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    <updated>2026-05-22T01:05:39+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Mundgeruch: Informationen zu Ursachen, Behandlung und optimaler Mundhygiene </title>
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                    Viele Menschen leiden unter Mundgeruch 
 Mundgeruch ist ein weit verbreitetes, wenn auch ausgesprochen unangenehmes Problem, das die Betroffenen selbst nicht immer bemerken. Im Durchschnitt leiden der Literatur zufolge  etwa 23 bis 43 Prozent der Menschen und somit jeder fünfte Patient unter vorübergehendem oder chronischem Mundgeruch 1  . Weil das Umfeld sich oft scheut, es anzusprechen, wenn der Gegenüber unangenehm aus dem Mund riecht, bleibt das Leiden in vielen Fällen lange unbehandelt. Dabei kann Mundgeruch auch ein Hinweis auf ernste Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes sein, weshalb es die Ursachen immer abzuklären gilt. In jedem Fall sollten Sie sich mit schlechtem Atem nicht einfach abfinden –  in diesem Ratgeber verraten wir Ihnen daher neben vielen anderen wichtigen Informationen, was Sie gegen Mundgeruch unterschiedlichster Ursache tun können.  
  Interessanter Fakt:  In einer interdisziplinären Mundgeruch-Sprechstunde von 1999 bis 2003 gaben 407 Patienten (204 Frauen, 203 Männer, zwischen 27 und 55 Jahren) an, unter Mundgeruch zu leiden 2 . 
 
 
   Viele Menschen leiden unter Mundgeruch    
   Wie entsteht Mundgeruch?    
   Welche konkreten Ursachen können Mundgeruch auslösen?    
   Wie können Betroffene Mundgeruch selbst feststellen?    
   Was hilft gegen Mundgeruch?    
   Wann sollten Sie bei Mundgeruch einen Zahnarzt aufsuchen?    
   Mundgeruch bei Kindern   
 
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   Wie entsteht Mundgeruch? 
 Mundgeruch wird auch  Foetor ex ore  oder  Halitosis  genannt (vom lateinischen Wort  halitus  für Atem, Hauch abgeleitet), und man versteht darunter gemeinhin einen schlechten Atem.  Mundgeruch kann je nach Ernährung und Lebensstil zeitweilig jeden betreffen . Alkohol und Nikotin können ebenso zu einer Verschlechterung des Atems führen wie der Genuss von Zwiebeln, Knoblauch oder exotisch gewürzten und sehr fettigen Speisen. Gerade auf Nahrungsmittel reagieren Menschen allerdings sehr unterschiedlich; was bei dem einen zu einem deutlich wahrnehmbaren Mundgeruch führt, macht sich beim anderen vielleicht kaum bemerkbar. Darüber hinaus kann auch eine  Vernachlässigung der Zahnpflege  zu einer schlechten Atemluft führen. Bleibt der unangenehme Mundgeruch länger bestehen, kann dieser auch auf eine Erkrankung, wie etwa Diabetes, entzündliche Erkrankungen der Speiseröhre oder Gastritis hindeuten. 
  Gut zu wissen:  Nicht jeder nimmt die Atemluft des Gegenübers gleich wahr; so gibt es zum Beispiel Menschen, die aufgrund eines Gendefekts gar nicht merken, wenn jemand stark nach Knoblauch oder anderen Substanzen riecht. 
 Es gibt zwei verschiedene Arten von Mundgeruch 
 Die Begriffe  Foetor ex ore  und  Halitosis  werden meist synonym gebraucht, bezeichnen aber eigentlich  zwei unterschiedliche Arten von Mundgeruch.   Foetor ex ore  bezieht sich auf eine  schlechte Ausatemluft , die nur mit geöffnetem Mund wahrnehmbar ist, also zum Beispiel beim Sprechen oder Ausatmen durch den Mund. Foetor ex ore ist die meistverbreitete Form von Mundgeruch. 
  Halitosis  bezeichnet hingegen einen  unangenehmen Geruch in der Mundhöhle bzw. im gesamten Mundraum , der immer wahrnehmbar ist, auch bei geschlossenem Mund und beim Ausatmen durch die Nase. Halitosis ist die weitaus seltenere Form des Mundgeruchs; nur etwa 10 Prozent aller Fälle von Mundgeruch passen auf diese Definition. Halitosis entsteht nicht ausschließlich in der Mund-Höhle, sondern auch im Nasen-Rachen-Raum. 
 Bakterien leben im Mund und auf der Zunge 
 Im Mund und auf der Zunge leben über 800 Bakterien und Mikroorganismen – und das mit gutem Grund, denn sie erfüllen dort wichtige Aufgaben. Dazu gehört auch das Zersetzen der anfallenden Essensreste oder von Zellanteilen des Speichels und der Mundschleimhaut. Die warme, feuchte Umgebung der Mundhöhle bietet für die Kleinstbewohner ideale Lebensbedingungen. Besonders auf der Oberfläche der Zunge setzen sich mit Vorliebe sogenannte Fäulnisbakterien ab. Zwar sind diese Fäulnisprozesse unverzichtbar und wichtig, allerdings können dabei deutlich wahrnehmbare, faulige Gerüche entstehen. Wie intensiv diese Gerüche ausfallen, hängt meist von der Art der zersetzten Speisen ab:  Fett- und eiweißhaltige Nahrungsmittel sind besonders geruchsintensiv.  
   Welche konkreten Ursachen können Mundgeruch auslösen? 
 Wie bereits erläutert, können die Ernährung und der Verzehr bestimmter Lebensmittel wie Knoblauch und Zwiebeln sowie die Lebensweise einen zeitlich begrenzten Mundgeruch verursachen. Beim sogenannten echten Mundgeruch wird eine  Unterscheidung zwischen intraoralen und extraoralen Ursachen vorgenommen . Während intraorale Ursachen (eine mangelnde Mundhygiene, Infektionen im Mundraum und Zahnfleischerkrankungen) etwa 80 % der Mundgeruch-Fälle ausmachen, sind die extraoralen Ursachen (etwa Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen, Leber-, Nieren- oder Diabetes mellitus Erkrankungen) deutlich geringer 3 . 
 Diese und weitere Ursachen möchten wir Ihnen im Folgenden kurz vorstellen. 
 Ernährung und andere Faktoren als Auslöser für Mundgeruch 
 Neben den bereits erwähnten Lebensmitteln spielen auch andere Faktoren eine Rolle bei der Entstehung von Mundgeruch. Diese sind: 
 
 eine einseitige Ernährung 
 eine zu geringe Trinkmenge 
 ein längerer Verzicht auf Essen bzw. Fasten 
 
 &amp;nbsp; 
 Fasten ist ein für den Körper guter Ansatz, um diesen von Giftstoffen zu befreien und zu entschlacken. Jedoch kann es auch hierbei zu Nebenwirkungen, wie etwa Mundgeruch, kommen, da der Magen durch die geringe Nahrungsaufnahme übersäuert. Neben der Ernährung  können zudem Schnarchen sowie Stress zu Mundgeruch führen . Menschen, die Schnarchen, bemerken vor allem nach dem Aufwachen oft einen trockenen Mund, welcher schnell zu Mundgeruch führen kann. Aber auch andauernde Stress-Situationen können Mundgeruch auslösen, denn Stress schlägt uns im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen. Vom Magen ausgelöster Mundgeruch kann z.B. durch eine Gastritis entstehen. 
 Probleme im Mundraum als Ursache für Mundgeruch 
 Sehr häufig entsteht Mundgeruch durch Probleme im Mundraum, an Zähnen und Zahnfleisch, denen beispielsweise eine mangelhafte Mundhygiene zugrunde liegen kann. Die Folgen können mitunter gravierend sein. Auslöser für Mundgeruch können in diesem Fall sein: 
 
   Entzündete Zähne und Zahnfleisch   können zu Erkrankungen wie Parodontitis oder Gingivitis führen, die sich unter anderem in Zahnfleischbluten und Mundgeruch äußern. 
 Karies kann ebenfalls zur Entstehung von Mundgeruch führen. Verfärbte und auffällig schmerzempfindliche Zähne sind ein Indikator für Karies, der sowohl den Zahnschmelz als auch den Zahn dauerhaft schädigen kann und schnellstmöglich einer professionellen Behandlung unterzogen werden sollte. 
 Entzündungen des Mund-Rachen-Raums 
 Entzündung der Mundschleimhaut 
 Mundtrockenheit, z. B. Aufgrund von Schnarchen oder mangelnder Flüssigkeitszufuhr sowie 
 Mundfäule (zum Beispiel ausgelöst durch Herpes, betrifft vor allem Säuglinge und Kleinkinder) 
 
 &amp;nbsp; 
 Erkrankungen, die Mundgeruch auslösen können 
 Neben den bereits genannten Faktoren wie mangelnder Mundhygiene, einer einseitigen Ernährung oder äußeren Einflüssen, stellen auch Krankheiten eine Ursache für die Entstehung von Mundgeruch dar. Hierunter fallen z.B.: 
 
 die Veränderung des Stoffwechsels (ausgelöst durch Fasten oder Erkrankungen wie Diabetes) 
 Tumore im Mund- und Rachenraum 
 Beschwerden im Magen: Sodbrennen, eine entzündliche Erkrankung der Speiseröhre oder eine Gastritis 
 Mandelentzündung und Erkältungen 
 Entzündungen der Atemwege 
 Diphterie 
 Pfeiffer&#039;sches Drüsenfieber 
 Leber- oder Nierenerkrankungen 
 
 &amp;nbsp; 
 Die Art des Mundgeruchs lässt auf mögliche Erkrankung schließen 
 Obwohl die Ursache von Mundgeruch in den meisten Fällen im Mund- oder Rachen-Raum zu finden ist, sind in etwa 10 bis 20 Prozent aller Fälle andere Faktoren der Auslöser. Dabei können einigermaßen feine Nasen anhand des jeweiligen Geruchs bereits erste Rückschlüsse auf die mögliche Erkrankung ziehen, denn Mundgeruch riecht je nach Ursache ganz anders. 
 
  Wichtig:  Falls die Art des Mundgeruchs den Verdacht auf eine der genannten Krankheiten nahelegt, sollten Sie für eine rasche Untersuchung und Behandlung Ihren Arzt aufsuchen, um die genaue Ursache zeitnah abklären zu lassen. 
 
 
 Ein Geruch nach Urin oder Ammoniak verweist auf ein Nierenleiden. 
 Ein leicht fauliger Geruch ist ein Hinweis auf entzündetes Zahnfleisch oder Karies. 
 Ein stark fauliger Geruch lässt auf eine Mandelentzündung schließen. 
 Ein säuerlicher Geruch deutet auf ein Problem mit dem Magen hin. 
 Ein Geruch, der an Nagellackentferner erinnert, ist oft eins der Symptome von Diabetes mellitus. 
 Ein fäkaler Mundgeruch weist auf Probleme mit den Zähnen, dem Magen oder dem Darm hin. 
 
 &amp;nbsp; 
 Medikamente als mögliche Ursache für Mundgeruch 
 Werden zur Behandlung anderer Erkrankungen bestimmte Medikamente eingenommen,  können die enthaltenen Wirkstoffe den Mund austrocknen oder die  Besiedelung der Mundschleimhaut mit Pilzen   fördern. In beiden Fällen kann Mundgeruch eine unerwünschte Nebenwirkung sein. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre Medikamente Mundgeruch verursachen, sprechen Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt gezielt darauf an – er kann Ihnen sicherlich erklären, ob Sie etwas gegen die unerwünschte Begleiterscheinung tun können, oder Ihnen alternative Medikamente empfehlen. 
 Ein trockener Mund ist anfällig für Mundgeruch 
 Im Mundraum bzw. in der Mundhöhle finden also auch lange nach unseren Mahlzeiten Prozesse statt, von denen wir normalerweise gar nichts mitbekommen. Neben den Schwefelverbindungen, die bei der Zersetzung der Nahrung entstehen und für einen unangenehmen Geruch sorgen können, gibt es noch andere Ursachen, zum Beispiel eine offene Entzündung, wunde Stellen oder Blut. Das alles ist ebenfalls ein idealer Nährboden für Krankheitserreger, die sich im Mundraum ausbreiten und für üble Gerüche sorgen können. Normalerweise besitzt der menschliche Körper dafür eine geeignete Schutzfunktion: Der Speichel spült diese schadhaften Keime, Pilze und sonstigen Erreger aus der Mundhöhle und hält den Mundraum feucht. Die Speichelflüssigkeit beinhaltet auch wichtige Abwehrstoffe, die Verletzungen im Mundraum schneller abheilen lassen. Das bedeutet im Umkehrschluss:  Ein  trockener Mund  kann sich dieser Viren und Bakterien nicht erwehren und ist deutlich anfälliger für Mundgeruch und verschiedene Erkrankungen.  
 Besonders trocken ist der Mund bei jedem Menschen am Morgen, weil in der Nacht während der Schlafphase die Speichelproduktion heruntergefahren wird. Durch Schnarchen kann dieses Phänomen noch weiter verstärkt werden – Schnarcher haben häufig einen sehr trockenen Mund und sind demzufolge auch anfälliger für Mundgeruch. Ältere Menschen, die oft zu wenig trinken, leiden ebenfalls vermehrt unter einem trockenen Mund und Mundgeruch. Auch Hunger oder der bewusste längere Verzicht auf Essen, zum Beispiel während der Fastenzeit oder bei einer Diät, hat vielfach einen trockenen Mund und Mundgeruch zur Folge. In diesem Fall ist der faulige Geschmack im Mund von den Betroffenen häufig selbst wahrnehmbar. Das liegt daran, dass sich der Körper in einer solchen Situation selbst mit körpereigenen Fetten und Eiweißen versorgt. Im Rahmen dieses Prozesses entsteht das Abbauprodukt Azeton (das sogenannte  Hungerazeton ), das über Atem und Haut ausgeschieden wird und mit dem Geruchs- und dem Geschmackssinn erfassbar ist. 
   Wie können Betroffene Mundgeruch selbst feststellen? 
 Das Heimtückische am Mundgeruch ist die schwierige Eigendiagnose: Die meisten Betroffenen merken nicht einmal, dass sie unter Mundgeruch leiden. Zwar lässt sich Mundgeruch in der Regel durch einfaches Riechen feststellen, doch gilt das nur für das persönliche Umfeld, nicht für die Betroffenen selbst. Freunde, Verwandte und Kollegen scheuen sich dann häufig davor, dieses Thema anzusprechen, um den Gegenüber nicht zu verletzen. Es gibt aber ein paar einfache Methoden, um ohne klinische Tests und ohne die Hilfe anderer festzustellen, ob Ihre Atemluft unangenehm riecht und Sie unter Mundgeruch leiden. Probieren Sie es aus! 
 Möglichkeiten, um Mundgeruch festzustellen: 
 
  Unterarm-Test:  Reinigen Sie Ihren Unterarm sorgfältig mit klarem Wasser, aber ohne Seife. Fahren Sie mit der Zunge fest über die unbehaarte Haut an der Innenseite Ihres Unterarms und warten Sie dann ein bis zwei Minuten, bis die Speichelreste getrocknet sind. Riechen Sie dann gründlich an der betreffenden Stelle. Wenn Sie einen schlechten Geruch bemerken, leiden Sie sehr wahrscheinlich unter Mundgeruch. Anstelle des Unterarms lässt sich dieser Test auch am Handgelenk durchführen. 
  Plastiktüten-Test:  Atmen Sie in eine Plastiktüte und verschließen Sie diese gründlich (Tipp: Es genügt auch, die Tüte fest zuzuhalten). Gehen Sie in einen frisch gelüfteten Raum, warten Sie dort einige Augenblicke, öffnen Sie die Tüte und riechen Sie hinein. Wenn es unangenehm riecht, haben Sie vermutlich Mundgeruch. 
  Speichel-Test:  Spucken Sie ein paar große Tropfen Speichel in ein Glas und verschließen Sie es mit einem Deckel. Warten Sie etwa fünf Minuten, öffnen Sie dann das Glas und atmen Sie über die Nase ein. Wenn Sie einen üblen Geruch wahrnehmen, liegt es ebenfalls nahe, dass Sie Mundgeruch haben. 
  Zahnseide-Test:  Nach der Reinigung Ihrer Zähne mit Zahnseide, lassen Sie den Speichel ein paar Sekunden lang auf der Zahnseide trocknen und riechen Sie anschließend daran. Bei einem unangenehmen Geruch weist das auf Mundgeruch hin. 
  Wattestäbchen-Test:  Reiben Sie mit einem Wattestäbchen über den hinteren Rücken Ihrer Zunge und riechen Sie daran. Riecht der Belag übel, haben Sie sehr wahrscheinlich Mundgeruch. 
 
 &amp;nbsp; 
 Weitere Indizien, die auf Mundgeruch hinweisen können, sind eine  brennende oder weiß belegte Zunge, ein häufiges Trockengefühl im Mund, Schleimbildung im Hals sowie ein säuerlicher oder bitterer Geschmack im Mund . Auch falls Sie plötzlich übermäßig häufig erfrischende Bonbons oder Kaugummis angeboten bekommen, könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass Sie Mundgeruch haben. Für Mutige gilt: Jenseits dieser Testmethoden besteht natürlich immer die Möglichkeit, sich ein Herz zu fassen und eine Vertrauensperson aus dem unmittelbaren Umfeld zu fragen, ob vielleicht ein Mundgeruch bei Ihnen wahrnehmbar ist. 
   Was hilft gegen Mundgeruch? 
 Mundgeruch, der kurzfristig durch den Verzehr eines bestimmten Lebensmittels entsteht, verschwindet meist von selbst relativ schnell wieder – meist spätestens nach dem nächsten  gründlichen Zähneputzen und Reinigen der gesamten Mundhöhle mit Mundspülung.  Es gibt aber auch Fälle, in denen sich der Mundgeruch hartnäckig hält, und dann ist – wie bereits erwähnt – die Suche nach den konkreten Ursachen von großer Bedeutung. 
 Allgemeine Tipps zu einer wirkungsvollen Mundhygiene und Zahnpflege 
 Eine  umfassende Mundhygiene und Zahnpflege  ist ein wichtiger Schlüssel im Kampf gegen sowie zur Vorbeugung von Mundgeruch. Dabei geht es nicht nur um das einfache Zähneputzen – um Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch so gesund wie möglich zu erhalten, sollten Sie möglichst alle der folgenden Tipps in die Tat umsetzen. 
 
  Zungenbelag entfernen:  Mit einem speziellen Zungenschaber oder einem Löffel kann morgens nach dem Aufstehen den Zungenbelag von der Zunge entfernt werden. Handelt es sich um besonders hartnäckig haftenden Zungenbelag, sollten Sie Ihren Zahnarzt darauf ansprechen, da dies auf Erkrankungen im Magen und Darm verweisen oder möglicherweise eine Anpassung Ihrer Ernährung erfordern kann. 
  Faustregel zum Zähneputzen:  Die Zähne sollten Sie jeden Tag mindestens zwei Mal   mit hochwertiger Zahnpasta putzen  . Beim Zähneputzen wird in der Regel eine Dauer von mindestens 2 Minuten empfohlen. 
  Zahnseide und Interdentalbürsten:  Neben der Zahnbürste sollten unbedingt regelmäßig Zahnseide und Interdentalbürsten zum Einsatz kommen, um die sonst nicht erreichbaren Zahnzwischenräume gründlich zu säubern. Nur mit Zahnseide bzw. den kleinen Bürstchen können Speisereste aus sonst unzugänglichen Stellen im Mundraum entfernt und die Zahnzwischenräume von Bakterien befreit werden. 
  Mundspülungen:  Nach der Verwendung von Zungenschaber,   Zahnseide und Interdentalbürstchen   sowie nach dem Zähneputzen sollten Sie gelegentlich eine Mundspülung anwenden – allerdings nicht zu oft, da sonst auch die guten Bakterien der Mundflora in Mitleidenschaft gezogen werden können. Je nach Mittel empfehlen Experten die Anwendung von Mundspülung maximal einmal pro Woche. 
  Elektrische Zahnbürste:  Mit einer elektrischen Zahnbürste lässt sich Zahnbelag meist besser entfernen als mit herkömmlichen Zahnbürsten, weshalb immer mehr Zahnärzte ihren Patienten das Putzen mit einer   elektrischen Zahnbürste   empfehlen. 
  Regelmäßige Untersuchung beim Zahnarzt:  Die Zähne sollten regelmäßig – wenigstens einmal im Jahr – von einem Zahnarzt überprüft werden. Bei einer gründlichen Untersuchung kann der Zahnarzt überprüfen, ob zum Beispiel Karies, Parodontose, Plaque oder andere Krankheiten bzw. Besonderheiten vorliegen und gegebenenfalls eine gezielte Behandlung empfehlen. 
  Professionelle Zahnreinigung:  Einmal pro Jahr sollten Sie eine professionelle Zahnreinigung bei Ihrem Zahnarzt in Anspruch nehmen. Dabei erfolgt eine äußerst gründliche Reinigung der Zähne, der Zahnzwischenräume und der gesamten Mundhöhle. Außerdem werden die Zähne poliert und mit schützenden Produkten gepflegt. Nach der Behandlung riecht Ihre Atemluft wieder besonders frisch und Ihre Zähne fühlen sich angenehm glatt und gesund an. 
 
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 Aufs Rauchen verzichten und Ernährung anpassen 
 Das Rauchen sorgt an sich schon für einen unangenehmen Atem, verstärkt etwaigen Mundgeruch aber noch durch eine Reduktion des für die Mundhygiene wichtigen Speichelflusses. Das bedeutet, dass Bakterien sich weitgehend ungestört ausbreiten können und nicht mehr vernünftig abtransportiert werden. Neben vielen anderen negativen Auswirkungen auf die Gesundheit trägt das Rauchen also auch zur Entstehung von Mundgeruch bei. Wer dem vorbeugen möchte, sollte   möglichst den Genuss von Nikotin verzichten  . 
 Des Weiteren sollten Sie Ihren Speiseplan auf den Prüfstand stellen und nach den folgenden Tipps umgestalten: 
 
 Trinken Sie  möglichst wenig Alkohol , denn wie das Rauchen trocknet auch der Genuss von Alkohol die Mundschleimhaut aus und vermindert den Speichelfluss. Alkohol wirkt sich somit negativ auf den Atem aus. 
 Prüfen Sie Ihren Speiseplan auf geruchsbildende Lebensmittel. Oft rührt der Mundgeruch vom häufigen Konsum bestimmter Nahrungsmittel her. Infrage kommen neben Zwiebeln und Knoblauch auch diverse  aromatische Käse- und Fischsorten  (vor allem Thunfisch) sowie einige Kohlsorten. Außerdem kann der regelmäßige Konsum von Erdnüssen als Snack den Atem stark verschlechtern. 
   Verzichten Sie so weit möglich auf Zucker  . Zucker ist der wichtigste Nährstoff für Bakterien, die Karies verursachen können und auch sonst für eine unangenehme Geruchsbildung verantwortlich sind. 
 Verzichten Sie auch auf extreme Diätkuren. Strenges Fasten und bestimmte Diätarten können Mundgeruch hervorrufen und verstärken. 
 Trinken Sie allgemein viel – am besten reines Wasser, um den Mund regelmäßig gründlich auszuspülen und feuchtzuhalten. 
 
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 Diese Mittel aus der Apotheke können gegen Mundgeruch helfen 
 Ist die Ursache für den Mundgeruch eine mangelnde Mundhygiene, können Sie auf eine Reihe von Mitteln zurückgreifen, die Sie in unserer Online-Apotheke zum günstigen Preis finden. Dazu gehören beispielsweise folgende Mittel und praktisches Zubehör: 
 
  Chlorophyll:  Das Blattgrün der Pflanzen ist ein natürlicher Wirkstoff, mit dem sich Mundgeruch sehr wirksam bekämpfen lässt. Chlorophyll besitzt geruchsneutralisierende Eigenschaften und hemmt die Fäulnisbakterien. In unserer Online-Apotheke bekommen Sie Chlorophyll zum Beispiel als Tabletten von Stozzon . 
  Zungenreiniger:  Gerade im hinteren Bereich der Zunge siedeln sich viele Bakterien und Nahrungsreste an. Während der vordere Bereich durch den Gaumen beim Sprechen und Schlucken gereinigt wird, bleibt der hintere Bereich meist ungestört. Abhilfe schafft hier ein Zungenreiniger, der den Belag vom hinteren Bereich entfernt. 
  Salbei:  Salbei gilt als uraltes Hausmittel, verleiht einen frischen Atem und wirkt antibakteriell gegen Entzündungen. Neben dem bewährten Hausmittel Salbeitee finden Sie Salbei in unserer Online-Apotheke auch in Form von Tropfen von Salviathymol sowie in Zungenreinigungsgel und Zahncreme. 
  Mundspülungen :  Mit speziellen Mundspülungen aus unserer Online-Apotheke (zum Beispiel von Meridol oder Chlorhexamed) können Sie Mundgeruch und dessen Auslöser wirksam bekämpfen. Allerdings sollten Sie Mundspülungen nur über einen begrenzten Zeitraum hinweg einsetzen, um nicht langfristig einen gegenteiligen Effekt zu erzielen. 
  Xylit-Kaugummi:  Xylitol ersetzt zwar nicht die regelmäßige Zahnpflege, kann aber eine wichtige Ergänzung sein. Xylitol fördert eine gesunde Mundflora und mindert gleichzeitig die schlechten Bakterien im Mundraum. Eine einfache Möglichkeit der Xylitol-Einnahme ist das Kauen eines Xylit-Kaugummis, zum Beispiel von Miradent. 
  Heilerde: Heilerde bindet nicht nur den Mundgeruch, sie fungiert darüber hinaus als Detox-Mittel und hilft, Giftstoffe aus dem Körper abzubauen. Sie verhindert zudem eine Übersäuerung des Magens, wie es z.B. beim Fasten häufig vorkommt. 
  Apfelessig: Auch Apfelessig kann aufgrund seiner wirksamen Inhaltsstoffe bei Mundgeruch zum Einsatz kommen. Bakterien die für schlechte Gerüche in Mund und Rachen sorgen, werden eingedämmt und abgetötet. Der enthaltene Essig regt zudem die Speicheldrüsen an und beugt somit einem trockenen Mund vor. 
 
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 Hausmittel gegen Mundgeruch 
 
  Pflanzenöl:  den Mund mit ein bis zwei Teelöffel hochwertigem Sonnenblumen- oder Sesamöl durchspülen, ausspucken und danach die Zähne gründlich putzen. Achtung: Das Öl nicht verschlucken, da sich hierin Giftstoffe aus dem Mundraum sammeln. 
  Zitrone:  Vor allem während der Fastenzeit hat sich das Lutschen einer Zitronenscheibe sehr bewährt. Die Zitronensäure hemmt das Bakterienwachstum, fördert den Speichelfluss und Sie frischen Ihren Atem damit natürlich wieder auf. 
  Backpulver: Mit Backpulver entfernen Sie schädliche Beläge auf der Zunge und bringen den pH-Wert im Mundraum wieder ins Gleichgewicht. Einfach einen halben Teelöffel Backpulver in einem Glas Wasser auflösen und 2 Mal täglich den Mundraum damit spülen. 
  Kräuter und Gewürze: Petersilie, Kamille, Gewürznelke oder Minze: all diese Küchenkräuter und Gewürze haben eines gemein: nach dem Verzehr geruchsintensiver Speisen zerkaut, binden sie die Geruchsstoffe und sorgen so für frischen Atem. 
 
   Wann sollten Sie bei Mundgeruch einen Zahnarzt aufsuchen? 
 Mundgeruch wird schnell als harmloses Alltagsproblem abgetan, an einen Besuch beim Zahnarzt oder Hausarzt denkt niemand so schnell. Dabei kann Mundgeruch eine enorme psychische Belastung bedeuten und die Betroffenen aus Scham im schlimmsten Fall sogar in die soziale Isolation treiben. Wie bereits erläutert, besteht außerdem die Möglichkeit, dass eine ernste Erkrankung, zum Beispiel eine bakterielle Infektion, Magen-Darm-Beschwerden oder gar Diabetes den Mundgeruch verursachen. In diesem Fall tritt der Mundgeruch über einen längeren Zeitraum auf und lässt sich auch durch gründliche Zahnhygiene nicht eindämmen.  Liegt der Verdacht auf eine Erkrankung nahe oder leiden Sie durch den Mundgeruch unter psychischem Stress, sollten Sie sich unbedingt an Ihren Arzt wenden.  Außerdem gilt: Wenn sich zu dem Mundgeruch noch weitere Symptome gesellen, ist ebenfalls ein Besuch beim Arzt geboten. 
 
  Wichtig:  Mundgeruch ist den Betroffenen häufig peinlich, für den Arzt allerdings nichts Ungewöhnliches – trauen Sie sich also ruhig, sich Ihrem Arzt anzuvertrauen! Ärzte haben tagtäglich mit solchen Beschwerden zu tun und können oft schon mit einer einfachen Gasanalyse des Atems feststellen, wo die Ursache des Problems liegt. Manche Ärzte bieten außerdem eine gesonderte Sprechstunde für Patienten mit Mundgeruch an. 
 
   Mundgeruch bei Kindern 
 Mundgeruch kommt auch bei Kindern vor, ist aber in den meisten Fällen völlig harmlos. Die Ursache liegt hier meist in der Vernachlässigung der bei Kindern nicht sehr beliebten Mundhygiene.  Besonders häufig tritt Mundgeruch bei Babys und Kindern nach dem Schlafen auf,  weil der Mund in dieser Zeit wie bei Erwachsenen wenig Speichel produziert und der Mundraum austrocknet. Der fehlende Speichelfluss verhindert eine Selbstreinigung des Mundes. Dieser Effekt wird noch verstärkt, wenn die Zähne nicht ordentlich geputzt wurden und die im Mundraum verbundenen Speisereste den Bazillen und Mikroben als Nahrung dienen. Karies kann die Situation noch verschlimmern. Hält der Mundgeruch an, ist ein Besuch beim Kinderarzt oder Zahnarzt ratsam, um eine ernste Erkrankung als Ursache auszuschließen. 
 Eltern von betroffenen Kindern sollten darüber hinaus besonders auf die folgenden Regeln achten, die im Normalfall auch für Erwachsene gelten: 
 
 unbedingt regelmäßig die Zähne putzen (bei Kindern mindestens dreimal täglich!), am besten nach jeder Mahlzeit 
 Zahnbürsten in festen Abständen auswechseln 
 den Bürstenkopf dem Alter entsprechend auswählen 
 keine zuckerhaltigen Limonaden oder pure Fruchtsäfte trinken 
 viel Wasser oder ungesüßten Tee trinken, gegebenenfalls Saftschorlen im Verhältnis 1:3 
 möglichst wenig Süßigkeiten essen 
 
 &amp;nbsp; 
   Fazit 
 Mundgeruch ist in den meisten Fällen zwar unangenehm, aber harmlos. Oft genügt es, die Zähne gründlich zu putzen oder ein Kaugummi zu kauen bzw. ein Bonbon zu lutschen, um den Atem wieder aufzufrischen. Tritt der Mundgeruch jedoch anhaltend auf, kann eine ernste Ursache wie eine Diabetes Erkrankung dahinterstecken. Deshalb sollten Sie bei andauerndem Mundgeruch zur Abklärung einen Arzt aufsuchen. Um Mundgeruch vorzubeugen, ist eine gründliche Zahnhygiene unverzichtbar – dazu gehört neben dem mehrmaligen täglichen Zähneputzen auch der Einsatz von Zahnseide, Interdentalbürstchen und Mundspülung. Unter Umständen kann es auch schon helfen, bestimmte Lebensmittel zu meiden. Tritt Mundgeruch nach der Einnahme von Medikamenten auf, sollten Sie ebenfalls mit Ihrem Arzt über geeignete Alternativen sprechen. 
 &amp;nbsp; 
 
 Quellen:  1 https://www.zwp-online.info/fachgebiete/prophylaxe/therapie/halitosis-ein-update-fuer-den-generalisten  2 https://www.zm-online.de/archiv/2005/18/zahnmedizin/interdisziplinaere-mundgeruch-sprechstunde/   3  https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2019/daz-43-2019/einfach-atem-beraubend  Bildquelle: sinenkiy.com.ua 
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            <title type="text">Lippenherpes und das Risiko einer Ansteckung</title>
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                                            Herpes ist eine weitverbreitete virale Infektionskrankheit, die äußerst ansteckend ist. Auslöser ist ein Virus, der häufig auch unbemerkt im Körper verbleibt und leicht übertragen werden kann. Um die Ansteckungsgefahr möglichst gering zu halten und sich selbst und andere Mensc...
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                 Was ist Lippenherpes und wie ansteckend ist es wirklich? 
 Herpes ist eine weitverbreitete virale Infektionskrankheit, die äußerst ansteckend ist. Auslöser ist ein Virus, der häufig auch unbemerkt im Körper verbleibt und leicht übertragen werden kann. Um die Ansteckungsgefahr möglichst gering zu halten und sich selbst und andere Menschen zu schützen, ist eine  richtige und vor allem rechtzeitige Therapie von Herpes  geboten. In diesem Beitrag verraten wir Ihnen die wichtigsten Tipps zum Umgang mit den lästigen Viren. 
 Sehr hohe Ansteckungsgefahr bei Herpes 
 Ganz ohne Übertreibung ist die tatsächliche  Ansteckungsgefahr bei Herpesviren  enorm hoch. Das zeigt schon die immens weite Verbreitung dieses Volksleidens: Etwa 90 Prozent der Bevölkerung in der westlichen Welt leidet unter einer Herpeserkrankung. Das heißt auch, dass rund 90 von 100 Menschen das auslösende Herpes simplex Virus (kurz HSV) in sich tragen. Befindet sich dieses Virus erst einmal im Körper, wird man es tatsächlich nie wieder los: Auch nach dem Abklingen der Symptome kann die Krankheit jederzeit wieder zum Ausbruch kommen. Bei etwa 20 Prozent aller Infizierten kommt es später zu einer Reaktivierung des Erregers und einer Rückkehr der Symptome. 
 Eine Frage des Typs: Lippenherpes und Genitalherpes 
 Bei Herpes handelt es sich meist um einen Herpes simplex Virus vom Typ 1, der in der Hauptsache Gesicht und Lippen befällt (Lippenherpes). HSV vom Typ 2 tritt häufiger an Penis, Scheide oder Anus auf und soll den Großteil aller Fälle von Genitalherpes verursachen. Ganz eindeutig ist die Unterscheidung indes jedoch nicht: Etwa ein Drittel aller genitalen Infektionen geht auf HSV-1 zurück. 
 Juckende und nässende Bläschen auf den Lippen 
 Bei  Lippenherpes  bilden sich auf den Lippen der Betroffenen viele kleine Bläschen. Diese Herpesbläschen sehen nicht nur unschön aus, sie jucken, schmerzen und nässen auch. Das bringt Erkrankte dazu, sich an den infizierten Stellen zu kratzen, wodurch das Risiko einer Übertragung der Viren noch weiter ansteigt – auch für den bereits Erkrankten selbst. Denn durch das Kratzen der Lippen gelangen die Herpesviren an die Hand und können in der Folge durch weitere Berührungen andere Körperregionen oder gar Personen infizieren. 
   
 Die Bläschen durchlaufen drei Phasen 
 Fangen die Lippen an zu brennen und zu jucken, ist das häufig ein erstes Anzeichen dafür, dass ein Ausbruch von Lippenherpes bevorsteht. Diese erste Phase nennt man  Prodromalphase . In der zweiten Phase ( Papulaphase ) kommt es zu Hautrötungen und zur Bildung kleiner Papeln. Schließlich entwickeln sich Bläschen mit einer gelblichen, aber klaren Flüssigkeit, die nach dem Aufplatzen schmerzende Geschwüre bilden. Das ist die dritte Phase, die sogenannte  ulceröse Phase . Die aufgeplatzten Herpesbläschen verschorfen, können aber immer wieder aufreißen und bluten, bevor der endgültige Heilungsprozess abgeschlossen ist. 
  Wichtig zu wissen:  Ein gewisses Infektionsrisiko besteht bei einer Herpeserkrankung auch dann, wenn keine äußeren Symptome sichtbar sind. Allerdings ist die Ansteckungsgefahr bei äußerlich zutage tretenden Symptomen wie zum Beispiel Bläschen an den Lippen mit Abstand am höchsten. 
 Der Virus wird oft von der Mutter auf das Kind übertragen 
 Ein Grund für die flächendeckende Verbreitung von Herpeserkrankungen ist die wahrscheinliche Übertragung des Herpes simplex Virus von der Mutter auf das ungeborene Kind während der Schwangerschaft. Diese Art der Ansteckung lässt sich nicht verhindern, weil das Herpesvirus  nach jeder erfolgten Erstinfektion ein Leben lang im Körper verbleibt  und theoretisch jederzeit reaktiviert werden kann. Eine frühere Herpesinfektion der Mutter kann also die spätere Schwangerschaft beeinflussen, ohne dass dies zunächst von den Betroffenen bemerkt wird. 
 Kinder werden besonders oft mit Herpes infiziert 
 Nicht nur durch die Mutter, auch durch das Miteinander beim Spielen und Toben kommen Kinder besonders oft mit den Viren in Kontakt. Allerdings bleibt diese Primärinfektion in vielen Fällen gänzlich unbemerkt, weil die betroffenen Kinder keinerlei charakteristische Anzeichen zeigen. Allerdings besteht auch dann später jederzeit die Möglichkeit einer Reaktivierung. 
 Die erstmalige Herpes-Ansteckung erfolgt auf zwei Arten 
 Abgesehen von der Mutter-Kind-Übertragung noch im Mutterleib während der Schwangerschaft erfolgt die Übertragung der Herpesviren auf zwei Arten: 
 Schmierinfektion 
 Die häufigste Ursache für Lippenherpes ist die  Schmierinfektion . Von einer solchen spricht man, wenn eine unmittelbare Berührung für die Infektion verantwortlich ist: Dies ist zum Beispiel bei Küssen, vor allem auf den Mund, Schütteln der Hände, Benutzung derselben Trinkflasche oder desselben Bestecks und ähnliches der Fall. Diese Art der Ansteckung geschieht häufig unter Paaren beziehungsweise beim frühen engen Hautkontakt zwischen Eltern und Kindern – insbesondere nach der Geburt kuscheln die meisten Elternteile intensiv mit ihrem Neugeborenen, wodurch die Gefahr einer Ansteckung mit Herpes sehr hoch sein kann. 
 Tröpfcheninfektion 
 Seltener kommt es zu einer  Tröpfcheninfektion , die auch zum größten Teil verantwortlich für die Übertragung von Erkältungs- und Grippeviren ist. Darunter versteht man eine Übertragung der Viren durch Tröpfchen, die zum Beispiel beim Husten oder Niesen sowie bei einer feuchten Aussprache in die Luft abgegeben werden. Da der Speichel der betroffenen Person bei Lippenherpes hochgradig infektiös ist, ist demzufolge nicht einmal der direkte Kontakt zu Infizierten erforderlich, sondern es genügt, wenn die Tröpfchen über die Luft in den Mund oder die Nase bzw. die Schleimhäute eines anderen Menschen gelangen. 
 Wie lange ist eine Herpeserkrankung ansteckend? 
 Die Ansteckungszeit während einer Herpeserkrankung ist langfristig gegeben. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich um eine Primärinfektion oder eine Reaktivierung handelt. Nur während der Ruhephase müssen Sie keine Übertragung der Viren fürchten. Nach erfolgter Ansteckung währt die  Inkubationszeit zwischen drei und sieben Tagen , dann kommt die Krankheit unweigerlich zum Ausbruch. Das Ansteckungsrisiko schwindet erst nach Abheilung und Abtrocknung der geplatzten Bläschen – das betrifft in der Regel einen Zeitraum von einer Woche. 
 Zwischen Mensch und Tier findet keine Virenübertragung statt 
 Die Herpes-simplex-Viren vom Typ 1 und 2 sind auf den menschlichen Wirt spezialisiert. Eine Übertragung zwischen Mensch und Tier muss somit üblicherweise nicht befürchtet werden, sodass der Umgang mit Tieren auch für Erkrankte als unproblematisch einzustufen ist. Allerdings sollte bei wunder und entzündeter Haut besonders darauf geachtet werden, dass die betreffenden Stellen nicht direkt mit Tieren in Kontakt kommen, da sonst andere Keime übertragen werden können. 
 Lippenherpes kann auf andere Körperzonen übertragen werden 
 Wenn Sie die entzündeten Infektionsstellen mit den Händen berühren und dann ohne eine gründliche Reinigung andere Körperteile anfassen, kann sich Lippenherpes auf diese Zonen ausbreiten. Was viele nicht wissen, ist, dass gerade auf diese Weise eine genitale Herpeserkrankung entstehen kann. Um einer solchen Übertragung von Herpes vorzubeugen, sollten Sie nach Möglichkeit auf das Betasten anderer Körperstellen verzichten, insbesondere während einer akuten Infektion. Übrigens: Auch beim Geschlechtsverkehr kann Herpes auf die Geschlechtsteile übertragen werden. 
 Kann ich mich wirksam vor Herpes schützen? 
 Die immens hohe Verbreitung von Herpes legt es nahe: Einen garantiert wirksamen Schutz gegen eine Herpesinfektion gibt es nicht. Trotzdem helfen bestimmte Maßnahmen, das Risiko einer Ansteckung wenigstens etwas zu senken. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige Tipps dazu vor. 
 Sonnenschutz auftragen und Immunsystem stärken 
 Wenn Sie sich an der frischen Luft bewegen möchten, tragen Sie als vorbeugende Maßnahme ausreichend Sonnenschutz auf. Außerdem hilft alles, was Ihr Immunsystem stützt, auch gegen eine Herpesinfektion. Dazu gehören  ausreichend Bewegung und eine gesunde Ernährung  mit vielen Vitaminen und Mineralien. Oft ist ein neuerlicher Ausbruch nur möglich, weil das körpereigene Immunsystem nicht stabil genug ist. Auch die Reduktion von Stress im Austausch gegen mehr Entspannungsphasen kann einer Herpeserkrankung vorbeugen, da auf diese Weise das Immunsystem entlastet wird. 
 Wie gehe ich mit Herpes am besten um? 
 Um der Diagnose Herpes am besten zu begegnen, bieten sich mehrere Ansätze. Eine Behandlung durch Eigenmedikation ist in vielen Fällen möglich, sollte jedoch bei etwaigen Zweifeln zuvor mit einem erfahrenen Apotheker oder Arzt besprochen werden. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass eine Herpeserkrankung auch ohne Behandlung nach ein bis zwei Wochen wieder abklingt. Die meisten Betroffenen empfinden diesen Zeitraum aber in der Regel als zu lang und die Beschwerden als zu belastend, als dass sie darauf verzichten wollen, die Herpeserkrankung möglichst effektiv zu behandeln. 
 Wann sollten Sie bei Herpes zum Arzt gehen? 
 Ein Arztbesuch ist bei einer Herpeserkrankung nicht immer zwingend notwendig. Einfacher Lippenherpes lässt sich gut in Eigenregie behandeln. Fallen die Bläschen allerdings besonders groß, eitrig oder gar blutig aus, ist eine ärztliche Untersuchung sinnvoll, weil diese Anzeichen auf eine bakterielle Superinfektion hindeuten können. Das gilt auch dann, wenn zu den üblichen Symptomen Fieber hinzukommt oder die äußerlichen Symptome im Augenbereich auftreten. 
 Handelt es sich allerdings um Genitalherpes, ist eine ärztliche Beratung immer geboten. Nur ein Arzt kann eine verlässliche Diagnose stellen und bestimmte Medikamente verordnen, um den Herpes schnellstmöglich zu bekämpfen. 
 Bei Schwangerschaft und Vorerkrankungen ist ein Arztbesuch ratsam 
 Ausnahmslos immer ärztliche Unterstützung suchen sollten schwangere Frauen und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen. Das betrifft vor allem Personen, die eine Schwächung des Immunsystems aufweisen, wie es unter anderem bei einer Chemotherapie oder HIV-Infektion der Fall ist. Schwangere und Vorerkrankte zählen zu einer besonderen Risikogruppe, die sich nicht ausschließlich auf die angeschlagenen Selbstheilungskräfte ihres Körpers verlassen sollte. 
 Helfen Medikamente gegen eine Herpeserkrankung? 
 Ein Ausbruch von Herpes kann unter Umständen durch antivirale Medikamente verhindert werden. Das Herausfordernde dabei: Die Anwendung muss rechtzeitig erfolgen, am besten noch vor Auftreten der ersten Symptome. In unserer Online-Apotheke finden Sie potenziell hilfreiche Mittel wie zum Beispiel   Präparate mit den Wirkstoffen Aciclovir und Hydrocortison  . Diese Kombination soll die Vermehrung der Lippenherpes auslösenden Viren stoppen und Entzündungsreaktionen bekämpfen. Daneben hat sich auch Zink als Mittel gegen eine Herpeserkrankung bewährt. Sowohl Creme als auch Gel gegen Herpes müssen in der Regel mehrmals täglich appliziert werden, um die Verbreitung aufhalten zu können. Beliebt sind auch Herpes Pflaster, die den Lippenherpes schützend umschließen und die Wundheilung fördern. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Patches problemlos überschminkt werden können. 
 Vorsicht vor den falschen Hausmitteln 
 Nicht alle Ratschläge zur Behandlung einer Herpeserkrankung sind nützlich: So haben zum Beispiel Essig, Zahnpasta oder gar Alkohol keine hilfreiche Wirkung, sondern richten mehr Schaden an, als dass sie Nutzen bringen. Ersparen Sie sich und Ihren Lippen diesen unnötigen Stress und fragen Sie im Zweifel lieber Ihren Arzt oder Apotheker nach passenden Maßnahmen. Wenn Sie sich dennoch ein Hausmittel zur Behandlung von Herpes wünschen, könnten Sie Melissen-Extrakt ausprobieren, der für seine Wirkung vielfach gelobt wird. 
 Küssen und Berühren ist verboten 
 Im Falle einer Infektion mit dem Herpesvirus gilt: Achten Sie nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf Ihre Lieben. Das bedeutet: Küssen und Berühren sind tabu, auch wenn es schwer fällt und die Beschwerden nicht gravierend scheinen. Behalten Sie im Hinterkopf, dass die Viren sowohl beim Küssen als auch beim Kontakt mit der Haut übertragen werden können. Deshalb hilft hier nur Verzicht, solange sich die Symptome zeigen. Trösten Sie sich mit dem Gedanken, dass es danach sicherlich gleich doppelt so schön ist! 
 Fazit 
 Bei Lippenherpes handelt es sich um eine hoch ansteckende Infektion, unter der ein Großteil der Weltbevölkerung zu leiden hat. Eine Ansteckung ist nur schwer zu vermeiden, da der Erreger schon im Mutterleib auf das Kind übertragen werden kann. Wurde eine Herpeserkrankung ausgelöst, kann es auch nach deren Abklingen immer wieder zu einer Reaktivierung des Herpesvirus kommen. Stress und ein schwaches Immunsystem führen häufig zu einem erneuten Auftreten der Symptome. Durch einen gesunden Lebensstil und gründliche Hygiene lässt sich einer Erkrankung oftmals vorbeugen. Auch ohne Behandlung klingt eine Herpeserkrankung in der Regel nach ein oder zwei Wochen von alleine ab. Wer starke Beschwerden hat oder diesen Zeitraum nicht abwarten möchte, kann eine ärztliche Beratung nutzen, um eine geeignete Therapie festzulegen. 
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            <title type="text">Nasenspray Sucht: Wichtige Informationen und praktische Tipps</title>
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                  Nasenspray ist ein Bestseller : Kein Medikament wird in Deutschland häufiger verkauft als das Spray mit dem Wirkstoff Xylometazolin, der bei jeder Erkältung zuverlässig dafür sorgt, dass die Nasenschleimhaut abschwillt und das freie Atmen wieder möglich wird. Die kurzfristige Anwendung von Nasenspray kann für Betroffene ein Segen sein; bei regelmäßiger und andauernder Nutzung kann sich der positive Effekt aber auch ins Gegenteil verkehren – das Sprayen wird zur Sucht. Ab welcher Zeit bei der Verwendung von Nasenspray von einer Sucht gesprochen wird, woran Sie eine  Abhängigkeit erkennen  und wie Sie sich von einem Spray entwöhnen, falls Sie danach süchtig sind, erfahren Sie in diesem Ratgeber. 
 Nasenspray Sucht: Ursachen und Symptome 
 Nasensprays sind rezeptfrei und daher für jedermann schnell und leicht zu bekommen. Das schlägt sich in den Verkaufszahlen nieder: Rund 50 Millionen Packungen werden pro Jahr allein in Deutschland verkauft. Der Erfolg ist verdient, denn das Mittel wirkt bereits nach kurzer Zeit und steigert für viele Schnupfnasen aus subjektiver Sicht die Lebensqualität. Aus ärztlicher Sicht gibt es ebenfalls keine grundlegenden Bedenken gegen die Anwendung. Wie kann es also sein, dass Nasenspray in die ungewollte Abhängigkeit führt? 
 Wann wird das Nasenspray zur Sucht? 
 Der Weg in die Abhängigkeit ist kürzer, als viele Betroffene glauben wollen. Experten schätzen, dass in Deutschland rund 100.000 Nutzer von Nasenspray nach dem Wirkstoff Xylometazolin süchtig sind. Das bedeutet: Viele Menschen bringen das Spray zur Anwendung, obwohl sie gar nicht an Schnupfen, einer Allergie oder einer Erkältung leiden. Sie haben sich durch eine Behandlung so  an den Konsum und den wohltuenden abschwellenden Effekt gewöhnt , dass sie von einem Medikament abhängig sind, das sie bzw. ihre Nase eigentlich gar nicht länger benötigt. 
 Wer ist am häufigsten betroffen? 
 Grundsätzlich können alle Nutzer, also Männer, Frauen und Kinder, eine Nasenspray Sucht entwickeln. Besonders gefährdet sind allerdings Männer. Diese besitzen häufiger als Frauen eine schiefe Nasescheidewand, die das Atmen bzw. das freie Strömen der Luft bei einer Erkältung oder einem Schnupfen zusätzlich erschwert und den Griff zum Nasenspray begünstigt. Ein  erhöhtes Risiko gilt auch für Allergiker , da diese oft eine verstopfte Nase zu beklagen haben und deshalb häufiger ein Nasenspray nutzen. Kinder sind insofern gefährdet, als sie naturgemäß geringere Dosen verkraften als Erwachsene. Am niedrigsten liegt das Risiko einer Sucht also so gesehen bei Frauen. 
 Kann jedes Nasenspray süchtig machen? 
 Die Hilfe kommt schnell, die Wirkung hält aber nicht unbegrenzt an. Mehr noch: Häufig kommt es zu einem sogenannten  Rebound Effekt , das heißt, die abschwellende Wirkung wird konterkariert durch ein erneutes, noch stärkeres Anschwellen der Schleimhäute. Da liegt der erneute Griff zum Nasenspray nahe – und die Gefahr einer drohenden Abhängigkeit steigt, denn tatsächlich genügt für die Entwicklung einer Sucht bereits eine regelmäßige Anwendung über zwei oder in manchen Fällen sogar nur über eine Woche. 
  Wichtig:  Nicht jedes Nasenspray macht süchtig, entscheidend sind die enthaltenen Wirkstoffe. Insbesondere der Wirkstoff Xylometazolin bzw. Oxymetazolin, der aus Nutzersicht schnelle Hilfe verspricht, soll eine Sucht begünstigen. Ersatzlösungen wie Nasensprays mit Meersalz oder ätherischen Ölen können ebenfalls eine abschwellende Wirkung auf die empfindlichen Schleimhäute entfalten, ohne dass dabei eine Gefahr der Abhängigkeit bzw. eines Rebound Effekts besteht. Informationen über die enthaltenen Inhaltsstoffe sind auf jeder Verpackung des Nasensprays zu finden. Lesen Sie vor dem Kauf am besten aufmerksam die Verpackungsaufschrift und fragen Sie im Zweifel einen Facharzt oder Apotheker um Rat, bevor Sie mit der Behandlung beginnen! 
 Häufige Ursachen einer Nasenspray Sucht 
 Eine Erkältung ist unangenehm, eine verstopfte Nase noch viel mehr. Auch wenn es vermeintlich nur eine kleine Malaise ist, fällt der Tagesablauf bei verstopfter Nase schwerer und in der Nacht lässt sie Betroffene schlechter oder gar nicht schlafen. Schon nach ein oder zwei Wochen kann die Nutzung von Nasenspray zu einem Zwang werden und es tritt schnell eine Gewöhnung ein. Da die regelmäßige Anwendung die Symptome jedoch nicht dauerhaft lindert, sondern in der Regel sogar eher verschlimmert, besteht bei rund drei Millionen Nutzern in Deutschland die potenzielle Gefahr einer Abhängigkeit. 
 Erhöht wird dieses Risiko noch durch den Umstand, dass Nasensprays nahezu als Allheilmittel gelten und bei allen möglichen Erkrankungen der Nase zum Einsatz kommen. Der sorglose Dauergebrauch über mehrere Wochen und der bereits geschilderte Rebound Effekt sind somit die hauptsächlichen Ursachen einer  Abhängigkeit von Nasenspray . 
 Risiken durch Sucht 
 Viele arglose Nutzer von Nasenspray besitzen keinerlei Informationen über die Risiken, die mit einer Abhängigkeit verbunden sind. Dabei können sich durchaus langfristige Folgen einstellen, denn die falsche Anwendung kann ernste, zumindest aber störende Nebenwirkungen mit sich bringen. 
 Bei  übertriebener Anwendung  über Wochen oder Monate hinweg kann die Nasenschleimhaut langfristig geschädigt werden. Die Nasenschleimhaut gewöhnt sich an den abschwellendes Effekt des Nasensprays, sodass eine Toleranz gegenüber dem Wirkstoff entstehen kann, was dazu führt, dass immer mehr Wirkstoff benötigt wird, um einen abschwellenden Effekt zu erzeugen. Dadurch werden die Schleimhäute trockener, die Anfälligkeit für eine Erkältung oder Nasenbluten steigt. Der Geruchssinn kann ebenfalls beeinträchtigt werden, die Selbstreinigungskraft der Nase leidet, es kann zu einem chronischen Schnupfen oder einer chronischen Entzündung der Nasennebenhöhlen kommen. Besonders lästig ist der sogenannte Post-Nasal-Drip, bei dem immer wieder ein zähes Sekret aus der Nase in den Rachen läuft. 
 Symptome und erste Anzeichen für eine Abhängigkeit 
 Mit diesen Informationen im Hinterkopf ist es wichtig, die  Symptome und ersten Anzeichen für eine Nasenspray Sucht möglichst frühzeitig zu erkennen  und den Anfängen so gut es geht zu wehren. Einen bestimmten kritischen Punkt, an dem die Anwendung zur Abhängigkeit wird, gibt es zwar nicht, doch ist ein wachsendes Bedürfnis nach dem Gebrauch des Nasensprays ein deutliches Alarmzeichen. Auch die Tatsache bzw. das Gefühl, dass die Betroffenen ohne die Nutzung von Nasenspray nicht mehr einschlafen oder durchschlafen können, lässt auf eine bereits bestehende oder sich anbahnende Abhängigkeit schließen. 
 Dann sollten Sie zum Arzt gehen 
 Bei einer langfristigen Verstopfung Ihrer Nase und mehrwöchigen Anwendung von Nasenspray sollten Sie einen Facharzt konsultieren. Er kann Ihnen nicht nur gegebenenfalls bei einer Entwöhnung helfen, sondern auch die eigentlichen Ursachen feststellen, die für die Beeinträchtigung Ihrer Nase verantwortlich sind. Nasenspray ist nämlich immer nur dazu gedacht, kurzfristig Linderung zu schaffen – treten Symptome langfristig auf, dann muss das Übel bei der Wurzel gepackt werden, sofern es nicht durch den übermäßigen Gebrauch des Nasensprays selbst herbeigerufen wurde. 
 So lässt sich einer Abhängigkeit vorbeugen 
 Zu den besten Tipps, um einem unerwünschten Suchtverhalten vorzubeugen, gehört entweder der gänzliche Verzicht auf Nasenspray, die strikt zeitlich beschränkte Behandlung über wenige Tage oder der Griff zu einem alternativen Produkt. Wollen Sie nicht zur Gänze auf Nasenspray verzichten, helfen auch die folgenden Informationen, um nicht in eine Abhängigkeit zu geraten. 
 Was sollten Sie bei der Anwendung von Nasenspray beachten? 
 Ein  entscheidender Faktor , um nicht von Nasenspray abhängig zu werden, ist  die Dauer und die Häufigkeit der Anwendung . Der Kontakt des Sprays mit der Nasenschleimhaut wirkt zwar schnell und anfangs zuverlässig, kann aber langfristig das gegenteilige Ergebnis provozieren und die Nasenschleimhaut sogar dauerhaft schädigen und im Extremfall zu einer Deformation der Nase führen. 
 Wie lange und wie oft dürfen Sie Nasenspray benutzen? 
 Nasenspray sollten Sie nur kurzfristig nutzen, ohne ärztliche Anweisung maximal eine Woche. Bei einer Anwendung über diesen Zeitrahmen hinaus kann es zu Nebenwirkungen und Folgen kommen. Auch wenn die Versuchung groß ist: Sie sollten die Dosen möglichst gering halten und das Spray nur sehr sparsam in die Nase sprühen. Am sinnvollsten ist eine Applikation am Morgen nach dem Aufstehen und am Abend vor dem Schlafengehen – so kommen Sie einerseits gut in den Tag und finden in der Nacht Schlaf. Um möglichst nicht abhängig zu werden, sollten Sie diese Tipps strikt berücksichtigen – auch wenn Sie zurzeit ein heftiger Schnupfen plagt. 
 Welches Nasenspray ist für Ihre Bedürfnisse am besten geeignet? 
 Es gibt verschiedene Arten von Nasenspray. Die Suchtgefahr besteht vor allem bei Sprays mit Xylometazolin und Oxymetazolin, während Sie viele andere Nasensprays bedenkenlos auch über einen längeren Zeitraum verwenden können. Es gibt auch  alternative Nasensprays  mit Hyaluronsäure und Dexpanthenol oder Meersalz, die deutlich unbedenklicher sind als die verbreiteten Varianten. Für einen kurzfristigen Einsatz müssen Sie sich hingegen nicht allzu viele Gedanken machen – erst bei längerer Einwirkung kann die Nasenschleimhaut geschädigt werden. 
  Wichtig:  Leider zeigt nicht jedes alternative Nasenspray bei einer Behandlung dieselbe Wirkung. Mitunter hängt es stark von den Betroffenen ab, ob eine Ersatzlösung für sie infrage kommt. Hier hilft es schlichtweg nur auszuprobieren, welche Wirkstoffe bzw. Produkte die Symptome am besten lindern. Gegebenenfalls ist auch ein Besuch beim erfahrenen HNO-Arzt sinnvoll, der Ihnen Tipps für eine erfolgreiche Therapie geben kann. 
 Welches Nasenspray wird für Kinder empfohlen? 
 Nasensprays gibt es für jedermann, sogar in reduzierten Dosen für Kinder. Das ist an sich eine gute Sache und eine große Erleichterung für die Eltern, wenn das kranke Kind trotz schwerer Erkältung ungestört einschlafen kann. Auch bei einem Schulbesuch mit Schnupfen kann Nasenspray eine sinnvolle Hilfe sein. Sie sollten aber unbedingt beachten, dass ein Kind nicht dieselbe Dosis verträgt wie ein Erwachsener und die Suchtgefahr hier höher ist! Um der Gefahr einer Überdosierung vorzubeugen, gibt es inzwischen auch  &quot; href=&quot;/familie-und-baby/gesundheit/nasenspray/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt; spezielle Nasensprays für Kinder  . In unserer Online-Apotheke finden Sie eine breite Auswahl an entsprechenden Produkten für verschnupften Nachwuchs! 
 Alternativen zum Nasenspray 
 Bei Schnupfen und Erkältung oder einer sonstigen Beeinträchtigung der Nase ist Nasenspray keineswegs die einzige Lösung. Eine naheliegende und unbedenkliche Alternative bei einem Schnupfen oder einer Erkältung ist das Inhalieren. Auch eine   &quot; href=&quot;/arzneimittel/erkaeltung-und-grippe/nasenspuelung/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Nasendusche   ist eine valide Option – das Ausspülen der Nase mit Salzwasser hat ebenfalls eine abschwellende Wirkung auf die Schleimhäute. Als Einschlafhilfe ist das bereits in vielen Fällen ausreichend. Mitunter kann es auch helfen, etwas ätherisches Öl oder eine spezielle   &quot; href=&quot;/arzneimittel/erkaeltung-und-grippe/erkaeltungssalbe/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Erkältungssalbe   auf die Brust aufzutragen. Dies kann die Atemwege auf sanfte Weise befreien und das Atmen erleichtern. 
 So kann die Entwöhnung von Nasenspray gelingen 
 Sind Sie tatsächlich abhängig von Nasenspray, dann führt kein Weg an einem Entzug vorbei. Dafür gibt es verschiedene Ansätze, bei denen die Dauer der Abhängigkeit eine entscheidende Rolle spielt. 
 Wie lange dauert eine Entwöhnung? 
 Die Dauer der Entwöhnung hängt mit der Schwere der Sucht zusammen. Es kann mehrere Wochen und im Extremfall sogar Monate dauern, bis eine entsprechende Therapie zum Abschluss kommt. Wichtig ist, dass Sie konsequent dabeibleiben und auch bei Beschwerden in der Nase nicht auf ein Nasenspray als Hilfsmittel zurückgreifen. Die folgenden Tipps können Ihnen dabei helfen, vom Spray loszukommen. 
  Wichtig:  Nach einer erfolgreichen Entwöhnung muss zunächst auch weiterhin auf ein Nasenspray verzichtet werden. Das bedeutet: Auch wenn Sie ein neuer Schnupfen oder eine Allergie plagt, sollten Sie unbedingt zu anderen Hilfsmitteln greifen. Wenn Sie selbst keine alternative Lösung für Ihr Problem finden, wenden Sie sich am besten vertrauensvoll an Ihren HNO! 
 Tipps für eine gelingende Entwöhnung 
 Die schnellste und direkteste Methode der Entwöhnung ist der sogenannte kalte Entzug. Das bedeutet, dass Sie ab sofort vollständig auf das Spray verzichten – egal, wie es Ihrer Nase dabei geht und ob Sie eine starke Erkältung haben oder nicht. Diese Art des Entzugs ist vor allem dann ratsam, wenn Sie noch nicht lange von Ihrem Spray abhängig sind. Ist die Abhängigkeit bereits weit vorgeschritten, kann eine schrittweise Entwöhnung die bessere Lösung sein. Auch ist das Risiko eines Rückfalls bei der &quot;harten&quot; Variante am höchsten. &amp;lt;7/p&amp;gt; 
 Angenehmer und sicherer ist es, einfach die Dosen zu verringern, in denen das Spray appliziert wird – zum Beispiel, indem Sie nur noch jeweils ein Nasenloch damit behandeln und gleichzeitig auf ein Kinder Nasenspray mit geringer Dosierung zurückgreifen. Sinnvoll ist es, wenn Sie Ihre Entzugsbemühungen mit einem alternativen Spray kombinieren, um die empfindliche Nasenschleimhaut in der Entwöhnungszeit weiter zu befeuchten. Eine trockene Nasenschleimhaut kann zu chronischem Schnupfen und Nasenbluten führen und birgt ein erhöhtes Krankheitsrisiko. 
  Wichtig:  Bei der Gestaltung des Entzugs müssen auch die Ursachen berücksichtigt werden, die ursprünglich für die Applikation des Nasensprays verantwortlich waren. Leiden Sie beispielsweise immer wieder an einem Schnupfen, dann sollte dieser anderweitig behandelt werden, beispielsweise durch Inhalieren oder durch schonendere Sprays. Entsprechende Tipps für Alternativen finden Sie in einem früheren Abschnitt dieses Ratgebers. 
 Sollte ein Arzt zu einem Entzug hinzugezogen werden? 
 Es ist nicht in allen Fällen zwingend notwendig, einen Arzt zu konsultieren. Sie können eine Therapie zunächst durchaus in Eigenregie versuchen. Stellt sich über einen längeren Zeitraum jedoch kein Erfolg ein, ist der Besuch bei einem HNO ratsam. Ihr Arzt kann feststellen, ob zur Linderung Ihrer Beschwerden alternative Medikamente wie Tabletten mit Pseudoephedrin sinnvoll sein können. Diese sollten Sie keinesfalls ohne ärztliche Begleitung einnehmen. Auch Pseudoephedrin wirkt auf die Nasenschleimhaut ein, doch kommt es im Gegensatz zum Nasenspray nicht zu einem direkten Kontakt. 
 Fazit 
 Nasenspray ist ein beliebtes und wirksames Mittel, um die Nase von Verstopfungen zu befreien. Dennoch ist Nasenspray keine langfristige Lösung und darf nicht über mehrere Wochen hinweg verwendet werden. Trotz der freien Verfügbarkeit handelt es sich bei einem Nasenspray um ein Medikament, das als solches ernst genommen werden sollte – andernfalls können ein chronischer Schnupfen und eine Schädigung der Nasenschleimhaut als Folgen entstehen. Greifen Sie also nur wohldosiert auf das Spray zurück, berücksichtigen Sie unsere Tipps und Informationen zu einer vernünftigen Handhabung und konsultieren Sie bei langfristigen Beschwerden mit Ihrer Nase unbedingt einen kompetenten Facharzt! 
 
  Bildquelle:&amp;nbsp;Ihar Ulashchyk - adobe fotostock  
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            <title type="text">Trockene Augen: Informationen, Tipps und Behandlungsmöglichkeiten</title>
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                 Trockene Augen sind eine Volkskrankheit. Der Berufsverband der Augenärzte in Deutschland spricht davon, dass jeder fünfte Patient unter den entsprechenden Symptomen zu leiden hat. Dabei sind trockene Augen sehr unangenehm: Ein wichtiger Teil unseres Körpers fühlt sich plötzlich fremd und falsch an, und wir haben ständig das Bedürfnis, korrigierend ins Auge einzugreifen – und machen durch das ständige Reiben mit unseren Fingern die Symptome häufig noch schlimmer. Im ungünstigsten Fall können schwere Erkrankungen die Folge sein. Deshalb gilt:  Trockene Augen  sollten  nicht unterschätzt , sondern richtig behandelt werden, um möglichen Verschlechterungen vorzubeugen. Doch wie sehen diese Symptome genau aus, was sind die Ursachen und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es, wenn das Auge zu trocken ist? Wann sind Augentropfen empfehlenswert und wann sollten Sie bei trockenen Augen zum Arzt gehen? In diesem Ratgeber erfahren Sie alles zu Ursachen, Beschwerden und Behandlung trockener Augen! 
 Augen und Tränenflüssigkeit – ein untrennbares Paar 
 Die menschlichen Augen sind ein komplexes Gebilde, dessen Funktionalität von mehreren Faktoren abhängig ist. Einer dieser Faktoren ist die Tränenflüssigkeit, die für die Benetzung der Augenoberfläche zuständig ist. Bei einer Beeinträchtigung des Tränenfilms spricht man von trockenen Augen – oder von  Keratoconjunctivitis sicca , dem sogenannten  Sicca Syndrom . Ihre Tränen sind also nicht nur ein Zeichen von Trauer oder von einem herzlichen Lachanfall, sondern sind auch wichtig für Ihre Gesundheit. 
 Aktuelle Forschung: Bedeutung der Tränenflüssigkeit und ihrer Zusammensetzung 
 Dabei hat die Forschung inzwischen erkannt, dass in den meisten Fällen nicht – wie oftmals angenommen – die Tränenproduktion als solche eingeschränkt ist, sondern dass vielmehr die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit verändert wurde. Diese Veränderung verhindert, dass der Tränenfilm seine eigentliche Aufgabe erfüllen kann – es kommt zu trockenen Augen. Obwohl das Auge also ausreichend Tränen produziert, können diese wegen der veränderten Tränenflüssigkeit nicht ihrem eigentlichen Zweck dienen. 
 Trockene Augen: Typische Symptome und Ursachen 
 Die  typischen Symptome und Anzeichen für trockene Augen  sind Rötungen, teils starker Juckreiz und mitunter sogar Schmerzen. Zwar klingt die Bezeichnung  trockene Augen  wenig gefährlich und die beschriebenen Symptome sind in den meisten Fällen auch eher lästig als schmerzhaft, doch sollten die Beschwerden nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Es ist übrigens möglich, wenn auch selten, dass nur ein Auge von den Symptomen betroffen ist. 
 Verklebte und geschwollene Lider, müde Augen, gelegentliche Sehstörungen, Brennen der Hornhaut, ein Druckgefühl im bzw. hinter dem Auge, zunehmende Empfindlichkeit gegenüber Licht – all das sind Symptome, die auf trockene Augen hinweisen können. Zu den weniger bekannten Informationen über das Sicca Syndrom gehört der Umstand, dass nicht nur trockene Augen, sondern auch das exakte Gegenteil ein Anzeichen sein kann: Auch ständig tränende Augen können auf eine zu schnelle Verdunstung des Tränenfilms hinweisen, obwohl diese Ursache zunächst paradox erscheinen mag. Endgültigen Aufschluss kann hier aber nur ein Augenarzt geben. 
 Bei den meisten Menschen, die unter trockenen Augen leiden, ist eine zu dünne Fettschicht der Tränen dafür verantwortlich. Dieser Umstand lässt den schützenden Tränenfilm schneller verdunsten, was zu den genannten Beschwerden führt. Für diese Ursache gibt es eine wirksame Behandlung mit Kompressen und Lidmassagen, die Ihnen Ihr Augenarzt sicherlich gerne erklärt. 
  Tipp:  Es gibt viele Beschwerden, die auf ein zu trockenes Auge hinweisen können. Manchmal laufen ohne Grund Tränen übers Gesicht, manchmal sind die Lider verklebt oder geschwollen, bei anderen Patienten entsteht ein unangenehmer Druck im bzw. hinter dem Auge. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre Augen zu trocken sind, wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren Augenarzt oder Optiker! 
 Einflüsse von außen als Ursache trockener Augen 
 Zu den  häufigen Ursachen für trockene Augen  zählt der moderne Arbeitsalltag, der allzu oft zum großen Teil vor einem Bildschirm abläuft. Tatsächlich geht das Sicca Syndrom in vielen Fällen mit einer stundenlangen Arbeit am Computer einher, wie sie praktisch in allen Büros heute Standard ist. Aber auch die eingehende Beschäftigung mit dem Smartphone kann dazu beitragen, dass es zu trockenen Augen kommt. 
 Der Grund dafür ist einfach und einleuchtend: Beim langen Blicken auf einen Monitor blinzeln die meisten Menschen weit seltener als es sonst üblich ist, die Lidschlag-Frequenz wird verringert. Durch das Blinzeln wird aber üblicherweise die Tränenflüssigkeit auf der Augenoberfläche verteilt. Bleibt es aus, kommt es zu einer deutlich reduzierten Verteilung des Tränenfilms, das Auge wird nicht ausreichend benetzt und trockene Augen sind die Folge. Deshalb sind  jüngere Menschen auch häufiger von trockenen Augen betroffen als ältere , wenngleich die Tränenproduktion im Alter nachlassen kann. 
 Weitere Ursachen für trockene Augen können Kontaktlinsen sein – oder eine zu trockene Umgebung. Kontaktlinsen ruhen direkt auf der Augenoberfläche und behindern so zuweilen die notwendige Verteilung des Tränenfilms. Eine zu trockene Raumluft, wie sie in Räumen mit starker Heizung oder unter dem Einfluss von Klimaanlagen auftreten kann, stellt ebenfalls ein Risiko dar. Auch Zugluft und Autoabgase können trockene Augen auslösen. 
  Tipp:  Arbeiten Sie jeden Tag mehrere Stunden an einem Bildschirm? Wird Ihr Büro im Sommer über moderne Klimaanlagen gekühlt und im Winter über eine Heizung stark geheizt? Oder sitzen Sie genau dort, wo die Luft beim Lüften oder durch den Eingang besonders herzieht? All dies kann häufig die Ursache für trockene Augen sein und auch andere Krankheiten schneller entstehen lassen. Sprechen Sie im Zweifel mit Ihrem Arbeitgeber und fragen Sie ihn, ob Sie einen anderen Arbeitsplatz beziehen dürfen oder ob er bestimmte Faktoren im Büro vermeiden kann. 
 Ursachen und Auslöser von innen 
 Neben den äußeren Einflüssen gibt es auch biologische Ursachen, die trockene Augen auslösen können. Hier sind häufig Frauen wegen einer Veränderung des Hormonspiegels stärker gefährdet als Männer. So kann beispielsweise die Einnahme der Antibabypille oder die Menopause zu trockenen Augen führen. Letzten Endes kann eine in solchen Fällen mitunter verordnete Hormonersatztherapie eine derartige Entwicklung noch befördern. Wenn Sie unsicher sind, ob bestimmte Medikamente oder eine spezielle Behandlung mit Hormonen ein trockenes Auge bei Ihnen verursacht hat, fragen Sie am besten Ihren Frauenarzt um Rat! 
 Krankheiten und Medikamente als Grund für trockene Augen 
 Es gibt zudem  Erkrankungen, die zu trockenen Augen  führen können. Zu nennen sind hier beispielsweise Diabetes, rheumatische Erkrankungen oder eine Entzündung der Bindehaut. Eine erfolgreiche Behandlung dieser Krankheiten über geeignete Medikamente oder spezielle Hilfsmittel kann auch die trockenen Augen eindämmen. Im umgekehrten Fall können allerdings auch bestimmte Medikamente den Tränenfilm beeinflussen und damit für trockene Augen verantwortlich zeichnen. Darüber hinaus kann das Sicca Syndrom als eine Folge von Augenoperationen auftreten. Ihr Arzt ist Ihnen gern behilflich, die Ursache für das Phänomen  trockenes Auge  herauszufinden! 
 Behandlungsmöglichkeiten von trockenen Augen 
 Die natürliche und naheliegende Reaktion auf trockene Augen ist das Reiben mit den Fingern. Gerade davon sollten Sie aber Abstand nehmen, denn Sie tun Ihrer Gesundheit mit diesem Reflex nichts Gutes, auch wenn sich das Auge im ersten Moment möglicherweise besser anfühlt und die Tränenproduktion angeregt wird. Durch das Reiben können Bindehaut und Hornhaut langfristig geschädigt werden. 
 Doch keine Sorge: Trockene Augen lassen sich heutzutage sehr gut behandeln! Es gibt zahlreiche Produkte, die dem Mangel an Tränenflüssigkeit abhelfen können – zum Beispiel Tränenersatzmittel.   &quot; href=&quot;/arzneimittel/augen-nase-und-ohren/augen/trockene-und-gereizte-augen/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Tränenersatzmittel  &amp;nbsp;sind eine spezielle Art von Augentropfen, die als Ergänzung zur natürlichen Tränenproduktion fungieren. Die künstlichen Tränen werden dabei von oben in die Augen getropft und durch den Lidschlag auf natürliche Weise über die Augenoberfläche verteilt, sodass der schützende Tränenfilm wiederhergestellt wird. 
 Allerdings ist die Behandlung von trockenen Augen mit Augentropfen nicht uneingeschränkt als langfristige Lösung zu empfehlen. Hier kommt es auf die Inhaltsstoffe und die Zusammensetzung an: Augentropfen mit Kortison können zwar Entzündungen hemmen, langfristig aber auch zu schweren Erkrankungen der Augen führen. Vor der Behandlung mit Kortison ist daher eine eingehende Untersuchung beim Augenarzt erforderlich. 
  Tipp:  Alle Produkte, die Sie in unserer Online-Apotheke bestellen können, weisen transparente Informationen über die enthaltenen Stoffe auf – auch Augentropfen! So wissen Sie genau, was Sie in Ihr trockenes Auge applizieren, um den Tränenfilm zu stabilisieren. 
 Neben Augentropfen ist auch eine sanfte Massage der Lidkanten eine hilfreiche Maßnahme. Dazu nutzen Sie ganz einfach ein Wattestäbchen und etwas Wasser und kreisen diesen sanft um Ihre Augenlider. Dabei sollten Sie immer berücksichtigen, dass die Augenoberfläche zu den sensibelsten Körperregionen zählt, und entsprechende Vorsicht walten lassen. Im Zweifel kann Ihr Augenarzt Ihnen die korrekte Durchführung demonstrieren. 
 Noch besser als jede Behandlung sind natürlich alle  vorbeugenden Maßnahmen gegen trockene Augen . Einige wichtige Tipps hierzu finden Sie weiter unten in diesem Ratgeber. Wichtig ist vor allem, dass die infrage kommenden Maßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden – denn trockene Augen können sich zu einer chronischen Entzündung von Bindehaut oder Hornhaut entwickeln. 
 Wann sollten Sie bei trockenen Augen zum Augenarzt? 
 Unsere Augen sind wichtig, daran besteht kein Zweifel. Deshalb ist im Umgang mit allen Beschwerden, die sich auf die Funktionalität des Auges auswirken, Vorsicht geboten. Im Zweifel ist ein Arztbesuch zu viel immer besser als ein Arztbesuch zu wenig. Doch es gibt auch konkrete Anzeichen, die bei trockenen Augen für die Konsultation eines Arztes sprechen, die wir Ihnen im Folgenden gerne vorstellen möchten: 
 Eine starke Rötung des Auges, anhaltende Schmerzen oder gar eine spürbare Verminderung der Sehschärfe sind Symptome, die Frauen und Männer unabhängig vom Alter ernst nehmen sollten. In jedem Fall ist hier der Gang zum Augenarzt geboten, weil die genannten Anzeichen Vorboten anderer Erkrankungen sein können, die unter Umständen zu einer nachhaltigen Beeinträchtigung des Auges führen können. 
 Ein Augenarzt kann Ihnen Augentropfen verschreiben und andere Mittel zur Linderung der Beschwerden empfehlen. Auch wenn Sie in Beiträgen wie diesem viele wertvolle Informationen sammeln können, obliegt die fachkundige Diagnose von Erkrankungen nach wie vor einem geschulten Mediziner. Für Ihre Gesundheit ist das Urteil eines Experten unverzichtbar! 
 Bei Augentropfen und Tränenersatzmitteln ist zu berücksichtigen, dass die Reaktion der einzelnen Patienten unterschiedlich ausfallen kann. Unter Umständen kann es notwendig sein, dass Sie mit Ihrem Augenarzt abklären, welches Mittel Sie vertragen und welche Inhaltsstoffe in Ihrem Fall am besten geeignet sind. 
 Zudem hat der Augenarzt Möglichkeiten, Ihre Augenoberfläche bzw. die Hornhaut und Bindehaut genau zu untersuchen, den Tränenfilm zu analysieren, die Ursachen für etwaige Erkrankungen zu benennen und eine geeignete Behandlung einzuleiten. Auch kann er Empfehlungen für Medikamente und Produkte wie Augentropfen geben, die Ihnen dabei helfen, Ihre trockenen Augen zu lindern. 
  Tipp:  Sie möchten Augentropfen bequem online bestellen?    &quot; href=&quot;/arzneimittel/augen-nase-und-ohren/augen/augentropfen/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Hochwertige Augentropfen in erstklassiger Qualität   finden Sie natürlich auch in unserer Online-Apotheke – die beste Wahl gegen ein trockenes Auge! 
 Trockenen Augen vorbeugen: Die besten Tipps 
 So sinnvoll die vorgeschlagenen Behandlungsmöglichkeiten für trockene Augen auch sein mögen – am angenehmsten ist es natürlich doch, wenn die Beschwerden erst gar nicht auftreten. Durch die eine oder andere Vorsichtsmaßnahme lassen sich trockene Augen gut vermeiden – oder zumindest einige der Ursachen beseitigen, die trockene Augen bzw. das Sicca Syndrom bewirken können. 
 Zugluft vermeiden, angenehme Raumluft schaffen 
 Eins der obersten Gebote zur Vermeidung trockener Augen lautet: Meiden Sie Zugluft und sorgen Sie für eine angenehme Raumluft! Alle Arten von Rauch und Qualm begünstigen trockene Augen, sodass Sie solche Räume meiden oder doch wenigstens regelmäßig belüften sollten. Auch stark beheizte oder mit aktiven Klimaanlagen und Luftbefeuchtern ausgestattete Räume stellen eine für Ihre Augen ungünstige Umgebung dar. 
 PC-Arbeit richtig dosieren 
 Bei der Arbeit vor einem Monitor sollten Sie regelmäßige Pausen einlegen, um Ihren Augen Entspannung zu gönnen und unangenehmem Brennen entgegenzuwirken. Das Sicca Syndrom gehört zwar zu den Krankheiten, die durch den modernen Büro-Alltag begünstigt werden, doch Sie können dem einfach begegnen, indem Sie immer wieder die Augen vom Bildschirm abwenden und den Blick in die Ferne schweifen lassen. Auch ein bewusster Lidschlag kann unangenehmem Brennen vorbeugen und dazu beitragen, dass das Auge wieder ausreichend benetzt wird. 
 Öfter Brille statt Kontaktlinsen tragen 
 Ein vollständiger Verzicht auf alle denkbaren Auslöser von trockenen Augen ist natürlich kaum durchführbar. So würde es zwar helfen, anstelle von Kontaktlinsen auf eine Brille zu setzen, aber für viele Menschen ist eine derartige Wahl aufgrund persönlicher Präferenzen ausgeschlossen. Hier könnte ein Wechsel zwischen Brille und Kontaktlinsen helfen – tragen Sie zum Beispiel zu Hause Ihre Brille und auswärts oder beim Sport Kontaktlinsen, wenn Sie sich damit wohler fühlen. 
 Die richtigen Augentropfen bei Kontaktlinsen 
 Bei der Kombination von Augentropfen und Kontaktlinsen sollten Sie darauf achten, dass die von Ihnen verwendeten Augentropfen keine Konservierungsstoffe enthalten. Es besteht der Verdacht, dass ein solcher Inhaltsstoff zu Allergien führt und auch das Sicca Syndrom noch verstärken kann. Haben Sie bereits trockene Augen, sollten Sie darauf achten, Ihre Kontaktlinsen nicht zu lange zu tragen. 
 Gesunde Ernährung? Auch bei trockenen Augen empfehlenswert! 
 Eine gesunde Ernährung wirkt sich nicht nur positiv auf Ihren gesamten Körper aus, sondern kann ebenfalls dem Entstehen trockener Augen vorbeugen. Hier können Sie die üblichen Tipps beherzigen: Trinken Sie ausreichend Wasser oder ungesüßten Tee, essen Sie viel frisches Gemüse und Obst, vermeiden Sie zu viel Fett und verzichten Sie hin und wieder auf Fleisch. So kann sich ein gesunder Lebensstil, der dabei hilft, allgemeinen Erkrankungen vorzubeugen, auch bei trockenen Augen auszahlen. 
 Zudem können Nahrungsergänzungsmittel in manchen Fällen empfehlenswert sein, denn gerade ein Mangel an Vitamin A kann zu brennenden und trockenen Augen führen. Da dies allerdings auch Indikator für ernste Krankheiten wie zum Beispiel eine Leberfunktionsstörung sein kann, ist bei Verdacht auf Vitamin A Mangel ein Arztbesuch ratsam. 
 Sonnenbrille zum Schutz der Augen 
 Um Ihre Augenoberfläche zu schützen, können Sie bei hellem Sonnenlicht eine Sonnenbrille tragen. Hochwertige Sonnenbrillen bieten einen guten Tragekomfort und sorgen dafür, dass Ihre Augen nicht unnötig durch UV-Strahlung strapaziert werden. Dennoch sollten Sie auch mit einer Sonnenbrille niemals direkt in die Sonne blicken! 
 Sie sehen: Viele Faktoren, die trockene Augen bzw. ein Sicca Syndrom begünstigen, lassen sich mit ein wenig Umsicht vermeiden oder zumindest verringern. Probieren Sie einige der Tipps aus und halten Sie Ihre Augen gesund! 
 
  Bildquelle:&amp;nbsp;©fizkes - stock.adobe.com  
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            <title type="text">Zahnfleischschwund erkennen und behandeln</title>
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                 Zahnfleischrückgang: Warum schnelles Handeln jetzt wichtig ist 
 Wenn Sie tief Luft holen, der kalte Luftstrom Ihr Gebiss trifft, dann durchzuckt Sie ein schneidender Schmerz an den Zähnen. Wenn Sie ein Eis essen und das Eis trifft die Zahnhälse, dann wird der Genuss zur Qual. Wenn ein heißer Tee Ihre Zähne umspielt – auch dann durchzuckt Sie der Zahnschmerz wie ein Blitzschlag. Wenn Sie nach dem Zähneputzen Ihre Zahnreihen im Spiegel betrachten und voller Betrübnis feststellen: Komisch, meine Zähne werden ja immer länger – dann ist das ein Trugschluss. Ihre Zähne werden nicht länger, sondern das die Zähne umgebende Zahnfleisch wird immer kürzer. Es legt immer mehr Zahnhals frei und schützt die dort liegenden Zahnnerven nicht mehr gegen die schmerzenden Einflüsse von Heiß und Kalt – Sie leiden unter  Zahnfleischschwund.  Ein Schicksal, das Sie mit Millionen Menschen teilen. 
 Je mehr das Zahnfleisch mit zunehmendem Alter und durch falsche Zahnpflege zurückgeht, desto mehr leiden Ihre Zähne. Schließlich kann sich daraus eine  Zahnfleischentzündung  (Gingivitis), eine  Parodontitis  bis hin zum  Zahnausfall  entwickeln. Bei Zahnfleischrückgang nimmt Ihr Zahnfleisch an Volumen ab – es schmilzt quasi von den Zähnen weg. Wird nicht vorgesorgt oder nicht behandelt, kommt es zu freiliegenden Zahnhälsen und letztendlich zum Zahnausfall. Logischerweise ist der Gang zum Zahnarzt unerlässlich. Aber Sie selbst können durch die richtige Putztechnik und eine gute Mundhygiene dafür sorgen, dass in Ihrem Mund Ordnung herrscht und Sie den Zahnfleischschwund selbst aufhalten. 
 Deshalb wollen wir Ihnen mit diesem Ratgeber Ratschläge zur Vorsorge und richtigen Pflege und Behandlung Ihrer Zähne geben. Denn Sie können die Ursachen für Zahnfleischrückgang selbst stoppen. 
 Was geschieht beim Zahnfleischschwund? 
 Unser Mund wird von der Mundschleimhaut bedeckt, die viele Funktionen hat: Sie schützt Nerven, fängt Bakterien ab und bildet das Zahnfleisch. Das schützt jeden Zahn. Leiden Sie an  Zahnfleischrückgang , dann verliert es an Substanz und zieht sich Millimeter für Millimeter zurück. Dadurch werden immer mehr Zahnabschnitte freigelegt und verlieren ihren Schutz. Das sieht unschön aus und schadet jedem betroffenen Zahn. 
 Unsere Zähne sind fest im Kieferknochen verankert. Was herausragt, das ist die Krone. Dann kommt der vom Zahnfleisch (medizinisch Gingiva) bedeckte und geschützte Zahnhals. Wenn alles in Ordnung ist, dann sind die hochempfindlichen Zahnhälse vollständig von der Gingiva bedeckt. Das schützt die Zahnhälse vor Bakterien, vor Hitze und Kälte und gibt dem Gebiss Festigkeit. 
 Für den Rückgang des Zahnfleischs gibt es zwei Ursachen. Das ist erstens ein entzündlicher Prozess, eine sogenannte  Gingivitis.  Die zweite Möglichkeit ist die  Gingivarezession.  Bei der zieht sich das Zahnfleisch ohne eine Entzündung zurück. Das kann mehrere Ursachen haben, bei denen verschiedene Faktoren zusammenwirken.  Für die Entstehung einer Gingivitis sind fast immer Bakterien verantwortlich, von denen es in der Mundhöhle geradezu wimmelt. Einige von ihnen bilden zusammen mit Eiweißen und Kohlenhydraten die sogenannten Plaques – den Zahnbelag. Bei schlechter Mundhygiene oder auch genetisch bedingter Veranlagung führt Zahnbelag zu Entzündungen des Zahnfleischs. Außerdem ist er häufig die Ursache für schlechten Mundgeruch. Ein weiteres größeres Übel: Durch die entstehende Parodontitis haben es Bakterien leichter in den Zahn einzudringen, vor allem die gefürchteten Kariesbakterien. 
 Schweregrade bei Zahnfleischrückgang 
 Für einen erkannten Zahnfleischrückgang gibt es eine medizinische  Abstufung in Schweregrade , die Sie kennen sollten, bevor Sie Hausmittel einsetzen oder zum Zahnarzt gehen. Es gibt diese vier Grade beim Zahnfleischschwund. 
 
 Der Zahnfleischschwund reicht noch nicht bis zum Grenzbereich zwischen der Mundschleimhaut und dem Zahnfleisch. 
 Das Zahnfleisch ist bereits bis zur Grenzlinie zurückgegangen, Ihre Zähne werden optisch länger. Das Zahnbett und die Knochen sind aber noch nicht angegriffen. 
 Der Zahnfleischrückgang hat sich weiter fortgesetzt, die Grenzlinie ist überschritten, es kommt zu einem Gewebe- und Knochenverlust. An den Zähnen sind leichte Zahnfehlstellungen bemerkbar. 
 Der Rückgang von Zahnfleisch hat sich fortgesetzt. Durch den Zahnfleischschwund kommt es zu schweren Zahnfehlstellungen und zur Parodontitis. 
 
 So kann der Zahnfleischrückgang entstehen 
 Nicht immer sind Zahnfleischentzündung oder Parodontitis schuld daran, dass es bei Ihnen zu einem Zahnfleischschwund kommt. Sehr häufig sind hohe Zug- oder Druckkräfte, die direkt auf das Zahnfleisch wirken, dafür verantwortlich. Zu solchen  Auslösern  zählen: 
 
 Zu  starker Druck beim Zähneputzen  mit harter Bürste. Da das ja täglich geschieht, kann es zu Zahnfleischschwund führen. 
 Viele Menschen  knirschen  in der Nacht – ohne es zu merken – mit den Zähnen. Da der Kaumuskel einer unserer stärksten Muskel ist, kann dabei ein enormer Druck von vielen Kilo/Quadratzentimeter entstehen. Der geht aufs Zahnfleisch. 
 Zwischen Lippe und Zahnfleisch haben wir die Bindegewebsfalten Lippen- und Wangenbändchen. Wenn diese einen zu starken Zug ausüben, dann kommt es zum Zahnfleischschwund. 
 Eigentlich sollten sie eine Hilfe sein, aber wenn  Zahnprothesen  schlecht sitzen, dann gehören sie mit zu den Ursachen für einen Zahnfleischrückgang. Denn sie üben täglich einen Druck auf die Mundschleimhaut und die Knochen aus, das führt oft zu einem Zahnfleischrückgang. 
  Lippen- und Zungenpiercings  sind eine große Gefahr geworden. Da sie ebenfalls täglich einen Druck auf das Zahnfleisch und die darunterliegenden Kieferknochen ausüben (vor allem am Lippenbändchen), können sie eine Parodontitis auslösen. 
 Sogar eine  Zahnspange  kann durch den ständigen Kontakt mit der Mundschleimhaut zur Gefahr werden. Wenn durch die Spange die Zähne zu stark nach vorne kippen, kann das zum Abbau des außenseitigen Kieferknochens und zum Zahnfleischrückgang führen. 
  Rauchen  ist ebenfalls ein großer Risikofaktor. Durch den Zigarettenrauch wird die Durchblutung des Zahnfleisches gestört, was zu einer Verminderung der Abwehrkräfte beitragen kann. Hierdurch haben Bakterien die Möglichkeit sich stärker zu vermehren und das Zahnfleisch schiebt sich langsam zurück. 
 
 Zahnfleischschwund effektiv bekämpfen 
 Sie selbst haben beim Zähneputzen bemerkt, dass Ihre Zähne optisch immer länger werden. Sie selbst kriegen einen Schmerzschlag, wenn Ihr Gebiss von Metall berührt wird oder wenn Speisen und Getränke entweder zu kalt oder zu heiß sind. Und Sie selbst bemerken, dass sich viele Menschen im Gespräch von Ihnen abwenden, sozusagen an Ihnen vorbeisprechen. Bis Ihnen jemand sagt: &quot;Es ist mir unangenehm, aber ich muss es Dir sagen: Du hast Mundgeruch.&quot;  In diesem Fall müssen Sie sofort reagieren und mit der Behandlung Ihres Problems beginnen. Das sollte dreifach geschehen: einmal durch eine  Behandlung durch den Zahnarzt , dann durch die Anwendung der richtigen Hausmittel und  Mundhygiene  und durch die richtige Ernährung. 
 Die Behandlung durch den Zahnarzt 
 Die Diagnose ist schnell gestellt, genauso schnell sollte die Behandlung beginnen. Was macht der Zahnarzt? 
 
 Er wird mit Ihnen ein ausführliches Gespräch über  Zahnpflege  und die Hygiene in Ihrem Mund führen. 
 Wenn er feststellt, dass Ihr Zahnfleischrückgang durch nächtliches Zähneknirschen verursacht wird, wird er zu einer individuell angepassten Zahnschiene raten, die Sie nachts tragen müssen. Das beugt Schädigungen am Zahnschmelz vor und schont das Zahnfleisch. 
 Falls Sie eine Zahnprothese tragen, dann wird diese auf ihren Sitz hin überprüft. Falls sie schlecht sitzt, dann muss sie korrigiert werden. Sonst schwindet das Zahnfleisch weiter. 
 Dasselbe gilt für Piercings, die notfalls entfernt werden müssen. 
 Wenn der bei Ihnen vorliegende Zahnfleischschwund noch nicht zu weit fortgeschritten ist, kann sich Ihr Zahnfleisch wieder erholen und neu aufbauen, sobald die Ursache behoben ist. Hierfür wird der Zahnarzt unter Umständen mit einem Antibiotikum behandeln, da nicht nur die Zahnhälse, sondern auch die Zahnfleischtaschen betroffen sind, in denen sich schädliche Bakterien sammeln. 
 Wenn sich das Zahnfleisch aber nicht mehr erholen kann, dann hilft nur noch eine Zahnfleischtransplantation. Dabei entnimmt der Arzt Gewebe vom Gaumen und verpflanzt es an die Stellen, die vom Zahnfleischrückgang betroffen sind. 
 
 Richtiges Zähneputzen 
 Bevor Ihr Zahnfleisch schwindet, bevor sich eine Parodontitis entwickeln kann, bevor sie einen abstoßenden Mundgeruch bekommen, können Sie selbst dem Zahnfleischrückgang und damit einer Parodontitis vorbeugen. Mundgesundheit beginnt schon mit dem  richtigen Zähneputzen .  Dass man mindestens zweimal am Tag Zahnpflege betreibt, hat sich inzwischen wohl bei den meisten Menschen eingebürgert. Das ist gut, aber nur dann, wenn Sie es richtig machen: 
 
 Warten Sie eine halbe bis eine ganze Stunde nach dem Essen, bevor Sie die Zähne putzen. 
 Benutzen Sie   fluoridhaltige Zahnpasta .  
 Putzen Sie die Zahnbeläge vom Zahnfleischrand weg zur Zahnkrone hin. Das kräftigt als Nebeneffekt das Zahnfleisch. 
 Kräftiges Schrubben ist absolut kontraproduktiv, damit greifen Sie den schützenden Zahnschmelz an, der wird rissig und es kann sich Zahnstein bilden. 
 Putzen Sie Ihre Zähne mit einer leicht rüttelnden Bewegung, sodass die Borsten auch in die Zwischenräume gelangen. 
 Verwenden Sie besser eine elektrische Zahnbürste. Deren Bürstenkopf ist genau auf diesen Effekt hin konstruiert. 
 Ob Sie elektrisch oder per Hand bürsten: Nach etwa sechs Wochen muss der Bürstenkopf oder die   Zahnbürste   ausgetauscht werden. 
 Wenn Sie mit dem Putzvorgang fertig sind, warten Sie etwa zehn Minuten mit dem Ausspülen des Mundes. In dieser Zeit können die Inhaltsstoffe der Zahnpasta die Mundhöhle und die Zahnzwischenräume desinfizieren. Das ist auch gut gegen Mundgeruch. 
 Der Putzvorgang sollte nicht länger als zwei bis höchstens drei Minuten dauern. 
 Die Borsten Ihrer Zahnbürste sollten nicht hart, sondern eher schmiegsam sein. 
 Putzen Sie in Abschnitten von zwei bis drei Zähnen. 
 Machen Sie Zähneputzen nach diesem System: Zuerst die Außenseite, dann die Innenseite von Ihrem Gebiss putzen. Zuerst den Oberkiefer, danach den Unterkiefer reinigen. 
 Benutzen Sie   Zahnseide  , um an die schwer zugänglichen Zahnzwischenräume zu gelangen. 
 Zum Schluss reinigen Sie ganz sanft die Zunge. Damit entfernen Sie Bakterien, die bei der Entstehung von Mundgeruch eine Rolle spielen. 
 
 Zahnfreundliche Ernährung 
 Ein gesundes Zahnfleisch braucht vor allem die   Vitamine A und C sowie Selen  . Diese können Sie über die Nahrung oder als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Früher erkrankten Seeleute wegen Vitamin C-Mangels oft an Skorbut, das Zahnfleisch verschwand und ihnen fielen die Zähne aus. Das ist heutzutage bei einer vernünftigen Vitamin C-reichen Ernährung nicht mehr möglich. Viel Vitamin C enthalten zum Beispiel Sauerkraut, Zitrusfrüchte und Beeren. Vitamin A findet sich vor allem in Leber, Thunfisch und Innereien. Aber auch Blattgemüse, Möhren, Brombeeren und Aprikosen liefern wertvolles ß-Karotin. 
 Hausmittel gegen Zahnfleischschwund 
 Zahnfleischschwund und Parodontitis haben sehr oft eine mangelnde Mundhygiene zur Ursache. Zur Herstellung eines gesunden Klimas in Ihrem Mund können viele Kräuter und Öle beitragen. Hier die wichtigsten Helfer aus der Natur: 
 
 Teebaumöl hat eine starke antiseptische Wirkung. Verwenden Sie eine teebaumölhaltige Zahnpasta oder tragen Sie mehrmals am Tag einige Tropfen Teebaumöl auf die Zunge auf. 
 Machen Sie morgens Ölziehen, zum Beispiel mit Kokosöl oder Schwarzkümmelöl. Das schützt die Zähne und versorgt den Zahnfleischschutz mit Feuchtigkeit. 
 Stelle Sie sich diese Paste her: Ein TL Kurkuma, ein TL Kristallsalz, ein halber TL Senföl zusammenrühren und zweimal täglich auf die Zahnreihen auftragen. 
 Mit grünem Tee können Sie den Zahnfleischrückgang stoppen: Zwei Tassen täglich trinken, vorher eine Zeit lang im Mundraum behalten, bevor Sie schlucken. 
 Wenn Sie bereits eine Zahnfleischentzündung haben, dann tragen Sie mehrmals täglich duftstofffreies Aloe Vera Gel auf die betroffenen Stellen auf. 
 Ein uraltes Hausmittel: Rühren Sie aus Natron und Wasser eine Paste an. Diese mit den Fingern auftragen, zehn Minuten im Mund behalten, dann gründlich ausspülen. 
 
  Regelmäßige  Kontrolltermine beim Zahnarzt  sowie eine professionell durchgeführte  Zahnreinigung  unterstützen Sie zusätzlich dabei, den Rückgang des Zahnfleischs zu verhindern. 
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 Bildquelle: Unsplash 
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            <title type="text">Grauer Star: Die Symptome beachten rettet Ihr Augenlicht</title>
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                 Linsentrübung: Wenn die Sehkraft langsam nachlässt 
 Die Welt wird trüber, die Konturen verschwinden, über das, was Sie sehen oder lesen wollen, legt sich eine Art grauer Schleier, der mit der Zeit immer undurchsichtiger wird. Das sind die Symptome für eine millionenfach verbreitete Augenkrankheit: Bei Ihnen entwickelt sich ein  grauer Star.  Zum Beginn dieser Volkskrankheit nehmen die Betroffenen diese Symptome selbst kaum wahr: „Mein Gott, ich werde eben alt, da lässt die Sehkraft nach,“ tun die meisten diese Verschlechterung ihres Sehvermögens leichtfertig ab.&amp;nbsp;Das ist eine gefährliche Fehleinschätzung, die im schlimmsten Fall bis zur Erblindung führen kann. 
 Wenn Sie nur noch den Vordergrund klar und deutlich sehen können, wenn der Hintergrund verschwimmt oder gar erlischt, wenn Farben trübe werden – dann sind das  auffällige Symptome  für den Beginn der Erkrankung grauer Star. Betroffene Menschen schätzen ihr schwindendes Sehvermögen sehr oft falsch ein oder sie leugnen es gar. Deshalb sollten die Angehörigen die Symptome für die Krankheit erkennen und darauf achten. Die Erkrankten werden bei gewohnten Aktivitäten plötzlich unsicher (Autofahren, Lesen, Bewegungen in der Dämmerung). Das bemerken Sie, wenn Sie auf den Gesichtsausdruck der betroffenen Menschen achten: Der wird dann sehr angestrengt. Denn wenn das Augenlicht schwindet, dann wird es gefährlich, nicht nur im Straßenverkehr. Und das ist nicht gut. 
 Das sind die Symptome für einen grauen Star 
 Eigentlich ist es nicht schwer, die Symptome für einen beginnenden grauen Star, auch Katarakt genannt, zu bemerken. Die Gefahr aber ist: Die Krankheit schreitet ohne Behandlung nur sehr langsam und schleichend voran. Die meisten Menschen schieben die  Linsentrübung  auf das zunehmende Alter. 
 Der Nebel vor Ihren Augen verdichtet sich immer mehr. Wenn Sie sich ein buntes Bild oder blühende Blumen anschauen, dann verblassen die Farben, die Konturen und die Hell-Dunkel-Kontraste immer mehr. Mit einem Wort: Ihre Welt wird immer trüber und farbloser – Sie sehen nicht mehr gut. Das bedeutet nicht nur einen Verlust an Lebensqualität, das ist auch sehr gefährlich. 
 Wenn es so weit kommt, sollten Sie zum Wohle Ihrer Gesundheit schnell eine  geeignete Behandlung  einleiten.&amp;nbsp;Denn das schwindende Sehvermögen führt zu einem Verlust der räumlichen Wahrnehmung und der Orientierungsfähigkeit. Diese Symptome nimmt der Patient selbst sehr oft nicht wahr oder er führt sie auf das altersbedingte Nachlassen der Sehkraft zurück. Und noch etwas: Der Kontakt zur Umwelt nimmt ab. 
 Dass es sich bei der nachlassenden Sehkraft um einen Katarakt handeln könnte, lässt sich durch die folgenden Symptome eingrenzen: 
 
 Ein Symptom dafür, dass sich bei Ihnen ein Katarakt entwickelt, ist eine zunehmende Müdigkeit der Augen, zum Beispiel beim Lesen. 
 Spätestens nach etwa einer halben Stunde wird Fernsehen für Sie zur Qual: Schon nach dieser kurzen Zeit verschwimmt das Bild, das betroffene Auge beginnt zu tränen. 
 Die  optische Wahrnehmung wird schwächer.  Beim Lesen verschwimmen die Buchstaben, Sie können kaum noch das &quot;i&quot; vom &quot;l&quot; unterscheiden. Es fällt Ihnen schwer, Doppelbuchstaben wie &quot;nn&quot; oder &quot;mm&quot; in einem Wort zu erkennen und zu unterscheiden. 
 Wenn Ihre Linse durch einen Katarakt angegriffen wurde, kommt es zu Unsicherheiten im Straßenverkehr. Sie erkennen oft Straßen- oder Hinweisschilder nicht mehr oder deuten Hinweisschilder falsch. 
 Ihr räumliches Sehen wird stark eingeschränkt. Patienten, deren Linse durch einen grauen Star geschwächt ist, greifen oft daneben oder sie greifen zu kurz. 
 Die Hell-Dunkel-Anpassung wird mit der Zeit immer schwächer. Betroffene Patienten haben Schwierigkeiten, in der Nacht beim Autofahren schnell vom Fern- auf Abblendlicht umzuschalten. Spätestens dann sollten Sie ernsthaft über eine Operation nachdenken. Zumal dieser Eingriff problemlos ist. 
 Wenn Sie an Diabetes leiden und diese Symptome bemerken, dann sollten Sie unbedingt den Kontakt zum Augenarzt aufnehmen. 
 Sie brauchen immer länger, um sich in einer Umgebung zurechtzufinden, in der Sie sich nicht auskennen. Deshalb meiden betroffene Personen oft eine unbekannte Umgebung. 
 Ein weitere Folge des grauen Stars: Im häuslichen Umfeld halten Menschen mit Linsentrübung strikt penible Ordnung, damit sie auch bei  schwindender Sehkraft  alles wiederfinden können. 
 
 &amp;nbsp; 
 Alle diese Symptome können unterschiedlich stark sein – und sie müssen nicht alle gemeinsam auftreten. Wenn Sie sich aber häufen, dann müssen Sie sich wegen einer Behandlung an Ihren Augenarzt wenden. Der wird Ihnen dann wahrscheinlich zu einer Operation des grauen Stars raten.&amp;nbsp;Falls Sie sich nicht zu einem Eingriff entschließen, kann dies möglicherweise die Erblindung der betroffenen Linse zur Folge haben. 
 Grauer Star und Kinder: Da ist eine Behandlung unbedingt nötig 
 Der graue Star ist aber nicht nur eine altersbedingte Krankheit: Auch bei Kindern kann der graue Star auftreten und Auge und Linse bedrohen. Die Linsentrübung kann bereits bei der Geburt bestehen oder sich im Laufe der ersten Lebensjahre entwickeln. Erstes Anzeichen ist oft, dass die Kinder anfangen zu schielen. Die Ärzte sprechen dann von einem kindlichen oder angeborenen Katarakt. Ohne schnelle Behandlung und eine Operation kann der graue Star beim Kind die Entwicklung des Sehsystems stark beeinträchtigen. Bleibt eine Behandlung aus, kann daraus eine Schwachsichtigkeit entstehen, die sich nach der Pubertät nicht mehr beseitigen lässt. Deshalb: Sofort zum Arzt, wenn Sie bei Ihrem Kind Symptome für einen grauen Star entdecken. Haben Sie keine Angst vor einer vielleicht nötigen Operation! 
 Die Operation beim grauen Star ist ungefährlich 
 Beim grauen Star (Katarakt) trübt sich die sonst klare Linse immer mehr ein, dadurch wird das Sehvermögen immer schwächer. Vor allem bei älteren Menschen ist es eine stetig fortschreitende Erkrankung. Aber nicht nur das Alter kann die Krankheit auslösen. Das kann durch Stoffwechselerkrankungen geschehen, durch Fehlbildungen oder auch durch Verletzungen. Wenn Patienten unter Diabetes leiden, dann kann das die Augen angreifen und zum grauen Star führen. 
 Oft ist eine  Operation  die letzte Möglichkeit, um Ihre Sehkraft wiederherzustellen. Dabei wird die trüb gewordene Linse entfernt und durch eine künstliche ersetzt. Der Eingriff wird durch den Arzt meistens ambulant durchgeführt. Probleme gibt es nur selten. Allerdings sollten Sie schwere körperliche Arbeiten, bei denen Staub und Schmutz anfallen, besser vermeiden. 
 Wenn Sie – oder Ihre Angehörigen – feststellen, dass Ihre Augen immer schwächer werden, dann ist der Gang zum Augenarzt unerlässlich. Der wird dann unter Umständen dem Patienten eine Operation am Auge empfehlen. Davor sollten Sie keine Angst haben, denn die Beseitigung des grauen Stars durch eine Operation ist millionenfach erprobt und in fast allen Fällen erfolgreich. Der Eingriff selbst gefährdet Ihre Gesundheit nicht, der Patient spürt bereits nach wenigen Tagen eine deutliche Besserung und die  Rückkehr des Sehvermögens . 
 Diese Krankheiten können zum grauen Star führen 
 
  Diabetes   Der Zuckergehalt im Augenwasser und im Blut ist erhöht. Überflüssiger Zuckergehalt im Augenwasser lagert sich in der Linse ein – diese quillt auf. Dadurch verschieben sich die Linsenfasern, die Linse wird trüb. Bei Schwangeren, die an der Zuckerkrankheit leiden, kann sich schon beim ungeborenen Kind ein grauer Star entwickeln. 
  Stoffwechselerkrankungen   Wenn Ihr Stoffwechsel gestört ist, dann kann es zum grauen Star kommen, denn nicht nur ein Diabetes kann die Linse zerstören. 
  Augenverletzungen   Wenn der Augapfel durch einen Faustschlag oder durch einen Tennisball beschädigt wird, wenn ein Fremdkörper tief ins Auge eindringt, dann kann es zum sogenannten Cataracta traumatica kommen. 
  Angeborene Augenfehlbildungen   Ein genetischer Defekt oder Infektionskrankheiten in der Schwangerschaft wie Röteln, Toxoplasmose oder Herpes können zum grauen Star führen. 
  Zu hohe UV-Strahlung    Wer zu oft und zu lange schutzlos der UV-Strahlung der Sonne ausgesetzt ist, kann ebenfalls erkranken. Deshalb sollten Sie – und vor allem Ihre Kinder – bei längerem Aufenthalt in der Sonne immer eine Sonnenbrille tragen. 
  Medikamente    Die Einnahme bestimmter Medikamente, wie etwa Kortison, kann die Bildung einer Linsentrübung begünstigen. 
  Alterskatarakt    Mit zunehmendem Alter kann der graue Star auch ohne ersichtlichen Grund auftreten – der so genannte Altersstar. 
 
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 Bildquelle: africa-studio.com (Olga Yastremska and Leonid Yastremskiy) 
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                            <updated>2019-10-07T07:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Zahngesundheit: Pflegen statt bohren</title>
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                   „Er hat gar nicht gebohrt“   – den Spruch kennen ältere Leser vielleicht noch aus der Werbung. Leider entspricht er nicht der Realität unserer häuslichen Zahnpflege. Denn immer noch wird in Deutschland öfter der Bohrer angesetzt, als die Zahnbürste richtig benutzt. Die Zähne sind bei Erwachsenen sehr oft in einem schlechten Zustand und bedauerlicherweise auch schon bei Kindern. Natürlich putzen wir unsere Zähne, natürlich kennen wir das Thema der Zahngesundheit, natürlich haben wir schon gehört, wie wichtig die richtige  Zahnpflege, Fluorid und die Zahnvorsorge  sind – aber wenn Sie Ihren Zahnarzt fragen, so hat der garantiert eine andere Erfahrung gemacht: Unsere Zahnpflege liegt leider im Argen. 
 Ganz abgesehen von den oftmals höllischen  Zahnschmerzen , die uns kranke Zähne oder der bohrende Zahnarzt bereiten – durch schlechte Zahnpflege vernachlässigte Zahngesundheit kann sehr teuer werden. Finden Sie in diesem Ratgeber alle Informationen rund um das Thema&amp;nbsp; Zahnpflege ! 
 Zu einem gesunden Gebiss gehört Fluorid 
 Fluor ist ein Gas, das durch die Verbindung mit anderen Elementen zu Fluorid wird. In der Zahnpflege spielen die Fluoride Aminfluorid, Zinnfluorid und Natriummonofluorphosphat eine wichtige Rolle. Schon seit 1874 wird die Anwendung von Fluorid zur  Verhütung von Karies  empfohlen. Forscher entdeckten seine gesunde Wirkung auf den Zahnschmelz. Die kennt auch der Zahnarzt und wird Ihnen gerne eine Zahnpasta mit dem für Sie richtigen Fluoridgehalt empfehlen. 
 Die pflegende Wirkung von Fluorid auf unsere Zähne 
 Säuren und Bakterien greifen unentwegt unsere Zähne, vor allem den schützenden Zahnschmelz, an. Wenn dieser aber beschädigt ist, dann können Kariesbakterien und andere Keime im Mundraum in die Zähne eindringen, diese beschädigen und die schädigende Plaque bilden. Da kommt nun Fluorid zu Hilfe: 
 
 Wenn durch Säuren der Zahnschmelz demineralisiert ist, dann helfen die  Fluoride bei der Remineralisierung . 
 Fluoride aus der Zahnpasta  bilden einen Schutzfilm  aus Kalziumfluorid; die Mineralien im Zahnschmelz können nicht zerstört werden. 
 Fluoride attackieren Bakterien und stören deren Stoffwechsel. Dadurch wird die zahngefährdende Säurebildung gehemmt. 
 Schon Kinder sollten ein  Reservoir an Fluorid  in ihren Zähnen anlegen. Wenn im Kieferknochen die Zahnbildung beginnt, kann über das Blut Fluorid aus der Nahrung oder aus Tabletten in den Zahnschmelz eingebaut werden. Dadurch entsteht eine stabile Mikrostruktur im Zahn, die Mineralien werden schwerer herauslösbar, der Zahn insgesamt widerstandsfähiger. Lassen Sie sich dazu von einem (Kinder-)Zahnarzt beraten. 
 Ob Alt oder Jung: Mit dem Arzt sollten Sie generell die Pflege Ihrer Zähne besprechen. Vor allem die vorgeschlagene Dosierung und Anwendung von Fluorid ist wichtig. Allgemein gilt: Die empfohlene Tageszufuhr an Fluorid beträgt 0,05 mg Fluorid pro Kilogramm Körpergewicht. 
 
 Zusätzliches Fluorid für die Zähne 
 In einigen Ländern ist das Trinkwasser mit zu viel Fluorid angereichert. Dies hat oft zur Folge, dass die Menschen in diesen Gebieten eine zu hohe Menge an Fluorid aufnehmen. Überdosierungen können zu schweren Schädigungen der Knochen und Zähne führen. Bei uns ist das nicht der Fall: Wir können unsere Fluoridzufuhr daher individuell dosieren. 
 Hier einige Tipps zu diesem Thema: 
 
 Sie können überall fluoridiertes Speisesalz kaufen. 
 In vielen Mineralwässern ist Fluorid enthalten (die entsprechenden Mineralienkonzentrationen sind angegeben). 
 Für Kinder gibt es Fluorid-Tabletten und (gilt auch für Erwachsene) jede Menge damit angereicherte Mittel aus der Mundhygiene wie Zahnpasta, Mundwässer und Gels. Da ein wichtiger   Tipp:  Nach Gebrauch den Mund nicht ausspülen, sondern nur ausspucken. Sonst werden die Fluoride weggeschwemmt, bevor sie in die Zahnsubstanz eindringen können. 
 Das zahnschützende Fluorid kann vom Zahnarzt auch direkt auf Ihre Zähne&amp;nbsp;aufgetragen werden. Dann kann es tief in den Zahn eindringen und ihn für längere Zeit vor Karies schützen. 
 
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 Karies und Parodontose zerstören die Zahngesundheit: Wichtige Tipps 
 Das sind die beiden Hauptübeltäter, wenn es um die Gesundheit Ihrer Zähne geht. Sie sind fast immer die Ursache für Zahnschmerzen, für angegriffene Zahnwurzeln, für Löcher in den Zähnen und für den Totalverlust von Zähnen. 
 Beginnen wir mit dem Thema Karies. Das sind die Löcher, die über kurz oder lang zur Zerstörung der Zähne führen. Karies entsteht in den meisten Fällen durch mangelnde Mundhygiene und durch den Genuss von zu viel Süßigkeiten und gesüßten Getränken (Limonade, Cola usw.). Sehr häufig findet der Zahnarzt sie schon bei Kleinkindern. Deshalb: Geben Sie Ihrem Kleinkind Mineralwasser oder ungesüßten Früchtetee und lassen Sie es nicht den ganzen Tag an einer Flasche mit einem Süßgetränk nuckeln. Gewöhnen Sie es  so früh wie möglich an das richtige Zähneputzen . Es muss für das Kind zu einem täglichen Ritual werden. Hinweis: Erst ab etwa dem sechsten Lebensjahr kann ein Kind bei der Pflege der Zähne die korrekten Bewegungen machen, vorher müssen Sie ihm helfen. Das Kauen fester Nahrung dient der Selbstreinigung der Zähne. Deshalb ist es falsch, das Kleinkind sehr lange mit Brei zu ernähren. Der fördert die Bildung von Zahnbelag, das ist dann eine der Ursachen für Karies. 
 Nun zum Übeltäter Nummer zwei, der Parodontose. Unsere Mundhöhle ist ein Tummelplatz für hunderte von Bakterienarten. Sie gehören zu einer gesunden Mundflora und helfen bei der Vorverdauung durch Speichel. Wenn Sie aber die Mundhygiene vernachlässigen, werden die weniger harmlosen Keime zu einer Gefahr für Ihre Zahngesundheit. Denn dann gewinnen die krankmachenden Keime die Oberhand: Entzündungen im Zahnfleisch und an den Zähnen breiten sich aus. Denn diese Keime produzieren Gifte, reizen so das Zahnfleisch und führen zu heftigen Reaktionen des Immunsystems. Es kommt zu einer Entzündung des Zahnfleischs (der Gingivitis). Die greift die Verankerungen der Zähne an und wird zur Parodontose: Das Zahnfleisch geht zurück, das Gewebe, das den Zahn im Kieferknochen verankert, wird zerstört – der Zahnausfall beginnt. Besonders gefährlich: Die Entzündung kann in den Blutkreislauf übergehen und somit weitere Beschwerden wie Arterienverkalkung und auf diese Weise Herzinfarkte oder Schlaganfälle begünstigen. Bei Diabetikern kann die Einstellung des Blutzuckers problematisch werden, da aufgrund des Entzündungsprozesses die Wirkung von Insulin gesenkt werden kann. 
 Gesunde Nahrung schützt Ihre Zähne 
 Unsere Nahrung wird im Mund vom Gebiss zerkleinert und für die Reise in den Magen vorbereitet. Kann denn nun die Nahrung wichtig für unsere Zahnpflege sein? Sie ist genauso wichtig wie die richtige Zahnpflege. Deshalb einige Tipps, die für Ihre Ernährung und vor allem für die Zähne gesund sind und Sie vor dem Bohrer des Zahnarztes bewahren: 
 
 Sie knabbern gerne und brauchen auch Ihre kleinen Mahlzeiten zwischendurch? Dann vergessen Sie Chips, Schokolade und die kleinen süßen Versuchungen und greifen zu  Gemüsestreifen  (Tomaten, Gurken, Kohlrabi) oder ungesalzenen Nüssen. 
  Kalzium ist wichtig , um Ihre Zähne gesund und kräftig zu erhalten. Trinken Sie deshalb täglich ein Glas Milch und essen Sie Käse, am besten Hartkäse. 
 Nicht immer können wir nach dem Mittagessen die Zähne pflegen. Greifen Sie dann zu einem zuckerfreien  Zahnpflegekaugummi . 
 Schluss mit säure- und zuckerhaltigen Limonaden und Fruchtsäften. Die helfen mit, den Zahnschmelz zu zerstören. 
 Das gilt auch für einen leckeren Nachtisch, der aus gezuckertem Obst besteht (rote Grütze, karamellisierte Zwetschgen usw.). 
 Unser Speichel spült lästige Speisereste weg und neutralisiert Säuren, welche die Zähne angreifen. Deshalb: Rohkost und Vollkornprodukte regen den Speichelfluss an. 
 
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 Sie wollen keinen Zahnersatz? Dann gewöhnen Sie sich an, nach dem Zähneputzen auch die Zunge zu putzen. Denn auf der tummeln sich jede Menge Keime, die den Zähnen schaden. 
 Zahnvorsorge beim Zahnarzt 
 Sie selbst können den häuslichen Kampf gegen Karies und Parodontose aufnehmen, auf die Hilfe des Zahnarztes und auf die Zahnvorsorge können Sie jedoch nicht verzichten. Gehen Sie  mindestens einmal im Jahr zu Ihrem Zahnarzt  und lassen Sie Ihr Gebiss gründlich durchchecken. Diese Zahnvorsorge zahlt sich mit Sicherheit aus und kann Sie vor Karies und dem Bohrer bewahren. Das gilt natürlich auch für Ihre Kinder und ist eine starke Hilfe, die Zahngesundheit zu verbessern. Viele Zahnärzte empfehlen die  Anwendung einer elektrischen Zahnbürste  mit der Begründung, ihre Putzleistung sei besser als die einer üblichen Zahnbürste. Er kann Sie auch beraten, ob Sie eine Bürste mit harten oder mit weichen Borsten brauchen. Außerdem wird er Ihnen empfehlen, die Zwischenräume der Zähne mindestens einmal am Tag mit Zahnseide gründlich von Essensresten zu reinigen. 
 Kranke Zähne machen unseren Körper krank 
 Zwischen den Zähnen und unserem gesamten Organismus besteht eine Wechselwirkung. Das haben Forscher in den letzten Jahrzehnten herausgefunden. Jeder Zahn ist über die Blutgefäße und die Nerven mit Körperorganen verbunden. Da können die Bakteriengifte aus entzündeten Zahnwurzeln über die Zahnwurzelspitze in den Körper vordringen. Dort können sie chronische Erkrankungen auslösen. Der gesamte Organismus wird geschwächt, das Immunsystem gestresst, es kann zu einer akuten Herzerkrankung führen. Sogar das Risiko einer Frühgeburt besteht bei Schwangeren, wenn sie an einer Parodontitis leiden. Deshalb ist die Zahngesundheit so wichtig. 
 Es gibt nur eine Möglichkeit, gesunde Zähne bis ins hohe Alter zu erhalten:  Pflegen, putzen und auf die richtige Ernährung  achten. 
 Sie haben weitere Fragen zum Thema Zahngesundheit und suchen nach den besten Pflegeprodukten für daheim? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf und nutzen Sie unseren kompetenten und freundlichen Service! 
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 Bildquelle: Pixabay 
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            <title type="text">Nasenbluten: Ursachen, Behandlung und Tipps gegen Blutungen</title>
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                 Ob Kind oder Erwachsener: Fast jeder Mensch hat in seinem Leben schon einmal Nasenbluten gehabt. Meist ist der Schock über das scheinbar viele Blut jedoch größer als die Gefahr. Wenn keine ernsthaften Krankheiten vorliegen oder weitere Symptome hinzukommen, ist Nasenbluten in der Regel harmlos. Welche Ursachen und Gründe es für Nasenbluten gibt, was Sie bei Blutungen der Nase beachten sollten, welche Tipps sich in akuten Fällen bewährt haben und wann Sie bei Nasenbluten besser zu Ihrem Arzt (z.B. HNO) gehen sollten, lesen Sie in diesem Artikel. 
 Was ist Nasenbluten und welche Ursachen hat es? 
 Nasenbluten trägt in der medizinischen Fachsprache die Bezeichnung  Epistaxis . Da die Nase sehr gut durchblutet ist, können schon kleinste Verletzungen bzw. Beschädigungen mitunter starke Blutungen auslösen. Oftmals wirkt der Blutverlust beim Nasenbluten jedoch größer, als er tatsächlich ist. Etwa 5 ml Blut genügen beispielsweise, um ein Taschentuch vollständig mit Blut zu durchtränken. 
 Die Gründe, warum Nasenbluten auftritt, können dabei so unterschiedlich sein wie die Nasen selbst. Keine Nase gleicht der anderen, weshalb auch die Entwicklung von Nasenbluten auf jeweils andere Ursachen zurückgehen kann. Grundsätzlich entsteht Nasenbluten, wenn eins oder mehrere der zahlreichen kleinen Blutgefäße in der Nasenschleimhaut platzen oder verletzt werden. Wenn Sie beispielsweise unter einer akuten Infektion, einer  Grippe  oder unter harmlosen Krankheiten wie Schnupfen leiden, werden die Nasenschleimhäute noch stärker durchblutet und es kommt folglich öfter zu Nasenbluten. Ebenso kann es zu Nasenbluten kommen, wenn die Nasenschleimhaut sehr trocken ist oder leichte Verletzungen durch Nasebohren oder Naseputzen entstehen. 
 Menschen, die unter  Heuschnupfen  leiden, haben auch öfter mit Nasenbluten zu kämpfen als Menschen, die keinen Heuschnupfen oder eine andere Allergie haben. Zurückzuführen ist dies auf trockene Schleimhäute, die besonders bei Heuschnupfen-Patienten auftreten. Aber auch Patienten mit einem sehr hohen Blutdruck leiden ebenso häufig unter Nasenbluten. Die Ursachen für Nasenbluten sind hier jedoch zumeist harmlos. 
 Örtliche bzw. lokale Ursachen und Symptom von Krankheiten 
 Bei den Gründen für Nasenbluten wird im Allgemeinen zwischen örtlichen bzw. lokalen Ursachen und Nasenbluten als Symptom von Krankheiten, Mangelerscheinungen oder als Reaktion auf besondere Umstände unterschieden. Je nach Ursache kann das Nasenbluten mehr oder weniger stark ausfallen und unterschiedlich lange dauern. Harmloses Nasenbluten hält für gewöhnlich jedoch nur wenige Minuten an. 
 Gründe für örtliche Ursachen bei Nasenbluten 
 Zu den örtlichen Ursachen für Nasenbluten gehören beispielsweise Verletzungen der Gefäße, chemische Schädigungen durch Nasentropfen oder Nasenspray, das zum Beispiel bei einer Erkältung verabreicht wird, Frakturen des Kopfes oder der Nase selbst, das Vorliegen einer Allergie wie Heuschnupfen, ein Trauma oder auch ein Fremdkörper in der Nase. So kann das Bohren in der Nase ebenso zu Nasenbluten führen wie ein Stoß beim Sport oder zu heftiges Schnäuzen der Nase. 
 Gründe für Nasenbluten als Symptom 
 Bei vielen Krankheiten ist Nasenbluten eins der begleitenden Symptome. So tritt Nasenbluten zum Beispiel häufig bei typischen Erkältungskrankheiten wie bei einem harmlosen Schnupfen, einer  Entzündung der Nasennebenhöhlen  oder einer Grippe auf. Aber auch Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Bluthochdruck), Virus- und Blutungserkrankungen mit gestörter Blutgerinnung oder Diabetes können mit Nasenbluten einhergehen. Ebenso kann Nasenbluten auf einen Vitaminmangel (meist des für die Blutgerinnung wichtigen Vitamins K) hindeuten oder als Folge von hormonellen Veränderungen des Körpers einsetzen, zum Beispiel durch eine Schwangerschaft oder das Eintreten der Wechseljahre. Zudem können ungewohnte Umwelteinflüsse, eine zu trockene Raumluft – starkes Heizen im Winter kann die Nasenschleimhaut ebenso austrocknen wie Klimaanlagen im Sommer – sowie der Aufenthalt in einer großen Höhe, etwa beim Bergsteigen, verantwortlich für Nasenbluten sein. 
 Neben den genannten Gründen kann auch die Gabe bestimmter Medikamente Nasenbluten verursachen. Dazu gehören insbesondere blutverdünnende Medikamente wie Aspirin mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure, die einen direkten Einfluss auf die Blutgerinnung haben und Blutungen begünstigen. 
 Ursachen von Nasenbluten bei einem Kind oder Baby 
 Vor allem bei kleinen Kindern tritt Nasenbluten sehr häufig auf. Die Blutungen sind dann jedoch oftmals nicht auf Krankheiten zurückzuführen, sondern werden hauptsächlich durch Fremdkörper in der Nase verursacht oder entstehen durch lokale Verletzungen der Gefäße. Worauf Sie achten sollten, wenn Ihr Kind oder Ihr Baby unter Nasenbluten leidet, erfahren Sie weiter unten. 
 Tipp bei akutem Nasenbluten – erste Hilfe gegen Blutungen 
 Ob Baby, Kind oder Erwachsener: Tritt hin und wieder Nasenbluten ein, ist das normalerweise kein Grund zur Beunruhigung. Der Blutverlust wirkt oft größer, als er tatsächlich ist, und als Ursache liegt keine ernstzunehmende Krankheit vor. Wie Sie im Fall der Fälle vorgehen, auf welche Weise Sie Blutungen gezielt stoppen oder die Dauer verkürzen können und was Sie im Notfall beachten sollten, haben wir in den nachstehenden Tipps übersichtlich für Sie zusammengefasst. 
 Tipp 1: Nehmen Sie eine aufrechte Haltung ein 
 Sobald Sie Nasenbluten bemerken, sollten Sie sich bzw. einen anderen Betroffenen aufrecht hinsetzen oder den Oberkörper hochlagern. Vermeiden Sie eine liegende Position, da ansonsten Blut in die Atemwege gelangen kann. Dies ist nicht nur unangenehm, sondern kann teils schwere Komplikationen nach sich ziehen. 
 Tipp 2: Kopf nach vorne beugen 
 Noch bis vor einigen Jahren wurde empfohlen, den Kopf bei akutem Nasenbluten in den Nacken zu legen, um die Blutung zu stoppen. Obwohl dies in den meisten Fällen Linderung bringt, besteht die Gefahr, dass kleine oder größere Mengen Blut in den Hals gelangen und verschluckt werden, wenn der Kopf nach hinten gebeugt wird. Das Verschlucken des Blutes ist zwar an sich nicht schädlich, kann jedoch zusätzliche Blutungen und Erbrechen zur Folge haben. Jeder Arzt oder HNO wird bestätigen, dass es sinnvoller und vor allem gesünder ist, beim Nasenbluten den Kopf nach vorne zu beugen, damit das Blut besser aus der Nase herausfließen kann. Auch wenn diese Vorgehensweise zunächst befremdlich wirkt, sollten Sie den Rat beherzigen. Halten Sie am besten ein saugfähiges Tuch oder eine Schale unter die Nase, um das Blut aufzufangen. 
 Tipp 3: Beruhigen und Ruhe bewahren 
 Dieser Tipp gilt insbesondere dann, wenn das Nasenbluten bei einem Kind eintritt. Eltern oder andere Betreuungspersonen sollten dem Kind unbedingt gut zureden, um es zu beruhigen und ihm die Angst zu nehmen. Aber auch alle anderen Betroffenen, die angesichts des Blutverlusts sichtlich geschockt sind, sollten mit sanfter Stimme beruhigt werden – schließlich kann der Anblick von Blut nicht nur bei einem Kind Verunsicherung und Panik schüren. 
 Tipp 4: Nase zuhalten 
 Häufig hilft zudem Kälte gegen Nasenbluten. Wenn Sie eine Kühlkompresse, einen in Stoff gewickelten Eisbeutel oder ein kaltes Tuch in den Nacken oder direkt auf die Nase legen, ziehen sich die Gefäße zusammen, wodurch die Blutungen im Bereich der Nase gestillt werden sollen. 
 Tipp 6: Wunde nicht verstopfen 
 Auch wenn das Nasenbluten auf diese Weise erfolgreich gestoppt wird, sollten Sie Blutungen niemals mithilfe von Kompressen, Tampons, Taschentüchern etc. verstopfen. Hintergrund ist, dass Verletzungen schnell wieder aufreißen, sobald die Stopfen entfernt werden. 
 Tipp 7: Nicht schnäuzen 
 Hat das Nasenbluten bereits nachgelassen, sollten Sie sich dennoch nicht die Nase putzen, da das Schnäuzen erneute Verletzungen bewirken könnte. Versuchen Sie zum Wohle Ihrer Nase und Nasenschleimhaut mindestens einen halben Tag darauf zu verzichten! 
 
  Gut zu wissen:  
 Bei 80 % der Blutungen ist meist der vordere Nasenbereich aufgrund eines Geflechts in der Schleimhaut betroffen und die Blutungen können daher leichter gestoppt werden. 
 
 Wann sollten Sie bei Nasenbluten einen HNO-Arzt aufsuchen? 
 In der Regel bedarf Nasenbluten keiner ärztlichen Behandlung oder einer speziellen Therapie. Tritt das Nasenbluten im Rahmen einer leichten Erkältung wie einem Schnupfen, einer Grippe oder aufgrund  trockener Schleimhäute  beispielsweise durch zu starkes Heizen auf, müssen Sie normalerweise keinen Arzt konsultieren. Setzen die Beschwerden ohne ersichtliche Ursachen allerdings regelmäßig ein, ist ein Besuch beim HNO-Arzt anzuraten. 
 Haben Sie das Gefühl, dass Sie nicht nur unter Heuschnupfen, sondern unter einer anderen Allergie leiden, welche eine Reizung der Nasenschleimhaut, chronischen Schnupfen und Nasenbluten verursacht, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dieser kann der Ursache auf den Grund gehen und eine gesicherte Diagnose stellen. 
 Darüber hinaus gilt die Faustregel, dass Sie umgehend zum Arzt bzw. HNO gehen sollten, wenn sich die Blutungen nicht innerhalb von 20-30 Minuten bzw. bei Kindern bereits nach 10 bis 20 Minuten stoppen lassen oder wenn das Nasenbluten in Folge eines Stoßes oder Schlags auf Kopf bzw. Nase eingesetzt hat. Bei einer arteriellen Blutung besteht Lebensgefahr, da Sie oder Ihr Kind durch den großen Blutverlust verbluten könnten. 
 
  Merke:  
 Sollten Sie nach 20-30 Minuten (bei Kindern 10-20 Minuten) die Blutungen nicht gestoppt bekommen, ist dringend ein Arzt (z.B. HNO) aufzusuchen. 
 
 HNO-Besuch: Diagnose und Behandlung 
 Bei einem HNO-Besuch aufgrund von Nasenbluten stillt der Arzt zunächst – falls noch nötig – die Blutung und überprüft den Blutdruck sowie den Puls des Betroffenen. Ist die Blutung sehr stark, kann der Arzt blutstillende Mittel verabreichen und den Kreislauf wieder stabilisieren. Das Stillen der Blutung erfolgt entweder durch starken Druck auf die Nase, durch Blutgerinnungsmittel oder eine Verödung per Laseranwendung, wodurch die blutenden Gefäße verschlossen werden. 
 Um die Ursache für die Blutung herauszufinden, fragt der Arzt Sie wahrscheinlich, ob weitere Symptome vorliegen, eine Störung der Blutgerinnung bekannt ist oder blutverdünnende Medikamente eingenommen werden. Außerdem untersucht der HNO die Nase, Nasenhöhle und Nasescheidewand sowie den gesamten Nasen-Rachen-Raum bis hin zu Kehlkopf und Luftröhre. Je nach Stärke des Nasenblutens und Beschwerdebild kann eine eingehende Untersuchung mittels Bluttests, Ultraschall, Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) folgen. 
 Nasenbluten vorbeugen: Tipps gegen Blutungen 
 Damit Nasenbluten für Sie oder Ihr Kind erst gar nicht zum Problem wird, können Sie einige Tipps befolgen, um vermeidbaren Blutungen vorzubeugen. 
 Verletzungen in der Nase vermeiden 
 Egal, wie verstopft Ihre Nase auch sein mag: Wichtig ist, dass Sie heftiges Schnäuzen bzw. Naseputzen und Nasebohren vermeiden. Erklären Sie Ihrem Kind auf spielerische Weise, dass Nasebohren nicht gesund ist und die Nase krank machen kann. 
 Geschickt heizen und lüften 
 Achten Sie zu jeder Jahreszeit auf eine gute Belüftung in Privat- und Arbeitsbereichen sowie auf eine angemessene Luftfeuchtigkeit. Verzichten Sie im Winter auf zu starkes Heizen, um trockene Heizungsluft zu vermeiden, und drehen Sie im Sommer die Klimaanlage nicht zu stark auf – Ihre Nasenschleimhaut wird es Ihnen danken! 
 Bewegung an der frischen Luft 
 Auch im Winter sollten Sie sich viel an der frischen Luft aufhalten und sich genug bewegen. Nutzen Sie die Mittagspause für einen Spaziergang, anstatt vor dem PC zu sitzen oder in der Kantine zu verweilen, und treiben Sie in Ihrer Freizeit regelmäßig Sport – bevorzugt im Freien. Das beugt dem nächsten Schnupfen auf natürliche Weise vor und wirkt sich insgesamt positiv auf Ihr Immunsystem aus. 
 Gezielte Pflege von Nase und Nasenschleimhaut 
 Wer oft unter Nasenbluten leidet, kann Nasenbluten aufgrund von trockener Schleimhaut bzw. Schnupfen oder Heuschnupfen vorbeugen, indem er die Nase von innen mit geeigneten Salben oder Ölen behandelt. Derartige Salben und  Öle  können schon vorweg entzündungshemmend wirken. 
 Gesund essen und trinken: Wohltat für den ganzen Körper 
 Einen positiven Effekt auf Ihre Gesundheit hat nicht zuletzt auch eine gesunde Ernährung. Stellen Sie einen abwechslungsreichen Speiseplan zusammen, der viel frisches Obst und Gemüse enthält und Sie mit allen wichtigen Nährstoffen,  Vitaminen und Mineralstoffen  versorgt. 
 Nicht nur zur Befeuchtung der Nasenschleimhaut ist es außerdem sehr wichtig, über den Tag verteilt genug zu trinken. Achten Sie auf eine ausreichende Trinkmenge von mindestens 1,5 Litern pro Tag, die Sie vorzugsweise mit Wasser und ungesüßtem Tee decken. 
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 Bildquelle: © maroke - stock.adobe.com 
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