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    <updated>2026-07-24T15:53:58+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Erektile Dysfunktion: Ursachen, Symptome, Diagnose und Therapie </title>
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                   Was ist eine Erektionsstörung? 
 Der Begriff   Erektile Dysfunktion   ist die medizinische Fachbezeichnung für ein Problem, das viele Männer nicht gerne ansprechen:  eine Erektionsstörung, bekannt auch als Impotenz . Dabei würde ein nüchterner Umgang mit diesem weit verbreiteten Leiden in vielen Fällen eine schnelle und wirksame Behandlung ermöglichen. Fast immer sind es konkrete psychische oder körperliche Ursachen, die sich in Gestalt von Erektionsstörungen äußern. Wie sich eine erektile Dysfunktion äußert, wie Sie ihrer Ursache auf die Spur kommen und welche Mittel für eine Therapie infrage kommen, verrät Ihnen dieser Ratgeber unserer Online-Apotheke. 
 
 
   Was ist eine Erektionsstörung?    
   Impotenz, erektile Dysfunktion und Erektionsstörung als Tabu-Begriffe    
   Auslöser bestimmen: Wodurch werden Erektionsstörungen ausgelöst?    
   Wie lässt sich eine erektile Dysfunktion behandeln?    
   Fazit    
 
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   Impotenz, erektile Dysfunktion und Erektionsstörung als Tabu-Begriffe 
 Das Wort erektile Dysfunktion geistert zusammen mit Begriffen wie Impotenz und Erektionsstörung als diffuses Schreckgespenst umher, das gar nicht so leicht zu fassen ist. Doch was versteht man wirklich unter einer erektilen Dysfunktion? Eine Erektionsstörung muss nicht bedeuten, dass überhaupt keine Erektion des Penis (mehr) möglich ist. Auch wenn der Penis bereits nach kurzer Zeit wieder erschlafft, spricht man von Impotenz, sofern dies gehäuft auftritt (Details siehe unten). Halten diese Erektionsstörungen über einen längeren Zeitraum an, können sie sich nachhaltig auf die Sexualität auswirken, da ein befriedigender Geschlechtsverkehr häufig nicht mehr möglich ist. So kann eine Impotenz die Partnerschaft und das Selbstwertgefühl der Betroffenen erheblich belasten. 
 Impotenz ist keine Seltenheit 
  Erektionsprobleme sind relativ weit verbreitet:  Experten gehen davon aus, dass in der Gruppe der Männer im Alter zwischen 60 und 69 Jahren jeder dritte Mann unter einer erektilen Dysfunktion leidet. Bei den 40 bis 49-jährigen ist es jeder zehnte. 1  Weil viele Betroffene sich scheuen, diese Probleme zu thematisieren, bleibt eine erektile Dysfunktion häufig unbemerkt und die Dunkelziffer ist hoch. Der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung der Impotenz ist deshalb die Akzeptanz des Problems und eine klare Diagnose. Dabei hilft das Bewusstsein, dass man mit diesem Leiden nicht allein steht – für einen Arzt ist die Behandlung einer erektilen Dysfunktion Alltag! 
  Wichtig:  Niemand muss sich für Erektionsstörungen schämen, denn es sind einige Männer davon betroffen. Wenn Sie unter sexueller Schwäche leiden, sollten Sie nicht zögern, Ihren Arzt darauf anzusprechen. Er kann gemeinsam mit Ihnen die dahinterliegenden Ursachen aufdecken und eine sinnvolle Behandlung anstreben. 
 Fachgerechte Diagnose einholen 
 Der Besuch beim Arzt ist vor allem bei psychisch belastenden Erektionsstörungen wichtig – vor allem kann eine fachgerechte Untersuchung sicherstellen, dass wirklich eine erektile Dysfunktion besteht. Denn  eine ausbleibende Erektion allein macht noch keine Impotenz:  Nur wenn eine Erektion bei rund 70 Prozent aller Versuche misslingt und diese Erektionsprobleme über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten anhalten, wird aus medizinischer Sicht von erektiler Dysfunktion gesprochen. Ansonsten handelt es sich um vorübergehende Schwierigkeiten, die schließlich wieder abklingen. 
 Zur Diagnosestellung können diverse Methoden zum Einsatz kommen. Allen voran steht eine ausführliche Anamnese, also ein detailliertes Gespräch zwischen Arzt und Patient sowie gegebenenfalls ein spezieller Fragebogen zur Sexualanamnese. Zusätzlich können folgende Maßnahmen zur Diagnose und zur Bestimmung etwaiger Ursachen durchgeführt werden: 
 
 Laboruntersuchungen 
 klinisch-andrologische Untersuchungen 
 neurophysiologische Diagnostik 
 Doppler- oder Duplex-Sonographie 
 SKAT-Testung (SKIT) oder PDE-5-Hemmer 
 Arteriographie und Kavernosometrie 
 penile Tumeszenz 
 invasive urologische Diagnostiken 
 psychologische bzw. psychiatrische Diagnostiken 
 
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   Auslöser bestimmen: Wodurch werden Erektionsstörungen ausgelöst? 
 Um geeignete Medikamente und eine mögliche Therapie zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion auszuwählen, müssen zunächst  die zugrunde liegenden Ursachen aufgedeckt werden . Weil die Erektion eigentlich ein kleines Wunder ist, für die im Körper viele Komponenten zusammenspielen müssen, bedarf es dazu einer gründlichen Untersuchung durch einen kompetenten Arzt, um die konkrete Ursache zuverlässig zu ermitteln. Mitunter sind es aber nicht körperliche Ursachen, die eine erektile Dysfunktion auslösen, sondern psychische Probleme – zum Beispiel Stress. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht mit Ursachen, die eine erektile Dysfunktion begünstigen oder auslösen können. 
 Überwiegend sind körperliche Ursachen der Auslöser 
 Derzeit geht man davon aus, dass  rund 70 Prozent aller erektilen Dysfunktionen auf körperliche Ursachen zurückzuführen sind . Eine praktisch  nicht zu vermeidende Ursache ist das Alter:  Etwa ab dem 50. Lebensjahr sind Männer besonders oft von Impotenz betroffen. Trotzdem sollten Sie Symptome einer Impotenz nicht vorschnell auf das Alter schieben: In vielen Fällen weist die fehlende Erektion auch auf andere Krankheiten hin, die bislang möglicherweise nicht entdeckt wurden und langfristig eine negative Wirkung auf die Gesundheit haben können. Es geht also nicht darum, das Problem nur kurzfristig mit einem Potenzmittel wie Viagra zu verschleiern, sondern den eigentlichen Ursachen auf den Grund zu gehen. 
 Krankheiten als häufige körperliche Auslöser 
 Ein wichtiger Grund, warum Betroffene bei Anzeichen einer Impotenz ganz genau hinschauen und im Zweifelsfall auch einen Arzt aufsuchen sollten, sind Krankheiten, die unbewusst und unbemerkt mit erektiler Dysfunktion einhergehen können. Weil die Zeit für den Erfolg einer Therapie eine große Rolle spielt, sollten Sie sich bei anhaltenden Erektionsproblemen unbedingt ein Herz fassen und das Gespräch mit einem Experten suchen. 
 Herz-Kreislauf-Krankheiten 
 Die häufigste körperliche Ursache für Impotenz ist eine Herz-Kreislauf-Erkrankung: Die Arterienverkalkung (auch Gefäßverkalkung oder   Arteriosklerose    benannt) erschwert den Fluss von Blut in den Penis bzw. kann dafür sorgen, dass der Penis das Blut nicht lange genug halten kann. In beiden Fällen kommt es nur zu einer ungenügenden Erektion, die für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr nicht ausreicht. 
 Diabetes mellitus 
 Auch   Diabetes mellitus  , die sogenannte Zuckerkrankheit, ist eine der häufigsten Ursachen für Impotenz. Die Ablagerung der Zuckermoleküle an den Wänden der Blutgefäße führt dazu, dass nicht mehr ausreichend Blut in den Schwellkörper fließen kann und demzufolge keine Erektion mehr zustande kommt. Diabetes ist eine ernstzunehmende Krankheit, die Sie nicht in Eigenregie behandeln können. Sprechen Sie Ihren Arzt darauf an, wenn Sie häufig unter Blutzuckerschwankungen leiden! 
 Neurologische Erkrankungen 
 Auch wenn Geschlechtsverkehr und Sexualität als sehr körperliche Vorgänge empfunden werden, ist das Gehirn trotzdem eingebunden. Ohne entsprechende Impulse aus dem Hirn ist keine Erektion möglich. Alle Krankheiten, die sich auf die Signalübermittlung des Gehirns auswirken, zum Beispiel  Nerven-Krankheiten wie Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, Alzheimer-Demenz oder ein Schlaganfall , zählen deshalb auch zu den gravierenden Risikofaktoren für Impotenz. 
 Impotenz als Folge von Operationen oder Verletzungen 
 Unter Umständen können auch notwendige Operationen im Zusammenhang mit Impotenz stehen. Gerade die Diagnose Prostatakrebs bedingt oft operative Eingriffe in der Beckengegend, die wichtige Nerven beschädigen und in der Folge zu Erektionsproblemen führen können. 
 Weitere Ursachen für eine Erektionsstörung 
 Neben den bereits genannten körperlichen Ursachen für eine erektile Dysfunktion kommen noch weitere Ursachen in Betracht. Zu nennen sind hier: 
 
 obstruktive Schlafapnoe 
 Bandscheibenvorfall 
 Bestrahlungen 
 Neuropathien 
 Krebs 
 Schwere Leber- und Nierenleiden 
 Fettstoffwechselstörungen 
 Testosteronmangel 
 Herzleiden 
 Medikamentennebenwirkungen (Betablocker bei Bluthochdruck, Lipidsenker, Mittel gegen Depression, entwässernde Medikamente) 
 
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 Körperliche und psychische Wechselwirkungen 
 Obwohl Impotenz häufig von organischen Leiden ausgelöst wird, kann die daraus resultierende psychische Belastung die erektile Dysfunktion noch verschlimmern. Man spricht in diesem Fall von Wechselwirkungen, die eine Behandlung erschweren und eine zweigleisige Therapie erfordern. Für das männliche Selbstbewusstsein ist Impotenz jedoch eine der größtmöglichen Belastungen, die Stress und Selbstzweifel befördern können. Je länger dieser Druckzustand anhält, desto gravierender sind auch die Auswirkungen auf den Alltag und es kommt beinahe unweigerlich zu psychischen Problemen, die dann wieder andere Beschwerden auslösen können. 
 Mögliche psychische Ursachen für Impotenz 
 Zuweilen sitzt die Ursache für die Impotenz allerdings nicht in der Physis, sondern liegt in unbehandelten psychischen Problemen begründet. Auch hier spielt das Alter eine Rolle: Während ältere Männer vor allem an körperlich bedingten Potenzstörungen leiden, sind  jüngere Männer häufiger von psychischen Ursachen betroffen . Zu nennen wären hier neben dem weit verbreiteten  Stress  vor allem ein  fehlendes Selbstbewusstsein, Ängste und Depressionen, Identitätsschwierigkeiten und Konflikte in der Partnerschaft . In all diesen Fällen sind die Erektionsstörungen gewissermaßen als Hilferufe eines psychischen Notstandes zu verstehen. 
 
  Wichtig:  Haben Sie mit Geschichten aus der Vergangenheit zu kämpfen oder stellt Sie das Leben immer wieder vor große Herausforderungen, die Sie nicht zu bewältigen glauben können, wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren Arzt. Vielleicht ist es an der Zeit, alte Wunden mithilfe von professioneller Unterstützung heilen zu lassen bzw. an der eigenen Selbstwirksamkeit zu arbeiten. 
 
 Medikamente und ungesunde Ernährung können Impotenz auslösen 
 Ausbleibende Erektionen können auch mit der  Einnahme diverser Medikamente  zu tun haben. Wenn Sie zum Beispiel regelmäßig Betablocker nehmen müssen, um Ihren Blutdruck zu senken, kann eine ungenügende Versorgung des Penis mit Blut zu den möglichen Nebenwirkungen zählen. Daneben ist eine  unausgewogene Ernährung eine häufige Ursache , denn Übergewicht kann – vor allem im Verbund mit einem Mangel an Bewegung – die allgemeine Fitness und Körperfunktionalität und damit auch die Erektionsfähigkeit stören. Übergewichtige Menschen sind deshalb oft von Impotenz betroffen und ein Medikament kann hier kaum Abhilfe schaffen. In der Regel gilt es daher, zunächst das Übergewicht abzubauen, bevor zu einem unterstützenden Medikament gegriffen werden kann. 
 Alkohol und Nikotin beeinflussen die sexuelle Leistungsfähigkeit 
 Sowohl Nikotin als auch ein erhöhter Alkoholkonsum können sich ebenfalls nachteilig auf die Sexualität auswirken. Trinken Sie viel Alkohol, kann dies die Nerven in Ihrem Gehirn und Ihrem Rückenmark schädigen, sodass auch die Erektionsfähigkeit des Penis in Mitleidenschaft gezogen wird. Tatsächlich gehört Alkohol zu den stark unterschätzten Risikofaktoren und kann nicht nur im Alter die Potenz beeinträchtigen. Untersuchungen zeigen, dass neben dem Alkohol auch das Nikotin im Zusammenhang mit Potenzproblemen stehen kann. Wer trinkt und raucht, tut seinem Körper nichts Gutes und kann auch die Funktionalität des Penis hemmen. Versuchen Sie daher möglichst auf Alkohol und   Nikotin zu verzichten  . 
   Wie lässt sich eine erektile Dysfunktion behandeln? 
 Impotenz gehört zu den wichtigsten Themen der Urologie und wirksame Medikamente sind begehrte Arzneimittel. Paradoxerweise liegt gerade hier auch eine große Gefahr für die Betroffenen: Aufgrund der weiten Verbreitung von Impotenz und der noch immer nicht überwundenen Tabuisierung des Themas fallen viele betroffene Männer bei ihrer Suche nach einer diskreten Lösung auf Versprechen unseriöser Anbieter herein. Dabei gibt es tatsächlich wirksame Medikamente, mit denen sich Impotenz erfolgreich behandeln lässt – zum Beispiel Sildenafil und Tadalafil. 
 PDE-5-Hemmer bei Erektionsstörungen 
 Als Mittel der Stunde gegen Impotenz gilt ein sogenannter  Phosphodiesterase-5-Hemmer, kurz PDE-5-Hemmer . Das bedeutet in der Praxis, dass die sexuelle Erregbarkeit sich schneller körperlich auswirkt und die notwendigen Prozesse für eine Erektion verstärkt werden. Sexuelle Erregung ist dabei das Schlüsselwort: Es kommt nach der Einnahme von derartigen Medikamenten nicht unmittelbar zu einer Erektion; es bedarf vielmehr einer sexuellen Stimulation, damit der Wirkstoff seinen Zweck erfüllen kann. Das unterscheidet dieses Mittel von anderen Potenzmitteln, wie zum Beispiel der berüchtigten Spritze in den Penis, die immer eine Erektion auslöst – unabhängig von der Situation. 
 Tabletten auf Rezept: Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil und Avanafil 
 Die  bekanntesten Potenzmittel sind Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil und Avanafil , die in dieser Reihenfolge auf den Markt gelangten. Alle Wirkstoffe zählen zur Gruppe der PDE-5-Hemmer. Bei richtiger Dosierung bringt die Einnahme dieser Tabletten rund 70 bis 80 Prozent aller Betroffenen die erhoffte Hilfe. Normalerweise wirken die Tabletten etwa 15 bis 60 Minuten nach der Einnahme, allerdings können fettreiche Mahlzeiten die Wirkung verzögern. Gut zu wissen ist, dass es sich bei allen Tabletten nicht um rezeptfreie Potenzmittel handelt! Das heißt: Sie bekommen diese Mittel nur auf Rezept und müssen sich deshalb in jedem Fall mit Ihrem Arzt besprechen. Informieren Sie sich dort auch über mögliche Nebenwirkungen des Arzneimittels, denn nicht für jeden Patienten ist ein PDE-5-Hemmer geeignet. So sollten zum Beispiel Patienten, die unter einer koronaren Herzkrankheit leiden, nicht auf diese Mittel zurückgreifen, da die eingesetzten Medikamente bei diesem Leiden in Zusammenhang mit einem PDE-5-Hemmer zu einem lebensgefährlichen Blutdruckabfall führen können. Auch in Kombination mit so genannten α1-Rezeptorblockern, wie sie beispielsweise bei einer gutartigen Prostatavergrößerung verordnet werden, ist Vorsicht geboten. 
 Homöopathische Mittel und andere Hilfsmittel bei Potenzstörungen aus der Apotheke 
 Nicht jedermann möchte direkt beim ersten Anzeichen von Potenzproblemen direkt zu Medikamenten greifen. Viele Betroffene setzen z.B. zunächst auf den Einsatz homöopathischer Mittel oder auf andere Hilfsmittel zurück. Nach dem homöopathischen Arzneimittelbild sollen   homöopathische Mittel gegen Potenzstörungen   bei Männern, aber auch Frauen, unterstützend wirken, indem sie helfen können, die Libido zu erhöhen und den Gemütszustand positiv zu beeinflussen. Als Hilfsmittel bei Potenzstörungen können auch Varioringe, oder so genannte Penisringe, zum Einsatz kommen. Der Ring wird am Schaftende des Penis angebracht und verhindert so das Zurückfließen des Blutes aus dem Schwellkörper.   Vario- bzw. Penisringe gibt es in verschiedenen Ausführungen und Materialen  . Über mögliche Nebenwirkungen der eingesetzten Mittel informiert Sie der detaillierte Beipackzettel oder auch unser pharmazeutisches Beratungsteam im persönlichen Gespräch. 
 
  Wichtig:  Unter dem Deckmantel von Viagra wird im Internet so manches Medikament angeboten, das diesen Namen nicht verdient. Kaufen Sie kein Potenzmittel, das Ihnen Wunderdinge verspricht und sich als Viagra ausgibt! 
 
 Setzen Sie nur auf seriöse Arzneimittel 
 Sildenafil ist das Arzneimittel mit der längsten Marktpräsenz und gilt deshalb in der Urologie als gut erforscht. Wenn Sie noch nie davon gehört haben, dann liegt das sehr wahrscheinlich daran,  dass der Hersteller Pfizer Sildenafil unter dem Namen Viagra auf den Markt gebracht hat . Viagra gilt heute als Synonym für Potenzmittel und besitzt als Handelsname einen immensen Wert. Das ist aber nicht allein seiner unbestreitbaren Wirkung geschuldet. Mit dem Internet als Ort besonderer Diskretion haben auch Potenzmittel einen Aufschwung erfahren. Niedrige Preise und Anonymität verführen dazu, entsprechende Medikamente bei fragwürdigen Anbietern, häufig aus dem Ausland, zu bestellen. Die Folge der Einnahme solcher Mittel sind – im besten Fall – eine ausbleibende Wirkung und – im schlechtesten Fall – ungewollte Nebenwirkungen. Beim Kauf von Medikamenten sollten Sie deshalb immer auf die Quelle achten. Mit dem Angebot seriöser Apotheken haben derartige Potenzmittel nichts zu tun – bei den meisten dieser Lockangebote handelt es sich nicht einmal um echtes Viagra. Sofern Sie auf Mittel wie Viagra zurückgreifen möchten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, welcher Sie hierzu umfassend berät und Ihnen das für Sie passende Mittel verschreiben kann. 
 Testosterongabe und Schwellkörper-Autoinjektionstherapie 
 Mit zunehmendem Alter sinkt auch bei Männern der Hormonspiegel und ein Testosteronmangel kann möglicher Auslöser für eine Erektionsstörung sein. Um den Hormonspiegel wieder anzugleichen, wird häufig auf ein Testosterongel oder eine Spritze mit dem Hormon zurückgegriffen. Auch die bereits angesprochene Spritze in den Penis kann eine Möglichkeit zur Behandlung darstellen. Hierbei spritzt sich der Mann ein Medikament in den Schwellkörper des Penis, was zu einer unmittelbaren Erektion führt. Wichtig ist hierbei auf die genaue Dosierung zu achten, da bei Überdosierung eine Schädigung des Penis herbeigeführt werden kann. Ob eine der genannten Methoden für Sie geeignet sind, wird Ihr Arzt mit Ihnen besprechen. 
 Lokale Hilfsmittel und operative Eingriffe als weitere Behandlungsmöglichkeiten 
 Neben der schon angesprochenen medikamentösen Behandlung erektiler Dysfunktion, kann bei leichten Verläufen auf lokale Hilfsmittel gesetzt werden. Zu nennen sind hier unter anderem Beckenbodentraining, Elektrotherapie sowie der Einsatz einer Vakuumpumpe. Auch rekonstruktive chirurgische Eingriffe, wie das Einsetzen von Schwellkörperimplantaten, haben nach wie vor einen hohen Stellenwert in der Behandlung von Potenzstörungen. 
 Auch die Ernährung spielt bei Impotenz eine Rolle 
 Doch natürlich müssen es nicht immer gleich Medikamente wie Viagra sein:  Manche Menschen schwören auch bei erektiler Dysfunktion auf die Umstellung ihrer Ernährung . Wie bereits erwähnt, kann vor allem eine ungesunde Ernährung ausbleibende oder ungenügende Erektionen zur Folge haben; demzufolge kann  eine Änderung des Lebensstils hin zu einer gesunden Ernährung  als wichtiger Hebel im Kampf gegen Impotenz verstanden werden. Achten Sie auf eine abwechslungsreiche Mischung aus komplexen Kohlenhydraten, hochwertigem Protein und gesunden Fetten, essen Sie oft frisches Obst und Gemüse und verzichten Sie, wann immer möglich, auf Alkohol, Zigaretten, Süßigkeiten und Fast Food. Nachstehend finden Sie noch ein paar Tipps, welche Lebensmittel bei sexueller Schwäche zuträglich sein können: 
 Anthozyane stärken die Durchblutung 
 Auch L-Arginin ist im Zusammenhang mit sexueller Leistungssteigerung bekannt . L-Arginin ist ein Wirkstoff, der dem ohnehin wichtigen Eiweiß zugerechnet wird. In richtiger Dosierung soll er die Weitung der Gefäße und somit den Transport von Blut in den Penis unterstützen. L-Arginin findet sich natürlicherweise in Fleisch und Hülsenfrüchten und kann als natürliches Mittel zur Behandlung von Erektionsproblemen betrachtet werden. 
 Nahrungsergänzungsmittel bei Erektionsstörungen 
 Sie sehen: L-Arginin und Anthozyane können Sie ganz einfach in Ihren täglichen Speiseplan integrieren. Wählen Sie beim Kochen doch öfter mal ein Rezept, das die gewünschten Stoffe enthält. Eine Alternative stellen   hochwertige Nahrungsergänzungsmittel aus unserer Online-Apotheke   dar. Meist handelt es sich dabei um rezeptfreie Tabletten, die den Wirkstoff in einer optimalen Dosierung enthalten. Entdecken Sie unser Angebot! 
  Hinweis:  Hausmittel ersetzen weder die fachgerechte Untersuchung bei einem Arzt noch eine gezielte Behandlung. Nahrungsergänzungsmittel aus unserer Online-Apotheke stellen ebenfalls lediglich eine wertvolle Hilfe dar, sind aber kein vollwertiger Ersatz für ein benötigtes Medikament oder eine gesunde Lebensweise. 
   Fazit 
 Viele Männer sind von sexueller Schwäche betroffen, die oft durch Schweigen und Ignoranz verschlimmert wird. Insbesondere die unbegründete Furcht vor Untersuchungen beim Arzt, aber auch übertriebene Scham stehen einer wirksamen Therapie meist im Wege. Die Einnahme von Potenzmitteln mit PDE-5-Hemmern wie Viagra kann das Problem vorübergehend beheben. Da Impotenz jedoch auf ernstere Krankheiten von Kreislauf, Herz und Nerven hinweisen kann, sollten Sie beizeiten eine ärztliche Untersuchung anstreben und lieber Ihren Lebensstil auf gesunde Weise anpassen, als direkt zu Medikamenten zu greifen. 
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 Quelle:&amp;nbsp;  1 https://www.apotheken-umschau.de/Erektile-Dysfunktion 
 Bildquelle: ©andranik123 - stock.adobe.com 
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                            <updated>2021-05-07T06:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Pearl Index: Wie sich Empfängnisverhütung berechnen lässt </title>
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                 Kondom, Sterilisation, Verhütungspflaster, Diaphragma &amp;amp; mehr 
 Ob Barrieremethoden wie Kondom oder Diaphragma, endgültige Verfahren wie die Sterilisation, der tendenziell eher risikoreiche Coitus interruptus oder hormonelle Varianten wie Pille, Vaginalring, Hormonimplantat, Verhütungspflaster, Dreimonatsspritze oder Hormonspirale:  Verhütung  ist eine der wichtigen Fragen zum Thema Sexualität und für die Familienplanung essenziell. Kein Wunder, dass sich viele Männer und Frauen mit diversen Verhütungsmitteln beschäftigen und Details zu Sicherheit, Auswirkungen auf die Gesundheit, Anwendung und Einschränkung bei der sexuellen Aktivität herausfinden wollen. Denn eins ist klar: Wenn das Mittel der Wahl seinen Zweck verfehlt oder sich ein Anwendungsfehler ergibt, kann das eine ungewollte Schwangerschaft und damit ganze Ketten schwieriger Ereignisse und Entscheidungen auslösen. Schon die Entscheidung für das richtige Verhütungsmittel ist deshalb trotz der auf dem Markt erhältlichen Vielfalt eine mitunter schwierige Angelegenheit – zu individuell sind die Menschen, zu verschieden ihre Ansprüche und Wünsche an die Empfängnisverhütung. Eine wertvolle Orientierungshilfe verspricht der sogenannte  Pearl Index : eine mathematische Formel zur Berechnung der Zuverlässigkeit von Verhütungsmethoden. In diesem Ratgeber lesen Sie alles, was Sie zum Pearl Index wissen müssen. 
 Was ist der Pearl Index? 
 Der Pearl Index ist eine mathematische Gleichung, ein Beurteilungsmaß, das über die Sicherheit der verschiedenen Methoden zur Verhütung einer Schwangerschaft Aufschluss geben soll. Der Pearl Index gibt für alle erfassten Verhütungsmittel an, wie hoch der Anteil der Frauen ist, die trotz erfolgter Verhütung beim Geschlechtsverkehr schwanger wurden. Je niedriger der ermittelte Wert ausfällt, desto höher ist das Maß an Sicherheit. 
 Raymond Pearl, Erfinder und Namensgeber 
 Erfunden wurde der Pearl Index von dem amerikanischen Biologen und Genetiker  Raymond Pearl . Pearl gilt als einer der Mitbegründer der modernen medizinischen Statistik und erwarb sich auf diesem Gebiet umfassende Verdienste. Er war auch einer der ersten Anwender der logistischen Gleichung. Pearl begann mit seinen Forschungen im 19. Jahrhundert, die Geschichte dieses auf Anhieb sehr zeitgenössisch anmutenden Themas ist damit länger, als viele denken. 
 Wie berechnet man den Pearl Index? 
 Bei der  Berechnung des Pearl Index  geht man von 100 Frauen aus, die ein Jahr (12 Monate oder 13 Zyklen) lang eine bestimmte Verhütungsmethode anwenden. Aus dieser Multiplikation beider Werte ergibt sich entweder die Zahl 1.200 oder 1.300. Dieser hypothetische Wert ist immer gleich und damit der fixe Faktor und Ausgangspunkt in einer Gleichung mit mehreren Variablen. Die Variablen beziehen sich auf die Anzahl der Schwangerschaften (also der fehlgeschlagenen Verhütungsversuche), die tatsächliche Anwendungsdauer der jeweiligen Verhütungsmethoden und die tatsächliche Anzahl der Frauen, die im Rahmen der Studie erfasst wurden. 
 Die Anzahl der Schwangerschaften in dem betreffenden Zeitraum wird nun multipliziert mit dem festen Wert 1.200 bzw. 1.300. Dann multipliziert man die Zahl der tatsächlich erfassten Frauen mit der tatsächlichen Dauer der Verhütungszeit. Auch dafür kommen als Maßeinheit sowohl Monate als auch Zyklen infrage. Dabei ist die ursprüngliche Wahl (1.200, also Monate, oder 1.300, also Zyklen) auch für diese Berechnung bindend. 
 Das Ergebnis der ersten Multiplikation wird nun dividiert durch das Ergebnis der zweiten Multiplikation: Anzahl der Schwangerschaften x 1.200 (.1300) / Anzahl der Frauen x Anzahl der Anwendungsmonate (Anwendungszyklen). Das Ergebnis ist der Pearl Index. Die Berechnung ist also einfach – so einfach, dass zwangsläufig die Frage nach der Zuverlässigkeit gestellt wird. 
 Ist der Pearl Index zuverlässig? 
 Der Pearl Index spielt wie die Verhütung selbst im Bereich der menschlichen Sexualität eine große Rolle. Trotz seiner weitgehenden Akzeptanz ist der  Pearl Index nicht frei von Schwächen . Gerade aufgrund seiner einfachen Berechnung ist es nicht möglich, alle beeinflussenden Faktoren zu berücksichtigen. Der Pearl Index spart viele Themen der Sexualität aus, wie zum Beispiel folgende Aspekte: 
 Dass bei dauernden Bemühungen die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft steigt, wird beispielsweise immer vernachlässigt. Auch die unterschiedlich erfüllte Sexualität oder die verschieden ausgeprägte Fruchtbarkeit von Frauen findet keine Berücksichtigung. Ein ebenfalls vernachlässigter, aber bedeutender Faktor sind  Anwendungsfehler . Zudem verändert sich der weibliche Körper durch eine Geburt und die Methoden zur Schwangerschaftsverhütung sind nicht mehr uneingeschränkt mit demselben Erfolg anwendbar. Der für den weiblichen Körper ebenfalls wichtige Faktor Wechseljahre bleibt außen vor. 
 Das alles macht den Pearl Index zwar zu einem nützlichen Orientierungspunkt und einer ersten Hilfe, der aber eine ärztliche Beratung nicht zuverlässig ersetzen kann. Es ist deshalb für eine gelingende Verhütung unbedingt ratsam, jedes Verhütungsmittel in seinem eigenen Kontext zu betrachten. 
 Gängige Verhütungsmethoden und ihr Pearl Index 
 Lange Zeit standen Kondome und die Pille synonym für Verhütung, doch es gibt inzwischen zahlreiche alternative  Methoden zur Empfängnisverhütung . Die Auswahl fällt nicht leicht, und viele Paare fragen sich, für welches Verhütungsmittel sie sich am besten entscheiden sollen. Welche Methode bietet den verlässlichsten Schutz und ist einfach in der Anwendung, ohne das Liebesspiel unangenehm zu beeinträchtigen? Der Pearl Index kann bei der Beantwortung dieser Frage eine wichtige Hilfe sein. Allerdings sind viele Methoden zur Schwangerschaftsvermeidung wie die Pille ohnehin von ärztlicher Beratung abhängig und können oft auch nicht allein appliziert werden. Darüber hinaus spielt die Zeit eine Rolle: Vor und nach dem Zyklus, vor oder nach erfolgter Geburt, einmal am Tag, in der Woche oder im Jahr. Was ist die bevorzugte Variante? 
 Kupferspirale 
 Die Spirale ist ein in der Anwendung kompliziertes Verhütungsmittel, das durch einen Arzt oder eine Ärztin eingesetzt werden muss. Die  Kupferspirale  gibt kleine Mengen Kupfer ab und hindert die Spermien an der Bewegung. 
  Vorteile:  Die Empfängnisverhütung ist über einen langen Zeitraum gewährleistet und besonders nach einer erfolgten Geburt sinnvoll.   Nachteile:  Die Regelblutung kann verstärkt und verlängert werden, der Sitz der Spirale bedarf außerdem alle sechs Monate einer ärztlichen Kontrolle.   Pearl Index:  0,3 – 0,8 
 Hormonspirale 
 Auch diese Form der Spirale muss durch einen Arzt oder eine Ärztin eingesetzt werden. Sie gibt aber kein Kupfer ab, sondern Hormone, wie bereits der Name vermuten lässt. Diese Hormone wirken auf die Gebärmutter ein und behindern die Spermien. 
  Vorteile:  Auch die Hormonspirale gewährt eine langfristige Verhütung und eignet sich gut nach einer Geburt.   Nachteile:  Es kann zu Blutungsstörungen und Störungen im hormonellen Gleichgewicht kommen.   Pearl Index:  0,16 
 Kupferkette 
 Die  Kupferkette  ist eine weitere Alternative für Frauen, die keine hormonelle Methode nutzen können oder wollen. Sie wird für fünf Jahre in die Gebärmutter eingesetzt. 
  Vorteil:  Hoher Schutz und fünf Jahre keine Handlungsnotwendigkeit.   Nachteil:  Einmalig teuer und aufwendig beim Einsetzen.   Pearl Index:  0,1 – 0,5 
 Kondom 
 Bei der Familienplanung ist das Kondom seit Langem ein Klassiker. Es ist ein dünner Gummischutz, der vor dem Koitus über den erigierten Penis gezogen wird und sich nur zur einmaligen Verwendung eignet. 
  Vorteile:  Das Kondom ist überall verfügbar und bietet eine leichte Anwendung. Zudem bietet es einen zuverlässigen Schutz gegen sexuell übertragbare Krankheiten.   Nachteile:  Viele Paare empfinden die Nutzung von Kondomen als Einschränkung ihrer Sexualität und bemängeln das unnatürliche Gefühl.   Pearl Index:  2 – 12 
 Kondom für die Frau 
 Das Frauenkondom funktioniert nach dem ähnlichen Prinzip wie das Männerkondom: Es handelt sich dabei um eine dünne Gummihaut, die als Schutzhülle über die Scheide gezogen wird. Auch das Frauenkondom eignet sich nur zur einmaligen Verwendung. 
  Vorteile:  Das Frauenkondom ist die einzige Verhütungsmethode, mit der sich die Frau selbst vor der Übertragung von sexuellen Krankheiten schützen kann.   Nachteile:  Die etwas umständliche Handhabung empfinden viele Paare als Störung ihrer Sexualität, außerdem kann das Frauenkondom während des Akts verrutschen.   Pearl Index:  5 – 25 
 Pille 
 Die Pille, die oftmals auch  Antibabypille  genannt wird, ist neben dem Kondom das mit Abstand beliebteste Verhütungsmittel. Es handelt sich bei der Pille um ein Hormonpräparat, das es in verschiedenen Zusammensetzungen gibt. Die Pille muss von einem Arzt verschrieben und täglich eingenommen werden – je nach Variante sogar zur exakt gleichen Uhrzeit. Die Pille ist für zahlreiche Frauen und Mädchen seit vielen Jahren ein Synonym für Empfängnisschutz und gehört zu den bekanntesten Themen der modernen Sexualität. 
  Vorteile:  Die Pille ist leicht in der Anwendung und wird von den meisten Frauen gut vertragen.   Nachteile:  Die Pille enthält Hormone, die den Zyklus der Frau beeinflussen. Diese Hormone können starke Blutungen und Schmerzen hervorrufen, außerdem muss täglich an die Einnahme gedacht werden.   Pearl Index:  0,1 – 0,9 
 Minipille 
 Die  Minipille  ist eine Sonderform der Antibabypille. Auch sie enthält Hormone, jedoch nur in eingeschränkter Auswahl: Die &quot;kleine&quot; Pille enthält nur Gestagen und ist deshalb für Frauen gedacht, die das in der üblichen Pille enthaltene Östrogen nicht vertragen. 
  Vorteile:  Die Minipille bietet hohe Sicherheit und ist für viele Frauen besser verträglich als die gewöhnliche Pille.   Nachteile:  Die Minipille kann die Monatsblutung unerwünscht beeinflussen. Die Einnahme muss in einem strengen Zeitfenster erfolgen, denn schon eine geringe Abweichung zum Vortag von kann die Verhütungssicherheit herabsetzen.   Pearl Index:  0,5 – 3 
 Sterilisation des Mannes 
 Die  Sterilisation  ist ein operativer Eingriff, der normalerweise nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Dabei werden die Samenleiter des Mannes durchtrennt, die Samen können nicht mehr in den Samenerguss gelangen. Nach abgeschlossener Familienplanung entscheiden sich viele Männer für einen solchen Eingriff, um nicht anderweitig verhüten zu müssen. 
  Vorteile:  Die Sterilisation des Mannes ist in der Regel endgültig, leicht durchzuführen und risikoarm. Über die Verhütung muss sich niemand mehr Gedanken machen, sie kann nicht mehr vergessen werden.   Nachteile:  Der Eingriff kann für gewöhnlich nicht rückgängig gemacht werden, was später zu psychischen Belastungen führen kann. Inzwischen gibt es Methoden der Sterilisation des Mannes, die rückgängig gemacht werden können. Informationen hierzu erhalten Sie von Ihrem behandelnden Arzt.   Pearl Index:  0,1 
 Sterilisation der Frau 
 Bei der  Sterilisation der Frau  werden die Eileiter verschlossen, sodass eine Vereinigung der Samenzelle mit der Eizelle nicht mehr möglich ist und die Frau nicht mehr schwanger werden kann. In den meisten Fällen genügt dafür ein ambulanter Eingriff, mitunter ist allerdings ein stationärer Aufenthalt notwendig. 
  Vorteile:  Die Frau muss sich dauerhaft nicht mehr um Verhütung und eine ungewollte Schwangerschaft sorgen.   Nachteile:  Die Endgültigkeit des Eingriffs kann sich langfristig auf die Psyche der Frau auswirken, außerdem können Hormone durcheinander geraten.   Pearl Index:  0,2 – 0,3 
 Coitus interruptus 
  Coitus interruptus  ist die vielleicht älteste bekannte Art der Verhütung – und mit Sicherheit eine der am unzuverlässigsten. Beim Geschlechtsverkehr zieht der Mann den Penis kurz vor dem Samenerguss aus der Scheide, um ein Eindringen der Samen und damit eine Befruchtung zu verhindern. 
  Vorteile:  Coitus interruptus lässt sich jederzeit und ohne zusätzliche Mittel anwenden.   Nachteile:  Die Anwendung erfordert hohe Konzentration und Selbstbeherrschung und birgt ein großes Risiko. Mann und Frau müssen sich ihrer Sexualität sehr sicher sein, damit sie den richtigen Zeitpunkt nicht verpassen. Außerdem kann auch zuvor bereits eine gewisse Menge an Samen in die Scheide eindringen, was das Risiko für eine ungewollte Schwangerschaft erhöht. Streng genommen, ist der Coitus interruptus nicht zur Verhütung geeignet, wird aber noch immer als Verhütungsmethode aufgeführt.   Pearl Index:  4 – 18 
 Hormonpflaster bzw. Verhütungspflaster 
 Das  Hormonpflaster  gibt Hormone über die Haut ab, die den monatlichen Eisprung unterbinden. Es muss alle sieben Tage neu aufgeklebt werden. 
  Vorteile:  Es muss nur einmal pro Woche an Verhütung gedacht werden, die Hormone müssen nicht oral aufgenommen werden.   Nachteile:  Das Verhütungspflaster muss ärztlich verordnet werden und kann zu allergischen Hautreaktionen führen.   Pearl Index:  0,72 – 0,9 
 Vaginalring 
 Auch der  Verhütungsring  setzt Hormone frei, um den monatlichen Eisprung zu verhindern. Er wird wie ein Tampon in die Scheide eingeführt und muss nach 21 Tagen wieder entfernt werden. Vor einer erneuten Einsetzung ist eine 7-tägige Pause notwendig, in der es zur Regelblutung kommt. 
  Vorteile:  Die Sicherheit ist hoch und es muss nur zweimal im Monat an Verhütung gedacht werden.   Nachteile:  Mitunter wird der fällige Wechsel des Vaginalrings vergessen, es kann vereinzelt zu Scheidenreizungen und Ausfluss kommen.   Pearl Index:  0,4 – 0,65 
 Chemische Verhütungsmittel 
  Chemische Verhütungsmittel  finden Sie in unserer Online-Apotheke in Form von Zäpfchen, Gels, Tabletten und Cremes. Chemische Präparate müssen vor dem Geschlechtsakt in die Scheide eingeführt und benötigen bis zu 10 Minuten, um ihre Wirkung zu entfalten. 
  Vorteile:  Einfache Anwendung nur bei Bedarf, meist rezeptfreie Verfügbarkeit.   Nachteile:  Chemische Verhütungsmittel können unter Umständen eine Scheidenentzündung hervorrufen.   Pearl Index:  3 – 21 
 Hormonimplantat 
 Ein  Hormonimplantat  oder Hormonstäbchen ist ein Stäbchen aus weichem und biegsamem Kunststoff, das am Oberarm der Frau unter die Haut geschoben wird und Gestagen freisetzt, das den monatlichen Eisprung verhindert. 
  Vorteile:  Das Hormonimplantat bietet besonders zuverlässigen Schutz.   Nachteile:  Eine der teuersten Verhütungsmethoden, welche auch die Monatsblutung beeinflusst.   Pearl Index:  0 – 0,8 
 Diaphragma 
 Das  Diaphragma  stellt ebenfalls eine Alternative für Frauen dar, die hormonelle Methoden nicht gut vertragen. Es muss vor jedem Akt neu angewandt werden, für seine Nutzung ist zumindest am Anfang fachlicher Rat notwendig. 
  Vorteile:  Funktionierende Alternative, wenn die hormonelle Empfängnisverhütung nicht infrage kommt.   Nachteile:  Umständliche und fehleranfällige Handhabung.   Pearl Index:  1 – 20 
 Dreimonatsspritze (Depotspritze) 
 Eine langfristige Methode zur Schwangerschaftsverhütung. Das Hormon Gestagen wird in hoher Dosis alle 8 bis 12 Wochen gespritzt und verhindert den Eisprung. 
  Vorteile:  Ein hoher Schutzfaktor bei geringem Aufwand.   Nachteile:  Bei der Dreimonatsspritze ist die Dosis der applizierten Hormone und damit der Eingriff in den Körper deutlich höher als bei anderen Methoden.   Pearl Index:  0,3 – 0,88 
 Pearl Index und Krankheiten 
 Ein wichtiger Punkt beim Thema Sexualität sind die über den Koitus übertragbaren  Geschlechtskrankheiten . Diese und andere Fragen der Gesundheit werden vom Pearl Index allerdings nicht berücksichtigt. Einen hundertprozentigen Schutz vor der Übertragung solcher Krankheiten bietet nur das Kondom. Hilfsmittel, die den weiblichen Eisprung blockieren, haben keine Wirkung auf Krankheitserreger. 
 Der Pearl Index berücksichtigt außerdem keine individuellen Unverträglichkeiten gegenüber einer bestimmten Methode. So sind hormonelle Verhütungsmittel für viele Frauen keine Hilfe, weil der eigene Körper die künstlich applizierten Hormone nicht verträgt und die Gesundheit mitunter Schaden nimmt. Für den Pearl Index sind natürliche, hormonelle und chemische Methoden gewissermaßen gleich. 
 Der Pearl Index fokussiert sich ausschließlich auf die Frage, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass eine Frau trotz der gewählten Methode zur Empfängnisverhütung schwanger wird. Im Zweifelsfall ist deshalb gerade im Hinblick auf Krankheiten eine kompetente ärztliche Beratung zu den vielfältigen Themen der Sexualität geboten. 
 Fazit 
 Der Pearl Index dient als eine  hilfreiche erste Orientierung zur Einschätzung von Sicherheit und Zuverlässigkeit der gängigen Verhütungsmethoden . Je niedriger der Wert ausfällt, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Frau ungewollt schwanger wird. Dabei gibt der Index keinen Aufschluss über den Schutz vor sexuellen Krankheiten und berücksichtigt auch nicht die persönlichen Voraussetzungen wie zum Beispiel eine bereits erfolgte Geburt. Darüber hinaus werden mögliche Risiken für die Gesundheit außer Acht gelassen. Deshalb kann der Pearl Index eine kompetente ärztliche Beratung zum Thema Sexualität und ausführliche Informationen über die verschiedenen Methoden zur Empfängnisverhütung keinesfalls ersetzen. Der Pearl Index entspricht nur bei sachgerechter Anwendung der einzelnen Verhütungsmethoden dem angegeben Wert. Bitte informieren Sie sich daher beim Einsatz der verschiedenen Verhütungsmethoden bei Ihrem behandelnden Arzt und lesen die Packungsbeilage. 
 
 Bildquelle: Pandora Studio - adobe-stock.de 
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            <title type="text">Impotenz</title>
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                 Eigentlich ist es ein Problem des Mannes. Wenn es aber beim Mann zu Potenzschwierigkeiten kommt, dann wird es auch zu einem Problem für die Frau. Denn zu einer erfüllten Partnerschaft gehört nun einmal ein gutes Sexualleben. Wohl auf keinem Gebiet der gesundheitlichen Probleme tummeln sich so viele Scharlatane, Wunderheiler und Geldmacher wie auf dem der nachlassenden Sexualkraft der Männer. Da werden Milliarden verdient. Das muss nicht sein. Bevor Sie Ihr gutes Geld für Lug und Betrug ausgeben, sollten Sie es mit den Mitteln der Natur versuchen. Dabei will ich Ihnen gerne mit Ratschlägen und Tipps zur Seite stehen. 
 Fast zehn Millionen Männer haben in Deutschland Potenz-Probleme. Es ist ein Tabu-Thema, über das geschwiegen wird. Das ist Unsinn: Wenn der hektische Alltag, unsere ungesunde Lebensweise von den Männern ihren Tribut fordert, dann muss man reden und helfen. Wenn keine physischen Leiden vorliegen oder wenn die Impotenz nicht seelisch begründet ist, dann kann die Natur helfen. 
 Dass Spargel die Potenz fördern kann, das ist weithin bekannt. Wissen Sie aber auch, warum? Im Spargel sind in hoher Konzentration die Wirkstoffe Molybdän und Zink enthalten. Beide sind für die Erhaltung der Potenz von großer Bedeutung. Ihre Wirkung wird noch verstärkt durch die im Spargel enthaltene Asparagin-Säure. Oft entsteht Impotenz durch einen Mangel an Vitamin D und Cynaridin. Diese Wirkstoff-Kombi finden wir in der Artischocke. Sie regt unsere Sexualdrüsen an, es werden mehr Sexualhormone produziert –&amp;nbsp;Lust kommt auf. 
 Oft rührt Impotenz von einer mangelnden   Durchblutung  &amp;nbsp;der Sexualorgane her. Da kommt der Knoblauch ins Spiel. Der enthält nämlich nicht nur die bereits erwähnten Mineralien Zink und Molybdän, sondern vor allem Alicin. Das fördert die Durchblutung der männlichen Schwellkörper, Potenz wird wiederhergestellt. 
 Eine Untersuchung in den USA hat ergeben, dass sich ein durch Potenzschwierigkeiten gestörtes Liebesleben nach einer zehnwöchigen Kur mit Naturlecithin stark verbessert hat. Aus dem Wissen der Erfahrungsmedizin ist uns bekannt, dass auch Walnüsse die Potenz positiv beeinflussen können. Wenn Sie regelmäßig drei bis vier Walnüsse am Tag essen, dann erweitern das Eiweiß und der Wirkstoff Arginin die Blutgefäße in den Schwellkörpern des männlichen Gliedes. 
 In sehr vielen Fällen entsteht Impotenz auch durch eine Kopfblockade. Wenn Mann muss,&amp;nbsp;dann kann er oft nicht. Dieses Problem sollten&amp;nbsp;Sie in Gesprächen mit dem Partner lösen. Generell ist absolute Offenheit in Sexualfragen in der Partnerschaft unglaublich wichtig.&amp;nbsp;Nicht selten entstehen durch eine falsche Sexualerziehung Verkrampfungen und Blockaden, die es zu beseitigen gilt. 
 Daneben kommt bei manchen Menschen auch Übergewicht als Potenzbremse infrage. Liegt der Bauchumfang über 106 Zentimeter, kann dies möglicherweise Libido-Probleme begünstigen. Und auch bei Pfarrer Kneipp finden wir einen guten Rat. Der riet zur Steigerung der Potenz zu einer Kur mit Tee aus grünem Hafer. 
 Noch ein paar schnelle Tipps: 
 
 Da kann die Partnerin behilflich sein: Die äußeren Knöchel beider Füße kräftig mit dem Daumen massieren. 
 Verwenden Sie so oft wie möglich Petersilie. In diesem Küchengewürz ist Apiin enthalten, das die Libido fördert. 
 Gleichermaßen soll der Genuss von Mandeln wirken. 
 In der Mitte des Oberschenkels liegt der Akupressur-Punkt Le9. Den massieren Sie etwa zwei Minuten mit dem Daumen in kreisenden und drückenden Bewegungen.&amp;nbsp; 
 
 &amp;nbsp; 
 Und nun mein allereinfachster Rat: 
 Nichts fördert die Potenz so sehr wie ein regelmäßiges und gutes Sexualleben.     
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: Pixabay 
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            <title type="text">Gleitmittel </title>
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                 Gleitmittel 
 Gleitmittel sind meist durchsichtige und geruchsneutrale Gele, die in der  Sexualität  und  Medizin Verwendung  finden. In der Medizin werden Gleitmittel wie das Gleitgel als Hilfsmittel zum Einführen von Sonden, Kathetern oder Endoskopen verwendet. Beim Geschlechtsverkehr werden Gleitgele dagegen benutzt, um die Schmerzen beim Sex zu mindern, wenn die Frau zum Beispiel unter  Scheidentrockenheit  leidet. Denn durch das Gleitgel kann der Mann einfacher in die Frau eindringen, da ihre Vagina so zusätzlich befeuchtet wird. Auch bei der Benutzung von  Sexspielzeug  wie einem Dildo, sollte ein Gleitgel verwendet werden. 
 Allgemein wird Gleitgel beim Sex verwendet, da es das Eindringen des männlichen Glieds erleichtert. Oft ist die  Lubrikation  (Feuchtwerden der Scheide) gestört und der Geschlechtsakt kann dann nur sehr schwer vollzogen werden. Gleitgele sind  auch beim Analsex  sehr beliebt und werden von machen Frauen als Hilfe zum Einführen des Tampons verwendet. 
 Ursachen für eine Scheidentrockenheit: 
 
 Östrogenmangel 
 Hormonelle Schwankungen (nach einer Geburt ) 
 Pilleneinnahme oder andere hormonelle Verhütungsmethoden 
 Entfernung der Eierstöcke 
 Einnahme von Medikamenten 
 Psychische Ursachen (Trauma, Ängste, Stress, Probleme in der Partnerschaft) 
 
 &amp;nbsp; 
 Die Beschwerden können allerdings auch bis hin zum Brennen oder Jucken führen. Eine mangelnde Feuchtigkeit bedeutet eine ph-Wertveränderung und begünstigt somit eine  Bakterien - oder  Pilzbesiedlung . Sollte die Trockenheit zu sehr starken Beschwerden führen, ist ein Arzt aufzusuchen, der dann medizinische Mittel verordnet, um die Beschwerden zu lindern. 
 Bei Gleitmitteln ist auf folgendes zu achten, wenn Probleme beim Geschlechtsverkehr vorhanden sind: 
 
 Vor der Anwendung ist darauf zu achten, ob die zu benutzenden  Kondome  oder Diaphragmen aus  Latex  bestehen. Man unterscheidet dabei die Zusammensetzung auf Wasserbasis, Fett-oder öl-haltigen Gleitmitteln und Produkten auf Silikonbasis 
 Gleitmittel sollten grundsätzlich gut verträglich sein und ohne hautreizende Zusätze sein 
 Geruchs- und geschmacksneutrale Gleitmittel sind von Vorteil. 
 Während einer Schwangerschaft und Stillzeit ist auf die Herstellerangaben zu achten 
 Die Gleitmittel dienen zur Beeinflussung der Feuchtigkeit der Vagina, nicht zur Empfängnisverhütung 
 Die Beweglichkeit der Spermien wird durch Gleitgele beeinflusst, dies muss bei Paaren beachtet werden, die ein Kinderwunsch haben 
 Die Gleitgele werden oft auf einer  Wasserbasis  mit einem Quellmittel hergestellt. Der Nachteil ist, dass der feucht haltende Effekt nicht so lange anhält. Diese sind gut abwaschbar 
  Fetthaltige Gele  beeinflussen die Dichtigkeit und so auch die Sicherheit von Latexkondomen. Sie sollten nicht zusammen benutzt werden. 
 Bei Kondomen, die aus Polyurethan bestehen entsteht keine Gefahr der Materialbeschädigung. 
 Laut Herstellerangaben können manche fetthaltigen Mittel trotzdem mit Latexkondomen benutzt werden, diese bilden allerdings die Ausnahmen. 
 Nachteil: fetthaltige Mittel hinterlassen Flecken auf der Wäsche 
 Gleitgele auf einer  Silikongrundlage  sind wasserabweisend und somit schwer abwaschbar. Die Gleiteigenschaft hält dafür besonders lange an. Diese können mit Kondomen aus Latex oder Polyurethan benutzt werden, jedoch nicht mit anderen Hilfsmitteln, die aus Silikon bestehen. 
 
 &amp;nbsp; 
   Hinweis :  Eine gute Auswahl an Gleitgelen, Potenzmitteln oder Sexspielzeug finden Sie  in unserer Kategorie  Gleitgele  . 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: Pixabay 
 &amp;nbsp; 
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