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    <updated>2026-09-13T15:07:37+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Was ist besser - Rosskastanie oder Rotes Weinlaub?</title>
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                                            Viele Menschen mit Venenleiden wie schweren Beinen, Schwellungen oder Schmerzen setzen auf pflanzliche Hilfe – besonders Rosskastanie und Rotes Weinlaub gelten als bewährte Mittel. Doch welche Heilpflanze ist die bessere Wahl bei venösen Beschwerden? In unserem Ratgeber erfahr...
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                 Viele Menschen, die unter  Venenleiden  wie  schweren Beinen ,  Schwellungen  oder  Schmerzen  leiden, fragen sich, ob  Rosskastanie  oder  Rotes Weinlaub  besser gegen ihre Symptome hilft. Denn gerade bei leichten bis mittelschweren Symptomen greifen Betroffene gerne auf pflanzliche Präparate mit diesen beiden natürlichen Wirkstoffen zurück. Beide Heilpflanzen kommen in der Pflanzenheilkunde seit Langem zum Einsatz und gelten als bewährte Mittel zur Linderung venöser Beschwerden. Doch worin unterscheiden sich diese Pflanzen, wie wirksam sind sie tatsächlich und welche ist die bessere Wahl? 
 
   Pflanzliche Präparate zur Behandlung von Beschwerden durch Venenleiden   
   Rosskastanie   
 
   Inhaltsstoffe und Nutzen   
   Darreichungsformen   
   Wirksamkeit   
   Hinweise zur Anwendung   
   Mögliche Nebenwirkungen und Risiken   
 
   Rotes Weinlaub   
 
   Inhaltsstoffe und Nutzen   
   Darreichungsformen   
   Wirksamkeit   
   Hinweise zur Anwendung   
   Mögliche Nebenwirkungen und Risiken   
 
   Was ist besser: Rosskastanie oder Rotes Weinlaub   
 
   Pflanzliche Präparate zur Behandlung von Beschwerden durch Venenleiden 
 Venenleiden sind keine Seltenheit: Etwa  20% der Deutschen leiden unter Krampfadern , wobei meist Venen an den Beinen bei Frauen betroffen sind.¹ Während die sogenannten Varizen in schwach ausgeprägter Form noch keine Probleme machen, können sie mit der Zeit immer größer werden und dann eine Vielzahl an Beschwerden verursachen. 
 Dazu gehören zum Beispiel  Krämpfe , ein  Kribbeln  und  Jucken  der Haut,  Spannungsgefühle  und  Schwellungen . Da das Blut aufgrund der angeschwollenen Venen nicht mehr richtig abfließen kann, steigt zudem das  Risiko von Blutgerinnseln , die unter Umständen wiederum lebensgefährliche Folgen haben können. 
 Krampfadern sind eine Zuspitzung der meist erblich bedingten  Venenschwäche  (Veneninsuffizienz), die demnach weit mehr als jede fünfte Person betrifft. Nicht mehr richtig schließende Venenklappen sorgen bei diesem Krankheitsbild dafür, dass der Transport des Blutes in Richtung des Herzens nicht mehr optimal ist. Vielmehr kommt es zu einem  Blutstau  und erhöhtem Druck in den Venen und in der Folge zu einer Ausweitung. Die vor allem abends auftretenden und sich bei Hitze verstärkenden Symptome reichen hier von  geschwollenen  und sich  schwer anfühlenden Beinen  bis hin zu  Schmerzen . Optisch macht sich die Erkrankung oft durch  feine blaurote Linien unter der Haut  (sogenannte Besenreiser) bemerkbar. Für die Behandlung von Venenschwäche gibt es verschiedene Ansätze. Dazu gehören mehr Bewegung, das Hochlagern der Beine und das Tragen von Kompressionsstrümpfen. 
 Neben diesen Maßnahmen greifen viele Betroffene zu  medikamentösen Präparaten , um die Gefäßfunktion zu unterstützen. Medikamente zur Behandlung von chronischer venöser Insuffizienz heißen auch  Phlebotonika . Oft handelt es sich hierbei um  Pflanzenextrakte , die unter anderem die  Venenwände stabilisieren  sollen. Bei der Behandlung chronischer Venenleiden im Rahmen der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) kommen häufig die Wirkstoffe aus Rosskastanie und Rotem Weinlaub zum Einsatz. Zwar können sie Besenreiser oder gar Krampfadern nicht auflösen, aber sie lindern bei vielen Betroffenen die damit einhergehenden Beschwerden auf schonende Weise. 
   Rosskastanie 
 Die  Rosskastanie  (lat. Aesculus) ist ein bis zu 30 Meter hoher sommergrüner Baum, der seit dem 16. Jahrhundert in Mitteleuropa beheimatet und heute weit verbreitet ist. Er hat zwischen fünf und sieben fingerförmige Fiederblätter mit gesägten Blatträndern. Je zwei bis drei Samen sind von einer grünen, stacheligen Frucht umgeben. Diese öffnet sich gewöhnlich, wenn sie im Herbst vom Baum herunterfällt, und gibt die Samen frei. Für die Herstellung von Venenmitteln nutzt die Medizin meist Samen aus Osteuropa.² 
   Inhaltsstoffe und Nutzen 
 Die  Samen  der Rosskastanie enthalten unter anderem  Saponine , vor allem  Aescine . 
  Aescin  ist der  Hauptwirkstoff  der Rosskastaniensamen. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus vielen verschiedenen sekundären Pflanzenstoffen (Saponinen). Die Medizin setzt Aescin überwiegend zur  Rückbildung  von  Schwellungen  durch  Wassereinlagerungen  ein. Der Wirkstoff soll weiterhin eine leicht  entzündungshemmende Wirkung  haben.³ Die Rosskastanienrinde enthält ebenfalls Aescine.² 
 Bei Venenschwäche finden sowohl die Rosskastaniensamen als auch die Rosskastanienrinde Anwendung. Anerkannt ist der  medizinische Nutzen  aktuell nur bei den Trockenextrakten der  Rosskastaniensamen . Studien wiesen hier eine Verbesserung bei Ödemen, Schmerzen und Juckreiz nach.⁴ 
 Die genaue Wirkungsweise von Rosskastaniensamen ist nicht vollständig bekannt. Studien deuten jedoch darauf hin, dass die Wirkstoffe den  Druck   in  den  Venen , der bei Venenschwäche für die typischen Symptome sorgt,  verringern . Außerdem beeinflussen sie die  Kapillarfiltration , also den  Flüssigkeitsaustritt  aus den Kapillaren  in umliegendes Gewebe .⁵ Daher werden sie von Patienten geschätzt, die unter schweren Beinen, begleitet von Wasseransammlungen, leiden. 
   Darreichungsformen 
 Den in den Rosskastaniensamen enthaltenen  Wirkstoff Aescin  gibt es in unterschiedlichen Darreichungsformen. Dazu zählen: 
 
 Tabletten und Kapseln 
 Salben, Gele, Balsam, Sprays und Schaum 
 Tropfen zum Einnehmen 
 
 &amp;nbsp; 
 In unserer Online-Apotheke finden Sie unter anderem folgende  Präparate mit Rosskastanie  als Wirkstoff: 
 
   Venostasin (als Creme, Gel oder Retardkapseln)   
   Abtei Rosskastanie (Dragees)   
   Röwo Bein und Venen (Balsam)   
 
   Wirksamkeit 
 Für die Bewertung der Wirksamkeit von Rosskastanienextrakt berücksichtigte der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) mehrere klinische Studien, inklusive zweier Meta-Analysen mit Arzneimitteln aus Rosskastaniensamen-Trockenextrakt bei Patienten mit chronischer Venenschwäche. Einige dieser Studien konnten eine Verbesserung der Symptome zeigen. Bei vielen Probanden  verringerten sich die Schwellungen  und auch Symptome wie  Schmerzen  und  Juckreiz  nahmen gegenüber der Placebogruppe ab.⁴ 
 Eine Studie verglich ein aus Rosskastaniensamen gewonnenes Arzneimittel sowohl mit einem Placebo als auch mit Kompressionsstrümpfen. Nach einer zwölfwöchigen Behandlung zeigte sich eine signifikante Reduktion des Beinvolumens um etwa 25 Prozent. Der Effekt entsprach in etwa der  Wirkung der Kompressionsstrümpfe .⁴ 
 Als medizinisch anerkannte Arzneimittel gelten nur Präparate aus den Trockenextrakten der Rosskastaniensamen mit einem standardisierten  Gehalt  von  6,5–10 % Triterpenglykosiden . Als Extraktionsmittel dient Ethanol mit einem Anteil von 40–80 % V/V.⁵ 
 Bei Trockenextrakten mit einem abweichenden Gehalt an Triterpenglykosiden oder Präparaten aus einem anderen Herstellungsverfahren reichen die Studiendaten nicht für eine Klassifizierung als medizinisch anerkannter Wirkstoff aus. Das gilt auch für  Mittel aus der Rosskastanienrinde . Einige Präparate, die aus der Rosskastanie hergestellt werden, gelten aber dennoch als  traditionelle pflanzliche Arzneimittel  und sind gemäß § 39a AMG (Arzneimittelgesetz) als solche eingestuft. Basierend auf langjähriger Erfahrung liegen ihre Anwendungsgebiete beispielsweise bei der Linderung von Symptomen wie  schweren Beinen  und  venösen Beschwerden  im Zusammenhang mit  leichten Durchblutungsstörungen  in den Venen.² 
   Hinweise zur Anwendung 
 Die empfohlene Einnahme eines Trockenextrakt-Präparats mit Rosskastaniensamen als Wirkstoff erfolgt  oral  und bei standardisierten Arzneimitteln  zweimal täglich . Laut HMPC (Committee on Herbal Medicinal Products) kann es  mindestens vier Wochen  dauern, bis die erwünschte  Wirkung  eintritt.⁵ Eine dauerhafte Einnahme ist unter Absprache mit einem Arzt möglich. 
  Salben, Gele  oder  Sprays  dürfen in der Regel  mehrmals täglich  auf die betroffenen Hautpartien aufgetragen werden. Achten Sie dabei aber unbedingt auf die  Anwendungshinweise  in der Packungsbeilage oder Produktbeschreibung. 
   Mögliche Nebenwirkungen und Risiken 
 Präparate mit Rosskastanie dürfen nicht angewendet werden, wenn eine  Überempfindlichkeit  gegenüber einem der enthaltenen Wirk- oder Hilfsstoffe besteht. Folgende mögliche  Nebenwirkungen  können bei der Einnahme von Venenmitteln mit Trockenextrakten aus den Samen der Rosskastanie: 
 
 Magen-Darm-Beschwerden 
 Kopfschmerzen 
 Schwindel 
 Juckreiz 
 Allergische Reaktionen 
 
 &amp;nbsp; 
 Informationen zur Häufigkeit dieser Nebenwirkungen liegen nicht vor. Aufgrund der unzureichenden Studienlage ist die Anwendung nur für Personen ab 18 Jahren als sicher deklariert.  Schwangere und stillende Mütter   sollten  ebenfalls auf die Verwendung von Rosskastanienextrakt  verzichten , da hier zu wenige Daten hinsichtlich der Sicherheit zur Verfügung stehen. 
 Laut HMPC ist Vorsicht geboten, wenn bereits vor Behandlungsbeginn Symptome wie  Hautentzündungen, akute Thrombosen, starke Schmerzen  oder eine  plötzliche Schwellung  eines oder beider Beinen vorliegen.⁵ Sollte dies zutreffen, sollten Sie vor der Anwendung einen Arzt aufsuchen. Auch wenn sich die ursprünglichen Beschwerden während der Behandlung verschlimmern oder sich Anzeichen für eine Hautinfektion zeigen, ist ebenfalls ein Arzt oder ein Pharmazeut zur Abklärung zu kontaktieren. 
 Risiken durch Überdosierungen oder Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen sind nicht bekannt. 
   Rotes Weinlaub 
 Rotes Weinlaub bezeichnet die  Blätter der Weinrebe  (lat. Vitis vinifera). Hierbei handelt es sich um eine kletternde Holzpflanze, die ursprünglich im Kaukasus beheimatet war. Für die Weinproduktion wird die Pflanze mittlerweile fast weltweit kultiviert. Die Blätter sind rund bis herzförmig mit unregelmäßig gezähntem Rand und je nach Sorte fünf- bis siebenlappig. Für  medizinische Zwecke  kommt die Kulturvarietät  „Vitis vinifera var. Tinctoria“  zum Einsatz, die sich anhand ihrer roten Blätter und der roten Beeren mit rotem Fruchtfleisch identifizieren lässt. Zur Herstellung von Präparaten mit Trockenextrakt aus rotem Weinlaub erntet man die Laubblätter der Weinrebe während oder kurz nach der Weinlese. Anschließend erfolgt eine sorgfältige Trocknung und Weiterverarbeitung. In Apotheken stammt Rotes Weinlaub in der Regel aus südeuropäischen Anbaugebieten.⁷ 
   Inhaltsstoffe und Nutzen 
 In den  Blättern  des  Roten Weinlaubs  befinden sich folgende  Inhaltsstoffe : 
 
 Flavonoide, z.B. Quercitin, Rutin und Kaempferol 
 Gerbstoffe 
 Anthocyane (Pflanzenfarbstoffe) 
 Phenolcarbonsäuren⁷ 
 
 &amp;nbsp; 
 Für die positive Auswirkung auf die Venenfunktion scheinen vor allem die  Flavonoide  verantwortlich zu sein, die etwa vier bis fünf Prozent der Weinlaubblätter ausmachen. 
  Die   Inhaltsstoffe   der Blätter des Roten Weinlaubs haben folgende   Wirkungen  , die zu einer   Verbesserung der Beschwerden   durch Venenleiden beitragen können:  
  Entzündungshemmung:  Reduzierung der entzündlichen Prozesse in den Venen 
  Gefäßschutz:  Stärkung und Abdichtung der Venenwände 
  Reduktion von Ödemen:  Linderung von Schwellungen durch die Verringerung der Durchlässigkeit der Kapillaren 
  Antioxidative Wirkung:  Stabilisierung der Venen durch das Abfangen freier Radikale 
  Thrombozytenaggregation:  Hemmung der Verklumpung von Blutplättchen, wodurch sich Blutgerinnsel (Thrombosen) nicht mehr so leicht bilden können. 
   Darreichungsformen 
 Rotes Weinlaub gibt es in Form von standardisierten Fertigarzneimitteln als  Kapseln, Dragees  oder  Tabletten  zu kaufen. Tabletten bestehen oft aus pulverisierten roten Weinrebenblättern. Für andere Präparate verwendet man die Trockenextrakte der Pflanzenteile. Als Auszugsmittel für das Trockenextrakt dient Wasser. 
 Für die  äußerliche Anwendung  bietet der Handel  Salben  und  Cremes  aus verdickten Extrakten des Roten Weinlaubs an. 
 Ebenso lässt sich  Tee aus den Blättern  der roten Weinrebe zubereiten. Hier empfiehlt sich, 3 bis 6 g fein geschnittener Blätter mit etwa 150 ml kochendem Wasser zu übergießen. Die  maximale Tagesdosierung  liegt bei  10 bis 20 g .⁷ 
 In der Apotheke sind beispielsweise folgende Präparate mit Rotem Weinlaub als Wirkstoff erhältlich: 
 
   Antistax bzw. Antistax extra (als Venencreme oder Filmtabletten)   
   Antiveno (Filmtabletten)   
   Rotes Weinlaub Gel vom Pullach Hof   
 
 &amp;nbsp; 
   Wirksamkeit 
  Medizinisch anerkannt  ist die Wirkung von Roten Weinlaub in Form von  Trockenextrakten .⁸ Die  Wirksamkeit  und Sicherheit der Anwendung von Rotem Weinlaub bei  chronischen Venenleiden  ist durch Studien innerhalb der EU wissenschaftlich belegt. Einige Studien wiesen auf eine Verbesserung der Symptome hin, einschließlich einer  Verringerung von Beinschwellungen .⁹ 
 In anderen Herstellungs- und Darreichungsformen ist die Wirkung von Rotem Weinlaub nicht medizinisch anerkannt.  Pulverisiertes  oder  geschnittenes Weinlaub  sowie Präparate zur äußeren Anwendung gelten jedoch immerhin als  traditionelles pflanzliches Arzneimittel  gemäß § 39a AMG. Die Empfehlungen zur Einnahme basieren auf der sicheren Anwendung über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren bei Durchblutungsstörungen, Hämorrhoiden und brüchigen Kapillaren.⁷ 
   Hinweise zur Anwendung 
 Betroffene von chronischen Venenleiden können Trockenextrakt-Präparate mit Rotem Weinlaub  über einen Zeitraum von zwölf Wochen  einnehmen, sofern keine Komplikationen auftreten. Eine längere oder dauerhafte Behandlung ist nach Absprache mit einem Arzt möglich. Das HMPC weist darauf hin, dass es  zwei bis drei Wochen  dauern kann,  bis die Wirkung  von Präparaten mit Rotem Weinlaub eintritt.⁸ 
   Mögliche Nebenwirkungen und Risiken 
 Präparate, die Rotes Weinlaub enthalten, bergen das Risiko einer  allergischen Überempfindlichkeit  gegenüber einem ihrer Wirkstoffe. Zu den möglichen  Hautreaktionen  gehören Rötungen und Juckreiz. Ebenfalls können Beschwerden wie  Übelkeit, Kopfschmerzen  und  Magen-Darm-Probleme  auftreten. Die Häufigkeit dieser Nebenwirkungen ist bislang nicht dokumentiert. 
 Da bisher zu wenig Daten für die Sicherheit vorliegen, empfiehlt das HMPC entsprechende Präparate  nur bei erwachsenen Personen über 18 Jahren  anzuwenden. Aus demselben Grund  rät  das HMPC  davon ab , Rotes Weinlaub während der  Schwangerschaft  oder der  Stillzeit  einzunehmen. 
 Falls Betroffene einer Venenschwäche unter einem der  folgenden Symptome  leiden, sollten sie vor der Anwendung von Rotem Weinlaub einen Arzt aufsuchen: 
 
 Entzündungen der Haut 
 Thrombophlebitis (akute Thrombose) oder Verhärtungen der Unterhaut 
 starke Schmerzen 
 Geschwüre 
 plötzliche Schwellungen der Beine 
 Herz- oder Niereninsuffizienz 
 
 &amp;nbsp; 
 Derzeit sind  keine Wechselwirkungen  mit anderen medizinischen Präparaten bekannt. Fälle von Überdosierungen und damit einhergehenden Komplikationen sind ebenfalls nicht registriert.⁸ 
   Was ist besser: Rosskastanie oder Rotes Weinlaub? 
 Präparate mit den Trockenextrakten aus Rotem Weinlaub und den Samen der Rosskastanie haben  beide wissenschaftliche belegbare positive Auswirkungen  auf Beschwerden im Zusammenhang mit  Venenleiden . 
 Nach aktueller Studienlage eignen sich daher entsprechende Mittel zur Behandlung von  Venenschwäche  bis hin zu  chronischer Veneninsuffizienz . 
 Die Wirksamkeit beider Arzneimittel ist laut den Experten der medizinischen Gesellschaft „European Society for Vascular Surgery“ (ESVS) als gleichwertig zu betrachten.¹⁰ Auch hinsichtlich der möglichen Nebenwirkungen und Risiken bestehen zwischen den Präparaten kaum nennenswerte Unterschiede. Dennoch kann es bei der Einnahme je nach  individueller Verträglichkeit  zu Nebenwirkungen kommen. Während manche Personen auf Rosskastanie empfindlich reagieren, vertragen andere Rotes Weinlaub weniger gut. Daher kann je nach  persönlicher Situation  und  Reaktion   des Körpers  das eine oder andere Präparat besser geeignet sein. Ein Arzt oder unsere pharmazeutische Beratung hilft Ihnen gerne dabei, das für Sie passende Präparat zu finden. Bei beiden Wirkstoffen können Anwender erst nach einer kontinuierlichen  Einnahme über mehrere Wochen  mit einem  lindernden Effekt  rechnen. Die ESVS empfiehlt die Nutzung von Rosskastanie und Rotes Weinlaub sogar ausdrücklich, da deren Wirksamkeit in Studien nachgewiesen wurde. Die pflanzlichen Venenmittel würden sich insbesondere für Patienten eignen, die sich  gegen eine operative Entfernung der Krampfadern entscheiden  oder die trotz Behandlung noch Beschwerden haben. ⁶  
  Wichtig:  Bei Beschwerden mit müden Beinen oder angeschwollenen Knöcheln können Rotes Weinlaub und Rosskastanie nachweislich Linderung verschaffen. Holen Sie sich  sicherheitshalber zunächst ärztlichen Rat  ein. Das gilt besonders  bei stark ausgeprägten Venenleiden . 
 Die Frage, ob Rosskastanie oder Rotes Weinlaub besser wirkt, lässt sich somit nicht pauschal beantworten. Einige im Handel erhältliche Mittel – insbesondere solche, die äußerlich angewendet, d.h. auf die Haut aufgetragen werden – verwenden  Extrakte beider Pflanzen , manchmal sogar noch mit weiteren Phlebotonika oder anderen Wirkstoffen. 
  Präparate  aus der Apotheke  mit Rosskastanie und Rotem Weinlaub  sind zum Beispiel: 
 
   Herbamedicus Hautbalsam Rotes Weinlaub &amp;amp; Rosskastanien Gel   
   Alpencosmed Rotes Weinlaub Aktiv Balsam   
   Alpenkräuter Balsam   
 
 &amp;nbsp; 
 Weitere   Präparate gegen Venenleiden   finden Sie in unserem Online-Shop. 
 
 ¹ Gesund.bund. Krampfadern. Aufgerufen am 03.06.2025. URL: https://gesund.bund.de/krampfadern 
 ² Kooperation Phytopharmaka. Rosskastanie. Aufgerufen am 03.06.2025. URL: https://arzneipflanzenlexikon.info/rosskastanie.php 
 ³ Spandidos Publications. Anti-inflammatory effects of escin are correlated with the glucocorticoid receptor. Aufgerufen am: 03.06.2025. URL: https://www.spandidos-publications.com/10.3892/etm.2013.1128 
 ⁴ European medicines agency. Horse-chestnut seed. Aufgerufen am 03.06.2025. URL: https://www.ema.europa.eu/en/documents/herbal-summary/horse-chestnut-seed-summary-public_en.pdf 
 ⁵ European medicines agency. European Union herbal monograph on Aesculus hippocastanum L., semen. Aufgerufen am: 03.06.2025. URL: https://www.ema.europa.eu/en/documents/herbal-monograph/european-union-herbal-monograph-aesculus-hippocastanum-l-semen-final-revision-1_en.pdf 
  ⁶&amp;nbsp;  Natürlich Medizin. Phytotherapie bei chronischen Venenleiden. Aufgerufen am 03.06.2025. URL: https://natuerlich.thieme.de/therapieverfahren/phytotherapie/detail/phytotherapie-bei-chronischen-venenleiden-1678  
 ⁷ Kooperation Phytopharmaka. Weinrebe. Aufgerufen am 03.06.2025. URL: https://arzneipflanzenlexikon.info/index.php?de_pflanzen=117 
 ⁸ European medicines agency. European Union herbal monograph on Vitis vinifera L., folium. Aufgerufen am 03.06.2025. URL: https://www.ema.europa.eu/en/documents/herbal-monograph/final-european-union-herbal-monograph-vitis-vinifera-l-folium-revision-1_en.pdf 
 ⁹ European medicines agency. Grapevine leaf. Aufgerufen am 03.06.2025. URL: https://www.ema.europa.eu/en/documents/herbal-summary/grapevine-leaf-summary-public_en.pdf 
 
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                            <updated>2025-06-04T08:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Bluthochdruck: Volksleiden Nummer 1</title>
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                                            Bluthochdruck gehört zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Häufig bleibt er zu Beginn unentdeckt und macht sich erst bemerkbar, wenn bereits Begleiterkrankungen aufgetreten sind. Erfahren Sie in diesem Beitrag alles Wissenswerte rund um die Volkskrankheit Bluthochdruck.
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                 Bestimmt kennen Sie jemanden, der an  Bluthochdruck  erkrankt ist. Das ist zu mindestens sehr wahrscheinlich, denn immerhin je der Dritte in Deutschland leidet unter Bluthochdruck  und mit dem Alter steigt die Zahl der Betroffenen. 
 Aber nicht alle, die einen Bluthochdruck haben, wissen davon und viele Bluthochdruckpatienten sind nicht gut behandelt. Denn ob der Blutdruck im grünen Bereich ist, spürt man meist gar nicht. Ungefährlich ist der Bluthochdruck dennoch nicht. Die  Folgen mit Schlaganfall &amp;amp; Co  sind oft mitunter drastisch. Wir empfehlen Ihnen daher, Ihren  Blutdruck regelmäßig zu überprüfen . Sind die Werte dauerhaft zu hoch, sollten Sie in jedem Fall Ihren Hausarzt aufsuchen. 
 Lesen Sie bei uns, wie Sie Ihren Blutdruck im Blick behalten, welche Werte anzustreben sind und was Sie tun können, wenn der Blutdruck erhöht ist. 
 
   Bluthochdruck – was tun?   
   Was ist Bluthochdruck?   
   Bluthochdruck als Notfall   
   Blutdruck: Was ist das?   
   Bluthochdruck: Was sind die Ursachen?   
   Die Diagnose Bluthochdruck   
   Bluthochdruck: Was ist jetzt wichtig?   
    Welche Bluthochdruck-Medikamente gibt es?   
   Was passiert ohne Behandlung?   
   Tipps für den Alltag mit Bluthochdruck   
 
   Bluthochdruck - was tun? 
 Hat der Arztbesuch ergeben, dass Sie unter Bluthochdruck leiden?  Nun heißt es handeln!  Denn nur so lassen sich Folgeschäden vermeiden. Wenn der Arzt Ihnen  Medikamente zur Behandlung des Bluthochdrucks  verschrieben hat, dann sollten Sie diese  regelmäßig und dauerhaft einnehmen . Eine Wirkung auf den Blutdruck haben die Medikamente zwar schnell, der  Schutz vor Folgeerkrankungen  stellt sich allerdings erst  durch eine langfristige Einnahme ein . 
 Manche Patienten bemerken zu Beginn der Einnahme  Nebenwirkungen , diese verschwinden jedoch üblicherweise rasch. Falls nicht, empfehlen wir, mit der Arztpraxis Kontakt aufzunehmen. Setzen Sie keinesfalls die Medikamente eigenmächtig ab! Gut ist es, den Blutdruck regelmäßig zu kontrollieren und die gemessenen Werte zu dokumentieren. Dazu eignen sich   Blutdruckmessgeräte   aus der Apotheke. Die meisten Geräte speichern die gemessenen Werte. Überprüfen Sie obendrein Ihren  Lebensstil . Mittlerweile sind viele Faktoren bekannt, die den Bluthochdruck beeinflussen. Einige lassen sich durch den Lebensstil auf natürliche Weise ändern, auf andere haben Sie keinen Einfluss. 
 Wir raten Ihnen mit Ihrem Arzt zu besprechen, welche  Risikofaktoren  bei Ihnen vorliegen, und ob Sie diese beeinflussen können. Eine große Rolle spielen dabei die  Gewichtsreduktion , eine  gesunde und salzarme Ernährung  sowie ausreichend  Bewegung . 
 Die Zeit der Ärzte ist oft knapp und manchmal bleiben Fragen offen oder sie fallen einem erst nach dem Arzttermin ein. In solch einem Fall ist es gut, einen weiteren Termin in der Arztpraxis zu vereinbaren. Eine andere Möglichkeit bieten einige gesetzliche Krankenkassen an, bei denen  ein Team aus Ärzten zu medizinischen Fragen berät . In der Regel ist dieser Service für Mitglieder kostenfrei. 
   Was ist Bluthochdruck? 
  Bluthochdruck ist die Volkskrankheit Nummer eins in Deutschland . Immerhin einer von drei Menschen in Deutschland leidet unter Bluthochdruck. Bei den Senioren steigt der Anteil der Erkrankten nochmals an:  zwischen 70 und 80 Jahren sind drei von vier Personen betroffen  und bei den über 80-jährigen sind es 80 Prozent. Auch Kinder bleiben nicht verschont, wenngleich ihr Anteil unter den Erkrankten sehr gering ist. 
 Den Bluthochdruck bemerken die Meisten nicht. Das heißt aber nicht, dass Bluthochdruck keine gefährliche Krankheit ist. Unbehandelt zieht er schwere Erkrankungen mit sich, die mitunter  lebensbedrohlich  sind oder zu lebenslanger Behinderung führen. Typische Folgen von unbehandelter  Hypertonie  - so nennen Ärzte den Bluthochdruck in der Fachsprache - sind  Schlaganfall, Herzinfarkt, koronare Herzkrankheit, Durchblutungsstörungen der Beine oder des Herzens sowie Nierenversagen . Die Weltgesundheitsorganisation WHO nennt den Bluthochdruck deswegen  „silent killer“  (auf Deutsch stummer Killer). 
  Die gute Nachricht:  Mit einer Behandlung, die den Blutdruck senkt, kann das Risiko für solch ein schweres Ereignis deutlich reduziert werden. 
 Woher weiß ich, ob ich Bluthochdruck habe? 
 Bluthochdruck spürt man nicht, denn es gibt  keine typischen Symptome , die auf einen Bluthochdruck hindeuten. Gefährlich wird er mitunter dennoch. Professor Dr. Markus van der Giet, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Hochdruckliga, erklärt dies so: „Die Erkrankung ist oft lange symptomlos, schlägt dann aber lebensbedrohlich zu“.¹ 
 Weil ein Bluthochdruck oft nicht bemerkt wird, erhalten viele Betroffene die Diagnose „Bluthochdruck“ erst, wenn dieser bereits  Schäden  im Körper angerichtet hat. Denn der Körper gewöhnt sich an einen dauerhaft erhöhten Blutdruck. Nur Einige klagen über Schwindel, Ohrensausen und Kopfschmerzen oder Nasenbluten. Der dauerhaft hohe Blutdruck belastet jedoch unbemerkt die Gefäße. Je höher der Blutdruck ist, desto belastender ist dieser für Körper. In der Folge entstehen über die Jahre Schäden. Gut ist daher seinen Blutdruck zu kennen. Dafür messen Sie Ihren Blutdruck regelmäßig selbst oder lassen ihn in der Hausarztpraxis oder der Apotheke bestimmen. 
 Wie wird der Blutdruck bestimmt? 
 Der Blutdruck kann ganz einfach gemessen werden. Ihr Hausarzt oder die Apotheke sind gute Ansprechpartner, um den Blutdruck bestimmen zu lassen. Alternativ ermitteln Sie den Blutdruck selbst. Das hat den Vorteil, dass Sie regelmäßig morgens und abends eine Messung durchführen können. 
 Dazu benötigen Sie ein  Blutdruckmessgerät . Es gibt zwei Arten von Geräten: 
 
  Blutdruckmessgeräte für den Oberarm : Dies sind kompakte elektronische Geräte, die den Blutdruck vollautomatisch über den Oberarm ermitteln. Hierfür legen Sie die Manschette des Geräts um den Oberarm. Im Anschluss pumpt sich diese selbst auf, bis ausreichend Druck vorhanden ist. Das Gerät misst danach selbstständig Ihren Blutdruck, während es nach und nach Luft aus der Manschette ablässt. Wichtig ist, dass Sie die Manschette am Oberarm etwa auf Herzhöhe anbringen. Während des gesamten Vorgangs ist anzuraten, den Unterarm ruhig auf einem Tisch abzulegen. 
  Blutdruckmessgeräte für das Handgelenk:  Für diese Messmethode ist es ebenso von Vorteil, an einem Tisch zu sitzen. Das Blutdruckgerät misst auch hier Blutdruck und Puls mithilfe einer Manschette. Erfühlen Sie vor dem Messen Ihren Puls am Handgelenk und legen Sie genau dort die Manschette an. 
 
 Beide Arten von Geräten erhalten Sie bei Ihrer Volksversand Versandapotheke. Gerne beraten Sie die pharmazeutischen Fachkräfte in einem kostenlosen Gespräch. 
 Blutdruck selbst messen – so klappt es! 
 Bei Bluthochdruck seine Werte zu kennen ist wichtig. Denn nur so wissen Sie, ob Ihre Werte im grünen Bereich sind. Empfehlenswert ist, jeden Monat eine  „Mess-Woche“  durchzuführen. Das jedenfalls rät die Deutsche Hochdruckliga. Während der Messwoche messen Sie an sieben Tagen hintereinander jeden Tag morgens und abends Ihren Blutdruck und notieren die Werte. Liegt der Durchschnittswert unter 135 / 85 mmHg ist alles in Ordnung, liegt einer der Werte darüber, sollten Sie Ihren behandelnden Arzt konsultieren. Das gleiche Prozedere ist übrigens empfehlenswert, bevor Sie Ihren regelmäßigen Kontrolltermin beim behandelnden Arzt wahrnehmen. Dafür starten Sie mit der Messwoche eine Woche vor dem Termin. 
   
  So messen Sie Ihren Blutdruck:  
 
 2-mal täglich messen:  Morgens  bevor Sie in den Tag starten und  abends  bevor Sie schlafen gehen. 
 Messen Sie in  Ruhe , das heißt: eine halbe Stunde  vor der Messung  keinen Kaffee trinken, nicht essen, keinen Sport treiben und 5 Minuten lang zur Ruhe kommen. Sprechen Sie nicht während der Messung. 
 Die Messung entspannt auf einem Stuhl sitzend, in einer ruhigen, angenehmen Umgebung, immer am gleichen Arm durchführen. Legen Sie die Manschette Ihres Blutdruckmessgerätes bei Oberarmgeräten auf Herzhöhe an, bei Handgelenksgeräten legen Sie Ihr Handgelenk auf der Brust ab. 
 Führen Sie  zwei Messungen  im Abstand von mindestens einer Minute durch und notieren bzw. speichern Sie beide Messwerte. 
 
 Welcher Blutdruck ist normal? 
 Ein normaler Blutdruck sollte  höchstens bei 135 / 85 mmHg  liegen. Weicht Ihr Wert gelegentlich davon ab, haben Sie noch keinen Bluthochdruck. Liegen Ihre Werte jedoch  regelmäßig über 135 / 85 mmHg , sollten Sie in jedem Fall einen Termin bei Ihrem Hausarzt vereinbaren. Dabei bedeutet  mmHg „Millimeter Quecksilber“  und ist die Einheit, in der der Blutdruck gemessen wird. 
  Gut zu wissen:  Beim Arzt sind die meisten Patienten ein bisschen aufgeregt. Deswegen ist der Blutdruck dort höher, als wenn Sie selbst zu Hause messen. Ihr Arzt setzt daher den  Grenzwert , ab dem von Bluthochdruck gesprochen wird, bei Messungen in der Praxis höher an. 
 Mein Blutdruck schwankt - ist das normal? 
 Wenn Sie sich mehrmals am Tag den Blutdruck messen, werden Sie feststellen, dass er mal niedriger und mal höher ist. Das ist ganz normal und liegt daran, dass der  Blutdruck im Tagesverlauf schwankt . Fachleute sprechen vom  zirkadianen Rhythmus , der von unserem Nervensystem gesteuert wird. 
  Vor dem Aufwachen  steigt der Blutdruck zwischen 8 Uhr und 9 Uhr und erreicht sein erstes  Tageshoch . Mittags ist der Blutdruck üblicherweise niedriger und steigt am späten Nachmittag zwischen 16 und 18 Uhr nochmals auf einen hohen Wert.  In der Nacht ist der Blutdruck am niedrigsten . 
 Diese Schwankungen über den Tagesverlauf lassen sich bei gesunden Menschen messen, aber auch bei Patienten mit Bluthochdruck. Bei ihnen verlaufen die Blutdruckschwankungen jedoch in einem höheren Bereich und erreichen so kritisch erhöhte Werte. Neben den Blutdruckschwankungen, die durch den zirkadianen Rhythmus hervorgerufen werden, haben unsere  körperliche Aktivität  oder beispielsweise  Stress  einen  Einfluss  auf die  Blutdruckwerte . Bei körperlicher Belastung oder Stress steigt der Blutdruck vorrübergehend an. 
   Bluthochdruck als Notfall 
 Tritt  plötzlich  eine starke Erhöhung des Blutdrucks auf  über 180 mmHg  systolisch ein, sollten Sie umgehend Ihren  Hausarzt kontaktieren bzw. den Notarzt unter der Telefonnummer 112 anrufen!&amp;nbsp; Solch ein überschießender Blutdruckanstieg wird mitunter von Symptomen begleitet und ist dann ein  hypertensiver Notfall . Als  Alarmsignale bei einem sehr hohen Blutdruck  gelten diese Krankheitszeichen: 
 
 Schmerzen, Brennen oder ein starkes Druckgefühl im Brustkorb 
 Lähmungen, Seh- oder Sprechstörungen 
 Schwindel und Krampfanfälle 
  plötzliche  sehr starke Kopfschmerzen 
 Benommenheit oder Bewusstlosigkeit 
 starke Übelkeit 
 Flüssigkeitseinlagerungen 
 Nasenbluten, das länger als 5 Minuten dauert 
 
 Gerade morgens erreicht der Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten bedrohliche Werte. Zwar ist der morgendliche Blutdruckanstieg ganz normal, bei Hypertonikern geschieht dieser jedoch auf einem höheren Level. Ärzte kennen den Zusammenhang von einer  Morgenhypertonie  mit einem gehäuften Auftreten von Schlaganfällen, Herzinfarkten und Fällen von plötzlichem Herztod in den Morgenstunden. 
   Blutdruck: Was ist das? 
   
 Unser Herz zieht sich rhythmisch zusammen und dehnt sich wieder aus. Das ist der  Herzschlag , den wir spüren. Dabei pumpt das Herz unser Blut durch die Arterien, die unseren ganzen Körper durchziehen. Der Druck, der durch das Pumpen in den Arterien entsteht, ist der Blutdruck. 
 Beim Blutdruckmessen wird der Druck in den Arterien ermittelt. Es werden zwei Werte bestimmt, der systolische und der diastolische. Als  Systole  wird das  Zusammenziehen des Herzens  bezeichnet, durch das das sauerstoffreiche Blut aus der linken Herzkammer heraus in die Arterien gepumpt wird. 
 Zu Beginn der Systole ist der Druck in den Arterien am höchsten. Das ist der  systolische Wert  bei der Blutdruckmessung. Zwischen zwei Systolen liegt die Diastole. In dieser Zeit füllt sich die linke Herzkammer erneut mit sauerstoffreichem Blut. Jetzt ist der Blutdruck am niedrigsten. Bei der Blutdruckmessung ist dies der niedrigere Wert, der  diastolische Wert . 
  Beeinflusst wird der Blutdruck  durch verschiedene Faktoren. Sind die Gefäße nicht mehr so dehnbar, steigt der Blutdruck stärker an. Ebenso, wenn der Widerstand in den Gefäßen größer ist und das Blut nicht so gut fließen kann. Das ist beispielsweise bei  Verkalkungen  und  Fettablagerungen  der Arterien der Fall. Aber auch die  Leistungsfähigkeit des Herzens  spielt beim Blutdruck eine Rolle. 
 Daneben wirkt sich unser  Lebensstil  auf die Gefäße aus. Haben wir Stress, verengen sich beispielsweise unsere Gefäße. Ablagerungen in den Gefäßen entstehen langfristig durch die Art unserer  Ernährung , das  Körpergewicht  und abhängig davon, wieviel wir uns  bewegen . Denn all dies beeinflusst unsere  Blutfettwerte  (Cholesterinwerte), die Ablagerungen an den Gefäßen verursachen. 
   Bluthochdruck: Was sind die Ursachen? 
 Dass der Blutdruck manchmal auf höhere Werte ansteigt, ist völlig normal. Denn der menschliche Körper passt den Blutdruck an die jeweilige Situation an. Schlafen wir, sinkt der Blutdruck, treiben wir Sport oder strengen uns an, steigt er. Ebenso wenn wir Stress haben oder Angst empfinden. Ist der Blutdruck allerdings dauerhaft erhöht, ist dies oft mit Schäden an den Gefäßen sowie Folgeerkrankungen verbunden. Bei vielen Patienten lässt sich die Ursache für den Bluthochdruck nicht herausfinden. Typisch ist, dass der Blutdruck ansteigt, wenn wir älter werden. Auftreten kann Bluthochdruck aber in jedem Alter. 
 Mittlerweile sind viele Faktoren bekannt, die das Risiko einen Bluthochdruck zu entwickeln, steigen lassen. Einige diese Faktoren lassen sich durch eine Änderung des eigenen Lebensstils beeinflussen, andere sind unabänderbar. 
 Die  häufigsten Risikofaktoren , die den hohen Blutdruck begünstigen, sind: 
 
 Übergewicht, Adipositas und zu wenig Bewegung 
 eine salzreiche Ernährung 
 zu viel Alkohol 
 eine familiäre Veranlagung 
 
 Daneben gibt es  weitere Faktoren , die die Wahrscheinlichkeit einen Bluthochdruck zu entwickeln, erhöhen. Dies sind unter anderem: 
 
 erhöhte Blutfettwerte 
 Diabetes mellitus 
 Metabolisches Syndrom (gleichzeitiges Vorliegen von Bluthochdruck, erhöhten Blutfettwerten, Übergewicht und Diabetes mellitus) 
 nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NASH) 
 Schlafstörungen und Schnarchen 
 Rauchen 
 Alkohol 
 fortgeschrittenes Alter 
 Stress 
 dauerhafte Lärmbelastung und Luftverschmutzung, wie zum Beispiel Feinstaub 
 
 Nur bei wenigen Betroffenen ist eine andere  Erkrankung der Auslöser  für den hohen Blutdruck. Solche Krankheiten sind beispielsweise eine  Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)  oder eine  Nierenerkrankung . 
 Medikamente: Manchmal Auslöser von Bluthochdruck 
 Neben Krankheiten lösen bestimmte  Medikamente  einen Bluthochdruck aus. Das sind beispielsweise: 
 
 pflanzliche Medikamente mit Johanniskraut, die zur Aufhellung der Stimmung eingenommen werden 
 abschwellende Nasensprays, die bei einer Erkältung angewendet werden 
 die Antibabypille 
 verschreibungspflichtige Präparate, die bei psychischen Erkrankungen verordnet werden 
 
 Haben Frauen ein besonderes Bluthochdruck-Risiko? 
 Frauen gelten als gesundheitsbewusster als Männer. Da verwundert es nicht, dass manche Frauen spüren, wenn sich ihr Blutdruck verändert. Aber Frauen nehmen nicht nur eher eine Erhöhung ihres Blutdrucks wahr, tatsächlich ist der Bluthochdruck eine  geschlechtsspezifische   Erkrankung . Das zeigt sich, wenn man schaut in welchem Alter der Bluthochdruck auftritt: Unter 50 Jahren leiden mehr Männer als Frauen an Bluthochdruck, über 65 kehrt sich das Verhältnis um. Dabei lässt eine  Schwangerschaft  das Risiko für Frauen später einen Bluthochdruck zu entwickeln, steigen. Dies gilt insbesondere für Frauen, die während der neun Monate unter Bluthochdruck, Schwangerschaftsdiabetes, Fehl- oder Frühgeburten litten. Zudem erhöht ein  frühes Einsetzen der Wechseljahre  bei einigen Frauen den Blutdruck. 
 Eine  Hormonersatztherapie  während oder nach den Wechseljahren ist zwar kein Auslöser von Bluthochdruck, aber Frauen unter solch einer Therapie sollten dennoch ihren Blutdruck im Blick behalten. Gleiches gilt für Menschen mit  Transidentität , die Hormone einnehmen. Diese beeinflussen unter Umständen den Blutdruck. 
   Die Diagnose Bluthochdruck 
 Bevor die Diagnose  Bluthochdruck  oder  Hypertonie  vom Arzt gestellt wird, wird der Blutdruck an mehreren Tagen gemessen. Auch sollte der Blutdruck an beiden Armen gemessen werden, denn mitunter wird auf einer Seite ein höherer Blutdruck gemessen. 
  Gut zu wissen:  Sind Sie bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert und älter als 35 Jahre, haben Sie alle drei Jahre Anspruch auf den  „Gesundheits-Check-up“  beim Hausarzt. Dieser soll helfen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Nierenerkrankungen frühzeitig zu erkennen. Im Rahmen dieser Untersuchung wird unter anderem Ihr Blutdruck gemessen. 
 Gerade  bei Älteren über 70 Jahren  ist häufig nur der systolische, der obere Wert erhöht, wohingegen der diastolische Messwert normal ist. Verursacht wird dies durch eine Verkalkung der Hauptschlagader und der großen Gefäße. Ärzte sprechen dann von einer  Arteriosklerose . In der Folge sind die Gefäße weniger elastisch. Diese Form des Bluthochdrucks wird  isolierte systolische Hypertonie  genannt. 
 
 
  Kategorie  Systolisch (mmHg)  und/oder  Diastolisch (mmHg)  
 
 Optimal 
 &amp;lt;120 
 und 
 &amp;lt;80 
 
 
 Normal 
 120-129 
 und/oder 
 80-84 
 
 
 Hochnormal 
 130-139 
 und/oder 
 85-89 
 
 
 Bluthochdruck 
 ab 140 
 und/oder 
 ab 90 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 Sind die gemessenen Werte nicht eindeutig, ordnet der Arzt unter Umständen eine  Langzeitmessung  an. Gründe dafür sind beispielsweise eine  Weißkittelhypertonie , bei der der Blutdruck ansteigt, sobald der Betroffene einen Arzt sieht, wenngleich er im Alltag einen normalen Blutdruck hat. 
 Genau das Gegenteil ist der Fall bei einer  maskierten Hypertonie . Diese Menschen haben beim Arztbesuch einen  niedrigeren Blutdruck  als üblicherweise. In solchen Fällen wird der Blutdruck  über 24 Stunden  gemessen. Dafür trägt der Patient ein  mobiles Gerät , das in regelmäßigen Abständen eine Messung durchführt. 
 Ergänzend wird von Fachleuten empfohlen bei einer Hypertonie zu untersuchen, ob bereits  mögliche Schädigungen an den Organen  vorliegen. Denn manche Patienten haben bei der Diagnose schon  erste Schäden an Herz, Nieren oder Gefäßen . Der Arzt untersucht daher bei Ihnen ggf. die Nierenfunktion, die Blutfett- sowie Blutzuckerwerte und führt ein Ruhe-EKG durch. 
   
 Schweregrade beim Bluthochdruck 
 Bluthochdruck lässt sich in  drei Stadien  einteilen. Im  ersten Stadium  ist mit  keinen Organveränderungen  zu rechnen, im  zweiten Stadium  liegen dann  leichte Schädigungen der Organe  vor, wie etwa eine wenig  fortgeschrittene chronische Nierenerkrankung  oder  Diabetes . Im  dritten Stadium  sind Betroffene bereits an  Herz- oder Gefäßerkrankungen , die mit dem Bluthochdruck zusammenhängen, erkrankt oder leiden unter einer fortgeschrittenen  chronischen Nierenerkrankung . 
 Bluthochdruck: Welche Arten gibt es? 
 Bei fast allen Bluthochdruck-Patienten ist die organische Ursache für Ihre Hypertonie keine Erkrankung. Diese Form des Bluthochdrucks wird von Medizinern als  primäre Hypotonie  bezeichnet. Wesentlich seltener wird der Bluthochdruck durch eine Grunderkrankung verursacht. In solchen Fällen sprechen Ärzte von einer  sekundären Hypotonie . Davon betroffenen sind meist  Jüngere . Lässt sich die  Grunderkrankung  behandeln, verschwindet in der Regel der  hohe Blutdruck . 
 Unabhängig von dieser Einteilung treten  unterschiedliche Arten des Bluthochdrucks  auf: 
 
 Beim  Volumenhochdruck  steigt der Blutdruck, weil das Blutvolumen erhöht ist. Dies geschieht beispielsweise, wenn die Nieren nicht mehr richtig arbeiten. 
 Sind die Arterien nicht in der Lage sich genügend auszudehnen, steigt der systolische Blutdruck an, während der diastolische Wert eher niedrig bleibt. Verursacht wird der  Elastizitätshochdruck  beispielsweise durch eine Arteriosklerose (Verkalkung der Gefäße). 
 Die Ursache für den  Widerstandshochdruck  sind eine  Engstellung der Gefäße , die beispielsweise von einer Nierenerkrankung verursacht wird. 
 Beim  Herzzeitvolumenhochdruck  ist die vom Herzen ausgepumpte Blutmenge erhöht, wodurch der Blutdruck steigt. Eine  Schilddrüsenüberfunktion  ist ein typischer Auslöser dafür. 
 
   Bluthochdruck: Was ist jetzt wichtig? 
 Hat der Arzt bei Ihnen einen erhöhten Blutdruck festgestellt, hat er eventuell Medikamente verordnet. Es ist wichtig diese  dauerhaft und regelmäßig einzunehmen . Denn nur dann wirkt die Therapie und senkt die damit verbundenen  langfristigen Risiken . 
 Genauso wichtig ist es,  den Blutdruck im Blick zu behalten  und ihn regelmäßig zu kontrollieren. Beispielsweise empfiehlt die Deutsche Hochdruckliga, jeden Monat eine  „Mess-Woche“  durchzuführen. Sie messen dann an sieben aufeinander folgenden Tagen morgens und abends Ihren Blutdruck und notieren die Werte. Liegen die gemessenen Werte im Durchschnitt im angestrebten Bereich ist alles in Ordnung, andernfalls konsultieren Sie Ihren behandelnden Arzt. 
 Obendrein gilt es den  Lebensstil  zu überprüfen. Denn die  Art der Ernährung , das  Bewegungspensum  aber auch die  Stressbelastung  wirken sich auf den Blutdruck aus. 
 Bluthochdruck: Den Lebensstil ändern 
  Ist Ihr Blutdruck nur ein wenig erhöht?  Dann lohnt es sich, auf einen  gesunden Lebensstil  zu achten und auf natürliche Weise den Blutdruck zu senken. Denn das Gewicht um einige Kilos zu reduzieren, weniger Salz zu essen, nicht zu rauchen und möglichst keinen Alkohol zu trinken, sowie sich mehr zu bewegen senken den systolischen Blutdruck nachweislich. Allerdings reicht eine gesunde Lebensweise nicht immer aus, um den Blutdruck ausreichend abzusenken. Auch ist es nicht einfach, die gewohnten Verhaltensweisen abzulegen und konsequent gesünder zu leben. In solchen Fällen ist es mitunter sinnvoll  blutdrucksenkende Medikamente  einzunehmen, um die eigenen Zielwerte zu erreichen. 
  Übrigens:  In den Medien werden oftmals Ratschläge zur Behandlung des Bluthochdrucks gegeben, wie etwa bestimmte Diäten, Akupunktur oder Tees. Für viele solcher Tipps ist nicht nachgewiesen, dass sie tatsächlich wirksam sind. Eine  Wirksamkeit  ist bisher nur für die genannten  Lebensstilmaßnahmen  und die ärztliche Therapie nachgewiesen. 
   Welche Blutdruck-Medikamente gibt es? 
 Blutdrucksenkende Medikamente sind dann sinnvoll, wenn ein gesunder Lebensstil alleine den Blutdruck nicht ausreichend senkt. Es sind verschiedene  Blutdrucksenker  mit unterschiedliche Wirkmechanismen erhältlich. Zusammen mit dem Arzt entscheiden Sie, welches Medikament am besten zu Ihnen passt. In jedem Fall ist die Entscheidung für eine Therapie eine langfristige. Denn Blutdruckmedikamente senken zwar schnell den Blutdruck, einen Schutz vor den schlimmen Folgeerkrankungen bieten sie nur dann, wenn sie  dauerhaft und regelmäßig eingenommen  werden. 
 Bei jedem der Blutdrucksenker können zu Beginn der Behandlung  Nebenwirkungen  auftreten. So fühlen sich manche Patienten am Anfang der Therapie schlapp. Das passiert, weil der Blutdruck, der lange Zeit hoch war, auf einmal niedriger ist. Daran müssen sich Viele erst gewöhnen. Damit die Gewöhnung leichter fällt, wird oftmals mit einer niedrigen Dosis begonnen und diese nach einer Weile erhöht. 
 Inzwischen weiß man, dass die meisten Patienten mit den Blutdrucksenkern gut zurechtkommen. Sollte das nicht der Fall sein, besteht die Möglichkeit auf ein anderes Präparat zu wechseln.  Sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Arzt bevor Sie aufhören Ihre Medikamente zu nehmen.&amp;nbsp; Wenn der Blutdruck mit einem Medikament nicht ausreichend gesenkt wird, besteht die Möglichkeit  zwei Wirkstoffe  zu kombinieren. Manche Wirkstoffe sind sogar in einer Tablette kombiniert. 
   Bluthochdruck: Was passiert ohne Behandlung? 
   
 Liegt der Blutdruck dauerhaft im erhöhten Bereich, schädigt dieser unsere Gefäße. Und weil die Gefäße unsere Organe durchziehen und versorgen, entstehen in der Folge von Bluthochdruck  Erkrankungen an Organen . 
 Bestimmte Organe werden besonders vom Bluthochdruck in Mitleidenschaft gezogen. Dazu gehören:  Gefäße, Herz, Gehirn, Nieren sowie die Augen . 
 Bluthochdruck: Folgen für die Gefäße 
 Unsere Blutgefäße transportieren das Blut durch den Körper. Man kann sie sich wie ein  Röhrensystem  vorstellen, das den Körper durchzieht. In den „Röhren“ fließt das Blut, das den Körper mit  Sauerstoff  sowie  Nährstoffen  versorgt und  Kohlendioxid  sowie  Abfallstoffe  abtransportiert. Zu den Blutgefäßen zählen  Arterien und Venen . 
 Das Blut übt einen  gewissen Druck auf die Gefäßwände  aus. Wenn dieser Druck dauerhaft hoch ist, verändern sich die Gefäßwände - ihre  Elastizität  nimmt ab, sie versteifen. 
 Zusätzlich lagern sich  Fett und Kalk an den inneren Gefäßwänden  ab. Das führt zu Engstellen in den Arterien und erhöht den Druck zusätzlich. Außerdem werden  Organe schlechter mit Sauerstoff versorgt . Als Folge treten typische Erkrankungen auf: 
 
 Beinarterienverengung 
 Halsschlagaderverengung 
 Nierenarterienverengung 
 Erektionsstörungen 
 Gefäßwanderweiterungen (Aneurysmen) 
 
 Bluthochdruck: Folgen für das Herz 
 Ist der Blutdruck dauerhaft erhöht, zieht dies das Herz in Mitleidenschaft. Typisch ist eine  Verdickung des Herzmuskels , die sogenannte  Herzhypertrophie , die unbehandelt zu einer  Herzschwäche  führt. Weil ein Bluthochdruck dem Herzen erschwert, die Aortenklappe aufzudrücken, um das Blut durch den Körper zu pumpen, wächst der Herzmuskel krankhaft. 
 Die Folgen sind eine  geringere körperliche Leistungsfähigkeit  sowie  Kurzatmigkeit , weil das Herz schlechter das Blut - und damit den Sauerstoff - durch den Körper pumpt. Ist die Herzmuskelverdickung weiter fortgeschritten, treten die Beschwerden bereits im Ruhezustand auf. 
 Charakteristisch sind dann auch  Brustschmerzen . Jetzt besteht für den Betroffenen ein  erhöhtes Herzinfarkt-  und  Schlaganfallrisiko  sowie eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine  Herzschwäche  (Herzinsuffizienz). Eine rechtzeitige Behandlung des Bluthochdrucks, stoppt das Fortschreiten der Erkrankung oder kehrt sie manchmal sogar um. 
 Ein anderes Krankheitsbild in Folge des Bluthochdrucks ist die  Koronare Herzkrankheit . Sie entsteht durch eine  Verengung der Gefäße  rund ums Herz (Herzkranzgefäße) durch Ablagerungen an den Innenwänden der Gefäße. Das Herz wird nun nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Die Patienten leiden unter  Luftnot  und einem  Engegefühl  in der Brust. Auf Dauer wird das Herz geschädigt. 
 Bluthochdruck: Folgen für das Gehirn 
 Treten Schäden an den Gefäßen im Gehirn auf, ist ein  Schlaganfall  häufig die Folge. Dabei kommt es schlagartig zu einer  Durchblutungsstörung  des Gehirns. Die Folgen sind mitunter drastisch. Betroffene bleiben oft ein Leben lang auf Hilfe angewiesen, zugleich ist die Lebenserwartung verkürzt. Eine weitere schlimme Folge der durch Bluthochdruck geschädigten Gefäße, ist das  erhöhte Risiko für eine Demenz . 
 Bluthochdruck: Folgen für die Nieren 
 Die Nieren sind das  Entgiftungssystem  unseres Körpers. Sie sind von einer Vielzahl allerkleinster Gefäße durchzogen, die als Filter fungieren. Unbrauchbare und schädliche Substanzen werden mit dem Urin ausgeschieden. Obendrein erfüllen die Nieren eine wichtige Aufgabe bei der Regulation des Blutdrucks. 
 Denn sie steuern wieviel Flüssigkeit mit dem Urin ausgeschieden wird beziehungsweise im Körper verbleibt. Wird mehr Wasser zurückgehalten, nimmt die Flüssigkeitsmenge in den Blutgefäßen zu, der Blutdruck steigt. Scheiden die Nieren mehr Wasser aus, passiert genau das Gegenteil, der Blutdruck sinkt. Zudem produzieren die Nieren Renin, ein Eiweiß, das den Blutdruck erhöht. 
 Ist die Funktion der Nieren eingeschränkt, leiden die betreffende Person unter einem  Nierenversagen  (Niereninsuffizienz). Das ist zum Beispiel der Fall, wenn jemand unter einer Herzinsuffizienz leidet oder schon viele Jahre an Bluthochdruck oder Diabetes. Oft zieht dies eine Schädigung der Blutgefäße mit sich, die für das reibungslose Arbeiten der Nieren notwendig sind. 
 Heilen kann man solch eine Niereninsuffizienz nicht. Wird aber die zugrunde liegende Erkrankung behandelt, beispielsweise der Blutdruck gesenkt, kann die verbleibende Nierenfunktion erhalten und eine Dialyse vermieden werden. 
 Bluthochdruck: Folgen für die Augen 
 Ist der Blutdruck dauerhaft erhöht, besteht die Gefahr, dass die Blutgefäße in der Netzhaut und auch der Aderhaut der Augen Schaden nehmen und sich verengen. Die Folge ist eine  nachlassende Sehkraft , im schlimmsten Fall sogar eine  Erblindung . 
 Für einige Augenerkrankungen, wie der  altersbedingte Makuladegeneration  oder dem grünen Star, besteht für Bluthochdruckpatienten ein erhöhtes Risiko zu erkranken. Wird der Bluthochdruck rechtzeitig behandelt, besteht die Chance die Schäden an den Augen gering zu halten oder sogar ganz zu vermeiden. 
   Tipps für den Alltag mit Bluthochdruck 
 Als Bluthochdruck-Patient können Sie mit Ihrem Lebensstil selbst Einfluss auf die Erkrankung nehmen. Der Lebensstil ist nämlich die Grundlage der Therapie. Gesund zu leben ist jedoch nicht so einfach. Schnell sind Vorsätze gefasst - diese jedoch langfristig umzusetzen ist ganz schön schwer. 
 Für eine Änderung langjähriger Lebensgewohnheiten ist es zunächst wichtig zu verstehen, warum dies überhaupt notwendig ist. Dafür hilft es manchen Betroffenen an einem  Gesundheitskurs  teilzunehmen. Solche Kurse werden unter anderem von Krankenkassen angeboten, auch online. Zudem finden Sie bei Selbsthilfegruppen Unterstützung. 
 Bluthochdruck: Was nützt die Änderung des Lebensstils? 
 Dass ein  mehr an Bewegung, eine Gewichtsreduktion und weniger Salz  den systolischen Blutdruck senken, ist nachgewiesen. Obendrein wirken sich diese Maßnahmen positiv auf das Herz-Kreislaufsystem aus und senken das Risiko für weitere Erkrankungen, wie beispielsweise  Krebs . 
 Gelingt es Ihnen Ihren Bluthochdruck durch Lebensstilmaßnahmen natürlich zu senken, verhindern Sie möglicherweise eine  medikamentöse Therapie . Sollte diese dennoch notwendig sein, wird der Blutdruck meist besser kontrolliert als ohne eine gesunde Lebensweise. 
 Inwieweit sich eine Änderung Ihres Lebensstils auf Ihren Blutdruck auswirkt, können Sie selbst kontrollieren. Mit einer regelmäßigen  Blutdruckmessung  sehen Sie direkt Ihren Erfolg! 
 Wie das Gewicht dauerhaft reduzieren? 
 Wer den Blutdruck dauerhaft senken möchte, kommt um eine  Ernährungsumstellung  meist nicht herum. Bei Blitzdiäten sind die Kilos nämlich in der Regel genauso schnell wieder zugenommen, wie sie verloren wurden. Deswegen hilft nur eine  Umstellung des Essensplans  und eventuell lieb gewonnene Gewohnheiten abzulegen. 
  Hilfe  dabei bieten zum Beispiel die Krankenkassen. Sie bieten  Präventionskurse  an, die  Ernährungsberatung  und auch  Sportangebote  umfassen. Idealerweise kombinieren Sie nämlich eine gesunde Ernährung mit mehr Bewegung. 
 Inwieweit sich eine Gewichtsabnahme auf den Blutdruck auswirkt, weiß man aus Erfahrungswerten. Eine G ewichtsabnahme von einem Kilogramm senkt den Blutdruck um 1 bis 2 mmHg. Bei fünf Kilogramm können dies also bis zu 10 mmHg sein! ² Das ist ein großer Erfolg und spart mitunter ein Medikament ein. 
 Mehr Bewegen für ein gesundes Herz-Kreislaufsystem 
 Bewegen ist gut für Ihr Herz-Kreislaufsystem. Denn  regelmäßige Bewegung trainiert die Blutgefäße . Sie werden elastischer und das wirkt sich günstig auf den Blutdruck aus. Am besten Sie bauen die Bewegung in Ihren Alltag ein: Nehmen Sie die Treppe anstelle des Liftes oder steigen Sie eine Bushaltestelle früher aus und laufen das letzte Stück nach Hause. Jedes bisschen Bewegung tut Ihrem Körper Gutes! 
 Idealerweise absolvieren Sie mehrere  kleine Ausdauereinheiten pro Woche . Gut wären drei- bis fünfmal pro Woche 30 Minuten Sport. Wichtig ist, dass Sie sich  regelmäßig bewegen . Das machen Sie auf Dauer nur, wenn Ihnen die Bewegung  Spaß  macht. 
 Überlegen Sie deshalb, was Ihnen Freude macht und was Sie motiviert. Vielleicht hilft es Ihnen dran zu bleiben, wenn Sie den Sport zusammen mit einer Freundin oder einem Freund treiben oder in einer Gruppe zu festen Uhrzeiten? Auch eine Smartwatch kann ein guter Motivator sein. 
 Suchen Sie sich eine Sportart aus, die Sie mögen. Geeignet sind  Ausdauersportarten , wie schnelles Gehen, Wandern, Schwimmen und Radfahren  in Kombination mit einem mäßigen Krafttraining . 
 Achten Sie darauf, dass der Sport Sie nicht zu stark belastet und  sprechen Sie vorab mit Ihrem Arzt . Da Sport den Blutdruck erhöht, sollte vorab festgelegt werden, wie stark Ihr Blutdruck ansteigen darf. 
 Den Salzkonsum reduzieren 
 Die meisten von uns essen zu viel Salz. Besonders Fertiggerichte und Fertigprodukte enthalten viel Salz.  Die empfohlene Menge pro Tag entspricht etwa einem Teelöffel oder 6 Gramm . Wieviel Salz in Lebensmitteln enthalten ist, steht auf der Verpackung. 
 Kochen Sie selbst mit frischen Produkten, haben Sie es in Hand mit welcher Menge Salz Sie würzen. Wollen Sie Ihren Salzkonsum reduzieren, hilft es nach und nach weniger zu salzen. Es ist nämlich reine Gewohnheit, mit wieviel Salz uns das Essen schmeckt. 
 Übrigens ist  Kaliumsalz  eine gesündere Alternative. Dieses Salz enthält  weniger des schädlichen Natriums . Allerdings sollten Sie in jedem Fall vor der Umstellung mit Ihrem  Arzt  sprechen, denn  Kalium hat mit manchen Medikamenten Wechselwirkungen . 
 Was können Sie sonst noch tun? 
 Ein normales Körpergewicht, eine gesunde und salzarme Ernährungsweise sowie ausreichend Bewegung wirken sich blutdrucksenkend aus. Obendrein fördern ein Verzicht auf  Nikotin und Alkohol  Ihre Gesundheit. 
 Besonders Raucher weisen ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie viele andere Krankheiten auf. Beim Abgewöhnen unterstützen   Nikotinersatztherapien   in Form von Pflaster, Lutschtabletten oder Kaugummi. Weitere Tipps, wie Sie   schnell zum Nichtraucher werden  , finden Sie in unserem Ratgeberbeitrag. 
 Weniger oder keinen Alkohol zu trinken tut Ihrem Blutdruck gut. Denn  Alkohol  lässt nicht nur den  Blutdruck steigen , sondern erhöht zudem das  Risiko für Vorhofflimmern . Entscheiden Sie sich dafür, weniger oder gar keinen Alkohol zu trinken, finden Sie  Unterstützung bei Ihrer Krankenkasse . Diese hat auch Angebote für Menschen, die auf das Rauchen verzichten möchten. 
 
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise    Fußnoten:  ¹Patientenleitfaden Bluthochdruck. Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention. März 2024  ²Pharmazeutische Zeitung: Bluthochdruck-Therapie. Weniger Kilos, weniger Pillen. 28.05.2024. https://pharmazeutische-zeitung.de/weniger-kilos-weniger-pillen-147657/   Weitere Quellenangaben:  PTAheute.de. Sport bei Bluthochdruck – worauf es ankommt. Zuletzt abgerufen am 25.06.24. Stand 17. Mai 2024. https://ptaheute.de/aktuelles/2018/05/16/sport-bei-bluthochdruck-worauf-es-ankommt  Gesundheitsinformation.de. Bluthochdruck (Hypertonie). Zuletzt abgerufen am 25.06.24. Stand 22. Mai 2024. https://www.gesundheitsinformation.de/den-blutdruck-durch-einen-veraenderten-lebensstil-senken.html#Wie-viel-Bewegung-wird-empfohlen  Hochdruckliga. Patientenleitfaden Bluthochdruck. Zuletzt abgerufen am 25.06.24. Stand März 2024. https://www.hochdruckliga.de/fileadmin/downloads/patienten/leitfaden/dhl-patientenleitfaden-2024.pdf   
                ]]>
            </content>

                            <updated>2024-07-26T13:45:00+02:00</updated>
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                 Das Herz. Von unserer Geburt an schlägt es ununterbrochen Tag und Nacht. Es ist der Motor des Lebens, pumpt das Blut in unseren Körper und versorgt ihn mit allen lebenswichtigen Stoffen. Auch das Herz selbst ist als etwa faustgroßer Muskel angewiesen auf eine ständige Energie- und Sauerstoffversorgung. Doch bei manchen Menschen kommt es zu einer Erkrankung der herzeigenen Blutgefäße. Die Durchblutung ist dann gestört, was oftmals gravierende Folgen hat. Erfahren Sie hier, was genau es mit der Koronaren Herzkrankheit (KHK) auf sich hat, ob Sie ein erhöhtes Risiko haben daran zu erkranken und wie Sie Ihrem Herz helfen stark, leistungsfähig und gesund zu bleiben. 
  Was genau ist eine Koronare Herzkrankheit (KHK)? 
 Die Koronare Herzkrankheit ist eine Erkrankung des Herzmuskels, bei der es zu einer Verengung oder zum Verschluss der herzeigenen Blutgefäße, den sogenannten Herzkranzgefäße, kommt. Diese entspringen an der Hauptschlagader und verzweigen sich kranzförmig um den Herzmuskel. Sie sind für uns so wichtig, da sie unser Herz mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. 
 &amp;nbsp; 
 Entstehung von KHK 
 Die Übeltäter heißen: Fettreiche Kost, Bluthochdruck, Rauchen und Bewegungsmangel. 
 Der Hauptgrund für eine Verengung der Herzkranzgefäße liegt in der Verfettung, Verkalkung und Verdickung der Gefäßwände. Für die Ablagerungen verantwortlich sind unter anderem ein gestörtes Verhältnis von gutem zu schlechtem Cholesterin, sowie erhöhte Blutfettwerte. Ungesunde und fetthaltige Nahrung stellt einen wesentlichen Risikofaktor dar. Rauchen und ein inaktiver Lebensstil sorgen zusätzlich für einen Elastizitätsverlust der Gefäßwände. Sie sind ebenfalls Ursachen für deren Verengung und dem damit einhergehenden Bluthochdruck. Neben den hauptsächlich lebensstilbedingten Ursachen können zum Beispiel Erkrankungen wie Diabetes, aber auch genetische Veranlagungen und sogar Stress, Risikofaktoren für eine KHK darstellen. 
  Symptome der KHK 
 Brustschmerz, Druck und ein Engegefühl hinter dem Brustbein sind typische Symptome der Koronaren Herzkrankheit (KHK). 
 Oft treten die oben genannten Symptome unter körperlicher Belastung oder Stress auf, manchmal jedoch auch in Ruhe. Zusammengefasst werden die Symptome als Angina Pectoris bezeichnet und sind oft begleitet von Angstgefühlen, Atemnot, Schwindel oder Übelkeit. Der Grund für diese Symptome liegt in der verminderten Durchblutung des Herzmuskels und somit einem Missverhältnis zwischen Sauerstoffbedarf und Sauerstoffangebot im Herzen. Manchmal bleibt eine Durchblutungsstörung jedoch unbemerkt. Das ist vor allem bei Diabetikern, Frauen oder älteren Menschen der Fall. Diese unbemerkten Durchblutungsengpässe können zu akuten Ereignissen wie zum Beispiel einem Herzinfarkt führen. 
  Therapiemaßnahmen 
 Die wesentlichen Ziele in der Therapie der KHK sind, die Beschwerden zu lindern und den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. 
 In fortgeschrittenen Fällen wird der KHK meist mit Medikamenten der Kampf angesagt. Bluthochdruckmedikamente und Cholesterinsenker werden vom Arzt häufig als Erstes verschrieben, um wieder einen ausreichenden Blutfluss zu ermöglichen. In manchen Fällen kommt man um eine Operation nicht herum. Mithilfe von Bypässen werden Durchblutungsengpässe künstlich umgangen. Stents sorgen dafür, dass verengte Gefäße wieder geweitet werden. Eine Anpassung des Lebensstils ist bei einem erhöhten Risiko, aber auch bei einer bereits bestehenden Erkrankung für jeden Betroffenen unabdingbar, um langfristige Erfolge gegen die Krankheit zu erzielen! 
  Vorbeugende Maßnahmen gegen eine KHK 
 Zur Prävention der Koronaren Herzkrankheit (KHK) achten Sie auf die Reduktion von individuellen Risikofaktoren. Durch einen gesunden Lebensstil mit viel Bewegung, ausgewogener Ernährung und Abbau von Stress machen Sie Ihr Herz stark und beugen aktiv einer KHK vor. 
  Aktiv für Herz und Gefäße 
 Viel Bewegung im Alltag und regelmäßiger Sport sorgen für elastische Blutgefäße und ein starkes Herz. Positiver Nebeneffekt: Körperliche Aktivität hilft Fettpolster loszuwerden, denn auch Übergewicht stellt einen der vielen Risikofaktoren für eine KHK dar. Empfehlenswert sind vor allem Sportarten wie Walken, Schwimmen oder Fahrradfahren. Gerade diese ausdauernden Aktivitäten haben einen positiven Einfluss auf die Blutgefäße, machen sie widerstandsfähig und elastisch. Zudem erhöhen sie die gefäßeigenen Schutzmechanismen, die einer Gefäßverkalkung entgegenwirken. 
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 Mediterrane Kost 
 Achten Sie auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse. Genießen Sie Nahrungsmittel mit tierischen Fetten wie Fleisch, Wurst, Milchprodukte, aber auch Eier und Schokolade in Maßen, da diese die Hauptursache für verkalkte Gefäße und erhöhte Blutfettbeziehungsweise Cholesterinwerte sind. Auch Übergewicht hat bei einer gesunden und bewussten Ernährung keine Chance. Ideal ist die mediterrane Kost, in der regelmäßig Fisch und Meeresfrüchte auf den Tisch kommen, sowie gesunde Fette in Form von Oliven- oder Rapsöl und nur wenig tierisches Fett Verwendung finden. 
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 Stressreduktion und Entspannung 
 Sagen Sie andauerndem Stress den Kampf an, denn dieser ist Ursache für einen zu hohen Blutdruck und wirkt sich negativ auf die Gefäße aus. Versuchen Sie Stress im Alltag zu vermeiden. Das gelingt durch vorausschauende Planung und genügend ausgleichender Entspannung deutlich leichter. Ausdauersport in der Natur oder Yoga sind Beispiele für bewährte Entspannungsmethoden. 
 Die Koronare Herzkrankheit ist eine Erkrankung, deren Ursache man mit gesunden Verhaltensweisen zum Großteil entgegnen kann. Sie selbst haben Ihre Gesundheit in der Hand! Prof. Dr. Ingo Froböse hilft Ihnen mit seinen Top 7 Tipps gegen die Koronare Herzkrankheit, aktiv und effektiv gegen die Risikofaktoren vorzugehen. 
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            <title type="text">Arteriosklerose: Ursachen, Symptome, Diagnose und Behandlung</title>
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                 Arterienverkalkung: Gefährliche Gefäßverengung 
 Die Krankheit  Arteriosklerose  gehört zu den Erkrankungen, die vielen Menschen ein vager Begriff sind, deren genaue Definition häufig jedoch unbekannt ist. Umgangssprachlich wird Arteriosklerose oftmals mit dem bildhaften Ausdruck &quot;Arterienverkalkung&quot; beschrieben. Tatsächlich ist sie ein ernstzunehmendes Leiden, das dringend einer professionellen Behandlung durch einen Facharzt bedarf, um weiteren, daraus resultierenden Erkrankungen vorbeugen zu können. Je mehr Informationen Sie über Symptome, Ursachen und Risikofaktoren besitzen, desto wirkungsvoller können Sie der Erkrankung begegnen und aktiv etwas zur Vorbeugung tun. Alles über die  Ursachen, die Symptome, die Diagnose und die Behandlung von Arteriosklerose  erfahren Sie in diesem umfangreichen Ratgeber. 
 
 
   Wofür steht der Begriff Arteriosklerose?   
   Woran können Sie Arteriosklerose erkennen?   
   Ursachen: Wodurch wird eine Arteriosklerose ausgelöst?   
   Gibt es eine wirkungsvolle Therapie gegen Arteriosklerose?   
 
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   Wofür steht der Begriff Arteriosklerose? 
 Der Name Arteriosklerose setzt sich aus den beiden griechischen Wörtern  arterio  für &quot;Gefäß&quot; und  skleros  für &quot;hart&quot; zusammen. Damit bezeichnet er eine sich langsam entwickelnde Krankheit, in deren Verlauf nach und nach die Blutgefäße verhärten. Dies führt wiederum zu  Durchblutungsstörungen , schädigt nachhaltig den körpereigenen Kreislauf und kann letztlich eine Herzkrankheit begünstigen. 
 Ablagerungen verstopfen die Gefäße und hindern den Blutfluss 
 Die umgangssprachliche Bezeichnung der Arteriosklerose als Arterienverkalkung ist in dem Sinne nicht völlig falsch, da zu den Ablagerungen beziehungsweise Plaques in den Blutgefäßen auch Kalk gehört. Es handelt sich dabei aber auch um Fett und Bindegewebe. Die Arterien sind große Blutbahnen, die vom Herz wegführen – ihre Funktion ist von entscheidender Bedeutung für den menschlichen Kreislauf. 
 Durch die Arterien pumpt das Herz Schlag für Schlag Blut, ohne das die menschlichen Organe keinen lebensnotwendigen Sauerstoff und auch keine sonstigen Nährstoffe erhalten. Werden die Arterien oder die Herzkranzgefäße verstopft, bedeutet das eine starke Einschränkung der so wichtigen Versorgung und es drohen ernsthafte Erkrankungen, die sogar Lebensgefahr bedeuten können. Schließlich stellen Durchblutungsstörungen – ausgelöst durch Ablagerungen welche die Gefäße verhärten – keine einfache Unannehmlichkeit dar, sondern sind in der Regel Anzeichen für eine ungünstige Entwicklung, der so schnell wie möglich Einhalt geboten werden sollte. 
 Letztlich können diese schädlichen und gefährlichen Ablagerungen oder Plaques einen  Schlaganfall , einen   Herzinfarkt   oder auch eine  periphere arterielle Verschlusskrankheit,  kurz pAVK genannt, auslösen. Letztere, in der Umgangssprache häufig auch Schaufensterkrankheit genannte Erkrankung bezeichnet eine Störung der Durchblutung der Extremitäten. pAVK geht meist mit Schmerzen in den Beinen und den Armen einher und kann im schlimmsten Fall eine Amputation nötig machen. Auch eine   koronare Herzerkrankung   kann durch eine Arteriosklerose ausgelöst werden. 
 Zwei Begriffe, eine Bedeutung? Heißt es Arteriosklerose oder Atherosklerose? 
 Im eigentlichen Sinne steht der Begriff Arteriosklerose für eine ganze Gruppe von Krankheiten, welche die arteriellen Blutgefäße betreffen. Die sogenannte Arterienverkalkung, die wir in diesem Ratgeber thematisieren, heißt in der Fachsprache der Mediziner eigentlich richtigerweise &quot;Atherosklerose&quot;. Unter Patienten hat es sich jedoch durchgesetzt, statt Atherosklerose von einer Arteriosklerose zu sprechen. Auch wir verwenden diesen Begriff im weiteren Verlauf des Artikels weiterhin synonym. 
  Interessant:  Der medizinisch korrekte Fachbegriff für &quot;Arterienverkalkung&quot; lautet eigentlich Atherosklerose. Arteriosklerose hingegen ist der Oberbegriff für verschiedene Erkrankungen der arteriellen Blutgefäße. 
   Woran können Sie Arteriosklerose erkennen? 
 Die  Atherosklerose  beziehungsweise Arteriosklerose hat den großen Nachteil, dass ihre Symptome oft viele Jahre lang kaum auffällig in Erscheinung treten – dieser Umstand stellt die fachkundige Diagnostik mitunter vor eine große Herausforderung. Es ist durchaus möglich, dass sich die Erkrankung über viele Jahre hinweg entwickelt, ohne dass Patienten dabei äußere Anzeichen bemerken. Einzig Durchblutungsstörungen werden häufig als wichtiger Hinweis auf das Vorliegen der Krankheit erachtet, die sich in der Folge auf vielfältige Weise negativ auf das Wohlbefinden und die Gesundheit auswirken kann. 
 Diese Anfangssymptome sollten Sie ernst nehmen 
 Die  Symptome der Arteriosklerose  können sich in verschiedenen Regionen bemerkbar machen: Das Herz erfährt eine deutliche Leistungsminderung bis hin zu einem Anfall – in diesem Fall sollten Sie ohne weitere Verzögerung sofort einen Arzt aufsuchen. Auch eine plötzliche Sehschwäche, Gedächtnisverlust und Schmerzen in den Beinen können Symptome für eine Arteriosklerose sein. All diese Beschwerden werden im weiteren Verlauf der Krankheit nicht weniger, sondern nehmen im Gegenteil immer weiter zu. Daher gilt: Je eher Sie Kontakt zu Ihrem Arzt aufnehmen und ihn um Rat fragen, desto besser. 
  Wichtig:  Bitte beachten Sie, dass Herzinfarkt, Schlaganfall, koronare Herzerkrankung und periphere arterielle Verschlusskrankheit keine Symptome sind, sondern Folgeerscheinungen. Sie kündigen die Arteriosklerose somit nicht an, sondern werden von ihr ausgelöst. Hier ist es entscheidend, so schnell wie möglich kompetente Hilfe in Anspruch zu nehmen und auf den fachmännischen Rat des Arztes zu vertrauen. Ihr Arzt wird Ihnen für Sie passende Medikamente und Mittel verschreiben.   Rezeptfreie Medikamente, die die Durchblutung unterstützen  , können Sie zum kostengünstigen und schnellen Versand in unserer Online-Apotheke bestellen. Den Gang zum Arzt ersetzen diese Mittel jedoch nicht. 
   Ursachen: Wodurch wird eine Arteriosklerose ausgelöst? 
 Die Ursachen der Arteriosklerose sind noch nicht zweifelsfrei geklärt. Trotz intensiver Forschungsarbeit sieht sich die Medizin noch nicht in der Lage, die Entstehung dieser Krankheit zu 100 % korrekt zu erklären. Zumindest über die begünstigenden Risikofaktoren ist inzwischen jedoch einiges bekannt. Wenn Sie diese Faktoren kennen und ihren Lebensstil entsprechend anpassen, können Sie Ihr persönliches Risiko einer Erkrankung möglicherweise zu einem Großteil reduzieren. 
 Das Risiko einer Erkrankung besteht schon früh 
 Viele Menschen ordnen die Arteriosklerose als eine Krankheit ein, die erst im Alter auftritt. Dieses Vorurteil ist jedoch falsch. Tatsächlich können auch junge Menschen im Alter von 15 bis 19 Jahren betroffen sein, wenn  entsprechende Risikofaktoren  gegeben sind. Zu diesen Risikofaktoren gehören zum Beispiel eine  genetische Veranlagung  und  das männliche Geschlecht . 
  Merke:  Obwohl das Risiko für Arteriosklerose, einen Herzinfarkt und einen Schlaganfall bei älteren Menschen signifikant höher ist, können auch junge Patienten davon betroffen sein. 
 Treten in einer Familie häufig Infarkte auf, ist dies ein Alarmzeichen und kann auf eine erhöhte Anfälligkeit für Arteriosklerose hinweisen. Anders als junge Männer scheinen junge Frauen durch das weibliche Geschlechtshormon vergleichsweise gut gegen diese Erkrankung geschützt – das ändert sich erst mit dem Eintritt in die Wechseljahre. Zwar geht mit der natürlichen Alterung auch eine Verhärtung der Gefäße einher, allerdings bilden sich die beschriebenen Ablagerungen, auch Plaques genannt, in der Regel nur im Zusammenspiel mit den aufgeführten Risikofaktoren. Ein höheres Lebensalter allein ist also keinesfalls ausschlaggebend dafür, an Arteriosklerose zu erkranken. 
 Einige Risikofaktoren lassen sich beeinflussen 
 Während sich genetische Veranlagung (fachsprachlich Prädisposition bzw. familiäre Disposition genannt), Alter und Geschlecht nicht beeinflussen lassen, gibt es  weitere Risikofaktoren , denen durch einen entsprechenden Lebenswandel sinnvoll begegnet werden kann. Zu diesen Risikofaktoren zählen in erster Linie  Bluthochdruck, zu viel Cholesterin, Fettleibigkeit, mangelnde Bewegung, Rauchen oder Diabetes mellitus,  die umgangssprachlich vereinzelt als Zuckerkrankheit bezeichnet wird. Durch regelmäßige Bewegung, ein möglichst stressfreier Alltag und eine ausgewogene Ernährung lässt sich der Arteriosklerose – ebenso wie vielen anderen Erkrankungen – somit in gewisser Weise vorbeugen. 
 Etwas komplexer ist der Fall bei Cholesterin, das schon lange mit verschiedenen Beschwerden in Verbindung gebracht wird. Dabei ist Cholesterin grundsätzlich lebenswichtig und für den Menschen unverzichtbar; bei einem erhöhten Vorkommen kann es allerdings eine Gefahr für den Körper bedeuten. 
   Gibt es eine wirkungsvolle Therapie gegen Arteriosklerose? 
 Als sogenannte Systemerkrankung umfasst die Arteriosklerose den gesamten Organismus. Dies erschwert eine wirksame Therapie und macht es unbedingt erforderlich, nicht nur die auftretenden Symptome zu untersuchen bzw. zu behandeln. Die Behandlung sollte immer möglichst ganzheitlich aufgestellt sein und den Menschen in seiner Komplexität begreifen. 
 Auf die Signale des eigenen Körpers achten und reagieren 
 Auch wenn es noch so salopp klingen mag: Vorbeugung ist die beste Therapie. Damit chronische Beschwerden erst gar nicht entstehen, sollten Sie gut auf Ihren Körper achtgeben. Ein aktiver, bewusster Lebensstil kann dazu beitragen, dass die Diagnose &quot;Arteriosklerose&quot; nicht gestellt werden muss und eine Therapie unnötig wird. In diesem Zusammenhang ist es für viele Patienten beispielsweise empfehlenswert,   regelmäßig den eigenen Blutdruck zu messen   und bei Anzeichen für kritische Werte einen Arzt aufzusuchen.  Bluthochdruck  kann auf Arteriosklerose verweisen und zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Ebenso können  Durchblutungsstörungen,  die sich in Taubheitsgefühlen in den Gliedern und eingeschränkter Beweglichkeit äußern, ein ernstzunehmendes Alarmsignal darstellen. 
 Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen Arteriosklerose 
 Die Behandlung von Arteriosklerose ist auch deshalb so schwierig, weil es keine speziellen Medikamente gibt, um die Verstopfung der Gefäße aufzulösen. Obwohl die Medizin Patienten mit Arteriosklerose schon lange beobachtet und untersucht, konnte aus den zahlreichen gesammelten Informationen noch kein wirksames Gegenmittel entwickelt werden. Die bislang entworfenen Strategien setzen deshalb vor allem auf vorbeugende Maßnahmen beziehungsweise die Bekämpfung der zusätzlichen Risikoerkrankungen wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck, oder Fettstoffwechselstörungen. Nichtsdestotrotz können neben einer Anpassung des Lebensstils zum Beispiel Medikamente gegen Bluthochdruck sinnvoll sein, da dieser das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall mitunter stark erhöht. Aber auch Cholesterinsenker, Blutverdünner sowie Medikamente zur Behandlung von Diabetes mellitus können zum Einsatz kommen, um die weitere Risikofaktoren für eine Arteriosklerose zu vermindern. 
  Wichtig:  Bitte nehmen Sie niemals Medikamente ohne Absprache mit Ihrem Arzt ein, sondern lassen Sie sich immer eingehend beraten, welche Therapie bzw. Behandlung die richtige für Sie ist. 
 Bluthochdruck ist immer ein Risiko für das Herz 
 Sowohl bei Durchblutungsstörungen als auch bei Bluthochdruck ist das Herz betroffen. Wenn der Kreislauf des Blutes durch Ablagerungen in den Arterien gestört wird, ist das unabhängig vom Alter der betroffenen Person immer ein Alarmzeichen. Alle Maßnahmen, die den Kreislauf stützen und dazu beitragen, den Blutdruck zu normalisieren, gehören deshalb zu den Grundlagen im Kampf gegen Arteriosklerose. Aus dem gleichen Grund ist  eine stark zucker- und fettreiche Ernährung möglichst zu vermeiden,  weil diese den Kreislauf und das Herz belasten kann. 
 Die Forschung geht weiter 
 Die gute Nachricht lautet: Die Forschung ist noch längst nicht abgeschlossen. In jüngster Zeit hat die Medizin Patienten intensiv begleitet, Daten ausgewertet und Ergebnisse gewonnen, die unter Umständen frühere Erkenntnisse in einem neuen Licht erscheinen lassen. Trotzdem scheint eine regenerative Therapie gegen Arteriosklerose noch in weiter Ferne. 
 Menschen in jedem Alter sollten deshalb darauf achten, ihren Kreislauf durch genügend Bewegung und nötigenfalls durch entsprechende Medikamente anzukurbeln, eine ausgewogene Ernährung zur Gewohnheit zu machen und vor allem das Herz nicht unnötig zu belasten. So kann auch zahlreichen anderen Erkrankungen vorgebeugt werden, die mitunter die Gefäße schwächen, die Anfälligkeit für die Bildung von Plaques und damit eine Verstopfung der Arterien erhöhen könnten. Denn eins ist klar: Hat sich Plaques erst gebildet, ist es kaum aufzulösen. Wer gesund bleiben will, sollte daher gesund leben und einen bewussten Lebensstil als oberste Priorität ansehen. 
 Wir wünschen Ihnen alles Gute! 
  
 Bildquelle: ©M.Dörr &amp;amp; M.Frommherz, adobe.com 
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            <title type="text">Wasser in den Beinen: Eine unterschätzte Gefahr</title>
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                 Warum haben wir oft geschwollene Beine? 
 Nach einem langen Arbeitstag erst einmal die Füße hochlegen: Was nach einem ganz gewöhnlichen Feierabend klingt, kann einen ernsten Hintergrund haben. Oft stecken hinter schweren Beinen nämlich  Wassereinlagerungen im Bindegewebe . Umgangssprachlich ist dann von Wasser in den Beinen die Rede, aber diese bildhafte Beschreibung wird dem Sachbestand nur unzureichend gerecht. Hinter diesen Schwellungen kann eine ernsthafte Krankheit stehen. Was Sie über geschwollene Beine wissen sollten, lesen Sie in diesem Ratgeber. 
 Wasser in den Beinen: Symptome und Ursachen 
 Wassereinlagerungen im Körper treten vor allem in Beinen, Füßen und Händen und im Gesicht (vorwiegend an den Augen) in Erscheinung. Besonders in der warmen Sommerzeit haben viele Menschen mit derartigen Beschwerden zu kämpfen, bei Frauen stellt außerdem die bevorstehende Periode eine zusätzliche Risikophase dar. In der medizinischen Fachsprache werden solche Wassereinlagerungen  Ödeme  genannt, der Volksmund spricht meist von Wasser in den Beinen oder von Wassersucht. 
  Interessant zu wissen:  Der Name Ödem stammt aus dem Griechischen und bedeutet im Deutschen Schwellung. Obwohl Beine und Füße besonders häufig betroffen sind, können Ödeme überall im menschlichen Körper auftreten. 
 Grundsätzlich ist ein hoher Wassergehalt im Körper nicht ungewöhnlich: Der menschliche Körper besteht zu etwa 60 bis 70 Prozent aus Wasser. Im Alter nimmt der Wassergehalt deutlich ab, dafür ist er bei Säuglingen sehr viel höher. Das Wasser sorgt nicht zuletzt in Gestalt von Blutplasma und Gewebeflüssigkeit dafür, dass unser Kreislauf funktioniert. Das Problem ist also nicht das bloße Vorhandensein von Wasser im Körper, sondern das Ungleichgewicht: Der Kreislauf bleibt nicht ausgewogen im Fluss, stattdessen  lagert sich Wasser in bestimmten Körperregionen überproportional stark ein . 
 Dieser Vorgang kann verschiedene Ursachen haben, und nicht alle davon sind im medizinischen Sinn wirklich gefährlich. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige der wichtigsten Ursachen näher vor. 
 Geschwollene Beine sind häufig harmlos 
 Nicht immer bedeuten geschwollene Beine einen Grund zu ernster Sorge. In vielen, wahrscheinlich in den meisten Fällen sind sie harmlos. Oft zeigen sie nichts weiter an als eine Folge ungenügender Bewegung oder einer salzreichen Ernährung. Mit etwas Erholung (das berühmte Beine hochlegen) und Kühlung (zum Beispiel durch nasse Umschläge) bzw. einer salzarmen Kost verschwinden die Schwellungen dann meist wieder von selbst. Mitunter sind diese Ödeme aber auch Symptome einer schwerwiegenden Erkrankung. Deshalb lohnt es sich, geschwollene Beine genau im Blick zu behalten und im Zweifel einen Arzt zu konsultieren. 
 Viele mögliche Ursachen sind im Alltag zu finden 
 Bei Schwellungen kann es sich um eine natürliche  Reaktion auf bestimmte Umweltbedingungen  handeln. Wenn Sie den ganzen Tag stehen oder sitzen und sich dabei kaum bewegen, kann das zu einem Blutstau führen, der geschwollene Beine zur Folge hat. Auch das Wetter spielt eine Rolle: Warme bis heiße Temperaturen begünstigen die Bildung von Ödemen, Insektenstiche sind ebenfalls ein potenzieller Risikofaktor. 
 Darüber hinaus sollten Sie auf Ihren Speiseplan achten: Eine  stark salzhaltige Ernährung  lässt Flüssigkeit aus dem Blut in das Gewebe übertreten. Eine weitere, oft nur wenig beachtete Ursache sind Hormonschwankungen, die besonders Frauen zu schaffen machen und ebenfalls Wassereinlagerungen entstehen lassen. Diese können sowohl vor der Periode als auch in der Schwangerschaft und während der Wechseljahre auftreten. 
 Verstopfte Venen sind eine verbreitete Ursache 
 Wenn Flüssigkeit aus dem Blut in das Gewebe tritt, deutet das auf einen gestörten Blutkreislauf hin. Dann gilt der Blick den Venen: Oft ist deren Funktionalität mehr oder weniger stark eingeschränkt – verstopfte Venen lassen rasch Schwellungen entstehen. Aber nicht nur der Blutkreislauf spielt eine Rolle, auch der Lymphabtransport kann bei einer Störung zu der Bildung von Ödemen führen. 
 Ein Lymphödem kann angeboren sein oder erworben werden 
 Wenn die Lymphgefäße des Körpers beschädigt wurden – beispielsweise kann dies durch Verletzungen oder medizinische Eingriffe (Operation und Bestrahlung) geschehen – dann entwickelt sich ein  Lymphödem . Wie andere Ödeme kann jedoch auch ein Lymphödem durch eine genetisch bedingte Störung der Lymphgefäße angeboren und damit von Geburt an vorhanden sein. 
 Bestimmte Medikamente und Krankheiten können Ödeme begünstigen 
 Die Einnahme bestimmter Medikamente kann ebenfalls eine Ursache für Wassereinlagerungen sein: Dazu zählen Antidepressiva, Medikamente gegen Bluthochdruck und Diabetes sowie entzündungshemmende Mittel. Krankheiten, die Leber, Nieren oder Herz betreffen, können sich auch auf den Blutkreislauf auswirken und damit Ödemen Vorschub leisten. Auch Krebs steht in Zusammenhang mit derartigen Symptomen. Gerade um derartigen Erkrankungen rechtzeitig wirksam begegnen zu können, sollte bei anhaltenden Ödemen zeitnah ein Arzt konsultiert werden. 
  Gut zu wissen:  Eine der häufigsten Herzerkrankungen, die als Ursache für Ödeme fungieren, ist die chronische Herzinsuffizienz. Weil das Herz das zurückfließende Blut nicht mehr weiterbefördern kann, kommt es zu einem Rückstau, der sich bis in den Bereich der Füße auswirken kann. 
 Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft 
 Nicht nur Hormonschwankungen im Vorfeld der Periode, auch Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft gehören zu den Risikofaktoren bei Frauen. Die mit dem weiblichen Zyklus und einer Schwangerschaft unvermeidlich einhergehenden hormonellen Veränderungen können Wassereinlagerungen in Füßen, Beinen, Händen und Brüsten verursachen. Allerdings sind Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft normalerweise nicht gefährlich und gehen nach einiger Zeit von allein vorüber. 
   
 Wasser in den Beinen: Behandlung und Therapie 
 Den Ursachen von Wasseransammlungen in den Beinen und an anderen Körperstellen können Sie mitunter mit verschiedenen Maßnahmen vorbeugen bzw. begegnen. Zu den einfachsten Tipps gehört das einfache Hochlagern der Füße, um die Venen zu entlasten und ein besseres Abfließen von Blut und Lymphflüssigkeit zu ermöglichen. 
 Allgemeine Tipps zum Umgang mit Wassereinlagerungen 
 Da  Bewegungsmangel ein häufiger Faktor für geschwollene Beine  ist, sollten Sie regelmäßig Sport treiben, um Wasser in den Beinen und auch der Bildung sichtbarer Krampfadern vorzubeugen. Kühlende Beinwickel und Wassertreten können den Beinen Linderung verschaffen, für anhaltende Beschwerden bietet sich unter Umständen das Tragen von Kompressionsstrümpfen an, um das Gewebe zu entlasten und zu stabilisieren. Durch den hohen Druck verhindern die Strümpfe das Ansammeln von Flüssigkeit in den jeweiligen Körperregionen. Sehr wirksam ist außerdem ein Wechselduschen der Beine mit warmem und kaltem Wasser. 
  Wichtig:  Je nach Ursache und Ausprägung Ihrer Wassereinlagerungen in den Beinen sollten Sie beim Sport Kompressionsstrümpfe tragen, damit sich Ihre Beschwerden nicht unnötig verschlimmern. Fragen Sie dazu am besten Ihren Arzt oder einen erfahrenen Therapeuten! 
 Der richtige Speiseplan kann vor Ödemen schützen 
 Eine gesunde Ernährung kann einen wertvollen Beitrag zu einer Entwässerung des Körpers leisten. Besonders wichtig ist dabei die Zufuhr von Magnesium. Magnesium steckt zum Beispiel in Nüssen, in grünem Gemüse und in Vollkornmehl. In unserer Online-Apotheke können Sie außerdem   Nahrungsergänzungsmittel   bestellen, mit denen Sie ein mögliches Magnesium-Defizit auf einfache Weise ausgleichen. Lebensmittel, die reich an Kalium sind, können ebenfalls entwässernd wirken. 
 Ihren Konsum von Alkohol, Zucker und Salz sollten Sie dagegen möglichst einschränken. Während Alkohol und Zucker in der Regel komplett bzw. nahezu entbehrlich sind, ist Salz grundsätzlich lebenswichtig und sollte in Maßen genossen werden. Nur zu viel Salz kann zu einer Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe führen, eine  salzarme Ernährung  wiederum fördert den Wasseraustausch. Zu den besten Tipps für Salzverzicht gehört das Würzen Ihrer Gerichte mit wohlschmeckenden Kräutern anstelle von Salz. 
 Viel trinken sollten Sie ebenfalls – vor allem Wasser. Denn tatsächlich können Sie durch die Zufuhr von 1,5 bis 2,5 Litern Wasser täglich das angesammelte Wasser aus dem Körper schwemmen. 
 
  Tipp:  Wenn Sie unsicher sind, welche Trinkmenge für Sie die richtige ist, fragen Sie bitte einen Ernährungsmediziner oder Ihren Arzt. Sowohl zu wenig als auch zu viel trinken kann unerwünschte Effekte nach sich ziehen. 
 
 Pflanzliche Wirkstoffe können Ihr Herz stärken 
 Was Ihrem Herz gut tut, hilft häufig auch gegen Wasser in den Beinen: Oleanderblätter, Weißdorn und Maiglöckchen gelten als bewährte pflanzliche Wirkstoffe. Es ist Laien allerdings nicht anzuraten, diese selbst zu sammeln und auszupressen, da sie bei falscher Handhabung giftig sind. Setzen Sie daher ausschließlich auf hochwertige Produkte namhafter Hersteller, wie Sie diese auch in unserem Sortiment finden! Wir bieten Ihnen selbstverständlich nur Mittel, mit denen Sie Ihren Speiseplan gemäß der ärztlichen Empfehlung bedenkenlos ergänzen können. 
 Geeignete Sportarten fördern den Blutfluss zum Herzen 
 Nicht jede Art von Sport hat dieselbe positive Wirkung und je nach Ursache sind andere Sportarten empfehlenswert. Bei schweren Beinen und Wassereinlagerungen in den Beinen ohne ernste Ursachen können sich  Laufsportarten wie Joggen und Walken  sehr günstig auswirken, ebenso wie  Radfahren . Durch derartige Bewegung fördern Sie den Blutfluss zum Herzen und den Abtransport von Schadstoffen aus dem Gewebe – je mehr Sie das Gewebe entlasten, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Flüssigkeit austritt und sich anderweitig sammelt. Auch Übungen, die Ihre Muskeln gezielt stärken und aufbauen, sind hilfreich. Verzichten sollten Sie hingegen auf Besuche in der Sauna, ausgedehnte Duschen und heiße Bäder. 
 Leiden Sie allerdings aufgrund einer   Venenschwäche   an geschwollenen Beinen, sollten Sie eher auf sanfte Bewegung ohne Stöße umschwenken oder sich beispielsweise beim Spinning oder bei Aquagymnastik auspowern, bei der Sie durch das Wasser zusätzlich eine sanfte Kompression erfahren. 
 
  Tipp:  Warten Sie am besten die Diagnose Ihres Arztes ab, bevor Sie mit einer neuen Sportart beginnen, und fragen Sie ihn um Rat, welcher Sport für Sie am ehesten infrage kommt! 
 
 Wann eine Behandlung durch Ihren Arzt notwendig ist 
 Die Art der auftretenden Symptome gibt darüber Aufschluss, ob eine Behandlung in Eigenregie möglich oder doch besser ein Besuch bei einem Arzt geboten ist. Ein wichtiges Indiz ist die Dauer der Schwellungen: Sind Füße oder Beine nach einer Frist von 24 Stunden immer noch geschwollen, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, um sicherzugehen, dass Sie keine schwerwiegende und behandlungsbedürftige Krankheit haben, die einer umgehenden Therapie bedarf. Auch wenn Sie starke Schmerzen in den Beinen verspüren, ist ärztlicher Rat einzuholen. 
 Symptome wie Fieber und Kurzatmigkeit sind ein Warnsignal 
 Treten neben den Schwellungen außerdem Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit oder gar Fieber auf, dann sollten Sie eine ernstzunehmende Krankheit als Ursache in Erwägung ziehen und auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Immer eine wichtige Rolle spielt die Dauer der Beschwerden: Je länger ein Ödem unbehandelt bleibt, desto eher können sich schmerzhafte Begleiterscheinungen wie Juckreiz und Ausschlag einstellen. 
 Fazit 
 Sind die Beine abends schwer, ist das nicht immer nur ein normales Zeichen dafür, dass Sie einen harten Arbeitstag hinter sich gebracht haben. Obwohl geschwollene Beine oft harmlos sind, sollten Sie genau hinsehen: Halten die Symptome über einen längeren Zeitraum an, können sich dahinter schwerwiegende Erkrankungen verbergen. In diesem Fall sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Regelmäßige Bewegung und genügend Sport im Alltag sind wichtig, um dem Entstehen von Ödemen vorzubeugen. Auch wenn Sie eine Therapie grundsätzlich nicht in Eigenregie angehen sollten, können Sie durch Zufuhr von Magnesium möglicherweise eine wertvolle Basis für eine effektive Behandlung legen. 
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 Bildquelle: ©chuugo - stock.adobe.com 
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                 Versagen der Venenklappen, schwaches Herz – Aspekte einer Venenschwäche 
 Krampfadern und Besenreiser sind weitverbreitet und werden meist als kosmetisches Problem wahrgenommen. Tatsächlich stellt die Ursache, eine Venenschwäche, aber auch eine ernsthafte Belastung für die Gesundheit dar und ist mit diversen Beschwerden und teils auch anderen Krankheiten verbunden. Der richtige Umgang mit einem Venenleiden macht den Betroffenen das Leben leichter: In diesem Ratgeber verraten wir Ihnen wichtige Tipps, wie Sie den Umgang mit einer Venenschwäche entspannter gestalten können. Außerdem erfahren Sie, wie Sie Krampfadern, Besenreiservarizen und ähnliche Erkrankungen behandeln und ihrer Entstehung möglicherweise auch vorbeugen können. 
 Was versteht man unter einer Venenschwäche? 
 Viele Menschen setzen eine  Venenschwäche  mit den Volksleiden  Besenreiser  (in der Medizin als Unterform der Varikose oder Besenreiservarizen bekannt) und  Krampfadern  gleich. Für den kundigen Arzt ist das Krankheitsbild etwas differenzierter und weiter gefasst: Eine Veneninsuffizienz beschreibt ein Venenleiden in unterschiedlicher Intensität und mehreren Stufen. Der Ausgangspunkt ist dabei eine Funktionsstörung der Venenklappen. Wenn diese Ventile im Körper nicht mehr richtig schließen, wird der Blutkreislauf nicht zurück zum Herzen gelenkt. Stattdessen sinkt das Blut weiter ab und gelangt in die Beine. 
 Der Blutstau in den Beinen beeinträchtigt das angrenzende Gewebe 
 Bei einer anhaltenden Venenschwäche staut sich das Blut mehr und mehr in den Beinen, es tritt schließlich Flüssigkeit aus und beeinflusst das angrenzende Gewebe. In der Praxis bewirkt das eine schlechtere Versorgung der Haut mit den benötigten Nährstoffen. Hält sich diese Krankheit über einen längeren Zeitraum, dann stellt der Arzt die Diagnose  chronische Veneninsuffizienz . Weil diese Erkrankung nicht nur unangenehm schwere, müde und geschwollene Beine verursacht, sondern die Gesundheit mitunter stark beeinträchtigen kann, ist eine fachkundige Behandlung geboten. 
 Die Symptome einer Venenschwäche 
 Je früher ein Venenleiden erkannt wird, desto besser die Behandlungschancen – deshalb ist es wichtig, die  Symptome zu kennen  und auf die ersten Anzeichen zu reagieren. Im Zweifel ist immer der Besuch bei einem Arzt ratsam, weil nur dieser eine sichere Diagnose stellen und eine geeignete Behandlung einleiten kann. Es gibt aber auch Anzeichen, die jedem Menschen zu denken geben sollten – und die meisten davon stehen in Zusammenhang mit den Beinen. 
 Müde Beine sind die ersten Symptome einer Venenschwäche 
 Langes Stehen und langes Sitzen stellt eine enorme Belastung für die Beine dar. Wer dies aus beruflichen Gründen immer wieder tun muss, wird am Abend häufig müde Beine bemerken. Oft handelt es sich dabei allerdings nicht nur um normale Ermüdungserscheinungen, sondern es kann sich um die Vorboten einer Venenschwäche handeln. 
 Auch Schwellungen an den Fußknöcheln sind ein Indiz 
  Geschwollene Fußknöchel  können ebenfalls Symptome einer Venenschwäche sein. Auch sie treten überwiegend abends auf sowie bei warmen Umgebungstemperaturen, zum Beispiel an einem heißen Sommertag. Meist handelt es sich dabei auch um Ödeme, also Ansammlungen von Wasser an den Knöcheln oder am Unterschenkel. 
 
  Tipp:  Um zu unterscheiden, ob es sich um eine Fettansammlung oder um eine Einlagerung von Wasser oder Gewebsflüssigkeit handelt, können Sie einen einfachen Test machen. Drücken Sie mit dem Finger einige Sekunden lang in Ihr Bein, Ihren Fuß oder an Ihren Knöchel – bleibt die entstandene Delle eine Weile bestehen, liegt es nahe, dass es sich bei den Schwellungen um eingelagertes Wasser oder Gewebsflüssigkeit handelt. Spätestens dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen, der Ihre Venenklappen bzw. Venen auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft und nötigenfalls eine gezielte Behandlung anordnet. 
 
 Besenreiser und Krampfadern als typische Symptome 
 Nicht nur Frauen fürchten Besenreiser und   Krampfadern  , die aufgrund ihrer Optik das Aussehen von Unter- und Oberschenkeln und damit das Selbstbewusstsein der Betroffenen beeinträchtigen. Oft wird eine Therapie vor allem zu kosmetischen Zwecken angestrebt – denn zumindest  Besenreiservarizen  sind in der Regel für die Gesundheit völlig unbedenklich. Besenreiser sind kleine, rötliche und bläuliche Zeichnungen der Venen – oftmals so ausgeprägt wie das Netz einer Spinne, das Unterschenkel, Wade oder Oberschenkel überzieht. 
 Wiederkehrende Krämpfe sorgen für unruhige Beine 
 Eine Venenschwäche macht die Beine jedoch nicht immer müde – sie kann auch gerade das Gegenteil bewirken:  Unruhige Beine  werden von wiederkehrenden Krämpfen geplagt. Zudem sind auch einfache Schmerzen in den entsprechenden Gliedern ein Indiz für angegriffene Venen. Ebenso ist ein heftiger Juckreiz ein charakteristisches Symptom. 
 Im schlimmsten Fall kann sich ein offenes Geschwür bilden 
 Wird eine rechtzeitige Therapie der chronischen venösen Insuffizienz versäumt, kann sich an einem besonders stark betroffenen Bein ein offenes Geschwür bilden. Ihr Arzt nennt dieses offene Hautgeschwür  Ulcus cruris . Weil offene Wunden ein idealer Nährboden für weitere Erkrankungen sind, sollte umgehend eine professionelle Behandlung erfolgen, um unnötige Folgeerkrankungen zu vermeiden und das Bein weitestgehend gesund zu halten. 
 Die Ursachen für eine Venenschwäche 
 Zu den wichtigsten Ursachen für eine Venenschwäche gehören das bereits angesprochene  lange Sitzen und lange Stehen . Eine derartige Belastung der Beine kann schnell Krampfadern und andere Beschwerden hervorrufen. Grundsätzlich ist ein Mangel an Bewegung bei den möglichen Ursachen einer Venenschwäche immer an vorderster Stelle zu nennen. Auch  Übergewicht  spielt eine Rolle: Je mehr Last die Beine zu tragen haben, desto eher leiden sie unter einer Venenschwäche. Weil sich ein Venenleiden auch auf das Herz auswirkt, kann eine schnelle Therapie lebenswichtig sein. Doch auch  genetische Faktoren  können Einfluss auf die Entstehung von Venenleiden haben: Wenn Mutter oder Großmutter viele Krampfadern und Besenreiser haben oder häufig unter geschwollenen Beinen leiden, sollten die Nachkommen frühzeitig mit dem Thema betraut werden und verstärkt auf erste Anzeichen achten. 
 Venenschwäche betrifft mehr Frauen als Männer 
 Zwar können grundsätzlich beide Geschlechter an einer Venenschwäche leiden, jedoch sind Frauen weitaus häufiger betroffen als Männer. Jede sechste Frau in Deutschland muss sich einer entsprechenden Diagnose stellen. Verantwortlich dafür sind die weiblichen Hormone. Auch eine Schwangerschaft kann das Risiko einer Venenschwäche erhöhen. Eine gewisse Veränderung der Venen ist dabei die Norm für nahezu alle Menschen: Etwa 90 Prozent Männer und Frauen haben es in ihrem Leben mit leichten Ausprägungen von Venenschwäche zu tun. 
 Übergewicht und Druck sind häufige Ursachen für Venenschwäche 
 Bei starkem Übergewicht vergrößert sich der Druck auf die Venen und es kommt leichter zu einer Venenschwäche. Das gilt auch in der Schwangerschaft, wenn der größer werdende Bauch auf die Venen drückt. Hinzu kommt, dass ein hohes Körpergewicht und Last auch das Herz besonders fordern. Alles, was das Herz belastet, wirkt sich auch auf die Venen und das umlaufende Blut aus – und umgekehrt. 
 
  Interessant:  Viele Menschen denken, dass eine Venenschwäche oder Besenreiser zwangsläufig auf Übergewicht zurückzuführen sind. Das ist jedoch nicht der Fall! Auch schlanke Frauen und Männer können schlecht schließende Venenklappen oder schwache Venen haben, welche die unangenehmen Beschwerden und teils auch Schmerzen hervorrufen. 
 
 Tipps zum richtigen Umgang mit einer Venenschwäche 
 Legen erste Symptome einen Verdacht auf Venenschwäche nahe, empfiehlt sich baldmöglichst der Besuch bei einem Arzt, damit dieser  frühzeitig eine sichere Diagnose stellen und eine richtige Therapie einleiten  kann. Dafür werden die Knöchel, Unter- und Oberschenkel des Patienten genau betrachtet und abgetastet und auf äußerliche Veränderungen wie Besenreiservarizen, Krampfadern und Flecken untersucht. In der Regel kommt für diese Untersuchung ein Ultraschallgerät zum Einsatz. Damit lässt sich zum Beispiel prüfen, ob die Venenklappen noch richtig schließen. 
  Wichtig zu wissen:  Mitunter können auch andere Erkrankungen als ein Venenleiden hinter den genannten Beschwerden stecken. Auch deshalb ist die Untersuchung durch einen Arzt sinnvoll. 
 Die Therapie richtet sich nach den Beschwerden 
 Die konkrete Therapie nach der Diagnose Venenschwäche richtet sich immer nach der Art der Beschwerden. Das Ziel bleibt aber bei allen Methoden dasselbe: Die Funktion der Beinvenen soll wiederhergestellt und verbessert werden, damit das Herz Organe und Gewebe wieder zuverlässig mit Blut versorgen kann. 
 Kompressionsstrümpfe üben Druck auf die Venen aus 
 Häufig wird eine Therapie auf Basis von Kompression eingeleitet: Dafür trägt der Patient die sogenannten   Kompressionsstrümpfe  , die Druck auf die Beinvenen ausüben und auf diese Weise den Venenklappen die Funktion erleichtern und das Schließen unterstützen. Kompressionsstrümpfe gibt es in unterschiedlichen Kompressionsklassen, die je nach Schweregrad der Veneninsuffizienz zum Einsatz kommen. Es empfiehlt sich daher, ggf. den behandelnden Arzt um Rat zu fragen, denn: Nicht jeder Stützstrumpf eignet sich auch für eine schwere Venenschwäche. 
 Bewegung ist wichtig gegen Venenleiden 
 Ob gesunde oder kranke Beinvenen: Laufen ist meist besser als Stehen und Sitzen. Daher ist Bewegung im Kampf gegen eine Venenschwäche absolut unverzichtbar. Kompressionsstrümpfe und Bewegung sind dabei auch kein Widerspruch, sondern ergänzen sich gut – ein ausgedehnter Spaziergang ist auch mit den Druckstrümpfen möglich. Für den Sport gibt es spezielle Kompressionsstrümpfe, um die Stöße abzufangen und eine weitere Beeinträchtigung der Beinvenen zu vermeiden. 
 Medikamente können eine Therapie ergänzen 
 Nicht immer ist die Einnahme von Medikamenten bei einer Venenschwäche notwendig oder sinnvoll. Bei einem leichten Venenleiden können Wirkstoffe wie Rosskastanien-Extrakt oder Roter Weinlaub-Extrakt unterstützen.   Hochwertige Produkte gegen Venenleiden   finden Sie auch in unserem Online Shop. Ist das Venenleiden aber schon so weit fortgeschritten, dass Kompressionsstrümpfe, pflanzliche Mittel und Bewegung allein die Symptome nicht ausreichend lindern können, kann ein Arzt auch bestimmte Medikamente verordnen – zum Beispiel entwässernde Arzneimittel, die bei stark ausgeprägten Ödemen zum Einsatz kommen.. Für juckende Hautekzeme und ähnliche mit der Krankheit einhergehende Hautveränderungen empfiehlt sich eine geeignete Hautpflege, in besonders hartnäckigen Fällen gibt es entzündungshemmende   Salben oder Cremes mit Cortison  , die kurzfristige Linderung verschaffen können. 
 Operativer Eingriff statt Therapie 
 Falls eine konservative Therapie nicht ausreicht, kann ein operativer Eingriff vorgenommen werden. In vielen Fällen ist es möglich, diesen ambulant durchzuführen, sodass kein stationärer Aufenthalt in einem Krankenhaus notwendig wird. Mitunter ist es auch nicht allein die Sorge um die Gesundheit, welche die Betroffenen zu einem solchen Eingriff drängt, sondern der ästhetische Einschnitt, den die geschwollenen und gezeichneten Adern mit sich bringen. 
 Inwieweit es nötig und sinnvoll ist, die betroffenen Venenabschnitte zu entfernen oder mit einem Laser zu behandeln, kann nur ein Fachmann feststellen. In schweren Fällen kann ein solcher Eingriff die einzige Lösung sein und dem Leben ein Stück Qualität zurückgeben. 
 
  Tipp:  Nutzen Sie den Service Ihres Facharztes oder eines auf Venenleiden spezialisierten Therapeuten, stellen Sie Ihre Fragen und lassen Sie sich eingehend dazu beraten, welche Behandlung die richtige für Sie ist. 
 
 Lässt sich einem Venenleiden vorbeugen? 
 Durch bestimmte Verhaltensweisen kann einer Venenschwäche unter Umständen vorgebeugt werden, auch wenn es selbstverständlich keinen 100%igen Schutz gibt. Sport und gesunde Ernährung sowie eine regelmäßige Entlastung tun jedem Bein gut und lassen das Blut gesund zirkulieren. Umgekehrt können eine einseitige Kost und fettes Essen geschwollene Venen und Schmerzen in den Füßen begünstigen, weshalb Sie weitestgehend darauf verzichten sollten. 
 Abwechslung und Entlastung sind wichtig 
 Mitunter lässt sich langes Stehen oder Sitzen aus beruflichen Gründen kaum vermeiden – gerade dann ist das Risiko einer chronischen venösen Insuffizienz besonders hoch. Deshalb ist es wichtig, die Ursachen abzumildern, jedem Bein immer wieder das jeweilige Gegenteil als Entlastung zu gönnen, damit das Blut sich nicht staut. Wer lange sitzt, sollte immer wieder zwischendurch aufstehen und nach Möglichkeit etwas herumgehen. Wer lange steht, sollte sich zwischendurch hinsetzen und die Füße im wahrsten Sinn des Wortes auch einmal hochlegen. Gelegentlich kleinere Übungen zu absolvieren, wie zum Beispiel den  regelmäßigen Wechsel des Standbeines  und  kreisende Bewegungen mit den Füßen , können ebenfalls helfen, schwere und müde Beine zu verhindern. 
 Sport hält auch Beine und Venen gesund 
 Sport ist auch bei Venenleiden eine gute Idee, wenn er im richtigen Maß ausgeübt wird. Eine halbe Stunde zügige Bewegung am Tag oder zwei- bis dreimal pro Woche eine intensivere sportliche Betätigung kann dabei als Orientierung dienen. Ein strammer Spaziergang ist ebenso empfohlen wie richtiges Jogging.  Schwimmen und Aquagymnastik  wirken sich gleich mehrfach positiv auf den Körper aus: Durch den Wasserdruck erfahren die Beine eine leichte Kompression, ganz ohne Stützstrümpfe zu tragen. Außerdem federt das Wasser Stöße und Aufpralle ab, wodurch die Venen zusätzlich geschont werden. Hinzu kommt natürlich noch der Kalorienverbrauch beim Wassersport. Daneben kann auch  Radfahren  das Blut in Fluss bringen und die Venen gesund halten. Eine Ausnahme von dieser Regel stellen Menschen mit bestimmten Krankheiten dar, bei denen es ärztliche Vorbehalte gegen die intensive Ausübung von Sport gibt. Deshalb ist es immer gut, vor Aufnahme einer neuen Sportart einen Arzt zu fragen. 
  Wichtig zu wissen:  Sport ist gut für die Durchblutung, darf aber die Knöchel und Venen nicht zu sehr belasten. Intensive Stöße und Stopps wie etwa beim Tennis und hoher Druck sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Informieren Sie sich bei Ihrem Arzt, welche Sportarten er Ihnen nahelegt, und lassen Sie sich gegebenenfalls geeignete Kompressionsstrümpfe für den Sport empfehlen. 
 Tägliche Übungen zur Entlastung 
 Die regelmäßige Therapie der Venenschwäche sollte bei den Betroffenen zum Alltag gehören. Das gilt insbesondere für Menschen mit einem schwachen Bindegewebe, die besonders gefährdet für ein Venenleiden sind. Mit besonderen Übungen lässt sich das Gewebe unterstützen. Schon das einfache Wippen mit den Fußspitzen bringt eine Entlastung mit sich. Kompressionsstrümpfe können diese Übungen unterstützen und auch als vorbeugende Maßnahme ihren Dienst tun. Bringen Sie grundsätzlich ein wenig  mehr Aktivität  in Ihren Alltag: Nehmen Sie die Treppe, statt den Aufzug oder die Rolltreppe, gehen Sie öfter zu Fuß anstatt mit der Bahn oder dem Auto zu fahren. Selbst wenn Sie Ihr Auto nur 100 Meter weiter weg parken als sonst oder eine Haltestelle eher aus dem Bus aussteigen, tun Sie etwas Gutes für Ihre Gesundheit. Denken Sie immer daran: Das Verlassen der persönlichen Komfortzone ist zwar zunächst unangenehm, kann Ihnen gesundheitlich aber deutliche Vorteile bringen und möglicherweise sogar chronische Beschwerden langfristig verhindern. Worauf warten Sie noch? Wagen Sie den ersten Schritt! 
 Gesund essen entlastet Herz und Venen 
 Eine ungesunde Ernährung kann eine große Belastung für Herz und Venen darstellen. Falls Ihnen Ihre Gesundheit am Herzen liegt, sollten Sie deshalb möglichst  zucker- und fettarm  und stattdessen abwechslungs- und nährstoffreich essen. Das wirkt sich nicht nur positiv auf Ihr Wohlbefinden aus, sondern kann auch dazu beitragen, weiteren Krankheiten vorzubeugen, und gehört deshalb immer zu den ersten Tipps für eine gesunde Lebensweise. Naschen Sie weniger Süßigkeiten, ersetzen Sie Chips beispielsweise durch Rohkost-Sticks und trinken Sie nur wenig Alkohol – denn gerade dieser kann die Venen stark belasten und Ihrem Herzen zusetzen. Das gesündeste Getränk ist noch immer Wasser, gerne kombiniert mit ein paar Spritzern Fruchtsaft. Probieren Sie es aus, sicherlich werden sich Sie schon bald daran gewöhnen und Gefallen an einer gesunden Ernährung finden! 
 Fazit 
 Viele Menschen leiden unter einer Venenschwäche.  Müde, schwere Waden und Krampfadern  sind heutzutage ein Volksleiden, das vor allem viele Frauen betrifft – insbesondere nach einer Schwangerschaft. Aber auch viele Männer sind betroffen, und häufig ist es neben den Bedenken für die Gesundheit auch ein ästhetischer Einschnitt. Halten Sie Ihre Beine daher mit regelmäßigen Übungen fit und das Blut in Bewegung, essen Sie gesund, trinken Sie wenig Alkohol und leben Sie möglichst bewusst – alles, was dem Herzen gut tut, ist auch für Ihre Venen gut, und umgekehrt. Im Zweifel sollten Sie auch im Zusammenhang mit einer Venenschwäche frühzeitig Ihren Arzt konsultieren. Nur er kann eine fachkundige Diagnose stellen, die passende Therapie oder in schweren Fällen eine mögliche operative Entfernung der betroffenen Adern anordnen. Doch keine Sorge: Durch Befolgen der vorgestellten Tipps können Sie mit etwas Glück vielen Ursachen einer Venenschwäche präventiv begegnen. 
 
 Bildquelle: (c) Agnes Sadlowska 
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            <title type="text">Mechanische bzw. manuelle und elektronische Blutdruckmessgeräte im Vergleich</title>
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                 Messgeräte für die Blutdruckmessung (medizinischer Fachausdruck: Sphygmomanometer) gibt es in mechanischer bzw. manueller und elektronischer Ausführung. Ein mechanisches Blutdruckmessgerät werden Sie in der Regel bei der Untersuchung durch Ihren Arzt vorfinden.  Beide Varianten sind verlässliche Instrumente , um den Blutdruck zu ermitteln, und beide Geräte funktionieren auch ähnlich: Über Manschetten an Handgelenk oder Oberarm wird die Messung durchgeführt. Trotzdem gibt es wichtige Unterschiede und beide Geräte haben individuelle Vor- und Nachteile. Im Folgenden stellen wir Ihnen sowohl das elektrische bzw. digitale als auch das manuelle Blutdruckmessgerät detailliert vor und erklären Ihnen, welche Besonderheiten die Geräte jeweils haben und was Sie bei der Messung berücksichtigen sollten, damit die Geräte Ihnen bei jeder Blutdruckmessung korrekte Werte liefern. 
 Elektronisches Blutdruckmessgerät: Informationen, Ablauf der Messung und Vorteile 
 Wie funktionieren elektronische Blutdruckmessgeräte genau? 
 Ein elektronisches Blutdruckmessgerät besticht vor allem durch seine einfache Handhabung. Selbst Patienten, die keine Erfahrung mit der regelmäßigen Blutdruckmessung haben, kommen in der Regel  problemlos  damit zurecht, wenn sie die beiliegende Anleitung aufmerksam gelesen haben und die Informationen des Herstellers berücksichtigen. Die technischen Voraussetzungen für das Messen des Blutdrucks sind kaum nennenswert; es wird nicht einmal eine Steckdose benötigt. Die Blutdruckmessung mit einem elektronischen Gerät funktioniert ganz einfach mit Batterien, welche das Aufpumpen der Manschette, das digitale Display und die Tasten speisen. So einfach kann das Messen von Blutdruck, Puls und Co. sein! 
 Was sind halbautomatische Messgeräte? 
 Eine Besonderheit in der Medizin stellen  halbautomatische Blutdruckmessgeräte  dar. Diese Messgeräte sind sehr kompakt und arbeiten besonders batterieschonend. Weil das Aufpumpen von Hand erledigt wird, muss die Batterie weniger Energie zur Verfügung stellen und ein einzelner Batteriesatz reicht so für deutlich mehr Messvorgänge. Anders als bei einem gänzlich manuellen Gerät erfolgt die Anzeige der Werte jedoch digital, sodass sie nach jeder Messung am Oberarm bequem und übersichtlich auf einem elektronischen Display abgelesen werden können. Ein halbautomatisches Blutdruckmessgerät ist außerdem ideal als Begleiter auf einer Reise geeignet, wenn Sie die tägliche Messung auch unterwegs durchführen möchten oder auf Anraten Ihres Arztes vornehmen und protokollieren sollten. Da einige Modelle wie zum Beispiel vom bewährten Hersteller BOSO mit praktischem Etui, Batterien und Blutdruckpass geliefert werden, ist das Mitführen des Gerätes sowie das Festhalten von Informationen zum täglichen Blutdruck noch komfortabler. 
 Alle Vorteile elektronischer Blutdruckmessgeräte im Überblick 
 Elektrische Sphygmomanometer bringen einige Vorzüge mit sich: Sie sind nicht nur viel einfacher zu nutzen als ein mechanisches Blutdruckmessgerät, sondern bieten gerade unerfahrenen Personen zudem viele wertvolle Optionen bei der Messung. So können beispielsweise  mehrere Ergebnisse gespeichert  werden, je nach Modell sogar für verschiedene Nutzer, sodass gleich mehrere Personen eines Haushalts das Gerät täglich verwenden und ihre Werte im Blick behalten können. Auf diese Weise kann unter Umständen sogar die Notwendigkeit entfallen, jeden Tag sorgfältig Buch über die erzielten Ergebnisse zu führen, was für viele Patienten eine wahre Erleichterung darstellen könnte. 
  Tipp:  Bevor Sie sich auf den Speicher Ihres Messgerätes verlassen, schlagen Sie die entsprechenden Informationen dazu in der Bedienungsanleitung nach. Jeder Speicher hält die Werte unterschiedlich lange fest und nicht jedes Gerät kann die Ergebnisse mehrerer Personen zuverlässig speichern bzw. zuordnen. Wenn Sie zu Bluthochdruck neigen, Medikamente einnehmen, die auf den Blutdruck einwirken, oder auffällige Schwankungen feststellen, nachdem Sie mehrfach Ihren Blutdruck gemessen haben, sollten Sie sicherheitshalber Ihren Arzt fragen, ob ihm eine geräteinterne Speicherung ausreicht oder ob er Ihre Werte besser in einem übersichtlichen Blutdruckpass oder einem Notizheft ablesen kann. 
 Die digitalen Displays geben bei richtiger Bedienung sehr korrekte Messwerte für den jeweiligen Blutdruck aus. Auch bei kleinen Displays ist die Anzeige in der Regel noch gut zu lesen. Sehr praktisch sind auch die  akustischen Meldungen , die beim Lesen und Verstehen der ermittelten Messwerte helfen. Darüber hinaus wird bei einem elektronischen Gerät kein weiteres Zubehör benötigt, während bei der mechanischen Variante immer Stethoskope zum Einsatz kommen muss. 
 Das sind die Vorteile einer Messung am Handgelenk 
 Neben den Blutdruckmessgeräten für den Oberarm, bieten viele Hersteller auch zuverlässige Messgeräte für das Handgelenk an. Dabei bietet die Messung am Handgelenk einige Vorzüge, die einen Gebrauch im Alltag erleichtern. So vereinfacht die im Vergleich zu mechanischen oder Oberarm-Blutdruckmessgeräten  geringe Größe der Geräte  beispielsweise die Handhabung und erlaubt ein Mitführen im Alltag oder auf Reisen. Da Manschette und Messgerät bei der elektronischen Variante überdies eine Einheit bilden, wird das Anlegen und die Bedienung zusätzlich erleichtert. 
 Im Gegensatz zu einer Blutdruckmessung, bei der die Manschette am Oberarm befestigt wird, spielt normalerweise auch die Bekleidung keine Rolle: Für die Messung am Handgelenk werden T-Shirt, Pullover, Hemd oder Bluse einfach ein wenig nach oben geschoben, während bei einer Messung am Oberarm die Bekleidung praktisch immer einen Störfaktor darstellt und oftmals ausgezogen werden muss. 
 Oft bieten die Geräte für das Handgelenk auch noch weitere Optionen und können zum Beispiel  neben dem Blutdruck auch den Puls messen . Diese Mehrfunktionalität ist bei der mechanischen Variante nicht gegeben. 
 Für einige Patientengruppen empfiehlt es sich, die Blutdruckmessung am Oberarm vorzunehmen, da einige Vorerkrankungen zu Veränderungen der Arterien führen können. Dadurch, dass die Arterien im Oberarm weniger sensibel auf diese Veränderungen reagieren, sind die Messungen im Vergleich genauer als die am Handgelenk. Patienten mit Herzrhythmusstörungen, Diabetes, Arteriosklerose, Raucher oder auch ältere Menschen sollten daher auf ein Oberarm Blutdruckmessgerät zurückgreifen. Besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt, welche Messvariante für Sie in Frage kommt. 
 Eine korrekte Handhabung elektronischer Blutdruckmessgeräte ist wichtig 
 Damit Sie von den vielfältigen Vorteilen eines elektrischen Blutdruckmessgeräts profitieren können, ist eine korrekte Handhabung wichtig. Die ist weit einfacher als bei einem mechanischen Gerät, muss aber dennoch erst einmal verstanden und mitunter ein wenig geübt werden. Entscheidend ist das  korrekte Anlegen der Manschette : Diese darf erst festgezogen werden, wenn das Gerät selbst an der Innenseite des Handgelenks, also an der Pulsader, bzw. am Oberarm angelegt wurde. Bei den meisten Modellen genügt es, nach dem Anlegen die Start-Taste zu betätigen. 
  Wichtig:  Beachten Sie unbedingt die Ihrem Blutdruckmessgerät beigelegten Anweisungen! Nutzen Sie das Gerät niemals zu einem anderen Zweck als dem vorgesehenen – zum Beispiel zu einer Überwachung eines Herzschrittmachers. Sollten Sie Schmerzen verspüren, dann drücken Sie sofort die Stopp-Taste, um die Manschette zu entlüften und abzunehmen. Fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt um Rat, welches Gerät sich für Ihren Bedarf am besten eignet! 
 Gerät und Manschette sollten zwar  regelmäßig und gründlich gereinigt , dabei aber auch unbedingt vor Feuchtigkeit geschützt werden. Auch scharfe Reinigungsmittel wie Alkohol oder Benzin sind tabu. Benutzen Sie am besten ein weiches Tuch mit einer milden Seifenlauge. In der Regel sind automatische Blutdruckmessgeräte nicht kompatibel zu wiederaufladbaren Batterien. Des Weiteren gilt, dass Sie grundsätzlich nur Batterien nutzen sollten, die ausdrücklich für den Gebrauch mit Ihrem Messgerät empfohlen werden. Alle Informationen dazu finden Sie in der Bedienungsanleitung der gewählten Produkte. 
 Attraktive Preise für elektronische Blutdruckmessgeräte 
 Wer dem Glaubenssatz anhaftet, eine gute Gesundheit sei teuer, irrt gewaltig: Batteriebetriebene Blutdruckmessgeräte kosten gar nicht so viel, wie viele Menschen denken. Abgesehen davon zahlt sich eine sinnvolle Investition in ein Messgerät mitunter mit einem Plus an Lebensqualität, mehr Entspannung im Alltag und einem langen, gesunden Leben – schließlich geht es um Ihre Gesundheit! Elektrische Blutdruckmessgeräte bestechen durch angenehm niedrige Preise. In Ihrer Online-Apotheke bekommen Sie entsprechende Modelle von guter Qualität bereits ab einem niedrigen zweistelligen Betrag. Für ein Blutdruckmessgerät in elektronischer Ausführung müssen Sie also nicht übermäßig tief in Ihre Tasche greifen. 
 Die besten elektronischen Blutdruckmessgeräte für den Heimgebrauch 
 Auf dem Markt gibt es inzwischen viele verschiedene Blutdruckmessgeräte in hochwertiger Qualität, mit denen Sie Ihren Blutdruck zuverlässig messen können. Angesichts der großen Auswahl fällt die Wahl jedoch nicht immer leicht. Aus diesem Grund hat die renommierte Stiftung Warentest verschiedene Produkte ausgewählt und einem umfangreichen Test unterzogen, um aufzuzeigen, welche Geräte die höchste Messgenauigkeit bieten. 
 Blutdruckmessgeräte von BOSO, Beurer, Omron, Braun und mehr 
 Zu den namhaften Anbietern, die sich seit vielen Jahren auf dem Markt etabliert haben, gehört unter anderem das deutsche Unternehmen Bosch + Sohn, kurz BOSO, das sich ganz auf Blutdruckmessgeräte und das passende Zubehör spezialisiert hat. Die Marke BOSO wurde mit dem  Qualitätssiegel der Deutschen Hochdruckliga  ausgezeichnet und erhält auch im  Test der Stiftung Warentest  eine hohe Bewertung. Mit einem Blutdruckmessgerät von BOSO können selbst unerfahrene Patienten ganz einfach und bequem zuverlässig ihren Blutdruck messen. 
 2016 erhielten im Vergleich mehrerer Blutdruckmessgeräte nur drei Modelle die Wertung &quot;Gut&quot;. Zwei der mit &quot;Gut&quot; bewerteten Messgeräte im Test stammten dabei von BOSO. Angesichts dieser glänzenden Bilanz ist ein Blutdruckmessgerät von BOSO für zahlreiche Personen, die ihren Blutdruck regelmäßig messen möchten, eine hervorragende Wahl. Im direkten Vergleich zu BOSO schneiden auch die Blutdruckmessgeräte von Omron gut ab. Display und Anzeige sind leicht verständlich und lassen sich auch von Laien gut interpretieren. Dennoch kann eine anfängliche Hürde bei allen Geräten sein, dass Hersteller – ob BOSO, Beurer, Omron oder Braun – meist eigene Symbole und Angaben verwenden. Diese werden jedoch normalerweise gut in der beiliegenden Anleitung des Gerätes beschrieben und erklärt. Sollten Sie unsicher sein, was die Anzeige Ihres Geräts bedeutet, nehmen Sie am besten Kontakt zu Ihrem Arzt auf und fragen Sie ihn, was die Ergebnisse Ihrer Messung aussagen. 
  Tipp:  Unabhängig davon, für welches Modell Sie sich zur Blutdruckmessung entscheiden, möchten wir Ihnen folgenden Rat ans Herz legen: Sollten die Werte die Grenzwerte regelmäßig über- bzw. unterschreiten, ist in jedem Fall fachmännischer Rat gefragt. Nur ein Mediziner kann auf Grundlage der vom Blutdruckmessgerät ermittelten Informationen eine richtige Behandlung einleiten. Den täglichen Test von Blutdruck und Puls können Sie selbst vornehmen, einen Arztbesuch kann selbst das beste Blutdruckmessgerät allerdings nicht ersetzen. 
 Für eine zuverlässige Messung stehen Ihnen in unserer Online-Apotheke zahlreiche Messgeräte renommierter Hersteller zur Wahl. Bestellen Sie qualitativ hochwertige Produkte aus unserem Sortiment und profitieren Sie von einem exzellenten Service sowie von einer schnellen Lieferung! 
  Wichtig:  Elektrische Blutdruckmessgeräte sind empfindliche medizinische Instrumente, weshalb Sie beim Kauf Wert auf seriöse Angebote legen und das Preis-Leistungs-Verhältnis vergleichen sollten. In unserer Online-Apotheke bieten wir Ihnen ausschließlich qualitativ hochwertige Blutdruckmessgeräte mit ausgewähltem Zubehör zum besten Preis –  &quot; href=&quot;/arzneimittel/herz-kreislauf/blutdruckmessgeraete/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt; entdecken Sie es selbst  ! 
 Mechanische Blutdruckmessgeräte: Infos, Bedienung und Vorteile 
 Das Blutdruckmessgerät per se gibt es schon ziemlich lange, hat sich in den letzten Jahren jedoch stark weiterentwickelt. Noch vor einigen Jahrzehntenerfolgte die Messung rein manuell mit einem Stethoskop, einer kleinen Pumpe und einer Manschette. Ein großer Vorteil, den die elektronische Messung gegenüber der manuellen Messung besitzt, ist die einfache Handhabung. Ein manuelles Blutdruckmessgerät ist schwieriger zu bedienen und erfordert eine bessere Kenntnis, um die Ergebnisse richtig zu interpretieren. Gerade das Messen von Blutdruck und Puls fällt gerade ungeübten Privatpersonen daher bei einem elektronischen Blutdruckmessgerät deutlich leichter. 
 Nichtsdestotrotz entscheiden sich insbesondere Ärzte und Fachpersonal, aber auch einige Patienten zu Hause für die mechanische Blutdruckmessung. Warum das so ist, wie ein mechanisches Gerät bedient wird und welche Vorteile es gegenüber dem elektronischen Messgerät bietet, erfahren Sie im Folgenden. 
 Wie funktionieren mechanische Blutdruckmessgeräte? 
  Mechanische Blutdruckmessgeräte bzw. manuelle Sphygmomanometer  bestehen aus mehreren Komponenten. Schon die Auswahl der Manschetten kann dabei für Laien eine Herausforderung sein, weil ein Oberarm bei jedem Menschen einen anderen Durchmesser besitzt – am Handgelenk benötigt man weitaus weniger Spielraum. Ebenso ist ein Stethoskop notwendig, um den Blutdruck exakt messen zu können. Zwar können auch Privatpersonen Stethoskope erwerben, deren Handhabung im Zusammenspiel mit einem Sphygmomanometer ist jedoch nicht ganz einfach und erfordert viel Übung und Geschick. 
 Mechanische Messung mit Stethoskop und Handpumpe 
 Zur Nutzung eines mechanischen Blutdruckmessgeräts sind einige Handgriffe mehr erforderlich als beim elektronischen Pendant. Um den Blutdruck manuell richtig zu messen, bedarf es zum Beispiel wichtiges Zubehör wie Stethoskop und Manschette, die – anders als bei einem elektronischen Messgerät – nicht Teil des Geräts ist, sondern separat angeschlossen und verbunden werden muss. Natürlich müssen alle verwendeten Instrumente zueinander passen und aufeinander abgestimmt sein, was nicht immer ganz einfach ist. Bei einem Aneroid-Blutdruckmessgerät mit integriertem Stethoskop lässt sich der Blutdruck etwas komfortabler messen, die richtige Handhabung ist aber immer noch wichtig. 
 Aus diesem Grund nutzt Ihr Arzt ein mechanisches Blutdruckmessgerät 
 Bei sachkundiger Anwendung kann ein manuelles beziehungsweise mechanisches oder Aneroid-Blutdruckmessgerät ein genaueres Messergebnis liefern, wenn die Messung am Oberarm durchgeführt wird. Für geschultes Fachpersonal der Medizin ist das Prozedere so vertraut, dass alle Handgriffe sitzen und der theoretische Vorteil der Messgenauigkeit genutzt werden kann – für den privaten Nutzer besteht hingegen stets das Risiko einer ungenauen Messung, weil sehr viel mehr Fehlerquellen vorhanden sind. 
 Mechanische Messgeräte sind mit vier Händen leichter zu bedienen 
 Das mechanische Gerät zur Blutdruckmessung ist für eine einzige Person etwas umständlich zu bedienen, da gleichzeitig gepumpt und das Stethoskop geführt werden muss. Zwar ist diese Aufgabe nicht unlösbar, doch gestaltet sich die Umsetzung für ungeübte Personen meist schwierig. Auch aus diesem Grund finden mechanische Messgeräte in privater Hand eher selten ihren Einsatz, sondern sind dem professionellen Anwendungsbereich der Medizin vorbehalten. 
 Die Preise für mechanische Messgeräte sind im Vergleich höher 
 Mechanische Blutdruckmessgeräte sind in der Regel teurer als ihre elektronischen Gegenstücke. Das liegt daran, dass sie aufwendiger zu konstruieren sind – sie bestehen aus mehr und größeren Einzelteilen und müssen über einen langen Zeitraum eine einwandfreie Mechanik aufweisen. Zudem werden sie auch professionell in der Medizin eingesetzt, wo sie täglich mehrfach für diverse Patienten genutzt werden, und müssen deshalb besonders robust, leicht zu reinigen und gut zu bedienen sein. 
 Hier können Sie hochwertige Blutdruckmessgeräte kaufen 
 Wo Sie Ihre Blutdruckmessgeräte kaufen sollten, hängt nicht zuletzt von Ihrer persönlichen Präferenz ab: Möchten Sie ein Profigerät, das den höchsten Ansprüchen der Medizin genügt und auch von einem Arzt für die fachliche Diagnostik genutzt wird, dann wenden Sie sich am besten an ein Sanitätshaus oder den gut sortierten Fachhandel. Dort sollten Sie allerdings mit etwas höheren Preisen rechnen und sich darauf einstellen, dass Sie die Nutzung der Geräte erst einmal üben müssen, da die Handhabung wie oben beschrieben nicht ganz einfach ist. 
  Unser Tipp:  Wenn Sie ein zuverlässiges, leicht zu bedienendes Gerät für den Alltag kaufen möchten, werden Sie in unserer Online-Apotheke fündig. Hier erhalten Sie ausschließlich hochwertige elektronische oder halbelektronische, leicht zu bedienende Modelle, auf deren Display Sie Ihre Werte nach jeder Messung übersichtlich ablesen können. Alle Geräte vereinen somit eine einfache Handhabung mit einer hohen Messgenauigkeit, was für eine tägliche Orientierung optimal ist.  Bitte bedenken Sie jedoch stets, dass Sie die Diagnostik von Bluthochdruck (Hypertonie) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen einem erfahrenen Fachmann überlassen sollten.  Scheint Ihnen Ihr Blutdruck zu hoch oder zu niedrig, dann holen Sie sich bitte ärztlichen Rat ein und setzen Sie nicht in Eigenregie therapeutische Maßnahmen um! 
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 Bildquelle:&amp;nbsp;©Esin Deniz - stock.adobe.com 
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                            <updated>2020-01-02T08:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Herzinfarkt bei Frauen: Andere Warnzeichen als bei Männern</title>
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                 Herzinfarkt Symptome rechtzeitig erkennen 
 Der   Herzinfarkt   galt viele Jahrzehnte lang als der klassische Tod des gehetzten, schwer arbeitenden Mannes. Für die Frauen – so schien es – war er ein eher nebensächliches Problem. Deswegen fürchteten sich die meisten Frauen weniger vor dem Herztod, sondern mehr vor Krebs. Das hat sich grundlegend geändert. Inzwischen zählt der  Herzinfarkt bei Frauen  in Industrieländern zu den häufigsten Todesursachen. 
 Aber es gibt einen gravierenden Unterschied: Die Symptome für einen drohenden Herzinfarkt sind bei Frauen anders als bei Männern. Er kündigt sich mit anderen Alarmzeichen an. Über diese anderen Anzeichen müssen Frauen genau Bescheid wissen, damit sie im Notfall keine Fehler machen. Dieses Wissen kann lebensrettend sein. Denn in den letzten Jahren ist bei Frauen ein stetiger Anstieg der Todesursache Herzinfarkt (medizinisch Myokardinfarkt) festzustellen. 
 Deshalb wollen wir hier auf die Besonderheiten und Abweichungen bei den Symptomen für einen Herzinfarkt bei Frauen eingehen – damit Sie im Notfall alles richtig machen, denn dann zählt jede Minute. 
 Die Herzinfarktrate bei Frauen steigt 
 Immer noch wird ein Infarkt als eine Männersache angesehen. Das ist falsch und fördert nur den Irrtum vieler Frauen: „Herzinfarkt, den bekommt mein Mann, nicht ich.“ Dabei sind bereits seit dem Jahr 2002 nicht etwa Krebserkrankungen bei Frauen die häufigste Todesursache, sondern Herzinfarkte und Schlaganfälle. Es ist sogar so, dass bei den Männern die Zahl der Todesfälle, ausgelöst durch eine Erkrankung von Herz und Kreislauf, gleichmäßig sinkt, während das bei Frauen weit weniger der Fall ist und bei ihnen zwischen dem 40. und 55. Lebensjahr sogar steigt. Das ist laut einem  Bericht der Deutschen Herzstiftung*  darauf zurückzuführen, dass immer mehr Frauen rauchen. 
 Die Unterschiede bei den Beschwerden 
 Bei den  Symptomen  für einen Herzinfarkt gibt es große Unterschiede. Bei den Männern sind es die klassischen Beschwerden, wie starke Schmerzen im Brustraum, die von dort in verschiedene Körperregionen ausstrahlen können. Diese Schmerzen treten dann in den Armen (vor allem im linken Arm) und dem Oberbauch auf. Aber auch Körperregionen wie Rücken, zwischen den Schulterblättern, Hals oder Kiefer können davon betroffen sein. Wenn diese Symptome auftreten, dann deutet alles auf einen Herzinfarkt hin. 
 Frauen hingegen müssen auf diese Symptome eines bevorstehenden Herzinfarkts achten: Es tritt plötzlich eine  starke Kurzatmigkeit  auf, es kommt zu  Übelkeit und Erbrechen  und zu  starken Schmerzen im Oberbauch.  Wenn diese Symptome plötzlich auftreten, dann muss sofort ein Arzt her, unter Umständen muss der Notarzt gerufen werden. Vor allem dann, wenn diese Warnzeichen in bisher unbekannter Heftigkeit auftreten. Denn das deutet auf einen bevorstehenden Herzinfarkt hin. 
 Total verschieden sind bei Frauen und Männer die typischen Anzeichen im Brustbereich. Männliche Patienten klagen in der Regel über sehr starke Schmerzen im Brustbereich. Bei den Frauen treten hingegen meistens ein Druck- und Engegefühl auf. Das sollten Frauen unbedingt ernst nehmen, denn das lässt einen drohenden Herzinfarkt vermuten, der zu einem plötzlichen Herzstillstand führen kann.&amp;nbsp;Deshalb sollten Sie beim geringsten Anzeichen für einen Herzinfarkt den Kontakt zu einem Notarzt herstellen und die 112 anrufen. 
 Vor allem bei Frauen kommt es häufig zu einem sogenannten &quot;stummen Infarkt&quot;, der meist nur leichte Beschwerden hervorruft. Denn bei Frauen spielt sich ein Herzinfarkt – anders als bei Männern – häufig an der Herz-Hinterwand ab. Forscher vermuten, dass es bei ihnen deshalb nur selten zu den klassischen Brustschmerzen kommt. 
 Das Risiko für einen Herzinfarkt beginnt bei Männern früher 
 Das &quot;klassische&quot; Alter für einen Herzinfarkt beginnt bei Männern etwa ab 50 Jahren. Es ist das Alter, in dem sie beruflich am stärksten gefordert sind und das Risiko für einen Infarkt ständig wächst. Bei Frauen sieht das anders aus. Bis nach den Wechseljahren sind sie relativ gut vor der Gefahr eines Herzinfarkts geschützt – es sei denn, sie sind starke Raucherinnen. Wenn jedoch die weibliche Hormonproduktion nachlässt, dann nimmt dieser Schutz vor einem Infarkt ebenfalls ab. Ab dem 60. Lebensjahr sind dann auch weibliche Patienten deutlich häufiger beim Arzt als in jüngeren Jahren. Bei Männern beginnt das Risiko schon sehr viel früher. 
  Nach Informationen der Deutschen Herzstiftung ist jedoch von einer Hormonbehandlung in den Wechseljahren zum Schutz vor einem Herzinfarkt abzuraten. Denn nach umfangreichen Studien hat eine Hormonbehandlung das Risiko für einen Herzinfarkt nicht gesenkt.  
 Der Notarzt muss schnell handeln 
 Die Symptome des typischen weiblichen Herzinfarkts sind oft nur schwer zu deuten. Sogar der Arzt kann sich täuschen und missversteht die Informationen, die der Körper aussendet. Bei Atemnot zum Beispiel schließen die Ärzte oft auf eine Lungenembolie bei ihrem Patienten. Und Übelkeit und starkes Erbrechen lenkt die Aufmerksamkeit des Arztes auf den Magen-Darm-Trakt, die Galle oder die Bauchspeicheldrüse – statt aufs Herz. 
 Dabei geht es bei einem drohenden Herzinfarkt oft um Minuten. Der klassische Herzinfarkt wird immer durch ein verstopftes Gefäß am Herz ausgelöst. Wenn die typischen Schmerzen beginnen und der Herzinfarkt akut wird, dann müssen die verstopften Venen so schnell wie möglich wieder geöffnet werden, um einen irreparablen Schaden zu vermeiden. Nach dieser Zeit sterben Zellen im Herz für immer ab. Dann kann nur noch eine Bypass-Operation helfen – oder der Infarkt endet tödlich. 
 Auf jeden Fall muss die Sauerstoffversorgung des Herzens so schnell wie möglich wiederhergestellt werden. Das geschieht meist durch einen Katheter, der in die verstopften Venen eingeführt wird. Aber auch da gibt es einen Unterschied zwischen Männern und Frauen: Letztere haben zartere Herzkranzgefäße als Männer. Deshalb kann es passieren, dass bei einem Herzinfarkt bei Frauen noch während der Operation ein zu großer Katheter&amp;nbsp;durch einen feineren ersetzt werden muss. 
 Das sind die größten Risikofaktoren für einen Herzinfarkt 
 Um einem  Herzinfarkt  vorzubeugen, sollten Frauen ab 40 die wichtigsten Informationen zum Thema &quot;Dem Herzinfarkt vorbeugen&quot; kennen.&amp;nbsp;Mit diesem Wissen können Sie im Ernstfall schnell reagieren, noch bevor der Notarzt eintrifft. 
 
 Wenn Sie Ihr Herz vor einem Herzinfarkt bewahren wollen, dann sollten Sie auf jeden Fall mit dem   Rauchen aufhören  . Auch das gemütliche Zigarettchen am Abend ist schädlich für Ihr Herz, und zwar in viel größerem Ausmaß als das bei Männern der Fall ist. Rauchen ist eines der größten Risiken für einen Herzinfarkt, denn es verengt die Gefäße und schädigt das Herz, weil es die Bildung von Gerinnseln fördert. Wenn Sie auf Nikotin verzichten, dann senken Sie das Risiko für einen Herzinfarkt. 
 Ein hoher Blutdruck schwächt das Herz und belastet das Herz-Kreislauf-System. Blutdruckwerte von 130/80 sind für eine gesunde Frau normal. Liegt der Blutdruck jedoch ständig höher, können die oben beschriebenen Schmerzen oder Symptome auftreten. Daher sollten Sie Ihren&amp;nbsp;  Blutdruck regelmäßig kontrollieren .  
 Um Ihr Herz gesund zu erhalten und den Bluthochdruck nach unten zu drücken, sollten Sie Sport treiben. Ausdauersportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Nordic Walking sorgen für eine stärkere Durchblutung, das Herz wird besser mit Sauerstoff versorgt. Wenn der Herzmuskel gut versorgt ist, dann sinkt der Bluthochdruck. 
 Es rollt sich an Hüften, Bauch, Oberschenkeln und Po – das Übergewicht. Bedenken Sie: Schon 10 Kilo Übergewicht sind eine große Gefahr für Ihr Herz. Sie müssen abnehmen. Wie viel, das wird Ihnen der Arzt sagen. 
 Ein gesundes Herz braucht eine gesunde Ernährung. Vermeiden Sie Zucker, tierische Fette und zu viele Kohlenhydrate. Stellen Sie Ihre Ernährung um auf Obst, gedämpfte Gemüse, Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen. Statt Butter oder Schmalz sollten Sie mit Pflanzenöl kochen. Mit einer solchen pflanzlich ausgerichteten Ernährung senken Sie nicht nur das Risiko für einen Diabetes, sondern beugen auch den Symptomen für einen Herzinfarkt vor. 
 Gegen die Symptome für einen Herzinfarkt nützt nicht nur der Kampf gegen Diabetes, sondern auch gegen Stress. Viele Frauen stehen sehr oft unter einer zu hohen Belastung. Das erzeugt einen andauernden das Herz und den Kreislauf schädigenden Stress – schlimmer noch als Diabetes.  Wenn Sie als Frau Ihr Herz vor einem Infarkt bewahren wollen, dann achten Sie unbedingt auf die frauentypischen Symptome. Wenn Sie die vermeiden können, dann rückt die Gefahr eines Herzinfarkts in weite Ferne. Und suchen Sie schon bei den ersten Anzeichen sofort den Kontakt zu einem kompetenten Arzt. 
 
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 Textquelle: *https://www.herzstiftung.de/Herzinfarkt-bei-Frauen.html I Bildquelle:&amp;nbsp;©Adiano - stock.adobe.com 
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                            <updated>2019-12-13T07:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Blutdruck messen – so geht es richtig!</title>
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                 Das Thema Blutdruck begleitet viele Personen im Alltag. Kein Wunder:  Der Blutdruck wirkt sich auf das körperliche Wohlbefinden aus  und kann ernstzunehmende Krankheiten und körperliche Veränderungen anzeigen. Daher wird die Blutdruckmessung bei einem Arztbesuch in der Regel als Routineuntersuchung durchgeführt. Doch auch zu Hause können Sie Ihren Blutdruck bequem an Handgelenk oder Oberarm messen, um Ihre Werte im Blick zu behalten. In diesem Artikel geben wir Ihnen alle wichtigen Informationen zum Blutdruck und zur unkomplizierten Blutdruckmessung in den eigenen vier Wänden. 
 Blutdruck und Blutdruckmessung: Kinderleicht und doch so wichtig 
 Ob gesund oder krank, fast jeder Mensch stellt sich hin und wieder Fragen wie &quot;Ist mein Blutdruck zu hoch oder zu niedrig?&quot; oder &quot;Welche Werte sollte ein Gerät bei der Blutdruckmessung anzeigen, damit ich mich als gesund bezeichnen kann?&quot; Wer seinen Blutdruck regelmäßig kontrolliert, kann mitunter der Entstehung oder Ausprägung von Krankheiten vorbeugen und sein Wohlbefinden langfristig erhalten. Aus diesem Grund gehört auch in vielen privaten Haushalten ein Blutdruckmessgerät zur unverzichtbaren Grundausstattung – vor allem dann, wenn in der Familie Vorerkrankungen bekannt sind, die mit einem zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck einhergehen. Doch keine Sorge: Das  Kontrollieren von Blutdruck und Puls ist kinderleicht  und lässt sich ganz einfach in jeden Alltag integrieren. Mit einem entsprechenden Messgerät können Sie Ihren  Blutdruck ganz bequem zu Hause messen  und auf diese Weise in wenigen Minuten mit jeder Messung etwas für Ihre Gesundheit bzw. zur Prävention von Krankheiten tun. 
 Warum sollten Sie Ihren Blutdruck messen? 
 Zu jeder Routineuntersuchung beim Arzt gehört die Messung von Blutdruck, Puls und Körpergewicht. Meist wird dazu eine Manschette um den Oberarm gelegt, mithilfe eines kleinen Balls Luft hineingepumpt und die Werte auf einem Stethoskop abgelesen. Sind die Werte bei der Messung in Ordnung, wird meist auch nicht weiter darüber gesprochen. Ist der Blutdruck hingegen zu hoch, kann dies einerseits auf die Aufregung wegen des Arztbesuchs zurückzuführen sein, andererseits aber auch ein  ernstzunehmendes Alarmzeichen für Bluthochdruck  (in der Medizin Hypertonie genannt) und andere Krankheiten, welche die Gesundheit enorm beeinträchtigen können. Doch was genau sagen die Werte, die Sie mit einem geeigneten Gerät messen können, aus? Und für wen ist es besonders wichtig, regelmäßig den Blutdruck zu messen? Im Folgenden erklären wir Ihnen, was Ihre Blutdruckwerte im Einzelnen aussagen und welche Rückschlüsse sie auf Ihren Gesundheitszustand im Allgemeinen zulassen. 
 Der Blutdruck lässt Rückschlüsse auf das Herz zu 
 Das Herz gehört zu den wichtigsten Organen des menschlichen Körpers: Seine einwandfreie Funktion ist buchstäblich lebensnotwendig! Nicht ohne Grund zählt das Herz zu den bedeutenden Themen der Medizin und nimmt in der Forschung einen hohen Stellenwert ein. Das Herz ist die Blutpumpe des Kreislaufs und arbeitet jeden Tag auf Hochtouren: Fünf bis sieben Liter Blut werden pro Minute durch den Körper gepumpt, um unseren komplexen Organismus am Leben zu erhalten.  Ist der Blutdruck über einen längeren Zeitraum zu hoch, kann dies die Gefäße schädigen und somit langfristig Herzinfarkte und Schlaganfälle begünstigen.  Dies ist der Grund, warum die Blutdruckwerte bei jeder Routineuntersuchung geprüft werden. Nur so bzw. durch entsprechende Messungen zu Hause können Sie Ihre Herzgesundheit im Blick behalten und somit eine Art Prävention gegen zahlreiche mit Bluthochdruck einhergehende Erkrankungen leisten. 
  Wichtig:  Die mit einem Messgerät ermittelten Informationen und Blutdruckwerte können für die rechtzeitige Diagnostik von Herzkrankheiten bzw. Hypertonie entscheidend sein. In manchen Fällen hilft eine regelmäßige Messung von Blutdruck und Puls sogar dabei, das Leben von Patienten zu retten – und das, obwohl die Messung jeden Tag nur wenige Minuten in Anspruch nimmt. Nutzen Sie diese Chance, messen Sie Ihren Blutdruck richtig und sorgen Sie auf diese Weise für sich und Ihre Gesundheit! 
 Diastolisch vs. systolischer Blutdruck und Grenzwerte 
 Beim Blutdruckmessen werden  sowohl der systolische , also wenn sich das Herz zusammenzieht (auf dem Gerät der obere Wert),  als auch der diastolische Blutdruck , wenn sich der Herzmuskel ausdehnt und sich mit Blut füllt (auf dem Gerät der untere Wert), gemessen. Der diastolische Druck ist meist deutlich niedriger als der systolische. Während die Werte bei Anstrengung, etwa beim Sport, oder Aufregung steigen, fallen sie beim Schlafen oder in Ruhephasen ab. Auch täglich können die Werte schwanken – das ist völlig normal und kein Grund zur Beunruhigung! 
 Bei Bluthochdruck hingegen liegt der untere Wert dauerhaft über  90 mmHG  bzw. der obere Wert höher als  140 mmHG . Beobachten Sie solche Werte bei sich, sollten Sie Kontakt zu Ihrem Arzt aufnehmen und ihn nach seiner Meinung fragen. Bestätigt sich der Verdacht, dass Sie unter Hypertonie leiden, wird er Ihnen eine geeignete Behandlung empfehlen. Je nach vorliegenden Werten kann dies in schweren Fällen Medikamente erfordern; ergibt die Messung hingegen nur eine geringfügige Überschreitung der Grenzwerte, genügt oft schon eine Umstellung des Lebensstils mit einer ausgewogenen Ernährung, regelmäßigem Sport und ausreichend langen Phasen der Ruhe. 
  Tipp:  Wer regelmäßig seinen Blutdruck an Oberarm oder Handgelenk misst, kann mitunter durch Prävention frühzeitig auf Volkskrankheiten wie Hypertonie reagieren und eine weitere Ausprägung verhindern. 
 Bluthochdruck ist eine der häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen 
 Insbesondere in der westlichen Welt ist die Hypertonie ein weitverbreitetes Phänomen, das nicht immer, aber häufig infolge von zu viel Stress oder einem ungesunden Lebensstil auftritt. Auch viele Deutsche pflegen einen ungünstigen Lebensstil, der sich beispielsweise in einer ungesunden Ernährung und zu wenig Sport zeigt. Doch zudem kann auch eine genetische Veranlagung die Entwicklung von Bluthochdruck und anderen Erkrankungen begünstigen. Vor allem ältere Menschen leiden häufig unter Bluthochdruck und erkennen dies häufig viel erst sehr spät – dabei  ist eine rechtzeitige Diagnostik bzw. Früherkennung in der Medizin teilweise lebenswichtig . 
  Tipp:  Wenn Sie gut für sich sorgen und Ihre Gesundheit aktiv unterstützen möchten, ist der Kauf eines Blutdruckmessgeräts von einem bewährten Hersteller empfehlenswert. Besonders bequem und einfach in der Handhabung sind  digitale Blutdruckmessgeräte , bei denen alle Informationen auf einem übersichtlichen Display angezeigt werden. Durch die vereinfachte Anzeige können Sie leicht überprüfen, ob Ihr Blutdruck im Normbereich liegt. Bei längerfristigen Abweichungen besprechen Sie die Ergebnisse am besten mit Ihrem Hausarzt. Eine digitale Messung ist zudem besonders präzise und zuverlässig. Da eine Hypertonie zu den bedeutenden Risikofaktoren für einen Herzinfarkt und Schlaganfälle zählt, ist ein funktionierendes Blutdruckmessgerät für die Diagnostik somit von unschätzbarem Wert. 
 Ausgewogene Ernährung und Sport wirken sich positiv auf den Blutdruck aus 
 Mit einer abwechslungsreichen, gesunden Ernährung, regelmäßigem Sport und ausreichenden Ruhephasen tun Sie nicht nur Ihrer Gesundheit im Allgemeinen etwas Gutes, sondern können auch Ihren Blutdruck positiv beeinflussen. Vor allem Ausdauersport ist ein wunderbares Training für das Herz-Kreislauf-System und kann dazu beitragen, dass sich der Blutdruck langfristig stabilisiert. Wer sich für einen aktiven, bewussten Lebensstil entscheidet, kann also selbst Prävention gegen zahlreiche Erkrankungen leisten und dazu beitragen, dass die nächste Messung von Blutdruck und Co keine unerwünschten Überraschungen birgt. 
  Merke:  Prävention ist auch beim Thema Blutdruck die beste Medizin! Achten Sie auf sich und Ihren Körper,  werden Sie aktiv  und reduzieren Sie so Ihr persönliches Risiko für die  Entstehung von Bluthochdruck  und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen! 
 Doch keine Sorge: Auch wenn Sie bislang eher zu den Sportmuffeln gehört haben, müssen Sie nach der Diagnose Bluthochdruck nicht gleich mehrere Stunden pro Tag Sport treiben. Bewusste Pausen, gepaart mit einer ausgewogenen Ernährung mit viel frischen Lebensmitteln sowie zwei bis drei Stunden sanftem Sport wie Krafttraining oder Ausdauereinheiten pro Woche genügen in der Regel schon, um positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System zu erzielen. 
  Tipp:  Sie möchten sich gerne gesünder ernähren oder mehr Sport treiben, wissen aber nicht, wie und womit Sie anfangen sollen? Begeben Sie sich auf die Suche nach Experten, um zuverlässige Informationen zu diesen Themen zu erhalten! Fragen Sie Ihren Arzt, im Fitnessstudio oder bei einem Ernährungsberater nach und bitten Sie um Hilfe. Die Experten kennen sich bestens mit diesen Themen aus, bieten gerne Hilfe zur Selbsthilfe und geben ihr Wissen rund um die positive Beeinflussung von Blutdruck bzw. Herz-Kreislauf-System allgemein verständlich an Sie weiter. 
 Zu hoher Blutdruck ist nicht zwangsläufig mit Schmerzen verbunden 
 Nicht jeder, der zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck hat, hat Beschwerden oder bemerkt spezifische Symptome. Sofern Sie kein geeignetes Messgerät einsetzen, um regelmäßig Ihren Blutdruck zu messen und die Messwerte dauerhaft zu protokollieren, erkennen Sie ein erhöhtes Risiko mitunter gar nicht und merken vielleicht lange Zeit nicht, dass etwas mit Ihnen nicht stimmt. Halten Sie sich hingegen daran, rechtzeitig und vor allem regelmäßig eine Messung zu Hause durchzuführen, werden Sie frühzeitig auf kritische Werte aufmerksam gemacht. So können Sie etwaigen Beschwerden präventiv entgegenwirken, bevor sich diese auf unangenehme Weise bemerkbar machen und Ihren Gesundheitszustand langfristig beeinträchtigen. 
  Tipp:  Informieren Sie sich unverbindlich zum Thema gesunder Blutdruck und Bluthochdruck und fangen Sie frühzeitig mit der regelmäßigen Messung an – sich selbst und Ihrer Gesundheit zuliebe! Auch in unserer Online-Apotheke finden Sie hochwertige Geräte zum Blutdruckmessen, die Sie bequem zu sich nach Hause bestellen und ganz in Ruhe täglich nutzen können.   Entdecken Sie unser Angebot  ! 
 So wird der Blutdruck richtig gemessen 
 Um den eigenen Blutdruck richtig zu messen, sind keine medizinischen Fachkenntnisse notwendig. Patienten brauchen dazu lediglich ein geeignetes Messmodell, ein paar Minuten Zeit und einen Moment Ruhe. Wenn Sie sich exakt an die Vorgaben in der Anleitung halten, die jedem Gerät beiliegt, und ein paar wichtige Hinweise beachten, erhalten Sie in der Regel zuverlässige Messergebnisse. Notieren Sie sich die Werte, die Sie gemessen haben, samt Datum und Uhrzeit, schreiben Sie gegebenenfalls auch alle Medikamente auf, die Sie zuvor eingenommen haben, und halten Sie Besonderheiten fest, die den Tag geprägt haben. Haben Sie Sport getrieben oder waren Sie viel unterwegs? Hatten Sie bislang überwiegend Ruhe, weil Sie allein zu Hause waren? Gab es eine außergewöhnlich reichhaltige Mahlzeit zum Essen oder hat sich etwas ereignet, das Sie in Stress versetzt hat? All diese Faktoren können sich auf Ihren Blutdruck auswirken und die Messwerte beeinflussen. Bei Ihrem nächsten Arztbesuch können Sie Ihr Messprotokoll dann mitnehmen und Ihren Arzt gegebenenfalls über ungewöhnliche Schwankungen oder zu hohe Werte informieren. 
 Blutdruck messen an Handgelenk und Oberarm: Was ist besser? 
 Jedes Modell zum Blutdruckmessen besitzt eine  Manschette, die entweder am Handgelenk oder am Oberarm befestigt wird . Dabei ist es nicht egal, welcher Arm für die Blutdruckmessung ausgewählt wird. Das erste Mal fungiert als Test und sollte an beiden Armen durchgeführt und die Ergebnisse im Vergleich gegenübergestellt werden. Der höhere Wert entscheidet dann, welcher Arm für eine zukünftige Blutdruckmessung in Anspruch genommen werden sollte. 
 Die oft gestellte Frage, ob die Blutdruckmessung besser am Handgelenk oder doch lieber am Oberarm durchgeführt werden sollte, lässt sich leicht beantworten: Die Hersteller bewährter Blutdruckmessgeräte wie BOSO und Omron haben diesbezüglich umfassende Studien durchgeführt und halten angesichts der erzielten Ergebnisse fest, dass die Messgenauigkeit in beiden Fällen gleichwertig ausfällt. Egal, ob am Handgelenk oder Oberarm, ist also vielmehr die richtige Durchführung entscheidend. Somit ist die Entscheidung zwischen einem Messgerät für Handgelenk und einem Gerät für den Oberarm primär eine Frage der persönlichen Vorliebe. 
 Für zuverlässige Werte muss die Manschette richtig sitzen 
 Ganz gleich, für welches Gerät Sie sich entscheiden:  Die Manschette darf nicht zu locker anliegen , damit die Messgenauigkeit gegeben ist. Sitzt die Manschette zu locker an Handgelenk oder Oberarm, können die Ergebnisse schnell verfälscht werden. Der Arzt Ihres Vertrauens wird Ihnen bei Bedarf gerne zeigen, wie Sie die Manschetten richtig anlegen und die Messung durchführen – alternativ gibt es auch zahlreiche Videos im Internet, in denen das Blutdruckmessgerät und dessen Handhabung leicht verständlich erläutert werden. 
  Wichtig:  Allen Messgeräten liegen normalerweise detaillierte Anleitungen und wissenswerte Informationen bei, die von Experten erstellt wurden. Da sich die Handhabung von Gerät zu Gerät unterscheiden kann, sollten Sie die Anleitung immer gründlich gelesen und etwaige Tipps oder Besonderheiten beachten, um dauerhaft zuverlässige Werte zu erhalten und diese richtig zu deuten. 
 Die Körperhaltung ist bei der Blutdruckmessung entscheidend 
 Es ist naheliegend und bequem, für das Anlegen der Manschette einfach den Ärmel nach oben zu krempeln. Für eine zuverlässige Messung des Blutdrucks ist das allerdings nicht sinnvoll. Allzu schnell wird beim Hochkrempeln der Hemdsärmel der Arm eingeschnürt, was die Durchblutung behindert und auf diese Weise die gesamte Messung verfälscht. Selbst die besten Messgeräte können diesen Umstand nicht selbstständig erkennen und ausgleichen. Daher gilt:  Machen Sie am besten den gesamten Arm frei, um ein korrektes Messergebnis zu erhalten . 
 Kleidung aus dünnem Stoff hat beim Messen meist keine Auswirkung auf das Ergebnis. Viel wichtiger ist die Haltung des Arms und die Position der Manschette. Diese sollte unbedingt mit dem Herz auf einer Höhe sein – eine Besonderheit, die vielen Patienten gar nicht bewusst ist. Wird die gleiche Höhe über- oder unterschritten, kann das die ermittelten Werte beeinflussen – und zwar unabhängig von dem verwendeten Blutdruckmessgerät. 
 Blutdruckmessen im Liegen, Stehen oder Sitzen? 
 Normalerweise wird der Blutdruck in einer entspannten Sitzposition gemessen. Je nachdem, ob Sie hin und wieder Schwindel oder Augenflimmern haben, kann es jedoch auch sinnvoll sein, den  Blutdruck im Liegen und Stehen zu messen . Bei manchen Patienten fällt der Blutdruck beispielsweise drastisch ab, wenn sie aufstehen. Diese Schwankungen können nicht erfasst werden, wenn der Blutdruck ausschließlich im Sitzen gemessen wird. Fragen Sie hierzu am besten einen der zahlreichen Experten, die sich auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen spezialisiert haben, und informieren Sie sich darüber, welche Messmethode bei Ihnen am sinnvollsten ist. 
 Der Zeitpunkt für die Blutdruckmessung ist bedeutend 
 Die Messung des Blutdrucks sollte nicht willkürlich, sondern  möglichst immer zum gleichen Zeitpunkt  erfolgen. Damit Ihr Blutdruckmessgerät exakte und vor allem vergleichbare Ergebnisse liefern kann, sollte auf alles verzichtet werden, was die Werte in irgendeiner Form beeinflussen könnte. Dazu zählen auch die  Medikamente, die Ihnen Ihr Arzt zur Behandlung von Bluthochdruck verschrieben hat . Geeignete Zeitpunkte für die Blutdruckmessung sind demzufolge der Morgen und der Abend vor der Medikamenteneinnahme. 
 Auch  nach dem Essen  ist ein zwar beliebter, aber ungünstiger Zeitpunkt für die Blutdruckmessung. Egal, wie sehr Sie auf eine gesunde Ernährung achten: Für die Verdauung benötigt der Körper Blut, das aus Armen und Beinen abgezogen wird. Während der Verdauung können deshalb auch mit einem hochwertigen Blutdruckmessgerät keine verlässlichen Werte ermittelt werden. Wenigstens eine Stunde sollten Sie nach dem Essen mit der Messung warten. 
  Wichtig:  Ob am Oberarm oder am Handgelenk: Ganz wichtig ist, dass Sie die Blutdruckmessung weder nach dem Essen noch unter Stress oder unter Zeitdruck vornehmen, da die Messgenauigkeit ansonsten nicht gewährleistet ist. Auch eine korrekte Körperhaltung ist entscheidend! 
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 Bildquelle: Fotolia - amridesign 
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            <title type="text">Krampfadern behandeln – Wie sie entstehen und warum eine Behandlung notwendig...</title>
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                                            Sie ringeln sich unschön und blau schimmernd an Waden, Unter- und Oberschenkeln. Im Sommer und beim Baden sind sie besonders auffällig: Krampfadern, medizinisch auch Varizen genannt, sind nicht nur ein kosmetischer Makel, sie schaden auch Ihrer Gesundheit. Krampfadern sind Erw...
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                 Ursachen von Krampfadern 
 Sie ringeln sich blau schimmernd an Waden, Unter- und Oberschenkeln. Im Sommer und beim Baden sind sie besonders auffällig:  Krampfadern , medizinisch auch Varizen genannt, sind nicht nur in kosmetischer Hinsicht für viele Menschen ein Problem, sie schaden auch der Gesundheit. 
 Krampfadern sind Erweiterungen unserer oberflächlichen Venen, und treten am häufigsten an den Beinen auf. Frauen sind dabei sehr viel häufiger von Krampfadern betroffen als Männer. Die Varizen entstehen, wenn unser Blut nicht mehr richtig aus den Venen abfließen kann. Das Blut muss nach dem Transport von Sauerstoff und Nährstoffen wieder zurück zum Herzen fließen. Aus den unteren Körperteilen geht das nicht von allein, es muss gegen die Schwerkraft nach oben zum Herzen hin gepumpt werden. Dabei helfen Muskeln, welche die Adern umschließen, und deren elastische Gefäßwände. 
 Eine weitere Ursache für die Entstehung von Krampfadern kann eine angeborene Bindegewebs- bzw. Venenschwäche sein. Dies hat zur Folge, dass das umliegende Gewebe nicht genügend Druck auf die Venen ausüben kann und die Venenklappen damit nicht mehr richtig schließen können. Die Venenklappen verhindern jedoch, dass nach oben gepumptes Blut wieder zurückfließen kann, ohne neue Nährstoffe und Sauerstoff aufgenommen zu haben. Wenn die Venenklappen beschädigt sind oder die Elastizität der Venenwände nachlässt, dann staut sich venöses Blut und die Gefäßwände der Venen können dem Druck nicht mehr standhalten. Sie dehnen sich und sacken aus. Die Folge: Sie bekommen Krampfadern. 
 Die sind nicht nur ein kosmetisches, sondern vor allem auch ein  gesundheitliches Problem : Sie müssen Ihre Krampfadern behandeln. Es gibt verschiedene Möglichkeiten einer Behandlung: die konservative Behandlung oder – wenn die Varizen schon zu weit fortgeschritten sind – die operative. Allerdings sollte die Operation wirklich der letzte Ausweg sein. 
 Die Anzeichen von Krampfadern 
 Krampfadern sind inzwischen schon längst zu einer Volkskrankheit geworden. Wenn sich bei Ihnen aus einst gesunden Venen Krampfadern bilden, äußert sich dies oftmals durch Symptome wie schwere, müde oder sogar schmerzende Beine. Auch langes Stehen oder Sitzen bereitet Ihnen Mühe. Missempfindungen an den Beinen sind ebenfalls ein Anzeichen für Krampfadern. In vielen Fällen klagen Patienten, die an Krampfadern leiden, auch über &quot;unruhige Beine&quot;. Wenn ein Bein plötzlich anschwillt und Sie starke Schmerzen verspüren, dann droht eine Thrombose aufgrund vorhandener Krampfadern. Hier ist schnelles Handeln gefragt, denn eine Thrombose kann lebensgefährlich sein. Ein erstes Kennzeichen für Varizen sind  Besenreiser . Ihre Venen werden dabei netzförmig unter der Haut sichtbar. Werden die Krampfadern schlimmer, dann treten bläuliche Venenstränge und -knäuel mit Auswölbungen der Haut auf. Ihre Beschwerden durch Krampfadern verstärken sich im Laufe des Tages und werden gegen Abend immer schlimmer. Bei Frauen verstärken sich die Symptome meist kurz vor der Monatsblutung, aufgrund des sich verändernden Hormonspiegels. 
 Je länger Sie Krampfadern nicht beachten und keine Behandlung einleiten, desto mehr verstärken sich mit der Zeit Ihre Beschwerden. Es kann zu Schwellungen (Ödemen) kommen, weil sich das Blutvolumen und der Druck in Ihren krankhaft veränderten Venen erhöht und dadurch Flüssigkeit in das umliegende Gewebe gepresst wird. Das kann nur ein Bein betreffen, oft sind es aber beide Beine. Weil sich das Blut in den verengten Blutgefäßen staut, verringert sich der Sauerstoffaustausch. Der Stoffwechsel in den Beinen lässt nach und es sammeln sich Stoffwechselprodukte an, die nicht mehr abtransportiert werden. Das kann zu weiteren Symptomen für kranke Varizen führen. Entzündungen der Haut und des Untergewebes, Beschwerden wie Rötungen, Schuppen und ein immer stärker werdender Juckreiz sind die Folge. Wenn diese Symptome auftreten, dann sollten Sie den Kontakt zu einem Arzt suchen. 
 Hält der Blutstau in der betroffenen Vene schon lange an, dann kann Ihre Haut dem Druck nicht mehr standhalten. Aus der defekten Vene treten Blutbestandteile (Eisenpigmente) aus und bilden dunkle Hautflecken. Diese können sich immer wieder entzünden und es bilden sich weiße Narben. 
 Krampfadern behandeln – welche Möglichkeiten gibt es? 
 Da jede Operation Risiken birgt, sollten Sie sich vor einer Operation über die Möglichkeiten einer Behandlung Ihrer Krampfadern mit  konservativen Mitteln  informieren.&amp;nbsp;Welche Maßnahme am wirkungsvollsten erscheint und notwendig ist, sollte im Gespräch mit dem Arzt geklärt werden. Ich habe Ihnen hier ein paar Tipps für eine Behandlung Ihrer Krampfadern zusammengestellt, mit denen Sie eine Therapie, nach Rücksprache mit Ihrem Arzt, selbst durchführen können. 
  1. Physikalische Therapie  
 Wassertreten, Kneipp-Anwendungen und kalte Unterschenkelgüsse können als Begleitanwendungen zur Behandlung von Krampfaderleiden ganz einfach selbst durchgeführt werden. Sie bewirken ein Zusammenziehen der geweiteten Gefäße. Häufiges Gehen oder Walken sowie gezielte Venengymnastik unterstützen die Pumpfunktion der Venen und somit den Rückfluss des Blutes zum Herzen. Leiden Sie bereits unter einer schweren chronisch-venösen Insuffizenz, kann auch, nach ärztlicher Anweisung, mittels Lymphdrainage eine Entstauung des betroffenen Beines versucht werden. 
  2. Venenmittel  
   Venenmittel   gibt es in verschiedenen Darreichungsformen, als  Salben, Cremes, Gele oder in Tablettenform.  Über einen kurzen Zeitraum angewendet, können sie leicht abschwellend wirken und so subjektiv helfen, die Beschwerden etwas zu lindern. Allerdings ersetzen sie keine Kompressionstherapie. 
 Bekannte natürliche Venenmittel sind: 
 
  Rosskastanienextrakt:  Die Früchte der Rosskastanie sind ein bewährtes und hilfreiches Mittel gegen Krampfadern. Sie werden seit Jahrhunderten als Therapie eingesetzt. Der Grund für ihre Heilkraft: Sie enthalten den sekundären Pflanzenstoff Aescin. Er verengt und schützt Ihre Gefäße und wirkt beim Kontakt mit den Venen entzündungshemmend. Er wird häufig in Tabletten- oder Kapselform angewendet. Auch Salben und Cremes mit Rosskastanienextrakt, die Sie äußerlich an Ihren Beinen anwenden, sind hilfreich. 
  Rotes Weinlaub:  Ähnlich dem Rosskastanienextrakt wirkt auch der Extrakt des Roten Weinlaubs und kann eine leichte Linderung der Beschwerden erreichen. Die enthaltenen Flavonoide weisen eine entzündungshemmende Wirkung auf und können die Gefäßwände abdichten und so verhindern, dass Wasser ins Gewebe eindringen kann. Wichtig ist jedoch zu wissen, dass die Wirkung sich erst nach einigen Wochen komplett entfaltet. 
  Organisches Silicium (Kieselerde):  Für unser Bindegewebe ist Silicium ein wichtiges Spurenelement. Sind Sie in einer Mangelsituation, dann wird das Bindegewebe brüchig, reißt, verliert seine Elastizität und Festigkeit. Die Bildung von Krampfadern wird begünstigt. Außerdem fließt dann das Blut schlechter, die Blutzirkulation lässt nach. Um das Bindegewebe zu unterstützen, kann die Einnahme von Kieselerde helfen. Silicium gibt es in Tabletten- und Kapselform, aber auch flüssig. 
  Traubenkernextrakt:  Der Extrakt von Traubenkernen, der in einem besonderen Verfahren gewonnen wird, kann ebenfalls hilfreich bei Venenleiden sein. In einem speziellen Verfahren werden aus den Traubenkernen oligomere Proanthocyanidine (OPC) gewonnen. Die antioxidativen und antientzündlichen Eigenschaften des OPC können unterstützend bei einer chronischen Veneninsuffizienz helfen. Eine chronische Veneninsuffizienz ist meist der Vorläufer von Krampfadern. Bei den Proanthocyanidinen handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe, die kollagenreiches Bindegewebe reparieren, neu aufbauen oder festigen können. Das Naturmittel OPC finden wir zudem auch in der Kieferrinde. Auch da wird es durch ein spezielles Verfahren gewonnen. Es kann bei Krampfadern helfen, da es die Durchblutung fördert und das Bindegewebe regeneriert. 
 
  Nicht immer ist es möglich, Therapien selbst durchzuführen bzw. zu unterstützen. In diesen Fällen ist dann die Verschreibung einer Behandlung durch den Arzt nötig oder es kommt zu einem operativen Eingriff. Zu diesen Methoden zählen: 
  1. Kompressionstherapie  
 Eine andauernd durchgeführte Kompressionstherapie ist eine sehr wirkungsvolle Maßnahme bei allen Venenleiden und ist vor allem bei schwerer Venenthrombose mit geschwollenen Beinen und bei fortgeschrittener Krankheit ein unverzichtbares Mittel. Für die Kompression kommen verschiedene Kompressionsverbände und -strümpfe infrage. Die Kompressionstherapie hilft dabei, durch die Stauung bedingte Beschwerden bei einer akuten Thrombose zu lindern. Langfristig kann sie zudem die Häufigkeit und Schwere von chronischem Venenversagen reduzieren. Durch die Kompression werden die Muskelpumpen und Venenklappen unterstützt, sodass der Blutfluss zum Herzen wieder verbessert wird. Liegt eine akute Erkrankung vor, werden Kompressionsverbände eingesetzt. Im Fall einer bereits chronisch vorherrschenden Venenerkrankung verschreibt der Arzt  Kompressionsstrümpfe . Kompressionsstrümpfe gibt es inzwischen in vielen verschiedenen Farben und Modellen sowie Stärken. Je nach Art und Umfang des Venenleidens wird Ihnen der Arzt die entsprechenden Kompressionsstrümpfe verschreiben. Durch den Druck auf die Venen können die Venenklappen wieder den Rücktransport des Blutes zum Herzen aufnehmen, was zur Folge hat, dass die Beschwerden gelindert werden und der Transport von Sauerstoff und Nährstoffen im Blut gesichert ist. Die Behandlung mit Kompressionsverbänden und -strümpfen sollte ebenfalls nur in Rücksprache mit dem Arzt erfolgen. 
  2. Invasive Therapieverfahren   
 Bei leichteren Venenschäden kommen Therapieverfahren zum Einsatz, bei denen mittels kleinerer Eingriffe versucht wird, die erkrankten Venen zu behandeln. Hierunter fallen zum Beispiel die Verödung mittels Injektion eines Verödungsmittels und thermische Verfahren wie Laser- und Radiowellentherapie. 
  3. Stripping&amp;nbsp;– die operative Methode bei Krampfadern   
 Wenn Ihnen konservative Mittel gegen Ihre Krampfadern nicht geholfen haben, dann bleibt nur noch die Operation. Fassen Sie sich ein Herz und gehen Sie zu einem Venenspezialisten. Dieser wendet dann meist das sogenannte &quot;Stripping&quot; an. Ziel ist es, die Krampfadern zu entfernen und die Funktion der noch vorhandenen Venen zu erhalten oder wieder zu stärken. Die Operation erfolgt minimal invasiv und ist eigentlich ganz einfach: Dabei wird die erkrankte Stammvene in der Leiste oder in der Kniekehle abgetrennt und dann mit einer Drahtschlinge aus dem Bein herausgezogen. In den meisten Fällen wird die Stripping-OP ambulant durchgeführt. Ist der Befund schwerwiegender, dann müssen Sie ins Krankenhaus und werden unter Vollnarkose operiert. Immer öfter entscheiden sich die Ärzte aber zu einer Lokalanästhesie. Um in den nachfolgenden Wochen der Entstehung von Thrombosen vorzubeugen, kann das Tragen von Kompressionsstrümpfen helfen. Häufig erfolgt auch die zusätzliche Gabe von gerinnungshemmenden Mitteln wie z. B. Heparin. Leider sind Sie dadurch nicht vor der Entstehung neuer Krampfadern geschützt. Wichtig ist daher die kontinuierliche Nachsorge und eine ausführliche Beratung durch einen Venenspezialisten. 
 Krampfadern: So wichtig ist die richtige Ernährung 
 Zwar kann ein Venenleiden durch die Ernährung weder ganz verhindert noch geheilt werden, doch die richtige und gesunde Ernährung kann die Krankheit positiv beeinflussen.&amp;nbsp;Nehmen Sie zu wenig Ballaststoffe zu sich, leiden Sie schnell an einer   Verstopfung   und müssen beim Stuhlgang stark pressen. Das wiederum führt zu einem erhöhten Druck im Venensystem. Dadurch werden Venenerkrankungen und Varizen gefördert. Sie sollten daher mehr Ballaststoffe in Ihre Nahrung einbauen – und viel trinken, damit die Ballaststoffe aufquellen können. Reichlich Obst und Gemüse (möglichst fünf kleine Portionen am Tag) bringen Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, welche das Bindegewebe aufbauen. Vitamin C und Bioflavonoide stärken Ihre Venenwände und die Venenklappen. Reich an diesen Stoffen sind Zitrusfrüchte, Brokkoli, Paprika, Beeren und Lauchgewächse. 
  Wichtig:&amp;nbsp; Essen Sie nicht zu viel, denn Übergewicht spielt bei Krampfadern eine große Rolle. Zucker, Salz und Alkohol sollten Sie möglichst vermeiden. 
 Viel trinken und in Bewegung bleiben 
 Um der Bildung von Krampfadern vorzubeugen, ist Trinken sehr wichtig. Es verbessert die Fließfähigkeit von Blut, es verdünnt das Blut und entlastet so die Venen. Das wirkt sowohl der Gefahr einer Krampfaderbildung entgegen als auch den daraus resultierenden Thrombosen. Die treten vor allem auf, wenn Sie längere Zeit bewegungslos sitzen (Flugzeug, Auto). Sie sollten daher unbedingt darauf achten, dass Sie am Tag zwischen zweieinhalb und drei Liter Wasser oder Kräutertee trinken. Obstsäfte sollten Sie verdünnen, da sie meist einen hohen Fruchtzuckeranteil haben. 
 Durch Bewegung wird die Venenpumpe aktiviert, das Blut wird ordnungsgemäß nach oben zum Herzen gepumpt. Hilfreich ist eigentlich jede Bewegung, wenn sie die Muskeln der Beine betrifft. Besonders gut aber ist Schwimmen. Der Wasserdruck wirkt wie ein natürlicher Kompressionsstrumpf, unterstützt die Venenpumpe und stärkt die Venen. Die Entstehung von Krampfadern können Sie nicht grundsätzlich verhindern. Krampfadern behandeln und die noch aktiven Venen zu stärken, ist jedoch mit verschiedenen Therapiemethoden möglich. Eine gesunde Ernährung sowie ausreichend Bewegung helfen Ihnen zusätzlich dabei. 
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 Bildquelle: © gballgiggs - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Blutverdünner: Rezeptfrei und auf Naturbasis</title>
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                 Gegen dickes Blut: Die besten Naturmittel 
 Blut ist ein besonderer Saft: Es sorgt für die Ernährung und das Funktionieren von Gehirn, Herz, anderen Organen und Muskeln. Wenn Ihre Blutfettwerte steigen, wenn sich an den Wänden der Blutgefäße Ablagerungen bilden, wenn Plaque die Adern im Querschnitt enger macht – dann wird es gefährlich, dann drohen Thrombosen, der Herzinfarkt und der Schlaganfall. Um das zu verhindern, müssen Sie für eine gute Fließfähigkeit Ihres Blutes sorgen. Wenn unser Lebenssaftträger und dicker fließt, dann spricht der Volksmund von „dickem Blut“. 
 
   Weißdorn hilft super gegen dickes Blut    
   Die besten Obst- und Gemüsesorten für eine natürliche Blutverdünnung    
 
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 In einem solchen Fall verschreiben die Ärzte sogenannte Blutverdünner. Tatsächlich wird das Blut nicht verdünnt, sondern es wird das Zusammenklumpen der Thrombozyten im Blut verhindert, sodass das Blut weiterhin gut fließen kann. Daher werden diese Medikamente auch als „Thrombozytenaggregationshemmer“ (TAH) bezeichnet. Diese Medikamente sind sehr wirkungsvoll – aber sie haben teilweise auch Nebenwirkungen. Sehr oft wird das Mittel Acetylsalicylsäure – kurz ASS – verschrieben. Außer diesen Medikamenten gibt es aber auch eine natürliche Blutverdünnung. Damit können Sie dem Problem vorbeugen oder eine Therapie unterstützen. Und: Diese Naturmittel sind fast alle ohne Nebenwirkungen für Ihre Gesundheit. 
   Weißdorn hilft super gegen dickes Blut 
 Bei den Naturmitteln gegen dickes Blut ist Weißdorn der Superstar. Die in seinen Blüten und Blättern enthaltenen Flavonoide und Procyanidine sind gut für die Durchblutung des Herzens, sie verhindern die Bildung von Blutgerinnseln und stärken die Blutgefäße. Sie verdünnen sozusagen das dicke Blut, verringern dadurch das Risiko für Ihr Herz und einen Schlaganfall. Außerdem: Wenn das Gehirn ausreichend mit Blut versorgt wird, dann funktioniert es besser. Als Medizin gibt es den Blutverdünner als Weißdorntinktur (da nehmen Sie drei- bis fünfmal am Tag jeweils 10 bis 20 Tropfen, aufgelöst in einem Glas Wasser). Oder als Weißdornextrakt (geben Sie 3x am Tag 10 Tropfen in ein Glas Wasser). Wenn Sie selbst ein Naturmittel gegen dickes Blut herstellen wollen, dann ist das sehr einfach: Übergießen Sie zwei gehäufte Teelöffel Weißdornblätter oder -blüten mit sehr heißem Wasser. Von diesem Sud trinken Sie dreimal täglich nach den Mahlzeiten jeweils eine Tasse. Weißdorn ist ein Naturmittel – es dauert einige Wochen bis es Wirkung zeigt. Befragen Sie dazu Ihren Arzt. 
   Die besten Obst- und Gemüsesorten für eine natürliche Blutverdünnung 
 Ananas und Kiwi schmecken nicht nur sehr gut und sind hilfreich bei einer Diät, sie enthalten auch ein wichtiges Enzym, das für eine eine gute natürliche Blutverdünnung sorgt. Das Enzym heißt Bromelain. Essen Sie immer mal wieder eine Mischung aus Ananas und Kiwi. Das hält Ihr Blut dünn und fließfähig. Aber auch unsere heimische Pflanzenwelt kann dafür sorgen, dass Ihr Blut gut fließt: Zwiebel und Knoblauch sind gut für den gesamten Organismus und verdünnen es. Darum brauchen Sie mit diesem Würzgemüse nicht sparsam sein. Da sowohl Zwiebeln als auch Knoblauch nicht nur als Blutverdünner bekannt sind, sondern auch entzündungshemmend im Körper wirken und Immunsystem und Herz stärken, sollten Sie diese Lebensmittel fest in Ihren Speiseplan aufnehmen. Noch ein Helfer, der aus der Küche kommt: Das Kerbelkraut. Zwei gestrichene TL mit frischem oder getrocknetem Kerbel mit kochendem Wasser übergießen und von diesem Sud jeden Tag ein bis zwei Tassen trinken. Es dauert einige Zeit, aber dann kommt bei Ihrem bisher dicken Blut die normale Fließfähigkeit zurück. 
 Frisches mit Vitamin K – ein Naturmittel gegen dickes Blut 
 Natürlich spielen bei der Rückgewinnung der Blut-Fließfähigkeit auch Vitamine eine entscheidende Rolle. Und da vor allem das Vitamin K – das wird Ihnen auch der Arzt bestätigen. Das kommt in ausreichender Menge in der Goji-Beere vor. Die spielt als Naturmittel in Erfahrungsmedizin und Naturmedizin eine immer größere Rolle, auch bei der Blutverdünnung. Das bedeutet: Sie hält unser Blut dünn, sie hält die Adern sauber und sie senkt das Risiko für eine Erkrankung der Blutgefäße, für Herzinfarkt und Schlaganfall. 
 Das Risiko für eine Thrombose können Sie durch die blutverdünnende Wirkung von Ingwer und Zimt ebenfalls senken. Gießen Sie jeden Tag dünne Scheiben Ingwer mit heißem Wasser auf, abkühlen lassen und über den Tag schluckweise zwei Tassen trinken. Nach einer australischen Studie von 2014 kann auch der scharfe Cayennepfeffer blutverdünnend wirken und so die Entstehung einer Thrombose verhindern. Vitamin K finden wir als Naturmittel übrigens auch in Brennnesseln und Basilikum. Trinken Sie Brennnessel-Tee und essen Sie zwei- bis dreimal in der Woche Mozzarella mit Tomaten und frischem Basilikum. Schmeckt gut und lässt Ihr Blut fließen. 
 Die richtigen Lebensmittel spielen eine große Rolle beim Risiko dickes Blut. Zu dieser Gruppe der natürlichen Blutverdünner, die auch vom Arzt empfohlen werden, zählen etwa auch alle grünen Blattgemüse, Brokkoli, Grünkohl und Blumenkohl. 
 Die medizinische Wissenschaft hat zudem herausgefunden, dass viele der natürlichen Helfer gegen dickes Blut von den gesunden Omega-3-Fettsäuren unterstützt werden. Der Grund: Diese enthalten die blutverdünnenden Alpha-Linolensäuren. Diese Lebensmittel sind die Hauptlieferanten: Hanf- oder Leinöl, Heringe, Makrelen und Thunfisch. 
 Das Schönste bei diesen Naturmitteln gegen dickes Blut: Sie haben keine Nebenwirkungen zu befürchten, wohingegen diese beim ständigen Einsatz von ASS eintreten können. 
  Hinweis:  Natürliche Blutverdünner ersetzen  keine vom Arzt verschriebenen Medikamente . Sprechen Sie die Einnahme unbedingt mir Ihrem behandelnden Arzt ab. Bei der Einnahme von Marcumar oder Warfarin: Achten Sie auf eine geringe bzw. konstante Zufuhr von Vitamin K, da dieses die Wirkung der Blutverdünner beeinflussen kann. Nehmen Sie keine zusätzlichen Blutverdünner ein. 
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 Bildquelle: Pixabay 
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            <title type="text">Plötzlicher Herztod: Symptome und Risikofaktoren</title>
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                                            Der plötzliche Herztod kommt wie ein Blitz aus heiterem Himmel: Innerhalb weniger Minuten – oft sind es auch nur Sekunden – wird ein Mensch aus dem Leben gerissen. Zurück bleiben entsetzte und trauernde Hinterbliebene. Und die Frage: Wie konnte das passieren? Dieser unbegreifl...
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                 Der plötzliche Herztod kommt wie ein Blitz aus heiterem Himmel: Innerhalb weniger Minuten – oft sind es auch nur Sekunden – wird ein Mensch aus dem Leben gerissen. Dieser unbegreifliche Tod ereilt in Deutschland pro Jahr fast 200.000 Menschen. Meist sind es schwere Herzrhythmusstörungen, die den plötzlichen Herztod – auch Sekundentod genannt – herbeiführen. Der Herzstillstand von einer Sekunde auf die andere kommt nicht ohne Vorwarnungen. Es gibt  Symptome und Risikofaktoren , die bereits im Vorfeld des Herztodes auftauchen – und die der medizinischen Wissenschaft bekannt sind. 
 Zu den häufigsten Auslösern des plötzlichen Herztodes gehören außergewöhnliche körperliche Anstrengungen, sehr starke emotionale Erregungen und Kammerflimmern.&amp;nbsp;In diesem Ratgeber „Plötzlicher Herztod: Symptome und Risikofaktoren“ erfahren Sie alles, was Sie zum plötzlichen Herztod wissen sollten. 
 Plötzlicher Herzstillstand: Risikofaktor Lebensstil 
 Viele Menschen sind so richtig gemütliche Typen, lieben gutes Essen, einen guten Tropfen und die Geselligkeit. Sport wird dagegen eher vernachlässigt, und auch über das  Übergewicht  wird gerne hinweggesehen. Nur, und das ist ihre Lebensmaxime, bei der Arbeit kennen sie keinen Spaß, da sind sie mit 100 % dabei. Eher mit mehr. Und Pünktlichkeit unter allen Umständen ist einer der wichtigsten Leitsätze in ihrem Leben. Menschen, die in ähnlicher Weise leben und sich dem 60. Lebensjahr nähern, vereinen zahlreiche Risikofaktoren und haben möglicherweise ein erhöhtes Risiko für einen plötzlichen Herztod. Dann ist es wichtig, schnell den eigenen Lebensstil und die Einstellung zur Gesundheit zu ändern –&amp;nbsp;ein Termin mit dem Arzt ist absolut empfehlenswert, um eine Umstellung zu besprechen, eine geeignete Behandlung einzuleiten und die richtige Medizin zu erhalten. 
 Die Ursache für den plötzlichen Herztod 
 Machen Sie sich bewusst: Ihr Herz ist eine Hochleistungsmaschine. Tag und Nacht pumpt es Blut durch den ganzen Körper, versorgt die Organe, die Muskeln und das Gehirn über das Blut mit Nährstoffen. Setzt es plötzlich aus, dann bedeutet das den Herztod, der leider sehr häufig ist. Denn die Ursachen für dieses Schicksal können vielfältigen Ursprungs sein. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Risikofaktoren und Erkrankungen, die Ihr Herz gefährden können, vor. 
 Für einen Herztod verantwortlich sind in acht von zehn Fällen  hochfrequente Herzrhythmusstörungen  (tachykarde Herzrhythmusstörungen). Da unterscheiden die Mediziner zwischen Kammertachykardien, Kammerflimmern und Kammerflattern. Im Volksmund wird das auch Herzrasen genannt, das trifft vor allem auf das Kammerflimmern zu. 
  Hier eine Aufzählung weiterer Ursachen, die einen unerwarteten Herztod begünstigen können:  
 
 Das kann ein Herzinfarkt sein, den Sie schon vor längerer Zeit erlitten haben. 
 Die Leistung Ihres Herzens schwächt sich ab, Sie verfügen nur noch über eine eingeschränkte Pumpfunktion. Selbst im Ruhezustand oder auch bei einer nur geringen Belastung Ihres Kreislaufs leiden Sie an Luftnot. Wenn Sie beim Treppensteigen auf jedem Absatz schnaufend stehen bleiben, dann kann das ein Symptom für ein Herzproblem sein.&amp;nbsp;Vor allem, wenn auch Medikamente nicht mehr weiterhelfen. 
 Sie hatten schon einmal einen Herzstillstand, den Sie eigentlich gut überstanden haben. 
 Sie leiden an einer erblichen Krankheit Ihres Herzens, die starke Herzrhythmusstörungen auslösen kann. 
 Ihre Herzkranzgefäße sind verkalkt, wodurch eine koronare Herzkrankheit entstanden ist. 
 Durch ein Langzeit-EKG wurden Herzrhythmusstörungen festgestellt. 
 Sie haben schon ein hohes Lebensalter erreicht, das Risiko für einen Herzinfarkt wächst. 
 Sie leiden an Diabetes mellitus. 
 Lange Zeit unbemerkt hat sich die Krankheit  Bluthochdruck  entwickelt. Durch&amp;nbsp;Bluthochdruck&amp;nbsp;wird über einen langen Zeitraum das Herz überfordert, was schlimmstenfalls zum Herztod führen kann. 
 Jahrelanger  Nikotinmissbrauch &amp;nbsp;kann nicht nur zu Lungenkrebs führen, er gehört auch beim plötzlichen Herztod zu den Risikofaktoren, weil er die Blutgefäße verengt. 
 Wenn Sie über Jahrzehnte hinweg regelmäßig zu viel und zu große Mengen Alkohol trinken, dann ist das ebenfalls ein Risikofaktor. 
 Sind Ihre Blutfettwerte bzw. Ihr LDL-Cholesterin zu hoch, kann das Ihre Arterien und damit den Blutfluss gefährden.&amp;nbsp;Die Versorgung des Herzens ist gefährdet, das Risiko für einen Herzstillstand ist hoch – und der kommt völlig unerwartet. Wenn Medikamente nicht mehr helfen, dann ist eine Bypass Operation oder das Einsetzen von Stents, die vom Arzt in die verschlossenen Arterien eingesetzt werden, notwendig. 
 Sie stehen morgens auf, gehen zu Ihrem Auto, fahren zur Arbeit. Dort sitzen Sie dann fast den ganzen Tag, um am Abend wieder mit dem Wagen nach Hause zu fahren. Mit einem Wort: Sie bewegen sich kaum, fordern weder Muskeln noch Ihren Kreislauf.&amp;nbsp;Ein solcher bewegungsarmer Lebensstil kann einen Herzstillstand begünstigen. 
 Für Ihren Urlaub haben Sie sich fest vorgenommen, mehr Sport zu treiben. Ihr Motto lautet: &quot; Bewegung und nochmals Bewegung &quot; So weit, so gut, solange Sie sich nicht verausgaben  – &amp;nbsp;denn Aktivität mit aller Gewalt schadet häufig mehr als zu nützen. 
 
 &amp;nbsp; 
 Plötzlicher Herztod durch Sport 
 Einem Menschen, der wegen des plötzlichen Herztodes zusammenbricht, muss mit der richtigen Behandlung geholfen werden. Und zwar so schnell wie möglich, denn schon nach wenigen Minuten kommt die Hilfe oft zu spät: Das Herz will nicht mehr schlagen. Aber wie erkennen Sie, dass Sie es mit dem Phänomen des plötzlichen Herztodes zu tun haben? Welche Symptome sind typisch? 
 
 Sie können an der Halsschlagader den Puls nicht mehr spüren. 
 Schon eine Minute nach dem Herztod kommt es zum Atemstillstand, die Versorgung des Körpers und des Gehirns mit Sauerstoff bricht zusammen. Noch ein sicheres Zeichen: Die Atembewegungen des Brustkorbs kommen zum Stillstand, aus Mund und Nase strömt keine Atemluft mehr aus. 
 Der Betroffene wird im wahrsten Sinn des Wortes „leichenblass“, Haut und Nägel verfärben sich aschgrau. Das sehen Sie zuerst an den Schleimhäuten, die auch schnell trocken werden. 
 
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 Ein herannahender plötzlicher Herztod macht sich durch diese Symptome bemerkbar: 
 
 Es kommt zu Schwindel und Ohnmacht, bei denen das Bewusstsein jedoch sehr schnell wieder zurückkehrt. 
 Plötzlich leiden Sie unter Anfällen von Atemnot und allgemeiner Schwäche. Diese Symptome&amp;nbsp;können auch unabhängig voneinander auftreten. Auf jeden Fall müssen Sie beim Arzt Ihr Herz und den Kreislauf abklären lassen. 
 Wenn Sie bei einem zusammengebrochenen Menschen den Stillstand des Herz-Kreislaufs feststellen, dann sofort 112 wählen und einen Arzt herbeirufen. 
 
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 So können Sie retten, wenn der plötzliche Herztod eingetreten ist 
 Im Fall der Fälle kann es einige Minuten oder noch länger dauern, bis der Notarzt da ist. In dieser Zwischenzeit, die bei einem Herzinfarkt über Leben und Tod entscheidet, müssen Sie unbedingt mit der Behandlung beginnen, um den Herztod abzuwenden: 
 
 Wenn bei einem Betroffenen die Atmung aussetzt, dann müssen Sie sofort mit Erster Hilfe beginnen, denn dann ist ein plötzlicher Herztod schon fast da. Das ist die Herzdruckmassage mit Atemspende (CPR). 
 Allererste Maßnahme:  Sofort über 112 den Notarzt anrufen . Sind Sie nicht allein, dann ganz schnell dafür sorgen, dass ein Defibrillator herbeigeschafft wird. Den finden Sie in vielen Firmen, in öffentlichen Verkehrsbetrieben, häufig auch in den Vorräumen von Banken und Supermärkten als schnelle Hilfe bei einem Herzinfarkt. 
 Legen Sie die leblose Person auf einen harten Untergrund. Dann legen Sie Ihre Handballen übereinander mitten auf das Brustbein. Jetzt drücken Sie schnell und mit großer Kraft auf das Brustbein. Dabei sollte der Brustkorb um mindestens fünf Zentimeter nach unten gedrückt werden. Das Tempo muss hoch sein, mindestens 100 Mal pro Minute. Dreißigmal wiederholen. 
 Jetzt kommt die Atemspende. Sorgen Sie dafür, dass der Mundraum frei ist, falls der Betroffene sich erbrochen hat. Dann drücken Sie den Kopf nach hinten, soweit es möglich ist. Durch die Überstreckung kann vielleicht schon die Spontanatmung wieder einsetzen. Ist das nicht der Fall, müssen Sie mit der Behandlung beginnen. 
 Die Nase des Betroffenen zuhalten. Mit der anderen Hand den Mund öffnen. Nun holen Sie tief Luft und umschließen den Mund des Bewusstlosen mit Ihren Lippen. Blasen Sie Ihre Luft innerhalb einer Sekunde kräftig hinein, bis sich der Brustkorb erkennbar hebt. 
 Dann geben Sie den Mund wieder frei, die Luft kann ausströmen, der Brustkorb senkt sich. Nachdem Sie die Person zweimal beatmet haben, fahren Sie mit der Druckmassage weiter. Diesen Prozess wiederholen Sie so lange, bis ein Defibrillator eingesetzt werden kann oder der Arzt alle weiteren Maßnahmen übernimmt. 
 
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  Ganz wichtig:  Liegt ein plötzlicher Herztod vor, dürfen Sie diese Überlebensmaßnahmen nicht länger als fünf Sekunden unterbrechen. Wenn Sie einen Helfer haben, dann können Sie sich bei Beatmung und Herzdruckmassage abwechseln. 
 Wenn die Atmung wieder eingesetzt hat, das Herz wieder arbeitet, bringen Sie den noch bewusstlosen Patienten in eine stabile Seitenlage. Sichere Lebenszeichen nach dem plötzlichen Herztod sind: Die Atmung funktioniert wieder, der Betroffene hustet oder schluckt und er macht eigenständige Bewegungen. 
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 Bildquelle: Pixabay 
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            <title type="text">Wichtiges Wissen rund um die Blutvergiftung</title>
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                                            Wenn die Diagnose lautet: „Sie haben eine Blutvergiftung“, dann herrscht Alarmstufe Rot in Ihrem Körper, dann muss sofort gehandelt werden, dann geht es wirklich um Minuten, sonst überleben Sie eine Blutvergiftung nicht. Bei einer zu spät erkannten Blutvergiftung (Sepsis) ster...
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                 Blutvergiftung: Wichtige Tipps 
 Wenn die Diagnose Blutvergiftung gestellt wird, herrscht Alarmstufe Rot im Körper, dann muss sofort gehandelt werden, denn es geht um Minuten.&amp;nbsp;Bei einer zu spät erkannten Blutvergiftung (Sepsis) sterben Patienten selbst im Krankenhaus, ohne dass die Ärzte noch helfen können. Wurden über das infizierte Blut bereits die Organe im Körper angegriffen, kommt oft jede Hilfe zu spät. In Deutschland erleiden jedes Jahr rund 70.000 Menschen dieses Schicksal: Sie sterben an einer Blutvergiftung. Sie hätten überleben können, wenn man die Symptome der Sepsis im Körper rechtzeitig erkannt hätte. Wie gefährlich diese ist, das hat die WHO (Weltgesundheitsorganisation) längst begriffen. Sie verlangt: „Eine Sepsis ist ein absoluter Notfall, deshalb muss sie mit Vorrang sofort behandelt werden.“ Darum beschäftigen wir uns in diesem Ratgeber mit dem Thema: „Blutvergiftung“ 
 Beachten Sie die Symptome einer Blutvergiftung 
 Wenn die gefährlichen Bakterien in die Blutbahn geraten, dann beginnt die Krankheit meist mit ganz leichten Symptomen, die oft verkannt werden. Darauf müssen Sie achten: Sie bekommen anfangs ein leichtes Fieber, das schon bei einer Behandlung mit Hausmitteln schnell wieder abklingt; zum Fieber kommt ein kaum bemerkbarer Schüttelfrost, der auch wieder schnell verschwindet. Bei älteren Menschen tritt im Anfangsstadium einer Sepsis sporadisch auch Verwirrtheit auf. Alle diese Symptome gehen ziemlich schnell wieder vorbei. Das macht die Blutvergiftung so gefährlich, denn sie wird selten schon früh erkannt. 
 Kurz darauf kommt es zu plötzlichem Herzrasen und der Blutdruck sackt in den Keller. Diese Symptome sind kaum noch zu übersehen und jetzt ist es höchste Zeit, ganz schnell ärztlich einzugreifen und die Infektion zu bekämpfen. Viele Menschen fallen einem uralten Irrtum zum Opfer: Dass eine Blutvergiftung durch eine rote Spur auf der Haut erkennbar wird, die von der entzündeten Wunde in Richtung Herz geht. Das stimmt nur sehr eingeschränkt. Denn dieser rote Strich kommt von einer Infektion der Lymphbahnen, die unter Umständen auch septisch werden kann. Die richtige Blutvergiftung beginnt erst, wenn lebensgefährliche Bakterien in die Blutbahn gelangt sind. Unser körpereigenes Abwehrsystem erkennt die lebensgefährlichen Keime im Blut sehr schnell und greift die Eindringlinge mit ganzer Kraft an. Dabei kann es übertreiben und so die Funktionsfähigkeit der Organe zerstören. Das ist für den gesamten Körper eine lebensbedrohende Gefahr, die leider sehr oft mit dem Tod endet. Dann wird als Todesursache „Allgemeines Organversagen“ genannt. Die Ursache aber war eine zu spät erkannte Blutvergiftung. 
 Ursachen einer Blutvergiftung 
 Wie kommt es nun zu einer so gefährlichen Erkrankung unseres Blutes? Die häufigsten Ursachen sind: Eine Wunde entzündet sich, weil sie ungenügend desinfiziert wurde, eine Lungenentzündung liegt vor oder die Blase hat sich entzündet.&amp;nbsp;Die Verursacher einer Skepsis sind meistens Bakterien, in selteneren Fällen auch Viren oder Pilze. Wenn Sie wegen der oben genannten Erkrankungen oder Symptome zum Arzt gehen, dann stellen Sie ihm die Frage: „Kann es sich auch um eine Blutvergiftung handeln?“ Dann wird er sofort eine Blutuntersuchung durchführen, eine vorhandene Sepsis erkennen und schnell die nötige Behandlung einleiten, damit es Ihnen bald besser geht. 
 Das sind die Folgen einer Blutvergiftung 
 Geschieht das nicht, irrt sich der Arzt oder stellt eine falsche Diagnose, dann kann sich die Blutvergiftung ausbreiten und es besteht in kurzer Zeit höchste Lebensgefahr. Über die Blutbahnen wird das vergiftete Blut im ganzen Körper verteilt, die Bakterien gelangen in alle wichtigen Organe wie Leber, Lunge, Nieren und Herz und vermehren sich dort in hohem Tempo. Die Sepsis beginnt, das Leben ist in höchstem Ausmaße bedroht. Das sind die Folgen, wenn die Krankheit schon so weit fortgeschritten ist: 
 
 Die Leber ist das wichtigste Entgiftungsorgan unseres Körpers. Wird sie von den Keimen einer Blutvergiftung angegriffen, dann vergiftet sie sich selbst und dann droht der Tod. 
 Die verseuchten Lungen beginnen zu versagen, bis hin zur Lungenentzündung und zum völligen Lungenstillstand. 
 Schadstoffe werden über unsere Nieren ausgeschieden. Bei einer fortgeschrittenen Sepsis geschieht das nicht mehr, der angegriffene Organismus vergiftet sich selbst. 
 
 &amp;nbsp; 
 25 Prozent&amp;nbsp;der Betroffenen sterben an einer Sepsis.&amp;nbsp;Deshalb ist es so wichtig, die Infektion schnell zu erkennen und zu behandeln. Nur so können sie überleben. Bei 40 Prozent&amp;nbsp;der Überlebenden treten jedoch schwere Schädigungen auf: 
 
 Immer wieder kommt es zu posttraumatischen Belastungsstörungen. 
 Das Nervensystem ist gestört, daraus entsteht eine verminderte geistige Funktion. 
 Depressionen und Schwermut bleiben zurück. 
 
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 Die Blutvergiftung verhindern:&amp;nbsp;Tipps zur Prävention 
 Damit eine Blutvergiftung gar nicht erst entsteht, muss jede Entzündung schnell und richtig behandelt werden. Deshalb muss die Ausbreitung von Bakterien stets verhindert werden  –&amp;nbsp; sie dürfen auf keinen Fall in die Blutbahn gelangen. Darum müssen auch kleine Wunden, vor allem offene Verletzungen, sofort gründlich gesäubert und sehr sorgfältig  desinfiziert  werden. Keinesfalls darf Schmutz in die Wunde eindringen, deshalb muss diese unbedingt  mit einer Binde steril abgedeckt  werden. Dieser Schutz muss bleiben, bis die neu gebildete Haut über der Wunde diese Aufgabe übernimmt. 
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 Bildquelle: Pixabay 
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                            <updated>2018-09-21T14:00:00+02:00</updated>
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