<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">
    <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/?sAtom=1" rel="self" type="application/atom+xml" />
    <author>
        <name>Volksversand Versandapotheke</name>
    </author>
    <title>Blog / Atom Feed</title>
    <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/?sRss=1</id>
    <updated>2026-06-13T10:54:00+02:00</updated>
    
        <entry>
            <title type="text">Elevit oder Femibion - welches Schwangerschaftspräparat ist besser?</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/schwangerschaft/elevit-oder-femibion-welches-schwangerschaftspraeparat-ist-besser</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/schwangerschaft/elevit-oder-femibion-welches-schwangerschaftspraeparat-ist-besser"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Sie erwarten ein Baby oder planen eine Schwangerschaft und suchen das richtige Nahrungsergänzungsmittel? Elevit und Femibion zählen zu den beliebtesten Präparaten für Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit. Doch welches ist das Richtige für Sie? Unser umfassender Ratgeber...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Wenn Sie ein Baby erwarten oder planen schwanger zu werden, gibt es kaum etwas Wichtigeres, als sicherzustellen, dass Ihr  Kind gesund heranwächst.  In dieser besonderen Zeit möchten Sie Ihrem Körper daher alle nötigen Nährstoffe zuführen, um die bestmögliche Entwicklung Ihres Babys zu unterstützen. Nahrungsergänzungsmittel wie   Elevit   und   Femibion   wurden genau dafür konzipiert – doch welches ist das richtige Präparat für Sie? In diesem Ratgeber vergleichen wir beide Produktlinien miteinander, um Ihnen bei der Entscheidung zu helfen und Ihre Schwangerschaft bestmöglich zu begleiten. 
 
   Wieso müssen Frauen in der Schwangerschaft auf Vitamine und Nährstoffe achten?   
   Elevit-Produkte für verschiedene Schwangerschaftsstadien   
   Femibion-Produkte für verschiedene Schwangerschaftsstadien   
   Unterschiede und Gemeinsamkeiten: Welches Präparat ist besser?   
   Alternative Präparate   
   Fazit   
 
   Wieso müssen Frauen in der Schwangerschaft auf Vitamine und Nährstoffe achten? 
 Während der Schwangerschaft verändert sich der Körper in vielerlei Hinsicht. Der  Nährstoffbedarf steigt erheblich , da nicht nur der eigene Körper, sondern auch das  heranwachsende Baby  versorgt werden muss.  Vitamine  und  Mineralstoffe  spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie unterstützen die gesunde Entwicklung des Fötus, fördern das Wachstum und  beugen Mangelerscheinungen vor , die sowohl für die Mutter als auch für das Kind negative Folgen haben könnten. Laut der DGE, der deutschen Gesellschaft für Ernährung, sollten Schwangere vor allem auf diese 4 Nährstoffe achten:   Folsäure  ,   Eisen  ,   Jod   und   n-3-Fettsäuren  .¹ 
 Weshalb ist das so? Kurzgesagt sind gerade diese Nährstoffe wichtig, da ein Mangel zu einem Geburtsfehler führen kann.  Folsäure  ist entscheidend für die Zellteilung und die Entwicklung des Nervensystems beim heranwachsenden Kind. Ein Mangel an Folsäure kann zu Fehlbildungen wie einem Neuralrohrdefekt führen.  Eisen  ist wichtig, um die Bildung zusätzlicher roter Blutkörperchen zu unterstützen, die notwendig sind, um Mutter und Kind mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen.  Jod  unterstützt die gesunde Entwicklung der Schilddrüse des Babys, die wiederum essenziell für das Wachstum und die geistige Entwicklung ist. Ein Jodmangel kann zu Entwicklungsstörungen des Gehirns und der körperlichen Reife führen. Ebenso wichtig für die Gehirnentwicklung sind  n-3-Fettsäuren (Omega 3) . 
 Da es bei gewissen Nährstoffen,  vor allem Folsäure und Jod² , oft schwierig ist, den erhöhten Bedarf allein über die Ernährung zu decken, greifen viele Frauen zu speziellen  Nahrungsergänzungsmitteln . Diese Präparate enthalten neben den genannten allerlei weitere Vitamine und Mineralstoffe, die  wichtig für die gesunde Entwicklung des Babys  sind. Dabei sind die Inhaltsstoffe jeweils abgestimmt auf die speziellen körperlichen Bedürfnisse in der Babyplanungszeit, der Phase des 1. Trimesters, den darauf folgenden Monaten bis zur Geburt und der Stillzeit. 
   
   Elevit-Produkte für verschiedene Schwangerschaftsstadien 
 Elevit ist eine Produktlinie des Herstellers Bayer, die Frauen beim  Kinderwunsch , der  Schwangerschaft  und  Stillzeit  mit Nährstoffen und Vitaminen unterstützt. Folgende Elevit-Produkte werden angeboten: 
 
   Elevit 1   (für Frauen, die planen schwanger zu werden sowie Schwangere bis Ende der 12. SSW) 
   Elevit 2   (für Schwangere ab der 13. Woche bis zur Entbindung) 
   Elevit 3   (für stillende Mütter) 
 
   Fembion-Produkte für verschiedene Schwangerschaftsstadien 
 Auch Femibion bietet eine aufeinander aufbauende Reihe solcher Nahrungsergänzungsmittel an. Die Produkte unterteilen sich wie folgt: 
 
   Femibion 0   (für die Babyplanung) 
   Femibion 1   (für die Frühschwangerschaft, von Woche 1-12) 
   Femibion 2   (für Schwangere ab der 13. Woche bis zur Entbindung) 
   Femibion 3   (für die Stillzeit) 
 
   
 Außerdem gibt es noch zwei weitere Präparate ohne Jod. 
 
   Femibion 1 ohne Jod   (für die Babyplanung und die Frühschwangerschaft) 
   Femibion 2 ohne Jod   (ab dem 2. Trimester und für die Stillzeit) 
 
 &amp;nbsp; 
  Gut zu wissen:  Ein  Trimester  bezeichnet einen Zeitraum von  drei Monaten . In der Schwangerschaft wird die gesamte Dauer von etwa neun Monaten in drei Trimester aufgeteilt: Das  erste Trimester  umfasst die Frühphase der Schwangerschaft und reicht von der  1. bis zur 12. Woche . Das  zweite Trimester  schließt sich von der  13. bis zur 28. Woche  an, während das  dritte Trimester  die Zeit von der  29. bis zur 40. Woche  abdeckt. In diesen Phasen entwickelt sich das Baby kontinuierlich weiter, wobei jede Phase  spezifische Veränderungen und Entwicklungsstadien  mit sich bringt. 
   Unterschiede und Gemeinsamkeiten: Welches Präparat ist besser? 
 Sowohl Femibion als auch Elevit bieten Nahrungsergänzungsmittel für den  Kinderwunsch , die  Schwangerschaft  sowie die  Stillzeit  an. Welches Produkt jedoch am besten geeignet ist, kommt ganz auf Ihre  individuellen Bedürfnisse  an. Um Ihnen diese Entscheidung etwas zu vereinfachen, haben wir  Vergleiche  aufgestellt, in denen wir die einzelnen Produkte für jede Phase gegenüberstellen. 
  Hinweis : Bitte beachten Sie, dass  Nahrungsergänzungsmittel   kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung sind.  
   
 Exkurs: Femibion-Produkte ohne Jod 
 Für die folgenden Vergleiche haben wir die zwei Femibion-Präparate ohne Jod  nicht berücksichtigt , da wir diese Produkte gesondert darstellen möchten.  Femibion ohne Jod  empfiehlt sich vor allem für Frauen, die: 
 
 kein Jod zu sich nehmen dürfen (zum Beispiel wegen Schilddrüsenproblemen oder anderen. Erkrankungen) 
 ausreichend viel Jod konsumieren, weil sie den Bedarf entweder über die Nahrung abdecken oder bestimmte Jodpräparate einnehmen. 
 
 &amp;nbsp; 
  Jod in der Schwangerschaft  zu supplementieren ist ein  umstrittenes Thema . Der Nährstoff ist für die gesunde Entwicklung des Fötus allerdings essenziell. Eine erwachsene Frau benötigt täglich  200 µg Jod . Bei Schwangeren ist dieser Bedarf mit  230 µg  etwas höher.³ Laut dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft nehmen wir in der Regel  zu wenig Jod über Lebensmittel  auf.⁴ Es gibt aber auch Frauen, die keinen Mangel haben. Am besten klären Sie dies mit Ihrem Frauenarzt ab, da sich ein Jodüberschuss genau wie ein Mangel negativ auf die Gesundheit von Mutter und Kind auswirken können.⁵ Frauen, die ganz auf Nummer sicher gehen wollen, können ihren  Jodspiegel  auch über einen  Urintest  bestimmen lassen. Gerade wenn Sie sehr viel  Meeresfisch  und andere jodhaltige Lebensmittel konsumieren, könnten die Femibion Varianten ohne Jod eine gute Option für Sie sein. 
 Elevit 1 oder Femibion 0 – welches Produkt ist am besten für die Phase vor der Schwangerschaft geeignet? 
 Die Entscheidung ein Kind bekommen zu wollen und die anschließende Zeit der Schwangerschaftsplanung ist sehr aufregend. Doch nicht immer kommt gleich nach dem ersten Versuch eine Schwangerschaft zustande. Im Schnitt besteht  pro Versuch eine Chance von 20% schwanger  zu werden.⁶ Spätestens wenn Frauen dann schwanger sind, stellt sich schnell die Frage, wie man sein Baby optimal versorgt. Dabei sollte diese Frage bestenfalls bereits vor einer Schwangerschaft aufkommen, denn bis ein  potenzieller Mangel  ausgeglichen ist, kann es mitunter einige Wochen dauern. Wenn von vornherein darauf geachtet wird, dass die richtigen Nährstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung stehen, verschafft man dem Fötus die  besten Startbedingungen . Für die Phase des Kinderwunsches bieten sowohl Elevit als auch Femibion Präparate an, die wir nun näher betrachten. 
 Speziell für den Kinderwunsch eignen sich: 
 
 Elevit 1 (für die Babyplanung und Schwangerschaft, bis Ende der 12. Woche) 
 Femibion 0 (für die Babyplanung) 
 
 &amp;nbsp; 
 Zuerst einmal ist zu betonen, dass  weder Elevit 1 noch Femibion 0 einen direkten Einfluss darauf haben, schwanger zu werden.  Zwar kann eine gute Versorgung mit wichtigen Nährstoffen die allgemeine Gesundheit fördern, doch  diese Präparate steigern nicht die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft.  Ihr Nutzen liegt vielmehr darin, dem heranwachsenden Baby ab dem Tag der Empfängnis  optimale Startbedingungen  zu bieten. Entscheidend ist es nämlich, schon vor der Schwangerschaft sicherzustellen, dass keine Mängel an wichtigen Nährstoffen bestehen. Besonders  Folsäure  ist essenziell, da ein Mangel dieses Vitamins beim Baby Fehlbildungen wie einen Neuralrohrdefekt verursachen kann und ein Mangel in Deutschland leider keine Seltenheit ist. Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nehmen rund  80-90% der Frauen zu wenig Folsäure  auf.⁷ Folsäure spielt während der gesamten Schwangerschaft eine Rolle, aber vor allem während der  ersten 12. Wochen.  Das BfR empfiehlt daher die tägliche Einnahme eines Präparats mit 400 Mikrogramm Folsäure.⁸ 
 Sowohl Femibion als auch Elevit enthalten eine Folsäure-„Kombination“ aus 400 Mikrogramm Folsäure und 416 Mikrogramm L-Methylfolat (bei Femibion) und 451 Mikrogramm Metafolin (bei Elevit). Dabei stehen sowohl L-Methylfolat und als auch Metafolin im direkten Zusammenhang zur Folsäure, da beide unterschiedliche Formen von Vitamin B9 sind, nämlich die  bioaktiven Formen von Folat.  
 Des Weiteren  enthält Elevit 1 deutlich mehr Nährstoffe.  Das hat den Hintergrund, dass dieses Präparat  auch für das erste Schwangerschaftstrimester  gedacht ist, wohingegen Femibion dafür ein eigenes Präparat (Femibion 1) anbietet. 
 Für Frauen, die sich ab Beginn der Schwangerschaft kein neues Präparat anschaffen wollen, ist Elevit 1 also  bequemer einzunehmen , da dieses auch weiter bis zur 12. Schwangerschaftswoche eingenommen werden kann. Auch für Frauen, die sich vielleicht  tendenziell einseitig ernähren , kann Elevit 1 aufgrund der vielfältigeren Inhaltsstoffe die bessere Wahl sein. Femibion hingegen unterteilt in Babywunsch und erstes Trimester, sodass hier die Vitamine und Mineralstoffe  besser auf die individuellen Bedürfnisse während dieser Phasen abgestimmt wurden.  
 Femibion 1 (Frühschwangerschaft) vs. Elevit 1 (Kinderwunsch und Schwangerschaft bis Ende der 12. Woche) 
 Frauen sollten während der gesamten Zeit der Schwangerschaft darauf achten, ausreichend mit wichtigen Nährstoffen und Vitaminen versorgt zu sein. Explizit kann man aber sagen, dass das erste Trimester, das heißt die  ersten 12 Wochen der Schwangerschaft , am wichtigsten sind. Denn hier ist das  Risiko für Fehlbildungen  des Babys aufgrund von Nährstoffmängeln  am höchsten. ⁹ 
  Wichtig:  Schwangeren wird empfohlen, auf eine  zusätzliche Einnahme von Vitamin A im ersten Trimester zu verzichten.  Das hängt damit zusammen, dass zu viel Vitamin A dem Fötus stark schaden kann. Aus diesem Grund sollte auch auf den Verzehr von  Leber  im ersten Trimester  verzichtet  werden, da diese eine sehr hohe Konzentration an Vitamin A enthält. Dies bedeutet allerdings nicht, dass gar keine Lebensmittel, die Vitamin A enthalten, konsumiert werden dürfen. Frauen in der Schwangerschaft haben sogar einen höheren Bedarf an Vitamin A, als Frauen, die nicht schwanger sind. Es sollte lediglich darauf geachtet werden, dass nicht übermäßig viel des Vitamins konsumiert wird. 
 Während Femibion 1 auf Vitamin A verzichtet, beinhaltet Elevit 700 RE ug Vitamin A als Beta-Carotin.  Beta-Carotin  wird auch als  Provitamin A  bezeichnet, da der Körper dieses erst zu Vitamin A umwandeln muss. Das Gute hieran ist, dass der Körper nur so viel Beta-Carotin in Vitamin A umwandelt, wie benötigt wird.¹⁰ Daher ist Beta-Carotin gerade für Schwangere eine sicherere Alternative zu Vitamin A. 
  Hinweis:  Für einige Nährstoffe hat die DGE keine explizite Empfehlung für das 1. Trimester gegeben. Dies wurde in den folgenden Tabellen gekennzeichnet. Stattdessen wurde dann der Referenzwert für Frauen, die nicht schwanger sind, angegeben. Die angegebenen Referenzwerte beziehen sich auf Frauen aus Deutschland und Österreich. In einigen Ländern, etwa der Schweiz, variiert der Bedarf an Nährstoffen. Das ist etwa bei Jod der Fall. Außerdem stellen wir Ihnen die Info zur Seite, in welchen Lebensmitteln bestimmte Vitamine und Nährstoffe vorkommen, damit Sie selbst Ihre individuellen Bedürfnisse besser verorten können. 
 Alle  Inhaltsstoffe der Frühschwangerschaftspräparate  auf einen Blick: 
 
 
   Nährstoffe und Vitamine    Elevit 1    Femibion 1    Empfehlung DGE¹¹    z.B. enthalten in   
 
  Vitamin A  
  Als Beta-Carotin 700 RE µg  
  /  
  800 µg  
  Eier, Milchprodukte, Möhre, Süßkartoffeln usw.  
 
 
  Vitamin B1 (Thiamin)  
  1,4 mg  
  1,4 mg  
  Keine Empfehlung für 1. Trimester. Mangel laut DGE i.d.R. nur durch Krankheiten oder Schwangerschaftsübelkeit  
  Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Banane usw.  
 
 
  Vitamin B2 (Riboflavin)  
  1,4 mg  
  1,4 mg  
  Keine Empfehlung für 1. Trimester. Frauen generell: 1 mg  
  Milchprodukte, Vollkornprodukte, Fleisch/Fisch usw.  
 
 
  Vitamin B6  
  1,9 mg  
  1,9 mg  
  1,5 mg  
  Vollkornprodukte, rote Paprika, Walnüsse usw.  
 
 
  Vitamin B12  
  2,6 µg  
  4,5 µg  
  4,5 µg  
  Fleisch, Fisch, Eier usw.  
 
 
  Vitamin C  
  85 mg  
  55 mg  
  Keine Empfehlung für 1. Trimester. Frauen generell: 95 mg  
  Paprika, Zitrone, Petersilie usw.  
 
 
  Vitamin D  
  5 µg  
  20 µg  
  20 µg  
  Fisch, Pilze usw.  
 
 
  Vitamin E  
  10 mg  
  4,8 mg  
  13 mg, Mangel laut DGE selten  
  Pflanzliche Öle, Nüsse usw.  
 
 
  Biotin  
  30 µg  
  40 µg  
  40 µg  
  Sojabohnen, Eier, Nüsse usw.  
 
 
  Calcium  
  125 mg  
  /  
  1.000 mg  
  Milchprodukte, Grünkohl, Nüsse usw.  
 
 
  Cholin  
  /  
  130 mg  
  /  
  Eier, Milch usw.  
 
 
  Eisen  
  14 mg  
  10 mg  
  27 mg  
  Bitterschokolade, Getreideprodukte usw.  
 
 
  Folsäure  
  800 µg, davon Metafolin 451 µg  
  800 µg, davon 416 µg L-Methylfolat  
  550 µg  
  Spinat, Salat, Tomate usw.  
 
 
  Jod  
  150 µg  
  150 µg  
  230 µg  
  Meeresfisch, Milch usw.  
 
 
  Kupfer  
  1 mg  
  0,6 mg  
  Keine Empfehlung für Schwangere. Frauen generell: 1-1,5 mg  
  Cashewkerne, Kakaopulver usw.  
 
 
  Magnesium  
  100 mg  
  60 mg  
  300 mg  
  Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte usw.  
 
 
  Mangan  
  2 mg  
  /  
  Keine Empfehlung für Schwangere. Frauen generell: 2-5 mg  
  Vollkorn, Haferflocken usw.  
 
 
  Niacin  
  18 mg  
  12 mg  
  Keine Empfehlung für 1. Trimester. Frauen generell: 12-13 mg  
  Sardellen, Geflügel, Pilze usw.  
 
 
  Niacin  
  18 mg  
  12 mg  
  Keine Empfehlung für 1. Trimester. Frauen generell: 12-13 mg  
  Sardellen, Geflügel, Pilze usw.  
 
 
  Pantothensäure  
  6 mg  
  6 mg  
  5 mg  
  Fleisch, Eier, Fisch usw.  
 
 
  Selen  
  60 µg  
  26 µg  
  60 µg  
  Kohl, Linsen, Fleisch usw.  
 
 
  Zink  
  11 mg  
  6 mg  
  7-11 mg  
  Fleisch, Eier, Hülsenfrüchte usw.  
 
 
 
 &amp;nbsp; 
  Die Tabelle zeigt es:  Sowohl Elevit 1 als auch Femibion 1 beinhalten  eine Menge an Vitaminen und Nährstoffen.  Bei den Zusammensetzungen gibt es  nur minimale Abweichungen.  In Femibion ist kein Vitamin A, Calcium und Mangan enthalten, wohingegen Elevit lediglich auf Cholin verzichtet. Wer also etwas breiter aufgestellt sein möchte, kann auf Elevit zurückgreifen. Wer lieber auf Vitamin A, auch als Beta-Carotin, verzichten möchte oder muss, sollte sich für Femibion entscheiden. Wenn Sie an dieser Stelle unsicher sind, besprechen Sie das Thema vertrauensvoll mit Ihrem Gynäkologen oder Ihrer Gynäkologin. 
 Elevit 2 vs. Femibion 2 - Schwangerschaftspräparate ab der 13. Woche 
 Elevit 2 und Femibion 2 sind Nahrungsergänzungsmittel, die speziell für die Zeit  ab der 13. Schwangerschaftswoche bis zum Ende der Schwangerschaft  entwickelt wurden. Beide Präparate haben eine  ähnliche Zusammensetzung , unterscheiden sich jedoch auch hier wieder in einigen Details. So enthält Femibion 2 Cholin, das in Elevit 2 fehlt, während Elevit neben Omega-3 DHA auch EPA sowie Vitamin A als Beta-Carotin bietet, das in Femibion 2 nicht enthalten ist. Sowohl Cholin als auch Omega-3 EPA sind wichtig für die gesunde Entwicklung Ihres Kindes. Auf welchen Nährstoff Sie im Nahrungsergänzungsmittel eher verzichten möchten, sollten Sie vor allem von Ihrem  Ernährungsstil  abhängig machen.  Cholin  ist besonders reichlich in  Eiern  enthalten, kommt aber auch in kleineren Mengen in  Fleisch, Fisch und einigen Gemüsesorten  vor. Omega-3-EPA hingegen findet sich hauptsächlich in  fettreichem Fisch wie Hering oder Lachs.  Wie bereits oben erwähnt, ist das Supplementieren von Vitamin A in der Schwangerschaft umstritten – dies gilt aber vor allem dem ersten Trimester. Da Elevit 2 und Femibion 2 allerdings erst für das 2. und 3. Trimester eingesetzt werden sollen, können Sie daher je nach Ihren persönlichen Vorlieben und Anforderungen entscheiden. Gut zu wissen ist auch, dass Femibion 2 als  Kombipräparat  daherkommt und Anwenderinnen somit täglich je eine Tablette und eine Weichkapsel einnehmen müssen. Bei Elevit beschränkt sich die Einnahme hingegen auf nur eine Kapsel am Tag. 
 Alle  Inhaltsstoffe der Präparate vom 2. bis 3. Trimester  auf einen Blick: 
 
 
   Nährstoffe und Vitamine    Elevit 2    Femibion 2    Empfehlung DGE    z.B. enthalten in   
 
  Vitamin A  
  Als Beta-Carotin 770 RE µg  
  /  
  800 µg  
  Eier, Milchprodukte, Möhre, Süßkartoffeln usw.  
 
 
  Vitamin B1 (Thiamin)  
  1,4 mg  
  1,4 mg  
  1,2-1,3 mg  
  Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Banane usw.  
 
 
  Vitamin B2 (Riboflavin)  
  1,4 mg  
  1,4 mg  
  1,3-1,4 mg  
  Milchprodukte, Vollkornprodukte, Fleisch/Fisch usw.  
 
 
  Vitamin B6  
  1,9 mg  
  1,9 mg  
  1,8 mg  
  Vollkornprodukte, rote Paprika, Walnüsse usw.  
 
 
  Vitamin B12  
  2,6 µg  
  4,5 µg  
  4,5 µg  
  Fleisch, Fisch, Eier usw.  
 
 
  Vitamin C  
  85 mg  
  55 mg  
  105 mg  
  Paprika, Zitrone, Petersilie usw.  
 
 
  Vitamin D  
  5 µg  
  20 µg  
  20 µg  
  Fisch, Pilze usw.  
 
 
  Vitamin E  
  10 mg  
  4,8 mg  
  13 mg  
  Pflanzliche Öle, Nüsse usw.  
 
 
  Biotin  
  30 µg  
  40 µg  
  40 µg  
  Sojabohnen, Eier, Nüsse usw.  
 
 
  Cholin  
  /  
  130 mg  
  480 mg¹²  
  Eier, Milch usw.  
 
 
  Eisen  
  14 mg  
  14 mg  
  27 mg  
  Bitterschokolade, Getreideprodukte usw.  
 
 
  Folsäure  
  400 µg, davon Metafolin 225 µg  
  400 µg, davon 208 µg L-Methylfolat  
  450-500 µg  
  Spinat, Salat, Tomate usw.  
 
 
  Jod  
  150 µg  
  150 µg  
  200 µg  
  Meeresfisch, Milch usw.  
 
 
  Kupfer  
  1 mg  
  0,8 mg  
  k.A.  
  Cashewkerne, Kakaopulver usw.  
 
 
  Magnesium  
  57 mg  
  75 mg  
  300 mg  
  Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte usw.  
 
 
  Niacin  
  18 mg  
  15 mg  
  14-16 mg  
  Sardellen, Geflügel, Pilze usw.  
 
 
  Omega-3-Fettsäuren  
  DHA 200 mg, EPA 80 mg  
  DHA 200 mg, EPA /  
  k.A.  
  Lachs, Thunfisch, Algenöl usw.  
 
 
  Pantothensäure  
  6 mg  
  6 mg  
  5 mg  
  Fleisch, Eier, Fisch usw.  
 
 
  Selen  
  60 µg  
  30 µg  
  60 µg  
  Kohl, Linsen, Fleisch usw.  
 
 
  Zink  
  10 mg  
  8 mg  
  9-13 mg  
  Fleisch, Eier, Hülsenfrüchte usw.  
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 Elevit 3 vs. Femibion 3 - Nahrungsergänzungsmittel für die Stillzeit 
 Elevit 3 und Femibion 3 können während der  Stillzeit  eingenommen werden. Auch in dieser Phase ist es wichtig, dass die Mutter mit ausreichend Nährstoffen versorgt ist, die sie ihrem Baby über die Muttermilch weitergibt. Der Bedarf an einigen Vitaminen und Mineralstoffen ist in dieser Zeit erhöht. Dennoch gilt auch hier, dass die  Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln  nur dann eine Option sein sollte, wenn der Bedarf nicht durch eine  ausgewogene Ernährung  gedeckt werden kann. Je nach Ernährungsstil, zum Beispiel  vegetarisch oder vegan , wird aber beispielsweise empfohlen,  Jod, Vitamin B12 sowie Omega-3-Fettsäuren  zu supplementieren. 
 Sowohl Elevit 3 als auch Femibion 3 enthalten weitaus mehr Inhaltsstoffe. Daher ist es wichtig, den  eigenen Ernährungsstil  zu reflektieren und gezielt zu prüfen, welche Nährstoffe individuell ergänzt werden sollten oder müssen. Bei Unsicherheiten besprechen Sie sich mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin. 
 
 
   Nährstoffe und Vitamine    Elevit 3    Femibion 3    Empfehlung DGE    z.B. enthalten in   
 
  Vitamin A  
  Als Beta-Carotin 1081 RE µg  
  530 µg  
  1.300 µg  
  Eier, Milchprodukte, Möhre, Süßkartoffeln usw.  
 
 
  Vitamin B1 (Thiamin)  
  1,4 mg  
  1,2 mg  
  1,3 mg  
  Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Banane usw.  
 
 
  Vitamin B2 (Riboflavin)  
  1,6 mg  
  2 mg  
  1,4 mg  
  Milchprodukte, Vollkornprodukte, Fleisch/Fisch usw.  
 
 
  Vitamin B6  
  2 mg  
  1,7 mg  
  1,6 mg  
  Vollkornprodukte, rote Paprika, Walnüsse usw.  
 
 
  Vitamin B12  
  2,8 µg  
  5 µg  
  5,5 µg  
  Fleisch, Fisch, Eier usw.  
 
 
  Vitamin C  
  60 mg  
  70 mg  
  125 mg  
  Paprika, Zitrone, Petersilie usw.  
 
 
  Vitamin D  
  15 µg  
  20 µg  
  20 µg  
  Fisch, Pilze usw.  
 
 
  Vitamin E  
  6,7 mg  
  4,8 mg  
  17 mg  
  Pflanzliche Öle, Nüsse usw.  
 
 
  Biotin  
  35 µg  
  45 µg  
  45 µg  
  Sojabohnen, Eier, Nüsse usw.  
 
 
  Calcium  
  120 mg  
  160 mg  
  1.000 mg (Frauen unter 19 Jahren 1.200 mg)  
  Milchprodukte, Grünkohl, Nüsse usw.  
 
 
  Cholin  
  /  
  130 mg  
   520 mg¹²    
  Eier, Milch usw.  
 
 
  Eisen  
  9 mg  
  14 mg  
  16 mg  
  Bitterschokolade, Getreideprodukte usw.  
 
 
  Folsäure  
  500 µg  
  400 µg, davon 200 µg Folsäure &amp;amp; 208 µg L-Methylfolat  
  450 µg  
  Spinat, Salat, Tomate usw.  
 
 
  Jod  
  225 µg  
  150 µg  
  260 µg (in der Schweiz 200 µg)  
  Meeresfisch, Milch usw.  
 
 
  Kupfer  
  /  
  0,9 mg  
  k.A.  
  Cashewkerne, Kakaopulver usw.  
 
 
  Lutein  
  250 µg  
  /  
  k.A.  
  Spinat, Grünkohl, Mais usw.  
 
 
  Niacin  
  17 mg  
  18 mg  
  16 mg  
  Sardellen, Geflügel, Pilze usw.  
 
 
  Omega-3-Fettsäuren  
  DHA 200 mg, EPA 38 mg  
  DHA 200 mg, EPA /  
  k.A.  
  Lachs, Thunfisch, Algenöl usw.  
 
 
  Pantothensäure  
  7 mg  
  7 mg  
  7 mg  
  Fleisch, Eier, Fisch usw.  
 
 
  Selen  
  55 µg  
  45 µg  
  75 µg  
  Kohl, Linsen, Fleisch usw.  
 
 
  Zink  
  10 mg  
  9 mg  
  11-14 mg (je nach Phytatzufuhr)  
  Fleisch, Eier, Hülsenfrüchte usw.  
 
 
 
 &amp;nbsp; 
   Alternative Präparate 
 Neben den bekannten Nahrungsergänzungsmitteln Femibion und Elevit gibt es  weitere Präparate , die als Alternativen infrage kommen. Eine davon ist die   Marke Folio  , die zwei Produkte anbietet: eines für die Zeit des Kinderwunschs und die Frühschwangerschaft sowie ein weiteres für das 2. und 3. Trimester sowie die Stillzeit. Im Vergleich zu Femibion und Elevit ist Folio deutlich  preisgünstiger , enthält jedoch auch wesentlich  weniger Inhaltsstoffe als die beiden anderen Präparate.  
 Während Elevit 1 sowie Femibion 0 und 1  vegan  sind, sind in den Folgepräparaten für die Phasen 2 und 3  Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs wie Fischöl und Gelatine  (keine Schweinegelantine) enthalten. Eine komplett vegane Alternative bietet die Marke Doppelherz mit ihrem Produkt   Schwangere + Mütter vegan  , das von der Phase des Kinderwunschs bis zur Stillzeit eingenommen werden kann. Auch hier variieren natürlich die Inhaltsstoffe, sodass kein direkter Vergleich möglich ist. 
   Fazit 
 Elevit und Femibion bieten  umfassende Nahrungsergänzungsmittel , die speziell für die Phasen des  Kinderwunschs , der  Schwangerschaft  und der  Stillzeit  entwickelt wurden. Trotz vieler Gemeinsamkeiten in der Zusammensetzung unterscheiden sich die Produkte in einigen  Inhaltsstoffen  und  Dosierungen . Alternativ gibt es   weitere Nahrungsergänzungsmittel für die Schwangerschaft  , die meist weniger Inhaltsstoffe bieten, dafür aber etwas günstiger sind und/oder von Vegetarierinnen und Veganerinnen eingenommen werden können. Die Wahl des passenden Präparats treffen Sie am besten, indem Sie Ihren  individuellen Ernährungsstil  berücksichtigen und entscheiden, welche Nährstoffe Sie gezielt ergänzen möchten. Sicherlich spielen am Ende oft auch der Preis pro Tablette bzw. Kapsel, persönliche Vorlieben bezgl. der Einnahme von Kapseln bzw. Tabletten sowie Empfehlungen aus dem Freundeskreis eine Rolle. Wenn Sie sich nicht entscheiden können, erkundigen Sie sich in Ihrer  Apotheke  oder ziehen sie am besten Ihren Arzt oder Ihre Ärztin zu Rate. 
 Das Team der Volksversand Versandapotheke ist für Sie in der aufregenden Zeit von Kinderwunsch und Schwangerschaft sowie nach der Entbindung da.  Ob   Femibion oder Elevit:  Wir haben für Sie  preisgünstige Sparpacks  im Sortiment sowie  Angebote mit attraktiven Gratis-Beigaben . So sind Sie all die Monate optimal versorgt und sparen dabei auch noch bares Geld. 
  Apropos:  Nutzen Sie doch unseren  Gutschein &amp;nbsp;&quot; MAMA10&quot;*  und erhalten Sie 10% Rabatt auf Elevit- und Femibionprodukte (ausgenommen Femibion Menopause und Elevit FOR MEN). Bestellen sie sich gleich jetzt die benötigte Nahrungsergänzung oder rufen Sie unser pharmazeutisches Team an, wenn Sie noch Fragen zu Femibion, Elevit oder anderen Nahrungsergänzungsmitteln für Schwangere haben. 
 
  Quellenangaben:  
 ¹ und ² Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Zuletzt abgerufen am: 19.12.2024. URL: https://www.dge.de/presse/meldungen/2020/einnahme-von-nahrungsergaenzungsmitteln-in-schwangerschaft/ 
 ³ Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Zuletzt abgerufen am: 19.12.2024. URL: https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/jod/ 
 ⁴ Bundesministerium für Landwirtschaft. Zuletzt abgerufen am: 19.12.2024. URL: https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/jodsalz-landingpage/jodsalz-landingpage_node.html 
 ⁵ World Health Organisation. Zuletzt abgerufen am: 19.12.2024. URL: https://www.who.int/tools/elena/bbc/iodine-pregnancy 
 ⁶ Flo. Zuletzt abgerufen am: 19.12.2024. URL: https://flo.health/de/schwanger-werden/der-versuch-schwanger-zu-werden/wann-schwanger-nach-sex 
 ⁷ Bundesinstitut für Risikobewertung. Zuletzt abgerufen am: 19.12.2024. URL: https://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2005/30/folsaeureversorgung_in_deutschland_ist_unzureichend-6844.html 
 ⁸ Bundesinstitut für Risikobewertung. Zuletzt abgerufen am: 19.12.2024. URL: https://www.bfr.bund.de/cm/350/schwanger-werden-aber-nicht-ohne-folsaeure.pdf 
 ⁹ Hirslanden. Zuletzt abgerufen am: 19.12.2024. URL: https://www.hirslanden.ch/de/corporate/fuer-alle-folgen-des-lebens/hirslandenbaby/schwangerschaft/schwangerschaftswochen/erstes-trimester.html 
 ¹⁰ Mount Sinai. Zuletzt abgerufen am: 19.12.2024. URL: https://www.mountsinai.org/health-library/supplement/beta-carotene 
 ¹¹ Bei den folgenden Empfehlungen haben wir uns an den Referenzwerten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung orientiert. Zuletzt abgerufen am 19.12.2024. URL: https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/ 
 ¹² Hier gibt es keine Empfehlungen der DGE. Die Werte stammen von der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA). Zuletzt abgerufen am 19.12.2024. URL:&amp;nbsp;https://www.efsa.europa.eu/de/press/news/160817 
 
  *Gutscheinbedingungen:  Nur einmal pro Kunde einlösbar. Gültig bis auf Widerruf. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2024-12-20T14:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Wechseljahresbeschwerden lindern: Wie Frauen gut durch die Lebensmitte kommen</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/intimgesundheit/wechseljahresbeschwerden-lindern-wie-frauen-gut-durch-die-lebensmitte-kommen</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/intimgesundheit/wechseljahresbeschwerden-lindern-wie-frauen-gut-durch-die-lebensmitte-kommen"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Wechseljahresbeschwerden fallen bei jeder Frau unterschiedlich aus. Erfahren Sie in diesem Beitrag die wichtigsten Informationen und Tipps im Umgang mit Wechseljahresbeschwerden.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Viele Frauen um die 50 können ein Lied davon singen -  Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, Stimmungsschwankungen  und obendrein eine  trockene Scheidenschleimhaut . All dies sind typische  Wechseljahresbeschwerden , an denen der weibliche Hormonhaushalt schuld ist. 
 Im mittleren Lebensalter stellt sich der weibliche Körper um - ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Der Hormonhaushalt verändert sich und mit der letzten Regelblutung enden die fruchtbaren Jahre einer Frau. 
 Bemerkbar machen sich die Wechseljahre bei jeder Frau anders. Für manche bleibt  alles fast so wie immer , andere empfinden die Wechseljahresbeschwerden zwar als lästig aber nicht belastend, wiederum andere werden durch die Wechseljahresbeschwerden  sehr eingeschränkt  und empfinden eine  starke psychische Belastung . 
 Helfen können eine Anpassung des Lebensstils und Unterstützung von der Familie und im Beruf. Aber auch  pflanzliche Mittel  oder eine  Hormonersatztherapie  schaffen Abhilfe. Lesen Sie bei uns, wann welche Präparate am besten helfen und wann der Gang zum Gynäkologen sinnvoll ist. 
 
   Was sind die Wechseljahre?   
   Wechseljahre: Was ist die Ursache?   
   Vorzeitige Wechseljahre: Bin ich davon betroffen?   
   Wechseljahresbeschwerden: Wie werden sie diagnostiziert?   
   Welche Wechseljahresbeschwerden gibt es?   
   Wie lange dauern die Wechseljahresbeschwerden?   
   Tipps für den Alltag   
 
   Was sind die Wechseljahre? 
 Im Alter zwischen  Mitte 40 und Mitte 50  bemerken die meisten Frauen Veränderungen an ihrem Körper. In dieser Zeit findet nämlich der natürliche Übergang von der  fruchtbaren Lebensphase  mit monatlichen Regelblutungen  zur Menopause , dem Zeitpunkt der letzten Monatsblutung und damit dem Ende der fruchtbaren Jahre, statt. Im Durchschnitt dauert diese als Wechseljahre oder  Klimakterium  genannte Umstellung  fünf bis acht Jahre . 
 Die eigentlichen Wechseljahre nennen Mediziner die  Perimenopause . Sie ist der Zeitraum, bevor die Menstruation ganz ausbleibt. Bei den meisten Frauen beginnt die Perimenopause mit  Anfang bis Mitte 40 Jahren . Zum Zeitpunkt der  letzten Regelblutung , der Menopause, sind Frauen in Deutschland  durchschnittlich 51 Jahre alt . Mit ihr endet die fruchtbare Phase einer Frau. Nach einem Zeitraum von 12 Monaten ohne Monatsblutung beginnt die  Postmenopause . 
 Erst in dieser Phase treten die typischen Wechseljahressymptome wie  Schweißausbrüche, Hitzewallungen, Scheidentrockenheit, Gelenkprobleme  oder  sexuelle Unlust  auf. Denn bis sich der Hormonhaushalt wieder völlig eingependelt hat, dauert es meist einige Jahre. 
   Was ist die Ursache? 
 Die fruchtbaren Jahre einer Frau beginnen mit der  Pubertät . In dieser Zeit entwickeln Mädchen nicht nur die typischen äußerlichen Merkmale des weiblichen Körpers, auch ihr Hormonhaushalt verändert sich und die erste  Menstruation  setzt ein. Sie sind nun  geschlechtsreif  und ein komplexes System reguliert ihren Monatszyklus während der fruchtbaren Jahre. 
 Regelmäßig jeden Monat bilden die  Eierstöcke  nun eine  befruchtungsfähige Eizelle . Wird diese nicht durch eine Samenzelle befruchtet, kommt es zur Regelblutung. Gesteuert werden die Bildung der Eizelle und die Monatsblutung über einen  zyklischen Hormonanstieg  und  -abfall  von den Geschlechtshormonen  Östrogen  und  Gestagen . 
 Mit Beginn der Wechseljahre treten  starke hormonelle Schwankungen  auf, weil nicht mehr jeden Monat eine Eizelle heranreift. Der bisher regelmäßige Monatszyklus gerät aus dem Takt. Bemerkbar macht sich dies zunächst durch einen  unregelmäßigen Zyklus . Mal bleibt die Regelblutung aus, mal kommt es zu häufigeren Monatsblutungen, später werden die Abstände zwischen den Blutungen länger. Mitunter treten  Schmier-  und  Zwischenblutungen  auf. 
 Die ausgeprägten hormonellen Schwankungen  beeinträchtigen das Wohlbefinden . Zu Beginn der Wechseljahre treten schleichend unspezifische Symptome auf:  Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, allgemeines Unwohlsein, Schwindel  oder  Kopfschmerzen . 
 
  Gut zu wissen  
 Sind die Blutungen ungewöhnlich stark oder lang andauernd, sollten Sie in jedem Fall Ihren Gynäkologen aufsuchen. Er wird untersuchen, ob möglicherweise eine andere Ursache für Ihre Blutungen vorliegt oder ob die Einnahme von   Eisenpräparaten   sinnvoll ist. 
 
   Vorzeitige Wechseljahre: Bin ich davon betroffen? 
 Tritt die Menopause, also die letzte Blutung, bereits  vor dem 40. Geburtstag  ein, sprechen Mediziner von  vorzeitigen Wechseljahren , in der Fachsprache  Klimakterium praecox . 
 Die Ursachen dafür sind vielfältig: Eine  familiäre Veranlagung ,  Medikamente  oder  Erkrankungen  lösen unter Umständen die vorzeitigen Wechseljahre aus. Auch eine Entfernung der Eierstöcke beispielsweise wegen einer Krebserkrankung ist eine mögliche Ursache. In solch einem Fall produziert der Körper  keine weiblichen Sexualhormone  mehr. Die Frau wird künstlich in die Wechseljahre versetzt. Feststellen lässt sich übrigens der Zeitpunkt der letzten Regelblutung erst rückblickend, wenn  zwölf Monate ohne Periodenblutung  vergangen sind. 
   Wechseljahresbeschwerden: Wie werden sie diagnostiziert? 
 Die Wechseljahre beginnen schleichend. Frauen bemerken zunächst eher  unspezifische Symptome , weniger die „klassischen“ Wechseljahressymptome. Typisch sind  Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen, allgemeines Unwohlsein, Schwindel  oder  Kopfschmerzen  und ein  unregelmäßigerer Zyklus . 
 Der Gynäkologe fragt daher im  Beratungsgespräch  gezielt, ob diese  Beschwerden neu aufgetreten  sind, oder ob sich bestehende Beschwerden verändert haben. Oft denken Frauen gar nicht daran, dass diese Symptome auf die Wechseljahre hinweisen. Denn im Alltag treten solche Beschwerden immer mal wieder auf. Vielen Frauen hilft es jedoch zu wissen, dass die Wechseljahre Ursache ihrer Beschwerden sind. Erst in der  Postmenopause , also nach der letzten Periode treten die  typischen Wechseljahressymptome  wie  Schweißausbrüche, Hitzewallungen, Scheidentrockenheit, Gelenkprobleme  oder  sexuelle Unlust  auf. 
   Welche Wechseljahresbeschwerden gibt es? 
 Während der Wechseljahre bemerkt die Mehrzahl der Frauen Veränderungen an ihrem Körper. Oft sind es Schweißausbrüche und Stimmungsschwankungen, aber auch Müdigkeit und Konzentrationsstörungen, die stören. Gerade im  Job  kämpfen Frauen mit den  Wechseljahresbeschwerden  , denn sie beeinträchtigen nicht selten die Arbeitsleistung.¹ Glücklicherweise helfen vielen Frauen   pflanzliche Mittel und leichte Medikamente  . Viele dieser Präparate erhalten Sie in unserer Online-Apotheke ohne ein Rezept vorlegen zu müssen. Sind Ihre Wechseljahresbeschwerden stark ausgeprägt oder bessern sich nicht, empfehlen wir, dass Sie in jedem Fall Ihren  Gynäkologen aufsuchen . Bei Bedarf wird Ihnen dann ein geeignetes Medikament verordnet. 
 Hitzewallungen und Schweißausbrüche – sie belasten die meisten Frauen 
 Tritt eine der  wiederkehrenden Hitzewallungen  auf, beschreiben Betroffene sie als  aufsteigende Hitze , die sich über Hals, Gesicht und Oberkörper ausbreitet. Im Anschluss wird das Gesicht rot und es folgt ein  Schweißausbruch . Ist dieser nach wenigen Minuten überstanden, beginnt ein  Frösteln . 
  Hitzewallungen  und  Schweißausbrüche  sind die häufigsten und am meisten belastenden Wechseljahresbeschwerden. Obendrein sind sie oft gleichzeitig der Verursacher anderer Wechseljahresbeschwerden, wie Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme und Stimmungsschwankungen. 
 Die gute Nachricht ist, dass  Hitzewallungen  während der Wechseljahre  nicht gefährlich  sind, und dass sie bei den allermeisten Frauen nach einigen Jahren überstanden sind. Wie oft die störenden Hitzewallungen auftreten, ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Bei manchen treten sie  ein paar Mal pro Woche  fast unbemerkt auf, andere leiden viel,  viel häufiger  darunter. Gerade wenn die lästigen Hitzewallungen nachts auftreten, ist die  Tiefschlafphase verkürzt  und der Schlaf weniger erholsam. Auf Dauer fühlen sich die Betroffen müde und abgeschlagen, ein  beeinträchtigter Alltag  ist die Folge. 
 Hitzewallungen: Was tun? 
  Pflanzliche Mittel  helfen vielen Frauen Hitzewallungen und Schweißausbrüche besser zu überstehen. In der Apotheke erhalten Sie Zubereitungen aus unterschiedlichen Pflanzen ohne Rezept. Pflanzliche Präparate aus Ihrer Apotheke haben übrigens eine geprüfte Qualität. Dies garantiert Ihnen ein  sicheres Präparat . 
 Einige dieser pflanzlichen Präparate enthalten sogenannte  Phytoöstrogene , die  Isoflavone . Sie haben wahrscheinlich eine hormonähnliche Wirkung und bewirken eine gewisse Besserung bei Hitzewallungen. Enthalten sind Isoflavone in  Rotklee, Soja, Sesam-  und  Leinsamen . 
 Andere pflanzliche Präparate enthalten Inhaltsstoffe der  Traubensilberkerze , Cimcifuga racemosa (auch Actaea racemosa genannt). Studien weisen darauf hin, dass Hitzewallungen und Schweißausbrüche abgemildert werden. Daher sind Cimcifugahaltige Arzneimittel eine  sanfte Möglichkeit zur Linderung , wenn die Hitzewallungen durch die Wechseljahre nicht allzu stark sind. 
 Wir empfehlen Ihnen die Einnahme von pflanzlichen Präparaten zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden  vorab mit dem Apotheken-Team Ihrer Volksversand Versandapotheke oder Ihrem Gynäkologen zu besprechen . Denn nicht jede Frau verträgt die Präparate gleich gut und für Manche ist die Einnahme nicht geeignet. 
 Reicht die Wirksamkeit pflanzlicher Mittel nicht aus, um die Beschwerden ausreichend zu lindern, kann eine zeitlich begrenzten  Hormontherapie  in Betracht gezogen werden. Mit dieser Art von Therapie lassen sich gute Erfolge bei der Behandlung von Hitzewallungen und Schweißausbrüchen erzielen. Sie wird Ihnen vom Gynäkologen verordnet, entweder in Form von  Tabletten  zum Einnehmen oder als  Pflaster  oder  Gel , das auf der Haut angewendet wird. 
 Weil auch Risiken mit dieser Art von Behandlung verbunden sind, ist es wichtig ein ausführliches Gespräch mit dem Gynäkologen zu führen. So erhalten Sie als Patientin alle nötigen Informationen zur Behandlung und der Arzt kann auf Grund Ihrer Beschwerden und Ihrer persönlichen Gesundheit eine fundierte Entscheidung für Ihre Behandlung treffen. 
 Kommt solch eine Hormonersatztherapie für Sie nicht in Frage, schafft möglicherweise eine neue Behandlungsoption Abhilfe. Die Tabletten  lindern Hitzewallungen , enthalten jedoch  keine Hormone . Um zu erfahren, ob diese Therapie für Sie geeignet ist, ist ein Termin in Ihrer Frauenarztpraxis nötig, bei dem Sie ggf. ein Rezept zur Vorlagen in der Apotheke erhalten. 
 Ständig müde? Ursache sind oft die Wechseljahre 
 Fühlen Sie sich  ständig müde , erschöpft und haben das Gefühl nicht so leistungsfähig zu sein, wie Sie es früher waren? Wenn Sie gerade die Wechseljahre durchmachen, ist das typisch. Nicht selten treten zudem  Konzentrationsstörungen  auf. Ursache kann ein schlechter Schlaf sein. 
 Bei der  Störung des Nachtschlafs  spielen möglicherweise die hormonellen Veränderungen während der Wechseljahre eine Rolle. Aber auch Hitzewallungen und verstärktes Schwitzen nachts beeinträchtigen das Ein- und Durchschlafen. Obendrein leiden wir ohnehin häufiger an Schlafstörungen, wenn wir älter werden, denn zahlreiche Faktoren lösen Schlafstörungen aus. 
  Hilfe bei Schlafstörungen  bieten   sanfte, teils pflanzliche Mittel  . Das sind beispielsweise Präparate mit  Baldrian, Hopfen, Melisse  und  Passionsblume . Bitte beachten Sie in jedem Fall, dass Sie einen Arzt aufsuchen sollten, wenn nach einer Einnahme über zwei Wochen keine Besserung oder sogar ein Verschlimmerung Ihrer Schlafstörungen auftritt. 
 Stimmungsschwankungen und depressive Verstimmungen: Sind die Wechseljahre schuld? 
 Viele Frauen berichten, dass Sie mit den Wechseljahren  reizbarer  geworden sind und unter  Stimmungsschwankungen  und  depressive Verstimmungen  leiden. Ärzte vermuten, dass die  Hormonumstellung  dabei eine Rolle spielt. Zudem belasten manche Frauen die  Hitzewallungen  so stark, dass sie sich  psychisch weniger stabil  fühlen. 
 Nicht zu vernachlässigen ist, dass sich bei vielen Frauen die  Lebensumstände  in den mittleren Jahren ändern. Die  Kinder werden erwachsen  und gehen ihre eigenen Wege. Hinzu kommen  berufliche Veränderungen . Treten viele Ereignisse gleichzeitig auf oder ist eine Veränderung einschneidend, kann das  seelische Gleichgewicht  schon mal ins Wanken geraten. 
 Was hilft bei schlechter Stimmung? 
 Zur Behandlung  depressiver Verstimmungen  sowie gegen  Unruhe  und  Stress  sind in unserer Apotheke verschiedene  Tabletten ,  Kapseln  oder  Tropfen  ohne Rezept erhältlich. Diese enthalten zum Beispiel  Johanniskraut, Lavendelöl, Baldrian, Passionsblume  oder  Rosenwurz-Wurzeln . Manche Arzneimittel enthalten eine  Kombination mehrerer Pflanzenextrakte . Zudem sind  homöopathische Zubereitungen  erhältlich. Welches Mittel am besten zu Ihren Beschwerden passt, weiß Ihr  Apotheken-Team . Diese  beraten  Sie auch hinsichtlich möglicher  Wechselwirkungen  mit anderen Arzneimitteln. Insbesondere zwischen  Johanniskraut  und manchen Medikamenten bestehen Wechselwirkungen. 
  Gut zu wissen:  Einige Arzneimittel entfalten ihre volle Wirkung erst nach einer gewissen Einnahmedauer. So dauert es bei  Johanniskraut  mindestens  14 Tage , bis ein Effekt spürbar ist. Grundsätzlich benötigen diese Präparate eine sogenannte Anflutzeit von ca. 4 Wochen im Körper, um ihre volle Wirkung entfalten zu können. Erst nach einer Einnahme von 6 – 8 Wochen können Sie beurteilen, ob das ausgewählte Präparat tatsächlich für Sie das Richtige ist. Tritt nach einigen Wochen Einnahme eines beruhigenden Präparates keine Besserung ein, sollten Sie einen Arzt konsultieren. Ein guter Ansprechpartner ist beispielsweise Ihr  Frauenarzt . Denn bei längerfristigen psychischen Problemen, empfiehlt es sich  professionelle Hilfe  zu haben. 
 Wechseljahre verursachen Migräneanfälle 
 Schwankungen im Hormonhaushalt lösen mitunter  Migräne-Attacken  aus. Viele Frauen kennen Migräne-Anfälle während der Regelblutung oder in der Phase rund um den Eisprung. Aber auch während der Wechseljahre triggern Veränderungen im Hormonhaushalt die lästigen Attacken. In unserem Online-Shop finden Sie ein breites Sortiment an   Tabletten und Co. gegen Migräne  . 
 Glücklicherweise sinkt die Häufigkeit oder die Schwere der Migräne-Attacken bei vielen Geplagten nach den Wechseljahren. Gerade zu Beginn der Menopause verstärkt sich die Migräne jedoch nicht selten. 
 Wechseljahresbeschwerden: trockene Scheidenschleimhaut 
 Treten  Schmerzen beim Geschlechtsverkehr  auf oder  juckt die Scheidenschleimhaut , ist oft ein  niedriger Östrogenspiegel  in den Wechseljahren die Ursache. Denn dadurch wird die  Schleimhaut  im Genitalbereich  dünner  sowie  trockener  und somit  empfindlicher . Meist bemerken Frauen diese Symptome erst einige Jahre nach dem Ausbleiben der Regelblutung. 
 In der Apotheke sind ohne Rezept verschiedene   Feuchtcremes oder Gleitmittel   erhältlich. Einige Frauen bevorzugen die Anwendung von  Scheidenzäpfchen , sogenannten Vaginalovula. Welche Anwendungsform am angenehmsten ist, entscheidet jede Frau für sich. Behandelt werden kann solange, wie es nötig ist. 
 Neben der Anwendungsform gibt es Unterschiede bei den enthaltenen  Wirkstoffen . Dies kann die befeuchtende  Hyaluronsäure  sein, die  pH-Wert-stabilisierende  und  hautpflegende Milchsäure , schützendes  Vitamin E  oder pflanzliche Inhaltsstoffe wie  Ringelblume ,  Aloe Vera ,  Teebaumöl  oder  Tigergras . 
 
  Hinweis von Ihrem Apotheken-Team  
 Einige Frauen empfinden die beste Wirkung bei Verwendung einer Kombination von einem rezeptfreien Präparat mit einer  vaginalen Östrogenanwendung . Vaginale Östrogensalben verschreibt der Gynäkologe. Er empfiehlt zudem eine bestimmte Dosierung, die unter Umständen angepasst wird, wenn die Wirkung nicht ausreicht. 
 Wichtig zu wissen ist, dass eine  Östrogencreme  auf der Scheidenschleimhaut  nur wirkt, solange sie angewendet wird . Nach dem Beenden der Therapie kehren die Beschwerden in der Regel zurück. Östrogencremes vertragen die meisten Frauen gut. Treten jedoch ungewöhnliche Blutungen auf, raten wir Ihnen, Ihren Gynäkologen aufzusuchen. 
 
 Wechseljahre: Einfluss auf Harnwege 
 Nicht nur die Scheidenschleimhaut ändert sich durch den niedrigeren Östrogenspiegel in den Wechseljahren. Auch die  Schleimhäute  in der  Harnröhre  verändern sich, wodurch häufiger  Harnwegsinfekte  auftreten. In solchen Fällen verordnet der Gynäkologe mitunter  vaginale Östrogencremes . 
 Einige Frauen in den Wechseljahren leiden mehr und mehr an einer  Blasenschwäche . Manche berichten über ein Tröpfeln, bei anderen geht etwas Harn ab, wenn sie lachen, niesen oder husten ( Inkontinenz ). Bei einer Reizblase besteht ein häufiger, starker Harndrang, auch wenn die Blase noch nicht voll ist. 
 Schuld sind hierbei meist nicht die Hormone, dennoch helfen oft vaginale Östrogensalben, für die der Gynäkologe ein Rezept ausstellt. Bei einer Harninkontinenz unterstützt zudem regelmäßiges  Beckenbodentraining . 
 Wechseljahre als Auslöser von Krankheiten 
 In jungen Jahren erkranken Frauen nur selten an  Herz-Kreislauferkrankungen  oder an der Knochenkrankheit  Osteoporose . Doch mit der hormonellen Umstellung während der Wechseljahre erhöht sich das Risiko für beide Krankheiten. 
 Grund für ein seltenes Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor den Wechseljahren ist, dass Östrogene die Gefäße junger Frauen schützen. Sie wirken sich positiv auf den Fettstoffwechsel, die Cholesterinwerte, aus. Zudem senken Östrogene den Blutdruck. Das schont die Gefäße und verringert gleichzeitig das Herzinfarktrisiko. 
 Während der Wechseljahre  sinkt  der  Östrogenspiegel  und der  schützende Effekt geht verloren . Obendrein  altern  unsere  Blutgefäße . Zum einen lagern sich  Fett  und  Kalk  in den Gefäßen ab, zum anderen verlieren sie ihre  Elastizität . Beides erhöht die Wahrscheinlichkeit eine Herz-Kreislauferkrankung oder einen Schlaganfall bzw. Herzinfarkt zu erleiden. 
  Tipp:  Sie können selbst etwas tun, um Ihr Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen zu senken. Positiv wirken sich viel   Bewegung  , eine   Gesunde Ernährung   und   Entspannungsübungen   aus. 
 
  Hinweis von Ihrem Apotheken-Team  
  Herzklopfen  oder  Schwindelgefühle  treten bei einigen Frauen gleichzeitig mit Hitzewallungen auf. In solch einem Fall sind sie  harmlos . Allerdings schließt nur eine  ärztliche Untersuchung  andere Ursachen aus. 
 
 An der Knochenkrankheit  Osteoporose  erkranken überwiegend Frauen. Immerhin  jede dritte bis vierte Frau über 50 Jahren  ist betroffen. Sichtbar wird die Erkrankung erst nach vielen, vielen Jahren im höheren Alter: die  Körpergröße nimmt ab  und die  Wirbelsäule verbiegt sich  unwiederbringlich zu einem  Buckel im oberen Rücken , dem  Witwenbuckel . Vorher steigt bereits die Wahrscheinlichkeit für einen Knochenbruch besonders am Oberschenkel. 
  Ursache  für die Osteoporose ist häufig die  hormonelle Umstellung  in den Wechseljahren, durch die sich bei Frauen die Struktur der Knochen verändert. Die Festigkeit der Knochen ist dann nur mehr unzureichend. Ärzte sprechen von einer  abnehmenden Knochendichte . Der Knochen verliert dabei an Festigkeit und gleichzeitig an Elastizität. Ist die Knochendichte unterhalb eines bestimmten Wertes, sprechen Ärzte von  Osteoporose . 
 Neben dem hormonellen Einfluss spielen für die Entwicklung einer Osteoporose auch die  familiäre Veranlagung , die  Einnahme bestimmter Medikamente  (z.B. langjährige Behandlung mit Kortisontabletten) und einige Krankheiten eine Rolle. 
 Osteoporose vorbeugen 
 Um einer Osteoporose vorzubeugen ist das  Körpergewicht  entscheidend. Sowohl Unter- als auch Übergewicht sollten vermieden werden. Außerdem stabilisiert regelmäßiger  Sport  das Knochensystem und minimiert das Risiko für Stürze. Idealerweise werden die  Muskeln , das  Gleichgewicht  und die  Koordination   trainiert . 
 Wichtig ist zudem die Knochen mit ausreichend Calcium und Vitamin D zu versorgen, denn die beiden Mikronährstoffe sind wichtig für unsere Knochengesundheit. Idealerweise sollten pro Tag 1000 mg   Calcium   und 800 I.E. des   Sonnenvitamins D   aufgenommen werden. 
 Mit Milch, Joghurt und Schnittkäse sowie  calciumreichem Mineralwasse r und  grünen Blattgemüsen  ist es möglich den täglichen Bedarf an Calcium zu decken. Gelingt dies im Trubel des Alltags nicht, ergänzen Präparate aus der Apotheke die tägliche Versorgung. 
  Vitamin D  bildet unser Körper selbst aus dem Sonnenlicht. Da wir jedoch oft zu viel Zeit in Innenräumen verbringen, unsere Haut mit einer Sonnencreme vor der UV-Strahlung schützen oder langärmelige Kleidung tragen, reicht die gebildete Vitamin D-Menge oftmals nicht aus. Vitamin D ist in der Apotheke in Form von  Tabletten, Weichkapseln, Weichgummis  oder  Öl  erhältlich. Einige Präparate sind für die tägliche Einnahme dosiert, bei anderen genügt eine einmal wöchentliche Einnahme. Zudem sind  Kombinationspräparate   mit Calcium  erhältlich. 
  Unser Tipp:  Weil  Vitamin D   fettlöslich  ist, ist die Aufnahme am besten, wenn es zusammen mit einer  (fettreichen) Hauptmahlzeit  eingenommen wird. 
 
  Gelenkbeschwerden  
  Steife Gelenke beim Aufstehen und Bewegungsschmerzen  - auch das sind Folgen des  sinkenden Östrogenspiegels . Denn Östrogen bewirkt, dass unsere Gelenkknorpel elastisch sind. Sinken die Östrogenspiegel lässt die Pufferfähigkeit der Knorpel nach. 
 
 Eine neue Körpersilhouette 
 In dem mittleren Lebensalter bemerken viele Frauen, dass sie  leichter zunehmen . Schuld daran ist allerdings nicht die Hormonumstellung während der Wechseljahre, sondern eher ein  sinkender Energiebedarf durch das Älterwerden . 
 Denn je älter wir werden, desto mehr  nimmt  unsere  Muskelmasse   ab . Das bedeutet, dass unser Kalorienbedarf sinkt:  weniger Muskelmasse verbraucht weniger Energie . Gleichzeitig bemerken viele Frauen während der Wechseljahre eine  Veränderung  ihrer  Körpersilhouette : Die Pfunde setzen sich am Bauch, der Taille und an den Brüsten fest. Gerade das  Bauchfett  gilt aber als  schädlich  für die Gesundheit, denn das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen steigt. 
 Wechseljahre: Einfluss auf Haut und Haare 
 Rund um die Wechseljahre bemerken Frauen, dass ihre  Haut dünner  wird, an  Spannkraft verliert  und sich  trockener anfühlt . Auch rötet sich die Haut schneller und fängt an zu jucken. Manche Frauen leiden obendrein unter einer  schlechteren Wundheilung . 
 All dies sind  Folgen der Hautalterung , die durch den  abnehmenden Östrogenspiegel  zusätzlich verstärkt werden. Außerdem verändert sich die Haut. So lagern sich vermehrt  Pigmente  ein und es bilden sich  Altersflecken . Weil die Östrogenspiegel niedriger sind, wird der  Einfluss männlicher Geschlechtshormone  in den Wechseljahren sichtbar: Die  Gesichtsbehaarung  verstärkt sich, während die  Haare am Kopf dünner  werden. 
 Wechseljahresbeschwerden trockene Augen 
 Fühlen sich die  Augen trocken  an, liegt dies unter Umständen an dem  Einfluss der Sexualhormone  auf die Tränenzusammensetzung. Denn Östrogene steigern die Produktion von Tränenflüssigkeit. Sinkt der Östrogenspiegel während der Wechseljahre, werden die Augen empfindlicher. 
 Neben einem  Trockenheitsgefühl  treten  Rötungen ,  Brennen  oder ein  Fremdkörpergefühl  auf. Oft schwankt zudem die  Sehschärfe . Daher ist das  Sicca-Syndrom , so wird das trockene Auge in der Fachsprache bezeichnet, ernst zu nehmen. Auch deswegen, weil ein beeinträchtigtes Sehen zu Gangunsicherheiten führen kann. 
 Nicht nur Änderungen des Sexualhormonhaushaltes beeinflussen die Tränenflüssigkeit, sondern auch  Allergien, (meist weiche) Kontaktlinsen, trockene Luft durch Heizung  oder  Klimaanlagen, Zugluft, Bildschirmtätigkeit  und  einige Medikamente , wie Betablocker oder Hormonpräparate. 
 Um die Beschwerden bei trockenen Augen zu lindern, helfen sogenannte  künstliche Tränen , die die Augen befeuchten. Es sind eine Vielzahl unterschiedlicher Präparate erhältlich. 
 Bei der Auswahl eines geeigneten Produktes helfen Augenärzte oder Apotheker. Denn manche dieser   Augentropfen   enthalten neben dem wässrigen Anteil, einen  Lipidanteil  oder pflanzliche Extrakte des  Augentrost  (Euphrasia). Zudem sind verschiedene Darreichungsformen  (Tropfen, Gel, Salbe, Spray)  auf dem Markt. 
  Tipps bei trockenen Augen:  
 
 warme  Augenkompressen  
  häufiges blinzeln : eine Minute lang die Augen ganz locker und gleichzeitig schnell öffnen und schließen 
  in die Ferne blicken , denn dabei verteilt sich der Tränenfilm gut 
  Entspannungsübungen  für die Augen in den Alltag einbauen: Beispielsweise mit den Augen den Umrissen einer liegenden Acht folgen, eine  kreisförmige Klopfmassage  mit den Fingern rund um die Augen oder mit den Händen die  geschlossenen Augen abdecken  und die tiefe Dunkelheit genießen. 
 
   Wechseljahresbeschwerden: Wie lange dauern sie? 
 Im Alter zwischen 40 und 50 Jahren beginnen bei Frauen die Wechseljahre. Wie lange sie dauern, ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Einige Frauen begleiten sie etwa  drei Jahre , andere berichten auch nach  über zehn Jahren  noch über Wechseljahresbeschwerden. 
 Mediziner gehen bei den Wechseljahren von einer Dauer von  fünf bis acht Jahren  aus. Wie viele Jahre Frauen häufig unter  Hitzewallungen  und  Nachtschweiß  leiden, hat eine Studie dagegen genauer bestimmt. Im Durchschnitt sind es  7,4 Jahre , davon  4,5 Jahre nach der letzten Regelblutung .² 
  Übrigens: Im Blut  lassen sich die  Spiegel von Östrogen und anderen Sexualhormonen messen  - eine Aussage hinsichtlich dem Stand oder Verlauf der Wechseljahre lässt sich von den Messwerten jedoch nicht ableiten. Denn die Hormonwerte unterliegen zyklischen Schwankungen. 
   Tipps für den Alltag mit Wechseljahresbeschwerden 
 Die Wechseljahre sind eine Zeit der Umstellung im Leben von Frauen. Der  Hormonhaushalt  verändert sich, der Körper wandelt sich und in den Jahren der Lebensmitte finden zudem  private und berufliche Veränderungen  statt. All dies kann sich auf das Wohlbefinden auswirken. 
 Sind die Wechseljahresbeschwerden lästig aber nicht so belastend, dass eine Behandlung notwendig ist, hilft es den  Lebensstil anzupassen  - denn so kann das Wohlbefinden verbessert werden. 
 Bewältigung von Hitzewallungen 
 Besonders unter Hitzewallungen und Schweißausbrüchen leiden viele Frauen während der Wechseljahre.  Pflanzliche Präparate  aus der Apotheke oder verschreibungspflichtige Arzneimittel  leisten bei starken Beschwerden Abhilfe . Darüber hinaus kann bei der Bewältigung der belastenden Hitzewallungen sowohl das  Erlernen von Achtsamkeitsmethoden  als auch das Hinzuziehen einer  psychologischen Begleitung  hilfreich sein. Gerade eine  Verhaltenstherapie  in Form von  Einzel- oder Gruppensitzungen  wird von der  Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie  empfohlen. 
 Gegen das Schwitzen selbst wirken  Salbeizubereitungen , denn die enthaltenen  ätherischen Öle  hemmen die  Schweißproduktion . In der Apotheke erhalten Sie verschiedene Zubereitungen. S albeitabletten hemmen die Schweißbildung  des gesamten Körpers, während Deos mit Salbei gezielt dort wirken, wo sie aufgetragen werden. 
  Unser Tipp:  Kleiden Sie sich nach dem  Zwiebelprinzip . Ist eine Hitzewelle im Anmarsch, können Sie rasch eine Schicht ausziehen. Zusätzlich ist es angenehm  kaltes Wasser über Hände und Unterarme  laufen zu lassen. 
 Ernährung bei Wechseljahresbeschwerden 
 Eine gesunde Ernährung wirkt sich  positiv auf die Gesundheit  allgemein aus. Inwieweit spezielle Lebensmittel Wechseljahresbeschwerden lindern, ist wissenschaftlich nicht ausreichend belegt. Einige Experten befürworten eine  sojareiche Ernährung , aber dafür ist die Datenlage nicht eindeutig. Belegt ist, dass es in jedem Fall immer sinnvoll ist auf helle Mehle und zuckerhaltige Lebensmittel weitestgehend zu verzichten. 
  In jedem Fall gilt:  Eine  ausgewogene Ernährung , das Vermeiden von Übergewicht und ein mäßiger Alkoholkonsum senken das Risiko für typische Erkrankungen, die ab der Lebensmitte auftreten - beispielsweise Osteoporose und Herz-Kreislauferkrankungen. 
 Sport und Bewegung als weiterer Faktor 
 Auch bei Sport und Bewegung gilt - sie wirken sich  positiv auf die allgemeine Gesundheit  aus und  verringern das Risiko für die Entstehung bestimmter Krankheiten . Dass Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen speziell gelindert werden, ist bisher nicht nachgewiesen. 
 Dennoch, gerade  Bewegung an der frischen Luft verbessert  bei vielen Menschen die  Stimmung , entspannt und hilft den Alltagsstress abzubauen. Gleichzeitig stärken Sport und Bewegung Muskeln sowie Knochen. Regelmäßige Bewegung hilft zudem Übergewicht abzubauen oder ein normales Gewicht zu halten. Obendrein wirkt sich die körperliche Aktivität  positiv auf das Herz-Kreislaufsystem  aus. 
 
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise  
 
  ¹ Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. MenoSupport – Ein Forschungsprojekt der Hwr Berlin und Htw Berlin. Zuletzt abgerufen am 31.10.23. https://blog.hwr-berlin.de/menosupport/  
  ² Avis, NE, Crawford, SL, Greendale, G, Bromberger, JT, Everson-Rose, SA, old, EB, Hess, R, Joffe, H, Kravitz, HM, Tepper, PG, Thurston, RC, Duration of Menopausal Vasomotor Symptoms Over the Menopause Transition, JAMA Intern Med. 2015, 175(4), 531-9  
  BZGA – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Frauengesundheitsportal. Wechseljahre. Zuletzt abgerufen am 31.10.23. Stand 09/2023. https://www.frauengesundheitsportal.de/themen/wechseljahre/  
  Leitlinienprogramm der DGGG, OEGGG und SGGG. Peri- und Postmenopause – Diagnostik und Interventionen. Stand Januar 2020, inkl. Addendum (September 2020) Version 1.1. Zuletzt abgerufen am 31.10.23. https://register.awmf.org/assets/guidelines/015-062l_S3_HT_Peri-Postmenopause-Diagnostik-Interventionen_2021-01.pdf  
  m-sense.de. Migräne &amp;amp; Wechseljahre: Wird in der Menopause alles besser? Zuletzt abgerufen am 31.10.23. https://m-sense.de/migraene-wechseljahre-wird-in-der-menopause-alles-besser/#migrane-wechseljahre-wird-migrane-in-den-wechseljahren-schlimmer  
  Gesundheitsinformation.de. Wechseljahrsbeschwerden. Zuletzt abgerufen am 31.10.23. Stand 02. Januar 2023. https://www.gesundheitsinformation.de/wechseljahrsbeschwerden.html#Symptome  
  Pressemitteilung anlässlich der 27. Jahrestagung der Deutschen Menopause Gesellschaft vom 10./11. November 2023. Zuletzt abgerufen am 15.11.23. https://www.menopause-gesellschaft.de/wp-content/uploads/2023/11/Pressemappe-Onlinepressekonferenz-der-Deutschen-Menopause-Gesellschaft-7.11.2023.pdf  
  Bildquelle: XYZ - stock.adobe.com  
 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2024-01-02T12:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Nahrungsergänzungsmittel in der Schwangerschaft: Welche sind die Richtigen?</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/schwangerschaft/nahrungsergaenzungsmittel-in-der-schwangerschaft-welche-sind-die-richtigen</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/schwangerschaft/nahrungsergaenzungsmittel-in-der-schwangerschaft-welche-sind-die-richtigen"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit – für jede Frau eine aufregende Zeit! Jetzt möchten Sie alles richtig machen und fragen sich vielleicht, welche Nährstoffe für Ihren Körper nun wichtig und vor allem notwendig sind. Für die Gesundheit von Mutter und Kind sind sowohl ...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit  – für jede Frau eine aufregende Zeit! Jetzt möchten Sie alles richtig machen und fragen sich vielleicht, welche  Nährstoffe  für Ihren Körper nun  wichtig  und vor allem  notwendig  sind. 
 Für die Gesundheit von Mutter und Kind sind sowohl eine  gesunde  und  ausgewogene Ernährung  als auch ein gesunder Lebensstil entscheidend – sie helfen obendrein Schwangerschaftskomplikationen zu vermeiden. 
 Besonders wichtig ist nun die  Qualität der Ernährung . Denn der Energiebedarf steigt erst zum Ende der Schwangerschaft – und dann nur leicht – an. Der Bedarf an   Schwangerschaftsvitaminen   ist dagegen bereits ab der Zeit des Kinderwunsches erhöht. 
 
 
   Den Kinderwunsch erfüllen: Welche Nahrungsergänzungsmittel helfen?    
   Schwanger! Welche Nährstoffe sind nun wichtig?    
   Vitamine, Mineralstoffe &amp;amp; Co: Welche sind in der Schwangerschaft wichtig?    
   Vegetarische oder vegane Ernährung: Was ist in der Schwangerschaft zu beachten?    
   Stillzeit - was ändert sich?    
   Tipps für ausreichend Nährstoffe in der Schwangerschaft    
 
 &amp;nbsp; 
 
   Den Kinderwunsch erfüllen: Welche Nahrungsergänzungsmittel helfen? 
 Gesund zu sein, ist immer wichtig. Geht es um die Erfüllung eines Herzenswunsches, umso mehr. Denn in der Zeit des  Kinderwunsches  steht nicht mehr nur die eigene Gesundheit im Mittelpunkt, sondern auch die des Kindes. Eine  ausgewogene Ernährung und ein gesunder Lebensstil  sind schon vor der Empfängnis sinnvoll. 
 Zwar gibt es kein Vitamin, das hilft schwanger zu werden, dennoch  bereitet  eine  gute Versorgung mit Nährstoffen  den Körper optimal auf eine mögliche  Schwangerschaft vor . Liegt dagegen ein Nährstoffmangel vor, wirkt sich dieser mitunter negativ auf die Fruchtbarkeit aus. 
 Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung deckt normalerweise den Mehrbedarf an   Vitaminen und Mineralstoffen  . Bei  Folsäure  und  Jod  hingegen gelingt das nicht und daher sollten sie in Form von Tabletten ergänzt werden. 
   Folsäure   benötigen Schwangere für eine gesunde Entwicklung des Embryos gerade  in den ersten 12 Wochen  der Schwangerschaft. Weil  Folsäure  für die  Zellteilung  benötigt wird,  verhindert  es  Fehlbildungen des Nervensystems . Eine ausreichende Versorgung mit Folsäure vermindert nämlich die Wahrscheinlichkeit für die sogenannten  Neuralrohrdefekte , eine gefürchtete Missbildung. 
 Experten empfehlen deswegen, Frauen, die eine Schwangerschaft planen,  täglich 400 Mikrogramm Folsäure  einzunehmen. Die Einnahme sollte mindestens&amp;nbsp; vier Wochen vor der Empfängnis  beginnen und  bis zum Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels  (Woche 13) fortgeführt werden. 
 Auch   Jod   ist schon  vor Beginn der Schwangerschaft  wichtig. Das Spurenelement sorgt für eine gut  funktionierende Schilddrüse  und damit für einen  ausgeglichenen Stoffwechsel . Stehen wöchentlich Meeresfisch, täglich drei Portionen Milch und Milchprodukte sowie jodiertes Salz auf dem Speiseplan, kann der Bedarf knapp gedeckt werden. 
 Daher empfehlen wir Ihnen vor der Planung des Nachwuchses mit Ihrem Arzt über Ihren individuellen Jodbedarf zu sprechen. Dies gilt ganz besonders dann, wenn Sie ohnehin Schilddrüsenprobleme haben oder sich vegan ernähren. 
  Meiden  sollten Frauen mit Kinderwunsch ein  Zuviel an Vitamin A . Das fettlösliche Vitamin reichert sich nämlich im Körper an und führt im schlimmsten Fall zu  Entwicklungsstörungen  des Embryos. 
 
  Information von Ihrem Apotheker  
 In der  Apotheke  erhalten Sie   Nahrungsergänzungsmittel mit VItaminen und Mineralstoffen, die speziell auf den Bedarf von Frauen mit Kinderwunsch abgestimmt sind   und mögliche Nahrungsdefizite ausgleichen. Ebenfalls auf dem Markt sind Nahrungsergänzungsmittel, die darauf abzielen, die  Fruchtbarkeit zu verbessern  und somit die Chance auf eine Schwangerschaft erhöhen sollen. 
 
 Die enthaltenen Substanzen, wie beispielsweise  Mönchspfeffer  oder  Myo-Inositol  haben durchaus eine  Wirkung  auf den  weiblichen Hormonhaushalt . Nicht ganz klar ist allerdings, inwieweit sie die Aussichten auf eine Schwangerschaft erhöhen. 
 Welcher  Wirkstoff  geeignet sein kann, weiß Ihr Arzt, denn nicht bei jeder Frau ist jedes Präparat sinnvoll. Deswegen besprechen Sie am besten die Auswahl des Wirkstoffs mit Ihrem Arzt. 
   Schwanger! Welche Nährstoffe sind nun wichtig? 
 Eine Schwangerschaft ist eine besondere Zeit und als werdende Mutter möchten Sie sich und Ihr kleines Baby optimal versorgen. Schon mit Beginn der  embryonalen Entwicklung  sind die  Nährstoffe Folsäure und Jod  wichtig. Beide können allerdings selbst mit der optimalsten Ernährung nicht ausreichend zugeführt werden. 
 Aber nicht nur Folsäure und Jod sind für die Entwicklung des Babys und den Verlauf der Schwangerschaft von Bedeutung. Auch andere Schwangerschaftsvitamine benötigen Sie nun vermehrt. 
 
 Im  ersten Schwangerschaftsdrittel  besteht ein  Mehrbedarf an Eisen, Vitamin B12, Vitamin E, Magnesium und Phosphor . 
 Im  zweiten Trimester  sind    Vitamin C  , Vitamin B1, B2, B6,   Vitamin A  ,   Zink  , Niacin und Proteine  besonders wichtig. 
 Im  letzten Schwangerschaftsdrittel  sind es  Proteine, Vitamin B1 und B2 sowie Niacin . 
 
 &amp;nbsp; 
 Welche Vitamine dürfen Schwangere nicht nehmen? 
  Aufpassen  sollten Schwangere bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, die  Vitamin A  enthalten. Weil das Vitamin fettlöslich ist, reichert es sich im Körper an und führt im schlimmsten Fall zu Entwicklungsstörungen des Embryos. 
 Wie verändert sich der Nährstoffbedarf in der Schwangerschaft? 
 Auch wenn Sie nun zu zweit sind – doppelt so viel essen müssen Sie nicht. Der Energiebedarf steigt nämlich nur wenig an und erst  in den letzten Monaten  der Schwangerschaft empfehlen Experten die  Energiezufuhr zu erhöhen . Und das auch nur  um 10 Prozent . Obendrein ist es nicht gut für den Schwangerschaftsverlauf und die Gesundheit von Ihrem Baby, wenn Sie zu viele Kalorien essen. 
 Die  Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)  empfiehlt lediglich eine  Mehraufnahme von 250 Kilokalorien pro Tag im 2. Trimenon und von 500 Kilokalorien im 3. Trimenon . Aber auch nur dann, wenn die  körperliche Aktivität gleichbleibt . Bewegen Sie sich weniger oder machen weniger Sport, ist der  Mehrbedarf an Kalorien geringer  oder fällt sogar ganz weg. 
 Viel wichtiger als die Menge, die Sie essen, ist  was Sie essen . Die  Qualität der Lebensmittel  ist deshalb so  wichtig , weil sich Ihr Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen während der Schwangerschaft ändert. 
   Vitamine, Mineralstoffe &amp;amp; Co: Welche sind in der Schwangerschaft wichtig? 
 Als werdende Eltern wünschen Sie sich, dass Ihr Nachwuchs gesund auf die Welt kommt und gesund bleibt. Ein gesunder Lebensstil mit ausreichend Bewegung ermöglicht einen guten Start ins Leben und senkt das Risiko für spätere Erkrankungen. 
 Folsäure - schon vor der Empfängnis 
  Wer schwanger werden will , sollte  Folsäure Tabletten  einnehmen. Die meisten Frauen haben das zwar schon einmal gehört, aber warum das so ist und warum eine Einnahme bereits vor der Schwangerschaft essenziell ist, ist meist weniger bekannt. 
  Folsäure  ist  für die Zellteilung notwendig . Deshalb hat es eine große Bedeutung für die Entwicklung Ihres Babys. Eine ausreichende Versorgung mit dem Vitamin senkt das Risiko sowohl für Fehlbildungen des Nervensystems als auch für  Neuralrohrdefekte . Die bekanntesten Neuralrohrdefekte sind der offene Rücken (Spina bifida) und die Lippen-Kiefer-Gaumenspalte (veraltet als Hasenscharte oder Wolfsrachen bezeichnet). 
   
 Aus dem Neuralrohr entwickelt sich während der embryonalen Entwicklung das  Zentralnervensystem . Dafür muss sich das Neuralrohr schließen. Geschieht dies nicht, entstehen Neuralrohrdefekte. Die  Schließung  erfolgt  drei bis vier Wochen nach der Empfängnis . Weil Frauen zu diesem Zeitpunkt meist gar nicht wissen, dass sie schwanger sind, ist eine gute Versorgung bereits vor dem Eintritt der Schwangerschaft wichtig. 
 Die offizielle Empfehlung lautet, dass Frauen  mindestens vier Wochen vor Eintritt der Schwangerschaft täglich  ein Nahrungsergänzungsmittel mit  400 Mikrogramm Folsäure  einnehmen sollten. Die Einnahme sollte bis zum Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels fortgeführt werden. Wird mit der Einnahme erst rund um den Zeitpunkt der Empfängnis begonnen, sollte die Einnahme auf  800 Mikrogramm erhöht  werden. 
 Nicht vergessen werden sollte dabei eine ausgewogene Ernährung. Denn Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine gesunde Ernährung. Reich an Folsäure sind  grüne Gemüsesorten, Tomaten, Orangen, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte . 
 Jod: Deutschland ist Jodmangelland 
 Die Versorgung mit Jod ist in Deutschland nicht optimal. Besonders  junge Frauen  nehmen oft  zu wenig Jod  zu sich. Werden sie schwanger und versorgen ihr Ungeborenes mit, erhöht sich ihr Bedarf an Jod obendrein. 
 Wichtig ist Jod für die  Funktion der Schilddrüse . Ist der  Mineralstoff für längere Zeit im Körper knapp , fühlen sich die Betroffenen  müde , haben  Schwierigkeiten sich zu konzentrieren  und sind nicht mehr so leistungsfähig. Mitunter bildet sich sogar ein  Kropf  aus. 
 Bei werdenden Müttern erhöht ein  Jodmangel die Wahrscheinlichkeit sowohl für Fehl- oder Totgeburten  als auch für  Fehlbildungen . Manchmal verschlechtert der Jodmangel das kindliche Wachstum, die Knochenbildung oder die Entwicklung des Gehirns. Kinder von Müttern mit einem Jodmangel haben mitunter sogar einen niedrigeren Intelligenzquotienten (IQ) als Kinder von Müttern, die ausreichend Jod zu sich nehmen. 
 Für eine gute Jodversorgung empfehlen Experten  einmal wöchentlich Meeresfisch  und zusätzlich  täglich drei Portionen Milch und Milchprodukte  zu essen sowie  jodiertes Speisesalz  zu verwenden. Doch selbst wenn Schwangere diese Empfehlung befolgen, der Mehrbedarf an Jod durch die Schwangerschaft kann damit nicht ausreichend gedeckt werden. 
 Deshalb sollten  zusätzlich  zu einer jodreichen Ernährung  täglich 100 bis 150 Mikrogramm Jod  eingenommen werden. Nicht leichtfertig zur Jodtablette greifen sollten Frauen mit Schilddrüsenerkrankungen oder Schilddrüsenproblem, denn bei ihnen kann eine andere Dosierung geeignet sein. Sie sollten immer vor der Einnahme von Jod mit dem Arzt sprechen. 
 
  Gut zu wissen  
 Frauen, die sich vegan ernähren sind häufig noch schlechter mit Jod versorgt als Frauen, die auch tierische Produkte essen. Veganerinnen sollten daher auf jeden Fall mit ihrem Arzt besprechen,  welches Jodpräparat  das für sie Geeignete ist. Im Gespräch erwähnen sollten  Veganerinnen , wenn Meeresalgen auf ihrem Speisezettel stehen. Denn diese enthalten manchmal so viel Jod, dass die zusätzliche Einnahme von Jodtabletten zu einer  Überdosierung  führen würde. 
 
 Eisen: Wann eine Einnahme sinnvoll ist 
  In der Schwangerschaft  benötigt der Körper mehr   Eisen  . Grund ist, dass das ungeborene Kind einen Eisenspeicher anlegt und zudem das Blutvolumen der Mutter steigt. Wichtig ist Eisen für den  Sauerstofftransport  im menschlichen Körper. Ein Eisenmangel verursacht  Blutarmut  und führt zu  Müdigkeit  und  verminderter Leistungsfähigkeit . 
 Ein Eisenmangel während der Schwangerschaft erhöht das Risiko für eine Frühgeburt, aber auch für ein geringes  Geburtsgewicht . Vorsicht ist jedoch bei der unkontrollierten Einnahme von Eisen geboten. Denn eine  Überdosierung  ist mit den gleichen Risiken verbunden wie ein Eisenmangel. 
 Der Mehrbedarf an Eisen während der Schwangerschaft lässt sich mit der richtigen Ernährung decken. Gute Eisenlieferanten sind  Fleisch und Fleischprodukte , aber auch  Vollkornprodukte  und  Hülsenfrüchte . Für eine optimale Aufnahme des enthaltenen Eisens, isst man sie am besten zusammen mit  Vitamin C-reichem Obst und Gemüse . 
 Nur wenn der Arzt einen Eisenmangel feststellt, ist es notwendig ein Präparat mit Eisen einzunehmen. In solch einem Fall verordnet der behandelnde Arzt ein Eisenmedikament auf Rezept. 
 
  Wie nimmt man Eisenpräparate am besten ein?  Idealerweise nehmen Sie Ihre Eisentablette  morgens auf nüchternen Magen  ein. Aber viele Frauen vertragen das nicht – ihnen wird übel oder sie müssen sich sogar übergeben. Helfen kann, den Einnahmezeitpunkt auf den  Abend  zu verschieben. 
 
 Beachtet werden sollte in jedem Fall ein ausreichender  Abstand  zu der letzten bzw. der nächsten Mahlzeit. Dieser sollte etwa  zwei Stunden  betragen. Denn die Aufnahme von Eisen wird durch bestimmte Nahrungsmittel vermindert. Besonders Kaffee, Tee und Milch und dessen Produkte reagieren mit Eisen. 
 Magnesium: Nicht unbedingt notwendig 
 Viel   Magnesium   enthalten pflanzliche Lebensmittel, Vollkornprodukte und Mineralwasser. Daher sind die Meisten ausreichend mit Magnesium versorgt. 
 Der Bedarf während der Schwangerschaft steigt kaum , weshalb eine zusätzliche Einnahme von Magnesiumpräparaten normalerweise nicht notwendig ist. Im Gegenteil,  zu hohe Dosierungen  verursachen  Magen-Darm-Beschwerden . 
 Vitamin D: Im Winter manchmal sinnvoll 
  Starke Knochen  benötigen   Calcium   und   Vitamin D  . Weil das Baby im Laufe der Schwangerschaft wächst, benötigt der mütterliche Körper nun mehr Vitamin D als zuvor. 
  Vitamin D  ist das einzige Vitamin, das unser Körper  selbst produziert . Voraussetzung dafür ist  ausreichend Sonnenlicht . Im Sommer stellen wir normalerweise genug von dem Sonnenvitamin her und speichern es für die Wintermonate, in denen die Sonneneinstrahlung geringer ist. 
 Ein Zuwenig an Vitamin D kommt bei Frauen vor, die Sonnencreme verwenden, ihren Körper bedecken oder kaum aus dem Haus gehen. Auch Frauen mit dunkler Haut stellen weniger Vitamin D her. Mit der Ernährung kann der Vitamin D-Speicher nur schlecht aufgefüllt werden. Lediglich  fettreicher Seefisch  ist eine gute Vitamin D-Quelle. 
 Gewissheit über den individuellen Vitamin-D-Status erhalten Sie bei Ihrem Arzt. Stellt er einen Mangel fest, ist eine Nahrungsergänzung sinnvoll. Meist genügt eine  Supplementierung im Winter . 
 In der  Apotheke  ist Vitamin D in  unterschiedlichen Dosierungen  erhältlich. Welche für Sie passend ist, weiß Ihr Arzt oder Ihre Apotheke. In Ihrer Apotheke finden Sie außerdem die  Darreichungsform , die Ihnen am besten zusagt, beispielsweise  Kautabletten ,  Tropfen  oder  Brausetabletten . 
 Omega-3-Fettsäuren: Für Gehirn und Augen vom Baby 
 Damit sich das Gehirn und die Augen des Babys während der Schwangerschaft normal entwickeln, ist eine  ausreichende Versorgung  mit   Omega-3-Fettsäuren   notwendig. Manchmal werden Omega-3-Fettsäuren auch  DHA (Docosahexaensäure)  genannt. 
 Eine gute Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren ist übrigens auch noch  während der Stillzeit  wichtig. Denn für die Entwicklung in den ersten Lebensjahren benötigt der kindliche Körper ausreichend von der Fettsäure. 
 Empfehlenswert ist,  ein bis zwei Mal pro Woche fettreiche Meeresfische  zu essen. Das sind beispielsweise Makrele, Hering, Thunfisch, Sardine oder Lachs. Zwar enthalten auch Süßwasserfische wie Forellen Omega-3-Fettsäuren, allerdings viel weniger. Das gleiche gilt übrigens für fettärmere Meeresfische wie dem in Fischstäbchen enthaltenen Seelachs. 
 Eine Alternative zu Fisch sind für Vegetarierinnen und Veganerinnen Produkte, die aus  marinen Mikroalgen  gewonnen werden.  Pflanzenöle, Nüsse und Samen  sind ebenfalls Lieferanten für Omega-3-Fettsäuren, jedoch wird der Bedarf einer Schwangeren damit alleine nicht gedeckt. 
 Zudem sind Nahrungsergänzungsmitteln geeignet, die  200 Mikrogramm DHA pro Tag  liefern. Generell gilt: Bei einer Einnahme von DHA-haltigen Nahrungsergänzungsmitteln ist eine  Rücksprache mit dem Arzt  empfehlenswert. 
 
  Warum überhaupt Nahrungsergänzung in der Schwangerschaft?  Wenn Sie sich gesund ernähren und geeignete Lebensmittel auswählen, decken Sie üblicherweise den Mehrbedarf an Nährstoffen während der Schwangerschaft. Lebensmittel mit einer  hohen Nährstoffdichte  sind beispielsweise  Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Milchprodukte . Manchmal ist es im Alltag jedoch schwer, eine gesunde Ernährung in die Tat umzusetzen. 
 
 Dann unterstützen Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke. Diese enthalten  sinnvolle Kombinationen von Schwangerschaftsvitaminen  und sind auf den Bedarf des jeweiligen Schwangerschaftsabschnitts abgestimmt. Zudem enthalten sie die wichtige Folsäure und Jod, die Sie während der Schwangerschaft ohnehin zuführen sollten. 
 Trotzdem ist es wichtig, dass Sie auf Ihre Ernährung achten - denn auch das Beste Nahrungsergänzungsmittel ersetzt keine ausgewogene Ernährung. 
   Vegetarische oder vegane Ernährung: Was ist in der Schwangerschaft zu beachten? 
 Auch wer auf Fleisch und Fisch verzichtet, deckt in der Schwangerschaft den Bedarf an den meisten Nährstoffen. Der Speiseplan sollte allerdings neben  Gemüse, Obst und Vollkornprodukten auch Milch, Milchprodukte sowie Eier  umfassen. Wertvoller  Ersatz für Fleisch und Fisch sind Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte . 
 Zusätzlich ist die Einnahme von Tabletten mit  Folsäure, Jod und Omega-3-Fettsäuren  sinnvoll. Ob Ihr Bedarf an Schwangerschaftsvitaminen gedeckt ist oder weitere Nahrungsergänzungsmittel notwendig sind,  klären  Sie am besten  mit Ihrem Arzt . Gerade die Versorgung mit  Eisen und Vitamin B12  ist bei vielen Vegetarierinnen unzureichend. 
 Bei einer  veganen Ernährung  hingegen besteht während der Schwangerschaft die  Gefahr eines Nährstoffmangels . Für eine gesunde Entwicklung des Babys ist es daher notwendig, bestimmte Nährstoffe zu ergänzen. 
 Schon ab der Phase des Kinderwunsches empfiehlt es sich für Veganerinnen mit einer  qualifizierten Ernährungsberatung  Kontakt aufzunehmen und  regelmäßig die Blutwerte kontrollieren  zu lassen. Anhand der Blutwerte entscheidet der Arzt, welche Nahrungsergänzungsmittel notwendig sind. Neben Jod, Folsäure und Omega-3-Fettsäuren, ist das meist Vitamin B12. 
 
  Gut zu wissen   Ein  Vitamin B12-Mangel  während der Schwangerschaft führt mitunter zu  Blutarmut und neurologischen Problemen  der Mutter. Beim Kind können schwere  Entwicklungsverzögerungen  oder  Wachstumsstörungen  auftreten. Im schlimmsten Fall sind die Auswirkungen des Vitamin B12-Mangels sogar unumkehrbar. 
 
 Ein  Vitamin B12-Mangel  tritt erst nach einigen Jahren veganer oder einseitiger Ernährung auf, denn der Körper speichert das Vitamin. Neugeborene kommen mit einem wenig gefüllten Vitamin B12-Speicher zur Welt. Erhalten sie über die Muttermilch nicht ausreichend Vitamin B12, entwickeln sie noch vor dem ersten Geburtstag einen Vitamin B12-Mangel. 
 Wichtig für Veganerinnen ist obendrein eine  vollwertige Ernährung , die ausreichend Eiweiß beispielsweise aus  Hülsenfrüchten, Getreide und Kartoffeln  enthalten sollte. Das ebenfalls oft knappe Kalzium kann gut mit  kalziumreichem Mineralwasser  und  drei Portionen Sojaprodukten  am Tag ergänzt werden. 
   Stillzeit - was ändert sich? 
 Die  Muttermilch  ist ein Wunder der Natur – sie ist für das Baby genau richtig zusammengesetzt und auf seine Bedürfnisse abgestimmt. Für die Mutter bedeutet das Stillen, dass sie nun einen  höheren Energiebedarf  hat. Etwa  500 Kilokalorien  zusätzlich werden jetzt pro Tag verbraucht. Obendrein benötigt der Körper der Mutter  mehr Vitamine und Mineralstoffe . 
 Ideal ist ein frischer, bunter, abwechslungsreicher und vollwertiger Speiseplan. Denn der liefert das meiste, was Mutter und Kind benötigen.  Ernähren sich stillende Mütter vegan , sollte in jedem Fall eine  qualifizierte Beratung  erfolgen, damit kein Mangel an kritischen Nährstoffen droht. 
 Denn gerade Vitamin B12 ist bei Veganerinnen oft knapp und kann in der Folge schwere,  irreversible Schäden beim Kind  zur Folge haben. Ansprechpartner für eine gute Beratung sind neben  Hebammen  und  Stillberatern  auch der  Arzt . Bei einer vegetarischen Ernährungsweise, die Eier und Milch(-produkte) einschließt, kann bei geeigneter Auswahl der Lebensmittel der Nährstoffbedarf gedeckt werden. 
 Welche Nahrungsergänzungsmittel in der Stillzeit? 
 Weil sich die  Gehirnentwicklung  und die  Entwicklung des Nervensystems  des Kindes bis in die ersten Lebensjahre fortsetzt, ist eine ausreichende Versorgung mit  Omega-3-Fettsäuren (DHA)  wichtig. Die erfolgt  in den ersten Lebensmonaten  am besten über die  Muttermilch  und  beugt  dabei gleichzeitig dem  Entstehen von Allergien   vor . 
  Stillende Frauen  nehmen idealerweise  200 mg DHA pro Tag  auf. Dafür werden entweder zwei Portionen fettreicher Meeresfisch pro Woche verzehrt oder durch ein entsprechendes Nahrungsergänzungsmittel ergänzt. 
 Für eine  gut funktionierende Schilddrüse  von Mutter und Säugling ist eine  ausreichende Jodversorgung  wichtig. Experten empfehlen daher stillenden Müttern die  Einnahme von Tabletten mit 100 bis 150 Mikrogramm Jod pro Tag . Damit erhält das Kind über die Muttermilch genügend Jod für die Entwicklung. 
 Zwar ist Jod in Meeresfisch, Milch und seinen Produkten sowie in Jodsalz enthalten, aber häufig ist die  aufgenommene Jodmenge dennoch zu gering . In solch einem Fall empfiehlt sich eine  Einnahme von Jod  in Tablettenform. 
  Vorsicht  ist geboten, wenn  mehrere jodhaltige Präparate  eingenommen werden. Zusammengenommen enthalten die Präparate möglicherweise eine zu hohe Menge an Jod. Hier empfiehlt es sich den Rat eines Apothekers oder Arztes einzuholen. 
 Ebenfalls wird Jod  leicht überdosiert , wenn  getrockneten Algen oder Tangprodukte  verzehrt werden. Denn diese enthalten manchmal sehr hohe Mengen an Jod. 
 In jedem Fall sollten sich Frauen mit  Schilddrüsenerkrankungen oder Schilddrüsenproblemen  von Ihrem Arzt beraten lassen, bevor sie Jodtabletten einnehmen. Für sie kann eine andere Dosierung geeignet sein. 
   Tipps für ausreichend Nährstoffe in der Schwangerschaft 
 Eine Schwangerschaft ist guter Anlass, die  eigenen Ernährungsgewohnheiten genauer anzuschauen . Denn jetzt wird nicht mehr nur der eigene Körper versorgt, sondern auch der des kleinen Babys. 
 Ausgewogen und abwechslungsreich zu essen, ist gut für Mutter und Kind. So wird der Bedarf an den meisten Schwangerschaftsvitaminen gedeckt. Zusätzlich braucht der Körper  Vitamine und Mineralstoffe . Das sind Folsäure (schon ab Kinderwunsch), Jod und manchmal Omega-3-Fettsäuren. Ein Mehr an Kalorien allerdings benötigt eine werdende Mutter erst in den letzten Monaten der Schwangerschaft. 
 
  Gut zu wissen   Erst  in den letzten Monaten  der Schwangerschaft  steigt der Energiebedarf  der Mutter  um etwa 10 Prozent . Das sind  pro Tag  höchstens  250 Kilokalorien . Auf dem Teller entsprechen 250 Kilokalorien beispielsweise einem Teller Gemüsesuppe mit Nudeln oder einer Scheibe Vollkornbrot mit Käse und Tomate. 
 
  Vegetarierinnen  und besonders  Veganerinnen  empfehlen wir allerdings den  Rat des Arztes  und einer qualifizierten Ernährungsberatung einzuholen. Diese können beurteilen, welche Nahrungsergänzungsmittel möglicherweise außerdem für eine gesunde Entwicklung des Kindes notwendig sind. 
 Den Bedarf mit gesunder Ernährung decken 
 Ob schwanger oder nicht-schwanger – eine  gesunde Ernährung  ist  abwechslungsreich ,  ausgewogen  und  bunt . Sie besteht idealerweise aus  fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag, Vollkornprodukten sowie Milch und Milchprodukten . 
  Zucker, gesättigte Fettsäuren und industriell verarbeitete Produkte  sollten Sie möglichst wenig zu sich nehmen. Auch wenn es schwer fällt – Süßigkeiten und Knabbereien sollten nicht an der Tagesordnung sein. 
 Sinnvoll ist darüber hinaus  selten Fleisch und Wurstwaren  zu essen, dafür  ein- bis zweimal pro Woche Fisch . Geeignet sind fettreiche Meeresfische wie Makrele, Hering, Thunfisch, Sardine oder Lachs, weil sie reich an den wertvollen Omega-3-Fettsäuren (DHA) sind. 
 Eine  schonende Zubereitung  der Mahlzeiten  erhält zudem wertvolle Nährstoffe :  Dünsten  Sie das Gemüse lieber, als dass Sie es kochen. Bei der Verwendung von Fetten sind pflanzliche Fette vorzuziehen. Gut geeignet ist beispielsweise Rapsöl. 
 So gelingt eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft: 
 
  Trinken  Sie etwas mehr. Geeignet sind Wasser und ungesüßten Früchte- und Kräutertees. Im Sommer kalt getrunken erfrischen sie, im Herbst und Winter wärmen heiße   Tees   von Innen. 
 Greifen Sie fünfmal am Tag zu Obst und Gemüse. Das ist Ihnen zu ambitioniert? Dann versuchen Sie, eine Portion mehr als vor der Schwangerschaft zu essen. Es können auch mal Hülsenfrüchte oder gelegentlich ein Smoothie sein. Nüsse und Trockenfrüchte zählen übrigens auch - allerdings sollten dann die Portionen auf Grund des hohen Kaloriengehalts kleiner ausfallen. 
 Ergänzen Sie jede Hauptmahlzeitmit einem Vollkorngetreide. Geeignet sind Brot, Flocken, Reis, Nudeln, Bulgur oder Couscous. Vollkorngetreide versorgt Sie mit Eisen und Magnesium und ist außerdem reich an Ballaststoffen, die Ihren Darm in Schwung halten! 
 Essen Sie dreimal am Tag  Milch oder Milchprodukte . Eine Portion entspricht zum Beispiel einer Scheibe Käse, einem Glas Milch oder einem Becher Joghurt bzw. Quark. 
 
 &amp;nbsp; 
 
  Information von Ihrer Apotheke   Essen Sie in der Schwangerschaft  keine rohen tierischen Lebensmittel , also kein rohes oder nicht durchgegartes Fleisch, keinen rohen Fisch, keine Rohmilch oder Rohmilchprodukte (bestimmte Käsesorten) und keine Eier, die nicht vollständig durchgegart sind. Denn bei nicht durchgegarten tierischen Lebensmittel besteht die Gefahr, dass Sie sich mit  Krankheitserregern  infizieren, die Ihrem Baby schaden. 
 
  Unser Tipp : Bringen Sie einen  Merkzettel  an Ihrem Kühlschrank an. Er hilft Ihnen bei der Auswahl der Lebensmittel den Überblick zu behalten. 
  Bei allen guten Vorsätzen : Denken Sie auch daran, dass die Empfehlungen zur Ernährung während der Schwangerschaft einem Ideal entsprechen und damit der Orientierung dienen. Niemand muss perfekt sein! 
 Der Alltag: Was tun, wenn es mit der gesunden Ernährung nicht immer klappt? 
 Der Alltag ist manchmal ganz schön stressig und man ist einfach zu müde, um noch ein gesundes Essen zuzubereiten. Ideal ist, wenn dann schon etwas  Vorbereitetes im Tiefkühlschrank oder Kühlschrank  steht. Dennoch schaffen wir es nicht immer uns gesund und vollwertig zu ernähren. 
 Gerade in der Schwangerschaft ist es jedoch wichtig, dass  keine Defizite bei der Nährstoffversorgung  entstehen und der Bedarf an einem Mehr an Vitalstoffen gedeckt wird. Zu Nahrungsergänzungsmitteln sollten Sie jedoch nicht leichtfertig greifen, sondern zunächst mit Ihrem Arzt sprechen. 
 Er kann mit einer  Blutuntersuchung  feststellen, wie gut Ihr Körper mit Nährstoffen versorgt ist. Stellt Ihr Arzt einen Mangel fest, berät Sie Ihre Apotheke, welches das geeignete Präparat für Sie ist. Dabei achten wir auf die richtige Dosierung und berücksichtigen Wechselwirkungen mit Arzneimitteln. 
   
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise    Bildquelle: adobestock.com - ©gpointstudio   DAZ.online. Können NEM und Ernährung bei unerfülltem Kinderwunsch helfen? Stand 24.10.22. Zuletzt abgerufen am 13.03.23.  PTAheute. Welche Nahrungsergänzungsmittel brauchen Schwangere wirklich? Stand 22.08.22. Zuletzt abgerufen am 13.03.23.  DGE. Handlungsempfehlungen - Ernährung in der Schwangerschaft. Stand 17.10.2023. Zuletzt abgerufen am 17.10.2023. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2023-10-12T08:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Hausapotheke Baby: Gut gerüstet für alle Fälle</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/babys-kinder/hausapotheke-baby-gut-geruestet-fuer-alle-faelle</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/babys-kinder/hausapotheke-baby-gut-geruestet-fuer-alle-faelle"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Beim Thema Hausapotheke denken viele zuerst an die üblichen Mittel zur Linderung von Beschwerden wie Kopfschmerzen, Erbrechen und Durchfall sowie Erkältungen. Doch wie steht es um die Hausapotheke für Babys und Kinder? Und was gehört rein, in die Hausapotheke für Baby ...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Beim Thema Hausapotheke denken viele zuerst an die üblichen Mittel zur Linderung von Beschwerden wie Kopfschmerzen, Erbrechen und Durchfall sowie Erkältungen. Doch wie steht es um  die Hausapotheke für Babys und Kinder ? Und was gehört rein, in die Hausapotheke für Baby und (Klein-)Kind? 
 Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick, auf welche  Haus- und Arzneimittel  Sie zurückgreifen können, wenn es Ihrem Kind einmal nicht gut gehen sollte. Bei ernsten Angelegenheiten sollte der erste Gang immer zum Kinderarzt führen, um die Situation abzuklären. Doch bei leichteren Beschwerden, wie etwa Erkältungssymptomen, Blähungen oder kleineren Verletzungen, kann Ihnen eine gut ausgestattete Hausapotheke schnell und unkompliziert weiterhelfen. 
 Im weiteren Verlauf unseres Ratgebers erfahren Sie mehr: 
 
 
   Warum braucht man eine extra Hausapotheke für Babys und Kinder?    
   Was gehört in die Baby – und Kinder-Hausapotheke?    
   Schnelle Hilfe bei Insektenstichen    
   Wann ist ein Arztbesuch mit dem kleinen Patienten ratsam?    
   Was ist im Notfall zu tun?    
 
 &amp;nbsp; 
 
   Warum braucht man eine extra Hausapotheke für Babys und Kinder? 
 Wenn Sie Ihre Hausapotheke neu bestücken und diese auch für die jüngsten Familienmitglieder verwendet werden soll, ist auf einiges zu achten. Denn  der Großteil der Medikamente, die Erwachsene einnehmen, kommt für Kinder, insbesondere für Ihr Baby und für Kleinkinder, nicht in Frage – auch nicht in geringen Dosen. Greifen Sie daher auf Arzneimittel zurück, die explizit für Babys und Kleinkinder geeignet sind . Wenden Sie sich im Zweifel immer an Ihren Apotheker oder Kinderarzt. 
 Als übergeordnete Regel lässt sich festhalten: Vor Verwendung der Medikamente sollten Sie immer die  Empfehlungen des Beipackzettels hinsichtlich Alter und Dosierung  sichten. Klären Sie stets in der Apotheke ab, ob das Medikament für Babys und Kleinkinder verwendet werden darf und wenn ja, ab welchem Alter und in welcher Dosierung. 
   Was gehört in die Baby – und Kinder-Hausapotheke? 
   
 
  Pflaster  in verschiedenen Größen und Verbandsmaterial, wie etwa  Kompressen und Mullbinden  
 Digitales Fieberthermometer 
  Wunddesinfektionsmittel  für eine schmerzfreie Wunddesinfektion, z.B. bei Schürfwunden und kleineren Blessuren 
 Wärmflasche oder Kirschkernkissen beispielsweise für Bauchweh bei Blähungen, Erbrechen und Durchfall 
 Zeckenzange 
 Pinzette für das Entfernen von Splittern 
  Einmalhandschuhe  für die sterile Wundversorgung 
 Leinentuch für kühle Kompressen bei Insektenstichen oder Prellungen 
 Nasensauger 
 
 &amp;nbsp; 
 Darüber hinaus ist es hilfreich, wenn Sie die Hausapotheke für Babys und Kleinkinder mit den  nötigen Medikamenten  ausstatten, die Sie bei Kinderkrankheiten einsetzen können. Welche das sind, erfahren Sie im Folgenden. 
 Welche Mittel wirken gegen Blähungen und Bauchschmerzen bei Babys und Kindern? 
  Ob 3-Monats-Koliken, Probleme mit der Verdauung oder ein Darm-Infekt: Bauchschmerzen und Blähungen sind nicht selten bei Babys und kleineren Kindern, aber in der Regel auch kein Grund zur Beunruhigung. Oft kann den Beschwerden mit einfachen Mitteln wie Entschäumern oder auch Mitteln auf natürlicher Basis beigekommen werden.  
 Bei Blähungen und Koliken können Präparate mit dem  Wirkstoff Simeticon  Abhilfe schaffen. Dieser Wirkstoff ist zugelassen für die Behandlung verschiedenster gasbedingter Magen-Darm-Beschwerden. Empfohlene Präparate bei Magen-Darm-Beschwerden bei Babys und Kleinkindern sind: 
 
  Sab Simplex  
  Espumisan   
 sowie  Lefax Pump Liquid  
 
 &amp;nbsp; 
 Neben den genannten Medikamenten gibt es auch  Mittel auf natürlicher Basis, die die Beschwerden Ihres Kindes lindern können . Bekannt sind hier vor allem  Carum carvi comp. /  Carum carvi  Zäpfchen. Diese Zäpfchen der Firma WALA sind auf natürliche Weise wirksam gegen Blähungen und Bauchkrämpfe. Sie  wirken entblähend sowie entkrampfend und lindern Unruhezustände sowie Schlafstörungen, die mit den Bauchkrämpfen einhergehen . Während die Zäpfchen Carum carvi comp. für Babys ab drei Monate bis unter ein Jahr geeignet sind, empfehlen sich die Carum carvi Kinderzäpfchen für Kinder von eins bis sieben Jahren. 
 Neben den genannten Mitteln zur Behandlung der Beschwerden Ihres Babys oder Kindes, können Sie zudem auf  Tees mit Kümmel, Fenchel und Anis  zurückgreifen oder diese Gewürze in die Ernährung Ihres Kindes mit aufnehmen. Während Kümmel stark entbläht und die Verdauung unterstützt, können Fenchel und Anis krampflösend und entspannend wirken. Anis regt zudem die Bildung von Magensaft an. 
 Gehen Sie beim Kauf sicher, dass die Tees auch für Babys und Kinder geeignet sind. Diese zeichnen sich in der Regel dadurch aus, dass sie ganz besonders schadstoffkontrolliert sind. 
 Welche Mittel schaffen Abhilfe bei Erbrechen und Durchfall? 
 In der Hausapotheke für Ihr Baby oder Kind sollten Mittel gegen Erbrechen und Durchfall auch nicht fehlen. Hat Ihr Kind Durchfall oder erbricht sich, ist vor allem eins wichtig: Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Denn neben Wasser verliert der Körper wichtige Mineralstoffe, welche von außen behutsam wieder zugeführt werden müssen. Neben stillem Wasser bietet sich hier zimmerwarmer Kräutertee an, um eine Dehydration vorzubeugen. Stillkinder sollten weiterhin gestillt werden. 
 Um Magen und Darm zu beruhigen, können auch bei den Kleinen verschiedene Mittel aus Ihrer Online-Apotheke zum Einsatz kommen: 
 
  Perenterol junior / forte  oder Perocur: Heilsame Arznei-Hefe bei Durchfallerkrankungen. 
 Uzarawurzel: Als  Uzara Saft  gegen Durchfall sorgt sie für Linderung und unterstützt die Gesundheit Ihres Kindes. 
  Vomex A Kindersuppositorien ,  Sirup  und  Lösung zum Einnehmen  bei Übelkeit und Erbrechen. 
  Elotrans  oder  Oralpädon : Die Elektrolytlösungen sorgen für einen stabilen Elektrolythaushalt im Körper. Dies ist wichtig, da bedeutende Mineralstoffe, Spurenelemente und Salze wie die Elektrolyte Natrium, Kalium und Magnesium bei Durchfall in größeren Mengen aus dem Körper geschwemmt werden. Elektrolytlösungen sollten jedoch nur für eine kurze Zeit eingesetzt werden, um eine Mineralübersättigung zu vermeiden. 
 
 &amp;nbsp; 
 Neben Mitteln aus der Apotheke können auch einfache Hausmittel helfen, die Beschwerden Ihres Kindes bei Brechdurchfall zu lindern. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber zum Thema   „Magen-Darm-Erkrankung bei Kindern – Die effektivsten Hausmittel und hilfreiche Tipps“.   
 Leidet Ihr Kind häufiger an Durchfall und/oder Magenkrämpfen empfiehlt sich der  Gang zum Kinderarzt , um abzuklären, ob ggf. Unverträglichkeiten in der Ernährung oder Allergien der Auslöser für die Magen-Darm-Beschwerden sind. 
 Welche Produkte eignen sich bei Erkältung und grippalen Infekten mit Husten, Schnupfen und Atemwegsbeschwerden? 
 Auch Erkältungen bzw. grippale Infekte sind bei Babys und (Klein-)Kindern keine Seltenheit. So durchlebt ein Kind in den ersten Lebensjahren durchschnittlich 12 Infekte im Jahr, denn das Immunsystem des Kindes muss erst lernen mit den unbekannten Eindringlingen fertig zu werden. Neben Husten und Schnupfen äußern sich grippale Infekte oft auch durch eine Erkrankung der Atemwege, z.B. in Form festsitzenden Schleims in den Bronchien. Doch auch hier gibt es Abhilfe aus Ihrer Online-Apotheke. Im Folgenden empfehlen wir Ihnen Mittel für die Hausapotheke für Babys und Kinder, welche bei Husten, Schnupfen sowie Atemwegsinfekten Anwendung finden können. 
 Welche Präparate können bei Husten hilfreich sein? 
 Hin und wieder bringen Kinder einen Husten mit nach Hause. Entwickelt sich dieser nicht zu einem hartnäckigen Bellen mit Begleiterscheinungen, lässt er sich in der Regel mit Produkten aus Ihrer Baby- und Kinder-Hausapotheke in den Griff bekommen. 
  Pflanzliche und alkoholfreie Medikamente  gegen Husten sind beispielsweise: 
 
  Prospan Hustensaft  
  Bronchostop Sine Hustensaft   
  Aspecton Hustensaft  
  Silomat gegen Reizhusten Eibisch Honig Sirup  
 
 &amp;nbsp; 
 Weitere  Mittel gegen Husten ohne Alkohol , welche ebenfalls für Kinder geeignet sind, sind unter anderem: 
 
  Ambroxol-ratiopharm Hustensaft   
  ACC Kindersaft  
  Bromhexin Hermes Tropfen   
  Mucosolvan Kindersaft  
 
 &amp;nbsp; 
 So setzt Prospan z.B. einen speziellen Efeu-Extrakt ein, Bronchipret ergänzt diesen noch um Thymian. Bronchostop und Silomat dagegen machen sich die reizlindernde Wirkung der Eibischwurzel zu eigen. Medikamente wie Ambroxol oder Acetylcystein stellen hilfreiche Hustenlöser dar und sind in der Hausapotheke Ihrer Familie gut aufgehoben. Bei länger anhaltendem Husten, Atemnot, Fieber oder Auswurf ist es ratsam, zügig den behandelnden Kinder- oder Hausarzt aufzusuchen. 
 
  Hinweis:  Einige pflanzliche, aber auch homöopathische Mittel, enthalten Alkohol. Wenn Sie Hustensäfte oder Hustentropfen für Ihr Kind kaufen, werfen Sie einen Blick auf den Alkoholgehalt des Medikaments. Vor allem Tropfen können einen hohen Alkoholgehalt aufweisen. Alkoholfreie Produkte sind vorzuziehen. Vor allem bei Kindern, welche viele Medikamente einnehmen müssen, ist auf mögliche Wechselwirkungen zu achten.  Nicht alle Medikamente vertragen sich mit Alkohol. Auch sollten Medikamente mit Alkohol nicht überdosiert werden, da Kinder durchaus mit Benommenheit reagieren können.  Im Sinne der langfristigen Gesundheit des Kindes, wählen Sie für Ihre Notfall-Apotheke also lieber milde Hustensäfte bzw. Tropfen ohne Alkohol. 
 
 Was hilft bei Schnupfen und Atemwegserkrankungen? 
 Neben Husten sind auch Schnupfen und Atemwegsinfekte keine Seltenheit im Zusammenhang mit einer Erkältung bzw. einem grippalen Infekt. In die Hausapotheke für Ihr Baby oder Kind können Sie daher folgende Produkte aufnehmen: 
 Neben Husten sind auch Schnupfen und Atemwegsinfekte keine Seltenheit im Zusammenhang mit einer Erkältung bzw. einem grippalen Infekt. In die Hausapotheke für Ihr Baby oder Kind können Sie daher folgende Produkte aufnehmen: 
 Bei Schnupfen und Erkrankungen der oberen Atemwege: 
 
 Nasentropfen mit dem Wirkstoff Xylometazolin:  Nasentropfen mit diesem Wirkstoff verengen die Blutgefäße in der Nase, helfen so beim Abschwellen der Nasenschleimhaut und vereinfachen auf diese Weise die Atmung. Allerdings sollten Nasentropfen mit diesem Inhaltsstoff nicht für Kinder unter 1 Jahr angewendet werden. Grund hierfür ist, dass der Wirkstoff bei Überdosierung zu unerwünschten Nebenwirkungen, wie etwa Atemstillstand, führen kann.  Gängige Tropfen mit dem Wirkstoff Xylometazolin für Kleinkinder ab 1 Jahr sind beispielsweise die  OTRIVEN Nasentropfen mit Xylometazolin (0.025%) . Diese können bis zu dreimal täglich verwendet werden. Dazu geben Sie einfach einen Tropfen in jede Nasenöffnung.    
 Nasentropfen mit dem Wirkstoff Oxymetazolin:  Wie auch Nasentropfen mit dem Wirkstoff Xylometazolin, helfen diese durch Verengung der Blutgefäße in der Nase, das Abschwellen der Nasenschleimhaut zu begünstigen.  Gängig sind hier z.B. die   Nasentropfen mit Dosierhilfe und ohne Konservierungsstoffe von Nasivin  , welche für Babys ab der ersten Lebenswoche, als auch Kleinkinder und Kinder erhältlich sind. Die Dosierhilfe verhindert, dass zu viele Tropfen appliziert werden und es so zu einer Überdosierung des Medikamentes kommt.    
 Nasentropfen und Nasenspray mit Meerwasser zum Befeuchten:  Werden Nasentropfen verabreicht, führt dies in der Regel dazu, dass die Nasenschleimhaut trocken und rissig wird. Um dem vorzubeugen, aber auch um die Nase von festsitzendem Schleim zu befreien, können Nasentropfen bzw. Nasensprays mit Meerwasser oder Kochsalzlösung verwendet werden. Für Babys und Kleinkinder eignen sich hier z. B.  Rhinomer Babysanft Meerwasser Nasentropfen ,  Bepanthen Meerwasser Nasenspray ,  MAR Nasenspray Plus Pflege  sowie  Medibond Meerwasser Nasenspray  und  Emser Nasenspray .   
 Streukügelchen von  Osarhin :  Dieses homöopathische Mittel kann mit der Kraft des schwarzen Holunders Linderung bei Schnupfen verschaffen. Die Kügelchen sind für Babys und Kinder bis 6 Jahren geeignet.   
 Säfte und Tabletten:   Sinupret Saft ,  Sinusitis Hevert  oder  Soledum Kapseln junior :  Diese Produkte sorgen explizit für freie Nebenhöhlen. Letztere beinhalten den pflanzenbasierten, schleimlösenden und antimikrobiellen Wirkstoff Cineol, welcher eine natürliche Behandlung für Kinder ab zwei Jahren ermöglicht.   
 Zum Baden, Einreiben und Inhalieren:  Zum Einreiben und Inhalieren eignen sich Präparate wie etwa  Babix Inhalat N ,  Transpulmin Baby und Kind  sowie  Eucabal Balsam S . Möchte das Kind nicht inhalieren oder ist es dafür noch zu klein, eignen sich die Präparate ideal zum Einreiben auf Brust und Rücken bzw. zum Aufträufeln auf die Kleidung. Die aufsteigenden Dämpfe helfen, festsitzenden Schleim in den Atemwegen zu lösen.  Erkältungsbäder, wie z.B.  Pinimenthol Erkältungsbad für Kinder ab 2 Jahren ,  Eucabal Kinderbad  und  Babix Baby Thymianbad , welches bereits für Kinder im Säuglingsalter geeignet ist, können ebenfalls helfen, die Atemwege zu befreien.     Achtung:  Erkältungsbäder sollten nicht angewendet werden, wenn das Kind unter Fieber oder sehr starkem Schnupfen oder Husten leidet, denn Erkältungsbäder können die erhöhte Körpertemperatur noch verstärken und den Kreislauf des Kindes übermäßig belasten.    
 Nasensauger:   Nasensauger kommen vor allem bei Babys zum Einsatz, wenn viel Nasenschleim entfernt werden muss. Die Modelle reichen hier von Nasensaugern mit Pumpball über manuelle Nasensauger sowie elektrische Nasensauger. 
 
 &amp;nbsp; 
  Hinweis:  Vom Einsatz ätherischer Öle, wie etwa Kampfer, Pfefferminz oder reinem Eukalyptusöl, ist bei Kindern unter 2 Jahren grundsätzlich abzuraten. Babys und Kleinkinder können mit allergischen Reaktionen bis hin zum Atemstillstand reagieren. Sollten Sie auf Präparate mit ätherischen Ölen zurückgreifen, beachten Sie bitte unbedingt die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Ist Ihr Kind mit ätherischen Ölen in Kontakt gekommen und zeigt jetzt Symptome wie Atemnot, Krämpfe oder Bewusstseinsveränderungen, kontaktieren Sie unverzüglich den Rettungsdienst. 
 Welche besondere Vorsicht gilt bei Fieber und Schmerz? 
 Wenn Sie bemerken, dass sich das Gesicht Ihres Kindes heiß anfühlt, die Haut blass wirkt und der Appetit verschwunden scheint, deuten die Zeichen auf eine erhöhte Temperatur oder gar Fieber hin. Ihr Kind wirkt dann ungewohnt müde und ausgelaugt.  Ein Fieberthermometer verschafft Ihnen schnell Klarheit . Die Ursachen hierfür können Erkältungen oder die Kindergrippe sein, aber auch Mittelohrentzündungen oder Magen-Darm-Erkrankungen kommen in Frage. Nicht selten liegt die Ursache des Fiebers aber auch beim Zahnen Ihres Kindes. Kündigen sich die Zähne an, nimmt Ihr Baby verschiedenste Gegenstände in den Mund und schnell landen Krankheitserreger im kleinen Körper. Da eine erhöhte Körpertemperatur die Vermehrung von Viren und Bakterien verlangsamt, reagiert der Körper mit Fieber auf den Angriff von außen.  Zeigt das Thermometer über 38,5 Grad Celsius, wird von Fieber gesprochen . Am zuverlässigsten können Sie die Körpertemperatur Ihres Kindes in dessen Po messen. Achten Sie dabei darauf, dass das Thermometer eine flexible Spitze hat, wie etwa das Thermoval Kids Flex Fieberthermometer. Denken Sie daran, dieses nach jedem Einsatz mit Desinfektionsmittel zu reinigen. 
 Auch Stirn-, Ohr- oder Infrarot-Thermometer eignen sich zur Ermittlung der Körpertemperatur Ihres Kindes. Eine Auswahl verschiedener  Fieberthermometer zur Anwendung bei Erwachsenen  als auch  bei Kindern  finden Sie in unserem Online-Shop. 
 Wenn Ihr Kind stark erhöhte Temperatur und/oder Schmerzen hat, ist bei der Behandlung ganz besondere Vorsicht geboten. Das liegt vor allem daran, dass Kinder aufgrund ihrer Größe ein vergleichsweise geringes Gewicht haben. Schnell kann es hier zu einer Überdosierung kommen. So wird z. B.  Paracetamol  wie fast alle Medikamente nach Gewicht und nicht (nur) nach Alter dosiert. Prüfen Sie die Packungsbeilage also gut, um abzulesen, welche Dosis für Ihr Kind in Frage kommt. 
 Für Babys ab drei Kilogramm Körpergewicht eignen sich Zäpfchen wie die von  Ratiopharm mit 75 mg Paracetamol  je Einheit. Möglich ist hier eine Gabe von maximal vier Zäpfchen (insgesamt also 300 Milligramm Paracetamol) am Tag, wobei jeweils sechs Stunden zwischen jedem Einführen liegen sollten. Sie machen den Vorgang für das Baby zudem etwas angenehmer, wenn Sie das Zäpfchen vorab in der Hand anwärmen. Und vergessen Sie nicht: Vorher und hinterher Hände waschen. 
 Medikamente mit  Ibuprofen  sind in der Regel für Babys ab sechs Monaten zugelassen. Ein gängiges Medikament ist beispielsweise  Nurofen Junior Schmerz- und Fiebersaft 40 mg  für Säuglinge ab drei Monaten mit einem Körpergewicht ab fünf Kilogramm. Ohne ärztlichen Rat sollten Medikamente wie diese nicht länger als drei Tage eingenommen werden. 
 Homöopathische Alternativen, bei Schmerzen und Fieber, stellen die  Fieber- und Zahnungszäpfchen von Weleda  sowie die  Viburcol N Zäpfchen  dar. 
 Je nach Alter und Körpergewicht des Säuglings oder Kindes gibt es Präparate mit höherer Dosierung oder in anderer Anwendungsform. Achten Sie daher immer auf die Angaben zur Dosierung in der Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Kinderarzt oder Apotheker, wenn Unsicherheiten bestehen. 
 
  Hinweis:  Acetylsalicylsäure-Präparate (kurz: ASS) wie  Aspirin dagegen sind für Babys, Kleinkinder sowie Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet . Sie stehen unter anderem im Verdacht das sogenannte Reye-Syndrom auszulösen. Dabei handelt es sich um schwere Schädigungen des Gehirns und der Leber. 
 
 Hautpflege und Windelpflege – Was wirkt gegen ein wundes Gesäß? 
 Der Windelbereich von Babys ist äußerst empfindlich und bedarf daher ganz besonderer Pflege. Der dünnen Babyhaut fehlt es zunächst noch an einem natürlichen Säureschutzmantel und so haben Bakterien leichtes Spiel, sich zu vermehren und Wunden entstehen zu lassen. Da Stuhl und Urin die Babyhaut reizen und Windeln einen Luftaustausch nahezu verhindern, ist die Haut permanenter Feuchtigkeit ausgesetzt. Umso wichtiger ist es, das Gesäß regelmäßig zu lüften und mit den richtigen Salben für das Hautwohl zu sorgen. Hier bieten sich  Zinksalben sowie Wund- und Heilsalben  an. Wirksam in der Behandlung von Entzündungen der Haut und Schleimhaut, vor allem in den Körperfalten, sind beispielsweise die  Multilind Zinksalbe mit Nystatin , einem integrierten Antipilzmittel oder die  Calendula Wundschutzcreme von Weleda . Finden Sie jetzt weitere Mittel rund um die  Kinder- und Babypflege  in unserem Online-Shop. 
 Gesundheit! Was tun bei Heuschnupfen und Allergie? 
 Zur symptomatischen Behandlung allergischer Erkrankungen bei saisonalem und ganzjährigem Heuschnupfen und zur Linderung von chronischer Nesselsucht haben sich  Cetirizin Säfte, Tropfen und Tabletten  bewährt. Medikamente wie der Cetirizin-Hexal Saft sind für Kinder ab zwei Jahren zugelassen. Für ältere Kinder ab sechs Jahren, denen das Schlucken leichtfällt, gibt es außerdem Tabletten mit dem Wirkstoff Cetirizin. Alternativ können Sie Ihre Hausapotheke mit  Fenistil Tropfen  / Fenistil Gel mit dem Wirkstoff Dimetindenmaleat oder dem DHU Heuschnupfenmittel bestücken. 
 Bitte beachten Sie, dass Cetirizin und auch andere oral einzunehmende Antihistaminika in nicht seltenen Fällen extreme Müdigkeit, Sedierung oder sogar Magen-Darm-Beschwerden (bei höherer Dosierung) auslösen können. Lassen Sie Ihr Kind daher nach Gabe dieser Präparate nicht unbeaufsichtigt. 
 Was tun bei Sonnenbrand und leichten Verbrennungen? 
 Manchmal geht es schneller als man denkt: Nach einem Spaziergang oder nach dem Spielplatzbesuch sehen Sie, dass Ihr Kind sich einen Sonnenbrand geholt hat. Nun ist Schadensbegrenzung gefragt. Dabei können zum Beispiel helfen: 
 
  Fenistil Gel  
  Weleda Combudoron Gel   
  Medigel   
 oder bei leichtem Sonnenbrand:  Ladival Après Pflegemilch  für Kinder 
 
 &amp;nbsp; 
 Diese sind ebenso bei Verbrennungen 1. und 2. Grades (mit Blasenbildung) einsetzbar. Um für den nächsten Spaziergang gewappnet zu sein, ziehen Sie Ihrem Baby oder Kind möglichst leichte, luftdurchlässige lange Kleidung an und cremen vor allem empfindliche Stellen wie Ohren und Gesicht mit einem geeigneten  Baby- und Kindersonnenschutz  ein. 
 Was hilft schnell bei Prellungen, Stauchungen und Zerrungen? 
 Kinder wollen ihre Umwelt erkunden und so passiert es schnell, dass es zu kleineren oder auch größeren Unfällen kommt. Leichte Stürze sind bei den ersten Gehversuchen keine Seltenheit und enden oftmals mit blauen Flecken oder sogar einer kleinen Beule. Aber auch Verstauchungen und Zerrungen können im Eifer des Spiels schnell passieren.   Prellungen, Stauchungen und Zerrungen sind der Regel schmerzhaft, was vor allem die Behandlung schwierig gestalten kann. Als erste Maßnahme gilt jedoch: Das betroffene Körperteil ruhigstellen und vor allem Kühlen. Hierfür können Sie auf  Kühlkompressen , Kühlsticks, Kältespray, aber auch Eis oder kaltes Wasser zurückgreifen. Die Kälte bewirkt, dass Blutergüsse sich nicht ausbreiten und Schwellungen zurückgehen. Achten Sie jedoch darauf, dass Kühlkompressen oder Eis nicht direkt auf die Haut aufgelegt werden, da es sonst zu Gewebeschädigungen kommen kann. Bei Beulen ist es ebenfalls ratsam, diese vorsichtig zu kühlen, um ein weiteres Anschwellen zu verhindern und den Schmerz zu dämpfen. Auch Schmerzsalben und -gele können zum Einsatz kommen, jedoch sind diese in den meisten Fällen erst für Kinder ab 12 Jahren zugelassen. Ausnahmen bilden hier die  Kytta Schmerzsalbe , welche bei Kindern ab 3 Jahren angewendet werden darf, sowie die  Traumaplant Schmerzcreme , welche für Kinder ab 6 Jahren zugelassen ist. Traumaplant Schmerzcreme hilft nicht nur bei Prellungen, sondern auch bei Zerrungen, Verstauchungen sowie Muskel- und Gelenkschmerzen als Folge stumpfer Verletzungen. 
 Setzen Sie lieber auf sanfte Hilfe, können Sie in der Hausapotheke für Baby und Kind folgende Mittel bevorraten: 
 
 Arnica Globuli 
  Arnica Salbe  
 
 &amp;nbsp; 
   Schnelle Hilfe bei Insektenstichen 
 Sollte Ihr Kind mal einen Insektenstich erleiden, ist das noch kein Grund, um in Panik zu verfallen. In der Regel sind Insektenstiche wie Wespen- und Bienenstiche sowie Mückenstiche bis auf den Schmerz harmlos. Ein Eisbeutel, Coolpack oder Kühl-Roll-on kühlt die schmerzende Stelle und wirkt wahre Wunder – für die Kleinen und Großen. Ein Antihistaminikum in Form von Gel oder Salbe lindert den Juckreiz, der nicht selten mit Insektenstichen einhergeht. 
 Gefährlich werden Insektenstiche erst bei einer allergischen Reaktion: 
 Atemnot, Schwindel, Hautausschlag, ein allergischer Schock, der bis zur Bewusstlosigkeit führt, sowie Kreislauf- und Atemstillstand können lebensbedrohliche allergische Reaktionen auf das Insektengift sein. Daher ist es ratsam, bei einer bekannten Allergie ein Notfallset, das der Arzt verschreibt, dabei zu haben. Dieses beinhaltet 
 
 ein Antihistaminikum, 
 ein Cortisonpräparat, 
 Adrenalin zur Selbstinjektion. 
 
 &amp;nbsp; 
 Achten Sie gerade im Frühjahr und Sommer darauf, dass sich im Freien keine Wespe auf die Nahrung, den Schnuller oder auf den Sauger der Flasche Ihres Kindes gesetzt hat. 
 Gegen Mücken und Zecken schützen Sie sich und Ihr Kind am besten mit einem  Insektenschutz , den Sie in Form von Spray, Lotion oder Gel in unserem Online-Shop erhalten. Insektenschutzmittel sollte nicht nur in Ihrer Hausapotheke vorrätig sein, sondern auch Teil der  Reiseapotheke  sein. 
 Läuse: So werden Sie die Parasiten wieder los 
 Läuse-Alarm zu Hause, im Kindergarten oder in der Schule – was nun? Mittels chemischer oder physikalischer Mittel und Läusekamm werden Sie die unliebsamen Besucher schnell wieder los. Praktischerweise sind ein Läuse- bzw. Nissenkamm bereits Teil zahlreicher Produkte-Sets, so z. B. in der  Nyda Express Pumplösung  oder der Lösung  Lausbub gegen Läuse von Heumann . Verzichten sollten Sie dagegen auf Hausmittel wie Öl, Mayonnaise oder heißes Föhnen der Haare. Beachten Sie zudem die Behandlungsdauer und brechen Sie die Behandlung nicht vorzeitig ab. Sind Babys betroffen, suchen Sie bitte den Kinderarzt auf, denn die gängigen Läusemittel sind nicht für sie zugelassen. 
 Welche Mittel gibt es zur Linderung von Zahnungsbeschwerden? 
 Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem Ihr Baby anfängt zu zahnen. Der Druck, den das Baby dabei in der Kauleiste verspürt, kann äußerst unangenehm sein. Mit den folgenden Mitteln können Sie die Schmerzen Ihres zahnenden Kindes lindern und helfen ihm durch diese unangenehme Phase: 
 
  Dentinox Gel  
  Kamistad Baby Gel  
  Osa Pflanzen Zahngel  
  Dentilin Zahnungsgel   
  Weleda Fieber- und Zahnungszäpfchen  
  Osanit Globuli  
 
 &amp;nbsp; 
 Zudem genießen es viele Babys, wenn Sie mit Ihrem Finger, mit einem Waschlappen oder einem Baby Beißring auf der noch zahnlosen Kauleiste mit etwas Druck aber gefühlvoll und vorsichtig umher reiben. Eine wahrhaft wohltuende Massage für die Kleinsten! Hände, Waschlappen als auch Beißring sollten vor Gebrauch jedoch gründlich gereinigt werden, um keine Krankheitserreger zu übertragen. 
 Und sobald die ersten Zähnchen der Kleinen da sind, finden Sie hier alles zur  Zahnpflege . 
   Wann ist ein Arztbesuch mit dem kleinen Patienten ratsam? 
 Grundsätzlich gilt: Klingen die Beschwerden trotz Einsatz der Hausapotheke für Babys nach zwei Tagen nicht ab oder sind weitere Symptome hinzugekommen, sollten Sie den Kinderarzt aufsuchen. Selbstverständlich spricht nichts dagegen, im Zweifel auch vorher zum Arzt zu gehen. 
   Was ist im Notfall zu tun? 
 Wenden Sie sich in einem Notfall an die  wichtigen Notrufnummern : 
 
 Rettungsdienst: 112 
 Notdienst des örtlichen Krankenhauses 
 Kinderarzt 
 Regionaler Giftnotruf  Die Giftnotrufzentrale kontaktieren Sie, falls Ihr Kind giftige Pflanzen, Haushaltsmittel oder falsche Medikamente verschluckt hat. Dort gibt man Ihnen Anweisungen zu weiteren Schritten. 
 
 &amp;nbsp; 
 Hinterlegen Sie diese Nummern für alle Fälle in Ihrer Hausapotheke. Darüber hinaus ist es ratsam, einen Erste-Hilfe-Kurs für Kinder besucht zu haben. So können Sie in einem Notfall lebensrettende Sofortmaßnahmen einleiten, bis Hilfe eintrifft. 
 &amp;nbsp; 
 Wir haben für Sie eine Notfallkontakt-Vorlage für die Hausapotheke zum selbst Ausfüllen erstellt. Füllen Sie diese mit den entsprechenden Nummern aus und hinterlegen Sie den Zettel in der Hausapotheke, in der Handtasche oder am Kühlschrank:   Zur Notfallkontakt-Vorlage.   
 Jetzt weiterlesen: 
 
   Kommt Ihr Kind ständig krank aus dem Kindergarten? Das können Sie tun!    
   Karies und Kinder: Ursachen, Behandlung und Vorbeugung von Karies    
    Magen-Darm-Erkrankung bei Kindern – Die effektivsten Hausmittel und hilfreiche Tipps    
 
 &amp;nbsp; 
   
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise    Fußnoten:   1  https://www.kinderaerzte-im-netz.de/erste-hilfe/hausapotheke/   2  https://www.apotheken-umschau.de/medikamente/fuer-kinder/medikamente-mit-alkohol-fuer-kinder-792643.html   3  https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/11/05/otriven-0-025-prozent-nasentropfen-nicht-mehr-fuer-saeuglinge   4  https://www.onmeda.de/baby/schnupfen-bei-babys.html   5  https://www.pharmazeutische-zeitung.de/2015-11/aetherische-oele-fuer-babys-und-kleinkinder-gefaehrlich/    Bildquellen:   Eigene Darstellung, rawpixel.com - www.freepik.com 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2022-08-01T14:30:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Sonnenstich bei Kindern: Ursachen, Symptome, Behandlung</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/babys-kinder/sonnenstich-bei-kindern-ursachen-symptome-behandlung</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/babys-kinder/sonnenstich-bei-kindern-ursachen-symptome-behandlung"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Gerade im Sommer bei warmen Temperaturen verbringen Sie und Ihre Kinder deutlich mehr Zeit an der frischen Luft und genießen ausgelassen das tolle Wetter draußen. Beim Toben, Spielen, Schwimmen oder Eisessen können allerdings hohe Temperaturen schnell gefährlich werden. Insbes...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Gerade im Sommer bei warmen Temperaturen verbringen Sie und Ihre Kinder deutlich mehr Zeit an der frischen Luft und genießen ausgelassen das tolle Wetter draußen. Beim Toben, Spielen, Schwimmen oder Eisessen können allerdings hohe Temperaturen schnell gefährlich werden. Insbesondere Kinder reagieren empfindlich, wenn sie sich zu lange in der Sonne aufgehalten haben. Dabei kann es schnell zu einem Sonnenstich kommen! 
 Erfahren Sie hilfreiche Informationen rund um den Sonnenstich bei Kindern: 
 
 
   Was ist ein Sonnenstich?   
   Hat mein Kind einen Sonnenstich?    
   Sonnenstich bei Kindern: Was tun?   
   Sonnenstich bei Kindern vorbeugen    
   Sonnenstich oder Hitzschlag: Was ist der Unterschied?    
 
 &amp;nbsp; 
    Was ist ein Sonnenstich? 
 Ein Sonnenstich, medizinisch Insolation oder Heliosis genannt, kann auftreten, wenn das Kind zu lange der Sonne ausgesetzt war. Gerade wenn die intensive Sonneneinstrahlung auf den ungeschützten Kopf und Nacken trifft, besteht die erhöhte Gefahr, einen Sonnenstich zu erleiden. Durch die starke Einwirkung der Hitze entsteht ein Wärmestau im Kopf, der eine Reizung der empfindlichen Hirnhäute hervorruft. Gleichzeitig erwärmt sich das Gehirn und schwillt an. Auf diese Weise treten die für den Sonnenstich typischen Symptome (siehe unten) auf. Aber Achtung: Die Symptome eines Sonnenstichs sind keine ankündigenden Vorboten, sondern treten meist erst dann auf, wenn der Hitzenotfall bereits eingetreten ist! Daher geben wir Ihnen in Folge auch wichtige Tipps zur Prävention. 
 Babys, Kleinkinder und Kinder sind häufiger von einem Sonnenstich betroffen als Erwachsene. Die Gründe dafür sind zum einen, dass Babys und Kleinkinder ihren Wärmehaushalt schlechter regulieren können als Erwachsene. Auch ist der Schädelknochen weitaus dünner als bei Erwachsenen oder bei Säuglingen noch gar nicht zugewachsen. Zudem dauert es, bis Säuglinge die Fähigkeit zu schwitzen, voll entwickelt haben. Zum anderen haben Babys und Kinder häufig lichteres Haar als Erwachsene, entsprechend fehlt ihnen ein natürlicher Schutz. Aus demselben Grund können unter Umständen auch Erwachsene mit schütterem Haar oder Glatze eher einen Sonnenstich erleiden. 
 Babys, Kleinkinder und Kinder sind häufiger von einem Sonnenstich betroffen als Erwachsene. Die Gründe dafür sind zum einen, dass Babys und Kleinkinder ihren Wärmehaushalt schlechter regulieren können als Erwachsene. Auch ist der Schädelknochen weitaus dünner als bei Erwachsenen oder bei Säuglingen noch gar nicht zugewachsen. Zudem dauert es, bis Säuglinge die Fähigkeit zu schwitzen, voll entwickelt haben. Zum anderen haben Babys und Kinder häufig lichteres Haar als Erwachsene, entsprechend fehlt ihnen ein natürlicher Schutz. Aus demselben Grund können unter Umständen auch Erwachsene mit schütterem Haar oder Glatze eher einen Sonnenstich erleiden. 
   Hat mein Kind einen Sonnenstich? 
 Nach einem langen Tag draußen an der frischen Luft bei sonnigem Wetter weist Ihr Kind Auffälligkeiten auf? Sollten Sie einen Sonnenstich bei Ihrem Kind vermuten, prüfen Sie die Anzeichen dafür. 
 Sonnenstich bei Kindern: Symptome 
 
 Kopfschmerzen 
 Schwindel 
 Übelkeit 
 Erbrechen 
 Geröteter, heißer Kopf 
 Nackenschmerzen oder -steifigkeit 
 Unruhe 
 Bewusstseinsstörung 
 Abgeschlagenheit und Schwäche 
 Lärm- und Lichtempfindlichkeit 
 
 &amp;nbsp; 
 Bei Babys können auch ein schrilles Weinen und Schreien Anzeichen für einen Sonnenstich sein, dadurch drücken sie Kopfschmerzen aus. Häufig verweigern sie zudem auch das Trinken. 
   Sonnenstich bei Kindern: Was tun? 
 Sollte Ihr Kind typische Symptome eines Sonnenstichs zeigen, leiten Sie zügig Erste-Hilfe-Maßnahmen ein und reagieren Sie wie folgt: 
 
 Bringen Sie das Kind unverzüglich in den Schatten, wenn möglich sogar in einen kühlen und abgedunkelten Raum. 
 Lagern Sie den Kopf und Oberkörper des Kindes mithilfe eines Kissens hoch und öffnen Sie einengende Kleidung. 
 Kühlen Sie den Kopf und Nacken mit kalten Umschlägen oder wickeln Sie Coolpacks in Tüchern ein und verwenden diese. 
 Geben Sie dem Kind etwas zu trinken, sofern es nicht über Übelkeit klagt und bei Bewusstsein ist. 
 Lassen Sie das Kind nicht unbeobachtet. 
 Verschlechtert sich der Zustand, wird das Kind bewusstlos oder halluziniert es, rufen Sie umgehend den Notarzt (112). 
 Gleiches gilt, wenn sich trotz eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen keine Besserung einstellt. 
 
 &amp;nbsp; 
  Besondere Vorsicht gilt bei Säuglingen und Kleinkindern mit Sonnenstich:  Aufgrund der dünnen Schädeldecke oder der noch nicht verwachsenen Schädelknochen wird das Gehirn der Kleinen einzig durch die Kopfhaut geschützt, die nicht gegen starke Sonneneinstrahlung ankommt. Durch den fehlenden Schutz ist ein Sonnenstich bei Kindern bzw. Kleinkindern und Säuglingen besonders gefährlich und kann zu einer lebensbedrohlichen Hirnhautentzündung führen. Zögern Sie daher nicht, Babys und Kleinkinder einem Arzt vorzustellen. 
   
   Sonnenstich bei Kindern vorbeugen 
 Damit ein Sonnenstich gar nicht erst entstehen kann, können Eltern auf ein paar Dinge achten und so ihr Kind vor den Folgen intensiver Sonneneinstrahlung schützen: 
 
 Gerade bei hohen Temperaturen sollte Ihr Kind nicht in der prallen Mittagssonne spielen, sondern sich lieber im Schatten beschäftigen. Säuglinge gehören grundsätzlich nicht in die Sonne und sollten immer vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. 
 Lassen Sie das Kind nur mit einem Sonnenhut geschützt, der gleichzeitig auch den Nacken bedeckt, in der Sonne spielen. 
 Achten Sie darauf, dass Ihr Kind ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt und auch mal Pausen im Schatten macht. 
 Größere Kinder können sich zwischendurch das Gesicht oder den ganzen Kopf nass machen, um sich abzukühlen. Dennoch sollte auf einen schützenden Hut nicht verzichtet werden. 
 Legen Sie Ihr Kind niemals in der Sonne schlafen. 
 Bevorzugen Sie gerade an sehr warmen Tagen leichte, luftige Kleidung für Ihr Kind. Babys können Sie auch nur mit Windel im Schatten krabbeln lassen. 
 
 &amp;nbsp; 
 Achtung: Selbstverständlich sollten Sie Ihr Kind im Sommer, wenn Sie draußen unterwegs sind, regelmäßig mit   Sonnenschutz   eincremen. Dieser beugt zwar keinem Sonnenstich vor, aber schützt Ihr Kind vor einem   Sonnenbrand  , der genauso gesundheitsgefährdend sein kann. 
   Sonnenstich oder Hitzschlag: Was ist der Unterschied? 
   
 Sowohl der Sonnenstich als auch der Hitzschlag und auch die Hitzeerschöpfung sind Hitzeschäden, die lebensbedrohlich sein können. Während ein Sonnenstich zunächst nur den Kopf betrifft und Symptome erst nach einiger Zeit auftreten, wird beim Hitzschlag der ganze Körper in Mitleidenschaft gezogen. Ein Hitzschlag macht sich direkt bemerkbar: Erkennen Sie also nachfolgende Symptome bei Ihrem Kind, handeln Sie sofort und verständigen Sie den Notarzt! 
 
 Starke Müdigkeit 
 Trockener Mund 
 Kreislaufprobleme 
 Extremer Durst 
 Heiße, gerötete Haut am ganzen Körper 
 Erhöhter Puls 
 Halluzination 
 Bewusstlosigkeit 
 Fieber (teilweise mehr als 40 Grad) 
 Erbrechen 
 Schmerzen 
 Schnelle, flache Atmung 
 
 &amp;nbsp; 
 Was tun bei Hitzschlag? 
 Bei einem Hitzschlag sollten Sie umgehend den Notarzt rufen (112)! Bis dieser eintrifft: 
 
 Kind umgehend in den Schatten bringen 
 Die Kleidung öffnen oder gar ausziehen 
 Körper des Kindes kühlen (zum Beispiel mit in Tüchern gewickelte Coolpacks) 
 Dem Kind schluckweise Wasser anbieten – falls kein Brechreiz besteht bzw. nur wenn das Kind bei Bewusstsein ist 
 
 &amp;nbsp; 
  Die WHO warnt:  Bei einem Sonnenstich sollten Eltern ihren Kindern   fiebersenkende Arzneimittel   bzw.   Schmerzmittel   wie   Ibuprofen   oder   Paracetamol   nur nach Rücksprache mit einem Arzt verabreichen. Im Fall eines Sonnenstichs könnten diese sog. Antipyretika nicht nur den gewünschten Effekt nicht erzielen, sondern sogar schädlich für den Betroffenen sein, da sie sich negativ auf die Blutgerinnung sowie auf die Nieren- und Leberfunktion auswirken können. 
 Hitzeerschöpfung Symptome 
 Bei einer Hitzeerschöpfung erleidet Ihr Kind einen Flüssigkeits- und Salzmangel. Dieser resultiert gerade nach körperlicher Anstrengung bei hohen Temperaturen. Folgende Symptome könnten bei Ihrem Kind auf eine Hitzeerschöpfung hindeuten: 
 
 Durst 
 Trockener Mund 
 Kühle, blasse und feuchte Haut 
 Ggf. geschwollene Hände und Füße 
 Erhöhte Körpertemperatur 
 
 &amp;nbsp; 
 Was tun bei Hitzeerschöpfung? 
 Auch bei einer Hitzeerschöpfung sollten Sie Ihr Kind schnellstmöglich in den Schatten bringen und enge Kleidung öffnen. Lagern Sie die Beine des Kindes hoch und geben Sie ihm am besten Mineralwasser schluckweise zu trinken. Salzgebäck wie Salzstangen oder Brühe helfen dem Kind dabei, sich von der Hitzeerschöpfung zu erholen. Auch   Elektrolytlösungen  , die Salz- und Wasserverluste ausgleichen, unterstützen das Kind bei der Regeneration. 
   Typische Gefahrensituationen für Hitzeschäden 
 Häufig sind es immer wieder dieselben Umstände, die dazu führen, dass ein Kind einen Sonnenstich oder Hitzschlag erleidet. Damit Eltern ihre Kinder bestmöglich davor schützen können, helfen wir Ihnen, die gefährlichen Szenarien frühzeitig zu erkennen oder sogar zu vermeiden. 
  Auto   
 Lassen Sie Ihr Kind  niemals  unbeaufsichtigt im Auto, wenn dieses in der Sonne parkt. Selbst bei milden Außentemperaturen, heizt sich das Auto schnell auf und wird zu einer lebensbedrohlichen Gefahr für Ihr Kind. 
  Kinderwagen in der Sonne   
 Diese Situation ist heimtückisch: Während Eltern ihr Kind im Schatten des angebrachten Sonnenschirms in Sicherheit wiegen, staut sich die Hitze im Kinderwagen und der vermeintlich sichere Sonnenschirm bietet keinen Schutz für das Kleine. 
  Schwimmbad/See/Meer  
 Heller Sand und Wasser können die Wirkung von Sonnenlicht durch die Reflektion verstärken. Daher sollten Kinder nicht allzu lange in der Sonne plantschen, sondern regelmäßig Pausen im Schatten machen. 
  Sportliche Aktivitäten  
 Häufig wird bei Draußensport auf eine schützende Kopfbedeckung gänzlich verzichtet, weil sie als störend empfunden wird. Spielt Ihr Kind beispielsweise Fußball in der Sonne, sollten Sie es entsprechend schützen: Kopfbedeckung, Pausen im Schatten,   Sonnencreme   und ausreichend Wasser zu trinken geben. 
 Jetzt weiterlesen: 
 
   Sonnenbrand Hausmittel    
   Sonnenallergie bei Kindern    
   After Sun: Die besten Produkte in unserer Online-Apotheke    
 
 &amp;nbsp; 
   
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise    Fußnoten:   1  https://www.pharmazeutische-zeitung.de/2018-08/who-bei-hitzschlag-keine-fiebersenkenden-medikamente/#:~:text=Achtung%3A%20Menschen%20mit%20erh%C3%B6hter%20K%C3%B6rpertemperatur,Temperatur%20durch%20Pyrogene%20erh%C3%B6ht%20ist.   2  https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe/sonnenstich/   3  https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/07/13/zu-viel-des-guten-sonnenstich-und-hitzschlag    Bildquellen:  Pixabay, macrovector - www.freepik.com 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2022-07-29T12:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Schwangerschaftsschnupfen erkennen und behandeln: Die besten Tipps </title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/schwangerschaft/schwangerschaftsschnupfen-erkennen-und-behandeln-die-besten-tipps</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/schwangerschaft/schwangerschaftsschnupfen-erkennen-und-behandeln-die-besten-tipps"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Zu den weniger bekannten, aber doch weit verbreiteten Begleiterscheinungen einer Schwangerschaft zählt der Schwangerschaftsschnupfen, der auch Schwangerschaftsrhinitis genannt wird. Tatsächlich ist diese besondere Art von Schnupfen sogar eine der häufigsten Schwangerschaftsbes...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Zu den weniger bekannten, aber doch weit verbreiteten Begleiterscheinungen einer Schwangerschaft zählt der  Schwangerschaftsschnupfen , der auch Schwangerschaftsrhinitis genannt wird. Tatsächlich ist diese besondere Art von Schnupfen sogar eine der häufigsten Schwangerschaftsbeschwerden, da sie mit den weiblichen Hormonen in Verbindung steht. Dieser Ratgeber unserer Online-Apotheke verrät Ihnen,  woran Schwangere einen Schwangerschaftsschnupfen erkennen, wie sie ihn von einer Erkältung abgrenzen und auf welche Weise sie die Beschwerden erfolgreich behandeln.  
 
 
   Was ist ein Schwangerschaftsschnupfen?    
   Wie lässt sich ein Schwangerschaftsschnupfen behandeln    
   Allergischer Schnupfen während der Schwangerschaft    
 
 &amp;nbsp; 
   Was ist ein Schwangerschaftsschnupfen? 
 Der Schwangerschaftsschnupfen gehört zu den chronischen Schnupfenarten. Es handelt sich dabei um eine endokrine nasale Hyperreaktivität, die bei etwa einem Viertel aller Schwangeren auftritt. 1  Der Schwangerschaftsschnupfen kann während der gesamten Schwangerschaft zu Beschwerden führen und klingt in der Regel spätestens zwei Wochen nach der Geburt wieder ab. Zwar ist die Schwangerschaftsrhinitis unangenehm für die Schwangere, stellt aber in praktisch allen Fällen keine Gefahr für das ungeborene Baby dar. Außerdem ist er anders als eine Erkältung nicht ansteckend, sodass sich werdende Mütter keine Sorge darum machen müssen, Viren oder Bakterien auf andere Mitglieder der Familie zu übertragen. 
  Hinweis:  Obwohl beim Niesen Druck aufgebaut und entladen wird, können dadurch keine vorzeitigen Wehen ausgelöst werden. Auch unmittelbar vor der Geburt hat ein Schwangerschaftsschnupfen deshalb in der Regel keine negativen Auswirkungen für Mutter und Baby. 
 Symptome: Von verstopfter Nase bis Nasenbluten 
 Der  Schwangerschaftsschnupfen äußert sich durch eine chronische Verstopfung der Nase , er ist in der Regel kein Fließschnupfen. Die Nasenschleimhaut schwillt bei einem Schwangerschaftsschnupfen stark an und ist äußerst empfindlich. Selbst kleinste Verletzungen können bereits zu Rissen in der Schleimhaut führen und in der Folge auch mitunter starkes Nasenbluten auslösen. Eine verstopfte Nase sowie eine Anfälligkeit für Nasenbluten kann aber auch bei einem normalen Erkältungsschnupfen während der Schwangerschaft der Fall sein. Auch die weiteren Symptome des Schwangerschaftsschnupfens ähneln denen eines normalen Erkältungsschnupfens: 
 
 Müdigkeit 
 Kopf- und Gliederschmerzen 
 Schlafprobleme 
 leichte Atembeschwerden und Schnarchen 
 
 &amp;nbsp; 
 
  Hinweis:  Im Gegensatz zu den Symptomen unterscheiden sich die Ursachen eines Schwangerschaftsschnupfens erheblich von den Auslösern eines Erkältungsschnupfens. Viren und Bakterien spielen hier normalerweise keine Rolle. 
 
 Ursachen von Schnupfen in der Schwangerschaft 
 Der Schwangerschaftsschnupfen wird anders als ein normaler Schnupfen nicht durch eine Erkältung, allergische Reaktionen oder sonstige Reizstoffe ausgelöst. Er hat hormonelle Ursachen, die bei Schwangeren auch weitere Beschwerden, wie die bekannte Übelkeit, bewirken können. Die genauen Auslöser eines Schwangerschaftsschnupfens sind wissenschaftlich noch nicht geklärt. Besondere Bedeutung kommt nach derzeitigem Forschungsstand dem stark erhöhten Östrogenspiegel zu. Eine werdende Mutter hat ungefähr 90-mal mehr Östrogen im Blut als eine nicht-schwangere Frau. 2  
 Zu den erkannten Auslösern eines Schwangerschaftsschnupfens zählen demnach: 
 
  Östrogen:  Östrogen kurbelt Herz und Kreislauf an und sorgt so für eine gute Durchblutung von Gebärmutterschleimhaut und Plazenta, um das Baby jederzeit optimal zu versorgen. Genau diese Eigenschaften sind aber auch dafür verantwortlich, dass die stark durchbluteten Gefäße der Nasenschleimhaut anschwellen, was zu einem Schwangerschaftsschnupfen mit verstopfter Nase und Nasenbluten führen kann. 
  Progesteron:  Progesteron dient dem Erhalt der Schwangerschaft; es soll die Sauerstoffversorgung des Fötus sicherstellen und den Blutfluss fördern. Ist es in einem Übermaß vorhanden, kann es ähnliche Auswirkungen haben wie Östrogen und zu einem Schwangerschaftsschnupfen führen. 
 
 &amp;nbsp; 
 Da Östrogen und Progesteron grundsätzlich bei jeder schwangeren Frau in deutlich erhöhter Menge zu finden sind, bei Weitem aber nicht jede werdende Mutter an einem Schwangerschaftsschnupfen leidet, vermutet die Wissenschaft noch weitere Faktoren, die dabei eine Rolle spielen, kann diese derzeit jedoch noch nicht benennen. Angenommen wird außerdem ein Zusammenhang mit den folgenden Ursachen: 
 
  Stress:  Stress ist in unserer modernen Zeit allgegenwärtig und trifft besonders Schwangere, die sich nicht nur körperlich in einer besonderen Situation befinden. Stress gilt als eine Emotion, die den Körper belastet und auch ohne die Einwirkung von Bakterien oder Viren einen Schnupfen auslösen kann. 
  Allergien:  Allergien werden zwar nicht durch eine Schwangerschaft ausgelöst, können während dieser Zeit aber sowohl deutlich verstärkt zum Ausbruch kommen und Schwangerschaftsschnupfen verursachen als auch teils drastisch abnehmen, da der Körper in der Schwangerschaft mehr natürliche Antihistaminika produziert. 
 
 &amp;nbsp; 
 Diagnose von Schwangerschaftsschnupfen 
 Die Diagnose eines Schwangerschaftsschnupfens ist für den Laien nicht immer leicht. Aufgrund der Ähnlichkeit der Symptome eines Schwangerschaftsschnupfens mit einem herkömmlichen Erkältungsschnupfen sowie einem allergischen Schnupfen sollte für die Diagnose am besten ärztlicher Rat eingeholt werden. Allerdings gibt es Indizien, die bei der Einschätzung helfen: 
 
  Erkältungsschnupfen  tritt fast immer als Fließschnupfen auf. Die Nase läuft, es bildet sich wässriges Sekret. Der Schnupfen, der durch Viren oder Bakterien ausgelöst wird, ist auch häufig mit Halsschmerzen verbunden. 
  Allergischer Schnupfen , auf den wir weiter unten im Text noch eingehen, ist besonders schwer von einem hormonell bedingten Schnupfen in der Schwangerschaft abzugrenzen, jedoch wird er häufig von einem Juckreiz begleitet. 
  Vasomotorischer Schnupfen  ist ein Schnupfen, der aufgrund einer überempfindlichen Schleimhaut der Nase entsteht. Auch hier können Stress oder Müdigkeit Auslöser sein. Die Verwechselungsgefahr mit einem Schwangerschaftsschnupfen ist entsprechend hoch. 
 
 &amp;nbsp; 
    Wie lässt sich ein Schwangerschaftsschnupfen behandeln? 
 Schwangerschaftsschnupfen ist weit verbreitet, weshalb es auch verschiedene Möglichkeiten einer Behandlung gibt. Dabei ist vor allem im Blick zu behalten, dass die zur Anwendung gebrachten Mittel weder Mutter noch Baby schaden – deshalb kommen nicht alle Methoden infrage, die im Normalfall Anwendung finden würden. Somit erschwert die besondere Situation die Behandlung für Schwangere. Da die korrekte Diagnose eines Schwangerschaftsschnupfens, wie bereits beschrieben, ohne ärztlichen Rat allerdings ohnehin kaum möglich ist, kann und sollten Schwangere bei dieser Gelegenheit auch über eine adäquate Behandlung mit ihrem Frauenarzt oder ihrer Frauenärztin sprechen. 
 Medikamente gegen die verstopfte Nase 
 Ein beliebtes Mittel bei Schnupfen ist seit vielen Jahren das Nasenspray. Bei der Auswahl von Nasenspray sollten Sie während der Schwangerschaft genau darauf achten, welcher Wirkstoff enthalten ist. 
 Weitgehend unbedenkliche Mittel in der Schwangerschaft sind: 
 
  Nasenspülungen  sind in den meisten Fällen unbedenklich und können die verstopfte Nase zumindest zeitweise befreien. 
  Hypertone Meerwasser-Nasensprays  können in der Schwangerschaft meist ohne Nebenwirkungen eine abschwellende Wirkung ausüben. 
  Nasensalben  können die durch das häufige Putzen und Schnäuzen vielfach gereizte Haut am Naseneingang beruhigen. 
  Pflegesprays  mit Hyaluronsäure halten die Nasenschleimhaut feucht und wirken daher dem Anschwellen entgegen. 
  Nasenpflaster  helfen dabei, die Nase zu weiten und das Atmen zu verbessern. 
 
 &amp;nbsp; 
 Unbedingt abzuraten ist von herkömmlichen und weit verbreiteten Nasensprays mit den Wirkstoffen Xylometazolin und Oxymetazolin, da diese bei anhaltendem Gebrauch die Trockenheit der Nasenschleimhaut nur verstärken, zudem zu einer Abhängigkeit führen und gegebenenfalls der Gesundheit Ihres Babys schaden können. 
 Ob   Nasenspray  ,   Nasensalbe   oder Nasenspülung: Im Sortiment unserer Online-Apotheke sind alle Inhaltsstoffe transparent aufgelistet und können bei Bedarf über die Filterfunktion eingegrenzt bzw. ausgeschlossen werden. 
  Wichtig:  Die meisten erhältlichen Arzneimittel wirken auf die Plazenta ein und sollten in der Schwangerschaft deshalb nicht ohne eine Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt eingenommen werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Gesundheit von Mutter und Kind nicht durch unliebsame Nebenwirkungen gefährdet wird. Auf Embryotox.de können Sie zudem die Inhaltsstoffe der Medikamente, die Sie einnehmen, und ihre Wirkung auf das Baby in Schwangerschaft und Stillzeit selbst prüfen. Sprechen Sie auch Ihren Arzt oder Ihre Ärztin darauf an. Grundsätzlich gilt während der Schwangerschaft in Bezug auf Medikamente ohnehin die Regel: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. 
 Welche Hausmittel helfen bei Schwangerschaftsschnupfen? 
 Wie bei vielen Krankheiten und Beschwerden gibt es auch in diesem Fall verschiedene Hausmittel und Verhaltensweisen, die bei einer Schwangerschaftsrhinitis Abhilfe und Linderung schaffen können. Ein einziges Mittel lässt sich zwar nicht empfehlen, doch eine Kombination verschiedener Maßnahmen kann mitunter eine große Hilfe sein. In den meisten Fällen sind die aufgeführten Hausmittel während einer Schwangerschaft dem Einsatz von Medikamenten und der Nutzung von Nasenspray vorzuziehen. 
 
   
 
   Inhalationen   mit heißem Wasserdampf zur Entspannung der angeschwollenen Nasenhäute. Zur besseren Befeuchtung der Nasenschleimhäute eignet sich der Zusatz von Emser Salz. 
  Scharfe Speisen  sind ein alternatives Mittel zu Nasenspray, um die Atemwege auf natürlichem Wege zu befreien. Allerdings sollten Sie von diesem Hausmittel in der Schwangerschaft nur in Maßen Gebrauch machen – wenn Sie zu viel Rettich, Ingwer oder Chili essen, kann das mitunter auch nachteilige Effekte haben. Teils wird scharfen Speisen sogar nachgesagt, dass sie vorzeitige Wehen auslösen könnten. Besprechen Sie dies am besten mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt! 
  Genügend trinken  versorgt den Körper mit der gerade während der Schwangerschaft so wichtigen Flüssigkeit.  Etwa 2,5 Liter Wasser pro Tag gilt als Mindestmenge für eine schwangere Frau . 
  Kopfhochlagerung  während des Schlafens hilft dabei, die Schleimhäute zu entlasten, weil der venöse Abfluss verbessert wird. Versuchen Sie Ihre Schlafposition dahingehend zu ändern,  dass Ihr Oberkörper etwas erhöht wird, um Nasenatmung zu erleichtern . 
  Bewegung  kann zu einer Linderung der Symptome beitragen und das Atmen vereinfachen. Sport sollte nur in leichtem Maß ausgeübt werden, ein täglicher Spaziergang an der frischen Luft ist aber in jedem Fall zu empfehlen, wenn aus gesundheitlicher Sicht nichts dagegen spricht. 
 Die  Raumtemperatur  auf 20 bis 22 Grad zu halten, kann die Symptome des Schwangerschaftsschnupfens ebenfalls lindern. 
 Die  Luftfeuchtigkeit  hat einen ähnlichen Einfluss auf unsere Umgebung wie die Raumtemperatur. Eine optimale Umgebung verfügt über 50 bis höchstens 80 Prozent Luftfeuchtigkeit. Das  Aufstellen eines Luftbefeuchters  kann in diesem Zusammenhang mitunter sehr sinnvoll sein. 
  Kompressen  mit frischen Zitronenscheiben können einen abschwellenden Effekt erzielen. 
  Entspannung  ist äußerst wichtig, um Stress vorzubeugen. Stress, ausgelöst durch starke tägliche Belastung oder übergroße Sorgen um die bevorstehende Geburt, kann einen Schwangerschaftsschnupfen erheblich begünstigen. 
 
 &amp;nbsp; 
   Allergischer Schnupfen während der Schwangerschaft 
 Obwohl Allergien das Auftreten eines Schwangerschaftsschnupfens verstärken können, ist ein allergischer Schnupfen etwas anderes als ein Schwangerschaftsschnupfen. Wenn Sie bereits vor oder auch erst während der Schwangerschaft mit allergischen Symptomen zu tun haben, sollten Sie unbedingt den Rat eines Allergologen einholen.  Es ist wichtig zu wissen, dass eine Schwangerschaft keine Allergie auslösen kann  – allerdings können die besonderen Belastungen während einer Schwangerschaft dazu führen, dass eine Allergie erstmals zum Ausbruch kommt. Auch die Symptome einer bereits bestehenden Allergie können durch die Schwangerschaft verstärkt werden. Wenn Sie ohnehin anfällig für Heuschnupfen sind, kann sich dieses Leiden während der Schwangerschaft deutlicher zeigen. Auch hier sind die medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten eingeschränkt. 
 Weiterführende Informationen dazu finden Sie in unserem Ratgeber zum Thema   Heuschnupfen während der Schwangerschaft  . 
 &amp;nbsp; 
  
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise    Fußnoten:   1  https://m.thieme.de/de/gynaekologie-und-geburtshilfe/update-schwangerschaftsrhinitis-139477.htm   2  https://www.nasen-ratgeber.de/schnupfen/arten/schwangerschaftsschnupfen/    Bildquelle: adobestock.com - Ermolaev Alexandr, Dan Race 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2022-01-10T12:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Magen-Darm-Erkrankung bei Kindern – Die effektivsten Hausmittel und hilfreich...</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/babys-kinder/magen-darm-erkrankung-bei-kindern-die-effektivsten-hausmittel-und-hilfreiche-tipps</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/babys-kinder/magen-darm-erkrankung-bei-kindern-die-effektivsten-hausmittel-und-hilfreiche-tipps"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Wer kennt es nicht: das Telefon klingelt, der Kindergarten oder die Schule melden sich – Ihr Kind möge umgehend abgeholt werden. Der Grund dafür sind gar nicht selten plötzliches Erbrechen und starker Durchfall. Die sogenannte Magen-Darm-Grippe tritt vor allem in der kalten Ja...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Eltern kennen die Situation: Das Telefon klingelt, der Kindergarten oder die Schule melden sich – Ihr Kind möge bitte umgehend abgeholt werden. Der Grund dafür sind gar nicht selten plötzliches Erbrechen und starker Durchfall. Die sogenannte  Magen-Darm-Grippe  tritt dabei nicht nur in der kalten Jahreszeit gehäuft auf, auch im Sommer gehört sie, vor allem bei Kindern, zu den weit verbreiteten Krankheiten. Damit Ihr Kind schnell wieder gesund wird, informieren wir in diesem Ratgeber darüber, mit welchen bewährten Hausmitteln man ihr entgegenwirkt, aber auch welche Mittel aus der Apotheke angewendet werden können, um Magen und Darm wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Zudem erfahren Sie. was eine Magen-Darm-Infektion ist, welche Prozesse sich dabei im Körper abspielen und wann ein Arzt hinzugezogen werden sollte. 
 Im weiteren Verlauf unseres Ratgebers erfahren Sie mehr über: 
 
 
   Die besten Hausmittel für Kinder mit Brechdurchfall    
   Wann sollte man mit dem Kind zum Arzt?    
   Rezeptfreie Mittel bei Magen-Darm-Infekten für Kinder    
   Exkurs: Was ist ein Magen-Darm-Infekt?    
   Fazit    
 
 &amp;nbsp; 
    Die besten Hausmittel für Kinder mit Brechdurchfall 
 Auch wenn die Beschwerden im Regelfall oft nur für kurze Zeit anhalten, die Gesundheit des kleinen Patienten soll schnell wieder hergestellt werden. Und auch für die Eltern ist es eine Entlastung zu wissen, wenn es ihrem Kind wieder besser geht. Doch welche Hausmittel helfen, wenn Kinder an einem Magen-Darm-Infekt leiden und worauf ist zu achten? 
 Flüssigkeitszufuhr erhöhen und Salzdefizit ausgleichen 
 Geht der Krankheitsverlauf bei Ihrem Kind den normalen Gang von anfänglicher Übelkeit bis zu eruptivem Brechdurchfall, gibt es viele hilfreiche Hausmittel, mit denen Sie die Beschwerden bekämpfen und Ihrem Kind wieder zu Gesundheit verhelfen können. 
 Das oberste Gebot lautet: viel trinken! 
 Sorgen Sie unbedingt dafür, dass Ihr Kind ausreichend trinkt. In den ersten Stunden nach dem Krankheitsausbruch sollte keine feste Nahrung verabreicht werden, stattdessen ist auf regelmäßiges und ausgiebiges Trinken zu achten. Geeignet sind: 
 
  Ungesüßter Tee: Kamillen-, Pfefferminz- oder Fencheltee  haben nicht nur eine beruhigende, sondern auch eine entzündungshemmende und krampflösende Wirkung. 
  Selbstgemachter Heidelbeertee:  Nehmen Sie dafür2 Teelöffeln getrocknete (keine frischen!) und zermahlene Heidelbeeren und brühen diese mit150 ml Wasser auf und lassen den Sud etwa 10 bis 15 Minuten ziehen. Heidelbeertee enthält viele Gerbstoffe, welche die Darmschleimhaut vor bakteriellen Angriffen schützen. 
 Stilles Wasser: Die darin enthaltenen Mineralstoffe beeinflussen die Darmaktivitäten positiv. 
 Verdünnter Apfelsaft oder Saftschorlen 
 
 &amp;nbsp; 
 Da während eines Magen-Darm-Infektes neben Wasser auch viele wichtige Salze ausgeschieden werden, muss auch der Elektrolythaushalt des Organismus berücksichtigt werden. 
 
  Elektrolytlösung:  Aus 4 gestrichenen Teelöffeln Zucker und einem Teelöffel Salz, verrührt in einem Liter Wasser, können Sie leicht  eine eigene Elektrolytlösung herstellen, die Sie löffelweise Ihrem Kind verabreichen oder unter ein anderes Getränk mischen können.   Bereits fertige Elektrolytmischungen, z.B. in Pulverform, finden Sie zudem auch in unserem Sortiment . Diese enthalten Salze, Mineralstoffe und Glucose im optimal abgestimmten Verhältnis. Alle Produkte sind bereits für Kinder im Säuglingsalter geeignet und sind auch mit Geschmack erhältlich, was vor allem bei der Verabreichung der Lösung bei Kindern von Vorteil sein kann. Die Produkte sind einfach in der Anwendung und auch ideal für unterwegs. 
 
 &amp;nbsp; 
 Versuchen Sie es mit schluck- oder löffelweisem Verabreichen der Flüssigkeit in kurzen Abständen, wenn Ihr Kind das Trinken verweigert. Will das Kind partout nicht trinken, konsultieren Sie einen Arzt. 
  Tipp:  Bunte Strohhalme helfen vielleicht, die Trinklust Ihres Kindes anzuregen! 
 
  Wichtig:  Bieten Sie Ihrem Kind Tee an, sollte es diesen lauwarm, nicht heiß, trinken. Wasser als auch Saftschorlen dürfen keine Kohlensäure enthalten, denn diese reizt den eh schon belasteten Magen und steigt wieder nach oben, was zu erneutem Erbrechen führt. Verzichten Sie daher bei Ihrem Kind auch auf das altbekannte Hausmittel Salzstangen und Cola! Das wäre für das Kind kontraproduktiv. Salzstangen enthalten zwar viel Natrium, aber nicht das wichtige Elektrolyt Kalium. Und die Cola mit ihrem Koffein, dem hohen Zuckergehalt und der Kohlensäure regt die Verdauungstätigkeit noch mehr an. 
 
 Was tun bei Still- und Flaschenkindern? 
 Stillkinder, die von einem Magen-Darm-Infekt betroffen sind, sollten in dieser Zeit öfter angelegt werden, um einem Flüssigkeitsverlust entgegenzuwirken. Hat das Kind zu wenig Kraft zum Saugen, verabreichen Sie ihm mit einem Teelöffel etwas Flüssigkeit. Flaschenkinder sollten statt der üblichen Säuglingsmilch zimmerwarmen, ungesüßten Tee oder stilles Wasser erhalten. Auch hier sollte auf die Flüssigkeitsgabe mittels Teelöffel zurückgegriffen werden, wenn das Kind zu schwach zum Trinken ist. Verzichten Sie bitte auf die Gabe von Milchnahrung, da diese zu erneutem Erbrechen führen kann. 
 Passende Ernährung bei einer Gastroenteritis 
 Appetitlosigkeit bei den kleinen Patienten zu Beginn dieser Krankheit ist völlig normal. Doch irgendwann entwickelt sich ein Verlangen nach Essen, um wieder zu Kräften zu kommen. Meist wird Ihr Kind von sich aus feststellen, wann es wieder Appetit hat. Dann ist geraten, mit leichter und magenschonender Kost anzufangen. 
 Von Möhrensuppe bis Apfelrieb: Geeignete Mahlzeiten für Kinder mit Magen-Darm-Infekt 
 Besonders gut eignet sich für Kinder eine  Karottensuppe , um dem Magen wieder Nahrung zuzuführen. Das berühmte Rezept der sogenannten Morosuppe (benannt nach ihrem Erfinder, dem Kinderarzt Ernst Moro) bietet sich als durchfallsenkende Kost an. Dafür werden lediglich 500 Gramm Karotten benötigt, die in einem Liter Wasser gargekocht werden. Anschließendes Pürieren und Hinzufügen einer Prise Salz garantieren dem Magen wenig Verdauungsarbeit und führen dem Körper Elektrolyte und Flüssigkeit zu. Sie können Ihr Kind mehrfach über den Tag verteilt von der Suppe essen lassen. 
 Ebenfalls ein unschlagbares Hausmittel stellen  geriebene Äpfel (inklusive Schale)  dar. Der Apfelbrei lässt sich nicht nur leicht vom Körper verarbeiten und schmeckt dem Kind, die Äpfel enthalten auch den Pflanzenstoff Pektin. Das  Pektin wirkt als Flüssigkeitsbinder und bildet zusätzlich eine Schutzschicht auf der Darmschleimhaut , was sie weniger angreifbar macht. 
 Eine  zerdrückte Banane  wiederum enthält viele Mineralien und hilft dem Körper hervorragend, den Kaliumspeicher wieder aufzufüllen. 
 Aufbauende Kost 
   
 Stärkereiche, bindende Lebensmittel, die aber kein Fett enthalten, sind zum weiteren Kostaufbau tauglich. Bewährte Optionen sind 
 
 Kartoffeln 
 Reis oder auch Reisschleim, leicht gesalzen 
 Nudeln 
 Zwieback 
 Toast 
 Hafer- oder Reisschleim 
 Weißbrot 
 
 &amp;nbsp; 
 Verzichten Sie auf Milchprodukte, Gezuckertes oder Gebratenes, all dies fordert das Verdauungssystem zu sehr heraus und verstärkt den Durchfall. Mit der Gabe fetthaltiger Speisen sollten Sie dagegen zurückhaltend sein, da Fett die Verdauung anregt und somit Magen und Darm erneut belastet. Weitere Tipps rund um eine angemessene Ernährung bei Durchfall lesen Sie in unserem  Ratgeberartikel über Hausmittel bei Durchfall . 
 Weitere schnell umzusetzende Tipps 
 Eine den besonderen Umständen angepasste Flüssigkeits- und Salzzufuhr sowie eine gleichermaßen schonende und stärkende Ernährung gelten als Hausmittel Nr. 1 bei Magen-Darm-Erkrankungen von Kindern. Was können Sie sonst noch tun? 
   
 Wärme 
 Bewährte Hilfe bei Bauchschmerzen und -kneifen bietet  feuchte Wärme . Egal ob  Wärmflasche, erhitztes Körnerkissen oder feuchte Bauchwickel  – die Wärme entspannt. Zur Verstärkung der Wirkung legen Sie zusätzlich einen feuchten Waschlappen zwischen Bauch und Wärmequelle. Feuchtwarme Umschläge sind ebenfalls schnell hergerichtet: Ein Tuch in warmes Wasser tauchen, gut auswringen und auf das Bäuchlein des Patienten legen. Ein trockenes Handtuch auf den Umschlag, gut zudecken – fertig. 
 Liebe, Nähe und Wärme 
 Wenn ein Kind krank ist, ist die beste Medizin die  Fürsorge und Aufmerksamkeit  der Eltern. Seien Sie für Ihr Kind da und zeigen Sie sich seinen Bedürfnissen gegenüber aufgeschlossen. Ein kühlendes Tuch auf der Stirn bei Übelkeit, ein Spuckeimer vor dem Bett oder ein Spuckschutz auf dem Bett sind schnell hergerichtet und zeigen Ihrem Kind Ihre Anteilnahme. Ein neues Bilderbuch oder ein Hörspiel vertreiben die Langweile während der Bettlägerigkeit. Und auch Kuscheln, sofern möglich, ist der Gesundheit Ihres Kindes zuträglich. Vielleicht können Sie sich zusammen auf die Couch legen oder sie bereiten auf dem Kinderzimmerboden eine kleine Liegefläche aus Matratzen. Gemeinsames Kuscheln spendet nicht nur Wärme, sondern dem Kind auch Trost. 
 Verhindern weiterer Ansteckungen 
 Um die Gesundheit von Ihnen, Ihrer Familie und Ihrer Umgebung zu wahren, ergreifen Sie am besten sofort einige  nötige Hygienemaßnahmen . Um der Ausbreitung der Erkrankung vorzubeugen, waschen und desinfizieren Sie sich häufig die Hände, vor allem wenn Sie in Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen kommen. Idealerweise tragen Sie Handschuhe und sogar Mundschutz beim Reinigen des Kindes. Reinigen Sie zu Hause Türklinken, das Badezimmer und am intensivsten die Toilette.  Desinfektion für Hände und Flächen, Einmalhandschuhe sowie weitere Hygieneprodukte finden Sie in unserem Online-Shop . Denken Sie unbedingt auch an das erweiterte Umfeld: Liegt bei Kindern ein ansteckender Infekt vor, ist das baldige Informieren von Kita oder Schule geboten, damit auch dort Maßnahmen gegen Ansteckung getroffen werden können. 
  Tipp:  Gewöhnen sich schon kleine Kinder ans Händewaschen nach dem Toilettengang, wird das Risiko einer Schmierinfektion verringert. 
   Wann sollte man mit dem Kind zum Arzt? 
 So unangenehm und unappetitlich Magen-Darm-Infektionen auch sind, heilen sie sich doch im Regelfall selbst aus. Dauer und Intensität der Symptome hängen vom jeweiligen Verursacherkeim ab. Doch je jünger das Kind ist, desto gefährlicher kann eine Gastroenteritis werden. 
  Unbedingt beachten:  In einigen Fällen ist ein Arztbesuch zwingend geboten. Wenn Erbrechen und Durchfall gleichzeitig auftreten und weiter in ungeminderter Heftigkeit bestehen, sollte man 
 
 mit einem Säugling nach spätestens 6 Stunden, 
 mit einem Kleinkind unter drei Jahren innerhalb von 12 Stunden, 
 und mit einem älteren Kind nach einem Tag Beobachtung 
 
 &amp;nbsp; 
 einen Arzt aufsuchen. Treten innerhalb des Krankheitsverlaufs zusätzliche Erscheinungen wie hohes Fieber, Blut im Stuhl oder Austrocknung infolge des massiven Flüssigkeitsverlusts auf, muss ebenfalls umgehend ein Facharzt konsultiert werden. 
 Ein Arztbesuch ist zudem auch angeraten, wenn: 
 
 nur wenig Urin ausgeschieden wird und das Kind das Trinken vermeidet 
 es mehr als 6x am Tag wässrigen Stuhlgang hat 
 es über starke Bauchschmerzen klagt oder zu erkennen gibt, dass es unter starken Bauchschmerzen leidet 
 Sie als Eltern sich große Sorgen machen. Suchen Sie einen Arzt auf, wenn Sie unsicher sind und lassen Sie Ihr Kind lieber einmal mehr untersuchen. Das gibt auch Ihnen als Eltern eine Sicherheit, die Sie letztlich Ihrem Kind vermitteln. 
 
 &amp;nbsp; 
 Austrocknung: Die Gefahr erkennen 
 Besonders hoch bei Kindern ist die Gefahr der Austrocknung. Die kleinen Körper verlieren durch die Ausscheidungen eine Menge Flüssigkeit. Daher ist es unerlässlich, die Anzeichen erkennen zu können. 
 
 Trockener Mund 
 Weiße Haut 
 Apathie, Schläfrigkeit 
 Tiefe Atmung durch den Mund 
 Kopfschmerzen 
 Fieber 
 Keine Tränenflüssigkeit 
 Bei Babys: Eingesunkene Fontanelle 
 
 &amp;nbsp; 
 Weist Ihr Kind gehäuft diese Symptome auf, liegt ein akuter Notfall vor und das Kind muss  sofort in ärztliche Behandlung!  Lassen Sie es daher gar nicht erst so weit kommen und achten Sie konsequent auf den Flüssigkeitshaushalt des kleinen Patienten. 
    Rezeptfreie Mittel bei Magen-Darm-Infekten für Kinder 
 Die gängigsten Hausmittel sind in der Regel immer verfügbar, so dass für schnelle Hilfe zu Hause gesorgt ist. Doch kann es passieren, dass während einer Urlaubsreise oder eines Ausflugs Beschwerden auftreten. Hausmittel sind in diesen Fällen eher selten zur Hand. In diesen Fällen können Sie auf rezeptfreie Mittel aus Ihrer Online-Apotheke zurückgreifen, die auch bereits bei Babys und Kleinkindern angewendet werden können. Dazu gehören z.B. 
 
  Perenterol ®  Junior 250 mg Pulver : Anzuwenden bei akuten Durchfallerkrankungen. Anzuwenden bei Kindern ab 6 Monaten. 
  Perocur ®  250 mg 20 Hartkapseln : Bei akuten Durchfallerkrankungen. Anwendung bei Kindern ab 6 Monaten. 
  Uzara Saft : Bei unspezifischen, akuten Durchfallerkrankungen. Geeignet für Kinder ab 2 Jahren. 
  Oralpädon ®  240 Elektrolyt-Glucose-Mischung : Hilft bei Durchfallerkrankungen den Elektrolythaushalt zu stabilisieren und kann bereits bei Säuglingen und kleinen Kindern angewendet werden. Oralpädon gibt es in den Geschmacksrichtungen Banane, Erbeere und Neutral. 
  Elotrans ®  Pulver : Wie auch Oralpädon handelt es sich hierbei um eine Elektrolyt-Glucose-Mischung. Vor der Anwendung bei Säuglingen und Kindern unter 2 Jahren sollte mit dem Arzt gesprochen werden. 
 
 &amp;nbsp; 
 Bitte lesen Sie vor der Anwendung die Packungsbeilage oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Bei Fragen können Sie aber auch unser pharmazeutisches Beratungsteam kontaktieren, wir helfen Ihnen gern weiter. 
 &amp;nbsp; 
   Exkurs: Was ist ein Magen-Darm-Infekt? 
 Die Magen-Darm-Infektionen gehören weltweit zu den am häufigsten auftretenden Infektionskrankheiten. Denn die Gastroenteritis kann durch eine Vielzahl von hochinfektiösen Keimen ausgelöst werden. Verursacher des Brechdurchfalls sind in den häufigsten Fällen Noro-, Rota- oder Adenoviren, aber auch Bakterien (bspw. Campylobacter oder Salmonellen) zählen zu den Angreifern. Infolge des Eindringens dieser Erreger kommt es zu den unangenehmen  Symptomen Übelkeit, plötzliches Erbrechen sowie unvermittelt starker Durchfall, oft begleitet von Bauchschmerzen und -krämpfen . Doch genauso unversehens, wie die Krankheit den Körper heimsucht, verschwindet sie auch wieder. In der Regel ist man schon nach wenigen Tagen wieder symptomlos. 
  Wichtig:  Schuld an Durchfall und Erbrechen zur gleichen Zeit können in seltenen Fällen auch Parasiten sein, mit denen man beispielsweise im Urlaub in Kontakt gerät. In diesem Fall halten die Magen-Darm-Beschwerden über Wochen an und es ist dringend ein Arztbesuch geboten. Im Sommer ist eine Lebensmittelvergiftung durch verdorbenes Essen nicht unwahrscheinlich, diese kennzeichnet sich durch besonders kurzes Anhalten des Brechdurchfalls aus. 
 Was passiert im Körper bei der Magen-Darm-Grippe? 
 Einmal im Verdauungssystem angekommen, beginnen die Erreger sich zu vermehren und die Schleimhäute von Magen und Dünndarm entweder selbst anzugreifen oder Giftstoffe zu produzieren, welche dies übernehmen. Die geschädigte Magenschleimhaut kann nun die Nahrung nicht mehr ordentlich verdauen. Der Körper reagiert mit Erbrechen, um sich zu schützen und die Eindringlinge schnell wieder loszuwerden. Doch haben sich die Viren oder Bakterien einmal im Darm festgesetzt, werden auch dort die Schleimhautzellen beschädigt und der Dünndarm kann die – ohnehin kaum verdauten – Nahrungsbestandteile nicht mehr optimal aufnehmen. Dadurch herrscht eine hohe Salzkonzentration im Darmbereich vor. Nun wird Wasser in den Darm eingeleitet, um den überhöhten Elektrolytgehalt auszugleichen. Somit entsteht der wässrige Durchfall, der typisch für jegliche Magen-Darm-Erkrankung ist. 
 Warum leiden besonders Kinder häufig an Brechdurchfall? 
 Kinder sind für diese Art der Durchfall-Erkrankungen besonders anfällig. Der Magen-Darm-Trakt des Kindes ist empfindlicher und daher empfänglicher für infektiöse Keime. 
 Die Ansteckung mit den Erregern erfolgt häufig durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion. Die Keime gelangen also beispielsweise durch  Hand-zu-Mund-Übertragung , etwa bei der Nahrungsaufnahme, in den Organismus. Möglich ist aber auch die Übertragung durch feinste Speicheltröpfchen beim Sprechen oder Husten. Die Krankheitskeime sind hochansteckend und haben in der Regel eine Inkubationszeit von nur wenigen Stunden bis einigen Tagen. Da reicht der Kontakt zu einem infizierten Spielgefährten oder das Vergessen des Händewaschens vor dem Essen bereits aus, um die Krankheit zu bekommen. Einmal angesteckt, bleibt der Infizierte für Tage oder sogar Wochen eine Übertragungsquelle, wodurch ein Magen-Darm-Keim lange in Schule oder Kindergarten grassieren kann. Insofern ist es normal, wenn kleine Kinder ein- bis zweimal im Jahr an der Magen-Darm-Grippe erkranken. 
   Fazit 
 Magen-Darm-Infekte sind bei Kindern keine Seltenheit und treten vor allem bei kleineren Kindern öfter auf. Doch schon mit einfachen Hausmitteln lässt sich hier schnell für Besserung sorgen. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist das A und O, um ein Austrocknen zu vermeiden. Achten Sie daher darauf, dass Ihr Kind genügend trinkt bzw. bieten Sie ihm entsprechend Flüssigkeit an. Sollten Sie unsicher sein, die Symptome halten über einen längeren Zeitraum an oder es kommt Fieber hinzu, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf. 
 Jetzt weiterlesen: 
 
   Kommt Ihr Kind ständig krank aus dem Kindergarten? Das können Sie tun!   
   Karies und Kinder: Ursachen, Behandlung und Vorbeugung von Karies    
   Hausapotheke Baby: Gut gerüstet für alle Fälle   
 
 &amp;nbsp; 
 
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise  Bildquellen: ©Rido, ©photocrew - stock.adobe.com, Olga Yastremska, New Africa, Africa Studio 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2021-08-18T09:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Kommt Ihr Kind ständig krank aus dem Kindergarten? Das können Sie tun!</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/babys-kinder/kommt-ihr-kind-staendig-krank-aus-dem-kindergarten-das-koennen-sie-tun</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/babys-kinder/kommt-ihr-kind-staendig-krank-aus-dem-kindergarten-das-koennen-sie-tun"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Wer ein oder sogar mehrere Kindergartenkinder hat, hat zusätzlich zum Eltern-Sein gefühlt noch eine weitere gewichtige Aufgabe: Die des Krankenpflegers bzw. der Krankenpflegerin. Denn eines der Kinder in der Gruppe ist eigentlich immer krank, steckt den eigenen Nachwuchs an, d...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Wertvolles Gesundheitswissen für Eltern von dauerkranken Kindergartenkindern 
 Wer ein oder sogar mehrere Kindergartenkinder hat, hat zusätzlich zum Eltern-Sein gefühlt noch eine weitere gewichtige Aufgabe: Die des Krankenpflegers bzw. der Krankenpflegerin. Denn eines der Kinder in der Gruppe ist eigentlich immer krank, steckt den eigenen Nachwuchs an, der die Krankheit dann unweigerlich mit nach Hause bringt. Die Folge: Auch die anderen Familienmitglieder können sich anstecken. Die Skala der Infekte, die dabei aus Kita oder Kindergarten mit nach Hause gebracht werden, reicht dabei  vom einfachen Schnupfen oder Husten über die Magen-Darm-Grippe bis hin zu einer Mittelohrentzündung, Läusen oder gar Krätze.  Der Grund für diese ständigen Erkrankungen: Der Kindergarten ist ein wahrer Brutkasten für Infekte aller Art und vor allem Kleinkinder sind häufig betroffen. Es gibt so gut wie keine typische Kinderkrankheit, die vom Kindergarten nicht nach Hause mitgebracht wird und manchmal die ganze Familie lahmlegt. 
 Die Hauptursachen dafür, dass Ihr Kind im Kindergarten oder der Kita ständig krank wird, sind zum einen die direkte Nähe zu erkrankten Kindern und die Tatsache, dass Kinder in den ersten Kindergartenjahren noch immer vieles in den Mund stecken.  Da das Immunsystem der Kinder, gerade bei Babys und Kleinkindern, kaum gegen Ansteckungen trainiert ist, ist es schnell passiert und Krankheitserreger haben sich eingeschlichen.   Noch einen sehr wichtigen Grund nennt Dr. Reinhard Berner, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin der Technischen Universität Dresden, in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung (SZ). Am Beispiel von Erkrankungen der oberen Atemwege erklärt er: „Es gibt hunderte Viren, die eine solche Infektion hervorrufen können. Erwachsene haben schon 30 oder 40 solcher Infektionen hinter sich und sind deshalb gegen viele Erreger immun. Bei Kindern, vor allem, wenn sie klein sind, ist das noch nicht der Fall.“ Deshalb sind viele ständig krank. 
 
 
   Schon wieder krank: Die häufigsten Erkrankungen bei Kita-Kindern    
   Krankheiten vorbeugen durch die Stärkung des kindlichen Immunsystems    
   Fazit    
 
 &amp;nbsp; 
   Schon wieder krank: Die häufigsten Erkrankungen bei Kita-Kindern 
 In den ersten Monaten ist Ihr Baby in der Regel relativ gut geschützt. Doch spätestens ab dem Kleinkindalter und dem Übergang in die Kita, wenn der „Nestschutz“ nicht mehr gegeben ist, werden viele Kinder ständig krank. Husten, Schnupfen, aber auch andere Krankheiten, treten dann vermehrt auf. 
 Zu den Erkrankungen, die Kindergartenkinder am häufigsten mit nach Hause bringen gehören: 
 
  Erkrankungen der Atemwege:  Schnupfen, Halsschmerzen, Nasennebenhöhlen- und Mittelohrentzündung sind keine Seltenheit. Und nicht nur in den Wintermonaten, auch im Sommer ist eine Erkältung nichts Ungewöhnliches bei kleinen Kindern. Die Ursachen sind Keime und Viren, die sich in der meist zu warmen und zu trockenen Luft in den Kindergärten explosionsartig vermehren können. Dazu kommen meist Fieber, Schwäche, Glieder- und Kopfschmerzen. Medikamente, die Linderung verschaffen, gibt es auch schon für Kleinkinder. Ob   Mittel gegen Husten  ,   Schnupfen und Erkältung   oder   Fieber und Schmerzen  : Schon für die Kleinsten finden Sie entsprechende Produkte in unserem Online-Shop. Aber auch   Inhalationsgeräte speziell für Babys, Kleinkinder und Kinder  , sowie Erkältungsbäder finden Sie in unserem Sortiment. Achten Sie auf den Zusatz „Junior“ oder lesen Sie die Produktbeschreibung bzw. den Beipackzettel aufmerksam durch, da hier angegeben ist, ab welchem Alter das jeweilige Medikament angewendet werden darf.  Kontaktieren Sie bei Unsicherheiten gern unser pharmazeutisches Beratungsteam  oder fragen Sie Ihren Arzt um Rat. Beachten Sie bitte zudem, dass Kinder, die unter Fieber leiden, nicht gebadet werden dürfen, da sich die Symptome dann eher verschlimmern und der Kreislauf schnell ins Wanken kommen kann. 
  Magen-Darm-Grippe:  Eine Gastroenteritis, auch Brechdurchfall oder umgangssprachlich Magen-Darm-Grippe genannt, ist  keine Seltenheit bei Babys und Kleinkindern . Ihr Immunsystem ist noch nicht sehr oft in Kontakt mit Krankheitserregern gekommen und schnell ist es passiert, das kontaminiertes Spielzeug oder Gegenstände im Mund des Kindes landen und sich dieses darüber mit dem Erreger infiziert. Typische  Symptome für eine Magen-Darm-Grippe sind Übelkeit, Erbrechen sowie Durchfall . Oft kommen krampfartige   Bauchschmerzen   hinzu. Auslöser können Viren und Bakterien verschiedenster Art sein, so z.B. E. coli, Salmonellen, aber auch Rota- oder Noroviren.  Rota- als auch Noroviren sind hochansteckend und eine Erkrankung ist oft von Fieber begleitet . Treten diese Krankheiten auf, muss wegen der Gefahr für die allgemeine Gesundheit die Kita oft geschlossen werden. Zudem muss eine Meldung an das Gesundheitsamt erfolgen.   Da bei einer Magen-Darm-Grippe sehr viel Flüssigkeit verloren geht, sollte vor allem auf viel Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Auch   Elektrolytlösungen   sind sinnvoll, gerade bei Babys und Kindern kann ein Mangel lebensgefährlich werden. Auch kann es helfen,   Mittel gegen Durchfall   anzuwenden. Allerdings sollte hier zuvor Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden, da viele Mittel für Kinder unter 2 Jahren nicht geeignet sind.   Eltern sollten bei einer Gastroenteritis zudem größte Sauberkeit herrschen lassen, da sich die verantwortlichen Viren über eine Schmierinfektion verbreiten.   Kontaminierte Oberflächen, aber auch die Hände sollten großzügig desinfiziert werden  . Dies sollte auch nach dem Wechsel der Windel bzw. dem Toilettengang geschehen. Weitere Tipps zum Thema   Magen-Darm-Grippe bei Kindern  &amp;nbsp;finden Sie in unserem Ratgeberbereich. 
  Kopfläuse:  Meist merken es die Eltern erst, wenn es zu spät ist: Die Kinder fühlen sich nicht unbedingt krank, kratzen sich aber andauernd und beim Kämmen fallen Läuse und Nissen aus der Bürste oder dem Kamm. Viele Jahre lang waren Läuse kein Problem mehr, jetzt aber treten sie wieder verstärkt in Schulen und Kindergärten auf.   Glücklicherweise lässt sich der Befall mit Läusemitteln aus Ihrer Online-Apotheke ganz einfach daheim in den Griff bekommen  . Ganz wichtig: Neben einer schnellen und andauernden Behandlung ist es wichtig, dem Kind zu erklären, dass es jetzt eine Weile mit anderen Kindern nicht zu eng in Kontakt treten darf. Denn solange die Kinder weiterhin ihre Köpfe zusammenstecken, ist die Gefahr der Übertragung nicht gebannt und die Verbreitung der Läuse geht weiter. 
  Krätze:  Lange Zeit schon fast verschwunden, breitet sie sich jetzt verstärkt wieder aus. Sie ist extrem lästig und sehr unangenehm, aber keine wirkliche Gefahr für die Gesundheit. Verursacht wird die Krankheit durch so genannte Krätzmilben. Diese fast unsichtbaren Spinnentiere graben Gänge in die obere Hautschicht, wo sie Eier und Kot ablegen. Das wiederum führt zu juckenden Entzündungen. Krätze ist sehr ansteckend und die  Ansteckung kann über den direkten Hautkontakt als auch infizierte Kleidung und Bettwäsche  geschehen. Da es mehrere Wochen dauert, bevor die Ansteckung sichtbar wird, kann die infizierte Person in dieser Zeit die Krankheit schon unbemerkt weitergeben. Eine Vorbeugung ist so gut wie unmöglich. Es sei denn, Sie tragen immer Einweghandschuhe, die Sie ständig wechseln. Die Krätze tritt jetzt Jahr für Jahr in immer größerem Ausmaß auf, auch sie ist meldepflichtig.   Sollten Sie betroffen sein, ist es möglich eine   Behandlung mit rezeptfreien Mitteln aus unserer Online-Apotheke   durchzuführen. Wenn Sie unsicher sind, welches Mittel geeignet ist oder Sie Fragen zur Anwendung haben, wenden Sieb sich gern an unser pharmazeutisches Beratungsteam. 
  Hand-Fuß-Mund-Krankheit:  Hier handelt es sich um eine durch Viren übertragene Krankheit. Die Übertragung erfolgt hier vor allem durch direkten Kontakt von Mensch zu Mensch, aber auch durch mit Speichel oder Kot kontaminierte Gegenstände. Die  meist mit Fieber und Halsschmerzen einhergehende Krankheit zeigt nach wenigen Tagen weitere Symptome in Form kleiner Bläschen und Geschwüre im Mund sowie an Händen und Füßen . Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist hochansteckend und auch noch einige Wochen nach Abklingen der Symptome, können andere Menschen durch Übertragung der Viren erkranken. Um sich vor einer Ansteckung zu schützen, ist   regelmäßiges Händewaschen sowie ausreichende Desinfektion kontaminierter Oberflächen   angeraten. Auch sollte zu enger Körperkontakt, sowie das Teilen von Besteck, Spielzeug etc. vermieden werden. 
 
 &amp;nbsp; 
   Krankheiten vorbeugen durch die Stärkung des kindlichen Immunsystems 
 Während Erwachsene im Schnitt 3 bis 4 Infekte pro Jahr erleben, sind es bei Säuglingen und Kleinkindern bis zu zwölf. Dies liegt vor allem daran, dass  Kinder mit einem noch unreifen Immunsystem  geboren werden. Es muss sich also noch entwickeln. Mit jedem neuen Infekt lernt das Immunsystem des Kindes dazu, die eigene Abwehr wird so schrittweise trainiert. Dieser Lernprozess lässt sich gezielt unterstützen. Im Folgenden ein paar Tipps, für Sie zusammengestellt. 
 Immunstärkung vor der Geburt 
 Schon durch eine gesunde Lebensweise während der Schwangerschaft können Sie das Immunsystem des noch ungeborenen Kindes stärken. Versuchen Sie möglichst Stress zu vermeiden, ernähren Sie sich gesund und   verzichten Sie auf Alkoho  l und Nikotingenuss.   Leichter Sport während der Schwangerschaft   und viel Bewegung an der frischen Luft fördern zudem das eigene Wohlbefinden und somit auch die des Fötus.  Eine ungesunde Lebensweise, nicht nur während der Schwangerschaft, schädigt das Immunsystem des Kindes langfristig  und kann chronischen Autoimmunerkrankungen, wie etwa Asthma, Allergien, Fettleibigkeit und Diabetes Vorschub leisten. 
 Stärkung des kindlichen Immunsystems nach der Geburt und im Kleinkindalter 
 Auch direkt nach der Geburt, sowie im Kleinkindalter, können Sie aktiv zum Aufbau der Immunabwehr Ihres Kindes beitragen. So nimmt der so genannte Nestschutz etwa ab dem 3. Lebensmonat ab und ist mit dem 9. Lebensmonat nahezu verschwunden. Spätestens jetzt gehören vor allem Erkältungskrankheiten, aber auch Magen-Darm-Infekte und andere Erkrankungen fast zum Alltag. Das Immunsystem des Kindes zu stärken ist daher eine wichtige Aufgabe. 
 Stillen für ein gesundes Immunsystem 
 Ist das Kind auf der Welt, ist der erste und am leichtesten zu befolgende Rat: Stillen Sie das Baby, so lange Sie können. In Deutschland dauert die Stillzeit im Durchschnitt bis zu acht Monate 1  nach der Geburt. 21 Prozent der Mütter stillen ihr Baby noch bis zu neun Monate, Kinder über einem Jahr werden nur noch zu neun Prozent mit Muttermilch ernährt. Durch das Stillen wird der Aufbau einer gesunden Darmflora und damit eines intakten Immunsystems gefördert. Verantwortlich hierfür sind  die in der Muttermilch enthaltenen Humanen Milch-Oligosaccharide (HMO), welche das Wachstum nützlicher Bifidobakterien fördern und die Darmschleimhaut des Kindes stärken . Auch sind in der Muttermilch alle wichtigen Nährstoffe, Spurenelemente und Vitamine, sowie bioaktive Komponenten enthalten, die das Kind für ein gesundes Wachstum benötigt. Schon direkt mit der Vormilch, dem so genannten Kolostrum, erhält das Neugeborene wichtige Abwehrstoffe. So sind hierin neben präbiotischen Bestandteilen auch Antikörper enthalten, welche das Baby vor Infektionserregern schützt. Aber nicht nur frühzeitiges, sondern auch langes Stillen fördert die Immunabwehr des Kindes. 
  Sollten Sie nicht stillen können, wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihre Hebamme . Diese kann Ihnen gute Alternativen für eine gesunde Ernährung im Säuglingsalter nennen und steht Ihnen bei weiteren Fragen rund um die Stärkung des Immunsystems Ihres Kindes gern beratend zur Seite. 
 
  Hinweis: Vom Stillen haben sowohl die Mutter als auch das Baby Vorteile für ihre Gesundheit. Bei der Ernährung des Babys durch Muttermilch sinkt das Risiko der Frauen, an Brustkrebs, Eierstockkrebs, Herzkrankheiten oder Diabetes Typ 2 zu erkranken. Kinder, die gestillt werden, neigen zudem seltener zu Übergewicht – vorausgesetzt natürlich, es wird auch nach dem Abstillen auf eine ausgewogene Ernährung geachtet. 
 
 Raus an die frische Luft 
   Ausreichende Bewegung   ist neben einer gesunden Ernährung ein wichtiger Faktor für unser Wohlbefinden und ein gesundes Immunsystem.  Verschaffen Sie Ihrem Kind frische Luft . Auch wenn es draußen kalt ist: Das Baby warm einpacken und mehrmals am Tag mindestens eine halbe Stunde spazieren gehen. Der Wechsel von warm und kalt  stärkt die Abwehrkräfte, die Immunabwehr wird mobilisiert . Ist Ihr Kind älter als ein Jahr, sollten Sie die Freiluftaktivitäten verstärken: Warm eingepackt draußen Toben und Spielen, das tut ihm gut. Hinzu kommt, dass der regelmäßige Aufenthalt in der Natur dafür sorgt, dass das Kind Stress abbauen kann. Zudem kommt das Kind auch mit immer neuen „Keimwelten“ in Kontakt, was zusätzlich die Immunabwehr stärkt. Achten Sie auf atmungsaktive Kleidung, in welcher das Kind nicht schwitzt, aber auch nicht friert. In der kalten Jahreszeit sollten vor allem Kopf, Hals, Unterleib und Füße gut eingepackt sein, um Erkältungen vorzubeugen. Im Sommer ist zudem auf ausreichenden Sonnenschutz achten. 
 Gesunde Ernährung 
 Eine gesunde und ausgewogene Ernährung beginnt schon im Kindesalter, wobei hier vor allem den Eltern eine Vorbildfunktion zukommt. Schon im Beikostalter sollten  frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte sowie pflanzliche Fette und Fisch  regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Süßigkeiten, ungesunde Fette sowie Weißmehlprodukte müssen nicht komplett vom Tisch verschwinden, sollten jedoch eher eine untergeordnete Rolle spielen. Fritten, Pizza und Spaghetti mit Ketchup, dürfen auch mal sein aber auch hier ist weniger oft mehr. Auch sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr in Form von Wasser und ungesüßtem Tee geachtet werden, um ein  Austrocknen der Schleimhäute zu vermeiden . Sind diese trocken, vor allem im Winter, können Bakterien und Viren schlechter abtransportiert werden, die Anfälligkeit gegenüber Infekten steigt. 
 
  Hinweis: Was für Erwachsene gesund ist, kann für Kinder schädlich sein. So sollten Kinder unter 10 Monaten keine Speisen mit Knoblauch erhalten. Auch dürfen Kinder unter 1 Jahr keinen Honig verzehren. Unterstützen Sie die Gesundheit Ihres Kindes mit kindgerechten Nahrungsergänzungsmitteln, so sollten diese kein Echinacea, Vitamin C oder Zink enthalten. 
 
 Sauberer Körper, gesunder Schlaf 
 Eine regelmäßige Körperhygiene ist wichtig, um Krankheitserreger fernzuhalten und so die Gesundheit zu erhalten. So muss es für Ihr Kind normal sein, sich nach jedem Toilettengang, vor dem Essen sowie nach dem Aufenthalt im Freien,  gründlich die Hände zu waschen . Ständiges Desinfizieren der Hände ist jedoch nicht notwendig. Das Zähneputzen gehört ebenso zur Körperhygiene und beginnt bereits mit dem ersten Zahn. Mit speziell auf   Kinderzähne abgestimmter Zahnpasta   ist die Mundhygiene nicht schwer. Ab dem vierten Jahr seines Lebens sollte es sich selbstständig die Zähne putzen können. Aber Nachputzen durch die Eltern sollte bis ins Schulalter erfolgen. Die  tägliche Körperhygiene sollte mit möglichst milden und pH-neutralen Reinigungsprodukten  erfolgen, um die natürliche Hautbarriere nicht zu zerstören. Ist diese kaputt, ist sie ein leichtes Einfallstor für unerwünschte Keime und Krankheitserreger. Mindestens einmal in der Woche sollte auch die Haarwäsche zum Pflegeprogramm gehören. Auch hier empfiehlt es sich, auf möglichst milde Produkte setzen, um die empfindliche Kopfhaut nicht zu reizen. Eine große Auswahl an   speziell auf Babys und Kinder abgestimmte Pflegeprodukte finden Sie im Online-Shop unserer Versandapotheke  . 
 Neben der täglichen Körperhygiene ist auch eine gesunde Schlafhygiene wichtig, damit das Immunsystem des Kindes sich erholen kann. Ausreichend und vor allem erholsamer Schlaf ist hier also das A &amp;amp; O. 
 Hygiene in den eigenen vier Wänden, in Kindergarten &amp;amp; Co 
 Auch die Hygiene zu Hause, im Kindergarten sowie anderen Betreuungseinrichtungen, wie etwa der Kindertagespflege, spielt eine Rolle beim Aufbau der eigenen Immunabwehr. So müssen die Räumlichkeiten nicht perfekt von Staub befreit sein, allerdings  sollten Räume wie Küche und Bad regelmäßig gesäubert werden, da der Anteil an gesundheitsgefährdenden Keimen dort am größten ist . Kinder sollten dabei jedoch nie direkt den Reinigungsmitteln ausgesetzt werden, um mögliche Haut- und Atemwegsreizungen sowie Vergiftungen zu vermeiden. Zur Hygiene im Haushalt gehört auch der  Verzicht auf das Rauchen  in den eigenen vier Wänden sowie im Beisein von Kindern. Der Rauch setzt sich in der Wohnung als auch der Kleidung fest, was nicht nur für einen unschönen Geruch sorgt, er enthält auch krebserregende Stoffe, welche die Gesundheit Ihres Kindes gefährden. 
 Besucht das Kind den Kindergarten, die Kita oder ist bei einer Tagesmutter, so sollten Eltern sich vorab informieren, ob die notwendigen Hygienestandards auch dort eingehalten werden. Im Regelfall ist es vor dem Besuch der Einrichtung möglich, diese genauer anzusehen und so im Zweifel Mängel direkt vor Ort festzustellen. 
 Kontakt zu Tieren und anderen Kindern 
 Kinder, die häufiger oder regelmäßig von Haustieren umgeben sind, entwickeln seltener allergische Erkrankungen oder Asthma. Vermutet wird, dass dies auf die Keimvielfalt, die beim Umgang mit den Tieren vorhanden ist, zurückgeführt werden kann. Allerdings sei erwähnt, dass Kinder mit einem erhöhten allergischen Risiko, weil mindestens ein Elternteil eine allergische Erkrankung hat, lieber auf ein eigenes Haustier verzichten sollten, da vor allem felltragende Tiere als Auslöser für allergische und asthmatische Beschwerden in Betracht kommen. 
 Und auch  der Kontakt zu anderen Kindern  ist, nicht nur aus sozialer Sicht,  wichtig, um die Immunabwehr zu stärken . So lernt das Immunsystem durch den Kontakt zu anderen Kindern immer wieder neue Keime kennen und kann auf bereits bekannte Erreger effektiver reagieren. Hinzu kommt, dass ein Kind, welches gern und viel mit anderen Kindern lacht, spielt und kuschelt Stress abbaut, was sich ebenfalls positiv auf dessen Immunabwehr auswirkt. 
 
  Gut zu wissen:  Ob Ihr Kind häufiger an Infekten leidet, ist zum Teil auch seiner Veranlagung geschuldet. Die  regelmäßige Kontrolle beim Kinderarzt , die so genannten U-Untersuchungen, und Impfungen helfen, dass Ihr Kind ein stabiles Immunsystem aufbauen kann. 
 
 Produkte für die Gesundheit Ihres Kindes aus Ihrer Online-Apotheke 
 Trotz aller vorbeugenden Maßnahmen, es ist schnell passiert und das Kind hat sich erkältet oder eine Magen-Darm-Grippe aus der Kita mitgebracht.  Im Online-Shop Ihrer Volksversand Versandapotheke finden Sie eine große Auswahl an Medikamenten und Produkten rund um das Thema Kindergesundheit . Diese sind in ihrer Wirkstoffkonzentration und Dosierung entsprechend auf die jeweilige Altersgruppe abgestimmt, so dass sie von Haus aus verträglicher für Kinder sind. 
   Fazit 
 Ob zu Hause oder im Kindergarten: Krankheitserreger lauern an vielen Ecken. Wenn Sie Ihrem Kind helfen wollen, das eigene Immunsystem zu stärken, sollten Sie Ihr Kind „nicht in Watte packen“ mit dem Ziel, es vor Erkältungen und typischen Kinderkrankheiten zu schützen. Es ist völlig normal, dass die Kleinen mal eine Infektion mit nach Hause bringen und krank werden. Die  richtige Ernährung , vorbeugende Maßnahmen, sowie  richtiges Verhalten im Krankheitsfall helfen , die Gesundheit Ihres Kindes zu erhalten und zu stärken. Mit einer Hausapotheke für Babys und Kinder sind Sie zudem im Notfall immer bestens ausgestattet und haben alle wichtigen Medikamente vor Ort. 
 
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise   Fußnote:   1  https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Studien/Adipositas_Monitoring/Vor_und_nach_Geburt/PDF_Themenblatt_Stillen.pdf?__blob=publicationFile#:~:text=Die%20durchschnittliche%20Stilldauer%20betrug%20etwa,2.4).  Bildquelle: Fotolia - Hannes Eichinger 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2021-08-03T08:15:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Sport in der Schwangerschaft und nach der Geburt: Tipps und Informationen </title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/schwangerschaft/sport-in-der-schwangerschaft-und-nach-der-geburt-tipps-und-informationen</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/schwangerschaft/sport-in-der-schwangerschaft-und-nach-der-geburt-tipps-und-informationen"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Die Schwangerschaft ist eine aufregende und einzigartige Zeit im Leben einer Frau. Es ist auch eine Zeit, in der die werdende Mutter Fehler und jedes unnötige Risiko möglichst vermeiden möchte – der Gesundheit ihres ungeborenen Kindes zuliebe. Viele alte Gewohnheiten und liebg...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Schwanger und Fitness-Training – ein viel diskutiertes Thema 
 Die Schwangerschaft ist eine aufregende und einzigartige Zeit im Leben einer Frau. Es ist auch eine Zeit, in der die werdende Mutter Fehler und jedes unnötige Risiko möglichst vermeiden möchte – der Gesundheit ihres ungeborenen Kindes zuliebe. Viele alte Gewohnheiten und liebgewonnene Verhaltensweisen stehen dann auf dem Prüfstand. Auch  Sport in der Schwangerschaft ist bei vielen Schwangeren mit einem Fragezeichen versehen . Ob und wie viel Sport in der Schwangerschaft gut und gesund ist und welche Vor- und Nachteile das Trainieren mit sich bringt, erfahren Sie in diesem Ratgeber unserer Online-Apotheke. 
 
 
   Sport während der Schwangerschaft ist sinnvoll!    
   Ab wann ist Sport nach der Geburt wieder möglich    
   Fazit    
 
 &amp;nbsp; 
   Sport während der Schwangerschaft ist sinnvoll! 
 Eine Schwangerschaft wird heute immer noch vielfach als Zeichen zum Ausklinken gedeutet. Vielfach heißt es: Lehnen Sie sich zurück, ziehen Sie sich aus allen Verpflichtungen heraus und entspannen Sie sich vor der Geburt, so gut es geht. Vor allem, so heißt es, brauchen schwangere Frauen viel Schonung und Ruhe. Das ist aber so keineswegs richtig – im Gegenteil: Die Schwangerschaft ist keine Krankheit, die man auskurieren müsste, und keine Phase, in der der Körper über mehrere Wochen nahezu unbewegt bleiben sollte! 
 Vielmehr gilt eine Schwangerschaft als besonders herausfordernde Phase im Leben einer Frau, in der sich Gefühle wie Vorfreude, Sorge und wachsende Liebe mischen und die zahlreiche körperliche Veränderungen mit sich bringt. Alles, was diese Herausforderung einfacher machen und abmildern kann, ist sehr willkommen – und dazu gehört auch Sport. Sei es, um negative Gefühle zu vertreiben, den Beckenboden zu stärken oder Schmerzen im Rücken vorzubeugen:  Für eine gesunde Frau ist Sport während der Schwangerschaft bis kurz vor der Geburt aus heutiger medizinischer Sicht absolut empfehlenswert  und in der Regel sowohl für die Schwangeren als auch für ihr Baby völlig unbedenklich (Ausnahmen siehe unten!). 
  Gut zu wissen:  Da es sich bei den ersten 12 Wochen jedoch um eine sehr sensible Zeit handelt, in der sich das Baby rasant entwickelt und das Risiko für eine Fehlgeburt deutlich höher als im weiteren Verlauf der Schwangerschaft ist, ist von Woche 1 bis 12 ein wenig Zurückhaltung beim Training angesagt. Viele Kurse für Schwangerschaftsgymnastik und Pre-Mama-Workouts, die teils sogar von der Krankenkasse übernommen werden, starten daher erst ab Woche 13. 
 Das Trainieren in der Schwangerschaft unterstützt die Gesundheit 
 Sie sind schwanger und möchten am liebsten sofort los trainieren, um überflüssigen Pfunden entgegenzuwirken und ihre Fitness zu verbessern? Das ist sehr löblich! Allerdings sollte ein sportliches Training während einer Schwangerschaft nicht dazu dienen, das Körpergewicht zu verringern oder die persönliche Fitness auf ein neues Level zu bringen. Ob Kurse im Fitness-Studio oder Workouts zu Hause, ob Schwangerschaftsgymnastik, Krafttraining, Radfahren, Joggen oder Walking:  Für Schwangere steht ganz klar die Gesundheit im Fokus . Ihr erklärtes Ziel sollte sein, sich und ihrem ungeborenen Kind durch das Training etwas Gutes zu tun, ihre Muskeln sanft zu stärken und so etwaigen Schmerzen oder Beschwerden vorzubeugen. Damit soll Sport während der Schwangerschaft das Wohlergehen fördern und die Schwangeren bei der Vorbereitung auf die bevorstehende Geburt unterstützen. 
 
  Hinweis:  Wenn Sie bereits vor der Schwangerschaft Übergewicht hatten oder bemerken, dass Ihre Ernährung durch die Schwangerschaft auf negative Weise beeinflusst wird, kann Sport während der Schwangerschaft selbstverständlich auch dabei helfen, die Gewichtszunahme in einem gesunden Rahmen zu halten und den Körper mit passenden Übungen zu entlasten. 
 
 Die noch vor 30 Jahren auch von Ärzten vielfach geäußerte Empfehlung, schwangere Frauen sollten möglichst auf Sport verzichten, ist folglich aus heutiger moderner Sicht nicht mehr haltbar. Gerade wer schwanger ist, sollte noch mehr Wert auf einen gesunden Lebensstil legen, zu dem eine gesunde Ernährung ebenso gehört wie sanfte Bewegung, ein positives Mindset und sanfter Sport. 
 Sport kann vor Komplikationen und Depressionen schützen 
 Die positive Wirkung von Sport während der Schwangerschaft ist wissenschaftlich belegt:  Sport während der Schwangerschaft kann verschiedenen Krankheiten wie Schwangerschaftsdiabetes, Stoffwechselstörungen und Herz-Kreislauf-Problemen vorbeugen . Gerade Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind während einer Schwangerschaft keine Seltenheit, da die Belastung von Herz und Kreislauf bei Schwangeren unter anderem durch das erhöhte Blutvorkommen besonders hoch ist. Zudem können gezielte Übungen dabei helfen, zum Beispiel Beine, Knie und Rücken auf die bevorstehende Belastung durch das steigende Gewicht vorzubereiten, weit verbreiteten Rückenschmerzen vorzubeugen, den Beckenboden zu stärken und möglicherweise sogar die Entbindung zu verkürzen. Die Technische Universität Madrid hat in einer Studie festgestellt, dass Frauen, die sich während der Schwangerschaft sportlich betätigten, eine kürzere Geburtsphase durchliefen 1 . Auch musste bei sportlich aktiven Frauen weniger oft ein Kaiserschnitt durchgeführt werden. Eine weitere Studie aus Spanien zeigt außerdem, dass Schwangere, die während der Schwangerschaft trainieren, weniger anfällig für eine perinatale Depression sind 2.  
  Wichtig:  Die weit verbreitete Behauptung, Sport während der Schwangerschaft könnte bei schwangeren Frauen vorzeitige Wehen auslösen, ist bei einer völlig gesunden Frau nicht korrekt! Entsprechende Studien legen eher das Gegenteil nahe: Das Risiko einer Frühgeburt fällt deutlich niedriger aus, wenn die Frau sportlich aktiv ist 3 . 
 Wann ist Sport während der Schwangerschaft riskant? 
 Die Empfehlung, in der Schwangerschaft zu trainieren, betrifft selbstverständlich in erster Linie gesunde Frauen, die zu keiner Risikogruppe gehören und demnach weder körperliche Beeinträchtigungen aufweisen noch ein erhöhtes Risiko für vorzeitige Wehen zeigen. Es gibt jedoch auch hier bestimmte Faktoren, die einen Verzicht auf Sport während der Schwangerschaft nahelegen: 
 
 Sie haben bereits Fehlgeburten erlitten. 
 Sie leiden an Herzerkrankungen. 
 Sie leiden an Infektionskrankheiten. 
 Sie erwarten eine Mehrlingsgeburt. 
 Sie haben vorzeitige Wehen. 
 
 &amp;nbsp; 
 Trifft einer der Punkte auf Sie zu, sollten Sie vorab mit Ihrem betreuenden Frauenarzt oder Ihrer Hebamme sprechen, bevor Sie mit dem Training beginnen. Je nachdem, wie hoch Ihr persönliches Risiko einzuschätzen ist, kann es für Sie und Ihr Baby sinnvoll sein, auf bestimmte Sportarten zu verzichten. 
 Auf diese Alarmzeichen sollten Schwangere beim Training achten 
 Wenn von den aufgeführten Risikofaktoren keiner auf Sie zutrifft, können Sie auch im Normalfall mit gutem Gewissen Sport treiben – und sollten das auch tun! Falls Sie allerdings eines der folgenden Symptome bemerken, sich unwohl fühlen oder unspezifische Schmerzen wahrnehmen, sollten Sie Ihr Training sofort abbrechen und gegebenenfalls einen Arzt konsultieren: 
 
 Atembeschwerden 
 Schwindel 
 Magenschmerzen 
 Blutungen 
 vorzeitige Wehen 
 
 &amp;nbsp; 
  Wichtiger Hinweis:  Unabhängig davon, in welcher Woche Ihrer Schwangerschaft Sie sich befinden, sollten Sie derartige Anzeichen nicht auf die leichte Schulter nehmen – wenn Sie trotz solcher Symptome mit Ihren Übungen fortfahren, kann das im schlimmsten Fall ein Risiko für Sie und Ihr ungeborenes Baby bedeuten. Hören Sie sofort mit der entsprechenden Übung auf, ruhen Sie sich einige Minuten lang aus und beobachten Sie, ob sich die Beschwerden von allein wieder bessern. Fragen Sie im Zweifel immer Ihren Arzt oder Ihre Hebamme um Rat, wenn Sie unsicher sind, ob die Bewegung gut für Sie und Ihr Kind ist. Denn darum geht es doch letztendlich: Dass Sie sich fit und wohl in Ihrem Körper fühlen und Ihr Baby gesund und munter auf die Welt kommt. 
 Welche Sportarten eignen sich für schwangere Frauen? 
 Als besonders förderlich für Schwangere gelten Sportarten, bei deren Ausübung große Muskelgruppen angesprochen werden und die Muskeln auf sanfte Weise stärken. In diesem Zusammenhang wird  für Schwangere häufig  Pilates  und Yoga empfohlen , daneben sind auch Schwimmen, Gymnastik, Skilanglauf oder Low-Impact-Workouts gut geeignet. Vor allem sanfte und  gelenkschonende Sportarten  wie Pilates, Gymnastik, Schwimmen, Walken und Radfahren sind nach Angaben der Deutschen Sporthochschule für schwangere Frauen eine gute Wahl. Dabei empfinden viele Schwangere insbesondere  Schwimmen und Aqua-Schwangerschaftsgymnastik  als sehr angenehm, da ihr ungewohntes Gewicht im Wasser getragen wird und ihre Bänder und Gelenke entlastet werden. Laufen und joggen sollten eher nur geübte Läuferinnen, die dieses Training bereits gewöhnt sind. Wenn Sie während Ihrer Schwangerschaft laufen möchten, sollten Sie das am besten mit einem Pulsmesser tun, um sich nicht zu überfordern und Ihr Baby unnötig zu gefährden. 
   
 Achten Sie bei aller sportlichen Betätigung auf die folgenden Punkte: 
 
 Die Herzfrequenz darf höchstens 60 bis 70 Prozent des Maximums betragen. 
 Der Puls sollte einen Wert von 140 bis 150 nicht überschreiten. 
 Atmung im Auge behalten: Solange noch ein Gespräch möglich ist, ist das Tempo angemessen. 
 Möglichst nicht allein draußen Sport treiben – wenigstens eine Begleitperson sollte als Absicherung dienen. 
 Je nach persönlichem Fitness-Level sollten es ca. zwei bis drei Einheiten Sport in der Woche sein, jeweils zwischen ca. 20 Minuten und ca. 60 Minuten. 
 
 &amp;nbsp; 
 Einige Übungen für die Schwangerschaft 
 Welche Übungen konkret für die Schwangerschaft empfehlenswert sind, weicht von Frau zu Frau ab. Grundsätzlich ist vor allem im zweiten Trimester meist jedoch nichts gegen folgende Übungen einzuwenden: 
 
 seitliche Plank, am besten auf den Knien abgestützt 
 leichte Kniebeugen (nicht zu tief) 
 sanfte Liegestützen auf einem Stuhl 
 Schulterbrücke und Beckenheben 
 Wandsitzen 
 seitliches Beinheben und -kreisen im Vierfüßlerstand 
 Ruder-Simulation im Stehen 
 Balance-Übungen im Stehen 
 
 &amp;nbsp; 
 Welche Sportarten sollten schwangere Frauen meiden? 
 Auch wenn eine gesunde Fitness in der Schwangerschaft sehr empfehlenswert ist, sind  nicht alle Sportarten gleichermaßen für Schwangere geeignet . In den meisten Fällen können aber sportlich bereits aktive Frauen auch während der Schwangerschaft ihr gewohntes Training fortsetzen. Eine Ausnahme von dieser Regel stellen Leistungssportlerinnen dar: Schwangere mit einem derart intensiven Trainingspensum sollten bei Bestätigung der Schwangerschaft zeitnah mit ihrem Arzt über die Fortführung ihrer sportlichen Aktivitäten sprechen. 
 Wenig geeignet für schwangere Frauen sind Kontakt-, Mannschafts- und Kampf-Sportarten. Auch alle anderen Sportarten, bei denen viele Sprünge integriert sind, ein erhöhtes Risiko für Stöße, Stürze und Schläge besteht, oder bei denen der Beckenboden stark belastet wird, sollten während der Schwangerschaft nicht oder nur in geringem Umfang ausgeübt werden. Beim Gewichtheben und Kraft-Training scheiden sich die Geister: Während die einen behaupten, ein gezieltes Kraft-Training mit Gewichten bis zu 10 Kilo sei kein Problem, meinen andere, dass während der wichtigen neun Monate eine Belastung bzw. das Heben von maximal 5 Kilo erlaubt sei, ohne die Gesundheit der werdenden Mama und ihrem Kind zu gefährden. Dazu gibt es sogar einen Passus im Mutterschutz-Leitfaden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Demzufolge dürfen Schwangere maximal fünf Kilo regelmäßig und gelegentlich Gewichte bis zu 10 Kilo von Hand heben 4 . Grundsätzlich gilt jedoch: Hat die Frau, bevor sie schwanger war, bereits regelmäßig ein Kraft-Training oder Workout mit schwereren Gewichten durchgeführt, kann sie dies normalerweise auch während ihrer Schwangerschaft fortführen und auf diese Weise gezielt bestimmte Bereiche wie Rücken, Knie und Beine stärken. Alle anderen sollten, insbesondere in den ersten 12 Wochen der Schwangerschaft, entweder ohne zusätzliche Gewichte trainieren oder für ihre Workouts zu leichten Gewichten greifen, um ihre Muskeln zu kräftigen. 
 
  Wichtig:  Die Schwangerschaft ist nicht der richtige Zeitpunkt, um neue Sportarten mit möglicherweise komplexen Übungen zu erlernen. Setzen Sie stattdessen lieber auf Vertrautes, um sich fit zu halten, ohne Ihren Körper zu überfordern. Da sich außerdem durch die Hormon-Einwirkung während der Schwangerschaft die Bänder lockern und das Bindegewebe weicher wird, sollten Sie auf ungewohnte Belastungen und ruckartige Bewegungen verzichten. 
 
 Ab der 20. Schwangerschaftswoche: Fokus auf die seitlichen Bauchmuskeln 
 Eine Frau, die schwanger ist, kann etwa bis zur 20. Woche auch die gerade Bauchmuskulatur mittrainieren. Spätestens ab dieser Woche sollte das Ansprechen der geraden Bauchmuskeln zugunsten der seitlichen Bauchmuskeln vermieden werden, um dem wachsenden Babybauch Platz zu machen und einer  Rektusdiastase vorzubeugen . Auch aufstehen sollten Sie nun über die Seite. Die seitlichen Bauchmuskeln hingegen stützen den Babybauch, weshalb es sehr empfehlenswert ist, diese gezielt zu kräftigen. 
   Ab wann ist Sport nach der Geburt wieder möglich 
 Wohl keiner Frau steht unmittelbar nach der Geburt der Sinn nach viel Bewegung oder gar Sport. Allerdings kann Sport bzw. eine sanfte Form von Bewegung eine wertvolle Hilfe sein, um die Veränderungen im Körper wieder auszugleichen. Hier kommt auch das Stichwort Rektusdiastase ins Spiel, zu der Sie weiter unten mehr erfahren. Doch auch bereits im Wochenbett können gezielte Übungen hilfreich sein, um eine schonende Regenerationsphase einzuleiten. 
 Sport im Wochenbett: Was ist sinnvoll und möglich? 
 Die mindestens sechs bis acht Wochen umfassende Regenerationsphase im Wochenbett ist die Zeit, in der Mutter und Kind sich einerseits von der oft anstrengenden Geburt erholen und sich andererseits zum ersten Mal intensiv kennenlernen. Der Körper der frisch gebackenen Mama, der in den letzten Wochen vor und während der Geburt stark gefordert wurde, muss sich nun besonders regenerieren. Sport ist zunächst einmal nicht angeraten, aber  leichte Basisübungen zur Vorbereitung auf das  Beckenbodentraining &amp;nbsp;können durchaus einen sinnvollen Beitrag leisten . Die Betonung liegt hier aber wirklich auf leicht: Auf keinen Fall sollte eine junge Mutter im Wochenbett ihren Körper schon wieder über Gebühr belasten. Außerdem muss ein Arzt oder eine Hebamme feststellen, ob in irgendeiner Form Geburtsverletzungen vorliegen, die eine körperliche Betätigung einschränken könnten. Geburtsverletzungen brauchen ihre Zeit, um zu heilen – und diese Zeit sollte ihnen auf jeden Fall eingeräumt werden, ganz ohne Sport. 
  Mögliche Übungen im Wochenbett:  Wenn Sie sich nach der Geburt gut und fit fühlen, können Sie bereits im Wochenbett mit sanften Übungen beginnen. Dabei geht es primär um die Körperwahrnehmung und das Ansprechen einzelner Muskeln bzw. Muskelgruppen. 
   Hier finden Sie einfache Übungen für Zuhause   
 Beginn der Rückbildungsgymnastik nach sechs bis acht Wochen 
 Nach dem Wochenbett steht vom Frauenarzt oder der betreuenden Hebamme eine Abschlussuntersuchung an, bei der die erste Phase der Rückbildung kontrolliert und bestätigt wird. Spricht nichts dagegen, können die Mütter nun mit der eigentlichen  Rückbildungsgymnastik  beginnen. Dazu bieten Hebammen und Gesundheitsstudios zahlreiche Kurse an, die entweder vor Ort oder auch online zu Hause durchgeführt werden können. Normalerweise werden die Kosten für die Rückbildungsgymnastik von der Krankenkasse übernommen – fragen Sie einfach einmal nach! 
   
 Sport kann bei einer Rektusdiastase hilfreich sein 
 Unter einer Rektusdiastase versteht man das Auseinanderdriften der Bauchmuskeln, das dem ungeborenen Kind Raum zum Wachsen verschaffen soll. Vor und nach der Geburt kann die Rektusdiastase bei 37 Prozent der Erstgebärenden und 67 Prozent der mehrfachen Mütter zu Beschwerden führen 5 . In der Regel heilt eine bestehende Rektusdiastase nicht einfach von selbst aus – es bedarf dazu eines unterstützenden Trainings. Bei einer Rektusdiastase sollten Sie auf intensives Bauchmuskeltraining verzichten – also keine Sit-ups in Rückenlage, keine Crunches und keine dynamischen Bauchpressen. Außerdem sollten Sie sich vor dem Aufstehen immer in die Seitenlage drehen und vor dem Aufrichten abstützen. Erst nach der Rückbildung der Rektusdiastase können Sie Ihre sportlichen Bemühungen wieder intensivieren. Eine Rektusdiastase können Sie übrigens ganz einfach selbst ertasten: Wenn Sie in Rückenlage mit Ihren Fingern oberhalb des Bauchnabels einen Spalt fühlen, der mehr als zwei Finger breit ist, dann liegt der Verdacht einer Rektusdiastase nahe. Auch ein deutlich hervorstehender Bauch ist ein entsprechender Hinweis. 
 Optimalerweise wird eine Rektusdiastase unter Anleitung fachkundiger Personen, wie etwa Physiotherapeuten, behandelt. Vor allem bei einer größeren Bauchwandschwäche sollte dies die erste Anlaufstelle sein. Aber auch bei einer leichteren Rektusdiastase helfen gezielte physiotherapeutische Übungen, diese auf sanfte Weise zu schließen und weitere Beschwerden zu vermeiden. Angepasste Fitnessübungen sind darauf ausgerichtet, gezielt Muskelbereiche anzuspannen und zu stabilisieren. Dabei steht die Qualität der Übungen vor der Quantiät. Merken Sie, dass Sie während der Übung abweichen oder Schmerzen verspüren, sprechen Sie Ihren Trainer darauf an und brechen Sie die Übung ab. 
 
  Wichtig:&amp;nbsp; Vermeiden Sie bei einer vorherrschenden Rektusdiastase einen zu großen Druck auf den Bauchraum. Übungen, wie etwa Crunches, Klappmesser und Sit-ups sollten daher unterlassen werden. 
 
 Ist Sport nach einem Kaiserschnitt erlaubt? 
 Eine Art der Geburt ist der Kaiserschnitt. Hierbei handelt es sich um einen größeren operativen Eingriff, der mit einer längeren Regenerationsphase von Babys und Müttern einhergeht. Zwar muss auch nach einem Kaiserschnitt der Beckenboden wieder gestärkt werden, aber hier sollte ähnliche Zurückhaltung geübt werden wie bei Geburtsverletzungen. Herausforderung stellt nach einem Kaiserschnitt oft weniger die sichtbare Narbe selbst dar, vielmehr kann es zu Microfissuren und Rissen im Inneren kommen. Je nach körperlicher Verfassung sollten Sie zwischen sechs Wochen und sechs Monaten nichts Schweres heben und keine plötzlichen Drehungen vollführen. Auch Springen, Hüpfen und alles was mit ruckartigen Bewegungen einhergeht, sollte vermieden werden. Auch selbst Auto zu fahren kann, je nach Zustand, für eine Weile tabu sein. Die erste sportliche Betätigung, die Sie nach einer operativen Entbindung angehen sollten, ist aber wie bei einer Spontangeburt immer die  Rückbildung . Neben der Rückbildung kann mit leichtem Ausdauersport begonnen werden.  Schonende Sportarten, die auch nach einem Kaiserschnitt behutsam ausgeübt werden können, sind z.B. Yoga und Pilates, aber auch Schwimmen, Nordic Walking oder Gymnastik . Es ist vor Beginn der (Wieder-)Aufnahme sportlicher Aktivitäten nach einem Kaiserschnitt auf jeden Fall empfehlenswert, mögliche Sportpläne mit der Hebamme oder dem Frauenarzt zu besprechen, da diese den Grad der Heilung am besten einschätzen können. 
  Wichtig:  Schmerzen sind immer ein Indiz, dass Sie mit dem Sport innehalten und ärztlichen Rat suchen sollten. Besonders sensibel sollten Sie nach einem Kaiserschnitt auf Schmerzen beim Sport und bei anderen Bewegungsabläufen reagieren. Erzwingen Sie nichts, sondern lassen Sie sich Zeit! 
    Fazit 
 Sport und Schwangerschaft schließen sich nicht aus, im Gegenteil: Sport ist für Schwangere sogar sinnvoll und bei einer unkomplizierten Schwangerschaft sogar unbedingt zu empfehlen. Allerdings ist dabei das richtige Maß geboten, und nicht alle Sportarten sind gleichermaßen gut geeignet. Grundsätzlich gilt jedoch, dass Sport für schwangere Frauen prinzipiell bis kurz vor der Geburt möglich ist und möglicherweise sogar Komplikationen während der Schwangerschaft und bei der Geburt vorbeugen kann. Geeignete Sportarten während der Schwangerschaft sind unter anderem sanfte Sportarten wie Yoga und Pilates, Schwimmen und Walken, aber auch Workouts mit leichten Kräftigungsübungen sind durchaus möglich. Beim Vorliegen einer Rektusdiastase, bei Geburtsverletzungen und auch nach einem Kaiserschnitt sollte mit dem Sport weitgehend ausgesetzt werden. Höchstens ganz sanfte Übungen nach Rücksprache mit Hebamme oder Arzt sind denkbar. 
 Sie sind noch auf der Suche nach dem passenden Zubehör für den Sport während und nach der Schwangerschaft? In unserem Online-Shop finden Sie eine   Auswahl an geeignetem Sport- und Fitnesszubehör wie etwa Fitnessbänder, Trekkingstöcke und Pulsmesser  . Stöbern Sie durch unser Angebot und bestellen Sie Ihre Wunschprodukte ganz einfach direkt zu sich nach Hause. Schon ab 15€ Bestellwert liefern wir versandkostenfrei! Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Trainieren und eine schöne Schwangerschaft! 
 
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise  Fußnoten:  1  https://www.ejog.org/article/S0301-2115(18)30096-4/abstract  2  https://bjsm.bmj.com/content/53/6/348  3  https://www.familienplanung.de/schwangerschaft/gesundheit-und-ernaehrung/sport/  4  https://www.bmfsfj.de/resource/blob/94398/48fc0f204ab8fbdf11e75804a85262d4/mutterschutzgesetz-data.pdf, 5  https://www.laufmamalauf.de/rektusdiastase/   Bildquellen: adobestock.com - lev dolgachov, ©Dirima  Infografik: adobestock.com - sakurra 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2021-06-21T06:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Erektile Dysfunktion: Ursachen, Symptome, Diagnose und Therapie </title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/liebe-partnerschaft/erektile-dysfunktion-ursachen-symptome-diagnose-und-therapie</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/liebe-partnerschaft/erektile-dysfunktion-ursachen-symptome-diagnose-und-therapie"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Der Begriff Erektile Dysfunktion ist die medizinische Fachbezeichnung für ein Problem, das viele Männer nicht gerne ansprechen: eine Erektionsstörung, bekannt auch als Impotenz. Dabei würde ein nüchterner Umgang mit diesem weit verbreiteten Leiden in vielen Fällen eine schnell...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Was ist eine Erektionsstörung? 
 Der Begriff   Erektile Dysfunktion   ist die medizinische Fachbezeichnung für ein Problem, das viele Männer nicht gerne ansprechen:  eine Erektionsstörung, bekannt auch als Impotenz . Dabei würde ein nüchterner Umgang mit diesem weit verbreiteten Leiden in vielen Fällen eine schnelle und wirksame Behandlung ermöglichen. Fast immer sind es konkrete psychische oder körperliche Ursachen, die sich in Gestalt von Erektionsstörungen äußern. Wie sich eine erektile Dysfunktion äußert, wie Sie ihrer Ursache auf die Spur kommen und welche Mittel für eine Therapie infrage kommen, verrät Ihnen dieser Ratgeber unserer Online-Apotheke. 
 
 
   Was ist eine Erektionsstörung?    
   Impotenz, erektile Dysfunktion und Erektionsstörung als Tabu-Begriffe    
   Auslöser bestimmen: Wodurch werden Erektionsstörungen ausgelöst?    
   Wie lässt sich eine erektile Dysfunktion behandeln?    
   Fazit    
 
 &amp;nbsp; 
   Impotenz, erektile Dysfunktion und Erektionsstörung als Tabu-Begriffe 
 Das Wort erektile Dysfunktion geistert zusammen mit Begriffen wie Impotenz und Erektionsstörung als diffuses Schreckgespenst umher, das gar nicht so leicht zu fassen ist. Doch was versteht man wirklich unter einer erektilen Dysfunktion? Eine Erektionsstörung muss nicht bedeuten, dass überhaupt keine Erektion des Penis (mehr) möglich ist. Auch wenn der Penis bereits nach kurzer Zeit wieder erschlafft, spricht man von Impotenz, sofern dies gehäuft auftritt (Details siehe unten). Halten diese Erektionsstörungen über einen längeren Zeitraum an, können sie sich nachhaltig auf die Sexualität auswirken, da ein befriedigender Geschlechtsverkehr häufig nicht mehr möglich ist. So kann eine Impotenz die Partnerschaft und das Selbstwertgefühl der Betroffenen erheblich belasten. 
 Impotenz ist keine Seltenheit 
  Erektionsprobleme sind relativ weit verbreitet:  Experten gehen davon aus, dass in der Gruppe der Männer im Alter zwischen 60 und 69 Jahren jeder dritte Mann unter einer erektilen Dysfunktion leidet. Bei den 40 bis 49-jährigen ist es jeder zehnte. 1  Weil viele Betroffene sich scheuen, diese Probleme zu thematisieren, bleibt eine erektile Dysfunktion häufig unbemerkt und die Dunkelziffer ist hoch. Der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung der Impotenz ist deshalb die Akzeptanz des Problems und eine klare Diagnose. Dabei hilft das Bewusstsein, dass man mit diesem Leiden nicht allein steht – für einen Arzt ist die Behandlung einer erektilen Dysfunktion Alltag! 
  Wichtig:  Niemand muss sich für Erektionsstörungen schämen, denn es sind einige Männer davon betroffen. Wenn Sie unter sexueller Schwäche leiden, sollten Sie nicht zögern, Ihren Arzt darauf anzusprechen. Er kann gemeinsam mit Ihnen die dahinterliegenden Ursachen aufdecken und eine sinnvolle Behandlung anstreben. 
 Fachgerechte Diagnose einholen 
 Der Besuch beim Arzt ist vor allem bei psychisch belastenden Erektionsstörungen wichtig – vor allem kann eine fachgerechte Untersuchung sicherstellen, dass wirklich eine erektile Dysfunktion besteht. Denn  eine ausbleibende Erektion allein macht noch keine Impotenz:  Nur wenn eine Erektion bei rund 70 Prozent aller Versuche misslingt und diese Erektionsprobleme über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten anhalten, wird aus medizinischer Sicht von erektiler Dysfunktion gesprochen. Ansonsten handelt es sich um vorübergehende Schwierigkeiten, die schließlich wieder abklingen. 
 Zur Diagnosestellung können diverse Methoden zum Einsatz kommen. Allen voran steht eine ausführliche Anamnese, also ein detailliertes Gespräch zwischen Arzt und Patient sowie gegebenenfalls ein spezieller Fragebogen zur Sexualanamnese. Zusätzlich können folgende Maßnahmen zur Diagnose und zur Bestimmung etwaiger Ursachen durchgeführt werden: 
 
 Laboruntersuchungen 
 klinisch-andrologische Untersuchungen 
 neurophysiologische Diagnostik 
 Doppler- oder Duplex-Sonographie 
 SKAT-Testung (SKIT) oder PDE-5-Hemmer 
 Arteriographie und Kavernosometrie 
 penile Tumeszenz 
 invasive urologische Diagnostiken 
 psychologische bzw. psychiatrische Diagnostiken 
 
 &amp;nbsp; 
   Auslöser bestimmen: Wodurch werden Erektionsstörungen ausgelöst? 
 Um geeignete Medikamente und eine mögliche Therapie zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion auszuwählen, müssen zunächst  die zugrunde liegenden Ursachen aufgedeckt werden . Weil die Erektion eigentlich ein kleines Wunder ist, für die im Körper viele Komponenten zusammenspielen müssen, bedarf es dazu einer gründlichen Untersuchung durch einen kompetenten Arzt, um die konkrete Ursache zuverlässig zu ermitteln. Mitunter sind es aber nicht körperliche Ursachen, die eine erektile Dysfunktion auslösen, sondern psychische Probleme – zum Beispiel Stress. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht mit Ursachen, die eine erektile Dysfunktion begünstigen oder auslösen können. 
 Überwiegend sind körperliche Ursachen der Auslöser 
 Derzeit geht man davon aus, dass  rund 70 Prozent aller erektilen Dysfunktionen auf körperliche Ursachen zurückzuführen sind . Eine praktisch  nicht zu vermeidende Ursache ist das Alter:  Etwa ab dem 50. Lebensjahr sind Männer besonders oft von Impotenz betroffen. Trotzdem sollten Sie Symptome einer Impotenz nicht vorschnell auf das Alter schieben: In vielen Fällen weist die fehlende Erektion auch auf andere Krankheiten hin, die bislang möglicherweise nicht entdeckt wurden und langfristig eine negative Wirkung auf die Gesundheit haben können. Es geht also nicht darum, das Problem nur kurzfristig mit einem Potenzmittel wie Viagra zu verschleiern, sondern den eigentlichen Ursachen auf den Grund zu gehen. 
 Krankheiten als häufige körperliche Auslöser 
 Ein wichtiger Grund, warum Betroffene bei Anzeichen einer Impotenz ganz genau hinschauen und im Zweifelsfall auch einen Arzt aufsuchen sollten, sind Krankheiten, die unbewusst und unbemerkt mit erektiler Dysfunktion einhergehen können. Weil die Zeit für den Erfolg einer Therapie eine große Rolle spielt, sollten Sie sich bei anhaltenden Erektionsproblemen unbedingt ein Herz fassen und das Gespräch mit einem Experten suchen. 
 Herz-Kreislauf-Krankheiten 
 Die häufigste körperliche Ursache für Impotenz ist eine Herz-Kreislauf-Erkrankung: Die Arterienverkalkung (auch Gefäßverkalkung oder   Arteriosklerose    benannt) erschwert den Fluss von Blut in den Penis bzw. kann dafür sorgen, dass der Penis das Blut nicht lange genug halten kann. In beiden Fällen kommt es nur zu einer ungenügenden Erektion, die für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr nicht ausreicht. 
 Diabetes mellitus 
 Auch   Diabetes mellitus  , die sogenannte Zuckerkrankheit, ist eine der häufigsten Ursachen für Impotenz. Die Ablagerung der Zuckermoleküle an den Wänden der Blutgefäße führt dazu, dass nicht mehr ausreichend Blut in den Schwellkörper fließen kann und demzufolge keine Erektion mehr zustande kommt. Diabetes ist eine ernstzunehmende Krankheit, die Sie nicht in Eigenregie behandeln können. Sprechen Sie Ihren Arzt darauf an, wenn Sie häufig unter Blutzuckerschwankungen leiden! 
 Neurologische Erkrankungen 
 Auch wenn Geschlechtsverkehr und Sexualität als sehr körperliche Vorgänge empfunden werden, ist das Gehirn trotzdem eingebunden. Ohne entsprechende Impulse aus dem Hirn ist keine Erektion möglich. Alle Krankheiten, die sich auf die Signalübermittlung des Gehirns auswirken, zum Beispiel  Nerven-Krankheiten wie Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, Alzheimer-Demenz oder ein Schlaganfall , zählen deshalb auch zu den gravierenden Risikofaktoren für Impotenz. 
 Impotenz als Folge von Operationen oder Verletzungen 
 Unter Umständen können auch notwendige Operationen im Zusammenhang mit Impotenz stehen. Gerade die Diagnose Prostatakrebs bedingt oft operative Eingriffe in der Beckengegend, die wichtige Nerven beschädigen und in der Folge zu Erektionsproblemen führen können. 
 Weitere Ursachen für eine Erektionsstörung 
 Neben den bereits genannten körperlichen Ursachen für eine erektile Dysfunktion kommen noch weitere Ursachen in Betracht. Zu nennen sind hier: 
 
 obstruktive Schlafapnoe 
 Bandscheibenvorfall 
 Bestrahlungen 
 Neuropathien 
 Krebs 
 Schwere Leber- und Nierenleiden 
 Fettstoffwechselstörungen 
 Testosteronmangel 
 Herzleiden 
 Medikamentennebenwirkungen (Betablocker bei Bluthochdruck, Lipidsenker, Mittel gegen Depression, entwässernde Medikamente) 
 
 &amp;nbsp; 
 Körperliche und psychische Wechselwirkungen 
 Obwohl Impotenz häufig von organischen Leiden ausgelöst wird, kann die daraus resultierende psychische Belastung die erektile Dysfunktion noch verschlimmern. Man spricht in diesem Fall von Wechselwirkungen, die eine Behandlung erschweren und eine zweigleisige Therapie erfordern. Für das männliche Selbstbewusstsein ist Impotenz jedoch eine der größtmöglichen Belastungen, die Stress und Selbstzweifel befördern können. Je länger dieser Druckzustand anhält, desto gravierender sind auch die Auswirkungen auf den Alltag und es kommt beinahe unweigerlich zu psychischen Problemen, die dann wieder andere Beschwerden auslösen können. 
 Mögliche psychische Ursachen für Impotenz 
 Zuweilen sitzt die Ursache für die Impotenz allerdings nicht in der Physis, sondern liegt in unbehandelten psychischen Problemen begründet. Auch hier spielt das Alter eine Rolle: Während ältere Männer vor allem an körperlich bedingten Potenzstörungen leiden, sind  jüngere Männer häufiger von psychischen Ursachen betroffen . Zu nennen wären hier neben dem weit verbreiteten  Stress  vor allem ein  fehlendes Selbstbewusstsein, Ängste und Depressionen, Identitätsschwierigkeiten und Konflikte in der Partnerschaft . In all diesen Fällen sind die Erektionsstörungen gewissermaßen als Hilferufe eines psychischen Notstandes zu verstehen. 
 
  Wichtig:  Haben Sie mit Geschichten aus der Vergangenheit zu kämpfen oder stellt Sie das Leben immer wieder vor große Herausforderungen, die Sie nicht zu bewältigen glauben können, wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren Arzt. Vielleicht ist es an der Zeit, alte Wunden mithilfe von professioneller Unterstützung heilen zu lassen bzw. an der eigenen Selbstwirksamkeit zu arbeiten. 
 
 Medikamente und ungesunde Ernährung können Impotenz auslösen 
 Ausbleibende Erektionen können auch mit der  Einnahme diverser Medikamente  zu tun haben. Wenn Sie zum Beispiel regelmäßig Betablocker nehmen müssen, um Ihren Blutdruck zu senken, kann eine ungenügende Versorgung des Penis mit Blut zu den möglichen Nebenwirkungen zählen. Daneben ist eine  unausgewogene Ernährung eine häufige Ursache , denn Übergewicht kann – vor allem im Verbund mit einem Mangel an Bewegung – die allgemeine Fitness und Körperfunktionalität und damit auch die Erektionsfähigkeit stören. Übergewichtige Menschen sind deshalb oft von Impotenz betroffen und ein Medikament kann hier kaum Abhilfe schaffen. In der Regel gilt es daher, zunächst das Übergewicht abzubauen, bevor zu einem unterstützenden Medikament gegriffen werden kann. 
 Alkohol und Nikotin beeinflussen die sexuelle Leistungsfähigkeit 
 Sowohl Nikotin als auch ein erhöhter Alkoholkonsum können sich ebenfalls nachteilig auf die Sexualität auswirken. Trinken Sie viel Alkohol, kann dies die Nerven in Ihrem Gehirn und Ihrem Rückenmark schädigen, sodass auch die Erektionsfähigkeit des Penis in Mitleidenschaft gezogen wird. Tatsächlich gehört Alkohol zu den stark unterschätzten Risikofaktoren und kann nicht nur im Alter die Potenz beeinträchtigen. Untersuchungen zeigen, dass neben dem Alkohol auch das Nikotin im Zusammenhang mit Potenzproblemen stehen kann. Wer trinkt und raucht, tut seinem Körper nichts Gutes und kann auch die Funktionalität des Penis hemmen. Versuchen Sie daher möglichst auf Alkohol und   Nikotin zu verzichten  . 
   Wie lässt sich eine erektile Dysfunktion behandeln? 
 Impotenz gehört zu den wichtigsten Themen der Urologie und wirksame Medikamente sind begehrte Arzneimittel. Paradoxerweise liegt gerade hier auch eine große Gefahr für die Betroffenen: Aufgrund der weiten Verbreitung von Impotenz und der noch immer nicht überwundenen Tabuisierung des Themas fallen viele betroffene Männer bei ihrer Suche nach einer diskreten Lösung auf Versprechen unseriöser Anbieter herein. Dabei gibt es tatsächlich wirksame Medikamente, mit denen sich Impotenz erfolgreich behandeln lässt – zum Beispiel Sildenafil und Tadalafil. 
 PDE-5-Hemmer bei Erektionsstörungen 
 Als Mittel der Stunde gegen Impotenz gilt ein sogenannter  Phosphodiesterase-5-Hemmer, kurz PDE-5-Hemmer . Das bedeutet in der Praxis, dass die sexuelle Erregbarkeit sich schneller körperlich auswirkt und die notwendigen Prozesse für eine Erektion verstärkt werden. Sexuelle Erregung ist dabei das Schlüsselwort: Es kommt nach der Einnahme von derartigen Medikamenten nicht unmittelbar zu einer Erektion; es bedarf vielmehr einer sexuellen Stimulation, damit der Wirkstoff seinen Zweck erfüllen kann. Das unterscheidet dieses Mittel von anderen Potenzmitteln, wie zum Beispiel der berüchtigten Spritze in den Penis, die immer eine Erektion auslöst – unabhängig von der Situation. 
 Tabletten auf Rezept: Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil und Avanafil 
 Die  bekanntesten Potenzmittel sind Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil und Avanafil , die in dieser Reihenfolge auf den Markt gelangten. Alle Wirkstoffe zählen zur Gruppe der PDE-5-Hemmer. Bei richtiger Dosierung bringt die Einnahme dieser Tabletten rund 70 bis 80 Prozent aller Betroffenen die erhoffte Hilfe. Normalerweise wirken die Tabletten etwa 15 bis 60 Minuten nach der Einnahme, allerdings können fettreiche Mahlzeiten die Wirkung verzögern. Gut zu wissen ist, dass es sich bei allen Tabletten nicht um rezeptfreie Potenzmittel handelt! Das heißt: Sie bekommen diese Mittel nur auf Rezept und müssen sich deshalb in jedem Fall mit Ihrem Arzt besprechen. Informieren Sie sich dort auch über mögliche Nebenwirkungen des Arzneimittels, denn nicht für jeden Patienten ist ein PDE-5-Hemmer geeignet. So sollten zum Beispiel Patienten, die unter einer koronaren Herzkrankheit leiden, nicht auf diese Mittel zurückgreifen, da die eingesetzten Medikamente bei diesem Leiden in Zusammenhang mit einem PDE-5-Hemmer zu einem lebensgefährlichen Blutdruckabfall führen können. Auch in Kombination mit so genannten α1-Rezeptorblockern, wie sie beispielsweise bei einer gutartigen Prostatavergrößerung verordnet werden, ist Vorsicht geboten. 
 Homöopathische Mittel und andere Hilfsmittel bei Potenzstörungen aus der Apotheke 
 Nicht jedermann möchte direkt beim ersten Anzeichen von Potenzproblemen direkt zu Medikamenten greifen. Viele Betroffene setzen z.B. zunächst auf den Einsatz homöopathischer Mittel oder auf andere Hilfsmittel zurück. Nach dem homöopathischen Arzneimittelbild sollen   homöopathische Mittel gegen Potenzstörungen   bei Männern, aber auch Frauen, unterstützend wirken, indem sie helfen können, die Libido zu erhöhen und den Gemütszustand positiv zu beeinflussen. Als Hilfsmittel bei Potenzstörungen können auch Varioringe, oder so genannte Penisringe, zum Einsatz kommen. Der Ring wird am Schaftende des Penis angebracht und verhindert so das Zurückfließen des Blutes aus dem Schwellkörper.   Vario- bzw. Penisringe gibt es in verschiedenen Ausführungen und Materialen  . Über mögliche Nebenwirkungen der eingesetzten Mittel informiert Sie der detaillierte Beipackzettel oder auch unser pharmazeutisches Beratungsteam im persönlichen Gespräch. 
 
  Wichtig:  Unter dem Deckmantel von Viagra wird im Internet so manches Medikament angeboten, das diesen Namen nicht verdient. Kaufen Sie kein Potenzmittel, das Ihnen Wunderdinge verspricht und sich als Viagra ausgibt! 
 
 Setzen Sie nur auf seriöse Arzneimittel 
 Sildenafil ist das Arzneimittel mit der längsten Marktpräsenz und gilt deshalb in der Urologie als gut erforscht. Wenn Sie noch nie davon gehört haben, dann liegt das sehr wahrscheinlich daran,  dass der Hersteller Pfizer Sildenafil unter dem Namen Viagra auf den Markt gebracht hat . Viagra gilt heute als Synonym für Potenzmittel und besitzt als Handelsname einen immensen Wert. Das ist aber nicht allein seiner unbestreitbaren Wirkung geschuldet. Mit dem Internet als Ort besonderer Diskretion haben auch Potenzmittel einen Aufschwung erfahren. Niedrige Preise und Anonymität verführen dazu, entsprechende Medikamente bei fragwürdigen Anbietern, häufig aus dem Ausland, zu bestellen. Die Folge der Einnahme solcher Mittel sind – im besten Fall – eine ausbleibende Wirkung und – im schlechtesten Fall – ungewollte Nebenwirkungen. Beim Kauf von Medikamenten sollten Sie deshalb immer auf die Quelle achten. Mit dem Angebot seriöser Apotheken haben derartige Potenzmittel nichts zu tun – bei den meisten dieser Lockangebote handelt es sich nicht einmal um echtes Viagra. Sofern Sie auf Mittel wie Viagra zurückgreifen möchten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, welcher Sie hierzu umfassend berät und Ihnen das für Sie passende Mittel verschreiben kann. 
 Testosterongabe und Schwellkörper-Autoinjektionstherapie 
 Mit zunehmendem Alter sinkt auch bei Männern der Hormonspiegel und ein Testosteronmangel kann möglicher Auslöser für eine Erektionsstörung sein. Um den Hormonspiegel wieder anzugleichen, wird häufig auf ein Testosterongel oder eine Spritze mit dem Hormon zurückgegriffen. Auch die bereits angesprochene Spritze in den Penis kann eine Möglichkeit zur Behandlung darstellen. Hierbei spritzt sich der Mann ein Medikament in den Schwellkörper des Penis, was zu einer unmittelbaren Erektion führt. Wichtig ist hierbei auf die genaue Dosierung zu achten, da bei Überdosierung eine Schädigung des Penis herbeigeführt werden kann. Ob eine der genannten Methoden für Sie geeignet sind, wird Ihr Arzt mit Ihnen besprechen. 
 Lokale Hilfsmittel und operative Eingriffe als weitere Behandlungsmöglichkeiten 
 Neben der schon angesprochenen medikamentösen Behandlung erektiler Dysfunktion, kann bei leichten Verläufen auf lokale Hilfsmittel gesetzt werden. Zu nennen sind hier unter anderem Beckenbodentraining, Elektrotherapie sowie der Einsatz einer Vakuumpumpe. Auch rekonstruktive chirurgische Eingriffe, wie das Einsetzen von Schwellkörperimplantaten, haben nach wie vor einen hohen Stellenwert in der Behandlung von Potenzstörungen. 
 Auch die Ernährung spielt bei Impotenz eine Rolle 
 Doch natürlich müssen es nicht immer gleich Medikamente wie Viagra sein:  Manche Menschen schwören auch bei erektiler Dysfunktion auf die Umstellung ihrer Ernährung . Wie bereits erwähnt, kann vor allem eine ungesunde Ernährung ausbleibende oder ungenügende Erektionen zur Folge haben; demzufolge kann  eine Änderung des Lebensstils hin zu einer gesunden Ernährung  als wichtiger Hebel im Kampf gegen Impotenz verstanden werden. Achten Sie auf eine abwechslungsreiche Mischung aus komplexen Kohlenhydraten, hochwertigem Protein und gesunden Fetten, essen Sie oft frisches Obst und Gemüse und verzichten Sie, wann immer möglich, auf Alkohol, Zigaretten, Süßigkeiten und Fast Food. Nachstehend finden Sie noch ein paar Tipps, welche Lebensmittel bei sexueller Schwäche zuträglich sein können: 
 Anthozyane stärken die Durchblutung 
 Auch L-Arginin ist im Zusammenhang mit sexueller Leistungssteigerung bekannt . L-Arginin ist ein Wirkstoff, der dem ohnehin wichtigen Eiweiß zugerechnet wird. In richtiger Dosierung soll er die Weitung der Gefäße und somit den Transport von Blut in den Penis unterstützen. L-Arginin findet sich natürlicherweise in Fleisch und Hülsenfrüchten und kann als natürliches Mittel zur Behandlung von Erektionsproblemen betrachtet werden. 
 Nahrungsergänzungsmittel bei Erektionsstörungen 
 Sie sehen: L-Arginin und Anthozyane können Sie ganz einfach in Ihren täglichen Speiseplan integrieren. Wählen Sie beim Kochen doch öfter mal ein Rezept, das die gewünschten Stoffe enthält. Eine Alternative stellen   hochwertige Nahrungsergänzungsmittel aus unserer Online-Apotheke   dar. Meist handelt es sich dabei um rezeptfreie Tabletten, die den Wirkstoff in einer optimalen Dosierung enthalten. Entdecken Sie unser Angebot! 
  Hinweis:  Hausmittel ersetzen weder die fachgerechte Untersuchung bei einem Arzt noch eine gezielte Behandlung. Nahrungsergänzungsmittel aus unserer Online-Apotheke stellen ebenfalls lediglich eine wertvolle Hilfe dar, sind aber kein vollwertiger Ersatz für ein benötigtes Medikament oder eine gesunde Lebensweise. 
   Fazit 
 Viele Männer sind von sexueller Schwäche betroffen, die oft durch Schweigen und Ignoranz verschlimmert wird. Insbesondere die unbegründete Furcht vor Untersuchungen beim Arzt, aber auch übertriebene Scham stehen einer wirksamen Therapie meist im Wege. Die Einnahme von Potenzmitteln mit PDE-5-Hemmern wie Viagra kann das Problem vorübergehend beheben. Da Impotenz jedoch auf ernstere Krankheiten von Kreislauf, Herz und Nerven hinweisen kann, sollten Sie beizeiten eine ärztliche Untersuchung anstreben und lieber Ihren Lebensstil auf gesunde Weise anpassen, als direkt zu Medikamenten zu greifen. 
 &amp;nbsp; 
 
 Quelle:&amp;nbsp;  1 https://www.apotheken-umschau.de/Erektile-Dysfunktion 
 Bildquelle: ©andranik123 - stock.adobe.com 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2021-05-07T06:30:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Inkontinenzversorgung und Pflege: Hilfsmittel &amp; Informationen </title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/haeusliche-pflege/inkontinenzversorgung-und-pflege-hilfsmittel-informationen</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/haeusliche-pflege/inkontinenzversorgung-und-pflege-hilfsmittel-informationen"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Um die 25% der Frauen in Deutschland sind inkontinent und auch um die 11% der Männer in Deutschland können die Entleerung Ihrer Blase nicht immer kontrollieren. Stuhlinkontinent sind 4% der Deutschen¹. Die Zahlen der Betroffenen zeigen, dass das Thema Inkontinenz, wenn auch ni...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Inkontinzenzversorgung: Was Sie wissen sollten 
 Um die 25% der Frauen in Deutschland sind inkontinent und auch um die 11% der Männer in Deutschland können die Entleerung Ihrer Blase nicht immer kontrollieren. Stuhlinkontinent sind 4% der Deutschen¹. Die Zahlen der Betroffenen zeigen, dass das Thema Inkontinenz, wenn auch nicht sehr präsent im Alltag, sehr relevant ist. Entsprechend reagiert der Markt und bietet  eine Vielzahl verschiedener Produkte für die Inkontinenzversorgung , sei es für die Drang-/ Misch- oder die Stuhlinkontinenz. 
 Wollen Sie mehr über Hilfsmittel zur Inkontinenzversorgung sowie zur entsprechenden Pflege erfahren? Bevor Ihre Krankenkasse, Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Sie eingehender über Inkontinenzversorgung aufklärt, bieten wir Ihnen auf diesem Wege eine einführende Beratung und Service. Wir geben Ihnen eine erste Übersicht, eine Auswahl hilfreicher Produkte zur Inkontinenzversorgung sowie zur Intimhygiene. 
 
 
   Inkontinzenzversorgung: Was Sie wissen sollten    
   Einlagen und Binden für Frauen zur Versorgung von Inkontinenz    
   Einlagen und Binden für Männer zur Versorgung von Inkontinenz    
   Herren-Inkontinenz-Slips in verschiedenen Größen    
   Damen-Inkontinenz-Slips in verschiedenen Größen    
   Inkontinenzhosen für sie, ihn und alle    
   Endlos-Windeln und Vlies-Einlagen    
   Vaginaltampons zur Inkontinenzversorgung und Pflege    
   Feuchttücher und Intimpflegetücher    
   Kapseln mit Kürbissamen bzw. mit Kürbissamenöl    
   Cranberry Kapseln mit Proanthocyane    
   Elektrische Therapiegeräte zur Vorbeugung bzw. Verringerung von Blasenschwäche    
   Analvorlagen für die Pflege des gereizten Gesäßes    
   Inkontinenz-Schalen für Männer    
   Mobiles Bidet für die Inkontinenzversorgung unterwegs    
   Pessar-Würfel in verschiedenen Größen    
 
 &amp;nbsp; 
   Einlagen und Binden für Frauen zur Versorgung von Inkontinenz 
   Einlagen bzw. Binden für Frauen   absorbieren Flüssigkeiten wie Urin bis zu einem bestimmten Grad. Wie viel Flüssigkeit dabei von der Einlage bzw. von der Binde aufgenommen werden kann, hängt von der Größe und der Saugstärke des Kerns ab. Mittlerweile gibt es verschiedenste Ausführungen auf dem Markt. So z. B. Binden für die Nacht, den Tag, für sportliche Aktivitäten und viele mehr. 
 Die Anbieter vereint dabei das Bestreben ein möglichst angenehmes Tragegefühl und eine hohe Diskretion zu erreichen. Nach außen hin soll sich das Tragen der  Einlage  also nicht abzeichnen. Ebenso sorgen breite Klebestreifen und eine anatomische Passform für sichere Fixierung in der Unterwäsche und letztlich für einen optimalen Sitz, der die Bewegung im Alltag nicht eingeschränkt. Je nach Modell sind Binden entweder geruchsneutral oder parfümiert erhältlich. In der Regel sorgen eine verstärkte Adsorptionszone und Geruchsbinder, z. B. in Form, spezieller Mikro-Frischeperlen oder ein Frische-Gel, für ein schnelles Einschließen geruchsverursachender Bakterien und eine Neutralisation aufkommender Gerüche.  Die Produkte unterscheiden sich vor allem in ihrer Verarbeitung, vor allem hinsichtlich der Oberflächenbeschaffenheit.  Hochwertige Produkte zeichnen sich unter anderem durch ihre seidenweiche hautverträgliche Oberfläche aus, durch atmungsaktive Materialien auf der Rückseite sowie durch eine schnelle Aufnahme von Flüssigkeit bei verminderter Rücknässung. 
 Einlagen und Binden sind ohne Rezept erhältlich. Sollen die Kosten für diese Hilfsmittel zur Pflege allerdings von der Krankenkasse erstattet werden, braucht es ein Rezept. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin über die Optionen und Voraussetzungen dieses Anliegens. 
 Allergiker sollten beim Kauf von Binden bzw. Einlagen darauf achten, dass diese latexfrei sind. Das Gute ist: Zahlreiche Anbieter bieten latexfreie Einlagen an und entsprechend groß ist die Auswahl. 
   Einlagen und Binden für Männer zur Versorgung von Inkontinenz 
  Einlagen bzw. Binden für Männer  teilen ein Großteil der Eigenschaften von Binden für Frauen. Sie unterscheiden sich zu dem Pendant für Frauen vor allem in der Form. Diese passt sich an die männliche Anatomie an und sorgt mittels spezieller Innenbündchen für einen zusätzlichen Auslaufschutz an den Seiten der Einlage. Die Einlagen sind in verschiedenen Größen erhältlich und nach etwas Beratung wissen Sie auch ganz genau, welche Größe für Sie oder Ihren Angehörigen die richtige ist. 
   Herren-Inkontinenz-Slips in verschiedenen Größen 
 Kommt es beim Lachen, beim schweren Heben, beim Niesen oder Husten zum unfreiwilligen Harnverlust, wird der Alltag schnell zur schamvollen Erfahrung. Die aufgezählten Umstände kommen tendenziell dann vor, wenn sich der Mann kürzlich einer Prostata-Operation unterzogen hat. Gebündelt sind die genannten Symptome auch unter dem  Begriff Stressinkontinenz oder auch unter dem Begriff Belastungsinkontinenz  bekannt. Diese entsteht durch einen Druck auf den Bauchraum. Der teilweise Verlust des bewusst gesteuerten Harnlassens kann mit einem starken Gefühl des Kontrollverlustes einhergehen. Daher sind Hilfsmittel bzw. Pflegehilfsmittel wie Inkontinenz-Slips wahre Helfer für die eigene Selbstsicherheit. Auch, wenn es in die Hose geht, so ist der Betroffene dennoch vor den sichtbaren Konsequenzen des Vorgangs in aller Öffentlichkeit geschützt. 
 Durch die Saugeinlage in den Inkontinenz-Slips wird die Feuchtigkeit beim Harnlassen aufgenommen. Dabei trocknet die Oberfläche in kurzer Zeit, was für wenig Rücknässe und damit auch für ein angenehmes Tragegefühl sorgt. Inkontinenz-Slips gehören zur Kochwäsche, können also in Waschgängen mit bis zu 95 Grad Celsius reinlich gesäubert werden. Die Slips können in verschiedenen Größen gekauft werden und lassen sich wie gewöhnliche Unterwäsche tragen. Sie sind vor allem für leichte bis mittlere Inkontinenz geeignet. Sollte die Inkontinenz stärker sein, empfehlen sich saugstärkere Lösungen wie z. B. Erwachsenenwindeln oder Windelhosen. Für gewöhnlich bestehen die Slips selbst aus 100% Baumwolle und die Saugeinlage aus einem Material-Gemisch bestehend aus Polyester, Baumwolle und Polyamid sowie dem Nässeschutz Polyolefin /Polyolefine. Einige Produkte sind ohne Einlage erhältlich, dafür aber mit vorgesehener Tasche für eine solche. 
   Damen-Inkontinenz-Slips in verschiedenen Größen 
 Abgesehen von der Form, unterscheiden sich Inkontinenz-Slips für Damen nicht sehr von jenen für die Herren. Auch hier ist der Zwickel extra lang und mit einer Fixiertasche versehen. Darin kann je nach Bedarf eine (extra) starke Saugeinlage untergebracht werden. Durch eine Wäscheschutzfolie kann trotz Inkontinenz der Alltag ganz hygienisch verlebt werden. Ein breiter Gummibund hält die Slips an Ort und Stelle , sodass es auch bei Aktivitäten nicht zum unangenehmen Verrutschen kommt. Mitunter sind sogar Inkontinenz-Slips in verschiedenen Farben erhältlich. Wie bei normaler Unterwäsche auch, steht Ihnen hier eine breite Auswahl zur Verfügung. 
   Inkontinenzhosen für sie, ihn und alle 
  Inkontinenzhosen  unterscheiden sich von Inkontinenz-Slips für gewöhnlich darin, dass sie  über den eigentlichen Inkontinenzschutz und die Unterwäsche gezogen werden . Sie haben also selbst keine verarbeitete Saugeinlage und zeichnen sich darüber hinaus durch verschweißte Seitennähte und die 100% PVC aus. Durch schmalen Bund und die ebenfalls schmalen Beingummis schließen die Inkontinenzhosen einen aktiven Lebensstil nicht aus. Gleichzeitig bieten sie einen guten Auslaufschutz im Liegen. Inkontinenzhosen sind in verschiedensten Farben erhältlich und von Natur aus unisex. Der  Doppelschutz von Inkontinenz-Slip bzw. Erwachsenenwindel und Inkontinenzhose  bietet sich  vor allem bei einer stärkeren Inkontinenz an . – Worauf ist bei der Reinigung zu achten? Inkontinenzhosen eignen sich nicht zum Bleichen, können aber bei bis zu 95 Grad Celsius gewaschen werden. Vermeiden Sie eine chemische Reinigung und auch das Bügeln der Höschen (Schmelzgefahr). Packen Sie das Produkt auch nicht in den Trockner und verzichten Sie auf Weichspüler, um das Produkt nicht zu beschädigen. 
   Endlos-Windeln und Vlies-Einlagen 
 Der Vorteil von sogenannten  Endlos-Windeln bzw. Vlies-Einlagen  vom Laufmeter ist, dass sich diese Inkontinenzhilfen günstig auf den Anwender anpassen lassen. Sie sind für alle Medizinal-Schutzhosen sowie Unterhosen geeignet und können auf die benötigte Länge zugeschnitten werden. 
   Vaginaltampons zur Inkontinenzversorgung und Pflege 
 Zunächst könnte man sich wohl fragen, inwiefern Vaginaltampons bei Blasenschwäche helfen sollen? Durchaus ähneln  Vaginaltampons  für Blasenschwäche jenen für die Monatsblutung in Aussehen und auch in der Handhabung. Doch unterscheiden sie sich in ihrer Aufgabe und damit auch in ihrer Beschaffenheit. Diese Tampons sind wenig bis nicht saugfähig, denn dies ist nicht ihr Zweck. Vielmehr bestechen diese  Tampons  durch ihre elastischen Eigenschaften. Nach Einführung an gewohnter Stelle üben sie Druck auf die vordere Scheidenwand aus. Auf diese Weise stützt der verwendete Tampon den Blasenhals. Dadurch kann die Verschlussfunktion der Harnröhre einer Frau wiederhergestellt werden. Im Idealfall bereiten sportliche Aktivitäten, Unternehmungen und Lachanfälle aus vollem Herzen mit Hilfe dieses Inkontinenzschutzes keine Probleme mehr. 
 Die Vaginaltampons für  Blasenschwäche  sind aus einem speziellen Material wie z. B. Polyvinylalkohol-Schaumstoff (PVA), und eignen sich zur einmaligen Anwendung von bis zu 12 Stunden. Praktischerweise muss der Tampon nicht herausgenommen werden, wenn bewusst uriniert wird. – Werfen Sie einen Blick auf die Verpackung bzw. auf den Beipackzettel, um die maximale Tragedauer zu überprüfen und um zu checken, ob der verwendete Schaumstoff sowohl toxikologisch als auch dermatologisch als unbedenklich eingestuft worden ist. 
   Feuchttücher und Intimpflegetücher 
 Dieses Produkt für die Inkontinenzversorgung erklärt sich von selbst. Die feuchten Reinigungstücher dienen zur Reinigung und zur Pflege des Intimbereichs, sei es zu Hause oder unterwegs. Für Reisen oder Tagesausflüge bieten sich vor allem die kleineren Packungen an. Denn diese nehmen im Rucksack oder in der Handtasche kaum Platz weg. Ein Produkt, das nicht im Haushalt fehlen sollte! 
   Kapseln mit Kürbissamen bzw. mit Kürbissamenöl 
 Verschiedene Anbieter haben sich auf die Herstellung und den Vertrieb von  Kapseln mit Kürbissamen bzw. mit Kürbissamenöl  spezialisiert. Sie betonen die positive Wirkung der gewählten Wirkstoffe auf ein Inkontinenz-Leiden:  Verminderung häufigen Harndrangs, Reizlinderung, Stärkung und Beruhigung der (nervösen) Blase . Diese Präparate werden klassischerweise über 6-8 Wochen hinweg (ggf. aber auch darüber hinausgehend) eingenommen und das 2-3 täglich mit den Mahlzeiten. Sie finden die Details für das von Ihnen gekaufte Produkt aber noch einmal auf der Verpackung bzw. auf dem Beipackzettel. In der Regel treten Besserungen – wenn sie auftreten – langsam und schonend ein. Die Effekte des Arzneikürbis werden oft durch Hopfen sowie Gewürzsumach unterstützt. Diese sorgen für die zuvor erwähnte Beruhigung der Blase sowie die Normalisierung des Harndrangs. Der Arzneikürbis ist für seine stärkende Wirkung für die Blasenmuskulatur und des Bindegewebes im Blasen-Beckenboden-System bekannt. 
 Zum Anwenderkreis gehören verstärkt Frauen. Warum ist das so? Kapseln wie die soeben beschriebenen werden häufig zur Behandlung einer  Reizblase  verwendet. Eine solche Reizblase tritt typischerweise aufgrund wiederkehrender Blasenentzündungen und verstärkt bei Frauen auf. Ebenso können Veränderungen des Hormonhaushaltes, wie z. B. während der Pubertät oder in den Wechseljahren, die Blase und den Beckenboden beeinflussen. Ist die Muskulatur von Blase und Beckenboden geschwächt, ist eine Blasenschwäche oft die Folge. 
   Cranberry Kapseln mit Proanthocyane 
 Nebst  Arzneikürbis-Präparate  versprechen auch  Cranberry Kapseln  mit den sogenannten Proanthocyanen eine Unterstützung der Blasenfunktion. Proanthocyane, welche verstärkt in Cranberries vorkommen, haben eine natürlich desinfizierende Wirkung. Konkreter noch: Die Wirkstoffe der Proanthocyane können sowohl die Vermehrung, als auch das Festsetzen von Bakterien in der Blase und in den Harnwegen verhindern. Vor allem sind es die Escherichia coli Bakterien, die in Blase und Harnwegen Infektionen auslösen. 
    Elektrische Therapiegeräte zur Vorbeugung bzw. Verringerung von Blasenschwäche 
 Elektrische Therapiegeräte zur Vorbeugung bzw. Verringerung von Blasenschwäche werden vor allem zu folgenden Zwecken eingesetzt: 
 
 zur Stärkung einer schwachen Blase 
 zur Stärkung von Schließmuskeln 
 zur Trainieren des Beckenbodens 
 zur Behandlung (Verringerung) einer bestehenden Inkontinenz 
 zur Vorbeugung einer sich anbahnenden Inkontinenz 
 
 &amp;nbsp; 
 Im Rahmen der Behandlung können mittels sogenannter Tibialis-Stimulation am Bein, oder auch am unteren Rücken  Stress  sowie Inkontinenzen behandelt werden, also Drang-/ Misch- und auch Stuhlinkontinenz. Die meisten Geräte eignen sich zur analen sowie zur vaginalen Stimulation. Durch die elektrischen Reize des Gerätes erlangen Sie das Gefühl für Ihren Beckenboden wieder und trainieren die bewusste Anspannung der Muskulatur im Beckenbodenbereich. 
   Analvorlagen für die Pflege des gereizten Gesäßes 
  Analvorlagen  zeichnen sich durch weiches und überaus saugfähiges Material wie Vlies aus und sorgen dadurch für einen zuverlässigen Schutz Ihrer Wäsche bei  Stuhlinkontinenz . Vor allem selbstklebende Vorlagen sorgen für einen komfortablen Schutz, ganz ohne Verrutschen. Es gibt auch Vorlagen, die speziell dafür gedacht sind, zwischen den Gesäßhälften platziert zu werden. Dort begünstigen sie das Abheilen von Hämorrhoiden und anderen Aftererkrankungen. Dies schaffen sie durch die Vermeidung von Nässe, Juckreiz und des schmerzlichen Aneinanderreibens beider Gesäßhälften. 
   Inkontinenz-Schalen für Männer 
  Inkontinenz-Schalen  für Männer bieten sich bei einer eher schwachen Inkontinenz an. Durch ihre anatomisch angepasste Form stellen sie den idealen Tropfenschutz für Männer mit einer leichten Inkontinenz dar. Saugfähig und geruchsbindend, runden selbstklebende Streifen (zur Befestigung des Produktes in der Unterhose) den diskreten und sicheren Schutz für den Mann dar. 
   Mobiles Bidet für die Inkontinenzversorgung unterwegs 
  Mobile Bidets  empfehlen sich bei erhöhtem Hygienebedarf. Das ist z. B. dann der Fall, wenn Sie bzw. die betroffene Person an Hämorrhoiden, Inkontinenz und/ oder Durchfall leiden. Das Produkt wird üblicherweise mit einer diskreten Transporttasche verkauft, sodass Sie das Produkt auf Reisen oder unterwegs im Alltag einfach in Ihrer Tasche oder im Rucksack verstauen können. Das Fassungsvermögen dieser Reinigungsflaschen variiert, liegt aber in etwa bei einem halben Liter. Durch die Reinigung mit dem Wasser in einem praktischen Winkel zum Gesäß ist die Säuberung effektiver als mit  Toilettenpapier  und führt zu einem reinlicheren Ergebnis. 
    Pessar-Würfel in verschiedenen Größen 
  Pessar-Würfel  gehören zu den  Produkten zur Versorgung bei Inkontinenz , die ganz im Gegensatz zu Windeln und Binden nicht sehr bekannt in der breiten Bevölkerung sind. Daher fragen Sie sich ggf. wie Pessar-Würfel überhaupt funktionieren? Ein Pessar-Würfel wird in die Vagina eingeführt und erzeugt dort durch Druck auf die Scheidenwand eine Hebung des Harnleiters. Kommt es also zu sportlicher Aktivität, zum Lachen, zum schweren Heben etc. stützt das Pessar die Harnröhre und sorgt für Kontinenz, also die Fähigkeit den Blaseninhalt zurückzuhalten. 
 Weiterführende Impulse für Ihre Recherche zum Thema Inkontinenzversorgung, Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel bei Inkontinenz 
 Neben den genannten Produkten zur  Inkontinenzversorgung , gibt es noch zahlreiche weitere Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel, die bei Blasenschwäche zum Einsatz kommen können. So z. B. diese Produkte hier, welche jeweils in verschiedensten Größen erhältlich sind: 
 
 Desinfektionsspray / Pumpspray für die sanitären Anlagen und für beschmutztes Umfeld 
 mildem Desinfektionsschaum für den Intimbereich 
 Pessar Falk Schale 
 Pessar Falk Sieb 
 Pessar Ring 
   Fixierhosen in verschiedenen Größen   
 rückfettende Waschlotion 
 Pessar Ring 
 Bein-Beutel und Schlauch 
   Urin-Beinbeutel mit Rücklaufschutz   
   Unterlagen für das Bett aus Silikon    
 Urindrainage System 
 Pessar Cerclage Schale 
 Pessar Cerclage Sieb 
 Latex Handschuhe 
 Pflegeboxen 
   Beckenbodentrainer   
 Bettschutzeinlage 
 Urinflasche mit Halter 
 Baumwollwindel 
 Einwegwindel 
 Windelhosen 
   Einmalkatheter   
 
 &amp;nbsp; 
  Wo kann man all diese Produkte kaufen?  
 All die hier im Beitrag erwähnten Hilfsmittel und  Pflegehilfsmittel  zur Versorgung von Blasenschwäche bzw. Stuhlinkontinenz, können Sie bei uns im Onlineshop der Volksversand Apotheke käuflich erwerben. Das funktioniert einfach, diskret und ohne physischen Kontakt zu anderen Menschen. Gängige Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel wie Erwachsenenwindeln, Vorlagen und Binden erhalten Sie zudem in gut sortierten Drogeriemärkten. Für sehr spezifische Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel berät man Sie zudem gern im Sanitätshaus Ihrer Wahl. Unser pharmazeutisches Beratungsteam steht Ihnen zudem mit ausführlicher Beratung und geduldigem Service zur Seite. Bei Fragen rund um das Thema Kostenerstattung ist Ihre Krankenkasse Ihr Ansprechpartner. 
 
 Bildquelle: ©lijphoto - stock.adobe.com / Quellen:  1  https://www.insenio.de/ratgeber/inkontinenz-zahlen-und-fakten/ 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2021-01-15T10:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Vergesslichkeit im Alter: Über natürliche Entwicklungen und klinische Auffäll...</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/generation-50/vergesslichkeit-im-alter-ueber-natuerliche-entwicklungen-und-klinische-auffaelligkeiten</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/generation-50/vergesslichkeit-im-alter-ueber-natuerliche-entwicklungen-und-klinische-auffaelligkeiten"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Im Laufe des Lebens und mit fortschreitendem Alter verändert sich das menschliche Gehirn stetig. Während die wachsende Lebenserfahrung und breites Wissen viele Situationen im täglichen Leben vereinfachen, werden Fähigkeiten rund um das schnelle Lösen von Problemen, ...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Vergesslichkeit oder Demenz: Wo liegen die Unterschiede? 
 Im Laufe des Lebens und mit fortschreitendem  Alter  verändert sich das menschliche Gehirn stetig. Während die wachsende Lebenserfahrung und breites Wissen viele Situationen im täglichen Leben vereinfachen, werden Fähigkeiten rund um das schnelle Lösen von Problemen, das Erlernen von Neuem, Aufmerksamkeit und das Kurzzeitgedächtnis mit steigenden Lebensjahren zunehmend auf die Probe gestellt. Klassischerweise machen sich diese Veränderungen verstärkt ab der zweiten Hälfte der 60er bemerkbar. Personen benötigen dann deutlich mehr Zeit, um Neues zu lernen oder Geschehnisse aus ihren Erinnerungen abzurufen. Auch die eigene  Vergesslichkeit nimmt ggf. merklich zu.  
 Diese Vergesslichkeit kann verständlicherweise für starkes Unbehagen sorgen und schnell drängt sich Betroffenen die Frage auf, ob die wahrgenommenen Einbußen natürlich sind oder ob den Veränderungen eine Demenzerkrankung, insbesondere Alzheimer, zugrunde liegt? „Lässt mein Gedächtnis nach?”, „Ist das normal?”, „Bin ich normal?”, „Ist meine Vergesslichkeit auffällig?” und „Was kann ich tun, um meinem Gedächtnis etwas auf die Sprünge zu helfen?”, sind weitere typische Fragen, die sich Betroffene in diesem Zusammenhang stellen. Im folgenden Beitrag haben Sie die Möglichkeit die  Unterschiede zwischen altersbedingter Vergesslichkeit und ggf. krankhaften Veränderungen  zu lernen. Dabei erfahren Sie, welche Abstufungen es hierbei gibt und wann der klärende Gang zum Arzt besonders sinnvoll erscheint. Zudem erfahren Sie, welche Mittel und Wege sie haben, um ihr Gedächtnis zu verbessern und / oder bestehende Diagnosen nach Möglichkeit abzufedern. 
 
 
   „Wo hab’ ich denn, wo ist denn nur…?”   
   Es gibt einen Unterschied zwischen Vergesslichkeit und (dementer) Verwirrtheit   
   Wann sollte ich zum Arzt gehen?   
   Sie können eine geistige Reserve aufbauen um der Vergesslichkeit zu begegnen   
 
 &amp;nbsp; 
 
   „Wo hab’ ich denn, wo ist denn nur…?” 
 Stichwort:  Vergessen . Lassen Sie uns über die häufig zitierten Schlüssel im Kühlschrank sprechen. Wer etwas zerstreut ist und mitunter an Vergesslichkeit leidet, legt Gegenstände gern einmal an Orte, an denen diese klassischerweise nicht zu finden sind. Das geschieht meist etwas geistesabwesend inmitten von Routinen. Sie kommen beispielsweise vom Einkaufen nach Hause, schließen Ihr Auto ab, die Wohnung bzw. das Haus auf und tragen alles in Ihre Küche. Damit die gekühlten Produkte nicht antauen oder zu warm werden, lagern sie diese direkt im Kühlschrank. Gleichzeitig denkt ihr Gehirn schon über ein kühlendes Glas Wasser nach oder über den aufblinkenden Anruf in Abwesenheit. Und schon ist es geschehen: Die Schlüssel liegen im Kühlschrank, während Sie die ganze Wohnung auf den Kopf stellen. – Ähnliche Beispiele gibt es zu Hauf. Die eigene Brille liegt im Rosenbeet, Medikamente werden vertauscht oder ganz vergessen einzunehmen, Orangensaft wird anstatt der Milch in den morgendlichen Kaffee gegossen etc. 
 Insbesondere, wenn wir uns in Routinen befinden, schaltet der  Geist  gern einen Gang herunter. Sparmodus, sozusagen. Mögliche Konsequenzen wie die oben erwähnten sind in der Regel wenig besorgniserregend, abgesehen vom fehlerhaften Einnahmen der Medikamente. 
  Ein kleiner Exkurs in die Wissenschaft vom geistigen Sparmodus   Auf deutschlandfunk.de wurde im Rahmen eines Psychologie-Beitrages schon bzw. unter anderem im Jahr 2010 über das soeben thematisierte Phänomen berichtet: “Bei Routinefahrten schaltet das Gehirn auf Sparmodus. Das legen die Ergebnisse von Experimenten nahe, die Forscher an den Universitäten Köln und Essen durchgeführt haben. Die Wissenschaftler ließen Freiwillige im Fahrsimulator Strecken absolvieren. Während der virtuellen Fahrten haben sie mithilfe der funktionellen Magnet-Resonanz-Tomografie die Gehirnaktivität der Versuchsteilnehmer gemessen.” – Zu dieser Erkenntnis kam man wie folgt: Auf vertrauten Strecken zeigte sich die messbare Hirnaktivität deutlich reduziert. Die Forschenden zogen diese Ergebnisse unter anderem für Erklärungen von Verkehrsproblemen heran. Der genannte Sparmodus des Gehirns könnte der Grund sein, warum Autofahrer bei gewohnten Strecken, z. B. zur Arbeit oder zu Angehörigen, vergleichsweise häufiger Fahrfehler begehen und/ oder Unfälle bauen. Sie sind schlicht unaufmerksamer unterwegs. 
   Es gibt einen Unterschied zwischen Vergesslichkeit und (dementer) Verwirrtheit 
 Zuvor sprachen wir von verlegten Schlüsseln, Brillen und gedankenverlorenen Routinen. Während jeder Mensch ab und zu Dinge vergisst, Informationen durcheinander bringt, Gegenstände verlegt oder in Unaufmerksamkeit Fehler begeht, erschließt sich Personen mit  dementiellem Syndrom , beispielsweise bei der Alzheimer Demenz, oft gar nicht mehr der Zusammenhang zwischen Gegenständen und deren Funktionen. „Was liegt da?”, „Was ist ein Schlüssel?”, „Wofür wird ein Schlüssel benutzt?” usw. sind Fragen, die sich in diesem Falle stellen, wenn überhaupt. Also kompakt ausgedrückt: Sind Sie vergesslich, können Sie sich an bestimmte Einzelheiten oder Informationen nicht (mehr) erinnern. Sind Sie jedoch von der Alzheimer Demenz betroffen, haben Sie zudem auch Schwierigkeiten umfassende Zusammenhänge zu verstehen und Abläufe ins Gedächtnis zu rufen. 
 Natürlich greift diese erste Erklärung denkbar kurz. Wer sich also mit Sorgen trägt, ob er oder sie bzw. ein Angehöriger an einer Demenzform erkrankt ist, sucht am besten zunächst den Hausarzt auf und lässt sich durchchecken. Der Arzt wird nach einem ersten Assessment Ihrer  Gedächtnisstörungen  und weiteren Symptome alle weiteren Schritte in die Wege leiten. Dabei wird er Sie mit Informationen versorgen und z. B. besprechen, welche Ernährung in Ihrem Falle förderlich ist, ob und welche Medikamente künftig eingenommen oder gerade nicht mehr eingenommen werden sollten usw. 
   Wann sollte ich zum Arzt gehen? 
 Wie bei allen anderen Formen des anhaltenden Unwohlseins, des Verdachts auf krankhafte Veränderungen oder des für Sie untypischen Verhaltens, gilt auch hinsichtlich  Vergesslichkeit  oder Verwirrtheit: Lieber einmal mehr zum Arzt gehen und die Symptome abklären lassen, als die Situation zu ignorieren. Eine Selbstdiagnose ist mit letzter Sicherheit bei Demenzen nicht möglich. Ihr Hausarzt und ggf. ein herangezogenes Team von Experten wird versuchen herauszufinden, welche die Ursachen Ihrer Symptome sind und welche Diagnose sich aus diesen Symptomen ableiten lässt. Wenn Sie sich schwer mit der Entscheidung tun zum Arzt zu gehen oder nicht, finden Sie hier eine Reihe an klassischen Symptomen, die einen Gang zum Arzt durchaus rechtfertigen bzw. sogar nahelegen: 
 
 Gedächtnislücken 
 Schwierigkeiten beim Planen und beim Problemlösen 
 Probleme mit bisher gewohnten Tätigkeiten 
 zeitliche sowie räumliche Orientierungsprobleme 
 Störungen der Wahrnehmung 
 eine für Sie neue Sprach- und Schreibschwäche 
 das stete Verlegen von Gegenständen 
 ein eingeschränktes Urteilsvermögen 
 Verlust von Eigeninitiative 
 ein Rückzug aus dem sozialen Leben 
 ggf. depressive Verstimmungen/ Depression 
 merkliche Persönlichkeitsveränderungen 
 
 &amp;nbsp; 
 Erkennen Sie sich in dieser Aufzählung wieder? Vergessen Sie häufig Informationen und bemerken Sie nebst Ihrer Vergesslichkeit und Ihren Gedächtnisstörungen vielleicht sogar noch weitere Symptome einer Demenz? Sollten Sie sich vor einem klärenden Arzt-Termin etwas fürchten, sprechen Sie z. B. mit einem lieben Menschen über Ihre Sorgen und Beobachtungen. Zusammen lassen sich Muster besser erkennen, Informationen sachlich einordnen und Ihre Gesundheit ganz liebevoll reflektieren. Sie kennen Ihren Körper, Ihr Wesen und Ihren Geist am besten. Und so sind Sie, und ggf. die Ihnen sehr nahestehenden Menschen, wohl die ersten, die auffällige Veränderungen bemerken, ein dementielles Syndrom wie Morbus  Alzheimer  bereits zeitnah vermuten können und einen klärenden Arztbesuch initiieren. 
 Sollten Sie zu dem Entschluss kommen einen Arzt aufsuchen zu wollen, können Sie diesen Termin gern vorbereiten, um dem Ärzteteam alle relevanten Informationen direkt zuspielen zu können. Schreiben Sie z. B. auf, welche Medikamente Sie aktuell einnehmen, seit wann und in welcher Dosis Sie diese zu sich führen. Da Ernährung eine große Bedeutung für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden hat, ist es außerdem sinnvoll Ihre Ess- und Trinkgewohnheiten niederzuschreiben, damit Ihr Arzt Ihre Ernährung besser einschätzen kann. 
 Was ist mit „dementiellem Syndrom” eigentlich genau gemeint? 
 Im offiziellen   ICD-10-GM-Code   zur Klassifizierung von Erkrankungen wird Demenz ganz konkret definiert. Die Abkürzung ICD-10-GM steht übrigens für „International Classification of Diseases – German Modification&quot;. Darin heißt es mit Blick auf Demenz: „Demenz (F00-F03) ist ein Syndrom als Folge einer meist chronischen oder fortschreitenden Krankheit des Gehirns mit Störung vieler höherer kortikaler [meint: Die Hirnrinde betreffend] Funktionen, einschließlich Gedächtnis, Denken, Orientierung, Auffassung, Rechnen, Lernfähigkeit, Sprache und Urteilsvermögen. Das Bewusstsein ist nicht getrübt.” Weiter wird darin aufgeführt, dass die kognitiven Beeinträchtigungen klassischerweise von Veränderungen der emotionalen Kontrolle, des Sozialverhaltens oder der Motivation begleitet werden. Mitunter treten diese laut ICD-10-GM-Code auch vor den mentalen Auffälligkeiten auf. Das hier beschriebene dementielle Syndrom kommt im Rahmen folgender Erkrankungen vor: 
 
 bei der Alzheimer Krankheit 
 bei sogenannten zerebrovaskulären Störungen 
 bei Zustandsbildern, die primär oder sekundär das Gehirn betreffen 
 
 Und was hat es mit der Alzheimer Demenz genau auf sich? 
 Auch die Alzheimer Demenz ist im Rahmen der   ICD-10-GM-Leitlinie   konkret klassifiziert worden. Schauen wir uns zunächst den offiziellen Wortlaut an: „Die Alzheimer-Krankheit ist eine primär degenerative zerebrale Krankheit mit unbekannter Ätiologie und charakteristischen neuropathologischen und neurochemischen Merkmalen. Sie beginnt meist schleichend und entwickelt sich langsam aber stetig über einen Zeitraum von mehreren Jahren.” 
 Mit anderen Worten zusammengefasst,  handelt es sich also um eine Erkrankung, die ohne bekannte Vorerkrankung vom Hirn bzw. vom Großhirn ausgeht.  Durch die dort fortschreitenden Veränderungen auf struktureller Ebene kommt es bei der betroffenen Person zunehmend zu dem oben bereits aufgeschlüsselten dementiellen Syndrom mit entsprechenden Symptomen. Während die Ursachen für das Entstehen einer Alzheimer Erkrankung noch nicht umfassend geklärt sind, ist über den Verlauf der Krankheit bekannt, dass sie sich  nach schleichendem Beginn  in der Regel über viele Jahre hinziehen kann. – Dazu zählt eine lange Zeit ohne auffallende Symptome zu Beginn der Erkrankung, die sich mitunter bis zu drei Jahrzehnte hinziehen kann. 
  Merke:  „Rund 80 Prozent aller Demenzen werden durch Krankheiten des Gehirns hervorgerufen, bei denen Nervenzellen allmählich verloren gehen. Man bezeichnet diese als Neurodegenerative Krankheiten und ihre Ursachen sind erst teilweise bekannt. Die Alzheimer Demenz ist mit 60-70 Prozent aller Fälle die häufigste Erkrankung.” (  Quelle  .) 
 Die Stadien des Vergessens 
 Sprechen Wissenschaftler vom Fortschreiten der Alzheimer Erkrankung, tun sie dies u. a. auf Grundlage eines vierstufigen Modells, das die veränderten Fähigkeiten in den Blick nimmt und daher sehr defizitorientiert ist. Die vier Stadien der Alzheimer Erkrankung hat unter anderem der Verein „Alzheimer Forschung Initiative e.V.” auf seiner   Homepage   näher erläutert. Dort wird der Verlauf der Alzheimer Erkrankung grob unterteilt und zwar in die folgenden vier Stadien: 
 
 die leichte kognitive Störung 
 das frühe Stadium 
 das mittlere Stadium 
 das späte Stadium 
 
 &amp;nbsp; 
 Interessierte können sich z. B. auf den Seiten der Alzheimer Forschung Initiative e.V. genauer in die verschiedenen Stadien einlesen. Doch behalten Sie bei der Lektüre im Hinterkopf: Zwar trifft der dort beschriebene stete Verlauf auf einen Großteil der an Alzheimer erkrankten Menschen zu, doch kommen mitunter durchaus auch wechselhafte Verläufe mit Verbesserungen und Verschlechterungen der Situation vor. 
 Nicht nur alte Menschen sind betroffen 
 Während Alzheimer die wohl bekannteste und auch die am meisten verbreitete  Demenzform  ist, bestehen noch einige weitere Formen. So gibt Ihnen der Verein „Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.” auf dessen Online-Portal einen umfassenden Einblick in die folgenden Demenzformen: 
 
 die Alzheimer Krankheit 
 die Frontotemporale Demenz 
 die Vaskuläre Demenz 
 die Lewy-Körper-Demenz 
 die Demenz bei Morbus Parkinson 
 die Demenz im Zusammenhang mit der Creutzfeldt-Jakob Krankheit 
 die Demenz im Zusammenhang mit dem Korsakow-Syndrom 
 die Demenz im Zusammenhang mit der Chronischen Traumatischen Enzephalopathie (CTE) 
 
 &amp;nbsp; 
 Auch, wenn Demenzen mit zunehmendem Alter wahrscheinlicher werden und laut Deutscher Alzheimer Gesellschaft nur 2 Prozent aller Demenzerkrankungen Personen unter 65 Jahren betreffen, ist  eine Demenz in jüngeren Jahren nicht unmöglich.  Da betroffene Menschen oft noch fest im Berufsleben stehen, wichtige familiäre Rollen tragen und Pflegestrukturen wie z. B. Altenheime nicht ideal auf Personen jüngeren Alters ausgelegt sind, stellt eine Demenz-Diagnose in relativ jungen Jahren eine besonders große Herausforderung für alle Involvierten dar. In diesem Falle, wie auch in jedem anderen Demenzfall, ist eine Annahme der Situation und Umstellung auf die neue Realität sowie Lebenswelt am ehesten in professioneller Begleitung durch Ärzte, Therapeuten, Coaches, Selbsthilfegruppen etc. zu handhaben. Nicht zuletzt sind Geduld und Verständnis, wie so oft im Leben, gute Begleiter auf dieser Reise, auch wenn dies sicherlich leichter gesagt als getan ist. – 
 Erfreulicherweise steigt die Sensibilität in der Gesellschaft gegenüber Vergesslichkeit im Alter sowie gegenüber dem Krankheitsbild der Demenzen. Da unsere Gesellschaft zusehends älter wird, kommen wir entweder privat oder in der Öffentlichkeit öfter in den Kontakt mit betroffenen Menschen. Die Politik arbeitet seit Jahren an wirksamen Kampagnen zur Unterstützung und auch unabhängige Vereine, Stiftungen und Co. nehmen sich dem Thema verstärkt an, organisieren Kino-Formate für Menschen mit Demenz, setzen sich für deren verstärkte Einbindung in Arbeit und Gesellschaft ein etc. 
   Sie können eine geistige Reserve aufbauen, um der Vergesslichkeit zu begegnen 
 Die gute Nachricht ist, dass sich durch  einen gesunden und (sozial) aktiven Lebensstil ein gewisser „Puffer” aufbauen lässt.  Da das Erscheinungsbild von Demenzen letztlich auf das Absterben von Nervenzellen zurückzuführen ist, verfügen diejenigen mit besonders stark vernetzten Nervenzellen sozusagen über eine höhere geistige Reserve. Wächst eine Person z. B. zweisprachig auf und spricht ein Leben lang zwei oder gar mehrere Sprachen, bauen sich im  Hirn  komplexe Strukturen auf, die entstehende Demenzen ggf. über Jahre verzögern können. Ähnliches ist über regelmäßiges Klavierspielen bekannt. Unlängst hat zudem folgender Beitrag für Aufsehen in der Fachschaft aus den Bereichen Alter und Gesundheit gesorgt: 
 „Montreal – Bestimmte 3D-Computerspiele könnten Senioren nach Einschätzung von Forschern helfen, geistig fit zu bleiben. Das kanadische Team hatte ältere Menschen „Super Mario 64“ spielen lassen und eine Zunahme der sogenannten Grauen Substanz in bestimmten Gehirnbereichen festgestellt. Eine Abnahme der Grauen Substanz – in Fachkreisen Substantia grisea genannt – hat Anteil an Alterskrankheiten wie Demenz. Unabhängige Experten sehen durchaus Potenzial für solche Ansätze, warnen aber vor voreiligen Schlüssen. [...].” 
 Tatsächlich aber ist man sich einig, dass das stete Erlernen von Neuem förderlich für den Geist ist, sei es mit Blick auf das Abfangen starker Vergesslichkeit und einer beginnenden Demenz oder schlicht mit Blick auf bessere Gedächtnisleistungen im Alter. – 
 Sie interessieren sich für die Themen rund um Vergesslichkeit, Alter, Gedächtnisstörungen und Gedächtnistraining? In unserem Beitrag   „Gedächtnistraining: Erklärte Zusammenhänge, effektive Übungen und Tipps”   erfahren Sie mehr über das Vergessen und was sich dagegen tun lässt. Zudem finden Sie in unserem Online-Shop   eine breite Auswahl an natürlichen und rezeptfreien Medikamenten und Mitteln zur Unterstützung und Förderung Ihrer Gesundheit und Gedächtnisleistungen.   
  
 Bildquelle: ©LIGHTFIELD STUDIOS, adobe.com 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-11-05T15:45:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Alltagshilfen für Senioren: Kleine Hilfen mit großer Wirkung</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/generation-50/alltagshilfen-fuer-senioren-kleine-hilfen-mit-grosser-wirkung</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/generation-50/alltagshilfen-fuer-senioren-kleine-hilfen-mit-grosser-wirkung"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Es eint uns wohl der Wunsch, ganz unabhängig vom Alter, möglichst selbständig zu leben und den Alltag frei gestalten zu können. Mit steigendem Alter aber wird dieser Wunsch zunehmend auf die Probe gestellt. Eine erhöhte Sturzgefahr, ...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Hilfsmittel die den Alltag erleichtern aus Ihrer Online-Apotheke 
 Es eint uns wohl der Wunsch, ganz unabhängig vom Alter, möglichst selbständig zu leben und den Alltag frei gestalten zu können. Mit steigendem Alter aber wird dieser Wunsch zunehmend auf die Probe gestellt. Eine erhöhte Sturzgefahr, ein gesteigertes Risiko Operationen auf sich nehmen zu müssen oder Alterskrankheiten wie Parkinson zu entwickeln, bestimmen das  Leben im Alter  nicht unbedingt maßgeblich, spielen für Senioren aber eine wachsende Rolle mit fortschreitenden Lebensjahren. Nebst all den Dingen, die im Leben langfristig schöner werden, machen sich mitunter auch deutliche Einbußen bemerkbar, wie z. B. Sehschwäche, Kraftlosigkeit oder eingeschränkte Beweglichkeit sowie Feinmotorik. Dieser Umstand legt es nahe, dass früher oder später die Hilfe Dritter nötig wird. So beispielsweise bei der Zubereitung von Mahlzeiten, beim Essen, Bekleiden und dem Säubern der eigenen Häuslichkeit und der eigenen Person. – 
 Alltagshilfen bzw. Hilfsmittel für die körperliche Gesundheit setzen genau hier an. Sie fangen vorliegende Defizite auf,  erleichtern den Alltag  und machen es möglich, dass die betroffene Person möglichst lang selbständig leben und wohnen kann. Ob langfristig angelegt, oder zeitweise aufgrund eines Unfalls oder einer OP: Manchmal braucht der Körper Unterstützung, um den Tag bewältigen und auch genießen zu können. Im Rahmen dieses Beitrags für Senioren, Interessierte sowie Personen mit Pflegebedürftigkeit, widmen wir uns daher dem breiten Themenkomplex “Alltagshilfen für Senioren” und Co. Dafür werden jene im Folgenden zur Übersicht aufgeführten Bereiche des täglichen Lebens gesondert unter die Lupe genommen, die mittels Alltagshilfen bzw. Hilfsmitteln bedeutend unterstützt werden können: 
 
 Körperpflege 
 Essen, Trinken und Kochen 
 Medikamenteneinnahme 
 Mobilität 
 Schlafen &amp;amp; Ruhen 
 Sicherheit 
 Sehen &amp;amp; Lesen 
 Bekleiden, Fassen und Greifen 
 
 
	   XXX   
	   XXX   
	   XXX   
 
 


 
 Mit diesen Alltagshilfen geht die Körperpflege leicht von der Hand 
 Wohl erst, wer in seiner  Mobilität  stark eingeschränkt ist, merkt mit wie vielen Bewegungen, Positionen und Handgriffen die täglichen Reinigungsroutinen verbunden sind. Alltagshilfen für die Körperpflege und Körperhygiene erweisen sich hier als sehr praktisch, sei es für die eigene Hygiene und Pflege zu Hause oder aber auch auf Reisen. So müssen Sie weder in den eigenen vier Wänden, insbesondere im Bad, noch unterwegs auf grundlegende Sauberkeit, auf ein wohliges Gefühl oder eine gepflegte Erscheinung verzichten. Im Folgenden finden Sie eine Aufschlüsselung von Alltagshilfen für die Körperpflege und -hygiene, die Platz in jedem Haushalt finden: 
 
 Schwämme für den Körper/Rückenseifer 
 Rückenkratzer 
 Badehilfen 
 Duschhocker für das Badezimmer 
 Eincremehilfen 
 Haarbürsten und Kämme 
 Haarwaschbürsten 
 Fußbürsten 
 Nagelknipser 
 Nagelscheren 
 elektrische Maniküre-/Pediküre-Sets 
 Lupenpinzetten 
 
 &amp;nbsp; 
  Und für das saubere Reisen, vor allem bei Inkontinenz und schwacher Blase:  
 
 Abdeckfolien für Toiletten im öffentlichen Badezimmer und wasserlösliche WC-Auflagen 
 transportierbare Toiletten und   Urinierhilfen   
 Mobile Sitzbecken als Toilettenaufsatz 
 Po-Dusche in Form einer Sprühflasche 
 
 Worauf ist bei Produkten für die Körperhygiene und Körperpflege speziell zu achten? 
 Ganz ohne unbequeme Verrenkungen gelingt die eigene Körperpflege mittels langstieliger Hilfsmittel bzw. Alltagshilfen. Beim Kauf von Kamm, Rückenbürste usw. lohnt daher der Griff zum Langstiel, z. B. für Senioren. Achten Sie beim Kauf auf die Möglichkeit Stiel und Aufsätze, z. B. durch Schraubverschluss, trennen zu können. Mit Blick auf anstehende Reisen und begrenzten Platz im Gepäck, kommt Ihnen dieser Schritt später sicherlich zu Gute. – Außerdem gilt: Wer im Set kauft, kauft in der Regel kostengünstiger, so beispielsweise mehrteilige Sets für die Hand- und Fußpflege: Übrigens: Bei der Anschaffung von Nagelscheren gilt ebenfalls: Umso länger, desto praktischer. Durch besonders lange Scherenschenkel und hochwertige Klingen kommen Sie gut an Ihre Zehen und haben beim Schneiden sicheren Halt. 
 Dank Hilfsmitteln auf eigene Faust für das leibliche Wohl sorgen 
 Bedingt durch klassische Alterskrankheiten wie z. B. Arthritis oder Parkinson, aber auch durch buchstäbliche Schicksalsschläge wie Schlaganfälle oder körperlich einschränkende Operationsfolgen, kann die selbständige Zubereitung und die Einnahme von Mahlzeiten erschwert werden. Daher ist die Anschaffung folgender  Hilfsmittel  für den Erhalt und die Förderung der Selbständigkeit im eigenen Haushalt im Alltag, u. a. für Senioren, sehr bedeutsam: 
 
 Besteck im sog. “Universal Design”, also allgemein barrierearm 
 Tremor-Besteck für den Ausgleich von zitternden Händen 
 Griffverstärker für herkömmliches Besteck 
 Geschirr aus Kunststoff 
 Tellerranderhöhungen 
   Schnabeltassen und -becher   
 Anti Klecker Schürzen und Lätze 
 Küchengeräte mit Sprachfunktion 
 Verschlussöffner 
 Fingerschutz und Schneidehilfen 
 Fixierbrettchen 
 
 Worauf ist bei Produkten für die Zubereitung und Einnahme von Mahlzeiten zu achten? 
 Geschirr sowie entsprechende Adaptionen aus Kunststoff gehen bekanntlich schwer zu Bruch und lassen sich leicht anheben. Klare Vorteile also, vor allem mit Blick auf die Pflege von Senioren und Personen mit Pflegebedarf. Doch ist beim Kauf auf die Qualität des Kunststoffes zu achten. Bei der Recherche nach geeigneten Produkten für Senioren und für pflegebedürftige Personen empfiehlt sich ein Blick auf die Bestandteile. Vor allem Weichmacher, Bisphenol A und Flammschutzmittel stehen seit Jahren in der Kritik von Gesundheitsexperten. Alternativen aus Bambus sind vergleichbar leicht und kommen in der Regel mit weniger Chemikalien aus. 
 So behalten Sie bei der Einnahme von Medikamenten den sicheren Überblick 
 Wer täglich Medikamente einnehmen muss, braucht eine klare Übersicht der Einnahmezeiten und der Dosierung. Sogenannte “Einnehmehilfen” (oder: Einnahmehilfen) helfen Ihnen hierbei. Darunter fallen verschiedene Artikel für Gesundheit und Hilfe, von denen wir Ihnen hier gerne eine Auswahl auflisten: 
 
 Pillendosen/Pillendispenser 
 scharfklingiger Tablettenzerteiler 
 Tablettenmörser 
 Medikamenten-Einnahmebecher 
 
 Was ist bei der Verwendung von Einnahmehilfen zu beachten? 
 Tabletten kommen in zahlreichen Farben daher und schnell lassen sich die bunten Pillen verwechseln. Bereiten Sie die Einnahme Ihrer Medikamente idealerweise mit Ihrem Arzt oder der Pflegeperson vor, sodass Sie sicher gehen können in den nächsten Tagen und Wochen die richtige Dosis zur korrekten Zeit einzunehmen. Besprechen Sie die Einnahme Ihrer Medikamente regelmäßig mit Ihrem Arzt- und Apotheker-Team, um stets sicherzugehen, ob die Medikamente, die Sie aktuell nehmen, noch in der bisher vereinbarten Dosis zu nehmen sind, oder ggf. abgesetzt oder erhöht werden müssen. Gehen Sie dabei sicher, dass Ihr Ärzteteam die Gesamtheit Ihrer Medikamente auf dem Schirm hat, um deren Wechselwirkungen beachten zu können. 
 Selbstsicher die Position verändern, aufstehen und kurze Wege zurücklegen 
 Im   Hilfsmittelverzeichnis des GKV-Spitzenverbandes   finden Sie Mobilitätshilfen unter der Nummer   #22  . Dort sind Mobilitätshilfen wie folgt klar definiert: 
 “Mobilitätshilfen sind Hilfsmittel, die Versicherten mit einer Krankheit/einer Behinderung den Positionswechsel selbstständig bzw. mit deutlicher Minderung des Unterstützungsaufwandes durch eine Hilfs-/Pflegeperson ermöglichen.” Diese Produktgruppe umfasst Umsetz- und Hebehilfen sowie Aufstehhilfen. Sie erweisen sich beispielsweise als überaus hilfreich, wenn ein Wechsel vom Bett in den Rollstuhl zu tätigen ist, um zur Toilette, zur Küche o. ä. zu gelangen. Da zahlreiche Hilfen für die eigene Mobilität bestehen, sei hier nur eine Auswahl genannt: 
 
 Drehscheiben 
 Umlager-Wendehilfen 
 Wandlifter 
 Rutschbretter 
 Mobile Rampen zum Befahren mit Rollstühlen und Gehhilfen 
 
 Worauf ist bei den genannten Hilfsmitteln zur Mobilität zu achten? 
 Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen: Die hier genannten Artikel sind nicht unbedingt eine Hilfe, wenn es darum geht vergleichsweise weite Strecken zurückzulegen, also z. B. zum Supermarkt, zum Hausarzt oder zum besten Freund drei Straßen weiter. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass diese Hilfsmittel per Definition nicht unter Hilfen zur Mobilität, sondern unter Gehhilfen fallen. Diese werden im  Hilfsmittelverzeichnis  gesondert (unter der Gruppennummer   #10  ) aufgeführt.  Gehhilfen entlasten Beine, Knie sowie Füße  und sollen auf diese Weise den eingeschränkten Aktionsradius, z. B. von Senioren, erweitern. Damit zielen Gehhilfen deutlich auf eine Förderung der selbständigen Fortbewegung und gesellschaftlichen Teilhabe ab. Exemplarisch können folgenden Gehhilfen genannt werden: 
 
 Gehgestelle 
 Gehwagen 
 Fahrbare Gehhilfen mit Unterarmauflagen 
 Hand- und Gehstöcke 
 Fahrbare Gehhilfen mit Rollstuhlfunktion 
 
 &amp;nbsp; 
  Was Hilfen zur Mobilität und Gehhilfen aber vereint, ist die Steigerung Ihrer Sicherheit, sei es bei kleinen Bewegungen und Positionswechseln oder aber bei größeren Bewegungen und dem Zurücklegen etwas längerer Strecken. – Beide Hilfsmittelgruppen stellen letztlich eine große Hilfe und klare Bereicherung des Alltags dar, z. B. für Senioren oder Menschen im jüngeren Alter mit körperlichen Einschränkungen. Denn durch die genannten Alltagshilfen wird es leichter am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und soziale Kontakte zu pflegen: Kontakt zu anderen Menschen, Kontakt zu Freunden, Nachbarn und der Familie aber auch Kontakt zu Personen, die sich in einer ähnlichen Situation wie Sie befinden. – Vertiefende Fragen zum Hilfsmittelverzeichnis (GKV) bzw. zu offenen und geschlossenen Hilfsmittelkatalogen (PKV) beantwortet Ihnen Ihr jeweiliger Kranken- und Pflegeversicherer.  
 Bequem und gesund ruhen, liegen und schlafen 
 Personen, die aufgrund von Unfall, Krankheit oder Schwäche viel Zeit im Bett verbringen, benötigen entsprechende Produkte, um Schmerzen, Steifheit und das Wundliegen vorzubeugen. Professionelle Betten, Matratzen und Co. können zwar nicht zwangsläufig alle Folgen des langfristigen Liegens vermeiden, aber sie haben das Potential die Konsequenzen abzupuffern. Diese Produkte können zudem die Pflege im oder am Bett für alle Involvierten deutlich erleichtern. Beispielhaft lassen sich hier diese Hilfsmittel nennen: 
 
 Kissen zur angenehmen Druckverteilung 
 Höhenverstellbares Pflegebett 
 Atmungsaktive, orthopädische Matratzen bzw. Pflege-Matratze 
 Aufsteh-/Sitzbett 
 Toilettenbett 
 Toilettenstuhl für das Pflegebett 
 Matratzenschoner und schützende Auflagen 
 Inhalations- und Atemtherapiegeräte 
 
 Worauf ist bei den Hilfsmitteln rund um’s Schlafen und Ruhen zu achten? 
 Wie alle Hilfsmittel, die zur Pflege nötig sind, können auch diese zum Schlafen, Liegen und Ruhen ggf. von Ihrer Krankenkasse finanziert werden. Übernimmt Ihre Krankenkasse die anfallenden Kosten jedoch nicht, könnten Sie über die Option einer Gerätemiete nachdenken. Hierbei zahlen Sie also nicht für den Kauf eines Bettes, einer Pflegematratze etc., sondern mieten diese Produkte für Schlafzimmer, Bad etc. lediglich von einem Sanitätsshop o. ä. an. – Vor allem bei hochpreisigen Produkten wie Pflegebetten ist ein Mietmodell sinnvoll. Beachten Sie bei aktiven Artikeln wie Beatmungsgeräten, dass deren Betriebsgeräusche annehmbar sind. Schließlich soll die Nacht, - oder Tagesruhe nicht durch penetrante Störgeräusche unterbrochen werden, oder? 
 Sicher und selbständig durch den Tag mit diesen essentiellen Produkten 
 Strenggenommen, unterstützen alle hier im Artikel erwähnten Produkte die Sicherheit und die Selbständigkeit von Menschen mit eingeschränktem Aktionsradius bzw. allgemeiner körperlicher und/ oder ggf. auch geistiger Einschränkung. Doch sind diese im Folgenden genannten Alltagshilfen wie z. B. Rollstühle ganz besonders geläufig bzw. quantitativ von hoher Bedeutung. Auch sind sie gute Beispiele für eine relativ kleine Anschaffung mit großem Mehrwert: 
 
 Haltegriff mit Saugnapf, z. B. für das Bad 
 Rollatoren 
 Rollstühle 
 Wichtig: Anti Rutschmatten für Badewanne und Dusche 
 Sturzmatten mit vernetzten SOS-Sensoren, z. B. für Bad oder Schlafzimmer 
   Windeln und Binden für Inkontinenz   
 
 Worauf ist bei den hier genannten Hilfsmitteln besonders zu achten? 
 An dieser Stelle wollen wir vor allem den Rollator in den Blick nehmen: Wenn Sie sich einen solchen organisieren, der sich in der Höhe verstellen lässt, können Sie Ihn auf Ihre Körpergröße anpassen und dementsprechend mit besserer Körperhaltung während der Nutzung laufen. Die Höhe wird Ihnen auf Wunsch z. B. beim Orthopäden, in der Apotheke oder im Sanitätshaus fachmännisch angepasst. 
 Lesend und mit Durchblick durch den Alltag 
  Sehhilfen  sind Ihnen im Alltag eine überaus wichtige Stütze, denn sie stiften Orientierung sowie Sicherheit und motivieren damit zur aktiven Alltagsgestaltung. Gleichzeitig besteht ein vermindertes Sturz- sowie allgemeines Verletzungsrisiko. Sie sehen genau, wo Sie hintreten, was Sie wie greifen etc. Zu Sehhilfen zählen optische aber  auch optoelektronische Vorrichtungen, wie z. B. Lupen mit Beleuchtung.  Beide Untergruppen vereint der Zweck: Sehhilfen dienen der Korrektion von Brechungsfehlern und / oder dem Ausgleich sowie der Verbesserung und der Behandlung einer anderen Augenerkrankung. Sehhilfen gibt es viele unterschiedliche. Einen ersten Eindruck gewinnen Sie durch die untenstehende Auflistung von Beispiel-Nennungen: 
 
 Handlupen mit und ohne Beleuchtung 
 Bildschirmlesegeräte 
 Irislinsen 
 Verschiedenste Brillengläser 
 Monokular, z. B. die Ferne 
 
 Worauf ist bei der Verwendung von Sehhilfen zu achten? 
 Damit Sie sich und andere nicht gefährden, ist eine regelmäßige Überprüfung Ihrer Sehkraft wichtig. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn Sie ein aktiver Teilnehmer des Straßenverkehrs sind. Stellen Sie also sicher, dass untersucht wird, ob und mit welcher Sehhilfe Sie sich sicher im Straßenverkehr bewegen können. 
 Bekleiden, Fassen und Greifen: Die eigene Lebenswelt mittels Alltagshilfen beim Schopfe packen 
 Sogenannte Greifzangen, oder allgemeiner noch: Greifhilfen, können Sie als “helfende Hand” im Haushalt verstehen. Diese Hilfen sind Ihnen nützlich, um Gegenstände aufzuheben oder um Dinge zu sich zu holen. Auch beim Be- sowie Entkleiden sind diese verlängerten Arme hilfreich. So können Sie damit z. B. kinderleicht Kleidungsstücke von der Kleiderstange heben bzw. zurücksetzen, Schuhe fixieren, während Sie hineinschlüpfen und vieles mehr. Auch um im Bad an Ihre Utensilien zu gelangen, bietet sich eine Greifhilfe an. Viel Kraft ist nicht nötig, um den Federmechanismus des Greifarmes zu betätigen. Sollten Sie Ihre Hände aber entsprechende dafür trainieren wollen, zeigt Ihnen dieses Video, wie Sie dies mit einfachen Mitteln tun können: 
 https://www.youtube.com/watch?v=6SJQgN2lvZU [Youtube.com | Kanal: Altenpflege Aktivieren | Video-Titel: “Serie Mobilitätsförderung, Teil 1: Handkraft trainieren mit Wäscheklammern” | Veröffentlicht am: 16.05.2018 
 &amp;nbsp; 
 
 &amp;nbsp; 
  Tipp:&amp;nbsp; Bei Fragen rund um das Thema Alltagshilfen für Senioren, erreichen Sie unser pharmazeutisches Beratungsteam montags bis freitags in der Zeit von 8.00Uhr bis 16.00Uhr unter der Telefonnummer 0800-4556552 oder per Email an info@volksversand.de. 
 Insbesondere, wenn Ihre Krankenversicherung nicht für gewünschte Alltagshilfen aufkommt, lohnt eine geduldige Produkt-Recherche. So finden Sie in unserem Online-Shop vergleichbare Produkte für verschiedene Budgets. In unseren weiteren Ratgeber-Artikeln statten wir Sie noch dazu mit zusätzlichen Informationen aus, die Senioren bzw. Menschen in jedem Alter bei der Auswahl von Alltagshilfen in die Karten spielen. 
 &amp;nbsp; 
  
 Bildquelle: ©famveldman, adobe.com 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-11-05T15:45:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Scheidenpilz – Symptome und Behandlung</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/intimgesundheit/scheidenpilz-symptome-und-behandlung</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/intimgesundheit/scheidenpilz-symptome-und-behandlung"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Scheidenpilz ist ein Thema, das häufig tabuisiert wird und vielen betroffenen Frauen peinlich ist. Dabei ist es wichtig, sich gerade mit Beschwerden im Intimbereich vertrauensvoll an einen Arzt zu wenden und die Symptome keinesfalls zu ignorieren. In diesem Ratgeber lernen Sie...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Vaginalpilz erkennen und entgegenwirken 
  Scheidenpilz  ist ein Thema, das häufig tabuisiert wird und vielen betroffenen Frauen peinlich ist. Dabei ist es wichtig, sich gerade mit Beschwerden im Intimbereich vertrauensvoll an einen Arzt zu wenden und die Symptome keinesfalls zu ignorieren. In diesem Ratgeber lernen Sie alles über die  Symptome und Ursachen von Scheidenpilz  und erfahren, mit welcher  Behandlung  Sie einer Pilzinfektion Ihrer Scheide vorbeugen oder entgegenwirken können. Da fast jede Frau in ihrem Leben einmal an Scheidenpilz leidet, sind diese Informationen wichtig, um rechtzeitig und angemessen mit einer entsprechenden Therapie auf die Infektion reagieren zu können. 
 
 
   Die wichtigsten Symptome von Scheidenpilz im Überblick   
   Die gesicherte Diagnose &quot;Scheidenpilz&quot; kann nur der Arzt stellen   
   Welche Ursachen liegen Scheidenpilz zugrunde?   
   Mögliche Behandlung von Scheidenpilz: Unsere Tipps   
   Auf diese Weise lässt sich Scheidenpilz vorbeugen   
 
 &amp;nbsp; 
 
   Die wichtigsten Symptome von Scheidenpilz im Überblick 
 Bei der umgangssprachlich als Scheidenpilz bezeichneten Erkrankung handelt es sich im Gegensatz zu einer weitverbreiteten Annahme nicht um eine Geschlechtskrankheit. Zwar betrifft die Pilzinfektion der Scheide unmittelbar die Intimgesundheit der Frau und kann in einigen Fällen auch eine recht starke Belastung für die Psyche bedeuten, dabei ist das Vorkommen der Hefepilze allerdings gar nicht ungewöhnlich: Hefepilze besiedeln viele Erwachsene, Männer wie Frauen, in Mund und Darm. 
  Gut zu wissen:  Candida Pilze sind ein normaler Bestandteil der Scheidenflora – nur ihr übermäßiges Vorkommen mit den nachstehend beschriebenen Symptomen macht eine Behandlung erforderlich. Da es sich bei Scheidenpilz zudem nicht um eine schwere Krankheit handelt, hilft eine effektive Therapie in der Regel schnell dabei, dass sich die Symptome innerhalb weniger Tage verbessern. 
 Ausfluss und Juckreiz gehören zu den häufigsten Beschwerden 
  Ausfluss und Juckreiz  sind die typischen Symptome von Scheidenpilz. So macht sich Candida albicans, wie der Pilz wissenschaftlich genannt wird, zunächst durch einen anhaltenden und unangenehmen Juckreiz an der Scheide bemerkbar, der immer weiter zunimmt. Auch wenn nicht jeder Juckreiz an der Scheide oder anderen Stellen im Intimbereich zwangsläufig auf einen Scheidenpilz hinweist, gibt es praktisch keinen Scheidenpilz ohne Juckreiz. Dasselbe gilt für den Ausfluss: Scheidenpilz ist immer mit einem dicklichen Ausfluss von gelb-weißlicher Farbe verbunden, der von seinem Aussehen her an Hüttenkäse oder Quark erinnert. 
  Wichtig:  Trotz Ausfluss und Juckreiz ist das Auftreten von Scheidenpilz nicht mit einem unangenehmen Geruch verbunden. Fällt beispielsweise ein unangenehm riechender Ausfluss auf, handelt es sich sehr wahrscheinlich nicht um Scheidenpilz, sondern um eine bakterielle Infektion bzw. eine bakterielle Vaginose. Scheidenpilz und Vaginose sollten trotz ähnlicher Symptome nicht miteinander verwechselt oder gleichgesetzt werden; sie erfordern eine teils unterschiedliche Behandlung. 
 Beschwerden beim Wasserlassen können auf Scheidenpilz zurückgehen 
 Auch beim Toilettengang kann sich eine Pilzinfektion bemerkbar machen: Scheidenpilz kann ein  unangenehmes Brennen beim Wasserlassen  verursachen. Weitere Symptome sind Rötungen und Schwellungen an der Scheide. Alle diese Beschwerden sind in der Regel nicht wirklich gefährlich, für die betroffenen Frauen sind sie jedoch sehr unangenehm und beeinträchtigen das Wohlgefühl im eigenen Körper. Wenn Sie solche Beschwerden haben, sollten Sie diese in keinem Fall auf sich beruhen lassen, sondern stattdessen fachkundige Hilfe einholen, um frühzeitig eine geeignete Therapie einzuleiten. 
  Wichtig:  Obwohl der Scheidenpilz an sich nicht gefährlich ist, kann er langfristig unangenehme Folgen haben. Wird der Pilz nicht richtig behandelt, kann die gesunde, schützende Scheidenflora mit zunehmender Dauer der Krankheit durch die Pilze geschädigt bzw. verdrängt werden. 
   Die gesicherte Diagnose &quot;Scheidenpilz&quot; kann nur der Arzt stellen 
 Viele Frauen schämen sich, wenn sie Candida albicans bei sich vermuten. Wahrscheinlich liegt dieser Scham die weit verbreitete Annahme zugrunde, dass Scheidenpilz aus mangelnder Hygiene resultiert. Das Gegenteil kann allerdings der Fall sein (mehr dazu lesen Sie weiter unten) und es gibt keinen Grund, sich für eine Infektion zu schämen! Ein Besuch beim Arzt ist gerade bei einer erstmaligen Scheidenpilz die beste Empfehlung, die wir Ihnen geben können. Denn nur der Arzt kann unter dem Mikroskop Candida albicans zweifelsfrei identifizieren. Damit eine wirksame Behandlung von Scheidenpilz möglich ist, braucht es eine solche gesicherte Diagnose. Somit kann der Arzt Ihnen geeignete Produkte gegen eine Pilzerkrankung empfehlen, die Sie bequem in Ihrer Online-Apotheke bestellen können. 
  Wichtig:  Zwar können anatomisch bedingt nur Frauen an Scheidenpilz erkranken, allerdings können die Pilze selbst durch Geschlechtsverkehr übertragen werden. Deshalb sollte der jeweilige Partner in die Behandlung von Scheidenpilz immer miteinbezogen werden. 
 Obwohl Scheidenpilz zunächst keine Gefahr für die allgemeine Gesundheit darstellt und auch in Eigenregie behandelt werden kann, ist ein Besuch beim Frauenarzt unbedingt ratsam, wenn Sie sich in Bezug auf die Diagnose nicht sicher sind. Der Hintergrund: Es könnte sich auch um eine bakterielle Infektion bzw. Vaginose handeln, die häufig mit Scheidenpilz verwechselt wird. Auch die Folgen einer schweren Pilzinfektion sind nicht außer Acht zu lassen. Im Zweifel hilft es immer, professionellen Rat einzuholen. Das gilt insbesondere während einer Schwangerschaft – schließlich soll einer möglichst komplikationsfreien Schwangerschaft und Geburt nichts im Wege stehen. 
   Welche Ursachen liegen Scheidenpilz zugrunde? 
 Zwar gehört Scheidenpilz zu den weit verbreiteten Erkrankungen, deren Symptome vielen Frauen kennen, doch ist über die genauen Ursachen weit weniger bekannt. Schwangerschaft und die Einnahme der Pille können Scheidenpilz begünstigen; auch manche Medikamente können die Entstehung einer Pilzinfektion fördern. Warum das so ist und welche Tipps Sie für eine ideale Behandlung von Scheidenpilz befolgen sollten, erfahren Sie im folgenden Abschnitt. 
 Manche Frauen sind anfälliger als andere 
 Die Wissenschaft kann noch nicht zufriedenstellend erklären, warum die Scheide der einen Frau von Pilzen befallen wird und die der anderen nicht. Die Neigung zum Scheidenpilz scheint erblich beeinflusst zu sein, aber auch die genetischen Ursachen sind noch nicht ausreichend erforscht und erkannt. Ein reges Sexualleben spielt eine Rolle, ebenso wie die Einnahme der Pille, weil durch häufigen Geschlechtsverkehr, vor allem mit wechselnden Partnern, leichter Keime in die Scheide gelangen können. Deshalb ist auch Verhütung besonders wichtig. 
 Die Vagina bietet beste Umgebungsbedingungen für Pilze 
 Es ist kein Zufall, dass sich Candida Pilze verstärkt in der weiblichen Scheide ansiedeln: Die Candida Pilze mögen es warm und feucht, beide Voraussetzungen sind in der Scheide gegeben. Trotzdem ist es nicht der Normalfall, dass sich die Candida Pilze ungehindert ausbreiten. Normalerweise besitzt die Scheide genügend Abwehrkräfte gegen einen solchen Befall. Insbesondere die  Milchsäurebakterien in der Scheidenflora  tragen zu einem natürlichen Gleichgewicht bei und verhindern bei normaler Funktion unangenehme Erkrankungen wie den Scheidenpilz. 
 Kommt dieser Abwehrmechanismus aus diversen Gründen, seien es Krankheiten, hormonelle Schwankungen während einer Schwangerschaft oder Schwächungen des Immunsystems, aus dem Gleichgewicht, dann kann sich der Scheidenpilz durchsetzen und die beschriebenen Symptome auslösen. Mitunter kann das körpereigene Abwehrsystem den Scheidenpilz von selbst in den Griff bekommen und die Symptome verschwinden wieder, ohne dass eine weitere Behandlung nötig ist. Halten die Symptome aber über mehrere Tage an, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen – das gilt insbesondere während einer Schwangerschaft! 
 Schwangerschaft und Pille können Scheidenpilz begünstigen 
 Da eine Schwangerschaft immer mit hormonellen Schwankungen verbunden ist, sind Frauen in dieser Zeit besonders anfällig für Scheidenpilz. Daneben ist aber auch die beliebte Pille zur Verhütung keine Garantie, von der Infektion verschont zu bleiben: Ebenso wie eine Schwangerschaft kann die Einnahme der Pille den Hormonhaushalt beeinflussen. In Bezug auf den Scheidenpilz ist das Ergebnis annähernd dasselbe:  Schwangerschaft, Pille und ungeschützter Geschlechtsverkehr können eine begünstigende Wirkung auf Scheidenpilz ausüben.  Wird der Pilz während einer Schwangerschaft vermutet, sollten Sie schnellstmöglich eine geeignete Behandlung einleiten, weil eine Pilzinfektion bei der Geburt auf das Neugeborene übertragen werden kann. 
  Tipp für Schwangere:  Wenn Sie schwanger sind und entsprechende Symptome beobachten, suchen Sie am besten umgehend einen Arzt auf und lassen Sie Ihre Scheide genau untersuchen, um Ihre eigene Gesundheit sowie die Ihres Kindes zu schützen! 
 Bestimmte Medikamente als Ursachen von Scheidenpilz 
 Medikamente wie Antibiotika können das Immunsystem des Körpers schwächen und damit eine Candida Pilzinfektion begünstigen. Um dies verlässlich beurteilen zu können, sollten Sie unbedingt den Rat eines Facharztes einholen, der gegebenenfalls eine neue Verschreibung vornimmt. Ähnliches gilt auch bei bestimmten Erkrankungen, die den körpereigenen Stoffwechsel beeinträchtigen, wie zum Beispiel bei Diabetes mellitus. 
  Wichtig:  Sollten Sie den Verdacht haben, dass die Einnahme bestimmter Medikamente bei Ihnen die Entstehung von Krankheiten begünstigt oder Ihr Immunsystem schwächt, nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Arzt auf und fragen Sie ihn nach etwaigen Alternativen! 
 Übertriebene Hygiene gehört zu den Ursachen für Scheidenpilz 
 Oft werden die Symptome auf mangelnde Hygiene zurückgeführt – tatsächlich verhält es sich aber umgekehrt. Übermäßige Hygiene im Intimbereich kann die gesunde Scheidenflora beeinträchtigen und das Auftreten von Scheidenpilz fördern. Insbesondere der Einsatz von aggressiven chemischen oder stark parfümierten Pflegemitteln kann eine Schädigung der Scheidenflora zur Folge haben. Dies bedeutet natürlich nicht, dass Sie Ihre Scheide nicht mehr mit   Pflegeprodukten   waschen sollten; vielmehr sollten Sie auf eine übertriebene Reinigung verzichten und eher natürliche Mittel bevorzugen. 
   Mögliche Behandlung von Scheidenpilz: Unsere Tipps 
 Anders als eine bakterielle Infektion lässt sich Scheidenpilz gut selbst behandeln. Treten bei Ihnen die entsprechenden Symptome auf, sollten Sie sich zunächst von Ihrem Frauenarzt untersuchen lassen und die folgende Behandlung mit ihm besprechen. Je nach Diagnose wird er Ihnen wahrscheinlich Medikamente gegen einen Pilzbefall der Scheidenflora oder gegen eine bakterielle Infektion bzw. Vaginose empfehlen, die Ihre Beschwerden lindern. Tritt ein Scheidenpilz ein weiteres Mal auf, lassen sich die Symptome meist selbst eindeutig erkennen und können in Eigenregei behandelt werden.   Rezeptfreie Mittel gegen Vaginalpilz   sind einfach und diskret anzuwenden. Häufig kommt das Antimykotikum Clotrimazol zum Einsatz. Empfehlenswert ist die Verwendung einer Kombitherapie, welche aus Vaginaltabletten oder -zäpfchen und einer Creme zur äußeren Anwendung der Schamlippen besteht. Die Therapie erfolgt wahlweise in einer einmaligen Tagesdosierung oder über drei Tage verteilt, achten Sie auf die entsprechenden Hinweise des Präparates und halten Sie unbedingt die Anwendungsempfehlung ein. 
 Im Anschluss oder auch zur Vorbeugung bei wiederholt wiederkehrenden Infektionen kann eine Milchsäurekur angewendet werden, um das Vaginalmilieu wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Bei einem sauren pH-Wert in der Scheide wird das Einnisten von Krankheitserregern erschwert bzw. verhindert. 
 Ein gelassener Umgang mit Scheidenpilz hilft weiter 
 Auch wenn es Ihnen unangenehm ist: Gehen Sie entspannt mit dem Scheidenpilz um und schämen Sie sich nicht! Wenn Sie Symptome bei sich bemerken, denken Sie immer daran, dass es drei von vier Frauen ganz genauso geht wie Ihnen. Scheidenpilz kann jede Frau betreffen und lässt sich häufig nicht vermeiden. 
 Gibt es Hausmittel gegen Scheidenpilz? 
 Viele Frauen, die Symptome für Scheidenpilz an sich erkennen, suchen im Internet nach Hausmitteln, mit denen sie möglichst schnell und unbemerkt den unangenehmen Beschwerden begegnen wollen. Nicht alle dieser Mittel sind aber wirklich dazu geeignet, Scheidenpilz effektiv zu behandeln. Das Einreiben der Scheide mit Joghurt oder Kokosöl etwa sollten Sie bei Scheidenpilz besser unterlassen. Tipps wie eine radikale Umstellung der Ernährung (zum Beispiel eine Zucker-Diät, um den Candida Pilzen ihren Nährstoff zu entziehen) basieren ebenfalls nur auf theoretischer Spekulation und sind zur Behandlung der Pilzinfektion nicht empfehlenswert. Als hilfreich haben sich hingegen  Sitzbäder in Kamille  erwiesen. 
   Auf diese Weise lässt sich Scheidenpilz vorbeugen 
 Viele Frauen fragen sich, was sie präventiv gegen Scheidenpilz tun können. Ist es möglich, durch bestimmte Verhaltensweisen dem Ausbruch von Scheidenpilz vorzubeugen? Zwar gibt es einige Tipps, mit denen Sie das Risiko, an Scheidenpilz zu erkranken, mindern können – das ultimative Mittel gegen derartige Krankheiten wurde bislang allerdings noch nicht entdeckt. 
 Sprechen Sie mit Ihrem Partner über Scheidenpilz 
 Da eine Pilzinfektion bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr übertragen werden kann, ist der Einsatz eines   Kondoms   durchaus geeignet, diesen Auslöser für Scheidenpilz auszuschließen. Die Pille ist als Mittel zur Verhütung in diesem Fall ungeeignet, da der für die Übertragung entscheidende ungeschützte Kontakt zwischen Penis und Scheide dennoch erfolgt. Deshalb ist Scheidenpilz immer auch ein Thema, das Sie mit Ihrem Partner besprechen sollten – seien Sie offen zueinander und bekämpfen Sie die auftretenden Symptome gemeinsam! 
 Sinnvolle Maßnahmen können im Vorfeld helfen 
 Damit Sie erst gar keine Symptome von Scheidenpilz bekommen, können Sie einige Tipps im Alltag beherzigen. Nutzen Sie beispielsweise ausschließlich Ihre eigenen Hygieneartikel und teilen Sie Ihre Handtücher nicht mit Ihrem Partner, mit Ihren Kindern oder Ihren Mitbewohnern. Trocknen Sie Ihre Scheide nach dem Duschen oder Baden gut ab, tragen Sie luftdurchlässige Unterwäsche und schneiden Sie Ihre Schamhaare so kurz, dass sie sich nicht als etwaiger Nährboden für eine Pilzinfektion verdichten können. 
 Wenn Sie Fragen zum Thema Scheidenpilz haben, können Sie sich auch an unser pharmazeutisches Beraterteam wenden. Dieses erreichen Sie montags bis freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr unter der Rufnummer 0800-4 55 65 52 oder per Mail unter info@volksversand.de. 
  
 Bildquelle: ©SENTELLO, adobe.com 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-10-15T12:30:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Mastitis – Schmerzen in der Stillzeit</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/schwangerschaft/mastitis-schmerzen-in-der-stillzeit</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/schwangerschaft/mastitis-schmerzen-in-der-stillzeit"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Schmerzen beim Stillen sind für die betroffenen Frauen nicht nur eine physische Belastung, auch die Psyche kann mitunter stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Verantwortlich für die Beschwerden ist häufig eine Mastitis, eine schmerzhafte Entzündung der Brustdrüse. ...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Was tun bei Mastitis? Alle Informationen und Tipps 
 Schmerzen beim Stillen sind für die betroffenen Frauen nicht nur eine physische Belastung, auch die Psyche kann mitunter stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Verantwortlich für die Beschwerden ist häufig eine Mastitis, eine  schmerzhafte Entzündung der Brustdrüse . Obwohl sie  teilweise auch bei Männern  auftreten kann, sind in der Hauptsache Frauen, die ihr Baby stillen, die Leidtragenden. Bei richtiger Behandlung lässt sich eine Mastitis glücklicherweise schnell in den Griff bekommen. Das ist auch wichtig, um schlimmere Folgeerkrankungen zu vermeiden. In diesem Ratgeber erfahren Sie alles, was Sie zum Thema wissen müssen. 
 
 
   Was genau ist eine Brustentzündung (Mastitis)?   
   Die möglichen Ursachen einer Mastitis   
   Die richtige Behandlung   
   Fazit   
 
 &amp;nbsp; 
 
   Was genau ist eine Brustentzündung (Mastitis)? 
 Die weibliche Brust ist eine empfindliche Körperzone, das gilt besonders während der Stillzeit. Es ist für jede Mutter eine intensive Erfahrung, ihr Baby zum Stillen an die Brust zu legen. Treten dabei Komplikationen auf, kann das für Mutter und Kind leicht zu traumatischen Erfahrungen führen und die Beziehung beeinträchtigen. Zwar ist eine Brustentzündung auch außerhalb der Stillzeit und sogar bei Männern möglich, diese Fälle sind jedoch äußerst selten. Hauptsächlich betroffen ist die besonders sensible und gefährdete Gruppe junger Mütter, die ihr Baby vor nicht allzu langer Zeit entbunden haben. 
 Die üblichen Symptome einer Mastitis 
 Das erste und auffälligste Anzeichen einer Brustentzündung ist ein  Anschwellen der Brust . Dazu gesellen sich  Rötungen und Hauterwärmungen . Das Abtasten der entzündeten Stelle in der Brust kann zudem sehr schmerzhaft sein; dazu gilt auch eine  schmerzende Brustwarze  als typisches Symptom. Ist die Erkrankung akut, tritt meist zeitnah  Fieber mit Temperaturen von über 38,5 °C  auf, oftmals begleitet von Schüttelfrost und Müdigkeit. Nicht zuletzt deshalb wird die Mastitis in vielen Fällen zunächst mit einer Grippe verwechselt. Manchmal kommt es auch zu einem  eitrigen Ausfluss aus der Brustwarze , den viele Frauen zuerst im BH bemerken.      Wichtig zu wissen:  Die Symptome einer Mastitis können sich innerhalb weniger Stunden deutlich verschlechtern. Es ist deshalb wichtig, so schnell wie möglich Kontakt zur Hebamme oder zum Frauenarzt aufzunehmen, um rasch eine Behandlung einzuleiten. 
 Besonders häufig tritt die Brustentzündung nach der Geburt auf 
 Die ersten sechs Wochen nach der Geburt, wenn die Mütter anfangen zu stillen, gelten als der gängigste Zeitraum für eine Brustentzündung. Grundsätzlich kann die Erkrankung aber während der gesamten Stillzeit vorkommen. Treten die Symptome außerhalb dieser klar eingegrenzten Phase auf, sollte auf jeden Fall umgehend ein Facharzt aufgesucht werden: In diesem Fall können schwerwiegende Anlässe bestehen, zum Beispiel ein Malignom. Um dieses auszuschließen, ist eine fachgerechte Untersuchung notwendig. 
 Auch Neugeborene können Mastitis-Symptome zeigen 
 Obwohl fortpflanzungsfähige Frauen im Alter von 20 bis 40 Jahren die Hauptrisikogruppe für eine Brustentzündung darstellen, können  sehr selten auch Männer  die Symptome zeigen –  und wenige Tage alte Neugeborene . In diesem Fall ist der Brustbereich des Kindes berührungsempfindlich und schwillt auch an, manchmal tritt zudem eine trübe, weißlich-graue Flüssigkeit aus. Diese sollten Sie keinesfalls ausdrücken, denn damit könnten Sie eine Verschlimmerung riskieren. Das Geschlecht spielt übrigens keine Rolle: Sowohl Jungen als auch Mädchen können von einer Neugeborenen-Mastitis gleichermaßen betroffen sein. Suchen Sie im Zweifelsfall lieber gleich einen Arzt auf, wenn Sie den Verdacht hegen, dass Ihr Kleines von dieser Entzündung geplagt werden könnte. Das gilt besonders dann, wenn sich Fieber und Eiter zu den genannten Symptomen gesellen. 
 Die Muttermilch schmeckt anders, ist aber ungefährlich 
 Durch die Entzündung in der Brust kann sich der Geschmack der Muttermilch ändern. Nicht jedes Baby akzeptiert diesen Umstand beim Stillen ohne Weiteres, was dazu führen kann, dass manche Babys beharrlich das Trinken verweigern. Das ist aber kein Grund zur Beunruhigung: An sich ist das Stillen vollkommen ungefährlich und sollte grundsätzlich auch während der Erkrankung fortgesetzt werden. Eine alternative und bewährte Lösung ist es, dem Kind während der Behandlung einfach die andere Brust zu geben, während die Milch aus der entzündeten Brust abgepumpt wird. 
   Die möglichen Ursachen einer Mastitis 
 Eine Mastitis kann  verschiedene Ursachen  haben, wobei auch die Veranlagung der Mutter eine Rolle spielt. Bestimmte Faktoren können das Risiko erhöhen. Dazu gehören  beispielsweise trockene, raue Brustwarzen , ein aus anderen Gründen  geschwächtes Immunsystem ,  anhaltende Müdigkeit oder Stress  sowie eine bereits erlittene Infektion der Brustdrüsen. Enge Kleidung, insbesondere ein einschneidender BH, eine unausgewogene Ernährung und einseitiges Stillen können sich ebenfalls ungünstig auswirken und die Gefahr vergrößern. Am häufigsten ist jedoch eine  bakterielle Infektion  der Auslöser einer solchen Entzündung. 
 Bakterien sind die üblichen Auslöser 
 Mit Abstand am häufigsten zeichnen Bakterien für eine Infektion der Brust verantwortlich. Sie gelangen durch kleine Risse in der Brustwarze in den Körper und lösen die beschriebenen Symptome aus. Ganz präzise benannt handelt es sich bei den Bakterien um das Bakterium  Staphylococcus aureus , das sich für knapp 95 Prozent der infrage kommenden Fälle während der Stillzeit nachweisen lässt. Die Bakterien wandern über äußere Quellen, Angehörige, Pflegepersonal oder sogar die Mutter selbst zunächst in Nase und Mund des Babys. Während des Stillens werden diese dann vom Kind auf die mütterliche Brust übertragen. Deshalb sind gerade beständig wunde Brustwarzen besonders gefährdete Einfallstore für Erreger. 
 Große Brüste, Hohlwarzen, Pille und Rauchen sind Risikofaktoren 
 Frauen mit einer großen Brust und/oder Hohl- bzw. Schlupfwarzen, also nach innen gestülpten Brustwarzen, sind für eine Mastitis-Erkrankung besonders anfällig. Auch Rauchen erhöht das Risiko, wie inzwischen mehrere Studien herausgearbeitet und belegt haben. Darüber hinaus kann ebenso eine bestehende Wunde im Bereich der Brustwarzen die Infektionsgefahr erhöhen wie zu eng geschnittene Kleidung oder anhaltender Stress. Die Einnahme bestimmter Medikamente, darunter der zu Verhütungszwecken von vielen Frauen genutzten Pille, kann einer Entzündung ebenfalls Vorschub leisten. 
 Ein Milchstau kann die Beschwerden verursachen 
 Gerade zu Anfang der Stillzeit ist ein sogenannter  Milchstau  nicht unüblich. Ein Milchstau entsteht dann, wenn die Brust mehr Milch produziert, als das Kind trinken kann. Die Brust wird dann nicht vollständig entleert,  die Milch staut sich und verursacht die Beschwerden . Ein solcher Stau in der Brust kann auch eintreten, wenn das Baby nicht richtig angelegt wurde oder nicht kräftig genug saugen kann. Weitere Faktoren, die eine Mastitis-Erkrankung befördern können, sind eine sporadische, unregelmäßige Milchabgabe und plötzliches Abstillen. Zur Vermeidung eines weiteren Milchstaus sollten Sie der Versuchung, Ihre Beschwerden durch vorzeitiges Abstillen zu lindern, möglichst widerstehen und dies zuerst mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Frauenarzt besprechen. 
 Brustkrebs weist ähnliche Symptome auf 
 Tritt eine Mastitis außerhalb des Wochenbetts auf, besteht der  Verdacht auf ein Malignom , also ein bösartiges Krebsgeschwür. Damit sich dieses nicht unaufhaltsam im Körper ausbreiten kann, ist eine schnellstmögliche medizinische Untersuchung und Behandlung geboten. Die Begleiterscheinungen einer Mastitis-Erkrankung und Brustkrebs ähneln sich stark, da Entzündungen einen Tumor auslösen können. Auch vor diesem Hintergrund ist eine rechtzeitige und kompetente Untersuchung sehr wichtig.      Wichtiger Hinweis:  Da sich die Symptome einer Mastitis und von Brustkrebs ähneln können, sollten Sie bei Beschwerden frühzeitig Kontakt zu Ihrem Frauenarzt aufnehmen. Lassen Sie sich gründlich untersuchen und Ihr Beschwerdebild abklären, um kein unnötiges Risiko einzugehen. 
   Die richtige Behandlung 
 Die richtige Behandlung der Mastitis-Erkrankung hängt nicht zuletzt von den zugrunde liegenden Ursachen ab. Im Falle eines Milchstaus ist es besonders wichtig, dass Sie mit dem Stillen nicht aufhören. Lässt sich das Kind aufgrund der Schmerzen nicht richtig anlegen, können Sie zu einer Pumpe greifen. Abstillen ist in der Regel nicht notwendig. Behalten Sie immer im Hinterkopf, dass das Stillen selbst für das Kind auch bei ausgeprägten Symptomen der Mutter nicht gefährlich ist, weil die Antikörper in der Muttermilch normalerweise einen ausreichenden Schutz bieten. Nur bei besonders empfindlichen Neugeborenen sollte auf das Stillen verzichtet werden. Sollten Sie ein mögliches Abstillen in Erwägung ziehen, besprechen Sie dies unbedingt vorher mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Hebamme. Auch in diesem Fall ist es wichtig, dass die Milch manuell abgepumpt wird. 
 Positionswechsel und Hausmittel können weiterhelfen 
 Neben den genannten Behandlungsmöglichkeiten können  viel Ruhe und vorsichtiges Experimentieren mit Liegepositionen für das Baby  eine Hilfe sein. Stillen ist eine hervorragende und natürliche Form der Behandlung einer Mastitis-Erkrankung und kann dabei helfen, die Entzündung möglichst bald wieder zum Abklingen zu bringen. Außerdem ist es wichtig,  die betroffene Brust zu kühlen und zu entlasten . Dabei helfen zum Beispiel kalte Umschläge sowie ein Hochbinden und regelmäßiges Entleeren, um den Druck auf das Drüsengewebe zu verringern. Vor dem Stillvorgang und Anlegen des Babys sollten Mütter ihre Brustwarzen immer gründlich mit Wasser reinigen. Das mehrmals tägliche  Reinigen der Brüste mit Wasser  kann einer Mastitis-Erkrankung unter Umständen sogar vorbeugen. Bei trockenen und rissigen Brustwarzen empfiehlt sich zudem die tägliche Pflege mit reinem Lanolin. Auch sollte ein   passender Still-BH   getragen werden, um nicht unnötig Druck auf die Brust auszuüben.     Wichtig ist ferner, dass Sie  möglichst viel trinken  und sich  immer wieder Ruhephasen  gönnen, um Stress zu vermeiden. Auf das Abpumpen der Muttermilch sollten Sie nach Möglichkeit verzichten, weil es die Milchproduktion ankurbelt. Nur wenn konkrete Gründe vorliegen – beispielsweise bei einem Milchstau oder wenn das Kind die Annahme verweigert – ist das mechanische Hilfsmittel angebracht. 
 
  Wichtig zu wissen:  Auch wenn eine Mastitis selbst leicht behandelt werden kann, besteht das ernstzunehmende Risiko auf schwerwiegende Folgeerkrankungen. Deshalb sollte die Therapie nicht in Eigenregie, sondern von Anfang an und möglichst früh durch einen Arzt erfolgen. 
 
 Nach Absprache mit dem Arzt: Analgetika und Antibiotika 
 Medikamente werden in der Regel nur bei einer fortgeschrittenen Entwicklung der Mastitis-Erkrankung verordnet.  Analgetika  können dabei helfen, die Schmerzen zu lindern und die Entnahme der Milch zu erleichtern. Sie sollten aber nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Überhaupt sollten Sie in dieser Situation davon absehen, Arznei in Eigenregie einzunehmen. Das gilt insbesondere dann, wenn Sie selbst stillen – denn nicht jedes Medikament ist während der Stillzeit geeignet, da sich die Inhaltsstoffe ungünstig auf die Entwicklung des Babys auswirken können.      Antibiotika  kommen in den meisten Fällen dann zum Einsatz, wenn sich binnen 24 oder 48 Stunden keine Besserung eingestellt hat. Neben Antibiotika können teils Medikamente gegen Fieber sinnvoll sein, um die Temperatur zu senken. Falls Bakterien als Auslöser der Symptome ausgemacht wurden, hängt die Art der Medikation von der genauen Bestimmung des entsprechenden Bakteriums ab. Eine solche kann allerdings nur durch eine ärztliche Untersuchung zuverlässig gelingen. 
 Eine Operation ist nur selten nötig 
 Viele Frauen dürfte es erfreuen, dass ein operativer Eingriff bei Mastitis äußerst selten notwendig ist. Nur in dem extremen Fall, dass es zu einem eitrigen Abszess in der Brust kommt, kann eine Operation von Ihrem behandelnden Arzt als sinnvoll und notwendig erachtet werden. Machen Sie sich jedoch keine unnötigen Sorgen: In den meisten Fällen reicht eine einfache Behandlung aus, um die Beschwerden zu lindern. 
   Fazit 
 Bei einer Mastitis handelt es sich um eine Brustentzündung, die für die Betroffenen allerdings äußerst schmerzhaft sein kann. Eine wirksame Therapie ist möglich und sollte schnell erfolgen, um mögliche Folgeerkrankungen zu verhindern. Je eher und gezielter eine Mastitis-Erkrankung behandelt wird, desto geringer sind die zu erwartenden Folgen und desto schneller klingen die Symptome ab. Sprechen Sie daher möglichst zeitnah mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Hebamme über Ihre Beschwerden und erarbeiten Sie gemeinsam einen geeigneten Behandlungsplan, um sich schon bald wieder fit und gesund zu fühlen. 
  
 Bildquelle: ©familytv, adobe.com 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-09-29T03:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Bettlägerigkeit: Das sind die Gründe, Folgen und Behandlungsmöglichkeiten</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/generation-50/bettlaegerigkeit-das-sind-die-gruende-folgen-und-behandlungsmoeglichkeiten</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/generation-50/bettlaegerigkeit-das-sind-die-gruende-folgen-und-behandlungsmoeglichkeiten"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Die Gründe für Bettlägerigkeit sind vielseitig. Plötzliche Unfälle oder Krankheiten, aber auch Altersschwäche und chronische, kräftezehrende Beschwerden können einen Menschen in seiner Bewegung und Mobilität so sehr einschränken, dass dieser langfristig auf sein Bett angewiese...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Ursachen für Bettlägerigkeit gibt es viele 
 Die Gründe für  Bettlägerigkeit  sind vielseitig. Plötzliche Unfälle oder Krankheiten, aber auch Altersschwäche und chronische, kräftezehrende Beschwerden können einen Menschen in seiner Bewegung und  Mobilität  so sehr einschränken, dass dieser langfristig auf sein Bett angewiesen ist. Im Bereich der Pflege, vor allem in der Altenpflege, ist Bettlägerigkeit unter den Patientinnen und Patienten bzw. den Bewohnerinnen und Bewohnern ein gängiges Problem. Aufgrund sogenannter  Multimorbidität  sind ältere Menschen verstärkt betroffen. Multimorbidität, auch Polymorbidität genannt, kommt aus dem Latein und kann mit  Mehrfacherkrankung  übersetzt werden. Ist ein Mensch multimorbide hat die Person also mit zwei oder mehreren Krankheiten gleichzeitig zu kämpfen. Ein typisches Beispiel aus höheren Altersgruppen wäre das parallele Vorliegen chronischen Bluthochdrucks, von Diabetes Typ 2 und einer gefäßbedingten Demenz. Ein weiteres Beispiel, ungeachtet der Altersgruppe, wäre eine Person mit gebrochenem Bein, chronischem Asthma und einer akuten Lungenentzündung.     Merke:  Bettlägerigkeit beschreibt den Umstand, dass eine Person maximal für kurze Zeit aufrecht sitzen, stehen und ggf. laufen kann. Mittel- oder langfristig ist es der betroffenen Person aufgrund von Krankheit, Verletzung oder Schwäche nicht möglich, den Alltag außerhalb des Bettes zu verbringen. Die Selbständigkeit das Leben zu bestreiten und zu gestalten, nimmt mit zunehmendem Verbleib zu Hause bzw. im Heim ab. 
 
 
   Bettlägerigkeit verläuft häufig in Phasen   
   Über mögliche Folgen eingeschränkter Mobilität für die geistige Gesundheit   
   Über mögliche Folgen eingeschränkter Mobilität für die körperliche Gesundheit   
   Drohender Bettlägerigkeit frühzeitig begegnen   
   Neues Selbstvertrauen und Lebensmut schöpfen   
   Gut ausgerüstet durch die Phasen der Bettlägerigkeit   
 
 &amp;nbsp; 
 
   Bettlägerigkeit verläuft häufig in Phasen 
 Mit der Gesundheit steht und fällt die Mobilität bzw. die Immobilität der Betroffenen. Verschlechtert sich der Gesundheitszustand eines Menschen nicht plötzlich, sondern langsam, geht damit typischerweise auch eine zunehmende Bettlägerigkeit einher. Diese schrittweise Einschränkung der Mobilität kann in Phasen unterteilt werden: 
 
 Phase 1: 
zunehmende Unsicherheit und Instabilität der Betroffenen; Ängste vor Unfällen, Stürzen, Verletzungen etc. nehmen zu; Haus/ Wohnung/ Zimmer wird infolgedessen weniger oder ungern verlassen
 Phase 2: 
Negatives Ereignis, z. B. Sturz; körperliche Einschränkung steigt; Unsicherheiten verschärfen sich; Mobilität verschlechtert sich stark
 Phase 3: 
Vermeidung von Bewegung aus Selbstschutz und Angst vor weiteren Vorfällen; Mobilität nimmt ab; alltägliche Beschränkung auf ein Zimmer; Fortbewegung –wenn überhaupt – mit Rollstuhl; auf Unterstützung durch Pflegende angewiesen
 Phase 4: 
Fixierung an einem Ort; starker Verlust von Mobilität und Eigenständigkeit; hohe Abhängigkeit von den Pflegenden
 Phase 5: 
Komplette Immobilität des Betroffenen sowie Abhängigkeit von Helfenden und Pflegenden; Verbleib im Bett 24/7 und dadurch gesteigertes Risiko von Druckgeschwüren; ggf. zeitweises Verlassen des Bettes mit der Assistenz Dritter; oft: Verlust der Privatsphäre; bettlägerige Patientinnen und Patienten leben mit dem Risiko für Folgeerkrankungen 
 Was genau ist ein Druckgeschwür? 
 Ein Druckgeschwür, auch  Dekubitus  genannt, kann als Wundliegen verstanden werden. Daher ist es zudem unter dem Begriff Wundliegegeschwür bekannt. Ein Druckgeschwür ist eine der Folgen langen Liegens und fehlender, unregelmäßiger oder fehlerhafter  Lagerung  im Bett. Verursacht wird es durch schlechte Durchblutung des Gewebes und anhaltenden Druck auf einzelne Gelenke und/oder Hautpartien. Die Geschwüre gehen mit starken Schmerzen einher, heilen schwer und sind ein klares Alarmzeichen für Betroffene und Angehörige. Denn sie weisen darauf hin, dass die pflegebedürftige Person nicht richtig behandelt wird. In der professionellen Altenpflege wird (im Idealfall) stark darauf geachtet, dass Druckgeschwüre nicht entstehen. Dies wird durch spezielle,  druckverteilende Matratzen  oder durch  Lagerungstechniken  erreicht. In ihrer Gesamtheit werden diese vorbeugenden Maßnahmen als Dekubitus-Prophylaxe bezeichnet.     Tipp:&amp;nbsp; In diesem Video werden Lagerungstechniken zur Dekubitus-Prophylaxe in aller Kürze und einfach erklärt: Youtube |   “Lagerungstechniken zur Dekubitus-Prophylaxe” (HARTMANN Deutschland, 02.06.2020)   
 Diese Körperstellen sind besonders betroffen 
 Im oben genannten Video sehen Sie, welche Körperstellen durch langes Liegen und fehlende Prophylaxe besonders unter der Fehlverteilung des Gewichts leiden und daher einer speziellen Lagerung bedürfen: 
 
 Hinterkopf 
 Ohrmuscheln 
 Schulter 
 Schulterblätter 
 Wirbelvorsprung an der Rückenmitte 
 Ellenbogen 
 Beckenknochen 
 Steiß 
 Knie 
 Fersen 
 Knöchel 
 Zehen 
 
   Über mögliche Folgen eingeschränkter Mobilität für die geistige Gesundheit 
 Der Verlust der eigenen Mobilität kann sich auf vielen Ebenen auf die  Gesundheit  auswirken. Körperlich sowie mental und seelisch spiegeln sich plötzliche oder langfristige Einschränkungen der eigenen Bewegungsfreiheit oft merklich wider. Angefangen bei Gefühlen wie Unwohlsein, Beklommenheit und  Antriebslosigkeit , über bedrückende Abhängigkeitsverhältnisse bis zu ausgewachsenen Depressionen, hinterlassen Ortsgebundenheit und Bettlägerigkeit ihre Spuren in der menschlichen Gefühlswelt. Dem liegt in der Regel die wahrgenommene verminderte Selbstwirksamkeit, die reduzierte Teilnahme am öffentlichen Leben und der Mangel an anregenden sozialen Interaktionen zugrunde. Je nach Veranlagung und Ausgangssituation der betroffenen Person können Verstimmungen, depressive Episoden oder aber umfassende Depressionen zu Tage treten. 
   Über mögliche Folgen eingeschränkter Mobilität für die körperliche Gesundheit 
 Es klang bereits an: Auch oder vor allem auf körperlicher Ebene werden die direkten Auswirkungen verminderter Bewegung deutlich. Nebst Druckgeschwür-Risiko besteht bei anhaltendem  Bewegungsmangel  die Möglichkeit, dass es zu Verstopfungen, verkümmerten Muskeln und Lungenbeschwerden kommt. Letzteres kommt u. a. deshalb zustande, weil die Lunge durch langes Liegen nicht ausreichend belüftet wird. Infolgedessen wird das Immunsystem geschwächt, womit Patienten u. a. verstärkt zu Lungenerkrankungen neigen. So z. B. zu Lungenentzündungen oder Lungenembolien. Eine Lungenembolie ist ein Verschluss einer oder mehrerer Lungenarterien, beispielsweise aufgrund eines Blutgerinnsels. Sie sehen bereits, wie umfassend die Folgen stark verminderter Bewegung sein können. Neben den genannten Risiken zählen auch mögliche Inkontinenz, sowie die Anpassung des eigenen Kreislaufs an eine aufrechte Körperhaltung zu den Herausforderungen, die im engen Zusammenhang mit schwindender Mobilität stehen. Nicht zuletzt ist die Thrombosegefahr erhöht, weil durch die fehlende Bewegung die Muskelstränge nicht regelmäßig massiert werden. Entsprechend wichtig ist die stete Massage bzw. Physiotherapie durch professionelle Dienstleistende. 
   Drohender Bettlägerigkeit frühzeitig begegnen 
 Bevor es überhaupt zu langfristiger Bettlägerigkeit und ggf. sogar zu Wundliegegeschwüren kommt, können Sie als Betroffener aber auch als pflegende Angehörige bereits hilfreiche Maßnahmen zur Entlastung des Alltags leisten. Schon in Phase 1 der sich anbahnenden Immobilität kann der bestehenden Instabilität des Betroffenen durch  Hilfsmittel  begegnet werden. Für kurze Strecken zu Fuß bietet sich z. B. ein Rollstuhl an, für längere Strecken könnten Sie auf elektrische Rollstühle (E-Mobile) zurückgreifen. Letztere schonen die Kraft der Betroffenen und ermutigen dazu, das Bett oder die eigene Häuslichkeit auch mal hinter sich zu lassen. Auch die körperliche und geistige  Fitness  werden auf diese Weise nach Möglichkeit ebenso wie die  Selbständigkeit  weiter erhalten. Der frühzeitige Einsatz von Hilfsmitteln und die Anwendung erprobter Hilfe-Techniken bedeuten auch, dass Personen mit eingeschränkter Mobilität möglichst lange im eigenen Heim leben können, ohne einen Umzug auf sich nehmen zu müssen. Während physiotherapeutische Begleitung vor allem in frühen Stadien schwacher Mobilität für mehr Gangsicherheit sorgen kann, ist bei fortgeschrittenen Stadien der Bettlägerigkeit (zusätzlich) professionelle pflegerische Begleitung Trumpf, um die Folgen des langen Liegens möglichst gut aufzufangen. 
   Neues Selbstvertrauen und Lebensmut schöpfen 
 Ganz unabhängig vom Alter, vom Grund der vorübergehenden oder langfristigen Bewegungseinschränkung und dem bereits bestehenden Ausmaß der Folgen, gilt: Ein Annehmen der Situation ist nötig, um nach vorn zu blicken. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie benötigen, um den neuen Alltag zu verstehen. Seien Sie ehrlich zu sich selbst und überlegen Sie, bei welchen Tätigkeiten und Aktivitäten Sie helfende Hände benötigen oder wünschen und was Sie zunächst noch selbständig tun wollen bzw. können. Im nächsten Schritt haben Sie die Möglichkeit mit der Einbeziehung Dritter Maßnahmen und Wege zu finden, den veränderten Alltag zu planen und zu strukturieren. Verlieren Sie bei allem nötigen Pragmatismus nicht aus den Augen, was Ihnen am Herzen liegt, welche Hobbies oder Beschäftigungen Sie beibehalten möchten und fragen Sie sich, was nötig ist, um diese Herzensangelegenheiten durchzusetzen. 
 Übersicht: Das können Sie tun, um (schleichende) Bettlägerigkeit zu behandeln 
 
 Hilfsmittel wie Rollator, Rollstuhl, E-Mobil nutzen, um aktiv und in Bewegung zu bleiben; Fitness bewahren bzw. steigern 
 Ein Netzwerk aus professionellen Unterstützern weben (Pflege, Physiotherapie, Psychotherapie, Gymnastik/Training, Alltags-Services etc.) 
 Familie, Nachbarn und Freunde um Beistand bitten; gemeinsam den Alltag gestalten 
 Die veränderte Situation annehmen und nach vorne schauen 
 Fragen Sie sich: Was ist möglich, was wollen Sie und was benötigen Sie dazu? 
 Gesund leben und gute Pflege sichern bzw. Betreuung sicherstellen, auch um Folgeerkrankungen vorzubeugen 
 Abhängigkeitsverhältnisse reflektieren: Wobei wird Unterstützung benötigt und was können Sie recht eigenständig tun? 
 Grenzen definieren und kommunizieren: Äußern Sie gegenüber Unterstützern Ihre Wünsche, Ansprüche und Grenzen 
 Wechselwarme Körperwaschungen, weiche Bürstenmassagen zur Anregung der Durchblutung 
 Offenheit gegenüber Maßnahmen zur Mobilisation bewahren, auch geringe Fähigkeiten und Potentiale nutzen 
 Bei der Suche nach Lösungen die Ratschläge nahestehender Personen anhören und ggf. annehmen 
 Selbständigkeit fördern (lassen) 
 Reize und Anreize schaffen und annehmen 
 
   Gut ausgerüstet durch die Phasen der Bettlägerigkeit 
 Wir wünschen Ihnen gutes Gelingen beim Umsetzen der oben genannten Tipps für bettlägerige Menschen. Gern stehen wir Ihnen darüber hinaus mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um spezielle Hilfsmittel geht, mit denen sich die Liegephasen für den Patienten angenehmer gestalten lassen. Von Unterlagen zur Dekubitusprophylaxe bis hin zu Schnabeltassen finden Sie in unserem großen Sortiment viele Artikel aus dem Bereich der häuslichen Pflege und Hilfsmittel, die zur Erleichterung des Alltags beitragen können. Lassen Sie sich von unserem pharmazeutischen Team beraten! 
  
 Bildquelle: ©DC Studio, adobe.com 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-09-15T03:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Schwangerschaftsdepression: Ursachen, Behandlung und Tipps zur Hilfe</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/schwangerschaft/schwangerschaftsdepression-ursachen-behandlung-und-tipps-zur-hilfe</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/schwangerschaft/schwangerschaftsdepression-ursachen-behandlung-und-tipps-zur-hilfe"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Eigentlich sollte die Schwangerschaft eine wunderschöne Zeit und eine unvergessliche Erfahrung sein – mitunter wird sie aber zu einer großen psychischen Belastung. Unerwartete Traurigkeit stellt sich ein und unerklärliche Depressionen überschatten den ...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Depression als weit verbreitetes Phänomen während der Schwangerschaft 
 Eigentlich sollte die Schwangerschaft eine wunderschöne Zeit und eine unvergessliche Erfahrung sein – mitunter wird sie aber zu einer großen psychischen Belastung. Unerwartete Traurigkeit stellt sich ein und unerklärliche Depressionen überschatten den Alltag.  Eine Schwangerschaftsdepression ist keine Seltenheit  und benötigt eine konsequente, individuell auf die Frau abgestimmte Behandlung. Dieser Ratgeber enthält wichtige Informationen, die Ihnen dabei helfen sollen, Symptome einer Depression rechtzeitig zu deuten und zu behandeln, damit Sie die Vorfreude auf Ihr Baby in vollen Zügen genießen können. 
 Was versteht man unter einer Schwangerschaftsdepression? 
 Stimmungsschwankungen sind während einer Schwangerschaft nichts Ungewöhnliches. Das hängt mit dem Hormonwechsel zusammen, der vielen Schwangeren zu schaffen macht. Eine Schwangerschaftsdepression ist jedoch mehr als das: Sie ist gewissermaßen ein Sammelsurium verschiedener Symptome, zu denen vor allem tiefe Traurigkeit, plötzliche Angst, anhaltende Schlaflosigkeit und spontane Reizbarkeit gehören. Die Ursachen für diese Beschwerden sind vielfältiger Natur und können nicht auf einen einzigen Faktor zurückgeführt werden. 
 Die Wochenbettdepression ist eine Form der Schwangerschaftsdepression 
 Nach der Geburt kann es in den ersten Wochen zu einem sogenannten  Baby Blues  kommen: Frauen sind in dieser Zeit besonders empfindlich, von Ängsten geplagt und fangen oft grundlos an zu weinen. Diese Phase vergeht in der Regel wieder von selbst. Wenn die Symptome aber noch lange Zeit nach der Geburt anhalten und nicht verschwinden, dann spricht man nicht mehr von einem Baby Blues, sondern von einer  Wochenbettdepression . Dabei handelt es sich um eine Sonderform der Schwangerschaftsdepression, die wie diese behandelt werden muss, um ernst zu nehmende Folgeerkrankungen zu vermeiden. 
 
  Gut zu wissen:  Der Baby Blues nach der Geburt ist an sich kein Grund zur Beunruhigung. 50 bis 80 Prozent aller jungen Mütter zeigen diese Anzeichen und niemand muss sich deshalb Sorgen machen. Nur bei lang anhaltenden depressiven Erscheinungen sollte der Frauenarzt, die Hebamme oder der Hausarzt ins Vertrauen gezogen werden. 
 
 Mögliche Ursachen der Schwangerschaftsdepression 
 Als  häufige Ursache für die Schwangerschafts- und Wochenbettdepression  gelten  die weiblichen Hormone . Die Schwangerschaftshormone werden in unterschiedlicher Intensität ausgeschüttet und bewirken enorme Stimmungsausschläge nach oben und nach unten. Aus diesem Grund wirken Schwangere auf Außenstehende oft launisch – und das obwohl sie für die wilde Achterbahnfahrt der Hormone in ihrem Körper nicht das Geringste können! Dabei ist wichtig zu wissen, dass nicht alle Frauen gleichermaßen stark von den Hormonschwankungen betroffen sind und auch nach der Geburt nicht in jedem Fall mit Stimmungstiefs rechnen müssen. 
 Auch psychische Probleme und sozialer Stress spielen eine Rolle 
 Hormone sind nicht die einzigen Ursachen von Schwangerschaftsdepressionen.  Auch die privaten Verhältnisse , in der eine werdende Mutter lebt,  üben einen beträchtlichen Einfluss aus . So können zum Beispiel Stress im Beruf oder eine Krise mit dem Partner eine Depression befördern. Andere körperliche Beschwerden während der Schwangerschaft oder auch ein in zurückliegenden Jahren erlebter Missbrauch können sich hier negativ auswirken. Mitunter ist es auch schwierig, sich in die neue Rolle der werdenden Mutter einzufinden. Manche Schwangere fürchten den Kontrollverlust über ihren Körper während der Schwangerschaft ebenso wie die fehlende Selbstbestimmung über ihre Zeit nach der Entbindung. Deshalb ist es wichtig, alle diese Informationen miteinzubeziehen und dem behandelnden Arzt an die Hand zu geben. 
 Depressionen müssen ernst genommen werden 
 Um eine Depression wirksam zu behandeln, muss sie einerseits als solche erkannt und andererseits auch anerkannt werden – viele Betroffene tun sich allerdings gerade damit sehr schwer. Sie wollen der Erwartung ihres Umfelds entsprechen und eine glückstrahlende werdende Mutter sein. Dazu passt das Gefühl der Traurigkeit nicht, weshalb es häufig überspielt wird. Das ist aber gerade der völlig falsche Weg, und ein schlechtes Gewissen ist vollkommen unangebracht! Selbst wenn Sie nur den leisesten Verdacht haben, unter einer Schwangerschaftsdepression zu leiden, sollten Sie diese ernst nehmen und  die Chance auf eine angemessene Behandlung wahrnehmen  – für sich selbst und Ihr Baby! 
 Wie lange hält eine Schwangerschaftsdepression an? 
 Normalerweise sollten die Symptome einer Schwangerschaftsdepression nach ein bis zwei Wochen wieder abklingen. Ist dies bei Ihnen nicht der Fall, sollten Sie sich professionelle Hilfe suchen. Wird einer Depression nicht rechtzeitig eine wirksame Behandlung entgegengesetzt, können die Beschwerden die gesamte Schwangerschaft überdauern und sich im Anschluss zu einer  Postpartalen Depression  auswachsen, die Sie und Ihr Kind betrifft und ernste Folgen nach sich ziehen kann. 
 
  Wichtiger Hinweis:  Nicht verwechselt werden sollte die Postpartale Depression mit der seltenen Postpartalen Psychose, die während der ersten vier Wochen nach der Geburt auftreten kann. Sie bringt Wahnvorstellungen und Halluzinationen mit sich und muss im Sinne von Mutter und Kind umgehend professionell behandelt werden – in der Regel sogar stationär. 
 
 Dauer und Einseitigkeit der Symptome sind entscheidend 
 Erschwert wird die Diagnose einer Schwangerschaftsdepression durch den Umstand, dass die entsprechenden Erscheinungen während einer Schwangerschaft grundsätzlich nicht ungewöhnlich sind. Erst die  Dauer von mehreren Wochen  und mehr noch die einseitige Neigung zu Angst und Sorge weisen auf eine Depression hin. Wenn Phasen der Hochstimmung seltener werden und schließlich ganz fehlen und die  Traurigkeit dominiert , liegt der Verdacht auf eine entsprechende Erkrankung nahe. Wenden Sie sich dann unbedingt an Ihre Hebamme oder einen Facharzt! 
 Wie können Sie einer Schwangerschaftsdepression begegnen? 
 Bitte denken Sie immer daran, dass Sie einer Schwangerschaftsdepression nicht hilflos ausgeliefert sind. Unterstützung durch Ihren Partner, Ihre Familie, Ihren Arzt und Ihre Hebamme sind wichtig, aber auch Sie selbst können das eine oder andere tun, um sich besser zu fühlen. Stellen Sie Ihren Lebensstil auf den Prüfstand und nehmen Sie notwendige Veränderungen vor, um gut durch Ihre Schwangerschaft zu kommen. Dazu gehören mehrere Details, die Sie möglichst genau im Auge behalten sollten. Einige davon stellen wir Ihnen im Folgenden ein wenig genauer vor. 
 Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig für Mutter und Baby 
 Mitunter sind Depressionen während der Schwangerschaft auch auf eine unvorteilhafte Ernährung zurückzuführen. Es spielt eine entscheidende Rolle, was Sie während dieser besonderen Zeit an Essen zu sich nehmen. Zum einen brauchen Sie Kraft für zwei, denn Ihr ungeborenes Kind zehrt von den Nährstoffen der Mutter. Zum anderen stellt eine Schwangerschaft immense Anforderungen an Ihren Körper und an Ihr Nervensystem, sodass eine  vitamin- und nährstoffreiche Ernährung von großer Bedeutung  ist und möglicherweise auch in positiver Weise auf Ihre Depression einwirken kann. 
  Guter Rat:  Mit einer ausgewogenen Ernährung sollten Sie nicht erst in der Schwangerschaft anfangen. Ob Kinderwunsch oder nicht, ist es sinnvoll, sich bewusst, abwechslungsreich und gesund zu ernähren. Setzen Sie dabei auf viele Vitamine, frisches Obst und Gemüse, hochwertige Fette und komplexe Kohlenhydrate, um Ihrem Körper langfristig etwas Gutes zu tun! Defizite können Sie ebenfalls mit   Nahrungsergänzungsmitteln   ausgleichen. 
 Dem Heißhunger nicht zu oft nachgeben 
 Die spontane Lust auf ausgefallene Lebensmittel gehören zu den berühmtesten und meistzitierten Schwangerschaftsklischees. Tatsächlich ist schwangeren Frauen mitunter wirklich ganz gezielt nach einem bestimmten herzhaften Snack oder einer süßen Leckerei. Diesen Heißhungerattacken dürfen Sie ruhig hin und wieder nachgeben – aber nicht allzu oft und nicht zu lange, wenn sie auf eher ungesunde Nahrungsmittel zielen. Behalten Sie als Richtschnur im Hinterkopf, dass die Gesetzmäßigkeiten des menschlichen Körpers auch bei Schwangeren nicht aufgehoben sind. Wer sich zu einseitig und ungesund ernährt, kann dadurch möglicherweise auch eine Schwangerschaftsdepression begünstigen. 
 Werdende Mütter brauchen Bewegung an der frischen Luft und Sonnenlicht 
 Unwohlsein, Müdigkeit und Gewichtszunahme können zu einem gewissen Trägheitsgefühl bei Schwangeren führen. Nach Bewegung sehnen sich in diesem Zustand die wenigsten Betroffenen. Trotzdem ist gerade diese schwangeren Frauen zu empfehlen! Natürlich müssen Sie nicht jeden Tag joggen gehen, aber  ein gemütlicher Spaziergang an der frischen Luft und bei viel Sonnenlicht tut Ihrer Gesundheit gut . Auch Yoga ist für seine angstreduzierende Wirkung bekannt. Immer häufiger werden auch professionelle Kurse im Yoga- oder Fitnessstudio für Schwangere angeboten, die auf einen gesundheitsfördernden, entspannenden Effekt zielen. Sie sehen: Regelmäßige, kontrollierte Bewegung kann eine große Hilfe sein! 
 
  Tipp:  Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, ob sie spezielle Bewegungs- oder Sportkurse für Schwangere unterstützt! So sparen Sie sich einen Teil der Kursgebühren und kommen außerdem gleich mit anderen werdenden Müttern in Kontakt. 
 
 Prüfen Sie, ob Sie ausreichend Ruhe und Schlaf bekommen 
 Auch  Schlafmangel kann Depressionen begünstigen . Selbst wenn Sie genauso viel schlafen wie vor der Schwangerschaft, kann diese Dauer während der besonderen Zeit zu wenig sein. Manche Schwangere neigen außerdem dazu, sich während der Schwangerschaft zu viel zuzumuten. Vieles soll noch erledigt sein, bis das Kind zur Welt kommt. Lassen Sie sich von Ihrer Familie ruhig einmal mehr helfen und schrumpfen Sie Ihre Vorhaben auf ein erträgliches Maß! 
 Unterstützung ist während der Schwangerschaft entscheidend 
 Ob verheiratet, alleinstehend oder in einer festen Partnerschaft: Holen Sie sich während der Schwangerschaft unbedingt alle Unterstützung, die Sie bekommen können. Das betrifft sowohl Ihren Partner, falls Sie liiert sind, als auch Ihre Familie, Freunde und eine Hebamme, der Sie vertrauen können. Lassen Sie sich helfen und entlasten, ganz unmittelbar durch tatkräftige Unterstützung sowie durch moralischen Beistand. Fressen Sie nichts in sich hinein, sondern teilen Sie sich mit und sprechen Sie sich aus. Im Zweifel sollten Sie auch auf ärztlichen Beistand nicht verzichten, wenn Sie das Bedürfnis haben, Ihre Gefühle und Gedanken mit einem unabhängigen, objektiven Beobachter besprechen zu wollen. 
 Professionelle Hilfe ist eine Selbstverständlichkeit 
 Viele Frauen scheuen davor zurück, sich ihre Schwierigkeiten einzugestehen oder gar professionelle Hilfe zu suchen. Das ist aber völlig falsch und wirkt gegebenenfalls kontraproduktiv! Familienberatungsstellen, Psychologen, Hebammen und medizinisches Fachpersonal sind für solche Situationen ausgebildet und wissen meist am besten, was zu tun ist. Scheuen Sie deshalb auf gar keinen Fall davor zurück, Ihre Probleme an der geeigneten Stelle anzusprechen. Sie tun sich selbst, Ihrem ungeborenen Baby und auch Ihrem Umfeld damit nur etwas Gutes und beweisen sich als verantwortungsvolle Mutter. 
 Medikamente nur nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen 
 Die Behandlung einer Schwangerschaftsdepression mit Medikamenten ist zwar grundsätzlich möglich, sollte aber mit sehr viel Vorsicht angegangen werden. Medikamente wie Antidepressiva, die Sie einnehmen, können über die Plazenta auch in den Kreislauf Ihres Kindes geraten. Das kann unter Umständen zu unerwünschten Nebenwirkungen führen, die Sie vor der Einnahme auf jeden Fall mit Ihrem behandelnden Facharzt besprechen sollten. Wägen Sie  in enger Absprache mit Ihrem Therapeuten  ab, ob die Einnahme von Medikamenten sinnvoll und angebracht ist und sich das Risiko für Ihr Kind vertreten lässt. Gemeinsam werden Sie eine geeignete Lösung finden, damit Sie sich schnell wieder wohlfühlen und die Zeit bis zur Geburt genießen können! 
 Fazit 
 Schwangerschaftsdepressionen sind keine Seltenheit und nichts, wofür sich eine werdende Mutter schämen müsste. Wichtig ist, die Symptome rechtzeitig zu erkennen und zu deuten. Dann kann mit der Unterstützung von Partner und Arzt eine wirksame Therapie gelingen – und der Vorfreude auf die bevorstehende Geburt und die ersten Wochen mit dem Baby steht nichts mehr entgegen. Ganz wichtig: Seien Sie ehrlich zu sich selbst und Ihrer Familie und spielen Sie Ihre Depressionen nicht herunter. Nehmen Sie, wenn nötig, unbedingt professionelle Hilfe in Anspruch und holen Sie sich auf diese Weise die Vorfreude auf Ihr Kind zurück! 
 
 Bildquelle: Unsplash 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-08-27T03:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Optimale Intimpflege für Männer, Frauen und Kinder</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/intimgesundheit/optimale-intimpflege-fuer-maenner-frauen-und-kinder</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/intimgesundheit/optimale-intimpflege-fuer-maenner-frauen-und-kinder"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Intimpflege ist ein sensibles und häufig vernachlässigtes Thema. Vielen Menschen fällt es schwer, darüber zu sprechen. Sie denken: Was gibt es da schon zu bereden? Sich zu waschen ist doch keine große Sache, das erledigt man ohnehin täglich ganz automatisch und nebenbei. Doch ...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Oft vernachlässigt und unterschätzt: Die richtige Intimpflege 
 Intimpflege ist ein sensibles und häufig vernachlässigtes Thema. Vielen Menschen fällt es schwer, darüber zu sprechen. Sie denken: Was gibt es da schon zu bereden? Sich zu waschen ist doch keine große Sache, das erledigt man ohnehin täglich ganz automatisch und nebenbei. Doch weit gefehlt, denn der  Intimpflege  sollte ein ganz besonderer Stellenwert im täglichen Pflegeritual zukommen. 
 Warum die Intimhygiene sowohl für Männer als auch für Frauen jeden Alters so wichtig ist und welche Tipps Ihnen die Pflege leichter machen, erfahren Sie in diesem Ratgeber. 
 Was bedeutet das Stichwort Intimpflege genau? 
 Ganz allgemein versteht man unter Intimpflege die Pflege des sensiblen Genitalbereichs. Für Frauen geht es dabei folglich um die Reinigung der Vagina, für Männer um die Säuberung des Glieds – genau um die Körperzonen also, über die viele Menschen noch immer nicht gerne sprechen, erst recht nicht im Zusammenhang mit Pflege, Schmutz und Krankheiten. Trotzdem sind gerade diese Zonen  besonders anfällig für Bakterien  und können bei falscher oder ungenügender Pflege Ursprung zahlreicher körperlicher Beschwerden sein. Die gute Nachricht ist: Das lässt sich leicht umgehen! Wie Sie Ihren Intimbereich richtig pflegen, lesen Sie weiter unten im Ratgeber. 
 Keine Ausnahmen: Pflege ist für Männer, Frauen und Kinder wichtig 
 Alle Geschlechter und Altersgruppen sind gleichermaßen von diesem wichtigen Thema betroffen. Und auch wenn es natürlich unverkennbare körperliche Unterschiede gibt, lassen sich viele Tipps auf alle Geschlechter und Generationen übertragen. Schon die Befolgung weniger wichtiger Grundregeln kann zu einem besseren Körpergefühl im Alltag führen, eine stabile Basis für die Gesundheit legen und sogar zu erfüllterem Sex beitragen. 
 Nicht übertreiben: Auf das richtige Maß kommt es an 
 Viele Menschen, die ihrem Körper etwas Gutes tun wollen, achten penibel auf ihre Körperhygiene – oftmals sogar schon zu penibel. Sie duschen sich übermäßig oft oder baden sehr lange, benutzen diverse Produkte zur Reinigung ihres Körpers und reinigen auch ihren Intimbereich unzählige Male, was gewissermaßen über das Ziel hinausschießt. Denn sowohl für alle anderen Körperteile als auch für den Genitalbereich gilt: Viel hilft nicht immer viel, sondern das gut gemeinte Zuviel kann den beabsichtigten positiven Effekt sogar in sein Gegenteil verkehren. So kann eine  Übertreibung der Körperhygiene ebenso schädlich sein wie ihre Vernachlässigung.  
 Selbstverständlich sollten Sie Ihren Intimbereich jeden Tag waschen – aber eben nur einmal, nicht mehrere Male. 
 
  Faustregel:  Waschen Sie Ihren Genitalbereich jeden Tag einmal gründlich und überschreiten Sie dieses Maß nicht. Zu häufiges Duschen bzw. zu langes Baden kann dem Säureschutzmantel der Haut zusetzen. Begnügen Sie sich mit einer raschen Dusche oder einem gelegentlichen Vollbad, um Ihre Haut nicht unnötig zu strapazieren! 
 
 Zu häufiges Waschen, Baden und Duschen kann schädlich sein 
 Tatsächlich können Sie durch eine zu häufige Reinigung Ihres Intimbereichs gerade das Gegenteil Ihrer eigentlich guten Absicht erreichen: Der wichtige Säureschutzmantel der Haut, der vor allem im Bereich der Vagina sehr sensibel ist, kann durch das ständige Waschen angegriffen werden. Das gilt besonders für den Einsatz von Seifen und Duschgels. Was anderen Körperstellen gut tut, kann für den Genitalbereich gerade die falsche Lösung und unter Umständen sogar schädlich sein. 
 In unserer Online-Apotheke finden Sie zahlreiche Produkte, die auch für den Einsatz im Rahmen Ihrer täglichen   Intimhygiene   geeignet sind. Verwenden Sie kein oder nur ein mildes Seifenprodukt und gehen Sie unter der Dusche behutsam mit dem Duschgel um. Andernfalls kann eine unangenehme Reizung, eine allergische Reaktion oder eine andere Erkrankung die Folge sein. 
  Wichtig zu wissen:  Parfümierte Duschgels und Seifen verleihen Ihrer Haut zwar einen angenehmen Duft, sind aber aufgrund der enthaltenen Inhaltsstoffe nicht immer gut für Ihren Genitalbereich, da sie die Haut austrocknen können. Etwas Wasser ist ausreichend, um Ihre Intimzone gründlich zu säubern. Wenn Sie die Verwendung eines Pflegeprodukts bevorzugen, sollten Sie zu einer parfümfreien, milden Variante (zum Beispiel einem Reinigungsschaum oder einer Waschlotion) greifen und diese sparsam anwenden. 
 Rasieren ja, aber mit der richtigen Pflege 
 An einer Intimrasur ist grundsätzlich nichts auszusetzen, allerdings kann das Rasieren den Genitalbereich besonders belasten. Achten Sie darauf, nur für den empfindlichen Intimbereich geeignete Rasurprodukte zu verwenden und irritierte Hautstellen auszusparen. Pflegen Sie strapazierte Haut nach der Rasur bei Bedarf mit einem speziellen After Shave, am besten ohne Parfüm. 
 Unterwäsche und Slipeinlagen regelmäßig wechseln 
 Eine wichtige Regel beim Thema Intimpflege bezieht sich außerdem auf die Unterwäsche und Hygieneartikel: Erwachsene sollten jeden Tag sowie nach dem Sport  frische Unterwäsche anziehen , Frauen sollten darüber hinaus immer frische Slipeinlagen verwenden. Wer über einen längeren Zeitraum hinweg dieselbe Unterwäsche trägt, riskiert, dass sich Bakterien bilden und unangenehme Krankheiten entstehen. Außerdem fühlt es sich normalerweise viel angenehmer und frischer an, nicht jeden Tag mit der gleichen Wäsche zu beginnen, in der man den letzten Tag beendet hat. Auch gegen unliebsame Gerüche ist diese Methode eine weit natürlichere Hilfe als der Einsatz von Intimdeodorants oder ähnlichen Sprays, deren Inhaltsstoffe nicht immer gut vertragen werden. 
 Am besten setzen Sie außerdem auf  Unterwäsche aus Baumwolle , die Ihrer Haut das Atmen erlaubt. Die weit verbreiteten Produkte aus synthetischen Fasern lassen die Haut hingegen schwitzen und fördern das Wachstum von Pilzen. 
 
  Wichtig:  Viele Frauen tragen beim Sport Bustiers und BHs aus nicht atmungsaktiven Materialien. Wechseln Sie diese möglichst bald nach dem Sport, um der Entstehung von Hautpilzen entgegenzuwirken! 
 
 Auch ist ein richtiger Slip besser als ein String. Ein String könnte durch das fortwährende Reiben Krankheitserreger aus dem Analbereich zur Scheide transportieren. Die getragene Unterwäsche sollte selbstredend immer gut gewaschen werden – je nach Eignung am besten im Kochwaschgang. 
 Eine gründliche Intimhygiene schließt auch den After ein 
 Die Haut in der Intimzone ist besonders empfindlich. Dazu zählt  auch der Bereich des Afters , der bei der täglichen Intimpflege häufig ausgespart wird. Um Infektionen vorzubeugen, sollten aber alle diese besonderen Körperregionen sorgfältig gereinigt werden. Während bei Vagina und Glied etwas lauwarmes Wasser völlig ausreichend ist, darf es beim Po ein wenig mehr sein: Eine sanfte Waschlotion sorgt dafür, dass sich keine Bakterien in den Hautfalten am Anus festsetzen können. Geeignete Artikel finden Sie zum schnellen und diskreten Versand in unserer Online-Apotheke. 
  Wichtig zu wissen:  Auf das Abtrocknen Ihrer Intimzone sollten Sie nach der Reinigung zwar nicht verzichten, allerdings ist hier wichtig, dass Sie die entsprechenden Stellen mit einem Handtuch abtupfen und nicht abreiben. So verhindern Sie, dass der wertvolle Säureschutzmantel beschädigt wird. Das Handtuch sollte außerdem weich sein und nach Möglichkeit täglich gewechselt werden. 
 Bei Schmerzen oder Juckreiz einen Arzt aufsuchen 
 Bei Schmerzen oder Juckreiz im Intimbereich ist ein Besuch beim Arzt zu empfehlen. In einer offenen Beratung ohne falsche Scham können hier Krankheiten frühzeitig erkannt oder ihr Ausbruch gar vermieden werden. Das Unwohlsein, das die Vorstellung eines solchen Besuchs bei vielen Menschen auslöst, ist vollkommen unnötig: Erkrankungen im Genitalbereich wie der Analregion kommen häufig vor und sind als regelrechte Volksleiden für Mediziner ganz alltäglich. 
 
  Unser Tipp:  Nehmen Sie bei Schmerzen oder Juckreiz im Genitalbereich lieber früher als später Kontakt zu Ihrem Arzt auf, lassen Sie sich untersuchen und beraten. Ein erfahrener Experte kann eine sinnvolle Behandlung am besten bestimmen und Ihnen praktische Tipps geben. 
 
 Übrigens: Ein wenig Ausfluss aus der Scheide ist normal und kein Grund zur Beunruhigung. Er ist Teil des Selbstreinigungsprozesses, in dem sich eine Vagina ständig befindet. Auch das ist ein Grund, warum eine zurückhaltende Intimpflege sinnvoll ist: Es genügt in den meisten Fällen, die natürlichen Körpermechanismen mit etwas lauwarmem Wasser zu unterstützen und zu stärken. Ein funktionierendes Immunsystem ist in diesem Zusammenhang ebenfalls viel wert. Indem Sie einen gesunden Lebensstil mit genügend Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung pflegen, fördern Sie demzufolge gewissermaßen auch die Gesundheit Ihres Intimbereichs. 
 Milde Pflege: Balsam, Reinigungsschaum und Schutzsalbe 
 Bei der Auswahl Ihrer Pflegemittel ist gerade in der Intimzone große Umsicht geboten. Eine gute Übersicht über die vielfältigen Möglichkeiten für eine effektive Intimpflege bietet Ihnen das Sortiment unserer Online-Apotheke: Ob  Intim Balsam oder Reinigungsschaum, Waschlotion oder Schutzsalbe mit Lavendel  – Sie haben die Wahl, womit Sie Ihre Intimzone pflegen. 
 Unbedingt verzichten sollten Sie allerdings auf Intim-Deodorants, parfümierte Slipeinlagen und ähnliche Produkte, die von außen teils extrem auf den Intimbereich einwirken. Diese dienen weder einer besseren Hygiene noch Ihrer Gesundheit. Vertrauen Sie ausschließlich auf geprüfte Pflegeprodukte und lassen Sie sich im Zweifelsfall von einem erfahrenen Apotheker oder Arzt beraten. Auch unser pharmazeutisches Team steht Ihnen gerne beratend zur Seite. 
 Auf Reisen gelten dieselben Regeln wie zu Hause 
 Besondere Hygieneregeln für die Reise gibt es nicht. Reinigen Sie Ihren Intimbereich wie gewohnt mit Wasser oder mit einer sanften Waschlotion, die Sie in unserer Online-Apotheke auch in kleinen Abmessungen finden, die gut in jeden Koffer und jede Reisetasche passen. Sollte bei einem Campingurlaub oder ähnlichen Ausflügen das Wechseln der Wäsche nicht jeden Tag möglich sein, sollten Sie wenigstens auf ein Modell aus hochwertiger Baumwolle achten, in dem Sie wenig schwitzen. 
 
  Tipp:  In unserer Online-Apotheke finden Sie hochwertige Produkte zur Intimpflege wie Waschlotion und Intim After Shave Produkte auch in kompakter Größe, sodass Sie diese hervorragend mit auf Reisen nehmen können. 
 
 Fazit 
 Hygiene ist wichtig, das betrifft vor allem unseren Körper und dessen sensibelste Stellen. Tägliches Waschen ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit. Dabei sollten Sie allerdings auf das richtige Maß achten, denn eine übertriebene Reinigung kann ebenso schädlich für die Gesundheit sein wie mangelnde Hygiene. Säubern Sie Ihren Intimbereich einmal am Tag, verwenden Sie dafür überwiegend Wasser und maximal eine milde Seife oder eine sanfte Waschlotion. Frauen sollten unter der Dusche möglichst vermeiden, dass Duschgel in ihre Scheide gelangt. Beim vorsichtigen Abtrocknen nach dem Baden oder Duschen ist Tupfen empfehlenswert, auf Reiben sollte möglichst verzichtet werden. Ihre Unterwäsche sollten Sie jeden Tag wechseln und dabei im Idealfall Wäsche aus Baumwolle bevorzugen. 
 
 Bildquelle: ©vladimirfloyd - stock.adobe.com 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-07-14T03:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Pearl Index: Wie sich Empfängnisverhütung berechnen lässt </title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/liebe-partnerschaft/pearl-index-wie-sich-empfaengnisverhuetung-berechnen-laesst</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/liebe-partnerschaft/pearl-index-wie-sich-empfaengnisverhuetung-berechnen-laesst"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Ob Barrieremethoden wie Kondom oder Diaphragma, endgültige Verfahren wie die Sterilisation, der tendenziell eher risikoreiche Coitus interruptus oder hormonelle Varianten wie Pille, Vaginalring, Hormonimplantat, Verhütungspflaster, Dreimonatsspritze oder Hormonspirale: Verhütu...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Kondom, Sterilisation, Verhütungspflaster, Diaphragma &amp;amp; mehr 
 Ob Barrieremethoden wie Kondom oder Diaphragma, endgültige Verfahren wie die Sterilisation, der tendenziell eher risikoreiche Coitus interruptus oder hormonelle Varianten wie Pille, Vaginalring, Hormonimplantat, Verhütungspflaster, Dreimonatsspritze oder Hormonspirale:  Verhütung  ist eine der wichtigen Fragen zum Thema Sexualität und für die Familienplanung essenziell. Kein Wunder, dass sich viele Männer und Frauen mit diversen Verhütungsmitteln beschäftigen und Details zu Sicherheit, Auswirkungen auf die Gesundheit, Anwendung und Einschränkung bei der sexuellen Aktivität herausfinden wollen. Denn eins ist klar: Wenn das Mittel der Wahl seinen Zweck verfehlt oder sich ein Anwendungsfehler ergibt, kann das eine ungewollte Schwangerschaft und damit ganze Ketten schwieriger Ereignisse und Entscheidungen auslösen. Schon die Entscheidung für das richtige Verhütungsmittel ist deshalb trotz der auf dem Markt erhältlichen Vielfalt eine mitunter schwierige Angelegenheit – zu individuell sind die Menschen, zu verschieden ihre Ansprüche und Wünsche an die Empfängnisverhütung. Eine wertvolle Orientierungshilfe verspricht der sogenannte  Pearl Index : eine mathematische Formel zur Berechnung der Zuverlässigkeit von Verhütungsmethoden. In diesem Ratgeber lesen Sie alles, was Sie zum Pearl Index wissen müssen. 
 Was ist der Pearl Index? 
 Der Pearl Index ist eine mathematische Gleichung, ein Beurteilungsmaß, das über die Sicherheit der verschiedenen Methoden zur Verhütung einer Schwangerschaft Aufschluss geben soll. Der Pearl Index gibt für alle erfassten Verhütungsmittel an, wie hoch der Anteil der Frauen ist, die trotz erfolgter Verhütung beim Geschlechtsverkehr schwanger wurden. Je niedriger der ermittelte Wert ausfällt, desto höher ist das Maß an Sicherheit. 
 Raymond Pearl, Erfinder und Namensgeber 
 Erfunden wurde der Pearl Index von dem amerikanischen Biologen und Genetiker  Raymond Pearl . Pearl gilt als einer der Mitbegründer der modernen medizinischen Statistik und erwarb sich auf diesem Gebiet umfassende Verdienste. Er war auch einer der ersten Anwender der logistischen Gleichung. Pearl begann mit seinen Forschungen im 19. Jahrhundert, die Geschichte dieses auf Anhieb sehr zeitgenössisch anmutenden Themas ist damit länger, als viele denken. 
 Wie berechnet man den Pearl Index? 
 Bei der  Berechnung des Pearl Index  geht man von 100 Frauen aus, die ein Jahr (12 Monate oder 13 Zyklen) lang eine bestimmte Verhütungsmethode anwenden. Aus dieser Multiplikation beider Werte ergibt sich entweder die Zahl 1.200 oder 1.300. Dieser hypothetische Wert ist immer gleich und damit der fixe Faktor und Ausgangspunkt in einer Gleichung mit mehreren Variablen. Die Variablen beziehen sich auf die Anzahl der Schwangerschaften (also der fehlgeschlagenen Verhütungsversuche), die tatsächliche Anwendungsdauer der jeweiligen Verhütungsmethoden und die tatsächliche Anzahl der Frauen, die im Rahmen der Studie erfasst wurden. 
 Die Anzahl der Schwangerschaften in dem betreffenden Zeitraum wird nun multipliziert mit dem festen Wert 1.200 bzw. 1.300. Dann multipliziert man die Zahl der tatsächlich erfassten Frauen mit der tatsächlichen Dauer der Verhütungszeit. Auch dafür kommen als Maßeinheit sowohl Monate als auch Zyklen infrage. Dabei ist die ursprüngliche Wahl (1.200, also Monate, oder 1.300, also Zyklen) auch für diese Berechnung bindend. 
 Das Ergebnis der ersten Multiplikation wird nun dividiert durch das Ergebnis der zweiten Multiplikation: Anzahl der Schwangerschaften x 1.200 (.1300) / Anzahl der Frauen x Anzahl der Anwendungsmonate (Anwendungszyklen). Das Ergebnis ist der Pearl Index. Die Berechnung ist also einfach – so einfach, dass zwangsläufig die Frage nach der Zuverlässigkeit gestellt wird. 
 Ist der Pearl Index zuverlässig? 
 Der Pearl Index spielt wie die Verhütung selbst im Bereich der menschlichen Sexualität eine große Rolle. Trotz seiner weitgehenden Akzeptanz ist der  Pearl Index nicht frei von Schwächen . Gerade aufgrund seiner einfachen Berechnung ist es nicht möglich, alle beeinflussenden Faktoren zu berücksichtigen. Der Pearl Index spart viele Themen der Sexualität aus, wie zum Beispiel folgende Aspekte: 
 Dass bei dauernden Bemühungen die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft steigt, wird beispielsweise immer vernachlässigt. Auch die unterschiedlich erfüllte Sexualität oder die verschieden ausgeprägte Fruchtbarkeit von Frauen findet keine Berücksichtigung. Ein ebenfalls vernachlässigter, aber bedeutender Faktor sind  Anwendungsfehler . Zudem verändert sich der weibliche Körper durch eine Geburt und die Methoden zur Schwangerschaftsverhütung sind nicht mehr uneingeschränkt mit demselben Erfolg anwendbar. Der für den weiblichen Körper ebenfalls wichtige Faktor Wechseljahre bleibt außen vor. 
 Das alles macht den Pearl Index zwar zu einem nützlichen Orientierungspunkt und einer ersten Hilfe, der aber eine ärztliche Beratung nicht zuverlässig ersetzen kann. Es ist deshalb für eine gelingende Verhütung unbedingt ratsam, jedes Verhütungsmittel in seinem eigenen Kontext zu betrachten. 
 Gängige Verhütungsmethoden und ihr Pearl Index 
 Lange Zeit standen Kondome und die Pille synonym für Verhütung, doch es gibt inzwischen zahlreiche alternative  Methoden zur Empfängnisverhütung . Die Auswahl fällt nicht leicht, und viele Paare fragen sich, für welches Verhütungsmittel sie sich am besten entscheiden sollen. Welche Methode bietet den verlässlichsten Schutz und ist einfach in der Anwendung, ohne das Liebesspiel unangenehm zu beeinträchtigen? Der Pearl Index kann bei der Beantwortung dieser Frage eine wichtige Hilfe sein. Allerdings sind viele Methoden zur Schwangerschaftsvermeidung wie die Pille ohnehin von ärztlicher Beratung abhängig und können oft auch nicht allein appliziert werden. Darüber hinaus spielt die Zeit eine Rolle: Vor und nach dem Zyklus, vor oder nach erfolgter Geburt, einmal am Tag, in der Woche oder im Jahr. Was ist die bevorzugte Variante? 
 Kupferspirale 
 Die Spirale ist ein in der Anwendung kompliziertes Verhütungsmittel, das durch einen Arzt oder eine Ärztin eingesetzt werden muss. Die  Kupferspirale  gibt kleine Mengen Kupfer ab und hindert die Spermien an der Bewegung. 
  Vorteile:  Die Empfängnisverhütung ist über einen langen Zeitraum gewährleistet und besonders nach einer erfolgten Geburt sinnvoll.   Nachteile:  Die Regelblutung kann verstärkt und verlängert werden, der Sitz der Spirale bedarf außerdem alle sechs Monate einer ärztlichen Kontrolle.   Pearl Index:  0,3 – 0,8 
 Hormonspirale 
 Auch diese Form der Spirale muss durch einen Arzt oder eine Ärztin eingesetzt werden. Sie gibt aber kein Kupfer ab, sondern Hormone, wie bereits der Name vermuten lässt. Diese Hormone wirken auf die Gebärmutter ein und behindern die Spermien. 
  Vorteile:  Auch die Hormonspirale gewährt eine langfristige Verhütung und eignet sich gut nach einer Geburt.   Nachteile:  Es kann zu Blutungsstörungen und Störungen im hormonellen Gleichgewicht kommen.   Pearl Index:  0,16 
 Kupferkette 
 Die  Kupferkette  ist eine weitere Alternative für Frauen, die keine hormonelle Methode nutzen können oder wollen. Sie wird für fünf Jahre in die Gebärmutter eingesetzt. 
  Vorteil:  Hoher Schutz und fünf Jahre keine Handlungsnotwendigkeit.   Nachteil:  Einmalig teuer und aufwendig beim Einsetzen.   Pearl Index:  0,1 – 0,5 
 Kondom 
 Bei der Familienplanung ist das Kondom seit Langem ein Klassiker. Es ist ein dünner Gummischutz, der vor dem Koitus über den erigierten Penis gezogen wird und sich nur zur einmaligen Verwendung eignet. 
  Vorteile:  Das Kondom ist überall verfügbar und bietet eine leichte Anwendung. Zudem bietet es einen zuverlässigen Schutz gegen sexuell übertragbare Krankheiten.   Nachteile:  Viele Paare empfinden die Nutzung von Kondomen als Einschränkung ihrer Sexualität und bemängeln das unnatürliche Gefühl.   Pearl Index:  2 – 12 
 Kondom für die Frau 
 Das Frauenkondom funktioniert nach dem ähnlichen Prinzip wie das Männerkondom: Es handelt sich dabei um eine dünne Gummihaut, die als Schutzhülle über die Scheide gezogen wird. Auch das Frauenkondom eignet sich nur zur einmaligen Verwendung. 
  Vorteile:  Das Frauenkondom ist die einzige Verhütungsmethode, mit der sich die Frau selbst vor der Übertragung von sexuellen Krankheiten schützen kann.   Nachteile:  Die etwas umständliche Handhabung empfinden viele Paare als Störung ihrer Sexualität, außerdem kann das Frauenkondom während des Akts verrutschen.   Pearl Index:  5 – 25 
 Pille 
 Die Pille, die oftmals auch  Antibabypille  genannt wird, ist neben dem Kondom das mit Abstand beliebteste Verhütungsmittel. Es handelt sich bei der Pille um ein Hormonpräparat, das es in verschiedenen Zusammensetzungen gibt. Die Pille muss von einem Arzt verschrieben und täglich eingenommen werden – je nach Variante sogar zur exakt gleichen Uhrzeit. Die Pille ist für zahlreiche Frauen und Mädchen seit vielen Jahren ein Synonym für Empfängnisschutz und gehört zu den bekanntesten Themen der modernen Sexualität. 
  Vorteile:  Die Pille ist leicht in der Anwendung und wird von den meisten Frauen gut vertragen.   Nachteile:  Die Pille enthält Hormone, die den Zyklus der Frau beeinflussen. Diese Hormone können starke Blutungen und Schmerzen hervorrufen, außerdem muss täglich an die Einnahme gedacht werden.   Pearl Index:  0,1 – 0,9 
 Minipille 
 Die  Minipille  ist eine Sonderform der Antibabypille. Auch sie enthält Hormone, jedoch nur in eingeschränkter Auswahl: Die &quot;kleine&quot; Pille enthält nur Gestagen und ist deshalb für Frauen gedacht, die das in der üblichen Pille enthaltene Östrogen nicht vertragen. 
  Vorteile:  Die Minipille bietet hohe Sicherheit und ist für viele Frauen besser verträglich als die gewöhnliche Pille.   Nachteile:  Die Minipille kann die Monatsblutung unerwünscht beeinflussen. Die Einnahme muss in einem strengen Zeitfenster erfolgen, denn schon eine geringe Abweichung zum Vortag von kann die Verhütungssicherheit herabsetzen.   Pearl Index:  0,5 – 3 
 Sterilisation des Mannes 
 Die  Sterilisation  ist ein operativer Eingriff, der normalerweise nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Dabei werden die Samenleiter des Mannes durchtrennt, die Samen können nicht mehr in den Samenerguss gelangen. Nach abgeschlossener Familienplanung entscheiden sich viele Männer für einen solchen Eingriff, um nicht anderweitig verhüten zu müssen. 
  Vorteile:  Die Sterilisation des Mannes ist in der Regel endgültig, leicht durchzuführen und risikoarm. Über die Verhütung muss sich niemand mehr Gedanken machen, sie kann nicht mehr vergessen werden.   Nachteile:  Der Eingriff kann für gewöhnlich nicht rückgängig gemacht werden, was später zu psychischen Belastungen führen kann. Inzwischen gibt es Methoden der Sterilisation des Mannes, die rückgängig gemacht werden können. Informationen hierzu erhalten Sie von Ihrem behandelnden Arzt.   Pearl Index:  0,1 
 Sterilisation der Frau 
 Bei der  Sterilisation der Frau  werden die Eileiter verschlossen, sodass eine Vereinigung der Samenzelle mit der Eizelle nicht mehr möglich ist und die Frau nicht mehr schwanger werden kann. In den meisten Fällen genügt dafür ein ambulanter Eingriff, mitunter ist allerdings ein stationärer Aufenthalt notwendig. 
  Vorteile:  Die Frau muss sich dauerhaft nicht mehr um Verhütung und eine ungewollte Schwangerschaft sorgen.   Nachteile:  Die Endgültigkeit des Eingriffs kann sich langfristig auf die Psyche der Frau auswirken, außerdem können Hormone durcheinander geraten.   Pearl Index:  0,2 – 0,3 
 Coitus interruptus 
  Coitus interruptus  ist die vielleicht älteste bekannte Art der Verhütung – und mit Sicherheit eine der am unzuverlässigsten. Beim Geschlechtsverkehr zieht der Mann den Penis kurz vor dem Samenerguss aus der Scheide, um ein Eindringen der Samen und damit eine Befruchtung zu verhindern. 
  Vorteile:  Coitus interruptus lässt sich jederzeit und ohne zusätzliche Mittel anwenden.   Nachteile:  Die Anwendung erfordert hohe Konzentration und Selbstbeherrschung und birgt ein großes Risiko. Mann und Frau müssen sich ihrer Sexualität sehr sicher sein, damit sie den richtigen Zeitpunkt nicht verpassen. Außerdem kann auch zuvor bereits eine gewisse Menge an Samen in die Scheide eindringen, was das Risiko für eine ungewollte Schwangerschaft erhöht. Streng genommen, ist der Coitus interruptus nicht zur Verhütung geeignet, wird aber noch immer als Verhütungsmethode aufgeführt.   Pearl Index:  4 – 18 
 Hormonpflaster bzw. Verhütungspflaster 
 Das  Hormonpflaster  gibt Hormone über die Haut ab, die den monatlichen Eisprung unterbinden. Es muss alle sieben Tage neu aufgeklebt werden. 
  Vorteile:  Es muss nur einmal pro Woche an Verhütung gedacht werden, die Hormone müssen nicht oral aufgenommen werden.   Nachteile:  Das Verhütungspflaster muss ärztlich verordnet werden und kann zu allergischen Hautreaktionen führen.   Pearl Index:  0,72 – 0,9 
 Vaginalring 
 Auch der  Verhütungsring  setzt Hormone frei, um den monatlichen Eisprung zu verhindern. Er wird wie ein Tampon in die Scheide eingeführt und muss nach 21 Tagen wieder entfernt werden. Vor einer erneuten Einsetzung ist eine 7-tägige Pause notwendig, in der es zur Regelblutung kommt. 
  Vorteile:  Die Sicherheit ist hoch und es muss nur zweimal im Monat an Verhütung gedacht werden.   Nachteile:  Mitunter wird der fällige Wechsel des Vaginalrings vergessen, es kann vereinzelt zu Scheidenreizungen und Ausfluss kommen.   Pearl Index:  0,4 – 0,65 
 Chemische Verhütungsmittel 
  Chemische Verhütungsmittel  finden Sie in unserer Online-Apotheke in Form von Zäpfchen, Gels, Tabletten und Cremes. Chemische Präparate müssen vor dem Geschlechtsakt in die Scheide eingeführt und benötigen bis zu 10 Minuten, um ihre Wirkung zu entfalten. 
  Vorteile:  Einfache Anwendung nur bei Bedarf, meist rezeptfreie Verfügbarkeit.   Nachteile:  Chemische Verhütungsmittel können unter Umständen eine Scheidenentzündung hervorrufen.   Pearl Index:  3 – 21 
 Hormonimplantat 
 Ein  Hormonimplantat  oder Hormonstäbchen ist ein Stäbchen aus weichem und biegsamem Kunststoff, das am Oberarm der Frau unter die Haut geschoben wird und Gestagen freisetzt, das den monatlichen Eisprung verhindert. 
  Vorteile:  Das Hormonimplantat bietet besonders zuverlässigen Schutz.   Nachteile:  Eine der teuersten Verhütungsmethoden, welche auch die Monatsblutung beeinflusst.   Pearl Index:  0 – 0,8 
 Diaphragma 
 Das  Diaphragma  stellt ebenfalls eine Alternative für Frauen dar, die hormonelle Methoden nicht gut vertragen. Es muss vor jedem Akt neu angewandt werden, für seine Nutzung ist zumindest am Anfang fachlicher Rat notwendig. 
  Vorteile:  Funktionierende Alternative, wenn die hormonelle Empfängnisverhütung nicht infrage kommt.   Nachteile:  Umständliche und fehleranfällige Handhabung.   Pearl Index:  1 – 20 
 Dreimonatsspritze (Depotspritze) 
 Eine langfristige Methode zur Schwangerschaftsverhütung. Das Hormon Gestagen wird in hoher Dosis alle 8 bis 12 Wochen gespritzt und verhindert den Eisprung. 
  Vorteile:  Ein hoher Schutzfaktor bei geringem Aufwand.   Nachteile:  Bei der Dreimonatsspritze ist die Dosis der applizierten Hormone und damit der Eingriff in den Körper deutlich höher als bei anderen Methoden.   Pearl Index:  0,3 – 0,88 
 Pearl Index und Krankheiten 
 Ein wichtiger Punkt beim Thema Sexualität sind die über den Koitus übertragbaren  Geschlechtskrankheiten . Diese und andere Fragen der Gesundheit werden vom Pearl Index allerdings nicht berücksichtigt. Einen hundertprozentigen Schutz vor der Übertragung solcher Krankheiten bietet nur das Kondom. Hilfsmittel, die den weiblichen Eisprung blockieren, haben keine Wirkung auf Krankheitserreger. 
 Der Pearl Index berücksichtigt außerdem keine individuellen Unverträglichkeiten gegenüber einer bestimmten Methode. So sind hormonelle Verhütungsmittel für viele Frauen keine Hilfe, weil der eigene Körper die künstlich applizierten Hormone nicht verträgt und die Gesundheit mitunter Schaden nimmt. Für den Pearl Index sind natürliche, hormonelle und chemische Methoden gewissermaßen gleich. 
 Der Pearl Index fokussiert sich ausschließlich auf die Frage, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass eine Frau trotz der gewählten Methode zur Empfängnisverhütung schwanger wird. Im Zweifelsfall ist deshalb gerade im Hinblick auf Krankheiten eine kompetente ärztliche Beratung zu den vielfältigen Themen der Sexualität geboten. 
 Fazit 
 Der Pearl Index dient als eine  hilfreiche erste Orientierung zur Einschätzung von Sicherheit und Zuverlässigkeit der gängigen Verhütungsmethoden . Je niedriger der Wert ausfällt, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Frau ungewollt schwanger wird. Dabei gibt der Index keinen Aufschluss über den Schutz vor sexuellen Krankheiten und berücksichtigt auch nicht die persönlichen Voraussetzungen wie zum Beispiel eine bereits erfolgte Geburt. Darüber hinaus werden mögliche Risiken für die Gesundheit außer Acht gelassen. Deshalb kann der Pearl Index eine kompetente ärztliche Beratung zum Thema Sexualität und ausführliche Informationen über die verschiedenen Methoden zur Empfängnisverhütung keinesfalls ersetzen. Der Pearl Index entspricht nur bei sachgerechter Anwendung der einzelnen Verhütungsmethoden dem angegeben Wert. Bitte informieren Sie sich daher beim Einsatz der verschiedenen Verhütungsmethoden bei Ihrem behandelnden Arzt und lesen die Packungsbeilage. 
 
 Bildquelle: Pandora Studio - adobe-stock.de 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-05-29T05:15:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Gelenkschmerzen in den Wechseljahren </title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/generation-50/gelenkschmerzen-in-den-wechseljahren</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/generation-50/gelenkschmerzen-in-den-wechseljahren"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Schweißausbrüche, Hitzewallungen, Herzrasen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Depressionen: Frauen in den Wechseljahrenleiden teilweise sehr stark unter diesen Beschwerden. Jedes einzelne Symptom ist unangenehm und kommt meistens zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Sie k...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Schmerzende Gelenke als eines von vielen Wechseljahres-Symptomen? 
 Schweißausbrüche, Hitzewallungen, Herzrasen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Depressionen: Frauen in den  Wechseljahren  leiden teilweise sehr stark unter diesen Beschwerden. Jedes einzelne Symptom ist unangenehm und kommt meistens zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Sie kennen es sicherlich: Die Hitzewallung am Schreibtisch bei der Arbeit, das Herzrasen beim Abendessen in einem schicken Restaurant oder bei den eigentlich entspannten Yoga-Übungen. 
 Meistens verschwinden die Symptome ebenso schnell wieder, wie sie gekommen sind. Aber ein häufiges Symptom in den Wechseljahren ist hartnäckiger und klingt leider nicht so schnell wieder ab. Die Rede ist von  Gelenkschmerzen . Sie sind direkt nach dem Aufstehen zu spüren; meistens zeigt sich eine Schwellung um das Gelenk, die warm wird. Die Gelenkschmerzen werden durch Bewegung nur minimal besser und zwingen Sie mit Schmerzmitteln ins Bett. Ein Teufelskreis, aus dem es schwer ist, herauszubrechen. In diesem Ratgeber informieren wir Sie darüber, wodurch die Schmerzen in den Gelenken ausgerechnet in den Wechseljahren entstehen und wie Sie zur Linderung beitragen können. 
 Was ist die Ursache für Gelenkschmerzen in den Wechseljahren? 
 Neben den naheliegenden Ursachen wie Übergewicht oder altersbedingter Verschleiß können speziell in den Wechseljahren auch hormonelle Schwankungen verantwortlich für Gelenkschmerzen sein. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die zunehmend absinkende Konzentration des Östrogenspiegels im Körper eine wesentliche Rolle bei der Verschlechterung der Gelenkgesundheit spielt. 
 Östrogen ist das Geschlechtshormon der Frau und wird in den Eierstöcken, aber auch in der Plazenta und der Nebennierenrinde produziert. Östrogene steuern den weiblichen Zyklus und spielen zudem in der Schwangerschaft eine große Rolle. Auch auf die Knochenbildung und -erhaltung, das Binde- und Knorpelgewebe und den Stoffwechsel wirken Östrogene ein. 
 Mit den Wechseljahren nimmt die Funktion der Eierstöcke ab und infolgedessen sinkt die Produktion von Progesteron und Östrogen. Da der Östrogenspiegel langsamer abfällt, kommt es zunächst zu einer so genannten Östrogendominanz, einem Überschuss von Östrogen*. Eine Folge davon sind unter anderem Wassereinlagerungen und eine Gewichtszunahme, Spannungsgefühle in den Brüsten oder geschwollene Beine bemerkbar machen. 
 Erst mit der Peri- und Postmenopause können sich Symptome wie Hitzewallungen, Konzentrationsschwäche, Schlaflosigkeit und depressive Verstimmungen einstellen, da hier der Östrogenspiegel rapide absinkt. 
 Und auch die Gelenke werden zunehmend belastet. So kann, Untersuchungen zufolge, der sinkende Östrogenspiegel in den Wechseljahren für Gelenkschmerzen mit verantwortlich gemacht werden**. Ein Östrogenmangel kann dabei nicht nur die Entstehung von Osteoporose begünstigen. Da Östrogene auch dafür sorgen, dass Bindegewebe und Knorpel mit ausreichend Flüssigkeit versorgt werden, verlieren diese mit dem Absinken des Östrogenspiegels in den Wechseljahren zunehmend an Elastizität. Spürbare Folgen sind die Entstehung von Entzündungen und Schmerzen in den Gelenken***. 
 Welchen Einfluss hat das Östrogen auf die Gelenke? 
 Wie bereits erwähnt, kommt es während der Wechseljahre zu einem  Abfall des Östrogenspiegels . Der Körper verliert die Fähigkeit  Wasser zu speichern , was sich vor allem in den Gelenken bemerkbar macht. Die Knorpel werden durch den Wasserverlust nicht mehr ausreichend mit Flüssigkeit versorgt und verhärten. Sie verlieren somit ihre  Pufferfunktion  und sind weniger elastisch. Damit einher geht die die Geschmeidigkeit der Gelenkbewegung verloren. Es kommt gerade morgens zu einer Steifigkeit in den Gelenken, welche über den Tag im Regelfall abnimmt. 
 Durch das Absinken des Östrogenspiegels kann die damit einhergehende Dehydrierung des Körpers dazu führen, dass der  Harnsäurespiegel  ansteigt, was zu Entzündungen im Körper führen kann. Je höher der Harnsäurewert im Blut ist, desto größer ist die Gefahr, dass sich die kleinen Kristalle aus der Harnsäure in den Gelenken ablagern und dadurch Entzündungen im Gelenk auslösen können. Klingen die Symptome einer Entzündung nicht ab und sind die Harnsäurewerte über einen längeren Zeitraum zu hoch, spricht man von Gicht.   Mehr zum Thema Gicht und wie Sie einer Gicht-Erkrankung vorbeugen können  . 
 Ob die Gelenkschmerzen wirklich aufgrund der veränderten hormonellen Situation im Körper entstanden sind, sollten Sie von Ihrem behandelnden Arzt über eine genaue Untersuchung herausfinden lassen. 
 Gibt es noch andere Ursachen für Gelenkschmerzen in den Wechseljahren? 
 Neben der, durch die Wechseljahre entstehenden, hormonellen Veränderungen können auch andere Prozesse in den Gelenken die Beschwerden auslösen. Dabei ist die Rede von  rheumatischen Erkrankungen  wie Rheumatoide Arthritis, Fibromyalgie oder andere Erkrankungen aus dem Formenkreis des Rheumas. Bei Verdacht auf eine Rheumatische Erkrankung sollte unbedingt ein Blutbild erstellt werden und eine entsprechende Untersuchung durchgeführt werden, um eine Ausschlussdiagnose zu stellen. Außerdem können einfache altersbedingte degenerative Veränderungen in den Gelenken, wie eine Knorpelabnutzung,  Arthrose , osteophytäre Anbauten, Gelenkfehlstellungen durch langjährige Fehlbelastung oder muskuläre Dysfunktionen, Ursache für die Gelenkschmerzen sein. Hier hilft nur der Gang zum Arzt, um durch entsprechende Röntgenbilder und Screening der Körperhaltung eine Erklärung für die Beschwerden zu erhalten. Neigen Sie zu  Übergewicht , sollten Sie diese Möglichkeit für den Auslöser der Beschwerden nicht außer Acht lassen, da die Belastung auf die Gelenke enorm hoch ist. Egal, ob rheumatische Erkrankung, Arthrose oder auch Übergewicht, jede einzelne Ursache verstärkt sich im Laufe des Alters. Dadurch wird es schwieriger, diese Ursachen von der hormonellen Situation in den Wechseljahren abzugrenzen. 
 Was hilft gegen Gelenkbeschwerden in den Wechseljahren 
 Um für sich selbst die angemessene Therapie zu finden, sollten Sie zuallererst abklären lassen, welche genaue Ursache die Gelenkschmerzen haben. Liegen hormonelle Probleme vor, wird Ihnen von Ihrem Arzt eventuell eine  Hormontherapie  empfohlen, um die Hormondysbalancen auszugleichen. Unterstützend bietet sich moderater  Sport  an. Wassergymnastik, Schwimmen, Nordic Walking oder Fahrradfahren sind Sportarten, die entlastend auf die Gelenke wirken und die allgemeine Psyche positiv beeinflussen können. 
 Sind Ihre Gelenkbeschwerden nicht durch eine hormonelle Veränderung geprägt, sondern aufgrund von einer rheumatischen Erkrankung, sollten Sie auf jedem Fall mit ihrem Rheumatologen über entsprechende  schmerzlindernde Medikamente  Rücksprache halten. Auch hier zeigt sich Wassergymnastik in sehr warmem Wasser und angepasstes Training im Fitnessstudio als gute Unterstützung. Leiden Sie primär unter altersbedingter Arthrose, ist für Sie unterstützende  Physiotherapie und Osteopathie  interessant. In den Therapien wird durch entsprechende Behandlungstechniken, die Belastung auf die Gelenke reduziert und für eine Durchblutungsanregung gesorgt. Dadurch entstehen Stoffwechselprozesse, die enorm wichtig sind für eine Verbesserung der Gelenksituation. Ebenso wird an den Muskeldysbalancen gearbeitet, damit sich Ihre Statik verbessern kann und die Gelenkschmerzen reduziert werden können. 
 Sport gegen Wechseljahresbeschwerden 
 Sport ist in den Wechseljahren besonders wichtig, um Gelenkschmerzen zu reduzieren. Moderate Bewegung fördert nicht nur Ihre  psychische Gesundheit , sie kann auch zur Besserung Ihrer Gelenkschmerzen beitragen. Je kräftiger ein Muskel ist, der um das Gelenk herum liegt, desto weniger Belastung liegt auf dem Gelenk selbst. Dementsprechend ist es wichtig, die Muskeln zu  kräftigen . Empfehlenswert ist es bei Gelenkbeschwerden in einem medizinischen Fitnessstudio zu trainieren. Dort finden Sie in der Regel stark variable Geräte, die individuell auf die Beschwerdebilder angepasst werden können. Zudem finden Sie dort einen Bereich für das freie  Training ohne Geräte , wo Sie durch einen erfahrenen Trainer ebenfalls Übungen auch in Richtung  Yoga und Pilates  gezeigt bekommen können. Des Weiteren ist das  Schwimmen  eine sehr schonende Möglichkeit, die Gelenke zu entlasten, aber dennoch zu bewegen. Alternativ können Sie sich auch über Wassergymnastikkurse in Ihrer Nähe informieren, damit Sie unter Anleitung Übungen im Wasser durchführen können.  Fahrrad fahren  oder  Nordic Walking  sind beides ratsame Sportarten, denn beide beinhalten wichtige positive Faktoren: Bei der Bewegung an der frischen Luft lässt sich zusätzlich der Alltagsstress abbauen. Die entlastende Bewegung durch weniger Druck auf die Gelenke ist ebenfalls nicht zu verachten. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass Sie jederzeit und fast überall Ihren Sport ausüben können und sich somit eine gewisse Routine im Alltag entwickelt. Gerade wenn Sie unter Gelenkschmerzen am Morgen leiden, hilft es, über Bewegung mit positiver Energie in den Tag zu starten. Egal, für welche Art von Sport Sie sich entscheiden, wichtig ist nur, dass Sie es regelmäßig machen. Häufig sorgt schon das Training, welches ein bis zweimal die Woche stattfindet, für eine deutliche Verbesserung. 
 Ausgewogene Ernährung als weiterer Faktor 
 Auch über die  Ernährung  können Sie einen positiven Einfluss auf die Gelenkschmerzen bewirken. Zum einen sollten Sie bei bestehendem Übergewicht versuchen, das Gewicht zu reduzieren. Zum anderen ist es ratsam über eine gesunde Ernährungsform das  Immunsystem  zu stärken, sodass Entzündungen in den Gelenken möglichst vermieden werden. Gerade in der Umbruchphase der Wechseljahre kann sich eine ungesunde Ernährung negativ auf die Gelenke auswirken. Eine  ausgewogene Ernährung  mit viel Vitaminen aus Gemüse und Obst, zudem weniger Fleisch dafür aber mehr Fisch, zählt zu den Basics der Ernährung. Achten Sie auf calciumreiche Lebensmittel und trinken Sie ausreichend. Süßigkeiten, Knabbereien und fettige Speisen sollten Sie vermeiden oder zumindest auf einige wenige Mahlzeiten in der Woche reduzieren. Einen individuellen Ernährungsplan, vor allem im Zusammenhang mit dem eigenen Stoffwechsel, kann Ihnen ein Ernährungsberater oder Ihr Arzt erstellen. 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: ©missty - stock.adobe.com I * Quelle: https://www.praxis-breitenberger.de/medizinische-beratung/oestrogendominanz-und-progesteronmangel/ I ** Quelle: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/gelenkschmerzen-sind-haeufig/ I *** Quelle:https://www.gynolog.de/wechseljahre/wechseljahresbeschwerden/gelenkschmerzen-wechseljahre/ 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-04-06T06:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Hausmittel gegen Läuse: Die besten Tipps</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/babys-kinder/hausmittel-gegen-laeuse-die-besten-tipps</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/babys-kinder/hausmittel-gegen-laeuse-die-besten-tipps"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Sie gelten als Schrecken in jedem Kindergarten und in der Schule: Läuse. Wenn Kopfläuse im Umlauf sind, geraten viele Eltern regelrecht in Panik und versuchen, ihr Kind vor einem Befall durch die winzigen Insekten zu schützen. Aber selbst wenn Ihr Kind Läuse hat, ist dies kein...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Sie gelten als Schrecken in jedem Kindergarten und in der Schule: Läuse. Wenn Kopfläuse im Umlauf sind, geraten viele Eltern regelrecht in Panik und versuchen, ihr Kind vor einem Befall durch die winzigen Insekten zu schützen. Aber selbst wenn Ihr Kind Läuse hat, ist dies kein Grund zur Sorge – so lange Sie schnell eine gezielte Behandlung einleiten, um die rasche Ausbreitung der Parasiten zu stoppen. In diesem Artikel verraten wir Ihnen, was Sie gegen Kopfläuse tun können und welche Hausmittel gegen Läuse sich bereits seit vielen Jahren erfolgreich bewährt haben. 
  Hinweis:  In diesem Ratgeber behandeln wir vorwiegend das Thema &quot;Kopfläuse&quot;, Filzläuse und Kleiderläuse werden in diesem Text demgegenüber vernachlässigt. 
 Läuse: Was ist das, wer bekommt sie und wie lange leben sie? 
 Kopfläuse: Winzige blutsaugende Insekten, die am liebsten Kinder befallen 
 Bei Läusen, deren lateinische Bezeichnung &quot;Pediculus humanus capitis&quot; lautet, handelt es sich um winzige längliche, flügellose Insekten mit sechs Beinen. Zusammen mit der Filzlaus und der Kleiderlaus bilden sie die Familie der Menschenläuse. Die nur ca. zwei bis drei Millimeter großen Kopfläuse sind blutsaugende Parasiten, welche sich ausschließlich von Menschenblut ernähren und sich daher bevorzugt auf der Kopfhaut – vor allem von Kindern – einnisten. 
 Dank ihrer speziell gestalteten Beine (auch als Klammergreifer bezeichnet) können sich die Läuse sehr gut an Haaren festklammern und sich wegen ihrer fast durchsichtigen, leicht gräulichen oder rötlich-braunen Körperfarbe (abhängig von der verzehrten Blutmenge) nahezu unbemerkt im Haaransatz verstecken. Meist kleben sie hinter den Ohren, im Nacken oder über den Schläfen. Hinzu kommt, dass sie sehr schnell krabbeln, was ein Erkennen mit bloßem Auge ebenfalls erschwert. 
 Etwa vier bis fünf Mal pro Tag stechen Kopfläuse zur Nahrungsaufnahme zu und saugen Blut aus der Haut. Zunächst verursacht der Stich keinen Schmerz, weil die Läuse mit ihrem Speichel ein blutgerinnendes Mittel absondern, wodurch die Einstichstelle betäubt wird. Erst später machen sich die Stiche durch teils  starken Juckreiz  bemerkbar – ein erstes Indiz für Kopfläuse! 
 Lebensdauer und Übertragung von Kopfläusen 
 Unbehandelt überleben Kopfläuse ca. drei bis vier Wochen; ohne Nahrung, also Blut von Menschen, leben sie nur ca. einen Tag. Weil Läuse während ihrer gesamten Lebensdauer jedoch bis zu 300 Eier (sogenannte Nissen) ablegen, die sie mit einer wasserlöslichen Substanz nahe der Kopfhaut an den Haaren festkleben, können sie sich mitunter schnell verbreiten. Aus den Eiern schlüpfen bereits nach sieben bis neun Tagen kleine Larven, die sich wiederum nach weiteren acht bis zehn Tagen weiter vermehren können. Die frisch geschlüpften Läuse können wegen ihrer unterentwickelten Beine noch nicht bis in die Haarspitzen krabbeln und bleiben daher meist bevorzugt nahe am Kopf. 
  Merke:  Läuse können weder fliegen noch springen. Nur erwachsene Kopfläuse mit ausgewachsenen Beinen können bis in die Haarspitzen krabbeln und von dort aus bei direktem Kontakt auf die Haare anderer Menschen wechseln. 
 Ist mangelnde Hygiene für die Übertragung der Kopfläuse verantwortlich? 
 Auch wenn es häufig behauptet wird, ist unzureichende Hygiene nicht der Grund, warum Kopfläuse von einem auf den anderen Menschen übertragen werden. Ob Sie Ihre Haare häufig oder selten waschen, ob Sie ein natürliches Shampoo verwenden oder nicht, spielt keine Rolle:  Jeder kann Kopfläuse bekommen, wenn er mit einem von Läusen befallenen Menschen engen Kontakt hat , die gleichen Bürsten, Kämme, Handtücher oder Kopfkissen benutzt. Da vor allem Kinder beim Spielen, im Kindergarten oder in der Schule häufig ihre Köpfe zusammenstecken, werden die winzigen Tierchen meist von einem Kind auf das andere übertragen, indem erwachsene Kopfläuse auf die Haare des anderen Kindes krabbeln. 
  Gut zu wissen:  Obwohl Kopfläuse lästig und hartnäckig sind, sind sie in der Regel nicht gefährlich für Kinder und Erwachsene. Durch den gehäuften Körperkontakt beim Spielen und Toben werden die Insekten meist von einem Kind auf ein anderes übertragen. 
 Die besten Hausmittel gegen Läuse im Überblick 
 Leider reicht es nicht aus, den Kopf ausgiebig mit normalem Shampoo zu reinigen oder die Haare gründlich zu bürsten, um die unerwünschten Kopfläuse und Nissen loszuwerden – dafür sitzen die Tierchen und Eier zu fest. Ebenso wenig soll Hitze wie etwa durch eine Trockenhaube, einen Föhn oder einen Saunagang gegen Kopfläuse helfen. 
 Trotzdem möchte nicht jeder bei Kopfläusen direkt zu einem aggressiven Läusemittel greifen. Sowohl Haut und Haar als auch der Umwelt zuliebe ist es manchmal besser, zuerst ein mildes Hausmittel gegen Läuse auszuprobieren. Wie praktisch, dass es verschiedene Hausmittel gibt, die sowohl Kindern als auch Erwachsenen im Kampf gegen die hartnäckigen Parasiten helfen können! 
 In den nachfolgenden Abschnitten zeigen wir Ihnen die besten  Hausmittel als mögliche Alternative  zum chemischen oder physikalischen Läusemittel auf, sodass Sie bei einem Läusebefall in kurzer Zeit eine Behandlung vornehmen können. Probieren Sie eins der Mittel aus und rücken Sie Kopfläusen und Co. zukünftig auf natürliche Weise zu Leibe. Sollten Sie lieber die schnelle und intensive Variante bevorzugen, stehen wir Ihnen mit  Läusemitteln aus der Apotheke  zur Seite! 
  Wichtig:  Durch Hausmittel werden die Kopfläusegetötet oderbetäubt bzw. gelähmt. Während dieser Betäubungsphase müssen die Läuse und die abgelegten, am Haar festgeklebten Nissen dann mit einem sehr feinen Kamm oder im Idealfall mit einem  speziellen Nissenkamm  aus der Apotheke ausgekämmt werden. Nur so kann die Kopfhaut dauerhaft von den lästigen Parasiten befreit und verhindert werden, dass aus etwaigen noch vorhandenen Eiern nach einiger Zeit weitere Kopfläuse schlüpfen. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, die Anwendung der Hausmittel regelmäßig zu wiederholen (über einen Zeitraum von ca. einer oder zwei Wochen), damit keine Nissen oder Läuse im Haarschopf verbleiben. 
 Normale Haarspülung für ein besseres Auskämmen 
 Hilfe gegen Kopfläuse kann eine intensive Behandlung mit einer  herkömmlichen Haarspülung  bieten. Der Hintergrund ist, dass eine Spülung die Haare besser kämmbar und seidig weich macht, sodass sie sich besser mit einem Nissenkamm auskämmen lassen. Wichtig ist, dass der Nissenkamm nach jeder Strähne abgewischt oder ausgespült wird, um die daran haftenden Nissen und Parasiten zu entfernen. 
 Anschließend sollte der Nissenkamm unbedingt desinfiziert werden – je nach Material des Kamms ist dies beispielsweise in kochendem Wasser oder mit Essigwasser möglich. Wer Spülung als Hausmittel gegen Läuse verwenden möchte, sollte das beschriebene Vorgehen mit Haarwäsche und sorgfältigem Kämmen etwa acht bis neun Tage täglich durchführen. 
 Essig lähmt die Parasiten 
 Kopfläuse verabscheuen saure Substanzen, weshalb  Essig  als bewährtes Hausmittel gegen Kopfläuse gilt. Stellen Sie einfach eine Mischung aus einem oder zwei Teilen warmem Wasser und einem Teil Essig her, arbeiten Sie die Mixtur wie ein Shampoo bzw. eine Spülung in die Haare ein und lassen Sie das Gemisch ca. zehn (bei Verwendung von Apfelessig) bis fünfzehn Minuten (bei Verwendung von Speiseessig) auf der Kopfhaut einwirken. Nun waschen Sie das Haar mit herkömmlichem Shampoo aus und kämmen es mit einem geeigneten Läusekamm durch. 
  Tipp:  Verwenden Sie diese Mischung bei Kopfläusen nicht nur als natürliche Haarspülung bzw. Shampoo, um die Insekten zu bekämpfen, sondern auch zur Reinigung der benutzten Kämme und Bürsten! 
 Warme Öle helfen als Hausmittel gegen Läuse 
 Obwohl  Öle wie Olivenöl und Mandelöl  den meisten Menschen eher im Zusammenhang mit Themen wie Kochrezepten oder Ölziehen bekannt sind, können sie auch zur Behandlung von Kopfläusen zum Einsatz kommen. Dazu wird das Öl am besten abends leicht erwärmt und sanft auf dem ganzen Kopf verteilt, sodass jede Strähne getränkt ist. Anschließend wickeln Sie einfach ein großes Handtuch um den Kopf und lassen das Mittel mindestens vier Stunden (idealerweise über Nacht) einwirken, bevor Sie das Haar mit handelsüblichem Shampoo auswaschen. Danach werden einzelne Strähnen wie oben beschrieben mit einem Läusekamm ausgekämmt. 
 Ätherische Öle: Schöne Düfte bekämpfen winzige Plagegeister 
  Ätherische Öle  sind überwiegend zur Förderung bzw. zum Erhalt der Gesundheit und des Allgemeinbefindens verbreitet, nicht aber als Mittel gegen Parasiten. Dennoch ist es Berichten zufolge so, dass Kopfläuse durch  ätherische Öle  erstickt oder vertrieben werden. 
 Stellen Sie eine Mischung aus zwei Tropfen ätherischem Öl (zum Beispiel Lavendel, Rosmarin oder Citronella, Geranie, Eukalyptus, Rosmarin oder Teebaumöl) und Neem-, Kokos- oder Sojaöl her, geben Sie diese auf den Kopf, massieren Sie das Mittel gründlich in die Kopfhaut ein und lassen Sie es mindestens eine Stunde einwirken. Bereits nach diesem Zeitrahmen soll der Befall von Kopfläusen deutlich nachlassen, da die Tiere wegen des für sie unausstehlichen Geruchs entweder von dannen ziehen oder sogar an dem Mittel ersticken. 
  Hinweis:  Es ist noch nicht nachgewiesen, dass die Insekten tatsächlich durch ätherische Öle ersticken. Wenn die Kopfläuse also nicht getötet werden, stattdessen lediglich weiterziehen und möglicherweise gleich ein anderes Familienmitglied befallen, entspricht dies vermutlich nicht der gewünschten Wirkung. Außerdem können ätherische Öle Hautreizungen und Allergien verursachen, weshalb eine Anwendung gegebenenfalls noch einmal überdacht werden sollte. 
 Lavendel und Lavendelessig 
 Auch Lavendelessig soll Hilfe gegen Kopfläuse bieten. Allerdings muss dieses Mittel lange im Voraus zubereitet werden – zwei Wochen braucht der  Lavendelessig , um durchzuziehen und seine Wirkung zu entfalten. Wer so viel Zeit hat (etwa, wenn Kopfläuse im Umlauf sind, aber noch kein Befall innerhalb der Familie bekannt ist), kann 100 g frische Blütenspitzen und 500 ml Essig vermischen, dieses Gemisch 14 Tage ziehen lassen und zwischendurch immer wieder umrühren. Vor der Behandlung wird das Essiggemisch durch ein Sieb gestrichen und dann wie die anderen Essigmischungen auf der Kopfhaut angewendet. 
 Alternativ können Sie echten Lavendel in Cidre-Essig ziehen lassen und nach der normalen Haarwäsche auf dem Kopf verteilen. 
 Arnica als Hausmittel 
 Der Sud abgekochter  Arnica-Blüten  soll Kopfläuse ebenfalls vertreiben. Um die Mischung herzustellen, werden 10 g Arnica-Blüten in einem Liter Wasser fünf Minuten aufgekocht, weitere fünf Minuten ziehen gelassen und schließlich durch ein Sieb abgegossen. Der verbleibende Sud wird noch möglichst heiß in die Kopfhaut einmassiert. 
 Haare färben oder mit Henna tönen 
 Was fast zu schön klingt, um wahr zu sein, soll tatsächlich gegen die lästigen Kopfläuse wirken:  Haare färben oder tönen . Die chemische Haarfarbe und die weniger aggressiven Henna-Farben, die sogar als farblose Varianten im Handel erhältlich sind, sorgen Berichten nach zuverlässig für das Absterben der Insekten. Dieser Tipp sollte allerdings nur bei Erwachsenen Anwendung finden. 
 Mayonnaise und Vaseline 
 Daneben werden teilweise auch Küchenstars wie  Mayonnaise  oder Kosmetika wie  Vaseline  zur Bekämpfung der Kopfläuse eingesetzt. Durch das Einreiben mit den fetthaltigen Substanzen sollen die Tierchen erstickt werden. Dazu werden Kopf und Haar zunächst gründlich mit Mayonnaise oder Vaseline eingerieben und danach mit einem Handtuch, einer Duschhaube oder ein wenig Frischhaltefolie abgedeckt, damit das Mittel über mehrere Stunden oder besser noch über Nacht einwirken kann. Nach der Einwirkzeit werden die Haare wie oben beschrieben gründlich gewaschen und mit einem Läusekamm ausgekämmt. 
 Ein Nachteil bei der Verwendung von Mayonnaise und Vaseline ist, dass sich diese Produkte nur schwer auswaschen lassen und für die Haarwäsche mitunter viel Wasser und Shampoo benötigt werden. 
 Zu Hause bleiben als Vorbeugung 
 Zwar handelt es sich bei diesem Tipp nicht um ein Hausmittel per se, doch auf diese Weise können Sie Kopfläusen wohl am besten vorbeugen. Sobald bekannt wird, dass ein Kind oder mehrere Kinder in Kindergarten, Kita, Sportverein und Co. Läuse haben, sollte Ihr Kind möglichst ein paar Tage zu Hause bleiben. 
 Läusemittel mit Dimeticon oder chemische Behandlung 
 Wenn keine Hausmittel helfen, die Kopfläuse effektiv zu bekämpfen, sollte ein bewährtes   Läusemittel mit Dimeticon   (Silikonöl) oder ein chemisches Mittel zum Einsatz kommen. 
 Dimeticon: Silikonöl gegen Kopfläuse 
 Mittel mit Dimeticon besitzen eine äußerst niedrige Oberflächenspannung. Dadurch können sie die Tierchen sekundenschnell ummanteln und ihre vierzehn winzigen Atemlöcher durchfluten, sodass die Kopfläuse innerhalb von nur ca. zehn Minuten ersticken. 
 Chemisches Mittel mit Insektiziden 
 Durch  Läusemittel mit Insektengift  (zum Beispiel mit dem Wirkstoff Allethrin, Pyrethrum oder Permethrin) wird das Nervensystem der Kopfläuse angegriffen. Als Folge können sie sich nicht mehr bewegen und sterben innerhalb von 30 Minuten. 
 Wertvolle Hinweise und praktische Tipps 
 Obwohl Läusemittel mit Dimeticon sehr effektiv gegen Kopfläuse wirken, stellen sie keine Gefahr für Menschen dar – weder für Kleinkinder noch in der Schwangerschaft oder Stillzeit. Die ungiftigen Silikonöle kommen ohne Insektizide und Nervengift aus und werden nicht von der Haut oder von den Schleimhäuten aufgenommen. Dank der rein physikalischen Wirkungsweise wird zudem verhindert, dass sich Resistenzen gegen Wirkstoffe bilden. 
 Chemische Läusemittel werden bei richtiger Anwendung normalerweise bestens vertragen. Allerdings muss ein guter Sonnenschutz der Haare sichergestellt werden, sodass Sonne und Föhnen zunächst tabu sind. Darüber hinaus wurden im Ausland vermehrt Fälle von Resistenzen gegenüber einzelnen chemischen Wirkstoffen bekannt. 
 Damit Sie die Quälgeister endgültig los werden, sollten Sie unbedingt die Packungsbeilage sowie die Einwirkzeit der jeweiligen Mittel beachten und die Behandlung wie angegeben regelmäßig wiederholen (siehe auch nächster Absatz). 
 Kopfläuse bekämpfen: Anleitung und Tipps 
 Ob Hausmittel oder chemisches bzw. physikalisch wirkendes Läusemittel, ob Kinder oder Erwachsene: Damit Sie im Fall der Fälle gut gewappnet sind, haben wir nachfolgend eine verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie praktische Tipps für Sie zusammengestellt, damit Sie den Kopfläusen ein für alle Mal Lebewohl sagen können. 
 
  Schritt 1:  Wenden Sie das Hausmittel Ihrer Wahl an und kämmen Sie die noch feuchten Haare Strähne für Strähne aus. 
  Schritt 2:  Nach acht bis zehn Tagen wiederholen Sie die Behandlung aus Schritt 1 mit Ihrem bevorzugten Läusemittel, damit auch nachträglich geschlüpfte Larven ausgekämmt werden. 
  Schritt 3:  Weitere vier Tage später sollten Sie die Kopfhaut gründlich nach Insekten absuchen, bevor Sie das Haar erneut gut säubern und feucht auskämmen. 
 
 Tipps gegen lausige Plagegeister 
 
 Besteht der Verdacht auf Kopfläuse, können Sie diesen mit einem Läusekamm überprüfen. Haben sich die Tierchen im Haar eingenistet, bleiben sie am Kamm kleben. Eine Lupe kann weitere Klarheit bringen. 
 Hat sich der Verdacht auf Kopfläuse bestätigt, sollten Sie die Verantwortlichen von Schule, Kindergarten, Kita oder Sportverein informieren, um eine Ausbreitung zu verhindern. 
 Reinigen Sie Ihre Bettwäsche und Handtücher bei 60 Grad und säubern Sie Haarbürsten und Kämme gründlich, damit sich die Insekten nicht von dort aus weiter verbreiten können. 
 Textilien oder Kuscheltiere, die nicht bei 60 Grad gewaschen werden können, legen Sie am besten für einen Tag bei ca. -18 Grad in die Tiefkühltruhe. 
 Verwenden Sie einen Läusekamm ausschließlich in feuchten Haaren und verwöhnen Sie das Haar im Anschluss mit einer guten Haarpflege. 
 Gehen Sie beim Auskämmen gründlich vor: Bürsten Sie die Haare erst grob durch, bevor Sie einzelne Strähnen vom Haaransatz bis zu den Spitzen sorgfältig mit dem Kamm auskämmen. 
 Streichen Sie den Läusekamm nach jeder Strähne auf einem Küchenpapier ab und halten Sie ihn unter fließendes Wasser. Nach der Behandlung sollten Sie den Kamm je nach Material in Essigwasser, mit einer Haarspülung oder in kochendem Wasser (für 10 Minuten) säubern. 
 Schützen Sie die Kleidung beim Auswaschen und Auskämmen mit einem Handtuch oder einem Umhang und reinigen Sie diesen nach Gebrauch. 
 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: Adobe Stock&amp;nbsp;RioPatuca 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2019-11-12T08:45:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Medikamente in der Schwangerschaft – Ratgeber zur Linderung von Beschwerden</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/schwangerschaft/medikamente-in-der-schwangerschaft-ratgeber-zur-linderung-von-beschwerden</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/schwangerschaft/medikamente-in-der-schwangerschaft-ratgeber-zur-linderung-von-beschwerden"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Sie sind schwanger? Wie wundervoll, herzlichen Glückwunsch! Sicherlich sind Sie sehr aufgeregt und haben zahlreiche Fragen, schließlich wächst neues Leben in Ihnen heran und es liegen einige spannende Monate bis zur Geburt vor Ihnen. Wir wissen, dass viele schwangere Frauen un...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Sie sind schwanger? Wie wundervoll, herzlichen Glückwunsch! Sicherlich sind Sie sehr aufgeregt und haben zahlreiche Fragen, schließlich wächst neues Leben in Ihnen heran und es liegen einige spannende Monate bis zur Geburt vor Ihnen. Wir wissen, dass viele schwangere Frauen unsicher sind, ob bzw. welche Medikamente sie während der Schwangerschaft einnehmen dürfen, ohne die Gesundheit des Ungeborenen zu gefährden. Deshalb haben wir nachfolgend wertvolle Informationen und praktische Tipps zum Thema „Medikamente in der Schwangerschaft“ für Sie zusammengefasst, damit Sie auch bei leichten Erkrankungen und Beschwerden sicher durch die Schwangerschaft kommen und die Vorfreude auf Ihr Kind in vollen Zügen genießen können. 
 Warum sind Medikamente in der Schwangerschaft ein Risiko? 
 Während der Schwangerschaft sind die Kreisläufe der werdenden Mutter und des Embryos über die Nabelschnur miteinander verbunden. Alles, was eine schwangere Frau zu sich nimmt, kann daher auch Auswirkungen auf das Kind haben – so auch die Einnahme von Medikamenten wie Schmerzmitteln, Antibiotika und Nasenspray, einschließlich deren Nebenwirkungen. Je nach Art, Darreichungsform und Dosierung kann ein Arzneimittel zu einem plötzlichen Schwangerschaftsabbruch führen oder die Entwicklung des Kindes stark beeinträchtigen. 
 Hintergrund der Verunsicherung: der Contergan-Skandal 
 In den 1960er-Jahren wurde der Medikamentenskandal Deutschlands publik: der Contergan-Skandal. In der Annahme, es handele sich um ein sehr sicheres Medikament in der Schwangerschaft, war schwangeren Frauen zuvor millionenfach das Beruhigungs- und Schlafmittel Contergan mit dem Wirkstoff Thalidomid empfohlen worden, um typische Begleitsymptome wie beispielsweise Morgenübelkeit zu lindern. Als Nebenwirkung kam es allerdings bei mehreren Tausend Embryos zu schweren Fehlbildungen und Amelien sowie zu unzähligen Totgeburten. 
 Sind Medikamente generell gefährlich? 
 Obwohl nicht alle Medikamente bezüglich ihrer Wirkung in Schwangerschaft und Stillzeit erforscht wurden, können Sie darauf vertrauen, dass nicht jedes Arznei- bzw. Schmerzmittel Fehlbildungen begünstigt. 
 
   Hinweis:&amp;nbsp; Auch in der Stillzeit kann eine medikamentöse Behandlung Folgen für das Kind haben, da die Wirkstoffe in der Muttermilch enthalten sein können. 
 
 Die Behandlung von einigen chronischen körperlichen oder psychischen Erkrankungen erfordert zudem die Gabe von Medikamenten. Wer etwa unter Asthma, Depressionen oder Diabetes leidet, sollte die Einnahme von notwendigen Präparaten in der Schwangerschaft nicht ohne ärztliche Rücksprache beenden – dies kann die Gesundheit von Mutter und Kind gleichermaßen gefährden wie die unbedachte Medikamenteneinnahme. Hier gilt deshalb: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“ 
 Pflanzliche und homöopathische Medikamente als harmlose Alternative? 
 Die Aussage, dass pflanzliche und homöopathische Schmerzmittel keine Nebenwirkungen hätten und in der Schwangerschaft bedenkenlos eingenommen werden könnten, hält sich auch heute noch hartnäckig in den Köpfen vieler Menschen. Doch dies entspricht nicht immer der Wahrheit! Auch viele pflanzliche und homöopathische Medikamente können die Schwangerschaft gefährden. So enthalten beispielsweise einige Präparate Alkohol, der dem Ungeborenen mit jeder Einnahme zugeführt wird, oder fiebersenkende Extrakte aus der Weidenrinde, welche vorzeitige Wehen auslösen kann. 
 
   Merke:&amp;nbsp; Wenn Sie eine chronische Krankheit haben und schwanger sind, sollten Sie sich so schnell wie möglich mit Ihrem Arzt beraten, um unnötigen Risiken in der Schwangerschaft vorzubeugen. 
 
  Wichtig: Greifen Sie während der Schwangerschaft nicht unbedacht zu pflanzlichen oder homöopathischen Medikamenten. Informieren Sie sich über sichere Arzneimittel, wählen Sie gegebenenfalls verträgliche Alternativen und setzen Sie auf bewährte Hausmittel (s.u.). 
 Im Notfall: Das können Sie jetzt tun 
 Lassen sich Ihre Beschwerden nicht ohne Medikamente lindern, müssen Sie selbstverständlich nicht leiden, nur weil Sie schwanger sind. Im Folgenden finden Sie einige praktische Tipps, um Ihr Wohlbefinden zu steigern. 
 Die besten Hausmittel in der Schwangerschaft 
 Schon unsere Großmutter wusste, wie sie Fieber senken, Hustenreiz lindern und Kopfschmerzen abschwächen kann – und zwar ohne Medikamente! Auch heute noch können praktische Hausmittel in der Schwangerschaft wahre Wunder bewirken. 
 Die besten Tipps gegen … 
  Übelkeit  
 Frauen haben während der ersten 12 Schwangerschaftswochen oft mit Morgenübelkeit zu kämpfen. Das Trinken von Pfefferminz- oder Ingwertee kann hier Abhilfe verschaffen! Manche Frauen berichten zudem, dass ihnen mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt und das Kauen von rohem Gemüse wie Karotten und Gurken oder Zwieback helfe. 
  Erkältungssymptome  
 Gerade im Winter macht die Erkältungswelle auch vor werdenden Müttern nicht halt. Hat es Sie erwischt, können Sie Erkältungssymptome wie Schnupfen, Husten und Halsschmerzen auf sanfte Weise mildern. Bei einer verstopften Nase hat sich Meerwasser Nasenspray bewährt, die Nebenhöhlen werden durch ein Dampfbad wieder frei. Für Husten empfehlen sich Tees, Lutschpastillen und Tropfen mit Eibisch und Thymian. Bei Halsschmerzen sollten Sie Bonbons lutschen und Salbeitee trinken, um den Hals feucht zu halten. 
  Fieber  
 Wenn als Begleiterscheinung einer Erkältung Fieber auftritt, ist dies in der Regel kein Grund zur Beunruhigung. Versuchen Sie, das Fieber mit Wadenwickeln zu senken, und ruhen Sie sich gut aus. Steigt das Fieber über 38 Grad, sollten Sie die Ursache unbedingt von einem Arzt abklären und sich behandeln lassen. 
  Kopfschmerzen  
 In der Schwangerschaft klagen viele Frauen über Kopfschmerzen. Je nach Ursprung der Schmerzen kann eine Schulter-Nacken-Massage helfen: Durch sanften Druck werden Verspannungen gelöst und die gesamte Schulter-Nacken-Partie gelockert. Verdünntes Pfefferminzöl oder Tigerbalsam auf Schläfen und Stirn aufgetragen hat einen kühlenden Effekt. In Kombination mit frischer Luft und Ruhe sind die Kopfschmerzen bald vergessen! 
  Extra-Tipp:  Treten in der Schwangerschaft vermehrt Kopfschmerzen oder Migräne auf, informieren Sie sich bei Ihrem Arzt über Akupunktur oder geeignete Medikamente für Schwangere. 
  Bauchschmerzen  
 Wärme kann bei Bauchschmerzen sehr wohltuend sein. In der Schwangerschaft sollten Sie Wärmflaschen oder Körnerkissen jedoch niemals direkt auf den Bauch legen, da dies frühzeitig Wehen auslösen kann. Ein kurzer Spaziergang, Dehnübungen, Yoga oder sanfter Sport können Bauchschmerzen ebenfalls abschwächen. Je nach Verträglichkeit und Geschmack bietet sich eine Tasse Kräutertee als perfekte Ergänzung an. 
  Rückenschmerzen  
 Durch die veränderte Haltung in der Schwangerschaft haben Frauen oft Rückenschmerzen. Achten Sie deshalb auf eine möglichst normale Körperhaltung, ohne ins Hohlkreuz zu fallen, und gönnen Sie Ihrem Rücken Wärme. Eine Wärmflasche oder ein Körperkissen auf dem Rücken spendet wohlige Wärme, ein warmes Bad lockert Verspannungen auf sanfte Weise. 
  Sodbrennen  
 Fast die Hälfte aller schwangeren Frauen hat durch den verstärkten Druck auf den Magen Sodbrennen. Manchmal reicht es schon, sich auf die linke Seite zu legen, da die Speiseröhre so besser verschlossen bleibt. Schwer verdauliche, üppige oder zuckerreiche Mahlzeiten sollten in der Schwangerschaft eher vermieden werden, insbesondere vor dem Schlafengehen. Milchprodukten wie Milch oder Joghurt wird hingegen eine lindernde Wirkung zugeschrieben. Achten Sie außerdem darauf, genug zu trinken! 
 Fragen Sie Ihren Arzt um Rat 
 Wenn die besten Hausmittel (s.o.) keine Linderung bringen und Sie sich weiterhin schlecht fühlen, ist es empfehlenswert, Ihren betreuenden Arzt zu konsultieren. Niemand kennt Sie so gut wie er, weshalb er Ihnen gewiss eine zuverlässige Auskunft geben kann, was Sie nun tun und welche Medikamente Sie einnehmen können. Vertrauen Sie auf seine Erfahrung! 
 Beipackzettel studieren 
 Bevor Sie ein Medikament einnehmen, sollten Sie aufmerksam den Beipackzettel lesen, um sich über mögliche Kontraindikationen zu informieren und eine korrekte Einnahme sicherzustellen. Neben der Zusammensetzung des Medikaments, der Darreichungsform, Behandlungsdauer etc. finden Sie in jedem Beipackzettel spezielle Hinweise zur Schwangerschaft und Stillzeit. Beachten Sie jedoch, dass viele Medikamente noch nicht vollumfänglich bezüglich ihrer Wirkung in der Schwangerschaft und Stillzeit erforscht sind, und die Beipackzettel somit nicht immer eine verlässliche Aussage geben können. 
 Online-Recherche bei Embryotox: Zuverlässige Informationen für schwangere Frauen 
 Das  Berliner Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie  (kurz: Embryotox) ist ein öffentlich gefördertes Institut der Charité, das bereits die Wirkstoffe zahlreicher Medikamente analysiert hat und die Ergebnisse auf dem zugehörigen Internetportal www.embryotox.de bereitstellt, das fortlaufend aktualisiert wird. 
 Auf Embryotox können sich behandelnde Ärzte und schwangere Frauen mithilfe einer praktischen Suchfunktion über die Risiken von Medikamenten während der Schwangerschaft und Stillzeit informieren und etwaige Zweifel bequem per Online-Recherche ausräumen. Sollten Sie bereits ein Arzneimittel eingenommen haben und Bedenken wegen möglicher Folgen haben, finden Sie hier die nötigen Informationen. 
 
   Wichtig:&amp;nbsp; Bedenken Sie, dass eine Online-Recherche niemals einen Arztbesuch ersetzen kann und Sie selbst das Risiko für die Einnahme von Arzneimitteln tragen. Außerdem sollten Sie stets Ihre individuelle Verträglichkeit beachten – ein Medikament, das andere Schwangere gut vertragen, eignet sich nicht automatisch für alle schwangeren Frauen. 
 
 Die wichtigsten Schmerzmittel im Überblick 
 Paracetamol 
 Paracetamol ist oft das Schmerzmittel erster Wahl. Auch in der Schwangerschaft gilt der Wirkstoff Paracetamol als unbedenklich, um Schmerzen zu lindern und Fieber zu senken. Jedoch sollte auch hier stets der Leitsatz „So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“ berücksichtigt werden. 
 Acetylsalicylsäure (ASS, z.B. Aspirin) 
 Sofern nicht vom Arzt in geringer Dosierung verordnet, sollten schwangere Frauen den Wirkstoff Acetylsalicylsäure meiden. Anders als Paracetamol kann Acetylsalicylsäure das Risiko von Komplikationen drastisch erhöhen, insbesondere ab der 28. Schwangerschaftswoche. 
 Ibuprofen 
 Bis zur 28. Schwangerschaftswoche kann Ibuprofen zur Schmerz- und Entzündungsbekämpfung in der Regel bedenkenlos eingenommen werden. Im letzten Schwangerschaftsdrittel sollte auf die Einnahme von Ibuprofen ebenso wie auf die Einnahme anderer nicht-steroidaler Antirheumatika verzichtet werden, weil sie Herz und Niere des Kindes schädigen können. 
 Unser Tipp für Ihre Schwangerschaft: Femibion und Elevit 
 Um eine bedarfsgerechte Versorgung während der Schwangerschaft sicherzustellen, möchten wir Ihnen bewährte Präparate wie  Femibion und Elevit  ans Herz legen. Diese Produkte gehören nicht zu den risikoreichen Medikamenten, sondern begleiten Sie als sichere Supplemente zuverlässig durch die Schwangerschaft – vom Kinderwunsch über die ersten Schwangerschaftswochen bis hin zu Geburt und Stillzeit. Die ausgewählten Präparate enthalten selbstverständlich nur das Beste für Sie und Ihr Kind und versorgen Sie mit allen wichtigen Nährstoffen wie Folsäure, Folat, Zink und Calcium, die Sie und Ihr Kind in dieser Zeit brauchen. 
 Alles Gute für Sie und Ihr Kind 
 Wir hoffen, dass wir Ihnen die wichtigsten Fragen rund um die Einnahme von Medikamenten in der Schwangerschaft und Stillzeit beantworten konnten. Für die verbleibenden Schwangerschaftswochen und die Geburt wünschen wir Ihnen alles Gute. Genießen Sie die wunderbare Zeit bis zum Geburtstermin, freuen Sie sich auf das bevorstehende Leben mit Ihrem Kind und all die Abenteuer, die Sie gemeinsam erleben werden – dann verblassen kleinere Beschwerden möglicherweise wie von selbst … 
  Tipp:  Wer sich bewusst auf die schönen Dinge im Leben konzentriert, schult die Wahrnehmung des Positiven, wodurch negative Erfahrungen und sogar Krankheitssymptome wie leichte Schmerzen an Gewicht verlieren können. Probieren Sie es aus! 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: Pixabay 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2018-11-18T10:30:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Alkoholkonsum in der Schwangerschaft: Das sollten werdende Mütter wissen</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/schwangerschaft/alkoholkonsum-in-der-schwangerschaft-das-sollten-werdende-muetter-wissen</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/schwangerschaft/alkoholkonsum-in-der-schwangerschaft-das-sollten-werdende-muetter-wissen"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Während der Schwangerschaft gilt für die Schwangere ein ungeschriebenes Gesetz: Finger weg vom Alkohol. Denn der Fötus kann schon durch minimale Mengen Alkohol im Mutterleib schwer geschädigt werden. Für jedes Glas Alkohol, das die Mutter trinkt, muss der Nachwuchs später sehr...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 So schwer kann Alkohol den Fötus schädigen 
 Während der Schwangerschaft gilt für Schwangere ein ungeschriebenes Gesetz: Finger weg vom Alkohol. Denn der Fötus kann schon durch minimale Mengen Alkohol im Mutterleib schwer geschädigt werden. Jedes Glas Alkohol, das die Mutter trinkt, kann beim Nachwuchs bleibende Schäden verursachen. Es ist eine gesicherte Erkenntnis: Alkoholkonsum in der Schwangerschaft darf nicht sein. Denn schon beim Ungeborenen kann es durch geringfügigen Alkoholgenuss zum gefürchteten Fetal Alcohol Spectrum Disorder (FASD), auch bekannt als Fetales Alkoholsyndrom (FAS), kommen. 
 In Deutschland kommen jedes Jahr etwa 10.000 Babys auf die Welt, die unter Alkoholschäden leiden. Hinzu kommt jedoch eine hohe Dunkelziffer, da Auffälligkeiten oft nicht dem Missbrauch von Alkohol zugeschrieben werden. Dies hat seine Ursache unter anderem darin, dass betroffene Frauen zu ihrem Alkoholkonsum schweigen – entweder aus Scham oder aufgrund eines fehlenden Bewusstseins. Diese Kinder haben es häufig deutlich schwerer im Leben, wodurch sich letztlich auch die Eltern mit mehr Problemen bei der Erziehung konfrontiert sehen. 
 Wenn Sie Ihr Kind lieben, wenn Sie wollen, dass es gesund zur Welt kommt – dann verzichten Sie in der Schwangerschaft zu 100 Prozent auf den Genuss von Alkohol: Kein Glas Bier, Wein oder Schnaps, und auch keine mit Alkohol gefüllte Pralinen. Hier lesen Sie, welche Auswirkungen FAS für die ganze Familie haben kann und wie Sie sich helfen können, wenn Sie Schwierigkeiten haben, den Konsum zurückzufahren. 
 Alkohol während der Schwangerschaft kann Missbildungen begünstigen 
  Alkohol in der Schwangerschaft kann beim Kind alkoholbedingte Fehlbildungen verursachen, die das Aussehen des Kindes mitunter stark beeinträchtigen können. So kann Alkoholkonsum in der Schwangerschaft die Gesichtszüge des Kindes deformieren, die sich während des dritten und vierten Schwangerschaftsmonats beim Fötus ausbilden.  
 Das Ungeborene kann somit unter anderem diese Veränderungen am äußeren Erscheinungsbild erleiden: 
 
 eine schmale Oberlippe 
 sehr kleine Augen 
 Fehlen der typischen Rinne zwischen Nase und Oberlippe 
 kleine, in großem Abstand zueinander stehende Zähne 
 speziell geformte und tief sitzende Ohren 
 
 &amp;nbsp; 
 Deshalb empfehlen die Ärzte: Verzichten Sie auf den Konsum von Alkohol, um das FAS im körperlichen Bereich zu vermeiden. Dies gilt im Übrigen nicht nur für die neun Monate der Schwangerschaft, sondern auch für die Zeit, in der Sie Ihr Kind stillen. Einigen Müttern mag dies wie eine „lange Durststrecke“ vorkommen; stellen Sie sich aber unbedingt die Frage, ob diese Zeitspanne im Vergleich zur gesamten Lebenszeit des Kindes nicht doch rasend schnell vorüber sein wird. Denken Sie immer daran, dass die Gesundheit Ihres Kindes diesen Verzicht definitiv wert ist. 
 Geschädigte Kinder können sich nichts merken 
 Andere Schädigungen sind aber oft nicht sofort erkennbar, sodass es noch etliche Jahre nach der Geburt dauern kann, bis das Fetale Alkoholsyndrom (FAS) festgestellt wird. Beispiele für Symptome möglicher Alkoholschäden im neurologisch-kognitiven Bereich: 
 Die betroffenen Kinder sind zappelig, können sich schlecht konzentrieren und lassen sich leicht ablenken. Dieses Verhaltensbild wird zum Teil irrtümlich als ADHS diagnostiziert und dann falsch behandelt. 
 Wenn der Fötus durch Alkohol geschädigt wurde, dann hat dies möglicherweise überdies eine erweiterte Zutraulichkeit zur Folge, jedoch leider auch eine erhöhte Naivität und Verführbarkeit. Eine Abgrenzung gegenüber Fremden geschieht nicht, das gesunde Misstrauen ist nur gering entwickelt. 
 Sehr schlecht ist es meist um die Lernfähigkeit schwer alkoholgeschädigter Kinder bestellt: Sie können sich auch die einfachsten Dinge nicht merken. Sie lernen so gut wie gar nicht aus gemachten Fehlern und können deshalb keine Erfahrungen sammeln. In ganz schlimmen Fällen äußern sich Lernschwierigkeiten bei durch den Konsum von Alkohol in der Schwangerschaft geschädigten Kindern darin, dass sie für das Erlernen einfachster alltäglicher Dinge viel länger brauchen als gesunde Altersgenossen. 
 Jedes Glas Alkohol schädigt die Zellen des Embryos 
 Erleidet der Fötus im Mutterleib Schäden durch den Alkoholgenuss der Mutter, dann können diese nach der Geburt nur selten behoben werden. So kommt es zur Schädigung: Der Blutalkohol der Mutter verhindert beim Embryo die Teilung von Zellen, unterbricht die Vernetzungen der Zellen und zerstört bereits fertig ausgebildete Zellen. Dadurch wird vor allem das Gehirn geschädigt. Ein ungeborenes Kind kann mit Alkohol nicht fertig werden, ihn nicht verarbeiten, sein Körper und der gesamte Organismus werden regelrecht vergiftet.&amp;nbsp; Die im Mutterleib entstehenden Schädigungen sind irreparabel und bleiben ein Leben lang.  
  Die Folgen: &amp;nbsp; Im schlimmsten Fall kann eine ständige Betreuung notwendig werden, da es sich im modernen Leben nicht zurechtfindet. Deshalb darf es für eine Schwangere nach heutigem Wissen nur eine Maxime geben: Kein Glas Alkohol in der Schwangerschaft  – &amp;nbsp;dem Kind zuliebe.  
 Frauen mit Kinderwunsch sollten dem Alkohol daher schon direkt zu Beginn ihrer Bemühungen, schwanger zu werden, den Rücken kehren. Doch was, wenn Sie getrunken haben und erst anschließend von der Schwangerschaft erfahren? Im Normalfall müssen Sie sich keine Sorgen um die Entwicklung des Kindes machen, wenn der Alkoholgenuss in die ersten 14 Tagen nach der Befruchtung gefallen ist.  Denn:  Eizellen, die im frühen Stadium geschädigt werden, stößt der Köper im Regelfall ab. Wenn Sie Alkoholikerin sind oder wenn Sie aus anderen Gründen mehr als zwei Wochen lang viel und regelmäßig Alkohol konsumiert haben, suchen Sie sich bitte fachkundige Hilfe. Bei Ihrem Gynäkologen können Sie Informationen darüber einholen, ob Untersuchungen rund um eventuelle Schädigungen möglich sind und inwiefern die Diagnostik Störungen überhaupt aufdecken kann. 
 Den Konsum in der Schwangerschaft kontrollieren: Gar nicht so leicht? 
 Gehören Sie zu den Frauen, für die ein Glas Rotwein zur abendlichen Entspannung nach einem anstrengenden Arbeitstag gehört? Oder ist für Sie ein gutes Essen erst dann perfekt, wenn ein edler Tropfen dazu serviert wird? Dann ist es gar nicht so einfach, ab Bekanntwerden der Schwangerschaft den Alkoholkonsum komplett einzustellen. Vielleicht haben Sie sich bereits nach Alternativen umgesehen, um ohne große Umstellungen in Ihre mehrmonatige Abstinenz einsteigen zu können? Das sollten Sie über die typischen Ausweichgetränke wissen: 
 Die alkoholfreien Varianten 
 Dass es Bier, Sekt und Wein ohne Alkohol im Supermarkt zu kaufen gibt, ist vielen bekannt. Ist Ihnen aber bekannt, dass auch diese Getränke Restalkohol enthalten? Das hat seinen Grund darin, dass nach deutschem Lebensmittelrecht ein Produkt als alkoholfrei verkauft werden darf, wenn es weniger als 0,5 % Alkohol enthält. Solche Getränke sollten Sie also während der Schwangerschaft nur in Maßen zu sich nehmen, etwa wenn Sie zu einer besonderen Gelegenheit mit einem kleinen Schuck anstoßen wollen. Fällt es Ihnen schwer, Ihre täglichen Rituale aufzugeben? Dann fragen Sie im Spezialitätenhandel nach Produkten, die komplett entalkoholisiert worden sind. Diese sind tatsächlich mit einem 0 % Alkohol Label gekennzeichnet und erlauben im Produktbeschreibungstext auch Schwangeren explizit den Genuss. 
 Klassische Fruchtsäfte 
 Ein hochwertiger, nicht ganz so süßer Fruchtsaft oder eine prickelnde Bio-Limonade kommen ebenfalls als Ersatz für das Glas Sekt oder Wein in Betracht. Doch auch hier sollten Sie wissen, dass solche Getränke geringe Mengen von (natürlichem) Alkohol enthalten. Meist handelt es sich jedoch um weniger als 0,3 Volumenprozent, die bei maßvollem Genuss als unbedenklich eingestuft werden. Traubensaft allerdings muss hier gesondert genannt werden, da Trauben stärker gären als anderes Obst und so – wenn auch selten – ein Alkoholgehalt von bis zu 1 % erreicht werden kann. Wenn Sie also als Schwangere zu Säften greifen, so sehen Sie von übermäßigem Konsum ab und trinken Sie nicht mehr als ein Glas pro Tag. Dies gilt aber schon wegen des hohen Zuckergehalts ohnehin als Konsens für eine gesunde Ernährung. 
 „Versteckte Prozente“ in Arznei und Lebensmitteln 
 Abgesehen von Getränken ist Alkohol auch in vielen Speisen enthalten, in denen man ihn zunächst gar nicht vermuten würde. Handelt es sich bei der Rot- oder Weißweinsauce oder dem Weinsauerkraut noch um ziemlich offensichtliche Beispiele, ist gerade bei Süßspeisen wie Törtchen, Eiscreme oder sogar Schokoriegeln Vorsicht geboten. Haben Sie während Ihrer Schwangerschaft also ein Auge auf die Inhaltsstoffe von Fertigprodukten und fragen Sie als Gast im Restaurant oder bei Freunden im Zweifelsfall nach. Denn: Je nach Garzeit hat sich der Alkohol noch nicht komplett verflüchtigt. Sagen Sie lieber einmal mehr „nein“, auch wenn die Menschen in Ihrem Umfeld sich verständnislos zeigen. 
 
  Tipp:  Versteckter Alkohol kann auch in Medikamenten wie Hustensaft etc. vorkommen. Deswegen und weil viele Arznei-Wirkstoffe sich negativ auf die Entwicklung des Ungeborenen auswirken können, sollten Sie nicht leichtfertig zu Schmerzmitteln, Hustenstillern &amp;amp; Co. greifen, wenn Sie schwanger sind. 
 Sprechen Sie vorher immer mit Ihrem Arzt oder probieren Sie, mit alten Hausmitteln Linderung zu erreichen. 
 
 Klarkommen ohne Alkohol – Tipps für die Schwangerschaft 
 Am besten ist es also, wenn Sie sich baldmöglichst Strategien überlegen, die den Wunsch nach Alkoholkonsum ausbremsen können. Experimentieren Sie als Ersatz zu den Mahlzeiten beispielsweise mit bisher unbekannten Getränken, etwa verschiedenen Teesorten, die man gut gekühlt oder auch warm trinken kann. Es gibt so viele Tees, dass Sie locker in jeder Schwangerschaftswoche einen neuen testen können. Oder probieren Sie trendige Rezepte rund um „Fruit Infused Water“, zum Beispiel: 
  Variante 1:  Zwei Tassen mit gewürfelter Wassermelone (ohne Rinde) und 1 Bund Basilikum in ein Glas mit etwa 3,75 Liter Wasser geben. 
  Variante 2:  15 klein geschnittene, frische Erdbeeren und Scheiben einer Bio-Zitrone (mit Rinde) in ein Glas mit etwa 2 Liter Wasser geben. 
 Um alkoholfrei entspannen zu können, könnten Sie ein Anti-Stress-Bad nehmen, spazieren gehen, eine unterhaltsame Serie gucken oder einen Plauderabend mit der besten Freundin einschieben. Auch ein positives Mindset ist unbedingt empfehlenswert: Denken Sie täglich daran, warum Sie aufgehört haben zu trinken und welche Vorteile dies für das Ungeborene mit sich bringt. Informieren Sie sich in diesem Zusammenhang genau über die Folgen des Fetalen Alkoholsyndroms für Ihr Kind und letztlich auch für Sie; zum Beispiel, indem Sie Erfahrungsberichte lesen. 
 Bleiben Sie auch beim Ausgehen während der Schwangerschaft auf der sicheren Seite, indem Sie vorher schon Fallstricke durchspielen, die auf einer Party oder in der Disco lauern können. Auf diese Weise ist es möglich, vorbereitet und gestärkt in die Situation zu gehen und nötigenfalls Ihren Standpunkt contra Alkoholkonsum in der Schwangerschaft deutlich auszusprechen. Denken Sie daran: Das Bagatellisieren von Alkohol ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet, aber Sie sind niemandem Rechenschaft schuldig, wenn Sie sich bewusst dagegen entscheiden – außer sich selbst und Ihrem Nachwuchs. 
 Übrigens können der Vater und die erweiterte Familie der Frau während der Schwangerschaft durch gutes Beispiel beistehen: Während dieser Zeit könnten enge Bezugspersonen ebenfalls auf den Konsum von alkoholischen Getränken verzichten. Wenn Sie ein werdender Vater sind, dann zeigen Sie Ihrer Frau, dass Sie sich freuen, dass Sie stolz auf die werdende Mutter sind, und vermeiden Sie Situationen, die zum Alkoholgenuss verleiten könnten. Fordern Sie niemals zum Trinken auf, sondern steigen Sie bestenfalls auch um auf Fruchtsäfte, auf Schorle, auf einen Früchtepunsch etc. 
  Achtung:  Wenn Sie merken, dass Ihnen der konsequente Verzicht auf Alkohol sehr schwer fällt oder gar nicht gelingt, suchen Sie bitte schnellstmöglich Hilfe bei Ihrem Vertrauensarzt. Sie sind damit nicht allein und es gibt überhaupt keinen Grund, sich dafür zu schämen, das Thema Alkoholkonsum offen anzusprechen! Seien Sie unbedingt ehrlich zu sich selbst und horchen Sie in sich hinein. Sätze wie  „Ach, das eine Gläschen ...“  sind ein Warnsignal, das Sie sehr ernst nehmen sollten. Denn: Ihr Baby trinkt   immer   mit und nur 0 Promille garantieren Risikofreiheit bezüglich alkoholbedingter Fehlbildungen. 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: Pixabay 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2018-11-05T13:45:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Karies und Kinder: Ursachen, Behandlung und Vorbeugung von Karies</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/babys-kinder/karies-und-kinder-ursachen-behandlung-und-vorbeugung-von-karies</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/familie/babys-kinder/karies-und-kinder-ursachen-behandlung-und-vorbeugung-von-karies"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Ob Milchzähne oder bleibende Zähne: Fast jedes Kind leidet irgendwann unter Karies. Was Sie als Eltern tun können, um Karies bei Ihrem Kind vorzubeugen, wie Sie die richtige Behandlung auswählen, falls die Milchzähne oder bleibenden Zähne Ihrer Kleinen von Karies betroffen ...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Karies bei Kindern ist keine Seltenheit 
 Ob Milchzähne oder bleibende Zähne: Fast jedes Kind leidet irgendwann unter Karies. Was Sie als Eltern tun können, um Karies bei Ihrem Kind vorzubeugen, wie Sie die richtige Behandlung auswählen, falls die Milchzähne oder bleibenden Zähne Ihrer Kleinen von Karies betroffen sind, und wie Sie Ihrem Kind schon in jungen Jahren auf spielerische Art und Weise beibringen, sich die Zähne richtig zu putzen, erfahren Sie in diesem Beitrag. Darüber hinaus bieten wir Ihnen allgemeine Informationen rund um das Thema Karies und stellen Ihnen wertvolle Tipps zur Zahnpflege bereit, um die Gesundheit von Zahnschmelz, Zähnen und Zahnfleisch langfristig zu erhalten. 
 
 
   Ursachen von Karies: Wie entsteht Karies?    
   Karies bei Kindern erkennen: Erste Anzeichen und Symptome    
   Behandlung von Karies: Zähne richtig behandeln lassen    
   Vorbeugung von Karies: Zähne putzen, gesund essen und geschickt naschen    
   Angst vor dem Zahnarzt und dem Gang in die Zahnarztpraxis nehmen    
 
 &amp;nbsp; 
   Ursachen von Karies: Wie entsteht Karies? 
 Karies ist eine Erkrankung des Zahnhartgewebes, das sich aus Zahnschmelz, Zahnbein (Dentin) und Wurzelzement zusammensetzt, die als härteste Substanzen des Körpers gelten. Doch trotz ihrer robusten Beschaffenheit können die Zähne von aggressiven Bakterien angegriffen und nach und nach zerstört werden: den sogenannten Kariesbakterien. Wenn die Bakterien erst einmal in das Innere der Zähne vorgedrungen sind, höhlt die Karies sie von innen aus, wenn sie nicht bei Untersuchungen entdeckt wird und keine Behandlung durch einen erfahrenen Zahnarzt erfolgt. 
 Vor allem die Milchzähne - aber auch die bleibenden Zähne in der ersten Zeit – haben den Bakterien nicht viel entgegenzusetzen, da ihr Zahnschmelz noch sehr weich ist. Dies ist der Grund, weshalb Karies bei Kindern schneller entstehen kann als bei Erwachsenen. Erst nach etwa drei Jahren sind die Zähne ausreichend hart und können Bakterien besser abwehren. 
 Typische Ursachen für die Entstehung von Karies sind eine falsche Ernährung mit zu viel Zucker (Säuren), unzureichendes Putzen der Zähne sowie der Speichelfluss und dessen Zusammensetzung. Aber auch die Beschaffenheit der Zähne hat einen Einfluss auf die Entstehung von Karies. Ausgeprägte Fissuren, also Vertiefungen und Spalten in der Zahnoberfläche, sind ideale Stellen für Plaque und es können sich zunächst unbemerkt erste kleine Löcher bilden. 
 Obwohl es lange Zeit behauptet wurde, spielt die genetische Veranlagung wohl eine eher untergeordnete Rolle bei der Entstehung von Karies. Die Veranlagung, Karies zu erwerben, kann vererbt werden. Karies selbst entsteht jedoch durch Bakterien. 
 Viele Eltern geben ihrem Kind abends noch eine Flasche mit gesüßtem Tee oder Milch, ohne die Zähne der Kinder anschließend zu putzen bzw. den Mund zu reinigen. Egal, ob es sich dabei um zuckerhaltigen Tee, Saft, Muttermilch oder Babynahrung handelt, trocknet ein Rest über Nacht meist auf den Zähnen ein. Der darin enthaltene Zucker kann daraufhin Säuren bilden, welche die Zähne angreifen, wichtige Mineralien aus dem Schutzmantel lösen und Karies verursachen. 
 Ursachen von Karies bei Kindern im Überblick: 
 
 stark zucker- oder säurehaltige Ernährung (zu viel Obst, zu viele Süßigkeiten etc.) 
 mangelnde Zahnpflege (zu seltenes oder schlechtes Putzen der Zähne) 
 Zahnbelag (Plaque) 
 ungünstige Beschaffenheit des Speichels 
 Beschaffenheit der Zahnoberfläche (z.B. Fissuren) 
 süße Getränke vor dem Schlafengehen 
 
 &amp;nbsp; 
 Je nach vorliegender Ursache kann es somit helfen, wenn Eltern die (ungesunde) Ernährung ihrer Kinder umstellen und sich intensiver mit dem Thema Zahnpflege bei Babys und Kindern auseinandersetzen – praktische Tipps und Informationen dazu finden Sie weiter unten. 
    Karies bei Kindern erkennen: Erste Anzeichen und Symptome 
 Solange ein Kind nicht sprechen und sich über etwaige Zahnschmerzen oder eine erhöhte Empfindlichkeit seiner Zähne beklagen kann, ist es für Eltern nicht immer leicht, Karies und erste Löcher in den Zähnen zu erkennen. Ist das Kind in der Lage Schmerzen an den Zähnen bzw. im Mundraum zu äußern, sollte besonders gründlich geschaut werden, woher diese rühren. Es ist jedoch zu erwähnen, dass Zahnschmerzen, ausgelöst durch Karies, erst bei tiefer Karies auftreten. Hierbei wurde der Zahnschmelz bereits komplett durchbrochen und das darunterliegende Zahnbein wurde erreicht. 
 Zahnbelag, Entzündungen am Zahnfleisch und weiße Flecken auf den Zähnen bzw. am Zahnschmelz können erste Hinweise auf die Entstehung bzw. den Befall von Karies sein. Auch erste sichtbare Löcher bzw. dunkle Flecken sind ein Hinweis auf eine erste Entmineralisierung der Zähne. Um sicherzugehen, dass die Milchzähne und ersten bleibenden Zähne Ihrer Kleinen gesund sind, sollten Sie deshalb frühzeitig mit der Prophylaxe beginnen und regelmäßig Untersuchungen beim Zahnarzt einplanen. Zahnärzte empfehlen, schon ab dem ersten Zahn zum ersten Mal mit dem Kind zum Zahnarzt zu gehen. 
  Tipp:  Schon mit dem Durchbruch des ersten Zähnchens ist der erste Besuch in der Zahnarztpraxis empfehlenswert. Wie häufig Ihre Kinder in den darauffolgenden Jahren zum (Kinder-)Zahnarzt gehen sollten, ist auch vom individuellen Zustand des Gebisses abhängig und wird Ihnen vom Team Ihrer Zahnarztpraxis gerne erklärt. 
 &amp;nbsp; 
   Behandlung von Karies: Zähne richtig behandeln lassen 
 Wenn Sie oder Ihr Zahnarzt Karies oder erste kleine Löcher in den Zähnen bei Ihrem Kind bzw. Ihren Kindern festgestellt hat, ist eine professionelle Behandlung unverzichtbar. Nur wenn die Karies vollständig entfernt wird, kann die Gesundheit der Zähne wiederhergestellt werden. Verzichten Sie hingegen auf eine entsprechende Behandlung, kann dies dazu führen, dass die Zähne Ihrer Kinder langfristig Schaden nehmen und möglicherweise die Entwicklung von weiteren bleibenden Zähnen behindern. 
 Bei der Behandlung von Karies werden die Zähne in der Regel unter Narkose aufgebohrt , woraufhin das von Karies betroffene Gewebe entfernt und mit einer Füllung versehen wird. Sind die Zähne zu stark befallen, kann es notwendig sein, einige Zähne zu ziehen. Handelt es sich dabei um Milchzähne, wird auf Implantate verzichtet, bis die bleibenden Zähne nachwachsen. 
   Vorbeugung von Karies: Zähne putzen, gesund essen und geschickt naschen 
 Die beste Prophylaxe gegen Karies ist sicherlich eine ausgewogene, zuckerarme Ernährung und eine sorgfältige Zahnpflege. 
 Richtig essen und trinken für gesunde Zähne 
 Besonders bei Säuglingen und Kleinkindern ist darauf zu achten, dass nicht zu viel Zucker verzehrt wird. Eltern sollten sicherstellen, dass ihre Kinder zwar ausreichend Obst essen, allerdings enthält auch Obst sehr viel Zucker (Fruktose), aus dem sich, wie oben bereits beschrieben, Säuren entwickeln können, welche die Zähne angreifen. Gleiches betrifft süße Getränke: Säfte, Limonaden und gesüßter Tee sind ebenso schädlich für die Zähne wie süße Milch, die vor dem Schlafengehen getrunken wird, ohne daraufhin die Zähne zu putzen. 
 Auch wenn zuckerhaltige Lebensmittel und Getränke nicht gesund sind, sollten Sie Ihrem Kind diese keinesfalls verbieten – Sie wissen ja, dass verbotene Dinge meist noch attraktiver und verführerischer auf die Kinder wirken. Deshalb gilt: Verteufeln Sie Zuckerreiches nicht, bewahren Sie jedoch eine angemessene Balance aus gesundem Essen und Naschzeug. 
  Tipp: Belohnen Sie Ihre Kinder nicht mit Süßigkeiten und achten Sie stattdessen auf einen ausgewogenen Mix aus gesundem Essen und Süßem (Süßwaren, Gebäck, Obst, gesüßte Getränke etc.). Greifen Sie jedoch auch nicht unbedacht zu Lebensmitteln, die als zuckerfrei gekennzeichnet sind – diese enthalten oft ungesunde Zusatzstoffe, die Sie mit einem Blick auf die Zutatenliste schnell enttarnen können. 
 Zähneputzen lernen und Rituale einüben 
 Darüber hinaus ist es wichtig, frühzeitig das Zähneputzen zu erlernen. Bringen Sie Ihren Kindern bei, dass es wichtig ist, sich täglich morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Zubettgehen die Zähne zu putzen. Idealerweise sollten sich die Kleinen direkt angewöhnen, ihre ersten Zähnchen auch nach jedem Mittagessen zu putzen. Schon mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne sollten diese täglich geputzt werden. Sobald Ihr Kind die Zahnbürste selbst halten kann, darf und sollte es die Zahnpflege selbst durchführen, damit es sich von Beginn an daran gewöhnt. Hierzu können Sie spezielle  Kinderzahnbürsten  verwenden, die optimal auf die Bedürfnisse der Kleinen ausgelegt sind. Meist ist es aber gerade in den ersten Jahren nötig, dass die Eltern &quot;nachputzen&quot;, damit auch die hinten im Mund liegenden Backenzähne wirklich sauber werden und sämtlicher Zahnbelag entfernt wird. 
 Wie Sie Kinder ans Zähneputzen gewöhnen 
 Viele Kinder weigern sich anfangs, ihre Zähne zu putzen. Versuchen Sie deshalb auf spielerische Weise, Ihre Kinder an das tägliche Ritual zu gewöhnen. Dazu kann es zum Beispiel hilfreich sein, eine schöne Uhr aufzustellen, die anzeigt, wie lange sie sich noch die Zähne putzen sollten, und die den Putzvorgang mit einem lustigen Signal beendet. Auch das Einüben eines Zahnputzliedes oder eines Reims, den Sie vor dem Zähneputzen gemeinsam aufsagen, kann dazu beitragen, dass Ihre Kinder Spaß an der täglichen Zahnpflege entwickeln. Lesen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind Zahnputzgeschichten, in denen z.B. die Verbindung zwischen Süßigkeiten und Zähneputzen herausgestellt wird und stellen Sie das Zähneputzen immer als positiv konnotiertes Ritual dar, auf das Sie sich freuen – idealerweise, indem Sie zeitgleich zur Zahnbürste greifen und unbeirrt mit gutem Beispiel vorangehen. Mit den vielen in der Drogerie oder Apotheke erhältlichen Sorten bunter  Kinderzahnpasta  oder Junior-Zahngels bringen Sie darüber hinaus Abwechslung in die tägliche Routine. 
   
 Fluorid, Xylit und Zahnarztbesuche 
 Ein gutes Mittel, welches die Entstehung von Karies mildert, ist das Fluorid. Es fördert die Remineralisation, sodass verloren gegangener und zerstörter Zahnschmelz sowie die Mineralien wieder eingelagert werden. Die Remineralisation härtet die oberste Schmelzschicht wieder ab und hemmt das Bakterienwachstum. Zudem kann der Zuckerersatz Xylit, der in vielen zuckerfreien Zahnpflege-Kaugummis enthalten ist, und der regelmäßige Gang (zweimal im Jahr) zum Zahnarzt helfen, Karies vorzubeugen. 
   Angst vor dem Zahnarzt und dem Gang in die Zahnarztpraxis nehmen 
 Wenn Ihr Kind Angst vor dem Zahnarzt entwickelt hat, sollten Sie dies nicht unbeachtet lassen. Nehmen Sie Ihr Kind ernst, reden Sie ihm gut zu und versuchen Sie ihm zu erklären, warum die Untersuchungen in der Zahnarztpraxis so wichtig sind. Hat Ihr Kind ein Lieblingskuscheltier, kann es sinnvoll sein, den Besuch beim Zahnarzt mit Teddy, Esel oder Puppe vorab in vertrauter Umgebung nachzuspielen und den treuen Begleiter anschließend zur seelischen Unterstützung mit in die Zahnarztpraxis zu nehmen. 
  Unser Tipp:  Es gibt inzwischen viele auf die Behandlung von Kindern und Kleinkindern sowie Jugendlichen spezialisierte Zahnärzte, die einen äußerst behutsamen Umgang mit den kleinen Patienten pflegen und die Untersuchungen spielerisch auflockern. Kinderzahnärzte versuchen, den Zahnarztbesuch von einer kindgerechten Umgebung und Ansprache bis zu einer einfühlenden Untersuchung und Behandlung zu einem positiven Erlebnis zu machen, sodass das Kind den Zahnarztbesuch nicht in schlechter Erinnerung behält. Insbesondere wenn Ihr Kind Angst vor dem Zahnarzt hat, lohnt es sich also, Informationen über entsprechend geschulte Zahnärzte einzuholen, um den nächsten Gang in die Zahnarztpraxis zu erleichtern. 
 &amp;nbsp; 
   
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise   Bildquellen: Fotolia © Drobot Dean - stock.adobe.com // © ZELENSKY EUGENY 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2018-10-30T14:15:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
</feed>
