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    <updated>2026-05-22T01:05:00+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Eingewachsene Nägel schnell und effektiv behandeln</title>
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                                            Eingewachsene Nägel gehören für viele Menschen zu einer Erfahrung, die mit starken Schmerzen und Beschwerden verbunden sein kann. Eine schnelle Behandlung ist notwendig, um eine Operation nach Möglichkeit zu vermeiden. Doch keine Sorge: Eingewachsene Nägel sind ein weit verbre...
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                 Wussten Sie, dass vor allem  Jugendliche im Alter von 15 Jahren  sowie  Menschen um die 50 Jahre  von eingewachsenen Fußnägeln betroffen sind? ¹ Das zeigt jedenfalls eine Studie aus Großbritannien. Häufig ist ein eingewachsener Nagel, gerade in einem späteren Stadium, mit Scham verbunden, der einen Arztbesuch verhindert. Dabei liegt die  Prävalenz , also wie viele Menschen ungefähr an einem eingewachsenen Nagel leiden, in etwa  zwischen 2,5 und 5%&amp;nbsp; ² - die Rate ist somit relativ hoch. Daher braucht sich niemand dafür schämen und für die meisten Ärzte und Podologen stellen eingewachsene Nägel eine Routineangelegenheit dar. Wichtig ist nur, dass Sie handeln, um im schlimmsten Fall eine Operation zu verhindern. 
 Alle wichtigen Themen rund um die  Behandlung, Ursache, Symptome und Vorbeugung  von eingewachsenen Nägeln lesen Sie hier. 
 
   Was genau sind eingewachsene Nägel?   
   Wie lassen sich eingewachsene Fußnägel am besten behandeln?   
   Symptome für eingewachsene Nägel   
   Risikofaktoren und Ursachen für eingewachsene Nägel   
   Kann ich mit einem eingewachsenen Nagel Sport treiben?   
   Wie kann man eingewachsenen Nägeln vorbeugen?   
 
   Was genau sind eingewachsene Nägel? 
 Eingewachsene Nägel, vor allem an den Zehen, sind häufige medizinische Probleme und machen rund  ein Drittel aller gesundheitlichen Beschwerden bei Füßen  aus. Die Bezeichnung eingewachsener Nagel verrät dabei eigentlich schon alles: Der Nagel wächst an Zeh oder Finger nicht in der vorgesehenen Bahn, sondern dringt in die ihn begrenzende und einbettende Haut, in den Nagelfalz, ein. Das führt in den meisten Fällen zu einer Entzündung, die mit starken Schmerzen verbunden ist und eine  schnelle Behandlung erforderlich  macht. Ihr Arzt verwendet für einen eingewachsenen Finger- beziehungsweise Zehennagel auch den medizinischen Fachausdruck  Unguis incarnatus . Die üblichen Symptome für eingewachsene Finger- und Zehennägel stehen auch samt und sonders mit einer solchen Entzündung in Verbindung. 
   
  Gut zu wissen:  Oft kehren die Beschwerden wieder – und in der Regel ist es dann immer  derselbe Zeh , bei dem ein eingewachsener Nagel auftritt. 
 Die Schwere von eingewachsenen Nägeln lassen sich in drei Stadien einteilen: 
  Stadium 1:  Der Nagelrand ist etwas in die Haut eingewachsen oder drückt sehr in den Nagelfalz, was Schmerzen auslöst. Außerdem ist diese Stelle ggf. leicht gerötet. 
  Stadium 2:  An der Stelle, wo der Nagel in die Haut einwächst, ist Granulationsgewebe entstanden, das eventuell eitert oder nässt. Damit ist Gewebe gemeint, das den Nagel überwuchert. Es wird als Granulationsgewebe bezeichnet, weil es so aussieht, als bestünde seine Oberfläche aus vielen kleinen Körnchen (lateinisch granulum = Körnchen). Im Volksmund ist es auch als sogenanntes „wildes Fleisch“ bekannt. Dieses Gewebe muss in jedem Fall von einem Fachmann entfernt werden. 
  Stadium 3:  Das Granulationsgewebe wächst über den Nagel und die Stelle eitert regelmäßig. Das gesamte Nagelbett kann entzündet sein. 
   Eingewachsenen Zehennagel selbst behandeln 
 Für die  richtige Behandlung von eingewachsenen Zehennägeln  gibt es Hausmittel und Tipps, die bei rechtzeitiger und sachgemäßer Anwendung oft wirksam helfen und eine Operation vermeiden können. Wichtig ist eine rechtzeitige Diagnose, die leicht zu stellen ist, sodass nicht zwingend ein medizinisch geschulter Blick benötigt wird. 
 Entscheidend für die Behandlung ist die Stärke der Beschwerden. Ist der Nagel noch nicht zu stark eingewachsen, lässt er sich gut in Eigenregie behandeln. Wir empfehlen Ihnen für eine erste Behandlung Ihres eingewachsenen Nagels folgendes Vorgehen: 
 Legen Sie sich zunächst entsprechendes &quot;Werkzeug&quot; zurecht. Desinfizieren Sie dieses vorher mit einem herkömmlichen Desinfektionsmittel. Sie brauchen:   Fußnagelschere  , Nageleckenheber (ersatzweise Nagelfeile mit nicht aufgerauter Spitze) und Nagelfalztamponade. Waschen Sie sich gründlich die Hände, auch unter den Fingernägeln und beginnen Sie mit Schritt 1, um Nagel und Haut für die Behandlung vorzubereiten. 
 
  Zeh leicht aufweichen : Ein ausgiebiges   Fußbad   mit warmem Wasser und milder Seife macht Nagel und Haut geschmeidiger und reduziert das Risiko von Schmerzempfindung. Baden Sie Ihren Fuß so lange, bis Sie das Gefühl haben, dass der Nagelwall etwas weicher wird. In der Regel dauert dies ca.  10 bis 20 Minuten . Alternativ können Sie auch zu einem   Nagelweicher   greifen, welcher die Nägel und die Nagelhaut elastisch macht. Trocknen Sie Ihren Fuß nach dem Bad unbedingt gründlich mit einem frischen Handtuch ab. 
  Ziehen  Sie nun die  aufgeweichte Haut  auf Höhe der Einwachsung  sanft weg  vom Nagel und prüfen Sie, ob Eiter austritt. Wenn ja, reinigen Sie die Wunde zunächst und desinfizieren Sie diese. Entscheiden Sie nun, welche Maßnahme Ihre Situation erfordert. Drückt der Nagel in die Haut, weil er falsch geschnitten wurde und ggf. eine überstehende Ecke ins Fleisch schneidet und Schmerzen verursacht? Erwägen Sie dann eine  Korrektur mit der Schere . Dafür muss der Nagel jedoch natürlich noch eine gewisse &quot;schneidbare&quot; Länge haben. Ist der Nagel jedoch eingewachsen, weil er immer sehr kurz geschnitten wurde, kann es schwierig bis unmöglich sein, mit der Schere anzusetzen. In diesem Fall können Sie versuchen, eine  Tamponade  zwischen Nagel und Haut zu schieben und so den Druckscherz zu minimieren.
 
  Zehennagel zurückschneiden:  Nach dem Fußbad ist Ihre Haut aufgeweicht und lässt sich somit leichter zurückschieben. Im Anschluss kann der Nagel vorsichtig beschnitten werden. Auch wenn es verlockend erscheint: Schneiden Sie den Nageln nach Möglichkeit nicht rund an den Ecken, da ein Einwachsen somit begünstigt wird. Vielleicht hat sich auf Höhe der Einwachsung auch  Hornhaut  gebildet - diese können Sie im aufgeweichten Zustand ebenfalls vorsichtig abschneiden. Hierbei gilt: Weniger ist mehr, damit Sie sich nicht verletzen. Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihre  Nagelschere sauber  ist, am besten  desinfizieren  Sie diese zuvor. So verhindern Sie, dass in die entzündete Stelle Keime gelangen. 
  Tamponade in den Nagelfalz einbringen:  Schieben Sie mit einem  Nagelheber  oder mithilfe einer  Nagelfeile  (das Modell sollte eine dünne und glatte Spitze haben) langsam und vorsichtig eine dünne Schicht  sterile Tamponade  in den sogenannten Nagelfalz, d.h. den Bereich zwischen Nagel und Haut. Im aufgeweichten Zustand ist dies oft gut möglich, auch wenn ein Ziepen nicht ausbleiben wird. Vielleicht gelingt es nicht sofort - bleiben Sie einfach dran, aber gehen Sie immer sachte vor. Ist die Tamponade platziert, so verhindert sie, dass der Nagel bei Belastung ins Fleisch drückt, weil sie sich wie ein Polster dazwischen legt. Etwaige Schmerzen beim Gehen sollten nun nicht mehr vorhanden sein. Wenn Sie keine Tamponade zur Hand haben, können Sie notfalls beispielsweise auch ein kleines Stückchen eines  Teefilterbeutels aus Papier  ausschneiden und dieses nach  gründlicher   Desinfektion    für diesen Schritt anwenden. 
 
  
  Stelle mit Salben und Tinkturen behandeln:  Es ist sehr wichtig, die entzündete Stelle anschließend mit einer geeigneten Salbe einzucremen. Diese sollte die Wunde desinfizieren und gegen die Entzündung wirken. Als  antiseptische Salbe  eignet sich zum Beispiel Betaisodona. Wichtig ist, dass Salben und Gele nicht allzu dick aufgetragen werden sollten, damit das Gewebe nicht aufweicht. Haben Sie Tamponade in den Nagelfalz eingebracht, so können Sie die Salbe (oder   flüssiges Betaisodona  ) darauf geben, sodass sie sich damit vollsaugt und die wunde Haut somit nachhaltig damit versorgt. 
  Entzündete Stelle schonen:  Auf die betroffene Stelle sollte nach Möglichkeit erst einmal  kein Druck  ausgeübt werden. Tragen Sie daher lieber  lockerere Schuhe  oder verwenden Sie etwa einen  Abstandshalter aus Silikon , damit Ihre Zehen nicht aufeinanderdrücken. Außerdem sollten Sie darauf  verzichten barfuß zu gehen , damit keine Keime in die Wunde gelangen können und sich die Stelle noch mehr entzündet. 
  Zusätzliche Tipps  für den Fall, dass Sie Ihren eingewachsenen Nagel selbst behandeln möchten: 
 
 Testen Sie, ob es Ihnen gelingt, mit einem besonders gut klebenden  Pflaster  oder mit   Kinesiotape    einen Zug zu erwirken , der die umgebende Haut wegzieht von der Stelle, in die der Nagel drückt. 
 Wenn wildes Fleisch im Spiel ist, kann dies die Selbstbehandlung erschweren, weil man schlechter an die zu behandelnde Stelle herankommt. Diesem Phänomen können Sie mit  Ätzstäbchen  begegnen. Gehen Sie auch hier sehr achtsam vor und halten Sie sich an die Vorgaben zur Nutzung dieses Produkts. 
 Kleine  Kunststoffschienen  oder   Zehennagelkorrektoraufkleber   sowie  -klammern  sind ebenfalls erhältlich und können  ohne Vorkenntnisse  einfach selbst angewendet werden. 
 
 
 Wann ist ein eingewachsener Nagel ein Fall für den Arzt? 
 Nicht immer lässt sich ein eingewachsener Zehennagel mit einem Hausmittel oder einer Salbe kurieren. Bei  starken Schmerzen  und einer  deutlich ausgeprägten Entzündung mit Granulationsgewebe  empfiehlt sich ein rechtzeitiger Besuch beim Arzt, damit dieser die möglichen Ursachen für die Symptome erkennen und eine angemessene Behandlung empfehlen kann. Ihrer Gesundheit zuliebe sollten Sie bei starken Schmerzen so früh wie möglich ärztlichen Rat und fachkundige Informationen einholen! 
  Podologie statt Arztpraxis:  Als Zwischenschritt vor dem Besuch beim Arzt kann auch eine Praxis für  medizinische Fußpflege  (fachsprachlich Podologie) dienen. Dort kennt man sich mit eingewachsenen Nägeln bestens aus, kann Ihnen wertvolle Tipps geben und bei Bedarf auch mit einer professionellen Behandlung helfen, indem zum Beispiel eine  Nagelspange  angelegt wird. Nagelspangen kommen dann zum Einsatz, wenn Fußbäder und Salben keinen Einfluss mehr auf den Heilungsprozess haben und sind eine Alternative zur Operation. 
 Operation bei eingewachsenen Nägeln 
 Vor einer operativen Entfernung eines eingewachsenen Zehennagels muss niemand Angst haben. Es ist oft die einzige Möglichkeit, um einen eingewachsenen Zehennagel im späten Stadium zu behandeln. Für Ärzte ist das ein Routineeingriff, der praktisch immer schnell und unkompliziert vonstattengeht. Es gibt  zwei Varianten  einer Operation: Entweder wird das entzündete Gewebe durch einen kleineren Eingriff bei örtlicher Betäubung entfernt oder es kommt zu einer umfassenden chirurgischen Operation, in deren Verlauf der komplette Nagel entfernt wird. 
 Lasermethode bei eingewachsenen Nägeln 
 Als minimalinvasive Alternative zur Operation haben Betroffene die Möglichkeit, den eingewachsenen Nagel mit der Lasermethode behandeln zu lassen. Dabei wird die Nagelmatrix (die Nagelwurzelzellen) mithilfe eines  Laserstrahls  seitlich gezielt verödet, sodass der Nagel an der Stelle nicht mehr nachwächst und nicht erneut Probleme verursacht. Entsprechend verschont der feine Laser das umliegende Gewebe sowie die Haut, wodurch die Heilung fast schmerzfrei vonstattengeht. 
   
   Das sind die üblichen Symptome für eingewachsene Nägel 
 Ist das Bett des Nagels entzündet, weisen die betroffenen Hände oder Füße entsprechende Symptome auf: Um den eingewachsenen Nagel herum rötet sich die Haut, sie schwillt an und schmerzt. Da der Finger- oder Zehennagel nicht aufhört zu wachsen und tiefer in die schon angespannte und entzündete Haut vordringt, kommt es zu einer schmerzhaften Reaktion. Das kann so weit gehen, dass Betroffene in ihrem Alltag und ihrer Beweglichkeit stark eingeschränkt sind. Untätigkeit ist dabei allerdings keine Lösung und kann die Symptome sogar noch verschlechtern: Trotz der Entzündung kommt es dann zur Bildung von neuem Gewebe, das den Nagel einfach überwächst. 
 Ein eingewachsener Nagel ist ein ideales Umfeld für Bakterien, die sich über die Wunde ausbreiten. Die entzündete Stelle selbst nässt oftmals, sondert Eiter ab oder blutet sogar. Damit einher geht häufig auch ein unangenehmer Geruch. Alle diese Symptome sind unangenehm und sollten auf keinen Fall ignoriert werden.  Eingewachsene Nägel heilen sich leider nicht von selbst , sondern müssen richtig behandelt werden. 
   Risikofaktoren und Ursachen für eingewachsene Nägel 
   
 
  Falsche Fußpflege:  Eingewachsene Zehennägel sind häufig auf eine falsche Fußpflege bzw. ein falsches Kürzen der Nägel zurückzuführen. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Nagelrand regelmäßig kurz und gerade schneiden! Kürzen Sie aber nie bis unter den Nagelwall. 
  Enge Schuhe:  Zu enge Schuhe können Druck auf die Füße ausüben und das Wachstum des Zehennagels begrenzen. Enge Schuhe tun Ihrem Zehennagel nicht gut!/li&amp;gt; 
  Erbliche Veranlagung:  In manchen Fällen begünstigt die erblich bedingte Wachstumsform der Zehennägel ein Einwachsen in die Haut – zum Beispiel bei sogenannten Rollnägeln, also bei Nägeln, die besonders stark gewölbt sind und beinahe an Röhren erinnern oder bei schmalen Nagelbetten. 
  Übergewicht:  Eine unterschätzte Ursache für eingewachsene Zehennägel ist Übergewicht. Durch den großen Druck, der auf den Füßen lastet, kann das Wachstum des Nagels beeinträchtigt werden. 
  Erkrankungen:  Bestimmte Krankheiten können einen eingewachsenen Nagel fördern. Dazu zählen Diabetes und grundsätzlich alle Erkrankungen, zu deren Symptomen Wassereinlagerungen in den Füßen gehören. 
  Medikamente:  Auch die regelmäßige Einnahme von bestimmten Medikamenten kann zu einem eingewachsenen Nagel führen. In erster Linie sind hier Krebsmedikamente zu nennen. 
  Schwitzen:  Leiden Sie häufiger unter „Schweißfüßen“, kann dies ebenfalls einen eingewachsenen Fußnagel begünstigen, da der Schweiß die Haut aufweicht. 
 
  Wichtig:  Auch wenn Sie möglicherweise selbst für das Einwachsen eines Nagels verantwortlich sind, sollten Sie sich nicht dafür schämen und eine Behandlung hinauszögern. Je eher Sie mit dem Problem zum Arzt gehen oder Sie den Nagel in Eigenregie zu Hause behandeln, desto besser und schneller kann Ihr Zeh wieder abheilen. 
 Eingewachsene Zehennägel und Nagelpilz 
 Ein eingewachsener Nagel kann unter Umständen auch zu einem Nagelpilz führen. Grundsätzlich bietet eine offene Wunde immer einen guten Nährboden für weitere Erkrankungen. Nagelpilz befällt gerade bereits vorgeschädigte Zehennägel gern. Weil Nagelpilz langfristig die Gesundheit schädigen kann, ist es unverzichtbar, ihn möglichst schnell und effektiv zu behandeln. Greifen Sie daher bei einem Pilzbefall auf ein geeignetes   Mittel gegen Nagelpilz   zurück. Symptome eingewachsener Zehennägel sollten Sie immer ernst nehmen und so rasch wie möglich darauf reagieren! 
   Kann ich mit einem eingewachsenen Nagel Sport treiben? 
 In den meisten Fällen macht die Entzündung eine sportliche Betätigung unmöglich, da die damit verbundenen Schmerzen für viele Betroffene nicht auszuhalten sind. Auch aus ärztlicher Perspektive ist Sport bei einem eingewachsenen Nagel nicht empfehlenswert – wer möchte, kann aber trotzdem aktiv werden, sofern er dabei ein paar wichtige Informationen berücksichtigt. So sollte der entzündete Nagel mit einem Verband vor möglichen Keimen geschützt werden, außerdem sollten die Sportschuhe nicht zu eng sein und keinen Druck auf den betroffenen Nagel ausüben. Zur Not kann die entsprechende Stelle mit Watte abgepolstert werden. Waschen Sie sich nach dem Sport gründlich die Füße, um den Schweiß zu entfernen. Werden diese Tipps nicht richtig befolgt, kann sich die Entzündung verschlimmern. 
  Interessant:  Sportler sind besonders gefährdet, weshalb ein eingewachsener Nagel für aktive Menschen keine Seltenheit ist. Die ständigen Erschütterungen und Reibungen begünstigen das Entstehen kleiner Verletzungen. Oftmals ist eine entstandene Wunde so klein, dass sie mit bloßem Auge kaum wahrgenommen wird – zu einem Einwachsen des Zehennagels oder gar Nagelpilz kann es aber trotzdem kommen. Deshalb ist es wichtig, vor und nach dem Sport die Füße richtig zu pflegen, beispielsweise mit einer   hochwertigen Creme oder Salbe aus unserer Online-Apotheke!   
   Wie kann man eingewachsenen Nägeln vorbeugen? 
 
 Nägel regelmäßig kurz schneiden 
 Regelmäßige Fußhygiene, danach immer gründlich abtrocknen 
 Weite und luftige Schuhe tragen 
 
 Auch wenn es immer wieder vorkommt, dass Zehennägel einwachsen: Unvermeidlich ist dieses Malheur keineswegs. Die  wichtigste vorbeugende Maßnahme ist eine angemessene Fußpflege , bei der es wiederum vor allem auf das richtige und regelmäßige Schneiden des Nagels ankommt. Ein sinnvoller Artikel ist hierfür eine Nagelzange oder eine gute Nagelschere , mit der die Zehennägel nicht nur kurz, sondern auch gerade geschnitten werden können. Im Unterschied zu den Nägeln an den Händen ist es wichtig, dass es keine runden Ränder gibt – diese begünstigen nämlich ein Einwachsen des Zehennagels. Waschen Sie Ihre Füße außerdem gründlich und trocknen Sie sie sorgfältig ab, um Infektionen und Pilzerkrankungen vorzubeugen. 
  Tipp:  Schneiden Sie Ihre Zehennägel fachgerecht! Nicht jede Schere ist dafür geeignet, einen Zehennagel zu schneiden. Schaffen Sie sich geeignete Artikel zum Schneiden an und halten Sie diese in einem möglichst sauberen und keimfreien Zustand! 
 Wichtig ist auch, dass Ihre Füße nicht nur festen Halt, sondern auch Bewegungsfreiheit und viel Luft zum Atmen haben. Enge Schuhe begünstigen Schweißfüße und fördern ein Einwachsen des Zehennagels. Auch ein Fuß braucht ausreichend Platz! Im Zweifel sind etwas zu große Schuhe, die bei Bedarf ausgepolstert werden, sinnvoller als Schuhe, die ständig an Fuß und Zehen reiben und bereits beim bloßen Laufen eine Wunde aufscheuern, die sich erst später durch Schmerzen bemerkbar macht. 
  Gut zu wissen:  Auf den Zeh kommt es an! Viele moderne Schuhe werden so produziert, dass sie nach vorne hin enger werden. Das sieht zwar hübsch aus, schadet aber nicht nur dem Fuß, sondern vor allem auch den Zehen. Zu den wichtigsten Tipps bei der Wahl der Schuhe gehört deshalb folgender Rat: Jeder Zeh muss genügend Platz haben, damit kein eingewachsener Zehennagel das empfindliche Gewebe schädigen und unnötige Schmerzen verursachen kann. 
 &amp;nbsp; 
 
 ¹ und ²: A systematic review and meta-analysis of randomised controlled trials of surgical treatments for ingrown toenails part II: healing time, post-operative complications, pain, and participant satisfaction.Zuletzt abgerufen am: 15.08.2024. URL: https://jfootankleres.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13047-023-00655-7 
 Bildquelle: Copyright (C) Andrey Popov 
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            <title type="text">Gürtelrose behandeln: Schneller Therapiebeginn ist wichtig!</title>
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                 Ein einseitiger, juckender Hautausschlag mit starken Schmerzen – das könnte eine Gürtelrose sein. Manchmal zieht sich der Hautausschlag in einem Streifen von der Wirbelsäule bis zum Bauch. Daher stammt die Bezeichnung „Gürtelrose“. Auftreten kann die Gürtelrose aber auch an jeder anderen Stelle des Körpers, beispielsweise im Gesicht. 
 Die Infektion sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden, da chronische Schmerzen drohen, die bei einigen Patienten für den Rest des Lebens verbleiben. Zum Glück ist sowohl eine erfolgreiche Behandlung möglich als auch eine Vermeidung von Langzeitfolgen. Dafür ist es wichtig, bei den ersten Krankheitszeichen rasch einen Arzt aufzusuchen und mit der Therapie zu beginnen. Auch gibt es eine Impfung gegen Gürtelrose, die die Ständige Impfkommission (STIKO) für Personen ab 60 Jahren und bei Immungeschwächten oder Personen mit Grunderkrankungen auch bereits ab 50 Jahren empfiehlt. 
 
 
    Was ist eine Gürtelrose?    
    Was sind die Ursachen einer Gürtelrose?    
    Welche Symptome hat man bei Gürtelrose?    
   Ist Gürtelrose ansteckend?    
   Wann zum Arzt bei einer Gürtelrose?    
    Gürtelrose behandeln: So wird man sie schnell wieder    
   Wie verläuft eine Gürtelrose?   
    Gürtelrose: Wie beuge ich vor?    
 
 &amp;nbsp; 
 
   Was ist eine Gürtelrose? 
 Bemerkbar macht sich eine Gürtelrose durch einen einseitigen, unangenehmen Hautausschlag und Nervenschmerzen, einer Neuralgie. Wenngleich der Name der Erkrankung harmlos klingt, kann die Gürtelrose mitunter chronische Schmerzen verursachen, weswegen eine frühzeitige Therapie wichtig ist. Mediziner bezeichnen die Gürtelrose auch als  Herpes Zoster  oder kurz als  Zoster . 
 Erkranken kann jeder, der schon einmal die Windpocken durchgemacht hat – und das haben die allermeisten Erwachsenen. Sowohl Windpocken als auch Gürtelrose werden durch dieselben Viren verursacht. Der Erreger der Windpocken verbleibt nämlich nach überstandener Infektion inaktiv im Körper. Werden die Viren reaktiviert, bricht die Gürtelrose aus. Das passiert meist bei über 50-jährigen oder Immungeschwächten, denn bei ihnen arbeitet das Immunsystem nicht mehr so stark. 
   Was sind die Ursachen einer Gürtelrose? 
 Ursache für die Gürtelrose sind Varizella-Zoster-Viren. Bei einer ersten Infektion mit den Varizella-Zoster-Viren erkrankt man an Windpocken. Meistens stecken sich Kinder mit dem sehr ansteckenden Erreger an, wobei mittlerweile eine Schutzimpfung bei Kindern im Alter von 1 bis 2 Jahren empfohlen wird. 
 
  Information von Ihrem Apotheker:    Gürtelrose wird von Ärzten Herpes Zoster genannt, die Erkrankung wird von Varizella-Zoster-Viren hervorgerufen. Die Bezeichnung Herpes Zoster führt mitunter zu Verwechslung mit anderen Viren, den Herpes-Viren. Diese sind jedoch die Erreger des Lippenherpes und haben mit der Gürtelrose nichts zu tun. 
 
 Sind die Windpocken überstanden, ist zwar der Ausschlag verschwunden, das Virus allerdings verbleibt lebenslang im Körper und überdauert in den Nerven des Gehirns oder in den Nervenwurzeln des Rückenmarks. Ein gesundes und starkes Immunsystem hält das Virus in Schach und man bemerkt es gar nicht. 
 Ist die Abwehrkraft des Immunsystems allerdings schwächer, beispielsweise wenn man älter wird, durch eine chronische Erkrankung oder starken Stress, vermehren sich die Varizella-Zoster-Viren erneut. Sie wandern dann entlang der Nervenbahnen, in denen sie überdauert haben, bis in die Haut. 
 So bilden sich die typischen Hautausschläge im Bereich des Rückens oder Gesichtes aus, mitunter sind Organe wie Augen, Ohren oder Gehirn befallen. Es kommt zu Schmerzen in den befallenen Nerven und Hautbereichen (Dermatomen). 
 Leidet ein Patient länger als ein halbes Jahr an den Nervenschmerzen, sprechen Ärzte von einer  Post-Zoster-Neuralgie . Diese Komplikation ist sehr gefürchtet, denn im schlimmsten Fall bleiben die Schmerzen ein Leben lang bestehen. Glücklicherweise verringert eine rechtzeitige Behandlung das Risiko für diese sehr belastenden Schmerzen. 
 
   
   Welche Symptome hat man bei Gürtelrose? 
 Die  ersten Anzeichen  einer Gürtelrose sind die eines Infektes: Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Gliederschmerzen und manchmal leichtes Fieber. Bei einigen Betroffenen kribbelt die Haut, manchmal treten bereits Schmerzen in dem Bereich auf, an dem sich später der Ausschlag entwickelt. Die ersten typischen Symptome einer Gürtelrose bilden sich meist nach 2 bis 3 Tagen aus: 
 
 Im betroffenen Bereich tritt ein mittelstarker bis starker Schmerz auf, der sich brennend oder stechend anfühlt. 
 Manchmal juckt oder kribbelt es in der befallenen Region. 
 Es entwickeln sich Rötungen oder Schwellungen der Haut, aus denen sich ein Hautausschlag mit Bläschen bildet. Die Bläschen stehen in Gruppen oder rosettenförmig zusammen. 
 
 &amp;nbsp; 
 Ärzte erkennen eine Gürtelrose anhand des charakteristischen Hautausschlags. Häufig ist der Rumpf oder Brustkorb betroffen und der Hautausschlag zieht sich streifenförmig ausgehend von der Wirbelsäule über eine Körperseite. Allerdings kann die Gürtelrose auch an jeder anderen Körperregion auftreten. Besondere Aufmerksamkeit ist bei der Behandlung einer Gürtelrose geboten, wenn das Gesicht, der Kopf oder Hals befallen ist. 
 Was sind Risikofaktoren für eine Gürtelrose? 
 Bei jedem, der einmal an den Windpocken erkrankt war, kann eine Gürtelrose ausbrechen. Zwar tritt der Zoster in jedem Lebensalter auf, allerdings erkranken am häufigsten über 50-jährige oder Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Ärzte vermuten, dass künftig mehr Menschen an einer Gürtelrose erkranken werden, da wir immer älter werden und die Zahl der Patienten mit Behandlungen, die das Immunsystem schwächen, steigt. 
 Daher zählt das  Alter  zu den  Hauptrisikofaktoren für einen Zoster , denn mit den Jahren altern wir nicht nur äußerlich, sondern auch unser Immunsystem verliert an Leistungskraft. Fachleute bezeichnen dies als  Immunoseneszenz . 
 Aber nicht nur eine altersbedingte Schwächung des Immunsystems begünstigt das Ausbrechen einer Gürtelrose. Medikamente oder chronische Krankheiten haben mitunter die gleiche Wirkung. Das sind beispielsweise Rheumabehandlungen und Therapien bei HIV- oder Krebserkrankungen , rheumatoide Arthritis, entzündliche Darmerkrankungen, COPD und Asthma. Zudem sind Stress oder starke Belastungen manchmal Auslöser einer Gürtelrose. 
   Ist Gürtelrose ansteckend? 
 Die Bläschenflüssigkeit des Hautausschlags bei einer Gürtelrose ist ansteckend. Werden die betroffenen Hautstellen abgedeckt oder sind sie ausgetrocknet, ist die Gefahr für eine Ansteckung gering. 
 Menschen, die noch keine Windpocken hatten oder nicht gegen Windpocken geimpft sind, erkranken nach einem Erstkontakt mit dem Varizella-Zoster-Virus nicht an Gürtelrose, sondern an Windpocken. Für diejenigen, die bereits eine Windpockeninfektion durchgemacht haben, ist eine Gürtelrose nicht ansteckend. Auch eine erneute Ansteckung mit Windpocken ist auszuschließen. Menschen, die gegen Windpocken geimpft wurden, erkranken schätzungsweise seltener an einer Gürtelrose als diejenigen, bei denen Windpocken ausgebrochen sind. 
 Wesentlich ansteckender ist hingegen eine Infektion mit Windpocken. Fast jeder Kontakt mit einem Erkrankten führt zu einer Ansteckung – sofern man die Windpocken noch nicht durchgemacht hat oder nicht gegen Windpocken geimpft ist. Deswegen trägt nahezu jeder Erwachsene das Varizella-Zoster-Virus in sich und kann an der Gürtelrose erkranken. 
   Wann zum Arzt bei einer Gürtelrose? 
 Bricht eine Gürtelrose aus, leiden Patienten zunächst an einem unspezifischem Krankheitsgefühl und Schmerzen, erst 2 bis 3 Tage später bildet sich der typische Hautausschlag aus. Spätestens wenn Sie den Hautausschlag bemerken, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Die erste Anlaufstelle ist der  Hausarzt.   
 Deutet der Hautausschlag auf einen komplizierteren Krankheitsverlauf hin oder sind die Schmerzen schwer zu behandeln, überweist der Hausarzt unter Umständen an einen Arzt einer anderen Fachrichtung. Je nachdem welche Symptome besondere Beschwerden bereiten, behandelt ein Schmerzspezialist, ein Neurologe, ein Hautarzt, ein Augenarzt oder ein HNO-Arzt weiter. Manchmal ist sogar eine stationäre Behandlung im Krankenhaus erforderlich. 
 Oft ist es für den behandelnden Arzt schwer, im Anfangsstadium einer Gürtelrose diese zu diagnostizieren, da die Diagnose anhand des typischen Hautausschlages gestellt wird. Solange dieser noch nicht aufgetreten ist, kommen auch andere Auslöser für den Schmerz in Frage. 
 Nicht selten wird zunächst an einen Bandscheibenvorfall, Herzinfarkt, eine Blinddarm- oder Gallenblasenentzündung gedacht. Allerdings kann eine Gürtelrose auch ohne den typischen Hautausschlag auftreten und nennt sich dann  Herpes Zoster sine herpete . 
 Je älter die Patienten sind, desto häufiger findet man die Gürtelrose im Kopfbereich. Gerade dann sollte ein Augen- oder HNO-Arzt hinzugezogen werden. 
 Ist sich der Arzt sich nicht ganz sicher, ob es sich um eine Gürtelrose handelt, kann er die Bläschenflüssigkeit oder das Blut auf das Varizella-Zoster-Virus untersuchen lassen. Gerade letzteres geschieht, wenn kein Hautausschlag auftritt. 
   Gürtelrose behandeln: So wird man sie schnell wieder 
 Damit Sie bei einer Gürtelrose schnell wieder gesund werden, ist es wichtig bei den  ersten Anzeichen den Hausarzt aufzusuchen . Ein Behandlungsbeginn in den ersten Tagen nach Krankheitsausbruch lindert nicht nur die akuten Schmerzen, sondern verhindert auch eine Ausweitung des Ausschlags und lässt den Ausschlag schneller abklingen. Obendrein verringert eine frühzeitige Therapie das Risiko für Komplikationen und die Wahrscheinlichkeit für die gefürchtete Post-Zoster-Neuralgie. 
 Die Therapie umfasst Medikamente zur 
 
 Bekämpfung des Gürtelrose-Erregers (Tabletten oder Infusion), 
 Linderung des Hautausschlages (Lotionen, Salben oder Cremes) und 
 Behandlung des Schmerzes (Tabletten oder Pflaster). 
 
 &amp;nbsp; 
 Wie wird der Erreger bekämpft? 
 Zur Bekämpfung des Varizella-Zoster-Virus verordnet der Arzt ein sogenanntes antivirales Medikament. Dabei entscheidet sich der Arzt für einen von vier verschiedenen Wirkstoffen: Aciclovir, Valaciclovir, Famciclovir oder Brivudin. 
 Jedes dieser Virostatika gibt es in Form von Tabletten. Unterschiede bestehen hinsichtlich ihrer Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und wie oft sie am Tag eingenommen werden müssen. Aciclovir kann als einziges dieser Medikamente auch als Infusion verabreicht werden. Dies ist nur nötig, wenn ein Risiko für Komplikationen besteht oder wenn schon Komplikationen aufgetreten sind. Normalerweise dauert die antivirale Behandlung 7 Tage. Auch Kortison kann zusätzlich zum Einsatz kommen, wenn das Ohr von der Gürtelrose betroffen ist. 
 Welche Patienten erhalten Infusionen? 
 Treten bestimmte Symptome bei einem an Gürtelrose Erkrankten auf, befürchten Ärzte einen komplizierten Verlauf und entscheiden sich dann für eine Behandlung mit Aciclovir als Infusion. Dies ist der Fall, wenn 
 
 der Zoster bei älteren Patienten im Bereich des Gesichtes, Kopfes oder Halses auftritt, 
 Patienten Arzneimittel einnehmen, die das Immunsystem schwächen, beispielsweise Krebsmedikamente oder Medikamente gegen Rheuma, 
 der Hautausschlag sich über einen größeren Bereich ausbreitet, 
 der Hautausschlag das Gewebe schädigt, 
 die Schleimhäute, Organe oder das Gehirn bzw. Rückenmark befallen sind. 
 
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 Patienten, die eine Infusion mit Aciclovir benötigen, werden vom Arzt zur Behandlung in ein Krankenhaus eingewiesen und dort stationär aufgenommen. Im Krankenhaus wird Aciclovir alle 8 Stunden intravenös verabreicht. 
 Warum erhalten manche Patienten keine antivirale Therapie? 
 Bei Patienten unter 50 Jahren heilt eine Gürtelrose meist ohne antivirale Therapie von alleine aus – besonders dann, wenn nur leichte oder gar keine Schmerzen bestehen und wenn kein Risiko für Komplikationen vorliegt. Daher entscheiden Ärzte manchmal bei jungen Patienten, auch bei Kindern, dass eine antivirale Therapie nicht notwendig ist. 
 Tritt der Zoster allerdings im Bereich des Gesichtes, des Kopfes oder Halses auf, besteht das Risiko für schwere Komplikationen. Dann sollte in jedem Alter die Gürtelrose antiviral behandelt werden. 
 Gürtelrose: Wie den Hautausschlag behandeln? 
 Der Hautausschlag bei einer Gürtelrose sieht nicht nur unschön aus, oft juckt er oder die Bläschen entzünden sich. Zur Linderung eignen sich Salben, Cremes, Lotionen, Gele oder Puder, die desinfizieren, den Juckreiz abmildern und die Bläschen austrocknen. Als angenehm empfinden viele Patienten kühlende und feuchte Umschläge. 
 Gürtelrose: Wie den Schmerz stoppen? 
 Die Schmerzen einer Gürtelrose treten typischerweise in dem Körperbereich auf, der von dem mit Varizella-Zoster-Viren befallenen Nerv versorgt wird. Viele Patienten empfinden die Schmerzen einer Gürtelrose als sehr stark und belastend. Obendrein droht mitunter die gefürchtete Post-Zoster-Neuralgie. Zum Glück gibt es geeignete Medikamente, mit denen sich die Schmerzen lindern lassen und die Wahrscheinlichkeit für die Post-Zoster-Neuralgie verringert werden. 
 Den Schmerz, der durch eine Gürtelrose ausgelöst wird, beschreiben Erkrankte unterschiedlich. Manche Patienten berichten über brennende, bohrende Dauerschmerzen, andere über kurze, einschießende Schmerzattacken und wiederum andere leiden eher unter einem Berührungsschmerz, einer Berührungsempfindlichkeit oder einer Überempfindlichkeit. 
 Abhängig von der Stärke des empfundenen Schmerzes verordnet der Arzt unterschiedliche Schmerzmittel. Bei leichten Schmerzen wird der Arzt gängige Schmerzmittel wie  Paracetamol ,  Ibuprofen ,  Diclofenac  oder  Naproxen  empfehlen. Bis zu einer jeweils festgelegten Wirkstärke und Packungsgröße erhalten Sie diese rezeptfrei in der Apotheke. Unter Umständen verordnet der Arzt sie jedoch in einer stärkeren Dosierung oder empfiehlt eine Therapie mit dem verschreibungspflichtigen Schmerzmittel Metamizol. 
 Bei stärkeren Schmerzen wird der Arzt zu einer Kombinationsbehandlung raten, bei der zusätzlich zu dem Schmerzmittel sogenannte Opioide, wie zum Beispiel Oxycodon, eingenommen werden. Sind die Nervenschmerzen besonders stark, verschreibt der behandelnde Arzt spezielle Arzneimittel, die auf die Nerven wirken. 
 Ist der Hautausschlag abgeheilt, aber die Nervenschmerzen bestehen weiterhin, wird manchmal eine Behandlung mit speziellen Pflastern versucht. Sie werden direkt auf den schmerzenden Bereich aufgebracht. 
 
 
  Apotheker-Tipp   Nehmen Sie die verordneten Schmerzmittel genau nach Anweisung des Arztes oder Apothekers ein. Mit der richtigen Dosierung und einer regelmäßigen Einnahme lassen sich die Schmerzen meist effektiv lindern. Zudem sollten Sie den Hinweisen des Arztes zur Einnahme von Opioiden folgen. So wird die Wahrscheinlichkeit für unangenehme Nebenwirkungen oder eine Gewöhnung an den Wirkstoff verringert. 
 
 Gürtelrose: Was ist in der Schwangerschaft zu beachten? 
 Tritt eine Gürtelrose während der Schwangerschaft auf, ist die Sorge der werdenden Mutter verständlicherweise groß. Schwangere sollten genauso wie andere Erkrankte, sofort den Hausarzt aufsuchen und außerdem ihren Gynäkologen zu Rate ziehen. 
 Ob eine antivirale Therapie notwendig ist, wird anhand des Risikoprofils bei jeder Schwangeren individuell entschieden. Denn solch eine antivirale Therapie sollte laut Experten bei Schwangeren nur dann durchgeführt werden, wenn Risikofaktoren bestehen. In diesem Fall ist das Medikament der Wahl Aciclovir. 
 Für Schwangere gibt es obendrein besondere Empfehlungen für die Einnahme von Schmerzmitteln, denn nicht alle Schmerzmittel sollen während einer Schwangerschaft eingenommen werden. Außerdem kann bei längerer Schmerzmitteleinnahme eine Überwachung der Schwangerschaft notwendig sein. Daher raten wir Ihnen, eine Schmerzmitteleinnahme während der Schwangerschaft immer vorab mit Ihrem Arzt zu besprechen. 
 Kann man eine Gürtelrose selber behandeln? 
 Wir empfehlen Ihnen bei einem Verdacht auf eine Gürtelrose sofort den Hausarzt aufzusuchen, denn eine frühzeitige Behandlung beugt Komplikationen vor. Außerdem sollten bei einer diagnostizierten Gürtelrose die Therapieanweisungen des Arztes genau befolgt werden. Nur so sind eine wirksame Therapie und eine effektive Schmerzbehandlung möglich. 
 Dennoch haben viele Patienten den Wunsch mit  Hausmitteln  ihre Beschwerden zu lindern. Unterstützend eignen sich kühle und feuchte Umschläge, um das unangenehme Gefühl des Hautausschlages zu lindern, besonders dann, wenn sich bereits Bläschen gebildet haben. 
 Alternative Therapien mit Mitteln der Homöopathie oder mit Schüssler Salzen sind immer wieder im Gespräch zur Behandlung der Gürtelrose. Allerdings ist es gut zu wissen, dass die Wirkung dieser Therapien im Gegensatz zu den herkömmlichen medizinischen Behandlungen nicht belegt sind und es daher nicht klar ist, ob und wie gut sie wirken. Um mögliche Langzeitfolgen der Gürtelrose zu vermeiden, ist es daher in jedem Fall empfehlenswert, seinen Hausarzt um Rat zu fragen. 
   Wie verläuft eine Gürtelrose? 
 Erkrankt man an einer Gürtelrose, wird man sie leider nicht so schnell wieder los. Normalerweise dauert es etwa 4 Wochen bis man wieder gesund ist. Typischerweise verläuft eine Gürtelrose in mehreren Phasen: 
 
 Zunächst treten unspezifische Krankheitssymptome, Hautrötungen, Kribbeln und Jucken der Haut auf. 
 Nach 3 bis 5 Tagen zeigt sich der Hautausschlag. 
 Es dauert etwa 7 Tage bis die Bläschen des Hautausschlages austrocknen. 
 Ob und wann Nervenschmerzen auftreten, ist sehr unterschiedlich, genauso verschieden ist die Dauer der Schmerzen. Immerhin einer von zehn Erkrankten leidet noch Monate nach dem Abklingen der sichtbaren Symptome unter starken Schmerzen. 
 
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 Ist das Immunsystem des Erkrankten nicht leistungsfähig oder wird die Gürtelrose nicht rechtzeitig behandelt, verläuft die Heilung mitunter nicht reibungslos und es treten Komplikationen auf. Daher verläuft gerade im Alter, wenn das Immunsystem nicht mehr so schlagkräftig ist, die Gürtelrose häufig schwerer. 
 Was, wenn die Beschwerden der Gürtelrose länger andauern? 
 Manchmal bleiben die Schmerzen einer Gürtelrose auch nach Abheilen des Hautausschlages bestehen – die gefürchtete  Post-Zoster-Neuralgie . Sie beeinträchtigt das Leben der Betroffenen sehr stark, denn Alltägliches fällt dann oft schwer, der Schlaf wird durch die Schmerzen gestört und das soziale Leben eingeschränkt. In der Folge gerät nicht selten das seelische Wohlbefinden aus dem Gleichgewicht und die Berufsausübung fällt schwer. 
 Ärzte vermuten, dass bei einer Post-Zoster-Neuralgie die Nerven geschädigt sind, weshalb die Schmerzbehandlung in solch einem Fall von einem Schmerzspezialisten oder Neurologen fortgeführt wird. Allerdings erweist sich die Behandlung des Post-Zoster-Schmerzes oft als schwierig und den Patienten kann nicht ausreichend geholfen werden. 
 Neben den starken Nervenschmerzen verheilt der Hautausschlag bei einigen Patienten langsam, besonders dann, wenn sich dieser entzündet. Ein Zoster am Auge geht manchmal mit Entzündungen des Auges oder einem erhöhten Augeninnendruck einher. Grundsätzlich besteht zudem in den ersten Wochen der Gürtelrose ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall. 
   Gürtelrose: Wie beuge ich vor? 
 Ein gesundes Immunsystem schützt vor Krankheiten. Das ist richtig und es ist auf jeden Fall sinnvoll, seine Immunabwehr zu stärken: mit gesunder, vitalstoffreicher Ernährung, ausreichend Bewegung an der frischen Luft und einer achtsamen Lebensführung. Besteht ein Nährstoffmangel ist es unter Umständen auch sinnvoll, diesen mit Vitamin- und Mineralstoffpräparaten aus der Apotheke auszugleichen. 
 Leider lässt sich eine Gürtelrose trotzdem nicht immer vermeiden, denn unsere Immunabwehr lässt mit steigendem Alter nach und diese Immunoseneszenz gilt als Hauptrisikofaktor an einer Gürtelrose zu erkranken. Und sie ist auch der Grund, warum Ältere ein besonderes Risiko für einen schweren Verlauf, Komplikationen oder Langzeitfolgen haben. 
 
  Information von Ihrem Apotheker   Seit etwa 10 Jahren empfehlen Ärzte, Kinder in den ersten beiden Lebensjahren gegen Windpocken impfen zu lassen. Denn die Windpocken sind hochansteckend, so dass die meisten Ungeimpften an den Windpocken erkranken und damit den Erreger für die Gürtelrose in sich tragen.   Ist eine Person gegen Windpocken geimpft, ist die Wahrscheinlichkeit an einer Gürtelrose zu erkranken geringer und der Krankheitsverlauf in der Regel milder. Somit bietet der Windpockenimpfstoff nicht nur Schutz gegen die Windpocken, sondern senkt gleichzeitig das Risiko, dass in späteren Jahren eine Gürtelrose ausbricht. 
 
 Impfung gegen Herpes Zoster 
 Weil ein höheres Alter einer der Hauptrisikofaktoren ist, an einer Gürtelrose zu erkranken und obendrein die Langzeitfolgen bei Älteren und Immungeschwächten schwerwiegender sind, empfiehlt die Ständige Impfkommission STIKO bei Personen ab 60 Jahren sich gegen Gürtelrose impfen zu lassen. Leidet jemand an einer Grunderkrankung, zum Beispiel Krebs, einem Nierenleiden, rheumatoider Arthritis, chronischer Darmerkrankung, COPD, Asthma oder Diabetes, sollte er sich bereits ab einem Alter von 50 Jahren impfen lassen. Ebenfalls sinnvoll ist eine Impfung auch nach einer bereits überstandenen Gürtelrose, da diese anders als die Windpocken wiederholt auftreten kann. 
 Man unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Arten von Impfstoffen: 
 
 Herpes-zoster-Lebendimpfstoff 
 Herpes-zoster-Totimpfstoff 
 
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 Den  Herpes-zoster-Lebendimpfstoff , welcher seit 2013 zugelassen ist, empfiehlt die STIKO nur eingeschränkt. Zum einen deshalb, da die Wirkdauer begrenzt ist und zum anderen, weil dieser für immungeschwächte Personen ungeeignet ist und das Risiko besteht, dass die Erkrankung ausbricht. 
 Der  Herpes-zoster-Totimpfstoff  hingegen ist die Standardimpfung, die seit 2018 verabreicht wird. Zu dieser Impfung gehören zwei Impfdosen, die in einem zeitlichen Abstand verabreicht werden. Der vollständige Impfschutz ist erst nach beiden Dosen gewährleistet. Die Kosten für die Herpes-zoster-Impfung übernehmen die Krankenkassen. 
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  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise   Bildquelle: adobestock.com - photohasan 
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                            <updated>2023-02-22T14:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Krätze: Hausmittel und Tipps zur Behandlung im Überblick</title>
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                                            Die Krätze (auch Scabies oder Skabies genannt) ist eine ansteckende Hautkrankheit, die mit starkem Juckreiz und Ausschlag verbunden ist. Krätze kann jeden treffen, trotzdem leiden die betroffenen Menschen meist unter starken Schamgefühlen und ziehen es vor, nicht über ihr Leid...
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                   Hautkrankheit mit starkem Juckreiz und Ausschlag 
 Die Krätze (auch Scabies oder Skabies genannt) ist eine ansteckende Hautkrankheit, die mit starkem Juckreiz und Ausschlag verbunden ist. Krätze kann jeden treffen, trotzdem leiden die betroffenen Menschen meist unter starken Schamgefühlen und ziehen es vor, nicht über ihr Leiden zu sprechen – zu groß ist die Angst vor einer möglichen Ansteckung. Dabei ist  eine Behandlung der Krätze in der Regel möglich und nötig  – sowohl durch Medikamente, die den Betroffenen vom Arzt verordnet werden können, als  auch mit dem einen oder anderen Hausmittel . In diesem Ratgeber Ihrer Online-Apotheke erfahren Sie mehr über die die klassischen Symptome der Krätze, und ihre Behandlung mit Hausmitteln und Medikamenten. Zudem finden Sie im weiteren Verlauf des Textes noch Informationen rund um die hochansteckende Hautkrankheit. 
 
 
   Hautkrankheit mit starkem Juckreiz und Ausschlag    
   Wie lässt sich Krätze behandeln? Mögliche Medikamente und Hausmittel    
   Hintergrundwissen: Was ist Krätze?    
   Fazit    
 
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 Die klassischen Symptome einer Krätze 
 Die Diagnose der Krätze beruht in der Hauptsache  auf einer ausführlichen Anamnese und Abklärung der typischen Symptome . In manchen Fällen, aber keineswegs immer, kann Ihr Arzt bei der genauen Untersuchung der betroffenen Stellen auch die Krätzmilben selbst sowie ihre Eier und Kotballen nachweisen. Neben dem  starken Juckreiz  sind es vor allem  die geröteten, stecknadelkopfgroßen Knötchen , die bei einem Patienten auf Krätze verweisen und eine entsprechende Diagnose nahelegen. Die Symptome der Krätze sind übrigens Spätentwickler: Beim ersten Ausbruch der Krankheit treten sie erst zwei bis sechs Wochen nach der ursprünglichen Übertragung durch die Milben auf! Das liegt schlichtweg daran, dass unser Immunsystem eine gewisse Zeit benötigt, um eine Abwehrreaktion gegen die Krätzmilben zu entwickeln. In weiteren Phasen der Krätze treten die Symptome dann schneller auf – in der Regel bereits ein oder zwei Tage nach der Ansteckung bzw. nach dem Befall durch die Parasiten. 
   Wie lässt sich Krätze behandeln? Mögliche Medikamente und Hausmittel 
 Es versteht sich von selbst, dass Betroffene ihre  Krätze so schnell wie möglich wieder loswerden und erfolgreich behandelt wissen  möchten – nicht zuletzt deshalb, weil der Juckreiz Sie in ihrem täglichen Leben teils stark einschränkt und täglich zum Kratzen an den verschiedensten Hautstellen verführt. Am liebsten wollen die Patienten sich in Eigenregie behandeln, ohne großes Aufsehen oder einen Besuch beim Arzt. Doch in der Regel führt genau daran kein Weg vorbei: Nur ein Arzt ist imstande, die richtigen Medikamente für Kinder und Erwachsene auszuwählen, um Krätzmilben abzutöten.  Nützliche Hausmittel gibt es zwar, aber sie können nur die Symptome lindern , nicht die Ursachen beseitigen. Um den Milben endgültig den Garaus zu machen, sind für die Behandlung der Krätze folglich andere Methoden nötig. Doch keine Sorge: Grundsätzlich kann Krätze innerhalb von wenigen Tagen oder Wochen gut behandelt werden. 
 Diese Hausmittel können die Symptome lindern 
 Es gibt  verschiedene Hausmittel , mit denen sich die durch Krätzmilben ausgelöste Krätze mildern lässt. Dabei geht es nicht um eine vollständige Therapie der Krankheit, sondern um  die Abschwächung der Symptome , um Körper und Geist ein wenig zu entlasten. In erster Linie geht es um eine  Linderung des quälenden und hartnäckigen Juckreizes , denn das ständige Kratzen verschlimmert das Leiden in den meisten Fällen nur. Hausmittel können dabei helfen, das Jucken abzumildern, allerdings tötet kein bekanntes Haushaltsmittel die Krätzmilbe vollständig ab. 
 Mit Teebaumöl Krätze behandeln 
 Teebaumöl ist ein bewährtes Hausmittel gegen Krätze. Die desinfizierende Wirkung unterstützt die Wundheilung der Haut. Tragen Sie es täglich auf die betroffenen Hautstellen auf: Binnen weniger Minuten sollten Sie bereits eine erste Linderung der Hautirritationen spüren. Für ein Bad ist Teebaumöl nicht gut geeignet, hier kann beispielsweise  Rosmarinöl  zum Einsatz kommen, das den Juckreiz meist spürbar abschwächt. Alternativ können Sie anstatt Teebaumöl auch  Lavendelöl, Neemöl oder Nelkenöl  als Hausmittel verwenden, die eine ähnliche Wirkung besitzen. Ätherische Öle, wie Teebaumöl, Lavendelöl und Rosmarinöl finden Sie in unserem Online-Shop zum günstigen Preis. 
 Umschläge mit Wasser oder Kamillentee 
 Der Juckreiz lässt sich oftmals auch durch die Anwendung von  Umschlägen mit Wasser oder Kamillentee  lindern. Umschläge mit Kamille wirken entzündungshemmend und sind damit doppelt wertvoll. Wasser ist zudem ein Haushaltsmittel, das nahezu immer und überall verfügbar ist. 
 
  Wichtig:  Wie bereits erwähnt können Hausmittel eine sinnvolle und hilfreiche Ergänzung zur Behandlung von Krätze sein. Für eine gelungene Therapie von Skabies werden aber immer  spezielle Anti Scabies Mittel wie die aus unserer Online-Apotheke  benötigt. Sprechen Sie bei Verdacht auf Krätze daher umgehend Ihren Arzt an, damit er die richtige Diagnose stellen und Ihnen eine angemessene Therapie empfehlen kann. 
 
 Vorsicht: Auch Hausmittel können Nebenwirkungen haben 
 Während einer Krätzebehandlung ist die eh schon angegriffene und stark juckende Haut extrem gereizt. Sie sollten daher also sehr vorsichtig beim Umgang mit Hausmitteln wie ätherischen Ölen sein. Bitte beachten Sie, dass ätherische Öle nie unverdünnt verwendet werden dürfen. So kann z.B. Teebaumöl in einer 1:1 Mischung mit Olivenöl angerührt und leicht auf die betroffenen Stellen getupft werden. Wiederholen Sie den Vorgang maximal ein Mal am Tag. Auf die Anwendung von Essig oder anderen scharfen Essenzen sollte hingegen verzichtet werden, da es zu einer Verschlimmerung der Symptome kommen kann. Schwangere sowie stillende Frauen sollten vor dem Einsatz ätherischer Öle zudem Rücksprache mit ihrem Arzt halten. 
 Krätze muss immer vom Arzt behandelt werden 
 Krätze ist keine Krankheit, die von allein verschwindet. In seltenen Fällen kann es sogar sein, dass ein stationärer Aufenthalt zur Behandlung notwendig ist, zum Beispiel in Fällen von Borkenkrätze. Wie bereits erwähnt können Hausmittel nur bei der Linderung der Symptome behilflich sein, der Krankheit selbst kann jedoch nur mit entsprechenden Medikamenten beigekommen werden. Wichtig dabei: nicht nur der Patient selbst, auch Familienmitglieder sollten behandelt werden, da eine Übertragung nicht ausgeschlossen werden kann. 
 Es braucht spezielle Medikamente gegen Milbenbefall 
 Für die Therapie der Krätze bieten wir Ihnen in unserer gut sortierten Online-Apotheke verschiedene   Anti Milben Mittel  , die Sie nach Absprache mit Ihrem Arzt leicht zur Anwendung bringen können. Gegen Milben  hilft in vielen Fällen ein synthetisch hergestelltes Insektizid mit Namen Permethrin . Dieses wird in Form von Salben auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen, wo es helfen soll, die Krätzmilben konsequent abzutöten. Kinder sollten die Creme bzw. Salbe nicht selbst verwenden, sondern von den Eltern oder anderen erwachsenen Personen behandelt werden. Bei der Behandlung von Krätze ist Sorgfalt die größte Pflicht. Im Idealfall hilft Ihnen eine andere Person dabei, das entsprechende Mittel anzuwenden. Dabei ist es wichtig, dass es am ganzen Körper aufgetragen wird, lediglich das Gesicht, die Kopfhaut sowie der Anal- und Genitalbereich werden ausgespart. Ideal ist es, die Behandlung am Abend durchzuführen, so dass das Mittel über Nacht einwirken kann.  Beim Auftragen des Mittels sollten Sie unbedingt Handschuhe tragen , um Hautkontakt und damit eine Ansteckung bzw. eine Übertragung der Parasiten zu vermeiden. Betroffene Patienten sollten nach der Behandlung außerdem ihre  Kleidung  und ihre  Bettwäsche wechseln . Zudem wird empfohlen auch die Wohnung gründlich zu reinigen, da sich die Krätzmilben z.B. auch auf Kissen und anderen Oberflächen festsetzen können. Wird eine Creme oder Salbe mit Permethrin appliziert, sollte diese nach ca. acht bis zwölf Stunden gründlich mit Wasser vom Körper abgewaschen werden. 
 Benzylbenzoat wird häufig zur Behandlung von Krätze eingesetzt 
  Ein weiteres Mittel , das ebenfalls häufig zur Behandlung von Krätze bzw. Scabies Anwendung findet,  ist Benzylbenzoat . Dabei handelt es sich um ein schwaches Nervengift, das weitgehend ungefährlich ist, solange es nur äußerlich auf die Haut aufgetragen wird. Benzylbenzoat gibt es in zwei unterschiedlichen Konzentrationen: Antiscabiosum 25% für erwachsene Patienten und Antiscabiosum 10%für den Einsatz bei Kindern. Das Mittel mit dem effektiven Wirkstoff wird nach einer gründlichen Dusche oder einem Vollbad auf die Haut aufgetragen. Alle betroffenen Hautstellen müssen gut mit dem Medikament bedeckt werden, allerdings sollte es nicht mit Augen oder Schleimhäuten in Kontakt kommen, um eine Reizung dieser empfindlichen Stellen zu vermeiden. Damit das Medikament wie vorgesehen wirkt, sollte der Prozess täglich so lange wiederholt werden, bis das Mittel aufgebraucht ist. Auch hier gilt, dass sowohl Kleidung, als auch Bettwäsche und die Umgebung des Patienten gründlich gereinigt werden müssen. 
  Tipp:    Medikamente wie Antiscabiosum aus unserer Online-Apotheke   enthalten Benzylbenzoat und Wasser und werden über drei Tage hinweg täglich auf die betroffenen Hautstellen eingerieben. Das Mittel muss über mehrere Stunden hinweg einwirken, weshalb für die Dauer der Therapie auf das Waschen verzichtet werden sollte. Eine ansonsten normale Hygiene, frische Bettwäsche und Kleidung sind aber unbedingt zu empfehlen. 
 Tabletten gegen Krätze werden nur selten verschrieben 
 In schweren Fällen, wenn die Behandlung mit Salben nicht zum Erfolg geführt hat, wird die Einnahme von Tabletten verordnet. Der enthaltene Wirkstoff Ivermectin wird dabei entsprechend des Körpergewichts des Patienten sowie anhand des Schweregrads der Erkrankung dosiert. Wie auch bei den Salben reicht in den meisten Fällen eine einmalige Gabe des Mittels. In besonders schweren Fällen wird die Behandlung wiederholt. 
 Aufgrund möglicher Nebenwirkungen sollte ein Arzt konsultiert werden 
 Auch wenn Sie Krätze möglicherweise selbst erkennen, sollten Sie  eine Therapie niemals ohne einen Arzt durchführen . Gerade bei Kindern oder Schwangeren sind bei einer Behandlung von Krätze mit Medikamenten oft Nebenwirkungen möglich. Üblicherweise fällt die Wirkung von Mitteln wie Permethrin wunschgemäß aus, doch gerade in großen Mengen kann der Stoff auch Schaden verursachen – eben deshalb ist es sehr wichtig, dass die Anwendung nur nach ärztlicher Anweisung und keinesfalls nach eigenem Gutdünken erfolgt. Die gute Nachricht ist jedoch, dass die Therapie in vielen Fällen bereits nach einer Einheit, also innerhalb weniger Tage, erfolgreich beschlossen ist. Allerdings können Symptome noch einige Wochen länger anhalten, weshalb eine  regelmäßige Kontrolle durch den Arzt auch nach erfolgtem Abklingen unverzichtbar  ist. 
 Regelmäßige und gründliche Hygiene ist wichtig 
 Es gibt weder Haushaltsmittel noch Medikamente, die Menschen effektiv vor Krätze schützen. Wenn Sie dem Ausbruch von Skabies trotzdem in gewisser Weise vorbeugen möchten, ist  eine regelmäßige und gründliche Körperpflege sinnvoll , die jeden Tag nur wenige Minuten in Anspruch nimmt. In unserer Online-Apotheke bieten wir Ihnen von   Duschgelen und Badezusätzen   bis hin zu Creme für Gesicht und Körper diverse Pflegemittel für unterschiedliche Hauttypen, die Ihre Haut gesund und rein halten und potenziellen Parasiten damit den Nährboden entziehen. 
   Hintergrundwissen: Was ist Krätze? 
 Der Name ist Programm: Die Bezeichnung Krätze geht auf das lateinische Wort  scabere  (zu Deutsch  kratzen ) zurück, wovon sich auch die fachsprachlichen Termini Scabies bzw. Skabies ableiten. Damit ist bereits im Namen der von Krätzmilben hervorgerufene unangenehme Juckreiz thematisiert, der den Betroffenen täglich schwer zu schaffen macht und das normale Leben erheblich beeinträchtigen kann. 
 Winzige Milben sind schuld an der Krätze 
 Ausgelöst wird die Krätze durch winzig kleine Milben, die sogenannten  Krätzmilben  (Sarcoptes scabiei var). Die Weibchen der Krätzmilbe graben Gänge in die obere Hautschicht des Menschen und legen dort ihre Eier ab (und bei dieser Gelegenheit auch Kotballen).  Die Abwehrreaktion des menschlichen Körpers  auf die abgelegten Eier und insbesondere die bei dieser Gelegenheit häufig anfallenden Ausscheidungen sind die Symptome, die wir als Krätze bezeichnen,  allen voran der quälende Juckreiz . Tatsächlich lassen sich in vielen Fällen die von den Parasiten gegrabenen Gänge unter der Haut erkennen – nicht mit dem bloßen Auge, aber doch mit einem Vergrößerungsglas. 
 Vorsicht bei Hautkontakt: Krätze ist ansteckend 
 Das besonders Perfide an der Krätze ist die immense Ansteckungsgefahr:  Für die Übertragung zwischen Menschen genügt ein bloßer Hautkontakt . Beim Umgang mit erkrankten Personen ist deshalb große Vorsicht geboten, um sich vor einer Ansteckung zu schützen. Das gilt vor allem dann, wenn bei der Behandlung der Krätze Unterstützung geleistet werden muss, wie es zum Beispiel bei Kindern oder in Altenheimen und Krankenhäusern der Fall ist. Gerade bei der Pflege von Patienten, die von Krätze beziehungsweise Scabies betroffen sind, müssen deshalb  entsprechende Schutzvorkehrungen  getroffen werden, die  zwingend den direkten Hautkontakt verhindern . Dadurch dass Krätze derart ansteckend ist, gehört dazu unbedingt auch das Tragen von   Schutzhandschuhen   und ein Wechseln der Kleidung nach erfolgter Behandlung bzw. dem Kontakt zu den Patienten. 
 
  Wichtig:  In der Regel sind Patienten bereits acht bis zwölf Stunden nach der Anwendung eines Anti-Milben-Mittels nicht mehr ansteckend. Ist es dank einer solch effektiven Wirkung gelungen, die Krätzmilben abzutöten, kann somit relativ schnell dem normalen Leben nachgegangen werden. 
 
 Unter diesen Umständen ist Krätze meldepflichtig 
 Obwohl Krätze sehr ansteckend ist, gibt es nach derzeitiger Gesetzgebung keine umfassende Meldepflicht. Betroffene Privathaushalte müssen Fälle von Krätze in der Regel nicht bei den zuständigen Stellen melden. Anders sieht es bei Einrichtungen aus, in denen viele Menschen – egal, ob Kinder oder Erwachsene – leben bzw. miteinander in Kontakt kommen und die Ansteckungsgefahr somit besonders hoch ist. Das betrifft beispielsweise Pflegeeinrichtungen, Obdachlosenunterkünfte, Justizvollzugsanstalten, Flüchtlingsheime, Schulen und Kindergärten. Sobald hier der leiseste Verdacht auf Krätze besteht, muss das Gesundheitsamt informiert werden. Das gilt für betreute Personen ebenso wie für die Pflege- und Aufsichtskräfte. Dem Gesetzgeber geht es dabei um die Vermeidung von größeren Wellen, nicht um Einzelfälle. 
  Wichtig:  Krätze ist nicht  zwingend meldepflichtig , meist nur in Einrichtungen, in denen mehrere Menschen aufeinandertreffen und eine Übertragung untereinander nur schwer vermeidbar ist. 
 Eine Übertragung zwischen Menschen und Tieren ist unwahrscheinlich 
 Die auslösenden Milben sind sehr auf ihren jeweiligen Wirt spezialisiert, sodass eine Krätzmilbe nur selten vom Menschen auf Hund oder Katze übergeht und umgekehrt –  somit gilt die Krätze normalerweise als nicht ansteckend zwischen Tieren und Menschen . Ist das doch einmal der Fall, spricht man nicht von einer echten Krätze, sondern vielmehr von einer Pseudo-Krätze. In den meisten Fällen sterben die Milben auf dem fremden Wirt schnell ab und das Immunsystem muss nicht oder in nur geringem Umfang tätig werden. Das bedeutet: Die typischen Symptome bleiben aus oder treten nur sehr schwach auf. 
   Fazit 
 Die Symptome von Krätze sind meist quälender Juckreiz und ein unangenehmer Ausschlag. Um dieses durch Krätzmilben ausgelöste Leiden schnellstmöglich loswerden, hilft in der Regel nur der Arzt –  Hausmittel wie Essig, Lavendelöl oder Teebaumöl können zwar dabei helfen, die Symptome zu lindern , doch keins davon tötet die Krätzmilbe tatsächlich ab. Ihr Arzt kann Ihnen zur Behandlung der Krätze ein Anti Milben Mittel verschreiben, wie zum Beispiel eine Salbe mit dem Wirkstoff Permethrin. Obwohl Krätze sehr ansteckend ist, lässt sich Krätze mit etwas Geduld und Sorgfalt normalerweise gut und effektiv behandeln, sodass Sie Ihr Leben nach wenigen Tagen ohne jede Beeinträchtigung in gewohnter Weise fortsetzen können. 
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 Bildquelle: ©suriya - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Sonnencreme bei Neurodermitis: Wichtige Tipps und Informationen </title>
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                 Der richtige Sonnenschutz bei Neurodermitis ist unverzichtbar 
 Viele Menschen mit Neurodermitis stellen sich die Frage nach dem optimalen Sonnenschutz und einem richtigen Umgang mit der Sonne. Denn: Einerseits kann jedes ungewohnte Pflegeprodukt Stress für die ohnehin schon belastete und empfindliche Haut bedeuten, da sie bei Neurodermitis auf viele Inhaltsstoffe der im Handel erhältlichen Sonnenschutzmittel besonders sensibel reagiert. Andererseits ist ein Sonnenbrand vor allem für Neurodermitis Patienten unbedingt zu vermeiden. Gerade kleine Kinder sind hier stark gefährdet. Gibt es einen  verträglichen und verlässlichen Schutz vor der Sonne bei Neurodermitis ? In diesem Ratgeber unserer Online-Apotheke geben wir Ihnen Antworten auf diese Frage sowie praktische Tipps zur Auswahl geeigneter Sonnencreme bei Neurodermitis. 
 
 
   Welcher Sonnenschutz ist bei Neurodermitis geeignet?    
   Sonnenschutz bei Babys und Kindern mit Neurodermitis    
   Weitere Tipps zum Sonnenschutz mit und ohne Neurodermitis    
   Fazit    
 
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   Neurodermitis und Sonnenstrahlen – ein ambivalentes Thema 
 Neurodermitis Patienten sind im Alltag meist an Einschränkungen gewöhnt. Sie lernen oft schon als Kinder, dass sie auf Vieles verzichten müssen, was für andere Menschen als selbstverständlich gilt. Die Sonne selbst ist aus Sicht eines Neurodermitis Patienten nicht in jedem Fall negativ zu bewerten und als Gefahr zu verstehen. 
 Im Gegenteil: Eine maßvolle Sonnenstrahlung kann sogar einen therapeutischen Effekt erzielen – auf dieser Erkenntnis basiert die sogenannte  Photoherapie  (Lichttherapie), die sich gerade bei der Behandlung akuter Krankheitsschübe bewährt hat. Allerdings ist es nicht notwendig, sich für eine Lichttherapie unkontrolliert der Sonnenstrahlung auszusetzen. Stattdessen wird ambulant in der Praxis des Hautarztes oder in einer dafür eingerichteten Klinik eine gezielte Bestrahlung mit UV-Licht vorgenommen. Die ärztliche Überwachung sorgt dafür, dass die Dosierung der Strahlung immer gut verträglich bleibt und das kritische Maß nicht überschreitet. 
 In der freien Natur gestaltet sich diese Kontrolle hingegen schwierig. Deshalb ist für Neurodermitis Patienten beim Sonnenbaden auch grundsätzlich große Vorsicht und Zurückhaltung geboten. Im Zweifel ist der Verzicht allemal besser als die Inkaufnahme eines unwägbaren Risikos. Außerdem sollte der positive Einfluss der Sonne in der freien Natur auf die Neurodermitis Haut nicht überschätzt werden:  Die Sonnenstrahlen wirken sich wohltuend auf die Psyche des Neurodermitis Patienten aus, sorgen aber in der Regel nicht für eine messbare Besserung des Hautzustands . Das liegt auch daran, dass im Freien, zum Beispiel am Strand, Sand, Luft und Wasser die Haut zusätzlich reizen. Eine hohe UV-Dosis kann im ungünstigsten Fall bei Neurodermitis Patienten zusätzliche Schübe auslösen! 
 Deshalb ist im Umgang mit der Sonnenkraft bei akuter Neurodermitis immer eine gewisse Zurückhaltung an den Tag zu legen. 
  Wichtig:  Unbedingt vermeiden sollten Neurodermitis Patienten einen Sonnenbrand! Selbst ein vermeintlich harmloser Sonnenbrand kann bei einer durch Neurodermitis strapazierten Haut das Hautkrebs-Risiko deutlich erhöhen. Der richtige Sonnenschutz kann und sollte deshalb gerade bei Neurodermitis Patienten eine ernstzunehmende Maßnahme sein. 
   Welcher Sonnenschutz ist bei Neurodermitis geeignet? 
 Sonnenschutzmittel sind heute im Handel in großer Auswahl erhältlich. Die meisten Menschen kaufen ihre Sonnencremes nicht in der Apotheke, sondern einfach in der Drogerie oder gleich im Supermarkt, wo Sonnencreme und Co. gewissermaßen zum Standardsortiment gehört – was aber keinesfalls bedeutet, dass jede Sonnencreme, Sonnenmilch und Hautpflege mit Sonnenschutz gleich gut ist. 
 Für Neurodermitis Patienten ist dabei besonders interessant, wie sich die verschiedenen Arten auf das eigene Krankheitsbild auswirken. Sie stehen bei der Auswahl der passenden Sonnencreme gleich vor einem doppelten Problem: Zum einen ist ihre Haut gegenüber der Sonnenstrahlung besonders empfindlich, zum anderen können sie aber den dringend benötigten Sonnenschutz nicht uneingeschränkt nutzen, weil viele Inhaltsstoffe die Haut zusätzlich reizen können. Ohne sich mit einem geeigneten Mittel zu schützen, sollten Neurodermitis Patienten ihre empfindliche Haut aber auf keinen Fall der Sonnenbestrahlung aussetzen. Im Folgenden nennen wir Ihnen einige  wichtige Kriterien, anhand derer Sie die geeignete Sonnencreme und andere Produkte auswählen können . 
 Entscheidende Kriterien: Lichtschutzfaktor und UVA-Siegel 
 Für die Bewertung einer Sonnencreme spielt der verwendete UV-Filter die entscheidende Rolle. UV-Filter sind wichtig für den Schutz vor UVA- und UVB-Strahlen. Erstere fördern die Hautalterung, während Letztere den gefürchteten Sonnenbrand auslösen und auch für die Entstehung von Hautkrebs verantwortlich sind. Bei den meisten Menschen sind die Stichwörter Sonnenbrand und Hautkrebs entscheidend, wenn es um das Thema Sonnenschutz geht. Die Abwehr von UVB-Strahlen hat deshalb meist Priorität. Auch der sogenannte Lichtschutzfaktor (LSF), der als wichtige Angabe auf keinem Sonnenschutzmittel fehlen darf, bezieht sich ausschließlich auf die UVB-Strahlung. 
 Dabei sind die tief in die unteren Hautschichten eindringenden UVA-Strahlen auf keinen Fall zu unterschätzen! Dermatologen weisen ausdrücklich auf die Notwendigkeit eines möglichst hohen UVA-Schutzes hin, über den ein entsprechendes Siegel Aufschluss gibt.  Ein Sonnenschutz ohne ein solches Siegel erfüllt seinen Zweck in der Regel nur ungenügend.  Das Siegel wird erteilt, wenn der UVA-Faktor mindestens 1/3 des UVB-Schutzes beträgt. Hat der Lichtschutzfaktor den Wert 30, muss der UVA-Faktor den Wert 10 besitzen 1 . Grundsätzlich gilt, dass der UVA-Faktor gar nicht hoch genug sein kann, um einer Zerstörung der Zellen tief in der Haut und der damit einhergehenden Hautalterung vorzubeugen. 
 Wichtige Unterschiede: chemische und mineralische Sonnenschutzfilter 
 Grob lassen sich Sonnenschutzprodukte in zwei Klassen einteilen: So gibt es  mineralische  (anorganische bzw. physikalische) und  chemische  (organische) Sonnenschutzfilter, denen sich auch alle auf dem Markt befindlichen Sonnenschutzmittel zuordnen lassen.  Es gilt als gesicherte Tatsache, dass mineralische Filter im Allgemeinen verträglicher und sicher in der Anwendung sind . Sie kennen keine Auflösungserscheinungen und lösen vor allem keine Allergien aus. Für Neurodermitis Patienten sind deshalb mineralische Sonnenschutzfilter die erste Wahl. Bewährte Inhaltsstoffe für mineralische Sonnenschutzmittel sind zum Beispiel Titanoxid oder Zinkoxid. 
 Skepsis gegenüber Sonnencremes mit Nanopartikeln 
 Allerdings besitzen mineralische Sonnenschutzfilter im Vergleich zu chemischen Sonnenschutzfiltern auch einen gravierenden Nachteil: Sie sind beim Eincremen weniger komfortabel und ziehen nicht vollständig in die Haut ein, sondern bilden in vielen Fällen einen sichtbaren weißen Schleier, was auch als Weißel-Effekt bezeichnet wird. Außerdem lassen sie sich nur schwer wieder entfernen. 
 Eine Lösung für dieses Problem versprechen mineralische Sonnenschutzfilter mit Nanopartikeln. Diese winzig kleinen Partikel hinterlassen zwar kaum Rückstände, allerdings wird befürchtet, dass sie aufgrund ihrer geringen Größe in den Körper eindringen und dort den Organismus schädigen könnten. Diese Frage ist von der Forschung noch nicht abschließend geklärt, allerdings ist vor diesem Hintergrund ein eher zurückhaltender Umgang mit Sonnencremes geboten, die Nanopartikel enthalten. Das gilt insbesondere für Kinder- und Baby-Sonnencreme, die häufig durch den Zusatz  Kids  als für Kinder geeignet beworben wird. Gerade die zarte Haut eines Babys oder Kleinkindes sollte keiner unnötigen Belastung ausgesetzt werden. 
 
  Hinweis:  Sonnenschutzmittel mit Nanopartikeln müssen besonders gekennzeichnet werden. Wenn Sie Sonnencreme für sich, Ihr Kind oder Baby kaufen möchten, vermeiden Sie einfach Produkte mit dem Wort  Nano , das in Klammern hinter der Angabe des jeweiligen Filters steht. 
 
 Chemische Sonnenschutzfilter sind bei Neurodermitis weniger geeignet 
 Grundsätzlich meiden sollten Neurodermitis Patienten hingegen chemische Sonnenschutzfilter.  Chemische Filter bleiben anders als anorganische Filter nicht an der Oberfläche, sondern dringen tief in die Haut ein , wo sie die Sonnenstrahlen in Wärmeenergie umwandeln. Gerade dieser Vorgang aber kann sich fördernd auf Allergien auswirken und trockene Haut zusätzlich reizen. Die mineralischen Filter bleiben hingegen als Film auf der Haut und bilden eine Art Schutzschild, das die UV-Strahlung wie ein reflektierender Spiegel zurückwirft. Sollten Sie doch einen Schutzfilter auf chemischer Basis verwenden wollen oder müssen, sollten Sie in jedem Fall darauf achten, dass Sie ihn zumindest 20 bis 30 Minuten vor dem Sonnenbad auftragen. 
 Pflanzliche Wirkstoffe und Fette anstelle von Duft- und Konservierungsstoffen 
 Viele der gängigen Inhaltsstoffe von Sonnenschutzmitteln, die für Menschen mit normaler Haut völlig unbedenklich sind, können Neurodermitis Patienten vor ernsthafte Probleme stellen. Dazu zählen vor allem Duft- und Konservierungsstoffe.  Alle reizenden und allergieverursachenden Stoffe sollten Neurodermitis Patienten meiden . Stattdessen sollte das Augenmerk auf hautberuhigenden, pflanzlichen Inhaltsstoffen liegen. In Studien positiv hervorgetreten ist zum Beispiel der Arzneihafer, der die Bildung von polaren Lipiden und wichtigen Fettsäuren in der Hautbarriere unterstützt  2 . Arzneihafer gilt als äußerst verträglich, weshalb er auch für Allergiker empfohlen wird. Darüber hinaus stärkt er die Zellabwehr gegen UVA-Strahlung und pflegt die Haut auf sanfte Weise. 
  Tipp:  Gerade bei Neurodermitis Patienten genügt es nicht, nur auf einen möglichst hohen Sonnenschutz-Faktor zu achten. Die empfindliche Haut braucht immer auch gleichzeitige Pflege und Beruhigung. Deshalb empfiehlt es sich,   ein bei Allergie geeignetes Hautpflege-Gel zu benutzen, wie Sie es in unserer unserer Online-Apotheke bestellen können  . 
 und wie oft die Sonnencreme aufzutragen ist 
 Auch bei einem Sonnenschutz sollten Sie immer die Angaben des Herstellers für die Dauer der Anwendung beachten. Wichtig ist vor allem das rechtzeitige Auftragen der Sonnencreme:  Gerade chemische Produkte müssen erst 20 bis 30 Minuten lang einwirken, ehe sie ihre volle Wirkung entfalten können. Mineralische Filter wirken hingegen sofort nach dem Auftragen . Die Wirkdauer eines Sonnenschutzmittels lässt sich zwar nicht beliebig erhöhen oder verlängern, wenn Sie die betreffende Creme mehrmals auftragen, in der Regel sollten Sie den Sonnenschutz aber zumindest nach dem Schwimmen erneuern. Bei Neurodermitis gilt zudem, das Eincremen mit Sonnenschutz in einem Intervall von etwa zwei Stunden zu wiederholen. 
 Der optimale Sonnenschutz bei Neurodermitis sollte zusammengefasst unbedingt die folgenden Eigenschaften aufweisen: 
 
 keine chemischen Filter 
 frei von Duft- und Konservierungsstoffen 
 hautberuhigende und pflegende Inhaltsstoffe 
 
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   Sonnenschutz bei Babys und Kindern mit Neurodermitis 
 Sonnenschutz ist gerade für Eltern, deren Kinder an Neurodermitis leiden, ein sensibles Thema. Es ist kein Geheimnis, dass die zarte Kinderhaut von Babys und Kindern besonders dünn und empfindlich ist. Kinder wollen aber trotzdem im Freien spielen, auf dem Spielplatz toben und im Schwimmbad plantschen. Das ist ganz normal und soll auch sein – selbst für Kinder mit Neurodermitis, die ohnehin schon viel zu oft Abstriche machen müssen im Vergleich mit ihren gesunden Spielkameraden. 
 Da die Eltern älterer Kinder gerade im Sommer nicht rund um die Uhr kontrollieren können, was diese gerade tun, ist es wichtig, dass die Kinder so früh wie möglich selbst einen vernünftigen Umgang mit der Sonne erlernen. Dabei spielt das Vorbild der Eltern eine bedeutende Rolle: Eltern, die es selbst nicht so genau nehmen mit dem Sonnenschutz, können ihren Kindern die notwendigen Schutzmaßnahmen und Verhaltensweisen nur schwer plausibel machen.  Denken Sie deshalb daran, dass Sie selbst auch immer rechtzeitig und ausreichend – das heißt großzügig! – Sonnenschutzmittel auftragen . 
 Leidet Ihr Kind unter Neurodermitis, benötigen Sie übrigens normalerweise nicht einmal eine spezielle Sonnencreme für Kinder und Babys.   Bei Neurodermitis geeignete Pflegeprodukte aus unserer Online-Apotheke   lassen sich in der Regel für die gesamte Familie anwenden. 
 
  Wichtig:  Kinder unter 2 Jahren sollten niemals einer direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden, unabhängig davon, ob sie an Neurodermitis leiden oder nicht. 
 
 Insbesondere bei Kindern ist es außerdem wichtig, dass sie genug trinken – gerade an heißen Tagen und gerade beim Aufenthalt in der Sonne. Da Kinder während des Spielens und Tobens im Freien das Trinken häufig vergessen, sind Eltern auch hier gefordert, darauf zu achten, das ihr Kind genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Dabei ist natürlich vor allem an Wasser und ungesüßten Tee gedacht, nicht an zuckerhaltige Limonaden oder Fruchtsäfte. 
   Weitere Tipps zum Sonnenschutz mit und ohne Neurodermitis 
 Keine noch so hochwertige Sonnencreme, kein UV-Filter bietet einen hundertprozentigen Schutz vor Sonnenstrahlung. Am wirksamsten schützt immer noch eine passende Kleidung, die kein UV-Licht durchlässt. Gerade kleine Kinder profitieren enorm von einer solchen UV-abwehrenden Kleidung, weil sie durch die Sonnenstrahlung am meisten gefährdet sind.  Die richtige Kleidung ist im Idealfall lang und locker  – nicht kurz und knapp, wie es im Sommer oft Mode ist. Auch für das Schwimmen gibt es inzwischen leichte UV-Schutzshirts. In Ergänzung zum Schutz des UV-abweisenden Stoffes können die frei gebliebenen Hautpartien mit einem verträglichen und wirksamen Sonnenschutzmittel aus unserer Online-Apotheke eingerieben werden. 
 Ein Platz im Schatten ist kein wirksamer Sonnenschutz 
 Wenn es richtig heiß wird, sucht sich so mancher ein schattiges Plätzchen. Allerdings ist die schützende Wirkung des Schattens ein Trugschluss: Die Streuung des Sonnenlichts ist so groß, dass die Haut auch ohne direkten Kontakt mit der Sonnenstrahlung einen schmerzhaften Sonnenbrand davontragen kann. Es ist also keinesfalls so, dass Neurodermitis Patienten nur einen Sonnenschirm benötigen, um sich nach Belieben im Freien aufhalten zu können. Es gilt hier die Faustregel: Ist der Schatten kürzer als die eigene Körperlänge, dann droht der Haut Gefahr von den Sonnenstrahlen 3 . Vorsicht ist auch bei bewölktem, aber warmem bzw. heißem Wetter geboten: Auch wenn die Sonne nicht direkt zu sehen ist, entfalten ihre Strahlen durch die Wolkendecke hindurch eine große Intensität. Sorgen Sie deshalb auch an wolkenreichen Sonnentagen für ausreichend Sonnenschutz! 
 Auch Wasser ist kein Wall gegen die Sonne 
 Ob Meer oder Pool: Im und unter Wasser ist es angenehm kühl und viele Menschen glauben deshalb, die Kraft der Sonne verliere in diesem Fall an Intensität. Aber das stimmt nur zur Hälfte:  Auch unter der Wasseroberfläche können Sie sich einen Sonnenbrand einfangen . Die UV-Strahlung verliert zwar tatsächlich an Intensität, aber bis rund 1 Meter Tiefe behält sie immerhin noch 50 Prozent ihrer Kraft. Weil das kühlende Nass den alarmierenden Schmerz unterdrückt, wird die Belastung außerdem oft gar nicht wahrgenommen. Deshalb ist auch beim Schwimmen und Plantschen immer ein wasserfester Sonnenschutz gefordert. 
 Sonnenschutz und Schweiß von der Haut entfernen 
 Nach einem schönen Tag in der Sonne ist die Haut von einem Gemisch aus Sonnenschutzmittel und Schweiß bedeckt, den Sie Ihrer Haut zuliebe spätestens am Abend entfernen sollten. Bei Neurodermitis Patienten ist es wichtig, dass auch diese Reinigung möglichst hautschonend geschieht. Wählen Sie dazu zum Beispiel ein  beruhigendes Pflegeöl  aus unserer Online-Apotheke,  das den Juckreiz lindert, trockene Hautstellen beruhigt und die Hautspannung vermindert.  
   Fazit 
 Fast jeder Mensch liebt es, sich in der Sonne aufzuhalten und die sanft wärmenden Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren. Neurodermitis Patienten sind hierbei keine Ausnahme. Doch Sonne kann auch gefährlich sein: Ein Sonnenbrand kann gerade bei Neurodermitis das Krebs-Risiko deutlich erhöhen. Der beste Sonnenschutz ist generell eine UV-undurchlässige Kleidung, ergänzt durch eine verträgliche Sonnencreme an den freien Hautpartien. Neurodermitis Patienten sollten dabei unbedingt auf geeignete Sonnenschutzmittel setzen: Um allergische Reaktionen zu vermeiden, sind mineralische Sonnencremes die beste Wahl, die für besonders empfindliche und zu Allergien neigende Haut geeignet sind. Dabei sollten Sie neben dem wichtigen Lichtschutzfaktor auch immer auf das UVA-Siegel achten. Und selbst wenn die Versuchung beispielsweise bei aktuellen Krankheitsschüben und Entzündungen groß ist, auf das Eincremen mit Sonnencreme zu verzichten, sollten Sie sich immer mit entsprechenden Mitteln schützen – verzichten Sie im Zweifelsfall lieber auf den Aufenthalt in der Sonne, bis der Krankheitsschub abgeklungen ist. 
  Übrigens:  Unser   Neurodermitis-Tagebuch   unterstützt Sie dabei, Beschwerden und mögliche Trigger festzuhalten – jetzt kostenlos herunterladen! 
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 Quellen:   1  https://www.beyer-soehne.de/uv-filter-in-sonnencremes-welche-sind-wirklich-gut/  2  https://www.dha-neurodermitis.de/presse/152-bei-neurodermitis-nicht-auf-sonnenschutz-verzichten.html  3  https://www.neurodermitis-hautwissen.de/sonnenschutz.html  Bildquelle: ©jivimages - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Neurodermitis am Arm erkennen und behandeln </title>
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                   Viele Erwachsene und Kinder leiden an Neurodermitis 
 Neurodermitis (oder auch atopisches Ekzem, atopische Dermatitis) ist eine weit verbreitete Hauterkrankung unter Erwachsenen und Kindern, die sich vor allem durch chronische Entzündungen und starken Juckreiz bemerkbar macht.  Häufig treten die Symptome  neben dem Gesicht und den Händen auch an  Arm und Oberarm auf . Das fühlt sich für die betroffenen Patienten nicht nur unangenehm an, es beeinträchtigt meist auch das Selbstwertgefühl, wenn die Haut derart in Mitleidenschaft gezogen wird. In diesem Ratgeber unserer Online-Apotheke erfahren Sie, an welchen Symptomen Sie ein durch Neurodermitis bedingtes Ekzem am Arm zuverlässig erkennen können, und erhalten  praktische Tipps zu einer effektiven, schonenden Behandlung . 
 
 
   Viele Erwachsene und Kinder leiden an Neurodermitis    
   Woran ist Neurodermitis am Arm zu erkennen?    
   Welche Ursachen hat Neurodermitis am Arm?    
   Wie wird Neurodermitis am Arm behandelt?    
   Fazit    
 
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   Woran ist Neurodermitis am Arm zu erkennen? 
 Die Arme sind eine exponierte Körperstelle: Sie werden täglich gebraucht und entsprechend beansprucht. Im Sommer sind sie außerdem weitgehend ungeschützt der Hitze und Insekten ausgesetzt. Blaue Flecken, Pickel, Stiche, Juckreiz – für viele Menschen gehören diese kleinen Unannehmlichkeiten längst zur Normalität und werden nicht weiter beachtet. Mitunter fallen deshalb die Symptome einer allergischen Dermatitis erst spät auf und bei der Behandlung wird wertvolle Zeit verloren. Deshalb ist es wichtig, dass Sie die Anzeichen für atopisches Ekzem möglichst genau kennen und rasch eine gezielte Behandlung einleiten, um Symptome wie Juckreiz und Ausschlag einzudämmen. 
 Die klassischen Symptome einer Neurodermitis 
 Die verlässliche Diagnose atopischer Ekzeme wird durch den Umstand erschwert, dass Neurodermitis kein einheitliches Erscheinungsbild aufweist. Die Symptome sind vielgestaltig und hängen auch vom Alter der betroffenen Patienten ab.  Babys  bekommen eine  Neurodermitis am Arm vor allem in Form einer juckenden Rötung an der Außenseite  (der sogenannten Streckseite) und  in den Beugefalten . Bei  älteren Kindern und Jugendlichen  sind  vorwiegend die Handgelenks- und Ellenbogenfalten  sowie die  Armbeugen  von atopischen Ekzemen betroffen. Erwachsene wiederum bekommen Neurodermitis eher an  Ellenbogen, Armbeuge, den Schultern und den Außenseiten des Armes . Alle Altersgruppen klagen aber in der Regel über einen starken Juckreiz, der sich zu einer echten Belastung im Alltag auswachsen kann. 
 Der starke Juckreiz sorgt für schlaflose Nächte 
 Der mit der Neurodermitis ebenso wie mit vielen Allergien einhergehende Juckreiz nimmt bei den meisten Patienten gegen Abend oft spürbar zu und kann schnell für schlaflose Nächte sorgen. Der Mangel an Regeneration und Entspannung macht sich dann auch im Alltag bemerkbar, zum Beispiel durch eine deutlich gesteigerte Angespanntheit und Gereiztheit. Bei Kindern kann das zu einem Einbruch der schulischen Leistung führen, während Erwachsene sich im Job nicht mehr so gut konzentrieren können. Im ungünstigsten Fall wird eine ganze Kette von unangenehmen Ereignissen in Gang gesetzt. Geben die Patienten dem Juckreiz nach,  kann das Kratzen der nässenden Ekzeme außerdem zu einem Einfallstor für Keime und Erreger werden , sodass sich unter Umständen auch eine schwerere Erkrankung entwickeln kann. Bei starken Symptomen raten wir Ihnen deshalb unbedingt, Kontakt zu einem Arzt aufzunehmen und die Behandlung professionell begleiten zu lassen! 
 Neurodermitis verläuft als schubweise Achterbahnfahrt 
 Der Verlauf von Neurodermitis ist auch deshalb vielfach so anstrengend, weil er sich in vielen unterschiedlichen Schüben ereignet. Hier ist es wichtig, dass Sie sich während einer Ruhephase nicht in falscher Sicherheit wiegen und die angebrachten vorbeugenden Maßnahmen für den möglichen nächsten Schub versäumen. Stattdessen sollten Patienten gerade in diesen ruhigen Perioden gezielt auf eine richtige Hautpflege von Gesicht und Körper setzen und vor allem alle möglichen Auslöser eines nächsten Schubs vermeiden. 
   Welche Ursachen hat Neurodermitis am Arm? 
 Die Liste der möglichen Ursachen für eine Neurodermitis ist lang, denn viele Faktoren spielen beim Ausbruch dieser allergischen Erkrankung eine Rolle. Dazu gehören  alle Einflüsse, die Ihre Haut austrocknen . Es klingt paradox, aber gerade häufiges Waschen kann trockene Haut hervorrufen! Auch das Klima kann sich auf die Hautgesundheit auswirken: Ist Ihre Haut extremer Kälte, Schwüle oder Trockenheit ausgesetzt, kann das Neurodermitis begünstigen. Dasselbe gilt für den direkten Kontakt der Haut mit irritierenden Stoffen, zum Beispiel aggressiven Reinigungsmitteln, Konservierungsstoffen oder scheuernder Kleidung aus Wolle. 
 Allergene können Neurodermitis auslösen und verstärken 
 Für das Auftreten atopischer Ekzeme können auch diverse Allergene verantwortlich sein. Im Alltag sind solche Auslöser zum Beispiel in der Wohnung verstreute Tierhaare, überall umherfliegende Pollen oder der Kot von Hausstaubmilben. Tatsächlich sind Neurodermitis Patienten noch häufig von weiteren Allergien wie Heuschnupfen betroffen. Allergische Veranlagungen sind häufig erblich bedingt – so gelten nach aktuellem Wissensstand auch erbliche Anlagen als wichtigste Faktoren bei der Entstehung von Neurodermitis, ganz gleich, ob diese sich vorwiegend im Gesicht, an den Händen oder Armen ausbreitet. Die immer stärker in Umlauf befindlichen Umweltgifte stellen in unserer modernen industriellen Welt ebenfalls einen entscheidenden Einfluss- und Risikofaktor dar. 
 
  Hinweis:  Auch wenn Allergien und Heuschnupfen häufig mit Neurodermitis verbunden sind, gibt es doch auch atopische Ekzeme, die nicht mit nachweisbaren allergischen Erkrankungen im Zusammenhang stehen. Im Zweifel schafft nur eine gründliche Untersuchung durch einen Arzt verbindliche Klarheit – vor einer Eigendiagnose sollten Sie im Interesse Ihrer selbst und Ihrer Kinder möglichst absehen. 
 
 Auch Stress und Anspannung begünstigen Neurodermitis 
 Es sind jedoch keineswegs nur äußere Einflüsse, die eine Neurodermitis auslösen. Auch eine  hohe psychische Belastung , zum Beispiel Stress im privaten oder beruflichen Alltag, kann allergische Reaktionen der Haut begünstigen. Vor einigen Jahren hielt man psychische Faktoren sogar für die Hauptverursacher einer Neurodermitis. Inzwischen wird das Krankheitsbild etwas differenzierter betrachtet und Stress zum Teil auch als eine Folge der Erkrankung eingestuft – schließlich kann die seelische Belastung bisweilen ganz erheblich sein. In jedem Fall ist Neurodermitis von der menschlichen Psyche nicht zu trennen, denn es gilt: Stress für den Geist bedeutet Stress für den Körper – und umgekehrt. 
   Wie wird Neurodermitis am Arm behandelt? 
 Die grundsätzliche Tatsache, dass ein  atopisches Ekzem nicht heilbar  ist, ändert nichts an der  Möglichkeit einer effektiven Behandlung . Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Linderung der Symptome ist eine sanfte, auf den Hauttyp abgestimmte Pflege. Waschen allein genügt dabei nicht, im Gegenteil: Wie bereits erwähnt, kann trockene Haut gerade durch zu häufiges Waschen der Arme hervorgerufen werden. Wichtig ist deshalb eine   geeignete Pflege wie zum Beispiel mit einer fettenden und Feuchtigkeit spendenden Creme   aus unserer Online-Apotheke. 
  Tipp:  Im vielfältigen Sortiment unserer Online-Apotheke finden Sie zahlreiche Pflegeprodukte, die speziell für die anspruchsvolle und sensible Haut bei Neurodermitis geeignet sind. Entdecken Sie unser Angebot! 
 Die Therapie von Neurodermitis umfasst vier Stufen 
 Stufe 1 
 Eine schonende, reizarme Pflege ist auch die erste Stufe einer Therapie, die empfohlen wird, wenn sich die Neurodermitis im Anfangsstadium nur durch trockene Haut äußert. Mit Cremes, Lotionen und anderen Produkten aus unserer Online-Apotheke können Sie neuerlichen Schüben der Erkrankung vorbeugen. Außerdem sollten Sie alle potenziellen Trigger so gut wie möglich meiden. Dazu gehören sowohl innere Trigger wie Stress als auch äußere Einflüsse wie trockene Luft, kratzende Kleidung und aggressive Duftstoffe. 
 Stufe 2 
 Stufe 2 ist erreicht, wenn sich leichte Ekzeme auf dem Unter- oder Oberarm zeigen. Eine einfache Basispflege reicht in diesem Fall nicht mehr aus, stattdessen können  eine schwache Dosis Kortison sowie antiseptische und juckreizstillende Mittel  zum Einsatz kommen, um eine weitere Ausprägung und Entzündung der leichten Wundstellen möglichst zu vermeiden. 
 Stufe 3 
 Stufe 3 geht von der Bildung mäßig schwerer Ekzeme aus. In diesem Fall kommen – immer in Absprache mit Ihrem Arzt –  stärkere Kortison-Präparate  zum Einsatz. Auch in dieser Stufe beschränkt sich die Behandlung der Neurodermitis noch auf äußerlich applizierbare Mittel, die Sie bequem in unserer Online-Apotheke bestellen können. 
 Stufe 4 
 Stufe 4 ist die höchste Stufe und ist von einer sehr intensiven Ekzem-Bildung geprägt, die sich hartnäckig halten und nur schwer behandeln lassen. Einfache Tipps zur Pflege helfen hier in der Regel nicht mehr, stattdessen kommen bei vielen Patienten  Tabletten mit dem Wirkstoff Ciclosporin  zum Einsatz. 
 Was ist bei Babys und Kindern zu beachten? 
 Babys und Kinder leiden naturgemäß besonders unter Neurodermitis. Der quälende Juckreiz, der mit der ständigen Versuchung des Kratzens einhergeht, behindert die jüngsten Familienmitglieder erheblich in ihrem Alltag. Oft verstehen Kinder auch gar nicht, dass sie diesem Juckreiz nicht nachgeben dürfen, und verschlimmern das atopische Ekzem durch das Kratzen zusätzlich. Der Kontakt der wunden Stelle mit den Fingern, die meist Bakterienträger ersten Ranges sind, kann zu schwerwiegenden Infektionen führen. Um das Risiko einer Verschlimmerung so gering wie möglich zu halten, sollten Eltern deshalb rechtzeitig Hilfestellung leisten. 
 Keine Seltenheit: Neurodermitis am Arm bei kleinen Kindern 
 Neurodermitis am Arm tritt bei Erwachsenen weit seltener auf als bei Kindern. Ohnehin ist Neurodermitis eine Krankheit, die zu 85 Prozent Kinder in den ersten fünf Lebensjahren betrifft. Deshalb ist hier das besondere Augenmerk der Eltern gefragt. Weil Kinder es kaum lassen können, mit ihren Händen die unangenehm juckenden und möglicherweise nässenden Stellen am Oberarm zu berühren, besteht auch immer das Risiko, dass die Keime und Erreger vom Arm in das Gesicht gelangen. Eltern sollten deshalb die Arme behandeln, bevor das Gesicht und weitere Zonen von der Neurodermitis betroffen sind. 
 
  Hinweis:  Für Eltern und betroffene Kinder gibt es viele spezielle Kurse, die von Ärzten und geschultem Fachpersonal durchgeführt werden. Darin erhalten die großen und kleinen Teilnehmer zahlreiche wertvolle Tipps zum richtigen Umgang mit Neurodermitis. Wenn Ihr Kind an Neurodermitis zu leiden hat, kann ein solcher Kursbesuch also eine sehr gute Idee sein. Informieren Sie sich am besten gleich bei Ihrem Kinderarzt, im Internet oder bei Ihrer Krankenkasse! 
 
 Im Winter,  in der kalten Jahreszeit , sind vor allem  fetthaltige Produkte  gefragt, wohingegen im Sommer,  in der warmen Jahreszeit, weniger Fett, dafür aber mehr Feuchtigkeit  in den Cremes, Gels oder Salben enthalten sein sollte. Um zu verhindern, dass die Kinder trotz Salbe und Co. an der betreffenden Stelle herumdrücken, können Sie nach dem Auftragen des Pflegemittels zeitweise einen großflächigen Verband anlegen, sofern es nicht zu heiß draußen ist. Darüber hinaus ist es sehr wichtig, dass Ihr Kind möglich wenig schwitzt, denn starke Schweißbildung kann Neurodermitis ebenfalls fördern. Entscheiden Sie sich deshalb für eine  möglichst luftdurchlässige, atmungsaktive Kleidung  und verzichten Sie nachts vor allem im Sommer auf eine zusätzliche Bettdecke. 
   Fazit 
 Neurodermitis am Arm ist eine Belastung für Kinder und Erwachsene. Die Krankheit ist nicht heilbar, aber eine wirksame Behandlung zur Linderung der Symptome ist möglich. Viele Betroffene können so ein weitgehend normales Leben ohne Einschränkungen führen. Bei hartnäckigen Symptomen sollten Sie einen Arzt aufsuchen, der Sie bei der Behandlung Ihrer Erkrankung bzw. Allergie unterstützen und Ihnen wertvolle Tipps geben kann. Viele Betroffene leben dank der richtigen Therapie über viele Jahre ohne Zeichen der Krankheit – oft genügt dafür schon eine einfache tägliche Basispflege des Armes. 
  Mehr Überblick bei Neurodermitis:  Mit unserem  kostenlosen&amp;nbsp;   Neurodermitis-Tagebuch   halten Sie Veränderungen der Haut strukturiert fest. 
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 Bildquelle: ©H_Ko - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Neurodermitis am Fuß: Ursachen, Behandlung und Tipps</title>
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                   Weit verbreitet: Neurodermitis am Fuß 
 Die Diagnose  Neurodermitis am Fuß  ist heute für viele Patienten Realität und besonders unangenehm, weil bei einem Juckreiz die Behandlung an dieser Stelle nicht ganz einfach ist – schließlich brauchen wir unsere Füße zum Stehen und Gehen und umhüllen sie darüber hinaus meist mit Socken und Schuhen. Die Bildung von Bläschen oder eines Ekzems ist auf verschiedene Ursachen zurückzuführen, die wir Ihnen in diesem Apotheken-Ratgeber ebenso vorstellen möchten wie die besten Tipps für den Umgang mit dieser Hauterkrankung. Erfahren Sie, welche  Maßnahmen für einen möglichst milden Verlauf  und zur Vorbeugung sinnvoll sind, und lesen Sie alles über  die richtige Pflege bei Neurodermitis an den Füßen . 
 
 
   Weit verbreitet: Neurodermitis am Fuß    
   Neurodermitis an den Füßen: Eine rechtzeitige Diagnose ist wichtig    
   Neurodermitis am Fuß: Die häufigen Ursachen    
   Fußpflege ist der Schlüssel zu Therapie und Vorbeugung    
   Fragen Sie Ihren Arzt nach passenden Medikamenten    
   Hausmittel gegen Neurodermitis am Fuß    
   Fazit    
 
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   Neurodermitis an den Füßen: Eine rechtzeitige Diagnose ist wichtig 
 Die klassischen Symptome der Neurodermitis betreffen auch Hände und Füße: Trockene Haut, meist quälender Juckreiz und unangenehmer Ausschlag sind die typischen Symptome einer atopischen Dermatitis. Für den Alltag der Betroffenen bedeuten diese Beschwerden mitunter eine erhebliche Belastung. Dabei sollte ein atopisches Ekzem auf keinen Fall ignoriert und ausgesessen werden. Eine wirksame Therapie, die Symptome lindert und Ursachen bekämpft und so rechtzeitig schlimmere Erkrankungen verhindert, ist wichtig, damit Sie sich bald wieder wohl in Ihrer Haut fühlen können! Grundsätzlich verläuft eine atopische Dermatitis am Fuß genauso wie auch an anderen Stellen des Körpers: Sie tritt schubweise auf und kann durch Kratzen und unpassende Pflege noch verschlimmert werden. Je eher auf Grundlage der Symptome eine richtige Diagnose gestellt und eine gezielte Behandlung eingeleitet wird, desto besser gelingt ein möglichst beschwerdefreies Leben mit Neurodermitis – denn vollständig heilen lässt sich die Krankheit nach dem heutigen Forschungsstand leider nicht. 
 Diese Symptome weisen auf Neurodermitis hin 
 Oft ist erst der  penetrante Juckreiz  ausschlaggebend für den Beginn einer Behandlung, dabei gibt es jedoch weitere, wenn auch oft unauffälligere Symptome, die auf eine beginnende Neurodermitis am Fuß hinweisen. Die  Rötungen , die mit einer Neurodermitis einhergehen, werden oft übersehen beziehungsweise als normale Druck- oder Schweißspuren fehlinterpretiert. Des Weiteren sollte auch eine  dauerhaft trockene oder schuppige Haut  Anlass für eine genauere Betrachtung geben. Ein deutliches Zeichen sind  nässende Stellen, blutige Risse und im Extremfall sogar die Bildung von Bläschen, Krusten und Ekzemen . Gerade die letztgenannten Symptome sind oftmals mit starken Schmerzen verbunden und können im weiteren Verlauf der Neurodermitis auch als Einfallstor für Keime und Erreger dienen. Oft entsteht daraus auch ein Sonderfall der Neurodermitis, der sogenannte atopische Winterfuß. Wenn Sie entsprechende Symptome erkennen, sollten Sie sofort handeln! 
 Der atopische Winterfuß – ein hartnäckiges Fußekzem 
 Beim  atopischen Winterfuß  handelt es sich um eine  Sonderform der Neurodermitis am Fuß , die auch Plantardermatose oder Dermatitis plantaris sicca genannt wird. Konkret geht es um ein trockenes Fußekzem, das vor allem in der Winterzeit häufig auftritt – daher rührt auch der Name. Der Grund für diese jahreszeitliche Präferenz liegt daran, dass in der kalten Jahreszeit meist festes und dichtes Schuhwerk getragen wird, das die Luftzirkulation der Füße erschwert. Zusätzlich werden zu den Schuhen auch noch extra dicke Strümpfe und Socken getragen, die mitunter aus Material bestehen, durch das die Schweißproduktion begünstigt wird – zum Beispiel Kunstfasern aus Nylon. 
 Das bedeutet in der Praxis: Die Füße bekommen keine Luft mehr, die Haut wird weich und büßt die ihr eigenen Schutzfunktionen ein. Das direkte Resultat ist eine deutlich gesteigerte Anfälligkeit der betroffenen Füße gegenüber Keimen und Erregern. In der Regel beginnt der atopische Winterfuß an den Zehen und kann sich bis zu den Fußsohlen ausbreiten. In extremen Fällen können sogar die Nägel in Mitleidenschaft gezogen werden. Wie bei der normalen Neurodermitis sind die Symptome  gerötete, trockene und schuppige Haut , bei weiterem Voranschreiten der Erkrankung kann es zu den bereits beschriebenen schmerzhaften Rissen kommen. Deshalb ist gerade zur Behandlung dieses speziellen  Ekzems eine entzündungshemmende Creme  oder ein ähnliches Mittel wichtig. 
 
  Hinweis:  Entgegen seines Namens kann der atopische Winterfuß auch im Frühling, Sommer und Herbst auftreten. Entscheidend für die Bildung des atopischen Winterfußes sind Luftzirkulation und Schweißproduktion, nicht die Jahreszeit. 
 
 Bei Neurodermitis am Fuß besteht ein erhöhtes Risiko für Fußpilz 
 Neurodermitis am Fuß schwächt die natürliche Abwehrkraft der Haut und erhöht damit auch das Risiko für weitere Erkrankungen. Zu diesen zählt auch der vielfach gefürchtete Fußpilz, den viele eher aus Kindertagen im Schwimmbad kennen. Eine sorgfältige Pflege des Fußes ist hier die beste Methode zur Vorbeugung. Außerdem sollten Sie gerade die Zehenzwischenräume besonders gründlich säubern und abtrocknen und möglichst luftdurchlässige Socken – zum Beispiel aus Baumwolle – verwenden. Zwar ist trockene Haut häufig eine Vorstufe für die Bildung von Bläschen oder eines Ekzems, allerdings fehlt hier in der Regel Fett und nicht Nässe! Trocknen Sie deshalb Ihre Füße gründlich ab und tragen Sie eine fetthaltige Creme gegen trockene Haut auf – das ist allemal besser als ein nasser Fuß nach dem Duschen. 
 Kinder sind am häufigsten betroffen 
 Es ist kein Geheimnis, dass Kinder häufiger unter Neurodermitis leiden als Erwachsene. Das gilt insbesondere auch für die Neurodermitis an den Füßen, denn Kinder toben oft herum, springen, laufen und spielen gerne im Freien und tragen dabei warme Strümpfe und Schuhe, welche die Luftzirkulation der Füße behindern und die Schweißproduktion befördern. Natürlich meinen es die Eltern nur gut, wenn sie darauf achten, dass ihre Kinder keine kalten Füße bekommen, aber im Hinblick auf eine mögliche Neurodermitis sollte auch und gerade bei Kindern eine  möglichst luftdurchlässige Fußbekleidung  gewählt werden. Das gilt übrigens auch für Babys und kleine Kinder, die wohlmeinend besonders warm eingepackt werden, weil sie sich nicht erkälten oder eine andere Erkrankung einfangen sollen. Auch hier ist luftdurchlässige Bekleidung eine wichtige Maßnahme, um die unangenehme Diagnose Fußekzem zu vermeiden. Für so empfindliche Patienten wie  Babys und Kleinkinder  sollte eine  besonders milde Creme für die Hautpflege  verwendet werden. 
  Tipp:  Naturgemäß haben Eltern die Hände ihrer Kinder häufiger im Blick als den Fußbereich. Oft betreffen Bläschen und Ekzeme aber Hände und Beine gleichzeitig – zeigen also die Hände Ihrer Kinder Symptome, dann kontrollieren Sie am besten auch gleich jeden Fuß auf ein Fußekzem. 
   Neurodermitis am Fuß: Die häufigen Ursachen 
 Neurodermitis betrifft besonders häufig Füße und Hände und ist dort natürlich auch deshalb unangenehm, weil Füße und Hände im Alltag ständig gebraucht werden. Aber genau darin liegt auch eine mögliche Ursache für das Entstehen von Ekzemen, die an den Händen und Füßen auch dyshidrotische Ekzeme genannt werden. Gerade durch die ständige Beanspruchung sind Hände und Füße besonders anfällig für die Auslöser von Allergien. Vor allem die Hände können einen möglichen Erreger schnell über den gesamten Körper verteilen, weil wir sie eben zu vielen Zwecken gebrauchen und unser Gesicht, unsere Füße und sonstige Stellen des Körpers häufig unbewusst mit unseren Fingern berühren. 
 Stress und unausgewogene Ernährung können Ekzeme verursachen 
 Sind Sie in Ihrem Alltag stark belastet, kann dieser Stress Ursache und Auslöser eines atopischen Ekzems sein. Auch eine ungesunde Ernährung kann Allergien und atopische Ekzeme begünstigen. Bei der Ernährung gibt es keinen allgemeingültigen Plan, um ein Fußekzem zu vermeiden. Haben Sie bestimmte Bestandteile Ihrer Ernährung im Verdacht, zu den Ursachen von Bläschen und Ekzemen zu zählen, dann sollten Sie dies mit Ihrem Arzt besprechen und gegebenenfalls einen Allergietest machen. Grundsätzlich gilt,  möglichst auf stark Fetthaltiges, viel Zucker, Alkohol und Koffein zu verzichten  und stattdessen auf eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse zu achten. 
 Allergien brauchen Auslöser 
 Üblicher Auslöser für ein Kontaktekzem sind Allergene oder sonstige Reizstoffe. Bei einem Kontaktekzem geht es vor allem darum, den konkreten Auslöser zu identifizieren und nach Möglichkeit zu meiden. Deshalb sollten Allergien immer von einem kundigen Arzt untersucht werden, damit die betroffenen Patienten eine verlässliche Diagnose erhalten, die als Grundlage für eine erfolgreiche Therapie gelten kann. Nur wenn Sie die konkrete Ursache und somit den Auslöser Ihres Ekzems kennen, können Sie ihn konsequent meiden. 
 Enge Schuhe, falsche Textilien und viel Schweiß 
 Wie bereits angedeutet, tragen Patienten, die unter einer Neurodermitis am Fuß leiden, oft, ohne es zu merken,  zu enges Schuhwerk , wählen  Strümpfe aus falschen Textilien  (zum Beispiel Kunstfaser) oder  neigen ganz allgemein stark zum Schwitzen , was die Entstehung von Ekzemen ebenfalls begünstigen kann. 
 Hormonelle Veränderungen bei weiblichen Patienten 
 Frauen, die während ihrer Periode, einer Schwangerschaft oder der Menopause hormonelle Veränderungen erfahren, sind ebenfalls anfälliger für Neurodermitis. 
 Extreme Klimaverhältnisse 
  Starke Hitze, Kälte oder Trockenheit  kann zum Ausbruch einer Neurodermitis führen. Durch entsprechende Pflege können Sie diesen äußeren Einflüssen auf Ihre Haut schützend entgegenwirken und einer Neurodermitis möglicherweise erfolgreich vorbeugen. 
   Fußpflege ist der Schlüssel zu Therapie und Vorbeugung 
 Neurodermitis ist nicht vollständig heilbar, weshalb jede Therapie nur die Linderung der Symptome zum Ziel haben kann. Auch Maßnahmen der Vorbeugung, die den erneuten Ausbruch der Krankheit verhindern oder zumindest hinauszögern sollen, sind möglich und sinnvoll. Vor allem aber sollten Sie geschlossene Schuhe nur so lange tragen, wie es wirklich erforderlich ist. Verzichten Sie nach Möglichkeit außerdem immer auf Socken aus synthetischen Fasern und setzen Sie stattdessen auf die natürlichere Baumwolle! 
 
  Wichtig:  Wird ein Fußekzem nicht rechtzeitig behandelt, kann dies möglicherweise den Grundstein für eine unangenehme, schwerere Erkrankung legen. Deshalb sollten Sie der Hautpflege einen hohen Stellenwert zukommen lassen und Ihre Haut immer typgerecht pflegen! 
 
 Bei der Fußpflege auf die Inhaltsstoffe achten! 
 Viele Betroffene stehen ihrer Neurodermitis ratlos gegenüber, weil sie eigentlich viel Zeit und Sorgfalt auf die Fußpflege verwenden. Der Schlüssel sind dann oft bestimmte Inhaltsstoffe wie ätherische Öle, die bei vorhandenen Allergien ein Kontaktekzem auslösen können. So manches Fußbad, das Patienten Linderung verschaffen soll, leistet dann der Neurodermitis Vorschub. Wenn Sie unsicher sind, welche Inhaltsstoffe für Neurodermitiker geeignet sind, fragen Sie Ihren behandelnden Arzt oder wenden sich an unser pharmazeutisches Beratungsteam – wir sind gerne für Sie da! 
 Immer gründlich abtrocknen! 
 Wie bereits erwähnt, werden Fuß und Zehen oftmals nach dem Duschen oder einem Bad gar nicht richtig abgetrocknet oder die Zehenzwischenräume werden beim schnellen Trockenrubbeln einfach ausgespart. Gerade da kann jedoch die Ursache eines Ekzems liegen, denn die feuchten und dunklen Zehenzwischenräume bilden den idealen Nährboden für ein Fußekzem. 
 Bei Juckreiz ist eine Behandlung nötig 
 Bei juckenden Bläschen oder einem juckenden Fußekzem neigen die meisten Menschen reflexartig zum Kratzen. Bläschen und Fußekzem können sich aber durch das Aufkratzen entzünden und die Diagnose verschlimmern! Stattdessen bekämpfen Sie den Juckreiz aber nur durch   eine gezielte Behandlung mit mildernden Salben   oder ähnlichen Mitteln, die Sie selbstverständlich zum günstigen Preis in unserer Online-Apotheke bestellen können. Das Aufkratzen der betroffenen Hautstellen kann ein Einfallstor für Keime und Erreger schaffen, das schließlich zu einer schlimmeren Erkrankung führen kann, weshalb Sie das Kratzen unbedingt vermeiden sollten. 
  Bitte nicht Kratzen!  Tatsächlich ist das ständige Kratzen bei vielen Patienten eine der häufigsten Ursachen für einen schlimmeren Verlauf des atopischen Ekzems. Auch wenn es schwerfällt, sollten Sie daher versuchen, Ihrem Juckreiz nicht nachzugeben! 
 Trockene Haut braucht fettreiche Pflege 
 Ist die Haut am Fuß trocken, liegt die Ursache häufig bei einem zu niedrigen Fettanteil. Das beste Mittel ist hier  eine Creme oder Salben mit hohem Fettanteil , welche die entsprechenden Hautstellen wieder weich und geschmeidig machen. Durch die Applikation eines solchen Mittels kann oft verhindert werden, dass trockene Haut und somit dyshidrotische Ekzeme entstehen. Damit diese Hautpflege wirken kann, ist allerdings vor allem  das regelmäßige Auftragen wichtig.  
 Ein tägliches Fußbad löst die Schuppen 
 Bei Neurodermitis entstehen nicht nur Ekzeme, sondern vor allem auch Schuppen, die mit Bakterien besetzt sind. Deshalb ist bei Neurodermitis eine  tägliche und gründliche Reinigung der Füße notwendig , um sie von Schuppen zu befreien. Sehr gut geeignet ist für diesen Zweck ein wohltuendes Fußbad, das neben der Reinigung noch für eine ansprechende Pflege und ein wohliges Gefühl sorgt. 
   Fragen Sie Ihren Arzt nach passenden Medikamenten 
 Es gibt verschiedene Präparate, mit denen Sie einem Fußekzem zu Leibe rücken können. Allerdings sollten Sie Medikamente nicht auf eigene Faust einnehmen, sondern in jedem Fall Ihren Arzt um Rat fragen! In der Regel kennt ein Arzt seine Patienten am besten und kann nach einer fachkundigen Diagnose auch besser beurteilen, welche Mittel im konkreten Fall empfehlenswert sind. 
 Antihistaminika gegen juckende Ekzeme 
 Der Juckreiz gehört zu den unangenehmsten Symptomen eines atopischen Ekzems. Eine spezielle Form der Behandlung stellt die Einnahme von   Antihistaminika   dar – diese sollten Patienten aber ebenfalls nicht ohne ärztlichen Rat einnehmen. Falls Ihnen Ihr Arzt eine entsprechende Diagnose stellt und Sie unter Juckreiz zu leiden haben, dann sprechen Sie ruhig aktiv die Einnahme eines Antihistaminikums an. Haben Sie ein Rezept erhalten, können Sie das entsprechende Mittel einfach in unserer Online-Apotheke bestellen. 
 Hyaluronsäure kann Ekzeme lindern 
 Ein bewährtes Mittel zur Linderung eines Ekzems ist Hyaluronsäure. Als Gel oder Salbe zum Auftragen ist  Hyaluronsäure  als Basispflege bei Neurodermitis auch für die Langzeitanwendung geeignet. Sie verbessert die Hautfeuchtigkeit und unterstützt somit die Schutzbarriere der Haut. 
    Hausmittel gegen Neurodermitis am Fuß 
 Um Ihre Neurodermitis zu behandeln, ist vorübergehend auch der Griff zu Hausmitteln möglich. Diese Mittel sind allerdings immer nur als erste Hilfe gedacht und können eine fachkundige Diagnose durch einen ausgebildeten Arzt nicht ersetzen! 
 Apfelessig kann Entzündungen und Juckreiz lindern 
 Soll der quälende Juckreiz mit einfachen Mitteln behandelt werden, dann kann  Apfelessig  die richtige Lösung sein. Verdünnen Sie Apfelessig im Verhältnis 1:1 mit Wasser und reiben Sie die betroffenen Hautstellen mit der frisch gemischten Tinktur ein. Dies soll innerhalb kurzer Zeit Entzündungen hemmen und den Juckreiz lindern. 
 Olivenöl gegen atopische Dermatitis 
  Olivenöl  ist nicht nur ein fester Bestandteil einer gesunden Ernährung, es soll sich auch hervorragend zur Behandlung von Neurodermitis eignen. Dazu soll es genügen, die Haut regelmäßig mit Olivenöl einzureiben oder jeden Tag einen Esslöffel Olivenöl einzunehmen. 
 Quark, Milch und Joghurt bei atopischer Dermatitis 
 Auch wenn Quark, Joghurt und Milch vielfach im Zusammenhang mit einer gesunden Ernährung aufgeführt werden, wird bei Neurodermitis vielmehr empfohlen, sich aus Quark und Joghurt eine Hautmaske anzufertigen. Ein Verhältnis von 3 Esslöffeln Joghurt und 2 Esslöffeln Quark sollten bei atopischer Dermatitis einen guten Effekt erzielen. Milch können Sie gleich auf zwei Arten für die Therapie eines Ekzems benutzen: Einmal als kalte Umschläge, bei denen Sie die Tücher mit kalter Milch anstelle kalten Wassers benetzen. Zum anderen können auch Milchbäder bei atopischer Dermatitis wohltuend sein. Nach dem Baden sollten Sie sich nur ganz behutsam mit einem Handtuch abtupfen, damit die Milch weiter einziehen kann. 
   Fazit 
 Neurodermitis an den Füßen ist sehr unangenehm, lässt sich aber inzwischen gut behandeln. Betroffene Patienten sollten dabei keinesfalls auf eine fachkundige Beratung durch ihren Arzt verzichten, wenn es darum geht, eine genaue Diagnose und Auskunft über die konkreten Auslöser zu bekommen. Mit der richtigen Hautpflege und einer gesunden Ernährung lässt sich atopischer Dermatitis mitunter sogar vorbeugen. Wenn dennoch Bläschen und Ekzeme auftreten, sollten Sie diese keinesfalls aufkratzen, um die Erkrankung nicht unnötig zu verschlimmern. Setzen Sie stattdessen auf mildernde Salben, Cremes oder andere geeignete Mittel aus unserer Online-Apotheke oder verwenden Sie zur Linderung von Juckreiz bewährte Hausmittel wie mit Wasser verdünnten Apfelessig. 
 Im Alltag mit Neurodermitis kann es helfen, Symptome und mögliche Auslöser regelmäßig festzuhalten. Unser  kostenloses    Neurodermitis-Tagebuch   unterstützt Sie dabei. 
 
 Bildquelle: Siam Pukkato 
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                            <updated>2021-01-05T16:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Neurodermitis auf der Kopfhaut: Informationen und Tipps zur Behandlung </title>
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                    Was ist Neurodermitis auf der Kopfhaut? 
  Neurodermitis auf der Kopfhaut  ist eine besonders unangenehme Ausprägung des atopischen Ekzems. Die Pflege der Haare stellt für die entzündete und trockene Kopfhaut eine zusätzliche Belastung dar, noch dazu sind die zu behandelnden Stellen am Kopf oftmals nur schwer zu erreichen. Um Betroffenen einen unbeschwerten Umgang mit ihrer Neurodermitis zu ermöglichen und ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Behandlung aufzuzeigen, bieten wir Ihnen in diesem Ratgeber unserer Online-Apotheke wissenswerte Informationen von den Ursachen über die typischen Symptome bis hin zur Behandlung von Neurodermitis. 
 
 
   Was ist Neurodermitis auf der Kopfhaut?    
   Die richtige Behandlung von Kopfhaut Neurodermitis    
   Fazit    
 
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    Symptome und Ursachen im Überblick 
 Die hervorstechenden Symptome von Neurodermitis sind  starker Juckreiz, trockene Haut, Schuppen und ein ständiges Gefühl von Spannung . Das trifft im Wesentlichen auch auf den konkreten Fall einer Kopfhaut Neurodermitis zu. Hier sind die Beschwerden allerdings besonders unangenehm: Da die meisten Menschen viele Haare auf dem Kopf haben, wird eine Behandlung der entsprechenden Stellen zusätzlich erschwert. Auch können sich die Symptome bereits durch normales Kämmen verschlimmern. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, die Körperpflege bzw. die Pflegeprodukte an die empfindliche Haut anzupassen und mit einer gezielten Behandlung eine deutliche Linderung der Beschwerden anzustreben. 
 Ein natürlicher Schutzhelm: Auf dem Kopf ist die Haut anders 
 Der Kopf ist ein exponierter und wichtiger Teil des menschlichen Körpers, vielleicht sogar der wichtigste. Hier werden die Körperfunktionen organisiert und koordiniert, hier laufen gewissermaßen alle Fäden zusammen. Das scheint wohl auch der Körper zu wissen, weshalb er zum Schutz des Kopfes besondere Maßnahmen ergriffen hat: An keiner Stelle ist die Haut so dick wie hier, sie gehört nämlich zu der sogenannten Kopfschwarte, also dem Gewebeverbund, der das Schädeldach bedeckt. Darüber hinaus besitzt die Haut am Kopf nicht nur besonders viele Talg- und Schweißdrüsen, sondern auch noch rund 100.000 Haarfollikel. Sie bildet also eine Art natürlichen Schutzhelm. 
 Heißes Wasser, trockene Luft und Farbstoffe belasten die Kopfhaut 
 Die Pflege der Kopfhaut sollte je nach Hauttyp anders ausfallen, weshalb sie nicht nur für Menschen, die unter Neurodermitis leiden, oftmals eine Herausforderung darstellt. Vieles von dem, was heute zu einer normalen Haarpflege gehört, ist für die sensible Kopfhaut eine große Belastung. Dazu gehören das Waschen der Haare mit zu heißem Wasser, die Benutzung von Föhn und Lockenstab oder die immer beliebter werdenden Färbungen und Tönungen. Tatsächlich zählen alle diese genannten Dinge auch  zu den möglichen Ursachen einer entzündeten und stark belasteten Kopfhaut . Patienten, die unter einem atopischen Ekzem leiden, sollten auf diese und ähnliche Beauty-Maßnahmen unbedingt verzichten und beim Duschen die Wassertemperatur nicht über die übliche Körpertemperatur von 37 Grad Celsius einstellen. 
 Hinweise auf Neurodermitis auf der Kopfhaut 
 Nicht jeder Juckreiz spricht gleich für Neurodermitis. Wenn juckende Stellen nach dem Kratzen aber zu nässen beginnen und sich Wundschorf bildet, dann weist das auf ein atopisches Ekzem hin. Auch eine zunehmende Verdickung der Haut im Verbund mit der Bildung auffallend großer Schuppen kann ein Indiz für Neurodermitis sein. Werden diese besonders dicken Schuppen durch Kratzen entfernt, entstehen sie sofort wieder neu. Über all diesen Erscheinungen schwebt außerdem ein durchdringendes, meist stark belastendes Gefühl der Trockenheit, das auch zu einer Spannung der Kopfhaut führt. Wenn Sie außerdem ohnehin schon wissen, dass Sie Neurodermitis haben, liegt der Verdacht nahe, dass sich das atopische Ekzem auch auf der Kopfhaut ausgebreitet hat. 
 Babys und Frauen sind besonders häufig betroffen 
 Kopfhaut  Neurodermitis kann bereits bei Babys auftreten ; allerdings sollte bei den kleinen Patienten zunächst einmal geprüft werden,  ob es sich vielleicht doch nur um Milchschorf handelt . Häufiges Schreien und Kratzen kann bei einem Baby auf eine Neurodermitis hinweisen und sollte unbedingt eine Untersuchung durch einen Facharzt zur Folge haben. Des Weiteren sind Frauen häufig betroffen, weil sie ihren Haaren häufig eine intensivere Pflege gönnen, als Männer das für gewöhnlich tun. Generell erhöhen häufiges Haarewaschen sowie vor allem Färben und Tönen das Risiko, ein atopisches Ekzem auf der Kopfhaut zu entwickeln. 
   Die richtige Behandlung von Kopfhaut Neurodermitis 
 Um eine Kopfhaut Neurodermitis richtig zu behandeln, sollte eine zweigleisige Strategie gefahren werden. Zum einen geht es natürlich darum, alles zu vermeiden, was die Entwicklung der Krankheit befeuern und die Symptome verschlimmern kann. Zum anderen ist es wichtig,  der Kopfhaut durch geeignete Pflegemittel Entspannung und Linderung zu verschaffen . Diese beiden Maßnahmen müssen Hand in Hand gehen und sollten nicht isoliert voneinander umgesetzt werden. 
 
  Wichtig:  Bei Neurodermitis auf der Kopfhaut ist es wichtig, sowohl die Auslöser zu vermeiden als auch die Symptome zu bekämpfen und die Entspannung der Kopfhaut zu fördern. 
 
 Die Wahl des richtigen Shampoos 
 Viele Menschen denken nicht besonders lange darüber nach, welches Shampoo sie zur Pflege ihrer Haare verwenden, oder wählen ihre Haarpflegeprodukte eher nach dem Duft als nach den Inhaltsstoffen aus. Neurodermitiker sollten hier allerdings ein wenig genauer hinsehen, denn ein unpassendes Shampoo kann ihre Symptome möglicherweise leicht verschlimmern oder überhaupt erst als Auslöser fungieren. Das passiert zum Beispiel, wenn sich Rückstände von Chemikalien nach dem Haarewaschen in den Haaren halten. Bestimmte Shampoos können dann Jucken oder Brennen auslösen bzw. derartige Beschwerden verstärken. Ein gründliches Ausspülen der Haare ist also nach jedem Shampoonieren Pflicht – und am besten nehmen Sie dazu auch   ein verträgliches Shampoo aus unserer Online-Apotheke, das speziell für den Einsatz bei trockener Kopfhaut empfohlen wird  . Sprechen Sie bei Bedarf auch mit Ihrem Friseur über die Auswahl geeigneter Pflegeprodukte und stellen Sie außerdem sicher, dass Sie Ihre Haarpflegemittel nicht zu häufig wechseln, sondern auf Kontinuität setzen. So kann sich Ihr Körper bzw. Ihre Kopfhaut besser darauf einstellen. 
  Interessant:  Damit ein Pflege-Shampoo seine vollständige Wirkung entfalten kann, sollten Sie eine Einwirkzeit von rund 2 Minuten einplanen und es erst danach gut auswaschen. 
 Keine unnötigen oder schädlichen Zusatzstoffe 
 Insbesondere Patienten mit Neurodermitis sollten bei der Wahl ihres Shampoos und anderer Pflegemittel darauf achten,  dass keine unnötigen oder gar schädlichen Zusatzstoffe enthalten sind . Dazu zählen  zum Beispiel Silikon sowie diverse Duft- und Konservierungsstoffe . Zur Orientierung können Sie sich folgenden Grundsatz merken:  Alles, was Ihre Haut reizt, ist fehl am Platze.  Verzichten müssen Sie deshalb noch lange nicht: Für eine gesunde und nachhaltige Hautpflege gibt es heute mehr als genug Alternativen zu den herkömmlichen, oft stark mit Chemikalien belasteten Produkten. Eine möglichst sanfte Reinigung tut Ihrer Haut gut und beugt unerwünschten Entzündungen, Trockenheit und Juckreiz auf schonende Weise vor. 
 Feuchtigkeit hilft gegen Juckreiz und trockene Haut 
 Trockene Haut und stetiger Juckreiz hängen eng zusammen und haben vor allem eine Ursache: fehlende Feuchtigkeit. Durch Cremes, Salben und Shampoos lässt sich diesem Mangel abhelfen. Dabei ist es wichtig, dass Sie geeignete Produkte auswählen, die nicht einfach nur der Pflege dienen, sondern konkret das Problem der ungenügenden Feuchtigkeit angehen. Helfen könnten hier zum Beispiel Gele, Salben und Shampoos mit dem Wirkstoff Urea (Harnstoff) oder Panthenol. Allerdings ergibt sich bei Kopfhaut Neurodermitis in der Regel ein Problem: Eine Creme oder eine Salbe kommt hier nicht infrage, da in den meisten Fällen die Haare das Auftragen erschweren. In diesem Fall ist ein Shampoo oder eine Pflegespülung die optimale Wahl. 
 
  Hinweis:  Ein möglichst weicher Wasserstrahl schont den Kopfhautbereich und schützt die sensible Körperzone vor unnötiger Belastung. Wenn Sie die Möglichkeit haben, die Wasserstärke an der Brause manuell einzustellen, sollten Sie diesen Umstand berücksichtigen und sich eher unter einem sanften Duschstrahl waschen als unter einem harten Massagestrahl. 
 
 Lieber Duschen als Baden – aber nur einmal am Tag 
 Wasser ist zwar das A und O bei der Körperhygiene, kann die Haut im Fall einer Neurodermitis Erkrankung (vor allem im Kopfhautbereich) jedoch auch zusätzlich reizen. Vermeiden Sie deshalb übermäßigen Wasserkontakt und verzichten Sie möglichst auf ein gemütliches Bad, da dabei besonders viel Wasser ins Haar und an die Haut gelangt. Verwenden Sie möglichst ph-neutrale Waschlotionen oder Ölbäder und verzichten Sie auf zu häufiges Duschen und Haarewaschen. 
 Wichtige Tipps zum schonenden Haartrocknen 
 Nach dem Duschen sollten Sie bei Neurodermitis auf ein ausführliches Trockenrubbeln Ihrer Haare verzichten. Auch die beliebten Beauty-Accessoires wie Föhn, Lockenstab und Glätteisen sollten im Alltag nur selten genutzt werden und lieber besonderen Anlässen vorbehalten bleiben. Am besten trocknet Ihr Haar an der Luft, alternativ können Sie ein Handtuch stramm um Ihren Kopf wickeln und Ihr Haar vortrocknen lassen. Falls es schnell gehen soll, können Sie den Föhn auch einmal auf der niedrigsten Stufe einsetzen, was zum Wohle der empfindlichen Haut aber eher die Ausnahme als die Regel sein sollte. 
  Gut zu wissen:  Das Föhnen der Haare bedeutet Stress für die Kopfhaut, weshalb bei Neurodermitis, empfindlicher und trockener Haut möglichst darauf verzichtet werden sollte. 
 Bei der Ernährung mögliche Auslöser vermeiden 
 Auch das Essen spielt bei Neurodermitis bekanntlich eine wichtige Rolle. So ist es durchaus möglich, dass der tägliche Speiseplan mancher Neurodermitiker ungewollt eine Reihe von Triggern beinhaltet, die ihre Beschwerden verstärken können. Um eine Beschwerdefreiheit zu erzielen, ist es natürlich wichtig, derartige Trigger zu vermeiden. Einige wichtige grundsätzliche Empfehlungen haben wir daher im Folgenden für Sie zusammengestellt. 
  Wichtig:  Zwar gibt es viele wichtige Tipps für eine gesunde Ernährung bei Neurodermitis, letzten Endes reagiert aber jeder Betroffene individuell, weshalb bestimmte Unverträglichkeiten im Einzelfall abgeklärt werden sollten. Sind Sie unsicher, welche Ernährung für Sie am besten ist, und möchten Sie wissen, auf welche Lebensmittel Sie besonders empfindlich reagieren, wenden Sie sich am besten an Ihren Arzt oder einen erfahrenen Therapeuten. 
 Allgemeine Tipps für eine ausgewogene Ernährung 
 Zu einer gesunden Ernährung bei Neurodermitis gehört beispielsweise,  möglichst wenig Koffein, Alkohol und Zucker zu konsumieren . Intensive Gewürze können die Durchblutung steigern und den Juckreiz dadurch verschlimmern. Nahrungsmittel auf Basis von Weißmehl sollten ebenfalls nur selten genossen werden, da Weißmehl Entzündungen fördern kann. Um bestimmte Unverträglichkeiten festzustellen, kann eine Auslassdiät helfen, bei der Sie nach und nach immer wieder auf ein bestimmtes Nahrungsmittel verzichten und die jeweiligen Reaktionen Ihrer Haut schriftlich festhalten. Da sich diese Unverträglichkeiten aber im Laufe eines Lebens ändern können, sind die gewonnenen Erkenntnisse immer nur vorläufig. Abgesehen von der bewussten Meidung spezifischer Auslöser sollten Sie vor allem auch bei Neurodermitis möglichst viel Abwechslung in Ihre tägliche Ernährung bringen. 
  Hinweis:  Frauen, die häufiger unter einer Neurodermitis Erkrankung leiden, sollten bei der Auswahl ihres Speiseplans vor allem auf ein reiches Vorkommen von Eisen achten. Häufig ist Eisenmangel bei Frauen als Ursache an einem Neurodermitis Ausbruch beteiligt. Um die Versorgung mit Eisen oder einem anderen Mikronährstoff sicherzustellen, können auch   Nahrungsergänzungsmittel aus unserer Online-Apotheke   sinnvoll sein. 
   Fazit 
 Wenn die Kopfhaut ständig juckt, sich gespannt anfühlt und zu Trockenheit neigt, kann es sich um ein atopisches Ekzem handeln. Zur Behandlung von Neurodermitis hat sich unter anderem eine spezielle Haar- bzw. Hautpflege bewährt: Verwenden Sie möglichst milde Produkte zur Pflege, zum Beispiel ein  Shampoo mit Urea  (Harnstoff), und ergänzen Sie diese durch eine gesunde Lebensweise sowie durch eine ausgewogene Ernährung, die sich insgesamt positiv auf Ihr Immunsystem und Ihren Körper auswirkt. 
  Behalten Sie Ihre Neurodermitis besser im Blick:  Mit unserem  kostenlosen    Neurodermitis-Tagebuch   zum Ausdrucken dokumentieren Sie Symptome, Auslöser und Pflegeroutinen übersichtlich an einem Ort. 
 
 Bildquelle: ©Егор Кулинич - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Loceryl und Ciclopoli im Vergleich</title>
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                   Nagellack bei Nagelpilz: Welcher ist besser? 
 Viele Menschen leiden hin und wieder unter Nagelpilz. Auch wenn diese Erkrankung nicht gefährlich ist, kann sie die Betroffenen teils stark belasten. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass der Pilz das Aussehen der Nägel mitunter enorm beeinträchtigt. Noch dazu  ist Nagelpilz äußerst ansteckend , wenn er Füße oder Finger befällt. Um einer weitergehenden Infektion vorzubeugen, raten Experten zu einer schnellen Therapie, beispielsweise mit einem speziellen Nagellack. Mit  Loceryl und Ciclopoli  bieten wir Ihnen in unserer Online-Apotheke gleich zwei bewährte Lacke zur effektiven Behandlung von Nagelpilz. Für welches Produkt Sie sich entscheiden sollten, hängt ganz von Ihrem individuellen Bedarf und Ihren Präferenzen ab. In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen die wichtigsten Unterschiede und Gemeinsamkeiten und geben Ihnen somit eine praktische Gegenüberstellung. Durch diesen Service hoffen wir, dass Ihnen die Wahl leichter fällt und Sie möglichst genau beurteilen können, welcher Nagellack für Sie besonders gut geeignet ist. 
 
 
   Nagellack bei Nagelpilz: Welcher ist besser?   
   Welche Wirkstoffe sind enthalten?    
   Was ist bei der Anwendung zu beachten?    
   Unterschiede bei der Anwendung    
   Mögliche Nebenwirkungen    
   Unterschiede bei Verpackung und Aufbewahrung    
   Fazit    
 
 &amp;nbsp; 
   Welche Wirkstoffe sind enthalten? 
 Nicht nur der Name der beiden Produkte unterscheidet sich: In den Arzneimitteln gegen Nagelpilz finden sich auch  unterschiedliche Wirkstoffe . Während  Loceryl den Wirkstoff Amorolfin enthält , basiert  Ciclopoli auf dem Wirkstoff Ciclopirox . In beiden Fällen behindert der Wirkstoff das Wachstum des Pilzes und tötet ihn ab. Außerdem verbessert er das Erscheinungsbild der Nägel – die beabsichtigte Wirkung ist also weitgehend dieselbe. Bei der Anwendung beider Mittel sowie der Wirksamkeit treten jedoch weitere Unterschiede zutage, die wir Ihnen im Folgenden näher erläutern möchten. Inwieweit diese für Sie von Belang sind, können Sie natürlich selbst am besten entscheiden. 
 Über die Wirksamkeit gegen Nagelpilz 
 Der potenzielle Effekt beider Nagellacke ist unterschiedlich stark: Eine aktuelle Studie 1 &amp;nbsp; unter betroffenen Patienten hat ergeben,  dass der Wirkstoff Ciclopirox bei richtiger Verabreichung während einer Therapie eine höhere komplette Heilungsrate bei Nagelpilz erreicht als Amorolfin . Der Grund für diesen Vorsprung liegt in der wasserlöslichen Grundlage des Lacks, dem Biopolymer Hydroxypropylchitosan. Dieser Stoff bindet das Nagelkeratin und beschleunigt gleichzeitig den Transport des Wirkstoffs durch die Nagelschichten. Ciclopirox Nagellack durchdringt Ihre Nägel folglich messbar schneller als ein Nagellack auf Amorolfin-Basis. 
   Was ist bei der Anwendung zu beachten? 
 Sowohl Loceryl als auch Ciclopoli werden in Form von Nagellack aufgetragen. Loceryl finden Sie im Sortiment unserer Online-Apotheke darüber hinaus noch als Creme, mit der sich Pilzerkrankungen der Haut behandeln lassen. Die Informationen in diesem Beitrag beziehen sich aber ausschließlich auf die Lacke gegen Nagelpilz. Sind mehr bereits mehr als 2 vollständige Nägel oder mehr als 2/3 der Nageloberfläche befallen sein, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. 
 Wichtiger Hinweis für Allergiker 
  Besteht eine Allergie  gegen Amorolfin (Loceryl) oder Ciclopirox (Ciclopoli), dann  sollte von der Anwendung des entsprechenden Arzneimittels abgesehen werden . Beide Präparate enthalten außerdem Ethylacetat und Ethanol. In Ciclopoli Nagellack ist zusätzlich Cetylstearylalkohol zu finden, der eine lokal begrenzte Hautreizung hervorrufen kann – eine sogenannte Kontakt-Dermatitis. In den meisten Fällen ist das überhaupt kein Grund zur Beunruhigung, trotzdem sollten Sie bei der Nutzung von Arzneimitteln immer wachsam sein: Kommt es während der Therapie zu einer allergischen Reaktion, die auf den Kontakt mit dem Mittel zurückzuführen ist, sollten Sie die Behandlung sofort beenden und Ihren Arzt konsultieren. 
 Kombination mit anderen Arzneimitteln 
 Die Kombination der Lacke mit anderen Arzneimitteln ist auch im Rahmen einer Nagelpilz-Behandlung nicht immer empfehlenswert oder gar ungefährlich. Daher sollten Sie immer erst Kontakt zu Ihrem behandelnden Arzt aufnehmen und ihn um Rat fragen. Alternativ  können Sie auch den praktischen Service unserer Online-Apotheke nutzen und sich an unser pharmazeutisches Beratungsteam wenden . Als Experten geben wir Ihnen gerne gesicherte Informationen zu unbedenklichen Kombinationsmöglichkeiten und informieren Sie über etwaige Komplikationen. 
  Gut beraten:  Unser pharmazeutisches Beratungsteam erreichen Sie montags bis freitags zwischen 8 und 16 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 – 455 6552. Informieren Sie sich unverbindlich! 
 Anwendung bei Kindern und Jugendlichen 
 Zur Anwendung beider Mittel bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wurden noch keine umfassende Studie durchgeführt. Die Hersteller raten deshalb vorläufig von einer Verwendung bei der betreffenden Gruppe ab. Bis zu einem fundierten Test sollten beide Nagellacke nur von Erwachsenen benutzt werden, um mögliche Komplikationen zu vermeiden. Leiden Kinder oder Jugendliche unter Nagelpilz, empfiehlt sich die Konsultation eines kompetenten Facharztes, um mögliche Lösungsansätze zu besprechen. 
 
  Wichtig:  Das von beiden Herstellern empfohlene Mindestalter für eine Verwendung der Nagellacke beträgt 18 Jahre. 
 
 Schwangerschaft und Stillzeit 
 Tritt während der Schwangerschaft Nagelpilz auf, sollten Sie beide Arzneimittel nur im absoluten Ausnahmefall und nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden. Ähnliche Vorbehalte gelten für die ersten Monate nach der Geburt: Zwar gibt es derzeit keine Hinweise, dass der Nagellack gegen Nagelpilz während der Stillzeit die Qualität der Muttermilch beeinträchtigen könnte, es wird aber seitens der Hersteller trotzdem von einer Verabreichung während dieser für Mutter und Kind immens wichtigen Phase abgeraten. 
   Unterschiede bei der Anwendung 
 Grundsätzlich gilt für beide Mittel: Bevor der Nagellack gegen Nagelpilz aufgetragen wird, sollten die Nägel gereinigt werden.  Nur auf sauberen Nägeln kann die Behandlung ihre Wirkung entfalten . Der Lack selbst sollte immer möglichst gleichmäßig auf dem gesamten von Nagelpilz befallenen Nagel aufgetragen werden. Für die Behandlung mit Ciclopirox sollte der Nagel zuvor so kurz wie möglich geschnitten werden. 
 Amorolfin Nagellack wird auf einen Nagel aufgetragen, der zuvor mit einer Feile aufgeraut und mit einem Alkoholtupfer gesäubert wurde. Vor der Behandlung mit dem Lack wird empfohlen, befallene Nagelteile abzutragen bzw. den Nagel so kurz wie möglich zu schneiden. Mit dem Spatel, welcher im Deckel integriert ist, wird der Lack daraufhin auf den entsprechend aufgerauten und gereinigten Nagel aufgetragen. Der Spatel sollte im Anschluss mit einem Alkoholtupfer oder Nagellackentferner gut gesäubert werden, um eine erneute Nutzung zu ermöglichen. 
  Tipp:  Bei beiden Behandlungsarten ist es sinnvoll, brüchiges Nagelmaterial regelmäßig abzutragen bzw. abzuschneiden, um auf diese Weise so viele Pilzsporen wie möglich zu entfernen. 
 Dauer und Häufigkeit der Behandlung 
 Ein großer Unterschied liegt in den veranschlagten Zeiträumen, in denen die Lacke den Nagelpilz bekämpfen sollen: Der Nagellack  Ciclopoli sollte einmal täglich aufgetragen werden, etwa 30 Sekunden lang trocknen und dann wenigstens sechs Stunden lang einwirken . Der ideale Zeitpunkt für die Behandlung ist deshalb am Abend vor dem Schlafengehen, wenn Finger oder Füße nicht mehr belastet werden. Der Lack kann durch einfaches Waschen mit Wasser wieder entfernt werden. Sollte das tägliche Auftragen einmal vergessen werden, darf die Dosis trotzdem nicht erhöht werden, um das Versäumte auszugleichen – stattdessen sollte die Therapie einfach ganz normal fortgesetzt und täglich die übliche Dosis aufgetragen werden. Von der Verwendung eines dekorativen Nagellacks wird während der Behandlung mit Ciclopirox abgeraten. 
 Bei der Behandlung von Nagelpilz  mit Loceryl brauchen Sie den Nagellack nicht täglich, sondern nur einmal in der Woche aufzutragen . Dafür sollten Sie allerdings eine Trockenzeit von zehn Minuten einplanen. Nach dem Trocknen kann zusätzlich kosmetischer Nagellack aufgetragen werden. Anders als der Ciclopoli Nagellack ist der Loceryl Nagellack nicht wasserlöslich. Daher muss vor der erneuten Anwendung die alte Schicht des Nagellacks mithilfe von Alkoholtupfern oder Nagellackentferner abgetragen werden. 
 Die Therapie dauert in beiden Fällen gleich lang: Rund sechs Monate werden für die erfolgreiche Behandlung der Fingernägel veranschlagt, neun bis zwölf Monate für die Fußnägel. Dabei handelt es sich lediglich um Richtwerte: In jedem Fall sollten Sie den Lack so lange anwenden, bis der Nagelpilz vollständig verschwunden ist, um das Risiko einer weiteren Infektion auszuschließen. 
   Mögliche Nebenwirkungen 
 Abgesehen von möglichen allergischen Reaktionen sind  bei beiden Mitteln keine starken Nebenwirkungen zu erwarten . Vereinzelt wird von Rötungen, Juckreiz oder Brennen an den behandelten Stellen berichtet – diese Erscheinungen stellen aber absolute Ausnahmen dar und sollten nur sehr kurz und vorübergehend auftreten. 
 
  Gut zu wissen:  Nebenwirkungen können auch dann nie vollständig ausgeschlossen werden, wenn Sie sich an die empfohlenen Anwendungsschritte und Vorgaben halten. Bei den vorliegenden Arzneimitteln treten sie aber so selten auf, dass beide Hersteller darum bitten, gegebenenfalls über derartige Beschwerden informiert zu werden. 
 
   Unterschiede bei Verpackung und Aufbewahrung 
 Loceryl wird in braunen Glasfläschchen mit weißem Schraubverschluss ausgeliefert. In die Verschlusskappe integriert ist ein Spatel, mit dem sich der Lack gut auf dem Nagel verteilen lässt. Die kleinste Einheit ist mit 2,5 ml erhältlich, den größeren Einheiten (3 ml und 5 ml) liegen zusätzlich 30 Tupfer zum Reinigen und 30 Feilen zum Abtragen der erkrankten Nägel bei. 
 Ciclopoli ist in Kapazitäten von 3,3 ml und 6,6 ml erhältlich. Die Glasfläschchen mit Schraubverschluss enthalten außerdem einen Pinsel, um den Lack möglichst gleichmäßig auf dem Nagel aufbringen zu können. Der Pinsel muss zwischen den täglichen Anwendungen nicht gereinigt werden, was die Handhabung deutlich erleichtert. 
 Wichtig ist, dass beide Mittel gegen Nagelpilz nicht in die Hände von Kindern gelangen dürfen. Da Ciclopoli zudem brennbar ist, muss es unbedingt von offener Flamme und Hitze ferngehalten werden. Nach dem Öffnen können Sie es bei vorschriftsgemäßer Lagerung bis zu sechs Monate aufbewahren. Das bedeutet: Lagern Sie den Lack nicht unter 15 Grad Celsius und nicht im Kühlschrank! Bei Loceryl gilt auch nach dem Öffnen das Haltbarkeitsdatum auf der Verpackung, das auf gar keinen Fall überschritten werden sollte. Nach Ablauf ist das Produkt sachgerecht (beispielsweise in Ihrer örtlichen Apotheke, in entsprechenden Medikamenten-Boxen oder gegebenenfalls auch im Hausmüll) zu entsorgen, aber nicht weiterzuverwenden. 
   Fazit 
 Loceryl und Ciclopoli sind einander sehr ähnlich, wenngleich unterschiedliche Wirkstoffe zum Einsatz kommen: Amorolfin und Ciclopirox. Dies ist insbesondere wichtig für Allergiker – bei einer entsprechenden Unverträglichkeit des einen Mittels sollte immer zum jeweils anderen gegriffen und außerdem der Rat eines Arztes oder Apothekers eingeholt werden. 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: ©Elnur - stock.adobe.com I  1  - Iorizzo, M. et al.: 12th EADV Spring Symposium, Valencia Spain, March 5 – 8th, 2015 
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                            <updated>2020-11-25T09:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Fingernägel: Krankheiten im Überblick </title>
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                                            Gepflegte Fingernägel gehören zu einem gepflegten Erscheinungsbild einfach dazu. Sie sind gesellschaftlich en vogue und in vielen Berufen, die mit Kundenkontakt einhergehen, unverzichtbar. Menschen mit abgeknabberten, brüchigen oder gar schwarzen Rändern unter den Fingernägeln...
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 Die Fingernägel als Visitenkarte eines gepflegten Äußeren 
 &amp;nbsp;sich aber hinter vermeintlich ungepflegten Fingernägeln tatsächlich ein menschliches Versäumnis. Häufig handelt es sich auch um Erkrankungen wie Nagelpilz – dann sind entweder die Nägel selbst betroffen oder sie sind Symptome einer beeinträchtigen Gesundheit. Dieser Ratgeber soll Ihnen dabei helfen, schwarze, weiße und gelbe Verfärbungen sowie andere  Veränderungen Ihrer Fingernägel richtig zu erkennen  und einzuschätzen. Im Folgenden finden Sie daher eine übersichtliche Aufstellung diverser Fingernägel Krankheiten und erfahren, was es mit brüchigen Fingernägeln, Längsrillen, kleinen Verletzungen an den Nägeln und mehr auf sich hat. 
 
 
   Die Fingernägel als Visitenkarte eines gepflegten Äußeren    
   Welche Fingernägel Krankheiten gibt es?    
   Nagelveränderungen haben immer einen Grund    
   Fazit    
 
 &amp;nbsp; 
   Welche Fingernägel Krankheiten gibt es? 
 Wenn sich Fingernägel verändern, kann tatsächlich nur eine falsche oder fehlende Nagelpflege dahinterstecken. Nicht immer sind weiße Flecken oder Rillen ein Anzeichen für ernste Ursachen. Dennoch können sich hinter plötzlichen und auffälligen Nagelveränderungen tatsächlich auch Krankheiten wie Nagelpilz, eine bakterielle Infektion oder im Extremfall sogar Diabetes oder Hautkrebs verbergen. Wirkliche Sicherheit kann Ihnen im Zweifel nur ein entsprechend spezialisierter Arzt geben. Suchen Sie diesen deshalb lieber früher als später auf und lassen Sie einen Experten untersuchen, was die Symptome Ihrer Nägel zu bedeuten haben. Die  möglichen Ursachen für die Nagelveränderungen sind vielfältig  und bei Verfärbungen kommt es vor allem auf die Farbe an: Weißen Nägeln liegt für gewöhnlich eine andere Ursache zugrunde als bläulichen oder schwarzen Flecken. 
 Rillen müssen nicht immer Schlechtes bedeuten 
 Es ist mit zunehmendem Alter ganz normal, dass Ihre Nägel  feine Längsrillen  aufweisen. Bereits ab dem 38. Lebensjahr treten bei vielen Menschen erste Längsrillen auf. Über diese müssen Sie sich deshalb für gewöhnlich keine Sorgen machen! Anders sieht es bei Querrillen aus. Tiefe  Querrillen sind keineswegs normal , sondern weisen auf eine zurückliegende Wachstumsstörung des Nagels hin. Diese kann verschiedene Ursachen haben. 
 Unter Umständen können Querrillen auch Anzeichen einer Vergiftung sein, zum Beispiel mit Arsen oder Thallium. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente – zum Beispiel von Anti-Krebs-Mitteln – können diese Symptome hervorbringen. Einige Antibiotika können unter Umständen sogar zu einem Ablösen ganzer Nägel führen. Darüber hinaus können Krankheiten wie Neurodermitis zu vereinzelter Rillenbildung auf Ihren Nägeln führen. 
 Weiße Punkte und Flecken deuten auf Belastung oder Nagelpilz hin 
 Weiße Punkte oder Flecken entstehen oft als Folge einer starken mechanischen Belastung der Nägel. Allerdings können sie auch Symptome von Nagelpilz sein. Wenn es schließlich zu einer  gelblichen Verfärbung  kommt, ist das ein ziemlich sicheres Anzeichen für   Nagelpilz   – dann sollten Sie rasch eine gezielte Behandlung durch einen kompetenten Arzt einleiten. Stellen Sie sich dabei auf eine langwierige Prozedur ein und üben Sie sich in Geduld, die sich am Ende jedoch auszahlt und Sie mit schönen, gepflegten Fingernägeln belohnt. Am besten ist es natürlich, wenn Sie dieser unangenehmen Krankheit durch die richtige Pflege vorbeugen können: Nagelpilz entsteht zum Beispiel, wenn das empfindliche Nagelbett verletzt wird – beispielsweise durch eine unsachgemäß durchgeführte Maniküre. 
 
  Vorsicht bei der Maniküre:  Nagelpflege ist wichtig, doch gerade beim Schneiden mit den feinen kleinen Nagelscheren sollten Sie äußerst vorsichtig sein. Allzu leicht verletzen Sie durch einen ungeschickten Schnitt das Nagelbett und bereiten damit einer Infektion wie Nagelpilz den Weg. Diese kann verhindern, dass sich der Nagel wie vorgesehen entwickeln kann. Nehmen Sie also lieber eine professionelle Maniküre in Anspruch oder lassen Sie sich beraten, wie Sie die Nagelpflege auf zu Hause perfekt durchführen. 
 
 Weiße Nägel, auch als Leukonychie bekannt 
  Weiße Nägel  gehören zu den häufigsten Nagelveränderungen und heißen fachsprachlich Leukonychie bzw. Leukonychia. Bei weißen Punkten oder Streifen handelt es sich daher sehr wahrscheinlich um eine der verschiedenen Ausprägungen von Leukonychia. Die meistverbreitete ist Leukonychia punctata – diese Form ist in der Regel harmlos und entsteht  meist nur durch einfache physische Verletzungen wie eine Quetschung oder Stöße . Gerade Kinder sind davon vielfach betroffen. Die weißen Verfärbungen äußern sich in mehreren kleinen weißen Punkten, die bis zu drei Millimeter groß werden und mit bloßem Auge gut zu erkennen sind. Dabei handelt es sich also nicht um Anzeichen schwerer Erkrankungen oder Mangelerscheinungen, wie häufig behauptet, und bedeutet kein Grund zur Beunruhigung. 
 Nur wenn sich die ganzen Nägel färben, sollten Sie unbedingt einen Hautarzt befragen. Möglicherweise steckt eine Leukonychia striata dahinter, die auf schädliche Gifte im Körper weist, die Sie selbst natürlich nicht einfach so erkennen können. 
  Wichtiger Rat:  Bei weißen Verfärbungen sollten Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt um eine Untersuchung bitten. Zwar sind die weißen Verfärbungen normalerweise harmlos, doch können sie auch eine Vergiftung des Körpers anzeigen. 
 Schwarze Flecken sind häufig nur Blutergüsse 
 Verfärbt sich der Fingernagel  bläulich oder schwarz , sticht das zwar ins Auge und beeinträchtigt die Optik, ist aber in den meisten Fällen harmlos: Schwarze Flecken sind meistens schlichtweg ein Bluterguss. Bei diesem rein kosmetischen Ärgernis müssen Sie nicht viel unternehmen, denn anders als ein Nagelpilz heilt ein Bluterguss mit der Zeit ganz einfach von selbst wieder aus und das Schwarz verschwindet. Allerdings kann in seltenen Fällen das Schwarz des Nagels einen anderen, sehr viel ernsteren Grund haben: nämlich Hautkrebs. Im Zweifel sollten Sie deshalb auch diese Verfärbung des Nagels zum Wohle Ihrer Gesundheit von einem Arzt überprüfen lassen – nur dieser kann zuverlässig erkennen, was ein schwarzer Nagel bedeutet. 
 Brüchige Fingernägel können banale Ursachen haben 
 Ist der Fingernagel brüchig, kann die Ursache ein zu häufiges Händewaschen mit gewöhnlicher Seife sein. Handelsübliche Seife trocknet Haut und Nagelplatte aus. Abhilfe lässt sich hier leicht durch die Pflege der Hände und Nägel mit einer   fetthaltigen Creme   schaffen, die Haut und Nageplatte befeuchtet und damit geschmeidig und elastisch macht. Entsprechende Präparate finden Sie selbstverständlich auch in unserer gut sortierten Online-Apotheke. 
 Oft ist zudem eine Mangelernährung Ursache für den Verlust der Nagelsubstanz und Auslöser für die brüchigen Nägel – es mangelt dem Körper ganz einfach an den benötigten Nährstoffen, um die Nägel richtig wachsen zu lassen. Eine ausgewogene und reichhaltige Ernährung ist auch für Ihre Fingernägel wichtig! 
  Tipp:  Sie wissen nicht, was alles zu einer gesunden Ernährung gehört? Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder einem Ernährungsberater beraten und einen Speiseplan zusammenstellen, der alle wichtigen Nährstoffe, Mineralien und Vitamine umfasst, damit es zu keiner Mangelerscheinung kommen kann. 
 Nagellack bei Frauen kann den Nägeln schaden 
 Auch Nagellack kann Nagelspitzen spröde und brüchig werden lassen! Das ist besonders für Frauen ein Problem, die diesen gerne in verschiedenen Farben auf ihre Nagelplatte auftragen, welche dadurch aber leider oft austrocknen. Es ist deshalb wichtig, Nagel und Nagelplatte immer wieder vom Nagellack zu befreien und für eine ausreichende Pflege zu sorgen. Der Nagellack ist häufig schuld daran, dass gerade Frauen besonderes oft unter ungewollten Veränderungen der Fingernägel leiden. Deshalb gilt: Schwarze oder anderweitig verfärbte Nägel sollten Sie nicht mit Nagellack kaschieren, sondern in Ruhe ausheilen und gegebenenfalls bei einer professionellen Maniküre oder Fußpflege behandeln lassen. 
  Profi-Tipp:  Experten empfehlen ein einfaches Hausmittel gegen brüchige Nägel: Gold wert ist beispielsweise die regelmäßige Pflege der Nagelspitzen durch ein Bad in Olivenöl. Tauchen Sie die Fingerspitzen für etwa zehn Minuten in eine kleine Schüssel, massieren Sie das Öl anschließend ein und tupfen Sie überschüssige Reste sanft mit einem Tuch ab. 
 Mangelernährung ist ein Problem für die Gesundheit 
  Mangelernährung  sollten Sie niemals auf die leichte Schulter nehmen. Sie kann ein Anzeichen für eine ernst zu nehmende Krankheit sein. Welcher Stoff Ihnen genau fehlt, ob Zink, Eisen oder ein bestimmtes Vitamin, kann nur eine genaue Blutuntersuchung ans Licht bringen. Suchen Sie deshalb einen Arzt auf und lassen Sie sich testen! Oft sind die Fingernägel einfach ein früher Indikator für tiefer liegende Probleme, die nur ein Fachmann erkennen kann. Gemeinsam können Sie nach der Untersuchung eine geeignete Behandlung besprechen, um vermeidbaren Folgen entgegenzuwirken. 
 
  Trinken ist Trumpf!  Oft handelt es sich bei Verfärbungen und Verformungen schlichtweg um Flüssigkeitsmangel. Deshalb sollten Sie auf eine regelmäßige und ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit achten, die Sie am besten in Form von Wasser oder ungesüßten Tees aufnehmen. Trinken Sie genug, tun Sie nicht nur Ihren Nägeln, sondern Ihrer gesamten Gesundheit etwas Gutes. Trinken Sie sich fit! 
 
 Schuppenflechte kann sich an Zehen- und Fingernägeln bilden 
 Wenn sich Form und Farbe der Fingernägel verändern oder sogar die Nagelplatte abfällt, dann kann dies auch auf eine Schuppenflechte verweisen. Ähnlich wie bei einem Nagelpilz ist die Behandlung dieser Erkrankung recht langwierig und erfordert viel Geduld. Durch eine sorgfältige Nagelpflege können Sie der sogenannten  Nagelpsoriasis  möglicherweise vorbeugen, aber eine Garantie gibt es dafür leider nicht. Bei der Behandlung ist wichtig, ob und welche Medikamente Sie einnehmen – gerade schwangere Frauen sollten unbedingt vorher mit ihrem Arzt sprechen, um möglichen Wechselwirkungen vorzubeugen. 
   Nagelveränderungen haben immer einen Grund 
 Nagelveränderungen sollten Sie nie einfach ignorieren: Schwarze, weiße oder gelbliche Nägel können eine harmlose Ursache haben, aber auch auf ernsthafte Erkrankungen verweisen. In jedem Fall färbt sich ein Nagel nicht ohne Grund schwarz, blau oder weiß. Je früher eine Diagnose gestellt wird, desto eher und erfolgversprechender kann mit einer Behandlung begonnen werden. Auch bei richtiger Pflege und gesunder Ernährung sind Sie vor derartigen Beschwerden nicht gefeit: Ein schwarzer oder weißer Nagel als Folge einer Verletzung oder leichter Stöße kann auch durch eine regelmäßige Nagelpflege nicht verhindert werden, jedoch ist ein gut gepflegter und versorgter Nagel meist weniger empfindlich und heilt schneller. 
  Experten empfehlen Biotin!  Ergänzend zur Nagelpflege ist eine Behandlung mit Biotin nicht nur für Frauen ratsam, da kaum ein Wirkstoff den Nägeln so gut tun soll. Entsprechende Produkte finden Sie in unserer Online-Apotheke – entdecken Sie unser Angebot und bestellen Sie Ihre bevorzugten Artikel bequem zu sich nach Hause. 
   Fazit 
 Deutliche Nagelveränderungen sollten Sie immer genau beachten. Nicht immer ist ein brüchiger oder schwarz verfärbter Nagel ein Alarmsignal, aber die Möglichkeit schwerer Krankheiten besteht durchaus. In vielen Fällen ist die Veränderung jedoch harmlos und lediglich ein Anzeichen für eine Unterversorgung oder eine kleine Verletzung der Fingernägel. Einem Nährstoffmangel können Sie leicht vorbeugen, indem Sie ausreichen trinken und für eine gesunde Ernährung sorgen, die Kalzium, Biotin und andere Mineralstoffe sowie Vitamine umfasst. Geeignete Nahrungsergänzungsmittel, die Ihren Speiseplan ergänzen, finden Sie selbstverständlich auch in unserer gut sortierten Online-Apotheke. Nagelpilz hingegen ist eine äußerst unangenehme Erscheinung, für deren Behandlung Sie unbedingt einen erfahrenen Arzt hinzuziehen sollten. 
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 Bildquelle: ©Oporty - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Neurodermitis im Gesicht: Ausführlicher Ratgeber </title>
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                   Wenn die empfindliche Gesichtshaut leidet: Neurodermitis 
 Das Gesicht ist der Spiegel der menschlichen Persönlichkeit und nahezu unverzichtbar für die zwischenmenschliche Kommunikation. Ganz gleich, ob bei Kindern oder Erwachsenen: Krankheiten, die das Gesicht betreffen, sind für die Betroffenen besonders unangenehm – vor allem dann, wenn sich die Symptome deutlich zeigen und auf den ersten Blick erkennbar sind.  Das atopische Ekzem , besser bekannt als  Neurodermitis , ist ein solches Leiden. In diesem Ratgeber Ihrer Online-Apotheke erfahren Sie, wie Sie mit der weitverbreiteten Hauterkrankung umgehen sollten und welche Behandlung geboten ist, wenn besonders empfindliche Zonen im Gesicht wie das Auge oder die Lippen betroffen sind. 
 
 
   Wenn die empfindliche Gesichtshaut leidet: Neurodermitis    
   Neurodermitis im Gesicht – Typische Symptome und Verlauf    
   Neurodermitis im Gesicht – Gene und andere mögliche Ursachen    
   Neurodermitis im Gesicht: Welche Behandlung oder Therapie ist angemessen?    
   Vorbeugende Maßnahmen gegen Neurodermitis im Gesicht    
   Fazit    
 
   Neurodermitis im Gesicht – Typische Symptome und Verlauf 
 Neurodermitis, fachsprachlich auch atopische Dermatitis oder atopisches Ekzem genannt, ist eine chronische Entzündung der Haut, die meist mit starken Rötungen einhergeht, schubweise verläuft und die Betroffenen vor allem mit einem ausgeprägten Juckreiz quält. Wird diesem nachgegeben, verschlimmern sich die Symptome oftmals noch: Durch das Kratzen werden die entzündeten Stellen wund und die Erkrankung tritt noch offener zutage. Durch die aufgerissene und wunde Gesichtshaut können zudem Krankheitserreger in den Körper eindringen und bei den betroffenen Patienten noch schlimmere Beschwerden auslösen. 
 Typische Symptome im Gesicht: Geschwollene Augen, rissige Lippen 
  Neurodermitis im Gesicht  beschränkt sich nicht auf  Rötungen im Wangen- und Stirnbereich , sondern  kann auch die Augenlider und Lippen betreffen . Neben Auge und Mund ist es vor allem die nässende, dabei aber stets viel zu trockene Haut, die für einen quälenden Juckreiz sorgt und immer wieder dazu verführt, das Gesicht mit den Händen zu berühren. Gerade diese Berührungen sind es aber, die Gesicht, Auge und Lippen noch stärker gefährden. Selbstverständlich ist ein zugeschwollenes, entzündetes Auge eine immense Einschränkung für den Alltag und benötigt eine spezielle Behandlung, auf die wir im weiteren Verlauf des Ratgebers eingehen werden. 
 Die Symptome von Neurodermitis ändern sich schubweise 
 Neurodermitis ist eine Krankheit, die in mehreren Schüben verläuft. Während jeder Schub die aufgeführten Symptome mitbringt, lässt sich in den Ruhephasen zumindest eine trockene und leicht schuppige Haut beobachten. Auf den Wangen, um Auge und Stirn und auf der Kopfhaut sind unter Umständen noch leichte, bereits verheilte Risse auszumachen. Gerade diese schubfreien Phasen erfordern eine besondere Pflege und Behandlung, um den bevorstehenden nächsten Schub so milde wie möglich zu gestalten und die Fristen zwischen den Schüben zu verlängern. 
 Zu den physischen Beschwerden kommt die psychische Belastung 
 Viele Betroffenen nehmen ihre Neurodermitis im Gesicht als entstellenden Makel wahr, der für sie eine doppelte Belastung darstellt. Neben den  körperlichen Beschwerden, die von Juckreiz, Rötungen und Entzündungen geprägt sind , ist es vor allem die äußerlich sichtbare Zeichnung des Gesichts, die Neurodermitis zu einer ernst zu nehmenden psychischen Herausforderung für die Patienten macht. Insbesondere Kinder fühlen sich stigmatisiert, ziehen sich häufig zurück und scheuen den für sie so wichtigen Kontakt mit gleichaltrigen Kindern. Deshalb benötigen gerade Kinder schnelle und wirksame Hilfe und Unterstützung, wenn der Arzt bei den kleinen Patienten die Diagnose Neurodermitis bzw. atopisches Ekzem gestellt hat. 
   Neurodermitis im Gesicht – Gene und andere mögliche Ursachen 
 Die Ursachen für eine Neurodermitis sind noch nicht vollständig erforscht, doch sind sich die Experten sicher, dass die Gene dabei eine wichtige Rolle spielen. Existiert in der Familie bereits ein Fall von Neurodermitis, dann ist das Risiko einer Erkrankung für die direkten Verwandten deutlich höher. Insbesondere betroffene Eltern sollten deshalb ein genaues Auge auf ihre Babys haben, denn schon in den ersten Tagen nach der Geburt können sich bei Kindern Symptome von Neurodermitis zeigen. Dazu gehört bei Babys vor allem der Milchschorf, eine gelblich-weißliche Schicht, welche die empfindliche Haut auf dem Kopf überzieht. 
 
  Hinweis:  Milchschorf ohne weitere Symptome ist kein verlässliches Anzeichen für Neurodermitis bei Babys. Auch wenn Babys besonders häufig im Gesicht unter Neurodermitis leiden, sollten Sie im Zweifel immer erst Ihren Arzt um Rat fragen und sich bei einem Experten über eine mögliche Behandlung sowie eine spezielle Hautpflege (vor allem für die empfindliche Gesichtshaut) informieren. 
 
 Neurodermitis kann durch bestimmte Nahrungsmittel ausgelöst werden 
  Mitunter spielt auch die Ernährung eine Rolle beim Ausbruch einer Neurodermitis.  Nehmen Betroffene ein für sie unverträgliches Nahrungsmittel zu sich, kann dies einen Schub auslösen und die Symptome verschlimmern. Da es beinahe unmöglich ist, einen derartigen Auslöser in Eigenregie festzustellen, ist eine Untersuchung bei einem sachverständigen Arzt unbedingt geboten. Oft lässt sich durch eine gezielte Umstellung der Ernährung die Neurodermitis stoppen oder zumindest abmildern, sodass keine spezielle Therapie notwendig wird. 
 Trockene Luft und fliegende Pollen als Auslöser von Neurodermitis 
  Trockene Luft stellt eine Belastung für die Haut im Gesicht, die Lippen und vor allem das Auge dar.  Das liegt daran, dass die Haut im Gesicht besonders dünn und auch Lippen und Auge besonders empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen sind. Das ist auch ein Grund, weshalb die Neurodermitis im Gesicht besonders häufig auftreten kann. Diese Gefährdung gilt in besonderem Maß übrigens für Pollenallergiker: Wer unter Heuschnupfen leidet, sollte deshalb auch verstärkt auf die Symptome einer Neurodermitis achten und entsprechende Schutzmaßnahmen in die Wege leiten, um die Haut nicht unnötig vermeidbarem Stress auszusetzen. 
 Kaltes Klima und Umweltgifte befördern Neurodermitis 
 Bei niedrigen Umgebungstemperaturen ist das Risiko einer Neurodermitis ebenfalls stark erhöht. Das Gesicht befindet sich in exponierter Position und ist der Kälte besonders häufig und direkt ausgesetzt. Das gilt auch für die sich immer zahlreicher in Umlauf befindlichen Umweltgifte. Die zunehmende Verschmutzung der Umwelt hat Experten zufolge auch auf die Gesundheit eine Auswirkung und befördert Allergien und Hautkrankheiten wie Neurodermitis. 
 Unpassende Hautpflege als eine der häufigsten Ursachen von Neurodermitis 
  Die richtige Pflege der Haut  gehört zur täglichen Hygiene einfach dazu. Enthält eine Creme oder Salbe aggressive Wirkstoffe, kann das für trockene und empfindliche Haut mitunter verheerende Auswirkungen haben und einen bereits bestehenden Juckreiz noch befördern. Deshalb sollten Sie ganz genau darauf achten, welche Produkte Sie bei Ihrer täglichen Hautpflege zur Anwendung bringen. Welche Hautpflege für Sie oder Ihre Kinder am besten geeignet ist, erklärt Ihnen sicherlich gerne Ihr behandelnder Arzt. 
  Unser Experten-Tipp zur Hautpflege:  Entscheiden Sie sich bewusst für die   Anwendung milder Salben, Lösungen und Cremes aus unserer Online-Apotheke  , die Feuchtigkeit und Fettigkeit spenden, die Haut aber nicht überfordern und der Neurodermitis keinen Vorschub leisten. Spezielle Produkte bei Neurodermitis, welche die Gesichtshaut und die Haut am gesamten Körper schonend reinigen und pflegen, finden Sie in unserem Sortiment sowohl für Erwachsene als auch für Kinder mit atopischem Ekzem. 
 Stress ist ein wichtiger Trigger für Neurodermitis 
 Medikamente gehören für viele Patienten aller Altersgruppen zum Alltag dazu. Nie zuvor wurden so viele Medikamente eingenommen wie heute – doch zu den Nebenwirkungen kann mitunter bei einer entsprechenden Veranlagung ein Ausbruch von Neurodermitis gehören. Sollten bei Ihnen nach der Einnahme von Medikamenten die für Neurodermitis typischen Symptome auftreten, sprechen Sie unbedingt mit Ihrem behandelnden Arzt – möglicherweise benötigen Sie eine alternative Therapie, welche der Hauterkrankung nicht in die Karten spielt. 
    Neurodermitis im Gesicht: Welche Behandlung oder Therapie ist angemessen? 
 Neurodermitis kann nach dem gegenwärtigen Stand der Forschung zwar nicht geheilt werden, doch bereits die  Anwendung einer geeigneten Basispflege und eine leichte Anpassung des Lebensstils  kann den Betroffenen oftmals helfen. Wer vom atopischen Ekzem betroffen ist, muss somit keinesfalls verzweifeln. Wie bei den anderen Formen von Neurodermitis geht es auch bei einer Neurodermitis im Gesicht vor allem darum, die Auslöser und Trigger der Erkrankung so weit wie möglich zu vermeiden. Die richtige Pflege Ihrer Haut spielt dabei eine große Rolle: Wie bereits erwähnt ist eine möglichst sanfte Behandlung Ihrer Haut besonders wichtig, um einem weiteren Schub vorzubeugen. 
 Wasser ist teilweise die beste Pflege für das Gesicht 
 Reines Wasser wird oft unterschätzt, obwohl es sehr gut für das Gesicht ist und auch bei Neurodermitis helfen kann. Die trockene Haut benötigt sanfte Pflege, und Wasser ist eine natürliche Möglichkeit, die Haut so schonend wie möglich zu reinigen. Allerdings können im Wasser enthaltene Kalkpartikel sich auf der Haut absetzen und ihr zusätzlich schaden, weshalb Sie neben Wasserergänzend zu einer milde Waschlotion, Reinigungsmilch oder Mizellenwasser greifen sollten; natürlich möglichst frei von Duftstoffen. Auf diese Weise wird die Haut gereinigt und gepflegt, ohne dass ein vermeidbarer Juckreiz entsteht. Auch eine sanfte Reinigungsmilch hat sich für die tägliche Pflege bei Neurodermitis bewährt. 
 
  Tipp:  Bei Neurodermitis ist Duschen in der Regel besser als Baden, um die Haut nicht unnötig zu stressen und sie schlimmstenfalls auszutrocknen. Bei der Behandlung von Neurodermitis hat sich außerdem lauwarmes Wasser bewährt – verzichten Sie auf kaltes oder heißes Wasser bei der täglichen Pflege. Alle Extreme belasten die Haut und können zu einem unangenehmen Juckreiz führen. 
 
 Regelmäßig Hände waschen 
 Neben der Gesichtspflege sollten Sie auch auf die richtige Reinigung Ihrer Hände achten: Regelmäßiges Händewaschen mit geeigneten Reinigungsprodukten ist wichtig. Waschen Sie Ihre Hände also mindestens nach jedem Toilettengang, vor dem Essen und vor der Gesichtspflege, damit bei letzterer keine Keime von den Händen auf das Gesicht übertragen werden. 
 Gesicht vor der Sonne schützen 
 Auch die Sonnenstrahlung kann bei Neurodermitis Patienten Beschwerden auslösen. Zu viel Sonne bedeutet eine enorme Belastung für die Haut, kann bereits bestehende Ekzeme zusätzlich reizen und die Symptome von Neurodermitis befördern. Allerdings sind die handelsüblichen Sonnencremes für die von Neurodermitis geschwächte trockene Haut nicht immer geeignet. Deshalb sollten Sie weitgehend auf natürlichen Sonnenschutz setzen: Bleiben Sie im Schatten und setzen Sie auf verträgliche Produkte, die für Patienten mit Neurodermitis geeignet sind. In unserer Online-Apotheke finden Betroffene zum Beispiel mineralische Sonnenmilch, die sich auch bei empfindlicher Haut bewährt hat. 
 Make-up kann Neurodermitis verschlimmern 
 Viele Patienten schämen sich für ihre Krankheit und möchten die äußeren Symptome der Neurodermitis durch Make-up kaschieren. Zwar lassen sich die störenden Rötungen tatsächlich überdecken, allerdings hat diese Maßnahme teils ihren Preis: Für trockene Haut kann Make-up eine zusätzliche Belastung bedeuten und einen vermeidbaren Juckreiz auslösen. Je nach enthaltenen Inhaltsstoffen kann das Make-up die empfindliche Haut sogar zusätzlich schädigen und für eine Verschlimmerung der Neurodermitis sorgen. 
 Ganz verzichten müssen Sie auf Make-up nicht, allerdings sollten Sie es bei Neurodermitis nicht direkt auf das Gesicht auftragen, sondern auf eine hautfreundliche Creme. Erleiden Sie gerade einen akuten Schub, ist es tatsächlich besser, die trockene Haut in dieser Zeit nicht noch mit Make-up zu belasten. Konzentrieren Sie sich stattdessen während dieser Phase auf eine sanfte Pflege der Haut. Auch auf Peelings und Gesichtsmasken sollten Neurodermitis Patienten zumindest während eines Schubs vollständig verzichten und lieber auf eine Akutpflege setzen. 
 Die Lippen sind oft besonders stark von Neurodermitis betroffen 
 Nicht nur die Haut, auch die Lippen benötigen Pflege. Ein Pflegestift kann die trockene und rissige Oberfläche der Lippen beruhigen – das gilt nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer. Bei wunden Lippen sollte auf den Einsatz eines herkömmlichen Lippenstifts verzichtet werden. Sehr hilfreich ist stattdessen ein   Lippen Balsam  , den Sie auch in unserer Online-Apotheke finden. Bei Neurodermitis sollte er zur täglichen Basispflege für trockene Lippen gehören. 
 Das Auge gehört zu den sensibelsten Bereichen des Körpers 
 Der Bereich um das Auge und die Augenlider ist besonders empfindlich. Deshalb wirken sich die Symptome einer Neurodermitis dort besonders unangenehm aus. Außerdem lässt sich das Auge kaum vor äußeren Einflüssen schützen. Der Juckreiz kann für das Auge sogar gefährlich werden, etwa wenn beim Kratzen oder Abtupfen mit den Fingern Schmutz, Keime und Krankheitserreger in das empfindliche Auge gelangen. 
 
  Tipp:  Je nach Witterungsbedingung kann deshalb das Tragen einer Schutzbrille als abwehrende Maßnahme sinnvoll sein, denn auch Pollen oder Kälte reizen das Auge häufig besonders stark. 
 
 Bei der Rasur auf hochwertige Rasiercreme setzen 
 Neurodermitis Patienten schrecken oft vor der täglichen Rasur zurück. Normalerweise sollte diese aber keine Probleme verursachen – wenn eine hochwertige Rasiercreme zum Einsatz kommt. Eine solche Creme ist einem klassischen After Shave unbedingt vorzuziehen, denn After Shaves können trockene Haut belasten und einen Juckreiz hervorrufen. Wird für die Pflege eine milde Rasiercreme benutzt, ist hingegen eine Rasur ohne zusätzliche Hautreizungen möglich. 
 Dauerhafter oder zeitweiser Wechsel der klimatischen Bedingungen 
 Ungünstige klimatische Bedingungen (Kälte, trockene Luft) können Neurodermitis verstärken und einen zunehmenden Juckreiz auslösen. Eine Veränderung des Klimas kann deshalb für die gelingende Behandlung von großem Nutzen sein. Ist eine dauerhafte Veränderung der klimatischen Verhältnisse nicht möglich, kann zumindest ein Urlaub oder eine Kur zum Erfolg der Therapie beitragen. Ein Aufenthalt an der Nordsee oder im Hochgebirge beispielsweise kann trockene Haut beruhigen und Ekzeme teils schneller abheilen lassen. 
 Zigarettenrauch ist schlecht für Neurodermitis 
 Trockene Haut leidet auch unter dem Kontakt mit Zigarettenrauch. Neurodermitis Patienten sollten sich daher, wann immer möglich, in einer vollkommen rauchfreien Umgebung aufhalten. Da Nikotin auch die Hautbeschaffenheit von innen schädigt, gehört zu einer erfolgreichen Behandlung von Neurodermitis deshalb unbedingt auch  der aktive und passive Zigarettenverzicht.  
   Vorbeugende Maßnahmen gegen Neurodermitis im Gesicht 
 Einen absolut zuverlässigen Schutz vor Neurodermitis gibt es zwar nicht, dennoch möchten wir Ihnen einige Tipps vorstellen, mit denen Sie einer Neurodermitis möglicherweise vorbeugen und das Risiko einer Erkrankung senken können. An erster Stelle steht dabei eine sinnvolle Basispflege Ihrer Haut. 
  Tipp:  Durchstöbern Sie unser vielfältiges Angebot im Bereich Pflege und wählen Sie die optimalen Produkte, die sich bei Allergie und Neurodermitis bewährt haben. 
 Regelmäßige sanfte Pflege der Haut beugt Neurodermitis vor 
 Achten Sie bei der Pflege Ihrer Haut von Anfang an darauf, dass Sie  möglichst schonende und sanfte Produkte zur Anwendung bringen . Das gilt natürlich in besonderem Maß, wenn es in Ihrer Familie bereits eine Neurodermitis Vorgeschichte gibt. Die Haut ist lebenswichtig für den Menschen – und sehr empfindlich. Das gilt vor allem für das Gesicht und noch viel stärker für das ohnehin empfindliche Auge. Eine Creme, die Ihre trockene Haut befeuchtet, lindert den Juckreiz und lässt Entzündungen abheilen – oder gar nicht erst entstehen. 
 Mildes Shampoo und sanfte Massage der Kopfhaut beim Haarewaschen 
 Oft nimmt Neurodermitis an der besonders empfindlichen Kopfhaut ihren Anfang. Deshalb sollten Sie bei der Auswahl Ihres Shampoos nicht nur an Ihre Haare denken, sondern auch Ihre Kopfhaut berücksichtigen. Wählen Sie ein mildes Produkt und massieren Sie es sanft ein – das tut Ihrer Kopfhaut gut, wirkt entspannend und kann das Risiko einer Neurodermitis mitunter abschwächen. 
 Ausgewogene Ernährung zur Stärkung des körpereigenen Immunsystems 
 Empfindliche Haut ist häufig auch ein Zeichen von Nährstoffmangel. Die Abwehrkräfte Ihrer Haut können Sie durch eine ausgewogene Ernährung stärken, zu der viel frisches Obst und Gemüse, gesunde Fette, komplexe Kohlenhydrate und hochwertiges Protein gehört. In unserer   Online-Apotheke finden Sie außerdem Nahrungsergänzungsmittel  , mit der Sie Ihrer Ernährung gegebenenfalls anreichern und die benötigten Vitamine und Mineralstoffe hinzufügen können. Manchmal liegt einer Neurodermitis auch eine   Lebensmittelallergie   zugrunde, sodass für eine erfolgreiche Behandlung der Verzicht auf das jeweilige Allergen unverzichtbar ist. Fragen Sie am besten Ihren Arzt um Rat, wenn Sie den Verdacht haben, auf bestimmte Lebensmittel allergisch zu reagieren! 
 Bei Neurodermitis kann auch die Berufswahl entscheidend sein 
 Auch wenn es zunächst vielleicht paradox klingen mag, sollten Neurodermitis Patienten auch gut überlegen, welche berufliche Laufbahn sie einschlagen. Ein Arbeitsplatz, an dem häufig Kontakt mit Desinfektions- und Reinigungsmitteln, chemischen Produkten aller Art oder auch nur Wasser notwendig wird, kann für Neurodermitis Patienten eine enorm herausfordernde Umgebung darstellen. Alle diese Faktoren belasten trockene Haut, lösen Juckreiz aus und können Neurodermitis Schübe beschleunigen. 
 Stress verhindern und Entspannungstechniken anwenden 
 Stress ist ein Trigger von Neurodermitis. Neurodermitis Patienten sollten deshalb aktiv auf Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation setzen und Stress im Alltag so gut es geht vermeiden. Gönnen Sie sich regelmäßige Pausen und bauen Sie kleine Auszeiten nur für sich selbst in den Tagesverlauf ein, um sich etwas Gutes zu tun. Unter Umständen kann sogar der Besuch einer Selbsthilfegruppe Teil einer vorbeugenden Behandlung sein. 
   Fazit 
 Atopische Dermatitis oder Neurodermitis ist eine weitverbreitete Hautkrankheit unter Kindern und Erwachsenen, deren Symptome für die Betroffenen häufig eine besondere Belastung darstellen. Das gilt umso mehr, wenn sie im Gesicht auftreten und für Außenstehende sofort erkennbar sind. Erbliche Veranlagung, falsche Ernährung oder sonstige Umwelteinflüsse können mögliche Ursachen für die Hauterkrankung sein. Es ist wichtig, dass Sie die Trigger einer Neurodermitis möglichst genau kennen und so gut es geht vermeiden. Dabei hilft vor allem eine angemessene Pflege der Haut, zum Beispiel mit einer sanften Creme, die für Feuchtigkeit und Fettigkeit sorgt und die bei Neurodermitis stark herausgeforderte trockene Haut entlastet und den Juckreiz lindert. Auge, Lippen und Gesichtshaut sind die empfindlichsten Bereiche bei Neurodermitis und benötigen besondere Pflege. 
  Übrigens:  Unser kostenloses   Neurodermitis-Tagebuch   hilft Ihnen, Symptome und mögliche Auslöser Schritt für Schritt nachzuvollziehen. 
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 Bildquelle: ©Den - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Neurodermitis Behandlung: Die besten Tipps zur Therapie </title>
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                <![CDATA[
                   Warum ist eine gezielte Behandlung bei Neurodermitis so wichtig? 
 Atopische Dermatitis tritt sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern auf und gehört zu den häufigsten allergischen Erkrankungen. Mit der richtigen Diagnose von  Neurodermitis bzw. atopischer Dermatitis  oder einem atopischen Ekzem ist es allerdings nicht getan:  Eine wirksame Therapie sollte frühestmöglich eingeleitet werden , um den betroffenen Patienten Erleichterung und einen lebenswerten Alltag zu ermöglichen. Denn auch wenn sich keine Symptome zeigen, ist das atopische Ekzem präsent und muss gezielt behandelt werden. Dieser Ratgeber unserer Online-Apotheke verrät Ihnen, wie Sie mit Ihrer Neurodermitis am besten umgehen und welche Behandlungsmethoden sich bislang bewährt haben. 
 
 
   Warum ist eine gezielte Behandlung bei Neurodermitis so wichtig?    
   Die richtige Behandlung beginnt mit der Diagnose    
   Die Therapie von Neurodermitis ist vielschichtig    
   Hautpflege als wichtige Basistherapie    
   Bei Allergien die Auslöser meiden    
   Medikamente zur Behandlung von Neurodermitis    
   Fazit    
 
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   Die richtige Behandlung beginnt mit der Diagnose 
 Eine Therapie kann nur dann die volle Wirkung entfalten, wenn zuvor eine verlässliche Diagnose gestellt wurde. Gerade bei Neurodermitis kann es in der Praxis aufgrund ähnlicher Symptome durchaus zu Verwechslungen mit anderen Allergien kommen. Um derartige Missverständnisse auszuschließen, sollten Sie  bei dem Verdacht auf atopische Dermatitis keinesfalls in Eigenregie therapeutische Maßnahmen einleiten , sondern Ihren Arzt aufsuchen. Auch dieser Ratgeber unserer Online-Apotheke kann einen fachärztlichen Rat nicht ersetzen! 
  Wichtiger Hinweis:  Bei Verdacht auf Neurodermitis sollten Sie sich keinesfalls in Eigenregie behandeln, sondern Kontakt zu einem Facharzt aufnehmen. Er kann Sie eingehend untersuchen, eine gesicherte Diagnose stellen, Ihnen wichtige Tipps zur Behandlung geben und gegebenenfalls Medikamente wie spezielle Cremes empfehlen. 
 Wichtige Kriterien für die Diagnose 
 Als gute Vorbereitung für das Gespräch und die Untersuchung bei einem Arzt können Betroffenen die folgenden Fragen dienen: 
 
 Leiden Sie schon über einen längeren Zeitraum unter anhaltender Hauttrockenheit? Gut zu wissen: Als längerer Zeitraum gilt im konkreten Fall eine Dauer von rund zwölf Monaten. 
 Tritt bei Ihnen außerdem verstärkt ein Juckreiz auf? Vor allem an stark belasteten Beugestellen sowie am Nacken und rund um die Augenbrauen gehört der Juckreiz zu den häufigen Symptomen der Neurodermitis. 
 Leiden Sie unter Asthma, Bindehautentzündung oder Heuschnupfen? Asthma und Heuschnupfen sind allergische Krankheiten, die oft im Verbund mit Neurodermitis auftreten. 
 Fallen Ihnen gut sichtbare und wiederkehrende oder bleibende Hautveränderungen auf? 
 
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  Hinweis:  Ein Gespräch allein kann auch bei bester Vorbereitung keinen definitiven Aufschluss über die Art Ihrer Erkrankung geben. Ihr Arzt wird deshalb verschiedene Tests durchführen und Ihnen vermutlich auch Blut entnehmen. Das ist notwendig, um weitere Allergien und Krankheiten auszuschließen und sich ein genaues Bild von Ihrem Beschwerdebild zu machen. 
   Die Therapie von Neurodermitis ist vielschichtig 
 Je nach Ausprägung und Beschwerden reicht eine einfache Lösung für die erfolgreiche Behandlung atopischer Ekzeme nicht aus. Oftmals ist es eher ein Zusammenspiel von verschiedenen Maßnahmen, die ihre Wirkung gegen hartnäckige Hautkrankheiten wie Neurodermitis langfristig am besten entfalten. Dazu gehören die  richtige Hautpflege, das Vermeiden diverser Allergene , die allergische Reaktionen auslösen und der Krankheit einen Schub verleihen können, sowie  nach ärztlichem Rat ausgewählte Medikamente.  
 
  Wichtig:  Auch wenn Neurodermitis nach dem gegenwärtigen Stand der medizinischen Forschung als nicht heilbar gilt, lässt sich mit einer vielschichtigen Behandlung meist eine enorme Besserung der Beschwerden und teils sogar eine Symptomfreiheit erzielen. 
 
 Der Juckreiz ist mehr als nur ein lästiges Übel 
 Neurodermitis bzw. das atopische Ekzem geht in der Regel immer mit einem Juckreiz einher. Dabei handelt es sich um weit mehr als nur eine lästige Nebenwirkung: Wenn Sie dem Juckreiz nachgeben und die betreffende Stelle kratzen, kann das den Krankheitsverlauf noch verschlimmern. Gerade für Kinder stellt der mit Neurodermitis einhergehende Juckreiz eine große Herausforderung dar, weil sie in der Regel nicht über die nötige Selbstbeherrschung verfügen – wobei auch die meisten Erwachsenen oft kaum dagegen ankommen. Nicht zuletzt aus diesem Grund stellt die Linderung des Juckreizes sowohl bei erwachsenen Betroffenen als auch bei Kindern eine der wichtigsten ersten Maßnahmen bei atopischer Dermatitis dar. 
   Hautpflege als wichtige Basistherapie 
 Um Neurodermitis so gut wie möglich in Schach zu halten, wird vor allem eine  gründliche Pflege der Haut empfohlen . Das bedeutet insbesondere eine regelmäßige, jedoch schonende Reinigung, bei Bedarf auch mehrmals täglich, und die Anwendung entsprechender Pflegemittel wie Salben und Cremes, die Ihrer Haut die dringend benötigte Fettigkeit und Feuchtigkeit schenken. Bei der Auswahl der richtigen Pflege spielt der Hautzustand eine entscheidende Rolle. Ihr Arzt gibt Ihnen sicherlich gerne Tipps und empfiehlt Ihnen passende Pflegemittel. 
 
  Tipp:  Geeignete Hautpflegemittel bei Neurodermitis, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Polidocanol, finden Sie selbstverständlich auch im vielfältigen Sortiment unserer Online-Apotheke zum schnellen Versand. 
 
 Trockene und schuppige Haut braucht fetthaltige Pflege 
 Bei Neurodermitis, die mit trockener und schuppiger Haut einhergeht, wird   eine Behandlung mit fetthaltigen Cremes und Salben empfohlen  . Besonders wirksam ist verschiedenen Studien zufolge eine Creme mit Harnstoff, mit anderem Namen auch Urea genannt. Urea ist häufiger Grundstoff für viele Pflegemittel und soll die Haut geschmeidig weich pflegen. 
 Auch nässende Haut benötigt zusätzliche Feuchtigkeit 
 Auch wenn es ein wenig paradox und wenig naheliegend klingt, sollten Sie die Ekzeme bei nässenden Hautveränderungen mit feuchten Umschlägen umwickeln. Der Grund: Während die Umschläge langsam trocknen, verdunstet die Feuchtigkeit der Ekzeme gleich mit. 
 Nässende Verkrustungen verlangen Fett und Feuchtigkeit 
 Wenn die nässende Haut mit Verkrustungen einhergeht, sollten Sie zuerst eine fetthaltige Creme oder Salbe applizieren und dann feuchte Umschläge auflegen, die Sie wiederum mit einem trockenen Verband umwickeln. Damit lindern Sie den Juckreiz und weichen die Kruste auf. 
 
  Hinweis:  Die gern verwendete Vaseline oder pflegende Öle sind bei einem akuten Schub mit nässenden Hautstellen nicht geeignet. 
 
   Bei Allergien die Auslöser meiden 
 Neurodermitis ist vielfach mit allergischen Reaktionen verbunden. Um diesen vorzubeugen, geht es vor allem darum, den entsprechenden Auslösern so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen. Damit das möglich ist, müssen die Allergene natürlich zuerst einmal eindeutig identifiziert werden. Das geht in der Regel am besten in enger Absprache und Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt, beispielsweise durch einen Kontakt- oder Bluttest. Dieser kann Ihnen unter Umständen einen Allergiepass ausstellen, mit dem Sie Ihre Einkäufe und Medikamentierungen abgleichen können und auch für Notfallsituationen bestens gerüstet sind. 
 Allgemeine Trigger können Neurodermitis auslösen 
 Neben den individuellen Auslösern für Allergien gibt es auch Trigger, die ganz allgemein dafür bekannt sind, einen akuten Schub atopischer Dermatitis auszulösen. Dazu gehören  vor allem Stress , der das gesamte Immunsystem schwächen kann,  trockene Luft und Kleidung aus Wolle , welche die Haut zusätzlich reizen und zu Rötungen führen können. 
 Angepasste Ernährung als vorbeugende Maßnahme 
 Bei allergischen Erkrankungen und Neurodermitis spielt die richtige Ernährung oftmals eine große Rolle. Da kleine Patienten in der Regel noch keinen Einfluss auf ihre Speisenauswahl haben, ist es besonders wichtig, dass Eltern bei ihren Kindern auf einen geeigneten Speiseplan achten. Selbstverständlich sollten aber auch Erwachsene stets auf eine bekömmliche, bei Neurodermitis empfohlene Ernährung Wert legen. Oftmals können Ärzte und Ernährungsberater bei der Erarbeitung einer passenden Ernährungsplanung helfen und praktische Tipps für das allgemeine Wohlbefinden aufzeigen. Geht es auch um das gezielte Vermeiden von Triggern, sollten entsprechende allergische Reaktionen vorab gründlich ausgetestet werden. 
  Wichtig:  Um vermeidbaren Mangelzuständen vorzubeugen, sollten Sie ohne ärztliche Tests nicht einfach auf Verdacht bestimmte Lebensmittel aus Ihrem Speiseplan streichen. Oftmals bringt man Reaktionen mit ganz anderen Lebensmitteln und Speisen in Verbindung als mit die eigentlichen Auslösern. Eine langfristige Beobachtung unter einer professioneller Begleitung und/oder Allergietests sind daher in der Regel die bessere Vorgehensweise. 
 Die richtige Kleidung gegen Milben 
 Gerade bei einer Allergie gegen Hausstaubmilben stellt Staub einen der wichtigsten Faktoren dar, den es so weit wie möglich aus Ihrem Umfeld zu verbannen gilt. Zwar ist das keinesfalls zur Gänze möglich, doch wenn Sie beispielsweise  für Allergiker geeignete Bettwäsche  aufziehen, Heim-Textilien regelmäßig waschen und einen Staubsauger mit Pollenfilter nutzen, können Sie den Kontakt mit Hausstaub meist beträchtlich reduzieren. 
 Pollenallergikern hilft ein vorübergehender Ortswechsel 
 Kommt die Zeit der Pollen, sind viele Pollenallergiker gut beraten, in die Berge oder an die Küste zu fahren, denn dort finden sie eine weitgehend pollenarme Umgebung vor. Ist das nicht möglich, sollte das Fenster am Tag geschlossen bleiben und am Abend oder in der Nacht geöffnet werden, um dem Pollenflug weitestgehend zu entgehen. 
   Medikamente zur Behandlung von Neurodermitis 
 Eine grundsätzliche Hautpflege als Therapie kann insbesondere während der Ruhephasen der Krankheit hilfreich sein und schwache Symptome lindern. Mitunter ist allerdings die Einnahme von Medikamenten sinnvoll und kann gegen weitergehende Beschwerden helfen. Dabei kann Ihr Arzt auf eine große Bandbreite an Medikamenten zurückgreifen, von denen einige äußerlich, andere innerlich angewendet werden. Je nach Schwere der Ekzeme handelt es sich dabei um das sogenannte  Kortison  und diverse  keimhemmende und juckreizstillende Arzneimittel , die in der Regel äußerlich appliziert werden. Gegen den Juckreiz helfen auch die oft verschriebenen  Antihistaminika . 
 Besonders schwere Ekzeme belasten das Immunsystem 
 
  Wichtig:  Steinkohleteerhaltige Mittel werden heute kaum noch bei Neurodermitis und anderen Erkrankungen eingesetzt, weil sie im Verdacht stehen, Krebs auszulösen. Insbesondere Kinder sollten nicht mit derartigen Mitteln behandelt werden, weil die Nebenwirkungen bei den kleinen Patienten besonders kritisch ausfallen können. 
 
 Fallen die Ekzeme besonders schwer aus, bleibt oftmals keine andere Möglichkeit, als auf das Immunsystem einzuwirken, beispielsweise durch Tabletten mit dem Wirkstoff Ciclosporin. Die für eine Hemmung des Immunsystems genutzten Medikamente werden fachsprachlich Immunsuppressiva genannt. Sowohl Kortison als auch Immunsuppressiva können bei langfristiger Einnahme Nebenwirkungen hervorbringen, weshalb eine ärztliche Begleitung äußerst wichtig ist. Sollten Sie Nebenwirkungen bei sich feststellen, ist es wichtig, umgehend ärztlichen Rat einzuholen. 
 Große Hoffnungen liegen auf der Antikörper-Therapie 
 Für besonders schwer erkrankte Patienten stellt die neuartige Antikörper-Therapie eine große Hoffnung dar. Im Gegensatz zu Kortison oder Immunsuppressiva stellen sich bei der Antikörper-Therapie nach bisherigem Kenntnisstand kaum bekannte Nebenwirkungen ein. Derzeit ist diese Therapie zwar noch nicht für Kinder freigegeben, doch entsprechende Studien sind im Gange – es handelt sich wahrscheinlich nur noch um eine Frage der Zeit. 
   Fazit 
 Neurodermitis ist nicht heilbar und erfordert im Extremfall eine lebenslange Therapie – auch dann, wenn sich die Symptome gerade nicht zeigen. Hochwertige Pflegeprodukte, beispielsweise mit dem Wirkstoff Urea, haben sich in der Praxis vielfach bewährt. Die Auslöser einer Allergie sollten bei Neurodermitis weitgehend vermieden werden, zudem ist die Einnahme von Medikamenten nach Rücksprache mit dem Arzt ebenfalls möglich. Bei Kindern kann die Erkrankung mit Erreichen des Grundschulalters abflauen, bei Erwachsenen können die Symptome auch nach Jahren wieder auftreten. 
 Unser   Neurodermitis-Tagebuch   unterstützt Sie dabei, Beschwerden und mögliche Trigger festzuhalten – jetzt  kostenlos  herunterladen! 
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 Bildquelle: ©H_Ko - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Neurodermitis an Hand und Fingern: Wichtige Informationen und Tipps </title>
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                   Weit verbreitet: Neurodermitis an Handrücken, -flächen und den Fingern 
 Die Hände des Menschen sind ein Wunderwerk – und für den Alltag unverzichtbar. Wenn auch nur eine Hand in ihrem Gebrauch eingeschränkt wird, kann dies schon eine starke Belastung und große Einschränkung bedeuten. Gepflegte Hände gelten zusätzlich als Visitenkarte, weshalb ein sichtbarer Ausschlag oder ein Handekzem nicht nur einen kosmetischen Makel, sondern mitunter auch eine nicht zu verachtende soziale Beeinträchtigung bedeuten kann. In diesem Ratgeber Ihrer Online-Apotheke erfahren Sie daher alles über den richtigen Umgang mit  Neurodermitis an Ihren Händen  und erfahren, welche Hautpflege gegen trockene, durch Juckreiz geplagte Hände helfen kann. 
 
 
   Weit verbreitet: Neurodermitis an Handrücken, -flächen und den Fingern    
   Neurodermitis an den Händen: Typische Symptome    
   Neurodermitis an den Händen: Welche Ursachen gibt es?    
   Neurodermitis an den Händen: Welche Behandlung oder Therapie gibt es?    
   Neurodermitis an den Händen: Vorbeugende Maßnahmen    
   Fazit    
 
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   Neurodermitis an den Händen: Typische Symptome 
 Hände sind eine Hochrisikozone – jedenfalls aus Sicht der körpereigenen Hautbarriere. Hände kommen jeden Tag mit unzähligen verschiedenen Dingen in Berührung und sind weit mehr Einflüssen von außen ausgesetzt als die meisten anderen Körperteile. Das bedeutet dauerhafte Schwerstarbeit für die Abwehrkräfte. Neurodermitis an den Händen wirkt sich deshalb besonders stark auf den Alltag aus: Patienten, die an Neurodermitis leiden, können beispielsweise durch juckende Ekzeme in ihren täglichen Aufgaben eingeschränkt sein. Deshalb ist eine rechtzeitige und effektive Behandlung so wichtig und kann dabei helfen, das Leben der Betroffenen in vielerlei Hinsicht zu erleichtern. Damit die Therapie gelingt, müssen Sie jedoch zunächst einmal die Symptome einer Neurodermitis an der Hand zuverlässig erkennen und richtig einordnen. 
 
  Wichtig:  Die passende Hautpflege ist nicht nur im Kampf gegen Neurodermitis unverzichtbar, bei der trockene Hände, Finger und andere Stellen am Körper üblich sind. Auch eine gesunde Hand bedarf der Pflege, damit die normale Hautbarriere bestehen bleibt und die Haut lange Zeit ihre vielfältigen Aufgaben zuverlässig erfüllen kann. Deshalb gilt:  Achten Sie unbedingt auf eine regelmäßige Hautpflege und verwenden Sie ausschließlich für Ihren Hauttyp geeignete Produkte , damit erst gar keine unangenehmen Beschwerden auftreten! 
 
 Rötungen, trockene Haut und ständiger Juckreiz 
 Charakteristisch für Neurodermitis an den Händen sind auffällige Rötungen, die meist durch eine trockene, raue Haut begleitet werden. Ein ständiger, quälender Juckreiz veranlasst viele Patienten zum wiederkehrenden Kratzen, selbst wenn sie wissen, dass das Kratzen weder gegen den akuten Juckreiz helfen noch die ursächlichen Auslöser bekämpfen kann. Die ständige, durch Neurodermitis juckende Haut wird in der Medizin auch als atopisches Ekzem bezeichnet. Atopische Ekzeme können bei Patienten nahezu aller Altersgruppen auftreten, lediglich bei Säuglingen macht sich Neurodermitis an anderen Stellen, vorwiegend am Kopf, bemerkbar. Die Hände sind hingegen vor allem bei Kleinkindern, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen betroffen. 
   Neurodermitis an den Händen: Welche Ursachen gibt es? 
 Die Ursachen von Neurodermitis sind noch nicht abschließend erforscht. Bei vielen Patienten, die an Neurodermitis leiden, liegt ganz einfach eine Störung der natürlichen Hautbarriere vor. Bei den Betroffenen kommt es also unabhängig von der üblichen Hautpflege zu einer Fehlfunktion der körpereigenen Abwehrmechanismen. Die äußerste Schicht der menschlichen Haut ist die sogenannte Oberhaut, die Hornschicht. Sie ist normalerweise dafür zuständig, den Körper – also sowohl das Gesicht, die Hände und Füße, die Arme und Beine als auch den Rumpf – vor Krankheitserregern zu schützen. Bilden sich atopische Ekzeme, kann die Hornschicht ihre eigentliche Aufgabe nicht mehr ordentlich erfüllen.  Durch eine angemessene Pflege lässt sich empfindliche Haut jedoch gezielt schützen und die Hautbarriere stärken , um beispielsweise der Entstehung von einem Handekzem vorzubeugen. 
 Verschiedene Faktoren lösen eine Neurodermitis aus 
 Nach derzeitigem Kenntnisstand wird davon ausgegangen, dass bestimmte Faktoren im wechselseitigen Zusammenspiel Neurodermitis auslösen. Neben der möglichen Störung der Hautbarriere kommt auch eine Unterversorgung des Organismus mit dem Eiweiß Filaggrin infrage, das von besonderer Bedeutung für die Bildung der Oberhaut ist. Die betroffenen Patienten leiden dann unter einer veränderten Hautzusammensetzung. In der Praxis hat das die Folge, dass die Haut schneller austrocknet. Da trockene Hautstellen anfälliger für Entzündungen und Wunden sind, kann dies somit Neurodermitis auslösen bzw. das Auftreten begünstigen. 
 Neurodermitis kann vererbt werden 
 Der schlüssigste Beweis für den Zusammenhang von Neurodermitis und Genen ist der Umstand, dass die Krankheit vererbbar ist. Viele Patienten, deren Eltern oder Verwandte bereits unter Neurodermitis zu leiden hatten, sind später selbst betroffen. Deshalb ist bei einem Fall von Neurodermitis in der Familie erhöhte Wachsamkeit geboten und es sollten möglichst entsprechende Vorkehrungen zur Vorsorge getroffen werden. Entsprechendes gilt natürlich auch für Eltern, die an Neurodermitis erkrankt waren oder sind und jetzt ein Kind erwarten beziehungsweise bereits bekommen haben. 
 
  Gut zu wissen:  Da Neurodermitis vererbbar ist, sollten Eltern die Haut ihrer Kinder besonders gut im Blick behalten und am besten regelmäßig untersuchen. Klagt das Kind häufig über juckende Haut oder treten wiederholt Rötungen im Gesicht, an den Händen oder an den Fingern auf, gilt es, den Ursachen auf den Grund zu gehen und eine etwaige Erkrankung von einem Facharzt abklären zu lassen. 
 
 Verschiedene Symptome und Ursachen bedingen sich gegenseitig 
 Besonders perfide bei Neurodermitis ist das Wechselspiel zwischen Symptomen und Ursachen. Treten die Symptome nämlich zunächst nur schwach auf, kann vor allem der Juckreiz zusätzlich wieder zu einer Ursache für eine stärker werdende Neurodermitis werden. Geben betroffene Menschen diesem Reiz häufig nach und  kratzen sich wiederkehrend an den oftmals betroffenen Stellen wie den Händen  (zum Beispiel am Handrücken oder an den Handflächen), zwischen den Fingern oder im Gesicht, führt das in der Regel zu einer Verstärkung der Symptome. Die Haut wird wund und bietet Krankheitserregern erst recht ein mögliches Einfallstor. Trotzdem ist es für viele Patienten schwierig, bei einem anhaltenden Juckreiz gänzlich auf das Kratzen zu verzichten, insbesondere dann, wenn sie im Sommer oder unter körperlicher Anstrengung stark schwitzen. 
 Bei Neurodermitis an den Händen nicht das Gesicht berühren 
 Neben dem Juckreiz und dem daraus resultierenden Kratzzwang wird die Ausbreitung von Neurodermitis auch häufig durch Hautkontakt befördert. Falls Sie an den Händen Symptome von Neurodermitis zeigen, sollten Sie daher so gut es geht darauf verzichten, mit den Händen Ihr Gesicht zu berühren. Bei vielen Patienten werden gerade auf diese Weise die atopischen Ekzeme von den Händen auf die Haut in das Gesicht übertragen. Vor allem dann, wenn sie stark schwitzen, kann das in Gesicht, Armen und Händen einen weiteren Schub von Neurodermitis auslösen. 
  Wichtiger Hinweis:  Die Hände nehmen naturgemäß viele Erreger auf – auch unabhängig von Neurodermitis und einem drohenden Juckreiz sollten Sie deshalb möglichst vermeiden, Ihr Gesicht zu berühren. In jedem Fall sollten Sie unverzichtbare Berührungen nur mit einer sauberen Hand vornehmen. Das gilt selbstverständlich für Menschen aller Altersklassen: Die Erwachsenen sollten den kleinen Patienten deshalb mit gutem Beispiel vorangehen und darauf achten, ihnen ein gutes Vorbild zu sein. 
 Häufiges Händewaschen kann die Haut austrocknen lassen 
 Eigentlich dient Händewaschen der Reinigung und Pflege der Haut, soll sie von Bakterien, Viren und anderen unerwünschten Substanzen befreien und Menschen auf diese Weise vor vermeidbaren Krankheiten schützen. Aus diesem Blickwinkel ist das regelmäßige Händewaschen selbstredend zu befürworten. Zudem ist das Händewaschen auch im Hinblick auf den Juckreiz wichtig, dem viele Patienten nachgehen: Kratzen mit schmutzigen Händen oder auch nur das Berühren der wunden Stellen mit schmutzigen Fingern erhöht das Risiko einer Infektion.  Ein zu häufiges Waschen der Hände – egal, ob lediglich mit Wasser oder mit Seife und Wasser – jedoch kann hingegen auch ganz ungewollt einen gegenteiligen Effekt hervorrufen und das Entstehen von Neurodermitis noch befördern.  Viele Patienten waschen sich in bester Absicht ständig die Hände und tragen damit häufig unbewusst sogar noch zu einer Verschlimmerung ihrer Erkrankung bei, weil sie ihrer Haut so nach und nach wertvolle Feuchtigkeit entziehen und enorm trockene Hände provozieren. 
   Neurodermitis an den Händen: Welche Behandlung oder Therapie gibt es? 
 Die größte Herausforderung, die von einer Neurodermitis ausgeht, ist der quälende Juckreiz. Durch das Kratzen werden die wunden Stellen vergrößert und die Symptome bestärkt. Dabei entsteht eine Art Teufelskreis, der sich nur schwer durchbrechen lässt. Wichtige Grundlage einer erfolgreichen Behandlung von Neurodermitis ist darum eine  sorgfältige Pflege . Dabei hilft Ihnen zum Beispiel eine   Creme für die Hand, die Feuchtigkeit spendet, Trockenheit reduziert und die regenerativen Kräfte der Haut stärkt.   Eine entsprechende Creme, die speziell auf die hohen Ansprüche empfindlicher Haut abgestimmt ist, finden Sie natürlich auch in unserer Online-Apotheke. 
 Die Behandlung von Neurodermitis sollte ein Arzt begleiten 
 Wenn Sie Symptome von Neurodermitis an Ihren Händen zu erkennen glauben, sollten Sie die Behandlung nicht in Eigenregie vornehmen, sondern umgehend einen Hautarzt aufsuchen. Nur ein Arzt kann zuverlässig feststellen, ob bei einem Patienten eine medikamentöse Therapie geboten ist und welche Substanzen und Wirkstoffe sein Körper benötigt – und verträgt. Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin und lassen Sie sich gründlich untersuchen, damit Sie sich bald wieder rundum wohl in Ihrer Haut fühlen können! 
 Empfindliche Haut benötigt eine besondere Pflege 
 Auch wenn das häufige Waschen der Hände zu einem Austrocknen derselben führen kann, ist eine adäquate Hautpflege selbstverständlich äußerst wichtig bei der Behandlung von Neurodermitis. So sollte  die Reinigung der Hände unbedingt so sanft wie möglich geschehen – zum Beispiel mit einer speziellen Reinigungslotion oder einem Dusch- und Badeöl, das einen hohen Lipidanteil besitzt und damit intensiv rückfettend wirkt.  Eine pflegende Creme oder Salbe für die Hand, die zusätzlich den Juckreiz lindert, kann Patienten außerdem dabei helfen, den Kratzzwang zu reduzieren. Zudem spendet sie wertvolle Feuchtigkeit und schafft damit eine unmittelbare Voraussetzung für eine gelingende Therapie der Neurodermitis. 
  Hinweis und Service-Angebot:  So wichtig und sinnvoll Pflege auch ist – einen möglicherweise vorhandenen genetischen Nachteil in Bezug auf Neurodermitis können Sie damit nie vollständig ausschalten. Allerdings lässt sich der Effekt abmildern. Falls Sie nicht wissen, welche Hautpflege für Sie am besten geeignet ist, hilft Ihnen unser pharmazeutisches Beratungsteam gerne weiter: Im persönlichen Gespräch finden Sie die optimale Pflege für Ihre Haut! 
 Auch an den Händen verläuft Neurodermitis in mehreren Phasen 
 Ob an den Händen, im Gesicht oder am ganzen Körper: Die Symptome von Neurodermitis bleiben nicht gleichmäßig stark, sondern treten in der Regel immer schubweise auf. Das muss eine wirksame Behandlung und Pflege berücksichtigen. Für die betroffenen Patienten geht es deshalb vor allem darum, den Kreislauf zu durchbrechen – das heißt, die ausbrechenden Symptome so gut es geht zu lindern und ein wiederholtes Auftreten zu vermeiden oder wenigstens hinauszuzögern. Insbesondere in den Ruhephasen ist es wichtig, alles zu meiden, was einen erneuten Schub auslösen kann. Während es bei aktiver Neurodermitis vor allem darum geht, die Symptome zu lindern, kommt es in den passiven Phasen darauf an, die Widerstandskräfte der Haut, also die Hautbarriere, zu stärken. 
   Neurodermitis an den Händen: Vorbeugende Maßnahmen 
 Eine wichtige Rolle beim Schutz vor Neurodermitis spielen eine passende Basispflege und eine ausgewogene Ernährung. Eine unzureichende Versorgung mit Nährstoffen gehört ebenfalls zu den Faktoren, die eine Neurodermitis begünstigen können. In diesem Sinne beginnt eine wirksame Hautpflege nicht erst mit dem Auftragen einer Creme von außen, sondern es kommt auch und vor allem auf einen ausgeglichenen Organismus an. Der Körper kann sich nur dann gegen Neurodermitis zur Wehr setzen, wenn er neben der passenden Pflege durch  eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse  ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird. Umgekehrt können bestimmte Nahrungsmittel allerdings auch neue Schübe der Neurodermitis auslösen – um das festzustellen, hilft eine Untersuchung beim Arzt, auf die gegebenenfalls eine Beratung durch einen Ernährungstherapeuten folgen kann. 
 Regelmäßige Pflege ist der beste Schutz vor Neurodermitis 
 Die empfindliche Haut an den Händen benötigt schon vor dem eigentlichen Ausbruch der Neurodermitis eine sorgfältige Pflege. Auch wenn sich noch kein Handekzem zeigt, kann die Anwendung einer geeigneten Creme oder Salbe helfen, die Bildung atopischer Ekzeme zu verhindern. Dafür braucht es vor allem Wirkstoffe, die dazu geeignet sind, die wichtige und empfindliche Hautbarriere zu stärken. 
 
  Gut zu wissen:  Eine intakte Hautbarriere ist die Basis für eine gelingende Behandlung von Neurodermitis. Deshalb gilt: Achten Sie täglich darauf, Ihre Hautbarriere durch eine hochwertige Pflege zu stärken! 
 
 Setzen Sie beim Händewaschen auf eine milde Seife 
 Zur richtigen Pflege der Hände gehört wie bereits beschrieben das korrekte Händewaschen. Um die Gefahr des Austrocknens gering zu halten, sollten Sie dabei auf eine milde und pH-hautneutrale Seife setzen. Auf diese Weise können Sie in vielen Fällen einem Handekzem und auch dem damit einhergehenden störenden Juckreiz vorbeugen. Wichtig ist auch, dass Sie Ihre Hände nach dem Waschen gründlich abtrocknen – sowohl den Handrücken als auch die Handflächen und die Zwischenräume zwischen den Fingern. Dabei sollten Sie mehr tupfen als rubbeln, um den natürlichen Schutzmantel der Haut nicht unnötig zu beschädigen. Es klingt paradox, aber gerade durch gründliches, vorsichtiges Abtrocknen der Haut können Sie einem Austrocknen vorbeugen. 
 Waschen der Hände allein ist keine ausreichende Pflege 
 Neurodermitis lässt sich natürlich nicht allein mit dem Waschen der Hände vorbeugen. Zur Pflege gehört auch ein regelmäßiges Eincremen, das Sie am besten unmittelbar im Anschluss vornehmen. Damit Sie an diese spezielle Behandlung Ihrer Hände denken, empfiehlt es sich, eine entsprechende Creme direkt neben das Waschbecken zu stellen. So können Sie sich zur wiederholten Pflege eine praktische Routine aneignen und der Neurodermitis im Alltag wirkungsvoll begegnen. 
   Fazit 
 Die Hände bedeuten Schwerstarbeit für die natürliche Hautbarriere, und das jeden Tag. Bei Menschen, die unter Neurodermitis leiden, reagiert die Haut besonders empfindlich und benötigt eine intensive Pflege. Waschen Sie Ihre Hände mit Bedacht und setzen Sie zur Ergänzung auf eine geeignete Creme für die Hand. Vermeiden Sie es, wann immer möglich, Ihr Gesicht mit den Händen zu berühren, da das Berühren die Ausbreitung von Erregern begünstigen kann. Beim ersten Auftreten der Symptome sollten Sie außerdem möglichst rasch einen Hautarzt aufsuchen, um sich untersuchen zu lassen und eine fachgerechte Behandlung einzuleiten. In unserer Online-Apotheke finden alles, was Sie für eine adäquate Basispflege mit geeigneten Cremes und Salben brauchen. 
  Übrigens:  Unser  kostenloses    Neurodermitis-Tagebuch   hilft Ihnen, Symptome und mögliche Auslöser Schritt für Schritt nachzuvollziehen. 
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 Bildquelle: Andrii Starunskyi 
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            <title type="text">Neurodermitis bei Baby und Kind: Wissenswerte Informationen und Tipps </title>
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                   Quälender Juckreiz bei Babys und Kindern: Neurodermitis 
  Neurodermitis  gehört zu den  häufigsten chronischen Hautkrankheiten bei Kleinkindern und Babys . Insbesondere unter dem quälenden Juckreiz haben Kinder dabei sehr zu leiden. Je früher die Eltern die entsprechenden Symptome erkennen, desto schneller kann eine wirksame Behandlung dieser unangenehmen Erkrankung erfolgen. In diesem Ratgeber Ihrer Online-Apotheke erfahren Sie alles, was Sie über die Neurodermitis bei Babys bzw. Kleinkindern und Kindern wissen sollten, was eine mögliche Basispflege auszeichnet und welche Faktoren bei einer geeigneten Therapie zu berücksichtigen sind. 
 
 
   Quälender Juckreiz bei Babys und Kindern: Neurodermitis    
   Diese Symptome sprechen für Neurodermitis bei Ihrem Kind    
   Ursachen und Verlauf von Neurodermitis bei Baby und Kind    
   Wie wird Neurodermitis bei Baby und Kind richtig behandelt?    
   So können Sie Neurodermitis bei Baby und Kind vorbeugen    
   Fazit    
 
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   Diese Symptome sprechen für Neurodermitis bei Ihrem Kind 
 Neurodermitis oder  atopische Dermatitis  beziehungsweise atopisches Ekzem ist bei einem Baby oder Kleinkind relativ gut zu erkennen: Eines der ersten und wichtigsten Anzeichen für Neurodermitis ist der sogenannte Milchschorf, den nur Babys bekommen. Der Milchschorf besteht aus kleinen Bläschen auf der Kopfhaut des Kindes, die anfänglich mit Flüssigkeit gefüllt sind und schließlich in weißliche Verkrustungen übergehen. Das Ganze erweckt den Eindruck von verbrannter Milch und hat so zu der entsprechenden Benennung geführt. Der Milchschorf kann sich auch im Gesicht und an Armen und Beinen bilden und an den betroffenen Stellen nässen. 
 
  Hintergrund:  Unter einer atopischen Krankheit verstehen Ärzte eine Allergie gegen eigentlich harmlose Stoffe. Der Kontakt mit kratzenden Textilien, bestimmten Produkten zur Pflege von Körper und Gesicht oder Nahrungsmitteln (selbst im Rahmen einer als gesund zu bezeichnenden Ernährung) kann entsprechende Symptome hervorrufen. 
 
 Nicht immer bedeutet Milchschorf auch Neurodermitis 
 Obwohl  Milchschorf  eines der wichtigsten Symptome für Neurodermitis bei Ihrem Baby ist, weist er nicht bei allen Kindern auf eine entsprechende Erkrankung hin: Tatsächlich entwickeln nur etwa die Hälfte aller betroffenen Babys infolge des Milchschorfs tatsächlich ein atopisches Ekzem. Bei der anderen Hälfte klingt der Milchschorf bis zum Erreichen des zweiten Lebensjahres wieder ab. Um sicherzugehen, sollten Säuglinge mit Milchschorf deshalb immer genau von einem Arzt untersucht werden. Der Arzt kann auch feststellen, ob es sich möglicherweise nur um den harmlosen sogenannten Kopfgneis handelt. Damit wird eine talgige, gelb-braune Schuppung der Babykopfhaut bezeichnet. Diese gilt in der Regel als harmlos und verschwindet während des ersten Lebensjahres normalerweise von selbst, ohne dass er durch Medikamente, spezielle Creme oder Salben behandelt werden müsste. 
 Häufiges Schreien und Kratzen von Kindern als Signal für Neurodermitis 
 Gerade in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt sollten Eltern ihre Kinder besonders gut im Blick behalten.  Neigt ein Baby oder Kleinkind zu häufigem Schreien oder Kratzen, kann das ein Anzeichen für Neurodermitis sein , die mit starkem Juckreiz einhergeht. Fühlt sich die Haut stark trocken an oder bilden sich gar Ekzeme, dann sind das sehr wahrscheinlich Symptome von Neurodermitis und die betroffenen Eltern sollten mit ihrem Kind unbedingt einen geeigneten Arzt aufsuchen. Säuglinge sind von allen Kindern mit Abstand am häufigsten von Neurodermitis betroffen. 
  Wichtig:  Fast alle Babys und Kleinkinder haben besonders empfindliche Haut. Nicht jede Hautreizung bedeutet deshalb gleich, dass bestimmte Allergien oder eine Neurodermitis vorliegen. Nur wenn es innerhalb der Familie eine erbliche Vorbelastung gibt und sich die Symptome über einen längeren Zeitraum zeigen oder das Kind auf äußere Einflüsse schnell und stark mit Hautveränderungen reagiert, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. 
   Ursachen und Verlauf von Neurodermitis bei Baby und Kind 
 Obwohl das Thema Neurodermitis für viele Patienten und die Forschung ein wichtiges Thema ist, sind die Ursachen dieser Erkrankung noch nicht abschließend erkannt.  Wichtigster Auslöser der Allergie  ist aber nach derzeitigem Kenntnisstand  eine erbliche Veranlagung . Deshalb sollten Eltern, die bereits bekannte Fälle von Neurodermitis in der Familie haben, ein besonderes Augenmerk auf vorbeugende Maßnahmen legen und für eine gute Basispflege sorgen. Besonderes Gewicht kommt beiden Elternteilen zu: Ist ein Elternteil betroffen, liegt das Risiko einer Neurodermitis Erkrankung bei 20 bis 40 Prozent, leiden beide Eltern unter Neurodermitis, erhöht sich der Wert für die betroffenen Kinder auf 60 bis 80 Prozent. 
 Auch Umweltfaktoren und physischer Stress kommen als Auslöser infrage 
 Neben der erblichen Veranlagung spielen auch  Umweltfaktoren und körperliche Belastungen  eine Rolle als mögliche Auslöser von Neurodermitis. Besteht bereits eine Allergie gegen Pollen, Tierhaare, Hausstaub oder bestimmte Lebensmittel, dann kann dies auch zu einer Neurodermitis führen. Das gilt auch dann, wenn derartige Leiden bereits in der Familie vorhanden sind – womit auch wieder der Bogen zur genetischen Veranlagung geschlagen wäre. Allergien sollten Eltern aber immer zu besonderer Sensibilität animieren, damit sie die ersten Anzeichen schnell erkennen und sowohl die Pflege als auch die Ernährung ihrer Kinder gut daran anpassen können. 
 Besondere Herausforderungen können einen Neurodermitis Schub auslösen 
 Stehen besondere Ereignisse an, die für Ihr Kind eine Herausforderung darstellen, kann das ebenfalls ein Auslöser für einen Krankheitsschub sein – es zeigen sich plötzlich Symptome, die Sie und Ihr Kind vorher möglicherweise kaum wahrgenommen haben. Ein solches Ereignis kann für manche Kinder zum Beispiel die bevorstehende Entlassung aus dem Kindergarten bzw. die baldige Einschulung sein, mit der ein neuer Lebensabschnitt beginnt und große Veränderungen einhergehen. Auch das Zahnen, die Witterung, Impfungen, bestimmte Erkrankungen und Infekte können Ursachen für eine entsprechende Reaktion sein. Es ist deshalb besonders wichtig, dass Eltern ihre Kinder in ihren Ängsten ernst nehmen, sich verständnisvoll zeigen und die kleinen Patienten mit pädagogisch sinnvoller Unterstützung auf ihrem Weg begleiten. 
 Wenn die Kinder älter werden, tritt häufig eine Besserung ein 
 Erkrankt ein Baby an Neurodermitis, bedeutet das für die Eltern zwar eine besondere Herausforderung, es gibt aber auch Grund zur Hoffnung: Im Gegensatz zu einem Verlauf im Erwachsenenstadium  tritt bei Kindern häufig eine deutliche Besserung ein, wenn aus Babys Kleinkinder werden; manchmal bessert sich die Erkrankung auch, wenn die Kinder noch älter werden . Auf keinen Fall muss eine Neurodermitis Erkrankung im Säuglingsalter bedeuten, dass Ihr Kind ein Leben lang mit dieser Krankheit zu kämpfen hat. In vielen Fällen ist die Allergie mit dem Erreichen der Grundschulzeit ausgestanden. Allerdings haben Kinder, die eine Neurodermitis haben oder hatten, in späteren Jahren ein höheres Risiko, an Allergien wie Heuschnupfen oder Asthma zu leiden. 
   Wie wird Neurodermitis bei Baby und Kind richtig behandelt? 
 Ob Gesicht, Arme oder Beine: Besonders unangenehm für die betroffenen Kinder ist der mit Neurodermitis verbundene Juckreiz. Während ein solcher Juckreiz schon für Erwachsene nicht gut auszuhalten ist, neigen die meisten Kinder besonders stark zum ständigen Kratzen und verstehen nicht immer, warum es so wichtig ist, die trockene, juckende Haut (oder gegebenenfalls bereits entstandene Ekzeme) in Ruhe zu lassen. Da durch die aufgekratzte, wunde Haut Bakterien und Viren in den Körper geraten und zu Infekten und anderen Krankheiten führen können, sollten Eltern möglichst unbedingt schnell und angemessen auf Neurodermitis reagieren. Dazu gehört auch, dass sie die kleinen Patienten verständlich und kindgerecht über die damit zusammenhängenden Risiken und wichtigen Faktoren im Hinblick auf die Pflege der Haut aufklären. 
 Das ABC-Prinzip gegen Neurodermitis: Medikamente und Hautpflege 
 Auch wenn eine genetisch bedingte Überempfindlichkeit bei Ihrem Kind nicht heilbar ist, muss eine Neurodermitis nicht ohne angemessene Behandlung bleiben. Die Ärzte haben wichtige Erkenntnisse gewonnen, mit welcher Therapie eine solche Erkrankung bzw. Allergie behandelt werden kann. Zusammengefasst soll das ABC-Prinzip zu einer Linderung der Symptome führen und damit sowohl Babys und Kleinkinder als auch ältere Kinder und Erwachsene deutlich entlasten: 
 
  A für antientzündliche Therapie:  Für die Behandlung werden entzündungshemmende Wirkstoffe eingesetzt. Diese Wirkstoffe lindern die Entzündungen und damit auch den oft quälenden Juckreiz in Gesicht oder am gesamten Körper. 
  B für Barriere Therapie:  Die natürliche Barriere der Haut wird wieder gestärkt und aufgebaut. Auch dadurch wird der Juckreiz eingedämmt. 
  C wie Care (Pflege):  Die vorhandenen Abwehrkräfte der Haut und des Körpers werden durch eine entsprechende Basispflege, also eine auf die Erkrankung abgestimmte Hautpflege, erhalten. Das bedeutet, dass der Haut Feuchtigkeit und Fettigkeit mithilfe einer Creme, einer Lotion oder einer Salbe in angemessener Dosis zugeführt werden. 
 
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  Tipp:  Die für die Umsetzung und Anwendung des ABC-Prinzips   notwendigen Salben und Cremes erhalten Sie selbstverständlich auch in unserer Online-Apotheke  . Entdecken Sie unser Angebot, erfahren Sie mehr über die einzelnen Produkte und ihre Wirkstoffe und bestellen Sie Ihre gewünschten Artikel zum schnellen und preisgünstigen Versand mit nur wenigen Klicks zu sich nach Hause. 
 Kratzen ist eine natürliche Reaktion auf Juckreiz durch Neurodermitis 
 Viele Eltern fühlen sich angesichts der Symptome von Neurodermitis hilflos und wollen ihrem Kind das Kratzen verbieten. Das ist aber keine sinnvolle Lösung, es handelt sich dabei schließlich um eine natürliche Reaktion des Kindes auf den lästigen Juckreiz. Besser ist es daher in vielen Fällen, wenn trockene Haut oder ein bereits entstandenes Ekzem mit einer speziellen Creme behandelt wird, mit der sich das Jucken lindern lässt. 
 Welche Medikamente sind bei Neurodermitis geeignet? 
  Medikamente für die Therapie von Neurodermitis bestehen meist auf der Grundlage von Cortison.  Da bei einer Behandlung mit Cortison allerdings zahlreiche Nebenwirkungen verbunden sein können, sollten Eltern Ihrem Kind derartige Medikamente stets nur in Absprache mit einem Arzt verabreichen. 
 
  Hinweis:  Ob Säuglinge, Kleinkinder oder ältere Kinder: Sprechen Sie Ihren Kinderarzt stets frühzeitig darauf an, wenn Sie glauben, erste Anzeichen von Neurodermitis oder anderen Allergien zu erkennen. Nur durch eine genaue Untersuchung durch einen Fachmann erfahren Sie, ob bzw. welche Erkrankung vorliegt, welche Ursachen zugrunde liegen könnten und mit welcher Behandlung, Hautpflege und gegebenenfalls Lebensstilanpassung Sie diesen begegnen können. 
 
   So können Sie Neurodermitis bei Baby und Kind vorbeugen 
 Natürlich gibt es keinen zu hundert Prozent verlässlichen Schutz gegen Neurodermitis bei Ihrem Baby oder Kleinkind. Durch ein paar geeignete Verhaltensmaßnahmen können Sie die Wahrscheinlichkeit einer solchen Erkrankung aber deutlich senken. Die Tipps, die wir Ihnen im Folgenden geben, gelten übrigens nicht nur für Neurodermitis, sondern für die meisten atopischen Leiden. 
 Rauchen ist schlecht für Mutter und Kind 
  Rauchen ist bereits während der Schwangerschaft ein Risikofaktor für spätere Erkrankungen des Kindes . Werdende Mütter sollten deshalb auf das Rauchen so früh wie möglich verzichten. Auch nach der Geburt ist es wichtig, dass Babys, Kleinkinder und Kinder nicht mit Tabak in Berührung kommen. Ein rauchfreies Zuhause ist ein wichtiger Faktor für die Gesundheit der gesamten Familie! Daher gilt: Je früher Sie aufhören, desto besser! 
  Tipp:  Sie möchten gerne mit dem Rauchen aufhören, schaffen es aber nicht allein? Sprechen Sie Ihren Arzt darauf an – er kann Ihnen wertvolle Tipps für die Raucherentwöhnung geben und Sie professionell auf Ihrem Weg in ein gesünderes Leben begleiten. 
 Eine ausgewogene Ernährung schützt Mutter und Kind 
 Häufig unterschätzt wird noch immer der  Einfluss einer ausgewogenen Ernährung , die nicht erst mit der Geburt, sondern schon während der Schwangerschaft auf die Gesundheit des Kindes Einfluss nimmt. Ein Mangel an Nährstoffen kann die Entwicklung beeinträchtigen und das Immunsystem schwächen. Eine zu einseitige oder von Fertiggerichten geprägte Ernährung gehört zu den wichtigsten Faktoren beim Entstehen von Krankheiten im Säuglingsalter. Tun Sie sich selbst und Ihrem Kind etwas Gutes und setzen Sie daher ab sofort auf eine  abwechslungsreiche, gesunde Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse ! 
  Wichtig:  Symptome einer Allergie oder einer anderen Erkrankung der Haut (wie Neurodermitis) stehen häufig im engen Zusammenhang mit der Ernährung. Oft sind es gerade bestimme Lebensmittel, die als Allergene fungieren, wie beispielsweise Weizen, Eier oder Milch. 
 Säuglinge sollten möglichst lange gestillt werden 
 Stillen kann für eine gesunde Entwicklung Ihres Kindes sehr wichtig sein. Deshalb sollten Sie Ihr Baby möglichst zumindest in den ersten vier Monaten voll stillen. Sollte das Stillen in Ihrem Fall nicht möglich sein, dann   können Sie Ihrem Kind Säuglingsnahrung verabreichen  , die Sie auch im vielfältigen Sortiment unserer Online-Apotheke finden. Wenn eine familiäre Vorbelastung für atopische Erkrankungen besteht, kann eine  hypoallergene Säuglingskost  von Vorteil sein. Welche Milch bzw. Kost in Ihrem Fall am besten geeignet ist, erfahren Sie bei Ihrer Hebamme oder Ihrem Kinderarzt. 
 Regelmäßige Hautpflege ist wichtig für das Baby 
 
  Tipp:  Sehen Sie sich unser umfangreiches Angebot an Pflegeprodukten an und bestellen Sie die besten Artikel zur   Hautpflege für Babys und Kleinkinder   zum günstigen Preis online! 
 
 Trockene Haut gehört zu den Risikofaktoren für Neurodermitis. Eine regelmäßige Pflege der Haut ist deshalb schon für Baby und Kleinkind unverzichtbar. Für Kinder geeignete Cremes oder Salben können dazu beitragen, das Risiko für Neurodermitis spürbar zu senken. 
   Fazit 
 Neurodermitis bei Baby und Kleinkind ist nicht ungewöhnlich, sondern weitverbreitet. Je früher Sie die Symptome erkennen und die richtige Diagnose gestellt wird, desto erfolgversprechender ist eine mögliche Behandlung. Aus diesem Grund sollten Sie bereits beim ersten Anzeichen von Milchschorf, bei häufigem Kratzen und Schreien Ihres Kindes einen Arzt aufsuchen und eine angemessene Behandlung einleiten. Bereits im Vorfeld können darüber hinaus hautfreundliche Cremes und Salben hilfreich sein, mit der Sie trockene Stellen auf der Haut und Juckreiz lindern können. In vielen Fällen lässt sich die Neurodermitis im Kindesalter erfolgreich behandeln, sodass Ihr Kind später ein beschwerdefreies Leben ohne Neurodermitis führen kann. 
 Im Alltag mit einem an Neurodermitis erkrankten Kind kann es hilfreich sein, Symptome und mögliche Auslöser regelmäßig zu dokumentieren. Unser  kostenloses    Neurodermitis-Tagebuch   unterstützt Sie dabei. 
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 Bildquelle: www.herrndorff.com 
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            <title type="text">Neurodermitis bei Erwachsenen: Tipps und wichtige Informationen </title>
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                   Auch Erwachsene leiden unter Neurodermitis 
  Neurodermitis  wird oft als bloße Kinder- und Jugendkrankheit eingestuft, die weitverbreitete Hauterkrankung kann aber durchaus  auch noch im Erwachsenenalter  auftreten. Häufig fallen die Symptome wie Juckreiz und Entzündung dann sogar schwerer aus, als es bei Kindern der Fall ist. Deshalb ist es wichtig, dass auch Erwachsene möglichst umfassend über das Krankheitsbild Neurodermitis und das damit verbundene Risiko Bescheid wissen, um schnell die richtigen Maßnahmen einzuleiten und die Symptome zu lindern. Dieser Ratgeber will Ihnen dabei helfen und bietet Ihnen wichtige Tipps und Hinweise, deren Anwendung Ihren Alltag erleichtern kann. 
 
 
   Auch Erwachsene leiden unter Neurodermitis    
   Was ist Neurodermitis?    
   Symptome und Ursachen von Erwachsenen-Neurodermitis    
   Häufige Auslöser und Trigger im Erwachsenenalter    
   Behandlung und Therapie bei Erwachsenen    
   Fazit    
 
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   Was ist Neurodermitis? 
 Neurodermitis wird auch als  atopische Dermatitis oder atopisches Ekzem  bezeichnet. Man versteht darunter eine Erkrankung der Haut, die chronisch und schubweise verläuft und vor allem an Kopf und Händen auftritt. Sie äußert sich insbesondere durch einen schweren Juckreiz, der die Betroffenen zum Kratzen verführt und damit häufig schlimmeren Beschwerden wie einer Entzündung und späteren Infektionen Vorschub leistet. Die Krankheit ist weit verbreitet und tritt besonders häufig bei Kindern auf. Rund 13 Prozent aller Kinder haben nach aktueller Erhebung unter einer atopischen Dermatitis zu leiden. Entsprechend richten sich die meisten Tipps zu Vorbeugung und Behandlung an diese junge Zielgruppe, während die Erwachsenen kaum berücksichtigt werden. Zu Recht? 
 Erwachsene sind seltener betroffen als Kinder 
  Bei Erwachsenen  tritt Neurodermitis sehr  viel seltener  auf. Das liegt sicher auch daran, dass eine Therapie bei Kindern möglich ist und viele Betroffene bei rechtzeitiger und angemessener Behandlung in späteren Jahren keine Symptome wie Juckreiz und Ekzeme mehr zeigen. Etwa 2 bis 3 Prozent der Erwachsenen müssen sich allerdings trotzdem mit atopischer Dermatitis auseinandersetzen. Das bedeutet für sie häufig auch eine spürbare Einschränkung im beruflichen wie privaten Alltag und kann sogar  weitere Erkrankungen wie Asthma und  Heuschnupfen   nach sich ziehen. Um diese Beschwerden so gering wie möglich zu halten, ist eine angepasste Lebensweise notwendig. Für einen unbeschwerten Einstieg haben wir im weiteren Verlauf des Ratgebers praktische Tipps für Sie zusammengestellt. 
   Symptome und Ursachen von Erwachsenen-Neurodermitis 
 Das Krankheitsbild umfasst  verschiedene Symptome , von denen der hervorstechendste der quälende Juckreiz ist. Atopische Dermatitis ist außerdem mit extrem trockener Haut und nässenden Ekzemen verbunden. Die genauen Ursachen einer Neurodermitis sind trotz intensiver Studien noch immer unbekannt. Experten sind sich sicher, dass eine Kombination von verschiedenen Faktoren das atopische Ekzem auslöst. In jedem Fall spielt die genetische Veranlagung eine Rolle:  Neurodermitis ist vererbbar.  
 Das Risiko lässt sich in Zahlen fassen: Kinder, bei denen bereits die Eltern unter atopischen Allergien zu leiden hatten, werden mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 60 bis 70 Prozent selbst chronisch an Neurodermitis erkranken. Es existieren zweifelsfrei Gene, die Menschen für eine solche Krankheit besonders anfällig machen. Allein das Vorhandensein derartiger Gene ist aber noch keine Garantie dafür, dass atopische Dermatitis auch wirklich auftritt. Es müssen mehrere Faktoren zusammentreffen, um die Erkrankung auszulösen 
 
  Wichtig:  Falls es in Ihrem familiären Umfeld bereits Fälle von Neurodermitis gibt oder gegeben hat, sollten Sie wachsam sein und auf Symptome wie einen starken Juckreiz achten. Je früher die richtigen Maßnahmen zur Anwendung kommen, desto höher ist die Chance einer gelingenden Therapie. Das gilt auch dann, wenn bereits Asthma und Heuschnupfen diagnostiziert wurden. 
 
 Symptome verschwinden mit der Pubertät 
 Zwar tritt Neurodermitis besonders häufig bei Kindern auf, die Symptome verschwinden aber in der Regel mit der Pubertät. Warum das so ist, darüber rätseln selbst Experten noch immer, denn die genetische Veranlagung bleibt schließlich auch im Jugend- und Erwachsenenalter noch bestehen. Neuere Studien haben ergeben, dass die Neurodermitis trotz ausbleibender Symptome nicht wirklich verschwindet, sondern lediglich in eine Art Ruhezustand eintritt. Zumindest theoretisch kann die atopische Dermatitis auch in späteren Jahren jederzeit wieder ausbrechen. In der Praxis ist das allerdings nach aktuellem Wissensstand nur sehr selten der Fall. Trotzdem: Wer als Kind schon Neurodermitis hatte, muss prinzipiell immer mit einer Rückkehr der Krankheit rechnen. 
 Rückkehr der Krankheit bei Erwachsenen 
 Während bei Kindern die Symptome von Neurodermitis inzwischen gut beherrschbar sind und bei richtiger Therapie kaum mit schweren Folgen zu rechnen ist, liegt das Risiko bei Erwachsenen höher.  Ausbrechen kann Neurodermitis bei Erwachsenen im Alter von 20 bis 40 Jahren und sogar nach Erreichen des 65. Lebensjahres.  Oft haben Betroffene die Krankheit bereits als Kind durchlebt, aber eben längst nicht immer. Da die Neurodermitis bei Kindern häufig in den ersten Lebensjahren auftritt, können ältere Menschen sich an eine entsprechende Vorerkrankung auch oft nicht mehr erinnern. Was genau eine schlummernde Neurodermitis, die bereits als Kind erlitten wurde, im Erwachsenenalter wieder auslöst, wissen die Experten noch nicht. 
 Oft unerkannte Symptome bei Erwachsenen 
 Die Neurodermitis bleibt im Lauf der Jahre nicht gleich. Das Auftreten der Erkrankung im Säuglings- und Kindesalter unterscheidet sich von den Symptomen im Erwachsenenalter. Tritt atopische Dermatitis in späteren Jahren wieder auf, fallen die Symptome mitunter schwerer aus. Die größte Schwierigkeit bei Neurodermitis im Erwachsenenalter ist aber die Tatsache, dass viele Menschen die atopische Dermatitis überhaupt nicht in Betracht ziehen. Die Symptome bleiben als solche unbemerkt: Juckreiz und Entzündung, auch wenn sie chronisch auftreten, werden als für sich stehende Erscheinungen wahrgenommen und nicht einem atopischen Ekzem zugeordnet. 
 Massive Beschwerden bei Erwachsenen 
 Grundsätzlich kann auch bei Erwachsenen  jeder Körperteil von Neurodermitis betroffen sein . Besonders häufig treten Ekzeme und Juckreiz aber vor allem an jenen Zonen auf, in denen es zu starken mechanischen Reibungen kommt, sowie im Intimbereich und vor allem im Gesicht. Durch die spröde Haut, die im Erwachsenenalter noch trockener und empfindlicher wird, können sich durch ständiges Kratzen weitere Komplikationen ergeben: Die rissigen und wunden Stellen sind für Infektionen durch den Erreger Staphylococcus aureus besonders anfällig. Da solche Infektionen der Auslöser für langwierige Erkrankungen sein können, sollten Sie sie nach Möglichkeit vermeiden und selbst quälendem Juckreiz möglichst nicht nachgeben. 
   Häufige Auslöser und Trigger im Erwachsenenalter 
 Der entscheidende Schlüssel zum Verständnis und zu einer gelingenden Therapie atopischer Ekzeme ist die zuverlässige Identifikation der Trigger. Dabei muss berücksichtigt werden, dass die Auswirkungen der möglichen Auslöser unterschiedlich stark ausfallen und von Patient zu Patient verschieden sind. Gerade die Kombination unterschiedlicher Faktoren kann zu unerwarteten Komplikationen wie zum Beispiel Asthma und Heuschnupfen führen, weshalb Sie möglichst gut über alle Risiken, deren Vermeidung und die Anwendung der entsprechenden Schutzmaßnahmen Bescheid wissen sollten. 
 Hausstaubmilben 
 Inzwischen gelten  Hausstaubmilben als ein wichtiger Faktor bei der Auslösung von Neurodermitis  – sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern. Tipps zur Vermeidung der lästigen Schädlinge gibt es viele, zur Gänze gelingt es jedoch meist nicht, sämtliche Milben zu beseitigen. Auf entsprechenden Portalen im Internet finden Sie nähere Informationen zum Thema. 
 Klima 
 Witterungseinflüsse können eine angeborene trockene Haut betroffener Menschen zusätzlich strapazieren. Das betrifft besonders die kalte Jahreszeit: Im Winter bedeutet die kalte und trockene Luft viel Stress für empfindliche Haut, weshalb eine  gute Hautpflege besonders in den Herbst- und Wintermonaten sehr wichtig ist . Auch der Aufenthalt in trockenen Räumen fordert die Haut und kann atopische Ekzeme verstärkt zum Ausbruch bringen. Insbesondere das Gesicht, das der kalten Luft meist lange ungeschützt ausgesetzt ist, zeigt bei derartigen Bedingungen schnell die entsprechenden Symptome und benötigt besondere Pflege. Im Frühling wiederum stellen die fliegenden Pollen eine Herausforderung dar – auch sie können ein atopisches Ekzem auslösen. 
 Nahrungsmittelallergie 
 Die   Unverträglichkeit bestimmter Lebensmittel   gehört zu den bekanntesten Triggern atopischer Ekzeme und wird auf Anhieb von vielen erwachsenen Menschen genannt, wenn die Sprache auf mögliche Ursachen für Neurodermitis kommt. Fakt ist aber: Eine echte Nahrungsmittelallergie ist bei Weitem nicht so häufig Auslöser einer atopischen Dermatitis, wie allgemein geglaubt wird. Trotzdem spielt die  Auswahl der passenden Lebensmittel für eine abwechslungsreiche Ernährung  natürlich eine wichtige Rolle für die Stärkung und Stabilisierung des Immunsystems. Die Anwendung der Grundregeln für eine gesunde Lebensweise nutzt der Gesundheit von Kindern und Erwachsenen – auch, wenn sie nicht an Juckreiz und Allergien leiden. Gesunde Lebensmittel gibt es viele, und sie sind bei richtiger Zubereitung mindestens so lecker wie die weniger gesunden – meist sogar noch viel leckerer! 
 
  Hinweis:  Weisen Neurodermitiker eine Unverträglichkeit bestimmter Lebensmittel auf, muss es sich deshalb trotzdem nicht um eine wirkliche Nahrungsmittelallergie handeln. Oft bezieht sich die Unverträglichkeit auf einzelne Aromastoffe, wie sie beispielsweise Tomaten, Zitronen oder Orangen enthalten. 
 
 Stress 
 Seit Langem steht fest, dass psychische Belastungen sich auch körperlich auswirken können. Diese nicht neue Erkenntnis bezieht sich auch auf Neurodermitis. Stress ist ein häufiger Auslöser der Beschwerden, weil das ohnehin stark beanspruchte Immunsystem des Körpers in dieser Situation zusammenbricht und überreagiert. Oft entspinnt sich der Stress auch in einer Art Wechselwirkung: Einerseits löst er Reaktionen wie ein atopisches Ekzem aus, andererseits bewirkt die Neurodermitis durch teils große Ekzeme und starke Rötungen im Gesicht noch zusätzlichen Stress. Wichtig ist daher, dass Sie  Tipps zur täglichen Entspannung umsetzen und unnötigen Stress reduzieren oder gar vermeiden,  wann immer es möglich ist. 
    Behandlung und Therapie bei Erwachsenen 
 Auch wenn Neurodermitis schubweise auftritt, sollten die Symptome keinesfalls einfach ausgesessen werden. Eine Therapie ist möglich und nötig, selbst im Erwachsenenalter! Um ein atopisches Ekzem richtig behandeln zu können, muss es zunächst überhaupt als solches diagnostiziert werden. Oft wird dabei schon viel wertvolle Zeit verloren, da die Symptome nicht immer eindeutig sind. Zeit spielt aber eine Schlüsselrolle bei der Behandlung von Neurodermitis – und die Bereitschaft, den eigenen Lebensstil zu verändern und an die Herausforderung dieser speziellen Krankheit anzupassen. 
 Ausgewogene Ernährung als Basis 
 Bei Allergien geht es vor allem darum, die Allergene zu vermeiden. Das ist nicht immer vollständig möglich – zum Beispiel bei einer allergischen Reaktion auf Pollen –, aber jede Minderung hilft. Da in vielen Fällen eine Nahrungsmittelallergie die Beschwerden auslöst, ist eine  gesunde und bewusste Ernährung bei Neurodermitis unbedingt zu empfehlen . Es gibt auch Lebensmittel, die zur Stärkung des Organismus und körpereigenen Immunsystems beitragen. Dabei kann eine Diät immer nur eine kurzfristige Maßnahme im Kampf gegen Neurodermitis sein. Eine langfristige Therapie gelingt nur, wenn anstelle der Diät ein grundsätzliches Umdenken bei der Auswahl der täglichen Nahrungsmittel und die Hinwendung zu einer bewussten Ernährung stattfindet. Richtig essen statt wenig essen lautet daher die Devise! 
  Tipp:  Da es nicht gesund ist, dauerhaft auf diverse Lebensmittel zu verzichten, können Sie es zunächst einmal mit einer Auslass-Diät probieren. Lassen Sie für ca. drei bis vier Wochen immer ein anderes Lebensmittel bzw. eine Lebensmittelgruppe weg, um herauszufinden, auf welches Sie mit einer Unverträglichkeit reagieren und bei welcher Ernährung die Symptome auftreten. Allerdings können sich die diesbezüglichen Allergien im Laufe eines Lebens ändern: Was Sie als Kind nicht gut vertragen haben, können Sie als Erwachsener vielleicht problemlos goutieren, und umgekehrt. Ihre Ernährung sollte deshalb nie in Stein gemeißelt sein! Holen Sie sich im Zweifel professionelle Unterstützung auf Ihrem Weg und finden Sie gemeinsam mit einem Ernährungsberater oder Therapeuten heraus, was Ihnen gut bekommt und was nicht. 
 Potenziell unverträgliche Lebensmittel 
 Bei der Zusammenstellung des Speiseplans sollten Sie berücksichtigen, dass einige Nahrungsmittel, die grundsätzlich als gesund angesehen werden, trotzdem als Trigger atopischer Ekzeme fungieren können. Auch wenn es keine allgemeingültige Liste geben kann, weil Patienten eben individuell auf einzelne Faktoren reagieren, haben sich Hinweise auf einige Lebensmittel herauskristallisiert. 
 Vermeiden Sie bei Ihrer täglichen Ernährung möglichst alle  Produkte aus Weizen . Weizen ist ein Nahrungsmittel, das auf vielfältige Weise auf unserem täglichen Speiseplan in Erscheinung tritt. Ähnlich wie Zucker ist er im modernen Alltag nur schwer zu vermeiden, weshalb Sie sich aktiv um eine möglichst weizenarme Ernährung bemühen sollten.  Dinkelbrot und -nudeln oder glutenfreie Backwaren und Gerichte  können zum Beispiel eine bewährte Alternative sein. Inzwischen gibt es zahlreiche Nahrungsmittel aus Dinkelmehl und glutenfreien Mehlen im Handel, sodass Sie Ihre Ernährungsweise kaum einschränken müssen und weiter Brot, Brötchen und Pasta essen können. 
 Grundsätzlich ist  Gemüse  ein wichtiger Aktivposten einer gesunden Ernährung und steht bei allen Tipps für einen hochwertigen Speiseplan ganz vorn. Drei Portionen dürfen es am Tag sein, geeignete Lebensmittel sind Blattsalat, Kartoffeln, alle Arten von Kohl, Zucchini, Spargel, Brokkoli, Mais, Kürbis und Spinat. Gemüse wie Tomaten, Karotten, Soja und Paprika genießt normalerweise ebenfalls einen guten Ruf, ist aber bei entsprechenden Allergien nicht immer empfehlenswert. Dasselbe gilt für die beliebten Zitrusfrüchte. Auch Nüsse sind Nahrungsmittel, die Sie lieber meiden sollten, wenn Sie Neurodermitis haben. Mit dem Begriff Nüsse sind jedoch lediglich Erdnüsse, Haselnüsse und Walnüsse gemeint – Mandeln, Kürbis- oder Sonnenblumenkerne können Neurodermitiker trotz ihrer Erkrankung oft ohne Beschwerden essen. 
 Auch Freunde der maritimen Kost sollten sich häufiger in Verzicht üben: Fisch und Meeresfrüchte werden von Menschen, die chronisch an Neurodermitis erkrankt sind, meist nicht gut vertragen. Deshalb sollte möglichst wenig Fisch auf Ihren Teller kommen – Sie können aber mithilfe der erwähnten Auslass-Diät ausprobieren, ob Sie manchen Fisch besser vertragen als anderen. 
 Obwohl Ihnen möglicherweise eine Tasse starker Kaffee dabei hilft, optimal in den Tag zu starten, sollten Sie Folgendes wissen: Ihre Neurodermitis wird vom Koffein leider ebenfalls angeregt. Gleiches gilt für schwarzen Tee und Alkohol. Auf alle diese Genussmittel sollten Sie für eine ausgewogene Ernährung deshalb nach Möglichkeit verzichten. Rotwein zum Beispiel enthält den Juckreiz und andere allergische Reaktionen begünstigenden Stoff Histamin und sollte deshalb lediglich in Maßen oder gar nicht genossen werden. 
 Bei Milch scheiden sich die Geister: Während die einen Milch auch bei Neurodermitis konsumieren, streichen andere Milch und Milchprodukte wie Käse, Joghurt und Quark gänzlich von ihrem Speiseplan. Am besten probieren Sie einmal für eine Weile aus, wie sich der Verzicht auswirkt – stellen Sie positive Veränderungen in Bezug auf Ihre Hauterkrankung oder Ihr Allgemeinwohl fest, ist es sinnvoll, Milchprodukte zu meiden oder auf ein Minimum zu reduzieren. 
 Trinken Sie also stattdessen zum Beispiel  Wasser, ungesüßten grünen Kräutertee und Saftschorlen mit hohem Wasseranteil . Früchtetees und Softdrinks sollten Sie dagegen ebenfalls meiden, auch rote Kräutertees sind eher nicht empfehlenswert. 
 Fleisch und Wurst sind Lebensmittel, auf die Sie auch bei Neurodermitis nicht zwingend verzichten müssen. Den Tipps und Empfehlungen von Ernährungsexperten zufolge sind Geflügel, Rind und Lamm durchaus geeignet, während der Konsum von Schwein eher minimiert werden sollte. 
 Regelmäßige Hautpflege für Problemhaut 
 Die trockene Haut ist eines der präsentesten Symptome bei Neurodermitis. Eine typgerechte, regelmäßige und sorgfältige Hautpflege kann den Juckreiz lindern und stark zur Entspannung der Haut beitragen. In unserer Online-Apotheke bieten wir Ihnen   ausgewählte fetthaltige Cremes  , mit der Sie Ihre trockene Haut befeuchten und besänftigen können. Spezieller Anti Juckreiz Balsam ist zum Beispiel extra auf die Bedürfnisse von Neurodermitikern zugeschnitten und kann das Spannungsgefühl bei täglicher Anwendung auf die wunde Haut mitunter spürbar lindern. Verzichten sollten Sie hingegen bei der Hautpflege auf alle chemischen Mittel, die Ihre Haut zusätzlich reizen könnten. Das gilt auch für Make-up – hier stellt zum Beispiel die Anwendung von möglichst hautschonendem Bio-Make-up eine Alternative dar, das Sie ebenfalls im Sortiment unserer Online-Apotheke finden. 
 Auch bei Juckreiz nicht kratzen 
 Unter allen Tipps bei der Hautpflege ist diese Regel die wohl wichtigste: Egal, wie stark es juckt, sollten Sie sich  keinesfalls kratzen . Indem Sie dem Juckreiz nachgeben und sich kratzen, machen Sie höchstwahrscheinlich alles nur noch schlimmer. Da dies in der Regel sowohl Kindern als auch Erwachsenen sehr schwer fällt, gibt es entsprechende kühlende und befeuchtende Pflegemittel. Durch deren Anwendung lässt sich der Juckreiz meist deutlich lindern, wodurch wiederum einer Entzündung sowie daraus resultierenden Infektionen vorgebeugt werden kann. Probieren Sie es aus! 
 Medikamente und Nebenwirkungen 
 In der Vergangenheit wurden auch immer wieder Medikamente zur Bekämpfung einer atopischen Dermatitis eingesetzt. Allerdings litten Betroffene nach der Verabreichung von Kortison oder Immunsuppressiva oft unter Nebenwirkungen. Das ist keineswegs bei jedem Patienten der Fall und oft können Medikamente auch heute noch eine wichtige Rolle bei der Behandlung von atopischen Ekzemen spielen. Allerdings sollten Sie diesbezüglich immer erst mit Ihrem Arzt sprechen, der Sie eingehend beraten und Ihnen wertvolle Tipps zur Einnahme geben kann. Sollten Sie sich gemeinsam für eine medikamentöse Therapie entscheiden, können Sie die entsprechenden Medikamente anschließend zum günstigen Preis in unserer Online-Apotheke bestellen. 
 Antikörper als vielversprechender Ansatz 
 Zahlreiche Kinder und Erwachsene haben unter den Symptomen atopischer Ekzeme zu leiden, weshalb die Forschung sich seit Langem um neue, wirksame Ansätze der Therapie bemüht. Eine besonders vielversprechende neue Methode für die Behandlung der Neurodermitis bei Erwachsenen ist die Anwendung von Antikörpern. 
 Antikörper spielen beim Ausbruch atopischer Ekzeme eine wichtige Rolle. Immunglobulin E (IGE) ist im Körper für Allergien wie Heuschnupfen verantwortlich. Ein anderer Antikörper, Dupilumab, wird Patienten im Rahmen einer neuen Antikörper-Therapie in Bauch oder Oberschenkel gespritzt. Bei vielen Behandelten führt die Anwendung dieses neuen Mittels in vergleichsweise kurzen Zeiträumen zu einer deutlichen Besserung – und das größtenteils ohne Nebenwirkungen. Bisher ist die Anwendung der Antikörper Therapie nur für Erwachsene zugelassen, doch es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis auch Kinder davon profitieren können. 
   Fazit 
 Die weitverbreitete Hauterkrankung Neurodermitis kann nicht nur Kindern und Jugendlichen, sondern auch Erwachsenen sehr zu schaffen machen. Weil im Erwachsenenalter das Risiko eines schweren Verlaufs besonders hoch ist, hängt viel von einer frühzeitigen Diagnose und wirksamen Maßnahmen ab. Eine Therapie ist möglich, Ansätze dazu gibt es mehrere. Finden Sie sich mit Juckreiz und Entzündung nicht ab, sondern reagieren Sie auf die Beschwerden mit einer optimierten Ernährung, einer typgerechten Hautpflege und nach Rücksprache mit Ihrem Arzt gegebenenfalls auch mit passenden Medikamenten. 
  Mehr Überblick bei Neurodermitis:  Mit unserem   Neurodermitis-Tagebuch   halten Sie Veränderungen der Haut strukturiert fest. 
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            <title type="text">Brandblasen behandeln: Praktische Tipps und Informationen</title>
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                 Warum ist die richtige Versorgung von verbrannter Haut so wichtig? 
 Verbrennungen und Verbrühungen sind schmerzhaft und erfordern eine sofortige Behandlung – sonst besteht die Gefahr, dass die Wundheilung verschleppt wird und unangenehme Folgen drohen. Bei Brandwunden höheren Grades kann meist nur ein Arzt helfen, trotzdem kommt es auch hier auf die wichtigen ersten Schritte an. Wie Sie eine Verbrennung richtig behandeln und welche  Tipps im Umgang mit einer Brandblase  nützlich sind, erfahren Sie in diesem Beitrag. 
 
   Was tun bei Brandblasen?   
   Kinder und Brandblasen: Besondere Vorsicht ist geboten   
   Für die richtige Vorsorge: Passende Produkte online kaufen   
   Fazit   
 
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   Was tun bei Brandblasen? 
 Es passiert so schnell: Gedankenlos das heiße Backblech gestreift, mit bloßen Fingern den heißen Topf berührt, beim aufsteigenden Dampf des Wasserkoches nicht aufgepasst – Verbrennungen sind im Alltag keine Seltenheit. Dann heißt es, trotz aller Schmerzen einen kühlen Kopf zu bewahren und so schnell wie möglich richtig reagieren. Große Hitze braucht nicht lange, um Ihren Körper zu schädigen: Je nach erreichtem Grad genügen nur wenige Sekunden, um das Gewebe Ihrer Haut zu zerstören. Durch  rechtzeitige Gegenmaßnahmen  können Sie diesen Effekt mindern und den Heilungsprozess unterstützen.     Gut zu wissen:  Die Brandblasenbildung entsteht zwischen Oberhaut (Epidermis) und Lederhaut (Corium) durch die Einwirkung großer Hitze. Sie zählt zu den Verbrennungen zweiten Grades und ist mit Gewebswasser gefüllt. 
 Schritt 1: Hitzezufuhr unterbrechen, Wunde kühlen 
 Bevor Sie an irgendeine Möglichkeit der Behandlung denken dürfen, müssen Sie zunächst das Nächstliegende tun und die Hitzezufuhr unterbrechen. Dafür genügt es nicht, die Hand vom heißen Blech zurückzuziehen oder dem kochenden Dampf auszuweichen. Stellen Sie sich vor, dass Ihre Haut unsichtbar weiterbrennt! Der Schmerz signalisiert Ihnen eine Beschädigung Ihrer Hautzellen. Am sinnvollsten ist es deshalb,  die Brandwunde sofort zu kühlen  – das geschieht am besten mehrere Minuten lang mit fließendem Wasser, denn auf diese Weise wird die Verletzung gleichzeitig rudimentär gereinigt. Der Einsatz von Eiswürfeln und Kühlpacks ist allerdings zu viel des Guten: Die damit verbundene Kälte kann der Wunde unter Umständen mehr schaden als nutzen. Auch das Wasser sollte nicht sehr kalt, sondern handwarm sein – der Kühleffekt ist trotzdem völlig ausreichend.     Wichtiger Hinweis:  Bei großflächigen Verbrennungen, also bei Verbrennungen des zweiten und dritten Grades, sollten Sie von einem Kühlen der Wunden grundsätzlich absehen. Es besteht sonst die Gefahr, dass der Betroffene unterkühlt. Für Kinder gilt diese Regel ausnahmslos, sofern es sich um Verletzungen handelt, die den Kopf oder den Körperstamm betreffen. 
 Schritt 2: Erst genau hinsehen, dann richtig handeln 
 Die weiteren Schritte hängen vom Grad Ihrer Verbrennung ab. Das Aussehen der Wunde entscheidet darüber, ob Sie einen Arzt aufsuchen müssen oder die Behandlung in Eigenregie mit Mitteln aus Ihrer Hausapotheke vornehmen können.  Tiefe und flächendeckende Wunden deuten auf Verbrennungen höheren Grades hin,  die nur ein Fachmann wirksam behandeln kann. Als Orientierungspunkt kann die Größe der Brandwunde dienen: Wunden, die größer sind als ein Bierdeckel, sollten umgehend ärztlich untersucht und behandelt werden. Im Zweifel rufen Sie besser den Notarzt und verlassen Sie sich nicht auf eigene Mutmaßungen.  Leichte Verletzungen können Sie hingegen selbst behandeln  und zu diesem Zweck mit Schritt 3 fortfahren.     Wichtig: Augen und Nase sind immer ein Notfall!  Wenn die Verbrennung die Augen oder die Nase betrifft, ist das immer als Notfall, und Sie sollten umgehend den Notarzt rufen. Das gilt auch dann, wenn der oder die Betroffene Symptome eines Schocks zeigt: Anzeichen, die dafür sprechen, sind etwa kalter Schweißausbruch, Zitteranfälle und auffallende Blässe. Ein hoher Schweregrad ist bei einer Brandverletzung immer ernst zu nehmen und sollte zum Wohle Ihrer Gesundheit schnellstmöglich von einem Experten begutachtet werden. 
 Schritt 3: Brandblasen nicht aufstechen, sondern abtragen 
 In den meisten Fällen bildet sich nach einer Verbrennung eine  Brandblase . Viele Menschen möchten diese spontan öffnen – aber genau diesem Reflex sollten Sie unbedingt widerstehen! Ein Öffnen der Brandblase kann eine Verschmutzung zur Folge haben und zu einer Infektion führen. Das gilt auch dann, wenn Sie sterile Instrumente für den Eingriff benutzen. Außerdem bringt Ihnen das Öffnen der Brandblase ohnehin nichts: Das Blasensekret, das eine Wundheilung verhindert, läuft zumindest in den ersten Tagen einer Verbrennung immer nach. Tatsächlich bedeutet das Durchstechen einer Blasenhaut immer eine Verschlimmerung und bringt keine Linderung. Schmerzt die Brandblase, dann tauchen Sie sie vorsichtig in Wasser – der Schmerz lässt dann meist umgehend nach. 
 Ihr Arzt kann eine größere Brandblase abtragen 
 Es ist möglich und sinnvoll,  die Brandblase abzutragen  – und zwar unter sterilen Bedingungen. Am besten lassen Sie das von Ihrem Arzt erledigen, obwohl Sie kleinere Blasen auch selbst zu Hause entfernen können. Das Blasensekret, das sich unter einer Brandblase bildet, tötet die Zellen, die für die körpereigene Wundheilung benötigt werden. Die Brandwunde kann also nicht oder nur sehr langsam heilen. Deshalb sollten Sie eine Brandblase nicht ignorieren. Bei einem einfachen Öffnen der Brandblase besteht die Gefahr, dass sich Keime und Bakterien unter der Blasenoberfläche ansiedeln und die erwähnte Infektion auslösen. Deshalb gilt:  abtragen ja, aufstechen nein!  
 Schritt 4: Desinfektion und Kühlung der Brandwunde 
 Unabhängig davon, ob eine Blase abgetragen wurde oder nicht, ist jetzt vor allem eine  Desinfektion und dauerhafte Kühlung der Wunde  gefragt. Als Hausmittel eignen sich dafür ganz einfache Umschläge mit kaltem Wasser. Durch die Kühlung lindern Sie die Schmerzen und den oft quälenden Juckreiz. Falls Sie ein  Wundantiseptikum  in Ihrer Hausapotheke vorrätig haben, können Sie dies jetzt behutsam auftragen, um die Wunde zu reinigen. Auch  eine geeignete Salbe oder ein geeignetes Gel  können Sie nun vorsichtig auftragen,   um die Wundheilung zu unterstützen  . 
 
  Tipp:  In unserer Online-Apotheke können Sie rund um die Uhr passende Produkte wie Salben, Gel und Antiseptikum zur Versorgung von Brandwunden bestellen. Wenn Sie unsicher sind, welche Artikel zur Desinfektion geeignet sind, um die Wundheilung zu unterstützen, wenden Sie sich gerne an unser erfahrenes pharmazeutisches Beratungsteam. 
 
 Nicht alle Hausmittel sind zu empfehlen 
 Es kursiert so manches Hausmittel zur Behandlung einer Brandwunde, das in der Praxis nicht für tauglich befunden wird. Tipps wie das Einreiben der Wundstelle mit Olivenöl, Zwiebeln, Kartoffeln oder Backpulver sollten Sie mit der gebotenen Skepsis betrachten – und tunlichst ignorieren. Auch bei gewöhnlichen Salben und Gelen ist Vorsicht ratsam: Zwar gibt es hochwertige Produkte wie aus unserer Apotheke, die Ihnen helfen können, doch dabei sollte es sich ausschließlich um eine Salbe oder ein Gel handeln, die speziell für Brandwunden konzipiert wurden. Fragen Sie im Zweifel vorher Ihren Hausarzt oder Apotheker, ob eine solche Behandlung in Ihrem Fall bedenkenlos möglich und sinnvoll ist! 
 Honig ist ein Wundermittel bei Brandverletzungen 
 Auch wenn viele Tipps mit Vorsicht zu genießen sind, kann ein natürliches Hausmittel für verbrannte Haut äußerst hilfreich sein: Honig. Er kann unterstützend bei Hautverletzungen zum Einsatz kommen. Vor allem kann das Bienengold den Heilungsprozess beschleunigen: Wird er auf verbrannte Haut aufgetragen, heilt diese im Schnitt fünf Tage schneller. Besonders wirksam ist ein  Honigaufstrich bei Brandverletzungen  zweiten Grades – also auch bei Brandblasenbildung. Er lindert den Schmerz, wirkt der Bildung von Narben entgegen und schützt vor Bakterien. Lediglich bei Wunden mit einem höheren Schweregrad stößt auch Naturhonig an seine Grenzen – aber diese sollten Sie ohnehin nicht ohne ärztliche Hilfe behandeln. 
 Schritt 5: Wunde in Ruhe lassen – nur selten Pflaster auflegen 
 Haben Sie die Verbrennungen gekühlt, desinfiziert und gegebenenfalls mit Honig behandelt, sollten Sie sie nach Möglichkeit in Ruhe lassen: nicht berühren, nicht bedecken, sondern atmen lassen. Das bedeutet auch, dass ein Verband und Pflaster nur in Ausnahmefällen aufgetragen werden sollten. Wenn Sie zum Beispiel eine Brandstelle an der Hand haben, dann können Sie diese mit einem Pflaster schützen, um Ihre Hand trotzdem im Alltag zu nutzen. Ansonsten kann eine überbetriebene bzw. falsche Behandlung oftmals mehr Schaden anrichten als Nutzen bewirken. Müssen Sie eine offene Wundstelle verbinden, sollten Sie ein  spezielles Pflaster mit einer metallisierten Folie verwenden , damit der Verband nicht mit der offenen Wundstelle verkleben kann. Ein geeignetes Pflaster und andere hilfreiche Produkte finden Sie selbstverständlich auch in unserer Online-Apotheke. 
 Durch Kühlung Schmerzen lindern und Verlauf beobachten 
 Selbst bei einer leichten Verbrennung und einer kleinen Blase können die Schmerzen immens sein. Das beste Mittel zu einer schnellen Reduktion der Schmerzen ist Kühlung.    Achten Sie zudem darauf, ob sich Symptome einer Infektion oder einer sonstigen Verschlimmerung zeigen wie Verfärbungen der Wundstelle, Schwindel und Fieber oder erhöhter Schmerz und nehmen Sie bei Bedarf ärztliche Hilfe in Anspruch. Ansonsten können Sie nicht viel tun; normalerweise verrichtet die körpereigene Wundheilung ihren Dienst und die Blase sollte nach rund einer Woche von selbst wieder verschwinden. 
 Schritt 6: Auch die Nachbehandlung gehört zum Heilungsprozess 
 Eine Verbrennung bedeutet höchsten Stress und große Beanspruchung für die Haut. Beachten Sie deshalb, dass nicht nur die eigentliche Behandlung für den Heilungsprozess wichtig ist, sondern auch die  Nachbehandlung.  Nach einem Abheilen der Wunde ist die Haut noch lange nicht wieder vollständig gesund – sie bedarf einer intensiven Pflege. Das gilt insbesondere, wenn noch Narben zu sehen sind. Durch ein geeignetes Gel aus der Apotheke können Sie diese Folgen mildern und Ihrer Haut Entspannung verschaffen. 
   Kinder und Brandblasen: Besondere Vorsicht ist geboten 
 Kinder sind leider besonders anfällig für Verbrennungen und Verbrühungen: Sie gehören zu den häufigsten Unfällen im Kindesalter und lassen sich auch von den fürsorglichsten Eltern nicht vermeiden. Das ist der Entdeckungsfreude und zarten Konstitution der Kinder geschuldet: Zum einen erkunden sie die Welt gern mit Ihren Händen und ohne die gebotene Vorsicht, zum anderen ist ihre Haut besonders empfindlich. Im Zweifel sollten Sie gerade Ihre Kinder immer zu einem Arzt bringen bzw. im Falle von schweren Verbrennungen einen Notarzt rufen. Das gilt insbesondere dann, wenn Ihr Kind Symptome eines Schocks zeigt. 
 
  Wichtige Tipps:  Denken Sie auch daran, dass es für Kinder noch viel zahlreichere Möglichkeiten gibt, sich eine Verbrennung zuzuziehen. Selbst eine Heizung, die für Erwachsene normalerweise ungefährlich ist, kann für kleine Kinder ein Risiko darstellen. Lassen Sie außerdem einen Säugling nie allein und unbeaufsichtigt! Bei derart kleinen Kindern können Verbrennungen viel Unheil anrichten, große Schmerzen auslösen und unter Umständen lebensbedrohlich sein bzw. entstellende Narben hervorrufen. 
 
 Achten Sie auf die Symptome! 
 Mitunter bekommen Sie vielleicht gar nicht mit, wenn sich Ihr Kind eine Verbrennung zuzieht. Deshalb sollten Sie immer auf die entsprechenden Symptome achten: Klagt Ihr Kind über einen lokalen Schmerz, sollten Sie sich die entsprechende Stelle genau ansehen. Ist die Haut verbrannt, zeigt sie Rötungen, schält sich ab, verfärbt sich unter Umständen sogar dunkel? Beim Verdacht auf eine Verbrennung höheren Grades sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen und nur leichte Verbrennungen bei Ihren Kindern selbst behandeln.    Grundsätzlich können Sie bei der Behandlung einer Verbrennung bei Kindern ansonsten genauso vorgehen wie bei Erwachsenen. Nur beim Kühlen ist besondere Vorsicht geboten: Wie bereits erwähnt, dürfen Kopf und Körperstamm des Kindes nicht gekühlt werden – das Risiko einer Unterkühlung ist zu groß. Denken Sie daran: Eine Brandblasenbildung verweist auf eine Verbrennung 2. Grades und ist bedarf in der Regel einer ärztlichen Behandlung. 
   Für die richtige Vorsorge: Passende Produkte online kaufen 
 Natürlich können Hausmittel eine gute erste Hilfe sein, um Verbrennungen und Verbrühungen zu behandeln. Weitaus sinnvoller ist es jedoch, wenn Sie Ihre   Hausapotheke   um ein paar sinnvolle Produkte aus unserer Online-Apotheke ergänzen. Dazu gehören natürlich zuallererst Mittel, die kühlend und juckreizlindernd wirken und die Schmerzen dämpfen. Eine geeignete Salbe oder ein Gel kann bei Brandwunden mitunter sehr wohltuend wirken. Handelt es sich nur um eine leichte Verbrennung, ohne dass sich eine Brandblase bildet, genügt ohnehin ein schlichtes kühlendes Gel zur Behandlung. 
 Die optimale Hausapotheke für Brandverletzungen 
 Um eine offene Wunde zu verbinden, benötigen Sie ein spezielles Pflaster, das aus einer metallisierten Folie gefertigt wurde. Hat sich eine offene Brandwunde bereits mit einer Narbe verschlossen, hilft Ihnen möglicherweise eine   Narbensalbe   . Wenn Sie eine solche auf Vorrat halten, verlieren Sie keine wertvolle Zeit und können unschöne Narben möglicherweise sogar abmildern. Hochwertige Pflegemittel spenden der Haut, die bei einer Verbrennung stark belastet ist, dringend benötigte Feuchtigkeit. Darüber hinaus sollten Sie auch immer Pflaster bereithalten, um offene Blasen abzudecken. Verzichten Sie aber möglichst auf Improvisationen und verwenden Sie zur Behandlung nur ein Produkt, das speziell auf diesen Zweck ausgelegt ist! 
   Fazit 
 Bei Verbrennungen und Verbrühungen sollten Sie Ruhe bewahren und schnellstmöglich reagieren. Unterbrechen Sie die Hitzezufuhr und kühlen Sie die Brandwunde umgehend, am besten mit handwarmem Wasser. Ist die Verbrennung größer als ein Bierdeckel, rufen Sie sofort einen Notarzt – das gilt auch dann, wenn Augen und Nase betroffen sind oder sich die Symptome eines Schocks bemerkbar machen. Verzichten Sie auf fragwürdige Hausmittel und setzen Sie vor allem auf konventionelle Kühlung. Beachten Sie, dass nur in Ausnahmefällen ein Pflaster sinnvoll ist und eine zeitnahe Behandlung das Risiko einer Narbenbildung senken kann. 
 
 Bildquelle: adobe.com, madhourse 
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            <title type="text">Fußpilz und Nagelpilz: Gemeinsamkeiten und Unterschiede</title>
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                 Keine Seltenheit: Pilze befallen Nägel und Füße 
  Nagelpilz und Fußpilz  gehören zu hartnäckigen Leiden, die den Betroffenen einige Unannehmlichkeiten bereiten können. Trotz einiger Gemeinsamkeiten gibt es auch wichtige Unterschiede, die Sie für eine gezielte Behandlung kennen sollten. Fest steht: Beide Pilze lassen sich gut behandeln – wenn die entsprechende Therapie rechtzeitig begonnen und konsequent durchgeführt wird. Deshalb verraten wir Ihnen in diesem Ratgeber alles zu den Symptomen und geben Ihnen wertvolle  Tipps zu Behandlung und Vorbeugung  der Pilze. 
 Was ist Fußpilz, was ist Nagelpilz? 
 Der Fußpilz ist ein Hautpilz, der sich besonders gern in feuchter und warmer Umgebung entwickelt. Häufig nistet er sich zwischen den Zehen ein. Grundsätzlich kann jeder Mensch davon betroffen sein; etwa jeder zehnte Erwachsene wird im Laufe seines Lebens davon befallen. Besonders ungünstig ist, dass der Pilz sehr ansteckend und hartnäckig ist, obwohl er an sich keine Bedrohung für die Gesundheit darstellt. Allerdings können Pilze das Entstehen weiterer Erkrankungen begünstigen. Auch deshalb ist eine rechtzeitige und konsequente Behandlung wichtig. 
  Tipp:  Wenn Ihre Nägel oder Haut Veränderungen aufweisen, sollten Sie dies im Zweifel immer von einem Facharzt prüfen lassen. Nur er kann mit Gewissheit sagen, ob es sich dabei um Pilze oder eine andere Krankheit handelt. 
   
 Die Symptome einer Pilzinfektion sind deutlich zu erkennen 
 Eine Infektion weist deutliche äußere Symptome auf: In der Regel sind diese zuerst zwischen dem vierten und dem kleinen Zeh sichtbar. Die Haut rötet sich, juckt stark und schuppt sich. Treten diese Symptome auf, ist schnelles Handeln gefragt – denn ein  Fußpilz verbreitet sich mitunter rasant , ist aber  meist einfacher zu heilen als ein Nagelpilz . Bei letzterem Pilz verändert sich der Nagel, verliert seinen Glanz, wird matt und mit der Zeit gelblich, ehe er schließlich an Substanz verliert und deutliche Beschädigungen aufweist – die Nagelplatte löst sich nach und nach vom Nagelbett ab. 
 Daumen und Zeigefinger, großer und kleiner Zeh 
 Die Symptome einer Pilzinfektion lassen sich besonders häufig an Daumen und Zeigefinger sowie an den äußeren Zehen erkennen. Das liegt schlicht daran, dass diese Finger und Zehen im Alltag die höchste Beanspruchung erfahren – gerade der große und kleine Zeh werden zudem oftmals von zu engem Schuhwerk beeinträchtigt. 
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 Risikofaktoren und Ursachen 
 Obwohl es sich bei den vorgestellten Formen des Hautpilzes um eine echte Volkskrankheit handelt, die in letzter Konsequenz jeden Menschen treffen kann, gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Risikogruppen. 
 Männer und ältere Menschen sind häufiger betroffen 
 Zwischen den Geschlechtern ist die Krankheit unterschiedlich stark verbreitet: Männer sind mehr gefährdet als Frauen. Auch das Alter spielt eine Rolle: Ältere Menschen erkranken häufiger an Hautpilz als jüngere.  Vorerkrankungen  wie Diabetes, Durchblutungsstörungen und eine Schwäche des Immunsystems  tragen ebenfalls zu einer erhöhten Anfälligkeit bei . Kleine Verletzungen an der Haut ermöglichen außerdem das leichte Eindringen von Erregern und Keimen. 
 Sport ist gesund – und fördert Pilze 
 Ausgerechnet sportlich besonders aktive Menschen müssen ebenfalls achtsam sein: Die starke Beanspruchung lässt den Fuß intensiv schwitzen, was dem Pilz eine ideale Umgebung bietet. Bei der unter Mannschaftssportlern sowie in Schwimmbad und Sauna verbreiteten Nutzung von Gemeinschaftsduschen ist zudem die Ansteckungsgefahr sehr hoch – auch deshalb sollten Sie eine Pilzinfektion immer umgehend behandeln. Eine durch Schweiß und Wasser aufgeweichte Haut ist zudem immer besonders anfällig für Pilzerkrankungen. Sportliche Betätigung, so gesund sie grundsätzlich auch sein mag, gehört zu den häufigsten Risikofaktoren für eine Erkrankung der Fußnägel – zumindest dann, wenn die Hygiene nicht ernst genug genommen und sorgfältig ausgeübt wird. 
 Nagelpilz und Fußpilz besitzen dieselben Erreger 
 Oft folgt auf einen Fußpilz ein Nagelpilz, manchmal treten beide Erkrankungen auch gemeinsam auf. Das ist nicht ungewöhnlich, denn die Erreger sind in beiden Fällen die sogenannten  Dermatophyten  (Fadenpilze). Wird ein Pilz nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, besteht die Gefahr, dass er sich ausbreitet und weitere Infektionen nach sich zieht. Ein Nagelpilz kann also einen Fußpilz auslösen und umgekehrt. In Deutschland ist Nagelpilz übrigens ein weit verbreitetes Leiden: Zwischen 15 und 20 Prozent sind davon befallen. 
 
  Wichtig zu wissen:  Das mitunter zu lesende Gerücht, Nagellack habe einen Nagelpilz verursacht, ist falsch. Sie können auch weiterhin Ihre Nägel lackieren, ohne sich deshalb um einen Pilz sorgen zu müssen! 
 
 Pilzinfektion behandeln und vorbeugen 
 Obwohl eine  Therapie zwingend notwendig  ist, um der Infektion Herr zu werden, muss nicht immer ein Arzt aufgesucht werden. Eine Infektion am Fuß kann in der Regel auch ohne ärztliche Hilfe behandelt werden. Ist hingegen ein Nagel betroffen, sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Im Zweifel kann nur ein Fachmann die richtige Diagnose stellen – deshalb ist ein rechtzeitiger Besuch in der Arztpraxis immer empfehlenswert. Informationen sind eine wichtige Säule im Kampf gegen die Pilzinfektion und bilden eine wertvolle Basis, um eine effektive Behandlung durchzuführen. 
 Bei einem infizierten Nagel dauert die Therapie lange 
 Ist nicht nur die Haut, sondern auch ein Nagel betroffen, kann sich die Therapie über mehrere Wochen und Monate hinziehen. Ihr Arzt spricht dann von einer sogenannten  Onychomykose . Bereits beim ersten Auftauchen der Symptome sollten Sie einen Termin beim Arzt vereinbaren - Grund dafür ist, dass die Substanz des Nagels durch die Anwendung helfender Mittel nur langsam wieder aufgebaut werden kann. Was viele nicht wissen: Es wird streng genommen nicht der kranke Nagel geheilt, sondern vielmehr das Nachwachsen eines gesunden Nagels ermöglicht – ein Prozess, der viel Zeit benötigt und nicht über Nacht geschieht. 
 
  Wichtig zu wissen:  Ein Nagelpilz verschwindet nicht von allein – er muss in jedem Fall behandelt werden, um eine weitere Ausbreitung auf noch gesunde Nägel zu verhindern. 
 
 Rezeptfreie Mittel für Fuß- und Nagelpilz 
 Grundsätzlich gibt es auch ohne Arzt genügend Ansätze, um einer Pilzerkrankung entgegenzuwirken. Betrifft die Infektion nur die Füße, genügt in vielen Fällen eine rein äußerliche Behandlung. In unserer Online-Apotheke bieten wir Ihnen   geeignete Cremes   mit Wirkstoffen wie z.B. Clotrimazol, Terbinafin oder Bifonazol, die Sie täglich auf die juckenden Stellen auftragen können, um die Pilzsporen abzutöten. Dabei ist wichtig, dass Sie die Creme auch dann noch einsetzen, wenn die unmittelbaren Beschwerden bereits abgeklungen sind. Etwa ein bis zwei Wochen nach der oberflächlichen Heilung des Pilzes sollte die Behandlung fortgesetzt werden, um das Risiko eines erneuten Aufflammens zu senken. Je nach enthaltenem Wirkstoff, muss die Creme bis zu 3 mal täglich aufgetragen werden. Genaue Informationen zur Anwendung entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage. 
 Mit Nagellack und Tabletten gegen Nagelpilz 
 Doch nicht nur bei Fußpilz, sondern auch bei infizierten Fußnägeln gibt es   rezeptfreie Medikamente  , die einfach als Nagellack aufgetragen werden. In unserer Online-Apotheke können Sie  spezielle Nagellacke mit den Wirkstoffen Ciclopirox  oder Amorolfin bestellen, die die Fußnägel bis in die Tiefe hinein kurieren und den Nagelpilz effektiv bekämpfen. In der Regel kann der Nagelpilz noch gut eigenständig behandelt werden, wenn maximal zwei Nägel betroffen sind. Bei schwererem Pilzbefall kann ein Arzt helfen und besondere Medikamente verordnen, die der Krankheit von innen zu Leibe rücken. Spezielle Tabletten können den angestrebten Erfolg einer Therapie deutlich erhöhen und sind vor allem dann notwendig, wenn nicht nur der äußere Nagel, sondern auch die Wachstumszone betroffen ist. Wichtig ist, sich bei Nagelpilz an folgenden Merksatz zu halten: Wird die Krankheit nicht professionell therapiert, können keine gesunden Nägel nachwachsen! 
  Merke:  Nur wenn der Nagelpilz vollständig geheilt ist, können gesunde Nägel nachwachsen. Die Behandlung sollte deshalb in der Regel auch nach Abklingen der ersten Symptome fortgesetzt und gegebenenfalls um spezielle Medikamente ergänzt werden. Eine Therapie zur Bekämpfung von Nagelpilz kann mitunter einige Monate dauern. 
 Können Hausmittel bei Pilzbefall helfen? 
 Viele Betroffene möchten nicht sofort zum Arzt gehen, wenn sie Fußpilz oder Nagelpilz bei sich entdecken. Die Nachfrage nach geeigneten Hausmitteln ist daher ungebrochen, um auch ohne Medikamente gegen die Pilzerkrankung vorzugehen. Im Internet finden sich zahlreiche Tipps für kostengünstige Behandlungsmöglichkeiten. Doch sind diese Informationen mit großer Vorsicht zu genießen:  Die wenigsten Mittel können wirklich die versprochene Hilfe leisten . Einige Dinge können Sie zwar ausprobieren, doch sollten Sie dabei berücksichtigen, wie wichtig die Zeit ist. Nur ein Arzt kann eine sichere Diagnose stellen und nur geprüfte Medikamente seriöser Hersteller verfügen über den benötigten Wirkstoff, um dem hartnäckigen Pilz wirkungsvoll zu begegnen. Je länger sich Pilze ausbreiten können, desto schwieriger und langwieriger ist eine spätere Therapie! 
 Wenn Sie dennoch auf Hausmittel setzen möchten, finden Sie nachfolgend einige Tipps, die im Internet zur Behandlung von Fuß- bzw. Nagelpilz verbreitet werden. 
 Ätherische Öle reduzieren das Wachstum der Pilzsporen 
 Ätherische Öle aus Salbei oder Lavendel kommen bei vielen Beschwerden zum Einsatz. Tatsächlich sollen sie das Wachstum der Pilzsporen reduzieren können. 
 Backpulver und Zahnpasta sind preiswerte Hausmittel 
 Backpulver soll nach dem Duschen auf die betroffenen Stellen gestreut werden. Diese Lösung ist zweifellos preisgünstig und schnell verfügbar, aber in ihrer Wirksamkeit nicht belegt. Dasselbe gilt für die Zahnpasta und das darin enthaltene Fluor, dem eine ähnliche Wirkung nachgesagt wird. 
 Eigenurin ist ein umstrittenes Thema 
 Als ganz natürliche Art der Behandlung gilt die Applikation von Eigenurin. Der darin enthaltene Harnstoff soll die Erreger abtöten. Ärzte sind von diesem Ansatz allerdings wenig überzeugt und raten davon ab. 
 
  Wichtig zu wissen:  Es spricht nichts dagegen, dass Sie sich an Hausmitteln versuchen. Allerdings sollte zumindest die Behandlung eines Nagelpilzes nie allein mit Hausmitteln angegangen werden. 
 
 Hygiene und Pflege können Pilzinfektionen vorbeugen und die Pilztherapie unterstützen 
 Wenn Sie Pilzinfektionen möglichst vermeiden möchten, sollten Sie  besonders auf die Hygiene und Pflege Ihrer Fuß- und Fingernägel achten . Regelmäßiges und gründliches Waschen der Hände, Füße und insbesondere auch der Nägel sollte zur Selbstverständlichkeit werden, aber mindestens genauso wichtig ist das gründliche Abtrocknen - vor allem der Zehen! Dabei sollten Sie darauf achten, Handtücher möglichst nicht mit anderen Menschen zu teilen und die Tücher regelmäßig auszutauschen. Denn: Handtücher erweisen sich immer wieder als hervorragende Träger von Pilzsporen! Ist eine Pilzinfektion vorhanden, so gilt: das Handtuch für die betroffene Stelle nur einmalig benutzen, alternativ z.B. auf Küchentücher zum Trocknen zurückgreifen. Benutzte Handtücher sollten bei mindestens 60°, besser 90° gewaschen werden. Bei Kleidung sollte zusätzlich zum Waschmittel ein Hygienespüler zum Einsatz kommen. 
  Merke:  Teilen Sie Handtücher nicht mit anderen Personen und wechseln Sie sie regelmäßig aus. Am besten ist es, ca. alle zwei bis drei Tage frische Handtücher zu verwenden. 
   
 Schuhe und Socken mit Bedacht wählen 
 Pilzerreger profitieren von einer luftundurchlässigen Umgebung, bei der die Füße stark schwitzen. Um Pilzerkrankungen zu vermeiden, sollten Sie deshalb Ihre Socken täglich wechseln und auf eine Fertigung aus atmungsaktiven Fasern achten. Während Sie Ihre Socken natürlich einfach in die Waschmaschine stecken können, um sie frisch und sauber zu halten, ist das bei den Schuhen etwas schwieriger. Ist der Fuß befallen, hat sich hier als geeignetes Mittel ein Spray mit Anti-Pilz-Wirkung bewährt. Da nicht atmungsaktive Schuhe und Socken zu den häufigen Ursachen einer Pilzerkrankung gehören, sollten Sie sich an folgender Faustregel orientieren: Der Fuß braucht Luft! 
 Bei der Nagelpflege ein eigenes Set benutzen 
 Bei Nagelpilz gilt: Schere und Feile für die Nägel sollten nach Möglichkeit genauso wenig geteilt werden wie Handtücher. Lässt sich eine gemeinschaftliche Nutzung einmal nicht umgehen, dann ist es wichtig, die Instrumente nach dem Gebrauch gut zu reinigen und zu desinfizieren. 
 Schlappen für öffentliche Bäder und Sauna 
 Im Schwimmbad, in Gemeinschaftsduschen und in der Sauna empfiehlt es sich, Badeschlappen zu tragen, um einer Ansteckung mit Fußpilz vorzubeugen. Viele Bäder bieten auch ein spezielles Anti-Pilz-Spray an, mit dem die Füße beim Besuch besprüht werden können. 
 Fazit 
 Fußpilz und Nagelpilz sind verbreitete Krankheiten, denen Sie rechtzeitig und konsequent begegnen sollten, um einer weiteren Verbreitung entgegenzuwirken. Obwohl auch gesunde Menschen jederzeit von Pilzen befallen werden können, ist insbesondere bei Immunsystem schwächenden Krankheiten wie Diabetes Vorsicht geboten. Während sich eine  Pilzinfektion an den Füßen kurzfristig behandeln  lässt (zum Beispiel mit einer Creme), kann bei einer  Infektion des Nagels eine mehrmonatige Therapie  mit Nagellack und Tabletten notwendig sein. Wird die Pilzinfektion nicht behandelt, kann sie sich auf den ganzen Körper ausbreiten und teils sogar schwerwiegende Krankheiten verursachen. Durch umfassende Hygiene und Pflege lässt sich das Entstehen eines Pilzleidens oft vermeiden. Fragen Sie im Zweifel immer einen Arzt um Rat! 
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 Bildquelle: ©ohishiftl - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Haarausfall bei Frauen: Ursachen, Behandlung und Tipps</title>
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                 Für viele Frauen und Männer ist volles, gesundes Haar ein wichtiges Schönheitsmerkmal. Wenn plötzlich mehr Haare als gewöhnlich ausfallen und keine neuen Haare mehr nachwachsen, kann dies das Selbstwertgefühl enorm beeinträchtigen und dadurch die Lebensqualität mitunter stark einschränken. Insbesondere für Frauen, die selbst im Alter normalerweise noch dichteres Haar als die meisten Männer haben, ist plötzlicher Haarausfall ein Schreckensgespenst, das nicht selten tabuisiert wird. Doch was für eine Ursache kann sich hinter einem erhöhten Haarausfall bei Frauen verbergen und woran können Sie überhaupt erkennen, dass Ihr Haarverlust nicht mehr der Norm entspricht? Wie lässt sich der als  Alopezie oder Effluvium  bezeichnete Haarausfall behandeln und wie können Frauen im Alltag damit umgehen? Antworten auf diese und ähnliche Fragen sowie praktische Tipps für ein Leben mit Haarausfall finden Sie in diesem Artikel. 
 Haarausfall bei Frauen: Definition und Ursachen 
 Haarausfall kann sowohl Männer als auch Frauen betreffen, wobei er bei Männern sogar weit häufiger auftritt als bei Frauen: Unter den Frauen leidet allenfalls jede dritte unter plötzlichem Haarausfall. Während Männer mit lichtem Haar in der Gesellschaft aber in der Regel als völlig normal erachtet werden, wird der Haarverlust bei Frauen immer noch schnell als Stigma empfunden. Manche Menschen gehen sogar pauschal davon aus, dass sich die Frauen willentlich ihre Haare abgeschnitten haben, wenn sie diese nach dem ungleichmäßigen Ausfallen gänzlich abrasiert haben. Dass möglicherweise Erkrankungen dahinter stecken und die Frauen sehr darunter leiden, wenn ihnen an den verschiedensten Stellen am Kopf die Haare ausfallen, ziehen nicht immer alle in Erwägung. Dabei kann Haarausfall bei Frauen diverse Ursachen haben, denen es auf den Grund zu gehen gilt. Die gute Nachricht lautet: Nicht jedes ausgehende Haar deutet gleich auf dauerhaften oder krankhaften Haarausfall hin und ist Grund für eine Therapie. Im Folgenden erfahren Sie mehr darüber, ab wann ausfallende Haare auch in der Medizin als Haarausfall bezeichnet werden und welche Ursachen dahinter stecken können. 
 Ab wann spricht man von Haarausfall? 
 Es gibt bei Frauen unterschiedliche Arten von Haarausfall und nicht immer ist Haarverlust auch tatsächlich krankhaft. Denn Eines sollten Sie sich zu Anfang klarmachen: Haarausfall gehört zur menschlichen Entwicklung im Lauf eines Lebens dazu und ist an sich ganz natürlich. Einzelne Haare, die Sie zum Beispiel beim morgendlichen oder abendlichen Kämmen in Ihrer Haarbürste finden, sind keine zuverlässigen Symptome für Haarausfall und längst kein Grund zur Sorge. Als Richtwert für normalen Haarverlust gelten bis zu 100 Haare pro Tag – dieser Richtwert gilt ebenso für Männer wie für Frauen. 
  Merke:  Ein Ausfallen der Haare bedeutet nicht gleich krankhafter Haarausfall. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen gilt der Richtwert, dass ca. 100 ausgefallene Haare pro Tag völlig normal sind. 
 Das bedeutet:  Bis zu 100 Haare können einem gesunden Menschen am Tag ausgehen , ohne dass deshalb eine besondere Therapie begonnen werden müsste. Natürlich müssen Sie nicht jeden Tag Ihre einzelnen Haare in Kamm, Bürste oder anderswo zählen; es genügt in der Regel, wenn Sie Ihren Haarausfall im Blick behalten und über die Zeit hinweg beobachten, ob an verschiedenen Stellen mehr Haare ausgehen als gewöhnlich. Steigt die Menge der ausgefallenen Haare signifikant an, dann ist es an der Zeit, sich Gedanken zu machen. Sie haben Zweifel, ob Ihr Haarausfall dem normalen Maß entspricht? Nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Arzt auf und lassen Sie sich beraten – er gibt Ihnen sicherlich gerne hilfreiche Informationen und Ratschläge zum Thema und kann eine gesicherte Diagnose stellen. 
 Die häufigsten Formen von Haarausfall und ihre Ursachen 
 Bei den Ursachen für Haarausfall ist es zunächst wichtig, zwischen genetisch bedingtem Haarausfall, der sogenannten  Alopecia androgenetica  (kurz AGA oder androgenetische Alopezie), und anderen Ursachen zu unterscheiden. Erblich bedingter Haarausfall beispielsweise lässt sich kaum vermeiden, er ist sozusagen bereits in Ihren Genen festgelegt. Die androgenetische Alopezie hängt stark mit dem Alter eines Menschen zusammen: In höheren Lebensjahren steigt das Risiko schlichtweg an, dass es zu Haarausfall kommt und keine neuen Haare mehr wachsen. Je nach zugrunde liegender Ursache lässt sich der Haarausfall unter Umständen durch eine rechtzeitige Behandlung bekämpfen oder zumindest die Ausbreitung des Haarverlusts stoppen. 
 Erblich bedingter Haarausfall 
 Erblich bedingter Haarausfall ist die am weitesten verbreitete Art von Haarverlust. Lange Zeit stand das männliche Sexualhormon Testosteron im Verdacht, diesen Haarausfall auch bei Frauen zu verursachen, inzwischen hat die Forschung jedoch andere Ursachen festgestellt. Tatsächlich scheinen nämlich  überempfindliche Haarfollikel  in den meisten Fällen den erhöhten Haarverlust bei Frauen auszulösen. Sind die Haarfollikel übermäßig sensibel, genügen schon kleine Mengen von männlichen Sexualhormonen (Androgenen), um starken Haarausfall zu bewirken. 
  Wichtig:  Haarfollikel sind für das Haarwachstum von entscheidender Bedeutung. Sie schützen die Haarwurzeln und geben ihnen festen Halt. Für Männer und Frauen sind intakte Haarfollikel gleichermaßen von entscheidender Bedeutung. 
 Fehlfunktion des Immunsystems (androgenetische Alopezie bzw. Alopecia areata) 
 Androgenetische Alopezie äußert sich durch eine allgemeine Ausdünnung der Haare. Besonders auffällig ist dieses Phänomen im Scheitelbereich, wodurch sich auch bei Frauen eine Stirnglatze entwickeln kann, wie es häufig bei Männern der Fall ist. Treten bei Ihnen hingegen kahle Stellen in Kreisform auf, dann leiden Sie sehr wahrscheinlich an  Alopecia areata , was in der Medizin so viel wie kreisrunder Haarausfall bedeutet. Bei dieser Form sind die Ursachen etwas anders und noch nicht zur Gänze erforscht. Möglicherweise liegt eine Fehlfunktion des körpereigenen Immunsystems vor, die Männer und Frauen betreffen kann. Allerdings haben Frauen weit häufiger mit kreisrundem Haarausfall zu kämpfen als Männer. 
 Diffuser Haarausfall 
 Diffuser Haarausfall kann Frauen und Männer betreffen. Interessant und entscheidendes Merkmal ist, dass es bei einem diffusen Haarausfall nicht nur zum Verlust der Kopfhaare kommt, sondern sich die Symptome auf den ganzen Körper ausweiten können. Überall dort, wo Haar wächst, kann dieses bei einem diffusen Haarausfall auch ausgehen. Diese Form von Haarausfall kann bei Männern und Frauen ganz unterschiedliche Ursachen haben – sie zuverlässig einzugrenzen, ist nicht ganz leicht. Im Zweifel fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat, damit er die Ursache ergründen und eine gesicherte Diagnose stellen kann, auf Basis derer Sie eine gezielte Therapie und gegebenenfalls geeignete Mittel gegen Haarausfall erhalten. 
 Haarausfall durch Hormonstörungen, Pille und Wechseljahre 
 Ein ausgeglichener Hormonhaushalt ist für das Wachstum der Haare von großer Bedeutung. Kommt er durcheinander, kann das zu ausgehendem Haar führen. Viele Frauen verhüten oftmals über viele Jahre hinweg mit der Pille. Deren Einnahme kann sich – im Übrigen ebenso wie das Absetzen der Pille – enorm auf die Hormone auswirken, was letztlich dazu führen kann, dass die Haare dünner werden oder sogar ausfallen. Das ist zwar nicht bei allen Frauen der Fall, doch kann eine gewisse Anfälligkeit derartige Symptome begünstigen. Auch die weiblichen Wechseljahre wirken sich auf die Hormone aus und können auch eine Alopezie auslösen. In diesen Fällen ist Ihr Frauenarzt der beste Ansprechpartner. 
 Haarausfall während und nach der Schwangerschaft 
 Ein Haarausfall während einer Schwangerschaft stellt bei Frauen eher die Ausnahme dar. Der Grund: Normalerweise sorgt die gesteigerte Produktion von Östrogenen eher dafür, dass der Haarwuchs während der Schwangerschaft zunimmt und das Haar der jeweiligen Frauen voller und schöner wirkt. Allerdings kann der  sinkende Östrogenspiegel nach der Schwangerschaft  bzw. nach der Geburt eine gegenteilige Wirkung auslösen und zu einem deutlichen Haarausfall führen. Sollten Sie nach der Schwangerschaft ein gesteigertes Ausgehen Ihrer Haare beobachten, nehmen Sie am besten Kontakt zu Ihrem Frauenarzt auf und fragen Sie diesen um Rat. 
 Haarausfall durch Medikamente und Erkrankungen der Schilddrüse 
 Manchmal kann auch das Mittel gegen das eine Leiden ein anderes hervorrufen: Nehmen Sie im Verlauf einer Therapie bestimmter Krankheiten Medikamente, können diese unter Umständen als Nebenwirkung unerwünschten Haarausfall auslösen. Haben Sie den Verdacht, dass ein  Medikament derartige Nebenwirkungen hervorruft , zögern Sie nicht, Ihren Arzt oder Apotheker darauf anzusprechen! 
 Besonders wichtig in diesem Zusammenhang ist auch die Schilddrüse. Viele Frauen und Männer leiden, zunächst oftmals unbemerkt, unter einer  Funktionsstörung der Schilddrüse , die ganz vielfältige Symptome hervorbringen kann. Insbesondere bei einer Unterfunktion kommt es häufig zu einer Gewichtszunahme, starker Müdigkeit und allgemeinem Unwohlsein. Bei vielen Frauen kann aber auch Haarausfall auftreten, der über das übliche Maß hinaus geht. Werden entsprechende Medikamente verordnet, reguliert sich dieser Umstand normalerweise und die Haare wachsen wieder nach. 
 Mangelnde Durchblutung der Kopfhaut 
 Eine ausreichende Durchblutung ist für Ihren gesamten Organismus wichtig, auch für die Haarfollikel. Werden die Follikel bei einer Unterversorgung, zum Beispiel aufgrund von Eisenmangel, nicht mehr richtig versorgt, können sie ihrer Funktion nicht mehr richtig gerecht werden – die Haarwurzeln verlieren ihren Halt, die Haare gehen aus. 
 Haarausfall durch ungesunde Ernährung 
 Sicherlich wissen Sie bereits, dass die Ernährung in vielerlei Hinsicht eine wichtige Rolle für Ihre Gesundheit spielt. Mit Haarausfall bringen die meisten Menschen das Thema Ernährung allerdings nicht in Verbindung. Dennoch ist es so, dass eine sehr einseitige Ernährung sich auf verschiedene Weise negativ auf den Körper auswirken kann und unter Umständen auch eine Alopezie zur Folge haben. Beispielsweise eine ungesunde und unausgewogene vegane oder vegetarische Ernährung kann gegebenenfalls zu Vitamin- und Mineralstoffmangel wie B12- oder Eisenmangel führen und dadurch die Haarfollikel schädigen. Wenn Sie sich für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung interessieren, gibt Ihnen ein erfahrener Ernährungsberater sicherlich gerne Auskunft darüber, wie Sie Ihren Körper täglich mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen. 
 Haarausfall durch psychische Einflüsse und Stress 
 Auch  Stress kann eine auslösende Rolle bei Haarausfall spielen . Männer wie Frauen sind heute im beruflichen Alltag oft besonderem Druck ausgesetzt, bei vielen Frauen kommt dann noch ein schwieriger Spagat hinzu, wenn zusätzlich Kinder zu versorgen sind. Oft muss es nicht dauerhafter Stress sein, sondern es genügt eine bestimmte Situation, die zu einem diffusen Haarausfall führt. Weil zwischen verantwortlicher Stresssituation und dem ersten Auftreten der Symptome jedoch oft viele Wochen vergehen können, ist die Analyse oft schwierig. 
 Mechanischer Haarausfall 
 Tritt Haarausfall auf, weil die Haare besonders belastet werden, dann wird von mechanischem Haarausfall gesprochen. Die Ursachen dafür sind so simpel, dass die meisten Frauen sie erst gar nicht in Betracht ziehen:  Viele bei Frauen beliebte Frisuren wie zum Beispiel der Pferdeschwanz belasten die Haare stark , besonders, wenn sie straff gezogen getragen werden. Symptome für einen mechanischen Haarausfall sind häufig ausgehende Haare an Stirn und Schläfen. Das betrifft auch Haare, die ausgerissen wurden: Hier sind im Extremfall sogar diffuse Vernarbungen möglich, die jeden weiteren Haarwuchs unmöglich machen. 
  Merke:  Ob durch die Schwangerschaft, durch Eisenmangel, durch die Wechseljahre, durch bestimmte Erkrankungen oder aus anderen Gründen: Wenn Sie unter starkem Haarausfall leiden, zögern Sie bitte nicht, Ihren Arzt darauf anzusprechen. Er berät Sie gerne und geht der Ursache gemeinsam mit Ihnen auf den Grund. Ist die Ursache gefunden bzw. eine entsprechende Diagnose gestellt, können Sie eine passende Behandlung bzw. Therapie festlegen, um Ihre Symptome zu lindern! 
 In diesen Fällen sollten Sie bei Haarausfall einen Arzt aufsuchen 
 Wird die kritische Grenze von mehr als 100 ausgehenden Haaren am Tag erreicht ( bei Kindern wird der Grenzwert auf ca. 50 bis 80 Haare gesetzt ), dann liegt sehr wahrscheinlich ein krankhafter Haarausfall vor, dessen Ursachen Sie in der Regel nicht zuverlässig selbst bestimmen können. In diesem Fall empfiehlt sich ein zeitnaher Besuch beim Arzt. Wenn Sie mögen, können Sie zunächst versuchen, in Eigenregie Ihre Ernährung umzustellen und/oder Ihr Stresslevel zu reduzieren, wenn Sie den Verdacht haben, dass diese Faktoren Einfluss auf Ihr Haarwachstum nehmen. Tritt auch dann keine Besserung ein, ist der Arztbesuch dringend anzuraten. Auf keinen Fall sollten Sie jedoch eine medikamentöse oder spezielle Therapie ohne ärztliche Konsultation einleiten. Viele Medikamente und Mittel besitzen Nebenwirkungen, die dem Laien nicht bekannt sind. Allerdings sollten Sie berücksichtigen, dass auch bei der Behandlung von Alopezie bei Frauen Zeit eine Rolle spielt: Je früher Sie mit der richtigen Therapie beginnen, desto besser sind die Aussichten auf Erfolg. 
  Wichtig:  Wenn Sie viele Haare verlieren, können Sie zunächst Ihre Ernährung unter die Lupe nehmen und bewusste Entspannungsphasen im Alltag einlegen und beobachten, ob dies zu einer Besserung führt. Bitte nehmen Sie jedoch keinesfalls ohne ärztliche oder pharmazeutische Anweisung Medikamente gegen Haarausfall ein. Ihr Arzt oder Apotheker berät Sie gern und empfiehlt Ihnen geeignete Mittel, die Sie mit gutem Gewissen einnehmen können. 
 Mögliche Behandlung von Haarausfall 
 Erblich bedingter Alopezie können Sie kaum vorbeugen, sie lässt sich nicht vermeiden. Ob sich mit einer Therapie gegensteuern lässt, hängt immer auch vom Einzelfall ab. Wenn Sie Ihren Arzt konsultieren, sollten Sie vor jeder möglichen Therapie mit ihm über Nebenwirkungen sprechen, die bestimmte Medikamente auslösen können. Diffuser Haarausfall lässt sich häufig gut behandeln – welche Maßnahmen, Mittel und Medikamente dafür infrage kommen, sollten Sie mit Ihrem zuständigen Arzt aufgrund der vorhandenen Symptome entscheiden. Ein bewährtes Mittel, wenn zum Beispiel diffuser Haarausfall durch fehlende Nährstoffe ausgelöst wird, ist eine Umstellung der Ernährung. Grünes Gemüse wie Spinat sowie Nüsse können dazu beitragen, die Symptome schnell zu lindern. Auch Nahrungsergänzungsmittel können eine Hilfe sein – Ihr Arzt kann Ihnen dabei helfen, genau festzustellen, welche Mineralien und Vitamine Ihnen fehlen. Gerade bei Haarausfall aufgrund von Eisenmangel ist eine Ernährungsumstellung und die vorübergehende Gabe von Eisentabletten oft schon die einzig nötige Therapie für Frauen und Männer. Bei ungenügender Durchblutung der Kopfhaut kann auch eine sanfte Massage ein unterstützendes Mittel sein, um den Blutkreislauf anzuregen. Viele Frauen profitieren zudem von einem entsprechenden   Mittel gegen Haarausfall aus der Apotheke  , das sorgfältig in die Kopfhaut einmassiert wird und das Wachstum der Haare anregt. Bei der Wahl eines solchen Mittels sollten Sie allerdings unbedingt darauf achten, ob es für Frauen oder für Männer geeignet ist. Der Griff zu einem Toupet oder Haarersatz ist in den meisten Fällen zwar nicht nötig, kann aber bei manchen betroffenen Frauen und Männern ein probates Mittel sein, wenn der Leidensdruck zu groß wird. Es gibt Fälle, in denen Alopezie irreversibel ist, kein Mittel mehr hilft und die Symptome sich nicht mehr umkehren lassen. Dann ist es für Männer wie Frauen wichtig, richtig mit dieser Situation umzugehen. 
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 Tipps für ein positives Selbstbild trotz Haarausfall 
 Für Männer und Frauen gilt gleichermaßen: Auf keinen Fall sollten Sie zulassen, dass der Haarausfall zur bestimmenden Größe in Ihrem Leben wird und alles andere überschattet. Selbst wenn der Haarausfall sich als irreversibel erweisen sollte, haben Sie doch Möglichkeiten, auf eine zupackende und positive Weise damit umzugehen. Das mag mitunter Männern leichter fallen als Frauen, weil bei ihnen lichter werdendes Haar verbreiteter ist und stärker akzeptiert wird. Doch gerade Frauen können durch das Tragen modischer Hüte oder anderer origineller Kopfbedeckungen ausgehendes Haar gut kaschieren. Es kann sich auch lohnen, durch passende Kleidung andere Körperstellen besonders hervorzuheben – setzen Sie ins Bild, was Ihnen besonders gut an Ihnen gefällt. Darüber hinaus kann es auch eine große psychologische Hilfe für Frauen sein, Alopezie aktiv zu thematisieren und ihr Umfeld für diese Problematik zu sensibilisieren. Oft gibt es noch mehr betroffene Frauen, die sich einfach nicht trauen, über das oft schwierige Thema Haarausfall zu sprechen, und dankbar sind, wenn jemand den ersten Schritt macht. Obgleich im Internet viele Schreckensmeldungen kursieren, kann es bei Haarausfall durchaus sinnvoll sein, die Stichwörter &quot;Haarausfall bei Frauen&quot; oder &quot;Alopezie bei Frauen&quot; in eine Internetsuchmaschine einzugeben – die zahlreichen Erfahrungsberichte machen schnell deutlich, dass Sie mit diesem Phänomen nicht allein sind. Viele Männer und Frauen teilen Ihre Beschwerden und erfahren die Symptome am eigenen Leib. Insbesondere diffuser Haarausfall ist längst ein Volksleiden, das aber gern verschwiegen und kaschiert wird. 
 Tauschen Sie sich aus und machen Sie sich gegenseitig Mut! 
 
  Bildquelle:&amp;nbsp;©doucefleur - stock.adobe.com  
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                 Unsicherheit und Rückzug als Begleitfaktoren der Schuppenflechte 
  Schuppenflechte , medizinisch als Psoriasis bekannt, ist eine schlimme Erkrankung. Diese Hautkrankheit ist nicht heilbar und die Betroffenen leiden sehr oft an sozialer Ausgrenzung und Isolation. Bei der Psoriasis handelt es sich um eine chronische Krankheit der Haut und der Gelenke, von der in Deutschland etwa zwei Millionen Menschen mehr oder weniger schwer betroffen und in Behandlung sind. 
 Viele, die mit an Schuppenflechte erkrankten Patienten zu tun haben, vermeiden aus Angst vor Ansteckung möglichst jeden Hautkontakt. Doch das ist nicht notwendig. Die Schuppenflechte fällt zwar oftmals auf, aber sie ist keine ansteckende Krankheit.&amp;nbsp;Psoriasis ist genetisch bedingt. Das Risiko, an Schuppenflechte zu erkranken, ist besonders hoch, wenn die Krankheit bereits in der Familie aufgetreten ist. Schuppenflechte zählt zu den sogenannten Autoimmunerkrankungen. Frauen und Männer erkranken zu gleichen Teilen. Besonders anfällig ist die Altersgruppe zwischen 15 und 40 Jahren. 
 Die Frage, ob die Schuppenflechte ansteckend ist, kann also mit einem klaren „Nein“ beantwortet werden. Doch auch Fragen wie die nach einer  Therapie , den  Heilungschancen  oder der  richtigen Ernährung  bei einer Schuppenflechte werden von Erkrankten oder deren Angehörigen häufig gestellt. Ich will mit diesem Beitrag versuchen, auf diese Fragen zu antworten. 
 Wie kommt es zu einer Schuppenflechte? 
 Die Schuppenflechte ist eine  Autoimmunerkrankung . Sie ist chronisch-entzündlich und wird durch Entzündungen vorwiegend auf der Haut oder in den Gelenken manifestiert. Bei einer Autoimmunerkrankung greift Ihr eigenes Immunsystem fälschlicherweise körpereigene Zellen an, weil es einen Feind erkennt. Das führt zu einer Autoimmunreaktion, die eine Wucherung der Hautzellen auslöst. Diese haben bei einem gesunden Menschen eine Lebensdauer von etwa 28 Tagen. Wenn es aber zur Psoriasis kommt, dann sterben die Zellen schon nach sieben bis acht Tagen. Sie werden vom Körper abgestoßen, es kommt zum charakteristischen Schuppenbefall. 
 Mit den Schuppen und der sichtbaren Veränderung der Haut beginnt für viele der Erkrankten auch der soziale Rückzug: Sie wenden sich von Arbeitskollegen, dem Partner, Freunden, der Familie und Schulkameraden ab – aus Angst vor Ausgrenzung oder Ansteckung.&amp;nbsp;Doch das ist absolut unnötig, denn die Psoriasis ist keine ansteckende Krankheit. Sie ist kein bakterieller Infekt, es besteht also nie die Gefahr einer Übertragung durch einen Kontakt. 
 Nun ist es so, dass nicht nur die genetische Vorbelastung zur Schuppenflechte führt. Nicht bei allen Menschen mit einer Veranlagung bricht die Krankheit auch aus. Für den Ausbruch einer Psoriasis kommen immer äußere und innere Auslöser infrage. Meistens braucht es mehrere dieser Risikofaktoren, um einen aktuellen Schub der Schuppenflechte auszulösen und von den unschönen Schuppen geplagt zu werden. 
 Die häufigsten Auslöser für Psoriasis 
 
  Infektionen:&amp;nbsp; Sie gelten als häufigster Auslöser für Schuppenflechte. Hierzu zählen Infektionskrankheiten wie Scharlach, Angina, Mandelentzündung oder eine schwere Erkältung. Besonders Infektionen durch Viren, Pilze und Bakterien sind häufige Auslöser bei Schuppenflechte, wie zum Beispiel Herpes, Masern, Windpocken, Röteln oder eine Grippe. Aber auch chronische Infektionen der Nasennebenhöhlen, des Darms, im Mittelohr, der Harnwege oder der Zahnwurzeln können das Auftreten einer Schuppenflechte begünstigen. Hier sollte mit dem Arzt über die Form der Behandlung gesprochen werden. 
  Krankheiten:&amp;nbsp; Erkrankungen wie Diabetes, Gefäßverkalkungen, Ekzeme und auch Aids können eine Schuppenflechte begünstigen. 
  Übergewicht:  vor allem übermäßiges Bauchfett. Im Bauchfett bilden sich Enzyme, die das Entzündungsgeschehen bei einer Schuppenflechte fördern. 
  Starke Hormonschwankungen:  Frauen sind stärker betroffen als Männer. Hormonschwankungen können Auslöser einer Schuppenflechte in der Pubertät, in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren sein. Auch eine Schilddrüsenerkrankung kann als Auslöser infrage kommen. 
  Stress und psychische Erkrankungen:  Starke seelische Erschütterungen, wie zum Beispiel der Tod eines Angehörigen, Angst um den Arbeitsplatz, generelle Existenzängste oder sehr große Prüfungsangst können ebenfalls einen Schub der Psoriasis auslösen oder verschlimmern. Sie sind ein hohes Risiko für die Betroffenen. 
  Weitere Risikofaktoren:  Rauchen, bestimmte Lebens- und Genussmittel sowie kalte und trockene Luft begünstigen den Ausbruch und die Verschlimmerung einer Psoriasis. 
 
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 Verletzungen und Medikamente, die Psoriasis auslösen können 
 Selbst einfache Verletzungen können zu einem Schub der Psoriasis führen. Dazu gehört z. B. eine mechanische Reizung der Haut, welche an der gereizten Hautstelle die unangenehmen&amp;nbsp;Schuppen hervorruft. Zu diesen Verletzungen gehören: 
 
  Schnittverletzungen  durch ein Messer oder aber auch durch eine Operation. Menschen, die an Schuppenflechte leiden, sollten also bei der Küchenarbeit große Vorsicht beim Umgang mit Messern walten lassen. Auch Schürfwunden beim Sport oder einem Sturz können den Schub auslösen. Es ist also Vorsicht beim Umgang mit scharfen Gegenständen geboten. Bei jeder Verletzung ist eine schnelle Behandlung nötig. 
 Auch ständiger  Druck  durch einen Knopf, einen Reißverschluss, einen engen Gürtel oder zu enge Schuhe sind gefährlich und können die Erkrankung fördern. 
 Zu den  Medikamenten , die eine Schuppenflechte auslösen können, gehören: Blutdrucksenkende Mittel wie ACE-Hemmer, Antidepressiva, cholesterinsenkende Wirkstoffe (Statine), Medikamente, die gegen Rheuma und Malaria wirksam sind, und bestimmte Antibiotika (Makrolide). 
 
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 Ernährung und Schuppenflechte – was sollten Sie meiden? 
 Die Ernährung spielt bei einer vorhandenen Schuppenflechte – wie bei den meisten Erkrankungen – eine große Rolle. Wenn Sie bei sich die Symptome für eine Schuppenflechte feststellen und eine Erkrankung droht, dann sollten Sie bei Ihrer Ernährung auf einige Lebensmittel verzichten. Ich nenne Ihnen hier Lebensmittel, die Sie im Rahmen einer Therapie meiden sollten. 
 Brot ist eines unserer wichtigsten Lebensmittel. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die an Psoriasis leiden, dann sollten Sie jedoch auf  bestimmte Mehlprodukte  verzichten, zumindest jedoch den Verbrauch einschränken. Dies betrifft: 
 
 Weiß- und Toastbrot, Laugengebäck, Croissant sowie Weizen- und Milchbrötchen 
 Auch Chips, Kräcker, gesüßte Backwaren und Milchprodukte sollten Sie eher meiden. 
 
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 Ebenfalls mit Vorsicht zu genießen sind  Kartoffelprodukte  wie Pommes, Kroketten, Kartoffelbrei und -puffer. Viele  Milchprodukte  enthalten Farb- und Süßstoffe. Also Vorsicht bei: Sahne, Schmand und Crème fraîche, Pudding, Milchreis, Fruchtjoghurt, Fruchtquark, Kakaozubereitungen und Fruchtbuttermilch. 
 Obst ist an sich gesund. Wenn Sie aber die Symptome von Psoriasis an sich bemerken, dann sollten Sie auf gezuckerte Obstkonserven, Physalis, kandiertes Trockenobst und Obstmus verzichten. 
 Auch Erdnüsse und alle gesalzenen Nüsse sind für Sie leider tabu. 
 Wenn es um Fleisch und Wurst geht, dann sollten Sie auf alles Gepökelte oder Geräucherte verzichten. Und auf alle Fleisch- oder Wurstwaren, die aus Schweinefleisch hergestellt sind. Denn das enthält Arachidonsäure, welche bei Psoriasis die unerwünschten Symptome hervorrufen kann.&amp;nbsp;Beim Fisch lassen Sie bitte die Finger von in Mayonnaise oder Sahne eingelegten Fisch. 
 Die richtige Ernährung gegen Psoriasis 
 Nachdem Sie nun wissen, was Sie nicht essen sollten, erfahren Sie nun, welche Lebensmittel besser geeignet sind, wenn Sie eine Psoriasis haben oder wenn sich die Symptome bemerkbar machen.&amp;nbsp;Wobei auch hier gilt: Weniger ist immer besser. Die richtige Ernährung kann Ihnen unter Umständen eine Behandlung gegen die Krankheit Schuppenflechte ersparen. Erlaubt sind: 
 
 alle  Vollkornprodukte und Pellkartoffeln  (diese am besten mit Schale essen); Vollkornnudeln und -reis sind ebenfalls ok. 
  Obst &amp;nbsp;können Sie essen, so viel Sie wollen, obwohl auch hier eine große Hand voll, auf zwei Portionen verteilt, pro Tag, ausreicht. Erlaubt sind: frische Erdbeeren, Marillen, Aprikosen, Äpfel, alle   Beeren  , Grapefruit, Sauerkirschen, Orangen, Papaya, Pfirsiche, Wassermelonen, Kiwi und Zwetschgen. 
  Gemüse  ist ein erklärter Feind der Psoriasis. Essen Sie, so viel Sie mögen, vor allem Salate mit Bitterstoffen, rote Bete, Kohlrabi, Bohnen, Artischocken, unsere gesunden heimischen Kohlarten, Bohnen, Linsen, Erbsen, Karotten, Gurken, Tomaten, Fenchel, Sauerkraut, Spargel, Spinat, Zucchini und alle Pilzarten. 
 Decken Sie Ihren Fettbedarf so oft wie möglich mit  Pflanzenöl . Hierzu zählen: Oliven-, Walnuss-, Raps-, Lein- und Weizenkeimöl. Hiervon dürfen es ruhig zwei EL am Tag sein. 
 Bei  Getränken  ist Wasser, Tee (vor allem grüner Tee), Kaffee ohne Milch und ungezuckerter frischer Obstsaft erlaubt. Wenn Sie auf Milch im Kaffee oder Tee nicht verzichten können, dann greifen Sie zu Reis-, Hafer- oder Mandelmilch. 
 Essen Sie zwei- bis dreimal in der Woche  Fisch und/oder Meeresfrüchte . Dazu gehören: Heilbutt, Hering, Makrele, Forelle, Aal, Kabeljau, Karpfen, Lachs, Schule, Seezunge, Thunfisch, Garnelen, Hummer und Krabben. 
 Essen Sie nur Fleisch- und Wurstwaren aus  Pute, Huhn, Rind- oder Kalbfleisch oder Wild . Höchstens dreimal in der Woche. 
 Zwei  Eier  in der Woche sind ok. 
 Wenn Sie bei den  Milchprodukten  immer die Magerstufe wählen, dann ernähren Sie sich richtig.  Übrigens: 300 ml Milch mit 1,5 % Fettgehalt sind in Ordnung. 
 
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 Natürliche Hausmittel bei Schuppenflechte 
 Eine Heilung der Schuppenflechte ist bislang nicht möglich. Therapien zielen daher vor allem darauf ab, die Symptome zu lindern und möglichst neue Schübe zu vermeiden. Neben Medikamenten, die vom Arzt verschrieben werden, gibt es auch Hausmittel aus der Natur- und Erfahrungsmedizin, die sich bei Schuppenflechte bewährt haben. Die Therapie ist immer auf den Krankheitszustand des jeweiligen Patienten abgestimmt. Sie können die Linderung der Beschwerden aber unterstützen, wenn Sie folgende Maßnahmen anwenden: 
 
 Für Ihre Behandlung ist es gut, wenn Sie die Haut mit Ölen, Salben und Cremes pflegen, die einen Anteil an Urea pura (Harnstoff) enthalten. 
 Zum Ablösen der Schuppen eignen sich Bäder und Salbenverbände mit einer Salicylsäure in niedriger Konzentration (Vorsicht bei Babys und Kindern!), Milchsäure und Harnstoff. 
 Verwenden Sie auch pflegende Inhaltsstoffe wie Mandel-, Nachtkerzen- oder Traubenkernöl. 
 Reichern Sie Ihre Wannenbäder mit Salz aus dem Toten Meer an. 
 Eine Behandlung der befallenen Hautstellen mit parfümfreier Aloe Vera ist hilfreich. 
 Verzichten Sie auf scharf gewürzte Speisen. Seien Sie sparsam mit Chili, Salz und Knoblauch. 
 Verzichten Sie auf glutenhaltige Lebensmittel. 
 Tragen Sie Kleidung mit synthetischen Fasern nicht direkt auf der Haut. 
 Behandeln Sie die betroffenen Stellen mit Heilerde-Kompressen. 
 Sorgen Sie, so oft es geht, für   Entspannung  . 
 
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 Fassen wir also zusammen: Psoriasis ist nicht ansteckend, Sie brauchen also den Kontakt mit einem Erkrankten nicht zu fürchten oder zu meiden. Die Schuppenflechte (Psoriasis) ist zwar nicht heilbar, die Beschwerden können aber durch die richtige Behandlung gelindert werden. Und mit der richtigen Ernährung können Sie die Behandlung ebenfalls unterstützen. 
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 Bildquelle: © Ольга Тернавская - stock.adobe.com 
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                            <updated>2019-05-09T14:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Brüchige Nägel: Ursachen und Behandlung</title>
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                 Kaputte Nägel sind mehr als ein kosmetisches Problem 
 Sie sind unschön, sie sind lästig und sie sind ungesund:  brüchige Nägel . Dabei ist es egal, ob es die Zehennägel oder die Fingernägel sind, die brechen und splittern. Wenn Ihre Fußnägel brüchig sind, dann bleiben Sie beim Anziehen von Strümpfen, Socken oder Strumpfhosen hängen, das Textilgewebe reißt. Wenn Ihre Fingernägel splittern und scharfkantige Rissränder entstehen, dann ist das nicht nur ein kosmetisches Problem, es kann auch ein Hinweis auf eine Krankheit sein. 
 Es gibt Schätzungen, nach denen etwa 20 Prozent aller Frauen unter beschädigten Fingernägeln leiden, bei Männern sind es nur etwa zehn Prozent. Die Ursachen für problematische Nägel sind sehr verschieden. Dahinter kann ein  Vitaminmangel  stecken,  verschiedene Krankheiten  sind Verursacher für brüchige Nägel oder der häufige Kontakt mit Laugen oder Lösungsmitteln. Es kann Ihnen aber auch passieren, dass es für Ihre spröden und brüchigen Nägel keine erkennbare Ursache gibt. 
 Wenn Sie dieses Problem haben, dann lesen Sie hier, was die häufigsten Auslöser sind – und was Sie selbst zur Heilung Ihrer Fuß- oder Zehennägel tun können. 
 Es gibt zwei Arten von brüchigen Nägeln 
 Brüchige Nägel sind nicht gleich brüchige Nägel. Die Medizin unterscheidet zwei Arten der Krankheit: 
 1. Onychoschisis 
 In diesem Fall splittern die Nägel vom freien Rand her schichtweise ab. Dafür gibt es mehrere Ursachen. Das kann beispielsweise an einem Vitamin- oder an einem Eisenmangel liegen. Aber auch eine Unterfunktion der Schilddrüse, eine Mangelernährung oder ein häufiger Kontakt mit Wasser und/oder Chemikalien können Verursacher Ihrer unschönen splitternden Nägel sein. 
 2. Onychorrhexis 
 So wird medizinisch das längsfaserige Aufsplittern der Nägel bezeichnet. Das kann durch die Knötchenflechte ( Lichen ruber ), durch eine längere Fehlernährung und durch Stoffwechselerkrankungen verursacht werden. 
 Schon deshalb, weil brüchige Nägel Hinweise auf andere Erkrankungen sein können, dürfen Sie das Problem nicht leichtfertig abtun nach dem Motto: „Halb so schlimm, das wird schon wieder werden.“ 
 Die häufigsten Ursachen für brüchige Nägel 
 Die Liste der häufigen Ursachen für brüchige Nägel ist lang. Und sehr oft geben erst die brüchigen Nägel an den Füßen oder den Fingern Hinweise auf bestehende Krankheiten. Auslöser für brüchige Nägel an Fingern und Zehen sind: 
 
  Häufiger Kontakt mit Wasser und/oder Chemikalien:  Häufiges Händewaschen, vermehrter Kontakt mit Spül- und Waschmitteln und die Verwendung von Nagellackentferner machen Nägel brüchig. Dadurch kommen sie sehr häufig mit Chemikalien in Berührung, die in diesen kosmetischen Mitteln enthalten sind und die für Ihre Nägel schädlich sind. 
  Mangelernährung:  Sie ernähren sich ungünstig und leiden an einem Mangel an Mineralstoffen, vor allem an Kalzium. Das macht Ihre Nägel brüchig. Kommen dann noch Risse in den Mundwinkeln, Ohrensausen, häufiges Frieren und Müdigkeit dazu und sind Sie über das Normalmaß blass – dann könnte eine Blutarmut aufgrund von Eisenmangel vorliegen. 
  Vitaminmangel:  Auch Vitamine haben einen Einfluss auf die Gesundheit unserer Nägel. Brüchige Finger- und Fußnägel können ein Anzeichen für einen eklatanten Mangel an Vitamin B, C, Biotin, Folsäure und Cobalamin sein. Auch ein Mangel an Retinol (Vitamin A) führt zu brüchigen, splitternden und vertrockneten Fingernägeln. Wenn Sie aber zu viel Vitamin A zu sich nehmen, kann das auch die Ursache für Ihre kaputten Nägel sein. 
  Hautkrankheiten:  Probleme mit den Nägeln können auch von Hautkrankheiten wie Schuppenflechte, einem Nagelpilz, der Knötchenflechte oder Ekzemen herrühren. 
  Rheumatoide Arthritis (Chronische Polyarthritis):  Diese Erkrankung kann zu glanzlosen, brüchigen Fingernägeln, Nagelwuchsstörungen und kleinen Einblutungen unter den Nägeln führen. 
  Schilddrüsenunterfunktion:  Auch eine Unterfunktion der Schilddrüse und der Nebenschilddrüse oder andere Krankheiten Ihres Hormonsystems können die Ursache für Ihre brüchig gewordenen Fingernägel sein. 
  Chemotherapie:  Aufgrund einer Krebserkrankung bekommen Sie eine Chemotherapie. Sie erhalten Medikamente, die das schnelle und übermäßige Wachstum von Zellen hemmen. Eine der Nebenwirkungen können brüchige Nägel sein. 
 
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 Das untersucht der Arzt 
 Sie sind es leid, dass Ihre Finger- und Fußnägel immer wieder einreißen und beschließen, sich zur Behandlung zu einem Arzt zu begeben. Zunächst wird der Arzt in einem Gespräch versuchen herauszufinden, ob der Grund für die brüchigen Nägel vielleicht in den Ernährungsgewohnheiten des Patienten zu suchen ist oder eventuell andere Erkrankungen ein Auslöser sein können. Zudem erfolgt eine körperliche Untersuchung, um mögliche Ursachen auszuschließen. 
 Konnten keine Auslöser gefunden werden, wird der Arzt jeden Nagel auf einen Befall durch einen Nagelpilz untersuchen oder nach anderen Erkrankungen suchen. Dazu gehört auch eine Blutuntersuchung, um zum Beispiel einen Eisenmangel festzustellen. Auch die Hormonwerte im Blut werden untersucht. 
 Dazu kann auch eine Untersuchung der Schilddrüse (Ultraschall) kommen, wenn der Arzt die Ursache für Ihre brüchigen Nägel in einer Unterfunktion dieser vermutet. 
 So kann der Arzt Ihre brüchigen Nägel behandeln 
 Für eine Behandlung Ihrer Nägel hat der Arzt mehrere Möglichkeiten. Ist die Erkrankung auf eine Grunderkrankung zurückzuführen, wird deren Behandlung auch die Festigkeit Ihrer Nägel wieder verbessern. Liegt zum Beispiel eine Eisenmangelanämie vor, dann können   Eisenpräparate   sehr schnell helfen. Hat der Arzt einen   Nagelpilz   diagnostiziert, dann wird er spezielle Nagellacke oder Salben verschreiben, mit denen Sie dann jeden Nagel einzeln behandeln können. Diese Mittel enthalten pilzabtötende Substanzen und sorgen dafür, dass der Nagel gesund nachwachsen kann. Bei seiner Behandlung wird der Arzt keine der Möglichkeiten zur Diagnostizierung und Behandlung Ihrer Nägel auslassen. 
 Was können Sie selbst gegen brüchige Nägel tun? 
 Auch Sie selbst können brüchigen Nägeln vorbeugen oder vom Arzt eingeleitete Maßnahmen unterstützen. Wie das geht? Halten Sie sich an die folgenden Tipps: 
 
 Machen Sie öfter ein  Ölbad  oder wenden Sie   Heilerde   an, um Ihre Nägel wieder schön und geschmeidig zu machen. 
 Pflegen Sie Ihre Nägel möglichst schonend: Kein Abreißen, kein Abbeißen und kein aggressives Schneiden. Drücken Sie das Nagelhäutchen stets vorsichtig zurück. Besser als den Nagel zu schneiden ist es, den Nagel zu feilen. Verwenden Sie eine  Sandblattfeile.   
 Machen Sie die Oberfläche Ihrer Nägel fester. Dafür gibt es spezielle  Nagelöle oder Nagelcremes . Mandel- und Olivenöl sind bestens geeignet für die Pflege Ihrer Nägel. 
 Tragen Sie beim Arbeiten im Wasser oder mit Chemikalien prinzipiell schützende Handschuhe. 
 Wenden Sie   spezielle Nagellacke   an. Diese können dem Nagel&amp;nbsp;über die Zufuhr von Mineralien und einen Schutzfilm mehr Festigkeit geben. Diese Lacke sind wasserlöslich. Sie tragen sie am besten am Abend auf. 
 Sie können es auch mit Schüßler-Salzen versuchen. Um die Festigkeit Ihrer Nägel zu verbessern, sollten Sie die Salze Nr. 3, 5, 8 und/oder 10 anwenden. Lassen Sie sich von einem Arzt oder Heilpraktiker beraten. 
 
 &amp;nbsp; 
 Die richtige Ernährung für Ihre Nägel 
 Unsere Nägel werden aus dem Faserprotein Keratin gebildet. Sie liegen auf dem Nagelbett, in dem sich die Nagelzellen teilen, verhornen und absterben. Daraus wird der Nagel geformt. Gesunde Nägel wachsen am Tag etwa 0,1 Millimeter, im Monat ca. 3 Millimeter. Ihr Wachstum und ihre Gesundheit wird zu einem großen Teil von unserer Ernährung bestimmt. Gesunde Lebensmittel stärken die Nägel und halten sie schön und fest. Wie bei fast allen gesundheitlichen Problemen spielt bei deren Verhinderung oder Heilung die Ernährung eine große Rolle für Ihre Gesundheit. 
 Wenn sich bei Ihnen die ersten Symptome für brüchige und kaputte Nägel zeigen, dann sollten Sie Ihre Ernährung überprüfen, ob diese die Beschaffenheit Ihrer Nägel nicht verbessern kann. Ich habe Ihnen daher ein paar Tipps zusammengeschrieben, wie Sie brüchige zu gesunden Nägeln machen können. 
 
  Kürbiskerne  sind reich an Zink. Das reguliert im Körper die Fähigkeit neue Proteine zu bilden, die auch als Bausteine für gesunde Nägel gebraucht werden. Zinkmangel führt zu brüchigen und rissigen Nägeln. Essen Sie pro Tag eine Handvoll ungeröstete Kürbiskerne und führen Sie dem Körper so die benötigte Menge an Zink zu. Mögen Sie keine Kürbiskerne, können Sie alternativ zu   Zinkpräparaten   aus Ihrer Apotheke zurückgreifen. 
 Essen Sie reichlich  Karotten . Die enthalten Beta-Carotin, welches im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird. Dieses sorgt für eine gute Versorgung der Nägel mit Feuchtigkeit. Beta-Carotin ist fettlöslich, also sollten Sie für die Gesundheit Ihrer Nägel die Karotten immer mit Öl oder Butter essen. 
 Die Symptome für brüchige Fingernägel können Sie auch durch den Genuss von Grünkohl bekämpfen. Unser Grünkohl hat einen hohen Anteil an Kalzium. Das ist ein gutes Mittel gegen brüchige Fingernägel. Bei Calciummangel bekommen Sie brüchige und rissige Fingernägel. Alternativ bieten sich hier   Calciumtabletten aus der Apotheke   an. 
 Eisenmangel ist eines der Symptome, das auf brüchige Fingernägel hinweist. Greifen Sie bei Ihrer Ernährung so oft wie möglich zu  Brokkoli.  Dieses Gemüse enthält in hohem Maße das Spurenelement Eisen. Es gelangt mit dem Blut in unseren ganzen Körper, auch in die Nägel. Haben Sie einen Eisenmangel, dann werden die Nägel blass und zerbrechlich. Die Fingernägel bekommen typische vertikale Furchen. 
 Zu den guten Tipps bei der Heilung von brüchigen Nägeln gehört natürlich beim Thema Ernährung auch der Verzehr von Eiern.  Eier  sind eine hervorragende Proteinquelle. Proteine sind Bausteine für das Faserprotein Keratin. Dieses ist der Hauptbestandteil des Nagels. Tritt ein Mangel auf, dann kommt es zu rissigen und brüchigen Nägeln. 
 
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 Wenn Sie all diese Ratschläge und Tipps beachten, dann dürften Sie kaum noch Probleme mit Ihren Nägeln haben. 
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 Bildquelle: Pixabay 
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            <title type="text">Warzen entfernen: Wie bekommt man Warzen weg</title>
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                 Fast alle Menschen entdecken mindestens einmal in ihrem Leben eine Warze an ihrem Körper oder sind gleich von mehreren Warzen befallen. Welches Mittel wirklich gegen Warzen hilft, mit welcher Methode bzw. Behandlung sich Warzen am besten entfernen lassen und was Sie beim Auftreten von Warzen generell beachten sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag. 
 
   Was sind Warzen? Definition, Ursachen und Vorkommen    
   Welche Warzenarten gibt es?    
   Wie bekommt man Warzen weg? Tipps, natürliche Hausmittel und Behandlung    
   Vorbeugung von Warzen    
 
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   Was sind Warzen? Definition, Ursachen und Vorkommen 
 Auch wenn mit dem Wort Warzen häufig große, dunkle Hauterhebungen assoziiert werden, die typischerweise so manchen aus Filmen oder Büchern bekannten Bösewicht kennzeichnen, steht der Begriff für weitaus mehr Hautveränderungen, die sich in Form, Farbton und Ausprägung mitunter stark unterscheiden können. 
 Meist handelt es sich bei Warzen um kleine gutartige Hautveränderungen, die in verschiedenen Formen sowie an unterschiedlichen Stellen des Körpers auftreten (teilweise auch am ganzen Körper). In der Regel entstehen Warzen durch Viren (vor allem humane Papillomaviren, kurz: HPV) oder aufgrund von Infektionen, wobei die Erreger über Schmierinfektionen oder Kontaktinfektionen von Mensch zu Mensch (z.B. beim Händeschütteln oder beim Geschlechtsverkehr) oder über äußere Träger (z.B. feuchte Böden in der Sauna, im Schwimmbad oder über Gegenstände wie Handtücher) übertragen werden. Über kleine Verletzungen in der Haut oder den Schleimhäuten wird infolgedessen die obere Hautschicht infiziert, und die Haut kann zu wuchern beginnen. Somit lässt sich die Frage, ob Warzen ansteckend sind, mit einem klaren „Ja“ beantworten. Interessant ist jedoch, dass nach der Infektion bis zur eigentlichen Bildung der Warze mehrere Wochen oder Monate vergehen können. 
 Eine Ausnahme bilden die aus Altersflecken entstehenden Alterswarzen, auf deren Ausbildung Viren keinen Einfluss haben. Diesen liegt vermutlich die natürliche Alterung der Haut und eine insgesamt hohe Belastung durch UV-Strahlen zugrunde. 
 Auftreten und Ursachen von Warzen: Wer ist betroffen? 
 Jedes Jahr erkranken bis zu 750.000 Menschen in Deutschland an einer Virusinfektion, die Warzen hervorrufen kann. Häufig sind vor allem Kinder und Jugendliche von Warzen betroffen. Doch nicht bei jedem, der sich mit den entsprechenden Viren infiziert, entstehen auf jeden Fall auch Warzen: Oftmals treten Warzen vor allem bei denjenigen Menschen auf, die schnell schwitzen, oft feuchte Hände oder Füße haben und keine atmungsaktive Kleidung tragen. 
 Zudem ist das Risiko, an Warzen zu erkranken, bei Kindern und Jugendlichen deutlich erhöht, deren Immunsystem noch nicht mit Erregern von Warzen in Kontakt gekommen ist. Aber auch alle anderen Menschen, die ein schwaches Immunsystem haben oder deren Haut beispielsweise durch Krankheiten wie Neurodermitis gereizt ist, können häufiger von Warzen betroffen sein. Vielfach wird auch einer ungesunden Lebensweise (z.B. Rauchen) eine Mitschuld an der Entstehung von Warzen nachgesagt. 
 Verursachen Warzen Schmerzen? 
 Bei den meisten Warzen handelt es sich um gutartige Hautveränderungen, die keine Schmerzen verursachen und sich von alleine wieder zurückbilden, sodass keine spezielle Behandlung beim Arzt nötig ist. Grundsätzlich ist es allerdings ratsam, Viruswarzen zu behandeln, um eine Ansteckung zu vermeiden. In einigen Fällen kann es vorkommen, dass eine Warze sehr starke Schmerzen auslöst, die einer dringenden Behandlung bedarf. Mehr dazu lesen Sie weiter unten. 
 Typische Stellen für Warzen 
 An welchen Stellen Warzen auftreten, hängt vom Warzentyp und der Ursache ab. So können sich Warzen beispielsweise an den Armen, an der Stirn, auf den Wangen, im Mundbereich, am Fuß, an den Händen sowie im Genitalbereich entwickeln und sowohl einzeln als auch in kleinen Gruppen entstehen. 
   Welche Warzenarten gibt es? 
 Warzen treten in den verschiedensten Formen auf. Nachfolgend haben wir die häufigsten Arten von Warzen aufgeführt, damit Sie sich einen optimalen Überblick verschaffen können. 
 Stachelwarzen (Vulgäre Warzen) 
 Die  Stachelwarze , die auch  Vulgäre Warze  genannt wird, tritt zumeist bei Kindern oder Jugendlichen auf. Aber auch Erwachsene, die Durchblutungsstörungen haben oder sehr oft und viel schwitzen, leiden häufig unter einer Warzenbildung. Die Stachelwarze tritt typischerweise an den Nägeln, an den Fingern oder im Gesicht auf. Die Warze ist zunächst sehr klein, mit der Zeit bilden sich erbsengroße sehr harte Knötchen. Diese Knötchen nehmen eine raue, mit Hornhaut überzogene Form an. Diese Warzenart kann sich durch das Aufkratzen der Haut am ganzen Körper in kleinen Gruppen verteilen. Die Stachelwarze tritt auch auf, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Wer an Neurodermitis leidet, kann durch den starken Juckreiz eine Ausbreitung der Warze über den ganzen Körper auslösen. 
 Flachwarzen (Juvenile Warze) 
 Die  Flachwarze  (Juvenile Warze) tritt üblicherweise bei Jugendlichen oder Kindern auf, wobei häufig mehr Mädchen als Jungen betroffen sind. 
 Diese Warzenart, die sich meist im Gesicht, am Hals, am Schienbein oder am Handrücken ausbildet, wird durch eine Schmierinfektion übertragen – eine erhöhte Ansteckungsgefahr besteht somit in Schwimmbädern oder in Saunen. Die Flachwarze besitzt eine bis zu 5 Millimeter runde, sehr flache Form, die auch mehreckig sein kann. Sie ist weich und kann bräunlich, gelb oder hautfarben aussehen. 
 Dornwarzen (Sohlenwarze oder Mosaikwarze) 
 Dornwarzen entstehen zumeist am Fuß, genauer gesagt an der Fußsohle. Daher werden sie auch  Sohlenwarze  genannt. Diese Warzenart wird ebenfalls durch eine Schmierinfektion übertragen. Dornwarzen zeichnen sich durch braunschwarze Punkte aus. Wie der Name vermuten lässt, wachsen sie dornenartig in der Fußsohle und können daher sehr schmerzhaft sein, da das Gewicht des Körpers beim Gehen auf der Warze am Fuß lastet. Vermehrt sich die Warze, entsteht auf der Haut bzw. der Fußsohle ein Mosaikmuster, weshalb diese Warzenart zuweilen auch als Mosaikwarze bezeichnet wird. 
 Feigwarze (Genitalwarze) 
 Die Feigwarze bildet sich oft im Genitalbereich, an Schleimhäuten oder in feuchten warmen Hautfalten. Eine Übertragung dieser Warzenart beim Geschlechtsverkehr auf den Partner ist möglich. Die Feigwarze entsteht unter anderem bei einer Scheidenentzündung, bei einer Darmentzündung, einer Harnröhrenentzündung, bei Wurmbefall oder bei einer Vorhautverengung. Aber auch bei Gebärmutterhalskrebs kann diese Warzenart beteiligt sein und die Entstehung dieser Krebsart fördern. Die Feigwarze wird auch Genitalwarze genannt und tritt lokal auf. Es bildet sich ein fleischfarbenes Knötchen im Analbereich oder an den Geschlechtsorganen. Durch die Einnahme der Anti-Baby-Pille kann die Feigwarzenbildung im Genitalbereich gefördert werden. Ist die Feigwarze mit Bakterien oder Pilzen befallen, kann es zu einem heftigen Juckreiz kommen. 
 Dellwarzen 
 Dellwarzen treten am ganzen Körper auf, oftmals allerdings an den Fingern, Händen, Armen oder am Oberkörper. Diese Warzenart ist erbsengroß und hat in der Mitte eine Eindellung. Eine Ansteckung kann über eine Schmierinfektion oder eine Kontaktinfektion erfolgen. Auch bei dieser Art ist die Ansteckungsgefahr in Schwimmbädern oder in Saunen somit sehr hoch. 
 Wichtig: Nicht kratzen! 
 Ganz gleich, um welche Warzenart es sich handelt und wie Sie diese behandeln, gilt der Grundsatz: Warzen dürfen nicht aufgekratzt werden, da sich die Viren und die infizierten Zellen ansonsten durch die Blutung auf andere Hautstellen verteilen und die Bildung weiterer Warzen begünstigen können. Auch wenn es schwerfällt, sollten Sie einem etwaigen Juckreiz also unbedingt widerstehen und ein anderes Mittel zur Behandlung nutzen. 
  Merke:  Warzen dürfen nicht aufgekratzt werden! 
   Wie bekommt man Warzen weg? Tipps, natürliche Hausmittel und Behandlung 
 Zwar verschwinden die meisten Warzen von alleine wieder, doch es kann auch empfehlenswert sein, Warzen selbst zu bekämpfen oder vom Arzt entfernen zu lassen. Im Folgenden verraten wir Ihnen verschiedene Tipps und natürliche Hausmittel, mit denen Sie Warzen schnell entfernen können, und zeigen Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten zur Behandlung auf. 
 Hausmittel gegen Warzen 
 Warzen entfernen mit Apfelessig 
 Vielfach wird empfohlen, Warzen mit Apfelessig zu behandeln. Dazu wird Apfelessig bis zu zweimal täglich auf ein Wattepad aufgetragen, die Warze damit eingerieben und die Stelle anschließend mit einem Pflaster abgeklebt. Dadurch soll sich die Warze nach einiger Zeit ablösen und verschwinden. 
 Warzen behandeln mit Knoblauch 
 Auch Knoblauch wird nachgesagt, dass es gut gegen Warzen hilft. Dazu soll die Warze über mehrere Wochen hinweg mit frisch geschnittenem Knoblauch eingerieben werden. Außerdem kann eine dünne Knoblauchscheibe über Nacht mithilfe eines Pflasters auf der Warze fixiert werden, sodass der Saft aus der Knoblauchzehe in die Warze eindringen und die Viren bekämpfen kann. 
 Warzen entfernen mit Klebeband 
 Ein bekanntes Hausmittel gegen Warzen ist Klebeband. Was ungewöhnlich klingt, ist es auch: Die Warze wird für knapp eine Woche mit einem kleinen Stück Klebeband abgeklebt. Dadurch, dass das Klebeband auf der Haut verbleibt, wird die Warze eingeweicht. Anschließend kann die oberste Schicht mit einem Bimsstein oder einer Feile relativ leicht entfernt werden. So behandelt, verschwindet die Warze nach einiger Zeit wie von selbst – und zwar ganz ohne Schmerzen! 
 
  Merke:  
 Ob die Hausmittel tatsächlich gegen Warzen helfen, ist wissenschaftlich nicht bewiesen. Wenn Sie unsicher sind, mit welchem Mittel Sie Warzen bekämpfen sollen, vertrauen Sie im Zweifel lieber der Meinung eines Experten. 
 
 Warzen zu Hause entfernen 
 Anwendung von Salicylsäure und Milchsäure 
 Um Warzen ohne Behandlung beim Arzt zu entfernen, können Sie beispielsweise Lösungen mit Salicylsäure oder Milchsäure verwenden. Die Anwendung erfolgt mehrere Wochen lang täglich auf den betroffenen Hautstellen. Dadurch bildet sich eine dünne Schicht auf der Warze und die Haut wird aufgeweicht. Am nächsten Tag kann dieser Film möglichst einschließlich der obersten Warzenschicht entfernt werden – zum Abtragen können Sie zum Beispiel eine Feile oder einen Bimsstein verwenden. In der Regel ist diese Methode schmerzfrei, leichte Schmerzen können allenfalls durch das Abfeilen und Entfernen der oberen Hautschicht auftreten. Um die umliegende Haut zu schützen, tragen Sie am besten eine fetthaltige Creme oder Vaseline auf, um zu vermeiden, dass die Lösung gesunde Hautpartien beschädigt. 
 Alternativ gibt es inzwischen auch Pflaster mit Salicyl- bzw. Milchsäure, die Sie eine Weile auf der Haut belassen können, um die Haut aufzuweichen. 
 
  Unser Tipp:  
 Rezeptfreie Medikamente gegen Warzen gibt es auch in unserer Online-Apotheke – entdecken Sie unser vielfältiges Angebot und finden Sie das beste Mittel gegen Warzen! 
 
 Warze geht nicht weg: Wann zum Arzt? 
 Wenn Warzen nicht nach einiger Zeit von alleine weggehen, sollten Sie einen Experten um Rat fragen und sich vertrauensvoll an Ihren Hautarzt wenden. Gerade bei Warzen im Genitalbereich sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bei einem erfahrenen Experten sind Sie in den besten Händen und können darauf vertrauen, dass er Sie durch die Wahl einer geeigneten Methode dabei unterstützt, die Warzen schnell zu entfernen. 
 Warzen entfernen durch Vereisen 
 Eine Mittel, das Ihr Hautarzt zur Behandlung von Warzen nutzen kann, ist das Vereisen (Kryotherapie). Dabei wird die Warze mit flüssigem Stickstoff behandelt, was helfen soll, die betroffenen Zellen der oberen Hautschicht zu zerstören und die Warzen nach und nach verschwinden zu lassen. Die Anwendung erfolgt für gewöhnlich über mehrere Wochen. Normalerweise ist das Vereisen wenig schmerzhaft, kann jedoch leichte Hautreizungen verursachen. Ebenso wie andere Behandlungsmöglichkeiten erfordert das Vereisen allerdings Geduld. 
 Hilft dies nicht, kann der Hautarzt Ihnen ergänzend Mittel wie zum Beispiel Tinkturen mit 5-Fluoruracil verschreiben, welche die Viren abtöten und die Warze bekämpfen. 
 Warzen herausschneiden, mit dem Laser oder Löffel abtragen 
 In einigen Fällen kann es nötig sein, Warzen chirurgisch zu entfernen, mit einem scharfen Löffel (Kürettage, etwa bei Feigwarzen) oder mit dem Laser abzutragen. Dies kann beispielsweise dann notwendig werden, wenn Warzen gehäuft auftreten oder stark wuchern. Das Herausschneiden von Warzen, die tief in den Fuß hineingewachsen sind, kann teils tiefe Wunden hinterlassen und vorübergehend starke Schmerzen verursachen. 
 Fazit: Welche Mittel oder Hausmittel sind die besten, um Warzen schnell zu entfernen? 
 Das Vereisen und die Anwendung von Salicylsäure haben sich in Studien als die wirksamsten Mittel im Kampf gegen Warzen erwiesen. Zwar muss die Anwendung über mehrere Wochen hinweg erfolgen, jedoch klingen hartnäckige Warzen dadurch zumeist schneller ab als ohne spezielle Hilfe. 
   Vorbeugung von Warzen 
 Um eine Übertragung der HPV-Viren zu vermeiden und der Ausbildung von Warzen vorzubeugen, können Sie einige Tipps befolgen. 
 
 Regelmäßig Hände waschen! Waschen Sie sich regelmäßig die Hände und achten Sie auf eine gute körperliche Hygiene. Insbesondere nachdem Sie Warzen am Fuß oder an anderen Körperstellen berührt haben, sollten Sie sich die Hände sorgfältig waschen. 
 Gut abtrocknen! Trocknen Sie Ihre Hände und Füße nach dem Waschen, dem Duschen, dem Baden sowie nach dem Besuch in der Sauna oder im Schwimmbad stets gut ab. Wenn Sie dafür sorgen, dass Ihre Haut von Kopf bis Fuß trocken (nicht ausgetrocknet!) ist, reduzieren Sie die Entstehungswahrscheinlichkeit von Warzenarten, die sich bevorzugt im feuchten Milieu ausbilden. 
 Pflegen Sie Ihre Haut! Indem Sie Ihre Haut regelmäßig pflegen und sie durch geeignete Cremes oder Lotionen mit wertvoller Feuchtigkeit versorgen, können Sie verhindern, dass die Haut austrocknet und Risse entstehen. Auf diese Weise verringern Sie das Risiko, dass Viren in die Haut gelangen und Warzen begünstigen. 
 Kein Barfußlaufen an öffentlichen Orten! Vermeiden Sie es nach Möglichkeit, an öffentlichen Orten wie in Schwimmbädern, im Fitnessstudio, in der Sauna oder in Umkleidekabinen barfuß zu laufen. Schützen Sie Ihre Füße stattdessen immer mit Sandalen, Flip Flops oder Gummischuhen, um eine Übertragung von Viren zu verhindern. 
 Eigene Kleidung, Schuhe und Kosmetika! Tragen Sie keine Kleidungsstücke oder Schuhe von anderen Menschen und verwenden Sie ausschließlich Ihre eigenen Kosmetik- und Pflegeartikel. In Kleidung, Kosmetika und Hygieneartikeln von anderen könnten sich Viren befinden, die sich auf Sie übertragen und infolgedessen Warzen ausbilden können. 
 Bleiben Sie aktiv und ernähren Sie sich gesund! Achten Sie auf Ihre körperliche Fitness, treiben Sie regelmäßig Sport und halten Sie sich auch im Alltag viel an der frischen Luft auf. Außerdem sollten Sie sich gesund ernähren und Wert auf eine ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen legen, um Ihr Immunsystem zu stärken. Ein starkes Immunsystem ist der beste Schutz vor unerwünschten Warzen. 
 
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 Bildquelle: © Ruletka - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Juckender Hautausschlag: Alles, was Sie wissen müssen</title>
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                 Ursachen finden für juckende Hautveränderungen 
 Unsere Haut ist das größte Organ des Körpers – und sie reagiert meist sofort und sehr empfindlich, wenn es zu Störungen kommt. Etwa mit einem Hautausschlag, der meistens unerträglich juckt. 
 Ein juckender Hautausschlag hat oft folgende Ursache: Allergien, Aufregungen, die falsche Ernährung, eine Viruserkrankung, Abwehrreaktionen des Immunsystems, äußere Einflüsse wie Verätzungen. Auch hormonelle Probleme (z.B. Pubertät) können die Ursache für einen solchen Juckreiz sein. Wenn im Inneren Ihres Körpers ein Abwehrkampf gegen Krankheiten stattfindet, dann reagiert die Haut mit sichtbaren entzündlichen Veränderungen, einem Ausschlag. Es kommen auch darmassoziierte Vorgänge infrage, wenn bei Ihnen ein Darmproblem beginnt. Ein juckender Hautausschlag hat auch viel mit Ihrer Lebensführung zu tun. Ebenso mit den Umweltgiften, mit denen wir täglich fertig werden müssen: Luftverschmutzung, schlechte Wasserqualitäten, chemisch und industriell bearbeitete Nahrungsmittel. 
 Wenn Sie von dieser Erkrankung befallen sind, dann helfen Ihnen Dermatologen oder auch eine Behandlung mit bewährten Hausmitteln aus der Erfahrungs- und Naturmedizin. Doch wie entsteht nun ein solcher Ausschlag, was sind die Symptome und wie können Sie ihn verhindern und bekämpfen? Auf diese Fragen gebe ich Ihnen Antworten, die Ihnen helfen, die Ursachen Ihres Hautausschlags zu bekämpfen. 
 Hautausschlag mit Quaddeln, Bläschen oder Stippchen 
 Kommen wir gleich zur ersten der Fragen, auf die wir Antworten finden müssen: Wie sieht denn so ein Hautausschlag aus? Diese Symptome können auftreten: An den befallenen Hautstellen bilden sich charakteristische rote bis bräunliche oder auch weiße Flecken, Stippchen, die entweder flach oder erhaben sind. Es bilden sich auch nässende Bläschen, Knötchen oder Quaddeln auf der befallenen Haut. Oft sind diese Flecken dann mit einer eitrigen Flüssigkeit gefüllt. Bei einer Nesselsucht, auch als Urtikaria bekannt, sind diese Quaddeln z.B. kleine, helle bis rosige und weiche Schwellungen. Alle diese Anzeichen deuten darauf hin, dass Ihre Haut unter einer Erkrankung leidet. Bevor Sie zu Hausmitteln greifen, sollten Sie einen Dermatologen aufsuchen, der Ihren Hautausschlag abklärt. 
 Juckreiz kann am ganzen Körper auftreten 
 Ein Hautausschlag kann sich fast auf der gesamten Hautoberfläche zeigen. Der Juckreiz breitet sich in der Regel unterschiedlich stark aus: flecken- oder landkartenförmig oder auch netzartig. Bevorzugt tritt er an Händen, Fingern, Füßen und Zehen auf. Aber auch auf Ihrem Gesicht, am Rumpf, Rücken und Brustkorb, am Gesäß und der Genitalregion kann es zu einem juckenden Hautausschlag kommen. Aus ersten Rötungen können sich in relativ kurzer Zeit Schuppen, Krusten, Wunden und Risse in Ihrer Haut entwickeln. Da muss auf jeden Fall ein Arzt mit der richtigen Behandlung ran, der Besuch des Dermatologen ist nicht zu vermeiden – denn es könnte sein, dass sich hier erste Symptome einer ernsthaften Erkrankung zeigen. 
 Juckender Hautausschlag kann andere Krankheiten nach sich ziehen 
 Hautausschläge sind meistens mit einem starken Juckreiz verbunden. Lassen Sie unbedingt die Finger von einem solchen Hautreiz! Denn wenn Sie daran heftig kratzen, dann können Keime in die Haut eindringen, und der Arzt muss nicht nur den Hautausschlag, sondern auch eine Entzündung bekämpfen. Sehr oft kommen zum Hautausschlag zusätzliche Krankheiten hinzu. Da muss dann der Dermatologe die Frage klären, ob ein weiterer Arzt hinzugezogen werden muss. Solche zusätzlichen Krankheitserscheinungen sind zum Beispiel: Übelkeit, Fieber, Atembeschwerden, Husten, Schwellungen und anschwellende Lymphknoten. Wenn Kinder plötzlich gerötete Flecken plus Fieber bekommen, dann kann der Arzt das als Hinweis für klassische Kinderkrankheiten wie Windpocken oder Masern deuten. 
 Worauf ein Hautausschlag hinweisen kann 
 Wenn Kleinkinder unter extrem trockener Haut und immer wieder auftretenden entzündeten und stark juckenden Hautpartien leiden, dann könnten dies Symptome einer Neurodermitis, einer Nesselsucht oder einer Schuppenflechte sein. Rote, verdickte und juckende Flecken an Rücken, Brust und den Innenseiten von Armen und Beinen können für den Dermatologen aber auch Hinweise auf eine eventuelle Medikamentennebenwirkung als Ursache für den Hautausschlag sein. Hier nun ein Überblick über häufige Ursachen von Ausschlag: 
 
 Infektionen, ausgelöst durch Viren und Bakterien 
 typische Kinderkrankheiten wie Röteln, Masern, Ringelröteln oder Windpocken 
 Gürtelrose: eine Infektion mit Herpes-zoster-Viren, die vor allem am Ohr, im Gesicht und im Rücken-Brustbereich zum Vorschein kommt 
 Lippen- bzw. Fieberbläschen, verursacht durch Herpes-simplex-Viren 
 Pfeiffersches Drüsenfieber kann zu juckenden Rötungen oder Quaddeln führen 
 chronische Hepatitis kann Ausschläge an den Handflächen und Fußsohlen oder einen heftig juckenden Ausschlag am Körper hervorrufen 
 Dengue Fieber – nach einer Urlaubsreise in tropische Länder 
 Neurodermitis: Das ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die vor allem Kinder trifft, später aber oft verschwindet. Wenn nicht, dann tritt sie immer wieder in Schüben auf, die aber behandelbar sind. 
  allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel  oder Schmuck 
 Pilzinfektionen 
 psychischer Stress kann Hautprobleme begünstigen 
 Hautausschläge treten oft auch als sogenannte „Flechten&quot; auf, zum Beispiel an Handgelenken oder den Unterschenkeln. Sogar Nägel können von ihnen befallen sein. Ein Beispiel für eine Flechte ist die &quot;Knötchenflechte&quot;. Bei ihr entwickeln sich großflächig juckende, rötliche Knötchen, die auch gestreift sein können. Ein weiteres Beispiel ist die Schuppenflechte. Dabei kommt der Juckreiz von roten entzündeten Platten mit weiß-silbrigen Schuppen. Diese beiden Hautkrankheiten bedürfen unbedingt der ärztlichen Behandlung. 
 Sehr weit verbreitet ist die  Akne . Ihre Symptome sind leicht zu erkennen: Pickel, Knötchen und mit Eiter gefüllte Pusteln im Gesicht, an den Oberarmen und im Rücken- und Brustbereich. 
 
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 Generell muss gelten: Wenn Fragen bei einem juckenden Hautausschlag auftauchen, er nicht wieder von selbst verschwindet und starker Juckreiz sowie Schmerzen auftreten, dann sollten Sie nicht selber Arzt spielen, sondern die Symptome von einem Dermatologen abklären lassen. 
 Warnung: Diese Medikamente können Ursache für einen Hautausschlag sein 
 Sie gehören zu der großen Zahl von Menschen, die ständig Medikamente einnehmen müssen? Die können auf Dauer die Ursachen von einem juckenden Hautausschlag sein. Hier nun medizinische Produkte, die zu einem Hautausschlag führen können: 
 
 Produkte, die den Wirkstoff Acetylsalicylsäure enthalten. Das sind nicht-steroidale Antirheumatika, Gerinnungshemmer und Schmerzmittel. 
 bestimmte Antibiotika wie Penicilline, Sulfonamide, Tetrazykline oder Cephalosporine 
 Goldsalze, die häufig bei einer Rheumatherapie eingesetzt werden 
 Kortisonpräparate können Hautreaktionen herbeiführen 
 Diuretika, die gegen Wasseransammlungen im Körper eingenommen werden 
 weitere Medikamente, die problematisch sind: Antiepileptika, Gichtmittel, bestimmte Krebsmedikamente 
 
 &amp;nbsp; 
  Wichtig:  Setzen Sie vom Arzt verschriebene Medikamente nicht eigenmächtig ab, wenn Sie diese Nebenwirkung verspüren. Reden Sie mit Ihrem behandelnden Arzt. Dieser wird Ihnen helfen, Alternativen zu finden, um den juckenden Hautausschlag zu stoppen. 
 Den Dermatologen ist ein weiteres Phänomen bekannt: Bestimmte pflanzliche Arzneimittel wie Mönchspfeffer, Johanniskrautpräparate, Kümmel- und Korianderöl können in Zusammenhang mit zu starker Sonnenbestrahlung zu sonnenbrandähnlichen Hautirritationen führen. 
 So können Sie Hautausschlag vermeiden 
 Im Gespräch mit Ihrem Arzt wird vor allem geklärt: Was hat den Hautausschlag verursacht, was sind die Symptome und wie soll eine Behandlung aussehen? Die verschriebenen Medikamente müssen Sie genau nach den Vorschriften von Ihrem Arzt einnehmen. Das ist besonders bei Neurodermitis, Urtikaria und Schuppenflechte wichtig. Natürlich gibt es auch Naturmittel und Hautpflegeprodukte, die je nach Krankheitsbild (weiteren) Irritationen vorbeugen. Worauf Sie bei Ihrer Haut achten müssen: 
 
 Die Haut darf nicht zu trocken werden, die Luftfeuchtigkeit in Ihren Räumen sollte zwischen 55 und 65 Prozent betragen. 
 Stechende Sonne und klirrende Kälte sind gleichermaßen schlecht. 
 Verwenden Sie möglichst duftstofffreie Seifen für Ihre Körperpflege&amp;nbsp; und    Produkte speziell für eine trockene Haut .  
 Stärken Sie Ihr Immunsystem durch viel Bewegung an frischer Luft, eine vitaminreiche und fettarme Ernährung. 
 Wenn Sie mit aggressiven Substanzen hantieren müssen, dann sollten Sie immer Handschuhe und schützende Kleidung tragen. 
 
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 Bildquelle: Fotolia - Andrejs Pidjass @ nejron.livejournal.com 
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            <title type="text">Brandwundenversorgung </title>
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                 Brandwundenversorgung darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden 
 Eine Verbrennung hat so gut wie jeder schon einmal erlebt und weiß, wie schnell sie kommen kann. Das Kind fasst an das heiße Bügeleisen, man stolpert und greift auf die heiße Kochplatte oder das Wasser kommt kochend heiß aus dem Wasserhahn und schon ist es geschehen. Das Spektrum an unterschiedlichen Verbrennungen ist groß. Sie können leicht und harmlos sein, kurze Zeit Schmerzen bereiten, aber auch bis hin zu ernstzunehmenden, lebensgefährlichen Verletzungen reichen. Eins ist jedoch sicher bei Verbrennungen, nehmen sie diese nie auf die leichte Schulter, sondern leisten Sie eine vernünftige Brandwundenversorgung. 
 Verbrennungsgrade 
  Grad 1:&amp;nbsp; Nur die oberste Hautschicht ist betroffen. Sie ist leicht gerötet und geschwollen. Diese Wunden sind meist nach ein bis zwei Tagen ohne Narbenbildung verheilt.   Grad 2:&amp;nbsp; Nicht nur die oberste Hautschicht ist betroffen, sondern auch die darunter. Die Haut ist gerötet, schmerzhaft, geschwollen und innerhalb eines Tages kommt es zur Blasenbildung. Die Blasen sind mit Wundflüssigkeit gefüllt. Diese Verbrennungen benötigen eine längere Wundheilzeit und hinterlassen oft Narben.   Grad 3:&amp;nbsp; Alle Hautschichten sind betroffen und regelrecht zerstört. Oft sind die unter der Haut liegenden Knochen, Muskeln und Sehnen in Mitleidenschaft gezogen. Ausschlaggebend für die Heilchancen ist, wie viel Haut von den Verbrennungen betroffen ist. 
 Was tun bei Verbrennungen? 
 
 Brandwunde 15-20 Minuten unter kaltem Wasser kühlen 
 Falls nicht mit der Wunde verklebt, Kleider entfernen. 
 Wunde desinfizieren 
 Wunde steril abdecken 
 
 &amp;nbsp; 
 Was ist sonst noch wichtig? 
   
 
 Hausapotheke immer mit Jodsalbe und  sterilen Kompressen  auffüllen! 
 Nie Butter oder Mehl auf die Brandwunden geben! 
  &quot; href=&quot;/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/haut-haare-naegel/brandblasen-behandeln-praktische-tipps-und-informationen&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Brandblasen richtig behandeln , lieber kühlen, aber niemals aufstechen! 
 Bei stärkeren Verbrennungen immer den Arzt aufsuchen! 
 Brandwunden bei Kindern immer einem Arzt zeigen! 
 Falls Kleider mit der Wunde verklebt sind, immer vom Arzt entfernen lassen, nicht selber Hand anlegen 
 Bei sehr starken Verbrennungen en Verletzten nie selber transportieren, sondern immer den Notarzt rufen! 
 Bis der Arzt eintrifft, die Wunden kühlen! 
 
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 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: © Forenius - stock.adobe.com // Pixabay 
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