<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">
    <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/?sAtom=1" rel="self" type="application/atom+xml" />
    <author>
        <name>Volksversand Versandapotheke</name>
    </author>
    <title>Blog / Atom Feed</title>
    <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/?sRss=1</id>
    <updated>2026-05-06T00:02:01+02:00</updated>
    
        <entry>
            <title type="text">Was sind Mikronährstoffe? Alle Informationen zur gesunden Ernährung</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/was-sind-mikronaehrstoffe-alle-informationen-zur-gesunden-ernaehrung</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/was-sind-mikronaehrstoffe-alle-informationen-zur-gesunden-ernaehrung"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Als Mikronährstoffe werden Vitamine und Mineralstoffe bezeichnet, die zahlreiche lebensnotwendige Eigenschaften besitzen. Obwohl sie dem Körper anders als Makronährstoffe keine Energie liefern, erhalten sie wegen ihrer bedeutenden Rolle häufig die Beifügung „essenziell&quot;. Die m...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Als Mikronährstoffe werden Vitamine und Mineralstoffe bezeichnet, die zahlreiche lebensnotwendige Eigenschaften besitzen. Obwohl sie dem Körper anders als Makronährstoffe keine Energie liefern, erhalten sie wegen ihrer bedeutenden Rolle häufig die Beifügung „essenziell&quot;. Die meisten Mikronährstoffe können nicht vom Körper selbst hergestellt werden und sind nur bedingt speicherbar, sodass sie regelmäßig fast ausschließlich mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Dies erklärt, warum ihnen im Rahmen einer gesunden Ernährung ein so hoher Stellenwert zukommt. 
 Erfahren Sie Wissenswertes rund um Mikronährstoffe: 
 
   Wie wirken Mikronährstoffe?   
   Welche Mikronährstoffe gibt es?    
   Wie hoch ist der Tagesbedarf an Mikronährstoffen?   
    Wodurch entsteht ein Mangel an Mikronährstoffen?   
   Was passiert bei einer Über- oder Unterversorgung mit Mikronährstoffen?   
   Wie äußert sich ein Mangel an Nährstoffen?   
   Wann ist eine Mikronährstoff-Therapie sinnvoll?   
   Wie sieht eine Mikronährstoff-Therapie in der Praxis aus?   
 
 &amp;nbsp; 
   Wie wirken Mikronährstoffe? 
 Während unser Körper  Makronährstoffe  (makro = groß), also Fette, Kohlenhydrate und Eiweiß, in großen Mengen benötigt, da sie die wichtigsten Energielieferanten des Menschen sind, brauchen wir  Mikronährstoffe  (mikro = klein) nur in relativ geringeren Mengen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass wir darauf verzichten könnten – das Gegenteil ist der Fall! 
  Mikronährstoffe sind lebensnotwendig  und erfüllen zahlreiche wichtige regulierende Funktionen im Körper. So sorgen sie beispielsweise dafür, dass sämtliche köperinterne Prozesse wie der Stoffwechsel und das Immunsystem einwandfrei funktionieren. Ohne Mikronährstoffe gäbe es weder Wachstum noch Entwicklung, die Zellen und das Gewebe könnten sich nicht erneuern und die körpereigenen Abwehr- und Reparaturprozesse würden nicht korrekt ablaufen. Als Folge würden wir also beispielsweise unter einem schlechten Immunsystem leiden, wodurch Parasiten, Pilze und Bakterien den Organismus weitaus einfacher befallen könnten, unser Stoffwechsel würde zum Erlahmen kommen und Vieles mehr. 
    Welche Mikronährstoffe gibt es? 
 Zu den Mikronährstoffen gehören verschiedenen  Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und weitere wichtige Nährstoffe . Eine detaillierte Auflistung stellen wir Ihnen nachfolgend vor. 
 B-Vitamine 
 
  Vitamin B1  wird vor allem für das Herz- und Nervensystem benötigt. Hülsenfrüchte und Kartoffeln sind gute Quellen, um Vitamin B1 über die Nahrung aufzunehmen. 
  Vitamin B2  wird gebraucht, um das vom Körper aufgenommene Eiweiß und Fett richtig zu verarbeiten und zu verwerten. Es ist vorwiegend in Milchprodukten, Eiern und Nüssen zu finden. 
  Vitamin B5  oder auch Pantothensäure ist wichtig für die Leistungsfähigkeit des Gehirns und die Bildung neuer Körperzellen. Es reduziert außerdem Erschöpfung. Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Leber und Eigelb weisen einen hohen Gehalt an Pantothensäure auf. 
  Vitamin B6  unterstützt die Funktionalität von Kreislauf und Nervensystem sowie die Regulierung der Hormontätigkeit. Es reduziert Müdigkeit und fördert die gesunde Bildung der lebenswichtigen roten Blutkörperchen. Sie finden das wertvolle Vitamin B6 beispielsweise in Vollkornprodukten, Geflügel, Fisch, Ei, Kartoffeln, Sojabohnen und in Bananen. 
  Vitamin B7 , welches auch oft als Biotin bezeichnet wird (gelegentlich auch Vitamin H genannt), ist ein Vitamin, das die Funktion des Nervensystems und den Energiestoffwechsel unterstützt. Es wirkt positiv auf Haare, Nägel und Haut ein. Biotin ist in Leber, Mais, Hefe, Eigelb, Milch, Champignons und Sojabohnen enthalten. 
  Vitamin B9 , besser bekannt als Folsäure, ist ein Vitamin, das besonders wichtig für das Wachstum der Zellen ist. Es trägt zur Zellteilung und zur Blutbildung bei und verringert Müdigkeit und Erschöpfung. Folsäure ist vor allem während der Schwangerschaft wichtig für eine gesunde Entwicklung. Zu finden ist das Vitamin vorwiegend in Vollkorngetreide und grünem Gemüse. 
  Vitamin B12  unterstützt ebenfalls die Bildung der roten Blutkörperchen sowie die wichtige Neubildung von Zellen. Es kann Müdigkeit und Erschöpfung verringern, unterstützt das Nervensystem und sorgt für eine starke Psyche. Vitamin B12 kommt auf natürliche Weise in Fisch – vor allem in Lachs und Hering –, in Rindfleisch, Käse, Austern, Krabben und Sauerkraut vor. Erfahren Sie mehr in unserem Ratgeber über den  Mangel an Vitamin B12 . 
 
 Vitamin C – das bekannteste Vitamin 
 Vitamin C (auch Ascorbinsäure genannt) ist wichtig für die körpereigenen Abwehrsysteme und stärkt das Bindegewebe. Auch Knochen, Haut, Nervensystem, Blutgefäße und Knorpel profitieren von Vitamin C. Sie finden es beispielsweise in Zitrusfrüchten (vor allem Orangen und Zitronen), in Gemüse wie Paprika, Rosenkohl und Brokkoli sowie in den auch hierzulande immer beliebter werdenden Süßkartoffeln. 
 Vitamin A – das Augenvitamin 
 Vitamin A ist wichtig für das Immunsystem sowie die Erhaltung der Hautgesundheit und fördert außerdem die Sehkraft, weshalb es häufig auch als Augenvitamin bezeichnet wird. Salat ist eine wichtige Quelle für Vitamin A, außerdem Karotten, die also zu Recht als sehr gesund für die Augen gelten, sowie Fisch, Käse, Leber, Eigelb und Paprika. 
 Vitamin D – das Sonnenvitamin 
 Vitamin D ist für die Erhaltung des Immunsystems unverzichtbar. Es fördert außerdem die Funktion der Muskeln und die Aufnahme von Calcium, ist demzufolge wichtig für den Erhalt von Zähnen und Knochen. Vitamin D findet sich in geringer Menge in Fisch, Eiern, Pilzen, Leber, Müsli, Rindfleisch und Fettaufstrich, allerdings wird es primär über die Sonnenexposition im Körper selbst gebildet. 
 Vitamin E – Tocopherol 
 Vitamin E (auch Tocopherol genannt) schützt die Zellen vor oxidativem Stress. Vitamin E findet sich in Soja- und Weizenkeimöl, in Fisch, Eiern, Nüssen und Leber. 
 Vitamin K – der Skeletterhalter 
 Vitamin K fördert die Blutgerinnung und erhält die Knochen. Es ist zu finden in Eiern, Milch, grünblättrigem Gemüse und in Sojabohnen. 
 Was ist der Unterschied zwischen wasserlöslichen und fettlöslichen Vitaminen? 
 Wasserlösliche Vitamine sind das bekannte Vitamin C sowie die B-Vitamine. Generell kann der Körper wasserlösliche Vitamine nicht speichern, was bedeutet, dass diese regelmäßig eingenommen werden müssen. 
 Zu den fettlöslichen Vitaminen zählen die Vitamine A, D, E und K. Diese sind im Gegensatz zu den wasserlöslichen Vitaminen vom Körper speicherbar, müssen allerdings mit dem Transportmedium Fett eingenommen werden, damit der Körper sie optimal aufnehmen kann. 
 Was sind Mineralstoffe? 
 Neben den Vitaminen sind Mineralstoffe für eine gesunde Ernährung unverzichtbar und sind zum einen anorganisches Baumaterial für Ihren Körper, zum anderen wichtige Reglerstoffe, die im Körper für einen ausgeglichenen Haushalt sorgen. Sie werden in  Spurenelemente und Mengenelemente  unterteilt. Wobei sich diese Unterteilung nach der jeweiligen Konzentration im Körper richtet:  Mengenelemente  werden die Stoffe genannt, die  pro Kilogramm Körpergewicht in einer Menge ab 50 mg  vorhanden sind.  Spurenelemente  hingegen haben eine niedrigere Konzentration  unter 50 mg pro Kilogramm Körpergewicht . 
 Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Mineralstoffe kurz vor: 
 Calcium 
 Das Mengenelement Calcium ist unverzichtbar für gesunde Knochen und Zähne und trägt zu einer gesunden Blutgerinnung bei. Es findet sich in Fisch, Milch, Käse, grünblättrigem Gemüse und Nüssen. 
 Chrom 
 Chrom hat eine wichtige regulierende Wirkung auf den Blutzuckerspiegel. Es steuert außerdem den Stoffwechsel der Makronährstoffe (Eiweiß, Fette, Kohlenhydrate). Es kommt auf natürliche Weise in Fleisch, Milch- und Vollkornprodukten vor. 
 Eisen 
 Eisen ist wichtig für die Bildung der roten Blutkörperchen und Hämoglobin, zudem unterstützt es den Sauerstofftransport im Blut. Eisen ist vor allem in rotem Fleisch, Fisch, grünblättrigem Gemüse, Eigelb, Leber und Vollkorn zu finden. 
 Fluor 
 Fluor ist ein essenzielles Spurenelement, das den meisten Menschen wohl eher im Zusammenhang mit Zahnpasta ein Begriff ist als mit der Nahrung. Es dient dem Erhalt des Zahnschmelzes und hat außerdem eine positive Wirkung auf die Knochenstabilität. Fluor bzw. Fluorid finden Sie in Speisesalz, Mineralwasser, Walnüssen und Meeresfischen. 
 Jod 
 Jod ist unverzichtbar für eine gesunde Funktion der lebenswichtigen Schilddrüse. Es ist natürlich im namensgleichen Jod-Salz enthalten, aber auch in Fisch, Schalentieren und Algen kommt es vor. 
 Kalium 
 Bei Kalium handelt es sich um einen lebenswichtigen Mineralstoff, der eine unverzichtbare Rolle für Herzmuskel, Blutdruck und Zellmuskulatur spielt und verschiedene Enzyme aktiviert. Bei Bluthochdruck empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation eine erhöhte Zufuhr von Kalium. Kalium kann das Risiko eines Schlaganfalls nachweislich senken. Es ist sehr weit verbreitet und in so gut wie jedem Lebensmittel enthalten. Als besonders reich an Kalium gelten zum Beispiel Bananen, die daher häufig auch nach Sportveranstaltungen gereicht werden. 
 Kupfer 
 Kupfer stärkt das Immunsystem und fördert Haut- und Haarpigmentierung. Außerdem dient es dem Erhalt des Bindegewebes. Nüsse, Mandeln, Meerestiere, Leber, grünes Gemüse, Vollkorngetreide und Bohnen weisen einen hohen Kupfergehalt auf. 
 Magnesium 
 Magnesium sorgt für den Erhalt der Knochen, eine einwandfreie Funktion der Muskeln und ganz allgemein für einen optimalem Energiestoffwechsel. Es reduziert Müdigkeit und Erschöpfung und ist in grünblättrigem Gemüse, Samen, Nüssen, Vollkorn und Hülsenfrüchten zu finden. 
 Mangan 
 Das Spurenelement Mangan ist für den Energiestoffwechsel zuständig und unterstützt die Bildung von Bindegewebe sowie eine gesunde Entwicklung der Knochen. Mangan kommt vor allem in Nüssen, Eigelb, Bohnen, Vollkorn und grünem Gemüse vor. 
 Molybdän 
 Molybdän, das auch ein Bestandteil von Enzymen ist, ist ein eher unbekanntes Spurenelement. Dennoch ist es sehr wichtig für den körpereigenen Stoffwechsel und den Abbau schwefelhaltiger Aminosäuren. Molybdän ist unbedingt lebensnotwendig, in den meisten Fällen aber ausreichend im Körper vorhanden. Mangel tritt vor allem bei Darmerkrankungen auf. Molybdän findet sich in Eiern, Hülsenfrüchten, Petersilie, Weizenkeimen, Schnittlauch und Innereien. 
 Selen 
 Selen ist besonders wichtig für das gesunde Wachstum von Haaren und Nägeln. Es fördert die Bildung von Sperma, die Funktion des Immunsystems und eine normale Schilddrüsenfunktion. Selen ist zu finden in Fisch, Brokkoli, Zwiebeln, Vollkorn und Fleisch. 
 Silizium 
 Silizium ist essenziell wichtig für Knochen, Haare, Bindegewebe und Nägel. Es trägt zur Elastizität und Stabilität der Arterienwände bei und wirkt auch gegen Entzündungen. 
 Zink 
 Zink gehört zu den wichtigen Spurenelementen. Es wirkt sich auf die Fruchtbarkeit, die Wundheilung und das Immunsystem aus. Zink kommt auf natürliche Weise in Nüssen, Putenfleisch, Leber, Milch, Schalentieren, Vollkornprodukten und Barsch vor. 
 Weitere wichtige Mikronährstoffe: Aminosäuren, Omega-Fettsäuren &amp;amp; Co. 
 Neben den Vitaminen und Mineralstoffen sind proteinogene Aminosäuren, Elektrolyte und Omega-Fettsäuren wichtige Mikronährstoffe. Welche von besonderer Bedeutung für den menschlichen Körper sind, erfahren Sie im Folgenden. 
 
  Tipp:  Auch wenn die meisten Mikronährstoffe über Nahrungsmittel aufgenommen werden können, ist es nicht immer möglich, den Tagesbedarf eines gesunden Menschen ausschließlich mithilfe von täglichen Mahlzeiten zu decken. Damit Sie immer gut versorgt sind, bieten wir Ihnen in unserer Online-Apotheke hochwertige Präparate an, die alles enthalten, was Sie brauchen, zum Beispiel von  Medibond ! 
 
 Arginin 
 Arginin ist wichtig für den Stoffwechsel. Diese Aminosäure reguliert Gefäßweite und Gefäßspannung, baut Ammoniak ab und fördert die Wundheilung. 
 Glutamin 
 Glutamin ist eine Aminosäure und wichtig für die mentale Leistungsfähigkeit des Menschen. L-Glutamin versorgt das Immunsystem mit Energie und ist für die Wassereinlagerung der Zellen zuständig. Während der Schlafphasen unterstützt L-Glutamin die Regeneration des Körpers. Es schützt und stärkt außerdem die Muskulatur, weshalb es im Sport eine bedeutende Rolle spielt. 
 Glutathion 
 Glutathion besteht aus den drei Aminosäuren Cystein, Glutaminsäure und Glycin. Glutathion hilft dabei, Aminosäuren in die Körperzellen zu transportieren. Es schützt vor Strahlungsschäden und kann die wichtigen Vitamine C und E regenerieren. Es ist wichtig für körpereigene Entgiftungsprozesse und stärkt die Darmschleimhaut. 
 Glycin 
 Glycin zählt zu den Aminosäuren, die für ein gesundes Bindegewebe unverzichtbar sind. Es regt die körpereigene Produktion von Kreatin an und unterstützt die Entgiftungsprozesse der Leber. 
 Kreatin 
 Kreatin gilt als entfernter Verwandter der Aminosäuren. Es dient als Energiespeicher und ist wichtig für die Skelettmuskulatur, die Herzmuskulatur, das Nervensystem und die Spermaproduktion. Kreatin ist insbesondere für Sportler von Bedeutung, weil es die körpereigene Regeneration nach hoher Aktivität fördert. Auch Diabetiker können von Kreatin profitieren. 
 Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren 
 Omega-6-Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren zählen zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren – sie sind  für eine gesunde Entwicklung von hoher Bedeutung  und können vom Körper nur teilweise selbst gebildet werden. Während die meisten Menschen Omega-6-Fettsäuren eher in zu großer Menge aufnehmen, wird Omega-3 häufig in zu geringem Maße über die Nahrung zugeführt. 
 Zu den wichtigsten  Omega-6-Fettsäuren  zählen  Linolsäure (LA), Gamma-Linolensäure (GLA), Dihomo-Gamma-Linolensäure (DHGLA) und Arachidonsäure (AA) . Omega-6-Fettsäuren sind Teil der Zellmembranen und bilden Vorstufen verschiedener Substanzen, die beispielsweise den Blutdruck regulieren. Darüber hinaus sind sie an Wachstums- und Reparaturprozessen beteiligt und senken den Cholesterin-Gehalt im Blut. 
 Die drei bekanntesten und wichtigsten  Omega-3-Fettsäuren  sind  Alpha-Linolsäure (ALA), Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) , wobei DHA und EPA als essenziell gelten, also nicht vom Körper selbst hergestellt werden können. Die Omega-3-Fettsäuren sind ebenfalls Bestandteil der Zellmembranen und sehr wichtig für die Herzgesundheit. Sie senken den Blutdruck, fördern die Durchblutung und wirken abwehrend auf Herz-Kreislauferkrankungen. Man findet Omega-3-Fettsäuren vorwiegend in Fischen wie Seelachs, Hering oder Makrele, aber auch in Fischölen. Pflanzliche Omega-3-Lieferanten sind vor allem Lein- oder Rapsöl. 
 Sekundäre Pflanzenstoffe: Nicht lebenswichtig, aber wertvoll 
 Sekundäre Pflanzenstoffe zählen zwar nicht zu den essenziellen Nährstoffen, können aber mitunter eine positive und unterstützende Wirkung auf die Gesundheit haben. In den Pflanzen agieren sie als Aroma-, Farb- oder Duftstoffe. Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen zählen z.B. Flavonoide, Carotinoide, Saponine oder Phytosterole. Den verschiedenen Pflanzenstoffen werden gesundheitsfördernde Wirkungen wie antioxidative, entzündungshemmende, antibiotische oder cholesterinsenkende Eigenschaften nachgesagt. Mittlerweile sind darüber hinaus ca. 100.000 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe bekannt, die bei weitem noch nicht alle genauestens erforscht sind. 
 Wichtig für den Wasserhaushalt: Elektrolyte 
 In wässrigen Lösungen wie Blut zerfallen die Elektrolyte in elektrisch geladene Teilchen, die auch als Ionen bezeichnet werden. Es gibt die positiv geladenen Kationen Calcium, Kalium, Magnesium und Natrium sowie die negativ geladenen Anionen Bikarbonat, Chlorid und Phosphat. Die winzigen Teilchen nehmen im menschlichen Organismus eine unverzichtbare Rolle ein, da sie für den Wasserhaushalt und die Flüssigkeitsverteilung zuständig sind. Tritt ein Mangel an Elektrolyten auf, kann es zu Durchfall, Erbrechen, Bewusstseinsstörungen, Muskelkrämpfen etc. kommen. 
    Wie hoch ist der Tagesbedarf an Mikronährstoffen? 
 Der individuelle Tagesbedarf, der sich aus Mikro- und Makronährstoffen zusammensetzt, ist von mehreren Faktoren abhängig und lässt sich nicht für alle Menschen pauschalisieren. Die  Deutsche Gesellschaft für Ernährung nennt dazu Referenzmengen einer vollwertigen Ernährung  abhängig vom Alter. Neben dem Alter gibt es weitere Unterschiede in Bezug auf den individuellen Tagesbedarf: Geschlecht, Aktivitätsgrad und Lebensphase. Kinder, die sich noch im Wachstum befinden, haben beispielsweise einen anderen Bedarf als Erwachsene,   schwangere Frauen wiederum brauchen mehr von bestimmten Mineralien und Vitaminen   als andere Frauen und auch der Tagesbedarf von Hochleistungssportlern, die intensiv Sport treiben und körperlich regelmäßig an ihre Grenzen gehen, ist anders als der von Leuten, die im Alltag nur mäßig aktiv sind. Ebenso kann der Bedarf bei Stress, bei Rauchern und bei alten bzw. kranken Personen variieren.   Doch nicht nur die Menge an Vitaminen und Mineralstoffen insgesamt ist bei bestimmten Menschen erhöht, sondern jeder Einzelne benötigt auch – abhängig von den oben genannten Faktoren – eine andere Zusammensetzung an Mikronährstoffen. 
 Tipps, um den Tagesbedarf an Nährstoffen zu decken 
 
 Essen Sie täglich die von der DGE empfohlenen  fünf Portionen Obst und Gemüse , wobei davon zwei Portionen auf frische Früchte oder Beeren und drei Portionen auf Gemüse entfallen sollten. 
 Produkte aus  Vollkorn, Gemüse sowie Milch und Milchprodukte  versorgen Ihren Körper mit den wichtigen Mengenelementen Kalium, Calcium und Magnesium – geben Sie diesen Lebensmitteln gegenüber Weißmehlprodukten und stark raffinierten Lebensmitteln den Vorzug! 
  Gesunde Fette aus pflanzlichen Ölen  wie Rapsöl oder Butter, Nüssen, Samen, Eier und Leber enthalten viele fettlösliche Vitamine E, D, K und A. Nehmen Sie diese wohldosiert in Ihren Speiseplan auf. 
 Wertvolle Spurenelemente wie Cobalt, Zink, Jod, Fluorid und Eisen erhalten Sie durch den gelegentlichen Verzehr von  fettem Seefisch (Makrele, Lachs etc.), Meeresfrüchten, Fleisch, Milchprodukten und Nüssen . Faustregel: Essen Sie höchstens zweimal pro Woche Fleisch und einmal pro Woche Fisch, ansonsten sollte vegetarisches Essen auf den Tisch kommen! 
 Allerdings ist nicht nur wichtig, was Sie essen, sondern auch, was Sie nicht essen. So gilt es, stark verarbeitete Produkte mit vielen Zusatzstoffen und chemischen Substanzen wie  Fast Food oder Convenience Food zu vermeiden . Diese sind nicht nur ungesund, sondern können mitunter auch die Aufnahme bzw. Verarbeitung wertvoller Nährstoffe hemmen. Kochen Sie daher bevorzugt mit frischen Zutaten und wählen Sie gesunde, vollwertige Rezepte, die Kohlenhydrate, Fette und Proteine im ausgewogenen Verhältnis enthalten und Ihren Körper mit genügend Mikronährstoffen versorgen. 
 
    Wodurch entsteht ein Mangel an Mikronährstoffen? 
 Ob Vitamin D, Eisen oder Jod: Fehlt ein wichtiges Vitamin oder andere Mikronährstoffe, können dafür verschiedene Ursachen verantwortlich sein. Nachfolgend stellen wir Ihnen die häufigsten Ursachen vor – falls Sie eine oder mehrere als für sich zutreffend identifizieren können, könnte eine Ernährungsumstellung oder eine gezielte Substitution für Sie sinnvoll p&amp;gt; 
 Lebensmittel enthalten nicht alle benötigten Nährstoffe 
 Auch wenn eine gesunde Ernährung und Lebensweise sehr lobenswert ist, reicht dies in manchen Fällen nicht aus, um den Nährstoffbedarf zu decken. Das liegt zum Beispiel an der modernen industriellen Nahrungsmittelproduktion, bei der unter anderem Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel den Nährstoffgehalt vieler Lebensmittel schmälern. Auch bei der Verarbeitung von Lebensmitteln können Nährstoffe verloren gehen, zum Beispiel durch Erhitzen, Gefrieren, Konservieren, Trocknen, Blanchieren oder das Hinzufügen von Zusatzstoffen. Mitunter sind auch einfache Verunreinigungen für eine Minderung der Lebensmittelqualität verantwortlich. Zudem spielen lange Transportwege, unsachgemäße Lagerung oder die Zubereitung durch Grillen, Kochen, Braten, Backen, Frittieren etc. eine Rolle beim Verlust von Mikronährstoffen. 
 Genetische Veranlagung führt zu Mangelerscheinungen 
 Wenn genetische Faktoren für ein Defizit an Mikronährstoffen sorgen, können die Betroffenen schlichtweg nichts für ihre Mangelerscheinungen. Zum Beispiel können angeborene Transport- und Enzymdefekte sich auf diese Weise bemerkbar machen und zu individuellen Anforderungen an Ernährung und Lebensweise führen. Ein Arzt kann durch Untersuchungen und Messungen dabei helfen, derartige Veranlagungen auszumachen. In jedem Fall sollte ein solcher Mangel durch zusätzliche Maßnahmen wie eine Zufuhr über Nahrungsergänzungsmittel ausgeglichen werden. 
 Individuelle Verhaltensweisen können Mängel erzeugen 
 Auch Stress oder ganz banal eine ungünstige beziehungsweise einseitige Ernährung können ein Defizit an Vitaminen oder anderen Nährstoffen bewirken. Neben Sportlern können auch Vegetarier und Veganer sowie Menschen mit einer sehr einseitigen Ernährungsweise davon betroffen sein. Warum? Macht jemand zum Beispiel stets einen großen Bogen um gemüse- und obstreiche Kost und setzt stattdessen bevorzugt auf stark verarbeitete Lebensmittel wie Fertig- und Weißmehlprodukte, zuckerhaltige Backwaren, Süßigkeiten und Softdrinks, viel Fleisch und Wurstwaren, führt er seinem Körper Nahrungsmittel minderwertiger Qualität zu, die seiner Darmflora und damit seiner Gesundheit auf lange Sicht schaden können. Wird eine derartige Ernährungsweise über einen längeren Zeitraum durchgeführt, kann dies darüber hinaus zu einem Mangel an wichtigen Mikronährstoffen führen, die in gesunden Lebensmitteln wie frischem Obst und Gemüse vielfach enthalten sind. Noch dazu enthalten stark verarbeitete Produkte kaum Ballaststoffe, deren Aufnahme für einen gesunden Darm nahezu unverzichtbar ist und von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in einer Menge von 30 g pro Tag empfohlen wird. Was viele Menschen nicht wissen, ist, dass der Konsum von Genussmitteln wie Alkohol und Nikotin diesen Effekt auslösen oder verstärken kann. 
 Bestimmte Lebensphasen bringen Mängel mit sich 
 Bestimmte persönliche Lebensphasen gehen mit einem erhöhten Bedarf an Mikronährstoffen einher und können demzufolge auch einen Mangel auslösen. Dazu gehören besondere Phasen wie Schwangerschaft und Stillzeit, aber auch Zeiten hormoneller Umstellungen während der Pubertät oder der Wechseljahre. Diese Lebensabschnitte bringen vielfältige Veränderungen innerhalb des Körpers mit sich. Ein Mikronährstoffmangel ist zwar nur eine dieser möglichen Veränderungen, aber eine entscheidende: Da die Funktion des Immunsystems unmittelbar mit diesen wichtigen Ressourcen zusammenhängt, können viele Krankheiten, die in diesen Lebensabschnitten auftreten, durch eine Mikronährstoff-Therapie möglicherweise gänzlich abgewehrt oder zumindest abgemildert werden. 
 Auch krankheitsbedingte Mangelerscheinungen sind möglich 
 Es gibt eine Vielzahl von Krankheiten, die zu einem Mikronährstoff-Mangel führen können. Dazu zählen beispielsweise chronische Erkrankungen des Verdauungsapparates oder auch die immer häufiger diagnostizierten Nahrungsmittelintoleranzen. Gerade in diesen Fällen ist die Begleitung durch einen kompetenten Arzt unverzichtbar, damit etwaigen Mängeln vorgebeugt werden kann. Auch wenn aufgrund einer Erkrankung langfristig Arzneimittel eingenommen werden, kann sich dies auf den Nährstoffhaushalt des Körpers auswirken. Nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Arzt auf, wenn Sie ein Vitamin- oder Mineralstoff-Defizit befürchten! 
 Mehrbedarf durch starke sportliche Aktivität 
 Der an sich gesunde Sport kann je nach Intensität zu einem erhöhten Nährstoffverbrauch führen. Das gilt für alle Formen intensiver, sportlicher Betätigung und für harte körperliche Arbeit gleichermaßen. Körperlich sehr aktive Menschen haben einerseits einen entsprechend erhöhten Energiebedarf, der durch eine gesunde Zufuhr von Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiß) zu decken ist, andererseits auch einen höheren Bedarf an Mikronährstoffen als weniger aktive Menschen, da diese teils in großen Mengen über den Schweiß (zum Beispiel Kalium, Magnesium und Natrium) verloren gehen. Außerdem sind sie an vielen katabolen bzw. anabolen Stoffwechselprozessen (wie beispielsweise dem Muskelaufbau) beteiligt, unterstützen die gesunde Funktion von Herz, Muskeln und Nerven und tragen zu einer optimalen Koordination beim Sport bei. Da eine ausgewogene Ernährung bei sehr aktiven Menschen meist nicht genügt, um den Mehrbedarf zu decken, können ausgerechnet Sportler, die ihrer Gesundheit und Fitness etwas Gutes tun wollen, besonders schnell Gefahr laufen, zu wenig Mikronährstoffe aufzunehmen und folglich einen Mangel zu erleiden. Aus diesem Grund bieten wir Ihnen in unserer Online-Apotheke spezielle Produkte, die auf die Bedürfnisse von Sportlern angepasst sind und einen reichhaltigen Mix an wertvollen Mikronährstoffen enthalten. 
 
  Tipp:  Vitamine und andere Mikronährstoffe erhalten Sie selbstverständlich in unserer Online-Apotheke. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob bei Ihnen ein Mangel vorliegt oder wie Sie in Ihrem individuellen Fall bedarfsgerecht supplementieren sollten, sprechen Sie bitte zuvor mit Ihrem Arzt. In unserem Sortiment bieten wir hochwertige  Sportnahrung  für sportlich aktive Menschen an. Wenn Sie wissen möchten, ob ein solches Produkt für Sie und Ihr Sportpensum infrage kommt, kontaktieren Sie gern unsere pharmazeutische Beratungshotline! 
 
    Was passiert bei einer Über- oder Unterversorgung mit Mikronährstoffen? 
 Sowohl eine Unterversorgung als auch eine Überversorgung mit Mikronährstoffen ist möglich, wenngleich letzteres auch eher selten. In den meisten Fällen resultiert eine  Überdosierung durch eine zu hohe Dosierung von Nahrungsergänzungsmitteln  – ein Grund dafür, warum die Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln nicht auf eigene Faust, sondern erst nach dem Kontakt zu einem Arzt bzw. unter ärztlicher Aufsicht erfolgen sollte. 
 Während eine Überversorgung im Allgemeinen eher selten und eher ungefährlich ist (mehr zu den Gefahren lesen Sie weiter unten), kann eine  Unterversorgung mit Vitaminen (Hypovitaminose) sehr negative Effekte  auf die Gesundheit haben. In Deutschland sind vor allem Mängel an Vitamin B12 und Vitamin D verbreitet: Ein Vitamin D Mangel tritt vorwiegend während der Wintermonate auf, in denen nur selten die Sonne scheint. Ein Vitamin B12 Mangel hingegen ist typisch für Veganer, die auf tierische Produkte verzichten (siehe unten). 
  Merke:  Eine Überversorgung mit Mikronährstoffen durch eine normale Ernährung ist sehr selten. Allenfalls durch den Verzehr von viel Vitamin-A-haltiger Leber kann zum Beispiel eine Überdosierung durch Vitamin A erzielt werden. Meist resultiert sie jedoch aus einer zu hohen Dosierung von Nahrungsergänzungsmitteln oder der unbedachten bzw. unsachlichen Verwendung solcher ergänzenden Mittel. 
    Wie äußert sich ein Mangel an Nährstoffen? 
 
 schuppige, trockene oder zu Akne und Ekzemen neigende Haut, Osteoporose, niedriger Blutdruck, Haarausfall, Muskelschwäche etc. (Calciummangel) 
 Blutgerinnungsstörungen (Vitamin K Mangel) 
 Störungen im Immun- und Hormonsystem, Rachitis, Müdigkeit, Depressivität etc. (Vitamin D Mangel) 
 Skorbut, eingerissene Mundwinkel, Infektanfälligkeit etc. (Mangel an Vitamin C) 
 Müdigkeit, Blässe, Muskelschwäche, brüchige Nägel, Haarausfall, Kopfschmerzen etc. (Eisenmangel) 
 Reizbarkeit, Nervosität, Regelbeschwerden, Muskelkrämpfe etc. (Magnesiummangel) 
 
 Spezifische Symptome einer Unterversorgung beim Sport 
 
 Leistungsabfall 
 schmerzhafte Muskelkrämpfe bis hin zu Muskelversagen 
 ausbleibende Trainingsfortschritte (Plateaus) 
 verzögerte Erholung und Regeneration 
 höheres Verletzungsrisiko 
 oxidativer Stress 
 
 Mögliche Folgen eines langfristigen Mikronährstoff-Mangels 
 Jeder weiß, dass Vitamine &amp;amp; Co. wichtig für die Gesundheit sind. Kaum aber jemand ist sich wirklich darüber im Klaren, welche Folgen eine langfristige Unterversorgung mit wichtigen Nährstoffen haben kann. Diese reichen je nach fehlendem Mikronährstoff von einer  allgemeinen Minderung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit über eine anhaltende Konzentrationsschwäche und chronische Erkältungskrankheiten bis hin zu ernstzunehmenden Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Beschwerden . Bei einem zu geringen Vitamin D Spiegel oder einem Mangel an den wichtigen B-Vitaminen (insbesondere Vitamin B6 und Vitamin B12) beispielsweise kann es teilweise zu gravierenden Stimmungsschwankungen, erhöhter Reizbarkeit und depressionsähnlichen Zuständen kommen. Nicht zuletzt aus diesem Grund gilt das Vitamin D auch als Stimmungsvitamin: Wird zum Beispiel in den Wintermonaten zu wenig Vitamin D über das Sonnenlicht aufgenommen bzw. vom Körper gebildet, kann eine sogenannte saisonale  Winterdepression  auftreten, die mit mangelndem Interesse am Alltagsgeschehen, erhöhter Traurigkeit und Antriebslosigkeit einhergehen kann. Doch keine Sorge: So weit muss es gar nicht erst kommen, denn diese irreversiblen Leiden lassen sich häufig durch eine rechtzeitige Mikronährstoff-Therapie und eine gesunde Lebensweise abwehren. 
   Wann ist eine Mikronährstoff-Therapie sinnvoll? 
 Üblicherweise werden Mikronährstoffe über die Nahrung aufgenommen. Mitunter reicht die alltägliche Ernährung aber nicht aus, um eine ausreichende Versorgung des Körpers mit den lebenswichtigen Mikronährstoffen sicherzustellen. In diesen Fällen kann dem Mangel durch eine sogenannte Mikronährstoff-Therapie abgeholfen werden. Das bedeutet:  Die Zufuhr der fehlenden Mikronährstoffe wird nicht über die normale Ernährung, sondern gezielt über Tabletten, Kapseln oder Pulver sichergestellt . 
    Wie sieht eine Mikronährstoff-Therapie in der Praxis aus? 
 Wenn eine gesunde Ernährung allein nicht mehr ausreicht, um den individuellen Nährstoffbedarf zu decken, ist es Zeit zu handeln. Dazu braucht es professionelle Lösungen, die den Körper mit allem versorgen, was er benötigt. Kurz: Mit wissenschaftlichem Know-how entwickelte Produkte, die nur das enthalten, was Ihnen tatsächlich fehlt –  keine unnötigen Zusätze und keine überhöhten Dosierungen , die bei regelmäßiger Einnahme Ihren empfindlichen Organismus aus dem Gleichgewicht bringen könnten. Was so leicht klingt, ist in der Praxis allerdings gar nicht immer so einfach, denn es genügt keineswegs, die fehlenden Stoffe einfach aufzunehmen. Vielmehr müssen sie in einer Form appliziert werden, die dem Körper-Kreislauf eine richtige Verarbeitung erlaubt. Aus diesem Grund sollten Sie  nach ärztlicher oder pharmazeutischer Beratung stets nur auf hochwertige Produkte  wie aus unserem Online-Angebot zurückgreifen, die auf langjähriger Erfahrung basierend entwickelt wurden und die komplexen Vorgänge im Körper berücksichtigen. 
  Hinweis:  Sind Sie auf Arzneimittel wie zum Beispiel  Antirheumatika oder Antibiotika  angewiesen, sollten Sie vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln unbedingt Kontakt zu Ihrem Arzt aufnehmen und ihn zum Thema befragen. Er kann Ihnen Tipps geben, welche Nahrungsergänzung am besten für Sie geeignet ist. 
 
 Bildquelle:&amp;nbsp;©marilyn barbone - stock.adobe.com 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2022-02-22T07:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Mangelernährung: Ursachen, Symptome und Behandlung </title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/mangelernaehrung-ursachen-symptome-und-behandlung</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/mangelernaehrung-ursachen-symptome-und-behandlung"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Mangelernährung wird gemeinhin gerne mit Armut in Verbindung gebracht und vor allem als Missstand in den sogenannten Entwicklungsländern verortet. Dabei ist Mangelernährung auch hierzulande kein seltenes Phänomen! Viele Menschen sind von einer Unterernährung betroffen, allen v...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Mangelernährung ist keine Seltenheit 
 Mangelernährung wird gemeinhin gerne mit Armut in Verbindung gebracht und vor allem als Missstand in den sogenannten Entwicklungsländern verortet. Dabei ist Mangelernährung auch hierzulande kein seltenes Phänomen! Viele Menschen sind von einer Unterernährung betroffen, allen voran Senioren. Die Ursachen sind vielfältig und hängen nicht immer zwangsläufig mit einem Mangel an Nahrungsmitteln zusammen, sondern vielmehr mit einer unausgewogenen Zusammenstellung der Mahlzeiten oder beispielsweise einer unzureichenden Nährstoffaufnahme über den Darm. In diesem Ratgeber finden Sie Antworten auf grundsätzliche Fragen zum Thema Mangelernährung, Sie erfahren,  wie Sie Nährstoffmangel erkennen können und welche Maßnahmen Sie dagegen ergreifen sollten.  
 
 
   Mangelernährung ist keine Seltenheit    
   Was versteht man unter Mangelernährung?    
   Wie lässt sich eine Mangelernährung erkennen?    
   Welche Ursachen bedingen eine Mangelernährung?    
   Wie wird eine Mangelernährung sinnvoll behandelt?    
   Fazit    
 
 &amp;nbsp; 
   Was versteht man unter Mangelernährung? 
 Die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) hat klare Leitlinien für die Definition des Begriffs Mangelernährung aufgestellt: Allgemeinverständlich formuliert handelt es sich dabei um einen Zustand, in dem der menschliche Körper nicht mehr ausreichend Nährstoffe aufnimmt und so in seiner Funktion signifikant eingeschränkt wird. Mangelernährung wird auch  Unterernährung oder Malnutrition  genannt. Bei einer Malnutrition wird der Nährstoffbedarf des Körpers nicht mehr erfüllt – entweder, weil die Betroffenen nicht genug essen, oder weil die zugeführte Ernährung in ihrem bestehenden Nährstoffgehalt ungenügend ist. Zur Feststellung einer Mangelernährung wird zum Beispiel der Body Mass Index (BMI) hinzugezogen. 
 
  BMI bei Erwachsenen  
 
 
  BMI  Gewichtsklassifizierung  
 
 unter 18,5 
 Untergewicht 
 
 
 18,5 – 24,9 
 Normalgewicht 
 
 
 25 – 29,9 
 Übergewicht 
 
 
 30 – 34,9 
 Adipositas Grad I 
 
 
 35 – 39,9 
 Adipositas Grad II 
 
 
 gleich/über 40 
 Adipositas Grad III 
 
 
 
 Quelle: https://adipositas-gesellschaft.de/bmi/ 
 
 Body Mass Index und Gewichtsverlust als Kriterien 
 Eine Mangelernährung ist keine subjektive Angelegenheit, sondern lässt sich objektiv messen: Die DGEM hat dafür drei einfache Kriterien festgelegt, die zum Teil auf dem allgemein anerkannten Body Mass Index (BMI) beruhen. Fällt der Body Mass Index unter 18,5, kommt es zu einem Gewichtsverlust von über zehn Prozent innerhalb eines Zeitraums von drei bis sechs Monaten oder fällt der BMI unter 20 bei einem gleichzeitigen Gewichtsverlust von über fünf Prozent in einer Zeit von drei bis sechs Monaten, dann kann auf jeden Fall von einer Unterernährung gesprochen werden. Der Body Mass Index eines gesunden Menschen beträgt zwischen 18 und 25. Jedes Prozent unter oder über diesem Wert ist ein erster zaghafter Hinweis auf mögliche Unregelmäßigkeiten. 
  Tipp:  Der BMI lässt sich ganz einfach berechnen: Teilen Sie Ihr Gewicht in Kilogramm durch Ihre Körpergröße in Metern zum Quadrat. Bei einer 70 kg schweren Frau, die 1,70 Meter groß ist, beträgt der Body Mass Index beispielsweise 24,2 (70:[1,7x1,7]). 
   Formel:      
 
  &amp;nbsp;Körpergewicht ( in kg)  
 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp;Körpergröße ( in m) 2   
 
 &amp;nbsp; 
  Hinweis:  Ältere Menschen essen meist weniger als junge Menschen und benötigen auch weniger Nährstoffe. Die DGEM erwägt deshalb für Senioren ab 65 Jahren leicht abweichende Kriterien: Das wären ein BMI von unter 20 und ein Gewichtsverlust von über fünf Prozent binnen dreier Monate. Allerdings ist die Entscheidungsfindung der DGEM in dieser Sache noch nicht abgeschlossen. 
 Es gibt zwei Formen von Mangelernährung 
 Nach den Standards der DGEM existieren zwei Formen der Mangelernährung. Zum einen die  quantitative Mangelernährung , bei der dem Körper für eine lange Zeit nicht die notwendige Nahrung zugeführt wird, die er benötigt, um seinen natürlichen Energiebedarf zu decken. Das ist der Fall, wenn es dem Organismus schlicht an Essen fehlt. Zum anderen die  qualitative Mangelernährung : Hier essen die Patienten zwar regelmäßig, doch mangelt es ihrer Ernährung an den erforderlichen Nährstoffen. Jemand, der ausschließlich Fast Food konsumiert oder eine andere sehr einseitige Form der Ernährung pflegt, kann möglicherweise innerhalb relativ kurzer Zeit an einer qualitativen Mangelernährung leiden. Beide Formen können laut DGEM auch in Kombination auftreten. 
 Mögliche Folgen einer Mangelernährung 
 Bei einer Unterernährung leiden die Patienten unter Nährstoffmangel. Konkret fehlt dem Körper Energie, die er aus den Makronährstoffen (Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten) gewinnt, und/oder Vitamine und Mineralstoffe. Die möglichen Folgen einer solchen Mangelernährung sind allgemeine Müdigkeit, umfassende Schwäche, zahlreiche Störungen der Körperfunktionen und ein stark erhöhtes Risiko für verschiedene Krankheiten – bis hin zu einem verfrühten Tod. Ganz generell lassen die Leistungen des Körpers nach und ein frühzeitiger Verfall wird begünstigt. 
   Wie lässt sich eine Mangelernährung erkennen? 
 Die rechtzeitige Diagnose ist oft der entscheidende Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung. Deshalb ist es wichtig,  eine Mangelernährung rechtzeitig zu erkennen . Das ist gerade bei den häufig betroffenen Senioren nicht immer einfach, weil es im Alter ohnehin auf natürliche Weise zu einer Verringerung des Körpergewichts kommt, ohne dass etwaige Krankheiten daran schuld sind. Die Mitarbeiter in der Pflege, die häufig Senioren betreuen, sind deshalb besonders darauf geschult, den Ernährungszustand ihrer Patienten zu beurteilen und eine mögliche Mangelernährung frühzeitig zu erkennen. Aber auch im privaten Umfeld sollten die Symptome einer Mangelernährung bekannt sein, um rechtzeitig Maßnahmen ergreifen zu können. 
 Die möglichen Symptome sind äußerst vielfältig 
 Wie ausgeprägt die Symptome und damit ebenso die möglichen Folgen einer Mangelernährung auftreten, hängt auch davon ab, wie ausgeprägt der Nährstoffmangel ist. Weil ein schlechter und  mangelhafter Ernährungszustand unzählige Funktionen des menschlichen Körpers beeinflusst, fallen die möglichen Symptome äußerst vielfältig aus . Fehlen dem Körper zum Beispiel Kohlenhydrate und damit die wichtigste Energiequelle, können  Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, Sehstörungen  und ganz allgemein  Konzentrationsprobleme  die Folge sein. Ein Mangel an Eisen beispielsweise kann demgegenüber zu  Blutarmut und ständiger Müdigkeit  führen. Oft löst eine Mangelernährung auch nur ganz unspezifische Symptome wie  Appetitlosigkeit  und  allgemeine Antriebslosigkeit und Schwäche  aus. 
 Eine Mangelernährung kann in jedem Alter auftreten 
 Eine ungenügende Ernährung ist in jedem Alter möglich, allerdings tritt sie besonders häufig bei älteren Menschen auf. Das liegt daran, dass sich die Wahrnehmungsfähigkeit im Alter ebenso ändert wie der Appetit und die Sättigungsregulation. Außerdem leiden ältere Menschen mitunter an Demenz und vergessen einfach, sich um ihre Ernährung zu kümmern. Deshalb ist es gerade bei der Pflege von älteren Menschen wichtig, der Ernährung ein besonderes Augenmerk zu schenken. 
 
  Wichtig:  Falls Sie sich dauerhaft unwohl fühlen oder sich um Ihre Nährstoffversorgung sorgen, dann sollten Sie umgehend einen Arzt für eine kompetente Untersuchung und Beratung konsultieren. Unser Online-Ratgeber kann Ihnen zwar erste Hinweise und Informationen bieten, aber keinesfalls eine medizinische Diagnose ersetzen. 
 
    Welche Ursachen bedingen eine Mangelernährung? 
 Verschiedene Ursachen können zu einer Mangelernährung führen. Manche lassen sich leicht vermeiden oder beheben, andere nicht. Meistens sind es mehrere Faktoren gleichzeitig, die im Zusammenspiel eine Malnutrition auslösen. Die wichtigsten bekannten Ursachen, die von der DGEM als entscheidende Faktoren benannt werden, haben wir im Folgenden für Sie aufgelistet. 
 Appetitlosigkeit bis hin zu Essstörung 
 Eine  krankhafte Appetitlosigkeit  wird oft durch anderweitige chronische Erkrankungen ausgelöst. Schwere Infektionskrankheiten wie Tuberkulose oder HIV zählen dazu, aber auch Autoimmun- und Tumorerkrankungen. Diese gehen oft mit seelischen Belastungen einher, zum Beispiel Depressionen, die dann wiederum den Appetit dämpfen können. 
 Eine andere Form chronischer Appetitlosigkeit tritt bei  Essstörungen  auf, die mit dem krankhaften Verlangen zu hungern verknüpft sind. Diese Erkrankung wird fachsprachlich auch Anorexie genannt. Die betroffenen Menschen verweigern die Aufnahme von Nahrung oder schränken sie drastisch ein, sodass sie ihre Hungergefühle nahezu vollständig unterdrücken und keinen Appetit mehr verspüren. Nicht selten erleiden die Betroffenen infolgedessen einen Mangel an Nährstoffen. 
 Demenz 
 Gerade im Alter tritt immer häufiger die Volkskrankheit Demenz auf. In diesem Fall wird das Essen einfach vergessen – das geschieht vor allem dann, wenn die Dementen allein wohnen und sich niemand um ihre Ernährung kümmert. Falls Sie in Ihrem Verwandten- oder Bekanntenkreis einen Fall von Demenz haben, sollten Sie daher genau darauf achten, ob die betroffene Person täglich genügend qualitativ hochwertige Nahrung zu sich nimmt. 
 Geschmacksverlust 
 Gerade im Alter  verlieren viele Menschen ihren Geruchs- und Geschmackssinn . Beides kann natürlich auch infolge einer Krankheit geschehen – zum Beispiel bei einer Krebserkrankung. Ohne riechen und schmecken zu können, verlieren die Betroffenen dann auch das Interesse an Speisen: Die Mahlzeiten werden häufig ausgelassen und die dringend erforderliche Nährstoffzufuhr bleibt aus. Im Alter wird oft nur noch Süßes gut wahrgenommen, weshalb weiche Puddings und Biskuit bei älteren Menschen sehr beliebt sind – solchen Nahrungsmitteln mangelt es allerdings in der Regel an Vitaminen und Mineralien, dafür enthalten sie viel Zucker, der dem Körper nicht gut tut und manchen Forschungsergebnissen zufolge die Demenz sogar noch begünstigen kann. 
 Kauprobleme 
 Für eine ausreichende Nährstoffaufnahme ist es wichtig, dass die entsprechenden Speisen gut verdaut werden können. Dazu gehört auch das richtige Kauen, denn die Verdauung beginnt bereits im Mund. Bei schlechten Zähnen, Infektionen im Mundraum oder einem Geschwür im Rachen kann das Kauen und damit das Essen zum Problem werden. Im Alter lassen die Leistungen des Gebisses ohnehin häufig nach und weiche Nahrungsmittel werden bevorzugt. Kann keine feste Nahrung mehr aufgenommen werden, kann pürierte Kost oder   Trinknahrung   Abhilfe schaffen. 
 Medikamente 
 Mitunter können auch die  Nebenwirkungen von eingenommenen Medikamenten eine Mangelernährung  auslösen. Fehlender Appetit kann eine Folge von Antibiotika, Antidepressiva, Beruhigungsmitteln, starken Schmerzmitteln oder Herzmitteln sein. Manche Medikamente verursachen auch Übelkeit, was die Bereitschaft zur Nahrungsaufnahme ebenfalls mindert. 
 Vereinsamung oder Depressionen 
  Psychische Faktoren  wie Vereinsamung können eine Rolle bei der Entstehung von Mangelernährung, insbesondere bei älteren Menschen, spielen. Viele Senioren erleben im Alter  soziale Isolation , sei es durch den Verlust von Angehörigen, das Fehlen sozialer Kontakte oder körperliche Einschränkungen. Diese Vereinsamung kann zu einem verringerten Appetit und einem mangelnden Interesse an der Nahrungsaufnahme führen. Ohne regelmäßige soziale Interaktionen  fehlt oft die Motivation , sich gesund zu ernähren, und es können emotionale Probleme wie Depressionen auftreten, die die Nahrungsaufnahme weiter beeinträchtigen. Hier ist es wichtig, soziale Netzwerke und  Unterstützungsangebote zu fördern , um älteren Menschen zu helfen, sich um ihre Ernährung zu kümmern und so Mangelernährung vorzubeugen. Neben Seniorentreffs oder begleiteten Aktivitäten für Senioren gibt es eine Reihe von Beschäftigungsmöglichkeiten. 
 Schluckstörungen 
 Wer auf normale Weise essen möchte, muss auch schlucken können. Leiden Patienten unter Schluckstörungen, wird das Essen zur Qual. Schluckstörungen können beispielsweise durch Tumorerkrankungen ausgelöst werden, außerdem kann etwa ein Schlaganfall als Folge  Schluckstörungen  nach sich ziehen. Treten chronische Schluckbeschwerden auf, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen und sich Tipps für Ihre Ernährung geben lassen. 
 Verdauungsprobleme 
 Auch die ausgewogenste Ernährung hilft nichts, wenn die Speisen nicht richtig verdaut werden.  Verdauungsprobleme  gehören ebenfalls zu den häufigen Ursachen einer Mangelernährung. Arbeitet der Darm nicht richtig oder ist er überlastet, können die Vitamine, Mineralien und sonstigen Nährstoffe nicht richtig verarbeitet und nutzbar gemacht werden. 
   
   Wie wird eine Mangelernährung sinnvoll behandelt? 
 Eine Mangelernährung gibt sich normalerweise nicht von selbst, sondern muss behandelt werden. Dazu braucht es auch nach den Leitlinien der DGEM immer die fachgerechte Beratung durch einen Arzt oder einen Ernährungsexperten. Auf keinen Fall sollten Sie in Eigenregie mit verschiedenen Mitteln experimentieren. Nur ein Mediziner kann die sich ergebenden Fragen sachlich fundiert beantworten und sicherstellen, dass die geeigneten Maßnahmen ergriffen werden –  zum Beispiel eine gezielte Ernährungstherapie . 
  Tipp:  Um einem Vitaminmangel vorzubeugen, bieten wir Ihnen in unserer Online-Apotheke eine   große Auswahl an Nahrungsergänzungsmitteln   zum schnellen und preiswerten Versand. Entdecken Sie unser Angebot und bestellen Sie hochwertige Nahrungsergänzung für Jung und Alt! 
 Nährstoffe gegen Energiemangel 
 Bei einem grundsätzlichen Defizit an Energie ohne weitere schwerwiegende Symptome hilft es oft, wenn Sie einfach Ihren Speiseplan nach den Richtlinien der DGEM modifizieren. Setzen Sie auf  gesunde Lebensmittel  wie naturbelassenes Obst und Gemüse, hochwertiges Protein, komplexe Kohlenhydrate und gesunde Fette, kochen Sie möglichst frisch und achten Sie auf eine natürlich bunte Zusammenstellung Ihrer Mahlzeiten. Bei einer solchen Gestaltung des Speiseplans bringen die Mahlzeiten normalerweise automatisch genügend Vitamine und Mineralien (Mengen- und Spurenelemente) auf den Tisch. Laut DGEM gehört zu einer gesunden, ausgewogenen Ernährung immer auch das regelmäßige Trinken, vor allem von ungesüßten Getränken wie Wasser und Kräutertee. 
 Mehrere kleine Mahlzeiten am Tag 
 Anstatt der häufig empfohlenen drei Mahlzeiten pro Tag können der DGEM zufolge bei einer Mangelernährung mehrere kleine Zwischenmahlzeiten besser sein. Gerade im Alter sind kleinere Snacks leichter zu verdauen als große Menüs. Bei Senioren, die allein wohnen, kann die regelmäßige Nahrungsaufnahme allerdings zum Problem werden. Hier schafft eine mobile Pflege Abhilfe, die sich regelmäßig um die Bedürfnisse der älteren Menschen kümmert und sie mit Essen versorgt. Insbesondere bei alten Menschen darf neben dem Essen jedoch auch das Trinken nicht vergessen werden –  ein Austrocknen des Körpers gilt es unter allen Umständen zu vermeiden!  
 Screening auf Mangelernährung 
 Bevor die richtigen Maßnahmen eingeleitet werden können, sollten Sie ein Mangelernährung-Screening durchlaufen. Dieses können Sie nicht selbst durchführen, es muss durch einen fachkundigen Arzt vorgenommen werden. In der Regel wird sich dieser auf die Leitlinien der DGEM stützen, die verschiedene Fragebögen zu diesem Zweck erarbeitet hat. Gerade in der Geriatrie und der damit verbundenen Pflege spielt das regelmäßige Screening der älteren Patienten eine wichtige Rolle. Weist das Blut des Patienten nicht ausreichend Nährstoffe auf, wird das Essen mit Nahrungsergänzungsmitteln um Vitamine, Mengen- und Spurenelemente ergänzt. Üblicherweise sollte nach den Richtlinien der DGEM zu jeder ärztlichen Untersuchung auch ein Screening auf Mangelernährung gehören – zumindest ab einem gewissen Alter der Patienten. So lässt sich das Risiko von schweren Folgen immerhin minimieren. 
 Begleitete Ernährungstherapie 
 Die Ernährung ist natürlich der entscheidende Faktor, um eine Mangelernährung zu behandeln, weshalb bei einer unzureichenden Ernährung in der Regel eine  Ernährungstherapie  angeordnet wird. Für eine solche Therapie hat die DGEM ausführliche und klare Leitlinien erarbeitet. Diese umfassen mehrere Stufen, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen möchten: 
 Natürliche Nahrungsaufnahme 
 So weit möglich, sollen alle Methoden der natürlichen, das heißt  oralen Nahrungsaufnahme  ausgeschöpft werden. Medizin und Pflege arbeiten Hand in Hand, um im Alltag der Patienten eine möglichst umfassende und reichhaltige Ernährung sicherzustellen. Viel trinken, gesunde und schmackhaft zubereitete Lebensmittel, vom Patienten bevorzugte Wunschkost und Erleichterungen beim Besteck gehören zu dieser ersten Stufe einer Ernährungstherapie. Es kann schon helfen, die Nahrungsmittel in kleine mundgerechte Portionen zu schneiden, um das Kauen und Schlucken zu erleichtern. 
 Bewusste Auswahl der Lebensmittel 
 Um die tägliche Ernährung der Betroffenen aufzuwerten, wird in der Pflege auf eine bewusste Zusammenstellung der Gerichte gesetzt. Alle Speisen setzen sich aus den wichtigen Makronährstoffen Fett, Kohlenhydrate und Protein zusammen und enthalten jeden Tag möglichst viele Vitamine und Mineralien. Dabei wird Wert darauf gelegt, dass sich der Patient weitgehend nach seinen Vorlieben und Gewohnheiten ernähren kann und seinem Körper dabei trotzdem alle wichtigen Nährstoffe zuführt. 
 Trinknahrung und Supplemente 
 Ist eine ausreichende Nährstoffzufuhr auf herkömmlichem Weg nicht möglich, kommen in der Pflege und in der Medizin diverse  Supplemente  zum Einsatz.&amp;nbsp;Außerdem kann verstärkt auf  Trinknahrung  zurückgegriffen werden, welche auch Patienten einnehmen können, die nicht mehr zu einer gewöhnlichen Nahrungsaufnahme imstande sind. 
 Enterale und parenterale Ernährung 
 Bei einer enteralen Ernährung setzt die Ernährungsmedizin auf Trinknahrung und  Sonden , die den Patienten über den Mund-Rachen-Raum und den Magen-Darm-Kanal mit Nahrung versorgt. Bei einer parenteralen Ernährung wird hingegen die natürliche Nahrungsaufnahme komplett übergangen. Der Verdauungstrakt bleibt unberührt, stattdessen gelangen die benötigten Nährstoffe direkt in die Blutbahn. Die jeweilige Zusammensetzung der verabreichten Mittel wird dabei genau auf den jeweiligen Patienten abgestimmt. Störungen der Verdauung werden so vollständig umgangen. 
   Fazit 
 Bei einer Mangelernährung oder Malnutrition wird der Nährstoffbedarf des menschlichen Körpers nicht in ausreichendem Maß gedeckt. Das kann zu einem massiven Gewichtsverlust innerhalb kurzer Zeit führen, der mittels Body Mass Index (BDI) erfasst wird, oder einfach die Leistungsfähigkeit des Körpers beeinträchtigen.  Eine gesunde Ernährung ist die wichtigste schützende Maßnahme gegen Mangelernährung : Achten Sie auf eine natürlich bunte Kost, die viele Vitamine und Mineralstoffe enthält, essen Sie jeden Tag frisches Obst und Gemüse, trinken Sie genug zuckerarme Getränke und greifen Sie bei Bedarf zu Nahrungsergänzungsmitteln aus unserer Online-Apotheke. Sind die Symptome fortgeschritten, kann eine Orientierung an den Leitlinien der DGEM empfehlenswert sein, die Ihnen eine therapeutische Behandlung unter ärztlicher Aufsicht ermöglichen. 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: Antonio Diaz /Double Brain - adobestock.com 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2021-04-14T11:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Superfood: Die besten Superfoods im Überblick</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/superfood-die-besten-superfoods-im-ueberblick</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/superfood-die-besten-superfoods-im-ueberblick"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Essen ist nicht gleich Essen. Lebensmittel machen nicht nur satt, sondern üben eine bestimmte Wirkung auf unseren Körper aus. Im besten Fall helfen sie unserer Gesundheit, im schlechtesten Fall schaden sie ihr. Vor allem in den letzten Jahren, in denen zahlreiche Ernährungstre...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Gesunde Ernährung als Trend: Superfood für die Gesundheit 
 Essen ist nicht gleich Essen. Lebensmittel machen nicht nur satt, sondern üben eine bestimmte Wirkung auf unseren Körper aus. Im besten Fall helfen sie unserer Gesundheit, im schlechtesten Fall schaden sie ihr. Vor allem in den letzten Jahren, in denen zahlreiche Ernährungstrends aus dem Boden zu sprießen scheinen, stehen gesunde Lebensmittel hoch im Kurs. Doch unter ihnen gibt es eine kleine Gruppe, die besonders viele wertvolle Inhaltsstoffe enthält: das sogenannte  Superfood . Superfoods sollen beim Abnehmen helfen, die Gesundheit und das Immunsystem stärken, weshalb sie bei vielen Menschen schon beinahe als Medizin gelten. Aber was sind Superfoods wirklich? Dieser Ratgeber unserer Online-Apotheke verrät es Ihnen. 
 
 
   Gesunde Ernährung als Trend: Superfood für die Gesundheit    
   Was ist Superfood?    
   Liste der beliebtesten Superfoods    
   Superfoods sind keine Medizin    
   Fazit    
 
 &amp;nbsp; 
    Was ist Superfood? 
 Wenn mit geringem Aufwand ein hoher Ertrag erzielt wird, dann ist das sehr effizient – und wird nicht selten als  super  bezeichnet. Gesunde Ernährung hingegen wird von vielen Menschen als ein sehr aufwendiges und kompliziertes Unterfangen betrachtet: Die Liste gesunder Lebensmittel ist lang, enthält viel Gemüse und Früchte und muss vor allem intelligent kombiniert werden, um das volle Potenzial auszuschöpfen. Denn der Mensch benötigt viele verschiedene Inhaltsstoffe, die in der Regel nur durch eine clevere Kombination ausreichend aufgenommen werden können. Superfood nimmt hier eine nützliche Sonderrolle ein: Superfoods sollen überproportional gute Inhaltsstoffe enthalten und damit große Vorteile für die Gesundheit bergen. In den folgenden Abschnitten sehen wir uns das einmal genauer an. 
 Superfood ist nicht beliebig 
 Die Liste an Superfoods ist keineswegs beliebig und kann auch nicht einfach so nach Lust und Laune erweitert werden. Ob ein Nahrungsmittel wirklich als Superfood gilt, wird nach klar festgelegten Kriterien entschieden. Das gilt zumindest im Bereich der Werbung – dafür sorgt nämlich die sogenannte  Health-Claims-Verordnung  der Europäischen Union. Nur wenn ein unabhängiges und strenges Prüfverfahren die Wirksamkeit bestätigt hat, darf ein Hersteller seine Produkte mit dem begehrten Etikett Superfood bewerben. In der Umgangssprache wird das nicht so eng gesehen: Im Alltag kann durchaus öfter mal von Superfood die Rede sein. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Bescheid wissen, welche Lebensmittel tatsächlich als Superfoods bezeichnet werden dürfen. 
   Liste der beliebtesten Superfoods 
 Keine Chance dem Etikettenschwindel: Damit Sie möglichst genau im Bilde sind, welche Superfoods diese Zuschreibung auch wirklich verdienen und wo die versprochene Wirkung demgegenüber möglicherweise ausbleibt, haben wir Ihnen hier  eine praktische Liste der bekanntesten und beliebtesten Superfoods  zusammengestellt. Mit der folgenden Auswahl sind Sie somit immer gut beraten und können jederzeit nachsehen, wenn Sie Fragen zu einem vermeintlichen Superfood haben. 
 Acai Beere 
 Die  Acai Beere  steht hierzulande erst seit Kurzem auf der Liste der Superfoods und muss sich noch mit einem Nischendasein begnügen. Die dunkelblaue Acai Beere stammt aus den unerschöpflichen Regenwäldern des Amazonas und bildet in Brasilien schon seit Jahrhunderten einen festen Bestandteil des Speiseplans. Sie wächst an einer Palme, die den botanischen Namen  Euterpe oleracea  trägt, zu Deutsch auch Kohlpalme genannt. 
 Die Acai Beere soll appetithemmend und cholesterinsenkend wirken, das Immunsystem stärken und den Stoffwechsel anregen. Sie enthält zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien. Die Früchte der Kohlpalme Euterpe oleracea bekommen Sie in unserer Online-Apotheke in Form von Kapseln und Tabletten. Ihr Geschmack ist ein wenig herb und ähnelt dem von Nüssen und Schokolade. 
 Algen 
 Die   Alge   kennen die meisten Menschen am ehesten von Sushi oder vom Algensalat. Algen sind außerordentlich gesunde Lebensmittel und  besitzen viele wertvolle Inhaltsstoffe , darunter den grünen Farbstoff Chlorophyll, der als ausgesprochener Muntermacher gilt und neue Energien weckt. Auch die begehrten  Omega 3 Fettsäuren  stecken reichlich in der Alge, dazu Eisen, Jod und Magnesium. Das begehrte Vitamin B12, das die Alge ebenfalls enthält, kann von Menschen allerdings in dieser Form nicht aufgenommen werden. 
 Bekannte Algenarten sind Chlorella und Spirulina – die werden allerdings nicht direkt als Mahlzeit verzehrt, sondern zu Nahrungsergänzungsmitteln verarbeitet und als in Kapseln verpacktes Pulver verabreicht. Chlorella gilt geradezu als Superalge! Die Alge steht auch unter Umweltschutzaspekten sehr gut da: Sie verbraucht kaum natürliche Ressourcen und ist fast unbegrenzt verfügbar. 
 Artischocken 
  Artischocken  sind ein Superfood, das es in sich hat: Die positive Wirkung der Artischocke auf die Gesundheit ist durch Studien in der Medizin so gut belegt, dass sie im Jahr 2003 als »Arzneipflanze des Jahres« ausgezeichnet wurde. Obwohl ihr Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen unstrittig ist, mögen viele Menschen das Gemüse nicht sonderlich gerne: Die Artischocke schmeckt sehr herb, was an dem Stoff Cynarin liegt, der allerdings dafür sorgt, dass  der Cholesterinspiegel gesenkt und der Körper entgiftet wird . Zum Glück gibt es inzwischen viele Rezepte, die dabei helfen, die Artischocken auf schmackhafte Weise aufzunehmen: Ob gegrillt, gebacken oder gekocht, bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen. Darüber hinaus finden Sie die wertvollen Extrakte der Artischocke auch in Form von Saft, Tee, Tinkturen und Tabletten in unserer Online-Apotheke. 
 Brokkoli 
  Brokkoli  darf auf der Liste der Superfoods nicht fehlen, auch wenn das vielleicht gesündeste Gemüse der Welt gerade bei Kindern nicht allzu beliebt ist. Brokkoli besitzt derart positive Eigenschaften, dass Sie ihn am besten täglich auf den Speisezettel setzen sollten, wenigstens aber einmal die Woche. In manchen Kreisen wird Brokkoli sogar als Lebensmittel gelobt, das beinahe schon als Medizin bezeichnet werden kann: Der Kohl liefert  kaum Kalorien, dafür aber viele Vitamine und er soll sogar eine potenzfördernde Wirkung besitzen . Rezepte für die Zubereitung von Brokkoli gibt es viele: Das Superfood kann als Beilage gereicht, mit Nudeln gemischt oder als Rohkost (zum Beispiel als köstlicher Salat mit Rosinen und Sonnenblumenkernen) serviert werden. Ein wenig Muskat und Salz kann dabei dem oft als bitter empfundenen Geschmack abhelfen, während ein wenig Kreuzkümmel oder Natron im Kochwasser die Gefahr von Blähungen reduzieren kann. 
 Chia Samen 
   Chia Samen   sind das vielleicht berühmteste Superfood überhaupt. Sie gelten als das natürliche Gold aus der Speiseschatzkammer der alten Inkas. Bei Chia Samen handelt es sich um eine Art von Salbei, die den alten Völkern in Südamerika als Wundermahlzeit galt. So nahmen sie die Azteken in kleinen Mengen vor einer Schlacht ein, um den Soldaten möglichst viel Energie zu schenken. Zwei Esslöffel in Wasser eingeweicht sollten einen erwachsenen Mann für ganze 24 Stunden stärken! 
 Tatsächlich steckt in den Chia Samen eine Menge Wertvolles: Sie  beinhalten viel Eiweiß und sind damit ideal für Vegetarier und Veganer , die klein Fleisch essen möchten. Außerdem steckt viel Kalzium, Magnesium und Phosphor in den optisch unscheinbar wirkenden Körnern. Weil sie außerdem noch Antioxidantien enthalten, sollen Chia Samen auch entzündungshemmend wirken. 
 Passend zur großen Beliebtheit und weiten Verbreitung der Chia Samen gibt es längst viele leckere Rezepte, die eine Einbindung in den täglichen Speiseplan ermöglichen: Die Vorschläge reichen von einem Chia Samen Brot über Porridge und Chia Pudding bis hin zu einem Salat-Topping aus Chia Samen. 
 Datteln 
  Datteln  sind sehr gesunde Früchte, die bereits seit über 4.000 Jahren ein beliebter Snack und Energiespender sind und bis heute nichts von ihrem Reiz verloren haben. Die süße Frucht aus dem Orient gehört zu Recht auf die Liste der Superfoods und kann bei maßvollem Genuss eine positive Wirkung auf Ihre Gesundheit haben.  Vitamin B, Eisen, Kalzium und Kalium  bringt Ihnen der Genuss einer Dattel – allerdings steckt in dem Obst auch viel Fruchtzucker. Deshalb sollten Sie die Früchte trotz aller Vorzüge nur in Maßen konsumieren und sich hin und wieder bewusst eine Dattel gönnen. 
 Goji Beeren 
   Goji Beeren   genießen als Superfood ebenfalls einen ausgezeichneten Ruf. In ihrem Heimatland China sind die Goji Beeren schon seit vielen tausend Jahren bekannt und als Schönheits- und Verjüngungsmittel geschätzt. Sie  sollen das Immunsystem stärken, mithilfe der Carotinoide positiv auf die Sehkraft einwirken, den Blutdruck regulieren und sogar als Aphrodisiaka dienen . Goji Beeren enthalten wichtige Antioxidantien und können auf diese Weise möglicherweise den Alterungsprozess des menschlichen Körpers verlangsamen. Weitere Nährstoffe wie B Vitamine, Aminosäuren, Zink und Eisen runden den reichhaltigen Nährstoffmix ab. 
 Goji Beeren sind in Europa praktisch nur getrocknet erhältlich. Wer frische Goji Beeren essen möchte, kann darüber nachdenken, die Beeren bei sich im heimischen Garten anzupflanzen. Rezepte mit Goji Beeren reichen von Smoothies über Pfannkuchen bis hin zu Salat-Toppings. Die einfachste Art der Zubereitung ist sicherlich, sie einfach zum Frühstück in das Müsli oder das Porridge einzurühren. 
 
  Tipp:  Obwohl der Granatapfel nahezu überall erhältlich ist, sollten Sie beim Einkauf auf eine Bio Ernte achten. 
 
 Granatapfel 
  Granatäpfel  sind auch hierzulande als Obst bekannt, das  viele wichtige Vitamine  liefert und daher zum gesündesten Obst überhaupt gehört. Der Granatapfel zeichnet sich durch einen süß-säuerlichen Geschmack aus und eignet sich gut zur Verarbeitung als Saft oder Zutat für einen Salat, die Frucht kann aber auch einfach so genossen werden. Auch in der orientalischen Küche kann er für viele köstliche und exotische Rezepte verwendet werden. 
 Heidelbeeren 
  Heidelbeeren  sind als Obst sehr beliebt, nur wenige Menschen wissen aber, dass es sich dabei um ein echtes Superfood handelt. Tatsächlich sind Heidelbeeren  sehr gesunde Früchte, das Immunsystem, das Herz und die Darmflora stärken . Nicht zuletzt aus diesem Grund werden sie von manchen Menschen sogar zur Krebsvorsorge eingesetzt. Wenn auch Sie von den Vorzügen der Heidelbeeren profitieren möchten, können Sie eins der vielfältigen Rezepte ausprobieren: Besonders beliebt sind Heidelbeeren zum Beispiel als Zutat für Kuchen oder Smoothies, als erfrischende Frucht im Müsli oder als leckeres Topping für Pfannkuchen und Waffeln. 
 Ingwer 
  Ingwer  hat in den letzten Jahren einen echten Aufschwung erlebt. Dennoch ist vielen Menschen gar nicht bewusst, dass   Ingwer   tatsächlich ein Superfood ist. Beim Ingwer handelt es sich gewissermaßen um  eine kleine Wunderknolle, die nur wenige Kalorien, dafür aber viele wichtige Nährstoffe besitzt . Kaum ein anderes Lebensmittel kann auf ein so positives Verhältnis von Kalorien zu Mineralstoffen und Vitaminen verweisen. Ingwer eignet sich hervorragend zur Bekämpfung von Übelkeit – während langer Autofahrten ebenso wie während einer Schwangerschaft. Außerdem soll Ingwer bei Verstopfung, Erkältung und Menstruationsbeschwerden wirken, Entzündungen hemmen, Darmkrebs vorbeugen und beim Abnehmen unterstützen. 
 Ingwer lässt sich zum Beispiel gerieben als Zutat für orientalische Gerichte verwenden, als wohlschmeckender Tee oder Infused Water konsumieren. In unserer Online-Apotheke finden Sie zudem Ingwer Pastillen zum Lutschen. 
 Kakao 
 Wenn das keine gute Nachricht ist: Auch der beliebte und süße  Kakao hat es auf die Liste der Superfoods geschafft ! Zwar wird er von vielen Menschen als Dickmacher betrachtet, doch Kakao besitzt durchaus positive Eigenschaften – es kommt nur darauf an, auf welche Weise Sie ihn konsumieren:  Bitterschokolade oder Schokolade mit Rohkakao  ist nicht so süß wie die beliebte Vollmilchschokolade, gilt dafür aber als gesünder und als feinste Nervennahrung. Rezepte für heiße Schokolade mit einem möglichst hohen Kakaoanteil und Pflanzen- statt Kuhmilch sorgen für einen leckeren Genuss in der kalten Jahreszeit ohne schlechtes Gewissen. 
 
  Wichtig:  Wenn Sie Probleme mit der Gallenblase, Gallensteinen oder Entzündungen der Leber haben, sollten Sie unbedingt vom Verzehr von Kurkuma absehen! 
 
 Kurkuma 
  Kurkuma  ist ein auch hierzulande genutztes Gewürz aus Indien, das in der dortigen Heilkunst Ayurveda geradezu als Allheilmittel gilt. Kurkuma  soll bei zahlreichen Beschwerden wohltuend wirken : So soll es Darmerkrankungen vorbeugen, die Atemwege reinigen, die Verdauung fördern und sogar das Risiko für Alzheimer und Krebs senken können. Die Medizin beschäftigt sich ebenfalls mit den heilsamen Wirkungen von Kurkuma und konnte in verschiedenen Studien den Nachweis erbringen, dass die Einnahme von   Kurkuma   in der Tat äußerst gesundheitsfördernde Effekte hat. 
 Kurkuma beinhaltet Vitamin B, Spurenelemente und Mineralstoffe. Auch bei einem überhöhten Cholesterinspiegel oder Bluthochdruck ist Kurkuma eine gute Wahl. 
 Leinsamen 
   Leinsamen   sind ein großartiges Superfood mit einem einzigartigen Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen. Sie besitzen die grundlegend wichtigen Omega 3 Fettsäuren, immens viele Ballaststoffe, Vitamin B und E, sowie Antioxidantien und Folsäure. Leinsamen gilt als Entzündungshemmer, soll den Körper entgiften und die Zellen schützen. 
  Tipp:  Leinsamen sind auch ein guter Ersatz für Chia Samen, wenn diese nicht zur Verfügung stehen, da sie ein hohes Quellvolumen besitzen. Einfach ein wenig Leinsamen ins Porridge, eine Flüssigkeit oder Joghurt geben und zusehen, wie sich die Konsistenz verändert! Wichtig ist, dass Sie nach dem Verzehr von Leinsamen viel trinken. 
 Moringa 
  Moringa  ist als Superfood ein ähnlich großer Trend wie die Chia Samen. Es handelt sich dabei um ein grünes Pulver aus Asien, das aus den Blättern des Moringa Oleifera Baumes gewonnen wird. Moringa  enthält viel Eiweiß und Aminosäuren . In den asiatischen Ländern gilt Moringa seit Langem als Heil- und Nahrungsmittel; seiner heilenden Wirkung wegen wird der Moringa Baum dort oft in der Nähe von Krankenhäusern gepflanzt. Die potenzielle Heilkraft des Moringa Pulvers scheint nahezu endlos – selbst gegen Diabetes soll es Berichten zufolge wirken. Bislang gibt es jedoch nur wenige medizinische Studien zu dem Thema, aber die Tendenz geht dahin, dass die Forschung diese Behauptungen bestätigt. 
 Da Moringa nur als Pulver angeboten wird, ist eine entsprechende Verarbeitung notwendig: Rezepte für leckere Smoothies sind eine mögliche Idee für die Einnahme des wertvollen Pulvers; auch in Cremespeisen oder Suppe lässt sich das Superfood wunderbar integrieren. 
 Rhabarber 
 Auch Rhabarber zählt zu den Superfoods: Mit seinem besonders hohen Gehalt an Vitamin C soll er das Immunsystem stärken; zudem ist er praktisch fettfrei und bringt viele Ballaststoffe mit. Auch der Blutdruck und das Herz profitieren von dem Superfood Rhabarber. In Deutschland wachsen die gesunden Stängel in der Regel von April bis Juni, die frühe Ernte zeichnet sich durch einen etwas milderen Geschmack aus. Schwangere und Kleinkinder sollten auf dieses gesunde Lebensmittel allerdings verzichten. 
  Wichtiger Hinweis:  Auch wenn Rhabarber als gesund gilt, sollten kleine Kinder und schwangere Frauen ihn nicht verzehren. Bitte sprechen Sie vorab mit Ihrem Arzt, wenn Sie dennoch Rhabarber zubereiten wollen! 
 Rosenkohl 
  Rosenkohl  ist ein Superfood, das sich gerade in der kalten Winterzeit besonders gut dazu eignet, das durch grassierende Erkältungsviren stark beanspruchte Immunsystem aufzurüsten. Kinder mögen Rosenkohl wegen der enthaltenen Bitterstoffe oftmals nicht so sehr, aber diesem Umstand kann durch eine ansprechende Zubereitung abgeholfen werden. Probieren Sie Rosenkohl beispielsweise als Salat, gebraten mit weiterem Gemüse der Saison oder als schmackhafte Beilage zu Kartoffelpüree und Fleisch! 
 Spirulina 
  Spirulina Platensis Pacifica Hawaii  ist eine Mikroalge aus der Familie der Cyanobakterien und gilt als das Superfood der Zukunft. Sie wurde früher auch als Blaualge bezeichnet und ist das mit Abstand bekannteste Mitglied der Cyanobakterien, denen großartige Heilkräfte nachgesagt werden. Die Alge  besitzt viele wertvolle Proteine , die der menschliche Körper für den Muskelaufbau benötigt; außerdem bringt sie zahlreiche Vitamine mit, darunter das essenzielle Vitamin B12, das sonst vor allem durch tierische Lebensmittel aufgenommen wird. Zudem enthält sie Chlorophyll, Eisen, Kalzium, Magnesium und Jod. Das Superfood   Spirulina   kann als Pulver, Tabletten oder Kapseln aufgenommen werden und lässt sich ganz leicht in Mahlzeiten integrieren: So werden zum Beispiel Rezepte für Spirulina Smoothies immer beliebter. 
 Spinat 
 Der Ruf von Spinat als gesundes Superfood ist legendär und allgemein bekannt – spätestens, seit eine Dose Spinat beim Seemann Popeye die Muskelberge aufquellen ließ. Doch nicht nur als Ersatznahrung für Bodybuilder ist Spinat empfehlenswert: Das hochgesunde Gemüse  soll das Immunsystem und die Sehkraft stärken, den Blutkreislauf und den Stoffwechsel fördern . 
   Superfoods sind keine Medizin 
 Superfoods sollen nicht als Ersatz für Medizin dienen, sondern lediglich zu einer möglichst gesunden Ernährung beitragen. Auch wenn manche Arten von Superfood in Form von Kapseln oder Tabletten erhältlich ist und als Nahrungsergänzungsmittel konsumiert werden kann, ist es trotzdem immer nur ein Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung und keine wunderkräftige Medizin bei Krankheiten oder sonstigen ernst zu nehmenden gesundheitlichen Beschwerden. Aber Sie wissen ja: Wer gesund und verantwortungsbewusst lebt, muss sich sehr wahrscheinlich mit weniger Leiden herumärgern als jemand, der überhaupt nicht auf seine Gesundheit achtet. 
 Abnehmen mit Superfoods 
 Berichten zufolge sollen Acai und Goji Beeren in der Tat beim Abnehmen helfen: Sie sind dafür bekannt, den Stoffwechsel zu hemmen und den Appetit zu zügeln. Trotzdem sollten Sie die Einnahme keinesfalls übertreiben: Superfoods sollten mit Bedacht Teil Ihrer Ernährungsumstellung werden und nicht für eine schnelle Diät eingesetzt werden. Auch der Granatapfel gilt übrigens als hervorragender Schlankmacher und ist auch in größeren Mengen verträglich. Zudem kann sich Kurkuma unterstützend beim Abnehmen auswirken, weil es die Verbrennung von Fett im Körper ankurbelt. Ein ähnlicher Effekt lässt sich auch mit Ingwer Tee erzielen. Als sehr nützliche Helfer beim Abnehmen werden darüber hinaus Artischocken und Leinsamen erachtet.und nicht für eine schnelle Diät eingesetzt werden. Auch der Granatapfel gilt übrigens als hervorragender Schlankmacher und ist auch in größeren Mengen verträglich. Zudem kann sich Kurkuma unterstützend beim Abnehmen auswirken, weil es die Verbrennung von Fett im Körper ankurbelt. Ein ähnlicher Effekt lässt sich auch mit Ingwer Tee erzielen. Als sehr nützliche Helfer beim Abnehmen werden darüber hinaus Artischocken und Leinsamen erachtet. 
 Die Dosis macht das Gift 
 Obwohl Superfoods im Prinzip gesunde Lebensmittel und sehr zu empfehlen sind, können die Nährstoffe, die in hoher Konzentration enthalten sind, bei einem überzogenen Konsum auch das Gegenteil bewirken. Grundsätzlich sollten Superfoods sinnvoll in die tägliche Ernährung eingebaut werden, aber nicht in hohen Dosen als Ersatz für eine Medizin oder eine gesunde Lebensweise konsumiert werden, um die gewünschten Effekte zu erzielen. Falls Sie regelmäßig ein bestimmtes Superfood in großer Menge konsumieren (zum Beispiel Kurkuma oder Ingwer), sollten Sie es bei Bedarf Ihrem behandelnden Arzt mitteilen, da sich mitunter Querverbindungen ergeben können. 
 Auch an sich gesunde Lebensmittel wie Leinsamen können giftige Stoffe enthalten (im konkreten Fall Blausäure), deshalb sollte von der Einnahme einer zu hohen Dosis abgesehen werden. Das gilt auch dann, wenn Sie die entsprechenden Superfoods als Nahrungsergänzungsmittel konsumieren. Diese sollten Sie  nur aus seriöser Quelle beziehen , um sicherzustellen, dass alle Risiken minimiert wurden und Sie maximal von den positiven Effekten profitieren können. 
   Fazit 
 Indem Sie Superfood in Ihren Speiseplan integrieren, können Sie Ihrer Gesundheit etwas Gutes tun. Am besten ist es, wenn Sie Lebensmittel jeglicher Art möglichst frisch auf den Tisch bringen. Da das nicht immer klappt, können Nahrungsergänzungsmittel eine sinnvolle Alternative sein. Hier sollten Sie sich vor schadstoffbelasteten Angeboten hüten – gut beraten sind Sie stets mit den   Produkten aus unserer Online-Apotheke  . Neben den allseits beliebten Chia Samen finden Sie in unserem Sortiment beispielsweise auch Kapseln und Tabletten mit Moringa Pulver und viele andere hochwertige Superfoods. 
 
 Bildquelle: Elena Schweitzer 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2021-01-05T18:15:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Ist Kürbis gesund? Alle Informationen und Tipps </title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/ist-kuerbis-gesund-alle-informationen-und-tipps</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/ist-kuerbis-gesund-alle-informationen-und-tipps"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Für viele Menschen ist der Kürbis nur ein typisches Herbst- und Halloween-Gemüse, das in der Küche kaum Beachtung erfährt. Er macht sich gut als Dekorationsobjekt vor dem Haus, und nicht nur Kinder lieben die zu Laternen umfunktionierten, mit Messern ausgehöhlten und mit Kerze...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Mehr als nur Halloween-Deko: Das Herbst-Gemüse Kürbis 
 Für viele Menschen ist der  Kürbis  nur  ein typisches Herbst- und Halloween-Gemüse , das in der Küche kaum Beachtung erfährt. Er macht sich gut als Dekorationsobjekt vor dem Haus, und nicht nur Kinder lieben die zu Laternen umfunktionierten, mit Messern ausgehöhlten und mit Kerzen bestückten Kürbisse, die ein so schaurig-schönes Flackerlicht in die Nacht senden. Viele Menschen denken dabei gar nicht daran, den Kürbis zu essen – höchstens Kürbiskerne dienen als gelegentlicher Snack.  Dabei ist der Kürbis super gesund,  kann Sie beim Abnehmen unterstützen und dank vielfältiger gesunder Rezepte Ihren herbstlichen Speiseplan bereichern. In diesem Ratgeber unser Online-Apotheke verraten wir Ihnen, warum das so ist, und geben Ihnen ein paar Tipps für tolle Rezeptideen. 
 
 
   Mehr als nur Halloween-Deko: Das Herbst-Gemüse Kürbis    
   Wahre Schatzkammern der Natur: Warum sind Kürbisse so gesund?    
   Lecker und gesund: Die wichtigsten Kürbisarten für Ihren Speiseplan    
   Gesund essen mit der vielseitigen Kürbisküche    
   Fazit    
 
 &amp;nbsp; 
    Wahre Schatzkammern der Natur: Warum sind Kürbisse so gesund? 
 Beim Aushöhlen der Kürbisse für die nächste Herbst- und Halloween-Deko fällt viel Fruchtfleisch an, das häufig einfach entsorgt wird . Dabei enthalten gerade das Fruchtfleisch und die Kürbiskerne viele gesunde Nährstoffe – nicht ohne Grund gibt es die Kürbiskerne auch separat zu kaufen, um damit beispielsweise Müsli anzureichern, Salat zu toppen oder cremige Suppen mit dem gewissen Etwas aufzupeppen. Auch das Kürbiskernöl, das aus den gepressten Kernen gewonnen wird, gilt als sehr gesund. Da sich die meisten Rezepte für Kürbisgerichte außerdem innerhalb weniger Minuten zubereiten lassen und noch dazu super gesund sind, empfehlen wir Ihnen, den Kürbis fortan häufiger auf den Speiseplan zu setzen. 
 Diese wichtigen Inhaltsstoffe sind im Kürbis enthalten 
  Im Kürbis stecken viele wertvolle Nährstoffe , die Sie auch aus zahlreichen Produkten aus unserer Online-Apotheke kennen. Die wichtigsten davon stellen wir Ihnen an dieser Stelle kurz vor. 
 Beta Carotin 
 Beta Carotin ist eine Vorstufe von Vitamin A und wird deshalb zur Vorbeugung und Behandlung von Vitamin-A-Mangel eingesetzt. Beta Carotin gehört zur Gruppe der Carotinoide und ist neben dem Kürbis auch in Tomaten, Karotten, Aprikosen und anderen Gemüse- und Obstsorten zu finden. In unserer Online-Apotheke bieten wir Ihnen Beta Carotin auch in Form von Kapseln zur Nahrungsergänzung. 
 Eisen 
 Eisen ist ein wertvolles Spurenelement, das – wie die Elementbezeichnung bereits nahelegt – im menschlichen Körper zwar nur in sehr geringen Mengen vorkommt, dafür aber eine umso wichtigere Rolle spielt:  Insbesondere für die Versorgung der Zellen mit Energie ist es unverzichtbar , aber auch für den Transport von Sauerstoff ist Eisen verantwortlich. 
 Omega 3 Fettsäuren 
 Omega 3 Fettsäuren sind  entscheidend am körpereigenen Fett-Stoffwechsel beteiligt , können Entzündungen entgegenwirken und unterstützen die Herz-Kreislauf-Funktion. 
 Kalium 
 Kalium ist ein unverzichtbarer Mineralstoff, der sich größtenteils in den Zellen befindet. Er ist  wichtig für die Gesundheit und Funktion des Herzens . 
 Kalzium 
 Knochen und Zähne bestehen aus Kalzium, und der  Aufbau einer gesunden Knochen- und Zahnsubstanz  ist ohne Kalzium undenkbar. Rein mengenmäßig ist Kalzium der bedeutendste Mineralstoff im menschlichen Körper. 
 Magnesium 
 Magnesium ist wie Kalzium am Aufbau von Knochen und Zähnen beteiligt, ist darüber hinaus aber auch für Herz, Muskeln und Nerven wichtig. Ohne Magnesium könnten wir weder kraftvoll zubeißen noch sicher stehen, laufen oder greifen. Vor allem unter Sportlern ist   Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel   sehr bekannt, da es für eine gute Funktion der Muskeln unerlässlich ist. 
 Vitamine 
 Insbesondere das wichtige Vitamin E, das im Kürbiskernöl zu finden ist, soll  Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen  und den  Cholesterinspiegel senken  können. 
 Der Kürbis kann beim Abnehmen und bei Diabetes unterstützen 
 Für eine gesunde, nährstoffreiche und kalorienarme Ernährung ist der Kürbis gewissermaßen Gold wert. Gerade bei Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck können Sie von einer kürbisbasierten bzw. -angereicherten Ernährung sehr profitieren, da der Kürbis das Potenzial für blutdruck- und blutzuckersenkende Mahlzeiten besitzt. Er macht außerdem schnell satt, ohne mit vielen Kalorien zu Buche zu schlagen, sodass Sie durch den Kürbis möglicherweise Ihren Abnehmerfolg fördern können, ohne zu hungern. 
 Clean Eating: Gesund und bewusst kochen mit Kürbissen 
 Für immer mehr Menschen geht es allerdings nicht nur ums Abnehmen, sondern um eine langfristige Umstellung der Ernährung, weil sie gesünder leben wollen. In diesem Rahmen kommt auch dem  Clean Eating Konzept  eine immer größere Rolle zu – und zu diesem passt (neben anderem naturbelassenen Obst und Gemüse) auch der Kürbis ganz hervorragend. Clean Eating steht für eine natürliche Form der Ernährung, bei der dem Körper unnötiger Ballast wie Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker und hoch verarbeitete Produkte erspart bleiben soll. Nicht das Zählen von Kalorien oder das Abnehmen steht im Vordergrund, sondern ein neues Körperbewusstsein und ein gesunder Lebensstil. Es geht folglich darum,  bewusst und gesund zu essen  – Sie sollen wissen, was Ihre Ernährung mit Ihrem Körper macht, was gesunde Nahrung für Ihre Gesundheit bedeutet und wie Sie sich langfristig wohl in Ihrem Körper fühlen können. Da der Kürbis so vielseitig ist und sich sowohl zum Backen als auch zum Kochen eignet, lohnt es sich also auch beim Clean Eating, entsprechende Rezepte auszuprobieren. 
   Lecker und gesund: Die wichtigsten Kürbisarten für Ihren Speiseplan 
 In unserer Vorstellung mögen alle Kürbisse gleich aussehen – in der Realität gibt es aber große Unterschiede und vielfältige Arten. Tatsächlich hat der Kürbis hierzulande im Herbst Saison und kann daher bei einer saisonalen, regionalen Ernährung immer häufiger auf dem Speiseplan stehen. Im Folgenden stellen wir Ihnen die interessantesten Sorten und deren Vorzüge für Ihre Gesundheit kurz vor. 
 Butternut Kürbis 
 Der Butternut Kürbis ist ein unverwechselbarer Charakterkopf – Sie erkennen ihn sofort an seiner einzigartigen Form. Sein Fleisch ist saftig und überdies sehr gesund, weshalb sich der Butternut großer Beliebtheit erfreut. Gerade für Sportler stellt der Butternut eine willkommene Bereicherung der Ernährung dar: Der  hohe Anteil an Vitamin A wirkt ausgleichend auf den Stoffwechsel  und unterstützt damit das regelmäßige Training im Fitnessstudio. Das Beta Carotin stärkt außerdem die Sehkraft und pflegt die Haut. Bereits 125 Gramm Butternut Kürbis decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Beta Carotin! 
 Der Butternut ist gut geeignet für eine Low Carb Diät 
 Wer abnehmen möchte oder sich aus gesundheitlichen Gründen (beispielsweise aufgrund von Diabetes) für eine Low Carb Diät interessiert, kann dabei ebenfalls auf den Butternut Kürbis bauen: Auf 100 Gramm Butternut Kürbis kommen gerade einmal 8,3 Gramm Kohlenhydrate. Das gilt im Vergleich zu Nudeln, Brot und Kartoffeln als hervorragender Wert, und macht den Butternut zu einem Gemüse im Herbst, das dem Winterspeck vorbeugt. 
 Hokkaido Kürbis 
 Der Hokkaido Kürbis ist ein echter Hit unter Kürbis Fans und ein sehr beliebtes Gemüse im Herbst. Kaum ein anderer Kürbis ist so gesund und nährstoffreich: Zum einen  ist der Hokkaido sehr verträglich  und kann in der Regel auch von Menschen mit empfindlichem Magen bzw. Darm gut verdaut werden. Zum anderen enthält er  besonders viel Vitamin A und Vitamin B . Dem Hokkaido wird außerdem eine  stärkende Wirkung auf Blase und Nieren attestiert sowie ein schützender Effekt auf die Körperzellen . 
 Der Hokkaido ist gut geeignet für eine Low Carb Diät 
 Auch Freunde der Low Carb Ernährung kommen mit einem Hokkaido Kürbis voll auf ihre Kosten: Auf 100 Gramm Hokkaido entfallen nämlich gerade einmal 5 Gramm Kohlenhydrate! Mit diesem Wert unterbietet er sogar den Butternut Kürbis und empfiehlt sich für diverse Low Carb Rezepte. Besonders gut eignet sich der Hokkaido Kürbis für eine gesunde Suppe oder als leckeres Ofengemüse mit Dip. 
   Gesund essen mit der vielseitigen Kürbisküche 
 In der Küche bieten Ihnen Kürbisse viele Möglichkeiten. Kochen Sie beispielsweise eine Kürbissuppe, backen Sie einen Kuchen aus Kürbisteig oder bereiten Sie Ihre eigenen Spaghetti aus dem Fleisch eines Kürbisses zu – Ihrer Kreativität sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Im Internet und verschiedenen Kochbüchern gibt es viele Ideen und Rezepte, von denen Sie sich inspirieren lassen können. Auch bzw. gerade vegetarisch und vegan lässt es sich ganz hervorragend auf Basis von Kürbissen kochen. Die Rezepte sind heute so vielfältig, dass die berühmte Suppe längst in den Hintergrund getreten ist – obwohl sie immer noch sehr gut schmeckt und zum zeitlosen Klassiker unter den Kürbis Gerichten avanciert ist. 
 Kürbis Rezepte: Gesunde Kürbissuppe, Risotto und mehr 
 Der Kürbis passt hervorragend zur Kartoffel und Rüben, weshalb sich zum Beispiel im Internet zahlreiche Rezepte für einen gesunden Kürbis Kartoffel Auflauf und Kürbis Möhren Eintopf finden. Mit dem richtigen Reis lässt sich aus Kürbissen außerdem ein fantastisches Risotto zaubern. Wenn Sie erst einmal wissen, wie es geht, werden Sie feststellen:  Eine Ernährung mit Kürbissen kommt nicht nur der Gesundheit zugute, sondern stellt eine kulinarische Bereicherung eines jeden Speiseplans dar . Es gibt unendlich viele gesunde Rezepte zu entdecken, und der Kürbis ist in allen Geschmacksrichtungen genießbar: als herzhafte gewürzte Suppe ebenso wie als süßer Kuchen. Egal, ob Sie eine Diät machen, vegetarisch essen möchten oder ein wenig herbstliches Flair auf Ihren Teller zaubern wollen: Rezepte mit Kürbis sind die perfekte Wahl für ein köstliches Herbstessen. 
 Suppe aus Kürbissen ist ein wärmendes und nahrhaftes Essen 
 Suppe steht bei vielen Menschen nicht besonders hoch im Kurs, doch die Kürbissuppe hat es in sich: Sie kann wahlweise vegan zubereitet werden, schmeckt lecker und ist gut für die Gesundheit. Es gibt  verschiedene Rezepte für Kürbissuppe  mit passenden Gewürzen, Aromen und Flüssigkeiten wie Sahne, Orangensaft oder Kokosmilch. Gerade Rezepte für eine Suppe können Sie bei Bedarf sehr leicht variieren und an Ihren Geschmack oder Ihre Ernährungsweise anpassen. Die meisten Rezepte lassen sich innerhalb weniger Minuten zubereiten und eignen sich ebenso als leichte Vorspeise wie als vollwertiges Mittag- oder Abendessen. Eine Schale Kürbissuppe spendet wohlige Wärme und Gemütlichkeit und ist daher das ideale Essen an einem kühlen Herbst- oder Wintertag! 
 Pasta mit Kürbis – in wenigen Minuten zum Mittagessen 
 Pasta erfreut sich großer Beliebtheit, ist aber vielfacht wegen ihrer hohen Kohlenhydratdichte in Verruf geraten. Mit dem Kürbis lässt sich dieses Problem umgehen und die Pasta wird zum kohlenhydratärmeren Essen, das sich binnen weniger Minuten zubereiten lässt. Rezepte, mit denen sich Kürbis Pasta veredeln lässt, gibt es in verschiedenen Ausführungen – wählen Sie zwischen Klassikern wie Carbonara und Bolognese oder entscheiden Sie sich für vegetarische Varianten mit Knoblauch, Paprika, Tomaten und Kräutern! 
 Backen ohne viele Kalorien: Kürbiskuchen und -muffins 
 Wahrscheinlich essen Sie genauso gerne Kuchen und Muffins wie die meisten anderen Menschen. Und genauso wahrscheinlich denken Sie bei einem Rezept für leckeren Kuchen nicht zuerst an einen Kürbis als Zutat. Wenn Sie aber auf der Suche nach Rezepten für ausgefallenes Backwerk sind, dann sollten Sie unbedingt einmal versuchen, einen  Kürbiskuchen oder Muffins mit Kürbis  zu backen. Meist wird der Kürbis dazu zunächst gebacken oder gekocht und anschließend zu Püree verarbeitet, das folglich als Teigbasis dient. Probieren Sie es aus – es gibt für jeden Geschmack leckere Rezepte, die Ihnen ein süßes Kuchenstück mit Kürbis auf den Teller bringen! 
 Der Kürbis ist die ideale Schonkost für Babys 
 Die leichte Verdaulichkeit der Kürbisse macht diese auch zu einer hervorragenden und sehr verträglichen  Schonkost für Babys . Das liegt vor allem daran, dass sich die Pigment- und Protein-Komplexe beim Kochen auflösen. Mit dem richtigen Rezept können Sie also ganz einfach Ihren eigenen Babybrei aus Kürbissen zubereiten und diesen zum Beispiel mit Karotten, Kartoffeln oder Hähnchen anreichern. 
 
  Wichtig:  Vorsicht gilt bei Kürbissen aus eigener Ernte, denn hier kann unter Umständen zu viel Cucurbitacin enthalten sein. Dieser Bitterstoff kann Magen-Darm-Beschwerden auslösen und bei Kindern sogar zu Kreislaufversagen führen. Kosten Sie deshalb Ihren selbstgeernteten Kürbis, bevor Sie ihn Ihren Kindern anbieten. Wenn er bitter schmeckt, werfen Sie ihn weg – ansonsten ist er in der Regel genießbar. 
 
 Kürbiskernöl als nährstoffhaltige Öl-Variante 
 Im Gegensatz zum Fruchtfleisch des Kürbisses enthält das  Kürbiskernöl  – wie es für Öl nun mal üblich ist – sehr viele Kalorien: Auf 100 Gramm kommen wie bei den meisten Ölen ca. 800 Kalorien, weshalb auch Kürbiskernöl nur in Maßen genossen werden sollte. Dennoch bringt es wertvolle Inhaltsstoffe mit, die hervorragend für eine gesunde Ernährung geeignet sind. Durch seinen  hohen Gehalt an Vitamin E und Linolsäure  soll es beispielsweise dazu beitragen, einen erhöhten Cholesterinspiegel und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Damit es seine positiven Eigenschaften voll entfalten kann, sollten Sie Kürbiskernöl allerdings nicht erhitzen, da ansonsten viele wertvolle Inhaltsstoffe verloren gingen. 
 Kürbiskerne enthalten gesunde Nährstoffe 
 Die  Kürbiskerne haben es wahrhaft in sich : Sie enthalten Vitamin A, Vitamin B, Vitamin C und Vitamin E, Magnesium, Eisen, Kalzium, Zink und Selen. Mitunter gelten sie deshalb als Superfood, das von vielen gesundheitsbewussten Menschen gerne in die Ernährung integriert wird. Durch das Glückshormon Serotonin sollen Kürbiskerne auch an Tagen ohne Sonne für Glücksgefühle sorgen. Auch beim Abnehmen sollen Kürbiskerne förderlich sein, wenn zum Beispiel statt Schokolade oder Weingummi ein paar Kürbiskerne geknabbert werden – doch auch hier gilt es selbstverständlich, Maß zu halten, da die Kürbiskerne viele Kalorien und Fette enthalten. 
 Kürbiskerne sind ein gesunder Snack für jeden Tag 
 Wir alle lieben Snacks, diese leckeren kleinen Zwischenmahlzeiten, die leider nur allzu oft viel zu süß und kalorienreich ausfallen. Kürbiskerne sind hier eine glänzende und gesunde Wahl: Sie sind nahrhaft und stillen den kleinen Hunger für zwischendurch sehr schnell. Diese leckere Knabberei gibt es inzwischen in vielen Läden zu kaufen, sie lässt sich aber auch durch Säubern, Trocknen und nach Belieben anschließendem Rösten ganz einfach selbst zubereiten. Denken Sie also das nächste Mal daran, die Kürbiskerne nicht wegzuwerfen, wenn Sie ein leckeres Gericht aus Kürbis zubereiten! 
 Kürbiskerne bleiben fast immer ungenutzt 
 Wenn Kürbisse alljährlich im Herbst als Dekoration genutzt werden oder als Gemüse im Herbst die Küche bereichern, dann bleiben ausgerechnet die leckeren und nahrhaften Kürbiskerne fast immer ungenutzt. Sogar Menschen, die Kürbiskerne als Leckerei schätzen, werfen die eigenen Kerne weg und kaufen stattdessen abgepackte und bereits getrocknete oder geröstete Kürbiskerne aus dem Handel. Dabei lassen sich die Kürbiskerne ganz einfach nutzen: Sie müssen nur ausgewaschen und mit einem Tuch getrocknet werden. Wahlweise können sie dann mit oder ohne Schale geröstet oder frisch gegessen werden. Sie werden sehen: Geröstete Kürbiskerne mit Schale sind ähnlich lecker wie die allseits bekannten Kartoffelchips! 
   Fazit 
 Auch wenn Kürbisse meist mit gruseligen Fratzen zu Halloween in Verbindung gebracht werden, sind sie sehr gesund und dazu noch wahre Allrounder in der Küche! Für eine gesunde Ernährung sind sie praktisch unverzichtbar, und unter dem jährlichen Gemüse im Herbst zählen sie zu den unumstrittenen Highlights. Dank der vielfältigen Rezepte können Sie mit Kürbissen leckere, gesunde Mahlzeiten kreieren und den Kürbis in immer neuer Form auf den Tisch bringen – ob als Suppe, zur Pasta, mit Kartoffeln oder mit Reis bleibt Ihnen überlassen. Dank seiner Flexibilität lässt sich der Kürbis auch hervorragend in die vegane Küche integrieren, und beim Abnehmen kann die Diät ebenfalls mit leckeren Kürbisgerichten angereichert werden. Darüber hinaus erfreuen sich Kürbiskerne als gesunder Snack für zwischendurch bei Jung und Alt großer Beliebtheit. 
 
 Bildquelle: Sergey Skleznev 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2021-01-02T08:30:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Gesunde Lebensmittel: Die besten Tipps und Informationen</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/gesunde-lebensmittel-die-besten-tipps-und-informationen</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/gesunde-lebensmittel-die-besten-tipps-und-informationen"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Eine gesunde Ernährung trägt nicht nur zum Wohlbefinden bei, sondern kann in manchen Fällen sogar Altersbeschwerden und verschiedenen Krankheiten vorbeugen. Sie wird deshalb allerorten für eine verantwortungsbewusste Lebensweise empfohlen. Aber ...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Eine  gesunde Ernährung  trägt nicht nur zum Wohlbefinden bei, sondern kann in manchen Fällen sogar Altersbeschwerden und verschiedenen Krankheiten vorbeugen. Sie wird deshalb allerorten für eine verantwortungsbewusste Lebensweise empfohlen. Aber  wie genau sieht nun eine gesunde Ernährung aus? Was sind gesunde Lebensmittel?  Gilt die Gleichung &quot;viel frisches Obst + Gemüse = gut, viel Fleisch + Süßigkeiten = schlecht&quot; wirklich für jeden, ganz ohne Einschränkung? In diesem Ratgeber geben wir Ihnen ein paar Tipps, wie Sie lecker und gesund essen können, ohne auf etwas verzichten zu müssen. 
 Was ist eine gesunde Ernährung? 
 Gesund lebt und isst, wer seinen Körper stärkt und pflegt. Wir alle müssen essen, jeden Tag. Aber es liegt bei uns, wie effektiv wir uns ernähren: So ist es einerseits möglich, dass wir große Mengen zu uns nehmen, unserem Körper damit aber dennoch nichts Gutes tun, weil wir ihn einfach nur mit nahezu leerer Kost vollstopfen. Der Schlüssel liegt in dem Wort Er nähr ung:  Zum Leben brauchen wir Nährstoffe , die sich in  Makronährstoffe  (Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett) sowie  Mikronährstoffe  (Vitamine und Mineralien) untergliedern. Am besten setzen Sie dazu auf unverarbeitete, frische Nahrungsmittel, die Sie nicht unnötig mit Zusatzstoffen belasten. 
 Auf das Verhältnis von Nährstoffdichte und Energiedichte kommt es an 
 Es gibt mehrere Aspekte, die gesunde Lebensmittel definieren, aber eine wichtige Rolle spielt in jedem Fall das Verhältnis von  Nährstoffdichte  und  Energiedichte . Mit dem Begriff Nährstoffdichte wird die Anzahl der wertvollen Inhaltsstoffe von Lebensmitteln bezeichnet, also unter anderem die bereits erwähnten Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralien. Je mehr Nährstoffe in einem Lebensmittel enthalten sind, desto höher ist auch die Nährstoffdichte. Eine hohe Nährstoffdichte ist zunächst einmal positiv zu bewerten. Umgekehrt sollten gesunde Lebensmittel  eine möglichst niedrige Energiedichte  besitzen. Das bedeutet: Es sollten beispielsweise viele Ballaststoffe und viel Wasser, dafür aber eher wenig bzw. nur gesundes Fett sowie wenig Zucker enthalten sein. 
 
  Wichtig zu wissen:  Ein wichtiger Orientierungswert für die Energiedichte eines Nahrungsmittels sind die Kalorien. Je mehr Kalorien enthalten sind, desto höher fällt die Energiedichte aus. Deshalb sind gesunde Lebensmittel in der Regel eher kalorienarm. Eine Ausnahme bilden Lebensmittel wie fettreicher Seefisch, Avocados, Nüsse und Samen. Diese enthalten zwar meist viel Fett, jedoch stammt dieses aus pflanzlicher Quelle bzw. setzt sich aus ungesättigten Fettsäuren zusammen. Solche Fette sind tendenziell als positiv für unsere Gesundheit zu bewerten. Trotzdem gilt: Maßlos essen sollten Sie diese Lebensmittel nicht – integrieren Sie diese Nahrungsmittel lediglich hin und wieder Ihre Ernährung! 
 
 &amp;nbsp; 
 Es gibt gute und weniger gute Inhaltsstoffe 
 Es geht bei gesunden Lebensmitteln nicht nur darum, dass wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine und ungesättigte Fettsäuren enthalten sind. Wichtig ist auch, dass  bestimmte Inhaltsstoffe in möglichst geringem Maß vorhanden sind . Dazu zählen gesättigte Fettsäuren, Cholesterin und tierisches Protein aus Fleisch und Milchprodukten. All dies sind Stoffe, die sich zumindest bei größeren aufgenommenen Mengen negativ auf unsere Gesundheit auswirken können. 
 Gesunde Ernährung sollte nicht als Diät betrachtet werden 
 Eine gesunde Ernährung hat nichts mit einer Diät zu tun. Dieses Missverständnis ist noch immer weitverbreitet und sollte endlich aus den Köpfen verschwinden. Vielmehr geht es darum, dass Sie sich einen Speiseplan angewöhnen, der Sie alltäglich mit allem versorgt, was Sie benötigen – und zwar dauerhaft. Bei einer Diät geht es stattdessen um eine zeitbegrenzte Einschränkung, die normalerweise nicht lange durchgehalten werden kann und dem Körper langfristig möglicherweise sogar schadet. 
  Wichtiger Hinweis zum Thema Abnehmen:  Wenn Sie bei starkem Übergewicht abnehmen möchten, kann eine Diät gegebenenfalls kurzfristig helfen, um eine Entlastungsphase einzuleiten und den Magen an kleinere Portionen zu gewöhnen. Langfristig hilft aber nur eine gesunde Ernährungsweise und ein begleitendes Sport- bzw. Bewegungsprogramm dabei, Gewicht zu verlieren und Sie dauerhaft fit zu halten. Dabei stellt sich die ersehnte Gewichtsverringerung vielleicht nicht so schnell ein, dafür hält das Abnehmen lange vor und geschieht auf natürliche Weise. 
 Warum ist eine gesunde Ernährung so wichtig? 
 Unser Speisezettel wirkt sich unmittelbar auf unsere Lebensqualität aus, auch wenn wir dies vielleicht gar nicht bewusst merken. Sogar viele Krankheiten und Beschwerden haben ihre Wurzel teils in einer ungesunden Ernährung. Viele gesundheitsbewusste Menschen leben daher nach dem Motto: &quot;Wer gesund isst, lebt länger und besser.&quot; Fest steht, dass Sie  mit einer gesunden Ernährung das körpereigene Immunsystem stärken  und Erreger besser abwehren können. Auch die Anfälligkeit für physische Verletzungen kann sinken. Zudem verfügen wir mitunter über eine höhere Fitness, kommen ganz allgemein besser durch den Tag und durch das Leben. 
 Für Kinder ist eine gesunde Ernährung besonders wichtig 
 Früh übt sich, wer ein Meister werden will: Das gilt auch für eine gesunde Ernährungsweise. In der Kindheit können die entscheidenden Weichen für ein gesundes, langes Leben gestellt werden. Je früher Sie Ihre Kinder also an gesunde Nahrungsmittel gewöhnen, desto leichter fällt diesen später eine gesunde Lebensweise. Außerdem braucht gerade der kindliche Körper besonders viele Nährstoffe, um zu wachsen und sich gesund zu entwickeln. 
 
  Seien Sie Vorbild!  Viele Vorlieben prägen sich bereits im Kindesalter aus – das gilt auch für unseren bevorzugten Speiseplan. Kinder, die schon früh viele Süßigkeiten mit Zucker bekommen, werden auch später derartigen Lebensmitteln den Vorzug geben. Seien Sie Ihren Kindern ein gutes Vorbild und verzehren Sie überwiegend natürliche, gesunde Lebensmittel und inspirieren Sie sie dazu, es Ihnen gleich zu tun! 
 
 Wie sieht eine gesunde Ernährung konkret aus? 
 Damit Sie in Ihrem Alltag ohne großen Aufwand regelmäßig gesund essen können, benötigen Sie ein gewisses Grundverständnis für gesunde Lebensmittel. Wenn Sie das System erst einmal durchschaut, begriffen und vor allem verinnerlicht haben, dann fällt es Ihnen sicherlich leicht, jeden Tag ein gesundes und trotzdem wohlschmeckendes Essen auf den Tisch zu bringen. Es gibt nämlich weit mehr gesunde Lebensmittel, als Sie vielleicht glauben – und bei richtiger Zubereitung schmecken diese auch wirklich lecker. Probieren Sie es aus: Auch Ihren Kindern wird es (vielleicht nach ein wenig Gewöhnungszeit) bestimmt gut schmecken! 
 Dieses Gemüse gehört auf jede Liste 
 Manch einer hört es nicht so gern, aber selbstverständlich ist Gemüse auf jeder Liste gesunder Lebensmittel zu finden. Allerdings stechen einige Gemüsesorten dank ihrer positiven Eigenschaften gewissermaßen aus der Masse hervor. Im Folgenden stellen wir Ihnen ein paar Gemüsearten vor, die als gesunde Nahrungsmittel besonders herausragen und hin und wieder auf jeden Tisch kommen sollten. 
   Kleiner Tipp:  Grundsätzlich gilt grünes Gemüse als Superfood, das der Gesundheit auf vielen Ebenen gut tut. 
 Algen 
 Beim Stichwort Gemüse denkt kaum jemand zuerst an Algen, dabei ist das Meeresgemüse tatsächlich sehr gesund, enthält kaum Fett und bringt viele Vitamine, Mineralstoffe, Proteine und Jod mit.  Algen werden bevorzugt für Salate und Suppen verwendet  sowie für die Zubereitung der japanischen Spezialität Sushi, die wahlweise vegetarisch oder mit Fisch zubereitet werden kann. 
 Brokkoli 
 Der Geschmack ist nicht jedermanns Sache, weshalb gerade Kinder am besten frühzeitig an  Brokkoli  gewöhnt werden sollten, da er  besonders viele wertvolle Inhaltsstoffe  enthält. Richtig zubereitet, kann er sogar sehr gut schmecken! Brokkoli wird nachgesagt, dass er die Gesundheit auf mehreren Ebenen fördern kann: So soll er Allergien sowie Entzündungen lindern können. 
 
  Hätten Sie&#039;s gewusst?  Brokkoli ist besonders reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Nur 45 Gramm des grünen Gemüses decken bereits 70 Prozent des täglichen Bedarfs an Vitamin C ab! 
 
 Grünkohl 
 Zu den besten Tipps für eine gesunde Küche gehört auch viel Grünkohl.  Grünkohl ist so reich an Nährstoffen  wie kaum ein anderes Gemüse. Das zeigen bereits die enthaltenen Vitamine: Neben dem doppelten Tagesbedarf an Vitamin C steckt auch viel Vitamin K in den grünen Blättern. Außerdem enthält Grünkohl viel Magnesium, Kupfer, Calcium und Kalium. 
  Vielseitige Green Smoothie Zutat:  Grünkohl ist heute eine gern genutzte Zutat für Smoothies. Entsprechende Rezepte, die Sie im Internet oder in modernen Kochbüchern finden, stellen eine fantastische Möglichkeit dar, möglichst viel Grünkohl auf bekömmliche Weise in den Alltag zu integrieren. 
 Frisches Obst gehört auf jeden Teller 
 Gemüse und Obst bilden einen vielgebrauchten Zweiklang, wenn es um gesunde Nahrungsmittel geht. Aber wie beim Gemüse muss auch beim Obst unterschieden werden: Nicht alle Sorten sind für eine gesunde Ernährungsweise uneingeschränkt geeignet. Zu viel Fruchtzucker, wie er häufig im Obst enthalten ist, kann die Gesundheit auch schädigen. 
  Was viele nicht wissen:  Obst gilt als gesund, kann im Übermaß aber auch ungesunde Effekte haben. Obst enthält je nach Sorte sehr viel Fruchtzucker, der im Übermaß genauso zu Übergewicht führen kann wie normaler Zucker. Außerdem kann Fruchtzucker von gesunden Erwachsenen normalerweise nur bis zu einer Menge von ca. 30 g pro Tag verdaut werden – zu viel des Guten sollte es also auch bei Obst nicht sein. 
 Äpfel 
 An dem altbekannten englischsprachigen Ausspruch  An apple a day keeps the doctor away  (auf Deutsch: Ein Apfel pro Tag erspart den Arztbesuch.) ist viel Wahres dran. Ein Apfel am Tag hält Sie tatsächlich fit – allerdings nur, wenn Sie die oft ungeliebte Schale mitessen. Denn  gerade in der Schale stecken die besten Inhaltsstoffe des Apfels . Zu diesen zählen Spurenelemente, Kalium und Ballaststoffe. 
 Blaubeeren 
 Beeren gibt es viele, unter gesundheitlichen Aspekten stellen jedoch gerade Blaubeeren eine optimale Bereicherung für Ihren Speiseplan dar.  Blaubeeren besitzen eine hohe Nährstoffdichte und viele Antioxidantien , die das Gehirn schützen und sich positiv auf die Gedächtnisleistung gerade bei älteren Menschen auswirken. Es gibt kaum gesündere Früchte als Blaubeeren, deshalb gelten sie geradezu als Superfood und werden gerne für Backwaren, Porridge und Joghurt-Variationen verwendet. 
 Lieber fettreicher Fisch als rotes Fleisch 
 Tierische (vor allem fetthaltige) Lebensmittel sind nicht unumstritten. Fettreiche Fischsorten wie Lachs, Hering und Sardinen zählen jedoch zu den gesunden Nahrungsmitteln, deren Verzehr den Körper mit den dringend benötigten Omega 3 Fettsäuren versorgt. 
 Den Konsum von rotem Fleisch reduzieren 
 Möglichst selten sollte hingegen rotes Fleisch auf dem Speisezettel stehen. Rotes Fleisch macht Sie nicht fit, wie viele Fleisch-Anhänger behaupten, sondern soll im Gegenteil zahlreiche Krankheiten befördern. In kleinen Mengen können Sie sich aber natürlich auch einmal ein wenig Aufschnitt oder ein Steak gönnen, wenn dies eine Ausnahme und einen puren Genussmoment darstellt. Insgesamt besser ist es aber,  auf Geflügel und vor allem Fisch auszuweichen , um sich gesund zu ernähren. 
 Knoblauch ist gut für die Gesundheit 
 Knoblauch gilt als eins der gesündesten Lebensmittel schlechthin:  Knoblauch  enthält Vitamin C, B1 und B6 sowie Kalium, Selen und Kupfer. Darüber hinaus kann Knoblauch den Blutdruck senken und das Herz stärken. 
 Meerrettich ist eine gute Alternative und Ergänzung 
 Einen ähnlich gesundheitsfördernden Effekt lässt sich mit einer anderen scharfen Würze erzielen: So soll  Meerrettich  mit seinen ätherischen Ölen schädliche Bakterien und Entzündungen im Körper bekämpfen. 
 Naturjoghurt als darmfreundliches Lebensmittel 
  Naturjoghurt  enthält Eiweiß, Vitamin B und Calcium und wichtige Bakterien für die Darmflora. Wichtig bei der Auswahl ist jedoch, dass es sich tatsächlich um die naturbelassene Joghurt-Variante handelt. Die im Handel weit verbreiteten süßen Fruchtjoghurts erfüllen nicht denselben Zweck und zahlen zudem nahezu unbemerkt auf das Kalorien- und Zuckerkonto ein. 
 Wenn möglich: Vollkorngetreide statt Weizenmehl wählen 
 Brot und Brötchen sind auch bei einer gesunden Ernährung nicht tabu, sollten aber möglichst aus Vollkorngetreide gebacken werden.  Vollkornprodukte  wirken sich auf vielfältige Weise positiv auf die Gesundheit aus und halten gegenüber Backwaren aus hellen Mehlsorten länger satt. 
 
  Tipp:  Backen Sie Brot und Brötchen selbst, dann wissen Sie genau, was in Ihren Backwaren enthalten ist, oder kaufen Sie bei einem Biobäcker ein. Um den Darm an das Vollkorngetreide zu gewöhnen, kann es sich lohnen, zunächst einen Teil des Weißmehls durch Vollkornmehl zu ersetzen und nach und nach die Menge zu steigern. 
 
 Walnüsse stärken das Herz 
  Walnüsse  gelten als darm- und herzfreundlich. So sollen sie Darm und Herz stärken und den Körper mit wertvollen Omega Fettsäuren versorgen. Außerdem enthalten sie viel Vitamin B, das beispielsweise wichtig für das Nervensystem und die Hirnfunktionen ist. Für die geistige Fitness sind Walnüsse also ein wahrer Geheimtipp! 
 Maronen als fettarme Alternative zu Nüssen 
 Nüsse sind zwar grundsätzlich gesunde Nahrungsmittel, aber auch sehr fettreich. Fettärmer sind Maronen, die dabei trotzdem viele wichtige Mineralstoffe mitbringen. Probieren Sie doch einmal heiße Maronen auf dem nächsten Weihnachtsmarkt! 
 Es darf auch Schokolade sein – am besten dunkle 
 Selbst gesundheitsbewusste Naschkatzen müssen nicht auf ihre geliebte Schokolade verzichten. Auch Schokolade kann nämlich durchaus gesund sein – sofern es sich dabei um eine dunkle Sorte bzw. zuckerarme Variante handelt.  Dunkle Schokolade  enthält viel Magnesium und kann damit sogar zur Senkung des Blutdrucks beitragen. Lassen Sie sich ein oder zwei Stückchen langsam auf der Zunge zergehen und zelebrieren Sie diesen Moment ganz genussvoll! 
 Süßes in Maßen, industriellen Zucker besser vermeiden 
 Süßigkeiten sind nicht nur bei Kindern sehr beliebt und dürfen hin und wieder einmal genossen werden. Halten Sie einfach Maß und achten Sie auf eine gesunde Balance! Wann immer es geht, sollten Sie außerdem natürliche Süßungsmittel bevorzugen und industriellen Zucker vermeiden. 
 Um etwas Süßes ohne viel Zucker zu schlemmen, können Sie tolle Alternativen auch einfach selbst zaubern. Inzwischen gibt es zahlreiche Rezepte für Kuchen, Plätzchen und süße Cremespeisen, die ganz ohne Zucker auskommen oder mit natürlichen Süßungsmitteln zubereitet werden können. 
 
  Wichtig:  Zur Vermeidung von Industriezucker sollten Sie nicht zu Lebensmitteln greifen, die mit chemischen Süßstoffen oder dubiosen Zusatzstoffen angereichert sind. Diese haben auf einem gesunden Speiseplan nichts verloren! 
 
 Grüner Tee und Wasser statt Alkohol und Koffein 
 Zu einer gesunden Lebensweise gehören natürlich auch bekömmliche Getränke. Statt Limonaden und Fruchtsäften mit viel Fruchtzucker sind  Wasser, selbst zubereitete Schorlen und ungesüßter Tee  zu empfehlen. Alkohol und Koffein können in Maßen genossen werden, für den alltäglichen Durst ist aber vor allem Wasser zu empfehlen, möglichst stilles Wasser. Gegen Süß- und Heißhunger kann übrigens auch Rooibos- und grüner Tee helfen; letzterer soll die Gesundheit sogar schützen und stärken. 
 Fazit 
 Gesunde Lebensmittel sollten in Ihrem Alltag eine Selbstverständlichkeit sein. Die Auswahl ist groß, der Nutzen auch: Je früher Sie damit beginnen, Ihren Speiseplan auf gesunde, möglichst unverarbeitete Nahrungsmittel umzustellen, desto größer ist die Auswirkung auf Ihre Gesundheit. Am besten ist es, bereits im Kindesalter auf viel grünes Gemüse, ausgewählte Obstsorten, Fisch und Nüsse zu setzen. Zucker und Alkohol sollten hingegen weitgehend gemieden werden. Sie werden sehen: Eine gesunde Ernährung kann Sie körperlich und geistig fit halten, sodass Sie Ihren Alltag noch mehr genießen können. Ein positiver Nebeneffekt ist außerdem, dass eine gesunde Ernährungs- und Lebensweise ganz wunderbar das Abnehmen unterstützt. 
 
 Bildquelle: Unsplash 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-09-02T03:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Histaminintoleranz: Typische Symptome, Ernährung &amp; Tipps zur Behandlung</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/histaminintoleranz-typische-symptome-ernaehrung-tipps-zur-behandlung</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/histaminintoleranz-typische-symptome-ernaehrung-tipps-zur-behandlung"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Ob Laktose, Gluten, Fruktose oder Histamin: Die Liste der Unverträglichkeiten scheint immer länger zu werden. Dabei sind es streng genommen nicht mehr Unverträglichkeiten, die plötzlich zu Tage treten, sondern das Bewusstsein für diese wird schlichtweg geschärft und die Sympto...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Die Histaminintoleranz wird immer häufiger diagnostiziert 
 Ob Laktose, Gluten, Fruktose oder Histamin: Die Liste der Unverträglichkeiten scheint immer länger zu werden. Dabei sind es streng genommen nicht mehr Unverträglichkeiten, die plötzlich zu Tage treten, sondern das Bewusstsein für diese wird schlichtweg geschärft und die Symptome werden eher erkannt als früher. Standen Menschen vor einigen Jahren noch allein mit ihren Beschwerden da, gibt es heute mehr Möglichkeiten für Tests und Untersuchungen bei Verdacht auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten. 
 Doch auch heutzutage fällt es nicht immer leicht, die Symptome auf Anhieb zu erkennen und eine richtige Diagnose zu stellen – insbesondere wenn es sich um eine  Intoleranz mit diffusen Symptomen  wie bei der  Histaminintoleranz  handelt. In diesem Ratgeber erfahren Sie daher, auf welche Hinweise Sie achten sollten, was die Histaminunverträglichkeit von Allergien unterscheidet und wann ein Arztbesuch ratsam ist. 
 
   Was versteht man unter einer Histaminintoleranz?   
   Der richtige Umgang mit einer Histaminunverträglichkeit   
   Fazit   
 
 &amp;nbsp; 
    Was versteht man unter einer Histaminintoleranz? 
 Den meisten Menschen ist Histamin nur vage ein Begriff. Dabei ist der ominöse Stoff ein ganz selbstverständlicher Bestandteil unseres Alltags – er kommt nämlich auf natürliche Weise im Körper vor und ist auch in vielen Nahrungsmitteln enthalten. Das ist im Grunde genommen auch sehr wichtig, denn  Histamin wird als natürlicher Botenstoff  benötigt und genutzt. Bei einer Histaminunverträglichkeit zeigt das Immunsystem bei der Aufnahme größerer Histamin-Mengen jedoch allergie-ähnliche Reaktionen, die häufig erst gar nicht als solche erkannt werden – vor allem deshalb, weil sich die Symptome auch stark zeitversetzt äußern können. 
 Die Symptome einer Histaminintoleranz sind vielfältig 
 Die Diagnose einer  Histaminunverträglichkeit  gestaltet sich auch deshalb so schwierig, weil die Symptome anders als bei Allergien äußerst vielfältig sind und teilweise erst nach mehreren Tagen auftreten können – der Zeitrahmen beträgt zwischen wenigen Stunden bis hin zu 72 Stunden. Allzu leicht gerät man deshalb auf eine falsche Spur und erkennt den eigentlichen Auslöser für die quälenden Beschwerden nicht oder ordnet die Symptome falsch zu und verbannt möglicherweise ein völlig harmloses Lebensmittel aus seinem Speiseplan. Eine fehlende Diagnose erschwert aber auch eine effektive Behandlung, welche den Verlauf einer Histaminintoleranz günstig beeinflussen und die Lebensqualität mitunter deutlich erleichtern kann. Auch deshalb lohnt es sich, Symptome und Ursachen so gut wie möglich zu kennen. 
 
  Intoleranz oder Allergie?    Auch wenn bei einer Histaminunverträglichkeit ähnliche Symptome wie bei einer Allergie auftreten, wird diese Form der Intoleranz nicht den Allergien zugerechnet. Vielmehr gilt sie als eine Abbaustörung, durch die gewissermaßen zu viel Histamin im Körper verbleibt. Der Körper ist also nicht gegen Histamin allergisch, sondern kann die auftretende Menge nicht bewältigen, sodass es zu den im Folgenden genannten Symptomen kommen kann. 
 
 Im Folgenden stellen wir Ihnen typische Symptome einer Histaminintoleranz vor. 
 Utikaria (Nesselsucht), Ekzeme und Juckreiz 
 Eine Unverträglichkeit gegen Histamin sieht man Ihnen mitunter schon von außen an: Wie bei einer Allergie gibt die Haut durch Veränderungen erste Hinweise auf eine mögliche Intoleranz. Es kann eine Utikaria entstehen, die sogenannte  Nesselsucht . Dabei kommt es zu kleinen, roten Schwellungen auf der Haut, die auch Quaddeln genannt werden. Diese Ausschläge sind flüchtig und verschwinden in der Regel nach 24 Stunden wieder – können allerdings immer wiederkehren, solange der eigentliche Auslöser für die Nesselsucht nicht beseitigt wurde. Damit verbunden ist oftmals auch ein intensiver Juckreiz, besonders nahe der Ekzeme. 
 Niedriger Blutdruck, Kopfschmerzen und Herzrasen 
 Daneben können sich bei einer Histaminintoleranz auch  innere Beschwerden  bemerkbar machen: Der Kopf schmerzt, das Herz schlägt schneller. Dazu kommen Schwindelgefühle, Migräne und Hitzewallungen, teils sogar verbunden mit Erbrechen und einer allgemeinen Übelkeit. Häufig klagen die Betroffenen auch über Konzentrationsprobleme und bleierne Müdigkeit, die möglicherweise sogar zu Sekundenschlaf führen kann. Das alles sind Symptome, die für sich genommen auch zu anderen, teils schwereren Krankheiten passen und deshalb zunächst eine klare Diagnose erschweren. Eine Differentialdiagnostik durch einen erfahrenen Arzt ist aus diesem Grund unbedingt erforderlich. 
 Durchfall, Blähungen und Magenkrämpfe 
 Eine Histaminunverträglichkeit wirkt sich bei vielen Betroffenen auch stark auf den  Magen-Darm-Trakt  aus: Es kommt zu Durchfall, Flatulenzen (Blähungen) und Krämpfen, manche Menschen klagen auch über Obstipation (Verstopfung) oder wechselhafte Beschwerden im Magen-Darm-Bereich. Diese Symptome stehen vor allem im Zusammenhang mit der Aufnahme von Histamin durch Lebensmittel, können aber auch durch Lebensmittel ausgelöst werden, die körpereigenes Histamin im Körper freisetzen (mehr dazu lesen Sie weiter unten im Ratgeber). 
 Laufende oder verstopfte Nase, Atemnot und Asthma 
 Insbesondere nach dem Verzehr histaminreicher Lebensmittel kann es vorübergehend zu einer  verstopften beziehungsweise einer laufenden Nase  kommen. Kein Wunder, dass eine Histaminintoleranz daher häufig mit einer Erkältung oder einer Allergie wie Heuschnupfen verwechselt wird! Darüber hinaus kann in schweren Fällen bzw. bei intensiver Histaminaufnahme  auch Atemnot kann eine Folge sein  – im Extremfall kann sich diese sogar bis hin zu einem Asthma steigern. 
 Blasenentzündung und allgemeine Menstruationsbeschwerden 
 Bei den von einer Histaminunverträglichkeit besonders häufig betroffenen Frauen kann es auch zu  Menstruationsbeschwerden  und grundsätzlichen  Erkrankungen im Genitalbereich  kommen: Blasenentzündungen, Schleimhautreizungen und Harnröhrenentzündung sind keine Seltenheit. 
  Wichtig zu wissen:  Die Symptome einer Histaminintoleranz richten sich auch nach der Quelle des auslösenden Histamins. Auf körpereigenes Histamin reagiert das Immunsystem auf andere Weise als auf Histamin, das durch Lebensmittel aufgenommen wurde. Hier gilt es somit zu spezifizieren und die Symptome genau zu beobachten. Wer am stärksten mit Migräne und Blutdruckabfall reagiert, sollte vermutlich andere Lebensmittel aus seiner Ernährung streichen als ein Betroffener, der vorwiegend Durchfall durch die Aufnahme histaminhaltiger Nahrung bekommt. 
 Die möglichen Ursachen einer Histaminunverträglichkeit 
 Wie bereits erwähnt, ist Histamin ein körpereigener Botenstoff, der an sich keine Gefahr darstellt, sondern vielmehr eine wichtige Funktion im Körper besitzt. Erst wenn der Körper nicht richtig mit diesem Stoff umgehen kann, wird er gewissermaßen zum Problem und kann das Wohlbefinden eines Menschen mitunter stark beeinträchtigen. 
 Während der Körper bei Allergien bereits auf winzige Mengen des Allergens reagiert, ist bei einer Histaminintoleranz nicht der Stoff selbst der Auslöser, sondern die angesammelte Menge, die vom Körper nicht schnell genug abgebaut werden kann. Dies kann auf verschiedene Ursachen zurückgehen, von denen eine ein gestörter Histaminabbau ist. 
 
  Übrigens:  Bei den meisten Fällen handelt es sich um eine erworbene Störung, nicht um eine angeborene Histaminintoleranz. 
 
 Das Enzym Diaminoxidase (DAO) ist ein wichtiger Schlüssel 
 Normalerweise wird das körpereigene Histamin durch das Enzym Diaminoxidase (DAO) abgebaut. Bei manchen Patienten ist das Enzym DAO nur ungenügend vorhanden, bei anderen übt es seine Aktivität nur stark vermindert aus. In beiden Fällen kann das Enzym DAO seine Wirkung nicht voll entfalten und es kommt zu einem Übergewicht an Histamin. Für den Histaminabbau benötigt DAO Hilfsstoffe wie Vitamin C und Vitamin B6. Fehlen diese Vitamine, kann auch dieser Mangel eine Störung der Abbaufunktion auslösen. 
 Medikamente können den Histaminabbau beeinflussen 
 Medikamente können sowohl die Freisetzung von Histamin fördern als auch den Abbau von Histamin behindern. Beides kann entsprechende Unverträglichkeiten begünstigen. Führen zum Beispiel bestimmte Medikamente dem Körper Stoffwechselprodukte zu, für die das Enzym DAO ebenfalls beansprucht wird, ist dieses für den Abbau von Histamin blockiert. 
 
  Hinweis:  Wenn Sie nach der Einnahme von Aspirin mit typischen Symptomen einer Histaminunverträglichkeit reagieren, kann dies am Wirkstoff Acetylsalicylsäure liegen. Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure, Mefenaminsäure, Indometacin und Diclofenac können die körpereigene Histaminausschüttung anregen. 
 
 Lebensmittel können Histamin enthalten und im Körper freisetzen 
 Auch die Ernährung hat große Auswirkungen auf den Histaminspiegel und -abbau im Körper, denn  Lebensmittel können den Histaminhaushalt auf vielfältige Weise beeinflussen . So können sie beispielsweise dafür sorgen, dass der Körper vermehrt Histamin freisetzt. Andererseits können sie selbst Histamin enthalten und bei Verzehr den Histaminspiegel im Körper erhöhen. Zudem können sie das Enzym DAO beeinflussen und daran hindern, Histamin im Körper abzubauen. Sie sehen: Die Ernährung wirkt sich immens auf den Körper aus und kann bei Menschen mit Histaminunverträglichkeit auf unterschiedliche Weise Symptome hervorrufen. 
 Frauen können während der Schwangerschaft betroffen sein 
 Frauen bilden die größte Risikogruppe und leiden deutlich häufiger als Männer unter einer Histaminintoleranz. Das betrifft besonders die Zeit der Schwangerschaft: Während dieser Periode kann es zu einem verstärkten Ausbruch von Symptomen kommen – die nach der Entbindung aber auch meist wieder von selbst abklingen. Die in dieser Zeit häufigen Hormonschwankungen können dabei sogar hilfreich sein. 
   Der richtige Umgang mit einer Histaminunverträglichkeit 
 Wie bereits erwähnt, ist es auch für Ärzte nicht immer einfach, bestimmte Symptome als Reaktionen des Körpers auf einen gestörten Histaminhaushalt zu deuten. Auch scheuen sich viele Menschen davor, wegen scheinbar zusammenhangsloser Symptome ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das führt dazu, dass die richtige Diagnose erst spät gestellt wird und der Leidensweg unnötig lang ist. Um seine Lebensqualität zu erhöhen, ist es sehr wichtig, dass Sie Ihren Arzt so früh wie möglich aufsuchen und ihm möglichst viele Informationen an die Hand geben. Insbesondere die Anamnese (die medizinische Vorgeschichte) ist für das Stellen einer fundierten Diagnose essenziell, da viele Symptome wie Beschwerden im Darm, Kopfschmerzen oder Herzrasen auch auf andere Erkrankungen hinweisen. 
  Tipp:  Wenn Sie den Verdacht haben, unter einer Histaminintoleranz oder einer anderen Unverträglichkeit zu leiden, sprechen Sie Ihren Hausarzt offen darauf an. Sollte Ihr Hausarzt selbst keine zweifelsfreie Diagnose stellen können, kann er Sie an einen auf Unverträglichkeiten spezialisierten Facharzt überweisen– dieser kennt sich am besten mit derartigen Krankheiten aus und ist vermutlich der ideale Ansprechpartner für Sie. 
 Die richtige Ernährung spielt eine große Rolle 
 Sie vermuten es sicherlich bereits: Über die  Auswahl Ihrer Lebensmittel  können Sie großen  Einfluss auf den Histaminhaushalt Ihres Körpers nehmen . Bei Verdacht auf eine Histaminunverträglichkeit sollten Sie Ihre Ernährung auf Grundlage der nachfolgenden Lebensmittelliste überprüfen oder Ihren Arzt bzw. einen Ernährungsberater um Hilfe bitten. Eine kluge Diät beziehungsweise eine Ernährungsumstellung kann detaillierte Rückschlüsse auf eine Histaminintoleranz geben und eine gute Basis für einen Arztbesuch bilden. 
 Eine kluge Diät beziehungsweise eine Ernährungsumstellung kann detaillierte Rückschlüsse auf eine Histaminintoleranz geben und eine gute Basis für einen Arztbesuch bilden. 
 
  Wichtiger Hinweis:  Die Diät sollten Sie nicht ohne Absprache mit Ihrem Arzt durchführen. Dieser sollte Ihnen vor und nach der Diät Blut nehmen. Das Blut kann Aufschluss darüber geben, ob es sich tatsächlich um eine Histaminunverträglichkeit oder möglicherweise um eine Zöliakie oder eine Allergie handelt. Auch eine Laktoseintoleranz und eine Fruktoseintoleranz sollten per Atemgastest ausgeschlossen werden. 
 
 Verzichten Sie 10 bis 14 Tage weitgehend auf Histamin 
 Es ist nicht möglich, vollkommen histaminfrei zu essen. Allerdings lässt sich der Histamingehalt in der aufgenommenen Nahrung deutlich reduzieren. Dasselbe gilt auch für andere biogene Amine. Denn biogene Amine nehmen das Enzym DAO in Anspruch und beeinflussen damit immer auch den Histaminabbau. Zu den potenziell unverträglichen, weil stark histaminhaltigen oder Histamin freisetzenden Nahrungsmitteln zählen unter anderem folgende: 
 
 Fisch, insbesondere solcher in Konserven, und Meeresfrüchte 
 Schokolade und Kakao (Schokolade enthält zwar kein Histamin, dafür aber andere biogene Amine, die den Histaminabbau blockieren können.) 
 Tomaten (Das betrifft Tomaten in jeder erdenklichen Form, auch als Ketchup oder Pizzabelag.) 
 geräucherte bzw. lang gereifte Fleisch- und Wurstprodukte (Schinken, Salami etc.) 
 Käse mit hohem Reifegrad 
 Rotwein, insbesondere in Kombination mit Käse 
 fermentierte Speisen wie Sauerkraut, Essiggemüse und Essig selbst 
 Bier (besonders obergäriges, trübes Bier) 
 Sekt 
 Erdbeeren 
 Zitrusfrüchte (besonders Orangen und Grapefruit) 
 Avocado 
 Spinat 
 Schokolade (vor allem dunkle Schokolade oder solche mit minderwertigem Kakao) 
 Nüsse und Mandeln 
 u.v.m. 
 
 &amp;nbsp; 
 Natürlich erhebt diese  Lebensmittelliste  keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber sie kann eine grundsätzliche Orientierung für eine möglichst histaminarme Ernährungsweise geben. Abgesehen von den aufgeführten Gemüse- und Obstsorten enthalten pflanzliche Nahrungsmittel eher selten Histamin. 
 Langsames Herantasten eine normale Ernährungsweise 
 Nachdem Sie etwa 14 Tage die strikte Diät in Bezug auf die genannten Lebensmittel durchgehalten haben, können Sie sukzessive Ihren Speiseplan erweitern und nach und nach wieder gezielt potenziell unverträgliche Lebensmittel zu sich nehmen. Dabei ist wichtig, dass Sie genau darüber Buch führen, welche Nahrungsmittel Sie zu sich nehmen und wie Sie sich dabei fühlen. Am besten integrieren Sie zunächst für drei Tage ein neues Lebensmittel in gesteigerter Menge und legen dann eine dreitägige Pause ein. Sollten daraufhin keine Beschwerden auftreten, können Sie in derselben Weise mit einem anderen verdächtigen Lebensmittel fortfahren. Jede noch so kleine Unpässlichkeit muss notiert werden: Beschwerden mit Kreislauf, Darm, Gelenken, Unwohlsein etc., da jedes winzige Detail das entscheidende Puzzlestück auf dem Weg zum Gesamtbild sein kann. 
  Wichtiger Hinweis:  Bitte halten Sie sich nicht dauerhaft an die nachfolgend beschriebenen Tipps, da ansonsten Mangelzustände auftreten können. Diese Ernährungsumstellung soll lediglich erste Anhaltspunkte geben, ob tatsächlich eine Histaminintoleranz vorliegen könnte oder nicht. Sprechen Sie unbedingt vorher mit Ihrem Arzt oder einem Ernährungsberater, bevor Sie Ihre Ernährung dauerhaft anpassen. 
 Gezielte und dauerhafte Anpassung der Ernährung 
 Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse kann Ihr Arzt bzw. Ernährungsberater eine  gesunde und verträgliche Ernährung für Sie ausarbeiten , die Sie dauerhaft ohne Beschwerden konsumieren können. So reduzieren Sie auch den möglicherweise aufkommenden Stress bei der Auswahl Ihrer Nahrungsmittel. Und genau darum geht es letztlich: Sie sollen in einen ganz normalen Alltag zurückfinden, der Sie nicht beeinträchtigt, aber von den Symptomen Ihrer Histaminunverträglichkeit befreit. 
 Medikamente wie Antihistaminika können helfen 
 Auch Medikamente können bei richtiger Auswahl und Dosierung einen positiven Einfluss auf eine Histaminintoleranz ausüben. Sie verhindern, dass Histamin freigesetzt wird und können so die Ausprägung der Symptome verringern. In unserer Online-Apotheke finden Sie   zahlreiche bewährte Antihistaminika   zum schnellen und sicheren Versand. Sehen Sie sich jetzt in unserem Sortiment um und lassen Sie sich von unserem pharmazeutischen Beraterteam beraten! 
 Im Alltag auf Stress und Bewegung achten 
 Zu einem gesunden Alltag gehört allerdings nicht nur eine angepasste Ernährung. Es ist ebenso wichtig, Stress zu vermeiden – denn  Stress ist ein wichtiger Faktor, der Histamin freisetzen und die Abbaufunktionen der Körperenzyme beeinträchtigen kann . Gönnen Sie sich immer wieder nötige Pausen, um zur Ruhe zu kommen, reduzieren Sie Ihr Stresslevel, streichen Sie unnötige Termine aus Ihrem Kalender und  integrieren Sie Entspannungsphasen  durch Yoga, Tai Chi, Meditation oder autogenes Training in Ihren Alltag. 
 Ein zweiter wichtiger Punkt ist die  Bewegung . Zu einer gesunden Lebensweise gehört auch Sport – aber in Maßen. Hier ist es wichtig, dass Sie ein zu Ihnen und Ihrem Leistungsvermögen passendes Pensum finden. Setzen Sie sich nicht unter Druck! Übertriebener Sport kann ebenfalls dazu führen, dass Histamin freigesetzt wird, während sanfte Ausdauer- und Krafteinheiten das Stresslevel senken können. Tasten Sie sich langsam heran und finden Sie Ihren Wohlfühlsport! 
   Fazit 
 Die Symptome einer Histaminintoleranz sind vielfältig und schwer zu greifen. Dennoch sollte eine Diagnose schnellstmöglich erfolgen, um den Leidensdruck zu minimieren. Ein relativ zuverlässiger Test kann durch eine Ernährungsumstellung vorgenommen werden, der allerdings erst nach einem ausführlichen Patienten-Arzt-Gespräch zum Austausch wichtiger Informationen erfolgen sollte. Eine Behandlung von Histaminunverträglichkeit ist möglich und zielt darauf ab, dass Sie Ihren Alltag trotz Intoleranz wieder unbeschwert genießen können. Antihistaminika aus unserer Online-Apotheke können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Ihre Symptome abzumildern. Daneben spielen eine histaminarme Ernährung, die Reduktion von Stress und sanfter Sport eine wichtige Rolle, um etwaige Beschwerden durch eine Histaminintoleranz zu lindern. 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: ©Kittiphan - stock.adobe.com 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-07-08T03:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Stoffwechsel ankurbeln und Fettverbrennung anregen: Die besten Tipps</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/stoffwechsel-ankurbeln-und-fettverbrennung-anregen-die-besten-tipps</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/stoffwechsel-ankurbeln-und-fettverbrennung-anregen-die-besten-tipps"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Ob vor dem Sommer, dem Urlaub oder einer bevorstehenden Hochzeit: Der Wunsch abzunehmen kehrt bei vielen Menschen regelmäßig wieder. Wie Sie Ihren Stoffwechsel ankurbeln, die Fettverbrennung anregen und allgemein etwas für Ihre Fitness tun, erfahren Sie in diesem Artikel. Hier...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Ob vor dem Sommer, dem Urlaub oder einer bevorstehenden Hochzeit: Der Wunsch abzunehmen kehrt bei vielen Menschen regelmäßig wieder. Wie Sie Ihren Stoffwechsel ankurbeln, die Fettverbrennung anregen und allgemein etwas für Ihre Fitness tun, erfahren Sie in diesem Artikel. Hier finden Sie die besten Tipps und alles, was Sie zum Thema &quot;Stoffwechsel und gesund abnehmen&quot; wissen müssen. 
 Unser Körper: Ein wahres Meisterwerk 
 Bevor wir uns dem Thema Stoffwechsel im Detail widmen, möchten wir Ihnen einen kurzen Einblick in ein echtes Wunderwerk der Natur geben: den menschlichen Körper. Jeden Tag vollbringt er wahre Höchstleistungen und hält uns am Leben – und das gewissermaßen ganz nebenbei und unbemerkt. Damit unser Körper über viele Jahre einwandfrei funktioniert und gesund bleibt, können wir aktiv etwas tun und einige Tipps für einen gesunden Lebensstil beachten. 
 So ist beispielsweise eine  abwechslungsreiche Ernährung  mit vielen frischen Lebensmitteln und einem ausgewogenen Verhältnis an Makronährstoffen (Kohlenhydrate, gesunde Fette und Proteine), allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen unverzichtbar für die Leistungsfähigkeit unseres Körpers. Nur wenn wir unseren Organismus mit allen wichtigen Makro- und Mikronährstoffen versorgen, kann er seine Arbeit jeden Tag aufs Neue bewältigen. 
 Darüber hinaus sind  viel Bewegung an der frischen Luft , eine gute allgemeine Fitness und  genügend Schlaf  wichtige Elemente für einen gesunden Körper. Wer auf sich selbst achtet, tut sich selbst und seiner Gesundheit etwas Gutes und beugt der Entstehung von Krankheiten vor. Insbesondere das Risiko für Zivilisationskrankheiten wie   Bluthochdruck  ,   Diabetes   mellitus,   Herz-Kreislauf-Erkrankungen  , Übergewicht und Adipositas, aber auch für   Allergien  , Depressionen und einige Krebsarten lässt sich durch einen gesunden Lifestyle – zumindest in gewissem Maße – reduzieren. 
 Sorgen wir hingegen nicht für uns selbst und belasten wir unseren Organismus etwa durch zu wenig Bewegung und eine falsche oder einseitige Ernährung, die zu viel ungesunde Fette, leere Kohlenhydrate oder zu viel Zucker enthält, kann sich unser Stoffwechsel verlangsamen. Dies führt in der Konsequenz dazu, dass unser Körper seine Funktionen nicht mehr in vollem Umfang ausführen kann, wir möglicherweise zunehmen und krank werden. Mehr dazu lesen Sie weiter unten in diesem Artikel. 
 Aber auch wer bereits unter Übergewicht, Diabetes oder einer anderen Zivilisationskrankheit leidet, kann aktiv werden und den Teufelskreis durchbrechen, um abzunehmen, seine Gesundheit zu fördern und gegebenenfalls auch das Voranschreiten von Krankheiten zu stoppen. 
  Merke:  Es ist nie zu spät, um etwas für seine Gesundheit und Fitness zu tun. Besser Sie fangen heute oder morgen an als gar nicht – probieren Sie es aus und genießen Sie das gute Gefühl nach einem intensiven Training, einer gesunden Mahlzeit oder einer bewussten Ruhephase! 
 Stoffwechsel: Was ist das eigentlich und warum ist er so wichtig? 
 Nach diesem kleinen Exkurs wird es Zeit, sich dem Stoffwechsel (wissenschaftlich auch Metabolismus genannt) genauer zu widmen. Vor allem Menschen, die sich mit dem Thema Abnehmen auseinandersetzen, stoßen unweigerlich auf Begrifflichkeiten wie &quot;Stoffwechsel ankurbeln&quot;, &quot;Fettverbrennung anregen&quot;, &quot;Grundumsatz erhöhen&quot; etc. Warum dies so wichtig ist, um abzunehmen, schildern wir Ihnen im Folgenden. 
 Grundsätzlich werden  unter dem Begriff Stoffwechsel  alle biochemischen Prozesse in den Zellen zusammengefasst, die an der Verarbeitung bzw. am Austausch von Stoffen (Nährstoffen etc.) beteiligt sind. Ohne ein einwandfreies Funktionieren des Stoffwechsels könnten Menschen nicht überleben, da jede Zelle auf bestimmte Nährstoffe angewiesen ist. 
 Sämtliche Stoffwechselprozesse werden durch das Hormon- und Nervensystem gesteuert, das ohne bestimmte Hormone und Enzyme nicht funktioniert. Als wichtigstes Organ im Zusammenhang mit dem Stoffwechsel gilt die Leber. 
 Wenn in Verbindung mit Abnehmen die Rede von Stoffwechsel ist, ist normalerweise der sogenannte Energiestoffwechsel gemeint. ( Hinweis:  Auf den Energiestoffwechsel beziehen wir uns im weiteren Verlauf des Ratgebers ebenfalls, wenn wir den Begriff Stoffwechsel verwenden.) Mit dem Begriff Energiestoffwechsel werden alle Prozesse bezeichnet, die mit der  Energiegewinnung  (Katabolismus) und dem  Energieverbrauch  (Anabolismus) zusammenhängen. 
 Kataboler Stoffwechsel zur Energiegewinnung 
 Beim katabolen Stoffwechsel werden Mikro- und Makronährstoffe aus der Nahrung verwertet. Dies bedeutet, dass alle zugeführten Stoffe in kleine Bestandteile zerteilt und uns als Energiequelle zur Verfügung gestellt werden. So werden zum Beispiel Kohlenhydrate in Zucker und Proteine in Aminosäuren umgewandelt, während Fett in Glycerin und einzelne Fettsäuren gespalten wird. 
 Anaboler Stoffwechsel zum Energieverbrauch 
 Im Gegensatz dazu werden die durch den Katabolismus vorbereiteten Teile im anabolen Stoffwechsel genutzt, um daraus lebensnotwendige Verbindungen herzustellen – so werden zum Beispiel Aminosäuren, Fettsäuren und Glykose in körpereigene Zellbestandteile umgewandelt. So betrachtet bekommt der Satz &quot;Du bist, was du isst.&quot; eine völlig neue Bedeutung. Denn alles, was wir unserem Körper mit der Nahrung zuführen, wird von ihm verwertet und für neue Körperbestandteile genutzt. Demzufolge steht der Anabolismus für die Aufbau- und Reparaturprozesse von Zellen und wird daher oft auch als Aufbaustoffwechsel bezeichnet. 
  Hinweis:  Wenn der Stoffwechsel nicht richtig funktioniert, kann auch eine Krankheit dahinter stecken. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion beispielsweise wird der Stoffwechsel verlangsamt, was Übergewicht begünstigt und das Abnehmen erschwert. Falls Sie den Verdacht haben, dass Ihr Stoffwechsel krankheitsbedingt zu langsam arbeitet, nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihrem Arzt auf. Dieser kann einen Bluttest durchführen, um eine  Hormonstörung  oder eine  Schilddrüsenerkrankung  zu diagnostizieren oder auszuschließen, und eine geeignete Behandlung einleiten. 
 Wie funktioniert die Fettverbrennung im Körper? 
 Persönlicher Energieverbrauch: Grundumsatz vs. Leistungsumsatz 
 Nur wenn alle Zellen auf diese Weise mit genügend Energie versorgt werden, kann der Körper seine Arbeit zufriedenstellend verrichten. Aber wozu benötigen wir die Energie überhaupt ganz genau? Diese Frage ist leicht zu beantworten: Zum einen, um die Funktion der Organe sicherzustellen und damit die lebensnotwendigen Prozesse aufrechtzuerhalten (Atmung, Entgiftung, Blutversorgung etc.). Dabei handelt es sich um den sogenannten  Grundumsatz  – vereinfacht gesagt, um die Menge an Kalorien, die Menschen in völliger Ruhe zum Leben brauchen. Zum anderen benötigen wir zum Beispiel Energie, um zu lernen, uns zu bewegen und aktiv sein zu können. Dieses zusätzlich benötigte Energielevel wird auch als  Leistungsumsatz  bezeichnet – also die über die für die Organfunktion benötigte Kalorienmenge hinausgehende Kalorienanzahl. Sowohl der Grundumsatz als auch der Leistungsumsatz sind individuell sehr verschieden, wobei der Leistungsumsatz stark von der körperlichen Aktivität, dem Alter und den persönlichen Voraussetzungen (Wachstum, Schwangerschaft, Stillzeit etc.) abhängt. Der Energiebedarf insgesamt wird Gesamtumsatz genannt und umfasst die Gesamtmenge an Energie bzw. Kalorien, die Menschen täglich zur Verrichtung ihres Alltags brauchen. 
 Werden Fette wie oben beschrieben im Rahmen des Stoffwechsels gespalten, wird daraus Energie gewonnen, die der Körper nutzen kann – ein Fettverbrennungsprozess findet statt. Dabei können entweder mit der Nahrung aufgenommene Fette oder auch körpereigene Fette verwertet werden. 
 Interessant zu wissen ist, dass Nahrungsfett 9 Kalorien pro Gramm beinhaltet und damit der größte Energieträger unter den Makronährstoffen ist. Körpereigenes Fett hingegen liefert nur ca. 7 Kalorien, die der Organismus nutzen kann. Insbesondere im Zusammenhang mit dem Abnehmen ist zudem wichtig, dass der Körper zunächst das Fett verwertet, welches ihm durch Lebensmittel zugeführt wird, und erst dann auf das Körperfett zurückgreift, wenn das Nahrungsfett ausgeschöpft ist und er für seine Arbeit weitere Energie benötigt. 
 Wenn Sie abnehmen wollen, kann es somit förderlich sein, den Stoffwechsel anzuregen, damit Sie zukünftig selbst in Ruhephasen mehr Kalorien verbrennen. Zum anderen ist es wichtig, dass Sie mit Ihrer Nahrung weniger Kalorien aufnehmen, als Sie normalerweise brauchen, damit Sie Ihren Gesamt-Energiebedarf unterschreiten. Denn egal, was Sie essen, gilt:  Nur durch eine negative Kalorienbilanz können Sie abnehmen und überflüssiges Fett verlieren.  
 Wie Sie Ihren Stoffwechsel erfolgreich in Schwung bringen, erfahren Sie in den nächsten Absätzen. 
 Wie und womit lässt sich der Stoffwechsel anregen? 
 Sicherlich wollen Sie nun endlich erfahren, was Sie selbst tun können, um Ihren Kalorienverbrauch zu erhöhen, Ihren Stoffwechsel anzuregen und überschüssige Pfunde zum Schmelzen zu bringen. Dazu gibt es viele Möglichkeiten, die Sie entweder parallel oder nacheinander ausprobieren können. 
  Unser Tipp:  Wie Sie in diesem Artikel noch erfahren werden, sind sowohl eine gesunde Ernährung als auch Sport wichtige Säulen, um den Stoffwechsel zu pushen. Wir empfehlen Ihnen, beide Aspekte miteinander zu kombinieren bzw. aufeinander abzustimmen, da Sie so Ihr volles Potenzial ausschöpfen und den gewünschten Effekt zusätzlich erhöhen können. 
 Mit Fitnesstraining und Sport den Stoffwechsel ankurbeln 
 Vermutlich haben Sie es schon geahnt: Wenn Sie Ihren Stoffwechsel anregen und gesund abnehmen möchten, stehen Sport und Fitness ganz weit oben auf der Prioritätenliste. Doch keine Sorge, auch wenn Sie bislang ein Sportmuffel waren, können Sie Freude an Aktivität und Bewegung entwickeln – Sie müssen ja nicht gleich jeden Tag intensiv trainieren, stundenlang laufen gehen oder sämtliche Muskeln durch hartes Training im Fitnessstudio stählen. Es funktioniert auch anders, und zwar für jeden Menschen! 
 Ausdauertraining im Fettverbrennungsbereich versus High Intensity Training 
 Um das Thema Fitness, Sport und Bewegung ranken sich  zahlreiche Mythen . Zudem sind zahlreiche gut gemeinte Tipps zum Abnehmen inzwischen mitunter vollkommen überholt oder treffen im modernen Zeitalter nicht mehr zu 100 Prozent auf uns zu. Dazu gehören auch die Annahmen, dass Sport erst nach 30 Minuten effektiv ist und ein Training im sogenannten Fettverbrennungsbereich am besten zum Abnehmen geeignet ist. 
 Zwar ist es tatsächlich so, dass Menschen beim sanften  Ausdauertraining  mit einer niedrigen Intensität prozentual gesehen mehr freie Fettsäuren verbrennen als bei einem schnellen bzw. intensiven Training, allerdings steigt mit der Intensität auch die Gesamtmenge an verbrannten Kalorien. So verbrennen Sportler, die zum Beispiel eine Stunde lang locker im Fettverbrennungsbereich laufen, insgesamt eine geringere Kalorienanzahl als bei einem etwa 30-minütigen  Intervalltraining , die Gesamtmenge an verbrannten freien Fettsäuren ist jedoch niedriger. Die verbrannte Kalorienanzahl und damit die verbrannte Fettmenge steigen also mit der Intensität beim Sport. Kanadischen Wissenschaftlern zufolge soll die verbrannte Fettmenge beim Intervalltraining sogar um bis zu 36 Prozent höher sein als bei einem moderaten Ausdauertraining. 
 Diesen Effekt machen sich auch beliebte Trainingsarten wie das  High Intensity Intervall Training (HIIT)  zunutze, bei dem sich Power-Phasen mit kurzen Verschnaufpausen abwechseln. Dies pusht das Herz-Kreislauf-System und den Stoffwechsel gleichermaßen. Sie können durch ein hoch intensives Intervalltraining aber nicht nur hervorragend Ihren Stoffwechsel anregen und hartnäckiges Fett verbrennen, sondern erzeugen durch ein derartiges Training auch einen hohen Nachbrenneffekt. Dies bedeutet, dass Ihr Grundumsatz auch nach dem Training noch über Stunden hinweg erhöht ist, wodurch Sie selbst im Ruhezustand weiterhin überschüssige Pfunde verbrennen. 
 Ein weiterer erfreulicher Pluspunkt bei einem intensiven Training ist die Zeitersparnis: Während Sie im Fettverbrennungsbereich recht lange trainieren müssen, genügt bei einem High Intensity Training ein kürzerer Zeitraum, um denselben Effekt herbeizuführen. 
 Probieren Sie es aus: Nehmen Sie an einem Fatburner-Kurs teil, laden Sie sich eine Trainings-App mit verschiedenen HIIT-Workouts herunter oder bauen Sie in Ihre nächste Jogging-Runde ein paar Sprints ein. Vielleicht macht Ihnen der intensivere Sport ja sogar noch viel mehr Spaß als ein gleichmäßiges Training? 
 Muskelaufbau durch Krafttraining 
 Neben dem intervallartigen Ausdauertraining sollte zum Abnehmen auch der Muskelaufbau nicht zu kurz kommen. Der Hintergrund:  Durch mehr Muskeln ist der Grundumsatz erhöht . Zudem sollen viele Muskeln sogar die Einlagerung von Fett erschweren, was beim Abnehmen ebenfalls förderlich ist. Darüber hinaus kann Krafttraining dabei helfen, Ihre Körperhaltung zu verbessern und Ihre Leistungsfähigkeit beim Ausdauersport zu erhöhen. 
 Falls Sie nun befürchten, jeden Tag schwere Gewichte stemmen zu müssen, um Ihren Muskelaufbau zu fördern, dürfen wir Sie beruhigen: Auch das Training mit dem eigenen Körpergewicht, leichte Kraftübungen für zu Hause und bestimmte Yoga-Arten fördern den Muskelaufbau. 
  Unser Tipp:  Ob zu Hause, im Studio oder am See – planen Sie ca. zwei- bis dreimal pro Woche ein leichtes Krafttraining ein, steigern Sie sich nach und nach und freuen Sie sich über jeden kleinen Erfolg! 
 Aber auch, wenn Sie kein Intervalltraining oder Krafttraining machen können oder möchten, tun Sie sich selbst und Ihrer Figur mit Sport etwas Gutes. Denn sanfter Sport ist immer noch besser als gar keine oder zu wenig Bewegung. Ob Walking, Laufen, Fahrradfahren, Yoga oder einfach nur zügige Spaziergänge: Bringen Sie Aktivität in Ihren Alltag, am besten noch heute! 
 Wichtige Tipps und Hinweise zum Thema Sport, Training und Fitness 
 Wie bei allen Tipps rund um das Thema Gesundheit und Fitness gilt auch beim Sport: Was für den einen Menschen gesund und richtig ist, ist nicht automatisch auch für Sie gesund und richtig. Es ist wichtig, dass Sie Ihr persönliches optimales Maß an Bewegung finden, Sie sich langsam an die für Sie ideale Intensität beim Training herantasten und Sie einen Rhythmus bzw. ein Trainingsintervall wählen, das Sie auch langfristig angenehm in Ihren Alltag integrieren können. 
 Wenn Sie unsicher sind, welcher Sport der richtige zum Abnehmen für Sie ist, wenn Sie spezielle Tipps und Tricks lernen möchten, um ein paar extra Kalorien zu verbrennen, oder wenn Sie Fragen zum Training haben, wenden Sie sich am besten an einen erfahrenen Personal Trainer. Der Experte kann Ihnen dabei helfen, Schwung in Ihr Training zu bringen, gezielt Muskeln aufzubauen, um dadurch Ihren Grundumsatz zu erhöhen, und Ihren Stoffwechsel auf spielerische Weise anzuregen, ohne sich beim Training zu überanstrengen. Je nach Ausbildung und Erfahrung kann er Ihnen möglicherweise auch praktische Tipps für eine gesunde Ernährung geben und Ihnen passende Rezepte empfehlen, um Ihr sportliches Engagement zu unterstützen und den Effekt zusätzlich zu verstärken. 
 Mit der richtigen Ernährung den Stoffwechsel in Schwung bringen 
 Unsere Ernährung ist neben dem Sport das wichtigste Element zum Anregen des Stoffwechsels. Was wir essen, bestimmt in entscheidendem Maße mit, wie wir uns fühlen, wie wir aussehen und wie gesund wir sind. Wenn Sie sich beim Essen an einige Tipps halten und ein paar &quot;Regeln&quot; befolgen, können Sie allein durch Ihre Ernährung viel für Ihre Gesundheit tun. 
 Nachstehend stellen wir Ihnen die besten Lebensmittel und Tipps für einen aktiven Stoffwechsel vor. 
 Gesunde Ernährung allgemein 
 Zu einer gesunden Ernährung gehören viele frische Lebensmittel und ein ausgewogenes Verhältnis an Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Fette und Proteine). Je nachdem, wie viel Gewicht Sie auf die Waage bringen, sollten Kohlenhydrate nicht den Großteil Ihrer Speisen ausmachen, sondern eher als Beilage betrachtet werden. 
  Tipp:  Insbesondere dann, wenn Sie abnehmen wollen, sollten Sie bedenken, dass die Fettverbrennung erst einsetzt, wenn Ihre Kohlenhydratspeicher geleert sind und demnach keine Kohlenhydrate mehr zur Energiegewinnung zur Verfügung stehen. Somit ist es nicht verwunderlich, warum viele Menschen mit Abnehmwunsch auf die bekannte  Low Carb Ernährung  setzen. 
 Essen Sie außerdem viel frisches, möglichst grünes Gemüse und kombinieren Sie dies mit einer hochwertigen, gegebenenfalls mageren Proteinquelle sowie gesunden, essenziellen Fetten. Fetter Seefisch beispielsweise liefert wertvolle Omega-3-Fettsäuren und gilt in Kombination mit grünem Gemüse als echtes Fatburner Food. 
 Als  &quot;leere Kohlenhydrate&quot;  bezeichnete Lebensmittel wie Süßwaren und allgemein Lebensmittel mit viel Zucker, Brot, Gebäck und Nudeln aus Weißmehl sollten nur selten auf dem Speiseplan stehen. Wann immer Sie können, sollten Sie zudem frisch zubereiteten Gerichten gegenüber Fertigware und Fast Food den Vorzug geben oder gleich selbst kochen und dabei möglichst regionales Obst und Gemüse verarbeiten. 
  Tipp:  Damit Sie nicht nur vorübergehend, sondern langfristig abnehmen, sollten Sie anstelle einer kurzfristigen Diät Ihre Ernährung dauerhaft umstellen und sich durch regelmäßigen Sport fit halten. 
 Welche Lebensmittel regen den Stoffwechsel an? 
 Neben einer ausgewogenen Ernährung können Sie Ihr Essen auch um bestimmte Lebensmittel ergänzen, die den Fettstoffwechsel anregen sollen. Ob diese Lebensmittel tatsächlich einen positiven Einfluss auf den Stoffwechsel und damit den Fettabbau haben, ist allerdings nicht in allen Fällen eindeutig belegt. Dennoch möchten wir Ihnen hier die wichtigsten Lebensmittel und Enzyme nennen, welche die Gewichtsabnahme unterstützen sollen. 
 Dazu gehören unter anderem folgende: 
 
  Grüner Tee, Mate-Tee, Pu-Erh-Tee und Kaffee:  Die in grünem Tee enthaltenen  Gerbstoffe  und  Koffein  sollen sich positiv auf den Fettabbau auswirken. Dieser Effekt ist zwar wissenschaftlich noch nicht bewiesen, Forschern zufolge liegen aber recht eindeutige Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Koffein und grünem Tee sowie einem beschleunigten Stoffwechsel vor. Was fast zu schön klingt, um wahr zu sein, ist es vermutlich auch: Die Menge an Koffein und Tee, die für eine positive Wirkung zugeführt werden müsste, ist sehr hoch und könnte sich damit wiederum negativ auf das Allgemeinbefinden auswirken. 
  Scharfe Gewürze:  Viele Leute behaupten, dass der Verzehr von bestimmten Gewürzen wie Chili mit dem Scharfstoff  Capsaicin  und Ingwer mit  Gingerol  und  Shoagolen  die Körpertemperatur erhöht und dank eines dadurch bedingten höheren Energieverbrauchs das Abnehmen erleichtert. Ersteres mag zwar der Fall sein, doch die Annahme, dass der Körper mehr leisten muss, um die Temperatur wieder auf ein gewohntes Maß zu reduzieren, kann aus ernährungswissenschaftlicher Sicht nicht untermauert werden. Wissenschaftlern zufolge wird durch scharfe Gewürze lediglich die Verdauung angeregt, das Abnehmen wird dadurch hingegen nicht gefördert. 
  Weihnachtliche Gewürze:  Auch Gewürzen wie  Zimt, Kardamom und Koriander  werden positive Eigenschaften im Zusammenhang mit dem Stoffwechsel nachgesagt. Sie sollen beispielsweise durch einen hohen Ballaststoffgehalt und sekundäre Pflanzenstoffe den Blutzucker regulieren und auf diese Weise das Abnehmen unterstützen. 
  Wasser:  Für einen gut funktionierenden Stoffwechsel benötigen gesunde Menschen  ca. 2 bis 2,5 Liter Flüssigkeit täglich  – immerhin bestehen wir zu etwa 70 % aus Wasser! Während ca. 1,5 Liter über Getränke zugeführt werden, werden etwa 500 ml über die Nahrung aufgenommen. Weitere 400 bis 500 ml werden durch Oxidationsprozesse gebildet. Ihrer Gesundheit zuliebe sollten Sie bei der Getränkewahl bevorzugt zu (stillem) Wasser, ungesüßtem Tee und Saftschorlen im Verhältnis 1:3 (Saft vs. Wasser) greifen und stark gesüßte Limonaden, Säfte oder alkoholische Getränke nur in Ausnahmefällen konsumieren. 
  L-Carnitin:  Die aus Aminosäuren bestehende Eiweißverbindung L-Carnitin , die unter anderem in Fleisch und Milchprodukten enthalten ist, ist erwiesenermaßen am Fettverbrennungsprozess beteiligt und sorgt dafür, dass die Fettsäuren in die Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) transportiert werden. Aus diesem Grund wird vielfach angenommen, dass die zusätzliche Einnahme von L-Carnitin den Fettabbau beschleunigt – auch dies ist wissenschaftlich jedoch nicht bewiesen. Studien nach wird Überschüssiges Carnitin vom Körper schlichtweg wieder ausgeschieden. Wenn Sie aber ein gesundes Maß an L-Carnitin in Ihren Speiseplan einbauen wollen, können Sie häufiger zu Seelachsfilet, Lammfilet und Steinpilzen greifen. 
  Mandeln und Walnüsse:  Auch wenn Nüsse und Mandeln sehr fetthaltig sind, sollen sie angeblich den Fettstoffwechsel positiv beeinflussen. Mandeln enthalten zum Beispiel wertvolle Alpha-Linolsäure, B-Vitamine und viel Magnesium, die den Fettstoffwechsel anregen und den Blutzuckerspiegel stabil halten sollen. Allzu beherzt sollten Sie aufgrund von Fettmenge und Kaloriengehalt dennoch nicht zugreifen, sondern die Nüsse und Mandeln eher als gelegentlichen Snack genießen. 
  Omega-3-Fettsäuren:  Experten sehen es als erwiesen an, dass Omega-3-Fettsäuren wichtig für den Fettabbau sind. Wertvolle Omega-3-Fettsäuren liefern beispielsweise fetter Seefisch, Chiasamen, Nüsse, Avocado sowie Pflanzenöle wie Olivenöl und Leinöl. Auch mit Fischöl, das es zum Beispiel als Kapseln zu kaufen gibt, kann der Bedarf an Omega-3-Fettsäuren gedeckt werden. 
  Vitamin D und Calcium:  Sogar das häufig als Sonnenvitamin bezeichnete Vitamin D und   Calcium   sind relevant für einen einwandfreien Fettstoffwechsel. Fehlen diese in der Nahrung bzw. werden sie nicht vom Körper produziert, können Fette tendenziell verstärkt eingelagert werden. Daher ist es wichtig, genügend Calcium mit der Nahrung aufzunehmen (zum Beispiel über Buttermilch und andere Milchprodukte) und die Vitamin-D-Produktion durch Sonnenexposition oder die   Einnahme von Vitamin-D-Kapseln   anzuregen. 
  Bestimmte Proteinquellen:  Proteinquellen wie griechischer Joghurt, der einen hohen Fettgehalt hat als Naturjoghurt, Magerquark, Fisch und Linsen haben zwar keinen direkten Einfluss auf den Stoffwechsel, sollen aber besonders gut sättigen und den Insulinspiegel regulieren, was wiederum die Lust auf Süßigkeiten und Snacks verringern soll. Ferner schützen sie davor, dass zum Beispiel bei einer Diät Muskeln statt Fettpolster verbrannt werden.  Wichtig:    Zu viel Protein kann ungesund sein   und zu einer Gewichtszunahme beitragen. Daher gilt auch hier, Balance zu halten. 
 
 &amp;nbsp; 
 Sie möchten Ihr Essen mit den oben genannten Fatburner-Lebensmitteln aufpeppen? Im Internet finden Sie zahlreiche Rezepte für leckere Gerichte, mit denen Sie Ihren Stoffwechsel – so wird behauptet – schon während der Mahlzeiten ankurbeln können. 
  Hinweis:  Vor einigen Jahrzehnten wurden auch Früchte wie Ananas, Kiwi und Grapefruits als Fatburner angepriesen, da sie bestimmte Enzyme enthalten, welche den Stoffwechsel beschleunigen sollen. Dies wurde von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) jedoch widerlegt. Zudem lassen die Früchte den Experten zufolge den Blutzuckerspiegel recht schnell an- und rasch wieder absteigen und sorgen somit nicht für eine anhaltende Sättigung. 
 Was Sie  nicht  tun sollten: 
 
  Nikotin und Alkohol konsumieren:  Nikotin und Alkohol hemmen die Fettverbrennung und wirken sich somit nachteilig auf den Stoffwechsel aus. Wer im Übermaß Alkohol trinkt und raucht, steigert außerdem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bestimmte Krebsarten. 
  Zu wenig essen:  Auch wer zu wenig isst, lässt seinen Stoffwechsel leiden. Die Folge von einer langfristig zu geringen Nahrungszufuhr ist neben einem schlappen Stoffwechsel eine träge Verdauung und möglicherweise eine Unterversorgung mit wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen, die der Mensch zum Leben braucht. 
  Diätpillen und Stoffwechselkuren:  Auch wenn es verlockend klingt – eine Diät, die auf Pillen basiert, und Stoffwechselkuren mit zahlreichen chemischen Zusätzen sind meist eher schädlich als gesund und reißen mit den oftmals hohen Preisen schnell ein Loch in den Geldbeutel. Investieren Sie dieses Geld lieber in frische, regionale Lebensmittel und Produkte! 
 
 Wenig Stress und viel Schlaf für einen aktiven Stoffwechsel 
 Auch wenn es paradox klingen mag:  Viel Schlaf ist wichtig für die Stoffwechselaktivität . In Studien wurde herausgefunden, dass Personen, die regelmäßig weniger als sechs Stunden pro Nacht schlafen, eher zu Übergewicht und Adipositas neigen als solche, die im Durchschnitt ca. sieben bis acht Stunden schlafen. Auch ein permanent hohes Stresslevel wirkt sich negativ auf das Gewicht aus:  Das Stresshormon Cortisol blockiert den Fettabbau  und schürt Heißhunger bzw. steigert den Appetit. Achten Sie daher auch im oft stressigen Berufsalltag darauf, regelmäßig sowie ausreichend lange Pausen einzulegen und sich nicht zu viele Pflichten aufzuerlegen. Lassen Sie den Abend beispielsweise allein, gemeinsam mit Ihrem Partner oder zusammen mit Freunden entspannt ausklingen, machen Sie einen Spaziergang in der Natur und schreiben Sie bei Bedarf noch aufkommende Gedanken auf, damit Sie den Tag auch gedanklich abschließen und zur Ruhe kommen können. 
 Fazit zum Thema Stoffwechsel ankurbeln 
 In diesem Artikel haben wir Ihnen zahlreiche Tipps vorgestellt, wie Sie Ihren Stoffwechsel anregen können. Bewährt hat sich – wie oben bereits beschrieben – eine Kombination aus gesunder Ernährung und Sport (zum Beispiel High Intensity Intervall Training), ergänzt um regelmäßige Ruhephasen und genügend Schlaf. Probieren Sie es aus und beobachten Sie, ob sich Ihr Stoffwechsel und Ihr Allgemeinbefinden insgesamt verbessern. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg! 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: Unsplash 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2019-11-04T11:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Lebensmittel mit wenig Cholesterin </title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/lebensmittel-mit-wenig-cholesterin</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/lebensmittel-mit-wenig-cholesterin"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Der ewige Streit um das Cholesterin. Um das „gute“ und das „schlechte“ Cholesterin, die Cholesterinwerte - wie hoch dürfen die Werte sein, ab wann wird es gefährlich für die Gesundheit - sind Cholesterinwerte erblich bedingt oder kommt es nur darauf an, was wir ...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Cholesterin: Wie unsere Ernährung den Cholesterinspiegel beeinflusst 
 Der ewige Streit um das  Cholesterin.  Um das „gute“ und das „schlechte“ Cholesterin, die Cholesterinwerte - wie hoch dürfen die Werte sein, ab wann wird es gefährlich für die Gesundheit - sind Cholesterinwerte erblich bedingt oder kommt es nur darauf an, was wir essen? Am Cholesterin scheiden sich die Geister: Die einen verteufeln es, die anderen sagen: „Nicht so schlimm. Es muss nur das Verhältnis zwischen gutem HDL-Cholesterin und schlechtem LDL-Cholesterin stimmen.&quot; Fest steht allerdings:&amp;nbsp;Wenn die Blutfettwerte den Cholesterinspiegel in die Höhe treiben, dann ist Cholesterin an erster Stelle verantwortlich für die Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) und die kann einen möglicherweise schweren Schlaganfall oder Herzinfarkt verursachen. 
 Erhöhte Cholesterinwerte können unterschiedliche Ursachen haben. Es kommen z.B. eine fettreiche Ernährung oder Erkrankungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion, Diabetes oder Nierenleiden als Ursache infrage. Des Weiteren können auch genetische Faktoren eine Rolle spielen. Vor allem eine  fettbewusste Ernährung  wird Ihnen helfen, den Cholesterinspiegel in einem gesunden Gleichgewicht zu halten. Sollten Krankheiten oder genetische Faktoren die Ursache sein, halten Sie am besten Rücksprache mit Ihrem Arzt, ob eine Tabletteneinnahme erforderlich ist. Ändern Sie bestenfalls Ihre Lebens- und vor allem Ihre Essgewohnheiten: Halten Sie sich bei Ihrer Ernährung an Lebensmittel mit wenig Cholesterin. 
 Cholesterin: Was ist das, wofür brauchen wir es? 
 Zuerst will ich Ihnen ganz kurz erklären, was Cholesterin ist und warum wir darauf nicht verzichten können. Es gibt  zwei Formen von Cholesterin  in unserem Blut: Das eine ist HDL-Cholesterin, das andere ist LDL-Cholesterin. Beides sind Fett-Eiweiß-Verbindungen und transportieren das Cholesterin von der Leber an die Körperstellen und in die Organe, wo Cholesterin gebraucht wird, um unsere Gesundheit zu erhalten. Es ist ein wichtiger Bestandteil unserer Zellwände. 
 Wir haben ungefähr 140 Gramm davon in unserem Körper. Wenn sich jedoch das Gleichgewicht verschiebt und wir zu viel LDL-Cholesterin im Blut haben, dann ist das nicht gesund, denn das führt nach einiger Zeit zur Gefäßverkalkung. Um das zu verhindern, brauchen wir eine möglichst fettbewusste Ernährung. Ganz wichtig, wenn Sie Ihren  Cholesterinspiegel  im gesunden Bereich halten oder aber ihn senken müssen: Die Zufuhr von tierischen, gesättigten Fettsäuren muss durch ungesättigte Fette aus pflanzlichen Lebensmitteln ersetzt werden. Gehen Sie auch zu einer ballaststoffreichen Ernährung über, welche die Fettverdauung anregt. Dabei werden Gallensäuren von den Ballaststoffen gebunden und ausgeschieden. Da aber unser Körper Gerbsäuren für die Fettverdauung braucht, holt er sich die Baustoffe dafür aus dem Cholesterin, das senkt dann den Cholesterinspiegel im Blut. 
 Mit diesen Lebensmitteln kriegen Sie Ihr Cholesterin in den Griff 
 Sie waren beim Arzt und haben einen großen Check gemacht. Mit Bluttest, EKG, Ultraschall und Lungenfunktion. Und dann schaut Sie der Arzt bei der Besprechung an und sagt: &quot;Es ist so weit ja alles ok. Aber Ihre Cholesterinwerte sind nicht in Ordnung.&quot; Das ist kein Grund zu verzweifeln, denn da können Sie sich meistens selbst helfen: Mit einer  gesunden Ernährung  und den richtigen Lebensmitteln. Und genau das ist unser Thema: Welche Lebensmittel haben wenig Cholesterin? 
 Hier einige Ratschläge, die Ihnen helfen sollen, Krankheiten zu vermeiden und Ihr Herz zu schützen. Sie sollten unbedingt darauf achten, dass Ihre Nahrungsmittel möglichst viele ungesättigte Fettsäuren enthalten, dafür aber wenig tierische Fette. Das stärkt den Anteil vom guten HDL im Cholesterin und das ist gesund und bewahrt Sie vor vielen Krankheiten. Vor allem vor Krankheiten, die Ihr Herz betreffen. 
 Und nun zum Thema cholesterinfreie und cholesterinsenkende Lebensmittel: 
 
 Sie sollten möglichst viel Ballaststoffe essen, um die aufgenommenen Fette besser zu verdauen. Die finden Sie in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Brokkoli, Karotten, Kartoffeln, Rosen- und Weißkohl. Dazu in diesen Obstsorten: Äpfel, Birnen, Beeren, Zitrusfrüchten und Kiwis. Gesund sind auch Trockenfrüchte wie Pflaumen, Rosinen und Aprikosen. Ergänzen können Sie diese Palette noch mit Nüssen und Samen. 
 Drei Gemüsesorten sind besonders wichtig, wenn Sie den Anteil vom LDL in Ihrem Gesamtcholesterin senken wollen: rohe Zwiebeln, Knoblauch und Lauch. Die gleichen den Cholesterinspiegel aus, schützen Ihr Herz und verhindern die Verkalkung Ihrer Blutgefäße. Der Grund: Diese drei  LDL-Cholesterinsenker  sind reich an ätherischen Ölen, sekundären Pflanzenstoffen, schwefelhaltigen Verbindungen, Vitaminen und Zink. Der Wirkungsstoff Allicin soll außerdem die Bildung von Cholesterin in der Leber hemmen. 
 Beim Kampf gegen erhöhte Cholesterinwerte haben  Äpfel und Birnen  (oben schon erwähnt) einen besonderen Stellenwert. In der Birne steckt als Ballaststoff die unlösliche Pflanzenfaser Lignin. Diese hilft beim Abbau von Cholesterin im Darm. Äpfel haben den Ballaststoff Pektin, dieser bindet cholesterinreiche Gallensäure im Darm. 
  Ingwer  ist als Gewürz in Mode gekommen. Das ist eine gute Nachricht, denn wenn Sie in Ihrer Ernährung öfter zu Ingwer greifen, dann tun Sie viel für Ihre Gesundheit. Die im Ingwer enthaltenen Gingerole stärken die Umwandlung von Cholesterin in Gallensäure. Für diese Umwandlung holt sich die Leber Cholesterin aus dem Blut – Ihre Cholesterinwerte sinken. 
 Viele unserer Lebensmittel enthalten Fettsäuren. Achten Sie darauf, dass Ihre Nahrung die richtigen Fettsäuren enthält, nämlich die  ungesättigten Fettsäuren.  Die finden Sie vor allem in Pflanzenfetten und -ölen. Zum Beispiel in Walnuss und Leinöl. Besonders Weizenkeimöl enthält die wertvollen Omega 3-Fettsäuren, die unseren Cholesterinspiegel senken und regulieren. 
 In Sojaprodukten sind die sogenannten Sterine enthalten. Diese Pflanzenstoffe senken den Cholesterinspiegel auf natürliche Weise. 
 Verzichten Sie möglichst auf Fleisch und steigen Sie um auf  Fisch . Und da möglichst auf fette Kaltwasserfische wie Hering, Makrele oder Lachs. Die enthalten nämlich sehr große Mengen   Omega 3-Fettsäuren  . Die senken nicht nur den Cholesterinwert, sondern unterstützen auch Ihr Herz-Kreislauf-System. 
 
  Cholesterin und das Ei 
 Eine wichtige Rolle spielt beim Thema Cholesterin das Ei. Das ist allerdings umstritten. Der Genuss von Eiern galt lange Zeit als ungesund, weil in Eiern viel Cholesterin enthalten ist. Diese Meinung hat sich inzwischen durch neue Erkenntnisse geändert. Professor Berthold Koletzko ist Leiter der Abteilung Stoffwechsel- und Ernährungsmedizin im Haunerschen Kinderspital der Universität München. Er sagte dazu im Stern (www.stern.de/gesundheit/eier-und-cholesterin--huehnereier-sind-gesuender-als-gedacht-6754378.html): &quot;Die Rolle des Hühnereies für den Cholesterin-Stoffwechsel wird überschätzt. Viel wichtiger ist es, ob wir Eier in ungesättigtem Fett aus Pflanzenöl oder in gesättigtem Fett zum Beispiel aus Schmalz braten, wodurch das Cholesterin im Blut viel stärker ansteigt.&quot; In einem Ei sind 400 Milligramm Cholesterin, davon wird aber nur die Hälfte aufgenommen, sagt der Experte. Butter, Fleisch und Wurst erhöhen das Cholesterin durch ihre gesättigten Fette viel stärker. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt den maßvollen Konsum von zwei bis drei Eiern pro Woche. Dies beinhaltet jedoch auch Eier, die in Lebensmitteln verarbeitet wurden. 
 Es ist nicht schwer, sich cholesterinbewusst zu ernähren. Und sollten Ihre Werte doch einmal etwas aus den Fugen geraten, kann Ihnen Ihre Apotheke mit den passenden   Medikamenten und Produkten   helfen, Ihr Cholesterin wieder in den grünen Bereich zu bringen. 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: pixabay 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2019-10-14T06:30:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Holundersaft selber machen mit Rezepten</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/holundersaft-selber-machen-mit-rezepten</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/holundersaft-selber-machen-mit-rezepten"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Holundersaft hat einen sagenhaften Ruf in der Natur- und Erfahrungsmedizin. Er gilt schon fast als Allheilmittel bei Fieber, Husten und festsitzendem Schleim in den Atemwegen. Außerdem fördert er die Wasserausscheidung. Es gibt viele Tipps und Rezepte über seine gesunde Wirkun...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Holundersaft – Heilmittel aus der Natur 
  Holundersaft  hat einen sagenhaften Ruf in der Natur- und Erfahrungsmedizin. Es gibt viele Tipps und Rezepte über seine gesunde Wirkung. Als  natürliches Heilmittel  begleitet er uns schon seit Jahrtausenden. Bei den Germanen war der Holunderstrauch heilig und der Schutzgöttin Holla gewidmet. Und Hippokrates, der große Arzt der Antike, wies schon auf seine Heilkraft hin. Ab dem 18. Jahrhundert wurde dann der Holundersaft als Medizin erkannt und von den Ärzten eingesetzt. Wobei er in der Volksmedizin der Bauern schon immer als ein Heilmittel gesehen wurde, das gesund ist. 
 Heute ist er ein bekanntes und traditionelles Mittel gegen Infektionen, vor allem der Atemwege. Holunder ist ein absolut anspruchsloses Gewächs, er wächst wild in Hecken und Wäldern. Nach dem Krieg wuchs er als erste Pflanze in den Ruinen der Städte&amp;nbsp;–&amp;nbsp;die Menschen verarbeiteten die Beeren zu Holundersaft und nutzten so die Heilkräfte des Holunders. 
 Diese Heilkräfte können Sie auch nutzen:  Machen Sie sich Ihren Holundersaft selbst . Das ist billig, gesund und einfach. In diesem Artikel möchte ich Ihnen erklären, warum Holundersaft so gesund ist und bei welchen Krankheiten er hilft. Und ich gebe Ihnen Rezepte, wie Sie diesen gesunden Saft selbst herstellen können – und Rezepte für leckere Gerichte mit Holunderbeeren. Damit schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie holen sich Gesundheit ins Haus – und Sie sparen Geld. 
 Warum ist der Holundersaft so gesund? 
 Wenn Sie die reifen dunkelroten, fast schwarzen Beeren zu Saft verarbeiten, dann erhalten Sie wirklich Gesundheit pur. Denn in den kleinen Beeren steckt viel mehr, als es zunächst scheint: 
 
 Ihre dunkle Färbung erhalten die Holunderbeeren durch sekundäre Pflanzenfarbstoffe, die Anthocyane. In den Holunderbeeren ist es das Sambucyanin. Das sind  starke Antioxidantien , die Ihre Zellen vor den Angriffen durch freie Radikale schützen. Die helfen, das Eindringen von Viren zu verhindern, und stabilisieren die Zellwände. 
 Holunder ist sehr reich an Vitamin C und B2. Beide Vitamine sind wichtig im Kampf gegen Viren und Bakterien. Aber auch Kalium und Vitamin A sind enthalten. Wenn Sie Holundersaft warm trinken wollen, dann sollten Sie ihn nicht zu stark erhitzen, weil Sie sonst die Vitamine zerstören. 
 
  Weitere wichtige Inhaltsstoffe des Holunders sind: 
 
 Ätherische Öle, die antibakteriell wirken. 
 Gerb- und Schleimstoffe, welche die Immunkräfte stärken können. 
 Flavonoide, die Ihre Abwehrkräfte gegen eingedrungene Viren stärken können. 
 Die Inhaltsstoffe des Holunders regen die Nieren an. Dadurch entwässern sie und fördern so das Ausscheiden von Giftstoffen. 
 In der Volksmedizin werden mit Holundersaft auch Verbrennungen, Hautreizungen (Ekzeme), Wunden und kleine Geschwüre behandelt. 
 Durch die schweißtreibende Wirkung des Holunders unterstützt er &amp;nbsp;bei grippalen Infekten . 
 
 So kochen Sie sich einen gesunden Holundersaft selbst 
 Die Anwendung von Holunder geschieht meistens  als Saft der Beeren  oder als ein  Tee aus den getrockneten Blüten . Am häufigsten wird Holundersaft im Winter eingesetzt. Sie sollten sich also Ihren Saft im Herbst – wenn die Beeren reif sind – selber kochen und ihn dann in Flaschen abfüllen, sodass er gut haltbar bis über den Winter genießbar ist. 
 Es gibt viele Rezepte und Tipps, was Sie mit dem Saft der Beeren alles anfangen können. Einen gesunden Holundersaft können Sie ganz einfach selbst herstellen. 
  Dazu benötigen Sie:   
 
 1 Kilo Holunderbeeren 
 200 Gramm Zucker 
 1/2 Liter Wasser 
 50 ml Zitronensaft, am besten frisch 
 
  Der Zitronensaft hilft bei der Konservierung des Holundersaftes, damit er länger haltbar ist. Außerdem verleiht er dem Saft eine gewisse Spritzigkeit. Der Zucker nimmt dem Saft den herben Geschmack und dient ebenfalls zur Haltbarmachung des Saftes. 
  Die Zubereitung:&amp;nbsp;  Da die kleinen Beeren stark färben, ist es ratsam, bei der Verarbeitung Handschuhe zu tragen und die Kleidung gut zu schützen. Pro Kilo Holunderbeeren erhalten Sie etwa 1 Liter Holundersaft. 
 Zuerst die unreifen Früchte aussortieren. Die Beeren dann sorgfältig waschen und darauf achten, dass keine Insekten oder Schmutz daran kleben. Mit einer Gabel von den Dolden streifen und in einen großen Topf geben. Jetzt geben Sie das Wasser dazu, bis die Beeren komplett bedeckt sind. Erhitzen Sie die Mischung langsam bis zum Kochen. Ganz kurz aufkochen lassen, dann die Temperatur senken und zehn Minuten leicht köcheln lassen. Danach die Kochplatte ausschalten, den Topf mit einem Deckel schließen und über Nacht ruhen lassen. 
 Die abgekühlte Holunderbeeren-Wasser-Mischung am nächsten Tag durch ein mit einem Tuch ausgelegtes Sieb geben. Wenn der Saft durchgetropft ist, die zurück gebliebenen Beeren im Tuch auspressen, bis kein Saft mehr kommt. Verwenden Sie ein Tuch, das Sie danach wegwerfen können, denn die durch die Holunderbeeren entstandene Verfärbung lässt sich nicht mehr entfernen. Geben Sie den Zucker sowie den Zitronensaft hinzu und lassen Sie die Mischung noch einmal zwei bis drei Minuten köcheln. 
 Jetzt brauchen Sie Flaschen, um den Saft abfüllen zu können. Die Flaschen müssen absolut sauber sein, um der Schimmelbildung vorzubeugen, und sollten einen dichten Verschluss haben. Am besten ist es, Sie sterilisieren die Flaschen vor der Benutzung. In diese Flaschen füllen Sie den heißen Saft aus den Holunderbeeren und verschließen sie gut. Jetzt ist der Holundersaft haltbar und kann in einem dunklen und kühlen Raum, am besten im Keller, gelagert werden. Wenn Sie diese Tipps beachten, dann hält sich Ihr selbst gemachter Saft aus Holunderbeeren fast ein Jahr lang und Sie können ihn gut nutzen. 
 Rezepte mit Holunder 
 Holunder ist nicht nur ein Heilmittel, er ist auch ein  gesundes Nahrungsmittel , in dem die Heilkräfte meist erhalten bleiben, wenn Sie sich an diese Rezepte halten. Einer der ganz wichtigen Tipps: Den Holunder niemals roh oder unreif zubereiten, denn die kleinen Beeren sind in diesem Zustand leicht giftig. 
 Nun aber die leckeren Rezepte: 
  1. Holundersuppe  
 Holundersuppe wurde früher auf dem Land im Herbst mit reifen Holunderbeeren zubereitet. Eines der wirklich einfachen Rezepte. 
  Die Zutaten für drei Personen:&amp;nbsp; Sie brauchen ein halbes Pfund Holunderbeeren, ein halbes Pfund Äpfel, einen EL Stärkemehl, fünf EL Zitronensaft, zwei EL Zucker. 
  Die Zubereitung:&amp;nbsp; Die Holunderbeeren entstielen und waschen, mit den ungeschälten Äpfeln ganz kurz aufkochen und dann eine Viertelstunde ziehen lassen. Die Masse durch ein Sieb streichen und noch einmal aufkochen. Das Stärkemehl mit Wasser anrühren und in die köchelnde Suppe geben, um sie zu binden. Abschließend mit dem Zitronensaft und dem Zucker abschmecken. 
  2. Süße Holunder-Zwetschgenmarmelade   
  Die Zutaten für vier Personen:&amp;nbsp; Sie brauchen 400 Gramm frisch gepflückte Holunderbeeren, 700 Gramm reife und süße Zwetschgen und zum Gelieren ein Pfund normalen Zucker, besser ist Gelierzucker. 
  Die Zubereitung:&amp;nbsp; Die Holunderbeeren gründlich mit Wasser spülen, sie entstielen und mit wenig Wasser aufkochen. Dann durch ein engmaschiges Sieb passieren. Jetzt die Zwetschgen waschen, entkernen und mit dem Mixer fein pürieren. Das Früchtemus mit dem Zucker mischen und fünf Minuten kochen lassen. Wenn die Masse geliert ist, sofort in sterile Gläser füllen, gut verschließen und die Gläser für zehn Minuten auf den Kopf stellen. 
  3. Frühstücksporridge mit Apfel-Holunderbeerenmus   
 Dieses Rezept bringt als Frühstück Gesundheit und Widerstandskraft für den ganzen Tag. 
  Die Zutaten für zwei Personen:&amp;nbsp; Sie brauchen zwei EL Zucker, einen halben TL Zimtpulver, 200 ml Milch, drei Handvoll Haferflocken, zwei EL Buchweizen, zwei EL Chiasamen, eine Handvoll gehackte Nüsse, zwei mittelgroße säuerliche Äpfel, 150 Gramm Holunderbeeren (frisch oder tiefgekühlt), zwei EL Zucker. 
  Die Zubereitung:&amp;nbsp; Den Zucker im Topf karamellisieren, die Holunderbeeren dazugeben. Jetzt die Hitze mindern und häufig umrühren, die Äpfel in Stücke schneiden, zu den Holunderbeeren dazu geben und bei geringer Hitze köcheln lassen. Mit etwas Wasser ablöschen. Nun die Milch erwärmen, Zimt und Zucker dazu geben, alles zum Köcheln bringen. Die restlichen Zutaten und die Haferflocken dazu geben und eine Viertelstunde bei ständigem Umrühren köcheln lassen. Dann alles miteinander vermischen und servieren. 
 Holundersaft schmeckt nicht nur lecker, sondern ist darüber hinaus auch noch sehr gesund. Er lässt sich leicht selbst herstellen und ganz nach Geschmack auch mit Zimt, Vanille oder anderen Gewürzen verfeinern. Und nicht nur als Saft, sondern auch als Suppe, in Marmelade oder Porridge lassen sich die kleinen Beeren wunderbar verarbeiten.  Wir wünschen gutes Gelingen und einen guten Appetit!  
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: Pixabay 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2019-05-22T08:15:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Kurkuma: Gewürz mit Heilwirkung?</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/kurkuma-gewuerz-mit-heilwirkung</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/kurkuma-gewuerz-mit-heilwirkung"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Wir kennen Kurkuma (lat. Curcuma longa) als Gewürz , ohne das es kein Curry gibt. Über die südostasiatische und indische Küche hat Kurkuma seit einigen Jahren auch bei uns seine Liebhaber gefunden. Nicht nur als Gewürz, sondern auch als ein sehr wirksames Heilkraut in der Medi...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Was Kurkuma kann 
 Wir kennen  Kurkuma (lat. Curcuma longa)  als   Gewürz  , ohne das es kein Curry gäbe. Über die südostasiatische und indische Küche hat Kurkuma seit einigen Jahren auch bei uns seine Liebhaber gefunden. Nicht nur als Gewürz, sondern auch als ein Heilkraut in der Medizin. Kurkuma gehört zu den Ingwergewächsen und wird bei uns auch  Gelbwurz  genannt. Die Wirkung von Kurkuma auf unsere Gesundheit ist durchaus positiv. Der Grund: der im Kurkuma enthaltene Wirkstoff Curcumin. 
 Kurkuma als Heilmittel findet seine Anwendung vor allem in der  ayurvedischen Medizin . Verwendung findet insbesondere die Wurzel der Pflanze. Es wird dort als  entzündungshemmendes und verdauungsregulierendes  Mittel eingesetzt. Der kleinen Wurzel wird zudem nachgesagt, dass sie als Antioxidans unser Immunsystem schützt, den Alterungsprozess verlangsamt und auch bei einem Diabetes, und seinen Folgeerkrankungen, eine positive Wirkung haben soll.&amp;nbsp; 
 Das Wissen um die starke Wirkung der Wurzel Kurkuma ist bei uns relativ neu und wird sehr sorgfältig erforscht. Ergänzen Sie Ihre Ernährung durch Kurkuma, können Sie Ihre Gesundheit unterstützen und so Beschwerden des Magen-Darm-Traktes sowie Entzündungen vorbeugen. 
 Welche Wirkstoffe stecken in Kurkuma? 
 Kurkuma enthält über  90 nachgewiesene Inhaltsstoffe . Diese sind unter anderem: 
 
 ätherisches Öl 
 Kaffeesäure und Kaffeesäuredevirate 
 Polysaccharide und Stärken 
 Ferulasäure 
 Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiß und Resin 
 
  Das in Kurkuma enthaltene  Curcumin  dient jedoch nicht nur als Farbstoff, sondern hat auch eine antioxidative Wirkung. Curcumin ist fettlöslich und wirkt selbst als Fettlöser. Jedoch kann es bei einer Einnahme von zu viel Curcumin zu unerwünschten Nebenwirkungen, wie Sodbrennen, Übelkeit und Erbrechen, kommen. Leiden Sie an Erkrankungen der Gallenblase, sollten Sie besser auf Kurkuma verzichten. Wenn Sie Gewürzmischungen auf der Basis von Kurkuma für Ihre Ernährung kaufen, dann achten Sie auf die Bezeichnung E100. Denn dann ist auch Kurkuma drin. Kurkuma gibt Ihrem Essen eine milde, aber kräftige Würze. Kurkuma ist übrigens nicht so scharf wie Ingwer oder Pfeffer.&amp;nbsp; 
 Kurkuma als Heilpflanze 
 Wie bereits erwähnt, findet sich Kurkuma nicht nur als Bestandteil im Curry. Es wird, vor allem in der indischen Medizin, wegen seiner Heilwirkung sehr geschätzt. Doch was kann die kleine Wurzel wirklich? 
 Kurkuma bei Verdauungsproblemen 
 Aufgrund unserer Lebensweise leiden bei uns immer mehr Menschen an  Verdauungsbeschwerden   und einem schwachen Darm. Die Gründe sind altbekannt: zu viel Fett, zu viel Zucker, zu viele Kohlenhydrate, dafür zu wenige Ballaststoffe, zu wenig Obst und Gemüse und zu wenige verdauungsfördernde Bitterstoffe. Die Folgen: starke Blähungen, Übelkeit, Völlegefühl, Druck im Bauch, Sodbrennen und Magenschmerzen sowie eine verlangsamte und erschwerte Verdauung. Abhilfe können hier die Wirkstoffe von Kurkuma, vor allem das Curcumin, schaffen. 
 Die Inhaltsstoffe regen die Leber an, mehr Gallensäuren zu produzieren und auszuschütten. Diese zerlegen die Fette in Fettsäuren, welche über den Dünndarm aufgenommen werden. Die Nahrung wird somit verdaulicher gemacht. Das in Kurkuma enthaltene Curcumin ist jedoch nicht wasserlöslich. Es braucht Unterstützung, um wirksam werden zu können. Hilfreich sind gemahlener schwarzer Pfeffer und wertvolle Olivenöle oder andere Öle, die vor allem Omega 3-Fettsäuren enthalten. Als reiner Tee getrunken hat Kurkuma somit kaum eine Wirkung, da das Curcumin nicht in der benötigten Menge gelöst werden kann. 
 Kurkuma zum Abnehmen 
 Durch eine Ernährung mit viel Kurkuma kommt es zu einer stärkeren Produktion an Magensaft. Das beschleunigt die Verdauung, es entsteht kein Völlegefühl. Die in Kurkuma enthaltenen Bitterstoffe regen die Gallenproduktion an. Dadurch wird die Fettverdauung erleichtert, es wird mehr Fett ausgeschieden und weniger eingelagert.&amp;nbsp; 
 Kurkuma kann beim  Abnehmen  unterstützend wirken, ersetzt jedoch keine gesunde  Ernährung und ausreichend Bewegung . 
 Senken des Cholesterinspiegels mit Kurkuma 
 Ein zu hoher  Cholesterinspiegel  ist sehr oft Auslöser für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt. Auch Arteriosklerose wird durch ihn ausgelöst. Bei einem erhöhten Cholesterinspiegel kann Kurkuma und das darin enthaltene Curcumin hilfreich sein: Es kann den Anteil von schlechtem LDL-Cholesterin senken und den von gutem HDL-Cholesterin anheben.&amp;nbsp; 
 Kurkuma aus der Apotheke 
 Kurkuma ist seit Jahrtausenden in der indischen Volksmedizin bekannt. Bei uns kommt es vorrangig als Gewürz auf den Tisch. Aber auch in der Apotheke und im Reformhaus können Sie Präparate mit dem Wirkstoff Curcumin finden. Kurkuma kommt dabei in diesen Verabreichungsformen auf den Markt: 
 
 als  Pulver oder als getrocknete Wurzel   
 als Nahrungsergänzungsmittel in Form von  Tabletten, als Kapseln und als Tropfen ;&amp;nbsp;auch als Kombipräparat ist es erhältlich 
 als Öl (als Bestandteil pharmakologischer Wirkstoffe) 
 
  Für die Naturprodukte mit Kurkuma werden keine Rezepte benötigt. Am leichtesten ist die Einnahme von Kurkuma mit Hilfe von Kapseln. Die Einnahme von Kurkuma sollte allerdings nie ohne vorherige Rücksprache mit einem Arzt erfolgen. Schwangere sowie Stillende sollten Kurkuma nicht einnehmen, da es sich negativ auf eine bestehende Schwangerschaft auswirken kann. Zudem gibt es nicht ausreichend Informationen, wie sich Kurkuma in der Stillzeit auswirkt. Auch bei Kindern sollte eine Rücksprache mit dem Arzt erfolgen, um die Höhe der täglichen Dosis zu besprechen. 
 Menschen mit Diabetes sollten bei der Einnahme vorsichtig sein, da Kurkuma den Blutzuckerspiegel senken und Unterzucker begünstigen kann.&amp;nbsp;Leiden Sie an Blutungsproblemen, Eisenmangel oder bestimmten Magenerkrankungen ist auch hier der Verzicht auf Kurkuma in medizinischen Dosen empfohlen. 
 Kurkuma hilft auch bei der Schönheitspflege 
 Die Pflanze Kurkuma hat nicht nur eine große medizinische Heilkraft, sie wird auch in der Kosmetik eingesetzt, vor allem bei der Haut- und Haarpflege. Kurkuma wirkt antibakteriell und kann die Durchblutung fördern. Nach Verletzungen oder Prellungen  kann es Schwellungen und Hautrötungen mindern . Auch bei Mitessern, Pickeln und generell fettiger Haut kann Kurkuma sehr hilfreich sein. Da es Antioxidantien enthält, schützt es auch vor Hautalterung und Falten. Sie können Kurkuma auch als Feuchtigkeitsmaske einsetzen. Da kann es entzündungshemmend und antiseptisch wirken und motiviert die körpereigene Kollagenbildung. 
 Rezepte mit Kurkuma 
 Kurkuma ist ein tolles Gewürz, das unsere Speisen verfeinert. Es steht noch nicht auf Ihrem Speiseplan? Hier finden Sie drei  Rezepte mit Kurkuma , die Sie problemlos nachkochen können  . 
 Karotten-Kurkuma-Suppe 
 Nicht nur in der kalten Jahreszeit ein Genuss: Kurkuma-Karotten-Suppe. Für 4 Personen benötigen Sie: 
 
 6 normalgroße Karotten 
 1/2 Knollensellerie 
 2 Zwiebeln 
 2 TL Kurkuma Pulver 
 Salz 
 Petersilie 
 Kokosfett oder Butterschmalz 
 
   Die Zubereitung:  Die Zwiebeln in kleine Stücke schneiden und im Butterschmalz oder Kokosfett glasig dünsten. Knollensellerie und Karotten ebenfalls klein schneiden und zu den Zwiebeln geben. Das Ganze mit einem Liter Wasser aufgießen und 20 Minuten köcheln lassen. Kurkuma hinzugeben und alles im Mixer pürieren. Mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen, abschließend mit etwas Petersilie garnieren. 
 Blumenkohl mit Kurkuma 
 Lecker, leicht und schnell zubereitet: Blumenkohl mit Kurkuma. Für 4 Personen benötigen Sie: 
 
 1 großer Kopf Blumenkohl 
 1 gestrichener TL mit frisch geriebenem Ingwer 
 1 gehäufter TL Kurkuma Pulver 
 1 TL Senfsamen 
 3 TL Olivenöl 
 Salz 
 1 Bund Thai-Basilikum 
 
   Die Zubereitung:  Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Blumenkohlröschen halbieren. In einem Mörser den Senfsamen zermahlen und mit Ingwer, Kurkuma und dem Öl mischen. Den Blumenkohl mit der Marinade bestreichen und in eine ofenfeste Form geben. Etwa eine halbe Stunde garen, bis der Blumenkohl goldgelb geworden ist. Danach mit dem gezupften Thai-Basilikum garnieren und servieren. 
 Mango-Kurkuma-Smoothie 
 Erfrischend und lecker: Mango-Kurkuma-Smoothie. Sie benötigen: 
 
 250 ml Kokosmilch 
 1 reife Mango 
 1 EL Kokosöl 
 15 g geraspelten Ingwer 
 1 TL Kurkuma Pulver 
 den Saft einer Orange 
 Ahornsirup zum Süßen 
 einige Safranfäden zur Garnierung 
 
   Die Zubereitung:  Die Mango schälen und in Würfel schneiden. Anschließend alle Zutaten in den Mixer geben und kräftig pürieren. Dann auf die Gläser verteilen und mit den Safranfäden garnieren. Ein bisschen Pfeffer ergänzt den Geschmack von Kurkuma. Fertig ist der Smoothie mit dem Gewürz Kurkuma. 
 Kurkuma findet nicht nur immer mehr Einzug in unsere Küche, auch in der Medizin wird die gelbe Wurzel eingesetzt und ist Bestandteil der laufenden Forschung. Ob als Kapsel, Pulver oder in Tablettenform, Kurkuma findet bereits in verschiedenen Bereichen seinen Einsatz. Es kann sich positiv bei Problemen mit Galle und Leber sowie bei einem Diabetes auswirken und auch in der Erforschung von Krebs findet es seine Verwendung. Fragen Sie am besten Ihren Arzt, ob die Einnahme von Kurkuma in Ihrem persönlichen Fall sinnvoll sein kann. 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: Pixabay 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2019-05-07T16:15:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Aronia: Diese Wirkung hat die Apfelbeere </title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/aronia-diese-wirkung-hat-die-apfelbeere</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/aronia-diese-wirkung-hat-die-apfelbeere"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Eine kleine sehr dunkle Beere ist zurzeit die Nummer 1, wenn es um Gesundheit aus der Natur geht: die Aronia. Für sehr viele ist sie schon so eine Art Allheilmittel, eine Vielzweckwaffe, die Ihre Wirkung bei allen möglichen Problemen zeigt. Das kommt von der großen Zahl an seh...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Beerenpower für Ihre Gesundheit 
 Eine kleine, sehr dunkle Beere ist zurzeit die Nummer 1, wenn es um Gesundheit aus der Natur geht: die  Aronia . Für sehr viele ist sie schon so eine Art Vielzweckwaffe. Das kommt von der großen Zahl an wirkungsvollen pflanzlichen Inhaltsstoffen, welche die Aronia natürlich gesund machen. Die Beeren des Aronia-Strauchs sollen cholesterinsenkend, antioxidativ und gefäßerweiternd wirken. Außerdem sollen sie Entzündungen hemmen, die Magenschleimhäute&amp;nbsp;schützen und Viren und Bakterien abwehren. Bei so vielen positiven Einflüssen auf die Gesundheit lohnt es sich doch, sich mit der Aronia und ihrer möglichen&amp;nbsp; Wirkung auf die Gesundheit  näher zu beschäftigen. 
 
 
   Was macht die Aroniabeere so gesund?   
   So wenden Sie die Aroniabeere an   
   Bei diesen Krankheiten kann die Aroniabeere hilfreich sein   
   Aronia und seine Wirkung – was Sie noch beachten sollten   
 
 &amp;nbsp; 
   Was macht die Aroniabeere so gesund? 
 Betrachten wir zuerst einmal, welche Wirkung die Inhaltsstoffe der Aroniabeeren (auch Apfelbeere genannt) auf unsere Gesundheit haben: 
 
 Ihrer tief dunkelbraunen, fast schon schwarzen, Färbung verdankt die Aronia einen hohen Anteil an Anthocyanen. Es gibt kein Lebensmittel, das mehr hat. Die Wirkung dieser Anthocyane ist bekannt: Sie können&amp;nbsp; das Sehvermögen&amp;nbsp; stärken   und  &amp;nbsp;    dem Immunsystem helfen  , weil sie freie Radikale unschädlich machen. Sie unterdrücken Entzündungen, verstärken die Wirkung der Vitamine A, C und E und helfen so dem Körper bei der  Abwehr von Infektionen . Das ist schon mal eine Vielzahl an positiver Wirkung, mit denen die Aroniabeeren da aufwarten können. 
 Unser Körper und der gesamte Organismus werden Tag und Nacht angegriffen: von Bakterien, Viren, von freien Radikalen, von schädlichen Umwelteinflüssen und von Stress. Dagegen helfen die Inhaltsstoffe der Aroniabeere. Zum Beispiel ihre  Vitamine . Die wichtigsten sind B12 (Folsäure), Vitamin K und   Vitamin C  . Diese unterstützen die Abwehr gegen viele Krankheiten, stützen das körpereigene Abwehrsystem und können bei Infektionen helfen. Das Vitamin C benötigt der Körper auch zum Aufbau des Bindegewebes. 
 Besonders wichtig für die Gesundheit ist das Vitamin B12, die Folsäure. Vor allem Schwangere dürfen da nicht in eine Mangelsituation geraten, denn sonst besteht das Risiko von Missbildungen beim ungeborenen Kind. 
 Ganz wichtig für unsere Gesundheit sind auch Mineralien und Spurenelemente. Die brauchen wir für die Bildung, den Erhalt und die Funktion von Nerven, Muskeln, Knochen, eine normale Blutbildung und eine schnelle Wundheilung, die gesund ist. Die Apfelbeere enthält: Kalzium, Kalium, Magnesium, Jod, Zink und Eisen.&amp;nbsp;All diese Stoffe machen aus der kleinen schwarzen Aronia eine Heilpflanze, wie sie besser nicht sein kann.&amp;nbsp; 
 Wenn Sie Ihrer Ernährung Aroniabeeren als Saft oder Marmelade hinzufügen, dann bekommen Sie einen hohen Anteil an den bereits genannten Anthocyanen. Diese wirken vor allem gegen freie Radikale. Die werden gebildet bei großem Stress, durch Alkohol und Nikotin, durch Smog und zu starker UV-Bestrahlung (Sonne). Kleine Mengen dieser aggressiven Sauerstoffverbindungen sind hinnehmbar, zu viel davon schadet jedoch Ihrem Organismus. Ist die Reparatur- und Entgiftungsfunktion einer Zelle überfordert, kommt es zu so einem Übermaß an freien Radikalen. Die beschleunigen den Alterungsprozess und fördern die Entstehung von Krankheiten. Denen sollen die Inhaltsstoffe der Aronia mit ihren Antioxidantien (Anthocyane) entgegenwirken. Der Anthocyangehalt der Aronia liegt bei über 2.000 Milligramm pro 100 Gramm Früchte. Andere Beeren weisen 500 bis 800 Milligramm pro 100 Gramm auf. Alleine durch die Anthocyane wirken die Beeren wie eine Heilpflanze. 
 
 &amp;nbsp; 
 
   
   So wenden Sie die Aroniabeere an 
 Alle diese Vitamine, Antioxidantien, Mineralstoffe und Spurenelemente der Aroniabeere leisten einen wertvollen Beitrag zu unserer Gesundheit und dienen auch der Vorbeugung. Wenn Sie regelmäßig Aronia zu sich nehmen, dann greifen Sie zu einem der stärksten traditionell verwendeten Heilmittel aus der Natur- und Erfahrungsmedizin. Verwendet werden arzneilich nur die kleinen Beeren, für eine äußerliche Anwendung ist die Aroniabeere nicht geeignet. 
 Sie können die Beeren in Form von  Nahrungsergänzungsmitteln  beispielsweise als Saft, als Trinkampullen oder auch als Tabletten einnehmen. Gegen viele Erkältungssymptome können die Früchte in Form eines aus den Beeren hergestellten Essigs helfen. Getrocknet können sie einfach so gekaut werden. Die getrockneten Früchte eignen sich auch zur Zubereitung eines Tees: Drei TL Aronia mit heißem Wasser übergießen und zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen. Erwachsenen wird empfohlen, pro Tag 100 ml Aroniasaft zu trinken oder 15 Gramm der getrockneten Früchte zu essen. Bei der Verwendung durch Kinder genügt die Hälfte der angegebenen Menge. Weil die Aroniabeere viel Gerbsäure enthält, sollten Sie Produkte aus der Aroniabeere immer erst nach einer Mahlzeit zu sich nehmen. 
   Bei diesen Krankheiten kann die Aroniabeere hilfreich sein 
 Eine Zusammenfassung von Studien hat ergeben, dass die Verwendung der Aroniabeere in der Ernährung in diesen Bereichen unterstützen kann: 
 
 Bei Erkrankungen von Herz und Kreislauf. 
 Bei zu hohem oder zu niedrigem Blutdruck. 
 Sie kann unterstützend einen zu hohen Spiegel an schlechtem Cholesterin senken und damit das Risiko für die Entstehung von einer Arterienverkalkung vermindern. 
 Besonders im Hinblick auf eine Risikosenkung für Krankheiten, die Ihr Herz angreifen, sind die Inhaltsstoffe der Aronia von Bedeutung. Ihre sehr starken Antioxidantien unterstützen das Herz beim Kampf gegen freie Radikale. 
 
 &amp;nbsp; 
   Aronia und seine Wirkung – was Sie noch beachten sollten 
 Es gibt keine Studien über nachteilige Wirkungen der Aronia. Die Gerbstoffe allerdings könnten Bauschmerzen verursachen. Deshalb sollten Sie Aronia stets nach einem Essen zu sich nehmen. Der Kontakt mit dem blauen Farbstoff der Aronia verfärbt Zunge, Zähne und auch Finger, allerdings nur vorübergehend. Aroniasaft hat einen sehr herben bis bitteren Geschmack. Um diesen zu mildern, können Sie den frischen Aroniasaft mit anderen Säften mildern. Der Kontakt mit anderen Säften mindert die Heilkraft der Apfelbeeren nicht. Durch seine Eigenschaft, Eisen binden zu können, sollte vor der Einnahme von Eisenpräparaten sowie bei einem Eisenmangel Rücksprache mit einem Arzt erfolgen. 
  am Ende ist wichtig wegen der Shopwareeigenen Formatierung --&gt;
 
   Superfood: Die besten Superfoods im Überblick   
   Holundersaft selber machen mit Rezepten   
   Beeren: So gesund sind sie wirklich   
 
 &amp;nbsp; 
  
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise    Bildquellen: Pixabay - Goran Horvat 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2019-05-02T13:45:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Weniger Zucker: So setzen Sie das Vorhaben ohne Verzichtsgefühl um</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/weniger-zucker-so-setzen-sie-das-vorhaben-ohne-verzichtsgefuehl-um</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/weniger-zucker-so-setzen-sie-das-vorhaben-ohne-verzichtsgefuehl-um"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Der Zucker im Kaffee, der Zucker in den Plätzchen, der Zucker im Kaiserschmarrn, der Zucker in den Cocktails. Auch in Ketchup, Fruchtjoghurt und Müsli macht er oft einen großen Anteil aus. Zucker findet sich zudem auch in natürlichen Lebensmitteln, wie zum Beispiel in Gemüse, ...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Überdosis Zucker – kein Entkommen möglich? 
 Der Zucker im Kaffee, der Zucker in den Plätzchen, der Zucker im Kaiserschmarren, der Zucker in den Cocktails. Auch in Ketchup, Fruchtjoghurt und Müsli macht er oft einen großen Anteil aus. Zucker findet sich zudem auch in natürlichen Lebensmitteln, wie zum Beispiel in Gemüse, Getreide und Obst. Kurzum: Unser Leben wird täglich vom Zucker begleitet und versüßt. Grundsätzlich ist er gesund und sogar nützlich. Doch auch beim Zucker gilt: Die Dosis macht das Gift.  Zu viel Zucker macht uns krank , kann möglicherweise sogar das Leben verkürzen. Wie Zucker unseren Körper schädigen kann und in welchen Lebensmitteln er vorkommt, erkläre ich Ihnen in diesem Ratgeber. Zusätzlich erhalten Sie Tipps, wie Sie gesund leben können, ohne gänzlich auf etwas Süßes verzichten zu müssen. 
 Gesundheitsrisiko Zucker 
 Forscher haben in vielen verschiedenen Studien bewiesen, dass weniger Zucker für den Stoffwechsel positiv ist, das  Risiko für viele Krankheiten &amp;nbsp;wie Karies, Diabetes, Fettleibigkeit und Herzschwäche reduziert und damit einen vorzeitigen Tod verhindert. Doch Zucker macht nicht nur dick und krank, er lässt uns auch schneller altern. Ein zu hoher Konsum von Zucker führt zu einer Hemmung der Kollagenproduktion, was zu einer schnelleren Zellalterung führt. Unsere Haut altert somit schneller. Aus diesen Erkenntnissen kommt mein guter Rat:  Weniger Zucker – das verlängert Ihr Leben.  
 Welche Zuckerarten gibt es? 
 Zucker ist nicht gleich Zucker. Es gibt sehr  viele Arten von Zucker.  Alle kennen wir den weißen Haushaltszucker und den braunen Rohrzucker. Der braune Zucker gilt dabei als gesünder, was aber nicht richtig ist. 
 Diese Zuckerarten sind allgemein bekannt: 
 
  Saccharose:  Haushaltszucker und Rohzucker. Sie werden aus Zuckerrüben oder aus Zuckerrohr gewonnen. 
  Maltose:  Malzzucker. Er ist zum Beispiel in Bier, in Kartoffeln und in Pasta enthalten. 
  Laktose:  Milchzucker ist, wie der Name schon sagt, in Milch und Milchprodukten anzufinden. 
  Fructose: &amp;nbsp;Auch als Fruchtzucker bekannt, ist in Obst und Gemüse enthalten, zunehmend aber auch in industriell hergestellten Nahrungsmitteln. 
 
 &amp;nbsp; 
 In unserer Ernährung steckt zu viel Zucker 
 Zucker spielt nun mal in unserem Leben eine große Rolle. Gerade für Kinder gibt es immer wieder mal als Belohnung eine kleine Süßigkeit mit hohem Zuckergehalt. Und unser Verlangen nach Zucker ändert sich auch im Erwachsenenalter nicht. Dann sind es Pralinen, Schokolade, Kuchen, Torten, Limonaden, Eiscreme und süßes Gebäck, mit denen wir unsere Zuckersucht stillen.&amp;nbsp;Und so gewöhnen wir uns an einen hohen Zuckerverbrauch, der uns, bei mangelnder Bewegung und allgemein ungesunder Ernährung, dick und krank machen kann. 
 Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt in ihrer 2015 herausgegebenen Zucker-Richtlinie, die Aufnahme von freiem Zucker möglichst auf 25 Gramm (das entspricht sechs Teelöffeln) zu reduzieren. Freie Zucker sind alle Zucker, die nicht von Natur aus in unseren Lebensmitteln enthalten sind. Die natürlichen Zucker, die in Milch und frischem Obst vorkommen, fallen nicht unter diese Richtlinie. 
  „Das muss doch zu schaffen sein“  – denken Sie. Doch so einfach ist es nicht, denn in unseren Lebensmitteln befindet sich viel mehr Zucker, als wir denken. 
 Hier ein paar Beispiele: 
 
 Frühstück mit Cappuccino aus Pulver, Müsli, ein Toastbrot mit Leberwurst – Zuckergehalt: 27 Gramm 
 Mittags auf die Schnelle ein Snack – Zuckergehalt: 12 Gramm 
 Ein kleiner Snack am Nachmittag, bestehend aus einer Apfelschorle und einem Becher Joghurt – Zuckergehalt: 23 Gramm 
 Am Abend eine Pizza aus der Tiefkühltruhe und Salat mit einem Fertig-Dressing&amp;nbsp;– Zuckergehalt: 18 Gramm 
 
 &amp;nbsp; 
 Das macht bei einer, nach landläufigen Begriffen gesunden und ausgewogenen Ernährung, schon 103 Gramm Zucker. Wie kommt das? Das kommt von  versteckten Zuckerarten  in Fertigprodukten und industriell hergestellter Nahrung. Wenn Sie diesen Ernährungsstil über ein Jahr beibehalten – und Millionen Menschen leben so –, dann haben Sie fast 40 Kilo Haushaltszucker zu sich genommen. Auch verbinden wir oftmals nur süße Lebensmittel mit einem hohen Zuckergehalt. Doch auch in herzhaften Speisen ist Zucker enthalten, sei es als Bindemittel, Geschmacksverstärker oder um das Lebensmittel haltbarer zu machen. 
 Gesundheit im Alter bewahren? Vermeiden Sie diese Zuckerfallen! 
 Sie wollen Ihre Lebenserwartung erhöhen und Risiken wie Diabetes und Übergewicht vorbeugen? Dann sollten Sie wissen, wo Sie bei Ihrer Ernährung mit verstecktem Zucker rechnen müssen. Mein Rat: Vermeiden Sie die folgenden Zuckerfallen, denn das kann Ihr Leben verlängern und vermeidet gesundheitliche Probleme: 
 
  1. Smoothies    Smoothies sind total in und gelten als gesunder Ersatz für Chips, Salznüsse, Salzstangen usw. Sie enthalten viel Obst oder Gemüse. Das stimmt, wenn Sie den Smoothie selbst aus Frischmaterial herstellen.   Aber bedenken Sie: Jedes Obst enthält Fructose, den Fruchtzucker, und auch dabei handelt es sich um Zucker. Industriell hergestellten Smoothies wird meist Zucker zugesetzt. 
  2. Der Müsliriegel    Er wird als gesunder und schneller Energiebringer angepriesen und ersetzt für viele Menschen ein richtiges Frühstück. Voll mit Cerealien, Früchten und Eiweiß soll er Energie bis zum Mittagessen bringen. Tut er auch. Doch meist stecken in den kleinen Kraftriegeln wenig energiespendende Proteine und sättigende Ballaststoffe, sondern eine große Portion Haushaltszucker. Denn der bringt schnelle Energie. Müsliriegel enthalten pro Stück etwa 10 Gramm Zucker, das lässt den Blutzuckerspiegel mächtig schwanken und führt so zu Heißhungerattacken. 
  3. Gewürzgurken     Gewürzgurken oder auch Senfgurken aus der Dose oder dem Glas sind als Beilagen sehr beliebt. Zwar besteht eine Gurke fast nur aus Wasser, hat kaum Kalorien und enthält dafür Kalium, Zink, Eisen und Fluor, aber leider haben die eingelegten Gewürzgurken, die im Supermarkt erhältlich sind, einen hohen Zuckeranteil. Der bringt Geschmack und macht sie länger haltbar. In einem Glas mit 670 Gramm Gewürzgurken stecken etwa 12 Gramm Zucker. Wer durch den Genuss von Gurken schlank werden will, der sollte zur frischen und unverarbeiteten Variante greifen. 
  4. Fertigsalate     Wir haben wenig Zeit und greifen daher gern zu Fertigsalaten. Da kann doch kein Zucker drin sein? Leider doch. In einer 200-Gramm-Packung Heringssalat sind 16 Gramm Zucker versteckt, und in 200 Gramm Krautsalat sogar 24 Gramm. Mein Rat: Selber machen, dann wissen Sie ganz genau, was drin ist. 
  5. Ketchup    Eine Ernährung ohne Ketchup ist heute fast gar nicht mehr denkbar. Da er sehr viele erhitzte Tomaten enthält, ist er ja auch gesund. Aber nur dann, wenn Sie auf einen niedrigen Zuckergehalt achten. Tun Sie das nicht, dann ist in einem halben Liter Ketchup die unglaubliche Menge von etwa 34 Zuckerwürfeln enthalten. 
  6. Trockenfrüchte     Schon längst haben abgepackte Trockenfrüchte wie Aprikosen, Cranberries, Rosinen oder sogar Kirschen unsere Ernährung erobert. Wir essen sie gerne. Aber in vielen Fällen bekommen Sie nicht nur die Früchte mit ihrem natürlichen Gehalt an Fruchtzucker, sondern es wurde auch noch Industriezucker zugesetzt. Da kommen bei einer 125-Gramm-Packung Cranberries ca. 78 Gramm Zucker zusammen. Achten Sie unbedingt auf die angegebene Zuckermenge auf der Verpackung! 
  7. Kohl im Glas     Immer häufiger wird zu vorgefertigtem Kohlgemüse im Glas gegriffen. Das spart eine lange Zubereitungs- und Kochzeit. Aber auch in diesen Produkten ist oft Zucker versteckt. So kann zum Beispiel ein Glas mit 680 Gramm Rotkohl bis zu 75 Gramm Zucker enthalten. Auch hier mein Rat: Inhaltsangaben lesen und lieber frisch zubereiten. 
 
 &amp;nbsp; 
 Das sind nur einige Beispiele dafür, wie viel Zucker in unseren Lebensmitteln versteckt ist. Gehen Sie generell davon aus, dass in Fertigprodukten und industriell gefertigten oder bearbeiteten Nahrungsmitteln Zucker versteckt sein kann. Also mit Vorsicht genießen! 
 Alles Zucker? 
 Die Lebensmittellobby gibt an, dass die Absatzzahlen für Zucker seit Jahrzehnten konstant sind. Zucker könne somit also gar nicht die Ursache für ein steigendes Risiko von Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen sein. Das ist nicht richtig. Der  Pro-Kopfverbrauch  von normalem Haushaltszucker liegt, laut „foodwatch“, seit 1985 konstant  bei 30 bis 35 Kilo pro Jahr . Doch diese Statistik lässt alle anderen, in unseren Nahrungsmitteln aktuell verarbeiteten, Zuckerarten außer Acht. So hat sich der Verbrauch von Glukose versechsfacht. Insgesamt ist laut „foodwatch“ der Verbrauch an Haushaltszucker, Glukose, Fruchtzucker, Isoglukose und Honig im Zeitraum von 1960 bis 2012 um mehr als 60 Prozent gestiegen. Wir lieben also das süße Leben – obwohl es nicht förderlich für unsere Gesundheit ist. 
 Auch steht die Behauptung im Raum, der Mensch brauche Zucker. Das stimmt nur bedingt. Nur das Gehirn braucht täglich eine bestimmte Menge Glukose. Aber die kann unser Körper problemlos aus dem Essen (zum Beispiel aus Brot, Nudeln oder Vollkornprodukten) holen. Nur bei einem sehr hohen Energieverbrauch, etwa durch Sport oder schwere körperliche Arbeit, benötigen wir mehr, als in der normalen Nahrung enthalten ist. 
 Über sogenannte Softdrinks nehmen viele Menschen inzwischen mehr Zucker zu sich als durch Süßigkeiten. Großbritannien hat daher im Jahr 2018 eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke eingeführt. Hersteller müssen seitdem eine Abgabe für Getränke entrichten, die mehr als 50 Gramm Zucker pro Liter enthalten. Einige große Anbieter, darunter auch Tesco und Coca Cola, haben prompt den Zuckergehalt ihrer beliebten Getränke gesenkt. Ist das richtig oder überreagieren wir und verteufeln ein Nahrungsmittel ohne Grund? 
 Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, nicht mehr als zehn Prozent unseres Energiebedarfs durch freien Zucker zu decken. Davon sind wir heute, im Jahr 2018, weit entfernt. In Deutschland und den USA essen Erwachsene im Durchschnitt etwa 100 Gramm der verschiedenen Zuckerarten pro Tag, in Brasilien sind es 160 Gramm und auf Kuba sogar über 200 Gramm. Das schädigt die Gesundheit und trägt auf diese Weise indirekt zu einer kürzeren Lebenserwartung bei. 
 Wie Zucker unseren Körper schädigt 
 Wie gefährlich ist Zucker für unseren Organismus und kann er das Alter verkürzen? Da habe ich schlechte Nachrichten für alle Liebhaber von Süßem und gezuckerten Lebensmitteln: Der Genuss von hohen Mengen an Zucker kann Krankheiten wie Diabetes, Arteriosklerose oder Fettleibigkeit begünstigen. 
 Das sind die Gründe: 
 
 Zucker (Mono- und Disaccharide) besteht aus einfachen Kohlenhydraten. Diese gelangen über unsere Darmschleimhaut sehr schnell ins Blut. Dies führt zu einer kurzen und  heftigen Erhöhung des Blutzuckerspiegels . Die Bauchspeicheldrüse muss nun vermehrt Insulin ausschütten, um den Blutzuckerspiegel wieder zu regulieren.&amp;nbsp;Das wiederum löst Heißhungerattacken aus und kann auf Dauer – vor allem im Alter – zu Diabetes führen. 
 Nach Mahlzeiten mit hohem Zuckeranteil (Nachtisch, Eis, süße Mehlspeisen) nimmt der Anteil von bestimmten Fetten (Triglyzeride) im Blut stark zu. Gleichzeitig sinkt der Anteil des gesunden Cholesterins (HDL) rapide. Diese  schnelle Stoffwechselveränderung  führt zur Plaquebildung in den Blutgefäßen, erhöht das Risiko für das Herz und kann letztendlich einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hervorrufen. 
 
 &amp;nbsp; 
 Auf Zucker verzichten, Übergewicht vermeiden 
 Die größte Gefahr, die ein zu hoher und regelmäßiger Zuckergenuss, vor allem im Alter, mit sich bringt: &amp;nbsp;das Übergewicht . Lange Zeit maß man dem Haushaltszucker keine große Bedeutung bei der Problematik von Fettleibigkeit und Übergewicht zu. Wissenschaftliche Forschungen belegen jedoch, dass in unserer Leber und im bereits vorhandenen Fettgewebe der zu hohe Blutzuckeranteil in Fett umgewandelt wird. Die aufgenommene Energie wird somit nicht verbraucht, sondern lagert sich als Fettzellen in unserem Körper ab. 
 Im Jahr 2018 sind weltweit mehr Menschen übergewichtig als untergewichtig.&amp;nbsp;Und das, obwohl Fettleibigkeit als eines der größten Gesundheitsprobleme überhaupt gilt. Denn sie steigert Studien zufolge das  Risiko für Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzinfarkt . Auch Brustkrebs soll durch Fettleibigkeit begünstigt werden. Und die wichtigste Erkenntnis: Mit steigendem Gewicht sinkt wohl auch die Lebenserwartung. Menschen mit einem sehr hohen Body Mass Index (BMI), zwischen 30 und 35, leben im Schnitt zwei bis vier Jahre kürzer. 
 Süße Alternativen zum Haushaltszucker 
 Jetzt wissen Sie, wie gefährlich ein zu hoher Zuckerkonsum sein kann. Doch auf die feine Süße müssen Sie nicht gänzlich verzichten, es gibt inzwischen gute Alternativen. Aber beachten Sie: Meistens enthalten diese auch Zucker, nur in einer anderen Form. Stellen Sie also vorher fest, wie hoch der Fruchtzuckeranteil und wie hoch der glykämische Index gegenüber dem Industriezucker ist. Hier ein paar Tipps für alternativen Zuckersatz: 
 
  Palm- oder Kokoszucker    Er wird aus dem Saft der Palmblume hergestellt und hat einen sehr viel niedrigeren glykämischen Index als der industriell raffinierte Haushaltszucker. Das hilft gegen den Diabetes und Fettleibigkeit. Der Saft der Kokospalme wird eingedickt, getrocknet und gemahlen. Er schmeckt nach Karamell und enthält Eisen, Zink, Kalzium und Kalium. 
  Sirup aus Agaven   Agavendicksaft wird aus südamerikanischen Agaven gewonnen, ist süßer als Honig und hat einen sehr niedrigen glykämischen Index. Er ist als Zuckerersatz besonders für Diabetiker geeignet, weil er den Blutzuckerspiegel kaum beeinflusst. 
  Stevia    Eine sehr gute Alternative, quasi ein Zuckerersatz. Sie brauchen nur ein Viertel bis zu einem Zweiunddreißigstel des sonst benötigten Haushaltszuckers zum Süßen. Er hat kaum Kalorien und verhindert Karies. Stevia-Extrakt ist meistens hoch konzentriert und in Bio-Läden, aber auch im Lebensmittelhandel erhältlich. 
  Gojibeeren    Diese Beeren werden bei uns immer bekannter. Sie können den herkömmlichen Haushaltszucker gut ersetzen, weil sie Polysaccharide enthalten, einen natürlichen Süßstoff.&amp;nbsp;Gojibeeren können Sie sogar selbst anbauen, aber auch im Bioladen, im Lebensmittelhandel oder Onlinehandel erwerben. 
   Birkenzucker   Birkenzucker ist ein guter Ersatz für unseren gebräuchlichen Kristallzucker und wird auch Xylitol oder Xylit genannt. Im Gegensatz zum Normalzucker hilft er Karies zu vermeiden. Deshalb ist er auch in vielen Kaugummis enthalten. 
 
 &amp;nbsp; 
 Was ist der glykämische Index? 
 Der Begriff  „Glykämischer Index“  wird bei der Problematik „Gesundheit und Zucker“ immer wieder verwendet. Er ist ein Maß, wie schnell und stark ein Nahrungsmittel den Blutzuckerspiegel negativ beeinflusst, ihn ansteigen lässt. Der Richtwert dafür ist der Traubenzucker, der den stärksten Blutzuckeranstieg von allen Lebensmitteln verursacht. Der hat den glykämischen Index (GI) von 100. Bananen zum Beispiel haben den Wert von 52, lassen also den Blutzuckerspiegel nur halb so stark ansteigen wie Traubenzucker. Wenn Sie an einem erhöhten Blutzuckerspiegel leiden, dann sollten Sie Nahrungsmittel mit einem niedrigen glykämischen Index zu sich nehmen. 
 Zucker gehört zu unserem Leben einfach dazu und versteckt sich in viel mehr Lebensmitteln, als uns bewusst ist. Mit unseren Tipps haben Sie erfahren, wie Sie nicht auf etwas Süßes verzichten müssen und doch etwas für Ihre Gesundheit tun. 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: Pixabay 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2019-04-05T11:30:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Gesund bleiben in der kalten Jahreszeit</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/gesund-bleiben-in-der-kalten-jahreszeit</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/gesund-bleiben-in-der-kalten-jahreszeit"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Alle Jahre wieder: Wenn das Thermometer sinkt, steigt die Zahl der Hustenden, Schnupfenden und Fiebernden in den Wartezimmern der Ärzte. Herbst und Winter sind Hochsaison für Erkältungskrankheiten aller Art. Die Menschen sind anfällig, das Immunsystem ist geschwächt, es kommt ...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Bloß nicht schon wieder krank werden ... Wie? Essen Sie sich gesund! 
 Alle Jahre wieder: Wenn das Thermometer sinkt, steigt die Zahl der Hustenden, Schnupfenden und Fiebernden in den Wartezimmern der Ärzte. Herbst und Winter sind Hochsaison für Erkältungskrankheiten aller Art. Die Menschen sind anfällig, das Immunsystem ist geschwächt, es kommt der Stress der Feiertage dazu – wie soll man das fit und gesund überstehen? Wie können Sie in diesen kalten Wochen und Monaten Ihren Organismus vor Viren und Bakterien schützen? Das ist nicht so schwer: Abhärtung, Bewegung und die richtige Ernährung sind dabei wichtige Themen. Hier meine Tipps, wie Sie im Herbst und im Winter Ihre Gesundheit schützen – und sogar verbessern können. 
 In der kalten Jahreszeit essen wir uns einen Fettvorrat an 
 Starten wir mit der richtigen und gesunden Ernährung in den Kampf gegen den gesundheitlichen Winterblues. Denn um in der kalten Jahreszeit gesund zu bleiben, kann die Ernährung sehr viel beitragen. Sobald der Sommer vorbei ist, der Herbst die ersten kalten Nächte und Tage bringt, steigt unser Appetit: Wir essen mehr, und wir essen deftiger, fett- und kalorienreicher. Offenbar unterliegen wir einem in unseren Genen seit Jahrtausenden gespeicherten Vorratsdenken, das wir auch bei vielen Tieren beobachten können: Unser Körper legt sich einen Vorrat an – den Winterspeck. 
 Wann kommen die zucker- und kohlenhydratreichen Kalorienbomben auf den Tisch? Im Advent, an den Weihnachtstagen, an Silvester bis weit in den Januar hinein. Kekse, Schokolade, Christstollen, Torten ... Dazu der Gänsebraten, der Schweinebraten und süßer Nachtisch ohne Ende. Die kalte Jahreszeit ist bei uns traditionell die Zeit des großen Schlemmens. Aber kann man so gesund bleiben? 
 Die Antwort ist eindeutig „NEIN“. Übrigens gibt es für den großen Zuckerverbrauch im Winter eine plausible Erklärung: Zucker sorgt dafür, dass mehr Tryptophan ins Gehirn gelangt. Diese Aminosäure wird dort zu Serotonin umgewandelt. Und Serotonin ist ein Gute-Laune-Hormon, das uns auch bei Kälte, Nässe und Schnee fröhlich macht. 
 Die richtige Nahrung, um in der kalten Jahreszeit gesund zu bleiben 
 Klar, das gesunde Essen für den Winter muss sehr vitaminreich sein. Denn da braucht unser Immunsystem Vitamine und noch mehr Vitamine. Das schaffen Sie problemlos, Sie brauchen dafür noch nicht einmal die Südfrüchte-Abteilung leerzukaufen. Denn aus unserer Heimat gibt es auch im Winter genügend frisches Obst und Gemüse, um gesund und fit zu bleiben. Hier eine Liste einiger Nahrungsmittel, die Ihnen helfen, gesund durch die kalte Jahreszeit zu kommen: 
 DIE SCHWARZWURZEL 
 Die Schwarzwurzel, auch Winterspargel genannt, wird ab Ende Oktober bis in den Dezember hinein geerntet. Sie gehört zu den nährstoffreichsten Gemüsen, die in der kalten Jahreszeit bei uns auf den Tisch kommen. Sie hat einen hohen Inulingehalt. Inulin ist ein wichtiger Ballaststoff, der sich positiv auf den Fettstoffwechsel und die Darmflora auswirkt. Deshalb sind Schwarzwurzeln hervorragend als Beilage für schwere und fette Gerichte geeignet. Noch ein Pluspunkt: 100 Gramm Schwarzwurzel haben nur 19 Kalorien. Ein Tipp: Nur kurz garen, sonst gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren. 
 Inhaltsstoffe je 100 g roher Schwarzwurzel 
 Das ist drin in der leckeren Wurzel: 
 
 17 g Ballaststoffe. Damit decken knapp 200 g Schwarzwurzel den durchschnittlichen Tagesbedarf an Ballaststoffen von 30 g. 
 nur 1,8 g Kohlenhydrate (damit diätgeeignet und gut für Diabetiker) 
 320 mg Kalium (gut für Herz und Kreislauf) 
 53 mg Kalzium (gut für den Knochenaufbau) 
 23 mg Magnesium (wichtig für Muskeln und Nerven) 
 3,3 mg Eisen (für die Blutbildung) 
 
 &amp;nbsp; 
 Dazu kommen die Vitamine A, B1, B2, B6, C und E. 
 Zubereitung und Geschmack 
 Die Schwarzwurzeln müssen Sie sehr gut waschen und putzen. Wenn Sie die Wurzeln schälen, dann sollten Sie unbedingt Gummihandschuhe tragen, denn die Schwarzwurzel sondert einen weiß-gelblichen Saft ab, der die Hände verfärbt und klebrig macht. Danach schnell in eine Wasser-Essig-Mischung legen, sonst verfärben sich die Wurzeln braun. In Salzwasser sind die Schwarzwurzeln nach etwa einer halben Stunde gar. Das Gemüse hat einen leicht nussigen Geschmack, passt gut zu Apfel und Karotte. Schwarzwurzeln schmecken gut in Suppen, Aufläufen und Eintöpfen. Sie sind außerdem sehr gute Beilagen für Fleisch- und Wildgerichte. Also für die Art Essen, das bei uns an den vielen Festtagen bevorzugt wird. 
 DER GRÜNKOHL 
 In der kalten Jahreszeit ist Grünkohl ein absolutes Muss. Er wird geerntet, auch wenn im Winter schon der Frost über die Felder gegangen ist. Im Norden Deutschlands ist er ein Nationalgericht, wird mit Speck, Wurst und Fleisch zubereitet – also eine fette Angelegenheit, ein Essen, wie wir es im Winter lieben. Eigentlich nicht so toll für die Gesundheit. Aber der Grünkohl macht mit seinen Inhaltsstoffen alles wieder gut. Wie schafft er das? 
 Was im Grünkohl enthalten ist 
 
 Im Grünkohl steckt ein hoher Anteil an Omega 3-Fettsäuren. Die halten uns in der kalten Jahreszeit Entzündungen vom Hals, weil sie   das Immunsystem stärken  . Ein Teller Grünkohl deckt etwa 30 % des Tagesbedarfs an diesen gesunden Fettsäuren. 
 Noch wichtiger ist im Winter das sehr seltene Vitamin K. Wenn es draußen nass ist und Sie frieren, dann drohen entzündliche Prozesse im Mund-, Nasen- und Rachenbereich. Da können Sie mit dem Vitamin K vorbeugen. Außerdem schützt der Grünkohl vor Arterienverkalkung, senkt so das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. 
 Wenn Sie in der kalten Jahreszeit gesund bleiben wollen, dann spielen die Flavonoide eine große Rolle. Im Grünkohl sind 45 verschiedene dieser Pflanzenfarbstoffe enthalten, die bei der Abwehr von Bakterien und Viren eine große Rolle spielen – also gegen Erkältung, Schnupfen und Husten helfen. 
 Grünkohl wird traditionell mit fettreichem Fleisch gegessen. Frischer Grünkohl hilft aber bei der Fettverdauung. Wenn Sie ihn schonend kochen und nur kurz garen, dann senkt er den Cholesterinspiegel und die Blutfettwerte. Das ist gut für Herz und Kreislauf. 
 
 &amp;nbsp; 
 Die wichtigsten Inhaltsstoffe zusammengefasst: 100 Gramm Grünkohl haben nur 49 kcal und nur neun Gramm Kohlenhydrate, viel Magnesium, einen hohen Anteil an Eisen, Kalzium und mehr als die empfohlene Tagesmenge von Vitamin C. Der größte Pluspunkt: Er hat null Anteil an Cholesterin. 
 Was Sie bei Einkauf und Lagerung von Grünkohl beachten müssen 
 Wenn Sie in den Wintermonaten Grünkohl essen wollen, dann hier einige Tipps für Einkauf und Lagerung: Es gibt ihn frisch von November bis März. Achten Sie auf das Bio-Siegel und darauf, dass die Blätter schön grün und elastisch sind. Frischer Grünkohl hält sich im Kühlschrank bei Temperaturen zwischen zwei und vier Grad tagelang. Grünkohl aus der Dose ist zwar auch schmackhaft, aber beim industriellen Haltbarmachen gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren. Grünkohl entfaltet seine gesunde Wirkung in der kalten Jahreszeit am besten, wenn er nur kurz und schonend gegart wird. Er muss gewaschen werden, denn auch im Winter können Schmutz und Düngemittel an ihm haften. Aber waschen Sie ihn erst kurz, bevor Sie ihn zubereiten, sonst wird er welk und verliert an Geschmack. Der Grünkohl ist, wenn es richtig kalt ist, das beste Gemüse, um in der kalten Jahreszeit gesund zu bleiben. Deshalb wollen wir ihn mit einem Rezept würdigen. Grünkohl muss nicht immer mit Fleisch und Kartoffeln&amp;nbsp;zu einem typischen Winteressen kombiniert werden. Hier ein Rezept, wie Sie einen gesunden und gut schmeckenden Smoothie zubereiten, der Ihnen die kalte Jahreszeit versüßt: derr Grünkohl-Apfel-Birnen-Smoothie. 
 Rezept für 4 Personen 
 Sie brauchen 125 g Grünkohl (frisch oder TK), 350 g Birnen und Äpfel gemischt, eine Limette, einen TL geriebenen Ingwer, 400 ml Kokosdrink. 
  Zubereitung:  Wenn Sie TK-Grünkohl verwenden, diesen über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Frischen Grünkohl gründlich waschen und fein hacken. Birnen und Äpfel klein würfeln. Alles in den Mixer geben. Die Bio-Limette entsaften, die Schale abreiben, den Abrieb in den Mixer geben, den Ingwer ebenfalls. Alles kräftig pürieren und etwas Mineralwasser dazu geben, sodass die Masse dickflüssig wird. In Gläser füllen und sofort trinken. 
 DIE ROTE BETE 
 Lange Zeit fast vergessen, als Arme-Leute-Essen verpönt, erlebt die Rote Bete zurzeit ein Revival. Sie gehört zu den klassischen Gemüsen der kalten Jahreszeit. Die Rote Bete muss beim ersten Frost geerntet werden, kann dann aber bei guter Lagerung bis ins späte Frühjahr genossen werden. Ein wunderbares Gemüse, ein guter Helfer, damit wir auch in der kalten Jahreszeit gesund bleiben. 
 Rote Bete sorgt für Wärme 
 Um an den kalten Tagen zwischen November und April gesund zu bleiben, müssen unsere Mitochondrien kräftig arbeiten. Mitochondrien sind die „Kraftwerke“ in den Zellen, die Muskeln mit Energie versorgen und die uns von innen her wärmen. Das brauchen wir, damit wir im Winter nicht so schnell frieren und dadurch anfällig für Erkältungskrankheiten werden. Die Inhaltsstoffe der Roten Bete fördern die Bildung von Mitochondrien in den Zellen. 
 Der Winter und die Feiertage bringen vor allem Diabetiker in Bedrängnis: zu viel Zucker, zu viele Kohlenhydrate in den Leckereien der Advents- und Weihnachtszeit. Da bringt die Rote Bete Abhilfe. Sie steigert die Insulinintensität, der Blutzucker bei Diabetikern wird besser reguliert. Sie senkt außerdem den Bluthochdruck und optimiert den Fettstoffwechsel, das baut die im Winter „angefressenen“ Pfunde wieder ab. Wöchentlich zwei- bis dreimal Rote Bete auf den Tisch – das ist einer der besten Tipps, den man für den Winter geben kann. 
 Rote Bete schützt vor Erkältungen und deckt erhöhten Nährstoffbedarf 
 Wenn der rote Saft der Roten Bete aufs Tischtuch tropft, dann schrillen die Alarmglocken. Denn das Betanin – der Pflanzenfarbstoff – ist nur schwer wieder loszuwerden. Aber genau dieses Betanin hilft uns, in der kalten Jahreszeit gesund zu bleiben; und das brauchen wir, wenn Milliarden von Grippeviren durch die Luft schwirren. 
 Der Winter ist ernährungstechnisch vor allem für Schwangere und stillende Mütter eine schwere Zeit: Wenig Frisches, vor allem die für diese Bevölkerungsgruppe so wichtige Folsäure ist über die Nahrung kaum zu bekommen. Da ist die Rote Bete gerade richtig: 200 g der roten Frucht decken rund 40 % des Tagesbedarfs. Sie hat auch einen sehr hohen Anteil an Eisen (15 % des Tagesbedarfs in 200 g), dazu kommen wichtige Vitamine der B-Gruppe. Dieser gesunde Mix garantiert auch im Winter eine gesunde Blutbildung, schützt unsere Blutgefäße vor gefährlichen Ablagerungen. Das Eisen unterstützt die Aufnahme von Sauerstoff im Blut, das verbessert die Versorgung unserer Organe, Muskeln und des Gehirns mit Nährstoffen. Rote-Bete-Gerichte sind ein Oma-Rezept gegen die früher verbreitete Blutarmut. Hier die Inhaltsstoffe, welche die Rote Bete in der kalten Jahreszeit so wertvoll machen: 
 
 Sie hat in 100 g nur 10 g Kohlenhydrate. 
 Mit 2,8 g bringt sie wertvolle Ballaststoffe. 
 Sie hat 7 g Zucker. 
 Ihr Proteingehalt beträgt 1,6 g. 
 23 mg Magnesium 
 16 mg Kalzium 
 Die wichtigsten Vitamine der Roten Bete: Folsäure 83 µg, Vitamin B3 191 µg, Vitamin C 10 mg. 
 
 &amp;nbsp; 
 Tipps für Kauf, Zubereitung und Lagerung von Rote Bete 
 Wenn Sie Rote Bete kaufen, dann sollte die Knolle fest und saftig sein und keine Druckstellen oder Beschädigungen haben. Beim Zubereiten sind Gummihandschuhe angebracht. Das Gemüse hält sich roh im Kühlschrank eine gute Woche lang, wenn Sie es in eine Folie mit Luftlöchern einschlagen. 
 Wenn Sie Rote Bete über den Winter einlagern wollen, dann gibt es diese Tipps: Kleiden Sie eine Holzkiste mit Folie aus, dann zur Hälfte mit gut befeuchtetem Sand füllen. Nun die Rote Bete in die Kiste legen und die Kiste mit Sand auffüllen. So können Sie die Rote Bete in der kalten Jahreszeit bis zu fünf Monate im dunklen und kühlen Keller lagern. Je höher die Luftfeuchtigkeit, desto besser, denn dann verliert die Knolle nicht so viel Wasser und Inhaltsstoffe. 
 Eine Warnung möchte ich Ihnen jedoch nicht vorenthalten: Wenn Sie Rote Bete im Speiseplan haben, dürfen Sie nicht übertreiben, denn dieses Gemüse hat einen hohen Gehalt an Oxalsäure. Und die mögen unsere Nieren gar nicht, denn die ist in großen Mengen gar nicht gesund, sondern sogar schädlich. 
 Noch mehr gesunde heimische Gemüsesorten für den kalten Winter 
 Wintergemüse sind in den letzten Jahren vom Verbraucher wieder entdeckt worden. Das ist sehr gut, denn sie helfen uns, gesund durch den Winter zu kommen. Wenn sie mehrmals in der Woche auf den Tisch kommen, dann bleiben Sie gesund und fit, auch wenn es draußen kalt und nass ist und Ihre Mitmenschen niesen, schniefen, husten und sich mit einer Grippe plagen. 
 Hier nun einige Tipps, welche Gemüse Sie unbedingt verzehren sollten. Das Gemüse für den Winter ist nicht nur in Bioläden, sondern in jedem gut sortierten Supermarkt frisch zu bekommen. Da wären zu nennen: Pastinaken, Rosenkohl, Feldsalat, Chicorée und Wirsing. Wenn Sie in dieser Zeit fit bleiben wollen, dann habe ich noch einen speziellen Tipp für Sie: das gute alte Sauerkraut. Das ist besonders für den Vitaminhaushalt wichtig. Und es hat einen großen Vorteil: Selbst wenn Sie es kochen, wird sein Vitamin C – das normalerweise sehr empfindlich auf Erhitzung reagiert – kaum zerstört. 
 Mit Abhärtung kommen Sie gesund durch die kalten Monate 
 Es gibt Menschen, die sich selbst im Winter ins eisige Wasser stürzen, leicht bekleidet bei tiefen Minusgraden durch die verschneiten Wälder joggen oder sich nach der Sauna im Freien nackt im Schnee wälzen, bis sie krebsrot sind. Das sind Spezialisten der Abhärtung und sie schwören: „Nur so bleibt man fit!“ Stimmt, aber das schaffen nur wenige und das ist auch gar nicht schlimm. Denn die Abhärtung hält uns in der kalten Jahreszeit zwar gesund – aber sie muss nicht so extrem sein. Wenn Sie gesund leben, richtig essen und trinken und sich gegen den Winter abhärten – dann haben die typischen Winterkrankheiten keine Chance. 
 Dauernde Wärme schwächt unser Immunsystem 
 Im Büro säuselt die Klimaanlage, im Badezimmer herrscht eine schwüle Tropentemperatur, aus allen Hähnen fließt angenehm temperiertes Wasser, raus gehen wir gar nicht oder nur dick vermummt und unsere Betten sind wahre Schwitzhöhlen. Merkwürdig nur, dass uns jeden Winter trotzdem eine Grippe erwischt. Wenn dann die Grippewelle rollt – wir sind dabei. Dadurch, dass wir immer weniger einem Wechsel von kalt zu warm ausgesetzt sind, schwächen wir unser Immunsystem, es verweichlicht. Wenn aber unsere Abwehr durch eine gezielte Abhärtung schon vor, vor allem aber während der Wintermonate mobilisiert wird, dann werden mehr Immunzellen produziert. Also keine Angst vor dem Kontakt mit der Kälte! 
 So funktioniert die Abhärtung im Winter 
 Wenn wir aus der Wärme in die Kälte kommen, dann reagiert der Körper zuerst mit einem Zusammenziehen der Blutgefäße, das Blut fließt langsamer, wir frieren. Das Gehirn aber meldet: „Kälte. Ich brauche Wärme.“ Sofort erweitert der Körper wieder die Gefäße, Blut fließt schneller, die Mitochondrien produzieren mehr Energie in den Zellen – uns wird warm. Weil das Blut schneller fließt, werden die Haut und die Schleimhäute besser durchblutet. Gut durchblutete Schleimhäute wehren Viren ab, diese können schlechter im Nasen-, Mund- und Rachenraum andocken. Mit dem verstärkten Blutstrom gelangen auch mehr Immunzellen in unsere Risikozonen; Grippe, Husten, Schnupfen und Erkältungen haben kaum eine Chance. Also ist Kälte durchaus etwas Positives: Sie stärkt das Immunsystem und hält uns gesund. 
 Bei der Abhärtung spielt Wasser eine große Rolle 
 Hier einige Tipps, wie Sie sich mit Wasser für den Winter fit machen können – ein Wissen, das die Naturmedizin schon seit Jahrhunderten kennt: 
 
 Die Morgendusche sollten Sie warm bis heiß beginnen. Nach etwa drei bis vier Minuten auf lauwarm wechseln. Nach zwei Minuten kommt der Schock: Eiskaltes Wasser prasselt auf die Haut. Ihnen stockt für einige Sekunden der Atem, dann aber spüren Sie ein wohltuendes Kribbeln, das Blut schießt förmlich in Ihre Haut, das Herz pumpt stärker. Nach etwa 60 Sekunden das Wechselduschbad beenden – oder noch einmal von vorne beginnen. 
 Jetzt sollten Sie die Kraft haben, sich nicht schnell trocken zu rubbeln, sondern an der Luft bei Zimmertemperatur trocken zu werden. 
 Sie können auch mehrmals am Tag Ihre Hände und Unterarme für etwa vier bis fünf Minuten in eiskaltes Wasser tauchen, sie dann an der Luft schwenken, bis sie trocken sind. 
 
 &amp;nbsp; 
 Fit durch die kalten Wochen mit der Sauna 
 Finnland ist ein sehr kaltes Land und die Finnen können gut mit der Kälte des Winters umgehen und fit bleiben. Und sie haben uns Mitteleuropäern das Wissen um die Sauna beschert. Wenn Sie in der kalten Jahreszeit regelmäßig saunieren, zwei- bis dreimal in der Woche, dann bleiben Sie auch bei Kälte gesund. Also gehört die Sauna zu den wichtigen Themen in Sachen Gesundheit. Hier nun einige Tipps fürs gesunde Schwitzen: 
 
 Je höher Sie in der Sauna sitzen, desto höher ist die Temperatur. Wenn Sie Saunaanfänger sind, dann sollten Sie mit etwa 90 Grad beginnen. Später können Sie dann auf 100 Grad und sogar darüber gehen. 
 Wenn Ihnen kalt ist, weil Sie aus der Winterluft gekommen sind, dann vor der Sauna aufwärmen. Merke: Die Sauna ist im Winter keine Aufwärmstube. 
 Der Saunagang sollte zwischen 12 und höchstens 15 Minuten dauern. Wenn Sie gelegen haben, zwei Minuten vor dem Ende aufrecht sitzen, sonst kann Ihr Kreislauf beim abrupten Aufstehen zusammenfallen. 
 Gesund und fit macht Sie die Sauna nur, wenn Sie nach dem Verlassen eine kalte Schwallbrause nutzen oder ins kalte Tauchbecken steigen. Oder sich mehrere Minuten in der kalten Winterluft abkühlen. 
 Wenn Schnee liegt und Sie zu den ganz harten Saunagängern gehören wollen, dann können Sie sich im Schnee wälzen. Die auf dem Körper haftenden Schneereste nicht abstreifen, sondern tauen lassen. 
 Nach dem Abkühlen ein warmes Fußbad nehmen. 
 
 &amp;nbsp; 
 Die Sauna schützt vor Erkältungen 
 Während eines Saunagangs steigt die Körpertemperatur um etwa einen Grad auf 38 Grad. Das empfindet unser Immunsystem als leichtes Fieber und produziert vermehrt Abwehrzellen. Die schützen vor Erkältungen. Die Temperatur auf der Haut steigt sogar auf ca. 40 Grad. Das führt zu starkem Schwitzen, Schadstoffe werden ausgeschieden. Parasiten und Pilze können abgetötet werden. 
 Die Hitze in der Sauna ist trocken. Besser für die Haut ist es, wenn Sie bei Ihren Saunagängen (drei sind normal) einen Gang im Dampfbad machen. Zum Aufguss: Durch das Aufgießen von Wasser mit Inhaltsstoffen (Eukalyptus, Kamille, Rosmarin etc.) wird die Luftfeuchtigkeit schlagartig erhöht, das empfinden Sie als eine zusätzliche Hitzewelle. Bei Kreislaufschwäche nicht zu empfehlen, aber gut für die Atemwege. Fazit: Im Winter ist die Sauna mit ihrem Hitze-Kälte-Wechsel absolut gesund. 
 Wichtig für die Gesundheit im Winter: Kopf, Gesicht und Hals schützen 
 Es ist wichtig, keine Wärme zu verlieren. Denn nur, wenn wir der Kälte keine Chance geben, kommen wir gesund durch die Wintermonate. Dabei gibt es drei Quellen für den direkten Wärmeverlust: den Kopf, das Gesicht und den Hals. Ein bei winterlichen Temperaturen ungeschützter Kopf trägt zum gesamten Wärmeverlust bis zu 50 % bei. 
 Also: Hut oder Mütze aufsetzen. Am besten eine Mütze, die auch die Ohren bedeckt. Wenn es richtig kalt ist, wenn die Temperaturen auf mehr als minus zehn Grad absinken, dann brauchen wir eine winterfeste fetthaltige Schutzcreme für das Gesicht. Auch der Hals gehört zu den kälteempfindlichen Körperteilen. Das bedeutet: Gehen Sie nicht ohne einen wärmenden Schal aus dem Haus. 
 Viel Bewegung sorgt in der kalten Jahreszeit für eine gute Gesundheit 
 Raus, Sie müssen raus. An die Luft, ans Tageslicht, an die Sonne, auch wenn die nur spärlich scheint und kaum wärmt. Versuchen Sie, jeden Sonnenstrahl zu erwischen, denn den braucht Ihr Körper, um im Winter das zur Infektabwehr wichtige Vitamin D zu bilden. Wenn Sie bei eisigen Temperaturen im Freien Sport treiben, dann trainieren Sie nicht nur Ihre Muskeln, sondern auch Ihr Immunsystem. Und das sorgt für Gesundheit auch in der kalten Jahreszeit. Sport bedeutet Bewegung, egal, ob Sie joggen, Schlittschuh laufen, die Pisten runter rasen oder sich beim Skilanglauf austoben. 
 Und für diese starken Bewegungen in der kalten Luft brauchen Sie die richtige Kleidung. Egal, wie kalt es ist, wenn Sie sich kräftig bewegen, dann kommen Sie ins Schwitzen. Nasse Kleidung beim Sport im Winter ist gefährlich, denn Sie kühlen aus. Da hilft nur atmungsaktive Kleidung, die den Schweiß nach außen leitet, die Körperwärme aber bewahrt. Bitte beachten Sie: Tragen Sie immer Handschuhe, denn gerade die Hände kühlen schnell aus. 
 Ein weiterer wichtiger Tipp: Wenn Fingerspitzen, die Ohren oder Ihre Zehen taub werden – sofort ins Warme, sonst drohen Erfrierungen. 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: Pixabay 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2018-11-20T12:15:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Ernährung bei MS: Die besten Tipps</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/ernaehrung-bei-ms-die-besten-tipps</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/ernaehrung-bei-ms-die-besten-tipps"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Die Diagnose ist niederschmetternd: MS (Multiple Sklerose). Das Leben verändert sich, die MS-Schübe kommen in unregelmäßigen Abständen, aber sie kommen immer häufiger. Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Krankheit, die das zentrale Nervensystem angreift. Betroffe...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Nach der MS-Diagnose rückt die Ernährung in den Fokus 
 Die Diagnose MS (Multiple Sklerose) verändert meist das ganze Leben. Die MS-Schübe kommen in unregelmäßigen Abständen, aber sie kommen immer häufiger.&amp;nbsp;Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Krankheit, die das zentrale Nervensystem angreift. Betroffen sind das Gehirn, das Rückenmark und die Sehnerven. Allein in Deutschland sind über 200.000 Menschen an MS erkrankt. Zu 70 Prozent sind es Frauen. Die Nervenkrankheit beginnt meistens  im Alter zwischen 20 und 40 Jahren , sie verläuft schubweise und ist nicht heilbar. 
 Aber: So betrüblich die Diagnose MS anfangs auch ist, Sie können damit leben, Sie können einen Beruf ausüben und eine Familie haben. Sie müssen nur lernen, mit der Krankheit umzugehen. Es gibt moderne medikamentöse Therapieansätze, mit denen MS gut zu behandeln ist. Wichtig ist, die Schübe zu verhindern,  das Fortschreiten der Krankheit  zu stoppen oder zu verlangsamen und den Beginn einer Behinderung zu verzögern. Eine ganz große Rolle spielt dabei die Ernährung. Wir wollen Ihnen die besten Tipps geben, wie Sie mit einer zielgerichteten und gesunden Ernährung die Multiple Sklerose positiv beeinflussen können. 
 Die Darmflora spielt bei MS eine große Rolle 
 Nach Erkenntnissen der Medizinforscher A. Haghikia (Neurologische Klinik, St. Josef-Hospital der Ruhr-Universität Bochum) und R. A. Linker (Neurologische Klinik, Universitätsklinikum Erlangen) spielen unsere veränderten Lebensbedingungen bei der Zunahme der Nervenkrankheit MS eine wichtige Rolle. Seit einiger Zeit wurde vor allem die Bedeutung des Darmes für die Problematik einer MS-Erkrankung erkannt. Eine Forschergruppe um Eile Cekanaviciute an der University of California verglich die Darmbakterien von 71 MS-Patienten und 71 gesunden Menschen. Das Ergebnis: Bei MS-Kranken waren die Bakterienarten „Akkermansia munciniphila“ und „Acinetobactar calcoaceticus“ sehr viel stärker vertreten als bei Gesunden. Im Tierversuch bestätigte sich: Diese Bakterien erzeugten bei Mäusen MS-ähnliche Symptome. Die Darmflora spielt also bei der Entstehung der Nervenkrankheit MS eine Rolle. Und die Darmflora wiederum wird bestimmt durch unsere Nahrungsmittel. 
 Eine vollwertige Ernährung kann vor Multipler Sklerose schützen 
 An MS erkranken besonders häufig Menschen in den industriell hoch entwickelten Ländern der gemäßigten Klimazonen. Also bei uns. Und bei uns sind fett-, öl- und zuckerhaltige Lebensmittel wie Käse, Butter, Fleisch, tierische Fette (Schmalz) und Wurst ein fester Bestandteil der Ernährung. Dazu kommen noch zuckerhaltige Backwaren wie Kekse, Torten und Kuchen sowie zuckerhaltige Getränke. Daher liegt die Vermutung nahe, dass unsere Nahrungsmittel und Lebensgewohnheiten die Entstehung der Krankheit Multiple Sklerose begünstigen können. 
 Was also sollen Sie essen, wenn Sie selbst erkrankt sind, wie sollen Sie kochen, wenn bei einem Familienmitglied MS diagnostiziert wurde? Wenn Sie unter MS leiden, dann sollten Sie eine  ausgewogene und vollwertige Ernährung  bevorzugen. Das ist ganz einfach: Viel Obst und frisches Gemüse, das nur kurz gekocht wird. Viel Fisch, dafür wenig Fleisch und Fett. Ihre Ernährung sollte vorwiegend aus Vollkornprodukten bestehen. Das gilt für Brot, Mehl, Reis, Nudeln und Haferflocken. Diese Produkte sollten Sie in der Vollkornstufe täglich zu sich nehmen. Damit bekommt der Körper genügend  Ballaststoffe und gesättigte Kohlenhydrate , dafür so gut wie kein Fett. Das ist keine langweilige Ernährung, denn die Auswahl ist groß. Bei den Nudeln sollten Sie die Variante aus vollwertigem Hartweizen ohne Eier bevorzugen. Auch Reis ist nicht gleich Reis, der Vollkornreis ist allen anderen Reissorten an Ballaststoffen, Stärke, Vitaminen und Mineralien überlegen. 
 Obst und Gemüse bremsen die MS-Schübe ab 
 Bei einer MS-Therapie spielen Obst und Gemüse eine große Rolle. Sie enthalten in hohen Dosierungen Vitamin C, Vitamin E, Kupfer, Zink und Beta-Karotin. Diese  Vitalstoffe stärken das Immunsystem  und haben eine entzündungshemmende Wirkung. Das bremst die MS-Schübe ab. Für die Ernährung bei MS sind wichtig: Nüsse und Samen, eiweißreiche Hülsenfrüchte, gezüchtete Pilze und vor allem Gemüsesorten, die einen hohen Anteil an Kalzium haben. Das sind: Brokkoli, Grün- und Weißkohl, Lauch, Mangold, Fenchel und Pastinaken. Wenn Sie Ihren Speiseplan noch mit täglich einer Handvoll Nüsse oder Samen anreichern, dann unterstützen Sie den Kampf Ihres Immunsystems gegen die Multiple Sklerose mit der richtigen Ernährung. 
 Das ist auch wichtig: Kochen Sie möglichst schonend und mit niedrigen Temperaturen. Und steigen Sie um von Salz und Zucker auf frische Kräuter und Gewürze. 
 Bei MS brauchen Sie ungesättigte Fettsäuren und ausreichend Flüssigkeit 
 Kommen wir zum Thema Fett. Die medizinische Forschung ist sicher, dass ungesättigte Fettsäuren bei der Bekämpfung von MS sehr wichtig sind. Die Krankheit wird durch die Entzündung der fetthaltigen Myelinzellen in Gehirn und Rückenmark hervorgerufen. Diese aber brauchen zur Regeneration eben diese Zellen. Fehlen sie, dann wird MS gefördert und immer schlimmer. Deshalb sollten Sie so oft wie möglich  hochwertiges, kalt gepresstes Olivenöl  verwenden. Die ungesättigten Fettsäuren finden wir auch in Fischen, wie zum Beispiel Makrele, Hering, Lachs, Rotbarsch und Kabeljau. 
 Bei einer vorliegenden Erkrankung sollten Sie täglich etwa zwei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen: Mineralwasser, Fruchtsaftschorle, frisch gepresste Säfte, Früchte- oder Kräutertee. Wenn die MS ruht, dann können Sie hin und wieder ein Glas Wein trinken. Während eines MS-Schubs dagegen herrscht absolutes Alkoholverbot. Das gilt auch, wenn Sie mit Kortison behandelt werden. 
 Vermeiden Sie Arachidonsäure in der Ernährung 
 In Regionen, in denen viel Fleisch, Butter, Käse, Sahne und Wurst regelmäßig in großen Mengen verzehrt wird, kommt es generell zu mehr MS-Erkrankungen als in Regionen, in denen traditionell mehr Fisch, Gemüse, Nudeln, Reis und Pflanzenöl verzehrt werden. In den zuerst genannten Regionen nehmen die Menschen nämlich mit den tierischen Lebensmitteln viel mehr Arachidonsäure auf. Die ist Ausgangssubstanz für entzündungsfördernde Botenstoffe, die wiederum an der Entstehung von MS beteiligt sein können. 
 Besonders viel Arachidonsäure ist in Eigelb, Fleisch, Innereien, Butter und Haut (Kruste beim Schweinsbraten, kross gebratene Geflügelhaut) enthalten. Pflanzliche Nahrungsmittel sind generell frei von der Arachidonsäure. Grundsätzlich positiv wirken bei einer Multiplen Sklerose die  Omega 3-Fettsäuren , die im Fischöl enthalten sind. Pflanzenöle wie Raps- oder Leinöl wirken sich ebenfalls positiv aus. Wenn Sie Ihre Ernährung auf eine vorwiegend pflanzliche Kost umstellen, dann kommt es zu einem Absinken der Arachidonsäure im Körper. Wenn dann einige Monate vergangen sind, wurde die überschüssige Arachidonsäure abgebaut. Das macht sich aber frühestens nach etwa zwei Monaten bemerkbar. Der Abbau setzt sich dann etwa zwei Jahre lang fort. Deshalb ist es wichtig, bei MS die Ernährung auf Dauer umzustellen. 
 So wichtig ist Vitamin E bei Multipler Sklerose 
 Noch ein wichtiger Punkt bei der Entstehung der Multiplen Sklerose ist, dass Vitamin E im Blut von MS-Kranken meistens zu niedrig ist. Vitamin E kann problemlos über die  tägliche Ernährung  von einem an MS erkrankten Patienten aufgenommen werden. Den durchschnittlichen Tagesbedarf finden Sie beispielsweise in: 
 
 250 g mit Olivenöl angerichtetem Tomatensalat 
 600 g gekochtem Wirsingkohl 
 175 g Studentenfutter mit Erdnüssen 
 60 g frischen Erdnüssen oder Mandeln 
 25 g Sonnenblumenöl 
 
 &amp;nbsp; 
 Sehr oft hört man, der Umstieg auf eine rein vegetarische oder gar vegane Ernährung sei bei einer Erkrankung durch Multiple Sklerose und bei Entzündungen im Nervensystem unbedingt zu empfehlen, andere Meinungen verweisen jedoch darauf, dass geringe Mengen an tierischen Produkten nicht schädlich seien und zudem die Versorgung mit wichtigen Vitaminen und Spurenelementen sicherstellen. Den Konsum von tierischen Fetten konsequent zu reduzieren, ist auf jeden Fall angeraten. 
 Am besten probieren Sie einfach aus, wie es Ihnen damit geht, sich vollkommen pflanzlich zu ernähren, und halten dazu auch Rücksprache mit Ihrem Arzt. 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: Pixabay 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2018-11-13T15:15:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Lebensmittelallergie und Lebensmittelunverträglichkeit: Das sollten Sie wissen</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/lebensmittelallergie-und-lebensmittelunvertraeglichkeit-das-sollten-sie-wissen</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/lebensmittelallergie-und-lebensmittelunvertraeglichkeit-das-sollten-sie-wissen"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Häufig werden die Begriffe ‚Lebensmittelallergie‘ und ‚Lebensmittelunverträglichkeit‘ synonym verwendet, obwohl es sich aus medizinischer Sicht um völlig unterschiedliche Krankheiten bzw. Beschwerdebilder handelt. Während eine Lebensmittelallergie normalerweise auf einer Störu...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Allergie und Unverträglichkeit: Unterschiede und Gemeinsamkeiten 
 Häufig werden die Begriffe ‚Lebensmittelallergie‘ und ‚Lebensmittelunverträglichkeit‘ synonym verwendet, obwohl es sich aus medizinischer Sicht um völlig unterschiedliche Krankheiten bzw. Beschwerdebilder handelt. Während eine Lebensmittelallergie normalerweise auf einer Störung des Immunsystems beruht, wodurch eine Überempfindlichkeitsreaktion ausgelöst wird, ist eine Lebensmittelunverträglichkeit eine vom Immunsystem unabhängige Überempfindlichkeit gegen bestimmte Lebensmittel oder Nahrungsbestandteile. Die Beschwerden bei einer Allergie des Typs 1 (Sofortreaktion) treten außerdem normalerweise innerhalb weniger Minuten bis hin zu einer Stunde auf, wohingegen eine Lebensmittelunverträglichkeit – zu den bekanntesten gehören die  Laktoseunverträglichkeit , Fructoseintoleranz, Glutenunverträglichkeit und Histaminintoleranz – oftmals erst nach mehreren Stunden oder sogar Tagen (2-3 Tage) Reaktionen wie Durchfall, Blähungen, Erbrechen etc. hervorrufen kann. Lediglich die Symptome können ähnlich sein, weshalb die Abgrenzung und Diagnose für Laien nicht immer einfach ist. Mithilfe von speziellen Tests wie Bluttests, Atemtests etc., die in der Regel vom Arzt durchgeführt werden, können Allergien und Unverträglichkeiten jedoch gesichert diagnostiziert werden (dazu unten mehr). 
 Nachfolgend erhalten Sie detaillierte Informationen über Nahrungsmittelallergien und Unverträglichkeiten im Zusammenhang mit der Ernährung. 
 Die Lebensmittelallergie 
 Was ist eine Lebensmittelallergie? Definition und Vorkommen 
 Bei einer Allergie bekämpft das Immunsystem Allergene mit der Immunabwehr. Bei einem Kontakt mit dem Allergen werden große Mengen eines bestimmten Eiweißstoffes, dem Immunglobulin, ausgeschüttet und somit eine allergische Reaktion ausgelöst. Interessant ist, dass immer mehr Pollenallergiker über Kreuzreaktionen auch empfindlich auf gewisse Lebensmittel reagieren. Als Folge einer Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel, wie zum Beispiel gegen Fisch, Nüsse, Weizen, Milch, Soja, Zitrusfrüchte etc., tritt eine Überempfindlichkeit meist direkt auf nach dem Verzehr dieser Lebensmittel auf. Bereits kleinste Mengen können Auslöser für eine solche allergische Reaktion sein, sodass es meist schon reicht, wenn winzige Bestandteile der Allergene im Essen enthalten sind. 
 Nahrungsmittelallergien gehören zu den häufigsten allergischen Erkrankungen. Etwa 7-10 % der Kinder und etwa 5 % aller Erwachsenen leiden in Deutschland unter Allergien. Dabei treten Allergien bei Männern doppelt so oft auf wie bei Frauen. Bei Erwachsenen sind es oftmals Heuschnupfenallergiker, die auch auf Lebensmittel reagieren. Bei 6-8 % der Kinder unter 2 Jahren treten häufig Allergien gegen ein Protein in der Milch (Kuhmilch) auf, sodass eine spezielle Ernährung unverzichtbar ist, bei welcher der Eiweißanteil hydrolysiert ist. Leiden Kinder unter Lebensmittelallergien gegen Milch, können sie auch Milchgetränke aus Soja, Mandeln oder Getreide als Alternative erhalten. Allerdings ist hier anzumerken, dass nach übermäßigem Genuss von Soja vermehrt allergische Reaktionen auftreten können. Oft wird übrigens auch  Neurodermitis  bei Kindern mit einer Nahrungsmittelallergie in Verbindung gebracht. 
 Ein erweitertes Nahrungsmittelangebot durch z.B. exotische Früchte wie Kiwis, Mangos etc. sowie eine steigende Tendenz zu stark verarbeiteten Lebensmitteln sind auch damit verbunden, dass eine starke Zunahme von potentiellen Allergien zu verzeichnen ist. Zudem wird eine immer steriler werdende Umwelt und das so immer schwächer werdende Immunsystem neben der genetischen Veranlagung für das vermehrte Auftreten von Lebensmittelallergien verantwortlich gemacht. 
 Symptome und Beschwerden bei einer Lebensmittelallergie 
 Typische Symptome, die bei einer Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel auftreten können, sind folgende: 
 
 Erbrechen 
 Durchfall 
 Blähungen 
 Kopfschmerzen 
 Schnupfen 
 Schwellungen 
 Hautausschlag 
 Hautrötungen 
 Hautquaddeln 
 Atemnot 
 allergischer Schock 
 
 &amp;nbsp; 
 Wichtig ist, dass die allergische Reaktion nicht bei jedem Menschen gleich ausfällt. Manche Patienten leiden nach dem Kontakt mit dem Allergie auslösenden Nahrungsmittel vor allem unter Reaktionen der Atemwege wie zum Beispiel Atemnot (ähnlich wie Asthma) oder Schnupfen (ähnlich wie Heuschnupfen), andere Menschen bemerken vorwiegend Reaktionen im Magen-Darm-Bereich wie etwa Erbrechen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall und Blähungen, wieder andere Patienten nehmen insbesondere Reaktionen wie zum Beispiel Hautausschlag, Quaddeln oder Juckreiz wahr. 
 Da die Symptome meist direkt nach dem Essen der Lebensmittel auftreten, sind sie direkt mit der Ernährung in Zusammenhang zu bringen. Viele Reaktionen sind zudem örtlich begrenzt. In seltenen Fällen bzw. bei einer extrem ausgeprägten allergischen Reaktion kann es zu einem sogenannten anaphylaktischen Schock kommen, der lebensbedrohlich ist und auf den gesamten Körper übergehen kann. Hierbei fällt der Blutdruck stark ab und es kommt zu einer Erhöhung der Herzfrequenz, einer Verengung der Bronchien sowie Schwellungen im Bereich des Kehlkopfes. 
   
 Die bekanntesten Auslöser von Allergien 
 Die häufigsten Lebensmittel, die eine Allergie auslösen, sind folgende: 
 
 Soja 
 Weizen 
 Milch (Kuhmilch) 
 Nüsse 
 Hühnerei 
 Fisch 
 Obst 
 Gemüse 
 
 &amp;nbsp; 
 Diagnose: Wie wird eine Lebensmittelallergie getestet? 
 Bei Verdacht auf eine Allergie gegen Nahrungsmittel werden zur Diagnose die gleichen Allergietests angewendet wie bei anderen Allergien, zum Beispiel gegen bestimmte  Medikamente, Pollen oder Kosmetika . Mithilfe eines Hauttests wie dem Pricktest können allergische Reaktionen direkt auf der Haut abgelesen werden. Bei Blutuntersuchungen wird das Blut im Labor auf Antikörper untersucht, die der Organismus bei einer Allergie bildet. Dabei kann eine Bestimmung von Gesamt-IgE, von allergenspezifischen IgE-Antikörpern und allergenspezifischen IgG-Antikörpern im Blut erfolgen. 
 Therapie von Lebensmittelallergien 
 Bei einer Lebensmittelallergie ist es wichtig, die Allergie auslösenden Allergene durch eine strikte Diät zu vermeiden. Das bedeutet: Alle Lebensmittel, die laut Diagnose eine allergische Reaktion hervorrufen, sollten aus der individuellen Ernährung gestrichen werden. Je nachdem, welche Lebensmittel die Auslöser sind, müssen insbesondere verarbeitete Produkte und Fertigprodukte gemieden werden, da diese häufig verschiedene Allergene wie Soja, Weizen, Milch und Nüsse enthalten. 
 
  Unser Tipp:  
 Mit ein wenig Kreativität und Übung finden sich schnell leckere Alternativen zu herkömmlichen Lebensmitteln und tolle Rezeptideen für Allergiker. Stöbern Sie im Internet in Rezeptdatenbanken und auf privaten (Koch-)Blogs von Betroffenen, holen Sie Informationen von anderen Patienten ein und tauschen Sie sich in Online-Foren oder im persönlichen Gespräch mit Menschen aus, die bereits seit einiger Zeit mit Lebensmittelallergien leben und sich bester Gesundheit erfreuen. 
 
 Sollte trotz einer auf die Allergie abgestimmten Ernährung eine allergische Reaktion auftreten, sollten Sie je nach Ausprägung unbedingt einen Arzt aufsuchen. 
 Bei Verdacht auf eine vererbte Allergie kann das Stillen von Säuglingen helfen. Es ist also empfohlen, Babys mindestens 6 Monate zu stillen, damit die Allergien der Eltern nicht auf die Kinder übergehen. 
 Eine Hyposensibilisierung wie bei einer Allergie gegen Pollen oder Ähnliches ist bei einer Lebensmittelallergie nicht üblich. 
 Die Lebensmittelunverträglichkeit 
 Was ist eine Lebensmittelunverträglichkeit? Definition und Vorkommen 
 Bei einer Lebensmittelunverträglichkeit kommt es anders als bei einer Allergie nicht zur Bildung von Antikörpern im Körper. Ursache für eine Unverträglichkeit oder Intoleranz ist meist ein Enzymmangel oder eine Stoffwechselerkrankung. Der Körper ist schlichtweg nicht in der Lage, bestimmte Bestandteile von Nahrungsmitteln zu verdauen. Interessant ist, dass weitaus mehr Menschen unter einer Lebensmittelunverträglichkeit leiden als unter einer Allergie. Die bekanntesten Unverträglichkeiten und Intoleranzen gegenüber Lebensmitteln sind die Laktoseintoleranz, Glutenunverträglichkeit (Zöliakie),  Fructoseintoleranz  und Histaminintoleranz, wobei die Diagnose Laktoseintoleranz immer häufiger gestellt wird. 
 Der Begriff Zöliakie steht für eine durch Glutenunverträglichkeit hervorgerufene Erkrankung des Magen-Darm-Bereichs, welche sowohl Symptome einer Allergie als auch einer Autoimmunerkrankung verursacht. Bei einer Laktoseintoleranz, Fructoseintoleranz und  Histaminintoleranz  werden Laktose in der Milch, Fruktose in Obst und Gemüse bzw. Histamin nicht ausreichend gespalten, wodurch es zu den unten genannten Beschwerden kommt. 
 Symptome einer Lebensmittelunverträglichkeit 
 Patienten mit einer Intoleranz bzw. Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln leiden häufig vorwiegend unter Magen-Darm-Problemen, teilweise kann es jedoch auch zu anderen Symptomen kommen, welche die Gesundheit und das Wohlbefinden stark beeinträchtigen. 
 Zu den typischen Symptomen gehören folgende: 
 
 Übelkeit 
  Bauchschmerzen  
 Blähungen 
 Durchfall 
 Erbrechen 
  Juckreiz  
 Ekzeme 
 Atembeschwerden 
 chronischer Schnupfen oder verstopfte Nase 
 Muskel- und Gelenkschmerzen 
 Kopfschmerzen und Migräne 
 
 &amp;nbsp; 
 Diagnose: Wie wird eine Lebensmittelunverträglichkeit getestet? 
 Zunächst einmal sollten andere Krankheiten und Allergien vom Arzt ausgeschlossen werden. Zur Diagnose ist es hilfreich, ein Ernährungstagebuch zu führen, in dem die Patienten das verzehrte Essen, Symptome und den jeweiligen Zeitpunkt vermerken, um mögliche Auslöser aufzudecken. 
 Zur Diagnose der Laktoseintoleranz und Fructoseintoleranz hat sich mittlerweile ein H2-Atemtest etabliert. Dafür wird auf leeren Magen eine spezielle Lösung mit Laktose bzw. Fruktose getrunken und anschließend der Wasserstoffgehalt in der Atemluft gemessen, der beim Zuckerabbau entsteht und Rückschlüsse auf eine vorliegende Laktoseintoleranz bzw. Fructoseintoleranz zulässt. 
 Die Glutenunverträglichkeit und die Histaminintoleranz werden hingegen nach einer detaillierten Anamnese auf Basis eines Ernährungstagebuchs mithilfe von Labortests nachgewiesen. 
 Therapie von Nahrungsmittelunverträglichkeiten 
 Liegt eine Lebensmittelunverträglichkeit vor, ist eine bestimmte Diät einzuhalten, die je nach Unverträglichkeit und Beschwerdebild unterschiedlich strikt ausfallen sollte. Bei einer Zöliakie ist es zur Vermeidung von Symptomen unumgänglich, sämtliche Lebensmittel, die Gluten enthalten, aus der Ernährung zu verbannen. Bei allen anderen Unverträglichkeiten können Sie die Lebensmittel nach einer strengen Diätphase in der Regel schrittweise wieder einführen und so die individuelle Toleranzmenge bestimmen – dies sollten Sie jedoch nicht im Alleingang versuchen, sondern vorab unbedingt mit Ihrem Arzt oder Ernährungsberater sprechen. Bei einer Histaminintoleranz kann die Einnahme des&amp;nbsp; Verdauungsenzyms &amp;nbsp;Diaminoxidase das Auftreten von Symptomen nach dem Essen verhindern, während bei einer Laktoseintoleranz die Gabe von  Laktase  (zum Beispiel in Form von praktischen Kapseln oder Tabletten) Beschwerden vorbeugen kann. 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: Fotolia © Andrey Popov // pixabay 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2018-11-12T14:15:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Beeren: So gesund sind sie wirklich</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/beeren-so-gesund-sind-sie-wirklich</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/beeren-so-gesund-sind-sie-wirklich"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Für unsere Vorfahren waren sie ein wichtiger Bestandteil der Nahrung: Beeren. Sie wurden gesammelt, später dann kultiviert und gezüchtet. Viele Ernährungsexperten raten: Eine Handvoll Beeren am Tag ist gut für Ihre Gesundheit. Was aber ist denn nun dran am Thema Beeren: Warum ...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Welche Beeren sind warum gesundheitsfördernd? 
 Für unsere Vorfahren waren sie ein wichtiger Bestandteil der Nahrung: Beeren. Sie wurden gesammelt, später dann kultiviert und gezüchtet. Viele Ernährungsexperten raten: Eine  Handvoll Beeren   am Tag  ist gut für Ihre Gesundheit. Was aber ist denn nun dran am Thema Beeren: Warum sind sie so gesund und wichtig, welches sind die gesündesten, worauf müssen Sie beim Kauf achten, welchen Nährwert haben sie und worin besteht ihr positiver Einfluss auf die Gesundheit? Das sind alles wichtige Fragen, wenn Sie wissen wollen, wie gesund unsere Beeren wirklich sind. Darum gebe ich Ihnen heute Tipps, welche Inhaltsstoffe beliebte Beeren wie  Heidelbeeren,   Brombeeren, Himbeeren und Gojibeeren  haben, wie sie gelagert werden müssen und inwiefern sie sich positiv auf Ihre Gesundheit auswirken können. Und natürlich gibt es auch wieder Rezepte, wie Sie die gesunden Beeren genießen können. Denn sie sind ja nicht nur gesund, sie schmecken auch sehr gut. 
 Heidelbeeren für ein starkes Immunsystem 
 Nun zur Gesundheit der Heidelbeeren. Sie enthalten kein Fett, sind also diätgeeignet. Dafür haben sie aber viele gesunde Inhaltsstoffe. Wie zum Beispiel  Ascorbinsäure (Vitamin C) , die stärkt unser Immunsystem. Ganz wichtig für die Gesundheit sind aber ihre  Gerbstoffe . Diese haben eine blutstillende Wirkung, können auch bei Hautentzündungen helfen oder bei erkrankten Schleimhäuten. Die Gerbstoffe machen die Heidelbeeren auch  antibakteriell und leicht schmerzmildernd . In getrocknetem Zustand können Heidelbeeren den Durchfall stoppen. Ihre starke Färbung haben die Beeren übrigens vom  Pflanzenfarbstoff Anthocyan , der die Zellen schützen kann. Die Inhaltsstoffe im Einzelnen pro 100 g, laut den Nährwertangaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung: 
 
 Fett: 1 Gramm 
 Kalorien: 42 kcal 
 Ballaststoffe: 5 g 
 Vitamin C: 20 mg 
 Kalium: 80 mg 
 Magnesium: 2 mg 
 Calcium: 10 mg 
 
     
 Heidelbeeren sammeln und richtig lagern 
 Die beste Erntezeit für die blauen Beeren (daher ihr zweiter Name: Blaubeeren) ist der  September und der beginnende Herbst . Gezüchtete Heidelbeeren gibt es beim Obsthändler oder in fast jedem Supermarkt. Wenn Sie aber die gesündesten bevorzugen, dann müssen Sie sich auf den Weg in die Berge machen. Dort wachsen sie in niedrigen Sträuchern, meist in der Nähe zu Tannen, die an südwärts gelegenen Hängen in Höhen zwischen 800 bis zu etwa 2.000 Meereshöhe stehen. Aber auch in flacherem Gelände, auf warmen, sonnenbestrahlten Lichtungen erreichen sie ihre Reife. Wenn Sie die gesunden Inhaltsstoffe der Heidelbeeren (egal, ob Wildwuchs oder Züchtung) erhalten wollen, dann müssen Sie  bei der Lagerung diese Tipps beachten:  
 
 Im Kühlschrank sind die Beeren bis zu 2 Wochen bei 2 bis 4 Grad haltbar. 
 Nicht luftdicht in Plastik verpacken. 
 Bei längerer Lagerung verlieren die Beeren an Geschmack, sie können auch Bitterstoffe entwickeln. 
 Beim Kauf von tiefgefrorenen Heidelbeeren unbedingt auf das Verfallsdatum achten. Mit der Zeit verlieren die Beeren an Heilkraft und sind nicht mehr so gesund. 
 
 &amp;nbsp; 
 Rezept für einen leckeren Blaubeer-Bananen-Smoothie 
 Sie brauchen für 2 Personen 400 g Blaubeeren (können auch tiefgekühlte sein), 2 Bananen, 400 g fettarmen Joghurt, 1 Vanilleschote, einen halben TL flüssigen Süßstoff und 200 ml natürliches Mineralwasser. Die Zubereitung ist absolut simpel: Alles in einen Mixbecher geben und mit dem Pürierstab so lange verrühren, bis es keine Stücke mehr gibt. Dann mit Eiswürfeln servieren. 
 Brombeeren können Knochen, die Augen und Nerven stärken 
 Brombeeren pflücken ist aufgrund der Stacheln kein Spaß, aber es lohnt sich. Denn die reifen, dunkelblauen, fast schwarzen Beeren  gehören zu den gesündesten Beeren , die wir in unsere Ernährung einbauen können. Und sie haben einen wunderbar erfrischenden süßsauren Geschmack. Da die Beeren nur 44 kcal pro 100 g enthalten, sind sie eine  wunderbare Erfrischung &amp;nbsp;und diätgeeignet. Wichtig für das Thema „Beeren und Gesundheit“ sind ihre Inhaltsstoffe. Die Brombeere (die zu den Rosengewächsen gehört) wurde schon in der Antike als Naturheilmittel geschätzt. Sie ist eine Vitaminbombe und auch reich an Mineralien und gesunden Pflanzenfarbstoffen. So hat sie zum Beispiel unter den Beeren mit den höchsten Anteil an  Provitamin A , welches essenziell ist für die Gesundheit unserer Augen. Das Provitamin A wird im Körper umgewandelt in Vitamin A und ist wichtig für die Augen (verhindert Nachtblindheit). Beeren – und da vor allem die Brombeeren – können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv beeinflussen, können mit ihren Inhaltsstoffen das Wachstum von Bakterien, Pilzen und Viren mindern. Sie haben eine antioxidantische Wirkung, das hilft vor allem dem  Immunsystem . Da sie keinerlei Fett und keine Kohlenhydrate enthalten, können sie positiv auf den Cholesterinspiegel wirken. Für die Gesundheit unserer Knochen und Nerven sind ihre Inhaltsstoffe ebenfalls von großer Wichtigkeit. Für die Erfahrungs- und Naturmedizin sind sie nicht nur ein Nahrungsmittel, sondern auch ein Naturheilmittel. 
 Ratgeber für Kauf und Lagerung von Brombeeren 
 Sammeln kann man Brombeeren von Juni bis in den Oktober hinein. In sonnigen Südwestlagen pflückt man sie sogar bis zum November reif und frisch. Zu dieser Zeit sind sie auch überall dort erhältlich, wo man Lebensmittel kaufen kann. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Beeren nicht angedrückt sind und kein Saft austritt. Wenn Sie die Brombeeren nicht sofort verzehren wollen, dann gibt es für die Lagerung folgende Tipps: Sie sind bei  ca. 4 bis 5 Grad  problemlos bis zu  3 Tage im Kühlschrank  halt- und genießbar. Auf jeden Fall müssen sie dunkel gelagert werden, damit sie ihre wertvollen Inhaltsstoffe nicht verlieren. Am besten in kleinen flachen Schalen aufbewahren, damit sie nicht gequetscht werden. Bei minus 18 Grad sind sie  tiefgefroren  mehrere Monate haltbar. Wichtig: Brombeeren sind sehr anfällig für Schimmel, also auf jeden Fall gut reinigen und trocken tupfen, bevor sie aufbewahrt werden. 
 Rezept für einen süßen Brombeer-Auflauf 
 Das Rezept für diesen Auflauf ist sehr einfach und problemlos nachzubacken. Sie brauchen für 4 Personen als Zutaten: 400 g Brombeeren, 70 g Zucker, zusätzlich 2 EL Puderzucker zum Bestreuen, 1 Ei, 70 g braunen Zucker, 6 EL zerlassene Butter, 8 EL Milch, 125 g Mehl, 1/4 TL Backpulver, Abrieb von der (Bio-)Zitrone oder – nach Belieben – Zimt. 
  Die Zubereitung : Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad vor und fetten Sie eine Auflaufform mit Butter ein. Den Zucker und die Brombeeren vermengen und dann in die Auflaufform geben. Den braunen Zucker mit dem Ei verquirlen, Butter und Milch einrühren, Mehl und Backpulver darüber stäuben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig über die gezuckerten Beeren geben, bis sie völlig bedeckt sind. Die Masse nun in den Backofen schieben und eine halbe Stunde goldbraun backen. Anschließend mit dem Puderzucker bestreuen und heiß servieren. Tipp: Mit einer Kugel Vanilleeis anrichten. 
 Himbeeren bringen Power für den Organismus 
 Himbeeren sind eine süße Versuchung – der Sie unbesorgt erliegen können. Denn unter den gesunden Beeren ist sie ein Star: wunderbares Aroma, kein Fett, kaum kcal und seit dem Altertum als  Heilpflanze  bekannt. Auch die Himbeere ist ein Rosengewächs und hat feine Dornen an den Zweigen. Himbeeren sind eine typisch mitteleuropäische Pflanze, die aber bis nach Westsibirien verbreitet ist. Die Erntezeit reicht von Anfang Juni bis in den Herbst hinein. Kommerziell angebaute Himbeeren haben einen großen Vorteil: Weil sie sehr empfindlich sind, können sie nicht mit Pestiziden behandelt werden, sind also bio. Hier ein Ratgeber, wie die Himbeere zur Deckung des täglichen Vitaminbedarfs beitragen kann. 
  In 150 g Himbeeren sind enthalten:  
 
 Vitamin E (10 % des täglichen Bedarfs) 
 Eisen (10 % des täglichen Bedarfs) 
 Magnesium (13 % des täglichen Bedarfs) 
 Vitamin C (38 % des täglichen Bedarfs) 
 Folsäure (11 % des täglichen Bedarfs) 
 Kalium (15 % des täglichen Bedarfs) 
 Kupfer (11 % des täglichen Bedarfs) 
 
 &amp;nbsp; 
 Eine kleine Himbeer-Warenkunde 
 Himbeere ist nicht gleich Himbeere, es gibt viele verschiedene Sorten. Aber alle sind wichtig für unsere Gesundheit. Hier ein paar Tipps, wenn Sie Himbeeren selbst anbauen wollen: 
 
 Die  Himbeere Willamette  reift früh, ihre Erntezeit ist schon im Juni. Sie hat rote bis dunkelrote Beeren von fester Konsistenz und ist gut pflückbar. 
 Die  Glen Ample  können Sie im Garten oder sogar auf dem Balkon anpflanzen. Auch sie wird früh reif. Ihre Früchte sind sehr groß und gut zu pflücken, weil diese Himbeere keine Stacheln hat. 
 Im Herbst (ab Ende August) ist die Erntezeit der  Autumn Bliss . Eine sehr aromatische Beere, die zur Freude des Gärtners resistent gegen Wurzelkrankheiten ist. Wie fast alle Beeren enthalten auch Himbeeren so gut wie kein Fett, keine Kohlenhydrate und kaum Eiweiß. Das ist gut für eine Diät und die Regulierung eines zu hohen Cholesterinspiegels. Ihre reinen Nährwerte sind also sehr gering. 
 
 &amp;nbsp; 
 Rezept für einen Himbeer-Quark 
 Wenn Sie sich mal etwas richtig Gutes tun wollen, etwas, das schmeckt und auch noch so richtig gesund ist, dann hätte ich hier das richtige Rezept für Sie. Ist ganz einfach. 
  Zutaten:  200 g Magerquark (20 % Fett i Tr.), 100 g frische Himbeeren, 3 El Milch, 2 EL frisches Apfelmus (ohne Zucker zubereitet), 1 EL getrocknete Goji-Beeren, 2 EL Chia-Samen, 1 mittelgroßer Apfel. 
  Zubereitung:  Verrühren Sie alle Zutaten (außer dem Apfel) in einer Schüssel. So lange rühren, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Jetzt entfernen Sie das Kerngehäuse des Apfels und raspeln ihn in feine Stifte. Die heben Sie unter die Himbeerquarkmasse. Diese Himbeerspeise hat mit ihren Zutaten gleich mehrere Wirkungen. Die Himbeeren  stärken Nerven und Knochen , der Apfel mit seinem Pektin bringt Ballaststoffe und die Chia-Samen sättigen und liefern Omega-3-Fettsäuren sowie weitere wichtige Nährstoffe. Der Quark punktet schließlich mit seinem Eiweißgehalt. Eine weitere positive Wirkung: wenig kcal und kaum Kohlenhydrate. 
 Himbeeren kaufen und aufbewahren 
 Himbeeren dürfen beim Kauf nicht angequetscht oder angestoßen sein. Sie müssen fest sein, es darf kein Saft austreten. Himbeeren sollten Sie so schnell wie möglich essen. Auch Ihre selbst gepflückten Himbeeren halten sich  im Kühlschrank höchstens 2 bis 3 Tage . Bereits nach einem Tag verlieren sie an Aroma. 
 Die Goji-Beere: Das Gesundheitswunder aus dem fernen Osten 
 Seit einigen Jahren hat die kleine rote Goji-Beere bei uns einen Siegeszug angetreten. Der Grund: Es gibt kaum eine Pflanze, deren Früchte so viele gesunde Inhaltsstoffe haben. Sie stammt von den Hochtälern Chinas. Die beste und vollwertigste Beere aber kommt von den Hochebenen Tibets, dem Land des Dalai Lamas. Dort gehört sie schon seit Jahrtausenden zu den Nahrungsmitteln und wird als Heilmittel verehrt. Sie ist ein fester Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Die Goji-Beere ist winterhart und kann auch bei uns problemlos kultiviert werden. Warum aber ist nun ausgerechnet diese Beere ein Gesundheitswunder? In der TCM werden getrocknete Goji-Beeren  gegen hohen Blutdruck  und zur  Regulierung des Blutzuckerspiegels  eingenommen.  Augenprobleme  und ein   schwaches Immunsystem   werden ebenfalls mit den Beeren behandelt. Die tägliche einzunehmende Menge beträgt zwischen 6 und 15 g der getrockneten Beeren als Absud, in Wein oder einer Tinktur. Die relativ kleinen Beeren enthalten eine Fülle an  lebenswichtigen Inhaltsstoffen . Die wichtigsten sind: Mangan, Eisen, Zink, Kadmium, Selen und Silber. Dazu kommen die Mineralien Kalzium und Kalium. Auch beim für die Gesundheit wichtigen Vitamin C kann die Goji-Beere punkten: Sie hat mehr Vitamin C als die gleiche Menge Orange. Ganz wichtig (Augen, Nachtblindheit) ist der Anteil an Vitamin A (Beta-Carotin) und vor allem Vitamin E (Regenerierung von Zellen, Haut und Haar). Das alles ist im Wissen der TCM verankert. Um ihre Gesundheit zu erhalten, essen viele Chinesen und Tibeter fast täglich Goji-Beeren. Das sollten wir auch tun. Vor allem, da bei vernünftigem Genuss keine Nebenwirkungen bekannt sind. Mit ihrem sehr hohen und gesunden Vitaminanteil hat sie auch eine positive Wirkung auf das Immunsystem. Sie hat wegen ihres beta-Sitosterolgehalts zudem eine blutfettsenkende Wirkung, das kann unterstützend auch gegen Diabetes und hohen Blutdruck helfen. Dadurch sinkt das Risiko für Herz- und Kreislaufkrankheiten. Noch nicht ganz sicher ist ihre Wirkung als Schutz vor Amyloid-Peptiden im Gehirn. Diese spielen bei der Entstehung von Alzheimer eine große Rolle. 
 Tipps für Kauf und Lagerung der „Wunderbeere“ 
 Kaufen Sie lieber frische Beeren, die es auch aus deutscher Produktion gibt. Bei der Lagerung und Trocknung sollten Sie vorsichtig sein, denn die Beeren sind sehr empfindlich gegen Schimmelpilze. Bei ausländischen Produkten sollten Sie unbedingt auf Bio- und bestenfalls Fairtrade-Siegel achten. 
 Goji-Rezept zum Abnehmen 
 Da Goji-Beeren kaum Kalorien enthalten, sind sie sehr geeignet für eine Schlankheitskur. Hier ein sehr einfaches Rezept für eine schnelle Goji-Speise. 
  Sie brauchen für 2 bis 3 Personen:&amp;nbsp; 40 g getrocknete Goji-Beeren, 400 g frischen Feldsalat, 3 mittelgroße Tomaten, 50 g gehackte Walnüsse, 3 EL Essig Balsamico, 4 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer, Küchenkräuter nach Belieben. 
  Die Zubereitung:  Die Goji-Beeren in Wasser einweichen. Während dieser Zeit den Feldsalat gründlich waschen, die Tomaten würfeln. Dann die Goji-Beeren, die Tomaten und den Feldsalat in eine Schüssel geben. Die Walnüsse fein hacken. Aus dem Öl und dem Essig eine würzige Marinade mischen, diese mit dem Salat und den Kräutern mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sie können auch noch eine Spur frischen Ingwer dazu geben. Das schmeckt, ist gesund und hat fast keine Kalorien. 
 Probieren Sie unsere tollen Beeren-Rezepte: Sie überzeugen nicht nur im Geschmack, sondern unterstützen zugleich Ihre Gesundheit und machen Sie fit! 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: Pixabay 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2018-10-23T15:30:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Apfelessig: Gesund und schlank durch Essiggenuss </title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/apfelessig-gesund-und-schlank-durch-essiggenuss</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/apfelessig-gesund-und-schlank-durch-essiggenuss"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Mit Apfelessig würzen wir Salate, Suppen und Speisen. Und achten darauf, dass er bio und naturtrüb ist. Was nur wenige wissen: Apfelessig ist gesund und macht obendrein auch noch schlank. Hier die wichtigsten positiven Eigenschaften des Apfelessigs für Ihre Gesundheit: Seine I...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Apfelessig neu kennenlernen: Als gesundheitsförderndes Würzmittel 
 Mit Apfelessig würzen wir Salate, Suppen und Speisen. Und achten darauf, dass er bio und naturtrüb ist. Was nur wenige wissen: Apfelessig ist gesund und macht obendrein auch noch schlank. Hier die wichtigsten positiven Eigenschaften des Apfelessigs für Ihre Gesundheit: Seine Inhaltsstoffe regulieren Ihre Cholesterinwerte, er regt den Darm an, sorgt so für eine gut funktionierende Verdauung und er senkt den Blutzuckerspiegel. Damit verringert sich Ihr Risiko, an Diabetes zu erkranken. Zwei bis drei Teelöffel am Tag vor dem Frühstück eingenommen – so wirkt Apfelessig gesund und macht Sie obendrein schlank. Unser heimischer naturtrüber Apfelessig ist ein natürliches Heil- und Genussmittel. Der vergorene Apfelmost ist zwar sauer – aber er hat eine basische Wirkung und die ist wichtig für Ihr Basen-Säuren-Gleichgewicht. 
 Das gesunde Morgen-Ritual: Apfelessig trinken 
 Wenn Sie morgens aufstehen, dann sollten Sie jedes Mal dieses Ritual vollziehen: Verdünnen Sie zwei bis drei TL Apfelessig mit einem Glas lauwarmem Wasser (Leitungswasser oder Mineralwasser ohne Kohlensäure). Dieses Gemisch trinken Sie schnell in kleinen Schlucken auf nüchternen Magen. Etwa 20 Minuten wirken lassen und dann erst frühstücken. Wenn Ihnen dieser Trunk so früh am Morgen zu sauer ist, dann können Sie ihn mit einem Löffel Honig süßen. Schon nach wenigen Tagen werden Sie bemerken, welche positive Wirkung Apfelessig auf Ihren Stuhlgang hat – denn Ihre Verdauung wird schnell in Schwung kommen. Generell ist der Genuss von Apfelessig sehr gut für Ihren Magen-Darm-Trakt. Und wer am Morgen schon auf dem „Lokus“ war, der geht flott und erleichtert in den Tag. Der Grund: Ihr Verdauungsmechanismus reagiert sehr schnell auf die Inhaltsstoffe von naturtrübem Apfelessig. 
 Sie essen gerne deftig? Fettes Fleisch, Bratkartoffeln, Kassler oder scharf Gebratenes – dann hilft Apfelessig Ihnen bei der Verdauung. Sogar bei Reflux und Sodbrennen ist er ein Naturheilmittel: Er reguliert Ihren Basen-Säure-Haushalt, das schmerzhafte Brennen in der Speiseröhre lässt schnell nach. 
 Die gesunden Inhaltsstoffe, vor allem das Pektin 
 Im naturtrüben Bio-Apfelessig – und nur den sollten Sie verwenden – sind Wirkstoffe enthalten, die ihn so gesund machen, dass er einfach zu einem täglich eingenommenen Lebensmittel werden sollte. Die Äpfel kommen von Bäumen, die nicht mit chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln behandelt wurden. So wird das Immunsystem weniger belastet. Zudem finden sich in der naturtrüben Essig-Variante mehr von den gesunden sekundären Pflanzenstoffen, die positiv auf das Herz-Kreislaufsystem einwirken. 
 Unabhängig von der Bio-Qualität nehmen Äpfel beim Wachsen viele wichtige Mineralien auf, die wir dann im fertigen Apfelessig wiederfinden. Das sind: Magnesium, Schwefel, Kalium, Kalzium, Eisen, Silizium, Phosphor und Fluor. Dazu kommen die Vitamine B1, B2, B6, das wichtige Vitamin C sowie Vitamin A und das Provitamin Beta-Karotin. Um gesund und schlank zu bleiben und für die Verdauung ist der Apfelessig-Wirkstoff Pektin sehr wichtig. Pektin ist ein unverdaulicher wasserbindender Wirkstoff, der Ihren Darm gesund hält und unerlässlich ist, wenn Sie schlank bleiben oder wieder werden wollen. 
 Mit Apfelessig Haut und Haare pflegen 
 Apfelessig ist nicht nur gut für Ihre Gesundheit und hält schlank – er macht auch schön, ist also eine Art Naturkosmetik. Das gilt vor allem für die Haut und die Haare. Durch schädliche Umwelteinflüsse oder altersbedingt ist Ihr Haar stumpf, spröde und unansehnlich geworden? Da können Sie durch Spülungen mit einer Wasser-Apfelessig-Mischung helfen. Denn die hat eine desinfizierende Wirkung. Sie tötet auf der Kopfhaut Pilze und Bakterien, verstopfte Poren und Talgdrüsen werden gereinigt und können wieder richtig funktionieren, die Haare wachsen besser. Nach einer Waschung mit Apfelessig verschwinden Schuppen und Juckreiz, gesplisstes Haar wird weich und schmiegsam. Da bei einer solchen Haarwäsche der pH-Wert der Kopfhaut reguliert wird, werden Ihre Haare wieder glänzend und luftig. 
 Noch ein Problem können Sie durch Apfelessig wieder in der Griff kriegen: Pickel. Nehmen Sie einen mit Apfelessig getränkten Wattebausch und nehmen Sie eine sanfte Reinigung Ihrer Haut vor. Dann passiert das mit Ihrer Haut: Die Säure des Apfelessigs zieht die Poren zusammen und trocknet bestehende Pickel aus. Gleichzeitig wird Ihre Haut desinfiziert, Keime und Pilze werden abgetötet. Die Haut kann nun abheilen. Der tägliche Genuss des Naturmittels Apfelessig regt zusätzlich Ihren Stoffwechsel an und fördert so die Entschlackung Ihres Körpers. Giftstoffe werden schneller abtransportiert, es kann dann keine unreine Haut mehr entstehen. 
 Mit Essig-Dampf besiegen Sie Pickel 
  Sie können sich dieses Essig-Dampfbad selbst herstellen:  Einen Liter Wasser abkochen und dann auf etwa 80 Grad abkühlen lassen. Das Wasser mit sieben Löffeln naturtrübem Bio-Apfelessig mischen und in eine Schüssel geben, den Kopf über das dampfende Wasser-Essig-Gemisch beugen und ihn mit einem Handtuch abdecken. Über der Schüssel bleiben, bis kein Dampf mehr aufsteigt. Danach tupfen Sie das Gesicht vorsichtig mit einem reinen Tuch ab. 
 So bekämpfen Sie mit Apfelessig Schweißgeruch und Juckreiz 
 Schon die Soldaten von Alexander dem Großen wussten vor über 2.000 Jahren um die antibakterielle Wirkung von Essig: Sie wuschen ihre Wunden damit aus. Das können Sie unbesorgt auch machen, wenn nichts anderes zur Hand ist. Auch anderen Hautverletzungen können Sie mit Apfelessig zu Leibe rücken: Wenn Mückenstiche unerträglich jucken, dann tupfen Sie die Einstiche sorgfältig und sorgsam mit unverdünntem Apfelessig ab – das lindert den Juckreiz. Sogar einen Sonnenbrand können Sie damit behandeln: Tränken Sie ein sauberes Tuch und bedecken Sie die verbrannten Hautstellen. 
 Aber das Naturheilmittel hat noch eine ganz andere Wirkung: Sehr viele Menschen leiden unter einem übel riechenden Schweiß. Der bildet sich vor allem an den Füßen, am Nacken, im Intimbereich und unter den Armen. Er wird durch bestimmte Bakterien verursacht, die durch Essig-Waschungen abgetötet werden. 
 So hilft das Hausmittel Essig beim Abnehmen 
 Sie wollen mit Apfelessig gesund abnehmen? Kein Problem, denn er ist ein guter Schlankmacher. Er hilft nicht nur bei  Verstopfung  oder Blähungen, er hilft auch beim Abbau von überflüssigen Pfunden. Das hat mehrere Gründe: 
 
 Er kurbelt die Verdauung an, entlastet so Ihren Körper, die Nahrung wird schneller durch den Darm befördert. 
 Zur Verdauung brauchen Sie Magensäure, deren Bildung unterstützt der Essig. 
 Die Fettverbrennung wird gefördert und beschleunigt, Fett setzt sich nicht im und am Körper ab, sondern wird schnell abtransportiert. 
 Da der Essig den Blutzuckerspiegel reguliert, verhindert er Heißhungerattacken. 
 Das Wichtigste: Der regelmäßige Genuss von Apfelessig als Naturheilmittel erzeugt ein anhaltendes Sättigungsgefühl. Ihr Appetit wird gezügelt, Sie essen weniger – und so nehmen Sie ab. Wenn dann noch Sport dazu kommt, Sie weniger Kalorien zu sich nehmen und dafür mehr Kalorien verbrauchen, dann ist die Gewichtsabnahme garantiert. 
 
 &amp;nbsp; 
  Als Begleiter Ihres Diät-Programms können Sie sich für tagsüber diesen Drink mit Apfelessig selbst zubereiten:  Mischen Sie einen Viertelliter stilles Mineralwasser mit drei EL Bio-Apfelessig (naturtrüb), 180 ml Bio-Apfelsaft (naturtrüb) und dem Saft einer Limette. In den Kühlschrank stellen und zwischendurch immer wieder ein Glas trinken. Dieser Mix ist stark basisch, verhindert Heißhungerattacken und führt zu langsamem Essen in kleinen Portionen. Genau das, was Sie bei einer Diät brauchen. 
 Probieren Sie einfach aus, inwiefern Apfelessig Ihre Gesundheit fördern bzw. Ihr allgemeines Wohlbefinden positiv beeinflussen kann, und berichten Sie uns gern von Ihren Erfahrungen im Kommentarbereich. 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: Pixabay 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2018-10-20T11:30:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Heilende Gewürze – 7 x gesunder Genuss von mild bis pikant</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/heilende-gewuerze-7-x-gesunder-genuss-von-mild-bis-pikant</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/heilende-gewuerze-7-x-gesunder-genuss-von-mild-bis-pikant"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Gewürze, die das Wohlbefinden steigern oder sogar Krankheiten heilen können, weil sie gesund sind, die aber gleichzeitig auch Speisen pikant würzen: Ein großes Kapitel im Bereich gesunde Ernährung. Unsere Vorfahren mussten sich noch mit Salz, Honig, Bärlauch und einigen heimis...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Gewürze damals und heute 
 Gewürze, die das Wohlbefinden steigern können, weil sie gesund sind, aber gleichzeitig auch Speisen pikant würzen: Ein großes Kapitel im Bereich gesunde Ernährung. Unsere Vorfahren mussten sich noch mit Salz, Honig, Bärlauch und einigen heimischen Kräutern begnügen. Mehr Gewürze kannten sie nicht. Dann kamen die Römer und die Mönche, die aus dem Mittelmeerraum viele Heilkräuter mitbrachten, die auch noch gut schmeckten: den Salbei, Rosmarin, Oregano, das Basilikum und den Knoblauch. Der kam aus Vorderasien über Ägypten und das Mittelmeer zu uns. Schon damals hatte man begriffen: Gewisse Kräuter verbessern nicht nur den Geschmack – sie haben auch eine Heilwirkung. Je nach Krankheitsbild können sie schulmedizinische Arznei ersetzen oder ergänzen und damit bei richtiger Anwendung gesund machen und Gesundheit erhalten. Hildegard von Bingen, die große Heilerin des 12. Jahrhunderts, erkannte als Erste die Bedeutung und Wirkung der heilenden Gewürze und Kräuter. Viele hundert Jahre lebte die damalige Medizin von ihren Erkenntnissen und Rezepten. Dann geriet sie in Vergessenheit. Erst um 1970 wurde sie sozusagen wieder entdeckt. Von diesem Zeitpunkt an gingen auch die moderne biochemische Schulmedizin und die Gewürz- und Kräuterheilkunde wieder aufeinander zu. Heute beziehen sehr viele Ärzte die heilende Kraft von Gewürzen und Kräutern in ihre Therapien mit ein. Inzwischen sind unendlich viele Gewürze und Kräuter aus Arabien, Afrika und Asien dazu gekommen. Tauchen Sie mit mir ein in die wundersame Welt der Gewürze, und holen Sie sich in diesem Ratgeber-Artikel Informationen darüber, wie Sie ohne viel Aufwand leckere Rezepte mit gesundheitsfördernden Gewürzen nachkochen. 
 Würzen mit Bärlauch 
 Oft liegt noch Schnee an den Nordrändern der Wälder, in den Nächten friert es – aber an den Südrändern der lichten Laubwälder ragen schon Ende Februar/Anfang März die ersten grünen Spitzen aus dem Laub: Der frische Bärlauch ist da und er ist hilfreich. Er würzt und er kann sogar Salz als Gewürz ersetzen. In der unscheinbaren Pflanze versammelt sich die ganze Kraft des Frühlings: Ihre Blätter sind eine wunderbare Vitalstoffquelle. Nachstehend finden Sie den jeweiligen Vitalstoffgehalt je 100 g. Die Zahl in Klammern sagt aus, zu wie viel Prozent der genannte Vitalstoff den täglichen Bedarf (RDA) deckt: 
 
 Bärlauch ist eine tolle Vitamin-C-Quelle. 100 g enthalten 150 mg Vitamin C (150 % Ihres Tagesbedarfs). 
 Er hat 200 Mikrogramm Vitamin A (25 % Ihres Tagesbedarfs). 
 Vitamin A brauchen wir für eine gesunde Haut, für die Regeneration von Schleimhäuten, für Heilungsprozesse aller Art und für die Gesundheit der Augen. 
 Er ist ein heilsames, gesundes und pikantes Gewürz, weil er 2,87 mg Eisen (25 % Ihres Tagesbedarfs) enthält. Eisen ist im Blut für die Speicherung und den Transport von Nährstoffen und Sauerstoff wichtig. 
 Bärlauch hilft Ihrem Herzen, hält es mit seinem Kaliumanteil gesund: 336 mg Kalium (16,8 % Ihres Tagesbedarfs). Kalium brauchen wir für unseren Energiestoffwechsel, einen geregelten Wasserhaushalt und für einen gesunden Herzmuskel. 
 Wenn Sie Ihre Zähne gesund erhalten wollen, dann sollten Sie so viel wie möglich mit diesem Kraut würzen. 100 g davon enthalten 76 mg Kalzium. Die brauchen wir für gesunde Zähne und starke Knochen. 
 Bärlauch ist auch deshalb eine Medizin, weil er sehr viel gesundes Magnesium enthält. Das brauchen wir für funktionierende Muskeln. Haben wir zu wenig, dann kann es zu Krämpfen und Herz-Rhythmus-Störungen kommen. Außerdem beugen Sie mit Bärlauch Entzündungen im Körper vor. 
 
 &amp;nbsp; 
 
  Sie sehen:   
 Dieses heilende Gewürz hat es in sich. Sie sollten also möglichst oft Ihr Essen mit der gesunden Pflanze würzen, dann können Sie meistens auf Salz verzichten. Die große Bedeutung als Gewürz mit Heilkraft rührt von seinem hohen Alliin-Anteil her. Das wird im Körper zu Allicin umgewandelt. Allicin ist ein natürliches Antibiotikum und ist unglaublich gesund. Es reguliert zu hohe Cholesterinwerte, hilft gegen Arteriosklerose und verhindert dadurch Herzinfarkt und Schlaganfall. Bärlauch wächst von Anfang März bis Ende April, dann verblüht er. Sammeln Sie die Pflanze als Küchengewürz und natürliche Medizin kurz vor der Blüte, dann ist er sehr wohlschmeckend und hilfreich. 
 
 Rezept für ein Bärlauchpesto zum Selbermachen 
  Zutaten:  150 g frisch gepflückter Bärlauch, 100 g Pecannüsse, 1,5 TL Kristallsalz, 100 g Cashewkerne, Salz und 150 ml kaltgepresstes Olivenöl 
  Zubereitung:  Bärlauch waschen und trocknen, die Zutaten im Mixer eine Minute mischen. Dann den Bärlauch dazu geben und noch einmal eine Minute durchmixen – schon ist das Pesto fertig. Wenn Sie es bis zur nächsten Ernte genießen wollen, dann bedecken Sie das Pesto im Glas mit einer einen halben Zentimeter dicken Olivenölschicht und lagern Sie es kühl und trocken. 
 Scharf, pikant und gesund: Chili 
 Manche mögen es heiß – Sie auch? So richtig schön scharf und pikant? Wenn ja, dann sind Sie ein Chili-Fan und auf der sicheren Seite: Denn Chili ist nicht nur gesund und würzig, Chili ist fast eine Medizin. Inder, Thailänder, Mexikaner und viele afrikanische Völker schwören auf die Heilwirkung, die im Chili enthalten ist. Da ist vor allem das Capsaicin zu nennen. Das ist der Stoff, der die Schoten scharf und zur Medizin macht. Capsaicin gehört zu den schärfsten bekannten Substanzen. Es wirkt entzündungshemmend und stützt das Immunsystem durch seine antioxidative Wirkung. Ob Sie es über ein scharfes Essen aufnehmen oder in Salben und Pflastern wirken lassen, das in den Schoten enthaltene Capsaicin macht den Chili zum wahren Allroundtalent für mehr Wohlbefinden. Empfohlen wird dieses heilende Gewürz als Medizin bei Kreislaufbeschwerden, Durchblutungsstörungen, Muskelschmerzen oder einer Verdauungsschwäche. Bauen Sie es also ruhig in Ihre Ernährung ein und profitieren Sie von den vielen positiven Eigenschaften. Übrigens: Bei Männern soll die Verwendung von Chili als Speisewürze sogar sexuelle Schwächen beheben. Gesichert ist seine positive Einflussnahme bei der Senkung von zu hohen Blutfettwerten. Da kann man mit dem pikanten und gesunden Gewürz viel erreichen und den Kreislauf und das Herz entlasten und letztlich das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall senken. Das Chili hat aber noch eine ganz andere Wirkung: Es macht glücklich. Weil es so scharf und pikant ist, verursacht es ein Brennen im Mund. Um diesen Schmerz zu verringern, schütten wir Adrenalin und Endorphine aus – das hebt die Stimmung. Ein weiterer Benefit: Frische Chilischoten haben dreimal so viel Vitamin C wie Zitrusfrüchte. In heißen Ländern wie Indien, Mexiko oder Thailand verdirbt Nahrung sehr schnell – und wird trotzdem gegessen. Da wird Chili ganz schnell zu einem heilenden Gewürz: Sind die Bakterien schon im Magen angekommen, dann werden sie durch das Capsaicin abgetötet. Es regt auch die Produktion von Magensaft an, schwer verdauliche Speisen (geschmolzener Käse auf der Pizza, fettes Fleisch) werden schneller zersetzt und sind bekömmlicher. Sie haben Gäste und wollen sie gesund und feurig bekochen? Dann gebe ich Ihnen hier das Original-Rezept für ein Chili con Carne. 
 Chili con Carne für sechs Personen 
 An Zutaten brauchen Sie: Eine große Zwiebel, drei Knoblauchzehen, ein Kilo Rinderhack, zwei Stiele Oregano, eine rote Chilischote (wenn Sie es sehr scharf mögen zwei), eine Dose (425 g) Kidneybohnen, eine Dose Mais (425 g), zwei EL kaltgepresstes Olivenöl, zwei TL Pfeffer, zwei TL gemahlenen Kreuzkümmel, 800 g geschälte Dosentomaten, einen Viertelliter Rinderfond und drei EL Tomatenmark. Für den besonderen Kick: 1 Prise Zimt. 
 Zubereitung: Zwiebel, Knoblauchzehen und Chilischote(n) fein hacken. Olivenöl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten, Hackfleisch dazugeben und bei starker Hitze scharf anbraten, Chili, Pfeffer, Kreuzkümmel, Oregano und Tomatenmark unterrühren und kurz mit anbraten. Die Tomaten mit einer Gabel leicht zerdrücken und dazugeben. Rinderfond dazu gießen, alles kurz aufkochen und bei mittlerer Hitze etwa eine Stunde köcheln lassen. Immer wieder umrühren. Nach etwa 50 Minuten die Bohnen und den Mais dazu geben und zehn Minuten kochen lassen. Dann mit Salz abschmecken – fertig ist das Chili con Carne. Die vegetarische Variante geht mit Sojaschnetzeln oder Tofuhack und Gemüsefond. 
 Ingwer, das pikante Gewürz 
 Ingwer hat in den letzten Jahren bei uns seinen Siegeszug angetreten. Kannte man es bis dahin meist nur als Gewürz bei Backwaren oder in Limonaden, so weiß man jetzt, dass der Ingwer zu den heilenden Gewürzen gehört, die nicht nur einen herausstehenden Geschmack haben, sondern auch noch sehr gesund sind. Ihre Wirkkraft beweist die exotische Knolle vor allem bei Erkältungen. Sowohl bei der Linderung als auch bei der Vorbeugung. Im Ingwer finden wir die Heilstoffe Gingerol und Shogaol. Außerdem beugt der Genuss von Ingwer Magen- und Darmbeschwerden vor. Wer zur Reiseübelkeit neigt, der sollte vor Antritt der Reise einige dünne Ingwerscheiben in einer Tasse heißem Wasser ziehen lassen und dann trinken. Die Medizinforschung hat sich mit den positiven Eigenschaften des Heilgewürzes Ingwer beschäftigt und festgestellt, wo er helfen kann: 
 
 Mit Ingwer stärken Sie Ihr Immunsystem. 
 Ingwer beruhigt Magen und Darm bei Beschwerden durch einen Klima- und Ernährungswechsel. Gehört also in Ihr Reisegepäck. 
 Auf unser Immunsystem wirkt er unterstützend, weil er zu den Antioxidantien gehört. 
 
 &amp;nbsp; 
 Nach weiteren Erkenntnissen kann er eine Hilfe bei Migräneanfällen sein. Warum ist nun Ingwer nicht nur ein pikantes Gewürz, sondern so überaus gesund? Im Knollengewächs Ingwer haben das Vitamin C und Magnesium einen hohen Anteil an den Vitalstoffen. Dazu kommen Eisen, Kalium, Kalzium, Natrium und Phosphor. Zum heilenden Gewürz macht es vor allem der Wirkstoff Rhizom. Der wirkt antibakteriell (hilft bei Erkältungen) und sorgt für eine gesunde Darmflora. Außerdem ist Ingwer auch virusstatisch. Diese Eigenschaft verhindert die Vermehrung von Viren, die in den Körper gelangen. Sehr oft taucht die Frage auf: Soll ich Ingwer schälen? Wenn Sie frischen Bio-Ingwer haben, brauchen Sie ihn nicht zu schälen, da genügt gründliches Abwaschen. Älteren Ingwer sollten Sie schälen: Die Schale wird trocken, holzig und kann so den Geschmack des Ingwers beeinträchtigen. 
 Ein Rezept mit Ingwer, das Ihnen bei Kopfschmerzen helfen kann 
 Bei Kopfschmerzen helfen vor allem die ätherischen Öle des Heilgewürzes Ingwer: Ein solches Öl herzustellen ist sehr simpel. Reiben Sie von einem frischen Stück Bio-Ingwer etwa zwei EL ab und pressen Sie den Brei durch ein sauberes Baumwoll- oder Leinentuch. Den durch die Pressung erlangten Saft mischen Sie mit der fünffachen Menge kaltgepresstem Olivenöl. Einen Tag stehen und ziehen lassen. Dann können Sie das Ingweröl bei Kopfschmerzen sanft in die Schläfen einreiben. 
 Koriander, das Gewürz der alten Ägypter 
 In den Gräbern von Pharaonen fanden Archäologen Gold, Edelsteine, Keilschriften, fein gewebte Gewänder – und Koriander. Das kostbare Gewürz sollte die verstorbenen Pharaonen auf der Reise ins Totenreich beschützen; die alten Ägypter kannten also schon seine heilenden Eigenschaften. Heute ist der Koriander ein weit verbreitetes Küchengewürz, aber nur wenige Menschen wissen um seine gesunden Eigenschaften. Was ist es, was den Koriander zu einem Gewürz mit Heilkraft macht? Das sind die Inhalts- und Wirkstoffe Linalool, ein hoher Kampferanteil, gamma-Terpin und alpha-Pinen. Dazu kommen in geringerer Menge Cumarine. Seinen charakteristischen Geruch hat der Koriander von sogenannten Aldehyden. Nehmen Sie zum Würzen Ihrer Speisen Koriander, so oft Sie können. Denn die Pflanze ist ein Keimbekämpfer, sie verhindert bei Keimen und Pilzen das Wachstum. Wenn Sie die kleinen Korianderfrüchte essen, dann erleben Sie eine weitere gesunde Wirkung des Gewürzes: Das Öl hat eine krampflösende Eigenschaft und mindert Blähungen und das lästige Völlegefühl. Also: Würzen Sie deftige und schwere Speisen mit Koriander! Das Korianderöl hat einen hohen Anteil an Linalool. Dieser Wirkstoff hat einen starken Geruch und wird vielen Kosmetikprodukten zugemischt. Heilpflanzen, die solche ätherischen Öle enthalten, dürfen bei Kleinkindern nicht im Nasen- und Mundbereich angewendet werden. Als heilendes Gewürz kann Koriander sehr viel: 
 
 Wenn Sie an Rheuma und Arthritis leiden, dann kommt es zu schmerzenden Schwellungen. Die werden von den im Koriander enthaltenen Wirkstoffen 1,8-Cineol und Linolsäure verringert. 
 Koriander hat einen positiven Einfluss auf die Nierfenfunktion. 
 Machen Sie bei einer Bindehautentzündung einen Koriander-Aufguss. Seine Antioxidantien, die Vitamine A und C, die Minerale und die Öle stärken die Augen. 
 Sie haben Verdauungsprobleme? Dann wird der Koriander vom Würz- zum Heilmittel. Seine ätherischen Öle stärken die Funktion von Leber und Darm, Ihre Verdauung verbessert sich. 
 Gegen Hautkrankheiten, Ausschlag und Pilzbefall wirkt Koriander als Heilmittel. Dazu müssen Sie einen Aufguss herstellen. 
 
 Simplen Korianderaufguss selbst zubereiten 
 Zerkleinern Sie einen TL Koriander in einem Mörser zu groben Teilchen. Die übergießen Sie mit 200 ml kochendem Wasser. Eine halbe Stunde zugedeckt ziehen lassen, durchseihen, dann können Sie den Aufguss anwenden. 
 Rezept für einen gesunden und pikanten Koriander-Avocado-Dip 
  Zutaten für das Gericht:  Zwei reife, weiche Avocados, eine große Tomate, ein Bund Koriander, ein EL klein gehackte Zwiebel, Saft einer halben Zitrone, Salz und Pfeffer, 180 g saure Sahne 
  Zubereitung:  Avocado öffnen, das Fruchtfleisch auslösen. Den Koriander klein hacken, die Tomate in kleine Stücke schneiden, die Zwiebel und die saure Sahne dazu geben. Alles fein pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
 Basilikum: Die Heilpflanze aus Italiens Küche 
 Wer die italienische Küche liebt, der kennt auch das Basilikum. Vor allem bei der Pasta spielt es eine große Rolle – und bei Salaten. Das ist bekannt. Was weniger bekannt ist: Basilikum ist eines unserer am stärksten heilenden Gewürze. Es macht die Küche zur Apotheke, denn Basilikum ist ein Gewürz, das Ihren Speisen nicht nur eine feine Kräuternote gibt, sondern vor allem auch gesund macht. Seit dem Altertum wird Basilikum in der Natur- und Erfahrungsmedizin hoch geschätzt. Heute steht in fast jeder Küche, auf dem Balkon oder im Kräuterbeet ein Topf mit Basilikum. So ist er immer frisch bei der Hand, wenn er eine Speise verfeinern soll. Der wunderbare Nebeneffekt: Als Heilgewürz ist er fast nicht zu übertreffen. Wie wirkt denn nun dieses pikante und gesunde Gewürz? Mit der ausführlichen Beantwortung dieser Frage kann man ein ganzes Buch füllen. Ich möchte Ihnen die wichtigsten positiven Eigenschaften des Basilikums nennen: 
 
 Unser Immunsystem muss jeden Tag Schwerstarbeit leisten, um Umweltgifte, eindringende Viren und Bakterien abzuwehren und uns die Gesundheit zu erhalten. Da ist das Basilikum mit seinen wichtigen Inhaltsstoffen wie Cineol oder Thymol ein ganz starker Helfer. Sie tun Ihrer Gesundheit wirklich etwas Gutes, wenn Sie jeden Tag ein paar Blättchen des frischen Heilkrauts kauen oder ein bis zwei Tassen Basilikumtee trinken. 
 Sie haben Nierenprobleme, leiden unter Wasseransammlungen im Körper und an den Beinen? Dann greifen Sie jeden Tag zu Basilikum. Ob im Essen oder als Getränk – es hilft unterstützend bei der Entwässerung. 
 Auch bei Hitzewallungen und Erschöpfungszuständen (Wechseljahre) ist Basilikum ein guter und natürlicher Helfer. 
 Unsere Zellen müssen ständig erneuert werden. Bei diesem Erneuerungsprozess hilft das Kraut. 
 
 &amp;nbsp; 
 Die Inhaltsstoffe der Pflanze sind der medizinischen Wissenschaft wohl bekannt. Unter den heilenden Gewürzen hat er eine Spitzenstellung, wird oft auch als „König der Heilkräuter“ bezeichnet. Hier nun die wichtigsten Wirkstoffe, die ihn hilfreich in der Erfahrungs- und Naturmedizin machen: 
 
 Das sind vor allem seine ätherischen Öle wie Cineol, Thymol, Menthol. 
 Dazu kommen die gesunden verdauungsfördernden Gerbstoffe. 
 Sehr gesund sind auch die Flavonoide und Saponine. 
 
 &amp;nbsp; 
 Zwei Rezepte, wie Sie das Gewürz Basilikum nutzen können 
 Bereiten Sie sich einen Basilikumwein selbst zu. Zerkleinern Sie eine Handvoll frischer gepflückter Blätter, geben Sie diese in eine Flasche mit dunklem Glas, die Sie mit einem trockenen Weißwein auffüllen. Die Flasche verschließen und für zwei Tage in den Kühlschrank stellen. Dann abseihen. Davon je ein Gläschen (20 ml) vor und nach dem Essen trinken. Das regt den Appetit an, fördert die Verdauung und bewahrt Sie vor Blähungen. Wenn Sie Ihre Gäste verblüffen wollen, dann machen Sie doch diese Erdbeeren-Basilikum-Konfitüre für vier Personen. 
  Zutaten:  50 g Basilikum, 900 g Erdbeeren, 4 cl Zitronensaft, ein Paket Gelierzucker und ein EL Aceto Balsamico. 
  Zubereitung:  Erdbeeren waschen und vom Grün befreien, vierteln und in einen großen Topf geben. Darauf den Gelierzucker und den Zitronensaft geben. Aufkochen und vier Minuten sprudelnd kochen. Das Basilikum in feine Streifen schneiden und zwei Minuten vor dem Ende der Kochzeit beifügen. Gelierprobe machen, den Balsamicoessig unterrühren und die Konfitüre in sorgfältig ausgekochte Gläser geben, diese luftdicht verschließen. Kühl aufbewahren. 
 Kreuzkümmel: Gesundes und pikantes Gewürz 
 Im Nahen Osten, bis hin nach Indien, bekommen Sie nach einem schweren und fetten Essen immer eine ganz spezielle Nachspeise: eine kleine Handvoll Kreuzkümmelsamen. Die kauen und schlucken&amp;nbsp;Sie – dann gibt es bestimmt keine Probleme bei der Verdauung. Es gibt kein Völlegefühl und keine Blähungen. Kreuzkümmel hat schon längst seinen Weg in unsere Küchen gefunden, ist also keineswegs exotisch. Einen ordentlichen Schweinebraten sollten Sie also immer mit Kreuzkümmel würzen, damit eliminieren Sie fast alle Nebenwirkungen, die ein solches schwer verdauliches Gericht entwickeln kann. In der ayurvedischen Ernährung wird Kreuzkümmel gerne zusammen mit Bockshornkleesamen in etwas Ghee (geklärte Butter) angeröstet und dann Reis, Hülsenfrüchten oder Gemüse beigemengt. Kreuzkümmel sollten Sie so oft wie möglich essen. Nicht nur wegen seines wunderbaren Aromas, sondern auch wegen seiner vielfach heilenden Wirkung. 
 
 Für die Verdauung ist das ätherische Öl des Kreuzkümmels mit seinem Bestandteil Cuminaldehyd besonders wichtig. Es verstärkt die Bildung der Verdauungssäfte (Speichel, Magensaft, Gallensekret und die Funktion der Bauchspeicheldrüse). Hülsenfrüchte und Gemüse wie Paprika und Zwiebeln erzeugen sehr oft Blähungen. Durch den Genuss des Heilgewürzes Kreuzkümmel werden diese Zutaten leichter verdaut und verträglicher. 
 Das Gewürz hilft auch bei einer Verstopfung. Die Inhaltsstoffe des Kreuzkümmels wirken auf die Darmperistaltik, dadurch wird der Stuhl schneller zum Enddarm gedrückt und kann ausgeschieden werden. Im Ayurveda kennt man dieses Rezept: Kreuzkümmelsamen in einer Pfanne anrösten, zu Pulver mahlen, dieses mit Wasser oder Honig mischen und auf leeren Magen einnehmen. Das soll schwere Verdauungsstörungen und sogar Hämorrhoiden heilen. 
 
 &amp;nbsp; 
 So können Sie das natürliche Heilmittel einnehmen: 
 
 entweder als ganze Körnchen im Brot oder in Ihrer Nahrung 
 angeröstet und dann zu Pulver gemahlen in Speisen und Getränken 
 Die Körnchen können Sie bei akuten Verdauungsproblemen zerkauen und schlucken. 
 Gemahlenen Kreuzkümmel können Sie mit Honig oder in einem Bananenbrei zu sich nehmen. 
 Noch einfacher ist es, wenn Sie das heilende Gewürz als Tee zu sich nehmen: Nach jeder Mahlzeit eine Tasse trinken. 
 
 &amp;nbsp; 
 Rezept für einen heilenden Kreuzkümmel-Tee 
 Kochen Sie einen TL Kreuzkümmelsamen in 200 ml Wasser auf. Kochen lassen, bis das Wasser braun wird. Dann nehmen Sie den Topf vom Herd, seihen den Tee ab und lassen ihn auf Zimmertemperatur abkühlen. Oder: Die Samen grob in einem Mörser oder Mixer zerkleinern. Davon dann einen halben TL mit 200 ml kochendem Wasser überschütten, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen, abkühlen, dann trinken. Die beste gesunde Heilwirkung erzielen Sie, wenn Sie diesen Tee auf nüchternen Magen trinken. 
 Kurkuma, das Gewürz aus dem Fernen Osten 
 In der traditionellen Naturheilkunde vieler Länder im Fernen Osten hat Kurkuma (Indischer Gelbwurz) einen festen Platz. In der Küche auch, denn da wird es bei der Zubereitung von Curry gebraucht. Inzwischen ist Kurkuma bei uns etabliert und wird z. B. zur Gelbfärbung von Senf genutzt. Kurkuma ist als gemahlenes Gewürz oder als Bestandteil von Gewürzmischungen fast überall erhältlich, wo es Lebensmittel gibt. Achten Sie beim Kauf möglichst darauf, dass es aus Bio-Anbau stammt. Die Wirkung von Gelbwurz ist sehr vielfältig. Generell fördert er die Lebergesundheit. Hier nun einige Anwendungsgebiete, bei denen Kurkuma zum Einsatz kommen kann: 
 
 Besonders für die Gesundheit der Leber ist Gelbwurz gut. Er schützt vor Umweltgiften, fördert die Regeneration der angegriffenen Leber und unterstützt den Heilprozess, wenn Ihre Leber krank ist. 
 Bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) und auch beim allergischen Asthma baut das stark entzündungshemmende und antioxidative Potenzial von Gelbwurz einen wirksamen Schutz auf. Im Wirkstoff Kurkumin befinden sich Polyphenole, die fangen freie Radikale und schwächen massive Entzündungen der Atemwege ab. 
 Wenn Sie das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt verringern wollen, dann sollten Sie mit der Nahrung viel Kurkuma zu sich nehmen. Mit dem Gewürz lässt sich nämlich die Oxidation von Cholesterin verhindern. Dieses ist besonders gefährlich, weil es die Blutgefäße schädigt und so die Entstehung einer Arteriosklerose fördert. Damit steigt die Gefahr für einen Herzinfarkt und Schlaganfall. 
 Der regelmäßige Genuss von mit Kurkuma gewürzten Speisen senkt den Homocysteinspiegel im Blut. Ein zu hoher Homocysteinspiegel ist ein Risikofaktor für arteriosklerotische Ablagerungen und Herzkrankheiten. 
 
 &amp;nbsp; 
 Um dieses heilende Gewürz genießen zu können, brauchen Sie keine komplizierten Gerichte zu kochen. Probieren Sie einfach mal diesen Smoothie: 
 Kurkuma-Smoothie – der wohltuende Drink für echte Gourmets 
 Als Zutaten verwenden Sie 500 g Bio-Orangen, zwei kleine Ananas, 10 g Kurkuma-Wurzel, 20 g Ingwer, eine Chicorée, 300 ml stilles Mineralwasser und etwas Ahornsirup zum Süßen. 
  Zubereitung:  Pressen Sie die Orangen aus und entsaften Sie die Ananas im Entsafter. Dann Ingwer und Kurkuma schälen und sehr fein schneiden, den Chicorée grob schneiden. Alles mit dem Mineralwasser in den Mixer geben und gründlich mixen. Dann nach Ihrem Geschmack mit dem Ahornsirup süßen. Das wird Ihnen schmecken und ist sehr gesund. 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: Pixabay 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2018-10-04T09:45:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Die besten Wachmacher für den Tag</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/die-besten-wachmacher-fuer-den-tag</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/die-besten-wachmacher-fuer-den-tag"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Wer kennt das nicht? Die Nacht war wieder einmal viel zu kurz und der Wecker klingelt zu früh. Auch nach dem Mittagessen sind wir schlapp und wünschen uns einen kleinen „Power-Nap“. Nach der Arbeit noch zum Sport oder mit Freunden treffen? Viel zu schlapp! ...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Wer kennt das nicht? Die Nacht war wieder einmal viel zu kurz und der Wecker klingelt zu früh. Auch nach dem Mittagessen sind wir schlapp und wünschen uns einen kleinen „Power-Nap“. Nach der Arbeit noch zum Sport oder mit Freunden treffen? Viel zu schlapp! 
 Die Müdigkeit. Dieses träge Gefühl will einfach nicht loslassen und begleitet uns den ganzen Tag. Doch es gibt einige natürliche Lebensmittel, die Ihnen helfen können, die Müdigkeit abzuschütteln und erfolgreich durchzustarten. 
 Wir zeigen Ihnen nicht nur altbekannte Wachmacher, sondern auch die neuesten „Food-Trends“ der Muntermacher. Mit einem leckeren Rezept finden Sie gleich eine Anregung für ihren neuen Lieblings-Wachmacher. 
 Die Wachmacher 
 Egal ob im Alltag, vor dem Sport, während einer langen Autofahrt oder einer zu kurzen Nacht – manchmal brauchen Sie einfach einen kleinen Energieschub. Weil Energydrinks häufig mit viel Zucker, Koffein und teils chemischen Zusatzstoffen wie Aromen und Farbstoffen angereichert sind, ist deren gesundheitliche Wirkung umstritten. Es gibt jedoch Stoffe, die uns auf natürliche und gesunde Weise den kleinen Wachmacher-Kick am Tag geben können. Ganz ohne Zusatzstoffe und noch dazu mit einigen weiteren Vorteilen für Ihre Gesundheit. Neben Kaffee und grünem Tee sind auch neue Trendgetränke wie Matcha oder Guarana wahre Wachmacher. 
 Kaffee und Coffein 
 Den Deutschen ist Kaffee das liebste Getränk. Jeder Deutsche trinkt im Durschnitt pro Jahr 162 Liter Kaffee, das sind mehr als 2 Tassen pro Tag. Der Stoff im Kaffee, der für den wachmachenden Effekt sorgt, ist das Coffein. Der größte Vorteil vom Kaffee ist zugleich sein größter Nachteil. Denn das enthaltene Coffein wird direkt im Magen freigesetzt und entfaltet seine Wirkung nach wenigen Minuten. Genau so schnell wie die Wirkung kam, verschwindet sie auch wieder. Das führt bei vielen dazu, dass sie ständig am „Kaffee-Hahn“ hängen und sich immer wieder Nachschub besorgen. Zudem kommt es zu einer Gewöhnung an die tägliche Kaffeedosis, der Körper gewöhnt sich daran und braucht für den aufputschenden Effekt immer größere Mengen. Dieser erhöhte Koffeinkonsum kann jedoch Nebenwirkungen haben. Coffein reduziert den Serotoninspiegel, welcher für gute Laune verantwortlich ist, erhöht die Herzfrequenz und steigert den Blutdruck. Wenn Sie schon einmal zwangsweise auf ihren Kaffee verzichten mussten, dann kennen Sie die Entzugserscheinungen, die hier auftreten können: Kopfschmerzen, Gereiztheit bis hin zu depressiven Verstimmungen. 
 Es gibt jedoch Alternativen: diese machen ebenfalls wach, nur eben langsamer, dafür mit einer langanhaltenderen Wirkung. 
 Grüner Tee 
 Grüner Tee ist ein Paradebeispiel für die „gesunde“ Alternative zum Kaffee mit wachmachendem Effekt. Er enthält nämlich ebenso wie Kaffee den Wirkstoff Coffein. Doch nicht nur dieser Stoffwechsel anregende Stoff ist enthalten, sondern wertvolle Antioxidantien. Diese schützen die Körperzellen vor sogenanntem oxidativen Stress, der z.B. durch Überbelastung, zu wenig Schlaf oder Umweltfaktoren wie hohen Feinstaubwerten in der Luft oder UV-Strahlung ausgelöst wird. 
 Wer es einmal anders mag, der kann sich die grüne-Tee-Dosis auch in Kapselform genehmigen. Darin enthalten sind ebenfalls alle relevanten Inhaltsstoffe des grünen Tees. 
 Matcha 
 Matcha liest man immer häufiger auf Speisekarten von Cafés und Restaurants. Ob als Getränk, im Kuchen, Müsli, Suppe oder in Keksen: Matcha ist die neue Trendzutat und ein wahrer Allrounder. Das giftgrüne, gesunde Pulver lässt sich vielseitig einsetzen. Doch um was handelt es sich hier eigentlich? 
 Matchapulver hat seinen Ursprung in Japan und wird in einem aufwendigen Verfahren hergestellt. Für Matcha werden nur die feinsten, zuvor beschatteten Blätter der Teepflanze verwendet, die nach der Ernte mit einer Mühle zu einem extrem feinen Pulver vermahlen werden. Daher werden durch Matcha, das gemahlene Teeblatt, viel mehr wertvolle Inhaltsstoffe zu sich genommen, als durch kurz aufgebrühten grünen Tee. 
 Guarana 
 Eine koffeinhaltige Frucht hat den weiten Weg vom Amazonas zu uns genommen und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Guarana, die südamerikanische Pflanze, enthält stark koffeinhaltige Samen, die für den Menschen sehr gut bekömmlich sind. Dank des Wachmachers Coffein erhalten wir hier eine ähnlich wachmachende Wirkung wie beim Kaffee, nur eben langlebiger. Denn das Coffein wird über einen langen Zeitraum langsam abgegeben und wirkt gleichmäßig stimulierend auf den Kreislauf. Damit sind Sie dem nächsten Tief schon um Längen voraus. 
 Ein weiteres Plus hält diese Wunderfrucht für uns bereit: Einige Studien konnten zeigen, dass Guarana das Hungergefühlt dämpft! 
 &amp;nbsp; 
 Rezept: 
 Der Klassiker: Matcha Latte 
  Zutaten:  
 
 Matchapulver 
 Wasser 
 (Pflanzen-)milch 
 
 &amp;nbsp; 
  Zubereitung:  
 
 0,5 Teelöffel Matchapulver in eine große Tasse oder Schale geben 
 Ca. 80 mL Wasser aufkochen, auf ca. 80 C° abkühlen lassen und zum Matchapulver dazu geben 
 Matcha mit einem Schneebesen schaumig schlagen 
 Etwas (Pflanzen-)Milch (z.B. Mandelmilch) erhitzen und aufschäumen 
 Die aufgeschäumte Milch nun in die Tasse oder Schale gießen 
 
 &amp;nbsp; 
  Fertig!  
                ]]>
            </content>

                            <updated>2018-08-14T14:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Eiweiß – Wie viel Eiweiß braucht der Mensch?</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/eiweiss-wie-viel-eiweiss-braucht-der-mensch</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/eiweiss-wie-viel-eiweiss-braucht-der-mensch"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Aus der Bodybuilding- und Fitness-Branche sind sie bekannt – Eiweiß-Shakes, Eiweiß-Riegel und im Allgemeinen eine eiweißreiche Ernährung. Seit jedoch handelsübliche Marken der Eiweiß-Welle aufgesprungen sind, dürfte die Flut an Protein-Produkten (= Eiweiß-Produkte) jedem im Su...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Aus der Bodybuilding- und Fitness-Branche sind sie bekannt – Eiweiß-Shakes, Eiweiß-Riegel und im Allgemeinen eine eiweißreiche Ernährung. Seit jedoch handelsübliche Marken der Eiweiß-Welle aufgesprungen sind, dürfte die Flut an Protein-Produkten (= Eiweiß-Produkte) jedem im Supermarkt aufgefallen sein. Ein Blick in die Kühlregale verrät – es reicht nicht mehr ein einfacher Joghurt, Quark, Käse oder sogar die einfache laktosefreie Milch. Nein, fast jedes Produkt gibt es nun in einer Protein-Variante. 
 Doch was genau ist Eiweiß überhaupt? Sollten Sie hier zugreifen und brauchen Sie diese Produkte überhaupt? Wir zeigen Ihnen, wie viel Eiweiß Sie täglich zu sich nehmen sollten und ob Sie ihren Eiweiß-Bedarf wirklich durch die neuartige Protein-Milch decken müssen. 
 &amp;nbsp; 
 Eiweiß – was ist das? 
 Klar ist – wir alle brauchen Eiweiß. Denn Eiweiß, der Fachbegriff lautet übrigens Protein, ist der Baustoff für Haut, Haare, Bindegewebe oder die Muskulatur. So besteht jeder von uns aus 15-17 % Eiweiß. 1 kg Muskulatur enthält dabei 220 g Eiweiß. (Der Rest ist zum größten Teil Wasser). Aber nicht nur Muskeln, sondern auch das Abwehrsystem oder unsere Hormone sind aus Eiweißen aufgebaut. 
 &amp;nbsp; 
 Wie viel Eiweiß denn nun und für wen? 
 Um all die Funktionen, die die Eiweiße in unserem Körper haben, aufrecht zu erhalten ist dieser Baustoff lebensnotwendig. Neben Kohlenhydraten und Fetten gehören Eiweiße zu den drei Makronährstoffen und liefern Ihnen auf 1 g genau so viel Energie wie 1 g Kohlenhydrate, nämlich 4 kcal/g. Über die Ernährung sollten sie daher ihren täglichen Bedarf decken. Viel Eiweiß findet sich beispielsweise in magerem Fleisch, Geflügel, Fisch, Milchprodukten (insbesondere Sauermilchkäse) und natürlich dem Hühnerei. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt allen Erwachsenen bis 65 Jahre 0,8 g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht. 
 Für die Gruppe der Golden Ager, also alle Personen ab 65 Jahre, wird von der DGE empfohlen 1,0 g Protein pro kg Körpergewicht zu sich zu nehmen. Insbesondere für ältere Menschen kann eine leicht erhöhte Proteinaufnahme von Vorteil sein, da mit steigendem Alter der Erhalt der körperlichen Funktionalität wachsende Bedeutung gewinnt. Wer es nicht allzu genau ausrechnen will, der kann selbstverständlich seinen Bedarf an Eiweiß mit 1,0 g für jedes Kilo auf der Waage überschlagen. Bei 60 kg kommen Sie so auf einen Bedarf von überschlagen 60 g, exakt gerechnet auf 50 g Eiweiß am Tag. 
 Für Säuglinge, Kinder, Jugendliche, Schwangere und Stillende ist der Proteinbedarf ebenfalls erhöht. Denn bei diesen Gruppen steht der Aufbau essentiell im Vordergrund. Und ein Aufbau von beispielsweise Muskelmasse oder Gewebe ist nur mit einem Plus an hochwertigem Eiweiß möglich. 
 Wer Leistungssport betreibt, also ab 4- 5 Mal die Woche mindestens eine Stunde körperlich aktiv ist oder Muskeln aufbauen möchte benötigt neben dem richtigen Training auch eine betont eiweißreiche Ernährung. Denn Eiweiß ist die Grundlage unserer Muskeln. Experten empfehlen, dass sich Sportler bis zu einem doppelten Mehrbedarf an Eiweiß versorgen müssen. Die American Dietetic Association empfiehlt beispielsweise 1,2 – 1,4 g pro kg Körpergewicht. Andere Autoren und Studien empfehlen teilweise sogar bis zu 1,7 g pro kg Körpergewicht – vor allem für diejenigen, die Muskeln aufbauen möchten. 
 &amp;nbsp; 
 Die Vorteile von einem Plus an Eiweiß. 
 Aber auch alle anderen können von einem leichten Plus profitieren. Denn Proteine sorgen dafür, dass wir uns länger satt fühlen. Wer also an Gewicht verlieren möchte kann ebenfalls von einer leicht gesteigerten Proteinmenge profitieren. Allerdings nur, wenn im gleichen Zug der Anteil an Fett oder Kohlenhydraten reduziert wird. Ein einfaches Plus sorgt ansonsten leider nur für ein Plus an Kalorien und schlussendlich für das Plus auf der Waage. 
 Weiterhin konnten Studien zeigen, dass Eiweiß im Gegensatz zu den anderen Makronährstoffen den Energieverbrauch bei der Verdauung am stärksten erhöht. Für alle, die Diät halten ist eine erhöhte Zufuhr an Eiweiß ebenfalls ratsam, da der Muskelabbau während einer kalorienreduzierten Diät vermieden werden kann. Da Muskulatur im Gegensatz zu Fettgewebe ein aktives Gewebe ist, sollte ein Verlust von Muskelmasse vermieden werden. Denn nur Muskeln können im Ruhezustand Energie verbrennen. 
 &amp;nbsp; 
 Kann zu viel Eiweiß schädlich sein? 
 Da einige Studien mit einer leicht erhöhten Aufnahme an Eiweiß durchaus positive Aspekte zeigen konnten, spricht bei Gesunden nichts gegen ein leichtes Plus (z.B. 1,0 - 1,2 g pro Kilogramm Körpergewicht). Wenn sie jedoch unter Problemen mit der Niere leiden, sollten sie lieber vorsichtig sein. Denn ein exzessiver Eiweiß-Verzehr, wie er beispielsweise von Bodybuildern betrieben wird, ist nicht zu empfehlen. Ab 2,0 g pro Tag ist ein „Zu viel“ an Eiweiß erreicht. Dies entspricht etwa 120 g bei Frauen und 140 g bei Männern. Insbesondere wenn zu wenig getrunken wird, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für Nieren-Schäden. 
 &amp;nbsp; 
 Protein-Müsli, Protein-Milch, Protein-Käse – brauchen Sie das wirklich? 
 Auch wenn ein leichtes Plus an Eiweiß im Speiseplan Vorteile mit sich bringt – umkrempeln müssen sie ihre Ernährung deshalb nicht. Denn 85 % der Deutschen nehmen mit ihrer normalen Ernährung bereits mindestens 1,0 g Eiweiß pro Tag zu sich. Besonders proteinreiche Lebensmittel für ihren Speiseplan können neben Fleisch und Fisch auch Magerquark (13 g Eiweiß/100 g) oder Skyr Natur (11 g Eiweiß/ 100 g) sein. Wer es lieber herzhaft mag kann zu Sauermilchkäse mit 30 g Eiweiß pro 100 g zurückgreifen oder 100 g Nüssen mit durchschnittlich 16 g Eiweiß pro 100g. Besondere „Protein-Drinks, -Riegel, -Milch oder -Quark“ sind häufig Milch(produkte), die mit zusätzlichem Milcheiweißerzeugnis angereichert wurden. Sozusagen ein natürliches Milchprodukt mit extra Eiweiß aus Milch – eine gute Marketingstrategie. Für die meisten Menschen jedoch nicht notwendig. Wichtig ist: bleiben sie bei allen Produkten bei der Naturvariante. So können sie die volle Power von Eiweiß nutzen ohne zu viel Zucker zu sich zu nehmen. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2018-08-14T10:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Versteckte Krankheiten</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/versteckte-krankheiten</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/versteckte-krankheiten"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Drei versteckte Krankheitsherde schlummern in unserem Körper und belagern ihn wie trojanische Pferde. Nimmt man die ersten kleinen Veränderungen zu spät wahr, können sie oft Jahrzehnte später für schwere Krankheiten, wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes oder Krebs sorgen. N...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Die drei trojanischen Pferde 
 Drei versteckte Krankheitsherde schlummern in unserem Körper und belagern ihn wie trojanische Pferde. Nimmt man die ersten kleinen Veränderungen zu spät wahr, können sie oft Jahrzehnte später für schwere Krankheiten, wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes oder Krebs sorgen. Neben der genetischen Veranlagung, ist Ihr individueller Lebensstil wesentlich an der Entwicklung der Krankheitsherde beteiligt. Die gute Nachricht: Sie können etwas dagegen tun! Was genau diese trojanischen Pferde sind und wie Sie diesen den Kampf ansagen, erfahren Sie hier. 
 Sie sind nicht mehr so agil wie früher, fühlen sich schlapp, werden schnell krank und die Verdauung funktioniert nicht so, wie Sie es gerne hätten? Stempeln Sie diese Frühwarnzeichen Ihres Körpers nicht als Alterserscheinungen ab, sondern ergreifen Sie Maßnahmen.  Je früher, desto besser!  
  Die 3 schlummernden Krankheitsherde und 3 Schlüssel ihnen zu entkommen. 
 1. Muskelschwund (Atrophie) 
  Muskeln überleben nur, wenn sie gebraucht werden!   
 Es gibt 640 von ihnen und jeder Einzelne ist wichtig für das Funktionieren unseres Körpers. Nicht nur die Skelettmuskulatur, sondern auch lebenswichtige Organe wie Herz und Lunge sind Muskeln, die uns am Leben halten. Inaktivität ist der größte Feind unserer Muskeln, denn werden sie nicht genutzt, wird Muskelmasse abgebaut und sie verlieren an Leistungsfähigkeit und an Kraft. Das gleiche gilt für Sehnen, Bänder und Knochen – was nicht genutzt wird, wird schwach und verkümmert. Alltägliche Aufgaben, wie Treppensteigen oder Einkaufstüten schleppen, werden zunehmenden anstrengender. Ebenso können Knochenbrüche, Bänder- oder Sehnenverletzungen zunehmen. Sie werden durch einen inaktiven Lebensstil wahrscheinlicher, sodass man irgendwann auf Betreuung angewiesen ist. 
 Der Schlüssel: Trainieren Sie ihre Muskeln. 
   Nutzen Sie vor allem alltägliche Möglichkeiten zur Bewegung und Kräftigung!   
 Muskeltraining heißt nicht ausschließlich Gewichte stemmen. Denn Sie trainieren Ihre Ausdauer, Ihr Herz und Ihre Beinmuskulatur auch, wenn Sie die Treppe, anstatt des Aufzugs nehmen oder mit dem Fahrrad anstatt dem Auto fahren. Ihre Schultern und Arme können Sie kräftigen, indem sie ihre Einkäufe in Tüten tragen. Auch Gartenarbeit kräftigt die Muskeln. Oder gönnen Sie sich ein Ganzkörpertraining im Wasser und schwimmen Sie sich stark. 
 2. Gestörter Stoffwechsel 
  Er ist das Kraftwerk und zugleich die Müllhalde unseres Körpers.  
 Nährstoffe wie Proteine, Fette und Kohlehydrate sowie Vitamine und Mineralstoffe, die wir über die Nahrung zu uns nehmen, werden durch unseren Stoffwechsel dorthin transportiert, wo sie gebraucht werden. Was nicht gebraucht wird, scheiden wir aus oder speichern es für schlechte Zeiten. Nur durch funktionierende Transportsysteme, wie Blutgefäße, das darin enthaltene Blut, aber auch mithilfe von Hormonen, sorgt der Stoffwechsel dafür, dass unsere Organe so funktionieren, wie sie es sollen. 
  Die größten Feinde unseres Stoffwechsels: Fehlernährung und Inaktivität!  
 Übermäßige, fettreiche und zuckerhaltige Nahrung, aber auch zu wenig Nahrung, sowie Bewegungsmangel bringen den Stoffwechsel zum Entgleisen. Folgen sind beispielsweise Übergewicht, Diabetes oder Bluthochdruck, welche wiederum zum Herzinfarkt oder zum Schlaganfall führen können. Um dem entgegenzuwirken, ist ein gesundes Maß an Bewegung und eine bewusste und abwechslungsreiche Ernährung ein Muss! 
 Der Schlüssel: Alltagsbewegung und gesunde Ernährung! 
  So gemütlich die Couch auch ist, langes Sitzen ist Gift für den Stoffwechsel. Das Stichwort heißt: Bewegung - und zwar so oft es geht!   
 Gönnen Sie sich öfters Bewegungspausen in Form von Verdauungsspaziergängen und integrieren Sie Bewegung in Ihren Alltag. Führen Sie lange Telefonate doch mal im Stehen oder bestreiten Sie den morgendlichen Weg zum Bäcker mit dem Rad oder zu Fuß. 
   Dreimal am Tag gesund essen!   
 Obst, Gemüse, Vollkorn, Fisch, Milch und genügend Wasser – geben Sie Ihrem Körper, was er braucht! Eine ballaststoffreiche und zuckerarme Ernährung macht zudem lange satt. Vermeiden Sie Zwischenmahlzeiten, denn diese verwirren Ihren Stoffwechsel. Essen Sie lieber dreimal am Tag ausreichend und gesund! 
 3. Entgleistes Immunsystem 
 Viele kennen es: Sobald es draußen nass und kalt wird, fängt das Husten und Schniefen wieder an. Durch verschiedenste Barrieren und Helfer im Körper schützt Sie Ihr Immunsystem normalerweise vor Viren und Bakterien. Doch manchmal scheint es Sie einfach im Stich zu lassen. Auf der anderen Seite kann das Immunsystem überreagieren und sich sogar gegen den eigenen Körper richten. Experten sprechen dann von einer Entgleisung des Immunsystems. Die Folge können Allergien mit Schnupfen, Atem- oder Verdauungsbeschwerden und Ausschlag sein. Warum all das passiert, ist wissenschaftlich noch nicht vollends geklärt, jedoch weiß man, dass die Überforderung des Immunsystems eine entscheidende Rolle spielt. 
 Der Schlüssel: Ausdauer, Tageslicht, gesunde Ernährung, Stressreduktion und Wechselbäder! 
  Moderates Ausdauertraining trainiert nicht nur Ihr Herz-Kreislauf-System, sondern stärkt auch Ihr Immunsystem!  
 Durch Bewegung an der frischen Luft werden die Schleimhäute der Atemwege durchblutet und vermehrt Abwehrzellen produziert. Außerdem sorgt das Sonnenlicht dafür, dass vermehrt Vitamin-D in der Haut gebildet wird. Dieses sorgt wiederum für eine verbesserte Ausschüttung körpereigener Abwehrstoffe und schützt Sie vor einer Entgleisung des Immunsystem. 
 Obst und Gemüse 
 Durch Obst und Gemüse aufgenommene Vitamine und Mineralstoffe stärken die spezifische Immunabwehr und damit die Fähigkeit des Organismus auf unterschiedliche und wiederkehrende Erreger zu reagieren. 
 Aktivierung und Erholung 
 Genügend Schlaf und Reduktion von Dauerstress durch aktive Pausen und Bewegung reduzieren die Ausschüttung von Stresshormonen, welche sich negativ auf das Immunsystem auswirken. Eine weitere bewährte Methode zur Stärkung der Abwehrkräfte sind Saunagänge und Wechselbäder. Die Wärme und der Wechsel zwischen Warm und Kalt regen den Kreislauf an, machen die Blutgefäße elastischer und erhöhen die Aktivität der Immunzellen. Außerdem können interne Entzündungsmechanismen hierdurch gestoppt werden. 
 Schlussendlich ist es wichtig, dass Sie all das, was Sie tun mit Überzeugung und einem guten Gefühl machen. Denn ein Lächeln auf dem Gesicht sieht nicht nur gut aus, sondern stärkt auch von innen heraus und macht Sie gesund und glücklich. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2018-08-14T10:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
</feed>
