. 20 Minuten weiter. Vergessen Sie nicht umzurühren! 
  Marmelade mit Flohsamenschalenpulver:  Kochen Sie die vorbereitete Masse nicht weiter, sondern rühren Sie einfach nur das Pulver in das Püree ein. 
 Egal, welche Marmelade Sie zubereiten: Um sie etwas haltbarer zu machen, können Sie einen Spritzer Zitronen- oder Limettensaft nach Geschmack zugeben. Füllen Sie die fertige Marmelade in ein hübsches Marmeladenschraubgläschen und lassen Sie sie abkühlen. Dekorieren Sie das Glas anschließend mit einem Schleifchen und einem individuellen Anhänger. 
 
 
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 Türchen 2: Selbstgemachtes Shampoo 
 Kategorie: Selbstgemachte Kosmetik 
  Zutaten:   
 
 250 ml destilliertes Wasser 
 15 g Seifenflocken 
 Optional: Ätherisches Öl z.B. Lavendelöl oder Teebaumöl 
 
 
  Herstellung:  Dem kochenden, destillierten Wasser Seifenflocken zugeben. Rühren, bis diese aufgelöst sind. Optional geben Sie nun ein paar, ca. 10-15 Tropfen, eines reinen   ätherischen Öles   dazu. Umrühren und fertig! Nun müssen Sie die Seifenmasse nur noch in ein weihnachtlich dekoriertes Fläschchen füllen und erkalten lassen. 
  Tipp:  Keine Lust auf Selbermachen? Als Ersatz können Sie in Ihren Kalender auch mit einem  Shampoo aus Ihrer Online-Apotheke  befüllen. 
 
 
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 Türchen 3: Hafer-Cookies mit Trockenfrüchten 
 Kategorie: Gesunde Rezepte 
  Zutaten:  
 
 100 g Butter oder Kokosöl 
 150 g Vollkornmehl 
 75 g Rohrzucker (oder Xylit oder Erythrit*) 
 50 g Haferflocken 
 50 g Trockenfrüchte (Rosinen, Feigen, Datteln oder Cranberrys) 
 3 EL Milch (oder Mandelmilch, Hafermilch) 
 1 Eigelb 
 1 Prise Salz 
 Optional: Zimt, Kardamom, Vanille 
 
 
  Zubereitung:  Kalte Butter oder Kokosöl zerkleinern und mit zusätzlichen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig anschließend abgedeckt 30-45 Minuten kaltstellen. Formen Sie dann kleine Kugeln (Walnussgröße) und drücken Sie diese in die typische flache Cookie-Form. Legen Sie die so vorbereiteten Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backen Sie diese im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen ca. 10-15 Minuten. Die abgekühlten Cookies in eine weihnachtliche Dose einpacken. 
 * 125 Gramm Erythrit ersetzen 100 Gramm Zucker. Xylit kann 1:1 ersetzt werden. 
 
 Oder: Kandierte Orangenschalen als fruchtige Alternative 
  Zutaten:   
 
 Die Schalen von fünf unbehandelten Orangen (vorzugsweise in Bio-Qualität) 
 350 g Zucker 
 ca. 500 ml Wasser 
 ca. 80 - 100 g Zucker - Wir empfehlen braunen oder Rohrzucker, zum Zuckern der Orangenschalen. 
 
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  Zubereitung:  Reinigen Sie die Schalen und befreien Sie diese gründlich von Fruchtfleisch. Als Nächstes werden die Orangenschalen in Streifen geschnitten. Dann 350 g Zucker in Wasser aufkochen bzw. auflösen, die Streifen hinzugeben und ca. 45 Minuten köcheln lassen. Achten Sie darauf, dass die Schalen stets gut mit Wasser bedeckt sind. Sind die Orangenschalen weich, können Sie abgegossen werden. Zum guten Schluss legen Sie diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Nun können Sie diesen besonderen Snack mit Zucker bestreuen. Wenden Sie die Schalen mehrfach, damit diese vollständig mit Zucker bedeckt werden. Im letzten Schritt müssen die kandierten Orangenschalen am besten über Nacht trocknen. Die beschriebene Vorgehensweise eignet sich ebenfalls für unter anderem Zitronenschalen. 
  Tipp:  Tauchen Sie die fertigen kandierten Orangenschalen zur Hälfte in dunkle Schokolade. So können Sie oder der Beschenkte ein himmlisches Zusammenspiel süßer und saurer Aromen erleben! 
 
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 Türchen 4: Selbstgemachte Haarmasken 
 Kategorie: Selbstgemachte Kosmetik 
  Zutaten für Maske bei trockenem Haar:   
 
 2 EL Olivenöl 
 2 EL Rizinusöl 
 1 TL flüssigen Honig 
 1 Eigelb 
 
 
  Herstellung:  Olivenöl, Rizinusöl und Honig verrühren. Eigelb zugeben und leicht unterrühren. Die Mischung in ein passendes Gefäß umfüllen und kühl lagern. 
  Tipp:  Um Eigelb leicht aus dem Haar zu entfernen, nutzen Sie zum Ausspülen kein heißes Wasser! 
 
  Zutaten für Maske bei schuppigem Haar:  
 
 150 g Quark 
 3 TL Olivenöl 
 1 TL Honig 
 1 Eigelb 
 
 
  Herstellung:  Alle Zutaten glatt verrühren, abfüllen und fertig! Kühl aufbewahren. 
 
  Zutaten für Haarmaske bei sprödem Haar:  
 
 1 reife Banane 
 1 EL Mandelöl 
 
 
  Herstellung:  Schälen Sie die Banane. Geben Sie Mandelöl dazu und pürieren Sie die Masse. Auch hier gilt: Möglichst kühl lagern! 
  Tipp:  Die fertige Maske in ein kleines Fläschchen füllen und Etikett mit Weihnachtsmotiv aufbringen. Bewahren Sie das Produkt möglichst kühl auf und stellen Sie sicher, dass es innerhalb weniger Tage verbraucht wird. Keine Lust auf Selbermachen? Als Ersatz können Sie auch Haarmasken aus unserer Apotheke verschenken. 
 
 
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 Türchen 5: Gesunde Kokos-Pralinen 
 Kategorie: Gesunde Rezepte 
 
   
  Zutaten:   
 
 200 g Kokosmehl 
 200 g Kokosflocken 
 2 TL Kokosöl 
 3 TL Agavendicksaft 
 
 
  Zubereitung:  Kokosöl schmelzen. Kokosmehl, Kokosflocken und Agavendicksaft in eine Schüssel geben und mit den Händen verkneten. Stellen Sie den Teig für 1 Stunde in den Kühlschrank, danach formen Sie kleine Kugeln und verpacken diese in einem kleinen Tütchen. Diese Pralinen sind gesund, sehr lecker und versüßen die Vorweihnachtszeit! 
 
 
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 Türchen 6: Selbstgemachte Gesichtsmaske 
 Kategorie: Selbstgemachte Kosmetik 
  Zutaten für Gesichtsmaske bei fettiger Haut   
 
 100 g Gurke 
 2 EL Quark 
 
 
  Herstellung:  Gurke pürieren. Quark zugeben und verrühren. Abfüllen und gut gekühlt aufbewahren. 
 
  Zutaten für eine Gesichtsmaske gegen Falten  
 
 1 EL Honig 
 1 EL Olivenöl 
 ½ Avocado 
 
 
  Herstellung:  Avocado schälen und mit einer Gabel zerdrücken. Honig und Olivenöl zugeben und verrühren bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Kühl lagern! 
 
  Zutaten für Gesichtsmaske bei trockener Haut  
 
 ½ Banane 
 1 TL Honig 
 1 TL Quark 
 
 
  Herstellung:  Banane schälen und mit einer Gabel zerdrücken. Honig und Quark zugeben und verrühren bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. 
  Tipp:  Alles in ein einen kleinen Tiegel geben und festlich verzieren. Frisch zubereitete Gesichtsmasken sind übrigens möglichst kühl aufzubewahren und schnell aufzubrauchen. Keine Lust auf Selbermachen? Als Ersatz können Sie auch die in unserer Apotheke erhältlichen Gesichtsmasken verschenken. 
 
 
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 Türchen 7: Vegane Früchtetaler 
 Kategorie: Gesunde Rezepte 
  Zutaten:   
 
 25 g getrocknete Rosinen 
 25 g getrocknete Kirschen 
 25 g getrocknete Datteln 
 25 g getrocknete Cranberrys 
 45 g Zucker (oder Xylit oder Erythrit*) 
 120 g Vollkornmehl 
 70 ml Kokosöl 
 1/2 TL Weinsteinbackpulver 
 1/2 TL Lebkuchengewürz 
 1 Prise Salz 
 30 ml Rum oder naturtrüber Apfelsaft 
 
 
  Zubereitung:  Getrocknete Früchte fein hacken, in eine Schüssel geben und mit Zucker gemischten Rum/Apfelsaft hinzufügen. 30-40 Minuten ziehen lassen. Währenddessen trockene Zutaten wie Mehl, Backpulver, Lebkuchengewürz und Salz in einer Schüssel mischen. Getrocknete Früchte und flüssiges Kokosöl zugeben und gut verkneten. Eine Rolle mit ca. 4-5 cm Durchmesser formen, in Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde im Kühlschrank stehen lassen. Schneiden Sie den Teig in ca. 5 mm dicke Scheiben, legen Sie die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backen Sie sie im zuvor auf 180 Grad vorgeheizten Backofen für ca. 10 Minuten. Packen Sie die vollständig abgekühlten Plätzchen in eine weihnachtliche Dose oder kleine Tüte ein. 
 * 125 Gramm Erythrit ersetzen 100 Gramm Zucker. Xylit kann 1:1 ersetzt werden. 
 
 
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 Türchen 8: Selbstgemachtes Deo 
 Kategorie: Selbstgemachte Kosmetik 
  Zutaten:  
 
 2 TL Natron 
 100 ml Wasser 
 10 Tropfen reines ätherisches Limetten-, Lavendel-, Limetten- oder Salbei-Öl 
 Sprühflasche 
 
 
  Herstellung:  Wasser erwärmen. Natron zu dem lauwarmen Wasser und anschließend das   ätherische Öl   zugeben und gut vermischen. Flüssigkeit in die leere Sprühflasche geben und diese schön bemalen. 
  Tipp:  Keine Lust auf Selbermachen? Als Ersatz können Sie auch die in   unserer Apotheke erhältlichen Deos   verschenken. 
 
 
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 Türchen 9: Müsliriegel 
 
   
 Kategorie: Gesunde Rezepte 
  Zutaten:   
 
 150 g Haferflocken 
 100 g Butter oder Kokosöl 
 100 g Honig 
 200 g Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse oder Mandeln) 
 50 g Kürbiskerne 
 150 g getrocknete Früchte (Feigen, Aprikosen, Rosinen, Datteln) 
 2 TL Zimt 
 
 
  Zubereitung:  Getrocknete Früchte und Nüsse fein hacken und in eine Schüssel mit Haferflocken geben. Kokosöl/Butter mit Honig schmelzen und mit anderen Zutaten gut vermischen. Mit Frischhaltefolie abdecken und 30 Minuten stehen lassen. Legen Sie die so vorbereitete Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und drücken Sie sie mit einem anderen Blech fest. Geben Sie das Blech mit dem Teig für etwa 20 bis 30 Minuten in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen, bis der Teig goldbraun ist. Schneiden Sie den Teig nach dem Abkühlen in etwa 20-25 Riegel. Wickeln Sie diese z.B. in Butterbrotpapier und binden eine kleine Schleife darum. 
 
 
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 Türchen 10: Selbstgemachter Weihnachtsbaum-Anhänger 
 Kategorie: Selbstgebastelte Weihnachtsdeko 
  Benötigtes Material:   
 
 Filz in verschiedenen Farben 
 Nähnadel und Garn 
 Perlen, Glitter, weihnachtliches Folienkonfetti, buntes Klebeband etc. 
 Sprühkleber 
 Evtl. Schablone (z.B. Keksausstecher) 
 
 
  Vorgehensweise:  Motive wie Tanne, Stern, Elch etc. freihändig oder mithilfe einer Schablone auf das Filz aufmalen und ausschneiden. Deko-Material mittels Kleber ganz nach Wunsch aufbringen und zum Schluss mit Nadel und Faden eine Aufhängeschlaufe anbringen. 
  Tipp:  Keine Lust auf Selbermachen? Als Ersatz können Sie auch die in unserer Apotheke erhältlichen Deko-Artikel verschenken. 
 
 
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 Türchen 11: Weihnachtliche Teemischung 
 
   
 Kategorie: Gesunde Rezepte 
  Zutaten:   
 
 2 TL getrocknete Zesten einer Bio-Orange 
 ½ Stange Zimt 
 ½ Vanilleschote 
 5-6 Gewürznelken 
 2 gehäufte TL Tee nach Wahl, z.B. Schwarztee 
 
 
  Zubereitung:  Füllen Sie das Gemisch in ein Gläschen und dekorieren Sie dieses. 
  Tipp:  Im Bereich Teemischungen können Sie so richtig kreativ sein. Nutzen Sie z. B. als Grundlage Roibostee oder probieren Sie es mit getrockneten Kräutern wie Pfefferminze oder Salbei. Geben Sie Ihrer Mischung dann eine besondere Note anhand von Nüssen, wie Kokos oder Pecannüssen, getrockneten Früchte wie Äpfeln oder Zitronen oder Gewürzen wie Süßholz und Pfeffer und erfinden Sie so neue spannende Tee-Kreationen ganz nach dem Geschmack der beschenkten Person. Keine Zeit zum Selbermachen? In unserem Sortiment finden Sie verschiedene Tees, die sich gut verschenken lassen. 
 
 
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 Türchen 12: Selbstgemachte Seife 
 Kategorie: Selbstgemachte Kosmetik 
  Zutaten:  
 
 250 g Seifenflocken 
 50 g Kokosöl 
 2 EL Kokosmilch 
 Optional für eine Peeling-Seife: 3-4 EL Meersalz 
 
 
  Herstellung:  Geben Sie Wasser und Seifenraspeln in eine Schüssel und lassen Sie die Seifenraspeln im Wasserbad langsam schmelzen.  Achtung:  Dafür brauchen Sie ein bisschen Geduld – es kann bis zu 2 Stunden dauern, bis alle Seifenraspeln geschmolzen sind. Fügen Sie anschließend das Kokosöl und die Kokosmilch hinzu. Vermischen Sie die Masse ordentlich und geben Sie optional noch Meersalz dazu. Gießen Sie diese Masse in kleine (Back-)formen und warten Sie, bis sie fest ist. 
  Tipp:  Keine Lust auf Selbermachen? Als Ersatz können Sie auch die in unserer Apotheke erhältlichen Seifen verschenken. 
 
 
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 Türchen 13: Kekse mit Quark und Chiasamen 
 Kategorie: Gesunde Rezepte 
  Zutaten:   
 
 250 g Quark 
 150 g gemahlene Mandeln 
 50 g Chiasamen 
 50 g Leinsamen 
 1 Ei 
 Optional: zartbittere Schokolade, getrocknete Früchte oder Nüsse 
 
 
  Zubereitung:  Alle Zutaten in eine Schüssel geben und verrühren. Legen Sie walnussgroße Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backen Sie diese im auf 190 Grad vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten. Die komplett ausgekühlten Cookies in eine kleine weihnachtliche Dose einpacken. 
 
 
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 Türchen 14: Selbstgemachtes Lippenbalsam 
 Kategorie: Selbstgemachte Kosmetik 
  Zutaten:  
 
 15 g Sheabutter 
 15 g Bienenwachs 
 15 g Kokosöl 
 2-3 Tropfen reines ätherisches Rosen-, Lavendel- oder Minzöl 
 
 
  Herstellung:  Öle und Bienenwachs im Wasserbad langsam schmelzen. Ätherisches Öl dazugeben und kurz verrühren. Kleinen Glas oder Plastik-Tiegel füllen und abwarten, bis der Balsam fest ist. 
  Tipp:  Keine Lust auf Selbermachen? Als Ersatz können Sie auch die in unserer Apotheke erhältliche   Lippenpflegestifte und Lippenbalsame   verschenken. 
 
 
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 Türchen 15: Kinderpunsch ohne Alkohol 
 
   
 Kategorie: Gesunde Rezepte 
  Zutaten:   
 
 1/2 l Apfelsaft 
 1/4 l Früchtetee 
 1 Orange 
 1 EL Honig 
 4-5 Gewürznelken 
 1 TL Zimt 
 Saft einer Zitrone 
 
 
  Zubereitung:  Erhitzen Sie Tee, Apfelsaft und Zitronensaft mit Orangen-Scheiben. Geben Sie Gewürze und Honig dazu. Abschmecken und in ein schön dekoriertes Fläschchen abfüllen, Etikett mit dem Hinweis beschriften, dass das Getränk aufgewärmt am besten schmeckt und anschließend bis zum Verschenken kühl aufbewahren. 
 
 
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 Türchen 16: Selbstgemachtes Peeling 
 Kategorie: Selbstgemachte Kosmetik 
  Zutaten für Peeling bei Cellulite  
 
 6 EL Kaffeepulver 
 2 EL Kokosöl 
 
 
  Herstellung:  Beide Zutaten vermischen - fertig! 
 
  Zutaten für Peeling bei trockener Haut  
 
 6 EL Olivenöl 
 3 EL Zucker 
 
 
  Herstellung:  Vermischen Sie beide Zutaten und fertig! 
  Tipp:  Keine Lust auf Selbermachen? Als Ersatz können Sie auch die in unserer Apotheke erhältlichen   Peelings   verschenken. 
 
 
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 Türchen 17: Gebrannte Mandeln ohne Zucker 
 
   
 Kategorie: Gesunde Rezepte 
  Zutaten:  
 
 200 g Mandeln 
 150 g Stevia (Granulat) oder Erythrit* 
 120 ml Wasser 
 1/2 TL Zimt 
 1 Prise Salz 
 Optional: Vanille 
 
 
  Zubereitung:  Erhitzen Sie das Wasser mit Stevia/Erythrit in einer Pfanne und bringen Sie es zum Kochen. Geben Sie anschließend die Mandeln in die Pfanne und verrühren alles sorgfältig. Lassen Sie die Masse so lange kochen, bis die Flüssigkeit verdunstet ist.  Achtung:  Regelmäßig umrühren, um ein Anbrennen zu vermeiden! Wenn in der Pfanne kaum noch Flüssigkeit geblieben ist, geben Sie Zimt und optional Vanille dazu und nehmen Sie die Pfanne vom Herd. Legen Sie die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und verteilen Sie diese mit zwei Gabeln, sodass die Mandeln nicht zusammenkleben. Abkühlen lassen und genießen. 
 * 125 Gramm Erythrit ersetzen 100 Gramm Zucker. Xylit kann 1:1 ersetzt werden. 
 
 
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   Türchen 18: Selbstgemachte Kerze 
 Kategorie: Selbstgebastelte Weihnachtsdeko 
  Benötigtes Material:  
 
 Glasgefäß 
 Wachsreste 
 Kerzendocht (Garn oder Faden 100% Baumwolle) 
 Klebeband 
 Optional: Duft-Zutaten wie ätherische Öle in Bio-Qualität 
 
 
  Herstellung:  Schmelzen Sie die Wachsreste vorsichtig in einem Metallbehältnis im Wasserbad. Dochtreste und andere Verunreinigungen aus dem flüssigen Wachs entfernen. Gießen Sie das flüssige Wachs in das Glasgefäß. Oben auf dem Glasgefäß befestigen Sie einen Klebebandstreifen und machen in diesen ein kleines Loch mithilfe einer Nadel. Stecken Sie den Kerzendocht durch das Loch in das noch flüssige Wachs. Lassen Sie das Wachs erkalten und schneiden Sie abschließend den Docht auf die benötigte Länge zu. 
  Tipp:  Sie können Ihrer selbst gemachten Kerze auch noch eine bezaubernde Duftnote verleihen. Als Duft-Zutat eignen sich am besten ätherische Öle in Bio-Qualität, die Sie ganz einfach mit ins flüssige Wachs geben können. Hier können Sie ein Aroma-Öl pro Duftkerze verwenden oder doppelt kreativ werden und verschiedene Düfte kombinieren. So erhalten Sie eine Kerze mit einer individuellen Note. Wenige Tropfen pro Kerze reichen völlig aus. Als Alternative ist es auch möglich Zutaten aus der Küche zu verwenden. Wie wäre es beispielsweise mit ein paar Tropfen Saft (für Zitronen bzw. Orangenduft), mit Kaffeepulver, Tee oder Kräutern? Auch Gewürze und Blüten eignen sich hervorragend wie etwa frische Vanille, Zimt und Lavendel. 
 Keine Lust auf Selbermachen? Als Ersatz können Sie auch Kerzen aus unserer Apotheke verschenken. 
 
 
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 Türchen 19: Vegane Energiekugeln 
 
   
 Kategorie: Gesunde Rezepte 
  Zutaten:  
 
 250 g Datteln 
 250 g Nüsse (Mandeln, Walnüsse, Pistazien, Kokosraspeln) 
 Optional: Wasser 
 Optional: Superfood z.B. Chiasamen, Gojibeeren 
 
 
  Zubereitung:  Datteln in einer Küchenmaschine zerkleinern, bis eine klebrige Masse entsteht. Sollte die Masse fest und nicht klebrig sein, geben Sie 1-2 EL Wasser dazu und mixen Sie weiter. Fein gehackte Nüsse zugeben, gut verrühren und anschließend kleine Kugeln mit den Händen formen. Die kleinen Pralinen können Sie mit Superfood, Kakao oder Nüssen dekorieren und in eine Dose packen. Diese veganen und leckeren Mini-Snacks lassen sich in nur 20 Minuten herstellen! 
 
 
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 Türchen 20: Gutschein für eine gemeinsame Unternehmung 
 Kategorie: Selbstgebasteltes 
  Benötigtes Material:  
 
 Buntes Tonpapier oder Weihnachtskarte 
 Schere und evtl. Kleber 
 Stift in passender Farbe 
 
 
  Vorgehensweise:  Für jeden, unabhängig von Alter und Interessen, gibt es den richtigen Gutschein mit persönlicher Note. Verschenken Sie Quality-Time zu zweit! Alles was Sie tun müssen, ist, über Ihre Beziehung zum Empfänger sowie über die Bedürfnisse oder Träume desselben etwas nachzudenken. Wetten, dass Ihnen da einiges einfallen wird? Unsere Tipps: Ein gemeinsames Essen bei Kerzenschein, ein Kinoabend, eine Massage mit duftendem Öl oder ein langer Spaziergang mit Picknick? Natürlich können Sie auch einen Gutschein für den Lieblingsshop des Beschenkten kaufen. 
  Tipp:  Personalisieren Sie den Gutschein noch etwas. Kleben Sie ein gemeinsames Foto auf oder schreiben Sie ein paar persönliche Worte dazu. 
 
 
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 Türchen 21: Backmischung im Glas 
 Kategorie: Gesunde Rezepte 
  Zutaten:  
 
 Ein formschönes Glas oder eine Flasche 
 Backrezept Ihrer Wahl 
 
 
  Herstellung:  Füllen Sie ein Glas/eine Flasche allen trockenen Zutaten nacheinander, sodass sich verschiedene Schichten farblich unterscheiden, zum Beispiel: Mehl vermischt mit Backpulver und Salz, danach z.B. Kakao, Schokoraspeln, Rosinen, Nüsse, dann Zucker usw. Nach jeder Schicht stoßen Sie das Glas leicht auf den Tisch. Dann fertigen Sie einen kleinen Anhänger und schreiben darauf alle benötigten Flüssigkeiten, wie etwa Milch oder Wasser und Öl. Sie können auch eine Karte mit dem Rezept hinzufügen. 
 
 
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 Türchen 22: Teelichtglas mit Zimtstangen 
 
   
 Kategorie: Selbstgebastelte Weihnachtsdeko 
  Benötigtes Material:  
 
 20-30 Zimtstangen 
 kleines Teelichtglas 
 Kerze 
 Gummiring 
 Geschenkband 
 
 
  Herstellung:  Wickeln Sie den Gummiring um das Teelichtglas und stecken Sie die Zimtstangen unter den Gummiring um das ganze Teelichtglas herum nebeneinander. Befestigen Sie die Zimtstangen mit dem Geschenkband und knoten Sie eine Schleife. Setzen Sie eine Kerze ein und fertig! 
 
  Getrocknete Orangenscheiben:   
  Benötigtes Material:  
 
 2-3 Orangen 
 
 
  Herstellung:  Schneiden Sie die Orange in 3-4 mm dünne Scheiben und legen sie nebeneinander auf eine Aluschale mit Gittereinsatz oder auf ein Tuch und lassen Sie sie 1-2 Tage abtrocknen. Nach dem Abtrocknen legen Sie die so vorbereitete Orange auf die Heizung zum Trocknen. Dafür brauchen Sie ca. 10-14 Tage! 
 
 
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 Türchen 23: Lebkuchen 
 
   
 Kategorie: Gesunde Rezepte 
  Teigzutaten:   
 
 325 g Vollkornmehl 
 150 g Zucker (oder Xylit oder Erythrit*) 
 150 g Honig 
 65 g Butter oder Kokosöl 
 1 EL Kakao 
 1 TL Pottasche 
 1 TL Lebkuchengewürz 
 1 Ei 
 
 
  Zuckerguss:   
 
 200 g Puderzucker 
 1 Eiweiß, alternativ 2 TL Zitronensaft 
 
 
  Deko:   
 
 Zartbitterschokolade, Trockenfrüchte, Nüsse &amp;amp; Co. 
 
 
  Zubereitung:  Erhitzen Sie langsam Zucker, Butter und Honig bis sie gelöst sind und lassen Sie die Masse abkühlen. In der Zwischenzeit mischen Sie das Vollkornmehl mit Kakao und dem Lebkuchengewürz, lösen die Pottasche mit 2 EL Wasser und geben sie dazu.   Das Ei und die Honigmasse langsam zum Mehl dazugeben und alles gründlich verkneten, bis der Teig glatt ist. Wickeln Sie den Teig in eine Frischfolie und stellen Sie ihn für 12 Stunden in den Kühlschrank. 
 Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen. Rollen Sie den Teig etwa 3-5 mm dick aus und schneiden Sie Ihre gewünschten weihnachtlichen Motive aus. Legen Sie die so vorbereiteten Plätzchen auf das Backblech und diese für ca. 15 Minuten. Vollständig abgekühlte Lebkuchen dekorieren Sie mit Zuckerguss und Deko Ihrer Wahl, wie z. B. Trockenfrüchten. 
 * 125 Gramm Erythrit ersetzen 100 Gramm Zucker. Xylit kann 1:1 ersetzt werden. 
 
 
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 Türchen 24: &quot;Liebeserklärung&quot; - 24 Gründe, warum Du mir wichtig bist 
 Kategorie: Selbstgebasteltes 
  Benötigtes Material:  
  Vorgehensweise:  Bereiten Sie 24 Kärtchen vor und schreiben Sie auf jedes einen Grund, was Sie an der beschenkten Person besonders schätzen. In der heutigen materiellen Welt vergisst man oft, wie wichtig Liebe und Gefühle sind. Advent und Weihnachten sind eine sehr familiäre Zeit, in der wir auch eine engere Beziehung mit unseren Lieben aufbauen wollen. Daher ist es eine ideale Gelegenheit hinter der 24. Tür des Adventskalenders, jemandem einen handgeschriebenen Brief, oder auch 24 kleine separate Karten, wenn Sie diese Form bevorzugen, auf denen Sie Ihre Gefühle gegenüber der Person ausdrücken, zu geben. Schreiben Sie Komplimente, schöne Erinnerungen oder selten zum Ausdruck gebrachte Gefühle nieder. Glauben Sie uns - die Reaktion Ihres geliebten Menschen wird unvergesslich sein! 
 
 
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 Die schnelle Alternative: Inhalt Ihres gesunden Adventskalenders einfach online kaufen 
 Sie haben keine Zeit, jede Überraschung selbst vorzubereiten, möchten aber trotzdem einen Kalender basteln, der den Namen &quot;gesunder Adventskalender&quot; verdient? Dann bestellen Sie einfach und bequem ein paar Kleinigkeiten aus Ihrer Online-Apotheke, die für mehr Wohlbefinden sorgen oder der allgemeinen Gesundheit zuträglich sein können. Unsere Tipps für das Jahr 2019 sind preisgünstig und zaubern Ihren Lieben garantiert ein Lächeln auf die Lippen: 
   
 
   Kneipp Lippenpflege    
  Kneipp Duftkerze Wohlfühlzeit  
   Kneipp Duftwelten – Duftstäbchen    
  Stückseife für empfindliche Haut:  
 
   Eucerin Waschstück    
   Eubos Seife ohne Parfum:    
 
   Kneipp Handcreme   Wintergefühl   
  Tee-Spezialitäten  
 
   Bachblüten Tee Ruhe und Gelassenheit   
   Ruhig &amp;amp; Gut Tee   
   Ätherisches Lavendel-Öl   
 
  Badezusätze   
 
  Kneipp Cremebad   
  Badekristalle  
 
  Produkte für wohlig-warme Füße   
 
   Thermo-Socken    
   Fußbad    
   Fuß-Wärmebalsam   
 
   Medibond Heiße Zitrone   
  Winterlich-weihnachtliche Duschgele  
 
   Kneipp&amp;nbsp;Aroma Pflegeschaumbad Lieb  lingszeit   
   Kneipp Geschenkpackung Duschglück   
 
   Eucerin Anti-Age-Tuchmaske   
   Medibond Kapseln zur Immunstärkung    
   Olivenöl-Körper-Balsam    
  Bonbons für kalte Tage  
 
   Sylter Bonbons   
   Medibond Salbei Bonbons   
 
   Avene Thermalwasser Spray   
   Wärmepflaster    
   Hyaluron Lippenbalsam    
   Bach Rescue Pastillen   
   Vichy Mineral 89 Gesichtspflege   
   Rose von Jericho    
   La Roche Posay Toleriane Mascara Volume 6,9 m l  
 
 
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 Advent und Adventszeit gesund genießen 
 
     
 Mit Ihrem fertigen gesunden Adventskalender machen Sie die Vorweihnachtszeit, während der die Kombination aus Stress und zu vielen Süßigkeiten auf den Magen schlagen kann, ein kleines bisschen gesünder. Natürlich muss sich nicht immer das ganze Jahr alles um Fitness, Slow- und Superfood drehen, denn die Adventszeit ist selbstverständlich auch zum Genießen da. Maßvoller Genuss macht zudem glücklich, was sich letztlich auch positiv auf die Gesundheit auswirkt. 
 In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Spaß mit dem Kalender und  eine schöne und gesunde Weihnachtszeit!  
  PS:  Nicht nur ein individueller und selbstgestalteter Adventskalender lässt unsere Liebsten strahlen, auch   personalisierte Weihnachtskarten   sind eine schöne Geste! Weihnachtskarten individuell gestalten, ausdrucken und frühzeitig versenden oder den Geschenken beilegen – und das Beste: auch für diejenigen geeignet, die immer alles last-minute machen! 
 
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 Bildquelle: pixabay / Unsplash 
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                            <updated>2019-11-19T06:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Medikamente entsorgen: Tipps und Informationen</title>
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                 Sie wollen alte Medikamente entsorgen, wissen aber nicht, wie und wo Arzneimittel richtig entsorgt werden? In diesem Ratgeber geben wir Ihnen einen praktischen Überblick über die korrekte Entsorgung von Medikamenten in Deutschland und stellen Ihnen praktische Tipps zum Schutz der Umwelt vor. Viel Spaß beim Lesen! 
 Warum müssen Medikamente und medizinische Artikel speziell entsorgt werden? 
 Ob Tabletten, Pillen oder Tropfen, ob Spray, Spritzen oder Verbandszeug, ob verschreibungspflichtige oder frei verkäufliche Medikamente – alte bzw. nicht verbrauchte  Arzneimittel müssen richtig entsorgt werden, damit sie die Umwelt nicht unnötig belasten . Denn: Wenn Menschen Medikamente falsch entsorgen, gelangen die wirksamen Bestandteile beispielsweise ins Abwasser und dadurch in die Umwelt, wo sie Tiere, Natur, Landwirtschaft und somit langfristig wiederum den Menschen gefährden. 
 Kreislauf &quot;Von Mensch zu Mensch&quot;: Arzneimittel in der Umwelt 
 Vielleicht fragen Sie sich, wie die Wirkstoffe aus Arzneimitteln bei falscher Entsorgung auch den Menschen gefährden können. Das ist schnell erklärt: Werden Medikamente zum Beispiel in die Toilette gekippt, gelangen sie ins Abwasser, das von Kläranlagen gereinigt wird. Zwar wird das Abwasser zur Herstellung von Trinkwasser wieder aufbereitet, doch es ist nicht garantiert, dass alle Wirkstoffe dabei restlos entfernt werden. In Studien konnten bereits über 250 unterschiedliche Medikamenten-Wirkstoffe in der Natur (vor allem in Gewässern) nachgewiesen werden, darunter beispielsweise Diclofenac und Hormone aus Anti-Baby-Pillen. Demzufolge schützen Sie nicht nur die Umwelt, die Tiere und die Landwirtschaft, indem Sie Arzneimittel richtig entsorgen, sondern leisten auch einen Beitrag zum Erhalt Ihrer eigenen Gesundheit. 
  Wichtig:  Damit Medikamenten-Reste nicht in die Umwelt gelangen, sollten Sie gebrauchte Medikamentenflaschen etc. vor dem Wegwerfen nicht ausspülen. 
 Keine einheitliche Regel zur Entsorgung von Arzneimitteln 
 Leider ist die Entsorgung von Hausmüll nicht auf kommunaler Ebene geregelt, sodass es in Deutschland auch keine einheitliche Vorgabe gibt, wie Medikamente allerorts zu entsorgen sind. Zum Schutz von Umwelt und Natur wurde daher folgende Faustregel formuliert: 
 Faustregel zur Entsorgung von Medikamenten 
 Wenn im Beipackzettel keine abweichenden Angaben zu finden sind, gilt für die Entsorgung von Medikamenten folgende Faustregel: 
  Die meisten Medikamente können  in der Regel über den normalen Restmüll  im Haushalt entsorgt werden. Dieser Hausmüll wird verbrannt, wodurch keine Wirkstoffe von Arzneimitteln zurückbleiben, die über das Grundwasser in die Umwelt gelangen und sie belasten könnten. Sowohl der eigenen Gesundheit als auch der Umwelt zuliebe ist es verboten, Medikamente über das Abwasser zu entsorgen und sie zum Beispiel in die Toilette zu werfen oder im Waschbecken hinunter zu spülen.  
 Wichtige Ausnahmen: 
 Je nachdem, wo Sie wohnen, kann es sein, dass der Restmüll nicht verbrannt, sondern mechanisch-biologisch vorbehandelt auf Mülldeponien gelagert wird, infolgedessen unter Umständen nicht alle enthaltenen Wirkstoffe zerstört werden. Dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zufolge sollen die Reste zwar keine Gefahr für das Grundwasser und somit für Mensch und Natur darstellen. Von verschiedenen Stellen wird jedoch empfohlen, Arzneimittel in diesem Fall möglichst nicht mit dem normalen Müll wegzuwerfen, sondern  im Idealfall an Schadstoffmobilen, auf dem Recyclinghof oder in der Apotheke abzugeben . Durch die fachgerechte Entsorgung gelangen Tabletten und Co. garantiert nicht in die Umwelt und bilden kein unnötiges Risiko für Mensch und Tier. 
  Unser Tipp:  Bei Unsicherheiten nehmen Sie am besten Kontakt zu Ihrem Arzt auf oder fragen Sie in einer der Apotheken in Ihrem Wohnort nach Tipps. Die Experten sind vertraut mit diesen Themen und geben Ihnen gerne Auskunft zur umweltschonenden Entsorgung von Arzneimitteln in Ihrer Gemeinde. 
 Alte, ungebrauchte und abgelaufene Medikamente richtig entsorgen 
 Um Ihnen eine grundsätzliche Orientierung zur korrekten Entsorgung von Arzneimitteln und Patientenbedarf an die Hand zu geben, stellen wir Ihnen im Folgenden einige Tipps und Möglichkeiten vor, wie Sie Medikamente aus Ihrem privaten Haushalt richtig entsorgen können. 
  Wichtiger Hinweis:  Egal, ob Tabletten, Tropfen oder Kapseln – Arzneimittel gehören nicht in die Reichweite von Kindern und Dritten. Unabhängig von der Entsorgung sollten Sie Medikamente im Haushalt daher nie frei zugänglich sowie insbesondere vor Kindern geschützt aufbewahren. Achten Sie außerdem darauf, dass keine anderen Personen Zugriff auf Ihre persönlichen Arzneimittel haben. Denn: Nicht jeder Mensch verträgt die gleichen Wirkstoffe und reagiert genauso wie Sie auf die enthaltenen Bestandteile. 
 Möglichkeiten zur Entsorgung ... 
 ... über den Hausmüll 
 Wie bereits oben im Artikel beschrieben können Sie die meisten Medikamente ganz einfach  in der normalen Mülltonne wegwerfen . Dieser Müll wird dann von der Müllabfuhr zu einer Deponie gefahren, wo er behandelt und gelagert oder verbrannt wird. So wird die Umwelt geschont und Sie brauchen keinen extra Aufwand zu betreiben. 
 ... auf dem Recyclinghof 
 Auf einem Recyclinghof kann jeder Haushalt beispielsweise Sondermüll und sperrige Gegenstände abgeben, die nicht mit dem normalen Restmüll von der Müllabfuhr abgeholt werden können. Auch alte bzw. unverbrauchte Medikamente können hier zu den regulären Öffnungszeiten abgegeben werden. Abhängig von dem Ort, an dem Sie wohnen, und welche Dinge Sie auf dem Hof entsorgen möchten, fallen unter Umständen Gebühren in unterschiedlicher Höhe an. Nähere Informationen dazu finden Sie sicherlich im Internet auf der Seite des Recyclinghof-Betreibers, alternativ dazu können Sie die wichtigsten Fakten bei der Stadt erfragen. 
 ... an Schadstoffmobilen oder Schadstoffsammelstellen 
 Zahlreiche Städte und Gemeinden haben bereits  spezielle Schadstoffmobile bzw. Sammelstellen  installiert, an denen Schadstoffe, zu denen auch Arzneimittel gehören, abgegeben werden können. Wenn Sie bislang noch kein Schadstoffmobil in Ihrem Wohnort entdeckt haben, fragen Sie doch einfach einmal Ihre Nachbarn, Freunde und Bekannte oder erkunden Sie sich bei der zuständigen Behörde, ob schon ein Mobil zur Entsorgung schädlicher Artikel aufgestellt wurde oder in Planung ist. 
 ... in Apotheken 
 Viele Apotheken bieten einen kostenlosen Medikamenten-Rücknahme-Service an. Dies bedeutet, dass Sie nicht mehr  gebrauchte oder abgelaufene Arzneimittel einfach in den Apotheken zurückgeben  können, die diese dann richtig und umweltverträglich verbrennen lassen. 
  Hinweis:  Bitte beachten Sie, dass die Rücknahme der Arzneimittel auf freiwilliger Basis geschieht und nicht in allen Apotheken zum Kundenservice gehört. 
 Besondere Medikamente, Verpackungsmaterial und Patientenbedarf 
 Gebrauchte  Spritzen und Kanülen  sollten Sie erst einmal in einem verschlossenen, robusten Behälter aufbewahren, der nicht durch die Nadeln zerstört werden kann. Ist der Behälter voll, können Sie diese je nach Wohnort entweder in einer Apotheke mit Rücknahme-Service oder in einem Schadstoffmobil abgeben oder in den normalen Müll werfen. 
  Verbände, Binden und Pflaster  dürfen ebenfalls in der gewöhnlichen Mülltonne entsorgt werden, sofern sich kein infektiöses Material daran befindet. 
 Starke Arzneimittel wie beispielsweise zur medikamentösen Behandlung von Krebs (Zytostatika), spezielle Hormonpräparate und Virustatika (virushemmende Medikamente) dürfen hingegen nicht mit dem Hausmüll abgeführt werden und sind gesondert zu entsorgen. Nehmen Sie zwecks Tipps zur korrekten Abgabe bitte Kontakt zu Ihrem Arzt auf oder fragen Sie in Ihrer Apotheke nach. 
 Leere Verpackungen und Beipackzettel von Medikamenten werden wie gewöhnlicher Müll behandelt: Trennen Sie Glas, Plastik sowie Pappe, Papier und Karton voneinander und geben Sie diese in die entsprechenden Abfalltonnen bzw. Container für Altpapier, Altglas (grün, braun und weiß) und Plastik, um sie dem Recycling-Kreislauf zuzuführen. 
 Alle wichtigen Informationen im Überlick 
 Was ist erlaubt? 
 Erlaubt ist für gewöhnlich die Entsorgung von Arzneimitteln über: 
 
 Restmüll 
 Schadstoffmobile, Schadstoffsammelstellen 
 Apotheken mit Rücknahme-Service 
 Recyclinghöfe 
 
 Was ist verboten? 
 Verboten ist die Entsorgung der Arzneimittel: 
 
 im Abwasser (zum Beispiel im Spülbecken) 
 über die Toilette 
 
 Tipp: Spenden Sie nicht mehr benötigte Arzneimittel 
 Sie haben noch mindestens ein halbes Jahr haltbare und unbenutzte Medikamente, Pflaster und Verbandsmaterial zu Hause, die Sie nicht mehr benötigen? Wie wäre es, wenn Sie diese spenden und damit einem guten Zweck zukommen lassen? In Deutschland gibt es mehrere Hilfsorganisationen, die  Medikamentenspenden  annehmen und sie etwa an Obdachlose oder Bedürftige verteilt. Informieren Sie sich unverbindlich im Internet und tun Sie etwas Gutes! 
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 Bildquelle: pixabay 
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                            <updated>2019-11-07T07:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Wetterfühligkeit: Symptome erkennen, Beschwerden lindern</title>
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                                            Wir leben in Mitteleuropa in einer gemäßigten Klimazone. Es wird – bis auf wenige Ausnahmen – bei uns sehr selten tropisch heiß und genauso selten arktisch kalt. Aber wir haben immer wieder und immer öfter gewaltige Wetterstürze. Es ist brüllend heiß, über 30 Grad und drückend...
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                 Was es bedeutet, wetterfühlig zu sein? 
 Wir leben in Mitteleuropa in einer gemäßigten Klimazone. Es wird – bis auf wenige Ausnahmen – bei uns sehr selten tropisch heiß und genauso selten arktisch kalt. Aber wir haben immer wieder und immer öfter gewaltige Wetterstürze. Es ist brüllend heiß, über 30 Grad und drückend schwül. Und dann fegt plötzlich eine Kaltfront heran und die Temperatur sackt innerhalb weniger Stunden tief in den Keller. Mit unangenehmen&amp;nbsp;Folgen für alle Menschen, die unter  Wetterfühligkeit  leiden. 
 Das Problem Wetterfühligkeit betrifft fast die Hälfte der Bevölkerung. Ob Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder alte Menschen – wer unter Wetterfühligkeit leidet, der muss sich bei einem Wettersturz vorsehen. Wetterfühligkeit ist eine Krankheit, die viele Symptome kennt. Die Skala reicht von Kreislaufproblemen über migräneähnliche Kopfschmerzen, Herzrasen, Übelkeit, Schwindelgefühl und Schlafstörungen bis hin zu großen Blutdruckproblemen. Wetterfühligkeit bedeutet auch, dass sich Symptome einer bestehenden Krankheit (zum Beispiel Rheuma oder Migräne) deutlich verschlechtern, wenn das Wetter „kippt“. 
 Wenn unser Körper innerhalb kurzer Zeit einen Temperatursturz von 18 Grad oder noch mehr ertragen muss, dann ist das für wetterfühlige Menschen eine sehr große Belastung. Diese Temperaturschwankungen treten vor allem beim Jahreszeitenwechsel vom Winter zum Frühling, aber auch im Sommer und Herbst verstärkt auf. Vor allem April und Mai sind für alle Menschen, die unter Wetterfühligkeit leiden, eine große Belastung für ihre Gesundheit. 
 Welche Symptome für eine Wetterfühligkeit sprechen und wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten, darüber berichte ich Ihnen in diesem Artikel. 
 Schnelle Wetterwechsel sind gefährlich 
 Wenn das Wetter sehr schnell wechselt, beginnen die Probleme für alle, die unter Wetterfühligkeit leiden: „Je schneller sich das Wetter ändert, desto größer ist der Einfluss auf empfindliche Personen“, so Dr. Christina Koppe, Medizin-Meteorologin beim Deutschen Wetterdienst (Quelle:&amp;nbsp; https://www.apotheken-umschau.de/Wetterfuehligkeit ). Wenn eine warme Luftmasse schnell durch eine kalte ersetzt wird, dann kann sich der Organismus der Betroffenen nicht rasch genug an die veränderten Bedingungen anpassen. Wer zum Beispiel unter niedrigem Blutdruck leidet, der macht schlicht und einfach schlapp, der Kreislauf bricht zusammen. Das kann für die Gesundheit und den Körper schlimme Folgen haben. 
 Die meisten Beschwerden äußert die Altersgruppe ab 60. Da klagen rund 70 Prozent darüber, dass ihnen das schnell wechselnde Wetter  große Beschwerden in Kopf und Körper  macht, auch das Herz wird angegriffen. Auch Frauen in den Wechseljahren sind sehr wetterfühlig, da betreffen die Klagen vorwiegend den Kreislauf und Anfälle von Kopfschmerzen und Migräne. Besonders problematisch sind die ersten zwei Tage nach einem Wetterwechsel. Da rät Hanns-Christian Gunga, Professor für Weltraummedizin und extreme Umwelten an der Charité in Berlin, von körperlichen Belastungen ab. 
 Wenn der Luftdruck schnellen Wechseln unterworfen ist, dann sind die Probleme am größten. Bringt der Wetterwechsel ein schwülwarmes Wetter mit sich, dann führt das zu Kopfschmerzen, Wasser sammelt sich im Körper und löst Schwellungen aus. Wird das Wetter nass und kalt, dann leiden die Gelenke. Wird es sogar sehr kalt, dann leiden der Kreislauf und das Herz. Denn die Kälte verengt die Blutgefäße, der Blutdruck steigt an und mit ihm das Risiko für&amp;nbsp;eine Überforderung des Herzens. 
 Aber nicht nur Menschen, bei denen der Arzt bereits festgestellt hat, dass sie unter Wetterfühligkeit leiden, sind vom Wechselwetter betroffen. Wenn Sie zu diesem Zeitpunkt gesundheitlich angeschlagen sind oder unter Schlafmangel und Stress leiden, dann belasten Sie diese plötzlichen Wettereinbrüche ebenfalls besonders stark. Auch die falsche Ernährung (Zucker, tierische Fette, zu viele Kohlenhydrate, keine Ballaststoffe) stellt für wetterfühlige Menschen eine weitere Belastung dar. 
 Gerade wenn die Jahreszeiten wechseln, haben wir es sehr oft mit schnell hintereinander wechselnden Wetterlagen zu tun. Ein Tief folgt einem Hoch, das dann wieder innerhalb kurzer Zeit vom nächsten Tief abgelöst wird. In diesen Zeiten steigt vor allem das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen stark an. Aber auch die Zahl der Unfälle im Verkehr nimmt stark zu, da wetterfühlige Autofahrer*innen oftmals stark in ihrer Konzentrationsfähigkeit beeinträchtig sind. 
 Die häufigsten Symptome und Beschwerden bei Wetterwechseln 
 
 Ganz typisch sind   Kopfschmerzen   oder sogar eine  ausgewachsene Migräne , die auch ansonsten gesunde Menschen tagelang außer Gefecht setzen kann. Der Grund: Das vegetative Nervensystem wird durch solche Wettereinflüsse geschwächt. Wenn dann auch noch eine Föhnlage die Ursache für Ihre Beschwerden ist, dann wird es ganz schlimm. Es gibt da viele Tipps, Kopf und Körper zu entlasten. Hier ein ganz simpler: Vorhänge vorziehen, ins Bett kriechen und so viel schlafen wie nur möglich. 
 Weil das Wetter gewechselt hat, fühlen Sie sich mies. Dazu kommt auch noch eine miserable Laune. Sie können sich und andere nicht leiden, reagieren sehr  schnell gereizt , Sie können sich  nicht konzentrieren  und sind  sehr nervös . Ins Bett legen und schlafen funktioniert auch nicht, weil Sie nicht einschlafen können. Denn Schlafstörungen sind eines der typischen Symptome bei Wetterfühligkeit. Das führt zu weiteren Beschwerden. 
 Aber nicht nur Kopfschmerzen und psychische Symptome plagen Sie beim schnellen Wetterwechsel, Ihre Wetterfühligkeit bringt auch noch anderen Stress mit sich: Ihr gesamter Bewegungsapparat wird in Mitleidenschaft gezogen. Sie haben  starke Muskel- und Gelenkschmerzen , es kommt zu  Ödemen , Ihre Füße schwellen an. 
 
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 Wenn Sie dieses Stadium der Wetterfühligkeit erreicht haben, dann sollten Sie unbedingt den Arzt aufsuchen. Der kann Ihnen dann weitere hilfreiche Tipps geben. 
 Besonders Patienten mit Asthma oder Rheuma sind stark wetterfühlig. Wenn es durch einen Wettersturz kälter wird, dann verstärken sich die Symptome wie starke Atembeschwerden und Schmerzen in den Gelenken. Auch hier ist der Gang zum Arzt unerlässlich. 
 Sie wurden operiert und haben eine Operationsnarbe. Dann bekommen Sie bei einem Wetterwechsel sehr oft  Narbenschmerzen . Haben Sie sogar eine Amputation hinter sich, dann können sogar sogenannte Phantomschmerzen im entfernten Körperteil auftreten.&amp;nbsp;Das aber ist aus medizinischer Sicht keine Wetterfühligkeit, sondere eine Wetterempfindlichkeit. 
 Erkundigen Sie sich über das Biowetter 
 Gegen alle diese sehr unangenehmen Symptome der Wetterfühligkeit gibt es viele gesunde Tipps und Ratschläge. Generell hilfreich ist eine möglichst  vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung , wobei diese im Zusammenhang mit der Wetterfühligkeit eher einen präventiven Effekt besitzt. Vorsorgen müssen Sie vor allem gegen plötzlich auftretende Kälte. Auch das Abhärten ist gut für Ihre Gesundheit bei Wechselwetter. Noch ein ganz wichtiger Tipp für alle Menschen, die sich mit dem Problem der Wetterfühligkeit herumschlagen müssen: Im Internet erhalten Sie Auskunft über das aktuelle Biowetter und die Aussicht auf die nächsten Tage. 
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 Bildquelle: Pixabay 
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                            <updated>2019-09-09T06:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Antibiotikaresistenz: Wie gefährlich ist sie? </title>
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                                            Mit ihrer Entdeckung, gegen Ende der 1920er Jahre, galten Antibiotika als das Wundermittel gegen viele Infektionen. Mit ihnen konnten Krankheiten geheilt werden, die als unheilbar und tödlich galten. Im Zweiten Weltkrieg wurde ein Antibiotikum erstmals gegen gefährliche Keime ...
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                 Antibiotika im Laufe der Zeit 
 Mit ihrer Entdeckung, gegen Ende der 1920er Jahre, galten Antibiotika als das Wundermittel gegen viele Infektionen. Mit ihnen konnten Krankheiten geheilt werden, die als unheilbar und tödlich galten. Im Zweiten Weltkrieg wurde ein Antibiotikum erstmals gegen gefährliche Keime eingesetzt&amp;nbsp;– das Penicillin. Seitdem wurden immer wieder neue Antibiotika gegen gefährliche Krankheiten entwickelt. Es schien, als hätte die medizinische Forschung die gefährlichen Bakterien besiegt. 
 Doch die bisher so hilfreichen Antibiotika sind zu einer neuen Gefahr geworden. Sie wirken nicht mehr, weil Bakterien zunehmend resistent gegen die Abwehrmittel geworden sind. Die Folgen sind erschreckend: Die Zahl der Infektionen mit resistenten und multiresistenten Keimen nimmt weltweit zu. Jährlich sterben   allein in der Europäischen Union ca. 25.000   Menschen an schweren Infektionen, weil die Erreger nicht mehr angreifbar sind. Sie sind resistent geworden. Auf einer Generalversammlung der Vereinten Nationen wurden diese Resistenzen als die größte und dringendste globale Gefahr bezeichnet. Wie gefährlich ist nun eine Antibiotikaresistenz, wie entsteht sie und wie können Sie diese Gefahr abwenden? Diese Fragen will ich Ihnen in diesem Artikel beantworten. 
 Was ist eine Antibiotikaresistenz? 
 Antibiotikaresistenzen sind eigentlich ein völlig natürliches Phänomen. Sie sichern Bakterien, die unempfindlich gegen antimikrobielle Stoffe sind, einen Überlebensvorteil. Diese Resistenzen entstehen, ohne dass der Mensch hierauf einen Einfluss hat. 
 Mit von Menschen entwickelten Antibiotika werden seit Jahrzehnten Bakterien abgetötet, die gefährliche Krankheiten verursachen. Millionen Menschen wurden durch den Einsatz von Antibiotika vor einem sicheren Tod gerettet. Die medizinische Forschung entwickelte und entwickelt diese Mittel, mit denen Keime abgetötet werden können oder zumindest ihre Vermehrung und ihr Wachstum gehemmt werden können. 
 Es war nicht unüblich, dass schon bei einer   Erkältung  &amp;nbsp;Antibiotika verschrieben wurden. Dabei wurden jedoch ein paar Aspekte übersehen bzw. missachtet: Zum einen werden Erkältungen oft durch Viren ausgelöst, die durch Antibiotika nicht bekämpft werden können. Zum anderen sind  Bakterien große Überlebenskünstler  und sie sind sehr anpassungsfähig. Wenn sie in unseren Organismus eingedrungen sind, dann vermehren sie sich sehr schnell und in gewaltig großen Zahlen. Und dabei können sie spontan ihr Erbgut verändern. Und zwar auch so, dass sie gegenüber den speziell gegen sie entwickelten Antibiotika unempfindlich werden. Sie bilden Resistenzen. Dann sind sie resistente Keime und können nicht mehr mit den bisher wirksamen Medikamenten angegriffen werden. Die Ärzte haben es plötzlich mit einer Krankheit zu tun, gegen die die bisher so wirksamen Antibiotika völlig versagen: Die gefährlichen Erreger sind unempfindlich geworden. 
 Darum werden Bakterien gegen Antibiotika resistent 
 Über einen langen Zeitraum hinweg waren antibiotische Mittel die schärfste Waffe gegen bakterielle Infektionen. Diese ist nun nicht mehr effizient, sie ist stumpf geworden. Es haben sich immer mehr Antibiotikaresistenzen gebildet. Wie konnte das passieren, warum werden Bakterien gegen Antibiotika resistent? Der wichtigste Grund: der  übermäßige Gebrauch und Missbrauch von Antibiotika  bei Mensch und Tier. 
 Gerade weil diese Medikamente eine so gute Wirkung zeigten und im Falle einer Infektion schnell helfen, wurden sie immer häufiger eingesetzt. Auch dann, wenn es gar nicht nötig gewesen wäre. Denn manchmal ist es schon ausreichend, mit einfachen und bewährten Hausmitteln das   Immunsystem zu stärken  , sodass eine Erkältung gar nicht erst ausbricht. 
 In sehr vielen Fällen, in denen Viren die Krankheit ausgelöst hatten, wurden ebenfalls Antibiotika verabreicht, obwohl diese gegen Viren wirkungslos sind. Und auch in der landwirtschaftlichen Tierzucht werden Antibiotika regelmäßig eingesetzt – ob vorbeugend gegen Krankheiten oder um das Wachstum zu beschleunigen. Es entwickelte sich so ein falscher Einsatz von antibiotischen Mitteln. Immer mehr Bakterienstämme wurden resistent. Die Folge: Die Dosierungen wurden erhöht, was wiederum zu mehr resistenten Erregern führte. Die Resistenzen auf die eingesetzten Mittel nahmen somit weiter zu. 
 Infektionen auslösende Keime sind sehr lernfähig. Wenn sie gegen ein Antibiotikum resistent geworden sind, geben sie diese Widerstandsfähigkeit mit ihrem Erbgut an andere Bakterien und sogar an ganz verschiedene Bakterienstämme weiter. Weil sich bakterielle Krankheitserreger schnell vermehren, breitet sich eine  Antibiotikaresistenz  in kurzer Zeit aus. Es gibt auch einen natürlichen Weg für die Keime, um unangreifbar zu werden: Durch zufällige Veränderungen im Erbgut (Mutationen) werden sie gegen Antibiotika unempfindlich. 
 Die Missachtung ärztlicher Vorschriften bei der Einnahme von Antibiotika ist ein weiterer Grund für zunehmende Resistenzen. Werden Sie mit einem antibiotischen Medikament behandelt, müssen Sie sich genau an die Anweisungen des Arztes halten. Sie dürfen auf keinen Fall die Einnahme vorzeitig abbrechen, auch wenn Sie glauben, die Erkrankung überstanden zu haben. Auch eine Verringerung der Dosierung ist ein absolutes No-Go. 
 So entsteht eine Antibiotikaresistenz 
 Resistente Erreger haben verschiedene Methoden entwickelt, um die Wirksamkeit von Antibiotika zu beeinträchtigen oder gänzlich auszuschließen. 
 
 Sie setzen ein Enzym ein und knacken damit den Beta-Lactam-Ring, eine chemische Gemeinsamkeit von Antibiotika, wie z.B. bei Penicillin. Die Bakterien können ungehindert angreifen. 
 Sie verschließen Poren, sodass ein Antibiotikum nicht in die Bakterienzelle gelangen kann. 
 Antibiotika müssen an die Bakterienzelle andocken können. Die Bakterien aber verändern die Zielstrukturen der Antibiotika und der Wirkstoff kann sich nicht mehr an die Bakterienzelle binden – er verliert seine Wirkung. 
 Auch wenn das Antibiotikum in die Bakterienzelle eingedrungen ist, gibt die Bakterie nicht auf. Sie entwickelt einen Pumpmechanismus, der das Antibiotikum einfach wieder aus der Zelle herausbefördert. 
 
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 In vielen Fällen werden aus gefährlichen Bakterien resistente oder sogar multiresistente Erreger. Deren Entwicklung und Verbreitung hat in den vergangenen Jahren rapide zugenommen. Gegen diese Bakterien sind Antibiotika meistens nicht mehr wirksam. Sie verursachen lebensbedrohliche Infektionen unserer Atemwege, des Magen-Darm-Trakts, des Bauchfells oder der Organe. Sie können auch in die Blutbahn eindringen und dort eine   Sepsis   verursachen. Diese kann – wenn nicht rechtzeitig erkannt und behandelt – zum Tode führen. 
 Resistente und multiresistente Erreger: So können sie uns schaden 
 Infektionen mit resistenten Bakterien und sogenannte Multiresistenzen nehmen weltweit immer weiter zu. Zwar wird weiterhin an neuen Antibiotika geforscht, doch auch hier zeigt sich oft schon nach kurzer Zeit eine Wirkungslosigkeit. Die Bakterien haben sich angepasst. 
 Die Übertragung resistenter oder multiresistenter Erreger kann sowohl durch direkten als auch durch indirekten Kontakt geschehen. Übertragungen können zwischen Menschen, Menschen und Tieren sowie durch die Umwelt passieren. Vor allem in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, aber auch in Arztpraxen ist das Risiko einer Übertragung sehr hoch. Und auch über Nahrungsmittel können sich multiresistente Keime verbreiten. Hygiene bei der Verarbeitung ist daher unabdingbar. 
 Der Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft führt ebenfalls dazu, dass die Zahl multiresistenter Keime stark zugenommen hat. Auch in unserer Umwelt finden wir eine Vielzahl resistenter und multiresistenter Bakterien. In Wildtieren sowie in Flüssen, Seen und im Boden sind diese zu finden und können bei Kontakt auf den Menschen übertragen werden. Durch die zunehmende Mobilität verbreiten sich viele resistente Erreger auch weit über die Landesgrenzen hinweg aus. Vor allem Urlauber bringen oftmals unerwünschte Keime von ihrer Reise mit. 
 Wichtigste multiresistente Erreger: Vorkommen und Gesundheitsgefahren 
 
 Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA): Siedelt sich auf der Haut und auf den Schleimhäuten der oberen Atemwege (Mund-Rachenraum. Bronchien) an. Er kann diese Krankheiten auslösen: Entzündungen von Organen und Gewebe, Haut- und Wundentzündungen, Infektionen der Atem- und der Harnwege. Im schlimmsten Fall kann er zur Sepsis führen. Der resistente Erreger kann durch Medikamente nur schwer bekämpft werden und ist eine große Gefahr für die Gesundheit. 
 Vancomycin-resistenter Enterococcus faecium und Enterococcus faecalis (VRE): Diese Bakterien können die Darmflora zerstören und Harnwegsinfektionen auslösen. 
 Clostridium difficile: Der gefürchtete Krankenhauskeim. Er kann zu Darmentzündungen führen, die sich durch wässrige Durchfälle und Fieber äußern können, und führt schlimmstenfalls bis zu einer Sepsis. 
 ESBL bildende Escherichia coli: Sie finden sich häufig in der Darmflora, in verunreinigtem Trinkwasser und in befallenen Lebensmitteln. Sie rufen häufig Magen-Darm-Erkrankungen, Darm-, Bauchfell-, Harnwegsinfektionen, Wundinfektionen und eine Sepsis hervor. Sie sind durch Medikamente nur schwer zu bekämpfen. 
 Multiresistenter Pseudomonas aeruginosa: Er ist in Deutschland häufig verbreitet. Als Nasskeim finden wir ihn in feuchten Böden, im Leitungswasser, in Duschen, Waschbecken und auf verdorbenen Lebensmitteln. Dieser resistente Keim löst Lungen-, Haut-, Augen-, Ohrenentzündungen und Harnwegsinfektionen aus. 
 
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 Wie können wir Antibiotikaresistenzen verringern? 
 Vorbeugung ist das A und O. Werden Infektionen vermieden, ist es auch nicht notwendig, Antibiotika zu deren Bekämpfung einzusetzen. Die Verbreitung von Antibiotikaresistenzen kann somit zumindest verlangsamt werden. 
 Resistente Erreger bedrohen in Deutschland vor allem diese Risikogruppen: 
 
 Ältere Patienten und Menschen, die in Altenheimen oder anderen Pflegeeinrichtungen wohnen 
 Patienten in Krankenhäusern, vor allem frisch operierte, aber auch immungeschwächte 
 Menschen mit instabilem Immunsystem, z.B. chronisch Erkrankte 
 
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 Die wichtigsten Eintrittspforten für resistente Keime sind der Magen-Darm-Trakt, die Geschlechtsorgane, unsere Atemwege und die Schleimhäute, die Haut und der Harntrakt. Hier muss äußerste Hygiene herrschen. 
 Eine bakterielle Infektion beginnt meistens dort, wo die Erreger eingedrungen sind. Von dort können sie sich dann auch im ganzen Körper ansiedeln. Die meisten Infektionen mit resistenten und multiresistenten Erregern lassen sich zunächst nicht von einfachen bakteriellen Infektionen unterscheiden. Sie sind von hohem Fieber begleitet, weil das Immunsystem mit voller Kraft arbeiten muss. Oftmals ist eine Wundinfektion oder Lungenentzündung die Folge. Deshalb gilt: Auch bei kleinen Verletzungen muss sorgfältig desinfiziert werden. 
 Damit sich resistente Keime in Deutschland nicht ungehindert ausbreiten können, hat die Bundesregierung 2015 die  Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie DART 2020  verabschiedet. Zu den wichtigsten Punkten im 10-Punkte-Plan zur Bekämpfung resistenter Erreger gehört der  Ausbau der Hygienestandards  in unseren medizinischen Einrichtungen. Hier ist bereits viel Positives in der Ausbildung qualifizierter Hygiene- und Pflegefachkräfte sowie des Reinigungspersonals pro Krankenhauseinheit geschehen. Es muss aber auch weiterhin an der Einhaltung und Verbesserung der Standards gearbeitet werden. 
 Auch in unserem Alltag lässt sich die Übertragung gefährlicher Keime und resistenter Erreger einfach verhindern.  Hygiene  ist hierbei besonders wichtig. Regelmäßiges und vor allem gründliches Händewaschen, regelmäßiges Lüften und das Waschen von Obst und Gemüse sind hier zu nennen. Saubere Arbeitsmittel und -flächen bei der Verarbeitung von Lebensmitteln sind ebenfalls wichtig und können die Übertragung von Keimen verhindern. 
 Sollten Sie erkrankt sein, husten und niesen Sie stets in die Armbeuge und reichen Sie anderen Personen nicht die Hand. Nutzen Sie Einmaltaschentücher und werfen Sie diese nach dem Gebrauch sofort weg. Sollten Sie ein Antibiotikum verschrieben bekommen haben, nehmen Sie dieses nach Vorschrift des Arztes und über die gesamte Behandlungsdauer ein. Entsorgen Sie Medikamente niemals über die Toilette oder das Waschbecken, denn diese gelangen so in unsere Flüsse und Seen. Nicht zuletzt sollten Sie sicherstellen, dass Sie alle erforderlichen Impfungen erhalten haben. Lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt an die regelmäßigen Auffrischimpfungen erinnern und nehmen Sie diese wahr. 
 Resistenzen gegenüber Antibiotika und ihre Verbreitung sind ein ernst zu nehmendes Problem. Doch wir können durch einfache Maßnahmen verhindern, dass die Verbreitung von Antibiotikaresistenzen sich weiter rasant vermehrt. 
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 Bildquelle: Pixabay 
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                 Asthma – eine ernstzunehmende Zivilisationskrankheit 
 Sie wachen in der Nacht auf, ringen nach Luft, ein trockener schmerzender Husten quält Sie, Ihr Herz hämmert –  ein typisches Symptom für Asthma . Das kann zu einem dauerhaften Zustand werden, Sie können aber auch an periodisch auftretenden Asthma-Anfällen leiden. Auf jeden Fall ist Asthma eine sehr gefährliche Erkrankung Ihrer Atemwege. 
 Asthma ist schon zu einer Volkskrankheit geworden, von der Millionen Menschen betroffen sind. Deshalb ist es wichtig, die Symptome für die Krankheit zu erkennen. Asthma hat seine Ursachen in unserer sich ständig verschlechternden Luftqualität, in den Belastungen durch Feinstaub und Abgasen, denen vor allem Stadtbewohner ausgesetzt sind. Wenn Sie die Symptome kennen, dann können Sie diese Erkrankung Ihrer Luftwege erkennen und sich richtig verhalten. Wenn Sie an Straßenkreuzungen wohnen, an Straßen, in denen es häufig zu Staus kommt – dann könnten Sie besonders gefährdet sein und sollten rechtzeitig auf die Symptome einer Asthma-Erkrankung achten. 
 Typische Symptome für Asthma 
 Sie strengen sich beim Sport oder bei einer körperlichen Arbeit sehr an, atmen schwer und bemerken, dass Ihre Lunge einen Ton von sich gibt: Sie „pfeift“. Dann ist eine Entzündung Ihrer Atemwege chronisch geworden. Diese schwellen bei bestimmten Reizen und Anstrengungen an, die Schleimhäute verdicken sich und Ihre Bronchien verkrampfen. Die Folge ist eine  starke Beeinträchtigung Ihrer Lebensqualität : Ständig wiederkehrende Atemnot und krampfartige Anfälle, bei denen Sie kaum noch Luft bekommen. 
 Diese durch Asthma hervorgerufene Atemnot beeinträchtigt Ihr ganzes Leben. Sportliche Aktivitäten, aber auch alltägliche Aktivitäten wie Ausflüge, Kino- oder Theaterbesuche können einen Asthma-Anfall auslösen.&amp;nbsp; 
 Dann setzt eine plötzliche Atemnot ein, Sie ringen nach Luft – ohne sich körperlich anzustrengen. Dazu kommt ein krampfartiger und nicht vorüber gehender Husten, der Sie schüttelt und den Sie nicht unterdrücken können. Gleichzeitig bildet sich in Ihrem Mund- und Rachenraum ein zäher Schleim, der das Atmen zusätzlich erschwert. Das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen, kann eine Panik auslösen, die den Anfall wiederum noch verstärken kann. 
 Asthma-Anfall: Das passiert in Ihrem Körper 
 Zuerst kommt der Husten, dann haben Sie das Gefühl: „Mir liegt eine zentnerschwere Last auf meinem Brustkorb, ich kann nicht mehr atmen.“ Vor allem das  Ausatmen wird immer schwerer  – es ist, als würden Sie die Luft, die Sie eingeatmet haben, nicht mehr los. Ihre Atmung wird immer schneller, Sie schnappen förmlich nach Luft. Nun gerät auch Ihr Herz in Mitleidenschaft: Es pumpt immer stärker und schneller, um die Sauerstoffversorgung von Organismus, Gehirn und Muskeln nicht zu gefährden. Zu diesem Zeitpunkt hat der Asthma-Kranke bereits blaue Lippen und blau angelaufene Fingernägel durch Sauerstoffmangel im Blut. Der Anfall wird begleitet durch starkes Pfeifen und Giemen beim Ausatmen und während der Asthmatiker nach Luft ringt. Bei einem schweren Asthma-Anfall verliert der Kranke die Fähigkeit zu sprechen. Wenn keine schnelle Behandlung erfolgt, vermindert sich die Herzfrequenz, der Blutdruck sinkt ab und es kommt zu einer totalen Erschöpfung, die bis hin zum Koma reichen kann. 
 Allergisches Asthma entsteht oft durch die Gene 
 Das allergische Asthma entwickelt sich schon sehr früh, meist im Kindesalter oder in der Pubertät. Allergene sind aber auch bei Erwachsenen sehr oft der Auslöser für eine Asthma-Erkrankung. Da in manchen Familien eine chronische Asthma-Erkrankung gehäuft auftritt, sind dort die Gene für die Erkrankung der Luftwege verantwortlich. Die anfälligen Atemwege reagieren sehr heftig auf eigentlich ungefährliche Stoffe wie Tierhaare, Blütenpollen oder allergie-erregende Stoffe aus der Umwelt (Abgase, Feinstaub oder Plastik). 
 Kommt er mit diesen Stoffen in Berührung, dann reagiert der Organismus des Asthmatikers mit einer Verkrampfung der Atemwege oder der Bildung von zähem Schleim in Mundhöhle und Bronchien. Da es bisher noch keine Möglichkeit gibt, Asthma zu heilen, ist für den allergischen Asthma-Kranken die richtige und rechtzeitige  medikamentöse Behandlung  sehr wichtig. Sehr oft hilft dem Patienten eine allergiespezifische Immuntherapie, die sein Immunsystem gegenüber Allergenen toleranter macht, sodass ein Asthma-Anfall gar nicht erst entstehen kann. 
 Was Ihnen bei Asthma hilft 
 Wenn auf Basis Ihrer Symptome die Diagnose Asthma gestellt wird, ist das kein Grund zu verzweifeln. Sie selbst können viel für eine hohe Lebensqualität trotz Asthma tun! Es gibt sehr viele Medikamente, die Ihnen bei allen Abstufungen der Erkrankung Ihrer Atemwege das Atmen erleichtern. Und natürlich auch altbewährte Mittel aus der Natur- und Erfahrungsmedizin. 
 
 Verbringen Sie den Urlaub prinzipiell am Meer (am besten Nord- oder Ostsee) oder in klarer Bergluft in Höhenlagen zwischen 800 und 1.400 Metern. 
 Vorbeugend können Sie auch Ihr Asthma mit diesem Brustwickel positiv beeinflussen: Hacken Sie eine rohe Zwiebel oder Sauerkraut in sehr kleine Stücke. Diese vermengen Sie mit einer Mischung aus Bienenhonig und Meerrettich (im Verhältnis 1:3). Mit dieser Mischung am Abend die Brust einreiben, mit einem Lein- oder Baumwolltuch abdecken und über Nacht einwirken lassen. 
 Mischen Sie zu gleichen Teilen einen Tee aus Taubnesseln und Brennnesseln (50:50). Davon trinken Sie täglich zwei Tassen. 
 Um Ihre Asthma-Symptome zu lindern, können Sie sich auch diesen Tee selbst zubereiten oder in der Apotheke mischen lassen: Mischen Sie je 20 g Spitzwegerich, Kümmel, Holunder, Fenchel und Veilchenblätter. Übergießen Sie dreimal am Tag einen gehäuften Teelöffel der Mixtur mit einer Tasse sehr heißem Wasser, acht bis zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen und warm trinken. 
 Bei Ihren Kosmetika sollten Sie darauf achten, dass Sie keine Mittel verwenden, die ätherische Öle enthalten, da diese oft zu allergischen Reaktionen führen und somit Asthma auslösen können. 
 
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 Bildquelle: Fotolia B. BOISSONNET / BSIP 
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