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    <updated>2026-09-13T15:07:34+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Schwaches Immunsystem: Ursachen, Symptome und Tipps zur Stärkung</title>
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                                            Wer ein geschwächtes Immunsystem hat, leidet unter einer Abwehrschwäche und demzufolge oftmals unter einer höheren Infektanfälligkeit. Erkrankungen wie Grippe, eine starke Erkältung mit Schnupfen, Husten und Halsschmerzen oder ein Magen-Darm-Infekt treten bei Menschen mit Immu...
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                 Ständig zu erkranken und jede Erkältungswelle mitzunehmen, bringt ein ungutes Gefühl mit sich, welches Sie vielleicht kennen. Bei anderen Menschen scheint es hingegen fast so, als würden diese nie krank werden. Grund dafür ist die  individuelle starke oder schwache Immunabwehr . Unser Immunsystem ist  tagtäglich im Einsatz , da wir immer von Viren und Bakterien umgeben sind – sei es auf der Arbeit, in der Bahn oder im Supermarkt. 
  Die gute Nachricht:  Ein geschwächtes Immunsystem kann man durch diverse Maßnahmen stärken. Im Folgenden haben wir die  wichtigsten Tipps  für eine&amp;nbsp;  stärkere Immunabwehr   aufgeführt. Erfahren Sie außerdem, wie es zu einem schwachen Immunsystem kommt und an welchen  Symptomen  Sie dieses erkennen können. 
 Symptome: Woran erkennen Sie ein geschwächtes Immunsystem? 
 Ein geschwächtes Immunsystem ist  keine eigenständige Krankheit , die einer Behandlung bedarf, sondern es wird lediglich die Entstehung anderer Erkrankungen begünstigt. Es gilt daher, das Immunsystem  präventiv zu stärken , um Krankheiten aufgrund einer Immunschwäche bzw. Abwehrschwäche vorzubeugen. 
 Die  häufigsten Symptome und Anzeichen  für ein geschwächtes Immunsystem sind folgende: 
 
 Müdigkeit und Abgeschlagenheit 
 Konzentrationsstörungen 
 höhere Anfälligkeit für Infektionen (grippaler Infekt, Schnupfen, Magen-Darm-Infekte etc.) 
 länger benötigte Erholungsphasen nach Erkrankungen 
 Zahnentzündungen 
 Entzündliche Prozesse im Körper 
 Herpes, Pilzerkrankungen, Warzen 
 
 Gründe für ein schwaches Immunsystem: Welche Ursachen gibt es? 
 Für ein geschwächtes Immunsystem gibt es zahlreiche Ursachen. Während mehrheitlich Kinder, ältere und (chronisch) kranke Menschen ein schwaches Immunsystem haben, ist bei ansonsten gesunden Menschen meist die  Lebensweise  eine der primären  Ursachen für eine Immunschwäche . Nicht zuletzt gehen einige schwere, teils chronische Erkrankungen wie Stoffwechselstörungen, Krebs und Atemwegserkrankungen mit einer Abwehrschwäche einher, wodurch die Patienten noch anfälliger für Krankheitserreger sind. 
 Vorbeugen: Tipps, um Ihr Immunsystem zu stärken 
 Insbesondere zur Herbst- oder Winterzeit ist es wichtig, das Immunsystem zu stärken, um einer Infektion aufgrund von Immunschwäche vorzubeugen. Aber auch ganzjährig können und sollten Sie etwas für Ihr Wohlbefinden und Ihr Immunsystem tun, damit Sie Viren, Bakterien und anderen Krankheitserregern ganz einfach trotzen, potenzielle Risikofaktoren minimieren und ohne Infekte durch jede Jahreszeit kommen. 
   
  Die wichtigsten Tipps auf einem Blick  
 
 ausreichender, guter Schlaf 
 wenig Stress, viel Entspannung 
 gesunde, abwechslungsreiche Ernährung inkl. genügend Vitaminen und Mineralien 
 ausreichend trinken (mindestens 1,5 Liter pro Tag) 
 auf Alkohol und Nikotin verzichten 
 viel Bewegung und Sport 
 Wechselduschen und Sauna für die Abhärtung 
 gute Laune fördern und glücklich sein 
 regelmäßiges Händewaschen 
 den Darm gesund halten 
 trockenes Raumklima vermeiden 
 
 Genug Schlaf wirkt sich positiv auf Ihr Immunsystem aus 
 Ob als Schönheitsschlaf oder zur Regeneration nach einem von Stress geprägten Tag: Schlaf gilt in vielerlei Hinsicht als  wahres Wundermittel . Wer genug schläft, tut sowohl Körper als auch Geist etwas Gutes und beugt ganz nebenbei der Entstehung von Krankheiten vor. Gönnen Sie sich deshalb  mindestens 6-8 Stunden Schlaf , damit Ihr Körper ausreichend  Zeit zur Regeneration  hat und Sie erholt in den nächsten Tag starten können. Kraftvolle Pflanzenstoffe können Sie beim Ein- und Durchschlafen unterstützen.  Baldrian, Lavendel und Passionsblume  beispielsweise haben eine beruhigende und schlaffördernde Wirkung auf den Körper. Auch das sogenannte Schlafhormon   Melatonin   kann bei Einschlafstörungen zum Einsatz kommen, da es die Fähigkeit hat, den Tag-Nacht-Rhythmus zu regulieren. Unsere Kategorie mit   Arznei- und Nahrungsergänzungsmitteln für einen erholsamen Schlaf   hält Produkte mit den genannten Wirkstoffen für Sie bereit. Mehr   Tipps rund um das Thema Schlafen   erfahren Sie in unserem Ratgeber. 
 Stress und wenig Entspannung schwächt Ihr Immunsystem 
 Es heißt nicht umsonst,  dass Stress krank macht . Wer sich unnötig viel Stress aussetzt oder lange Zeit in einem stressigen Job arbeitet, leidet nicht selten unter einer Immunschwäche.  Woran das liegt?  Stress wirkt sich nicht nur ungünstig auf unser seelisches Wohlbefinden aus, sondern führt auch innerhalb des Körpers zu einem erhöhten Stresslevel.  Die Folge:  Antikörper werden reduziert, Krankheitserreger können nicht mehr wie gewohnt bekämpft werden und das Risiko für Krankheiten steigt. Wann immer möglich, sollten Sie Stress daher gänzlich vermeiden oder sich in stressigen Phasen zumindest  genügend Erholungsphasen  gönnen – Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken! 
  Tipp:    Achtsamkeitsübungen  , Meditation und Yoga (z.B. Yin Yoga) wirken dem stressigen Alltag sehr gut entgegen und lassen sich mit etwas Disziplin und ein bisschen Übung in die tägliche Abendroutine integrieren. Holen Sie sich gern Inspiration bei einschlägigen  Video-Kanälen oder Podcasts und Apps . Wer achtsam lebt und sich genügend entspannt, unterstützt folglich sein Immunsystem. Kleine Achtsamkeitsübungen lassen sich ganz einfach in Ihren Alltag integrieren: nehmen Sie Ihren Atem, Geschmäcker und Gerüche ganz bewusst wahr oder konzentrieren Sie sich solange Sie können auf einen bestimmten Gegenstand, ohne dass Sie sich von anderen Umwelteinflüssen ablenken lassen. Weitere   Tipps zum Thema Entspannungstraining und Atemübungen   finden Sie in unserem Ratgeber. 
 Gesunde Ernährung beugt einem geschwächtem Immunsystem vor 
 Es mag abgedroschen klingen, aber eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist das A und O, wenn es um das Thema Immunsystem geht. Indem Sie auf eine  abwechslungsreiche Ernährung  mit viel frischem Obst und Gemüse achten, führen Sie Ihrem Körper einige wertvolle Mineralstoffe (z.B.   Zink  , Selen,   Eisen  ),   Vitamine   (z.B. die Vitamine A, C, D und E) und sekundäre Pflanzenstoffe (z.B. Carotinoide, Bioflavonoide) zu. Insbesondere dann, wenn Sie  Obst und Gemüse  roh oder gedünstet verzehren, profitieren Sie von der  positiven Wirkung vieler zellschützender Antioxidantien , die darin enthalten sind. Nüsse und Hülsenfrüchte komplettieren mit ihren wertvollen Nährstoffen und B-Vitaminen eine gesunde Ernährung. 
 
 Als einfach zu merkende Faustregel hat die  Weltgesundheitsorganisation  folgende Empfehlung veröffentlicht: Wenn Sie täglich  3 Handvoll Gemüse  und  2 Handvoll Obst  verzehren, sind Sie auf einem sehr guten Weg. Wichtig ist, sich beim Vorhaben der Ernährungsumstellung nicht zu überfordern. Gehen Sie kleine Schritte und lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Sie zwischenzeitlich in alte Muster zurückfallen. 
 Bleiben Sie dran und setzen Sie sich immer wieder neue Ziele.  Beispielsweise:  Ein neues vegetarisches Rezept ausprobieren, die Chips für den Fernsehabend mal durch Gemüsestreifen ersetzen, zum Frühstück ein richtig luxuriöses Müsli mit einer großen Portion Lieblingsfrüchte, pflanzlicher Milch und Nussmus kreieren etc. Das Kredo lautet: Bleiben Sie neugierig! 
 
 Gerade Menschen mit einem  Vitamin D-Mangel  leiden häufig an einem schwachen Immunsystem.¹ Deshalb kann es vor allem im Winter, wenn der Körper nur selten mit Sonnenlicht in Kontakt kommt und kaum im Stande ist, seine Vitamin-D-Reserven aufzufüllen, sinnvoll sein auf   Vitamin-D-Präparate   zu setzen und so Ihr Immunsystem zu stärken. Sprechen Sie am besten Ihren Arzt oder Ihre Ärztin darauf an. 
 Sie haben  Kinder ? Versuchen Sie schon im jungen Alter, ihr Interesse für eine  gesunde Ernährung  zu wecken, und zeigen Sie ihnen, dass gesundes Essen Spaß machen kann. Lassen Sie Ihre Kinder am besten in der Küche mithelfen, formen Sie gelegentlich gemeinsam lustige Gesichter aus Obst- oder Gemüsestückchen und integrieren Sie bestimmte Lebensmittel immer wieder in den Speiseplan, um auch den Gaumen an das gesunde Essen zu gewöhnen. 
 Sie planen abzunehmen und möchten Gewicht mit einer Diät verlieren?  Hier gilt Vorsicht  – bei einer radikalen Diät  („Crash Diät“)  werden weniger Kalorien aufgenommen und nicht selten fehlt es dann ebenfalls an wichtigen Nährstoffen. Dies führt wiederum zur Immunschwächung. Versuchen Sie daher stets auf gesundem und nachhaltigem Wege abzunehmen und auf Ihre Nähr- und Mineralstoffzufuhr zu achten. 
 Viel trinken: Wasser als Lebenselixier 
 Wasser gilt seit jeher als  Lebenselixier  und ist auch für ein gesundes Immunsystem sehr wichtig. Unser Körper besteht je nach Alter zu  70-95% aus Wasser  – kein Wunder, dass er täglich eine große Menge Flüssigkeit benötigt! Trinken Sie daher – sofern vom Arzt nicht ausdrücklich anders verordnet – jeden Tag  mindestens 1,5 Liter reines Wasser  oder ungesüßten Tee (keinen schwarzen Tee), um Giftstoffe auszuspülen und Ihren Körper mit der benötigten Flüssigkeit zu versorgen. 
   
  Wie wäre es mit einer neuen Morgenroutine? Probieren Sie mal Zitronen-Ingwer-Wasser!  
 Einen besonderen  Energiekick am Morgen  verspricht ein Glas lauwarmes Wasser mit fein geraspeltem   Ingwer   und Zitronensaft. Die im Zitronen-Ingwer-Wasser enthaltenen Enzyme und der hohe   Vitamin-C  -Gehalt unterstützen Ihr Immunsystem und wirken sich somit förderlich auf Ihre Gesundheit aus. 
 Alkohol und Nikotin schwächt das Immunsystem 
 Eine gesunde Ernährung bzw. Lebensweise geht auch mit dem  Verzicht auf Alkohol und Nikotin  einher. Wer das   Rauchen aufgibt   und sich nur noch hin und wieder ein Glas Rotwein oder Ähnliches gönnt, beugt dem Risiko von   Herz-Kreislauf-Erkrankungen   vor und leistet insgesamt einen großen Beitrag zum Erhalt seiner Gesundheit. 
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 Viel Bewegung und Sport an der frischen Luft stärken die Abwehrkräfte 
  Frische Luft und Aktivität  sind essenziell für unsere Gesundheit und stärken erst recht im kühleren Herbst und Winter unsere Abwehrkräfte. Gehen Sie, wann immer möglich, zu Fuß, fahren Sie mit dem Rad zur Arbeit oder nutzen Sie die Mittagspause für einen kurzen Spaziergang. Wenn es Ihnen schwerfällt, sich zum Sport zu motivieren, verabreden Sie sich doch einfach mit Ihren Freunden zum Sport oder planen Sie einen  aktiven Ausflug  mit der ganzen Familie ein. So verbringen Sie Zeit mit Ihren Lieben und tun gleichzeitig noch etwas für Ihr Wohlbefinden – besser geht es kaum! Ein  moderater Ausdauersport ² stärkt Ihr Immunsystem am besten – zum Beispiel  langsames Joggen  und  Nordic Walking  über eine längere Strecke. 
 Körperliche Abhärtung durch Wechselduschen und Sauna 
 Zur Stärkung des Immunsystems und zur körperlichen Abhärtung haben sich neben der Aktivität bei Wind und Wetter auch  Wechselduschen  bewährt. Durch die wechselnden Temperaturen bzw. Kältereize wird der Körper darauf trainiert, sich schneller an seine Umgebung anzupassen und  verstärkt Antikörper zu bilden  – ein Plus für das Immunsystem! 
 Auch durch regelmäßige  Sauna-Besuche  können Sie Ihr Immunsystem trainieren. In Saunen kann es bis zu 100 Grad Celsius heiß sein, wodurch sich der Körper erwärmt und einen  fieberähnlichen Zustand  erzeugt wird. Dadurch wird die Aktivierung von Abwehrzellen beschleunigt. Verlässt man im Anschluss die heiße Sauna und bewegt sich in die Kälte, wird ein ähnlicher Effekt wie beim Wechselduschen erzeugt. Doch Achtung!  Krank sollten Sie die Sauna nicht besuchen , weil dies das Herz-Kreislaufsystem Ihres Körpers zu sehr belasten würde. 
 Eine gesunde Hygiene schützt Sie vor Krankheiten 
 Um sich vor vielen Krankheitserregern zu schützen, gilt auch eine  gesunde Hygiene . Dazu gehört das  regelmäßige Händewaschen . Während Grippewellen und der Erkältungszeit kann man sich ebenfalls häufiger die Hände  desinfizieren . Aber auch hier gilt ein gesundes Maß! Übermäßige (Hand-)Hygiene strapaziert die Haut stark. Achten Sie eher darauf, sich richtig die Hände zu waschen und ein gutes Gefühl dafür zu entwickeln, wann es Zeit ist, sich die Hände zu waschen. 
  So waschen Sie sich die Hände richtig:  
 
 Spülen Sie Ihre Hände mit Wasser ab und seifen Sie diese 20-30 Sekunden ein. 
 Vergessen Sie dabei nichts. „Bearbeiten“ Sie die Haut zwischen den Fingern, am Hand- und Fingerrücken, die Daumen, die Handgelenken und vor allem die Stellen unter den Fingernägeln. 
  Tipp:  eine Nagelbürste eignet sich ideal für die Reinigung unter den Fingernägeln! 
 
 Lachen, fröhlich sein und das Leben genießen 
 
  Kennen Sie schon die folgenden fünf Happiness Hacks ? 
 
 laut zur Lieblingsmusik mitsingen 
 achtsam spazieren gehen und Tiere (z.B. Vögel) beobachten 
 jemanden zum Lächeln/Lachen bringen und selbst lachen 
 eine kulinarische „Sünde“ 
 sich nach einem Bad mit einer duftenden   Lotion   eincremen und dann einkuscheln 
  
 Verspürt man Freude, schüttet das Gehirn  Dopamin  aus, auch bekannt als  Glückshormon . Man nimmt an, dass sich dies positiv auf die Immunabwehr auswirken kann. Auch wenn die Wirkung von Dopamin auf Immunzellen und Krankheitsprozesse an sich noch nicht zu 100% erforscht ist, legen erste Studien nahe, dass ein Zusammenhang besteht. Da viele Immunzellen Dopamin entweder aufnehmen oder produzieren, es speichern und/oder freisetzen, gehen Wissenschaftler davon aus, dass die sogenannte  dopaminerge Immunmodulation  wichtig ist für die Funktion des Immunsystems³. 
 Übertragen auf den Alltag könnte man sagen:  Wer also mehr den Dingen nachgeht, die einen glücklich machen, lebt gesünder und stärkt sein Immunsystem . Schauen Sie dabei nicht nach rechts oder links, sondern horchen Sie tief in sich hinein. Das Glücksempfinden ist eine sehr individuelle Angelegenheit und kann nicht pauschal bemessen werden. Es geht dabei auch nicht zwingend um große Lebensziele – auch durch das Einbauen kleiner Glücksmomente im Alltag kann Dopamin ausgeschüttet werden. 
 Ein kranker Darm schwächt Ihr Immunsystem - Darmflora gesund halten 
 Wussten Sie, dass die meisten  Abwehrreaktionen  des Immunsystems  im Darm  stattfinden? In der Darmwand sitzen Zellen, die Krankheitserreger abwehren. Legen Sie einen ungesunden Lebensstil mit wenig abwechslungsreicher und vitaminarmer Kost an den Tag, wirkt sich dies unter Umständen auch auf Ihren Darm und somit auch auf Ihre Immunabwehr aus. Achten Sie daher stets darauf, Ihren Darm in Takt zu halten. Gerade wenn Sie häufig krank sind und Sie das Gefühl haben, Ihr Immunsystem sei geschwächt, ist es eine Überlegung wert, Ihren Darm wieder auf Vordermann zu bringen. 
  So stärken Sie Ihre    Darmflora  : 
 
 Trinken Sie ausreichend Wasser und ernähren Sie sich gesund, nehmen Sie auch  ausreichend Ballaststoffe  (z.B. Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Flohsamenschalen) zu sich. 
 Suchen Sie sich  sportliche Betätigung  und bewegen Sie sich auch im Alltag möglichst viel. 
 Auch die Einnahme von  Probiotika , in Form einer  Kur , für eine gesunde Darmflora ist empfehlenswert. In Probiotika stecken für den Darm  wichtige Bakterienstämme , die das Organ unterstützen. 
 Gönnen Sie Ihrem Darm  Ruhephasen , indem Sie beispielsweise  Intervallfasten  ausprobieren oder jährlich eine  Fasten-Kur  in Erwägung ziehen. 
 Gehen Sie zurück auf Start und gönnen Sie sich eine  komplette Darmsanierung  (Darmreinigung, Entgiftung, Wiederaufbau der Darmflora) begleitet von Ihrem Arzt oder Heilpraktiker. Auch Kur-Zentren bieten eine begleitete Therapie an. 
 
 Geschwächtes Immunsystem durch trockene Heizungsluft in geschlossenen Räumen 
 Wer sich im Winter zu lange in  stark beheizten Räumen  aufhält, schwächt ebenfalls das Immunsystem. Die Heizungsluft  trocknet unsere Schleimhäute aus , was es für Bakterien und Viren einfacher macht, uns erkranken zu lassen. Wasserschalen auf oder bei Heizkörpern erhöhen die Luftfeuchtigkeit im Raum. Ebenso sind Zimmerpflanzen, die häufig gegossen werden, ideal für das Raumklima. In geschlossenen Räumen können sich Viren außerdem gut aufhalten. Daher ist auch im Winter ein regelmäßiges Stoßlüften empfehlenswert, um den Raum mit frischem Sauerstoff zu versorgen. 
 Was tun im Fall der Fälle? Tipps für akute Infekte 
 Sie hat es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen erwischt? Wenn Sie unter einem   grippalen Infekt   oder einem Schnupfen leiden, empfehlen wir Ihnen neben Ruhe und Schlaf die  Einnahme von Vitamin C  (Ascorbinsäure). Vitamin C reduziert die Infektionsdauer und Schwere der Erkrankung nachweislich. Zudem sind Vitamin C und Tocopherol, bekannt als Antioxidantien, in der Lage, Sauerstoffradikale einzufangen und auf diese Weise Zellen und andere Vitamine zu schützen. Zusätzlich können Sie auf sanfte Heilmittel, wie etwa ätherische Öle, zurückgreifen. Diese haben nur selten Nebenwirkungen und unterstützen Sie bei der Genesung. 
  Wir wünschen Ihnen gute Besserung!  
  Wichtig:  Nicht zu verwechseln ist ein schwaches Immunsystem mit  schwerwiegenden Erkrankungen  wie Krebs, HIV bzw. Aids, Autoimmunerkrankungen und dergleichen. Bei Patienten, die beispielsweise unter Krebs oder HIV leiden, tritt eine Immunschwäche häufig als eins der begleitenden Symptome auf. 
 
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise    Fußnoten:  ¹ https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8423507/  ² https://institut-schmelz.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/z_sportwissenschaft/news/2016/Sport_und_Gesundheit_Folder_02.pdf  ³ https://pharmrev.aspetjournals.org/content/75/1/62     Bildquelle: ©&amp;nbsp;©chulja - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Wie lange dauert eine Grippe? Verlauf, Symptome und Tipps</title>
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                 Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – gefühlt ist jede Jahreszeit auch Grippezeit. Einer schnieft immer! Zum Glück entpuppt sich die befürchtete Influenza oftmals lediglich als Erkältung, die zwar häufig lästig, aber nicht so langwierig und ansteckend ist. Woran Sie eine  Grippe erkennen , wie lange sie dauert, mit welcher Behandlung sich die Symptome minimieren und der Verlauf verkürzen lässt, erfahren Sie in diesem Ratgeber. Kommen Sie gesund durchs Jahr und wehren Sie hartnäckige Grippe-Viren gekonnt ab! 
 Wann ist die Grippe eine echte Grippe? 
 Nicht jeder Husten und jedes Fieber sind verlässliche Symptome für eine Influenza. Umgekehrt kann eine milde Grippe mitunter so leicht und unbemerkt verlaufen, dass überhaupt keine Symptome für eine Erkrankung auftreten. Manchmal bleibt die Grippe auch im Stadium einer Erkältung stecken, weshalb sie häufig mit dieser verwechselt wird. In wenigen, besonders schweren Fällen kann eine Grippe allerdings auch einen äußerst gravierenden Verlauf nehmen – und mitunter sogar tödlich enden. Doch keine Sorge: Bei den meisten Menschen, die vermeintlich unter Grippe leiden, handelt es sich lediglich um eine starke Erkältung, einen grippalen Infekt oder eine milde Form des Virus. 
 Das sind die Symptome einer echten Grippe 
 Damit es gar nicht erst so weit kommt, ist es wichtig, eine  Ansteckung  mit dem die Grippe auslösenden Virus  rechtzeitig zu erkennen  und eine angemessene Behandlung einzuleiten. Das ist aber gar nicht so einfach, denn die Influenza ist bereits in einem frühen Stadium ansteckend, wenn die Symptome der Erkrankung noch gar nicht wirklich auszumachen sind. Umso wichtiger ist es, diese Symptome genau zu erkennen und möglichst früh wachsam zu werden. Die Grippe ist eine Infektion der Atemwege mit äußerst geringer Inkubationszeit; nach erfolgter Ansteckung mit dem Erreger kann es binnen zweier Tage zum Ausbruch der Erkrankung kommen. In Deutschland erkranken im Jahr zwischen zwei und zehn Millionen Menschen an Grippe. Die Influenza wird auch als  echte Grippe  bezeichnet und durch Viren übertragen. Darin ähnelt sie einer gewöhnlichen Erkältung mit Husten und Schnupfen, bei der die Symptome aber weniger stark ausgeprägt sind. Typisch für eine echte Grippe ist ihre Heimtücke: Die Infektion durch Viren vollzieht sich unbemerkt und die Erkrankung bricht häufig ganz plötzlich aus, ohne Vorwarnung. Scheinbar gesunde Menschen bekommen wie aus dem Nichts hohes Fieber, Halsschmerzen, Kopfschmerzen und Husten. Außerdem sind Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Schweißausbrüche, Schüttelfrost sowie Licht- und Geräuschempfindlichkeit übliche Beschwerden bei einer Influenza. 
 Die Grippe bricht schnell aus und bleibt lange ansteckend 
 Die  Grippe kommt unmittelbar zum Ausbruch , was bedeutet, dass sich erste Symptome ein oder zwei Tage nach erfolgter Ansteckung zeigen. Es wird davon ausgegangen, dass bei Grippe bereits am Tag vor dem ersten Auftreten der Symptome Ansteckungsgefahr besteht. Diese ist dann etwa eine Woche lang gegeben, kann bei Kindern oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem aber auch länger dauern. Im Zweifel hilft hier die Untersuchung und Beratung durch einen Arzt weiter. Wichtig zu wissen ist, dass Grippe auch noch nach dem vermeintlichen Abklingen der Beschwerden gefährlich bleibt. Rund eine Woche kann der Erreger auch nach der Gesundung noch unbemerkt wirksam sein – deshalb sollten Sie auch dann noch eine mehrtägige Quarantäne einhalten, wenn Sie sich eigentlich schon wieder ganz alltagstauglich und nicht ansteckend fühlen. 
 Diese Symptome deuten auf zusätzliche Komplikationen hin 
 Steckt der Virus erst einmal im Körper und tut sein Werk, kann die Influenza auch weitere Komplikationen hervorrufen. Weil das Immunsystem durch die Arbeit der Viren stark geschwächt ist, stehen weiteren Schädlingen Tür und Tor offen – so kann es zum Beispiel zu einem bakteriellen Infekt kommen, der eine ganz andere Erkrankung als eine Influenza auslösen kann. Diese Diagnose hat natürlich auch Auswirkungen auf die notwendige Therapie. Entsprechende Symptome und Beschwerden – zum Beispiel ansteigendes Fieber nach den ersten Tagen – sollten unbedingt ernst genommen werden, denn dahinter kann sich eine Bronchitis oder sogar eine Hirnhaut- oder Lungenentzündung verbergen. Weil Bakterien eine andere Therapie als ein Virus erfordern, ist der richtige Umgang mit dem jeweiligen Erreger essenziell – und manchmal sogar lebenswichtig, damit sich aus der Influenza nicht eine Krankheit mit weitreichenden Folgen entwickelt. Eine Influenza kann sich auf sämtliche Organe auswirken und sogar Durchfall und Erbrechen hervorrufen. In welcher Häufigkeit die Symptome auftreten, ist von Patient zu Patient verschieden, ebenso wie die geeignete Therapie. Deshalb ist bei einer Influenza immer Vorsicht und höchste Aufmerksamkeit geboten. 
 Die echte Grippe ist ansteckend und langwierig 
 Sind die Viren erst einmal in Umlauf, ist die Gefahr einer Ansteckung durchaus hoch. Oft sieht man es den betroffenen Personen vor dem Auftreten erster Beschwerden nicht an, dass sie zum Opfer der Viren geworden und von einer Influenza-Erkrankung befallen sind. Bei vielen Menschen beginnt die Grippe mit Schwindel und Schüttelfrost, vor allem beim Aufstehen. Später kommen Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Husten und auch Schnupfen hinzu. Dann folgt das Fieber, das die meisten Menschen während der Grippe ans Bett fesselt. Das Fieber dauert in der Regel drei bis vier Tage, steigt es am dritten Tag weiter an, kann das zusätzlich ein Hinweis auf eine Infektion mit Bakterien sein. Der oftmals lästige Husten kann die betroffenen Personen über mehrere Wochen der Erkrankung begleiten. Üblicherweise wird für die Dauer einer Influenza eine Zeit von sieben Tagen bis zwei Wochen veranschlagt. In dieser Zeit sollte der Kontakt zu anderen Menschen, vor allem aber zu Kindern und Menschen mit geschwächter Immunabwehr, tunlichst vermieden werden – die Ansteckungsgefahr ist einfach zu groß! 
 Die Influenza ist auch nach Abklingen noch ansteckend 
 Wie bereits erwähnt ist die Influenza anders als eine gewöhnliche Erkältung eine heimtückische Krankheit: Selbst wenn die Symptome wie Halsschmerzen, Schnupfen und Fieber abklingen und sogar bereits ganz verschwunden sind, bedeutet das nicht, dass die Gefahr einer Infektion gebannt ist. Der Erreger ist nach wie vor im Körper und stellt eine Gefahr für andere Menschen dar. Selbst Personen, die sich eigentlich wieder vollkommen gesund fühlen, können noch immer unwissentlich ein Träger der Viren und damit der Influenza sein! 
 Oftmals bleibt Influenza unbemerkt 
 Die meisten Menschen, die von einer Grippe betroffen sind, bekommen von ihrer Erkrankung kaum oder gar nichts mit. Das liegt am körpereigenen Immunsystem: Bei diesem sind die gefährlichen Viren nämlich sozusagen &quot;polizeibekannt&quot; – und ihr Immunsystem als Körperpolizei fängt die lästigen Störenfriede häufig schon ab, bevor sie wirklichen Schaden anrichten können, denn der menschliche Körper ist unfassbar schlau. Allerdings ist die Gefahr einer Ansteckung damit nicht ausgeräumt: Die ausgesperrten und abgewehrten Viren halten sich weiter in Ihrem Körper auf und warten nur darauf, auf einen anderen Wirt übergehen zu können. 
 Einfache Bettruhe oder doch ein Besuch beim Arzt? 
 Es gibt nur wenige Menschen, die gerne zum Arzt gehen, und gerade eine Influenza mit Fieber, Husten und Halsschmerzen weckt in den Betroffenen eher den Wunsch nach absoluter Bettruhe im abgedunkelten Zimmer. Man möchte niemanden hören und niemanden sehen – auch nicht den Arzt. Das muss eigentlich auch nicht unbedingt sein; für ansonsten körperlich gesunde Menschen stellt die Grippe normalerweise kein großes Risiko dar und klingt bei richtiger Behandlung nach spätestens zwei Wochen wieder vollständig ab. Wer allerdings für den Arbeitsplatz eine Krankschreibung benötigt, wird nicht um einen Besuch bei seinem Arzt herumkommen. Darüber hinaus sollten Kinder und Senioren bei einer Grippe-Krankheit fachlichen Rat einholen, da sie eine besonders gefährdete Personengruppe darstellen. Dasselbe gilt für Menschen, die bereits an einer anderen chronischen Erkrankung leiden, wie zum Beispiel Asthma oder Diabetes. Ob alt oder jung, gefährdet oder nicht: Die wichtigste Säule einer Behandlung von Grippe ist stets absolute Schonung, damit sich die Erkrankung nicht noch länger hinauszögert. Eine sinnvolle Ergänzung können zudem passende Medikamente sein. 
 Medikamente gegen Grippe: Antibiotika sind keine Lösung 
 Zwar gelten Antibiotika häufig als Allheilmittel und werden auch bei Influenza gerne verschrieben, jedoch helfen sie gegen Grippe schlichtweg nicht. Das liegt ganz einfach daran, dass eine Influenza von Viren verursacht wird und nicht von Bakterien, Antibiotika helfen aber nur gegen Letztere. Im Kampf gegen die Grippe helfen ausschließlich Neuraminidase-Hemmer, die Ihnen Ihr Arzt bei Bedarf verschreiben wird. Je nach Verlauf und Situation können aber auch Antibiotika bei Grippe zum Einsatz kommen: Und zwar dann, wenn Sie von den bereits erwähnten möglichen Komplikationen betroffen sind und an einer Infektion durch Bakterien leiden. Dann – und nur dann – ist eine Behandlung mit Antibiotika sinnvoll. 
  Tipps:  Wenn Sie neben den typischen Grippe-Symptomen unter weiteren Beschwerden leiden, sollten Sie unbedingt Ihren Arzt aufsuchen. Ihr Arzt verfügt über alle fachlichen Informationen, um eine geeignete Behandlung anzuordnen, und kann Ihnen wertvolle Tipps für Ihren Umgang mit Erkältung, Grippe und Infektion jedweder Art geben. 
 Hilfreiche Hausmittel sind Hühnerbrühe, Tee und Vollbäder 
 Wenn Sie nicht gleich zum Arzt gehen möchten, können Sie sich der bewährten Hausmittel bedienen, um Ihrer Influenza zu Leibe zu rücken. Neben umfassender Bettruhe im dunklen Raum sind das Tee und Hühnerbrühe: Trinken Sie viel, vor allem Kräutertee, und essen Sie eine stärkende Hühnerbrühe. Nehmen Sie heiße Vollbäder mit Aromaöl-Zusätzen – allerdings nur, solange Sie nicht an hohem Fieber leiden. Bei Fieber ist von Vollbädern grundsätzlich abzuraten! 
 Kein Sport bei Influenza und starken Beschwerden 
 Während einer Influenza sollten Sie unbedingt auf Sport verzichten, da körperliche Betätigung zu einem erschwerten Krankheitsverlauf führen kann, wodurch die Grippe noch länger dauert und noch unangenehmer wird, als sie es ohnehin schon ist. Auch nach einer Impfung sollten Sie wenigstens zwei Tage pausieren – und selbst nach erfolgter Genesung sollten Sie es langsam angehen lassen. Sie mögen sich gesund fühlen, aber Ihr Arzt wird Ihnen bestätigen, dass das Abklingen der Symptome noch keine vollständige Heilung bedeutet und der Erreger noch immer aktiv sein kann. Steigern Sie den Sport ganz langsam und allmählich, um keinen Rückfall und einen neuen Ausbruch der Influenza zu riskieren! 
 Kinder und Grippe – Tipps für Eltern 
 Sind die Symptome einer Grippe schon für Erwachsene äußerst unangenehm, leiden Kinder besonders unter einer Influenza. Eltern von Kleinkindern sollten im Falle der ersten Symptome immer einen Arzt aufsuchen, bei größeren Kindern kann durchaus auch zunächst der Verlauf abgewartet werden. Absolute Schonung und Bettruhe ist jedoch auch für Kinder angesagt. Sollte die Schule ein ärztliches Attest einfordern, ist ein Arztbesuch selbstverständlich unumgänglich. Doch natürlich müssen Sie nicht wegen einer laufenden Nase mit Ihren Kindern zum Arzt gehen. Grundsätzlich gilt bei Kindern die Regel, dass ärztliche Hilfe lieber früher als später in Anspruch genommen werden sollte. Ein noch in der Entwicklung befindlicher Körper ist weniger widerstandsfähig, und oft lassen sich Komplikationen und Spätfolgen durch eine rechtzeitige Therapie vermeiden. Krankheiten können bei Kindern schnell einen schwereren Verlauf einschlagen – deshalb ist es sinnvoll, Ihren Arzt um Rat zu fragen und Ihrem Liebling auf diese Weise möglicherweise unnötige Symptome zu ersparen. 
 Sind Medikamente für grippekranken Nachwuchs geeignet? 
 Auch bei Kindern helfen Antibiotika nicht gegen eine Grippe, sofern keine bakterielle Infektion vorliegt. Das wichtigste Heilmittel ist auch bei Kindern viel Ruhe und Schonung. Zur Ergänzung können Sie Ihrem Kind Medikamente verabreichen, die das Fieber senken und die Muskel- und Gliederschmerzen lindern. Auf keinen Fall dürfen Sie aber Ihrem Kind unter zehn Jahren eine Aspirintablette geben! Selbst wenn das Kind unter Kopfschmerzen leidet, ist Aspirin keine akzeptable Lösung.   &quot; href=&quot;/aspirin/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Aspirin   bzw. Acetylsalicylsäure ist zwar das wohl älteste Medikament der Welt und weitverbreitet, kann bei Kindern unter zehn Jahren aber die Organe nachhaltig schädigen. Deshalb gilt auch bei Grippe: Kein Aspirin für Kinder! 
  Wichtig:  Geben Sie Ihrem Kind, das noch keine zehn Jahre alt ist, unter keinen Umständen Aspirin oder Medikamente mit Acetylsalicylsäure! 
 Grippe vermeiden – ist eine Impfung sinnvoll? 
 Um erst gar nicht unter Krankheiten wie einer Grippe zu leiden, kann eine Impfung sinnvoll sein. Die Impfung gegen Grippe gilt unter Fachleuten als die mit Abstand wirksamste Methode, um den Viren erst gar keine Angriffsfläche zu bieten und eine Erkrankung zu verhindern. Viele Menschen fragen sich jedoch, ob der Sinn und die Notwendigkeit einer Impfung gerechtfertigt ist und ob auch sie dem Virus mit einer Impfung begegnen sollten. Die gängige Empfehlung lautet wie folgt: Für Menschen, die besonders anfällig gegenüber einer Ansteckung mit den gefährlichen Viren sind, ist diese Frage in der Regel zu bejahen. Die Impfung erfolgt jährlich vor Beginn der üblichen Grippesaison, also im Herbst, und muss jedes Jahr erneuert werden. Senioren, Menschen mit chronischen und schweren Erkrankungen, medizinisches Personal, Schwangere, Personen, die in der Kinder-, Kranken- und Altenpflege tätig sind, und Menschen, die Kontakt zu Vögeln jeglicher Art haben, sollten sich ebenfalls gegen Grippe impfen lassen. 
  Tipp:  Sind Sie unsicher, ob eine Grippe-Impfung das Richtige für Sie ist, fragen Sie am besten Ihren Arzt um Rat. Er kennt Sie und Ihre Krankheitsgeschichte genau und weiß, was Ihrer Gesundheit besonders zuträglich ist! 
 Neben der Impfung helfen vor allem Hygiene und ein gesunder Lebensstil 
 Eine Influenza lässt sich natürlich nicht mit hundertprozentiger Sicherheit vermeiden. Dennoch gibt es auch neben der Impfung ein paar Tipps, die dabei helfen können, einer solchen Erkrankung aus dem Weg zu gehen. So ist beispielsweise Hygiene unsagbar wichtig, um eine Ansteckung zu vermeiden. Waschen Sie regelmäßig Ihre Hände, fassen Sie vielgenutzte Türklinken und Ähnliches so selten wie möglich an, und pflegen Sie einen gesunden Lebensstil. Für die richtige Händehygiene unterwegs greifen Sie am besten auf   &quot; href=&quot;/arzneimittel/hausapotheke/desinfektionsmittel/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;entsprechende Desinfektionsmittel   zurück. Ihr Immunsystem profitiert auf ganzer Linie von einer gesunden Ernährung, genügend Bewegung im Alltag und ausreichenden Ruhephasen und kann dann möglicherweise eine Influenza sowie die damit verbundenen Symptome sogar noch besser abwehren. 
 Wir wünschen Ihnen alles Gute! 
 
  Bildquelle:&amp;nbsp;©Pixel-Shot - stock.adobe.com  
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            <title type="text">Hausmittel gegen Husten - Was hilft wirklich?</title>
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                 Hausmittel gegen Husten: Tipps und Infos 
 Nicht nur im kalten Herbst und Winter, den typischen Jahreszeiten für Erkältung und Grippe, leiden viele Menschen unter Husten. Auch ganzjährig haben manche Leute mit Infektionen der Atemwege, trockenem oder sogar Reizhusten zu kämpfen. 
 Welche Hausmittel gegen Husten helfen und mit welchen Tipps Sie Ihre Symptome lindern können, erfahren Sie in diesem Ratgeber. 
 Was ist Husten überhaupt? Definition, Symptome und Ursachen 
 Ob als Begleiterscheinung bei einer einfachen Erkältung mit Schnupfen und Halsschmerzen, bei einer starken Bronchitis, bei einer Grippe oder einfach als Reaktion auf Fremdkörper in den Atemwegen – fast jeder Mensch hatte schon einmal einen Husten. Doch was viele nicht wissen, ist, dass  der Husten keine eigenständige Erkrankung ist , sondern vielmehr eine Art Schutzmechanismus bzw. eins der Symptome darstellt, die oftmals mit einer Infektion der unteren Atemwege einhergehen. 
 Bei einer Infektion beispielsweise werden die sogenannten Hustenrezeptoren in Nase und Rachen, am Kehlkopf, in der Luftröhre und in den Bronchien gereizt, woraufhin ein entsprechendes Signal ans Gehirn übertragen wird, welches wiederum einen Hustenreflex auslöst. Daraufhin wird mit einer Geschwindigkeit von bis zu 480 Kilometern pro Stunde Luft ausgestoßen wird, um den Schleim oder andere Krankheitserreger aus Hals und Rachen zu beseitigen. 
 Unabhängig von einer Erkältung oder anderen Erkrankung kann ein Hustenreiz aber auch dann verursacht werden, wenn ein  Fremdkörper oder Staub in die unteren Atemwege  gelangt oder wenn sich Schleim darin ansammelt. 
 Chronischer, akuter und subakuter Husten – die Unterschiede 
 Grundsätzlich wird zwischen chronischem, akutem und subakutem Husten differenziert. Während ein akuter Husten nach ein bis drei Wochen meist ohne spezielle Behandlung wieder verschwindet, hält ein subakuter Husten zwischen drei und maximal acht Wochen an. Hingegen spricht man von chronischem Husten, wenn die Beschwerden den Organismus länger als zwei Monate belasten. In der Regel liegt im chronischen Fall meist eine chronische Bronchitis oder eine Asthma-Erkrankung zugrunde, die unbedingt von einem Arzt behandelt werden sollte. 
 Husten mit und ohne Auswurf 
 Darüber hinaus wird in der Medizin zwischen  Husten mit Auswurf  und  Husten ohne Auswurf  unterschieden. Hustenreiz ohne Auswurf ist durch trockenen oder Reizhusten geprägt, wohingegen der sogenannte   &quot; href=&quot;/arzneimittel/erkaeltung-und-grippe/husten/hustenloeser/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;produktive Husten   mit blutigem oder schleimigem Auswurf einhergeht, der je nach Tageszeit unterschiedlich stark sein kann. Auch bei Reizhusten werden die Symptome häufig nachts stärker, weshalb die Betroffenen meist schlecht schlafen. Bei einer gewöhnlichen Erkältung oder Grippe beispielsweise beginnt der Husten oftmals trocken und geht nach ein paar Tagen in einen Husten mit Auswurf über, wenn sich der Schleim abzulösen beginnt. 
 Ursachen von Husten 
 Wie bereits angedeutet, können die Ursachen von Husten vielfältig sein. Als Auslöser kommen beispielsweise eine   &quot; href=&quot;/arzneimittel/erkaeltung-und-grippe/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Erkältung, Grippe   oder   &quot; href=&quot;/arzneimittel/erkaeltung-und-grippe/bronchitis/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Bronchitis   infrage, aber auch   &quot; href=&quot;/arzneimittel/allergie-und-heuschnupfen/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Allergien ,  chronische   &quot; href=&quot;/arzneimittel/erkaeltung-und-grippe/nasennebenhoehlen/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Nasennebenhöhlenentzündungen ,  &quot; href=&quot;/arzneimittel/allergie-und-heuschnupfen/asthma/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Asthma   und Fremdkörper in den unteren Atemwegen können Husten bedingen. In schweren Fällen kann der Husten auch die Folge einer Lungenembolie, Rippenfellentzündungen, Tuberkulose oder Herzschwäche sein. Woraus die Beschwerden bei Ihnen persönlich resultieren, wird Ihnen Ihr Arzt sicherlich gerne in einem persönlichen Gespräch bzw. nach einer eingehenden Untersuchung erklären. 
 Was gibt es für Hausmittel gegen Husten? 
 Nicht jeder möchte bei einem Husten gleich zum Arzt gehen oder herkömmliche Medikamente einnehmen. Wie gut, dass es  verschiedene Hausmittel gegen Husten  gibt, die sich seit vielen Jahren bewährt haben! Im Folgenden stellen wir Ihnen die besten Hausmittel und Tipps vor, die Sie bei Beschwerden ausprobieren können, um Ihre Symptome zu lindern. 
 Zwiebelsaft – selbst gemachter Hustensaft mit Tradition 
 Was merkwürdig klingt und viele abschreckt, wird seit Generationen als Hausmittel bei Bronchitis und Erkältungskrankheiten überliefert:  Zwiebelsaft . Zwiebeln enthalten ätherische Öle, Flavonoide und schwefelhaltige Verbindungen, die Keime abtöten, Entzündungen entgegenwirken und den Hustenreiz eindämmen können. 
 Zubereitung von Zwiebelsaft 
 Um den wirkungsvollen Zwiebelsaft herzustellen, schälen Sie einfach eine Zwiebel, schneiden sie in kleine Stücke, geben sie mit etwas Kandiszucker in einen Topf und kochen die Zwiebel-Zucker-Mischung bei schwacher Hitze auf. Anschließend lassen Sie den Sud zugedeckt abkühlen und streichen ihn nach einer Weile durch ein feinmaschiges Sieb oder filtern ihn durch ein sauberes Tuch – fertig ist der selbstgemachte Erkältungstrank! 
 Trinken Sie den Saft einmal pro Stunde mit einem Teelöffel bzw. reichen Sie ihn Ihrem kranken Kind. Bei Bedarf können Sie den Saft auch mit etwas Honig süßen ( Wichtig:  Nicht bei Kindern unter einem Jahr!), der zusätzlich zur Zwiebel antibakteriell wirkt. 
 Tee gegen Husten: Thymian, Fenchel, Spitzwegerich &amp;amp; Co. 
 Fast jeder Tee wird bei Erkältungen, Schnupfen und Husten empfohlen, da er die Schleimhäute beruhigt und die Atemwege befeuchtet. Um den Husten zu lockern bzw. den Reizhusten zu lindern, haben sich  Kräutertees wie Thymian, Fenchel, Spitzwegerich  und viele mehr bewährt. Während Thymian entzündungshemmend ist, vereinfachen Anis und Schlüsselblume vor allem das Abhusten und wirken krampflösend. Anis und Fenchel bekämpfen insbesondere schleimigen Husten. Spitzwegerich, Eibisch, Ingwer und Efeu hingegen sollen den Hustenreiz am besten eindämmen. 
  Tipps:  
 Ihren bevorzugten Tee können Sie entweder aus getrockneten Kräutern selbst mischen oder als fertige Mischung   &quot; href=&quot;/arzneimittel/erkaeltung-und-grippe/erkaeltungstees/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;in der Apotheke kaufen  . Wenn Sie diesen heiß aufbrühen, ca. 5-10 Minuten ziehen lassen und über den Tag verteilt in kleinen Schlucken trinken, gehört der Husten schon bald der Vergangenheit an. Bei Bedarf süßen Sie den Tee noch mit einem Teelöffel Honig, um zusätzlich von den antibakteriellen Eigenschaften des Naturprodukts zu profitieren. 
 Warme Brustwickel und kalte Halswickel 
 Ein beliebtes Hausmittel bei einem Infekt oder anderen Beschwerden, die mit Hustenreiz einhergehen, sind  Wickel . Diese können entweder kalt oder warm zum Einsatz kommen. Ein kalter Halswickel beispielsweise soll den Reizhusten abschwächen und gleichzeitig bei   &quot; href=&quot;/arzneimittel/erkaeltung-und-grippe/halsschmerzen/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Halsschmerzen   kühlen. Die Wickel können entweder nur mit lauwarmem Wasser vorbereitet und wahlweise mit ätherischen Ölen angereichert werden oder mit Kartoffelstampf und Quark hergestellt werden. 
 Wickel mit Quark und Kartoffeln 
 Dazu einfach den Quark ( Hinweis:  Den Quark schon etwas früher aus dem Kühlschrank nehmen, sodass er Zimmertemperatur hat!) auf ein sauberes Tuch streichen und um den Hals wickeln – dies wirkt entzündungshemmend und kühlt angenehm. Wer einen warmen Wickel bevorzugt, zerdrückt weich gekochte Kartoffeln in einem Leinentuch und wickelt diese um den Brustkorb. Kartoffeln haben gegenüber Quark den Vorteil, dass sie Wärme lange speichern und sie kontinuierlich wieder abgeben – perfekt für eine ruhige Nacht! Ebenso wie Quark sollen Kartoffelwickel aber auch Halsschmerzen auf sanfte Weise bekämpfen. 
 Dampfbäder und Inhalieren 
  Dampfbäder und Inhalieren  sind weitere beliebte Hausmittel, die sowohl bei Hustenreiz als auch bei allgemeinen Erkältungskrankheiten positive Effekte haben können. Oftmals werden Kamille, Salbei und Thymian oder auch   ätherische Öle   wie Latschenkiefer und Eukalyptus hinzugefügt, die auf Körper und Geist entspannend wirken, die Schleimhäute befeuchten und Reizungen mildern. 
 Insbesondere Salbei wird ein positiver Effekt bei Reizhusten nachgesagt: Salbei beruhigt, wirkt schmerzlindernd, bildet einen schützenden Film auf der Rachenschleimhaut und trägt dazu bei, den noch festen Schleim zu lösen. Ein wahres Wunderprodukt aus der Natur! 
 Topf oder Inhaliergerät? Beides wirkt! 
 Inzwischen gibt es einige moderne   &quot; href=&quot;/arzneimittel/erkaeltung-und-grippe/inhalation/inhalator/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Inhaliergeräte   (zum Beispiel Dampfinhalatoren mit Mund- und Nasenaufsatz) im Handel, mit denen das Inhalieren ganz einfach ohne viel Aufwand gelingt. Wer auf ein Elektrogerät verzichten möchte oder lieber den klassischen Weg gehen will, kann aber natürlich auch einfach einen Topf mit nicht mehr kochendem Wasser füllen, sein Gesicht mit geschlossenen Augen ( Das ist wichtig, damit die Augen nicht gereizt werden! ) darüber halten und ein Handtuch so um Kopf und Topf wickeln, dass der Dampf nicht am Gesicht vorbeizieht. 
  Wichtig:  Wenn Sie Fieber haben oder unter Kreislaufschwäche leiden, sollten Sie kein Dampfbad nehmen. Auch Kinder sollten nur nach Rücksprache mit dem Arzt inhalieren – weitere Informationen zu Hausmitteln für Kinder finden Sie unten. 
 Warme Milch mit Honig 
 Nicht nur kleine Kinder lieben abends eine warme Milch mit Honig, wenn sie nicht einschlafen können. Auch bei einer Erkältung, bei einem anderen Infekt und bei   &quot; href=&quot;/arzneimittel/erkaeltung-und-grippe/heiserkeit/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Heiserkeit   kann das Getränk eine wahre Wohltat sein. Grund dafür ist, dass sowohl Milch als auch Honig beruhigend wirken. Gepaart mit den antibakteriellen Eigenschaften des Honigs und der schleimlösenden Wirkung der Milch ergibt dies somit ein optimales Erkältungsgetränk. 
  Wichtig:  Die warme Milch hilft nur gegen trockenen Husten. Wenn sich der Schleim bereits löst, ist das Hausmittel nicht empfehlenswert. Alles zu den Anwendungsgebieten der Hausmittel erfahren Sie weiter unten in diesem Artikel. 
 Zur Zubereitung erwärmen Sie einfach etwas Milch in einem Topf auf dem Herd oder in einer geeigneten Tasse in der Mikrowelle, geben ein bis zwei Teelöffel Naturhonig hinein und rühren gut um – schon können Sie die wohltuende Wirkung der Milch genießen. 
  Merke:  Es ist wichtig, dass die Milch nicht zu heiß wird, da sonst die im Honig enthaltenen Vitamine verloren gehen. 
 Warme Milch mit Ingwer 
 Aber auch Milch mit Ingwer hat sich als Hausmittel bewährt – schließlich gilt die kleine Knolle als ein echtes Allroundtalent, das sich mit zahlreichen Vorzügen rühmen kann. Dazu gehört beispielsweise auch, dass Ingwer Entzündungen bekämpft, was insbesondere bei Erkältungen sehr praktisch ist. 
 Um eine warme Milch mit Ingwer zuzubereiten, geben Sie 250 ml Milch mit ca. 25 g geschältem Ingwer in einen Kochtopf, kochen die Mischung auf und lassen sie anschließend ca. fünf Minuten ziehen. Bei Bedarf können Sie die Milch noch etwas süßen, um den scharfen Ingwergeschmack abzumildern. 
 Welches Hausmittel hilft bei welcher Hustenart am besten? 
 Nachstehend haben wir die wichtigsten Hausmittel noch einmal nach ihren jeweiligen Einsatzmöglichkeiten für Sie zusammengefasst. 
 Welches Hausmittel hilft gegen Hustenreiz und bei trockenem Reizhusten? 
 
 Zwiebelsaft 
 Kräutertee (zum Beispiel aus Spitzwegerich, Eibisch, Ingwer und Efeu) 
 warme Milch mit Honig (optional dazu: Ingwer) 
 Inhalieren und Dampfbäder 
 kalte oder warme Wickel 
 
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 Welches Hausmittel löst den Husten? 
 
 Tee aus Fenchel, Salbei und Anis 
 warme Milch mit Honig (optional dazu: Ingwer) 
 Inhalieren und Dampfbäder 
 
 &amp;nbsp; 
 Welche Hausmittel helfen hustenden Kindern? 
 Die meisten der oben genannten Hausmittel gegen Husten haben sich auch bei Kindern bewährt. Einzige Ausnahmen: Honig und Inhalieren mit ätherischen Ölen. Kinder dürfen das Naturprodukt erst ab einem Alter von einem Jahr zu sich nehmen, weshalb heiße Milch mit Honig oder andere damit gesüßte Getränke für Babys tabu sind. Ätherische Öle dürfen ebenfalls nicht bei Kindern angewendet werden, da sie zu Atemnot führen können. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihrem Kind Dampfbäder helfen könnten, halten Sie vorab Rücksprache mit Ihrem Arzt. Im gemeinsamen Gespräch finden Sie sicherlich eine Lösung, die am besten für Ihr Kind geeignet ist und es schnell von seinem Husten befreit. 
 Was hilft bei Hustenreiz in der Nacht? Die besten Tipps 
 Werden die Symptome nachts stärker, können Sie einige der oben genannten Hausmittel und Tipps befolgen, um Abhilfe zu verschaffen. Neben heißem Tee, warmer Milch und Brustwickeln können Sie beispielsweise feuchte Tücher in Ihrem Schlafzimmer aufhängen, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Des Weiteren kann eine  aufrechte Position während der Nachtruhe  helfen, den Reizhusten zu lindern. 
  Bewährte Medikamente gegen Reizhusten:  Die Hausmittel gegen Husten helfen nicht? Dann empfehlen wir Ihnen rezeptfreie Medikamente wie Phytohustil. Der enthaltene Eibischwurzel-Auszug wirkt entzündungshemmend und legt sich schützend über die gereizten Schleimhäute. Der Sirup eignet sich bereits für Kinder ab einem Jahr. Mucosolvan, um den Schleim in den Bronchien zu lockern und Symptome von Reizhusten zu lindern. Mucosolvan ist in Form von Saft, Lutschpastillen, Brausetabletten etc. erhältlich, sodass Sie sowohl für Kinder als auch für Erwachsene die ideale Darreichungsform finden werden. 
 Wann sollten Sie bei Husten zum Arzt gehen? 
 Die Frage, wann Sie bei Husten einen Arzt aufsuchen sollten, lässt sich nicht pauschal beantworten. Wichtig ist, dass Sie auf Ihren Körper hören und die Symptome beobachten. Halten die Beschwerden länger als eine Woche an oder nimmt das Krankheitsgefühl eher zu als ab, sollten Sie einen Termin beim Arzt vereinbaren, damit dieser Sie professionell untersuchen, eine gesicherte Diagnose stellen und eine geeignete Behandlung einleiten kann. Ungeachtet dessen sollten Sie schnellstmöglich zum Arzt gehen, wenn Sie blutigen Husten bei sich oder Ihren Kindern bemerken. 
 Husten vorbeugen – ist das möglich? Die besten Tipps 
 Vielleicht fragen Sie sich bereits, ob es eine Möglichkeit gibt, trockenem, produktivem und Reizhusten vorzubeugen. Zwar ist kein spezielles Mittel bekannt, um im Besonderen den Hustenreiz zu vermeiden, doch Sie können selbstverständlich Einiges tun, um Ihre   &quot; href=&quot;/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/erkaeltung-grippe/schwaches-immunsystem-ursachen-symptome-und-tipps-zur-staerkung&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Gesundheit insgesamt aufrechtzuerhalten.   
 Dazu gehört neben einer ausgewogenen Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, wenig raffinierten Lebensmitteln und chemischen Zusätzen, genügend hochwertigem Eiweiß und gesunden Fetten ein aktiver Lebensstil. Treiben Sie ein- bis zweimal pro Woche Sport, integrieren Sie mit Freude Bewegung in Ihren Alltag und achten Sie auf eine ausreichende Schlafdauer und -qualität. Dies kann alles dazu beitragen, dass Sie gesund bleiben und sich fitter fühlen. 
 Damit Hals und Rachen nicht unnötig austrocknen, sollten Sie zudem im kühlen Herbst und Winter außerdem ein Schälchen mit Wasser auf die Heizung stellen oder sich einen speziellen  Luftbefeuchter  anschaffen. So verhindern Sie, dass die Luft zu trocken wird, was neben Bakterien und Viren Hustenreiz und Heiserkeit auslösen kann. 
 Viele Menschen schwören überdies darauf, regelmäßig Dampfbäder einzunehmen, um ihre Schleimhäute zu befeuchten und Schleim zu lockern. Probieren Sie es aus! 
  Wir wünschen Ihnen eine erkältungs- und hustenfreie Zeit!  
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  Bildquelle:&amp;nbsp;©Africa Studio - stock.adobe.com  
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            <title type="text">Nasennebenhöhlenentzündung: Behandlung und Vorbeugung</title>
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                 Schritt 1 für die erfolgreiche Behandlung: Auslöser verstehen 
 Was für ein kompliziertes Wort für eine Krankheit, die inzwischen schon eine Volkskrankheit geworden ist:  Nasennebenhöhlenentzündung . Mediziner sprechen hierbei von einer Sinusitis und die erwischt Millionen von Menschen mindestens einmal im Jahr. Wenn Sie die richtige Behandlung anwenden, dann ist Ihre Nase nach acht bis 14 Tagen wieder frei und die Nebenhöhlen sind wieder gesund. Ist Ihre Nasennebenhöhlenentzündung aber nicht richtig ausgeheilt, dann kann es zu immer wiederkehrenden Entzündungen kommen. Halten die bei einer Sinusitis entstehenden Schmerzen länger als 12 Wochen an, haben Sie eine  chronische Nasennebenhöhlenentzündung  und sollten unbedingt einen Arzt aufsuchen. 
 Bei der Behandlung und Pflege Ihrer Nasennebenhöhlen spielt auch die sanfte Vorbeugung eine große Rolle. Da es wirklich unangenehm ist und auf Dauer auch die Gesundheit gefährdet, wenn dauernd die Nase rinnt, habe ich ein paar  Tipps für die richtige Behandlung  bei einer Sinusitis zusammengestellt. 
 Das passiert mit Ihrer Nase bei einer Nasennebenhöhlenentzündung 
 Eine  Sinusitis  ist die Entzündung der Schleimhäute in Ihren Nasennebenhöhlen. Wenn Sie einen Schnupfen haben, schwellen die Nasenschleimhäute an und werden oftmals beschädigt. Die Folge: Das schleimige Sekret, das von unserer Nase im Normalfall zur Selbstreinigung produziert wird, kann nicht mehr durch die Nase abfließen. Es verschließt sehr schnell die engen Übergänge zwischen dem Naseninneren und den Nebenhöhlen. Deren Belüftungssystem wird dadurch gestört. Der Schleim sammelt sich in den schlecht durchlüfteten Nebenhöhlen an, die Erreger vermehren sich im feuchtwarmen Klima sehr schnell und führen zu einer Entzündung. Und schon haben Sie alle Symptome einer Nasennebenhöhlenentzündung. 
   
 Sehr häufig betroffen sind die Kieferhöhlen und die Siebbeinzellen, seltener die Stirnhöhlen und kaum die Keilbeinhöhlen. Ohne Behandlung breitet sich die Entzündung in die Stirnhöhle aus und kann zu einer Stirnhöhlenvereiterung führen. Dann muss sofort die Behandlung durch einen Arzt erfolgen, denn das kann richtig gefährlich werden. 
 Das sind die Symptome einer Nasennebenhöhlenentzündung 
 Hauptursache für eine Sinusitis ist in den meisten Fällen ein lang anhaltender infektiöser Schnupfen, wie er häufig bei Erkältungen auftritt. Sie kann aber auch Symptom bei einer Grippe sein. 
 Trotz aller Vorbeugung hat es Sie erwischt. Aber was sind nun die Symptome für eine  Nasennebenhöhlenentzündung ?  Typische Anzeichen einer Nasennebenhöhlenentzündung sind : 
 
 Ihr Geruchssinn ist fast völlig weg oder funktioniert nur noch ganz schlecht. Ihnen schmeckt zum Beispiel praktisch kein Essen mehr. 
 Starke Kopfschmerzen und Schmerzen im Gesicht. Vor allem dann, wenn Ihr Gesicht berührt wird oder Sie sich herunterbeugen. 
 Eine Reinigung der Nase durch kräftiges Schnäuzen funktioniert nicht. 
 Starke Schmerzen im Oberkiefer. In Verbindung mit einem anhaltenden Schnupfen ein deutliches Symptom für eine Entzündung Ihrer Nebenhöhlen. 
 Eine grün-gelbliche Verfärbung des Schleims beim Schnäuzen der Nase oder beim Abhusten (vor allem nach dem Aufstehen) deutet auf eine Eiterbildung als Folge einer Nasennebenhöhlenentzündung hin. 
 Sie schlafen schlecht und bemerken in der Nacht, dass Sekret aus der Nase in den Rachen und von dort in die Bronchien abfließt. 
 Sie zeigen alle Anzeichen eines grippalen Infekts: Gliederschmerzen, ein starkes Krankheitsgefühl, eine unentwegt rinnende Nase – die klassischen Symptome für eine akute Nasennebenhöhlenentzündung. 
 
 &amp;nbsp; 
 Ist eine Sinusitis ansteckend? 
 Sehr häufig taucht beim Thema Nasennebenhöhlenentzündung die Frage auf: Ist eine Sinusitis  ansteckend ? Ja und nein. Das kommt darauf an, ob sie durch Bakterien oder durch einen Virus verursacht wurde. Meistens sind es Viren, die Ihre Nase ewig rinnen lassen. In diesen Fällen geht der Nasennebenhöhlenentzündung ein Schnupfen voraus, welcher oft Begleiterscheinung einer Erkältung ist. Seltener sind Bakterien für eine akute Entzündung verantwortlich. Eine durch Bakterien ausgelöste Sinusitis ist in der Regel jedoch nicht ansteckend. 
 Es kann aber auch sein, dass hinter Ihrer nicht enden wollenden Nasennebenhöhlenentzündung eine Allergie steckt. Vor allem Menschen mit  Heuschnupfen  sind hier häufig betroffen. Wenn die Krankheit chronisch wird, dann können auch eine krankhafte Veränderung der Nasenschleimhaut (Nasenpolypen) oder eine gekrümmte Nasenscheidewand (Unfall) zu entzündeten Nasennebenhöhlen führen. 
  Generell gilt : Ansteckend ist eine Sinusitis nur, wenn sie von Bakterien oder einem Virus verursacht wurde. Die Ansteckung erfolgt dann entweder über eine  Schmier- oder Tröpfcheninfektion . 
 Sinusitis: Vorbeugung ist die beste Medizin 
 Wie immer ist es das Beste, einer  Nasennebenhöhlenentzündung vorzubeugen , statt zu warten, bis man sie hat oder bis sie chronisch geworden ist. Die Sinusitis hat ihre Hochsaison in der feuchtkalten Jahreszeit. In dieser Zeit sind die meisten Menschen von der Krankheit betroffen. Sie lässt sich nicht immer verhindern, aber es gibt Möglichkeiten, ihr vorzubeugen und die Ursachen zu bekämpfen: 
 
 Abhärtung und Gewöhnung an die kalte Luft: warm anziehen und immer tief durchatmen. Wenn es sehr kalt ist, sollten Sie die Nase durch ein Tuch schützen und die kalte Luft zwar tief, aber nur ganz langsam einatmen. 
 Wechselduschen: erst lauwarm, dann sehr warm, dann kühl und zum Abschluss dann eiskalt. Abschließend, wenn möglich, nicht abrubbeln, sondern an der Luft trocknen. 
 Saunabesuche: Wenn rundum alles hustet und schnupft, Sie aber noch nicht angesteckt sind, dann sollten Sie zweimal in der Woche drei Saunagänge absolvieren. 
 Vitaminreiche Ernährung 
 Intensives Händeschütteln und Kontakt mit dem Gesicht, zum Beispiel zur Begrüßung, vermeiden. Beides ist hochansteckend. 
 Ausreichender Schlaf und weniger Stress: Sie brauchen ein starkes Immunsystem zur Vorbeugung und zur Behandlung einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung. 
 Die Nase vorsichtig putzen: Wenn Sie sich schon einen  Schnupfen  eingefangen haben, dann schnäuzen Sie sich vorsichtig und ohne die Luft durch die Nase zu pressen. Sonst pressen Sie das Sekret förmlich in die Nebenhöhlen hinein. 
 Unbedingt beachten: Viel Trinken, um die Schleimhäute in Ihrer Nase feucht zu halten. In trockene Nasenschleimhäute können Viren leichter eindringen und eine akute Sinusitis auslösen, welche chronisch werden kann. 
 
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 Natürliche Hausmittel gegen Beschwerden einer Nasennebenhöhlenentzündung 
 Wenn es richtig schlimm wird und es sich um eine bakterielle Infektion handelt, muss der Arzt Antibiotika gegen Ihre Nasennebenhöhlenentzündung verschreiben. Sie können die Erkrankung also nicht selbst behandeln! Aber vorbeugen und die Behandlung durch den Arzt unterstützen, das können Sie auch mit dem einen oder anderen bewährten  Hausmittel . Es müssen ja nicht immer gleich Antibiotika sein. 
   
 
 Ganz simpel ist das Dampfbad mit heißem Wasser. Das kann die Nasennebenhöhlen öffnen und so eine chronische Entzündung verhindern. Das lindert bei einer Erkältung auch die Beschwerden. 
 Verbesserung verschafft zusätzlich die Beigabe von Salz oder Kamille. 
 Das Spülen der Nase mit physiologischen Salzlösungen kann den Abtransport des Sekrets begünstigen und die Nasenschleimhaut abschwellen lassen. Hierzu eignet sich eine  Nasendusche . 
 Natürlich sind auch  ätherische Öle  starke Hausmittel, um Ihren Nasennebenhöhlen zu helfen. Sehr oft lindern diese auch Kopfschmerzen, die bei einer Sinusitis häufig auftreten. Besonders gut zur Behandlung der Probleme in Ihren Nebenhöhlen eignen sich Pfefferminzöl, Eukalyptusöl, Wacholderöl und Cajeputöl. 
 
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 Sie sollten auf jeden Fall hochwertige und hundertprozentig reine Bio-Öle verwenden, um Ihre Beschwerden zu lindern. Bei Kopfschmerzen hilft vor allem das Pfefferminzöl. Welches Öl Sie in welcher Dosierung anwenden, sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen. Eine Mischung dieser ätherischen Öle bekämpft insbesondere die Ursachen Ihrer Beschwerden und kann verhindern, dass akute Erkrankungen der Nasennebenhöhlen sich in chronische auswachsen. 
 Wenn Sie bereits an einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung leiden, können Sie auch kolloidales Silber als Hausmittel zur Bekämpfung der Ursachen Ihrer Entzündung einsetzen. Wenn Sie eine akute Erkältung haben, die nicht weichen will, dann nehmen Sie täglich einen halben bis ganzen Teelöffel hochwertiges kolloidales Silber ein. Das lassen Sie sogleich im Mund, damit es bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen wird und schon vor Ort wirken kann. Auch hier sollte zuvor die Rücksprache mit dem Arzt erfolgen. 
 Können Nasensprays die Antibiotika ersetzen? 
 Sehr häufig hört man:   „Wenn ich eine akute Erkältung habe, dann hilft mir immer ein Nasenspray.“   Die Aussage ist mit Vorsicht zu behandeln. Die Nase ist dicht, Sie bekommen schlecht Luft. Ist der Auslöser Ihrer Nasennebenhöhlenentzündung bakteriell bedingt, wird die Einnahme von Antibiotika durch den Arzt verschrieben.  Nasensprays  können dann zwar eine akute Verstopfung der Nase kurzfristig lösen – aber Antibiotika ersetzen können sie nicht. 
 Trotzdem sind  Nasensprays  ein Mittel, das Sie nutzen können, um das Atmen bei einer Nebenhöhlenentzündung zu erleichtern. Dazu müssen sie die schleimhautabschwellenden Wirkstoffe Xylometazolin oder Oxymetazolin enthalten. Nasensprays sollten Sie zudem höchstens sieben Tage anwenden, sonst droht die Gefahr der Abhängigkeit und das Arzneimittel verliert seine Wirkung. 
  Generell gilt : Bei einer  Erkältung &amp;nbsp;können Hausmittel oder freiverkäufliche Arzneimittel die Behandlung der Nasennebenhöhlenentzündung unterstützen – aber den Arzt können sie nicht ersetzen. 
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            <title type="text">Erkältung schnell loswerden: Was tun bei Husten, Schnupfen und Halsschmerzen?</title>
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                 Ob kühler Frühling oder kalter Winter: Fast niemand kommt völlig gesund und ohne Erkältung oder Grippe durch das Jahr. Husten, Schnupfen und Halsschmerzen, die teils von Fieber begleitet werden, sorgen für Unwohlsein. In diesem Artikel verraten wir Ihnen die besten Tipps, wie Sie eine Erkältung schnell loswerden und Beschwerden zum Beispiel durch  Hausmittel oder sanfte Medikamente  lindern können. Außerdem erfahren Sie, auf welche Weise Sie der Entstehung von Erkältungen, Grippe und anderen Erkrankungen der Bronchien und Atemwege gezielt vorbeugen können. Viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren! 
 
   Erkältung und Grippe: Erste Anzeichen, Symptome und Ursachen   
   Was hilft gegen Erkältung? Erkältungen schnell loswerden und im Keim ersticken   
   Prävention gegen Krankheitserreger: Erkältung vorbeugen und gesund bleiben   
 
   Erkältung und Grippe: Erste Anzeichen, Symptome und Ursachen 
 Jeder kennt sie: Die ersten Anzeichen und Symptome einer Erkältung. Meist kündigen sich Husten, Schnupfen und Halsschmerzen durch ein leichtes Kribbeln in der Nase, ein Kratzen im Hals oder starkes Frösteln im ganzen Körper an. Spätestens dann gilt es, schnell zu handeln und einige bewährte Tipps bzw. Hausmittel zu befolgen, um den Ausbruch einer starken   Erkältung oder Grippe   noch zu verhindern und die ersten spürbaren Symptome möglichst ohne eine Behandlung beim Arzt und die Einnahme starker Medikamente zu lindern. Doch wie erkennt man eine Erkältung überhaupt und worin besteht der Unterschied zu einer Grippe? Bei welchen Krankheiten sind Viren beteiligt, bei welchen treiben Bakterien ihr böses Spiel? 
 Erkältung erkennen: Diese Symptome lassen auf eine Erkältung schließen 
 Sie sollte nicht unterschätzt und bagatellisiert werden: die Erkältung.  Halsschmerzen ,  Husten ,  Schnupfen  sowie  Heiserkeit  sind deutliche Symptome einer Erkältung und belasten den menschlichen Körper sehr. Falsche Bekleidung in der nasskalten Jahreszeit, Zugluft im Sommer, Unterkühlung an den ersten Frühlingsabenden kann dazu führen, dass die Gesundheit beeinträchtigt wird und sich eine Erkältung entwickelt. Meist ist es aber eine der etwa zweihundert Arten von Viren, die eine Erkältung auslösen und die bekannten Symptome hervorrufen. Übertragen wird die Erkältung durch  Tröpfcheninfektion , Husten, Niesen oder Körperkontakt von Betroffenen, weshalb Sie sich insbesondere im Umgang mit erkrankten Menschen noch häufiger die Hände waschen sollten (mehr dazu unten). 
 Erkältung oder Grippe? Der Unterschied 
 Steigt die Körpertemperatur über 38 Grad Celsius an (Schwelle zum Fieber) und kommen neben dem Fieber Symptome wie   Kopfschmerzen  , Übelkeit, Durchfall, auffallende Müdigkeit oder Muskelbeschwerden hinzu, handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Grippe. Der Zustand der Antriebslosigkeit hält länger als eine Woche an und somit meist länger als die Symptome einer normalen Erkältung. Im Gegensatz zur Erkältung (das kann auch ein grippaler Infekt sein), die sich in den meisten Fällen durch Hausmittel, Medikamente aus der Apotheke und ausreichend Ruhe relativ schnell wieder eindämmen lässt, ist bei einer  schweren Grippe eine Behandlung durch einen Arzt  erforderlich. Das ist vor allem dann der Fall, wenn Begleiterscheinungen wie Atemnot, Halsschmerzen, Ohrenschmerzen oder auch Schmerzen im Brustkorb oder in der Lunge auftreten und blutiger Schleim beim Husten abgesondert wird. Haben Kinder Fieber, kann dies schnell zu Flüssigkeitsmangel führen. Daher empfiehlt es sich frühzeitig einen Kinderarzt aufzusuchen. Achten Sie unbedingt darauf, genug zu trinken, und vereinbaren Sie schnellstmöglich einen Termin beim Arzt – nur so können Sie die Grippe schnell loswerden! 
 Bronchitis: Wenn aus der Erkältung eine andere Krankheit wird 
 Die häufigste Infektion, die durch eine Erkältung entstehen kann, ist die akute Bronchitis, eine sogenannte Entzündung des Bronchialsystems. Kinder sind davon am stärksten betroffen, da ihr   Immunsystem   noch nicht ganz ausgereift ist. Typische Symptome einer  akuten Bronchitis sind Halsschmerzen, Schnupfen, Husten und Abgeschlagenheit . Bei einer akuten Bronchialerkrankung bei Kindern verläuft die Krankheit oftmals schwerer, da ihre Atemwege enger sind und dadurch das Abhusten von Schleim viel schwerer fällt. Wird der Husten nicht behandelt, kann es mitunter sein, dass er durchschnittlich drei Wochen anhält und Schmerzen verursacht. Meist treten zudem Atemnot und eine erhöhte Temperatur auf (von Fieber spricht man ab 38 Grad Celsius Körpertemperatur). Aufgrund dessen, dass ihr Immunsystem noch nicht gegen Viren und andere Krankheitserreger gewappnet ist, sind bei Kindern bis zu 12 Erkrankungen der Atemwege pro Jahr üblich. Bei Erwachsenen wird das Immunsystem oftmals durch Stress, kalte Füße, wenig Schlaf, zu viel Alkohol oder zu stark eingestellte Klimaanlagen angegriffen. Die Tröpfcheninfektion ist die häufigste Übertragungsweise. Durch eine niesende oder hustende Person werden hunderttausende von hochansteckenden Viren in die Luft gebracht und von anderen eingeatmet. So kann aus einer einfachen Erkältung eine akute   Bronchitis   entstehen. 
   Was hilft gegen Erkältung? Erkältungen schnell loswerden und im Keim ersticken 
 Sobald Sie die ersten Symptome einer Erkältung bemerken, sollten Sie Gegenmaßnahmen ergreifen. Nachfolgend haben wir die wichtigsten Tipps und besten Hausmittel für Sie zusammengefasst, mit denen Sie eine Erkältung schnell loswerden und Symptome wirkungsvoll abschwächen können.  Um eine Erkältung schnell loszuwerden , ist es unverzichtbar, die Abwehrmechanismen des Körpers, also das Immunsystem, zu stärken. Zu diesem Zweck können Sie mehrmals täglich   Vitamin C   und Pastillen mit   Zink   einnehmen. Holunderblütentee, Kiwis voller Vitamine oder ein heißes Fußbad mit basischem Badesalz können erste Mittel sein, um die Symptome abzuschwächen und den Ausbruch der Erkältung zu verhindern. Halsschmerzen lassen sich mit einem Halswickel mit einem feucht-kalten Baumwolltuch und einem wollenen Schal darüber mildern. Zudem können Sie Medikamente wie   Lutschtabletten   aus der Apotheke einnehmen, ein Mittel, das besonders gut gegen Halsschmerzen wirkt. Gegen Reizungen der Schleimhäute im Rachen eignen sich zum Beispiel Präparate mit Isländischem Moos. Mittel mit sogenannten  Hydrogelkomplexen  bilden zudem einen Schutzfilm auf den gereizten Schleimhäuten. Mit abschwellenden   Nasentropfen oder -spray   werden die Schleimhäute der Nase behandelt und die Atmung erleichtert, was sich somit auch positiv auf die Schlafqualität und die gesamte Erholung des Körpers auswirkt. Das Inhalieren mit einer Kochsalzlösung oder   Erkältungssalben   kann zusätzlich helfen, die Atemwege zu befreien. Als natürliches Hausmittel gelten unter anderem  Salbeitee  und die bewährte hausgemachte  Hühnersuppe , die bei Erkältungen eine wahre Wohltat für die Atemwege ist und den ganzen Körper der Betroffenen stärkt. 
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 Weitere Behandlungsmöglichkeiten: Hausmittel und Tipps gegen Erkältung 
 
 Um den Schleim in den Bronchien zu lösen, sind Medikamente mit Wirkstoffen wie  Ambroxol oder Acetylcystein  empfehlenswert. Diesen erhalten Sie ohne Rezept in Ihrer Apotheke. Die bewährten Wirkstoffe finden Sie in den unterschiedlichsten Darreichungsformen wie Brausetabletten, Retardkaspeln, Saft oder Lutschpastillen. Möchten Sie auf  pflanzliche Wirkstoffe  zurückgreifen, hat sich Efeuextrakt in der Anwendung bewährt. Dieser löst nicht nur den Schleim auf den Bronchien, sondern lindert auch gleichzeitig den Hustenreiz. Oft schlägt der anfängliche Schleimhusten in einen Reizhusten um. Dann können z.B. Medikamente mit hustenstillenden bzw. hustenlindernden Wirkstoffen wie Dextromethorphan oder Eibischwurzel zum Einsatz kommen. 
 Eine  zielgerichtete Akupressur  hilft ebenfalls bei der Bezwingung der Erkältungssymptome und wirkt schleimlösend. Recherchieren Sie im Internet oder fragen Sie einen erfahrenen Experten nach praktischen Tipps, wie Sie Symptome von Krankheiten wie Erkältungen und Grippe mit Akupressur gezielt behandeln bzw. abschwächen können. 
 Auch wenn es fast zu schön klingt, um wahr zu sein:  Ausreichender Schlaf und Sauerstoff  sind wichtige Faktoren zur Genesung. Wer bei einer Erkältung oder Grippe viel schläft, hilft seinem Körper bei der Regeneration und unterstützt ihn beim Gesundwerden. Lüften Sie außerdem Ihr Schlafzimmer regelmäßig, um frische Luft hereinzulassen, damit Ihr Körper mit Sauerstoff versorgt wird. Sobald Sie sich fit genug fühlen, können Sie für einige Minuten einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft machen – das wirkt oftmals wie ein Wunder. Achten Sie aber unbedingt darauf, sich nicht zu überanstrengen! 
 Sollte Ihre Nase durch den Schnupfen verstopft sein, nehmen Sie am besten ein sanftes Nasenspray. Eine freie Nase tut nicht nur gut, sondern wirkt sich auch positiv auf die Schlafqualität aus. Mildes Nasenspray, das die Schleimhäute nicht reizt, erhalten Sie natürlich rezeptfrei in Ihrer Apotheke. Bitte nehmen Sie dieses jedoch nicht länger als nötig ein und beachten Sie die Hinweise zur Anwendung, damit es Ihnen nur hilft und nicht unnötig schadet. 
 Bei einer Erkältung oder Grippe ist es zudem wichtig, viel zu trinken. Stellen Sie sich  Wasser und Tee  bereit, den Sie nach und nach trinken können, um die Atemwege und Schleimhäute zu befeuchten. Sie wissen ja: Auch wenn Sie sich bester Gesundheit erfreuen, ist genügend Flüssigkeit unverzichtbar für den Körper. Ein  Teelöffel Honig , den Sie im Tee auflösen, wirkt beruhigend auf die Atemwege. Geben Sie den Honig jedoch nicht in kochendes Wasser, sondern erst später in den Tee, damit die wertvollen Wirkstoffe erhalten bleiben. 
 Halten Sie sich warm! Wer eine Erkältung hat, sollte seinen  Körper (vor allem den Hals) jederzeit schön warm   halten . Kuscheln Sie sich in Ihr Bett, ziehen Sie gegebenenfalls dicke Socken an, legen Sie einen Schal um und genießen Sie die wohlige Ruhe. Ihr Körper wird es Ihnen danken und noch schneller gesund werden! 
 
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   Prävention gegen Krankheitserreger: Erkältung vorbeugen und gesund bleiben 
 In der Erkältungs- beziehungsweise Grippezeit im Jahr sind insbesondere Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, chronischen Herz- oder Nierenerkrankungen, Kleinkinder und alte Menschen anfällig für die Krankheitserreger, die Erkältungen und Co. auslösen. Eine vorbeugende und empfehlenswerte Maßnahme ist die  jährliche Grippeschutzimpfung , auch wenn diese nicht unumstritten ist. Fragen Sie hierzu am besten Ihren Arzt oder einen Experten, der sich mit dem Thema sehr gut auskennt, und wägen Sie gemeinsam ab, ob eine Schutzimpfung richtig für Sie ist. Da Erkältungen auch durch Körperkontakt übertragen werden, sollten Sie insbesondere in der Erkältungszeit auf eine  verstärkte Hygiene  achten, denn menschliche Kontakte lassen sich natürlich nicht immer vermeiden. Vor allem in Kindereinrichtungen, am Arbeitsplatz oder in sozialen Einrichtungen sollten verstärkte hygienische Maßnahmen ergriffen werden. Dazu zählen das häufige Waschen der Hände oder auch Desinfektionen. Das „freundliche Händegeben“ darf in diesen Zeiten auch unterlassen werden. Wenn Sie sich dabei unwohl fühlen, nennen Sie Ihrem Gegenüber einfach kurz den Grund – er wird sicherlich Verständnis dafür haben, dass Sie auf diese Weise lediglich einer Erkältung vorbeugen wollen, und es Ihnen möglicherweise dankend gleichtun. 
 
  Übrigens:  
 Auch in manchen Arztpraxen und Krankenhäusern verzichtet das Personal bei der Behandlung immer häufiger auf das Händeschütteln. Zuweilen weist der Arzt dort mit einem Schild auf den Grund hin, damit die Patienten sein Verhalten nicht als unhöflich interpretieren. 
 
 Eine regelmäßige Nasenspülung mit  Emser Salz  hilft dabei, Krankheitserreger im Nasen- und Rachenraum zu beseitigen. So haben Viren und Bakterien kaum eine Chance und Erkältungen entstehen erst gar nicht. Auch zu Hause können Sie einige Tipps befolgen, um die unliebsamen Krankheitserreger fernzuhalten. Was viele nicht wissen, ist, dass Grippeviren bis zu 24 Stunden auf geeignetem Nährboden überleben. Wechseln Sie deshalb Zahnbürsten, Waschlappen, Geschirr- und Handtücher öfter aus und nutzen Sie am besten nur eigene Kosmetikartikel und Pflegeprodukte für den Körper. Zur Vorbeugung von Erkältungen sollten Sie unbedingt Ihr  Immunsystem stärken . Dazu gehört auch, dass Sie  regelmäßig Sport treiben  und  sich viel an der frischen Luft bewegen . Doch keine Sorge: Sie müssen nicht täglich joggen gehen oder stundenlang Gewichte stemmen. Planen Sie ein- bis dreimal pro Woche Sport (mindestens 30-45 Minuten) fest in Ihrem Kalender ein und/oder verabreden Sie sich gegebenenfalls mit Freunden zum Sport, um erst gar keinen Raum für Ausreden entstehen zu lassen. Wenn Sie außerdem täglich spazieren gehen, hilft das ebenfalls dabei, Ihr Immunsystem zu stärken, die Abwehrkräfte zu mobilisieren und gesund durch die Erkältungszeit zu kommen. 
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  Tipp:  
 Auch mit Kindern können Sie Sport treiben und aktiv sein. Gehen Sie gemeinsam spazieren, unternehmen Sie Ausflüge in den Wald oder in den Zoo, besuchen Sie die Großeltern zu Fuß oder fahren Sie gemeinsam Rad. Sie werden sehen, wie viel Spaß es macht, zusammen etwas für die Gesundheit zu tun! Um das Immunsystem zu stärken, ist außerdem eine  ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse  wichtig. Essen Sie am besten täglich drei bis fünf Portionen Obst und Gemüse, um Ihrem Körper genug Vitamine und Mineralien zuzuführen. Als Leitidee für eine gesunde Ernährung können Sie sich merken, möglichst naturbelassen und lieber wenig von vielen verschiedenen Lebensmitteln zu essen als zu viel von einem bestimmten Lebensmittel. Reduzieren Sie Ihren Zucker-, Alkohol- und Fettkonsum, verzichten Sie möglichst auf Fertigprodukte und versuchen Sie auf diese Weise, einen bunten, ausgewogenen Speiseplan mit vielen frischen Produkten aufzustellen, der zum  Erhalt Ihrer Gesundheit  beiträgt. 
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 Wir wünschen Ihnen alles Gute und eine  hoffentlich erkältungsfreie Zeit!  
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 Bildquelle: Pixabay 
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