<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">
    <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/diabetes/?sAtom=1" rel="self" type="application/atom+xml" />
    <author>
        <name>Volksversand Versandapotheke</name>
    </author>
    <title>Blog / Atom Feed</title>
    <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/diabetes/?sRss=1</id>
    <updated>2026-05-22T01:04:17+02:00</updated>
    
        <entry>
            <title type="text">Diabetische Polyneuropathie: Ursachen, Diagnostik und Behandlung </title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/diabetes/diabetische-polyneuropathie-ursachen-diagnostik-und-behandlung</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/diabetes/diabetische-polyneuropathie-ursachen-diagnostik-und-behandlung"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Diabetische Polyneuropathie (von griech. neuron „Nerv“ und pathos „Leiden, Schmerz“) bezeichnet eine Schädigung der Nerven, die als Folge der verbreiteten Zuckerkrankheit Diabetes mellitus auftritt. Streng genommen handelt es sich bei Polyneuropathie jedoch nicht um eine einzi...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Wenn die Nerven durch Diabetes mellitus leiden 
 Diabetische Polyneuropathie (von griech.  neuron  „Nerv“ und  pathos  „Leiden, Schmerz“) bezeichnet eine Schädigung der Nerven, die als Folge der verbreiteten Zuckerkrankheit Diabetes mellitus auftritt. Streng genommen handelt es sich bei Polyneuropathie jedoch nicht um eine einzige Krankheit, sondern um eine ganze Gruppe (von griech. poly „viele“) von Erkrankungen, die verschiedene Nervenregionen betreffen können. Diabetische Polyneuropathie ist nicht heilbar, kann nach einer entsprechenden Diagnostik aber durch eine passende Therapie eingegrenzt werden, um den Patienten den Alltag zu erleichtern. 
 
 
   Wenn die Nerven durch Diabetes mellitus leiden    
   Was ist eine diabetische Polyneuropathie?    
   Diagnose und Therapie: Umgang mit einer diabetischen Polyneuropathie    
   Fazit    
 
 &amp;nbsp; 
   Was ist eine diabetische Polyneuropathie? 
 Diabetes mellitus ist aufgrund der weiten Verbreitung im gesellschaftlichen Bewusstsein gut verankert und bekannt: Mit der sogenannten  Zuckerkrankheit  geht in der Regel ein gefährlich erhöhter Blutzuckerspiegel einher; das ist meist auch Menschen bekannt, die selbst gar nicht von dieser Erkrankung betroffen sind. Weniger bekannt ist hingegen die Tatsache, dass die langfristig erhöhten Blutzuckerwerte auch die Nerven angreifen und dauerhaft schädigen können. Ist das der Fall, wird in der Neurologie von einer diabetischen Polyneuropathie gesprochen.  Die diabetische Polyneuropathie gilt als eine der häufigsten Folgeerkrankungen von Diabetes mellitus:  Etwa 50 Prozent aller Diabetiker leiden darunter, wobei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 häufiger betroffen sind als Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1. 1  
 Was ist eine periphere und was eine vegetative Polyneuropathie 
 Bei einer Polyneuropathie kommt es zu irreversiblen Schäden am peripheren oder vegetativen Nervensystem. Sind die peripheren Nerven betroffen, spricht man auch von einer sensomotorischen Neuropathie. Das ist der Fall, wenn Nerven abseits von Rückenmark und Gehirn beeinträchtigt sind.  Ein gestörtes Temperatur-, Tast- oder Schmerzempfinden verweist auf eine periphere Polyneuropathie, ebenso chronische Schmerzen und Lähmungserscheinungen . In der Regel beginnt eine periphere bzw. sensomotorische Neuropathie an den Füßen. Der sogenannte diabetische Fuß ist eine Folge der sensomotorischen Neuropathie. 
 Die vegetative Polyneuropathie wird auch autonome Neuropathie genannt. Anders als bei der sensomotorischen Neuropathie, die vor allem Bewegungsabläufe und Empfindungen stört, die wir bewusst wahrnehmen und steuern können, sind  bei der autonomen Neuropathie vor allem Nerven betroffen, die zahlreiche unbewusste Körperfunktionen steuern, darunter auch viele Organe . Werden zum Beispiel Nerven am Herzen beschädigt, kann es unter Umständen dazu kommen, dass ein Herzinfarkt nicht mehr wahrgenommen wird. Man spricht dann von einem  stummen Infarkt  – ein nicht unübliches Phänomen bei Diabetes. 
 Ursachen: Wie kommt es zu einer diabetischen Polyneuropathie? 
 Die genauen Ursachen einer diabetischen Polyneuropathie sind noch nicht vollständig erforscht und erfasst. Der Erkrankung liegen komplexe Mechanismen zugrunde, die in engem Zusammenhang mit den erhöhten Blutzuckerwerten stehen. Unter anderem schädigt der Zucker die Blutgefäße und damit die wichtige Sauerstoffversorgung der Nerven. Es gilt die Formel: Je mehr Zucker im Blut, desto höher das Risiko einer diabetischen Polyneuropathie. Aber auch die Dauer einer Diabetes Erkrankung gehört zu den unmittelbaren Risikofaktoren. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Diabetes mellitus vom Typ 1 oder Typ 2 handelt. 
 Zu den Risikofaktoren für das Auftreten der Polyneuropathie zählt auch das Alter der Patienten – gerade ältere Menschen haben häufig mit einer Schädigung der Hirnzellen zu kämpfen.  Bestehende Gefäß- oder Stoffwechselerkrankungen können einer diabetischen Polyneuropathie ebenfalls Vorschub leisten , auch durch Diabetes bedingte Komplikationen an Augen oder Niere verschärfen das Risiko. Neben diesen kaum zu beeinflussenden Risikofaktoren hängt auch viel von der persönlichen Lebensführung ab. Ungünstige Angewohnheiten, vor allem der Konsum von Alkohol und Nikotin, haben auch in diesem Fall einen negativen Einfluss; ebenso kann Übergewicht zu einer signifikant höheren Anfälligkeit für derartige Erkrankungen führen. Seltener kommen als Auslöser hormonelle, infektiöse oder verletzungsbedingte Schädigungen in Betracht. Neuropathien können sich zudem auch durch einen Mangel an Vitamin B1 und B12 herausbilden oder verstärken oder durch Erkrankungen innerer Organe ausgelöst werden. 
 Wie werden die Nerven geschädigt? 
 Bei einer diabetischen Polyneuropathie lagern sich durch den Zucker schädliche Substanzen in den Nerven bzw. in den für die Versorgung der Nerven zuständigen Blutgefäße ab. Diese Substanzen werden  Advanced Glycation End Products  oder kurz AGE genannt. Dabei handelt es sich um mehr oder weniger verzuckerte Proteine, die eine Entzündung in der Nervenzelle auslösen, ihre Kommunikation mit dem Körper stören und in der Folge diverse Beschwerden verursachen. Außerdem kann die Durchblutung gestört werden, was zu Einschränkungen der Körperfunktionalität führen kann.  Vereinfacht gesagt verursacht die diabetische Polyneuropathie also ein großes Durcheinander im Körper und die Organe arbeiten nicht mehr so, wie sie sollten.  
 Symptome und Beschwerden bei einer diabetischen Polyneuropathie 
 Sind Patienten von einer solchen Polyneuropathie betroffen, können verschiedene Beschwerden darauf hinweisen. Die Entstehung erfolgt allerdings meist schleichend und die Symptome treten nicht plötzlich gebündelt auf, weshalb der Diagnostik derartiger Erkrankungen oft mehrere Untersuchungen vorangehen.  In der Regel beginnt eine diabetische Polyneuropathie an den Füßen, genauer gesagt an den Zehen , und breitet sich dann im weiteren Verlauf symmetrisch aus. In den meisten Fällen treten die Beschwerden nachts auf 
 Charakteristisch für eine diabetische Polyneuropathie sind auch Taubheitsgefühle in den Gliedern. Diese Taubheitsgefühle können zu Schwierigkeiten beim Gebrauch der Hände, Beine und Füße führen; das Greifen und Gehen fällt Betroffenen gelegentlich schwer. Es kann auch zu Problemen mit dem Gleichgewicht kommen. Diese Schwierigkeiten wirken sich bei Dunkelheit besonders stark aus – deshalb kommt es auch oft zu Stürzen beim nächtlichen Toilettengang. 
 Ein zuvor nicht gekanntes Brennen, Kribbeln und Stechen kann ebenfalls auf eine diabetische Polyneuropathie verweisen. Diese Empfindungen können sich mit der Zeit zu unangenehm bohrenden Schmerzen steigern. So kann eine diabetische Neuropathie z.B. Auslöser für das Burning Feet Syndrom sein, bei welchem die Betroffenen ein schmerzhaftes Brennen in den Füßen spüren. Auch das Restless Legs Syndrom wird mit einer Polyneuropathie in Verbindung gebracht. Hierbei beschränken sich Missempfinden und Schmerzen nicht nur auf die Füße, sondern verlaufen über die gesamten Beine. Durch Bewegung können die Symptome kurzfristig gelindert werden, was dem Syndrom seinen Namen verleiht. Unter Umständen können sogar innere Organe, wie Magen und Darm und Harnblase geschädigt werden. 
 Außerdem  kann es zu einem verminderten Temperatur- und Schmerzempfinden kommen , was eine verspätete Kenntnisnahme (und damit Behandlung) von Verbrennungen oder Verletzungen zur Folge hat. Vor allem aber droht durch diese Einschränkung ein gefährliches Phänomen, das bei vielen Diabeteserkrankungen auftritt und schwerwiegende Folgen haben kann: der diabetische Fuß. 
 Diabetische Polyneuropathie erkennen 
 Bin ich vielleicht betroffen? Es ist wichtig, dass Sie sich als Diabetiker diese Frage stellen, denn die Gefahr, die von dieser Erkrankung ausgeht, sollte keineswegs unterschätzt werden. Schärfen Sie Ihre Wahrnehmung – insbesondere für Veränderungen an Ihren Füßen, aber auch an den Händen – und  achten Sie auf folgende Missempfindungen, die für den symptomatischen Verlauf typisch sind : 
 
 Taubheitsgefühl 
 Krämpfe 
 Schwächegefühl 
 Kribbeln, Brennen oder Schmerzen 
 Gangunsicherheit mit Neigung zum Stolpern oder Fallen 
 Schmerzlose Wunden an Füßen und Fußsohlen 
 
 &amp;nbsp; 
 Wenn sich Ihre Füße in ruhigen Minuten sprichwörtlich so anfühlen, als würden Ameisen darüber laufen, ist die Lage recht eindeutig. Es gibt daneben aber noch den sog.  asymptomatischen Verlauf, der auch als „stummer Verlauf“ bezeichnet wird , weil die Symptome sehr subtil sind. Allerdings gibt es auch hier oft  Warnzeichen, für die man sich gut sensibilisieren kann : 
 
 verminderte Fähigkeit, Wärme oder Kälte zu spüren 
 reduziertes Empfindungsvermögen für Schmerzen oder sogar Berührungen 
 verminderte Muskeleigenreflexe 
 
 &amp;nbsp; 
 Auch wenn Sie sich nicht sicher sind, ist es immer besser, aktiv zu werden und einen Arzt von Ihren (vermeintlichen) Beobachtungen in Kenntnis zu setzen. Er kann ein neurologisches Screening anberaumen, damit Sie Gewissheit erlangen. Der Arztbesuch ist dringend auch Personen anzuraten, die oben genannte Störungen feststellen, ohne dass eine Diabetes-Diagnose vorliegt. In Deutschland gibt es lt. der Fachpublikation „Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2021“ eine Dunkelziffer von ca. 2 Millionen nicht dokumentierten Diabetes-Typ-2-Erkrankungen, denen ca. 8 Millionen dokumentierte Fälle gegenüberstehen 2 . Ihr Arzt wird über einen Blut- und Urintest feststellen, ob Sie auch zum Patientenkreis zählen. 
 Häufiger Begleiter bei Diabetes: der diabetische Fuß 
 Komplikationen mit den Füßen sind bei Diabetes mellitus keine Seltenheit und werden unter dem Oberbegriff diabetischer Fuß zusammengefasst.  Der diabetische Fuß bezeichnet chronische Wunden im Bereich des Fußes, die nur langsam oder gar nicht verheilen . Begünstigt wird die Entstehung dieser Wunden durch das oft stark verminderte Schmerzempfinden der Betroffenen: Die Ausbreitung und Intensität der Wunden erreicht so eine verheerende Intensität, ohne dass dies zunächst bemerkt wird. Nicht nur Wunden, sondern auch gravierende Fußfehlstellungen (Hammerzeh, Hallux valgus, Spreizfuß etc.) oder eine ausgeprägte Muskelschwäche bis hin zur Charcot-Erkrankung können durch das fehlende Empfindungsvermögen entstehen. 
 Wichtig zu wissen ist, dass der diabetische Fuß ein ernstzunehmendes Phänomen ist, das bei ungenügender Behandlung im schlimmsten Fall eine Amputation erforderlich machen kann. Um diese zu vermeiden, ist eine rechtzeitige Therapie zwingend notwendig. Damit eine solche Therapie frühzeitig eingeleitet werden kann, sind Diabetiker dazu angehalten, ihre Füße jeden Tag genau zu beobachten und typgerecht zu pflegen. 
 Auch innere Organe können betroffen sein 
 Bei der vegetativen bzw. autonomen diabetischen Polyneuropathie können auch innere Organe betroffen sein. Dies sind meist folgende: 
 
 Blase: Kontrollverlust über den Harndrang, Potenzstörungen 
 Magen: Magenlähmung, Übelkeit, Völlegefühl 
 Speiseröhre: Schluckstörungen 
 Herz: stummer Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen 
 Darm: Verstopfung, Durchfall 
 Innenohr: Schwindel 
 Haut: trockene Haut, kaum Schweißbildung 
 Augen: Lichtempfindlichkeit 
 
 &amp;nbsp; 
 Die Störungen der aufgeführten Organe und ihrer Funktion können in unterschiedlicher Intensität auftreten. In manchen Fällen machen sich die Beeinträchtigungen kaum bemerkbar, in anderen kann es zu einer gravierenden Einschränkung des Alltags kommen. 
   Diagnose und Therapie: Umgang mit einer diabetischen Polyneuropathie 
 Ist eine diabetische Polyneuropathie erst einmal entstanden, dann lässt sie sich nicht mehr umkehren; das Leiden ist nicht heilbar.  Das Ziel jeder Behandlung ist deshalb lediglich ein Eindämmen der Symptome . Wenn es gelingt, die Beschwerden auf ein Minimum zu reduzieren, ist in den meisten Fällen ein angenehmes Leben mit einer Neuropathie möglich. 
 Die korrekte Diagnostik ist wichtig: Regelmäßige Untersuchung bei Diabetes mellitus 
 Die Diagnose einer diabetischen Polyneuropathie fällt nicht immer leicht, da die Symptome wie oben beschrieben häufig nur schwach und schleichend auftreten. Bei vielen Patienten bleibt die Erkrankung deswegen zu lange unentdeckt – und schwere Folgeschäden müssen in Kauf genommen werden. Aus diesem Grund haben Experten aus der Neurologie und Diabetologie die Initiative „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“ ins Leben gerufen, die sich die Aufklärung von Fach- und Laienpublikum gleichermaßen zum Ziel gesetzt hat. In kurzen   Videos   wird viel Wissenswertes rund um die diabetische Polyneuropathie vermittelt, um durch eine geschärfte Aufmerksamkeit eine rechtzeitige Behandlung zu fördern. Anerkannte Diabetes Patienten sollten deshalb – auch ohne dass sich typische Symptome wie Kribbeln und Taubheit einstellen – mindestens einmal im Jahr zu einer gründlichen Untersuchung ihren Arzt aufsuchen. Unter Umständen kann auch eine solche Untersuchung auch in kürzeren Abständen sinnvoll sein – das gilt vor allem, wenn der Diabetes mellitus erst spät entdeckt wird und die erhöhten Zuckerwerte über viele Jahre lang unbemerkt die Nerven geschädigt haben. Eine solche späte Diagnose ist vor allem bei Diabetes mellitus vom Typ 2 häufig der Fall. 
 Zur Diagnostik gehören vor allem: 
 
 Überprüfungen der allgemeinen Empfindlichkeit gegenüber Berührungen, Temperaturveränderungen und Schmerzen 
 ein Test der Reflexe von Achilles- und Kniesehne 
 Messung der Nervenleitgeschwindigkeit (ENG) 
 Messung der Muskelaktivität (EMG) 
 Messung der Herzfrequenzvariabilität zur Feststellung von Nervenschäden in Herznähe (EKG) 
 
 &amp;nbsp; 
 Unter Umständen wird auch ein Blutbild erstellt. Außerdem darf ein ausführliches Gespräch nicht fehlen, in dem der Arzt die bisherige Krankheitsgeschichte eruiert und abfragt, welche Medikamente eingenommen werden. 
 Mögliche Therapie nach erfolgter Diagnose 
 Wie bereits erwähnt, hat die Behandlung einer diabetischen Polyneuropathie nicht die Heilung zum Ziel, die nach derzeitigem Stand der medizinischen Forschung nicht erreichbar ist. Es geht vielmehr darum,  die Symptome zu lindern, einem schweren Verlauf vorzubeugen und damit für die Betroffenen so viel Lebensqualität wie möglich zu erhalten . Wichtigster Faktor für eine erfolgreiche Therapie ist die Zeit: Je schneller Sie handeln, desto höher sind die Erfolgschancen, Ihre Symptome einzudämmen. 
 
  Wichtiger Hinweis:  Schieben Sie eine notwendige Untersuchung nicht vor sich her und experimentieren Sie nicht mit vagen Maßnahmen, um Ihre Beschwerden selbst in den Griff zu bekommen, sondern holen Sie sich am besten so früh wie möglich fachmännischen Rat von einem erfahrenen Arzt. 
 
 Handelt es sich bei den betroffenen Patienten um Raucher, sollten diese nach Möglichkeit fortan auf Nikotin verzichten. Nikotin greift zwar nicht unmittelbar die Nerven an, schädigt aber die Blutgefäße, wodurch eine indirekte Beeinträchtigung der Nervenbahnen gegeben ist. Geradezu Gift für die Nerven ist außerdem Alkohol, durch den die Nerven auf direktem Weg geschädigt werden.  Deshalb gilt bei Polyneuropathie, dass auf das Rauchen vollständig verzichtet und der Konsum von Alkohol so weit wie möglich eingeschränkt werden sollte . Das ist nicht immer leicht, für die Vermeidung eines schlimmeren Krankheitsverlaufs aber unumgänglich. Auch die richtige Einstellung der Blutzucker- Cholesterin- und Blutdruckwerte ist wichtig und sollte regelmäßig kontrolliert werden, um die Schädigung der Gefäße zu vermeiden bzw. nicht weiter zu begünstigen. Zudem sollte alles zur Vermeidung von Übergewicht getan werden. 
 Medikamente können die Schmerzen lindern 
 Da eine diabetische Polyneuropathie mit starken Schmerzen verbunden sein kann, wird bei der Therapie auch auf schmerzlindernde Mittel gesetzt. Darunter fallen vor allem  Opioide , die als stärkste verfügbare Schmerzmittel gelten. In der Umgangssprache werden Opioide auch als Opiate bezeichnet. Des Weiteren haben sich  Antikonvulsiva  bewährt, die bei Polyneuropathie verabreicht werden können. Auf keinen Fall sollten Sie eigenmächtig zu rezeptfreien Schmerzmitteln greifen, sondern die Therapie genau mit Ihrem Arzt absprechen. 
 Grundsätzlich ist der Einsatz von Medikamenten bei einer diabetischen Neuropathie sehr sinnvoll und die Auswahl der möglichen Mittel sehr groß. Es braucht jedoch mitunter einige Zeit, bis das richtige Medikament für den individuellen Fall gefunden ist. Rezeptfreie Medikamente können nicht in jedem Fall die rezeptpflichtigen Mittel in vollem Umfang ersetzen. Es gibt aber einige Neuropathie auslösende Faktoren, die sich gut mit rezeptfreien Medikamenten aus unserer Online-Apotheke behandeln lassen. 
 Dazu gehört der bei Diabetikern recht weit verbreitete Mangel an Vitamin B1. Bei Diabetikern liegt die Konzentration von Vitamin B1 im Blutplasma rund 75 Prozent unter dem Durchschnitt. 4  Viele Nervenschäden werden von einem Mangel an Vitamin B1 ausgelöst oder verstärkt. Zwar wird Vitamin B1 grundsätzlich über die tägliche Nahrung aufgenommen, allerdings ist die dabei gewonnene Menge in vielen Fällen nicht ausreichend. Rezeptfreie Medikamente auf Basis des Wirkstoffs Benfotiamin können diesem Mangel abhelfen. Benfotiamin ist eine Vitamin-B1-Vorstufe, die vom Körper rund um das Fünffache besser aufgenommen und verarbeitet werden kann als das herkömmliche Vitamin B1 (Thiamin). 5  
 Eine weitere Methode zur rezeptfreien Behandlung von diabetischer Neuropathie sind  Medikamente auf der Basis von Alpha-Liponsäure . Zumindest kurzfristig lassen sich damit die Schmerzen, die im Kontext der Missempfindungen auftreten, lindern. Alpha-Liponinsäure ist vor allem dann nützlich, wenn die Schmerzen auch bei optimaler Einstellung des Blutzuckers noch weiter auftreten und andere Mittel wie Antidepressiva nicht das gewünschte Ergebnis bringen. Es ist nach derzeitigem Stand der Forschung allerdings noch nicht geklärt, ob Alpha-Liponinsäure auch bei einer langfristigen Behandlung ihre Wirkung behält. Rezeptfreie Medikamente aus unserer Online-Apotheke können aber ohnehin keinen Arztbesuch ersetzen, sondern sind vielmehr als ergänzende Maßnahme zu betrachten. In unserem Online-Shop finden Sie sowohl   Produkte gegen einen Vitamin B1 Mangel als auch andere Medikamente zur unterstützenden Anwendung bei diabetischer Neuropathie  . 
  Wichtig zu wissen:  Opioide und Antikonvulsiva sind aus gutem Grund verschreibungspflichtig und sollten nur in enger Absprache mit einem erfahrenen Arzt eingesetzt werden. Rezeptfreie Mittel zur unterstützenden Behandlung einer diabetischen Polyneuropathie sind zum Beispiel Präparate wie Keltican und Milgamma Protekt erhältlich und auch im Sortiment unserer Online-Apotheke zu finden . Auch bei rezeptfreien Schmerzmitteln sollten Sie vor der Einnahme aber nach Möglichkeit Rücksprache mit Ihrem Arzt halten – zumindest, wenn es um eine langfristige Behandlung geht. 
 Prophylaxe als Teil der Therapie: Füße schützen und gesund halten 
 Neuropathie-Patienten droht ungünstigen Falls aufgrund der eingeschränkten Wahrnehmungsfähigkeit insbesondere in den Füßen das schwere Schicksal einer Amputation. Daher ist es angezeigt, schwerwiegende Wunden und irreparable Gewebeschäden zu vermieden. Dies gelingt am ehesten, wenn man eine penible Fußpflegeroutine als wichtigen Teil der Therapie versteht. Beeinflussen Sie den Krankheitsverlauf positiv, indem Sie Ihren Füßen die gebührende Aufmerksamkeit zukommen lassen. Hier sind unsere Top 10 Tipps für die richtige Fußpflege: 
 
 Sichtkontrolle durchführen: Füße regelmäßig (täglich!) genau betrachten 
 Tastkontrolle vornehmen: Füße regelmäßig abtasten und auf Risse achten 
 gründliche Reinigung des Fußes, inklusive Zwischenzehenbereich, Sohle und Rücken 
 Nägel kürzen, um ein Einwachsen zu verhindern 
 Hornhaut abtragen, damit kein Druck durch Schwielen entsteht 
 eine geeignete Pflegecreme auftragen 
 geeignete Schutzschuhe und Einlagen tragen 
 zu enge Schuhe und synthetische Fußbekleidung vermeiden 
 atmungsaktive Socken aus Baumwolle tragen 
 bei Bedarf eine professionelle medizinische Fußpflege in Anspruch nehmen 
 
 &amp;nbsp; 
 Spezielle Therapieformen zielen auf Linderung der Symptome 
 Die diabetische Polyneuropathie wird normalerweise mit verschiedenen Therapieformen behandelt. Häufig zum Einsatz kommen beispielsweise elektrotherapeutische Verfahren wie die elektrische Nervenstimulation (TENS), für die Elektroden auf der Haut angebracht werden, um mit leichten Stromimpulsen die Schmerzempfindung der Nerven zu beeinflussen. Mit dem Hochtonverfahren soll der Zellstoffwechsel beeinflusst und damit ebenfalls die Schmerzen gelindert werden. Beide Verfahren finden in der Praxis zwar bereits häufig Anwendung, sind aber noch nicht durch Studien in wissenschaftlich ausreichendem Maß belegt. 3  
 Physikalische Therapie und weitere Therapiemaßnahmen 
 Weitere Möglichkeiten der Therapie sind  Akupunktur, Kneipp-Kuren, Fußreflexzonenmassagen und Behandlungen mit Kälte und Wärme . Mithilfe einer Akupunktur lassen sich Nerven schützen, das wurde bereits durch die Behandlung von Krebspatienten nach einer Chemotherapie belegt. Eine Polyneuropathie tritt häufig als Nebenwirkung bestimmter Krebsmedikamente auf, bei etwa zwei Dritteln der betroffenen Patienten lässt sich diese mögliche Schädigung der Nerven durch eine Akupunktur eindämmen. Wie diese Belebung der Nerven mittels einer Akupunktur ausgelöst wird, ist noch unbekannt.  Allerdings sorgt die Akupunktur für eine bessere Durchblutung der behandelten Körperbereiche . Die Akupunktur kann jedoch nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn die Nerven noch ausreichend sensibel sind, den Kontakt mit den Nadeln zu spüren. Auch eine Fußreflexzonenmassage mit scharfen Salben hat sich bei Empfindungsstörungen in den Füßen bewährt. 
  Eine Kneipp-Kur kann mit warmen Fußbädern das Gewebe erwärmen . Bei Bedarf kann das warme Wasser durch allmähliche Zugabe von heißerem Wasser eine Temperatursteigerung erfahren. Auch Zusätze von Nelken- oder Zimtöl haben sich bewährt. Eine Wärme-Kälte-Behandlung lässt sich auch zu Hause leicht umsetzen, allerdings sollten Sie bedenken, dass das Temperaturempfinden bei einer Polyneuropathie oft gestört sein kann: Prüfen Sie die Wassertemperatur daher regelmäßig mit einem Thermometer, um Verbrennungen zu vermeiden. Darüber hinaus empfiehlt es sich mit viel Bewegung, zum Beispiel Aquagymnastik und gezielter Physiotherapie gegen die Symptome der Polyneuropathie anzugehen. 
 Weitere bewährte Maßnahmen zur Behandlung der Symptome 
 Neben den genannten, gibt es weitere Maßnahmen, die zur Linderung der Beschwerden und Behandlung der Symptome zum Einsatz kommen können. 
 
 bei Wadenkrämpfen: Einnahme von   Magnesium    
 bei Verstopfung: viel trinken, ballaststoffreich ernähren 
 bei Völlegefühl: wenige kleine Portionen über den Tag verteilt essen 
 bei Kreislaufproblemen: langsam aufstehen, gegebenenfalls   Stützstrümpfe tragen   
 bei Blasenschwäche: regelmäßig zur Toilette gehen, auch ohne Harndrang 
 bei Potenzstörungen: eventuell Vakuumpumpe einsetzen und Arzt um Rat fragen 
 bei Hammerzeh oder Hallux valgus: Termin beim Orthopäden vereinbaren, gegebenenfalls sinnvolle   orthopädische Hilfsmittel nutzen    
 
 &amp;nbsp; 
 Generell gilt aber: Das eine Medikament bzw. die eine Behandlungsmethode gibt es nicht. Entscheidend für den Charakter der Therapie ist das ausführliche und wiederholte Gespräch mit dem Arzt, der individuell für Sie und Ihre persönlichen Belange die richtige Vorgehensweise festlegen wird. Deshalb kommt auch der Vorbeugung eine besondere Bedeutung zu. 
 Unterstützende Selbstbehandlung bei Polyneuropathie 
 Neben Maßnahmen zur Linderung der Symptome und Beschwerden einer diabetischen Polyneuropathie ist es auch wichtig, die Psyche zu pflegen. Dauerhafte Schmerzen machen mürbe, unser Wohlbefinden wird erheblich geschädigt. Es ist daher wichtig, neben der vom Arzt eingeleiteten Therapie, Methoden und Praktiken zur unterstützenden Selbstbehandlung zu finden. Dazu können gehören: 
 
  Wichtig:  Bei aller Konzentration auf physische Leiden sollte die Psyche aber nicht außer Acht gelassen werden: Langfristige Schmerzen setzen uns zu und belasten so auch unsere Psyche. Es ist daher ratsam, neben der medikamentösen Therapie auch eine Psychotherapie in Anspruch zu nehmen. Auch ein Schmerzbewältigungstraining kann infrage kommen, um einen möglichst kontrollierten Umgang mit den Schmerzen zu erreichen. 
 
 
 Yogaübungen: Nervenschäden können durch gezielte Körperbeherrschung ausgeglichen werden. Darüber hinaus hilft Yoga zu Ruhe und Entspannung zu finden. 
 Positives Denken: Während negatives Denken uns einschränkt und zu sehr auf vorherrschende Probleme fokussiert, helfen positive Gedanken, uns zu stützen und fördern die Widerstandskraft des Körpers. 
 Hobbys: Bewegung an der frischen Luft, Kontakt zu Freunden und Gleichgesinnten: Oft genügt schon die intensive Pflege wohltuender sozialer Kontakte oder ein gern ausgeübtes Hobby, um die Nerven zu entspannen und Schmerzen besser auszuhalten. Ein gut strukturierter, erfüllter Alltag gilt ebenfalls als wertvolle Hilfe, um mit einer langfristigen Erkrankung wie der diabetischen Neuropathie umzugehen. 
 
 &amp;nbsp; 
 Wie lässt sich einer Polyneuropathie vorbeugen? 
 Da die diabetische Polyneuropathie nicht heilbar ist, kommt der Vorsorge eine besondere Bedeutung zu. Dabei spielt, wie bereits weiter oben erwähnt, die persönliche Lebensweise eine wichtige Rolle: Anstatt mit dem Rauchen erst aufzuhören, wenn bereits eine diabetische Polyneuropathie oder eine andere Krankheit diagnostiziert wurde, ist  ein weitgehender Verzicht auf Nikotin und Alkohol schon im Vorfeld sinnvoll . Auch bei Übergewicht ist der Gesundheit zuliebe unbedingt geboten, ein paar Kilo abzunehmen. Je gesünder Ihr Lebensstil und je besser die Gesamtverfassung Ihres Körpers, desto geringer ist normalerweise das Risiko für die Entstehung typischer Volkskrankheiten und desto höher fällt auch Ihr Beitrag zur Vorbeugung einer Polyneuropathie aus. Mit einer gesunden Ernährung beugen Sie zudem Fettstoffwechselstörungen vor und leisten somit einen wertvollen Beitrag für Ihre Gefäßgesundheit. Insbesondere dann, wenn bei Ihnen schon die Diagnose Diabetes mellitus gestellt wurde, ist es wichtig, den Blutzucker und  den Blutdruck regelmäßig zu messen und die Werte genau zu beobachten, um schnell auf etwaige Abweichungen reagieren zu können . In enger Absprache mit dem Arzt kann dann beispielsweise eine Anpassung des Lebensstils vorgenommen werden. 
  Hinweis:  Es ist wichtig, dass Sie Ihren Körper kennen und beobachten. Das gilt bei Diabetes mellitus vor allem auch für die Füße: Selbst kleinste Veränderungen und Auffälligkeiten sollten Sie Diabetes Patienten sofort von ihrem Arzt untersuchen und einordnen lassen, damit sie im Fall der Fälle schnell eine geeignete Therapie einleiten können. 
   Fazit 
 Diabetische Polyneuropathie ist der Sammelbegriff für eine Reihe von Krankheiten, denen eine Schädigung der Nerven gemein ist und die als Folge von Diabetes auftreten. Die Diagnose fällt aufgrund der schleichend einsetzenden Symptome oftmals schwer. Auch wenn die Polyneuropathie nicht heilbar ist, können die Beschwerden mit einer Therapie aber meist gut eingedämmt werden. Alkohol, Nikotin und Übergewicht zählen dabei zu den wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren. Da diese Form der Neuropathie meist an den Füßen beginnt, sollten diese zudem regelmäßig kontrolliert und im Verdachtsfall schnellstmöglich ein Arzt konsultiert werden. 
 &amp;nbsp; 
 
 Quellen:  1 https://www.netdoktor.at/krankheit/diabetische-polyneuropathie-7438  2 https://www.diabetesde.org/gesundheitsberichte  3  https://www.diabetes-ratgeber.net/Neuropathie#Therapie  4  Thornalley et al., High prevalence of low plasma thiamine concentration in diabetes linked to a marker of vascular disease, Diabetologia 2007, 50:2164-2170  5  Schreeb et al., Comparative bioavailability of two vitamin B1 preparations: benfotiamin and thiamine mononitrate. Eur J Clin Pharmacol 1997, 52:319-320 
 Bildquelle:©Bernhard Schmerl - stock.adobe.com 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2021-05-07T08:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Blutzucker richtig messen: Experten-Informationen aus Ihrer Online-Apotheke</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/diabetes/blutzucker-richtig-messen-experten-informationen-aus-ihrer-online-apotheke</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/diabetes/blutzucker-richtig-messen-experten-informationen-aus-ihrer-online-apotheke"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Im Alltag der meisten Menschen spielt er keine Rolle, aber für Diabetiker ist der Blutzuckerspiegel eine entscheidende Größe. Mitunter wissen die Patienten aber gar nicht, warum dieser Wert so wichtig ist, und folgen einfach ihrem Arzt, der die Messung angeordnet hat. Dabei lo...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Vor allem für Diabetiker entscheidend: Der Blutzuckerwert 
 Im Alltag der meisten Menschen spielt er keine Rolle, aber für Diabetiker ist der Blutzuckerspiegel eine entscheidende Größe. Mitunter wissen die Patienten aber gar nicht, warum dieser Wert so wichtig ist, und folgen einfach ihrem Arzt, der die Messung angeordnet hat. Dabei lohnt es sich, genau über das Blutzuckermessen Bescheid zu wissen, um die Behandlung von Diabetes möglichst effektiv zu gestalten und eine gewisse Kontrolle über Symptome und Krankheitsverlauf zu behalten. In diesem Ratgeber unserer Online-Apotheke erfahren Sie  alles Wichtige über Blutzuckerwerte und lernen, was es bei der Blutzuckermessung zu beachten gibt.  
 &amp;nbsp; 
 
 
   Vor allem für Diabetiker entscheidend: Der Blutzuckerwert    
   Wann und warum ist der Blutzuckerwert so wichtig?    
   Wie wird der Blutzucker richtig gemessen?    
   Hochwertige Blutzuckermessgeräte aus der Apotheke    
   Was Sie selbst tun können: Ernährung und Bewegung    
   Fazit    
 
 &amp;nbsp; 
   Wann und warum ist der Blutzuckerwert so wichtig? 
 Für Menschen, die an Diabetes mellitus leiden, der sogenannten Zuckerkrankheit, ist der Blutzuckerspiegel eine Größe, die den Alltag entscheidend mitbestimmt. Das Blutzuckermessen ist für Betroffene keine Option, sondern in der Regel eine Notwendigkeit: Es geht vor allem darum, einen Ausschlag der Werte schnell zu erkennen und auf eine drohende Überzuckerung oder Unterzuckerung rechtzeitig zu reagieren. Im Extremfall kann das eine Frage von Leben und Tod sein, denn Diabetes mellitus ist keine harmlose Krankheit. Eine Therapie ist gut möglich, wenn die geltenden Regeln eingehalten werden. Dazu kann das tägliche Spritzen von Insulin gehören – und gerade Patienten, die von dieser Maßnahme betroffen sind, sollten  unbedingt ihren aktuellen Blutzucker im Blick behalten.   
  Wichtig:  Eine Unterzuckerung gehört zu den häufigsten Komplikationen bei Diabetes und kann unbeachtet schnell zu einer Ohnmacht und Schlimmerem führen. Für Diabetiker ist eine korrekte Blutzuckermessung deshalb lebenswichtig! 
 Vor dem Messen steht das Wissen: Was ist der Blutzucker genau? 
 Mit dem Begriff  Blutzucker  wird, wie der Name schon suggeriert, der Zucker im Blut bezeichnet – genauer gesagt, der  Glukoseanteil im Blut . Glukose ist Ihnen möglicherweise eher unter dem Namen Traubenzucker bekannt. Glukose besteht zwar nur aus einem einzigen Zuckermolekül, ist aber für Ihren Körper immens wichtig: Aus der Glukose ziehen die Körperzellen ihre dringend benötigte Energie. Damit die Zellen die Glukose aufnehmen und verwerten können, wird  das Hormon Insulin  gebraucht. Bei einem gesunden Menschen ist Insulin in ausreichendem Maße vorhanden, der Körper produziert es stets nach Bedarf. Bei Diabetes Patienten ist genau diese wichtige Körperfunktion allerdings gestört, weshalb der regelmäßigen Messung eine so wichtige Bedeutung zukommt. 
 Zwei Arten von Diabetes verursachen erhöhte Blutzuckerwerte 
 Es gibt   zwei Arten von Diabetes, Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2  . Bei beiden Diabetes-Typen sind die Symptome in schneller Folge zu erkennen: Müdigkeit, Gewichtsabnahme, ständiger Harndrang und starker Durst treten häufig im Kindes- und Jugendalter auf und verweisen auf Diabetes Typ 1. Bei dieser Erkrankung produziert die Bauchspeicheldrüse zu wenig Insulin, und die betroffenen Patienten müssen diesem Mangel abhelfen, indem sie sich das fehlende Insulin regelmäßig mit einer   Spritze   verabreichen. Bei jüngeren Patienten kommt sehr häufig eine Insulinpumpe zum Einsatz. Diese gibt entsprechend der Programmierung täglich mehrmals kleine Mengen Insulin ab. 
 
  Wichtig:  Da an Diabetes Typ 1 erkrankte Patienten ihre benötigte Insulindosis auf Grundlage ihrer aktuellen Blutzuckerwerte selbst berechnen, ist eine zuverlässige Blutzuckermessung unverzichtbar. 
 
 Diabetes Typ 2 ist für die Betroffenen selbst weitaus schwieriger zu diagnostizieren , weil die Symptome eher diffus ausfallen. Mitunter bleibt diese Krankheit mehrere Jahre lang unentdeckt, was eine Behandlung erschwert. Erfahrene Ärzte können jedoch mittels Blutzuckermessungen und Glukosetests recht eindeutig einen Diabetes diagnostizieren. Bei Diabetes Typ 2 produziert der Körper zwar das benötigte Insulin, kann es aber weniger gut verwerten. In der Medizin wird hier von einer sogenannten  Insulinresistenz  gesprochen. Diese Resistenz führt zunächst zu einer erhöhten Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse – sind deren Ressourcen erschöpft, schwindet das Insulin im Körper und der Blutzuckerspiegel steigt. 
   Wie wird der Blutzucker richtig gemessen? 
 Um die Blutzuckerwerte zu Diagnosezwecken oder zur Überwachung heran ziehen zu können, müssen sie natürlich richtig gemessen werden.   Für die klassische Blutzuckermessung werden filigrane Lanzetten benutzt  , die mit einem leichten Stich in die Fingerkuppe wenige Tropfen Blut hervorbringen. Die Bluttropfen werden mit einem   Teststreifen   aufgefangen und über diesen in das Blutzuckermessgerät eingespeist. Früher war das mitunter etwas schmerzhaft, weil häufig ein tiefer Stich in den Finger nötig war, um die benötigte Menge Blut zu gewinnen – moderne   Blutzuckermessgeräte   sind jedoch inzwischen so weit entwickelt, dass wenige und kleine Blutstropfen für zuverlässige Ergebnisse ausreichen und die meisten Betroffenen den Schmerz nach etwas Gewöhnung kaum noch wahrnehmen. 
  Tipp:  Viele Diabetiker kostet es eine gewisse Überwindung, sich selbst in den Finger zu stechen. Hier kann eine moderne Stechhilfe aus unserer Online-Apotheke von großem Nutzen sein: Diese hilft beim Anlegen und Einstellen der Einstichtiefe. Es gibt zudem Stechsysteme, die Lanzetten ganz automatisch auswerfen. 
 Praktische Tipps für die Blutzuckermessung 
 Beim Blutzuckermessen schleichen sich häufig Fehler ein, die das Messen erschweren und die Ergebnisse verfälschen. Die meisten dieser Fehler lassen sich leicht vermeiden, wenn Sie ein paar nützliche Tipps befolgen, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen. Grundsätzlich ist die Blutzuckermessung keine Wissenschaft und kann auch von Laien sehr gut bewältigt werden. Die wichtigste Regel lautet: Keine Angst vor einem kleinen Pieks! 
 Vor dem Messen Hände waschen und gründlich abtrocknen 
 Die Blutzuckermessung wird erleichtert, wenn Sie sich vor dem Einstich die Hände mit warmem Wasser waschen und ihre Finger massieren, um den Blutkreislauf zu fördern. Das erleichtert die spätere Entnahme der Bluttropfen – doch Vorsicht: Trocknen Sie Ihre Hände unbedingt gründlich ab, bevor Sie die Lanzette ansetzen. Feuchtigkeit kann die Probe verdünnen und die Messergebnisse verfälschen. Deshalb  sollten Ihre Hände vor dem Messen völlig sauber und trocken sein, da jede Spur von Schmutz und Wasser einen falschen Wert verursachen kann.  
 Blutzuckerteststreifen in der verschlossenen Packung aufbewahren 
 Blutzuckerteststreifen sind nicht unempfindlich gegenüber äußeren Einflüssen.  Bewahren Sie Ihre Blutzuckerteststreifen deshalb immer sicher und trocken in der verschlossenen Originalverpackung auf . Eine angebrochene Packung müssen Sie in der Regel innerhalb von sechs Monaten aufbrauchen – hier sollten Sie aber auf jeden Fall die Informationen des Herstellers berücksichtigen. Die Teststreifen sollten außerdem eine ähnliche Temperatur aufweisen wie das verwendete Blutzuckermessgerät, denn gravierende Temperaturunterschiede zwischen Gerät und Teststreifen bzw. eine hohe Luftfeuchtigkeit wirken sich negativ auf die Messgenauigkeit aus. 
 Die Einstichstellen regelmäßig wechseln und nicht pressen 
 Für das Blutzuckermessen sollten Sie nicht immer dieselbe Stelle auswählen. Die Blutentnahme fällt leichter und ist weniger schmerzhaft, wenn Sie die Lanzetten an verschiedenen Stellen ansetzen. Im Normalfall genügt heute ein einziger Tropfen Blut, allerdings sollten Sie diesen nicht durch Pressen gewinnen – denn dann besteht die Gefahr, dass das Blut durch Gewebewasser verdünnt und somit das Ergebnis verfälscht wird. Stechen Sie also tief genug, dass ein Bluttropfen von selbst heraustritt. Dabei können Sie gerne den ersten Tropfen verwenden, den Sie auch vorsichtig ausstreichen dürfen, ohne damit eine Verfälschung des Messergebnisses zu befürchten. 
 Lanzetten niemals mehrfach verwenden 
 Lanzetten sollten immer nur ein einziges Mal zur Blutentnahme benutzt werden. Das hat nicht nur hygienische Gründe: Die Lanzetten werden schnell stumpf und verursachen dann unnötige Schmerzen bei der Blutentnahme.  Entsorgen Sie deshalb Ihre gebrauchten Lanzetten immer gleich nach dem Einsatz  und greifen Sie für die nächste Blutmessung auf eine ungebrauchte neue Lanzette zurück. 
 
  Hinweis:  Qualitativ hochwertige Lanzetten finden Sie im praktischen Spar-Set zum günstigen Preis und schnellen Versand in unserer Online-Apotheke – selbstverständlich nur von beliebten Markenanbietern wie Accu Chek, Beurer, Glucocheck, Meditouch und anderen seriösen Herstellern. 
 
 Verwalten Sie Ihre medizinischen Daten mit einer App 
 Das Messen der Blutzuckerwerte ist nur sinnvoll, sofern die Ergebnisse auch protokolliert werden. Sofern Sie ein Smartphone besitzen, können Sie, damit Ihre Notizen nicht unübersichtlich werden, auf eine praktische App setzen, mit der Sie Ihr Smartphone zu einem erstklassigen und hilfreichen Blutzucker-Tagebuch machen. Inzwischen gibt es  Software speziell für Diabetiker, die das Protokollieren und Dokumentieren beinahe von selbst erledigen , zumindest aber deutlich erleichtern. Auch Kinder, die an Diabetes mellitus leiden, kommen mit einer modernen Smartphone App meist besser zurecht als mit mühsam auszufüllenden Papierprotokollen. Außerdem kann eine Smartphone Software gerade bei Kindern die Akzeptanz der Blutzuckermessung erhöhen. 
   Hochwertige Blutzuckermessgeräte aus der Apotheke 
 Zur korrekten Blutzuckermessung benötigen Sie natürlich auch ein zuverlässiges Blutzuckermessgerät. In unserer Online-Apotheke bieten wir Ihnen daher   zahlreiche hochwertige Messgeräte sowie entsprechendes Zubehör wie Lanzetten und Blutzuckerteststreifen.   
  Wichtig:  Ganz gleich, wie hochwertig Ihr Blutzuckermessgerät ist, gilt Folgendes: Es kann nie die Blutzuckermessung in einem spezialisierten Labor ersetzen. Laborwerte sind immer präziser als selbst ermittelte Werte, weshalb Sie diese in Absprache mit Ihrem Arzt regelmäßig abgleichen lassen sollten. Dennoch ist es wichtig, dass Sie auch zu Hause Ihre Werte stets im Blick behalten. 
 Geräte für jede Preisklasse mit unterschiedlichen Funktionen 
 Es muss nicht immer ein hochpreisiges Spitzenmodell sein: Verlässliche Qualität für den Alltag bekommen Sie in unserer Online-Apotheke bereits zum günstigen Preis. Die wichtigste Eigenschaft eines Messgeräts ist die  Messgenauigkeit , die bei allen Geräten aus unserem Sortiment selbstverständlich gewährleistet ist. Als praktische Extras wird das Messen je nach gewähltem Modell durch diverse Komfortfunktionen erleichtert. So gibt es etwa Geräte mit großem internen Speicher, USB-Schnittstelle oder Diabetes-App für das Smartphone. 
 Derartige Komfortfunktionen sind nicht zwingend notwendig für das Messen des Blutzuckers an sich, erleichtern aber den Umgang mit den Ergebnissen und deren Verwaltung und Weitergabe. Auch wenn Komfortfunktionen die Messgenauigkeit nicht beeinflussen, sollten Sie ihren Nutzen somit nicht unterschätzen: Wenn Sie jeden Tag Ihren Blutzucker messen und protokollieren müssen, sind Sie vermutlich für jede Funktion dankbar, die Ihnen diese Prozedur im Alltag erleichtert. 
 Messergebnisse richtig deuten: Was ist ein normaler Blutzuckerwert? 
 Das Messen des Blutzuckers ist nur die eine Seite der Medaille – natürlich müssen Sie die ermittelten Werte auch lesen und einordnen können. Blutzuckermessgeräte geben den Blutzuckerwert entweder in mgdl (Milligramm pro Deziliter) oder mmoll (Millimol pro Liter) aus. Idealerweise wird der Blutzucker am Morgen nüchtern gemessen. Der Blutzucker eines gesunden Erwachsenen beträgt nüchtern 100 mgdl oder 5,6 mmoll. Werte über 126 mgdl oder 6,1 mmoll legen den Verdacht auf Diabetes mellitus nahe. Liegen die Werte nach einer Mahlzeit über 140 mgdl oder 7,8 mmoll besteht die Möglichkeit einer Diabetes Typ 2 Erkrankung – die finale Diagnose sollte aber immer ein kundiger Arzt stellen. 
 
  Wichtiger Hinweis:  Auch hochwertige Geräte ersetzen nicht den Rat kompetenter Experten! Vertrauen Sie auf die Unterstützung Ihres Arztes oder lassen Sie sich unverbindlich von unserem pharmazeutischen Beratungsteam beraten! 
 
 Der HbA1c Wert ist ein weiterer wichtiger Indikator 
 Neben dem bereits vorgestellten Nüchternblutzucker ist vor allem der HbA1C Wert wichtig. Hinter diesem kryptischen Kürzel verbirgt sich der Anteil des Zuckerwertes im Hämoglobin, also dem roten Blutfarbstoff. Jeder Mensch besitzt ein solches Zucker-Hämoglobin, das eine besonders interessante Information speichert: nämlich den durchschnittlichen Blutzuckerwert über einen längeren Zeitraum. Das bedeutet, Ihr Haus- oder Facharzt kann einen erhöhten Blutzucker auch dann feststellen, wenn er einige Wochen zurückliegt – damit wird die Diagnose angesichts immer möglicher Werteschwankungen erleichtert. Der HbA1c Wert sollte bei der Messung möglichst niedrig sein, ein hoher HbA1c Wert verweist häufig auf Krankheiten. 
   Was Sie selbst tun können: Ernährung und Bewegung 
 Ein erhöhter Blutzuckerwert ist kein Grund zur Panik, sondern zum Handeln. Es gibt in Ihrem Alltag diverse Möglichkeiten, an Stellschrauben zu drehen, um den Blutzucker zu senken. Eine dieser Möglichkeiten ist eine  angepasste gesunde Ernährung  – denn häufig rührt ein erhöhter Blutzucker auch vom Essen her. Das bedeutet:  Essen Sie viel frisches, zuckerarmes Obst und Gemüse, vermeiden Sie zugesetzten Zucker und setzen Sie auf Nahrungsmittel mit ungesättigten Fetten wie zum Beispiel Olivenöl, Nüsse und Fisch sowie hochwertiges Eiweiß . Bei Kohlenhydraten ist dagegen Zurückhaltung angesagt, und wenn dann sollten Sie lieber zu kleinen Portionen komplexer Kohlenhydrate wie Kartoffeln, Vollkornreis, Pseudogetreide (z.B. Amaranth, Buchweizen, Quinoa etc.) und dergleichen greifen, die den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen und abfallen lassen als einfache Kohlenhydrate. 
 Neben der richtigen Ernährung spielt zudem die Bewegung eine Rolle.  Menschen, die regelmäßig Sport treiben, sind weniger anfällig für einen erhöhten Blutzucker  – darin sind sich die Experten einig. Werden Sie also aktiv, integrieren Sie tägliche Spaziergänge in Ihren Alltag und suchen Sie sich eine Sportart, die Ihnen auch langfristig Freude bereitet! 
   Fazit 
 Die Blutzuckermessung ist eine wichtige Angelegenheit, um den Blutzuckerspiegel im Blick zu behalten. Ist der Blutzucker zu hoch, hängt das meist mit verschiedenen Krankheiten zusammen: Werte über 126 mgdl bzw. 140 mgdl können auf Diabetes mellitus bzw. Diabetes Typ 2 verweisen – diese Diagnose sollte immer durch ärztliche Laborwerte bestätigt werden. Produkte für ein zuverlässiges Messen des Blutzuckers im Alltag können Sie ebenso in unserer Online-Apotheke kaufen wie Medikamente zum Ausgleich des Vitamin-B-Verlusts, der oftmals mit hohem Blutzucker einhergeht. Neben hochwertigen Blutzuckermessgeräten und Blutzuckerteststreifen kann eine Stechhilfe aus unserem Sortiment bei der Blutentnahme helfen und das Messen des Blutzuckers erleichtern. 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: Copyright (C) Andrey Popov 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2021-04-08T11:30:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Die richtige Ernährung bei Diabetes Typ 2</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/diabetes/die-richtige-ernaehrung-bei-diabetes-typ-2</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/diabetes/die-richtige-ernaehrung-bei-diabetes-typ-2"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Diabetes mellitus Typ 2 gilt als Wohlstands- und Zivilisationskrankheit und nimmt in der westlichen Welt immer mehr zu. Für die Betroffenen bedeutet das eine Einschränkung und eine Umstellung ihres Lebensalltags – und vor allem Ungewissheit. Viele fragen sich: Darf ich mir jet...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Diabetes mellitus Typ 2 ist weit verbreitet 
  Diabetes mellitus Typ 2  gilt als Wohlstands- und Zivilisationskrankheit und nimmt in der westlichen Welt immer mehr zu. Für die Betroffenen bedeutet das eine Einschränkung und eine Umstellung ihres Lebensalltags – und vor allem Ungewissheit. Viele fragen sich: Darf ich mir jetzt gar nichts mehr gönnen? Muss ich komplett auf Kohlenhydrate verzichten? Und sollte ich überhaupt keine Schokolade oder gar kein Fleisch mehr essen? Keine Sorge, meist ist alles halb so schlimm! Mit der richtigen Therapie und einem darauf abgestimmten Ernährungsplan können Sie der Krankheit mitunter ein Schnippchen schlagen und eine ganze Menge an Lebensqualität behalten. In diesem Ratgeber erfahren Sie, was Sie  rund um die Ernährung bei Diabetes Typ 2  wissen. 
 Richtig essen ist die beste Therapie bei Diabetes 
 Den meisten Menschen ist bekannt, dass die Diagnose Diabetes mellitus Typ 2 Auswirkungen auf den täglichen Speiseplan hat. Diese sind heute aber bei Weitem nicht mehr so gravierend wie früher: In der Regel müssen Sie keine strikte Diabetes-Diät einhalten und dürfen (fast) alles essen, was Sie lieben. Das soll allerdings nicht als Freifahrtschein und Blankoscheck missverstanden werden: Natürlich ist eine  gesunde Ernährung die unverzichtbare Grundlage  für jede gelingende Behandlung bei Diabetes. 
 Das bedeutet: Sie müssen wissen, was Sie essen und welche Auswirkung Ihre Ernährung auf den Verlauf Ihrer Diabetes-Erkrankung hat. Ein cleverer Ernährungsplan im Verbund mit Bewegung und einer effektiven Reduktion von bereits vorhandenem Übergewicht ist nach heutigem Wissen die beste Hilfe gegen Diabetes mellitus Typ 2. Insgesamt geht es darum, den Blutzuckerspiegel zu senken. Dieses Ziel lässt sich nicht allein mit Medikamenten erreichen, Sie müssen dafür Ihren Lebensstil ändern. Sprich: Die  Ernährung zielführend umstellen  und  Bewegung in den Alltag integrieren  sind die ersten wichtigen Meilensteine in der Therapie von Diabetes. 
 Insulin reguliert den Blutzucker – normalerweise 
 Ein erhöhter Zuckerspiegel hängt eng mit einer Insulinresistenz zusammen. Insulin ist ein Hormon, das eigentlich für den Transport der Glucose aus dem Blut in die Zellen verantwortlich ist. In der Praxis heißt das: Der Zucker bleibt im Blut, die Blutzuckerwerte steigen. Je nach Form und Ausprägung der Diabetes erhalten Sie nach Rücksprache mit Ihrem Arzt auch spezielle Tabletten, die Ihnen dabei helfen sollen, dieses körpereigene Defizit auszugleichen. Das allein reicht jedoch nicht aus, wie wir Ihnen im weiteren Verlauf des Ratgebers verdeutlichen werden. 
 Zwischen guten Fetten und schlechten Fetten unterscheiden 
 Fetthaltige Lebensmittel sind nicht per se schlecht bei einer Diabetes-Erkrankung. Wichtig ist, dass Sie vorwiegend gute Fette zu sich nehmen. Unter schlechten Fetten versteht man gesättigte Fettsäuren, die dem Körper zwar viel Energie liefern, dafür aber den Stoffwechsel verlangsamen sollen. Sie können Leiden wie Übergewicht, Arterienverkalkung, Bluthochdruck und einen erhöhten Cholesterinspiegel verursachen. Die meisten gesättigten Fettsäuren stecken in Fleischwaren, Wurst, Sahne, Butter und Käse sowie in zahlreichen Fertigprodukten, die mit Zusatzstoffen und billigen Fetten angereichert sind. 
 Als gute Fette gelten die  ungesättigten Fettsäuren . Sie sollen den Blutfettspiegel senken und die Blutgefäße vor einer Verstopfung bewahren. Bei einer durchschnittlichen Ernährung nehmen die meisten Menschen allerdings weniger ungesättigte Fettsäuren als gesättigte Fettsäuren zu sich. Deshalb ist das genaue Hinsehen und die achtsame Auswahl der Lebensmittel wichtig. Setzen Sie bevorzugt auf  Fisch, Nüsse und Pflanzenöle  und bereichern Sie Ihren Speiseplan auf diese Weise um wertvolle Fette, die Ihrer Gesundheit auch bei Diabetes eher zuträglich sind. 
 
  Profi-Tipp:  Bei Fetten ist eine strikte Schwarz-Weiß-Malerei unangebracht. Es geht nicht darum, gesättigte Fettsäuren komplett zu meiden und nur ungesättigte Fettsäuren aufzunehmen. Allerdings sollte das Verhältnis stimmen: Als Richtwert gilt ein Verhältnis von gesättigten Fettsäuren zu ungesättigten Fettsäuren von 1:2. 
 
 Eiweiß und Kohlenhydrate beeinflussen den Blutzuckerspiegel 
 Eiweißhaltige Ernährung kann dazu beitragen, den Blutzucker zu senken bzw. stabil zu halten. Deshalb ist Eiweiß in einem gesunden Ernährungsplan für Diabetes-Patienten unverzichtbar. Eine eiweißreiche Ernährung kann eine Insulinresistenz abmildern, in manchen Fällen sogar umkehren und vor allem viele Medikamente überflüssig machen. Eiweiß sorgt für eine längere Verweildauer im Magen, was einen positiven Effekt auf die Blutzuckerwerte hat. Indem Sie mehr Eiweiß essen, verringern Sie normalerweise auch automatisch die Menge an Kohlenhydraten auf Ihrem Teller, die den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lassen. So gesehen kann Eiweiß gleich in mehrfacher Hinsicht durch positive Auswirkungen bei Diabetes überzeugen. 
 Bewegung und Ernährung können den Krankheitsausbruch hinauszögern 
 In einem frühen Stadium Ihrer Diabetes-Erkrankung können Sie den Ausbruch der Krankheit gegebenenfalls hinauszögern, wenn Sie rechtzeitig Ihre Ernährung umstellen und sich selbst gleichzeitig viel Bewegung verordnen. Dabei müssen Sie keineswegs Leistungssport treiben:  Spaziergänge an der frischen Luft, ein wenig Gymnastik oder Yoga und hin und wieder eine etwas anstrengendere Sport-Session  sind schon ein vielversprechender Anfang. Außerdem können Sie gewissermaßen ganz nebenbei ein wenig mehr Aktivität in Ihren Alltag bringen, indem Sie zum Beispiel die Treppe anstelle des Aufzugs nehmen, möglichst viel zu Fuß erledigen (beispielsweise Einkäufe, Postgänge, Besuche, Altpapier wegbringen etc.) und ein wenig weiter weg parken oder eine Haltestelle früher aus Bus bzw. Bahn aussteigen. 
 Neben dem positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System und den Stoffwechsel kann mehr sportliche Aktivität darüber hinaus zur Gewichtsverringerung beitragen. Betrachten Sie das Abnehmen als wichtige Hilfe, um Ihre Diabetes-Beschwerden in den Griff zu bekommen und Tabletten oder Spritzen möglicherweise überflüssig werden zu lassen! 
 Informationen für einen Diabetes-tauglichen Ernährungsplan 
 Kein unnötiger Verzicht, sondern gut und gesund essen. So könnte der Plan für einen bewussten, gelassenen Umgang mit Ihrer Diabetes-Erkrankung lauten. Dabei dürfen Sie immer im Hinterkopf behalten, dass es keine Tabus gibt. Grundsätzlich dürfen Sie alles essen, es gibt keine Verbote. Grundsätzliche Tendenzen und Richtwerte sollten Sie allerdings immer im Blick behalten. Rufen Sie sich immer wieder in Erinnerung, dass ungesunde Fette und zuckerhaltige Lebensmittel den Verlauf Ihrer Krankheit befördern können, und konsumieren Sie diese lieber zurückhaltend. 
 Obst bei Diabetes? Nicht immer gut und gesund 
 Obst wird gerne als Bestandteil einer gesunden Ernährungsweise hervorgehoben. Das ist auch grundsätzlich korrekt, sollte aber für Diabetiker mit einer Einschränkung versehen werden: Obst enthält nämlich in aller Regel eine ganze Menge Zucker. Zwar handelt es sich dabei um Fruchtzucker, doch die Auswirkungen auf eine Diabetes-Erkrankung ist mehr oder weniger dieselbe. Grundsätzlich kann also ein erhöhter Konsum von Früchten den Blutzuckerspiegel enorm nach oben treiben. 
 Allerdings hat Obst auch einen Vorteil gegenüber Süßigkeiten mit herkömmlichem Zucker:  Viele Obstsorten beinhalten wertvolle Ballaststoffe , die den Blutzuckeranstieg verlangsamen. Damit kann der Verzehr von Obst eine positive Auswirkung haben. 
 Woran sollen Sie sich also halten? Wichtig für eine Balance zwischen den beiden positiven und negativen Wirkungspolen ist eine möglichst gleichmäßige Verteilung über den Tag. Essen Sie eher kleine Portionen Obst, anstatt einmalig große Mengen zu verzehren. 
 Eine große Portion Gemüse auf dem Speiseplan 
 Gemüse genießt einen ähnlich guten Ruf wie Obst, wenn es um einen gesunden Ernährungsstil geht. In diesem Fall sind die Lorbeeren auch ohne Abstriche verdient: Gemüse besitzt vielfältige positive Eigenschaften, hat in der Regel nur wenig Zucker und wenig Kalorien und versorgt Sie mit vielen Vitaminen und Mineralien. Aus diesen Gründen  sollte Gemüse in großer Menge auf Ihrem Speiseplan stehen  und möglichst jeden Tag mehrfach verzehrt werden. 
 Besonders empfehlenswert sind in diesem Zusammenhang auch Kartoffeln und Hülsenfrüchte: Diese enthalten viele Ballaststoffe, außerdem viel Stärke und Wasser. Damit wirken sie hemmend auf den Anstieg des Blutzuckerspiegels und stellen beinahe eine Art natürliches Mittel gegen eine Diabetes-Erkrankung dar. Gemüse, Kartoffeln und Hülsenfrüchte sollten deshalb einen wichtigen Aktivposten auf jedem Speiseplan darstellen – insbesondere gilt das natürlich für Diabetiker. 
 Getreide gehört jeden Tag auf den Teller 
 Niemals verzichten sollten Sie auf  Getreide in jeglicher Form . Getreideprodukte sind eine wichtige Säule für Ihren gesunden Ernährungsplan. Lebensmittel aus und mit Getreide enthalten zahlreiche Ballaststoffe und Stärke und können damit den Anstieg von Blutzucker in Ihrem Körper verzögern – vorausgesetzt, es handelt sich um komplexe Kohlenhydrate, wie sie vor allem in Vollkornprodukten vorkommen. Anders als in vielen raffinierten, stark verarbeiteten Lebensmitteln stecken im vollen Korn die wertvollen Kohlenhydrate in komplexer und hochwertiger Form, die der Körper langsam verarbeitet – so bleiben Sie länger satt und Ihr Blutzuckerspiegel steigt nicht so rapide an wie zum Beispiel bei hellen Mehl- oder Nudelsorten. 
 Milchprodukte und Eier bei Diabetes 
 Während Eier im Hinblick auf Diabetes zum einen als positiv zu bewerten sind und sogar als Omelette, Spiegelei oder gekochtes Ei empfohlen werden, werden sie zum anderen häufig für zuckerhaltige und stark fetthaltige Speisen verwendet. Ob in der Panade für Schnitzel, im Teig für einen lockeren Rührkuchen oder als Basis für süße Cremespeisen – viele Gerichte mit Eiern können den Blutzuckerwert mitunter stark ansteigen lassen. 
 
  Tipp für Eierspeisen:  Bei Eiern sollten Sie berücksichtigen, dass das Eiweiß zwar als sehr gesund gilt, dem Eigelb jedoch teilweise negative Effekte bei Diabetes nachgesagt werden. Wenn Sie gerne Rührei oder andere Eierspeisen essen, dann ist es hilfreich, Eiweiß und Eigelb zu trennen und die Hälfte vom Eigelb zu entsorgen oder für eine anderweitige Verwendung aufzubewahren. Das mindert kaum den Genuss, kann jedoch Ihrer Gesundheit zuträglich sein. 
 
 Bei Milchprodukten kommt es hingegen darauf an, was Sie verzehren möchten. Milch und Naturjoghurt beispielsweise beinhalten Milchzucker und können damit Ihren Blutzuckerspiegel erhöhen. Sie sollten Milch deshalb nur in kleinen Portionen und über den Tag verteilt genießen.  Käse und Magerquark  wiederum sind in der Regel unbedenklich. Sie beinhalten weniger Milchzucker und wirken sich deshalb auch nicht so stark auf den Blutzuckerspiegel aus. Ausgenommen von dieser Regel sind besonders fettreiche Hartkäsesorten. Absehen sollten Sie auch von Sprühsahne, Schokoladenpudding, Kondensmilch und Crème fraîche. 
 Bei Fleisch und Wurstwaren genau abwägen 
 Fleisch ist grundsätzlich neutral in Bezug auf den Blutzuckerwert. Geflügel, mageres Rind- oder Schweinefleisch können Sie in Bezug auf Diabetes Typ 2 somit normalerweise sorgenfrei genießen. Allerdings sollten Sie beim Geflügel die oftmals fettige Haut abziehen und beim Schnitzel auf eine Panade verzichten. Hähnchenleber und Wild sollten Sie nur in Maßen verzehren, ebenso naturbelassenes Kotelett und Kochschinken. Heikel wird der Fleischkonsum erst, wenn es sich um verarbeitete Produkte handelt. 
 Auf Wurstwaren sollten Sie möglichst verzichten, da sie überwiegend gesättigte Fette beinhalten. Das heißt:  Verzehren Sie möglichst wenig Pasteten, Aufschnitt, Leberkäse und Salami . Auch von fettem Schweinebraten sollten Sie lieber Abstand nehmen. Aber trotz allem gilt: Ein Tabu sind auch diese bei Diabetes Typ 2 weniger geeigneten Lebensmittel nicht. Wenn Sie gern einmal eine Scheibe Schinkenwurst oder eine Pizza Salami genießen möchten, dann dürfen Sie das. Halten Sie einfach Maß und achten Sie auf eine gute Balance! 
 Fisch und Meeresfrüchte sind weitgehend unbedenklich 
 Normalerweise müssen Sie sich bei Fisch auf Ihrem Teller keine Sorgen machen. Für die beliebten Fischstäbchen und alle anderen panierten Sorten gilt aber dieselbe Warnung wie für die Panade bei Schnitzel &amp;amp; Co.: Die fettige Kruste tut Ihnen nicht gut, ganz gleich, wie lecker sie schmeckt, ebenso wenig wie Fischsuppe. Auch Fischfrikadellen, Scampi und Sardellen aus der Konserve sind nicht ideal bei Diabetes. Bei Krabben, Lachsfilet, Heilbutt oder Scholle dürfen Sie hingegen nach Herzenslust zugreifen. 
 Alkohol ist für Diabetiker besonders schädlich 
 Dass Alkohol nicht gerade an der Spitze der Lebensmittelpyramide steht, wenn es um eine möglichst gesunde Ernährungsweise geht, ist bekannt. Für Diabetiker gilt diese Erkenntnis allerdings umso mehr:  Alkoholkonsum kann schnell zu einer Unterzuckerung führen . Dieser Effekt kann sich auch erst mit einer mehrstündigen Verzögerung einstellen. Alkohol sollte daher, wenn überhaupt, in Maßen genossen und am besten in Kombination mit einer Mahlzeit verzehrt werden, um einer Unterzuckerung vorzubeugen. 
 Getränke: am besten ungesüßt und ohne Fruchtkonzentrat 
 Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist für eine gesunde Ernährung von großer Bedeutung. Das ideale Getränk ist Mineralwasser ohne zusätzliche Geschmacksstoffe. Von gesüßten Limonaden sollten Sie nach Möglichkeit absehen, auch Fruchtsäfte aus Fruchtkonzentrat beinhalten sehr viel Fruchtzucker und sind bei Diabetes eher als negativ zu bewerten. Tee und Kaffee sollten ungesüßt oder allenfalls mit Süßstoff oder Süßungsmitteln wie Stevia genossen werden. Süßstoff und Stevia sind im Gegensatz zu Zucker für den Blutzuckerwert ohne Belang. 
  Achtung:  Es gilt, zwischen Süßstoffen und Zuckeraustauschstoffen zu unterscheiden. Während Süßstoffe in der Regel keinen Blutzuckeranstieg verursachen, ist dies bei Zuckeraustauschstoffen teilweise anders. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass es sich bei Süßstoff um stark verarbeitete Produkte handelt. Wenn Sie eher naturbelassen essen möchten, können Sie gegebenenfalls ein wenig Reissirup verwenden, der den Blutzucker nicht ganz so drastisch ansteigen lassen soll und auch bei Fructoseintoleranz empfohlen wird. 
 Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke zur Absicherung 
 Bei einer Diabetes-Erkrankung fällt es teilweise schwer, die vom Körper benötigten Nährstoffe jeden Tag auf entspannte Weise aufzunehmen. In diesem Fall können Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein. Wichtige ergänzende Informationen zum Thema erhalten Sie entweder bei Ihrem behandelnden Arzt oder im Internet: So stellen beispielsweise spezialisierte Organisationen wie die Deutsche Diabetes Hilfe Forschungsergebnisse und eine Tabelle mit aktuellen Zahlen und Richtwerten zur Verfügung. In unserer Online-Apotheke finden Sie zahlreiche   Nahrungsergänzungsmittel  , die Ihren Körper mit allem versorgen, was er braucht. Entdecken Sie unser Angebot und bestellen Sie praktische Ergänzungsmittel zu sich nach Hause! 
  Wichtiger Hinweis:  Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung- und Lebensweise, können aber in Absprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin dabei helfen, etwaige Defizite auszugleichen und die nicht immer einfache Gestaltung eines ausgewogenen und gesunden Speiseplans zu erleichtern. Setzen Sie dabei ausschließlich auf hochwertige Produkte seriöser Hersteller und Marken, wie Sie sie zum Beispiel in unserer Online-Apotheke finden. 
 Fazit 
 Diabetes ist eine verbreitete Krankheit, die bei immer mehr Menschen diagnostiziert wird. Mit einer geeigneten Therapie, genügend Bewegung und einer gesunden Ernährung können Sie der sogenannten Wohlstandserkrankung aber meist effektiv begegnen. 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: ©Photographee.eu - stock.adobe.com 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-08-20T03:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Diabetes erkennen: Anzeichen, Symptome und Tests</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/diabetes/diabetes-erkennen-anzeichen-symptome-und-tests</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/diabetes/diabetes-erkennen-anzeichen-symptome-und-tests"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            An welchen Anzeichen Sie Diabetes erkennen, mit welchem Test Sie die Diagnose Diabetes stellen können und welche Therapie sich bei der sogenannten Zuckerkrankheit bewährt hat, lesen Sie in diesem Ratgeber....
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 An welchen Anzeichen Sie Diabetes erkennen, mit welchem Test Sie die Diagnose Diabetes stellen können und welche Therapie sich bei der sogenannten Zuckerkrankheit bewährt hat, lesen Sie in diesem Ratgeber. 
 Wir hoffen, Ihnen mit den umfassenden Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen wertvolles Wissen an die Hand zu geben, damit Sie Diabetes frühzeitig erkennen, eine geeignete Behandlung einleiten und vermeidbare Folgen verhindern können. Denn: Viel zu häufig bleibt Diabetes während der ersten Jahre unerkannt, weil Betroffene die Symptome und Anzeichen nicht richtig einordnen können. Dies gilt es zukünftig zu vermeiden! 
 Daher wünschen wir Ihnen nun viel Freude beim Lesen! 
 Was ist Diabetes? Eine kurze Einführung 
 Bei der Krankheit Diabetes handelt es sich um eine Stoffwechselkrankheit, die mit erhöhten Blutzuckerwerten einhergeht. In der Medizin wird in der Regel der Begriff &quot;Diabetes mellitus&quot; verwendet. Unter dieser Bezeichnung werden verschiedene Diabetes-Typen zusammengefasst, die wir im Folgenden näher erläutern möchten. 
 Verschiedene Typen und Ursachen von Diabetes 
 Wie bereits erwähnt werden unter dem Begriff &quot;Diabetes&quot; verschiedene Arten der Blutzuckerkrankheit zusammengefasst. Dazu zählen Diabetes Typ 1, Typ 2 und Schwangerschaftsdiabetes. 
 Diabetes Typ 1 
 Diabetes Typ 1 gehört zu den häufigsten Stoffwechselerkrankung (Autoimmunkrankheit) unter Kindern und Jugendlichen. Hierbei greift das Immunsystem den eigenen Körper an, indem es die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse zerstört. Da diese Zellen für die Produktion des Hormons Insulin verantwortlich sind, entsteht infolgedessen ein Insulinmangel, der wiederum zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führt. Als Konsequenz müssen die meisten Patienten mit Typ 1 Diabetes ihrem Körper von außen Insulin zuführen und sich oftmals ihr Leben lang Insulin spritzen. 
 Die Diagnose Typ 1 Diabetes wird normalerweise am schnellsten gestellt, da dieser Typ oftmals mit recht auffälligen Symptomen einhergeht. Gesteigerter Harndrang, nächtliches Wasserlassen, starker Durst und zunehmende Müdigkeit sind charakteristisch für diese Art von Diabetes. 
 Die Hauptursache für Diabetes Typ 1 ist insbesondere eine ungünstige genetische Veranlagung, welche durch schädliche Umweltfaktoren und einen ungesunden Lebensstil zusätzlich beeinflusst wird. 
 Diabetes Typ 2 
 Diabetes Typ 2 tritt vor allem bei Erwachsenen auf und gilt als die meist verbreitete Diabetes Erkrankung. Da sich Diabetes Typ 2 allerdings schleichend ausprägt und mit unspezifischen Symptomen einhergeht, bleibt die Erkrankung bei vielen Patienten mehrere Jahre unerkannt – teilweise vergehen von den ersten Anzeichen bis zur Diagnose bis zu zehn Jahre. 
 Bei diesem Typ entwickeln die Zellen im Körper eine Unempfindlichkeit gegenüber dem Hormon Insulin, welches dafür verantwortlich ist, den mit der Nahrung aufgenommenen Zucker aus dem Blut zur Energiebereitstellung in die Zellen zu befördern und auf diese Weise den Blutzucker zu senken. Die Folge: Der Blutzuckerwert bleibt erhöht, da sich zu viel Zucker im Blut befindet. Ist der Blutzuckerspiegel dauerhaft zu hoch, kann dies zu diversen gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Folgeerkrankungen führen. 
 Als Ursachen für diesen Diabetes Typ kommen die genetische Veranlagung, Mangel an Bewegung und Übergewicht infrage. Das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, kann Experten zufolge durch einen gesunden Lebensstil signifikant gesenkt werden. 
  Interessant zu wissen:  Der Begriff &quot;Metabolisches Syndrom&quot;, auch &quot;Tödliches Quartett&quot; genannt, bezeichnet die Kombination aus mindestens drei krankhaften Störungen wie Übergewicht (Adipositas mit vorwiegender Fetteinlagerung im Bauchbereich), Insulinresistenz, Fettstoffwechselstörung mit erhöhten Triglyzerid- oder Cholesterinwerten und Bluthochdruck. Dieses Krankheiten-Quartett entsteht meist durch einen mehrere Jahre gepflegten, ungesunden Lebensstil mit zu wenig Bewegung und ungünstiger Ernährung. Das Vorliegen des metabolischen Syndroms kann das Risiko von Schäden an den Blutgefäßen deutlich erhöhen. Nicht selten führt es unbehandelt sogar zu einem Herzinfarkt. 
 Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) 
 Knapp über 5 % der schwangeren Frauen erkranken während ihrer Schwangerschaft an Diabetes, weshalb diese Diabetes Form auch Schwangerschaftsdiabetes genannt wird. In der Medizin trägt die derartige Glukosetoleranzstörung die Bezeichnung Gestationsdiabetes. Aufgrund dessen, dass Schwangerschaftsdiabetes wegen der erhöhten Blutzuckerwerte die Gesundheit von Mutter und Kind gefährdet, haben sich frühzeitige Testungen in der Schwangerschaft etabliert (Details siehe Punkt &quot;Diagnose von Diabetes&quot;). 
 Blutzuckerwerte bei Diabetes mellitus: Überschreitung der Grenzwerte 
 Von Diabetes wird gesprochen, wenn der Blutzuckerspiegel bei einem aussagekräftigen Test wiederholt einen der unten genannten Grenzwerte (Erwachsene) überschreitet. 
 
 Nüchternblutzucker (8-10 Stunden ohne Nahrung): ≥ 126 mg/dl (≥ 7,0 mmol/l) 
 120 Minuten nach einem oralen Glukosetoleranztest (OGTT): ≥ 200 mg/dl (≥ 11,1 mmol/l) 
 HbA1c-Wert: ≥ 6,5 % bzw. ≥ 48 mmol/mol 
 
  Im Vergleich dazu sehen die Blutzuckerwerte bei gesunden Erwachsenen folgendermaßen aus: 
 
 Nüchternblutzucker (8-10 Stunden ohne Nahrung): ≤ 100 mg/dl (≤ 5,6 mmol/l) 
 120 Minuten nach einem oralen Glukosetoleranztest (OGTT): ≤ 140 mg/dl (≤ 7,8 mmol/l) 
 HbA1c-Wert: 4-6 % 
 
  Liegt der Nüchternblutzucker zwischen 100 und 125 mg/dl (5,6 bis 6,9 mmol/l), kann dies auf die sogenannte Prädiabetes (Vorstadium von Typ 2 Diabetes) hindeuten. Dies gilt es durch einen ergänzenden Test zu prüfen. Mehr zum Testverfahren lesen Sie weiter unten im Abschnitt &quot;Diagnose von Diabetes&quot;. 
 Wie viele Menschen haben Diabetes? 
 Diabetes gehört zu den häufigsten Krankheiten weltweit, etwa 350 bis 415 Millionen Menschen auf der ganzen Welt sind davon betroffen. In Deutschland leiden Studien zufolge ungefähr 6 Millionen Patienten unter der Stoffwechselkrankheit. Laut Schätzungen von Experten gibt es ebenso viele unerkannte Diabetes Fälle – also Patienten, bei denen Ärzte die Erkrankung Diabetes noch nicht erkannt haben – bzw. Menschen, die ein erhöhtes Risiko für Diabetes in sich tragen. 
 Alarmierend sind zudem die Prognosen, welche Experten im Zusammenhang mit Diabetes stellen: Bis zum Jahr 2040 rechnen die Vereinten Nationen damit, dass die Zahl der Diabetes Patienten nochmals um 50 % steigt. Demnach würden bis 2040 knapp 650 Millionen Menschen an Diabetes erkranken. Schon jetzt wird Diabetes daher als erste Krankheit, die nicht durch eine Infektion ausgelöst wird, als globale Bedrohung bezeichnet. 
 Aus diesem Grund hat sich das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (kurz: DZD) zum Ziel gesetzt, die Ursachenforschung voranzutreiben und aus neuen wissenschaftlichen Ergebnissen wirksame Maßnahmen zur Prävention und Behandlung abzuleiten, um die rasante Ausbreitung von Diabetes zu stoppen. 
 Erste Anzeichen bei Diabetes – so erkennen Sie die Warnzeichen 
 Da Diabetes mellitus oft schleichend entsteht und oftmals mit unspezifischen Beschwerden einhergeht, erfahren viele Menschen erst sehr spät, dass sie Diabetiker sind. 
 Welche Symptome treten bei Diabetes auf? 
 Auch wenn jeder Diabetes Typ von anderen Charakteristiken geprägt ist, gleichen sich einige Krankheitszeichen bei Diabetes Typ 1 und 2. Der Unterschied besteht allerdings darin, dass die Symptomatik beim Typ 1 ausgeprägter ist und schneller auffällt. In der Regel machen sich die Beschwerden bei Diabetes Typ 2 jedoch in abgeschwächter Form bemerkbar, weil die Erkrankung schleichend einsetzt. Einzig die Schwangerschaftsdiabetes verläuft fast immer symptomarm, wodurch die meisten schwangeren Frauen gar nicht merken, dass sie von Diabetes betroffen sind – oft gibt ein Test Aufschluss (mehr dazu siehe Punkt &quot;Diagnose von Diabetes&quot;). 
 Typische Diabetes Symptome im Überblick: 
 
  verstärkter Harndrang und nächtliches Wasserlassen  – Grund: Der Organismus versucht, den übermäßigen Zucker im Blut über die Niere und demzufolge über den Urin auszuscheiden. 
  starker Durst  – Ursache: Wenn der starke Harndrang zu einem Wassermangel führt, tritt großer Durst auf. 
  Energielosigkeit, Abgeschlagenheit, depressive Verstimmung und Müdigkeit  – Grund: Bei Diabetes kann der Körper Glukose nicht mehr richtig zur Energiegewinnung nutzen, wodurch der Betroffene sich müde und antriebslos fühlt. 
  trockene, juckende Haut  – Grund: Auch die trockene Haut entsteht durch den gesteigerten Wasserverlust infolge des erhöhten Harndrangs, um den Blutzuckerwert zu senken. 
  schlechtere Wundheilung  – Grund: Da das Immunsystem bei Diabetes geschwächt ist und die Haut schlechter durchblutet wird, kann die Wundheilung verlangsamt sein. 
  erhöhte Anfälligkeit für Infektionen (meist der Harnwege, der Haut, der Schleimhäute und des Zahnfleischs)  – Grund: Auch gehäufte Infektionen sind eine Folge des geschwächten Immunsystems von Diabetikern. 
  Gewichtsabnahme  – Ursache: Ein möglicher Gewichtsverlust ist ebenfalls auf das häufigere Urinieren zurückzuführen. Ein anderer Grund kann sein, dass die Zellen wegen der gestörten Verwertung des Blutzuckers zur Energiedeckung auf die Fettdepots zurückgreifen (vor allem bei Typ 1 Diabetes). 
  Mundgeruch (Azetongeruch, ähnlich Nagellack oder überreife Äpfel – nur bei Typ 1 Diabetes)  – Ursache: Wenn die Zellen nicht mit genügend Glukose versorgt werden, greift der Körper auf Fettzellen zurück (siehe oben) und bildet Ketone bzw. Azeton. Ein derart starker Insulinmangel kann zur Ketoazidose und in gravierenden Fällen zum diabetischen Koma führen. 
 
   Merke:  Viele dieser Symptome sind unspezifisch und treten auch bei zahlreichen anderen Krankheiten auf, sodass allein aus den Beschwerden keine eindeutigen Rückschlüsse auf Diabetes gezogen werden können. Daher ist es wichtig, die Beschwerden im Gesamtzusammenhang zu betrachten und einen erfahrenen Diabetologen um Rat zu fragen. 
 Diagnose von Diabetes: Ein Test gibt Gewissheit 
 Weiter oben haben wir bereits die Grenzwerte genannt, deren Überschreiten den Verdacht auf Diabetes mellitus bestätigt. Mit einem zuverlässigen Test lassen sich die Blutzuckerwerte exakt bestimmen und ablesen, ob ein Patient unter Diabetes leidet oder nicht. 
 Heutzutage gibt es verschiedene Test-Varianten zur Diagnosestellung und regelmäßigen Kontrolle des Blutzuckerspiegels. Dabei werden der Nüchternblutzuckerwert sowie der Langzeitblutzucker (HbA1c-Wert) gemessen und in Relation zu den Grenzwerten gestellt. 
 Nüchternblutzucker: Bluttest vor dem Frühstück 
 Um den Blutzuckerwert im nüchternen Zustand zu bestimmen, erfolgt vor dem Frühstück eine Blutabnahme. Der Patient sollte vor dem Test mindestens vier Stunden nichts essen, nicht rauchen und nur Wasser trinken, damit das Testergebnis nicht verfälscht wird. 
 Sofern der Nüchternblutzucker im Grenzbereich zwischen 100 und 125 mg/dl (5,6 bis 6,9 mmol/l) liegt, sollte ein oraler Glukosetoleranztest durchgeführt werden, um das Vorliegen von Prädiabetes zu prüfen. 
 Oraler Glukosetoleranztest: Vorstufe von Diabetes erkennen 
 Ist der Blutzucker nur vorübergehend (zum Beispiel nach dem Essen) erhöht, handelt es sich häufig um eine Vorstufe von Diabetes. Dies kann mithilfe eines Glukosetoleranztests bestimmt werden, der nach einer Nahrungsrestriktion von ca. 10 Stunden ebenfalls im nüchternen Zustand gemacht wird. Vor dem Test wird der Blutzucker bestimmt, woraufhin eine Lösung mit 75 g Zucker getrunken wird. 120 Minuten nach dem Test wird der Blutzucker erneut gemessen und mit den Grenzwerten verglichen. 
  Wichtig:  Damit der Test aussagekräftig ist, sollte der Patient drei Tage vor dem Test genügend Kohlenhydrate essen und nicht rauchen. 
 Ein oraler Test mit einer Glukoselösung wird auch bei Schwangeren zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche durchgeführt, um Schwangerschaftsdiabetes festzustellen. Seit 2012 tragen Krankenkassen in Deutschland die Kosten für ein generelles Screening-Verfahren bei schwangeren Frauen. 
 HbA1c-Wert: Duo aus Hämoglobin und Zucker 
 Neben den oben genannten Verfahren kann zur Diagnose von Diabetes auch der HbA1c-Wert im Blut bestimmt werden. Bei HbA1C handelt es sich um Glykohämoglobin, den Farbstoff der roten Blutkörperchen, der sich mit Zucker im Blut verbindet. HbA1C-Laborwerte geben die Blutzuckerkonzentration innerhalb der letzten zwei Monate in Prozent an und lassen so Rückschlüsse auf einen dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel zu. 
  Gut zu wissen:  Der am häufigsten angewandte Test ist neben der gewöhnlichen Blutentnahme im nüchternen Zustand der orale Glukosetoleranztest. Ein großer Vorteil dieses Tests besteht darin, dass damit auch schon eine Vorstufe von Diabetes mellitus (sogenannte &quot;Prädiabetes&quot;) diagnostiziert werden kann. Der HbA1c-Wert zeigt hingegen nur sehr hohe Blutzuckerwerte an, sodass Vorstadien von Diabetes nicht abzuleiten sind. 
 Gleiches gilt für viele frei verkäufliche Urin-Teststäbchen – diese geben zwar Hinweise auf das Vorliegen einer akuten Diabetes Erkrankung, lassen jedoch keine Früherkennung zu, da Zucker im Harn erst ab einem Wert von 160-180 mg/dl nachweisbar ist. Lesen Sie daher immer genau die Informationen zum Produkt, wenn Sie einen gesicherten Test machen möchten, und fragen Sie im Zweifel einen erfahrenen Arzt. 
 Kontrolle der Therapie: Fortschritte prüfen 
 Nicht nur die Diagnose wird mit einem solchen Testverfahren gestellt, sondern auch der Verlauf der Therapie wird mit einem derartigen Test protokolliert. Bewegt sich der Blutzuckerwert im Normalbereich, ist keine Therapieanpassung nötig. Schwanken die Blutzuckerwerte zu stark, muss möglicherweise die Gabe von Insulin bzw. anderer Medikamente erhöht oder reduziert werden. Auch kann es notwendig sein, ergänzende Maßnahmen zu ergreifen, um den Therapieerfolg langfristig sicherzustellen. 
 Können Diabetiker ihren Blutzucker auch zu Hause testen? 
 Um Ihren Blutzuckerwert zu bestimmen, müssen Sie nicht erst zum Arzt gehen. Auch zu Hause können Sie Ihre Werte dank moderner Teststreifen und Blutzuckermessgeräte zuverlässig bestimmen und protokollieren. Dies ist besonders für Menschen praktisch, die schon wissen, dass sie unter der Blutzuckerkrankheit leiden, und regelmäßig ihre Werte messen müssen. 
 Blutzuckermessgeräte mit Teststreifen 
 Zur Bestimmung des Blutzuckers wird eine minimale Blutmenge (meist aus der Fingerkuppe) entnommen, auf einen Teststreifen aufgebracht und mit einem Messgerät ausgelesen. Die Werte sollten in einem Tagebuch oder einem individuellen Protokoll festgehalten werden, um Schwankungen sichtbar zu machen und frühzeitig darauf reagieren zu können. 
 Schnelltests im Urin 
 Mittels spezieller   Urin-Teststreifen   kann der Harn auf eine erhöhte Blutzuckerkonzentration untersucht werden. Bei einer Verfärbung des Testfelds ist der Wert erhöht und weist auf Diabetes mellitus hin. Ein positives Testergebnis kann allerdings auch bei anderen Erkrankungen oder nach dem Genuss zu vieler Süßigkeiten angezeigt werden und sollte in jedem Fall von einem Mediziner bestätigt werden. 
  Tipp:  In unserer Online-Apotheke finden Sie zahlreiche freiverkäufliche   Teststreifen ,  Blutzuckermessgeräte   und praktische Schnelltests, die Sie zu Hause ganz einfach anwenden können. Sie möchten nicht erst mühsam einzelne Produkte zusammensuchen? Auch dann haben wir das Richtige für Sie: Bestellen Sie ein praktisches Set aus Messgerät und Teststreifen (teils sogar inklusive Tagebuch) mit wenigen Klicks bequem zu sich nach Hause – einfacher geht&#039;s nicht! 
  Wichtig:  Ein Schnelltest zu Hause ersetzt keinesfalls einen Arztbesuch. Haben Sie den Verdacht, dass Sie an Diabetes mellitus leiden, können Sie selbstverständlich einen Selbsttest durchführen, um einen ersten Verdacht zu untermauern. Anschließend sollten Sie jedoch unbedingt einen Termin bei einem Experten vereinbaren. Dank seiner Erfahrung kann er Sie eingehend beraten und eine gesicherte Diagnose stellen. 
 Therapie und Behandlung von Diabetes 
 Abhängig vom Diabetes Typ und von den jeweiligen Ursachen ist eine andere Therapie erfolgversprechend. Grundsätzlich gilt jedoch: Je früher die Behandlung beginnt, desto besser – nur so können langfristige Schäden verhindert oder abgeschwächt werden. 
 Während bei Typ 1 Diabetes meist ein Leben lang Insulin gespritzt oder Tabletten eingenommen werden müssen, kann es bei Typ 2 Diabetikern genügen, die Lebensweise zu verändern. Eine gesunde Ernährung mit wenigen raffinierten Kohlenhydraten (vor allem Zucker), mit viel frischem Gemüse, zuckerarmem Obst, hochwertigem Protein und gesunden Fetten hat sich im Kampf gegen Diabetes bereits vielfach bewährt. Zudem sollten Patienten ein gesundes Maß an Sport und Bewegung in ihren Alltag integrieren, um den Zellstoffwechsel zu aktivieren und etwaiges Übergewicht abzubauen. Dies wirkt sich nicht nur förderlich auf eine Diabetes Erkrankung aus, sondern steigert auch allgemein das Wohlbefinden und hebt die Lebensfreude insgesamt. 
 Wir wünschen Ihnen alles Gute! 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: ©6okean - stock.adobe.com 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2019-09-04T09:15:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
</feed>
