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    <updated>2026-07-24T15:57:10+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Hausapotheke Baby: Gut gerüstet für alle Fälle</title>
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                 Beim Thema Hausapotheke denken viele zuerst an die üblichen Mittel zur Linderung von Beschwerden wie Kopfschmerzen, Erbrechen und Durchfall sowie Erkältungen. Doch wie steht es um  die Hausapotheke für Babys und Kinder ? Und was gehört rein, in die Hausapotheke für Baby und (Klein-)Kind? 
 Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick, auf welche  Haus- und Arzneimittel  Sie zurückgreifen können, wenn es Ihrem Kind einmal nicht gut gehen sollte. Bei ernsten Angelegenheiten sollte der erste Gang immer zum Kinderarzt führen, um die Situation abzuklären. Doch bei leichteren Beschwerden, wie etwa Erkältungssymptomen, Blähungen oder kleineren Verletzungen, kann Ihnen eine gut ausgestattete Hausapotheke schnell und unkompliziert weiterhelfen. 
 Im weiteren Verlauf unseres Ratgebers erfahren Sie mehr: 
 
 
   Warum braucht man eine extra Hausapotheke für Babys und Kinder?    
   Was gehört in die Baby – und Kinder-Hausapotheke?    
   Schnelle Hilfe bei Insektenstichen    
   Wann ist ein Arztbesuch mit dem kleinen Patienten ratsam?    
   Was ist im Notfall zu tun?    
 
 &amp;nbsp; 
 
   Warum braucht man eine extra Hausapotheke für Babys und Kinder? 
 Wenn Sie Ihre Hausapotheke neu bestücken und diese auch für die jüngsten Familienmitglieder verwendet werden soll, ist auf einiges zu achten. Denn  der Großteil der Medikamente, die Erwachsene einnehmen, kommt für Kinder, insbesondere für Ihr Baby und für Kleinkinder, nicht in Frage – auch nicht in geringen Dosen. Greifen Sie daher auf Arzneimittel zurück, die explizit für Babys und Kleinkinder geeignet sind . Wenden Sie sich im Zweifel immer an Ihren Apotheker oder Kinderarzt. 
 Als übergeordnete Regel lässt sich festhalten: Vor Verwendung der Medikamente sollten Sie immer die  Empfehlungen des Beipackzettels hinsichtlich Alter und Dosierung  sichten. Klären Sie stets in der Apotheke ab, ob das Medikament für Babys und Kleinkinder verwendet werden darf und wenn ja, ab welchem Alter und in welcher Dosierung. 
   Was gehört in die Baby – und Kinder-Hausapotheke? 
   
 
  Pflaster  in verschiedenen Größen und Verbandsmaterial, wie etwa  Kompressen und Mullbinden  
 Digitales Fieberthermometer 
  Wunddesinfektionsmittel  für eine schmerzfreie Wunddesinfektion, z.B. bei Schürfwunden und kleineren Blessuren 
 Wärmflasche oder Kirschkernkissen beispielsweise für Bauchweh bei Blähungen, Erbrechen und Durchfall 
 Zeckenzange 
 Pinzette für das Entfernen von Splittern 
  Einmalhandschuhe  für die sterile Wundversorgung 
 Leinentuch für kühle Kompressen bei Insektenstichen oder Prellungen 
 Nasensauger 
 
 &amp;nbsp; 
 Darüber hinaus ist es hilfreich, wenn Sie die Hausapotheke für Babys und Kleinkinder mit den  nötigen Medikamenten  ausstatten, die Sie bei Kinderkrankheiten einsetzen können. Welche das sind, erfahren Sie im Folgenden. 
 Welche Mittel wirken gegen Blähungen und Bauchschmerzen bei Babys und Kindern? 
  Ob 3-Monats-Koliken, Probleme mit der Verdauung oder ein Darm-Infekt: Bauchschmerzen und Blähungen sind nicht selten bei Babys und kleineren Kindern, aber in der Regel auch kein Grund zur Beunruhigung. Oft kann den Beschwerden mit einfachen Mitteln wie Entschäumern oder auch Mitteln auf natürlicher Basis beigekommen werden.  
 Bei Blähungen und Koliken können Präparate mit dem  Wirkstoff Simeticon  Abhilfe schaffen. Dieser Wirkstoff ist zugelassen für die Behandlung verschiedenster gasbedingter Magen-Darm-Beschwerden. Empfohlene Präparate bei Magen-Darm-Beschwerden bei Babys und Kleinkindern sind: 
 
  Sab Simplex  
  Espumisan   
 sowie  Lefax Pump Liquid  
 
 &amp;nbsp; 
 Neben den genannten Medikamenten gibt es auch  Mittel auf natürlicher Basis, die die Beschwerden Ihres Kindes lindern können . Bekannt sind hier vor allem  Carum carvi comp. /  Carum carvi  Zäpfchen. Diese Zäpfchen der Firma WALA sind auf natürliche Weise wirksam gegen Blähungen und Bauchkrämpfe. Sie  wirken entblähend sowie entkrampfend und lindern Unruhezustände sowie Schlafstörungen, die mit den Bauchkrämpfen einhergehen . Während die Zäpfchen Carum carvi comp. für Babys ab drei Monate bis unter ein Jahr geeignet sind, empfehlen sich die Carum carvi Kinderzäpfchen für Kinder von eins bis sieben Jahren. 
 Neben den genannten Mitteln zur Behandlung der Beschwerden Ihres Babys oder Kindes, können Sie zudem auf  Tees mit Kümmel, Fenchel und Anis  zurückgreifen oder diese Gewürze in die Ernährung Ihres Kindes mit aufnehmen. Während Kümmel stark entbläht und die Verdauung unterstützt, können Fenchel und Anis krampflösend und entspannend wirken. Anis regt zudem die Bildung von Magensaft an. 
 Gehen Sie beim Kauf sicher, dass die Tees auch für Babys und Kinder geeignet sind. Diese zeichnen sich in der Regel dadurch aus, dass sie ganz besonders schadstoffkontrolliert sind. 
 Welche Mittel schaffen Abhilfe bei Erbrechen und Durchfall? 
 In der Hausapotheke für Ihr Baby oder Kind sollten Mittel gegen Erbrechen und Durchfall auch nicht fehlen. Hat Ihr Kind Durchfall oder erbricht sich, ist vor allem eins wichtig: Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Denn neben Wasser verliert der Körper wichtige Mineralstoffe, welche von außen behutsam wieder zugeführt werden müssen. Neben stillem Wasser bietet sich hier zimmerwarmer Kräutertee an, um eine Dehydration vorzubeugen. Stillkinder sollten weiterhin gestillt werden. 
 Um Magen und Darm zu beruhigen, können auch bei den Kleinen verschiedene Mittel aus Ihrer Online-Apotheke zum Einsatz kommen: 
 
  Perenterol junior / forte  oder Perocur: Heilsame Arznei-Hefe bei Durchfallerkrankungen. 
 Uzarawurzel: Als  Uzara Saft  gegen Durchfall sorgt sie für Linderung und unterstützt die Gesundheit Ihres Kindes. 
  Vomex A Kindersuppositorien ,  Sirup  und  Lösung zum Einnehmen  bei Übelkeit und Erbrechen. 
  Elotrans  oder  Oralpädon : Die Elektrolytlösungen sorgen für einen stabilen Elektrolythaushalt im Körper. Dies ist wichtig, da bedeutende Mineralstoffe, Spurenelemente und Salze wie die Elektrolyte Natrium, Kalium und Magnesium bei Durchfall in größeren Mengen aus dem Körper geschwemmt werden. Elektrolytlösungen sollten jedoch nur für eine kurze Zeit eingesetzt werden, um eine Mineralübersättigung zu vermeiden. 
 
 &amp;nbsp; 
 Neben Mitteln aus der Apotheke können auch einfache Hausmittel helfen, die Beschwerden Ihres Kindes bei Brechdurchfall zu lindern. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber zum Thema   „Magen-Darm-Erkrankung bei Kindern – Die effektivsten Hausmittel und hilfreiche Tipps“.   
 Leidet Ihr Kind häufiger an Durchfall und/oder Magenkrämpfen empfiehlt sich der  Gang zum Kinderarzt , um abzuklären, ob ggf. Unverträglichkeiten in der Ernährung oder Allergien der Auslöser für die Magen-Darm-Beschwerden sind. 
 Welche Produkte eignen sich bei Erkältung und grippalen Infekten mit Husten, Schnupfen und Atemwegsbeschwerden? 
 Auch Erkältungen bzw. grippale Infekte sind bei Babys und (Klein-)Kindern keine Seltenheit. So durchlebt ein Kind in den ersten Lebensjahren durchschnittlich 12 Infekte im Jahr, denn das Immunsystem des Kindes muss erst lernen mit den unbekannten Eindringlingen fertig zu werden. Neben Husten und Schnupfen äußern sich grippale Infekte oft auch durch eine Erkrankung der Atemwege, z.B. in Form festsitzenden Schleims in den Bronchien. Doch auch hier gibt es Abhilfe aus Ihrer Online-Apotheke. Im Folgenden empfehlen wir Ihnen Mittel für die Hausapotheke für Babys und Kinder, welche bei Husten, Schnupfen sowie Atemwegsinfekten Anwendung finden können. 
 Welche Präparate können bei Husten hilfreich sein? 
 Hin und wieder bringen Kinder einen Husten mit nach Hause. Entwickelt sich dieser nicht zu einem hartnäckigen Bellen mit Begleiterscheinungen, lässt er sich in der Regel mit Produkten aus Ihrer Baby- und Kinder-Hausapotheke in den Griff bekommen. 
  Pflanzliche und alkoholfreie Medikamente  gegen Husten sind beispielsweise: 
 
  Prospan Hustensaft  
  Bronchostop Sine Hustensaft   
  Aspecton Hustensaft  
  Silomat gegen Reizhusten Eibisch Honig Sirup  
 
 &amp;nbsp; 
 Weitere  Mittel gegen Husten ohne Alkohol , welche ebenfalls für Kinder geeignet sind, sind unter anderem: 
 
  Ambroxol-ratiopharm Hustensaft   
  ACC Kindersaft  
  Bromhexin Hermes Tropfen   
  Mucosolvan Kindersaft  
 
 &amp;nbsp; 
 So setzt Prospan z.B. einen speziellen Efeu-Extrakt ein, Bronchipret ergänzt diesen noch um Thymian. Bronchostop und Silomat dagegen machen sich die reizlindernde Wirkung der Eibischwurzel zu eigen. Medikamente wie Ambroxol oder Acetylcystein stellen hilfreiche Hustenlöser dar und sind in der Hausapotheke Ihrer Familie gut aufgehoben. Bei länger anhaltendem Husten, Atemnot, Fieber oder Auswurf ist es ratsam, zügig den behandelnden Kinder- oder Hausarzt aufzusuchen. 
 
  Hinweis:  Einige pflanzliche, aber auch homöopathische Mittel, enthalten Alkohol. Wenn Sie Hustensäfte oder Hustentropfen für Ihr Kind kaufen, werfen Sie einen Blick auf den Alkoholgehalt des Medikaments. Vor allem Tropfen können einen hohen Alkoholgehalt aufweisen. Alkoholfreie Produkte sind vorzuziehen. Vor allem bei Kindern, welche viele Medikamente einnehmen müssen, ist auf mögliche Wechselwirkungen zu achten.  Nicht alle Medikamente vertragen sich mit Alkohol. Auch sollten Medikamente mit Alkohol nicht überdosiert werden, da Kinder durchaus mit Benommenheit reagieren können.  Im Sinne der langfristigen Gesundheit des Kindes, wählen Sie für Ihre Notfall-Apotheke also lieber milde Hustensäfte bzw. Tropfen ohne Alkohol. 
 
 Was hilft bei Schnupfen und Atemwegserkrankungen? 
 Neben Husten sind auch Schnupfen und Atemwegsinfekte keine Seltenheit im Zusammenhang mit einer Erkältung bzw. einem grippalen Infekt. In die Hausapotheke für Ihr Baby oder Kind können Sie daher folgende Produkte aufnehmen: 
 Neben Husten sind auch Schnupfen und Atemwegsinfekte keine Seltenheit im Zusammenhang mit einer Erkältung bzw. einem grippalen Infekt. In die Hausapotheke für Ihr Baby oder Kind können Sie daher folgende Produkte aufnehmen: 
 Bei Schnupfen und Erkrankungen der oberen Atemwege: 
 
 Nasentropfen mit dem Wirkstoff Xylometazolin:  Nasentropfen mit diesem Wirkstoff verengen die Blutgefäße in der Nase, helfen so beim Abschwellen der Nasenschleimhaut und vereinfachen auf diese Weise die Atmung. Allerdings sollten Nasentropfen mit diesem Inhaltsstoff nicht für Kinder unter 1 Jahr angewendet werden. Grund hierfür ist, dass der Wirkstoff bei Überdosierung zu unerwünschten Nebenwirkungen, wie etwa Atemstillstand, führen kann.  Gängige Tropfen mit dem Wirkstoff Xylometazolin für Kleinkinder ab 1 Jahr sind beispielsweise die  OTRIVEN Nasentropfen mit Xylometazolin (0.025%) . Diese können bis zu dreimal täglich verwendet werden. Dazu geben Sie einfach einen Tropfen in jede Nasenöffnung.    
 Nasentropfen mit dem Wirkstoff Oxymetazolin:  Wie auch Nasentropfen mit dem Wirkstoff Xylometazolin, helfen diese durch Verengung der Blutgefäße in der Nase, das Abschwellen der Nasenschleimhaut zu begünstigen.  Gängig sind hier z.B. die   Nasentropfen mit Dosierhilfe und ohne Konservierungsstoffe von Nasivin  , welche für Babys ab der ersten Lebenswoche, als auch Kleinkinder und Kinder erhältlich sind. Die Dosierhilfe verhindert, dass zu viele Tropfen appliziert werden und es so zu einer Überdosierung des Medikamentes kommt.    
 Nasentropfen und Nasenspray mit Meerwasser zum Befeuchten:  Werden Nasentropfen verabreicht, führt dies in der Regel dazu, dass die Nasenschleimhaut trocken und rissig wird. Um dem vorzubeugen, aber auch um die Nase von festsitzendem Schleim zu befreien, können Nasentropfen bzw. Nasensprays mit Meerwasser oder Kochsalzlösung verwendet werden. Für Babys und Kleinkinder eignen sich hier z. B.  Rhinomer Babysanft Meerwasser Nasentropfen ,  Bepanthen Meerwasser Nasenspray ,  MAR Nasenspray Plus Pflege  sowie  Medibond Meerwasser Nasenspray  und  Emser Nasenspray .   
 Streukügelchen von  Osarhin :  Dieses homöopathische Mittel kann mit der Kraft des schwarzen Holunders Linderung bei Schnupfen verschaffen. Die Kügelchen sind für Babys und Kinder bis 6 Jahren geeignet.   
 Säfte und Tabletten:   Sinupret Saft ,  Sinusitis Hevert  oder  Soledum Kapseln junior :  Diese Produkte sorgen explizit für freie Nebenhöhlen. Letztere beinhalten den pflanzenbasierten, schleimlösenden und antimikrobiellen Wirkstoff Cineol, welcher eine natürliche Behandlung für Kinder ab zwei Jahren ermöglicht.   
 Zum Baden, Einreiben und Inhalieren:  Zum Einreiben und Inhalieren eignen sich Präparate wie etwa  Babix Inhalat N ,  Transpulmin Baby und Kind  sowie  Eucabal Balsam S . Möchte das Kind nicht inhalieren oder ist es dafür noch zu klein, eignen sich die Präparate ideal zum Einreiben auf Brust und Rücken bzw. zum Aufträufeln auf die Kleidung. Die aufsteigenden Dämpfe helfen, festsitzenden Schleim in den Atemwegen zu lösen.  Erkältungsbäder, wie z.B.  Pinimenthol Erkältungsbad für Kinder ab 2 Jahren ,  Eucabal Kinderbad  und  Babix Baby Thymianbad , welches bereits für Kinder im Säuglingsalter geeignet ist, können ebenfalls helfen, die Atemwege zu befreien.     Achtung:  Erkältungsbäder sollten nicht angewendet werden, wenn das Kind unter Fieber oder sehr starkem Schnupfen oder Husten leidet, denn Erkältungsbäder können die erhöhte Körpertemperatur noch verstärken und den Kreislauf des Kindes übermäßig belasten.    
 Nasensauger:   Nasensauger kommen vor allem bei Babys zum Einsatz, wenn viel Nasenschleim entfernt werden muss. Die Modelle reichen hier von Nasensaugern mit Pumpball über manuelle Nasensauger sowie elektrische Nasensauger. 
 
 &amp;nbsp; 
  Hinweis:  Vom Einsatz ätherischer Öle, wie etwa Kampfer, Pfefferminz oder reinem Eukalyptusöl, ist bei Kindern unter 2 Jahren grundsätzlich abzuraten. Babys und Kleinkinder können mit allergischen Reaktionen bis hin zum Atemstillstand reagieren. Sollten Sie auf Präparate mit ätherischen Ölen zurückgreifen, beachten Sie bitte unbedingt die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Ist Ihr Kind mit ätherischen Ölen in Kontakt gekommen und zeigt jetzt Symptome wie Atemnot, Krämpfe oder Bewusstseinsveränderungen, kontaktieren Sie unverzüglich den Rettungsdienst. 
 Welche besondere Vorsicht gilt bei Fieber und Schmerz? 
 Wenn Sie bemerken, dass sich das Gesicht Ihres Kindes heiß anfühlt, die Haut blass wirkt und der Appetit verschwunden scheint, deuten die Zeichen auf eine erhöhte Temperatur oder gar Fieber hin. Ihr Kind wirkt dann ungewohnt müde und ausgelaugt.  Ein Fieberthermometer verschafft Ihnen schnell Klarheit . Die Ursachen hierfür können Erkältungen oder die Kindergrippe sein, aber auch Mittelohrentzündungen oder Magen-Darm-Erkrankungen kommen in Frage. Nicht selten liegt die Ursache des Fiebers aber auch beim Zahnen Ihres Kindes. Kündigen sich die Zähne an, nimmt Ihr Baby verschiedenste Gegenstände in den Mund und schnell landen Krankheitserreger im kleinen Körper. Da eine erhöhte Körpertemperatur die Vermehrung von Viren und Bakterien verlangsamt, reagiert der Körper mit Fieber auf den Angriff von außen.  Zeigt das Thermometer über 38,5 Grad Celsius, wird von Fieber gesprochen . Am zuverlässigsten können Sie die Körpertemperatur Ihres Kindes in dessen Po messen. Achten Sie dabei darauf, dass das Thermometer eine flexible Spitze hat, wie etwa das Thermoval Kids Flex Fieberthermometer. Denken Sie daran, dieses nach jedem Einsatz mit Desinfektionsmittel zu reinigen. 
 Auch Stirn-, Ohr- oder Infrarot-Thermometer eignen sich zur Ermittlung der Körpertemperatur Ihres Kindes. Eine Auswahl verschiedener  Fieberthermometer zur Anwendung bei Erwachsenen  als auch  bei Kindern  finden Sie in unserem Online-Shop. 
 Wenn Ihr Kind stark erhöhte Temperatur und/oder Schmerzen hat, ist bei der Behandlung ganz besondere Vorsicht geboten. Das liegt vor allem daran, dass Kinder aufgrund ihrer Größe ein vergleichsweise geringes Gewicht haben. Schnell kann es hier zu einer Überdosierung kommen. So wird z. B.  Paracetamol  wie fast alle Medikamente nach Gewicht und nicht (nur) nach Alter dosiert. Prüfen Sie die Packungsbeilage also gut, um abzulesen, welche Dosis für Ihr Kind in Frage kommt. 
 Für Babys ab drei Kilogramm Körpergewicht eignen sich Zäpfchen wie die von  Ratiopharm mit 75 mg Paracetamol  je Einheit. Möglich ist hier eine Gabe von maximal vier Zäpfchen (insgesamt also 300 Milligramm Paracetamol) am Tag, wobei jeweils sechs Stunden zwischen jedem Einführen liegen sollten. Sie machen den Vorgang für das Baby zudem etwas angenehmer, wenn Sie das Zäpfchen vorab in der Hand anwärmen. Und vergessen Sie nicht: Vorher und hinterher Hände waschen. 
 Medikamente mit  Ibuprofen  sind in der Regel für Babys ab sechs Monaten zugelassen. Ein gängiges Medikament ist beispielsweise  Nurofen Junior Schmerz- und Fiebersaft 40 mg  für Säuglinge ab drei Monaten mit einem Körpergewicht ab fünf Kilogramm. Ohne ärztlichen Rat sollten Medikamente wie diese nicht länger als drei Tage eingenommen werden. 
 Homöopathische Alternativen, bei Schmerzen und Fieber, stellen die  Fieber- und Zahnungszäpfchen von Weleda  sowie die  Viburcol N Zäpfchen  dar. 
 Je nach Alter und Körpergewicht des Säuglings oder Kindes gibt es Präparate mit höherer Dosierung oder in anderer Anwendungsform. Achten Sie daher immer auf die Angaben zur Dosierung in der Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Kinderarzt oder Apotheker, wenn Unsicherheiten bestehen. 
 
  Hinweis:  Acetylsalicylsäure-Präparate (kurz: ASS) wie  Aspirin dagegen sind für Babys, Kleinkinder sowie Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet . Sie stehen unter anderem im Verdacht das sogenannte Reye-Syndrom auszulösen. Dabei handelt es sich um schwere Schädigungen des Gehirns und der Leber. 
 
 Hautpflege und Windelpflege – Was wirkt gegen ein wundes Gesäß? 
 Der Windelbereich von Babys ist äußerst empfindlich und bedarf daher ganz besonderer Pflege. Der dünnen Babyhaut fehlt es zunächst noch an einem natürlichen Säureschutzmantel und so haben Bakterien leichtes Spiel, sich zu vermehren und Wunden entstehen zu lassen. Da Stuhl und Urin die Babyhaut reizen und Windeln einen Luftaustausch nahezu verhindern, ist die Haut permanenter Feuchtigkeit ausgesetzt. Umso wichtiger ist es, das Gesäß regelmäßig zu lüften und mit den richtigen Salben für das Hautwohl zu sorgen. Hier bieten sich  Zinksalben sowie Wund- und Heilsalben  an. Wirksam in der Behandlung von Entzündungen der Haut und Schleimhaut, vor allem in den Körperfalten, sind beispielsweise die  Multilind Zinksalbe mit Nystatin , einem integrierten Antipilzmittel oder die  Calendula Wundschutzcreme von Weleda . Finden Sie jetzt weitere Mittel rund um die  Kinder- und Babypflege  in unserem Online-Shop. 
 Gesundheit! Was tun bei Heuschnupfen und Allergie? 
 Zur symptomatischen Behandlung allergischer Erkrankungen bei saisonalem und ganzjährigem Heuschnupfen und zur Linderung von chronischer Nesselsucht haben sich  Cetirizin Säfte, Tropfen und Tabletten  bewährt. Medikamente wie der Cetirizin-Hexal Saft sind für Kinder ab zwei Jahren zugelassen. Für ältere Kinder ab sechs Jahren, denen das Schlucken leichtfällt, gibt es außerdem Tabletten mit dem Wirkstoff Cetirizin. Alternativ können Sie Ihre Hausapotheke mit  Fenistil Tropfen  / Fenistil Gel mit dem Wirkstoff Dimetindenmaleat oder dem DHU Heuschnupfenmittel bestücken. 
 Bitte beachten Sie, dass Cetirizin und auch andere oral einzunehmende Antihistaminika in nicht seltenen Fällen extreme Müdigkeit, Sedierung oder sogar Magen-Darm-Beschwerden (bei höherer Dosierung) auslösen können. Lassen Sie Ihr Kind daher nach Gabe dieser Präparate nicht unbeaufsichtigt. 
 Was tun bei Sonnenbrand und leichten Verbrennungen? 
 Manchmal geht es schneller als man denkt: Nach einem Spaziergang oder nach dem Spielplatzbesuch sehen Sie, dass Ihr Kind sich einen Sonnenbrand geholt hat. Nun ist Schadensbegrenzung gefragt. Dabei können zum Beispiel helfen: 
 
  Fenistil Gel  
  Weleda Combudoron Gel   
  Medigel   
 oder bei leichtem Sonnenbrand:  Ladival Après Pflegemilch  für Kinder 
 
 &amp;nbsp; 
 Diese sind ebenso bei Verbrennungen 1. und 2. Grades (mit Blasenbildung) einsetzbar. Um für den nächsten Spaziergang gewappnet zu sein, ziehen Sie Ihrem Baby oder Kind möglichst leichte, luftdurchlässige lange Kleidung an und cremen vor allem empfindliche Stellen wie Ohren und Gesicht mit einem geeigneten  Baby- und Kindersonnenschutz  ein. 
 Was hilft schnell bei Prellungen, Stauchungen und Zerrungen? 
 Kinder wollen ihre Umwelt erkunden und so passiert es schnell, dass es zu kleineren oder auch größeren Unfällen kommt. Leichte Stürze sind bei den ersten Gehversuchen keine Seltenheit und enden oftmals mit blauen Flecken oder sogar einer kleinen Beule. Aber auch Verstauchungen und Zerrungen können im Eifer des Spiels schnell passieren.   Prellungen, Stauchungen und Zerrungen sind der Regel schmerzhaft, was vor allem die Behandlung schwierig gestalten kann. Als erste Maßnahme gilt jedoch: Das betroffene Körperteil ruhigstellen und vor allem Kühlen. Hierfür können Sie auf  Kühlkompressen , Kühlsticks, Kältespray, aber auch Eis oder kaltes Wasser zurückgreifen. Die Kälte bewirkt, dass Blutergüsse sich nicht ausbreiten und Schwellungen zurückgehen. Achten Sie jedoch darauf, dass Kühlkompressen oder Eis nicht direkt auf die Haut aufgelegt werden, da es sonst zu Gewebeschädigungen kommen kann. Bei Beulen ist es ebenfalls ratsam, diese vorsichtig zu kühlen, um ein weiteres Anschwellen zu verhindern und den Schmerz zu dämpfen. Auch Schmerzsalben und -gele können zum Einsatz kommen, jedoch sind diese in den meisten Fällen erst für Kinder ab 12 Jahren zugelassen. Ausnahmen bilden hier die  Kytta Schmerzsalbe , welche bei Kindern ab 3 Jahren angewendet werden darf, sowie die  Traumaplant Schmerzcreme , welche für Kinder ab 6 Jahren zugelassen ist. Traumaplant Schmerzcreme hilft nicht nur bei Prellungen, sondern auch bei Zerrungen, Verstauchungen sowie Muskel- und Gelenkschmerzen als Folge stumpfer Verletzungen. 
 Setzen Sie lieber auf sanfte Hilfe, können Sie in der Hausapotheke für Baby und Kind folgende Mittel bevorraten: 
 
 Arnica Globuli 
  Arnica Salbe  
 
 &amp;nbsp; 
   Schnelle Hilfe bei Insektenstichen 
 Sollte Ihr Kind mal einen Insektenstich erleiden, ist das noch kein Grund, um in Panik zu verfallen. In der Regel sind Insektenstiche wie Wespen- und Bienenstiche sowie Mückenstiche bis auf den Schmerz harmlos. Ein Eisbeutel, Coolpack oder Kühl-Roll-on kühlt die schmerzende Stelle und wirkt wahre Wunder – für die Kleinen und Großen. Ein Antihistaminikum in Form von Gel oder Salbe lindert den Juckreiz, der nicht selten mit Insektenstichen einhergeht. 
 Gefährlich werden Insektenstiche erst bei einer allergischen Reaktion: 
 Atemnot, Schwindel, Hautausschlag, ein allergischer Schock, der bis zur Bewusstlosigkeit führt, sowie Kreislauf- und Atemstillstand können lebensbedrohliche allergische Reaktionen auf das Insektengift sein. Daher ist es ratsam, bei einer bekannten Allergie ein Notfallset, das der Arzt verschreibt, dabei zu haben. Dieses beinhaltet 
 
 ein Antihistaminikum, 
 ein Cortisonpräparat, 
 Adrenalin zur Selbstinjektion. 
 
 &amp;nbsp; 
 Achten Sie gerade im Frühjahr und Sommer darauf, dass sich im Freien keine Wespe auf die Nahrung, den Schnuller oder auf den Sauger der Flasche Ihres Kindes gesetzt hat. 
 Gegen Mücken und Zecken schützen Sie sich und Ihr Kind am besten mit einem  Insektenschutz , den Sie in Form von Spray, Lotion oder Gel in unserem Online-Shop erhalten. Insektenschutzmittel sollte nicht nur in Ihrer Hausapotheke vorrätig sein, sondern auch Teil der  Reiseapotheke  sein. 
 Läuse: So werden Sie die Parasiten wieder los 
 Läuse-Alarm zu Hause, im Kindergarten oder in der Schule – was nun? Mittels chemischer oder physikalischer Mittel und Läusekamm werden Sie die unliebsamen Besucher schnell wieder los. Praktischerweise sind ein Läuse- bzw. Nissenkamm bereits Teil zahlreicher Produkte-Sets, so z. B. in der  Nyda Express Pumplösung  oder der Lösung  Lausbub gegen Läuse von Heumann . Verzichten sollten Sie dagegen auf Hausmittel wie Öl, Mayonnaise oder heißes Föhnen der Haare. Beachten Sie zudem die Behandlungsdauer und brechen Sie die Behandlung nicht vorzeitig ab. Sind Babys betroffen, suchen Sie bitte den Kinderarzt auf, denn die gängigen Läusemittel sind nicht für sie zugelassen. 
 Welche Mittel gibt es zur Linderung von Zahnungsbeschwerden? 
 Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem Ihr Baby anfängt zu zahnen. Der Druck, den das Baby dabei in der Kauleiste verspürt, kann äußerst unangenehm sein. Mit den folgenden Mitteln können Sie die Schmerzen Ihres zahnenden Kindes lindern und helfen ihm durch diese unangenehme Phase: 
 
  Dentinox Gel  
  Kamistad Baby Gel  
  Osa Pflanzen Zahngel  
  Dentilin Zahnungsgel   
  Weleda Fieber- und Zahnungszäpfchen  
  Osanit Globuli  
 
 &amp;nbsp; 
 Zudem genießen es viele Babys, wenn Sie mit Ihrem Finger, mit einem Waschlappen oder einem Baby Beißring auf der noch zahnlosen Kauleiste mit etwas Druck aber gefühlvoll und vorsichtig umher reiben. Eine wahrhaft wohltuende Massage für die Kleinsten! Hände, Waschlappen als auch Beißring sollten vor Gebrauch jedoch gründlich gereinigt werden, um keine Krankheitserreger zu übertragen. 
 Und sobald die ersten Zähnchen der Kleinen da sind, finden Sie hier alles zur  Zahnpflege . 
   Wann ist ein Arztbesuch mit dem kleinen Patienten ratsam? 
 Grundsätzlich gilt: Klingen die Beschwerden trotz Einsatz der Hausapotheke für Babys nach zwei Tagen nicht ab oder sind weitere Symptome hinzugekommen, sollten Sie den Kinderarzt aufsuchen. Selbstverständlich spricht nichts dagegen, im Zweifel auch vorher zum Arzt zu gehen. 
   Was ist im Notfall zu tun? 
 Wenden Sie sich in einem Notfall an die  wichtigen Notrufnummern : 
 
 Rettungsdienst: 112 
 Notdienst des örtlichen Krankenhauses 
 Kinderarzt 
 Regionaler Giftnotruf  Die Giftnotrufzentrale kontaktieren Sie, falls Ihr Kind giftige Pflanzen, Haushaltsmittel oder falsche Medikamente verschluckt hat. Dort gibt man Ihnen Anweisungen zu weiteren Schritten. 
 
 &amp;nbsp; 
 Hinterlegen Sie diese Nummern für alle Fälle in Ihrer Hausapotheke. Darüber hinaus ist es ratsam, einen Erste-Hilfe-Kurs für Kinder besucht zu haben. So können Sie in einem Notfall lebensrettende Sofortmaßnahmen einleiten, bis Hilfe eintrifft. 
 &amp;nbsp; 
 Wir haben für Sie eine Notfallkontakt-Vorlage für die Hausapotheke zum selbst Ausfüllen erstellt. Füllen Sie diese mit den entsprechenden Nummern aus und hinterlegen Sie den Zettel in der Hausapotheke, in der Handtasche oder am Kühlschrank:   Zur Notfallkontakt-Vorlage.   
 Jetzt weiterlesen: 
 
   Kommt Ihr Kind ständig krank aus dem Kindergarten? Das können Sie tun!    
   Karies und Kinder: Ursachen, Behandlung und Vorbeugung von Karies    
    Magen-Darm-Erkrankung bei Kindern – Die effektivsten Hausmittel und hilfreiche Tipps    
 
 &amp;nbsp; 
   
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise    Fußnoten:   1  https://www.kinderaerzte-im-netz.de/erste-hilfe/hausapotheke/   2  https://www.apotheken-umschau.de/medikamente/fuer-kinder/medikamente-mit-alkohol-fuer-kinder-792643.html   3  https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/11/05/otriven-0-025-prozent-nasentropfen-nicht-mehr-fuer-saeuglinge   4  https://www.onmeda.de/baby/schnupfen-bei-babys.html   5  https://www.pharmazeutische-zeitung.de/2015-11/aetherische-oele-fuer-babys-und-kleinkinder-gefaehrlich/    Bildquellen:   Eigene Darstellung, rawpixel.com - www.freepik.com 
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                            <updated>2022-08-01T14:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Sonnenstich bei Kindern: Ursachen, Symptome, Behandlung</title>
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                                            Gerade im Sommer bei warmen Temperaturen verbringen Sie und Ihre Kinder deutlich mehr Zeit an der frischen Luft und genießen ausgelassen das tolle Wetter draußen. Beim Toben, Spielen, Schwimmen oder Eisessen können allerdings hohe Temperaturen schnell gefährlich werden. Insbes...
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                 Gerade im Sommer bei warmen Temperaturen verbringen Sie und Ihre Kinder deutlich mehr Zeit an der frischen Luft und genießen ausgelassen das tolle Wetter draußen. Beim Toben, Spielen, Schwimmen oder Eisessen können allerdings hohe Temperaturen schnell gefährlich werden. Insbesondere Kinder reagieren empfindlich, wenn sie sich zu lange in der Sonne aufgehalten haben. Dabei kann es schnell zu einem Sonnenstich kommen! 
 Erfahren Sie hilfreiche Informationen rund um den Sonnenstich bei Kindern: 
 
 
   Was ist ein Sonnenstich?   
   Hat mein Kind einen Sonnenstich?    
   Sonnenstich bei Kindern: Was tun?   
   Sonnenstich bei Kindern vorbeugen    
   Sonnenstich oder Hitzschlag: Was ist der Unterschied?    
 
 &amp;nbsp; 
    Was ist ein Sonnenstich? 
 Ein Sonnenstich, medizinisch Insolation oder Heliosis genannt, kann auftreten, wenn das Kind zu lange der Sonne ausgesetzt war. Gerade wenn die intensive Sonneneinstrahlung auf den ungeschützten Kopf und Nacken trifft, besteht die erhöhte Gefahr, einen Sonnenstich zu erleiden. Durch die starke Einwirkung der Hitze entsteht ein Wärmestau im Kopf, der eine Reizung der empfindlichen Hirnhäute hervorruft. Gleichzeitig erwärmt sich das Gehirn und schwillt an. Auf diese Weise treten die für den Sonnenstich typischen Symptome (siehe unten) auf. Aber Achtung: Die Symptome eines Sonnenstichs sind keine ankündigenden Vorboten, sondern treten meist erst dann auf, wenn der Hitzenotfall bereits eingetreten ist! Daher geben wir Ihnen in Folge auch wichtige Tipps zur Prävention. 
 Babys, Kleinkinder und Kinder sind häufiger von einem Sonnenstich betroffen als Erwachsene. Die Gründe dafür sind zum einen, dass Babys und Kleinkinder ihren Wärmehaushalt schlechter regulieren können als Erwachsene. Auch ist der Schädelknochen weitaus dünner als bei Erwachsenen oder bei Säuglingen noch gar nicht zugewachsen. Zudem dauert es, bis Säuglinge die Fähigkeit zu schwitzen, voll entwickelt haben. Zum anderen haben Babys und Kinder häufig lichteres Haar als Erwachsene, entsprechend fehlt ihnen ein natürlicher Schutz. Aus demselben Grund können unter Umständen auch Erwachsene mit schütterem Haar oder Glatze eher einen Sonnenstich erleiden. 
 Babys, Kleinkinder und Kinder sind häufiger von einem Sonnenstich betroffen als Erwachsene. Die Gründe dafür sind zum einen, dass Babys und Kleinkinder ihren Wärmehaushalt schlechter regulieren können als Erwachsene. Auch ist der Schädelknochen weitaus dünner als bei Erwachsenen oder bei Säuglingen noch gar nicht zugewachsen. Zudem dauert es, bis Säuglinge die Fähigkeit zu schwitzen, voll entwickelt haben. Zum anderen haben Babys und Kinder häufig lichteres Haar als Erwachsene, entsprechend fehlt ihnen ein natürlicher Schutz. Aus demselben Grund können unter Umständen auch Erwachsene mit schütterem Haar oder Glatze eher einen Sonnenstich erleiden. 
   Hat mein Kind einen Sonnenstich? 
 Nach einem langen Tag draußen an der frischen Luft bei sonnigem Wetter weist Ihr Kind Auffälligkeiten auf? Sollten Sie einen Sonnenstich bei Ihrem Kind vermuten, prüfen Sie die Anzeichen dafür. 
 Sonnenstich bei Kindern: Symptome 
 
 Kopfschmerzen 
 Schwindel 
 Übelkeit 
 Erbrechen 
 Geröteter, heißer Kopf 
 Nackenschmerzen oder -steifigkeit 
 Unruhe 
 Bewusstseinsstörung 
 Abgeschlagenheit und Schwäche 
 Lärm- und Lichtempfindlichkeit 
 
 &amp;nbsp; 
 Bei Babys können auch ein schrilles Weinen und Schreien Anzeichen für einen Sonnenstich sein, dadurch drücken sie Kopfschmerzen aus. Häufig verweigern sie zudem auch das Trinken. 
   Sonnenstich bei Kindern: Was tun? 
 Sollte Ihr Kind typische Symptome eines Sonnenstichs zeigen, leiten Sie zügig Erste-Hilfe-Maßnahmen ein und reagieren Sie wie folgt: 
 
 Bringen Sie das Kind unverzüglich in den Schatten, wenn möglich sogar in einen kühlen und abgedunkelten Raum. 
 Lagern Sie den Kopf und Oberkörper des Kindes mithilfe eines Kissens hoch und öffnen Sie einengende Kleidung. 
 Kühlen Sie den Kopf und Nacken mit kalten Umschlägen oder wickeln Sie Coolpacks in Tüchern ein und verwenden diese. 
 Geben Sie dem Kind etwas zu trinken, sofern es nicht über Übelkeit klagt und bei Bewusstsein ist. 
 Lassen Sie das Kind nicht unbeobachtet. 
 Verschlechtert sich der Zustand, wird das Kind bewusstlos oder halluziniert es, rufen Sie umgehend den Notarzt (112). 
 Gleiches gilt, wenn sich trotz eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen keine Besserung einstellt. 
 
 &amp;nbsp; 
  Besondere Vorsicht gilt bei Säuglingen und Kleinkindern mit Sonnenstich:  Aufgrund der dünnen Schädeldecke oder der noch nicht verwachsenen Schädelknochen wird das Gehirn der Kleinen einzig durch die Kopfhaut geschützt, die nicht gegen starke Sonneneinstrahlung ankommt. Durch den fehlenden Schutz ist ein Sonnenstich bei Kindern bzw. Kleinkindern und Säuglingen besonders gefährlich und kann zu einer lebensbedrohlichen Hirnhautentzündung führen. Zögern Sie daher nicht, Babys und Kleinkinder einem Arzt vorzustellen. 
   
   Sonnenstich bei Kindern vorbeugen 
 Damit ein Sonnenstich gar nicht erst entstehen kann, können Eltern auf ein paar Dinge achten und so ihr Kind vor den Folgen intensiver Sonneneinstrahlung schützen: 
 
 Gerade bei hohen Temperaturen sollte Ihr Kind nicht in der prallen Mittagssonne spielen, sondern sich lieber im Schatten beschäftigen. Säuglinge gehören grundsätzlich nicht in die Sonne und sollten immer vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. 
 Lassen Sie das Kind nur mit einem Sonnenhut geschützt, der gleichzeitig auch den Nacken bedeckt, in der Sonne spielen. 
 Achten Sie darauf, dass Ihr Kind ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt und auch mal Pausen im Schatten macht. 
 Größere Kinder können sich zwischendurch das Gesicht oder den ganzen Kopf nass machen, um sich abzukühlen. Dennoch sollte auf einen schützenden Hut nicht verzichtet werden. 
 Legen Sie Ihr Kind niemals in der Sonne schlafen. 
 Bevorzugen Sie gerade an sehr warmen Tagen leichte, luftige Kleidung für Ihr Kind. Babys können Sie auch nur mit Windel im Schatten krabbeln lassen. 
 
 &amp;nbsp; 
 Achtung: Selbstverständlich sollten Sie Ihr Kind im Sommer, wenn Sie draußen unterwegs sind, regelmäßig mit   Sonnenschutz   eincremen. Dieser beugt zwar keinem Sonnenstich vor, aber schützt Ihr Kind vor einem   Sonnenbrand  , der genauso gesundheitsgefährdend sein kann. 
   Sonnenstich oder Hitzschlag: Was ist der Unterschied? 
   
 Sowohl der Sonnenstich als auch der Hitzschlag und auch die Hitzeerschöpfung sind Hitzeschäden, die lebensbedrohlich sein können. Während ein Sonnenstich zunächst nur den Kopf betrifft und Symptome erst nach einiger Zeit auftreten, wird beim Hitzschlag der ganze Körper in Mitleidenschaft gezogen. Ein Hitzschlag macht sich direkt bemerkbar: Erkennen Sie also nachfolgende Symptome bei Ihrem Kind, handeln Sie sofort und verständigen Sie den Notarzt! 
 
 Starke Müdigkeit 
 Trockener Mund 
 Kreislaufprobleme 
 Extremer Durst 
 Heiße, gerötete Haut am ganzen Körper 
 Erhöhter Puls 
 Halluzination 
 Bewusstlosigkeit 
 Fieber (teilweise mehr als 40 Grad) 
 Erbrechen 
 Schmerzen 
 Schnelle, flache Atmung 
 
 &amp;nbsp; 
 Was tun bei Hitzschlag? 
 Bei einem Hitzschlag sollten Sie umgehend den Notarzt rufen (112)! Bis dieser eintrifft: 
 
 Kind umgehend in den Schatten bringen 
 Die Kleidung öffnen oder gar ausziehen 
 Körper des Kindes kühlen (zum Beispiel mit in Tüchern gewickelte Coolpacks) 
 Dem Kind schluckweise Wasser anbieten – falls kein Brechreiz besteht bzw. nur wenn das Kind bei Bewusstsein ist 
 
 &amp;nbsp; 
  Die WHO warnt:  Bei einem Sonnenstich sollten Eltern ihren Kindern   fiebersenkende Arzneimittel   bzw.   Schmerzmittel   wie   Ibuprofen   oder   Paracetamol   nur nach Rücksprache mit einem Arzt verabreichen. Im Fall eines Sonnenstichs könnten diese sog. Antipyretika nicht nur den gewünschten Effekt nicht erzielen, sondern sogar schädlich für den Betroffenen sein, da sie sich negativ auf die Blutgerinnung sowie auf die Nieren- und Leberfunktion auswirken können. 
 Hitzeerschöpfung Symptome 
 Bei einer Hitzeerschöpfung erleidet Ihr Kind einen Flüssigkeits- und Salzmangel. Dieser resultiert gerade nach körperlicher Anstrengung bei hohen Temperaturen. Folgende Symptome könnten bei Ihrem Kind auf eine Hitzeerschöpfung hindeuten: 
 
 Durst 
 Trockener Mund 
 Kühle, blasse und feuchte Haut 
 Ggf. geschwollene Hände und Füße 
 Erhöhte Körpertemperatur 
 
 &amp;nbsp; 
 Was tun bei Hitzeerschöpfung? 
 Auch bei einer Hitzeerschöpfung sollten Sie Ihr Kind schnellstmöglich in den Schatten bringen und enge Kleidung öffnen. Lagern Sie die Beine des Kindes hoch und geben Sie ihm am besten Mineralwasser schluckweise zu trinken. Salzgebäck wie Salzstangen oder Brühe helfen dem Kind dabei, sich von der Hitzeerschöpfung zu erholen. Auch   Elektrolytlösungen  , die Salz- und Wasserverluste ausgleichen, unterstützen das Kind bei der Regeneration. 
   Typische Gefahrensituationen für Hitzeschäden 
 Häufig sind es immer wieder dieselben Umstände, die dazu führen, dass ein Kind einen Sonnenstich oder Hitzschlag erleidet. Damit Eltern ihre Kinder bestmöglich davor schützen können, helfen wir Ihnen, die gefährlichen Szenarien frühzeitig zu erkennen oder sogar zu vermeiden. 
  Auto   
 Lassen Sie Ihr Kind  niemals  unbeaufsichtigt im Auto, wenn dieses in der Sonne parkt. Selbst bei milden Außentemperaturen, heizt sich das Auto schnell auf und wird zu einer lebensbedrohlichen Gefahr für Ihr Kind. 
  Kinderwagen in der Sonne   
 Diese Situation ist heimtückisch: Während Eltern ihr Kind im Schatten des angebrachten Sonnenschirms in Sicherheit wiegen, staut sich die Hitze im Kinderwagen und der vermeintlich sichere Sonnenschirm bietet keinen Schutz für das Kleine. 
  Schwimmbad/See/Meer  
 Heller Sand und Wasser können die Wirkung von Sonnenlicht durch die Reflektion verstärken. Daher sollten Kinder nicht allzu lange in der Sonne plantschen, sondern regelmäßig Pausen im Schatten machen. 
  Sportliche Aktivitäten  
 Häufig wird bei Draußensport auf eine schützende Kopfbedeckung gänzlich verzichtet, weil sie als störend empfunden wird. Spielt Ihr Kind beispielsweise Fußball in der Sonne, sollten Sie es entsprechend schützen: Kopfbedeckung, Pausen im Schatten,   Sonnencreme   und ausreichend Wasser zu trinken geben. 
 Jetzt weiterlesen: 
 
   Sonnenbrand Hausmittel    
   Sonnenallergie bei Kindern    
   After Sun: Die besten Produkte in unserer Online-Apotheke    
 
 &amp;nbsp; 
   
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise    Fußnoten:   1  https://www.pharmazeutische-zeitung.de/2018-08/who-bei-hitzschlag-keine-fiebersenkenden-medikamente/#:~:text=Achtung%3A%20Menschen%20mit%20erh%C3%B6hter%20K%C3%B6rpertemperatur,Temperatur%20durch%20Pyrogene%20erh%C3%B6ht%20ist.   2  https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe/sonnenstich/   3  https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/07/13/zu-viel-des-guten-sonnenstich-und-hitzschlag    Bildquellen:  Pixabay, macrovector - www.freepik.com 
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                            <updated>2022-07-29T12:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Magen-Darm-Erkrankung bei Kindern – Die effektivsten Hausmittel und hilfreich...</title>
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                 Eltern kennen die Situation: Das Telefon klingelt, der Kindergarten oder die Schule melden sich – Ihr Kind möge bitte umgehend abgeholt werden. Der Grund dafür sind gar nicht selten plötzliches Erbrechen und starker Durchfall. Die sogenannte  Magen-Darm-Grippe  tritt dabei nicht nur in der kalten Jahreszeit gehäuft auf, auch im Sommer gehört sie, vor allem bei Kindern, zu den weit verbreiteten Krankheiten. Damit Ihr Kind schnell wieder gesund wird, informieren wir in diesem Ratgeber darüber, mit welchen bewährten Hausmitteln man ihr entgegenwirkt, aber auch welche Mittel aus der Apotheke angewendet werden können, um Magen und Darm wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Zudem erfahren Sie. was eine Magen-Darm-Infektion ist, welche Prozesse sich dabei im Körper abspielen und wann ein Arzt hinzugezogen werden sollte. 
 Im weiteren Verlauf unseres Ratgebers erfahren Sie mehr über: 
 
 
   Die besten Hausmittel für Kinder mit Brechdurchfall    
   Wann sollte man mit dem Kind zum Arzt?    
   Rezeptfreie Mittel bei Magen-Darm-Infekten für Kinder    
   Exkurs: Was ist ein Magen-Darm-Infekt?    
   Fazit    
 
 &amp;nbsp; 
    Die besten Hausmittel für Kinder mit Brechdurchfall 
 Auch wenn die Beschwerden im Regelfall oft nur für kurze Zeit anhalten, die Gesundheit des kleinen Patienten soll schnell wieder hergestellt werden. Und auch für die Eltern ist es eine Entlastung zu wissen, wenn es ihrem Kind wieder besser geht. Doch welche Hausmittel helfen, wenn Kinder an einem Magen-Darm-Infekt leiden und worauf ist zu achten? 
 Flüssigkeitszufuhr erhöhen und Salzdefizit ausgleichen 
 Geht der Krankheitsverlauf bei Ihrem Kind den normalen Gang von anfänglicher Übelkeit bis zu eruptivem Brechdurchfall, gibt es viele hilfreiche Hausmittel, mit denen Sie die Beschwerden bekämpfen und Ihrem Kind wieder zu Gesundheit verhelfen können. 
 Das oberste Gebot lautet: viel trinken! 
 Sorgen Sie unbedingt dafür, dass Ihr Kind ausreichend trinkt. In den ersten Stunden nach dem Krankheitsausbruch sollte keine feste Nahrung verabreicht werden, stattdessen ist auf regelmäßiges und ausgiebiges Trinken zu achten. Geeignet sind: 
 
  Ungesüßter Tee: Kamillen-, Pfefferminz- oder Fencheltee  haben nicht nur eine beruhigende, sondern auch eine entzündungshemmende und krampflösende Wirkung. 
  Selbstgemachter Heidelbeertee:  Nehmen Sie dafür2 Teelöffeln getrocknete (keine frischen!) und zermahlene Heidelbeeren und brühen diese mit150 ml Wasser auf und lassen den Sud etwa 10 bis 15 Minuten ziehen. Heidelbeertee enthält viele Gerbstoffe, welche die Darmschleimhaut vor bakteriellen Angriffen schützen. 
 Stilles Wasser: Die darin enthaltenen Mineralstoffe beeinflussen die Darmaktivitäten positiv. 
 Verdünnter Apfelsaft oder Saftschorlen 
 
 &amp;nbsp; 
 Da während eines Magen-Darm-Infektes neben Wasser auch viele wichtige Salze ausgeschieden werden, muss auch der Elektrolythaushalt des Organismus berücksichtigt werden. 
 
  Elektrolytlösung:  Aus 4 gestrichenen Teelöffeln Zucker und einem Teelöffel Salz, verrührt in einem Liter Wasser, können Sie leicht  eine eigene Elektrolytlösung herstellen, die Sie löffelweise Ihrem Kind verabreichen oder unter ein anderes Getränk mischen können.   Bereits fertige Elektrolytmischungen, z.B. in Pulverform, finden Sie zudem auch in unserem Sortiment . Diese enthalten Salze, Mineralstoffe und Glucose im optimal abgestimmten Verhältnis. Alle Produkte sind bereits für Kinder im Säuglingsalter geeignet und sind auch mit Geschmack erhältlich, was vor allem bei der Verabreichung der Lösung bei Kindern von Vorteil sein kann. Die Produkte sind einfach in der Anwendung und auch ideal für unterwegs. 
 
 &amp;nbsp; 
 Versuchen Sie es mit schluck- oder löffelweisem Verabreichen der Flüssigkeit in kurzen Abständen, wenn Ihr Kind das Trinken verweigert. Will das Kind partout nicht trinken, konsultieren Sie einen Arzt. 
  Tipp:  Bunte Strohhalme helfen vielleicht, die Trinklust Ihres Kindes anzuregen! 
 
  Wichtig:  Bieten Sie Ihrem Kind Tee an, sollte es diesen lauwarm, nicht heiß, trinken. Wasser als auch Saftschorlen dürfen keine Kohlensäure enthalten, denn diese reizt den eh schon belasteten Magen und steigt wieder nach oben, was zu erneutem Erbrechen führt. Verzichten Sie daher bei Ihrem Kind auch auf das altbekannte Hausmittel Salzstangen und Cola! Das wäre für das Kind kontraproduktiv. Salzstangen enthalten zwar viel Natrium, aber nicht das wichtige Elektrolyt Kalium. Und die Cola mit ihrem Koffein, dem hohen Zuckergehalt und der Kohlensäure regt die Verdauungstätigkeit noch mehr an. 
 
 Was tun bei Still- und Flaschenkindern? 
 Stillkinder, die von einem Magen-Darm-Infekt betroffen sind, sollten in dieser Zeit öfter angelegt werden, um einem Flüssigkeitsverlust entgegenzuwirken. Hat das Kind zu wenig Kraft zum Saugen, verabreichen Sie ihm mit einem Teelöffel etwas Flüssigkeit. Flaschenkinder sollten statt der üblichen Säuglingsmilch zimmerwarmen, ungesüßten Tee oder stilles Wasser erhalten. Auch hier sollte auf die Flüssigkeitsgabe mittels Teelöffel zurückgegriffen werden, wenn das Kind zu schwach zum Trinken ist. Verzichten Sie bitte auf die Gabe von Milchnahrung, da diese zu erneutem Erbrechen führen kann. 
 Passende Ernährung bei einer Gastroenteritis 
 Appetitlosigkeit bei den kleinen Patienten zu Beginn dieser Krankheit ist völlig normal. Doch irgendwann entwickelt sich ein Verlangen nach Essen, um wieder zu Kräften zu kommen. Meist wird Ihr Kind von sich aus feststellen, wann es wieder Appetit hat. Dann ist geraten, mit leichter und magenschonender Kost anzufangen. 
 Von Möhrensuppe bis Apfelrieb: Geeignete Mahlzeiten für Kinder mit Magen-Darm-Infekt 
 Besonders gut eignet sich für Kinder eine  Karottensuppe , um dem Magen wieder Nahrung zuzuführen. Das berühmte Rezept der sogenannten Morosuppe (benannt nach ihrem Erfinder, dem Kinderarzt Ernst Moro) bietet sich als durchfallsenkende Kost an. Dafür werden lediglich 500 Gramm Karotten benötigt, die in einem Liter Wasser gargekocht werden. Anschließendes Pürieren und Hinzufügen einer Prise Salz garantieren dem Magen wenig Verdauungsarbeit und führen dem Körper Elektrolyte und Flüssigkeit zu. Sie können Ihr Kind mehrfach über den Tag verteilt von der Suppe essen lassen. 
 Ebenfalls ein unschlagbares Hausmittel stellen  geriebene Äpfel (inklusive Schale)  dar. Der Apfelbrei lässt sich nicht nur leicht vom Körper verarbeiten und schmeckt dem Kind, die Äpfel enthalten auch den Pflanzenstoff Pektin. Das  Pektin wirkt als Flüssigkeitsbinder und bildet zusätzlich eine Schutzschicht auf der Darmschleimhaut , was sie weniger angreifbar macht. 
 Eine  zerdrückte Banane  wiederum enthält viele Mineralien und hilft dem Körper hervorragend, den Kaliumspeicher wieder aufzufüllen. 
 Aufbauende Kost 
   
 Stärkereiche, bindende Lebensmittel, die aber kein Fett enthalten, sind zum weiteren Kostaufbau tauglich. Bewährte Optionen sind 
 
 Kartoffeln 
 Reis oder auch Reisschleim, leicht gesalzen 
 Nudeln 
 Zwieback 
 Toast 
 Hafer- oder Reisschleim 
 Weißbrot 
 
 &amp;nbsp; 
 Verzichten Sie auf Milchprodukte, Gezuckertes oder Gebratenes, all dies fordert das Verdauungssystem zu sehr heraus und verstärkt den Durchfall. Mit der Gabe fetthaltiger Speisen sollten Sie dagegen zurückhaltend sein, da Fett die Verdauung anregt und somit Magen und Darm erneut belastet. Weitere Tipps rund um eine angemessene Ernährung bei Durchfall lesen Sie in unserem  Ratgeberartikel über Hausmittel bei Durchfall . 
 Weitere schnell umzusetzende Tipps 
 Eine den besonderen Umständen angepasste Flüssigkeits- und Salzzufuhr sowie eine gleichermaßen schonende und stärkende Ernährung gelten als Hausmittel Nr. 1 bei Magen-Darm-Erkrankungen von Kindern. Was können Sie sonst noch tun? 
   
 Wärme 
 Bewährte Hilfe bei Bauchschmerzen und -kneifen bietet  feuchte Wärme . Egal ob  Wärmflasche, erhitztes Körnerkissen oder feuchte Bauchwickel  – die Wärme entspannt. Zur Verstärkung der Wirkung legen Sie zusätzlich einen feuchten Waschlappen zwischen Bauch und Wärmequelle. Feuchtwarme Umschläge sind ebenfalls schnell hergerichtet: Ein Tuch in warmes Wasser tauchen, gut auswringen und auf das Bäuchlein des Patienten legen. Ein trockenes Handtuch auf den Umschlag, gut zudecken – fertig. 
 Liebe, Nähe und Wärme 
 Wenn ein Kind krank ist, ist die beste Medizin die  Fürsorge und Aufmerksamkeit  der Eltern. Seien Sie für Ihr Kind da und zeigen Sie sich seinen Bedürfnissen gegenüber aufgeschlossen. Ein kühlendes Tuch auf der Stirn bei Übelkeit, ein Spuckeimer vor dem Bett oder ein Spuckschutz auf dem Bett sind schnell hergerichtet und zeigen Ihrem Kind Ihre Anteilnahme. Ein neues Bilderbuch oder ein Hörspiel vertreiben die Langweile während der Bettlägerigkeit. Und auch Kuscheln, sofern möglich, ist der Gesundheit Ihres Kindes zuträglich. Vielleicht können Sie sich zusammen auf die Couch legen oder sie bereiten auf dem Kinderzimmerboden eine kleine Liegefläche aus Matratzen. Gemeinsames Kuscheln spendet nicht nur Wärme, sondern dem Kind auch Trost. 
 Verhindern weiterer Ansteckungen 
 Um die Gesundheit von Ihnen, Ihrer Familie und Ihrer Umgebung zu wahren, ergreifen Sie am besten sofort einige  nötige Hygienemaßnahmen . Um der Ausbreitung der Erkrankung vorzubeugen, waschen und desinfizieren Sie sich häufig die Hände, vor allem wenn Sie in Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen kommen. Idealerweise tragen Sie Handschuhe und sogar Mundschutz beim Reinigen des Kindes. Reinigen Sie zu Hause Türklinken, das Badezimmer und am intensivsten die Toilette.  Desinfektion für Hände und Flächen, Einmalhandschuhe sowie weitere Hygieneprodukte finden Sie in unserem Online-Shop . Denken Sie unbedingt auch an das erweiterte Umfeld: Liegt bei Kindern ein ansteckender Infekt vor, ist das baldige Informieren von Kita oder Schule geboten, damit auch dort Maßnahmen gegen Ansteckung getroffen werden können. 
  Tipp:  Gewöhnen sich schon kleine Kinder ans Händewaschen nach dem Toilettengang, wird das Risiko einer Schmierinfektion verringert. 
   Wann sollte man mit dem Kind zum Arzt? 
 So unangenehm und unappetitlich Magen-Darm-Infektionen auch sind, heilen sie sich doch im Regelfall selbst aus. Dauer und Intensität der Symptome hängen vom jeweiligen Verursacherkeim ab. Doch je jünger das Kind ist, desto gefährlicher kann eine Gastroenteritis werden. 
  Unbedingt beachten:  In einigen Fällen ist ein Arztbesuch zwingend geboten. Wenn Erbrechen und Durchfall gleichzeitig auftreten und weiter in ungeminderter Heftigkeit bestehen, sollte man 
 
 mit einem Säugling nach spätestens 6 Stunden, 
 mit einem Kleinkind unter drei Jahren innerhalb von 12 Stunden, 
 und mit einem älteren Kind nach einem Tag Beobachtung 
 
 &amp;nbsp; 
 einen Arzt aufsuchen. Treten innerhalb des Krankheitsverlaufs zusätzliche Erscheinungen wie hohes Fieber, Blut im Stuhl oder Austrocknung infolge des massiven Flüssigkeitsverlusts auf, muss ebenfalls umgehend ein Facharzt konsultiert werden. 
 Ein Arztbesuch ist zudem auch angeraten, wenn: 
 
 nur wenig Urin ausgeschieden wird und das Kind das Trinken vermeidet 
 es mehr als 6x am Tag wässrigen Stuhlgang hat 
 es über starke Bauchschmerzen klagt oder zu erkennen gibt, dass es unter starken Bauchschmerzen leidet 
 Sie als Eltern sich große Sorgen machen. Suchen Sie einen Arzt auf, wenn Sie unsicher sind und lassen Sie Ihr Kind lieber einmal mehr untersuchen. Das gibt auch Ihnen als Eltern eine Sicherheit, die Sie letztlich Ihrem Kind vermitteln. 
 
 &amp;nbsp; 
 Austrocknung: Die Gefahr erkennen 
 Besonders hoch bei Kindern ist die Gefahr der Austrocknung. Die kleinen Körper verlieren durch die Ausscheidungen eine Menge Flüssigkeit. Daher ist es unerlässlich, die Anzeichen erkennen zu können. 
 
 Trockener Mund 
 Weiße Haut 
 Apathie, Schläfrigkeit 
 Tiefe Atmung durch den Mund 
 Kopfschmerzen 
 Fieber 
 Keine Tränenflüssigkeit 
 Bei Babys: Eingesunkene Fontanelle 
 
 &amp;nbsp; 
 Weist Ihr Kind gehäuft diese Symptome auf, liegt ein akuter Notfall vor und das Kind muss  sofort in ärztliche Behandlung!  Lassen Sie es daher gar nicht erst so weit kommen und achten Sie konsequent auf den Flüssigkeitshaushalt des kleinen Patienten. 
    Rezeptfreie Mittel bei Magen-Darm-Infekten für Kinder 
 Die gängigsten Hausmittel sind in der Regel immer verfügbar, so dass für schnelle Hilfe zu Hause gesorgt ist. Doch kann es passieren, dass während einer Urlaubsreise oder eines Ausflugs Beschwerden auftreten. Hausmittel sind in diesen Fällen eher selten zur Hand. In diesen Fällen können Sie auf rezeptfreie Mittel aus Ihrer Online-Apotheke zurückgreifen, die auch bereits bei Babys und Kleinkindern angewendet werden können. Dazu gehören z.B. 
 
  Perenterol ®  Junior 250 mg Pulver : Anzuwenden bei akuten Durchfallerkrankungen. Anzuwenden bei Kindern ab 6 Monaten. 
  Perocur ®  250 mg 20 Hartkapseln : Bei akuten Durchfallerkrankungen. Anwendung bei Kindern ab 6 Monaten. 
  Uzara Saft : Bei unspezifischen, akuten Durchfallerkrankungen. Geeignet für Kinder ab 2 Jahren. 
  Oralpädon ®  240 Elektrolyt-Glucose-Mischung : Hilft bei Durchfallerkrankungen den Elektrolythaushalt zu stabilisieren und kann bereits bei Säuglingen und kleinen Kindern angewendet werden. Oralpädon gibt es in den Geschmacksrichtungen Banane, Erbeere und Neutral. 
  Elotrans ®  Pulver : Wie auch Oralpädon handelt es sich hierbei um eine Elektrolyt-Glucose-Mischung. Vor der Anwendung bei Säuglingen und Kindern unter 2 Jahren sollte mit dem Arzt gesprochen werden. 
 
 &amp;nbsp; 
 Bitte lesen Sie vor der Anwendung die Packungsbeilage oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Bei Fragen können Sie aber auch unser pharmazeutisches Beratungsteam kontaktieren, wir helfen Ihnen gern weiter. 
 &amp;nbsp; 
   Exkurs: Was ist ein Magen-Darm-Infekt? 
 Die Magen-Darm-Infektionen gehören weltweit zu den am häufigsten auftretenden Infektionskrankheiten. Denn die Gastroenteritis kann durch eine Vielzahl von hochinfektiösen Keimen ausgelöst werden. Verursacher des Brechdurchfalls sind in den häufigsten Fällen Noro-, Rota- oder Adenoviren, aber auch Bakterien (bspw. Campylobacter oder Salmonellen) zählen zu den Angreifern. Infolge des Eindringens dieser Erreger kommt es zu den unangenehmen  Symptomen Übelkeit, plötzliches Erbrechen sowie unvermittelt starker Durchfall, oft begleitet von Bauchschmerzen und -krämpfen . Doch genauso unversehens, wie die Krankheit den Körper heimsucht, verschwindet sie auch wieder. In der Regel ist man schon nach wenigen Tagen wieder symptomlos. 
  Wichtig:  Schuld an Durchfall und Erbrechen zur gleichen Zeit können in seltenen Fällen auch Parasiten sein, mit denen man beispielsweise im Urlaub in Kontakt gerät. In diesem Fall halten die Magen-Darm-Beschwerden über Wochen an und es ist dringend ein Arztbesuch geboten. Im Sommer ist eine Lebensmittelvergiftung durch verdorbenes Essen nicht unwahrscheinlich, diese kennzeichnet sich durch besonders kurzes Anhalten des Brechdurchfalls aus. 
 Was passiert im Körper bei der Magen-Darm-Grippe? 
 Einmal im Verdauungssystem angekommen, beginnen die Erreger sich zu vermehren und die Schleimhäute von Magen und Dünndarm entweder selbst anzugreifen oder Giftstoffe zu produzieren, welche dies übernehmen. Die geschädigte Magenschleimhaut kann nun die Nahrung nicht mehr ordentlich verdauen. Der Körper reagiert mit Erbrechen, um sich zu schützen und die Eindringlinge schnell wieder loszuwerden. Doch haben sich die Viren oder Bakterien einmal im Darm festgesetzt, werden auch dort die Schleimhautzellen beschädigt und der Dünndarm kann die – ohnehin kaum verdauten – Nahrungsbestandteile nicht mehr optimal aufnehmen. Dadurch herrscht eine hohe Salzkonzentration im Darmbereich vor. Nun wird Wasser in den Darm eingeleitet, um den überhöhten Elektrolytgehalt auszugleichen. Somit entsteht der wässrige Durchfall, der typisch für jegliche Magen-Darm-Erkrankung ist. 
 Warum leiden besonders Kinder häufig an Brechdurchfall? 
 Kinder sind für diese Art der Durchfall-Erkrankungen besonders anfällig. Der Magen-Darm-Trakt des Kindes ist empfindlicher und daher empfänglicher für infektiöse Keime. 
 Die Ansteckung mit den Erregern erfolgt häufig durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion. Die Keime gelangen also beispielsweise durch  Hand-zu-Mund-Übertragung , etwa bei der Nahrungsaufnahme, in den Organismus. Möglich ist aber auch die Übertragung durch feinste Speicheltröpfchen beim Sprechen oder Husten. Die Krankheitskeime sind hochansteckend und haben in der Regel eine Inkubationszeit von nur wenigen Stunden bis einigen Tagen. Da reicht der Kontakt zu einem infizierten Spielgefährten oder das Vergessen des Händewaschens vor dem Essen bereits aus, um die Krankheit zu bekommen. Einmal angesteckt, bleibt der Infizierte für Tage oder sogar Wochen eine Übertragungsquelle, wodurch ein Magen-Darm-Keim lange in Schule oder Kindergarten grassieren kann. Insofern ist es normal, wenn kleine Kinder ein- bis zweimal im Jahr an der Magen-Darm-Grippe erkranken. 
   Fazit 
 Magen-Darm-Infekte sind bei Kindern keine Seltenheit und treten vor allem bei kleineren Kindern öfter auf. Doch schon mit einfachen Hausmitteln lässt sich hier schnell für Besserung sorgen. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist das A und O, um ein Austrocknen zu vermeiden. Achten Sie daher darauf, dass Ihr Kind genügend trinkt bzw. bieten Sie ihm entsprechend Flüssigkeit an. Sollten Sie unsicher sein, die Symptome halten über einen längeren Zeitraum an oder es kommt Fieber hinzu, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf. 
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 &amp;nbsp; 
 
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise  Bildquellen: ©Rido, ©photocrew - stock.adobe.com, Olga Yastremska, New Africa, Africa Studio 
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                            <updated>2021-08-18T09:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Kommt Ihr Kind ständig krank aus dem Kindergarten? Das können Sie tun!</title>
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                 Wertvolles Gesundheitswissen für Eltern von dauerkranken Kindergartenkindern 
 Wer ein oder sogar mehrere Kindergartenkinder hat, hat zusätzlich zum Eltern-Sein gefühlt noch eine weitere gewichtige Aufgabe: Die des Krankenpflegers bzw. der Krankenpflegerin. Denn eines der Kinder in der Gruppe ist eigentlich immer krank, steckt den eigenen Nachwuchs an, der die Krankheit dann unweigerlich mit nach Hause bringt. Die Folge: Auch die anderen Familienmitglieder können sich anstecken. Die Skala der Infekte, die dabei aus Kita oder Kindergarten mit nach Hause gebracht werden, reicht dabei  vom einfachen Schnupfen oder Husten über die Magen-Darm-Grippe bis hin zu einer Mittelohrentzündung, Läusen oder gar Krätze.  Der Grund für diese ständigen Erkrankungen: Der Kindergarten ist ein wahrer Brutkasten für Infekte aller Art und vor allem Kleinkinder sind häufig betroffen. Es gibt so gut wie keine typische Kinderkrankheit, die vom Kindergarten nicht nach Hause mitgebracht wird und manchmal die ganze Familie lahmlegt. 
 Die Hauptursachen dafür, dass Ihr Kind im Kindergarten oder der Kita ständig krank wird, sind zum einen die direkte Nähe zu erkrankten Kindern und die Tatsache, dass Kinder in den ersten Kindergartenjahren noch immer vieles in den Mund stecken.  Da das Immunsystem der Kinder, gerade bei Babys und Kleinkindern, kaum gegen Ansteckungen trainiert ist, ist es schnell passiert und Krankheitserreger haben sich eingeschlichen.   Noch einen sehr wichtigen Grund nennt Dr. Reinhard Berner, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin der Technischen Universität Dresden, in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung (SZ). Am Beispiel von Erkrankungen der oberen Atemwege erklärt er: „Es gibt hunderte Viren, die eine solche Infektion hervorrufen können. Erwachsene haben schon 30 oder 40 solcher Infektionen hinter sich und sind deshalb gegen viele Erreger immun. Bei Kindern, vor allem, wenn sie klein sind, ist das noch nicht der Fall.“ Deshalb sind viele ständig krank. 
 
 
   Schon wieder krank: Die häufigsten Erkrankungen bei Kita-Kindern    
   Krankheiten vorbeugen durch die Stärkung des kindlichen Immunsystems    
   Fazit    
 
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   Schon wieder krank: Die häufigsten Erkrankungen bei Kita-Kindern 
 In den ersten Monaten ist Ihr Baby in der Regel relativ gut geschützt. Doch spätestens ab dem Kleinkindalter und dem Übergang in die Kita, wenn der „Nestschutz“ nicht mehr gegeben ist, werden viele Kinder ständig krank. Husten, Schnupfen, aber auch andere Krankheiten, treten dann vermehrt auf. 
 Zu den Erkrankungen, die Kindergartenkinder am häufigsten mit nach Hause bringen gehören: 
 
  Erkrankungen der Atemwege:  Schnupfen, Halsschmerzen, Nasennebenhöhlen- und Mittelohrentzündung sind keine Seltenheit. Und nicht nur in den Wintermonaten, auch im Sommer ist eine Erkältung nichts Ungewöhnliches bei kleinen Kindern. Die Ursachen sind Keime und Viren, die sich in der meist zu warmen und zu trockenen Luft in den Kindergärten explosionsartig vermehren können. Dazu kommen meist Fieber, Schwäche, Glieder- und Kopfschmerzen. Medikamente, die Linderung verschaffen, gibt es auch schon für Kleinkinder. Ob   Mittel gegen Husten  ,   Schnupfen und Erkältung   oder   Fieber und Schmerzen  : Schon für die Kleinsten finden Sie entsprechende Produkte in unserem Online-Shop. Aber auch   Inhalationsgeräte speziell für Babys, Kleinkinder und Kinder  , sowie Erkältungsbäder finden Sie in unserem Sortiment. Achten Sie auf den Zusatz „Junior“ oder lesen Sie die Produktbeschreibung bzw. den Beipackzettel aufmerksam durch, da hier angegeben ist, ab welchem Alter das jeweilige Medikament angewendet werden darf.  Kontaktieren Sie bei Unsicherheiten gern unser pharmazeutisches Beratungsteam  oder fragen Sie Ihren Arzt um Rat. Beachten Sie bitte zudem, dass Kinder, die unter Fieber leiden, nicht gebadet werden dürfen, da sich die Symptome dann eher verschlimmern und der Kreislauf schnell ins Wanken kommen kann. 
  Magen-Darm-Grippe:  Eine Gastroenteritis, auch Brechdurchfall oder umgangssprachlich Magen-Darm-Grippe genannt, ist  keine Seltenheit bei Babys und Kleinkindern . Ihr Immunsystem ist noch nicht sehr oft in Kontakt mit Krankheitserregern gekommen und schnell ist es passiert, das kontaminiertes Spielzeug oder Gegenstände im Mund des Kindes landen und sich dieses darüber mit dem Erreger infiziert. Typische  Symptome für eine Magen-Darm-Grippe sind Übelkeit, Erbrechen sowie Durchfall . Oft kommen krampfartige   Bauchschmerzen   hinzu. Auslöser können Viren und Bakterien verschiedenster Art sein, so z.B. E. coli, Salmonellen, aber auch Rota- oder Noroviren.  Rota- als auch Noroviren sind hochansteckend und eine Erkrankung ist oft von Fieber begleitet . Treten diese Krankheiten auf, muss wegen der Gefahr für die allgemeine Gesundheit die Kita oft geschlossen werden. Zudem muss eine Meldung an das Gesundheitsamt erfolgen.   Da bei einer Magen-Darm-Grippe sehr viel Flüssigkeit verloren geht, sollte vor allem auf viel Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Auch   Elektrolytlösungen   sind sinnvoll, gerade bei Babys und Kindern kann ein Mangel lebensgefährlich werden. Auch kann es helfen,   Mittel gegen Durchfall   anzuwenden. Allerdings sollte hier zuvor Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden, da viele Mittel für Kinder unter 2 Jahren nicht geeignet sind.   Eltern sollten bei einer Gastroenteritis zudem größte Sauberkeit herrschen lassen, da sich die verantwortlichen Viren über eine Schmierinfektion verbreiten.   Kontaminierte Oberflächen, aber auch die Hände sollten großzügig desinfiziert werden  . Dies sollte auch nach dem Wechsel der Windel bzw. dem Toilettengang geschehen. Weitere Tipps zum Thema   Magen-Darm-Grippe bei Kindern  &amp;nbsp;finden Sie in unserem Ratgeberbereich. 
  Kopfläuse:  Meist merken es die Eltern erst, wenn es zu spät ist: Die Kinder fühlen sich nicht unbedingt krank, kratzen sich aber andauernd und beim Kämmen fallen Läuse und Nissen aus der Bürste oder dem Kamm. Viele Jahre lang waren Läuse kein Problem mehr, jetzt aber treten sie wieder verstärkt in Schulen und Kindergärten auf.   Glücklicherweise lässt sich der Befall mit Läusemitteln aus Ihrer Online-Apotheke ganz einfach daheim in den Griff bekommen  . Ganz wichtig: Neben einer schnellen und andauernden Behandlung ist es wichtig, dem Kind zu erklären, dass es jetzt eine Weile mit anderen Kindern nicht zu eng in Kontakt treten darf. Denn solange die Kinder weiterhin ihre Köpfe zusammenstecken, ist die Gefahr der Übertragung nicht gebannt und die Verbreitung der Läuse geht weiter. 
  Krätze:  Lange Zeit schon fast verschwunden, breitet sie sich jetzt verstärkt wieder aus. Sie ist extrem lästig und sehr unangenehm, aber keine wirkliche Gefahr für die Gesundheit. Verursacht wird die Krankheit durch so genannte Krätzmilben. Diese fast unsichtbaren Spinnentiere graben Gänge in die obere Hautschicht, wo sie Eier und Kot ablegen. Das wiederum führt zu juckenden Entzündungen. Krätze ist sehr ansteckend und die  Ansteckung kann über den direkten Hautkontakt als auch infizierte Kleidung und Bettwäsche  geschehen. Da es mehrere Wochen dauert, bevor die Ansteckung sichtbar wird, kann die infizierte Person in dieser Zeit die Krankheit schon unbemerkt weitergeben. Eine Vorbeugung ist so gut wie unmöglich. Es sei denn, Sie tragen immer Einweghandschuhe, die Sie ständig wechseln. Die Krätze tritt jetzt Jahr für Jahr in immer größerem Ausmaß auf, auch sie ist meldepflichtig.   Sollten Sie betroffen sein, ist es möglich eine   Behandlung mit rezeptfreien Mitteln aus unserer Online-Apotheke   durchzuführen. Wenn Sie unsicher sind, welches Mittel geeignet ist oder Sie Fragen zur Anwendung haben, wenden Sieb sich gern an unser pharmazeutisches Beratungsteam. 
  Hand-Fuß-Mund-Krankheit:  Hier handelt es sich um eine durch Viren übertragene Krankheit. Die Übertragung erfolgt hier vor allem durch direkten Kontakt von Mensch zu Mensch, aber auch durch mit Speichel oder Kot kontaminierte Gegenstände. Die  meist mit Fieber und Halsschmerzen einhergehende Krankheit zeigt nach wenigen Tagen weitere Symptome in Form kleiner Bläschen und Geschwüre im Mund sowie an Händen und Füßen . Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist hochansteckend und auch noch einige Wochen nach Abklingen der Symptome, können andere Menschen durch Übertragung der Viren erkranken. Um sich vor einer Ansteckung zu schützen, ist   regelmäßiges Händewaschen sowie ausreichende Desinfektion kontaminierter Oberflächen   angeraten. Auch sollte zu enger Körperkontakt, sowie das Teilen von Besteck, Spielzeug etc. vermieden werden. 
 
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   Krankheiten vorbeugen durch die Stärkung des kindlichen Immunsystems 
 Während Erwachsene im Schnitt 3 bis 4 Infekte pro Jahr erleben, sind es bei Säuglingen und Kleinkindern bis zu zwölf. Dies liegt vor allem daran, dass  Kinder mit einem noch unreifen Immunsystem  geboren werden. Es muss sich also noch entwickeln. Mit jedem neuen Infekt lernt das Immunsystem des Kindes dazu, die eigene Abwehr wird so schrittweise trainiert. Dieser Lernprozess lässt sich gezielt unterstützen. Im Folgenden ein paar Tipps, für Sie zusammengestellt. 
 Immunstärkung vor der Geburt 
 Schon durch eine gesunde Lebensweise während der Schwangerschaft können Sie das Immunsystem des noch ungeborenen Kindes stärken. Versuchen Sie möglichst Stress zu vermeiden, ernähren Sie sich gesund und   verzichten Sie auf Alkoho  l und Nikotingenuss.   Leichter Sport während der Schwangerschaft   und viel Bewegung an der frischen Luft fördern zudem das eigene Wohlbefinden und somit auch die des Fötus.  Eine ungesunde Lebensweise, nicht nur während der Schwangerschaft, schädigt das Immunsystem des Kindes langfristig  und kann chronischen Autoimmunerkrankungen, wie etwa Asthma, Allergien, Fettleibigkeit und Diabetes Vorschub leisten. 
 Stärkung des kindlichen Immunsystems nach der Geburt und im Kleinkindalter 
 Auch direkt nach der Geburt, sowie im Kleinkindalter, können Sie aktiv zum Aufbau der Immunabwehr Ihres Kindes beitragen. So nimmt der so genannte Nestschutz etwa ab dem 3. Lebensmonat ab und ist mit dem 9. Lebensmonat nahezu verschwunden. Spätestens jetzt gehören vor allem Erkältungskrankheiten, aber auch Magen-Darm-Infekte und andere Erkrankungen fast zum Alltag. Das Immunsystem des Kindes zu stärken ist daher eine wichtige Aufgabe. 
 Stillen für ein gesundes Immunsystem 
 Ist das Kind auf der Welt, ist der erste und am leichtesten zu befolgende Rat: Stillen Sie das Baby, so lange Sie können. In Deutschland dauert die Stillzeit im Durchschnitt bis zu acht Monate 1  nach der Geburt. 21 Prozent der Mütter stillen ihr Baby noch bis zu neun Monate, Kinder über einem Jahr werden nur noch zu neun Prozent mit Muttermilch ernährt. Durch das Stillen wird der Aufbau einer gesunden Darmflora und damit eines intakten Immunsystems gefördert. Verantwortlich hierfür sind  die in der Muttermilch enthaltenen Humanen Milch-Oligosaccharide (HMO), welche das Wachstum nützlicher Bifidobakterien fördern und die Darmschleimhaut des Kindes stärken . Auch sind in der Muttermilch alle wichtigen Nährstoffe, Spurenelemente und Vitamine, sowie bioaktive Komponenten enthalten, die das Kind für ein gesundes Wachstum benötigt. Schon direkt mit der Vormilch, dem so genannten Kolostrum, erhält das Neugeborene wichtige Abwehrstoffe. So sind hierin neben präbiotischen Bestandteilen auch Antikörper enthalten, welche das Baby vor Infektionserregern schützt. Aber nicht nur frühzeitiges, sondern auch langes Stillen fördert die Immunabwehr des Kindes. 
  Sollten Sie nicht stillen können, wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihre Hebamme . Diese kann Ihnen gute Alternativen für eine gesunde Ernährung im Säuglingsalter nennen und steht Ihnen bei weiteren Fragen rund um die Stärkung des Immunsystems Ihres Kindes gern beratend zur Seite. 
 
  Hinweis: Vom Stillen haben sowohl die Mutter als auch das Baby Vorteile für ihre Gesundheit. Bei der Ernährung des Babys durch Muttermilch sinkt das Risiko der Frauen, an Brustkrebs, Eierstockkrebs, Herzkrankheiten oder Diabetes Typ 2 zu erkranken. Kinder, die gestillt werden, neigen zudem seltener zu Übergewicht – vorausgesetzt natürlich, es wird auch nach dem Abstillen auf eine ausgewogene Ernährung geachtet. 
 
 Raus an die frische Luft 
   Ausreichende Bewegung   ist neben einer gesunden Ernährung ein wichtiger Faktor für unser Wohlbefinden und ein gesundes Immunsystem.  Verschaffen Sie Ihrem Kind frische Luft . Auch wenn es draußen kalt ist: Das Baby warm einpacken und mehrmals am Tag mindestens eine halbe Stunde spazieren gehen. Der Wechsel von warm und kalt  stärkt die Abwehrkräfte, die Immunabwehr wird mobilisiert . Ist Ihr Kind älter als ein Jahr, sollten Sie die Freiluftaktivitäten verstärken: Warm eingepackt draußen Toben und Spielen, das tut ihm gut. Hinzu kommt, dass der regelmäßige Aufenthalt in der Natur dafür sorgt, dass das Kind Stress abbauen kann. Zudem kommt das Kind auch mit immer neuen „Keimwelten“ in Kontakt, was zusätzlich die Immunabwehr stärkt. Achten Sie auf atmungsaktive Kleidung, in welcher das Kind nicht schwitzt, aber auch nicht friert. In der kalten Jahreszeit sollten vor allem Kopf, Hals, Unterleib und Füße gut eingepackt sein, um Erkältungen vorzubeugen. Im Sommer ist zudem auf ausreichenden Sonnenschutz achten. 
 Gesunde Ernährung 
 Eine gesunde und ausgewogene Ernährung beginnt schon im Kindesalter, wobei hier vor allem den Eltern eine Vorbildfunktion zukommt. Schon im Beikostalter sollten  frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte sowie pflanzliche Fette und Fisch  regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Süßigkeiten, ungesunde Fette sowie Weißmehlprodukte müssen nicht komplett vom Tisch verschwinden, sollten jedoch eher eine untergeordnete Rolle spielen. Fritten, Pizza und Spaghetti mit Ketchup, dürfen auch mal sein aber auch hier ist weniger oft mehr. Auch sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr in Form von Wasser und ungesüßtem Tee geachtet werden, um ein  Austrocknen der Schleimhäute zu vermeiden . Sind diese trocken, vor allem im Winter, können Bakterien und Viren schlechter abtransportiert werden, die Anfälligkeit gegenüber Infekten steigt. 
 
  Hinweis: Was für Erwachsene gesund ist, kann für Kinder schädlich sein. So sollten Kinder unter 10 Monaten keine Speisen mit Knoblauch erhalten. Auch dürfen Kinder unter 1 Jahr keinen Honig verzehren. Unterstützen Sie die Gesundheit Ihres Kindes mit kindgerechten Nahrungsergänzungsmitteln, so sollten diese kein Echinacea, Vitamin C oder Zink enthalten. 
 
 Sauberer Körper, gesunder Schlaf 
 Eine regelmäßige Körperhygiene ist wichtig, um Krankheitserreger fernzuhalten und so die Gesundheit zu erhalten. So muss es für Ihr Kind normal sein, sich nach jedem Toilettengang, vor dem Essen sowie nach dem Aufenthalt im Freien,  gründlich die Hände zu waschen . Ständiges Desinfizieren der Hände ist jedoch nicht notwendig. Das Zähneputzen gehört ebenso zur Körperhygiene und beginnt bereits mit dem ersten Zahn. Mit speziell auf   Kinderzähne abgestimmter Zahnpasta   ist die Mundhygiene nicht schwer. Ab dem vierten Jahr seines Lebens sollte es sich selbstständig die Zähne putzen können. Aber Nachputzen durch die Eltern sollte bis ins Schulalter erfolgen. Die  tägliche Körperhygiene sollte mit möglichst milden und pH-neutralen Reinigungsprodukten  erfolgen, um die natürliche Hautbarriere nicht zu zerstören. Ist diese kaputt, ist sie ein leichtes Einfallstor für unerwünschte Keime und Krankheitserreger. Mindestens einmal in der Woche sollte auch die Haarwäsche zum Pflegeprogramm gehören. Auch hier empfiehlt es sich, auf möglichst milde Produkte setzen, um die empfindliche Kopfhaut nicht zu reizen. Eine große Auswahl an   speziell auf Babys und Kinder abgestimmte Pflegeprodukte finden Sie im Online-Shop unserer Versandapotheke  . 
 Neben der täglichen Körperhygiene ist auch eine gesunde Schlafhygiene wichtig, damit das Immunsystem des Kindes sich erholen kann. Ausreichend und vor allem erholsamer Schlaf ist hier also das A &amp;amp; O. 
 Hygiene in den eigenen vier Wänden, in Kindergarten &amp;amp; Co 
 Auch die Hygiene zu Hause, im Kindergarten sowie anderen Betreuungseinrichtungen, wie etwa der Kindertagespflege, spielt eine Rolle beim Aufbau der eigenen Immunabwehr. So müssen die Räumlichkeiten nicht perfekt von Staub befreit sein, allerdings  sollten Räume wie Küche und Bad regelmäßig gesäubert werden, da der Anteil an gesundheitsgefährdenden Keimen dort am größten ist . Kinder sollten dabei jedoch nie direkt den Reinigungsmitteln ausgesetzt werden, um mögliche Haut- und Atemwegsreizungen sowie Vergiftungen zu vermeiden. Zur Hygiene im Haushalt gehört auch der  Verzicht auf das Rauchen  in den eigenen vier Wänden sowie im Beisein von Kindern. Der Rauch setzt sich in der Wohnung als auch der Kleidung fest, was nicht nur für einen unschönen Geruch sorgt, er enthält auch krebserregende Stoffe, welche die Gesundheit Ihres Kindes gefährden. 
 Besucht das Kind den Kindergarten, die Kita oder ist bei einer Tagesmutter, so sollten Eltern sich vorab informieren, ob die notwendigen Hygienestandards auch dort eingehalten werden. Im Regelfall ist es vor dem Besuch der Einrichtung möglich, diese genauer anzusehen und so im Zweifel Mängel direkt vor Ort festzustellen. 
 Kontakt zu Tieren und anderen Kindern 
 Kinder, die häufiger oder regelmäßig von Haustieren umgeben sind, entwickeln seltener allergische Erkrankungen oder Asthma. Vermutet wird, dass dies auf die Keimvielfalt, die beim Umgang mit den Tieren vorhanden ist, zurückgeführt werden kann. Allerdings sei erwähnt, dass Kinder mit einem erhöhten allergischen Risiko, weil mindestens ein Elternteil eine allergische Erkrankung hat, lieber auf ein eigenes Haustier verzichten sollten, da vor allem felltragende Tiere als Auslöser für allergische und asthmatische Beschwerden in Betracht kommen. 
 Und auch  der Kontakt zu anderen Kindern  ist, nicht nur aus sozialer Sicht,  wichtig, um die Immunabwehr zu stärken . So lernt das Immunsystem durch den Kontakt zu anderen Kindern immer wieder neue Keime kennen und kann auf bereits bekannte Erreger effektiver reagieren. Hinzu kommt, dass ein Kind, welches gern und viel mit anderen Kindern lacht, spielt und kuschelt Stress abbaut, was sich ebenfalls positiv auf dessen Immunabwehr auswirkt. 
 
  Gut zu wissen:  Ob Ihr Kind häufiger an Infekten leidet, ist zum Teil auch seiner Veranlagung geschuldet. Die  regelmäßige Kontrolle beim Kinderarzt , die so genannten U-Untersuchungen, und Impfungen helfen, dass Ihr Kind ein stabiles Immunsystem aufbauen kann. 
 
 Produkte für die Gesundheit Ihres Kindes aus Ihrer Online-Apotheke 
 Trotz aller vorbeugenden Maßnahmen, es ist schnell passiert und das Kind hat sich erkältet oder eine Magen-Darm-Grippe aus der Kita mitgebracht.  Im Online-Shop Ihrer Volksversand Versandapotheke finden Sie eine große Auswahl an Medikamenten und Produkten rund um das Thema Kindergesundheit . Diese sind in ihrer Wirkstoffkonzentration und Dosierung entsprechend auf die jeweilige Altersgruppe abgestimmt, so dass sie von Haus aus verträglicher für Kinder sind. 
   Fazit 
 Ob zu Hause oder im Kindergarten: Krankheitserreger lauern an vielen Ecken. Wenn Sie Ihrem Kind helfen wollen, das eigene Immunsystem zu stärken, sollten Sie Ihr Kind „nicht in Watte packen“ mit dem Ziel, es vor Erkältungen und typischen Kinderkrankheiten zu schützen. Es ist völlig normal, dass die Kleinen mal eine Infektion mit nach Hause bringen und krank werden. Die  richtige Ernährung , vorbeugende Maßnahmen, sowie  richtiges Verhalten im Krankheitsfall helfen , die Gesundheit Ihres Kindes zu erhalten und zu stärken. Mit einer Hausapotheke für Babys und Kinder sind Sie zudem im Notfall immer bestens ausgestattet und haben alle wichtigen Medikamente vor Ort. 
 
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise   Fußnote:   1  https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Studien/Adipositas_Monitoring/Vor_und_nach_Geburt/PDF_Themenblatt_Stillen.pdf?__blob=publicationFile#:~:text=Die%20durchschnittliche%20Stilldauer%20betrug%20etwa,2.4).  Bildquelle: Fotolia - Hannes Eichinger 
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                            <updated>2021-08-03T08:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Hausmittel gegen Läuse: Die besten Tipps</title>
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                 Sie gelten als Schrecken in jedem Kindergarten und in der Schule: Läuse. Wenn Kopfläuse im Umlauf sind, geraten viele Eltern regelrecht in Panik und versuchen, ihr Kind vor einem Befall durch die winzigen Insekten zu schützen. Aber selbst wenn Ihr Kind Läuse hat, ist dies kein Grund zur Sorge – so lange Sie schnell eine gezielte Behandlung einleiten, um die rasche Ausbreitung der Parasiten zu stoppen. In diesem Artikel verraten wir Ihnen, was Sie gegen Kopfläuse tun können und welche Hausmittel gegen Läuse sich bereits seit vielen Jahren erfolgreich bewährt haben. 
  Hinweis:  In diesem Ratgeber behandeln wir vorwiegend das Thema &quot;Kopfläuse&quot;, Filzläuse und Kleiderläuse werden in diesem Text demgegenüber vernachlässigt. 
 Läuse: Was ist das, wer bekommt sie und wie lange leben sie? 
 Kopfläuse: Winzige blutsaugende Insekten, die am liebsten Kinder befallen 
 Bei Läusen, deren lateinische Bezeichnung &quot;Pediculus humanus capitis&quot; lautet, handelt es sich um winzige längliche, flügellose Insekten mit sechs Beinen. Zusammen mit der Filzlaus und der Kleiderlaus bilden sie die Familie der Menschenläuse. Die nur ca. zwei bis drei Millimeter großen Kopfläuse sind blutsaugende Parasiten, welche sich ausschließlich von Menschenblut ernähren und sich daher bevorzugt auf der Kopfhaut – vor allem von Kindern – einnisten. 
 Dank ihrer speziell gestalteten Beine (auch als Klammergreifer bezeichnet) können sich die Läuse sehr gut an Haaren festklammern und sich wegen ihrer fast durchsichtigen, leicht gräulichen oder rötlich-braunen Körperfarbe (abhängig von der verzehrten Blutmenge) nahezu unbemerkt im Haaransatz verstecken. Meist kleben sie hinter den Ohren, im Nacken oder über den Schläfen. Hinzu kommt, dass sie sehr schnell krabbeln, was ein Erkennen mit bloßem Auge ebenfalls erschwert. 
 Etwa vier bis fünf Mal pro Tag stechen Kopfläuse zur Nahrungsaufnahme zu und saugen Blut aus der Haut. Zunächst verursacht der Stich keinen Schmerz, weil die Läuse mit ihrem Speichel ein blutgerinnendes Mittel absondern, wodurch die Einstichstelle betäubt wird. Erst später machen sich die Stiche durch teils  starken Juckreiz  bemerkbar – ein erstes Indiz für Kopfläuse! 
 Lebensdauer und Übertragung von Kopfläusen 
 Unbehandelt überleben Kopfläuse ca. drei bis vier Wochen; ohne Nahrung, also Blut von Menschen, leben sie nur ca. einen Tag. Weil Läuse während ihrer gesamten Lebensdauer jedoch bis zu 300 Eier (sogenannte Nissen) ablegen, die sie mit einer wasserlöslichen Substanz nahe der Kopfhaut an den Haaren festkleben, können sie sich mitunter schnell verbreiten. Aus den Eiern schlüpfen bereits nach sieben bis neun Tagen kleine Larven, die sich wiederum nach weiteren acht bis zehn Tagen weiter vermehren können. Die frisch geschlüpften Läuse können wegen ihrer unterentwickelten Beine noch nicht bis in die Haarspitzen krabbeln und bleiben daher meist bevorzugt nahe am Kopf. 
  Merke:  Läuse können weder fliegen noch springen. Nur erwachsene Kopfläuse mit ausgewachsenen Beinen können bis in die Haarspitzen krabbeln und von dort aus bei direktem Kontakt auf die Haare anderer Menschen wechseln. 
 Ist mangelnde Hygiene für die Übertragung der Kopfläuse verantwortlich? 
 Auch wenn es häufig behauptet wird, ist unzureichende Hygiene nicht der Grund, warum Kopfläuse von einem auf den anderen Menschen übertragen werden. Ob Sie Ihre Haare häufig oder selten waschen, ob Sie ein natürliches Shampoo verwenden oder nicht, spielt keine Rolle:  Jeder kann Kopfläuse bekommen, wenn er mit einem von Läusen befallenen Menschen engen Kontakt hat , die gleichen Bürsten, Kämme, Handtücher oder Kopfkissen benutzt. Da vor allem Kinder beim Spielen, im Kindergarten oder in der Schule häufig ihre Köpfe zusammenstecken, werden die winzigen Tierchen meist von einem Kind auf das andere übertragen, indem erwachsene Kopfläuse auf die Haare des anderen Kindes krabbeln. 
  Gut zu wissen:  Obwohl Kopfläuse lästig und hartnäckig sind, sind sie in der Regel nicht gefährlich für Kinder und Erwachsene. Durch den gehäuften Körperkontakt beim Spielen und Toben werden die Insekten meist von einem Kind auf ein anderes übertragen. 
 Die besten Hausmittel gegen Läuse im Überblick 
 Leider reicht es nicht aus, den Kopf ausgiebig mit normalem Shampoo zu reinigen oder die Haare gründlich zu bürsten, um die unerwünschten Kopfläuse und Nissen loszuwerden – dafür sitzen die Tierchen und Eier zu fest. Ebenso wenig soll Hitze wie etwa durch eine Trockenhaube, einen Föhn oder einen Saunagang gegen Kopfläuse helfen. 
 Trotzdem möchte nicht jeder bei Kopfläusen direkt zu einem aggressiven Läusemittel greifen. Sowohl Haut und Haar als auch der Umwelt zuliebe ist es manchmal besser, zuerst ein mildes Hausmittel gegen Läuse auszuprobieren. Wie praktisch, dass es verschiedene Hausmittel gibt, die sowohl Kindern als auch Erwachsenen im Kampf gegen die hartnäckigen Parasiten helfen können! 
 In den nachfolgenden Abschnitten zeigen wir Ihnen die besten  Hausmittel als mögliche Alternative  zum chemischen oder physikalischen Läusemittel auf, sodass Sie bei einem Läusebefall in kurzer Zeit eine Behandlung vornehmen können. Probieren Sie eins der Mittel aus und rücken Sie Kopfläusen und Co. zukünftig auf natürliche Weise zu Leibe. Sollten Sie lieber die schnelle und intensive Variante bevorzugen, stehen wir Ihnen mit  Läusemitteln aus der Apotheke  zur Seite! 
  Wichtig:  Durch Hausmittel werden die Kopfläusegetötet oderbetäubt bzw. gelähmt. Während dieser Betäubungsphase müssen die Läuse und die abgelegten, am Haar festgeklebten Nissen dann mit einem sehr feinen Kamm oder im Idealfall mit einem  speziellen Nissenkamm  aus der Apotheke ausgekämmt werden. Nur so kann die Kopfhaut dauerhaft von den lästigen Parasiten befreit und verhindert werden, dass aus etwaigen noch vorhandenen Eiern nach einiger Zeit weitere Kopfläuse schlüpfen. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, die Anwendung der Hausmittel regelmäßig zu wiederholen (über einen Zeitraum von ca. einer oder zwei Wochen), damit keine Nissen oder Läuse im Haarschopf verbleiben. 
 Normale Haarspülung für ein besseres Auskämmen 
 Hilfe gegen Kopfläuse kann eine intensive Behandlung mit einer  herkömmlichen Haarspülung  bieten. Der Hintergrund ist, dass eine Spülung die Haare besser kämmbar und seidig weich macht, sodass sie sich besser mit einem Nissenkamm auskämmen lassen. Wichtig ist, dass der Nissenkamm nach jeder Strähne abgewischt oder ausgespült wird, um die daran haftenden Nissen und Parasiten zu entfernen. 
 Anschließend sollte der Nissenkamm unbedingt desinfiziert werden – je nach Material des Kamms ist dies beispielsweise in kochendem Wasser oder mit Essigwasser möglich. Wer Spülung als Hausmittel gegen Läuse verwenden möchte, sollte das beschriebene Vorgehen mit Haarwäsche und sorgfältigem Kämmen etwa acht bis neun Tage täglich durchführen. 
 Essig lähmt die Parasiten 
 Kopfläuse verabscheuen saure Substanzen, weshalb  Essig  als bewährtes Hausmittel gegen Kopfläuse gilt. Stellen Sie einfach eine Mischung aus einem oder zwei Teilen warmem Wasser und einem Teil Essig her, arbeiten Sie die Mixtur wie ein Shampoo bzw. eine Spülung in die Haare ein und lassen Sie das Gemisch ca. zehn (bei Verwendung von Apfelessig) bis fünfzehn Minuten (bei Verwendung von Speiseessig) auf der Kopfhaut einwirken. Nun waschen Sie das Haar mit herkömmlichem Shampoo aus und kämmen es mit einem geeigneten Läusekamm durch. 
  Tipp:  Verwenden Sie diese Mischung bei Kopfläusen nicht nur als natürliche Haarspülung bzw. Shampoo, um die Insekten zu bekämpfen, sondern auch zur Reinigung der benutzten Kämme und Bürsten! 
 Warme Öle helfen als Hausmittel gegen Läuse 
 Obwohl  Öle wie Olivenöl und Mandelöl  den meisten Menschen eher im Zusammenhang mit Themen wie Kochrezepten oder Ölziehen bekannt sind, können sie auch zur Behandlung von Kopfläusen zum Einsatz kommen. Dazu wird das Öl am besten abends leicht erwärmt und sanft auf dem ganzen Kopf verteilt, sodass jede Strähne getränkt ist. Anschließend wickeln Sie einfach ein großes Handtuch um den Kopf und lassen das Mittel mindestens vier Stunden (idealerweise über Nacht) einwirken, bevor Sie das Haar mit handelsüblichem Shampoo auswaschen. Danach werden einzelne Strähnen wie oben beschrieben mit einem Läusekamm ausgekämmt. 
 Ätherische Öle: Schöne Düfte bekämpfen winzige Plagegeister 
  Ätherische Öle  sind überwiegend zur Förderung bzw. zum Erhalt der Gesundheit und des Allgemeinbefindens verbreitet, nicht aber als Mittel gegen Parasiten. Dennoch ist es Berichten zufolge so, dass Kopfläuse durch  ätherische Öle  erstickt oder vertrieben werden. 
 Stellen Sie eine Mischung aus zwei Tropfen ätherischem Öl (zum Beispiel Lavendel, Rosmarin oder Citronella, Geranie, Eukalyptus, Rosmarin oder Teebaumöl) und Neem-, Kokos- oder Sojaöl her, geben Sie diese auf den Kopf, massieren Sie das Mittel gründlich in die Kopfhaut ein und lassen Sie es mindestens eine Stunde einwirken. Bereits nach diesem Zeitrahmen soll der Befall von Kopfläusen deutlich nachlassen, da die Tiere wegen des für sie unausstehlichen Geruchs entweder von dannen ziehen oder sogar an dem Mittel ersticken. 
  Hinweis:  Es ist noch nicht nachgewiesen, dass die Insekten tatsächlich durch ätherische Öle ersticken. Wenn die Kopfläuse also nicht getötet werden, stattdessen lediglich weiterziehen und möglicherweise gleich ein anderes Familienmitglied befallen, entspricht dies vermutlich nicht der gewünschten Wirkung. Außerdem können ätherische Öle Hautreizungen und Allergien verursachen, weshalb eine Anwendung gegebenenfalls noch einmal überdacht werden sollte. 
 Lavendel und Lavendelessig 
 Auch Lavendelessig soll Hilfe gegen Kopfläuse bieten. Allerdings muss dieses Mittel lange im Voraus zubereitet werden – zwei Wochen braucht der  Lavendelessig , um durchzuziehen und seine Wirkung zu entfalten. Wer so viel Zeit hat (etwa, wenn Kopfläuse im Umlauf sind, aber noch kein Befall innerhalb der Familie bekannt ist), kann 100 g frische Blütenspitzen und 500 ml Essig vermischen, dieses Gemisch 14 Tage ziehen lassen und zwischendurch immer wieder umrühren. Vor der Behandlung wird das Essiggemisch durch ein Sieb gestrichen und dann wie die anderen Essigmischungen auf der Kopfhaut angewendet. 
 Alternativ können Sie echten Lavendel in Cidre-Essig ziehen lassen und nach der normalen Haarwäsche auf dem Kopf verteilen. 
 Arnica als Hausmittel 
 Der Sud abgekochter  Arnica-Blüten  soll Kopfläuse ebenfalls vertreiben. Um die Mischung herzustellen, werden 10 g Arnica-Blüten in einem Liter Wasser fünf Minuten aufgekocht, weitere fünf Minuten ziehen gelassen und schließlich durch ein Sieb abgegossen. Der verbleibende Sud wird noch möglichst heiß in die Kopfhaut einmassiert. 
 Haare färben oder mit Henna tönen 
 Was fast zu schön klingt, um wahr zu sein, soll tatsächlich gegen die lästigen Kopfläuse wirken:  Haare färben oder tönen . Die chemische Haarfarbe und die weniger aggressiven Henna-Farben, die sogar als farblose Varianten im Handel erhältlich sind, sorgen Berichten nach zuverlässig für das Absterben der Insekten. Dieser Tipp sollte allerdings nur bei Erwachsenen Anwendung finden. 
 Mayonnaise und Vaseline 
 Daneben werden teilweise auch Küchenstars wie  Mayonnaise  oder Kosmetika wie  Vaseline  zur Bekämpfung der Kopfläuse eingesetzt. Durch das Einreiben mit den fetthaltigen Substanzen sollen die Tierchen erstickt werden. Dazu werden Kopf und Haar zunächst gründlich mit Mayonnaise oder Vaseline eingerieben und danach mit einem Handtuch, einer Duschhaube oder ein wenig Frischhaltefolie abgedeckt, damit das Mittel über mehrere Stunden oder besser noch über Nacht einwirken kann. Nach der Einwirkzeit werden die Haare wie oben beschrieben gründlich gewaschen und mit einem Läusekamm ausgekämmt. 
 Ein Nachteil bei der Verwendung von Mayonnaise und Vaseline ist, dass sich diese Produkte nur schwer auswaschen lassen und für die Haarwäsche mitunter viel Wasser und Shampoo benötigt werden. 
 Zu Hause bleiben als Vorbeugung 
 Zwar handelt es sich bei diesem Tipp nicht um ein Hausmittel per se, doch auf diese Weise können Sie Kopfläusen wohl am besten vorbeugen. Sobald bekannt wird, dass ein Kind oder mehrere Kinder in Kindergarten, Kita, Sportverein und Co. Läuse haben, sollte Ihr Kind möglichst ein paar Tage zu Hause bleiben. 
 Läusemittel mit Dimeticon oder chemische Behandlung 
 Wenn keine Hausmittel helfen, die Kopfläuse effektiv zu bekämpfen, sollte ein bewährtes   Läusemittel mit Dimeticon   (Silikonöl) oder ein chemisches Mittel zum Einsatz kommen. 
 Dimeticon: Silikonöl gegen Kopfläuse 
 Mittel mit Dimeticon besitzen eine äußerst niedrige Oberflächenspannung. Dadurch können sie die Tierchen sekundenschnell ummanteln und ihre vierzehn winzigen Atemlöcher durchfluten, sodass die Kopfläuse innerhalb von nur ca. zehn Minuten ersticken. 
 Chemisches Mittel mit Insektiziden 
 Durch  Läusemittel mit Insektengift  (zum Beispiel mit dem Wirkstoff Allethrin, Pyrethrum oder Permethrin) wird das Nervensystem der Kopfläuse angegriffen. Als Folge können sie sich nicht mehr bewegen und sterben innerhalb von 30 Minuten. 
 Wertvolle Hinweise und praktische Tipps 
 Obwohl Läusemittel mit Dimeticon sehr effektiv gegen Kopfläuse wirken, stellen sie keine Gefahr für Menschen dar – weder für Kleinkinder noch in der Schwangerschaft oder Stillzeit. Die ungiftigen Silikonöle kommen ohne Insektizide und Nervengift aus und werden nicht von der Haut oder von den Schleimhäuten aufgenommen. Dank der rein physikalischen Wirkungsweise wird zudem verhindert, dass sich Resistenzen gegen Wirkstoffe bilden. 
 Chemische Läusemittel werden bei richtiger Anwendung normalerweise bestens vertragen. Allerdings muss ein guter Sonnenschutz der Haare sichergestellt werden, sodass Sonne und Föhnen zunächst tabu sind. Darüber hinaus wurden im Ausland vermehrt Fälle von Resistenzen gegenüber einzelnen chemischen Wirkstoffen bekannt. 
 Damit Sie die Quälgeister endgültig los werden, sollten Sie unbedingt die Packungsbeilage sowie die Einwirkzeit der jeweiligen Mittel beachten und die Behandlung wie angegeben regelmäßig wiederholen (siehe auch nächster Absatz). 
 Kopfläuse bekämpfen: Anleitung und Tipps 
 Ob Hausmittel oder chemisches bzw. physikalisch wirkendes Läusemittel, ob Kinder oder Erwachsene: Damit Sie im Fall der Fälle gut gewappnet sind, haben wir nachfolgend eine verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie praktische Tipps für Sie zusammengestellt, damit Sie den Kopfläusen ein für alle Mal Lebewohl sagen können. 
 
  Schritt 1:  Wenden Sie das Hausmittel Ihrer Wahl an und kämmen Sie die noch feuchten Haare Strähne für Strähne aus. 
  Schritt 2:  Nach acht bis zehn Tagen wiederholen Sie die Behandlung aus Schritt 1 mit Ihrem bevorzugten Läusemittel, damit auch nachträglich geschlüpfte Larven ausgekämmt werden. 
  Schritt 3:  Weitere vier Tage später sollten Sie die Kopfhaut gründlich nach Insekten absuchen, bevor Sie das Haar erneut gut säubern und feucht auskämmen. 
 
 Tipps gegen lausige Plagegeister 
 
 Besteht der Verdacht auf Kopfläuse, können Sie diesen mit einem Läusekamm überprüfen. Haben sich die Tierchen im Haar eingenistet, bleiben sie am Kamm kleben. Eine Lupe kann weitere Klarheit bringen. 
 Hat sich der Verdacht auf Kopfläuse bestätigt, sollten Sie die Verantwortlichen von Schule, Kindergarten, Kita oder Sportverein informieren, um eine Ausbreitung zu verhindern. 
 Reinigen Sie Ihre Bettwäsche und Handtücher bei 60 Grad und säubern Sie Haarbürsten und Kämme gründlich, damit sich die Insekten nicht von dort aus weiter verbreiten können. 
 Textilien oder Kuscheltiere, die nicht bei 60 Grad gewaschen werden können, legen Sie am besten für einen Tag bei ca. -18 Grad in die Tiefkühltruhe. 
 Verwenden Sie einen Läusekamm ausschließlich in feuchten Haaren und verwöhnen Sie das Haar im Anschluss mit einer guten Haarpflege. 
 Gehen Sie beim Auskämmen gründlich vor: Bürsten Sie die Haare erst grob durch, bevor Sie einzelne Strähnen vom Haaransatz bis zu den Spitzen sorgfältig mit dem Kamm auskämmen. 
 Streichen Sie den Läusekamm nach jeder Strähne auf einem Küchenpapier ab und halten Sie ihn unter fließendes Wasser. Nach der Behandlung sollten Sie den Kamm je nach Material in Essigwasser, mit einer Haarspülung oder in kochendem Wasser (für 10 Minuten) säubern. 
 Schützen Sie die Kleidung beim Auswaschen und Auskämmen mit einem Handtuch oder einem Umhang und reinigen Sie diesen nach Gebrauch. 
 
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 Bildquelle: Adobe Stock&amp;nbsp;RioPatuca 
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                            <updated>2019-11-12T08:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Karies und Kinder: Ursachen, Behandlung und Vorbeugung von Karies</title>
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                 Karies bei Kindern ist keine Seltenheit 
 Ob Milchzähne oder bleibende Zähne: Fast jedes Kind leidet irgendwann unter Karies. Was Sie als Eltern tun können, um Karies bei Ihrem Kind vorzubeugen, wie Sie die richtige Behandlung auswählen, falls die Milchzähne oder bleibenden Zähne Ihrer Kleinen von Karies betroffen sind, und wie Sie Ihrem Kind schon in jungen Jahren auf spielerische Art und Weise beibringen, sich die Zähne richtig zu putzen, erfahren Sie in diesem Beitrag. Darüber hinaus bieten wir Ihnen allgemeine Informationen rund um das Thema Karies und stellen Ihnen wertvolle Tipps zur Zahnpflege bereit, um die Gesundheit von Zahnschmelz, Zähnen und Zahnfleisch langfristig zu erhalten. 
 
 
   Ursachen von Karies: Wie entsteht Karies?    
   Karies bei Kindern erkennen: Erste Anzeichen und Symptome    
   Behandlung von Karies: Zähne richtig behandeln lassen    
   Vorbeugung von Karies: Zähne putzen, gesund essen und geschickt naschen    
   Angst vor dem Zahnarzt und dem Gang in die Zahnarztpraxis nehmen    
 
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   Ursachen von Karies: Wie entsteht Karies? 
 Karies ist eine Erkrankung des Zahnhartgewebes, das sich aus Zahnschmelz, Zahnbein (Dentin) und Wurzelzement zusammensetzt, die als härteste Substanzen des Körpers gelten. Doch trotz ihrer robusten Beschaffenheit können die Zähne von aggressiven Bakterien angegriffen und nach und nach zerstört werden: den sogenannten Kariesbakterien. Wenn die Bakterien erst einmal in das Innere der Zähne vorgedrungen sind, höhlt die Karies sie von innen aus, wenn sie nicht bei Untersuchungen entdeckt wird und keine Behandlung durch einen erfahrenen Zahnarzt erfolgt. 
 Vor allem die Milchzähne - aber auch die bleibenden Zähne in der ersten Zeit – haben den Bakterien nicht viel entgegenzusetzen, da ihr Zahnschmelz noch sehr weich ist. Dies ist der Grund, weshalb Karies bei Kindern schneller entstehen kann als bei Erwachsenen. Erst nach etwa drei Jahren sind die Zähne ausreichend hart und können Bakterien besser abwehren. 
 Typische Ursachen für die Entstehung von Karies sind eine falsche Ernährung mit zu viel Zucker (Säuren), unzureichendes Putzen der Zähne sowie der Speichelfluss und dessen Zusammensetzung. Aber auch die Beschaffenheit der Zähne hat einen Einfluss auf die Entstehung von Karies. Ausgeprägte Fissuren, also Vertiefungen und Spalten in der Zahnoberfläche, sind ideale Stellen für Plaque und es können sich zunächst unbemerkt erste kleine Löcher bilden. 
 Obwohl es lange Zeit behauptet wurde, spielt die genetische Veranlagung wohl eine eher untergeordnete Rolle bei der Entstehung von Karies. Die Veranlagung, Karies zu erwerben, kann vererbt werden. Karies selbst entsteht jedoch durch Bakterien. 
 Viele Eltern geben ihrem Kind abends noch eine Flasche mit gesüßtem Tee oder Milch, ohne die Zähne der Kinder anschließend zu putzen bzw. den Mund zu reinigen. Egal, ob es sich dabei um zuckerhaltigen Tee, Saft, Muttermilch oder Babynahrung handelt, trocknet ein Rest über Nacht meist auf den Zähnen ein. Der darin enthaltene Zucker kann daraufhin Säuren bilden, welche die Zähne angreifen, wichtige Mineralien aus dem Schutzmantel lösen und Karies verursachen. 
 Ursachen von Karies bei Kindern im Überblick: 
 
 stark zucker- oder säurehaltige Ernährung (zu viel Obst, zu viele Süßigkeiten etc.) 
 mangelnde Zahnpflege (zu seltenes oder schlechtes Putzen der Zähne) 
 Zahnbelag (Plaque) 
 ungünstige Beschaffenheit des Speichels 
 Beschaffenheit der Zahnoberfläche (z.B. Fissuren) 
 süße Getränke vor dem Schlafengehen 
 
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 Je nach vorliegender Ursache kann es somit helfen, wenn Eltern die (ungesunde) Ernährung ihrer Kinder umstellen und sich intensiver mit dem Thema Zahnpflege bei Babys und Kindern auseinandersetzen – praktische Tipps und Informationen dazu finden Sie weiter unten. 
    Karies bei Kindern erkennen: Erste Anzeichen und Symptome 
 Solange ein Kind nicht sprechen und sich über etwaige Zahnschmerzen oder eine erhöhte Empfindlichkeit seiner Zähne beklagen kann, ist es für Eltern nicht immer leicht, Karies und erste Löcher in den Zähnen zu erkennen. Ist das Kind in der Lage Schmerzen an den Zähnen bzw. im Mundraum zu äußern, sollte besonders gründlich geschaut werden, woher diese rühren. Es ist jedoch zu erwähnen, dass Zahnschmerzen, ausgelöst durch Karies, erst bei tiefer Karies auftreten. Hierbei wurde der Zahnschmelz bereits komplett durchbrochen und das darunterliegende Zahnbein wurde erreicht. 
 Zahnbelag, Entzündungen am Zahnfleisch und weiße Flecken auf den Zähnen bzw. am Zahnschmelz können erste Hinweise auf die Entstehung bzw. den Befall von Karies sein. Auch erste sichtbare Löcher bzw. dunkle Flecken sind ein Hinweis auf eine erste Entmineralisierung der Zähne. Um sicherzugehen, dass die Milchzähne und ersten bleibenden Zähne Ihrer Kleinen gesund sind, sollten Sie deshalb frühzeitig mit der Prophylaxe beginnen und regelmäßig Untersuchungen beim Zahnarzt einplanen. Zahnärzte empfehlen, schon ab dem ersten Zahn zum ersten Mal mit dem Kind zum Zahnarzt zu gehen. 
  Tipp:  Schon mit dem Durchbruch des ersten Zähnchens ist der erste Besuch in der Zahnarztpraxis empfehlenswert. Wie häufig Ihre Kinder in den darauffolgenden Jahren zum (Kinder-)Zahnarzt gehen sollten, ist auch vom individuellen Zustand des Gebisses abhängig und wird Ihnen vom Team Ihrer Zahnarztpraxis gerne erklärt. 
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   Behandlung von Karies: Zähne richtig behandeln lassen 
 Wenn Sie oder Ihr Zahnarzt Karies oder erste kleine Löcher in den Zähnen bei Ihrem Kind bzw. Ihren Kindern festgestellt hat, ist eine professionelle Behandlung unverzichtbar. Nur wenn die Karies vollständig entfernt wird, kann die Gesundheit der Zähne wiederhergestellt werden. Verzichten Sie hingegen auf eine entsprechende Behandlung, kann dies dazu führen, dass die Zähne Ihrer Kinder langfristig Schaden nehmen und möglicherweise die Entwicklung von weiteren bleibenden Zähnen behindern. 
 Bei der Behandlung von Karies werden die Zähne in der Regel unter Narkose aufgebohrt , woraufhin das von Karies betroffene Gewebe entfernt und mit einer Füllung versehen wird. Sind die Zähne zu stark befallen, kann es notwendig sein, einige Zähne zu ziehen. Handelt es sich dabei um Milchzähne, wird auf Implantate verzichtet, bis die bleibenden Zähne nachwachsen. 
   Vorbeugung von Karies: Zähne putzen, gesund essen und geschickt naschen 
 Die beste Prophylaxe gegen Karies ist sicherlich eine ausgewogene, zuckerarme Ernährung und eine sorgfältige Zahnpflege. 
 Richtig essen und trinken für gesunde Zähne 
 Besonders bei Säuglingen und Kleinkindern ist darauf zu achten, dass nicht zu viel Zucker verzehrt wird. Eltern sollten sicherstellen, dass ihre Kinder zwar ausreichend Obst essen, allerdings enthält auch Obst sehr viel Zucker (Fruktose), aus dem sich, wie oben bereits beschrieben, Säuren entwickeln können, welche die Zähne angreifen. Gleiches betrifft süße Getränke: Säfte, Limonaden und gesüßter Tee sind ebenso schädlich für die Zähne wie süße Milch, die vor dem Schlafengehen getrunken wird, ohne daraufhin die Zähne zu putzen. 
 Auch wenn zuckerhaltige Lebensmittel und Getränke nicht gesund sind, sollten Sie Ihrem Kind diese keinesfalls verbieten – Sie wissen ja, dass verbotene Dinge meist noch attraktiver und verführerischer auf die Kinder wirken. Deshalb gilt: Verteufeln Sie Zuckerreiches nicht, bewahren Sie jedoch eine angemessene Balance aus gesundem Essen und Naschzeug. 
  Tipp: Belohnen Sie Ihre Kinder nicht mit Süßigkeiten und achten Sie stattdessen auf einen ausgewogenen Mix aus gesundem Essen und Süßem (Süßwaren, Gebäck, Obst, gesüßte Getränke etc.). Greifen Sie jedoch auch nicht unbedacht zu Lebensmitteln, die als zuckerfrei gekennzeichnet sind – diese enthalten oft ungesunde Zusatzstoffe, die Sie mit einem Blick auf die Zutatenliste schnell enttarnen können. 
 Zähneputzen lernen und Rituale einüben 
 Darüber hinaus ist es wichtig, frühzeitig das Zähneputzen zu erlernen. Bringen Sie Ihren Kindern bei, dass es wichtig ist, sich täglich morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Zubettgehen die Zähne zu putzen. Idealerweise sollten sich die Kleinen direkt angewöhnen, ihre ersten Zähnchen auch nach jedem Mittagessen zu putzen. Schon mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne sollten diese täglich geputzt werden. Sobald Ihr Kind die Zahnbürste selbst halten kann, darf und sollte es die Zahnpflege selbst durchführen, damit es sich von Beginn an daran gewöhnt. Hierzu können Sie spezielle  Kinderzahnbürsten  verwenden, die optimal auf die Bedürfnisse der Kleinen ausgelegt sind. Meist ist es aber gerade in den ersten Jahren nötig, dass die Eltern &quot;nachputzen&quot;, damit auch die hinten im Mund liegenden Backenzähne wirklich sauber werden und sämtlicher Zahnbelag entfernt wird. 
 Wie Sie Kinder ans Zähneputzen gewöhnen 
 Viele Kinder weigern sich anfangs, ihre Zähne zu putzen. Versuchen Sie deshalb auf spielerische Weise, Ihre Kinder an das tägliche Ritual zu gewöhnen. Dazu kann es zum Beispiel hilfreich sein, eine schöne Uhr aufzustellen, die anzeigt, wie lange sie sich noch die Zähne putzen sollten, und die den Putzvorgang mit einem lustigen Signal beendet. Auch das Einüben eines Zahnputzliedes oder eines Reims, den Sie vor dem Zähneputzen gemeinsam aufsagen, kann dazu beitragen, dass Ihre Kinder Spaß an der täglichen Zahnpflege entwickeln. Lesen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind Zahnputzgeschichten, in denen z.B. die Verbindung zwischen Süßigkeiten und Zähneputzen herausgestellt wird und stellen Sie das Zähneputzen immer als positiv konnotiertes Ritual dar, auf das Sie sich freuen – idealerweise, indem Sie zeitgleich zur Zahnbürste greifen und unbeirrt mit gutem Beispiel vorangehen. Mit den vielen in der Drogerie oder Apotheke erhältlichen Sorten bunter  Kinderzahnpasta  oder Junior-Zahngels bringen Sie darüber hinaus Abwechslung in die tägliche Routine. 
   
 Fluorid, Xylit und Zahnarztbesuche 
 Ein gutes Mittel, welches die Entstehung von Karies mildert, ist das Fluorid. Es fördert die Remineralisation, sodass verloren gegangener und zerstörter Zahnschmelz sowie die Mineralien wieder eingelagert werden. Die Remineralisation härtet die oberste Schmelzschicht wieder ab und hemmt das Bakterienwachstum. Zudem kann der Zuckerersatz Xylit, der in vielen zuckerfreien Zahnpflege-Kaugummis enthalten ist, und der regelmäßige Gang (zweimal im Jahr) zum Zahnarzt helfen, Karies vorzubeugen. 
   Angst vor dem Zahnarzt und dem Gang in die Zahnarztpraxis nehmen 
 Wenn Ihr Kind Angst vor dem Zahnarzt entwickelt hat, sollten Sie dies nicht unbeachtet lassen. Nehmen Sie Ihr Kind ernst, reden Sie ihm gut zu und versuchen Sie ihm zu erklären, warum die Untersuchungen in der Zahnarztpraxis so wichtig sind. Hat Ihr Kind ein Lieblingskuscheltier, kann es sinnvoll sein, den Besuch beim Zahnarzt mit Teddy, Esel oder Puppe vorab in vertrauter Umgebung nachzuspielen und den treuen Begleiter anschließend zur seelischen Unterstützung mit in die Zahnarztpraxis zu nehmen. 
  Unser Tipp:  Es gibt inzwischen viele auf die Behandlung von Kindern und Kleinkindern sowie Jugendlichen spezialisierte Zahnärzte, die einen äußerst behutsamen Umgang mit den kleinen Patienten pflegen und die Untersuchungen spielerisch auflockern. Kinderzahnärzte versuchen, den Zahnarztbesuch von einer kindgerechten Umgebung und Ansprache bis zu einer einfühlenden Untersuchung und Behandlung zu einem positiven Erlebnis zu machen, sodass das Kind den Zahnarztbesuch nicht in schlechter Erinnerung behält. Insbesondere wenn Ihr Kind Angst vor dem Zahnarzt hat, lohnt es sich also, Informationen über entsprechend geschulte Zahnärzte einzuholen, um den nächsten Gang in die Zahnarztpraxis zu erleichtern. 
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  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise   Bildquellen: Fotolia © Drobot Dean - stock.adobe.com // © ZELENSKY EUGENY 
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            <title type="text">Schwarzer Hautkrebs: Wir müssen die Kinder schützen</title>
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                 Traurige Wahrheit: Die Krebs-Ursache liegt oft in der Kindheit 
 Schon viele Jahrzehnte lang ist „schön braun“ ein Synonym für gesund, vital und schön. Die heißen Sommer der letzten Jahre, wo ein Sonnentag auf den anderen folgte, sind bei Fans des Bräune-Trends deswegen besonders gut angekommen. Farbe bekommen haben die meisten von uns, vom kleinen Kind bis zum alten Menschen. Und manche Kinder wurden sogar tief gebräunt Ende des Sommers wieder in Kindergarten oder Schule abgeliefert. 
 Allerdings: Wer sich – insbesondere in jungen Jahren – hemmungslos der Sonne aussetzt, setzt seine Hautzellen einem unnötigen Risiko aus, das sich möglicherweise erst in 20, 30 oder gar 40 Jahren zeigen wird: das Risiko für Schwarzen Hautkrebs. Und auch wenn sich die Einsicht, dass die direkte Bestrahlung extrem gefährlich ist, langsam durchzusetzen beginnt, ist diese Info noch längst nicht bei allen Menschen angekommen. Deshalb dieser Artikel. 
 Wer sein Kind stundenlang ungeschützt der Sonne aussetzt, der verkennt die Gefahr, da sich damit das Risiko für Schwarzen Hautkrebs im Erwachsenenalter erhöhen kann. Professor Claus Garbe, Hautkrebsexperte an der Eberhard Karls Universität Tübingen und Tagungspräsident des Deutschen Hautkrebskongresses, schlägt Alarm, indem er prognostiziert, dass es im Jahr 2030 in Deutschland so viele Fälle von Hautkrebs im Jahr geben würde wie bei allen anderen Krebsarten zusammen. 
 Aufgrund dieser starken Steigerung fordern viele Hautärzte den besonderen Schutz der Kinder, denn wer als Kind zu viel UV-Strahlung abbekommt, der hat ein großes Risiko, später an Hautkrebs zu erkranken Und noch eine wichtige Erkenntnis wurde bekannt: Sonnencreme schützt zwar vor Sonnenbrand, nicht aber vor Zellmutationen bis hin zum Schwarzen Hautkrebs. 
 Schwarzer Hautkrebs (Malignes Melanom): Fakten, Risiko und Ursachen 
 Das maligne Melanom (im Sprachgebrauch Schwarzer Hautkrebs) ist von allen Hautkrebsarten die bösartigste.  Männer bekommen den Krebs meistens am Rücken, Frauen an den Unterschenkeln . Bei Männern sind die Hautkrebsraten um zehn Prozent höher als bei Frauen. Die Krankheit bricht am häufigsten bei Menschen im Alter zwischen 45 und 60 Jahren aus, die als Kinder oder Jugendliche zu oft der Sonne ausgesetzt waren. Die Melanome selbst sind meist klein und sehr oft sind die Menschen lange Zeit beschwerdefrei. Genau da liegt aber die Gefahr: Das Melanom beginnt schon frühzeitig Metastasen in den Lymphknoten und anderen Organen (Lunge, Leber, Darm) zu bilden. Wenn das Melanom als Schwarzer Hautkrebs erkannt wird, dann haben sich schon sehr oft bereits Tochtergeschwülste gebildet. Deshalb ist es ganz wichtig und vielleicht lebensrettend, sich regelmäßigen Hautkrebsvorsorgen bei Ihrem Hautarzt zu unterziehen, wo eine Früherkennung stattfinden kann. 2018 lag in Deutschland das Risiko, einen solchen Hautkrebs zu bekommen, bei etwa 1:500, Tendenz stark steigend. 
 Der Hautkrebs geht von unseren pigmentbildenden Zellen der Haut oder der Schleimhaut aus. Hauptursachen sind eine zu starke UV-Belastung durch die Strahlung der Sonne und eine genetische Veranlagung. Besonders gefährlich ist es, wenn Sie sich immer wieder einen Sonnenbrand holen. Das kann nicht nur beim Sonnenbaden im Urlaub am Strand oder im heimischen Freibad ganz schnell passieren, sondern bei jedem potenziellen ungeschützten Aufenthalt im Freien. Ob beim Spielen im Garten oder beim Bummel in der Stadt: Vor Verbrennungen müssen Sie vor allem Ihre Kinder schützen. 
 Tendenziell gefährdeter und häufiger von Hautkrebs betroffen sind auch viele hellhäutige und blond- oder rothaarige Menschen, deren Haut Leberflecken aufweist. 
 Veränderungen der Haut warnen vor dem Krebs 
 Das maligne Melanom schleicht sich langsam an. Sehr oft haben Erkrankte auch zum Zeitpunkt der Diagnose weder Beschwerden noch eine Ahnung, dass sie einen Hautkrebs haben. Hin und wieder juckt es, manchmal kommt es zu kleinen Blutungen. Das ist dann die letzte Warnung, der Alarm, der Sie unbedingt zum Hautarzt schickt. Der macht dann sozusagen eine Rundschau über Ihre Körperoberfläche. Bei dieser Rundschau benutzt er eine sehr stark vergrößernde Lupe mit einer eingebauten Lampe. Damit kann er die Ursachen Ihrer Hautschäden erkennen und die nötigen Maßnahmen einleiten. Hat er einen Verdacht, dann wird der gefährdete Bereich entfernt und mikroskopisch untersucht. Erst dann steht endgültig fest: Hautkrebs – oder nicht. 
  Auf diese Veränderungen Ihrer Haut müssen Sie selbst achten:  
 
 Eines Ihrer Muttermale sieht ganz anders aus als die anderen. 
 Ein Muttermal, das Sie schon lange kennen und an das Sie sich gewöhnt haben, verändert sich, es fängt an zu wachsen. 
 Das Muttermal verändert die Färbung, es wird immer dunkler, oder das Muttermal selbst verändert sich. 
 Das Muttermal juckt ständig, es beginnt zu nässen oder gar zu bluten. 
 
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 Alle diese Veränderungen können die Anzeichen eines Melanoms sein. Also müssen Sie den Hautarzt kontaktieren, der den Ursachen dann auf den Grund gehen wird. Steht dann fest: Ja, hier handelt es sich um einen Hautkrebs, dann kommen weitere Untersuchungen auf Sie zu: Bluttests, Röntgen, Ultraschalluntersuchungen, Kernspintomographie, Computertomographie. Vor allem wird getestet, ob sich in Ihren Lymphknoten oder anderen Organen Tumore gebildet haben – ob der Hautkrebs schon gestreut hat. Welche Therapie auch immer empfohlen wird – sie muss so schnell wie möglich einsetzen; es darf keine Zeit mehr verloren gehen. 
 Kinder müssen unbedingt vor der Sonne geschützt werden 
 Warum aber müssen Kinder unbedingt  vor den UV-Strahlen geschützt  werden? Warum ist das Risiko für einen späteren Hautkrebs gerade bei Kindern so groß? Weil sich immer mehr die Erkenntnis durchsetzt: Die Haut von Kindern und Jugendlichen ist viel stärker durch die Sonne gefährdet als die von Erwachsenen. Seit 2012 gibt es in Deutschland ein Nutzungsverbot für Minderjährige in Solarien. Bei Zuwiderhandlung droht den Betreibern ein Bußgeld bis zu 50.000 EUR. Und schon seit 2009 ist es Minderjährigen nicht mehr gestattet, Solarien in Sonnenstudios oder öffentlich zugänglichen Räumen zu benutzen. Im Jahr 2009 hatte die WHO (Weltgesundheitsorganisation) die UV-Strahlung in Solarstudios in die höchste Kategorie krebserregender Faktoren eingestuft. Das bedeutet eine Bewertung wie für Asbest oder Tabak. 
  Kinder sind meist noch hellhäutig, eine schützende Pigmentierung muss sich erst entwickeln . Die Haut trainiert sozusagen in den ersten sieben bis acht Lebensjahren. Gerade in dieser Zeit ist es wichtig, die Kinder vor der Sonne zu schützen. Ihre Haut ist viel dünner als die von Erwachsenen, die ausreichende Produktion von schützenden Pigmenten ist noch nicht ausgebildet, die gefährlichen UV-Strahlen können ungehindert in die unteren Hautschichten eindringen und dort Mutationen hervorrufen. Die können dann später – oft erst viele Jahre später – zum gefährlichen Schwarzen Hautkrebs führen. 
 Um Ihren Kindern diese spätere Diagnose zu ersparen, sollten Sie diese Informationen beachten: 
 
 Die Eigenschutzzeit der Haut liegt bei Kindern oft nur bei wenigen Minuten. Danach müssen die Kleinen raus aus der Sonne. 
 Sonnencreme etwa eine halbe Stunde, bevor das Kind in die Sonne geht, auftragen. Sonnenschutz für Kinder sollte auch alle halbe Stunde erneuert werden. 
 Wenn Ihr Kind oft in der Sonne ist, dann sollten Sie die Haut Ihres Kindes regelmäßig überprüfen. Ist das Kind schon älter – etwa ab dem 12. Lebensjahr – dann bringen Sie ihm bei, das selbst zu tun. Sagen Sie ihm, wie wichtig das für seine Gesundheit ist. Vorschlag: Untersuchen Sie den Körper Ihres Kindes alle vier Wochen beim Duschen oder Baden auf auffällige Hautveränderungen. 
 Um eine spätere Diagnose „Wir haben es mit Krebs zu tun“ zu vermeiden, sollten Sie bei Kindern bis zum zweiten Lebensjahr dafür sorgen, dass es überhaupt nicht in die Sonne kommt. Denn bei so kleinen Kindern ist die Pigmentierung – und damit der Eigenschutz der Haut – noch kaum ausgebildet. 
 Überzeugen Sie sich, ob im Kindergarten oder in der Kita der Schutz des Spielplatzes vor der Sonne gewährleistet ist. Oft ist ein Sonnensegel eine gute Hilfe. 
 Die richtige Kleidung ist gerade bei Kindern essenziell. Im Zusammenspiel mit richtig angewendeter Sonnencreme sorgen Sie auf diese Weise für bestmöglichen Schutz. 
 Ganz besonders wichtig ist bei Kindern der Schutz des Kopfes. Ein Sonnenhut ist da viel besser als eine Baseballkappe, da er auch den empfindlichen Nacken vor der Sonne&amp;nbsp;schützt. 
 Wenn Ihr Kind im Urlaub in der Sonne oder im Wasser herumtoben will, dann steigt die Gefahr. Es muss immer ein T-Shirt tragen, auch im Wasser. Doch auch das schützt auf Dauer nicht vor den krebserregenden UV-Strahlen. Deshalb: Höchstens etwa 20 Minuten direkte Sonnenbestrahlung, dann rein in den Schatten. 
 
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 Früherkennung beim Hautkrebs 
 Sie haben die Diagnose „Hautkrebs“ bei der Früherkennung beim Arzt bekommen. Diese Diagnose ist sehr ernst, aber Sie müssen nicht verzweifeln. Ist der Hautkrebs noch dünn und flach und wächst nur an der Oberhaut, dann haben Sie eine fast 100 %ige Chance auf eine Heilung. Ist er jedoch schon bis in die zweite Hautschicht, die sogenannte Lederhaut, gewachsen (das kann durchaus Jahre dauern), kann er möglicherweise über einen Kontakt zu den Blut- und Lymphgefäßen in Organe eindringen und sich ausbreiten. Er greift dann bei den Patienten beispielsweise Lunge, Knochen, Leber oder Gehirn an. Je tiefer ein Krebs über die Jahre hinweg in die Haut eingewachsen ist, desto höher ist das Risiko, dass er Krebszellen gestreut hat. 
 Deshalb ist es so wichtig, bereits die Kinder vor einem Hautkrebs zu schützen. 
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 Bildquelle: Pixabay 
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