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    <updated>2026-08-12T06:35:05+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Eisenmangel: Wenn dem Körper ein lebenswichtiges Element fehlt</title>
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                   Eisenmangel  ist eine  weitverbreitete Mangelerscheinung , von der rund  30% aller Menschen  betroffen sind. Häufig bleibt der Eisenmangel in frühen Phasen unentdeckt und zeigt sich erst im Verlauf anhand seiner  klassischen Symptome , wie etwa anhaltender  Müdigkeit und Konzentrationsproblemen . Wird der Eisenmangel nicht behandelt, kann er im späteren Stadium zu einer  Blutarmut    (Eisenmangelanämie)   führen. In diesem Ratgebertext haben wir die wichtigsten Fakten rund um den Eisenmangel für Sie zusammengetragen.  
 
    Bedeutung für den Körper    
    Bedarf    
    Ursachen    
    Symptome    
    Risikogruppen    
    Diagnose    
    Verlauf und Folgen    
    Eisenmangel vs. Eisenmangelanämie    
    Behandlung    
    Prävention    
    Lebensmittel mit viel Eisen    
    Eisenmangel und Schwangerschaft    
    Eisenmangel bei Kindern    
    Keine Eigenbehandlung! Was passiert, wenn man zu viel Eisen im Blut hat?    
 
   Welche Bedeutung hat Eisen für den Körper? 
  Eisen wird vom Körper in nur  sehr geringen Mengen  benötigt, gehört aber dennoch für den menschlichen Organismus zu den essentiellen, d.h. lebensnotwendigen Spurenelementen. So übernimmt Eisen  ganz entscheidende Aufgaben  in unserem Körper, die das Element unverzichtbar machen. Dazu gehören zum Beispiel:  
 
  Unterstützung bei der  Bildung von Hämoglobin  (ermöglicht den Sauerstofftransport im Blut)  
  Speicherung und Transport von  Sauerstoff  in alle Zellen des Körpers  
  Unterstützung bei der  Bildung von Immunzellen   
  Verbesserung  kognitiver Funktionen   
  Unterstützung des  Energiestoffwechsels   
 
     
  Trotz der tragenden Rolle des Eisens kann es vom Körper  nicht selbstständig gebildet  werden. Somit muss es in Form von  Lebensmitteln  oder – sofern ein Mangel auszugleichen ist –  Nahrungsergänzungsmitteln  zugeführt werden.  
  Es gibt zwei verschiedene Arten von Eisen:  zweiwertiges  und  dreiwertiges Eisen . Das zweiwertige Eisen (auch bekannt als  Häm-Eisen ) ist für den Körper am einfachsten aufzunehmen und zu verwerten. Es kommt in  Fleisch, Wurst und Fisch  vor. Dreiwertiges Eisen ( Nicht-Häm-Eisen bzw. Nonhäm-Eisen ) findet sich in  pflanzlichen Lebensmitteln  wie in  Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Gemüse . Es muss vor der Aufnahme aus dem Darm in den Körper erst  umgebaut  werden, wobei Eisen verloren geht, welches dann für den Organismus nicht mehr zur Verfügung steht. Der Körper kann daraus also etwas weniger Eisen schöpfen.  
 Wie viel Eisen braucht der Körper? 
  Nicht jeder Mensch hat den gleichen Bedarf an Eisen. Hier spielen verschiedene Faktoren wie  Alter, Geschlecht und Lebenssituation  eine wichtige Rolle.  
 
  Die  Deutsche Gesellschaft für Ernährung  stuft den täglichen Bedarf an Eisen für die unterschiedlichen Personengruppen wie folgt ein:  
 
   Babys   unter 4 Monate : 0,5 mg  
   Kleinkinder   &amp;amp;   Kinder : 8-12 mg  
   Frauen im gebärfähigen Alter : 15 mg  
   Schwangere : 30 mg  
   Stillende : 20 mg  
   Frauen ab den Wechseljahren &amp;amp; Männer : 10 mg  
 
 
   Frauen vor den Wechseljahren  haben einen höheren Eisenbedarf als Männer. Das liegt vor allem daran, dass sie während der  Monatsblutung  Eisen verlieren. Bei schwangeren und stillenden Frauen besteht ebenfalls ein höherer Bedarf an Eisen, da der  Eisenbedarf des Fötus  bzw. des  Neugeborenen  von der Mutter  mitabgedeckt  werden muss.  Kinder in der Wachstumsphase  haben ebenfalls einen erhöhten Bedarf an Eisen.  
   Welche Ursachen hat Eisenmangel? 
  Man unterscheidet hier zwischen  vier Hauptursachen für den Eisenmangel :  
 
  Es wird grundsätzlich durch  einseitige oder falsche Ernährung  zu wenig Eisen aufgenommen  
  Es besteht ein  erhöhter Bedarf , etwa durch – wie oben beschrieben – bestimmte Lebensumstände  
  Der Körper kann Eisen aufgrund einer  Erkrankung  (z.B. Magen-Darm-Erkrankungen, Tumoren, Immunerkrankungen) oder  Medikamenteneinnahme  nicht adäquat aufnehmen  
  Eisen geht in zu großen Mengen verloren, etwa durch einen  Blutverlust   
 
   Eisenarme Ernährung und erhöhter Eisenbedarf:   
  Häufig ist ein Eisenmangel auf unsere Ernährung zurückzuführen. Betroffene ernähren sich dann zu wenig von eisenhaltigen Lebensmitteln. Gerade  Vegetarier und Veganer  haben es schwer, da bei ihnen das für den Körper schnell verfügbare Hämeisen wegfällt und der Körper seine Eisenspeicher lediglich durch das in pflanzlicher Nahrung verfügbare dreiwertige Eisen auffüllen kann. Manche Menschen haben auch einen erhöhten Eisenbedarf. Dazu gehören insbesondere  Schwangere  oder  Kinder während der Wachstumsphase .  
   Erkrankungen und Medikamente:   
  Gerade  Magen-Darm-Erkrankungen  können für einen Eisenmangel verantwortlich sein, weil Eisen über den Darm in den Körper aufgenommen wird. Aber auch bei  Infektionen  steigt der Bedarf an Eisen, da es vermehrt für die Immunantwort benötigt wird. Gleichzeitig kann die Verfügbarkeit von Eisen durch  Entzündungsprozesse  reduziert werden. Auch bestimmte  Medikamente  beeinträchtigen den Körper, genügend Eisen aufzunehmen. Dazu gehören einige  Magenpräparate, Cholesterinsenker und Schmerzmittel .  
   Genetische Veranlagung:   
  Manche Menschen haben aufgrund  genetischer Faktoren  eine erhöhte Neigung zu Eisenmangel oder können Eisen weniger effizient aufnehmen und speichern.  
   Blutverluste:   
  Bei einem  Blutverlust  verliert der Körper ebenfalls Eisen. Auch  Blutungen im Magen-Darm-Trakt  können zu einem Eisenmangel führen, etwa bedingt durch ein  Magengeschwür  oder  Darmpolypen . Nicht selten sind auch Frauen im gebärfähigen Alter von Eisenmangel betroffen. Während der  Monatsblutung  wird ebenfalls Eisen aus dem Organismus ausgeschieden.  
   Welche Symptome hat Eisenmangel? 
  Eisenmangel hat  verschiedene Symptome , die gerade zu Beginn des Mangels unspezifisch sein können. Daher ist es wichtig, genau auf Ihren Körper zu hören und auf mögliche Anzeichen von Eisenmangel zu achten, um frühzeitig das  Diagnose-Verfahren  einzuleiten und eine Behandlung zu ermöglichen. Zu den häufigsten Symptomen von Eisenmangel zählen:  
 
  Müdigkeit, Erschöpfung und verminderte körperliche Leistungsfähigkeit  
  Kurzatmigkeit bei körperlicher Anstrengung  
  Brustschmerz, Herzrasen, niedriger Blutdruck  
  Blässe der Haut und Schleimhäute  
  Schluckbeschwerden  
  Konzentrationsstörungen und Gedächtnisprobleme  
  Einrisse der Haut im Mundbereich, auch bekannt als Mundwinkelrhagaden  
  Kopfschmerzen und Schwindel  
  Haarausfall und brüchige Nägel  
  Restless-Legs-Syndrom (starker Bewegungsdrang der Beine)  
 
   Welche Risikogruppen sind häufig von Eisenmangel betroffen? 
  Eisenmangel kann prinzipiell jeden treffen, doch es gibt bestimmte  Gruppen , die ein  erhöhtes Risiko  für Eisenmangel haben. Dies ist etwa auf unterschiedliche  Lebensumstände, Ernährungsgewohnheiten oder physiologische Bedingungen  zurückzuführen. Zu den Risikogruppen für Eisenmangel gehören:  
 
   Vegetarier und Veganer:  Pflanzliche Eisenquellen (Non-Häm-Eisen) werden im Darm weniger effizient aufgenommen als tierische Eisenquellen (Häm-Eisen).  
   Frauen im gebärfähigen Alter:  Während der Menstruation verlieren Frauen Blut und haben somit einen höheren Eisenbedarf.  
   Schwangere und stillende Frauen:  Schwangere und stillende Frauen müssen ihren Fötus beziehungsweise ihr Neugeborenes mit Sauerstoff versorgen, daher haben sie einen höheren Eisenbedarf.  
   Kinder und Jugendliche:  Während der Wachstumsphasen haben Kinder und Jugendliche einen höheren Bedarf an Eisen.  
   Menschen mit bestimmten Erkrankungen:  Gerade Menschen mit Magen-Darm-Erkrankungen, wie etwa Zöliakie oder Morbus Crohn, haben häufig einen erhöhten Eisenbedarf.  
   Sportler:  Intensives Training und sportliche Betätigung erhöhen den Eisenbedarf, da durch erhöhten Sauerstoffverbrauch auch mehr Eisen für die Sauerstofftransportproteine benötigt wird.  
   Menschen mit starken Blutungen:  Personen, die aufgrund von Verletzungen, Operationen oder anderen Umständen viel Blut verlieren, können einen Eisenmangel entwickeln.  
 
   Wie stellt man Eisenmangel fest? 
  Die oben aufgeführten Symptome können auf einen Eisenmangel hindeuten. Steht dieser im Verdacht, wird der Arzt  Blut abnehmen  und eine  Laboruntersuchung  anordnen.  
  Bei einer Blutuntersuchung werden dann die  Eisenwerte  bestimmt. Dazu gehören die Parameter  Hämoglobin, Ferritin  sowie  Transferrin/Transferrinsättigung :  
 
   Hämoglobin  ist der Wert des roten Blutfarbstoffes.  
   Ferritin  gibt Aufschluss über Eisenreserven im Körper.  
   Transferrin bzw. Transferrinsättigung  gibt Auskunft über den Eisenstoffwechsel im Körper.  
  Sind ein oder mehrere Werte  zu niedrig , kann von einem  Eisenmangel  im Körper ausgegangen werden.  
 
   Welchen Verlauf und welche Folgen hat Eisenmangel? 
  Wenn Eisenmangel frühzeitig erkannt und behandelt wird, kann sich der Zustand oft schnell verbessern. Bei  unbehandeltem Eisenmangel  oder  chronischer Eisenmangelanämie  können jedoch verschiedene gesundheitliche Folgen auftreten:  
 
  Anämie (Blutarmut)  
  Herz-Kreislauf-Beschwerden  
  Immunschwäche  
  Entwicklungsstörung bei Kindern  
  Konzentrations- und Gedächtnisstörungen  
  Haar- und Hautveränderungen  
  Restless-Legs-Syndrom  
 
  Daher sollten Sie beim Verdacht eines Eisenmangels immer einen  Arzt aufsuchen .  
   Wie unterscheiden sich Eisenmangel und Eisenmangelanämie? 
  Bei einem Eisenmangel sind die  Eisenspeicher im Körper reduziert . Das heißt, der Körper speichert nicht genügend Eisen. Die  Eisenmangelanämie  ist sozusagen die  Endstufe eines unbehandelten Eisenmangels . Der Eisenspeicher im Körper ist so stark erschöpft, dass  nicht mehr genügend Hämoglobin  gebildet werden kann.  
  Es ist ratsam, dass bei Anzeichen von Eisenmangel oder Anämie immer ein Arzt aufgesucht wird, um eine genaue Diagnose zu erhalten und eine geeignete Behandlung zu planen. Eisenmangelanämie kann  schwerwiegende gesundheitliche Auswirkungen  haben und sollte nicht unterschätzt werden. Mit einer rechtzeitigen Diagnose und Behandlung können die Eisenreserven im Körper wieder aufgefüllt und die Anämie verbessert werden.  
   Wie kann man Eisenmangel behandeln? 
 
  Die  Behandlung  von Eisenmangel zielt darauf ab, die  Eisenspeicher im Körper wieder aufzufüllen  und die Symptome zu lindern. Die Therapie richtet sich nach der Ursache und dem  Schweregrad des Eisenmangels . In den meisten Fällen erfolgt die Behandlung durch eine eisenreiche Ernährung oder Eisenpräparaten.  
 
 
  Eine  eisenreiche Ernährung  kann dazu beitragen, einem leichten Eisenmangel vorzubeugen oder die Eisenspeicher aufzufüllen. Hierbei sollten eisenreiche Lebensmittel verstärkt in den Speiseplan integriert werden. Die gleichzeitige Einnahme von  Vitamin C  kann die  Eisenresorption aus   pflanzlichen Quellen  verbessern. Daher ist es hilfreich, eisenreiche pflanzliche Lebensmittel zusammen mit Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln wie  Orangen, Paprika oder Brokkoli  zu verzehren. Eine Liste mit eisenhaltigen Lebensmitteln haben wir unten für Sie zusammengestellt.  
    Eisensupplemente  : Bei einem ausgeprägten Eisenmangel oder wenn eine ausreichende Eisenaufnahme über die Ernährung nicht möglich ist, können  Eisensupplemente in Form von Tabletten, Kapseln oder Sirupen  eingenommen werden. Die Dosierung und Dauer der Einnahme hängen vom Schweregrad des Eisenmangels ab und sollten vom behandelnden Arzt individuell festgelegt werden. Es ist wichtig, die angegebene Dosierung einzuhalten und die Supplemente nicht eigenmächtig ohne Vorgabe eines Arztes einzunehmen, da eine zu hohe Eisenzufuhr ebenfalls gesundheitliche Probleme verursachen kann. In Extremfällen kann ein  Eisenüberschuss  zu  Schäden an Leber, Bauchspeicheldrüse und Herz  führen.  
 
   Wie kann man Eisenmangel vorbeugen? 
  Eisenmangel ist ein  weltweit verbreitetes Problem , dem sich jeder bewusst werden sollte.  Unbehandelt  kann ein Eisenmangel zu einer  Eisenmangelanämie  führen. Dabei ist es nicht schwer, einem Mangel vorzubeugen, sofern man nicht gerade zu einer Risikogruppe gehört. Durch eine  eisenreiche Ernährung  führt man dem Körper genügend Eisen zu.  Kombiniert  man Speisen  mit Vitamin C , wird die Aufnahme von pflanzlichem Eisen (Non-Häm-Eisen) im Darm erleichtert.  Regelmäßige Blutuntersuchungen  (zum Beispiel im Rahmen der allgemeinen Gesundheits-Check-ups beim Hausarzt) helfen, Mangelerscheinungen im Körper frühestmöglich aufzudecken. Wenn Sie  Medikamente  einnehmen, die  die Eisenaufnahme im Körper  behindern, sollten Sie nicht zögern und sich  mit Ihrem Arzt beraten , wie Sie diese Einschränkung am besten in den Griff bekommen. Hier helfen diverse Eisenpräparate, die gegen eine Mangelerscheinung wirken. Sollten Sie  schwanger  sein, wird Ihr Gynäkologe unter Berücksichtigung Ihrer Ernährungsweise Ihnen möglicherweise zu einem rezeptfrei in der Apotheke erhältlichen Kombipräparat raten, das  neben Eisen auch Folsäure  enthält.  
   Welche Lebensmittel enthalten viel Eisen? 
  Im Folgenden haben wir  Lebensmittel mit dem höchsten Eisengehalt , sortiert nach Häm- und Nicht-Häm-Eisen, für Sie aufgelistet. Die  Milligramm-Angaben  haben wir für eine bessere Übersichtlichkeit  auf- bzw. abgerundet .  
 
 
   Non-Häm-Eisen (ohne Fleisch)    Eisengehalt mg/100 g    enthält ebenfalls:   
 
  Kidneybohnen  
  8 mg  
  reich an Eiweiß und Ballaststoffen  
 
 
  Kichererbsen  
  6 mg (getrocknet)  
  reich an Eiweiß und Ballaststoffen, Vitamin A, B, C und E  
 
 
  Pfifferlinge  
  6 mg  
  Vitamin E, Vitamin B, Folsäure  
 
 
  Spinat  
  3 mg  
  Vitamin B und C, Beta-Carotin  
 
 
  Feldsalat  
  2 mg  
  Vitamin A  
 
 
  Sesam  
  10 mg  
  Selen  
 
 
  Pistazien  
  7 mg  
  Vitamin E, Omega-3-Fett, Eiweiß  
 
 
  Cashewkerne  
  6 mg  
  Vitamin B, Zink, Magnesium  
 
 
  getrocknete Aprikosen  
  4 mg  
  Vitamin A, B und C  
 
 
  getrocknete Feigen  
  3 mg  
  Vitamin C  
 
 
  Datteln  
  2 mg  
  Vitamin B und C, Magnesium, Ballaststoffe  
 
 
 
  &amp;nbsp;  
 
 
   Häm-Eisen (in Fleisch und Fisch)    Eisengehalt mg/100 g   
 
  Leber (vom Schwein oder Kalb)  
  18 mg  
 
 
  Rindfleisch  
  2 mg  
 
 
  Schweinefleisch  
  3 mg  
 
 
  Blutwurst  
  30 mg  
 
 
  Sardellen  
  5 mg  
 
 
 
 &amp;nbsp; 
     
   Achtung:  Es gibt Lebensmittel, die helfen, Eisen aufzunehmen und andere, die die Aufnahme hemmen.  Vitamin-C-haltige Lebensmittel  unterstützen den Körper bei der Aufnahme von Nicht-Häm-Eisen, also Eisen, das in pflanzlichen Produkten enthalten ist. Die Aufnahme von Nicht-Häm-Eisen ist generell etwas schwieriger als die Aufnahme von Häm-Eisen, da Ersteres im Körper erst zu Häm-Eisen umgewandelt werden muss.  Die Kombination aus Nicht-Häm-Eisen und Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln erhöht also die Eisenaufnahme im Körper.   
   Calcium- und phosphorhaltige Speisen  wie Milch- oder Vollkornprodukten  können die Eisenaufnahme allerdings behindern . Daher sollten diese in Kombinationen mit Eisen möglichst nicht verzehrt werden.  
   Wichtig:  Nur weil Häm-Eisen einfacher im Körper aufzunehmen ist als Nicht-Häm-Eisen, bedeutet dies nicht, dass Häm-Eisen “besser” ist oder gar eine Eisenaufnahme nur aus Häm-Eisen erfolgen sollte. Es gibt  Studien , die darauf hinweisen, dass eine übermäßige Aufnahme von  Häm-Eisen  die Entstehung von  Darmkrebs  begünstigt. Wie so oft beim Thema „Ernährung“ geht es also auch in Bezug auf eisenhaltige Lebensmittel um eine  bedachte Ausgewogenheit .  
   Eisenmangel in der Schwangerschaft 
  Eisenmangel ist während der Schwangerschaft ein  häufiges Problem , da der Eisenbedarf der werdenden Mutter deutlich erhöht ist. Gerade wenn sie bereits vor der Schwangerschaft an einem Eisenmangel litt oder eine Mehrlingsschwangerschaft vorliegt, ist der Eisenbedarf erhöht. Während der Schwangerschaft werden  vermehrt rote Blutkörperchen  und eine größere Menge Blut für die Versorgung des wachsenden Fötus benötigt. Das führt zu einem erhöhten Eisenbedarf, der über die Nahrung allein oft schwer zu decken ist. Eisenmangel in der Schwangerschaft kann zu verschiedenen Problemen, wie etwa  Frühgeburten  sowie  Entwicklungsverzögerungen  und  geringem Geburtsgewicht  des Kindes, führen und sollte daher frühzeitig erkannt und behandelt werden.  
   Eisenmangel bei Kindern 
  Eisen spielt eine wichtige Rolle im  Wachstum  und der Entwicklung von Kindern, da es für die  Bildung von roten Blutkörperchen  und den  Sauerstofftransport  im Körper unerlässlich ist. Ein Eisenmangel kann daher bei Kindern zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen führen und sollte rechtzeitig erkannt und behandelt werden.  
  Die Ursachen für Eisenmangel bei Kindern liegen häufig in der Ernährung oder in Wachstumsschüben begründet. Eine  unausgewogene Ernährung  führt schnell zu einem Eisenmangel. Wird  übermäßig Milch  getrunken, wird die Aufnahme von Eisen beeinträchtigt, da  calcium- und phosphorhaltige Lebensmittel die Aufnahme von Eisen im Körper teilweise hemmen . Gerade Säuglinge, die mit Muttermilchersatz aus Kuhmilch gefüttert werden, sind gefährdet.  
  Neben den klassischen Symptomen für Eisenmangel können Kinder auch veränderte Essgewohnheiten entwickeln, wie es vom  Pica-Syndrom  bekannt ist. Liegt dies vor, verspürt ihr Kind das Bedürfnis, ungewöhnliche Substanzen, wie etwa Erde oder Kreide, zu konsumieren.  Zögern Sie hier nicht und suchen Sie unbedingt schnellstens einen Kinderarzt auf!   
   Keine Eigenbehandlung! Was passiert, wenn man zu viel Eisen im Blut hat? 
   Nehmen Sie nur Eisenpräparate zu sich, wenn ein von Ihrem Arzt bestätigter Eisenmangel vorliegt.  Leiden Sie nicht an einem Eisenmangel und nehmen unnötig viel Eisen zu sich, könnte dies im schlimmsten Fall zu einer  Eisenvergiftung  führen. Neben Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kann eine Vergiftung mit Eisen sogar lebensbedrohliche Zustände wie Leberversagen oder Schock hervorrufen.  
 
   Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise      Fußnoten:    ¹&amp;nbsp;https://www.meduniwien.ac.at/web/ueber-uns/news/2023/default-34fee72b1e/erstmals-wichtige-rolle-von-immunzellen-im-darm-bei-eisenmangel-identifiziert/   ² https://www.alumni.uni-kl.de/aktuelles/der-entstehung-von-darmkrebs-auf-der-spur-wie-haem-eisen-aus-rotem-fle/      Bildquelle: adobe.stock.com - fizkes  
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                            <updated>2023-10-20T09:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Was sind Mikronährstoffe? Alle Informationen zur gesunden Ernährung</title>
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                 Als Mikronährstoffe werden Vitamine und Mineralstoffe bezeichnet, die zahlreiche lebensnotwendige Eigenschaften besitzen. Obwohl sie dem Körper anders als Makronährstoffe keine Energie liefern, erhalten sie wegen ihrer bedeutenden Rolle häufig die Beifügung „essenziell&quot;. Die meisten Mikronährstoffe können nicht vom Körper selbst hergestellt werden und sind nur bedingt speicherbar, sodass sie regelmäßig fast ausschließlich mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Dies erklärt, warum ihnen im Rahmen einer gesunden Ernährung ein so hoher Stellenwert zukommt. 
 Erfahren Sie Wissenswertes rund um Mikronährstoffe: 
 
   Wie wirken Mikronährstoffe?   
   Welche Mikronährstoffe gibt es?    
   Wie hoch ist der Tagesbedarf an Mikronährstoffen?   
    Wodurch entsteht ein Mangel an Mikronährstoffen?   
   Was passiert bei einer Über- oder Unterversorgung mit Mikronährstoffen?   
   Wie äußert sich ein Mangel an Nährstoffen?   
   Wann ist eine Mikronährstoff-Therapie sinnvoll?   
   Wie sieht eine Mikronährstoff-Therapie in der Praxis aus?   
 
 &amp;nbsp; 
   Wie wirken Mikronährstoffe? 
 Während unser Körper  Makronährstoffe  (makro = groß), also Fette, Kohlenhydrate und Eiweiß, in großen Mengen benötigt, da sie die wichtigsten Energielieferanten des Menschen sind, brauchen wir  Mikronährstoffe  (mikro = klein) nur in relativ geringeren Mengen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass wir darauf verzichten könnten – das Gegenteil ist der Fall! 
  Mikronährstoffe sind lebensnotwendig  und erfüllen zahlreiche wichtige regulierende Funktionen im Körper. So sorgen sie beispielsweise dafür, dass sämtliche köperinterne Prozesse wie der Stoffwechsel und das Immunsystem einwandfrei funktionieren. Ohne Mikronährstoffe gäbe es weder Wachstum noch Entwicklung, die Zellen und das Gewebe könnten sich nicht erneuern und die körpereigenen Abwehr- und Reparaturprozesse würden nicht korrekt ablaufen. Als Folge würden wir also beispielsweise unter einem schlechten Immunsystem leiden, wodurch Parasiten, Pilze und Bakterien den Organismus weitaus einfacher befallen könnten, unser Stoffwechsel würde zum Erlahmen kommen und Vieles mehr. 
    Welche Mikronährstoffe gibt es? 
 Zu den Mikronährstoffen gehören verschiedenen  Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und weitere wichtige Nährstoffe . Eine detaillierte Auflistung stellen wir Ihnen nachfolgend vor. 
 B-Vitamine 
 
  Vitamin B1  wird vor allem für das Herz- und Nervensystem benötigt. Hülsenfrüchte und Kartoffeln sind gute Quellen, um Vitamin B1 über die Nahrung aufzunehmen. 
  Vitamin B2  wird gebraucht, um das vom Körper aufgenommene Eiweiß und Fett richtig zu verarbeiten und zu verwerten. Es ist vorwiegend in Milchprodukten, Eiern und Nüssen zu finden. 
  Vitamin B5  oder auch Pantothensäure ist wichtig für die Leistungsfähigkeit des Gehirns und die Bildung neuer Körperzellen. Es reduziert außerdem Erschöpfung. Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Leber und Eigelb weisen einen hohen Gehalt an Pantothensäure auf. 
  Vitamin B6  unterstützt die Funktionalität von Kreislauf und Nervensystem sowie die Regulierung der Hormontätigkeit. Es reduziert Müdigkeit und fördert die gesunde Bildung der lebenswichtigen roten Blutkörperchen. Sie finden das wertvolle Vitamin B6 beispielsweise in Vollkornprodukten, Geflügel, Fisch, Ei, Kartoffeln, Sojabohnen und in Bananen. 
  Vitamin B7 , welches auch oft als Biotin bezeichnet wird (gelegentlich auch Vitamin H genannt), ist ein Vitamin, das die Funktion des Nervensystems und den Energiestoffwechsel unterstützt. Es wirkt positiv auf Haare, Nägel und Haut ein. Biotin ist in Leber, Mais, Hefe, Eigelb, Milch, Champignons und Sojabohnen enthalten. 
  Vitamin B9 , besser bekannt als Folsäure, ist ein Vitamin, das besonders wichtig für das Wachstum der Zellen ist. Es trägt zur Zellteilung und zur Blutbildung bei und verringert Müdigkeit und Erschöpfung. Folsäure ist vor allem während der Schwangerschaft wichtig für eine gesunde Entwicklung. Zu finden ist das Vitamin vorwiegend in Vollkorngetreide und grünem Gemüse. 
  Vitamin B12  unterstützt ebenfalls die Bildung der roten Blutkörperchen sowie die wichtige Neubildung von Zellen. Es kann Müdigkeit und Erschöpfung verringern, unterstützt das Nervensystem und sorgt für eine starke Psyche. Vitamin B12 kommt auf natürliche Weise in Fisch – vor allem in Lachs und Hering –, in Rindfleisch, Käse, Austern, Krabben und Sauerkraut vor. Erfahren Sie mehr in unserem Ratgeber über den  Mangel an Vitamin B12 . 
 
 Vitamin C – das bekannteste Vitamin 
 Vitamin C (auch Ascorbinsäure genannt) ist wichtig für die körpereigenen Abwehrsysteme und stärkt das Bindegewebe. Auch Knochen, Haut, Nervensystem, Blutgefäße und Knorpel profitieren von Vitamin C. Sie finden es beispielsweise in Zitrusfrüchten (vor allem Orangen und Zitronen), in Gemüse wie Paprika, Rosenkohl und Brokkoli sowie in den auch hierzulande immer beliebter werdenden Süßkartoffeln. 
 Vitamin A – das Augenvitamin 
 Vitamin A ist wichtig für das Immunsystem sowie die Erhaltung der Hautgesundheit und fördert außerdem die Sehkraft, weshalb es häufig auch als Augenvitamin bezeichnet wird. Salat ist eine wichtige Quelle für Vitamin A, außerdem Karotten, die also zu Recht als sehr gesund für die Augen gelten, sowie Fisch, Käse, Leber, Eigelb und Paprika. 
 Vitamin D – das Sonnenvitamin 
 Vitamin D ist für die Erhaltung des Immunsystems unverzichtbar. Es fördert außerdem die Funktion der Muskeln und die Aufnahme von Calcium, ist demzufolge wichtig für den Erhalt von Zähnen und Knochen. Vitamin D findet sich in geringer Menge in Fisch, Eiern, Pilzen, Leber, Müsli, Rindfleisch und Fettaufstrich, allerdings wird es primär über die Sonnenexposition im Körper selbst gebildet. 
 Vitamin E – Tocopherol 
 Vitamin E (auch Tocopherol genannt) schützt die Zellen vor oxidativem Stress. Vitamin E findet sich in Soja- und Weizenkeimöl, in Fisch, Eiern, Nüssen und Leber. 
 Vitamin K – der Skeletterhalter 
 Vitamin K fördert die Blutgerinnung und erhält die Knochen. Es ist zu finden in Eiern, Milch, grünblättrigem Gemüse und in Sojabohnen. 
 Was ist der Unterschied zwischen wasserlöslichen und fettlöslichen Vitaminen? 
 Wasserlösliche Vitamine sind das bekannte Vitamin C sowie die B-Vitamine. Generell kann der Körper wasserlösliche Vitamine nicht speichern, was bedeutet, dass diese regelmäßig eingenommen werden müssen. 
 Zu den fettlöslichen Vitaminen zählen die Vitamine A, D, E und K. Diese sind im Gegensatz zu den wasserlöslichen Vitaminen vom Körper speicherbar, müssen allerdings mit dem Transportmedium Fett eingenommen werden, damit der Körper sie optimal aufnehmen kann. 
 Was sind Mineralstoffe? 
 Neben den Vitaminen sind Mineralstoffe für eine gesunde Ernährung unverzichtbar und sind zum einen anorganisches Baumaterial für Ihren Körper, zum anderen wichtige Reglerstoffe, die im Körper für einen ausgeglichenen Haushalt sorgen. Sie werden in  Spurenelemente und Mengenelemente  unterteilt. Wobei sich diese Unterteilung nach der jeweiligen Konzentration im Körper richtet:  Mengenelemente  werden die Stoffe genannt, die  pro Kilogramm Körpergewicht in einer Menge ab 50 mg  vorhanden sind.  Spurenelemente  hingegen haben eine niedrigere Konzentration  unter 50 mg pro Kilogramm Körpergewicht . 
 Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Mineralstoffe kurz vor: 
 Calcium 
 Das Mengenelement Calcium ist unverzichtbar für gesunde Knochen und Zähne und trägt zu einer gesunden Blutgerinnung bei. Es findet sich in Fisch, Milch, Käse, grünblättrigem Gemüse und Nüssen. 
 Chrom 
 Chrom hat eine wichtige regulierende Wirkung auf den Blutzuckerspiegel. Es steuert außerdem den Stoffwechsel der Makronährstoffe (Eiweiß, Fette, Kohlenhydrate). Es kommt auf natürliche Weise in Fleisch, Milch- und Vollkornprodukten vor. 
 Eisen 
 Eisen ist wichtig für die Bildung der roten Blutkörperchen und Hämoglobin, zudem unterstützt es den Sauerstofftransport im Blut. Eisen ist vor allem in rotem Fleisch, Fisch, grünblättrigem Gemüse, Eigelb, Leber und Vollkorn zu finden. 
 Fluor 
 Fluor ist ein essenzielles Spurenelement, das den meisten Menschen wohl eher im Zusammenhang mit Zahnpasta ein Begriff ist als mit der Nahrung. Es dient dem Erhalt des Zahnschmelzes und hat außerdem eine positive Wirkung auf die Knochenstabilität. Fluor bzw. Fluorid finden Sie in Speisesalz, Mineralwasser, Walnüssen und Meeresfischen. 
 Jod 
 Jod ist unverzichtbar für eine gesunde Funktion der lebenswichtigen Schilddrüse. Es ist natürlich im namensgleichen Jod-Salz enthalten, aber auch in Fisch, Schalentieren und Algen kommt es vor. 
 Kalium 
 Bei Kalium handelt es sich um einen lebenswichtigen Mineralstoff, der eine unverzichtbare Rolle für Herzmuskel, Blutdruck und Zellmuskulatur spielt und verschiedene Enzyme aktiviert. Bei Bluthochdruck empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation eine erhöhte Zufuhr von Kalium. Kalium kann das Risiko eines Schlaganfalls nachweislich senken. Es ist sehr weit verbreitet und in so gut wie jedem Lebensmittel enthalten. Als besonders reich an Kalium gelten zum Beispiel Bananen, die daher häufig auch nach Sportveranstaltungen gereicht werden. 
 Kupfer 
 Kupfer stärkt das Immunsystem und fördert Haut- und Haarpigmentierung. Außerdem dient es dem Erhalt des Bindegewebes. Nüsse, Mandeln, Meerestiere, Leber, grünes Gemüse, Vollkorngetreide und Bohnen weisen einen hohen Kupfergehalt auf. 
 Magnesium 
 Magnesium sorgt für den Erhalt der Knochen, eine einwandfreie Funktion der Muskeln und ganz allgemein für einen optimalem Energiestoffwechsel. Es reduziert Müdigkeit und Erschöpfung und ist in grünblättrigem Gemüse, Samen, Nüssen, Vollkorn und Hülsenfrüchten zu finden. 
 Mangan 
 Das Spurenelement Mangan ist für den Energiestoffwechsel zuständig und unterstützt die Bildung von Bindegewebe sowie eine gesunde Entwicklung der Knochen. Mangan kommt vor allem in Nüssen, Eigelb, Bohnen, Vollkorn und grünem Gemüse vor. 
 Molybdän 
 Molybdän, das auch ein Bestandteil von Enzymen ist, ist ein eher unbekanntes Spurenelement. Dennoch ist es sehr wichtig für den körpereigenen Stoffwechsel und den Abbau schwefelhaltiger Aminosäuren. Molybdän ist unbedingt lebensnotwendig, in den meisten Fällen aber ausreichend im Körper vorhanden. Mangel tritt vor allem bei Darmerkrankungen auf. Molybdän findet sich in Eiern, Hülsenfrüchten, Petersilie, Weizenkeimen, Schnittlauch und Innereien. 
 Selen 
 Selen ist besonders wichtig für das gesunde Wachstum von Haaren und Nägeln. Es fördert die Bildung von Sperma, die Funktion des Immunsystems und eine normale Schilddrüsenfunktion. Selen ist zu finden in Fisch, Brokkoli, Zwiebeln, Vollkorn und Fleisch. 
 Silizium 
 Silizium ist essenziell wichtig für Knochen, Haare, Bindegewebe und Nägel. Es trägt zur Elastizität und Stabilität der Arterienwände bei und wirkt auch gegen Entzündungen. 
 Zink 
 Zink gehört zu den wichtigen Spurenelementen. Es wirkt sich auf die Fruchtbarkeit, die Wundheilung und das Immunsystem aus. Zink kommt auf natürliche Weise in Nüssen, Putenfleisch, Leber, Milch, Schalentieren, Vollkornprodukten und Barsch vor. 
 Weitere wichtige Mikronährstoffe: Aminosäuren, Omega-Fettsäuren &amp;amp; Co. 
 Neben den Vitaminen und Mineralstoffen sind proteinogene Aminosäuren, Elektrolyte und Omega-Fettsäuren wichtige Mikronährstoffe. Welche von besonderer Bedeutung für den menschlichen Körper sind, erfahren Sie im Folgenden. 
 
  Tipp:  Auch wenn die meisten Mikronährstoffe über Nahrungsmittel aufgenommen werden können, ist es nicht immer möglich, den Tagesbedarf eines gesunden Menschen ausschließlich mithilfe von täglichen Mahlzeiten zu decken. Damit Sie immer gut versorgt sind, bieten wir Ihnen in unserer Online-Apotheke hochwertige Präparate an, die alles enthalten, was Sie brauchen, zum Beispiel von  Medibond ! 
 
 Arginin 
 Arginin ist wichtig für den Stoffwechsel. Diese Aminosäure reguliert Gefäßweite und Gefäßspannung, baut Ammoniak ab und fördert die Wundheilung. 
 Glutamin 
 Glutamin ist eine Aminosäure und wichtig für die mentale Leistungsfähigkeit des Menschen. L-Glutamin versorgt das Immunsystem mit Energie und ist für die Wassereinlagerung der Zellen zuständig. Während der Schlafphasen unterstützt L-Glutamin die Regeneration des Körpers. Es schützt und stärkt außerdem die Muskulatur, weshalb es im Sport eine bedeutende Rolle spielt. 
 Glutathion 
 Glutathion besteht aus den drei Aminosäuren Cystein, Glutaminsäure und Glycin. Glutathion hilft dabei, Aminosäuren in die Körperzellen zu transportieren. Es schützt vor Strahlungsschäden und kann die wichtigen Vitamine C und E regenerieren. Es ist wichtig für körpereigene Entgiftungsprozesse und stärkt die Darmschleimhaut. 
 Glycin 
 Glycin zählt zu den Aminosäuren, die für ein gesundes Bindegewebe unverzichtbar sind. Es regt die körpereigene Produktion von Kreatin an und unterstützt die Entgiftungsprozesse der Leber. 
 Kreatin 
 Kreatin gilt als entfernter Verwandter der Aminosäuren. Es dient als Energiespeicher und ist wichtig für die Skelettmuskulatur, die Herzmuskulatur, das Nervensystem und die Spermaproduktion. Kreatin ist insbesondere für Sportler von Bedeutung, weil es die körpereigene Regeneration nach hoher Aktivität fördert. Auch Diabetiker können von Kreatin profitieren. 
 Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren 
 Omega-6-Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren zählen zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren – sie sind  für eine gesunde Entwicklung von hoher Bedeutung  und können vom Körper nur teilweise selbst gebildet werden. Während die meisten Menschen Omega-6-Fettsäuren eher in zu großer Menge aufnehmen, wird Omega-3 häufig in zu geringem Maße über die Nahrung zugeführt. 
 Zu den wichtigsten  Omega-6-Fettsäuren  zählen  Linolsäure (LA), Gamma-Linolensäure (GLA), Dihomo-Gamma-Linolensäure (DHGLA) und Arachidonsäure (AA) . Omega-6-Fettsäuren sind Teil der Zellmembranen und bilden Vorstufen verschiedener Substanzen, die beispielsweise den Blutdruck regulieren. Darüber hinaus sind sie an Wachstums- und Reparaturprozessen beteiligt und senken den Cholesterin-Gehalt im Blut. 
 Die drei bekanntesten und wichtigsten  Omega-3-Fettsäuren  sind  Alpha-Linolsäure (ALA), Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) , wobei DHA und EPA als essenziell gelten, also nicht vom Körper selbst hergestellt werden können. Die Omega-3-Fettsäuren sind ebenfalls Bestandteil der Zellmembranen und sehr wichtig für die Herzgesundheit. Sie senken den Blutdruck, fördern die Durchblutung und wirken abwehrend auf Herz-Kreislauferkrankungen. Man findet Omega-3-Fettsäuren vorwiegend in Fischen wie Seelachs, Hering oder Makrele, aber auch in Fischölen. Pflanzliche Omega-3-Lieferanten sind vor allem Lein- oder Rapsöl. 
 Sekundäre Pflanzenstoffe: Nicht lebenswichtig, aber wertvoll 
 Sekundäre Pflanzenstoffe zählen zwar nicht zu den essenziellen Nährstoffen, können aber mitunter eine positive und unterstützende Wirkung auf die Gesundheit haben. In den Pflanzen agieren sie als Aroma-, Farb- oder Duftstoffe. Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen zählen z.B. Flavonoide, Carotinoide, Saponine oder Phytosterole. Den verschiedenen Pflanzenstoffen werden gesundheitsfördernde Wirkungen wie antioxidative, entzündungshemmende, antibiotische oder cholesterinsenkende Eigenschaften nachgesagt. Mittlerweile sind darüber hinaus ca. 100.000 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe bekannt, die bei weitem noch nicht alle genauestens erforscht sind. 
 Wichtig für den Wasserhaushalt: Elektrolyte 
 In wässrigen Lösungen wie Blut zerfallen die Elektrolyte in elektrisch geladene Teilchen, die auch als Ionen bezeichnet werden. Es gibt die positiv geladenen Kationen Calcium, Kalium, Magnesium und Natrium sowie die negativ geladenen Anionen Bikarbonat, Chlorid und Phosphat. Die winzigen Teilchen nehmen im menschlichen Organismus eine unverzichtbare Rolle ein, da sie für den Wasserhaushalt und die Flüssigkeitsverteilung zuständig sind. Tritt ein Mangel an Elektrolyten auf, kann es zu Durchfall, Erbrechen, Bewusstseinsstörungen, Muskelkrämpfen etc. kommen. 
    Wie hoch ist der Tagesbedarf an Mikronährstoffen? 
 Der individuelle Tagesbedarf, der sich aus Mikro- und Makronährstoffen zusammensetzt, ist von mehreren Faktoren abhängig und lässt sich nicht für alle Menschen pauschalisieren. Die  Deutsche Gesellschaft für Ernährung nennt dazu Referenzmengen einer vollwertigen Ernährung  abhängig vom Alter. Neben dem Alter gibt es weitere Unterschiede in Bezug auf den individuellen Tagesbedarf: Geschlecht, Aktivitätsgrad und Lebensphase. Kinder, die sich noch im Wachstum befinden, haben beispielsweise einen anderen Bedarf als Erwachsene,   schwangere Frauen wiederum brauchen mehr von bestimmten Mineralien und Vitaminen   als andere Frauen und auch der Tagesbedarf von Hochleistungssportlern, die intensiv Sport treiben und körperlich regelmäßig an ihre Grenzen gehen, ist anders als der von Leuten, die im Alltag nur mäßig aktiv sind. Ebenso kann der Bedarf bei Stress, bei Rauchern und bei alten bzw. kranken Personen variieren.   Doch nicht nur die Menge an Vitaminen und Mineralstoffen insgesamt ist bei bestimmten Menschen erhöht, sondern jeder Einzelne benötigt auch – abhängig von den oben genannten Faktoren – eine andere Zusammensetzung an Mikronährstoffen. 
 Tipps, um den Tagesbedarf an Nährstoffen zu decken 
 
 Essen Sie täglich die von der DGE empfohlenen  fünf Portionen Obst und Gemüse , wobei davon zwei Portionen auf frische Früchte oder Beeren und drei Portionen auf Gemüse entfallen sollten. 
 Produkte aus  Vollkorn, Gemüse sowie Milch und Milchprodukte  versorgen Ihren Körper mit den wichtigen Mengenelementen Kalium, Calcium und Magnesium – geben Sie diesen Lebensmitteln gegenüber Weißmehlprodukten und stark raffinierten Lebensmitteln den Vorzug! 
  Gesunde Fette aus pflanzlichen Ölen  wie Rapsöl oder Butter, Nüssen, Samen, Eier und Leber enthalten viele fettlösliche Vitamine E, D, K und A. Nehmen Sie diese wohldosiert in Ihren Speiseplan auf. 
 Wertvolle Spurenelemente wie Cobalt, Zink, Jod, Fluorid und Eisen erhalten Sie durch den gelegentlichen Verzehr von  fettem Seefisch (Makrele, Lachs etc.), Meeresfrüchten, Fleisch, Milchprodukten und Nüssen . Faustregel: Essen Sie höchstens zweimal pro Woche Fleisch und einmal pro Woche Fisch, ansonsten sollte vegetarisches Essen auf den Tisch kommen! 
 Allerdings ist nicht nur wichtig, was Sie essen, sondern auch, was Sie nicht essen. So gilt es, stark verarbeitete Produkte mit vielen Zusatzstoffen und chemischen Substanzen wie  Fast Food oder Convenience Food zu vermeiden . Diese sind nicht nur ungesund, sondern können mitunter auch die Aufnahme bzw. Verarbeitung wertvoller Nährstoffe hemmen. Kochen Sie daher bevorzugt mit frischen Zutaten und wählen Sie gesunde, vollwertige Rezepte, die Kohlenhydrate, Fette und Proteine im ausgewogenen Verhältnis enthalten und Ihren Körper mit genügend Mikronährstoffen versorgen. 
 
    Wodurch entsteht ein Mangel an Mikronährstoffen? 
 Ob Vitamin D, Eisen oder Jod: Fehlt ein wichtiges Vitamin oder andere Mikronährstoffe, können dafür verschiedene Ursachen verantwortlich sein. Nachfolgend stellen wir Ihnen die häufigsten Ursachen vor – falls Sie eine oder mehrere als für sich zutreffend identifizieren können, könnte eine Ernährungsumstellung oder eine gezielte Substitution für Sie sinnvoll p&amp;gt; 
 Lebensmittel enthalten nicht alle benötigten Nährstoffe 
 Auch wenn eine gesunde Ernährung und Lebensweise sehr lobenswert ist, reicht dies in manchen Fällen nicht aus, um den Nährstoffbedarf zu decken. Das liegt zum Beispiel an der modernen industriellen Nahrungsmittelproduktion, bei der unter anderem Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel den Nährstoffgehalt vieler Lebensmittel schmälern. Auch bei der Verarbeitung von Lebensmitteln können Nährstoffe verloren gehen, zum Beispiel durch Erhitzen, Gefrieren, Konservieren, Trocknen, Blanchieren oder das Hinzufügen von Zusatzstoffen. Mitunter sind auch einfache Verunreinigungen für eine Minderung der Lebensmittelqualität verantwortlich. Zudem spielen lange Transportwege, unsachgemäße Lagerung oder die Zubereitung durch Grillen, Kochen, Braten, Backen, Frittieren etc. eine Rolle beim Verlust von Mikronährstoffen. 
 Genetische Veranlagung führt zu Mangelerscheinungen 
 Wenn genetische Faktoren für ein Defizit an Mikronährstoffen sorgen, können die Betroffenen schlichtweg nichts für ihre Mangelerscheinungen. Zum Beispiel können angeborene Transport- und Enzymdefekte sich auf diese Weise bemerkbar machen und zu individuellen Anforderungen an Ernährung und Lebensweise führen. Ein Arzt kann durch Untersuchungen und Messungen dabei helfen, derartige Veranlagungen auszumachen. In jedem Fall sollte ein solcher Mangel durch zusätzliche Maßnahmen wie eine Zufuhr über Nahrungsergänzungsmittel ausgeglichen werden. 
 Individuelle Verhaltensweisen können Mängel erzeugen 
 Auch Stress oder ganz banal eine ungünstige beziehungsweise einseitige Ernährung können ein Defizit an Vitaminen oder anderen Nährstoffen bewirken. Neben Sportlern können auch Vegetarier und Veganer sowie Menschen mit einer sehr einseitigen Ernährungsweise davon betroffen sein. Warum? Macht jemand zum Beispiel stets einen großen Bogen um gemüse- und obstreiche Kost und setzt stattdessen bevorzugt auf stark verarbeitete Lebensmittel wie Fertig- und Weißmehlprodukte, zuckerhaltige Backwaren, Süßigkeiten und Softdrinks, viel Fleisch und Wurstwaren, führt er seinem Körper Nahrungsmittel minderwertiger Qualität zu, die seiner Darmflora und damit seiner Gesundheit auf lange Sicht schaden können. Wird eine derartige Ernährungsweise über einen längeren Zeitraum durchgeführt, kann dies darüber hinaus zu einem Mangel an wichtigen Mikronährstoffen führen, die in gesunden Lebensmitteln wie frischem Obst und Gemüse vielfach enthalten sind. Noch dazu enthalten stark verarbeitete Produkte kaum Ballaststoffe, deren Aufnahme für einen gesunden Darm nahezu unverzichtbar ist und von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in einer Menge von 30 g pro Tag empfohlen wird. Was viele Menschen nicht wissen, ist, dass der Konsum von Genussmitteln wie Alkohol und Nikotin diesen Effekt auslösen oder verstärken kann. 
 Bestimmte Lebensphasen bringen Mängel mit sich 
 Bestimmte persönliche Lebensphasen gehen mit einem erhöhten Bedarf an Mikronährstoffen einher und können demzufolge auch einen Mangel auslösen. Dazu gehören besondere Phasen wie Schwangerschaft und Stillzeit, aber auch Zeiten hormoneller Umstellungen während der Pubertät oder der Wechseljahre. Diese Lebensabschnitte bringen vielfältige Veränderungen innerhalb des Körpers mit sich. Ein Mikronährstoffmangel ist zwar nur eine dieser möglichen Veränderungen, aber eine entscheidende: Da die Funktion des Immunsystems unmittelbar mit diesen wichtigen Ressourcen zusammenhängt, können viele Krankheiten, die in diesen Lebensabschnitten auftreten, durch eine Mikronährstoff-Therapie möglicherweise gänzlich abgewehrt oder zumindest abgemildert werden. 
 Auch krankheitsbedingte Mangelerscheinungen sind möglich 
 Es gibt eine Vielzahl von Krankheiten, die zu einem Mikronährstoff-Mangel führen können. Dazu zählen beispielsweise chronische Erkrankungen des Verdauungsapparates oder auch die immer häufiger diagnostizierten Nahrungsmittelintoleranzen. Gerade in diesen Fällen ist die Begleitung durch einen kompetenten Arzt unverzichtbar, damit etwaigen Mängeln vorgebeugt werden kann. Auch wenn aufgrund einer Erkrankung langfristig Arzneimittel eingenommen werden, kann sich dies auf den Nährstoffhaushalt des Körpers auswirken. Nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Arzt auf, wenn Sie ein Vitamin- oder Mineralstoff-Defizit befürchten! 
 Mehrbedarf durch starke sportliche Aktivität 
 Der an sich gesunde Sport kann je nach Intensität zu einem erhöhten Nährstoffverbrauch führen. Das gilt für alle Formen intensiver, sportlicher Betätigung und für harte körperliche Arbeit gleichermaßen. Körperlich sehr aktive Menschen haben einerseits einen entsprechend erhöhten Energiebedarf, der durch eine gesunde Zufuhr von Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiß) zu decken ist, andererseits auch einen höheren Bedarf an Mikronährstoffen als weniger aktive Menschen, da diese teils in großen Mengen über den Schweiß (zum Beispiel Kalium, Magnesium und Natrium) verloren gehen. Außerdem sind sie an vielen katabolen bzw. anabolen Stoffwechselprozessen (wie beispielsweise dem Muskelaufbau) beteiligt, unterstützen die gesunde Funktion von Herz, Muskeln und Nerven und tragen zu einer optimalen Koordination beim Sport bei. Da eine ausgewogene Ernährung bei sehr aktiven Menschen meist nicht genügt, um den Mehrbedarf zu decken, können ausgerechnet Sportler, die ihrer Gesundheit und Fitness etwas Gutes tun wollen, besonders schnell Gefahr laufen, zu wenig Mikronährstoffe aufzunehmen und folglich einen Mangel zu erleiden. Aus diesem Grund bieten wir Ihnen in unserer Online-Apotheke spezielle Produkte, die auf die Bedürfnisse von Sportlern angepasst sind und einen reichhaltigen Mix an wertvollen Mikronährstoffen enthalten. 
 
  Tipp:  Vitamine und andere Mikronährstoffe erhalten Sie selbstverständlich in unserer Online-Apotheke. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob bei Ihnen ein Mangel vorliegt oder wie Sie in Ihrem individuellen Fall bedarfsgerecht supplementieren sollten, sprechen Sie bitte zuvor mit Ihrem Arzt. In unserem Sortiment bieten wir hochwertige  Sportnahrung  für sportlich aktive Menschen an. Wenn Sie wissen möchten, ob ein solches Produkt für Sie und Ihr Sportpensum infrage kommt, kontaktieren Sie gern unsere pharmazeutische Beratungshotline! 
 
    Was passiert bei einer Über- oder Unterversorgung mit Mikronährstoffen? 
 Sowohl eine Unterversorgung als auch eine Überversorgung mit Mikronährstoffen ist möglich, wenngleich letzteres auch eher selten. In den meisten Fällen resultiert eine  Überdosierung durch eine zu hohe Dosierung von Nahrungsergänzungsmitteln  – ein Grund dafür, warum die Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln nicht auf eigene Faust, sondern erst nach dem Kontakt zu einem Arzt bzw. unter ärztlicher Aufsicht erfolgen sollte. 
 Während eine Überversorgung im Allgemeinen eher selten und eher ungefährlich ist (mehr zu den Gefahren lesen Sie weiter unten), kann eine  Unterversorgung mit Vitaminen (Hypovitaminose) sehr negative Effekte  auf die Gesundheit haben. In Deutschland sind vor allem Mängel an Vitamin B12 und Vitamin D verbreitet: Ein Vitamin D Mangel tritt vorwiegend während der Wintermonate auf, in denen nur selten die Sonne scheint. Ein Vitamin B12 Mangel hingegen ist typisch für Veganer, die auf tierische Produkte verzichten (siehe unten). 
  Merke:  Eine Überversorgung mit Mikronährstoffen durch eine normale Ernährung ist sehr selten. Allenfalls durch den Verzehr von viel Vitamin-A-haltiger Leber kann zum Beispiel eine Überdosierung durch Vitamin A erzielt werden. Meist resultiert sie jedoch aus einer zu hohen Dosierung von Nahrungsergänzungsmitteln oder der unbedachten bzw. unsachlichen Verwendung solcher ergänzenden Mittel. 
    Wie äußert sich ein Mangel an Nährstoffen? 
 
 schuppige, trockene oder zu Akne und Ekzemen neigende Haut, Osteoporose, niedriger Blutdruck, Haarausfall, Muskelschwäche etc. (Calciummangel) 
 Blutgerinnungsstörungen (Vitamin K Mangel) 
 Störungen im Immun- und Hormonsystem, Rachitis, Müdigkeit, Depressivität etc. (Vitamin D Mangel) 
 Skorbut, eingerissene Mundwinkel, Infektanfälligkeit etc. (Mangel an Vitamin C) 
 Müdigkeit, Blässe, Muskelschwäche, brüchige Nägel, Haarausfall, Kopfschmerzen etc. (Eisenmangel) 
 Reizbarkeit, Nervosität, Regelbeschwerden, Muskelkrämpfe etc. (Magnesiummangel) 
 
 Spezifische Symptome einer Unterversorgung beim Sport 
 
 Leistungsabfall 
 schmerzhafte Muskelkrämpfe bis hin zu Muskelversagen 
 ausbleibende Trainingsfortschritte (Plateaus) 
 verzögerte Erholung und Regeneration 
 höheres Verletzungsrisiko 
 oxidativer Stress 
 
 Mögliche Folgen eines langfristigen Mikronährstoff-Mangels 
 Jeder weiß, dass Vitamine &amp;amp; Co. wichtig für die Gesundheit sind. Kaum aber jemand ist sich wirklich darüber im Klaren, welche Folgen eine langfristige Unterversorgung mit wichtigen Nährstoffen haben kann. Diese reichen je nach fehlendem Mikronährstoff von einer  allgemeinen Minderung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit über eine anhaltende Konzentrationsschwäche und chronische Erkältungskrankheiten bis hin zu ernstzunehmenden Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Beschwerden . Bei einem zu geringen Vitamin D Spiegel oder einem Mangel an den wichtigen B-Vitaminen (insbesondere Vitamin B6 und Vitamin B12) beispielsweise kann es teilweise zu gravierenden Stimmungsschwankungen, erhöhter Reizbarkeit und depressionsähnlichen Zuständen kommen. Nicht zuletzt aus diesem Grund gilt das Vitamin D auch als Stimmungsvitamin: Wird zum Beispiel in den Wintermonaten zu wenig Vitamin D über das Sonnenlicht aufgenommen bzw. vom Körper gebildet, kann eine sogenannte saisonale  Winterdepression  auftreten, die mit mangelndem Interesse am Alltagsgeschehen, erhöhter Traurigkeit und Antriebslosigkeit einhergehen kann. Doch keine Sorge: So weit muss es gar nicht erst kommen, denn diese irreversiblen Leiden lassen sich häufig durch eine rechtzeitige Mikronährstoff-Therapie und eine gesunde Lebensweise abwehren. 
   Wann ist eine Mikronährstoff-Therapie sinnvoll? 
 Üblicherweise werden Mikronährstoffe über die Nahrung aufgenommen. Mitunter reicht die alltägliche Ernährung aber nicht aus, um eine ausreichende Versorgung des Körpers mit den lebenswichtigen Mikronährstoffen sicherzustellen. In diesen Fällen kann dem Mangel durch eine sogenannte Mikronährstoff-Therapie abgeholfen werden. Das bedeutet:  Die Zufuhr der fehlenden Mikronährstoffe wird nicht über die normale Ernährung, sondern gezielt über Tabletten, Kapseln oder Pulver sichergestellt . 
    Wie sieht eine Mikronährstoff-Therapie in der Praxis aus? 
 Wenn eine gesunde Ernährung allein nicht mehr ausreicht, um den individuellen Nährstoffbedarf zu decken, ist es Zeit zu handeln. Dazu braucht es professionelle Lösungen, die den Körper mit allem versorgen, was er benötigt. Kurz: Mit wissenschaftlichem Know-how entwickelte Produkte, die nur das enthalten, was Ihnen tatsächlich fehlt –  keine unnötigen Zusätze und keine überhöhten Dosierungen , die bei regelmäßiger Einnahme Ihren empfindlichen Organismus aus dem Gleichgewicht bringen könnten. Was so leicht klingt, ist in der Praxis allerdings gar nicht immer so einfach, denn es genügt keineswegs, die fehlenden Stoffe einfach aufzunehmen. Vielmehr müssen sie in einer Form appliziert werden, die dem Körper-Kreislauf eine richtige Verarbeitung erlaubt. Aus diesem Grund sollten Sie  nach ärztlicher oder pharmazeutischer Beratung stets nur auf hochwertige Produkte  wie aus unserem Online-Angebot zurückgreifen, die auf langjähriger Erfahrung basierend entwickelt wurden und die komplexen Vorgänge im Körper berücksichtigen. 
  Hinweis:  Sind Sie auf Arzneimittel wie zum Beispiel  Antirheumatika oder Antibiotika  angewiesen, sollten Sie vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln unbedingt Kontakt zu Ihrem Arzt aufnehmen und ihn zum Thema befragen. Er kann Ihnen Tipps geben, welche Nahrungsergänzung am besten für Sie geeignet ist. 
 
 Bildquelle:&amp;nbsp;©marilyn barbone - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Wie gesund ist Ingwer und was macht das Superfood besonders? </title>
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                 Ingwer wird in der Werbung oft als Wunderknolle oder Immunbooster bezeichnet und erfreut sich deswegen als Superfood immer größerer Beliebtheit. Einen regelrechten Hype erleben daher primär  Trendgetränke wie Ingwertees, Ingwershots oder auch die sagenumwobene „Goldene Milch“ . Doch stellt sich in einer Zeit, in der Trends genauso schnell wieder verschwinden, wie sie aufgetaucht sind, unweigerlich die Frage: Wie viel ist dran am Kult um die vermeintliche Superknolle?  Wie gesund ist Ingwer nun?  
 
 
   In welcher Form ist Ingwer erhältlich?    
   Warum ist Ingwer so gesund? Inhaltsstoffe und Wirkung    
   Wogegen kann Ingwer helfen?    
   Ingwer Rezepte: Wie bereitet man Ingwer gesund und lecker zu?    
   Kann Ingwer schädlich sein und Nebenwirkungen haben?    
   Wie wird Ingwer gelagert, um die ätherischen Öle zu erhalten?    
 
 &amp;nbsp; 
 
   In welcher Form ist Ingwer erhältlich? 
 Ingwer wird unter Fachleuten auch  Zingiber officinale  genannt. Verwandte Gewürze sind Kurkuma, Kardamom und Galgant. Die schilfartig wachsende Pflanze aus dem Fernen Osten wird bis zu zwei Meter hoch und blüht in den Farben Gelb und Rot. Die Wurzel, genauer gesagt der Wurzelstock (auch Rhizom genannt), enthält ätherische Öle, aus denen beispielsweise gemahlene Gewürze für die Küche hergestellt werden. Extrakte des Ingwer-Rhizoms schmecken nicht nur gut, sondern können auch positive Wirkungen für den menschlichen Körper mit sich bringen. 
 Ingwer ist in vielen verschiedenen Varianten erhältlich. Beispielsweise als Ingwerpulver, als Bestandteil von Gewürzmischungen, als frisches Destillat und natürlich in Knollenform, besser bekannt als frischer Ingwer. Ingwer als Komponente von  Nahrungsergänzungsmitteln zur Stärkung Ihrer Abwehrkräfte oder zur Unterstützung einer normalen Verdauung finden Sie auch hier in Ihrer Online-Apotheke . 
 Bei frischem Ingwer handelt es sich meist um Importware aus China oder Peru. In der südamerikanischen Variante gilt die Knolle aufgrund ihres besonders hohen Gingerol-Gehalts als sehr gesund 1  und auch ihr charakteristisch scharfer Geschmack kommt so äußerst gut zur Geltung. Es empfiehlt sich beim Kauf von frischem Ingwer jedoch auf das  Bio-Siegel  zu achten. Nur so ist sichergestellt, dass eine Belastung durch Pestizide für den Körper und auch die Umwelt verringert bzw. vermieden werden kann. Bei  Bio-Ingwer  kann außerdem die Schale mitverarbeitet werden – beispielsweise für heiße Ingwertees oder erfrischendes Ingwerwasser. 
   
    Warum ist Ingwer so gesund? Inhaltsstoffe und Wirkung 
 Gesund sind vor allem die in der Knolle enthaltenen  ätherischen Öle, Harz und Harzsäuren, sowie die Scharfstoffe Gingerole und Shogaole . Diesen scharfen Stoffen wird ähnlich wie Capsaicin aus Cayenne-Pfeffer und Chillies unter anderem eine antioxidative und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt 2 . Die Scharfstoffe sollen zudem nicht nur für den  verdauungsfördernden Effekt  der Knolle verantwortlich sein, da sie die Speichel- und Magensaftbildung anregen können, sondern auch eine virusstatische Wirkung mitbringen 3 . Zusätzlich ist das Superfood reich an  Vitamin C, Eisen, Magnesium, Calcium, Kalium, Curcumin und Phosphor . Daher war Ingwer mit seiner traditionellen Wirkung schon in früheren Zeiten als  Heilpflanze gegen verschiedene Leiden  bekannt. Nebenwirkungen sind im Gegenzug nur wenige bekannt, aber dazu später mehr. 
   Wogegen kann Ingwer helfen? 
 Ingwer hilft bei Übelkeit und Erbrechen und kann einen positiven Effekt auf Schnupfenviren haben 4 , sodass es unterstützend bei Erkältungen helfen kann. Darüber hinaus kann es die Durchblutung unterstützen und zu einer ausgeglicheneren Darmflora beitragen. Erste Studien weisen auch auf eine schmerzlindernde Eigenschaft hin, diese Wirkung ist jedoch noch nicht gänzlich bestätigt. Die tolle Knolle findet also ihren Einsatz nicht nur als Gewürz in delikaten Rezepten, sondern auch als Hausmittel für vielerlei Wehwehchen. Erfahren Sie mehr über die „Wunderwaffe“: 
 Ingwer gesund gegen Übelkeit und Erbrechen 
 Auf der Suche nach Mitteln gegen die Reisekrankheit empfehlen Ärzte oder Apotheker oft auf Ingwer basierende Präparate. Dies liegt daran, dass zahlreiche Studien 5  Ingwer einen antiemetischen (d.h. Brechreiz lindernden bzw. verhindernden) Effekt zuschreiben. Hintergrund ist die Vermutung, dass bestimmte Inhaltsstoffe des Ingwers an Rezeptoren im Magen- und Darmtrakt andocken und so  Übelkeit und Erbrechen verhindern können . Daher existieren auch Studien, die sich mit dem lindernden Einsatz von Ingwer-Präparaten bei den&amp;nbsp; negativen Auswirkungen einer Chemotherapie oder einer Vollnarkose  beschäftigen 5 . 
 Ingwer gesund bei Erkältungen: Tatkräftige Unterstützung für das Immunsystem 
 Winter ist Erkältungszeit: Hier können vorrangig die  entzündungshemmenden Stoffe Gingerol und Curcumin   das Immunsystem unterstützen    und die Beschwerden einer Erkältung lindern. Curcumin und dessen antioxidative Wirkung kann das Immunsystem stimulieren und die Krankheitsabwehr unterstützen, um die ausgebrochene Erkältung zu lindern. Gingerol heizt als Scharfmacher dem Körper im wahrsten Sinne des Wortes ein und kann so positive Auswirkungen auf die Durchblutung und den Stoffwechsel haben. Weiter sind die im Ingwer enthaltenen Vitamine wie Vitamin C, Calcium und Eisen hinlänglich für einen positiven Effekt auf unser Immunsystem bekannt. 
 Ingwer gesund bei Schmerzen – Natürliches Schmerzmittel 
 Studien legen nahe, dass die Heilpflanze sogar gegen Schmerzen helfen kann. Ihr werden eine schmerzlindernde Wirkung etwa bei  Kopfschmerzen oder Schmerzen während der Menstruation  nachgesagt. Als Grund hierfür vermuten Wissenschaftler die antientzündlichen Inhaltsstoffe des vermeintlichen Wundermittels. Sportlich Aktive aufgepasst: In diesem Zuge wurde beispielsweise festgestellt, dass die tägliche Einnahme von nur 2 Gramm Ingwer pro Tag innerhalb von elf Tagen den  Schmerz eines Muskelkaters  nach sportlicher Betätigung merklich reduzieren konnte 6 . 
    Ingwer Rezepte: Wie bereitet man Ingwer gesund und lecker zu? 
 
   
 Goldene Milch – Ein Juwel aus der ayurvedischen Küche 
 Zugegeben, bei dem folgenden Rezept-Tipp spielt Ingwer eher eine Nebenrolle. Der Ruhm für dieses angesagte Getränk bleibt jedoch in der Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae). Hauptbestandteil der Goldenen Milch ist Kurkuma, oftmals auch gelber Ingwer genannt. Daher wird das Milchmixgetränk gerne als Kurkuma Latte bezeichnet. Für die Eigenherstellung benötigen Sie folgende Zutaten für zwei Personen: 
 
 600 ml Pflanzenmilch (beispielsweise Hafer-, Kokos- oder Mandelmilch) 
 2 TL frisch geriebener Kurkuma 
 1 Prise Kardamom gemahlen 
 1 Prise Pfeffer 
 2 EL Honig oder wahlweise Agavendicksaft 
 1 ½ TL frisch geriebener Ingwer 
 
 &amp;nbsp; 
 Gut vermengt und lauwarm serviert ergeben diese Zutaten ein herrlich von innen wärmendes Getränk. Anders als Kaffee ist der Kurkuma Latte auch ideal für den Abend geeignet, aufgrund des fehlenden Koffeins. 
 Unser Tipp: Verwenden Sie stets Bio-Produkte, da diese nicht von Pestiziden belastet sind, sodass Sie in den meisten Fällen die Schalen der Zutaten mitverarbeiten können. Schon unsere Großmütter wussten, oft sitzen unter der Schale die meisten Vitamine. So wird Ihr Lieblingsgetränk also besonders gesund. 
 Hausgemachter Ingwertee – Besonders wohltuend und von innen wärmend bei Erkältung 
 
 Für 0,3 Liter Tee ein etwa 2-3 cm großes Stück Ingwer mit heißem nicht mehr kochendem Wasser übergießen. Dies ist wichtig, weil die Inhaltsstoffe der Wurzel teilweise sehr hitzeempfindlich sind. 
 Wenn Sie keinen Bio-Ingwer verwenden, sollte die Schale der Knolle vorher entfernt werden. 
 Den Tee ca. 20 Minuten durchziehen lassen. 
 Verfeinern Sie Ihr Getränk nach Belieben mit Honig, Minze, bzw. Zucker oder auch Thymian oder Zitrone. 
 
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 Unser Tipp: In Kombination mit Knoblauch ist der Tee besonders gesund. Der Ingwer neutralisiert dabei den typischen Knoblauchgeruch, sodass Sie sich auch nach dem Genuss des Tees noch unter Leute wagen können. 
 Im Sommer können Sie den Ingwer-Tee statt mit heißem Wasser mit lauwarmen oder kalten zubereiten und erhalten leckeres  Ingwerwasser . Besonders erfrischend für die warme Jahreszeit ist die Zubereitung des Ingwerwassers mit Zitrone und frischer Minze. 
 Shots mit Ingwer für den gesunden Kick 
 Der Begriff Shot (von engl. „Schuss“) steht umgangssprachlich für „Kurzer“. Darunter versteht man ein meist alkoholhaltiges Getränk, das in kleinen Gläsern serviert und in einem Zug ausgetrunken wird. Unter Gesundheits- und Fitnessbewussten ist daraus ein neuer Trend entstanden: Shots aus gesunden Zutaten in hochkonzentrierter Form – ganz ohne Alkohol, dafür voller Vitamine. Diese sind unter anderem in gut sortierten Supermärkten oder Drogerien erhältlich, man kann sie aber auch ganz einfach selbst herstellen. 
 Für sieben Portionen des Ingwershots benötigen Sie folgende Zutaten: 
 
 70 g Ingwer 
 2 ½ Orangen 
 1 Zitrone 
 1 ½ Apfel 
 ½ EL Kurkuma 
 
 &amp;nbsp; 
 Wer mag, kann noch eine Messerspitze Kardamom dazu geben. Einfach Ingwer und Früchte klein schneiden, zusammen mit den restlichen Zutaten in einen Mixer oder Smoothie-Maker geben und gut pürieren. Fertig ist das gesunde Trendgetränk. 
 Praktisch für Eilige oder für unterwegs: Bereits  fertige Shots mit hochwertigen Bestandteilen  wie Ingwer, Kurkuma und Vitamin C finden Sie auch hier bei uns im Shop. 
 Unser Tipp: Bei den Mengenangaben können Sie auch etwas variieren. Mögen Sie es nicht so scharf, so verwenden Sie einfach etwas weniger Ingwer. Empfindlich bei Säure? Weniger Zitrone macht den Drink milder. Tasten Sie sich heran, bis Sie das passende Mischungsverhältnis gefunden haben. Es ist auch möglich, den Shot mit Wasser verdünnen, um das Gemisch ein wenig zu entschärfen. Aber Achtung: Niemals kochendes Wasser verwenden, damit die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben und der Shot auch wirklich gesund bleibt. Füllen Sie nicht ad hoc benötigte Flüssigkeit zu gleichen Teilen in kleine Fläschchen ab und bewahren Sie sie gut verschlossen im Kühlschrank auf. Verbrauchen Sie Ihre Vorräte innerhalb weniger Tage. 
   Kann Ingwer schädlich sein und Nebenwirkungen haben? 
 Bei einem empfindlichen Magen sollte man mit Ingwer vorsichtig umgehen, da er durch seine Inhaltsstoffe die  Bildung von Magensäure fördern kann . Einerseits wirkt sich dies positiv auf die Verdauung aus, die dadurch angekurbelt wird. Auf der anderen Seite können Nebenwirkung wie Sodbrennen, Magenschmerzen und Aufstoßen auftreten. Besondere Vorsicht ist bei Personen geboten, die an Gallensteinen leiden, da die Ingwerwurzel den Fluss von Gallensaft anregt. 
 Darüber hinaus sollten Menschen mit erhöhtem Blutdruck Ingwer mit besonders viel Bedacht konsumieren, denn die durchblutungsfördernde Wirkung der Ingwerwurzel könnte sich ungünstig auswirken. Ziehen Sie bei Unsicherheiten Ihren Arzt zu Rate. 
 Ingwer in der Schwangerschaft 
 Aufgrund seines natürlichen Ursprungs hoffen Schwangere häufig auf die lindernden Effekte des Ingwers etwa  gegen morgendliche Übelkeit und Erbrechen , aber auch zur Stärkung des Immunsystems. Wird die übliche therapeutische Dosierung nicht überschritten, sollte die Einnahme von Ingwer-Präparaten kein Problem darstellen 7 . Allerdings könnte ein sehr hoher Ingwerkonsum aufgrund seiner  durchblutungsfördernden Eigenschaften ungünstigen Falls vorzeitige Wehen  auslösen. In der frühen Phase einer Schwangerschaft sollte dies allerdings eher kein Problem darstellen. Sicherheitshalber sollte jedoch im letzten Drittel der Schwangerschaft auf Ingwer verzichtet werden. Unsere Empfehlung: Die Behandlung von Schwangerschaftsübelkeit mit Ingwer sollte bezüglich Dosierung, Anwendungsdauer usw. unbedingt im Vorfeld mit dem Gynäkologen abgestimmt werden. 
   Wie wird Ingwer gelagert, um die ätherischen Öle zu erhalten? 
 Frischer Ingwer wird bestenfalls erst unmittelbar vor der Verwendung zerkleinert. Die ätherischen Öle, die nicht nur den Geschmack prägen, sondern auch einen Teil der positiven Wirkungen auf die Gesundheit ausmachen, verfliegen schnell. Ingwer kann sowohl bei Zimmertemperatur als auch im Kühlschrank für mehrere Wochen gelagert werden, sofern der Lagerort trocken und nicht zu hell ist. 
  Jetzt weiterlesen:  
 
   Ätherische Öle: Anwendung und Wirkung    
   Welche Folgen kann eine gestörte Darmflora haben?   
 
 &amp;nbsp; 
  
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise   Fußnoten:   1  https://www.test.de/Ingwer-Der-Kick-aus-der-Knolle-5264598-0/   2  https://www.ugb.de/exklusiv/fragen-service/ist-scharfes-essen-schaedlich/?scharfstoffe-capsaicin    3  https://www.uniklinik-freiburg.de/presse/publikationen/im-fokus/detailansicht/261-wunderknolle-ingwer.html   4  https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34203813   5  https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10793599/    6  https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20418184/   7  https://www.embryotox.de/arzneimittel/details/ansicht/medikament/ingwer/     Bildquellen: stock.adobe.com: ©pilipphoto, ©peterzsuzsa, ©bilderhexchen 
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                            <updated>2021-11-11T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Eisenmangelanämie: Ursachen, Symptome und Behandlung </title>
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                                            Eisenmangelanämie ist eine besondere Form und Ursache der Blutarmut, die auf einen Mangel an Eisen zurückzuführen ist. Die Betroffenen leiden unter ständiger Müdigkeit, fühlen sich kraftlos und sind auffallend blass. Eisenmangel gilt als die häufigste Mangelerkrankung der Welt...
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                 Kraftlos, blass und müde: Eisenmangel ist keine Seltenheit 
 Eisenmangelanämie ist eine besondere Form und Ursache der Blutarmut, die auf einen Mangel an Eisen zurückzuführen ist. Die Betroffenen leiden unter ständiger Müdigkeit, fühlen sich kraftlos und sind auffallend blass. Eisenmangel gilt als die häufigste Mangelerkrankung der Welt. Weil Eisen ein lebenswichtiges Spurenelement ist, das alle lebenden Zellen unbedingt benötigen, ist eine Behandlung des Eisenmangels dringend geboten. In diesem Ratgeber unserer Online-Apotheke erfahren Sie  alles Wichtige über Symptome, Ursachen und Therapie der Eisenmangelanämie.  
 
 
   Was ist eine Eisenmangelanämie genau?    
   Symptome und Ursachen einer Eisenmangelanämie    
   Eisenmangelanämie vorbeugen und behandeln    
   Behandlung über Medikamente und Infusionen    
   Fazit    
 
 &amp;nbsp; 
   Was ist eine Eisenmangelanämie genau? 
 Der Mensch braucht Eisen wie die Luft zum Leben. Normalerweise ist das kein Problem und der Eisenbedarf wird über die tägliche Nahrung aufgenommen. Dafür ist eine ausgewogene und gesunde Mischkost empfehlenswert; vor allem Fisch, Fleisch und Nüsse zählen zu den Lebensmitteln mit einem hohen Eisengehalt. Vegetarier und Veganer, die nur auf pflanzliche Lebensmittel zurückgreifen, können Ihren Bedarf an Eisen z.B. mit grünem Gemüse, aber auch Rote Beete oder Sojabohnen, sowie mit Hülsen- und Trockenfrüchten decken. Auch Gewürze und Kräuter, wie Petersilie, Mohn, Zimt und schwarzer Pfeffer können dabei helfen, den täglichen Eisenbedarf zu stillen und der Diagnose Eisenmangelanämie vorzubeugen. Auch wenn die Anämie an sich zunächst keine gravierende Erkrankung ist, kann sie doch die Vorstufe zu weiteren Krankheiten sein. 
  Hinweis:  Auch wenn der beliebte Zeichentrickfilm mit Popeye, dem Seemann, es suggeriert: Spinat enthält nicht so viel Eisen, wie viele Menschen denken. Der vermeintlich hohe Eisengehalt in Spinat ist auf einen Kommafehler bei der Berechnung zurückzuführen, der erst später aufgedeckt wurde. 
 Der Unterschied zwischen Eisenmangel und Eisenmangelanämie 
 Obwohl beide Begriffe im täglichen Sprachgebrauch oft synonym gebraucht werden,  bezeichnen Eisenmangel und Eisenmangelanämie nicht exakt dieselbe Sache . Eisenmangel bezieht sich auf einen generellen Mangel an Eisen im Körper, erst wenn dieser zu einem Mangel an Hämoglobin, also dem roten Blutfarbstoff, führt, wird in der Medizin von einer Eisenmangelanämie gesprochen. 
 Ohne Hämoglobin kein Sauerstoff 
 Hämoglobin bindet Sauerstoff bzw. Kohlenstoffdioxid in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und gibt diesen bei Bedarf wieder an die Körperzellen ab. Ohne Hämoglobin und die roten Blutkörperchen findet kein Sauerstofftransport statt und uns geht im wahrsten Sinn des Wortes die Luft aus. Deshalb ist ein Mangel an Hämoglobin eine ernste Sache und die tägliche Eisenaufnahme darf keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. 
 Ferritin und Transferrin als hilfreiche Indikatoren 
 Die Diagnose Eisenmangelanämie können Sie nicht selbst stellen. Die Symptome sind sehr unspezifisch, sodass nur eine umfangreiche Blutuntersuchung beim Arzt, Aufschluss auf einen Eisenmangel geben können. 
 Ferritin schützt den Organismus vor freiem Eisen 
 Eisen ist in seiner freien Form schädlich für den menschlichen Organismus. Damit es jedoch keinen Schaden anrichtet, wird das Eisen mit Ferritin  verpackt . Ferritin ist ein Speichereiweiß, dessen Vorhandensein im Blutserum für die Diagnose einer Eisenmangelanämie von Bedeutung ist. Ein niedriger Wert weist auf Eisenmangel hin, während ein erhöhtes Vorkommen von Ferritin auf eine Eisenüberladung und damit möglicherweise auf schwere Erkrankungen wie Leukämie verweist. 
 Die Transferrinsättigung 
 Während Ferritin das Eisen verpackt, ist Transferrin für den Transport des Eisens im Blut zuständig.  Für die Diagnose einer Eisenmangelanämie wird deshalb auch die Transferrinsättigung berücksichtigt.  Sie gibt an, wie viel Eisen an das Transportprotein gebunden bzw. „gesättigt“ ist. Mit diesem Wert und der Eisenkonzentration im Blut können Rückschlüsse auf einen bestehenden Eisenmangel geschlossen werden. 
   Symptome und Ursachen einer Eisenmangelanämie 
 Eine  Eisenmangelanämie ist mit bestimmten und typischen Beschwerden verbunden:  Dabei steht an erster Stelle die  Müdigkeit , die sich lähmend auf alle Lebensbereiche auswirken und den Alltag spürbar erschweren kann. Dazu kommen  gelegentlicher Schwindel  und ein  allgemeines Gefühl von Schwäche , das zu einem deutlichen Leistungsabfall führen kann. Auch Herzklopfen und Kurzatmigkeit gehören zu den typischen Symptomen. Äußerlich macht sich Eisenmangelanämie durch eine  ungesunde Blässe der Haut  bemerkbar. In der Folge kann es dann zu weiteren Beschwerden kommen: Rissige und raue Haut, glanzlose, spröde oder gar ausfallende Haare und brüchige Nägel können ebenfalls als Anzeichen für eine Anämie gewertet werden. 
 
  Wichtig:  Die aufgeführten Symptome sind typisch für eine Anämie, können jedoch auch mit anderen Erkrankungen in Zusammenhang stehen. Deshalb sollten Sie davon absehen, eine Diagnose in Eigenregie zu erstellen. Konsultieren Sie in jedem Fall einen Arzt, wenn Sie Beschwerden haben, und lassen Sie diese fundiert abklären. 
 
 Blutverlust ist die häufigste Ursache einer Anämie 
 Es klingt logisch: Der Verlust von Blut führt zu Blutarmut. Allerdings kann ein solcher Blutverlust unterschiedliche Ursachen haben – Ursachen, an die Sie zunächst vielleicht gar nicht denken, die aber schwerwiegende Folgen haben können. Es geht dabei nämlich nicht immer um äußere Wunden, sondern um innere Blutungen, die möglicherweise lange unbemerkt bleiben: Bei Frauen nach den Wechseljahren und Männern sind Blutungen im Magen-Darm-Trakt eine häufige Ursache für eine Eisenmangelanämie. Die statistisch gesehen weltweit häufigste Ursache für eine Blutung im Magen-Darm-Trakt ist aber die Infektion mit dem sogenannten Hakenwurm, einem weit verbreiteten Parasiten. Allerdings sind diese Würmer in Europa nicht verbreitet, Infektionen dieser Art sind vor allem in den Subtropen und den Tropen bekannt. 
 Doch auch äußere Blutungen spielen eine wichtige Rolle: 
 
 Tumore und andere Erkrankungen können Blutungen aus den Harnwegen und Geschlechtsorganen verursachen. Solche Blutungen sollten Sie niemals ignorieren oder aussitzen, sondern möglichst schnell von einem Arzt behandeln lassen. 
 Außerdem kann Blutverlust auch mit vermeintlich banalen Beschwerden wie Nasen- oder Zahnfleischbluten in Verbindung stehen, sofern diese chronisch auftreten. 
 Weitere Faktoren für einen Blutverlust sind medizinische Eingriffe wie Operationen oder eine Blutspende. 
 
 &amp;nbsp; 
 Regelblutung und Schwangerschaft führen zu erhöhtem Eisenverlust 
 Gerade Frauen verlieren während der Regelblutung mitunter große Mengen an Eisen –  demzufolge ist die Menstruation auch die häufigste Ursache für Eisenmangel bei jungen Frauen . Experten gehen davon aus, dass rund 25% der Weltbevölkerung unter Eisenmangel leiden. Ein Großteil davon sind Frauen im gebärfähigen Alter. Frauen nach den Wechseljahren verlieren etwa 1 Milligramm Eisen pro Tag. Bei Frauen mit monatlicher Regelblutung beträgt der Eisenverlust 2 Milligramm. Für Frauen mit einer verstärkten Menstruation ist das Risiko von Eisenmangel und einer daher rührenden Eisenmangelanämie besonders groß. 
 Auch die Schwangerschaft wirkt sich auf den Eisenverbrauch aus: 3 Milligramm können am Tag verloren gehen. In diesem Fall hat ein Eisenmangel aber nicht nur Auswirkungen auf die Frau, daneben ist selbstverständlich auch das ungeborene Kind betroffen. Neben der Schwangerschaft ist es auch die Stillzeit, die mit einem erhöhten Eisenbedarf einhergeht. 
 Der Körper verliert jeden Tag Eisen, das ersetzt werden muss 
 Bei einer ausgewogenen Ernährung  mit den hierzulande üblichen Lebensmitteln werden etwa 10 bis 15 Milligramm Eisen aufgenommen . Allerdings kann nur ein Bruchteil des aufgenommenen Eisens über den Darm tatsächlich verarbeitet werden – in der Medizin geht man von 5 bis 10 Prozent aus; der verbleibende Rest wird hingegen wieder ungenutzt ausgeschieden.  Außerdem geht jeden Tag ein wenig Eisen verloren, das ersetzt werden muss . Wie hoch dieser Verlust genau ausfällt, hängt unter anderem mit dem Geschlecht und dem Alter der jeweiligen Menschen zusammen. 
 Ungenügende Eisenzufuhr ist eine banale , aber häufige Ursache 
 Es klingt beinahe zu einfach, aber manchmal liegt der Eisenmangel auch schlicht daran,  dass dem Körper zu wenig Eisen zugeführt wird . Das kann im Rahmen einer Diät geschehen oder Folge einer einseitigen, zum Beispiel nicht gut abgestimmten vegetarischen oder veganen Ernährung sein. Neben Vegetariern und Veganern sind von diesem Phänomen auch Säuglinge und Kinder und Jugendliche betroffen, denn alle Wachstumsphasen erfordern eine große Menge an Eisen. Aber auch Alkoholiker und Menschen mit ausgeprägten Essstörungen, ältere Menschen, Menschen mit chronischen Erkrankungen (z.B. Morbus Crohn, Zöliakie etc.) und Sportler haben mit Eisenmangel zu kämpfen Auch die Einnahme von Medikamenten und bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln kann zu einer schlechteren Aufnahme von Eisen führen. Zu nennen sind hier unter anderem aluminium-, magnesium- und calciumhaltige Mittel gegen Sodbrennen, Lipidsenker und Magensäure reduzierende Mittel. Eisen sollte zudem niemals zeitgleich mit Calcium-, Magnesium- oder anderen Mineralstoffpräparaten eingenommen werden. 
 Gestörte Fähigkeit zur Aufnahme von Eisen 
  Manchmal bekommt der Körper auch genug Eisen, kann diese aufgenommene Menge allerdings nicht richtig verwerten.  Das kann der Fall sein bei Darmerkrankungen oder eine Folge von operativen Eingriffen, bei denen der Magen zum Teil entfernt wurde. Auch die anhaltende Einnahme bestimmter Medikamente oder der Konsum von schwarzem Tee, Kaffee oder Rotwein kann die Aufnahme von Eisen hemmen. Haben Sie den Verdacht, dass das von Ihnen aufgenommene Eisen nicht optimal verwertet werden kann, sollten Sie unbedingt von Ihrem Arzt die Gründe dafür abklären lassen. 
 Patienten mit Herzschwäche sind besonders gefährdet 
 Für Patienten mit Herzschwäche ist das Thema Eisenaufnahme erwiesenermaßen besonders heikel. Ein schwaches Herz bedeutet automatisch ein geringerer Eisengehalt und damit ein größeres Risiko für Eisenmangel. Gleichzeitig bedeutet Eisenmangel bei Patienten mit einem schwachen Herzen auch eine intensive Gesundheitsbedrohung: Die Wahrscheinlichkeit eines Infarktes liegt deutlich höher, ebenso wie die Möglichkeit eines tödlichen Ausgangs. Deshalb sind gerade Patienten mit schwachem Herz besonders gut beraten, ihren Eisenstoffwechsel im Blick zu behalten und rechtzeitig auf Symptome zu reagieren. 
   Eisenmangelanämie vorbeugen und behandeln 
 Um  einer Eisenmangelanämie zu begegnen , braucht es meist ein ganzes Bündel an Maßnahmen. Nach Möglichkeit  sollte zunächst die konkrete Ursache ermittelt werden , um diese zu behandeln. Gleichzeitig ist eine Eisengabe unumgänglich, um das Defizit aufzufangen. In vielen Fällen genügt es schon, die Ernährung anzupassen und auf Lebensmittel mit höherem Eisengehalt umzustellen. Dies gilt auch, um einer Eisenmangelanämie vorzubeugen. 
 Rein pflanzliche Ernährung gegebenenfalls optimieren 
 Ungeachtet aller sonstigen Vorzüge einer überwiegend oder ausschließlich pflanzlichen Ernährung ist diese bei der Aufnahme von Eisen häufig ein Nachteil. Das Eisen im Fleisch und anderen tierischen Produkten kann unser Körper in der Regel besser verarbeiten als das Nicht-Häm-Eisen in pflanzlichen Lebensmitteln. Bei vegetarischer Ernährung sind es vor allem Hülsenfrüchte, Eier und Milch, die viel Eisen enthalten – allerdings kommen für Veganer Letztere auch nicht infrage, was die Eisenaufnahme zusätzlich erschwert. Hier können beispielsweise häufiger Linsen auf den Tisch kommen, weil diese gute Eisenlieferanten sind. Wer Schwierigkeiten hat, seinem Körper trotz einer gesunden, abwechslungsreichen Ernährung die benötigte Menge Eisen zuzuführen, kann auf eine   zusätzliche Eisengabe in Form von Ergänzungsmitteln aus unserer Online-Apotheke   setzen. 
 Eine zusätzliche Eisengabe in vernünftiger Dosierung 
 Eine zusätzliche Eisengabe mit Hilfe von Tabletten und Dragees aus der Apotheke wird von Ärzten in vielen Fällen empfohlen, allerdings sollten Sie nicht auf Verdacht wahllos große Mengen einnehmen – auch wenn es viele hochwertige Mittel rezeptfrei zu kaufen gibt, ist eine Absprache mit Ihrem Arzt wichtig, denn auch zu viel Eisen kann dem Körper schaden. Außerdem sollten Sie  nur auf Eisenpräparate aus seriösen Quellen setzen  – wie die sorgfältig ausgewählten Produkte aus unserer Online-Apotheke. Durchstöbern Sie unser Angebot und bestellen Sie hochwertige Nahrungsergänzungsmittel bequem zu sich nach Hause! 
 
  Wichtiger Hinweis:  Eisenpräparate sollten für Kinder immer unzugänglich aufbewahrt werden, da das Verschlucken der Eisentabletten oder Eisendragees für Kinder ernste gesundheitliche Folgen haben kann. 
 
 Vitamin C kann die Aufnahme von Eisen verbessern 
 Um Ihren Eisenstoffwechsel zu verbessern, müssen Sie unter Umständen nicht direkt auf Eisenpräparate setzen. In Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung ist auch Vitamin C ein natürlicher Weg, um dem Körper die Eisenaufnahme zu erleichtern. Vitamin C steckt in einheimischen Lebensmitteln wie Brokkoli und Hagebutte – und zwar in reichlicherem Maße als in den importierten Zitrusfrüchten. Falls es Ihnen nicht möglich ist, über Gemüse und Obst die benötigte Menge an Vitamin C aufzunehmen, können Sie auch in diesem Fall   zu Nahrungsergänzungsmitteln mit Vitamin C aus unserer Online-Apotheke greifen  . Aber auch hier gilt: Jede Maßnahme ist nur ein Teil einer größeren Gesamtstrategie im Kampf gegen Eisenmangel und Eisenmangelanämie. 
   Behandlung über Medikamente und Infusionen 
 Je nachdem, wie niedrig der Eisengehalt im Blut ist, kann der Arzt auch die  Eisengabe über Medikamente oder Infusionen  verordnen. Vor allem bei jungen Frauen werden am häufigsten Tabletten verschrieben, die je nach Dosierung entweder täglich oder wöchentlich eingenommen werden und die Eisenspeicher nach und nach auffüllen sollen. Liegt ein extremer Mangel vor, den es rasch zu beseitigen gilt, kann in manchen Fällen auch eine Infusionstherapie sinnvoll sein, um den Organismus ausreichend schnell mit Eisen zu versorgen. Abhängig vom Schweregrad der Anämie werden diese Infusionen nur einmalig oder beispielsweise über einen Zeitraum von sechs Wochen einmal pro Woche verabreicht. Die Dauer und Häufigkeit wird Ihr behandelnder Arzt mit Ihnen besprechen. 
    Fazit 
 Eisenmangelanämie bedeutet, dass die Produktion von Hämoglobin, der roten Blutkörperchen, gestört ist. Rund ein Viertel der Weltbevölkerung hat mit diesem Leiden zu kämpfen, insbesondere Frauen im gebärfähigen Alter und während der Schwangerschaft sowie Menschen mit einem schwachen Herz, aber auch ältere Menschen sind betroffen. Müdigkeit und Leistungsabfall wirken sich behindernd auf den Alltag aus und können ernstzunehmende Krankheiten nach sich ziehen. Gegen Eisenmangelanämie hilft meist ein ganzes Bündel an Maßnahmen – dazu zählen eine eisenhaltige Ernährung sowie rezeptfreie Eisenpräparate aus unserer Online-Apotheke. Hilfreich können auch Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin C sein. Liegt eine schwerere Anämie vor, können entsprechende Medikamente und Infusionen empfehlenswert sein. 
 
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise  Bildquelle: ©zinkevych - stock.adobe.com 
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                            <updated>2021-06-21T07:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Mangelernährung: Ursachen, Symptome und Behandlung </title>
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                   Mangelernährung ist keine Seltenheit 
 Mangelernährung wird gemeinhin gerne mit Armut in Verbindung gebracht und vor allem als Missstand in den sogenannten Entwicklungsländern verortet. Dabei ist Mangelernährung auch hierzulande kein seltenes Phänomen! Viele Menschen sind von einer Unterernährung betroffen, allen voran Senioren. Die Ursachen sind vielfältig und hängen nicht immer zwangsläufig mit einem Mangel an Nahrungsmitteln zusammen, sondern vielmehr mit einer unausgewogenen Zusammenstellung der Mahlzeiten oder beispielsweise einer unzureichenden Nährstoffaufnahme über den Darm. In diesem Ratgeber finden Sie Antworten auf grundsätzliche Fragen zum Thema Mangelernährung, Sie erfahren,  wie Sie Nährstoffmangel erkennen können und welche Maßnahmen Sie dagegen ergreifen sollten.  
 
 
   Mangelernährung ist keine Seltenheit    
   Was versteht man unter Mangelernährung?    
   Wie lässt sich eine Mangelernährung erkennen?    
   Welche Ursachen bedingen eine Mangelernährung?    
   Wie wird eine Mangelernährung sinnvoll behandelt?    
   Fazit    
 
 &amp;nbsp; 
   Was versteht man unter Mangelernährung? 
 Die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) hat klare Leitlinien für die Definition des Begriffs Mangelernährung aufgestellt: Allgemeinverständlich formuliert handelt es sich dabei um einen Zustand, in dem der menschliche Körper nicht mehr ausreichend Nährstoffe aufnimmt und so in seiner Funktion signifikant eingeschränkt wird. Mangelernährung wird auch  Unterernährung oder Malnutrition  genannt. Bei einer Malnutrition wird der Nährstoffbedarf des Körpers nicht mehr erfüllt – entweder, weil die Betroffenen nicht genug essen, oder weil die zugeführte Ernährung in ihrem bestehenden Nährstoffgehalt ungenügend ist. Zur Feststellung einer Mangelernährung wird zum Beispiel der Body Mass Index (BMI) hinzugezogen. 
 
  BMI bei Erwachsenen  
 
 
  BMI  Gewichtsklassifizierung  
 
 unter 18,5 
 Untergewicht 
 
 
 18,5 – 24,9 
 Normalgewicht 
 
 
 25 – 29,9 
 Übergewicht 
 
 
 30 – 34,9 
 Adipositas Grad I 
 
 
 35 – 39,9 
 Adipositas Grad II 
 
 
 gleich/über 40 
 Adipositas Grad III 
 
 
 
 Quelle: https://adipositas-gesellschaft.de/bmi/ 
 
 Body Mass Index und Gewichtsverlust als Kriterien 
 Eine Mangelernährung ist keine subjektive Angelegenheit, sondern lässt sich objektiv messen: Die DGEM hat dafür drei einfache Kriterien festgelegt, die zum Teil auf dem allgemein anerkannten Body Mass Index (BMI) beruhen. Fällt der Body Mass Index unter 18,5, kommt es zu einem Gewichtsverlust von über zehn Prozent innerhalb eines Zeitraums von drei bis sechs Monaten oder fällt der BMI unter 20 bei einem gleichzeitigen Gewichtsverlust von über fünf Prozent in einer Zeit von drei bis sechs Monaten, dann kann auf jeden Fall von einer Unterernährung gesprochen werden. Der Body Mass Index eines gesunden Menschen beträgt zwischen 18 und 25. Jedes Prozent unter oder über diesem Wert ist ein erster zaghafter Hinweis auf mögliche Unregelmäßigkeiten. 
  Tipp:  Der BMI lässt sich ganz einfach berechnen: Teilen Sie Ihr Gewicht in Kilogramm durch Ihre Körpergröße in Metern zum Quadrat. Bei einer 70 kg schweren Frau, die 1,70 Meter groß ist, beträgt der Body Mass Index beispielsweise 24,2 (70:[1,7x1,7]). 
   Formel:      
 
  &amp;nbsp;Körpergewicht ( in kg)  
 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp;Körpergröße ( in m) 2   
 
 &amp;nbsp; 
  Hinweis:  Ältere Menschen essen meist weniger als junge Menschen und benötigen auch weniger Nährstoffe. Die DGEM erwägt deshalb für Senioren ab 65 Jahren leicht abweichende Kriterien: Das wären ein BMI von unter 20 und ein Gewichtsverlust von über fünf Prozent binnen dreier Monate. Allerdings ist die Entscheidungsfindung der DGEM in dieser Sache noch nicht abgeschlossen. 
 Es gibt zwei Formen von Mangelernährung 
 Nach den Standards der DGEM existieren zwei Formen der Mangelernährung. Zum einen die  quantitative Mangelernährung , bei der dem Körper für eine lange Zeit nicht die notwendige Nahrung zugeführt wird, die er benötigt, um seinen natürlichen Energiebedarf zu decken. Das ist der Fall, wenn es dem Organismus schlicht an Essen fehlt. Zum anderen die  qualitative Mangelernährung : Hier essen die Patienten zwar regelmäßig, doch mangelt es ihrer Ernährung an den erforderlichen Nährstoffen. Jemand, der ausschließlich Fast Food konsumiert oder eine andere sehr einseitige Form der Ernährung pflegt, kann möglicherweise innerhalb relativ kurzer Zeit an einer qualitativen Mangelernährung leiden. Beide Formen können laut DGEM auch in Kombination auftreten. 
 Mögliche Folgen einer Mangelernährung 
 Bei einer Unterernährung leiden die Patienten unter Nährstoffmangel. Konkret fehlt dem Körper Energie, die er aus den Makronährstoffen (Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten) gewinnt, und/oder Vitamine und Mineralstoffe. Die möglichen Folgen einer solchen Mangelernährung sind allgemeine Müdigkeit, umfassende Schwäche, zahlreiche Störungen der Körperfunktionen und ein stark erhöhtes Risiko für verschiedene Krankheiten – bis hin zu einem verfrühten Tod. Ganz generell lassen die Leistungen des Körpers nach und ein frühzeitiger Verfall wird begünstigt. 
   Wie lässt sich eine Mangelernährung erkennen? 
 Die rechtzeitige Diagnose ist oft der entscheidende Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung. Deshalb ist es wichtig,  eine Mangelernährung rechtzeitig zu erkennen . Das ist gerade bei den häufig betroffenen Senioren nicht immer einfach, weil es im Alter ohnehin auf natürliche Weise zu einer Verringerung des Körpergewichts kommt, ohne dass etwaige Krankheiten daran schuld sind. Die Mitarbeiter in der Pflege, die häufig Senioren betreuen, sind deshalb besonders darauf geschult, den Ernährungszustand ihrer Patienten zu beurteilen und eine mögliche Mangelernährung frühzeitig zu erkennen. Aber auch im privaten Umfeld sollten die Symptome einer Mangelernährung bekannt sein, um rechtzeitig Maßnahmen ergreifen zu können. 
 Die möglichen Symptome sind äußerst vielfältig 
 Wie ausgeprägt die Symptome und damit ebenso die möglichen Folgen einer Mangelernährung auftreten, hängt auch davon ab, wie ausgeprägt der Nährstoffmangel ist. Weil ein schlechter und  mangelhafter Ernährungszustand unzählige Funktionen des menschlichen Körpers beeinflusst, fallen die möglichen Symptome äußerst vielfältig aus . Fehlen dem Körper zum Beispiel Kohlenhydrate und damit die wichtigste Energiequelle, können  Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, Sehstörungen  und ganz allgemein  Konzentrationsprobleme  die Folge sein. Ein Mangel an Eisen beispielsweise kann demgegenüber zu  Blutarmut und ständiger Müdigkeit  führen. Oft löst eine Mangelernährung auch nur ganz unspezifische Symptome wie  Appetitlosigkeit  und  allgemeine Antriebslosigkeit und Schwäche  aus. 
 Eine Mangelernährung kann in jedem Alter auftreten 
 Eine ungenügende Ernährung ist in jedem Alter möglich, allerdings tritt sie besonders häufig bei älteren Menschen auf. Das liegt daran, dass sich die Wahrnehmungsfähigkeit im Alter ebenso ändert wie der Appetit und die Sättigungsregulation. Außerdem leiden ältere Menschen mitunter an Demenz und vergessen einfach, sich um ihre Ernährung zu kümmern. Deshalb ist es gerade bei der Pflege von älteren Menschen wichtig, der Ernährung ein besonderes Augenmerk zu schenken. 
 
  Wichtig:  Falls Sie sich dauerhaft unwohl fühlen oder sich um Ihre Nährstoffversorgung sorgen, dann sollten Sie umgehend einen Arzt für eine kompetente Untersuchung und Beratung konsultieren. Unser Online-Ratgeber kann Ihnen zwar erste Hinweise und Informationen bieten, aber keinesfalls eine medizinische Diagnose ersetzen. 
 
    Welche Ursachen bedingen eine Mangelernährung? 
 Verschiedene Ursachen können zu einer Mangelernährung führen. Manche lassen sich leicht vermeiden oder beheben, andere nicht. Meistens sind es mehrere Faktoren gleichzeitig, die im Zusammenspiel eine Malnutrition auslösen. Die wichtigsten bekannten Ursachen, die von der DGEM als entscheidende Faktoren benannt werden, haben wir im Folgenden für Sie aufgelistet. 
 Appetitlosigkeit bis hin zu Essstörung 
 Eine  krankhafte Appetitlosigkeit  wird oft durch anderweitige chronische Erkrankungen ausgelöst. Schwere Infektionskrankheiten wie Tuberkulose oder HIV zählen dazu, aber auch Autoimmun- und Tumorerkrankungen. Diese gehen oft mit seelischen Belastungen einher, zum Beispiel Depressionen, die dann wiederum den Appetit dämpfen können. 
 Eine andere Form chronischer Appetitlosigkeit tritt bei  Essstörungen  auf, die mit dem krankhaften Verlangen zu hungern verknüpft sind. Diese Erkrankung wird fachsprachlich auch Anorexie genannt. Die betroffenen Menschen verweigern die Aufnahme von Nahrung oder schränken sie drastisch ein, sodass sie ihre Hungergefühle nahezu vollständig unterdrücken und keinen Appetit mehr verspüren. Nicht selten erleiden die Betroffenen infolgedessen einen Mangel an Nährstoffen. 
 Demenz 
 Gerade im Alter tritt immer häufiger die Volkskrankheit Demenz auf. In diesem Fall wird das Essen einfach vergessen – das geschieht vor allem dann, wenn die Dementen allein wohnen und sich niemand um ihre Ernährung kümmert. Falls Sie in Ihrem Verwandten- oder Bekanntenkreis einen Fall von Demenz haben, sollten Sie daher genau darauf achten, ob die betroffene Person täglich genügend qualitativ hochwertige Nahrung zu sich nimmt. 
 Geschmacksverlust 
 Gerade im Alter  verlieren viele Menschen ihren Geruchs- und Geschmackssinn . Beides kann natürlich auch infolge einer Krankheit geschehen – zum Beispiel bei einer Krebserkrankung. Ohne riechen und schmecken zu können, verlieren die Betroffenen dann auch das Interesse an Speisen: Die Mahlzeiten werden häufig ausgelassen und die dringend erforderliche Nährstoffzufuhr bleibt aus. Im Alter wird oft nur noch Süßes gut wahrgenommen, weshalb weiche Puddings und Biskuit bei älteren Menschen sehr beliebt sind – solchen Nahrungsmitteln mangelt es allerdings in der Regel an Vitaminen und Mineralien, dafür enthalten sie viel Zucker, der dem Körper nicht gut tut und manchen Forschungsergebnissen zufolge die Demenz sogar noch begünstigen kann. 
 Kauprobleme 
 Für eine ausreichende Nährstoffaufnahme ist es wichtig, dass die entsprechenden Speisen gut verdaut werden können. Dazu gehört auch das richtige Kauen, denn die Verdauung beginnt bereits im Mund. Bei schlechten Zähnen, Infektionen im Mundraum oder einem Geschwür im Rachen kann das Kauen und damit das Essen zum Problem werden. Im Alter lassen die Leistungen des Gebisses ohnehin häufig nach und weiche Nahrungsmittel werden bevorzugt. Kann keine feste Nahrung mehr aufgenommen werden, kann pürierte Kost oder   Trinknahrung   Abhilfe schaffen. 
 Medikamente 
 Mitunter können auch die  Nebenwirkungen von eingenommenen Medikamenten eine Mangelernährung  auslösen. Fehlender Appetit kann eine Folge von Antibiotika, Antidepressiva, Beruhigungsmitteln, starken Schmerzmitteln oder Herzmitteln sein. Manche Medikamente verursachen auch Übelkeit, was die Bereitschaft zur Nahrungsaufnahme ebenfalls mindert. 
 Vereinsamung oder Depressionen 
  Psychische Faktoren  wie Vereinsamung können eine Rolle bei der Entstehung von Mangelernährung, insbesondere bei älteren Menschen, spielen. Viele Senioren erleben im Alter  soziale Isolation , sei es durch den Verlust von Angehörigen, das Fehlen sozialer Kontakte oder körperliche Einschränkungen. Diese Vereinsamung kann zu einem verringerten Appetit und einem mangelnden Interesse an der Nahrungsaufnahme führen. Ohne regelmäßige soziale Interaktionen  fehlt oft die Motivation , sich gesund zu ernähren, und es können emotionale Probleme wie Depressionen auftreten, die die Nahrungsaufnahme weiter beeinträchtigen. Hier ist es wichtig, soziale Netzwerke und  Unterstützungsangebote zu fördern , um älteren Menschen zu helfen, sich um ihre Ernährung zu kümmern und so Mangelernährung vorzubeugen. Neben Seniorentreffs oder begleiteten Aktivitäten für Senioren gibt es eine Reihe von Beschäftigungsmöglichkeiten. 
 Schluckstörungen 
 Wer auf normale Weise essen möchte, muss auch schlucken können. Leiden Patienten unter Schluckstörungen, wird das Essen zur Qual. Schluckstörungen können beispielsweise durch Tumorerkrankungen ausgelöst werden, außerdem kann etwa ein Schlaganfall als Folge  Schluckstörungen  nach sich ziehen. Treten chronische Schluckbeschwerden auf, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen und sich Tipps für Ihre Ernährung geben lassen. 
 Verdauungsprobleme 
 Auch die ausgewogenste Ernährung hilft nichts, wenn die Speisen nicht richtig verdaut werden.  Verdauungsprobleme  gehören ebenfalls zu den häufigen Ursachen einer Mangelernährung. Arbeitet der Darm nicht richtig oder ist er überlastet, können die Vitamine, Mineralien und sonstigen Nährstoffe nicht richtig verarbeitet und nutzbar gemacht werden. 
   
   Wie wird eine Mangelernährung sinnvoll behandelt? 
 Eine Mangelernährung gibt sich normalerweise nicht von selbst, sondern muss behandelt werden. Dazu braucht es auch nach den Leitlinien der DGEM immer die fachgerechte Beratung durch einen Arzt oder einen Ernährungsexperten. Auf keinen Fall sollten Sie in Eigenregie mit verschiedenen Mitteln experimentieren. Nur ein Mediziner kann die sich ergebenden Fragen sachlich fundiert beantworten und sicherstellen, dass die geeigneten Maßnahmen ergriffen werden –  zum Beispiel eine gezielte Ernährungstherapie . 
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 Nährstoffe gegen Energiemangel 
 Bei einem grundsätzlichen Defizit an Energie ohne weitere schwerwiegende Symptome hilft es oft, wenn Sie einfach Ihren Speiseplan nach den Richtlinien der DGEM modifizieren. Setzen Sie auf  gesunde Lebensmittel  wie naturbelassenes Obst und Gemüse, hochwertiges Protein, komplexe Kohlenhydrate und gesunde Fette, kochen Sie möglichst frisch und achten Sie auf eine natürlich bunte Zusammenstellung Ihrer Mahlzeiten. Bei einer solchen Gestaltung des Speiseplans bringen die Mahlzeiten normalerweise automatisch genügend Vitamine und Mineralien (Mengen- und Spurenelemente) auf den Tisch. Laut DGEM gehört zu einer gesunden, ausgewogenen Ernährung immer auch das regelmäßige Trinken, vor allem von ungesüßten Getränken wie Wasser und Kräutertee. 
 Mehrere kleine Mahlzeiten am Tag 
 Anstatt der häufig empfohlenen drei Mahlzeiten pro Tag können der DGEM zufolge bei einer Mangelernährung mehrere kleine Zwischenmahlzeiten besser sein. Gerade im Alter sind kleinere Snacks leichter zu verdauen als große Menüs. Bei Senioren, die allein wohnen, kann die regelmäßige Nahrungsaufnahme allerdings zum Problem werden. Hier schafft eine mobile Pflege Abhilfe, die sich regelmäßig um die Bedürfnisse der älteren Menschen kümmert und sie mit Essen versorgt. Insbesondere bei alten Menschen darf neben dem Essen jedoch auch das Trinken nicht vergessen werden –  ein Austrocknen des Körpers gilt es unter allen Umständen zu vermeiden!  
 Screening auf Mangelernährung 
 Bevor die richtigen Maßnahmen eingeleitet werden können, sollten Sie ein Mangelernährung-Screening durchlaufen. Dieses können Sie nicht selbst durchführen, es muss durch einen fachkundigen Arzt vorgenommen werden. In der Regel wird sich dieser auf die Leitlinien der DGEM stützen, die verschiedene Fragebögen zu diesem Zweck erarbeitet hat. Gerade in der Geriatrie und der damit verbundenen Pflege spielt das regelmäßige Screening der älteren Patienten eine wichtige Rolle. Weist das Blut des Patienten nicht ausreichend Nährstoffe auf, wird das Essen mit Nahrungsergänzungsmitteln um Vitamine, Mengen- und Spurenelemente ergänzt. Üblicherweise sollte nach den Richtlinien der DGEM zu jeder ärztlichen Untersuchung auch ein Screening auf Mangelernährung gehören – zumindest ab einem gewissen Alter der Patienten. So lässt sich das Risiko von schweren Folgen immerhin minimieren. 
 Begleitete Ernährungstherapie 
 Die Ernährung ist natürlich der entscheidende Faktor, um eine Mangelernährung zu behandeln, weshalb bei einer unzureichenden Ernährung in der Regel eine  Ernährungstherapie  angeordnet wird. Für eine solche Therapie hat die DGEM ausführliche und klare Leitlinien erarbeitet. Diese umfassen mehrere Stufen, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen möchten: 
 Natürliche Nahrungsaufnahme 
 So weit möglich, sollen alle Methoden der natürlichen, das heißt  oralen Nahrungsaufnahme  ausgeschöpft werden. Medizin und Pflege arbeiten Hand in Hand, um im Alltag der Patienten eine möglichst umfassende und reichhaltige Ernährung sicherzustellen. Viel trinken, gesunde und schmackhaft zubereitete Lebensmittel, vom Patienten bevorzugte Wunschkost und Erleichterungen beim Besteck gehören zu dieser ersten Stufe einer Ernährungstherapie. Es kann schon helfen, die Nahrungsmittel in kleine mundgerechte Portionen zu schneiden, um das Kauen und Schlucken zu erleichtern. 
 Bewusste Auswahl der Lebensmittel 
 Um die tägliche Ernährung der Betroffenen aufzuwerten, wird in der Pflege auf eine bewusste Zusammenstellung der Gerichte gesetzt. Alle Speisen setzen sich aus den wichtigen Makronährstoffen Fett, Kohlenhydrate und Protein zusammen und enthalten jeden Tag möglichst viele Vitamine und Mineralien. Dabei wird Wert darauf gelegt, dass sich der Patient weitgehend nach seinen Vorlieben und Gewohnheiten ernähren kann und seinem Körper dabei trotzdem alle wichtigen Nährstoffe zuführt. 
 Trinknahrung und Supplemente 
 Ist eine ausreichende Nährstoffzufuhr auf herkömmlichem Weg nicht möglich, kommen in der Pflege und in der Medizin diverse  Supplemente  zum Einsatz.&amp;nbsp;Außerdem kann verstärkt auf  Trinknahrung  zurückgegriffen werden, welche auch Patienten einnehmen können, die nicht mehr zu einer gewöhnlichen Nahrungsaufnahme imstande sind. 
 Enterale und parenterale Ernährung 
 Bei einer enteralen Ernährung setzt die Ernährungsmedizin auf Trinknahrung und  Sonden , die den Patienten über den Mund-Rachen-Raum und den Magen-Darm-Kanal mit Nahrung versorgt. Bei einer parenteralen Ernährung wird hingegen die natürliche Nahrungsaufnahme komplett übergangen. Der Verdauungstrakt bleibt unberührt, stattdessen gelangen die benötigten Nährstoffe direkt in die Blutbahn. Die jeweilige Zusammensetzung der verabreichten Mittel wird dabei genau auf den jeweiligen Patienten abgestimmt. Störungen der Verdauung werden so vollständig umgangen. 
   Fazit 
 Bei einer Mangelernährung oder Malnutrition wird der Nährstoffbedarf des menschlichen Körpers nicht in ausreichendem Maß gedeckt. Das kann zu einem massiven Gewichtsverlust innerhalb kurzer Zeit führen, der mittels Body Mass Index (BDI) erfasst wird, oder einfach die Leistungsfähigkeit des Körpers beeinträchtigen.  Eine gesunde Ernährung ist die wichtigste schützende Maßnahme gegen Mangelernährung : Achten Sie auf eine natürlich bunte Kost, die viele Vitamine und Mineralstoffe enthält, essen Sie jeden Tag frisches Obst und Gemüse, trinken Sie genug zuckerarme Getränke und greifen Sie bei Bedarf zu Nahrungsergänzungsmitteln aus unserer Online-Apotheke. Sind die Symptome fortgeschritten, kann eine Orientierung an den Leitlinien der DGEM empfehlenswert sein, die Ihnen eine therapeutische Behandlung unter ärztlicher Aufsicht ermöglichen. 
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 Bildquelle: Antonio Diaz /Double Brain - adobestock.com 
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            <title type="text">Bewegung und Gesundheit: Ein untrennbares Paar</title>
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                   Unsere Bewegung beeinflusst unsere Gesundheit 
 Bewegung und Gesundheit gehören zusammen, das ist eine Binsenweisheit – allerdings eine, die von vielen Sportmuffeln nur zu gerne ignoriert wird. Doch selbst wenn die Notwendigkeit zur körperlichen Betätigung grundsätzlich akzeptiert wird, wird die theoretische Erkenntnis nicht immer in die Praxis überführt. Damit Sie wissen, was Ihrem Körper guttut und  welche Vorteile eine regelmäßige körperliche Aktivität mit sich bringt , finden Sie in diesem Online-Ratgeber wichtige Informationen und praktische Tipps für den Alltag. Denn: Mit etwas Glück können Sie Diabetes, hohem Blutdruck, Rückenschmerzen und anderen Zivilisationskrankheiten durch rechtzeitige und dauerhafte Bewegung vorbeugen – diesen Vorteil sollten Sie sich nicht entgehen lassen! 
 
 
   Unsere Bewegung beeinflusst unsere Gesundheit    
   Bewegung ist für die Gesundheit essenziell    
   Die Welt dreht sich um Sport, aber sie bewegt sich nicht    
   Kinder richtig bilden: Körperliche Bewegung für die Gesundheit    
   Regelmäßige Bewegung in den Alltag einbauen    
   Das Wichtigste beim Sport: Die Ausdauer trainieren    
   Fazit    
 
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   Bewegung ist für die Gesundheit essenziell 
 Regelmäßige sportliche Aktivitäten sind für alle Menschen ein wesentlicher Pfeiler ihrer Gesundheit. Streng genommen kann sich niemand erlauben, vollkommen auf Sport zu verzichten. Schon die alten Griechen wussten das und einer ihrer berühmtesten Philosophen, Plato, stellte fest,  dass regelmäßiges Training das Leben erhalte , während Bewegungsmangel zu Schwäche und Krankheiten führe. Die moderne Forschung hat diesen uralten Satz längst vielfach bestätigt und auf ein festes Fundament von Fakten gestellt. Die daraus hervorgehenden Empfehlungen sind somit gewissermaßen lebenswichtig und zwingende Voraussetzung für eine langwährende Gesundheit. 
  Hinweis für Sportmuffel:  Keine Sorge, Sie müssen nicht fortan jeden Tag stundenlang um den Sportplatz joggen oder schwere Gewichte im Fitnessstudio stemmen. Ein gemäßigtes Sportprogramm genügt vollkommen, um die Gesundheit zu fördern. Mehr dazu erfahren Sie weiter unten in diesem Beitrag. 
 Körperliche Aktivität ist wichtig gegen überflüssige Pfunde 
  Regelmäßiger Sport in ausreichender Intensität wirkt sich nicht nur positiv auf Körper und Geist aus , sondern ist auch wirksam im Kampf gegen Übergewicht. Wer ein paar Pfunde zu viel mit sich rumträgt,  kann durch begleitenden Sport in der Regel schneller Übergewicht abbauen . Durch Sport kommt der Stoffwechsel in Schwung, der Körper verbraucht mehr Energie und das Muskelwachstum wird angeregt, wodurch sich ebenfalls ein höherer Grundumsatz ergibt. Wird der Sport über einen längeren Zeitraum regelmäßig ausgeübt, hält dieser Effekt sogar dauerhaft an und wirkt also keinesfalls nur unmittelbar während der sportlichen Aktivität. Auch große und kleine gesundheitliche Beschwerden und Krankheiten wie Diabetes, hoher Blutdruck, Rückenschmerzen und Verspannungen lassen sich durch Sport teils eindämmen oder ihre Auswirkungen zumindest reduzieren. 
 
  Wichtig:  Wenn Sie unter einer chronischen Krankheit leiden und mit dem Sport anfangen möchten, sollten Sie vorab Ihren Arzt um Rat fragen. Er kann am besten entscheiden, welche Sportart sich in Ihrem Falle eignet, und Ihnen Empfehlungen geben, in welcher Intensität Sie trainieren sollten. 
 
 Herz, Muskeln und Knochen werden gestärkt 
 Insbesondere Ihr Herz, das Lebenszentrum des menschlichen Körpers, profitiert von einer regelmäßigen körperlichen Tätigkeit. Der  Herzmuskel wird gestärkt, der Blutkreislauf verbessert , die Anzahl der Gefäße vergrößert sich ebenso wie deren Fassungsvermögen. Das bedeutet: Der gestärkte Kreislauf transportiert mehr Sauerstoff im Blut, Sie fühlen sich gesünder und fitter und können Ihren alltäglichen Aufgaben besser nachkommen. Auch sonst  wachsen Ihre Muskeln durch regelmäßiges Training . Um welche Muskelgruppen es sich dabei handelt, hängt natürlich von den Sportarten ab, die Sie ausüben. Laufen wirkt sich vor allem auf die Muskeln in den Beinen aus, Schwimmen auf die der Arme, Schultern und im Rücken. Wenn Sie auf diese Weise von einem Muskelzuwachs profitieren, müssen Sie sich zukünftig im Alltag meist weniger anstrengen, um einst kräftezehrende Tätigkeiten zu verrichten. Neben Herz und Muskeln sind es vor allem die Knochen, die durch Sport gestärkt werden: Sowohl die Leistungsfähigkeit als auch  die Dichte der Knochen wird gesteigert . So kann die richtige Bewegung in gewissem Maß zum  Schutz vor Osteoporose  beitragen und sogar einen bereits eingetretenen Knochenschwund hemmen. 
 Bewegung macht happy 
 Darüber hinaus hebt Sport aber auch die Stimmung:  Bei reger körperlicher Betätigung werden Glückshormone ausgeschüttet , die für ein besseres Gesamtgefühl sorgen. Auch  das   Immunsystem   wird gestählt  und kann besser Widerstand gegen verschiedene Krankheiten leisten. Hinzu kommt der positive Effekt der Selbstwirksamkeit: Wer sich vornimmt Sport zu machen und dieses Vorhaben in die Tat umsetzt, ist zufriedener mit sich selbst und kultiviert nicht selten das Gefühl, alles im Leben schaffen zu können. So bewältigt er meist auch den beruflichen Alltag deutlich besser und fühlt sich agiler als ein Mensch, der sich nicht zu sportlichen Aktivitäten überwinden kann. 
   Die Welt dreht sich um Sport, aber sie bewegt sich nicht 
 Große Sportereignisse wie eine Fußballweltmeisterschaft oder die Olympischen Spiele begeistern die Massen und sorgen weltweit für eine gewaltige Ekstase. Trotz dieses gewaltigen Interesses am Sport schlägt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Alarm: Die Menschen haben viel zu wenig Bewegung! Die sportliche Betätigung ist in vielen Ländern zurückgegangen. Vor allem da, wo Wohlstand und Lebensniveau steigen, tritt die Bewegung in den Hintergrund. Außerdem sind viele Berufe nicht mehr mit Bewegung, sondern mit andauerndem Stehen oder Sitzen verbunden.  Weder langes Stehen noch Sitzen ist aber sonderlich gesund  – dabei spielt es auch keine Rolle, ob es sich um den Arbeitsplatz oder die heimische Couch oder im schlimmsten Fall sogar beides im Verbund handelt. 
 Der Arbeitsplatz erfordert oft Sitzen und Stehen 
 Kamen die körperlichen Belastungen vor der Industrialisierung mit der Arbeit, müssen sie heute nach Feierabend gezielt gesucht werden. Aber längst nicht jeder Mensch besitzt so viel Disziplin, nach einem langen Arbeitstag noch sportlich aktiv zu werden, auch wenn es seiner Gesundheit guttäte. Wenn der Arbeitsplatz körperlicher Betätigung entgegensteht, bleibt jedoch nur der private Ausgleich, sonst  können sich in vielen Fällen Fehlhaltungen entwickeln und Erkrankungen ausbilden, die mit Bewegungsmangel einhergehen . Die Folgen sind neben der mangelnden Fitness, die zu einer allgemein niedrigen Belastungsgrenze führt, vielfach Symptome bzw. Krankheiten wie Verspannungen und Rückenschmerzen, Bluthochdruck, Diabetes und Fettleibigkeit – geben Sie dieser Entwicklung keine Chance! 
 Beim Sitzen kommt es auf die Haltung an 
 Der Schreibtisch ist für viele Männer und Frauen der Ort, an dem sie die meiste Zeit ihres Tages verbringen. Das ständige Sitzen kann für die Gesundheit aber sehr nachteilig sein und vielen Krankheiten Vorschub leisten. Trotzdem lässt sich dieser Umstand oft nicht umgehen, weil die notwendige Arbeit eben am Schreibtisch getan werden muss. Dann kann die  richtige Haltung  weiterhelfen – und vor allem  genügend Ergonomie am Arbeitsplatz . Wenn es ohne langes Sitzen am Schreibtisch nicht geht, sollte der Bürostuhl möglichst ergonomisch sein, das heißt, zum Beispiel höhenverstellbar. Moderne Stühle können sogar verschiedene Positionen elektronisch abspeichern und bei Bedarf ansteuern lassen. Auch  ein regelmäßiger Wechsel von Stehen und Sitzen ist ergonomisch und gesund . Dabei darf es zeitweise auch unbequem sein, um Kopf und Körper herauszufordern und zu neuen Perspektiven zu nötigen. Besonders praktisch sind dazu höhenverstellbare Schreibtische, die ganz nach Bedarf hoch- und runtergefahren und wahlweise im Sitzen oder Stehen genutzt werden können. Darüber hinaus kann  das Sitzen auf unterschiedlichen Stühlen bzw. Untergründen  verschiedene Reize an die Muskulatur senden: Wechseln Sie beispielsweise zwischen einem weichen, nachgebenden Gymnastikball und dem härteren, vorgeformten Schreibtischstuhl und variieren Sie Ihre Sitzposition auf diese Weise ganz natürlich! 
 
  Wichtig:  Symptome wie Verspannungen, Bluthochdruck, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Augenreizungen weisen oft auf eine fehlende Ergonomie am Arbeitsplatz hin. Leider werden sie häufig im wahrsten Sinn des Wortes ausgesessen, wodurch im schlimmsten Fall langwierigen Erkrankungen Vorschub geleistet werden kann. Bitten Sie einen Ergotherapeuten oder Ihren Arzt um Empfehlungen für einen ergonomischen Arbeitsplatz und/oder befragen Sie Ihren Arbeitgeber, welche Möglichkeiten er Ihnen zur Verfügung stellen kann! 
 
 Tipps für mehr Bewegung bei Tätigkeiten im Sitzen 
 
  regelmäßiger Wechsel von Stehen und Sitzen:  Führen Sie doch mal ein Telefonat im Stehen. Auch ein Meeting muss nicht zwingend sitzend stattfinden. Gerade Team-Besprechungen am Morgen eignen sich für sogenannte Standup-Meetings. Positiver Nebeneffekt: Das Stehen erinnert daran, dass das Meeting kurz und knackig sein sollte und verhindert ein künstliches in die Länge ziehen. In agilen Unternehmensstrukturen ist dieses Vorgehen schon längst fest etabliert und wird meist sogar von einer festen, sehr knapp gehaltenen Zeitvorgabe begleitet. 
  Spaziergang oder kleine Gymnastikübungen in der Pause:  Wie wäre es, wenn Sie ab sofort jeden Tag einen kleinen Spaziergang in der Mittagspause einlegen oder ein kleines Mini-Workout absolvieren? Als Mini-Workout eignen sich zum Beispiel drei Runden à 10 Kniebeugen, 10 Wadenstrecker und 10 Knieheber – so bringen Sie Ihren Kreislauf in Schwung, ohne direkt ins Schwitzen zu kommen. Laden Sie doch auch Ihre Kollegen ein und verabreden Sie sich für eine feste Uhrzeit. Das mag anfangs etwas ungewohnt sein und womöglich den inneren Schweinehund auf den Plan rufen, doch es lohnt sich! Sie werden sehen: Nach einer Weile wollen Sie gar nicht mehr auf Ihre Mittagsrunde bzw. Ihre Mini-Fitness-Einheit verzichten. Probieren Sie es aus 
  Gemeinsamer Feierabend-Sport 1x in der Woche oder Fitnessstudio-Besuch mit Kollegen:  Wer könnte für mehr Motivation sorgen als „gleichgesinnte Leidensgenossen“? Wählen Sie einen festen Tag aus, an dem Sie und Ihr Trainingspartner Zeit haben, und tragen Sie diesen Termin fest in Ihren Kalender ein. Ab sofort gibt es keine Ausreden mehr! Treffen Sie sich zum vereinbarten Termin und absolvieren Sie ein Training ganz nach Ihrem Geschmack – für jeden gibt es die ideale Sportart! Absolvieren Sie etwa ein High Intensity Training mit festen Intervallen (zum Beispiel 40 Sekunden Belastung, 20 Sekunden Pause) im Freien, Joggen oder Walken Sie eine Runde im Park und legen Sie dabei immer wieder kleine Gehpausen oder Pausen für ein paar Kräftigungsübungen ein oder gehen Sie gemeinsam ins Fitnessstudio und halten Sie sich an einen von den Trainern erstellten Trainingsplan oder besuchen Sie einen speziellen Fitnesskurs. Anschließend können Sie sich mit einem entspannten Plausch oder einem leckeren Getränk belohnen und sich zusammen über Ihre gemeinsam erreichten Erfolge freuen! 
  Das Büro eines Kollegen aufsuchen, anstatt anzurufen:  So wird gleichzeitig das zwischenmenschliche Band gestärkt. 
  Immer wieder mal aufstehen und sich strecken:  Ob Home-Office oder Büro – wer viel am Schreibtisch sitzen muss, sollte jede Gelegenheit nutzen, sich zwischendurch einmal aufrecht hinzustellen und sich ggf. etwas zu dehnen. 
   Kleine Trainingsgeräte  am Arbeitsplatz platzieren:  Der Fußtrainer unterm Schreibtisch oder das Ergoband in der Schublade – das sind nur einige Möglichkeiten, wie Sie auch im Büro aktiv werden können. Treten Sie beim Tippen in die Pedale, spannen Sie beim Telefonieren ein Theraband um Ihre Knöchel und bewegen Sie die Beine abwechselnd zur Seite oder wippen Sie bei der Arbeit am PC immer wieder bewusst mit den Füßen auf und ab. Und mit einem Handtrainer stärken sie Ihre Finger-, Hand- und Armmuskulatur. 
  Planen Sie nach Feierabend entweder vor oder nach dem Abendessen fest einen Spaziergang ein.  Dazu können Sie zum Beispiel Ihren Partner einladen oder sich abwechselnd einen Telefonpartner aussuchen, um sich während Ihres Spaziergangs auszutauschen. So bewegen Sie sich an der frischen Luft und pflegen gleich noch Ihre sozialen Kontakte. Alternativ ist es aber auch immer wieder schön, ein fesselndes Hörbuch oder einen interessanten Podcast zu hören, sich mit ein wenig Musik zu umgeben oder einfach den Geräuschen der Stadt bzw. der Natur zu lauschen. 
 
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   Kinder richtig bilden: Körperliche Bewegung für die Gesundheit 
 In der KITA oder im Kindergarten sollen Kinder nicht nur betreut, sondern auch gefördert werden. Der Bildungsbereich Körper, Bewegung und Gesundheit ist dabei für Kinder essenziell und stellt früh die Weichen für eine gesunde Entwicklung. Von Natur aus wollen Kinder sich bewegen – jeder, der schon einmal auf ein kleines Kind aufpassen durfte, wird derartige Erfahrungen bestätigen. Kinder wollen die Welt entdecken, riechen, fühlen, tasten, schmecken. Das geht nicht im Sitzen, das geht nur durch Bewegung! Die Grundlage für die Bildung dieser Sinne und Fähigkeiten müssen in KITA und Kindergarten gelegt werden – im Zusammenspiel mit den Eltern. 
 
  Wichtiger Tipp:  Die rechtzeitige Bildung wichtiger Fähigkeiten im Kindesalter ist unverzichtbar, da eine spätere Ausprägung oft nicht mehr im gesunden Maß möglich ist. Aus diesem Grund muss schon der Kindergarten bzw. die KITA für die wichtige Bildung der nötigen Wahrnehmungsfähigkeiten sorgen. 
 
 Kinder entwickeln ihre motorischen Fähigkeiten über Bewegung 
  Kinder sammeln durch Bewegung wichtige erste Erfahrungen und entwickeln auch ihre motorischen Fähigkeiten.  Das ist gesund und richtig, denn zu körperlicher Aktivität gibt es in keinem Alter eine Alternative. Fehlende Bewegung kann auch niemals über Medikamente kompensiert werden. Im Gegenteil: Bewegt sich das Kind zu wenig, droht ein gefährlicher Kreislauf, denn es sind ja gerade Kinder mit Bewegungsmangel, die durch falsche Ernährung auch schnell an Übergewicht zulegen und dann auf immer neue Hürden in ihrer Entwicklung stoßen. Auch Wahrnehmung und Sprache hängen nach zuverlässigen wissenschaftlichen Erkenntnissen 1  in hohem Maße mit Bewegung zusammen. Ohne die durch Bewegung gesammelten motorischen Erfahrungen kann das Kind keine gesunde Wahrnehmung und damit auch keine Sprache entwickeln. In einer guten KITA oder einem guten Kindergarten wird deshalb  großen Wert auf Bewegung  und den zugehörigen Bildungsbereich gelegt. Oft wird die Bildung der entsprechenden Fähigkeiten schon im Grundsatzprogramm dargelegt – ist das nicht der Fall, sollten sich Eltern unbedingt danach erkundigen. 
 Die Empfehlung lautet: Bewegung in mittlerer oder höherer Intensität 
 Kinder und Jugendliche sollten frühzeitig zu körperlicher Betätigung angehalten werden. Die Empfehlung geht dahin, dass wenigstens eine Stunde pro Tag ein Training in mittlerer oder höherer Intensität stattfinden sollte. Unter mittlerer Intensität versteht man Übungen, bei denen man zwar noch gut sprechen, aber nicht mehr singen kann. Bei Übungen in höherer Intensität ist keine richtige Unterhaltung mehr möglich, nur kurze Zurufe. Die richtige Art der Bewegung und auch die Intensität ist natürlich immer davon abhängig, wie alt das jeweilige Kind ist. Schließlich soll das Kind gefördert, aber nicht überfordert werden. Wie schnell ein Kind sich hoher körperlicher Intensität gewachsen zeigt, hängt auch viel von der rechtzeitigen Gewöhnung ab. Deshalb spielen KITA und Kindergarten eine solch zentrale Rolle. Aber auch die Eltern sollten als Vorbild dienen. Viele Eltern, die selbst einer sitzenden Tätigkeit im Büro nachgehen und zu Feierabend keinen Sport treiben, geben kein gutes Vorbild ab. Motivieren Sie sich zu Bewegung, aber übertreiben Sie es nicht.  Für Kinder spielt der Spaß an der Sache eine große Rolle; wenn sie hingegen das tägliche Training als lästige Pflicht und Quälerei empfinden, bleibt der Sport schnell wieder auf der Strecke.  Schon für die Kleinsten gibt es Kindersportgruppen, bei denen die Kinder gemeinsam mit den Eltern erste Erfahrungen im Bereich Sport sammeln können. Vielleicht finden Sie für sich und ihr Kind einen Sport, der ihnen beiden Spaß macht und bei dem sie sich gemeinsam auspowern können. 
 KITA, Kindergarten, Schule: Angebote zum Sport sind unverzichtbar 
 Eigentlich spielen Kinder gerne draußen und toben herum. Allerdings werden ihnen heute mehr und mehr Hindernisse in den Weg gestellt: Spielplätze weichen Neubauten, Rasenflächen sind vor allem in Städten oft rar gesät. Die Angebote der Konsumindustrie verführen zum stundenlangen Sitzen, Videospiele und YouTube-Sequenzen verlangen ein Übermaß an Aufmerksamkeit schon von kleinen Kindern und oft ist es nötig, dass die Eltern hier bewusst gegensteuern. Auch wenn die kleinen Hände noch so flink über Gamecontroller huschen: Ein Fußballspiel an der Spielekonsole kann keine echte sportliche Betätigung mit einer hohen körperlichen Intensität ersetzen! 
 Neben Sport sollte gerade bei Kindern die Ernährung stimmen 
 Oft wird der natürliche Bewegungsdrang von Kindern durch eine falsche Ernährung sabotiert: Regelmäßige, gesunde Mahlzeiten am Tag sind vor allem für Kinder im Wachstum wichtig – und zwar am besten zu festen Zeiten, um sie von vornherein an eine gesunde Ernährung zu gewöhnen. Insbesondere das ständige Naschen und die Snacks zwischen den Mahlzeiten können für die Entwicklung der Kinder ein nicht unerhebliches Risiko bedeuten. Wenn dann die Eltern noch als schlechtes Vorbild den ganzen Tag lang am Schreibtisch und abends vor dem Fernseher sitzen und dabei selbst nicht die Finger von Keksen und Chips lassen können, ist das ein schlechtes Verhaltensmuster, das Kinder leider nur allzu schnell und gern adaptieren.  Wichtig:  Ein schlechtes Vorbild von Mama und Papa können KITA und Kindergarten nicht ausgleichen. Achten Sie als Eltern deshalb unbedingt darauf, Ihrem Kind sowohl hinsichtlich der Ernährung als auch in Bezug auf die Bewegung mit gutem Beispiel voranzugehen! 
 Ein zu hohes Körpergewicht begünstigt Erkrankungen 
 Durch einen gesunden Lebensstil lässt sich schon im Kindesalter vielen Erkrankungen vorbeugen. Ein Kind, das unter Übergewicht leidet und dem sportliche Aktivitäten deswegen schwerfallen, kann beispielsweise durch eine gemeinsam geführte Tabelle zum Sport motiviert werden. Hier sollten Sie genau abwägen, wie Sie diesen Plan gestalten: Stellen Sie zum Beispiel das alte und das neue Körpergewicht gegenüber, kann dies das Kind mitunter demotivieren und eine ungesunde Fixierung auf das Gewicht bewirken. Brechen Sie die großen Ziele lieber auf kleine Zwischenziele herunter (etwa eine gesunde Mahlzeit pro Tag, weniger naschen, eine erledigte Sporteinheit etc.) und notieren Sie jeden Erfolg, um die Motivation dauerhaft aufrechtzuerhalten! 
 Gerade bei der Gewichtsfrage sollte allerdings auch dem Nachwuchs kindgerecht verdeutlicht werden, dass es nicht nur um ästhetische Befindlichkeiten geht – ungeachtet aller Toleranz ist es eine Tatsache, dass starkes Übergewicht Krankheiten wie   Diabetes   begünstigt. Wenn Sie gemeinsam rechtzeitig die Empfehlungen zur körperlichen Ertüchtigung berücksichtigen, sparen Sie sich einen unnötigen Leidensweg und möglicherweise auch eine medikamentöse Behandlung. 
   Regelmäßige Bewegung in den Alltag einbauen 
  Regelmäßige Bewegung gelingt am besten, wenn sie möglichst durchgängig in den Alltag eingebaut wird.  Auch Menschen, die sich nicht dazu durchringen können, richtig Sport zu treiben, können durch ein entsprechend angepasstes Verhalten ihrer Gesundheit Gutes tun. Das fängt damit an, zu Fuß zu gehen oder mit dem Rad statt mit dem Auto zu fahren, die Treppe zu benutzen anstelle des Aufzugs, im Büro auch immer wieder einmal hin und her zu laufen – alles ist besser als andauerndes Stillsitzen. Der Satz: Am Schreibtisch wird man nicht alt, hat durchaus seine Berechtigung – aber Sie müssen sich damit nicht abfinden! 
 Kleine Tipps für mehr Bewegung im Alltag 
 Es muss nicht immer direkt ein Workout sein. Kleine, vielleicht auf den ersten Blick ungewöhnlich oder albern anmutende Umstellungen können für ein „bewegteres“ Leben sorgen. Haben Sie schon einmal in Erwägung gezogen, 
 
 nicht direkt auf dem ersten Stellplatz neben dem Supermarkt- oder Malleingang zu parken? So verringern Sie zusätzlich das Risiko einem Parkrempler zum Opfer zu fallen. 
 dem Paket- oder Lieferboten hin und wieder mal entgegenzugehen, anstatt einfach an der Wohnungstür zu warten? Er wird Sie dafür lieben! 
 einen Hefeteig ruhig auch mal mit vollem Einsatz mit den Händen durchzukneten, anstatt immer direkt auf die Küchenmaschine zurückzugreifen? 
 das Altpapier oder die Pfandflaschen künftig in kleineren Tüten mehrmals pro Monat zum Container bzw. zum Supermarkt zu bringen, anstatt einmal mit dem Auto hinzufahren? 
 einfach mal eine oder zwei Haltestellen früher aus dem Bus auszusteigen, um den Rest des Weges zu Fuß zurückzulegen? 
 sich Getränke nicht liefern zu lassen, sondern sie mit vollem Körpereinsatz nach Hause zu tragen? 
 die Einkaufstüten auf dem Nachhauseweg abwechselnd in der Luft zu schwingen oder hoch und runter zu bewegen, um ganz nebenbei den Oberkörper zu trainieren? 
 sich (auch bei Regenwetter!) den Nachbarshund auszuleihen und mit ihm Gassi zu gehen, anstatt die Hundebesitzer nur bei ihrem täglichen Rundgang zu beobachten? 
 
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 Sie sehen, es gibt allerhand Möglichkeiten kleine Bewegungseinheiten geschickt in den Alltag einzubauen. 
   Das Wichtigste beim Sport: Die Ausdauer trainieren 
 Wenn Sie oder Ihre Kinder mehr Sport treiben möchten (was aus Sicht Expertensicht unbedingt zu empfehlen ist), dann sind  vor allem solche Sportarten interessant, die sich positiv auf die Ausdauer auswirken und Ihr Herz-Kreislauf-System anregen . Dazu zählen Klassiker wie Joggen und Schwimmen, aber auch das oft verkannte Radfahren sowie das immer beliebter werdende Nordic Walking sind gute Sportmöglichkeiten für die ganze Familie. Als sanfte Alternative ist es auch förderlich für die Gesundheit, täglich  längere Spaziergänge im flotten Tempo zu machen . Hier gilt das Motto: Besser auf irgendeine Weise bewegen als gar nicht! Finden Sie trotz aller Bemühungen nicht genügend Zeit, können Sie auch ein kurzes Workout einschieben; dieses sollten Sie dann allerdings in einer höheren Intensität ausüben. 
 
  Gut für Sie, gut für die Umwelt:  Wenn Sie die Fahrt mit dem Auto durch einen Gang zu Fuß oder eine Fahrt mit dem Fahrrad ersetzen, dann nutzt das nicht nur Ihrer Gesundheit, sondern auch der Umwelt! 
 
 Für Frauen ist Sport in Schwangerschaft und Wechseljahren wichtig 
  Frauen profitieren während ihrer Schwangerschaft oder der Wechseljahre in besonderem Maß von Bewegung . In diesen beiden Lebensphasen sind Frauen körperlich besonders belastet und gefordert und haben häufig mit zahlreichen Beschwerden zu kämpfen. Gerade während der Schwangerschaft steht vielen Frauen naturgemäß nicht der Sinn nach Bewegung, dabei ist gerade in dieser Phase körperliche Betätigung nötig und bei einem normalen Verlauf in der Regel auch möglich – allerdings sollte natürlich die Intensität den besonderen Gegebenheiten angepasst werden.  Auch während der Wechseljahre und im Alter sollten Frauen als wichtiger Teil der Gesundheitsvorsorge und Hilfestellung für ein entspanntes Älterwerden regelmäßig Sport treiben . Sogar Studien 2  belegen, dass sportlich aktive Frauen während schwieriger Phasen wie Schwangerschaft und Menopause weniger Beeinträchtigungen erleben als solche, die den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen oder sich auf der Couch ausruhen. 
  Wichtig:  Wenn Sie schwanger sind und sich partout nicht nach Sport fühlen, sprechen Sie im Zweifel lieber mit Ihrem Frauenarzt darüber, bevor Sie sich zu sportlichen Aktivitäten zwingen. Manche Frauen müssen sich während der Schwangerschaft auch besonders schonen und eine sportliche Verausgabung wäre völlig kontraindiziert. Hören Sie also auf Ihren Körper und seien Sie ehrlich zu sich selbst, ob sich nur der Schweinehund zu Wort meldet oder ob Sie sich bei körperlicher Betätigung tatsächlich unwohl fühlen würden! 
   Fazit 
 In Bewegung funktioniert das Leben besser:  Erwachsene und Kinder sollten unbedingt regelmäßigen körperlichen Aktivitäten nachgehen . Für eine gesunde Funktion des Herz-Kreislauf-Systems sollte Insbesondere das Training der Ausdauer im Fokus dieser Bemühungen stehen, aber auch Kraftsport ist wichtig, um die Muskelmasse und die Fitness im Alter zu erhalten. Sportarten wie Walken, Schwimmen, Rad fahren oder Nordic Walking sind vor allem als Einstieg hervorragend geeignet. Gerade Schwimmen oder Radfahren kommt auch bei Kindern gut an. Schon in KITA und Kindergarten sollte ein zentraler Fokus auf der Bewegung liegen. Je früher Kinder Spaß an der Bewegung gewinnen, desto leichter fällt es ihnen auch später, körperlich aktiv zu bleiben. Doch selbstverständlich profitieren auch Erwachsene, Männer wie Frauen, von einem regelmäßigen Workout, ausreichend alltäglicher Bewegung und Stretching, um gesund zu bleiben und Krankheiten vorzubeugen. 
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 Quellen:   1  https://www.pedocs.de/volltexte/2015/10674/pdf/Madeira_Firmino_2015_Bewegungsorientierte_Sprachbildung.pdf&amp;nbsp;  2 https://www.aptaclub.de/schwangerschaft/sport-in-der-schwangerschaft.html  Bildquelle: ©JenkoAtaman - stock.adobe.com 
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                            <updated>2021-03-12T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Superfood: Die besten Superfoods im Überblick</title>
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                   Gesunde Ernährung als Trend: Superfood für die Gesundheit 
 Essen ist nicht gleich Essen. Lebensmittel machen nicht nur satt, sondern üben eine bestimmte Wirkung auf unseren Körper aus. Im besten Fall helfen sie unserer Gesundheit, im schlechtesten Fall schaden sie ihr. Vor allem in den letzten Jahren, in denen zahlreiche Ernährungstrends aus dem Boden zu sprießen scheinen, stehen gesunde Lebensmittel hoch im Kurs. Doch unter ihnen gibt es eine kleine Gruppe, die besonders viele wertvolle Inhaltsstoffe enthält: das sogenannte  Superfood . Superfoods sollen beim Abnehmen helfen, die Gesundheit und das Immunsystem stärken, weshalb sie bei vielen Menschen schon beinahe als Medizin gelten. Aber was sind Superfoods wirklich? Dieser Ratgeber unserer Online-Apotheke verrät es Ihnen. 
 
 
   Gesunde Ernährung als Trend: Superfood für die Gesundheit    
   Was ist Superfood?    
   Liste der beliebtesten Superfoods    
   Superfoods sind keine Medizin    
   Fazit    
 
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    Was ist Superfood? 
 Wenn mit geringem Aufwand ein hoher Ertrag erzielt wird, dann ist das sehr effizient – und wird nicht selten als  super  bezeichnet. Gesunde Ernährung hingegen wird von vielen Menschen als ein sehr aufwendiges und kompliziertes Unterfangen betrachtet: Die Liste gesunder Lebensmittel ist lang, enthält viel Gemüse und Früchte und muss vor allem intelligent kombiniert werden, um das volle Potenzial auszuschöpfen. Denn der Mensch benötigt viele verschiedene Inhaltsstoffe, die in der Regel nur durch eine clevere Kombination ausreichend aufgenommen werden können. Superfood nimmt hier eine nützliche Sonderrolle ein: Superfoods sollen überproportional gute Inhaltsstoffe enthalten und damit große Vorteile für die Gesundheit bergen. In den folgenden Abschnitten sehen wir uns das einmal genauer an. 
 Superfood ist nicht beliebig 
 Die Liste an Superfoods ist keineswegs beliebig und kann auch nicht einfach so nach Lust und Laune erweitert werden. Ob ein Nahrungsmittel wirklich als Superfood gilt, wird nach klar festgelegten Kriterien entschieden. Das gilt zumindest im Bereich der Werbung – dafür sorgt nämlich die sogenannte  Health-Claims-Verordnung  der Europäischen Union. Nur wenn ein unabhängiges und strenges Prüfverfahren die Wirksamkeit bestätigt hat, darf ein Hersteller seine Produkte mit dem begehrten Etikett Superfood bewerben. In der Umgangssprache wird das nicht so eng gesehen: Im Alltag kann durchaus öfter mal von Superfood die Rede sein. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Bescheid wissen, welche Lebensmittel tatsächlich als Superfoods bezeichnet werden dürfen. 
   Liste der beliebtesten Superfoods 
 Keine Chance dem Etikettenschwindel: Damit Sie möglichst genau im Bilde sind, welche Superfoods diese Zuschreibung auch wirklich verdienen und wo die versprochene Wirkung demgegenüber möglicherweise ausbleibt, haben wir Ihnen hier  eine praktische Liste der bekanntesten und beliebtesten Superfoods  zusammengestellt. Mit der folgenden Auswahl sind Sie somit immer gut beraten und können jederzeit nachsehen, wenn Sie Fragen zu einem vermeintlichen Superfood haben. 
 Acai Beere 
 Die  Acai Beere  steht hierzulande erst seit Kurzem auf der Liste der Superfoods und muss sich noch mit einem Nischendasein begnügen. Die dunkelblaue Acai Beere stammt aus den unerschöpflichen Regenwäldern des Amazonas und bildet in Brasilien schon seit Jahrhunderten einen festen Bestandteil des Speiseplans. Sie wächst an einer Palme, die den botanischen Namen  Euterpe oleracea  trägt, zu Deutsch auch Kohlpalme genannt. 
 Die Acai Beere soll appetithemmend und cholesterinsenkend wirken, das Immunsystem stärken und den Stoffwechsel anregen. Sie enthält zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien. Die Früchte der Kohlpalme Euterpe oleracea bekommen Sie in unserer Online-Apotheke in Form von Kapseln und Tabletten. Ihr Geschmack ist ein wenig herb und ähnelt dem von Nüssen und Schokolade. 
 Algen 
 Die   Alge   kennen die meisten Menschen am ehesten von Sushi oder vom Algensalat. Algen sind außerordentlich gesunde Lebensmittel und  besitzen viele wertvolle Inhaltsstoffe , darunter den grünen Farbstoff Chlorophyll, der als ausgesprochener Muntermacher gilt und neue Energien weckt. Auch die begehrten  Omega 3 Fettsäuren  stecken reichlich in der Alge, dazu Eisen, Jod und Magnesium. Das begehrte Vitamin B12, das die Alge ebenfalls enthält, kann von Menschen allerdings in dieser Form nicht aufgenommen werden. 
 Bekannte Algenarten sind Chlorella und Spirulina – die werden allerdings nicht direkt als Mahlzeit verzehrt, sondern zu Nahrungsergänzungsmitteln verarbeitet und als in Kapseln verpacktes Pulver verabreicht. Chlorella gilt geradezu als Superalge! Die Alge steht auch unter Umweltschutzaspekten sehr gut da: Sie verbraucht kaum natürliche Ressourcen und ist fast unbegrenzt verfügbar. 
 Artischocken 
  Artischocken  sind ein Superfood, das es in sich hat: Die positive Wirkung der Artischocke auf die Gesundheit ist durch Studien in der Medizin so gut belegt, dass sie im Jahr 2003 als »Arzneipflanze des Jahres« ausgezeichnet wurde. Obwohl ihr Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen unstrittig ist, mögen viele Menschen das Gemüse nicht sonderlich gerne: Die Artischocke schmeckt sehr herb, was an dem Stoff Cynarin liegt, der allerdings dafür sorgt, dass  der Cholesterinspiegel gesenkt und der Körper entgiftet wird . Zum Glück gibt es inzwischen viele Rezepte, die dabei helfen, die Artischocken auf schmackhafte Weise aufzunehmen: Ob gegrillt, gebacken oder gekocht, bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen. Darüber hinaus finden Sie die wertvollen Extrakte der Artischocke auch in Form von Saft, Tee, Tinkturen und Tabletten in unserer Online-Apotheke. 
 Brokkoli 
  Brokkoli  darf auf der Liste der Superfoods nicht fehlen, auch wenn das vielleicht gesündeste Gemüse der Welt gerade bei Kindern nicht allzu beliebt ist. Brokkoli besitzt derart positive Eigenschaften, dass Sie ihn am besten täglich auf den Speisezettel setzen sollten, wenigstens aber einmal die Woche. In manchen Kreisen wird Brokkoli sogar als Lebensmittel gelobt, das beinahe schon als Medizin bezeichnet werden kann: Der Kohl liefert  kaum Kalorien, dafür aber viele Vitamine und er soll sogar eine potenzfördernde Wirkung besitzen . Rezepte für die Zubereitung von Brokkoli gibt es viele: Das Superfood kann als Beilage gereicht, mit Nudeln gemischt oder als Rohkost (zum Beispiel als köstlicher Salat mit Rosinen und Sonnenblumenkernen) serviert werden. Ein wenig Muskat und Salz kann dabei dem oft als bitter empfundenen Geschmack abhelfen, während ein wenig Kreuzkümmel oder Natron im Kochwasser die Gefahr von Blähungen reduzieren kann. 
 Chia Samen 
   Chia Samen   sind das vielleicht berühmteste Superfood überhaupt. Sie gelten als das natürliche Gold aus der Speiseschatzkammer der alten Inkas. Bei Chia Samen handelt es sich um eine Art von Salbei, die den alten Völkern in Südamerika als Wundermahlzeit galt. So nahmen sie die Azteken in kleinen Mengen vor einer Schlacht ein, um den Soldaten möglichst viel Energie zu schenken. Zwei Esslöffel in Wasser eingeweicht sollten einen erwachsenen Mann für ganze 24 Stunden stärken! 
 Tatsächlich steckt in den Chia Samen eine Menge Wertvolles: Sie  beinhalten viel Eiweiß und sind damit ideal für Vegetarier und Veganer , die klein Fleisch essen möchten. Außerdem steckt viel Kalzium, Magnesium und Phosphor in den optisch unscheinbar wirkenden Körnern. Weil sie außerdem noch Antioxidantien enthalten, sollen Chia Samen auch entzündungshemmend wirken. 
 Passend zur großen Beliebtheit und weiten Verbreitung der Chia Samen gibt es längst viele leckere Rezepte, die eine Einbindung in den täglichen Speiseplan ermöglichen: Die Vorschläge reichen von einem Chia Samen Brot über Porridge und Chia Pudding bis hin zu einem Salat-Topping aus Chia Samen. 
 Datteln 
  Datteln  sind sehr gesunde Früchte, die bereits seit über 4.000 Jahren ein beliebter Snack und Energiespender sind und bis heute nichts von ihrem Reiz verloren haben. Die süße Frucht aus dem Orient gehört zu Recht auf die Liste der Superfoods und kann bei maßvollem Genuss eine positive Wirkung auf Ihre Gesundheit haben.  Vitamin B, Eisen, Kalzium und Kalium  bringt Ihnen der Genuss einer Dattel – allerdings steckt in dem Obst auch viel Fruchtzucker. Deshalb sollten Sie die Früchte trotz aller Vorzüge nur in Maßen konsumieren und sich hin und wieder bewusst eine Dattel gönnen. 
 Goji Beeren 
   Goji Beeren   genießen als Superfood ebenfalls einen ausgezeichneten Ruf. In ihrem Heimatland China sind die Goji Beeren schon seit vielen tausend Jahren bekannt und als Schönheits- und Verjüngungsmittel geschätzt. Sie  sollen das Immunsystem stärken, mithilfe der Carotinoide positiv auf die Sehkraft einwirken, den Blutdruck regulieren und sogar als Aphrodisiaka dienen . Goji Beeren enthalten wichtige Antioxidantien und können auf diese Weise möglicherweise den Alterungsprozess des menschlichen Körpers verlangsamen. Weitere Nährstoffe wie B Vitamine, Aminosäuren, Zink und Eisen runden den reichhaltigen Nährstoffmix ab. 
 Goji Beeren sind in Europa praktisch nur getrocknet erhältlich. Wer frische Goji Beeren essen möchte, kann darüber nachdenken, die Beeren bei sich im heimischen Garten anzupflanzen. Rezepte mit Goji Beeren reichen von Smoothies über Pfannkuchen bis hin zu Salat-Toppings. Die einfachste Art der Zubereitung ist sicherlich, sie einfach zum Frühstück in das Müsli oder das Porridge einzurühren. 
 
  Tipp:  Obwohl der Granatapfel nahezu überall erhältlich ist, sollten Sie beim Einkauf auf eine Bio Ernte achten. 
 
 Granatapfel 
  Granatäpfel  sind auch hierzulande als Obst bekannt, das  viele wichtige Vitamine  liefert und daher zum gesündesten Obst überhaupt gehört. Der Granatapfel zeichnet sich durch einen süß-säuerlichen Geschmack aus und eignet sich gut zur Verarbeitung als Saft oder Zutat für einen Salat, die Frucht kann aber auch einfach so genossen werden. Auch in der orientalischen Küche kann er für viele köstliche und exotische Rezepte verwendet werden. 
 Heidelbeeren 
  Heidelbeeren  sind als Obst sehr beliebt, nur wenige Menschen wissen aber, dass es sich dabei um ein echtes Superfood handelt. Tatsächlich sind Heidelbeeren  sehr gesunde Früchte, das Immunsystem, das Herz und die Darmflora stärken . Nicht zuletzt aus diesem Grund werden sie von manchen Menschen sogar zur Krebsvorsorge eingesetzt. Wenn auch Sie von den Vorzügen der Heidelbeeren profitieren möchten, können Sie eins der vielfältigen Rezepte ausprobieren: Besonders beliebt sind Heidelbeeren zum Beispiel als Zutat für Kuchen oder Smoothies, als erfrischende Frucht im Müsli oder als leckeres Topping für Pfannkuchen und Waffeln. 
 Ingwer 
  Ingwer  hat in den letzten Jahren einen echten Aufschwung erlebt. Dennoch ist vielen Menschen gar nicht bewusst, dass   Ingwer   tatsächlich ein Superfood ist. Beim Ingwer handelt es sich gewissermaßen um  eine kleine Wunderknolle, die nur wenige Kalorien, dafür aber viele wichtige Nährstoffe besitzt . Kaum ein anderes Lebensmittel kann auf ein so positives Verhältnis von Kalorien zu Mineralstoffen und Vitaminen verweisen. Ingwer eignet sich hervorragend zur Bekämpfung von Übelkeit – während langer Autofahrten ebenso wie während einer Schwangerschaft. Außerdem soll Ingwer bei Verstopfung, Erkältung und Menstruationsbeschwerden wirken, Entzündungen hemmen, Darmkrebs vorbeugen und beim Abnehmen unterstützen. 
 Ingwer lässt sich zum Beispiel gerieben als Zutat für orientalische Gerichte verwenden, als wohlschmeckender Tee oder Infused Water konsumieren. In unserer Online-Apotheke finden Sie zudem Ingwer Pastillen zum Lutschen. 
 Kakao 
 Wenn das keine gute Nachricht ist: Auch der beliebte und süße  Kakao hat es auf die Liste der Superfoods geschafft ! Zwar wird er von vielen Menschen als Dickmacher betrachtet, doch Kakao besitzt durchaus positive Eigenschaften – es kommt nur darauf an, auf welche Weise Sie ihn konsumieren:  Bitterschokolade oder Schokolade mit Rohkakao  ist nicht so süß wie die beliebte Vollmilchschokolade, gilt dafür aber als gesünder und als feinste Nervennahrung. Rezepte für heiße Schokolade mit einem möglichst hohen Kakaoanteil und Pflanzen- statt Kuhmilch sorgen für einen leckeren Genuss in der kalten Jahreszeit ohne schlechtes Gewissen. 
 
  Wichtig:  Wenn Sie Probleme mit der Gallenblase, Gallensteinen oder Entzündungen der Leber haben, sollten Sie unbedingt vom Verzehr von Kurkuma absehen! 
 
 Kurkuma 
  Kurkuma  ist ein auch hierzulande genutztes Gewürz aus Indien, das in der dortigen Heilkunst Ayurveda geradezu als Allheilmittel gilt. Kurkuma  soll bei zahlreichen Beschwerden wohltuend wirken : So soll es Darmerkrankungen vorbeugen, die Atemwege reinigen, die Verdauung fördern und sogar das Risiko für Alzheimer und Krebs senken können. Die Medizin beschäftigt sich ebenfalls mit den heilsamen Wirkungen von Kurkuma und konnte in verschiedenen Studien den Nachweis erbringen, dass die Einnahme von   Kurkuma   in der Tat äußerst gesundheitsfördernde Effekte hat. 
 Kurkuma beinhaltet Vitamin B, Spurenelemente und Mineralstoffe. Auch bei einem überhöhten Cholesterinspiegel oder Bluthochdruck ist Kurkuma eine gute Wahl. 
 Leinsamen 
   Leinsamen   sind ein großartiges Superfood mit einem einzigartigen Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen. Sie besitzen die grundlegend wichtigen Omega 3 Fettsäuren, immens viele Ballaststoffe, Vitamin B und E, sowie Antioxidantien und Folsäure. Leinsamen gilt als Entzündungshemmer, soll den Körper entgiften und die Zellen schützen. 
  Tipp:  Leinsamen sind auch ein guter Ersatz für Chia Samen, wenn diese nicht zur Verfügung stehen, da sie ein hohes Quellvolumen besitzen. Einfach ein wenig Leinsamen ins Porridge, eine Flüssigkeit oder Joghurt geben und zusehen, wie sich die Konsistenz verändert! Wichtig ist, dass Sie nach dem Verzehr von Leinsamen viel trinken. 
 Moringa 
  Moringa  ist als Superfood ein ähnlich großer Trend wie die Chia Samen. Es handelt sich dabei um ein grünes Pulver aus Asien, das aus den Blättern des Moringa Oleifera Baumes gewonnen wird. Moringa  enthält viel Eiweiß und Aminosäuren . In den asiatischen Ländern gilt Moringa seit Langem als Heil- und Nahrungsmittel; seiner heilenden Wirkung wegen wird der Moringa Baum dort oft in der Nähe von Krankenhäusern gepflanzt. Die potenzielle Heilkraft des Moringa Pulvers scheint nahezu endlos – selbst gegen Diabetes soll es Berichten zufolge wirken. Bislang gibt es jedoch nur wenige medizinische Studien zu dem Thema, aber die Tendenz geht dahin, dass die Forschung diese Behauptungen bestätigt. 
 Da Moringa nur als Pulver angeboten wird, ist eine entsprechende Verarbeitung notwendig: Rezepte für leckere Smoothies sind eine mögliche Idee für die Einnahme des wertvollen Pulvers; auch in Cremespeisen oder Suppe lässt sich das Superfood wunderbar integrieren. 
 Rhabarber 
 Auch Rhabarber zählt zu den Superfoods: Mit seinem besonders hohen Gehalt an Vitamin C soll er das Immunsystem stärken; zudem ist er praktisch fettfrei und bringt viele Ballaststoffe mit. Auch der Blutdruck und das Herz profitieren von dem Superfood Rhabarber. In Deutschland wachsen die gesunden Stängel in der Regel von April bis Juni, die frühe Ernte zeichnet sich durch einen etwas milderen Geschmack aus. Schwangere und Kleinkinder sollten auf dieses gesunde Lebensmittel allerdings verzichten. 
  Wichtiger Hinweis:  Auch wenn Rhabarber als gesund gilt, sollten kleine Kinder und schwangere Frauen ihn nicht verzehren. Bitte sprechen Sie vorab mit Ihrem Arzt, wenn Sie dennoch Rhabarber zubereiten wollen! 
 Rosenkohl 
  Rosenkohl  ist ein Superfood, das sich gerade in der kalten Winterzeit besonders gut dazu eignet, das durch grassierende Erkältungsviren stark beanspruchte Immunsystem aufzurüsten. Kinder mögen Rosenkohl wegen der enthaltenen Bitterstoffe oftmals nicht so sehr, aber diesem Umstand kann durch eine ansprechende Zubereitung abgeholfen werden. Probieren Sie Rosenkohl beispielsweise als Salat, gebraten mit weiterem Gemüse der Saison oder als schmackhafte Beilage zu Kartoffelpüree und Fleisch! 
 Spirulina 
  Spirulina Platensis Pacifica Hawaii  ist eine Mikroalge aus der Familie der Cyanobakterien und gilt als das Superfood der Zukunft. Sie wurde früher auch als Blaualge bezeichnet und ist das mit Abstand bekannteste Mitglied der Cyanobakterien, denen großartige Heilkräfte nachgesagt werden. Die Alge  besitzt viele wertvolle Proteine , die der menschliche Körper für den Muskelaufbau benötigt; außerdem bringt sie zahlreiche Vitamine mit, darunter das essenzielle Vitamin B12, das sonst vor allem durch tierische Lebensmittel aufgenommen wird. Zudem enthält sie Chlorophyll, Eisen, Kalzium, Magnesium und Jod. Das Superfood   Spirulina   kann als Pulver, Tabletten oder Kapseln aufgenommen werden und lässt sich ganz leicht in Mahlzeiten integrieren: So werden zum Beispiel Rezepte für Spirulina Smoothies immer beliebter. 
 Spinat 
 Der Ruf von Spinat als gesundes Superfood ist legendär und allgemein bekannt – spätestens, seit eine Dose Spinat beim Seemann Popeye die Muskelberge aufquellen ließ. Doch nicht nur als Ersatznahrung für Bodybuilder ist Spinat empfehlenswert: Das hochgesunde Gemüse  soll das Immunsystem und die Sehkraft stärken, den Blutkreislauf und den Stoffwechsel fördern . 
   Superfoods sind keine Medizin 
 Superfoods sollen nicht als Ersatz für Medizin dienen, sondern lediglich zu einer möglichst gesunden Ernährung beitragen. Auch wenn manche Arten von Superfood in Form von Kapseln oder Tabletten erhältlich ist und als Nahrungsergänzungsmittel konsumiert werden kann, ist es trotzdem immer nur ein Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung und keine wunderkräftige Medizin bei Krankheiten oder sonstigen ernst zu nehmenden gesundheitlichen Beschwerden. Aber Sie wissen ja: Wer gesund und verantwortungsbewusst lebt, muss sich sehr wahrscheinlich mit weniger Leiden herumärgern als jemand, der überhaupt nicht auf seine Gesundheit achtet. 
 Abnehmen mit Superfoods 
 Berichten zufolge sollen Acai und Goji Beeren in der Tat beim Abnehmen helfen: Sie sind dafür bekannt, den Stoffwechsel zu hemmen und den Appetit zu zügeln. Trotzdem sollten Sie die Einnahme keinesfalls übertreiben: Superfoods sollten mit Bedacht Teil Ihrer Ernährungsumstellung werden und nicht für eine schnelle Diät eingesetzt werden. Auch der Granatapfel gilt übrigens als hervorragender Schlankmacher und ist auch in größeren Mengen verträglich. Zudem kann sich Kurkuma unterstützend beim Abnehmen auswirken, weil es die Verbrennung von Fett im Körper ankurbelt. Ein ähnlicher Effekt lässt sich auch mit Ingwer Tee erzielen. Als sehr nützliche Helfer beim Abnehmen werden darüber hinaus Artischocken und Leinsamen erachtet.und nicht für eine schnelle Diät eingesetzt werden. Auch der Granatapfel gilt übrigens als hervorragender Schlankmacher und ist auch in größeren Mengen verträglich. Zudem kann sich Kurkuma unterstützend beim Abnehmen auswirken, weil es die Verbrennung von Fett im Körper ankurbelt. Ein ähnlicher Effekt lässt sich auch mit Ingwer Tee erzielen. Als sehr nützliche Helfer beim Abnehmen werden darüber hinaus Artischocken und Leinsamen erachtet. 
 Die Dosis macht das Gift 
 Obwohl Superfoods im Prinzip gesunde Lebensmittel und sehr zu empfehlen sind, können die Nährstoffe, die in hoher Konzentration enthalten sind, bei einem überzogenen Konsum auch das Gegenteil bewirken. Grundsätzlich sollten Superfoods sinnvoll in die tägliche Ernährung eingebaut werden, aber nicht in hohen Dosen als Ersatz für eine Medizin oder eine gesunde Lebensweise konsumiert werden, um die gewünschten Effekte zu erzielen. Falls Sie regelmäßig ein bestimmtes Superfood in großer Menge konsumieren (zum Beispiel Kurkuma oder Ingwer), sollten Sie es bei Bedarf Ihrem behandelnden Arzt mitteilen, da sich mitunter Querverbindungen ergeben können. 
 Auch an sich gesunde Lebensmittel wie Leinsamen können giftige Stoffe enthalten (im konkreten Fall Blausäure), deshalb sollte von der Einnahme einer zu hohen Dosis abgesehen werden. Das gilt auch dann, wenn Sie die entsprechenden Superfoods als Nahrungsergänzungsmittel konsumieren. Diese sollten Sie  nur aus seriöser Quelle beziehen , um sicherzustellen, dass alle Risiken minimiert wurden und Sie maximal von den positiven Effekten profitieren können. 
   Fazit 
 Indem Sie Superfood in Ihren Speiseplan integrieren, können Sie Ihrer Gesundheit etwas Gutes tun. Am besten ist es, wenn Sie Lebensmittel jeglicher Art möglichst frisch auf den Tisch bringen. Da das nicht immer klappt, können Nahrungsergänzungsmittel eine sinnvolle Alternative sein. Hier sollten Sie sich vor schadstoffbelasteten Angeboten hüten – gut beraten sind Sie stets mit den   Produkten aus unserer Online-Apotheke  . Neben den allseits beliebten Chia Samen finden Sie in unserem Sortiment beispielsweise auch Kapseln und Tabletten mit Moringa Pulver und viele andere hochwertige Superfoods. 
 
 Bildquelle: Elena Schweitzer 
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                            <updated>2021-01-05T18:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Ist Kürbis gesund? Alle Informationen und Tipps </title>
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                                            Für viele Menschen ist der Kürbis nur ein typisches Herbst- und Halloween-Gemüse, das in der Küche kaum Beachtung erfährt. Er macht sich gut als Dekorationsobjekt vor dem Haus, und nicht nur Kinder lieben die zu Laternen umfunktionierten, mit Messern ausgehöhlten und mit Kerze...
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                   Mehr als nur Halloween-Deko: Das Herbst-Gemüse Kürbis 
 Für viele Menschen ist der  Kürbis  nur  ein typisches Herbst- und Halloween-Gemüse , das in der Küche kaum Beachtung erfährt. Er macht sich gut als Dekorationsobjekt vor dem Haus, und nicht nur Kinder lieben die zu Laternen umfunktionierten, mit Messern ausgehöhlten und mit Kerzen bestückten Kürbisse, die ein so schaurig-schönes Flackerlicht in die Nacht senden. Viele Menschen denken dabei gar nicht daran, den Kürbis zu essen – höchstens Kürbiskerne dienen als gelegentlicher Snack.  Dabei ist der Kürbis super gesund,  kann Sie beim Abnehmen unterstützen und dank vielfältiger gesunder Rezepte Ihren herbstlichen Speiseplan bereichern. In diesem Ratgeber unser Online-Apotheke verraten wir Ihnen, warum das so ist, und geben Ihnen ein paar Tipps für tolle Rezeptideen. 
 
 
   Mehr als nur Halloween-Deko: Das Herbst-Gemüse Kürbis    
   Wahre Schatzkammern der Natur: Warum sind Kürbisse so gesund?    
   Lecker und gesund: Die wichtigsten Kürbisarten für Ihren Speiseplan    
   Gesund essen mit der vielseitigen Kürbisküche    
   Fazit    
 
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    Wahre Schatzkammern der Natur: Warum sind Kürbisse so gesund? 
 Beim Aushöhlen der Kürbisse für die nächste Herbst- und Halloween-Deko fällt viel Fruchtfleisch an, das häufig einfach entsorgt wird . Dabei enthalten gerade das Fruchtfleisch und die Kürbiskerne viele gesunde Nährstoffe – nicht ohne Grund gibt es die Kürbiskerne auch separat zu kaufen, um damit beispielsweise Müsli anzureichern, Salat zu toppen oder cremige Suppen mit dem gewissen Etwas aufzupeppen. Auch das Kürbiskernöl, das aus den gepressten Kernen gewonnen wird, gilt als sehr gesund. Da sich die meisten Rezepte für Kürbisgerichte außerdem innerhalb weniger Minuten zubereiten lassen und noch dazu super gesund sind, empfehlen wir Ihnen, den Kürbis fortan häufiger auf den Speiseplan zu setzen. 
 Diese wichtigen Inhaltsstoffe sind im Kürbis enthalten 
  Im Kürbis stecken viele wertvolle Nährstoffe , die Sie auch aus zahlreichen Produkten aus unserer Online-Apotheke kennen. Die wichtigsten davon stellen wir Ihnen an dieser Stelle kurz vor. 
 Beta Carotin 
 Beta Carotin ist eine Vorstufe von Vitamin A und wird deshalb zur Vorbeugung und Behandlung von Vitamin-A-Mangel eingesetzt. Beta Carotin gehört zur Gruppe der Carotinoide und ist neben dem Kürbis auch in Tomaten, Karotten, Aprikosen und anderen Gemüse- und Obstsorten zu finden. In unserer Online-Apotheke bieten wir Ihnen Beta Carotin auch in Form von Kapseln zur Nahrungsergänzung. 
 Eisen 
 Eisen ist ein wertvolles Spurenelement, das – wie die Elementbezeichnung bereits nahelegt – im menschlichen Körper zwar nur in sehr geringen Mengen vorkommt, dafür aber eine umso wichtigere Rolle spielt:  Insbesondere für die Versorgung der Zellen mit Energie ist es unverzichtbar , aber auch für den Transport von Sauerstoff ist Eisen verantwortlich. 
 Omega 3 Fettsäuren 
 Omega 3 Fettsäuren sind  entscheidend am körpereigenen Fett-Stoffwechsel beteiligt , können Entzündungen entgegenwirken und unterstützen die Herz-Kreislauf-Funktion. 
 Kalium 
 Kalium ist ein unverzichtbarer Mineralstoff, der sich größtenteils in den Zellen befindet. Er ist  wichtig für die Gesundheit und Funktion des Herzens . 
 Kalzium 
 Knochen und Zähne bestehen aus Kalzium, und der  Aufbau einer gesunden Knochen- und Zahnsubstanz  ist ohne Kalzium undenkbar. Rein mengenmäßig ist Kalzium der bedeutendste Mineralstoff im menschlichen Körper. 
 Magnesium 
 Magnesium ist wie Kalzium am Aufbau von Knochen und Zähnen beteiligt, ist darüber hinaus aber auch für Herz, Muskeln und Nerven wichtig. Ohne Magnesium könnten wir weder kraftvoll zubeißen noch sicher stehen, laufen oder greifen. Vor allem unter Sportlern ist   Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel   sehr bekannt, da es für eine gute Funktion der Muskeln unerlässlich ist. 
 Vitamine 
 Insbesondere das wichtige Vitamin E, das im Kürbiskernöl zu finden ist, soll  Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen  und den  Cholesterinspiegel senken  können. 
 Der Kürbis kann beim Abnehmen und bei Diabetes unterstützen 
 Für eine gesunde, nährstoffreiche und kalorienarme Ernährung ist der Kürbis gewissermaßen Gold wert. Gerade bei Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck können Sie von einer kürbisbasierten bzw. -angereicherten Ernährung sehr profitieren, da der Kürbis das Potenzial für blutdruck- und blutzuckersenkende Mahlzeiten besitzt. Er macht außerdem schnell satt, ohne mit vielen Kalorien zu Buche zu schlagen, sodass Sie durch den Kürbis möglicherweise Ihren Abnehmerfolg fördern können, ohne zu hungern. 
 Clean Eating: Gesund und bewusst kochen mit Kürbissen 
 Für immer mehr Menschen geht es allerdings nicht nur ums Abnehmen, sondern um eine langfristige Umstellung der Ernährung, weil sie gesünder leben wollen. In diesem Rahmen kommt auch dem  Clean Eating Konzept  eine immer größere Rolle zu – und zu diesem passt (neben anderem naturbelassenen Obst und Gemüse) auch der Kürbis ganz hervorragend. Clean Eating steht für eine natürliche Form der Ernährung, bei der dem Körper unnötiger Ballast wie Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker und hoch verarbeitete Produkte erspart bleiben soll. Nicht das Zählen von Kalorien oder das Abnehmen steht im Vordergrund, sondern ein neues Körperbewusstsein und ein gesunder Lebensstil. Es geht folglich darum,  bewusst und gesund zu essen  – Sie sollen wissen, was Ihre Ernährung mit Ihrem Körper macht, was gesunde Nahrung für Ihre Gesundheit bedeutet und wie Sie sich langfristig wohl in Ihrem Körper fühlen können. Da der Kürbis so vielseitig ist und sich sowohl zum Backen als auch zum Kochen eignet, lohnt es sich also auch beim Clean Eating, entsprechende Rezepte auszuprobieren. 
   Lecker und gesund: Die wichtigsten Kürbisarten für Ihren Speiseplan 
 In unserer Vorstellung mögen alle Kürbisse gleich aussehen – in der Realität gibt es aber große Unterschiede und vielfältige Arten. Tatsächlich hat der Kürbis hierzulande im Herbst Saison und kann daher bei einer saisonalen, regionalen Ernährung immer häufiger auf dem Speiseplan stehen. Im Folgenden stellen wir Ihnen die interessantesten Sorten und deren Vorzüge für Ihre Gesundheit kurz vor. 
 Butternut Kürbis 
 Der Butternut Kürbis ist ein unverwechselbarer Charakterkopf – Sie erkennen ihn sofort an seiner einzigartigen Form. Sein Fleisch ist saftig und überdies sehr gesund, weshalb sich der Butternut großer Beliebtheit erfreut. Gerade für Sportler stellt der Butternut eine willkommene Bereicherung der Ernährung dar: Der  hohe Anteil an Vitamin A wirkt ausgleichend auf den Stoffwechsel  und unterstützt damit das regelmäßige Training im Fitnessstudio. Das Beta Carotin stärkt außerdem die Sehkraft und pflegt die Haut. Bereits 125 Gramm Butternut Kürbis decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Beta Carotin! 
 Der Butternut ist gut geeignet für eine Low Carb Diät 
 Wer abnehmen möchte oder sich aus gesundheitlichen Gründen (beispielsweise aufgrund von Diabetes) für eine Low Carb Diät interessiert, kann dabei ebenfalls auf den Butternut Kürbis bauen: Auf 100 Gramm Butternut Kürbis kommen gerade einmal 8,3 Gramm Kohlenhydrate. Das gilt im Vergleich zu Nudeln, Brot und Kartoffeln als hervorragender Wert, und macht den Butternut zu einem Gemüse im Herbst, das dem Winterspeck vorbeugt. 
 Hokkaido Kürbis 
 Der Hokkaido Kürbis ist ein echter Hit unter Kürbis Fans und ein sehr beliebtes Gemüse im Herbst. Kaum ein anderer Kürbis ist so gesund und nährstoffreich: Zum einen  ist der Hokkaido sehr verträglich  und kann in der Regel auch von Menschen mit empfindlichem Magen bzw. Darm gut verdaut werden. Zum anderen enthält er  besonders viel Vitamin A und Vitamin B . Dem Hokkaido wird außerdem eine  stärkende Wirkung auf Blase und Nieren attestiert sowie ein schützender Effekt auf die Körperzellen . 
 Der Hokkaido ist gut geeignet für eine Low Carb Diät 
 Auch Freunde der Low Carb Ernährung kommen mit einem Hokkaido Kürbis voll auf ihre Kosten: Auf 100 Gramm Hokkaido entfallen nämlich gerade einmal 5 Gramm Kohlenhydrate! Mit diesem Wert unterbietet er sogar den Butternut Kürbis und empfiehlt sich für diverse Low Carb Rezepte. Besonders gut eignet sich der Hokkaido Kürbis für eine gesunde Suppe oder als leckeres Ofengemüse mit Dip. 
   Gesund essen mit der vielseitigen Kürbisküche 
 In der Küche bieten Ihnen Kürbisse viele Möglichkeiten. Kochen Sie beispielsweise eine Kürbissuppe, backen Sie einen Kuchen aus Kürbisteig oder bereiten Sie Ihre eigenen Spaghetti aus dem Fleisch eines Kürbisses zu – Ihrer Kreativität sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Im Internet und verschiedenen Kochbüchern gibt es viele Ideen und Rezepte, von denen Sie sich inspirieren lassen können. Auch bzw. gerade vegetarisch und vegan lässt es sich ganz hervorragend auf Basis von Kürbissen kochen. Die Rezepte sind heute so vielfältig, dass die berühmte Suppe längst in den Hintergrund getreten ist – obwohl sie immer noch sehr gut schmeckt und zum zeitlosen Klassiker unter den Kürbis Gerichten avanciert ist. 
 Kürbis Rezepte: Gesunde Kürbissuppe, Risotto und mehr 
 Der Kürbis passt hervorragend zur Kartoffel und Rüben, weshalb sich zum Beispiel im Internet zahlreiche Rezepte für einen gesunden Kürbis Kartoffel Auflauf und Kürbis Möhren Eintopf finden. Mit dem richtigen Reis lässt sich aus Kürbissen außerdem ein fantastisches Risotto zaubern. Wenn Sie erst einmal wissen, wie es geht, werden Sie feststellen:  Eine Ernährung mit Kürbissen kommt nicht nur der Gesundheit zugute, sondern stellt eine kulinarische Bereicherung eines jeden Speiseplans dar . Es gibt unendlich viele gesunde Rezepte zu entdecken, und der Kürbis ist in allen Geschmacksrichtungen genießbar: als herzhafte gewürzte Suppe ebenso wie als süßer Kuchen. Egal, ob Sie eine Diät machen, vegetarisch essen möchten oder ein wenig herbstliches Flair auf Ihren Teller zaubern wollen: Rezepte mit Kürbis sind die perfekte Wahl für ein köstliches Herbstessen. 
 Suppe aus Kürbissen ist ein wärmendes und nahrhaftes Essen 
 Suppe steht bei vielen Menschen nicht besonders hoch im Kurs, doch die Kürbissuppe hat es in sich: Sie kann wahlweise vegan zubereitet werden, schmeckt lecker und ist gut für die Gesundheit. Es gibt  verschiedene Rezepte für Kürbissuppe  mit passenden Gewürzen, Aromen und Flüssigkeiten wie Sahne, Orangensaft oder Kokosmilch. Gerade Rezepte für eine Suppe können Sie bei Bedarf sehr leicht variieren und an Ihren Geschmack oder Ihre Ernährungsweise anpassen. Die meisten Rezepte lassen sich innerhalb weniger Minuten zubereiten und eignen sich ebenso als leichte Vorspeise wie als vollwertiges Mittag- oder Abendessen. Eine Schale Kürbissuppe spendet wohlige Wärme und Gemütlichkeit und ist daher das ideale Essen an einem kühlen Herbst- oder Wintertag! 
 Pasta mit Kürbis – in wenigen Minuten zum Mittagessen 
 Pasta erfreut sich großer Beliebtheit, ist aber vielfacht wegen ihrer hohen Kohlenhydratdichte in Verruf geraten. Mit dem Kürbis lässt sich dieses Problem umgehen und die Pasta wird zum kohlenhydratärmeren Essen, das sich binnen weniger Minuten zubereiten lässt. Rezepte, mit denen sich Kürbis Pasta veredeln lässt, gibt es in verschiedenen Ausführungen – wählen Sie zwischen Klassikern wie Carbonara und Bolognese oder entscheiden Sie sich für vegetarische Varianten mit Knoblauch, Paprika, Tomaten und Kräutern! 
 Backen ohne viele Kalorien: Kürbiskuchen und -muffins 
 Wahrscheinlich essen Sie genauso gerne Kuchen und Muffins wie die meisten anderen Menschen. Und genauso wahrscheinlich denken Sie bei einem Rezept für leckeren Kuchen nicht zuerst an einen Kürbis als Zutat. Wenn Sie aber auf der Suche nach Rezepten für ausgefallenes Backwerk sind, dann sollten Sie unbedingt einmal versuchen, einen  Kürbiskuchen oder Muffins mit Kürbis  zu backen. Meist wird der Kürbis dazu zunächst gebacken oder gekocht und anschließend zu Püree verarbeitet, das folglich als Teigbasis dient. Probieren Sie es aus – es gibt für jeden Geschmack leckere Rezepte, die Ihnen ein süßes Kuchenstück mit Kürbis auf den Teller bringen! 
 Der Kürbis ist die ideale Schonkost für Babys 
 Die leichte Verdaulichkeit der Kürbisse macht diese auch zu einer hervorragenden und sehr verträglichen  Schonkost für Babys . Das liegt vor allem daran, dass sich die Pigment- und Protein-Komplexe beim Kochen auflösen. Mit dem richtigen Rezept können Sie also ganz einfach Ihren eigenen Babybrei aus Kürbissen zubereiten und diesen zum Beispiel mit Karotten, Kartoffeln oder Hähnchen anreichern. 
 
  Wichtig:  Vorsicht gilt bei Kürbissen aus eigener Ernte, denn hier kann unter Umständen zu viel Cucurbitacin enthalten sein. Dieser Bitterstoff kann Magen-Darm-Beschwerden auslösen und bei Kindern sogar zu Kreislaufversagen führen. Kosten Sie deshalb Ihren selbstgeernteten Kürbis, bevor Sie ihn Ihren Kindern anbieten. Wenn er bitter schmeckt, werfen Sie ihn weg – ansonsten ist er in der Regel genießbar. 
 
 Kürbiskernöl als nährstoffhaltige Öl-Variante 
 Im Gegensatz zum Fruchtfleisch des Kürbisses enthält das  Kürbiskernöl  – wie es für Öl nun mal üblich ist – sehr viele Kalorien: Auf 100 Gramm kommen wie bei den meisten Ölen ca. 800 Kalorien, weshalb auch Kürbiskernöl nur in Maßen genossen werden sollte. Dennoch bringt es wertvolle Inhaltsstoffe mit, die hervorragend für eine gesunde Ernährung geeignet sind. Durch seinen  hohen Gehalt an Vitamin E und Linolsäure  soll es beispielsweise dazu beitragen, einen erhöhten Cholesterinspiegel und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Damit es seine positiven Eigenschaften voll entfalten kann, sollten Sie Kürbiskernöl allerdings nicht erhitzen, da ansonsten viele wertvolle Inhaltsstoffe verloren gingen. 
 Kürbiskerne enthalten gesunde Nährstoffe 
 Die  Kürbiskerne haben es wahrhaft in sich : Sie enthalten Vitamin A, Vitamin B, Vitamin C und Vitamin E, Magnesium, Eisen, Kalzium, Zink und Selen. Mitunter gelten sie deshalb als Superfood, das von vielen gesundheitsbewussten Menschen gerne in die Ernährung integriert wird. Durch das Glückshormon Serotonin sollen Kürbiskerne auch an Tagen ohne Sonne für Glücksgefühle sorgen. Auch beim Abnehmen sollen Kürbiskerne förderlich sein, wenn zum Beispiel statt Schokolade oder Weingummi ein paar Kürbiskerne geknabbert werden – doch auch hier gilt es selbstverständlich, Maß zu halten, da die Kürbiskerne viele Kalorien und Fette enthalten. 
 Kürbiskerne sind ein gesunder Snack für jeden Tag 
 Wir alle lieben Snacks, diese leckeren kleinen Zwischenmahlzeiten, die leider nur allzu oft viel zu süß und kalorienreich ausfallen. Kürbiskerne sind hier eine glänzende und gesunde Wahl: Sie sind nahrhaft und stillen den kleinen Hunger für zwischendurch sehr schnell. Diese leckere Knabberei gibt es inzwischen in vielen Läden zu kaufen, sie lässt sich aber auch durch Säubern, Trocknen und nach Belieben anschließendem Rösten ganz einfach selbst zubereiten. Denken Sie also das nächste Mal daran, die Kürbiskerne nicht wegzuwerfen, wenn Sie ein leckeres Gericht aus Kürbis zubereiten! 
 Kürbiskerne bleiben fast immer ungenutzt 
 Wenn Kürbisse alljährlich im Herbst als Dekoration genutzt werden oder als Gemüse im Herbst die Küche bereichern, dann bleiben ausgerechnet die leckeren und nahrhaften Kürbiskerne fast immer ungenutzt. Sogar Menschen, die Kürbiskerne als Leckerei schätzen, werfen die eigenen Kerne weg und kaufen stattdessen abgepackte und bereits getrocknete oder geröstete Kürbiskerne aus dem Handel. Dabei lassen sich die Kürbiskerne ganz einfach nutzen: Sie müssen nur ausgewaschen und mit einem Tuch getrocknet werden. Wahlweise können sie dann mit oder ohne Schale geröstet oder frisch gegessen werden. Sie werden sehen: Geröstete Kürbiskerne mit Schale sind ähnlich lecker wie die allseits bekannten Kartoffelchips! 
   Fazit 
 Auch wenn Kürbisse meist mit gruseligen Fratzen zu Halloween in Verbindung gebracht werden, sind sie sehr gesund und dazu noch wahre Allrounder in der Küche! Für eine gesunde Ernährung sind sie praktisch unverzichtbar, und unter dem jährlichen Gemüse im Herbst zählen sie zu den unumstrittenen Highlights. Dank der vielfältigen Rezepte können Sie mit Kürbissen leckere, gesunde Mahlzeiten kreieren und den Kürbis in immer neuer Form auf den Tisch bringen – ob als Suppe, zur Pasta, mit Kartoffeln oder mit Reis bleibt Ihnen überlassen. Dank seiner Flexibilität lässt sich der Kürbis auch hervorragend in die vegane Küche integrieren, und beim Abnehmen kann die Diät ebenfalls mit leckeren Kürbisgerichten angereichert werden. Darüber hinaus erfreuen sich Kürbiskerne als gesunder Snack für zwischendurch bei Jung und Alt großer Beliebtheit. 
 
 Bildquelle: Sergey Skleznev 
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                            <updated>2021-01-02T08:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Sportverletzungen: Wichtige Infos für Sportler </title>
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                   Was tun bei Sportverletzungen? Umfangreicher Ratgeber 
 Regelmäßige Bewegung ist gut und wichtig, Sport stärkt Muskeln, Herz und Kreislauf und gehört für viele Menschen nahezu selbstverständlich zum Alltag. Doch nicht nur Profisportler, auch fleißige Amateure haben bisweilen mit  Sportverletzungen  zu kämpfen. Kommt es zu Verletzungen, ist eine richtige und schnelle Reaktion unverzichtbar. Wichtige Informationen zur Behandlung einer Sportverletzung und Tipps, wie Sie diese vermeiden können, finden Sie in diesem ausführlichen Ratgeber. Viel Spaß beim Lesen! 
 
 
   Was tun bei Sportverletzungen? Umfangreicher Ratgeber    
   Diese Sportverletzungen sind am häufigsten    
   So können Sie Sportverletzungen vorbeugen    
   So erkennen Sie eine Sportverletzung frühzeitig    
   So gehen Sie richtig mit einer Sportverletzung um    
   Fazit    
 
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   Diese Sportverletzungen sind am häufigsten 
 Der menschliche Körper ist ein kompliziertes und sensibles Gebilde, das tagtäglich Hochleistungen erbringt. Durch die enorme Komplexität bietet er gleichzeitig auch eine hohe Anfälligkeit für Verletzungen. Besonders  häufig betroffen sind Muskeln und Gelenke , die naturgemäß beim Sport stark beansprucht werden. So manche Verletzung hat aber auch mit falschem Training oder ungenügendem Aufwärmen zu tun – das sind Ursachen, die sich leicht vermeiden lassen. Im Folgenden gehen wir ein wenig näher auf die Sportverletzungen ein, die im Alltag am häufigsten auftreten. 
 Verstauchung 
 Eine  Verstauchung  oder Distorsion ist schnell passiert. Besonders beim Fußball, der in Deutschland mit Abstand beliebtesten Sportart, kommt es häufig zu gestauchten Gelenken. Plötzliche Beschleunigung oder abruptes Abbremsen ist in vielen Fällen der Auslöser, weil es dabei leicht zu Überdehnungen im Gelenk kommen kann. Verstauchungen betreffen vor allem Knie- und Sprunggelenke, können aber auch am Handgelenk auftreten. 
 Prellung 
  Prellungen  sind der Klassiker unter den Sportverletzungen. Umgangssprachlich werden sie gern Pferdekuss genannt, Ihr Arzt wird möglicherweise von einer Kontusion sprechen. Auch abseits aller sportlichen Betätigung können Prellungen im Alltag beispielsweise durch Schläge, Tritte oder Zusammenstöße entstehen. Deshalb sind besonders Kontaktsportarten nahezu prädestiniert für Prellungen – auch hier ist neben dem Kampfsport vor allem der Fußball zu nennen. 
 Zerrung 
  Zerrungen  sind leichte Muskelverletzungen, die bei hastigen, plötzlichen Bewegungen auftreten können. Genauer gesagt entstehen Zerrungen durch eine unmittelbare Überdehnung der Muskeln, wenn diese noch nicht genügend gedehnt und auf die Belastung vorbereitet waren. Zu den meist verbreiteten Ursachen für eine Zerrung gehört daher eine ungenügende Aufwärmphase. Je nach Größenordnung kann die Zerrung mit starken Schmerzen verbunden sein. 
 Muskelfaserriss 
 Ein plötzlicher, stechender Schmerz beim Sport kann auf einen  Muskelfaserriss  verweisen. Das bedeutet: Eine oder mehrere Fasern in einem Muskel sind gerissen – eine mögliche Folge einer Überbelastung des Muskels. Muskelfaserrisse sind charakteristische Verletzungen für Sportarten wie Fußball und Tennis und schränken die Belastungsfähigkeit der betroffenen Muskeln gravierend ein. Zu den häufigen Ursachen gehören plötzliche, ruckartige Bewegungen. 
 Bänderriss 
 Bänderverletzungen sind bei Sportlern eine häufige Erscheinung, wobei der  Bänderriss  die extreme Form derartiger Verletzungen darstellt. Dieser macht sich durch einen lauten, peitschenartigen Knall und einen stechenden Schmerz bemerkbar. Bänderrisse entstehen durch eine gewaltsame Bewegung der Gelenke und kommen außerhalb von Sportverletzungen auch bei Unfällen vor. 
   So können Sie Sportverletzungen vorbeugen 
 Zwar lassen sich nicht alle Sportverletzungen vermeiden, doch wenn Sie sich an ein paar wichtige Tipps halten, können Sie das Risiko einer Verletzung mitunter deutlich minimieren. 
 Wer intensiv Sport treiben möchte, sollte dafür ausreichend trainiert sein. Mangelndes Training gehört zu den häufigsten Ursachen für Muskelverletzungen. Ein untrainierter Körper ist schnell überfordert und damit besonders anfällig für Verletzungen. Deshalb gilt: Gewöhnen Sie Ihre Muskeln zunächst durch  gezieltes Aufbautraining  an eine zunehmende Belastung und preschen Sie nicht über das Ziel hinaus, indem Sie sich zu Höchstleistungen anspornen und Ihren Körper überlasten. Auch wenn eine hohe Motivation sehr löblich ist, sollten Sie es erst einmal langsam angehen lassen, damit Sie auch nachhaltig Freude an Sport und Bewegung haben und keine unnötige Verletzung riskieren. 
 Helm und Schutzkleidung senken das Verletzungsrisiko 
 Wenn Sie Sportverletzungen vorbeugen möchten, kann je nach Sportart auch  passende Schutzkleidung  eine wirksame Hilfe sein. Wie diese auszusehen hat, richtet sich natürlich immer auch nach dem betriebenen Sport: Während zum Beispiel beim Klettern im Freien Schutzhelme üblich sind und beim Handball Ellbogenschütze zum Einsatz kommen können, sollte beim Fußball nicht auf Schienbeinschoner und hochwertiges Schuhwerk verzichtet werden. 
   So erkennen Sie eine Sportverletzung frühzeitig 
 Nicht immer ist eine Verletzung gleich als solche zu erkennen. Oft denken Sportler, sie könnten einfach weitermachen – und müssen am Ende des Tages feststellen, dass sie durch die ungewollte Verschleppung der Behandlung die Sache noch schlimmer gemacht haben. Deshalb ist es wichtig, die Anzeichen für eine Verletzung möglichst schnell richtig zu deuten und darauf basierend eine geeignete Behandlung in die Wege zu leiten. Die folgenden Informationen sollen Ihnen dabei helfen. 
 Plötzliche Schmerzen sind ein Alarmsignal 
 Auf die Signale Ihres Körpers sollten Sie umgehend hören!  Schmerzen sind ein Alarmsignal , vor allem, wenn sie plötzlich auftreten. Dieses Warnzeichen sollten Sie keinesfalls ignorieren. Durch Auf-die-Zähne-Beißen und Weitermachen tun Sie sich und Ihrer Gesundheit in den meisten Fällen nichts Gutes, denn ein Verschleppen der Verletzung kann deren Folgen möglicherweise noch verschlimmern. 
   So gehen Sie richtig mit einer Sportverletzung um 
 Haben Sie Anzeichen für eine Sportverletzung erkannt, ist es Zeit zu handeln. Mit  rechtzeitigen Erste-Hilfe-Maßnahmen  schaffen Sie die besten Voraussetzungen für eine gelingende Behandlung durch den Arzt. In diesem Zusammenhang spielt vor allem die sogenannte PECH-Regel eine wichtige Rolle. Was genau sich hinter dieser Formel verbirgt, erfahren Sie in den folgenden Absätzen. 
 PECH-Regel bei Verletzungen im Sport 
 Bei Verletzungen ist ein Verhalten nach der PECH-Regel meist die beste erste Hilfe. PECH ist ein Akronym und steht für eine knappe Regel, deren Befolgen für Ihre Gesundheit Gold wert sein kann: 
 
  P  wie Pausieren 
  E  wie Eis 
  C  wie Compression 
  H  wie Hochlagern 
 
 &amp;nbsp; 
 Das bedeutet in der Praxis Folgendes: 
 
 Unterbrechen Sie nach dem ersten Anzeichen einer Verletzung sofort Ihre aktuelle Tätigkeit. Probieren Sie nicht aus, wie weit Sie noch kommen, sondern behandeln Sie die betroffene Stelle sofort. Das  Pausieren  gilt über den Augenblick der ersten Hilfe hinaus: Solange die entsprechende Verletzung noch nicht völlig ausgeheilt ist, sollten Sie die sportliche Betätigung, bei der es zu dem Unfall gekommen ist, unbedingt und konsequent meiden. 
  Kühlen  Sie die betroffene Stelle umfassend – am besten mit Eis; zur Not kann es aber auch ein Tuch mit kaltem Wasser sein. 
  Stabilisieren  Sie dann das verletzte Gelenk mit einem   Druckverband   – einer Kompression, auf Englisch  compression . 
 Im Anschluss ist völlige Ruhe durch  Hochlagern  angesagt. Der verletzte Bereich muss dabei über Ihrem Herz hochgelagert werden, damit durch die natürliche Schwerkraft die angestaute Flüssigkeit, die für Schwellung und Schmerz verantwortlich ist, möglichst schnell und ungehindert zum Herz abfließen kann. 
 
 &amp;nbsp; 
  Wichtig:  Die PECH-Regel umfasst zwar wichtige Maßnahmen zur ersten Hilfe, diese ersetzen allerdings keinesfalls den Besuch beim Arzt und weiterführende Behandlungsmethoden. Lassen Sie Ihre Verletzung unbedingt fachkundig untersuchen und behandeln! 
 Schmerzlindernde Medikamente bei Sportverletzungen 
 Auch Medikamente können bei Sportunfällen eine wichtige Hilfe sein. Dabei geht es vor allem um  schmerzlindernde Mittel , die Sie allerdings nicht wahllos bzw. ohne professionellen Rat einnehmen sollten. Fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt, ob die Behandlung durch schmerzlindernde Medikamente begleitet und erleichtert werden kann. 
 Acetylsalicylsäure und Paracetamol bei leichten Schmerzen 
 Bei leichten Beschwerden helfen   Acetylsalicylsäure   und   Paracetamol  , die Sie in unserer Online-Apotheke bestellen können. Wichtig ist, dass Acetylsalicylsäure nicht bei Verletzungen geeignet ist, die mit äußeren oder inneren Blutungen einhergehen. 
 Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) werden häufig eingesetzt 
 Sogenannte NSAR-Schmerzmittel werden insbesondere in der Orthopädie gerne zur Behandlung von Sportverletzungen genutzt. Sie werden heute nicht mehr als Spritze, sondern in Form von Tabletten verabreicht, um eine bessere Ausbreitung der enthaltenen Wirkstoffe zu erzielen. Dazu zählen zum Beispiel   Ibuprofen   und   Acetylsalicylsäure (ASS)  . Bei stärkeren Schmerzen wird niederpotentes Morphin eingesetzt. Dieses ist jedoch verschreibungspflichtig und sollte nicht ohne ärztliche Beratung zum Einsatz kommen. 
 Sportgele kühlen und mindern die Schwellung 
   Sportgele  , die Sie ebenfalls im Sortiment unserer Online-Apotheke finden, wirken kühlend auf die Verletzung ein und lindern gleichzeitig die Schwellung. Der Wirkstoff Heparin beschleunigt die Auflösung eines Blutergusses, darf aber erst einige Tage nach der Verletzung aufgetragen werden. 
 Pflanzliche Präparate wie Pferdesalbe gelten als Geheimtipp 
 Pflanzliche Präparate erfreuen sich bei vielen Sportlern wachsender Beliebtheit. So wirken zum Beispiel  Salben oder Gele mit Arnika oder Kampfer  schmerzlindernd und abschwellend. Als Geheimtipp gilt die sogenannte  Pferdesalbe , die bei Verstauchungen helfen und die Regeneration überanstrengter Muskeln fördern soll. 
 Sinnvolle Ersatztätigkeit anstelle vollkommener Ruhe 
 Wenn es der Grad der Verletzung zulässt, sollten Sie sich nicht vollständiger Ruhe hingeben. Das würde zu einer weiteren Erschlaffung der Muskeln und einem Verlust der aufgebauten Masse führen. Entscheiden Sie sich stattdessen für sinnvolle Ersatztätigkeiten, zum Beispiel Fahrradfahren, Schwimmen oder lockere Spaziergänge! 
   Fazit 
 Auch wenn Verletzungen grundsätzlich alle Sportler treffen können, lässt sich mit den richtigen Maßnahmen das Risiko deutlich minimieren – und so manche Sportverletzung vermeiden. Beugen Sie Verletzungen durch ausreichendes Training sowie eine genügende Aufwärmphase vor und nehmen Sie auftretende Schmerzen als Warnsignal stets ernst. Kommt es doch einmal zu einer Verletzung wie Prellungen oder Muskelzerrungen, können Sie sich auf die PECH-Regel berufen: Pausieren Sie Ihre Tätigkeit, kühlen Sie mit Eis, legen Sie eine Kompression an und entlasten Sie die betroffenen Gelenke durch Hochlagern. Suchen Sie anschließend einen Arzt auf und nehmen Sie gegebenenfalls geeignete Medikamente zur Schmerzlinderung ein. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude beim Sport! 
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 Bildquelle: ©WavebreakMediaMicro - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Was ist Pilates? Praktische Informationen und Tipps für Anfänger</title>
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                 Pilates als wertvoller Teil eines gesunden Lebens 
 Sport ist wichtig für die Gesundheit und Lebensqualität, das ist keine Neuigkeit. Der Schritt von der theoretischen Erkenntnis in die praktische Umsetzung fällt vielen Menschen allerdings schwer. Welche Übungen helfen dem Körper am besten, welches Training bietet den wirksamsten Workout? Dazu gesellt sich die Sorge vor einer leistungsmäßigen Überforderung: Gibt es einen einfachen und dennoch effektiven Ansatz für jedermann? In diesem Beitrag finden Sie eine mögliche Antwort auf alle diese Fragen:  die Pilates Methode.  
 
 
   Was ist Pilates?   
   Für wen ist Pilates geeignet?   
   Wie funktioniert Pilates und wie wird es ausgeführt?   
   Wie lässt sich Pilates erlernen?   
   Tipps für den Einstieg in ein wohltuendes Pilates Training   
   Fazit   
 
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   Was ist Pilates? 
 Pilates ist  ein auf Körper und Geist ausgerichtetes Training , das die allgemeine Fitness verbessern, die Muskeln trainieren und Beweglichkeit sowie Haltung verbessern soll. Es ist speziell auch auf die häufig vernachlässigten kleineren Muskelgruppen ausgerichtet und wird gerne in der Rehabilitation eingesetzt. Die große Stärke von Pilates ist die hohe Eignung für den Alltag: Das regelmäßige Training ist einerseits sanft gehalten und für jede Altersklasse praktizierbar, andererseits aber so clever und systematisch konzipiert, dass die Pilates Übungen rasch ganzkörperliche Erfolge zeigen. 
 Namensgeber und Erfinder: Joseph Hubertus Pilates 
 Erfunden hat Pilates der deutsche Sportlehrer Joseph Hubertus Pilates. Dessen Biografie hat einen maßgeblichen Anteil an der Ausgestaltung seiner Pilates Methode. Als kränklicher Junge konnte er seine Bewegungsfreude nicht so ausleben, wie seine Altersgenossen das taten, und musste sich um alternative Übungsabläufe bemühen. Später trat er in England als Preisboxer auf und unterrichtete Polizisten in Selbstverteidigung. Aufgrund seiner deutschen Herkunft wurde er allerdings während des Ersten Weltkriegs in Großbritannien interniert. Für sich und seine Mitgefangenen entwickelte er ein  ganzheitliches Körpertraining , um seine gute Kondition zu erhalten und die Genesung der kranken Kameraden zu beschleunigen. Nach seiner Entlassung ging er in die USA und machte seinen Zimmersport einem großen Publikum bekannt. Dabei wurde er von seiner Partnerin, einer ehemaligen Krankenschwester, mit wertvollen Erfahrungen unterstützt. Inzwischen hat Pilates die ganze Welt erobert und wird allerorts ausgeführt. 
 Viele Verzweigungen: Pilates ist nicht überall gleich 
 Pilates hat viele Gesichter: Ausgehend von den ursprünglichen Übungen, die Joseph H. Pilates entwickelt hat, haben seine Schüler und Nachfolger das Training ergänzt und modifiziert. Das hat über die Jahre dazu geführt, dass  Pilates heute in unterschiedlichen Ausprägungen  ausgeübt wird. Dabei sind die Grundlagen und maßgeblichen Prinzipien aber immer gleich geblieben, sodass die grundsätzlichen Vorteile von Pilates in jeder Form enthalten sind. Das liegt vor allem daran, dass Pilates mehr ist als einfach ein Sport: Pilates ist ein Lebensstil, der den Menschen ganzheitlich begreift. 
   Für wen ist Pilates geeignet? 
 Es liegt im Wesen von Pilates und seiner ursprünglichen Konzeption, dass ein sehr breites Zielpublikum für diese Art von Training und die damit verbundenen Übungen infrage kommt. Ob Sie Ihren  allgemeinen Fitnesszustand verbessern  möchten, ein besseres  Körperbewusstsein suchen  oder  nach einer Krankheitsphase erst wieder fit werden  müssen: Pilates ist eine hervorragende Methode, um Haltung, Kraft und Beweglichkeit zu steigern. Es geht nicht einfach um Sport, es geht um ein tieferes Körperverständnis und um ein höheres Maß an Kontrolle. 
 Anfänger und Spitzensportler profitieren von Pilates 
 Fortgeschrittene sportive Fähigkeiten und Kenntnisse spielen für Pilates keine Rolle. Tatsächlich profitieren alle Gruppen von einem angemessenen Training: Joseph Pilates hat bei der Ausarbeitung seiner Übungen alle möglichen Leistungslevel berücksichtigt. Dabei versteht es sich von selbst, dass ein rekonvaleszenter Patient anders trainiert als ein Profisportler, der einen strikten Trainingsplan verfolgt. Auch Pilates gibt es in verschiedenen Abstufungen und Ausprägungen. Deshalb ist es so wichtig, dass Sie auf dem für Sie perfekten Level einsteigen. 
 Pilates ist besonders beliebt bei Frauen 
 Pilates zählt neben Yoga zu den beliebtesten Übungen bei Frauen. Das tägliche Workout kann beim Abnehmen helfen und führt in der Regel zu einer besseren inneren Balance sowie zu einem angenehmeren Körpergefühl. Weil Pilates  insbesondere auf die Muskeln von Rücken, Bauch und Beckenboden  abzielt, ist es gerade für Frauen in der Schwangerschaft besonders hilfreich. Durch die Übungen werden genau die Bereiche trainiert, die während einer Schwangerschaft besonders stark beansprucht werden. Insbesondere der gestärkte Beckenboden kann ein Vorteil bei der bevorstehenden Geburt bedeuten. 
 Bei vielen Beschwerden kann Pilates helfen 
 Haben Sie Beschwerden im Knie oder ist Ihre Gesundheit in anderer Weise physisch beeinträchtigt, zum Beispiel durch einen Unfall beim Sport, dann kann Pilates häufig Abhilfe schaffen. Dabei ist wichtig, dass Sie sich nicht einfach selbst an einer Therapie versuchen, sondern im Falle konkreter gesundheitlicher Probleme einen Arzt konsultieren. Nur wenn es allgemein um Fragen der Fitness geht, können Sie Pilates auf eigene Faust angehen. 
  Tipp:  Suchen Sie im Internet nach geeigneten Angeboten für Anfänger und lassen Sie sich unverbindlich beraten. Erfahrene Pilates Trainer wissen genau, worauf es beim Training ankommt, und helfen Ihnen gerne dabei, die besten Übungen für Ihren Bedarf zu erlernen. 
   Wie funktioniert Pilates und wie wird es ausgeführt? 
 Pilates konzentriert sich auf das Kraftzentrum des Körpers, denn gemäß dem Grundsatz des Gründers Joseph H. Pilates kommt alle Kraft aus der Körpermitte, dem  Power House , das im Fitness-Bereich heute meist als  core  (Herz) bezeichnet wird. Das bedeutet:  Der Fokus liegt auf der Muskulatur in Bauch und Rücken , die bei jedem Pilates Workout gezielt angesprochen werden. Um möglichst alle Muskeln bewusst kontrollieren und trainieren zu können, bedarf es allerdings erst einmal eines entsprechenden Körperbewusstseins, das ebenfalls mithilfe der Pilates Methode erlernt werden soll. 
 Die Pilates Prinzipien 
 Der heute häufig verwendete Begriff  Pilates Prinzipien  ist eine Sprachschöpfung aus jüngerer Zeit – der Urheber der Pilates Methode, Joseph Pilates, verwendete ihn nicht. Die sechs bekannten Pilates Prinzipien stellen ein Extrakt seiner Lehre dar, das später von seinen Schülern fortgeführt wurde. Heute sind sie allgemein anerkannt und finden rege Anwendung. Da Pilates von verschiedenen Lehrern weiterentwickelt wurde, sind in manchen Kursen und Ratgebern mehr als sechs Prinzipien oder teilweise auch abweichende Tipps vorgestellt. Wir beschränken uns an dieser Stelle jedoch auf den Kanon der sechs weitverbreiteten Grundsätze, die folgendermaßen lauten: Atmung, Fluss, Kontrolle, Konzentration, Präzision und Zentrierung. 
 Atmung (breathing) 
 Eine  bewusste Atmung  ist bei Pilates von entscheidender Bedeutung, um die Tiefenmuskulatur zu aktivieren. Eine bewusste und kontrollierte Atmung wirkt auch Verspannungen entgegen. Indem Sie gezielt ein- und ausatmen, schaffen Sie die Voraussetzung für alle anderen Prinzipien des Pilates. Es wird tief in den Brustkorb geatmet und jedes Aufblähen vermieden. 
 Fluss (flowing movement) 
 Die Bewegungsabläufe dürfen im Training nicht abbrechen, sondern werden in beständigem Fluss ausgeführt.  Fließende Bewegungen  sind das Ziel und der Kern von Pilates. 
 Kontrolle (control) 
 Um alle Übungen möglichst exakt ausführen zu können, bedarf es einer  effektiven Kontrolle über die Muskulatur . Das muss gerade ein Anfänger zunächst gezielt üben und erlernen. 
 Konzentration (concentration) 
 Eine kontrollierte und fließende Bewegung, wie sie beim Pilates angestrebt wird, bedarf der  besonderen Konzentration  und Kontrolle, um im richtigen Augenblick auch innehalten zu können. Zu dieser Konzentration gehört auch, dass der Geist gewissermaßen unter Kontrolle gebracht wird. 
 Präzision (precision) 
 Jede Übung muss  so exakt wie möglich  entsprechend der Anleitung ausgeführt werden. Eine Übung, die nur halbherzig oder ungefähr trainiert wird, verfehlt ihre Wirkung. Eine möglichst perfekte und unterbrechungsfreie Ausführung ist das Ziel, um von den vielfältigen positiven Auswirkungen jeder Position zu profitieren. 
 Zentrierung (centering) 
 Die  Zentrierung  ist ein wesentlicher Aspekt des Pilates. Gemeint ist die Stärkung der Körpermitte, des  Power House , das Brustkorb und Becken umfasst und damit alle wichtigen Organe beinhaltet. Auf diese Zentrierung hat Joseph Pilates mit seiner Aussage, alle Kraft komme aus der Körpermitte, abgezielt. 
   Wie lässt sich Pilates erlernen? 
 Für den Anfang ist es sicher eine gute Idee, wenn Sie sich einen seriösen, professionellen Trainer suchen und bei diesem die Grundlagen von Pilates erlernen. Dieser kann Ihre ersten Übungen begleiten und Ihnen wertvolle Tipps geben, die direkt auf Ihren Leistungs- und Kenntnisstand angepasst sind. Er hilft Ihnen auch dabei, Fehler bei Haltung und Koordination zu vermeiden und daraus resultierenden Verletzungen vorzubeugen. Doch keine Sorge: Die Verletzungsgefahr bei Pilates ist sehr gering. 
  Wichtiger Hinweis:  Nicht jeder Pilates Trainer ist auch wirklich ein Fachmann. Der eine oder andere hat auch schlicht sein Hobby zum Beruf gemacht und kann Ihnen möglicherweise nicht so intensiv weiterhelfen, wie Sie sich das wünschen. Tipps von selbsternannten Experten sind grundsätzlich mit einer gewissen Skepsis zu betrachten, und nicht jeder, der sich Pilates Trainer nennt, trägt diesen Titel zu Recht – der Begriff ist nicht geschützt und kann im Prinzip von jedermann geführt werden. 
 Pilates für Anfänger: Tipps und einfache Übungen 
 Damit Sie langfristig Freude an Pilates haben, sollten Sie sich am Anfang nicht zu viel vornehmen. Stimmen Sie die Übungen auf Ihre persönliche Fitness ab und  vermeiden Sie Überanstrengung ! Wichtig ist außerdem, dass Sie keine Übungen machen, wenn Sie Alkohol oder Schmerzmittel eingenommen haben. Außerdem sollten Sie Ihr Workout nicht unmittelbar nach dem Essen absolvieren. Wenigstens eineinhalb Stunden Pause zwischen Ihrer letzten Mahlzeit und den Pilates Übungen sollten Sie einplanen. Kaufen Sie sich eine weiche Matte (zum Beispiel eine Fitness-, Yoga- oder eine spezielle Pilates-Matte, weitere Tipps finden Sie weiter unten im Ratgeber) und tragen Sie bequeme Kleidung, in der Sie sich gut bewegen können – schon sind Sie bestens für den Start Ihrer Pilates Praxis gerüstet! 
 Oberkörper abrollen 
 Setzen Sie sich in die Mitte Ihrer Matte, strecken Sie die Beine weit nach vorne aus und nehmen Sie eine gerade Rückenhaltung ein. Die Schultern sollten vom Kopf weggezogen werden, damit der Nacken nicht verkrampft. Dann tief einatmen und die Arme gerade nach oben strecken. Beim Ausatmen werden die Arme nach vorne gestreckt und der Oberkörper langsam nach hinten abgerollt. Dabei darf der Rücken die Matte nicht berühren und der Bauch muss angespannt sein. Diese Übung sollte etwa fünfmal wiederholt werden – das Tempo wählen Sie selbst, Sie sollten aber auf Gleichmäßigkeit achten. Für die Atmung gilt: Immer beim Zurücklehnen ausatmen und beim Aufrichten einatmen. 
 Beine in die Luft strecken 
 Sie liegen auf dem Boden bzw. der Matte, heben den Kopf leicht an und winkeln die Beine an. Die Arme werden nach vorn gestreckt, die Beine erst zur Brust gezogen und dann ausgestreckt. Dabei atmen Sie tief ein. Bei der Rückbewegung der Füße zum Körper atmen Sie vollständig aus. Diese Übung sollte etwa zehnmal wiederholt werden. 
  Wichtig:  Achten Sie immer auf Ihr Körpergefühl! Wenn Sie noch nicht fit genug für eine Übung sind, dann erzwingen Sie nichts. Ein Brennen im Bauch oder Schmerzen in einem bestimmten Bereich sind ein Zeichen dafür, eine Pause einzulegen. 
   Tipps für den Einstieg in ein wohltuendes Pilates Training 
 Für ein regelmäßiges Pilates Workout müssen Sie nicht zwingend in ein Studio gehen. Pilates eignet sich sehr gut für das  Training zu Hause  – zumindest dann, wenn Sie die Regeln beachten und ein paar grundsätzliche Vorkehrungen treffen. 
  Besonders wichtig:  Bei Pilates geht es nicht in erster Linie darum, das Gewicht zu verringern und sich fit zu fühlen. Es geht um Körperverständnis und Körperkontrolle – deshalb ist die möglichst exakte Ausführung jeder Übung so wichtig. Nur wer richtig trainiert, kann die positiven Effekte erfahren, die Pilates auf den Alltag ausüben kann. 
 Die Pilates Matte ist eine sinnvolle Anschaffung 
 Für Ihre Pilates Übungen benötigen Sie eine geeignete Unterlage. Es ist keine gute Idee, ein Workout direkt auf dem Boden durchzuführen. Eine Matte schont Rücken, Arme und Beine und erleichtert Ihnen das Einnehmen und Beibehalten der richtigen Position. Aus diesem Grund sollte sie nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick sein. Gerade wenn eine Übung im Sitzen oder Liegen durchgeführt wird, ist eine zu dünne Unterlage gefährlich für die Gesundheit, während durch eine zu dicke, ungeeignete Matte die Balance beeinträchtigt werden kann. 
 Kleingeräte können das Workout erleichtern 
 Beim Pilates ist Präzision wichtig: Um ein Workout möglichst exakt und ohne Fehler durchzuführen, bedarf es großer Körperbeherrschung. Mitunter ist eine spezifische Position schwierig einzunehmen und zu halten. Dabei können Kleingeräte helfen: Zu diesen zählt zum Beispiel der  Pilates Ball , mit dem sich das Halten der Balance üben und die Muskulatur ansprechen lässt. Sinnvoll ist auch der  Pilates Ring , mit dem Sie ebenfalls Ihre Bauchmuskeln trainieren können. 
 Nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen 
 Erst wenn Sie sich die wichtigsten Grundlagen von Pilates angeeignet haben, können Sie Ihr Training auf entsprechende Geräte ausdehnen. Das Angebot ist groß und Sie sollten sich als Anfänger zunächst auf Kleingeräte fokussieren. Zwar gibt es auch eindrucksvolle Großgeräte für Profis, die oft intensiv beworben werden, doch können diese Anfängern mehr schaden als nützen. Geräte wie der  Cadillac  oder der  Reformer  sind für das Training von Spitzensportlern gedacht – oder für die Anwendung bei der Rehabilitation unter der Anleitung von kundigem Fachpersonal. 
  Wichtig:  Lassen Sie einen Experten beurteilen, ob Sie fit genug sind für ein Training am Großgerät. Viele Anfänger übernehmen sich und erfahren dann unnötige Rückschläge, die sich negativ auf die Motivation und im schlimmsten Fall auf Fitness und Gesundheit auswirken. Entscheiden Sie sich lieber für einen sanften Einstieg! 
   Fazit 
 Pilates ist eine hervorragende Trainingsmethode für Körper und Geist und für jedermann geeignet. Selbst Sportmuffel finden sich mit ein paar hilfreichen Tipps in der Regel schnell zurecht.  Pilates stärkt das Körpergefühl  und  wirkt sich positiv auf Rücken, Wirbelsäule, Beine, Becken, Schultern und ganz allgemein auf die Fitness aus.  Als tägliches Workout hilft es Ihnen nicht nur dabei, sich fit zu fühlen, sondern bringt Sie in ein ganz neues Verhältnis zu Ihrem Körper. Die Übungen stärken Ihre Gesundheit und Ihr Selbstwertgefühl. Auch Frauen während der Schwangerschaft können von Pilates profitieren und vielen Beschwerden vorbeugen. Probieren Sie es aus! 
  
 Bildquelle: ©Kalim, adobe.com 
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            <title type="text">Gesunde Lebensmittel: Die besten Tipps und Informationen</title>
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                 Eine  gesunde Ernährung  trägt nicht nur zum Wohlbefinden bei, sondern kann in manchen Fällen sogar Altersbeschwerden und verschiedenen Krankheiten vorbeugen. Sie wird deshalb allerorten für eine verantwortungsbewusste Lebensweise empfohlen. Aber  wie genau sieht nun eine gesunde Ernährung aus? Was sind gesunde Lebensmittel?  Gilt die Gleichung &quot;viel frisches Obst + Gemüse = gut, viel Fleisch + Süßigkeiten = schlecht&quot; wirklich für jeden, ganz ohne Einschränkung? In diesem Ratgeber geben wir Ihnen ein paar Tipps, wie Sie lecker und gesund essen können, ohne auf etwas verzichten zu müssen. 
 Was ist eine gesunde Ernährung? 
 Gesund lebt und isst, wer seinen Körper stärkt und pflegt. Wir alle müssen essen, jeden Tag. Aber es liegt bei uns, wie effektiv wir uns ernähren: So ist es einerseits möglich, dass wir große Mengen zu uns nehmen, unserem Körper damit aber dennoch nichts Gutes tun, weil wir ihn einfach nur mit nahezu leerer Kost vollstopfen. Der Schlüssel liegt in dem Wort Er nähr ung:  Zum Leben brauchen wir Nährstoffe , die sich in  Makronährstoffe  (Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett) sowie  Mikronährstoffe  (Vitamine und Mineralien) untergliedern. Am besten setzen Sie dazu auf unverarbeitete, frische Nahrungsmittel, die Sie nicht unnötig mit Zusatzstoffen belasten. 
 Auf das Verhältnis von Nährstoffdichte und Energiedichte kommt es an 
 Es gibt mehrere Aspekte, die gesunde Lebensmittel definieren, aber eine wichtige Rolle spielt in jedem Fall das Verhältnis von  Nährstoffdichte  und  Energiedichte . Mit dem Begriff Nährstoffdichte wird die Anzahl der wertvollen Inhaltsstoffe von Lebensmitteln bezeichnet, also unter anderem die bereits erwähnten Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralien. Je mehr Nährstoffe in einem Lebensmittel enthalten sind, desto höher ist auch die Nährstoffdichte. Eine hohe Nährstoffdichte ist zunächst einmal positiv zu bewerten. Umgekehrt sollten gesunde Lebensmittel  eine möglichst niedrige Energiedichte  besitzen. Das bedeutet: Es sollten beispielsweise viele Ballaststoffe und viel Wasser, dafür aber eher wenig bzw. nur gesundes Fett sowie wenig Zucker enthalten sein. 
 
  Wichtig zu wissen:  Ein wichtiger Orientierungswert für die Energiedichte eines Nahrungsmittels sind die Kalorien. Je mehr Kalorien enthalten sind, desto höher fällt die Energiedichte aus. Deshalb sind gesunde Lebensmittel in der Regel eher kalorienarm. Eine Ausnahme bilden Lebensmittel wie fettreicher Seefisch, Avocados, Nüsse und Samen. Diese enthalten zwar meist viel Fett, jedoch stammt dieses aus pflanzlicher Quelle bzw. setzt sich aus ungesättigten Fettsäuren zusammen. Solche Fette sind tendenziell als positiv für unsere Gesundheit zu bewerten. Trotzdem gilt: Maßlos essen sollten Sie diese Lebensmittel nicht – integrieren Sie diese Nahrungsmittel lediglich hin und wieder Ihre Ernährung! 
 
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 Es gibt gute und weniger gute Inhaltsstoffe 
 Es geht bei gesunden Lebensmitteln nicht nur darum, dass wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine und ungesättigte Fettsäuren enthalten sind. Wichtig ist auch, dass  bestimmte Inhaltsstoffe in möglichst geringem Maß vorhanden sind . Dazu zählen gesättigte Fettsäuren, Cholesterin und tierisches Protein aus Fleisch und Milchprodukten. All dies sind Stoffe, die sich zumindest bei größeren aufgenommenen Mengen negativ auf unsere Gesundheit auswirken können. 
 Gesunde Ernährung sollte nicht als Diät betrachtet werden 
 Eine gesunde Ernährung hat nichts mit einer Diät zu tun. Dieses Missverständnis ist noch immer weitverbreitet und sollte endlich aus den Köpfen verschwinden. Vielmehr geht es darum, dass Sie sich einen Speiseplan angewöhnen, der Sie alltäglich mit allem versorgt, was Sie benötigen – und zwar dauerhaft. Bei einer Diät geht es stattdessen um eine zeitbegrenzte Einschränkung, die normalerweise nicht lange durchgehalten werden kann und dem Körper langfristig möglicherweise sogar schadet. 
  Wichtiger Hinweis zum Thema Abnehmen:  Wenn Sie bei starkem Übergewicht abnehmen möchten, kann eine Diät gegebenenfalls kurzfristig helfen, um eine Entlastungsphase einzuleiten und den Magen an kleinere Portionen zu gewöhnen. Langfristig hilft aber nur eine gesunde Ernährungsweise und ein begleitendes Sport- bzw. Bewegungsprogramm dabei, Gewicht zu verlieren und Sie dauerhaft fit zu halten. Dabei stellt sich die ersehnte Gewichtsverringerung vielleicht nicht so schnell ein, dafür hält das Abnehmen lange vor und geschieht auf natürliche Weise. 
 Warum ist eine gesunde Ernährung so wichtig? 
 Unser Speisezettel wirkt sich unmittelbar auf unsere Lebensqualität aus, auch wenn wir dies vielleicht gar nicht bewusst merken. Sogar viele Krankheiten und Beschwerden haben ihre Wurzel teils in einer ungesunden Ernährung. Viele gesundheitsbewusste Menschen leben daher nach dem Motto: &quot;Wer gesund isst, lebt länger und besser.&quot; Fest steht, dass Sie  mit einer gesunden Ernährung das körpereigene Immunsystem stärken  und Erreger besser abwehren können. Auch die Anfälligkeit für physische Verletzungen kann sinken. Zudem verfügen wir mitunter über eine höhere Fitness, kommen ganz allgemein besser durch den Tag und durch das Leben. 
 Für Kinder ist eine gesunde Ernährung besonders wichtig 
 Früh übt sich, wer ein Meister werden will: Das gilt auch für eine gesunde Ernährungsweise. In der Kindheit können die entscheidenden Weichen für ein gesundes, langes Leben gestellt werden. Je früher Sie Ihre Kinder also an gesunde Nahrungsmittel gewöhnen, desto leichter fällt diesen später eine gesunde Lebensweise. Außerdem braucht gerade der kindliche Körper besonders viele Nährstoffe, um zu wachsen und sich gesund zu entwickeln. 
 
  Seien Sie Vorbild!  Viele Vorlieben prägen sich bereits im Kindesalter aus – das gilt auch für unseren bevorzugten Speiseplan. Kinder, die schon früh viele Süßigkeiten mit Zucker bekommen, werden auch später derartigen Lebensmitteln den Vorzug geben. Seien Sie Ihren Kindern ein gutes Vorbild und verzehren Sie überwiegend natürliche, gesunde Lebensmittel und inspirieren Sie sie dazu, es Ihnen gleich zu tun! 
 
 Wie sieht eine gesunde Ernährung konkret aus? 
 Damit Sie in Ihrem Alltag ohne großen Aufwand regelmäßig gesund essen können, benötigen Sie ein gewisses Grundverständnis für gesunde Lebensmittel. Wenn Sie das System erst einmal durchschaut, begriffen und vor allem verinnerlicht haben, dann fällt es Ihnen sicherlich leicht, jeden Tag ein gesundes und trotzdem wohlschmeckendes Essen auf den Tisch zu bringen. Es gibt nämlich weit mehr gesunde Lebensmittel, als Sie vielleicht glauben – und bei richtiger Zubereitung schmecken diese auch wirklich lecker. Probieren Sie es aus: Auch Ihren Kindern wird es (vielleicht nach ein wenig Gewöhnungszeit) bestimmt gut schmecken! 
 Dieses Gemüse gehört auf jede Liste 
 Manch einer hört es nicht so gern, aber selbstverständlich ist Gemüse auf jeder Liste gesunder Lebensmittel zu finden. Allerdings stechen einige Gemüsesorten dank ihrer positiven Eigenschaften gewissermaßen aus der Masse hervor. Im Folgenden stellen wir Ihnen ein paar Gemüsearten vor, die als gesunde Nahrungsmittel besonders herausragen und hin und wieder auf jeden Tisch kommen sollten. 
   Kleiner Tipp:  Grundsätzlich gilt grünes Gemüse als Superfood, das der Gesundheit auf vielen Ebenen gut tut. 
 Algen 
 Beim Stichwort Gemüse denkt kaum jemand zuerst an Algen, dabei ist das Meeresgemüse tatsächlich sehr gesund, enthält kaum Fett und bringt viele Vitamine, Mineralstoffe, Proteine und Jod mit.  Algen werden bevorzugt für Salate und Suppen verwendet  sowie für die Zubereitung der japanischen Spezialität Sushi, die wahlweise vegetarisch oder mit Fisch zubereitet werden kann. 
 Brokkoli 
 Der Geschmack ist nicht jedermanns Sache, weshalb gerade Kinder am besten frühzeitig an  Brokkoli  gewöhnt werden sollten, da er  besonders viele wertvolle Inhaltsstoffe  enthält. Richtig zubereitet, kann er sogar sehr gut schmecken! Brokkoli wird nachgesagt, dass er die Gesundheit auf mehreren Ebenen fördern kann: So soll er Allergien sowie Entzündungen lindern können. 
 
  Hätten Sie&#039;s gewusst?  Brokkoli ist besonders reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Nur 45 Gramm des grünen Gemüses decken bereits 70 Prozent des täglichen Bedarfs an Vitamin C ab! 
 
 Grünkohl 
 Zu den besten Tipps für eine gesunde Küche gehört auch viel Grünkohl.  Grünkohl ist so reich an Nährstoffen  wie kaum ein anderes Gemüse. Das zeigen bereits die enthaltenen Vitamine: Neben dem doppelten Tagesbedarf an Vitamin C steckt auch viel Vitamin K in den grünen Blättern. Außerdem enthält Grünkohl viel Magnesium, Kupfer, Calcium und Kalium. 
  Vielseitige Green Smoothie Zutat:  Grünkohl ist heute eine gern genutzte Zutat für Smoothies. Entsprechende Rezepte, die Sie im Internet oder in modernen Kochbüchern finden, stellen eine fantastische Möglichkeit dar, möglichst viel Grünkohl auf bekömmliche Weise in den Alltag zu integrieren. 
 Frisches Obst gehört auf jeden Teller 
 Gemüse und Obst bilden einen vielgebrauchten Zweiklang, wenn es um gesunde Nahrungsmittel geht. Aber wie beim Gemüse muss auch beim Obst unterschieden werden: Nicht alle Sorten sind für eine gesunde Ernährungsweise uneingeschränkt geeignet. Zu viel Fruchtzucker, wie er häufig im Obst enthalten ist, kann die Gesundheit auch schädigen. 
  Was viele nicht wissen:  Obst gilt als gesund, kann im Übermaß aber auch ungesunde Effekte haben. Obst enthält je nach Sorte sehr viel Fruchtzucker, der im Übermaß genauso zu Übergewicht führen kann wie normaler Zucker. Außerdem kann Fruchtzucker von gesunden Erwachsenen normalerweise nur bis zu einer Menge von ca. 30 g pro Tag verdaut werden – zu viel des Guten sollte es also auch bei Obst nicht sein. 
 Äpfel 
 An dem altbekannten englischsprachigen Ausspruch  An apple a day keeps the doctor away  (auf Deutsch: Ein Apfel pro Tag erspart den Arztbesuch.) ist viel Wahres dran. Ein Apfel am Tag hält Sie tatsächlich fit – allerdings nur, wenn Sie die oft ungeliebte Schale mitessen. Denn  gerade in der Schale stecken die besten Inhaltsstoffe des Apfels . Zu diesen zählen Spurenelemente, Kalium und Ballaststoffe. 
 Blaubeeren 
 Beeren gibt es viele, unter gesundheitlichen Aspekten stellen jedoch gerade Blaubeeren eine optimale Bereicherung für Ihren Speiseplan dar.  Blaubeeren besitzen eine hohe Nährstoffdichte und viele Antioxidantien , die das Gehirn schützen und sich positiv auf die Gedächtnisleistung gerade bei älteren Menschen auswirken. Es gibt kaum gesündere Früchte als Blaubeeren, deshalb gelten sie geradezu als Superfood und werden gerne für Backwaren, Porridge und Joghurt-Variationen verwendet. 
 Lieber fettreicher Fisch als rotes Fleisch 
 Tierische (vor allem fetthaltige) Lebensmittel sind nicht unumstritten. Fettreiche Fischsorten wie Lachs, Hering und Sardinen zählen jedoch zu den gesunden Nahrungsmitteln, deren Verzehr den Körper mit den dringend benötigten Omega 3 Fettsäuren versorgt. 
 Den Konsum von rotem Fleisch reduzieren 
 Möglichst selten sollte hingegen rotes Fleisch auf dem Speisezettel stehen. Rotes Fleisch macht Sie nicht fit, wie viele Fleisch-Anhänger behaupten, sondern soll im Gegenteil zahlreiche Krankheiten befördern. In kleinen Mengen können Sie sich aber natürlich auch einmal ein wenig Aufschnitt oder ein Steak gönnen, wenn dies eine Ausnahme und einen puren Genussmoment darstellt. Insgesamt besser ist es aber,  auf Geflügel und vor allem Fisch auszuweichen , um sich gesund zu ernähren. 
 Knoblauch ist gut für die Gesundheit 
 Knoblauch gilt als eins der gesündesten Lebensmittel schlechthin:  Knoblauch  enthält Vitamin C, B1 und B6 sowie Kalium, Selen und Kupfer. Darüber hinaus kann Knoblauch den Blutdruck senken und das Herz stärken. 
 Meerrettich ist eine gute Alternative und Ergänzung 
 Einen ähnlich gesundheitsfördernden Effekt lässt sich mit einer anderen scharfen Würze erzielen: So soll  Meerrettich  mit seinen ätherischen Ölen schädliche Bakterien und Entzündungen im Körper bekämpfen. 
 Naturjoghurt als darmfreundliches Lebensmittel 
  Naturjoghurt  enthält Eiweiß, Vitamin B und Calcium und wichtige Bakterien für die Darmflora. Wichtig bei der Auswahl ist jedoch, dass es sich tatsächlich um die naturbelassene Joghurt-Variante handelt. Die im Handel weit verbreiteten süßen Fruchtjoghurts erfüllen nicht denselben Zweck und zahlen zudem nahezu unbemerkt auf das Kalorien- und Zuckerkonto ein. 
 Wenn möglich: Vollkorngetreide statt Weizenmehl wählen 
 Brot und Brötchen sind auch bei einer gesunden Ernährung nicht tabu, sollten aber möglichst aus Vollkorngetreide gebacken werden.  Vollkornprodukte  wirken sich auf vielfältige Weise positiv auf die Gesundheit aus und halten gegenüber Backwaren aus hellen Mehlsorten länger satt. 
 
  Tipp:  Backen Sie Brot und Brötchen selbst, dann wissen Sie genau, was in Ihren Backwaren enthalten ist, oder kaufen Sie bei einem Biobäcker ein. Um den Darm an das Vollkorngetreide zu gewöhnen, kann es sich lohnen, zunächst einen Teil des Weißmehls durch Vollkornmehl zu ersetzen und nach und nach die Menge zu steigern. 
 
 Walnüsse stärken das Herz 
  Walnüsse  gelten als darm- und herzfreundlich. So sollen sie Darm und Herz stärken und den Körper mit wertvollen Omega Fettsäuren versorgen. Außerdem enthalten sie viel Vitamin B, das beispielsweise wichtig für das Nervensystem und die Hirnfunktionen ist. Für die geistige Fitness sind Walnüsse also ein wahrer Geheimtipp! 
 Maronen als fettarme Alternative zu Nüssen 
 Nüsse sind zwar grundsätzlich gesunde Nahrungsmittel, aber auch sehr fettreich. Fettärmer sind Maronen, die dabei trotzdem viele wichtige Mineralstoffe mitbringen. Probieren Sie doch einmal heiße Maronen auf dem nächsten Weihnachtsmarkt! 
 Es darf auch Schokolade sein – am besten dunkle 
 Selbst gesundheitsbewusste Naschkatzen müssen nicht auf ihre geliebte Schokolade verzichten. Auch Schokolade kann nämlich durchaus gesund sein – sofern es sich dabei um eine dunkle Sorte bzw. zuckerarme Variante handelt.  Dunkle Schokolade  enthält viel Magnesium und kann damit sogar zur Senkung des Blutdrucks beitragen. Lassen Sie sich ein oder zwei Stückchen langsam auf der Zunge zergehen und zelebrieren Sie diesen Moment ganz genussvoll! 
 Süßes in Maßen, industriellen Zucker besser vermeiden 
 Süßigkeiten sind nicht nur bei Kindern sehr beliebt und dürfen hin und wieder einmal genossen werden. Halten Sie einfach Maß und achten Sie auf eine gesunde Balance! Wann immer es geht, sollten Sie außerdem natürliche Süßungsmittel bevorzugen und industriellen Zucker vermeiden. 
 Um etwas Süßes ohne viel Zucker zu schlemmen, können Sie tolle Alternativen auch einfach selbst zaubern. Inzwischen gibt es zahlreiche Rezepte für Kuchen, Plätzchen und süße Cremespeisen, die ganz ohne Zucker auskommen oder mit natürlichen Süßungsmitteln zubereitet werden können. 
 
  Wichtig:  Zur Vermeidung von Industriezucker sollten Sie nicht zu Lebensmitteln greifen, die mit chemischen Süßstoffen oder dubiosen Zusatzstoffen angereichert sind. Diese haben auf einem gesunden Speiseplan nichts verloren! 
 
 Grüner Tee und Wasser statt Alkohol und Koffein 
 Zu einer gesunden Lebensweise gehören natürlich auch bekömmliche Getränke. Statt Limonaden und Fruchtsäften mit viel Fruchtzucker sind  Wasser, selbst zubereitete Schorlen und ungesüßter Tee  zu empfehlen. Alkohol und Koffein können in Maßen genossen werden, für den alltäglichen Durst ist aber vor allem Wasser zu empfehlen, möglichst stilles Wasser. Gegen Süß- und Heißhunger kann übrigens auch Rooibos- und grüner Tee helfen; letzterer soll die Gesundheit sogar schützen und stärken. 
 Fazit 
 Gesunde Lebensmittel sollten in Ihrem Alltag eine Selbstverständlichkeit sein. Die Auswahl ist groß, der Nutzen auch: Je früher Sie damit beginnen, Ihren Speiseplan auf gesunde, möglichst unverarbeitete Nahrungsmittel umzustellen, desto größer ist die Auswirkung auf Ihre Gesundheit. Am besten ist es, bereits im Kindesalter auf viel grünes Gemüse, ausgewählte Obstsorten, Fisch und Nüsse zu setzen. Zucker und Alkohol sollten hingegen weitgehend gemieden werden. Sie werden sehen: Eine gesunde Ernährung kann Sie körperlich und geistig fit halten, sodass Sie Ihren Alltag noch mehr genießen können. Ein positiver Nebeneffekt ist außerdem, dass eine gesunde Ernährungs- und Lebensweise ganz wunderbar das Abnehmen unterstützt. 
 
 Bildquelle: Unsplash 
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            <title type="text">Histaminintoleranz: Typische Symptome, Ernährung &amp; Tipps zur Behandlung</title>
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                 Die Histaminintoleranz wird immer häufiger diagnostiziert 
 Ob Laktose, Gluten, Fruktose oder Histamin: Die Liste der Unverträglichkeiten scheint immer länger zu werden. Dabei sind es streng genommen nicht mehr Unverträglichkeiten, die plötzlich zu Tage treten, sondern das Bewusstsein für diese wird schlichtweg geschärft und die Symptome werden eher erkannt als früher. Standen Menschen vor einigen Jahren noch allein mit ihren Beschwerden da, gibt es heute mehr Möglichkeiten für Tests und Untersuchungen bei Verdacht auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten. 
 Doch auch heutzutage fällt es nicht immer leicht, die Symptome auf Anhieb zu erkennen und eine richtige Diagnose zu stellen – insbesondere wenn es sich um eine  Intoleranz mit diffusen Symptomen  wie bei der  Histaminintoleranz  handelt. In diesem Ratgeber erfahren Sie daher, auf welche Hinweise Sie achten sollten, was die Histaminunverträglichkeit von Allergien unterscheidet und wann ein Arztbesuch ratsam ist. 
 
   Was versteht man unter einer Histaminintoleranz?   
   Der richtige Umgang mit einer Histaminunverträglichkeit   
   Fazit   
 
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    Was versteht man unter einer Histaminintoleranz? 
 Den meisten Menschen ist Histamin nur vage ein Begriff. Dabei ist der ominöse Stoff ein ganz selbstverständlicher Bestandteil unseres Alltags – er kommt nämlich auf natürliche Weise im Körper vor und ist auch in vielen Nahrungsmitteln enthalten. Das ist im Grunde genommen auch sehr wichtig, denn  Histamin wird als natürlicher Botenstoff  benötigt und genutzt. Bei einer Histaminunverträglichkeit zeigt das Immunsystem bei der Aufnahme größerer Histamin-Mengen jedoch allergie-ähnliche Reaktionen, die häufig erst gar nicht als solche erkannt werden – vor allem deshalb, weil sich die Symptome auch stark zeitversetzt äußern können. 
 Die Symptome einer Histaminintoleranz sind vielfältig 
 Die Diagnose einer  Histaminunverträglichkeit  gestaltet sich auch deshalb so schwierig, weil die Symptome anders als bei Allergien äußerst vielfältig sind und teilweise erst nach mehreren Tagen auftreten können – der Zeitrahmen beträgt zwischen wenigen Stunden bis hin zu 72 Stunden. Allzu leicht gerät man deshalb auf eine falsche Spur und erkennt den eigentlichen Auslöser für die quälenden Beschwerden nicht oder ordnet die Symptome falsch zu und verbannt möglicherweise ein völlig harmloses Lebensmittel aus seinem Speiseplan. Eine fehlende Diagnose erschwert aber auch eine effektive Behandlung, welche den Verlauf einer Histaminintoleranz günstig beeinflussen und die Lebensqualität mitunter deutlich erleichtern kann. Auch deshalb lohnt es sich, Symptome und Ursachen so gut wie möglich zu kennen. 
 
  Intoleranz oder Allergie?    Auch wenn bei einer Histaminunverträglichkeit ähnliche Symptome wie bei einer Allergie auftreten, wird diese Form der Intoleranz nicht den Allergien zugerechnet. Vielmehr gilt sie als eine Abbaustörung, durch die gewissermaßen zu viel Histamin im Körper verbleibt. Der Körper ist also nicht gegen Histamin allergisch, sondern kann die auftretende Menge nicht bewältigen, sodass es zu den im Folgenden genannten Symptomen kommen kann. 
 
 Im Folgenden stellen wir Ihnen typische Symptome einer Histaminintoleranz vor. 
 Utikaria (Nesselsucht), Ekzeme und Juckreiz 
 Eine Unverträglichkeit gegen Histamin sieht man Ihnen mitunter schon von außen an: Wie bei einer Allergie gibt die Haut durch Veränderungen erste Hinweise auf eine mögliche Intoleranz. Es kann eine Utikaria entstehen, die sogenannte  Nesselsucht . Dabei kommt es zu kleinen, roten Schwellungen auf der Haut, die auch Quaddeln genannt werden. Diese Ausschläge sind flüchtig und verschwinden in der Regel nach 24 Stunden wieder – können allerdings immer wiederkehren, solange der eigentliche Auslöser für die Nesselsucht nicht beseitigt wurde. Damit verbunden ist oftmals auch ein intensiver Juckreiz, besonders nahe der Ekzeme. 
 Niedriger Blutdruck, Kopfschmerzen und Herzrasen 
 Daneben können sich bei einer Histaminintoleranz auch  innere Beschwerden  bemerkbar machen: Der Kopf schmerzt, das Herz schlägt schneller. Dazu kommen Schwindelgefühle, Migräne und Hitzewallungen, teils sogar verbunden mit Erbrechen und einer allgemeinen Übelkeit. Häufig klagen die Betroffenen auch über Konzentrationsprobleme und bleierne Müdigkeit, die möglicherweise sogar zu Sekundenschlaf führen kann. Das alles sind Symptome, die für sich genommen auch zu anderen, teils schwereren Krankheiten passen und deshalb zunächst eine klare Diagnose erschweren. Eine Differentialdiagnostik durch einen erfahrenen Arzt ist aus diesem Grund unbedingt erforderlich. 
 Durchfall, Blähungen und Magenkrämpfe 
 Eine Histaminunverträglichkeit wirkt sich bei vielen Betroffenen auch stark auf den  Magen-Darm-Trakt  aus: Es kommt zu Durchfall, Flatulenzen (Blähungen) und Krämpfen, manche Menschen klagen auch über Obstipation (Verstopfung) oder wechselhafte Beschwerden im Magen-Darm-Bereich. Diese Symptome stehen vor allem im Zusammenhang mit der Aufnahme von Histamin durch Lebensmittel, können aber auch durch Lebensmittel ausgelöst werden, die körpereigenes Histamin im Körper freisetzen (mehr dazu lesen Sie weiter unten im Ratgeber). 
 Laufende oder verstopfte Nase, Atemnot und Asthma 
 Insbesondere nach dem Verzehr histaminreicher Lebensmittel kann es vorübergehend zu einer  verstopften beziehungsweise einer laufenden Nase  kommen. Kein Wunder, dass eine Histaminintoleranz daher häufig mit einer Erkältung oder einer Allergie wie Heuschnupfen verwechselt wird! Darüber hinaus kann in schweren Fällen bzw. bei intensiver Histaminaufnahme  auch Atemnot kann eine Folge sein  – im Extremfall kann sich diese sogar bis hin zu einem Asthma steigern. 
 Blasenentzündung und allgemeine Menstruationsbeschwerden 
 Bei den von einer Histaminunverträglichkeit besonders häufig betroffenen Frauen kann es auch zu  Menstruationsbeschwerden  und grundsätzlichen  Erkrankungen im Genitalbereich  kommen: Blasenentzündungen, Schleimhautreizungen und Harnröhrenentzündung sind keine Seltenheit. 
  Wichtig zu wissen:  Die Symptome einer Histaminintoleranz richten sich auch nach der Quelle des auslösenden Histamins. Auf körpereigenes Histamin reagiert das Immunsystem auf andere Weise als auf Histamin, das durch Lebensmittel aufgenommen wurde. Hier gilt es somit zu spezifizieren und die Symptome genau zu beobachten. Wer am stärksten mit Migräne und Blutdruckabfall reagiert, sollte vermutlich andere Lebensmittel aus seiner Ernährung streichen als ein Betroffener, der vorwiegend Durchfall durch die Aufnahme histaminhaltiger Nahrung bekommt. 
 Die möglichen Ursachen einer Histaminunverträglichkeit 
 Wie bereits erwähnt, ist Histamin ein körpereigener Botenstoff, der an sich keine Gefahr darstellt, sondern vielmehr eine wichtige Funktion im Körper besitzt. Erst wenn der Körper nicht richtig mit diesem Stoff umgehen kann, wird er gewissermaßen zum Problem und kann das Wohlbefinden eines Menschen mitunter stark beeinträchtigen. 
 Während der Körper bei Allergien bereits auf winzige Mengen des Allergens reagiert, ist bei einer Histaminintoleranz nicht der Stoff selbst der Auslöser, sondern die angesammelte Menge, die vom Körper nicht schnell genug abgebaut werden kann. Dies kann auf verschiedene Ursachen zurückgehen, von denen eine ein gestörter Histaminabbau ist. 
 
  Übrigens:  Bei den meisten Fällen handelt es sich um eine erworbene Störung, nicht um eine angeborene Histaminintoleranz. 
 
 Das Enzym Diaminoxidase (DAO) ist ein wichtiger Schlüssel 
 Normalerweise wird das körpereigene Histamin durch das Enzym Diaminoxidase (DAO) abgebaut. Bei manchen Patienten ist das Enzym DAO nur ungenügend vorhanden, bei anderen übt es seine Aktivität nur stark vermindert aus. In beiden Fällen kann das Enzym DAO seine Wirkung nicht voll entfalten und es kommt zu einem Übergewicht an Histamin. Für den Histaminabbau benötigt DAO Hilfsstoffe wie Vitamin C und Vitamin B6. Fehlen diese Vitamine, kann auch dieser Mangel eine Störung der Abbaufunktion auslösen. 
 Medikamente können den Histaminabbau beeinflussen 
 Medikamente können sowohl die Freisetzung von Histamin fördern als auch den Abbau von Histamin behindern. Beides kann entsprechende Unverträglichkeiten begünstigen. Führen zum Beispiel bestimmte Medikamente dem Körper Stoffwechselprodukte zu, für die das Enzym DAO ebenfalls beansprucht wird, ist dieses für den Abbau von Histamin blockiert. 
 
  Hinweis:  Wenn Sie nach der Einnahme von Aspirin mit typischen Symptomen einer Histaminunverträglichkeit reagieren, kann dies am Wirkstoff Acetylsalicylsäure liegen. Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure, Mefenaminsäure, Indometacin und Diclofenac können die körpereigene Histaminausschüttung anregen. 
 
 Lebensmittel können Histamin enthalten und im Körper freisetzen 
 Auch die Ernährung hat große Auswirkungen auf den Histaminspiegel und -abbau im Körper, denn  Lebensmittel können den Histaminhaushalt auf vielfältige Weise beeinflussen . So können sie beispielsweise dafür sorgen, dass der Körper vermehrt Histamin freisetzt. Andererseits können sie selbst Histamin enthalten und bei Verzehr den Histaminspiegel im Körper erhöhen. Zudem können sie das Enzym DAO beeinflussen und daran hindern, Histamin im Körper abzubauen. Sie sehen: Die Ernährung wirkt sich immens auf den Körper aus und kann bei Menschen mit Histaminunverträglichkeit auf unterschiedliche Weise Symptome hervorrufen. 
 Frauen können während der Schwangerschaft betroffen sein 
 Frauen bilden die größte Risikogruppe und leiden deutlich häufiger als Männer unter einer Histaminintoleranz. Das betrifft besonders die Zeit der Schwangerschaft: Während dieser Periode kann es zu einem verstärkten Ausbruch von Symptomen kommen – die nach der Entbindung aber auch meist wieder von selbst abklingen. Die in dieser Zeit häufigen Hormonschwankungen können dabei sogar hilfreich sein. 
   Der richtige Umgang mit einer Histaminunverträglichkeit 
 Wie bereits erwähnt, ist es auch für Ärzte nicht immer einfach, bestimmte Symptome als Reaktionen des Körpers auf einen gestörten Histaminhaushalt zu deuten. Auch scheuen sich viele Menschen davor, wegen scheinbar zusammenhangsloser Symptome ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das führt dazu, dass die richtige Diagnose erst spät gestellt wird und der Leidensweg unnötig lang ist. Um seine Lebensqualität zu erhöhen, ist es sehr wichtig, dass Sie Ihren Arzt so früh wie möglich aufsuchen und ihm möglichst viele Informationen an die Hand geben. Insbesondere die Anamnese (die medizinische Vorgeschichte) ist für das Stellen einer fundierten Diagnose essenziell, da viele Symptome wie Beschwerden im Darm, Kopfschmerzen oder Herzrasen auch auf andere Erkrankungen hinweisen. 
  Tipp:  Wenn Sie den Verdacht haben, unter einer Histaminintoleranz oder einer anderen Unverträglichkeit zu leiden, sprechen Sie Ihren Hausarzt offen darauf an. Sollte Ihr Hausarzt selbst keine zweifelsfreie Diagnose stellen können, kann er Sie an einen auf Unverträglichkeiten spezialisierten Facharzt überweisen– dieser kennt sich am besten mit derartigen Krankheiten aus und ist vermutlich der ideale Ansprechpartner für Sie. 
 Die richtige Ernährung spielt eine große Rolle 
 Sie vermuten es sicherlich bereits: Über die  Auswahl Ihrer Lebensmittel  können Sie großen  Einfluss auf den Histaminhaushalt Ihres Körpers nehmen . Bei Verdacht auf eine Histaminunverträglichkeit sollten Sie Ihre Ernährung auf Grundlage der nachfolgenden Lebensmittelliste überprüfen oder Ihren Arzt bzw. einen Ernährungsberater um Hilfe bitten. Eine kluge Diät beziehungsweise eine Ernährungsumstellung kann detaillierte Rückschlüsse auf eine Histaminintoleranz geben und eine gute Basis für einen Arztbesuch bilden. 
 Eine kluge Diät beziehungsweise eine Ernährungsumstellung kann detaillierte Rückschlüsse auf eine Histaminintoleranz geben und eine gute Basis für einen Arztbesuch bilden. 
 
  Wichtiger Hinweis:  Die Diät sollten Sie nicht ohne Absprache mit Ihrem Arzt durchführen. Dieser sollte Ihnen vor und nach der Diät Blut nehmen. Das Blut kann Aufschluss darüber geben, ob es sich tatsächlich um eine Histaminunverträglichkeit oder möglicherweise um eine Zöliakie oder eine Allergie handelt. Auch eine Laktoseintoleranz und eine Fruktoseintoleranz sollten per Atemgastest ausgeschlossen werden. 
 
 Verzichten Sie 10 bis 14 Tage weitgehend auf Histamin 
 Es ist nicht möglich, vollkommen histaminfrei zu essen. Allerdings lässt sich der Histamingehalt in der aufgenommenen Nahrung deutlich reduzieren. Dasselbe gilt auch für andere biogene Amine. Denn biogene Amine nehmen das Enzym DAO in Anspruch und beeinflussen damit immer auch den Histaminabbau. Zu den potenziell unverträglichen, weil stark histaminhaltigen oder Histamin freisetzenden Nahrungsmitteln zählen unter anderem folgende: 
 
 Fisch, insbesondere solcher in Konserven, und Meeresfrüchte 
 Schokolade und Kakao (Schokolade enthält zwar kein Histamin, dafür aber andere biogene Amine, die den Histaminabbau blockieren können.) 
 Tomaten (Das betrifft Tomaten in jeder erdenklichen Form, auch als Ketchup oder Pizzabelag.) 
 geräucherte bzw. lang gereifte Fleisch- und Wurstprodukte (Schinken, Salami etc.) 
 Käse mit hohem Reifegrad 
 Rotwein, insbesondere in Kombination mit Käse 
 fermentierte Speisen wie Sauerkraut, Essiggemüse und Essig selbst 
 Bier (besonders obergäriges, trübes Bier) 
 Sekt 
 Erdbeeren 
 Zitrusfrüchte (besonders Orangen und Grapefruit) 
 Avocado 
 Spinat 
 Schokolade (vor allem dunkle Schokolade oder solche mit minderwertigem Kakao) 
 Nüsse und Mandeln 
 u.v.m. 
 
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 Natürlich erhebt diese  Lebensmittelliste  keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber sie kann eine grundsätzliche Orientierung für eine möglichst histaminarme Ernährungsweise geben. Abgesehen von den aufgeführten Gemüse- und Obstsorten enthalten pflanzliche Nahrungsmittel eher selten Histamin. 
 Langsames Herantasten eine normale Ernährungsweise 
 Nachdem Sie etwa 14 Tage die strikte Diät in Bezug auf die genannten Lebensmittel durchgehalten haben, können Sie sukzessive Ihren Speiseplan erweitern und nach und nach wieder gezielt potenziell unverträgliche Lebensmittel zu sich nehmen. Dabei ist wichtig, dass Sie genau darüber Buch führen, welche Nahrungsmittel Sie zu sich nehmen und wie Sie sich dabei fühlen. Am besten integrieren Sie zunächst für drei Tage ein neues Lebensmittel in gesteigerter Menge und legen dann eine dreitägige Pause ein. Sollten daraufhin keine Beschwerden auftreten, können Sie in derselben Weise mit einem anderen verdächtigen Lebensmittel fortfahren. Jede noch so kleine Unpässlichkeit muss notiert werden: Beschwerden mit Kreislauf, Darm, Gelenken, Unwohlsein etc., da jedes winzige Detail das entscheidende Puzzlestück auf dem Weg zum Gesamtbild sein kann. 
  Wichtiger Hinweis:  Bitte halten Sie sich nicht dauerhaft an die nachfolgend beschriebenen Tipps, da ansonsten Mangelzustände auftreten können. Diese Ernährungsumstellung soll lediglich erste Anhaltspunkte geben, ob tatsächlich eine Histaminintoleranz vorliegen könnte oder nicht. Sprechen Sie unbedingt vorher mit Ihrem Arzt oder einem Ernährungsberater, bevor Sie Ihre Ernährung dauerhaft anpassen. 
 Gezielte und dauerhafte Anpassung der Ernährung 
 Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse kann Ihr Arzt bzw. Ernährungsberater eine  gesunde und verträgliche Ernährung für Sie ausarbeiten , die Sie dauerhaft ohne Beschwerden konsumieren können. So reduzieren Sie auch den möglicherweise aufkommenden Stress bei der Auswahl Ihrer Nahrungsmittel. Und genau darum geht es letztlich: Sie sollen in einen ganz normalen Alltag zurückfinden, der Sie nicht beeinträchtigt, aber von den Symptomen Ihrer Histaminunverträglichkeit befreit. 
 Medikamente wie Antihistaminika können helfen 
 Auch Medikamente können bei richtiger Auswahl und Dosierung einen positiven Einfluss auf eine Histaminintoleranz ausüben. Sie verhindern, dass Histamin freigesetzt wird und können so die Ausprägung der Symptome verringern. In unserer Online-Apotheke finden Sie   zahlreiche bewährte Antihistaminika   zum schnellen und sicheren Versand. Sehen Sie sich jetzt in unserem Sortiment um und lassen Sie sich von unserem pharmazeutischen Beraterteam beraten! 
 Im Alltag auf Stress und Bewegung achten 
 Zu einem gesunden Alltag gehört allerdings nicht nur eine angepasste Ernährung. Es ist ebenso wichtig, Stress zu vermeiden – denn  Stress ist ein wichtiger Faktor, der Histamin freisetzen und die Abbaufunktionen der Körperenzyme beeinträchtigen kann . Gönnen Sie sich immer wieder nötige Pausen, um zur Ruhe zu kommen, reduzieren Sie Ihr Stresslevel, streichen Sie unnötige Termine aus Ihrem Kalender und  integrieren Sie Entspannungsphasen  durch Yoga, Tai Chi, Meditation oder autogenes Training in Ihren Alltag. 
 Ein zweiter wichtiger Punkt ist die  Bewegung . Zu einer gesunden Lebensweise gehört auch Sport – aber in Maßen. Hier ist es wichtig, dass Sie ein zu Ihnen und Ihrem Leistungsvermögen passendes Pensum finden. Setzen Sie sich nicht unter Druck! Übertriebener Sport kann ebenfalls dazu führen, dass Histamin freigesetzt wird, während sanfte Ausdauer- und Krafteinheiten das Stresslevel senken können. Tasten Sie sich langsam heran und finden Sie Ihren Wohlfühlsport! 
   Fazit 
 Die Symptome einer Histaminintoleranz sind vielfältig und schwer zu greifen. Dennoch sollte eine Diagnose schnellstmöglich erfolgen, um den Leidensdruck zu minimieren. Ein relativ zuverlässiger Test kann durch eine Ernährungsumstellung vorgenommen werden, der allerdings erst nach einem ausführlichen Patienten-Arzt-Gespräch zum Austausch wichtiger Informationen erfolgen sollte. Eine Behandlung von Histaminunverträglichkeit ist möglich und zielt darauf ab, dass Sie Ihren Alltag trotz Intoleranz wieder unbeschwert genießen können. Antihistaminika aus unserer Online-Apotheke können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Ihre Symptome abzumildern. Daneben spielen eine histaminarme Ernährung, die Reduktion von Stress und sanfter Sport eine wichtige Rolle, um etwaige Beschwerden durch eine Histaminintoleranz zu lindern. 
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 Bildquelle: ©Kittiphan - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Übergewicht bei Kindern: Informationen, Ursachen und Tipps</title>
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                 Übergewicht wird mehr und mehr ein Thema in der westlichen Wohlstandsgesellschaft – sowohl bei Erwachsenen als auch zunehmend bei Kindern und Jugendlichen. Dabei geht es weniger um äußerliche Eitelkeiten, sondern um die gesamte Gesundheit, denn von der Ernährung, Sport und Aktivität im Alltag hängt in jedem Alter Vieles ab. Wann bei Kindern von  Übergewicht  gesprochen wird, welche Risikofaktoren es gibt und wie Sie Adipositas bzw. Übergewicht wirksam begegnen können, erfahren Sie in diesem Beitrag. 
 Übergewicht bei Kindern: Was bedeutet das genau? 
 Die meisten Kinder naschen gern, lieben Süßes und Fast Food, gleichzeitig führt die Begeisterung für &quot;inaktive&quot; Hobbys wie Videospiele, Serien und Filme zu weniger Bewegung. Dies kann schnell zu kleinen und großen Fettpolstern auf den Hüften und dem Bauch führen. Viele Eltern fragen sich daher besorgt:  Wann ist unser Kind übergewichtig , wann müssen wir gegensteuern? Übergewicht ist dabei keineswegs eine Frage des persönlichen Empfindens, es wird vielmehr ganz konkret definiert. Dazu dient der BMI als eine erste Orientierungshilfe – mit gewissen Einschränkungen, die wir Ihnen im Folgenden näher erläutern wollen. 
  Interessant:  Übergewicht bei Kindern ist längst keine Randerscheinung mehr. Vonseiten der Forschung gelten rund 20 Prozent aller Kinder in Deutschland als übergewichtig; bei etwa einem Drittel davon handelt es sich um eine echte Adipositas, das heißt um krankhaftes Übergewicht! 
 Der BMI für Kinder als Orientierungshilfe 
 BMI steht für  Body Mass Index . Dieser resultiert aus einer recht groben Berechnung, die einen ersten Fingerzeig auf ein mögliches Übergewicht liefern soll. Körpergewicht und Körpergröße werden mithilfe einer Gleichung in Relation gesetzt – übersteigt das berechnete Ergebnis dem jeweils empfohlenen Richtwert, kann von Übergewicht gesprochen werden. Dabei ist zu beachten, dass die Richtwerte für Kinder und Jugendliche nicht denen für Erwachsene entsprechen. 
 Der Body Mass Index für Kinder ist eine komplexe Angelegenheit, weil der Körper gerade im Kinder- und Jugendalter fortlaufenden Veränderungen ausgesetzt ist. In der Regel wird ein BMI erst bei Kindern ab einem Alter von 8 Jahren als sinnvoll erachtet. Die Berechnung des BMI selbst ist bei Kindern und Erwachsenen gleich: Das Körpergewicht in Kilogramm wird geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in Zentimetern. In entsprechenden Tabellen, die Sie zum Beispiel im Internet finden, können Sie anschließend ablesen, ob Ihr Gewicht bzw. das Ihres Kindes für Größe, Alter und Geschlecht zu niedrig, normal oder zu hoch ist. 
 
  Wichtig zu wissen:  Der BMI ist lediglich eine ungefähre Orientierungshilfe, kein verlässliches Diagnose-Instrument. Achten Sie deshalb auf die im nächsten Abschnitt aufgeführten Symptome und suchen Sie im Zweifel immer einen Arzt auf, wenn Sie im Hinblick auf die Gesundheit Ihres Kindes unsicher sind! 
 
 Die Symptome für Übergewicht beachten 
 Eltern sollten sich bei dem Gewicht ihres Kindes nicht auf bloße Zahlenspiele verlassen, sondern vor allem auch die üblichen Symptome für  Adipositas berücksichtigen . Oft ist der Übergang vom normalen Babyspeck bei kleinen Kindern hin zum wirklichen Übergewicht fließend. Nicht jedes kleine Fettpolster ist ein Zeichen dafür, dass Ihr Kind zu dick ist. Im Alltag der betroffenen Kinder macht sich Übergewicht jedoch schnell bemerkbar. 
 Übergewichtige Kinder ermüden bei Bewegung und allen Arten sportlicher Betätigung schneller als andere Kinder, sind frühzeitig außer Atem und weniger belastbar. Zu den Folgen von Übergewicht können auch Schlafstörungen und sogar kurzzeitige nächtliche Atemaussetzer gehören. Kinder, die unter starkem Übergewicht leiden, schwitzen schnell und intensiv und haben mit Schmerzen in Knie und Rücken zu kämpfen. Das rührt daher, dass ein hohes Gewicht die Gelenke belastet. 
  Bitte aufpassen:  Eltern und Großeltern betrachten ihr übergewichtiges Kind gerne mit falschem Verständnis als gut genährt und sehen keinen Anlass, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Damit tun sie ihrem Kind aber nichts Gutes – denn das Abnehmen wird mit dem Alter immer schwerer und belastet das Kind sowohl psychisch als auch physisch. 
 Adipositas hat Folgen für die Gesundheit 
 Ist ihr Kind zu dick, handelt es sich dabei keineswegs nur um ein ästhetisches Problem. Bei starkem Übergewicht spricht man von Adipositas – und daraus  können sich weitere Krankheiten ergeben . Deshalb ist es wichtig, dass verantwortungsbewusste Eltern ein deutliches Übergewicht bei ihrem Kind nicht auf die leichte Schulter nehmen und eine rechtzeitige Prävention betreiben bzw. besser früher als später entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten. 
 Zu den möglichen Krankheiten, die eine Adipositas nach sich ziehen kann, gehört an erster Stelle Diabetes, aber auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und nachhaltige Entwicklungsstörungen des körperlichen Wachstums. Sogar eine   Fettleber   kann sich im Laufe der Zeit entwickeln, die wiederum schwere Folgen für das Kind haben kann. Neben der physischen Gesundheit ist auch die psychische bedroht: In der heutigen Gesellschaft haben es übergewichtige Menschen noch immer schwer, und gerade Kinder können sich gegenseitig manchmal stark einschüchtern. Durch eine zuckerhaltige Ernährung besteht außerdem die Gefahr, dass das Kind schon früh an   Karies   leidet. 
  Mobbing und Teufelskreis vorbeugen:  Übergewichtige Kinder werden von Gleichaltrigen häufig ausgegrenzt und reagieren auf diese Zurückweisung mit zusätzlicher Nahrungsaufnahme, dem berüchtigten Frust-Essen – ein Teufelskreis. Nehmen Sie diese Sorgen ernst und sprechen Sie mit Ihrem Kind über solche Erfahrungen! 
 Mögliche Ursachen für Übergewicht 
  Übergewicht bei Kindern  kann vielfältige Ursachen haben und ist nicht immer nur auf bloße Naschlust zurückzuführen. Manchmal kann das Kind auch überhaupt nichts dafür: Die aktuelle Forschung geht davon aus, dass etwa 50 Prozent aller betroffenen Kinder genetisch benachteiligt sind und den Hang zum Übergewicht bereits ohne eigenes Zutun in die Wiege gelegt bekommen haben. Natürlich gibt es aber auch selbstverschuldete Ursachen für Adipositas. 
 
  Wissenswert:  Die Ursachen für das Übergewicht Ihres Kindes sind von entscheidender Bedeutung für eine erfolgreiche Behandlung. Deshalb ist es unumgänglich, dass Eltern wissen, was in ihrem Kind vorgeht. Nur mit diesen Informationen ist eine wirksame Therapie möglich, die ihrem Kind langfristig hilft und ein glückliches Leben unterstützt. 
 
 Vorsicht vor schlechten Essgewohnheiten 
 Zu den häufigsten  Ursachen für Adipositas  zählt eine ungesunde bzw. unausgewogene Ernährung. Hier ist oft schon die eigene Familie das erste Vorbild für den Nachwuchs: Die Lebensweise der Eltern übt einen unmittelbaren Einfluss auf Kinder aus. Fühlen sich Vater und Mutter auf der Couch vor dem Fernsehgerät wohl und essen dabei Snacks und Fast Food, dann ist ein Übergewicht des Kindes in vielen Fällen nahezu unvermeidlich. Eine Ernährung, die bevorzugt von Fertigprodukten statt frischen Lebensmitteln gespeist wird, begünstigt Übergewicht und Krankheiten wie Diabetes auch schon im Kindesalter enorm. 
 Studien lassen den Rückschluss zu, dass der Grundstein für eine ungesunde Ernährung bereits während der Schwangerschaft gelegt wird. Frauen, die während der Schwangerschaft besonders viel essen, sich dabei wenig bewegen und möglicherweise sogar eine spezielle Form der Diabetes entwickeln, die sogenannte Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes), können mit diesem Verhalten ein späteres Übergewicht bei ihrem Kind ungewollt fördern. Schwangere Frauen sollten also nicht nur sich selbst, sondern insbesondere auch der Gesundheit ihres Kindes zuliebe Wert auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit wertvollen Nährstoffen legen! 
 Fehlende Bewegung begünstigt Übergewicht 
 Auch im digitalen Zeitalter gibt es zwar nach wie vor viele Kinder, die sich für Sport interessieren, doch immer häufiger ist mit dieser Neigung statt aktiver Bewegung ein TV-Erlebnis oder Playstation-Aktivität verknüpft: Fußballhelden werden am Bildschirm bejubelt, den Vorbildern wird virtuell nachgeeifert und Fußball, Tennis oder Eishockey werden begeistert als Videospiel betrieben. Ein   Mangel an Bewegung   ist da mitunter vorprogrammiert und zieht sich heute durch alle Generationen und Schichten der Gesellschaft – nicht selten fatal für die Gesundheit. 
 Emotionales Essen als emotionale Kompensation 
 Der Erwartungsdruck in der Gesellschaft wächst, nicht nur für Erwachsene. Gerade bei Kindern und Jugendlichen geht es oft darum, bestimmten Vorstellungen gerecht zu werden. Das kann ein bestimmter, teurer Kleidungsstil sein, ein medial aufgeputschtes Schönheitsideal oder ein anderer Trend. Für Kinder und Jugendliche, die sich von dieser Erwartungshaltung überfordert fühlen, stellt Essen häufig eine Möglichkeit der Kompensation dar. 
 Auch bei Liebeskummer, familiärem Streit oder schulischen Misserfolgen neigen Kinder dazu, mehr zu essen, als ihnen guttut. Oft sind es dann auch Süßigkeiten, die eine kurzfristige Aufhellung der Stimmung bewirken, langfristig aber zu Übergewicht führen. Der Grundstein dafür wird oft schon in frühen Jahren gelegt, wenn Kinder Süßigkeiten zur Belohnung oder als Trostpflaster geschenkt bekommen. Die Suche nach Anerkennung sollte allerdings niemals zu einem ungesunden Essverhalten führen! 
 Adipositas bei Kindern richtig behandeln 
 Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) macht angesichts des  zunehmenden Übergewichts bei Kindern und Erwachsenen  eine große Gefährdung der Volksgesundheit aus. Deshalb misst die BZgA der Bekämpfung der zugrunde liegenden Ursachen auch große Bedeutung bei. Zu den großen bedeutsamen Themen im Kampf gegen übergewichtige Kinder gehören Ernährung und Bewegung. Der Grundstein für eine erfolgreiche Behandlung wird dabei in der Familie der Kinder und Jugendlichen selbst gelegt, bevor sie sich auf öffentliche Einrichtungen wie Kita und Schule ausweiten kann. 
 Ist ihr Kind übergewichtig, sind Eltern in der Verantwortung: Anstatt den Dingen ihren Lauf zu lassen und darauf zu hoffen, dass sich alles mit der Zeit von selbst reguliert, sollten sie geeignete Maßnahmen ergreifen. Dabei ist Einfühlungsvermögen gefragt – denn unter keinen Umständen darf dem Kind das Übergewicht zum Vorwurf gemacht werden! Der erhobene Zeigefinger ist fehl am Platz; das Motto darf keinesfalls lauten: &quot;Du bist zu dick!&quot; Stattdessen sollte die Behandlung primär im Sinne von &quot;Lass uns etwas anders machen – und ich bin immer für dich da!&quot; aufgebaut werden. 
 Eine gesunde Ernährung für jeden Tag 
 Obst und Gemüse stehen für viele Kinder nicht auf Platz eins der Liste mit Lieblingslebensmitteln. Hier kommt der Vorbildrolle der Eltern eine entscheidende Bedeutung zu. Es ist wichtig, dass Kinder schon frühzeitig frisches Obst und Gemüse sowie eine abwechslungsreiche Kost als Selbstverständlichkeit der täglichen Ernährung kennenlernen und das gesunde Essen nicht etwa als eine notwendige oder gar lästige Pflicht auffassen. Das Ernährungsmuster der Eltern überträgt sich meist ganz automatisch auf die Kinder, in gutem wie im schlechtem Sinne. 
 Am besten beginnt der Tag also mit einem gesunden Frühstück, das Eltern und Kinder gemeinsam einnehmen. Auch Kinder, die partout nicht frühstücken wollen, sollten zumindest ein Stückchen Obst, zum Beispiel eine Banane, als Grundlage für eine spätere Nahrungsaufnahme essen. Für die Schule sollten Kinder ein leckeres Pausenbrot mitbekommen, das ihnen gut schmeckt und sie mit wertvoller Energie für die Aufgaben in der Schule versorgt. Geld ist zwar gut gemeint, führt aber häufig dazu, dass das Kind sich bevorzugt Süßigkeiten oder Limonade kauft. 
 Kinder sollen bei der Wahl der Mahlzeiten zwar durchaus ihre Meinung vertreten dürfen, am Ende des Tages bestimmen aber Sie, welche Lebensmittel auf den Tisch kommen – manchmal wissen Vater und Mutter nämlich doch besser, was gut für ihre Kinder ist. Lassen Sie sich von der Werbung nicht beeinflussen – Kinderlebensmittel sind oft alles andere als kinderfreundlich! Beschaffen Sie sich stattdessen neutrale Informationen über die Inhaltsstoffe der jeweiligen Artikel. 
  Neutralität statt Verbote:  Ein strenges Verbot von Süßigkeiten hilft wenig im Kampf gegen Übergewicht. Im Gegenteil: Es kann dazu führen, dass Ihr Kind sich heimlich im Übermaß an Süßem bedient und dadurch erst recht übergewichtig wird. Gehen Sie vielmehr offen mit Schokolade, Bonbons und anderem Naschwerk um und sorgen Sie dafür, dass keine Emotionen oder Verbote daran geknüpft werden. Wenn ein Schokoriegel den gleichen Stellenwert besitzt wie eine Paprika, wird Ihr Kind auch in schlechter emotionaler Verfassung oder nach einem besonders aufregenden Erlebnis kein unnatürlich starkes Verlangen nach Süßem haben und sich damit trösten wollen. 
 Bewegung hilft immer beim Abnehmen 
 Ist Ihr Sohn oder Ihre Tochter übergewichtig, hilft eine  Umstellung der Ernährung  zu einem großen Anteil beim Abnehmen. Doch auch die Bewegungs- und Alltagsgewohnheiten Ihres Kindes sollten genau unter die Lupe genommen und gegebenenfalls verändert werden. Je mehr Kinder Bewegung als eine gute Zeit erfahren, desto geringer fällt der Widerstand dagegen aus. Fahrradfahren mit der ganzen Familie, Fußball im Sportverein oder ein anderer Anreiz ist hier sinnvoll. Niemand muss übergewichtig bleiben – abnehmen ist keine Strafe, es ist vielmehr eine Chance für ein gesundes Leben! 
 Der größte Feind der Bewegung ist der Medienkonsum. Ein Fernseher hat im Kinderzimmer nichts zu suchen, die Nutzung der verschiedenen Medien sollte mit den Kindern genau abgesprochen und klar geregelt sein. Geben Sie Ihren Kindern eindeutige Informationen an die Hand, in welchen Grenzen sie die zur Verfügung stehenden Medien nutzen dürfen, und achten Sie auf die Einhaltung dieser Vereinbarung. Wichtig ist, dass Sie Ihr Kind auch in positivem Verhalten bestärken und nicht nur Verbote aussprechen bzw. Regeln anordnen. 
  Wertvoller Tipp:  Beziehen Sie die kindlichen Wünsche gern in die Freizeitgestaltung mit ein. Legen Sie gemeinsam eine Lieblingssendung fest, die angeschaut werden darf, und stellen Sie sicher, dass danach der Fernseher ausgeschaltet wird. 
 Bringen Sie Ihren Kindern außerdem frühzeitig bei, Mobiltelefone bei Tisch oder in Gegenwart von Gästen beiseite zu legen. Seien Sie selbst dabei auch immer Vorbild – Eltern, die den halben Tag vor dem Fernseher oder am Handy verbringen, können das gewünschte Verhalten nur wenig überzeugend vermitteln. Bieten Sie Alternativen an: Unternehmen Sie gemeinsam etwas, machen Sie einen Familienausflug und besuchen Sie zusammen Freunde und Verwandte, um in Aktion zu kommen und schöne Momente als Familie zu erleben! 
 Ist Adipositas ein Fall für den Arzt? 
 Unabhängig von allen bisher gegebenen Informationen führt bei dem Verdacht auf Adipositas in der Regel kein Weg an einem Arztbesuch vorbei. Wenn Kinder  krankhaft übergewichtig  sind, geht es noch vor der Gewichtsabnahme vor allem darum, die Ursachen zu identifizieren und mögliche Erkrankungen zu diagnostizieren. Gerade im Falle einer genetischen Ursache kann meist nur ein Arzt eine wirksame Therapie einleiten. 
 Übergewicht rechtzeitig vorbeugen 
 Die BZgA rät allen Familien zu einer rechtzeitigen Prävention, damit sich fehlende Bewegung und das Verlangen nach ungesundem Essen gar nicht erst in den Köpfen festsetzen können. Um die verbreiteten Ursachen für Übergewicht schon frühzeitig zu vermeiden, gibt die BZgA Eltern, Großeltern und sonstigen Erziehungsberechtigten   wertvolle Tipps und Informationen   an die Hand. Vorbeugen ist sinnvoll, denn schlank bleiben ist langfristig einfacher als abnehmen, auch im Kindesalter! 
 
  Online-Hilfe nutzen:  Auf den offiziellen Seiten der BZgA finden Sie neben vielen weiterführenden Informationen zum Thema eine Hotline, unter der Betroffene Hilfe suchen können. Dort werden Sie in der Regel kompetent beraten, ohne ein persönliches Gespräch vereinbaren zu müssen. 
 
 Ein gesunder Alltag ist die beste Prävention 
 Es klingt nach einer Binsenweisheit, ist aber von der Forschung mehrfach bewiesene Tatsache: Die  beste Prävention gegen Übergewicht und Adipositas  ist ein  gesunder Lebensstil . Dazu gehört eine zuckerarme Ernährung mit viel Obst und Gemüse ebenso wie regelmäßige Bewegung. Nahezu alle Tipps, die wir Ihnen im vorgehenden Abschnitt bereits zu einer wirksamen Behandlung von Übergewicht gegeben haben, können auch als vorbeugende Maßnahme ihre Wirkung entfalten. 
  Erschreckender Fakt:  Sind die Eltern übergewichtig, ist das Risiko hoch, dass auch der Nachwuchs diese Neigung zeigt. Bis zu 80 Prozent liegt die Anfälligkeit für Übergewicht über dem Schnitt; sind die Eltern adipös, erhöht sich das Risiko sogar um 300 Prozent! 
 Zusammenarbeit zum Wohle der Kinder 
 Übergewicht bei Kindern sollten Eltern und Erziehungsberechtigte nicht auf die leichte Schulter nehmen, da es mit der Zeit zu ernsten Krankheiten wie Diabetes und Wachstumsproblemen führen kann. Dennoch sollten sie Jugendlichen und Kindern keine Angst machen, sondern die Möglichkeiten eines gesunden Alltags aufzeigen und gemeinsam mit ihnen in die Umsetzung gehen. Neben der Vorbildfunktion der Familie sind allerdings auch andere Kräfte der Gesellschaft gefragt, für das Wohl der Kinder zusammenzuwirken. Wenn auch öffentliche Einrichtungen wie Kita, Kindergarten und Schule, Sportvereine, Unternehmen und Politik zusammenarbeiten, lassen sich einige Ursachen und Risikofaktoren von Übergewicht möglicherweise langfristig eindämmen. 
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 Bildquelle: ©Africa Studio - stock.adobe.com 
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                            <updated>2020-05-11T06:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Essstörungen – Wenn das Essen zum Feind wird </title>
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                 Essstörungen werden immer häufiger und zunehmend zum Problem für viele Frauen, Männer und sogar Kinder. Während der Hunger in der Welt längst nicht überwunden ist und in vielen Ländern eine schmerzliche Alltagserfahrung darstellt, sehen sich Menschen, die an einer Essstörung leiden, einer ganz anderen Herausforderung gegenüber. Die Betroffenen fürchten sich vor der Nahrungsaufnahme oder haben ständig Angst, zu viel zu essen, überessen sich und erbrechen nach dem Essen oder empfinden das lebensnotwendige Essen schlichtweg als Bedrohung. Eine solche Störung ist krankhaft und hat meist ernste Folgen für die Gesundheit – sowohl in psychischer als auch in physischer Hinsicht. Eine rechtzeitige Behandlung von Essstörungen ist daher unbedingt notwendig und kann mitunter sogar Leben retten. In diesem  Ratgeber zum Thema Essstörungen  finden Sie alle wichtigen Informationen zu verschiedenen Formen, praktische Tipps für Eltern, Freunde und Bekannte sowie erste Hilfe, wenn Sie selbst von einer solchen Störung betroffen sind. 
 Essstörungen – Definition, Symptome und Ursachen 
 Essstörungen werden aus medizinischer Sicht zu den psychosomatischen Erkrankungen gezählt. Darunter versteht man Krankheiten, deren Entstehung sich nicht oder nur teilweise auf den Körper des Menschen zurückführen lässt. Essstörungen haben in der Regel auch psychische Ursachen und nicht in allen Fällen sind ihre Symptome auf Anhieb erkennbar. Das liegt daran, dass es verschiedene Formen von Essstörungen gibt, die sich sowohl in extremem Übergewicht als auch in extremem Untergewicht äußern können oder teilweise sogar äußerlich unbemerkt bleiben. 
 Wie oft tritt eine solche Störung auf? 
 Essstörungen sind in Deutschland weit verbreitet. Während spezifische  Essstörungen wie Magersucht, Bulimie oder Binge Eating  nur einen geringen Teil der Bevölkerung betreffen, treten die unbestimmten, allgemeinen Symptome bei rund 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland auf. 20 von 100 Kindern und Jugendlichen im Alter von 11 bis 17 Jahren leiden an verschiedenen Ausprägungen einer Essstörung, Mädchen im Alter von 16 Jahren erreichen sogar eine Quote von über 35 Prozent. Eine alarmierende Zahl und ein eindeutiges Signal, dass unbedingt noch mehr gegen den Wahn rund um das Gewicht und das Aussehen getan werden muss, damit sowohl Kinder als auch Jugendliche und Erwachsene ihr Leben in vollen Zügen genießen können, sich nicht unnötig Gedanken machen und ihre Gesundheit nicht durch eine vermeidbare Störung belasten! 
 Die wichtigsten Essstörungen kurz erklärt 
 Essstörungen mögen heute den meisten Menschen ein vager Begriff sein, was jedoch unter den einzelnen Formen zu verstehen ist, wissen die wenigsten. Magersucht, Binge Eating und Bulimie (auch Ess-Brech-Sucht genannt) sind nicht dasselbe, auch wenn sich die Symptome bisweilen überschneiden. 
 Magersucht 
 Magersucht ist eine schwere und langwierige Form der Essstörung, bei der Betroffene unbedingt ärztliche Hilfe benötigen. Mediziner sprechen anstelle von  Magersucht  auch von einer  Anorexie  oder einer Anorexia nervosa. Eine Magersucht äußert sich normalerweise in einem drastischen Gewichtsverlust, den die Betroffenen selbst herbeiführen, weil sie glauben, übergewichtig zu sein, oder sich selbst bei geringstem Gewicht unwohl in ihrem Körper fühlen. Dieser Eindruck bzw. dieses Gefühl ist zwanghaft und hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Magersüchtige können nur noch Haut und Knochen sein und trotzdem unter ihrem &quot;gefühlten&quot; Übergewicht leiden. 
 Führt Magersucht zum Hungertod? 
 Magersucht bzw. Anorexia nervosa kann zwar tödlich enden, doch ist die Ursache dafür am häufigsten nicht primär die verweigerte Nahrungsaufnahme, sondern eine Infektion des geschwächten Körpers oder gar Suizid. 
 Bulimie oder Ess-Brech-Sucht 
 Die Bulimie ist eine besondere Form der Essstörung, bei der die Betroffenen von plötzlichen Heißhungerattacken heimgesucht werden, die sie nicht kontrollieren können. Während solcher Essanfälle findet eine exzessive Nahrungsaufnahme statt, die bei den Erkrankten oft Unsicherheit und Angst vor Übergewicht auslöst. Um das übermäßige Essen während solcher Anfälle später auszugleichen, treiben Betroffene häufig besonders viel Sport, kasteien sich durch ungesunden Nahrungsverzicht, führen Erbrechen herbei oder nehmen Appetitzügler und Abführmittel ein. 
 
  Wichtig:  Erbrechen nach dem Essen ist niemals normal und sollte keinesfalls die Regel sein. Tritt Erbrechen wiederholt auf, kann das immer Hinweis auf gesundheitliche Beschwerden sein. Im Zweifel sollte ein Arzt zur Beratung aufgesucht werden, um psychische oder körperliche Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln! 
 
 Binge Eating 
 Binge Eating ist eine Störung, deren Symptome der Bulimie stark ähneln. Auch hier kommt es zu unvermittelten, unkontrollierbaren Heißhungerattacken. Das englische Wort  binge  bedeutet so viel wie  Gelage , in Deutschland wird umgangssprachlich oft von einer  Fressorgie  gesprochen. Ein derbes Wort, das den Sachverhalt allerdings genau trifft, weil so mancher Betroffene das Essen bis ins Extreme ausübt und teils sogar zelebriert. Ärztliche Beratung ist unumgänglich, wenn sich die Symptome von  Binge Eating  zeigen. Betroffene essen viel und schnell, selbst wenn sie eigentlich satt sind, und leiden intensiv unter diesen Anfällen. 
 Was ist der Unterschied zwischen Binge Eating und Bulimie? 
 Beim Binge Eating fallen die Hungerattacken noch exzessiver aus, die Betroffenen greifen aber in der Regel nicht zu anschließenden gewichtsregulierenden Maßnahmen, die für Bulimie charakteristisch sind. 
 Mischformen oder atypische Essstörungen 
 Mitunter treten zwar die üblichen  Symptome einer Essstörung  auf, lassen sich aber nicht eindeutig den bekannten Formen Magersucht, Ess-Brech-Sucht oder Binge Eating zuordnen. In diesem Fall spricht man von einer Mischform oder einer atypischen Essstörung. Ein Grund zur Entwarnung ist das Fehlen vollständiger Symptome aber nicht – eine ärztliche Beratung ist bei jedem Anzeichen einer Essstörung unumgänglich. Weil die Betroffenen selbst ihre Essstörung häufig nicht bemerken oder anerkennen wollen, müssen fast immer Angehörige den Anstoß zu einer Therapie geben. 
 
  Interessant:  Atypische Essstörungen kommen am häufigsten vor. Die meistverbreiteten Essstörungen lassen sich keiner spezifischen Erkrankung wie der Anorexia nervosa oder Bulimie zuordnen, sondern stellen eine Mischform dar. Deshalb ist es teilweise noch schwieriger, sie zu erkennen. 
 
 Essstörungen entstehen oft aus sozialen Nöten 
 Zu den häufigen Ursachen von Essstörungen zählen seelische Probleme. Das kann zum Beispiel ein Wechsel des gewohnten Umfelds sein, der Umzug in eine neue Stadt, an einen Ort, an dem man niemanden kennt, oder ein neuer Arbeitsplatz mit neuen Kollegen. Liebeskummer und berufliche Fehlschläge, ein Todesfall – alles, was einer Person Kummer bereitet, kann im Extremfall auch zur Entstehung von Essstörungen führen. Weil aber Essstörungen wie Binge Eating auch mit weiteren seelischen Belastungen verbunden sind, entwickelt sich schnell eine verderbliche Spirale, ein sogenannter Teufelskreis. 
 Die Ursachen für eine Essstörung können lange zurückliegen 
 Nicht immer wird eine Essstörung durch unmittelbare Ursachen ausgelöst. Oft sind Erfahrungen in der Kindheit dafür verantwortlich, dass es später zu derartigen Beschwerden kommt. Eltern können  Essstörungen frühzeitig vorbeugen , indem sie darauf verzichten, ihre Kinder mit Süßigkeiten zu belohnen oder gar zu trösten. Sind Kinder erst einmal daran gewöhnt, auf Schwierigkeiten jeder Art mit dem Konsum von Süßigkeiten zu reagieren, kann das fatale Auswirkungen auf die Gesundheit haben – bis hin zu einer Essstörung in späteren Jahren. 
  Wichtig:  Gesunde Ernährung ist selbstverständlich wichtig, sollte aber keinesfalls pedantisch gelehrt werden. Eltern sollten ihren Kindern möglichst viel Spielraum bei der Ernährung lassen und die Wertung in Bezug auf bestimmte Lebensmittel herauslassen. Eine gesunde Ernährung bildet zwar den Grundstein für ein gesundes Leben, aus einem extremen Bedürfnis nach gesunder Ernährung kann sich über die Jahre jedoch ebenfalls eine Störung entwickeln – die sogenannte Orthorexie. 
 Welche Menschen sind besonders gefährdet? 
 Grundsätzlich ist niemand gegen eine Essstörung gefeit. Selbst bei Babys und Kleinkindern können Essstörungen auftreten. Hier sind besonders die Eltern gefordert, regelmäßig ärztliche Beratung in Anspruch zu nehmen, um Erkrankungen möglichst frühzeitig zu erkennen. Für alle Generationen gilt aber gleichermaßen: Die Entscheidung darüber, ob eine Essstörung vorliegt, kann niemals der potenzielle Patient treffen – das letzte Wort darüber liegt bei einem Experten. Deshalb sollte beim Auftreten möglicher Symptome immer eine fachkundige Beratung eingeholt werden. 
 Im Folgenden stellen wir Ihnen einige typische Symptome für eine Essstörung vor: 
 
 auffälliges Essverhalten (zu viel oder zu wenig, phasenweise verschoben etc.) 
 Erbrechen nach dem Essen, exzessive Sporteinheiten 
 anhaltende und massive Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper 
 zunehmende Isolierung – der Kontakt mit der Gesellschaft wird vermieden 
 Vereinsamung, Schwermut und Depression als mögliche Folge 
 
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 Mädchen und junge Frauen als Risikogruppe 
 Trotzdem gibt es statistisch gesehen eine Gruppe, die für Essstörungen besonders anfällig ist: Mädchen und junge Frauen. Während Essstörungen im Kindesalter äußerst selten sind, erhöht sich das Risiko mit der ersten Monatsblutung deutlich. Hauptsächlich betroffen sind Kinder im frühen Jugendalter und ganz allgemein junge Menschen. Auch Jungen und Männer erkranken an Essstörungen, aber deutlich seltener: Auf zwölf Mädchen, die an einer Essstörung leiden, kommt gerade einmal ein Junge! 
 Frauen und Mädchen hadern häufiger mit ihrem Gewicht 
 Möglicherweise hängt das damit zusammen, dass Frauen und Mädchen noch immer stärker unter dem Druck stehen, ihr vermeintlich ideales Gewicht zu halten. Dabei ist gerade bei Kindern der BMI nicht aussagekräftig, weil ihre Körper noch anders zusammengesetzt sind. Somit kann der BMI für Kinder kann allenfalls eine Orientierung, jedoch keine definitive Aussage darüber bieten, ob ihr Gewicht zu hoch oder zu niedrig ist. Doch auch im Jugend- und Erwachsenenalter finden sich Frauen häufig zu dick und vergleichen sich mit anderen, super schlanken Frauen. Im Zusammenspiel mit weiteren Faktoren wie beispielsweise sozialen Medien, TV-Formaten mit viel zu dünnen Schauspielern, retuschierten Model-Fotos auf Hochglanzmagazinen, Mobbing in Schulen etc. kann daraus schnell der krankhafte Wunsch nach einem unrealistischen Gewichtsverlust und einer ungesunden Figur entstehen. 
 Wie kann ich bei Essstörungen helfen? 
 Für Angehörige und Freunde ist eine Essstörung sehr belastend, verbunden mit einem Gefühl der Hilflosigkeit und vielen offenen Fragen. Doch gerade das engste Umfeld der erkrankten Person ist gefordert, wenn es um die rechtzeitige und wirksame Hilfe geht. Diese zu leisten ist oft gar nicht so einfach, weil Betroffene häufig den Kontakt oder zumindest das Thema Essen mit ihren Freunden und ihrer Familie meiden, wenn sie unter Magersucht, Ess-Brech-Sucht oder Binge Eating leiden. 
 Als Betroffener: Fragen Sie einen Arzt oder einen Therapeuten! 
 Wenn Sie selbst betroffen sind und sich davor scheuen, mit jemandem aus Ihrem vertrauten Kreis über Ihre Schwierigkeiten zu reden, sollten Sie unbedingt zu einem Arzt oder Therapeuten gehen. Auf keinen Fall sollten Sie mithilfe von Informationen aus dem Internet versuchen, Ihre Essstörung selbst in den Griff zu bekommen. Stellen Sie Ihre Fragen einem Fachmann oder einer Fachfrau und lassen Sie sich auf professionelle Weise helfen! Denken Sie daran: Sie sind nicht allein! Auch der Austausch mit anderen Betroffenen kann hilfreich sein. Wenn Sie erfahren, wie es anderen geht, hilft Ihnen das beim Umgang mit Ihren eigenen Beschwerden umso mehr. 
 Als Angehörige: Suchen Sie Kontakt und zeigen Sie Verständnis! 
 Ist in Ihrer Familie oder Ihrem Umfeld jemand von einer Essstörung betroffen, gehen Sie bitte behutsam vor. Denken Sie daran, dass der Betroffene selbst sich seiner Probleme vielleicht gar nicht bewusst ist oder sich dafür schämt. Deshalb müssen Sie verständnisvoll und offen vorgehen, um keine Gegenreaktion zu provozieren. Nicht Essverhalten und Gewicht sollten im Mittelpunkt des Gesprächs stehen, sondern soziale Empathie. Sprechen Sie von den Sorgen, die Sie sich machen, erwähnen Sie das ungewöhnliche Verhalten, das Ihnen auffällt. Zeigen Sie Anteilnahme und fragen Sie behutsam nach dem Befinden der betroffenen Person. Mit etwas Glück wird sie sich Ihnen öffnen und vermutlich sogar dankbar sein, dass Sie den ersten Schritt gemacht haben! 
 
  Wichtig:  Auch die Angehörigen dürfen und sollten Fragen stellen. Oftmals fühlen sich Familienmitglieder und Freunde von Essstörungen in ihrem Umfeld überfordert. Deshalb gibt es für sie fachliche Beratung, bei der sie die nötigen Informationen bekommen, um der Situation gerecht zu werden. Informieren Sie sich am besten bei einem erfahrenen Arzt oder Therapeuten! 
 
 Positive Erfahrungen sind wichtig und können stabilisierend wirken 
 Essstörungen sind ein sensibles Thema, über das die Erkrankten nicht gerne sprechen – wenn sie sich ihrer Krankheit überhaupt bewusst sind. Wenn Ihnen die entsprechenden Symptome auffallen und Sie eine Anorexia nervosa oder eine ähnliche Erkrankung vermuten, dann gehen Sie geduldig und behutsam vor. Es ist wichtig, dass die Betroffenen sich nicht alleine fühlen, sondern Zuwendung erfahren und in einem positiven Ambiente aufgefangen werden. Erst in einer solchen Atmosphäre finden viele Erkrankte überhaupt den Mut, sich den wichtigen Fragen zu stellen und sich zu öffnen. 
 Die richtige Behandlung und Therapie von Essstörungen 
 Viele Betroffene denken, dass eine Behandlung von Essstörungen nichts bringt und sie sich in einer Zwickmühle befinden. Das ist allerdings nicht der Fall: Jede zweite Essstörung lässt sich durch eine Therapie zumindest dahingehend behandeln, dass die Patienten wieder ein recht normales Essverhalten pflegen und sich wohler in ihrer Haut fühlen. Dabei ist es von größter Wichtigkeit, dass die Behandlung rechtzeitig beginnt – das heißt: so früh wie möglich. Eine derart aussichtsvolle Therapie kann sehr zeitintensiv und kräftezehrend sein und erfordert die Zusammenarbeit vieler Helfer: Ärzte, Therapeuten, Angehörige, Freunde und letztlich ist natürlich auch der Patient selbst gefragt. Ohne dessen Einwilligung und aktive Beteiligung können Essstörungen kaum wirksam behandelt werden. 
  Wichtig:  Die Behandlung von Essstörungen braucht Zeit. Diese Zeit sollten Sie sich nehmen und nicht vorzeitig mutlos werden und aufgeben. Rückschläge und mutlose Phasen sind ganz normal, trotzdem ist die Erfolgsquote von Heilungen bei richtiger Beratung sehr gut! 
 Viele Patienten scheuen vor allem eine stationäre Behandlung. Sie haben Angst davor, ihr vertrautes Lebensumfeld zu verlassen, und sträuben sich aus diesem Grund gegen einen Gang zum Arzt. Nicht immer müssen Essstörungen aber durch einen stationären Aufenthalt in einer Klinik behandelt werden. Oft ist auch eine ambulante Behandlung möglich. Das bedeutet, dass die Betroffenen in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung bleiben dürfen und zum Zweck der Therapie die Praxis ihres Arztes oder ihrer Psychotherapeutin aufsuchen. 
 
  Wichtig:  Die Behandlung von Essstörungen braucht Zeit. Diese Zeit sollten Sie sich nehmen und nicht vorzeitig mutlos werden und aufgeben. Rückschläge und mutlose Phasen sind ganz normal, trotzdem ist die Erfolgsquote von Heilungen bei richtiger Beratung sehr gut! 
 
 Eine stationäre Behandlung ist nicht immer zwingend notwendig 
 Viele Patienten scheuen vor allem eine stationäre Behandlung. Sie haben Angst davor, ihr vertrautes Lebensumfeld zu verlassen, und sträuben sich aus diesem Grund gegen einen Gang zum Arzt. Nicht immer müssen Essstörungen aber durch einen stationären Aufenthalt in einer Klinik behandelt werden. Oft ist auch eine ambulante Behandlung möglich. Das bedeutet, dass die Betroffenen in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung bleiben dürfen und zum Zweck der Therapie die Praxis ihres Arztes oder ihrer Psychotherapeutin aufsuchen. 
  Ein Wort zu Medikamenten:  Essstörungen lassen sich nur selten mit Medikamenten behandeln. Medikamente können je nach vorliegendem Muster und Beschwerden allenfalls gegen Depressionen oder bestimmte Begleitsymptome helfen. Stattdessen steht eine intensive Therapie mit vielen Gesprächen und einer engen Begleitung der Patienten im Vordergrund. 
 Eine gesunde Ernährung muss wieder neu gelernt werden 
 Je länger eine Essstörung dauert, desto schwieriger ist sie zu behandeln. Ganz gleich, um welche Form der Essstörung es sich handelt, ist in den meisten Fällen auch eine Beratung zum Thema Ernährung essenziell. Ein normales Essverhalten muss neu erlernt, die Mengen und Portionsgrößen relativiert werden. Manche Patienten müssen zudem ihre Angst vor bestimmten Lebensmitteln ablegen und erfahren, dass Essen keine Gefahr, sondern etwas Lebenswichtiges, Genussvolles und Schönes ist, das den Körper mit Energie versorgt und mitunter sogar sehr gesellig sein kann. Auch das ist ein Prozess, der Zeit braucht und mit Höhen und Tiefen einhergehen kann – werden die Patienten im Vorhinein auf derartige Herausforderungen vorbereitet, können sie den Weg normalerweise noch besser meistern. 
 
 Bildquelle: ©Photographee.eu - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Mangel an Vitamin B12 vorbeugen und behandeln</title>
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                 Sie fühlen sich immer öfter müde, kraftlos und matt? Grund dafür könnte ein Mangel an Vitamin B12 sein, ein heute weit verbreitetes Phänomen, das entgegen der Meinung vieler Personen nicht nur Senioren und Schwangere betrifft. Häufig betroffen sind auch sehr gesundheitsbewusste Menschen, die sich intensiv mit dem Thema Ernährung und gesundes Essen auseinandersetzen.  Gerade Veganer und Vegetarier zeigen oft die typischen Symptome eines Mangels an Vitamin B12 . Woran Sie einen solchen Mangel genau erkennen können, welche Ursachen es gibt und welche Therapie bzw. Möglichkeiten zur Behandlung des Mangels am sinnvollsten sind, erfahren Sie in diesem Ratgeber. Viel Spaß beim Lesen! 
 B Vitamine und Vitamin B12 sind für Menschen lebensnotwendig 
 Ob jung oder alt, fast jeder weiß, dass der menschliche Körper Vitamine benötigt, damit er seine zahlreichen komplexen Funktionen einwandfrei ausüben kann und die körpereigenen Prozesse auf Hochtouren laufen können. Die B Vitamine sind in diesem Zusammenhang wichtig für die körperliche Verfassung, für die Gedächtnisleistung, für den Stoffwechsel, zudem sind sie an der Entgiftung des Körpers und an der Wundheilung beteiligt. Darüber hinaus sind sie unverzichtbar für gesunde Haut, Haare und Nägel. Namentlich das Vitamin B12 schützt und stabilisiert die Nerven und unterstützt die Zellerneuerung. Kurzum:  Ohne B Vitamine und Vitamin B12 ist der Mensch nicht lebensfähig.   
 Vitamin B12 ist in Verbindung mit Folsäure essenziell für unsere Gesundheit 
 Seine volle Wirkung entfaltet das Vitamin B12 im Zusammenspiel mit der ähnlich wichtigen Folsäure, die ebenfalls zur Gruppe der B Vitamine gehört. Folsäure vermindert durch den Abbau der gesundheitsschädlichen Aminosäure Homocystein das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Arteriosklerose. Vitamin B12 und Folsäure sind also unentbehrlich für die menschliche Gesundheit – daher ist der Umstand so fatal, dass gerade diese Vitamine dem Menschen am häufigsten fehlen. 
 Doch keine Sorge: Selbst wenn bei Ihnen die Diagnose Vitamin B12 Mangel bereits gefallen ist, bedeutet das nicht, dass Sie sich einfach mit diesem Mangel abfinden müssen. Unser Körper benötigt nur wenige Mikrogramm Vitamin B12 pro Tag – und diese können Sie Ihrem Organismus normalerweise entweder mit einer entsprechenden Ernährung oder mit einer geeigneten Therapie ganz einfach zuführen. Im weiteren Verlauf des Textes erfahren Sie, wie Ihnen das gelingt! 
 
  Interessant zu wissen:  In der Fachsprache und in der Medizin ist meist nicht von Vitamin B12 die Rede, sondern in Fachkreisen wird Vitamin B12 häufiger als Cobalamin bezeichnet. 
 
 Ein Mangel an Vitamin B12 macht sich oft erst spät bemerkbar 
 Gerade weil das Vitamin B12 oder Cobalamin so wichtig für die richtige Funktionsweise des menschlichen Körpers ist, besitzt dieser für gewöhnlich auch einen großen eigenen Vorrat davon. Mit diesem Vorrat kann eine längere Zeit überbrückt werden, zum Beispiel wenn die Ernährung auf eine vegane Ernährungsweise umgestellt wird oder aufgrund von Krankheit kein Vitamin B12 aufgenommen werden kann. Deshalb kann es durchaus sein, dass sich eine Unterversorgung mit Vitamin B12 erst viel später – mitunter erst nach vielen Jahren – bemerkbar macht. Umso wichtiger ist es, genau auf die zugehörigen Symptome zu achten und bei Bedarf schnell zu reagieren, um es gar nicht zu gravierenden Mangelerscheinungen kommen zu lassen! 
 
  Merke:  Bei den meisten der im Folgenden beschriebenen Symptomen handelt es sich um sogenannte unspezifische Symptome, die auch auf zahlreiche andere Krankheiten deuten können. Hinzu kommt, dass  die Symptome infolge eines Vitamin B12 Mangels häufig erst nach vielen Jahren auftreten  und der Mangel somit lange Zeit unbemerkt bleibt.   Wenden Sie sich daher immer an einen Arzt oder Ernährungsberater, wenn Sie Ihre Ernährung langfristig umstellen wollen oder wenn Sie befürchten, unter einem Vitamin B12 Mangel zu leiden! 
 
 Symptome einer Unterversorgung mit Vitamin B12 
 Viele Betroffene, denen die Symptome einer Unterversorgung mit Vitamin B12 sehr zu schaffen machen, sind sich dessen gar nicht bewusst. Stattdessen werden Beschwerden wie  Müdigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwächen  auf den erlebten Stress im Alltag, den Wetterwechsel oder andere Gegebenheiten geschoben. Tatsächlich ist der Grund für derartige Symptome jedoch häufig eine ungenügende Zufuhr von Vitamin B12, sodass sich die Beschwerden in vielen Fällen mit einer entsprechenden Behandlung bzw. Ernährungsumstellung einfach beseitigen ließen! Zwar kann nur ein Arzt eine wirklich verlässliche Diagnose stellen und eine zielführende Therapie einleiten, doch auch Sie selbst können die folgende Übersicht der Symptome dazu nutzen, etwaige Beschwerden regelmäßig zu hinterfragen und sich dabei immer wieder einen möglichen Vitamin B12 Mangel in Erinnerung zu rufen. 
 Auffällig blasse Haut 
 Wirkt Ihr Teint unverhältnismäßig blass oder gar gelblich fahl, dann kann das mit einem Mangel an Vitamin B12 zusammenhängen. Dieser führt nämlich zu Beschwerden wie Blutarmut (in der Medizin Anämie genannt), was mit einer veränderten Färbung der Haut einhergeht.  Anämie  ist eines der weit verbreiteten Symptome bei einem Mangel an Vitamin B12. Es gibt aber auch mildere Mangelerscheinungen, bei denen keine starke Anämie auftritt. Ihr Arzt wird Ihnen beim Verdacht auf Vitamin B12 Mangel vermutlich Blut abnehmen, sodass er auch eine vorliegende Anämie diagnostizieren kann. 
 Ungewöhnlich starke Müdigkeit 
 Der beschriebene Mangel an roten Blutkörperchen führt nicht nur zu einer gelblichen Blässe, sondern auch zu steigender Müdigkeit. Das liegt daran, dass die roten Blutkörperchen nicht nur für die gesunde Farbe Ihrer Haut, sondern auch für die lebenswichtige Zufuhr von Sauerstoff zuständig sind. Ist diese eingeschränkt, können Ihre Zellen nicht richtig arbeiten – und Sie fühlen sich als Folge ständig müde, ganz unabhängig davon, wie lange und wie gut Sie zuvor geschlafen haben. 
 Enorme Kraft- und Antriebslosigkeit 
 Mit der Müdigkeit kommt auch die Kraftlosigkeit im Alltag: Teilweise fallen Ihnen bei einem Vitamin B12 Mangel schon einfache Tätigkeiten schwer, die Sie sonst mit Leichtigkeit und Freude stemmen, und führen rasch zur körperlichen Erschöpfung. Wenn Sie sich zudem antriebslos und ausgelaugt fühlen, keine Lust mehr auf eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben haben und Sie deutlich mehr Stress als zuvor empfinden, kann dies neben anderen Krankheiten ein Indiz für einen Mangel an Vitamin B12 sein. 
 Häufiges Zungenbrennen 
 Wenn Sie glauben, einen Vitamin B12 Mangel zu haben, sollten Sie hin und wieder die Optik Ihrer Zunge vor dem Spiegel prüfen. Eine rote Zunge kann zum Beispiel ein Indikator für fehlendes Vitamin B12 sein – umso mehr, wenn Sie zudem häufig ein unangenehmes Brennen auf Ihrer Zunge verspüren. 
 Verdauungsprobleme in Magen und Darm 
 Ein Mangel an Vitamin B12 kann den Magen angreifen sowie den Darm schädigen und somit zu nicht unerheblichen Verdauungsproblemen führen. Sie haben schon seit einiger Zeit oder gar vielen Jahren Verdauungsschwierigkeiten, für die keine anderen Erkrankungen die Ursache sind? Dann könnte dies ebenfalls auf einen Mangel an Vitaminen bzw. konkret einen Vitamin B12 Mangel hindeuten. Daher gilt: Wer unter lang anhaltenden Verdauungsproblemen in Magen und Darm leidet, sollte immer ärztlichen Rat einholen und die Ursache abklären lassen, um seine Gesundheit langfristig zu erhalten bzw. zu schützen. 
 Depressionen und Angstzustände 
 Fehlen die wichtigen Vitamine über einen längeren Zeitraum, kann es in einem fortgeschrittenen Stadium sogar zu  Depressionen und Angstzuständen  kommen, die anders als zum Beispiel beim Burnout nicht mit zu viel Stress einhergehen. Hier sind leichte Phänomene bis hin zu Wahnvorstellungen und Halluzinationen möglich, die dringend einer Behandlung bzw. Therapie bedürfen. 
 Gedächtnisstörungen 
 Das vielleicht schwerwiegendste Symptom eines Mangels an Vitamin B12 ist  eine nachlassende Funktion des Gedächtnisses , möglicherweise sogar bis hin zu Verwirrungszuständen wie bei einer Demenz. Die Störungen Ihres Erinnerungsvermögens wiegen deshalb so schwer, weil sie in einem fortgeschrittenen Status oft nicht mehr zu korrigieren sind. Deshalb ist eine rechtzeitige Behandlung bei einer Unterversorgung mit Vitamin B12 unbedingt notwendig. 
 
  Wichtig:  Einige der beschriebenen Symptome können Vorboten für mitunter ernstzunehmende Erkrankungen sein. Deshalb sollten Sie das Thema Vitamine keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen und schon beim leisen Verdacht ärztlichen Rat suchen. Ihr Facharzt hilft Ihnen gerne weiter und berät Sie ausführlich zum Thema angemessene Nährstoffversorgung! 
 
 Diese Ursachen können einen Mangel an Vitamin B12 auslösen 
 Wie bereits beschrieben sind Vitamine lebenswichtig und ihre ausreichende Aufnahme sollte durch eine abwechslungsreiche Ernährungsweise sichergestellt werden. Vielleicht fragen Sie sich, warum selbst Vegetarier und Veganer, die bei jeder Mahlzeit einen besonderen Schwerpunkt auf Obst und Gemüse legen und damit eigentlich viele Vitamine zu sich nehmen, von einem Mangel an Vitamin B12 betroffen sein können? Welche Ursachen diesem auf den ersten Blick widersprüchlichen Umstand zugrunde liegen, erfahren Sie in den folgenden Absätzen. 
 Vegane Ernährung aus Überzeugung 
 Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung fehlen B Vitamine, insbesondere aber Vitamin B12, normalerweise keinem gesunden Menschen. Anders sieht es bei einer veganen Ernährung aus: Veganer verzichten aus verschiedenen Gründen bewusst auf alle Produkte und Lebensmittel tierischen Ursprungs. Dabei geht es oft nicht nur um die Gesundheit, sondern auch um Ethik: Tiere sollen weder gequält noch ausgenutzt werden. Diese noble Gesinnung bringt allerdings eine oft unbedachte Folge mit sich: ein Defizit an Vitamin B12. Das hat einen ganz einfachen Grund: Vitamin B12 ist vor allem in tierischen Lebensmitteln enthalten und kann durch eine vegane Lebensweise nicht immer in ausreichender Menge aufgenommen werden. Vegetarier, die hingegen lediglich auf Fleisch und/oder Fisch verzichten und anders als Veganer Milchprodukte wie Käse, Joghurt und Milch sowie Eier verzehren, haben in der Regel keinen Mangel zu befürchten. 
 Alkoholismus, Alter und Erkrankungen als mögliche Ursachen 
 Als weitere Ursache für einen Mangel an Vitaminen und insbesondere an Vitamin B12 kann auch der übermäßige Konsum von Alkohol darstellen. Ebenso geht der normale Alterungsprozess des menschlichen Körpers mit einer abnehmenden Produktion von Vitamin B12 einher. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko der damit verbundenen Symptome auch deshalb, weil ältere Menschen anfälliger für bestimmte Erkrankungen sind. Gerade Beschwerden, die den Verdauungstrakt und damit den Magen oder Darm betreffen, können die Versorgung mit Vitamin B12 demzufolge stark beeinträchtigen. 
 Stress kann einen Mangel an Vitamin B12 auslösen 
 Fast jeder weiß es, doch kaum einer kann sich im modernen Zeitalter dagegen behaupten: Stress. Es ist erwiesen, dass sich Stress nachteilig auf die Gesundheit auswirkt und die Entstehung verschiedener Erkrankungen begünstigen kann. Belastende und fordernde Lebenssituationen zehren somit nicht nur an den Kräften, sondern ziehen im schlimmsten Fall die Gesundheit langfristig in Mitleidenschaft. Gerade dann spielt die Aufnahme genügender Vitamine und Nährstoffe eine besondere Rolle, um den Körper im Gleichgewicht zu halten. 
 
  Wichtig:  Ob die genannten Ursachen letzten Endes wirklich zu einem Defizit an Vitamin B12 führen, kann nur ein geschulter Mediziner erkennen. Mitunter genügt ein einfacher Test Ihres Urins, um festzustellen, welche  Mikronährstoffe  Ihnen fehlen. Manchmal sind allerdings auch umfassende Untersuchungen nötig, bis hin zur einer Knochenmarkuntersuchung. Lassen Sie sich von einem erfahrenen Arzt beraten! 
 
 Bei diesen Personen besteht ein erhöhter Bedarf an Vitamin B12 
 Normalerweise geht die Medizin bei einem Erwachsenen von einem durchschnittlichen  Tagesbedarf von etwa 4 µg an Vitamin B12*  bei einem gesunden Menschen aus. 4 µg pro Tag klingt zunächst einmal nicht viel – und trotzdem wird dieser geringe Wert von vielen Menschen unterschritten, da sie ihren Tagesbedarf nicht über ihre Nahrung decken können. Darüber hinaus gibt es Personengruppen, bei denen der Bedarf an Vitamin B12 beziehungsweise Cobalamin deutlich erhöht ist. Zu dieser Gruppe gehören zum Beispiel alte Menschen, Sportler und Schwangere und Stillende, die infolgedessen aktiv für eine deutliche Steigerung der Zufuhr an Vitamin B12 sorgen sollten. 
 Während der Schwangerschaft steigt der Bedarf an Vitamin B12 
 Es ist nur natürlich, dass Frauen während einer Schwangerschaft einen erhöhten Bedarf an Nährstoffen haben – schließlich müssen sie ein werdendes Leben mitversorgen. Dazu gehören selbstverständlich auch Vitamine und insbesondere das lebenswichtige Vitamin B12. Doch nicht nur für die gesunde Heranreifung des Embryos, sondern auch für die erhöhte Blutbildung und die Bildung der Plazenta sind verschiedene Vitamine und Mineralstoffe unverzichtbar. 
 
  Tipp:  Sie sind schwanger und möchten Ihr Baby im Mutterleib optimal versorgen? Sprechen Sie Ihren Frauenarzt darauf an und fragen Sie ihn, welche Vitamine und Mineralstoffe während der Schwangerschaft besonders wichtig für Sie sind und ob Sie möglicherweise bestimmte Medikamente oder   Nahrungsergänzungsmittel   einnehmen sollten. Ein erfahrender Mediziner wird Sie gerne mit den nötigen Informationen versorgen! 
 
 Auch Sportler benötigen besonders viele Vitamine 
 Regelmäßige sportliche Betätigung fordert den Kreislauf in besonderem Maße und führt daher auch zu einem gesteigerten Bedarf an Nährstoffen. Nicht immer ist es möglich, diesem Umstand allein durch eine angepasste Ernährung Tribut zu zollen. Deshalb gehören für viele Sportler Nahrungsergänzungsmittel ganz selbstverständlich auf den Speiseplan – auch dann, wenn vorwiegend gesunde Lebensmittel voller Vitamine konsumiert werden. Welche Produkte für den Einzelnen infrage kommen, erfragen Sie am besten bei einem auf Sportler spezialisierten Ernährungsberater! 
 Zunehmendes Alter begünstigt Mangelerscheinungen 
 Im Alter funktionieren körperinterne Prozesse nicht immer so einwandfrei wie in jungen Jahren. Alte Menschen kommen deshalb oft nicht umhin, die Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen über gesonderte Präparate sicherzustellen, um unnötige Folgen zu vermeiden. Bei Senioren kommt zudem hinzu, dass in der Regel geringere Mengen an Nahrung konsumiert werden – vor allem in Pflegeheimen, wo die Einheitsküche nicht jedermanns Geschmack trifft. Verbunden mit einem allgemein verminderten Appetit wird so schlicht nicht mehr ausreichend gegessen, um eine Versorgung mit Vitamin B12 zu gewährleisten. 
 Wie können Sie auf einen Mangel an Vitamin B12 reagieren? 
 Da ein Mangel an Vitamin B12 ungesund für den gesamten Körper ist und dessen Funktionen nachhaltig schädigen kann, sollte rechtzeitig eine angemessene Grundversorgung sichergestellt werden. Eine ebenso naheliegende wie natürliche Lösung ist die Anpassung der Ernährung hin zu einem bewussten Verzehr von Milchprodukten, Eiern, Fleisch und Fisch. Darüber hinaus gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, Vitamin B12 über entsprechende Präparate aufzunehmen oder auf Vitaminspritzen durch einen Arzt zurückzugreifen. 
  Tipp:  In unserer Online-Apotheke finden Sie eine breite Auswahl an   Nahrungsergänzungsmitteln   für jeden Bedarf. Informieren Sie sich jetzt und bestellen Sie Ihr bevorzugtes Präparat bequem online! 
 Diese Lebensmittel enthalten besonders viel Vitamin B12 
 Mit einer ausgewogenen Ernährung können Sie viel für Ihre Gesundheit tun; auch eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen lässt sich durch eine bewusste Zusammenstellung von Mahlzeiten sicherstellen. Vitamin B12 ist vor allem in tierischen Lebensmitteln enthalten, zum Beispiel in Fisch, Eiern, Fleisch, Leber und Milchprodukten aller Art. Andere B Vitamine wie die wichtige Folsäure sind in grünem Gemüse, zum Beispiel in Brokkoli, enthalten. 
 Viele Lebensmittel mit Vitamin B12 kommen für Veganer nicht infrage 
 Bei einer konsequent veganen Ernährung wird auf viele Lebensmittel verzichtet, die für die Versorgung mit Vitamin B12 besonders geeignet sind. Nicht nur Fisch und Fleisch, auch Milchprodukte wie Käse, Joghurt und Milch sowie Eier und alle Arten tierischer Fette sind im Rahmen einer veganen Lebensweise tabu. Da die Aufnahme von Vitamin B12 also kaum über Lebensmittel möglich ist, müssen andere Wege aufgetan werden, um den Körper ausreichend mit Cobalamin zu versorgen. Hier haben Vegetarier, wie bereits erläutert, einen klaren Vorteil: Da sie zwar auf Fleisch und/oder Fisch verzichten, nicht aber auf Milchprodukte und Eier, können sie auf natürliche Weise Vitamin B12 aufnehmen und sind nicht zwangsläufig auf ergänzende Präparate oder gar Spritzen angewiesen. 
 Nahrungsergänzungsmittel können dem Mangel an Cobalamin abhelfen 
 Es ist nicht unüblich, dass Vitamine in Form von Nahrungsergänzungsmitteln verabreicht werden. Auch Vitamin B12 und Folsäure bilden dabei keine Ausnahme. In unserer Online-Apotheke finden Sie beispielsweise eine große Auswahl an geeigneten   Vitamin-B-Präparaten  . Neben herkömmlichen Tabletten gibt es zum Beispiel auch Trinkampullen, Kapseln oder Tropfen – wählen Sie einfach die Darreichungsform, die am besten zu Ihnen passt. 
 
  Wichtig:  Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für Lebensmittel und auch keine Diät. Sie sind genau das, was ihr Name bereits nahelegt: Eine Ergänzung zu Ihrer üblichen Ernährung, die in verdichteter Form die Vitamine und Nährstoffe bereitstellt, die Ihnen fehlt. 
 
 Medikamente helfen in Form von Spritzen und Tabletten 
 Bei aller Bedeutung, die Vitamin B12 und auch Folsäure für die menschliche Gesundheit haben, darf es trotzdem nicht zu einer Überdosierung kommen. Deshalb sollte bei einem diagnostizierten Mangel an Vitamin B12 auch immer der vertrauensvolle Kontakt zu Ihrem Arzt gesucht werden – auf keinen Fall sollten Tabletten in Eigenregie eingenommen werden, und selbstredend ist auch die Verabreichung von Spritzen zunächst Sache des Arztes. Dieser spritzt Ihnen Vitamin B12 intramuskulär oder empfiehlt Ihnen geeignete Tabletten. 
 Nur fachkundige Ärzte können zuverlässig erkennen, ob Medikamente wirklich nötig sind. Wenn Sie rechtzeitig auf Ihre Ernährung achten oder entsprechende Ergänzungsmittel zu sich nehmen, kann eine ärztliche Therapie möglicherweise auch vermieden werden – es sei denn, Sie leiden an einer besonderen Erkrankung, die eine Aufnahme von Vitamin B12 über Lebensmittel unmöglich macht. Ist dies der Fall, sind Spritzen meist das Mittel der Wahl, da sie den Körper besonders effektiv und schnell mit Vitamin B12 versorgen. 
 Was viele Menschen nicht wissen ist, dass auch zahlreiche Medikamente zu einem Mangel an Vitamin B12 beitragen können, wie z.B. die Einnahme von Säureblockern oder Diabetes Medikamenten. Die Einnahme solcher Arzneimittel kann bewirken, dass das Vitamin B12 auf natürlichem Wege nicht mehr richtig aufgenommen wird. Auch in diesem Fall ist dem Mangel mit speziellen Präparaten unter fachkundiger Aufsicht zu begegnen. 
 Ursache für Cobalamin Mangel nicht durch Ernährung 
 In besonderen Fällen kann der Mangel an Vitamin B12 auch durch eine bestimmte Erkrankung ausgelöst werden. Die betroffenen Patienten nehmen zwar meist durch eine gesunde Ernährung genügend Vitamin B12 auf, was vom Körper jedoch nicht gut verarbeitet werden. In der Medizin wird dann von einer sogenannten  Malabsorption  gesprochen. Eine solche Diagnose kann nur ein Arzt stellen und eine entsprechende Therapie einleiten. Klar ist: In diesem Fall kann der Mangel an Vitamin B12 nicht durch eine veränderte Ernährungsweise oder durch Nahrungsergänzungspräparate behoben werden, stattdessen werden in der Regel entsprechende hochdosierte Vitamin B12 Präparate oder Injektionen verordnet, die das Defizit ausgleichen. 
 Fazit zum Thema Vitamin B12 Mangel 
 Der Mangel an Vitamin B12 kann vor allem Ältere, von Stress geplagte Personen, Schwangere und Sportler sowie Vegetarier und Veganer betreffen. Dabei können die Symptome erst nach vielen Jahren auftreten, wodurch der Mangel über lange Zeit hinweg unbemerkt bleibt. Geeignete Lebensmittel wie grüne Gemüse und Salate sind reich an Folsäure, Vitamin B12 kann auf natürlichem Wege jedoch nur über tierische Produkte wie Fleisch, Fisch, Eier und Käse aufgenommen werden. 
 Veganer und Vegetarier, die nur wenige bis gar keine tierischen Lebensmittel konsumieren, sollten ihren Vitamin B12 Spiegel daher regelmäßig untersuchen lassen und gegebenenfalls auf hochwertige Nahrungsergänzungsmittel aus unserer Online-Apotheke zurückgreifen. Wichtig ist jedoch die richtige Dosierung: Etwa 4 Mikrogramm decken den Tagesbedarf eines gesunden Menschen. Liegt ein krankheitsbedingter Mangel an Vitamin B12 vor, muss unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Informieren Sie sich am besten frühzeitig zum Thema, wenn Sie den Verdacht haben, an Vitamin B12 Mangel zu leiden oder zur Risikogruppe zu gehören! 
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  Bildquelle: ©fizkes - stock.adobe.com I *&amp;nbsp;Quelle:&amp;nbsp;  https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/vitamin-b12/ &amp;nbsp; - Jugendliche ab 15 / Erwachsene: 4,0µg  
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                                            Fasten – das ist eines der großen Themen, wenn es um Ihre Gesundheit geht. Schon längst hat sich die Gesundheitsindustrie darauf gestürzt und es werden unendlich viele Fastenkuren und -systeme angeboten. Es gibt Diäten ohne Ende. Und alle versprechen eine große Gewichtsabnahme...
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                 Fasten: Gesund Abnehmen ohne Hungern 
 Fasten – das ist eines der großen Themen, wenn es um Ihre Gesundheit geht. Schon längst hat sich die Gesundheitsindustrie darauf gestürzt und es werden unendlich viele Fastenkuren und -systeme angeboten. Es gibt Diäten ohne Ende. Und alle versprechen eine große Gewichtsabnahme in kurzer Zeit. Es gibt einen Spruch, der zu den meisten dieser Diäten passt: &quot;Das Erste, was man bei einer Diät verliert, ist die gute Laune.&quot; Aber weil Fasten sehr viel zu Ihrer Gesundheit beiträgt, wollen wir das Thema &quot;Gesundes Fasten: So geht es richtig&quot; angehen. Denn Sie wollen ja fasten, ohne die gute Laune zu verlieren. Denn Fasten ist wichtig. Nicht aus religiösen Gründen, sondern weil es gesund ist. Weil es unseren Organismus entlastet, weil wir dabei abnehmen und wir verstärkt Schadstoffe abbauen. Weil wir uns wohler fühlen, wenn die Pfunde gepurzelt sind. 
 Und das geht: Mit einer Änderung Ihrer Lebensgewohnheiten, mit einer gezielten Ernährung und mit ausgewählten Lebensmitteln. Aber nicht von heute auf morgen. Denn   Heilfasten   braucht seine Zeit. Die Blitz- und Schnellkuren sind meistens sinnlos, weil Sie innerhalb weniger Wochen nach dem Ende des Fastens wieder zunehmen. Und oft wiegen Sie dann mehr als vor dem Beginn Ihrer Fastenkur. Das wollen Sie doch sicherlich vermeiden! Also, auf geht&#039;s zu einer Fastenzeit, die gesund ist, in der Sie nicht hungern müssen und in der Sie sich wohlfühlen – auch wenn sie viele Tage dauern kann. Ein guter Tipp gleich zum Anfang: Suchen Sie sich Menschen, die auch gesund fasten wollen. Denn in Gemeinschaft fastet es sich leichter – und man kann Rezepte und Erfahrungen austauschen. 
 Wasser hilft beim Heilfasten 
 Wir werden im Durchschnitt immer älter, gesünder werden wir leider nicht. Und schlank bleiben wir auch nicht. Das liegt an unseren sich verschlechternden Umweltbedingungen, an unserem falschen Lebensstil, an einer Ernährung, die immer weniger wertvolle Inhaltsstoffe (Vitamine, Mineralien, Pflanzenfarbstoffe und Spurenelemente) enthält, an einem Mangel an Bewegung. Aber immer mehr Menschen begreifen, dass eine gesunde entschlackende Fastenkur wichtig ist, um den Körper auf Dauer von angesammelten und gespeicherten Schadstoffen zu befreien. 
 Ein gesundes Fasten soll dem Körper Energie zurückgeben, ihn für den Alltag wieder tauglich machen. Das ist der Hauptzweck beim Heilfasten. Die angenehme Nebenwirkung: Sie werden deutlich abnehmen – und das ist ja auch wieder gut für Ihre Gesundheit. Noch etwas ist generell wichtig: Sie müssen während Ihrer Fastenzeit viel Wasser trinken. Das Wasser hilft während des Fastens beim Abtransport von sich lösenden Schadstoffen. Aber Sie brauchen nicht nur viel Wasser: Führen Sie Ihrem Körper wichtige Nährstoffe durch Suppen, Brühen und Säfte zu. Die werden vom Körper leicht verwertet und helfen, Giftstoffe aus Ihrem Körper zu schwemmen. 
 Was gesundes Fasten alles bewirkt 
 Fassen wir einmal zusammen, warum Fasten für Sie und Ihren Organismus so wichtig und gesund ist. Konsequentes Heilfasten ist eine deutlich spürbare Verbesserung der Gesundheit. Hier die wichtigsten Resultate für Menschen, die ernsthaft und konsequent gefastet haben: 
 
 Sie werden einen spürbaren Gewichtsverlust feststellen – ohne hungern zu müssen. 
 Der Gewichtsverlust führt automatisch zu einer Entlastung Ihrer Bänder, Gelenke und Sehnen. 
 Durch das Ausscheiden von Schadstoffen regenerieren auch Ihre Geruchs- und Geschmacksnerven. Sie können wieder besser riechen und schmecken. 
 Ganz besonders wichtig ist Fasten für Ihre Darmfunktionen. Da der Darm während der Fastenzeit so gut wie gar nicht mit der Verarbeitung von Zucker und Fett überlastet ist, kann sich die Darmflora regenerieren und neu aufbauen. Etwaige Darmprobleme wie Durchfall oder Verstopfung werden behoben. 
 Das führt zu einer Senkung Ihrer Blutfettwerte. Durch die „magere“ Ernährung während Ihrer Fastenzeit wird der Cholesterinspiegel gesenkt. Damit sinkt auch das Risiko für einen Herzinfarkt oder für einen Schlaganfall. 
 Da Sie während Ihrer Fastenzeit ja auf Alkohol und Nikotin verzichten, kaum Weißbrot, Zucker und Fette essen, profitiert auch Ihre Haut sehr stark vom Fasten. Denn durch die Ernährung während des Fastens wird die Talgproduktion gesenkt, Akne- und Pickelbildung findet kaum noch statt. 
 
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 Wenn wir uns mit dem Thema Heilfasten beschäftigen, dann darf ein wichtiger Aspekt nicht fehlen. Denn jeder Tag, an dem Sie gezielt und gesund fasten, stärkt auch Ihre Seele und baut Stress ab. Der Gewichtsverlust, die bessere Durchblutung, die Befreiung Ihres Organismus von Schadstoffen entspannen Sie. Ihr Körper erholt sich – und Ihre Psyche auch. Wenn Sie fasten, dann schüttet Ihr Körper verstärkt das Glückshormon Serotonin aus, während er gleichzeitig die Produktion des Stresshormons Kortison reduziert. Es dauert oft nur drei Tage, dann stellt sich bei Ihnen das sogenannte &quot;Fastenhoch&quot; ein: Sie fühlen sich leicht und beschwingt, Ihre Energie steigt, Probleme werden kleiner und schnell gelöst. 
 So geht gesundes Fasten 
 Im Grunde genommen ist Fasten ein uralter Hut. Als unsere Vorfahren noch als Jäger und Sammler auf Nahrungssuche durch Wälder und Wiesen streiften, da gab es oft so manchen Tag, an dem es gar nichts zu essen gab. Und sehr viele Wochen, in denen es sehr wenig zu essen gab. Das Problem Abnehmen durch eine Diät war unbekannt. Das Problem durch Fasten abzunehmen, um die Gesundheit zu stärken, eine Diät einzuhalten, um zu viel fettes Fleisch, zu viel Zucker oder zu viele industriell gefertigte und belastete Lebensmittel zu vermeiden – das gab es nicht. 
 Das hat sich natürlich geändert. Wir sollten einfach hin und wieder fasten, unser Essen kontrollieren, abnehmen. Wir sollten das Prinzip Fasten in unser Lebensprogramm aufnehmen. Es ist nicht nötig, jeden Tag nach einem Diätplan zu leben. Aber es sollte immer wieder Tage geben, an denen wir unser Essen kontrolliert reduziert einnehmen. Es gibt inzwischen sehr viele Rezepte und Kuren, mit denen Sie Pfunde loswerden und Gesundheit gewinnen. 
 Nur einige Beispiele: 
 
 Das Obstfasten, bei dem Sie mehrere Tage hintereinander nur fünfmal am Tag eine Handvoll Obst essen. 
 Das Molkefasten. Das ist ein Flüssigkeits-Fasten, bei dem Sie fast nur Molke zu sich nehmen. 
 Das Saftfasten, bei dem gibt es Säfte mit Wasser gemischt. 
 Das Basenfasten. Da besteht die verringerte Nahrung fast nur aus basischem Obst und Gemüse, das schonend zubereitet wird. 
 Es gibt aber auch Fastenkuren, die speziell entwickelt wurden. Zum Beispiel die Schrothkur, das Buchinger-Fasten, die Breuss-Kur oder die F.X. Mayr-Kur. Diese verschiedenen Arten zu fasten sind meistens mit einem Klinik-Aufenthalt verbunden. 
 
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 Für welche Art von Kur Sie sich entscheiden, welche Rezepte Sie anwenden wollen – besprechen Sie das immer mit einem Arzt. Der wird Ihnen sagen, welches Fasten für Sie gut ist – und was Sie meiden sollten. 
 Intervall-Fasten: Der leichte Weg zum Abnehmen 
 Ganz groß in der Diskussion um Diäten und Abnehmen ist zurzeit das Thema „Intervallfasten“. Der Grund: Intervallfasten ist beliebt, weil Sie keine komplizierten Rezepte brauchen. Wenn Sie es einhalten, dann können Sie garantiert richtig abnehmen. Bei diesem Fasten wird nicht wie beim Heilfasten manchmal tagelang nichts gegessen, sondern das Fasten findet nur in einem bestimmten Zeitfenster statt. Deshalb wird Intervallfasten auch periodisches Fasten genannt. 
 Das Thema ist die Zauberformel 16 : 8. Das bedeutet: Essen, dann 16 Stunden fasten, dann essen und wieder 8 Stunden fasten. Ganz simpel erklärt: Sie frühstücken zwischen 8.00 und 9.00 Uhr morgens. Dann essen Sie acht Stunden nicht. Dann kommt das Abendessen acht Stunden später, also zwischen 16 und 17 Uhr. Dann sind 16 Stunden Fasten angesagt, bis am anderen Morgen der nächste Turnus beginnt. Da Sie ja während der 16-Stunden-Periode meist schlafen (relativ früh ins Bett gehen), verspüren Sie trotz des Fastens keinen Hunger. Der Stoffwechsel hat so jede Nacht eine kurze Fastenpause, Fett wird abgebaut. 
 Sie merken: Durch diesen einfach Trick mit dem 16 : 8-System stellt sich Ihr Körper&amp;nbsp;beim Intervallfasten&amp;nbsp;auf eine Ernährung um, bei der eine Mahlzeit eingespart wird. Während des Fastens können Sie ganz normale Portionen zu den ausgesuchten Zeiten essen. Bis Sie sich an diesen neuen Rhythmus in Ihrer Ernährung gewöhnt haben, sollten Sie große körperliche Anstrengungen vermeiden. Sie können satt werden und es auch bleiben, wenn Sie zu jeder Mahlzeit viel gedämpftes Gemüse mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen und reichlich Milchprodukte (fettarm), Eier, Fisch, fettarmes Fleisch, Pilze, Hülsenfrüchte oder Nüsse zu sich nehmen. Zwischen Ihren Mahlzeiten sind keine Snacks erlaubt. Trinken Sie immer ausreichend Wasser oder ungesüßten  Tee  während der essensfreien Zeit – das hilft Hungerlöcher zu überbrücken. Machen Sie nach der ersten Mahlzeit einen kleinen Spaziergang oder etwas Gymnastik, das hilft der Verdauung. 
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 Bildquelle:&amp;nbsp;©Maksymiv Iurii - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Mittel zum Abnehmen aus der Apotheke</title>
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                                            Fast jeder Mensch kennt das: Nach dem Urlaub, den Weihnachtsfeiertagen oder einer ausgiebigen Schlemmerei zwickt die Hose und die Waage zeigt viel mehr Kilos an als zuvor. Was also tun, um die ungeliebten Pfunde wieder loszuwerden?
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                 Fast jeder Mensch kennt das: Nach dem Urlaub, den Weihnachtsfeiertagen oder einer ausgiebigen Schlemmerei zwickt die Hose und die Waage zeigt viel mehr Kilos an als zuvor. Was also tun, um die ungeliebten Pfunde wieder loszuwerden? Neben Sport und einer klassischen Diät werden häufig Produkte zum Abnehmen angepriesen, um das Körpergewicht wieder zu verringern und mit seiner Figur zufrieden zu sein. Derartige Artikel zum Abnehmen gibt es in großer Zahl, doch nicht jedes Pulver hält auch tatsächlich, was die Hersteller versprechen. Wie können Sie die guten Mittel von weniger empfehlenswerten Angeboten unterscheiden? In diesem Artikel stellen wir Ihnen alle wichtigen Informationen bereit und erklären Ihnen, was die Abnehmprodukte aus unserer Online-Apotheke so besonders macht. 
 Nur in einer Apotheke sind seriöse Artikel lieferbar 
 Als namhafte Online-Apotheke mit langjähriger Erfahrung sind wir auch beim Thema Abnehmen Ihr zuverlässiger Partner und bieten Ihnen viele   &quot; href=&quot;/familie-und-baby/diaet-und-abnehmen/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Abnehmprodukte   für eine effektive Diät. Ob Pulver, Tropfen,   &quot; href=&quot;/familie-und-baby/diaet-und-abnehmen/abnehmtabletten-und-kapseln/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Tabletten oder Kapseln   und mehr: Unser Sortiment umfasst zahlreiche Mittel, die beim Abnehmen helfen können und Ihre Diät wirkungsvoll unterstützen sollen. 
 Da uns Ihre Gesundheit am Herzen liegt, finden Sie bei uns ausschließlich ausgewählte Artikel, die über alle erforderlichen Zulassungen verfügen. Wir halten immer einen großzügigen Vorrat auf Lager, sodass die meisten Produkte ständig lieferbar sind und wir Ihre Bestellung in der Regel schnell ausführen können – so können Sie den überflüssigen Pfunden innerhalb weniger Tage den Kampf ansagen! Selbstverständlich weisen unsere Artikel zudem alle eine transparente Dokumentation auf, damit Sie sich jederzeit umfassend über die Anwendungsgebiete, die Inhaltsstoffe und mögliche Nebenwirkungen informieren können. 
 Dies ist allerdings nicht bei allen Anbietern der Fall. Im Gegenteil: Das Geschäft mit der Gewichtsreduktion floriert und gerade aus dem Ausland gelangen zahllose Mittel auf den Markt, die nicht nur hochwertige Zutaten enthalten und damit nicht den hohen deutschen Qualitätsstandards entsprechen. Bei Einnahme dieser Artikel drohen im schlimmsten Falle Nebenwirkungen, die Ihre Gesundheit dauerhaft schädigen können. 
 Keine Diätpillen und andere Artikel zum Abnehmen von zweifelhaften Anbietern kaufen 
 Viele Menschen, die abnehmen möchten, wünschen sich gewissermaßen ein kleines Wundermittel, das eine anstrengende Diät, eine gesunde Ernährung und regelmäßigen Sport ersetzt: Ein magisches Pulver oder wirkungsvolle Tabletten, Kapseln, vielleicht sogar Tropfen, die jede Diät überflüssig machen, die Fettverbrennung ankurbeln und praktisch über Nacht zu einer deutlichen Gewichtsreduktion führen. Abnehmen ohne Arbeit: Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein – und ist es leider auch. 
 Selbst wenn die Hersteller derartige Produkte als echte Wundermittel zum Abnehmen anpreisen, sind Experten nach eingehender Untersuchung zu alarmierenden Ergebnissen gelangt: Viele Artikel, die derzeit auf dem Markt lieferbar sind, enthalten Inhaltsstoffe, die der Gesundheit eher abträglich als zuträglich sind. Im besten Fall sind die mit großen Versprechungen angepriesenen Pulver, Tabletten, Kapseln oder Tropfen einfach nur wirkungslos, im schlechtesten Fall nachhaltig schädlich für Körper und Stoffwechsel. 
 Oft bieten die dubiosen Anbieter die vermeintlichen Wundermittel nicht einmal zu einem besonders niedrigen Preis an, was vielmehr den Geldbeutel schmälert als zu einer gesunden Gewichtsreduktion beizutragen. Daher gilt:  Augen auf bei der Bestellung von Abnehmprodukten  – nicht alles, was einen hohen Preis hat, ist auch ein gutes Mittel! 
  Merke:  Auf dem Markt gibt es zahlreiche unseriöse Anbieter, die Mittel zum Abnehmen mit teils unrealistischen Versprechen bewerben. Vertrauen Sie deshalb auf die Kompetenz der Apotheken und setzen Sie ausschließlich auf Angebote bewährter Hersteller. 
 Beliebte Mittel zum Abnehmen: Almased, Formoline, Orlistat und Yokebe 
 Unter den zahlreichen Abnehmprodukten erfreuen sich einige Artikel großer Beliebtheit und konnten über viele Jahre hinweg zahlreiche Käufer überzeugen. Bevor Sie Ihre Bestellung aufgeben, können Sie sich im Folgenden einen Überblick über die beliebtesten Artikel zum Abnehmen machen. 
 Die Artikel, die Ihnen beim Abnehmen helfen sollen, lassen sich grob in folgende Kategorien unterteilen: 
 
  Abnehmshakes:  Es gibt Pulver wie Almased, das z.B. in fettarmer Milch zu Abnehmshakes verrührt wird und für einen begrenzten Zeitraum als Mahlzeitenersatz eingenommen wird. 
  Kapseln:  Spezielle Kapseln sollen ein Sättigungsgefühl auslösen und so das Auftreten von Heißhunger verhindern. 
  Tabletten:  Besondere Tabletten zum Abnehmen sollen als Fettbinder fungieren und damit eine Gewichtsreduktion fördern. 
 
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 Welche Artikel im Rahmen Ihrer Diät sinnvoll sind, ist im Einzelfall zu entscheiden und individuell unterschiedlich. Gerne beraten Sie unsere Experten zu den entsprechenden Produkten! 
 Abnehmen mit Almased kann zu einem schnellen Erfolg führen 
 Ein sehr beliebter Artikel aus der Apotheke, der häufig zum Abnehmen eingesetzt wird, ist   &quot; href=&quot;/almased/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Almased  . Hier handelt es sich um ein auf  Eiweiß basierendes Pulver , das mit Wasser oder Milch und Öl vermischt wird und innerhalb kurzer Zeit bei der Gewichtsreduktion helfen soll. In der Praxis kann Almased auch bei vielen Nutzern halten, was die Werbung verspricht – wenn die Anwendung konsequent und sachgerecht durchgeführt wird. Damit ist Almased in Deutschland längst zu einem wahren Klassiker avanciert, der jedes Jahr etliche Diäten unterstützt und in verschiedenen Größen lieferbar ist. 
 Geschmack und Zutaten 
 Trotz des großen Erfolgs hatte Almased am Anfang vor allem mit dem guten Geschmack zu kämpfen: Das Pulver aus Sojaeiweiß, das lediglich in Milch oder Wasser und etwas Öl aufgelöst wird, kostete viele Konsumenten Überwindung bei der Einnahme. Bei der Zubereitung mit Wasser schmeckt der Abnehmshake überwiegend neutral. Um den Shake geschmacklich attraktiver zu gestalten, findet man viele Rezepte, bei dem das Pulver zum Einsatz kommen kann. Für diejenigen, die auf einen süßen Geschmack setzen, bietet der Hersteller neuerdings auch eine Mandel-Vanille Variante an. 
 Anwendungsdauer und -bereiche 
 Wichtig ist, dass das Eiweiß-Pulver Almased nicht auf Dauer das Essen ersetzen soll. Laut Hersteller ist Almased vielmehr für eine  vorübergehende Diät oder auch als Nahrungsergänzungsmittel  optimal. Wenn Sie mit einem    &quot; href=&quot;/familie-und-baby/diaet-und-abnehmen/diaetshakes/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Pulver aus der Apotheke   abnehmen möchten, können Sie diesen Artikel somit durchaus in Betracht ziehen. 
  Wichtig:  Bitte bedenken Sie, dass Ihre Diät nur Erfolg haben kann, wenn Sie die Hinweise der Hersteller befolgen und die Anwendungsempfehlungen beachten. 
 Formoline L112 und L112 EXTRA hat Millionen Anwender überzeugt 
 Für viele Menschen, die mit Übergewicht zu kämpfen haben, gehört Formoline, lieferbar in den Varianten L112 bzw. L112 EXTRA, gewissermaßen zum Alltag. Insgesamt zwei Formoline Tabletten am Tag werden nach der Mahlzeit mit dem höchsten Fettgehalt eingenommen (Hinweis: Nicht auf einmal, sondern jeweils eine nach dem Essen!). Dabei dürfen die Formoline Tabletten nicht zerkaut werden, sondern sollten jeweils nach dem Abschluss der Mahlzeit zusätzlich mit einem großen Glas Wasser eingenommen werden. Für viele Abnehmwillige stellt Formoline somit eine willkommene Alternative zur klassischen Diät bzw. zu einer Diät mit Shakes dar, da sie so nicht gänzlich auf das Essen verzichten müssen. 
 Wirkungsweise von Formoline 
 Die Wirkungsweise von Formoline L112 und L112 EXTRA ist denkbar einfach: Das Mittel bindet einen Großteil der aufgenommenen Nahrungsfette. Wie eine Art Magnet nimmt Formoline die Fette aus dem Magen-Darm-Trakt auf, sodass der Körper sie nicht verwerten kann und daher bei der nötigen Fettverbrennung auf eigene Fettreserven setzt. Das kann bei richtiger Einnahme der   &quot; href=&quot;/formoline/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Formoline Tabletten   in vielen Fällen zu der gewünschten Gewichtsreduktion führen – vorausgesetzt Sie setzen gleichzeitig auf eine gesunde, fettbewusste Ernährung und viel Bewegung. 
 Fettbinder: Anwendungsdauer und -bereiche 
 Aufgrund dessen, dass Fettbinder-Tabletten wie zum Beispiel Formoline als gut verträglich gelten ist es normalerweise durchaus möglich, diese Präparate über einen längeren Zeitraum einzunehmen. Dieser Umstand sowie die unkomplizierte Anwendung tragen dazu bei, dass diese Art der Abnehmprodukte stark nachgefragt werden. Bestellen Sie Ihren Vorrat an   Fettbinder-Tabletten   daher gleich jetzt in Ihrer Online-Apotheke! 
 Orlistat ist ein medizinisch geprüfter Wirkstoff zum Abnehmen 
 Ein weiteres Produkt, das Sie in unserem Sortiment finden, sind Kapseln mit Orlistat. Das Mittel soll als Fettblocker wirken und das Abnehmen dadurch wirkungsvoll unterstützen – sofern es richtig eingesetzt wird. Um Ihr Gewicht langfristig zu reduzieren, raten die Experten zu einer gleichzeitigen Umstellung der Ernährung, bei der eine fettreduzierte Kost zu bevorzugen ist. Wird während der Einnahme von Orlistat weiter fettreich gegessen, können als Folge unangenehme Nebenwirkungen wie Durchfall auftreten bzw. der gewünschte Abnehmeffekt ausbleiben. 
 Ihr Erfolg mit Orlistat 
 Nach Herstellerangaben eingenommen kann Orlistat in Kombination mit einer entsprechenden fettarmen Diät bzw. einer Ernährungs- und Lebensstilumstellung zu einer Gewichtsreduktion führen. Auch hier möchten wir als erfahrene Experten allerdings nochmals betonen, dass es sich dabei nicht um ein Wundermittel zum Abnehmen handelt, sondern Ihre aktive Mitarbeit gefragt ist. Achten Sie deshalb auf eine möglichst fettarme Ernährung und betreiben Sie auch ein wenig Sport, um Ihren Abnehmerfolg zu fördern. Und vor allem: Seien Sie nicht zu ungeduldig! Abnehmen braucht Zeit, vor allem, wenn es auf gesunde Weise geschehen und kein Jo-Jo-Effekt eintreten soll. 
  Merke:  Bitte bedenken Sie, dass Sie auch mit Orlistat nicht über Nacht abnehmen werden, sondern eine konsequente Einnahme über einen längeren Zeitraum gepaart mit einer der Gesundheit dienlichen Lebensweise erforderlich ist. Bei etwaigen Unsicherheiten oder auftretenden Nebenwirkungen wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an Ihren Arzt und lassen sich von ihm eingehend beraten! 
 Auch Abnehmen mit der Yokebe Diät ist eine beliebte Methode 
 Wie bei Almased handelt es sich auch bei Yokebe um ein Pulver, in dem vor allem Eiweiß aus Soja, Eiweiß aus Molke und etwas Honig enthalten ist. Zusätzlich wird es mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Honig angereichert. Bei einer Yokebe Diät wird der Shake als Mahlzeitenersatz eingesetzt. Nach individuellem Bedarf können so eine oder mehrere Mahlzeiten ersetzt werden. Die Herstellung eines Shakes ist dabei sehr einfach: Das Eiweiß-Pulver wird in fettarmer Milch verrührt und mit einem halben Teelöffel Pflanzenöl vermengt – ganz ähnlich also wie bei Almased. 
 Anwendung von Yokebe 
 Ein Yokebe Shake ersetzt in der ersten Woche sämtliche Mahlzeiten. Der Umstand, zusätzlich zu den Shakes nichts zu essen, ist gerade zu Beginn der Yokebe Diät für viele Anwender eine echte Herausforderung. Ab der zweiten Woche wird die Diät jedoch etwas milder: Sie dürfen das Yokebe Pulver reduzieren und pro Tag wieder eine richtige Mahlzeit zu sich nehmen. Das Ziel ist dabei eine allmähliche Reduzierung des Hungergefühls. 
 Yokebe in unserer Online-Apotheke kaufen 
 In unserer Online-Apotheke ist   &quot; href=&quot;/yokebe/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Yokebe   auch als Starterset zu einem besonders günstigen Preis lieferbar, damit Sie die Yokebe Diät erst einmal für sich testen können. Bei Gefallen können Sie einfach weitere Produkte nachbestellen, um Ihre Diät fortzusetzen und Ihr Gewicht weiter zu reduzieren. 
 Zum erfolgreichen Abnehmen braucht es vor allem Konsequenz 
 Nahezu alle Artikel zum Abnehmen haben eine Sache gemeinsam: Sie müssen konsequent eingenommen werden, zumeist über einen längeren Zeitraum. Das ist für viele Abnehmwillige oftmals eine große Hürde, die es zu meistern gilt. Um Enttäuschungen zu vermeiden, ist es deshalb wichtig, dass Sie sich vor der Einnahme von Almased, Yokebe und ähnlichen Artikeln eingehend über die Anwendungsweise und Dauer, mögliche zusätzlich erforderliche Maßnahmen sowie etwaige Nebenwirkungen informieren. Unsere Experten beraten Sie gerne, falls Sie Fragen zu einem Artikel aus unserem Sortiment haben! 
 Geschmack und Inhaltsstoffe von Pulvern 
 Bei so mancher Diät bemängeln die Anwender den bestenfalls neutralen, mitunter sogar unangenehmen Geschmack. Das betrifft vor allem Eiweißpulver, die zu Shakes angerührt werden. Aus diesem Grund werden einigen Präparaten zum Abnehmen geschmacksverbessernde Zutaten beigegeben, sodass sie beispielsweise nach Vanille, Schokolade oder Erdbeere schmecken. 
  Tipp:  Für manche Artikel, wie zum Beispiel Yokebe oder Almased, stellt der Hersteller auf seiner Webseite Rezepte bereit, mit denen sich der Geschmack der Shakes nach eigenen Vorlieben verändern und verfeinern lässt. Es lohnt sich also, einmal durch die Rezeptsammlung zu stöbern und sich die Diät im wahrsten Sinne des Wortes ein wenig schmackhafter zu machen! 
 Der Stoffwechsel spielt beim Abnehmen eine wichtige Rolle 
 Neben zu üppigen Mahlzeiten und zu wenig Bewegung ist insbesondere auch ein träger Stoffwechsel mitverantwortlich für unser Körpergewicht. Manche Menschen können scheinbar essen, so viel sie wollen, und nehmen kaum zu, bei anderen führt jeder Snack gewissermaßen umgehend zu einer Gewichtszunahme. Durch eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Gemüse, hochwertigem Protein und gesunden Fetten sowie einen bewussten Lebensstil mit ausreichend Bewegung, genügend Schlaf und regelmäßigen Ruhepausen lässt sich der   Stoffwechsel fördern  . Zusätzlich zu einer Ernährungsumstellung und einer Anpassung des Lebensstils empfehlen die Hersteller vieler Abnehmprodukte wie Almased oder Yokobe auch eine Diät mit Shakes als kleine Starthilfe, um den Stoffwechsel wieder in Schwung zu bringen. Probieren Sie es aus und machen Sie sich selbst ein Bild davon, wie sich die Produkte auf Ihren Stoffwechsel auswirken! 
 Besser als jede Diät: Ausgewogene Ernährung und regelmäßiger Sport 
 Auch wenn es herausfordernd klingt: Das beste Mittel gegen unerwünschtes Übergewicht und die Grundlage für eine langfristig gute Gesundheit sind nach wie vor eine ausgewogene Ernährung und regelmäßiger Sport. Sämtliche Kapseln, Tabletten, Pulver und Tropfen können ihre Wirkung nicht vollumfänglich entfalten, sofern beispielsweise eine fett- und kalorienreiche Ernährung weiterhin im Vordergrund steht. Wenn Sie sich für eine Diät mit Produkten wie Almased, Formoline L112 und L112 EXTRA, Orlistat oder Yokobe entscheiden, sollten Sie diese daher nicht als einen Ersatz für einen aktiven Lebensstil und eine gesunde Ernährung ansehen, sondern lediglich als eine sinnvolle Unterstützung bzw. Ergänzung in Ihren Alltag integrieren. 
 Seien Sie umsichtig mit sich selbst! 
 Doch egal, ob Sie sich zum Abnehmen für ein Pulver, für Tabletten, für Kapseln oder für Tropfen entscheiden: Setzen Sie sich nicht unter Druck, erwarten Sie nicht zu viel auf einmal und freuen Sie sich auch über kleine Erfolge. Wenn Sie ein wenig Geduld und Ausdauer beweisen, kann etwaiges Übergewicht schon bald der Vergangenheit angehören. Wir freuen uns darauf, Sie mit unseren bewährten Produkten und unserer kompetenten Beratung ein Stück auf Ihrem Abnehmweg begleiten zu dürfen! 
 
  Bildquelle: ©BillionPhotos.com - stock.adobe.com  
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            <title type="text">Trennkost: Einfach und sicher abnehmen</title>
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                 Auf dem Weg zum Wunschgewicht ganz ohne Kalorien zählen 
 Das Thema „  Abnehmen  “ bewegt uns alle. Jahr um Jahr klettert das Durchschnittsgewicht der Menschen weltweit nach oben. Wir Deutschen sind in der Spitzengruppe der Übergewichtigen und das fängt schon bei Kindern an. Die Zahlen sind vernichtend: 67 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen sind übergewichtig, jeweils ein Viertel ist sogar stark übergewichtig, sprich fettleibig. Immer wieder versuchen die Betroffenen von ihrem Übergewicht wegzukommen, wieder normale Kleidergrößen tragen zu können – meist vergebens. 
 Es hat sich eine milliardenschwere „Abnehmindustrie“ entwickelt, die unentwegt neue Diäten auf den Markt der Übergewichtigen wirft – die Erfolge sind minimal, denn meistens sind es Mangeldiäten, die kurzfristig Kilos schmelzen lassen, die dann nach dem Ende der Diät schnell wieder drauf sind: Das Geld ist weg, das Übergewicht wieder da. 
 Dabei gibt es seit vielen Jahren eine Möglichkeit, wieder eine Normalfigur zu erlangen – und diese dann zu behalten:  Mit Trennkost abnehmen . Das ist einfach, das ist sicher und das ist nicht teuer. Und hungern müssen Sie auch nicht. Nur konsequent sein und die Regeln der Trennkost befolgen – dann nehmen Sie ab. Ohne zu hungern und ohne in einen Vitamin- oder Mineralienmangel zu rutschen. 
 Trennkost ist eigentlich keine Diät, es ist einfach ein strikt reguliertes Ernährungsverhalten. Informieren Sie sich in diesem Artikel über das Thema „Trennkost“ und warum Sie damit einfach und sicher abnehmen, warum Sie Kohlenhydrate von Eiweiß trennen müssen und welche Lebensmittel Sie bevorzugen sollten. 
 Was ist Trennkost und was gilt es zu beachten? 
 Klären wir zuerst, was Trennkost eigentlich ist. Unter Trennkost versteht man eine Art zu essen, bei der drei Gruppen von Lebensmitteln nicht miteinander gemischt werden dürfen. Diese drei Gruppen sind:  Kohlenhydrate, eiweißhaltige Lebensmittel und die neutrale Gruppe . Die eiserne Regel der Trennkost Diät lautet: Iss niemals Nahrungsmittel der Kohlenhydratgruppe zusammen mit Lebensmitteln der Eiweißgruppe. Erlaubt sind aber Gerichte, bei denen Sie Lebensmittel der neutralen Gruppe mit denen der Eiweiß- oder der Kohlenhydratgruppe mischen. Und noch eine Regel gehört zu den Tipps der Trennkost: Zwischen dem Essen von Lebensmitteln der Eiweißgruppe und denen der Kohlenhydratgruppe müssen mindestens vier Stunden liegen. 
 Das ist simpel und obendrein gesund, denn Sie müssen bei dieser Ernährung auf nichts verzichten, was gut ist, was Ihnen schmeckt – und Kalorien müssen auch nicht gezählt werden. Es ist wirklich eine Diät für jeden: Sie ist gesund, sie macht auf Dauer schlank und Sie können damit prima leben. Vorausgesetzt, Sie nehmen keine großen Mengen zu sich, sind auch Alkohol und etwas Zucker erlaubt. 
 Mahlzeiten, laut Trennkost-Plan, sollen zu 70 Prozent aus basenbildenden Lebensmitteln (Salat, Gemüse, Obst) bestehen. Die restlichen 30 Prozent sollen entweder proteinreiche oder kohlenhydratreiche Nahrung sein. Fette gehören zur neutralen Gruppe und dürfen mit allen Lebensmitteln kombiniert werden. 
 Noch eine wichtige Regel, wenn Sie sich für Trennkost entschlossen haben: Sie sollten den  Anteil ballaststoffreicher Lebensmittel in Ihrer Ernährung erhöhen  (also Vollkornprodukte). Der Grund: Damit Ihre Diät richtig gut anschlägt, sollte der Speisebrei nicht sehr lange im Darm verbleiben und anfangen zu gären. Ein Frühstück im Sinne der Trennkost ist zum Beispiel ein Vollkornbrot mit Honig. Nicht hingegen gehen Spaghetti Bolognese, denn die enthalten Kohlenhydrate und Eiweiß (Proteine), und die dürfen nicht gemischt werden. Die Anzahl der Kalorien spielt keine Rolle. 
 Welche Lebensmittel gehören zu welcher Gruppe? 
 Nachfolgend habe ich für Sie zusammengestellt, welche Lebensmittel zu welcher Gruppe gehören: Es sind Lebensmittel, die gut zur Trennkost passen und die dafür sorgen, dass Sie schlank und gesund werden und bleiben. Aus Platzgründen kann ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Aber diese Tipps geben Ihnen einen Anhalt, was Sie gut miteinander kombinieren können und was Sie nicht mischen sollten. 
 Gruppe der eiweißhaltigen Lebensmittel 
  Gegarte Fleischsorten  wie Steak, Schnitzel natur, gegrillte Hähnchen oder Leberwurst. Dazu gehören auch Braten, Gulasch, Rouladen und gegarte Wurstsorten wie Knackwurst und Bierschinken. 
 Fische sind für die Ernährung gesund und gut fürs Abnehmen. Zu dieser Gruppe gehören alle gegarten Fische wie z. B. Scholle, Forelle, Makrele oder Seelachs. Dazu sämtliche Schalen- und Krustentiere wie Hummer, Muscheln, Shrimps oder Krebsfleisch. 
 Beim  Gemüse  sind es gekochte Tomaten oder gekochter Spinat. 
 Sehr lang ist die Liste, wenn es um  Obst  geht, das eiweißhaltig ist. Auf Obst sollten Sie bei Ihrer Ernährung auf keinen Fall verzichten: Es ist gesund, es macht schlank, es sollte zu jedem Essen gehören. Sie dürfen es eben nur nicht mit kohlenhydrathaltigem Essen kombinieren. Wenn Sie mit Ihrer Trennkost abnehmen wollen, dann können Sie unbesorgt diese Obstsorten in Ihre Diät aufnehmen: Äpfel, Aprikosen, Birnen, Brombeeren, Erdbeeren und alle anderen Beerensorten auch. Die Kirschen sind besonders zu empfehlen, weil sie gesunde Inhaltsstoffe in hoher Konzentration haben (Kalium). Sie alle sind gut für Ihre Gesundheit. Des Weiteren Pflaumen und Weintrauben. 
 Alle diese Obstsorten sind in einer Diät mit Trennkost kombinierbar mit den neutralen Lebensmitteln, zu denen wir später kommen. Sie entwickeln ihre gesunden Eigenschaften am besten, wenn sie ohne Zucker gegessen werden. 
 Kommen wir jetzt bei den eiweißhaltigen Lebensmitteln zu den besten Eiweißträgern, den  Milch-, Käse- und Sojaprodukten . Auch bei einer Diät, mit der Sie abnehmen wollen, dürfen die Lebensmittel aus dieser Gruppe nicht fehlen – es kommt sonst zu Mangelerscheinungen. Und die sollten Sie bei allen Diäten unbedingt vermeiden – denn es geht nicht nur um Ihre schlanke Linie, es geht vor allem auch um Ihre Gesundheit. 
 
 Natürlich kann man auch ohne Milch leben, aber in normalen Mengen genossen ist sie für unsere Gesundheit gut und wichtig. Dazu gehören alle Frischmilchsorten von Vollfett- bis zur Magermilch. 
 Ebenso alle Käsesorten. Wenn Sie aber abnehmen wollen, dann sollten Sie nicht über 50% Fett i. Tr. hinausgehen. Käsesorten wie Tilsiter, Edamer, Gouda oder Parmesan sind problemlos und bei all diesen Käsesorten gibt es gute Rezepte, wie Sie mit ihnen kochen können – und dennoch abnehmen. 
 Dann kommt die große und vor allem für Ihre Gesundheit wichtige Gruppe der Sojaprodukte: Sojasauce, Sojamehl, Tofu, Sojamilch, Sojajoghurt und Sojabohnen. 
 Zu unseren Grundnahrungsmitteln gehören viele Getreideprodukte. Unvermischt können Sie die alle unbesorgt in Ihre Diät aufnehmen und mit der neutralen Gruppe kombinieren. 
 Bei den Getränken zählen diese zu den eiweißhaltigen Lebensmitteln: Fruchtsäfte, Früchtetee, Wein, Sekt, Apfelwein. 
 
 Gruppe der kohlenhydrathaltigen Lebensmittel 
 Ohne Kohlenhydrate können wir nicht leben, denn wir hätten keine Energie. Unsere Organe, unsere Muskeln und unser Gehirn würden nicht funktionieren. Wir brauchen Kohlenhydrate Tag für Tag, um unsere Fitness zu erhalten. Unter den vielen Diäten, die angeboten werden, dürfen Sie auf keinen Fall eine wählen, die einen Verzicht auf Kohlenhydrate fordert – das würde Ihre Gesundheit gefährden. 
 Kommen wir also zur Gruppe der kohlenhydrathaltigen Lebensmittel, die Sie aber bei der Trennkost nicht mit der Eiweißgruppe mischen sollten. 
 Dazu gehören natürlich in erster Linie alle  Getreideprodukte  und alle Getreidesorten. Bedenken Sie: Über viele Jahrtausende holten sich unsere Vorfahren ihre Kraft und ihre Fitness aus den gesammelten uralten Getreidesorten. Noch vor etlichen Jahrhunderten waren Gerste, Dinkel und andere Urgetreidesorten die Hauptnahrung unserer Ahnen. Dazu kamen gesammelte Beeren und Kräuter, Fleisch war eher die Seltenheit. Im Einzelnen sind das: 
 
 Getreidesorten wie Roggen, Hafer, Dinkel, Weizen. 
 Dazu kommen die daraus gefertigten Lebensmittel wie Kuchen, Hefeteig, Vollkornbrot und -brötchen, Kekse und Gebäck. 
 In diese Gruppe gehören auch Reis, Nudeln und Haferflocken. 
 Wenn es um die Getränke geht, dann sind nur Bier und Bananensaft erwähnenswert. 
 Beim Gemüse müssen Sie auf Kartoffeln, Grünkohl, Schwarzwurzeln und Süßkartoffeln achten. 
 Zum kohlenhydrathaltigen Obst zählen Datteln, Feigen, Bananen und sehr reife und süße Trauben. 
 
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 Meiden Sie bei der Trennkost alle Rezepte, bei denen die Lebensmittel mit der Eiweißgruppe gemischt werden. Sonstige Lebensmittel, die zu dieser Gruppe gezählt werden sind: Ahornsirup, Honig, Zucker und Frutilose. 
 Gruppe der neutralen Lebensmittel 
 Die in der Trennkost sogenannten „neutralen Lebensmittel“ können problemlos mit jeweils den kohlehydrathaltigen Nahrungsmitteln oder den eiweißhaltigen gemischt werden. Aber niemals alle drei zusammen. Alle Rezepte, in denen die drei Gruppen gemeinsam gekocht werden, sind strikt zu vermeiden, sonst wird das nichts mit dem Abnehmen. 
 Zu dieser Gruppe gehören: 
 
  Fleisch- und Wurstwaren  wie rohes Fleisch (Tatar, Mett), luftgetrocknete Würste (Salami) und Schinken. 
  Rohe Fischprodukte  wie z. B. Matjes oder Räucherlachs. 
  Alle Gemüsesorten  außer den bereits erwähnten Ausnahmen. Generell alle Keimlinge und Sprossen sowie die Pilze. 
 Beim  Obst  sind Heidelbeeren, Oliven und Avocados zu erwähnen. 
  Neutrale Lebensmittel  sind auch Käsesorten wie Mozzarella, Ricotta, Schafskäse, Brie, Ziegen- und Schafmilchprodukte. Butter, Buttermilch und Joghurt gehören dazu wie der Quark, saure unsd süße Sahne, Buttermilch, Kefir und Schmand. 
  Kräuter , dazu gehören alle Küchenkräuter und alle Gewürze. Ebenfalls alle Samen und Nüsse (nur Erdnüsse nicht), pflanzliche und tierische Fette, Hefe, Eigelb, Obstessig und Gelatine. 
  Unbedenkliche Getränke , die man mit den anderen Gruppen mischen kann, sind: Mineralwasser, Bohnenkaffee, schwarzer und grüner Tee, Kräutertees und frische Kokosmilch. Sogar Whisky und Gin gehören dazu. 
 
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 Wie und warum eine Diät mit der Trennkost funktioniert, welche Stoffwechselvorgänge dabei beteiligt sind, das hat man noch nicht so richtig herausgefunden. Aber dass sie funktioniert, das stimmt: Es ist eine Diät, bei der Sie abnehmen, Ihre   Fitness steigern   und den Darm entlasten. Es braucht jedoch einen starken Willen und viel Aufmerksamkeit, um diese Diät durchzuziehen. Und um Ihre Fitness zu verbessern, dürfen Sie dabei Sport und Bewegung nicht vergessen. Erst wenn diese drei Komponenten zusammen kommen, dann nehmen Sie an Gewicht ab und an Fitness zu. 
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 Bildquelle: pixabay 
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            <title type="text">Stoffwechsel ankurbeln und Fettverbrennung anregen: Die besten Tipps</title>
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                 Ob vor dem Sommer, dem Urlaub oder einer bevorstehenden Hochzeit: Der Wunsch abzunehmen kehrt bei vielen Menschen regelmäßig wieder. Wie Sie Ihren Stoffwechsel ankurbeln, die Fettverbrennung anregen und allgemein etwas für Ihre Fitness tun, erfahren Sie in diesem Artikel. Hier finden Sie die besten Tipps und alles, was Sie zum Thema &quot;Stoffwechsel und gesund abnehmen&quot; wissen müssen. 
 Unser Körper: Ein wahres Meisterwerk 
 Bevor wir uns dem Thema Stoffwechsel im Detail widmen, möchten wir Ihnen einen kurzen Einblick in ein echtes Wunderwerk der Natur geben: den menschlichen Körper. Jeden Tag vollbringt er wahre Höchstleistungen und hält uns am Leben – und das gewissermaßen ganz nebenbei und unbemerkt. Damit unser Körper über viele Jahre einwandfrei funktioniert und gesund bleibt, können wir aktiv etwas tun und einige Tipps für einen gesunden Lebensstil beachten. 
 So ist beispielsweise eine  abwechslungsreiche Ernährung  mit vielen frischen Lebensmitteln und einem ausgewogenen Verhältnis an Makronährstoffen (Kohlenhydrate, gesunde Fette und Proteine), allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen unverzichtbar für die Leistungsfähigkeit unseres Körpers. Nur wenn wir unseren Organismus mit allen wichtigen Makro- und Mikronährstoffen versorgen, kann er seine Arbeit jeden Tag aufs Neue bewältigen. 
 Darüber hinaus sind  viel Bewegung an der frischen Luft , eine gute allgemeine Fitness und  genügend Schlaf  wichtige Elemente für einen gesunden Körper. Wer auf sich selbst achtet, tut sich selbst und seiner Gesundheit etwas Gutes und beugt der Entstehung von Krankheiten vor. Insbesondere das Risiko für Zivilisationskrankheiten wie   Bluthochdruck  ,   Diabetes   mellitus,   Herz-Kreislauf-Erkrankungen  , Übergewicht und Adipositas, aber auch für   Allergien  , Depressionen und einige Krebsarten lässt sich durch einen gesunden Lifestyle – zumindest in gewissem Maße – reduzieren. 
 Sorgen wir hingegen nicht für uns selbst und belasten wir unseren Organismus etwa durch zu wenig Bewegung und eine falsche oder einseitige Ernährung, die zu viel ungesunde Fette, leere Kohlenhydrate oder zu viel Zucker enthält, kann sich unser Stoffwechsel verlangsamen. Dies führt in der Konsequenz dazu, dass unser Körper seine Funktionen nicht mehr in vollem Umfang ausführen kann, wir möglicherweise zunehmen und krank werden. Mehr dazu lesen Sie weiter unten in diesem Artikel. 
 Aber auch wer bereits unter Übergewicht, Diabetes oder einer anderen Zivilisationskrankheit leidet, kann aktiv werden und den Teufelskreis durchbrechen, um abzunehmen, seine Gesundheit zu fördern und gegebenenfalls auch das Voranschreiten von Krankheiten zu stoppen. 
  Merke:  Es ist nie zu spät, um etwas für seine Gesundheit und Fitness zu tun. Besser Sie fangen heute oder morgen an als gar nicht – probieren Sie es aus und genießen Sie das gute Gefühl nach einem intensiven Training, einer gesunden Mahlzeit oder einer bewussten Ruhephase! 
 Stoffwechsel: Was ist das eigentlich und warum ist er so wichtig? 
 Nach diesem kleinen Exkurs wird es Zeit, sich dem Stoffwechsel (wissenschaftlich auch Metabolismus genannt) genauer zu widmen. Vor allem Menschen, die sich mit dem Thema Abnehmen auseinandersetzen, stoßen unweigerlich auf Begrifflichkeiten wie &quot;Stoffwechsel ankurbeln&quot;, &quot;Fettverbrennung anregen&quot;, &quot;Grundumsatz erhöhen&quot; etc. Warum dies so wichtig ist, um abzunehmen, schildern wir Ihnen im Folgenden. 
 Grundsätzlich werden  unter dem Begriff Stoffwechsel  alle biochemischen Prozesse in den Zellen zusammengefasst, die an der Verarbeitung bzw. am Austausch von Stoffen (Nährstoffen etc.) beteiligt sind. Ohne ein einwandfreies Funktionieren des Stoffwechsels könnten Menschen nicht überleben, da jede Zelle auf bestimmte Nährstoffe angewiesen ist. 
 Sämtliche Stoffwechselprozesse werden durch das Hormon- und Nervensystem gesteuert, das ohne bestimmte Hormone und Enzyme nicht funktioniert. Als wichtigstes Organ im Zusammenhang mit dem Stoffwechsel gilt die Leber. 
 Wenn in Verbindung mit Abnehmen die Rede von Stoffwechsel ist, ist normalerweise der sogenannte Energiestoffwechsel gemeint. ( Hinweis:  Auf den Energiestoffwechsel beziehen wir uns im weiteren Verlauf des Ratgebers ebenfalls, wenn wir den Begriff Stoffwechsel verwenden.) Mit dem Begriff Energiestoffwechsel werden alle Prozesse bezeichnet, die mit der  Energiegewinnung  (Katabolismus) und dem  Energieverbrauch  (Anabolismus) zusammenhängen. 
 Kataboler Stoffwechsel zur Energiegewinnung 
 Beim katabolen Stoffwechsel werden Mikro- und Makronährstoffe aus der Nahrung verwertet. Dies bedeutet, dass alle zugeführten Stoffe in kleine Bestandteile zerteilt und uns als Energiequelle zur Verfügung gestellt werden. So werden zum Beispiel Kohlenhydrate in Zucker und Proteine in Aminosäuren umgewandelt, während Fett in Glycerin und einzelne Fettsäuren gespalten wird. 
 Anaboler Stoffwechsel zum Energieverbrauch 
 Im Gegensatz dazu werden die durch den Katabolismus vorbereiteten Teile im anabolen Stoffwechsel genutzt, um daraus lebensnotwendige Verbindungen herzustellen – so werden zum Beispiel Aminosäuren, Fettsäuren und Glykose in körpereigene Zellbestandteile umgewandelt. So betrachtet bekommt der Satz &quot;Du bist, was du isst.&quot; eine völlig neue Bedeutung. Denn alles, was wir unserem Körper mit der Nahrung zuführen, wird von ihm verwertet und für neue Körperbestandteile genutzt. Demzufolge steht der Anabolismus für die Aufbau- und Reparaturprozesse von Zellen und wird daher oft auch als Aufbaustoffwechsel bezeichnet. 
  Hinweis:  Wenn der Stoffwechsel nicht richtig funktioniert, kann auch eine Krankheit dahinter stecken. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion beispielsweise wird der Stoffwechsel verlangsamt, was Übergewicht begünstigt und das Abnehmen erschwert. Falls Sie den Verdacht haben, dass Ihr Stoffwechsel krankheitsbedingt zu langsam arbeitet, nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihrem Arzt auf. Dieser kann einen Bluttest durchführen, um eine  Hormonstörung  oder eine  Schilddrüsenerkrankung  zu diagnostizieren oder auszuschließen, und eine geeignete Behandlung einleiten. 
 Wie funktioniert die Fettverbrennung im Körper? 
 Persönlicher Energieverbrauch: Grundumsatz vs. Leistungsumsatz 
 Nur wenn alle Zellen auf diese Weise mit genügend Energie versorgt werden, kann der Körper seine Arbeit zufriedenstellend verrichten. Aber wozu benötigen wir die Energie überhaupt ganz genau? Diese Frage ist leicht zu beantworten: Zum einen, um die Funktion der Organe sicherzustellen und damit die lebensnotwendigen Prozesse aufrechtzuerhalten (Atmung, Entgiftung, Blutversorgung etc.). Dabei handelt es sich um den sogenannten  Grundumsatz  – vereinfacht gesagt, um die Menge an Kalorien, die Menschen in völliger Ruhe zum Leben brauchen. Zum anderen benötigen wir zum Beispiel Energie, um zu lernen, uns zu bewegen und aktiv sein zu können. Dieses zusätzlich benötigte Energielevel wird auch als  Leistungsumsatz  bezeichnet – also die über die für die Organfunktion benötigte Kalorienmenge hinausgehende Kalorienanzahl. Sowohl der Grundumsatz als auch der Leistungsumsatz sind individuell sehr verschieden, wobei der Leistungsumsatz stark von der körperlichen Aktivität, dem Alter und den persönlichen Voraussetzungen (Wachstum, Schwangerschaft, Stillzeit etc.) abhängt. Der Energiebedarf insgesamt wird Gesamtumsatz genannt und umfasst die Gesamtmenge an Energie bzw. Kalorien, die Menschen täglich zur Verrichtung ihres Alltags brauchen. 
 Werden Fette wie oben beschrieben im Rahmen des Stoffwechsels gespalten, wird daraus Energie gewonnen, die der Körper nutzen kann – ein Fettverbrennungsprozess findet statt. Dabei können entweder mit der Nahrung aufgenommene Fette oder auch körpereigene Fette verwertet werden. 
 Interessant zu wissen ist, dass Nahrungsfett 9 Kalorien pro Gramm beinhaltet und damit der größte Energieträger unter den Makronährstoffen ist. Körpereigenes Fett hingegen liefert nur ca. 7 Kalorien, die der Organismus nutzen kann. Insbesondere im Zusammenhang mit dem Abnehmen ist zudem wichtig, dass der Körper zunächst das Fett verwertet, welches ihm durch Lebensmittel zugeführt wird, und erst dann auf das Körperfett zurückgreift, wenn das Nahrungsfett ausgeschöpft ist und er für seine Arbeit weitere Energie benötigt. 
 Wenn Sie abnehmen wollen, kann es somit förderlich sein, den Stoffwechsel anzuregen, damit Sie zukünftig selbst in Ruhephasen mehr Kalorien verbrennen. Zum anderen ist es wichtig, dass Sie mit Ihrer Nahrung weniger Kalorien aufnehmen, als Sie normalerweise brauchen, damit Sie Ihren Gesamt-Energiebedarf unterschreiten. Denn egal, was Sie essen, gilt:  Nur durch eine negative Kalorienbilanz können Sie abnehmen und überflüssiges Fett verlieren.  
 Wie Sie Ihren Stoffwechsel erfolgreich in Schwung bringen, erfahren Sie in den nächsten Absätzen. 
 Wie und womit lässt sich der Stoffwechsel anregen? 
 Sicherlich wollen Sie nun endlich erfahren, was Sie selbst tun können, um Ihren Kalorienverbrauch zu erhöhen, Ihren Stoffwechsel anzuregen und überschüssige Pfunde zum Schmelzen zu bringen. Dazu gibt es viele Möglichkeiten, die Sie entweder parallel oder nacheinander ausprobieren können. 
  Unser Tipp:  Wie Sie in diesem Artikel noch erfahren werden, sind sowohl eine gesunde Ernährung als auch Sport wichtige Säulen, um den Stoffwechsel zu pushen. Wir empfehlen Ihnen, beide Aspekte miteinander zu kombinieren bzw. aufeinander abzustimmen, da Sie so Ihr volles Potenzial ausschöpfen und den gewünschten Effekt zusätzlich erhöhen können. 
 Mit Fitnesstraining und Sport den Stoffwechsel ankurbeln 
 Vermutlich haben Sie es schon geahnt: Wenn Sie Ihren Stoffwechsel anregen und gesund abnehmen möchten, stehen Sport und Fitness ganz weit oben auf der Prioritätenliste. Doch keine Sorge, auch wenn Sie bislang ein Sportmuffel waren, können Sie Freude an Aktivität und Bewegung entwickeln – Sie müssen ja nicht gleich jeden Tag intensiv trainieren, stundenlang laufen gehen oder sämtliche Muskeln durch hartes Training im Fitnessstudio stählen. Es funktioniert auch anders, und zwar für jeden Menschen! 
 Ausdauertraining im Fettverbrennungsbereich versus High Intensity Training 
 Um das Thema Fitness, Sport und Bewegung ranken sich  zahlreiche Mythen . Zudem sind zahlreiche gut gemeinte Tipps zum Abnehmen inzwischen mitunter vollkommen überholt oder treffen im modernen Zeitalter nicht mehr zu 100 Prozent auf uns zu. Dazu gehören auch die Annahmen, dass Sport erst nach 30 Minuten effektiv ist und ein Training im sogenannten Fettverbrennungsbereich am besten zum Abnehmen geeignet ist. 
 Zwar ist es tatsächlich so, dass Menschen beim sanften  Ausdauertraining  mit einer niedrigen Intensität prozentual gesehen mehr freie Fettsäuren verbrennen als bei einem schnellen bzw. intensiven Training, allerdings steigt mit der Intensität auch die Gesamtmenge an verbrannten Kalorien. So verbrennen Sportler, die zum Beispiel eine Stunde lang locker im Fettverbrennungsbereich laufen, insgesamt eine geringere Kalorienanzahl als bei einem etwa 30-minütigen  Intervalltraining , die Gesamtmenge an verbrannten freien Fettsäuren ist jedoch niedriger. Die verbrannte Kalorienanzahl und damit die verbrannte Fettmenge steigen also mit der Intensität beim Sport. Kanadischen Wissenschaftlern zufolge soll die verbrannte Fettmenge beim Intervalltraining sogar um bis zu 36 Prozent höher sein als bei einem moderaten Ausdauertraining. 
 Diesen Effekt machen sich auch beliebte Trainingsarten wie das  High Intensity Intervall Training (HIIT)  zunutze, bei dem sich Power-Phasen mit kurzen Verschnaufpausen abwechseln. Dies pusht das Herz-Kreislauf-System und den Stoffwechsel gleichermaßen. Sie können durch ein hoch intensives Intervalltraining aber nicht nur hervorragend Ihren Stoffwechsel anregen und hartnäckiges Fett verbrennen, sondern erzeugen durch ein derartiges Training auch einen hohen Nachbrenneffekt. Dies bedeutet, dass Ihr Grundumsatz auch nach dem Training noch über Stunden hinweg erhöht ist, wodurch Sie selbst im Ruhezustand weiterhin überschüssige Pfunde verbrennen. 
 Ein weiterer erfreulicher Pluspunkt bei einem intensiven Training ist die Zeitersparnis: Während Sie im Fettverbrennungsbereich recht lange trainieren müssen, genügt bei einem High Intensity Training ein kürzerer Zeitraum, um denselben Effekt herbeizuführen. 
 Probieren Sie es aus: Nehmen Sie an einem Fatburner-Kurs teil, laden Sie sich eine Trainings-App mit verschiedenen HIIT-Workouts herunter oder bauen Sie in Ihre nächste Jogging-Runde ein paar Sprints ein. Vielleicht macht Ihnen der intensivere Sport ja sogar noch viel mehr Spaß als ein gleichmäßiges Training? 
 Muskelaufbau durch Krafttraining 
 Neben dem intervallartigen Ausdauertraining sollte zum Abnehmen auch der Muskelaufbau nicht zu kurz kommen. Der Hintergrund:  Durch mehr Muskeln ist der Grundumsatz erhöht . Zudem sollen viele Muskeln sogar die Einlagerung von Fett erschweren, was beim Abnehmen ebenfalls förderlich ist. Darüber hinaus kann Krafttraining dabei helfen, Ihre Körperhaltung zu verbessern und Ihre Leistungsfähigkeit beim Ausdauersport zu erhöhen. 
 Falls Sie nun befürchten, jeden Tag schwere Gewichte stemmen zu müssen, um Ihren Muskelaufbau zu fördern, dürfen wir Sie beruhigen: Auch das Training mit dem eigenen Körpergewicht, leichte Kraftübungen für zu Hause und bestimmte Yoga-Arten fördern den Muskelaufbau. 
  Unser Tipp:  Ob zu Hause, im Studio oder am See – planen Sie ca. zwei- bis dreimal pro Woche ein leichtes Krafttraining ein, steigern Sie sich nach und nach und freuen Sie sich über jeden kleinen Erfolg! 
 Aber auch, wenn Sie kein Intervalltraining oder Krafttraining machen können oder möchten, tun Sie sich selbst und Ihrer Figur mit Sport etwas Gutes. Denn sanfter Sport ist immer noch besser als gar keine oder zu wenig Bewegung. Ob Walking, Laufen, Fahrradfahren, Yoga oder einfach nur zügige Spaziergänge: Bringen Sie Aktivität in Ihren Alltag, am besten noch heute! 
 Wichtige Tipps und Hinweise zum Thema Sport, Training und Fitness 
 Wie bei allen Tipps rund um das Thema Gesundheit und Fitness gilt auch beim Sport: Was für den einen Menschen gesund und richtig ist, ist nicht automatisch auch für Sie gesund und richtig. Es ist wichtig, dass Sie Ihr persönliches optimales Maß an Bewegung finden, Sie sich langsam an die für Sie ideale Intensität beim Training herantasten und Sie einen Rhythmus bzw. ein Trainingsintervall wählen, das Sie auch langfristig angenehm in Ihren Alltag integrieren können. 
 Wenn Sie unsicher sind, welcher Sport der richtige zum Abnehmen für Sie ist, wenn Sie spezielle Tipps und Tricks lernen möchten, um ein paar extra Kalorien zu verbrennen, oder wenn Sie Fragen zum Training haben, wenden Sie sich am besten an einen erfahrenen Personal Trainer. Der Experte kann Ihnen dabei helfen, Schwung in Ihr Training zu bringen, gezielt Muskeln aufzubauen, um dadurch Ihren Grundumsatz zu erhöhen, und Ihren Stoffwechsel auf spielerische Weise anzuregen, ohne sich beim Training zu überanstrengen. Je nach Ausbildung und Erfahrung kann er Ihnen möglicherweise auch praktische Tipps für eine gesunde Ernährung geben und Ihnen passende Rezepte empfehlen, um Ihr sportliches Engagement zu unterstützen und den Effekt zusätzlich zu verstärken. 
 Mit der richtigen Ernährung den Stoffwechsel in Schwung bringen 
 Unsere Ernährung ist neben dem Sport das wichtigste Element zum Anregen des Stoffwechsels. Was wir essen, bestimmt in entscheidendem Maße mit, wie wir uns fühlen, wie wir aussehen und wie gesund wir sind. Wenn Sie sich beim Essen an einige Tipps halten und ein paar &quot;Regeln&quot; befolgen, können Sie allein durch Ihre Ernährung viel für Ihre Gesundheit tun. 
 Nachstehend stellen wir Ihnen die besten Lebensmittel und Tipps für einen aktiven Stoffwechsel vor. 
 Gesunde Ernährung allgemein 
 Zu einer gesunden Ernährung gehören viele frische Lebensmittel und ein ausgewogenes Verhältnis an Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Fette und Proteine). Je nachdem, wie viel Gewicht Sie auf die Waage bringen, sollten Kohlenhydrate nicht den Großteil Ihrer Speisen ausmachen, sondern eher als Beilage betrachtet werden. 
  Tipp:  Insbesondere dann, wenn Sie abnehmen wollen, sollten Sie bedenken, dass die Fettverbrennung erst einsetzt, wenn Ihre Kohlenhydratspeicher geleert sind und demnach keine Kohlenhydrate mehr zur Energiegewinnung zur Verfügung stehen. Somit ist es nicht verwunderlich, warum viele Menschen mit Abnehmwunsch auf die bekannte  Low Carb Ernährung  setzen. 
 Essen Sie außerdem viel frisches, möglichst grünes Gemüse und kombinieren Sie dies mit einer hochwertigen, gegebenenfalls mageren Proteinquelle sowie gesunden, essenziellen Fetten. Fetter Seefisch beispielsweise liefert wertvolle Omega-3-Fettsäuren und gilt in Kombination mit grünem Gemüse als echtes Fatburner Food. 
 Als  &quot;leere Kohlenhydrate&quot;  bezeichnete Lebensmittel wie Süßwaren und allgemein Lebensmittel mit viel Zucker, Brot, Gebäck und Nudeln aus Weißmehl sollten nur selten auf dem Speiseplan stehen. Wann immer Sie können, sollten Sie zudem frisch zubereiteten Gerichten gegenüber Fertigware und Fast Food den Vorzug geben oder gleich selbst kochen und dabei möglichst regionales Obst und Gemüse verarbeiten. 
  Tipp:  Damit Sie nicht nur vorübergehend, sondern langfristig abnehmen, sollten Sie anstelle einer kurzfristigen Diät Ihre Ernährung dauerhaft umstellen und sich durch regelmäßigen Sport fit halten. 
 Welche Lebensmittel regen den Stoffwechsel an? 
 Neben einer ausgewogenen Ernährung können Sie Ihr Essen auch um bestimmte Lebensmittel ergänzen, die den Fettstoffwechsel anregen sollen. Ob diese Lebensmittel tatsächlich einen positiven Einfluss auf den Stoffwechsel und damit den Fettabbau haben, ist allerdings nicht in allen Fällen eindeutig belegt. Dennoch möchten wir Ihnen hier die wichtigsten Lebensmittel und Enzyme nennen, welche die Gewichtsabnahme unterstützen sollen. 
 Dazu gehören unter anderem folgende: 
 
  Grüner Tee, Mate-Tee, Pu-Erh-Tee und Kaffee:  Die in grünem Tee enthaltenen  Gerbstoffe  und  Koffein  sollen sich positiv auf den Fettabbau auswirken. Dieser Effekt ist zwar wissenschaftlich noch nicht bewiesen, Forschern zufolge liegen aber recht eindeutige Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Koffein und grünem Tee sowie einem beschleunigten Stoffwechsel vor. Was fast zu schön klingt, um wahr zu sein, ist es vermutlich auch: Die Menge an Koffein und Tee, die für eine positive Wirkung zugeführt werden müsste, ist sehr hoch und könnte sich damit wiederum negativ auf das Allgemeinbefinden auswirken. 
  Scharfe Gewürze:  Viele Leute behaupten, dass der Verzehr von bestimmten Gewürzen wie Chili mit dem Scharfstoff  Capsaicin  und Ingwer mit  Gingerol  und  Shoagolen  die Körpertemperatur erhöht und dank eines dadurch bedingten höheren Energieverbrauchs das Abnehmen erleichtert. Ersteres mag zwar der Fall sein, doch die Annahme, dass der Körper mehr leisten muss, um die Temperatur wieder auf ein gewohntes Maß zu reduzieren, kann aus ernährungswissenschaftlicher Sicht nicht untermauert werden. Wissenschaftlern zufolge wird durch scharfe Gewürze lediglich die Verdauung angeregt, das Abnehmen wird dadurch hingegen nicht gefördert. 
  Weihnachtliche Gewürze:  Auch Gewürzen wie  Zimt, Kardamom und Koriander  werden positive Eigenschaften im Zusammenhang mit dem Stoffwechsel nachgesagt. Sie sollen beispielsweise durch einen hohen Ballaststoffgehalt und sekundäre Pflanzenstoffe den Blutzucker regulieren und auf diese Weise das Abnehmen unterstützen. 
  Wasser:  Für einen gut funktionierenden Stoffwechsel benötigen gesunde Menschen  ca. 2 bis 2,5 Liter Flüssigkeit täglich  – immerhin bestehen wir zu etwa 70 % aus Wasser! Während ca. 1,5 Liter über Getränke zugeführt werden, werden etwa 500 ml über die Nahrung aufgenommen. Weitere 400 bis 500 ml werden durch Oxidationsprozesse gebildet. Ihrer Gesundheit zuliebe sollten Sie bei der Getränkewahl bevorzugt zu (stillem) Wasser, ungesüßtem Tee und Saftschorlen im Verhältnis 1:3 (Saft vs. Wasser) greifen und stark gesüßte Limonaden, Säfte oder alkoholische Getränke nur in Ausnahmefällen konsumieren. 
  L-Carnitin:  Die aus Aminosäuren bestehende Eiweißverbindung L-Carnitin , die unter anderem in Fleisch und Milchprodukten enthalten ist, ist erwiesenermaßen am Fettverbrennungsprozess beteiligt und sorgt dafür, dass die Fettsäuren in die Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) transportiert werden. Aus diesem Grund wird vielfach angenommen, dass die zusätzliche Einnahme von L-Carnitin den Fettabbau beschleunigt – auch dies ist wissenschaftlich jedoch nicht bewiesen. Studien nach wird Überschüssiges Carnitin vom Körper schlichtweg wieder ausgeschieden. Wenn Sie aber ein gesundes Maß an L-Carnitin in Ihren Speiseplan einbauen wollen, können Sie häufiger zu Seelachsfilet, Lammfilet und Steinpilzen greifen. 
  Mandeln und Walnüsse:  Auch wenn Nüsse und Mandeln sehr fetthaltig sind, sollen sie angeblich den Fettstoffwechsel positiv beeinflussen. Mandeln enthalten zum Beispiel wertvolle Alpha-Linolsäure, B-Vitamine und viel Magnesium, die den Fettstoffwechsel anregen und den Blutzuckerspiegel stabil halten sollen. Allzu beherzt sollten Sie aufgrund von Fettmenge und Kaloriengehalt dennoch nicht zugreifen, sondern die Nüsse und Mandeln eher als gelegentlichen Snack genießen. 
  Omega-3-Fettsäuren:  Experten sehen es als erwiesen an, dass Omega-3-Fettsäuren wichtig für den Fettabbau sind. Wertvolle Omega-3-Fettsäuren liefern beispielsweise fetter Seefisch, Chiasamen, Nüsse, Avocado sowie Pflanzenöle wie Olivenöl und Leinöl. Auch mit Fischöl, das es zum Beispiel als Kapseln zu kaufen gibt, kann der Bedarf an Omega-3-Fettsäuren gedeckt werden. 
  Vitamin D und Calcium:  Sogar das häufig als Sonnenvitamin bezeichnete Vitamin D und   Calcium   sind relevant für einen einwandfreien Fettstoffwechsel. Fehlen diese in der Nahrung bzw. werden sie nicht vom Körper produziert, können Fette tendenziell verstärkt eingelagert werden. Daher ist es wichtig, genügend Calcium mit der Nahrung aufzunehmen (zum Beispiel über Buttermilch und andere Milchprodukte) und die Vitamin-D-Produktion durch Sonnenexposition oder die   Einnahme von Vitamin-D-Kapseln   anzuregen. 
  Bestimmte Proteinquellen:  Proteinquellen wie griechischer Joghurt, der einen hohen Fettgehalt hat als Naturjoghurt, Magerquark, Fisch und Linsen haben zwar keinen direkten Einfluss auf den Stoffwechsel, sollen aber besonders gut sättigen und den Insulinspiegel regulieren, was wiederum die Lust auf Süßigkeiten und Snacks verringern soll. Ferner schützen sie davor, dass zum Beispiel bei einer Diät Muskeln statt Fettpolster verbrannt werden.  Wichtig:    Zu viel Protein kann ungesund sein   und zu einer Gewichtszunahme beitragen. Daher gilt auch hier, Balance zu halten. 
 
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 Sie möchten Ihr Essen mit den oben genannten Fatburner-Lebensmitteln aufpeppen? Im Internet finden Sie zahlreiche Rezepte für leckere Gerichte, mit denen Sie Ihren Stoffwechsel – so wird behauptet – schon während der Mahlzeiten ankurbeln können. 
  Hinweis:  Vor einigen Jahrzehnten wurden auch Früchte wie Ananas, Kiwi und Grapefruits als Fatburner angepriesen, da sie bestimmte Enzyme enthalten, welche den Stoffwechsel beschleunigen sollen. Dies wurde von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) jedoch widerlegt. Zudem lassen die Früchte den Experten zufolge den Blutzuckerspiegel recht schnell an- und rasch wieder absteigen und sorgen somit nicht für eine anhaltende Sättigung. 
 Was Sie  nicht  tun sollten: 
 
  Nikotin und Alkohol konsumieren:  Nikotin und Alkohol hemmen die Fettverbrennung und wirken sich somit nachteilig auf den Stoffwechsel aus. Wer im Übermaß Alkohol trinkt und raucht, steigert außerdem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bestimmte Krebsarten. 
  Zu wenig essen:  Auch wer zu wenig isst, lässt seinen Stoffwechsel leiden. Die Folge von einer langfristig zu geringen Nahrungszufuhr ist neben einem schlappen Stoffwechsel eine träge Verdauung und möglicherweise eine Unterversorgung mit wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen, die der Mensch zum Leben braucht. 
  Diätpillen und Stoffwechselkuren:  Auch wenn es verlockend klingt – eine Diät, die auf Pillen basiert, und Stoffwechselkuren mit zahlreichen chemischen Zusätzen sind meist eher schädlich als gesund und reißen mit den oftmals hohen Preisen schnell ein Loch in den Geldbeutel. Investieren Sie dieses Geld lieber in frische, regionale Lebensmittel und Produkte! 
 
 Wenig Stress und viel Schlaf für einen aktiven Stoffwechsel 
 Auch wenn es paradox klingen mag:  Viel Schlaf ist wichtig für die Stoffwechselaktivität . In Studien wurde herausgefunden, dass Personen, die regelmäßig weniger als sechs Stunden pro Nacht schlafen, eher zu Übergewicht und Adipositas neigen als solche, die im Durchschnitt ca. sieben bis acht Stunden schlafen. Auch ein permanent hohes Stresslevel wirkt sich negativ auf das Gewicht aus:  Das Stresshormon Cortisol blockiert den Fettabbau  und schürt Heißhunger bzw. steigert den Appetit. Achten Sie daher auch im oft stressigen Berufsalltag darauf, regelmäßig sowie ausreichend lange Pausen einzulegen und sich nicht zu viele Pflichten aufzuerlegen. Lassen Sie den Abend beispielsweise allein, gemeinsam mit Ihrem Partner oder zusammen mit Freunden entspannt ausklingen, machen Sie einen Spaziergang in der Natur und schreiben Sie bei Bedarf noch aufkommende Gedanken auf, damit Sie den Tag auch gedanklich abschließen und zur Ruhe kommen können. 
 Fazit zum Thema Stoffwechsel ankurbeln 
 In diesem Artikel haben wir Ihnen zahlreiche Tipps vorgestellt, wie Sie Ihren Stoffwechsel anregen können. Bewährt hat sich – wie oben bereits beschrieben – eine Kombination aus gesunder Ernährung und Sport (zum Beispiel High Intensity Intervall Training), ergänzt um regelmäßige Ruhephasen und genügend Schlaf. Probieren Sie es aus und beobachten Sie, ob sich Ihr Stoffwechsel und Ihr Allgemeinbefinden insgesamt verbessern. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg! 
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 Bildquelle: Unsplash 
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                            <updated>2019-11-04T11:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Lebensmittel mit wenig Cholesterin </title>
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                                            Der ewige Streit um das Cholesterin. Um das „gute“ und das „schlechte“ Cholesterin, die Cholesterinwerte - wie hoch dürfen die Werte sein, ab wann wird es gefährlich für die Gesundheit - sind Cholesterinwerte erblich bedingt oder kommt es nur darauf an, was wir ...
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                 Cholesterin: Wie unsere Ernährung den Cholesterinspiegel beeinflusst 
 Der ewige Streit um das  Cholesterin.  Um das „gute“ und das „schlechte“ Cholesterin, die Cholesterinwerte - wie hoch dürfen die Werte sein, ab wann wird es gefährlich für die Gesundheit - sind Cholesterinwerte erblich bedingt oder kommt es nur darauf an, was wir essen? Am Cholesterin scheiden sich die Geister: Die einen verteufeln es, die anderen sagen: „Nicht so schlimm. Es muss nur das Verhältnis zwischen gutem HDL-Cholesterin und schlechtem LDL-Cholesterin stimmen.&quot; Fest steht allerdings:&amp;nbsp;Wenn die Blutfettwerte den Cholesterinspiegel in die Höhe treiben, dann ist Cholesterin an erster Stelle verantwortlich für die Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) und die kann einen möglicherweise schweren Schlaganfall oder Herzinfarkt verursachen. 
 Erhöhte Cholesterinwerte können unterschiedliche Ursachen haben. Es kommen z.B. eine fettreiche Ernährung oder Erkrankungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion, Diabetes oder Nierenleiden als Ursache infrage. Des Weiteren können auch genetische Faktoren eine Rolle spielen. Vor allem eine  fettbewusste Ernährung  wird Ihnen helfen, den Cholesterinspiegel in einem gesunden Gleichgewicht zu halten. Sollten Krankheiten oder genetische Faktoren die Ursache sein, halten Sie am besten Rücksprache mit Ihrem Arzt, ob eine Tabletteneinnahme erforderlich ist. Ändern Sie bestenfalls Ihre Lebens- und vor allem Ihre Essgewohnheiten: Halten Sie sich bei Ihrer Ernährung an Lebensmittel mit wenig Cholesterin. 
 Cholesterin: Was ist das, wofür brauchen wir es? 
 Zuerst will ich Ihnen ganz kurz erklären, was Cholesterin ist und warum wir darauf nicht verzichten können. Es gibt  zwei Formen von Cholesterin  in unserem Blut: Das eine ist HDL-Cholesterin, das andere ist LDL-Cholesterin. Beides sind Fett-Eiweiß-Verbindungen und transportieren das Cholesterin von der Leber an die Körperstellen und in die Organe, wo Cholesterin gebraucht wird, um unsere Gesundheit zu erhalten. Es ist ein wichtiger Bestandteil unserer Zellwände. 
 Wir haben ungefähr 140 Gramm davon in unserem Körper. Wenn sich jedoch das Gleichgewicht verschiebt und wir zu viel LDL-Cholesterin im Blut haben, dann ist das nicht gesund, denn das führt nach einiger Zeit zur Gefäßverkalkung. Um das zu verhindern, brauchen wir eine möglichst fettbewusste Ernährung. Ganz wichtig, wenn Sie Ihren  Cholesterinspiegel  im gesunden Bereich halten oder aber ihn senken müssen: Die Zufuhr von tierischen, gesättigten Fettsäuren muss durch ungesättigte Fette aus pflanzlichen Lebensmitteln ersetzt werden. Gehen Sie auch zu einer ballaststoffreichen Ernährung über, welche die Fettverdauung anregt. Dabei werden Gallensäuren von den Ballaststoffen gebunden und ausgeschieden. Da aber unser Körper Gerbsäuren für die Fettverdauung braucht, holt er sich die Baustoffe dafür aus dem Cholesterin, das senkt dann den Cholesterinspiegel im Blut. 
 Mit diesen Lebensmitteln kriegen Sie Ihr Cholesterin in den Griff 
 Sie waren beim Arzt und haben einen großen Check gemacht. Mit Bluttest, EKG, Ultraschall und Lungenfunktion. Und dann schaut Sie der Arzt bei der Besprechung an und sagt: &quot;Es ist so weit ja alles ok. Aber Ihre Cholesterinwerte sind nicht in Ordnung.&quot; Das ist kein Grund zu verzweifeln, denn da können Sie sich meistens selbst helfen: Mit einer  gesunden Ernährung  und den richtigen Lebensmitteln. Und genau das ist unser Thema: Welche Lebensmittel haben wenig Cholesterin? 
 Hier einige Ratschläge, die Ihnen helfen sollen, Krankheiten zu vermeiden und Ihr Herz zu schützen. Sie sollten unbedingt darauf achten, dass Ihre Nahrungsmittel möglichst viele ungesättigte Fettsäuren enthalten, dafür aber wenig tierische Fette. Das stärkt den Anteil vom guten HDL im Cholesterin und das ist gesund und bewahrt Sie vor vielen Krankheiten. Vor allem vor Krankheiten, die Ihr Herz betreffen. 
 Und nun zum Thema cholesterinfreie und cholesterinsenkende Lebensmittel: 
 
 Sie sollten möglichst viel Ballaststoffe essen, um die aufgenommenen Fette besser zu verdauen. Die finden Sie in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Brokkoli, Karotten, Kartoffeln, Rosen- und Weißkohl. Dazu in diesen Obstsorten: Äpfel, Birnen, Beeren, Zitrusfrüchten und Kiwis. Gesund sind auch Trockenfrüchte wie Pflaumen, Rosinen und Aprikosen. Ergänzen können Sie diese Palette noch mit Nüssen und Samen. 
 Drei Gemüsesorten sind besonders wichtig, wenn Sie den Anteil vom LDL in Ihrem Gesamtcholesterin senken wollen: rohe Zwiebeln, Knoblauch und Lauch. Die gleichen den Cholesterinspiegel aus, schützen Ihr Herz und verhindern die Verkalkung Ihrer Blutgefäße. Der Grund: Diese drei  LDL-Cholesterinsenker  sind reich an ätherischen Ölen, sekundären Pflanzenstoffen, schwefelhaltigen Verbindungen, Vitaminen und Zink. Der Wirkungsstoff Allicin soll außerdem die Bildung von Cholesterin in der Leber hemmen. 
 Beim Kampf gegen erhöhte Cholesterinwerte haben  Äpfel und Birnen  (oben schon erwähnt) einen besonderen Stellenwert. In der Birne steckt als Ballaststoff die unlösliche Pflanzenfaser Lignin. Diese hilft beim Abbau von Cholesterin im Darm. Äpfel haben den Ballaststoff Pektin, dieser bindet cholesterinreiche Gallensäure im Darm. 
  Ingwer  ist als Gewürz in Mode gekommen. Das ist eine gute Nachricht, denn wenn Sie in Ihrer Ernährung öfter zu Ingwer greifen, dann tun Sie viel für Ihre Gesundheit. Die im Ingwer enthaltenen Gingerole stärken die Umwandlung von Cholesterin in Gallensäure. Für diese Umwandlung holt sich die Leber Cholesterin aus dem Blut – Ihre Cholesterinwerte sinken. 
 Viele unserer Lebensmittel enthalten Fettsäuren. Achten Sie darauf, dass Ihre Nahrung die richtigen Fettsäuren enthält, nämlich die  ungesättigten Fettsäuren.  Die finden Sie vor allem in Pflanzenfetten und -ölen. Zum Beispiel in Walnuss und Leinöl. Besonders Weizenkeimöl enthält die wertvollen Omega 3-Fettsäuren, die unseren Cholesterinspiegel senken und regulieren. 
 In Sojaprodukten sind die sogenannten Sterine enthalten. Diese Pflanzenstoffe senken den Cholesterinspiegel auf natürliche Weise. 
 Verzichten Sie möglichst auf Fleisch und steigen Sie um auf  Fisch . Und da möglichst auf fette Kaltwasserfische wie Hering, Makrele oder Lachs. Die enthalten nämlich sehr große Mengen   Omega 3-Fettsäuren  . Die senken nicht nur den Cholesterinwert, sondern unterstützen auch Ihr Herz-Kreislauf-System. 
 
  Cholesterin und das Ei 
 Eine wichtige Rolle spielt beim Thema Cholesterin das Ei. Das ist allerdings umstritten. Der Genuss von Eiern galt lange Zeit als ungesund, weil in Eiern viel Cholesterin enthalten ist. Diese Meinung hat sich inzwischen durch neue Erkenntnisse geändert. Professor Berthold Koletzko ist Leiter der Abteilung Stoffwechsel- und Ernährungsmedizin im Haunerschen Kinderspital der Universität München. Er sagte dazu im Stern (www.stern.de/gesundheit/eier-und-cholesterin--huehnereier-sind-gesuender-als-gedacht-6754378.html): &quot;Die Rolle des Hühnereies für den Cholesterin-Stoffwechsel wird überschätzt. Viel wichtiger ist es, ob wir Eier in ungesättigtem Fett aus Pflanzenöl oder in gesättigtem Fett zum Beispiel aus Schmalz braten, wodurch das Cholesterin im Blut viel stärker ansteigt.&quot; In einem Ei sind 400 Milligramm Cholesterin, davon wird aber nur die Hälfte aufgenommen, sagt der Experte. Butter, Fleisch und Wurst erhöhen das Cholesterin durch ihre gesättigten Fette viel stärker. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt den maßvollen Konsum von zwei bis drei Eiern pro Woche. Dies beinhaltet jedoch auch Eier, die in Lebensmitteln verarbeitet wurden. 
 Es ist nicht schwer, sich cholesterinbewusst zu ernähren. Und sollten Ihre Werte doch einmal etwas aus den Fugen geraten, kann Ihnen Ihre Apotheke mit den passenden   Medikamenten und Produkten   helfen, Ihr Cholesterin wieder in den grünen Bereich zu bringen. 
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 Bildquelle: pixabay 
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                            <updated>2019-10-14T06:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Holundersaft selber machen mit Rezepten</title>
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                                            Holundersaft hat einen sagenhaften Ruf in der Natur- und Erfahrungsmedizin. Er gilt schon fast als Allheilmittel bei Fieber, Husten und festsitzendem Schleim in den Atemwegen. Außerdem fördert er die Wasserausscheidung. Es gibt viele Tipps und Rezepte über seine gesunde Wirkun...
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                 Holundersaft – Heilmittel aus der Natur 
  Holundersaft  hat einen sagenhaften Ruf in der Natur- und Erfahrungsmedizin. Es gibt viele Tipps und Rezepte über seine gesunde Wirkung. Als  natürliches Heilmittel  begleitet er uns schon seit Jahrtausenden. Bei den Germanen war der Holunderstrauch heilig und der Schutzgöttin Holla gewidmet. Und Hippokrates, der große Arzt der Antike, wies schon auf seine Heilkraft hin. Ab dem 18. Jahrhundert wurde dann der Holundersaft als Medizin erkannt und von den Ärzten eingesetzt. Wobei er in der Volksmedizin der Bauern schon immer als ein Heilmittel gesehen wurde, das gesund ist. 
 Heute ist er ein bekanntes und traditionelles Mittel gegen Infektionen, vor allem der Atemwege. Holunder ist ein absolut anspruchsloses Gewächs, er wächst wild in Hecken und Wäldern. Nach dem Krieg wuchs er als erste Pflanze in den Ruinen der Städte&amp;nbsp;–&amp;nbsp;die Menschen verarbeiteten die Beeren zu Holundersaft und nutzten so die Heilkräfte des Holunders. 
 Diese Heilkräfte können Sie auch nutzen:  Machen Sie sich Ihren Holundersaft selbst . Das ist billig, gesund und einfach. In diesem Artikel möchte ich Ihnen erklären, warum Holundersaft so gesund ist und bei welchen Krankheiten er hilft. Und ich gebe Ihnen Rezepte, wie Sie diesen gesunden Saft selbst herstellen können – und Rezepte für leckere Gerichte mit Holunderbeeren. Damit schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie holen sich Gesundheit ins Haus – und Sie sparen Geld. 
 Warum ist der Holundersaft so gesund? 
 Wenn Sie die reifen dunkelroten, fast schwarzen Beeren zu Saft verarbeiten, dann erhalten Sie wirklich Gesundheit pur. Denn in den kleinen Beeren steckt viel mehr, als es zunächst scheint: 
 
 Ihre dunkle Färbung erhalten die Holunderbeeren durch sekundäre Pflanzenfarbstoffe, die Anthocyane. In den Holunderbeeren ist es das Sambucyanin. Das sind  starke Antioxidantien , die Ihre Zellen vor den Angriffen durch freie Radikale schützen. Die helfen, das Eindringen von Viren zu verhindern, und stabilisieren die Zellwände. 
 Holunder ist sehr reich an Vitamin C und B2. Beide Vitamine sind wichtig im Kampf gegen Viren und Bakterien. Aber auch Kalium und Vitamin A sind enthalten. Wenn Sie Holundersaft warm trinken wollen, dann sollten Sie ihn nicht zu stark erhitzen, weil Sie sonst die Vitamine zerstören. 
 
  Weitere wichtige Inhaltsstoffe des Holunders sind: 
 
 Ätherische Öle, die antibakteriell wirken. 
 Gerb- und Schleimstoffe, welche die Immunkräfte stärken können. 
 Flavonoide, die Ihre Abwehrkräfte gegen eingedrungene Viren stärken können. 
 Die Inhaltsstoffe des Holunders regen die Nieren an. Dadurch entwässern sie und fördern so das Ausscheiden von Giftstoffen. 
 In der Volksmedizin werden mit Holundersaft auch Verbrennungen, Hautreizungen (Ekzeme), Wunden und kleine Geschwüre behandelt. 
 Durch die schweißtreibende Wirkung des Holunders unterstützt er &amp;nbsp;bei grippalen Infekten . 
 
 So kochen Sie sich einen gesunden Holundersaft selbst 
 Die Anwendung von Holunder geschieht meistens  als Saft der Beeren  oder als ein  Tee aus den getrockneten Blüten . Am häufigsten wird Holundersaft im Winter eingesetzt. Sie sollten sich also Ihren Saft im Herbst – wenn die Beeren reif sind – selber kochen und ihn dann in Flaschen abfüllen, sodass er gut haltbar bis über den Winter genießbar ist. 
 Es gibt viele Rezepte und Tipps, was Sie mit dem Saft der Beeren alles anfangen können. Einen gesunden Holundersaft können Sie ganz einfach selbst herstellen. 
  Dazu benötigen Sie:   
 
 1 Kilo Holunderbeeren 
 200 Gramm Zucker 
 1/2 Liter Wasser 
 50 ml Zitronensaft, am besten frisch 
 
  Der Zitronensaft hilft bei der Konservierung des Holundersaftes, damit er länger haltbar ist. Außerdem verleiht er dem Saft eine gewisse Spritzigkeit. Der Zucker nimmt dem Saft den herben Geschmack und dient ebenfalls zur Haltbarmachung des Saftes. 
  Die Zubereitung:&amp;nbsp;  Da die kleinen Beeren stark färben, ist es ratsam, bei der Verarbeitung Handschuhe zu tragen und die Kleidung gut zu schützen. Pro Kilo Holunderbeeren erhalten Sie etwa 1 Liter Holundersaft. 
 Zuerst die unreifen Früchte aussortieren. Die Beeren dann sorgfältig waschen und darauf achten, dass keine Insekten oder Schmutz daran kleben. Mit einer Gabel von den Dolden streifen und in einen großen Topf geben. Jetzt geben Sie das Wasser dazu, bis die Beeren komplett bedeckt sind. Erhitzen Sie die Mischung langsam bis zum Kochen. Ganz kurz aufkochen lassen, dann die Temperatur senken und zehn Minuten leicht köcheln lassen. Danach die Kochplatte ausschalten, den Topf mit einem Deckel schließen und über Nacht ruhen lassen. 
 Die abgekühlte Holunderbeeren-Wasser-Mischung am nächsten Tag durch ein mit einem Tuch ausgelegtes Sieb geben. Wenn der Saft durchgetropft ist, die zurück gebliebenen Beeren im Tuch auspressen, bis kein Saft mehr kommt. Verwenden Sie ein Tuch, das Sie danach wegwerfen können, denn die durch die Holunderbeeren entstandene Verfärbung lässt sich nicht mehr entfernen. Geben Sie den Zucker sowie den Zitronensaft hinzu und lassen Sie die Mischung noch einmal zwei bis drei Minuten köcheln. 
 Jetzt brauchen Sie Flaschen, um den Saft abfüllen zu können. Die Flaschen müssen absolut sauber sein, um der Schimmelbildung vorzubeugen, und sollten einen dichten Verschluss haben. Am besten ist es, Sie sterilisieren die Flaschen vor der Benutzung. In diese Flaschen füllen Sie den heißen Saft aus den Holunderbeeren und verschließen sie gut. Jetzt ist der Holundersaft haltbar und kann in einem dunklen und kühlen Raum, am besten im Keller, gelagert werden. Wenn Sie diese Tipps beachten, dann hält sich Ihr selbst gemachter Saft aus Holunderbeeren fast ein Jahr lang und Sie können ihn gut nutzen. 
 Rezepte mit Holunder 
 Holunder ist nicht nur ein Heilmittel, er ist auch ein  gesundes Nahrungsmittel , in dem die Heilkräfte meist erhalten bleiben, wenn Sie sich an diese Rezepte halten. Einer der ganz wichtigen Tipps: Den Holunder niemals roh oder unreif zubereiten, denn die kleinen Beeren sind in diesem Zustand leicht giftig. 
 Nun aber die leckeren Rezepte: 
  1. Holundersuppe  
 Holundersuppe wurde früher auf dem Land im Herbst mit reifen Holunderbeeren zubereitet. Eines der wirklich einfachen Rezepte. 
  Die Zutaten für drei Personen:&amp;nbsp; Sie brauchen ein halbes Pfund Holunderbeeren, ein halbes Pfund Äpfel, einen EL Stärkemehl, fünf EL Zitronensaft, zwei EL Zucker. 
  Die Zubereitung:&amp;nbsp; Die Holunderbeeren entstielen und waschen, mit den ungeschälten Äpfeln ganz kurz aufkochen und dann eine Viertelstunde ziehen lassen. Die Masse durch ein Sieb streichen und noch einmal aufkochen. Das Stärkemehl mit Wasser anrühren und in die köchelnde Suppe geben, um sie zu binden. Abschließend mit dem Zitronensaft und dem Zucker abschmecken. 
  2. Süße Holunder-Zwetschgenmarmelade   
  Die Zutaten für vier Personen:&amp;nbsp; Sie brauchen 400 Gramm frisch gepflückte Holunderbeeren, 700 Gramm reife und süße Zwetschgen und zum Gelieren ein Pfund normalen Zucker, besser ist Gelierzucker. 
  Die Zubereitung:&amp;nbsp; Die Holunderbeeren gründlich mit Wasser spülen, sie entstielen und mit wenig Wasser aufkochen. Dann durch ein engmaschiges Sieb passieren. Jetzt die Zwetschgen waschen, entkernen und mit dem Mixer fein pürieren. Das Früchtemus mit dem Zucker mischen und fünf Minuten kochen lassen. Wenn die Masse geliert ist, sofort in sterile Gläser füllen, gut verschließen und die Gläser für zehn Minuten auf den Kopf stellen. 
  3. Frühstücksporridge mit Apfel-Holunderbeerenmus   
 Dieses Rezept bringt als Frühstück Gesundheit und Widerstandskraft für den ganzen Tag. 
  Die Zutaten für zwei Personen:&amp;nbsp; Sie brauchen zwei EL Zucker, einen halben TL Zimtpulver, 200 ml Milch, drei Handvoll Haferflocken, zwei EL Buchweizen, zwei EL Chiasamen, eine Handvoll gehackte Nüsse, zwei mittelgroße säuerliche Äpfel, 150 Gramm Holunderbeeren (frisch oder tiefgekühlt), zwei EL Zucker. 
  Die Zubereitung:&amp;nbsp; Den Zucker im Topf karamellisieren, die Holunderbeeren dazugeben. Jetzt die Hitze mindern und häufig umrühren, die Äpfel in Stücke schneiden, zu den Holunderbeeren dazu geben und bei geringer Hitze köcheln lassen. Mit etwas Wasser ablöschen. Nun die Milch erwärmen, Zimt und Zucker dazu geben, alles zum Köcheln bringen. Die restlichen Zutaten und die Haferflocken dazu geben und eine Viertelstunde bei ständigem Umrühren köcheln lassen. Dann alles miteinander vermischen und servieren. 
 Holundersaft schmeckt nicht nur lecker, sondern ist darüber hinaus auch noch sehr gesund. Er lässt sich leicht selbst herstellen und ganz nach Geschmack auch mit Zimt, Vanille oder anderen Gewürzen verfeinern. Und nicht nur als Saft, sondern auch als Suppe, in Marmelade oder Porridge lassen sich die kleinen Beeren wunderbar verarbeiten.  Wir wünschen gutes Gelingen und einen guten Appetit!  
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: Pixabay 
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                            <updated>2019-05-22T08:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Kurkuma: Gewürz mit Heilwirkung?</title>
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                 Was Kurkuma kann 
 Wir kennen  Kurkuma (lat. Curcuma longa)  als   Gewürz  , ohne das es kein Curry gäbe. Über die südostasiatische und indische Küche hat Kurkuma seit einigen Jahren auch bei uns seine Liebhaber gefunden. Nicht nur als Gewürz, sondern auch als ein Heilkraut in der Medizin. Kurkuma gehört zu den Ingwergewächsen und wird bei uns auch  Gelbwurz  genannt. Die Wirkung von Kurkuma auf unsere Gesundheit ist durchaus positiv. Der Grund: der im Kurkuma enthaltene Wirkstoff Curcumin. 
 Kurkuma als Heilmittel findet seine Anwendung vor allem in der  ayurvedischen Medizin . Verwendung findet insbesondere die Wurzel der Pflanze. Es wird dort als  entzündungshemmendes und verdauungsregulierendes  Mittel eingesetzt. Der kleinen Wurzel wird zudem nachgesagt, dass sie als Antioxidans unser Immunsystem schützt, den Alterungsprozess verlangsamt und auch bei einem Diabetes, und seinen Folgeerkrankungen, eine positive Wirkung haben soll.&amp;nbsp; 
 Das Wissen um die starke Wirkung der Wurzel Kurkuma ist bei uns relativ neu und wird sehr sorgfältig erforscht. Ergänzen Sie Ihre Ernährung durch Kurkuma, können Sie Ihre Gesundheit unterstützen und so Beschwerden des Magen-Darm-Traktes sowie Entzündungen vorbeugen. 
 Welche Wirkstoffe stecken in Kurkuma? 
 Kurkuma enthält über  90 nachgewiesene Inhaltsstoffe . Diese sind unter anderem: 
 
 ätherisches Öl 
 Kaffeesäure und Kaffeesäuredevirate 
 Polysaccharide und Stärken 
 Ferulasäure 
 Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiß und Resin 
 
  Das in Kurkuma enthaltene  Curcumin  dient jedoch nicht nur als Farbstoff, sondern hat auch eine antioxidative Wirkung. Curcumin ist fettlöslich und wirkt selbst als Fettlöser. Jedoch kann es bei einer Einnahme von zu viel Curcumin zu unerwünschten Nebenwirkungen, wie Sodbrennen, Übelkeit und Erbrechen, kommen. Leiden Sie an Erkrankungen der Gallenblase, sollten Sie besser auf Kurkuma verzichten. Wenn Sie Gewürzmischungen auf der Basis von Kurkuma für Ihre Ernährung kaufen, dann achten Sie auf die Bezeichnung E100. Denn dann ist auch Kurkuma drin. Kurkuma gibt Ihrem Essen eine milde, aber kräftige Würze. Kurkuma ist übrigens nicht so scharf wie Ingwer oder Pfeffer.&amp;nbsp; 
 Kurkuma als Heilpflanze 
 Wie bereits erwähnt, findet sich Kurkuma nicht nur als Bestandteil im Curry. Es wird, vor allem in der indischen Medizin, wegen seiner Heilwirkung sehr geschätzt. Doch was kann die kleine Wurzel wirklich? 
 Kurkuma bei Verdauungsproblemen 
 Aufgrund unserer Lebensweise leiden bei uns immer mehr Menschen an  Verdauungsbeschwerden   und einem schwachen Darm. Die Gründe sind altbekannt: zu viel Fett, zu viel Zucker, zu viele Kohlenhydrate, dafür zu wenige Ballaststoffe, zu wenig Obst und Gemüse und zu wenige verdauungsfördernde Bitterstoffe. Die Folgen: starke Blähungen, Übelkeit, Völlegefühl, Druck im Bauch, Sodbrennen und Magenschmerzen sowie eine verlangsamte und erschwerte Verdauung. Abhilfe können hier die Wirkstoffe von Kurkuma, vor allem das Curcumin, schaffen. 
 Die Inhaltsstoffe regen die Leber an, mehr Gallensäuren zu produzieren und auszuschütten. Diese zerlegen die Fette in Fettsäuren, welche über den Dünndarm aufgenommen werden. Die Nahrung wird somit verdaulicher gemacht. Das in Kurkuma enthaltene Curcumin ist jedoch nicht wasserlöslich. Es braucht Unterstützung, um wirksam werden zu können. Hilfreich sind gemahlener schwarzer Pfeffer und wertvolle Olivenöle oder andere Öle, die vor allem Omega 3-Fettsäuren enthalten. Als reiner Tee getrunken hat Kurkuma somit kaum eine Wirkung, da das Curcumin nicht in der benötigten Menge gelöst werden kann. 
 Kurkuma zum Abnehmen 
 Durch eine Ernährung mit viel Kurkuma kommt es zu einer stärkeren Produktion an Magensaft. Das beschleunigt die Verdauung, es entsteht kein Völlegefühl. Die in Kurkuma enthaltenen Bitterstoffe regen die Gallenproduktion an. Dadurch wird die Fettverdauung erleichtert, es wird mehr Fett ausgeschieden und weniger eingelagert.&amp;nbsp; 
 Kurkuma kann beim  Abnehmen  unterstützend wirken, ersetzt jedoch keine gesunde  Ernährung und ausreichend Bewegung . 
 Senken des Cholesterinspiegels mit Kurkuma 
 Ein zu hoher  Cholesterinspiegel  ist sehr oft Auslöser für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt. Auch Arteriosklerose wird durch ihn ausgelöst. Bei einem erhöhten Cholesterinspiegel kann Kurkuma und das darin enthaltene Curcumin hilfreich sein: Es kann den Anteil von schlechtem LDL-Cholesterin senken und den von gutem HDL-Cholesterin anheben.&amp;nbsp; 
 Kurkuma aus der Apotheke 
 Kurkuma ist seit Jahrtausenden in der indischen Volksmedizin bekannt. Bei uns kommt es vorrangig als Gewürz auf den Tisch. Aber auch in der Apotheke und im Reformhaus können Sie Präparate mit dem Wirkstoff Curcumin finden. Kurkuma kommt dabei in diesen Verabreichungsformen auf den Markt: 
 
 als  Pulver oder als getrocknete Wurzel   
 als Nahrungsergänzungsmittel in Form von  Tabletten, als Kapseln und als Tropfen ;&amp;nbsp;auch als Kombipräparat ist es erhältlich 
 als Öl (als Bestandteil pharmakologischer Wirkstoffe) 
 
  Für die Naturprodukte mit Kurkuma werden keine Rezepte benötigt. Am leichtesten ist die Einnahme von Kurkuma mit Hilfe von Kapseln. Die Einnahme von Kurkuma sollte allerdings nie ohne vorherige Rücksprache mit einem Arzt erfolgen. Schwangere sowie Stillende sollten Kurkuma nicht einnehmen, da es sich negativ auf eine bestehende Schwangerschaft auswirken kann. Zudem gibt es nicht ausreichend Informationen, wie sich Kurkuma in der Stillzeit auswirkt. Auch bei Kindern sollte eine Rücksprache mit dem Arzt erfolgen, um die Höhe der täglichen Dosis zu besprechen. 
 Menschen mit Diabetes sollten bei der Einnahme vorsichtig sein, da Kurkuma den Blutzuckerspiegel senken und Unterzucker begünstigen kann.&amp;nbsp;Leiden Sie an Blutungsproblemen, Eisenmangel oder bestimmten Magenerkrankungen ist auch hier der Verzicht auf Kurkuma in medizinischen Dosen empfohlen. 
 Kurkuma hilft auch bei der Schönheitspflege 
 Die Pflanze Kurkuma hat nicht nur eine große medizinische Heilkraft, sie wird auch in der Kosmetik eingesetzt, vor allem bei der Haut- und Haarpflege. Kurkuma wirkt antibakteriell und kann die Durchblutung fördern. Nach Verletzungen oder Prellungen  kann es Schwellungen und Hautrötungen mindern . Auch bei Mitessern, Pickeln und generell fettiger Haut kann Kurkuma sehr hilfreich sein. Da es Antioxidantien enthält, schützt es auch vor Hautalterung und Falten. Sie können Kurkuma auch als Feuchtigkeitsmaske einsetzen. Da kann es entzündungshemmend und antiseptisch wirken und motiviert die körpereigene Kollagenbildung. 
 Rezepte mit Kurkuma 
 Kurkuma ist ein tolles Gewürz, das unsere Speisen verfeinert. Es steht noch nicht auf Ihrem Speiseplan? Hier finden Sie drei  Rezepte mit Kurkuma , die Sie problemlos nachkochen können  . 
 Karotten-Kurkuma-Suppe 
 Nicht nur in der kalten Jahreszeit ein Genuss: Kurkuma-Karotten-Suppe. Für 4 Personen benötigen Sie: 
 
 6 normalgroße Karotten 
 1/2 Knollensellerie 
 2 Zwiebeln 
 2 TL Kurkuma Pulver 
 Salz 
 Petersilie 
 Kokosfett oder Butterschmalz 
 
   Die Zubereitung:  Die Zwiebeln in kleine Stücke schneiden und im Butterschmalz oder Kokosfett glasig dünsten. Knollensellerie und Karotten ebenfalls klein schneiden und zu den Zwiebeln geben. Das Ganze mit einem Liter Wasser aufgießen und 20 Minuten köcheln lassen. Kurkuma hinzugeben und alles im Mixer pürieren. Mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen, abschließend mit etwas Petersilie garnieren. 
 Blumenkohl mit Kurkuma 
 Lecker, leicht und schnell zubereitet: Blumenkohl mit Kurkuma. Für 4 Personen benötigen Sie: 
 
 1 großer Kopf Blumenkohl 
 1 gestrichener TL mit frisch geriebenem Ingwer 
 1 gehäufter TL Kurkuma Pulver 
 1 TL Senfsamen 
 3 TL Olivenöl 
 Salz 
 1 Bund Thai-Basilikum 
 
   Die Zubereitung:  Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Blumenkohlröschen halbieren. In einem Mörser den Senfsamen zermahlen und mit Ingwer, Kurkuma und dem Öl mischen. Den Blumenkohl mit der Marinade bestreichen und in eine ofenfeste Form geben. Etwa eine halbe Stunde garen, bis der Blumenkohl goldgelb geworden ist. Danach mit dem gezupften Thai-Basilikum garnieren und servieren. 
 Mango-Kurkuma-Smoothie 
 Erfrischend und lecker: Mango-Kurkuma-Smoothie. Sie benötigen: 
 
 250 ml Kokosmilch 
 1 reife Mango 
 1 EL Kokosöl 
 15 g geraspelten Ingwer 
 1 TL Kurkuma Pulver 
 den Saft einer Orange 
 Ahornsirup zum Süßen 
 einige Safranfäden zur Garnierung 
 
   Die Zubereitung:  Die Mango schälen und in Würfel schneiden. Anschließend alle Zutaten in den Mixer geben und kräftig pürieren. Dann auf die Gläser verteilen und mit den Safranfäden garnieren. Ein bisschen Pfeffer ergänzt den Geschmack von Kurkuma. Fertig ist der Smoothie mit dem Gewürz Kurkuma. 
 Kurkuma findet nicht nur immer mehr Einzug in unsere Küche, auch in der Medizin wird die gelbe Wurzel eingesetzt und ist Bestandteil der laufenden Forschung. Ob als Kapsel, Pulver oder in Tablettenform, Kurkuma findet bereits in verschiedenen Bereichen seinen Einsatz. Es kann sich positiv bei Problemen mit Galle und Leber sowie bei einem Diabetes auswirken und auch in der Erforschung von Krebs findet es seine Verwendung. Fragen Sie am besten Ihren Arzt, ob die Einnahme von Kurkuma in Ihrem persönlichen Fall sinnvoll sein kann. 
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 Bildquelle: Pixabay 
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                            <updated>2019-05-07T16:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Aronia: Diese Wirkung hat die Apfelbeere </title>
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                                            Eine kleine sehr dunkle Beere ist zurzeit die Nummer 1, wenn es um Gesundheit aus der Natur geht: die Aronia. Für sehr viele ist sie schon so eine Art Allheilmittel, eine Vielzweckwaffe, die Ihre Wirkung bei allen möglichen Problemen zeigt. Das kommt von der großen Zahl an seh...
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                 Beerenpower für Ihre Gesundheit 
 Eine kleine, sehr dunkle Beere ist zurzeit die Nummer 1, wenn es um Gesundheit aus der Natur geht: die  Aronia . Für sehr viele ist sie schon so eine Art Vielzweckwaffe. Das kommt von der großen Zahl an wirkungsvollen pflanzlichen Inhaltsstoffen, welche die Aronia natürlich gesund machen. Die Beeren des Aronia-Strauchs sollen cholesterinsenkend, antioxidativ und gefäßerweiternd wirken. Außerdem sollen sie Entzündungen hemmen, die Magenschleimhäute&amp;nbsp;schützen und Viren und Bakterien abwehren. Bei so vielen positiven Einflüssen auf die Gesundheit lohnt es sich doch, sich mit der Aronia und ihrer möglichen&amp;nbsp; Wirkung auf die Gesundheit  näher zu beschäftigen. 
 
 
   Was macht die Aroniabeere so gesund?   
   So wenden Sie die Aroniabeere an   
   Bei diesen Krankheiten kann die Aroniabeere hilfreich sein   
   Aronia und seine Wirkung – was Sie noch beachten sollten   
 
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   Was macht die Aroniabeere so gesund? 
 Betrachten wir zuerst einmal, welche Wirkung die Inhaltsstoffe der Aroniabeeren (auch Apfelbeere genannt) auf unsere Gesundheit haben: 
 
 Ihrer tief dunkelbraunen, fast schon schwarzen, Färbung verdankt die Aronia einen hohen Anteil an Anthocyanen. Es gibt kein Lebensmittel, das mehr hat. Die Wirkung dieser Anthocyane ist bekannt: Sie können&amp;nbsp; das Sehvermögen&amp;nbsp; stärken   und  &amp;nbsp;    dem Immunsystem helfen  , weil sie freie Radikale unschädlich machen. Sie unterdrücken Entzündungen, verstärken die Wirkung der Vitamine A, C und E und helfen so dem Körper bei der  Abwehr von Infektionen . Das ist schon mal eine Vielzahl an positiver Wirkung, mit denen die Aroniabeeren da aufwarten können. 
 Unser Körper und der gesamte Organismus werden Tag und Nacht angegriffen: von Bakterien, Viren, von freien Radikalen, von schädlichen Umwelteinflüssen und von Stress. Dagegen helfen die Inhaltsstoffe der Aroniabeere. Zum Beispiel ihre  Vitamine . Die wichtigsten sind B12 (Folsäure), Vitamin K und   Vitamin C  . Diese unterstützen die Abwehr gegen viele Krankheiten, stützen das körpereigene Abwehrsystem und können bei Infektionen helfen. Das Vitamin C benötigt der Körper auch zum Aufbau des Bindegewebes. 
 Besonders wichtig für die Gesundheit ist das Vitamin B12, die Folsäure. Vor allem Schwangere dürfen da nicht in eine Mangelsituation geraten, denn sonst besteht das Risiko von Missbildungen beim ungeborenen Kind. 
 Ganz wichtig für unsere Gesundheit sind auch Mineralien und Spurenelemente. Die brauchen wir für die Bildung, den Erhalt und die Funktion von Nerven, Muskeln, Knochen, eine normale Blutbildung und eine schnelle Wundheilung, die gesund ist. Die Apfelbeere enthält: Kalzium, Kalium, Magnesium, Jod, Zink und Eisen.&amp;nbsp;All diese Stoffe machen aus der kleinen schwarzen Aronia eine Heilpflanze, wie sie besser nicht sein kann.&amp;nbsp; 
 Wenn Sie Ihrer Ernährung Aroniabeeren als Saft oder Marmelade hinzufügen, dann bekommen Sie einen hohen Anteil an den bereits genannten Anthocyanen. Diese wirken vor allem gegen freie Radikale. Die werden gebildet bei großem Stress, durch Alkohol und Nikotin, durch Smog und zu starker UV-Bestrahlung (Sonne). Kleine Mengen dieser aggressiven Sauerstoffverbindungen sind hinnehmbar, zu viel davon schadet jedoch Ihrem Organismus. Ist die Reparatur- und Entgiftungsfunktion einer Zelle überfordert, kommt es zu so einem Übermaß an freien Radikalen. Die beschleunigen den Alterungsprozess und fördern die Entstehung von Krankheiten. Denen sollen die Inhaltsstoffe der Aronia mit ihren Antioxidantien (Anthocyane) entgegenwirken. Der Anthocyangehalt der Aronia liegt bei über 2.000 Milligramm pro 100 Gramm Früchte. Andere Beeren weisen 500 bis 800 Milligramm pro 100 Gramm auf. Alleine durch die Anthocyane wirken die Beeren wie eine Heilpflanze. 
 
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   So wenden Sie die Aroniabeere an 
 Alle diese Vitamine, Antioxidantien, Mineralstoffe und Spurenelemente der Aroniabeere leisten einen wertvollen Beitrag zu unserer Gesundheit und dienen auch der Vorbeugung. Wenn Sie regelmäßig Aronia zu sich nehmen, dann greifen Sie zu einem der stärksten traditionell verwendeten Heilmittel aus der Natur- und Erfahrungsmedizin. Verwendet werden arzneilich nur die kleinen Beeren, für eine äußerliche Anwendung ist die Aroniabeere nicht geeignet. 
 Sie können die Beeren in Form von  Nahrungsergänzungsmitteln  beispielsweise als Saft, als Trinkampullen oder auch als Tabletten einnehmen. Gegen viele Erkältungssymptome können die Früchte in Form eines aus den Beeren hergestellten Essigs helfen. Getrocknet können sie einfach so gekaut werden. Die getrockneten Früchte eignen sich auch zur Zubereitung eines Tees: Drei TL Aronia mit heißem Wasser übergießen und zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen. Erwachsenen wird empfohlen, pro Tag 100 ml Aroniasaft zu trinken oder 15 Gramm der getrockneten Früchte zu essen. Bei der Verwendung durch Kinder genügt die Hälfte der angegebenen Menge. Weil die Aroniabeere viel Gerbsäure enthält, sollten Sie Produkte aus der Aroniabeere immer erst nach einer Mahlzeit zu sich nehmen. 
   Bei diesen Krankheiten kann die Aroniabeere hilfreich sein 
 Eine Zusammenfassung von Studien hat ergeben, dass die Verwendung der Aroniabeere in der Ernährung in diesen Bereichen unterstützen kann: 
 
 Bei Erkrankungen von Herz und Kreislauf. 
 Bei zu hohem oder zu niedrigem Blutdruck. 
 Sie kann unterstützend einen zu hohen Spiegel an schlechtem Cholesterin senken und damit das Risiko für die Entstehung von einer Arterienverkalkung vermindern. 
 Besonders im Hinblick auf eine Risikosenkung für Krankheiten, die Ihr Herz angreifen, sind die Inhaltsstoffe der Aronia von Bedeutung. Ihre sehr starken Antioxidantien unterstützen das Herz beim Kampf gegen freie Radikale. 
 
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   Aronia und seine Wirkung – was Sie noch beachten sollten 
 Es gibt keine Studien über nachteilige Wirkungen der Aronia. Die Gerbstoffe allerdings könnten Bauschmerzen verursachen. Deshalb sollten Sie Aronia stets nach einem Essen zu sich nehmen. Der Kontakt mit dem blauen Farbstoff der Aronia verfärbt Zunge, Zähne und auch Finger, allerdings nur vorübergehend. Aroniasaft hat einen sehr herben bis bitteren Geschmack. Um diesen zu mildern, können Sie den frischen Aroniasaft mit anderen Säften mildern. Der Kontakt mit anderen Säften mindert die Heilkraft der Apfelbeeren nicht. Durch seine Eigenschaft, Eisen binden zu können, sollte vor der Einnahme von Eisenpräparaten sowie bei einem Eisenmangel Rücksprache mit einem Arzt erfolgen. 
  am Ende ist wichtig wegen der Shopwareeigenen Formatierung --&gt;
 
   Superfood: Die besten Superfoods im Überblick   
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  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise    Bildquellen: Pixabay - Goran Horvat 
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                            <updated>2019-05-02T13:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Wofür ist Vitamin D gut?</title>
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                 Vitamin D – das Sonnenvitamin 
 Wir lieben die Sonne. Wenn sie scheint, dann fühlen wir uns besser. Wenn sie oft tagelang nicht zu sehen ist, kommt miese Stimmung auf, dann fällt unsere Leistungskurve ab und wir hören immer öfter den Stoßseufzer: „Wann scheint denn nun endlich mal wieder die Sonne?“ Wenn sie dann wieder scheint, geht es mit der Gute-Laune-Kurve sehr schnell wieder steil nach oben. Der Grund: Die Sonne auf der Haut ermöglicht unserem Körper die Produktion von Vitamin D. Und das heißt im Volksmund auch das „Sonnenvitamin“. Mit Recht, denn es macht unser Gemüt sonnig und heiter. 
 Dieses Vitamin spielt eine zentrale Rolle bei der Produktion von Serotonin und Dopamin. Diese beiden Hormone bestimmen maßgeblich unsere Gefühlslage. Werden genügend  „Glückshormone“  produziert, dann fühlen wir uns gut und glücklich. Aber das ist nicht alles, wofür das Vitamin D gut ist. Es ist wichtig für die Knochenbildung, unterstützt die &amp;nbsp;Osteoporose-Therapie, trägt zur Erhaltung normaler Zähne  bei und unterstützt  eine normale Muskelfunktion.  
 Das große Problem: Es kann kaum genügend Vitamin D nur über die Nahrung aufgenommen werden. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung braucht ein Erwachsener pro Tag 20 Mikrogramm von diesem Vitamin. Selbst diese winzige Menge Vitamin können wir kaum über die Nahrung aufnehmen – wenn keine Sonne scheint.  Fast 60 Prozent unserer Bevölkerung leidet an einem zu niedrigen Spiegel an Vitamin D.  Deshalb müssen wir wissen: Wofür ist Vitamin D gut und wie können wir unseren Bedarf am Sonnenvitamin decken? Denn es gibt kaum ein Vitamin, das so wichtig ist. 
 Was ist Vitamin D? 
 Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin. Das Vitamin hat eine sehr seltene Eigenschaft: Unser Körper kann Vitamin D selbst herstellen. Dazu braucht er aber Sonnenlicht und damit UV-Strahlen auf der Haut. Damit unser Organismus genügend Vitamin D herstellen kann (bei normaler Ernährung), reicht es in den Sommermonaten, wenn ein Erwachsener am Tag etwa eine halbe Stunde lang Sonne tankt. Da aber muss mindestens ein Viertel der Körperoberfläche unbekleidet sein (Gesicht, Hände und Teile der Arme und Beine). 
 Im Hochsommer sollten Sie die Gefahr eines Sonnenbrandes nicht vergessen und stets an  Sonnenschutzmittel  denken. Im Winter sollten Sie jede Möglichkeit nutzen, Teile Ihres Körpers der selten scheinenden Sonne auszusetzen. Es ist zum Beispiel gut, wenn Sie das Gesicht der Sonne zuwenden und dabei die Zähne blecken. Denn auch über den Zahnschmelz können die nötigen UVB-Strahlen aufgenommen werden. Das hält den Spiegel an Vitamin D hoch und verhindert einen Mangel an diesem Vitamin. 
 Wozu Vitamin D generell gut ist 
 Vitamin D ist in fast allen Körperzellen aktiv und sorgt für einen geregelten Zellstoffwechsel. Deshalb ist die tägliche Dosis Sonnenlicht für unsere Gesundheit unerlässlich. Da haben wir aber ein Problem: In Mitteleuropa kann  zwischen November und Februar  die ausreichende Menge Vitamin D nicht bereitgestellt werden – es fehlt ganz einfach an Sonnenlicht und damit an der genügenden Menge UVB-Strahlung. Dazu kommt, dass die Produktion des für die Gesundheit so wichtigen Vitamin D über die Haut im Alter abnimmt. Die Haut eines 70 Jahre alten Menschen produziert im Vergleich zu einem Jugendlichen nur noch etwa 25 Prozent Vitamin D. Wenn da die Versorgung nicht täglich gesichert wird, drohen Krankheiten. 
 Vitamin D wirkt im Körper wie ein Hormon. Es steuert über 2.000 Gene und sehr viele körperliche Prozesse. Ein Mangel an Vitamin D ist also ein schwerwiegendes Problem für Ihre Gesundheit und für viele Krankheiten verantwortlich. Ein Mangel an Vitamin D kann eine ganze Reihe von Veränderungen im Körper auslösen, die dann über diverse Symptome zu Krankheiten führen. Die Ursache ist eindeutig: Ein zu niedriger Spiegel von Vitamin D im Blutbild. Wenn es so weit ist, dann müssen Sie dem Mangel an Vitamin D schnell ein Ende bereiten, die Versorgung sichern, damit es gar nicht erst zu Krankheiten kommen kann. 
 Da der Mangel an Vitamin D fast in alle körperlichen Funktionen eingreift, ist es wichtig zu wissen, wo eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D gut ist und  welche Krankheiten und Symptome der Mangel des Vitamin D auslösen kann:  
 
 Im, wegen des Mangels an Vitamin D, gestörten Mineralstoffhaushalt kann es zu Karies und Paradontitis der Zähne kommen. Es besteht die Gefahr der Rachitis und der Osteoporose. 
 Der gestörte Stoffwechsel kann folgende Symptome auslösen: Reizdarm, gestörte Insulinausschüttung bis hin zu einem Diabetes 2, es kann sich eine Fettleber bilden und es kommt zur Niereninsuffizienz. 
 Ein Mangel an Vitamin D und Sonne kann im Gehirn und bei den Nerven diese Symptome und Krankheiten auslösen: Chronische Schmerzen, Migräne, Parkinson, Autismus, Alzheimer und Fibromylagie (eine chronische Schmerzerkrankung, die meist erst nach dem 30. Lebensjahr auftritt). 
 Sehr bedenklich ist der Mangel an Vitamin D während einer Schwangerschaft. Wenn dem Organismus Tag für Tag zu wenig Vitamin D zur Verfügung steht, kann es möglicherweise zu folgenden Komplikationen kommen: Diabetes, vaginale Infektionen oder schlimmstenfalls eine Frühgeburt. Deshalb sollte eine Schwangere auf keinen Fall die Sonne meiden oder alternativ mögliche Mängel durch   Nahrungsergänzungsmittel   ausgleichen. 
 Wenn die Steuerung des Zellzyklus durch zu wenig Vitamin D gefährdet ist, dann drohen Haarausfall und ein erhöhtes Risiko für diese Krebsarten: Prostatakrebs, Darmkrebs, Brustkrebs. 
 Auch für die Haut ist es gut, wenn der Spiegel von Vitamin D im Körper ausgewogen ist. Ist der Spiegel zu niedrig, dann kann das eine Schuppenflechte, eine Neurodermitis oder eine Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) verursachen. 
 Sie können das Risiko für viele Infektionen vermeiden, wenn Sie genügend Sonne an Ihre Haut lassen. Dazu gehören grippale Infekte, Asthma, Malaria und Tuberkulose. Das Risiko, wegen Mangels an Vitamin D zu erkranken, ist um viele Prozent höher, als wenn der Spiegel Ihres Vitamin D im Organismus normal ist. 
 Sie leiden häufig an einer Zahnfleischentzündung? Dann hilft Ihnen die Sonne und das Vitamin D. Zeigen Sie der Sonne die Zähne! 
 
 Welche Rolle spielt die Ernährung beim Thema Vitamin D? 
 Bei den meisten Gesundheitsproblemen spielt die Ernährung eine Rolle. Trifft das auch zu, wenn es um das Vitamin D geht? Ja, aber nur bedingt. Denn die Aufnahme von Vitamin D über die Nahrung funktioniert nur dann, wenn auch genügend UVB-Strahlung über die Sonne zur Verfügung steht. Mit der Nahrung allein ist es nicht getan. Die richtige und gezielte Ernährung ist aber hilfreich, wenn Sie einen Mangel an Vitamin D beheben wollen. 
 Die meisten Lebensmittel haben einen so geringen Gehalt an Vitamin D, dass Sie damit einen Mangel kaum beheben können. Aber in der richtigen und gesunden Ernährung finden Sie auch Vitamin D. Mit dieser Ernährung können Sie dem Körper Vitamin D&amp;nbsp;zuführen und mithelfen, dass erst gar kein Mangel aufkommt. Bei Fischen und Meerestieren sind es vor allem Austern, Aal, Lachs (ist Spitzenreiter bei diesem Vitamin), der Ostseehering und die Sardine, die viel Vitamin D enthalten. Aber auch Milch, Butter, Eier (nur im Eigelb), Speisepilze, Sprossen, Haferflocken, Leber und Süßkartoffeln weisen viel Vitamin D auf. Oftmals kann der Bedarf aber auch hierüber nicht ausreichend gedeckt werden. Hilfreich sind dann   Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke  , welche eine hohe Konzentration an Vitamin D enthalten. 
 Man kann ohne Übertreibung sagen, dass dieses Vitamin mit zu unseren wichtigsten gehört.  Ohne Vitamin D erhöht sich das Risiko für unsere Gesundheit enorm . Um einen Mangel an Vitamin D zu vermeiden, müssen wir auf diese beiden Komponenten achten: die Sonne und die richtige Ernährung. Vitamin D hebt unsere Stimmung und macht uns fröhlich, deshalb heißt es ja auch das Sonnenvitamin. 
 Bei dem Wort Vitamin denken wir eigentlich immer erst an Vitamin A, B oder vor allem C. Die sind alle wichtig. Aber wenn es ein Vitamin gibt, ohne das wir gar nicht auskommen, dann ist es das Vitamin D. Also dürfen Sie bei diesem Vitamin nie in eine Mangelsituation kommen – Ihrer Gesundheit zuliebe. 
 Vitamin D und die Osteoporose 
 Für Frauen nach den Wechseljahren, und auch für Männer im Alter ab 70, hat die   Osteoporose   eine große und unheilvolle Bedeutung. Denn da richtet der Mangel an Vitamin D die größten Schäden im Körper und vor allem in den Knochen an. Ohne dieses Vitamin kann aus der Nahrung nicht mehr genügend Kalzium aufgenommen werden. Das gleicht der Körper aus, indem er Kalzium aus den Knochen abzieht. Die Folge: Die Knochen werden poröser und leichter und haben weniger Trage- und Festigungskraft. 
 Es kommt schon bei leichten Stürzen zu Knochenbrüchen, weil die Knochen von Menschen durch den Mangel an Vitamin D demineralisiert werden. Deshalb ist Vitamin D vor allem im Alter für den Knochenaufbau gut. Dazu kommt: Das Vitamin D hat außerdem einen direkten Einfluss auf die Gesundheit, weil es auch die Muskeln in Funktion hält und damit das Sturzrisiko bei älteren Menschen verringert. Ältere Menschen, die täglich Vitamin D zu sich nehmen, gehen sicherer, stürzen seltener und erleiden seltener Knochenbrüche. Deshalb sollten sie vermehrt den Kontakt zur Sonne suchen. 
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  Bildquelle: pixabay  
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