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        <name>Volksversand Versandapotheke</name>
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    <updated>2026-05-22T01:04:59+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Was tun bei Nackenschmerzen? Übungen und Tipps zur Linderung</title>
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                                            Der Nacken schmerzt, Sie können den Kopf kaum noch drehen, beim Autofahren wird es eng, wenn Sie nach hinten schauen wollen - und nachts wälzen Sie sich, weil Ihr Nacken Schmerzen ausstrahlt: Nackenschmerzen sind eine üble Sache. Glücklicherweise gibt es viele Tipps, die zur s...
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                 Rund  jede zweite Frau  und etwa  jeder dritte Mann  in Deutschland hat hin und wieder mit  Nackenschmerzen  zu kämpfen¹ – eine erstaunlich hohe Zahl. Die Gründe dafür sind vielfältig, häufig stecken jedoch  Muskelverspannungen  dahinter. Diese entstehen oft durch eine  ungünstige Schlafposition  oder zu  wenig Bewegung . Die gute Nachricht: Nackenschmerzen lassen sich in vielen Fällen gut behandeln. Mit einfachen Übungen, bewährten Hausmitteln und geeigneten Arzneimitteln können Verspannungen im Nacken meist schnell und effektiv gelindert werden. 
 
   Tipps bei Nackenschmerzen nach dem Schlafen   
   Tipps bei Nackenschmerzen am Arbeitsplatz   
   Einfache Nackenübungen zum Nachmachen   
   Alltagshilfen zur Linderung von Nackenschmerzen   
   Schmerzmittel und medizinische Anwendungen für den Nacken   
   Wann sollte man mit Nackenschmerzen zum Arzt?   
   Warum Nackenschmerzen so oft vorkommen und wodurch sie verursacht werden   
 
   Tipps bei Nackenschmerzen nach dem Schlafen 
 Nach dem Schlafen treten bei vielen Menschen Nackenschmerzen auf. Zum Glück sind die Ursachen dafür meist harmlos und lassen sich mit einfachen Tipps vermeiden. 
   
 
  Ihr Bett spielt eine wesentliche Rolle:  Achten Sie auf ein Kopfkissen mit  ergonomischer Form , damit Ihr Kopf weder zu hoch noch zu tief lagert. Optimal ist es, wenn Kopf und Halswirbelsäule dabei möglichst gerade ausgerichtet sind. Auch die  Matratze  spielt eine wichtige Rolle. Je nach  Körpergewicht ,  bevorzugter Schlafposition  und je nachdem, ob beispielsweise eine  Disposition für Nacken- oder Rückenschmerzen  vorliegt, eignen sich unterschiedliche Modelle. Lassen Sie sich zu  Härtegraden  und  Materialzusammensetzungen  am besten im Fachhandel beraten und achten Sie darauf, dass man Ihnen einen ausreichenden Testzeitraum gewährt. Unabhängig davon sollte eine Matratze regelmäßig ausgetauscht werden. Als Faustregel gilt: Legen Sie sich  nach spätestens 10 Jahren eine neue Matratze  zu. 
  Ihre Schlafposition:  Wie oben erwähnt, sollten Kopf und Halswirbelsäule gerade ausgerichtet werden. Das ist aber etwa für Bauchschläfer nicht möglich – hier sollte die Position ab und an geändert werden, damit der Nacken nicht über längere Zeit verdreht wird und so die Muskulatur nicht einseitig belastet wird. Daher empfiehlt sich für Menschen, die häufig an Nackenschmerzen leiden, öfter eine  Rücken- oder Seitenlage  einzunehmen. Ebenso kann ein  dauerhaft unter dem Kopf angewinkelter Unterarm beim Schlafen  Schulter- und letztendlich auch Nackenschmerzen verursachen. 
  Zugluft kann zu Verspannungen führen:  Undichte oder offene Fenster und Türen können in Ihrem Zuhause  Durchzug  verursachen – wenn der Nacken dann nicht bedeckt ist, wacht man am nächsten Morgen häufig mit einem schmerzenden Nacken auf. Leiden Sie also häufig an Nackenschmerzen, empfiehlt es sich,  Türen und Fenster nachts geschlossen  zu halten, um Zugluft zu vermeiden und beim Einschlafen darauf achten, dass Sie Ihren Nacken zudecken. Wenn Ihre  Decke  nachts häufig  wegrutscht , können  spezielle Clips  helfen, mit denen Sie die Decke am Bettlaken befestigen. Alternativ lohnt sich auch eine  größere Decke  – die Ränder lassen sich dann leichter zwischen Matratze und Bett schieben, sodass sie besser an Ort und Stelle bleibt. Denkbar ist auch das  Tragen eines Oberteils mit weichem Rollkragen . 
 
  Tipp:   Vor dem Schlafengehen  noch einmal  kräftig das Zimmer lüften  und die Heizung auf die Nachtabsenkung einstellen. So bleibt es schön kühl über Nacht, auch wenn Sie das Fenster geschlossen halten, um Durchzug zu vermeiden. 
   Tipps bei Nackenschmerzen am Arbeitsplatz 
   
 Viele Menschen verbringen unter der Woche einen Großteil des Tages  im Sitzen  – im Durchschnitt sind es  rund 10 Stunden . Damit wird heute deutlich mehr gesessen als noch etwa vor 10 Jahren (damals waren es nur ca. 8 Stunden)². Neben  Freizeitbeschäftigungen am Bildschirm  tragen besonders  Bürojobs  dazu bei. Doch nicht nur die lange Sitzdauer ist ein Problem: Eine  ungünstige Sitzhaltung  und  ungeeignete Büromöbel  belasten den Körper zusätzlich. In Kombination mit  zu wenig Bewegung  entstehen so häufig Nackenschmerzen. Um einen steifen Nacken am Arbeitsplatz zu minimieren, haben wir einige Tipps für Sie aufgelistet: 
 
 Um ein ständiges Neigen des Kopfes nach unten zu vermeiden, sollte der  Bildschirm auf Augenhöhe  positioniert werden. Mit einem modernen  höhenverstellbaren Monitor  gelingt dies leicht. Installieren Sie sich alternativ  flexible Monitorarme  oder sorgen Sie für eine  passende Unterlage . Die Maus und die Tastatur sollten so positioniert sein, dass die  Arme entspannt  bleiben und die  Schultern nicht nach vorne gezogen  werden. 
 Außerdem ist es wichtig, ein  Bewusstsein für eine aufrechte Sitzhaltung  zu entwickeln. Der Rücken sollte möglichst gerade bleiben und  nicht ständig in sich zusammensacken . 
 Nutzen Sie einen  ergonomischen Bürostuhl  mit verstellbarer  Nackenstütze , die sich optimal an Ihre Halswirbelsäule anpasst. Experimentieren Sie wenn möglich auch mit Alternativen wie einem  Stehtisch  oder einem  Sitzball , um die Rücken- und Rumpfmuskulatur zu fördern und die Haltung zu verbessern. 
 
   Einfache Übungen zum Nachmachen 
 Verspannungen im Nacken können sich ungünstigen Falls  auf die Schultern ausbreiten  und  bis in den Hinterkopf oder die Arme ziehen . Während einige einen  Druck im Kopf  verspüren, erleben andere ein  Ziehen bis zum Schulterblatt . Darum ist es so wichtig, gegenzusteuern! Mit zwei gezielten einfachen Übungen lassen sich die Beschwerden oft spürbar reduzieren. Das Gute daran: Beide Übungen lassen sich ohne Vorbereitung auch im stressigen Job-Alltag “zwischenschieben” und beliebig oft wiederholen. 
 Übung 1 – Dehnung der kurzen Nackenmuskeln 
   
 
 Nehmen Sie eine aufrechte Sitzposition ein. 
 Falten Sie Ihre Hände und legen Sie diese in Nacken oder am Hinterkopf. 
 Neigen Sie Ihren Kopf nach unten, dabei zeigen die Ellenbogen nach vorne. 
 Üben Sie nun leichten Druck mit Ihren Händen aus. 
 
 Halten Sie die Übung für  60 Sekunden . Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Nacken  nicht überspannen . Bei der Übung sollte ein  leichtes Dehnungsgefühl  entstehen. 
 &amp;nbsp; 
 Übung 2 – Dehnung der seitlichen Nackenmuskeln 
   
 
 Nehme Sie eine aufrechte Sitzposition ein oder stellen Sie sich gerade hin. 
 Greifen Sie nun mit der rechten Hand an Ihren Kopf, sodass Ihre Fingerspitzen Ihr linkes Ohr berühren. Mit Ihrer Hand ziehen Sie nun leicht Ihren Kopf zur rechten Seite. 
 Der linke Arm hängt dabei locker nach unten. 
 
 Halten Sie die Übung für  20 Sekunden  und  wechseln Sie im Anschluss die Seite . Sie sollten Ihren Nacken  nicht überspannen . Bei der Übung sollten Sie eine  Dehnung der seitlichen Nackenmuskeln  spüren. 
  Übrigens:  Wer seinen Nacken regelmäßig dehnt, gezielt kräftigt und insgesamt in Bewegung bleibt, kann Verspannungen oft gut vorbeugen. Schon einfache  Aktivitäten wie Spaziergänge  wirken entspannend und können Beschwerden lindern. Besonders empfehlenswert ist jedoch  Nordic Walking : Durch die Verwendung der Stöcke werden  Schultern und Nacken stärker aktiviert  als beim normalen Gehen. 
 Eine Studie zeigte zudem, dass sich die  Intensität von Nackenschmerzen durch regelmäßiges Nordic Walking senken lässt. ³ Zwar erzielte Krafttraining im Vergleich kurzfristig eine minimal effektivere Schmerzlinderung, langfristig erwies sich Nordic Walking jedoch als nachhaltiger – die Teilnehmenden profitierten nämlich über einen längeren Zeitraum von einer besseren Schmerzreduktion. 
   Alltagshilfen zur Linderung von Nackenschmerzen 
 Neben gezielten Übungen können auch  bewährte Alltagshilfen  helfen, Genickschmerzen und Nackenverspannungen zu lindern. Sie unterstützen die Entspannung der Muskulatur und  fördern die Durchblutung und damit die Beweglichkeit im Nacken . Bei Verspannung und Schmerzen im Nacken empfinden viele Menschen Wärme als besonders angenehm.  Wärmeanwendungen  wie   Nackenwärmflaschen   sowie   Wärmekissen  , sei es elektrisch oder mit Körnern befüllt, können zur Entspannung der Muskulatur und zur Förderung der Durchblutung führen. Auch die Bestrahlung mit einer   Infrarotlampe   kann wohltuend sein. Die tiefenwirksame Wärme kann verspannte Muskeln lockern. Besonders diskret und somit  ideal für den Arbeitsplatz  sind   Wärmepflaster   für Nacken und Schultern. Zuhause kann dann eine  heiße Dusche  oder ein  warmes Bad  sanft Schmerzen lindern. Es gibt viele   Badekristalle   oder   Schaumbäder   speziell für  Muskelverspannungen . 
 Allerdings ist Wärme nicht immer die beste Lösung: Bei  Entzündungen  oder  Schwellungen  kann  Kälte  helfen, Schmerzen zu reduzieren. Am besten greifen Sie in diesem Fall zu einem   Kühlpack   oder  Eisbeutel . Damit die Haut geschützt bleibt, sollte die Kälteanwendung immer in ein  Küchen- oder Handtuch  eingewickelt werden. Auch ein   kühlendes Sport-Gel   kann in einem solchen Fall als wohltuend empfunden werden. 
 Neben Kälte- und Wärmeanwendungen gibt es weitere  Alltagshilfen , die sich im Einsatz gegen Nackenschmerzen bewährt haben: Sehr gut geeignet für den Heimgebrauch sind   Massagebälle   oder auch Massagegeräte wie eine   Massagepistole  , die die Muskulatur angenehm lockern. Empfehlenswert ist, Massageräte zunächst  vorsichtig und mit wenig Druck zu nutzen , bis eine angenehme Intensität gefunden ist. Zu starker Druck kann die Nackenmuskulatur reizen und die Beschwerden verstärken. Leiden Sie unter akuten Nackenschmerzen und haben gerade kein Hilfsmittel zur Hand, kann auch eine Massage mit den Händen wohltuend sein. Vielleicht kann Ihr Partner oder eine vertraute Person die Verspannung vorsichtig lockern – oder Sie versuchen es mit einer sanften  Selbstmassage . 
 Außerdem kann es helfen,  Stressfaktoren  so gut wie möglich zu reduzieren, da Stress häufig zu Muskelanspannungen beiträgt und Verspannungen im Nacken verstärken kann. Um dem entgegenzuwirken, lohnt es sich zunächst, die eigenen Stressoren bewusst wahrzunehmen. Zusätzlich können einfache  Übungen zur Stressbewältigung  den Alltag erleichtern und dabei helfen, Nackenverspannungen vorzubeugen. Wenn Sie mehr zum Thema Stressabbau erfahren möchten, lohnt sich ein Blick in unseren   Anti-Stress-Ratgeber  . 
 Wenn Sie häufiger an einem steifen Nacken leiden, kann auch die Anschaffung eines   TENS-Gerätes   sinnvoll sein. Diese Geräte arbeiten mit  elektrischen Impulsen , die die  Weiterleitung von Schmerzsignalen  aus dem Nacken an das Gehirn  hemmen . Dadurch können sie zur Schmerzlinderung beitragen und gleichzeitig Verspannungen lösen, indem sich die Muskulatur im betroffenen Bereich entspannt. Für die Anwendung werden kleine Elektroden im Nackenbereich auf die Haut geklebt und anschließend mit dem TENS-Gerät verbunden. Danach gibt das Gerät die elektrischen Impulse ab. TENS steht für  Transkutane Elektrische Nervenstimulation . 
  Übrigens:    Halskrausen   werden heutzutage nicht mehr bei Nackenschmerzen empfohlen. Das hat den Grund, dass diese die  Muskulatur eher schwächen , statt sie zu stärken. Lediglich bei sehr starken Schmerzen können Halskrausen kurzfristig eingesetzt werden, etwa um eine bestimmte Aufgabe im Alltag oder das Schlafen zu erleichtern. Die Verwendung sollte aber nur nach  Absprache mit einem Arzt oder Physiotherapeuten  erfolgen. 
   Schmerzlindernde Mittel und medizinische Anwendungen 
 Neben praktischen Alltagshilfen gibt es auch verschiedene  Medikamente und Salben  – teils  auf pflanzlicher Basis  –, die sich zur Linderung von Nackenschmerzen bewährt haben. 
 Klassische Schmerztabletten wie   Ibuprofen  ,   Paracetamol  ,   Diclofenac   oder   Acetylsalicylsäure   sind  rezeptfrei erhältlich  und sorgen häufig nach kurzer Zeit für spürbare Erleichterung. 
 Wer  ungern Tabletten  einnimmt, kann alternativ auf   Salben oder Gele   zurückgreifen&amp;nbsp;– etwa   Voltaren  &amp;nbsp;oder   Doc Ibuprofen Schmerzgel  . Viele Betroffene empfinden außerdem Einreibungen mit pflanzlichen Inhaltsstoffen wie  Teufelskralle, Arnika, Brennnessel  oder  Kampfer  als angenehm. Beispiele dafür sind   Tiger Balm   oder   Kytta Schmerzsalbe  . 
  Generell gilt:  Schmerzmittel können dabei helfen, eine  akute Schmerzphase zu überbrücken , idealerweise so, dass Sie wieder in Bewegung kommen und die Ursachen behandeln können. Bei wiederkehrenden oder länger anhaltenden Schmerzen sollte man jedoch einen Arzt aufsuchen. Denn je nach Ursache können auch  verschreibungspflichtige Behandlungen  infrage kommen – zum Beispiel  entzündungshemmende Medikamente  oder  Injektionen , wenn eine entsprechende medizinische Indikation vorliegt. 
 Es gibt noch eine Reihe weiterer Therapiemaßnahmen, die in  spezialisierten Arztpraxen und Einrichtungen  eingesetzt werden können.  Dazu gehören zum Beispiel:  
 
 Akupunktur 
 Physiotherapeutische Übungen 
 Medizinische Massagen 
 Lasertherapie 
 Infrarottherapie 
 Spineliner-Therapie 
 
   Wann sollte man mit Nackenschmerzen zum Arzt? 
 Bei  starken Nackenschmerzen , die  länger als 2 Wochen  anhalten, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Schmerzen sind grundsätzlich ein  Warnsignal des Körpers . Um mögliche Folgeschäden zu vermeiden, ist es daher empfehlenswert, nicht zu lange mit dem Arztbesuch zu warten. 
  In folgenden Situationen sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen:  
 
 nach einem Sturz oder Unfall, besonders wenn Übelkeit, Erbrechen oder Schwindel die Schmerzen begleiten 
 wenn Sie motorische Ausfälle bemerken 
 wenn die Nackenschmerzen mit Begleitsymptomen wie unerklärlichem Fieber, Nachtschweiß und erheblichem Gewichtsverlust auftreten 
 
 Sollten Sie nicht in der Lage sein, selbstständig einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen, dann  rufen Sie umgehend einen Rettungswagen . 
   Warum Nackenschmerzen so oft vorkommen und wodurch sie verursacht werden 
 Viele Menschen leiden heutzutage unter Nackenschmerzen. Die  Ursachen  können dabei sehr  unterschiedlich  sein, doch oft spielt unser  moderner Lebensstil  eine zentrale Rolle. Vor allem  Bewegungsmangel , eine  ungünstige Körperhaltung  mit sich wiederholenden Schulter- und Armbewegungen im Arbeitsalltag sowie  psychische Belastungen  wirken häufig zusammen und verstärken sich gegenseitig. 
 Das RKI untersuchte im Jahr 2020 Rücken- und Nackenschmerzen genauer. Das Ergebnis: Etwa  jede zweite Person  hatte in diesem Jahr  Nackenschmerzen .  Frauen  waren dabei  häufiger  betroffen als Männer.¹ 
 Während körperliche Arbeit früher deutlich anstrengender und bewegungsintensiver war, verbringen heute viele Menschen ihren  Arbeitsalltag überwiegend im Sitzen . Es kommt hinzu, dass der  Kopf immer wieder über längere Zeit nach unten geneigt  wird – vor allem beim Blick aufs Smartphone. Im Schnitt schauen wir  rund vier Stunden täglich  auf unser  Handy .⁴ Dazu kommen  Stress  und  mentale Belastungen , etwa durch hohen Druck im Job, den ständigen Vergleich auf Social Media oder andere Herausforderungen im Alltag. All das kann einen steifen Nacken begünstigen. 
 
  Quellenangaben:  
 ¹ Robert-Koch-Institut. Zuletzt abgerufen am: 02.02.2026. URL: https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Journal-of-Health-Monitoring/GBEDownloadsJ/JoHM_S3_2021_Rueckenschmerz_Nackenschmerz.html 
 ² DEVK. Zuletzt abgerufen am: 02.02.2026. URL: https://www.dkv.com/downloads/DKV-Report-2025-Bericht.pdf 
 ³ ÄrzteZeitung. Zuletzt abgerufen am: 02.02.2026. URL: https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Nordic-Walking-gegen-Nackenschmerzen-299450.html 
 ⁴ Landesanstalt für Kommunikation. Zuletzt abgerufen am: 02.02.2026. URL: https://www.lfk.de/forschung/mediennutzungsstudien/jim-studie-2025 
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                            <updated>2026-02-02T09:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Zahnfleischentzündung: Sofort-Tipps und wissenswerte Infos</title>
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                                            Während Karies und Zahnschmerzen vielen Menschen ein Begriff sind, macht sich fast niemand Gedanken über sein Zahnfleisch – bis es zu schmerzen beginnt. Eine Zahnfleischentzündung, von Ihrem Zahnarzt Gingivitis benannt, ist zwar nicht mit Schmerzen verbunden, kann aber ohne ei...
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                 Während Karies und Zahnschmerzen vielen Menschen ein Begriff sind, macht sich fast niemand Gedanken über sein Zahnfleisch – bis zu dem Zeitpunkt, an dem Probleme auftreten. Denn auch am Zahnfleisch können  krankhafte Veränderungen  auftreten. Eine davon ist die  Zahnfleischentzündung , auch als  Gingivitis  bekannt. Das Tückische daran: Sie ist zwar nicht zwingend mit Schmerzen verbunden, kann aber ohne eine rechtzeitige Behandlung teils zu schwerwiegenderen Erkrankungen und in letzter Konsequenz sogar zum Verlust der Zähne führen. Eine  unzureichende Mundhygiene  zählt dabei zu den häufigsten Ursachen für eine Zahnfleischentzündung. In diesem Ratgeber verraten wir Ihnen, was sich hinter einer Zahnfleischentzündung verbirgt, wie Sie richtig damit umgehen und wie Sie ihr bestenfalls vorbeugen können. 
 
   Wissenswerte Kurzfakten   
   Sofort-Tipps: Hausmittel, Mundspülung und Co.   
   Symptome einer Zahnfleischentzündung   
   Wie entsteht eine Zahnfleischentzündung?   
   Was passiert, wenn die Zahnfleischentzündung unbehandelt bleibt?   
   Wie Sie einer Zahnfleischentzündung vorbeugen können   
 
 
   Überblick: Was hilft bei einer Zahnfleischentzündung?   
 Bei einer Zahnfleischentzündung hilft es, das Zahnfleisch zu beruhigen und die Entzündungen zu hemmen. Empfehlenswert sind sanfte  Hausmittel  wie  Spülungen  mit  Salzwasser  oder  Kamillen- und Salbeitee , kühlende und reizlindernde  Gele  oder  Salben , etwa mit  Aloe Vera , sowie  antiseptische Mundspülungen mit Chlorhexidin . Auch Öle aus  Nelke  oder  Teebaum  können Abhilfe schaffen. Die Zähne sollten weiterhin vorsichtig mit einer  weichen Bürste  geputzt und die Zwischenräume gründlich gereinigt werden.  Scharfe, heiße  oder sehr  saure Speisen  sollten  gemieden  werden, um das gereizte Zahnfleisch zu schonen. Durch konsequente  Mundhygiene  und regelmäßige  Zahnarztbesuche  lässt sich eine Verschlimmerung der Entzündung verhindern. 
 
   Wissenswerte Kurzfakten 
 
 Rund  80% der Erwachsenen  in Deutschland leiden unter Zahnfleischentzündungen.¹ 
 Laut einer Studie kann Parodontitis, eine Folge von Zahnfleischentzündungen,  Demenz und Herzkreislauferkrankungen  begünstigen.² 
 Der Mangel an bestimmten Vitaminen, wie etwa   Vitamin A  , kann Zahnfleischentzündungen begünstigen.³ 
 Frauen im gebärfähigen Alter haben häufiger Zahnfleischprobleme während ihrer  Menstruation . 
 Eine Parodontitis kann auch  vererbt  werden – wenn Ihre Eltern an regelmäßigem Zahnfleischbluten und Schmerzen leiden, sollten Sie häufiger zum Zahnarzt gehen, um einer Zahnfleischentzündung frühzeitig entgegenzuwirken! 
 
   Sofort-Tipps: Hausmittel, Mundspülung und Co. 
 Wenn Sie bemerken, dass sich Ihr Zahnfleisch entzündet hat, ist schnelle Hilfe gefragt, denn eine Zahnfleischentzündung kann sehr unangenehm sein. Glücklicherweise gibt es eine Reihe von  Hausmitteln  und einfachen  Sofort-Tipps , die helfen können, die Entzündung zu beruhigen und den Heilungsprozess zu unterstützen. 
   
 
  Salzwasser- oder Kräuterteespülung:  Eine der einfachsten und effektivsten Methoden, um die akuten Symptome einer Zahnfleischentzündung zu lindern, ist das Spülen mit einer Salzwasserlösung. Verrühren Sie einen Teelöffel Salz in einem Glas lauwarmem Wasser und spülen Sie Ihren Mund mehrmals täglich damit aus. Das Salzwasser wirkt entzündungshemmend und hilft, Bakterien im Mund zu reduzieren. Auch eine... 
  Kamillentee-Spülung  kann Linderung bewirken: Kamille ist bekannt für ihre  beruhigenden  und  entzündungshemmenden  Eigenschaften. Bereiten Sie einen starken Kamillentee zu, lassen Sie ihn abkühlen und verwenden Sie ihn als Mundspülung. Dies kann helfen, die Schwellung zu reduzieren und das Zahnfleisch zu beruhigen. Haben Sie keinen Kamillentee zu Hause, können Sie Ihren Mund alternativ mit Salbei-, Ingwer- oder Lavendeltee spülen, da diese Heilpflanzen ähnliche Eigenschaften wie die Kamille besitzen. 
  Mund- und Zahngel bzw. Mundsalbe:  In der Apotheke oder Drogerie erhalten Sie speziell für den Mundraum konzipierte Gele oder Salben mit reizlindernden bzw. antientzündlichen, wundheilungsfördernden und antibakteriellen Inhaltsstoffen auf Naturbasis wie beispielsweise Aloe Vera. Der   Saft der Aloe-Vera-Pflanze   gilt als natürliches Heilmittel, das bei Zahnfleischentzündungen verwendet werden kann. Tragen Sie ein mit Aloe Vera versetztes Mund- oder Zahngel direkt auf das betroffene Zahnfleisch auf, um Schmerzen und Entzündungen zu lindern. Aloe Vera unterstützt auch die Regeneration des Gewebes. Alternativ gibt es   Salbei-Gel   bzw. -balsam, welches ebenfalls bei Zahnfleischentzündungen helfen kann. Weitere Inhaltsstoffe von Produkten auf Naturbasis sind  Propolis, Echinazea  und  Kamille . Sie eigen sich am besten bei nur leichten Beschwerden bzw. im Erststadium der ersten Reizung bei einer sich anbahnenden Entzündung. Des Weiteren sind Salben und Gele in Form eines  schmerzstillenden Oberflächenanästhetikums  erhältlich, die zusätzlich mit dem Wirkstoff  Lidocain  versetzt sind erhältlich. 
  Nelken- oder    Teebaumöl   :  Die Anwendung bestimmter Öle aus der Apotheke kann ebenfalls einen positiven Effekt erzielen. Bewährt haben sich in diesem Zusammenhang Teebaum- und   Nelkenöl  . Nelken haben eine  betäubende Wirkung  und können bei akuten Schmerzen im Zahnfleisch daher hilfreich sein. Sie können entweder ein wenig Nelkenöl auf das entzündete Zahnfleisch auftragen, eine Spülung zubereiten oder aber ein paar Bio-Nelken kauen, sofern das Kauen harter Dinge die entzündete Stelle nicht allzu sehr reizt. Wenn Sie es lieber mit einer... 
  Teebaumöl-Mundspülung versuchen möchten:  Teebaumöl besitzt starke  antibakterielle Eigenschaften . Fügen Sie ein paar Tropfen Teebaumöl in ein Glas warmes Wasser und spülen Sie Ihren Mund damit aus. Diese Methode hilft, die Bakterien im Mund zu reduzieren und die Entzündung zu bekämpfen. Alternativ können Sie etwas des Teebaumöls auf ein Wattebausch geben und die entzündete Stelle damit behandeln. Ist ein hinterer Zahn betroffen, den Sie nur schlecht erreichen, können Sie zu einem Wattestäbchen greifen. Achten Sie darauf, sowohl Teebaumöl als auch Nelkenöl beim direkten Auftragen  sparsam  zu verwenden, da sie pur  sehr intensiv bis reizend  sein können. 
  Arzneimittel auf Basis von Chlorhexamed:  Zur Behandlung insbesondere von ausgeprägten Zahnfleischentzündungen werden häufig Arzneimittel auf Basis von Chlorhexamed empfohlen. Die Anwendung von Chlorhexamed kann einerseits der Mundhygiene dienen, andererseits aber auch einen möglichen chirurgischen Eingriff am Zahnfleisch begleiten. Erhältlich sind hier ebenfalls   Gele  , aber auch   Lösungen   und   Mundspülungen  . 
  Gute Mundhygiene, am besten mit  Zahnpasta , Mundwasser und  Mundspülung  aus der Apotheke:  Auch wenn das Zahnfleisch empfindlich ist, sollten Sie unbedingt weiterhin Ihre Zähne putzen. Achten Sie in dieser Zeit jedoch besonders darauf,  nicht zu viel Druck auszuüben!  Eine weiche   Zahnbürste   ist dabei besonders wichtig, um das empfindliche Zahnfleisch nicht weiter zu reizen. Die Verwendung einer  antibakteriellen Zahnpasta  kann ebenfalls helfen, die Bakterienbelastung im Mund zu reduzieren. Da Zahnbürsten nicht alle Zahnzwischenräume erreichen, sollten Sie diese mit   Zahnseide   oder  Interdentalbürsten  reinigen. Letzteres eignet sich sogar noch besser, da diese in verschiedenen Größen erhältlich sowie Bürsten biegbar sind und sich so der Form des Zahnzwischenraums anpassen können. In unserem Online-Shop finden Sie einige antibakterielle und entzündungshemmende Zahnpflege-Mittel, die sich speziell auch bei Zahnfleischentzündungen einsetzen lassen. Eine Behandlung mit diesen Mundspül-Lösungen und Salben in Kombination mit einer passenden Zahncreme kann das  Wachstum der Bakterien eindämmen  und damit die Zahnfleischentzündung und ihre Symptome lindern. Wenn Sie häufiger mit Zahnfleischentzündungen zu kämpfen haben, sollten Sie auf passende Produkte zur Prophylaxe zurückgreifen. Kaufen Sie etwa Zahncreme, die besonders effektiv Plaque entfernen und Zahnfleischbluten verbeugen kann – gern beraten wir Sie! 
  Ernährung anpassen:  Vermeiden Sie während einer Zahnfleischentzündung scharfe, saure und sehr heiße Lebensmittel, die das Zahnfleisch zusätzlich reizen könnten. Stattdessen sollten Sie auf eine nicht reizende Ernährung setzen und viel Wasser trinken, um die Mundflora zu unterstützen. 
 
   Symptome einer Zahnfleischentzündung 
 Zu den ersten Anzeichen einer Zahnfleischentzündung gehört eine  Rötung und Schwellung des Zahnfleischs , insbesondere um die Zahnansätze herum. Das betroffene Zahnfleisch kann  empfindlich auf Berührungen reagieren  und fühlt sich oft  geschwollen  oder  gespannt  an. Ein weiteres häufiges Symptom ist  Zahnfleischbluten , das vor allem beim Zähneputzen oder bei der Verwendung von Zahnseide auftritt. Der  Geschmack im Mund kann metallisch  sein, und in einigen Fällen kann es zu  Mundgeruch  kommen, der durch die Ansammlung von Bakterien verursacht wird. Einige Betroffene verspüren an der entzündeten Stelle auch ein  Jucken  und neigen dazu, mit ihren Nägeln in das entzündete Zahnfleisch zu stechen oder zu kratzen, um den Juckreiz zu unterbinden. Nach Möglichkeit sollten Sie darauf verzichten, damit nicht noch mehr Bakterien in das Zahnfleisch gelangen. 
   
 Unbehandelt kann sich die Entzündung verschlimmern, was zu einer  Rückbildung des Zahnfleisches  und schließlich zu  Parodontitis  führen kann, einer schwerwiegenderen Form der Zahnfleischerkrankung. Es ist daher wichtig, diese Symptome frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. 
   Wie entsteht eine Zahnfleischentzündung? 
 Wenn wir Nahrung zu uns nehmen, bildet sich ein sogenannter  Biofilm  auf den Zähnen und dem Übergang zum Zahnfleisch. In diesem Biofilm finden Bakterien, die durch die Nahrung oder etwa durch das Küssen in unseren Mundraum gelangen, ideale Bedingungen vor: Sie können sich ungestört vermehren und ausbreiten. Die Folge ist ein Zahnbelag, der auch  Plaque  genannt wird. Dieser  entsteht innerhalb von nur 24 Stunden , wenn zuvor die Zähne nicht gründlich gereinigt wurden. Deshalb ist tägliches Zähneputzen auch so wichtig. 
 Zahnstein 
 Die Folge von Plaque ist nicht selten  Zahnstein . Zahnstein ist nicht nur ein kosmetisches Ärgernis, sondern stellt eine konkrete Gefahr für die Gesundheit der Zähne dar: Zahnstein kann die Entstehung einer Entzündung begünstigen und bietet außerdem einen idealen Nährboden für Karies. Zahnfleisch und Zähne sind also gleichermaßen von Zahnstein bedroht. Gelingt es durch eine regelmäßige Pflege der Zähne nicht, der Bildung von Zahnstein vorzubeugen, dann sollten der Zahnstein beziehungsweise Plaque am Zahn vom Zahnarzt im Rahmen der regelmäßigen Kontrolluntersuchung oder im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung entfernt werden, bevor sich eine Parodontitis entwickeln kann. 
   
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 Rauchen 
 Rauchen gilt nicht nur als eine der häufigsten Ursachen zahlreicher schwerwiegender Erkrankungen, sondern Rauchen gehört auch zu den bekannten  Risikofaktoren  und gängigen Ursachen für eine Zahnfleischentzündung. Eine der wirksamsten Maßnahmen zur Vorbeugung ist daher, neben der täglichen Mundhygiene, der Verzicht auf Nikotin, denn Nikotin kann die Bildung von Zahnbelag befördern. Durch das Rauchen kann sich Plaque auf den Zahn legen, die letztlich auch auf das Zahnfleisch abstrahlt. Selbst eine gründliche Pflege oder Arzneimittel können Ihren Zahn nicht vor den Folgen des Rauchens bewahren. Deshalb unser Tipp: Tun Sie Ihren Zähnen bzw. Ihrem Zahnfleisch und Ihrer Gesundheit allgemein etwas Gutes und hören Sie so früh wie möglich mit dem Rauchen auf! 
 Schwaches Immunsystem und Erkrankungen 
 Das Immunsystem ist ein wichtiger Faktor bei der Abwehr von Entzündungen. Ist das Immunsystem geschwächt, kann das den Ausbruch einer Gingivitis befördern. Krankheiten, die das Immunsystem betreffen, zum Beispiel  AIDS , erhöhen deshalb auch das Risiko einer Zahnfleischentzündung. Erkrankungen wie etwa  Diabetes mellitus  können ebenfalls eine Zahnfleischentzündung begünstigen. 
 Schlechtsitzender Zahnersatz 
 Manchmal hängt eine entzündete Stelle am Zahnfleisch mit schlechtsitzendem Zahnersatz zusammen - ein Grund, weshalb vor allem Senioren von Zahnfleischentzündungen geplagt werden.  Zahnersatz besitzt nicht dieselben wirksamen Abwehrstoffe wie echte Zähne  und bedarf deshalb der besonderen Pflege, die es nicht zu vernachlässigen gilt. Für Zahnersatz gibt es spezielle Mittel, wie etwa  Reinigungstabs  oder -schaum sowie  Prothesenbürsten . Füllungen, Kronen oder Brücken können Gingivitis ebenfalls begünstigen, weil sie einerseits das Zahnfleisch wundreiben, andererseits aber auch keimfreundliche Zwischenräume schaffen können. 
 Medikamente 
 Medikamente sollen heilen, haben aber mitunter an anderer Stelle den gegenteiligen Effekt, sodass bestimmte Nebenwirkungen einsetzen. Mitunter können Zahnfleischentzündungen zu diesen Nebenwirkungen zählen. Wenn Sie vermuten, dass die Anwendung bestimmter Arzneimittel zu einer Zahnfleischentzündung oder einem Zahnfleischrückgang führt, sollten Sie umgehend Ihren Arzt darauf ansprechen. Möglicherweise können die infrage kommenden Medikamente durch alternative Arzneimittel ersetzt und die Nebenwirkungen auf diese Weise aufgefangen oder abgemildert werden. 
 Schwangerschaft 
 Zahnfleischentzündungen und Zahnfleischbluten sind Symptome, unter denen vor allem schwangere Frauen besonders häufig zu leiden haben. Das liegt daran, dass während der Schwangerschaft das Zahnfleisch besonders intensiv durchblutet wird. Daraus resultiert eine hohe Sensibilität des Zahnfleischs gerade in der Zeit der Schwangerschaft, was sich auch in Zahnfleischbluten oder in Form von Entzündungen äußern kann. Während der Schwangerschaft sollten Sie Ihre Zahnpflege deshalb möglichst schonend, aber dennoch gründlich durchführen und mit pflegenden Spülungen unterstützen. 
  Exkurs:  Während einer Schwangerschaft können sich sogar Zähne lockern und im Extremfall sogar ausfallen. Der beobachtete Verlust der Zähne bei schwangeren Frauen hat zu der Redensart geführt: „Jedes Kind ein Zahn“. Durch bestimmte Arzneimittel lässt sich dieser Effekt lindern. 
 Reizung des Zahnfleisches 
 Wird das Zahnfleisch gereizt, etwa durch zu kräftiges Zähneputzen mit einer harten Zahnbürste oder die falsche Verwendung von Zahnseide, kann es ebenfalls zu einer Entzündung kommen. Dabei entstehen nämlich  kleine Verletzungen , wodurch Bakterien leichter eindringen können und eine Entzündung hervorrufen. 
   Was passiert, wenn die Zahnfleischentzündung unbehandelt bleibt? 
 Aus einer unbehandelten Zahnfleischentzündung kann langfristig eine Parodontitis entstehen. Dabei stellt diese Entzündung keine Seltenheit dar –  rund 11,5 Millionen Deutsche ⁴ leiden an einer  Parodontitis , was sie zu einer Volkskrankheit werden lässt. Im Gegensatz zu einer Zahnfleischentzündung, die sich bei richtiger Behandlung vollständig kurieren lässt, handelt es sich bei der Parodontitis um einen irreversiblen Prozess, der den Zahnhalteapparat nachhaltig schädigt und durch einen Zahnfleischrückgang das Ausfallen der Zähne bewirkt. Wenn Ihr Zahnarzt von einer Parodontitis spricht, dann meint er damit also eine fortgeschrittene Entzündung Ihres Zahnfleisches, die Ihren Zahnhalteapparat beeinträchtigen kann. Bei einer Parodontitis löst sich die Verbindung von Zahn und Zahnfleisch und es entstehen Zwischenräume, die sogenannten Zahnfleischtaschen. In diesen Zahnfleischtaschen sammeln und mehren sich die ungünstigen Bakterien. Was viele nicht wissen, ist, dass die einmal entstandenen Zahnfleischtaschen bestehen bleiben. 
  Achtung:  Ein Zahnfleischrückgang ist immer ein irreversibler Substanzverlust, der zwar abgemildert, aber nicht durch eine Behandlung rückgängig gemacht werden kann. Regelmäßige und sorgfältige Pflege der Zähne ist deshalb die beste Vorbeugung! 
 Bei einer Parodontitis liegen wie bei milderen Entzündungen oftmals eine unzureichende Zahnpflege, Stoffwechselerkrankungen, hormonelle Veränderungen (zum Beispiel während der Schwangerschaft oder der Wechseljahre), Rauchen und Zahnstein als Ursachen zugrunde. Außerdem spielt eine entsprechende Veranlagung eine Rolle, die von Generation zu Generation vererbt werden kann. 
   Wie Sie einer Zahnfleischentzündung vorbeugen 
 Eine gute Mundhygiene, zu der vor allem das regelmäßige und gründliche Zähneputzen gehört, ist ein wichtiger Schlüssel zur Vorbeugung von Zahnfleischentzündungen. Putzen Sie Ihre Zähne  zweimal am Tag gründlich  und lassen Sie dabei keine Stelle aus. Als Norm gelten  2-3 Minuten . Auch Ihre Zahnbürste oder der Bürstenkopf Ihrer elektrischen Zahnbürste sollte regelmäßig ausgetauscht werden, da alte Zahnbürsten bei langfristiger Nutzung Ihre Wirkung verlieren und einen Infektionsherd darstellen. Zahnärzte empfehlen, die Zahnbürste  alle 3 Monate auszutauschen . Die Zahnzwischenräume sollten Sie dabei nicht vergessen, hier eignen sich  Zahnseide  sowie  Interdentalbürsten . Auch auf unserer Zunge tummeln sich Bakterien und Essensreste – diese können Sie prima mit  Zungenschaber oder -bürste  reinigen. 
   
 Der regelmäßige Zahnarztbesuch ist wichtig 
 Auch wenn Sie Ihre Zahnpflege ernst nehmen, sollten Sie regelmäßig Zahnarzttermine wahrnehmen, um Ihre Zähne von einem Zahnarzt kontrollieren zu lassen. Nur er kann zuverlässig feststellen, ob sich eine Plaque oder Karies gebildet hat und diese auch vollständig entfernen. Darüber hinaus ist er auch imstande, Symptome einer schwerwiegenden Krankheit (zum Beispiel eine Parodontitis) frühzeitig zu erkennen, eine entsprechende Behandlung in die Wege zu leiten und Ihnen passende Arzneimittel zu verschreiben. Außerdem kann er Ihnen helfen, mögliche Ursachen zu identifizieren und Ihre Ernährung oder Ihren Lebensstil adäquat anzupassen. 
 
 ¹: Gingivitis (Zahnfleischentzündung). Zuletzt aufgerufen am: 24.09.2024. URL: https://agz-rnk.de/mundzaehne/behandlungen-mundzaehne/gingivitisbehandlung/gingivitis-zahnfleischentzuendung 
 ² und ⁴: Greifswalder Studie bestätigt: Zahnfleischschwund fördert Demenzrisiko - Vorsorge und rechtzeitige Behandlung von Paradontitis wichtig. Zuletzt abgerufen am: 24.09.2024. URL: https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/aktuelles/detail/n/greifswalder-studie-bestaetigt-zahnfleischschwund-foerdert-demenzrisiko-vorsorge-und-rechtzeitige-behandlung-von-parodontitis-wichtig/ 
 ³: Gesundes Zahnfleisch - unsere 7 goldenen Regel. Zuletzt aufgerufen am: 24.09.2024. URL: https://www.zapam.de/neues/tipps-gesundes-zahnfleisch/ 
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            <title type="text">Paracetamol oder Ibuprofen – welches Schmerzmittel wirkt wann am besten? </title>
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                 Fast jeder hat es schon einmal erlebt – der Kopf brummt, ein Zahn schmerzt, die Menstruationsbeschwerden quälen oder das Kind hat Fieber. In der Apotheke sind gegen solche Beschwerden zum Glück rezeptfreie Medikamente erhältlich. Die bekanntesten sind Acetylsalicylsäure (ASS), Ibuprofen und Paracetamol. Erfahren Sie hier, welches Schmerzmittel bei welchen Schmerzen am schnellsten hilft, welche Medikamente Kinder einnehmen dürfen und was in der Schwangerschaft erlaubt ist. 
 
 
   Welche Schmerzmittel erhalte ich ohne Rezept?    
   Wie wirken Ibuprofen und ASS?    
   Wie wirkt Paracetamol?    
   Was ist besser: Paracetamol oder Ibuprofen?    
   Was wirkt schneller bei Schmerzen, Paracetamol oder Ibuprofen   
   Behandlung mit Schmerzmitteln: Gefahren und Nebenwirkungen    
   Schmerzen in der Schwangerschaft: Was nun?    
 
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   Welche Schmerzmittel erhalte ich ohne Rezept? 
   Acetylsalicylsäure  ,   Ibuprofen   und   Paracetamol   sind die bekanntesten Schmerzmittel. Fachleute sprechen bei Schmerzmitteln auch von Analgetika. 
 Ibuprofen und Acetylsalicylsäure oder ASS (in Aspirin enthalten) sind sogenannte nicht steroidale Antirheumatika – die NSAR. Sie wirken gegen Schmerzen, Entzündungen und Fieber. Den Namen NSAR tragen sie, weil sie, als sie neu auf dem Markt waren, besonders zur Behandlung von Rheuma verschrieben wurden und, weil sie keine Steroide (Kortison) enthalten. 
 Paracetamol zählt nicht zur Gruppe der NSAR. Es wirkt schmerzlindernd und fiebersenkend, hat aber keine entzündungshemmende Wirkung. 
 Bis zu einer jeweils festgelegten Wirkstärke und Packungsgröße sind diese  Schmerzmittel in der Apotheke  erhältlich, ohne dass ein Rezept vom Arzt vorgelegt werden muss. 
 Weitere gängige Schmerzmittel 
 Neben Ibuprofen und Acetylsalicylsäure gehören auch   Naproxen   und   Diclofenac   (Voltaren) zu den NSAR und sind ebenfalls wirksam gegen Schmerzen, Entzündungen und Fieber. 
 Manche Schmerzmittelpräparate bestehen aus einer  Kombination verschiedener Wirkstoffe . Gängig sind die Kombinationen von Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Koffein oder Ibuprofen plus Koffein. Einigen Schmerzpatienten helfen solche Kombinationspräparate besonders gut, beispielsweise gegen Kopfschmerzen und Migräne. Wir empfehlen Ihnen, sich den Rat Ihres Hausarztes einzuholen, wenn Sie unsicher sind, ob Sie Kombipräparate einnehmen sollen. 
 
  Triptane  sind besondere  Schmerzmittel zur Behandlung der  Migräne  . Sie sind gut wirksam bei Migräne, lindern aber nicht „normale“ Kopfschmerzen, wie beispielsweise Spannungskopfschmerzen. In der Apotheke sind  Naratriptan , Sumatriptan und Almotriptan in kleinen Packungsgrößen von 2 Stück ohne Rezept erhältlich. Für eine gute Wirkung ist es wichtig, die Tablette schon bei den ersten Anzeichen der Migräne einzunehmen. Nehmen Sie Triptane nicht leichtfertig ein, sondern nur in Absprache mit Ihrem Arzt und bei einer diagnostizierten Migräne, da viele Anwendungsbeschränkungen vorliegen. 
 
   Wie wirken Ibuprofen und ASS? 
 Die beiden NSAR  Ibuprofen und Acetylsalicylsäure  hemmen bestimmte Enzyme im Körper – die sogenannten Cyclooxygenasen oder COX-Enzyme. COX-Enzyme sind dafür verantwortlich, dass wir Schmerzen empfinden, dass Schwellungen entstehen oder dass Fieber auftritt. Nehmen wir Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure ein, werden die COX-Enzyme gehemmt und die Beschwerden gelindert. 
 Im menschlichen Körper finden sich zwei COX-Enzyme. COX-1 findet sich im Magen, den Blutplättchen und der Niere, wähend COX-2 bei Entzündungsreaktionen und Schmerzen gebildet wird. 
 Ibuprofen und Acetylsalicylsäure hemmen beide COX-Enzyme, weshalb sie gut gegen Schmerzen, Schwellungen und Fieber wirken. Sie beeinflussen aber auch andere Vorgänge im Körper, die über diese Enzyme reguliert werden. Aus diesem Grund treten mitunter Nebenwirkungen bei der Anwendung auf. 
  Acetylsalicylsäure  hat eine weitere Wirkung: Sie verhindert, dass Blutplättchen verklumpen. Acetylsalicylsäure hemmt also die Blutgerinnung und wird typischerweise als Blutverdünner zur Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen eingenommen. Allerdings ist in diesem Fall die Wirkstoffstärke geringer: Kommt Acetylsalicylsäure als Blutverdünner zum Einsatz, werden 100 mg verabreicht, während eine Schmerzmitteldosis 500 mg beträgt. 
   Wie wirkt Paracetamol? 
 Paracetamol wirkt gut gegen Fieber, wohingegen die Schmerzlinderung geringer ist als bei Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure. Gegen Entzündungen wirkt Paracetamol allerdings nicht. 
 Wie genau die Wirkweise von Paracetamol ist, haben Experten noch nicht herausgefunden. Sie vermuten, dass Paracetamol die COX-Enzyme nur wenig hemmt. Schmerzen lindert Paracetamol möglicherweise, indem es ins Gehirn gelangt und dort Botenstoffe blockiert. Ebenfalls im Gehirn hemmt der Wirkstoff vermutlich die Botenstoffe, die Fieber verursachen. 
   Was ist besser: Paracetamol oder Ibuprofen? 
  Welches Schmerzmittel eingenommen wird, hängt von der Art und Stärke der Schmerzen, dem persönlichen Risikoprofil und persönlichen Vorlieben ab.  Eine Pauschalempfehlung für das richtige Analgetikum gibt es daher nicht. Zudem wirkt nicht jedes Schmerzmittel bei jedem Patienten gleich gut. 
 Für Schwangere und Kinder gibt es obendrein besondere Empfehlungen. Generell gilt, die  Einnahmedauer  sollte nur wenige Tage betragen: so kurz wie möglich und so wenig wie nötig. Tritt bis dahin keine Besserung ein, ist der Gang zum Arzt auf jeden Fall ratsam. Das Gleiche trifft bei sehr starken oder häufigen Schmerzen zu. In diesem Fall sollten Sie sofort ärztlichen Rat einholen. 
 Wenn Sie sich  nicht zwischen Paracetamol und Ibuprofen entscheiden können , ist   Synofen  , ein neues und wirksames Medikament von Ratiopharm, vielleicht die richtige Wahl für Sie. Das Arzneimittel beinhaltet sowohl Paracetamol (500mg) als auch Ibuprofen (200mg). Durch die Kombination wirkt es vergleichsweise schneller, als die einzelnen Dosen dieser Wirkstoffe. Schmerzen können so bereits ca. 15 Minuten nach der Einnahme gelindert werden. 
   Was wirkt schneller bei Schmerzen, Paracetamol oder Ibuprofen? 
 Ibuprofen und Paracetamol wirken ungefähr gleich schnell – große Unterschiede gibt es nicht. Bei den meisten setzt die Wirkung bereits nach einer halben Stunde ein. Wird Ibuprofen zum Essen eingenommen, dauert es etwas länger, bis eine Wirkung zu spüren ist. Allerdings verbessert sich dann die Verträglichkeit. 
 Noch schneller setzt der Effekt von Ibuprofen-Tabletten ein, die mit dem Wirkstoff Lysin kombiniert sind (  Ibuprofen-Lysin  ) oder  flüssiges Ibuprofen  enthalten (  Nurofen Weichkapseln  ). Auch die Kombination von NSAR mit Koffein wirkt rasch, denn Koffein agiert hier als Wirkbeschleuniger (  Thomapyrin Tension Duo  ). 
 Welches Schmerzmittel hilft bei Fieber? 
 Geeignete Medikamente zur Fiebersenkung sind  Ibuprofen ,  Paracetamol  und  Acetylsalicylsäure . Die richtige Dosierung des jeweiligen Wirkstoffs sowie die Höchstmenge für einen Tag finden Sie im Beipackzettel. Ist nach drei Tagen keine Besserung der Krankheitssymptome eingetreten, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. 
 Zur Fiebersenkung bei Säuglingen, Kleinkindern und Kindern kommen Paracetamol und Ibuprofen in Frage. Je nachdem wie alt und schwer die Kinder sind, eignen sich Fiebersäfte oder -zäpfchen. Die Dosierung richtet sich nach dem Alter und Gewicht. Ibuprofen dürfen Kinder ab 5 kg einnehmen, Paracetamol schon ab 3 kg. Von der Behandlung mit Acetylsalicylsäure raten Experten bei Kindern und Jugendlichen unter 12 Jahren ab. Zu groß ist die Gefahr einer seltenen, aber gefährlichen Nebenwirkung, denn ASS steht im Verdacht bei Kindern das Reye-Syndrom auszulösen. Diese schwere Krankheit führt zu Gehirn- und Leberschäden, die tödlich enden können. 
 Kann man Ibuprofen und Paracetamol gleichzeitig einnehmen? 
 Nicht selten empfehlen Kinderärzte bei fiebernden Kindern Ibuprofen und Paracetamol im Wechsel oder gleichzeitig zu geben. So soll das Fieber schneller und effektiver gesenkt werden. Eine berechtigte Frage vieler Eltern: Ist das überhaupt sicher? Genügt nicht ein Arzneimittel? 
 Tatsächlich kann die gleichzeitige oder abwechselnde Gabe von Ibuprofen und Paracetamol häufig das Fieber effektiver senken – und die Kinder vertragen die Therapie in der Regel gut.  Unser Rat:  Achten Sie darauf, dass Sie die Abstände zwischen den Medikamentengaben und die jeweiligen Dosierungen korrekt einhalten. 
 Welches Schmerzmittel hilft bei Entzündungen und Gelenkschmerzen? 
 Gute Wirkung bei Gelenkschmerzen, wie Arthrose erzielen Diclofenac, Ibuprofen und Acetylsalicylsäure. Diese Analgetika sind geeignet bei leichten bis mäßigen Schmerzen. Ohne ärztlichen Rat sollte die Behandlung nur über eine kurze Zeit erfolgen. Paracetamol eignet sich nicht bei der Bekämpfung von Entzündungen und wird bei dieser Art von Beschwerden nicht eingesetzt. 
 Paracetamol oder Ibuprofen bei Regelschmerzen? 
 Viele Frauen leiden jeden Monat wieder aufs Neue unter  Regelschmerzen . Häufig hilft dann die Einnahme von Ibuprofen. Manche Frauen bevorzugen allerdings das Schmerzmittel Naproxen. Welcher Wirkstoff die Schmerzen besser lindert, ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Auch das Kombinationspräparat aus Butylscopolamin und Paracetamol (Buscopan plus) ist mitunter eine gute Wahl. Der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) rät jedoch davon ab, Acetylsalicylsäure (ASS) während der Periode einzunehmen. Gerade Frauen, die unter starken Blutungen leiden, sollten auf die Einnahme von Aspirin verzichten und lieber auf eine Alternative zurückgreifen. 
 Welches Mittel hilft bei Zahnschmerzen? 
 Bei  Zahnschmerzen  ist Ibuprofen ein gängiges Schmerzmittel. Es lindert leichte bis mäßige Schmerzen. Wichtig ist, dass bei längeren Schmerzen ein Zahnarzt aufgesucht wird, um die Ursache der Zahnschmerzen abzuklären. 
 Welches Mittel hilft bei Kopfschmerzen und Migräne? 
 Gegen quälende Kopfschmerzen und Migräne wirken Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen. Manchen Betroffenen helfen diese Schmerzmittel allerdings nicht ausreichend. Dann sind Naproxen oder Kombinationen aus Ibuprofen plus Koffein oder Acetylsalicylsäure, Paracetamol plus Koffein einen Versuch wert. Speziell gegen Migräne wirken die Triptane Almotriptan, Sumatriptan und Naratriptan. 
 
  Achtung : Analgetika helfen vielen Menschen mit Kopfschmerzen und Migräne. Eine zu häufige Einnahme von Schmerzmitteln verschlimmert allerdings häufig Kopfschmerzen und Migräne. Schmerzmittel sollten Sie daher nicht an mehr als 15 Tagen im Monat einnehmen. Für Kombinationspräparate und Triptane liegt die Schwelle sogar bei 10 Tagen pro Monat. 
 
 Unser  Tipp  damit Sie den Überblick behalten: Wenn Sie unter häufigen Kopfschmerzen leiden, führen Sie ein Kopfschmerztagebuch. In dieses tragen Sie Ihre Schmerz- und Tablettentage ein. Empfehlenswert ist auch einen auf Kopfschmerzen spezialisierten Arzt aufzusuchen. 
   Behandlung mit Schmerzmitteln: Gefahren und Nebenwirkungen 
 Auch wenn im Beipackzettel eine lange Reihe von möglichen Nebenwirkungen aufgelistet wird – viele vertragen Schmerzmittel gut. Besonders dann, wenn diese streng nach Anweisung und nur für eine kurze Zeit eingenommen werden. Dennoch beklagen manche Patienten nach der Einnahme von Schmerzmitteln Magen-Darm-Beschwerden. Wenn Sie die Tablette zusammen mit einer Mahlzeit einnehmen, können Sie oft die Verträglichkeit verbessern. 
 Besondere Aufmerksamkeit ist bei  Asthma  oder  Herzerkrankungen  geboten. In solchen Fällen ist Paracetamol im Vergleich zu Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure die bessere Wahl. Ebenfalls nicht empfehlenswert ist die gleichzeitige Einnahme von mehreren NSAR, wie Ibuprofen, Naproxen, Diclofenac und Acetylsalicylsäure. Eine mögliche Gefahr sind mitunter Blutungen. 
 Nicht ratsam ist es,  Alkohol  zu trinken, solange Schmerzmittel eingenommen werden. Dadurch können Sie Nebenwirkungen verstärken. Bei einer Behandlung mit Paracetamol belastet Alkohol zusätzlich die Leber. 
    Schmerzen in der Schwangerschaft: Was nun? 
 Während der Schwangerschaft ist der Wunsch groß, auf die Einnahme von Medikamenten zu verzichten. Ist der Leidensdruck durch Schmerzen jedoch immens, sind Analgetika manchmal nicht zu vermeiden. Bei Ihrer Entscheidung, welcher Wirkstoff während der Schwangerschaft geeignet ist, hilft Ihnen Ihr behandelnder Gynäkologe. 
 Nach den aktuellen Empfehlungen des BfArM sollten NSAR wie Ibuprofen in den ersten sechs Monaten der Schwangerschaft nur eingenommen werden, wenn es unbedingt notwendig ist und die Einnahme vom Arzt empfohlen wurde. Ab der 20. Schwangerschaftswoche besteht bei einer mehrtätigen Einnahme von NSAR die Gefahr, dass Nierenprobleme beim ungeborenen Kind entstehen. Diese wiederum können zu einer verringerten Fruchtwassermenge oder zur Verengung eines Blutgefäßes im Herzen führen. Nehmen Sie länger als ein paar Tage NSAR ein, kann der Gynäkologe eine zusätzliche Überwachung anordnen. 
 Acetylsalicylsäure ist in der Schwangerschaft nur in Ausnahmefällen geeignet. Eine Alternative zu NSAR wie Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen ist Paracetamol. Aber auch hier gilt: Eine leichtfertige Einnahme sollten Sie vermeiden und mit dem Arzt besprechen. 
 
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 &amp;nbsp;Jetzt weiterlesen: 
 
  Schmerzmittel bei Kopfschmerzen: Wichtige Tipps und Informationen  
   Zahnfleischentzündung: Symptome, Diagnose und Behandlung  
  Fibromyalgie: Symptome, Behandlung und Tipps  
 
   
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise:  Bildquelle: adobestock.com - fizkes 
 Quellen: https://www.bfarm.de/SharedDocs/Downloads/DE/Arzneimittel/Pharmakovigilanz/Risikoinformationen/textanpassung/recommendations/TA_nsaids.html https://www.embryotox.de/arzneimittel/details/ansicht/medikament/acetylsalicylsaeure/ https://dgn.org/leitlinien/ll-030-057-2018-therapie-der-migraeneattacke-und-prophylaxe-der-migraene/ 
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            <title type="text">Schmerzmittel bei Kopfschmerzen: Wichtige Tipps und Informationen </title>
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                   Kopfschmerzen als Volkskrankheit der modernen Gesellschaft 
 Kopfschmerzen sind ein weit verbreitetes Volksleiden. Mitunter treten sie sporadisch auf, in manchen Fällen entwickeln sie sich auch zu chronischen Beschwerden. Für die Betroffenen geht es in erster Linie darum, dem Schmerz möglichst schnell Einhalt zu gebieten. Die nächstliegende Lösung ist ein Schmerzmittel gegen Kopfschmerzen, das oft ohne Beratung durch einen Arzt, Apotheker oder Therapeuten eingenommen wird. Dabei gibt es zwischen den einzelnen Schmerzmitteln durchaus Unterschiede und nicht jedes Mittel ist zur Behandlung von Kopfschmerz jeder Art gleichermaßen gut geeignet. Mit diesem Apotheken-Ratgeber möchten wir  unser Wissen über die passenden Schmerzmittel gegen Kopfschmerzen mit Ihnen teilen , damit Sie in Zukunft auf alle Arten von Schmerzen schnell und richtig reagieren können. 
 
 
   Kopfschmerzen als Volkskrankheit der modernen Gesellschaft    
   Die wichtigsten Mittel gegen Kopfschmerzen    
   Die Art der Kopfschmerzen bestimmt das Medikament    
   Fazit    
 
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   Die wichtigsten Mittel gegen Kopfschmerzen 
 Schmerzmittel, zumeist in Form von Tabletten, sind wahre Verkaufsschlager. Schmerztabletten lindern nicht nur den Schmerz, sondern hemmen teils auch Entzündungen und senken Fieber. Es gibt kaum eine Blessur oder eine Krankheit, die nicht mit der Einnahme von Schmerzmitteln einhergeht. Aufgrund ihrer weiten Verbreitung hat sich allerdings eine gewisse Selbstverständlichkeit im Umgang mit Schmerztabletten eingeschlichen – auch bei Kopfschmerzen. Weil Aspirin und Co. praktisch überall frei verkäuflich sind, kann dies mitunter zu dem Schluss verführen, dass sie vollkommen harmlos seien.  Auch wenn Schmerzmittel in jeder Hausapotheke unverzichtbar sind, sollten sie nicht unbedacht eingenommen werden  – auch dann nicht, wenn sie als leicht einzunehmende Brausetabletten daherkommen. Rufen Sie sich immer in Erinnerung, dass es sich bei Schmerzmitteln um Medikamente handelt. Und wenn sie zu häufig oder zu lange Zeit eingenommen werden, dann  droht ein Gewöhnungseffekt bzw. ernstzunehmende Nebenwirkungen . Deshalb darf ein Schmerzmittel nie den Besuch bei einem Arzt oder die Beratung durch erfahrene Apotheker ersetzen und keinesfalls eine gesunde Ernährung, ausreichend Sport und genügend Schlaf überflüssig machen. 
  Hinweis:  Aufgrund der großen Auswahl und der vertrauten Namen entscheiden viele Menschen einfach nach persönlicher Vorliebe, welches Schmerzmittel sie bei akuten Kopfschmerzen einnehmen möchten. Davon ist jedoch unbedingt abzuraten! Die Wirkung und der chemische Aufbau der einzelnen Mittel unterscheiden sich stark, weshalb diese Medikamente nicht einfach untereinander austauschbar sind. Nutzen Sie gerne den kostenlosen Service unseres pharmazeutischen Beratungsteams und informieren Sie sich persönlich! 
 Acetylsalicylsäure 
 Als Klassiker gegen Kopfschmerzen gilt auch heute noch die Acetylsalicylsäure. 1899 kam das erste Medikament mit diesem Wirkstoff auf den Markt und mittlerweile gibt es zahlreiche weitere Produkte, die den Wirkstoff enthalten. Acetylsalicylsäure findet Anwendung als Schmerzmittel (Analgetika), Fiebermittel (Antipyretikum) sowie als Entzündungshemmer (Antiphlogistikum), Thrombozytenaggregationshemmer und Antirheumatikum. Der Wirkungseintritt von Acetylsalicylsäure gilt als äußerst schnell. In Zahlen ausgedrückt geht man in der Medizin von gerade einmal 15 bis 20 Minuten aus, bis das Mittel seine Wirkung erzielt. 
 Erhältlich ist Acetylsalicylsäure in Form von überzogenen Tabletten, Kau- und Brausetabletten, Retardtabletten und Granulat. Speziell für mit Kopfschmerzen einhergehender Erkältung gibt es beispielsweise auch Präparate, welche mit Vitamin C angereichert werden, da Vitamin C eine positive Wirkung auf das Immunsystem nachgesagt wird. 
 Acetylsalicylsäure wird erst ab 12 Jahren empfohlen 
 Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure wie Aspirin werden für die Therapie von Kopfschmerzen erst ab einem Alter von 12 Jahren empfohlen. Bei einem jüngeren Kind oder gar einem Baby kann es zu Komplikationen kommen, wenn Aspirin in Zusammenhang mit einer – vielleicht sogar unbekannten – fiebrigen Virusinfektion eingenommen wird. Um alle Risiken auszuschließen, sollten Mittel mit Aspirin beispielsweise in Form der beliebten Tabletten oder Brausetabletten deshalb erst ab dem jungen Erwachsenenalter eingenommen werden, auch wenn die Verabreichung als Getränk natürlich bei Kindern sehr verlockend ist. Bei bekannten Beschwerden wie Asthma bronchiale oder Geschwüren im Magen-Darm-Trakt oder einer erhöhten Blutungsneigung ist unbedingt von der Einnahme von Acetylsalicylsäure abzuraten. Auch bei Nieren- oder Leberschädigungen sollten Sie besser auf andere Schmerzmittel zurückgreifen. 
 Ibuprofen 
   Ibuprofen   ist ebenfalls als bewährter Wirkstoffl bei leichten bis hin zu mittelstarken Kopfschmerzen bekannt, das darüber hinaus auch bestehendes Fieber absenken oder eine Entzündung hemmen kann. Der große Vorteil von Ibuprofen ist seine hohe Verträglichkeit. Bei bestimmten Erkrankungen, zum Beispiel Asthma, Beschwerden im Magen und Darm oder Störungen von Leber und Nieren, sollte allerdings von der Einnahme von Ibuprofen abgesehen werden. 
  Angeboten wird Ibuprofen als Tabletten, Schmelztabletten und Kapseln, in Salben und Zäpfchen, als Granulat und auch als Saft . Auch in unserer Online-Apotheke finden Sie Ibuprofen in unterschiedlichen Darreichungsformen und variabler Dosierung von 125 mg für Kinder bis hin zu 400 mg, was der gängigen Einzeldosis für Erwachsene entspricht. Die empfohlene Dosierung beträgt bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 15 Jahren 1.200 bis 2.400 mg pro Tag, die sich aus maximalen Einzeldosen für Erwachsene von höchstens 800 mg zusammensetzen. 
 Lysin sorgt für eine schnellere Auflösung von Ibuprofen im Magen 
 Damit Schmerztabletten auf Basis von Ibuprofen möglichst schnell wirken, werden sie teilweise auch mit Lysin kombiniert – zum Beispiel bei Dolormin Extra. Wie Experten heute wissen,  wird die Auflösung von Ibuprofen im Magen durch die Zugabe von Lysin beschleunigt . Und auch Betroffene wissen es nur zu gut: Tritt der Kopfschmerz akut auf, drängt die Zeit und es geht vor allem, darum, möglichst schnell eine Linderung zu erfahren. Schmerzmittel aus unserem Online-Angebot wie Ibu Lysin Hexal oder Ibu Lysin Ratiopharm zollen diesem Bedürfnis Tribut. 
 
  Wichtig:  Sollten Sie ASS in geringerer Dosierung (100 mg) bereits zur Blutverdünnung einnehmen, fragen Sie vor der Einnahme von Schmerzmitteln wie ASS oder Ibuprofen stets Ihren behandelnden Arzt, ob Sie das ausgewählte Schmerzmittel einnehmen dürfen. 
 
 Erhöhte Wirksamkeit in Kombination mit medizinischem Coffein 
 Ibuprofen ist ein verhältnismäßig junges Medikament, das noch immer weiter erforscht wird, um das Wissen der Medizin zu erweitern. Das bedeutet, dass immer mehr Erkenntnisse ans Licht kommen, die neu durchgeführten Studien zu verdanken sind. Ganz aktuell haben Experten festgestellt, dass Ibuprofen besonders wirksam sein soll, wenn es in Kombination mit medizinischem Coffein eingenommen wird. Dabei wird die grundsätzlich empfohlene Dosierung von 400 mg Ibuprofen mit 100 g medizinischem Coffein versetzt. In dieser Kombination soll das Schmerzmittel deutlich schneller wirken als der Einzelwirkstoff – bereits nach 15 Minuten sollen sich in der Regel erste Effekte zeigen 1 . Darüber hinaus ist die Kombination von Ibuprofen und Coffein besonders verträglich. In unserer Online-Apotheke bieten wir Ihnen zum Beispiel das Medikament Thomapyrin TENSION DUO, das Ibuprofen und Coffein enthält. 
 Paracetamol 
 Auch  Paracetamol  ist ein weit verbreitetes Mittel gegen Kopfschmerzen, das bei leichten und mittelschwer ausgeprägten Schmerzen empfohlen wird. Die übliche Einzeldosis von Paracetamol bewegt sich zwischen 500 und 1.000 mg. Paracetamol kann ähnlich wie Ibuprofen Fieber senken und ist bei entsprechender Dosierung für alle Altersgruppen verträglich. Selbst ein Kind oder Baby kann Paracetamol verabreicht bekommen – zum Beispiel in Form eines Zäpfchens. Auch für Erwachsene sind Zäpfchen gut geeignet, wenn die Kopfschmerzen bzw. Migräne zum Beispiel mit Erbrechen oder starker Übelkeit verbunden ist und die Filmtabletten nicht geschluckt werden können. Menschen mit Lebervorerkrankungen sollten von einer Einnahme von Paracetamol jedoch absehen. 
 Verfügbar ist Paracetamol in Deutschland als  Tabletten und Brausetabletten, in Form von (Hart-)Kapseln und Zäpfchen, als Sirup, Saft, Granulat und Infusionslösung.  
  Interessant:  Obwohl die Wirkung von Paracetamol bei Kopfschmerzen nachgewiesen werden konnte, wissen Experten bis heute nicht genau, warum der Wirkstoff hilfreich gegen Kopfschmerzen ist. 
 Paracetamol Mischpräparate bei Migräne und Spannungskopfschmerzen 
 Bei Spannungskopfschmerzen ist Paracetamol, anders als bei Migräne, nicht uneingeschränkt empfehlenswert – jedenfalls nicht in seiner ursprünglichen Form. Das ändert sich, wenn  Paracetamol mit Coffein und Acetylsalicylsäure kombiniert wird . In diesem Fall stellt Paracetamol laut Experten auch bei Spannungskopfschmerzen eine unbedingt zu empfehlende Lösung dar. In unserer Online-Apotheke finden Sie solche kombinierten Mittel z.B. in Form von Thomapyrin CLASSIC bzw. Thomapyrin INTENSIV, Neuralgin oder Titralgan. 
 Kombipräparate gegen Kopfschmerzen 
 Bei der Beschreibung der Einzelwirkstoffe ist es gelegentlich schon angeklungen, dass Kombipräparate bei der Therapie von Kopfschmerzen äußerst nützlich sein können. Von offizieller Stelle, sprich von der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft, werden solche Artikel heute an erster Stelle empfohlen 2 , sogar zur Behandlung so hartnäckiger Kopfschmerzarten wie Migräne und Spannungskopfschmerzen. Damit diese Schmerzmittel ihre volle Wirkung entfalten können, ist jedoch das richtige Mischungsverhältnis zu beachten. Es hilft also nicht, wenn Sie Ihre Schmerztablette einfach mit einer starken Tasse Kaffee einnehmen, um so den Wirkstoff der Tablette mit dem nötigen Coffein zu kombinieren. Greifen Sie lieber gleich zu Schmerztabletten, die beide Wirkstoffe im richtigen Verhältnis enthalten! 
 Beispielsweise ist das Kombipräparat   Synofen  , bestehend aus 500mg Paracetamol und 200mg Ibuprofen, ein wirksames Medikament bei Kopfschmerzen. Synofen wirkt schnell, stark und ist gut verträglich. 
 
  Wichtig:  Um Sie vor einem unsachgemäßen Gebrauch der Schmerzmittel zu schützen, behalten wir uns vor, die Abgabemenge für Schmerzmittel pro Einkauf und Kunde zu begrenzen. Wenn Sie eine Sammelbestellung für mehrere Personen aufgeben möchten, sprechen Sie uns gerne an, damit wir die Abgabemenge entsprechend anpassen können. 
 
 Tabletten, Zäpfchen, Saft oder Pulver: Sie haben die Wahl 
 Die am weitesten verbreitete Form des Schmerzmittels sind die Tabletten. Sie bekommen Schmerztablette sowohl als Filmtabletten, die Sie einfach schlucken, oder oft auch als Brausetabletten, die Sie in Wasser auflösen und anschließend trinken. Praktisch alle renommierten Artikel und Marken gibt es in Form von Filmtabletten. Wer sich mit Tabletten schwer tut – etwa weil das Schlucken aufgrund von Erbrechen oder einer Erkältung schwerfällt –, kann zum Beispiel auch auf Zäpfchen zurückgreifen. Besonders praktisch für Kinder: Die Darreichungsform als Saft, der Kindern bereits ab 6 Monaten bei Schmerzen und/oder Fieber verabreicht werden kann. Schmerzmittel wie z.B. Ibu ratiopharm direkt gibt es auch als Pulver, das sie ganz praktisch ohne Wasser einnehmen können und ist somit die ideale Lösung für unterwegs. 
  Tipp:  Da auch Filmtabletten nicht ewig haltbar sind, sollten Sie Ihre Medikamente immer in der Packung mit dem aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum sowie der Packungsbeilage aufbewahren und auch keinen allzu großen Vorrat lagern. Sehen Sie Ihre persönliche Hausapotheke in regelmäßigen Abständen durch und sortieren Sie abgelaufene Medikamente rigoros aus! 
 Auch bei Tabletten Angaben des Herstellers beachten 
 Gelegentlich ist der gut gemeinte Tipp zu lesen, es müssten bei leichten Kopfschmerzen nicht immer ganze Tabletten sein, es genüge auch eine halbe. Es ist aber unbedingt davon abzuraten, auf eigene Faust Tabletten zu teilen. Sie müssen wissen: Eine optimale Wirkung erzielen Sie nur, wenn Sie Ihre Schmerztablette in der vom Hersteller gesetzten Dosis einnehmen. Wenn Sie einfach die Größe und damit die Dosis der Tabletten verändern, kann es entweder zu einer Überdosierung oder zu einer Unterdosierung kommen. Dies führt dann wiederum dazu, dass die beabsichtigte Wirkung der Tabletten entweder einfach nicht eintritt. 
 Tabletten, Zäpfchen und Saft speziell für Kinder 
 Kinder leiden besonders unter Kopfschmerzen und können dann oft auch nicht schlafen. Eltern, die ihrem geplagten Nachwuchs mit Medikamenten helfen möchten, können in diesen Fällen auf spezielle Mittel für die Therapie von Kindern zurückgreifen. So gibt es zum Beispiel  Ibuprofensaft für Kinder , der sich besonders dann empfiehlt, wenn ein Kind keine Tabletten schlucken kann und sich auch einem Zäpfchen ablehnend gegenüberstellt. 
 
  Hinweis:  Auf den Schachteln oder dem Beipackzettel sämtlicher Arzneimittel im Sortiment unserer Online-Apotheke finden sich Altershinweise. Diese Hinweise sollten Sie unbedingt bei der Auswahl berücksichtigen – egal, ob es sich um Tabletten, Zäpfchen oder Saft handelt. Alle Arten von Tabletten und Medikamenten, auch die für Kinder geeigneten, sollten außerdem immer unzugänglich aufbewahrt werden. Kinder wissen nicht, wie gefährlich Schmerztabletten sein können, und probieren Arzneimittel oftmals einfach aus, wenn sie unbeobachtet sind. 
 
 Wenn Sie Ihrem Kind Medikamente verabreichen wollen, sollten Sie stets die wichtige Grundregel beachten, dass Acetylsalicylsäure (also auch Aspirin) für Kinder  nicht  geeignet ist. Als verträgliche Alternative gilt in der Regel Paracetamol – bitte lassen Sie sich aber immer zuerst von Ihrem Kinderarzt oder einem erfahrenen Apotheker beraten, bevor Sie Ihrem Nachwuchs eigenmächtig Medikamente verordnen. 
   Die Art der Kopfschmerzen bestimmt das Medikament 
 Nicht jeder Schmerz im Kopf ist gleich: Spannungskopfschmerzen benötigen unter Umständen ein anderes Mittel als Migräne. Auch die Dauer und die Intensität der Kopfschmerzen spielen eine Rolle. Tritt der Kopfschmerz länger und häufig auf, sollten Sie sich nicht auf Medikamente wie Dolormin oder Thomapyrin beschränken, sondern auch Ihren Arzt um Rat bitten, um eine angemessene Therapie einzuleiten. 
  Wichtig:  Bei der Auswahl der Tabletten zählt der Wirkstoff, nicht der Verwendungszweck. Entscheidend sind außerdem, dass Sie über die Symptome Bescheid wissen: Nicht alle Schmerzmittel eignen sich zum Beispiel zur Therapie von Fieber. Wir haben in unserem Ratgeber dieses Wissen natürlich berücksichtigt. 
 Migräne 
 Migräne ist ein hartnäckiger und wiederkehrender Kopfschmerz, der meist durch individuelle Trigger (zu wenig Schlaf, zu viel Lärm, erhöhter Stress, bestimmte Lebensmittel etc.) ausgelöst wird. Die Betroffenen erfahren immer wieder mitunter längere Phasen, in denen sie unter extrem starken Kopfschmerzen mit teils heftigen Begleiterscheinungen wie Geräusch- und Lichtempfindlichkeit, Übelkeit oder Erbrechen leiden, was sie zeitweilig sogar an der Ausübung ihres Alltags hindert. Bei   Migräne   können Mittel wie Dolormin Migräne oder Ibu Hexal Akut angezeigt sein, die es in verschiedenen Abpackungen gibt: Enthalten sind pro Packung 10, 20 oder 30 Filmtabletten. Auch Naratriptan Hexal sowie Formigran Filmtabletten mit dem Wirkstoff Naratriptan können für die Therapie von Migräneanfällen gut genutzt werden – die Medikamente gibt es in kleinen Dosen, die zwei leicht schluckbare Filmtabletten enthalten.  Wenn Sie Schmerzmittel gegen Migräne einnehmen, sollten Sie möglichst immer auch absolute Ruhe halten  – bei Betroffenen, die sich bewegen oder ungeachtet ihren gewohnten Aufgaben nachgehen, verschlimmern sich die Schmerzen oftmals noch. 
 Spannungskopfschmerzen 
 Als gute  Tabletten gegen Spannungskopfschmerzen  gelten nach den Empfehlungen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft  Kombipräparate aus Paracetamol und Coffein . Thomapyrin, aber auch andere Mittel wie Ibu Lysin Hexal, können Sie in Form von Filmtabletten gegen leichte und mäßig starke Schmerzen einnehmen. Anders als bei Migräne ist bei Spannungskopfschmerzen Ruhe nicht immer die beste Lösung. Besser ist es häufig, wenn Sie nach draußen an die frische Luft gehen oder sich anderweitig leicht bewegen. Im Verbund mit geeigneten Tabletten, zum Beispiel mit dem genannten Kombinationspräparat Thomapyrin INTENSIV aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein, können Sie den Kopfschmerz auf diese Weise meist effektiver bekämpfen. 
 Kopfschmerzen bei Erkältung 
 Als wäre eine Erkältung nicht schon belastend genug, ist sie oft noch mit unangenehmen Kopfschmerzen verbunden. Filmtabletten mit Acetylsalicylsäure, Paracetamol oder Ibuprofen sind ein bewährtes Mittel dagegen. Aber Vorsicht: Geht Ihre Erkältung mit hohem Fieber, Beschwerden in Magen und Darm oder sogar Erbrechen einher, dann sollten Sie trotzdem einen Arzt aufsuchen und sich nicht ausschließlich auf die eigenverantwortliche Einnahme von Filmtabletten oder anderen Schmerzmitteln verlassen! Ansonsten hilft auch bei einer Erkältung meist am besten das bewusste Schonen, gegebenenfalls sogar mit Bettruhe, und viel Trinken, am besten Kräutertee und heiße Zitrone mit Honig. 
 Katerkopfschmerzen 
 Katerkopfschmerzen sind eine besondere Form von Kopfschmerzen, denn an diesen sind die Betroffenen in der Regel selbst schuld. Wer am Tag bzw. Abend zuvor Alkohol zu viel getrunken hat, wacht nicht selten am nächsten Morgen mit einem starken Kopfschmerz auf. Oft ist Wassermangel für diesen fiesen Kopfschmerz verantwortlich – denn alkoholische Getränke lassen den Körper austrocknen. Auch ein Mangel an Mineralstoffen tritt dabei häufig auf. Mit Wasser lässt sich dem Kopfschmerz also meist am besten entgegenwirken, und noch besser gelingt es, den Schmerz akut zu dämpfen, wenn Sie das Wasser mit einem geeigneten, wasserlöslichen Schmerzmittel wie Aspirin Brausetabletten kombinieren. 
 Auch Medikamente können Kopfschmerzen auslösen 
 Auch wenn sich Filmtabletten gegen Kopfschmerzen heutzutage in fast jeder Reise- und Hausapotheke finden, gilt nach wie vor:  Vorsicht vor übermäßigem Gebrauch!  Wer intensiv unter Kopfschmerzen leidet, will häufig möglichst akut dem Schmerzimpuls entgegenwirken. Das ist verständlich, aber auf Dauer nicht ohne Risiko. Die überzogene Einnahme von Schmerztabletten kann den Schmerz im Kopf nicht nur verstärken, sondern sogar überhaupt erst auslösen! Wer beispielsweise eine Erkältung oder Fieber mit Schmerztabletten bekämpft und dabei eine zu große Menge einnimmt, der sollte wissen, dass er durch diese eigenmächtige Therapie seine Kopfschmerzen noch befördern kann. Schon gar nicht sollten Sie als vorbeugende Maßnahme einfach Tabletten einnehmen, wenn Sie sich ein wenig unwohl fühlen. Achten Sie stattdessen auf eine ausgewogene Ernährung, ausreichende Pausen im Alltag und genügend Bewegung, um Ihr Immunsystem zu stärken, und lassen Sie sich regelmäßig von Ihrem Arzt untersuchen, um Krankheiten vorzubeugen. 
   Fazit 
 Wenn Sie unter Kopfschmerzen leiden, sollten Sie diese nicht einfach aushalten, sondern akut beim ersten Auftreten der Symptome bekämpfen.   Zur Behandlung stehen Ihnen verschiedene Schmerzmittel mit unterschiedlichen Wirkstoffen zur Verfügung  , mit denen sich teils auch Fieber senken, Entzündungen hemmen und Erkältungen lindern lassen. Auch wenn gegen die gelegentliche Einnahme von Schmerzmitteln grundsätzlich nichts einzuwenden ist, sind derartige Medikamente nicht für eine langfristige Therapie gedacht. Verschwinden die Kopfschmerzen nicht nach kurzer Zeit, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen und mit diesem die weiteren Schritte besprechen. Ihr Arzt kann eine genaue Diagnose stellen und Ihnen geeignete Medikamente empfehlen, die Vor- bzw. Nachteile bestimmter Mittel aufzeigen und Ihnen genau erklären, worauf Sie bei der Anwendung achten sollten. 
 Jetzt weiterlesen: 
 
  Paracetamol oder Ibuprofen – welches Schmerzmittel wirkt wann am besten?  
  Vestibuläre Migräne: Wichtige Informationen und Tipps für den Alltag  
  Die verschiedenen Arten von Kopfschmerzen   
 
 
  Quellen:     1  Aus klinischer Studie mit 562 Patienten (Weiser et al. 2018, Eur J Pain 22, 28ff)&amp;nbsp; I  2  https://www.dmkg.de/patienten/medikamente-gegen-spannungskopfschmerzen  Bildquelle: ©StockPhotoPro - stock.adobe.com 
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                            <updated>2021-04-08T13:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Gelenkentzündung – Alles was Sie wissen müssen</title>
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                   Entzündungen in den Gelenken: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten 
 Die Knie schmerzen nach dem Aufstehen? Nach der Gartenarbeit spüren Sie Ihre Hände und Ellenbogen deutlich? Sie haben das Gefühl, Sie können nachts nicht mehr ohne Schmerzen schlafen? Ist das schmerzende Gelenk geschwollen und fühlt sich warm an, könnte es sich um eine Gelenkentzündung handeln. In unserem Ratgeber erhalten Sie Informationen darüber, was eine Gelenkentzündung genau ist, welche Erkrankungen die Ursache sein können und wie Sie Ihre Beschwerden lindern. 
 
 
   Entzündungen in den Gelenken: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten   
   Was ist eine Gelenkentzündung?    
   Wo genau entstehen Entzündungen in den Gelenken?    
   Die Ursachen für eine Gelenkentzündung sind vielfältig    
   Welche Beschwerden weisen auf eine Gelenkentzündung hin?    
   Wie wird eine Gelenkentzündung diagnostiziert?    
   Wie sieht die Behandlung bei einer Gelenkentzündung aus?    
   Wie lautet die Prognose bei einer Gelenkentzündung?    
   Zusätzliche Tipps bei Gelenkentzündung    
   Fazit    
 
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   Was ist eine Gelenkentzündung? 
 Bei einer  Gelenkentzündung , auch Arthritis genannt, kommt es zu einem schmerzhaften, entzündlichen Prozess im Gelenk. Eine Arthritis kann in jedem Gelenk entstehen, bedingt durch die vermehrte Nutzung der Finger und der Knie zeigt sie sich jedoch deutlich häufiger dort. Aber auch Zehen und Hüfte sind oft betroffen. Anders als bei einer  Arthrose  , dem Gelenkverschleiß, ist der  Ruheschmerz  ein typisches Symptom für eine Gelenkentzündung. Deutlich häufiger betroffen sind  ältere Menschen , aber auch jüngere Menschen mit Vorerkrankungen, wie z.B. Rheuma oder Gicht , können eine Gelenkentzündung entwickeln. Des Weiteren können auch bakterielle oder Virusinfektionen zu einer Arthritis führen.Die Erkrankung zeigt sich in  zwei Formen . Ärzte sprechen von einer  Monoarthritis , wenn nur ein Gelenk betroffen ist. Sind mehrere Gelenke betroffen, wird dies als  Polyarthritis  bezeichnet. Die Patienten schildern einen akuten oder chronischen, langfristigen Krankheitsverlauf. Wird nichts gegen die Gelenkentzündung unternommen, kann es zu einer langsam beginnenden Einsteifung des Gelenks kommen. Es besteht zudem die Gefahr, dass das betroffene Gelenk zerstört wird, sich verformt und somit nicht mehr funktionsfähig ist. Wichtig ist es, eine genaue Diagnose zu stellen, da die Ursachen unterschiedlicher Natur sein können. Entsprechend der Diagnose wird dann eine zum Beschwerdebild passende Therapieform angewendet. 
   Wo genau entstehen Entzündungen in den Gelenken? 
 Das Gelenk bildet den Übergang zwischen zwei verschiedenen Knochen und ermöglicht dadurch die Bewegung des jeweiligen Körperteils. Dieser Übergang ist gekennzeichnet durch einen Gelenkspalt. Damit das Gelenk schmerzfrei und vollständig bewegt werden kann, müssen Knorpel, Gelenkflüssigkeit, Gelenkkapsel und die stabilisierenden Bänder intakt sein. Kommt es zu Veränderungen der Strukturen, entzündlichen Prozessen oder Überbelastung, kann dies weitreichende Folgen haben. Die Betroffenen leiden unter Schmerzen und es besteht die Gefahr, dass sich eine Gelenkentzündung entwickelt. 
   Die Ursachen für eine Gelenkentzündung sind vielfältig 
 Eine der häufigsten und bekanntesten Ursachen für eine Gelenkentzündung ist die  Arthrose . Dabei kommt es zu einer  Abnutzung  des Gelenkknorpels, welcher als Puffer zwischen den Gelenkkörpern dient. Ist der Knorpel zu stark abgenutzt, führt dies zu einem höheren Abrieb auf den Knochen selbst, was letztlich zu Schmerzen und einer Entzündung führen kann. 
 Auch  Rheuma  (Rheumatoide Arthritis oder Gelenkrheuma) kann ein Auslöser für eine Gelenkentzündung sein. Dabei kommt es zu immer wiederkehrenden Entzündungen verschiedener Gelenke (Polyarthritis). Bei einer rheumatoiden Arthritis wird eine  Fehlregulation des Immunsystems  vermutet, genaue Hintergründe zur Erkrankung sind in der Medizin jedoch noch nicht ausreichend geklärt. Besonders oft betroffen sind bei dieser Erkrankung die Hände, wobei die Entzündungen zeitgleich in beiden Händen auftreten. 
 Eine Überbelastung durch einseitige Tätigkeiten oder durch muskuläre Dysbalancen können zu einer  Schleimbeutelentzündung  führen. Je ausgeprägter die Entzündung ist, desto wahrscheinlicher entsteht durch den veränderten Bewegungsradius eine Entzündung im Gelenk. 
 Eine Arthritis kann außerdem durch eine  Infektion  an einer gelenknahen Wunde oder einer anderen Entzündung am Körper ausgelöst werden. Auslöser sind dabei z.B. Staphylokokken oder Streptokokken. Die Erreger gelangen z.B. nach einer Rachen- oder Mittelohrentzündung über die Blutbahn zu den Gelenken und lösen dort eine Entzündung aus. Ebenso sind  Borrelien  (Lyme-Arthritis) oftmals die Ursache für eine Gelenkentzündung. Meist kommt es erst nach Abklingen der eigentlichen Symptome zu den Entzündungen in den Gelenken, was die Diagnostik verlangsamt. Auch eine Infektion mit Chlamydien, Salmonellen, Röteln, Hepatitis B oder Mumps kann eine Gelenkentzündung auslösen. Der  Morbus Bechterew  (rheumatische Erkrankung) zeigt sich vor allem in den Anfängen mit immer wiederkehrenden Entzündungen der Gelenke. Dabei sind vor allem das ISG (Ischias Sakralgelenk) und die Ferse betroffen. 
 Nicht außer Acht lassen sollte man außerdem eine vorangegangene  bakterielle Infektion   nach einer Operation oder Injektion. Die Bakterien können über das Blut oder die Lymphbahn zum Gelenk wandern und dort eine Entzündung auslösen. Zu differenzieren ist die bakterielle Entzündung vor allem durch Fieber beim Patienten. 
 Als Auslöser bekannt ist ebenfalls die Stoffwechselerkrankung  Gicht . Durch die Erkrankung kommt es zu einem erhöhten Harnsäurespiegel im Blut, wodurch sich Harnsäurekristalle in den Gelenken ablagern und Entzündungen entstehen. 
 Auch bei einer Erkrankung, wie  Psoriasis  (Schuppenflechte) oder bestimmten  Darmerkrankungen , wie z.B. Morbus Chron, sind Begleitsymptome wie Gelenkentzündungen bekannt. 
   Welche Beschwerden weisen auf eine Gelenkentzündung hin? 
 Typische Symptome für eine Gelenkentzündung sind Schmerzen in dem betroffenen Gelenk, sowie Rötungen, Schwellungen (ausgelöst durch Flüssigkeitsansammlungen), das Gefühl von Wärme und eine verminderte Beweglichkeit des Gelenks. Da Bewegung oft der Auslöser für die Schmerzen ist, werden sie durch Überbelastung schlimmer und klingen auch bei Ruhe nicht mehr komplett ab. Um die Schmerzen so gering wie möglich zu halten, wird das betroffene Gelenk oft geschont, es kommt zu einer sogenannten Schonhaltung. Neben den Schmerzen macht sich auch eine deutliche  Bewegungseinschränkung  des betroffenen Gelenks bemerkbar. Diese zeigt sich meist schon bei alltäglichen Dingen, wie Treppensteigen oder Hinsetzen auf einen Stuhl. Auch Fieber und körperliche Schwäche können Anzeichen für eine Gelenkentzündung sein. Ist die Arthritis fortgeschritten, kann es passieren, dass sich entzündliche Flüssigkeit, wie z.B. Blut oder Eiter, im Gelenk ansammelt; es entsteht ein so genannter Gelenkerguss. 
   Wie wird eine Gelenkentzündung diagnostiziert? 
 Mittels eines Röntgenbilds zeigt sich der bereits durch chronische oder entzündliche Veränderungen eingetretene Verschleiß am Gelenk und wie stark die Abnutzung des Knorpels bereits ist. Ein großes Blutbild mit entsprechender Überprüfung der Rheuma- und Entzündungswerte gibt Aufklärung über jegliche vorliegende rheumatischen Erkrankungen. Weitere Bluttests könnten Antikörper gegen Borrelien zeigen, was eine Borreliose-Infektion bestätigen würde. Außerdem können Tests, wie Biopsien, Gelenkpunktionen, Arthroskopien, CT-/MRT-Aufnahmen angesetzt werden, wenn anders keine genaue Diagnose gestellt werden konnte. 
   Wie sieht die Behandlung bei einer Gelenkentzündung aus? 
 Nach einer ausführlichen Untersuchung und Auswertung der Testergebnisse kann der Arzt eine entsprechende Therapie anordnen. Zeigen sich die Rheuma-Werte erhöht, ist es ratsam, einen Rheumatologen aufzusuchen. Da die Ursachen für eine Arthritis vielfältig sind, gibt es auch ein breites Spektrum an möglichen Behandlungsformen. Ziel aller Behandlungen ist es, Beschwerden zu lindern und die Ursachen der Gelenkentzündung zu bekämpfen. 
 Die häufigsten Therapieformen sind: 
 
 Bei einer akuten Arthritis– sollte das betroffene Gelenk geschont, gekühlt und so wenig Belastung wie möglich ausgesetzt werden. 
 Ist der Auslöser für die Gelenkentzündung eine vorliegende Arthrose im betroffenen Gelenk, so sollte es dennoch bewegt werden. Der bereits abgeriebene Knorpel lässt sich leider nicht mehr aufbauen, allerdings führt eine Schonhaltung dazu, dass der verbliebene Knorpel sich weiter zersetzt und auch die Muskulatur geschwächt wird. Als mögliche Sportarten empfehlen sich hier z.B. Yoga und   Pilates  . 
 Entzündungshemmende, schmerzlindernde, kortisonfreie Schmerzmittel, wie   Diclofenac   oder   Ibuprofen  , können helfen, die Beschwerden zu mindern. 
 Liegt eine Rheuma-Erkrankung, wie zum Beispiel rheumatoide Arthritis, vor, wird Ihr Arzt Ihnen  Antirheumatika  und entsprechende  Medikamente  für die weitere Behandlung verschreiben. 
 Wird die Gelenkentzündung durch eine bakterielle Infektion ausgelöst, ist der Einsatz eines  Antibiotikums  unumgänglich. Dieses sollte unbedingt eingenommen werden, denn je länger die Bakterien im Körper bleiben, desto schlechter ist dies für die Gelenke. 
  Kortison  wird vor allem bei akuten Fällen und bei Gicht verordnet. Eine  Kältetherapie  in der akuten Phase ist besonders wichtig, um die Entzündungsanzeichen zu reduzieren. Nutzen Sie dafür Kältekompressen oder kurze Eisbäder. 
 Behandeln Sie bestehendes Rheuma in entzündungsfreien Phasen mit gezielter  Wärmetherapie . Besonders beliebt sind dabei Paraffinbäder oder Fango. 
  Physiotherapie  und  Ergotherapie  können unter anderem helfen, die Schmerzphasen zu reduzieren, Fehlstellungen der Gelenke zu korrigieren, die Beweglichkeit der Gelenke zu verbessern und die Muskeln zu entspannen sowie zu kräftigen. 
 
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   Wie lautet die Prognose bei einer Gelenkentzündung? 
 Ob eine Gelenkentzündung gut ausheilen kann, richtet sich vor allem nach den Ursachen, die diese auslösen. Ist die Arthritis vor allem durch eine Überlastung des Gelenks entstanden und wird umgehend ein Arzt aufgesucht, können mit der entsprechenden Therapie die Symptome gelindert werden und die Entzündung klingt schneller ab. Liegt eine infektiöse oder bakterielle Entzündung vor, ist es wichtig, dass diese umgehend behandelt wird, da es andernfalls zu irreversiblen Knorpelschäden kommen kann. Bei einer chronischen rheumatoiden Arthritis oder einem chronischen Verlauf können keine Angaben über eine vollständige Heilung getroffen werden. Oft ist es jedoch hilfreich, durch gezielte, regelmäßige und moderate Bewegungen die Beschwerden zu lindern, auch wenn diese nicht völlig geheilt werden können. 
 Da es sich oft so verhält, dass die Erkrankung fortan als Teil des Alltags akzeptiert werden muss, weil keine schnelle oder vollständige Heilung zu erwarten ist, können Patienten sich das Leben mit ein paar Tipps und Tricks leichter machen. 
   Zusätzliche Tipps bei Gelenkentzündung 
 Hilfreich könnte ein vorsichtiges, angepasstes  Ausdauertraining  und  Krafttraining  sein. Das Training ist sinnvoll, um die Muskulatur um ein Gelenk zu stärken und die Belastung auf die Gelenke zu reduzieren. Je stärker der Muskel ist, desto geringer ist die Belastung. Besonders empfehlenswert ist die Bewegung im  Wasser . 
  Ernährung  spielt bei Entzündungen im Körper eine große Rolle. Verzichten Sie auf Schweinefleisch und gesättigte Fettsäuren . Beides ist Gift für die Gelenke. Fettiges und/oder frittiertes Fleisch sowie Fisch, Sahne, Backwaren, wie Blätterteig oder Laugengebäck, Süßigkeiten und Chips, Salzbrezeln und andere Knabbereien, Butter, Käse als auch Produkte mit Palm- und Kokosöl sollten daher eher selten auf dem Speiseplan stehen. Steigen Sie lieber auf Vollkornprodukte, pflanzliche anstatt tierischer Produkte und ungesättigte Fettsäuren um. Versuchen Sie zudem, mehr Antioxidantien aufzunehmen. Diese kämpfen gegen Entzündungserreger an. Achten Sie auf eine  ausreichende Trinkmenge  – bevorzugt ungesüßter Tee oder Wasser. Flüssigkeit ist wichtig für sämtliche Zellen im Körper. Im Allgemeinen sollten Sie auf einen ausreichenden und guten  Schlaf  achten. In der Nacht regenerieren die Zellen und Entzündungen klingen ab. Je stressiger Ihre Lebenssituation ist, desto schlechter ist die Regenerationsfähigkeit. 
  Stress  ist bekanntlich schlecht für Körper, Geist und Seele. Versuchen Sie den Stress zu reduzieren und achtsamer zu leben. Nehmen Sie sich kleine Auszeiten aus dem Alltag und gönnen Sie sich Ruhe. Vor allem in der akuten Phase ist es wichtig, auf seinen Körper zu hören, um die Phase nicht zu verlängern. Verzichten Sie auf  Alkohol , Süßigkeiten und Zigaretten. Die toxischen Elemente solcher Genussmittel greifen gesunde Zellen an. 
   Fazit 
  Gelenkentzündungen  sollten immer untersucht werden, da die Beschwerden unterschiedlichen Ursachen haben können. Nach genauer Untersuchung des betroffenen Gelenkes, des Blutes und der Erstellung von Röntgenbildern, kann eine exakte Diagnose gestellt werden. Medikamente, Ruhe und Entlastung, sowie Wärme- bzw. Kältetherapie sind die häufigsten Ansätze der Behandlung. Dadurch können die Beschwerden des Patienten deutlich verbessert werden, was zu einer besseren Lebensqualität führen kann. Darüber hinaus kann der Patient über eine  Ernährungsumstellung  und  Stressreduzierung  selbst zu einem gesünderen Lebensstil beitragen. 
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 Bildquelle: ©wavebreak3 - stock.adobe.com 
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                            <updated>2021-02-05T13:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Vestibuläre Migräne: Wichtige Informationen und Tipps für den Alltag</title>
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                 Wenn Schwindel die Migräne begleitet 
 Migräne ist vielen Menschen ein Begriff. Die wiederkehrenden, meist starken Kopfschmerzen zählen zu den weitverbreiteten Erkrankungen und stellen für die Betroffenen eine große Belastung dar. Bei der  vestibulären Migräne  handelt es sich um eine spezielle Form der Migräne, bei der zum Kopfschmerz noch Symptome wie ein unangenehmer Schwindel kommt. Die  Schwindelmigräne  kann wie viele andere Migräne-Formen mit Übelkeit und sogar Erbrechen verbunden sein und hält meist wenige Minuten bis hin zu mehreren Stunden an. In diesem Ratgeber Ihrer Online-Apotheke finden Sie ausführliche Informationen zu typischen Beschwerden, Diagnose und Behandlung sowie Tipps zur Vorbeugung der Schwindelmigräne. 
 
 
   Was ist eine vestibuläre Migräne?   
   Therapie und Vorbeugung einer vestibulären Migräne   
   Fazit   
 
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   Was ist eine vestibuläre Migräne? 
 Bei der vestibulären Migräne handelt es sich um eine  Sonderform der Migräne,  die in der Neurologie erst seit den 1980er-Jahren bekannt ist. Bei der Schwindelmigräne gesellen sich zum Kopfschmerz weitere Symptome hinzu,  vor allem meist kurze Attacken in Form von Übelkeit, Ohrgeräuschen und Sehstörungen.  Auch das Gleichgewichtsorgan, das sich im Innenohr befindet, kann beeinträchtigt sein. In der Regel dauern solche Attacken nur wenige Minuten, in manchen Fällen halten sie aber auch Stunden oder sogar Tage an. Wenn Sie den Verdacht haben, unter vestibulärer Migräne zu leiden, sollten Sie immer einen spezialisierten Arzt wie beispielsweise einen Neurologen aufsuchen, um die genaue Ursache abklären zu lassen und eine geeignete Therapie einleiten zu können. 
 Das vestibuläre System hält das Gleichgewicht 
 Der Name der vestibulären Migräne bezieht sich auf das vestibuläre System, das im menschlichen Körper für die Wahrung des Gleichgewichts zuständig ist. Bei der vestibulären Migräne ist genau dieses System gestört. Schon einfache Kopfbewegungen können Schwindel und Desorientierung auslösen. Diese Symptome sind für die Betroffenen noch weit schwerwiegender als der ohnehin sehr unangenehme Kopfschmerz. Gehen und Stehen fällt den Patienten schwer, jede Veränderung der Körperlage kann den Schwindel noch verstärken. Man spricht deshalb auch vom sogenannten  Lagerungsschwindel.  
 Typische Symptome: Drehschwindel, zuckende Augenbewegungen und Übelkeit 
 Eine Schwindelmigräne kann sich in verschiedenen Schwindelformen (zum Beispiel Schwankschwindel oder Drehschwindel), in den meisten Fällen handelt es sich aber um einen Drehschwindel. Dazu kommen oft zuckende Bewegungen der Augen, die für den Betroffenen deutlich spürbar und auch für andere Menschen sichtbar sind. Damit wird die vestibuläre Migräne auch zu einem klaren äußeren Stigma, was es für die Patienten oftmals noch unangenehmer macht. Mitunter treten auch nur die Schwindel-Attacken auf, während der eigentliche Kopfschmerz vollständig ausbleibt. Dies erschwert es vielen Betroffenen, ihre Beschwerden richtig zu deuten und die dahinterliegende Ursache zu erkennen. 
 Die Symptome sind nicht immer eindeutig 
  Die Diagnose einer vestibulären Migräne  ist auch für ausgebildete Ärzte nicht immer leicht, da die Symptome mitunter diffus ausfallen und auch auf andere Erkrankungen hinweisen können. Sehr ähnlich sind beispielsweise die Symptome der sogenannten Menière Krankheit, die das Innenohr betrifft. Auch Morbus Menière ist mit Schwindel und einer Störung des Gleichgewichts verbunden. Allerdings sind die Ursachen von Morbus Menière bis heute nicht erschlossen und eine Therapie gestaltet sich deshalb schwierig. Bei der vestibulären Migräne hingegen hilft eine gezielte Behandlung oftmals dabei, die Beschwerden zu lindern oder zumindest die Dauer der Migräne-Attacken zu verkürzen. 
 Die genauen Ursachen und Auslöser werden noch erforscht 
 Die Neurologie ist mit der vestibulären Migräne vertraut und forscht eifrig nach den Ursachen, vollständig sind diese jedoch noch nicht erfasst. Bislang wurden bereits verschiedene innere und äußere Risikofaktoren ausgemacht, die als Auslöser infrage kommen. Grundsätzlich ist die Migräne aber noch immer in weiten Teilen ein Rätsel für die Neurologie und muss in den kommenden Jahren weiter untersucht werden. 
  Hinweis:  Im Allgemeinen sind die Trigger einer Migräne mit vestibulärer Aura sehr individuell und können von Mensch zu Mensch verschieden sein. Die genaue Ursache zu ermitteln ist also in jedem Fall eine spezifische Aufgabe, die es zu meistern gilt. Wer seine persönlichen Trigger kennt, kann zukünftig besser darauf reagieren und versuchen, einige Auslöser gänzlich zu vermeiden. 
 Kopfschmerz bei Veränderung der Körperlage 
 Ob in liegender, sitzender oder stehender Position: Treten Kopfschmerz und Schwindel vor allem bei einer Veränderung der Körperlage auf, ist das ein relativ sicherer Hinweis auf eine  Migräne mit der beschriebenen vestibulären Aura.  
 Gene und familiäre Veranlagung für Schwindelmigräne 
 Die Gene und die familiäre Veranlagung spielen als äußere Faktoren eine wichtige Rolle und können die vestibuläre Migräne begünstigen. Besteht in Ihrer Familie eine Anfälligkeit für das Leiden, liegt der Verdacht nahe, dass auch Sie selbst betroffen sein könnten. Da die mögliche Ursache für den starken Kopfschmerz in diesem Fall rechtzeitig bekannt ist, ist es möglich und besonders empfehlenswert, frühzeitig vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. 
 Stress und Schlafmangel als Trigger 
  Zu den als sicher geltenden Auslösern einer Migräne gelten  in der Neurologie bereits heute  Stress und Schlafmangel.  Ist das Gehirn überreizt, kann es sowohl bei Erwachsenen und Kindern zu Kopfschmerzen kommen, und eine Störung der körpereigenen Mechanismen wirkt sich auch auf das vestibuläre System aus. Negativer Stress ist darüber hinaus eine häufige Ursache für viele andere Erkrankungen und lässt sich durch eine geschickte Alltagsgestaltung und Anpassung des Lebensstils in manchen Fällen vermeiden oder zumindest verringern. Dennoch gibt es viele nicht beeinflussbare Faktoren, die Stress begünstigen, weshalb er nach wie vor als einer der am schwierigsten zu steuernden Trigger für Kopfschmerzen gilt. 
 Hormonelle Schwankungen als Ursache für Migräne und Kopfschmerz 
 Geraten die Hormone in Aufruhr, zum Beispiel bei Frauen mit Eintritt in die Wechseljahre, nach Absetzen der Pille oder während einer Schwangerschaft, kann das ebenfalls das häufige Auftreten von Kopfschmerzen, Migräne und der speziellen Schwindelmigräne begünstigen. Das ist einer der Gründe, weshalb gerade Frauen so häufig unter Erkrankungen wie Migräne, Kopfschmerz und Schwindel leiden. 
 Unverträglichkeit und Allergie gegenüber Lebensmitteln 
 Auch bestimmte Lebensmittel können bei einer vorhandenen Unverträglichkeit oder Allergie die Symptome einer Schwindelmigräne auslösen. In diesem Fall lässt sich das Auftreten der Beschwerden wie Kopfschmerzen und Schwindel durch die Vermeidung des entsprechenden Nahrungsmittels oft deutlich verringern oder sogar ganz verhindern. Dies kann beispielsweise bei einer   Histaminintoleranz   nötig sein, aber auch bei verbreiteten   Allergien gegen Lebensmittel   wie Nüsse, Weizen, Ei und Milch, die als Auslöser von derartigen Symptomen infrage kommen. 
 Licht und Geräusche als unangenehme Reize 
 Sowohl Licht als auch bestimmte Geräuschimpulse können bei einer entsprechenden Veranlagung Schwindelmigräne auslösen. Dabei handelt es sich in der Regel um begleitende Symptome der Migräne mit vestibulärer Aura, die nur im Verbund mit Kopfschmerz und Schwindel auf diese Erkrankung verweisen. 
 Wenn das Wetter krank macht: Wetterfühligkeit 
 Besonders wetterfühlige Menschen sind unter Umständen bei Veränderungen der Witterungsverhältnisse auch von der Schwindelmigräne betroffen. Dabei ist es nicht unbedingt ein bestimmtes Wetter, das die Symptome wie Kopfschmerz und Schwindel auslöst, sondern die Veränderung der Wetterbedingungen an sich. Sinken die Temperaturen etwa um mehrere Grade ab oder wechselt das Wetter von trocken und warm zu stürmisch und kalt, kann dies bei feinfühligen Menschen zu den typischen Symptomen führen. 
 Ungesunde Ernährung, Nikotin- und Alkoholgenuss 
 Wie viele andere Erkrankungen hängt auch die vestibuläre Migräne stark mit der individuellen Ernährung und Lebensweise zusammen. Fehlen dem Körper wichtige Nährstoffe, kann dies das Auftreten entsprechender Symptome nach sich ziehen. Dass  der dauerhafte oder übertriebene Genuss von Nikotin und Alkohol  dem Körper schadet und ihn unnötig in Stress versetzt, ist heutzutage ebenfalls kein Geheimnis mehr. Die meisten Menschen wissen aus eigener Erfahrung, dass Alkohol einen starken Kopfschmerz auslösen kann; diejenigen, die ohnehin häufig unter Migräne oder starken Kopfschmerzen leiden, verzichten daher oftmals gänzlich auf den Alkoholkonsum. 
 Frauen und Kinder sind häufiger betroffen als Männer 
 Obwohl sich Neurologen schon seit einiger Zeit mit der vestibulären Migräne beschäftigen, ist die Krankheit für viele Ärzte noch immer ein weitgehend unbeschriebenes Blatt. Auch die Diagnose der vestibulären Migräne gelingt nicht immer eindeutig: Einer amerikanischen Studie zufolge wird die vestibuläre Migräne nur in 20 Prozent aller Fälle richtig diagnostiziert. Dabei sind ähnliche Gruppen gefährdet wie bei der herkömmlichen Migräne, die sich bei vielen Menschen nur in Form von Kopfschmerzen (teils mit leichter Übelkeit oder Erbrechen) zeigt. Das bedeutet, Frauen leiden häufiger an der vestibulären Migräne als Männer; noch häufiger betroffen sind allerdings Kinder. 
 Schwindel bei Kindern 
 Schwindel durch Migräne kann auch Kinder befallen. Tatsächlich sind Anfälle von Schwankschwindel bzw. Lagerungsschwindel bei Kindern gar nicht selten. Weit häufiger als Erwachsene leiden Kinder unter vestibulärer statt gewöhnlicher Migräne. Die Neurologie geht derzeit davon aus, dass sich rund 50 Prozent aller Migräne Diagnosen bei Kindern auf eine Migräne mit vestibulärer Aura beziehen. Klagen Kinder häufig über Kopfschmerz, sollten Eltern deshalb eine klinische Untersuchung veranlassen. Dabei lässt sich die Ursache der Schmerzen meist schnell und unkompliziert ermitteln. 
  Hinweis:  Zwar leiden Kinder häufig unter Migräne mit Schwindel, doch meist ist der penetrante Kopfschmerz kein Grund zur Beunruhigung und nimmt einen harmlosen Verlauf. Nur selten verweisen die Schmerzen auf eine schwerwiegendere Erkrankung. 
   Therapie und Vorbeugung einer vestibulären Migräne 
 Da die Neurologie noch vergleichsweise wenig über die vestibuläre Migräne weiß,  ist eine gezielte erfolgreiche Therapie oft schwierig.  Im Mittelpunkt des richtigen Umgangs mit der Schwindelmigräne steht deshalb vor allem die Vorbeugung. Zwar lässt sich die grundsätzliche Anfälligkeit gegenüber Migräne Erkrankungen auf diese Weise nicht beseitigen, doch können zumindest die in Phasen auftretenden Attacken reduziert, hinausgezögert oder im besten Fall ganz vermieden werden. 
 Die vestibuläre Migräne wird ähnlich behandelt wie gewöhnliche Migräne 
 Vestibuläre und gewöhnliche Migräne werden von der Neurologie mit ähnlichen Ansätzen therapiert. Die üblichen Maßnahmen, die gegen herkömmliche Migräne helfen, zeigen im Normalfall auch bei der Schwindelmigräne ihre Wirkung. 
 Medikamente helfen gegen vestibuläre Migräne 
 Vestibuläre Migräne gehört zu den Erkrankungen, die  vorwiegend mit Medikamenten bekämpft bzw. abgemildert  werden. Dabei geht es zum einen um die Verhinderung der schubweise auftretenden Attacken sowie der damit verbundenen Symptome, also der verschiedenen Schwindelformen und der Kopfschmerzen. Zum anderen geht es um die unmittelbare Linderung von Schmerzen. 
 Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) bei leichtem Kopfschmerz 
 Treten Kopfschmerz und Schwindel nur gelegentlich und schwach auf, können Sie eine  Behandlung mit nichtsteroidalen Antirheumatika  versuchen: Medikamente wie   Ibuprofen   und   Aspirin   können den Kopfschmerz im akuten Fall lindern. Im Anschluss sollten Sie die weitere Entwicklung und Ihr persönliches Befinden genau beobachten, um gegebenenfalls auf stärkere Maßnahmen zurückgreifen zu können. 
 Schmerzmittel lindern nur kurzfristig die Schmerzen 
 Schwindelmigräne kann mit erheblichen Schmerzen verbunden sein. Um diese kurzfristig zu lindern, können Sie zu einem   Schmerzmittel aus unserer Online-Apotheke   greifen. Dabei handelt es sich aber nur um eine Sofortmaßnahme, die langfristig keine Therapie ersetzt. Wenn die Symptome der Schwindelmigräne langfristig auftreten, helfen nur gezielte therapeutische Mittel aus dem Neurologie Bereich, um das allgemeine Risiko der Erkrankung zu senken. Das eigentliche Ziel muss sein, den Schwindel und den Kopfschmerz zu verhindern, anstatt die anfallenden Schmerzen kurzzeitig zu unterdrücken. 
 Betablocker und Calciumkanalblocker sollen Schwindel vorbeugen 
 Zur Vorbeugung chronischer Migräneanfälle hat die Neurologie  Betablocker und Calciumkanalblocker als Wirkstoffe  ausgemacht. Ihr Arzt wird Ihnen das auf Sie und Ihre Beschwerden zugeschnittene Mittel empfehlen und verschreiben. Asthma-Patienten sollten vor der Einnahme von Betablockern Rücksprache mit Ihrem Arzt halten, da das Mittel zwar die Schmerzen einer Migräne verringern kann, möglicherweise aber das Asthma verstärkt. 
 Antivertiginosa und Antiepileptika werden gegen Schwindel verabreicht 
 Bei der Verabreichung von Antivertiginosa geht es weniger um den Kopfschmerz, als um den Schwindel und die daraus resultierende Orientierungslosigkeit. Auch Antiepileptika können verabreicht werden, wenn die Schmerzen im Hintergrund stehen und es vor allem gegen Gleichgewichtsstörungen und Schwindel geht. 
 Bei schwerer Migräne werden Triptane eingesetzt 
 Als Mittel gegen schwere Attacken werden für gewöhnlich  Triptane  verschrieben. Einige diese Medikamente enthalten verschreibungsfreie Wirkstoffe, die   Sie auch zum schnellen Versand in unserer Online-Apotheke   erhalten, beugen Entzündungen vor und wirken gefäßverengend. Zwar können Triptane gegen Migräne helfen, bei allzu häufiger Einnahme aber auch als Nebenwirkung Kopfschmerzen hervorbringen. In diesem Fall spricht man von einem medikamenteninduzierten Kopfschmerz. Die Einnahme dieser Medikamente ist daher erst ab 18 Jahren empfohlen. Besondere Vorsicht sollten Patienten mit bekannten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Durchblutungsstörungen, Nieren- oder Leberschäden walten lassen. Als weitere Nebenwirkungen sind zudem Kribbeln, Hitzegefühle, Schwindel, Blutdruckanstieg, Schläfrigkeit und Herzrasen zu nennen. Sprechen Sie vor der Einnahme daher immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker. 
  Wichtig:  Aufgrund der genannten Einschränkungen und Nebenwirkungen sollten Sie eine langfristige Medikamentierung nicht ohne ärztlichen Rat vornehmen. Profitieren Sie von den fachlichen Erkenntnissen der Neurologie und lassen Sie sich entsprechend beraten, um Ihrer Migräne erfolgreich zu begegnen! 
 Regelmäßige Entspannungspausen einlegen und Stress vermeiden 
 Wie bereits erwähnt, gehört Stress zu den gesicherten Ursachen bzw. Auslösern einer Schwindelmigräne. Deshalb sollten Sie Stress, wann immer möglich, vermeiden oder Ihr Stresslevel zumindest reduzieren. Dazu gehören vor allem   regelmäßige Entspannungspausen und auch Schlafphasen   – denn neben Stress begünstigt insbesondere auch der Schlafmangel Kopfschmerzen und Schwindel-Attacken in hohem Maße. Autogenes Training, Meditation, Yoga und andere anerkannte   Techniken zur Entspannung   können ebenfalls dabei helfen, den Alltag gelassener zu meistern und bestimmten Krankheiten vorzubeugen. 
 Sport entspannt und hält gesund 
 Auch wenn es zunächst paradox klingen mag:  Gegen regelmäßigen Schwankschwindel hilft auch Bewegung.  Sport kann nicht nur entspannen und damit Stress vorbeugen, sondern dient auch als effektive prophylaktische Maßnahme gegen viele Erkrankungen, darunter eben auch Kopfschmerz und Schwindel. Die Neurologie ist sich sicher: Durch regelmäßige Bewegung senken Sie das Risiko einer Migräne mit vestibulärer Aura spürbar. Gut geeignet zur Vermeidung von Kopfschmerzen und Schwindel sind alle Ausdauersportarten wie Schwimmen, Radfahren, Joggen oder Inline Skating. 
   Fazit 
 Bei vestibulärer Migräne treten Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit zusammen auf, was die Lebensqualität der Betroffenen stark einschränken kann. Die Symptome können über wenige Minuten bis über viele Stunden hinweg auftreten und ähneln der Krankheit Morbus Menière, die das Innenohr betrifft und schwer zu behandeln ist. Eine Therapie der vestibulären Migräne ist hingegen gut möglich, wobei vor allem Maßnahmen zur Vorbeugung weiterer Attacken im Vordergrund stehen. Kurzfristig können Sie Schmerzen mit frei verkäuflichen oder rezeptpflichtigen Schmerzmitteln aus unserer Online-Apotheke begegnen, langfristig lässt sich der Kopfschmerz nur durch konsequente Gegenmaßnahmen und angepasste Verhaltensweisen in den Griff bekommen. 
  
 Bildquelle: ©kleberpicui, adobe.com 
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            <title type="text">Die verschiedenen Arten von Kopfschmerzen </title>
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                   Kopfschmerzen und Migräne sind weit verbreitet 
 Kopfschmerzen und Migräne sind ein weit verbreitetes Phänomen, das immer mehr Menschen zu belasten scheint.  Allerdings ist Kopfschmerz nicht gleich Kopfschmerz , was eine rechtzeitige und wirksame Behandlung häufig erschwert. Eine genaue Definition und Einordnung ist folglich unverzichtbar, um den Betroffenen zu helfen:  Welche verschiedenen Arten von Kopfschmerzen es gibt , wie Sie diese erkennen und möglichst effektiv behandeln, das alles verrät Ihnen dieser informativen Ratgeber unserer Online-Apotheke. 
 
 
   Kopfschmerzen und Migräne sind weit verbreitet    
   Welche und wie viele Arten von Kopfschmerzen gibt es?    
   Fazit    
 
   Welche und wie viele Arten von Kopfschmerzen gibt es? 
 Die vielen verschiedenen Formen von Kopfschmerzen zu zählen ist nicht ganz einfach und das mögliche Ergebnis hängt stark von den zugrunde liegenden Kriterien der Definition ab. Die IHS (für  International Headache Society , zu Deutsch  Internationale Kopfschmerzgesellschaft ), eine Vereinigung von Experten, die sich seit 1981 intensiv mit der Erforschung der Kopfschmerzen beschäftigt, geht inzwischen von mehr als 200 verschiedenen Kopfschmerzarten aus. 
  Inzwischen gelten Kopfschmerzen als eine echte Volkskrankheit:  Allein in Deutschland leiden über 54 Millionen Menschen an gelegentlichen oder chronischen Kopfschmerzen. Das entspricht mehr als 70 Prozent der Gesamtbevölkerung! Auch weltweit gesehen ist der Kopfschmerz eines der häufigsten Übel überhaupt, weshalb das Interesse an einer wirksamen Behandlung verständlicherweise immer größer wird. 
 Die Medizin unterteilt heute grundsätzlich zwei verschiedene Kategorien von Kopfschmerzen: die sogenannten  primären Kopfschmerzen  und die  sekundären Kopfschmerzen . Als grobe Orientierungshilfe lässt sich sagen, dass bei der Diagnose von primären Kopfschmerzen keine eindeutige Ursache feststellbar ist, während es sich bei sekundären Kopfschmerzen um die Folge bzw. das Symptom einer Erkrankung handelt. 
 Primäre Kopfschmerzen 
  Primäre Kopfschmerzen  treten gewissermaßen isoliert auf und  können nicht auf eine eindeutige Ursache zurückgeführt werden . Auch wenn diese Art von Kopfschmerzen je nach Ausprägung den Alltag stark beeinträchtigen kann, sind die Schmerzen in beruhigenden 90 Prozent aller Fälle für die Gesundheit völlig ungefährlich. Stellt Ihr Arzt eine entsprechende Diagnose, muss Sie das normalerweise also nicht zusätzlich beunruhigen. Die häufigsten primären Kopfschmerzarten sind Migräne, Clusterkopfschmerz und Spannungskopfschmerz. 
 Obwohl primäre Kopfschmerzen sich nicht auf eindeutige Ursachen zurückführen lassen, gibt es doch verschiedene Faktoren, die ihr Aufkommen begünstigen. Dazu zählt in erster Linie immer Stress, aber auch schlecht belüftete Räume, langes Arbeiten am Bildschirm, zu wenig Schlaf, Flüssigkeitsmangel, Wetterschwankungen sowie der Genuss von Alkohol und Nikotin spielen eine Rolle. Bei Frauen sind Kopfschmerzen außerdem häufig mit den menstruationsbedingten Hormonschwankungen verbunden. Grundsätzlich sollten Sie bei allen Unfällen, bei denen der Kopf in Mitleidenschaft gezogen wurde, immer einen Arzt aufsuchen, um gravierendere Verletzungen ausschließen zu lassen. 
 
   
 Spannungskopfschmerzen 
 Der  Spannungskopfschmerz ist der meistverbreitete Kopfschmerz  überhaupt. Üblicherweise tritt er nur gelegentlich auf, in seltenen Fällen kann er sich aber auch zu einer chronischen Erscheinung ausweiten. Seine Dauer variiert und kann von einer halben Stunde bis hin zu mehreren Tagen reichen. Meist  äußert er sich nicht als stechender Schmerz, sondern als dumpfer Druck  – in etwa zu vergleichen mit dem Tragen einer zu eng gezogenen Mütze. Da die Schmerzen von den Betroffenen nur als leicht bis mittelschwer charakterisiert werden, sind Schmerzmittel in der Regel unnötig. Stattdessen kann körperliche Betätigung, zum Beispiel etwas sanfter Sport wie Radfahren oder Joggen, den Schmerz lindern. An dieser Empfehlung merken Sie schon, dass spannungsbedingte Kopfschmerzen Sie normalerweise nicht entscheidend in Ihrem Alltag behindern. Spannungskopfschmerzen sind folglich zwar unangenehm, aber in der Regel nicht unerträglich. Spannungskopfschmerzen sind auch für gewöhnlich nicht mit Übelkeit, Erbrechen oder Fieber verbunden. Falls die Schmerzen an mehr als 14 Tagen im Monat über mehrere Monate hinweg auftreten, sind die Kopfschmerzen als chronisch zu bewerten und Sie sollten unbedingt einen Arzt hinzuziehen. 
 Die  häufigste Ursache für Spannungskopfschmerzen ist Stress , doch auch der  Konsum von Alkohol und Nikotin sowie muskuläre Verspannungen , insbesondere im Nacken, können als Auslöser für die Beschwerden fungieren. Der Spannungskopfschmerz betrifft meist beide Kopfhälften und strahlt vom Hinterkopf in Richtung Schulter oder Stirn aus. 
 
   
 Migräne 
  Migräne ist  nach dem Spannungskopfschmerz die zweithäufigste aller Kopfschmerzarten. Sie  äußert sich vor allem in heftigen Attacken , die anfallsartig und spontan auftreten und starke Schmerzen auslösen, deren Dauer wenige Stunden bis mehrere Tage umfassen kann. Migräne schränkt den Alltag der Betroffenen meist stark ein und ist im Gegensatz zu vielen anderen Kopfschmerzarten ein chronisches Leiden. Charakteristisch sind pulsierende Hammerschläge und ein dumpfes Dröhnen im Kopf. Bei ungefähr der Hälfte aller Betroffenen tritt die Attacke einmal im Monat auf, rund zehn Prozent der Patienten haben darüber hinaus mit weiteren Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen zu kämpfen, auch über Licht- und Lärmempfindlichkeit wird am häufigsten bei Migräne geklagt. 
 Frauen sind öfter von Migräne betroffen als Männer, was auch daran liegt, dass eine der verbreiteten Ursachen von Migräne die Menstruation ist. Im Vergleich zu den bereits vorgestellten Spannungskopfschmerzen lässt sich sagen, dass die Migräne einen weit stärkeren Schmerz auslöst und demzufolge die Lebensqualität auch stärker beeinträchtigt. 
 Schon kleinste Anstrengungen können bei einer unbehandelten Migräne nahezu unmöglich sein, weshalb Betroffene unbedingt einen Arzt aufsuchen sollten, der ihnen durch die Verschreibung geeigneter Medikamente helfen kann. Ohne Therapie kann sich eine Migräne zur großen Belastung entwickeln und eine heftige Migräne Attacke kann Sie einen ganzen Tag zur Untätigkeit verdammen. 
 Migräne ist ein Kopfschmerz, der häufig auf eine genetische Veranlagung zurückgeht. Diese erbliche Anlage muss allerdings durch äußere Bedingungen ausgelöst werden. Für Betroffene kommen verschiedene Ursachen infrage: Neben der bereits genannten Menstruation sind das am häufigsten allgemeine  hormonelle Veränderungen, klimatische Einflüsse wie zum Beispiel Wetterumschwünge, Stress, körperliche und seelische Belastungen, grelles Licht, Schokolade, Rotwein und verschiedene Medikamente  – wobei sich Migräne auch vergleichsweise gut durch Medikamente behandeln lässt. 
 
   
 Clusterkopfschmerzen 
 Der  Clusterkopfschmerz  heißt so, weil er sehr gehäuft und dann episodisch vorkommt. Der Name leitet sich vom englischen Wort  cluster  ab, das so viel wie  Gruppe, Häufung  bedeutet. Die Diagnose Clusterkopfschmerz wird äußerst selten gestellt, und das ist auch gut so, denn er ist mit besonders starken Schmerzen und Beschwerden verbunden. Tatsächlich gilt der Clusterkopfschmerz unter Experten als  stärkster bekannter Kopfschmerz . Zu Ihrer Beruhigung: In Deutschland leidet nur einer von tausend Menschen unter einem solchen Clusterkopfschmerz. Männer sind dabei von Clusterkopfschmerzen häufiger betroffen als Frauen, was für primäre Kopfschmerzen ein Alleinstellungsmerkmal ist. 
 Die mit einem Clusterkopfschmerz verbundenen Attacken währen in der Regel zwischen fünfzehn Minuten und drei Stunden und können im Extremfall bis zu acht Mal am Tag auftreten. Es sind dabei immer dieselben Stellen (Cluster) auf nur einer Kopfseite betroffen: Der Clusterkopfschmerz kreist vorwiegend um ein Auge bzw. eine Augenhöhle oder die Schläfenregion auf der Stirn. Typische Symptome und Beschwerden bei Clusterkopfschmerzen sind gerötete oder tränende Augen, ein hängendes Augenlid, Rötungen im Gesicht und eine verstopfte oder laufende Nase. Der  Clusterkopfschmerz wird als extrem stechend oder bohrend charakterisiert . 
 Mitunter werden betroffene Patienten durch einen Clusterkopfschmerz zu fortwährender Bewegung getrieben, laufen hin und her oder schwanken mit dem Oberkörper ständig vor und zurück. Fast immer macht sich diese Art von Kopfschmerz in der Nacht bemerkbar. Zwischen dem Auftreten der einzelnen Attacken können manchmal Monate oder Jahre liegen, in denen sich keine Symptome zeigen. Es gibt aber auch chronische Fälle, bei denen Clusterkopfschmerzen nur durch sehr kurze Phasen ohne Schmerzen unterbrochen wird. 
 Ein Clusterkopfschmerz kann ausgelöst werden durch alkoholische Getränke, bestimmte Zusatzstoffe in Lebensmitteln und grelles bzw. flackerndes Licht. 
 
  Gut zu wissen:  Clusterkopfschmerzen werden häufig mit Migräne verwechselt. Während Clusterkopfschmerzen als typische Männer-Kopfschmerzen gelten, wird Migräne als Frauen-Kopfschmerz bezeichnet. Beide Kopfschmerzen sind aber grundverschieden und können nicht mit denselben Medikamenten behandelt werden. Ärzte raten dringend dazu, alle Fälle von Kopfschmerzen untersuchen zu lassen. Sie sollten also nicht die Schmerzmittel eines Familienmitgliedes oder Partners nehmen (und umgekehrt), auch wenn Sie scheinbar unter denselben Schmerzen leiden! 
 
 Sekundäre Kopfschmerzen 
 Bei den sekundären Kopfschmerzarten lässt sich ein bestimmter Auslöser ausmachen. Sie können die Folge von anderen Erkrankungen sein – oder auch Entzugserscheinungen, die mit dem ungewohnten Verzicht auf eine bestimmte Substanz einhergehen. Sekundäre Kopfschmerzen sind vergleichsweise selten, auf sie entfallen nur etwa 8 Prozent aller Kopfschmerzen in Deutschland. Nur Ärzte können aber eine unzweifelhafte Diagnose stellen, ob es sich bei Ihren Kopfschmerzen um eine primäre oder sekundäre Form handelt. 
 
   
 Bei den sekundären Kopfschmerzarten lässt sich ein bestimmter Auslöser ausmachen. Sie können die Folge von anderen Erkrankungen sein – oder auch Entzugserscheinungen, die mit dem ungewohnten Verzicht auf eine bestimmte Substanz einhergehen.  Sekundäre Kopfschmerzen sind vergleichsweise selten , auf sie entfallen nur etwa 8 Prozent aller Kopfschmerzen in Deutschland. Nur Ärzte können aber eine unzweifelhafte Diagnose stellen, ob es sich bei Ihren Kopfschmerzen um eine primäre oder sekundäre Form handelt. 
 Auch Hitzeschlag, Schädeltrauma, Unterzuckerung im Fall einer Diabetes-Erkrankung, fehlender Sauerstoff, zum Beispiel bei Asthma oder COPD, Bluthochdruck, Grippe, Verspannungen, Schlaganfälle und Entzündungen zählen zu den Ursachen sekundärer Kopfschmerzen. Da Sie in vielen dieser Fälle ohnehin schon bei einem Arzt in Behandlung sind, liegt es nahe, diesen auch über Ihre Kopfschmerzen zu unterrichten. 
  Tipp:  Die genauen Ursachen für Ihre Kopfschmerzen sind in Anbetracht der vielen verschiedenen Kopfschmerzarten auch für Ihren Arzt schwer zu ermitteln. Es kann deshalb helfen, ein genaues Tagebuch über Ihre Kopfschmerzen zu führen, in dem Sie die Art Ihrer Beschwerden festhalten und so Ihrem Arzt hilfreiche Informationen für das Stellen einer Diagnose an die Hand geben. Auf keinen Fall sollten Sie Schmerzen im Kopf einfach ignorieren oder aussitzen, um Ihre Lebensqualität nicht unnötig zu beeinträchtigen. Auch können manche Kopfschmerzarten auf schwerwiegende Erkrankungen hindeuten, die es möglichst frühzeitig zu erkennen gilt. 
 
   
 Medikamente als Auslöser 
 Wenn Ihnen Ihr Arzt zur Behandlung einer Erkrankung Medikamente verordnet, dann spricht er dabei mitunter von möglichen Nebenwirkungen. Zu diesen Nebenwirkungen zählen häufig auch Kopfschmerzen. Auch wenn es paradox klingt: Schuld an sekundären Kopfschmerzen sind in vielen Fällen gerade die Medikamente, die den Schmerz eigentlich lindern sollen. So können Schmerzmittel bei einer zu hohen Dosis über einen längeren Zeitraum in einen Teufelskreis führen, bei dem eine Abhängigkeit entsteht und das Schmerzempfinden gesteigert wird. In diesem Fall tragen ausgerechnet die als Hilfe gedachten Schmerzmittel zu einer Verschlimmerung des Leidens und einer Steigerung der Schmerzen bei – diesen Teufelskreis gilt es schnellstmöglich zu durchbrechen! 
  Wichtig:  Medikamente sollten nie eigenverantwortlich über einen längeren Zeitraum oder in hoher Dosis eingenommen werden. Wenn Sie an 10 bis 15 Tagen pro Monat Schmerzmittel einnehmen, dann gilt das spätestens ab dem 3. Monat als kritischer Wert. Fragen Sie Ihren Arzt, inwieweit Sie Medikamente unbedenklich nutzen können – das gilt insbesondere dann, wenn Sie das Gefühl haben, ohne ein bestimmtes Schmerzmittel nicht mehr auskommen zu können. 
 Erkrankungen als Auslöser 
 Kopfschmerzen können selbst körperliche Symptome von Erkrankungen sein und auf Überanstrengung oder eine ungesunde Lebensweise hindeuten. In den meisten Fällen liegt eine vollkommen harmlose Ursache zu Grunde, die sich von allein wieder regelt. Häufige Ursachen sind zum Beispiel  Stress, Flüssigkeitsmangel, Wetterfühligkeit, ein Katerkopfschmerz nach starkem Alkoholgenuss oder harmlose Infekte . Als ernstere Ursache kämen beispielsweise ein unbehandeltes Augenleiden oder ein Tumor infrage. Gerade weil sich hinter einem Kopfschmerz auch eine andere Erkrankung verbergen kann, ist folglich eine Untersuchung durch einen kundigen Arzt sehr zu empfehlen. Nur auf diesem Weg können Sie eine fundierte Diagnose bekommen, die für eine gelingende Therapie unverzichtbare Voraussetzung ist. 
  Wichtig:  Treten bei Ihnen plötzliche Schmerzen im Bereich der Stirn oder im Kopf auf, die sich bei Bewegung noch verstärken, sollten Sie unbedingt sofort einen Arzt aufsuchen. In der Regel verbirgt sich dahinter eine andere Erkrankung – das können aber nur Experten mit entsprechenden Messgeräten feststellen. Aber bitte beunruhigen Sie sich nicht: Nur äußerst selten steht wirklich ein Hirntumor oder etwas Ähnliches hinter der Diagnose Kopfschmerzen; deutlich häufiger werden die sekundären Schmerzen durch andere Dinge verursacht. 
   Fazit 
 Manche Kopfschmerzarten quälen die Betroffenen nur Minuten, andere Tage, Wochen oder gar Monate. Keine Frage: Kopfschmerzen sind unangenehm, aber nicht unbehandelbar. Um die richtige Therapie zu bestimmen, bedarf es allerdings zunächst einer zuverlässigen Diagnose. Das ist bei über 200 Kopfschmerzarten nicht immer einfach! Nach der Lektüre dieses Ratgebers wissen Sie, dass es primäre und sekundäre Kopfschmerzen gibt und die primären Arten Spannungskopfschmerzen, Migräne und Clusterkopfschmerz besonders häufig sind. Medikamente und Schmerzmittel können Kopfschmerzen im ungünstigen Fall noch steigern. Sprechen Sie deshalb bei starken Schmerzen mit Ihrem Arzt über Ihren Kopfschmerz und lassen Sie sich über eine geeignete Therapie informieren! 
 Auf keinen Fall sollten Sie Kopfschmerzen einfach aushalten, sondern Symptome möglichst umgehend behandeln. Welche Schmerzmittel bei welcher Kopfschmerzart am effektivsten sind, lesen Sie in unserem Ratgeber „  Schmerzmittel bei Kopfschmerzen: Wichtige Tipps und Informationen  “. 
 &amp;nbsp; 
  
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise    Bildquellen:&amp;nbsp;B. BOISSONNET / BSIP I freevector.com 
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            <title type="text">Fibromyalgie: Symptome, Behandlung und Tipps</title>
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                 Was ist Fibromyalgie? 
  Fibromyalgie  ist eine schwer fassbare Krankheit. Das liegt nicht zuletzt an dem stark schwankenden Erscheinungsbild der Erkrankung, deren Symptome bei den Betroffenen ganz unterschiedlich ausfallen können. Zu den Beschwerden gehören oft Schmerzen am ganzen Körper, die den Patienten sehr zu schaffen machen. Nicht jeder Arzt ist außerdem gleich zu der Diagnose  Fibromyalgiesyndrom  (FMS) bereit. Alle wichtigen Informationen zu den Symptomen, zu einer möglichen Therapie und zum richtigen Umgang mit dieser Erkrankung bietet Ihnen dieser Ratgeber. 
 Diese Symptome weisen auf Fibromyalgie hin 
 Das  Fibromyalgiesyndrom  ist bereits seit über 30 Jahren als Krankheit anerkannt, im Bewusstsein der Bevölkerung aber trotzdem noch kaum verankert. Das hat auch damit zu tun, dass Ursachen und Symptome nicht eindeutig und unmissverständlich definiert sind. Grundsätzlich sprechen Ärzte bei der Fibromyalgie von einer  chronischen Schmerzerkrankung . Sie gehört zu den Erkrankungen, deren Diagnose besonders schwerfällt und über deren Ursachen praktisch nichts bekannt ist. Auch die Symptome variieren von Patient zu Patient, wobei das Syndrom allerdings immer mit Schmerz einhergeht. 
 Unbekannte Ursachen, diffuse Symptome 
 Während die genauen Auslöser der Beschwerden noch immer nicht erfasst werden können, sind die  mitunter heftigen Schmerzen , die den gesamten Körper betreffen können, als wichtiges Merkmal ausgemacht. Diese treten in verschiedenen Körperregionen auf und werden ergänzt durch  weitere Beschwerden wie Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, Erschöpfung und Müdigkeit . Als weitere Folge dieser Beschwerden kann es bei den Betroffenen zu Depressionen kommen, die sich ernsthaft auf die Lebensqualität und das Leistungsvermögen auswirken, sofern nicht rechtzeitig durch Medikamente oder eine individuelle, ganzheitlich ausgerichtete Therapie gegengesteuert wird. 
 Frauen sind häufiger betroffen als Männer 
 Von hundert Menschen leiden etwa zwei an FMS, dabei sind Frauen deutlich häufiger betroffen als Männer. Auch für diesen Umstand sind die Ursachen noch nicht bekannt. Allerdings können bestimmte Vorerkrankungen den Ausbruch eines Fibromyalgiesyndroms begünstigen. Zu diesen Erkrankungen zählt zum Beispiel eine rheumatoide Arthritis. Als mögliche physische Ursachen werden mangelhafte körperliche Aktivität, Übergewicht und Rauchen genannt – ob dies allerdings der Realität entspricht, ist wissenschaftlich nicht belegt. Als psychische Faktoren können Stress, Misshandlungen und ähnliche Leiden in Betracht gezogen werden. Sie sehen: So diffus wie die Symptome sind auch die möglichen Ursachen, was das Erkennen von Fibromyalgie enorm erschwert. 
 Das Gehirn kann Schmerzen nicht richtig verarbeiten 
 Leidet ein Patient an FMS, bedeutet das vor allem, dass sein Gehirn Schmerzen nicht richtig verarbeiten kann. Was genau zu dieser Störung führt, ist noch unbekannt. Fest steht jedoch, dass die  Schwelle für das Schmerzempfinden niedriger  ist als bei gesunden Personen. Was bei den meisten Menschen also nicht zu einem Schmerzreiz führt, löst bei FMS-Patienten genau diesen aus. Vereinfacht gesagt: Die körpereigene Alarmanlage setzt ein, ohne dass es wirklich einen nennenswerten Vorfall gegeben hat – und wie bei einem schrillen Fehlalarm besteht zwar keine wirkliche Gefahr, aber der Ton schmerzt trotzdem in den Ohren. 
 Betroffene kämpfen häufig mit fehlender Anerkennung 
 Erschwert wird der Umgang mit einer Fibromyalgie durch die oft fehlende Akzeptanz im Umfeld der Betroffenen. Wird der quälende Schmerz im Muskel als Einbildung abgetan, dann kann das den Patienten stark belasten und die Entstehung einer Depression fördern. Deshalb ist es sehr wichtig, dass das Krankheitsbild mit all seinen Beschwerden wie chronischen Schmerzen in Rücken und Muskeln, Schlafstörungen und Müdigkeit vollkommen ernst genommen wird. Akzeptanz und Verständnis sind die ersten Schritte auf dem Weg zu einer gelingenden Therapie! 
 
  Wichtig:  Wenn Sie unter Fibromyalgie leiden oder den Verdacht haben, sollten Sie versuchen, Ihr direktes Umfeld für diese Erkrankung zu sensibilisieren. Es ist sehr wichtig, dass die Familie, die engsten Freunde und möglicherweise auch die Kollegen Patienten mit Fibromyalgie aktiv unterstützen, anstatt ihre Krankheit als Einbildung abzutun. 
 
 Frühe Hinweise auf Störungen erkennen und ernst nehmen 
 Aufgrund der schwierigen Diagnostik wird eine  notwendige Therapie häufig erst spät  oder gar nicht eingeleitet. Die Forschung tut sich nach wie vor schwer, klare Kriterien zu benennen, nach denen sich eine Fibromyalgie zweifelsfrei feststellen lässt. Umso wichtiger ist es, dass Betroffene bereits kleinste und früheste Anzeichen erkennen und die Möglichkeit einer derartigen Erkrankung in Betracht ziehen. Auch wenn die Krankheit an sich nicht gefährlich ist und auch die Lebenserwartung nicht beeinträchtigt, kann sie die Lebensqualität von Patienten insbesondere durch den aufkommenden psychischen Stress mitunter nachhaltig schmälern. 
 Plötzlich auftretende, wiederkehrende Schmerzen sind ein Indiz 
 Treten Schmerzen ohne konkreten Anlass an verschiedenen Stellen im Körper auf, ist das ein möglicher Hinweis auf eine beginnende Fibromyalgie. Das gilt besonders dann, wenn Sie mit Vorerkrankungen wie Rheuma und Arthritis zu kämpfen haben. Zwar entsteht die Krankheit nie in den Gelenken selbst, doch in der unmittelbaren Umgebung pochen oft chronische Schmerzen, die über mehrere Monate hinweg anhalten. Häufig ist der Ausgangspunkt für diese Schmerzen der Rücken, allerdings weist selbstverständlich nicht jeder Rückenschmerz auf eine Fibromyalgie hin. 
 
  Tipp:  Wenn Sie häufig ohne erkennbaren Auslöser Rückenschmerzen haben, die in den ganzen Körper ausstrahlen, sollten Sie Ihren Arzt unbedingt auf das Thema Fibromyalgie ansprechen. Nur er kann Ihnen sagen, ob sich hinter dem Rückenleiden möglicherweise eine andere Erkrankung wie Fibromyalgie verbirgt. 
 
 Kopfschmerzen, Herzrasen, Menstruationsprobleme und mehr 
 Es gibt eine  Vielzahl von Symptomen , die unter Umständen auch auf ein FMS zurückgeführt werden können. Allerdings sind diese so diffus, dass sie auch im Zusammenhang mit anderen Krankheiten oder völlig losgelöst von diesen auftreten können. Dazu gehören ganz einfache Kopfschmerzen ebenso wie Herzrasen und ein taubes Gefühl in den Händen und den Füßen. Auch Menstruationsbeschwerden und Verdauungsprobleme können ein Indiz sein, ebenso wiederkehrende Gedächtnislücken. Wenn Ihr Körper an verschiedenen Stellen nicht so funktioniert, wie er soll, dann wird es folglich Zeit für einen eingehenden Check. Selbst wenn eine andere Ursache zugrunde liegen sollte, ist eine ärztliche Untersuchung bei häufigen Beschwerden immer zu empfehlen. 
 Dauerhafte Schlafstörungen nicht auf die leichte Schulter nehmen 
 Schlaf ist äußerst wichtig für Körper und Geist.  Wiederkehrende Schlafstörungen  sollten Sie deshalb nicht einfach so hinnehmen, da auch diese ein Indiz für weitere Erkrankungen sein können und die Leistungsfähigkeit sowie die gesamte Lebensqualität stark einschränken können. Wenn Sie nicht gut ein- oder durchschlafen können oder sich morgens trotz ausreichender Schlafdauer wenig erholt fühlen, vereinbaren Sie am besten einen Termin beim Arzt. Gemeinsam mit Ihnen kann er die Ursache für Ihre Schlafprobleme herausfinden und Ihnen verraten, ob eine Fibromyalgie hinter Ihrer Schlafstörung steckt. 
  Tipp:  Bei anhaltenden Beschwerden suchen Sie im Zweifel lieber früher als später den Kontakt zu Ihrem Arzt, lassen sich gründlich untersuchen und umfassend beraten. Viele vermeintlich leichte Beschwerden ergeben in Summe die richtige Diagnose – damit Ihr Arzt diese aber rechtzeitig stellen kann, benötigt er von Ihnen so viele Informationen wie möglich. 
 Die Diagnose ist zeitaufwendig und schwierig 
 Mit einer einfachen Blutanalyse kann Ihr Arzt nicht feststellen, ob Sie an einer Fibromyalgie leiden. Allerdings kann eine solche trotzdem sinnvoll sein, weil sich damit andere Krankheiten verbindlich ausschließen lassen. Die Diagnose bleibt jedoch ein langwieriges Puzzle aus vielen Faktoren, auf dessen Ergebnis der Patient oft lange warten muss. Gerade deshalb ist es empfehlenswert, dass potenziell Betroffene möglichst auf vorbeugende und zeitverzögernde Maßnahmen setzen, um möglichen Spätfolgen wie einer Depression vorzubeugen. 
 Diese Möglichkeiten der Behandlung gibt es 
 Die oft geäußerte Behauptung, es gäbe keine wirksame Therapie gegen eine Fibromyalgie ist in dieser Absolutheit nicht zutreffend. Gerade den häufig quälenden Symptomen wie Schmerzen können Sie mit verschiedenen sinnvollen Ansätzen begegnen, um die Erkrankung erträglicher zu machen. Oft ist es schon eine Umstellung der persönlichen Lebensweise, die einen Unterschied macht. Da zum Beispiel Rauchen als mögliche Ursache für das Syndrom infrage kommt, ist ein Verzicht auf dieses ohnehin ungesunde Laster eine gute Maßnahme zur Vorbeugung. Auch körperliche Aktivität ist wichtig, sollte jedoch auch nicht übertrieben werden. 
 Medikamente können die Beschwerden lindern 
 Eine  medikamentöse Behandlung von Fibromyalgie  ist möglich, soweit sie auf die Linderung der Symptome abzielt. Geeignete Medikamente sind zum Beispiel   Schmerzmittel   und Antidepressiva. Unter Umständen kann auch ein   Schlafmittel   helfen, denn gerade der fehlende Schlaf raubt dem Patienten oft die notwendigen Widerstandskräfte gegen die Krankheit und leitet damit eine Kette von Verschlechterungen und einander bedingenden Beschwerden ein. Bitte nehmen Sie jedoch nicht eigenmächtig Medikamente ein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker über die zulässige Anwendungsdauer und mögliche Nebenwirkungen. 
 Verhaltenstherapie und körperliches Training können helfen 
 Nicht immer muss es eine medikamentöse Therapie sein. Es gibt auch andere Ansätze, um dem Syndrom Herr zu werden. Insgesamt gilt die effektive Förderung von Physis und Psyche als eine der besten Therapien für das Fibromyalgiesyndrom. 
 Sanftes Ausdauer- und Krafttraining 
 So können Betroffene beispielsweise mit einem  sanften körperlichen Training  gegen ihre Schmerzen vorgehen – allerdings ist hier Umsicht geboten, um diese nicht entgegen der eigentlichen Absicht zu verschlimmern. Zwei bis drei Mal pro Woche kann ein vorsichtiges Ausdauer- und Krafttraining sinnvoll sein. Sehr empfehlenswert ist unter anderem  Bewegung im warmen Wasser : Sanfte Übungen, zum Beispiel im Rahmen von Aquagymnastik, und gemäßigtes Schwimmen tun den meisten Patienten sehr gut und wirken wohltuend auf ihre Gelenke und Muskeln. Daneben stellen  Radfahren, Wandern und Tanzen  für Betroffene eine gute Möglichkeit zur sportlichen Aktivität dar. Egal, für welche Sportart Sie sich entscheiden: Gelenke und Muskeln sollten durch spezielle Übungen sanft angesprochen, aber nicht überlastet werden. 
 
  Tipps zum Sport:  Fragen Sie am besten einen erfahrenen Fitnesstrainer, Physiotherapeuten oder Sportmediziner um Rat, welche Übungen sich für Betroffene empfehlen. Leiden Sie wegen Ihrer Fibromyalgie unter starken Schmerzen, sollten Sie zumindest vorübergehend auf anstrengende körperliche Tätigkeiten verzichten. 
 
 Entspannungstechniken erlernen 
 Stress gehört zu den begünstigenden Faktoren für eine Störung der Schmerzverarbeitung und allgemein für Fehlfunktionen des Gehirns. Auch können an sich leichte Symptome durch Stress verstärkt werden.  Entspannungstechniken  können helfen, Stress zu reduzieren und mehr Gelassenheit in den Alltag zu bringen. Ob  autogenes Training, Yoga, Tai Chi und Achtsamkeitsmeditation : Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt, sodass für jeden eine passende Methode dabei ist. Probieren Sie die verschiedenen Entspannungstechniken aus und finden Sie selbst heraus, welche Variante Ihnen am besten gefällt und Ihr Stresslevel nachhaltig senkt! 
  Tipp:  Viele Krankenkassen bezuschussen den Besuch spezieller Gesundheitskurse, darunter oftmals auch Gymnastik-, Yoga- und Entspannungskurse. Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse über Ihre Möglichkeiten! 
 Wärme- oder Kältetherapie? Individuelle Entscheidung bei Fibromyalgie 
 Auch Wärme und Kälte können sich bei Fibromyalgie positiv auswirken – allerdings muss hier von Patient zu Patient individuell festgestellt werden, welche Reaktion ausgelöst wird. Während manche Patienten gut auf Wärme reagieren, sprechen andere eher auf Kälte an. Eine Pauschalregel gibt es nicht. Sprechen Sie mit Ihrem Therapeuten, welche Methode er in Ihrem Fall empfiehlt! 
 Psychotherapie gegen die Schmerzen bei Fibromyalgie 
 Mithilfe eines Psychotherapeuten kann eine Verhaltenstherapie durchgeführt werden, die einen anderen Umgang mit und ein besseres Verständnis von Schmerz ermöglicht. Durch die Analyse und Durchbrechung von Wahrnehmungsmustern kann die Schmerzwahrnehmung bei einigen Patienten erheblich verbessert werden. Ob eine Psychotherapie für Sie infrage kommt, sollten Sie im persönlichen Gespräch mit Ihrem Arzt abwägen. 
 Fazit 
 Die  chronische Schmerzerkrankung Fibromyalgie  kann die Lebensqualität von Betroffenen sehr beeinträchtigen, obgleich sie per se nicht gefährlich ist. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung kann es durchaus möglich sein, die Symptome (wie Schmerzen, Schlafstörungen etc.) durch eine angemessene Behandlung zu lindern. Als geeignete Medikamente kann ein Arzt Betroffenen je nach Ausprägung und Beschwerden beispielsweise Antidepressiva, Schmerzmittel und Schlafmittel verordnen. Da Rauchen, mangelnde körperliche Aktivität und bereits bestehende Erkrankungen wie Rheuma und Arthritis den Ausbruch des Syndroms mitunter befördern können, ist ein gesunder Lebensstil auch zur Vorbeugung von Fibromyalgie empfehlenswert. 
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 Bildquelle: Yaroslav Astakhov - stock.adobe.com 
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                 Viele Menschen nehmen regelmäßig oder zumindest häufig Schmerzmittel ein. Sei es bei Kopfschmerzen, Migräne oder Nervenschmerzen, bei Zahn- oder Rückenschmerzen, bei Beschwerden im Unterleib während der Menstruation, bei Ohren-, Hals- oder Gliederschmerzen aufgrund einer Erkältung oder Grippe oder auch nach einer Verletzung beim Sport, bei chronischem Rheuma oder akuten Gelenkschmerzen – die Gründe, warum Schmerzmittel eingenommen werden sind vielfältig. Somit gehören Mittel gegen Schmerzen, die in der Medizin als Analgetika bezeichnet werden, für zahlreiche Personen leider fast schon zum Alltag.  Wie gut, dass es die meisten Schmerzmittel inzwischen rezeptfrei, frei verkäuflich und zum günstigen Preis in jeder Apotheke zu kaufen gibt!  
 Allerdings wissen Sie sicherlich ganz genau, dass Sie bei der Einnahme von Schmerzmitteln immer größte Sorgfalt walten lassen sollten. Dazu zählt auch, dass Sie stets einen Blick in die Packungsbeilage werfen, bevor Sie ein Mittel einnehmen, und im Zweifel zuerst Rücksprache mit einem erfahrenen Experten halten, wenn Sie sich in irgendeiner Form verunsichert fühlen oder konkrete Fragen haben. Darüber hinaus sollten Sie Ihren Körper nach der Einnahme von Medikamenten ganz genau beobachten, um etwaige Nebenwirkungen gezielt einordnen zu können. 
 Dennoch – oder gerade aus diesem Grund – stellen sich viele Menschen zahlreiche Fragen zum Thema Schmerzmittel. Welche Mittel und Wirkstoffe gibt es eigentlich gegen unangenehmen Schmerz und welches Schmerzmittel ist wann empfehlenswert? Welcher Wirkstoff ist bei welchen Beschwerden bzw. Krankheiten am besten geeignet und gibt es möglicherweise sinnvolle Alternativen oder Hausmittel, die eine ebenso gute Wirkung zeigen? Welches Risiko entsteht durch die Einnahme und mit welchen Wechsel- bzw. Nebenwirkungen ist zu rechnen? 
 Wir haben diese und weitere wichtige Fragen zum Thema Schmerzmittel gesammelt, die unseren PTA häufig gestellt werden. Damit Sie sich einen guten Überblick verschaffen können, finden Sie in diesem Ratgeber nachfolgend alle wichtigen Antworten übersichtlich dargestellt. 
 Sollten Sie weitere Fragen oder Unsicherheiten haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns eine E-Mail – wir sind gerne für Sie da! 
 Welche Schmerzmittel-Arten gibt es? 
 Schmerzmittel werden in  opioide und nicht-opioide Schmerzmittel  eingeteilt, wobei bei den nicht-opioiden Mitteln zudem eine Untergliederung in rezeptfrei erhältliche und rezeptpflichtige Schmerzmittel erfolgt. 
 Rezeptfreie nicht-opioide Schmerzmittel 
 Zu den rezeptfreien nicht-opioiden Mitteln gehören beispielsweise die nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) mit dem Wirkstoff   ASS  ,   Ibuprofen  ,   Diclofenac   und   Naproxen  , welche durch die Blockierung des COX-Enzyms (Cyclooxygenase) die Entstehung von Prostaglandinen hemmen. Prostagladine sind Gewebshormone, die bei einer Entzündung verstärkt gebildet werden und auf diese Weise Schmerzen verursachen. Nicht-steroidale Antirheumatika bekämpfen also die Entstehung von Schmerzen, anstatt nur den symptomatischen Schmerz zu lindern. 
 Auch der Wirkstoff   Paracetamol  , der zur Gruppe der Analgetika gehört, wird den rezeptfreien nicht-opioiden Schmerzmitteln zugeordnet, wenngleich sein Wirkmechanismus noch nicht abschließend geklärt ist. Wissenschaftlern zufolge soll Paracetamol auch am synaptischen Spalt im Gehirn wirken, wo es die Übertragung des Schmerzsignals von einer Nervenzelle auf die nächste blockiert. Anders als die NSAR wirkt Paracetamol jedoch kaum entzündungshemmend. 
 Bekannteste frei verkäufliche Wirkstoffe im Überblick: 
 
  Ibuprofen (teils mit dem Wirkstoffbeschleuniger Lysin kombiniert):  schmerzlindernd, entzündungshemmend (antiphlogistisch), fiebersenkend, schneller Wirkungseintritt (ca. 15-20 Minuten), geeignet u.a. bei Fieber, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und Gelenkentzündungen 
  Diclofenac:  schmerzlindernd, fiebersenkend und entzündungshemmend, Anwendung bei Schmerzen und Entzündungen vielfältiger Ursache 
  Acetylsalicylsäure (ASS):  schmerzlindernd, fiebersenkend, entzündungshemmend, thrombozytenaggregationshemmend, schnelle Wirkung, geeignet z.B. bei Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Fieber, Erkältungen etc. 
  Naproxen:  schmerzlindernd, fiebersenkend und entzündungshemmend, lange Wirkungsdauer (8-12 Stunden) – Hinweis: Naproxen kann je nach Dosierung oder Packungsgröße auch rezeptpflichtig sein! 
  Paracetamol:  schmerzlindernd, fiebersenkend, ideal bei leichten bis mittelstarken Schmerzen 
 
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 Rezeptpflichtige nicht-opioide Schmerzmittel 
 Rezeptpflichtige nicht-opioide Schmerzmittel sind zum Beispiel Medikamente mit dem Wirkstoff Novaminsulfon (Metamizol), Piroxicam und Meloxicam , welche die Schmerzentstehung verhindern bzw. hemmen. 
 Opioide Schmerzmittel (verschreibungspflichtig) 
 Bei Opioiden handelt es sich um stark wirksame Schmerzmittel, die entweder nativen Ursprungs sind oder halb- bzw. vollsynthetisch hergestellt werden. 
 Sie wirken auf die Opioidrezeptoren an den Zellen des zentralen Nervensystems (ZNS) ein und sorgen dafür, dass die Schmerzweiterleitung behindert wird und die Schmerzverarbeitung verändert wird. Dies bedeutet, dass die Ursache für die Schmerzen zwar weiterhin besteht, diese jedoch nicht mehr oder nur noch abgeschwächt wahrgenommen werden. 
 Da Opioide die Wahrnehmung beeinträchtigen,  sind alle opioiden Schmerzmittel verschreibungspflichtig . Abhängig vom jeweiligen Missbrauchs- und Suchtpotenzial sowie der entsprechenden Konzentration müssen sie zudem per  BtM-Rezept  (BtM, Abkürzung für Betäubungsmittelrezept) verschrieben werden. Dazu zählen beispielsweise Morphin, und, Fentanyl, Hydromorphon, Methadon und Oxycodon. 
 Ausgewählte opioide Wirkstoffe im Überblick: 
 
  Morphin:  Verabreichung nur bei sehr starken Schmerzen sowie unter ärztlicher Überwachung, viele Nebenwirkungen, hohes Suchtpotenzial 
  Codein und Dihydrocodein:  meist zur Behandlung von Husten, Codein in Kombination mit Paracetamol auch gegen Schmerzen 
  Fentanyl: Das synthetisch hergestellte Opioid wird bei sehr starken Schmerzen verordnet und besitzt eine etwa 100-fach höhere Wirkstärke als Morphin 
  Methadon: Kommt unter anderem auch in der Substitutionstherapie von Opiatabhängigen zum Einsatz 
 
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 Welche starken Schmerzmittel bekomme ich rezeptfrei? 
 Starke Schmerzmittel sind verschreibungspflichtig. Rezeptfrei erhalten Sie in der Apotheke  Schmerzmittel gegen leichte bis mäßig starke Schmerzen , wie zum Beispiel Medikamente mit dem Wirkstoff Ibuprofen, Aspirin mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure (kurz: ASS), Diclofenac-basierte Schmerzmittel wie Diclac Dolo 25 mg, Naproxen und Paracetamol. Auch Kombipräparate, wie etwa   Synofen  , welches sich aus Paracetamol und Ibuprofen zusammensetzt, erhält man rezeptfrei. 
 Welche Bedingungen gibt es bezüglich Anwendungsdauer und -menge bei Schmerzmitteln? 
 Die Anwendungsdauer, -art und -menge von Schmerzmitteln unterscheidet sich je nach Präparat und variiert meist nach Alter, Gewicht und Gesundheitszustand des zu behandelnden Menschen.  Genaue Informationen und Detailangaben zur Anwendung finden Sie in der Packungsbeilage des entsprechenden Präparats . Bei Fragen wenden Sie sich am besten an einen erfahrenen Arzt oder Apotheker, der Ihnen alle wichtigen Informationen zur Einnahme verrät. 
 
  Faustregel:  Im Allgemeinen gilt die Faustregel, dass Schmerzmittel ohne ärztlichen Rat nur 3 Tage in Folge sowie an maximal 10 Tagen pro Monat eingenommen werden sollten. 
 
 Beispiel Aspirin 
   Aspirin   mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure kommt unter anderem zur symptomatischen Behandlung von Schmerzen und Fieber zum Einsatz. Dazu wird das Medikament einmalig oder alle 4 bis 8 Stunden zu oder nach den Mahlzeiten mit ausreichend Flüssigkeit (zum Beispiel einem Glas mit 200 ml Wasser) eingenommen. Die Anwendungsdauer sollte insgesamt so kurz wie möglich gehalten werden und ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage betragen. Die Einzeldosis für Erwachsene ab 16 Jahren beläuft sich auf 500 bis 1.000 mg, die maximale Tagesdosis für Erwachsene liegt bei 3.000 mg. 
  Wichtig:  Auch frei verkäufliche Schmerzmittel sollten Sie bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden, als in der Packungsbeilage angegeben. Bitte vereinbaren Sie zeitnah einen Termin beim Arzt, wenn die Beschwerden nicht besser werden oder sich verschlimmern. 
 Welche Maßnahmen muss ich einleiten, wenn ich mein Schmerzmittel überdosiert habe? 
 Bei einer Überdosierung von Schmerzmitteln ist schnelles Handeln gefragt, da mitunter schwerwiegende Komplikationen und Nebenwirkungen auftreten können. Suchen Sie sofort einen Arzt auf oder wenden Sie sich an einen Notfallkontakt, um sich schnellstmöglich behandeln zu lassen. 
  Generell gilt:  Beachten Sie vor der Einnahme von Schmerzmitteln immer die Informationen in der Packungsbeilage und halten Sie sich an die darin angegebene Dosierung und Anwendungsart. Bei Fragen kontaktieren Sie bitte  vor  der Einnahme einen Arzt oder Apotheker. 
 Welche Schmerzmittel wende ich für welche Schmerzen an? 
 Wie oben erklärt verhindern die sogenannten nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) wie Acetylsalicylsäure, Naproxen, Ibuprofen und Diclofenac die Entstehung von Schmerzen, anstatt nur den symptomatischen Schmerz zu bekämpfen. Darüber hinaus wirken sie fiebersenkend sowie entzündungshemmend und reichern sich teils im entzündeten Gewebe an. Dank ihres komplexen Wirkmechanismus kommen sie somit zur Behandlung von Schmerzen vielfältiger Ursachen zum Einsatz (Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Migräne, Zahnschmerzen, Regelbeschwerden etc.) und sind insbesondere bei entzündungsbasierten Schmerzen wie rheumatischen Erkrankungen (z.B. Rheumatoide Arthritis), Arthrosen, Gelenkschmerzen und Zahnschmerzen etc. sehr gut geeignet. 
 Der Wirkstoff Paracetamol besitzt im Gegensatz zu den NSAR keine nennenswerten entzündungshemmenden Eigenschaften, weshalb er bei entzündungsbasierten Schmerzen (zum Beispiel Gelenkschmerzen) keine Wirkung zeigt. Meist wird er daher bei leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen und Fieber verabreicht. 
 Die verschreibungspflichtigen opioiden Schmerzmittel wiederum setzen das Schmerzempfinden herab, wodurch der Schmerz gar nicht mehr oder nicht mehr so stark wahrgenommen wird. 
 Die sogenannte Bioverfügbarkeit des gewählten Wirkstoffs gibt Auskunft darüber, wie schnell und in welcher Menge der Wirkstoff aufgenommen und am Wirkort verfügbar ist. Die Verfügbarkeit ist außerdem von der Herstellungsart und Zusammensetzung des Schmerzmittels abhängig. Medikamente, in denen der Wirkstoff bereits gelöst ist (zum Beispiel in Tropfen oder auflösbaren Brausetabletten) oder mit einem Wirkbeschleuniger wie Lysin kombiniert wurde, wirken in der Regel schneller. 
 Welche Schmerzmittel sind geeignet für Babys, Kinder oder Jugendliche? 
 Wenn Babys und Kleinkinder leichte bis mäßig starke Schmerzen oder Fieber haben, erhalten sie meist Paracetamol oder Ibuprofen. 
 Paracetamol 
 Das schmerz- und fiebersenkende Paracetamol in Zäpfchenform ist beispielsweise ohne Altersbeschränkung zugelassen. Die Zäpfchen ab 75mg Wirkstoffstärke können sogar bei Neugeborenen und Säuglingen ab 3kg Körpergewicht bei Schmerzen verabreicht werden. Je nach Körpergewicht und Alter wird Paracetamol mit 10-15 mg/kg Körpergewicht als Einzeldosis dosiert. Die Tagesgesamtdosis liegt bei maximal 60mg/kg Körpergewicht. 
 
  Tipp:  Normalerweise können auch schwangere und stillende Frauen Paracetamol bei Schmerzen und Fieber einnehmen. Bitte fragen Sie vorab Ihren Arzt oder Apotheker und lesen Sie die Packungsbeilage! 
 
 Ibuprofen 
 Ibuprofen wirkt nicht nur wie Paracetamol schmerz- und fiebersenkend, sondern auch entzündungshemmend. Für Kleinkinder ist es ab dem 3. Lebensmonat bzw. einem Körpergewicht von ca. 6 kg zugelassen. Bei kleinen Kindern wird meist Saft mit Ibuprofen verabreicht, da dieser eine genauere Dosierung (abhängig von Alter und Gewicht des Kindes) zulässt. Beispielsweise werden unter dem Namen   „Nurofen“   speziell für Kinder konzipierte Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Ibuprofen angeboten. Von Saft bis hin zu Tabletten ist hier alles dabei, damit Kinder schnell und effektiv von Schmerzen befreit werden. 
  Wichtig:  Geben Sie Ihrem Kind Ibuprofen nicht auf nüchternen Magen und achten Sie darauf, dass es nach der Einnahme des Schmerzmittels viel trinkt, damit die Ausscheidung über die Nieren unterstützt wird. 
 Diclofenac erst ab 6 Jahren (&amp;gt; 25 kg Körpergewicht) 
 Kinder vertragen Medikamente mit dem Wirkstoff Diclofenac in der Regel nicht so gut wie Ibuprofen und Paracetamol. In Deutschland ist es erst ab dem 6. Lebensjahr (über 25 kg Körpergewicht) zugelassen und darf maximal dreimal täglich in einer Dosierung von maximal 3 mg/kg Körpergewicht verabreicht werden. 
 Meist wird Diclofenac bei mäßigen Schmerzen und Entzündungen durch Verletzungen oder Erkrankungen des Bewegungsapparates angewendet. 
 Acetylsalicylsäure (ASS, z.B. Aspirin) – nicht immer geeignet 
 Aufgrund der Gefahr des sehr seltenen, aber lebensgefährlichen Reye-Syndroms sollten Kinder unter 12 Jahren Acetylsalicylsäure (ASS) bei Fieber möglichst nicht einnehmen und wenn nur nach Rücksprache mit einem Arzt. Bei Schmerzen, die nicht von Fieber begleitet werden, kann ASS zwar verabreicht werden, jedoch ist die Dosierung bei Kleinkindern recht schwierig. 
 Die empfohlene Dosierung von Acetylsalicylsäure beträgt für Kinder ab 6 Monaten 50-100 mg/Tag, 100 mg für Kinder zwischen 3 und 4 Jahren, 200 mg für 4- bis 6-jährige Kinder und 250-500 mg für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren. Ab 14 Jahren entspricht die Tagesdosis der regulären Erwachsenendosis von 500 bis 1.000 mg. 
 
  Wichtig:  Bitte lesen Sie aufmerksam die Packungsbeilage, bevor Sie Ihrem Kind ein Schmerzmittel geben, und informieren Sie sich im Zweifel detailliert bei Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie Fragen haben. Bitte bedenken Sie auch, dass Kinder keine kleinen Erwachsenen sind und daher keinesfalls die gleiche Menge an Schmerzmitteln einnehmen dürfen wie Erwachsene. Ebenso wie Erwachsene sollten auch Kinder Schmerzmittel nicht länger als 3 Tage in Folge einnehmen. Kontaktieren Sie bei anhaltenden Beschwerden bitte Ihren Kinderarzt! 
 
 Wie dosiere ich Schmerzmittel korrekt? 
 Jedes Präparat enthält genaue Angaben zur Dosierung und Zusammensetzung, die Aufschluss über die Stärke des Schmerzmittels gibt. Das Medikament „Naproxen axicur 250 mg“ enthält beispielsweise 250 mg Naproxen, während „Ibuprofen 400 mg Schmerztabletten“ 400 mg des Wirkstoffs Ibuprofen enthalten. 
 Maximale Dosierung pro frei verkäuflicher Tablette: 
 
 Paracetamol (max. 1.000 mg/Tablette) 
 Naproxen (max. 250 mg/Tablette) 
 Acetylsalicylsäure (max. 500 mg/Tablette) 
 Ibuprofen (max. 400 mg/Tablette) 
 Diclofenac (max. 25 mg/Tablette) 
 
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 Für Babys und Kinder muss in der Regel anders dosiert werden! Sollten Sie keine Packungsbeilage zur Hand, keinen Internetzugang und keinen Kontakt zu einem Arzt oder Apotheker haben, können Sie zur groben Orientierung folgende Richtwerte verwenden, um die korrekte Dosierung abzuleiten: 
 
 Säuglinge: ca. 1/6 bis 1/5 der Erwachsenendosis 
 Kleinkinder: ca. 1/4 bis 1/3 der Erwachsenendosis 
 Schulkinder ab 12 Jahren: ca. 2/3 der Erwachsenendosis 
 
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 Welche Schmerzmittel kann ich meinem Hund verabreichen? 
 Bitte geben Sie Ihrem Hund niemals Schmerzmittel oder andere Medikamente, die für Menschen hergestellt wurden. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Vierbeiner krank ist und Schmerzen hat, suchen Sie einen Tierarzt auf und lassen ihn eingehend untersuchen. Ihr Tierarzt weiß genau, worauf er bei der Gabe von Schmerzmitteln achten muss, und verschreibt Ihnen ein geeignetes, artgerechtes Medikament, das Ihren Hund sicherlich bald wieder auf die Beine bringt. 
 Welche Gründe kann es haben, dass mein Schmerzmittel nicht (mehr) wirkt? 
 Wenn ein Schmerzmittel nicht wie gewünscht wirkt, sollten Sie zunächst  die Dosierung überprüfen . Haben Sie das Mittel in ausreichender Menge eingenommen und alle wichtigen Aspekte im Zusammenhang mit der Einnahme beachtet? Die Wirkung mancher Medikamente wird zum Beispiel durch den Genuss von Alkohol beeinträchtigt und mitunter sogar enorm herabgesetzt. 
 Darüber hinaus sollten Sie sich vergewissern, ob das Schmerzmittel tatsächlich zur  Indikation  passt. Haben Sie beispielsweise Paracetamol bei Schmerzen eingenommen, die infolge einer Entzündung aufgetreten sind, ist normalerweise keine Besserung zu erwarten, da der Wirkstoff keine entzündungshemmenden Eigenschaften besitzt. 
 Sofern Sie das Medikament regelmäßig bzw. sehr häufig einnehmen, kann es zudem sein, dass ein Gewöhnungseffekt eingetreten ist. Ihr Körper spricht dann nicht mehr wie zuvor auf das Schmerzmittel an und die Schmerzen bleiben infolgedessen weiterhin bestehen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass Sie von einem derartigen  Gewöhnungseffekt  betroffen sind! Gemeinsam können Sie Ihre Vermutung überprüfen und, falls nötig, ein anderes Präparat auswählen, um Ihre Schmerzen zu lindern. 
 Welche schmerzlindernden Hausmittel kann ich ausprobieren, wenn kein Schmerzmittel griffbreit ist? 
 Sie haben Schmerzen, aber kein Schmerzmittel zur Hand? Nicht immer muss gleich eine Schmerztablette eingenommen werden – vor allem dann nicht, wenn es sich nur um leichte oder häufig wiederkehrende Schmerzen handelt. Je nachdem, wo Sie Schmerzen verspüren, empfehlen sich andere Hausmittel, die zwar nicht immer die gleiche Wirkung erzielen wie chemische Schmerztabletten, aber wunderbar zur Entspannung beitragen und die Schmerzen in den Hintergrund rücken lassen. Lesen Sie sich die Tipps durch, probieren Sie einige davon aus und behalten Sie die Alternativen im Hinterkopf, die Ihnen gut tun und bei Ihnen am besten gegen Beschwerden und Anspannung wirken. 
 Tipps gegen Kopfschmerzen und Migräne 
 Bei Kopfschmerzen und Migräne beispielsweise können je nach Ursachen  leichte Massagen  im Schulter- und Nacken-Bereich sowie der Schläfen helfen. Sie können auch ein wenig Pfefferminzöl oder Tigerbalsam auf die Schläfen reiben, um die betroffenen Regionen zu kühlen und den Schmerz einzudämmen. Manchen Menschen hilft es zudem, ein Kühlpack auf die Stirn oder in den Nacken zu halten, während andere warme Tücher, Körnerkissen oder Wärmflaschen bevorzugen. 
 Hilfe bei Menstruationsbeschwerden 
 Wenn Sie unter Regelschmerzen leiden, ist ebenfalls eine Wärmflasche empfehlenswert, um den Unterleib zu entkrampfen. Auch ein heißes Bad kann wohltuend wirken. 
 Rückenschmerzen ohne Schmerzmittel bekämpfen 
 Abhängig von der Ursache kann etwas  Gymnastik, Yoga oder ein kurzer Spaziergang  gegen Rückenschmerzen helfen. Daneben haben sich Wärmepflaster und spezielle Auflagen zur Anwendung bei Rückenschmerzen bewährt. 
 
  Tipp:  Sowohl Akupunktur als auch professionelle Massagen kommen immer häufiger bei chronischen Rückenschmerzen und Kopfschmerzen sowie zur Lösung von Verspannungen und energetischen Blockaden zum Einsatz. Sprechen Sie bei Interesse einfach einmal Ihren Arzt darauf an und fragen Sie ihn, ob er eine Behandlung bei Ihrem Beschwerdebild als sinnvoll erachtet. 
 
 Welche Wechselwirkungen können zwischen Schmerzmitteln und Alkohol auftreten? 
 In jedem Beipackzettel wird auf mögliche Wechselwirkungen der Medikamente mit anderen Arznei-, Lebens- und Genussmitteln hingewiesen. So auch bei Schmerzmitteln: Werden diese zusammen mit Alkohol eingenommen bzw. werden vor oder nach der Einnahme alkoholische Getränke konsumiert, können mitunter  starke Wechselwirkungen  auftreten. 
 Unter anderem kann das Reaktionsvermögen durch den zeitgleichen Konsum von Alkohol verstärkt beeinflusst werden, was eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr, das Bedienen von Maschinen und Geräten sowie die Entscheidungsfähigkeit enorm einschränken kann. Selbst geringe Mengen Alkohol reichen aus, um eine derartige Wechselwirkung auszulösen. 
 Auf der anderen Seite können sich die Wirkungen von Alkohol und Schmerzmitteln gegenseitig verstärken, weil sie bestimmte Botenstoffe blockieren und auf das zentrale Nervensystem einwirken. Besitzt das Schmerzmittel eine beruhigende Wirkung, kann es durch den Alkoholkonsum im schlimmsten Fall sogar einen Kreislaufzusammenbruch verursachen. 
 Zudem belasten sowohl Schmerzmittel als auch Alkohol die Leber, da beides über die Leber abgebaut wird, wodurch sich der Abbau entsprechend verlangsamt. Dies kann im drastischen Fall sogar zu Vergiftungen führen. 
 Eine ähnliche toxische Reaktion, die durch die Kombination von Alkohol und Schmerzmitteln hervorgerufen wird, ist die sogenannte Flush-Reaktion. Indem manche Schmerzmittel die Wirkung des für den Abbau von Alkohol zuständigen Enzyms Aldehyd-Dehydrogenase (kurz ADH) hemmen, verbleiben beide Substanzen länger im Körper, was vermehrtes Schwitzen, eine Rotfärbung der Haut und Herzrasen verursacht. 
 Da Ibuprofen und Acetylsalicylsäure ebenso wie Alkohol die Magenschleimhaut angreifen und Alkohol zugleich die Bildung von Magensäure anregt, steigt insbesondere bei der Einnahme von Ibuprofen oder ASS und dem Genuss von Alkohol das Risiko für Geschwüre und Blutungen im Magen-Darm-Trakt. In harmloseren Fällen treten lediglich Übelkeit und Erbrechen auf. 
 Welche Schmerzmittel helfen gut bei einem Kater? 
 Sie haben etwas über den Durst getrunken und leiden unter hämmernden Kopfschmerzen? Da ist der Griff zur Schmerztablette nur allzu verlockend. Um den Brummschädel nach dem Alkoholkonsum zu bekämpfen, eignen sich am besten die frei verkäuflichen Schmerzmittel Ibuprofen, z.B. kombiniert mit dem Wirkstoffbeschleuniger Lysin (z.B. Ibu-Lysin verschiedener Hersteller wie Ratiopharm oder Hexal) oder Aspirin® mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure. Für empfindliche Menschen ist Acetylsalicylsäure allerdings nicht geeignet, weil es die durch den Alkoholgenuss vermutlich ohnehin schon stark gereizte Magenschleimhaut noch stärker reizt. 
 Auf Paracetamol sollten Sie bei einem Kater nicht zurückgreifen, da dieses in der Leber teilweise über dasselbe Enzym abgebaut wird wie der Alkohol. Durch die Einnahme von Paracetamol würde sich einerseits die Entgiftung unnötig hinauszögern, andererseits können dabei giftige Abbauprodukte entstehen, welche die Leber schädigen. 
 Weitere Tipps gegen den Kater 
 Neben der Einnahme von Schmerztabletten können Sie noch mehr gegen einen Kater tun. Besonders wichtig ist der  Ausgleich des Flüssigkeits- und Mineralstoffmangels , den der Körper durch den Alkoholkonsum erlitten hat. Trinken Sie am besten viel Mineralwasser und Saftschorlen (zum Beispiel Apfelschorle oder eine Schorle mit Orangensaft). Wenn Sie Hunger haben, essen Sie etwas Leichtes, das Ihren Körper nicht noch zusätzlich belastet. Frische Luft kann bei einem Kater ebenfalls wahre Wunder wirken. Machen Sie einen kurzen Spaziergang, versorgen Sie Ihre Zellen auf diese Weise mit Sauerstoff und fördern Sie so die Regeneration Ihres Körpers. Auch Schlaf unterstützt die Regeneration, wohingegen ein wenig Minzöl die pochenden Schläfen kühlt und die Kopfschmerzen lindert. Verzichten sollten Sie bei einem Kater hingegen auf Sonnenbäder sowie reichhaltige, fettige Mahlzeiten, die dem Körper mitunter eine enorme Verdauungsarbeit abverlangen. 
 Welche Schmerzmittel kann ich bei Hexenschuss anwenden? 
 Bei einem Hexenschuss verschafft kurzfristig ein Schmerzmittel aus der  Reihe der nicht-steroidalen Antirheumatika  wie Ibuprofen oder Diclofenac Linderung. In manchen Fällen wird vom Arzt auch Kortison verordnet – dies muss jedoch im Einzelfall entschieden werden. 
 Damit ein Hexenschuss erst gar nicht entsteht,  sollten Sie aktiv werden  und regelmäßig etwas für Ihre Fitness tun. Treiben Sie zwei- bis dreimal pro Woche Sport, wobei Sie Muskeltraining und Ausdauertraining miteinander kombinieren, achten Sie auf eine gesunde Körperhaltung (dies gilt insbesondere bei einem Bürojob) und dehnen bzw. strecken Sie sich immer wieder zwischendurch, um Ihren Körper zu lockern. Wenn Sie häufig Rückenschmerzen haben, empfiehlt sich präventiv bzw. kurativ zudem eine professionelle Physiotherapie. Ihr Arzt berät Sie sicherlich gern dazu! 
 Welche Schmerzmittel gehen nicht auf die Leber? 
 In der Regel werden  fast alle Schmerzmittel  über die Leber verstoffwechselt, allen voran jedoch Paracetamol, wodurch es langfristig zu Organschäden kommen kann. Bevor Sie ein Schmerzmittel einnehmen, lesen Sie sich daher sorgfältig die Packungsbeilage durch und achten Sie auf etwaige Kontraindikationen. Wenn Sie unter Leberproblemen leiden, sollten Sie vor der Einnahme von Schmerzmitteln unbedingt mit Ihrem Arzt sprechen und sich über mögliche Alternativen beraten lassen. 
 Welche Schmerzmittel wirken nicht blutverdünnend? 
 Die Schmerzmittel Paracetamol wirkt nicht blutverdünnend und kann mit einem blutverdünnenden Mittel wie ASS 100mg eingenommen werden. 
 Welche Schmerzmittel gelten als „magenverträglich“? 
 Viele Menschen machen sich Gedanken darüber, welche Schmerzmittel magenverträglich sind. Dies hat meist einen der folgenden beiden Gründe: 
 1.) Die regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann das Risiko für Magengeschwüre erhöhen. 
 2.) Schmerzmittel können die Magenschleimhaut angreifen und dadurch Sodbrennen, Magenschmerzen und andere Nebenwirkungen im Magenbereich hervorrufen. 
 Allerdings kann von keinem Schmerzmittel per se behauptet werden, dass es magenverträglich ist, zumal die  individuelle Verträglichkeit ohnehin von Person zu Person verschieden ist.  
 Wenn Sie Wert auf ein Medikament legen, das Magen und Darm nicht so stark reizt, empfiehlt sich am ehesten die Einnahme von Paracetamol, was jedoch auf Dauer die Leber schädigen kann. Dies gilt es im Einzelfall abzuwägen. 
 Um Ihre Magenschleimhaut zu schützen und möglichen Magen-Darm-Beschwerden vorzubeugen, kann die Kombination mehrerer Wirkstoffe sinnvoll sein. Besprechen Sie dies am besten mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass ein Schmerzmittel bei Ihnen zu einer verstärkten Säureproduktion führt. Wichtig ist außerdem, dass Sie Schmerzmittel niemals auf nüchternen Magen einnehmen, sondern nur zu oder nach einer Mahlzeit, da ansonsten Ihre Magenschleimhaut unnötig in Mitleidenschaft gezogen wird. 
 Welche Schmerzmittel darf ich in der Schwangerschaft einnehmen? 
 Während der Schwangerschaft ist es der Gesundheit und gesunden Entwicklung Ihres Kindes zuliebe empfehlenswert, gänzlich auf Schmerzmittel zu verzichten. Wenn möglich, sollten Sie stattdessen auf geeignete Alternativen und untenstehende Tipps zurückgreifen, um auftretende Schmerzen zu lindern. 
 Tipps gegen Schmerzen 
 Bei Kopfschmerzen kann zum Beispiel eine Schulter-Nacken-Massage helfen. Auch ein wenig Pfefferminzöl oder Tigerbalsam auf Schläfen und Stirn kann Kopfschmerzen lindern. Bei Bauchschmerzen erweisen sich Spaziergänge, lockere Dehnübungen, Schwangerschafts-Yoga und sanfter Sport als wohltuend, ebenso kann eine Tasse Kräutertee Beschwerden im Bauchraum abmildern. Rückenschmerzen wiederum können mit einer Wärmflasche oder einem Körnerkissen reduziert werden. 
 Wenn all diese Tricks nicht helfen, wenden Sie sich bitte an Ihren Gynäkologen, damit Sie gemeinsam eine verträgliche Behandlung einleiten können. 
 Informationen zu Paracetamol, Acetylsalicylsäure und Ibuprofen 
 Paracetamol ist das am meisten verabreichte Medikament in der Schwangerschaft, um Fieber und Schmerzen zu bekämpfen. In der Regel gilt der Wirkstoff als unbedenklich, sollte jedoch insbesondere in der Schwangerschaft nur in Ausnahmefällen eingenommen werden. 
 Die Gabe von Ibuprofen wird bis zur 28. Schwangerschaftswoche als tendenziell ungefährlich eingestuft. Im letzten Schwangerschaftsdrittel ist von einer Einnahme zum Schutz des Ungeborenen allerdings dringend abzuraten. 
 Acetylsalicylsäure (ASS), das in Aspirin enthalten ist, sollten Schwangere keinesfalls einnehmen (vor allem ab der 28. Schwangerschaftswoche), da dieser Wirkstoff das Risiko von Komplikationen drastisch erhöhen kann. 
 Welche Unterschiede bestehen zwischen den Schmerzmitteln Paracetamol und Ibuprofen? 
 Wie oben bereits beschrieben gehört Ibuprofen zur Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR), die entzündungshemmend, schmerzlindernd und fiebersenkend wirken. Sie sorgen dafür, dass Schmerzen erst gar nicht entstehen, während sogenannte Opioide beispielsweise die Wahrnehmung von Schmerz eindämmen. 
 Die genaue Wirkungsweise von Paracetamol ist wissenschaftlich noch nicht eindeutig geklärt. Es wird vermutet, dass Paracetamol auch im Gehirn wirkt und dort die Signalübertragung von Schmerzen blockiert. Fest steht zudem, dass Paracetamol im Gegensatz zu Ibuprofen und anderen NSAR keine nennenswerte entzündungshemmende Wirkung hat. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass Paracetamol nicht blutverdünnend wirkt. 
 Daraus ergeben sich unterschiedliche Anwendungsbereiche der beiden Schmerzmittel. Während Paracetamol sogar bei Säuglingen mit leichten bis mäßig starken Schmerzen zum Einsatz kommen kann, darf Ibuprofen erst ab dem 3. Lebensmonat bei Kindern verwendet werden. Ibuprofen wirkt allerdings bei Schmerzen vielfacher Ursache und kann ebenso bei einem alkoholbedingten Kater und entzündungsbasierten Schmerzen verabreicht werden, was bei Paracetamol nicht der Fall ist. 
 Personen mit Leberschäden dürfen keinesfalls Paracetamol einnehmen. Demgegenüber gilt Paracetamol als magenschonender als Ibuprofen, das auf Dauer die Bildung von Magen-Darm-Geschwüren begünstigen kann. 
 Welche Auswirkungen haben Schmerzmittel auf die Wirksamkeit der Pille? 
 Viele Frauen fragen sich, ob die Einnahme von Schmerzmitteln die Wirksamkeit der Pille beeinträchtigen kann. Dies ist in der Regel nicht der Fall, sodass der Empfängnisschutz nicht herabgesetzt wird. Schmerzmittel können jedoch dazu führen, dass die Nebenwirkungen der Pille begünstigt werden. Um unerwünschten Wechselwirkungen vorzubeugen bzw. Beschwerden besser einordnen zu können, sollten Sie daher vor der Einnahme genauestens die Packungsbeilage studieren und Ihren Frauenarzt um Rat fragen. 
  Unser Tipp:  Wenn Sie häufig unter Schmerzen leiden, ist es empfehlenswert, einen Arzt aufzusuchen, um die Ursachen für Ihre Beschwerden abklären zu lassen. Sobald er eine Diagnose gestellt hat, kann er Ihnen ein geeignetes Mittel empfehlen, das möglichst die zu Grunde liegenden Ursachen bekämpft, damit Sie zukünftig nicht mehr so oft Schmerzmittel einnehmen müssen und Ihr Leben schmerzfrei genießen können. 
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 Bildquelle: ©klepach - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Rheuma: Krankheit mit Folgen</title>
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                 Rheuma – was ist das? 
 Der Begriff Rheuma (Griechisch für &quot;ziehenden, reißenden Schmerz&quot;) oder auch Rheumatismus steht für eine chronische Erkrankung, die durch Entzündungen verursacht wird. Medizinisch korrekt wird Rheuma als &quot; Krankheit des rheumatischen Formenkreises &quot; oder &quot;rheumatische und muskuloskeletale Erkrankungen&quot; bezeichnet und ist ein Oberbegriff für viele verschiedene Krankheiten. 
 Wer Rheuma hat, leidet meist unter starken Schmerzen und Einschränkungen im Stütz- und Bewegungsapparat. Dazu gehören beispielsweise Knochen, Gelenke und Knorpel, aber auch weiches Gewebe wie Muskeln, Sehnen oder Bänder. Darüber hinaus können zahlreiche Organe von den mit einer Rheumaerkrankung einhergehenden Entzündungen betroffen sein. Je nachdem, um welche der Rheumaarten es sich handelt, weichen die Symptome ab. 
 Mehr dazu lesen Sie im Abschnitt &quot;Rheumaerkrankung: Das sind die Symptome bei Rheuma&quot;. 
 Welche Krankheiten fallen unter Rheuma und wie viele Rheumaarten gibt es? 
  Mehr als 100 verschiedene Krankheiten  werden unter der Bezeichnung Rheuma zusammengefasst. Dazu zählen bekannte Krankheiten wie  Fibromyalgie  (auch &quot;Weichteilrheuma&quot; genannt) , Morbus Bechterew, Gicht und Arthrose  sowie rheumatisch bedingte Rippenfellentzündungen, Darm- und Gefäßentzündungen, Nieren- und Herzmuskelentzündungen. Aber auch unbekanntere Erkrankungen wie zum Beispiel Riesenzellerarteriitis, Lupus erythematodes und Dermatomyositis werden unter dem Oberbegriff Rheuma eingeordnet. 
 Meist werden die verschiedenen Rheumaarten ihren Ursachen entsprechend in vier Gruppen klassifiziert, die wiederum in Untergruppen eingeteilt werden. 
 Die vier Hauptgruppen von Rheuma sind folgende 
 Autoimmunbedingte entzündlich-rheumatische Erkrankungen 
 Bei  entzündlich-rheumatischen Erkrankungen  wie der rheumatoiden Arthritis kommt es zu einer Überreaktion des Immunsystems, das infolgedessen den eigenen Körper angreift und unter anderem Gelenke, Gewebe und teilweise auch innere Organe wie Herz, Lunge und Nieren schädigt. Dabei treten teils starke Schmerzen auf. 
 Dazu zählen: 
 
 rheumatoide Arthritis – chronische Polyarthritis 
 Spondylarthritiden mit ankylosierender Spondylitis – Morbus Bechterew 
 juvenile idiopathische Arthritis – meist bei Kindern und Jugendlichen 
 Bindegewebserkrankungen wie systematischer Lupus erythematodes – die sogenannten Kollagenosen 
 Vaskulitiden – entzündete Blutgefäße und Polymyalgia rheumatica 
 
 Degenerative, verschleißbedingte rheumatische Erkrankungen 
 Hierbei werden einzelne Gelenkknorpel in Knie, Hüfte, Fingern, Zehen oder auch in der Wirbelsäule geschädigt, meist als Folge von altersbedingten &quot;Verschleißerscheinungen&quot; (Arthrose), Verletzungen oder Überlastung. Die Beschwerden können aber durch Bewegungsmangel und Übergewicht auftreten. Die betroffenen Patienten leiden unter Schmerzen und Einschränkungen im Bewegungsapparat, sodass ihre Bewegungen nicht mehr geschmeidig verlaufen. Typisch für das  degenerative Rheuma  sind die sogenannten &quot;Anlaufschmerzen&quot; – das bedeutet, dass die Betroffenen nach dem Aufstehen oder längerem Sitzen Schmerzen haben und sich steif fühlen, was jedoch nach kurzer Zeit wieder abschwächt. 
 Dazu zählen: 
 
 Arthrose 
 Sehnenscheidentzündungen 
 
 Stoffwechselstörungen mit rheumatischen Beschwerden 
 Je nach vorliegender  Stoffwechselstörung  kommt es zu unterschiedlichen Symptomen, die von starken Schmerzen, Schwellungen und Rötungen an den Gelenken bis hin zu Knochenschwund reichen. 
 Dazu zählen: 
 
 Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit) 
 Gicht und weitere Krankheiten mit Kristallablagerungen 
 Osteoporose – Knochenschwund (als Folge des entzündlichen Rheumas) 
 
 Rheumatische, nicht-entzündliche Weichteil-Erkrankungen 
 In diese Gruppe der Rheumaarten werden Erkrankungen eingeordnet, die mit typischen Rheuma-Beschwerden in Muskeln, Sehnenansätzen, Sehnensscheiden und Schleimbeuteln einhergehen. Meist machen sich diese in zunehmendem Alter bemerkbar. In diesem Zusammenhang werden häufig auch das bekannte Karpaltunnelsyndrom und der typische Tennisarm genannt. 
 Dazu zählen: 
 
 Fibromyalgie – Weichteilrheumatismus mit chronischen Schmerzen in Muskeln und Knochenapparat, teils von Müdigkeit und Schlafstörungen begleitet 
 chronische Rückenschmerzen 
 Tennisarm 
 Karpaltunnelsyndrom 
 
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 Am häufigsten tritt die jedoch sogenannte rheumatoide Arthritis auf, die auch als chronische Polyarthritis bezeichnet wird. Bei dieser Rheuma Krankheit sind die Innenhäute der Gelenke entzündet, was sehr schmerzhaft sein kann. 
 Rheumatische Erkrankungen: Das sind die Symptome bei Rheuma 
 Wie Sie auf Basis der vorherigen Informationen vielleicht bereits ahnen, gibt es nicht &quot;die&quot; typischen Anzeichen von Rheuma – zu vielfältig sind die Rheumaarten und zugrundeliegenden Ursachen. 
 Fast alle Rheumaarten äußern sich allerdings zuerst durch  Schmerzen oder Schwellungen im Bewegungsapparat , sprich in den Gelenken, den Muskeln, den Sehnen oder den Knochen. Hinzu kommt, dass die Bewegung von betroffenen Menschen teilweise enorm eingeschränkt ist. Ein weiteres gemeinsames Erkennungsmerkmal ist, dass Rheuma normalerweise beide Körperhälften symmetrisch befällt und zumeist in Schüben verläuft. Das bedeutet, dass Patienten zwischen den Schüben zuweilen komplett schmerzfrei sind, wodurch der Verdacht auf Rheuma oftmals wieder in Vergessenheit gerät und die Diagnosestellung hinausgezögert wird. Auch kann es dazu führen, dass Personen im näheren Umfeld der Betroffenen – sei es privat oder beruflich – mit Unverständnis reagieren, da sie nicht nachvollziehen können, dass es den Patienten von einem Tag auf den anderen sehr, sehr schlecht gehen kann. 
  Erste Anzeichen  für Rheuma können beispielsweise auch  schmerzhafte Finger- und andere Gelenke, schmerzende Knochen und Sehnenscheiden  sein, die insbesondere am frühen Morgen oder nach längerem Sitzen auffallen und teils mit Bewegungseinschränkungen einhergehen. Dies ist allerdings kein zuverlässiges Indiz für das Vorliegen einer rheumatischen Erkrankung. 
 Typischer Verlauf von Rheuma 
 Da es derart viele Rheumaarten gibt, kann kein allgemeingültiger Verlauf von Rheuma skizziert werden. Beispielhaft schildern wir Ihnen daher die typische Abfolge einer der häufigsten rheumatischen Erkrankungen (rheumatoide Arthritis), die sowohl schleichend als auch plötzlich auftreten kann. 
 Verlauf von rheumatoider Arthritis 
 
 Erste Symptome: unspezifische Anzeichen wie Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme und erhöhte Körpertemperatur, Erschöpfung, Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Morgensteifigkeit 
 Weiterer Verlauf: schmerzhafte Entzündungen weiten sich auf andere Gelenke aus und schränken die Bewegung von Betroffenen teils stark ein; Greifkraft der Hand lässt immer mehr nach; es kommt in unregelmäßigen Abständen zu Rheumaschüben, die mitunter mehrere Wochen andauern können 
 Unbehandelte Folgen: Fehlstellungen der Gelenke (typisch ist zum Beispiel ein nach außen gedrehtes Handgelenk zum kleinen Finger hin oder die sogenannte &quot;Knopflochdeformität&quot;, bei der ein Fingergelenk dauerhaft gebeugt bleibt 
 
 Wer ist überwiegend von Rheuma betroffen? 
 Sowohl  Erwachsene als auch Kinder können an Rheuma erkranken , wobei Frauen ungefähr dreimal so häufig betroffen sind wie Männer. Auch wenn es viele betroffene Kinder gibt, entsteht Rheuma tendenziell eher bei erwachsenen Personen in der zweiten Lebenshälfte. Während Morbus Bechterew beispielsweise meist bei jungen Männern unter 30 Jahren ausbricht, betrifft Fibromyalgie in der Regel Frauen über 35 Jahre. 
 Etwa 17 Millionen Deutsche haben Rheuma, davon sind ca. 20.000 Kinder und Jugendliche von chronischen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen betroffen. Jedes Jahr kommen 1.500 Neuerkrankungen unter Kindern hinzu. Auf der ganzen Welt leiden ca. 0,5-1 Prozent der Bevölkerung unter der häufigsten rheumatischen Form, der rheumatoiden Arthritis. Dem Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. zufolge gibt es in Deutschland etwa eine halbe Million Patienten mit dieser Rheumaart. 
 Ursachen von rheumatischen Erkrankungen 
 Die  Ursachen variieren mit den entsprechenden Rheumaarten  und sind so vielfältig wie die Erkrankung selbst. Wie bereits erwähnt, entsteht beispielsweise die weit verbreitete rheumatoide Arthritis durch eine chronische Entzündung der Gelenkinnenhaut, die wiederum aus einer Störung des Immunsystems resultiert. Einige Ursachen der vier Rheuma-Hauptgruppen finden Sie oben unter dem Punkt &quot;Die vier Hauptgruppen von Rheuma (...)&quot;. 
 Über die genetische Veranlagung der unterschiedlichen Rheumaarten wird noch diskutiert – die Vermutung liegt jedoch nahe, dass Rheuma von einer Generation zur nächsten vererbt werden kann. 
 Darüber hinaus werden verschiedene Krankheitserreger, schädliche Umwelteinflüsse und Stress – zumindest in Kombination mit weiteren Faktoren – für die Entstehung von Rheuma verantwortlich gemacht. 
 Die genauen Ursachen von Rheuma sind somit noch nicht abschließend geklärt. 
 Ist Rheuma heilbar? 
 Eine Rheuma Erkrankung wie die rheumatoide Arthritis ist nach dem aktuellen Stand der Forschung und Wissenschaft nicht heilbar. Wird die Arthritis frühzeitig diagnostiziert, kann die fortschreitende Schädigung jedoch gestoppt oder zumindest verlangsamt werden, um die Entzündung in den Gelenken und die Zerstörung von Knorpel oder Gewebe aufzuhalten. 
  Merke:  Je früher Rheuma diagnostiziert wird, desto besser sind die Chancen, mit einer Therapie bleibende Schäden zu vermeiden. Haben Sie den Verdacht, unter einer der vielen Rheumaarten zu leiden, gehen Sie daher unbedingt frühzeitig zum Arzt! 
 Rheuma Diagnose: So wird die Krankheit vom Arzt diagnostiziert 
 Vermutlich fragen Sie sich bereits, wie Rheuma diagnostiziert wird. Aufgrund dessen, dass rheumatische Erkrankungen in so vielfältiger Form auftreten und vor allem anfangs oft unspezifische Symptome verursachen, wird die  Diagnose enorm erschwert . Im Durchschnitt dauert es etwa dreizehn Monate, bis die rheumatoide Arthritis von einem Arzt gesichert diagnostiziert wird. Bei Morbus Bechterew vergehen teils sogar acht bis zehn Jahre, bevor die Diagnostizierung erfolgt und eine gezielte Therapie eingeleitet werden kann – wertvolle Zeit mit teils drastischen Folgen für die betroffenen Menschen! 
 Am Anfang jeder Diagnose steht die Aufnahme der persönlichen Daten und ein ausführliches Anamnesegespräch, in dem akute und chronische Beschwerden, andere Erkrankungen und gegebenenfalls das Auftreten von Rheuma in der Familie thematisiert werden. 
 Anschließend führt der Arzt eine körperliche Untersuchung durch. Dabei lenkt er den Fokus insbesondere auf die Gelenke, um diese abzutasten und die Beweglichkeit zu überprüfen. 
 Ferner werden verschiedene Labortests gemacht, bei denen ein Experte die Proben auf rheumatische Indikatoren überprüft. 
 Je nach Beschwerdebild können auch die sogenannten bildgebenden Verfahren zum Einsatz kommen: Mittels Röntgen, MRT (Magnetresonanztomografie) und Ultraschall (Sonografie) können Hinweise auf Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis aufgezeigt werden. 
 Aus all diesen Untersuchungen zusammen bzw. mehreren Einzelschritten kann der Arzt im Anschluss eine gesicherte Diagnose ableiten. 
 Diagnose Rheuma – und jetzt? 
 Nach der Diagnosestellung klärt der Arzt den Patienten selbst über die Erkrankung auf oder überweist ihn zu einem Facharzt (Rheumatologie), der sich auf Rheuma spezialisiert hat. 
  Wichtig:  Stellen Sie im Aufklärungsgespräch ruhig alle Fragen, die Sie auf dem Herzen haben. Jede Frage hat ihre Berechtigung und zahlt auf den Erfolg einer gezielten Therapie ein. Wenn Sie unsicher sind, nehmen Sie einen Verwandten oder eine andere Person Ihres Vertrauens mit zu dem Termin – vier Ohren hören bekanntlich mehr als zwei, sodass Sie Ihre Eindrücke und gesammelten Informationen anschließend miteinander teilen und vergleichen können. 
 Therapie von Rheuma: Gibt es eine echte Hilfe? 
 Da Rheuma als nicht heilbar gilt, ist das Ziel einer Therapie die Schmerzlinderung und Besänftigung von Symptomen. Je nach überwiegenden Beschwerden kann sich die Therapie auf andere Pfeiler stützen, wobei jedoch meist drei Bereiche abgedeckt werden: 
 
 Medikamentöse Therapie 
 Physikalische Behandlung 
 Begleitende Maßnahmen 
 
 Medikamente gegen Rheuma: akut und langfristig 
 Die Behandlung von Rheuma mit Medikamenten folgt einem sogenannten Stufenplan, der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt wurde und sich nach dem jeweiligen Krankheitsstadium richtet. 
 So werden bei einem akuten Schub meist  entzündungshemmende sowie schmerzstillende Medikamente  eingenommen (symptomatische Therapeutika zur Akut-Therapie). Dies können beispielsweise Glukokortikoide (Kortisone, in Tablettenform oder als Injektion) sein oder auch kortisonfreie Entzündungshemmer, also nicht-steoridale Antirheumatika (kurz: NSAR, zum Beispiel   Diclofenac   und   Ibuprofen   ). 
 Zur langfristigen Behandlung hingegen werden krankheitsmodulierende Medikamente (Basistherapeutika), langfristig wirksame Antirheumatika bzw. krankheitsmodifizierende Substanzen (Englisch: Disease Modifying Antirheumatic Drugs, kurz: DMARDs) verabreicht. Diese stoppen oder verringern die Gelenk- und Knochenschädigung. Unter den Basistherapeutika wird des Weiteren zwischen konventionellen synthetischen und biologischen Präparaten wie den erst seit einiger Zeit erhältlichen TNF-alpha-Blockern differenziert. 
 Physikalische Behandlung: Massagen, Kälte-, Wärme- und Physiotherapie 
 Eine  gezielte Physiotherapie  birgt zahlreiche Vorteile für Rheuma-Patienten. So kann sie beispielsweise der Entstehung von weiteren Entzündungsherden entgegenwirken, Sehnen-, Muskel- oder Knochenschmerzen lindern, die Beweglichkeit verbessern bzw. erhalten, Versteifungen oder Fehlstellungen vorbeugen, Muskeln aufbauen und die Durchblutung fördern. Auch die entspannende Wirkung der Krankengymnastik kann sich positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken. Mithilfe von Wärme und Kältetherapien, speziellen Bädern und Massagen lässt sich das Beschwerdebild ebenfalls verbessern und das Fortschreiten der Symptome verlangsamen. 
 Begleitende Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit 
 Unter begleitenden Maßnahmen im Rahmen der Rheuma-Therapie werden solche Wege verstanden, die das Wohlbefinden der Patienten steigern, die Lebensqualität erhöhen und den Alltag insgesamt angenehmer gestalten. Abhängig von der vorliegenden rheumatischen Erkrankung können beispielsweise eine Ernährungsumstellung, mehr Bewegung und Sport, Ergotherapie und/oder alternative Heilmethoden empfehlenswert sein. 
 Ernährung bei Rheuma 
 Vielfach wird diskutiert, ob eine  Ernährungsumstellung  positive Effekte auf Rheuma hat oder nicht. Zahlreiche Patienten berichten, dass sie von einer modifizierten mediterranen Ernährung mit viel frischem Gemüse, Salat und Obst, diversen Kräutern und Nüssen, Hülsenfrüchten und Fisch profitieren. Weißmehlprodukte und andere einfache Kohlenhydrate wie Reis sollen dabei ebenso reduziert werden wie rotes Fleisch ( Einige von Rheuma betroffene Menschen pflegen auch einen strengen Pesco-Vegetarismus. ). Diese Ernährungsweise wird allgemein als  anti-entzündliche  Ernährung betitelt und soll dabei helfen, Symptome zu lindern und der Entstehung weiterer Entzündungsherde vorzubeugen. Hintergrund ist unter anderem auch, dass in Wurst und Fleisch viel entzündungsfördernde Arachidonsäure enthalten ist, welche bei einer derartigen Ernährung ausgespart wird. 
 Sport und Bewegung 
 Ein  gesunder Lebensstil  wirkt sich förderlich auf die gesamte Gesundheit aus, auch bei Rheuma. Durch regelmäßige Aktivität und gezieltes Training werden die Muskeln gekräftigt, die Beweglichkeit erhöht und ganz nebenbei noch Stress abgebaut, der ein häufiger Trigger für das Auftreten von Rheuma-Schüben ist. Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen keinen Sport treiben können, genügt auch ein wenig Gymnastik oder ein täglicher Spaziergang – Hauptsache, Sie halten sich an der frischen Luft auf und kommen in Bewegung. 
  Tipp:  Welche Maßnahmen bzw. welche Therapie die geeignete für Sie ist, sollten Sie im persönlichen Gespräch mit Ihrem Arzt klären. Zusammen legen Sie einen bedarfsgerechten Therapieplan fest, damit Sie das Leben trotz Rheuma in vollen Zügen genießen können. 
 Wir wünschen Ihnen alles Gute! 
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 Bildquelle:&amp;nbsp;©Pixel-Shot - stock.adobe.com 
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                            <updated>2019-12-06T07:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Wetter bedingte Kopfschmerzen: Tipps für ein kopfschmerzfreies Leben</title>
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                                            Der Kopf dröhnt, stechende Schmerzen durchziehen den gesamten Körper und jede noch so kleine Bewegung ist furchtbar anstrengend. Kopfschmerzen kennt fast jeder. Und jeder, der schon einmal starke Kopfschmerzen hatte, weiß, wie sehr das Wohlbefinden darunter leidet.......
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                 Kopfschmerzwetter? Das können Sie gegen Kopfschmerzen und Migräne tun 
 Der Kopf dröhnt, stechende Schmerzen durchziehen den gesamten Körper und jede noch so kleine Bewegung ist furchtbar anstrengend. 
 Kopfschmerzen kennt fast jeder. Und jeder, der schon einmal starke Kopfschmerzen hatte, weiß, wie sehr das Wohlbefinden darunter leidet – unabhängig davon, ob es sich um Kopfschmerzen oder Migräne aufgrund von Wetterfühligkeit handelt oder ob die Beschwerden durch andere Ursachen ausgelöst wurden. Zumeist werden Kopfschmerzen durch Stress, Verspannungen oder Fieber hervorgerufen. Unterschätzt wird bisher jedoch die Zahl  wetterbedingter Kopfschmerzen , also von Schmerzen, die bei Menschen mit sogenannter Wetterfühligkeit auftreten. Jeder zweite Deutsche bezeichnet sich selbst als wetterfühlig und führt einige Beschwerden wie Kopfschmerzen auf die Wetterlage zurück. 
 Nachfolgend finden Sie wissenswerte Informationen zum Thema „Kopfschmerzen durch Wetterfühligkeit“ und viele praktische Tipps, mit denen Sie selbst etwas gegen vom Wetter ausgelöste Kopfschmerzen und Migräne tun können, um Ihr Leben möglichst schmerzfrei zu genießen. 
 
   Wetter als Auslöser von Kopfschmerzen: Das verflixte Kopfschmerzwetter   
   Erste Hilfe und Medikamente bei Kopfschmerzen durch Wetterfühligkeit   
   Vorbeugung von Kopfschmerzen: Die besten Tipps bei Wetterfühligkeit   
 
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   Wetter als Auslöser von Kopfschmerzen: Das verflixte Kopfschmerzwetter 
 Wechselt das Wetter, reagieren viele Menschen mit Kopfschmerzen. „Der schnelle Wechsel von warm zu kalt ist eine biologisch kritische Phase. Mehr als 20 Millionen der Deutschen klagen dann über Kopfschmerzen“, berichtet Dr. Dietmar Krause, Schmerzexperte beim Deutschen Grünen Kreuz e. V. (DGK) in Marburg. Gerade im Herbst folgt einem Hoch mit angenehmen Temperaturen um 20 Grad oft ein Tief, auf dessen Rückseite Kaltluft einströmt. „Temperaturunterschiede von 10 Grad und mehr innerhalb kurzer Zeit sind dann keine Seltenheit“, so Krause. Ein derartiger Wechsel der Wetterlage wirkt sich bei vielen Menschen auf den Kopf aus: Das  Kopfschmerzwetter  sorgt mitunter für starke Kopfschmerzen und Migräne, bei der zusätzlich auch andere Symptome wie Sehstörungen (z.B. Blitze), Sprachausfälle oder Taubheitsgefühle auftreten können. 
 Gefäße im Wetterstress – die Ursache 
 Für den Körper sind schnelle Wetterwechsel purer Stress. „Unser Organismus muss sich auf den Wechsel der Temperaturen, des Luftdrucks und der Feuchtigkeit erst langsam einstellen“, berichtet der Schmerzexperte. Ursachen für die Kopfschmerzen sind sehr wahrscheinlich Regulationsprobleme der vielen kleinen Hirngefäße. „Schaffen es die Blutgefäße nicht, den Spannungszustand der Gefäßmuskulatur, den Tonus, anzupassen, kann das in Kopfschmerzen enden“, erklärt Dr. med. Jan-Peter Jansen, ärztlicher Leiter des Ostdeutschen Kopfschmerzzentrums in Berlin. 
   Erste Hilfe und Medikamente bei Kopfschmerzen durch Wetterfühligkeit 
 Gefährlich sind vom Wetter bedingte Kopfschmerzen in der Regel nicht, obwohl Betroffene meist stark darunter leiden. Häufig hilft schon ein Spaziergang an der frischen Luft. 
 Wird der Kopfschmerz zu groß, hilft am besten Ruhe. Achten Sie darauf, sich nicht zu überanstrengen und sorgen Sie dafür, dass sich Ihr Körper erholen kann. Falls möglich, gönnen Sie sich eine  Auszeit , legen Sie sich hin und schließen Sie die Augen – zumindest für einen Moment. Wenn Sie möchten, können Sie sich auch ein Wärmekissen oder ein Kühlpack auf die Stirn oder in den Nacken legen. Hier hat jeder Betroffene andere Präferenzen, weshalb Sie allein am besten wissen, was Ihnen gut tut. Versuchen Sie, auf Ihren Körper zu hören! 
 Falls nötig, kann auch die Einnahme einer Kopfschmerztablette helfen. Bei Kopfschmerzen sind laut Experten  Kombinationspräparate  am wirksamsten. Diese enthalten die Wirkstoffe Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol und Koffein. ASS und Paracetamol wirken beide schmerzstillend, haben aber einen unterschiedlichen Wirkmechanismus und somit ein breiteres Wirkprofil gegen Kopfschmerz. Das enthaltene Koffein beschleunigt schließlich die Wirkung. 
 
  Wichtig:  
 Was viele Menschen nicht wissen, ist, dass sie die Einnahme von Medikamenten nicht zu lange hinauszögern sollten. „Wenn man mit der Behandlung zu lange wartet, werden die Schmerzen nur schlimmer und sind dann schwerer wegzubekommen. Wichtig ist, die Schmerzkaskade rechtzeitig und effektiv zu unterbrechen“, rät der Experte. 
 
 Bitte beachten Sie überdies: Nehmen Sie  Kopfschmerztabletten  nicht länger als in der Packungsbeilage vorgegeben, sondern holen Sie sich ärztlichen Rat, wenn die Schmerzen fortdauern. 
   Vorbeugung von Kopfschmerzen: Die besten Tipps bei Wetterfühligkeit 
 Freizeit sinnvoll planen: Beobachten Sie das Biowetter! 
 Der Begriff  Biowetter  sagt aus, inwiefern sich Wetter und Klima auf unser Wohlbefinden und demzufolge auf unsere Gesundheit auswirken. Neben der Auswirkung auf Personen mit Wetterfühligkeit zeigt das Biowetter auch an, wie stark der Pollenflug und der UV-Index sind – ganz gleich, ob Sie sich gerade in Berlin, Frankfurt oder Hannover, Hamburg oder München, Stuttgart oder Bremen aufhalten. Fast überall auf der Welt werden bestimmte Indikatoren gemessen, auf Basis derer die Wirkung bei Wetterfühligkeit bestimmt werden kann. 
 Damit sich Betroffene jederzeit über das Biowetter informieren können, gibt es inzwischen zahlreiche Möglichkeiten. Ob über das Internet, per Smartphone-App oder mittels Teletext: Auf vielen Wegen erhalten Sie Auskunft zum aktuellen Biowetter, können den Verlauf beobachten und sogar Vorhersagen einsehen, um sich auf der ganzen Welt optimal darauf einstellen und Ihre Freizeit entsprechend planen können. 
 Zu starke Abschirmung vermeiden: Körper ans Wetter gewöhnen 
 Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein, doch die Anpassungsfähigkeit von Menschen an das Wetter lässt sich leicht verbessern. Gehen Sie deshalb so oft wie möglich raus ins Freie, egal, ob im Frühling oder Sommer, im Herbst oder Winter und egal, bei welcher Wetterlage. Dabei spielt es zunächst einmal keine Rolle, ob Sie regelmäßig intensiv Sport treiben oder täglich „nur“ eine große Runde spazieren gehen. Denn: Bewegung an der  frischen Luft  tut gut und trägt auch laut renommierten Experten langfristig zum Erhalt der Gesundheit bei. 
 Positiv wirken sich auch Ausdauersportarten wie  Walken, Radfahren oder Langlaufen im Freien  auf das Wohlbefinden und damit auf das gesamte Leben von Kopfschmerzpatienten aus. Mit Saunagängen und Wechselduschen können Sie außerdem Ihre Gefäße trainieren, damit diese schneller auf unterschiedliche Temperaturen reagieren. Dadurch können Sie entspannt jedem Wetter trotzen, ohne Kopfschmerzen oder andere Symptome von Wetterfühligkeit befürchten zu müssen. 
 Auch der Berliner Experte rund um das Thema Kopfschmerz untermauert diese Theorie und stellt fest, dass es dem Körper durch  regelmäßiges Gefäßtraining  leichter falle, wechselhaftes Wetter auszuhalten, selbst wenn es sich um typisches Kopfschmerzwetter handelt. 
 Die richtige Ernährung – auch im Kampf gegen Kopfschmerzen wichtig? 
 Nicht unumstritten unter Experten ist das Thema Ernährung als eine der vielen Ursachen von  Migräne  und Kopfschmerzen. Weit verbreitet ist die Annahme, dass sich der Entstehung von Kopfschmerz mit einer histaminarmen Ernährung vorbeugen lässt. Tabu seien demnach große Mengen Rotwein, Schokolade, Salami, Tomaten, Konserviertes und zahlreiche andere Lebensmittel. Wenn Sie Auswirkungen derartiger Lebensmittel bei sich beobachten, sollten Sie in Absprache mit Ihrem Arzt gegebenenfalls eine histaminarme Ernährung ausprobieren und beobachten, ob diese Ihre Gesundheit positiv beeinflusst und möglicherweise sogar das Auftreten von Beschwerden bei Kopfschmerzwetter reduziert. 
  Unser Tipp für allgemeines Wohlbefinden:  Lassen Sie Ihr Leben nicht von Ihrer Wetterfühligkeit bzw. vom Kopfschmerz dominieren! Ernähren Sie sich möglichst gesund, gestalten Sie Ihre Freizeit aktiv, treiben Sie regelmäßig Sport, nehmen Sie sich genügend Auszeiten, verbringen Sie viel Zeit mit Ihrer Familie, Freunden oder Bekannten und  genießen Sie das Leben  in vollen Zügen. Sie wissen ja: Lachen gilt schon immer als die beste Medizin und hilft möglicherweise auch gegen viele Arten von Kopfschmerzen. 
 Probieren Sie es aus! 
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 Bildquelle: Fotolia © drubig-photo 
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