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    <updated>2026-09-13T15:08:09+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Ist eine Blasenentzündung ansteckend? </title>
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                 Ja, eine Blasentenzündung ist grundsätzlich ansteckend, allerdings ist die Gefahr durch eine direkte Infektion eher gering. Übertragen wird sie in vielen Fällen durch Geschlechtsverkehr. Am meisten betroffen sind hiervon Frauen. Aber auch eine  Schmiereninfektion  kann Ursache für die Übertragung der Erreger, etwa wenn sie auf dem Toilettensitz haften bleiben und beim Toilettengang in die Harnröhre einer anderen Person gelangen, sein. In den folgenden Abschnitten möchten wir daher zunächst auf die Frage eingehen,  über welche Wege sich Menschen mit einer Blasenentzündung  (auch Harnwegsinfektion oder Zystitis genannt)  anstecken können . Im weiteren Verlauf des Textes gehen wir zudem darauf ein, mit welchen unkomplizierten Maßnahmen eine Blasenentzündung verhindert werden kann und welche Behandlung im Fall einer Infektion notwendig ist. Abschließend folgt ein kleiner Exkurs, woran Sie eine Blasenentzündung erkennen und weshalb eine Behandlung notwendig ist. 
 
 
   Mögliche Auslöser und Übertragungswege einer Harnwegsinfektion    
   So wird eine Harnwegsinfektion effektiv behandelt    
   Exkurs: Die typischen Symptome einer Harnwegsinfektion    
   Fazit    
 
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   Mögliche Auslöser und Übertragungswege einer Harnwegsinfektion 
  Auslöser einer Blasenentzündung ist das Escherichia coli (abgekürzt e.coli) Bakterium , welches sich vor allem im Magen-Darm-Trakt befindet. Seltener ist eine Übertragung über andere Bakterien, wie etwa Gram-negative Stäbchen oder Kokken, Viren, Pilze oder Medikamente, sowie andere äußere Einflüsse möglich. Vor allem junge Mädchen und Frauen sind aufgrund einer anatomisch bedingt kürzeren Harnröhre häufiger von einer Blasenentzündung betroffen als Männer. Das Risiko einer Infektion steigt dabei vor allem in der Schwangerschaft sowie nach den Wechseljahren aufgrund hormoneller Veränderungen. Bei Männern schaffen hingegen viele Keime den Weg durch die längere Harnröhre zur Blase nicht und die notwendigen Voraussetzungen für eine Infektion sind somit nicht erfüllt. 
 Auch wenn es ungerecht scheint: Ungefähr die Hälfte aller Frauen hat in ihrem Leben wenigstens einmal mit einer Infektion der Harnwege zu kämpfen. Nicht selten wird die Harnwegsinfektion deshalb auch als Frauenkrankheit bezeichnet. Die Übertragung einer Blasenentzündung bzw. der auslösenden Bakterien kann auf verschiedenen Wegen geschehen, auf die wir im Folgenden näher eingehen wollen. 
 Kann eine Blasenentzündung beim Geschlechtsverkehr übertragen werden? 
 Wie bereits erwähnt, sind vor allem Frauen häufig von einer Blasenentzündung betroffen.  Ein Übertragungsweg ist dabei der Geschlechtsverkehr . Auslöser für eine Infektion sind dabei die eigenen Darmbakterien, die über das Geschlechtsteil des Mannes in die Harnröhre transportiert werden und von dort in die Blase gelangen. Vor allem sexuell aktive Frauen haben ein höheres Risiko an einer Blasenentzündung zu erkranken. Da Harnröhre, Vagina und Enddarm sehr nah beieinander liegen, können die Bakterien so schneller in die Harnröhre gelangen und die Entzündung auslösen. Theoretisch ist es möglich, dass eine Frau auch ihren Partner anstecken kann und umgekehrt, wobei letzteres eher selten vorkommt. Es ist daher ratsam im Fall einer Blasenentzündung auf Geschlechtsverkehr zu verzichten. 
 Kann man sich auf einer öffentlichen Toilette anstecken? 
  Die indirekte Übertragung von Krankheitserregern  wie dem e.coli Bakterium  ist ein weiterer Übertragungsweg . Am häufigsten geschieht dies über verunreinigte Oberflächen, wie zum Beispiel in öffentlichen Toiletten. Weit häufiger als öffentliche WCs sind aber kaum beachtete Alltagssituationen Auslöser einer entzündeten Harnblase: Türklinken, Geldautomaten, Einkaufswagen, vielgenutzte Klingeln und Tasten bilden einen idealen Nährboden für Keime und Bakterien. Oft halten sich die Erreger auf derartigen Oberflächen tagelang und werden dann unwissentlich bei einer Benutzung auf und in den Körper übertragen. Denn die Hände, welche die Bakterien und Keime zuerst aufnehmen, werden auf der Toilette in der Regel in die Nähe des Intimbereichs geführt – und die Erreger können überspringen, über die Harnwege in die Blase gelangen und dort die unangenehmen Infektionen verursachen. Aus diesem Grund sollten Sie auf der Toilette immer zweimal die Hände waschen, und zwar vor und nach dem Toilettengang. Bei Stuhlgang ist außerdem das richtige Abwischen wichtig, um Infektionen vorzubeugen. Das bedeutet: Immer von vorne nach hinten wischen, nicht umgekehrt! 
 Weitere Ursachen und Risikofaktoren einer Blasenentzündung 
 Auch wenn Harnwegsinfektionen in der Regel verschiedene Auslöser zugrunde liegen, wird  das Risiko einer Harnwegsinfektion durch verschiedene urologische Krankheiten sowie Krankheiten wie Diabetes mellitus oder multiple Sklerose erhöht . Muss im Rahmen einer medizinischen Behandlung ein Blasenkatheter gesetzt werden, kann das ebenfalls das Entstehen von Harnwegsinfektionen begünstigen, wenn dieser über längere Zeit liegt. Liegt eine  Blasenfunktionsstörung oder eine Störung des Harnabflusses  vor, begünstigt dies ebenfalls die Entstehung einer Blasenentzündung. Nicht selten leiden die betroffenen Frauen und Männer nahezu regelmäßig unter Blasenentzündungen und wissen häufig schon vor dem Auftreten der ersten Anzeichen, dass ein Infekt vorliegt und in den nächsten Tagen eine Untersuchung mit gesicherter Diagnose beim Arzt oder eine eigenmächtige Behandlung anzuraten ist. Auch  der Gebrauch einiger Verhütungsmethoden  wie etwa ein Diaphragma oder Spermizide sowie mechanische Eingriffe, etwa  Blasenspiegelungen und Blasenspülungen  können zu einer Infektion der Harnblase führen. Daneben können aber auch  anatomische Veränderungen der Harnwege  zu den Ursachen bzw. Risikofaktoren einer Infektion der Harnblase gezählt werden. Auch dauerhafter Stress und Schlafmangel können zu den Ursachen für eine Blasenentzündung gezählt werden. Der Körper ist anfälliger für Infektionen, da das Immunsystem durch die Belastungen geschwächt ist. Die Blase ist somit anfälliger für Bakterien und es kann schneller zu einer Blasenentzündung kommen. Aber auch Unterkühlung, nasse Badekleidung, eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr sowie übertriebene Intimhygiene sind als Risikofaktoren zu nennen. 
 In der Schwangerschaft und nach den Wechseljahren: Erhöhtes Risiko einer Blasenentzündung 
 Gerade während der Schwangerschaft leiden viele Frauen unter einer Blasenentzündung. Das liegt an dem Schwangerschaftshormon Progesteron, das die Körpermuskulatur lockert und damit den Weg der Bakterien und Erreger erleichtert. Dieser Zustand hält auch nach der Geburt noch einige Zeit an, weshalb schwangere Frauen besonders achtsam sein sollten. Gerade während der Schwangerschaft kann eine unbehandelte Blasenentzündung zu Komplikationen führen. Außerdem ist die übliche Behandlung einer Zystitis mit Antibiotika während einer Schwangerschaft in vielen Fällen nicht für alle Patienten angemessen, was eine wirkungsvolle Therapie zusätzlich erschwert. Nehmen Sie eine bestehende Blasenentzündung während der Schwangerschaft daher bitte ernst und suchen Sie Ihren Arzt auf. Bei einer rechtzeitigen Therapie besteht normalerweise weder für die Mutter noch für das Kind ein wirkliches Risiko. 
 Auch  nach den Wechseljahren sind viele Frauen einem erhöhten Risiko einer Blasenentzündung ausgesetzt . Durch den Abfall des Östrogenspiegels, wird die Schleimhaut in der Harnröhre dünner und ermöglicht es Bakterien so leichter in die Blase zu gelangen. 
 Blasenentzündung bei Männern 
 Eine  Blasenentzündung bei Männern  kommt eher selten vor, da wie bereits erwähnt, die Harnröhre länger ist und die Bakterien es daher seltener bis in die Blase schaffen. Sollte eine Blasenentzündung auftreten, so kann dies vor allem anatomische Ursachen haben. Sind Jungen häufig von einer Blasenentzündung betroffen, ist dies oft auf Fehlbildungen im Urogenitaltrakt zurück zu führen. 
 
  Achtung!&amp;nbsp; Tritt eine Blasenentzündung nach einer Reise in tropische Gefilde auf, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen. Auslöser hierfür kann eine Bilharziose sein, welche durch den Pärchenegel ausgelöst werden wird. Dieser befällt bevorzugt die Harnwege und löst dort Entzündungen aus. 
 
 Wie lange ist eine Blasenentzündung ansteckend? 
 Grundsätzlich gilt als Faustregel, dass eine Blasenentzündung so lange übertragen werden kann, wie der betroffene Patient Symptome verspürt.  Eine genaue Inkubationszeit kann leider nicht ausgemacht werden , da die Krankheit in einem Zeitraum von wenigen Stunden bis hin zu mehreren Tagen ausbrechen kann. 
 So können Sie der Übertragung einer Harnwegsinfektion vorbeugen 
 Wer schon einmal von einer Infektion der Harnwege betroffen war, möchte auf diese Erkrankung vermutlich fortan verzichten. Und auch Menschen, die bislang nie unter Blasenentzündungen zu leiden hatten, wollen diese unschöne Erfahrung sicher nicht zwingend machen. Zum Glück können einige wirksame Maßnahmen durchaus einen gewissen Schutz vor einer Zystitis bieten und die unangenehmen Folgen noch vor den ersten Anzeichen eindämmen. 
  Wichtig:  Einen hundertprozentigen Schutz vor einer Ansteckung bzw. Entstehung einer Blasenentzündung gibt es nicht – auch die vorgestellten Hausmittel können nur eine Hilfe, aber keine Garantie sein. In vielen Fällen wird jedoch davon berichtet, dass die genannten Maßnahmen zu einem unkomplizierten Verlauf oder Ausbleiben der Krankheit beigetragen haben. 
 Viel trinken, um die Harnwege durchzuspülen 
 Es mag für viele Patienten nicht das Nächstliegende sein, aber tatsächlich sollten Sie  möglichst viel trinken , um einer Blasenentzündung vorzubeugen. Als Getränk erste Wahl ist dabei sicher Wasser, aber auch Cranberry-Saft und spezielle Nieren-Blasen-Tees sollen gut für Blase und Nieren sein. Durch das vermehrte Trinken werden dann die ausgespülten Schadstoffe schneller mit dem Urin ausgeschieden. 
 Hygienemaßnahmen aller Art sind ein guter Schutz vor einer Übertragung 
 Ausreichende Hygienemaßnahmen sind für Ihre Gesundheit äußerst wichtig, egal, ob Sie sich vor Harnwegsinfekten oder anderen Infektionen bzw. Erkrankungen schützen möchten. Insbesondere das bereits erwähnte  häufige Händewaschen  kann in manchen Fällen eine spätere medikamentöse Behandlung überflüssig machen. Beim Toilettengang sollten Frauen immer von der Scheide in Richtung After wischen, um den Bakterien den Weg zu erschweren. Vor allem nach dem Toilettengang ist gründliches Händewaschen das A &amp;amp; O. Wenn die Hände mit dem Intimbereich in Berührung gekommen sind können selbst winzige Restspritzer von Urin Erreger enthalten, die dann über die Hände zurück in den Körper gelangen oder auf andere Personen übertragen werden können. Beim Sex bieten nur Kondome eine gewisse Sicherheit, weil sie durch ihre Barrierefunktion die Übertragung von Erregern über Körperflüssigkeiten verhindern. Manchmal ist es auch nützlich, häufiger die Unterwäsche zu wechseln: Slips und Einlagen aus bestimmten Synthetik-Materialien können mitunter eine Blasenentzündung begünstigen, wenn sich die Feuchtigkeit darin staut und die Erreger einen willkommenen Nährboden darin finden.  Verzichten Sie zudem auf eine übermäßige Intimhygiene . Waschen Sie Ihren Intimbereich regelmäßig mit lauwarmem Wasser und verzichten Sie möglichst auf den Gebrauch von Seifen, Intimsprays und Desinfektionsmitteln, da diese die empfindliche Schleimhaut reizen und so durchlässiger für Erreger machen. 
 Nach dem Geschlechtsverkehr auf die Toilette 
 Zugegeben, es ist nicht sonderlich romantisch, nach dem Sex aus dem Bett zu springen und ins Bad zu laufen. Doch durch die zeitnahe Abgabe von Urin wird die Harnröhre durchgespült und von etwaigen Erregern befreit. Die Bakterien werden auf diese Weise mit dem Urin ausgeschieden und schließlich ins Abwassersystem gespült, wo sie keinen Schaden mehr anrichten und auf andere Menschen übertreten können. 
   So wird eine Harnwegsinfektion effektiv behandelt 
 Hat sich bei Ihnen trotz aller Vorsichtsmaßnahmen eine   Blasenentzündung   entwickelt, müssen Sie diese nicht einfach hinnehmen. Obwohl ein Harnwegsinfekt in der Regel auch ohne gesonderte Behandlung von selbst wieder abklingt, sind die Symptome einer Zystitis vor allem beim Wasserlassen häufig so unangenehm, dass viele Betroffene nicht so lange warten möchten. Die gute Nachricht lautet, dass  eine Behandlung von Blasentzündungen zumindest bei einem unkomplizierten Verlauf heute sehr leicht und sehr gut möglich ist.  
 Blasenentzündung selbst behandeln 
 Bei einem unkomplizierten Verlauf einer Blasenentzündung können Sie eine Blasenentzündung auch in Selbsthilfe behandeln. Sofern keine gesundheitlichen Einschränkungen bestehen,  sollten Sie täglich etwa 2 bis 3 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen und die Blase vor allem häufig entleeren , um so die Bakterien auszuspülen. Besonders Nieren- und Blasentees sind für die Behandlung in Eigenregie hier sehr gut geeignet. Die enthaltenen Wirkstoffe wie etwa Bärentraubenblätter, Birke und Goldrute sind auch in Medikamenten zur Behandlung einer Blasenentzündung zu finden. Wann immer möglich, bedecken Sie Ihren Bauch mit einer  Wärmflasche , machen Sie warme Sitzbäder oder legen Sie  warme Umschläge im Blasenbereich  an. Hierdurch wird die Muskulatur der Blase entspannt und die Beschwerden werden gelindert. Auch   Mannose   kommt zur Vorbeugung und begleitenden Behandlung einer Blasenentzündung in Betracht. In unserer Online-Apotheke finden Sie zudem   eine Reihe an Produkten, die Sie bei einem unkomplizierten Verlauf einer Blasenentzündung zur Mitbehandlung anwenden können  . Bitte beachten Sie aber auch, dass Sie sich nach erfolgreicher Behandlung wieder anstecken oder eine Blasenentzündung zuziehen können, daher ist es nötig die oben genannten Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. 
  Wichtig:  Insbesondere Frauen sollten ihre Symptome wie Brennen beim Wasserlassen oder hohem Druck auf der Blase nicht ignorieren und bei starken Schmerzen am besten sofort einen Arzt aufsuchen. Wenn bereits Blut im Urin zu sehen ist, ist der Gang zum Arzt schnellstmöglich angeraten! 
 Bei einer ausgeprägten Harnwegsinfektion helfen häufig nur Antibiotika 
 Hat Ihre Harnwegsinfektion ein fortgeschrittenes Stadium erreicht, ist eine Therapie mit  Antibiotika  nahezu unumgänglich. Spätestens dann sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, um die medikamentöse Behandlung mit ihm abzustimmen. Besser ist es jedoch, wenn Sie schon nach dem Auftreten der frühen Symptome den Weg zum Arzt suchen, um das Risiko eines schweren Verlaufs und unangenehmer Folgen so gering wie möglich zu halten. Antibiotika lassen die Schmerzen in der Regel schon kurz nach der Einnahme abklingen. Neben einer Behandlung mit Antibiotika können mitunter auch   fiebersenkende Mittel   bei schweren Symptomen einer Blasenentzündung helfen. Lassen Sie sich diesbezüglich von Ihrem Arzt beraten! Nehmen Sie die verschriebenen Mittel auf jeden Fall so lange, wie der Arzt es verordnet hat. Setzen Sie die Medikamente zu früh ab, kann es unter Umständen zu einem Rückfall und einer erneuten Zystitis kommen. 
   
   Exkurs: Die typischen Symptome einer Harnwegsinfektion 
 Wenn Sie sich die Frage stellen, ob Sie mit Ihrer Blasenentzündung jemanden anstecken könnten, so ist es essenziell, zunächst einmal festzustellen, ob es sich bei Ihren Beschwerden tatsächlich um eine Blasenentzündung handelt. Dafür beachten Sie bitte die Symptome, die wir Ihnen im Folgenden nennen werden. 
 Nicht nur kann der regelmäßige Toilettengang das alltägliche Leben einschränken, auch  der Harndrang nimmt drastisch zu. Die Abgabe von Urin über die Harnröhre verursacht bei einer Blasenentzündung einen stechenden und brennenden Schmerz . Es werden trotz des hohen Harndrangs nur noch kleinste Mengen an Urin abgelassen. Oft ist der Urin dabei trüb und riecht unangenehm. Bei einem sehr stark ausgeprägten Harnwegsinfekt kann  unter Umständen sogar Blut im Urin  zu sehen sein. Daneben können zudem  Symptome wie Fieber und Rückenschmerzen  auf eine Infektion der Harnwege verweisen, unabhängig davon, ob die Schmerzen zeitlich mit dem Wasserlassen zusammenfallen. 
  Wichtig:  Bei Fieber, Blut im Urin und Schmerzen im Bereich der Nieren sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen und nicht länger abwarten, ob die Infektion von selbst verschwindet. Ein ernster Harnwegsinfekt, der mit derart starken Beschwerden einhergeht, muss häufig schnell mit Antibiotika behandelt werden, um das Risiko eines Übergreifens auf die Nieren und andere Organe zu vermeiden. Sehr selten kann eine unbehandelte Blasenentzündung sogar eine Blutvergiftung auslösen. Bei Männern ist zudem eine Schädigung der Nebenhoden möglich. Auch eine Schrumpfblase, welche vor allem durch wiederkehrende und nicht ausreichend behandelte Blasenentzündungen entsteht, kann die Folge sein. Zögern Sie deshalb nicht, bei Beschwerden wie Fieber etc. frühzeitig Ihren Arzt zu konsultieren und der Ursache mithilfe einer professionellen Untersuchung auf den Grund zu gehen! 
 Eine Blasenentzündung kann sich zu einer Nierenbeckenentzündung auswachsen 
 Zwar liegt einer Nierenbeckenentzündung oft eine ähnliche Ursache zugrunde wie einer Blasenentzündung, die Symptome der betroffenen Patienten unterscheiden sich aber doch. Sind die Nieren entzündet, geht das in den meisten Fällen mit Fieber, Schüttelfrost, Rückenschmerzen, Appetitlosigkeit und Übelkeit einher. Wenn also derartige Symptome bei Ihnen auftreten, dann ist zuerst an die Niere zu denken, nicht an die Harnblase.  Oft wächst sich allerdings eine Blasenentzündung zu einer Nierenbeckenentzündung aus  – deshalb sollten Sie rechtzeitig auf Symptome reagieren, eine gesicherte Diagnose von Ihrem Arzt stellen lassen und Empfehlungen einholen, welche Medikamente die Beschwerden derartiger Infektionen lindern könnten. 
   Fazit 
 Blasenentzündungen sind unangenehm, keine Frage – und tatsächlich kann eine Zystitis unter den richtigen Umständen auch ansteckend sein. In vielen Fällen sind Geschlechtsverkehr oder eine Schmiereninfektion der Auslöser einer Entzündung der Harnblase. Hausmittel können helfen, einer Infektion vorzubeugen – bei schwerem Verlauf hilft allerdings nur eine Therapie mit Antibiotika, die Sie mit Ihrem Arzt absprechen sollten. In praktisch allen Fällen ist die Behandlung einer Zystitis gut möglich und es drohen keine bleibenden Schäden für Ihre Gesundheit. Trinken Sie zur Vorbeugung viel Wasser und zögern Sie den Toilettengang nicht hinaus. Bei anhaltenden Symptomen suchen Sie in jedem Fall Ihren Arzt auf, um weitreichende Folgen auszuschließen. 
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 Bildquelle: ©jomkwan7 - stock.adobe.com I Infografik: VectorMine - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Blasenentzündung: Informationen, Ursachen und Tipps zur Behandlung</title>
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                 Ständiger Harndrang, Schmerzen beim Wasserlassen, Brennen in der Blase – alle Menschen, die schon einmal eine  Blasenentzündung  hatten, wissen, wie unangenehm diese Erkrankung ist. Für viele Frauen stellt die Infektion ein unangenehmes, jedoch leider oftmals wiederkehrendes Thema dar. Und auch Männer sind mitunter von der Infektion der Harnwege bzw. einer Entzündung der Blase betroffen. Woran Sie eine Blasenentzündung erkennen, welche Ursachen sie haben kann und welche Tipps zur richtigen Behandlung sich bewährt haben, erfahren Sie in diesem Artikel. 
 Was versteht man unter einer Blasenentzündung? 
 Bei einer Blasenentzündung, die in der Medizin Zystitis genannt wird, handelt es sich um eine  Infektion der Harnwege . Auslöser sind fast immer Bakterien, die im Darm leben, genauer gesagt das Darmbakterium  Escherichia coli . Diese Bakterien sind an sich nichts Schlimmes, eher das Gegenteil ist der Fall: Sie sind ein unverzichtbarer Teil der natürlichen Darmflora und üben in diesem Umfeld eine nützliche Funktion aus. Gelangen die Bakterien allerdings in die Harnröhre und über diese in die Blase, kann es dort durch Escherichia Coli zu einer Infektion kommen und eine Zystitis mit teils sehr unangenehmen Beschwerden entsteht. 
  Hinweis:  Bakterien sind die meistverbreitete Ursache einer Entzündung der Blase, aber nicht die einzige. Nicht immer ist Escherichia Coli für eine Blasenentzündung verantwortlich. In manchen Fällen können auch Viren, Pilze oder Parasiten in die Blase gelangen und dort die Zystitis auslösen. 
 Diese Symptome sprechen für eine Blasentzündung 
 Die  Symptome einer Blasenentzündung  sind äußerst unangenehm und kaum zu verkennen. Ein gesteigerter Harndrang treibt in kurzen Abständen zur Toilette, beim Wasserlassen haben die Betroffenen schmerzhafte Beschwerden. Oft können nur kleine Mengen Urin abgelassen werden, während die brennenden Schmerzen bei fast leerer Blase sogar noch zunehmen. Der Harndrang kommt plötzlich und kann in vielen Fällen kaum unterdrückt werden – als Folge kann eine zeitweilige Inkontinenz entstehen, was für die darunter leidenden Frauen häufig äußerst peinlich ist und sie im Alltag stark einschränkt. 
  Wichtig:  Manchmal sind bei einer Infektion auch Verfärbungen und Blut im Urin zu erkennen. Diese auffallenden Symptome sollten Sie keinesfalls ignorieren! So kann der Urin bei einer Blasenentzündung eine trübe Färbung annehmen und sogar unangenehm riechen. Spätestens dann, wenn Blut im Urin zu sehen ist, sollten Sie einen Arzt um Rat fragen! 
 Die durch eine Blasenentzündung verursachten Beschwerden können zu erheblichen Schmerzen im Unterleib führen und sogar auf den Rücken abstrahlen. Ein allgemeines Unwohlsein ist die Folge, das sich häufig auch auf das Gemüt auswirkt: Zu einer angespannten Grundstimmung kommen teilweise noch Schlafstörungen hinzu. Insgesamt kann eine Blasenentzündung somit die Freude am Alltag und die persönliche Leistungsfähigkeit spürbar herabsetzen; die seelische und körperliche Gesundheit wird zunehmend stark angegriffen. Besonders heikel wird es jedoch, wenn es sich um eine sogenannte komplizierte Zystitis handelt. 
 So unterscheiden sich komplizierte und unkomplizierte Blasenentzündungen 
 Mediziner differenzieren in der Regel zwischen zwei Arten von Blasenentzündungen: Von einer unkomplizierten Zystitis spricht man, wenn der Patient keine erhöhten Risikofaktoren aufweist. In diesem Fall handelt es sich um eine einfache Entzündung der Schleimhaut der Harnblase. Sie wird, wie bereits erwähnt, durch Coli Bakterien ausgelöst, die als Erreger über die Harnröhre in die Blase aufsteigen, und kann in der Regel durch eine einfache Behandlung mit bewährten Hausmitteln kuriert werden. Anders sieht es aus, wenn es sich um eine komplizierte Blasenentzündung handelt. 
 Bei einer komplizierten Zystitis steigt das Risiko einer Entzündung 
 Bei einer  komplizierten Blasenentzündung  sind bestimmte Faktoren gegeben, die das Risiko für eine Erkrankung und einen schweren Verlauf deutlich anheben. Dazu gehören zum Beispiel die folgenden Punkte: 
 
 die Einnahme von Medikamenten, die das Immunsystem schwächen 
 eine Verengung der Harnwege (zum Beispiel durch eine vergrößerte Prostata) 
 Krankheiten, die eine Störung der Blasenfunktion verursachen können 
 Eingriffe in die Harnröhre, zum Beispiel das Legen eines Katheters 
 Schwangerschaft und Wechseljahre (Menopause) bei Frauen 
 allergische Reaktionen auf Hygienepräparate für den Intimbereich 
 Harnstau (Urin bleibt in der Blase zurück) 
 bestimmte medizinische Behandlungen (Medikamente und Bestrahlung) 
 
 &amp;nbsp; 
 Bereits anhand der oben aufgeführten Risikofaktoren lässt sich ermessen, dass bei Frauen das Risiko einer Blasenentzündung deutlich höher liegt als bei Männern. Zu der schieren Zahl an Risikofaktoren kommt aber auch noch ein weiterer, physischer Nachteil, der mit der Harnröhre zu tun hat, den wir Ihnen im Folgenden erläutern. 
 Frauen sind besonders anfällig für Blasenentzündungen 
 Zwar können sowohl Männer als auch Frauen an einer Blasenentzündung leiden, ein häufigeres Thema ist die Zystitis aber für Frauen. Das hat einen einfachen Grund: Die Harnröhre ist bei Frauen sehr kurz, sie misst gerade einmal vier Zentimeter. Der Weg für die Bakterien vom Darm in die Blase ist also nicht sehr weit, sodass Escherichia Coli einfacher dorthin gelangen und Krankheiten auslösen kann. Männer wiederum genießen hier einen physischen Vorteil: Ihre Harnröhre ist deutlich länger und macht es den Bakterien darum schwerer, ungewollt vom Darm in die Blase zu wandern – das Risiko einer Entzündung ist also weitaus geringer. 
  Sie sind nicht allein:  Mehr als jede zweite Frau ist von einer Blasenentzündung betroffen! Für Frauen ist die Blasenentzündung gewissermaßen zur Volkskrankheit geworden: Über die Hälfte aller Frauen erleidet einmal im Leben eine Zystitis. Bei rund 50 Prozent der Betroffenen treten Blasenentzündungen sogar mehrmals in Folge auf. 
 Wie hoch ist das Risiko einer Zystitis durch Geschlechtsverkehr? 
 Blasenentzündungen werden immer wieder in Verbindung mit Geschlechtsverkehr gebracht. Doch kann Geschlechtsverkehr wirklich Auslöser für eine Zystitis sein? Grundsätzlich ist eine Ansteckung bzw. Entstehung durch sexuellen Kontakt durchaus möglich, vor allem wenn dieser ungeschützt stattfindet. Allerdings ist der Geschlechtsverkehr als Auslöser einer Blasenentzündung bei Weitem nicht so häufig, wie mitunter behauptet wird. Außerdem ist eine Blasenentzündung definitiv kein Beweis dafür, dass eine Frau häufig sexuellen Kontakt hat; schon gar nicht dafür, dass dieser Kontakt mit wechselnden Partnern stattfindet. Es gibt also keinen Grund zur Scham – eine Blasenentzündung ist eine völlig normale Erkrankung, die jede Frau aus ganz unterschiedlichen Gründen bekommen kann! 
  Keine Chance dem Vorurteil:  Zwar kann es auch beim Geschlechtsverkehr zu einer Ansteckung kommen, doch ist das Thema weitaus kleiner, als es oft gemacht wird. Die Ursachen für eine Blasenentzündung sind weitaus häufiger ganz andere, sodass Sie sich niemals für eine derartige Erkrankung schämen sollten! 
 Selten, aber möglich: Eine Blasenentzündung kann ansteckend sein 
 Auch wenn es selten vorkommt, kann eine &quot; href=&quot;/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/blase-niere-prostata/ist-eine-blasenentzuendung-ansteckend&quot;&gt;  Blasenentzündung ansteckend   sein. Meist geschieht die Übertragung über eine sogenannte Schmierinfektion: Oft sind es die Hände, die für eine Übertragung der Bakterien verantwortlich sind. Über Türklinken, Wasserhähne und andere von verschiedenen Menschen genutzte Gegenstände können die Keime recht einfach übertragen werden. Deshalb ist es sinnvoll, die Hände auch  vor  einer Berührung des Intimbereichs zu waschen und nicht erst im Anschluss. Besonders hoch ist die Gefahr einer Ansteckung auf Orten wie einer öffentlichen Toilette, wo üblicherweise besonders viele Bakterien und Keime zu finden sind und schnell auf andere Menschen übertragen werden. 
 So wird eine Blasenentzündung am besten behandelt: Arzt versus Hausmittel 
 Viele Menschen fragen sich, ob bei einer Blasenentzündung in jedem Fall ein Experte hinzugezogen werden muss. Die Antwort lautet normalerweise Nein, da dies nicht grundsätzlich erforderlich ist. Gerade bei einer unkomplizierten Zystitis kann gut zu einfachen Haus- und Schmerzmitteln gegriffen werden, eine Verabreichung von Antibiotika ist nicht immer notwendig. 
 Bei anhaltenden Beschwerden zum Arzt 
 Wenn Sie schwanger sind, die Symptome nicht abebben oder die Beschwerden beim Wasserlassen auf der Toilette kaum zu ertragen sind, sollten Sie Ihrer Gesundheit zuliebe einen Arzt aufsuchen. Auch wenn Sie Blut in Ihrem Urin feststellen, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Selbst wenn Ihnen dieses Thema möglicherweise unangenehm ist und Sie die Infektion lieber für sich behalten möchten, sollten Sie sich Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin anvertrauen. Für erfahrene Mediziner sind derartige Krankheiten alles andere als selten; sie haben täglich mit derartigen Themen zu tun. Für Sie wird sich Ihr Vertrauen lohnen: Durch die richtige Behandlung lassen sich die Symptome schnell abschwächen und werden in den meisten Fällen in wenigen Tagen ganz verschwinden. 
  Tipps:  Sie müssen nicht bei jeder Blasenentzündung zum Arzt gehen. Halten die Symptome jedoch längere Zeit an, haben Sie starke Schmerzen (auch im Nierenbereich), sind Sie schwanger oder erkennen Sie Blut im Urin, sollten Sie dies medizinisch abklären lassen, um andere Krankheiten auszuschließen und eine rechtzeitige Behandlung einzuleiten. 
 Antibiotika können bei einer Blasenentzündung helfen 
 Bakterien lassen sich grundsätzlich gut durch Antibiotika bekämpfen, doch kann eine gehäufte Einnahme derartiger Medikamente auch das Immunsystem schädigen und damit langfristig von Nachteil für die Gesundheit sein. Um die Begünstigung anderer Krankheiten zu verhindern, sollten Sie Antibiotika nicht in Eigenregie einnehmen, sondern Rücksprache mit Ihrem Arzt halten. Insbesondere während einer Schwangerschaft sollten Sie in jedem Fall ärztlichen Rat einholen. 
  Wichtig:  Halten Sie sich bei der Einnahme von Medikamenten immer an die Einnahmeempfehlungen! Insbesondere Antibiotika sollten Sie unbedingt exakt nach den Vorgaben Ihres Arztes oder Apothekers einnehmen. 
 Eine Blasenentzündung kann sich auf die Nieren auswirken 
 Im ungünstigsten Fall  &quot; href=&quot;/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/blase-niere-prostata/nierenerkrankungen-ursachen-symptome-und-behandlung&quot;&gt;kann die Blasenentzündung die Nieren schädigen , was eine ernstzunehmende Einschränkung Ihrer Gesundheit darstellt. Um dies zu verhindern, ist eine rechtzeitige Behandlung Ihrer Schmerzen ratsam. Wenn die Erreger über die Harnröhre nicht nur in die Blase, sondern von da aus auch in die Nieren gelangen, kann das weitere Schmerzen zur Folge haben. Dabei kann es unter Umständen zu einer Blutvergiftung kommen. Weitet sich die Blasenentzündung auf die Nieren aus, ist das vor allem während einer Schwangerschaft ein gravierendes Problem, das eine ärztliche Behandlung verlangt. Deshalb sollten Sie besonders wachsam sein und auf die entsprechenden Symptome achten – oft werden Nierenschmerzen mit Rückenschmerzen verwechselt. 
 Bei einer wiederkehrenden Blasenentzündung sind die Ursachen zu ermitteln 
 Kehren die Symptome einer Blasenentzündung immer wieder, kann der Allgemeinmediziner oder Frauenarzt dabei helfen, die Ursachen herauszufinden. Mitunter verweisen wiederkehrende Schmerzen beim Wasserlassen auf andere Krankheiten hin, die einer Behandlung bedürfen. Ihr Arzt kann Ihren Urin untersuchen und alle nötigen Schritte zur Wiederherstellung Ihrer Gesundheit einleiten. 
 Diese Hausmittel können bei einer Blasenentzündung helfen 
 In vielen Fällen heilen zumindest unkomplizierte Blasenentzündungen ganz von selbst aus. Trotzdem kann der Heilungsprozess häufig durch einige bewährte Tipps beschleunigt und unterstützt werden. 
 Viel trinken 
 Bei einer Blasenentzündung gilt: viel trinken und Wasserlassen! Die Keime und Bakterien sollten so schnell wie möglich ausgespült werden. Das geht am besten auf natürlichem Wege über den Urin. Deshalb sollten Sie während einer Blasenentzündung trotz aller Beschwerden beim Wasserlassen mehr trinken als üblich, sofern dem nicht andere gesundheitliche Gründe entgegenstehen, und möglichst häufig Wasserlassen. In Ihrer Online-Apotheke finden Sie unterstützende Nieren- und Blasentees, mit denen Sie diesen Vorgang sanft fördern können. 
   
 Warm halten 
 Warme Sitzbäder und Umschläge sind eine wahre Wohltat, da Wärme gut gegen die Symptome einer Blasenentzündung hilft. Legen Sie sich eine Wärmflasche ins Bett, nehmen Sie Sitzbäder und machen Sie sich warme und wohltuende Umschläge im Blasenbereich. 
 Mittel gegen Blasenentzündung aus Ihrer Online-Apotheke 
 Zuverlässig und schnell helfen auch Medikamente aus Ihrer Online-Apotheke, welche Sie rezeptfrei bei uns bestellen können. Pflanzliche Präparate – die z. B. als   &quot; href=&quot;/arzneimittel/blase-nieren-und-prostata/blasenentzuendung/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Tabletten, Lösungen oder Tees erhältlich sind   – enthalten Wirkstoffe aus Bärentraubenblättern, Goldrute, Hauhechel, Schachtelhalm oder Cranberries und können bei unkompliziertem Verlauf allein, aber auch unterstützend bei der Behandlung mit Antibiotika eingenommen werden. Prophylaktisch sowie zur unterstützenden Behandlung bei Blasenentzündung, sowie anderen Harnwegserkrankungen, sind auch Medikamente mit D-Mannose und Methionin geeignet. 
 Die richtige Ernährung 
 Die Symptome einer Blasenentzündung können auch mit der richtigen Ernährung bekämpft werden. Dabei ist vor allem Zurückhaltung beim Konsum von Fleisch empfohlen, da Fleisch, insbesondere vom Schwein, Entzündungen fördern kann. Auch von Fertignahrung und zuckerhaltigen Produkten sollten Sie weniger konsumieren und stattdessen zu Obst und Gemüse greifen. Eine Ernährung, die grundlegend Ihrer Gesundheit zu Gute kommt, ist auch bei einer Blasenentzündung empfehlenswert. 
 Kann man einer Blasenentzündung vorbeugen? 
 Tipps, die eine Blasenentzündung zu 100 Prozent verhindern, gibt es leider nicht. Dennoch lassen sich insbesondere im Bereich der Körperhygiene und im Umgang mit Kälte einige sinnvolle Vorkehrungen treffen, die einer Blasenentzündung entgegenwirken können. Dazu gehören folgende Tipps: 
 
  Viel und regelmäßig trinken:  Es klingt wie eine Binsenweisheit, aber mit der Zunahme von etwa 2 – 3 Liter Flüssigkeit am Tag lässt sich das Risiko einer Infektion minimieren. 
  Wasserlassen nach dem Geschlechtsverkehr:  Das ist zwar so unromantisch, wie es klingt, sorgt aber dafür, dass mögliche Erreger schnell wieder aus dem Körper gespült werden. Leiden Sie bereits an einer Blasenentzündung, sollten Sie Geschlechtsverkehr vermeiden, da die Krankheit ansteckend sein kann. 
  Kalte Füße vermeiden und nicht auf den kalten Boden setzen:  Eine Unterkühlung der Blase ist eine der häufigsten Ursachen für eine Blasenentzündung und passiert schneller, als Sie es vielleicht merken – meiden Sie deshalb unbedingt kalte Sitzflächen und stehen Sie nicht barfuß auf kühlem Boden! 
  Nasse Kleidung so schnell wie möglich ausziehen:  Auch nasse Kleidung kann zu einer Unterkühlung der Blase und damit zu einer Blasenentzündung führen. Das gilt auch im Sommer, wenn Sie im Schwimmbad nasses Badezeug tragen. Trocknen Sie sich daher immer schnell ab oder wechseln Sie möglichst sogar Ihre Kleidung! 
  Häufig die Hände waschen:  Eine Blasenentzündung ist ansteckend, deshalb sollten Sie sich regelmäßig die Hände waschen. Das gilt natürlich besonders für gemeinschaftlich genutzte Örtlichkeiten wie auf einer öffentlichen Toilette. 
  Auf der Toilette von vorne nach hinten abwischen:  Die Gefahr einer Ansteckung ist bei Stuhlgang besonders hoch. Deshalb sollten Frauen immer von der Scheide in Richtung After wischen. Damit senken Sie die Gefahr, dass Bakterien aus dem Darm in die Harnröhre gelangen. 
  Sichere Intimhygiene:  Verzichten Sie auf Chemikalien und aggressive Reinigungsmittel und nutzen Sie stattdessen warmes Wasser und eine   &quot; href=&quot;/familie-und-baby/fuer-sie/intimpflege/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;milde Waschlotion  , um Ihren Intimbereich möglichst schonend zu reinigen. 
 
 &amp;nbsp; 
 Fazit 
 Frauen sind anatomisch bedingt häufiger von einer Blasenentzündung betroffen als Männer, was jedoch nicht auf ungeschützten sexuellen Kontakt zurückzuführen ist – die Ursachen für eine Zystitis sind vielfältig. Auch wenn es keine absolute Sicherheit gibt, können Sie mit einigen praktischen Tipps die Wahrscheinlichkeit reduzieren, dass Bakterien und andere Erreger über die Harnröhre in Ihre Blase gelangen. Liegt bereits eine Entzündung vor, lässt sich diese meist mit einfachen Hausmitteln behandeln, sodass die Einnahme von Antibiotika nicht unbedingt notwendig ist. 
 
  Bildquelle:&amp;nbsp;©jomkwan7 - stock.adobe.com  
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            <title type="text">Inkontinenz: Bedeutung, Symptome, Ursachen und Behandlung </title>
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                 Was bedeutet Inkontinenz? 
 In der heutigen Gesellschaft ist das Thema  Inkontinenz  ein wahres Tabuthema, da viele Betroffene die Ablehnung durch andere Menschen befürchten. Dabei gibt es in Deutschland unzählige Betroffene – sowohl Männer als auch Frauen – deren Blase bzw. Darm nicht mehr kontrolliert schließt und teils plötzlich Urin bzw. Stuhl absondert. Welche Ursachen es für die verschiedenen Arten der   Inkontinenz   gibt, was Betroffene selbst dagegen tun können und welche Behandlung Hilfe verspricht, erfahren Sie in diesem Artikel. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und gute Besserung! 
  Hinweis:  Dieser Artikel thematisiert vorwiegend die  Harninkontinenz , die weniger verbreitete Stuhlinkontinenz wird nur nebensächlich behandelt. 
 Was ist Inkontinenz? Vorkommen und typische Betroffene 
 Eine Harninkontinenz, oft auch als Blasenschwäche bezeichnet, macht sich durch einen unkontrollierten Harnabgang bemerkbar, da der Urin nicht mehr kontrolliert zurückgehalten werden kann, während bei einer Stuhlinkontinenz unkontrolliert Stuhl abgegeben wird. Ein verstärkter Harndrang kann in jedem Lebensalter auftreten, wobei ältere Frauen doppelt so häufig davon betroffen sind wie ältere Männer. Eine derartige Inkontinenz geht deutlich über eine leichte  Blasenschwäche  (zum Beispiel aufgrund einer vorübergehenden Entzündung) hinaus und kann dazu führen, dass sich Betroffene durch die Symptome im Alltag stark eingeschränkt fühlen. 
 Wer die Vermutung hat, unter einer Stuhl- oder Harninkontinenz zu leiden, sollte sich vertrauensvoll an seinen Arzt wenden, um die Diagnose medizinisch absichern und andere Krankheiten ausschließen zu lassen, Antworten auf mögliche Fragen zu erhalten und eine geeignete Behandlung einzuleiten. Ein guter Arzt wird Sie eingehend beraten und Ihnen verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, mit denen die meisten Formen der sogenannten Schließmuskelschwäche heutzutage sehr gut behandelt werden können. 
 Fünf Arten von Inkontinenz: Unterschiede und Symptome 
 Im Allgemeinen werden  fünf Arten von Inkontinenz  unterschieden: Dranginkontinenz, Überlaufinkontinenz, Belastungsinkontinenz (Stressinkontinenz), Reflexinkontinenz und extraurethrale Harninkontinenz. Welche Symptome und Ursachen die einzelnen Formen haben, schildern wir Ihnen in den folgenden Artikel-Abschnitten. 
 Dranginkontinenz: Verstärkter Harndrang durch Reizblase 
 Bei der sogenannten  Dranginkontinenz  leiden Betroffene unter einem sehr häufigen akuten Harndrang, der durch eine Reizblase ausgelöst wird. Ältere Menschen sind hiervon öfter betroffen als jüngere Menschen. Der Füllzustand der Blase wird bei den betroffenen Patienten im Rückenmark nicht mehr richtig verarbeitet und die Blase ist somit nicht mehr in der Lage, sich vollständig zu entleeren. Es entsteht ein ungleiches Verhältnis zwischen einem plötzlichen Harndrang, der meist einen Urinverlust zur Folge hat, und der Unfähigkeit, die Blase auf Kommando zu entleeren. Die meisten Betroffenen schaffen es in vielen Fällen nicht, rechtzeitig auf die Toilette zu gehen. Eine Dranginkontinenz kann auch nach einer Erkrankung der Blase entstehen. 
 Was ist eine Überlaufinkontinenz? 
 Einen tröpfchenweisen Urinverlust nennt man in der Medizin auch  Überlaufinkontinenz . Häufiges Urinieren mit wenig Urin ist dabei normal, denn es bleibt immer eine Restmenge Harn zurück. Der Druck auf die Blase, der einen Harndrang vortäuscht, herrscht mitunter permanent vor. Eine Abflussbehinderung am Blasenausgang oder an der Harnröhre können Gründe hierfür sein. 
 Belastungsinkontinenz bzw. Stressinkontinenz 
 Bei der  Belastungsinkontinenz , die früher auch als  Stressinkontinenz  bezeichnet wurde, tritt ein unkontrollierter Harnabgang durch körperliche Belastung auf. Dies kann zum Beispiel einfaches Lachen, Husten oder Niesen sein, das Tragen von schweren Gegenständen oder Ähnliches. Die Symptome der Stressinkontinenz werden infolge einer Druckerhöhung im Bauchraum ausgelöst – der Schließmuskel ist dem Druck bei leichter körperlicher Belastung nicht mehr gewachsen und gibt daher schneller nach. In schweren Fällen kann es auch dazu kommen, dass der Harn im Stehen oder Liegen unkontrolliert ausgeschieden wird. Eine urologische Untersuchung durch einen Arzt ist daher immer von Nöten 
 Reflexinkontinenz: Keine Kontrolle über die Blase 
 Liegt eine  Reflexinkontinenz  vor, merken die Betroffenen nicht, wann ihre Blase voll ist und sie zur Toilette müssen. Da sie die Entleerung der Blase nicht mehr kontrollieren können, entleert sie sich in unregelmäßigen Abständen automatisch, wobei oftmals eine kleine Menge Harn in der Blase zurückbleibt. 
 Extraurethrale Harninkontinenz 
 Bei einer  extraurethralen Harninkontinenz  scheidet der Betroffene ebenfalls unkontrolliert Urin aus. Im Unterschied zu anderen Arten der Inkontinenz wird der Urin jedoch nicht über die Harnwege, sondern durch andere Öffnungen (in der Medizin  extraurethral  genannt) wie zum Beispiel die Scheide oder den After abgegeben. 
 Ursachen für die Harninkontinenz 
 Grundsätzlich sind die Ursachen für die Harninkontinenz äußerst vielfältig und können zwischen den Betroffenen stark variieren. Neben den bereits beschriebenen Ursachen resultiert die Inkontinenz mit krankhaft verstärktem Harndrang oftmals aus einer Funktionsstörung im Zusammenspiel von Blasenmuskulatur, Schließmuskel und Beckenbodenmuskulatur, die zum Beispiel durch eine gestörte Signalübertragung innerhalb des Nervensystems hervorgerufen wird, die wiederum durch eine Operation oder bestimmte Medikamente ausgelöst werden kann. Darüber hinaus können eine Beckenbodenschwäche, Stoffwechselstörungen, Rückenerkrankungen oder auch gravierende neuronale Krankheiten wie   Multiple Sklerose   mitverantwortlich für die Entstehung einer Inkontinenz sein. Um ernsthafte Krankheiten auszuschließen, damit einhergehende vermeidbare Folgen zu vermeiden und eine geeignete Behandlung zu initiieren, ist es sinnvoll, beim Auftreten erster Symptome einen erfahrenen Arzt zu konsultieren. 
  Unser Tipp:  Wenn Sie Symptome für eine Harninkontinenz an Ihrem Körper beobachten, sollten Sie einen Termin bei Ihrem Arzt vereinbaren, damit dieser eine gesicherte Diagnose stellen und mögliche andere Krankheiten ausschließen kann. 
 Was ist Inkontinenz bei Frauen? 
 Wie weiter oben im Artikel schon erwähnt, leiden Frauen häufiger unter einer starken Blasenschwäche als Männer. Die Ursachen dafür können zurückliegende Geburten sein oder auch Veränderungen der Schleimhäute im Unterleib während der Wechseljahre. 
 Was ist Inkontinenz bei Männern? 
 Auch wenn Männer statistisch gesehen seltener von Inkontinenz betroffen sind als Frauen, sind die Symptome meist gleich stark ausgeprägt, sodass sie ebenso unter einer Harninkontinenz leiden wie Frauen. Häufiger Grund für Inkontinenz bei Männern ist eine durch Prostataoperationen verursachte Schließmuskelschwäche. 
 Was ist Inkontinenz bei Kindern? 
 Bei Kindern und Jugendlichen liegt meist eine Fehlbildung vor, welche die typischen Symptome einer Inkontinenz auslöst.  Typische Ursachen von Inkontinenz bei jungen Menschen  sind in vielen Fällen auch psychische Probleme oder verzögerte Reifungsprozesse. Sollten Sie beobachten, dass sich Ihr Kind mehrfach (tagsüber oder nachts) einnässt, empfehlen wir Ihnen, die Ursachen von einem Arzt abklären zu lassen. 
 Behandlung von Inkontinenz: Übungen, Medikamente und Operation 
 Hat ein Arzt die Diagnose Inkontinenz gestellt, stehen je nach Ursachen, Form und Ausprägung verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Wahl. Ihr Arzt wird Sie ausführlich dazu beraten und Ihnen die Vorteile der einzelnen Methoden aufzeigen, damit Sie schon bald von der Behandlung profitieren können und nicht mehr unter Ihrer Harninkontinenz leiden müssen. 
 Grundsätzlich reichen die Methoden, die in eine kurz- oder langfristige Therapie einfließen können, von Übungen zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur über Medikamente und Hormonbehandlungen bis hin zu Operationen, bei denen zum Beispiel Botox, Kollagen oder Silikon gespritzt wird oder Schrittmacher eingesetzt werden. In manchen Fällen kann es notwendig sein, die Blase regelmäßig mithilfe eines Katheters zu entleeren, damit kein Resturin in der Blase verbleibt, da dies die Entstehung weiterer Krankheiten begünstigen könnte. 
 Nachfolgend haben wir die wichtigsten  Behandlungsmöglichkeiten der Belastungsinkontinenz und Dranginkontinenz  für Sie aufgelistet. Bevor Sie eine der Maßnahmen ergreifen, sollten Sie allerdings unbedingt Rücksprache mit Ihrem Arzt halten oder fundierte Informationen von einem erfahrenen Experten einholen. 
 Therapie von Belastungs- und Dranginkontinenz 
 Die folgenden Maßnahmen haben sich als Hilfe für Betroffene bewährt, welche die Diagnose Belastungsinkontinenz erhalten haben: 
 
 Übungen zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur 
 Östrogenbehandlung 
 Medikamente zur Erhöhung der Spannkraft des Schließmuskels 
 Pessare 
 
 &amp;nbsp; 
 Bei der Dranginkontinenz können folgende Maßnahmen helfen: 
 
 regelmäßiges Entleeren der Blase, um den Harndrang und den Druck auf die Blase zu lindern 
 Blasentraining 
 Medikamente zur Blasenentspannung 
 Behandlung einer Blaseninfektion 
 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: ©romankrykh - stock.adobe.com 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2019-08-14T07:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Nierenerkrankungen: Ursachen, Symptome und Behandlung </title>
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                 Unsere Nieren – Wunderwerke der Natur 
  Nierenerkrankungen  sind eine ernstzunehmende Gefahr für die Gesundheit, denn unsere  Nieren  vollbringen täglich eine wahre Meisterleistung. Sie reinigen unser Blut und scheiden unerwünschte Schadstoffe über den Urin aus. Das sind bestimmte Stoffwechselprodukte, aber auch Arzneimittel. Zudem regulieren sie unseren Wasserhaushalt und steuern den Blutdruck sowie die Bildung von Hormonen. Die Nieren wandeln das im Körper lagernde inaktive Vitamin D in aktives um. Das ist wichtig für unser Immunsystem und die Regenerierung von Zellen. Damit unsere Organe und der Stoffwechsel funktionieren, brauchen wir einen ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt. Dieser wird von den Nieren reguliert. Das gilt auch für den Salz-(Elektrolyt-)Haushalt. Erkranken die Nieren, kann dies weitreichende Folgen für unseren Körper haben. 
 Wenn eine  Nierenkrankheit  chronisch geworden ist, dann kann es bei dem Patienten zum akuten Nierenversagen kommen, das Leben ist in Gefahr. Jährlich müssen in Deutschland etwa 90.000 Menschen zur „Blutwäsche“, weil die Nieren nicht mehr richtig funktionieren. Pro Jahr werden etwa 2.000 Nieren transplantiert – für viele Menschen Lebensrettung in letzter Minute. Viele tausend weitere Nierenpatienten warten auf eine Spenderniere. Nierenerkrankungen sind ein wichtiges und ernstzunehmendes Thema. Welche Ursachen Nierenerkrankungen haben können, wie Sie die Symptome rechtzeitig erkennen, einer Erkrankung vorbeugen und wie Nierenleiden effizient behandelt werden können, darüber möchten wir Sie in diesem Artikel aufklären. 
 
   Nierenerkrankungen: Ursachen und Symptome   
   Die verschiedenen Erkrankungen der Niere im Überblick   
   Verdacht auf Nierenerkrankung? Diese Untersuchungen nimmt der Arzt vor   
   Welche Behandlung erfolgt im Fall einer Nierenerkrankung?   
   Die richtige Ernährung bei Nierenerkrankungen   
   So beugen Sie Nierenerkrankungen vor   
 
 &amp;nbsp; 
 
   Nierenerkrankungen: Ursachen und Symptome 
  Nierenleiden  sind ein eher schleichender Prozess. Die Nieren verrichten ihre Arbeit ununterbrochen, auch wenn sie bereits geschwächt sind. Dass eine Erkrankung vorliegt, bemerken Betroffene daher meist erst sehr spät. Es können Monate und sogar Jahre vergehen, bis erste Symptome auf eine Erkrankung der Nieren hinweisen. Dabei verlieren die Nieren nach und nach an Leistungsfähigkeit und unser Körper gerät immer mehr aus dem Gleichgewicht. Sind die Nieren länger als drei Monate nicht voll funktionsfähig, spricht man bereits von einer  chronischen Nierenerkrankung . 
 Ursachen für eine Nierenerkrankung 
 Doch wie kommt es zu einer  Erkrankung der Nieren ? Häufig ist ein Nierenleiden die Folge einer anderen, bereits vorhandenen Erkrankung. Bluthochdruck, ein bereits länger bestehender Diabetes mellitus sowie Übergewicht sind Risikofaktoren, die eine Nierenerkrankung begünstigen können. Krebs, Infektionskrankheiten wie Hepatitis und Herzentzündungen sowie Autoimmunerkrankungen können ebenfalls Auslöser für Schädigungen und Erkrankungen der Nieren sein. Aber auch die dauerhafte Einnahme bestimmter Medikamente kann zu einer Erkrankung der Nieren führen. 
 Welche Symptome sprechen für eine Erkrankung der Nieren? 
 Die Leistung unserer Nieren wird mit zunehmendem Alter von Natur aus schwächer. Jedoch bewirken verschiedene  Vorerkrankungen und Umweltgifte , dass unsere Nieren schon früh erkranken können. Bis eine Erkrankung der Nieren erkannt wird, können allerdings Jahre vergehen, denn auch nach dem Beginn der Erkrankung können Ihre Nieren das Blut noch über einen sehr langen Zeitraum ausreichend filtern und reinigen. Sind die Nieren geschädigt, werden Schadstoffe nicht mehr ausgeschieden und sammeln sich im Körper an. Die Symptome für die sich langsam entwickelnden Nierenerkrankungen können vielfältig sein und fast den gesamten Körper und Organismus betreffen. 
  Typische Anzeichen für eine Nierenerkrankung sind:  
 
 Dauerschmerz im Beckenbereich 
 Schmerzen beim Urinieren und Treppensteigen 
 Anstieg des Blutdrucks 
 Fieber 
 schäumender Urin 
 Farbveränderungen des Urins (rötlich, bräunlich) 
 zu große oder zu geringe Mengen Urin 
 geschwollene Gliedmaßen durch Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe 
 Muskelschwäche 
 Müdigkeit, Antriebslosigkeit sowie Blässe und starker Juckreiz 
 Bewusstseinsstörungen 
 Verdauungsstörungen wie Übelkeit, Durchfall und Erbrechen 
 Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust 
 Luftnot bei anstrengenden Tätigkeiten 
 
   Bei einer Häufung dieser Symptome, aber auch bei Vorerkrankungen wie einem Diabetes mellitus oder Bluthochdruck und bei bekannten Nierenerkrankungen in der Familie sollten Sie regelmäßig eine gründliche Untersuchung Ihrer Nieren beim Arzt vornehmen lassen. 
   Die verschiedenen Erkrankungen der Niere im Überblick 
 Die Nieren dienen als Steuerungsorgane in unserem Körper. Sind sie beeinträchtigt oder fallen gar aus, wirkt sich dies unmittelbar auf die Funktionen unseres Körpers aus. Doch welche Arten von Nierenerkrankungen gibt es und wie äußern sie sich? 
 Chronische Niereninsuffizienz 
 Die chronische Nierenschwäche, auch  chronische Niereninsuffizienz  genannt, tritt ein, wenn die Nierenfunktion bereits eingeschränkt ist und Teile des Nierengewebes unwiderruflich geschädigt sind. Die Nieren können dann das Blut nicht mehr ausreichend reinigen und Abbauprodukte des Stoffwechsels werden nicht mehr ausgeschieden. Die chronische Niereninsuffizienz entwickelt sich über mehrere Monate bis Jahre und kann unbehandelt zum Tod des Patienten führen. Zu Beginn der Erkrankung hat der Patient oft großen Durst und muss zudem oft große Mengen Wasser lassen. Schreitet die Krankheit weiter fort, tritt das Gegenteil ein: Der Erkrankte überwässert. Als Folge steigt der Blutdruck, es lagert sich Wasser in der Haut ein und es entstehen Ödeme. Auch treten Symptome wie Juckreiz, Gerinnungsstörungen, Knochenbeschwerden und die Ausbildung einer Blutarmut auf. 
 Nierensteine 
 Nierensteine entstehen, wenn sich Salze im Urin (vor allem Kaliumsalze) kristallisieren. Sie sind normalerweise so groß wie ein Reiskorn, können jedoch auch die Größe von mehreren Zentimetern erreichen. Bleiben sie wegen ihrer Größe im Harnleiter stecken, dann lösen sie sehr starke Schmerzen aus. Es kann zu Koliken kommen, im Urin wird Blut festgestellt.&amp;nbsp;Tritt eine Harninfektion mit Fieber auf, sollte schnell gehandelt und ein Arzt konsultiert werden. 
 Bis zu einer Größe von vier Millimetern können die Steine von selbst abgehen. Um dies zu begünstigen, sollten Sie sehr viel Wasser trinken und den Abgang durch hüpfende Bewegungen unterstützen. Nieren- oder Harnleitersteine werden aber auch durch Zertrümmerung entfernt. 
 Nierenentzündung 
 Bei einer Nierenentzündung handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung der Niere. Sie entsteht entweder durch eine bakterielle Entzündung, durch eine spezifische Schwächung des Immunsystems oder eine Entzündung des Nierenbeckens. Aber auch Medikamente oder Medikamentenmissbrauch können zu einer Nierenentzündung führen. 
 Behandelt wird eine Nierenentzündung durch das Absetzen von auslösenden Medikamenten, körperliche Schonung, &quot; href=&quot;/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/erkaeltung-grippe/schwaches-immunsystem-ursachen-symptome-und-tipps-zur-staerkung&quot;&gt; Stärkung des Immunsystems  und eine eiweißarme Ernährung. Dazu gibt der Arzt weitere Informationen über den Einsatz von harntreibenden Medikamenten, Blutdrucksenkern und Dialyse oder über eine eventuell notwendige Nierentransplantation. 
 Nierenkolik 
 Die Nierenkolik verursacht unerträgliche Schmerzen im hinteren seitlichen Unterbauch. Die Ursache sind meist eingeklemmte Nieren- oder Harnleitersteine. Sie kann aber auch durch ein Blutgerinnsel oder abgestorbenes Nierengewebe verursacht werden. Dadurch kann der Urin nicht mehr abfließen und es kommt zur Übelkeit und zum Erbrechen. Im nur tröpfchenweise abfließenden Urin befindet sich Blut. 
 Bei einer solchen Kolik muss sofort der Arzt gerufen werden. Treten Fieber und Schüttelfrost auf, sollte umgehend der Notruf gewählt werden. Es besteht Lebensgefahr, denn diese Symptome deuten auf eine ernstzunehmende Blutvergiftung hin. 
   Verdacht auf Nierenerkrankung? Diese Untersuchungen nimmt der Arzt vor 
 Besteht der Verdacht auf eine Erkrankung der Nieren, sollten Sie zunächst Ihren Hausarzt aufsuchen. Hierbei wird mittels  Blut- und Urintests  zunächst nach ersten Anzeichen auf eine tatsächliche Nierenerkrankung gesucht. Sollte sich der Verdacht erhärten, erfolgt eine Überweisung zu einem Spezialisten, in der Regel zu einem Urologen. Aber auch die Überweisung zu einem Nephrologen, einem Arzt, der sich auf das Gebiet der Nierenerkrankungen spezialisiert hat, ist möglich. Vor allem bei Patienten mit bereits bestehenden Vorerkrankungen ist dies der Fall. 
 Für die Erstellung einer Diagnose muss der Facharzt verschiedene Untersuchungen durchführen. Er wird aber auch ein Gespräch zu Ihrer Lebensführung und Ernährung mit Ihnen führen. So ist es zum Beispiel wichtig zu erfahren, ob bereits Vorerkrankungen in der Familie bekannt sind, ob Sie Raucher sind oder unter Diabetes mellitus leiden. Aber auch, ob Sie an einer anderen, einer Nierenerkrankung begünstigenden Erkrankung wie einer Autoimmunerkrankung leiden. 
 Nach einem ausführlichen Vorgespräch wird eine körperliche Untersuchung durchgeführt. Hierbei wird der Blutdruck gemessen und mittels Ultraschallmessgerät werden Ihr Bauchraum und jede Niere untersucht. Wichtig ist auch eine genaue  Analyse Ihrer Blutwerte , um eine Nierenerkrankung zu diagnostizieren. Dabei spielen die Kreatinin-, Blutzucker- und Hämoglobinwerte eine große Rolle. Durch eine Blutgasanalyse wird der Säuregehalt im Blut festgestellt. Bei einer Urinuntersuchung wird der Eiweißgehalt gemessen. 
 Mit weiteren Laborwerten Ihres Blutes kann dann der Arzt Ihre Nierenfunktion einschätzen. Er kann auch ermitteln, ob eine Nierenerkrankung schon zu Folgeerkrankungen geführt hat. Bestehen Unsicherheiten über Nierenfunktion und Zustand Ihrer Nieren, dann kann eine Gewebeprobe aus den Organen oder eine Computertomografie (CT) weiterhelfen. 
   Welche Behandlung erfolgt im Fall einer Nierenerkrankung? 
 Die  Behandlung  einer Erkrankung der Nieren richtet sich vor allem nach der Art und Weise der Krankheit. Auch ist der Anteil des zerstörten Nierengewebes ausschlaggebend. Einmal zerstörtes Gewebe kann nicht wiederhergestellt werden. Der Arzt wird daher versuchen, den aktuellen Zustand der Nieren zu erhalten. So können Nierenerkrankungen in vielen Fällen durch die Verabreichung von Medikamenten behandelt werden. Ist die Niere allerdings bereits so schwer geschädigt, dass sie ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen kann, ist ein Nierenersatzverfahren (Dialyse) notwendig. 
 Liegen Anzeichen für eine Nierenerkrankung vor, so spielt, neben der Verabreichung von Medikamenten, auch die Anpassung des persönlichen Lebensstils eine wichtige Rolle. So sind 
 
 regelmäßige  Bewegung , 
 Reduktion und  Vermeidung von Übergewicht , 
  &quot; href=&quot;/ratgeber/gesundheitsblog/aktuelle-themen/rauchen-aufhoeren-phasen-folgen-und-symptome-im-ueberblick&quot;&gt; Nicht-Rauchen  , 
  Stressreduktion , 
  regelmäßige Kontrolle von Blutzucker und Blutdruck , 
 und die &quot; href=&quot;/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/was-sind-mikronaehrstoffe-alle-informationen-zur-gesunden-ernaehrung&quot;&gt;  Anpassung der Ernährung   (wenig Salz, wenig ungesättigte Fette, wenig bis kein Alkohol, eine gemäßigte Eiweißzufuhr) 
 
   jetzt wichtig, um eine weitere Schädigung der erkrankten Niere zu vermeiden. Zudem sollte mit dem Arzt die individuelle Trinkmenge besprochen werden, da eine zu hohe Flüssigkeitszufuhr zu einer Überforderung der Nieren führen kann. 
 So hilft die Dialyse bei Nierenerkrankungen 
   
 Kann eine Niere ihrer Aufgabe nicht mehr nachkommen und helfen auch Medikamente sowie eine strenge Nierendiät nicht, so ist bei dem betreffenden Patienten eine  Dialyse  notwendig. 
 Die klassische Blutwäsche (auch Hämodialyse genannt) erfolgt außerhalb des Körpers und soll Patienten mit einer  chronischen Nierenerkrankung  vor einem Nierenversagen bewahren. Es gibt über 60.000 Deutsche, die eine Dialyse brauchen. Hier finden Sie Antworten auf die meistgestellten Fragen zu diesem wichtigen Thema: 
 Was genau geschieht bei der Dialyse? 
 Um das Blut von schädlichen Substanzen zu reinigen, legt der Arzt einen Zugang vom Blutkreislauf des Patienten zum Dialysator, dem Blutreiniger. Mithilfe einer Spüllösung fließt das Blut hier durch feinporige Membranen, die die Schadstoffe herausfiltern. So fließt nur das gereinigte Blut in den Körper zurück. 
 Wie oft muss ein Patient zur „Blutwäsche“? 
 Das ist je nach Patient unterschiedlich. In der Regel müssen die Patienten 3 Mal pro Woche zur  Blutreinigung . Diese dauert zwischen 4 und 5 Stunden, je nachdem, wie stark das Organ des Patienten geschädigt ist. Bei einer täglichen Dialyse fühlen sich die Patienten oft schon nach zwei Stunden besser. 
 Gibt es Nebenwirkungen bei der Hämodialyse? 
  Nebenwirkungen  während der Dialyse sind  selten . Aufgrund der hohen Menge Blut, die aus dem Körper hinausgepumpt wird und anschließend wieder zufließt, kann es gelegentlich zu Kreislaufproblemen wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit kommen. Patienten fühlen sich  in der Regel recht schnell besser  und auch die  Symptome der Nierenschädigung verbessern sich . 
 Allerdings kann die künstliche Reinigung des Blutes die Funktion der Nieren nie vollständig ersetzen. Das heißt, dass sich trotz aller Maßnahmen im Laufe der Jahre Giftstoffe im Körper ablagern und zu Schäden führen können. 
 Hat die Ernährung Auswirkungen auf die Dialyse? 
 Einige Aspekte sollten unbedingt bei der Ernährung beachtet werden und mit dem Arzt abgesprochen werden. So ist zum Beispiel die Zufuhr von Eiweiß sehr wichtig, da die Eiweißbausteine bei der Hämodialyse herausgefiltert werden. Achten Sie zudem auf Ihren Phosphat- und Kaliumspiegel im Blut. Auch bei der Flüssigkeitszufuhr gilt: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Menge, die Sie als Nierenpatient zu sich nehmen dürfen. 
   Die richtige Ernährung bei Nierenerkrankungen 
 Nierenerkrankungen können sich, vor allem unerkannt und unbehandelt, mit der Zeit verschlimmern und langsam zu einer Zerstörung der Nieren führen. Viele Nierenerkrankungen lassen sich mit einer speziellen  Nierendiät  verlangsamen, manchmal sogar stoppen. Dann bleibt den Patienten die Dialysebehandlung erspart oder sie muss erst sehr viel später angewendet werden. 
 Die Empfehlungen für eine gesunde und nierenfreundliche Ernährung sind je nach Erkrankung und Ausprägung des Nierenleidens unterschiedlich. Jedoch haben alle eines zum Ziel: die Entlastung der Nieren und somit das Voranschreiten der Erkrankung oder gar eine Wiedererkrankung möglichst zu verhindern. 
 Empfehlenswerte Nahrungsmittel bei Nierenerkrankungen 
 Je nach Erkrankung müssen verschiedene Nahrungsbausteine reduziert oder gänzlich gestrichen werden. Allen Erkrankungen gemeinsam ist folgende Empfehlung: die  Reduktion der Salzzufuhr . Es sollten nicht mehr als drei bis maximal fünf Gramm pro Tag sein. Genauso wichtig ist eine  eiweißarme Ernährung , solange keine Dialyse durchgeführt wird. Normalerweise braucht Ihr Körper etwa 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilo Körpergewicht. Wenn Sie also 80 Kilo wiegen, dann sind 64 Gramm reines Eiweiß am Tag genug. Eine  eiweißreduzierte Diät  hat auch noch einen anderen Vorteil: Sie nehmen ab, der Körper bekommt weniger Fett und Phosphat. Eine solche Diät sollten Sie aber nur unter ärztlicher Kontrolle durchführen. 
 Um die Ansammlung von Phosphaten zu vermeiden oder zu verringern, sollten Lebensmittel wie Hart-, Schnitt- und Schmelzkäse, Kakao, größere Mengen an Fleisch oder Fisch, getrocknete Hülsenfrüchte und Nüsse gemieden werden. Betroffen sind hierbei vor allem Patienten mit einer chronischen Niereninsuffizienz. 
 Die Zufuhr von Lebensmitteln mit Kaliumgehalt richtet sich individuell nach den Laborwerten. Sprechen Sie daher am besten mit Ihrem Arzt, ob Sie Ihre Kaliumzufuhr einschränken sollten. Sind die Kaliumwerte im Blut erhöht, so muss auch auf Milch und Milchprodukte wie Joghurt, Obstsorten wie Bananen, Gemüse wie Spinat oder Brokkoli, Trockenfrüchte, Kartoffeln und einiges mehr verzichtet werden. Auch Alkohol ist tabu. Allerdings lassen sich mit verschiedenen Methoden, zum Beispiel durch Wässern der Lebensmittel, auch für Nierenkranke gesunde Gerichte zaubern, sodass nicht alles gemieden werden muss. Durch das Wässern geht knapp die Hälfte des Kaliumgehalts ins Kochwasser über. Lassen Sie sich hierzu ausführlich von Ihrem Hausarzt oder einem Spezialisten beraten! 
  Empfehlenswert sind folgende Nahrungsmittel:  
 
 Gemüse, Salate und Pilze (gekocht, gebraten oder gebacken) 
 Obst (frisch oder gekocht) 
 alle Suppen ohne Fleischeinlage (gebunden oder als klare Brühe, wenig gesalzen) 
 generell alle Kräuter, Knoblauch, Zwiebeln, Meerrettich, Essig, Chili, Pfeffer und Senf 
 Getreideprodukte, auch Nudeln (ohne Eier) 
 Fette und Öle (Dabei müssen Sie aber auf Ihren Kalorienbedarf achten!) 
 Mineralwasser, Kaffee, Tee, Zitronen- und Grapefruitsaft 
 
    Diese Nahrungsmittel sollten Sie nur in kleinen Mengen genießen, um Ihre Nieren zu schonen:  
 
 alle Sojaprodukte (100 g Tofu enthalten schon 10 g Eiweiß) 
 Suppen mit Fleischeinlage (den Eiweißgehalt beachten) 
 Ketchup, Kochsalz, Brühwürfel, Tomatenmark, Würzmittel und Geschmacksverstärker (Glutamat) 
 Bier, Wein, Sekt, Fruchtsaftgetränke, Obst- und Gemüsesäfte 
 Müsliriegel, Schokolade, Pralinen, Apfel- oder Birnenkraut 
 
    Auf diese Nahrungsmittel sollten Sie generell verzichten:  
 
 Fertigprodukte, die stark gesalzen sind (Erdnüsse, Chips) 
 Fertigprodukte oder Instantprodukte mit Phosphatzusatz (z. B. Kartoffelchips oder Tütensuppen) 
 Nüsse und Samen wie Walnuss, Mandeln, Kastanien, Trockenfrüchte, Haselnüsse, Pistazien und Kokosnuss 
 Instantprodukte, Tütensuppen, Produkte mit Phosphatzusatz 
 Backmischungen, sehr salziges Gebäck (Brezeln, Salzstangen, Käsegebäck), Erdnussbutter 
 alle Instantgetränke, Colagetränke, Lakritz, Nougatcreme, Rübensirup, Marzipan, Nussprodukte 
 
    Hinweis:  Bitte beachten Sie, dass die persönliche Ernährungsempfehlung immer mit Ihrem behandelnden Arzt abgesprochen werden sollte. 
   So beugen Sie Nierenerkrankungen vor 
 Unsere Nieren sind komplexe Organe und tragen im Wesentlichen zu unserem Wohlbefinden bei. Sind sie einmal erkrankt, sollte eine Behandlung umgehend erfolgen, um eine weitere Schädigung zu vermeiden. 
 Das Ziel für alle Patienten mit Nierenerkrankungen ist, ein  Nierenversagen  möglichst zu  verhindern . Dafür muss jedoch die Erkrankung der Nieren bekannt sein. Aus diesem Grund ist eine  Früherkennung sehr wichtig . Diabetes mellitus, ein dauerhaft erhöhter Blutdruck oder Gefäßerkrankungen können das Risiko erhöhen, dass sich eine Erkrankung der Nieren entwickelt. Zudem kann die langfristige und hochdosierte Einnahme einiger Schmerzmittel (Paracetamol, Diclofenac und Ibuprofen) sowie von Krebsmedikamenten oder einigen Antibiotika zu Nierenschäden führen. 
 Gehören Sie einer der genannten Risikogruppen an, sollten Sie Ihre  Nieren regelmäßig durch Ihren Hausarzt kontrollieren lassen . So kann eine Nierenschwäche früh- und rechtzeitig erkannt werden. Eine gute Behandlung des Diabetes sowie von Bluthochdruck ist die beste Vorsorge, um ein Nierenleiden zu verhindern. Und auch eine  gesunde Ernährung  mit viel frischem Obst und Gemüse, Vollkornprodukten und gesunden Fetten sowie  ausreichend Bewegung  und frische Luft haben einen positiven Einfluss auf unsere Nieren. 
  Übrigens:  Die gesetzliche Krankenversicherung zahlt ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre eine kostenfreie Früherkennungsuntersuchung. Damit lassen sich Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Nierenerkrankungen rechtzeitig erkennen und behandeln. 
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