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    <updated>2026-08-20T02:46:13+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Sonnencreme bei Neurodermitis: Wichtige Tipps und Informationen </title>
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                 Der richtige Sonnenschutz bei Neurodermitis ist unverzichtbar 
 Viele Menschen mit Neurodermitis stellen sich die Frage nach dem optimalen Sonnenschutz und einem richtigen Umgang mit der Sonne. Denn: Einerseits kann jedes ungewohnte Pflegeprodukt Stress für die ohnehin schon belastete und empfindliche Haut bedeuten, da sie bei Neurodermitis auf viele Inhaltsstoffe der im Handel erhältlichen Sonnenschutzmittel besonders sensibel reagiert. Andererseits ist ein Sonnenbrand vor allem für Neurodermitis Patienten unbedingt zu vermeiden. Gerade kleine Kinder sind hier stark gefährdet. Gibt es einen  verträglichen und verlässlichen Schutz vor der Sonne bei Neurodermitis ? In diesem Ratgeber unserer Online-Apotheke geben wir Ihnen Antworten auf diese Frage sowie praktische Tipps zur Auswahl geeigneter Sonnencreme bei Neurodermitis. 
 
 
   Welcher Sonnenschutz ist bei Neurodermitis geeignet?    
   Sonnenschutz bei Babys und Kindern mit Neurodermitis    
   Weitere Tipps zum Sonnenschutz mit und ohne Neurodermitis    
   Fazit    
 
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   Neurodermitis und Sonnenstrahlen – ein ambivalentes Thema 
 Neurodermitis Patienten sind im Alltag meist an Einschränkungen gewöhnt. Sie lernen oft schon als Kinder, dass sie auf Vieles verzichten müssen, was für andere Menschen als selbstverständlich gilt. Die Sonne selbst ist aus Sicht eines Neurodermitis Patienten nicht in jedem Fall negativ zu bewerten und als Gefahr zu verstehen. 
 Im Gegenteil: Eine maßvolle Sonnenstrahlung kann sogar einen therapeutischen Effekt erzielen – auf dieser Erkenntnis basiert die sogenannte  Photoherapie  (Lichttherapie), die sich gerade bei der Behandlung akuter Krankheitsschübe bewährt hat. Allerdings ist es nicht notwendig, sich für eine Lichttherapie unkontrolliert der Sonnenstrahlung auszusetzen. Stattdessen wird ambulant in der Praxis des Hautarztes oder in einer dafür eingerichteten Klinik eine gezielte Bestrahlung mit UV-Licht vorgenommen. Die ärztliche Überwachung sorgt dafür, dass die Dosierung der Strahlung immer gut verträglich bleibt und das kritische Maß nicht überschreitet. 
 In der freien Natur gestaltet sich diese Kontrolle hingegen schwierig. Deshalb ist für Neurodermitis Patienten beim Sonnenbaden auch grundsätzlich große Vorsicht und Zurückhaltung geboten. Im Zweifel ist der Verzicht allemal besser als die Inkaufnahme eines unwägbaren Risikos. Außerdem sollte der positive Einfluss der Sonne in der freien Natur auf die Neurodermitis Haut nicht überschätzt werden:  Die Sonnenstrahlen wirken sich wohltuend auf die Psyche des Neurodermitis Patienten aus, sorgen aber in der Regel nicht für eine messbare Besserung des Hautzustands . Das liegt auch daran, dass im Freien, zum Beispiel am Strand, Sand, Luft und Wasser die Haut zusätzlich reizen. Eine hohe UV-Dosis kann im ungünstigsten Fall bei Neurodermitis Patienten zusätzliche Schübe auslösen! 
 Deshalb ist im Umgang mit der Sonnenkraft bei akuter Neurodermitis immer eine gewisse Zurückhaltung an den Tag zu legen. 
  Wichtig:  Unbedingt vermeiden sollten Neurodermitis Patienten einen Sonnenbrand! Selbst ein vermeintlich harmloser Sonnenbrand kann bei einer durch Neurodermitis strapazierten Haut das Hautkrebs-Risiko deutlich erhöhen. Der richtige Sonnenschutz kann und sollte deshalb gerade bei Neurodermitis Patienten eine ernstzunehmende Maßnahme sein. 
   Welcher Sonnenschutz ist bei Neurodermitis geeignet? 
 Sonnenschutzmittel sind heute im Handel in großer Auswahl erhältlich. Die meisten Menschen kaufen ihre Sonnencremes nicht in der Apotheke, sondern einfach in der Drogerie oder gleich im Supermarkt, wo Sonnencreme und Co. gewissermaßen zum Standardsortiment gehört – was aber keinesfalls bedeutet, dass jede Sonnencreme, Sonnenmilch und Hautpflege mit Sonnenschutz gleich gut ist. 
 Für Neurodermitis Patienten ist dabei besonders interessant, wie sich die verschiedenen Arten auf das eigene Krankheitsbild auswirken. Sie stehen bei der Auswahl der passenden Sonnencreme gleich vor einem doppelten Problem: Zum einen ist ihre Haut gegenüber der Sonnenstrahlung besonders empfindlich, zum anderen können sie aber den dringend benötigten Sonnenschutz nicht uneingeschränkt nutzen, weil viele Inhaltsstoffe die Haut zusätzlich reizen können. Ohne sich mit einem geeigneten Mittel zu schützen, sollten Neurodermitis Patienten ihre empfindliche Haut aber auf keinen Fall der Sonnenbestrahlung aussetzen. Im Folgenden nennen wir Ihnen einige  wichtige Kriterien, anhand derer Sie die geeignete Sonnencreme und andere Produkte auswählen können . 
 Entscheidende Kriterien: Lichtschutzfaktor und UVA-Siegel 
 Für die Bewertung einer Sonnencreme spielt der verwendete UV-Filter die entscheidende Rolle. UV-Filter sind wichtig für den Schutz vor UVA- und UVB-Strahlen. Erstere fördern die Hautalterung, während Letztere den gefürchteten Sonnenbrand auslösen und auch für die Entstehung von Hautkrebs verantwortlich sind. Bei den meisten Menschen sind die Stichwörter Sonnenbrand und Hautkrebs entscheidend, wenn es um das Thema Sonnenschutz geht. Die Abwehr von UVB-Strahlen hat deshalb meist Priorität. Auch der sogenannte Lichtschutzfaktor (LSF), der als wichtige Angabe auf keinem Sonnenschutzmittel fehlen darf, bezieht sich ausschließlich auf die UVB-Strahlung. 
 Dabei sind die tief in die unteren Hautschichten eindringenden UVA-Strahlen auf keinen Fall zu unterschätzen! Dermatologen weisen ausdrücklich auf die Notwendigkeit eines möglichst hohen UVA-Schutzes hin, über den ein entsprechendes Siegel Aufschluss gibt.  Ein Sonnenschutz ohne ein solches Siegel erfüllt seinen Zweck in der Regel nur ungenügend.  Das Siegel wird erteilt, wenn der UVA-Faktor mindestens 1/3 des UVB-Schutzes beträgt. Hat der Lichtschutzfaktor den Wert 30, muss der UVA-Faktor den Wert 10 besitzen 1 . Grundsätzlich gilt, dass der UVA-Faktor gar nicht hoch genug sein kann, um einer Zerstörung der Zellen tief in der Haut und der damit einhergehenden Hautalterung vorzubeugen. 
 Wichtige Unterschiede: chemische und mineralische Sonnenschutzfilter 
 Grob lassen sich Sonnenschutzprodukte in zwei Klassen einteilen: So gibt es  mineralische  (anorganische bzw. physikalische) und  chemische  (organische) Sonnenschutzfilter, denen sich auch alle auf dem Markt befindlichen Sonnenschutzmittel zuordnen lassen.  Es gilt als gesicherte Tatsache, dass mineralische Filter im Allgemeinen verträglicher und sicher in der Anwendung sind . Sie kennen keine Auflösungserscheinungen und lösen vor allem keine Allergien aus. Für Neurodermitis Patienten sind deshalb mineralische Sonnenschutzfilter die erste Wahl. Bewährte Inhaltsstoffe für mineralische Sonnenschutzmittel sind zum Beispiel Titanoxid oder Zinkoxid. 
 Skepsis gegenüber Sonnencremes mit Nanopartikeln 
 Allerdings besitzen mineralische Sonnenschutzfilter im Vergleich zu chemischen Sonnenschutzfiltern auch einen gravierenden Nachteil: Sie sind beim Eincremen weniger komfortabel und ziehen nicht vollständig in die Haut ein, sondern bilden in vielen Fällen einen sichtbaren weißen Schleier, was auch als Weißel-Effekt bezeichnet wird. Außerdem lassen sie sich nur schwer wieder entfernen. 
 Eine Lösung für dieses Problem versprechen mineralische Sonnenschutzfilter mit Nanopartikeln. Diese winzig kleinen Partikel hinterlassen zwar kaum Rückstände, allerdings wird befürchtet, dass sie aufgrund ihrer geringen Größe in den Körper eindringen und dort den Organismus schädigen könnten. Diese Frage ist von der Forschung noch nicht abschließend geklärt, allerdings ist vor diesem Hintergrund ein eher zurückhaltender Umgang mit Sonnencremes geboten, die Nanopartikel enthalten. Das gilt insbesondere für Kinder- und Baby-Sonnencreme, die häufig durch den Zusatz  Kids  als für Kinder geeignet beworben wird. Gerade die zarte Haut eines Babys oder Kleinkindes sollte keiner unnötigen Belastung ausgesetzt werden. 
 
  Hinweis:  Sonnenschutzmittel mit Nanopartikeln müssen besonders gekennzeichnet werden. Wenn Sie Sonnencreme für sich, Ihr Kind oder Baby kaufen möchten, vermeiden Sie einfach Produkte mit dem Wort  Nano , das in Klammern hinter der Angabe des jeweiligen Filters steht. 
 
 Chemische Sonnenschutzfilter sind bei Neurodermitis weniger geeignet 
 Grundsätzlich meiden sollten Neurodermitis Patienten hingegen chemische Sonnenschutzfilter.  Chemische Filter bleiben anders als anorganische Filter nicht an der Oberfläche, sondern dringen tief in die Haut ein , wo sie die Sonnenstrahlen in Wärmeenergie umwandeln. Gerade dieser Vorgang aber kann sich fördernd auf Allergien auswirken und trockene Haut zusätzlich reizen. Die mineralischen Filter bleiben hingegen als Film auf der Haut und bilden eine Art Schutzschild, das die UV-Strahlung wie ein reflektierender Spiegel zurückwirft. Sollten Sie doch einen Schutzfilter auf chemischer Basis verwenden wollen oder müssen, sollten Sie in jedem Fall darauf achten, dass Sie ihn zumindest 20 bis 30 Minuten vor dem Sonnenbad auftragen. 
 Pflanzliche Wirkstoffe und Fette anstelle von Duft- und Konservierungsstoffen 
 Viele der gängigen Inhaltsstoffe von Sonnenschutzmitteln, die für Menschen mit normaler Haut völlig unbedenklich sind, können Neurodermitis Patienten vor ernsthafte Probleme stellen. Dazu zählen vor allem Duft- und Konservierungsstoffe.  Alle reizenden und allergieverursachenden Stoffe sollten Neurodermitis Patienten meiden . Stattdessen sollte das Augenmerk auf hautberuhigenden, pflanzlichen Inhaltsstoffen liegen. In Studien positiv hervorgetreten ist zum Beispiel der Arzneihafer, der die Bildung von polaren Lipiden und wichtigen Fettsäuren in der Hautbarriere unterstützt  2 . Arzneihafer gilt als äußerst verträglich, weshalb er auch für Allergiker empfohlen wird. Darüber hinaus stärkt er die Zellabwehr gegen UVA-Strahlung und pflegt die Haut auf sanfte Weise. 
  Tipp:  Gerade bei Neurodermitis Patienten genügt es nicht, nur auf einen möglichst hohen Sonnenschutz-Faktor zu achten. Die empfindliche Haut braucht immer auch gleichzeitige Pflege und Beruhigung. Deshalb empfiehlt es sich,   ein bei Allergie geeignetes Hautpflege-Gel zu benutzen, wie Sie es in unserer unserer Online-Apotheke bestellen können  . 
 und wie oft die Sonnencreme aufzutragen ist 
 Auch bei einem Sonnenschutz sollten Sie immer die Angaben des Herstellers für die Dauer der Anwendung beachten. Wichtig ist vor allem das rechtzeitige Auftragen der Sonnencreme:  Gerade chemische Produkte müssen erst 20 bis 30 Minuten lang einwirken, ehe sie ihre volle Wirkung entfalten können. Mineralische Filter wirken hingegen sofort nach dem Auftragen . Die Wirkdauer eines Sonnenschutzmittels lässt sich zwar nicht beliebig erhöhen oder verlängern, wenn Sie die betreffende Creme mehrmals auftragen, in der Regel sollten Sie den Sonnenschutz aber zumindest nach dem Schwimmen erneuern. Bei Neurodermitis gilt zudem, das Eincremen mit Sonnenschutz in einem Intervall von etwa zwei Stunden zu wiederholen. 
 Der optimale Sonnenschutz bei Neurodermitis sollte zusammengefasst unbedingt die folgenden Eigenschaften aufweisen: 
 
 keine chemischen Filter 
 frei von Duft- und Konservierungsstoffen 
 hautberuhigende und pflegende Inhaltsstoffe 
 
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   Sonnenschutz bei Babys und Kindern mit Neurodermitis 
 Sonnenschutz ist gerade für Eltern, deren Kinder an Neurodermitis leiden, ein sensibles Thema. Es ist kein Geheimnis, dass die zarte Kinderhaut von Babys und Kindern besonders dünn und empfindlich ist. Kinder wollen aber trotzdem im Freien spielen, auf dem Spielplatz toben und im Schwimmbad plantschen. Das ist ganz normal und soll auch sein – selbst für Kinder mit Neurodermitis, die ohnehin schon viel zu oft Abstriche machen müssen im Vergleich mit ihren gesunden Spielkameraden. 
 Da die Eltern älterer Kinder gerade im Sommer nicht rund um die Uhr kontrollieren können, was diese gerade tun, ist es wichtig, dass die Kinder so früh wie möglich selbst einen vernünftigen Umgang mit der Sonne erlernen. Dabei spielt das Vorbild der Eltern eine bedeutende Rolle: Eltern, die es selbst nicht so genau nehmen mit dem Sonnenschutz, können ihren Kindern die notwendigen Schutzmaßnahmen und Verhaltensweisen nur schwer plausibel machen.  Denken Sie deshalb daran, dass Sie selbst auch immer rechtzeitig und ausreichend – das heißt großzügig! – Sonnenschutzmittel auftragen . 
 Leidet Ihr Kind unter Neurodermitis, benötigen Sie übrigens normalerweise nicht einmal eine spezielle Sonnencreme für Kinder und Babys.   Bei Neurodermitis geeignete Pflegeprodukte aus unserer Online-Apotheke   lassen sich in der Regel für die gesamte Familie anwenden. 
 
  Wichtig:  Kinder unter 2 Jahren sollten niemals einer direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden, unabhängig davon, ob sie an Neurodermitis leiden oder nicht. 
 
 Insbesondere bei Kindern ist es außerdem wichtig, dass sie genug trinken – gerade an heißen Tagen und gerade beim Aufenthalt in der Sonne. Da Kinder während des Spielens und Tobens im Freien das Trinken häufig vergessen, sind Eltern auch hier gefordert, darauf zu achten, das ihr Kind genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Dabei ist natürlich vor allem an Wasser und ungesüßten Tee gedacht, nicht an zuckerhaltige Limonaden oder Fruchtsäfte. 
   Weitere Tipps zum Sonnenschutz mit und ohne Neurodermitis 
 Keine noch so hochwertige Sonnencreme, kein UV-Filter bietet einen hundertprozentigen Schutz vor Sonnenstrahlung. Am wirksamsten schützt immer noch eine passende Kleidung, die kein UV-Licht durchlässt. Gerade kleine Kinder profitieren enorm von einer solchen UV-abwehrenden Kleidung, weil sie durch die Sonnenstrahlung am meisten gefährdet sind.  Die richtige Kleidung ist im Idealfall lang und locker  – nicht kurz und knapp, wie es im Sommer oft Mode ist. Auch für das Schwimmen gibt es inzwischen leichte UV-Schutzshirts. In Ergänzung zum Schutz des UV-abweisenden Stoffes können die frei gebliebenen Hautpartien mit einem verträglichen und wirksamen Sonnenschutzmittel aus unserer Online-Apotheke eingerieben werden. 
 Ein Platz im Schatten ist kein wirksamer Sonnenschutz 
 Wenn es richtig heiß wird, sucht sich so mancher ein schattiges Plätzchen. Allerdings ist die schützende Wirkung des Schattens ein Trugschluss: Die Streuung des Sonnenlichts ist so groß, dass die Haut auch ohne direkten Kontakt mit der Sonnenstrahlung einen schmerzhaften Sonnenbrand davontragen kann. Es ist also keinesfalls so, dass Neurodermitis Patienten nur einen Sonnenschirm benötigen, um sich nach Belieben im Freien aufhalten zu können. Es gilt hier die Faustregel: Ist der Schatten kürzer als die eigene Körperlänge, dann droht der Haut Gefahr von den Sonnenstrahlen 3 . Vorsicht ist auch bei bewölktem, aber warmem bzw. heißem Wetter geboten: Auch wenn die Sonne nicht direkt zu sehen ist, entfalten ihre Strahlen durch die Wolkendecke hindurch eine große Intensität. Sorgen Sie deshalb auch an wolkenreichen Sonnentagen für ausreichend Sonnenschutz! 
 Auch Wasser ist kein Wall gegen die Sonne 
 Ob Meer oder Pool: Im und unter Wasser ist es angenehm kühl und viele Menschen glauben deshalb, die Kraft der Sonne verliere in diesem Fall an Intensität. Aber das stimmt nur zur Hälfte:  Auch unter der Wasseroberfläche können Sie sich einen Sonnenbrand einfangen . Die UV-Strahlung verliert zwar tatsächlich an Intensität, aber bis rund 1 Meter Tiefe behält sie immerhin noch 50 Prozent ihrer Kraft. Weil das kühlende Nass den alarmierenden Schmerz unterdrückt, wird die Belastung außerdem oft gar nicht wahrgenommen. Deshalb ist auch beim Schwimmen und Plantschen immer ein wasserfester Sonnenschutz gefordert. 
 Sonnenschutz und Schweiß von der Haut entfernen 
 Nach einem schönen Tag in der Sonne ist die Haut von einem Gemisch aus Sonnenschutzmittel und Schweiß bedeckt, den Sie Ihrer Haut zuliebe spätestens am Abend entfernen sollten. Bei Neurodermitis Patienten ist es wichtig, dass auch diese Reinigung möglichst hautschonend geschieht. Wählen Sie dazu zum Beispiel ein  beruhigendes Pflegeöl  aus unserer Online-Apotheke,  das den Juckreiz lindert, trockene Hautstellen beruhigt und die Hautspannung vermindert.  
   Fazit 
 Fast jeder Mensch liebt es, sich in der Sonne aufzuhalten und die sanft wärmenden Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren. Neurodermitis Patienten sind hierbei keine Ausnahme. Doch Sonne kann auch gefährlich sein: Ein Sonnenbrand kann gerade bei Neurodermitis das Krebs-Risiko deutlich erhöhen. Der beste Sonnenschutz ist generell eine UV-undurchlässige Kleidung, ergänzt durch eine verträgliche Sonnencreme an den freien Hautpartien. Neurodermitis Patienten sollten dabei unbedingt auf geeignete Sonnenschutzmittel setzen: Um allergische Reaktionen zu vermeiden, sind mineralische Sonnencremes die beste Wahl, die für besonders empfindliche und zu Allergien neigende Haut geeignet sind. Dabei sollten Sie neben dem wichtigen Lichtschutzfaktor auch immer auf das UVA-Siegel achten. Und selbst wenn die Versuchung beispielsweise bei aktuellen Krankheitsschüben und Entzündungen groß ist, auf das Eincremen mit Sonnencreme zu verzichten, sollten Sie sich immer mit entsprechenden Mitteln schützen – verzichten Sie im Zweifelsfall lieber auf den Aufenthalt in der Sonne, bis der Krankheitsschub abgeklungen ist. 
  Übrigens:  Unser   Neurodermitis-Tagebuch   unterstützt Sie dabei, Beschwerden und mögliche Trigger festzuhalten – jetzt kostenlos herunterladen! 
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 Quellen:   1  https://www.beyer-soehne.de/uv-filter-in-sonnencremes-welche-sind-wirklich-gut/  2  https://www.dha-neurodermitis.de/presse/152-bei-neurodermitis-nicht-auf-sonnenschutz-verzichten.html  3  https://www.neurodermitis-hautwissen.de/sonnenschutz.html  Bildquelle: ©jivimages - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Neurodermitis am Arm erkennen und behandeln </title>
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                   Viele Erwachsene und Kinder leiden an Neurodermitis 
 Neurodermitis (oder auch atopisches Ekzem, atopische Dermatitis) ist eine weit verbreitete Hauterkrankung unter Erwachsenen und Kindern, die sich vor allem durch chronische Entzündungen und starken Juckreiz bemerkbar macht.  Häufig treten die Symptome  neben dem Gesicht und den Händen auch an  Arm und Oberarm auf . Das fühlt sich für die betroffenen Patienten nicht nur unangenehm an, es beeinträchtigt meist auch das Selbstwertgefühl, wenn die Haut derart in Mitleidenschaft gezogen wird. In diesem Ratgeber unserer Online-Apotheke erfahren Sie, an welchen Symptomen Sie ein durch Neurodermitis bedingtes Ekzem am Arm zuverlässig erkennen können, und erhalten  praktische Tipps zu einer effektiven, schonenden Behandlung . 
 
 
   Viele Erwachsene und Kinder leiden an Neurodermitis    
   Woran ist Neurodermitis am Arm zu erkennen?    
   Welche Ursachen hat Neurodermitis am Arm?    
   Wie wird Neurodermitis am Arm behandelt?    
   Fazit    
 
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   Woran ist Neurodermitis am Arm zu erkennen? 
 Die Arme sind eine exponierte Körperstelle: Sie werden täglich gebraucht und entsprechend beansprucht. Im Sommer sind sie außerdem weitgehend ungeschützt der Hitze und Insekten ausgesetzt. Blaue Flecken, Pickel, Stiche, Juckreiz – für viele Menschen gehören diese kleinen Unannehmlichkeiten längst zur Normalität und werden nicht weiter beachtet. Mitunter fallen deshalb die Symptome einer allergischen Dermatitis erst spät auf und bei der Behandlung wird wertvolle Zeit verloren. Deshalb ist es wichtig, dass Sie die Anzeichen für atopisches Ekzem möglichst genau kennen und rasch eine gezielte Behandlung einleiten, um Symptome wie Juckreiz und Ausschlag einzudämmen. 
 Die klassischen Symptome einer Neurodermitis 
 Die verlässliche Diagnose atopischer Ekzeme wird durch den Umstand erschwert, dass Neurodermitis kein einheitliches Erscheinungsbild aufweist. Die Symptome sind vielgestaltig und hängen auch vom Alter der betroffenen Patienten ab.  Babys  bekommen eine  Neurodermitis am Arm vor allem in Form einer juckenden Rötung an der Außenseite  (der sogenannten Streckseite) und  in den Beugefalten . Bei  älteren Kindern und Jugendlichen  sind  vorwiegend die Handgelenks- und Ellenbogenfalten  sowie die  Armbeugen  von atopischen Ekzemen betroffen. Erwachsene wiederum bekommen Neurodermitis eher an  Ellenbogen, Armbeuge, den Schultern und den Außenseiten des Armes . Alle Altersgruppen klagen aber in der Regel über einen starken Juckreiz, der sich zu einer echten Belastung im Alltag auswachsen kann. 
 Der starke Juckreiz sorgt für schlaflose Nächte 
 Der mit der Neurodermitis ebenso wie mit vielen Allergien einhergehende Juckreiz nimmt bei den meisten Patienten gegen Abend oft spürbar zu und kann schnell für schlaflose Nächte sorgen. Der Mangel an Regeneration und Entspannung macht sich dann auch im Alltag bemerkbar, zum Beispiel durch eine deutlich gesteigerte Angespanntheit und Gereiztheit. Bei Kindern kann das zu einem Einbruch der schulischen Leistung führen, während Erwachsene sich im Job nicht mehr so gut konzentrieren können. Im ungünstigsten Fall wird eine ganze Kette von unangenehmen Ereignissen in Gang gesetzt. Geben die Patienten dem Juckreiz nach,  kann das Kratzen der nässenden Ekzeme außerdem zu einem Einfallstor für Keime und Erreger werden , sodass sich unter Umständen auch eine schwerere Erkrankung entwickeln kann. Bei starken Symptomen raten wir Ihnen deshalb unbedingt, Kontakt zu einem Arzt aufzunehmen und die Behandlung professionell begleiten zu lassen! 
 Neurodermitis verläuft als schubweise Achterbahnfahrt 
 Der Verlauf von Neurodermitis ist auch deshalb vielfach so anstrengend, weil er sich in vielen unterschiedlichen Schüben ereignet. Hier ist es wichtig, dass Sie sich während einer Ruhephase nicht in falscher Sicherheit wiegen und die angebrachten vorbeugenden Maßnahmen für den möglichen nächsten Schub versäumen. Stattdessen sollten Patienten gerade in diesen ruhigen Perioden gezielt auf eine richtige Hautpflege von Gesicht und Körper setzen und vor allem alle möglichen Auslöser eines nächsten Schubs vermeiden. 
   Welche Ursachen hat Neurodermitis am Arm? 
 Die Liste der möglichen Ursachen für eine Neurodermitis ist lang, denn viele Faktoren spielen beim Ausbruch dieser allergischen Erkrankung eine Rolle. Dazu gehören  alle Einflüsse, die Ihre Haut austrocknen . Es klingt paradox, aber gerade häufiges Waschen kann trockene Haut hervorrufen! Auch das Klima kann sich auf die Hautgesundheit auswirken: Ist Ihre Haut extremer Kälte, Schwüle oder Trockenheit ausgesetzt, kann das Neurodermitis begünstigen. Dasselbe gilt für den direkten Kontakt der Haut mit irritierenden Stoffen, zum Beispiel aggressiven Reinigungsmitteln, Konservierungsstoffen oder scheuernder Kleidung aus Wolle. 
 Allergene können Neurodermitis auslösen und verstärken 
 Für das Auftreten atopischer Ekzeme können auch diverse Allergene verantwortlich sein. Im Alltag sind solche Auslöser zum Beispiel in der Wohnung verstreute Tierhaare, überall umherfliegende Pollen oder der Kot von Hausstaubmilben. Tatsächlich sind Neurodermitis Patienten noch häufig von weiteren Allergien wie Heuschnupfen betroffen. Allergische Veranlagungen sind häufig erblich bedingt – so gelten nach aktuellem Wissensstand auch erbliche Anlagen als wichtigste Faktoren bei der Entstehung von Neurodermitis, ganz gleich, ob diese sich vorwiegend im Gesicht, an den Händen oder Armen ausbreitet. Die immer stärker in Umlauf befindlichen Umweltgifte stellen in unserer modernen industriellen Welt ebenfalls einen entscheidenden Einfluss- und Risikofaktor dar. 
 
  Hinweis:  Auch wenn Allergien und Heuschnupfen häufig mit Neurodermitis verbunden sind, gibt es doch auch atopische Ekzeme, die nicht mit nachweisbaren allergischen Erkrankungen im Zusammenhang stehen. Im Zweifel schafft nur eine gründliche Untersuchung durch einen Arzt verbindliche Klarheit – vor einer Eigendiagnose sollten Sie im Interesse Ihrer selbst und Ihrer Kinder möglichst absehen. 
 
 Auch Stress und Anspannung begünstigen Neurodermitis 
 Es sind jedoch keineswegs nur äußere Einflüsse, die eine Neurodermitis auslösen. Auch eine  hohe psychische Belastung , zum Beispiel Stress im privaten oder beruflichen Alltag, kann allergische Reaktionen der Haut begünstigen. Vor einigen Jahren hielt man psychische Faktoren sogar für die Hauptverursacher einer Neurodermitis. Inzwischen wird das Krankheitsbild etwas differenzierter betrachtet und Stress zum Teil auch als eine Folge der Erkrankung eingestuft – schließlich kann die seelische Belastung bisweilen ganz erheblich sein. In jedem Fall ist Neurodermitis von der menschlichen Psyche nicht zu trennen, denn es gilt: Stress für den Geist bedeutet Stress für den Körper – und umgekehrt. 
   Wie wird Neurodermitis am Arm behandelt? 
 Die grundsätzliche Tatsache, dass ein  atopisches Ekzem nicht heilbar  ist, ändert nichts an der  Möglichkeit einer effektiven Behandlung . Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Linderung der Symptome ist eine sanfte, auf den Hauttyp abgestimmte Pflege. Waschen allein genügt dabei nicht, im Gegenteil: Wie bereits erwähnt, kann trockene Haut gerade durch zu häufiges Waschen der Arme hervorgerufen werden. Wichtig ist deshalb eine   geeignete Pflege wie zum Beispiel mit einer fettenden und Feuchtigkeit spendenden Creme   aus unserer Online-Apotheke. 
  Tipp:  Im vielfältigen Sortiment unserer Online-Apotheke finden Sie zahlreiche Pflegeprodukte, die speziell für die anspruchsvolle und sensible Haut bei Neurodermitis geeignet sind. Entdecken Sie unser Angebot! 
 Die Therapie von Neurodermitis umfasst vier Stufen 
 Stufe 1 
 Eine schonende, reizarme Pflege ist auch die erste Stufe einer Therapie, die empfohlen wird, wenn sich die Neurodermitis im Anfangsstadium nur durch trockene Haut äußert. Mit Cremes, Lotionen und anderen Produkten aus unserer Online-Apotheke können Sie neuerlichen Schüben der Erkrankung vorbeugen. Außerdem sollten Sie alle potenziellen Trigger so gut wie möglich meiden. Dazu gehören sowohl innere Trigger wie Stress als auch äußere Einflüsse wie trockene Luft, kratzende Kleidung und aggressive Duftstoffe. 
 Stufe 2 
 Stufe 2 ist erreicht, wenn sich leichte Ekzeme auf dem Unter- oder Oberarm zeigen. Eine einfache Basispflege reicht in diesem Fall nicht mehr aus, stattdessen können  eine schwache Dosis Kortison sowie antiseptische und juckreizstillende Mittel  zum Einsatz kommen, um eine weitere Ausprägung und Entzündung der leichten Wundstellen möglichst zu vermeiden. 
 Stufe 3 
 Stufe 3 geht von der Bildung mäßig schwerer Ekzeme aus. In diesem Fall kommen – immer in Absprache mit Ihrem Arzt –  stärkere Kortison-Präparate  zum Einsatz. Auch in dieser Stufe beschränkt sich die Behandlung der Neurodermitis noch auf äußerlich applizierbare Mittel, die Sie bequem in unserer Online-Apotheke bestellen können. 
 Stufe 4 
 Stufe 4 ist die höchste Stufe und ist von einer sehr intensiven Ekzem-Bildung geprägt, die sich hartnäckig halten und nur schwer behandeln lassen. Einfache Tipps zur Pflege helfen hier in der Regel nicht mehr, stattdessen kommen bei vielen Patienten  Tabletten mit dem Wirkstoff Ciclosporin  zum Einsatz. 
 Was ist bei Babys und Kindern zu beachten? 
 Babys und Kinder leiden naturgemäß besonders unter Neurodermitis. Der quälende Juckreiz, der mit der ständigen Versuchung des Kratzens einhergeht, behindert die jüngsten Familienmitglieder erheblich in ihrem Alltag. Oft verstehen Kinder auch gar nicht, dass sie diesem Juckreiz nicht nachgeben dürfen, und verschlimmern das atopische Ekzem durch das Kratzen zusätzlich. Der Kontakt der wunden Stelle mit den Fingern, die meist Bakterienträger ersten Ranges sind, kann zu schwerwiegenden Infektionen führen. Um das Risiko einer Verschlimmerung so gering wie möglich zu halten, sollten Eltern deshalb rechtzeitig Hilfestellung leisten. 
 Keine Seltenheit: Neurodermitis am Arm bei kleinen Kindern 
 Neurodermitis am Arm tritt bei Erwachsenen weit seltener auf als bei Kindern. Ohnehin ist Neurodermitis eine Krankheit, die zu 85 Prozent Kinder in den ersten fünf Lebensjahren betrifft. Deshalb ist hier das besondere Augenmerk der Eltern gefragt. Weil Kinder es kaum lassen können, mit ihren Händen die unangenehm juckenden und möglicherweise nässenden Stellen am Oberarm zu berühren, besteht auch immer das Risiko, dass die Keime und Erreger vom Arm in das Gesicht gelangen. Eltern sollten deshalb die Arme behandeln, bevor das Gesicht und weitere Zonen von der Neurodermitis betroffen sind. 
 
  Hinweis:  Für Eltern und betroffene Kinder gibt es viele spezielle Kurse, die von Ärzten und geschultem Fachpersonal durchgeführt werden. Darin erhalten die großen und kleinen Teilnehmer zahlreiche wertvolle Tipps zum richtigen Umgang mit Neurodermitis. Wenn Ihr Kind an Neurodermitis zu leiden hat, kann ein solcher Kursbesuch also eine sehr gute Idee sein. Informieren Sie sich am besten gleich bei Ihrem Kinderarzt, im Internet oder bei Ihrer Krankenkasse! 
 
 Im Winter,  in der kalten Jahreszeit , sind vor allem  fetthaltige Produkte  gefragt, wohingegen im Sommer,  in der warmen Jahreszeit, weniger Fett, dafür aber mehr Feuchtigkeit  in den Cremes, Gels oder Salben enthalten sein sollte. Um zu verhindern, dass die Kinder trotz Salbe und Co. an der betreffenden Stelle herumdrücken, können Sie nach dem Auftragen des Pflegemittels zeitweise einen großflächigen Verband anlegen, sofern es nicht zu heiß draußen ist. Darüber hinaus ist es sehr wichtig, dass Ihr Kind möglich wenig schwitzt, denn starke Schweißbildung kann Neurodermitis ebenfalls fördern. Entscheiden Sie sich deshalb für eine  möglichst luftdurchlässige, atmungsaktive Kleidung  und verzichten Sie nachts vor allem im Sommer auf eine zusätzliche Bettdecke. 
   Fazit 
 Neurodermitis am Arm ist eine Belastung für Kinder und Erwachsene. Die Krankheit ist nicht heilbar, aber eine wirksame Behandlung zur Linderung der Symptome ist möglich. Viele Betroffene können so ein weitgehend normales Leben ohne Einschränkungen führen. Bei hartnäckigen Symptomen sollten Sie einen Arzt aufsuchen, der Sie bei der Behandlung Ihrer Erkrankung bzw. Allergie unterstützen und Ihnen wertvolle Tipps geben kann. Viele Betroffene leben dank der richtigen Therapie über viele Jahre ohne Zeichen der Krankheit – oft genügt dafür schon eine einfache tägliche Basispflege des Armes. 
  Mehr Überblick bei Neurodermitis:  Mit unserem  kostenlosen&amp;nbsp;   Neurodermitis-Tagebuch   halten Sie Veränderungen der Haut strukturiert fest. 
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 Bildquelle: ©H_Ko - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Neurodermitis am Fuß: Ursachen, Behandlung und Tipps</title>
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                   Weit verbreitet: Neurodermitis am Fuß 
 Die Diagnose  Neurodermitis am Fuß  ist heute für viele Patienten Realität und besonders unangenehm, weil bei einem Juckreiz die Behandlung an dieser Stelle nicht ganz einfach ist – schließlich brauchen wir unsere Füße zum Stehen und Gehen und umhüllen sie darüber hinaus meist mit Socken und Schuhen. Die Bildung von Bläschen oder eines Ekzems ist auf verschiedene Ursachen zurückzuführen, die wir Ihnen in diesem Apotheken-Ratgeber ebenso vorstellen möchten wie die besten Tipps für den Umgang mit dieser Hauterkrankung. Erfahren Sie, welche  Maßnahmen für einen möglichst milden Verlauf  und zur Vorbeugung sinnvoll sind, und lesen Sie alles über  die richtige Pflege bei Neurodermitis an den Füßen . 
 
 
   Weit verbreitet: Neurodermitis am Fuß    
   Neurodermitis an den Füßen: Eine rechtzeitige Diagnose ist wichtig    
   Neurodermitis am Fuß: Die häufigen Ursachen    
   Fußpflege ist der Schlüssel zu Therapie und Vorbeugung    
   Fragen Sie Ihren Arzt nach passenden Medikamenten    
   Hausmittel gegen Neurodermitis am Fuß    
   Fazit    
 
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   Neurodermitis an den Füßen: Eine rechtzeitige Diagnose ist wichtig 
 Die klassischen Symptome der Neurodermitis betreffen auch Hände und Füße: Trockene Haut, meist quälender Juckreiz und unangenehmer Ausschlag sind die typischen Symptome einer atopischen Dermatitis. Für den Alltag der Betroffenen bedeuten diese Beschwerden mitunter eine erhebliche Belastung. Dabei sollte ein atopisches Ekzem auf keinen Fall ignoriert und ausgesessen werden. Eine wirksame Therapie, die Symptome lindert und Ursachen bekämpft und so rechtzeitig schlimmere Erkrankungen verhindert, ist wichtig, damit Sie sich bald wieder wohl in Ihrer Haut fühlen können! Grundsätzlich verläuft eine atopische Dermatitis am Fuß genauso wie auch an anderen Stellen des Körpers: Sie tritt schubweise auf und kann durch Kratzen und unpassende Pflege noch verschlimmert werden. Je eher auf Grundlage der Symptome eine richtige Diagnose gestellt und eine gezielte Behandlung eingeleitet wird, desto besser gelingt ein möglichst beschwerdefreies Leben mit Neurodermitis – denn vollständig heilen lässt sich die Krankheit nach dem heutigen Forschungsstand leider nicht. 
 Diese Symptome weisen auf Neurodermitis hin 
 Oft ist erst der  penetrante Juckreiz  ausschlaggebend für den Beginn einer Behandlung, dabei gibt es jedoch weitere, wenn auch oft unauffälligere Symptome, die auf eine beginnende Neurodermitis am Fuß hinweisen. Die  Rötungen , die mit einer Neurodermitis einhergehen, werden oft übersehen beziehungsweise als normale Druck- oder Schweißspuren fehlinterpretiert. Des Weiteren sollte auch eine  dauerhaft trockene oder schuppige Haut  Anlass für eine genauere Betrachtung geben. Ein deutliches Zeichen sind  nässende Stellen, blutige Risse und im Extremfall sogar die Bildung von Bläschen, Krusten und Ekzemen . Gerade die letztgenannten Symptome sind oftmals mit starken Schmerzen verbunden und können im weiteren Verlauf der Neurodermitis auch als Einfallstor für Keime und Erreger dienen. Oft entsteht daraus auch ein Sonderfall der Neurodermitis, der sogenannte atopische Winterfuß. Wenn Sie entsprechende Symptome erkennen, sollten Sie sofort handeln! 
 Der atopische Winterfuß – ein hartnäckiges Fußekzem 
 Beim  atopischen Winterfuß  handelt es sich um eine  Sonderform der Neurodermitis am Fuß , die auch Plantardermatose oder Dermatitis plantaris sicca genannt wird. Konkret geht es um ein trockenes Fußekzem, das vor allem in der Winterzeit häufig auftritt – daher rührt auch der Name. Der Grund für diese jahreszeitliche Präferenz liegt daran, dass in der kalten Jahreszeit meist festes und dichtes Schuhwerk getragen wird, das die Luftzirkulation der Füße erschwert. Zusätzlich werden zu den Schuhen auch noch extra dicke Strümpfe und Socken getragen, die mitunter aus Material bestehen, durch das die Schweißproduktion begünstigt wird – zum Beispiel Kunstfasern aus Nylon. 
 Das bedeutet in der Praxis: Die Füße bekommen keine Luft mehr, die Haut wird weich und büßt die ihr eigenen Schutzfunktionen ein. Das direkte Resultat ist eine deutlich gesteigerte Anfälligkeit der betroffenen Füße gegenüber Keimen und Erregern. In der Regel beginnt der atopische Winterfuß an den Zehen und kann sich bis zu den Fußsohlen ausbreiten. In extremen Fällen können sogar die Nägel in Mitleidenschaft gezogen werden. Wie bei der normalen Neurodermitis sind die Symptome  gerötete, trockene und schuppige Haut , bei weiterem Voranschreiten der Erkrankung kann es zu den bereits beschriebenen schmerzhaften Rissen kommen. Deshalb ist gerade zur Behandlung dieses speziellen  Ekzems eine entzündungshemmende Creme  oder ein ähnliches Mittel wichtig. 
 
  Hinweis:  Entgegen seines Namens kann der atopische Winterfuß auch im Frühling, Sommer und Herbst auftreten. Entscheidend für die Bildung des atopischen Winterfußes sind Luftzirkulation und Schweißproduktion, nicht die Jahreszeit. 
 
 Bei Neurodermitis am Fuß besteht ein erhöhtes Risiko für Fußpilz 
 Neurodermitis am Fuß schwächt die natürliche Abwehrkraft der Haut und erhöht damit auch das Risiko für weitere Erkrankungen. Zu diesen zählt auch der vielfach gefürchtete Fußpilz, den viele eher aus Kindertagen im Schwimmbad kennen. Eine sorgfältige Pflege des Fußes ist hier die beste Methode zur Vorbeugung. Außerdem sollten Sie gerade die Zehenzwischenräume besonders gründlich säubern und abtrocknen und möglichst luftdurchlässige Socken – zum Beispiel aus Baumwolle – verwenden. Zwar ist trockene Haut häufig eine Vorstufe für die Bildung von Bläschen oder eines Ekzems, allerdings fehlt hier in der Regel Fett und nicht Nässe! Trocknen Sie deshalb Ihre Füße gründlich ab und tragen Sie eine fetthaltige Creme gegen trockene Haut auf – das ist allemal besser als ein nasser Fuß nach dem Duschen. 
 Kinder sind am häufigsten betroffen 
 Es ist kein Geheimnis, dass Kinder häufiger unter Neurodermitis leiden als Erwachsene. Das gilt insbesondere auch für die Neurodermitis an den Füßen, denn Kinder toben oft herum, springen, laufen und spielen gerne im Freien und tragen dabei warme Strümpfe und Schuhe, welche die Luftzirkulation der Füße behindern und die Schweißproduktion befördern. Natürlich meinen es die Eltern nur gut, wenn sie darauf achten, dass ihre Kinder keine kalten Füße bekommen, aber im Hinblick auf eine mögliche Neurodermitis sollte auch und gerade bei Kindern eine  möglichst luftdurchlässige Fußbekleidung  gewählt werden. Das gilt übrigens auch für Babys und kleine Kinder, die wohlmeinend besonders warm eingepackt werden, weil sie sich nicht erkälten oder eine andere Erkrankung einfangen sollen. Auch hier ist luftdurchlässige Bekleidung eine wichtige Maßnahme, um die unangenehme Diagnose Fußekzem zu vermeiden. Für so empfindliche Patienten wie  Babys und Kleinkinder  sollte eine  besonders milde Creme für die Hautpflege  verwendet werden. 
  Tipp:  Naturgemäß haben Eltern die Hände ihrer Kinder häufiger im Blick als den Fußbereich. Oft betreffen Bläschen und Ekzeme aber Hände und Beine gleichzeitig – zeigen also die Hände Ihrer Kinder Symptome, dann kontrollieren Sie am besten auch gleich jeden Fuß auf ein Fußekzem. 
   Neurodermitis am Fuß: Die häufigen Ursachen 
 Neurodermitis betrifft besonders häufig Füße und Hände und ist dort natürlich auch deshalb unangenehm, weil Füße und Hände im Alltag ständig gebraucht werden. Aber genau darin liegt auch eine mögliche Ursache für das Entstehen von Ekzemen, die an den Händen und Füßen auch dyshidrotische Ekzeme genannt werden. Gerade durch die ständige Beanspruchung sind Hände und Füße besonders anfällig für die Auslöser von Allergien. Vor allem die Hände können einen möglichen Erreger schnell über den gesamten Körper verteilen, weil wir sie eben zu vielen Zwecken gebrauchen und unser Gesicht, unsere Füße und sonstige Stellen des Körpers häufig unbewusst mit unseren Fingern berühren. 
 Stress und unausgewogene Ernährung können Ekzeme verursachen 
 Sind Sie in Ihrem Alltag stark belastet, kann dieser Stress Ursache und Auslöser eines atopischen Ekzems sein. Auch eine ungesunde Ernährung kann Allergien und atopische Ekzeme begünstigen. Bei der Ernährung gibt es keinen allgemeingültigen Plan, um ein Fußekzem zu vermeiden. Haben Sie bestimmte Bestandteile Ihrer Ernährung im Verdacht, zu den Ursachen von Bläschen und Ekzemen zu zählen, dann sollten Sie dies mit Ihrem Arzt besprechen und gegebenenfalls einen Allergietest machen. Grundsätzlich gilt,  möglichst auf stark Fetthaltiges, viel Zucker, Alkohol und Koffein zu verzichten  und stattdessen auf eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse zu achten. 
 Allergien brauchen Auslöser 
 Üblicher Auslöser für ein Kontaktekzem sind Allergene oder sonstige Reizstoffe. Bei einem Kontaktekzem geht es vor allem darum, den konkreten Auslöser zu identifizieren und nach Möglichkeit zu meiden. Deshalb sollten Allergien immer von einem kundigen Arzt untersucht werden, damit die betroffenen Patienten eine verlässliche Diagnose erhalten, die als Grundlage für eine erfolgreiche Therapie gelten kann. Nur wenn Sie die konkrete Ursache und somit den Auslöser Ihres Ekzems kennen, können Sie ihn konsequent meiden. 
 Enge Schuhe, falsche Textilien und viel Schweiß 
 Wie bereits angedeutet, tragen Patienten, die unter einer Neurodermitis am Fuß leiden, oft, ohne es zu merken,  zu enges Schuhwerk , wählen  Strümpfe aus falschen Textilien  (zum Beispiel Kunstfaser) oder  neigen ganz allgemein stark zum Schwitzen , was die Entstehung von Ekzemen ebenfalls begünstigen kann. 
 Hormonelle Veränderungen bei weiblichen Patienten 
 Frauen, die während ihrer Periode, einer Schwangerschaft oder der Menopause hormonelle Veränderungen erfahren, sind ebenfalls anfälliger für Neurodermitis. 
 Extreme Klimaverhältnisse 
  Starke Hitze, Kälte oder Trockenheit  kann zum Ausbruch einer Neurodermitis führen. Durch entsprechende Pflege können Sie diesen äußeren Einflüssen auf Ihre Haut schützend entgegenwirken und einer Neurodermitis möglicherweise erfolgreich vorbeugen. 
   Fußpflege ist der Schlüssel zu Therapie und Vorbeugung 
 Neurodermitis ist nicht vollständig heilbar, weshalb jede Therapie nur die Linderung der Symptome zum Ziel haben kann. Auch Maßnahmen der Vorbeugung, die den erneuten Ausbruch der Krankheit verhindern oder zumindest hinauszögern sollen, sind möglich und sinnvoll. Vor allem aber sollten Sie geschlossene Schuhe nur so lange tragen, wie es wirklich erforderlich ist. Verzichten Sie nach Möglichkeit außerdem immer auf Socken aus synthetischen Fasern und setzen Sie stattdessen auf die natürlichere Baumwolle! 
 
  Wichtig:  Wird ein Fußekzem nicht rechtzeitig behandelt, kann dies möglicherweise den Grundstein für eine unangenehme, schwerere Erkrankung legen. Deshalb sollten Sie der Hautpflege einen hohen Stellenwert zukommen lassen und Ihre Haut immer typgerecht pflegen! 
 
 Bei der Fußpflege auf die Inhaltsstoffe achten! 
 Viele Betroffene stehen ihrer Neurodermitis ratlos gegenüber, weil sie eigentlich viel Zeit und Sorgfalt auf die Fußpflege verwenden. Der Schlüssel sind dann oft bestimmte Inhaltsstoffe wie ätherische Öle, die bei vorhandenen Allergien ein Kontaktekzem auslösen können. So manches Fußbad, das Patienten Linderung verschaffen soll, leistet dann der Neurodermitis Vorschub. Wenn Sie unsicher sind, welche Inhaltsstoffe für Neurodermitiker geeignet sind, fragen Sie Ihren behandelnden Arzt oder wenden sich an unser pharmazeutisches Beratungsteam – wir sind gerne für Sie da! 
 Immer gründlich abtrocknen! 
 Wie bereits erwähnt, werden Fuß und Zehen oftmals nach dem Duschen oder einem Bad gar nicht richtig abgetrocknet oder die Zehenzwischenräume werden beim schnellen Trockenrubbeln einfach ausgespart. Gerade da kann jedoch die Ursache eines Ekzems liegen, denn die feuchten und dunklen Zehenzwischenräume bilden den idealen Nährboden für ein Fußekzem. 
 Bei Juckreiz ist eine Behandlung nötig 
 Bei juckenden Bläschen oder einem juckenden Fußekzem neigen die meisten Menschen reflexartig zum Kratzen. Bläschen und Fußekzem können sich aber durch das Aufkratzen entzünden und die Diagnose verschlimmern! Stattdessen bekämpfen Sie den Juckreiz aber nur durch   eine gezielte Behandlung mit mildernden Salben   oder ähnlichen Mitteln, die Sie selbstverständlich zum günstigen Preis in unserer Online-Apotheke bestellen können. Das Aufkratzen der betroffenen Hautstellen kann ein Einfallstor für Keime und Erreger schaffen, das schließlich zu einer schlimmeren Erkrankung führen kann, weshalb Sie das Kratzen unbedingt vermeiden sollten. 
  Bitte nicht Kratzen!  Tatsächlich ist das ständige Kratzen bei vielen Patienten eine der häufigsten Ursachen für einen schlimmeren Verlauf des atopischen Ekzems. Auch wenn es schwerfällt, sollten Sie daher versuchen, Ihrem Juckreiz nicht nachzugeben! 
 Trockene Haut braucht fettreiche Pflege 
 Ist die Haut am Fuß trocken, liegt die Ursache häufig bei einem zu niedrigen Fettanteil. Das beste Mittel ist hier  eine Creme oder Salben mit hohem Fettanteil , welche die entsprechenden Hautstellen wieder weich und geschmeidig machen. Durch die Applikation eines solchen Mittels kann oft verhindert werden, dass trockene Haut und somit dyshidrotische Ekzeme entstehen. Damit diese Hautpflege wirken kann, ist allerdings vor allem  das regelmäßige Auftragen wichtig.  
 Ein tägliches Fußbad löst die Schuppen 
 Bei Neurodermitis entstehen nicht nur Ekzeme, sondern vor allem auch Schuppen, die mit Bakterien besetzt sind. Deshalb ist bei Neurodermitis eine  tägliche und gründliche Reinigung der Füße notwendig , um sie von Schuppen zu befreien. Sehr gut geeignet ist für diesen Zweck ein wohltuendes Fußbad, das neben der Reinigung noch für eine ansprechende Pflege und ein wohliges Gefühl sorgt. 
   Fragen Sie Ihren Arzt nach passenden Medikamenten 
 Es gibt verschiedene Präparate, mit denen Sie einem Fußekzem zu Leibe rücken können. Allerdings sollten Sie Medikamente nicht auf eigene Faust einnehmen, sondern in jedem Fall Ihren Arzt um Rat fragen! In der Regel kennt ein Arzt seine Patienten am besten und kann nach einer fachkundigen Diagnose auch besser beurteilen, welche Mittel im konkreten Fall empfehlenswert sind. 
 Antihistaminika gegen juckende Ekzeme 
 Der Juckreiz gehört zu den unangenehmsten Symptomen eines atopischen Ekzems. Eine spezielle Form der Behandlung stellt die Einnahme von   Antihistaminika   dar – diese sollten Patienten aber ebenfalls nicht ohne ärztlichen Rat einnehmen. Falls Ihnen Ihr Arzt eine entsprechende Diagnose stellt und Sie unter Juckreiz zu leiden haben, dann sprechen Sie ruhig aktiv die Einnahme eines Antihistaminikums an. Haben Sie ein Rezept erhalten, können Sie das entsprechende Mittel einfach in unserer Online-Apotheke bestellen. 
 Hyaluronsäure kann Ekzeme lindern 
 Ein bewährtes Mittel zur Linderung eines Ekzems ist Hyaluronsäure. Als Gel oder Salbe zum Auftragen ist  Hyaluronsäure  als Basispflege bei Neurodermitis auch für die Langzeitanwendung geeignet. Sie verbessert die Hautfeuchtigkeit und unterstützt somit die Schutzbarriere der Haut. 
    Hausmittel gegen Neurodermitis am Fuß 
 Um Ihre Neurodermitis zu behandeln, ist vorübergehend auch der Griff zu Hausmitteln möglich. Diese Mittel sind allerdings immer nur als erste Hilfe gedacht und können eine fachkundige Diagnose durch einen ausgebildeten Arzt nicht ersetzen! 
 Apfelessig kann Entzündungen und Juckreiz lindern 
 Soll der quälende Juckreiz mit einfachen Mitteln behandelt werden, dann kann  Apfelessig  die richtige Lösung sein. Verdünnen Sie Apfelessig im Verhältnis 1:1 mit Wasser und reiben Sie die betroffenen Hautstellen mit der frisch gemischten Tinktur ein. Dies soll innerhalb kurzer Zeit Entzündungen hemmen und den Juckreiz lindern. 
 Olivenöl gegen atopische Dermatitis 
  Olivenöl  ist nicht nur ein fester Bestandteil einer gesunden Ernährung, es soll sich auch hervorragend zur Behandlung von Neurodermitis eignen. Dazu soll es genügen, die Haut regelmäßig mit Olivenöl einzureiben oder jeden Tag einen Esslöffel Olivenöl einzunehmen. 
 Quark, Milch und Joghurt bei atopischer Dermatitis 
 Auch wenn Quark, Joghurt und Milch vielfach im Zusammenhang mit einer gesunden Ernährung aufgeführt werden, wird bei Neurodermitis vielmehr empfohlen, sich aus Quark und Joghurt eine Hautmaske anzufertigen. Ein Verhältnis von 3 Esslöffeln Joghurt und 2 Esslöffeln Quark sollten bei atopischer Dermatitis einen guten Effekt erzielen. Milch können Sie gleich auf zwei Arten für die Therapie eines Ekzems benutzen: Einmal als kalte Umschläge, bei denen Sie die Tücher mit kalter Milch anstelle kalten Wassers benetzen. Zum anderen können auch Milchbäder bei atopischer Dermatitis wohltuend sein. Nach dem Baden sollten Sie sich nur ganz behutsam mit einem Handtuch abtupfen, damit die Milch weiter einziehen kann. 
   Fazit 
 Neurodermitis an den Füßen ist sehr unangenehm, lässt sich aber inzwischen gut behandeln. Betroffene Patienten sollten dabei keinesfalls auf eine fachkundige Beratung durch ihren Arzt verzichten, wenn es darum geht, eine genaue Diagnose und Auskunft über die konkreten Auslöser zu bekommen. Mit der richtigen Hautpflege und einer gesunden Ernährung lässt sich atopischer Dermatitis mitunter sogar vorbeugen. Wenn dennoch Bläschen und Ekzeme auftreten, sollten Sie diese keinesfalls aufkratzen, um die Erkrankung nicht unnötig zu verschlimmern. Setzen Sie stattdessen auf mildernde Salben, Cremes oder andere geeignete Mittel aus unserer Online-Apotheke oder verwenden Sie zur Linderung von Juckreiz bewährte Hausmittel wie mit Wasser verdünnten Apfelessig. 
 Im Alltag mit Neurodermitis kann es helfen, Symptome und mögliche Auslöser regelmäßig festzuhalten. Unser  kostenloses    Neurodermitis-Tagebuch   unterstützt Sie dabei. 
 
 Bildquelle: Siam Pukkato 
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                            <updated>2021-01-05T16:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Neurodermitis auf der Kopfhaut: Informationen und Tipps zur Behandlung </title>
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                    Was ist Neurodermitis auf der Kopfhaut? 
  Neurodermitis auf der Kopfhaut  ist eine besonders unangenehme Ausprägung des atopischen Ekzems. Die Pflege der Haare stellt für die entzündete und trockene Kopfhaut eine zusätzliche Belastung dar, noch dazu sind die zu behandelnden Stellen am Kopf oftmals nur schwer zu erreichen. Um Betroffenen einen unbeschwerten Umgang mit ihrer Neurodermitis zu ermöglichen und ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Behandlung aufzuzeigen, bieten wir Ihnen in diesem Ratgeber unserer Online-Apotheke wissenswerte Informationen von den Ursachen über die typischen Symptome bis hin zur Behandlung von Neurodermitis. 
 
 
   Was ist Neurodermitis auf der Kopfhaut?    
   Die richtige Behandlung von Kopfhaut Neurodermitis    
   Fazit    
 
 &amp;nbsp; 
    Symptome und Ursachen im Überblick 
 Die hervorstechenden Symptome von Neurodermitis sind  starker Juckreiz, trockene Haut, Schuppen und ein ständiges Gefühl von Spannung . Das trifft im Wesentlichen auch auf den konkreten Fall einer Kopfhaut Neurodermitis zu. Hier sind die Beschwerden allerdings besonders unangenehm: Da die meisten Menschen viele Haare auf dem Kopf haben, wird eine Behandlung der entsprechenden Stellen zusätzlich erschwert. Auch können sich die Symptome bereits durch normales Kämmen verschlimmern. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, die Körperpflege bzw. die Pflegeprodukte an die empfindliche Haut anzupassen und mit einer gezielten Behandlung eine deutliche Linderung der Beschwerden anzustreben. 
 Ein natürlicher Schutzhelm: Auf dem Kopf ist die Haut anders 
 Der Kopf ist ein exponierter und wichtiger Teil des menschlichen Körpers, vielleicht sogar der wichtigste. Hier werden die Körperfunktionen organisiert und koordiniert, hier laufen gewissermaßen alle Fäden zusammen. Das scheint wohl auch der Körper zu wissen, weshalb er zum Schutz des Kopfes besondere Maßnahmen ergriffen hat: An keiner Stelle ist die Haut so dick wie hier, sie gehört nämlich zu der sogenannten Kopfschwarte, also dem Gewebeverbund, der das Schädeldach bedeckt. Darüber hinaus besitzt die Haut am Kopf nicht nur besonders viele Talg- und Schweißdrüsen, sondern auch noch rund 100.000 Haarfollikel. Sie bildet also eine Art natürlichen Schutzhelm. 
 Heißes Wasser, trockene Luft und Farbstoffe belasten die Kopfhaut 
 Die Pflege der Kopfhaut sollte je nach Hauttyp anders ausfallen, weshalb sie nicht nur für Menschen, die unter Neurodermitis leiden, oftmals eine Herausforderung darstellt. Vieles von dem, was heute zu einer normalen Haarpflege gehört, ist für die sensible Kopfhaut eine große Belastung. Dazu gehören das Waschen der Haare mit zu heißem Wasser, die Benutzung von Föhn und Lockenstab oder die immer beliebter werdenden Färbungen und Tönungen. Tatsächlich zählen alle diese genannten Dinge auch  zu den möglichen Ursachen einer entzündeten und stark belasteten Kopfhaut . Patienten, die unter einem atopischen Ekzem leiden, sollten auf diese und ähnliche Beauty-Maßnahmen unbedingt verzichten und beim Duschen die Wassertemperatur nicht über die übliche Körpertemperatur von 37 Grad Celsius einstellen. 
 Hinweise auf Neurodermitis auf der Kopfhaut 
 Nicht jeder Juckreiz spricht gleich für Neurodermitis. Wenn juckende Stellen nach dem Kratzen aber zu nässen beginnen und sich Wundschorf bildet, dann weist das auf ein atopisches Ekzem hin. Auch eine zunehmende Verdickung der Haut im Verbund mit der Bildung auffallend großer Schuppen kann ein Indiz für Neurodermitis sein. Werden diese besonders dicken Schuppen durch Kratzen entfernt, entstehen sie sofort wieder neu. Über all diesen Erscheinungen schwebt außerdem ein durchdringendes, meist stark belastendes Gefühl der Trockenheit, das auch zu einer Spannung der Kopfhaut führt. Wenn Sie außerdem ohnehin schon wissen, dass Sie Neurodermitis haben, liegt der Verdacht nahe, dass sich das atopische Ekzem auch auf der Kopfhaut ausgebreitet hat. 
 Babys und Frauen sind besonders häufig betroffen 
 Kopfhaut  Neurodermitis kann bereits bei Babys auftreten ; allerdings sollte bei den kleinen Patienten zunächst einmal geprüft werden,  ob es sich vielleicht doch nur um Milchschorf handelt . Häufiges Schreien und Kratzen kann bei einem Baby auf eine Neurodermitis hinweisen und sollte unbedingt eine Untersuchung durch einen Facharzt zur Folge haben. Des Weiteren sind Frauen häufig betroffen, weil sie ihren Haaren häufig eine intensivere Pflege gönnen, als Männer das für gewöhnlich tun. Generell erhöhen häufiges Haarewaschen sowie vor allem Färben und Tönen das Risiko, ein atopisches Ekzem auf der Kopfhaut zu entwickeln. 
   Die richtige Behandlung von Kopfhaut Neurodermitis 
 Um eine Kopfhaut Neurodermitis richtig zu behandeln, sollte eine zweigleisige Strategie gefahren werden. Zum einen geht es natürlich darum, alles zu vermeiden, was die Entwicklung der Krankheit befeuern und die Symptome verschlimmern kann. Zum anderen ist es wichtig,  der Kopfhaut durch geeignete Pflegemittel Entspannung und Linderung zu verschaffen . Diese beiden Maßnahmen müssen Hand in Hand gehen und sollten nicht isoliert voneinander umgesetzt werden. 
 
  Wichtig:  Bei Neurodermitis auf der Kopfhaut ist es wichtig, sowohl die Auslöser zu vermeiden als auch die Symptome zu bekämpfen und die Entspannung der Kopfhaut zu fördern. 
 
 Die Wahl des richtigen Shampoos 
 Viele Menschen denken nicht besonders lange darüber nach, welches Shampoo sie zur Pflege ihrer Haare verwenden, oder wählen ihre Haarpflegeprodukte eher nach dem Duft als nach den Inhaltsstoffen aus. Neurodermitiker sollten hier allerdings ein wenig genauer hinsehen, denn ein unpassendes Shampoo kann ihre Symptome möglicherweise leicht verschlimmern oder überhaupt erst als Auslöser fungieren. Das passiert zum Beispiel, wenn sich Rückstände von Chemikalien nach dem Haarewaschen in den Haaren halten. Bestimmte Shampoos können dann Jucken oder Brennen auslösen bzw. derartige Beschwerden verstärken. Ein gründliches Ausspülen der Haare ist also nach jedem Shampoonieren Pflicht – und am besten nehmen Sie dazu auch   ein verträgliches Shampoo aus unserer Online-Apotheke, das speziell für den Einsatz bei trockener Kopfhaut empfohlen wird  . Sprechen Sie bei Bedarf auch mit Ihrem Friseur über die Auswahl geeigneter Pflegeprodukte und stellen Sie außerdem sicher, dass Sie Ihre Haarpflegemittel nicht zu häufig wechseln, sondern auf Kontinuität setzen. So kann sich Ihr Körper bzw. Ihre Kopfhaut besser darauf einstellen. 
  Interessant:  Damit ein Pflege-Shampoo seine vollständige Wirkung entfalten kann, sollten Sie eine Einwirkzeit von rund 2 Minuten einplanen und es erst danach gut auswaschen. 
 Keine unnötigen oder schädlichen Zusatzstoffe 
 Insbesondere Patienten mit Neurodermitis sollten bei der Wahl ihres Shampoos und anderer Pflegemittel darauf achten,  dass keine unnötigen oder gar schädlichen Zusatzstoffe enthalten sind . Dazu zählen  zum Beispiel Silikon sowie diverse Duft- und Konservierungsstoffe . Zur Orientierung können Sie sich folgenden Grundsatz merken:  Alles, was Ihre Haut reizt, ist fehl am Platze.  Verzichten müssen Sie deshalb noch lange nicht: Für eine gesunde und nachhaltige Hautpflege gibt es heute mehr als genug Alternativen zu den herkömmlichen, oft stark mit Chemikalien belasteten Produkten. Eine möglichst sanfte Reinigung tut Ihrer Haut gut und beugt unerwünschten Entzündungen, Trockenheit und Juckreiz auf schonende Weise vor. 
 Feuchtigkeit hilft gegen Juckreiz und trockene Haut 
 Trockene Haut und stetiger Juckreiz hängen eng zusammen und haben vor allem eine Ursache: fehlende Feuchtigkeit. Durch Cremes, Salben und Shampoos lässt sich diesem Mangel abhelfen. Dabei ist es wichtig, dass Sie geeignete Produkte auswählen, die nicht einfach nur der Pflege dienen, sondern konkret das Problem der ungenügenden Feuchtigkeit angehen. Helfen könnten hier zum Beispiel Gele, Salben und Shampoos mit dem Wirkstoff Urea (Harnstoff) oder Panthenol. Allerdings ergibt sich bei Kopfhaut Neurodermitis in der Regel ein Problem: Eine Creme oder eine Salbe kommt hier nicht infrage, da in den meisten Fällen die Haare das Auftragen erschweren. In diesem Fall ist ein Shampoo oder eine Pflegespülung die optimale Wahl. 
 
  Hinweis:  Ein möglichst weicher Wasserstrahl schont den Kopfhautbereich und schützt die sensible Körperzone vor unnötiger Belastung. Wenn Sie die Möglichkeit haben, die Wasserstärke an der Brause manuell einzustellen, sollten Sie diesen Umstand berücksichtigen und sich eher unter einem sanften Duschstrahl waschen als unter einem harten Massagestrahl. 
 
 Lieber Duschen als Baden – aber nur einmal am Tag 
 Wasser ist zwar das A und O bei der Körperhygiene, kann die Haut im Fall einer Neurodermitis Erkrankung (vor allem im Kopfhautbereich) jedoch auch zusätzlich reizen. Vermeiden Sie deshalb übermäßigen Wasserkontakt und verzichten Sie möglichst auf ein gemütliches Bad, da dabei besonders viel Wasser ins Haar und an die Haut gelangt. Verwenden Sie möglichst ph-neutrale Waschlotionen oder Ölbäder und verzichten Sie auf zu häufiges Duschen und Haarewaschen. 
 Wichtige Tipps zum schonenden Haartrocknen 
 Nach dem Duschen sollten Sie bei Neurodermitis auf ein ausführliches Trockenrubbeln Ihrer Haare verzichten. Auch die beliebten Beauty-Accessoires wie Föhn, Lockenstab und Glätteisen sollten im Alltag nur selten genutzt werden und lieber besonderen Anlässen vorbehalten bleiben. Am besten trocknet Ihr Haar an der Luft, alternativ können Sie ein Handtuch stramm um Ihren Kopf wickeln und Ihr Haar vortrocknen lassen. Falls es schnell gehen soll, können Sie den Föhn auch einmal auf der niedrigsten Stufe einsetzen, was zum Wohle der empfindlichen Haut aber eher die Ausnahme als die Regel sein sollte. 
  Gut zu wissen:  Das Föhnen der Haare bedeutet Stress für die Kopfhaut, weshalb bei Neurodermitis, empfindlicher und trockener Haut möglichst darauf verzichtet werden sollte. 
 Bei der Ernährung mögliche Auslöser vermeiden 
 Auch das Essen spielt bei Neurodermitis bekanntlich eine wichtige Rolle. So ist es durchaus möglich, dass der tägliche Speiseplan mancher Neurodermitiker ungewollt eine Reihe von Triggern beinhaltet, die ihre Beschwerden verstärken können. Um eine Beschwerdefreiheit zu erzielen, ist es natürlich wichtig, derartige Trigger zu vermeiden. Einige wichtige grundsätzliche Empfehlungen haben wir daher im Folgenden für Sie zusammengestellt. 
  Wichtig:  Zwar gibt es viele wichtige Tipps für eine gesunde Ernährung bei Neurodermitis, letzten Endes reagiert aber jeder Betroffene individuell, weshalb bestimmte Unverträglichkeiten im Einzelfall abgeklärt werden sollten. Sind Sie unsicher, welche Ernährung für Sie am besten ist, und möchten Sie wissen, auf welche Lebensmittel Sie besonders empfindlich reagieren, wenden Sie sich am besten an Ihren Arzt oder einen erfahrenen Therapeuten. 
 Allgemeine Tipps für eine ausgewogene Ernährung 
 Zu einer gesunden Ernährung bei Neurodermitis gehört beispielsweise,  möglichst wenig Koffein, Alkohol und Zucker zu konsumieren . Intensive Gewürze können die Durchblutung steigern und den Juckreiz dadurch verschlimmern. Nahrungsmittel auf Basis von Weißmehl sollten ebenfalls nur selten genossen werden, da Weißmehl Entzündungen fördern kann. Um bestimmte Unverträglichkeiten festzustellen, kann eine Auslassdiät helfen, bei der Sie nach und nach immer wieder auf ein bestimmtes Nahrungsmittel verzichten und die jeweiligen Reaktionen Ihrer Haut schriftlich festhalten. Da sich diese Unverträglichkeiten aber im Laufe eines Lebens ändern können, sind die gewonnenen Erkenntnisse immer nur vorläufig. Abgesehen von der bewussten Meidung spezifischer Auslöser sollten Sie vor allem auch bei Neurodermitis möglichst viel Abwechslung in Ihre tägliche Ernährung bringen. 
  Hinweis:  Frauen, die häufiger unter einer Neurodermitis Erkrankung leiden, sollten bei der Auswahl ihres Speiseplans vor allem auf ein reiches Vorkommen von Eisen achten. Häufig ist Eisenmangel bei Frauen als Ursache an einem Neurodermitis Ausbruch beteiligt. Um die Versorgung mit Eisen oder einem anderen Mikronährstoff sicherzustellen, können auch   Nahrungsergänzungsmittel aus unserer Online-Apotheke   sinnvoll sein. 
   Fazit 
 Wenn die Kopfhaut ständig juckt, sich gespannt anfühlt und zu Trockenheit neigt, kann es sich um ein atopisches Ekzem handeln. Zur Behandlung von Neurodermitis hat sich unter anderem eine spezielle Haar- bzw. Hautpflege bewährt: Verwenden Sie möglichst milde Produkte zur Pflege, zum Beispiel ein  Shampoo mit Urea  (Harnstoff), und ergänzen Sie diese durch eine gesunde Lebensweise sowie durch eine ausgewogene Ernährung, die sich insgesamt positiv auf Ihr Immunsystem und Ihren Körper auswirkt. 
  Behalten Sie Ihre Neurodermitis besser im Blick:  Mit unserem  kostenlosen    Neurodermitis-Tagebuch   zum Ausdrucken dokumentieren Sie Symptome, Auslöser und Pflegeroutinen übersichtlich an einem Ort. 
 
 Bildquelle: ©Егор Кулинич - stock.adobe.com 
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                            <updated>2021-01-05T16:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Neurodermitis im Gesicht: Ausführlicher Ratgeber </title>
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                   Wenn die empfindliche Gesichtshaut leidet: Neurodermitis 
 Das Gesicht ist der Spiegel der menschlichen Persönlichkeit und nahezu unverzichtbar für die zwischenmenschliche Kommunikation. Ganz gleich, ob bei Kindern oder Erwachsenen: Krankheiten, die das Gesicht betreffen, sind für die Betroffenen besonders unangenehm – vor allem dann, wenn sich die Symptome deutlich zeigen und auf den ersten Blick erkennbar sind.  Das atopische Ekzem , besser bekannt als  Neurodermitis , ist ein solches Leiden. In diesem Ratgeber Ihrer Online-Apotheke erfahren Sie, wie Sie mit der weitverbreiteten Hauterkrankung umgehen sollten und welche Behandlung geboten ist, wenn besonders empfindliche Zonen im Gesicht wie das Auge oder die Lippen betroffen sind. 
 
 
   Wenn die empfindliche Gesichtshaut leidet: Neurodermitis    
   Neurodermitis im Gesicht – Typische Symptome und Verlauf    
   Neurodermitis im Gesicht – Gene und andere mögliche Ursachen    
   Neurodermitis im Gesicht: Welche Behandlung oder Therapie ist angemessen?    
   Vorbeugende Maßnahmen gegen Neurodermitis im Gesicht    
   Fazit    
 
   Neurodermitis im Gesicht – Typische Symptome und Verlauf 
 Neurodermitis, fachsprachlich auch atopische Dermatitis oder atopisches Ekzem genannt, ist eine chronische Entzündung der Haut, die meist mit starken Rötungen einhergeht, schubweise verläuft und die Betroffenen vor allem mit einem ausgeprägten Juckreiz quält. Wird diesem nachgegeben, verschlimmern sich die Symptome oftmals noch: Durch das Kratzen werden die entzündeten Stellen wund und die Erkrankung tritt noch offener zutage. Durch die aufgerissene und wunde Gesichtshaut können zudem Krankheitserreger in den Körper eindringen und bei den betroffenen Patienten noch schlimmere Beschwerden auslösen. 
 Typische Symptome im Gesicht: Geschwollene Augen, rissige Lippen 
  Neurodermitis im Gesicht  beschränkt sich nicht auf  Rötungen im Wangen- und Stirnbereich , sondern  kann auch die Augenlider und Lippen betreffen . Neben Auge und Mund ist es vor allem die nässende, dabei aber stets viel zu trockene Haut, die für einen quälenden Juckreiz sorgt und immer wieder dazu verführt, das Gesicht mit den Händen zu berühren. Gerade diese Berührungen sind es aber, die Gesicht, Auge und Lippen noch stärker gefährden. Selbstverständlich ist ein zugeschwollenes, entzündetes Auge eine immense Einschränkung für den Alltag und benötigt eine spezielle Behandlung, auf die wir im weiteren Verlauf des Ratgebers eingehen werden. 
 Die Symptome von Neurodermitis ändern sich schubweise 
 Neurodermitis ist eine Krankheit, die in mehreren Schüben verläuft. Während jeder Schub die aufgeführten Symptome mitbringt, lässt sich in den Ruhephasen zumindest eine trockene und leicht schuppige Haut beobachten. Auf den Wangen, um Auge und Stirn und auf der Kopfhaut sind unter Umständen noch leichte, bereits verheilte Risse auszumachen. Gerade diese schubfreien Phasen erfordern eine besondere Pflege und Behandlung, um den bevorstehenden nächsten Schub so milde wie möglich zu gestalten und die Fristen zwischen den Schüben zu verlängern. 
 Zu den physischen Beschwerden kommt die psychische Belastung 
 Viele Betroffenen nehmen ihre Neurodermitis im Gesicht als entstellenden Makel wahr, der für sie eine doppelte Belastung darstellt. Neben den  körperlichen Beschwerden, die von Juckreiz, Rötungen und Entzündungen geprägt sind , ist es vor allem die äußerlich sichtbare Zeichnung des Gesichts, die Neurodermitis zu einer ernst zu nehmenden psychischen Herausforderung für die Patienten macht. Insbesondere Kinder fühlen sich stigmatisiert, ziehen sich häufig zurück und scheuen den für sie so wichtigen Kontakt mit gleichaltrigen Kindern. Deshalb benötigen gerade Kinder schnelle und wirksame Hilfe und Unterstützung, wenn der Arzt bei den kleinen Patienten die Diagnose Neurodermitis bzw. atopisches Ekzem gestellt hat. 
   Neurodermitis im Gesicht – Gene und andere mögliche Ursachen 
 Die Ursachen für eine Neurodermitis sind noch nicht vollständig erforscht, doch sind sich die Experten sicher, dass die Gene dabei eine wichtige Rolle spielen. Existiert in der Familie bereits ein Fall von Neurodermitis, dann ist das Risiko einer Erkrankung für die direkten Verwandten deutlich höher. Insbesondere betroffene Eltern sollten deshalb ein genaues Auge auf ihre Babys haben, denn schon in den ersten Tagen nach der Geburt können sich bei Kindern Symptome von Neurodermitis zeigen. Dazu gehört bei Babys vor allem der Milchschorf, eine gelblich-weißliche Schicht, welche die empfindliche Haut auf dem Kopf überzieht. 
 
  Hinweis:  Milchschorf ohne weitere Symptome ist kein verlässliches Anzeichen für Neurodermitis bei Babys. Auch wenn Babys besonders häufig im Gesicht unter Neurodermitis leiden, sollten Sie im Zweifel immer erst Ihren Arzt um Rat fragen und sich bei einem Experten über eine mögliche Behandlung sowie eine spezielle Hautpflege (vor allem für die empfindliche Gesichtshaut) informieren. 
 
 Neurodermitis kann durch bestimmte Nahrungsmittel ausgelöst werden 
  Mitunter spielt auch die Ernährung eine Rolle beim Ausbruch einer Neurodermitis.  Nehmen Betroffene ein für sie unverträgliches Nahrungsmittel zu sich, kann dies einen Schub auslösen und die Symptome verschlimmern. Da es beinahe unmöglich ist, einen derartigen Auslöser in Eigenregie festzustellen, ist eine Untersuchung bei einem sachverständigen Arzt unbedingt geboten. Oft lässt sich durch eine gezielte Umstellung der Ernährung die Neurodermitis stoppen oder zumindest abmildern, sodass keine spezielle Therapie notwendig wird. 
 Trockene Luft und fliegende Pollen als Auslöser von Neurodermitis 
  Trockene Luft stellt eine Belastung für die Haut im Gesicht, die Lippen und vor allem das Auge dar.  Das liegt daran, dass die Haut im Gesicht besonders dünn und auch Lippen und Auge besonders empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen sind. Das ist auch ein Grund, weshalb die Neurodermitis im Gesicht besonders häufig auftreten kann. Diese Gefährdung gilt in besonderem Maß übrigens für Pollenallergiker: Wer unter Heuschnupfen leidet, sollte deshalb auch verstärkt auf die Symptome einer Neurodermitis achten und entsprechende Schutzmaßnahmen in die Wege leiten, um die Haut nicht unnötig vermeidbarem Stress auszusetzen. 
 Kaltes Klima und Umweltgifte befördern Neurodermitis 
 Bei niedrigen Umgebungstemperaturen ist das Risiko einer Neurodermitis ebenfalls stark erhöht. Das Gesicht befindet sich in exponierter Position und ist der Kälte besonders häufig und direkt ausgesetzt. Das gilt auch für die sich immer zahlreicher in Umlauf befindlichen Umweltgifte. Die zunehmende Verschmutzung der Umwelt hat Experten zufolge auch auf die Gesundheit eine Auswirkung und befördert Allergien und Hautkrankheiten wie Neurodermitis. 
 Unpassende Hautpflege als eine der häufigsten Ursachen von Neurodermitis 
  Die richtige Pflege der Haut  gehört zur täglichen Hygiene einfach dazu. Enthält eine Creme oder Salbe aggressive Wirkstoffe, kann das für trockene und empfindliche Haut mitunter verheerende Auswirkungen haben und einen bereits bestehenden Juckreiz noch befördern. Deshalb sollten Sie ganz genau darauf achten, welche Produkte Sie bei Ihrer täglichen Hautpflege zur Anwendung bringen. Welche Hautpflege für Sie oder Ihre Kinder am besten geeignet ist, erklärt Ihnen sicherlich gerne Ihr behandelnder Arzt. 
  Unser Experten-Tipp zur Hautpflege:  Entscheiden Sie sich bewusst für die   Anwendung milder Salben, Lösungen und Cremes aus unserer Online-Apotheke  , die Feuchtigkeit und Fettigkeit spenden, die Haut aber nicht überfordern und der Neurodermitis keinen Vorschub leisten. Spezielle Produkte bei Neurodermitis, welche die Gesichtshaut und die Haut am gesamten Körper schonend reinigen und pflegen, finden Sie in unserem Sortiment sowohl für Erwachsene als auch für Kinder mit atopischem Ekzem. 
 Stress ist ein wichtiger Trigger für Neurodermitis 
 Medikamente gehören für viele Patienten aller Altersgruppen zum Alltag dazu. Nie zuvor wurden so viele Medikamente eingenommen wie heute – doch zu den Nebenwirkungen kann mitunter bei einer entsprechenden Veranlagung ein Ausbruch von Neurodermitis gehören. Sollten bei Ihnen nach der Einnahme von Medikamenten die für Neurodermitis typischen Symptome auftreten, sprechen Sie unbedingt mit Ihrem behandelnden Arzt – möglicherweise benötigen Sie eine alternative Therapie, welche der Hauterkrankung nicht in die Karten spielt. 
    Neurodermitis im Gesicht: Welche Behandlung oder Therapie ist angemessen? 
 Neurodermitis kann nach dem gegenwärtigen Stand der Forschung zwar nicht geheilt werden, doch bereits die  Anwendung einer geeigneten Basispflege und eine leichte Anpassung des Lebensstils  kann den Betroffenen oftmals helfen. Wer vom atopischen Ekzem betroffen ist, muss somit keinesfalls verzweifeln. Wie bei den anderen Formen von Neurodermitis geht es auch bei einer Neurodermitis im Gesicht vor allem darum, die Auslöser und Trigger der Erkrankung so weit wie möglich zu vermeiden. Die richtige Pflege Ihrer Haut spielt dabei eine große Rolle: Wie bereits erwähnt ist eine möglichst sanfte Behandlung Ihrer Haut besonders wichtig, um einem weiteren Schub vorzubeugen. 
 Wasser ist teilweise die beste Pflege für das Gesicht 
 Reines Wasser wird oft unterschätzt, obwohl es sehr gut für das Gesicht ist und auch bei Neurodermitis helfen kann. Die trockene Haut benötigt sanfte Pflege, und Wasser ist eine natürliche Möglichkeit, die Haut so schonend wie möglich zu reinigen. Allerdings können im Wasser enthaltene Kalkpartikel sich auf der Haut absetzen und ihr zusätzlich schaden, weshalb Sie neben Wasserergänzend zu einer milde Waschlotion, Reinigungsmilch oder Mizellenwasser greifen sollten; natürlich möglichst frei von Duftstoffen. Auf diese Weise wird die Haut gereinigt und gepflegt, ohne dass ein vermeidbarer Juckreiz entsteht. Auch eine sanfte Reinigungsmilch hat sich für die tägliche Pflege bei Neurodermitis bewährt. 
 
  Tipp:  Bei Neurodermitis ist Duschen in der Regel besser als Baden, um die Haut nicht unnötig zu stressen und sie schlimmstenfalls auszutrocknen. Bei der Behandlung von Neurodermitis hat sich außerdem lauwarmes Wasser bewährt – verzichten Sie auf kaltes oder heißes Wasser bei der täglichen Pflege. Alle Extreme belasten die Haut und können zu einem unangenehmen Juckreiz führen. 
 
 Regelmäßig Hände waschen 
 Neben der Gesichtspflege sollten Sie auch auf die richtige Reinigung Ihrer Hände achten: Regelmäßiges Händewaschen mit geeigneten Reinigungsprodukten ist wichtig. Waschen Sie Ihre Hände also mindestens nach jedem Toilettengang, vor dem Essen und vor der Gesichtspflege, damit bei letzterer keine Keime von den Händen auf das Gesicht übertragen werden. 
 Gesicht vor der Sonne schützen 
 Auch die Sonnenstrahlung kann bei Neurodermitis Patienten Beschwerden auslösen. Zu viel Sonne bedeutet eine enorme Belastung für die Haut, kann bereits bestehende Ekzeme zusätzlich reizen und die Symptome von Neurodermitis befördern. Allerdings sind die handelsüblichen Sonnencremes für die von Neurodermitis geschwächte trockene Haut nicht immer geeignet. Deshalb sollten Sie weitgehend auf natürlichen Sonnenschutz setzen: Bleiben Sie im Schatten und setzen Sie auf verträgliche Produkte, die für Patienten mit Neurodermitis geeignet sind. In unserer Online-Apotheke finden Betroffene zum Beispiel mineralische Sonnenmilch, die sich auch bei empfindlicher Haut bewährt hat. 
 Make-up kann Neurodermitis verschlimmern 
 Viele Patienten schämen sich für ihre Krankheit und möchten die äußeren Symptome der Neurodermitis durch Make-up kaschieren. Zwar lassen sich die störenden Rötungen tatsächlich überdecken, allerdings hat diese Maßnahme teils ihren Preis: Für trockene Haut kann Make-up eine zusätzliche Belastung bedeuten und einen vermeidbaren Juckreiz auslösen. Je nach enthaltenen Inhaltsstoffen kann das Make-up die empfindliche Haut sogar zusätzlich schädigen und für eine Verschlimmerung der Neurodermitis sorgen. 
 Ganz verzichten müssen Sie auf Make-up nicht, allerdings sollten Sie es bei Neurodermitis nicht direkt auf das Gesicht auftragen, sondern auf eine hautfreundliche Creme. Erleiden Sie gerade einen akuten Schub, ist es tatsächlich besser, die trockene Haut in dieser Zeit nicht noch mit Make-up zu belasten. Konzentrieren Sie sich stattdessen während dieser Phase auf eine sanfte Pflege der Haut. Auch auf Peelings und Gesichtsmasken sollten Neurodermitis Patienten zumindest während eines Schubs vollständig verzichten und lieber auf eine Akutpflege setzen. 
 Die Lippen sind oft besonders stark von Neurodermitis betroffen 
 Nicht nur die Haut, auch die Lippen benötigen Pflege. Ein Pflegestift kann die trockene und rissige Oberfläche der Lippen beruhigen – das gilt nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer. Bei wunden Lippen sollte auf den Einsatz eines herkömmlichen Lippenstifts verzichtet werden. Sehr hilfreich ist stattdessen ein   Lippen Balsam  , den Sie auch in unserer Online-Apotheke finden. Bei Neurodermitis sollte er zur täglichen Basispflege für trockene Lippen gehören. 
 Das Auge gehört zu den sensibelsten Bereichen des Körpers 
 Der Bereich um das Auge und die Augenlider ist besonders empfindlich. Deshalb wirken sich die Symptome einer Neurodermitis dort besonders unangenehm aus. Außerdem lässt sich das Auge kaum vor äußeren Einflüssen schützen. Der Juckreiz kann für das Auge sogar gefährlich werden, etwa wenn beim Kratzen oder Abtupfen mit den Fingern Schmutz, Keime und Krankheitserreger in das empfindliche Auge gelangen. 
 
  Tipp:  Je nach Witterungsbedingung kann deshalb das Tragen einer Schutzbrille als abwehrende Maßnahme sinnvoll sein, denn auch Pollen oder Kälte reizen das Auge häufig besonders stark. 
 
 Bei der Rasur auf hochwertige Rasiercreme setzen 
 Neurodermitis Patienten schrecken oft vor der täglichen Rasur zurück. Normalerweise sollte diese aber keine Probleme verursachen – wenn eine hochwertige Rasiercreme zum Einsatz kommt. Eine solche Creme ist einem klassischen After Shave unbedingt vorzuziehen, denn After Shaves können trockene Haut belasten und einen Juckreiz hervorrufen. Wird für die Pflege eine milde Rasiercreme benutzt, ist hingegen eine Rasur ohne zusätzliche Hautreizungen möglich. 
 Dauerhafter oder zeitweiser Wechsel der klimatischen Bedingungen 
 Ungünstige klimatische Bedingungen (Kälte, trockene Luft) können Neurodermitis verstärken und einen zunehmenden Juckreiz auslösen. Eine Veränderung des Klimas kann deshalb für die gelingende Behandlung von großem Nutzen sein. Ist eine dauerhafte Veränderung der klimatischen Verhältnisse nicht möglich, kann zumindest ein Urlaub oder eine Kur zum Erfolg der Therapie beitragen. Ein Aufenthalt an der Nordsee oder im Hochgebirge beispielsweise kann trockene Haut beruhigen und Ekzeme teils schneller abheilen lassen. 
 Zigarettenrauch ist schlecht für Neurodermitis 
 Trockene Haut leidet auch unter dem Kontakt mit Zigarettenrauch. Neurodermitis Patienten sollten sich daher, wann immer möglich, in einer vollkommen rauchfreien Umgebung aufhalten. Da Nikotin auch die Hautbeschaffenheit von innen schädigt, gehört zu einer erfolgreichen Behandlung von Neurodermitis deshalb unbedingt auch  der aktive und passive Zigarettenverzicht.  
   Vorbeugende Maßnahmen gegen Neurodermitis im Gesicht 
 Einen absolut zuverlässigen Schutz vor Neurodermitis gibt es zwar nicht, dennoch möchten wir Ihnen einige Tipps vorstellen, mit denen Sie einer Neurodermitis möglicherweise vorbeugen und das Risiko einer Erkrankung senken können. An erster Stelle steht dabei eine sinnvolle Basispflege Ihrer Haut. 
  Tipp:  Durchstöbern Sie unser vielfältiges Angebot im Bereich Pflege und wählen Sie die optimalen Produkte, die sich bei Allergie und Neurodermitis bewährt haben. 
 Regelmäßige sanfte Pflege der Haut beugt Neurodermitis vor 
 Achten Sie bei der Pflege Ihrer Haut von Anfang an darauf, dass Sie  möglichst schonende und sanfte Produkte zur Anwendung bringen . Das gilt natürlich in besonderem Maß, wenn es in Ihrer Familie bereits eine Neurodermitis Vorgeschichte gibt. Die Haut ist lebenswichtig für den Menschen – und sehr empfindlich. Das gilt vor allem für das Gesicht und noch viel stärker für das ohnehin empfindliche Auge. Eine Creme, die Ihre trockene Haut befeuchtet, lindert den Juckreiz und lässt Entzündungen abheilen – oder gar nicht erst entstehen. 
 Mildes Shampoo und sanfte Massage der Kopfhaut beim Haarewaschen 
 Oft nimmt Neurodermitis an der besonders empfindlichen Kopfhaut ihren Anfang. Deshalb sollten Sie bei der Auswahl Ihres Shampoos nicht nur an Ihre Haare denken, sondern auch Ihre Kopfhaut berücksichtigen. Wählen Sie ein mildes Produkt und massieren Sie es sanft ein – das tut Ihrer Kopfhaut gut, wirkt entspannend und kann das Risiko einer Neurodermitis mitunter abschwächen. 
 Ausgewogene Ernährung zur Stärkung des körpereigenen Immunsystems 
 Empfindliche Haut ist häufig auch ein Zeichen von Nährstoffmangel. Die Abwehrkräfte Ihrer Haut können Sie durch eine ausgewogene Ernährung stärken, zu der viel frisches Obst und Gemüse, gesunde Fette, komplexe Kohlenhydrate und hochwertiges Protein gehört. In unserer   Online-Apotheke finden Sie außerdem Nahrungsergänzungsmittel  , mit der Sie Ihrer Ernährung gegebenenfalls anreichern und die benötigten Vitamine und Mineralstoffe hinzufügen können. Manchmal liegt einer Neurodermitis auch eine   Lebensmittelallergie   zugrunde, sodass für eine erfolgreiche Behandlung der Verzicht auf das jeweilige Allergen unverzichtbar ist. Fragen Sie am besten Ihren Arzt um Rat, wenn Sie den Verdacht haben, auf bestimmte Lebensmittel allergisch zu reagieren! 
 Bei Neurodermitis kann auch die Berufswahl entscheidend sein 
 Auch wenn es zunächst vielleicht paradox klingen mag, sollten Neurodermitis Patienten auch gut überlegen, welche berufliche Laufbahn sie einschlagen. Ein Arbeitsplatz, an dem häufig Kontakt mit Desinfektions- und Reinigungsmitteln, chemischen Produkten aller Art oder auch nur Wasser notwendig wird, kann für Neurodermitis Patienten eine enorm herausfordernde Umgebung darstellen. Alle diese Faktoren belasten trockene Haut, lösen Juckreiz aus und können Neurodermitis Schübe beschleunigen. 
 Stress verhindern und Entspannungstechniken anwenden 
 Stress ist ein Trigger von Neurodermitis. Neurodermitis Patienten sollten deshalb aktiv auf Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation setzen und Stress im Alltag so gut es geht vermeiden. Gönnen Sie sich regelmäßige Pausen und bauen Sie kleine Auszeiten nur für sich selbst in den Tagesverlauf ein, um sich etwas Gutes zu tun. Unter Umständen kann sogar der Besuch einer Selbsthilfegruppe Teil einer vorbeugenden Behandlung sein. 
   Fazit 
 Atopische Dermatitis oder Neurodermitis ist eine weitverbreitete Hautkrankheit unter Kindern und Erwachsenen, deren Symptome für die Betroffenen häufig eine besondere Belastung darstellen. Das gilt umso mehr, wenn sie im Gesicht auftreten und für Außenstehende sofort erkennbar sind. Erbliche Veranlagung, falsche Ernährung oder sonstige Umwelteinflüsse können mögliche Ursachen für die Hauterkrankung sein. Es ist wichtig, dass Sie die Trigger einer Neurodermitis möglichst genau kennen und so gut es geht vermeiden. Dabei hilft vor allem eine angemessene Pflege der Haut, zum Beispiel mit einer sanften Creme, die für Feuchtigkeit und Fettigkeit sorgt und die bei Neurodermitis stark herausgeforderte trockene Haut entlastet und den Juckreiz lindert. Auge, Lippen und Gesichtshaut sind die empfindlichsten Bereiche bei Neurodermitis und benötigen besondere Pflege. 
  Übrigens:  Unser kostenloses   Neurodermitis-Tagebuch   hilft Ihnen, Symptome und mögliche Auslöser Schritt für Schritt nachzuvollziehen. 
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 Bildquelle: ©Den - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Neurodermitis Behandlung: Die besten Tipps zur Therapie </title>
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                <![CDATA[
                   Warum ist eine gezielte Behandlung bei Neurodermitis so wichtig? 
 Atopische Dermatitis tritt sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern auf und gehört zu den häufigsten allergischen Erkrankungen. Mit der richtigen Diagnose von  Neurodermitis bzw. atopischer Dermatitis  oder einem atopischen Ekzem ist es allerdings nicht getan:  Eine wirksame Therapie sollte frühestmöglich eingeleitet werden , um den betroffenen Patienten Erleichterung und einen lebenswerten Alltag zu ermöglichen. Denn auch wenn sich keine Symptome zeigen, ist das atopische Ekzem präsent und muss gezielt behandelt werden. Dieser Ratgeber unserer Online-Apotheke verrät Ihnen, wie Sie mit Ihrer Neurodermitis am besten umgehen und welche Behandlungsmethoden sich bislang bewährt haben. 
 
 
   Warum ist eine gezielte Behandlung bei Neurodermitis so wichtig?    
   Die richtige Behandlung beginnt mit der Diagnose    
   Die Therapie von Neurodermitis ist vielschichtig    
   Hautpflege als wichtige Basistherapie    
   Bei Allergien die Auslöser meiden    
   Medikamente zur Behandlung von Neurodermitis    
   Fazit    
 
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   Die richtige Behandlung beginnt mit der Diagnose 
 Eine Therapie kann nur dann die volle Wirkung entfalten, wenn zuvor eine verlässliche Diagnose gestellt wurde. Gerade bei Neurodermitis kann es in der Praxis aufgrund ähnlicher Symptome durchaus zu Verwechslungen mit anderen Allergien kommen. Um derartige Missverständnisse auszuschließen, sollten Sie  bei dem Verdacht auf atopische Dermatitis keinesfalls in Eigenregie therapeutische Maßnahmen einleiten , sondern Ihren Arzt aufsuchen. Auch dieser Ratgeber unserer Online-Apotheke kann einen fachärztlichen Rat nicht ersetzen! 
  Wichtiger Hinweis:  Bei Verdacht auf Neurodermitis sollten Sie sich keinesfalls in Eigenregie behandeln, sondern Kontakt zu einem Facharzt aufnehmen. Er kann Sie eingehend untersuchen, eine gesicherte Diagnose stellen, Ihnen wichtige Tipps zur Behandlung geben und gegebenenfalls Medikamente wie spezielle Cremes empfehlen. 
 Wichtige Kriterien für die Diagnose 
 Als gute Vorbereitung für das Gespräch und die Untersuchung bei einem Arzt können Betroffenen die folgenden Fragen dienen: 
 
 Leiden Sie schon über einen längeren Zeitraum unter anhaltender Hauttrockenheit? Gut zu wissen: Als längerer Zeitraum gilt im konkreten Fall eine Dauer von rund zwölf Monaten. 
 Tritt bei Ihnen außerdem verstärkt ein Juckreiz auf? Vor allem an stark belasteten Beugestellen sowie am Nacken und rund um die Augenbrauen gehört der Juckreiz zu den häufigen Symptomen der Neurodermitis. 
 Leiden Sie unter Asthma, Bindehautentzündung oder Heuschnupfen? Asthma und Heuschnupfen sind allergische Krankheiten, die oft im Verbund mit Neurodermitis auftreten. 
 Fallen Ihnen gut sichtbare und wiederkehrende oder bleibende Hautveränderungen auf? 
 
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  Hinweis:  Ein Gespräch allein kann auch bei bester Vorbereitung keinen definitiven Aufschluss über die Art Ihrer Erkrankung geben. Ihr Arzt wird deshalb verschiedene Tests durchführen und Ihnen vermutlich auch Blut entnehmen. Das ist notwendig, um weitere Allergien und Krankheiten auszuschließen und sich ein genaues Bild von Ihrem Beschwerdebild zu machen. 
   Die Therapie von Neurodermitis ist vielschichtig 
 Je nach Ausprägung und Beschwerden reicht eine einfache Lösung für die erfolgreiche Behandlung atopischer Ekzeme nicht aus. Oftmals ist es eher ein Zusammenspiel von verschiedenen Maßnahmen, die ihre Wirkung gegen hartnäckige Hautkrankheiten wie Neurodermitis langfristig am besten entfalten. Dazu gehören die  richtige Hautpflege, das Vermeiden diverser Allergene , die allergische Reaktionen auslösen und der Krankheit einen Schub verleihen können, sowie  nach ärztlichem Rat ausgewählte Medikamente.  
 
  Wichtig:  Auch wenn Neurodermitis nach dem gegenwärtigen Stand der medizinischen Forschung als nicht heilbar gilt, lässt sich mit einer vielschichtigen Behandlung meist eine enorme Besserung der Beschwerden und teils sogar eine Symptomfreiheit erzielen. 
 
 Der Juckreiz ist mehr als nur ein lästiges Übel 
 Neurodermitis bzw. das atopische Ekzem geht in der Regel immer mit einem Juckreiz einher. Dabei handelt es sich um weit mehr als nur eine lästige Nebenwirkung: Wenn Sie dem Juckreiz nachgeben und die betreffende Stelle kratzen, kann das den Krankheitsverlauf noch verschlimmern. Gerade für Kinder stellt der mit Neurodermitis einhergehende Juckreiz eine große Herausforderung dar, weil sie in der Regel nicht über die nötige Selbstbeherrschung verfügen – wobei auch die meisten Erwachsenen oft kaum dagegen ankommen. Nicht zuletzt aus diesem Grund stellt die Linderung des Juckreizes sowohl bei erwachsenen Betroffenen als auch bei Kindern eine der wichtigsten ersten Maßnahmen bei atopischer Dermatitis dar. 
   Hautpflege als wichtige Basistherapie 
 Um Neurodermitis so gut wie möglich in Schach zu halten, wird vor allem eine  gründliche Pflege der Haut empfohlen . Das bedeutet insbesondere eine regelmäßige, jedoch schonende Reinigung, bei Bedarf auch mehrmals täglich, und die Anwendung entsprechender Pflegemittel wie Salben und Cremes, die Ihrer Haut die dringend benötigte Fettigkeit und Feuchtigkeit schenken. Bei der Auswahl der richtigen Pflege spielt der Hautzustand eine entscheidende Rolle. Ihr Arzt gibt Ihnen sicherlich gerne Tipps und empfiehlt Ihnen passende Pflegemittel. 
 
  Tipp:  Geeignete Hautpflegemittel bei Neurodermitis, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Polidocanol, finden Sie selbstverständlich auch im vielfältigen Sortiment unserer Online-Apotheke zum schnellen Versand. 
 
 Trockene und schuppige Haut braucht fetthaltige Pflege 
 Bei Neurodermitis, die mit trockener und schuppiger Haut einhergeht, wird   eine Behandlung mit fetthaltigen Cremes und Salben empfohlen  . Besonders wirksam ist verschiedenen Studien zufolge eine Creme mit Harnstoff, mit anderem Namen auch Urea genannt. Urea ist häufiger Grundstoff für viele Pflegemittel und soll die Haut geschmeidig weich pflegen. 
 Auch nässende Haut benötigt zusätzliche Feuchtigkeit 
 Auch wenn es ein wenig paradox und wenig naheliegend klingt, sollten Sie die Ekzeme bei nässenden Hautveränderungen mit feuchten Umschlägen umwickeln. Der Grund: Während die Umschläge langsam trocknen, verdunstet die Feuchtigkeit der Ekzeme gleich mit. 
 Nässende Verkrustungen verlangen Fett und Feuchtigkeit 
 Wenn die nässende Haut mit Verkrustungen einhergeht, sollten Sie zuerst eine fetthaltige Creme oder Salbe applizieren und dann feuchte Umschläge auflegen, die Sie wiederum mit einem trockenen Verband umwickeln. Damit lindern Sie den Juckreiz und weichen die Kruste auf. 
 
  Hinweis:  Die gern verwendete Vaseline oder pflegende Öle sind bei einem akuten Schub mit nässenden Hautstellen nicht geeignet. 
 
   Bei Allergien die Auslöser meiden 
 Neurodermitis ist vielfach mit allergischen Reaktionen verbunden. Um diesen vorzubeugen, geht es vor allem darum, den entsprechenden Auslösern so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen. Damit das möglich ist, müssen die Allergene natürlich zuerst einmal eindeutig identifiziert werden. Das geht in der Regel am besten in enger Absprache und Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt, beispielsweise durch einen Kontakt- oder Bluttest. Dieser kann Ihnen unter Umständen einen Allergiepass ausstellen, mit dem Sie Ihre Einkäufe und Medikamentierungen abgleichen können und auch für Notfallsituationen bestens gerüstet sind. 
 Allgemeine Trigger können Neurodermitis auslösen 
 Neben den individuellen Auslösern für Allergien gibt es auch Trigger, die ganz allgemein dafür bekannt sind, einen akuten Schub atopischer Dermatitis auszulösen. Dazu gehören  vor allem Stress , der das gesamte Immunsystem schwächen kann,  trockene Luft und Kleidung aus Wolle , welche die Haut zusätzlich reizen und zu Rötungen führen können. 
 Angepasste Ernährung als vorbeugende Maßnahme 
 Bei allergischen Erkrankungen und Neurodermitis spielt die richtige Ernährung oftmals eine große Rolle. Da kleine Patienten in der Regel noch keinen Einfluss auf ihre Speisenauswahl haben, ist es besonders wichtig, dass Eltern bei ihren Kindern auf einen geeigneten Speiseplan achten. Selbstverständlich sollten aber auch Erwachsene stets auf eine bekömmliche, bei Neurodermitis empfohlene Ernährung Wert legen. Oftmals können Ärzte und Ernährungsberater bei der Erarbeitung einer passenden Ernährungsplanung helfen und praktische Tipps für das allgemeine Wohlbefinden aufzeigen. Geht es auch um das gezielte Vermeiden von Triggern, sollten entsprechende allergische Reaktionen vorab gründlich ausgetestet werden. 
  Wichtig:  Um vermeidbaren Mangelzuständen vorzubeugen, sollten Sie ohne ärztliche Tests nicht einfach auf Verdacht bestimmte Lebensmittel aus Ihrem Speiseplan streichen. Oftmals bringt man Reaktionen mit ganz anderen Lebensmitteln und Speisen in Verbindung als mit die eigentlichen Auslösern. Eine langfristige Beobachtung unter einer professioneller Begleitung und/oder Allergietests sind daher in der Regel die bessere Vorgehensweise. 
 Die richtige Kleidung gegen Milben 
 Gerade bei einer Allergie gegen Hausstaubmilben stellt Staub einen der wichtigsten Faktoren dar, den es so weit wie möglich aus Ihrem Umfeld zu verbannen gilt. Zwar ist das keinesfalls zur Gänze möglich, doch wenn Sie beispielsweise  für Allergiker geeignete Bettwäsche  aufziehen, Heim-Textilien regelmäßig waschen und einen Staubsauger mit Pollenfilter nutzen, können Sie den Kontakt mit Hausstaub meist beträchtlich reduzieren. 
 Pollenallergikern hilft ein vorübergehender Ortswechsel 
 Kommt die Zeit der Pollen, sind viele Pollenallergiker gut beraten, in die Berge oder an die Küste zu fahren, denn dort finden sie eine weitgehend pollenarme Umgebung vor. Ist das nicht möglich, sollte das Fenster am Tag geschlossen bleiben und am Abend oder in der Nacht geöffnet werden, um dem Pollenflug weitestgehend zu entgehen. 
   Medikamente zur Behandlung von Neurodermitis 
 Eine grundsätzliche Hautpflege als Therapie kann insbesondere während der Ruhephasen der Krankheit hilfreich sein und schwache Symptome lindern. Mitunter ist allerdings die Einnahme von Medikamenten sinnvoll und kann gegen weitergehende Beschwerden helfen. Dabei kann Ihr Arzt auf eine große Bandbreite an Medikamenten zurückgreifen, von denen einige äußerlich, andere innerlich angewendet werden. Je nach Schwere der Ekzeme handelt es sich dabei um das sogenannte  Kortison  und diverse  keimhemmende und juckreizstillende Arzneimittel , die in der Regel äußerlich appliziert werden. Gegen den Juckreiz helfen auch die oft verschriebenen  Antihistaminika . 
 Besonders schwere Ekzeme belasten das Immunsystem 
 
  Wichtig:  Steinkohleteerhaltige Mittel werden heute kaum noch bei Neurodermitis und anderen Erkrankungen eingesetzt, weil sie im Verdacht stehen, Krebs auszulösen. Insbesondere Kinder sollten nicht mit derartigen Mitteln behandelt werden, weil die Nebenwirkungen bei den kleinen Patienten besonders kritisch ausfallen können. 
 
 Fallen die Ekzeme besonders schwer aus, bleibt oftmals keine andere Möglichkeit, als auf das Immunsystem einzuwirken, beispielsweise durch Tabletten mit dem Wirkstoff Ciclosporin. Die für eine Hemmung des Immunsystems genutzten Medikamente werden fachsprachlich Immunsuppressiva genannt. Sowohl Kortison als auch Immunsuppressiva können bei langfristiger Einnahme Nebenwirkungen hervorbringen, weshalb eine ärztliche Begleitung äußerst wichtig ist. Sollten Sie Nebenwirkungen bei sich feststellen, ist es wichtig, umgehend ärztlichen Rat einzuholen. 
 Große Hoffnungen liegen auf der Antikörper-Therapie 
 Für besonders schwer erkrankte Patienten stellt die neuartige Antikörper-Therapie eine große Hoffnung dar. Im Gegensatz zu Kortison oder Immunsuppressiva stellen sich bei der Antikörper-Therapie nach bisherigem Kenntnisstand kaum bekannte Nebenwirkungen ein. Derzeit ist diese Therapie zwar noch nicht für Kinder freigegeben, doch entsprechende Studien sind im Gange – es handelt sich wahrscheinlich nur noch um eine Frage der Zeit. 
   Fazit 
 Neurodermitis ist nicht heilbar und erfordert im Extremfall eine lebenslange Therapie – auch dann, wenn sich die Symptome gerade nicht zeigen. Hochwertige Pflegeprodukte, beispielsweise mit dem Wirkstoff Urea, haben sich in der Praxis vielfach bewährt. Die Auslöser einer Allergie sollten bei Neurodermitis weitgehend vermieden werden, zudem ist die Einnahme von Medikamenten nach Rücksprache mit dem Arzt ebenfalls möglich. Bei Kindern kann die Erkrankung mit Erreichen des Grundschulalters abflauen, bei Erwachsenen können die Symptome auch nach Jahren wieder auftreten. 
 Unser   Neurodermitis-Tagebuch   unterstützt Sie dabei, Beschwerden und mögliche Trigger festzuhalten – jetzt  kostenlos  herunterladen! 
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 Bildquelle: ©H_Ko - stock.adobe.com 
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                            <updated>2020-11-17T08:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Neurodermitis an Hand und Fingern: Wichtige Informationen und Tipps </title>
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                   Weit verbreitet: Neurodermitis an Handrücken, -flächen und den Fingern 
 Die Hände des Menschen sind ein Wunderwerk – und für den Alltag unverzichtbar. Wenn auch nur eine Hand in ihrem Gebrauch eingeschränkt wird, kann dies schon eine starke Belastung und große Einschränkung bedeuten. Gepflegte Hände gelten zusätzlich als Visitenkarte, weshalb ein sichtbarer Ausschlag oder ein Handekzem nicht nur einen kosmetischen Makel, sondern mitunter auch eine nicht zu verachtende soziale Beeinträchtigung bedeuten kann. In diesem Ratgeber Ihrer Online-Apotheke erfahren Sie daher alles über den richtigen Umgang mit  Neurodermitis an Ihren Händen  und erfahren, welche Hautpflege gegen trockene, durch Juckreiz geplagte Hände helfen kann. 
 
 
   Weit verbreitet: Neurodermitis an Handrücken, -flächen und den Fingern    
   Neurodermitis an den Händen: Typische Symptome    
   Neurodermitis an den Händen: Welche Ursachen gibt es?    
   Neurodermitis an den Händen: Welche Behandlung oder Therapie gibt es?    
   Neurodermitis an den Händen: Vorbeugende Maßnahmen    
   Fazit    
 
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   Neurodermitis an den Händen: Typische Symptome 
 Hände sind eine Hochrisikozone – jedenfalls aus Sicht der körpereigenen Hautbarriere. Hände kommen jeden Tag mit unzähligen verschiedenen Dingen in Berührung und sind weit mehr Einflüssen von außen ausgesetzt als die meisten anderen Körperteile. Das bedeutet dauerhafte Schwerstarbeit für die Abwehrkräfte. Neurodermitis an den Händen wirkt sich deshalb besonders stark auf den Alltag aus: Patienten, die an Neurodermitis leiden, können beispielsweise durch juckende Ekzeme in ihren täglichen Aufgaben eingeschränkt sein. Deshalb ist eine rechtzeitige und effektive Behandlung so wichtig und kann dabei helfen, das Leben der Betroffenen in vielerlei Hinsicht zu erleichtern. Damit die Therapie gelingt, müssen Sie jedoch zunächst einmal die Symptome einer Neurodermitis an der Hand zuverlässig erkennen und richtig einordnen. 
 
  Wichtig:  Die passende Hautpflege ist nicht nur im Kampf gegen Neurodermitis unverzichtbar, bei der trockene Hände, Finger und andere Stellen am Körper üblich sind. Auch eine gesunde Hand bedarf der Pflege, damit die normale Hautbarriere bestehen bleibt und die Haut lange Zeit ihre vielfältigen Aufgaben zuverlässig erfüllen kann. Deshalb gilt:  Achten Sie unbedingt auf eine regelmäßige Hautpflege und verwenden Sie ausschließlich für Ihren Hauttyp geeignete Produkte , damit erst gar keine unangenehmen Beschwerden auftreten! 
 
 Rötungen, trockene Haut und ständiger Juckreiz 
 Charakteristisch für Neurodermitis an den Händen sind auffällige Rötungen, die meist durch eine trockene, raue Haut begleitet werden. Ein ständiger, quälender Juckreiz veranlasst viele Patienten zum wiederkehrenden Kratzen, selbst wenn sie wissen, dass das Kratzen weder gegen den akuten Juckreiz helfen noch die ursächlichen Auslöser bekämpfen kann. Die ständige, durch Neurodermitis juckende Haut wird in der Medizin auch als atopisches Ekzem bezeichnet. Atopische Ekzeme können bei Patienten nahezu aller Altersgruppen auftreten, lediglich bei Säuglingen macht sich Neurodermitis an anderen Stellen, vorwiegend am Kopf, bemerkbar. Die Hände sind hingegen vor allem bei Kleinkindern, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen betroffen. 
   Neurodermitis an den Händen: Welche Ursachen gibt es? 
 Die Ursachen von Neurodermitis sind noch nicht abschließend erforscht. Bei vielen Patienten, die an Neurodermitis leiden, liegt ganz einfach eine Störung der natürlichen Hautbarriere vor. Bei den Betroffenen kommt es also unabhängig von der üblichen Hautpflege zu einer Fehlfunktion der körpereigenen Abwehrmechanismen. Die äußerste Schicht der menschlichen Haut ist die sogenannte Oberhaut, die Hornschicht. Sie ist normalerweise dafür zuständig, den Körper – also sowohl das Gesicht, die Hände und Füße, die Arme und Beine als auch den Rumpf – vor Krankheitserregern zu schützen. Bilden sich atopische Ekzeme, kann die Hornschicht ihre eigentliche Aufgabe nicht mehr ordentlich erfüllen.  Durch eine angemessene Pflege lässt sich empfindliche Haut jedoch gezielt schützen und die Hautbarriere stärken , um beispielsweise der Entstehung von einem Handekzem vorzubeugen. 
 Verschiedene Faktoren lösen eine Neurodermitis aus 
 Nach derzeitigem Kenntnisstand wird davon ausgegangen, dass bestimmte Faktoren im wechselseitigen Zusammenspiel Neurodermitis auslösen. Neben der möglichen Störung der Hautbarriere kommt auch eine Unterversorgung des Organismus mit dem Eiweiß Filaggrin infrage, das von besonderer Bedeutung für die Bildung der Oberhaut ist. Die betroffenen Patienten leiden dann unter einer veränderten Hautzusammensetzung. In der Praxis hat das die Folge, dass die Haut schneller austrocknet. Da trockene Hautstellen anfälliger für Entzündungen und Wunden sind, kann dies somit Neurodermitis auslösen bzw. das Auftreten begünstigen. 
 Neurodermitis kann vererbt werden 
 Der schlüssigste Beweis für den Zusammenhang von Neurodermitis und Genen ist der Umstand, dass die Krankheit vererbbar ist. Viele Patienten, deren Eltern oder Verwandte bereits unter Neurodermitis zu leiden hatten, sind später selbst betroffen. Deshalb ist bei einem Fall von Neurodermitis in der Familie erhöhte Wachsamkeit geboten und es sollten möglichst entsprechende Vorkehrungen zur Vorsorge getroffen werden. Entsprechendes gilt natürlich auch für Eltern, die an Neurodermitis erkrankt waren oder sind und jetzt ein Kind erwarten beziehungsweise bereits bekommen haben. 
 
  Gut zu wissen:  Da Neurodermitis vererbbar ist, sollten Eltern die Haut ihrer Kinder besonders gut im Blick behalten und am besten regelmäßig untersuchen. Klagt das Kind häufig über juckende Haut oder treten wiederholt Rötungen im Gesicht, an den Händen oder an den Fingern auf, gilt es, den Ursachen auf den Grund zu gehen und eine etwaige Erkrankung von einem Facharzt abklären zu lassen. 
 
 Verschiedene Symptome und Ursachen bedingen sich gegenseitig 
 Besonders perfide bei Neurodermitis ist das Wechselspiel zwischen Symptomen und Ursachen. Treten die Symptome nämlich zunächst nur schwach auf, kann vor allem der Juckreiz zusätzlich wieder zu einer Ursache für eine stärker werdende Neurodermitis werden. Geben betroffene Menschen diesem Reiz häufig nach und  kratzen sich wiederkehrend an den oftmals betroffenen Stellen wie den Händen  (zum Beispiel am Handrücken oder an den Handflächen), zwischen den Fingern oder im Gesicht, führt das in der Regel zu einer Verstärkung der Symptome. Die Haut wird wund und bietet Krankheitserregern erst recht ein mögliches Einfallstor. Trotzdem ist es für viele Patienten schwierig, bei einem anhaltenden Juckreiz gänzlich auf das Kratzen zu verzichten, insbesondere dann, wenn sie im Sommer oder unter körperlicher Anstrengung stark schwitzen. 
 Bei Neurodermitis an den Händen nicht das Gesicht berühren 
 Neben dem Juckreiz und dem daraus resultierenden Kratzzwang wird die Ausbreitung von Neurodermitis auch häufig durch Hautkontakt befördert. Falls Sie an den Händen Symptome von Neurodermitis zeigen, sollten Sie daher so gut es geht darauf verzichten, mit den Händen Ihr Gesicht zu berühren. Bei vielen Patienten werden gerade auf diese Weise die atopischen Ekzeme von den Händen auf die Haut in das Gesicht übertragen. Vor allem dann, wenn sie stark schwitzen, kann das in Gesicht, Armen und Händen einen weiteren Schub von Neurodermitis auslösen. 
  Wichtiger Hinweis:  Die Hände nehmen naturgemäß viele Erreger auf – auch unabhängig von Neurodermitis und einem drohenden Juckreiz sollten Sie deshalb möglichst vermeiden, Ihr Gesicht zu berühren. In jedem Fall sollten Sie unverzichtbare Berührungen nur mit einer sauberen Hand vornehmen. Das gilt selbstverständlich für Menschen aller Altersklassen: Die Erwachsenen sollten den kleinen Patienten deshalb mit gutem Beispiel vorangehen und darauf achten, ihnen ein gutes Vorbild zu sein. 
 Häufiges Händewaschen kann die Haut austrocknen lassen 
 Eigentlich dient Händewaschen der Reinigung und Pflege der Haut, soll sie von Bakterien, Viren und anderen unerwünschten Substanzen befreien und Menschen auf diese Weise vor vermeidbaren Krankheiten schützen. Aus diesem Blickwinkel ist das regelmäßige Händewaschen selbstredend zu befürworten. Zudem ist das Händewaschen auch im Hinblick auf den Juckreiz wichtig, dem viele Patienten nachgehen: Kratzen mit schmutzigen Händen oder auch nur das Berühren der wunden Stellen mit schmutzigen Fingern erhöht das Risiko einer Infektion.  Ein zu häufiges Waschen der Hände – egal, ob lediglich mit Wasser oder mit Seife und Wasser – jedoch kann hingegen auch ganz ungewollt einen gegenteiligen Effekt hervorrufen und das Entstehen von Neurodermitis noch befördern.  Viele Patienten waschen sich in bester Absicht ständig die Hände und tragen damit häufig unbewusst sogar noch zu einer Verschlimmerung ihrer Erkrankung bei, weil sie ihrer Haut so nach und nach wertvolle Feuchtigkeit entziehen und enorm trockene Hände provozieren. 
   Neurodermitis an den Händen: Welche Behandlung oder Therapie gibt es? 
 Die größte Herausforderung, die von einer Neurodermitis ausgeht, ist der quälende Juckreiz. Durch das Kratzen werden die wunden Stellen vergrößert und die Symptome bestärkt. Dabei entsteht eine Art Teufelskreis, der sich nur schwer durchbrechen lässt. Wichtige Grundlage einer erfolgreichen Behandlung von Neurodermitis ist darum eine  sorgfältige Pflege . Dabei hilft Ihnen zum Beispiel eine   Creme für die Hand, die Feuchtigkeit spendet, Trockenheit reduziert und die regenerativen Kräfte der Haut stärkt.   Eine entsprechende Creme, die speziell auf die hohen Ansprüche empfindlicher Haut abgestimmt ist, finden Sie natürlich auch in unserer Online-Apotheke. 
 Die Behandlung von Neurodermitis sollte ein Arzt begleiten 
 Wenn Sie Symptome von Neurodermitis an Ihren Händen zu erkennen glauben, sollten Sie die Behandlung nicht in Eigenregie vornehmen, sondern umgehend einen Hautarzt aufsuchen. Nur ein Arzt kann zuverlässig feststellen, ob bei einem Patienten eine medikamentöse Therapie geboten ist und welche Substanzen und Wirkstoffe sein Körper benötigt – und verträgt. Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin und lassen Sie sich gründlich untersuchen, damit Sie sich bald wieder rundum wohl in Ihrer Haut fühlen können! 
 Empfindliche Haut benötigt eine besondere Pflege 
 Auch wenn das häufige Waschen der Hände zu einem Austrocknen derselben führen kann, ist eine adäquate Hautpflege selbstverständlich äußerst wichtig bei der Behandlung von Neurodermitis. So sollte  die Reinigung der Hände unbedingt so sanft wie möglich geschehen – zum Beispiel mit einer speziellen Reinigungslotion oder einem Dusch- und Badeöl, das einen hohen Lipidanteil besitzt und damit intensiv rückfettend wirkt.  Eine pflegende Creme oder Salbe für die Hand, die zusätzlich den Juckreiz lindert, kann Patienten außerdem dabei helfen, den Kratzzwang zu reduzieren. Zudem spendet sie wertvolle Feuchtigkeit und schafft damit eine unmittelbare Voraussetzung für eine gelingende Therapie der Neurodermitis. 
  Hinweis und Service-Angebot:  So wichtig und sinnvoll Pflege auch ist – einen möglicherweise vorhandenen genetischen Nachteil in Bezug auf Neurodermitis können Sie damit nie vollständig ausschalten. Allerdings lässt sich der Effekt abmildern. Falls Sie nicht wissen, welche Hautpflege für Sie am besten geeignet ist, hilft Ihnen unser pharmazeutisches Beratungsteam gerne weiter: Im persönlichen Gespräch finden Sie die optimale Pflege für Ihre Haut! 
 Auch an den Händen verläuft Neurodermitis in mehreren Phasen 
 Ob an den Händen, im Gesicht oder am ganzen Körper: Die Symptome von Neurodermitis bleiben nicht gleichmäßig stark, sondern treten in der Regel immer schubweise auf. Das muss eine wirksame Behandlung und Pflege berücksichtigen. Für die betroffenen Patienten geht es deshalb vor allem darum, den Kreislauf zu durchbrechen – das heißt, die ausbrechenden Symptome so gut es geht zu lindern und ein wiederholtes Auftreten zu vermeiden oder wenigstens hinauszuzögern. Insbesondere in den Ruhephasen ist es wichtig, alles zu meiden, was einen erneuten Schub auslösen kann. Während es bei aktiver Neurodermitis vor allem darum geht, die Symptome zu lindern, kommt es in den passiven Phasen darauf an, die Widerstandskräfte der Haut, also die Hautbarriere, zu stärken. 
   Neurodermitis an den Händen: Vorbeugende Maßnahmen 
 Eine wichtige Rolle beim Schutz vor Neurodermitis spielen eine passende Basispflege und eine ausgewogene Ernährung. Eine unzureichende Versorgung mit Nährstoffen gehört ebenfalls zu den Faktoren, die eine Neurodermitis begünstigen können. In diesem Sinne beginnt eine wirksame Hautpflege nicht erst mit dem Auftragen einer Creme von außen, sondern es kommt auch und vor allem auf einen ausgeglichenen Organismus an. Der Körper kann sich nur dann gegen Neurodermitis zur Wehr setzen, wenn er neben der passenden Pflege durch  eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse  ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird. Umgekehrt können bestimmte Nahrungsmittel allerdings auch neue Schübe der Neurodermitis auslösen – um das festzustellen, hilft eine Untersuchung beim Arzt, auf die gegebenenfalls eine Beratung durch einen Ernährungstherapeuten folgen kann. 
 Regelmäßige Pflege ist der beste Schutz vor Neurodermitis 
 Die empfindliche Haut an den Händen benötigt schon vor dem eigentlichen Ausbruch der Neurodermitis eine sorgfältige Pflege. Auch wenn sich noch kein Handekzem zeigt, kann die Anwendung einer geeigneten Creme oder Salbe helfen, die Bildung atopischer Ekzeme zu verhindern. Dafür braucht es vor allem Wirkstoffe, die dazu geeignet sind, die wichtige und empfindliche Hautbarriere zu stärken. 
 
  Gut zu wissen:  Eine intakte Hautbarriere ist die Basis für eine gelingende Behandlung von Neurodermitis. Deshalb gilt: Achten Sie täglich darauf, Ihre Hautbarriere durch eine hochwertige Pflege zu stärken! 
 
 Setzen Sie beim Händewaschen auf eine milde Seife 
 Zur richtigen Pflege der Hände gehört wie bereits beschrieben das korrekte Händewaschen. Um die Gefahr des Austrocknens gering zu halten, sollten Sie dabei auf eine milde und pH-hautneutrale Seife setzen. Auf diese Weise können Sie in vielen Fällen einem Handekzem und auch dem damit einhergehenden störenden Juckreiz vorbeugen. Wichtig ist auch, dass Sie Ihre Hände nach dem Waschen gründlich abtrocknen – sowohl den Handrücken als auch die Handflächen und die Zwischenräume zwischen den Fingern. Dabei sollten Sie mehr tupfen als rubbeln, um den natürlichen Schutzmantel der Haut nicht unnötig zu beschädigen. Es klingt paradox, aber gerade durch gründliches, vorsichtiges Abtrocknen der Haut können Sie einem Austrocknen vorbeugen. 
 Waschen der Hände allein ist keine ausreichende Pflege 
 Neurodermitis lässt sich natürlich nicht allein mit dem Waschen der Hände vorbeugen. Zur Pflege gehört auch ein regelmäßiges Eincremen, das Sie am besten unmittelbar im Anschluss vornehmen. Damit Sie an diese spezielle Behandlung Ihrer Hände denken, empfiehlt es sich, eine entsprechende Creme direkt neben das Waschbecken zu stellen. So können Sie sich zur wiederholten Pflege eine praktische Routine aneignen und der Neurodermitis im Alltag wirkungsvoll begegnen. 
   Fazit 
 Die Hände bedeuten Schwerstarbeit für die natürliche Hautbarriere, und das jeden Tag. Bei Menschen, die unter Neurodermitis leiden, reagiert die Haut besonders empfindlich und benötigt eine intensive Pflege. Waschen Sie Ihre Hände mit Bedacht und setzen Sie zur Ergänzung auf eine geeignete Creme für die Hand. Vermeiden Sie es, wann immer möglich, Ihr Gesicht mit den Händen zu berühren, da das Berühren die Ausbreitung von Erregern begünstigen kann. Beim ersten Auftreten der Symptome sollten Sie außerdem möglichst rasch einen Hautarzt aufsuchen, um sich untersuchen zu lassen und eine fachgerechte Behandlung einzuleiten. In unserer Online-Apotheke finden alles, was Sie für eine adäquate Basispflege mit geeigneten Cremes und Salben brauchen. 
  Übrigens:  Unser  kostenloses    Neurodermitis-Tagebuch   hilft Ihnen, Symptome und mögliche Auslöser Schritt für Schritt nachzuvollziehen. 
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 Bildquelle: Andrii Starunskyi 
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            <title type="text">Neurodermitis bei Baby und Kind: Wissenswerte Informationen und Tipps </title>
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                   Quälender Juckreiz bei Babys und Kindern: Neurodermitis 
  Neurodermitis  gehört zu den  häufigsten chronischen Hautkrankheiten bei Kleinkindern und Babys . Insbesondere unter dem quälenden Juckreiz haben Kinder dabei sehr zu leiden. Je früher die Eltern die entsprechenden Symptome erkennen, desto schneller kann eine wirksame Behandlung dieser unangenehmen Erkrankung erfolgen. In diesem Ratgeber Ihrer Online-Apotheke erfahren Sie alles, was Sie über die Neurodermitis bei Babys bzw. Kleinkindern und Kindern wissen sollten, was eine mögliche Basispflege auszeichnet und welche Faktoren bei einer geeigneten Therapie zu berücksichtigen sind. 
 
 
   Quälender Juckreiz bei Babys und Kindern: Neurodermitis    
   Diese Symptome sprechen für Neurodermitis bei Ihrem Kind    
   Ursachen und Verlauf von Neurodermitis bei Baby und Kind    
   Wie wird Neurodermitis bei Baby und Kind richtig behandelt?    
   So können Sie Neurodermitis bei Baby und Kind vorbeugen    
   Fazit    
 
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   Diese Symptome sprechen für Neurodermitis bei Ihrem Kind 
 Neurodermitis oder  atopische Dermatitis  beziehungsweise atopisches Ekzem ist bei einem Baby oder Kleinkind relativ gut zu erkennen: Eines der ersten und wichtigsten Anzeichen für Neurodermitis ist der sogenannte Milchschorf, den nur Babys bekommen. Der Milchschorf besteht aus kleinen Bläschen auf der Kopfhaut des Kindes, die anfänglich mit Flüssigkeit gefüllt sind und schließlich in weißliche Verkrustungen übergehen. Das Ganze erweckt den Eindruck von verbrannter Milch und hat so zu der entsprechenden Benennung geführt. Der Milchschorf kann sich auch im Gesicht und an Armen und Beinen bilden und an den betroffenen Stellen nässen. 
 
  Hintergrund:  Unter einer atopischen Krankheit verstehen Ärzte eine Allergie gegen eigentlich harmlose Stoffe. Der Kontakt mit kratzenden Textilien, bestimmten Produkten zur Pflege von Körper und Gesicht oder Nahrungsmitteln (selbst im Rahmen einer als gesund zu bezeichnenden Ernährung) kann entsprechende Symptome hervorrufen. 
 
 Nicht immer bedeutet Milchschorf auch Neurodermitis 
 Obwohl  Milchschorf  eines der wichtigsten Symptome für Neurodermitis bei Ihrem Baby ist, weist er nicht bei allen Kindern auf eine entsprechende Erkrankung hin: Tatsächlich entwickeln nur etwa die Hälfte aller betroffenen Babys infolge des Milchschorfs tatsächlich ein atopisches Ekzem. Bei der anderen Hälfte klingt der Milchschorf bis zum Erreichen des zweiten Lebensjahres wieder ab. Um sicherzugehen, sollten Säuglinge mit Milchschorf deshalb immer genau von einem Arzt untersucht werden. Der Arzt kann auch feststellen, ob es sich möglicherweise nur um den harmlosen sogenannten Kopfgneis handelt. Damit wird eine talgige, gelb-braune Schuppung der Babykopfhaut bezeichnet. Diese gilt in der Regel als harmlos und verschwindet während des ersten Lebensjahres normalerweise von selbst, ohne dass er durch Medikamente, spezielle Creme oder Salben behandelt werden müsste. 
 Häufiges Schreien und Kratzen von Kindern als Signal für Neurodermitis 
 Gerade in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt sollten Eltern ihre Kinder besonders gut im Blick behalten.  Neigt ein Baby oder Kleinkind zu häufigem Schreien oder Kratzen, kann das ein Anzeichen für Neurodermitis sein , die mit starkem Juckreiz einhergeht. Fühlt sich die Haut stark trocken an oder bilden sich gar Ekzeme, dann sind das sehr wahrscheinlich Symptome von Neurodermitis und die betroffenen Eltern sollten mit ihrem Kind unbedingt einen geeigneten Arzt aufsuchen. Säuglinge sind von allen Kindern mit Abstand am häufigsten von Neurodermitis betroffen. 
  Wichtig:  Fast alle Babys und Kleinkinder haben besonders empfindliche Haut. Nicht jede Hautreizung bedeutet deshalb gleich, dass bestimmte Allergien oder eine Neurodermitis vorliegen. Nur wenn es innerhalb der Familie eine erbliche Vorbelastung gibt und sich die Symptome über einen längeren Zeitraum zeigen oder das Kind auf äußere Einflüsse schnell und stark mit Hautveränderungen reagiert, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. 
   Ursachen und Verlauf von Neurodermitis bei Baby und Kind 
 Obwohl das Thema Neurodermitis für viele Patienten und die Forschung ein wichtiges Thema ist, sind die Ursachen dieser Erkrankung noch nicht abschließend erkannt.  Wichtigster Auslöser der Allergie  ist aber nach derzeitigem Kenntnisstand  eine erbliche Veranlagung . Deshalb sollten Eltern, die bereits bekannte Fälle von Neurodermitis in der Familie haben, ein besonderes Augenmerk auf vorbeugende Maßnahmen legen und für eine gute Basispflege sorgen. Besonderes Gewicht kommt beiden Elternteilen zu: Ist ein Elternteil betroffen, liegt das Risiko einer Neurodermitis Erkrankung bei 20 bis 40 Prozent, leiden beide Eltern unter Neurodermitis, erhöht sich der Wert für die betroffenen Kinder auf 60 bis 80 Prozent. 
 Auch Umweltfaktoren und physischer Stress kommen als Auslöser infrage 
 Neben der erblichen Veranlagung spielen auch  Umweltfaktoren und körperliche Belastungen  eine Rolle als mögliche Auslöser von Neurodermitis. Besteht bereits eine Allergie gegen Pollen, Tierhaare, Hausstaub oder bestimmte Lebensmittel, dann kann dies auch zu einer Neurodermitis führen. Das gilt auch dann, wenn derartige Leiden bereits in der Familie vorhanden sind – womit auch wieder der Bogen zur genetischen Veranlagung geschlagen wäre. Allergien sollten Eltern aber immer zu besonderer Sensibilität animieren, damit sie die ersten Anzeichen schnell erkennen und sowohl die Pflege als auch die Ernährung ihrer Kinder gut daran anpassen können. 
 Besondere Herausforderungen können einen Neurodermitis Schub auslösen 
 Stehen besondere Ereignisse an, die für Ihr Kind eine Herausforderung darstellen, kann das ebenfalls ein Auslöser für einen Krankheitsschub sein – es zeigen sich plötzlich Symptome, die Sie und Ihr Kind vorher möglicherweise kaum wahrgenommen haben. Ein solches Ereignis kann für manche Kinder zum Beispiel die bevorstehende Entlassung aus dem Kindergarten bzw. die baldige Einschulung sein, mit der ein neuer Lebensabschnitt beginnt und große Veränderungen einhergehen. Auch das Zahnen, die Witterung, Impfungen, bestimmte Erkrankungen und Infekte können Ursachen für eine entsprechende Reaktion sein. Es ist deshalb besonders wichtig, dass Eltern ihre Kinder in ihren Ängsten ernst nehmen, sich verständnisvoll zeigen und die kleinen Patienten mit pädagogisch sinnvoller Unterstützung auf ihrem Weg begleiten. 
 Wenn die Kinder älter werden, tritt häufig eine Besserung ein 
 Erkrankt ein Baby an Neurodermitis, bedeutet das für die Eltern zwar eine besondere Herausforderung, es gibt aber auch Grund zur Hoffnung: Im Gegensatz zu einem Verlauf im Erwachsenenstadium  tritt bei Kindern häufig eine deutliche Besserung ein, wenn aus Babys Kleinkinder werden; manchmal bessert sich die Erkrankung auch, wenn die Kinder noch älter werden . Auf keinen Fall muss eine Neurodermitis Erkrankung im Säuglingsalter bedeuten, dass Ihr Kind ein Leben lang mit dieser Krankheit zu kämpfen hat. In vielen Fällen ist die Allergie mit dem Erreichen der Grundschulzeit ausgestanden. Allerdings haben Kinder, die eine Neurodermitis haben oder hatten, in späteren Jahren ein höheres Risiko, an Allergien wie Heuschnupfen oder Asthma zu leiden. 
   Wie wird Neurodermitis bei Baby und Kind richtig behandelt? 
 Ob Gesicht, Arme oder Beine: Besonders unangenehm für die betroffenen Kinder ist der mit Neurodermitis verbundene Juckreiz. Während ein solcher Juckreiz schon für Erwachsene nicht gut auszuhalten ist, neigen die meisten Kinder besonders stark zum ständigen Kratzen und verstehen nicht immer, warum es so wichtig ist, die trockene, juckende Haut (oder gegebenenfalls bereits entstandene Ekzeme) in Ruhe zu lassen. Da durch die aufgekratzte, wunde Haut Bakterien und Viren in den Körper geraten und zu Infekten und anderen Krankheiten führen können, sollten Eltern möglichst unbedingt schnell und angemessen auf Neurodermitis reagieren. Dazu gehört auch, dass sie die kleinen Patienten verständlich und kindgerecht über die damit zusammenhängenden Risiken und wichtigen Faktoren im Hinblick auf die Pflege der Haut aufklären. 
 Das ABC-Prinzip gegen Neurodermitis: Medikamente und Hautpflege 
 Auch wenn eine genetisch bedingte Überempfindlichkeit bei Ihrem Kind nicht heilbar ist, muss eine Neurodermitis nicht ohne angemessene Behandlung bleiben. Die Ärzte haben wichtige Erkenntnisse gewonnen, mit welcher Therapie eine solche Erkrankung bzw. Allergie behandelt werden kann. Zusammengefasst soll das ABC-Prinzip zu einer Linderung der Symptome führen und damit sowohl Babys und Kleinkinder als auch ältere Kinder und Erwachsene deutlich entlasten: 
 
  A für antientzündliche Therapie:  Für die Behandlung werden entzündungshemmende Wirkstoffe eingesetzt. Diese Wirkstoffe lindern die Entzündungen und damit auch den oft quälenden Juckreiz in Gesicht oder am gesamten Körper. 
  B für Barriere Therapie:  Die natürliche Barriere der Haut wird wieder gestärkt und aufgebaut. Auch dadurch wird der Juckreiz eingedämmt. 
  C wie Care (Pflege):  Die vorhandenen Abwehrkräfte der Haut und des Körpers werden durch eine entsprechende Basispflege, also eine auf die Erkrankung abgestimmte Hautpflege, erhalten. Das bedeutet, dass der Haut Feuchtigkeit und Fettigkeit mithilfe einer Creme, einer Lotion oder einer Salbe in angemessener Dosis zugeführt werden. 
 
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  Tipp:  Die für die Umsetzung und Anwendung des ABC-Prinzips   notwendigen Salben und Cremes erhalten Sie selbstverständlich auch in unserer Online-Apotheke  . Entdecken Sie unser Angebot, erfahren Sie mehr über die einzelnen Produkte und ihre Wirkstoffe und bestellen Sie Ihre gewünschten Artikel zum schnellen und preisgünstigen Versand mit nur wenigen Klicks zu sich nach Hause. 
 Kratzen ist eine natürliche Reaktion auf Juckreiz durch Neurodermitis 
 Viele Eltern fühlen sich angesichts der Symptome von Neurodermitis hilflos und wollen ihrem Kind das Kratzen verbieten. Das ist aber keine sinnvolle Lösung, es handelt sich dabei schließlich um eine natürliche Reaktion des Kindes auf den lästigen Juckreiz. Besser ist es daher in vielen Fällen, wenn trockene Haut oder ein bereits entstandenes Ekzem mit einer speziellen Creme behandelt wird, mit der sich das Jucken lindern lässt. 
 Welche Medikamente sind bei Neurodermitis geeignet? 
  Medikamente für die Therapie von Neurodermitis bestehen meist auf der Grundlage von Cortison.  Da bei einer Behandlung mit Cortison allerdings zahlreiche Nebenwirkungen verbunden sein können, sollten Eltern Ihrem Kind derartige Medikamente stets nur in Absprache mit einem Arzt verabreichen. 
 
  Hinweis:  Ob Säuglinge, Kleinkinder oder ältere Kinder: Sprechen Sie Ihren Kinderarzt stets frühzeitig darauf an, wenn Sie glauben, erste Anzeichen von Neurodermitis oder anderen Allergien zu erkennen. Nur durch eine genaue Untersuchung durch einen Fachmann erfahren Sie, ob bzw. welche Erkrankung vorliegt, welche Ursachen zugrunde liegen könnten und mit welcher Behandlung, Hautpflege und gegebenenfalls Lebensstilanpassung Sie diesen begegnen können. 
 
   So können Sie Neurodermitis bei Baby und Kind vorbeugen 
 Natürlich gibt es keinen zu hundert Prozent verlässlichen Schutz gegen Neurodermitis bei Ihrem Baby oder Kleinkind. Durch ein paar geeignete Verhaltensmaßnahmen können Sie die Wahrscheinlichkeit einer solchen Erkrankung aber deutlich senken. Die Tipps, die wir Ihnen im Folgenden geben, gelten übrigens nicht nur für Neurodermitis, sondern für die meisten atopischen Leiden. 
 Rauchen ist schlecht für Mutter und Kind 
  Rauchen ist bereits während der Schwangerschaft ein Risikofaktor für spätere Erkrankungen des Kindes . Werdende Mütter sollten deshalb auf das Rauchen so früh wie möglich verzichten. Auch nach der Geburt ist es wichtig, dass Babys, Kleinkinder und Kinder nicht mit Tabak in Berührung kommen. Ein rauchfreies Zuhause ist ein wichtiger Faktor für die Gesundheit der gesamten Familie! Daher gilt: Je früher Sie aufhören, desto besser! 
  Tipp:  Sie möchten gerne mit dem Rauchen aufhören, schaffen es aber nicht allein? Sprechen Sie Ihren Arzt darauf an – er kann Ihnen wertvolle Tipps für die Raucherentwöhnung geben und Sie professionell auf Ihrem Weg in ein gesünderes Leben begleiten. 
 Eine ausgewogene Ernährung schützt Mutter und Kind 
 Häufig unterschätzt wird noch immer der  Einfluss einer ausgewogenen Ernährung , die nicht erst mit der Geburt, sondern schon während der Schwangerschaft auf die Gesundheit des Kindes Einfluss nimmt. Ein Mangel an Nährstoffen kann die Entwicklung beeinträchtigen und das Immunsystem schwächen. Eine zu einseitige oder von Fertiggerichten geprägte Ernährung gehört zu den wichtigsten Faktoren beim Entstehen von Krankheiten im Säuglingsalter. Tun Sie sich selbst und Ihrem Kind etwas Gutes und setzen Sie daher ab sofort auf eine  abwechslungsreiche, gesunde Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse ! 
  Wichtig:  Symptome einer Allergie oder einer anderen Erkrankung der Haut (wie Neurodermitis) stehen häufig im engen Zusammenhang mit der Ernährung. Oft sind es gerade bestimme Lebensmittel, die als Allergene fungieren, wie beispielsweise Weizen, Eier oder Milch. 
 Säuglinge sollten möglichst lange gestillt werden 
 Stillen kann für eine gesunde Entwicklung Ihres Kindes sehr wichtig sein. Deshalb sollten Sie Ihr Baby möglichst zumindest in den ersten vier Monaten voll stillen. Sollte das Stillen in Ihrem Fall nicht möglich sein, dann   können Sie Ihrem Kind Säuglingsnahrung verabreichen  , die Sie auch im vielfältigen Sortiment unserer Online-Apotheke finden. Wenn eine familiäre Vorbelastung für atopische Erkrankungen besteht, kann eine  hypoallergene Säuglingskost  von Vorteil sein. Welche Milch bzw. Kost in Ihrem Fall am besten geeignet ist, erfahren Sie bei Ihrer Hebamme oder Ihrem Kinderarzt. 
 Regelmäßige Hautpflege ist wichtig für das Baby 
 
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 Trockene Haut gehört zu den Risikofaktoren für Neurodermitis. Eine regelmäßige Pflege der Haut ist deshalb schon für Baby und Kleinkind unverzichtbar. Für Kinder geeignete Cremes oder Salben können dazu beitragen, das Risiko für Neurodermitis spürbar zu senken. 
   Fazit 
 Neurodermitis bei Baby und Kleinkind ist nicht ungewöhnlich, sondern weitverbreitet. Je früher Sie die Symptome erkennen und die richtige Diagnose gestellt wird, desto erfolgversprechender ist eine mögliche Behandlung. Aus diesem Grund sollten Sie bereits beim ersten Anzeichen von Milchschorf, bei häufigem Kratzen und Schreien Ihres Kindes einen Arzt aufsuchen und eine angemessene Behandlung einleiten. Bereits im Vorfeld können darüber hinaus hautfreundliche Cremes und Salben hilfreich sein, mit der Sie trockene Stellen auf der Haut und Juckreiz lindern können. In vielen Fällen lässt sich die Neurodermitis im Kindesalter erfolgreich behandeln, sodass Ihr Kind später ein beschwerdefreies Leben ohne Neurodermitis führen kann. 
 Im Alltag mit einem an Neurodermitis erkrankten Kind kann es hilfreich sein, Symptome und mögliche Auslöser regelmäßig zu dokumentieren. Unser  kostenloses    Neurodermitis-Tagebuch   unterstützt Sie dabei. 
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 Bildquelle: www.herrndorff.com 
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            <title type="text">Neurodermitis bei Erwachsenen: Tipps und wichtige Informationen </title>
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                   Auch Erwachsene leiden unter Neurodermitis 
  Neurodermitis  wird oft als bloße Kinder- und Jugendkrankheit eingestuft, die weitverbreitete Hauterkrankung kann aber durchaus  auch noch im Erwachsenenalter  auftreten. Häufig fallen die Symptome wie Juckreiz und Entzündung dann sogar schwerer aus, als es bei Kindern der Fall ist. Deshalb ist es wichtig, dass auch Erwachsene möglichst umfassend über das Krankheitsbild Neurodermitis und das damit verbundene Risiko Bescheid wissen, um schnell die richtigen Maßnahmen einzuleiten und die Symptome zu lindern. Dieser Ratgeber will Ihnen dabei helfen und bietet Ihnen wichtige Tipps und Hinweise, deren Anwendung Ihren Alltag erleichtern kann. 
 
 
   Auch Erwachsene leiden unter Neurodermitis    
   Was ist Neurodermitis?    
   Symptome und Ursachen von Erwachsenen-Neurodermitis    
   Häufige Auslöser und Trigger im Erwachsenenalter    
   Behandlung und Therapie bei Erwachsenen    
   Fazit    
 
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   Was ist Neurodermitis? 
 Neurodermitis wird auch als  atopische Dermatitis oder atopisches Ekzem  bezeichnet. Man versteht darunter eine Erkrankung der Haut, die chronisch und schubweise verläuft und vor allem an Kopf und Händen auftritt. Sie äußert sich insbesondere durch einen schweren Juckreiz, der die Betroffenen zum Kratzen verführt und damit häufig schlimmeren Beschwerden wie einer Entzündung und späteren Infektionen Vorschub leistet. Die Krankheit ist weit verbreitet und tritt besonders häufig bei Kindern auf. Rund 13 Prozent aller Kinder haben nach aktueller Erhebung unter einer atopischen Dermatitis zu leiden. Entsprechend richten sich die meisten Tipps zu Vorbeugung und Behandlung an diese junge Zielgruppe, während die Erwachsenen kaum berücksichtigt werden. Zu Recht? 
 Erwachsene sind seltener betroffen als Kinder 
  Bei Erwachsenen  tritt Neurodermitis sehr  viel seltener  auf. Das liegt sicher auch daran, dass eine Therapie bei Kindern möglich ist und viele Betroffene bei rechtzeitiger und angemessener Behandlung in späteren Jahren keine Symptome wie Juckreiz und Ekzeme mehr zeigen. Etwa 2 bis 3 Prozent der Erwachsenen müssen sich allerdings trotzdem mit atopischer Dermatitis auseinandersetzen. Das bedeutet für sie häufig auch eine spürbare Einschränkung im beruflichen wie privaten Alltag und kann sogar  weitere Erkrankungen wie Asthma und  Heuschnupfen   nach sich ziehen. Um diese Beschwerden so gering wie möglich zu halten, ist eine angepasste Lebensweise notwendig. Für einen unbeschwerten Einstieg haben wir im weiteren Verlauf des Ratgebers praktische Tipps für Sie zusammengestellt. 
   Symptome und Ursachen von Erwachsenen-Neurodermitis 
 Das Krankheitsbild umfasst  verschiedene Symptome , von denen der hervorstechendste der quälende Juckreiz ist. Atopische Dermatitis ist außerdem mit extrem trockener Haut und nässenden Ekzemen verbunden. Die genauen Ursachen einer Neurodermitis sind trotz intensiver Studien noch immer unbekannt. Experten sind sich sicher, dass eine Kombination von verschiedenen Faktoren das atopische Ekzem auslöst. In jedem Fall spielt die genetische Veranlagung eine Rolle:  Neurodermitis ist vererbbar.  
 Das Risiko lässt sich in Zahlen fassen: Kinder, bei denen bereits die Eltern unter atopischen Allergien zu leiden hatten, werden mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 60 bis 70 Prozent selbst chronisch an Neurodermitis erkranken. Es existieren zweifelsfrei Gene, die Menschen für eine solche Krankheit besonders anfällig machen. Allein das Vorhandensein derartiger Gene ist aber noch keine Garantie dafür, dass atopische Dermatitis auch wirklich auftritt. Es müssen mehrere Faktoren zusammentreffen, um die Erkrankung auszulösen 
 
  Wichtig:  Falls es in Ihrem familiären Umfeld bereits Fälle von Neurodermitis gibt oder gegeben hat, sollten Sie wachsam sein und auf Symptome wie einen starken Juckreiz achten. Je früher die richtigen Maßnahmen zur Anwendung kommen, desto höher ist die Chance einer gelingenden Therapie. Das gilt auch dann, wenn bereits Asthma und Heuschnupfen diagnostiziert wurden. 
 
 Symptome verschwinden mit der Pubertät 
 Zwar tritt Neurodermitis besonders häufig bei Kindern auf, die Symptome verschwinden aber in der Regel mit der Pubertät. Warum das so ist, darüber rätseln selbst Experten noch immer, denn die genetische Veranlagung bleibt schließlich auch im Jugend- und Erwachsenenalter noch bestehen. Neuere Studien haben ergeben, dass die Neurodermitis trotz ausbleibender Symptome nicht wirklich verschwindet, sondern lediglich in eine Art Ruhezustand eintritt. Zumindest theoretisch kann die atopische Dermatitis auch in späteren Jahren jederzeit wieder ausbrechen. In der Praxis ist das allerdings nach aktuellem Wissensstand nur sehr selten der Fall. Trotzdem: Wer als Kind schon Neurodermitis hatte, muss prinzipiell immer mit einer Rückkehr der Krankheit rechnen. 
 Rückkehr der Krankheit bei Erwachsenen 
 Während bei Kindern die Symptome von Neurodermitis inzwischen gut beherrschbar sind und bei richtiger Therapie kaum mit schweren Folgen zu rechnen ist, liegt das Risiko bei Erwachsenen höher.  Ausbrechen kann Neurodermitis bei Erwachsenen im Alter von 20 bis 40 Jahren und sogar nach Erreichen des 65. Lebensjahres.  Oft haben Betroffene die Krankheit bereits als Kind durchlebt, aber eben längst nicht immer. Da die Neurodermitis bei Kindern häufig in den ersten Lebensjahren auftritt, können ältere Menschen sich an eine entsprechende Vorerkrankung auch oft nicht mehr erinnern. Was genau eine schlummernde Neurodermitis, die bereits als Kind erlitten wurde, im Erwachsenenalter wieder auslöst, wissen die Experten noch nicht. 
 Oft unerkannte Symptome bei Erwachsenen 
 Die Neurodermitis bleibt im Lauf der Jahre nicht gleich. Das Auftreten der Erkrankung im Säuglings- und Kindesalter unterscheidet sich von den Symptomen im Erwachsenenalter. Tritt atopische Dermatitis in späteren Jahren wieder auf, fallen die Symptome mitunter schwerer aus. Die größte Schwierigkeit bei Neurodermitis im Erwachsenenalter ist aber die Tatsache, dass viele Menschen die atopische Dermatitis überhaupt nicht in Betracht ziehen. Die Symptome bleiben als solche unbemerkt: Juckreiz und Entzündung, auch wenn sie chronisch auftreten, werden als für sich stehende Erscheinungen wahrgenommen und nicht einem atopischen Ekzem zugeordnet. 
 Massive Beschwerden bei Erwachsenen 
 Grundsätzlich kann auch bei Erwachsenen  jeder Körperteil von Neurodermitis betroffen sein . Besonders häufig treten Ekzeme und Juckreiz aber vor allem an jenen Zonen auf, in denen es zu starken mechanischen Reibungen kommt, sowie im Intimbereich und vor allem im Gesicht. Durch die spröde Haut, die im Erwachsenenalter noch trockener und empfindlicher wird, können sich durch ständiges Kratzen weitere Komplikationen ergeben: Die rissigen und wunden Stellen sind für Infektionen durch den Erreger Staphylococcus aureus besonders anfällig. Da solche Infektionen der Auslöser für langwierige Erkrankungen sein können, sollten Sie sie nach Möglichkeit vermeiden und selbst quälendem Juckreiz möglichst nicht nachgeben. 
   Häufige Auslöser und Trigger im Erwachsenenalter 
 Der entscheidende Schlüssel zum Verständnis und zu einer gelingenden Therapie atopischer Ekzeme ist die zuverlässige Identifikation der Trigger. Dabei muss berücksichtigt werden, dass die Auswirkungen der möglichen Auslöser unterschiedlich stark ausfallen und von Patient zu Patient verschieden sind. Gerade die Kombination unterschiedlicher Faktoren kann zu unerwarteten Komplikationen wie zum Beispiel Asthma und Heuschnupfen führen, weshalb Sie möglichst gut über alle Risiken, deren Vermeidung und die Anwendung der entsprechenden Schutzmaßnahmen Bescheid wissen sollten. 
 Hausstaubmilben 
 Inzwischen gelten  Hausstaubmilben als ein wichtiger Faktor bei der Auslösung von Neurodermitis  – sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern. Tipps zur Vermeidung der lästigen Schädlinge gibt es viele, zur Gänze gelingt es jedoch meist nicht, sämtliche Milben zu beseitigen. Auf entsprechenden Portalen im Internet finden Sie nähere Informationen zum Thema. 
 Klima 
 Witterungseinflüsse können eine angeborene trockene Haut betroffener Menschen zusätzlich strapazieren. Das betrifft besonders die kalte Jahreszeit: Im Winter bedeutet die kalte und trockene Luft viel Stress für empfindliche Haut, weshalb eine  gute Hautpflege besonders in den Herbst- und Wintermonaten sehr wichtig ist . Auch der Aufenthalt in trockenen Räumen fordert die Haut und kann atopische Ekzeme verstärkt zum Ausbruch bringen. Insbesondere das Gesicht, das der kalten Luft meist lange ungeschützt ausgesetzt ist, zeigt bei derartigen Bedingungen schnell die entsprechenden Symptome und benötigt besondere Pflege. Im Frühling wiederum stellen die fliegenden Pollen eine Herausforderung dar – auch sie können ein atopisches Ekzem auslösen. 
 Nahrungsmittelallergie 
 Die   Unverträglichkeit bestimmter Lebensmittel   gehört zu den bekanntesten Triggern atopischer Ekzeme und wird auf Anhieb von vielen erwachsenen Menschen genannt, wenn die Sprache auf mögliche Ursachen für Neurodermitis kommt. Fakt ist aber: Eine echte Nahrungsmittelallergie ist bei Weitem nicht so häufig Auslöser einer atopischen Dermatitis, wie allgemein geglaubt wird. Trotzdem spielt die  Auswahl der passenden Lebensmittel für eine abwechslungsreiche Ernährung  natürlich eine wichtige Rolle für die Stärkung und Stabilisierung des Immunsystems. Die Anwendung der Grundregeln für eine gesunde Lebensweise nutzt der Gesundheit von Kindern und Erwachsenen – auch, wenn sie nicht an Juckreiz und Allergien leiden. Gesunde Lebensmittel gibt es viele, und sie sind bei richtiger Zubereitung mindestens so lecker wie die weniger gesunden – meist sogar noch viel leckerer! 
 
  Hinweis:  Weisen Neurodermitiker eine Unverträglichkeit bestimmter Lebensmittel auf, muss es sich deshalb trotzdem nicht um eine wirkliche Nahrungsmittelallergie handeln. Oft bezieht sich die Unverträglichkeit auf einzelne Aromastoffe, wie sie beispielsweise Tomaten, Zitronen oder Orangen enthalten. 
 
 Stress 
 Seit Langem steht fest, dass psychische Belastungen sich auch körperlich auswirken können. Diese nicht neue Erkenntnis bezieht sich auch auf Neurodermitis. Stress ist ein häufiger Auslöser der Beschwerden, weil das ohnehin stark beanspruchte Immunsystem des Körpers in dieser Situation zusammenbricht und überreagiert. Oft entspinnt sich der Stress auch in einer Art Wechselwirkung: Einerseits löst er Reaktionen wie ein atopisches Ekzem aus, andererseits bewirkt die Neurodermitis durch teils große Ekzeme und starke Rötungen im Gesicht noch zusätzlichen Stress. Wichtig ist daher, dass Sie  Tipps zur täglichen Entspannung umsetzen und unnötigen Stress reduzieren oder gar vermeiden,  wann immer es möglich ist. 
    Behandlung und Therapie bei Erwachsenen 
 Auch wenn Neurodermitis schubweise auftritt, sollten die Symptome keinesfalls einfach ausgesessen werden. Eine Therapie ist möglich und nötig, selbst im Erwachsenenalter! Um ein atopisches Ekzem richtig behandeln zu können, muss es zunächst überhaupt als solches diagnostiziert werden. Oft wird dabei schon viel wertvolle Zeit verloren, da die Symptome nicht immer eindeutig sind. Zeit spielt aber eine Schlüsselrolle bei der Behandlung von Neurodermitis – und die Bereitschaft, den eigenen Lebensstil zu verändern und an die Herausforderung dieser speziellen Krankheit anzupassen. 
 Ausgewogene Ernährung als Basis 
 Bei Allergien geht es vor allem darum, die Allergene zu vermeiden. Das ist nicht immer vollständig möglich – zum Beispiel bei einer allergischen Reaktion auf Pollen –, aber jede Minderung hilft. Da in vielen Fällen eine Nahrungsmittelallergie die Beschwerden auslöst, ist eine  gesunde und bewusste Ernährung bei Neurodermitis unbedingt zu empfehlen . Es gibt auch Lebensmittel, die zur Stärkung des Organismus und körpereigenen Immunsystems beitragen. Dabei kann eine Diät immer nur eine kurzfristige Maßnahme im Kampf gegen Neurodermitis sein. Eine langfristige Therapie gelingt nur, wenn anstelle der Diät ein grundsätzliches Umdenken bei der Auswahl der täglichen Nahrungsmittel und die Hinwendung zu einer bewussten Ernährung stattfindet. Richtig essen statt wenig essen lautet daher die Devise! 
  Tipp:  Da es nicht gesund ist, dauerhaft auf diverse Lebensmittel zu verzichten, können Sie es zunächst einmal mit einer Auslass-Diät probieren. Lassen Sie für ca. drei bis vier Wochen immer ein anderes Lebensmittel bzw. eine Lebensmittelgruppe weg, um herauszufinden, auf welches Sie mit einer Unverträglichkeit reagieren und bei welcher Ernährung die Symptome auftreten. Allerdings können sich die diesbezüglichen Allergien im Laufe eines Lebens ändern: Was Sie als Kind nicht gut vertragen haben, können Sie als Erwachsener vielleicht problemlos goutieren, und umgekehrt. Ihre Ernährung sollte deshalb nie in Stein gemeißelt sein! Holen Sie sich im Zweifel professionelle Unterstützung auf Ihrem Weg und finden Sie gemeinsam mit einem Ernährungsberater oder Therapeuten heraus, was Ihnen gut bekommt und was nicht. 
 Potenziell unverträgliche Lebensmittel 
 Bei der Zusammenstellung des Speiseplans sollten Sie berücksichtigen, dass einige Nahrungsmittel, die grundsätzlich als gesund angesehen werden, trotzdem als Trigger atopischer Ekzeme fungieren können. Auch wenn es keine allgemeingültige Liste geben kann, weil Patienten eben individuell auf einzelne Faktoren reagieren, haben sich Hinweise auf einige Lebensmittel herauskristallisiert. 
 Vermeiden Sie bei Ihrer täglichen Ernährung möglichst alle  Produkte aus Weizen . Weizen ist ein Nahrungsmittel, das auf vielfältige Weise auf unserem täglichen Speiseplan in Erscheinung tritt. Ähnlich wie Zucker ist er im modernen Alltag nur schwer zu vermeiden, weshalb Sie sich aktiv um eine möglichst weizenarme Ernährung bemühen sollten.  Dinkelbrot und -nudeln oder glutenfreie Backwaren und Gerichte  können zum Beispiel eine bewährte Alternative sein. Inzwischen gibt es zahlreiche Nahrungsmittel aus Dinkelmehl und glutenfreien Mehlen im Handel, sodass Sie Ihre Ernährungsweise kaum einschränken müssen und weiter Brot, Brötchen und Pasta essen können. 
 Grundsätzlich ist  Gemüse  ein wichtiger Aktivposten einer gesunden Ernährung und steht bei allen Tipps für einen hochwertigen Speiseplan ganz vorn. Drei Portionen dürfen es am Tag sein, geeignete Lebensmittel sind Blattsalat, Kartoffeln, alle Arten von Kohl, Zucchini, Spargel, Brokkoli, Mais, Kürbis und Spinat. Gemüse wie Tomaten, Karotten, Soja und Paprika genießt normalerweise ebenfalls einen guten Ruf, ist aber bei entsprechenden Allergien nicht immer empfehlenswert. Dasselbe gilt für die beliebten Zitrusfrüchte. Auch Nüsse sind Nahrungsmittel, die Sie lieber meiden sollten, wenn Sie Neurodermitis haben. Mit dem Begriff Nüsse sind jedoch lediglich Erdnüsse, Haselnüsse und Walnüsse gemeint – Mandeln, Kürbis- oder Sonnenblumenkerne können Neurodermitiker trotz ihrer Erkrankung oft ohne Beschwerden essen. 
 Auch Freunde der maritimen Kost sollten sich häufiger in Verzicht üben: Fisch und Meeresfrüchte werden von Menschen, die chronisch an Neurodermitis erkrankt sind, meist nicht gut vertragen. Deshalb sollte möglichst wenig Fisch auf Ihren Teller kommen – Sie können aber mithilfe der erwähnten Auslass-Diät ausprobieren, ob Sie manchen Fisch besser vertragen als anderen. 
 Obwohl Ihnen möglicherweise eine Tasse starker Kaffee dabei hilft, optimal in den Tag zu starten, sollten Sie Folgendes wissen: Ihre Neurodermitis wird vom Koffein leider ebenfalls angeregt. Gleiches gilt für schwarzen Tee und Alkohol. Auf alle diese Genussmittel sollten Sie für eine ausgewogene Ernährung deshalb nach Möglichkeit verzichten. Rotwein zum Beispiel enthält den Juckreiz und andere allergische Reaktionen begünstigenden Stoff Histamin und sollte deshalb lediglich in Maßen oder gar nicht genossen werden. 
 Bei Milch scheiden sich die Geister: Während die einen Milch auch bei Neurodermitis konsumieren, streichen andere Milch und Milchprodukte wie Käse, Joghurt und Quark gänzlich von ihrem Speiseplan. Am besten probieren Sie einmal für eine Weile aus, wie sich der Verzicht auswirkt – stellen Sie positive Veränderungen in Bezug auf Ihre Hauterkrankung oder Ihr Allgemeinwohl fest, ist es sinnvoll, Milchprodukte zu meiden oder auf ein Minimum zu reduzieren. 
 Trinken Sie also stattdessen zum Beispiel  Wasser, ungesüßten grünen Kräutertee und Saftschorlen mit hohem Wasseranteil . Früchtetees und Softdrinks sollten Sie dagegen ebenfalls meiden, auch rote Kräutertees sind eher nicht empfehlenswert. 
 Fleisch und Wurst sind Lebensmittel, auf die Sie auch bei Neurodermitis nicht zwingend verzichten müssen. Den Tipps und Empfehlungen von Ernährungsexperten zufolge sind Geflügel, Rind und Lamm durchaus geeignet, während der Konsum von Schwein eher minimiert werden sollte. 
 Regelmäßige Hautpflege für Problemhaut 
 Die trockene Haut ist eines der präsentesten Symptome bei Neurodermitis. Eine typgerechte, regelmäßige und sorgfältige Hautpflege kann den Juckreiz lindern und stark zur Entspannung der Haut beitragen. In unserer Online-Apotheke bieten wir Ihnen   ausgewählte fetthaltige Cremes  , mit der Sie Ihre trockene Haut befeuchten und besänftigen können. Spezieller Anti Juckreiz Balsam ist zum Beispiel extra auf die Bedürfnisse von Neurodermitikern zugeschnitten und kann das Spannungsgefühl bei täglicher Anwendung auf die wunde Haut mitunter spürbar lindern. Verzichten sollten Sie hingegen bei der Hautpflege auf alle chemischen Mittel, die Ihre Haut zusätzlich reizen könnten. Das gilt auch für Make-up – hier stellt zum Beispiel die Anwendung von möglichst hautschonendem Bio-Make-up eine Alternative dar, das Sie ebenfalls im Sortiment unserer Online-Apotheke finden. 
 Auch bei Juckreiz nicht kratzen 
 Unter allen Tipps bei der Hautpflege ist diese Regel die wohl wichtigste: Egal, wie stark es juckt, sollten Sie sich  keinesfalls kratzen . Indem Sie dem Juckreiz nachgeben und sich kratzen, machen Sie höchstwahrscheinlich alles nur noch schlimmer. Da dies in der Regel sowohl Kindern als auch Erwachsenen sehr schwer fällt, gibt es entsprechende kühlende und befeuchtende Pflegemittel. Durch deren Anwendung lässt sich der Juckreiz meist deutlich lindern, wodurch wiederum einer Entzündung sowie daraus resultierenden Infektionen vorgebeugt werden kann. Probieren Sie es aus! 
 Medikamente und Nebenwirkungen 
 In der Vergangenheit wurden auch immer wieder Medikamente zur Bekämpfung einer atopischen Dermatitis eingesetzt. Allerdings litten Betroffene nach der Verabreichung von Kortison oder Immunsuppressiva oft unter Nebenwirkungen. Das ist keineswegs bei jedem Patienten der Fall und oft können Medikamente auch heute noch eine wichtige Rolle bei der Behandlung von atopischen Ekzemen spielen. Allerdings sollten Sie diesbezüglich immer erst mit Ihrem Arzt sprechen, der Sie eingehend beraten und Ihnen wertvolle Tipps zur Einnahme geben kann. Sollten Sie sich gemeinsam für eine medikamentöse Therapie entscheiden, können Sie die entsprechenden Medikamente anschließend zum günstigen Preis in unserer Online-Apotheke bestellen. 
 Antikörper als vielversprechender Ansatz 
 Zahlreiche Kinder und Erwachsene haben unter den Symptomen atopischer Ekzeme zu leiden, weshalb die Forschung sich seit Langem um neue, wirksame Ansätze der Therapie bemüht. Eine besonders vielversprechende neue Methode für die Behandlung der Neurodermitis bei Erwachsenen ist die Anwendung von Antikörpern. 
 Antikörper spielen beim Ausbruch atopischer Ekzeme eine wichtige Rolle. Immunglobulin E (IGE) ist im Körper für Allergien wie Heuschnupfen verantwortlich. Ein anderer Antikörper, Dupilumab, wird Patienten im Rahmen einer neuen Antikörper-Therapie in Bauch oder Oberschenkel gespritzt. Bei vielen Behandelten führt die Anwendung dieses neuen Mittels in vergleichsweise kurzen Zeiträumen zu einer deutlichen Besserung – und das größtenteils ohne Nebenwirkungen. Bisher ist die Anwendung der Antikörper Therapie nur für Erwachsene zugelassen, doch es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis auch Kinder davon profitieren können. 
   Fazit 
 Die weitverbreitete Hauterkrankung Neurodermitis kann nicht nur Kindern und Jugendlichen, sondern auch Erwachsenen sehr zu schaffen machen. Weil im Erwachsenenalter das Risiko eines schweren Verlaufs besonders hoch ist, hängt viel von einer frühzeitigen Diagnose und wirksamen Maßnahmen ab. Eine Therapie ist möglich, Ansätze dazu gibt es mehrere. Finden Sie sich mit Juckreiz und Entzündung nicht ab, sondern reagieren Sie auf die Beschwerden mit einer optimierten Ernährung, einer typgerechten Hautpflege und nach Rücksprache mit Ihrem Arzt gegebenenfalls auch mit passenden Medikamenten. 
  Mehr Überblick bei Neurodermitis:  Mit unserem   Neurodermitis-Tagebuch   halten Sie Veränderungen der Haut strukturiert fest. 
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 Bildquelle: ©suriya - stock.adobe.com 
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