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    <updated>2026-09-13T15:08:11+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Bienenallergie – Symptome, erste Hilfe und Diagnose bei allergischer Reaktion</title>
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                                            Wespen und Bienen geben bei einem Stich ihr Gift an unsere Haut ab. Hierbei kommt es dann zu Schwellungen und Rötungen um die Einstichstelle herum. Auch ein Juckreiz kann entstehen. Oftmals klingen diese Symptome schnell wieder ab. Allergiker reagieren auf das Gift der Wespen,...
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                 Kommt Ihnen das bekannt vor? Draußen wird es wärmer und Sie genießen die Sonnenstrahlen, die sanft auf Ihre Haut treffen. Sie spazieren barfuß durch den Garten, spüren das Gras unter Ihren Füßen und sind umgeben von blühenden Blumen und summenden Bienen. Ehe Sie sich versehen, verspüren Sie einen  Schmerz in Ihrem Fuß . Beim näheren Betrachten erkennen Sie einen Stachel, der in Ihrem Fuß steckt – Sie sind auf eine Biene getreten. 
 Ein  Bienenstich  ist in der Regel  schmerzhaft  und kann  leicht anschwellen , bereitet aber keine weiteren Probleme. In seltenen Fällen zeigen Gestochene jedoch  starke Symptome , wie etwa  Schwindel ,  Atemnot  oder gar  Ohnmacht  – Zeichen einer Bienenallergie. Das Immunsystem der Betroffenen reagiert abwehrend auf die im Bienen-, Wespen- und Hornissengift enthaltenen Eiweißbestandteile. In  Deutschland  sind rund  2,5%  ¹  der Bürger  gegen Insektengift allergisch . Was Sie dann am besten tun, erfahren Sie in diesem Artikel. 
 
   Was passiert bei einem Bienenstich?   
   Bienenstich erkennen – Unterschied zu Wespenstich   
   Bienenallergie: Welche Schweregrade gibt es?   
   5 Erste-Hilfe-Tipps: Was ist zu tun, wenn man von einer Biene gestochen wird?   
   Leide ich an einer Bienenallergie? – Diagnose   
   Langfristige Behandlung einer Bienenallergie   
   Kann man Bienenstiche vermeiden? 5 Tipps zur Prävention   
 
   Was passiert bei einem Bienenstich? 
 Eigentlich sind Bienen nicht aggressiv, es kann aber trotzdem vorkommen, dass sie zustechen, etwa wenn sie sich bedroht fühlen. Eine häufige Konstellation ist, dass man aus Versehen auf das kleine Flügeltier tritt oder sich daraufsetzt. Einen Stich bezahlt die Biene mit ihrem Leben, daran stirbt sie nämlich. Durch ihren Stachel gibt die Biene ein Gift in unsere Haut ab, das aus mehreren Substanzen besteht. Der  Stachel verbleibt  bei einem Stich in der  Einstichstelle  und muss vom Gestochenen sorgfältig entfernt werden. Unser Körper reagiert unmittelbar nach dem Stich mit der  Bildung von Antikörpern  sowie einer  Histaminausschüttung , wodurch der Bereich rund um die Einstichstelle anschwellen und jucken kann. Menschen mit einer Bienenallergie reagieren auf einen erneuten Stich mit einer  erhöhten Ausschüttung von Histamin , was allergische Symptome hervorruft. 
   Bienenstich erkennen – Unterschied zu Wespenstichen 
 Manchmal ist es gar nicht so leicht zu erkennen, welches Insekt zugestochen hat. Gerade bei einer Wespe sind die Symptome ähnlich, denn die Einstichstelle schmerzt stark und schwillt an. Allerdings gibt es einige Indizien, die für einen Bienenstich sprechen: 
 
 Der  Stachel mit Giftsack bleibt in der Regel in der Haut stecken . Wespen ziehen Ihren Stachel nach dem Stechen wieder aus der Haut heraus. 
 Bienen und Wespen sehen nicht gleich aus: Eine Biene hat einen  Saugrüssel , ihr Körper ist eher  bräunlich  und  behaart . Für Wespen ist die gelbe Streifenzeichnung charakteristisch. 
 In der Nähe des Ortes, wo Sie gestochen wurden, liegt eine  tote Biene . Wespen überleben im Gegensatz zu Bienen das Stechen. 
 
  Übrigens:  Das Bienen- und Wespengift ist  nicht das gleiche , wenn bei Ihnen also eine Bienenallergie besteht, heißt das nicht automatisch, dass Sie auch gegen Wespen allergisch sind. 
   Bienenallergie: Welche Schweregrade gibt es? 
 Bei Allergikern unterscheidet man verschiedene  Schweregrade  der akuten Reaktionen des Körpers bei Kontakt mit den Allergenen. Die sog. anaphylaktischen Reaktionen werden bei einer Insektengiftallergie in folgenden Stufen klassifiziert. 
 
  Schweregrad 1  –  Symptome an der Haut : Es entsteht eine juckende Hautreaktion, die länger als 24 Stunden anhält. Außerdem schwillt die Stichstelle auffällig an. Zusätzlich kann eine Nesselsucht entstehen (d.h. es bilden sich kleine, juckende Quaddeln). 
  Schweregrad 2 : Der Körper reagiert auf den Einstich mit Erbrechen, Durchfall, Bauchkrämpfen, Schwindel, einem Engegefühl in der Brust und im Hals. Im Gesicht kommt es zu Schwellungen, auch wenn die Einstichstelle z.B. am Arm zu finden ist. Ebenfalls kann niedriger Blutdruck vermessen werden. 
  Schweregrad 3 : Der Allergiker hat Schluckbeschwerden, Atemnot, leidet unter Schwäche und hat Todesangst. 
  Schweregrad 4 : Hier spricht man von einem  anaphylaktischen Schock . Oftmals ist dieser lebensbedrohlich, denn der Körper reagiert mit einem Blutdruckabfall, einem Kreislaufkollaps, schweren Asthma-Anfällen, Bewusstlosigkeit sowie mit unkontrolliertem Urin- und Stuhlabgang. 
 
   
   5 Erste-Hilfe-Tipps: Was ist zu tun, wenn man von einer Biene gestochen wird? 
 
  Ruhe bewahren!  Versuchen Sie ruhig zu atmen, denn ihr Körper ist durch den Stich bereits in Alarmbereitschaft und braucht nicht noch mehr Stress. 
  Stachel behutsam aus der Einstichstelle entfernen . Verwenden Sie hierfür  keine Pinzette . Diese könnte den Giftbeutel am Ende des Bienenstachels zerquetschen und dafür sorgen, dass noch mehr Gift in Ihren Körper gelangt. Besser ist es, wenn Sie den Stachel wegschnipsen oder mit einem stumpfen Gegenstand über den Stachel schaben und ihn so aus der Haut schieben. Dafür eignet sich besonders gut eine Karte aus Hartplastik, wie etwa der Führerschein oder Personalausweis. 
  Stich beobachten:  Wenn Sie nicht wissen, ob Sie allergisch sind, beobachten Sie den Stich. Dass die Haut sich rötet und leicht anschwillt, ist ganz normal und noch kein Indiz für eine allergische Reaktion. Von einer Bienenallergie spricht man erst, wenn Schweregrad 1 erreicht wird und der Stich großflächig anschwillt, verbunden mit Juckreiz. Aber Achtung: Menschen, die einen anaphylaktischen Schock erleiden, müssen nicht zwingend alle Schweregrade durchlaufen haben. Wird Ihnen plötzlich schwindelig, fällt das Atmen schwer oder entwickeln Sie am gesamten Körper Ausschlag, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen. Dasselbe gilt für den Fall, dass Sie im Bereich des Kopfes oder Halses gestochen werden oder eine Biene verschlucken. 
  Die Stelle kühlen:  Damit die Schwellung zurückgeht, sollten Sie den Stich am besten kühlen. Umwickeln Sie eine   Kühlkompressen   mit einem Tuch und legen Sie diese auf die schmerzende Stelle. 
  Die Einstichstelle behandeln:  Ob Sie einen Bienenstich behandeln, ist ganz Ihnen überlassen und hängt davon ab, wie schlimm Ihre Reaktion auf den Stich war. Gegen den Juckreiz hilft ein   kühlendes Gel   oder   Roll-on  , etwa von Fenistil, oder ein   Insektenstichheiler  . Bei Schwellungen können Sie auf   FeniHydrocort Creme   zurückgreifen, bei starker Schwellung auch Antihistaminka wie   Cetirizin   oder   Lorano   einnehmen. Ein   Bee Patch   kann darüber hinaus helfen, der Haut das Gift zu entziehen. 
 
   Leide ich an einer Bienenallergie? – Diagnose 
 Um auf Nummer sicher zu gehen und im Ernstfall korrekt agieren zu können, lohnt es sich bei Verdacht auf eine Bienenallergie einen  Allergietest für Insektengifte  durchzuführen. Sprechen Sie über die für Sie am besten geeignete Testmethode am besten mit Ihrem Haut- oder Hausarzt . Die Insektengiftallergie kann auf folgende Arten festgestellt werden: 
 
  Hauttests:  Es gibt zwei Möglichkeiten eine Bienenallergie über die Haut festzustellen. Auf die Haut wird ein Tropfen verdünntes Insektengift geträufelt und darunter in die Haut gestochen (Pricktest). Wird eine Reaktion sichtbar, zum Beispiel eine Quaddel oder Juckreiz, kann man von einer Allergie sprechen. Alternativ kann das verdünnte Bienengift auch direkt in die Haut gestochen werden (Intrakutantest). 
  Bluttest:  Hier wird Blut abgenommen und im Labor untersucht, ob Antikörper gegen Bienengift gefunden werden. Dieser Bluttest kann allerdings erst  frühestens 8 Wochen nach einem Bienenstich  erfolgen. 
 
   Langfristige Behandlung einer Bienenallergie 
 Wird eine Bienenallergie nicht behandelt, besteht sie ein Leben lang. Allerdings kann eine Überempfindlichkeit auf die Insektenstiche verschwinden, wenn man einige Jahre nicht mehr gestochen wurde. 
 Es besteht die Möglichkeit, bei einer Bienenallergie eine  Hyposensibilisierung  durch einen Arzt durchführen zu lassen, nachdem sich der Verdacht auf Bienenallergie im Diagnoseverfahren erwiesen hat. Bei einer Hyposensibilisierung wird der Körper langsam an das Gift gewöhnt, dieses wird über einen längeren Zeitraum in geringen Mengen unter die Haut gespritzt. Hierbei ist gerade in der ersten Woche der  Immuntherapie  die Gefahr einer allergischen Reaktion am größten. Nach der  Eingewöhnungsphase  wird Ihnen dann nur noch monatlich vom Arzt eine  Sensibilisierungsspritze  gegeben, sodass die Wespen- und Bienenallergie nach ca. 3 bis 5 Jahren ganz verschwindet. 
 Bei einer schweren Bienenallergie sollte immer das sogenannte  Notfallset  mitgenommen werden. Dieses wird Risikopatienten  vom  behandelnden  Arzt verordnet  und beinhaltet eine Spritze mit  Adrenalin , eine Flasche mit  Antihistaminikum , eine Flasche mit  Kortison  sowie ein  Spray . Das Wichtigste ist allerdings, Bienenstiche ganz zu vermeiden. 
   
   Kann man Bienenstiche vermeiden? 5 Tipps zur Prävention 
 Es gibt keine Garantie dafür, nie wieder im Leben von einer Biene oder Wespe gestochen zu werden. Allerdings kann man einigen Tipps nachgehen, um die Wahrscheinlichkeit für einen Bienenstich signifikant zu minimieren. 
 
  Von Bienen und Wespen fernhalten  – wenn Sie eine Biene sehen, versuchen Sie Abstand zu halten. Fliegt ein Insekt auf Sie zu, bleiben Sie einfach stehen, aber schlagen Sie nicht danach. 
 Draußen stets  Schuhe tragen  und nicht barfuß laufen. 
  Verzichten  Sie  auf knallige Farben  im Garten, wie etwa Rot- oder Gelbtöne, denn diese Farben locken Bienen eher an.  Weiße oder helle Farben hingegen wirken auf die Insekten gar nicht attraktiv  und eignen sich daher gut als Farbe der Kleidung, wenn man den Kontakt mit Bienen möglichst umgehen möchte. Arbeiten Sie im Garten in der Nähe von Blumenbeeten, sollten Sie möglichst zu  langer, enger Kleidung  greifen. 
  Süße Speisen und Getränke abdecken.  Vor allem Wespen werden von Gerüchen angezogen und leisten Ihnen im Sommer Gesellschaft, wenn sie süße Lebensmittel riechen. 
  Sie sollten nicht nach Blumen duften!  Einige Parfüms, Duschgele und Deodorants setzen auf blumige Duftnoten. Da Bienen Blumen lieben, können solche Düfte anlockend auf die Insekten wirken. 
 
 &amp;nbsp; 
 
 1: Statista. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/227049/umfrage/allergikeranteil-in-deutschland-nach-allergieform/#:~:text=Rund%202%2C5%20Prozent%20der,diesem%20Jahr%20unter%20einer%20Insektengiftallergie. Abgerufen am 05.04.2024 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2024-04-05T07:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">„Lorano oder Cetirizin?“ – oft gefragt, ausführlich beantwortet </title>
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                   Lorano oder Cetirizin: Unterschiede und Gemeinsamkeiten 
 Für Heuschnupfen-Geplagte ist es kein Geheimnis: In Apotheken sind verschiedene  rezeptfreie Tabletten gegen die allergischen Symptome  erhältlich. Darunter das bekannte Lorano ® , das je nach Produktvariante mit dem  Wirkstoff Loratadin bzw. Desloratadin  versehen ist, und viele generische  Medikamente mit dem Wirkstoff Cetirizin bzw. Levocetirizin . Wir erhalten sowohl von Neu-Allergikern, wie auch von langjährigen Heuschnupfen-Patienten Anfragen dazu, welche Wirkstoffe welchen Heuschnupfen-Tabletten-Marken eigentlich zugrunde lägen und worin genau die Unterschiede bei der Wirkweise bestünden. Niesend, schnäuzend und tränend bitten sie um Rat, welches Arzneimittel für sie das richtige ist. Hier unsere umfassende Antwort zum Nachlesen in aller Ruhe. 
 
 
   Lorano oder Cetirizin: Unterschiede und Gemeinsamkeiten    
   Was ist Heuschnupfen? Kleiner Exkurs in die Allergologie    
   Was ist gegen Allergien zu tun?    
   (Des-)Loratadin- und (Levo-)Cetirizin: Beide Tabletten im Vergleich    
   Fazit: „Lorano oder Cetrizin?“ – Es kommt darauf an!    
 
 &amp;nbsp; 
 Lorano und Cetirizin für Eilige: Von Marken und Wirkstoffen 
 Oft wird das pharmazeutische Volksversand-Team gefragt: „Was ist besser: Lorano oder Cetirizin?“ Um der Antwort auf diese Frage näherzukommen, bedarf es jedoch erst einmal der Entwirrung der Begrifflichkeiten.   Lorano ®    ist eine geschützte Handelsmarke für verschiedene rezeptfrei erhältliche Medikamente gegen Allergie in Tablettenform. Derzeit sind zwei auf dem Markt:  Lorano ®   akut, das mittels Loratadin wirkt und  Lorano ®  Pro , das mittels  Desloratadin (Descarboethoxyloratadin, DCL) , einem aktiven Metaboliten des H1-Antihistaminikums Loratadin (dazu unten mehr) wirkt. Kurz: Lorano ®  ist schlicht ein Markenname für Arznei, deren Wirkung auf (Des-)Loratadin basiert. Natürlich gibt es auch andere Medikamente als Lorano ® , welche die Wirkstoffe Loratadin oder Desloratadin enthalten. Manche davon tragen den Wirkstoff sogar direkt im Markennamen, wie etwa  Desloratadin-ratiopharm  oder  Loratadin 10 Heumann . Cetirizin wiederum ist der Name eines anderen Wirkstoffs, der sich bei Allergiebeschwerden bewährt hat. Es handelt sich sogar um den beliebtesten Wirkstoff zum Einnehmen bei Allergieproblemen. Daher – und weil viele Produkte wie beispielsweise  Cetirizin HEXAL ®   ihn aufgrund seiner Bekanntheit direkt im Markennamen führen – wird das Wort „Cetirizin“ von Laien oft ausschließlich als Markenname begriffen und nicht in seiner Eigenschaft als Bezeichnung für den zugrundliegenden Wirkstoff verstanden. Es gibt jedoch auch Medikamente mit dem Wirkstoff Cetirizin, die das Wort nicht prominent im Markennamen führen, wie  Zyrtec  oder  Reactine  zum Beispiel. Auch vom Wirkstoff Cetirizin existiert eine Variante: Levocetirizin. Es handelt sich dabei um eine Molekülvariante, chemisch genauer: Um das aktive Enantiomer des Cetirizins. Die meisten Medikamente mit diesem Wirkstoff tragen den Wirkstoffnamen direkt im Produktnamen wie beispielswiese  Levocetirizin HEXAL ®   oder  Levocetirizin-ratiopharm . 
 Damit sei festgehalten, dass zahlreiche Hersteller (Des-)  Loratadin- und (Levo-)Cetirizin-Generika unter diversen Markennamen anbieten, welche Sie selbstverständlich auch in unserer Versandapotheke ohne Rezept erhalten  . Die meisten Generika führen die Freinamen der Wirkstoffe im Produktnamen und sind somit auch für Laien gut einzuordnen: (Des-)Loratadin und (Levo-)Cetirizin. Und um die geht es nun. 
   Was ist Heuschnupfen? Kleiner Exkurs in die Allergologie 
 Um verstehen zu können, was genau die Unterschiede in der Wirkweise zwischen Desloratadin, Loratadin und Levocetirizin und Cetirizin sind, kann es nicht schaden, den Fokus zunächst auf die Frage zu richten, wie Allergien entstehen, was sich dabei genau im Körper abspielt und wie Antihistaminika in das Geschehen eingreifen. Anschließend kommen wir ausführlich auf die genannten Wirkstoffe und ihre individuellen Besonderheiten zu sprechen. 
 Allergien sind verbreitet: Fast jeder Dritte in Deutschland entwickelt im Lebensverlauf eine Allergie. 15 von 100 Erwachsenen leiden zu irgendeiner Zeit unter Pollenallergie (Pollinose). Bei den Jüngeren sind es 11 von 100. Der   Heuschnupfen   ist auch die am häufigsten diagnostizierte Allergie und beschränkt sich nicht bloß auf Gräserpollen 1 . 
 Sofort-Alarm auf gelernte Fremdstoffe: Typ-I-Allergien 
 Die Gene haben es ihnen in die Wiege gelegt: „Heuschnupfer“ reagieren innerhalb kürzester Zeit heftig auf Kontakt mit „ihrem“ Allergen. Dasselbe gilt für andere sogenannte atopische Allergiker. 90 Prozent aller Allergie-Erkrankten leiden unter diesem Soforttyp, auch  Typ-I-Allergie  genannt 2 . Er ist damit bei Weitem der häufigste Allergie-Typ. Kaum draußen an der frischen Luft, schon zeigen sich die Kennzeichen eines Heuschnupfens (allergische Rhinitis): Unmittelbar nach Allergenkontakt  schwillt die Nase zu und beginnt fließend zu laufen , starker wiederholter Niesreiz unterbricht jedes Tun.  Häufig jucken, tränen und röten sich dazu die Augen . Dann handelt es sich um eine allergische Rhinokonjunktivitis, eine Kombination aus Heuschnupfen und allergischer Bindehautentzündung. Die typische Pollenallergie ist saisonal, doch ganzjährige (persistente) Formen nehmen zu. 
 Zum Soforttyp gehören unter anderem auch  allergischer Schnupfen  (allergische Rhinitis) durch Auslöser wie Tierhaare oder   Hausstaubmilben  ,  allergische Bindehautentzündungen  (allergische Konjunktivitis),  Nesselsucht  (Urticaria),   Insektengiftallergien  ,  allergisches Asthma  und  allergischer Schock  (Anaphylaxie) 3 . 
 Irgendwann einmal hat das Immunsystem nach einem Erstkontakt mit dem eigentlich harmlosen Allergen Antikörper gebildet und meist unbemerkt eine Sensibilisierung vollzogen. Diese Antikörper (bei Allergie-Typ-I sind es Immunglobuline E, kurz IgE) sitzen von nun an auf der Oberfläche von Mastzellen überall im Körper. Sie erkennen den vermeintlichen „Feind“ an Haut und Schleimhaut auf Anhieb wieder und binden sie. Dabei lösen sie sofort Alarm aus und veranlassen ihre Mastzellen, um verschiedene Botenstoffe für Entzündungsreaktionen freizusetzen. Dazu zählt vor allem Histamin: eines unserer Gewebshormone und Neurotransmitter. 
 Histamin ist ein Schlüssel für Sofortreaktionen 
  Histamin ist Teil unseres abwehrfähigen Immunsystems  gegen Bakterien und Parasiten und hat vielerlei bedeutende Funktionen zu erfüllen. Es vermittelt unterschiedliche Aktionen, sobald es wie ein Schlüssel an ganz spezielle „Schloss“-Proteine andockt: die Histamin-Rezeptoren. Auf diese Weise aktiviert, setzen Histamin-Rezeptoren daraufhin Folgereaktionen in Gang. Sie sind auf Zellen diverser Organsysteme verteilt und das in bisher vier bekannten Versionen (H1 bis H4). Die größte Rolle bei Soforttyp-Allergien wiederum spielen diejenigen H1-Rezeptoren, die in Blutgefäßen der Haut und Schleimhäute und in den Bronchien sitzen. Die quälenden Symptome sind Folge einer überschießenden Immunantwort, die wie ein Uhrwerk und in Kaskaden abläuft. 
 Die aktivierten H1-Rezeptoren sind hauptverantwortlich für: 
 
 Rötungen 
 Schwellungen (Ödeme) 
 Haut-Blasen und -Quaddeln (Urticaria) 
 Juckreiz (Pruritus) 
 Verengung der Bronchien: Atemnot 
 Durchfall 
 Brechreiz 
 
 &amp;nbsp; 
    Was ist gegen Allergien zu tun? 
 Dem Auslöser einer Allergie aus dem Weg zu gehen ist zwar die beste Gegenstrategie, die wir kennen, allerdings ist sie oftmals einfach nicht durchführbar.  Antiallergika können die Beschwerden durch Eingriffe an unterschiedlichen Stellen der Reaktionsketten unterdrücken  – wenn auch nicht ursächlich beheben. Unter mehreren davon stehen Antihistaminika, z.B. solche mit den Wirkstoffen Loratadin und Cetirizin, für einen der wichtigsten Wirkansätze. Zu weiteren Möglichkeiten finden Sie mehr in unserem Ratgeberbeitrag   „Heuschnupfen: Behandlung und Therapie der Allergie“  . Unser pharmazeutisches Beratungsteam berät Sie gern zur Vielfalt im rezeptfreien Angebot an Medikamenten gegen Allergie. Bessern sich die Beschwerden jedoch nach 2 Wochen nicht, suchen Sie bitte unbedingt einen Arzt auf. 
 Was können Antihistaminika? 
  Antihistaminika bremsen die Weitergabe der Alarm-Botschaft von Histamin  an seine Rezeptoren. Sie besetzen die Reaktionsvermittler und hindern sie daran, aktiv oder zumindest überaktiv zu werden. Alternative Bezeichnungen für diese Andock-Proteine lauten auch Histamin-Rezeptorblocker oder Histamin-Rezeptorantagonisten. Antihistaminika speziell gegen Allergien zielen auf die H1-Rezeptoren ab. Das direkt am Kontaktort ausgeschüttete Histamin kann so nicht mehr die typischen allergischen Reaktionen vermitteln: Akute quälende Beschwerden gehen zurück, neue treten erst gar nicht auf. 
 Generation 1 
 Die älteren und ersten Antihistaminika gegen Allergie (Clemastin, Dimetinden, Hydroxyzin und weitere) wirken zwar erfolgreich gegen die charakteristischen Symptome. Allerdings zirkulieren sie im gesamten System und hemmen nicht nur die anvisierten H1-Rezeptoren der betroffenen Körperregionen. Sie unterscheiden nicht perfekt zwischen Histamin-Andockstellen der weiteren drei Bauarten, die für andere bedeutende Aufgaben verantwortlich sind. Antihistaminika dieser ersten Generation können obendrein die Blut-Hirn-Schranke leicht überwinden. Daher behindern sie wichtige Funktionen von Histamin im Zentralnervensystem. Besonders der Schlaf-Wach-Rhythmus ist davon betroffen. 
 Die häufige Folge sind recht ausgeprägte unerwünschte Wirkungen auf das Gehirn, das Herz-Kreislaufsystem und den Magen-Darm-Trakt: Müdigkeit und Benommenheit (Sedierung), Gewichtszunahme (Appetit-Steigerung), Schwindel, Mundtrockenheit, Harnverhalt oder Durchfall, teils auch Herzrhythmusstörungen. Das Hauptproblem jedoch ist die Sedierung. Denn nach der Einnahme lassen bei sehr vielen Anwendern Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit stark nach, Schläfrigkeit macht sich breit. An komplexe Arbeiten, Bedienung von Maschinen oder gar Autofahren ist nicht zu denken. Um Vollzeitschutz über die Tage der schlimmsten Pollen-Wochen zu erreichen, müssen die älteren Mittel zudem mehrmals täglich verabreicht werden. Andererseits lieferten sie die Grundlage für hilfreiche Medikamente in anderen Einsatzgebieten: zur Beruhigung (Doxylamin, Diphenhydramin), gegen Angstzustände, Schwindel oder Erbrechen (Dimenhydrinat, Promethazin, Meclozin) beispielsweise. So werden Neben- bisweilen auch zu Hauptwirkungen. 
 Generation 2 
 Sowohl  Loratadin als auch Cetirizin zählen zur zweiten Generation Antihistaminika . Substanzen der älteren Generation dienten auch ihnen als Basis-Vorlage. Chemische Anpassungen machten sie zu  sehr nützlichen Antiallergika, die weit besser verträglich und länger wirksam sind . Beide helfen Typ-I-Allergikern bereits seit Beginn der 1990er Jahre, damals noch verordnungspflichtig. Mit der längeren Erfahrung zu Sicherheit und Verträglichkeit erhielten Cetirizin und Loratadin rund 10 Jahre später die Freigabe zur Selbstmedikation aus der Apotheke. Bei Levocetirizin und Desloratadin kann man von einer Weiterentwicklung der zweiten Generation sprechen. Beide Wirkstoffe sind noch nicht ganz so lange im Handel und wurden entsprechend erst 2019 bzw. 2020 aus der Rezeptpflicht entlassen. 
   (Des-)Loratadin- und (Levo-)Cetirizin: Beide Tabletten im Vergleich 
 Der damalige Fortschritt der zweiten Antihistaminika-Generation war: Diese Moleküle wirken zielgenauer und anhaltender. Sie gelangen nur in geringem Ausmaß ins Gehirn, sodass sie kaum bis keine dämpfende Wirkung entfalten. Auch andere zentralnervöse Folgeerscheinungen sind in den Hintergrund gerückt und seltener geworden, wenn auch von Anwender zu Anwender unterschiedlich ausgeprägt. 
 Beide sind sehr viel selektiver für die Ziel-Rezeptoren vom Typ H1. Dadurch reduzieren sich Wirkungen durch „Verwechslung“ mit anderen Rezeptor-Unterarten H2 und H3: Herz-Effekte und Beeinträchtigungen der Verdauung. Über die lange Erfahrungszeit wurden  praktisch keine Wechselwirkungen mit Arzneistoffen beobachtet . Nehmen Sie noch weitere Medikamente ein, müssen Sie also in diesem Zusammenhang nichts weiter berücksichtigen. Hinzu kommt, dass diese beiden neueren Antihistaminika offenbar weitere Entzündungs- und Abwehrvermittler günstig beeinflussen und Spätreaktionen hemmen. Positiv ist auch die  schnell einsetzende und länger anhaltende Wirkung . Erwachsene brauchen daher im Allgemeinen nur einmal täglich eine 10-Milligramm-Tablette einzunehmen. 
 Pluspunkte von Loratadin und Cetirizin im Vergleich zu Antihistaminika der Generation 1: 
 
 weniger bis keine Müdigkeit 
 Fahrtüchtigkeit kaum beeinträchtigt 
 sehr gut verträglich, auch für Kinder (richtig dosiert) 
 keine Wechselwirkungen 
 spätestens binnen 1,5 Stunden wirksam 
 nur 1 Tablette am Tag 
 Einnahme unabhängig von Mahlzeiten 
 
 &amp;nbsp; 
 Auch wenn es erste Hinweise auf eine gewisse Überlegenheit zur den Muttersubstanzen gibt:  Die therapeutischen Vorteile von Desloratadin und Levocetirizin gegenüber Loratadin und Cetirizin werden derzeit als minimal eingestuft . Für gesicherte Erkenntnisse sind weitere Vergleichsstudien vonnöten. Daher legen wir nachfolgend den Fokus auf Loratadin und Cetirizin selbst. 
 
  Wichtig:  Viele Erst-Betroffene nehmen ihren Heuschnupfen zunächst auf die leichte Schulter. Nur beim Auftreten schlimmerer Symptome greifen sie zu Medikamenten aus der Apotheke, jede Saison wieder. Unser Rat: Nehmen Sie Antihistaminika zu Ihrer Pollenflugphase schon vorbeugend und vor allem täglich ein. 
 
 Anwendungsgebiete und Wirksamkeit: Cetirizin-haltige Präparate leicht im Vorteil 
 Ihre zugedachte Aufgabe erfüllen beide Wirkstoffe nahezu gleich effektiv, sie sind über rund 24 Stunden sehr gut wirksam. Bei der Wirkweise gegen Heuschnupfen-Beschwerden lassen sich praktisch keine Unterschiede feststellen. Dennoch sind die Arzneistoffe pharmakologisch nicht identisch. 
 Die  Wirkung von Cetirizin tritt bereits nach 30 bis 90 Minuten ein und hält im Vergleich länger an . Loratadin dagegen wird erst noch in der Leber zu einem wirksamen Stoff (dem Metaboliten Desloratadin) umgewandelt. Nach ein bis anderthalb Stunden zirkuliert er in Maximalkonzentration im Blut. Der Wirkeintritt von Cetirizin ist demnach etwas schneller als der von Loratadin. 
 Cetirizin verteilt sich besser im Gewebe. Es scheint insgesamt eine etwas ausgedehntere Wirksamkeit (Haut, Atemwege) und auch stärkere Wirkung zu zeigen als Loratadin 4 :  Cetirizin ist bei Heuschnupfen zusätzlich zur Linderung allergischer Symptome der Augen zugelassen, Loratadin nicht . Hautreaktionen wie chronische Nesselsucht unbekannter Ursache reduzieren Cetirizin und Loratadin gleichermaßen nachweislich gut, bei mitunter leichtem Vorsprung von Cetirizin. Wenn Sie also unter Urticaria oder Heuschnupfen mit allergischer Bindehautentzündung leiden, könnte Cetirizin für Sie die bessere Wahl sein, sofern Sie es gut vertragen. Denn auch die Nebenwirkungen sind hier etwas stärker ausgeprägt, dazu kommen wir gleich. 
 Außerdem wird Cetirizin mit Erfolg bei der Behandlung von allergischem Asthma eingesetzt, dann allerdings in höheren Dosierungen. 
 
  Achtung:  Cetirizin und Loratadin können einen Allergen-Hauttest (Pricktest, Scratchtest oder andere) verfälschen, indem sie die zu prüfende Reaktion verhindern oder abschwächen. Setzen Sie die Einnahme daher mindestens 2 bis 3 Tage vor einem geplanten Hauttest aus. 
 
 Dosierung und Anwendung 
 Erwachsene und über 12-jährige Jugendliche nehmen üblicherweise täglich eine Tablette mit 10 Milligramm Cetirizin oder Loratadin mit einer beliebigen Flüssigkeit ein. Dabei müssen Sie Mahlzeiten nicht berücksichtigen. Auch bei Levocetririzin und Desloratadin wird täglich eine Tablette bei Erwachsenen empfohlen, jedoch beinhaltet eine Tablette hier nur 5 Milligramm Wirkstoff für den gleichen Effekt.  Cetirizin ist auch als Tropfen erhältlich . Hier entspricht die Einmaldosis bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren einmal täglich 20 Tropfen. Leiden Sie unter Nierenschwäche oder Einschränkungen der Leberfunktion, sind bei Cetirizin und Levocetirizin je nach Schweregrad Dosisanpassungen notwendig. Mehr dazu erfahren Sie weiter unten. 
 Für Kinder sind unterschiedliche Dosierungen zu beachten. 
 Cetirizin und Levocetirizin: Kinder von 6 bis 12 Jahren nehmen ebenfalls 1 Filmtablette täglich. Bei Cetirizin wird empfohlen, die Tablette auf zwei Einzelgaben von je einer halben Tablette zu verteilen. Für jüngere Kinder sind die Tabletten nicht vorgesehen, hier eignen sich „kinderfreundlichere“ Säfte oder Tropfen-Präparate mit Cetirizin zum feineren Dosieren. Sollten Sie auf Tropfen zurückgreifen, so nehmen Kinder zwischen 6 und 12 Jahren 2 Mal täglich 10 Tropfen und Kinder von 2 bis 6 Jahren 2 Mal täglich 5 Tropfen ein. 
 Loratadin und Desloratadin: Beim Loratadin ist bei Kindern von 2 bis 12 Jahren eine Körpergewicht-Schwelle von 30 Kilogramm entscheidend. Über 30 Kilogramm wiegende Kinder erhalten eine ganze Tablette am Tag, leichtere eine halbe Tablette (5 Milligramm) täglich. Flüssige Darreichungsformen gibt es von Loratadin nicht. Bei Desloratadin gilt für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren: 1 Tablette am Tag. Eine freiverkäufliche Lösung gibt es derzeit nicht. Gut zu wissen: Für diesen Wirkstoff liegen nur eingeschränkte Erfahrungen aus klinischen Studien zur Wirksamkeit bei Jugendlichen von 12 bis 17 Jahren vor. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Desloratadin bei unter 12-Jährigen ist noch nicht erwiesen. 
 
  Wichtig:  Hartnäckige allergische Rhinitis, die sich nach zwei Wochen nicht bessert und alljährlich wiederkehrt, gehört in ärztliche Therapie. Denn ein Heuschnupfen kann sich ausdehnen: Allergischer Schnupfen chronifiziert oft, wird stärker und weitet sich auf zusätzliche Auslöser (Kreuzallergene) aus. Oder er wechselt in die tieferen Atemwegsetagen und entwickelt sich zu allergischem Asthma mit Atemnot-Anfällen. Auch ein lebensgefährlicher allergischer (anaphylaktischer) Schock kann drohen. Nur ein Arzt kann Ihnen helfen, gravierenden Verschlimmerungen vorzubeugen und die Immunreaktion zu normalisieren, rezeptfreie Selbstmedikation dagegen nicht. 
 
 Häufigste Nebenwirkungen im Vergleich: klarer Vorteil für Loratadin-haltige Präparate wie Lorano ®  
 Sowohl Cetirizin als auch Loratadin werden von den allermeisten Nutzern ausgezeichnet vertragen. Dennoch sind Nebenwirkungen möglich. 
 Unter Cetirizin 5  öfter beobachtete Nebenwirkungen sind: 
 
 Schläfrigkeit (unter 10 Prozent) 
 Kopfschmerzen (7 Prozent) 
 Mundtrockenheit (2 Prozent) 
 Müdigkeit (2 Prozent) 
 
 &amp;nbsp; 
 Schläfrigkeit macht sich unter Cetirizin meist nur leicht bis mäßig bemerkbar und beeinträchtigt im Alltag nicht. Sollten Sie etwas empfindlicher reagieren, dann nehmen Sie Ihre Tablette am besten zum Abend ein. Weitere Nebeneffekte wie Schnupfen, Halsschmerzen, Ausschlag oder Rötungen treten seltener auf. 
  Auch bei Loratadin ist Schläfrigkeit der häufigste Nebeneffekt , mit nur 1 Prozent jedoch im unteren Häufigkeitsbereich 6 . Loratadin gilt daher auch als nicht sedierend 7 . Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Appetitsteigerung und Schlaflosigkeit sind selten (unter 1 Prozent). 
 Einfluss auf Verkehrstüchtigkeit und Bedienungsfähigkeit von Maschinen 
 Obwohl sie nur geringfügig durch die Blut-Hirn-Schranke ins Hirngewebe gelangen, sind die typischen dämpfenden Wirkungen von Antihistaminika nicht völlig auszuschließen. Die in Studien beobachteten Häufigkeiten sind sehr uneinheitlich, doch wenn zentrale Effekte auftraten, dann eher unter Cetirizin. 
 
  Übrigens:  Alkohol kann die Durchlässigkeit der Hirnbarriere individuell noch erhöhen. Unter Alkohol-Blutspiegeln von 0,5 Promille konnte man zwar keine Effekte nachweisen. Von mehr als einem Glas Bier oder Wein zusammen mit der Cetirizin-Heuschnupfentablette ist dennoch abzuraten. 
 
 Klinische Studien untersuchten den Einfluss von Cetirizin auf die Fähigkeit Fahrzeuge oder Maschinen zu bedienen, allgemeine Aufmerksamkeit und Wachsamkeit. Zeichen einer Einschränkung waren dabei nicht festzustellen. Wenn Sie dennoch individuell mit Schläfrigkeit reagieren sollten, beobachten Sie bitte, ob Sie voll leistungs- und reaktionsfähig sind. Nehmen Sie die tägliche Tablette abends zum Schlafengehen und vermeiden Sie den Genuss von Alkohol. 
 Wer Loratadin oder Cetirizin nicht oder nur eingeschränkt anwenden darf 
 Sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Arzt, wenn Sie nicht sicher sind, ob und inwieweit die folgenden Bedingungen auf Sie oder Ihr Kind zutreffen. 
 Gegenanzeigen: kein Cetirizin bei schweren Nierenfunktionsstörungen 
 Cetirizin oder Levocetirizin dürfen Sie nicht anwenden bei schwerer Nierenschwäche. Auch von der Einnahme von Desloratadin ist in diesem Fall eher abzusehen. Für Loratadin sind keine Gegenanzeigen angegeben. Wobei wie immer hier gilt: Bei bekannten Überempfindlichkeiten gegen Inhaltsstoffe und deren Verwandte nicht einsetzen. Über mögliche Alternativen berät unser pharmazeutisches Beratungsteam oder Ihr Arzt Sie gern. 
 Der Hintergrund: Sind die Organe Leber oder Nieren nicht voll funktionstüchtig, können sich Substanzen im Organismus anreichern. Beide Wirkstoffe verhalten sich hierin recht unterschiedlich. Cetrizin wird hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden, die Substanz selbst von der Leber modifiziert. Daher müssen Menschen mit mäßiger Nierenschwäche oder gleichzeitiger Nieren- und Leberschwäche die Dosis reduzieren oder auf Loratadin wechseln. Loratadin verlangt nur bei schweren Leberfunktionsstörungen eine Dosisanpassung. Ihr Arzt wird Ihnen dabei helfen. 
 Zurückhaltung bei weiteren Erkrankungen 
 Patienten mit Prostatavergrößerung oder Rückenmarksverletzungen haben oft Schwierigkeiten mit der Harnentleerung. Cetirizin kann die Neigung zu Harnverhalt erhöhen, wie auch zu Krampfanfällen. Daher sollten Menschen mit Epilepsie Cetirizin ebenfalls nicht ohne ärztlichen Rat anwenden. 
 Ähnliches gilt für Loratadin bei schwerer Leberschwäche. 
 Was gilt für Schwangere und Stillende? 
 Weder die langjährigen Erfahrungen mit Cetirizin noch Loratadin ergaben Hinweise auf eine schädliche Wirkung. Beide Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über. Nebenwirkungen sind beim Säugling daher nicht ganz auszuschließen. Gehen Sie besser auf Nummer sicher und verzichten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf die Einnahme. 
   Fazit: „Lorano oder Cetrizin?“ – Es kommt darauf an! 
 Welches Antiallergikum nun zu Ihnen passt? Letztlich bestimmen die individuelle Verträglichkeit und anderweitige Anwendungsbeschränkungen darüber.  In der Wirkstärke und Breite der Einsatzgebiete sind die Unterschiede jedenfalls gering , auch wenn Cetirizin ein leichtes Plus verbucht. Loratadin kann dagegen mit weniger Nebenwirkungen und Einschränkungen punkten. Müssen Sie hellwach und geistig topfit bleiben, ist Lorano ®  oder eine andere Marke, die (Des-)Loratadin beinhaltet womöglich Ihr Medikament. Sie haben noch Fragen? Dann kontaktieren Sie unser pharmazeutisches Beratungsteam gern per Telefon oder E-Mail. 
 
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise  Fußnoten:   1  https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/UmweltKommission/Stellungnahmen_Berichte/Downloads/allergien_deutsch.pdf?__blob=publicationFile  2  https://www.daab.de/allergien/wichtig-zu-wissen/was-ist-das/allergie-typen/  3  https://www.allergieinformationsdienst.de/immunsystem-allergie/entstehung-von-allergien.html  4  Spencer CM, Faulds D, Peters DH. Cetirizine. A reappraisal of its pharmacological properties and therapeutic use in selected allergic disorders. Drugs. 1993 Dec;46(6):1055-80. doi: 10.2165/00003495-199346060-00008. PMID: 7510611 (https://link.springer.com/article/10.2165%2F00003495-199346060-00008)  5  Fachinformation Zyrtec 10 mg Filmtabletten  6  Fachinformation Loratadin-ratiopharm 10 mg Tabletten  7  Haria M, Fitton A, Peters DH. Loratadine. A reappraisal of its pharmacological properties and therapeutic use in allergic disorders. Drugs. 1994 Oct;48(4):617-37. doi: 10.2165/00003495-199448040-00009. PMID: 7528133 (https://link.springer.com/article/10.2165/00003495-199448040-00009) 
 Bildquelle: abdobestock.com - Albertsen Foto 
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            <title type="text">Augentropfen bei Heuschnupfen: Informationen und Tipps für Betroffene </title>
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                   Heuschnupfen Beschwerden mit Augentropfen lindern 
 Heuschnupfen ist weit verbreitet und stellt die Betroffenen jedes Jahr vor neue Herausforderungen. Eine laufende Nase, Niesanfälle und juckende Augen sind allzu oft die ersten Anzeichen, dass die Pollensaison wieder begonnen hat. Vor allem Letzteres ist häufig unangenehm, stellen die gereizten, brennenden Augen doch mitunter einer starke Belastung im Alltag dar und können im ungünstigsten Fall sogar zu einer Bindehautentzündung führen. Während der Pollensaison können Augentropfen die Allergiesymptome lindern und die schwierige Zeit erträglich machen. Dieser detaillierte Ratgeber unserer Online-Apotheke gibt Ihnen wichtige Hinweise und Tipps, die Ihnen die Wahl der richtigen  Augentropfen bei Heuschnupfen  vereinfachen sollen. 
 
 
   Heuschnupfen Beschwerden mit Augentropfen lindern    
   Was ist bei der Auswahl von Augentropfen zu beachten?    
   Augentropfen in großer Auswahl: Welche Wirkstoffe gibt es?    
   Fazit    
 
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   Was ist bei der Auswahl von Augentropfen zu beachten? 
 Die Wahl der richtigen Augentropfen fällt nicht immer leicht: In den Apotheken finden sich zahlreiche Produkte verschiedener Hersteller, die bei richtiger Anwendung allesamt eine lindernde Wirkung versprechen. Dabei sind Augentropfen längst nicht gleich, sondern basieren auf unterschiedlichen Wirkstoffen, die jeweils eigene Vorzüge und Eigenheiten besitzen. Das beginnt bereits bei der Quantität: Empfiehlt sich ein Einzeldosenbehälter oder dürfen es Produkte wie ein Mehrdosenbehältnis sein? 
 Produkte im Vergleich: Einzeldosenbehälter und Mehrdosenbehältnis 
 Sie benötigen Augentropfen für Ihre gereizten und juckenden Augen, doch die Auswahl ist groß. Welches Produkt ist für Ihre Beschwerden optimal und sollen es Einzeldosen (EDO) oder Mehrdosen (MDO) sein und was ist eigentlich der Unterschied? 
 Bei den Einzeldosen befindet sich in der kleinen Pipette jeweils nur eine Dosis des anzuwendenden Mittels, Der Vorteil hier: Sie sind frei von Konservierungsstoffen und eignen sich auch ideal für unterwegs. Mehrdosenbehältnisse sind kleine Tropffläschchen, die, wie der Name schon sagt, mehrere Dosen des entsprechenden Mittels enthalten. Nachteil kann hierbei jedoch sein, dass:  Augentropfen in Mehrdosenbehältnissen oft Konservierungsmittel  enthalten, um die längere Haltbarkeit der Produkte zu gewährleisten. Bei einige neueren Mehrdosensystemen kann aufgrund neu entwickelter Behältnisse bereits auf Konservierungsstoffe verzichtet werden und dennoch eine lange Haltbarkeit gewährleistet werden. Unter Umständen kann das sehr hilfreich und sinnvoll sein, kann aber auch gewisse Risiken nach sich ziehen und im ungünstigsten Fall zum Problem für den Nutzer werden, wenn z.B. eine Allergie gegen die eingesetzten Konservierungsstoffe besteht. 
 Warum können Konservierungsstoffe problematisch sein? 
 Konservierungsstoffe sind eine wichtige Errungenschaft, die unter anderem Lebensmittel haltbar machen und damit eine entspannte Bevorratung im Haushalt ermöglichen. In Augentropfen sind sie allerdings nur bedingt zu empfehlen:  Konservierungsstoffe können die wichtige Hornhaut im Auge beschädigen und bei empfindlichen Menschen im schlimmsten Fall sogar weitere Allergien auslösen . Achten Sie deshalb immer auf die Pflichtangaben der jeweiligen Hersteller – in diesen steht in der Regel auch der Name des verwendeten Konservierungsstoffs, zu diesem Sie dann bei Bedarf Ihren Arzt oder unser pharmazeutisches Beratungsteam befragen können. 
 
  Hinweis:  Für Reisen sind die kleinen Einzeldosenbehältnisse der ideale Begleiter. Sofern Sie die Augentropfen über einen längeren Zeitraum verwenden, kann der Griff zu einem Mehrdosenbehältnis sinnvoll sein, da diese im Regelfall etwas günstiger sind . Hochwertige Augentropfen als EDO und MDO können Sie rund um die Uhr in unserer Online-Apotheke bestellen. 
 
 Konservierungsmittel besitzen keimtötende Wirkung 
 Konservierungsmittel sind zwar umstritten, werden aber auch ihrer keimtötenden Wirkung wegen immer wieder bei der Herstellung von Augentropfen eingesetzt. Das kann durchaus empfehlenswert sein, denn die Augen sind in der Regel sehr empfindlich, und alles, was mit ihnen in Berührung kommt, sollte möglichst steril sein, um Entzündungen und Infektionen zu vermeiden. Andererseits sind gerade gereizte und trockene Augen besonders empfindlich gegenüber den Konservierungsmitteln, die zudem den Tränenfilm ausdünnen und die Trockenheit der Augen damit weiter verstärken können. Es ist also insbesondere für Allergiker eine Frage der Abwägung – sprechen Sie im Zweifel mit Ihrem Arzt oder lassen Sie sich von unserem kompetenten Pharmazeuten-Team beraten, um Ihre konkrete Situation beurteilen zu lassen. 
   Augentropfen in großer Auswahl: Welche Wirkstoffe gibt es? 
 Die aktuell im Handel erhältlichen Augentropfen enthalten unterschiedliche Wirkstoffe, die sich nicht nur durch ihre Namen voneinander unterscheiden. Ein besonders wichtiger Punkt: Nicht jedes Mittel hilft akut! Manche Medikamente bzw. Produkte müssen über einen längeren Zeitraum angewendet werden, um die gewünschte Linderung der allergischen Beschwerden zu erreichen. Wenn Sie also spontan unter tränenden oder juckenden Augen leiden und dafür schnelle Abhilfe suchen, ist ein Wirkstoff, welcher erst über einen längeren Zeitraum angewendet werden muss, normalerweise nicht das geeignete Produkt. 
 Doch keine Sorge: Die Auswahl ist ausreichend groß, um für jedes Bedürfnis das Richtige zu bieten. In unserer Online-Apotheke finden Sie   Augentropfen zur Akutbehandlung, zur Vorbeugung und sogar kombinierte Mittel für Augen und Nase  . Somit haben Sie die Wahl und können für Ihr Auge ganz einfach das optimale Mittel zur Behandlung bestellen. Wenn Sie unsicher sind, holen Sie sich ärztlichen Rat ein oder  nehmen Sie Kontakt zu unserem pharmazeutischen Beratungsteam auf  – wichtig ist nur, schnell zu handeln, bevor ein Auge nachhaltig geschädigt ist. 
  Hinweis:  Wenn Sie wissen möchten, welche Wirkstoffe und möglichen Konservierungsmittel ein konkretes Produkt enthält, finden Sie auf der Produktseite unserer Online-Apotheke auch die entsprechenden Anwendungsgebiete und Inhaltsstoffe übersichtlich aufgeführt. 
 Azelastin 
  Azelastin zählt zu den sogenannten Antihistaminika . Es kommt nicht nur  in Augentropfen , sondern auch in so manchem  Nasenspray  zum Einsatz und wird  vorrangig für Allergiker zur Behandlung von Heuschnupfen, allergischem Schnupfen und Entzündungen der Bindehaut empfohlen . Bei akuten Beschwerden können die Augentropfen bis zu viermal täglich zum Einsatz kommen. Der Wirkstoff steht rasch zur Verfügung, sodass schon nach wenigen Minuten mit einer Linderung gerechnet werden kann. Gelegentlich können sich leichte Reizungen am Auge bemerkbar machen. Bei richtiger Dosierung können Symptome bis zu 24 Stunden gelindert werden. In unserer Online-Apotheke finden Sie  Azelastin beispielsweise unter dem Namen Vividrin ®  Azelastin Augentropfen oder Allergodil ®  . 
 Levocabastin 
 Auch  Levocabastin gehört wie Azelastin zu den Antihistaminika  und wird bei einer Allergie unter anderem in Form von Augentropfen appliziert. In der Regel werden Levocabastin Augentropfen zweimal pro Tag in die Augen gegeben und bieten damit eine langanhaltende Linderung der Symptome bis zu 24 Stunden. Der Wirkstoff kann bei akuten Beschwerden schnelle Linderung verschaffen. Bei der Anwendung von Levocabastin sind leichte Augenreizungen, die normalerweise jedoch von selbst wieder abklingen, möglich. Genaue Informationen diesbezüglich finden Sie aber wie immer in der beiliegenden Packungsbeilage. In unserer Online-Apotheke können Sie  Levocabastin beispielsweise als Livocab ®   direkt bestellen. 
 Cromoglicinsäure 
  Cromoglicinsäure ist auf eine langfristige Behandlung ausgelegt . Anders als die Antihistaminika wie Azelastin und Levocabastin verhindert der Wirkstoff nicht das Andocken des Histamins, sondern dessen Ausschüttung. Der Wirkstoff liegt meist als Natriumcromoglicat vor und ist zur besseren Löslichkeit an ein Salz gebunden. Somit sind Mittel mit dem Wirkstoff optimal für Allergiker, die sich über ihre Beschwerden bereits im Klaren sind und die jährliche Pollensaison rechtzeitig durch die Anwendung geeigneter Medikamente vorbereiten wollen. Damit der Wirkstoff seine volle Wirkung entfalten kann, wird eine etwa zweiwöchige Vorlaufzeit empfohlen. Allergiker sollten daher frühzeitig vor dem Pollenflug mit der Anwendung beginnen. In unserer Online-Apotheke bieten wir Ihnen  Cromoglicinsäure in Form von Vividrin ®  – antiallergische Augentropfen bzw. Vividrin® iso EDO, Cromo-ratiopharm ®  und Cromo-Hexal ®  . 
  Tipp:  Wenn Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit unter Heuschnupfen leiden und Augentropfen zur Linderung Ihrer Symptome suchen, achten Sie in diesem Zusammenhang auch immer auf die Pflichtangaben vonseiten der Hersteller oder fragen Sie Ihren Arzt oder unser pharmazeutisches Beratungsteam um Rat. Wir helfen Ihnen dabei, die idealen Augentropfen für Ihren Bedarf auszuwählen, die sowohl für Sie als auch für Ihr Kind gut verträglich sind. 
 Euphrasia, auch Augentrost genannt, ist ein anthroposophisches Arzneimittel, das sich mit den Möglichkeiten der Natur und ohne Konservierungsstoffe  bei geröteten, tränenden und gereizten Augen  anwenden lässt. Es ist  bereits für Säuglinge geeignet  und kann meist auch von Kontaktlinsenträgern sowie während der Schwangerschaft genutzt werden. Die Bezeichnung Euphrasia steht für die Wiesenblume Augentrost, die sich unter anderem in der Homöopathie als   Mittel bei Bindehautentzündungen   bewährt hat. Produkte auf Basis von Augentrost führen wir in unserer Online-Apotheke unter anderem als Weleda Euphrasia D3 Augentropfen, Wala® Euphrasia Augentropfen, sowie Vidisan® Euphrasia. 
 Anwendung bei Kindern, Kontaktlinsenträgern sowie in Schwangerschaft und Stillzeit 
 Wie bereits deutlich wurde, sind nicht alle eingesetzten Wirkstoffe bei Augentropfen gegen Allergien und Heuschnupfen gleich. Sie unterscheiden sich in der Art und Häufigkeit ihrer Anwendung, können aber auch unterschiedliche Nebenwirkungen hervorrufen. Im Folgenden gehen wir daher darauf ein, was bei der Anwendung zu beachten ist, wenn die Mittel bei Kindern, Kontaktlinsenträgern sowie in Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden. 
 Augentropfen und Wirkstoffe für Kinder 
 Wenn bereits Kinder unter Heuschnupfen leiden und von tränenden oder juckenden Augen betroffen sind, dann stehen die Eltern immer vor der Frage, ob die zur Verfügung stehenden Medikamente auch wirklich für kleine Patienten geeignet sind. Das ist längst nicht immer der Fall, weshalb Sie sich bei der Wahl der Augentropfen im Zweifel immer rückversichern sollten. Viele Produkte, die Erwachsene problemlos anwenden können, lassen sich nur bedingt bei Kindern einsetzen. So sind Augentropfen wie etwa  Augentropfen mit dem Wirkstoff Levocabastin oder Cromoglicinsäure schon bei Kindern ab 1 Jahr anwendbar, während Augentropfen mit dem Wirkstoff Azelastin erst bei Kindern ab 4 Jahren  zum Einsatz kommen sollten. 
  Hinweis:  Wenn Sie in unserer Online-Apotheke geeignete Produkte für Ihr Kind bestellen möchten, finden Sie in der Produktbeschreibung in der Regel einen expliziten Hinweis darauf, wenn ein Mittel auch gut für Kinder geeignet ist. Dies gilt im Übrigen meist auch für die Verträglichkeit für Träger von Kontaktlinsen, während der Schwangerschaft und Stillzeit. 
 Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit 
 In der Schwangerschaft und während der Stillzeit sind die Augen häufig empfindlich, was bei der Auswahl der geeigneten Tropfen besondere Umsicht erfordert. Ähnlich wie bei Kindern können hier natürliche Mittel aus dem Bereich der Homöopathie eine leicht verträgliche Lösung sein. Zeigen sich  allergische Symptome während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit, sollte immer Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden  – unter Umständen kann es notwendig sein, andere Mittel zu verwenden. So geht.B. Azelastin zu geringen Teilen in die Muttermilch über, weshalb entsprechende Produkte während dieser Zeit nicht genutzt werden sollten.   Auf die Anwendung von Mitteln mit Cromoglicinsäure sollte schon im letzten Schwangerschaftsdrittel sowie während der Stillzeit verzichtet werden.    
 Kontaktlinsen und Augentropfen bei Heuschnupfen 
 Die Augen sind gereizt, jucken und tränen. Sollten Ihre Augen entzündet sein, so ist es ratsam für die Dauer der Anwendung von Augentropfen gegen Heuschnupfen auf das Einsetzen von Kontaktlinsen zu verzichten. Sofern Sie harte Linsen nutzen und nicht auf eine Brille zurückgreifen können, setzen Sie diese erst ca. 15 Minuten nach dem Einträufeln der Tropfen ins Auge wieder ein. Auf das Einsetzen von weichen Linsen sollten Sie jedoch verzichten. 
 Beruhigende Pflege für eine gereizteAugenpartie 
 Zusätzlich zu den antiallergischen Augentropfen können beruhigende Augencremes Linderung verschaffen. Die Augen sind durch die Allergie oft stark gereizt, jucken oder sind gar angeschwollen. Viele Allergiker greifen daher auch zu  feuchtigkeitsspendenden Cremes, die zu einer nachhaltigen Entspannung des Augenbereichs beitragen können . In unserer Online-Apotheke finden Sie zum Beispiel Augencremes von Avène und La Roche-Posay, zur  Beruhigung der Haut und Reduktion der unangenehmen Spannungsgefühle , die Allergiker häufig verspüren. 
 Darüber hinaus kann die Einnahme spezieller Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein: 
 Medikamente zur oralen Einnahme 
 Wenn die lokale und äußere Anwendung von Augentropfen nicht ausreicht, kann auch auf orale Präparate zurückgegriffen werden. Grundsätzlich bringt die lokale Anwendung allerdings den großen Vorzug mit sich, dass nur die betroffenen Stellen behandelt werden und die Wirkstoffe sich nicht auf den gesamten Kreislauf auswirken.   Hochwertige Tabletten zum Einnehmen  , wie etwa Cetirizin bei Allergien, finden Sie in unserem gut sortierten Online-Shop. Sofern Sie keine Tabletten zu sich nehmen können oder das Mittel bei Kindern angewendet werden soll, können Sie hier auch auf Tropfen oder Saft zurückgreifen, welche Sie ebenfalls in unserem Sortiment finden. Bitte beachten Sie, dass bei oraler Aufnahme einige dieser Medikamente mitunter schnell müde machen oder anderweitige Nebenwirkungen hervorbringen können. Lesen Sie daher vor Einnahme die Packungsbeilage und sprechen mit Ihrem Arzt oder Apotheker. 
 Sie ebenfalls in unserem Sortiment finden. Bitte beachten Sie, dass bei oraler Aufnahme einige dieser Medikamente mitunter schnell müde machen oder anderweitige Nebenwirkungen hervorbringen können. Lesen Sie daher vor Einnahme die Packungsbeilage und sprechen mit Ihrem Arzt oder Apotheker. 
 Vitamine für die Augen 
 Um die Gesundheit Ihrer Augen zu steigern, können Sie unter anderem auf Vitamine zurückgreifen: Dazu gehören zum Beispiel   Vitamin A, das unter anderem in Karotten und Kürbissen enthalten ist   und gut für die Augengesundheit sein soll. Für die Augenbefeuchtung, die bei Entzündungen eine große Rolle spielt, ist   Vitamin B12   besonders wichtig. Es kommt vor allem in der Niere von Kalb und Schwein, in der Niere des Rinds und in Makrelen vor. Vegetarier sollten wissen, dass Eier und Milchprodukte Vitamin B12 nur in geringem Maße enthalten. Damit auch Vegetarier und Veganer ausreichend mit dem wichtigen Vitamin versorgt sind, können sie zum Beispiel auf  hochwertige Nahrungsergänzungsmittel aus unserer Online-Apotheke  zurückgreifen. Daneben kann auch  Vitamin E  dabei helfen,  trockenen Augen vorzubeugen . Vitamin E kommt verstärkt im besonders auf Kindertellern beliebten Spinat sowie in Sonnenblumenöl, Paprika und Johannisbeeren vor. 
 Nicht immer ist Pollenflug die Ursache 
 Mitunter hängen allergische Reaktionen nicht mit dem Pollenflug, sondern mit Tierhaaren oder Hausstaub zusammen. Haben Sie deshalb  anhaltende allergische Beschwerden , sollten Sie sich nicht allein auf Arzneimittel verlassen, sondern  unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren . Nur ein ausgebildeter Arzt kann verlässlich feststellen, an welchen Allergien oder anderen Krankheiten Sie leiden. Wie bereits erwähnt sind viele Augentropfen auch nur für die zeitlich befristete Anwendung gedacht – wenn Sie lediglich einmal im Jahr Schwierigkeiten mit dem Pollenflug haben, sind Sie mit diesen Tropfen somit meist gut bedient. 
 Bei langfristigen Problemen können andere Ansätze notwendig und sinnvoll sein, schließlich können ähnliche Symptome verschiedene Ursachen haben – zögern Sie deshalb nicht, beizeiten ärztlichen Rat einzuholen. Zur Linderung Ihrer Beschwerden finden Sie in unserer Online-Apotheke aber selbstverständlich auch  Augentropfen, deren Anwendungsgebiete auf die ganzjährige Behandlung allergischer Symptome ausgerichtet sind  – dazu gehören zum Beispiel Vividrin ®  Azelastin Augentropfen. 
   Fazit 
 Brennende und tränende Augen während der Pollensaison müssen nicht sein: Die richtigen Augentropfen bei Heuschnupfen können trockene und juckende Augen lindern und auch einer drohenden Bindehautentzündung vorbeugen. Die orale Einnahme von Antihistaminika sowie spezielle Augencremes und Nahrungsergänzungsmittel können die Behandlung zuweilen sinnvoll mit Augentropfen ergänzen. Da sich jedoch aus jeder Augenreizung eine Entzündung der Bindehaut entwickeln kann, sollten Sie bei anhaltenden Beschwerden immer ärztlichen Rat einholen. 
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 Bildquelle: ©Pixel-Shot - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Hausstaubmilbenallergie: Symptome, Ursachen und Therapie</title>
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                 Dauerhaft allergische Symptome: Wenn Milben krank machen 
 Milben sind winzig klein und mit dem Auge kaum zu sehen. Dennoch sind gerade diese winzigen Wesen es, die allergische Reaktionen hervorrufen und Menschen das Leben zur Qual machen. Denn: etwa 7% der Menschen in Deutschland leiden unter einer Allergie, die durch Hausstaubmilben ausgelöst wird. Die meisten Betroffenen wissen zunächst oft gar nicht, womit sie es zu tun haben, ärgern sich über Husten, tränende oder juckende Augen, eine verstopfte Nase, was vielfach einer hartnäckigen Erkältung ähnelt. Mitunter wird deshalb auch in die falsche Richtung gedacht und ein Heuschnupfen vermutet. Dabei ist es in den meisten Fällen in Wirklichkeit eine Milbenallergie, die sich für die Beschwerden verantwortlich zeichnet und die ohne entsprechende Behandlung mitunter auch zu Asthma und Neurodermitis führen kann. Woran Sie eine  Allergie gegen Hausstaubmilben  erkennen, welche Ursachen sie hat, welche Behandlung Sie als Betroffener durchführen können und wie Sie der Entstehung einer solchen Allergie vorbeugen können, erfahren Sie in diesem Ratgeber rund um Hausstaubmilben. Viel Spaß beim Lesen! 
 
 
   Was ist eine Hausstaubmilbenallergie?   
   Ursachen und Auslöser einer Hausstaubmilbenallergie   
   Typische Symptome und erste Anzeichen einer Milbenallergie   
   Diagnose, erste Behandlung und langfristige Therapie   
   Weitere Tipps zum Umgang mit der Allergie und Vorbeugung   
 
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   Was ist eine Hausstaubmilbenallergie? 
 Auch Menschen, die den Begriff  Hausstaubmilbenallergie  schon einmal gehört haben und die vielleicht sogar selbst unter den damit verbundenen Beschwerden leiden, tun sich oftmals schwer mit einer genauen Definition. Das mag auch daran liegen, dass hier im Gegensatz zu vielen anderen Allergien der Auslöser nur schwer zu fassen ist. Milben sind zwar überall, aber das menschliche Auge kann sie nicht wahrnehmen – sie sind praktisch unsichtbar, was ihre Existenz in den Köpfen vieler Menschen nicht selten verharmlost. Viele fragen sich sogar, wie solche winzigen Tierchen derart starke Symptome hervorrufen können. Warum dies so ist, schildern wir Ihnen im Folgenden. 
 Was sind eigentlich Hausstaubmilben? 
 Die Namensgeber der Milbenallergie gehören zu der Gruppe der Spinnentiere und sind auf der ganzen Welt verbreitet. Hierzulande haben wir es im Wesentlichen mit zwei Arten zu tun, nämlich der europäischen Milbe ( Dermatophagoides pteronyssinus ) und der amerikanischen Milbe ( Dermatophagoides farinae ). Beide Arten erreichen nur eine winzige Größe von etwa 0,1 bis 5 Millimeter und sind damit für das bloße menschliche Auge nicht zu erfassen. Sie leben bevorzugt überall dort, wo es warm, feucht und kuschelig ist: Zum Beispiel verbergen sie sich äußerst gerne  in Decke, Kissen und Matratze, Plüschtieren, Polstermöbeln, Vorhängen und Teppichen.  Ihr bevorzugtes Wohlfühlmilieu liegt dabei bei einer Zimmertemperatur von ca. 25 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von ca. 70 Prozent – in diesem Milieu können sie sich hervorragend ernähren und (leider) auch intensiv vermehren. Sie leben einerseits von winzigen Pilzen, andererseits zum Großteil von Hautschuppen, die wir täglich in einer Menge von ca. 1-2 Gramm verlieren. Allein diese Grammzahl genügt, um etwa 1,5 Millionen Hausstaubmilben einen Tag lang zu ernähren. Kein Wunder also, dass die Milben sich so häufig in unserem Bett verstecken – schließlich verbringen wir darin viel Zeit und sondern neben den Hautschuppen auch Einiges an Schweiß in Matratze, Bettdecke und Kissen ab. 
  Merke:  Hausstaubmilben lieben es warm, feucht und kuschelig und sind deshalb bevorzugt in Matratze, Decke und Kissen sowie anderen weichen, gepolsterten Gegenständen zu finden. Sie ernähren sich von Hautschuppen und winzigen Pilzen und vermehren sich rasant. Insbesondere im Frühling und Sommer, wenn die Temperaturen steigen, vermehren sie sich noch schneller. In einem Gramm Haus- bzw. Bettstaub können dann bis zu 4.000 Milben sitzen! 
 Wo stecken die Erreger einer Milbenallergie? 
 Der Begriff Hausstaubmilbenallergie ist streng genommen nicht ganz zutreffend, denn eigentlich sind es nicht die Hausstaubmilben selbst, die eine allergische Reaktion verursachen. Vielmehr sind es die  Exkremente der Milben,  die den betroffenen Menschen zu schaffen machen, genauer gesagt: ihr Kot. Auch wenn der Kot noch winziger ist als die Tierchen selbst, beinhaltet er in großer Menge die Beschwerden auslösenden Allergene. Auch der Kot ist für das menschliche Auge nicht zu sehen, aber in jedem Hausstaub enthalten. Indem sich der Kot mit dem Hausstaub verbindet und wir diesen einatmen, werden die bekannten Symptome ausgelöst. 
 Gibt es Überschneidungen mit anderen Allergien? 
 Mitunter bleibt die Hausstaubmilbenallergie nicht auf den Kontakt mit Staub beschränkt, sondern es kommt zu sogenannten  Kreuzallergien.  Dann können Allergiker zum Beispiel auch nach dem Genuss von Krustentieren wie Krabben, Krebsen, Hummer und Garnelen sowie Weichtieren wie Schnecken und Muscheln dieselben Symptome zeigen wie bei einer Allergie gegen Hausstaub. Der Verzehr kann dann zu Übelkeit führen und im schlimmsten Fall auch einen Kreislaufkollaps auslösen. Eine  ungünstige Wechselwirkung besteht zudem bei Asthma und Neurodermitis:  Gerade Kinder, die entweder an Asthma oder Neurodermitis leiden, sind besonders anfällig für die Erreger der Hausstaubmilbenallergie. 
  Merke:  Zeigen sich bei Kindern mit Asthma oder Neurodermitis erste Anzeichen einer Hausstauballergie (unnormaler Husten, dauerhafter Schnupfen, eine verstopfte Nase nach dem Aufwachen, tränende Augen oder Ähnliches), sollten Sie am besten schnell einen Termin bei einem Allergologen oder Ihrem Kinderarzt vereinbaren, um schnell eine geeignete Therapie bzw. Behandlung einzuleiten und die Symptome zu lindern. 
 Wer ist von einer Hausstaubmilbenallergie besonders häufig betroffen? 
 Allergien sind ganz allgemein auf dem Vormarsch, die Zahl der Allergiker steigt – auch in Deutschland. Inzwischen soll hierzulande jeder Zehnte von einer Hausstaubmilbenallergie betroffen sein. Besonders gefährdet sind inzwischen Kinder, besonders wenn sie – wie oben bereits erwähnt – zusätzlich an Asthma oder Neurodermitis leiden. Dieser Umstand hängt auch mit dem allgemeinen Ausbau der Wärmedämmung zusammen, die einen Luftaustausch weitgehend verhindert und den Milben auf diese Weise ideale Lebensbedingungen bietet – auch und gerade im Kinderzimmer, wo häufig auf dem Boden gespielt wird und warme, weiche Teppiche verlegt sind. Hier können sich sehr viele Milben ansammeln, sodass die Kinder beim Spielen immer wieder mit dem Allergen in Kontakt kommen. 
   Ursachen und Auslöser einer Hausstaubmilbenallergie 
 Die Hausstaubmilbenallergie ist eine  inhalative Allergie,  das bedeutet, die Allergene werden eingeatmet. Mit mangelnder Hygiene, wie mitunter unterstellt wird, hat sie allerdings wenig zu tun – das Vorhandensein von Milben lässt sich auch durch regelmäßiges Säubern der Wohnung nicht verhindern. Schließlich sind die Tierchen – wie oben beschrieben – äußerst genügsam: Allein winzige Mengen menschlicher Hautschuppen genügen, um mehrere Millionen Milben zu ernähren. Somit finden sich selbst in einem penibel geführten Haushalt unzählige Hausstaubmilben, und der Kontakt mit ihnen ist schlichtweg unumgänglich. Obwohl eine Hausstaubmilbe nur 2 bis 4 Monate überlebt, kann sie in dieser Zeitpanne etwa das 200-fache ihres Eigengewichts ausscheiden. 
 Überall da, wo der Kontakt zwischen Körper und Oberfläche besonders eng ist – neben dem Bett sind das in der Regel vor allem die Bezüge auf Polstermöbeln – und sich der Staub gut sammeln kann, ist die Gefahr besonders groß, dass Allergene eingeatmet werden. Besonders im Herbst haben durch Hausstaub ausgelöste Allergien Hochkonjunktur, weil die Luftfeuchtigkeit sinkt und der Großteil der Milben abstirbt und dadurch noch mehr Allergene freigesetzt werden. 
   Typische Symptome und erste Anzeichen einer Milbenallergie 
 Die zuverlässige Diagnose einer Hausstaubmilbenallergie ist ohne  Allergietest  nicht ganz einfach und sollte auch nicht vorschnell ohne Arztbesuch gestellt werden. Viele der bekannten Symptome können auch in anderem Zusammenhang auftreten. Gelegentliches Niesen, Husten oder ein wenig Schnupfen müssen noch keine sicheren Anzeichen für eine Allergie sein und können auch auf andere Ursachen zurückgehen. Erschwerend kommt hinzu, dass mitunter auch eine Verwechslung mit anderen Allergien und Krankheiten möglich ist – zum Beispiel mit dem Heuschnupfen bzw. der verbreiteten Allergie gegen Pollen, die ganz ähnliche Symptome aufweist. Derartige Allergien gelten als allergische Rhinitis, was die medizinische Bezeichnung für allergischen Schnupfen ist. 
 Vor allem die Dichte der  Symptome  spricht für das Auftreten  einer Hausstaubmilbenallergie:  Wenn sich zu den gehäuften Niesattacken Kopfschmerzen, heftig tränende oder umgekehrt unangenehm trockene und juckende Augen gesellen, dann liegt sehr wahrscheinlich eine allergische Rhinitis vor und damit möglicherweise eine Hausstaubmilbenallergie. Weitere Symptome sind eine verstopfte Nase, blockierte Atemwege, Schlafstörungen und Asthma. In Summe weisen diese Beschwerden auf eine Allergie gegen Staubmilben hin, die einer speziellen Behandlung bedarf. Nach erfolgter Diagnose ist es wichtig, eine individuell angepasste Therapie gegen den allergischen Schnupfen zu beginnen, denn die Symptome verschwinden nicht von allein. 
   Diagnose, erste Behandlung und langfristige Therapie 
 Um eine Behandlung der Hausstaubmilbenallergie einzuleiten, ist natürlich eine gesicherte Diagnose vonnöten. Treten gehäuft Beschwerden auf, die mit den oben geschilderten Symptomen übereinstimmen, dann empfiehlt es sich, einen Arzt um Rat zu fragen. Wie für viele Allergien gibt es auch gegen die Allergie gegen Hausstaubmilben einen relativ zuverlässigen Test, den ein Hautarzt oder ein Allergologe anwenden können. Deshalb sollte auch ein geeigneter und kompetenter Mediziner aufgesucht werden, am besten ein Hautarzt, ein HNO-Arzt oder ein Kinderarzt. Auch ein Lungenfacharzt mit Weiterbildung in Allergologie kommt infrage, um die Diagnose &quot;Allergie gegen Hausstaubmilben&quot; zu stellen. 
 Medikamente zur Behandlung einer Hausstaubmilbenallergie 
 Die Beschwerden, die mit einer solchen Allergie verbunden sind, lassen sich durch Medikamente wie Antihistaminika lindern. Allerdings wird durch die Einnahme solcher Medikamente nicht das übersensible Immunsystem, das für die allergische Reaktion verantwortlich ist, behandelt und geheilt – vielmehr werden die allergischen Symptome schlichtweg unterdrückt. Diese Behandlung funktioniert deshalb nur so lange, wie die Medikamente regelmäßig eingenommen werden. 
  Tipp:  In unserer Online-Apotheke finden Sie eine viele verschiedene,   frei verkäufliche Medikamente für Allergiker  , die Sie bei einer Hausstauballergie anwenden und bequem per Mausklick zu sich nach Hause bestellen können. Bitte beachten Sie jedoch, dass Sie auch frei erhältliche Medikamente am besten nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt und einer gesicherten Diagnose einnehmen sollten. 
 Informationen zu Hyposensibilisierung und Immuntherapie 
 Eine langfristige  Möglichkeit der Behandlung einer Hausstaubmilbenallergie  ist die sogenannte  Hypnosensibilisierung.  Diese Art der Therapie beansprucht zwar eine Dauer von bis zu drei Jahren, kann aber den Betroffenen über viele Jahre hinweg Ruhe oder zumindest eine deutliche Linderung der Allergie verschaffen. Die Hyposensibilisierung ist besonders sinnvoll bei Kindern, die mindestens sechs Jahre alt sind, bei Betroffenen, die erst kurze Zeit die entsprechenden Symptome aufweisen, und wenn die Zahl der Auslöser möglichst niedrig ist. 
 Bei der Hyposensibilisierung geht es darum, die Überempfindlichkeit des Immunsystems gegenüber einem bestimmten Allergen zu reduzieren. Zu diesem Zweck wird das die Allergie auslösende Antigen dem Körper bewusst eingespritzt, um die Toleranzgrenze schrittweise auszuweiten. Menschen, die auf Spritzen besonders empfindlich reagieren, gerade auch Kinder, können stattdessen auch Tropfen einnehmen – in diesem Fall spricht man von einer  sublingualen Immuntherapie.  Beide Ansätze der Therapie halten in der Praxis meist den Erfolg, den sie versprechen. 
 Gibt es alternative Möglichkeiten der Behandlung? 
 Allergien, Asthma und Neurodermitis belasten den Alltag der Betroffenen oft schwer und alle Möglichkeiten der Behandlung sind daher willkommen. Alternative Ansätze zu einer Therapie bieten Globuli und homöopathische Mittel aus der Apotheke, die immer wieder im Kampf gegen Allergien zum Einsatz kommen. Besonders im Anfangsstadium, wenn die Symptome noch nicht stark ausgeprägt sind und die Diagnose ganz frisch ist, kann eine alternative Therapie mit den Mitteln der Homöopathie in vielen Fällen Linderung verschaffen. 
  Wichtig:  Präparate aus der Homöopathie können die Symptome einer Hausstaubmilbenallergie zwar abmildern, bewirken aber ebenso wie herkömmliche Medikamente in der Regel keine umfassende Heilung. Bei stärker werdenden Anzeichen einer Hausstaubmilbenallergie ist deshalb in jedem Fall die Konsultation eines Arztes geboten, damit dieser eine fachliche Diagnose stellen und die passende Therapie mit Ihnen festlegen kann. 
 Immer mehr Ärzte bedienen sich als Ergänzung zum schulmedizinischen Wissensstand auch den Erkenntnissen und Erfahrungen der Komplementärmedizin. Therapeutische Verfahren wie die Akupunktur sind längst etabliert. Auch bei einer Hausstaubmilbenallergie können Sie unter Umständen von derartig frischen Ansätzen profitieren. Häufig wird im Zusammenhang mit einer Allergie inzwischen auch die  Akupunktur  empfohlen: Bei allergischer Rhinitis kann sie beispielsweise in vielen Fällen eine sinnvolle Begleitmaßnahme sein. 
 Die Homöopathie stellt Ihnen zudem auch ätherische Gurgellösungen, diverse Inhalationen und Kräutertees zur Verfügung, die allesamt Linderung bewirken sollen. Homöopathische Arzneimittel pflanzlichen Ursprungs bekommen Sie einschließlich einer transparenten Zusammensetzung in Form von Tropfen, Tabletten und Globuli ebenfalls in Ihrer Apotheke. Allerdings ist Vorsicht geboten, wenn Sie von Kreuzallergien betroffen sind: Hier ist wichtig, rechtzeitig abzuklären, dass Sie alle Inhaltsstoffe gut vertragen. 
  Wichtig:  Egal, ob Sie sich für homöopathische oder andere Mittel entscheiden: Setzen Sie stets nur auf seriöse Mittel von bewährten Herstellern und beziehen Sie keine Produkte aus zweifelhafter Quelle. In unserem Online-Angebot finden Sie eine breite Auswahl an qualitativ hochwertigen Mitteln, die ausschließlich von erstklassigen Partnern stammen. 
   Weitere Tipps zum Umgang mit der Allergie und Vorbeugung 
 Ist die Diagnose auf Hausstaubmilbenallergie erst einmal gestellt, ist es Zeit für eine  Therapie und entsprechende Gegenmaßnahmen.  Dabei kommt auch der Umwelt große Bedeutung zu: Allergien werden meist stark von der Umgebung des Betroffenen beeinflusst. Mit den folgenden Informationen können Sie die Ursachen für eine Hausstaubmilbenallergie in Ihrem Lebensumfeld so gut wie möglich eindämmen und der Entstehung von Beschwerden vorbeugen. 
 Luftfeuchtigkeit regulieren 
 Zu den wichtigsten Informationen über Milben gehört der Umstand, dass sie auf ihre Umgebung reagieren und bei ungeeigneten Lebensbedingungen sofort absterben. Durch eine  Regulation der Luftfeuchtigkeit  ist es deshalb möglich, den Milbenbestand drastisch zu dezimieren. Es ist sinnvoll, nur wenige Pflanzen in der Wohnung zu haben, da diese als Luftbefeuchter wirken. Blumenerde ist außerdem ein Nährboden für Schimmelpilze, die wiederum als Nahrung für Hausstaubmilben dienen. 
 Matratzen und Kissen für Allergiker 
 Matratzen und Kissen sind ein wichtiger Ansatzpunkt im Kampf gegen eine Staubmilbenallergie. Sowohl im Rahmen einer Therapie als auch zum Zwecke der Vorbeugung können spezielle Überzüge für Allergiker den Milbenbefall stark reduzieren. Entsprechende Bezüge für Allergiker können Sie zum Beispiel in Ihrer Apotheke erwerben. Dabei werden die Kosten hierfür unter Umständen von Ihrer Krankenkasse übernommen. Holen Sie sich am besten vor dem Kauf alle Informationen ein. 
 Inhalieren bei Hausstaubmilbenallergie 
 Wie bei Heuschnupfen und Asthma kann   Inhalieren   auch hier eine Hilfe sein. Das Inhalieren geeigneter Wirkstoffe kann sich beruhigend auf die Schleimhäute auswirken und die Atemwege wieder befreien. Dabei sollte das Augenmerk vor allem auf Kochsalzlösung liegen – von ätherischen Ölen sollte abgesehen werden, da diese unter Umständen sogar eine Steigerung der Symptome auslösen können. Bei einem Gefühl des Unwohlseins, bei Husten, Niesen oder einer Reaktion der Atemwege sollte das Inhalieren abgebrochen werden. Fragen Sie im Zweifel vorher Ihren behandelnden Arzt um Rat! 
 Gibt es vorbeugende Maßnahmen gegen eine Hausstaubmilbenallergie? 
 Garantiert wirksame Maßnahmen gegen das Auftreten einer Hausstaubmilbenallergie gibt es nicht. Wie bei allen Allergien beziehen sich die wichtigsten Tipps zur Vorbeugung auf die  bestmögliche Vermeidung eines Kontakts mit dem auslösenden Allergen,  was bei einer Allergie gegen Hausstaub allerdings kaum möglich ist. Die im vorigen Abschnitt gegebenen Informationen und Tipps zum richtigen Umgang mit der Allergie lassen sich jedoch zu einem großen Teil für eine effektive Vorbeugung nutzen, um den Milbenbefall zu reduzieren und einer weiteren Ausbreitung vorzubeugen. 
 Am wichtigsten ist in diesem Zusammenhang der Austausch bzw. ein entsprechender Bezug für die Matratze, die ohne Zweifel als größtes Milbenreservoir gilt. Bei der regelmäßigen Reinigung der Wohnräume sollte außerdem darauf geachtet werden, dass möglichst wenig Staub aufgewirbelt und/oder ein  Staubsauger mit Allergiefilter  verwendet wird. Setzen Sie auch ganz allgemein auf Mobiliar, das den Staubmilben kaum einen Lebensraum bietet: So sind zum Beispiel Ledermöbel Polstermöbeln vorzuziehen und statt Decken oder kuscheligen Kissen auf der Couch könnte ein Kirschkernkissen gemütlich warm halten. Teppiche bieten zwar ebenfalls einen optimalen Lebensraum für Staubmilben, allerdings ist es trotzdem nicht zwingend notwendig, diese zu entfernen. Ist beispielsweise eine Fußbodenheizung vorhanden, dann setzen sich normalerweise auch im dicksten Teppich keine Staubmilben fest. Bei anderen Heizungsarten können Parkett-, Stein- oder Linoleumböden eine bessere Alternative sein. Informieren Sie sich auch im Handel über geeignete Einrichtungs- und Dekorationsartikel für Allergiker! 
  
 Bildquelle: ©galitskaya, adobe.com 
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            <title type="text">Heuschnupfen bei Kindern: So gehen Sie damit um</title>
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                 Informationen zu Symptomen, Diagnose und Behandlung 
 Ob Schnupfen mit laufender Nase, Magen-Darm mit Bauchschmerzen oder Heuschnupfen mit juckenden Augen: Wenn Kinder krank sind, wollen Eltern alles richtig machen und ihrem Sprössling genau das geben, was ihm am meisten hilft. Auch möchten sie ihrem Kind täglich aufs Neue möglichst jeden Kummer ersparen und nur das Beste für seine Gesundheit – insbesondere langwierige Allergien können da eine große Hürde sein! Was viele Eltern nicht wissen: In Deutschland leiden immer mehr Kinder unter Heuschnupfen, weshalb das Wissen um den richtigen Umgang mit Allergien immer wichtiger wird. Alle Informationen über typische Symptome, Diagnose und Behandlung von  Heuschnupfen bei Kindern  sowie wichtige Tipps zur möglichen Vorbeugung erhalten Sie in diesem Beitrag zum Thema. 
 Wann und wie kommt es zu Heuschnupfen bei Kindern? 
 Heuschnupfen bei Kindern ist keine Seltenheit. Allergien nehmen zu, und auch Kinder sind immer häufiger von einer Pollenallergie und Asthma betroffen. Umso wichtiger ist es für Eltern, die zugehörigen Symptome zu kennen und möglichst schnell eine angemessene Behandlung einzuleiten! Dabei ist zu beachten, dass nur ein Arzt eine verlässliche Diagnose auf Heuschnupfen stellen kann. Sollten also gehäuft erste  Symptome wie juckende Augen oder eine verstopfte Nase  auftreten, dann sollten Sie umgehend Kontakt zu Ihrem behandelnden Arzt aufnehmen, um das betroffene Kind gründlich untersuchen zu lassen. 
 Kinder sind gerne an der frischen Luft – Pollen auch! 
 Kinder und Pollen teilen sich einen bevorzugten Lebensraum: die frische Luft. Es ist der Pollenflug, der allergische Reaktionen auslöst. Weil die Pollenbelastung in Deutschland in den letzten Jahren noch zugenommen hat, ist das Risiko, eine Pollenallergie zu entwickeln, in allen Altersgruppen gestiegen. Trotz aller Angst vor dem Heuschnupfen sollten Mütter und Väter ihren Kindern aber natürlich nicht verbieten, ins Freie zu gehen – es ist gut, wenn die Kinder draußen spielen, sich viel bewegen und aktiv sind. Reagiert Ihr Kind allerdings mit ständigem Niesen, laufender Nase oder tränenden Augen auf den Pollenflug, ist es ratsam, diesem Thema noch mehr Aufmerksamkeit zu widmen. 
   
 Symptome, die auf Heuschnupfen hinweisen können 
 Müssen Kinder beim Kontakt mit Pollen bzw. bei hoher Pollenbelastung ständig niesen und klagen außerdem über eine triefende oder verstopfte Nase sowie tränende oder juckende Augen,  können diese Symptome auf einen Heuschnupfen verweisen . Auch Schlafstörungen und Halsschmerzen, also eher unspezifische Symptome, können auf eine Pollenallergie hindeuten. Besonders häufig treten die Symptome im Frühjahr und im Sommer auf, wenn Pollen in großer Zahl durch die Luft fliegen. Überhaupt sind trockene, heiße und windige Tage meist durch einen starken Pollenflug belastet und stellen deshalb für Körper und Immunsystem eine ernstzunehmende Herausforderung dar, wenn eine Anfälligkeit für Allergien besteht. 
 Wichtig zu wissen: Nicht jeder Schnupfen ist ein Heuschnupfen. Ob es sich beim Auftreten der genannten Symptome um die Anzeichen einer Allergie handelt, kann nur ein Arzt mit Gewissheit feststellen. Fragen Sie deshalb im Zweifel immer Ihren behandelnden Arzt um Rat und unterziehen Sie sich einer fachkundigen Untersuchung! 
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 Was ist Heuschnupfen überhaupt? Überreaktion im Immunsystem 
 Bei Kindern wie bei Erwachsenen löst das körpereigene Immunsystem die Symptome einer Allergie aus. Dabei handelt es sich um eine Überreaktion: Das Immunsystem stuft die Pollen fälschlicherweise als Gefahr für den Körper ein und löst die allergischen Abwehrreaktionen aus. Das ist bei Kindern gar nicht so selten: Fast 9 Prozent aller Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren leiden unter einem allergischen Schnupfen oder einer Allergie gegen Tierhaare und Hausstaubmilben. Gerade Kinder von Allergikern sind dabei besonders betroffen und entwickeln früher oder später ebenfalls eine Allergie. 
 Immer mehr Kinder mit Heuschnupfen und Asthma 
 Weltweit steigt die Zahl der Allergien, und auch in Deutschland sind bei allen Altersgruppen Zunahmen zu verzeichnen. Dabei spielt das Alter eine Rolle: Je älter das Kind ist, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, eine Allergie zu bekommen. Anfällig sind grundsätzlich beide Geschlechter, allerdings liegt das Risiko bei Jungen etwas höher. Etwa 5 Prozent der Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren leiden an einer Allergie, im Alter von 7 bis 10 Jahren liegt der Anteil bereits bei 10,5 Prozent und bei 14- bis 17-jährigen sind 18,4 Prozent von Allergien betroffen. Immer häufiger wächst sich eine Pollenallergie übrigens auch zum Asthma aus – das trifft besonders Jungen zwischen 7 und 10 Jahren, die in den letzten Jahren immer häufiger an Asthma erkrankt sind. 
  Alarmierende Zahlen:  Sowohl weltweit als auch in Deutschland steigt die Anzahl von Erwachsenen und Kindern, die allergisch auf für gewöhnlich harmlose Stoffe reagieren. 
 Der Heuschnupfen beeinträchtigt den Alltag von Kindern 
 Der Heuschnupfen ist mit all seinen Symptomen nicht nur lästig, sondern kann auch ganz  konkrete Auswirkungen auf den Alltag der betroffenen Kinder  haben: Kinder, die unter einer Allergie leiden, sind körperlich beeinträchtigt und können auch in der Schule nicht ihre optimale Leistung abrufen. Dafür können teils auch die Medikamente verantwortlich sein, die zur Linderung von Heuschnupfen und Asthma eingenommen werden müssen – zum Beispiel die verbreiteten Antihistaminika, die unter Umständen Müdigkeit und Schwindelgefühle oder auch Kopfschmerzen hervorrufen können. 
 Die Verschlechterung der schulischen Leistung bei Allergien lässt sich sogar in Zahlen messen: Rund 30 Prozent schlechter fallen die Noten der Allergiker aus, dazu kommen noch vier zusätzliche Fehltage im Jahr. Besonders intensiv lässt sich der Leistungsabfall beobachten, wenn der Pollenflug seinen Höhepunkt erreicht. Pollen können auf diese Weise also auch die schulische Laufbahn Ihres Kindes beeinflussen! 
 Die Pollenallergie ist häufig eine Vorstufe zum Asthma 
 Eine Pollenallergie sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden und lange unbehandelt bleiben, weil sie sich in diesem Fall zum Asthma auswachsen kann. Tatsächlich hat ein Kind, das einmal unter  allergischer Rhinitis  gelitten hat, eine siebenmal höhere Wahrscheinlichkeit, später zusätzlich an Asthma zu erkranken. Auch aus diesem Grund sollte einer Pollenallergie möglichst rasch begegnet werden. 
 Welche Behandlung hilft gegen Heuschnupfen bei Kindern? 
 Eltern interessieren sich verständlicherweise stark für eine effektive Behandlung der Allergie ihrer Kinder. Gleichzeitig wünschen sich die meisten, dass ihr Kind nicht zu viele Medikamente einnehmen muss, auch wenn es heutzutage eine große Auswahl an verträglichen Tabletten, Augentropfen und weiteren Antihistaminika gibt. 
 
  Tipp:  Viele Medikamente zur symptomatischen Behandlung bei Allergien finden Sie auch rezeptfrei zum schnellen Versand in unserer Online-Apotheke! 
 
 Wichtig ist, dass Medikamente selbst bei anhaltenden Beschwerden nicht eigenmächtig, sondern nur nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden. Eine ärztliche Untersuchung stellt sicher, dass alle notwendigen Informationen berücksichtigt werden und die Therapie auch wirklich den Bedürfnissen des betroffenen Kindes entspricht. 
  Wichtig zu wissen:  Bei einer Allergie ist Zeit ein entscheidender Faktor, der den Erfolg einer Therapie zu großen Teilen mitbestimmt. Der Europäische Allergie-Kongress hat ausdrücklich festgestellt, dass die verspätete Diagnose einer Allergie eine Therapie beeinträchtigen kann. 
 Eine vollständige Allergenkarenz ist für Kinder kaum möglich 
 Im Falle einer Allergie wird häufig eine  Allergenkarenz , also eine vollständige Vermeidung des auslösenden Allergens, empfohlen. Für ein Kind, das unter Heuschnupfen leidet, ist eine solche Maßnahme in der Praxis aber kaum durchführbar. Bei einer Pollenallergie hilft es aber schon, den Kontakt mit Pollen abzumildern. 
 Zu den wichtigen Tipps gehört deshalb das schlaue Lüften: Weil auf dem Land der Pollenflug am Morgen die höchste Dichte erreicht und in der Stadt eher am Abend, sollten jeweils zu dieser Zeit die Fenster geschlossen bleiben. Ist Ihr Kind besonders stark mit Pollen in Berührung gekommen, ist es sinnvoll, vor dem Schlafengehen noch einmal gründlich die Haare zu waschen und frische Schlafkleidung anzuziehen. 
 Auch die Tageskleidung sollte häufig gewechselt und in einem anderen Zimmer als dem Schlafzimmer des Kindes aufbewahrt werden. Ein Staubsauger mit Feinstaubfilter kann ebenfalls hilfreich sein; allerdings sollten die Filter spätestens alle vier Wochen gewechselt werden, um den gewünschten Effekt für die Gesundheit auch dauerhaft zu erzielen. 
 Antihistaminika sind die häufigsten Medikamente gegen Allergie 
 Oft gewählt und mitunter sogar rezeptfrei sind die sogenannten  Antihistaminika . Nicht ohne Grund gelten sie gewissermaßen als die wichtigsten Medikamente im Kampf gegen Allergien. Antihistaminika unterdrücken das Histamin, den Stoff, der für die Auslösung allergischer Reaktionen zuständig ist. 
   Nasensprays  und Augentropfen  zählen zu den beliebtesten Antihistaminika und sind inzwischen auch in Varianten speziell für Kinder erhältlich. Allerdings sind Nasensprays aufgrund der enthaltenen Wirkstoffe nur für eine kurzfristige Linderung der Beschwerden und nicht für eine langfristige Therapie geeignet. Auch Augentropfen wird Ihr Kind in der Regel als unangenehm empfinden. Augentropfen mit Cromoglicinsäure sind überdies nur eine vorbeugende Maßnahme und können eine bereits wirksame Allergie nicht behandeln. 
 
  Tipp:  Fragen Sie am besten Ihren Kinderarzt, welche Medikamente sich für Kinder mit Heuschnupfen eignen, um die Beschwerden Ihres Kindes zu lindern und seinen Alltag angenehmer zu gestalten. 
 
 Eine Hyposensibilisierung als mögliche Therapie 
 Bei Heuschnupfen wird häufig eine   Hyposensibilisierung   in Betracht gezogen. Für deren Gelingen ist entscheidend, dass das Allergen, also der Auslöser der Allergie, genau bekannt ist. Dann wird der Patient in langsamen Schritten mit immer größeren Dosen der Allergene, zum Beispiel der Pollen, in Kontakt gebracht, bis sich das Immunsystem nicht mehr mit Überreaktionen wehrt. Allerdings sollte Ihr Kind für eine Hyposensibilisierung mindestens fünf oder sechs Jahre alt sein, für Kleinkinder ist eine Immuntherapie bei einer Allergie gegen Pollen nicht zu empfehlen. Ist Ihr Kind alt genug, empfiehlt es sich, die Sensibilisierung rasch in Angriff zu nehmen, da eine solche Therapie bei Kindern oftmals erfolgreicher ist als bei Erwachsenen. 
 Gesunde Ernährung als wertvolle Ergänzung 
 Kinder sind nicht dafür bekannt, mit Freude frisches Gemüse zu essen. Mitunter geben sie sich geradezu allergisch gegen viele Lebensmittel, die als gesund gelten. Dabei ist die Ernährung eine gute Möglichkeit, dem Heuschnupfen auf natürliche Weise zu begegnen: Durch eine histaminarme Ernährung lassen sich in vielen Fällen auch ohne Medikamente wie Antihistaminika die Beschwerden zumindest ein wenig lindern. 
 Eine solche Ernährung bedeutet vor allem Verzicht auf stark gereifte Lebensmittel sowie hefehaltige Fertigprodukte, Tomaten, Spinat, reifen Käse, Nüsse und Mandeln, geräuchertes bzw. gelagertes Fleisch, Schokolade, Zitrusfrüchte, Bananen, diverse Wurstwaren und mehr. Auf diese Weise werden nicht nur histaminhaltige Speisen verringert, sondern auch eine Vielzahl von Histaminliberatoren eingegrenzt, welche körpereigenes Histamin freisetzen und die Symptome einer Allergie verstärken können. Stattdessen sollte der Speiseplan täglich viele Vitamine, Magnesium, Kalzium und Zink umfassen und trotz der genannten Einschränkungen möglichst ausgewogen gestaltet werden. 
 Eine entsprechend ausgerichtete Ernährung umfasst beispielsweise Haferflocken, Vollkornreis, Paprika, Sonnenblumenkerne, Joghurt, Kokos, Linsen, Rindfleisch und Vollkornbrot. Auch wenn möglicherweise nicht alles davon bei Ihrem Kind für Begeisterung sorgen wird, können Sie eine gesunde, vitaminreiche Ernährung durch passende Rezepte schmackhaft machen. Werden Sie kreativ! Entsprechende Tipps für gesundes und &quot;trotzdem&quot; leckeres Essen finden Sie online oder in vielen modernen Kochbüchern. 
 
  Tipps:  Entwickeln Sie doch einfach gemeinsam mit Ihrem Kind einen Speiseplan, der Spaß macht und gut tut – und machen Sie Ihrem Sprössling klar, dass eine gesunde Ernährung keine Strafe, sondern gut für seine Gesundheit ist. Oft hat eine schlechte Ernährung nur mit Gewöhnung und falschen Vorbildern zu tun. Achten Sie als Eltern deshalb zuerst auch auf Ihre eigene Ernährung und zeigen Sie, worauf es ankommt! 
 
 Den Pollenflug in die Alltagsplanung einbeziehen 
 Eltern können ihr Kind vor den gröbsten Beschwerden einer Pollenallergie schützen, wenn sie bestimmte Vorkehrungen treffen und den Pollenflug in ihren Alltag miteinbeziehen. Es gibt heutzutage diverse Kalender und praktische Apps, die den Pollenflug berücksichtigen und zum Beispiel eine entsprechende Urlaubsplanung ermöglichen. So kann Ihr Kind trotz Pollenallergie weitgehend unbeschwert seinen Freizeitaktivitäten nachgehen und unbeschwert draußen spielen. 
 Tipps für Schwangere: Heuschnupfen während der Schwangerschaft 
 Während der  Schwangerschaft  haben viele Frauen verständlicherweise Angst, Medikamente einzunehmen – schließlich soll auch wirklich nichts dem ungeborenen Kind schaden. Trotzdem kann der Verzicht auf Medikamente bei Allergien mitunter die falsche Entscheidung sein. Fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt, um das Risiko einer Allergie bei Ihrem Kind so niedrig wie möglich zu halten! In vielen Fällen können die richtigen Tropfen oder Tabletten für Ihre Gesundheit eine bessere Lösung sein als eine unbehandelte Allergie. 
 Darüber hinaus versteht es sich nicht nur bei Heuschnupfen von selbst, dass Sie zumindest während der Schwangerschaft mit dem Rauchen aufhören sollten, da dies unter anderem ebenfalls die Entstehung von Allergien begünstigen kann. Außerdem ist spätestens die Schwangerschaft der richtige Zeitpunkt, um auf eine gesunde Ernährung zu achten! 
 Fazit 
 Heuschnupfen kann Kinder teils stark in ihrem Alltag belasten, da sie gerne draußen spielen und sich mit Freunden an der frischen Luft treffen. Dabei ist Heuschnupfen bei Kindern nichts Ungewöhnliches und inzwischen auch gut behandelbar! Damit sich die Allergie nicht zu Asthma auswächst, sollten Sie am besten frühzeitig entsprechende Maßnahmen einleiten und einen kompetenten Arzt nach Möglichkeiten einer wirkungsvollen Therapie fragen. 
 
 Bildquelle: ©coldwaterman - stock.adobe.com 
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                 Tipps und Informationen zur Behandlung von Heuschnupfen 
 Ob Pollen, Lebensmittel oder Medikamente:  Heuschnupfen und Allergien  betreffen eine wachsende Zahl von Menschen; das Interesse an einer Behandlung der damit einhergehenden Beschwerden ist verständlicherweise groß. Um den Heuschnupfen und die Symptome zu lindern, gibt es heute verschiedene Ansätze. Die wichtigsten Möglichkeiten der Therapie, Tipps zum richtigen Umgang mit Heuschnupfen und Informationen zu Prävention einer Allergie finden Sie in diesem Beitrag. 
 Typische Symptome und Behandlung von Heuschnupfen 
 Vor der Behandlung steht die Diagnose: Um eine  wirksame Therapie für Heuschnupfen und Allergien  einzuleiten, müssen die entsprechenden Symptome erst einmal richtig erkannt und gedeutet werden. Ihr Arzt spricht bei einem Heuschnupfen von einer allergischen Rhinitis und muss für die Diagnose dieser Allergie eine ganze Reihe von Symptomen im Blick behalten. Die betroffenen Patienten können unter einer Vielzahl von mehr oder minder stark ausgeprägten Beschwerden leiden: Das beginnt mit einem einfachen Schnupfen und reicht bis zu einem voll ausgeprägten Asthma. Entsprechend umfangreich sind auch die Möglichkeiten der Behandlung, die nur ein ausgebildeter Arzt richtig einschätzen und auswählen kann. Es ist deshalb sinnvoll, so früh wie möglich eine entsprechende Untersuchung durchführen zu lassen – sie kann Ihnen nur eine Hilfe sein und bei der Wahl der passenden Therapie helfen. Nehmen Sie am besten gleich Kontakt zu Ihrem behandelnden Arzt auf! 
 Die Schlüsselfrage: Einfacher oder allergischer Schnupfen? 
 Vor allem im kühleren Herbst und Winter, wenn kein starker Pollenflug herrscht, ist eine ständig laufende Nase allgemein als Anzeichen für einen Schnupfen bekannt. Doch auch das Gegenteil, eine verstopfte Nase, Atemnot, Niesen, Müdigkeit und tränende Augen, werden mit einem  Schnupfen bzw. mit einer Erkältung  in Verbindung gebracht. Für die meisten Menschen ist das kein Grund zur Sorge, denn diese Symptome klingen meist rasch von selbst wieder ab. Halten sich die entsprechenden Beschwerden jedoch hartnäckig, handelt es sich oftmals nicht um einen einfachen, sondern um einen  allergischen Schnupfen  – einen Heuschnupfen, eine allergische Rhinitis. Um das festzustellen, sollten Sie bei anhaltenden Symptomen einen Arzt konsultieren. Sie sind übrigens nicht allein, vielmehr ist ein allergischer Schnupfen heute absolut keine Seltenheit mehr: Etwa jeder fünfte Mensch ist davon betroffen. Mit der richtigen Behandlung kann dem Heuschnupfen heutzutage aber in der Regel gut begegnet werden. 
 
  Wichtig zu wissen:  Die Symptome eines allergischen Schnupfens legen sich normalerweise nicht von selbst. Beschwerden wie Atemnot, eine laufende Nase und tränende Augen können über mehrere Monate hinweg anhalten. Wer nichts tut, riskiert daher, dass aus der diesen Symptomen ein chronisches Asthma wird. Die Diagnose Schnupfen oder Heuschnupfen bzw. Allergie kann nur ein Facharzt zuverlässig stellen. Nehmen Sie möglichst früh Kontakt zu Ihrer Praxis auf! 
 
 Medikamente gegen Allergie und Heuschnupfen 
 Medikamente gibt es heute viele, ihre Auswahl sollte aber nicht eigenständig, sondern nur nach fachgerechter Diagnose und in Absprache mit dem behandelnden Arzt getroffen werden. Medikamente werden dabei vor allem für eine  kurzfristige Linderung der akuten Symptome  eingesetzt. Eine solche Einnahme kann sinnvoll sein, um das während einer Allergie stark beanspruchte Immunsystem des Körpers zu entlasten und vor allzu großen Herausforderungen zu bewahren. Langfristig können Medikamente allein aber keine Abhilfe bei Heuschnupfen und Allergien schaffen – es gibt (noch) keine Tabletten, die Allergene zuverlässig blockieren können. 
 Antihistaminika unterdrücken allergische Reaktionen 
 Besonders häufig eingesetzte Medikamente bei Allergie und Heuschnupfen sind die sogenannten  Antihistaminika . Sie blockieren die Histaminrezeptoren, sodass weniger ausgeschüttetetes Histamin an die Rezeptoren andocken kann. Somit wird die weitere Wirkung des Histamins gemindert und die Symptome klingen ab. Einige Antihistaminika sind rezeptfrei erhältlich – diese können Sie selbstverständlich auch bequem in unserer Online-Apotheke bestellen. Zu den bekanntesten Antihistaminika gehören neben    Tabletten  auch spezielle Nasensprays und Augentropfen  .&amp;nbsp; 
 Wer bei Heuschnupfen bzw. einer Allergie gegen Pollen, Lebensmittel oder andere Stoffe entsprechende Antihistaminika-Tabletten einnimmt, kann seine Symptome oftmals schnell lindern. Sie sollten jedoch wissen, dass die Ursache damit nicht bekämpft werden kann und immer wieder eine erneute Einnahme erfolgen muss. 
 Ein Nachteil von Tabletten gegen Heuschnupfen und andere Allergien besteht darin, dass sie bei einigen Patienten Nebenwirkungen mit sich bringen, weshalb Ärzte häufig nur zur vorübergehenden Einnahme derartiger Medikamente raten. Zu diesen Nebenwirkungen können Müdigkeit, Schwindelgefühle, Verdauungsbeschwerden, allgemeine Übelkeit und Konzentrationsschwächen zählen. Sollten solche  Nebenwirkungen  gehäuft auftreten, empfiehlt sich eine erneute ärztliche Beratung. Außerdem können auch homöopathische Tabletten, Säfte oder Sprays gegen Heuschnupfen und Allergien sowie die zugehörigen Symptome helfen. Lassen Sie sich fachkundig beraten! 
 
  Wichtig:  Lesen Sie für mögliche Nebenwirkungen immer den Beipackzettel und holen Sie sich bei Bedarf ärztlichen Rat, um der Allergie mit der richtigen Therapie zu begegnen. 
 
 Nasensprays und Augentropfen gegen beeinträchtigende Allergie-Symptome 
 Heuschnupfen geht oftmals mit lästigen Symptomen wie verstopften Nasennebenhöhlen und juckenden Augen einher. Während Antihistaminika die allergische Reaktion als Ganzes bekämpfen, werden mit Nasenspray und Augentropfen  gezielt bereits auftretende Symptome an Augen und Nase gelindert . Zwar lassen sich durch die Anwendung von Nasensprays und Augentropfen kurzfristig Erfolge erzielen und die Beschwerden erträglicher gestalten, doch treten diese in der Regel immer wieder auf, solange die Allergie nicht geheilt ist. Viele Menschen, die unter einer Allergie gegen Pollen leiden, nehmen über längere Zeit Nasenspray ein, was die Symptome der Allergie lindert. Im Gegensatz zu Nasensprays wie sie bei Schnupfen angewendet werden, haben  Nasensprays für Allergiker , mit Wirkstoffen wie z.B. Azelastin, keinen Rebound-Effekt, sie machen also nicht süchtig. Wenn Sie unsicher sind, welches Nasenspray Sie bei Heuschnupfen verwenden können, sprechen Sie bitte mit Ihrem Allergologen oder wenden Sie sich an unser freundliches pharmazeutisches Beraterteam, welches Sie montags bis freitags von 8 – 16 Uhr unter der Rufnummer 0800 - 4 55 65 52 erreichen können. 
  Wichtige Tipps:  Selbstverständlich finden Sie  Augentropfen und Nasensprays in großer Auswahl in unserer Online-Apotheke . Sie sind unsicher, welches das für Sie geeignete Medikament gegen Heuschnupfen ist? Fragen Sie im Zweifel kurz Ihren Arzt nach einer für Sie geeigneten Therapie für Ihre Allergie! Er weiß genau, wie die verschiedenen Tabletten wirken, und kennt außerdem alle möglichen Nebenwirkungen. Gemeinsam finden Sie die beste Methode, um Ihrer Allergie gegen Pollen, Lebensmittel oder andere Stoffe zu Leibe zu rücken! 
 Medikamente gegen Heuschnupfen und Allergie selbst machen? 
 Es gibt Patienten, die ihren Heuschnupfen mit einer  Alternative zu den herkömmlichen Medikamenten  behandeln möchten. Dazu gehört zum Beispiel eine   Nasenspülung  . Mit der Nasenspülung lässt sich eine Nase vom verstopfenden Schmutz befreien, ohne dass es dabei zu Reizungen der Nasenschleimhaut kommt. Soll es doch ein Nasenspray sein, empfiehlt sich eine natürliche Variante mit Meersalz – dieses lässt sich sogar mit nur wenig Mühe selbst zu Hause herstellen. Dazu benötigen Sie lediglich Meersalz, destilliertes oder abgekochtes Wasser und nach Belieben ätherisches Öl. 
 Zubereitung von Nasenspray 
 Verrühren Sie 100 ml destilliertes bzw. abgekochtes Wasser mit 0,9 g reinem Meersalz ohne Trenn- und Zusatzstoffe. Sobald sich das Salz aufgelöst hat, können Sie auf Wunsch noch einen Tropfen eines ätherischen Öls wie zum Beispiel Lavendel, Kiefer oder Minze, das für die innerliche Anwendung geeignet ist, hinzugeben. Gießen Sie die Mischung anschließend in eine zuvor gründlich gereinigte Sprühflasche, und fertig ist Ihr selbst hergestelltes Nasenspray! 
 Eine Therapie zielt auf langfristige Wirkung gegen die Allergie 
 Bei einer Therapie gegen Allergie und Heuschnupfen hat Ihr Arzt eine langfristige Behandlung und Heilung im Blick. Hier geht es nicht nur darum, kurzfristig die Symptome zu lindern, sondern Sie auf lange Sicht von Ihren Beschwerden zu befreien. Es gibt dabei mehrere Ansätze, um mit einer Therapie einem Heuschnupfen und einer Allergie zu begegnen. Die wohl bekannteste ist die sogenannte  Hyposensibilisierung , die auch für Kinder infrage kommt. 
 Mit Hyposensibilisierung bzw. Immuntherapie gegen Heuschnupfen 
 Immer häufiger raten Experten dazu, Allergien und Heuschnupfen mit einer Hyposensibilisierung zu behandeln. Diese Therapie ist auch bekannt als spezifische Immuntherapie mit Allergenen. Die Beliebtheit dieser Methode kommt nicht von ungefähr: Rund 80 Prozent aller Patient*innen, die an einer Pollenallergie leiden, können mithilfe einer Hyposensibilisierung gewissermaßen geheilt werden. Die Hyposensibilisierung wird mitunter auch  Heuschnupfen-Desensibilisierung  genannt und ist nicht nur bei Pollenallergie eine wichtige Therapie. 
 Besonders erfolgreich lassen sich  von einer Allergie betroffene Kinder  mit der Immuntherapie behandeln. Auch der Faktor Zeit spielt bei der Therapie von Heuschnupfen eine wichtige Rolle: Die Hyposensibilisierung lässt sich am besten in den ersten Jahren nach dem erstmaligen Auftreten der allergischen Symptome durchführen. Die Behandlung dauert zwischen einem Jahr und drei Jahren, die angestrebte Wirkung auf das den Heuschnupfen auslösende Allergen ist normalerweise langfristig. 
 Bei der Immuntherapie geht es darum, den Körper bzw. das Immunsystem an das betreffende Allergen zu gewöhnen, den Patienten auf diese Weise zu immunisieren und allergischen Reaktionen zukünftig vorzubeugen. Zu diesem Zweck wird den Patienten das jeweilige Allergen über eine bestimmte Zeit hinweg in kleinen Schritten bewusst zugeführt. Dabei wird die Dosis der Allergene immer weiter erhöht, was den Körper zu einer höheren Toleranz und einer verminderten allergischen Reaktion bringen soll. Am Ende einer erfolgreichen Immuntherapie steht dann die weitgehende Unempfindlichkeit des Körpers gegen das Allergen. 
 
  Interessant:  Vor allem Kinder sprechen gut auf eine Hyposensibilisierung bzw. Immuntherapie an. Wird die Therapie kurz nach dem ersten Auftreten von Heuschnupfen oder Allergie durchgeführt, sind die Erfolgsaussichten am höchsten. 
 
 Allergene erkennen und nach Möglichkeit vermeiden 
 Die dritte wichtige Säule im Kampf gegen eine allergische Rhinitis ist das  Vermeiden der Allergene . Das vielleicht bekannteste Allergen sind Pollen – nicht ohne Grund hat sich der Begriff Pollenallergie eingebürgert und ist auch Menschen ein Begriff, die selbst nicht unter Allergien leiden. Für die Betroffenen sind die Symptome der Pollenallergie eine echte Herausforderung, denn zu bestimmten Jahreszeiten können sie sich praktisch nicht im Freien aufhalten, ohne unter ihrem Heuschnupfen zu leiden. Allerdings ist es nahezu unmöglich, diesem und anderen Allergenen aus der Natur vollständig aus dem Weg zu gehen. Die wichtigste Regel gegen die Auslöser einer Allergie lautet deshalb: Anstatt zu 100 % jede allergische Reaktion vermeiden zu wollen, sollten Sie Allergene, wann immer möglich, meiden und sich nach und nach daran gewöhnen. 
 Für dieses Ziel kommt unter Umständen auch die bereits vorgestellte spezifische Immuntherapie in Betracht, auch wenn eine solche Hyposensibilisierung zeitaufwendig ist und nur unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden kann. Gerade Kinder und Jugendliche sollten deshalb so früh wie möglich zu einer ärztlichen Untersuchung, wenn sich die Symptome von Heuschnupfen und Allergie zeigen. Je früher eine Therapie beginnt, desto höher sind die Chancen auf vollständige Heilung der Allergie! 
 Homöopathie und Akupunktur gegen Allergie und Heuschnupfen 
 Umstritten ist die Wirkung der sogenannten Komplementärmedizin. Trotzdem verzichtet auch die Schulmedizin nicht gänzlich auf homöopathische Hilfsmittel. Eine Küchenzwiebel soll beispielsweise bei einer ständig fließenden Nase helfen, ein Kürbisschwämmchen gegen eine verstopfte Nase wirken. Neben den Hausmitteln gibt es auch homöopathische Arzneimittel, denen anders als üblichen Antihistaminika nachgesagt wird, sie seien gänzlich frei von Nebenwirkungen. Dies ist jedoch nicht immer der Fall, weshalb Sie sich vor der Einnahme bzw. Anwendung gründlich informieren sollten. Nichtsdestotrotz ist es für viele Patienten einen Versuch wert, im Kampf gegen eine Allergie auf das Wissen der Homöopathie zurückzugreifen. 
 Ein wenig Linderung von Heuschnupfen und Allergie verspricht auch die  Akupunktur . Eine Studie der Berliner Charité brachte die Erkenntnis, dass sich die allergische Reaktion bei einer saisonalen Rhinitis leicht abmildern lässt. Ein vollwertiger Ersatz für eine medikamentöse und therapeutische Behandlung ist die Akupunktur allerdings nicht. Im Zweifel sollten Sie deshalb mit Ihrem Arzt abklären, ob Sie statt Homöopathie und Akupunktur auf Medikamente wie Antihistaminika und eine spezifische Immuntherapie gegen Heuschnupfen und Allergien setzen sollten oder verschiedene Ansätze miteinander kombinieren können. 
 Lassen sich Heuschnupfen und Allergien vermeiden? 
 Heuschnupfen und Allergien sind für die Betroffenen sehr belastend,  Tipps zur Prävention  sind deshalb wie nie zuvor gefragt. Eine vollständige Absicherung gegen einen Heuschnupfen oder gegen eine andere Allergie gibt es nach aktuellem Stand der Forschung aber leider nicht. Auch durch einen möglichst gesunden Lebensstil lassen sich Allergien nicht vermeiden – allerdings kann alles, was Ihr Immunsystem stärkt, auch eine sinnvolle vorbeugende Maßnahme gegen Heuschnupfen sein. Gesunde Ernährung und regelmäßiger Sport sind im Zusammenhang mit der Gesundheit stets eine gute Empfehlung und können so manchen Beschwerden vorbeugen. Es lohnt sich also, sich an einen bewussten Lifestyle heranzuwagen und einige praktische Tipps zu befolgen! 
  Wichtig:  Auch wenn Symptome von Heuschnupfen im Anfangsstadium gut durch Medikamente wie Antihistaminika in Form von Tabletten, Nasenspray oder Augentropfen gelindert werden können, sind sie selbstverständlich kein Garant dafür, dass sich die Allergie weiter ausprägt oder chronisch wird. Deuten die Symptome bereits auf Asthma hin, sollte auf jeden Fall eine ärztliche Untersuchung und mögliche Therapie angestrebt werden, da sonst dauerhafte Beschwerden und möglicherweise eine anhaltende Allergie drohen. Weil die Symptome von Allergie und Asthma verwandt sind, ist die ärztliche Konsultation immer der richtige Weg und Voraussetzung für eine gelingende Therapie. 
 Fazit 
 Ob juckende Augen, Rhinitis oder Husten: Immer mehr Menschen sind von Heuschnupfen und Allergien betroffen. Doch auch wenn mancherlei Beschwerden lästig sind, können sie durch eine rechtzeitige Diagnose und eine daraus abgeleitete Therapie in der Regel gut behandelt werden. Ihr Arzt ist dabei Ihr wichtigster Ansprechpartner – nehmen Sie möglichst frühzeitig Kontakt zu ihm auf und holen Sie seinen fachkundigen Rat ein. Nur unter ärztlicher Anleitung können Sie effektive Behandlungsmethoden wie eine spezifische Immuntherapie voll ausschöpfen und Ihrem Heuschnupfen die Stirn bieten. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg! 
 
 Bildquelle: microgen@gmail.com 
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            <title type="text">Heuschnupfen während der Schwangerschaft: Informationen und Tipps</title>
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                 Was für betroffene Frauen jetzt wichtig ist 
 Während der Schwangerschaft sind Frauen besonders sensibilisiert für gesundheitliche Beschwerden. Schließlich stellt jede Allergie auch ein Risiko für das ungeborene Kind dar. Aber wie häufig ist Heuschnupfen während einer Schwangerschaft wirklich und wie sollen die betroffenen Frauen am besten damit umgehen? Die wichtigsten Informationen über die Symptome von Heuschnupfen und wertvolle Tipps zur Therapie einer Allergie bei Schwangeren finden Sie in diesem Beitrag. 
 Wie häufig tritt Heuschnupfen in der Schwangerschaft auf? 
 Schwangere sind nicht gegen eine Allergie gefeit – im Gegenteil: In den letzten Jahren haben Experten einen Anstieg von Allergien während der Schwangerschaft ausgemacht. Über die exakten Gründe gibt es noch keine ausreichenden Informationen, aber die Forscher gehen davon aus, dass die verschärften Umweltbedingungen ein wichtiger Faktor für diese Entwicklung sind. Eine besonders häufige Allergie ist die  allergische Rhinitis, der sogenannte Heuschnupfen . 
 Wie kann eine Schwangerschaft den Heuschnupfen beeinflussen? 
 Die Schwangerschaft selbst kann keine Allergie auslösen. Allerdings sind Schwangere intensiven körperlichen Belastungen ausgesetzt, weshalb es in dieser besonderen Zeit schneller und häufiger zu allergischen Reaktionen kommen kann. Auch andere Beschwerden haben während der Schwangerschaft gewissermaßen Hochkonjunktur, denn das körpereigene Immunsystem muss im wahrsten Sinne des Wortes für zwei arbeiten. Allergien haben es also während der Schwangerschaft besonders leicht. 
 In welchen SSW tritt Heuschnupfen am häufigsten auf? 
 Gerade zu Beginn des zweiten Drittels einer Schwangerschaft, also von der 13. SSW bis zur 28. SSW, können die Symptome einer Allergie verstärkt auftreten. Trotzdem ist gerade dieses zweite Trimester für viele Schwangere besonders angenehm: Die in den ersten SSW allgegenwärtige morgendliche Übelkeit schwindet, das Baby ist aber noch nicht allzu groß, sodass die werdende Mutter wieder mehr Kontrolle über ihren Alltag und damit an Lebensqualität gewinnt. 
 Welche Risiken birgt ein Heuschnupfen während der Schwangerschaft für das Kind? 
 Schwangere, die unter einer Allergie zu leiden haben, stellen sich immer die Frage, welche Auswirkungen die Symptome auf das ungeborene Baby haben können. Tatsächlich ist diese Sorge nicht unbegründet:   Kinder von Allergikern sind später selbst häufiger von Allergien betroffen  . In vielen Fällen ist aber nicht die Allergie, sondern die Behandlung das eigentliche Problem. Bei der Auswahl der Medikamente müssen Schwangere nämlich besonders vorsichtig sein. Mehr dazu erfahren Sie im Folgenden. 
 Die Behandlung von Heuschnupfen während der Schwangerschaft 
 Ist eine Frau schwanger, scheut sie häufig vor der Einnahme verschiedener Arzneimittel zurück – aus Furcht, ihrem ungeborenen Baby durch die Medikamente zu schaden. Diese Sorge ist nicht grundlos: Schwangere sollten keine Behandlung ihrer Allergie in Eigenregie vornehmen, sondern alle Maßnahmen mit ihrem Arzt absprechen. Nur so kann möglichst sichergestellt werden, dass den ungeborenen Kindern kein Schaden droht. Allerdings ist es nicht immer richtig, ganz auf Medikamente zu verzichten:  Nasensprays  und Augentropfen können mitunter hilfreich sein, um werdenden Müttern trotz Heuschnupfen eine erträgliche Schwangerschaft zu gewährleisten. 
 Medikamente sind auch während der Schwangerschaft manchmal sinnvoll 
 Ein Problem bei der Auswahl passender Medikamente für Schwangere ist der dünne Wissensstand. Die Forschung hat bislang kaum zuverlässige Informationen über die Auswirkungen von Medikamenten während der Schwangerschaft hervorgebracht, da klinische Studien mit Schwangeren verständlicherweise selten sind. Experten sind jedoch der Ansicht, dass eine kurze Anwendungsdauer in den meisten Fällen ratsam ist und die Anwendung besser von außen als von innen erfolgen sollte – also lieber eine Salbe als Tabletten oder Tropfen. In jedem Fall sollten sich Schwangere und Stillende vor jeder Medikamenteneinnahme mit ihrem behandelnden Arzt beraten und dort die notwendigen Informationen einholen. 
 Antihistaminika während der Schwangerschaft 
 Die wirkungsvollsten Medikamente gegen Allergie und Heuschnupfen sind die sogenannten Antihistaminika. Diese verhindern, dass der Körper Histamin produziert, jenen Stoff, der für die Reaktion auf Allergene verantwortlich zeichnet. Dabei sind lokale Antihistaminika wie Nasenspray und Augentropfen gegenüber Tabletten vorzuziehen. Mit einem Nasenspray lassen sich jedoch nur die Symptome der Allergie bekämpfen, zum Beispiel eine verstopfte Nase, nicht der Heuschnupfen selbst. Es ist gut, dem Heuschnupfen mit einer Therapie zu begegnen, bevor die betroffenen Frauen schwanger werden. 
 
  Wichtige Hinweise:  Schwangere sollten Antihistaminika auf gar keinen Fall ohne eine vorherige Absprache mit ihrem Arzt einnehmen. 
 
 Cromoglicinsäure kann bei allergischen Beschwerden helfen 
 Unter den Antihistaminika zur Behandlung von Allergien hat sich auch der Wirkstoff Cromoglicinsäure bewährt. Dieser eignet sich allerdings nur als vorbeugende Maßnahme und nicht als Heilmittel für eine bereits ausgebrochene Allergie. Das Arzneimittel muss also rechtzeitig verabreicht werden – bevor die Symptome der Allergie voll zum Tragen kommen. Treten die Symptome schon in Erscheinung, ist eine Behandlung mit Nasenspray in der Regel kurzfristig möglich, sofern es sich dabei um Sprays mit Xylometazolin oder Oxymetazolin handelt und die Anwendung nur über wenige Tage erfolgt. Unter den oral verabreichten Mitteln haben sich Loratadin oder Cetirizin als weitgehend ungefährlich für Schwangere und Kinder erwiesen. 
 Ist eine Hyposensibilisierung während der Schwangerschaft möglich? 
 Heuschnupfen und Allergien werden häufig mit einer sogenannten  Hyposensibilisierung oder Immuntherapie  behandelt. Eine Hyposensibilisierung soll verhindern, dass der Heuschnupfen überhaupt erst ausbricht. Die Immuntherapie ist eine der erfolgreichsten Maßnahmen gegen eine Allergie und kann schon lange vor einer Schwangerschaft angegangen werden. Wird die Frau während der laufenden Therapie schwanger, kann diese unter normalen Umständen einfach fortgesetzt oder vorübergehend abgebrochen und bis zur Geburt ausgesetzt werden. Welche Entscheidung im konkreten Fall sinnvoll ist, sollte der Arzt bestimmen. Leiden Sie bereits unter Heuschnupfen und tragen Sie sich mit dem Gedanken, schwanger zu werden, ist es möglicherweise empfehlenswert, zur Behandlung Ihrer Allergie vor der Schwangerschaft eine Immuntherapie durchzuführen. 
 Heuschnupfen und Allergien werden häufig mit einer sogenannten  Hyposensibilisierung  oder Immuntherapie behandelt. Eine Hyposensibilisierung soll verhindern, dass der Heuschnupfen überhaupt erst ausbricht. Die  Immuntherapie  ist eine der erfolgreichsten Maßnahmen gegen eine Allergie und kann schon lange vor einer Schwangerschaft angegangen werden. Wird die Frau während der laufenden Therapie schwanger, kann diese unter normalen Umständen einfach fortgesetzt oder vorübergehend abgebrochen und bis zur Geburt ausgesetzt werden. Welche Entscheidung im konkreten Fall sinnvoll ist, sollte der Arzt bestimmen. Leiden Sie bereits unter Heuschnupfen und tragen Sie sich mit dem Gedanken, schwanger zu werden, ist es möglicherweise empfehlenswert, zur Behandlung Ihrer Allergie vor der Schwangerschaft eine Immuntherapie durchzuführen. 
 
  Wichtig zu wissen:  Der vorzeitige Abbruch einer Hyposensibilisierung ist normalerweise ungefährlich und führt nicht zu einer Verstärkung der Symptome. Allerdings wird dann auch die durch die Immuntherapie angestrebte Linderung nicht erreicht. Gegebenenfalls sollte deshalb die Hyposensibilisierung nach dem Ende der Schwangerschaft wieder aufgenommen werden. Gehen Sie am besten zeitnah zu einer Beratung bei Ihrem behandelnden Arzt! 
 
 Asthma ist für das Baby gefährlicher als viele Medikamente 
 Ein Fall, in dem Ihr Arzt sehr wahrscheinlich Arzneimittel verordnen wird, ist das Auftreten von   Asthma  . Gerade Schwangere, die unter allergischem Asthma leiden, tun ihrem ungeborenen Baby nichts Gutes, wenn sie während der SSW auf ihre üblichen Mittel gegen Asthma verzichten. Von einem unbehandelten Asthma droht Kindern unter Umständen mehr Gefahr als von einer kontrollierten Behandlung durch einen kompetenten Arzt. Überhaupt ist es immer gut, beim Auftreten entsprechender Symptome, sei es nun Heuschnupfen oder schon Asthma, möglichen Schaden von Mutter und Kindern durch eine  rechtzeitige ärztliche Untersuchung und Beratung  abzuwenden. Mit den dabei gewonnenen Informationen können Schwangere die angemessene Therapie für ihren Heuschnupfen einleiten. 
 Hausmittel gegen Heuschnupfen in der Schwangerschaft 
 Viele Eltern sorgen sich um die Gesundheit ihres Babys und nehmen deshalb Abstand von Medikamenten oder einer Therapie wie der Hyposensibilisierung. Stattdessen wünschen sie sich  natürliche Hausmittel . Diese Tipps sind auch vor dem Hintergrund sehr interessant, dass die Auswahl an Medikamenten, die für Schwangere und Stillende unbedenklich empfohlen werden können, stark begrenzt ist. 
 Natürliche Tipps gegen Heuschnupfen während der Schwangerschaft 
 Ein probates Mittel für Schwangere, die unter Heuschnupfen leiden, ist das  Inhalieren von Kochsalzlösungen . Dazu stellen Sie einfach Wasser in einem Kochtopf auf den Herd und bringen es zum Kochen. Fügen Sie ein bis zwei Teelöffel Kochsalz hinzu und atmen Sie das Ganze für etwa zehn Minuten ein. Rezepturen mit weiteren Kräutern sollten Sie zuvor mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Hebamme absprechen. Gerade Hebammen haben oft aus ihrer Praxiserfahrung wertvolle Tipps für einen natürlichen Umgang mit Heuschnupfen während der Schwangerschaft. 
 Einfache Maßnahmen können gegen Heuschnupfen helfen 
 Auch Schwangere können die einfachen Grundregeln gegen eine Allergie gegen Pollen befolgen: Es hilft in den meisten Fällen, die Fenster vorwiegend geschlossen zu halten – nicht nur im Haus, sondern auch im Auto bei der Fahrt. So wird den lästigen Pollen der Zugang verwehrt und eine mögliche allergische Reaktion abgemildert. Schwangere mit einer Pollenallergie sollten außerdem während der Schwangerschaft möglichst auf Kontaktlinsen verzichten und stattdessen eine Brille tragen, um die juckenden Augen zu schonen. 
 Frische Luft trotz Heuschnupfen und Allergie gegen Pollen 
 Möglichst saubere Luft ist wichtig für Mütter und Kinder. Auch Schwangere mit einer Allergie gegen Pollen sollten deshalb das Schlafzimmer regelmäßig lüften, sich dabei aber nicht im Raum aufhalten. Der ideale Zeitpunkt zum Lüften ist, je nachdem ob sie auf dem Land oder in der Stadt wohnen, unterschiedlich. So ist auf dem Land die Pollenkonzentration morgens höher, in der Stadt eher am Abend. Lüften Sie Ihre Wohnung in ländlichen Gebieten daher abends, in der Stadt entsprechend morgens. Duschen vor dem Schlafengehen und gründliches Waschen der Haare kann ebenfalls dazu beitragen, dass die Symptome der Allergie abgemildert werden. Das Waschen der Haare ist deshalb so wichtig, weil die Pollen sich auch darin verfangen und über Nacht die Atemwege stark belasten können. Getragene Kleidung vom Tag wird am besten direkt in die Wäsche gegeben und nicht im Schlafzimmer aufbewahrt, denn auch hier können sich die Pollen angeheftet haben. 
 Gesunde Ernährung während der Schwangerschaft 
 Besonders wichtig während der Schwangerschaft ist auch eine  gesunde Ernährung . Tatsächlich sind sich die meisten Experten darüber einig, dass der Ernährung während der Schwangerschaft und auch nach der Geburt eine Schlüsselrolle zukommt und einigen Erkrankungen wie Heuschnupfen vorgebeugt werden kann. Schwangere prägen mit ihrem Lebens- und Ernährungsstil unmittelbar das ungeborene Baby. Zu den wichtigsten Tipps für eine gesunde Ernährung gehören ein weitreichender Verzicht auf Zucker und gesättigte Fettsäuren (dazu zählen insbesondere Süßigkeiten und Limonaden, Kuchen, Fertigpizza und Fast Food aller Art). Hierbei sind alle in der Familie gefordert, denn sie dienen schon kleinen Kindern als Vorbild. Da Kindern von Allergikern häufig selbst Allergien drohen, ist es nur gut, wenn schon in frühen Jahren eine möglichst vorbeugende bewusste Lebensweise vorgelebt wird. 
 
  Tipp:  Akupunktur wird häufig nicht nur bei Heuschnupfen, sondern auch gegen weitere Beschwerden während der Schwangerschaft empfohlen. Lassen Sie sich von Ihrem Facharzt beraten! 
 
 Akupunktur kann die Symptome einer Allergie lindern 
 Eine  Akupunktur  wird mitunter gegen die Symptome einer Allergie empfohlen. Während der Schwangerschaft ist eine derartige Behandlung auch nicht ungewöhnlich: Nicht nur zur Therapie von Allergien, sondern auch zur Geburtsvorbereitung findet die Akupunktur ab der 36. SSW häufig Anwendung. Grundsätzlich gibt es gegen eine Akupunktur während der Schwangerschaft keine Einwände, doch sollten sich Schwangere immer regelmäßig ärztlich begleiten lassen – nicht nur dann, wenn Allergien befürchtet oder tatsächlich diagnostiziert werden. Eine Akupunktur kann gut tun und die Symptome von Heuschnupfen lindern, ist aber kein langfristiger Ersatz für eine Therapie. 
 Fazit 
 Heuschnupfen während einer Schwangerschaft wird immer häufiger. Am besten ist es, Pollen so gut wie möglich zu vermeiden. Medikamente sollten hingegen nur nach einer Beratung mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden. Gegen eine verstopfte Nase und juckende Augen helfen sanfte Mittel wie Nasenspray und Augentropfen. Für die Behandlung von Heuschnupfen können Sie darüber hinaus auch auf Hausmittel zurückgreifen – das ist vor allem dann empfehlenswert, wenn Arzneimittel während der Schwangerschaft nur eingeschränkt eingenommen werden dürfen. Gehen Sie am besten alle Informationen mit Ihrem Facharzt bzw. Ihrer Hebamme durch und holen Sie sich von kompetenter Stelle die besten Tipps, um Ihrem Heuschnupfen so effektiv wie möglich zu begegnen! 
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 Bildquelle: ©ribalka yuli - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Heuschnupfen Nasenspray: Tipps und Informationen</title>
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                 Wie Sie das richtige Nasenspray bei Heuschnupfen finden 
 Viele Menschen, die unter einer Allergie oder Heuschnupfen leiden, haben eine verstopfte oder fließende Nase (allergische Rhinitis) und können nicht mehr frei atmen. Wie gut, dass es Nasenspray gibt, das nicht nur bei gewöhnlichem Schnupfen, sondern auch bei Heuschnupfen positive Effekte verspricht! In diesem FAQ-Text finden Sie alle wichtigen Fragen und Antworten sowie praktische Tipps zum Thema &quot;Heuschnupfen Nasenspray&quot;. Sie erfahren,  welches Nasenspray Sie bei einer Allergie verwenden können , was bei der Anwendung zu beachten ist, ob es Risikogruppen gibt, welche Beschwerden oder Nebenwirkungen bei der Behandlung auftreten können und Vieles mehr. 
 FAQ: Wichtige Fragen und Antworten zum Heuschnupfen Nasenspray 
 Welches Nasenspray eignet sich für Kinder mit Heuschnupfen? 
  Kinder, die unter Heuschnupfen oder anderen Allergien leiden , profitieren von der Wirkung natürlicher Mittel bzw.  Nasensprays ohne Cortison.  Diese Produkte reizen die Nasenschleimhaut nicht so stark wie viele andere Sprays, helfen aber dabei, den allergischen Schnupfen einzudämmen bzw. die verstopfte Nase zu befreien. In der Apotheke können Sie auch viele Produkte speziell zur Behandlung von Kindern kaufen. Fragen Sie im Zweifel am besten Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, um das beste Nasenspray für Ihren Nachwuchs auszuwählen. Er weiß, was Ihren Kindern abseits von Tabletten und anderen Mitteln für Erwachsene gut hilft und ihren sensiblen Körper nicht zu stark belastet. 
 Welches Nasenspray für Schwangere und Stillende bei Heuschnupfen? 
  Schwangere  und stillende Frauen sind meist stark verunsichert, ob sie bei Allergien und Heuschnupfen Medikamente nehmen sollten. Sofern der Arzt sich in der Beratung nicht ausdrücklich dagegen ausspricht, steht der Anwendung von Nasenspray ohne Cortison normalerweise nichts entgegen. Bitten Sie ihn am besten um eine Empfehlung, welches Nasenspray kein Cortison enthält und welches Sie bedenkenlos in der Schwangerschaft bzw. Stillzeit verwenden können. Alternativ empfehlen sich vor allem während der Schwangerschaft   verschiedene Hausmittel gegen allergische Rhinitis  . Dazu gehören beispielsweise Dampfbäder mit einer Kochsalzlösung (maximal 2 Teelöffel Kochsalz auf einen Topf Wasser), welche die Nasenschleimhaut befeuchten und Schwellungen in der Nase lindern können. Ein feuchter, kühlender Lappen auf den Augen kann alternativ zu Augentropfen dabei helfen, unangenehmen Juckreiz oder Schwellungen abzuschwächen. Manchen Frauen hilft es auch, heißes Wasser mit Eukalyptus- oder Pfefferminzöl zu inhalieren. Zur Verwendung derartiger Öle sollten Sie jedoch am besten vorab Ihren Arzt befragen, da manche ätherische Öle unerwünschte Nebenwirkungen haben können und ungeeignet für Schwangere und Stillende sind. Neben diesen Hausmitteln finden Sie in der Apotheke meist auch   Nasenspülungen mit Kochsalz  , die sich schon seit vielen Jahren zur Behandlung von Heuschnupfen, Allergien und normalem Schnupfen bewährt haben. 
 Sind cortisonhaltige Nasensprays die beste Wahl bei Heuschnupfen? 
 Viele Betroffene fragen sich, ob cortisonhaltige Nasensprays sich besonders gut für die Anwendung bei Heuschnupfen eignen und, wenn ja, warum dies so ist. Diese Frage lässt sich damit beantworten, dass Nasenspray mit Cortison normalerweise abschwellend wirkt und Entzündungsreaktionen im Körper lindert. Nasensprays ohne Cortison besitzen diese Eigenschaften in der Regel nicht. 
 Wie heißen die Corticoide (Wirkstoff) in Heuschnupfen Nasensprays? 
 Viele Nasensprays speziell für Heuschnupfen enthalten als Wirkstoff sogenannte Corticoide. Diese tragen die Namen Beclometason, Mometason und Fluticason. Derartige Wirkstoffe sind stets auf der Verpackung sowie in der Packungsbeilage angegeben, sodass Sie sofort erkennen können, mit welchem Wirkstoff das Nasenspray Ihren Beschwerden zu Leibe rückt. Zu den aktuell frei verkäuflichen Nasensprays mit den genannten Corticoiden gehören folgende Produkte: 
 
 Wirkstoff Beclometason: Ratioallerg ®  Heuschnupfen Spray, Rhinivict Nasal ®  
 Wirkstoff Fluticason: Otri-Allergie ®  Nasenspray Fluticason 
 Wirkstoff Mometason: Mometahexal ®  Heuschnupfenspray, Mometason ratiopharm ®  Heuschnupfenspray, Momeallerg ® , Mometasonfuroat 1A Pharma Heuschnupfenspray ®  
 
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 Weitere Informationen zu Wirkstoff und Zusammensetzung der Arzneimittel erhalten Sie in der Packungsbeilage des Produkts oder direkt beim Hersteller, zum Beispiel auf der Website mit den entsprechenden Pflichtangaben. 
 Welche Nebenwirkungen können Cortison Nasensprays ungünstigen Falls haben? 
 Nasensprays mit Cortison, die zur Behandlung von Heuschnupfen, Allergie und chronischen Beschwerden der Nase eingesetzt werden, können unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen. Dazu gehört beispielsweise die Schädigung der Nasenschleimhaut, indem die Schleimhaut austrocknet. Studien zufolge soll die Anwendung von cortisonhaltigen Nasensprays langfristig auch das Risiko für Krankheiten der Augen wie Grüner oder Grauer Star erhöhen. Dies ist in der Regel jedoch  nur bei einem Dauergebrauch sowie bei unsachgemäßer Anwendung  der Fall. Experten werten eine vorübergehende Behandlung mit cortisonhaltigem Nasenspray als eher unbedenklich, da die Arzneimittel nicht in den Blutkreislauf gelangen, sondern nur lokal wirken. Aus ebendiesem Grund befürworten Ärzte normalerweise auch eher die Nutzung von Nasenspray anstelle einer cortisonhaltigen Spritze beim stärksten Pollenflug, weil diese weitaus stärker auf den gesamten Körper einwirkt. Dieser Rat richtet sich natürlich insbesondere an Menschen, die schon seit vielen Jahren unter ihrer Allergie leiden und jedes Jahr mit den gleichen Beschwerden zu kämpfen haben. Nähere Informationen zum Thema sowie zu einer langfristigen Therapie gibt Ihnen sicherlich gerne Ihr behandelnder Arzt. 
 Welche anderen Wirkstoffe (Nasensprays ohne Cortison) haben sich bewährt? 
 Wenn Sie sich gegen ein Nasenspray mit Cortison entscheiden und andere Produkte suchen, die Ihre Beschwerden lindern, werden Sie ebenfalls fündig. Für Erwachsene mit Allergie, Heuschnupfen und Co. haben sich die Wirkstoffe Azelastin, Levocabastin, Cromoglicinsäure bzw. Natriumcromoglicat und Ectoin bewährt. Entsprechende Nasensprays bieten wir Ihnen selbstverständlich in breiter Auswahl in unserer Online-Apotheke an. Entdecken Sie unser Angebot! 
  Tipp:  Sollten Sie weitere Informationen oder Hilfe bei der Auswahl eines Nasensprays wünschen, das Sie oder Ihre Kinder bei Heuschnupfen anwenden können, nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf. Unsere freundliche Pharmazeutische Beratung erklärt Ihnen am Telefon gern, welches Produkt sich in Ihrer Situation am besten eignet. Sie erreichen das Team von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800 - 4 55 65 52. Eine Beratung ist auch per E-Mail möglich – schreiben Sie Ihre Fragen rund um das Thema einfach an   info@volksversand.de  . Wir freuen uns auf Ihre Nachricht! 
 Was ist der Unterschied zwischen Nasensprays mit und ohne Cortison? 
 Nasensprays ohne Cortison sind in der Regel verträglicher und haben weniger Nebenwirkungen als cortisonhaltige Produkte, selbst wenn die Behandlung über einen längeren Zeitraum erfolgt. Dabei ist zu beachten, dass die Wirkung mancher Nasensprays akut einsetzt, während andere Nasensprays vorbeugend wirken. Eine vorbeugende Alternative sind Produkte mit Wirkstoffen wie Cromoglicinsäure: Beginnt die Behandlung mit einem derartigen Arzneimittel mindestens 14 Tage vor dem erwarteten Pollenflug , kann es seine Wirkung voll entfalten und die Freisetzung allergisch wirkender Stoffe im Körper blockieren. 
 Warum kann ein Nasenspray ohne Konservierungsmittel die bessere Wahl sein bei Heuschnupfen? 
 Nicht nur unzählige Kosmetika und Lebensmittel, sondern auch Arzneimittel enthalten häufig Konservierungsmittel, die viele Menschen lieber meiden möchten. Auch bei Heuschnupfen, einer anderen Allergie oder einer hartnäckigen Erkältung kann es sinnvoll sein, auf  Produkte ohne Konservierungsmittel  zurückzugreifen. Grund dafür ist, dass Konservierungsmittel selbst Allergien auslösen und einen negativen Einfluss auf die Flimmerhärchen in der Nase haben können. Diese Flimmerhärchen sind allerdings sehr wichtig für eine gesunde Nase: Arbeiten sie nicht mehr richtig, wird das Sekret in der Nase nicht mehr abtransportiert, sodass es trocknen, verkrusten und von Keimen besiedelt werden kann. Dies kann im ungünstigen Fall sogar zu einem unangenehmen Geruch aus der Nase führen und für den Betroffenen mitunter auch schmerzhaft sein. Ihr Arzt oder Apotheker gibt Ihnen gerne weitere Informationen, wenn Sie sich für Arzneimittel zur Behandlung einer Allergie interessieren und beispielsweise Nasensprays, Augentropfen oder Nasentropfen ohne Konservierungsstoffe kaufen möchten. 
 Was, wenn das Heuschnupfen Nasenspray nicht wirkt? 
 Sollte Ihr Allergiker Nasenspray nicht richtig wirken, lesen Sie am besten erst einmal alle Informationen zur korrekten Anwendung in der Packungsbeilage nach. Haben Sie alles richtig gemacht, empfehlen wir Ihnen, Ihren Arzt um eine Untersuchung bzw. Beratung und Tipps zur erfolgreichen Behandlung zu fragen. Er kennt die Anwendungsgebiete verschiedener Präparate genau und kann Ihnen, falls nötig, ein stärkeres Präparat verschreiben, um Ihre Beschwerden durch den allergischen Schnupfen abzuschwächen oder vermeidbare Symptome gänzlich zu stoppen. 
 Nimmt man andere Nasensprays bei Heuschnupfen als bei Erkältung? 
 Viele Menschen, die noch nicht seit vielen Jahren unter allergischen Symptomen leiden, fragen sich, ob bei einer Allergie das gleiche Nasenspray hilft wie bei einer  Erkältung . Tatsächlich unterscheiden sich die Anwendungsgebiete der einzelnen Produkte: Es gibt enorme  Unterschiede zwischen Nasenspray gegen normalen Schnupfen durch eine Erkältung oder Grippe und Präparaten bei allergischer Rhinitis . Als Hilfe speziell für Heuschnupfen wurden Wirkstoffe wie Azelastin bzw. cortisonhaltige Nasensprays entwickelt, welche normalerweise sowohl die Symptome als auch die Ursachen bekämpfen. Produkte mit Azelastin oder Levocabastin gehören zu den sogenannten Antihistaminika, die die Ausschüttung des Botenstoffs Histamin, der für die Beschwerden bei einer Allergie verantwortlich ist, blockieren. Cortisonhaltige Sprays mit Wirkstoffen wie Beclometason, Mometason und Fluticason wirken zudem abschwellend und entzündungslindernd. Gängige Nasensprays, die bei Erkältung empfohlen werden, enthalten keine Antihistaminika und wirken auch nicht vorbeugend. Sie sorgen dafür, dass die Nasenschleimhaut abschwillt, sodass die Nase wieder frei wird und das Sekret abfließen lassen. Meist handelt es sich bei diesen Nasensprays um Produkte mit Wirkstoffen wie Xylometazolin und Oxymetazolin. 
 
  Wichtiger Hinweis:  Nasensprays gegen Erkältung sollten Sie nicht länger als eine Woche benutzen, da sie die Nasenschleimhaut austrocknen können. Außerdem steigt mit der Dauer der Anwendung das Risiko für eine Gewöhnung oder Abhängigkeit. Hilfe bei trockener Nasenschleimhaut bieten   Meerwasser- und Salzsprays  , die befeuchtend wirken und dem Austrocknen vorbeugen. Entsprechende Produkte finden Sie selbstverständlich auch im gut sortierten Sortiment unserer Apotheke. 
 
 Was muss bei der Anwendung und der Anwendungsdauer bei Nasenspray gegen Heuschnupfen berücksichtigt werden? 
 Die meisten Nasensprays, die gegen die Symptome einer Allergie wirken sollen, werden ein- bis zweimal täglich verwendet, wobei jeweils ein bis zwei Sprühstöße in die Nase gegeben werden. Die Wirkung vieler Produkte hält bis zu 24 Stunden an. Bei vielen Präparaten wird in den ersten Tagen eine höhere Dosis (meist zwei Sprühstöße) empfohlen, bis sich eine Besserung der Symptome einstellt. Anschließend wird die Dosierung reduziert (ein Sprühstoß). Je nach enthaltenem Wirkstoff kann die Dosierung und Anwendungshäufigkeit sowie die Dauer der Behandlung variieren. Lesen Sie dazu bitte aufmerksam die Informationen in der Packungsbeilage und befolgen Sie die Anweisungen von Ihrem Arzt oder Apotheker. 
 Die meisten Nasensprays, die gegen die Symptome einer Allergie wirken sollen, werden ein- bis zweimal täglich verwendet, wobei jeweils ein bis zwei Sprühstöße in die Nase gegeben werden. Die Wirkung vieler Produkte hält bis zu 24 Stunden an. Bei vielen Präparaten wird in den ersten Tagen eine höhere Dosis (meist zwei Sprühstöße) empfohlen, bis sich eine Besserung der Symptome einstellt. Anschließend wird die Dosierung reduziert (ein Sprühstoß). Je nach enthaltenem Wirkstoff kann die Dosierung und Anwendungshäufigkeit sowie die Dauer der Behandlung variieren. Lesen Sie dazu bitte aufmerksam die Informationen in der Packungsbeilage und befolgen Sie die Anweisungen von Ihrem Arzt oder Apotheker. 
 Vor der Anwendung sollten Sie Ihre Nase putzen und die Schutzkappe des Sprays entfernen. Handelt es sich um den ersten Gebrauch, pumpen Sie das Spray mehrmals, bis ein gleichmäßiger Sprühnebel austritt. Geben Sie nun bei aufrecht gehaltenem Kopf die empfohlene Menge Sprühstöße in Ihre Nase. 
 Es gibt viele   frei verkäufliche Nasensprays gegen Heuschnupfen  , die Sie ohne Rezept in Ihrer Apotheke kaufen können. Daneben sind auch verschreibungspflichtige Nasensprays mit einer höheren Wirkstoff-Dosis erhältlich. Wenn Sie das Gefühl haben, dass rezeptfreie Mittel Ihre Allergie bzw. Ihren Heuschnupfen nicht wie gewünscht eindämmen, fragen Sie Ihren Arzt am besten um Empfehlung eines Produkts, das einen höher dosierten Wirkstoff enthält. 
 Können Nasensprays gegen Heuschnupfen freiverkäuflich und ohne Rezept erworben werden? 
 Ob juckende Augen oder geschwollene Nasenschleimhaut: Viele Symptome einer allergischen Rhinitis beeinträchtigen Patienten im Alltag stark und reduzieren ihre Lebensqualität teils enorm. Neben Nasenspray, das Sie in Ihrer Drogerie oder Apotheke kaufen können, lässt sich den Beschwerden auch mit anderen Mitteln begegnen. So sind sowohl für Erwachsene als auch bei Kindern oftmals spezielle Tabletten empfehlenswert, welche unter anderem die Freisetzung von Histamin blockieren und auf diese Weise das Auftreten allergischer Symptome verhindern bzw. ihre Ausprägung reduzieren. Darüber hinaus können  Hausmittel wie eine Nasendusche oder das Inhalieren wohltuender Kräuter- oder Ölmischungen  gegen verstopfte Atemwege und andere durch die Allergie hervorgerufene Leiden helfen. Je nachdem, welche Symptome überwiegen, können auch Nasentropfen oder Augentropfen eine sinnvolle Alternative sein. Ihr Arzt oder Apotheker gibt Ihnen gerne alle gewünschten Informationen zu den zahlreichen Produkten, die bei einer Allergie entlastend wirken können, und erklärt Ihnen die jeweiligen Anwendungsgebiete. 
 Was ist der Unterschied zwischen Nasensprays gegen Heuschnupfen aus der Drogerie und der Apotheke? 
 Für einige Produkte mit bestimmten Wirkstoffen besteht eine sogenannte Apothekenpflicht, die insbesondere für Mittel mit Cortison gilt. Ein Präparat, das lediglich einen sanften Wirkstoff enthält, findet sich daher verstärkt in den Regalen einer Drogerie wieder. Welches Produkt Sie wählen, hängt letztlich vom Schweregrad Ihrer Allergie ab und sollte erst nach einer eingehenden Beratung mit dem Arzt entschieden werden. 
 Kann Nasenspray gegen Heuschnupfen müde machen? 
 Viele Menschen fürchten, dass die Nutzung von Allergiker Nasenspray ermüdend auf sie wirkt und ihre Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. Allerdings sind derartige Nebenwirkungen eher bei der Einnahme von Tabletten mit bestimmten Antihistaminika der 1. Generation zu erwarten, wozu beispielsweise Cetirizin gehört. Diese können dafür sorgen, dass Erwachsene nicht mehr so leistungsfähig und belastbar sind wie zuvor, und auch bei Kindern wird dieser Effekt oftmals beobachtet. Aus diesem Grund sollte sanfteren Mitteln der Vorzug gegeben werden. Besprechen Sie es bitte stets mit Ihrem behandelnden Arzt, wenn Sie eine Verminderung Ihrer eigenen oder der Leistungsfähigkeit Ihres allergischen Kindes befürchten: Er kann Ihnen bzw. Ihren Kindern ein gut geeignetes Arzneimittel verschreiben, das nicht nachteilig auf die körperliche und geistige Verfassung wirkt. 
 Kann auch bei Nasenspray gegen Heuschnupfen ein Gewöhnungseffekt (Sucht) eintreten? 
 Ob die Verwendung von Nasensprays gegen Heuschnupfen abhängig machen kann, lässt sich nicht pauschal beantworten, da der enthaltene Wirkstoff ausschlaggebend dafür ist. Anders als die meisten abschwellenden Nasensprays, die etwa mit dem Wirkstoff Xylometazolin bei Erkältung verwendet werden, ist die Gefahr eines Gewöhnungseffekts eher gering. Lesen Sie vor Gebrauch stets alle wichtigen Informationen in der Packungsbeilage und achten Sie speziell auf die Anwendungshinweise, um einer vermeidbaren Gewöhnung oder Fehldosierung vorzubeugen. Ihr Arzt oder Apotheker kann Ihnen ebenfalls wertvolle Tipps zur korrekten Anwendung, Dosierung und Therapiedauer bei Heuschnupfen geben. Zögern Sie nicht, sich bei Fragen an einen Experten zu wenden! Auch unser Team steht Ihnen gerne zur Seite und gibt Ihnen von  Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr telefonisch unter der kostenlosen Rufnummer 0800 - 4 55 65 52  oder per E-Mail an   info@volksversand.de    eine fachkundige Beratung. 
 
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            <title type="text">Heuschnupfen und Husten: Informationen, Tipps und Behandlung</title>
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                 Warum allergischer Husten gefährlich werden kann 
 Heuschnupfen an sich ist als allergischer Schnupfen schon keine angenehme Sache. Wenn sich aber noch ständiger  allergischer Husten  dazugesellt, dann können dies Symptome für weitere Krankheiten wie Asthma bronchiale. Allergien und ähnliche Beschwerden sollten Sie in keinem Fall auf sich beruhen lassen, sondern schnellstmöglich eine geeignete Behandlung einleiten, um Ihre Symptome zu lindern und Ihre Lebensqualität zu erhöhen. In diesem Artikel informieren wir Sie über Symptome, Ursachen und die mögliche Therapie einer solchen mit Husten einhergehenden Allergie. 
 Was macht Husten bei Heuschnupfen so besonders? 
 Heuschnupfen sorgt dafür, dass die Nase läuft, und stellt sowohl für Atemwege als auch Immunsystem des menschlichen Körpers eine immense Herausforderung dar. Leider geht er oft mit allergischem Husten einher, der für viele Betroffene eines der lästigsten Symptome von Heuschnupfen darstellt. Das Attribut  allergisch  verrät dabei schon, was diesen Husten so besonders macht: Es handelt sich dabei nicht einfach um einen gewöhnlichen Husten, der rasch wieder abklingt, sondern vielmehr um eine  allergische Reaktion  – meist durch Pollen verursacht, die in die Atemwege gelangen. 
 Albtraum für Allergiker: Pollen sind weitverbreitete Allergene 
 Ein allergischer Husten ist per se eine natürliche und sinnvolle Maßnahme, mit der unser Körper einen unerwünschten Eindringling schnellstmöglich wieder loswerden möchte. Das Problem: Im Falle einer Pollenallergie belästigen diese Eindringlinge die Patienten immer wieder, denn Pollen fliegen in unseren Breitengraden immer länger durch die Luft. Das liegt auch den ständig wärmer werdenden Temperaturen, die mit kürzeren Wintern und damit besseren Umgebungsbedingungen für die zahlreichen Allergene verbunden sind. Meist ist es eine bestimmte Pflanze, deren Pollen als Allergen fungieren. Der Haken dabei: Diese Pflanze ist nicht für alle Patienten gleich. 
 Eine Allergie gehört heute für viele Menschen zum Alltag 
 Allergien sind weltweit auf dem Vormarsch, was von vielen Experten auch mit der zunehmenden Schädigung der Umwelt in Verbindung gebracht wird. Von allen Allergien ist die Pollenallergie die mit Abstand häufigste und wohl auch bekannteste. Das macht die Sache an sich zwar nicht besser, hat aber einen entscheidenden Vorteil: Symptome, Ursachen und Verlauf dieser Allergie sind inzwischen schon recht gut erforscht. Falls Sie also zu den Betroffenen gehören, dürfen Sie sich mit einer doppelten Feststellung trösten: Sie sind mit derartigen Krankheiten nicht allein – und es gibt  Möglichkeiten der Behandlung , die Sie nutzen sollten. 
 
  Interessant zu wissen:  Männer, Frauen und Kinder können gleichermaßen allergisch auf Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben und ähnliche Allergene reagieren. Was im Einzelfall als Auslöser allergischer Beschwerden fungiert, ist jedoch individuell verschieden und kann selbst innerhalb einer Familie variieren. 
 
 Symptome und Verlauf eines allergischen Hustens 
 Je mehr Pollen durch die Luft schwärmen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch Patienten mit diesem Allergen in Kontakt kommen. Das bedeutet: Vor allem in der Nacht und am frühen Morgen tritt der Husten besonders häufig auf. Das Allergen hindert Betroffene dann am dringend benötigten und gesundheitsfördernden Schlaf, was sich langfristig in weiteren Beschwerden auswirken kann. 
 In jedem Fall ist die  akute Belastung für die Atemwege  bei allergischem Husten und Schnupfen groß und kann regelrecht zu Atemnot führen. Wie lange die Symptome anhalten, ist bei jedem Menschen und von Fall zu Fall verschieden: Allergischer Husten und Schnupfen können innerhalb weniger Minuten nach dem Auftreten von selbst wieder abklingen, teilweise aber auch mehrere Stunden dauern. Zu der Atemnot gesellen sich als weitere Symptome anschwellende und juckende Bereiche im Hals, tränende Augen, Kopfschmerzen, kribbelnde, ständig fließende oder verstopfte Nase und anhaltende Schluckprobleme hinzu. 
  Allergischer Husten  ist meist trocken und kratzend, allerdings gehört es zu den besonderen Eigenheiten einer Allergie, dass gerade auch gegensätzliche Symptome möglich sind: Dann kann sogar allergischer Husten produktiv ausfallen, was bedeutet, dass er mit Schleim und Auswurf einhergeht. 
 
  Tipp:  Wenn Sie unsicher sind, ob die Ursache für Ihre Beschwerden eine Allergie oder eine von diversen anderen Krankheiten ist, wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren Arzt. Dieser kann den Husten bzw. Schnupfen am besten zuordnen und eine allergische Reaktion bzw. Heuschnupfen einwandfrei diagnostizieren. 
 
 Tierhaare und Hausstaubmilben als Ursache für allergischen Schnupfen 
 Allergien können durch vielfältige Ursachen ausgelöst werden. Allergischer Husten wird häufig durch eine Allergie gegen Tierhaare, Hausstaubmilben oder Pollen verursacht. Bei einer allergischen Reaktion auf Tierhaare ist der Kontakt mit Haustieren der naheliegende Auslöser, Hausstaubmilben finden sich wiederum in jedem Bett – auch größte Bemühungen um eine umfassende Hygiene können das nicht verhindern. Bei einer Allergie gegen Tierhaare oder Hausstaubmilben gibt es einen wichtigen Unterschied gegenüber anderen Allergien wie zum Beispiel gegen Pollen: Die Auslöser befinden sich im Haus, nicht im Freien, und können kaum ferngehalten werden. 
 Häufig besteht auch eine Allergie gegen Nahrungsmittel 
 Eine Allergie gegen Pollen ist weithin bekannt. Weniger verbreitet ist das Wissen, dass Pollenallergiker häufig auch unter einer  Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel  leiden, die ihre Beschwerden verschärft. Das kann zum Beispiel eine Allergie gegen rohe Äpfel oder Haselnüsse sein. Der Hintergrund dieser wenig bekannten Verbindung ist die Ähnlichkeit der Zusammensetzung, die Pollen und bestimmte pflanzliche Nahrungsmittel miteinander verbindet. Die Allergene können also durch den Verzehr dieser Nahrungsmittel in den Körper gelangen und dadurch die allergische Reaktion wie Husten oder Fließschnupfen auslösen. 
 Vor allem Äpfel, Nüsse und Mandeln sowie Weizen, Eier und Milch sind weit verbreitete Allergene, durch die allergische Reaktionen auftreten können. Weitere Nahrungsmittel sind die Geschwister des Apfels: Birne, Pflaume, Kirsche und Pfirsich. Gemeinhin gelten gerade diese Nahrungsmittel jedoch als besonders gesund, sodass viele Allergiker, die Wert auf eine gesunde Ernährung legen, sich häufig stark eingeschränkt fühlen. 
  Wichtig zu wissen:  Nicht immer müssen Sie bei einer entsprechenden Allergie auf Obst und Nüsse verzichten. Oft reagiert der Körper nur auf den Verzehr von rohem Obst allergisch, während sich durch einfaches Erhitzen der Nahrungsmittel ein allergischer Effekt verhindern lässt! 
 Diese Folgen kann allergischer Husten bei Heuschnupfen haben 
 Allergischem Hustenreiz sollten Sie nicht leichtfertig begegnen: Wie allergischer Schnupfen kann er Vorbote sein für weitere Krankheiten, beispielsweise für Bronchitis und Asthma. Wird eine solche Allergie nicht rechtzeitig behandelt, können die Symptome schlimmstenfalls chronisch werden. Das bedeutet nicht nur nahezu dauerhaften Schnupfen, sondern stellt eine ernstzunehmende Einschränkung des Alltags dar: Bei chronischem Asthma und einer ständigen Bronchitis können selbst alltägliche Dinge wie Treppensteigen und Einkaufen zu einer Herausforderung werden. Eine rechtzeitig eingeleitete Therapie einer Allergie ist deshalb in jedem Fall zu empfehlen, um die Lebensqualität nicht unnötig zu mindern! 
 Besonders hoch ist das Risiko chronischer Beschwerden bei Betroffenen, die bereits an Asthma oder Bronchitis leiden. Kommt dann noch eine Allergie hinzu, sollte so schnell wie möglich eine geeignete Behandlung erfolgen, um ein Voranschreiten der Krankheit zu verhindern. Ihr Arzt berät Sie gern zu Ihren Möglichkeiten und empfiehlt Ihnen passende Medikamente! 
 
  Tipp:  Halten die Symptome wie Husten, Schnupfen, triefende Nase und brennende Augen an, ist ein Arztbesuch ohnehin empfehlenswert, um Krankheiten wie Allergien, Asthma oder Bronchitis exakt zu diagnostizieren. Da nach aktuellem Kenntnisstand der Medizin etwa jeder dritte Heuschnupfen in eine Form von Asthma übergeht, sollte die entsprechende Therapie so früh wie möglich begonnen werden. 
 
 Mögliche Behandlung für allergischen Husten und Heuschnupfen 
 Allergien gelten als Volksleiden und werden deshalb im Bereich der Medizin intensiv erforscht. Eine  Allergie gegen Pollen  beispielsweise kann mit einer Therapie in der Regel wirkungsvoll bekämpft werden. Auch wenn nicht jeder Schnupfen ein allergischer Schnupfen ist und Sie keinesfalls wegen jeder Erkältung einen Arzt aufsuchen müssen, ist es daher wichtig, ein wachsames Auge für die möglichen Symptome zu haben und sich bei Heuschnupfen und allergischem Husten lieber früher als später behandeln zu lassen. 
 Homöopathie und Hausmittel 
 Neben der anerkannten Medizin haben sich auch homöopathische Medikamente und Hausmittel im Kampf gegen Allergien und Heuschnupfen bewährt. Bei anhaltenden bzw. wiederkehrenden Symptomen einer Allergie sollte aber in jedem Fall zusätzlich ein Arzt hinzugezogen werden. Allergien und Heuschnupfen in fortgeschrittenem Stadium lassen sich normalerweise nicht ausschließlich mit Hausmitteln bekämpfen. 
 Mit heißem Wasser, Honig und Zitrone gegen Allergie und Heuschnupfen 
 Honig und Zitrone, vermischt mit heißem Wasser, können den Hustenreiz lindern und den Rachenbereich desinfizieren. Auf diese Weise wird eine zeitweise Besserung der Symptome erreicht und das Entstehen von Entzündungen verhindert. Als besonders wirksam gegen Heuschnupfen gilt der   Manuka-Honig  ; entscheidend ist bei Honig aber vor allem der MGO-Gehalt, der möglichst hoch ausfallen sollte. MGO steht für den Wirkstoff Methylglyoxal, der sich bei vielen Krankheiten bewährt hat. 
 Nasen- und Rachenspülung gegen Allergie und Heuschnupfen 
 Wasser ist ein wichtiges Stichwort im Zusammenhang mit Husten, Schnupfen, Heuschnupfen und Allergie. Es muss nicht zwingend heiß sein: Allein viel Wasser zu trinken wirkt einem trockenen Hals entgegen und spült etwaige Pollen aus, die sich im Rachenraum angesammelt haben und Auslöser allergischer Reaktionen sein können. Auch sollten Sie eine trockene Umgebung meiden – der Qualm von Zigaretten durch aktive Raucher etwa ist bei Allergie, Asthma und Heuschnupfen noch viel ungesünder als ohnehin schon. 
 Eine spezielle   Spülung für den Rachenraum oder die Nase   kann wohltuend und befreiend wirken. Bei juckenden Augen genügt ein feuchter Lappen, der für einige Minuten auf die Augen gelegt wird. Bitte achten Sie darauf, dass Sie ausschließlich kaltes Wasser dafür verwenden! 
 Tee gegen Heuschnupfen und Allergie? 
 Eine beliebte alternative Medizin gegen Heuschnupfen sind verschiedene Kräutertees. Diese können auch vor dem Auftreten allergischer Reaktionen eingenommen werden. Der Tee kann dabei nicht nur getrunken, sondern auch gegurgelt werden. Auf diese Weise kann zum Beispiel der kratzende Hals, der oft zum Heuschnupfen gehört, mit Salbeitee gelindert werden. Allerdings sind Kräuterteekuren nur für einen begrenzten Zeitraum zu empfehlen – aus Sicht von Ärzten und Therapeuten etwa für sechs Wochen, dann sollte eine Pause eingelegt werden. 
 Heißes Dampfbad mit Kochsalz gegen Heuschnupfen 
 Heißes Wasser kann bei Krankheiten bereits wunderbar als Getränk helfen. Darüber hinaus können Sie Ihrer Allergie und Ihrem Heuschnupfen auch wunderbar mit einem Dampfbad zu Leibe rücken. Inhalieren hat sich als Hausmittel bei Allergie und Heuschnupfen bewährt! Dazu wird ein Topf mit Wasser erhitzt und ein bis zwei Teelöffel Kochsalz darin aufgelöst. Etwa zehn Minuten sollten Sie den salzigen Wasserdampf inhalieren – am besten wirkt das Ganze, wenn die Nase gerade intensiv allergisch juckt. Allergischer Schnupfen lässt sich auch mit Pfefferminzöl lindern – statt der Teelöffel Kochsalz nehmen Sie einfach ein paar Tropfen Pfefferminzöl. 
 Weitere Stoffe, die sich zum Inhalieren oder als Badezusatz bei der natürlichen Behandlung allergischer Beschwerden bewährt haben, sind Fenchel-, Eukalyptus- und Schwarzkümmelöl. Auch Aloe Vera Saft ist als Mittel gegen Allergien beliebt. Beim Kauf sollten Sie stets darauf achten, dass der Saft rein ist und ohne Zusätze auskommt. 
 Ein gesunder Lebensstil ist die beste Medizin gegen Krankheiten 
 Fast alles, was dem körpereigenen Immunsystem guttut, hilft auch beim Kampf gegen eine Allergie und gegen Heuschnupfen. Dazu gehört auch eine gesunde Ernährung – natürlich unter Aussparung der Lebensmittel, die individuell nicht verträglich sind. Bewegen Sie sich viel an der frischen Luft, treiben Sie Sport und werden Sie im Alltag aktiv! All das ist Ihrer Gesundheit zuträglich und kann sich positiv auf Ihr persönliches Wohlbefinden auswirken. Probieren Sie es aus! 
 Medikamente gegen Allergien 
 Für die Behandlung einer Allergie werden   Antihistaminika  , wie z. B.  Cetirizin , empfohlen. Wie alle Medikamente sollten Sie aber auch diese nicht in Eigenregie, sondern nur in Absprache mit Ihrem Arzt bzw. Therapeuten bei Ihrer Online-Apotheke bestellen. Nur ein erfahrener Experte kann zielgerichtet einen Behandlungsplan erstellen und entsprechende Medikamente auswählen, die für den Patienten jeweils am besten geeignet sind. 
 Hustensaft, Nasenspray und Nasentropfen 
 Selbstverständlich gibt es auch verschiedene Hustenstiller, die kurzfristig dazu geeignet sind, den Hustenreiz unterstützend zu lindern, indem sie die Schleimhäute beruhigen. Da es sich im Zusammenhang mit einer Allergie jedoch um einen asthmatischen Husten handelt, kann dieser nur akut mit entsprechenden Medikamenten behandelt werden. Sprechen Sie hierzu auf jeden Fall mit Ihrem Arzt, er kann Ihnen das für Sie passende Medikament verschreiben. 
   Nasenspray   hilft kurzfristig dabei, die verstopfte Nase zu befreien. Wichtig zu beachten ist, dass sie für eine langfristige Einnahme nicht geeignet ist – unter Umständen kann die regelmäßige Einnahme sogar zur Sucht führen. Nutzen Sie daher zur Linderung der Symptome  antiallergisches Nasenspray  . Dieses hilft nicht nur schnell die verstopfte Nase zu befreien, sondern kann in der Regel auch über einen längeren Zeitraum angewendet werden, ohne dass eine Abhängigkeit entsteht. Antiallergische Nasensprays gibt es in verschiedenen Ausführungen. Je nach Stärke Ihrer Allergie und möglichen Unverträglichkeiten, kommen hier verschiedene Nasensprays in Betracht. Halten Sie daher Rücksprache mit Ihrem Arzt, um das für Sie passende Nasenspray zu finden. 
 Für eine möglichst schonende Behandlung allergischer Reaktionen, die mit einer verstopften Nase einhergehen, sind beispielsweise   Nasenspray oder   -tropfen auf Meersalzbasis   ein guter Tipp. Selbstverständlich finden Sie auch diese in unserer Online-Apotheke. 
 Fazit 
 Heuschnupfen und allergischer Husten gehen oftmals Hand in Hand und können den Betroffenen einige Beschwerden verursachen. Wenn Sie den Verdacht haben, an einer Allergie zu leiden, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden und entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen. Nicht alle Ursachen allergischer Beschwerden lassen sich im Vorfeld ausräumen, doch mit einer gesicherten Diagnose und der richtigen Medizin können Betroffene Allergie und Heuschnupfen lindern, eindämmen und möglicherweise sogar vollständig heilen. 
 Wir wünschen Ihnen alles Gute! 
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            <title type="text">Heuschnupfen oder Erkältung? So erkennen Sie den Unterschied</title>
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                 Ähnliche Symptome, unterschiedliche Auswirkungen 
 Ohne Niesen und laufende Nase geht es nicht: Wohl jeder wird mindestens einmal im Leben von Husten und Schnupfen geplagt, auch wenn er sich noch so gesund ernährt, auf sich achtet und Sport treibt. An einer simplen Erkältung nimmt auch kaum jemand Anstoß. Was viele jedoch nicht wissen: Häufig verbirgt sich hinter den scheinbar typischen Erkältungssymptomen wie Niesen und Husten eine Allergie, genauer gesagt ein Heuschnupfen. Da derartige Allergien eine möglichst rasche Behandlung erfordern, um langfristigen gesundheitlichen Beschwerden vorzubeugen, ist es wichtig, die  Symptome von Heuschnupfen und Erkältung genau zu unterscheiden  und erste Anzeichen richtig zu erkennen. Die Tipps in diesem Artikel helfen Ihnen dabei! 
 Die wichtigsten Unterschiede zwischen Heuschnupfen und Erkältung 
 Die Symptome von Heuschnupfen und Erkältung ähneln sich sehr. Deshalb fällt es auf Anhieb nicht immer leicht, den allergischen Schnupfen von einem gewöhnlichen Schnupfen zu unterscheiden. Husten, Juckreiz in Hals und Augen, Niesattacken, triefende oder verstopfte Nase, angegriffene Atemwege – das alles kann sowohl auf eine Erkältung als auch auf einen Heuschnupfen hindeuten. Gerade  lang anhaltende Symptome , die nicht innerhalb weniger Tage von selbst wieder abklingen, lassen allerdings darauf schließen, dass eine Allergie vorliegt, die über längere Zeit unbehandelt in ein  chronisches Asthma  übergehen kann. Auch wenn die Beschwerden beim ersten Pollenflug im Jahr plötzlich auftreten, mit stärkerem Pollenflug zunehmen und bei schlechtem Wetter zurückgehen, kann dies ein Indiz für Heuschnupfen sein. 
  Tipp:  Falls Sie bereits aufgrund der oben genannten Informationen unseres Ratgeber-Textes den Verdacht haben, an einer Allergie zu leiden, nehmen Sie am besten direkt Kontakt zu Ihrem Arzt auf, um das Thema mit ihm zu besprechen und sich fachkundig untersuchen zu lassen. 
 Ein Überblick: So unterscheiden sich die Symptome im Detail 
 Ob Jucken der Augen, ständiges Niesen oder Schnupfnase: Es lohnt sich, ganz genau hinzusehen. Die Symptome für Heuschnupfen und Erkrankungen der Atemwege sind zwar auf den ersten Blick identisch und machen es gar nicht so leicht, auf die richtige Erkrankung zu schließen. Tatsächlich gibt es aber  im Detail Unterschiede , die Ihnen dabei helfen, schon frühzeitig zu erkennen, ob Sie es nur mit einer Erkältung oder doch mit einer Allergie zu tun haben. Ganz klar: Letzte Sicherheit kann Ihnen nur ein Arzt geben. Schon bei einem leisen Anfangsverdacht auf Heuschnupfen sollten Sie deshalb ärztliche Tipps einholen. Diese Beratung lohnt sich im Blick auf Ihre Gesundheit unbedingt! 
  Wichtig zu wissen:  Eine unbehandelte Pollenallergie läuft Gefahr, sich zu einem chronischen Asthma auszuwachsen. Deshalb ist es wichtig, die richtige Behandlung so früh wie möglich zu beginnen! 
 Ein umfassender Juckreiz spricht für eine Allergie 
 Ein wiederkehrender Juckreiz an Augen, Mund, Gaumen, Nase und Rachenraum ist ein Anzeichen für eine Allergie. Bei einer gewöhnlichen Erkältung tritt Jucken eher selten auf. Für den Juckreiz sorgen die Pollen in der Luft, die sich unmerklich am Körper festsetzen und die entsprechende Reaktion auslösen. 
 Ständiges Husten lässt auf eine Erkältung schließen 
 Eng mit einem Infekt verbunden ist ein Hustenreiz, der zu häufigem Abhusten führt. Ein  trockener Hustenreiz  kann durch eine Allergie auf Pollen, Nahrungsmittel aber auch Hausstaubmilben ausgelöst werden und kann solange auftreten, wie Sie dem Allergen ausgesetzt sind. Bei einem nicht mehr verschwindenden Husten sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, da er auch ein Zeichen für andere Krankheiten sein kann, die in diesem Ratgeber jedoch kein Thema sein sollen. 
 Das Sekret und seine Konsistenz 
 Wenn die Nase läuft, sollten Sie das austretende Sekret genau in Augenschein nehmen, auch wenn das zunächst abstoßend klingen mag. Ein klares, wässriges Sekret weist auf Heuschnupfen hin, eine gelblich-grün gefärbte Flüssigkeit lässt eher auf einen gewöhnlichen Schnupfen im Rahmen einer Erkältung schließen. 
 Ein plötzliches Auftreten der Symptome ist typisch für Allergien 
 Treten die Symptome ganz plötzlich und gewissermaßen ohne Vorwarnung auf, spricht dieser Umstand für eine Allergie bzw. einen Heuschnupfen. Bei einer Erkältung verhält es sich eher so, dass sich die Beschwerden über ein paar Tage hinweg im Vorhinein ankündigen – häufig durch ein Kratzen im Hals, allgemeines Unwohlsein und durch Kopfschmerzen. 
 Die Dauer der Beschwerden ist ein wichtiges Indiz 
 Halten sich die Symptome länger als sieben Tage, handelt es sich sehr wahrscheinlich nicht um einen Infekt, sondern um eine Allergie. In jedem Fall sollte spätestens nach einer Woche ein Arzt aufgesucht und um Rat gebeten werden. Ein Heuschnupfen kann sich ohne Behandlung über Wochen und Monate hinziehen. Je früher eine Therapie beginnt, desto höher ist zudem die Chance auf Erfolg. Deshalb sollten Sie im Zweifel eher früher als später einen fachkundigen Ratgeber aufsuchen, der Ihren Schnupfen richtig einschätzen und eine gesicherte Diagnose stellen kann. 
 Auch die Tages- und Jahreszeit spielt eine Rolle 
 Treten Symptome wie Niesen, Hustenreiz oder Schnupfen auf, dann hilft bei einer ersten Einordnung auch der Blick in den Kalender. Sie könnten nämlich an einer Pollenallergie leiden – und wenn die Jahreszeit gerade günstig für Pollenflug ist, ist möglicherweise wirklich eine solche der Auslöser ihrer Beschwerden und keine gewöhnliche Erkältung. 
 Darüber hinaus kann auch die Tageszeit Rückschlüsse zulassen: Eine triefende oder verstopfte Nase am Morgen kann auf eine Allergie gegen Hausstaub hinweisen, da die meisten Hausstaubmilben über Nacht aufgenommen werden. Deshalb ist es wichtig, das Bett regelmäßig abzuklopfen und auszulüften. Bei einer Pollenallergie verhält es sich hingegen genau umgekehrt: Hier werden die meisten Pollen im Freien und am Tag eingeatmet bzw. auf die Kleidung übertragen. 
 
  Wichtig zu wissen:  Der Pollenflug ist als besonderes Übel bei Allergien bekannt. Deshalb gibt es auch spezielle Pollenflugkalender für das ganze Jahr, mit denen Sie den Flug von Pollen und das Auftreten Ihrer Beschwerden abgleichen können. Wenn Sie bereits wissen, dass Sie eine Pollenallergie haben, können Sie mithilfe dieser Informationen auch Ihren Körper entlasten, indem Sie Ihre Freizeitaktivitäten entsprechend planen. 
 
 Generell gilt die kalte Jahreszeit als besonders erkältungsfreundlich, während sich eine Pollenallergie eher im Frühjahr bemerkbar macht. Absolute Sicherheit lässt sich aber durch die zeitliche Verordnung der Beschwerden nicht gewinnen. Richtig schwer fällt die Unterscheidung im Herbst: Das ist die Zeit im Jahr, in der sowohl ein gewöhnlicher Schnupfen als auch Heuschnupfen bzw. eine Allergie gegen Hausstaub gehäuft auftreten können. 
  Ein regelmäßig zu bestimmten Jahren wiederkehrender Schnupfen ist ein deutlicher Hinweis auf einen Heuschnupfen.  Das gilt besonders dann, wenn das Auftreten der Beschwerden mit der Blüte bestimmter Pflanzen zusammenfällt. Die Nähe zu bestimmter Vegetation kann zu sofortigen Niesattacken, Hustenreizen, tränenden Augen, triefender Nase und einer Verengung der Atemwege führen. Zeigt Ihr Körper eine solche Reaktion bei der Annäherung an bestimmte Pflanzen und beim Kontakt mit deren Pollen, liegt der Verdacht auf einen Heuschnupfen nahe und Sie sollten einen Arzt aufsuchen. 
 Das Wetter kann die Symptome beeinflussen 
 Bei einer Pollenallergie spielt auch das Wetter eine gewisse Rolle. Heftiger Regen wäscht die Pollen aus der Luft und vermindert die Symptome. Handelt es sich allerdings um ein Gewitter mit starkem Wind, können dadurch gerade erst viele Pollen freigesetzt werden. Ein Schnupfen, der sich während oder nach einem Gewitter verschlechtert, ist sehr wahrscheinlich eine Allergie. Deshalb kann es hilfreich sein, sich vor und auch nach einem Gewitter mit Windböen nicht im Freien aufzuhalten und die Fenster in diesem Zeitraum geschlossen zu halten. So wird der Kontakt mit Pollen minimiert. Auch besonders heiße und trockene Tage sind bei einer Pollenallergie problematisch. Wichtig ist, die Tageskleidung nicht in der Nähe des Bettes aufzubewahren. 
 Allergiker in der Familie erhöhen das Risiko 
 Sind in Ihrer Familie Allergien bereits verbreitet, liegt die Wahrscheinlichkeit weiterer Erkrankungen recht hoch. In diesem Fall sollten Sie jeden Schnupfen besonders aufmerksam beobachten und die oben geschilderten Besonderheiten bei den Beschwerden genau unter die Lupe nehmen. Gerade Kinder von Allergikern sind selbst ebenfalls anfällig für Allergien. Aber auch einfache Erkältungen können im Familienkreis schnell weitergereicht werden, es muss nicht immer direkt eine Allergie dahinter stecken. 
 Die Hautreaktion kann auf Heuschnupfen hinweisen 
 Bei einem Verdacht auf Heuschnupfen ist es auch sinnvoll, die Haut in Augenschein zu nehmen. Allergien wirken sich häufig auf das  Erscheinungsbild der Haut  aus. Das gilt umso mehr, wenn ohnehin schon Hauterkrankungen vorliegen – zum Beispiel Neurodermitis. Die mit derartigen Erkrankungen verbundenen Beschwerden können durch eine Allergie noch weiter verstärkt und befördert werden. 
 Fieber und Schüttelfrost sind Erkältungssymptome 
 Nicht auf Heuschnupfen und Allergien deuten in der Regel Fieber und Schüttelfrost hin. Bei diesen Beschwerden handelt es sich eher um eine Grippe oder um einen Erkältungsschnupfen. Auch hier kann eine ärztliche Behandlung empfehlenswert sein, ist aber in vielen Fällen nicht so dringend wie bei Allergien. 
 Manchmal treten Allergie und Erkältung gemeinsam auf 
 In manchen Fällen ist es gar nicht möglich, den Heuschnupfen von einer Erkältungserkrankung zu trennen, weil beide gemeinsam auftreten. Die Erklärung für dieses vermeintliche Phänomen ist ganz einfach: Natürlich können sich auch Allergiker erkälten! Besonders heikel ist das für die Gesundheit von Menschen, die bereits an Asthma leiden, denn das Asthma kann durch den Schnupfen noch verstärkt werden. 
 Allergien durch gesunde Ernährung und Sport begegnen 
 Da die Zahl von Allergikern stetig wächst, sind Tipps gegen Allergien umso stärker gefragt. Eine vollständige Vermeidung ist zwar meist nicht möglich, doch das Risiko und die Anfälligkeit gegen derartige Beschwerden lassen sich zumindest ein wenig eindämmen. Die Ernährung steht dabei wie so oft an vorderster Stelle. Im Internet finden Sie viele wertvolle Tipps für eine gesunde Küche. Zucker sollten Sie nach Möglichkeit meiden bzw. reduzieren, frisches Obst und Gemüse sind zu empfehlen, solange keine Kreuzallergien vorhanden sind. Fleisch sollten Sie hingegen nur in Maßen genießen. Sind Sie von einer Allergie betroffen, kann die Ernährung weiter individualisiert werden, um die Beschwerden zu lindern. Beispielsweise empfiehlt sich für manche Allergiker  eine histaminarme Ernährung , bei der die Aufnahme von histaminhaltigen und -freisetzenden Lebensmitteln eingeschränkt wird, da der Botenstoff Histamin ausschlaggebend an der Symptomatik von Allergien beteiligt ist. 
 Sport ist als vorbeugende Maßnahme ebenfalls empfehlenswert, da durch regelmäßige Aktivität das Immunsystem gestärkt wird und die Gesundheit im Allgemeinen von Bewegung profitiert. Sind Sie gerade erkältet oder leiden Sie bereits unter Heuschnupfen, ist allerdings Zurückhaltung angesagt. Intensive sportliche Betätigung kann die Beschwerden durch eine Allergie verschlimmern und den Körper überfordern. Nicht alles hilft zu jeder Zeit! 
 Hygiene ist so wichtig wie Ernährung und Bewegung 
 Bei Erkältungsschnupfen und Allergien gleichermaßen wichtig ist Hygiene. Eine saubere Umgebung kommt Ihrer Gesundheit zugute: Das Bettzeug und die Bekleidung sollten regelmäßig gewechselt werden; besonders bei Allergien ist entscheidend, dass die aufgenommenen Pollen so schnell und gründlich wieder ausgewaschen werden. Deshalb hilft auch das Waschen der Haare vor dem Schlafengehen: In den Haaren verfangen sich viele Pollen, die beim Schlafen die Nachtruhe beeinträchtigen können. 
 Tipps für eine effektive Behandlung von Allergien im Vergleich zur Erkältung 
 Ein Besuch beim Arzt lohnt sich immer, da er Ihnen viele wichtige Tipps zur  Behandlung von Allergien  geben kann. Bei einem Heuschnupfen sollten Sie sich keinesfalls ausschließlich auf Ratgeber aus dem Internet oder aus der Bibliothek verlassen, sondern Ihre Gesundheit in fachlich kundige Hände legen, um schlimmere Leiden wie chronisches Asthma zu verhindern. Auch wenn es noch so schön wäre, lassen sich Allergien normalerweise nie einfach aussitzen, sondern erfordern immer aktive Schritte. Einen kurzen Überblick über die häufigsten Arten der Behandlung geben wir Ihnen in den folgenden Abschnitten: 
 Schnelle Hilfe bieten Antihistaminika 
 Um die üblichen Beschwerden bei Heuschnupfen zu lindern, helfen  Antihistaminika in Form von Tabletten sowie Nasensprays und Augentropfen . Eine verstopfte Nase und juckende Augen können damit kurzfristig verbessert werden. Mit Medikamenten gegen allergischen Schnupfen vorzugehen, funktioniert aber nur zeitlich begrenzt: Zwar lassen sich lokal die Symptome mildern und die Atemwege entlasten, eine langfristige Therapie bzw. die Beseitigung der Ursachen von Allergien ist hingegen auf diese Weise nicht möglich – dafür bedarf es der ärztlichen Behandlung. 
 Ein großer Vorteil von Antihistaminika ist der Umstand, dass ihre Anwendung schnell hilft und rasche Linderung verschafft. Tritt der gewünschte Effekt ein, ist das ein weiteres Zeichen für einen Heuschnupfen – bei einer Erkältung würden die Beschwerden nicht so einfach abklingen. 
  Tipp:  Entsprechende Artikel zur   Behandlung von Allergien   finden Sie natürlich zum schnellen Versand in unserer Online-Apotheke! 
 Inhalationen befeuchten die Atemwege 
 Ein kritischer Punkt bei Heuschnupfen und Erkältung sind die angegriffenen Atemwege, die mit ständigen Reizen zu kämpfen haben. Ein wirksames Hausmittel gegen diese Beschwerden sind Inhalationen. Diese befeuchten die Atemwege und verdünnen den Schleim, sodass der Sekretstau und damit die Verstopfung der Nase spürbar abnimmt. Eine stark verstopfte Nase, wie sie bei Heuschnupfen und Erkältungen oft auftritt, lässt sich auch mit einer   Nasendusche   reinigen. 
 Hyposensibilisierung hilft bei Heuschnupfen 
 Kein Überblick ohne die möglichen Behandlungsmethoden einer Allergie kommt ohne die Immuntherapie oder Hyposensibilisierung aus. Dabei wird die Allergie durch Gewöhnung an das Allergen bekämpft: Zum Beispiel wird der Körper in kleinen Schritten mit den auslösenden Pollen in Verbindung gebracht und nach und nach an deren Wirkung gewöhnt, bis es schließlich zu keiner allergischen Überreaktion des Immunsystems mehr kommt. Die Hyposensibilisierung ist eine der wirksamsten Maßnahmen gegen einen allergischen Schnupfen. Damit sie ihre Wirkung entfalten kann, müssen die Auslöser der Allergien genau bekannt sein – was bei der Vielzahl an möglichen Pollen nicht immer ganz einfach ist. Wenn Sie erst einmal wissen, welches Allergen Ihnen das Leben schwer macht, haben Sie im Kampf gegen die Allergien einen entscheidenden Vorteil errungen. 
 Bei Infekten: Schonen, viel trinken und Immunsystem stärken 
 Anders als bei einer Allergie gehört zu den wichtigsten Tipps bei Schnupfen und Co. vor allem Ruhe. Schonen Sie sich, ruhen Sie sich aus und gönnen Sie Ihrem erschöpften Körper eine Auszeit. Stärken Sie sich mit gesunden, frischen Lebensmitteln und nehmen Sie gegebenenfalls ein immunstärkendes Präparat mit Vitamin C ein. Darüber hinaus sollten Sie viel trinken, um die Atemwege zu befeuchten. Wenn Sie starke Beschwerden im Bereich der Atemwege haben, können Halsschmerztabletten, Nasenspray und Hustenstiller eine hilfreiche Ergänzung sein. Fragen Sie dazu am besten Ihren behandelnden Hausarzt, damit er Ihnen je nach vorliegenden Symptomen geeignete Arzneimittel empfehlen kann! 
 Fazit 
 Heuschnupfen und Erkältung gehen häufig mit ähnlichen Symptomen einher, die allerdings nur auf den ersten Blick identisch scheinen: Husten weist eher auf einen Erkältungsschnupfen, Juckreiz auf eine Allergie hin. Halten sich die Beschwerden länger als eine Woche, sollten Sie einen Arztbesuch in Erwägung ziehen. Die rechtzeitige Behandlung ist wichtig: Eine Allergie kann sich ansonsten zu Asthma auswachsen, während ein leichter Infekt in der Regel ohne spezielle Therapie von selbst wieder abklingt. 
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 Bildquelle: ©Dragana Gordic - stock.adobe.com 
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                 Heuschnupfen als Ärgernis 
 Während die einen die erwachende Natur im Frühjahr in vollen Zügen genießen können, läutet diese Jahreszeit für heuschnupfengeplagte Allergiker eine leidvolle Phase unangenehmer Symptome ein. Wenn Baum- und Blütenpollen durch die Luft fliegen, reizt das bei Betroffenen Augen, Atemwege und Schleimhäute. Dies mindert das Frühlingserleben und die Lebensqualität erheblich; eine Behandlung der Symptome ist daher angeraten. Doch man muss bei einer Pollenallergie nicht notwendigerweise zu Medikamenten greifen, denn  die Natur kennt eine Vielzahl von natürlichen und schonenden Hausmitteln . Deswegen informieren wir in diesem Artikel rund um das Thema Heuschnupfen und geben bewährte Tipps zu effektiven Hausmitteln und geeigneter Ernährung. 
 Was passiert bei einer Heuschnupfen auslösenden Allergie? 
 Laut Allergieinformationsdienst1 leiden allein in Deutschland ca. 15 Prozent der erwachsenen Bevölkerung an dem unliebsamen Frühjahrsphänomen Heuschnupfen. Aber warum entwickeln manche Menschen eine Pollenallergie? 
 Eine Allergie ist eine irregeleitete, quasi eine  „übereifrige“ Reaktion des Immunsystems  auf Substanzen, die z.B. in der Natur vorkommen, aber dem menschlichen Körper fremd sind. Die körperfremden Stoffe, die eine Allergie auslösen können, werden  Allergene  genannt. Solche Allergene gelangen beispielsweise durch die Nahrung oder mit dem Einatmen in den Organismus. Dann kann es passieren, dass Abwehrzellen des Immunsystems diese  Fremdstoffe fälschlicherweise als gefährlich für den Menschen einstufen  und entsprechend heftig auf sie reagieren.  Bei Heuschnupfen sprechen die Zellen auf bestimmte Pflanzenpollen an, als wären es Krankheitserreger . Das Immunsystem bildet nun Antikörper gegen die vermeintlich gefährliche Substanz und schüttet den Entzündungsbotenstoff Histamin aus. Das Histamin verursacht die für Heuschnupfen typischen Symptome, es lässt Schleimhäute und Augenlider anschwellen und Niesen, Jucken oder Brennen an Nase, Augen sowie Rachen sind für den Allergiker die Konsequenz. 
 Achtung: Kreuzallergien! 
 Es sollte nicht vergessen werden, dass  Pollenallergiker anfällig für sogenannte Kreuzallergien  sind. Das bedeutet, nicht nur Baum- und Blütenpollen bereiten Probleme, der Körper reagiert auch auf weitere allergieauslösende Stoffe. Das geschieht, wenn sich  Allergene in ihrer Struktur ähnlich sind . Das heißt, wenn man einmal auf eine bestimmte Art von Pollen sensibilisiert, also überempfindlich geworden, ist und Antikörper dagegen ausgebildet hat, erkennt das Immunsystem auch in anderen Allergenquellen, die ähnliche Allergene enthalten, einen Allergieauslöser.  Bei einem Drittel der durch Heuschnupfen Betroffenen entwickeln sich zusätzlich noch Kreuzallergien . Die körperlichen Symptome können sich genauso wie beim Heuschnupfen äußern,  dazu können sich außerdem Hautausschlag, wie beispielweise Nesselsucht oder Magen-Darm-Beschwerden gesellen.  
 Bei einer Pollenallergie befinden sich vor allem in frischen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse kreuzreaktive Allergene. So reagieren beispielsweise Birkenpollenallergiker besonders häufig auf Äpfel, Birnen, Kiwis oder rohe Karotten –  orale Allergiesymptome wie Jucken, Anschwellen und Rötung der Mundschleimhäute  sind die Folge. 
  Merke:  Oftmals ist es nicht klar erkennbar, ob man an einer Kreuzallergie leidet. Auftreten und Ausprägungen der Allergiesymptome sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich und mögliche allergische Auslöser vielfältig vorhanden.  Um herauszufinden, ob man an einer Kreuzallergie leidet, können genaues Beobachten und Notieren der auftretenden Reaktionen auf Lebensmittel helfen.  Aufschluss über bestehende Allergien kann auch ein Allergietest beim Arzt liefern. 
 
 Tipp: Im Zweifelsfall kann es helfen, rohes Obst oder Gemüse abzukochen, um eine bessere Verträglichkeit zu erzielen. Werden z. B. Äpfel zu Apfelmus verarbeitet, lassen sie sich in diesem Zustand besser vertragen. 
 
 Behandlung der lästigen Symptome mit Kraftstoffen aus der Natur 
 Wenn der Heuschnupfen Sie plagt, ist es zunächst geboten, Abhilfe gegen die leidigen Symptome zu schaffen. Zu den unerwünschten Körperreaktionen zählen ständiges Niesen, eine triefende Nase, Jucken und Kratzen in Hals, Augen oder Ohren sowie in selteneren Fällen Müdigkeit und Atemnot. Viele einfache und natürliche Hausmittel können Sie dabei unterstützen, diese Beschwerden abzumildern bzw. aus der Welt zu räumen. 
 Alleskönner Salz 
 Zum Beispiel  Salz  ist solch ein nützliches und vielseitig einsetzbares Hausmittel. Als Nasenspray oder Nasenspülung ist Kochsalz unschlagbar.  Für eine geeignete Spülung einen halben Liter kaltes, aber abgekochtes Wasser mit zwei Esslöffeln Salz verrühren.  Das Salzwasser löst die Verstopfungen in der Nase auf und schwemmt dabei Schleim, Pollen und Bakterien hinaus. Die Schleimhäute werden befeuchtet und schwellen effektiv ab. Die Mischung kann gegebenenfalls zum Gurgeln genutzt werden, falls Sie unter Halsschmerzen leiden oder sich hartnäckige Verschleimungen im Rachenraum gebildet haben. 
 Mit Salz lässt sich aber noch mehr erreichen: durch  Inhalieren  verdeutlicht sich seine der Gesundheit zuträgliche Wirkung. Wenn der Kopf sich schwer anfühlt, weil man durch die verstopfte Nase kaum noch Luft bekommt, sollte man sich mit dem Dampfbad behelfen. Dazu ca. einen Liter Wasser zum Kochen bringen, ein bis zwei Teelöffel Kochsalz darin auflösen und anschließend den aufsteigenden Wasserdampf unter einem Handtuch ca. 10 Minuten lang inhalieren. 
 Vorsicht: Um Verbrennungen zu vermeiden, darf der Dampf nicht zu heiß sein! Greifen Sie für die Anwendung bestenfalls auf ein geeignetes Nasenspülsalz zurück. 
 Öle zum Durchatmen 
 Ergänzend kann man  mit verschiedenen  ätherischen Ölen  inhalieren; Pfefferminz-, Eukalyptus-, Dill- oder Fenchelöl  können hier als Hausmittel Anwendung finden. Diese Öle eignen sich auch hervorragend als Badezusatz für ein atmungserleichterndes, juckreizlinderndes Vollbad in der Heuschnupfenzeit. Dazu einige Tropfen Öl dem einlaufenden Badewasser zugeben. Der Schleim in den Atemwegen kann sich durch das Inhalieren sehr gut lösen, alle Schleimhäute werden richtig durchblutet und die Pollen abgespült. Mehr zu ätherischen Ölen und ihrer Wirkweise erfahren Sie in   diesem Ratgeberbeitrag  . 
 Augentrost gegen Augenleiden 
 Ist die Problematik mit den Atemwegen bereinigt, gilt es, auch  den allergisch gereizten Augen Linderung zu verschaffen . Gegen Juckreiz-Beschwerden zählt der  Augentrost , oder auch Euphrasia, zu den geschätzten Heilmitteln. Die Augentrostpflanze unterbindet aufgrund ihrer enthaltenen Gerb- und Bitterstoffe Entzündungen und wirkt dazu  reizlindernd auf die Bindehaut  ein.  Um brennende oder juckende Augen zu beruhigen , können Sie sich  Kompressen aus Augentrost-Sud  bereiten. Dazu zwei Teelöffel getrocknetes Augentrostkraut in 200 ml kochendem Wasser aufbrühen und 10 Minuten darin ziehen lassen. Mit dem abgekühlten Sud ein steriles, weiches Tuch oder Wattepads tränken und für 10 Minuten auf die beanspruchten, geschlossenen Augenlider legen. Das getrocknete Kraut sowie das Zubehör für die Kompressen erhalten Sie in Ihrer Apotheke. Sie können aber auch auf fertige Augentropflösungen mit Euphrasia zurückgreifen. 
 
  Wichtig:  Achten Sie beim eigenständigen Anfertigen von Augenkompressen unbedingt auf Keimfreiheit! Sollten Sie unsicher sein, greifen Sie lieber zu konventionellen Augentropfen gegen Allergie aus der Apotheke und wenden Sie diese genau nach Packungsbeilage an. 
 
 Nasenpflege 
 Heuschnupfen bringt es mit sich, dass Allergiker sich aufgrund des unerfreulichen Fließschnupfens häufig die Nase schnäuzen müssen. Das beansprucht die  Haut  und macht sie  rau und empfindlich. Schmerzt die Naseninnenwand  aufgrund von ausgetrockneter Schleimhaut oder starker Beanspruchung kann  Nasenbalsam  helfen. Um einen  natürlichen Balsam herzustellen, 5 Gramm Woll- oder Bienenwachs zusammen mit 20 Gramm Mandel- oder Sesamöl  im Wasserbad vorsichtig auf ca. 60 °C erhitzen, ordentlich verrühren und in ein steriles Behältnis umfüllen. Bei Bedarf vorsichtig eine dünne Schicht mit einem Wattestäbchen an die Nasenwände tupfen. 
 Natürliche Heuschnupfenmittel statt Antihistaminika 
 Sogenannte  Antihistaminika  sind bei Allergien ein vieleingesetztes Mittel, sei es in Form von Tabletten, Nasenspray oder Augentropfen. Jedoch steht allen voran die Darreichungsform der Tabletten im Verdacht,  Müdigkeit  zu  verursachen . Um diesen für die Konzentrationsfähigkeit unangenehmen Nebeneffekt zu vermeiden, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder wählen Sie gezielt solche Arzneimittel aus, bei deren Konzeption der Hersteller einen Schwerpunkt darauf gesetzt hat, dass sie den Anwender nicht müde machen, wie es etwa bei den   Anti-Allergie-Mitteln von Vividrin   größtenteils der Fall ist. Oder greifen Sie zu homöopathischen Alternativen. Beispielsweise das  Heuschnupfenmittel von DHU  zählt zu den bekannten, rezeptfreien Alternativen. Es  hilft mittels pflanzlicher Wirkstoffe auf natürliche Weise  dem Immunsystem und lindert die Beschwerden sanft und langanhaltend. 
 Hinweis: Das Heuschnupfenmittel von DHU sowie die Produkte von Vividrin bekommen Sie neben vielen weiteren Hilfsmitteln für Allergiker in unserer Online-Apotheke. Lassen Sie sich beraten! 
 Auf den Speiseplan achten, um die Symptome zu verringern 
 Von den äußeren Anwendungsbereichen abgesehen, bietet die Natur eine ganze Menge Nahrungsmittel, die sich wunderbar als „inneres“ Hausmittel gegen den lästigen Heuschnupfen einsetzen lassen. Frische, vitaminreiche und gesunde Ernährung bietet die Möglichkeit, die Schwere der Heuschnupfen-Symptome zu beeinflussen. Wir stellen vor, welche Lebensmittel hilfreiche Stützen für Ihre Gesundheit sein können und welche die Beschwerden eher noch verstärken. 
 Lebensmittel-Tops 
 Versuchen Sie, einige der folgenden Lebensmittel in Ihren Speiseplan zu integrieren: 
 
  Scharfe Gewürze wie Chili, Senf, Wasabi oder Meerrettich  treiben einem beim Verzehr nicht nur Tränen in die Augen – die Schärfe birgt auch den angenehmen Effekt,  verstopfte Nebenhöhlen  zu öffnen und die  Schleimhäute abschwellen  zu lassen. 
  Auch Brokkoli, Rettich und Radieschen  sind für ihren typischen leicht scharfen Geschmack bekannt, denn sie enthalten sogenannte  Senfölglykoside . Diese Pflanzenstoffe können dem Heuschnupfengeplagten unterstützend helfen, indem sie entzündungslindernd auf die Atemwege wirken und so die Nebenhöhlen befreien. 
  Brennnesseln, Karotten und Rote Bete  agieren wie  natürliche Antihistaminika:  sie schwächen die Wirkung des bei der Allergie ausgeschütteten Histamins. 
  Vitamin-C -reiches Obst, wie Schwarze Johannisbeeren, Sanddornbeeren, Acerolakirschen oder Zitrusfrüchte, unterstützt nicht nur das Immunsystem, es ist auch in der Lage, den  Histamingehalt im Blut zu senken  und damit lästige allergische Reaktionen zu dämpfen. 
  Salat, Zwiebeln, Knoblauch und ungeschälte Äpfel  beinhalten den  antiallergisch wirkenden Pflanzenstoff Quercetin . Dieses Antioxidans gilt als entzündungsbekämpfend und immunstärkend. 
  Kaltgepresstes Schwarzkümmelöl  ist ein weiterer sehr guter Tipp gegen Heuschnupfen. Aufgrund der enthaltenen ätherischen Öle wirkt es für Augen, Nase und Hals  reizlindernd  und da es noch dazu viele gesunde Fettsäuren beinhaltet, hat es auch  entzündungshemmende Eigenschaften . Schwarzkümmelöl kann pur eingenommen werden, am besten einen Teelöffel vor dem Frühstück. Sollte Ihnen der Geschmack aber nicht zusagen, können Sie das Öl auch mit Honig vermischt schlucken. 
 
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  Hinweis:  Sowohl bei Schwarzkümmelöl als auch bei Quercetin besteht die Möglichkeit, diese Pflanzenstoffe in Kapselform einzunehmen. Eine große Auswahl an natürlichen   Präparaten mit Schwarzkümmel   bietet unsere Online-Apotheke. 
 
 Lebensmittel-Flops 
 Indessen gibt es aber auch einige  Speisen, die Sie für Ihre Gesundheit tunlichst vermeiden sollten.  Nachfolgende Lebensmittel  weisen entweder selbst einen hohen Histamingehalt auf oder wirken histaminfreisetzend im Körper , womit allergische Symptome noch verstärkt werden können: 
 
 konservierte Lebensmittel (das gilt für verarbeitete Wurst, geräucherten Fisch sowie gereiften Käse) 
 Fertiggerichte 
 Schokolade 
 Alkohol (vor allem Rotwein, Sekt und Weizenbier) 
 bestimmte Obstsorten (wie Bananen, Birnen, Erdbeeren oder Ananas) 
 bestimmte Gemüsesorten (wie Avocados, Sauerkraut, Spinat oder Tomaten) 
 sowie Nüsse. 
 
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   Achtung:  Denken Sie daran, auch jene Lebensmittel zu meiden, die den Kreuzallergien in die Hände spielen könnten! Informieren Sie sich bei Ihrem Arzt über mögliche auftretende Nahrungsmittel-Kreuzallergien bei Ihrem Heuschnupfentyp. 
 Ebenso wie bei einer normalen Erkältung ist es auch  bei einem Heuschnupfen unerlässlich, möglichst viel zu trinken  – das befeuchtet die gereizten Schleimhäute. Teesorten, die sich bei Allergiesymptomen positiv auswirken können, finden Sie im gut sortierten Fachhandel, im Reformhaus oder in Ihrer Apotheke. 
 Ein besonders hilfreiches Getränk bei den Symptomen der Heuschnupfenallergie ist der Tee. Beispielsweise  Malventee  soll eine  reizlindernde Wirkung für Hals und Rachen  haben, denn die Blätter und Blüten der Wilden Malve enthalten Schleimstoffe, die eine schmierige Schutzschicht auf dem durch Husten gereizten Rachenraum bilden. Für einen Kaltauszugwerden ca. 4 Teelöffel getrocknete Malvenblätter oder -blüten für ca. 6 - 8 Stunden in 250 ml lauwarmen Wasserziehen gelassen. Den Auszug kann man kalt genießen, zwei Tassen am Tag sollten die Symptome merklich lindern. 
 Auch  Tee mit frischem Ingwer  ist nicht nur ein altbewährtes Hausmittel in der Erkältungszeit, sondern hilft auch wirksam, den Symptomen eines Heuschnupfens entgegenzusteuern. Die Ingwerwurzel hat eine  beruhigende Wirkung auf geschwollene Schleimhäute  und enthält Scharfstoffe, die Entzündungen hemmen. Zubereitet wird der Tee, indem man ein ungefähr daumengroßes Stück Ingwer schält, in kleinere Stücke schneidet und mit kochendem Wasser übergießt. Der Tee muss 5 bis 10 Minuten ziehen und kann dann genossen werden. 
 
 Tipp: Es empfiehlt sich, biologisch angebauten Ingwer zu verwenden. Dieser braucht nur gründlich abgewaschen, nicht geschält zu werden und so bleiben in der Schale enthaltene wichtige Wirkstoffe bewahrt. 
 
 Auch  Grüntee und verschiedene Kräuterteesorten, wie Brennnessel-, Salbei- oder Pfefferminztee  haben dank abschwellender, schleimlösender oder antioxidantischer Eigenschaften eine lindernde Wirkung auf Heuschnupfen-Symptome. 
 Neben den Teeaufgüssen wirken auch andere Flüssigkeiten dem unerfreulichen Heuschnupfen entgegen.   Kurkuma   gilt als altes und vielseitiges Hausmittel und kann bei einer Pollenallergie eine hilfreiche Unterstützung sein. Wegen seiner  juckreizstillenden und entzündungshemmenden Wirkung  kann es helfen,  allergischen Reaktionen vorzubeugen oder sie zu reduzieren . Die Kurkuma kann entweder als Wurzel oder als Pulver verwendet werden. Für ein geeignetes Hausmittel gegen Heuschnupfen einfach  einen Teelöffel Kurkuma in einem Liter warmem Wasser auflösen . Zu der Mischung können für besseren Geschmack zusätzlich noch ein Stück Ingwer oder nach Belieben Honig dazugegeben werden. Der Pollenallergiker kann das Getränk über den Tag verteilt genießen. 
 Ein weiteres empfohlenes Hausmittel ist der   Apfelessig  . Dieser im Supermarkt erhältliche überaus vielseitige Speiseessig aus Apfelwein erzielt einen  reinigenden und antibakteriellen Effekt im Körper  und  stärkt das Immunsystem . In der Heuschnupfenzeit bietet es sich an, täglich  ein bis drei Gläser lauwarmes Wasser mit je zwei Esslöffeln Apfelessig  zu trinken. Um den Geschmack zu verbessern, kann noch ein Teelöffel Honig zugegeben werden. 
 Apropos Honig … 
 Honig hat aufgrund seines natürlichen Pollengehaltes einen  hyposensibilisierenden Effekt  auf Blütenpollenallergiker. Wird er regelmäßig in geringen Dosierungen verspeist, kann das  die Toleranz des Immunsystems gegenüber den Pollen erhöhen . Am besten lässt man  täglich einen Teelöffel  davon langsam auf der Zunge zergehen, damit die Schleimhäute die Wirkstoffe schneller aufnehmen können. Den Honig sollte ein Heuschnupfen-Betroffener allerdings nicht nur in der Pollenzeit, sondern bereits davor regelmäßig einnehmen, um eine hyposensibilisierende Wirkung zu erzielen. 
 
  Tipp:  Besonders wirksam ist der  Honig , wenn er  in der Region, in der man lebt, produziert  wird. Denn dann enthält er eben jene Pollen, die dem Allergiker im Frühling um die Nase fliegen! Auch sehr beliebt ist der  Einsatz von neuseeländischem  Manuka Honig  , der aufgrund seines hohen Methylglyoxal-Gehaltes bei der Behandlung von Entzündungen und Verschleimungen helfen kann. 
 
 Heuschnupfen bei Kindern und in der Schwangerschaft 
 Heuschnupfen kann schon bei  Kleinkindern  auftreten. Das ist zwar nicht gefährlich, aber er sollte gezielt als solcher erkannt und behandelt werden. Wenn der Verdacht auf Heuschnupfen besteht, ist es daher ratsam, mit dem Kind einen Allergologen aufzusuchen, um eine Pollenallergie festzustellen. Der Heuschnupfen des Kindes kann grundsätzlich mit den gleichen Hausmitteln wie bei einem Erwachsenen behandelt werden, dennoch sollte zuvor ein Arzt konsultiert werden. 
 Während der Schwangerschaft kommt es zu einer hormonellen Veränderung, die auch Einfluss auf das Immunsystem nehmen kann.  Schwangere Pollenallergikerinnen  werden feststellen, dass sich die Symptome entweder stärker oder schwächer ausprägen als vor der Schwangerschaft – wie das Immunsystem reagiert, variiert nach Person. Da Sie in der Schwangerschaft mit Medikamenten sehr zurückhaltend sein sollten, sind Hausmittel eine Alternative. Ob es   wie bei einer Erkältung Inhalieren  , Dampfbad,   Nasenspülung   oder gesunde Ernährung ist, schaden wird das der Gesundheit Ihres Kindes nicht. Bei Kräutern, wie z. B. dem Augentrost,  und rezeptfreien Medikamenten sollten Sie zur Sicherheit jedoch einen Frauenarzt konsultieren . 
 Nützliche Tipps für zu Hause 
 Neben den genannten Hausmitteln kann man im Alltag einfache Maßnahmen ergreifen, um den Pollen und ihren Auswirkungen zu entgehen: 
 
  Putzen Sie regelmäßig  die Wohnung. Auf glatten Flächen fängt sich oft Staub und sammeln sich Pollen an, deswegen wischen Sie Möbel und Fußboden am besten feucht ab. In Teppichen und Polstermöbeln haften Pollenpartikel sehr gut, deswegen sollten Sie diese häufig absaugen. 
  Lüften Sie nur, wenn der Pollenflug so gering wie möglich  ist. Wer  in der Stadt  wohnt, sollte  zwischen 6 und 8 Uhr morgens  die Fenster öffnen; auf dem Land liegt der perfekte Zeitpunkt zwischen 19 und 24 Uhr. Wer auch tagsüber nicht auf frische Luft verzichten möchte, kann die Pollenkonzentration im Raum mittels  Pollenfilter am Fenster  senken. Diese werden wie ein Fliegengitter angebracht, dunkeln jedoch das Zimmer etwas ab. Pollenfilter gibt es auch für das Auto. 
 Auch  Luftreiniger mit Schwebstofffilter  können in der Wohnung nützlich sein. Stellt man sie ins Schlafzimmer, kann das das Einschlafen ohne Niesen erleichtern 
 Wenn Sie sich abends  entkleiden , tun Sie das  nicht im Schlafzimmer.  Die Kleidung sollte auch nicht am Schlafplatz aufgehängt werden, denn sie kommt tagsüber in Kontakt mit Blütenstaub. 
 Gleiches gilt für Haare und Körper, deshalb sollte ein Pollenallergiker  vor dem Schlafengehen duschen und Haare waschen , um in der Nacht nicht mit den Pollenallergenen belastet zu werden. 
 
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 Probieren Sie in der kommenden Heuschnupfenzeit unsere Tipps und Hausmittel aus, um die nervigen Symptome zu verringern oder zu umgehen. 
 Wir wünschen Ihnen eine schöne und gesunde Frühlingszeit! 
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 Bildquelle: ©ribalka yuli - stock.adobe.com /  1  Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH): https://www.allergieinformationsdienst.de/krankheitsbilder/heuschnupfen/verbreitung.html 
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                            <updated>2020-03-06T02:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Nickelallergie: Informationen und praktische Tipps für Ihren Alltag</title>
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                 Die  Nickelallergie ist gewissermaßen ein Volksleiden , das Millionen von Menschen betrifft. Schon allein der Hautkontakt mit Nickel ruft bei Allergikern eine allergische Reaktion hervor.  Typische Symptome und Beschwerden  reichen von  starkem Juckreiz  bis hin zu  schweren Entzündungen . Für die medizinische Forschung war die Allergie gegen Nickel lange Zeit ein schwieriges, kaum greifbares Thema – erst in den letzten Jahren konnten die Auslöser für die Nickelallergie zufriedenstellend ermittelt werden. Was Sie über die  Kontaktallergie  wissen sollten, welche Ursachen sie haben kann und wie Sie Ihr Leben ohne den Kontakt mit Nickel sinnvoll gestalten können, erfahren Sie in diesem Allergie-Ratgeber. 
 Definition: Was ist eine Nickelallergie genau? 
 Wie der Name bereits erahnen lässt, steht der Begriff &quot;Nickelallergie&quot; für eine allergische Reaktion auf den unmittelbaren Kontakt der menschlichen Haut mit Nickel. Diese Form der Allergie gehört zu den weit verbreitetsten Allergien. Aufgrund der durch den reinen Kontakt ausgelösten Beschwerden gilt sie als eine sogenannte Kontaktallergie, deren typischstes Symptom Juckreiz ist. Da Nickel jedoch  im modernen Alltag fast allgegenwärtig  ist – es ist in zahlreichen Objekten aus Metall, wie zum Beispiel in Schmuck und Münzen, enthalten – ist es gar nicht so leicht, den Kontakt mit Nickel zu vermeiden. 
 Der Auslöser ist ein &quot;Irrtum&quot; des körpereigenen Immunsystems 
 Wie bei so vielen anderen Allergien dürfte der Körper eigentlich gar nicht auf das Allergen Nickel reagieren. Denn streng genommen ist Nickel völlig ungefährlich für den menschlichen Körper, jedenfalls bei normalem Hautkontakt. Trotzdem genügt bei etwa 5 bis 10 Prozent der Bevölkerung eine einfache Berührung, um eine Allergiereaktion und mitunter starke Symptome auszulösen. Die Ursachen dafür sind, vereinfacht gesagt, Fehldeutungen des körpereigenen Immunsystems:  Der Körper identifiziert Nickel als schädliches Element  und reagiert mit Juckreiz und gegebenenfalls anderen Beschwerden. 
 Die typischen Symptome einer Nickelallergie 
 In der Medizin wird zur Definition der Symptome einer Nickelallergie meist der Begriff &quot;Kontaktekzem&quot; verwendet. Unter diesem Oberbegriff wird eine ganze Reihe unangenehmer Hautreaktionen zusammengefasst: So können sich beispielsweise Rötungen, nässende Ausschläge, Juckreiz oder auch Quaddeln bilden, die den Betroffenen zu schaffen machen. 
  Hinweis:  Bei Quaddeln handelt es sich um kleine Erhebungen auf der Haut, die äußerlich Mückenstichen ähneln und daher häufig mit diesen verwechselt werden. 
 Eintritt der Symptome oft mit starker Verzögerung 
 Während nach dem Kontakt mit Brennnesseln oder anderen reizenden Pflanzen ebenso wie nach einem Insektenstich meist recht schnell Juckreiz und äußerliche Symptome wie Schwellungen entstehen,  können zwischen dem Kontakt mit Nickel und dem Einsetzen von Beschwerden mitunter mehrere Stunden vergehen . Dies führt nicht selten dazu, dass betroffene Menschen etwaige Symptome gar nicht auf den Kontakt mit Nickel zurückführen, sondern denken, dass sie an einer anderen Allergie leiden oder zum Beispiel von einem Insekt gestochen wurden. Wer also regelmäßig mögliche allergische Reaktionen an seiner Haut beobachtet, sollte im Zweifel einen Arzt aufsuchen, um das Vorliegen einer Nickelallergie oder von anderen Kontaktallergien abklären zu lassen. 
 Frauen sind häufiger betroffen als Männer 
 Auffällig ist, dass unter den Menschen, die eine übersteigerte Reaktion des Immunsystems etwa auf den Nickelgehalt von Münzen zeigen, in der Regel mehr Frauen als Männer sind: Auf einen betroffenen Mann kommen ca. zehn Frauen. Warum das so ist und was die Entstehung der Nickelallergie bei Frauen eher begünstigt, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abschließend erforscht. 
 Nickel ist ein fester Bestandteil des Alltags 
 Seit seiner Entdeckung im 18. Jahrhundert ist Nickel ein fester Bestandteil der industriellen Fertigungsprozesse. Als Material ist es preiswert und lässt sich aufgrund seiner hohen Flexibilität gut verarbeiten. Deshalb wird Nickel besonders häufig für die Herstellung von Modeschmuck eingesetzt, der möglichst gut aussehen, aber nicht viel kosten sollte. 1994 hat die Europäische Union eine Richtlinie erlassen, die den Umgang mit Nickel regulieren soll. 
 Nickel als wichtiges Spurenelement 
 Doch nicht nur für die Industrie, sondern auch für den menschlichen Organismus ist Nickel ein wichtiges Metall. Als  Spurenelement  ist es  für die einwandfreie Funktion bestimmter Enzyme unverzichtbar  und wird erst in größeren Mengen zu einer &quot;Bedrohung&quot;. Interessant zu wissen ist zudem, dass der Kontakt mit größeren Mengen Nickel prinzipiell bei allen Menschen zu spürbaren Hautreizungen führen würde – bei einer Nickelallergie setzt diese Reaktion lediglich deutlich früher bzw. bei sehr geringen Mengen ein. 
 Wie können Betroffene mit der Nickelallergie am besten umgehen? 
 Eine Therapie mit dem Ziel einer vollständigen Heilung der Nickelallergie ist nach gegenwärtigem Stand der medizinischen Kenntnis leider nicht möglich. Trotzdem lassen sich die Beschwerden recht gut lindern, um den Alltag von Allergikern deutlich angenehmer und möglichst beschwerdefrei zu gestalten. Eine  effektive Behandlung  einer Nickelallergie besteht daher aus einer  Kombination von vorbeugendem Verhalten und der Applikation lindernder Mittel . Am Anfang jeder Art von Therapie steht jedoch die rechtzeitige und vor allem korrekte Diagnose einer Nickelallergie. Wenn Sie also entsprechende Symptome an Ihrer Haut bemerken, sollten Sie nicht unnötig lange warten, sondern selbst aktiv werden – sich selbst und Ihrer Gesundheit zuliebe! Gehen Sie bei einem ständig wiederkehrenden Juckreiz frühzeitig zum Arzt, lassen Sie sich eingehend untersuchen und fachmännisch beraten. 
 Der Arzt wird zunächst eine Anamnese durchführen und Sie nach Ihren Symptomen befragen. Falls er dies als nötig erachtet, wird er anschließend gegebenenfalls einen entsprechenden Test ansetzen, bei dem er zum Beispiel mit einem Hautpflaster das Vorliegen verschiedener Allergien überprüft. In dieser Zeit dürfen Sie in der Regel nicht duschen und auch keine Körpersprays oder Parfums benutzen. Meist lässt sich auf diese Weise schnell ermitteln, ob und unter welchen Allergien Sie leiden. 
  Wichtig:  Eine Eigendiagnose ersetzt keinen Arztbesuch. Gehen Sie bei wiederkehrendem Juckreiz oder beim Auftreten von Ekzemen zu Ihrem Arzt und lassen Sie sich untersuchen! Je nachdem, wie die Diagnose Ihres Arztes ausfällt, können Sie anschließend verschiedene Medikamente für eine erfolgreiche Behandlung in unserer Online-Apotheke bestellen. 
 Die folgenden Auslöser sollten Betroffene meiden 
  Auslöser für eine Nickelallergie gibt es viele , weil unzählige Gegenstände des täglichen Gebrauchs, darunter auch viele Lebensmittel, Nickel enthalten. Dabei ist zu beachten, dass eine Allergie gegen Nickel unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann: Wie bei vielen Allergien reagieren die Patienten in unterschiedlicher Intensität auf die Auslöser. Mitunter genügen schon winzig kleine Dosen, um das Wohlbefinden und die Gesundheit zu beeinträchtigen. 
 Zu den nickelhaltigen Gegenständen zählen unter anderem Brillengestelle, Haushaltsgeräte, Essbesteck, Schmuck, Zahnersatz, Gürtelschnallen, Knöpfe, Türgriffe, Nägel und vieles mehr. Zudem enthält keinesfalls nur preisgünstiger Modeschmuck Nickel, sondern auch hochwertige Gold- und Silberlegierungen können durch ihren Nickelgehalt verschieden starke Symptome auslösen. Gerade kurz nach der Diagnose ist es für viele Menschen daher nicht immer einfach, Nickelkontakt im Alltag zu meiden. 
 Ein Test zeigt den Nickelgehalt an 
 Natürlich ist es für die Gesundheit der von Allergien betroffenen Patienten am besten, wenn sie mit dem auslösenden Stoff erst gar nicht in Berührung kommen. Da Sie jedoch weder Lebensmitteln noch Gegenständen angesehen können, ob darin Nickel enthalten ist oder nicht, kann ein spezieller Test sinnvoll sein. In Ihrer Apotheke können Sie einen Nickel-Schnelltest kaufen, mit dem Sie erkennen können, ob ein Objekt Nickel enthält oder nicht. 
 Den dazu notwendigen Test gibt es in Varianten für feste Gegenstände und für Flüssigkeiten. Er  lässt sich unkompliziert und schnell durchführen und gibt verlässlich Auskunft , ob Sie es mit einem möglichen Auslöser für Ihre Nickelallergie zu tun haben. Meist handelt es sich bei solch einem Nickeltest um eine Lösung, die über ein Wattestäbchen auf die Oberfläche des betreffenden Gegenstandes aufgetragen wird. Färbt sich der Wattebausch rosa oder rot, kann von einem Nickelgehalt ausgegangen werden. Auch wenn sich mit einem solchen Test nicht die Höhe des Nickelgehalts bestimmen lässt, kann er Patienten dennoch dabei helfen, ihren Alltag einfacher zu gestalten, da sie damit schnell und unkompliziert nickelhaltige Gegenstände identifizieren und letztlich meiden können. 
  Tipp:  Das Vermeiden verschiedenster Auslöser für Nickelallergiker ist sehr wichtig, lässt sich im Alltag jedoch oft nur schwer bewerkstelligen. Mit einem speziellen Test können Sie den Gehalt zahlreicher Gegenstände und Flüssigkeiten überprüfen, um Gewisseheit zu erlangen. 
 Entzündungshemmende Mittel versprechen Hilfe 
 Es ist noch nicht gelungen, ein wirksames Heilmittel zu entwickeln, das allen Beschwerden ein Ende setzt und die Nickelunverträglichkeit behebt. Nicht zuletzt aus diesem Grund bleibt die Nickelallergie ein wichtiges Thema der medizinischen Forschung und erhält zunehmend mehr Aufmerksamkeit in der Gesellschaft. Obgleich keine Heilung absehbar ist, ist eine Behandlung der verschiedenen Symptome durchaus möglich und sinnvoll. So bieten zum Beispiel Salben und Cremes mit Cortison erste Hilfe bei gereizter, juckender Haut und können unangenehme Reizungen mildern.   Bestellen Sie diese Artikel gleich hier in unserer Online-Apotheke   und statten Sie sich mit geeigneten Mitteln aus! 
 Auch die Ernährung kann bei einer Nickelallergie eine Rolle spielen 
 Zwar gilt die Nickelallergie in erster Linie als Kontaktallergie,  tatsächlich kann Nickel aber auch über bestimmte Lebensmittel aufgenommen werden . Dabei weisen pflanzliche Lebensmittel meist einen höheren Gehalt auf als tierische Produkte: So findet sich beispielsweise in per se als gesund erachtete Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Kohlgemüse, Fisch und Getreide mitunter eine hohe Menge an Nickel. Werden derartige Produkte vom Speiseplan gestrichen, können Allergiesymptome möglicherweise verhindert oder zumindest abgeschwächt werden. 
  Tipp:  Um die persönliche Gesundheit zu erhalten bzw. zu fördern, kann eine nickelarme Diät ein wichtiger Bestandteil der Behandlung sein. 
 Eine nickelarme Diät soll bei der Diagnose helfen 
 Ein möglicher Ansatz, um bei andauernden Beschwerden eine gesicherte Diagnose Nickelallergie zu stellen, ist demnach eine kurzfristige und zunächst  probeweise Umstellung der Ernährung hin zu einer nickelarmen Diät . Auch bei anderen Allergien wird zur effektiven Behandlung oftmals bei der Ernährung angesetzt und in Fällen der Nickelallergie soll dieser Ansatz besonders erfolgversprechend sein. Inzwischen gibt es daher auch zahlreiche Rezepte für Gerichte, die dieser Unverträglichkeit Rechnung zollen und das Kochen erleichtern. 
 Bei oraler Nickelunverträglichkeit sollte die Ernährung angepasst werden 
 Wenn eine testweise nickelarme Diät eine deutliche Verringerung der Symptome bewirkt hat, ist es mitunter ratsam, die Ernährung langfristig umzustellen, um möglichst jeden Tag nickelarme Lebensmittel zu konsumieren. Dies mag anfangs eine ziemliche Herausforderung sein, kann sich jedoch langfristig positiv auf Ihre Beschwerdefreiheit und damit Ihre Gesundheit insgesamt auswirken. 
 Doch keine Sorge: Auch als Allergiker müssen Sie keineswegs eine Verringerung Ihrer Lebensqualität und Genussverzicht befürchten. Nach einer anfänglichen Umgewöhnungsphase werden Sie sicherlich tolle nickelarme Lebensmittel für sich entdecken und können leckere neue Gerichte genießen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Kochen und Ausprobieren! 
  Hinweis:  Informieren Sie sich am besten bei Ihrem Arzt oder einem erfahrenen Ernährungsberater, welche Lebensmittel und Produkte Nickel enthalten und worauf Sie als Allergiker besser verzichten sollten! 
 
  Bildquelle: Andrii Starunskyi  
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                            <updated>2019-12-27T05:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Pollenallergie Hausmittel: Was hilft wirklich gegen Heuschnupfen &amp; Co.? </title>
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                 Erweitern Sie mit uns Ihr Wissen rund um Hausmittel für Pollenallergiker 
 Die Nase kribbelt, läuft oder ist verstopft, die Augen tränen, jucken oder brennen und ein Nieser folgt dem anderen – all das und noch viel mehr sind typische Symptome einer Pollenallergie. Spätestens mit dem kalendarischen Frühlingsbeginn spüren Allergiker die ersten Anzeichen ihrer Pollenallergie. Was sich hinter dem weit verbreiteten Heuschnupfen verbirgt, welche Symptome die Allergie auslöst, welche Hausmittel bei einer Pollenallergie helfen und welche Tipps Sie bei Allergien gegen Pollen befolgen sollten, verraten wir Ihnen in diesem Ratgeber-Artikel. 
 Was ist eine Pollenallergie? 
 Die Pollenallergie, die umgangssprachlich meist als Heuschnupfen und in der Medizin als Pollinosis bezeichnet wird, zählt zu den häufigsten Allergien (Typ-I-Allergie, Sofortallergie). Bei einer Pollenallergie reagiert das Immunsystem der Betroffenen überempfindlich auf Blütenpollen oder Pilzsporen, sprich feinste Elemente des pflanzlichen Blütenstaubs. Dazu gehören neben diversen Gräser- und Getreidepollen oftmals sogenannte Frühblüher wie zum Beispiel Erle, Birke und Hasel sowie bestimmte Kräuter. Vielfach treten bei einer Pollenallergie jedoch auch Kreuzallergien auf, was bedeutet, dass die Betroffenen nicht nur auf Pollen allergisch reagieren, sondern auch nach dem Verzehr von pflanzlichen Nahrungsmitteln wie zum Beispiel Haselnüssen, Erdbeeren oder Äpfeln unter Beschwerden leiden. 
 Typische Auslöser von Heuschnupfen 
 Als Ursachen von allergischen Reaktionen gelten Pollen unterschiedlicher windbestäubter Pflanzen. Dazu zählen beispielsweise folgende: 
 
 Sträucher (z.B. Hasel) 
 Bäume (z.B. Erle, Birke, Weide) 
 Gräser und Getreide (z.B. Roggen) 
 Kräuter (z.B. Beifuß) 
 
 &amp;nbsp; 
  Unsere Tipps – gut zu wissen:  Wenn Sie befürchten, unter Heuschnupfen und/oder einer anderen Allergie zu leiden, sollten Sie sich an einen erfahrenen Arzt oder Allergologen wenden. Als Experte für Allergien und Heuschnupfen stellt dieser eine gesicherte Diagnose, unterstützt Sie bei einer geeigneten Therapie und erklärt Ihnen, mit welchen Medikamenten oder Hausmitteln Sie Ihre Symptome gut lindern können, damit Sie das Leben auch während der Hauptblütezeit im Frühling und Sommer in vollen Zügen genießen können. 
 Übliche Symptome einer Pollenallergie 
 Sowohl bei direktem als auch indirektem Kontakt rufen die Blütenpollen teils heftige Symptome hervor, die das Leben der Pollen-Allergiker mitunter enorm erschweren. In welchem Ausmaß und in welcher Form sich die Beschwerden äußern, variiert von Allergiker zu Allergiker. Meist treten jedoch folgende Symptome bei einer Pollenallergie auf, die sich vorwiegend auf die Schleimhäute von Hals, Augen, Nase konzentrieren: 
 
 chronischer Schnupfen, laufende Nase (wässriges Sekret) 
 verstärktes Niesen 
 geschwollene, trockene Nasenschleimhaut 
 verstopfte Nase 
 tränende, brennende oder juckende Augen, teils auch mit Rötungen 
 geschwollene Augen 
 Juckreiz im Hals- und Nasenbereich 
 
 &amp;nbsp; 
 Hinzu kommen häufig begleitende Beschwerden, die den Allgemeinzustand der Allergiker vor allem am Tag stark beeinträchtigen können: 
 
 Schwächegefühl, Müdigkeit, Abgeschlagenheit 
 Konzentrationsprobleme 
 Kopfschmerzen 
 Schlafstörungen 
 Husten 
 Rötungen oder Schwellungen der Haut 
 
 &amp;nbsp; 
 Von Heuschnupfen zu Asthma – Allergie führt oft zu chronischen Beschwerden 
 Viele Menschen mit Heuschnupfen haben ein erhöhtes Risiko, chronische Krankheiten der Atemwege zu entwickeln. Insbesondere dann, wenn eine professionelle Behandlung durch einen Arzt oder mit Hausmitteln ausbleibt, bilden ca. 30-40 % der Pollen-Allergiker innerhalb von ca. 10 Jahren allergisches Asthma aus. Andersherum handelt es sich in ca. 80 % der Fälle von   Asthma   bronchiale um eine Folge von vorausgegangenen Allergien wie Heuschnupfen. 
 Welche Menschen leiden am häufigsten unter eine Pollenallergie? 
 In Deutschland sind fast 15 % der Erwachsenen Pollen-Allergiker, im Kindes- und Jugendalter etwa 10-11 %. Während in der Kindheit vor allem Jungen auf Pollen allergisch reagieren, sind im Erwachsenenalter mehr Frauen von Heuschnupfen betroffen. Kinder unter drei Jahren haben in der Regel noch keine Allergie gegen Pollen. 
 Therapie von Heuschnupfen – was hilft und gut tut 
 Ob Kinder oder Erwachsene, eine Pollenallergie sollte grundsätzlich von einem Experten diagnostiziert und mit Hausmitteln oder sanften Medikamenten behandelt werden. Wie oben bereits erläutert, kann bei Heuschnupfen ohne geeignete Therapie ein sogenannter „Etagenwechsel“ auftreten, bei dem sich die Symptome von Nase und Augen in die unteren Atemwege, also Mund und Rachen, verlagern und chronische Atemwegserkrankungen verursachen. 
  Unsere Tipps – gut zu wissen:  Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie selbst oder Ihr Kind unter einer Pollenallergie leiden, sollten Sie sich am besten frühzeitig an einen Experten wenden. Gemeinsam mit dem Arzt entwickeln Sie eine zielgerichtete Therapie und können Ihre Allergie besser verstehen bzw. Ihr Kind dabei unterstützen, die Symptome in seinem Körper besser einzuordnen und angemessen darauf zu reagieren. 
 Hausmittel bei Pollenallergie: Ratgeber 
 Zwar gibt es viele Medikamente wie   Anti-Histaminika  , die bei Allergien helfen, doch nicht jeder kann und will eine medikamentöse Behandlung in den Vordergrund rücken. Wer nicht ständig auf Medikamente zurückgreifen will, fragt sich daher häufig, welche Hausmittel wirklich gegen Heuschnupfen helfen und mit welchen Tipps sich typische Symptome einer Allergie lindern lassen. Nachfolgend stellen wir Ihnen einige bewährte Hausmittel vor, die Sie vorbeugend oder im akuten Fall für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden nutzen können. 
 Nasenduschen und Dampfbäder als Hausmittel für die Nase 
 Ein Gemisch aus Wasser und Kochsalz wirkt wahre Wunder bei Heuschnupfen! Bringen Sie einen Topf mit ca. 500-750 ml Wasser zum Kochen und rühren Sie anschließend 1-2 Teelöffel hochwertiges Salz hinein. Dies können Sie ca. 10 Minuten lang inhalieren oder nach dem Abkühlen als Nasenspülung verwenden, um die Schleimhäute zu befeuchten und den Juckreiz zu lindern. 
  Tipp:    Fertige Nasenspülungen   können Sie auch in unserer Online-Apotheke kaufen! 
 Augentrost und Kompressen gegen tränende, juckende und brennende Augen 
 Das Kraut Augentrost ist ein gutes Mittel gegen Augenleiden bei Heuschnupfen. Übergießen Sie etwa 2 Teelöffel getrocknetes Augentrost mit kochendem Wasser und lassen Sie diese Mischung bis zu einer Viertelstunde ziehen. Tränken Sie anschließend einen sauberen Lappen oder eine Kompresse mit dem Wasser und legen Sie diese etwa eine Viertelstunde lang auf Ihre Augen. Alternativ genügt auch ein kühler Lappen auf den Augen, um diese zu beruhigen und zu erfrischen. 
 Verschiedene Öle gegen Heuschnupfen: Hausmittel mit Tradition 
 Ob Pfefferminze, Fenchel, Eukalyptus oder Dill: Es gibt viele    Öle  , die sich als Hausmittel bei Pollenallergie bewährt haben. So können Sie die Öle beispielsweise mit Wasser gemischt inhalieren, ein Bad mit einem der Öle nehmen oder die wohltuende Wirkung genießen, indem Sie ein paar Tropfen auf ein Tuch träufeln. Die Öle wirken teils entkrampfend, teils befeuchtend oder beruhigend und sind somit eine echte Wohltat bei Heuschnupfen! 
 Kräutertee und scharfe Gewürze bei Allergien 
 Während Pfefferminztee abschwellend und schleimlösend wirkt, kann Ingwertee dazu beitragen, dass die Schleimhaut besser durchblutet wird und Entzündungen schneller abheilen. Grüner Tee hingegen besitzt antioxidantische Eigenschaften und vermindert somit allergische Reaktionen (anders als Kamillentee, den es bei Heuschnupfen zu meiden gilt). Zudem sollen scharfe Gewürze wie Chili, Knoblauch, Meerrettich, Senf und Wasabi das Abschwellen von Schleimhäuten begünstigen, die Nasennebenhöhlen befreien und wohltuende Feuchtigkeit spenden. 
 Sanddornöl als Nasenschmeichler 
 Um die Nasenschleimhaut zu befeuchten, ist darüber hinaus Sanddornöl empfehlenswert, da ihm eine wundheilende Wirkung nachgesagt wird. Geben Sie ein paar Tropfen Öl auf ein Wattepad oder ein Taschentuch und benetzen Sie damit die Innenwand Ihrer Nase. 
 Honig und Propolis als natürliches Anti-Histaminikum 
 Auch regionaler Honig oder   Manuka-Honig   und Propolis gelten als beliebte Hausmittel bei Heuschnupfen. Beides wird vorrangig präventiv eingenommen, um den Ausbruch von Allergien zu verhindern, da sie wie ein natürliches Anti-Histaminikum wirken und den Heuschunpfen-Patienten an die Pollen aus der Umgebung gewöhnen können. 
 Hausmittel-Ergänzung: Nützliche Tipps für jeden Tag 
 Während bei anderen Allergien meist empfohlen wird, den Kontakt mit den Allergenen für eine Weile komplett zu meiden, ist dieses Vorgehen bei Heuschnupfen kein adäquates Mittel. Schließlich lässt es sich im Frühling und Sommer in der Regel nicht vermeiden, ins Freie zu gehen – noch dazu würde dies die Lebensqualität von Patienten mit Heuschnupfen noch stärker beeinträchtigen, als es die Allergie ohnehin schon tut. 
 Was Allergikern dennoch hilft, um weitgehend symptomfrei durch den Tag zu kommen, ist Folgendes: 
 
 Lüften Sie Ihre Wohnräume (insbesondere das Schlafzimmer) nur dann, wenn die Pollenkonzentration gering ist. In der Stadt ist die ideale Zeit zum Lüften früh morgens, auf dem Land abends nach 18 Uhr. 
 Wechseln Sie Ihre Kleidung, wenn Sie von draußen hereinkommen, und bewahren Sie diese nicht im Schlafzimmer auf. 
 Wenn Sie keinen Wäschetrockner haben, sollten Sie die Wäsche zum Trocknen nicht im Freien aufhängen. 
 Halten Sie die Fenster Ihres Schlafzimmers (auch nachts) möglichst geschlossen, damit keine Pollen hineingelangen können. 
 Öffnen Sie Autofenster während der Fahrt vorzugsweise nicht und rüsten Sie Ihre Klimaanlage oder Lüftung mit Allergenfiltern auf. 
 Gehen Sie vor dem Zubettgehen duschen, um Gras- und Blütenpollen aus den Haaren und von der Haut abzuwaschen. 
 Wechseln Sie Ihre Bettwäsche und Ihre Handtücher regelmäßig. 
 Saugen Sie Ihre Wohnräume, Polstermöbel und Teppiche am besten täglich und wischen Sie Möbel, Böden, Wohnaccessoires etc. so oft wie möglich feucht ab. Achten Sie darauf, dass Ihr Staubsauger mit einem HEPA-Filter ausgestattet ist – dieser eignet sich besonders für Menschen mit Heuschnupfen und anderen Allergien. Sollte Sie die Reinigung wegen des Heuschnupfens zu stark belasten, lassen Sie sich von Ihrem Partner, einem Familienmitglied, Freunden oder Bekannten helfen. 
 Verzichten Sie auf Dekorationsgegenstände, auf denen sich viele Pollen ansammeln können, und dekorieren Sie Ihre Wohnräume stattdessen mit wenigen, aber stilvollen Deko-Elementen. 
 
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 Machen Sie sich die moderne Technologie zunutze und verwenden Sie Pollenflugvorhersagen aus dem Radio, TV oder Internet sowie interaktive Pollenflugkalender via Smartphone-App, um Ihre Freizeitaktivitäten im Freien möglichst beschwerdefrei zu planen.Ein weiterer hilfreicher Ratschlag, der jedoch nicht auf täglicher Basis Anwendung finden kann, lautet: Fahren Sie weg, wenn die Belastung durch Pollen für Sie unerträglich wird. Ein Aufenthalt an der See, am besten im mediterranen Gebiet, ein   Wandertrip in luftigen Höhen   oder eine Kreuzfahrt bringen Sie aus der heimischen „Gefahrenzone“. Natürlich kann nicht jeder spontan wegfahren – Sie können aber versuchen, Ihren Urlaub in die Wochen zu legen, in denen der Pollenflug voraussichtlich am schlimmsten sein wird. Nutzen Sie dazu Ihre persönlichen Beobachtungen aus den vergangenen Jahren in Kombination mit den Vorhersagen der Wetter-Dienste. 
 Tipps für Ihre Gesundheit und ein starkes Immunsystem: Mit maximalem Wohlbefinden stark gegen die Allergie 
 Sie möchten nicht nur aktiv gegen Ihre Heuschnupfen-Symptome vorgehen oder Allergie-Prävention betreiben, sondern Ihrem Körper und Ihrer Gesundheit dauerhaft etwas Gutes tun? Nichts leichter als das! Nachfolgend stellen wir Ihnen einige Tipps rund um das Thema Gesundheit und Wohlbefinden vor, die Ihr Leben täglich bereichern können. Machen Sie sich bewusst: Ein gesunder Körper und eine positive mentale Einstellung helfen Ihnen dabei, den Zeitraum mit den Allergikerbeschwerden besser zu überstehen. 
 Auf eine gesunde Ernährung achten und viel Wasser trinken 
 Auch wenn es mittlerweile zu einem Trendthema avanciert ist, das viele belächeln: Gesunde Ernährung gehört zu einem gesunden Körper schlichtweg dazu. Wer sich und seinen Körper mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen möchte und seine Gesundheit erhalten will, sollte daher Wert auf eine abwechslungsreiche Ernährung mit vielen frischen Lebensmitteln legen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie eine Diät halten sollten – vielmehr gilt es, auf gesunde Weise das persönliche Normalgewicht zu erreichen oder zu halten, häufig frisches Obst und Gemüse, hochwertiges Protein, komplexe Kohlenhydrate und gesunde Fette zu essen und viel Wasser zu trinken. Eine solche Ernährung enthält wertvolle Vitamine und Spurenelemente wie Zink, Selen und Magnesium, die nicht nur bei Allergien sehr wichtig sind. Manchen Pollen-Allergikern hilft es außerdem, während der Pollenflugzeit histaminreiche Lebensmittel wie Thunfisch, Wein, Salami, Käse und Schokolade zu reduzieren, um einem erhöhten Histaminspiegel vorzubeugen. Wenn Sie Ihre Zellen zudem regelmäßig mit magnesiumreichem Wasser versorgen, fühlen Sie sich einerseits viel lebendiger, andererseits werden durch das Trinken Ihre Schleimhäute stärker befeuchtet, wodurch sie Pollen besser abfangen können und selbst bei häufigem Naseputzen nicht so schnell austrocknen. 
  Wohlfühl-Tipp:  Essen Sie immer nur dann, wenn Sie wirklich hungrig sind, und nur so viel, bis Sie angenehm satt sind. Die meisten Menschen überhören ihre natürlichen Körpersignale und essen über ihren Hunger bzw. ihr Sättigungsgefühl hinaus – auch das kann das Wohlbefinden und die Gesundheit beeinträchtigen. 
 Halten Sie sich fit: Sport stärkt das Immunsystem 
 Wer auch heute noch denkt „Sport ist Mord“, hat noch nicht die vielfältigen Sportangebote kennengelernt, die es heutzutage im Sportsektor gibt. Ob Gerätetraining, Joggen, Kickboxen, Inline Skating, Tanzen oder Wasserball – für jeden Anspruch und Bedarf ist etwas dabei, das ihn mit Freude Sport treiben lässt. Und das Beste dabei: Je nach Intensität genügen schon etwa 30-60 Minuten! Dabei wirkt sich Sport nicht nur positiv auf die Figur aus, sondern es stärkt auch das Immunsystem, wodurch Sie weniger anfällig für Krankheiten und Allergien sind. Als weiterer Pluspunkt kommt hinzu, dass durch Sport Glückshormone ausgeschüttet werden und Ihr Selbstvertrauen gestärkt wird. So hilft Sport gleichzeitig beim Abnehmen und Wohlfühlen und trägt gleichermaßen zu einem positiven Selbstbild und mehr Glücksempfinden bei. Probieren Sie es aus! 
  Hinweis:  Als Pollen-Allergiker sollten Sie während der intensiven Pollenflugzeit möglichst keinen Sport im Freien treiben (je nach Pollenkonzentration ggf. in den frühen Morgenstunden bzw. späten Abendstunden) und sich besser in einem Fitnessstudio oder zu Hause auspowern. 
 Entspannung und Ruhe: Achtsamkeit im Alltag 
 Neben Fitness und gesunder Ernährung ist es am besten für Körper und Geist, wenn Sie sich regelmäßig Zeit zum Entspannen nehmen. Räumen Sie sich mindestens einmal am Tag Zeit nur für sich selbst ein, planen Sie währenddessen keine Termine und halten Sie einen Moment lang inne. Lassen Sie Ihren Atem ruhig ein- und ausströmen, richten Sie Ihre Aufmerksamkeit wahlweise ganz in Ihren Körper oder in Ihre Umgebung und lassen Sie alle Gedanken, Wertungen und Fragen einfach vorbeiziehen. Auf diese Weise kommen Sie zur Ruhe und ermöglichen Ihrem Geist, sich zu entspannen und inneres Chaos neu zu sortieren. Dies hilft dabei, den Herausforderungen des Alltags gelassener zu begegnen und Beeinträchtigungen durch Heuschnupfen oder andere Allergien weniger negativ zu bewerten. 
 Online-Apotheke und weiterführende Informationen zum Thema Heuschnupfen 
 Sie haben den Eindruck, dass selbst Hausmittel nicht zufriedenstellend gegen Ihre Pollenallergie wirken? Sie haben es eilig oder sind auf Reisen? Dann empfehlen wir Ihnen, einen Blick in unsere gut sortierte Online-Apotheke zu werfen. Unser Sortiment zum Thema Allergie und Heuschnupfen umfasst verschiedene Medikamente, Nasenspray, Tropfen und vieles mehr, was Sie bei Allergien schnell und einfach anwenden können. Wählen Sie Mittel, die präventiv wirken, oder Angebote, die Ihre Allergie-Symptome im Akutfall sanft lindern.   Jetzt entdecken!   
 Darüber hinaus finden Sie in unserem Ratgeber-Bereich viele weitere wissenswerte Informationen rund um das Thema Allergien und   Unverträglichkeiten  . Informieren Sie sich und erfahren Sie, wie Sie Ihr Leben trotz Heuschnupfen &amp;amp; Co. angenehm gestalten können. 
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 Bildquelle: ©Mallivan - stock.adobe.com 
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