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    <updated>2026-07-24T15:58:23+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Wechseljahresbeschwerden lindern: Wie Frauen gut durch die Lebensmitte kommen</title>
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                                            Wechseljahresbeschwerden fallen bei jeder Frau unterschiedlich aus. Erfahren Sie in diesem Beitrag die wichtigsten Informationen und Tipps im Umgang mit Wechseljahresbeschwerden.
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                 Viele Frauen um die 50 können ein Lied davon singen -  Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, Stimmungsschwankungen  und obendrein eine  trockene Scheidenschleimhaut . All dies sind typische  Wechseljahresbeschwerden , an denen der weibliche Hormonhaushalt schuld ist. 
 Im mittleren Lebensalter stellt sich der weibliche Körper um - ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Der Hormonhaushalt verändert sich und mit der letzten Regelblutung enden die fruchtbaren Jahre einer Frau. 
 Bemerkbar machen sich die Wechseljahre bei jeder Frau anders. Für manche bleibt  alles fast so wie immer , andere empfinden die Wechseljahresbeschwerden zwar als lästig aber nicht belastend, wiederum andere werden durch die Wechseljahresbeschwerden  sehr eingeschränkt  und empfinden eine  starke psychische Belastung . 
 Helfen können eine Anpassung des Lebensstils und Unterstützung von der Familie und im Beruf. Aber auch  pflanzliche Mittel  oder eine  Hormonersatztherapie  schaffen Abhilfe. Lesen Sie bei uns, wann welche Präparate am besten helfen und wann der Gang zum Gynäkologen sinnvoll ist. 
 
   Was sind die Wechseljahre?   
   Wechseljahre: Was ist die Ursache?   
   Vorzeitige Wechseljahre: Bin ich davon betroffen?   
   Wechseljahresbeschwerden: Wie werden sie diagnostiziert?   
   Welche Wechseljahresbeschwerden gibt es?   
   Wie lange dauern die Wechseljahresbeschwerden?   
   Tipps für den Alltag   
 
   Was sind die Wechseljahre? 
 Im Alter zwischen  Mitte 40 und Mitte 50  bemerken die meisten Frauen Veränderungen an ihrem Körper. In dieser Zeit findet nämlich der natürliche Übergang von der  fruchtbaren Lebensphase  mit monatlichen Regelblutungen  zur Menopause , dem Zeitpunkt der letzten Monatsblutung und damit dem Ende der fruchtbaren Jahre, statt. Im Durchschnitt dauert diese als Wechseljahre oder  Klimakterium  genannte Umstellung  fünf bis acht Jahre . 
 Die eigentlichen Wechseljahre nennen Mediziner die  Perimenopause . Sie ist der Zeitraum, bevor die Menstruation ganz ausbleibt. Bei den meisten Frauen beginnt die Perimenopause mit  Anfang bis Mitte 40 Jahren . Zum Zeitpunkt der  letzten Regelblutung , der Menopause, sind Frauen in Deutschland  durchschnittlich 51 Jahre alt . Mit ihr endet die fruchtbare Phase einer Frau. Nach einem Zeitraum von 12 Monaten ohne Monatsblutung beginnt die  Postmenopause . 
 Erst in dieser Phase treten die typischen Wechseljahressymptome wie  Schweißausbrüche, Hitzewallungen, Scheidentrockenheit, Gelenkprobleme  oder  sexuelle Unlust  auf. Denn bis sich der Hormonhaushalt wieder völlig eingependelt hat, dauert es meist einige Jahre. 
   Was ist die Ursache? 
 Die fruchtbaren Jahre einer Frau beginnen mit der  Pubertät . In dieser Zeit entwickeln Mädchen nicht nur die typischen äußerlichen Merkmale des weiblichen Körpers, auch ihr Hormonhaushalt verändert sich und die erste  Menstruation  setzt ein. Sie sind nun  geschlechtsreif  und ein komplexes System reguliert ihren Monatszyklus während der fruchtbaren Jahre. 
 Regelmäßig jeden Monat bilden die  Eierstöcke  nun eine  befruchtungsfähige Eizelle . Wird diese nicht durch eine Samenzelle befruchtet, kommt es zur Regelblutung. Gesteuert werden die Bildung der Eizelle und die Monatsblutung über einen  zyklischen Hormonanstieg  und  -abfall  von den Geschlechtshormonen  Östrogen  und  Gestagen . 
 Mit Beginn der Wechseljahre treten  starke hormonelle Schwankungen  auf, weil nicht mehr jeden Monat eine Eizelle heranreift. Der bisher regelmäßige Monatszyklus gerät aus dem Takt. Bemerkbar macht sich dies zunächst durch einen  unregelmäßigen Zyklus . Mal bleibt die Regelblutung aus, mal kommt es zu häufigeren Monatsblutungen, später werden die Abstände zwischen den Blutungen länger. Mitunter treten  Schmier-  und  Zwischenblutungen  auf. 
 Die ausgeprägten hormonellen Schwankungen  beeinträchtigen das Wohlbefinden . Zu Beginn der Wechseljahre treten schleichend unspezifische Symptome auf:  Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, allgemeines Unwohlsein, Schwindel  oder  Kopfschmerzen . 
 
  Gut zu wissen  
 Sind die Blutungen ungewöhnlich stark oder lang andauernd, sollten Sie in jedem Fall Ihren Gynäkologen aufsuchen. Er wird untersuchen, ob möglicherweise eine andere Ursache für Ihre Blutungen vorliegt oder ob die Einnahme von   Eisenpräparaten   sinnvoll ist. 
 
   Vorzeitige Wechseljahre: Bin ich davon betroffen? 
 Tritt die Menopause, also die letzte Blutung, bereits  vor dem 40. Geburtstag  ein, sprechen Mediziner von  vorzeitigen Wechseljahren , in der Fachsprache  Klimakterium praecox . 
 Die Ursachen dafür sind vielfältig: Eine  familiäre Veranlagung ,  Medikamente  oder  Erkrankungen  lösen unter Umständen die vorzeitigen Wechseljahre aus. Auch eine Entfernung der Eierstöcke beispielsweise wegen einer Krebserkrankung ist eine mögliche Ursache. In solch einem Fall produziert der Körper  keine weiblichen Sexualhormone  mehr. Die Frau wird künstlich in die Wechseljahre versetzt. Feststellen lässt sich übrigens der Zeitpunkt der letzten Regelblutung erst rückblickend, wenn  zwölf Monate ohne Periodenblutung  vergangen sind. 
   Wechseljahresbeschwerden: Wie werden sie diagnostiziert? 
 Die Wechseljahre beginnen schleichend. Frauen bemerken zunächst eher  unspezifische Symptome , weniger die „klassischen“ Wechseljahressymptome. Typisch sind  Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen, allgemeines Unwohlsein, Schwindel  oder  Kopfschmerzen  und ein  unregelmäßigerer Zyklus . 
 Der Gynäkologe fragt daher im  Beratungsgespräch  gezielt, ob diese  Beschwerden neu aufgetreten  sind, oder ob sich bestehende Beschwerden verändert haben. Oft denken Frauen gar nicht daran, dass diese Symptome auf die Wechseljahre hinweisen. Denn im Alltag treten solche Beschwerden immer mal wieder auf. Vielen Frauen hilft es jedoch zu wissen, dass die Wechseljahre Ursache ihrer Beschwerden sind. Erst in der  Postmenopause , also nach der letzten Periode treten die  typischen Wechseljahressymptome  wie  Schweißausbrüche, Hitzewallungen, Scheidentrockenheit, Gelenkprobleme  oder  sexuelle Unlust  auf. 
   Welche Wechseljahresbeschwerden gibt es? 
 Während der Wechseljahre bemerkt die Mehrzahl der Frauen Veränderungen an ihrem Körper. Oft sind es Schweißausbrüche und Stimmungsschwankungen, aber auch Müdigkeit und Konzentrationsstörungen, die stören. Gerade im  Job  kämpfen Frauen mit den  Wechseljahresbeschwerden  , denn sie beeinträchtigen nicht selten die Arbeitsleistung.¹ Glücklicherweise helfen vielen Frauen   pflanzliche Mittel und leichte Medikamente  . Viele dieser Präparate erhalten Sie in unserer Online-Apotheke ohne ein Rezept vorlegen zu müssen. Sind Ihre Wechseljahresbeschwerden stark ausgeprägt oder bessern sich nicht, empfehlen wir, dass Sie in jedem Fall Ihren  Gynäkologen aufsuchen . Bei Bedarf wird Ihnen dann ein geeignetes Medikament verordnet. 
 Hitzewallungen und Schweißausbrüche – sie belasten die meisten Frauen 
 Tritt eine der  wiederkehrenden Hitzewallungen  auf, beschreiben Betroffene sie als  aufsteigende Hitze , die sich über Hals, Gesicht und Oberkörper ausbreitet. Im Anschluss wird das Gesicht rot und es folgt ein  Schweißausbruch . Ist dieser nach wenigen Minuten überstanden, beginnt ein  Frösteln . 
  Hitzewallungen  und  Schweißausbrüche  sind die häufigsten und am meisten belastenden Wechseljahresbeschwerden. Obendrein sind sie oft gleichzeitig der Verursacher anderer Wechseljahresbeschwerden, wie Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme und Stimmungsschwankungen. 
 Die gute Nachricht ist, dass  Hitzewallungen  während der Wechseljahre  nicht gefährlich  sind, und dass sie bei den allermeisten Frauen nach einigen Jahren überstanden sind. Wie oft die störenden Hitzewallungen auftreten, ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Bei manchen treten sie  ein paar Mal pro Woche  fast unbemerkt auf, andere leiden viel,  viel häufiger  darunter. Gerade wenn die lästigen Hitzewallungen nachts auftreten, ist die  Tiefschlafphase verkürzt  und der Schlaf weniger erholsam. Auf Dauer fühlen sich die Betroffen müde und abgeschlagen, ein  beeinträchtigter Alltag  ist die Folge. 
 Hitzewallungen: Was tun? 
  Pflanzliche Mittel  helfen vielen Frauen Hitzewallungen und Schweißausbrüche besser zu überstehen. In der Apotheke erhalten Sie Zubereitungen aus unterschiedlichen Pflanzen ohne Rezept. Pflanzliche Präparate aus Ihrer Apotheke haben übrigens eine geprüfte Qualität. Dies garantiert Ihnen ein  sicheres Präparat . 
 Einige dieser pflanzlichen Präparate enthalten sogenannte  Phytoöstrogene , die  Isoflavone . Sie haben wahrscheinlich eine hormonähnliche Wirkung und bewirken eine gewisse Besserung bei Hitzewallungen. Enthalten sind Isoflavone in  Rotklee, Soja, Sesam-  und  Leinsamen . 
 Andere pflanzliche Präparate enthalten Inhaltsstoffe der  Traubensilberkerze , Cimcifuga racemosa (auch Actaea racemosa genannt). Studien weisen darauf hin, dass Hitzewallungen und Schweißausbrüche abgemildert werden. Daher sind Cimcifugahaltige Arzneimittel eine  sanfte Möglichkeit zur Linderung , wenn die Hitzewallungen durch die Wechseljahre nicht allzu stark sind. 
 Wir empfehlen Ihnen die Einnahme von pflanzlichen Präparaten zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden  vorab mit dem Apotheken-Team Ihrer Volksversand Versandapotheke oder Ihrem Gynäkologen zu besprechen . Denn nicht jede Frau verträgt die Präparate gleich gut und für Manche ist die Einnahme nicht geeignet. 
 Reicht die Wirksamkeit pflanzlicher Mittel nicht aus, um die Beschwerden ausreichend zu lindern, kann eine zeitlich begrenzten  Hormontherapie  in Betracht gezogen werden. Mit dieser Art von Therapie lassen sich gute Erfolge bei der Behandlung von Hitzewallungen und Schweißausbrüchen erzielen. Sie wird Ihnen vom Gynäkologen verordnet, entweder in Form von  Tabletten  zum Einnehmen oder als  Pflaster  oder  Gel , das auf der Haut angewendet wird. 
 Weil auch Risiken mit dieser Art von Behandlung verbunden sind, ist es wichtig ein ausführliches Gespräch mit dem Gynäkologen zu führen. So erhalten Sie als Patientin alle nötigen Informationen zur Behandlung und der Arzt kann auf Grund Ihrer Beschwerden und Ihrer persönlichen Gesundheit eine fundierte Entscheidung für Ihre Behandlung treffen. 
 Kommt solch eine Hormonersatztherapie für Sie nicht in Frage, schafft möglicherweise eine neue Behandlungsoption Abhilfe. Die Tabletten  lindern Hitzewallungen , enthalten jedoch  keine Hormone . Um zu erfahren, ob diese Therapie für Sie geeignet ist, ist ein Termin in Ihrer Frauenarztpraxis nötig, bei dem Sie ggf. ein Rezept zur Vorlagen in der Apotheke erhalten. 
 Ständig müde? Ursache sind oft die Wechseljahre 
 Fühlen Sie sich  ständig müde , erschöpft und haben das Gefühl nicht so leistungsfähig zu sein, wie Sie es früher waren? Wenn Sie gerade die Wechseljahre durchmachen, ist das typisch. Nicht selten treten zudem  Konzentrationsstörungen  auf. Ursache kann ein schlechter Schlaf sein. 
 Bei der  Störung des Nachtschlafs  spielen möglicherweise die hormonellen Veränderungen während der Wechseljahre eine Rolle. Aber auch Hitzewallungen und verstärktes Schwitzen nachts beeinträchtigen das Ein- und Durchschlafen. Obendrein leiden wir ohnehin häufiger an Schlafstörungen, wenn wir älter werden, denn zahlreiche Faktoren lösen Schlafstörungen aus. 
  Hilfe bei Schlafstörungen  bieten   sanfte, teils pflanzliche Mittel  . Das sind beispielsweise Präparate mit  Baldrian, Hopfen, Melisse  und  Passionsblume . Bitte beachten Sie in jedem Fall, dass Sie einen Arzt aufsuchen sollten, wenn nach einer Einnahme über zwei Wochen keine Besserung oder sogar ein Verschlimmerung Ihrer Schlafstörungen auftritt. 
 Stimmungsschwankungen und depressive Verstimmungen: Sind die Wechseljahre schuld? 
 Viele Frauen berichten, dass Sie mit den Wechseljahren  reizbarer  geworden sind und unter  Stimmungsschwankungen  und  depressive Verstimmungen  leiden. Ärzte vermuten, dass die  Hormonumstellung  dabei eine Rolle spielt. Zudem belasten manche Frauen die  Hitzewallungen  so stark, dass sie sich  psychisch weniger stabil  fühlen. 
 Nicht zu vernachlässigen ist, dass sich bei vielen Frauen die  Lebensumstände  in den mittleren Jahren ändern. Die  Kinder werden erwachsen  und gehen ihre eigenen Wege. Hinzu kommen  berufliche Veränderungen . Treten viele Ereignisse gleichzeitig auf oder ist eine Veränderung einschneidend, kann das  seelische Gleichgewicht  schon mal ins Wanken geraten. 
 Was hilft bei schlechter Stimmung? 
 Zur Behandlung  depressiver Verstimmungen  sowie gegen  Unruhe  und  Stress  sind in unserer Apotheke verschiedene  Tabletten ,  Kapseln  oder  Tropfen  ohne Rezept erhältlich. Diese enthalten zum Beispiel  Johanniskraut, Lavendelöl, Baldrian, Passionsblume  oder  Rosenwurz-Wurzeln . Manche Arzneimittel enthalten eine  Kombination mehrerer Pflanzenextrakte . Zudem sind  homöopathische Zubereitungen  erhältlich. Welches Mittel am besten zu Ihren Beschwerden passt, weiß Ihr  Apotheken-Team . Diese  beraten  Sie auch hinsichtlich möglicher  Wechselwirkungen  mit anderen Arzneimitteln. Insbesondere zwischen  Johanniskraut  und manchen Medikamenten bestehen Wechselwirkungen. 
  Gut zu wissen:  Einige Arzneimittel entfalten ihre volle Wirkung erst nach einer gewissen Einnahmedauer. So dauert es bei  Johanniskraut  mindestens  14 Tage , bis ein Effekt spürbar ist. Grundsätzlich benötigen diese Präparate eine sogenannte Anflutzeit von ca. 4 Wochen im Körper, um ihre volle Wirkung entfalten zu können. Erst nach einer Einnahme von 6 – 8 Wochen können Sie beurteilen, ob das ausgewählte Präparat tatsächlich für Sie das Richtige ist. Tritt nach einigen Wochen Einnahme eines beruhigenden Präparates keine Besserung ein, sollten Sie einen Arzt konsultieren. Ein guter Ansprechpartner ist beispielsweise Ihr  Frauenarzt . Denn bei längerfristigen psychischen Problemen, empfiehlt es sich  professionelle Hilfe  zu haben. 
 Wechseljahre verursachen Migräneanfälle 
 Schwankungen im Hormonhaushalt lösen mitunter  Migräne-Attacken  aus. Viele Frauen kennen Migräne-Anfälle während der Regelblutung oder in der Phase rund um den Eisprung. Aber auch während der Wechseljahre triggern Veränderungen im Hormonhaushalt die lästigen Attacken. In unserem Online-Shop finden Sie ein breites Sortiment an   Tabletten und Co. gegen Migräne  . 
 Glücklicherweise sinkt die Häufigkeit oder die Schwere der Migräne-Attacken bei vielen Geplagten nach den Wechseljahren. Gerade zu Beginn der Menopause verstärkt sich die Migräne jedoch nicht selten. 
 Wechseljahresbeschwerden: trockene Scheidenschleimhaut 
 Treten  Schmerzen beim Geschlechtsverkehr  auf oder  juckt die Scheidenschleimhaut , ist oft ein  niedriger Östrogenspiegel  in den Wechseljahren die Ursache. Denn dadurch wird die  Schleimhaut  im Genitalbereich  dünner  sowie  trockener  und somit  empfindlicher . Meist bemerken Frauen diese Symptome erst einige Jahre nach dem Ausbleiben der Regelblutung. 
 In der Apotheke sind ohne Rezept verschiedene   Feuchtcremes oder Gleitmittel   erhältlich. Einige Frauen bevorzugen die Anwendung von  Scheidenzäpfchen , sogenannten Vaginalovula. Welche Anwendungsform am angenehmsten ist, entscheidet jede Frau für sich. Behandelt werden kann solange, wie es nötig ist. 
 Neben der Anwendungsform gibt es Unterschiede bei den enthaltenen  Wirkstoffen . Dies kann die befeuchtende  Hyaluronsäure  sein, die  pH-Wert-stabilisierende  und  hautpflegende Milchsäure , schützendes  Vitamin E  oder pflanzliche Inhaltsstoffe wie  Ringelblume ,  Aloe Vera ,  Teebaumöl  oder  Tigergras . 
 
  Hinweis von Ihrem Apotheken-Team  
 Einige Frauen empfinden die beste Wirkung bei Verwendung einer Kombination von einem rezeptfreien Präparat mit einer  vaginalen Östrogenanwendung . Vaginale Östrogensalben verschreibt der Gynäkologe. Er empfiehlt zudem eine bestimmte Dosierung, die unter Umständen angepasst wird, wenn die Wirkung nicht ausreicht. 
 Wichtig zu wissen ist, dass eine  Östrogencreme  auf der Scheidenschleimhaut  nur wirkt, solange sie angewendet wird . Nach dem Beenden der Therapie kehren die Beschwerden in der Regel zurück. Östrogencremes vertragen die meisten Frauen gut. Treten jedoch ungewöhnliche Blutungen auf, raten wir Ihnen, Ihren Gynäkologen aufzusuchen. 
 
 Wechseljahre: Einfluss auf Harnwege 
 Nicht nur die Scheidenschleimhaut ändert sich durch den niedrigeren Östrogenspiegel in den Wechseljahren. Auch die  Schleimhäute  in der  Harnröhre  verändern sich, wodurch häufiger  Harnwegsinfekte  auftreten. In solchen Fällen verordnet der Gynäkologe mitunter  vaginale Östrogencremes . 
 Einige Frauen in den Wechseljahren leiden mehr und mehr an einer  Blasenschwäche . Manche berichten über ein Tröpfeln, bei anderen geht etwas Harn ab, wenn sie lachen, niesen oder husten ( Inkontinenz ). Bei einer Reizblase besteht ein häufiger, starker Harndrang, auch wenn die Blase noch nicht voll ist. 
 Schuld sind hierbei meist nicht die Hormone, dennoch helfen oft vaginale Östrogensalben, für die der Gynäkologe ein Rezept ausstellt. Bei einer Harninkontinenz unterstützt zudem regelmäßiges  Beckenbodentraining . 
 Wechseljahre als Auslöser von Krankheiten 
 In jungen Jahren erkranken Frauen nur selten an  Herz-Kreislauferkrankungen  oder an der Knochenkrankheit  Osteoporose . Doch mit der hormonellen Umstellung während der Wechseljahre erhöht sich das Risiko für beide Krankheiten. 
 Grund für ein seltenes Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor den Wechseljahren ist, dass Östrogene die Gefäße junger Frauen schützen. Sie wirken sich positiv auf den Fettstoffwechsel, die Cholesterinwerte, aus. Zudem senken Östrogene den Blutdruck. Das schont die Gefäße und verringert gleichzeitig das Herzinfarktrisiko. 
 Während der Wechseljahre  sinkt  der  Östrogenspiegel  und der  schützende Effekt geht verloren . Obendrein  altern  unsere  Blutgefäße . Zum einen lagern sich  Fett  und  Kalk  in den Gefäßen ab, zum anderen verlieren sie ihre  Elastizität . Beides erhöht die Wahrscheinlichkeit eine Herz-Kreislauferkrankung oder einen Schlaganfall bzw. Herzinfarkt zu erleiden. 
  Tipp:  Sie können selbst etwas tun, um Ihr Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen zu senken. Positiv wirken sich viel   Bewegung  , eine   Gesunde Ernährung   und   Entspannungsübungen   aus. 
 
  Hinweis von Ihrem Apotheken-Team  
  Herzklopfen  oder  Schwindelgefühle  treten bei einigen Frauen gleichzeitig mit Hitzewallungen auf. In solch einem Fall sind sie  harmlos . Allerdings schließt nur eine  ärztliche Untersuchung  andere Ursachen aus. 
 
 An der Knochenkrankheit  Osteoporose  erkranken überwiegend Frauen. Immerhin  jede dritte bis vierte Frau über 50 Jahren  ist betroffen. Sichtbar wird die Erkrankung erst nach vielen, vielen Jahren im höheren Alter: die  Körpergröße nimmt ab  und die  Wirbelsäule verbiegt sich  unwiederbringlich zu einem  Buckel im oberen Rücken , dem  Witwenbuckel . Vorher steigt bereits die Wahrscheinlichkeit für einen Knochenbruch besonders am Oberschenkel. 
  Ursache  für die Osteoporose ist häufig die  hormonelle Umstellung  in den Wechseljahren, durch die sich bei Frauen die Struktur der Knochen verändert. Die Festigkeit der Knochen ist dann nur mehr unzureichend. Ärzte sprechen von einer  abnehmenden Knochendichte . Der Knochen verliert dabei an Festigkeit und gleichzeitig an Elastizität. Ist die Knochendichte unterhalb eines bestimmten Wertes, sprechen Ärzte von  Osteoporose . 
 Neben dem hormonellen Einfluss spielen für die Entwicklung einer Osteoporose auch die  familiäre Veranlagung , die  Einnahme bestimmter Medikamente  (z.B. langjährige Behandlung mit Kortisontabletten) und einige Krankheiten eine Rolle. 
 Osteoporose vorbeugen 
 Um einer Osteoporose vorzubeugen ist das  Körpergewicht  entscheidend. Sowohl Unter- als auch Übergewicht sollten vermieden werden. Außerdem stabilisiert regelmäßiger  Sport  das Knochensystem und minimiert das Risiko für Stürze. Idealerweise werden die  Muskeln , das  Gleichgewicht  und die  Koordination   trainiert . 
 Wichtig ist zudem die Knochen mit ausreichend Calcium und Vitamin D zu versorgen, denn die beiden Mikronährstoffe sind wichtig für unsere Knochengesundheit. Idealerweise sollten pro Tag 1000 mg   Calcium   und 800 I.E. des   Sonnenvitamins D   aufgenommen werden. 
 Mit Milch, Joghurt und Schnittkäse sowie  calciumreichem Mineralwasse r und  grünen Blattgemüsen  ist es möglich den täglichen Bedarf an Calcium zu decken. Gelingt dies im Trubel des Alltags nicht, ergänzen Präparate aus der Apotheke die tägliche Versorgung. 
  Vitamin D  bildet unser Körper selbst aus dem Sonnenlicht. Da wir jedoch oft zu viel Zeit in Innenräumen verbringen, unsere Haut mit einer Sonnencreme vor der UV-Strahlung schützen oder langärmelige Kleidung tragen, reicht die gebildete Vitamin D-Menge oftmals nicht aus. Vitamin D ist in der Apotheke in Form von  Tabletten, Weichkapseln, Weichgummis  oder  Öl  erhältlich. Einige Präparate sind für die tägliche Einnahme dosiert, bei anderen genügt eine einmal wöchentliche Einnahme. Zudem sind  Kombinationspräparate   mit Calcium  erhältlich. 
  Unser Tipp:  Weil  Vitamin D   fettlöslich  ist, ist die Aufnahme am besten, wenn es zusammen mit einer  (fettreichen) Hauptmahlzeit  eingenommen wird. 
 
  Gelenkbeschwerden  
  Steife Gelenke beim Aufstehen und Bewegungsschmerzen  - auch das sind Folgen des  sinkenden Östrogenspiegels . Denn Östrogen bewirkt, dass unsere Gelenkknorpel elastisch sind. Sinken die Östrogenspiegel lässt die Pufferfähigkeit der Knorpel nach. 
 
 Eine neue Körpersilhouette 
 In dem mittleren Lebensalter bemerken viele Frauen, dass sie  leichter zunehmen . Schuld daran ist allerdings nicht die Hormonumstellung während der Wechseljahre, sondern eher ein  sinkender Energiebedarf durch das Älterwerden . 
 Denn je älter wir werden, desto mehr  nimmt  unsere  Muskelmasse   ab . Das bedeutet, dass unser Kalorienbedarf sinkt:  weniger Muskelmasse verbraucht weniger Energie . Gleichzeitig bemerken viele Frauen während der Wechseljahre eine  Veränderung  ihrer  Körpersilhouette : Die Pfunde setzen sich am Bauch, der Taille und an den Brüsten fest. Gerade das  Bauchfett  gilt aber als  schädlich  für die Gesundheit, denn das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen steigt. 
 Wechseljahre: Einfluss auf Haut und Haare 
 Rund um die Wechseljahre bemerken Frauen, dass ihre  Haut dünner  wird, an  Spannkraft verliert  und sich  trockener anfühlt . Auch rötet sich die Haut schneller und fängt an zu jucken. Manche Frauen leiden obendrein unter einer  schlechteren Wundheilung . 
 All dies sind  Folgen der Hautalterung , die durch den  abnehmenden Östrogenspiegel  zusätzlich verstärkt werden. Außerdem verändert sich die Haut. So lagern sich vermehrt  Pigmente  ein und es bilden sich  Altersflecken . Weil die Östrogenspiegel niedriger sind, wird der  Einfluss männlicher Geschlechtshormone  in den Wechseljahren sichtbar: Die  Gesichtsbehaarung  verstärkt sich, während die  Haare am Kopf dünner  werden. 
 Wechseljahresbeschwerden trockene Augen 
 Fühlen sich die  Augen trocken  an, liegt dies unter Umständen an dem  Einfluss der Sexualhormone  auf die Tränenzusammensetzung. Denn Östrogene steigern die Produktion von Tränenflüssigkeit. Sinkt der Östrogenspiegel während der Wechseljahre, werden die Augen empfindlicher. 
 Neben einem  Trockenheitsgefühl  treten  Rötungen ,  Brennen  oder ein  Fremdkörpergefühl  auf. Oft schwankt zudem die  Sehschärfe . Daher ist das  Sicca-Syndrom , so wird das trockene Auge in der Fachsprache bezeichnet, ernst zu nehmen. Auch deswegen, weil ein beeinträchtigtes Sehen zu Gangunsicherheiten führen kann. 
 Nicht nur Änderungen des Sexualhormonhaushaltes beeinflussen die Tränenflüssigkeit, sondern auch  Allergien, (meist weiche) Kontaktlinsen, trockene Luft durch Heizung  oder  Klimaanlagen, Zugluft, Bildschirmtätigkeit  und  einige Medikamente , wie Betablocker oder Hormonpräparate. 
 Um die Beschwerden bei trockenen Augen zu lindern, helfen sogenannte  künstliche Tränen , die die Augen befeuchten. Es sind eine Vielzahl unterschiedlicher Präparate erhältlich. 
 Bei der Auswahl eines geeigneten Produktes helfen Augenärzte oder Apotheker. Denn manche dieser   Augentropfen   enthalten neben dem wässrigen Anteil, einen  Lipidanteil  oder pflanzliche Extrakte des  Augentrost  (Euphrasia). Zudem sind verschiedene Darreichungsformen  (Tropfen, Gel, Salbe, Spray)  auf dem Markt. 
  Tipps bei trockenen Augen:  
 
 warme  Augenkompressen  
  häufiges blinzeln : eine Minute lang die Augen ganz locker und gleichzeitig schnell öffnen und schließen 
  in die Ferne blicken , denn dabei verteilt sich der Tränenfilm gut 
  Entspannungsübungen  für die Augen in den Alltag einbauen: Beispielsweise mit den Augen den Umrissen einer liegenden Acht folgen, eine  kreisförmige Klopfmassage  mit den Fingern rund um die Augen oder mit den Händen die  geschlossenen Augen abdecken  und die tiefe Dunkelheit genießen. 
 
   Wechseljahresbeschwerden: Wie lange dauern sie? 
 Im Alter zwischen 40 und 50 Jahren beginnen bei Frauen die Wechseljahre. Wie lange sie dauern, ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Einige Frauen begleiten sie etwa  drei Jahre , andere berichten auch nach  über zehn Jahren  noch über Wechseljahresbeschwerden. 
 Mediziner gehen bei den Wechseljahren von einer Dauer von  fünf bis acht Jahren  aus. Wie viele Jahre Frauen häufig unter  Hitzewallungen  und  Nachtschweiß  leiden, hat eine Studie dagegen genauer bestimmt. Im Durchschnitt sind es  7,4 Jahre , davon  4,5 Jahre nach der letzten Regelblutung .² 
  Übrigens: Im Blut  lassen sich die  Spiegel von Östrogen und anderen Sexualhormonen messen  - eine Aussage hinsichtlich dem Stand oder Verlauf der Wechseljahre lässt sich von den Messwerten jedoch nicht ableiten. Denn die Hormonwerte unterliegen zyklischen Schwankungen. 
   Tipps für den Alltag mit Wechseljahresbeschwerden 
 Die Wechseljahre sind eine Zeit der Umstellung im Leben von Frauen. Der  Hormonhaushalt  verändert sich, der Körper wandelt sich und in den Jahren der Lebensmitte finden zudem  private und berufliche Veränderungen  statt. All dies kann sich auf das Wohlbefinden auswirken. 
 Sind die Wechseljahresbeschwerden lästig aber nicht so belastend, dass eine Behandlung notwendig ist, hilft es den  Lebensstil anzupassen  - denn so kann das Wohlbefinden verbessert werden. 
 Bewältigung von Hitzewallungen 
 Besonders unter Hitzewallungen und Schweißausbrüchen leiden viele Frauen während der Wechseljahre.  Pflanzliche Präparate  aus der Apotheke oder verschreibungspflichtige Arzneimittel  leisten bei starken Beschwerden Abhilfe . Darüber hinaus kann bei der Bewältigung der belastenden Hitzewallungen sowohl das  Erlernen von Achtsamkeitsmethoden  als auch das Hinzuziehen einer  psychologischen Begleitung  hilfreich sein. Gerade eine  Verhaltenstherapie  in Form von  Einzel- oder Gruppensitzungen  wird von der  Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie  empfohlen. 
 Gegen das Schwitzen selbst wirken  Salbeizubereitungen , denn die enthaltenen  ätherischen Öle  hemmen die  Schweißproduktion . In der Apotheke erhalten Sie verschiedene Zubereitungen. S albeitabletten hemmen die Schweißbildung  des gesamten Körpers, während Deos mit Salbei gezielt dort wirken, wo sie aufgetragen werden. 
  Unser Tipp:  Kleiden Sie sich nach dem  Zwiebelprinzip . Ist eine Hitzewelle im Anmarsch, können Sie rasch eine Schicht ausziehen. Zusätzlich ist es angenehm  kaltes Wasser über Hände und Unterarme  laufen zu lassen. 
 Ernährung bei Wechseljahresbeschwerden 
 Eine gesunde Ernährung wirkt sich  positiv auf die Gesundheit  allgemein aus. Inwieweit spezielle Lebensmittel Wechseljahresbeschwerden lindern, ist wissenschaftlich nicht ausreichend belegt. Einige Experten befürworten eine  sojareiche Ernährung , aber dafür ist die Datenlage nicht eindeutig. Belegt ist, dass es in jedem Fall immer sinnvoll ist auf helle Mehle und zuckerhaltige Lebensmittel weitestgehend zu verzichten. 
  In jedem Fall gilt:  Eine  ausgewogene Ernährung , das Vermeiden von Übergewicht und ein mäßiger Alkoholkonsum senken das Risiko für typische Erkrankungen, die ab der Lebensmitte auftreten - beispielsweise Osteoporose und Herz-Kreislauferkrankungen. 
 Sport und Bewegung als weiterer Faktor 
 Auch bei Sport und Bewegung gilt - sie wirken sich  positiv auf die allgemeine Gesundheit  aus und  verringern das Risiko für die Entstehung bestimmter Krankheiten . Dass Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen speziell gelindert werden, ist bisher nicht nachgewiesen. 
 Dennoch, gerade  Bewegung an der frischen Luft verbessert  bei vielen Menschen die  Stimmung , entspannt und hilft den Alltagsstress abzubauen. Gleichzeitig stärken Sport und Bewegung Muskeln sowie Knochen. Regelmäßige Bewegung hilft zudem Übergewicht abzubauen oder ein normales Gewicht zu halten. Obendrein wirkt sich die körperliche Aktivität  positiv auf das Herz-Kreislaufsystem  aus. 
 
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise  
 
  ¹ Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. MenoSupport – Ein Forschungsprojekt der Hwr Berlin und Htw Berlin. Zuletzt abgerufen am 31.10.23. https://blog.hwr-berlin.de/menosupport/  
  ² Avis, NE, Crawford, SL, Greendale, G, Bromberger, JT, Everson-Rose, SA, old, EB, Hess, R, Joffe, H, Kravitz, HM, Tepper, PG, Thurston, RC, Duration of Menopausal Vasomotor Symptoms Over the Menopause Transition, JAMA Intern Med. 2015, 175(4), 531-9  
  BZGA – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Frauengesundheitsportal. Wechseljahre. Zuletzt abgerufen am 31.10.23. Stand 09/2023. https://www.frauengesundheitsportal.de/themen/wechseljahre/  
  Leitlinienprogramm der DGGG, OEGGG und SGGG. Peri- und Postmenopause – Diagnostik und Interventionen. Stand Januar 2020, inkl. Addendum (September 2020) Version 1.1. Zuletzt abgerufen am 31.10.23. https://register.awmf.org/assets/guidelines/015-062l_S3_HT_Peri-Postmenopause-Diagnostik-Interventionen_2021-01.pdf  
  m-sense.de. Migräne &amp;amp; Wechseljahre: Wird in der Menopause alles besser? Zuletzt abgerufen am 31.10.23. https://m-sense.de/migraene-wechseljahre-wird-in-der-menopause-alles-besser/#migrane-wechseljahre-wird-migrane-in-den-wechseljahren-schlimmer  
  Gesundheitsinformation.de. Wechseljahrsbeschwerden. Zuletzt abgerufen am 31.10.23. Stand 02. Januar 2023. https://www.gesundheitsinformation.de/wechseljahrsbeschwerden.html#Symptome  
  Pressemitteilung anlässlich der 27. Jahrestagung der Deutschen Menopause Gesellschaft vom 10./11. November 2023. Zuletzt abgerufen am 15.11.23. https://www.menopause-gesellschaft.de/wp-content/uploads/2023/11/Pressemappe-Onlinepressekonferenz-der-Deutschen-Menopause-Gesellschaft-7.11.2023.pdf  
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            <title type="text">Scheidenpilz – Symptome und Behandlung</title>
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                 Vaginalpilz erkennen und entgegenwirken 
  Scheidenpilz  ist ein Thema, das häufig tabuisiert wird und vielen betroffenen Frauen peinlich ist. Dabei ist es wichtig, sich gerade mit Beschwerden im Intimbereich vertrauensvoll an einen Arzt zu wenden und die Symptome keinesfalls zu ignorieren. In diesem Ratgeber lernen Sie alles über die  Symptome und Ursachen von Scheidenpilz  und erfahren, mit welcher  Behandlung  Sie einer Pilzinfektion Ihrer Scheide vorbeugen oder entgegenwirken können. Da fast jede Frau in ihrem Leben einmal an Scheidenpilz leidet, sind diese Informationen wichtig, um rechtzeitig und angemessen mit einer entsprechenden Therapie auf die Infektion reagieren zu können. 
 
 
   Die wichtigsten Symptome von Scheidenpilz im Überblick   
   Die gesicherte Diagnose &quot;Scheidenpilz&quot; kann nur der Arzt stellen   
   Welche Ursachen liegen Scheidenpilz zugrunde?   
   Mögliche Behandlung von Scheidenpilz: Unsere Tipps   
   Auf diese Weise lässt sich Scheidenpilz vorbeugen   
 
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   Die wichtigsten Symptome von Scheidenpilz im Überblick 
 Bei der umgangssprachlich als Scheidenpilz bezeichneten Erkrankung handelt es sich im Gegensatz zu einer weitverbreiteten Annahme nicht um eine Geschlechtskrankheit. Zwar betrifft die Pilzinfektion der Scheide unmittelbar die Intimgesundheit der Frau und kann in einigen Fällen auch eine recht starke Belastung für die Psyche bedeuten, dabei ist das Vorkommen der Hefepilze allerdings gar nicht ungewöhnlich: Hefepilze besiedeln viele Erwachsene, Männer wie Frauen, in Mund und Darm. 
  Gut zu wissen:  Candida Pilze sind ein normaler Bestandteil der Scheidenflora – nur ihr übermäßiges Vorkommen mit den nachstehend beschriebenen Symptomen macht eine Behandlung erforderlich. Da es sich bei Scheidenpilz zudem nicht um eine schwere Krankheit handelt, hilft eine effektive Therapie in der Regel schnell dabei, dass sich die Symptome innerhalb weniger Tage verbessern. 
 Ausfluss und Juckreiz gehören zu den häufigsten Beschwerden 
  Ausfluss und Juckreiz  sind die typischen Symptome von Scheidenpilz. So macht sich Candida albicans, wie der Pilz wissenschaftlich genannt wird, zunächst durch einen anhaltenden und unangenehmen Juckreiz an der Scheide bemerkbar, der immer weiter zunimmt. Auch wenn nicht jeder Juckreiz an der Scheide oder anderen Stellen im Intimbereich zwangsläufig auf einen Scheidenpilz hinweist, gibt es praktisch keinen Scheidenpilz ohne Juckreiz. Dasselbe gilt für den Ausfluss: Scheidenpilz ist immer mit einem dicklichen Ausfluss von gelb-weißlicher Farbe verbunden, der von seinem Aussehen her an Hüttenkäse oder Quark erinnert. 
  Wichtig:  Trotz Ausfluss und Juckreiz ist das Auftreten von Scheidenpilz nicht mit einem unangenehmen Geruch verbunden. Fällt beispielsweise ein unangenehm riechender Ausfluss auf, handelt es sich sehr wahrscheinlich nicht um Scheidenpilz, sondern um eine bakterielle Infektion bzw. eine bakterielle Vaginose. Scheidenpilz und Vaginose sollten trotz ähnlicher Symptome nicht miteinander verwechselt oder gleichgesetzt werden; sie erfordern eine teils unterschiedliche Behandlung. 
 Beschwerden beim Wasserlassen können auf Scheidenpilz zurückgehen 
 Auch beim Toilettengang kann sich eine Pilzinfektion bemerkbar machen: Scheidenpilz kann ein  unangenehmes Brennen beim Wasserlassen  verursachen. Weitere Symptome sind Rötungen und Schwellungen an der Scheide. Alle diese Beschwerden sind in der Regel nicht wirklich gefährlich, für die betroffenen Frauen sind sie jedoch sehr unangenehm und beeinträchtigen das Wohlgefühl im eigenen Körper. Wenn Sie solche Beschwerden haben, sollten Sie diese in keinem Fall auf sich beruhen lassen, sondern stattdessen fachkundige Hilfe einholen, um frühzeitig eine geeignete Therapie einzuleiten. 
  Wichtig:  Obwohl der Scheidenpilz an sich nicht gefährlich ist, kann er langfristig unangenehme Folgen haben. Wird der Pilz nicht richtig behandelt, kann die gesunde, schützende Scheidenflora mit zunehmender Dauer der Krankheit durch die Pilze geschädigt bzw. verdrängt werden. 
   Die gesicherte Diagnose &quot;Scheidenpilz&quot; kann nur der Arzt stellen 
 Viele Frauen schämen sich, wenn sie Candida albicans bei sich vermuten. Wahrscheinlich liegt dieser Scham die weit verbreitete Annahme zugrunde, dass Scheidenpilz aus mangelnder Hygiene resultiert. Das Gegenteil kann allerdings der Fall sein (mehr dazu lesen Sie weiter unten) und es gibt keinen Grund, sich für eine Infektion zu schämen! Ein Besuch beim Arzt ist gerade bei einer erstmaligen Scheidenpilz die beste Empfehlung, die wir Ihnen geben können. Denn nur der Arzt kann unter dem Mikroskop Candida albicans zweifelsfrei identifizieren. Damit eine wirksame Behandlung von Scheidenpilz möglich ist, braucht es eine solche gesicherte Diagnose. Somit kann der Arzt Ihnen geeignete Produkte gegen eine Pilzerkrankung empfehlen, die Sie bequem in Ihrer Online-Apotheke bestellen können. 
  Wichtig:  Zwar können anatomisch bedingt nur Frauen an Scheidenpilz erkranken, allerdings können die Pilze selbst durch Geschlechtsverkehr übertragen werden. Deshalb sollte der jeweilige Partner in die Behandlung von Scheidenpilz immer miteinbezogen werden. 
 Obwohl Scheidenpilz zunächst keine Gefahr für die allgemeine Gesundheit darstellt und auch in Eigenregie behandelt werden kann, ist ein Besuch beim Frauenarzt unbedingt ratsam, wenn Sie sich in Bezug auf die Diagnose nicht sicher sind. Der Hintergrund: Es könnte sich auch um eine bakterielle Infektion bzw. Vaginose handeln, die häufig mit Scheidenpilz verwechselt wird. Auch die Folgen einer schweren Pilzinfektion sind nicht außer Acht zu lassen. Im Zweifel hilft es immer, professionellen Rat einzuholen. Das gilt insbesondere während einer Schwangerschaft – schließlich soll einer möglichst komplikationsfreien Schwangerschaft und Geburt nichts im Wege stehen. 
   Welche Ursachen liegen Scheidenpilz zugrunde? 
 Zwar gehört Scheidenpilz zu den weit verbreiteten Erkrankungen, deren Symptome vielen Frauen kennen, doch ist über die genauen Ursachen weit weniger bekannt. Schwangerschaft und die Einnahme der Pille können Scheidenpilz begünstigen; auch manche Medikamente können die Entstehung einer Pilzinfektion fördern. Warum das so ist und welche Tipps Sie für eine ideale Behandlung von Scheidenpilz befolgen sollten, erfahren Sie im folgenden Abschnitt. 
 Manche Frauen sind anfälliger als andere 
 Die Wissenschaft kann noch nicht zufriedenstellend erklären, warum die Scheide der einen Frau von Pilzen befallen wird und die der anderen nicht. Die Neigung zum Scheidenpilz scheint erblich beeinflusst zu sein, aber auch die genetischen Ursachen sind noch nicht ausreichend erforscht und erkannt. Ein reges Sexualleben spielt eine Rolle, ebenso wie die Einnahme der Pille, weil durch häufigen Geschlechtsverkehr, vor allem mit wechselnden Partnern, leichter Keime in die Scheide gelangen können. Deshalb ist auch Verhütung besonders wichtig. 
 Die Vagina bietet beste Umgebungsbedingungen für Pilze 
 Es ist kein Zufall, dass sich Candida Pilze verstärkt in der weiblichen Scheide ansiedeln: Die Candida Pilze mögen es warm und feucht, beide Voraussetzungen sind in der Scheide gegeben. Trotzdem ist es nicht der Normalfall, dass sich die Candida Pilze ungehindert ausbreiten. Normalerweise besitzt die Scheide genügend Abwehrkräfte gegen einen solchen Befall. Insbesondere die  Milchsäurebakterien in der Scheidenflora  tragen zu einem natürlichen Gleichgewicht bei und verhindern bei normaler Funktion unangenehme Erkrankungen wie den Scheidenpilz. 
 Kommt dieser Abwehrmechanismus aus diversen Gründen, seien es Krankheiten, hormonelle Schwankungen während einer Schwangerschaft oder Schwächungen des Immunsystems, aus dem Gleichgewicht, dann kann sich der Scheidenpilz durchsetzen und die beschriebenen Symptome auslösen. Mitunter kann das körpereigene Abwehrsystem den Scheidenpilz von selbst in den Griff bekommen und die Symptome verschwinden wieder, ohne dass eine weitere Behandlung nötig ist. Halten die Symptome aber über mehrere Tage an, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen – das gilt insbesondere während einer Schwangerschaft! 
 Schwangerschaft und Pille können Scheidenpilz begünstigen 
 Da eine Schwangerschaft immer mit hormonellen Schwankungen verbunden ist, sind Frauen in dieser Zeit besonders anfällig für Scheidenpilz. Daneben ist aber auch die beliebte Pille zur Verhütung keine Garantie, von der Infektion verschont zu bleiben: Ebenso wie eine Schwangerschaft kann die Einnahme der Pille den Hormonhaushalt beeinflussen. In Bezug auf den Scheidenpilz ist das Ergebnis annähernd dasselbe:  Schwangerschaft, Pille und ungeschützter Geschlechtsverkehr können eine begünstigende Wirkung auf Scheidenpilz ausüben.  Wird der Pilz während einer Schwangerschaft vermutet, sollten Sie schnellstmöglich eine geeignete Behandlung einleiten, weil eine Pilzinfektion bei der Geburt auf das Neugeborene übertragen werden kann. 
  Tipp für Schwangere:  Wenn Sie schwanger sind und entsprechende Symptome beobachten, suchen Sie am besten umgehend einen Arzt auf und lassen Sie Ihre Scheide genau untersuchen, um Ihre eigene Gesundheit sowie die Ihres Kindes zu schützen! 
 Bestimmte Medikamente als Ursachen von Scheidenpilz 
 Medikamente wie Antibiotika können das Immunsystem des Körpers schwächen und damit eine Candida Pilzinfektion begünstigen. Um dies verlässlich beurteilen zu können, sollten Sie unbedingt den Rat eines Facharztes einholen, der gegebenenfalls eine neue Verschreibung vornimmt. Ähnliches gilt auch bei bestimmten Erkrankungen, die den körpereigenen Stoffwechsel beeinträchtigen, wie zum Beispiel bei Diabetes mellitus. 
  Wichtig:  Sollten Sie den Verdacht haben, dass die Einnahme bestimmter Medikamente bei Ihnen die Entstehung von Krankheiten begünstigt oder Ihr Immunsystem schwächt, nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Arzt auf und fragen Sie ihn nach etwaigen Alternativen! 
 Übertriebene Hygiene gehört zu den Ursachen für Scheidenpilz 
 Oft werden die Symptome auf mangelnde Hygiene zurückgeführt – tatsächlich verhält es sich aber umgekehrt. Übermäßige Hygiene im Intimbereich kann die gesunde Scheidenflora beeinträchtigen und das Auftreten von Scheidenpilz fördern. Insbesondere der Einsatz von aggressiven chemischen oder stark parfümierten Pflegemitteln kann eine Schädigung der Scheidenflora zur Folge haben. Dies bedeutet natürlich nicht, dass Sie Ihre Scheide nicht mehr mit   Pflegeprodukten   waschen sollten; vielmehr sollten Sie auf eine übertriebene Reinigung verzichten und eher natürliche Mittel bevorzugen. 
   Mögliche Behandlung von Scheidenpilz: Unsere Tipps 
 Anders als eine bakterielle Infektion lässt sich Scheidenpilz gut selbst behandeln. Treten bei Ihnen die entsprechenden Symptome auf, sollten Sie sich zunächst von Ihrem Frauenarzt untersuchen lassen und die folgende Behandlung mit ihm besprechen. Je nach Diagnose wird er Ihnen wahrscheinlich Medikamente gegen einen Pilzbefall der Scheidenflora oder gegen eine bakterielle Infektion bzw. Vaginose empfehlen, die Ihre Beschwerden lindern. Tritt ein Scheidenpilz ein weiteres Mal auf, lassen sich die Symptome meist selbst eindeutig erkennen und können in Eigenregei behandelt werden.   Rezeptfreie Mittel gegen Vaginalpilz   sind einfach und diskret anzuwenden. Häufig kommt das Antimykotikum Clotrimazol zum Einsatz. Empfehlenswert ist die Verwendung einer Kombitherapie, welche aus Vaginaltabletten oder -zäpfchen und einer Creme zur äußeren Anwendung der Schamlippen besteht. Die Therapie erfolgt wahlweise in einer einmaligen Tagesdosierung oder über drei Tage verteilt, achten Sie auf die entsprechenden Hinweise des Präparates und halten Sie unbedingt die Anwendungsempfehlung ein. 
 Im Anschluss oder auch zur Vorbeugung bei wiederholt wiederkehrenden Infektionen kann eine Milchsäurekur angewendet werden, um das Vaginalmilieu wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Bei einem sauren pH-Wert in der Scheide wird das Einnisten von Krankheitserregern erschwert bzw. verhindert. 
 Ein gelassener Umgang mit Scheidenpilz hilft weiter 
 Auch wenn es Ihnen unangenehm ist: Gehen Sie entspannt mit dem Scheidenpilz um und schämen Sie sich nicht! Wenn Sie Symptome bei sich bemerken, denken Sie immer daran, dass es drei von vier Frauen ganz genauso geht wie Ihnen. Scheidenpilz kann jede Frau betreffen und lässt sich häufig nicht vermeiden. 
 Gibt es Hausmittel gegen Scheidenpilz? 
 Viele Frauen, die Symptome für Scheidenpilz an sich erkennen, suchen im Internet nach Hausmitteln, mit denen sie möglichst schnell und unbemerkt den unangenehmen Beschwerden begegnen wollen. Nicht alle dieser Mittel sind aber wirklich dazu geeignet, Scheidenpilz effektiv zu behandeln. Das Einreiben der Scheide mit Joghurt oder Kokosöl etwa sollten Sie bei Scheidenpilz besser unterlassen. Tipps wie eine radikale Umstellung der Ernährung (zum Beispiel eine Zucker-Diät, um den Candida Pilzen ihren Nährstoff zu entziehen) basieren ebenfalls nur auf theoretischer Spekulation und sind zur Behandlung der Pilzinfektion nicht empfehlenswert. Als hilfreich haben sich hingegen  Sitzbäder in Kamille  erwiesen. 
   Auf diese Weise lässt sich Scheidenpilz vorbeugen 
 Viele Frauen fragen sich, was sie präventiv gegen Scheidenpilz tun können. Ist es möglich, durch bestimmte Verhaltensweisen dem Ausbruch von Scheidenpilz vorzubeugen? Zwar gibt es einige Tipps, mit denen Sie das Risiko, an Scheidenpilz zu erkranken, mindern können – das ultimative Mittel gegen derartige Krankheiten wurde bislang allerdings noch nicht entdeckt. 
 Sprechen Sie mit Ihrem Partner über Scheidenpilz 
 Da eine Pilzinfektion bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr übertragen werden kann, ist der Einsatz eines   Kondoms   durchaus geeignet, diesen Auslöser für Scheidenpilz auszuschließen. Die Pille ist als Mittel zur Verhütung in diesem Fall ungeeignet, da der für die Übertragung entscheidende ungeschützte Kontakt zwischen Penis und Scheide dennoch erfolgt. Deshalb ist Scheidenpilz immer auch ein Thema, das Sie mit Ihrem Partner besprechen sollten – seien Sie offen zueinander und bekämpfen Sie die auftretenden Symptome gemeinsam! 
 Sinnvolle Maßnahmen können im Vorfeld helfen 
 Damit Sie erst gar keine Symptome von Scheidenpilz bekommen, können Sie einige Tipps im Alltag beherzigen. Nutzen Sie beispielsweise ausschließlich Ihre eigenen Hygieneartikel und teilen Sie Ihre Handtücher nicht mit Ihrem Partner, mit Ihren Kindern oder Ihren Mitbewohnern. Trocknen Sie Ihre Scheide nach dem Duschen oder Baden gut ab, tragen Sie luftdurchlässige Unterwäsche und schneiden Sie Ihre Schamhaare so kurz, dass sie sich nicht als etwaiger Nährboden für eine Pilzinfektion verdichten können. 
 Wenn Sie Fragen zum Thema Scheidenpilz haben, können Sie sich auch an unser pharmazeutisches Beraterteam wenden. Dieses erreichen Sie montags bis freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr unter der Rufnummer 0800-4 55 65 52 oder per Mail unter info@volksversand.de. 
  
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                            <updated>2020-10-15T12:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Optimale Intimpflege für Männer, Frauen und Kinder</title>
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                 Oft vernachlässigt und unterschätzt: Die richtige Intimpflege 
 Intimpflege ist ein sensibles und häufig vernachlässigtes Thema. Vielen Menschen fällt es schwer, darüber zu sprechen. Sie denken: Was gibt es da schon zu bereden? Sich zu waschen ist doch keine große Sache, das erledigt man ohnehin täglich ganz automatisch und nebenbei. Doch weit gefehlt, denn der  Intimpflege  sollte ein ganz besonderer Stellenwert im täglichen Pflegeritual zukommen. 
 Warum die Intimhygiene sowohl für Männer als auch für Frauen jeden Alters so wichtig ist und welche Tipps Ihnen die Pflege leichter machen, erfahren Sie in diesem Ratgeber. 
 Was bedeutet das Stichwort Intimpflege genau? 
 Ganz allgemein versteht man unter Intimpflege die Pflege des sensiblen Genitalbereichs. Für Frauen geht es dabei folglich um die Reinigung der Vagina, für Männer um die Säuberung des Glieds – genau um die Körperzonen also, über die viele Menschen noch immer nicht gerne sprechen, erst recht nicht im Zusammenhang mit Pflege, Schmutz und Krankheiten. Trotzdem sind gerade diese Zonen  besonders anfällig für Bakterien  und können bei falscher oder ungenügender Pflege Ursprung zahlreicher körperlicher Beschwerden sein. Die gute Nachricht ist: Das lässt sich leicht umgehen! Wie Sie Ihren Intimbereich richtig pflegen, lesen Sie weiter unten im Ratgeber. 
 Keine Ausnahmen: Pflege ist für Männer, Frauen und Kinder wichtig 
 Alle Geschlechter und Altersgruppen sind gleichermaßen von diesem wichtigen Thema betroffen. Und auch wenn es natürlich unverkennbare körperliche Unterschiede gibt, lassen sich viele Tipps auf alle Geschlechter und Generationen übertragen. Schon die Befolgung weniger wichtiger Grundregeln kann zu einem besseren Körpergefühl im Alltag führen, eine stabile Basis für die Gesundheit legen und sogar zu erfüllterem Sex beitragen. 
 Nicht übertreiben: Auf das richtige Maß kommt es an 
 Viele Menschen, die ihrem Körper etwas Gutes tun wollen, achten penibel auf ihre Körperhygiene – oftmals sogar schon zu penibel. Sie duschen sich übermäßig oft oder baden sehr lange, benutzen diverse Produkte zur Reinigung ihres Körpers und reinigen auch ihren Intimbereich unzählige Male, was gewissermaßen über das Ziel hinausschießt. Denn sowohl für alle anderen Körperteile als auch für den Genitalbereich gilt: Viel hilft nicht immer viel, sondern das gut gemeinte Zuviel kann den beabsichtigten positiven Effekt sogar in sein Gegenteil verkehren. So kann eine  Übertreibung der Körperhygiene ebenso schädlich sein wie ihre Vernachlässigung.  
 Selbstverständlich sollten Sie Ihren Intimbereich jeden Tag waschen – aber eben nur einmal, nicht mehrere Male. 
 
  Faustregel:  Waschen Sie Ihren Genitalbereich jeden Tag einmal gründlich und überschreiten Sie dieses Maß nicht. Zu häufiges Duschen bzw. zu langes Baden kann dem Säureschutzmantel der Haut zusetzen. Begnügen Sie sich mit einer raschen Dusche oder einem gelegentlichen Vollbad, um Ihre Haut nicht unnötig zu strapazieren! 
 
 Zu häufiges Waschen, Baden und Duschen kann schädlich sein 
 Tatsächlich können Sie durch eine zu häufige Reinigung Ihres Intimbereichs gerade das Gegenteil Ihrer eigentlich guten Absicht erreichen: Der wichtige Säureschutzmantel der Haut, der vor allem im Bereich der Vagina sehr sensibel ist, kann durch das ständige Waschen angegriffen werden. Das gilt besonders für den Einsatz von Seifen und Duschgels. Was anderen Körperstellen gut tut, kann für den Genitalbereich gerade die falsche Lösung und unter Umständen sogar schädlich sein. 
 In unserer Online-Apotheke finden Sie zahlreiche Produkte, die auch für den Einsatz im Rahmen Ihrer täglichen   Intimhygiene   geeignet sind. Verwenden Sie kein oder nur ein mildes Seifenprodukt und gehen Sie unter der Dusche behutsam mit dem Duschgel um. Andernfalls kann eine unangenehme Reizung, eine allergische Reaktion oder eine andere Erkrankung die Folge sein. 
  Wichtig zu wissen:  Parfümierte Duschgels und Seifen verleihen Ihrer Haut zwar einen angenehmen Duft, sind aber aufgrund der enthaltenen Inhaltsstoffe nicht immer gut für Ihren Genitalbereich, da sie die Haut austrocknen können. Etwas Wasser ist ausreichend, um Ihre Intimzone gründlich zu säubern. Wenn Sie die Verwendung eines Pflegeprodukts bevorzugen, sollten Sie zu einer parfümfreien, milden Variante (zum Beispiel einem Reinigungsschaum oder einer Waschlotion) greifen und diese sparsam anwenden. 
 Rasieren ja, aber mit der richtigen Pflege 
 An einer Intimrasur ist grundsätzlich nichts auszusetzen, allerdings kann das Rasieren den Genitalbereich besonders belasten. Achten Sie darauf, nur für den empfindlichen Intimbereich geeignete Rasurprodukte zu verwenden und irritierte Hautstellen auszusparen. Pflegen Sie strapazierte Haut nach der Rasur bei Bedarf mit einem speziellen After Shave, am besten ohne Parfüm. 
 Unterwäsche und Slipeinlagen regelmäßig wechseln 
 Eine wichtige Regel beim Thema Intimpflege bezieht sich außerdem auf die Unterwäsche und Hygieneartikel: Erwachsene sollten jeden Tag sowie nach dem Sport  frische Unterwäsche anziehen , Frauen sollten darüber hinaus immer frische Slipeinlagen verwenden. Wer über einen längeren Zeitraum hinweg dieselbe Unterwäsche trägt, riskiert, dass sich Bakterien bilden und unangenehme Krankheiten entstehen. Außerdem fühlt es sich normalerweise viel angenehmer und frischer an, nicht jeden Tag mit der gleichen Wäsche zu beginnen, in der man den letzten Tag beendet hat. Auch gegen unliebsame Gerüche ist diese Methode eine weit natürlichere Hilfe als der Einsatz von Intimdeodorants oder ähnlichen Sprays, deren Inhaltsstoffe nicht immer gut vertragen werden. 
 Am besten setzen Sie außerdem auf  Unterwäsche aus Baumwolle , die Ihrer Haut das Atmen erlaubt. Die weit verbreiteten Produkte aus synthetischen Fasern lassen die Haut hingegen schwitzen und fördern das Wachstum von Pilzen. 
 
  Wichtig:  Viele Frauen tragen beim Sport Bustiers und BHs aus nicht atmungsaktiven Materialien. Wechseln Sie diese möglichst bald nach dem Sport, um der Entstehung von Hautpilzen entgegenzuwirken! 
 
 Auch ist ein richtiger Slip besser als ein String. Ein String könnte durch das fortwährende Reiben Krankheitserreger aus dem Analbereich zur Scheide transportieren. Die getragene Unterwäsche sollte selbstredend immer gut gewaschen werden – je nach Eignung am besten im Kochwaschgang. 
 Eine gründliche Intimhygiene schließt auch den After ein 
 Die Haut in der Intimzone ist besonders empfindlich. Dazu zählt  auch der Bereich des Afters , der bei der täglichen Intimpflege häufig ausgespart wird. Um Infektionen vorzubeugen, sollten aber alle diese besonderen Körperregionen sorgfältig gereinigt werden. Während bei Vagina und Glied etwas lauwarmes Wasser völlig ausreichend ist, darf es beim Po ein wenig mehr sein: Eine sanfte Waschlotion sorgt dafür, dass sich keine Bakterien in den Hautfalten am Anus festsetzen können. Geeignete Artikel finden Sie zum schnellen und diskreten Versand in unserer Online-Apotheke. 
  Wichtig zu wissen:  Auf das Abtrocknen Ihrer Intimzone sollten Sie nach der Reinigung zwar nicht verzichten, allerdings ist hier wichtig, dass Sie die entsprechenden Stellen mit einem Handtuch abtupfen und nicht abreiben. So verhindern Sie, dass der wertvolle Säureschutzmantel beschädigt wird. Das Handtuch sollte außerdem weich sein und nach Möglichkeit täglich gewechselt werden. 
 Bei Schmerzen oder Juckreiz einen Arzt aufsuchen 
 Bei Schmerzen oder Juckreiz im Intimbereich ist ein Besuch beim Arzt zu empfehlen. In einer offenen Beratung ohne falsche Scham können hier Krankheiten frühzeitig erkannt oder ihr Ausbruch gar vermieden werden. Das Unwohlsein, das die Vorstellung eines solchen Besuchs bei vielen Menschen auslöst, ist vollkommen unnötig: Erkrankungen im Genitalbereich wie der Analregion kommen häufig vor und sind als regelrechte Volksleiden für Mediziner ganz alltäglich. 
 
  Unser Tipp:  Nehmen Sie bei Schmerzen oder Juckreiz im Genitalbereich lieber früher als später Kontakt zu Ihrem Arzt auf, lassen Sie sich untersuchen und beraten. Ein erfahrener Experte kann eine sinnvolle Behandlung am besten bestimmen und Ihnen praktische Tipps geben. 
 
 Übrigens: Ein wenig Ausfluss aus der Scheide ist normal und kein Grund zur Beunruhigung. Er ist Teil des Selbstreinigungsprozesses, in dem sich eine Vagina ständig befindet. Auch das ist ein Grund, warum eine zurückhaltende Intimpflege sinnvoll ist: Es genügt in den meisten Fällen, die natürlichen Körpermechanismen mit etwas lauwarmem Wasser zu unterstützen und zu stärken. Ein funktionierendes Immunsystem ist in diesem Zusammenhang ebenfalls viel wert. Indem Sie einen gesunden Lebensstil mit genügend Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung pflegen, fördern Sie demzufolge gewissermaßen auch die Gesundheit Ihres Intimbereichs. 
 Milde Pflege: Balsam, Reinigungsschaum und Schutzsalbe 
 Bei der Auswahl Ihrer Pflegemittel ist gerade in der Intimzone große Umsicht geboten. Eine gute Übersicht über die vielfältigen Möglichkeiten für eine effektive Intimpflege bietet Ihnen das Sortiment unserer Online-Apotheke: Ob  Intim Balsam oder Reinigungsschaum, Waschlotion oder Schutzsalbe mit Lavendel  – Sie haben die Wahl, womit Sie Ihre Intimzone pflegen. 
 Unbedingt verzichten sollten Sie allerdings auf Intim-Deodorants, parfümierte Slipeinlagen und ähnliche Produkte, die von außen teils extrem auf den Intimbereich einwirken. Diese dienen weder einer besseren Hygiene noch Ihrer Gesundheit. Vertrauen Sie ausschließlich auf geprüfte Pflegeprodukte und lassen Sie sich im Zweifelsfall von einem erfahrenen Apotheker oder Arzt beraten. Auch unser pharmazeutisches Team steht Ihnen gerne beratend zur Seite. 
 Auf Reisen gelten dieselben Regeln wie zu Hause 
 Besondere Hygieneregeln für die Reise gibt es nicht. Reinigen Sie Ihren Intimbereich wie gewohnt mit Wasser oder mit einer sanften Waschlotion, die Sie in unserer Online-Apotheke auch in kleinen Abmessungen finden, die gut in jeden Koffer und jede Reisetasche passen. Sollte bei einem Campingurlaub oder ähnlichen Ausflügen das Wechseln der Wäsche nicht jeden Tag möglich sein, sollten Sie wenigstens auf ein Modell aus hochwertiger Baumwolle achten, in dem Sie wenig schwitzen. 
 
  Tipp:  In unserer Online-Apotheke finden Sie hochwertige Produkte zur Intimpflege wie Waschlotion und Intim After Shave Produkte auch in kompakter Größe, sodass Sie diese hervorragend mit auf Reisen nehmen können. 
 
 Fazit 
 Hygiene ist wichtig, das betrifft vor allem unseren Körper und dessen sensibelste Stellen. Tägliches Waschen ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit. Dabei sollten Sie allerdings auf das richtige Maß achten, denn eine übertriebene Reinigung kann ebenso schädlich für die Gesundheit sein wie mangelnde Hygiene. Säubern Sie Ihren Intimbereich einmal am Tag, verwenden Sie dafür überwiegend Wasser und maximal eine milde Seife oder eine sanfte Waschlotion. Frauen sollten unter der Dusche möglichst vermeiden, dass Duschgel in ihre Scheide gelangt. Beim vorsichtigen Abtrocknen nach dem Baden oder Duschen ist Tupfen empfehlenswert, auf Reiben sollte möglichst verzichtet werden. Ihre Unterwäsche sollten Sie jeden Tag wechseln und dabei im Idealfall Wäsche aus Baumwolle bevorzugen. 
 
 Bildquelle: ©vladimirfloyd - stock.adobe.com 
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