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    <updated>2026-07-24T15:57:02+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Vergesslichkeit im Alter: Über natürliche Entwicklungen und klinische Auffäll...</title>
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                 Vergesslichkeit oder Demenz: Wo liegen die Unterschiede? 
 Im Laufe des Lebens und mit fortschreitendem  Alter  verändert sich das menschliche Gehirn stetig. Während die wachsende Lebenserfahrung und breites Wissen viele Situationen im täglichen Leben vereinfachen, werden Fähigkeiten rund um das schnelle Lösen von Problemen, das Erlernen von Neuem, Aufmerksamkeit und das Kurzzeitgedächtnis mit steigenden Lebensjahren zunehmend auf die Probe gestellt. Klassischerweise machen sich diese Veränderungen verstärkt ab der zweiten Hälfte der 60er bemerkbar. Personen benötigen dann deutlich mehr Zeit, um Neues zu lernen oder Geschehnisse aus ihren Erinnerungen abzurufen. Auch die eigene  Vergesslichkeit nimmt ggf. merklich zu.  
 Diese Vergesslichkeit kann verständlicherweise für starkes Unbehagen sorgen und schnell drängt sich Betroffenen die Frage auf, ob die wahrgenommenen Einbußen natürlich sind oder ob den Veränderungen eine Demenzerkrankung, insbesondere Alzheimer, zugrunde liegt? „Lässt mein Gedächtnis nach?”, „Ist das normal?”, „Bin ich normal?”, „Ist meine Vergesslichkeit auffällig?” und „Was kann ich tun, um meinem Gedächtnis etwas auf die Sprünge zu helfen?”, sind weitere typische Fragen, die sich Betroffene in diesem Zusammenhang stellen. Im folgenden Beitrag haben Sie die Möglichkeit die  Unterschiede zwischen altersbedingter Vergesslichkeit und ggf. krankhaften Veränderungen  zu lernen. Dabei erfahren Sie, welche Abstufungen es hierbei gibt und wann der klärende Gang zum Arzt besonders sinnvoll erscheint. Zudem erfahren Sie, welche Mittel und Wege sie haben, um ihr Gedächtnis zu verbessern und / oder bestehende Diagnosen nach Möglichkeit abzufedern. 
 
 
   „Wo hab’ ich denn, wo ist denn nur…?”   
   Es gibt einen Unterschied zwischen Vergesslichkeit und (dementer) Verwirrtheit   
   Wann sollte ich zum Arzt gehen?   
   Sie können eine geistige Reserve aufbauen um der Vergesslichkeit zu begegnen   
 
 &amp;nbsp; 
 
   „Wo hab’ ich denn, wo ist denn nur…?” 
 Stichwort:  Vergessen . Lassen Sie uns über die häufig zitierten Schlüssel im Kühlschrank sprechen. Wer etwas zerstreut ist und mitunter an Vergesslichkeit leidet, legt Gegenstände gern einmal an Orte, an denen diese klassischerweise nicht zu finden sind. Das geschieht meist etwas geistesabwesend inmitten von Routinen. Sie kommen beispielsweise vom Einkaufen nach Hause, schließen Ihr Auto ab, die Wohnung bzw. das Haus auf und tragen alles in Ihre Küche. Damit die gekühlten Produkte nicht antauen oder zu warm werden, lagern sie diese direkt im Kühlschrank. Gleichzeitig denkt ihr Gehirn schon über ein kühlendes Glas Wasser nach oder über den aufblinkenden Anruf in Abwesenheit. Und schon ist es geschehen: Die Schlüssel liegen im Kühlschrank, während Sie die ganze Wohnung auf den Kopf stellen. – Ähnliche Beispiele gibt es zu Hauf. Die eigene Brille liegt im Rosenbeet, Medikamente werden vertauscht oder ganz vergessen einzunehmen, Orangensaft wird anstatt der Milch in den morgendlichen Kaffee gegossen etc. 
 Insbesondere, wenn wir uns in Routinen befinden, schaltet der  Geist  gern einen Gang herunter. Sparmodus, sozusagen. Mögliche Konsequenzen wie die oben erwähnten sind in der Regel wenig besorgniserregend, abgesehen vom fehlerhaften Einnahmen der Medikamente. 
  Ein kleiner Exkurs in die Wissenschaft vom geistigen Sparmodus   Auf deutschlandfunk.de wurde im Rahmen eines Psychologie-Beitrages schon bzw. unter anderem im Jahr 2010 über das soeben thematisierte Phänomen berichtet: “Bei Routinefahrten schaltet das Gehirn auf Sparmodus. Das legen die Ergebnisse von Experimenten nahe, die Forscher an den Universitäten Köln und Essen durchgeführt haben. Die Wissenschaftler ließen Freiwillige im Fahrsimulator Strecken absolvieren. Während der virtuellen Fahrten haben sie mithilfe der funktionellen Magnet-Resonanz-Tomografie die Gehirnaktivität der Versuchsteilnehmer gemessen.” – Zu dieser Erkenntnis kam man wie folgt: Auf vertrauten Strecken zeigte sich die messbare Hirnaktivität deutlich reduziert. Die Forschenden zogen diese Ergebnisse unter anderem für Erklärungen von Verkehrsproblemen heran. Der genannte Sparmodus des Gehirns könnte der Grund sein, warum Autofahrer bei gewohnten Strecken, z. B. zur Arbeit oder zu Angehörigen, vergleichsweise häufiger Fahrfehler begehen und/ oder Unfälle bauen. Sie sind schlicht unaufmerksamer unterwegs. 
   Es gibt einen Unterschied zwischen Vergesslichkeit und (dementer) Verwirrtheit 
 Zuvor sprachen wir von verlegten Schlüsseln, Brillen und gedankenverlorenen Routinen. Während jeder Mensch ab und zu Dinge vergisst, Informationen durcheinander bringt, Gegenstände verlegt oder in Unaufmerksamkeit Fehler begeht, erschließt sich Personen mit  dementiellem Syndrom , beispielsweise bei der Alzheimer Demenz, oft gar nicht mehr der Zusammenhang zwischen Gegenständen und deren Funktionen. „Was liegt da?”, „Was ist ein Schlüssel?”, „Wofür wird ein Schlüssel benutzt?” usw. sind Fragen, die sich in diesem Falle stellen, wenn überhaupt. Also kompakt ausgedrückt: Sind Sie vergesslich, können Sie sich an bestimmte Einzelheiten oder Informationen nicht (mehr) erinnern. Sind Sie jedoch von der Alzheimer Demenz betroffen, haben Sie zudem auch Schwierigkeiten umfassende Zusammenhänge zu verstehen und Abläufe ins Gedächtnis zu rufen. 
 Natürlich greift diese erste Erklärung denkbar kurz. Wer sich also mit Sorgen trägt, ob er oder sie bzw. ein Angehöriger an einer Demenzform erkrankt ist, sucht am besten zunächst den Hausarzt auf und lässt sich durchchecken. Der Arzt wird nach einem ersten Assessment Ihrer  Gedächtnisstörungen  und weiteren Symptome alle weiteren Schritte in die Wege leiten. Dabei wird er Sie mit Informationen versorgen und z. B. besprechen, welche Ernährung in Ihrem Falle förderlich ist, ob und welche Medikamente künftig eingenommen oder gerade nicht mehr eingenommen werden sollten usw. 
   Wann sollte ich zum Arzt gehen? 
 Wie bei allen anderen Formen des anhaltenden Unwohlseins, des Verdachts auf krankhafte Veränderungen oder des für Sie untypischen Verhaltens, gilt auch hinsichtlich  Vergesslichkeit  oder Verwirrtheit: Lieber einmal mehr zum Arzt gehen und die Symptome abklären lassen, als die Situation zu ignorieren. Eine Selbstdiagnose ist mit letzter Sicherheit bei Demenzen nicht möglich. Ihr Hausarzt und ggf. ein herangezogenes Team von Experten wird versuchen herauszufinden, welche die Ursachen Ihrer Symptome sind und welche Diagnose sich aus diesen Symptomen ableiten lässt. Wenn Sie sich schwer mit der Entscheidung tun zum Arzt zu gehen oder nicht, finden Sie hier eine Reihe an klassischen Symptomen, die einen Gang zum Arzt durchaus rechtfertigen bzw. sogar nahelegen: 
 
 Gedächtnislücken 
 Schwierigkeiten beim Planen und beim Problemlösen 
 Probleme mit bisher gewohnten Tätigkeiten 
 zeitliche sowie räumliche Orientierungsprobleme 
 Störungen der Wahrnehmung 
 eine für Sie neue Sprach- und Schreibschwäche 
 das stete Verlegen von Gegenständen 
 ein eingeschränktes Urteilsvermögen 
 Verlust von Eigeninitiative 
 ein Rückzug aus dem sozialen Leben 
 ggf. depressive Verstimmungen/ Depression 
 merkliche Persönlichkeitsveränderungen 
 
 &amp;nbsp; 
 Erkennen Sie sich in dieser Aufzählung wieder? Vergessen Sie häufig Informationen und bemerken Sie nebst Ihrer Vergesslichkeit und Ihren Gedächtnisstörungen vielleicht sogar noch weitere Symptome einer Demenz? Sollten Sie sich vor einem klärenden Arzt-Termin etwas fürchten, sprechen Sie z. B. mit einem lieben Menschen über Ihre Sorgen und Beobachtungen. Zusammen lassen sich Muster besser erkennen, Informationen sachlich einordnen und Ihre Gesundheit ganz liebevoll reflektieren. Sie kennen Ihren Körper, Ihr Wesen und Ihren Geist am besten. Und so sind Sie, und ggf. die Ihnen sehr nahestehenden Menschen, wohl die ersten, die auffällige Veränderungen bemerken, ein dementielles Syndrom wie Morbus  Alzheimer  bereits zeitnah vermuten können und einen klärenden Arztbesuch initiieren. 
 Sollten Sie zu dem Entschluss kommen einen Arzt aufsuchen zu wollen, können Sie diesen Termin gern vorbereiten, um dem Ärzteteam alle relevanten Informationen direkt zuspielen zu können. Schreiben Sie z. B. auf, welche Medikamente Sie aktuell einnehmen, seit wann und in welcher Dosis Sie diese zu sich führen. Da Ernährung eine große Bedeutung für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden hat, ist es außerdem sinnvoll Ihre Ess- und Trinkgewohnheiten niederzuschreiben, damit Ihr Arzt Ihre Ernährung besser einschätzen kann. 
 Was ist mit „dementiellem Syndrom” eigentlich genau gemeint? 
 Im offiziellen   ICD-10-GM-Code   zur Klassifizierung von Erkrankungen wird Demenz ganz konkret definiert. Die Abkürzung ICD-10-GM steht übrigens für „International Classification of Diseases – German Modification&quot;. Darin heißt es mit Blick auf Demenz: „Demenz (F00-F03) ist ein Syndrom als Folge einer meist chronischen oder fortschreitenden Krankheit des Gehirns mit Störung vieler höherer kortikaler [meint: Die Hirnrinde betreffend] Funktionen, einschließlich Gedächtnis, Denken, Orientierung, Auffassung, Rechnen, Lernfähigkeit, Sprache und Urteilsvermögen. Das Bewusstsein ist nicht getrübt.” Weiter wird darin aufgeführt, dass die kognitiven Beeinträchtigungen klassischerweise von Veränderungen der emotionalen Kontrolle, des Sozialverhaltens oder der Motivation begleitet werden. Mitunter treten diese laut ICD-10-GM-Code auch vor den mentalen Auffälligkeiten auf. Das hier beschriebene dementielle Syndrom kommt im Rahmen folgender Erkrankungen vor: 
 
 bei der Alzheimer Krankheit 
 bei sogenannten zerebrovaskulären Störungen 
 bei Zustandsbildern, die primär oder sekundär das Gehirn betreffen 
 
 Und was hat es mit der Alzheimer Demenz genau auf sich? 
 Auch die Alzheimer Demenz ist im Rahmen der   ICD-10-GM-Leitlinie   konkret klassifiziert worden. Schauen wir uns zunächst den offiziellen Wortlaut an: „Die Alzheimer-Krankheit ist eine primär degenerative zerebrale Krankheit mit unbekannter Ätiologie und charakteristischen neuropathologischen und neurochemischen Merkmalen. Sie beginnt meist schleichend und entwickelt sich langsam aber stetig über einen Zeitraum von mehreren Jahren.” 
 Mit anderen Worten zusammengefasst,  handelt es sich also um eine Erkrankung, die ohne bekannte Vorerkrankung vom Hirn bzw. vom Großhirn ausgeht.  Durch die dort fortschreitenden Veränderungen auf struktureller Ebene kommt es bei der betroffenen Person zunehmend zu dem oben bereits aufgeschlüsselten dementiellen Syndrom mit entsprechenden Symptomen. Während die Ursachen für das Entstehen einer Alzheimer Erkrankung noch nicht umfassend geklärt sind, ist über den Verlauf der Krankheit bekannt, dass sie sich  nach schleichendem Beginn  in der Regel über viele Jahre hinziehen kann. – Dazu zählt eine lange Zeit ohne auffallende Symptome zu Beginn der Erkrankung, die sich mitunter bis zu drei Jahrzehnte hinziehen kann. 
  Merke:  „Rund 80 Prozent aller Demenzen werden durch Krankheiten des Gehirns hervorgerufen, bei denen Nervenzellen allmählich verloren gehen. Man bezeichnet diese als Neurodegenerative Krankheiten und ihre Ursachen sind erst teilweise bekannt. Die Alzheimer Demenz ist mit 60-70 Prozent aller Fälle die häufigste Erkrankung.” (  Quelle  .) 
 Die Stadien des Vergessens 
 Sprechen Wissenschaftler vom Fortschreiten der Alzheimer Erkrankung, tun sie dies u. a. auf Grundlage eines vierstufigen Modells, das die veränderten Fähigkeiten in den Blick nimmt und daher sehr defizitorientiert ist. Die vier Stadien der Alzheimer Erkrankung hat unter anderem der Verein „Alzheimer Forschung Initiative e.V.” auf seiner   Homepage   näher erläutert. Dort wird der Verlauf der Alzheimer Erkrankung grob unterteilt und zwar in die folgenden vier Stadien: 
 
 die leichte kognitive Störung 
 das frühe Stadium 
 das mittlere Stadium 
 das späte Stadium 
 
 &amp;nbsp; 
 Interessierte können sich z. B. auf den Seiten der Alzheimer Forschung Initiative e.V. genauer in die verschiedenen Stadien einlesen. Doch behalten Sie bei der Lektüre im Hinterkopf: Zwar trifft der dort beschriebene stete Verlauf auf einen Großteil der an Alzheimer erkrankten Menschen zu, doch kommen mitunter durchaus auch wechselhafte Verläufe mit Verbesserungen und Verschlechterungen der Situation vor. 
 Nicht nur alte Menschen sind betroffen 
 Während Alzheimer die wohl bekannteste und auch die am meisten verbreitete  Demenzform  ist, bestehen noch einige weitere Formen. So gibt Ihnen der Verein „Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.” auf dessen Online-Portal einen umfassenden Einblick in die folgenden Demenzformen: 
 
 die Alzheimer Krankheit 
 die Frontotemporale Demenz 
 die Vaskuläre Demenz 
 die Lewy-Körper-Demenz 
 die Demenz bei Morbus Parkinson 
 die Demenz im Zusammenhang mit der Creutzfeldt-Jakob Krankheit 
 die Demenz im Zusammenhang mit dem Korsakow-Syndrom 
 die Demenz im Zusammenhang mit der Chronischen Traumatischen Enzephalopathie (CTE) 
 
 &amp;nbsp; 
 Auch, wenn Demenzen mit zunehmendem Alter wahrscheinlicher werden und laut Deutscher Alzheimer Gesellschaft nur 2 Prozent aller Demenzerkrankungen Personen unter 65 Jahren betreffen, ist  eine Demenz in jüngeren Jahren nicht unmöglich.  Da betroffene Menschen oft noch fest im Berufsleben stehen, wichtige familiäre Rollen tragen und Pflegestrukturen wie z. B. Altenheime nicht ideal auf Personen jüngeren Alters ausgelegt sind, stellt eine Demenz-Diagnose in relativ jungen Jahren eine besonders große Herausforderung für alle Involvierten dar. In diesem Falle, wie auch in jedem anderen Demenzfall, ist eine Annahme der Situation und Umstellung auf die neue Realität sowie Lebenswelt am ehesten in professioneller Begleitung durch Ärzte, Therapeuten, Coaches, Selbsthilfegruppen etc. zu handhaben. Nicht zuletzt sind Geduld und Verständnis, wie so oft im Leben, gute Begleiter auf dieser Reise, auch wenn dies sicherlich leichter gesagt als getan ist. – 
 Erfreulicherweise steigt die Sensibilität in der Gesellschaft gegenüber Vergesslichkeit im Alter sowie gegenüber dem Krankheitsbild der Demenzen. Da unsere Gesellschaft zusehends älter wird, kommen wir entweder privat oder in der Öffentlichkeit öfter in den Kontakt mit betroffenen Menschen. Die Politik arbeitet seit Jahren an wirksamen Kampagnen zur Unterstützung und auch unabhängige Vereine, Stiftungen und Co. nehmen sich dem Thema verstärkt an, organisieren Kino-Formate für Menschen mit Demenz, setzen sich für deren verstärkte Einbindung in Arbeit und Gesellschaft ein etc. 
   Sie können eine geistige Reserve aufbauen, um der Vergesslichkeit zu begegnen 
 Die gute Nachricht ist, dass sich durch  einen gesunden und (sozial) aktiven Lebensstil ein gewisser „Puffer” aufbauen lässt.  Da das Erscheinungsbild von Demenzen letztlich auf das Absterben von Nervenzellen zurückzuführen ist, verfügen diejenigen mit besonders stark vernetzten Nervenzellen sozusagen über eine höhere geistige Reserve. Wächst eine Person z. B. zweisprachig auf und spricht ein Leben lang zwei oder gar mehrere Sprachen, bauen sich im  Hirn  komplexe Strukturen auf, die entstehende Demenzen ggf. über Jahre verzögern können. Ähnliches ist über regelmäßiges Klavierspielen bekannt. Unlängst hat zudem folgender Beitrag für Aufsehen in der Fachschaft aus den Bereichen Alter und Gesundheit gesorgt: 
 „Montreal – Bestimmte 3D-Computerspiele könnten Senioren nach Einschätzung von Forschern helfen, geistig fit zu bleiben. Das kanadische Team hatte ältere Menschen „Super Mario 64“ spielen lassen und eine Zunahme der sogenannten Grauen Substanz in bestimmten Gehirnbereichen festgestellt. Eine Abnahme der Grauen Substanz – in Fachkreisen Substantia grisea genannt – hat Anteil an Alterskrankheiten wie Demenz. Unabhängige Experten sehen durchaus Potenzial für solche Ansätze, warnen aber vor voreiligen Schlüssen. [...].” 
 Tatsächlich aber ist man sich einig, dass das stete Erlernen von Neuem förderlich für den Geist ist, sei es mit Blick auf das Abfangen starker Vergesslichkeit und einer beginnenden Demenz oder schlicht mit Blick auf bessere Gedächtnisleistungen im Alter. – 
 Sie interessieren sich für die Themen rund um Vergesslichkeit, Alter, Gedächtnisstörungen und Gedächtnistraining? In unserem Beitrag   „Gedächtnistraining: Erklärte Zusammenhänge, effektive Übungen und Tipps”   erfahren Sie mehr über das Vergessen und was sich dagegen tun lässt. Zudem finden Sie in unserem Online-Shop   eine breite Auswahl an natürlichen und rezeptfreien Medikamenten und Mitteln zur Unterstützung und Förderung Ihrer Gesundheit und Gedächtnisleistungen.   
  
 Bildquelle: ©LIGHTFIELD STUDIOS, adobe.com 
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            <title type="text">Alltagshilfen für Senioren: Kleine Hilfen mit großer Wirkung</title>
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                 Hilfsmittel die den Alltag erleichtern aus Ihrer Online-Apotheke 
 Es eint uns wohl der Wunsch, ganz unabhängig vom Alter, möglichst selbständig zu leben und den Alltag frei gestalten zu können. Mit steigendem Alter aber wird dieser Wunsch zunehmend auf die Probe gestellt. Eine erhöhte Sturzgefahr, ein gesteigertes Risiko Operationen auf sich nehmen zu müssen oder Alterskrankheiten wie Parkinson zu entwickeln, bestimmen das  Leben im Alter  nicht unbedingt maßgeblich, spielen für Senioren aber eine wachsende Rolle mit fortschreitenden Lebensjahren. Nebst all den Dingen, die im Leben langfristig schöner werden, machen sich mitunter auch deutliche Einbußen bemerkbar, wie z. B. Sehschwäche, Kraftlosigkeit oder eingeschränkte Beweglichkeit sowie Feinmotorik. Dieser Umstand legt es nahe, dass früher oder später die Hilfe Dritter nötig wird. So beispielsweise bei der Zubereitung von Mahlzeiten, beim Essen, Bekleiden und dem Säubern der eigenen Häuslichkeit und der eigenen Person. – 
 Alltagshilfen bzw. Hilfsmittel für die körperliche Gesundheit setzen genau hier an. Sie fangen vorliegende Defizite auf,  erleichtern den Alltag  und machen es möglich, dass die betroffene Person möglichst lang selbständig leben und wohnen kann. Ob langfristig angelegt, oder zeitweise aufgrund eines Unfalls oder einer OP: Manchmal braucht der Körper Unterstützung, um den Tag bewältigen und auch genießen zu können. Im Rahmen dieses Beitrags für Senioren, Interessierte sowie Personen mit Pflegebedürftigkeit, widmen wir uns daher dem breiten Themenkomplex “Alltagshilfen für Senioren” und Co. Dafür werden jene im Folgenden zur Übersicht aufgeführten Bereiche des täglichen Lebens gesondert unter die Lupe genommen, die mittels Alltagshilfen bzw. Hilfsmitteln bedeutend unterstützt werden können: 
 
 Körperpflege 
 Essen, Trinken und Kochen 
 Medikamenteneinnahme 
 Mobilität 
 Schlafen &amp;amp; Ruhen 
 Sicherheit 
 Sehen &amp;amp; Lesen 
 Bekleiden, Fassen und Greifen 
 
 
	   XXX   
	   XXX   
	   XXX   
 
 


 
 Mit diesen Alltagshilfen geht die Körperpflege leicht von der Hand 
 Wohl erst, wer in seiner  Mobilität  stark eingeschränkt ist, merkt mit wie vielen Bewegungen, Positionen und Handgriffen die täglichen Reinigungsroutinen verbunden sind. Alltagshilfen für die Körperpflege und Körperhygiene erweisen sich hier als sehr praktisch, sei es für die eigene Hygiene und Pflege zu Hause oder aber auch auf Reisen. So müssen Sie weder in den eigenen vier Wänden, insbesondere im Bad, noch unterwegs auf grundlegende Sauberkeit, auf ein wohliges Gefühl oder eine gepflegte Erscheinung verzichten. Im Folgenden finden Sie eine Aufschlüsselung von Alltagshilfen für die Körperpflege und -hygiene, die Platz in jedem Haushalt finden: 
 
 Schwämme für den Körper/Rückenseifer 
 Rückenkratzer 
 Badehilfen 
 Duschhocker für das Badezimmer 
 Eincremehilfen 
 Haarbürsten und Kämme 
 Haarwaschbürsten 
 Fußbürsten 
 Nagelknipser 
 Nagelscheren 
 elektrische Maniküre-/Pediküre-Sets 
 Lupenpinzetten 
 
 &amp;nbsp; 
  Und für das saubere Reisen, vor allem bei Inkontinenz und schwacher Blase:  
 
 Abdeckfolien für Toiletten im öffentlichen Badezimmer und wasserlösliche WC-Auflagen 
 transportierbare Toiletten und   Urinierhilfen   
 Mobile Sitzbecken als Toilettenaufsatz 
 Po-Dusche in Form einer Sprühflasche 
 
 Worauf ist bei Produkten für die Körperhygiene und Körperpflege speziell zu achten? 
 Ganz ohne unbequeme Verrenkungen gelingt die eigene Körperpflege mittels langstieliger Hilfsmittel bzw. Alltagshilfen. Beim Kauf von Kamm, Rückenbürste usw. lohnt daher der Griff zum Langstiel, z. B. für Senioren. Achten Sie beim Kauf auf die Möglichkeit Stiel und Aufsätze, z. B. durch Schraubverschluss, trennen zu können. Mit Blick auf anstehende Reisen und begrenzten Platz im Gepäck, kommt Ihnen dieser Schritt später sicherlich zu Gute. – Außerdem gilt: Wer im Set kauft, kauft in der Regel kostengünstiger, so beispielsweise mehrteilige Sets für die Hand- und Fußpflege: Übrigens: Bei der Anschaffung von Nagelscheren gilt ebenfalls: Umso länger, desto praktischer. Durch besonders lange Scherenschenkel und hochwertige Klingen kommen Sie gut an Ihre Zehen und haben beim Schneiden sicheren Halt. 
 Dank Hilfsmitteln auf eigene Faust für das leibliche Wohl sorgen 
 Bedingt durch klassische Alterskrankheiten wie z. B. Arthritis oder Parkinson, aber auch durch buchstäbliche Schicksalsschläge wie Schlaganfälle oder körperlich einschränkende Operationsfolgen, kann die selbständige Zubereitung und die Einnahme von Mahlzeiten erschwert werden. Daher ist die Anschaffung folgender  Hilfsmittel  für den Erhalt und die Förderung der Selbständigkeit im eigenen Haushalt im Alltag, u. a. für Senioren, sehr bedeutsam: 
 
 Besteck im sog. “Universal Design”, also allgemein barrierearm 
 Tremor-Besteck für den Ausgleich von zitternden Händen 
 Griffverstärker für herkömmliches Besteck 
 Geschirr aus Kunststoff 
 Tellerranderhöhungen 
   Schnabeltassen und -becher   
 Anti Klecker Schürzen und Lätze 
 Küchengeräte mit Sprachfunktion 
 Verschlussöffner 
 Fingerschutz und Schneidehilfen 
 Fixierbrettchen 
 
 Worauf ist bei Produkten für die Zubereitung und Einnahme von Mahlzeiten zu achten? 
 Geschirr sowie entsprechende Adaptionen aus Kunststoff gehen bekanntlich schwer zu Bruch und lassen sich leicht anheben. Klare Vorteile also, vor allem mit Blick auf die Pflege von Senioren und Personen mit Pflegebedarf. Doch ist beim Kauf auf die Qualität des Kunststoffes zu achten. Bei der Recherche nach geeigneten Produkten für Senioren und für pflegebedürftige Personen empfiehlt sich ein Blick auf die Bestandteile. Vor allem Weichmacher, Bisphenol A und Flammschutzmittel stehen seit Jahren in der Kritik von Gesundheitsexperten. Alternativen aus Bambus sind vergleichbar leicht und kommen in der Regel mit weniger Chemikalien aus. 
 So behalten Sie bei der Einnahme von Medikamenten den sicheren Überblick 
 Wer täglich Medikamente einnehmen muss, braucht eine klare Übersicht der Einnahmezeiten und der Dosierung. Sogenannte “Einnehmehilfen” (oder: Einnahmehilfen) helfen Ihnen hierbei. Darunter fallen verschiedene Artikel für Gesundheit und Hilfe, von denen wir Ihnen hier gerne eine Auswahl auflisten: 
 
 Pillendosen/Pillendispenser 
 scharfklingiger Tablettenzerteiler 
 Tablettenmörser 
 Medikamenten-Einnahmebecher 
 
 Was ist bei der Verwendung von Einnahmehilfen zu beachten? 
 Tabletten kommen in zahlreichen Farben daher und schnell lassen sich die bunten Pillen verwechseln. Bereiten Sie die Einnahme Ihrer Medikamente idealerweise mit Ihrem Arzt oder der Pflegeperson vor, sodass Sie sicher gehen können in den nächsten Tagen und Wochen die richtige Dosis zur korrekten Zeit einzunehmen. Besprechen Sie die Einnahme Ihrer Medikamente regelmäßig mit Ihrem Arzt- und Apotheker-Team, um stets sicherzugehen, ob die Medikamente, die Sie aktuell nehmen, noch in der bisher vereinbarten Dosis zu nehmen sind, oder ggf. abgesetzt oder erhöht werden müssen. Gehen Sie dabei sicher, dass Ihr Ärzteteam die Gesamtheit Ihrer Medikamente auf dem Schirm hat, um deren Wechselwirkungen beachten zu können. 
 Selbstsicher die Position verändern, aufstehen und kurze Wege zurücklegen 
 Im   Hilfsmittelverzeichnis des GKV-Spitzenverbandes   finden Sie Mobilitätshilfen unter der Nummer   #22  . Dort sind Mobilitätshilfen wie folgt klar definiert: 
 “Mobilitätshilfen sind Hilfsmittel, die Versicherten mit einer Krankheit/einer Behinderung den Positionswechsel selbstständig bzw. mit deutlicher Minderung des Unterstützungsaufwandes durch eine Hilfs-/Pflegeperson ermöglichen.” Diese Produktgruppe umfasst Umsetz- und Hebehilfen sowie Aufstehhilfen. Sie erweisen sich beispielsweise als überaus hilfreich, wenn ein Wechsel vom Bett in den Rollstuhl zu tätigen ist, um zur Toilette, zur Küche o. ä. zu gelangen. Da zahlreiche Hilfen für die eigene Mobilität bestehen, sei hier nur eine Auswahl genannt: 
 
 Drehscheiben 
 Umlager-Wendehilfen 
 Wandlifter 
 Rutschbretter 
 Mobile Rampen zum Befahren mit Rollstühlen und Gehhilfen 
 
 Worauf ist bei den genannten Hilfsmitteln zur Mobilität zu achten? 
 Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen: Die hier genannten Artikel sind nicht unbedingt eine Hilfe, wenn es darum geht vergleichsweise weite Strecken zurückzulegen, also z. B. zum Supermarkt, zum Hausarzt oder zum besten Freund drei Straßen weiter. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass diese Hilfsmittel per Definition nicht unter Hilfen zur Mobilität, sondern unter Gehhilfen fallen. Diese werden im  Hilfsmittelverzeichnis  gesondert (unter der Gruppennummer   #10  ) aufgeführt.  Gehhilfen entlasten Beine, Knie sowie Füße  und sollen auf diese Weise den eingeschränkten Aktionsradius, z. B. von Senioren, erweitern. Damit zielen Gehhilfen deutlich auf eine Förderung der selbständigen Fortbewegung und gesellschaftlichen Teilhabe ab. Exemplarisch können folgenden Gehhilfen genannt werden: 
 
 Gehgestelle 
 Gehwagen 
 Fahrbare Gehhilfen mit Unterarmauflagen 
 Hand- und Gehstöcke 
 Fahrbare Gehhilfen mit Rollstuhlfunktion 
 
 &amp;nbsp; 
  Was Hilfen zur Mobilität und Gehhilfen aber vereint, ist die Steigerung Ihrer Sicherheit, sei es bei kleinen Bewegungen und Positionswechseln oder aber bei größeren Bewegungen und dem Zurücklegen etwas längerer Strecken. – Beide Hilfsmittelgruppen stellen letztlich eine große Hilfe und klare Bereicherung des Alltags dar, z. B. für Senioren oder Menschen im jüngeren Alter mit körperlichen Einschränkungen. Denn durch die genannten Alltagshilfen wird es leichter am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und soziale Kontakte zu pflegen: Kontakt zu anderen Menschen, Kontakt zu Freunden, Nachbarn und der Familie aber auch Kontakt zu Personen, die sich in einer ähnlichen Situation wie Sie befinden. – Vertiefende Fragen zum Hilfsmittelverzeichnis (GKV) bzw. zu offenen und geschlossenen Hilfsmittelkatalogen (PKV) beantwortet Ihnen Ihr jeweiliger Kranken- und Pflegeversicherer.  
 Bequem und gesund ruhen, liegen und schlafen 
 Personen, die aufgrund von Unfall, Krankheit oder Schwäche viel Zeit im Bett verbringen, benötigen entsprechende Produkte, um Schmerzen, Steifheit und das Wundliegen vorzubeugen. Professionelle Betten, Matratzen und Co. können zwar nicht zwangsläufig alle Folgen des langfristigen Liegens vermeiden, aber sie haben das Potential die Konsequenzen abzupuffern. Diese Produkte können zudem die Pflege im oder am Bett für alle Involvierten deutlich erleichtern. Beispielhaft lassen sich hier diese Hilfsmittel nennen: 
 
 Kissen zur angenehmen Druckverteilung 
 Höhenverstellbares Pflegebett 
 Atmungsaktive, orthopädische Matratzen bzw. Pflege-Matratze 
 Aufsteh-/Sitzbett 
 Toilettenbett 
 Toilettenstuhl für das Pflegebett 
 Matratzenschoner und schützende Auflagen 
 Inhalations- und Atemtherapiegeräte 
 
 Worauf ist bei den Hilfsmitteln rund um’s Schlafen und Ruhen zu achten? 
 Wie alle Hilfsmittel, die zur Pflege nötig sind, können auch diese zum Schlafen, Liegen und Ruhen ggf. von Ihrer Krankenkasse finanziert werden. Übernimmt Ihre Krankenkasse die anfallenden Kosten jedoch nicht, könnten Sie über die Option einer Gerätemiete nachdenken. Hierbei zahlen Sie also nicht für den Kauf eines Bettes, einer Pflegematratze etc., sondern mieten diese Produkte für Schlafzimmer, Bad etc. lediglich von einem Sanitätsshop o. ä. an. – Vor allem bei hochpreisigen Produkten wie Pflegebetten ist ein Mietmodell sinnvoll. Beachten Sie bei aktiven Artikeln wie Beatmungsgeräten, dass deren Betriebsgeräusche annehmbar sind. Schließlich soll die Nacht, - oder Tagesruhe nicht durch penetrante Störgeräusche unterbrochen werden, oder? 
 Sicher und selbständig durch den Tag mit diesen essentiellen Produkten 
 Strenggenommen, unterstützen alle hier im Artikel erwähnten Produkte die Sicherheit und die Selbständigkeit von Menschen mit eingeschränktem Aktionsradius bzw. allgemeiner körperlicher und/ oder ggf. auch geistiger Einschränkung. Doch sind diese im Folgenden genannten Alltagshilfen wie z. B. Rollstühle ganz besonders geläufig bzw. quantitativ von hoher Bedeutung. Auch sind sie gute Beispiele für eine relativ kleine Anschaffung mit großem Mehrwert: 
 
 Haltegriff mit Saugnapf, z. B. für das Bad 
 Rollatoren 
 Rollstühle 
 Wichtig: Anti Rutschmatten für Badewanne und Dusche 
 Sturzmatten mit vernetzten SOS-Sensoren, z. B. für Bad oder Schlafzimmer 
   Windeln und Binden für Inkontinenz   
 
 Worauf ist bei den hier genannten Hilfsmitteln besonders zu achten? 
 An dieser Stelle wollen wir vor allem den Rollator in den Blick nehmen: Wenn Sie sich einen solchen organisieren, der sich in der Höhe verstellen lässt, können Sie Ihn auf Ihre Körpergröße anpassen und dementsprechend mit besserer Körperhaltung während der Nutzung laufen. Die Höhe wird Ihnen auf Wunsch z. B. beim Orthopäden, in der Apotheke oder im Sanitätshaus fachmännisch angepasst. 
 Lesend und mit Durchblick durch den Alltag 
  Sehhilfen  sind Ihnen im Alltag eine überaus wichtige Stütze, denn sie stiften Orientierung sowie Sicherheit und motivieren damit zur aktiven Alltagsgestaltung. Gleichzeitig besteht ein vermindertes Sturz- sowie allgemeines Verletzungsrisiko. Sie sehen genau, wo Sie hintreten, was Sie wie greifen etc. Zu Sehhilfen zählen optische aber  auch optoelektronische Vorrichtungen, wie z. B. Lupen mit Beleuchtung.  Beide Untergruppen vereint der Zweck: Sehhilfen dienen der Korrektion von Brechungsfehlern und / oder dem Ausgleich sowie der Verbesserung und der Behandlung einer anderen Augenerkrankung. Sehhilfen gibt es viele unterschiedliche. Einen ersten Eindruck gewinnen Sie durch die untenstehende Auflistung von Beispiel-Nennungen: 
 
 Handlupen mit und ohne Beleuchtung 
 Bildschirmlesegeräte 
 Irislinsen 
 Verschiedenste Brillengläser 
 Monokular, z. B. die Ferne 
 
 Worauf ist bei der Verwendung von Sehhilfen zu achten? 
 Damit Sie sich und andere nicht gefährden, ist eine regelmäßige Überprüfung Ihrer Sehkraft wichtig. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn Sie ein aktiver Teilnehmer des Straßenverkehrs sind. Stellen Sie also sicher, dass untersucht wird, ob und mit welcher Sehhilfe Sie sich sicher im Straßenverkehr bewegen können. 
 Bekleiden, Fassen und Greifen: Die eigene Lebenswelt mittels Alltagshilfen beim Schopfe packen 
 Sogenannte Greifzangen, oder allgemeiner noch: Greifhilfen, können Sie als “helfende Hand” im Haushalt verstehen. Diese Hilfen sind Ihnen nützlich, um Gegenstände aufzuheben oder um Dinge zu sich zu holen. Auch beim Be- sowie Entkleiden sind diese verlängerten Arme hilfreich. So können Sie damit z. B. kinderleicht Kleidungsstücke von der Kleiderstange heben bzw. zurücksetzen, Schuhe fixieren, während Sie hineinschlüpfen und vieles mehr. Auch um im Bad an Ihre Utensilien zu gelangen, bietet sich eine Greifhilfe an. Viel Kraft ist nicht nötig, um den Federmechanismus des Greifarmes zu betätigen. Sollten Sie Ihre Hände aber entsprechende dafür trainieren wollen, zeigt Ihnen dieses Video, wie Sie dies mit einfachen Mitteln tun können: 
 https://www.youtube.com/watch?v=6SJQgN2lvZU [Youtube.com | Kanal: Altenpflege Aktivieren | Video-Titel: “Serie Mobilitätsförderung, Teil 1: Handkraft trainieren mit Wäscheklammern” | Veröffentlicht am: 16.05.2018 
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 &amp;nbsp; 
  Tipp:&amp;nbsp; Bei Fragen rund um das Thema Alltagshilfen für Senioren, erreichen Sie unser pharmazeutisches Beratungsteam montags bis freitags in der Zeit von 8.00Uhr bis 16.00Uhr unter der Telefonnummer 0800-4556552 oder per Email an info@volksversand.de. 
 Insbesondere, wenn Ihre Krankenversicherung nicht für gewünschte Alltagshilfen aufkommt, lohnt eine geduldige Produkt-Recherche. So finden Sie in unserem Online-Shop vergleichbare Produkte für verschiedene Budgets. In unseren weiteren Ratgeber-Artikeln statten wir Sie noch dazu mit zusätzlichen Informationen aus, die Senioren bzw. Menschen in jedem Alter bei der Auswahl von Alltagshilfen in die Karten spielen. 
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 Bildquelle: ©famveldman, adobe.com 
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            <title type="text">Bettlägerigkeit: Das sind die Gründe, Folgen und Behandlungsmöglichkeiten</title>
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                 Ursachen für Bettlägerigkeit gibt es viele 
 Die Gründe für  Bettlägerigkeit  sind vielseitig. Plötzliche Unfälle oder Krankheiten, aber auch Altersschwäche und chronische, kräftezehrende Beschwerden können einen Menschen in seiner Bewegung und  Mobilität  so sehr einschränken, dass dieser langfristig auf sein Bett angewiesen ist. Im Bereich der Pflege, vor allem in der Altenpflege, ist Bettlägerigkeit unter den Patientinnen und Patienten bzw. den Bewohnerinnen und Bewohnern ein gängiges Problem. Aufgrund sogenannter  Multimorbidität  sind ältere Menschen verstärkt betroffen. Multimorbidität, auch Polymorbidität genannt, kommt aus dem Latein und kann mit  Mehrfacherkrankung  übersetzt werden. Ist ein Mensch multimorbide hat die Person also mit zwei oder mehreren Krankheiten gleichzeitig zu kämpfen. Ein typisches Beispiel aus höheren Altersgruppen wäre das parallele Vorliegen chronischen Bluthochdrucks, von Diabetes Typ 2 und einer gefäßbedingten Demenz. Ein weiteres Beispiel, ungeachtet der Altersgruppe, wäre eine Person mit gebrochenem Bein, chronischem Asthma und einer akuten Lungenentzündung.     Merke:  Bettlägerigkeit beschreibt den Umstand, dass eine Person maximal für kurze Zeit aufrecht sitzen, stehen und ggf. laufen kann. Mittel- oder langfristig ist es der betroffenen Person aufgrund von Krankheit, Verletzung oder Schwäche nicht möglich, den Alltag außerhalb des Bettes zu verbringen. Die Selbständigkeit das Leben zu bestreiten und zu gestalten, nimmt mit zunehmendem Verbleib zu Hause bzw. im Heim ab. 
 
 
   Bettlägerigkeit verläuft häufig in Phasen   
   Über mögliche Folgen eingeschränkter Mobilität für die geistige Gesundheit   
   Über mögliche Folgen eingeschränkter Mobilität für die körperliche Gesundheit   
   Drohender Bettlägerigkeit frühzeitig begegnen   
   Neues Selbstvertrauen und Lebensmut schöpfen   
   Gut ausgerüstet durch die Phasen der Bettlägerigkeit   
 
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   Bettlägerigkeit verläuft häufig in Phasen 
 Mit der Gesundheit steht und fällt die Mobilität bzw. die Immobilität der Betroffenen. Verschlechtert sich der Gesundheitszustand eines Menschen nicht plötzlich, sondern langsam, geht damit typischerweise auch eine zunehmende Bettlägerigkeit einher. Diese schrittweise Einschränkung der Mobilität kann in Phasen unterteilt werden: 
 
 Phase 1: 
zunehmende Unsicherheit und Instabilität der Betroffenen; Ängste vor Unfällen, Stürzen, Verletzungen etc. nehmen zu; Haus/ Wohnung/ Zimmer wird infolgedessen weniger oder ungern verlassen
 Phase 2: 
Negatives Ereignis, z. B. Sturz; körperliche Einschränkung steigt; Unsicherheiten verschärfen sich; Mobilität verschlechtert sich stark
 Phase 3: 
Vermeidung von Bewegung aus Selbstschutz und Angst vor weiteren Vorfällen; Mobilität nimmt ab; alltägliche Beschränkung auf ein Zimmer; Fortbewegung –wenn überhaupt – mit Rollstuhl; auf Unterstützung durch Pflegende angewiesen
 Phase 4: 
Fixierung an einem Ort; starker Verlust von Mobilität und Eigenständigkeit; hohe Abhängigkeit von den Pflegenden
 Phase 5: 
Komplette Immobilität des Betroffenen sowie Abhängigkeit von Helfenden und Pflegenden; Verbleib im Bett 24/7 und dadurch gesteigertes Risiko von Druckgeschwüren; ggf. zeitweises Verlassen des Bettes mit der Assistenz Dritter; oft: Verlust der Privatsphäre; bettlägerige Patientinnen und Patienten leben mit dem Risiko für Folgeerkrankungen 
 Was genau ist ein Druckgeschwür? 
 Ein Druckgeschwür, auch  Dekubitus  genannt, kann als Wundliegen verstanden werden. Daher ist es zudem unter dem Begriff Wundliegegeschwür bekannt. Ein Druckgeschwür ist eine der Folgen langen Liegens und fehlender, unregelmäßiger oder fehlerhafter  Lagerung  im Bett. Verursacht wird es durch schlechte Durchblutung des Gewebes und anhaltenden Druck auf einzelne Gelenke und/oder Hautpartien. Die Geschwüre gehen mit starken Schmerzen einher, heilen schwer und sind ein klares Alarmzeichen für Betroffene und Angehörige. Denn sie weisen darauf hin, dass die pflegebedürftige Person nicht richtig behandelt wird. In der professionellen Altenpflege wird (im Idealfall) stark darauf geachtet, dass Druckgeschwüre nicht entstehen. Dies wird durch spezielle,  druckverteilende Matratzen  oder durch  Lagerungstechniken  erreicht. In ihrer Gesamtheit werden diese vorbeugenden Maßnahmen als Dekubitus-Prophylaxe bezeichnet.     Tipp:&amp;nbsp; In diesem Video werden Lagerungstechniken zur Dekubitus-Prophylaxe in aller Kürze und einfach erklärt: Youtube |   “Lagerungstechniken zur Dekubitus-Prophylaxe” (HARTMANN Deutschland, 02.06.2020)   
 Diese Körperstellen sind besonders betroffen 
 Im oben genannten Video sehen Sie, welche Körperstellen durch langes Liegen und fehlende Prophylaxe besonders unter der Fehlverteilung des Gewichts leiden und daher einer speziellen Lagerung bedürfen: 
 
 Hinterkopf 
 Ohrmuscheln 
 Schulter 
 Schulterblätter 
 Wirbelvorsprung an der Rückenmitte 
 Ellenbogen 
 Beckenknochen 
 Steiß 
 Knie 
 Fersen 
 Knöchel 
 Zehen 
 
   Über mögliche Folgen eingeschränkter Mobilität für die geistige Gesundheit 
 Der Verlust der eigenen Mobilität kann sich auf vielen Ebenen auf die  Gesundheit  auswirken. Körperlich sowie mental und seelisch spiegeln sich plötzliche oder langfristige Einschränkungen der eigenen Bewegungsfreiheit oft merklich wider. Angefangen bei Gefühlen wie Unwohlsein, Beklommenheit und  Antriebslosigkeit , über bedrückende Abhängigkeitsverhältnisse bis zu ausgewachsenen Depressionen, hinterlassen Ortsgebundenheit und Bettlägerigkeit ihre Spuren in der menschlichen Gefühlswelt. Dem liegt in der Regel die wahrgenommene verminderte Selbstwirksamkeit, die reduzierte Teilnahme am öffentlichen Leben und der Mangel an anregenden sozialen Interaktionen zugrunde. Je nach Veranlagung und Ausgangssituation der betroffenen Person können Verstimmungen, depressive Episoden oder aber umfassende Depressionen zu Tage treten. 
   Über mögliche Folgen eingeschränkter Mobilität für die körperliche Gesundheit 
 Es klang bereits an: Auch oder vor allem auf körperlicher Ebene werden die direkten Auswirkungen verminderter Bewegung deutlich. Nebst Druckgeschwür-Risiko besteht bei anhaltendem  Bewegungsmangel  die Möglichkeit, dass es zu Verstopfungen, verkümmerten Muskeln und Lungenbeschwerden kommt. Letzteres kommt u. a. deshalb zustande, weil die Lunge durch langes Liegen nicht ausreichend belüftet wird. Infolgedessen wird das Immunsystem geschwächt, womit Patienten u. a. verstärkt zu Lungenerkrankungen neigen. So z. B. zu Lungenentzündungen oder Lungenembolien. Eine Lungenembolie ist ein Verschluss einer oder mehrerer Lungenarterien, beispielsweise aufgrund eines Blutgerinnsels. Sie sehen bereits, wie umfassend die Folgen stark verminderter Bewegung sein können. Neben den genannten Risiken zählen auch mögliche Inkontinenz, sowie die Anpassung des eigenen Kreislaufs an eine aufrechte Körperhaltung zu den Herausforderungen, die im engen Zusammenhang mit schwindender Mobilität stehen. Nicht zuletzt ist die Thrombosegefahr erhöht, weil durch die fehlende Bewegung die Muskelstränge nicht regelmäßig massiert werden. Entsprechend wichtig ist die stete Massage bzw. Physiotherapie durch professionelle Dienstleistende. 
   Drohender Bettlägerigkeit frühzeitig begegnen 
 Bevor es überhaupt zu langfristiger Bettlägerigkeit und ggf. sogar zu Wundliegegeschwüren kommt, können Sie als Betroffener aber auch als pflegende Angehörige bereits hilfreiche Maßnahmen zur Entlastung des Alltags leisten. Schon in Phase 1 der sich anbahnenden Immobilität kann der bestehenden Instabilität des Betroffenen durch  Hilfsmittel  begegnet werden. Für kurze Strecken zu Fuß bietet sich z. B. ein Rollstuhl an, für längere Strecken könnten Sie auf elektrische Rollstühle (E-Mobile) zurückgreifen. Letztere schonen die Kraft der Betroffenen und ermutigen dazu, das Bett oder die eigene Häuslichkeit auch mal hinter sich zu lassen. Auch die körperliche und geistige  Fitness  werden auf diese Weise nach Möglichkeit ebenso wie die  Selbständigkeit  weiter erhalten. Der frühzeitige Einsatz von Hilfsmitteln und die Anwendung erprobter Hilfe-Techniken bedeuten auch, dass Personen mit eingeschränkter Mobilität möglichst lange im eigenen Heim leben können, ohne einen Umzug auf sich nehmen zu müssen. Während physiotherapeutische Begleitung vor allem in frühen Stadien schwacher Mobilität für mehr Gangsicherheit sorgen kann, ist bei fortgeschrittenen Stadien der Bettlägerigkeit (zusätzlich) professionelle pflegerische Begleitung Trumpf, um die Folgen des langen Liegens möglichst gut aufzufangen. 
   Neues Selbstvertrauen und Lebensmut schöpfen 
 Ganz unabhängig vom Alter, vom Grund der vorübergehenden oder langfristigen Bewegungseinschränkung und dem bereits bestehenden Ausmaß der Folgen, gilt: Ein Annehmen der Situation ist nötig, um nach vorn zu blicken. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie benötigen, um den neuen Alltag zu verstehen. Seien Sie ehrlich zu sich selbst und überlegen Sie, bei welchen Tätigkeiten und Aktivitäten Sie helfende Hände benötigen oder wünschen und was Sie zunächst noch selbständig tun wollen bzw. können. Im nächsten Schritt haben Sie die Möglichkeit mit der Einbeziehung Dritter Maßnahmen und Wege zu finden, den veränderten Alltag zu planen und zu strukturieren. Verlieren Sie bei allem nötigen Pragmatismus nicht aus den Augen, was Ihnen am Herzen liegt, welche Hobbies oder Beschäftigungen Sie beibehalten möchten und fragen Sie sich, was nötig ist, um diese Herzensangelegenheiten durchzusetzen. 
 Übersicht: Das können Sie tun, um (schleichende) Bettlägerigkeit zu behandeln 
 
 Hilfsmittel wie Rollator, Rollstuhl, E-Mobil nutzen, um aktiv und in Bewegung zu bleiben; Fitness bewahren bzw. steigern 
 Ein Netzwerk aus professionellen Unterstützern weben (Pflege, Physiotherapie, Psychotherapie, Gymnastik/Training, Alltags-Services etc.) 
 Familie, Nachbarn und Freunde um Beistand bitten; gemeinsam den Alltag gestalten 
 Die veränderte Situation annehmen und nach vorne schauen 
 Fragen Sie sich: Was ist möglich, was wollen Sie und was benötigen Sie dazu? 
 Gesund leben und gute Pflege sichern bzw. Betreuung sicherstellen, auch um Folgeerkrankungen vorzubeugen 
 Abhängigkeitsverhältnisse reflektieren: Wobei wird Unterstützung benötigt und was können Sie recht eigenständig tun? 
 Grenzen definieren und kommunizieren: Äußern Sie gegenüber Unterstützern Ihre Wünsche, Ansprüche und Grenzen 
 Wechselwarme Körperwaschungen, weiche Bürstenmassagen zur Anregung der Durchblutung 
 Offenheit gegenüber Maßnahmen zur Mobilisation bewahren, auch geringe Fähigkeiten und Potentiale nutzen 
 Bei der Suche nach Lösungen die Ratschläge nahestehender Personen anhören und ggf. annehmen 
 Selbständigkeit fördern (lassen) 
 Reize und Anreize schaffen und annehmen 
 
   Gut ausgerüstet durch die Phasen der Bettlägerigkeit 
 Wir wünschen Ihnen gutes Gelingen beim Umsetzen der oben genannten Tipps für bettlägerige Menschen. Gern stehen wir Ihnen darüber hinaus mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um spezielle Hilfsmittel geht, mit denen sich die Liegephasen für den Patienten angenehmer gestalten lassen. Von Unterlagen zur Dekubitusprophylaxe bis hin zu Schnabeltassen finden Sie in unserem großen Sortiment viele Artikel aus dem Bereich der häuslichen Pflege und Hilfsmittel, die zur Erleichterung des Alltags beitragen können. Lassen Sie sich von unserem pharmazeutischen Team beraten! 
  
 Bildquelle: ©DC Studio, adobe.com 
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            <title type="text">Gelenkschmerzen in den Wechseljahren </title>
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                 Schmerzende Gelenke als eines von vielen Wechseljahres-Symptomen? 
 Schweißausbrüche, Hitzewallungen, Herzrasen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Depressionen: Frauen in den  Wechseljahren  leiden teilweise sehr stark unter diesen Beschwerden. Jedes einzelne Symptom ist unangenehm und kommt meistens zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Sie kennen es sicherlich: Die Hitzewallung am Schreibtisch bei der Arbeit, das Herzrasen beim Abendessen in einem schicken Restaurant oder bei den eigentlich entspannten Yoga-Übungen. 
 Meistens verschwinden die Symptome ebenso schnell wieder, wie sie gekommen sind. Aber ein häufiges Symptom in den Wechseljahren ist hartnäckiger und klingt leider nicht so schnell wieder ab. Die Rede ist von  Gelenkschmerzen . Sie sind direkt nach dem Aufstehen zu spüren; meistens zeigt sich eine Schwellung um das Gelenk, die warm wird. Die Gelenkschmerzen werden durch Bewegung nur minimal besser und zwingen Sie mit Schmerzmitteln ins Bett. Ein Teufelskreis, aus dem es schwer ist, herauszubrechen. In diesem Ratgeber informieren wir Sie darüber, wodurch die Schmerzen in den Gelenken ausgerechnet in den Wechseljahren entstehen und wie Sie zur Linderung beitragen können. 
 Was ist die Ursache für Gelenkschmerzen in den Wechseljahren? 
 Neben den naheliegenden Ursachen wie Übergewicht oder altersbedingter Verschleiß können speziell in den Wechseljahren auch hormonelle Schwankungen verantwortlich für Gelenkschmerzen sein. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die zunehmend absinkende Konzentration des Östrogenspiegels im Körper eine wesentliche Rolle bei der Verschlechterung der Gelenkgesundheit spielt. 
 Östrogen ist das Geschlechtshormon der Frau und wird in den Eierstöcken, aber auch in der Plazenta und der Nebennierenrinde produziert. Östrogene steuern den weiblichen Zyklus und spielen zudem in der Schwangerschaft eine große Rolle. Auch auf die Knochenbildung und -erhaltung, das Binde- und Knorpelgewebe und den Stoffwechsel wirken Östrogene ein. 
 Mit den Wechseljahren nimmt die Funktion der Eierstöcke ab und infolgedessen sinkt die Produktion von Progesteron und Östrogen. Da der Östrogenspiegel langsamer abfällt, kommt es zunächst zu einer so genannten Östrogendominanz, einem Überschuss von Östrogen*. Eine Folge davon sind unter anderem Wassereinlagerungen und eine Gewichtszunahme, Spannungsgefühle in den Brüsten oder geschwollene Beine bemerkbar machen. 
 Erst mit der Peri- und Postmenopause können sich Symptome wie Hitzewallungen, Konzentrationsschwäche, Schlaflosigkeit und depressive Verstimmungen einstellen, da hier der Östrogenspiegel rapide absinkt. 
 Und auch die Gelenke werden zunehmend belastet. So kann, Untersuchungen zufolge, der sinkende Östrogenspiegel in den Wechseljahren für Gelenkschmerzen mit verantwortlich gemacht werden**. Ein Östrogenmangel kann dabei nicht nur die Entstehung von Osteoporose begünstigen. Da Östrogene auch dafür sorgen, dass Bindegewebe und Knorpel mit ausreichend Flüssigkeit versorgt werden, verlieren diese mit dem Absinken des Östrogenspiegels in den Wechseljahren zunehmend an Elastizität. Spürbare Folgen sind die Entstehung von Entzündungen und Schmerzen in den Gelenken***. 
 Welchen Einfluss hat das Östrogen auf die Gelenke? 
 Wie bereits erwähnt, kommt es während der Wechseljahre zu einem  Abfall des Östrogenspiegels . Der Körper verliert die Fähigkeit  Wasser zu speichern , was sich vor allem in den Gelenken bemerkbar macht. Die Knorpel werden durch den Wasserverlust nicht mehr ausreichend mit Flüssigkeit versorgt und verhärten. Sie verlieren somit ihre  Pufferfunktion  und sind weniger elastisch. Damit einher geht die die Geschmeidigkeit der Gelenkbewegung verloren. Es kommt gerade morgens zu einer Steifigkeit in den Gelenken, welche über den Tag im Regelfall abnimmt. 
 Durch das Absinken des Östrogenspiegels kann die damit einhergehende Dehydrierung des Körpers dazu führen, dass der  Harnsäurespiegel  ansteigt, was zu Entzündungen im Körper führen kann. Je höher der Harnsäurewert im Blut ist, desto größer ist die Gefahr, dass sich die kleinen Kristalle aus der Harnsäure in den Gelenken ablagern und dadurch Entzündungen im Gelenk auslösen können. Klingen die Symptome einer Entzündung nicht ab und sind die Harnsäurewerte über einen längeren Zeitraum zu hoch, spricht man von Gicht.   Mehr zum Thema Gicht und wie Sie einer Gicht-Erkrankung vorbeugen können  . 
 Ob die Gelenkschmerzen wirklich aufgrund der veränderten hormonellen Situation im Körper entstanden sind, sollten Sie von Ihrem behandelnden Arzt über eine genaue Untersuchung herausfinden lassen. 
 Gibt es noch andere Ursachen für Gelenkschmerzen in den Wechseljahren? 
 Neben der, durch die Wechseljahre entstehenden, hormonellen Veränderungen können auch andere Prozesse in den Gelenken die Beschwerden auslösen. Dabei ist die Rede von  rheumatischen Erkrankungen  wie Rheumatoide Arthritis, Fibromyalgie oder andere Erkrankungen aus dem Formenkreis des Rheumas. Bei Verdacht auf eine Rheumatische Erkrankung sollte unbedingt ein Blutbild erstellt werden und eine entsprechende Untersuchung durchgeführt werden, um eine Ausschlussdiagnose zu stellen. Außerdem können einfache altersbedingte degenerative Veränderungen in den Gelenken, wie eine Knorpelabnutzung,  Arthrose , osteophytäre Anbauten, Gelenkfehlstellungen durch langjährige Fehlbelastung oder muskuläre Dysfunktionen, Ursache für die Gelenkschmerzen sein. Hier hilft nur der Gang zum Arzt, um durch entsprechende Röntgenbilder und Screening der Körperhaltung eine Erklärung für die Beschwerden zu erhalten. Neigen Sie zu  Übergewicht , sollten Sie diese Möglichkeit für den Auslöser der Beschwerden nicht außer Acht lassen, da die Belastung auf die Gelenke enorm hoch ist. Egal, ob rheumatische Erkrankung, Arthrose oder auch Übergewicht, jede einzelne Ursache verstärkt sich im Laufe des Alters. Dadurch wird es schwieriger, diese Ursachen von der hormonellen Situation in den Wechseljahren abzugrenzen. 
 Was hilft gegen Gelenkbeschwerden in den Wechseljahren 
 Um für sich selbst die angemessene Therapie zu finden, sollten Sie zuallererst abklären lassen, welche genaue Ursache die Gelenkschmerzen haben. Liegen hormonelle Probleme vor, wird Ihnen von Ihrem Arzt eventuell eine  Hormontherapie  empfohlen, um die Hormondysbalancen auszugleichen. Unterstützend bietet sich moderater  Sport  an. Wassergymnastik, Schwimmen, Nordic Walking oder Fahrradfahren sind Sportarten, die entlastend auf die Gelenke wirken und die allgemeine Psyche positiv beeinflussen können. 
 Sind Ihre Gelenkbeschwerden nicht durch eine hormonelle Veränderung geprägt, sondern aufgrund von einer rheumatischen Erkrankung, sollten Sie auf jedem Fall mit ihrem Rheumatologen über entsprechende  schmerzlindernde Medikamente  Rücksprache halten. Auch hier zeigt sich Wassergymnastik in sehr warmem Wasser und angepasstes Training im Fitnessstudio als gute Unterstützung. Leiden Sie primär unter altersbedingter Arthrose, ist für Sie unterstützende  Physiotherapie und Osteopathie  interessant. In den Therapien wird durch entsprechende Behandlungstechniken, die Belastung auf die Gelenke reduziert und für eine Durchblutungsanregung gesorgt. Dadurch entstehen Stoffwechselprozesse, die enorm wichtig sind für eine Verbesserung der Gelenksituation. Ebenso wird an den Muskeldysbalancen gearbeitet, damit sich Ihre Statik verbessern kann und die Gelenkschmerzen reduziert werden können. 
 Sport gegen Wechseljahresbeschwerden 
 Sport ist in den Wechseljahren besonders wichtig, um Gelenkschmerzen zu reduzieren. Moderate Bewegung fördert nicht nur Ihre  psychische Gesundheit , sie kann auch zur Besserung Ihrer Gelenkschmerzen beitragen. Je kräftiger ein Muskel ist, der um das Gelenk herum liegt, desto weniger Belastung liegt auf dem Gelenk selbst. Dementsprechend ist es wichtig, die Muskeln zu  kräftigen . Empfehlenswert ist es bei Gelenkbeschwerden in einem medizinischen Fitnessstudio zu trainieren. Dort finden Sie in der Regel stark variable Geräte, die individuell auf die Beschwerdebilder angepasst werden können. Zudem finden Sie dort einen Bereich für das freie  Training ohne Geräte , wo Sie durch einen erfahrenen Trainer ebenfalls Übungen auch in Richtung  Yoga und Pilates  gezeigt bekommen können. Des Weiteren ist das  Schwimmen  eine sehr schonende Möglichkeit, die Gelenke zu entlasten, aber dennoch zu bewegen. Alternativ können Sie sich auch über Wassergymnastikkurse in Ihrer Nähe informieren, damit Sie unter Anleitung Übungen im Wasser durchführen können.  Fahrrad fahren  oder  Nordic Walking  sind beides ratsame Sportarten, denn beide beinhalten wichtige positive Faktoren: Bei der Bewegung an der frischen Luft lässt sich zusätzlich der Alltagsstress abbauen. Die entlastende Bewegung durch weniger Druck auf die Gelenke ist ebenfalls nicht zu verachten. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass Sie jederzeit und fast überall Ihren Sport ausüben können und sich somit eine gewisse Routine im Alltag entwickelt. Gerade wenn Sie unter Gelenkschmerzen am Morgen leiden, hilft es, über Bewegung mit positiver Energie in den Tag zu starten. Egal, für welche Art von Sport Sie sich entscheiden, wichtig ist nur, dass Sie es regelmäßig machen. Häufig sorgt schon das Training, welches ein bis zweimal die Woche stattfindet, für eine deutliche Verbesserung. 
 Ausgewogene Ernährung als weiterer Faktor 
 Auch über die  Ernährung  können Sie einen positiven Einfluss auf die Gelenkschmerzen bewirken. Zum einen sollten Sie bei bestehendem Übergewicht versuchen, das Gewicht zu reduzieren. Zum anderen ist es ratsam über eine gesunde Ernährungsform das  Immunsystem  zu stärken, sodass Entzündungen in den Gelenken möglichst vermieden werden. Gerade in der Umbruchphase der Wechseljahre kann sich eine ungesunde Ernährung negativ auf die Gelenke auswirken. Eine  ausgewogene Ernährung  mit viel Vitaminen aus Gemüse und Obst, zudem weniger Fleisch dafür aber mehr Fisch, zählt zu den Basics der Ernährung. Achten Sie auf calciumreiche Lebensmittel und trinken Sie ausreichend. Süßigkeiten, Knabbereien und fettige Speisen sollten Sie vermeiden oder zumindest auf einige wenige Mahlzeiten in der Woche reduzieren. Einen individuellen Ernährungsplan, vor allem im Zusammenhang mit dem eigenen Stoffwechsel, kann Ihnen ein Ernährungsberater oder Ihr Arzt erstellen. 
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 Bildquelle: ©missty - stock.adobe.com I * Quelle: https://www.praxis-breitenberger.de/medizinische-beratung/oestrogendominanz-und-progesteronmangel/ I ** Quelle: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/gelenkschmerzen-sind-haeufig/ I *** Quelle:https://www.gynolog.de/wechseljahre/wechseljahresbeschwerden/gelenkschmerzen-wechseljahre/ 
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            <title type="text">Natürliches Anti Aging: So können Sie das Altern stoppen</title>
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                 Mittel aus der Natur als Quelle der Jugend 
 In allen Kulturkreisen auf unserer Erde gibt es die Sage vom Jungbrunnen. In den man alt hinein steigt – und verjüngt wieder herauskommt. Leider gibt es ihn nicht. Er ist ein unerfüllbarer Menschheitstraum. Aber: Auch wenn das menschliche Alter nicht zu vermeiden ist, können Sie das Altern stoppen. 
 Seit einigen Jahren ist der Begriff  „natürliches Anti Aging“  bei der Bekämpfung der Alterserscheinungen in den Vordergrund getreten. Es muss nicht gleich das Messer oder der Laserstrahl des Schönheitsoperateurs sein, der die Spuren des Alters verschwinden lässt. Mit natürlichem Anti Aging können Sie selbst das Altwerden hinauszögern, Ihre Gelenke, Ihre Muskeln, Ihre Organe und vor allem Ihre Haut über viele Jahre hinweg gesund, kräftig und schön erhalten. 
 Die Natur lässt uns altern, die Natur kann aber auch helfen, dem Prozess ein Schnippchen zu schlagen. Dabei spielen  Cremes und Gele auf Naturbasis  eine große Rolle, aber auch Ihre Lebensweise, Ihre Ernährung, Sport und Bewegung, Vitamine und Nährstoffe. Wenn Sie dem Altwerden entgegenwirken und den Alterungsprozess aufhalten wollen, dann habe ich viele Tipps für Sie, wie Sie das Altern stoppen können. 
 Beginnen wir die Tipps mit dem Stichwort „Telomere“ 
 Telomere, das Wort haben Sie im Zusammenhang mit der Alterung noch nie gehört? Das glaube ich Ihnen gerne. Die Telomere sind Endstücke der Chromosomen, die für die Teilungsfähigkeit unserer Zellen verantwortlich sind. Für diese noch sehr aktuelle Entdeckung bekamen drei amerikanische Forscher 2009 den Nobelpreis für Medizin. Unter Stress und ungünstigen Bedingungen beschleunigt sich die Zellteilung, es entsteht ein Zellstress und dabei werden die Telomere immer kürzer. Wenn sie einen kritischen Wert erreichen, kann sich die Zelle nicht mehr teilen (erneuern). Sie stirbt ab oder sie wirkt entzündungserregend. Das bringt den Alterungsprozess in Gang, wir altern schneller, als von der Natur eigentlich vorgesehen.  Die Telomere sind also eine „Altersuhr“, sie bestimmen, ob unser biologisches Alter mit dem chronologischen übereinstimmt . Bei zu kurzen Telomeren sind wir biologisch älter, als es dem chronologischen Alter entspricht. Beispiel: Sie haben gerade Ihren 50. Geburtstag gefeiert, Ihr Körper und Ihr Organismus ist aber schon 55 Jahre alt oder noch älter. Deshalb werden Telomere auch die „Zündschnur des Todes“ genannt. Die Zellen von Haut, Haar und des Immunsystems teilen sich generell öfter als andere Zellen. Wenn sich da die Telomere verkürzen, dann sieht man das sehr schnell: Haar und Haut unterliegen dann einem schnellen Alterungsprozess, Ihr gesamter Gesundheitszustand verschlechtert sich – das Alter setzt vorzeitig ein. Höchste Zeit, diesen Vorgang zu stoppen. 
 Damit greifen Sie Ihre Telomere an und werden älter 
 Wenn wir altern, weil unsere Telomere sich verkürzen, wie können wir dann die Alterung effektiv stoppen oder sie zumindest aufhalten? Da gibt es einige  gute Tipps im Bereich Anti Aging , wie Sie Ihr Leben verbessern und dem Verfall effektiv entgegenwirken können. Forscher haben Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihre Telomere pflegen können und nicht vorzeitig alt werden. 
  Das sollten Sie vermeiden:  
 
 Bewegungsmangel 
 chronischen Stress im Beruf 
 Vereinsamung 
 Mangel an Vitaminen 
 Multitasking (wichtige Aktivitäten gleichzeitig betreiben) 
 zu wenig Schlaf 
 gegen Ihren persönlichen Biorhythmus leben 
 
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  Diese äußeren Umstände machen Sie vorzeitig älter:   
 
 Nikotingenuss 
 zu viel UV-Strahlung 
 Alkohol 
 giftige Chemikalien, die Sie über die Nahrung aufnehmen (Pestizide) 
 Schadstoffe wie Cadmium 
 
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 Zudem kann eine  falsche Ernährung  zu Zellstress führen. Also vermeiden Sie, soweit es geht, Fast Food und industriell verarbeitete Lebensmittel, Zucker in jeder Form, raffinierte Kohlenhydrate (Weißmehl), rotes Fleisch, stark gesüßte Limonaden und alle anderen zuckerhaltigen Getränke (Orangensaft aus der Flasche oder Dose), Alkohol in jeder Form, Chips und frittierte Speisen (Pommes frites), Wurst und Würstchen. 
 
 Schlafen Sie mindestens sieben Stunden pro Nacht. Ab 65 Jahren sollten es acht Stunden sein, um das Altern nachhaltig zu stoppen. 
 Zum Anti Aging gehört regelmäßiger Sport, den Sie aber nicht übertreiben sollen. Drei Stunden in der Woche sind schon ein guter Anfang, um Ihr Leben zu verlängern und das Aging aufzuhalten. Zu empfehlen sind: Aerobic, Intervall-Training oder Yoga und alle Sportarten, die Dauerleistungen erfordern (laufen, schwimmen, radeln etc.). Das schafft gute Laune und Lebensfreude, das brauchen Sie für ein sinnvolles Anti Aging Programm. 
 Bringen Sie Ihr persönliches Umfeld in Ordnung, denn Dauerstreit macht alt und kann möglicherweise auch die Lebensdauer verkürzen. Suchen Sie positive Freundschaften, entwickeln Sie soziale Aktivitäten, pflegen Sie Ihre Partnerschaft und suchen Sie eine Wohngegend, in der das Wort Nachbarschaft noch positiv besetzt ist. 
 Natürlich gehört die Ernährung mit zu den besten Waffen gegen das Altern. Beim natürlichen Anti Aging helfen: Frisches Gemüse und Obst aus pestizidfreier Bio-Produktion, Vollkornprodukte und Nüsse. Ein guter Tipp: Jeden Tag eine Handvoll Nüsse oder Samen essen. Gut ist alles, was viele Vitamine enthält. Mit ins Programm für Anti Aging gehören Hülsenfrüchte und  hochwertiges Eiweiß . Wenn Sie erfolgreich Anti Aging betreiben wollen, dann brauchen Sie unbedingt reichhaltig  Omega-3-Fettsäuren . Die bauen Ihren Zellstress ab. Gesunde Omega-3-Fettsäuren finden Sie in diesen Fischen: Hering, Makrele, Lachs und Thunfisch. 
 Trinken Sie viel, denn auch das ist Anti Aging. Nehmen Sie als Durstlöscher Mineralwasser (am besten ohne Kohlensäure), Ihr ganz normales Leitungswasser, grünen Tee oder Früchtetees. 
 
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 Jung bleiben: Diese Lebensmittel verlangsamen den Alterungsprozess 
 Beim täglichen Kampf gegen das Alter sind unsere Nahrungsmittel wichtige Helfer. Nachfolgend finden Sie ein paar gute Tipps, mit welchen Nahrungsmitteln Sie aktives Anti Aging unterstützen können. Eine große Rolle spielen dabei Lebensmittel, die besonders viele sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Die beugen Zell- und Gewebeschäden vor, das verlangsamt den Alterungsprozess. 
 
 Sehr gut wirken  Heidelbeeren , da sie sehr viel Anthocyan enthalten. Dieser Pflanzenfarbstoff macht die Heidelbeeren blau. Besonders wilde, selbst gepflückte Heidelbeeren helfen da. Aber auch gezüchtete Heidelbeeren helfen beim Anti Aging. Das gilt auch für tiefgefrorene Produkte. 
 Nüsse halten Sie länger jung, helfen mit ihrem Magnesiumgehalt beim Anti Aging. Besonders stark sind Mandeln, Erdnüsse und Cashews. 
 Um länger jung zu bleiben, sollten Sie so oft wie möglich Tomaten essen. Sie enthalten sehr viele Pflanzenfarbstoffe und Antioxidantien. Noch stärken wirken sie, wenn Sie die Tomaten erhitzen (kochen oder grillen). 
 Ein fast unbekannter Tipp ist der Genuss von Flachssamen. Die können wegen ihres hohen Omega-3-Fettsäuregehalts mithelfen, jung zu bleiben. Aber Sie müssen gemahlenen Flachssamen benutzen, ganze Samen wandern meist unverdaut durch Ihr Verdauungssystem. 
 Ein gut eingepegelter  Calciumspiegel  ist wichtig im Kampf gegen das Alter. Für dessen Regulierung brauchen wir das kaum bekannte Vitamin K2. Das finden Sie in fermentierten Milchprodukten wie Käse oder Joghurt, Innereien, Fleisch oder Eidotter. 
 Mehrmals in der Woche Hülsenfrüchte zu essen, ist generell gesund. Sie enthalten viele Ballaststoffe und Proteine, dafür wenig Kohlenhydrate. Vor allem aber enthalten sie viele entzündungshemmende Wirkstoffe. Damit verlangsamen sie die Alterung. Bewährt haben sich rote und schwarze Bohnen und Pinot-Bohnen. 
 Der Darm hat sehr viel mit dem Problem des vorzeitigen Alterns zu tun. Ist er gesund, dann verläuft Ihr Altern normal, ist er nicht gesund, dann werden Sie schneller alt. Gesund halten Sie ihn mit probiotischen Bakterien – und die sind im Joghurt enthalten. Achten Sie darauf, dass Ihr Joghurt keinen Zucker enthält und keine gezuckerten Früchte. Nehmen Sie normalen ungezuckerten Bio-Joghurt. Jeden Tag 125 Gramm, das ist schon ein prima Anti Aging Programm. Und es ist gut für Ihre Gesundheit. 
 Ein weiteres Mittel ist der Knoblauch. Er ist eine Gesundheitsbombe, die Ihnen bei regelmäßigem Genuss das Altern vom Leibe hält. Der Grund ist das im Knoblauch enthaltene Allicin, das sich bildet, wenn der Knoblauch mit Sauerstoff in Verbindung gebracht wird. Also: Klein hacken oder zerdrücken, bevor Sie ihn an die Speisen geben. 
 Nun ist es ja so, dass nicht nur unser Organismus altert, sondern auch das Gehirn Anti Aging nötig hat. Da gibt es eine leckere Hilfe: dunkle und bittere Schokolade. Die enthält Kakao-Flavanol mit Antioxidantien, die den geistigen Zerfall verlangsamen können. 
 
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 Sport ist ein gutes und natürliches Anti Aging 
  „Mensch, ist der/die noch gut drauf“ , kann man hören, wenn ein ganz offenkundig schon älterer Mensch locker an Ihnen vorbeijoggt oder übers Tanzparkett schwebt. Ja, auch Sie können das biologische Alter aufhalten. Mit Sport.  Denn Sport ist zusammen mit der Ernährung das beste Anti Aging, das es gibt . Er erhält Ihnen die Gesundheit und stoppt den Verfallsprozess Ihres Körpers. Und das Beste: Sport wirkt auch dann noch effektiv auf Ihr Leben ein, wenn Sie erst spät damit anfangen. Eine Studie der Sportwissenschaftler an der Sporthochschule Köln ergab: Von den positiven Anti Aging Effekten körperlicher Bewegung profitieren sogar Menschen, die sehr spät in den Sport einsteigen. 
 So, und jetzt erfahren Sie durch ein paar Tipps, welcher Sport Ihnen zusammen mit der richtigen Ernährung beim Aufhalten des Alters hilft – und gut für Körper und Gesundheit ist. Das ist ein Wissen, das uns Menschen schon seit Jahrtausenden bekannt ist. Aber es ist ein Wissen, das wir leider nur zu gerne vergessen. Dieser Artikel soll es Ihnen ins Gedächtnis zurückrufen. 
 
 Das A und O bei Ihrem Anti Aging Progamm ist der  Ausdauersport . Sie sollen Ihren Körper nicht zu Höchstleistungen zwingen, sondern er soll nach und nach an Dauerleistungen gewöhnt werden. Bedenken Sie: Viel und hartes Training bedeutet nicht unbedingt auch viel Gesundheit. Aber ein lockeres Ausdauertraining aktiviert den Stoffwechsel, senkt den Cholesterinspiegel, reduziert den Pulsschlag und den Bluthochdruck, bringt mehr Sauerstoff zu Ihren Organen und verbessert die Fließfähigkeit des Blutes. Alles Pluspunkte im Kampf gegen das Alter. 
 Die besten Ausdauersportarten für Ihre Gesundheit sind: Schwimmen, Laufen und Radfahren. Dazukommen noch Walking und Nordic Walking. Diese Sportarten können Sie locker auch mit 70 Jahren oder mehr betreiben und halten damit Ihren Körper fit und Ihre Gesundheit jung. 
 Wenn es Ihnen möglich ist, dann sollten Sie besonders oft auf die Skipiste gehen – und zwar auf die Langlaufpiste. Sie müssen wissen: Bei keiner Sportart muss Ihr Körper so viele Muskelpartien beanspruchen wie beim Skilanglauf. Wie lange Sie laufen, das können Sie selbst entscheiden. Nur nicht zu lange, denn das tut Ihrem Körper auch nicht gut. Und ein gewaltiger Muskelkater kann der Gesundheit schaden. 
 Ohne gesunde und starke Muskeln am ganzen Körper werden Sie schnell älter, als Sie sind. Deshalb gehört auch das  Muskelaufbautraining  in Ihr Anti Aging Programm. Der Abbau der Kraft und der Schnelligkeit beginnt schon ab 30, Ihr Körper wird schlaffer, Ihre Gesundheit lässt nach. Dem können Sie mit der richtigen Ernährung entgegen – oder mit einem gezielten Muskelaufbautraining. Dieser Sport ist eine gute Ergänzung beim Kampf ums Jungbleiben. Besprechen Sie mit einem Profi (Fitnessstudio), welche Übungen für Sie gut sind. Sein Wissen und Ihr Willen sind die besten Helfer im Kampf gegen das Alter. Gut für Ihren Körper sind drei Trainingseinheiten à 40 Minuten pro Woche. 
 
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 Diese Wirkstoffe sind wichtig in Ihren Anti Aging Produkten 
 Anti Aging ist ein Milliardengeschäft. Es gibt eine unüberschaubare Zahl von Produkten, die alle die ewige Jugend versprechen. Müssen Sie nicht glauben, stimmt ja auch nicht. Aber es gibt Wirkstoffe, die in all den Salben, Cremes oder Gels vorhanden sein sollten, die Sie für Ihr persönliches Anti Aging Programm für die Haut benutzen. Ich gebe Ihnen jetzt Tipps, mit denen Sie Ihr Wissen erweitern können. Auf diese Wirkstoffe sollten Sie achten: 
 
 Ein sehr effektives Mittel des Anti Agings für Ihre Haut ist das  Retinol  (Vitamin A1). Es wirkt gegen Fältchen, Pigmentflecken und schlaffe Haut. Es baut Kollagen auf und unterdrückt Enzyme, die Kollagen abbauen. 
 Auch  Ceramide  sollten in Ihrem Pflegemittel enthalten sein. Sie bilden auf der Haut einen Schutz und machen sie unempfindlicher für altersfördernde Einflüsse. 
 Um die Haut vor Alterserscheinungen zu bewahren, muss sie ihren Flüssigkeitsgehalt bewahren. Dabei hilft  Glyzerin . Das bindet Wasser für viele Stunden in der Haut. 
 Die Haut des Menschen braucht  Mineralstoffe , um die natürliche Nährstoffversorgung zu gewährleisten. Dazu gehören: Magnesium, Silizium (macht die Haut dicht und fest), sie verhindern Trockenheitsfältchen. Das Vitamin Folsäure schützt die Zellkerne und Kalzium unterstützt den Erneuerungsprozess der Hautzellen. 
 Wenn es um Anti Aging geht, dann kommen Sie an  Vitamin C  nicht vorbei. Es hilft dreifach gegen Hautalterung: Pigmentflecken werden heller, die Kollagenbildung wird verstärkt, freie Radikale werden bekämpft. Es tut dem ganzen Körper gut. 
 Ohne  Hyaluronsäure  geht gar nichts, wenn Sie Ihre Haut jung erhalten wollen. Sie speichert viel Feuchtigkeit in der Oberhaut des Menschen, polstert die Haut auf und hilft gegen Trockenheitsfältchen. 
 Nach den Wechseljahren beginnt für viele Frauen das Alter, vor allem an der Haut sieht man, wie die Jahre vergehen. Die Östrogenproduktion geht zurück, die Zellerneuerung verlangsamt sich. Da hilft dem Körper der Hormonersatz aus Pflanzen, die Phytohormone (aus Soja und/oder Yamswurzeln). 
 Körpereigene Eiweißbausteine ( Peptide ) helfen bei der Erneuerung der oberen Hautzellen. Sie regen auch die wichtige Kollagenbildung an. 
 Ganz wichtig sind die  Polyphenole . Die stecken in vielen Artikeln der Kosmetikindustrie. Es sind Antioxidantien, die in Traubenkernen oder in grünem Tee enthalten sind. Diese Sauerstoffverbindungen fangen die größten Hautfeinde ab: die freien Radikale. 
 Viele Artikel beschäftigen sich beim Thema Anti Aging mit dem Coenzym Q10. Das ist ein starker Radikalenfänger und er holt aus unserer Ernährung die Energie, die unser Körper für den Hautstoffwechsel braucht. 
 Dass unsere Haut schnell altert, liegt vor allem an zu viel Sonne und UV-Strahlung. Dagegen hilft Alpha-Liponsäure. Die wirkt in allen Gewebeformen. Sie soll Enzyme bilden, die das durch UV-Strahlen beschädigte Kollagen abtragen und Mikronarben heilen. 
 
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 Dass der Mensch, sein Körper, die Haut und sein Organismus alt werden, ist ein normaler Vorgang. In diesem Artikel habe ich Ihnen aufgezeigt, wie Sie erfolgreich Anti Aging betreiben und wie Sie es schaffen können, dass Ihr biologisches Alter mit dem chronologischen übereinstimmt. 
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 Bildquelle: Fotolia - Pixabay 
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