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Clusterkopfschmerzen : Diese Naturmittel können helfen

Mit sanften Methoden gegen den starken Schmerz

Wenn Sie der Clusterkopfschmerz überfällt, dann leiden Sie Höllenqualen. Es ist, als würde Ihnen ein Bohrer direkt in den Kopf und ins Gehirn gejagt. Der Kopfschmerz peinigt Sie meist direkt hinter den Augen, zieht sich aber von dort bis in den Hinterkopf hinein. Das Schreckliche am bohrenden Clusterkopfschmerz ist, dass er Sie häufig in der Nacht und im Schlaf heimsucht. Er unterbricht abrupt Ihren Schlaf, jagt Sie hoch - und dann kommt Kopfschmerzattacke auf Kopfschmerzattacke. Die wahnsinnigen Attacken gönnen Ihnen kaum eine Erholungspause und können innerhalb von 24 Stunden bis zu acht Mal wiederkehren. Und das kann sich dann jeden zweiten Tag wiederholen. Nun gibt es gegen solche furchtbare Kopfschmerzen erprobte und starke Medikamente. Aber Sie selbst können mit bewährten Naturmitteln gegen den Clusterkopfschmerz vorgehen, ihm sogar vorbeugen oder eine vom Arzt verschriebene Therapie unterstützen. Lesen Sie, wie Ihnen die Erfahrungs- und Naturmedizin helfen kann.

Die typischen Symptome bei Clusterkopfschmerz

Der Clusterkopfschmerz hat ganz typische Symptome, die immer wieder auftreten. Die Symptome sind ähnlich wie bei einer Migräne. Sie bekommen gerötete Augen, verbunden mit einem starken Tränenfluss an jedem Auge, so als würden Sie heftig weinen. Die Schleimhäute Ihrer Nasen schwellen an, die Nase verstopft und sondert große Mengen wässrigen Schleim ab. Sie schwitzen sehr stark, vor allem aber am Kopf. Und Sie können es nicht lange am gleichen Fleck aushalten. Sie stehen ständig auf, laufen herum, ein großer Bewegungsdrang plagt Sie. Und dazu kommt der unaufhörlich bohrende Clusterkopfschmerz. Betroffene können wegen der wahnsinnigen Kopfschmerzen kaum einen klaren Gedanken fassen, ihr Leistungspotential sinkt auf nahe Null ab. Eine solche Schmerzattacke ist von unterschiedlicher Länge, bis sie langsam nachlässt. Sie kann immer wieder auftreten, auch bei einer vom Arzt angeordneten Therapie.

Zu große Höhe und Stroboskop-Blitze können den Kopfschmerz auslösen

Es gibt mehrere Risikofaktoren, die bei betroffenen Menschen einen Clusterkopfschmerz auslösen können. Wenn Sie zum Beispiel in den Bergen eine bestimmte Höhe überschreiten (die ist individuell verschieden, kann schon ab 1.300 Meter beginnen), dann kann es passieren, dass Sie plötzlich den bohrenden Schmerz im Kopf verspüren. Dann müssen Sie sofort versuchen, in eine niedrigere Höhenlage zu kommen. Das sollte innerhalb weniger Minuten geschehen. Sie strengen sich körperlich sehr stark an, beim Sport oder bei der Arbeit. Zum Beispiel: Sie müssen schwere Gegenstände tragen. Das geht eine Zeit lang gut – und auf einmal schießt Ihnen der Clusterkopfschmerz in den Kopf und die Attacke ist da. Ein Risikofaktor trifft vor allem auf junge Leute zu: Der Stroboskopeffekt in den Discos, bei Tanzveranstaltungen und bei Auftritten großer Show-Bands. Die grell zuckenden Lichtblitze (bis zu zehn Blitze in der Sekunde) irritieren Nervenzentren, sie stiften im Gehirn Verwirrung wegen der sehr starken optischen und akustischen Wechseleinflüsse – der Kopfschmerz stellt sich ein, wie bei einer Migräne.

Stress unterbinden, den Schmerz wegdenken

Sie gehören zu den Patienten, die immer wieder von diesen Schmerzattacken im Kopf heimgesucht werden? Was können Sie denn nun selbst tun, um dem Clusterkopfschmerz zu entgehen, gibt es eine Behandlung mit Naturmitteln? Das einfachste und problemlos anzuwendende Heilmittel ist Sauerstoff, wenn die Attacken auftreten. Raus an die frische Luft, sich kräftig bewegen, tief durchatmen, so wird Ihr Blut mit Sauerstoff angereichert, das Gehirn gut versorgt. Was Ihnen auch schnell hilft: Trinken Sie – sofort wenn der Anfall beginnt – einen halben Liter kaltes Wasser. Wie schon erwähnt überkommt Sie bei Clusterkopfschmerz ein starker Bewegungsdrang. Aber Sie können ja nicht ununterbrochen herumlaufen. Also, leiten Sie diese Gegenmaßnahmen als Erste-Hilfe-Therapie ein: Verbannen Sie Licht, Lärm und Hektik aus Ihrer unmittelbaren Umgebung, machen Sie Ihr Zimmer dunkel. Notfalls verwenden Sie Ohrstöpsel. Versuchen Sie durch innere Ablenkung den Schmerz wegzudenken. Vielleicht gelingt es Ihnen sogar, ein kurzes Schläfchen abzuhalten. Kältegefühle auf der Haut helfen ebenfalls: Halten Sie Ihre Arme von der Hand bis zum Ellenbogen etwa acht bis zehn Minuten unter kaltes, fließendes Wasser. Danach an der kühlen Luft trocknen lassen, nicht mit einem Handtuch abtrocknen.

Pflanzliche Naturmittel gegen Clusterkopfschmerz

Bei der Behandlung von Clusterkopfschmerz spielen die Kräuter eine ganz wichtige Rolle. Sie werden sehr oft schon seit Jahrhunderten als Therapie bei Kopfschmerzen eingesetzt und haben sich als Naturmittel gut bewährt. Hier einige Kräuter und ätherische Öle, die Ihnen helfen können:

  • Ingwer besitzt bekanntlich heilende Inhaltsstoffe.. Also: Schneiden Sie Ingwer in ganz dünne Scheiben, kochen Sie diese etwa eine halbe Stunde in anderthalb Liter Wasser langsam auf, geben Sie dann einen EL Honig und den Saft zweier Zitronen dazu. Bei einem Kopfschmerzanfall nach und nach trinken.
  • Auch der duftende Lavendel und sein ätherisches Öl können helfen, wenn der Schmerz im Kopf bohrt und hämmert. Geben Sie einen Liter kochendes Wasser auf eine Handvoll getrockneter Lavendelblüten, zehn Minuten ziehen lassen. Diesen Sud in Ihr Entspannungsbad schütten und etwa 20 Minuten das Bad genießen. Oder: Auf drei bis fünf Teelöffel Lavendelblüten (getrocknet) gießen Sie einen halben Liter kochendes Wasser, zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen und langsam trinken.
  • Vanille kennen wir alle und verwenden sie gerne in der Küche. Sie hilft aber auch bei Schmerzen im Kopf. Der Grund: Das Innere der Vanilleschoten enthält entspannende und schmerzstillende Wirkstoffe. Wenn Sie aus der Schote einen TL reines Vanillemark nehmen, dieses mit 200 ml warmem Wasser vermischen und diese Mischung mehrmals am Tag trinken, dann haben Sie ein wirksames Naturmittel gegen den Clusterkopfschmerz.
  • Die ätherischen Öle der Zitronenmelisse sind bekannt dafür, dass sie mentalen Stress abbauen und Schmerzen lindern können. Drei TL mit getrockneter Zitronenmelisse in einer Tasse mit kochendem Wasser eine Viertelstunde lang ziehen lassen und dann trinken.

 

Wenn die Kopfschmerzen chronisch werden und sich die Attacken häufen, dann müssen Sie mit dem Arzt eine für Sie wirksame Therapie besprechen.

 


Bildquelle: Fotolia Piotr Marcinski

 

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