<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">
    <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/?sAtom=1" rel="self" type="application/atom+xml" />
    <author>
        <name>Volksversand Versandapotheke</name>
    </author>
    <title>Blog / Atom Feed</title>
    <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/?sRss=1</id>
    <updated>2026-05-22T01:05:02+02:00</updated>
    
        <entry>
            <title type="text">Baldrian oder Melatonin: Welcher Wirkstoff hilft besser bei Einschlafproblemen?</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/baldrian-oder-melatonin-welcher-wirkstoff-hilft-besser-bei-einschlafproblemen</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/baldrian-oder-melatonin-welcher-wirkstoff-hilft-besser-bei-einschlafproblemen"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Viele Menschen suchen bei Schlafproblemen nach einer natürlichen Hilfe – besonders Baldrian und Melatonin stehen dabei im Fokus. Doch worin unterscheiden sich die beiden Wirkstoffe, und welches Mittel passt besser zu Ihren Bedürfnissen? Unser Ratgeber beleuchtet die Unterschie...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Viele Menschen leiden unter  Schlafproblemen  und wünschen sich eine erholsame Nacht mit  kurzer Einschlafzeit . Besonders rezeptfreie Mittel wie  Baldrian  oder  Melatonin  stehen oft im Fokus, wenn es darum geht, schneller in den Schlaf zu finden und die Schlafqualität zu verbessern. Doch worin unterscheiden sich diese beiden Wirkstoffe und welcher hilft Ihnen möglicherweise besser? Während Baldrian seit Jahrhunderten als pflanzliche Option genutzt wird, sind Produkte mit Melatonin, welches als körpereigenes Hormon eine direkte Rolle bei der Herstellung des biologischen Tag-Nacht-Rhythmus spielt, vergleichsweise neu auf dem Markt. Wie genau Baldrian und Melatonin jeweils wirken und worauf Sie bei der Einnahme achten sollten, beleuchtet dieser Artikel. 
 
   Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel bei Schlafproblemen   
   Baldrian: Anwendung und Wirkung   
 
   Die Wirkung von Baldrian   
   Anwendungsgebiete   
   Darreichungsformen und Einnahme   
   Neben- und Wechselwirkungen, Gegenanzeigen sowie Warnhinweise   
   Für wen eignet sich Baldrian?   
 
   Melatonin: Anwendung und Wirkung   
 
   Die Wirkung von Melatonin   
   Darreichungsformen und Einnahme   
   Darreichungsformen und Hinweise zur Einnahme   
   Nebenwirkungen und wichtige Hinweise   
   Für wen eignet sich Melatonin?   
 
   Was ist besser: Baldrian oder Melatonin?   
 
   Medikamente und Nahrungsergänzung bei Schlafproblemen 
 Zur Behandlung von Schlafstörungen und der Verkürzung der Einschlafzeit kommen verschiedene Arten von Beruhigungs- und Schlafmitteln infrage.  Rezeptfreie Arzneimittel  bei Ein- und Durchschlafbeschwerden erhalten Sie in Ihrer Apotheke, zum Beispiel Schlafmittel aus der Gruppe der  Antihistaminika  (z.B. Doxylaminsuccinat oder Diphenhydraminhydrochlorid). Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung eines natürlichen Schlafs finden Sie natürlich ebenfalls in der Apotheke, darüber hinaus auch manchmal in der Drogerie. So unter anderem: 
 
   Pflanzliche Schlafmittel   mit Wirkstoffen aus Heilpflanzen wie Baldrian, Hopfen, Lavendel, Goldmohn, Passionsblume oder Melisse 
   Melatonin   (rezeptfrei als Nahrungsergänzungsmittel) 
 
 Viele Menschen, die nach einer Möglichkeit suchen, ihre Schlafroutine zu unterstützen, möchten einen möglichst  „natürlichen“ Weg  gehen und greifen so zunächst einmal auf Präparate mit Heilpflanzen wie Baldrian oder Melatonin zurück. Obwohl die wissenschaftlichen Daten zur Wirksamkeit bisher nicht eindeutig sind, finden die Wirkstoffe in diesem Zusammenhang häufig Anwendung. Im Vergleich zu Schlafmitteln mit synthetischen Wirkstoffen gelten sie in der empfohlenen Dosierung nämlich als  gut verträglich . 
 Stellt sich keine Besserung ein, kann kurzfristig zu den stärkeren Präparaten mit  Doxylamin  und  Diphenhydramin  gegriffen werden. Sie behandeln aber  nur die Symptome  und nicht die Ursache für die Schlafprobleme. Wer über einen längeren Zeitraum unter Ein- oder Durchschlafstörungen leidet, sollte deshalb einen Arzt aufsuchen. 
 Je nach Schweregrad wird der Arzt auch erwägen, verschreibungspflichtige Medikamente wie  Benzodiazepine  oder  Z-Drugs  zu verschreiben. Diese Arzneimittel sind zwar hochwirksam, weisen aber auch Nachteile wie ein  starkes Abhängigkeitspotenzial  und viele  Nebenwirkungen  auf. Weitere verschreibungspflichtige Medikamente gegen Schlafstörungen gehören zu den Gruppen der Antipsychotika und der Antidepressiva. Auch hier spielen die Themen Abhängigkeit und Nebenwirkungen eine nicht geringe Rolle. 
 Vor der Einnahme schlaffördernder Mittel steht allerdings immer die Empfehlung, die eigene  Schlafhygiene zu optimieren . Das bedeutet, dass Sie potenzielle  Störfaktoren ausschalten  und eine  schlaffördernde Abendroutine  etablieren sollten. Essen Sie nicht zu spät, gehen Sie abends keinen aufregenden Tätigkeiten mehr nach und gehen Sie stets zur selben Zeit ins Bett. Sorgen Sie darüber hinaus im Schlafzimmer für eine angenehm kühle Temperatur sowie für ausreichend Verdunklung. Sehen Sie im Bett nicht fern und verbannen Sie Ihr mobiles Endgerät möglichst sogar vom Nachttisch, um der Versuchung zu widerstehen, draufzuschauen. 
   Baldrian: Anwendung und Wirkung 
  Baldrian  (lat.: Valeriana officinalis) gehört zur Familie der Geißblattgewächse. Die Pflanze wächst vor allem in Europa, Asien und Nordamerika. Pharmazeutische Verwendung finden die getrockneten unterirdischen Pflanzenteile. Dazu gehören die Baldrianwurzeln, die Wurzelstöcke und die Ausläufer der Pflanze. In der Antike galten Baldrianarten als Mittel gegen Beschwerden wie Harnwegsinfekte und Frauenleiden. Im Mittelalter verwendete man Baldrian unter anderem gegen Magen-Darm-Leiden und Gicht. Ab dem späten 18. Jahrhundert wurde die Valeriana officinalis traditionell dafür verwendet, in Zeiten von Anspannung und Unruhe zu einem Ausgleich beizutragen. 
 Präparate mit Extrakten aus der Baldrianwurzel sind  nicht rezeptpflichtig . Sie lassen sich in Deutschland ärztlich verordnen, aber nicht zulasten der gesetzlichen Krankenkassen. 
   Die Wirkung von Baldrian 
 Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) beurteilt nach aktueller Studienlage, dass  Baldrian den Schlaf leicht zu verbessern  scheint. Extrakte, die mit Ethanol-Wasser (maximal 70 % Ethanol (V/V)) hergestellt wurden, zeigten in kontrollierten klinischen Studien  verkürzte Einschlafzeiten  und eine  verbesserte Schlafqualität. ¹ 
 Kleinere Studien deuten darauf hin, dass Baldrian möglicherweise bei Beschwerden im Rahmen der Wechseljahre unterstützen könnte, doch die derzeitige Evidenz reicht nicht aus, um dies sicher zu bestätigen. Für die Wirkung bei Depressionen, Ängsten, prämenstruellen Beschwerden und Stress gibt es derzeit ebenfalls noch zu wenig gesicherte Daten.² 
   Anwendungsgebiete 
 Die Anwendung von Baldrian Valeriana officinalis basiert auf ihrer traditionell beschriebenen krampflösenden und beruhigenden Wirkung. Viele Menschen nutzen Präparate mit Baldrianextrakt bei  nervös bedingten Schlafproblemen . Ihr Ziel ist es, die Einschlafzeit zu verkürzen und die Qualität des Schlafs auf Dauer zu verbessern. Doch auch unabhängig von der Nachtruhe, kann die Einnahme von Baldrian eine Option sein, etwa wenn tagsüber  innere Unruhe  und  motorische Anspannung  überhandnehmen. 
 Baldrian wird zudem häufig als pflanzliches Mittel in verschiedenen weiteren Bereichen genutzt, so zum Beispiel bei Stimmungsschwankungen, zur Förderung des Wohlbefindens während des Menstruationszyklus oder in den Wechseljahren sowie bei Depressionen und Angststörungen. Die tatsächliche Wirkung für diese Anwendungsbereiche ist nicht wissenschaftlich belegt.² 
   Darreichungsformen und Einnahme 
 Das aus der getrockneten Baldrianwurzel gewonnene Pulver ist vor allem als  Tee  und in Form von  Kapseln ,  Tabletten  und  Tropfen  erhältlich. Einige Spezialshops bieten auch getrocknete Wurzelstücke in geschnittener Form an. Volksversand bietet Baldrian zusätzlich auch als  Dragees ,  Saft  und  Öl  an. Ob pflanzlich basiertes Arzneimittel oder Nahrungsergänzung: Baldrian-Produkte gibt es als  Monopräparat  und als  Kombinationspräparat  mit weiteren Heilpflanzen oder Vitaminen. 
 Beliebte rein auf Baldrian basierende Präparate sind: 
 
   Kneipp Baldrian Nervenkraft Filmtabletten   
   Ratiopharm Baldrian-ratiopharm Tabletten   
   Baldriparan Stark für die Nacht Dragees   
   Schoenenberger Naturreiner Heilpflanzensaft Baldrian   
   Salus Baldrian Tropfen   
 
 Zusammengesetzt mit weiteren Wirkstoffen sind beispielsweise: 
 
   Sedariston-Tropfen  , kombiniert mit Johanniskraut und Melissenblättern 
   Calmalaif überzogene Tabletten  , kombiniert mit Passionsblumenkraut, Weißdornblättern und Schwrznesselkraut 
   Aquilea Schlaf Compact Tabletten  , kombiniert mit Passionsblume und kalifornischem Mohn 
 
 &amp;nbsp; 
 Geschäfte außerhalb der Apotheke verkaufen ebenfalls Präparate mit Extrakten aus der Baldrianwurzel. Wenn Sie Fragen zum Produkt haben oder möglicherweise eine höhere Dosierung wünschen, sind Sie in der Apotheke jedoch besser beraten. Näheres zu Anwendung und Dosierung des von Ihnen ausgewählten Baldrian-Produkts hält der Beipackzettel bereit. Oft sind die Präparate so konzipiert, dass  täglich vor dem Schlagehen  eine Kapsel oder Tablette mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden sollte. Viele Mittel sind schon von Personen  ab 12 Jahren  anwendbar, bis wenige hochdosierte Ausnahmen. 
  Tipp:  Die optimale  Wirkung  von Baldrian tritt erst  nach einer gewissen Zeit der regelmäßigen Einnahme  ein. Hier gibt die europäische Arzneimittel-Agentur beispielsweise einen Zeitraum von zwei bis vier Wochen an.¹ Ein Gewöhnungseffekt ist nicht zu befürchten. Die Wirkstoffe aus der Baldrianwurzel machen nach derzeitigem Kenntnisstand also  nicht abhängig . Sollten sich Ihre Schlafprobleme darüber hinaus nicht verbessert haben, kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.¹ 
   Neben- und Wechselwirkungen, Gegenanzeigen sowie Warnhinweise 
 Auch pflanzliche Präparate können zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Laut EMA kann es zu Nebenwirkungen wie  Übelkeit, Bauchkrämpfe und anderen Magen-Darm-Beschwerden  im Zusammenhang mit der Einnahme von Baldrianwurzelpräparaten kommen.¹ 
 Patienten sollten auf die Einnahme von Baldrian verzichten, wenn sie sensibel oder allergisch auf den Wirkstoff reagieren oder wenn Leberfunktionsstörungen vorliegen. 
 Kinder unter 12 Jahren sollten Baldrian-Präparate wegen mangelnder Anwendungs- und Sicherheitsdaten nicht einnehmen. Die Verabreichung sollte nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Bei Schwangerschaft oder in der Stillzeit ist der Wirkstoff ebenfalls nicht empfohlen, da keine gesicherten Daten zur Unbedenklichkeit vorliegen. 
 Patienten unter Einfluss von Baldrian-Präparaten sollten weder Kraftfahrzeuge noch Maschinen bedienen, da der Wirkstoff  Schläfrigkeit  und  Benommenheit  auslösen könnte. 
 Von einer Kombination von Baldrian und Alkohol oder anderen Schlaf- und Beruhigungsmitteln ist abzusehen, da es zu Wechselwirkungen wie Blutdruckabfall und Schwindel führen kann. 
   Für wen eignet sich Baldrian? 
 Baldrian eignet sich traditionell für Menschen, die in herausfordernden oder hektischen Zeiten Schwierigkeiten haben, vor dem Zubettgehen zur Ruhe zu kommen und in der Folge mit  Ein- und Durchschlafschwierigkeiten  zu kämpfen haben. Zudem schätzen Personen Präparate mit Extrakten der Baldrianwurzel, die besonderen Wert auf pflanzenbasierte Arzneimittel und Nahrungsergänzung legen und diese langfristig in ihre alltäglichen Routinen einbinden können. 
 Nach aktueller Einschätzung der EMA vertragen gesunde Menschen die Einnahme von Baldrian gut.¹ Bei Einhaltung der maximalen Tagesdosierung ist das Risiko für Nebenwirkungen oder Komplikationen als gering zu bewerten. Kinder sowie Erwachsene mit Erkrankungen oder einer erhöhten Sensibilität sollten die Einnahme allerdings mit ihrem Arzt absprechen. 
   Melatonin: Anwendung und Wirkung 
  Melatonin  ist ein  körpereigenes Hormon , das der Organismus hauptsächlich in der Zirbeldrüse bildet. Die Aufgabe des Hormons besteht in der Regulation des  Schlaf-Wach-Rhythmus . Eine umgangssprachliche Bezeichnung von Melatonin ist aus diesem Grund „Schlafhormon“. 
   
 Die Ausschüttung von Melatonin steigt bei  zunehmender Dunkelheit  an und signalisiert dem Körper, dass es Zeit ist, zur Ruhe zu kommen. Wird es wieder hell, sinkt der Melatoninspiegel ab und die Serotonin-Produktion nimmt zu, woraufhin der Körper die Aufwachphase einleitet. Tagsüber ist der Melatoninspiegel geringer als in der Nacht. 
 Durch verschiedene Einwirkungen kann sich die natürliche Melatonin-Produktion kurzfristig oder dauerhaft so verändern, dass  Schlafstörungen  entstehen. Typische Betroffene eines zu geringen Melatoninspiegels sind  Schichtarbeiter ,  Reisende  (die mehrere Zeitzonen überqueren) sowie  erblindete und alte Menschen . Zudem hemmen bestimmte Medikamente, Genussmittel und Verhaltensweisen die Melatonin-Ausschüttung. 
   Die Wirkung von Melatonin 
 Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sieht folgende gesundheitsbezogene Aussagen von Melatonin als zulässig an:³ 
 
 trägt zur Linderung der subjektiven Jetlag-Empfindung bei 
 trägt dazu bei, die Einschlafzeit zu verkürzen 
 
   Anwendungsgebiete 
 Rezeptfreie Nahrungsergänzungsmittel mit Melatonin sind für die Abendroutine beliebt und werden häufig mit dem Ziel verwendet, eine  erholsame Nacht zu fördern  bzw. das  Einschlafen  zu erleichtern. 
 Der Arzt verschreibt höher dosierte Melatonin-Präparate nur an Betroffene bestimmter Schlafstörungen. Dazu zählen: 
 
 Menschen ab 55 Jahren (kurzzeitige Behandlung) 
 Erwachsene mit Jetlag (kurzzeitige Behandlung) 
 
   Darreichungsformen und Hinweise zur Einnahme 
 Während verschreibungspflichtige Melatonin-Präparate in Deutschland lediglich in Tablettenform zugelassen sind, gibt es melatoninhaltige Nahrungsergänzungsmittel unter anderem in Form von  Kapseln ,  Spray ,  Tropfen ,  Pulver  und  Gummidrops . 
 In der Apotheke sind unter anderem folgende rezeptfreie Mono-Präparate erhältlich, die den Wirkstoff Melatonin beinhalten: 
 
   Dr. Theiss Melatonin Einschlaf-Spray   
   Avitale Melatonin Depot Tabletten   
   Microbionic Melatonin Schmelztabletten   
 
 &amp;nbsp; 
 Die meisten rezeptfreien Melatonin-Präparate enthalten eine  Tagesdosis von 1 mg . Es sind aber auch Produkte mit einer leicht höheren Dosis erhältlich und solche mit  zeitlich versetzter Wirkstoffabgabe  (Depot-Effekt). Das Medikament ist je nach Anwendungsfall zwischen zwei Stunden und einer halben Stunde vor dem Zubettgehen einzunehmen, näheres entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage. 
 Wie schon beim Baldrian sind auch Melatonin-Kombi-Präparate erhältlich, die noch weitere schlaffördernde Substanzen enthalten, etwa: 
 
   Hoggar Melatonin Duo Kapseln  , kombiniert mit Lavendelöl, Passionsblumenextrakt und Vitamin B6 
   Medibond Melatoflexx 360 ° Kapseln  , kombiniert mit Melisse, Ashwagandha und Vitamin B6 
   dormiLoges 1 mg Melatonin plus Tryptophan  , kombiniert mit L-Tryptophan und Vitamin B6 
 
 Es gibt derzeit keinen Grund zur Annahme, das Melatonin einen Gewöhnungseffekt hat oder abhängig macht. 
   Nebenwirkungen und wichtige Hinweise 
 Unter anderem folgende  Nebenwirkungen  können laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) schon bei einer geringen Melatonin-Dosierung von 1 mg pro Tag oder weniger auftreten:⁴ 
 
 Schwindel 
 Kopfschmerzen 
 Schläfrigkeit 
 Albträume 
 Blutdruckabfall 
 verringerte Aufmerksamkeit 
 Kraftlosigkeit 
 Desorientiertheit und Benommenheit am Morgen 
 verlängerte Reaktionszeit 
 
 &amp;nbsp; 
 Um das Risiko zu minimieren, darf die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge bei Nahrungsergänzung mit Melatonin keinesfalls überschritten werden. Nahrungsergänzungsmittel dienen darüber hinaus nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und einen gesunden Lebensstil. 
 Von einer unkontrollierten Einnahme melatoninhaltiger Nahrungsergänzungsmittel rät das BfR bei Kindern und Jugendlichen sowie Schwangeren, Stillenden und Frauen mit Kinderwunsch ab. Es ist derzeit unklar, ob Melatonin die Fruchtbarkeit herabsetzt.⁴ 
 Generell wird  Schwangeren und Stillenden  zunächst eine  Rücksprache mit dem Arzt  empfohlen. Gleiches gilt bei der Langzeiteinnahme und für Personen, die Medikamente einnehmen. Personen mit einer Leber- und Nierenerkrankung oder einer Autoimmunerkrankung sollten kein Melatonin verzehren. 
 Unter Umständen kann die beruhigende Wirkung von Melatonin-Präparaten bis zum nächsten Tag anhalten. Daher ist es möglich, dass die Fähigkeit  zum Führen eines Kraftfahrzeugs oder anderer Maschinen  durch den Wirkstoff  beeinträchtigt  wird. 
 Nehmen Sie Melatonin also tatsächlich nur vor dem Schlafengehen ein und sehen Sie von der Kombination mit Alkohol ab. 
   Für wen eignet sich Melatonin? 
 Bei gesunden Menschen sorgt die natürliche Melatonin-Produktion des Körpers für einen erholsamen Schlaf dank  kurzer Einschlafzeit.  Daher greifen vor allem Personen auf Melatonin-Präparate zurück, deren natürlicher Schlaf-Wach-Rhythmus (beispielsweise durch Jetlag) aus dem Takt geraten ist. Auch ältere Menschen, deren Melatonin-Produktion im Laufe des Alterns abgenommen hat, verwenden Melatonin mit dem Wunsch, die Einschlafzeit zu verkürzen und die Schlafqualität zu erhöhen. 
 Möchten Sie mehr über   Melatonin   erfahren, können Sie sich vertiefend auch unseren Ratgeber zu diesem Thema durchlesen. 
   Was ist besser: Baldrian oder Melatonin? 
 Ob sich Baldrian oder Melatonin besser bei Schlafproblemen eignet, hängt vom individuellen Anwendungsfall ab. 
 Der Extrakt aus der  Baldrianwurzel  ist eine pflanzliche Substanz, die seit Jahrhunderten traditionell genutzt wird, insbesondere in  stressigen Lebensphasen , die ein Zur-Ruhe-Kommen am Abend erschweren. Die wissenschaftliche Evidenz zur Wirkung ist nicht eindeutig, dennoch wird Baldrian von vielen Menschen als  natürliche Schlafhilfe  geschätzt. Präparate mit Baldrian gelten im Allgemeinen als  gut verträglich . 
  Melatonin  ist ein körpereigenes Hormon, das den Schlaf-Wach-Rhythmus steuert. Es kann für Personen sinnvoll sein, die unter  Jetlag  leiden oder ihren Einschlafprozess bewusst unterstützen möchten. Besonders Menschen, die  unregelmäßige Schlafzeiten  haben, wie  Schichtarbeiter  oder  Vielreisende , nutzen es häufig. Auch Melatonin-Präparate gelten im Allgemeinen als recht gut verträglich. 
 Suchen Sie nach einem Mittel, das Ihren  Tag-Nacht-Rhythmus gezielt unterstützt  und Ihnen dabei hilft,  schneller einzuschlafen , könnten Sie die Einnahme von  Melatonin  in Betracht ziehen. Sind Ihre Einschlafprobleme verursacht von  nervöser Unruhe  oder  Anspannung  und ist darüber hinaus das  Durchschlafen  ein Thema bei Ihnen, eignen sich Präparate mit  Baldrian  möglicherweise besser. 
 Wichtig ist auf jedem Fall, dass Sie  keine Überempfindlichkeit  gegen den Wirkstoff haben, sich an die vorgegebenen Dosierungen halten und darüber Kenntnis haben, dass trotzdem Nebenwirkungen auftreten können. Besprechen Sie Ihr Einnahmevorhaben daher besser mit Ihrem Arzt, insbesondere, wenn Erkrankungen vorliegen und regelmäßig Medikamente eingenommen werden müssen. 
  Übrigens:  Betroffene von Schlafstörungen müssen sich nicht unbedingt entscheiden, ob sie Baldrian oder Melatonin einnehmen möchten. Der Handel hält auch Mittel vor, die  beide Wirkstoffe  beinhalten. Diese Präparate enthalten eine Kombination aus Baldrian und Melatonin und ggf. weiteren schlaffördernden Inhaltsstoffen: 
 
   Wick ZzzQuil Gute Nacht Weichgummis   (plus zusätzlich Vitamin B6, Kamille und Lavendel) 
   Lunalaif Guter Schlaf Kombi DEPOT Tabletten   (plus zusätzlich Goldmohn) 
   Oyono Nacht Intens Tabletten   (plus zusätzlich Ashwagandha und Lavendel) 
 
 &amp;nbsp; 
 Weder für Baldrian noch für Melatonin gibt es ausreichende Studien, die eine sichere Einnahme über einen längeren Zeitraum belegen. Bei  chronischen Schlafstörungen  sollte von einer dauerhaften Einnahme dieser Wirkstoffe abgesehen werden. Hier wird eine  ärztliche Abklärung  und Beratung empfohlen. 
 
 ¹ European Medicines Agency. Zuletzt abgerufen am: 01.04.2025. URL: https://www.ema.europa.eu/en/documents/herbal-monograph/final-european-union-herbal-monograph-valeriana-officinalis-l-radix_en.pdf 
 ² National Center for Complementary and Integrative Health. Zuletzt abgerufen am: 01.04.2025. URL: https://www.nccih.nih.gov/health/valerian 
 ³ EU Register on nutrition and health claims. Zuletzt abgerufen am: 01.04.2025. URL: https://sinut.it/Download/EasyCms/EFSAeuRegister_72676_74903.pdf 
 ⁴ Bundesinstitut für Risikobewertung. Zuletzt abgerufen am: 01.04.2025. URL: https://www.bfr.bund.de/cm/343/melatoninhaltige-nahrungsergaenzungsmittel-bfr-weist-auf-moegliche-gesundheitsrisiken-hin-2024.pdf 
 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2025-04-02T15:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Innerliches Zittern – Symptome, Ursachen und Bewältigungsstrategien</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/innerliches-zittern-symptome-ursachen-und-bewaeltigungsstrategien</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/innerliches-zittern-symptome-ursachen-und-bewaeltigungsstrategien"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Leiden Sie häufiger unter einem unangenehmen Kribbeln oder Summen im Körper, das schwer zu erklären ist? Dieses Phänomen kann verschiedene Ursachen haben, die von Stress bis zu gesundheitlichen Problemen reichen. Was genau dahinter steckt, und wie können Sie ein innerliches Zi...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Innerliches Zittern bezeichnet ein Phänomen, bei dem im  Körperinneren ein Zittern wahrgenommen wird , ohne dass ein äußerliches Muskelzittern zu sehen ist. Es handelt sich um eine Form der inneren Unruhe, die sowohl körperliche als auch seelische Ursachen haben kann. Oftmals ist das innerliche Zittern eine körperliche Reaktion auf  Angst und Stress . Welche Ursachen noch eine Rolle spielen und wie Sie Ihr innerliches Zittern in den Griff bekommen können, erfahren Sie in diesem Artikel. 
 
   Was ist innerliches Zittern?   
   Welche Symptome gehen mit innerlichem Zittern einher?   
   Was sind die Ursachen für innerliches Zittern?   
   Bewältigung von innerlichem Zittern   
   Fazit   
 
   Was ist innerliches Zittern? 
 Betroffene beschreiben ein innerliches Zittern auch als Kribbeln, Summen, Vibrieren, Brummen, Beben oder Flattern und sie verspüren es – selbst im absoluten Ruhezustand – entweder in bestimmten Körperteilen oder am ganzen Körper. Häufig kommt das innerliche Zittern in den Beinen, in den Armen und im Rumpf vor. Die Vibrationen treten kurzzeitig auf oder halten über einen längeren Zeitraum an. Für Außenstehende sind keine Zitterbewegungen, wie man sie beispielsweise vom Frieren kennt, sichtbar. 
 Die Unruheempfindung ist an sich nicht gefährlich, sie kann aber auf eine vorliegende Grunderkrankung (z.B. der Schilddrüse oder der Psyche) hinweisen, insbesondere dann, wenn sie mit weiteren körperlichen oder seelischen Beschwerden einhergeht. Innerliches Zittern quält die Betroffenen; für sie ist der Zustand meist  unangenehm oder beunruhigend . Bleibt das Problem über einen längeren Zeitraum bestehen, kann sich der Leidensdruck stark steigern und das die Lebensqualität einer Person stark beeinträchtigen. Zum Glück ist inneres durch Unruhe bedingtes Zittern durch eine Änderung des Lebensstils, etwa durch die Minimierung der individuellen Stressfaktoren, die gezielte Anwendung von Entspannungstechniken, aber auch durch mehr Bewegung im Alltag und eine gesündere Ernährung, in den meisten Fällen gut in den Griff zu bekommen. 
   Welche Symptome gehen mit innerlichem Zittern einher? 
 Die Beschwerden beschränken sich häufig nicht nur auf das innerliche Zittern im Körper, sondern stellen die Betroffenen vor  viele weitere alltägliche Herausforderungen . Einige Patienten etwa erfahren die innere Unruhe weniger als Zittern, sondern eher als lautes Dröhnen oder Rauschen in ihrem Kopf. Und das direkt morgens nach dem Aufwachen. Bei anderen vibriert der Körper, mal mit mal ohne erkennbaren Auslöser, tagsüber eine Zeit lang und abends legen sich die Beschwerden wieder. Die Problematik variiert je nach Person und Ursache für das innerliche Zittern. 
 Folgende Symptome und Begleiterscheinungen kommen jedoch besonders oft vor: 
 
  Innere Vibration:  Erkrankte verspüren ein Zittern im Inneren ihres Körpers, ohne dass von außen eine Muskelkontraktion sichtbar ist. Das Kribbeln betrifft je nach Ausprägung einzelne Teile des Körpers oder den gesamten Körper. Hinzu kommt in manchen Fällen, dass der Kopf summt oder brummt. 
  Nervosität:  Das innerliche Zittern tritt zusammen mit einer allgemeinen Anspannung und Unruhe auf. Die Nervosität geht manchmal auch in ein Angstgefühl über und kann Panikattacken auslösen. 
  Konzentrationsschwierigkeiten:  Betroffenen fällt es schwer, sich zu konzentrieren und aufmerksam zu sein, da das Zittern ihre Wahrnehmung beeinträchtigt. 
  Schlafprobleme:  Es kommt zu Ein- und Durchschlafstörungen, die die Schlafqualität auf Dauer mindern und weitere Beschwerden wie Müdigkeit, Leistungsabfall etc. mit sich bringen können. 
 
 Wenn Sie ein innerliches Zittern bemerken, das Sie in Ihrem Wohlbefinden einschränkt und bei Ihren alltäglichen Verrichtungen einschränkt, dann zögern Sie nicht,  einen Arzt aufzusuchen . 
   Was sind die Ursachen für innerliches Zittern? 
 Innerliches Zittern hat mehrere mögliche Ursachen. Zum einen ist es ein  Begleitsymptom   verschiedener Erkrankungen oder Zustände . Zum anderen tritt das Problem auch bei seelischer Unruhe aufgrund einer  psychischen Belastung  auf. 
   
 Psychische Ursachen 
 Psychische Belastung ist die häufigste Ursache für innerliches Zittern. Stehen Sie ständig unter Strom und finden keine ausreichende Entspannung, ist  Ihr Körper permanent hohem Stress ausgesetzt  und das dauernd gereizte Nervensystem kann in der Folge mit Überaktivierung und überschießenden Impulsen antworten. Intensiver Stress kann sich gefährlich auf Ihre Lebensqualität auswirken. Wenn Sie unter chronischem Stress leiden, sind Sie weniger leistungsfähig, reizbarer, werden schneller krank und haben ein erhöhtes Risiko für diverse psychische Erkrankungen. Es ist daher ratsam, innerliches Zittern, Schlafprobleme und Nervosität als  Warnsignal  zu deuten, mit dem Ihr Körper Sie darauf aufmerksam machen will, dass es an der Zeit ist, einen sprichwörtlichen Gang zurückzuschalten. 
 Innerliches Zittern im Körper kann außerdem ein Symptom psychischer Erkrankungen sein. Dazu gehören vor allem Angststörungen und Depressionen, aber auch Schizophrenie, Demenz und bipolare Störungen. Die Symptomatik ist weiterhin oft Teil einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) als eine typische Folge eines Traumas. 
 Körperliche Ursachen 
 Rührt das Zittern im Inneren nicht von einer seelischen Dysbalance her, stecken körperliche Unzulänglichkeiten bzw. eine Erkrankung dahinter. 
 Restless-Legs-Syndrom 
 Eine weit verbreitete neurologische Störung ist das Restless-Legs-Syndrom (RLS). Hier spüren Betroffene Missempfindungen in den Beinen (vereinzelnd auch in anderen Körperregionen). Die Missempfindungen werden als ein Kribbeln, ein Ziehen oder ein Brennen beschrieben und lösen einen starken Bewegungsdrang aus. RLS zählt zu den schlafbezogenen Bewegungsstörungen, da das Syndrom hauptsächlich in Ruhe auftritt und zu gravierenden Schlafproblemen führen kann. 
 Magnesium-Mangel 
   Magnesium   ist ein wichtiger Mineralstoff, der unter anderem eine große Rolle bei der Nerven- und Muskeltätigkeit spielt. Ein Mangel äußert sich durch Müdigkeit, erhöhte Reizbarkeit sowie psychische und körperliche Unruhe. Typisch sind insbesondere neuromuskuläre Symptome: Betroffene leiden an Muskelkrämpfen und -verspannungen, Zuckungen, innerlichem Zittern und Taubheit. Ein Kribbeln macht sich zuallererst in den Fingern und Füßen bemerkbar. Ein Magnesium-Mangel entsteht zum Beispiel durch eine unausgewogene Ernährung, einen erhöhten Magnesiumbedarf aufgrund von sportlicher Betätigung, Stress oder Schwangerschaft oder durch verschiedene Erkrankungen. 
 Schilddrüsenüberfunktion 
 Bei der Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) produziert die Schilddrüse zu viele Hormone. Dadurch geraten viele Körperfunktionen in ein Ungleichgewicht und insbesondere das Herz arbeitet unnötig viel. Das führt zu Herzrasen, übermäßigem Schwitzen, Nervosität, Gewichtsverlust, Bluthochdruck und innerlichem Zittern. 
 Bewegungsmangel und schlechte Haltung 
 Längeres Sitzen fördert muskuläre Verspannungen. Diese beeinträchtigen wiederum die Nerven, die mit den Armen und Beinen verbunden sind. Zu den Folgen gehören Taubheitsgefühle und Kribbeln. Bei muskulären Verspannungen leiden Betroffene häufig zusätzlich unter Kopfschmerzen, Bewegungseinschränkungen, Übelkeit und Schwindel. Die Verspannungen treten meist im Nacken oder im Rücken auf. Ein schlechte Haltung und ungünstige ergonomische Faktoren verstärken die Problematik. Bewegungsmangel hat auch einen negativen Einfluss auf die Psyche. Faktoren wie Ängste und innere Unruhezustände können sich durch übermäßiges „Herum“-Sitzen in der Freizeit verstärken. 
 Unterzuckerung 
 Bei einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) enthält das Blut zu wenig Glukose. Unter anderem das Gehirn ist auf Zucker als Energiequelle angewiesen. Es reagiert schon auf leichte Unterzuckerung mit der Ausschüttung von Adrenalin, was neben vielen weiteren Nervosität, innerliches und äußeres Zittern, Schwitzen und Hunger auslöst. Unterzuckerungen erleben vor allem Diabetiker als Nebenwirkung ihrer Medikamente gegen einen zu hohen Blutzuckerspiegel. 
 Wechseljahre 
 Nicht alle Frauen haben Beschwerden, wenn sie in die Wechseljahre kommen. Ein Drittel aller Frauen erleben in dieser Phase ihres Lebens allerdings verschiedene, teils stark belastende Symptome. Dazu gehören auch innerliches Frieren und Zittern, Nervosität und eine allgemeine Unruhe. Die Probleme hängen mit hormonellen Veränderungen zusammen, da die Eierstöcke nach und nach immer weniger Östrogen produzieren und der Körper eine Zeit lang braucht, um sich darauf einzustellen. 
 Schlafmangel 
 Chronischer Schlafmangel wirkt sich auf vielen Ebenen negativ auf die Lebensqualität und die körperliche sowie geistige Gesundheit aus. Studien haben festgestellt, dass Schlafmangel auch die Nervenfunktion beeinträchtigen kann, wodurch sich koordinative Fähigkeiten und Feinmotorik verschlechtern. Darüber hinaus können die Nerven nicht mehr ausreichend regenerieren, weil dieser Prozess im Schlaf stattfindet. Das führt zu einer Überempfindlichkeit der Nerven, wodurch die betroffenen Personen Reize schneller als unangenehm und schmerzhaft wahrnehmen. Das erschöpfte Nervensystem und die damit verbundene intensiver spürbare Nervenaktivität macht sich auch durch innerliches Zittern, Kribbeln und Schwindelgefühl bemerkbar. 
 Infektionen und Virus-Erkrankungen 
 Innerliches Zittern kann eine Langzeitfolge verschiedener Infektions- und Viruserkrankungen sein, bei denen das Nervensystem in Mitleidenschaft gezogen wird. Zu nennen ist hier beispielsweise Lyme-Borreliose, wenn sie eine Entzündung der Nervenknoten auslöst. Auch Long COVID-Patienten berichten über innerliches Zittern, wobei die Zusammenhänge noch nicht hinreichend erforscht sind. 
 Medikamente und Entzug 
 Bei manchen Medikamenten gehören innerliches Zittern und Unruhe zu den Nebenwirkungen. Werfen Sie einen Blick in den Beipackzettel, wenn Sie Medikamente einnehmen und unter Zitterzuständen leiden. Möglicherweise ist es unter Absprache mit einem Arzt nötig, die Dosierung zu verringern. Weiterhin tritt innerliches Zittern als Entzugssymptom bei verschiedenen Substanzen auf, darunter zum Beispiel Alkohol. 
 Koffein und andere Stimulanzien 
 Genau wie Medikamente stimuliert auch Koffein das Nervensystem. Ein übermäßiger Konsum führt zu körperlichem Stress und verursacht so unter anderem innerliches Zittern, Unruhe, Nervosität und Angstgefühle. Andere Stimulanzien mit ähnlicher Wirkung sind Nikotin, Amphetamine und Kokain. 
 Lassen Sie sich ärztlich untersuchen, um behandlungsbedürftige körperliche Ursachen auszuschließen und  individuelle Beratung  zu erhalten. 
   
   Bewältigung von innerlichem Zittern 
 In vielen Fällen hängt die innerliche Unruhe mit Stress oder einer  ungesunden Lebensweise  zusammen. Um das innerliche Zittern im Körper zu reduzieren oder verschwinden zu lassen, müssen Sie diese Faktoren unbedingt als mögliche Auslöser für Ihr Leiden in Betracht ziehen und aktiv dagegen vorgehen. So kann es beispielsweise schon helfen, wenn Sie lernen, bewusst zu entspannen, gesünder essen und mehr Bewegung in Ihren Alltag integrieren. Nicht zuletzt gibt es auch pflanzliche Wirkstoffe, die die  Nerven beruhigen und Entspannung fördern können . Erfahren Sie hier, was Sie im Detail tun können. 
 Ernährung und Reduzierung ungünstiger Lebensgewohnheiten 
 Eine ausgewogene und vitalstoffreiche Ernährung bildet die Grundlage für den reibungslosen Ablauf aller körperlichen Prozesse. Dazu gehört, dass Sie  hochwertige Eiweiße,   Vitamine  , komplexe Kohlenhydrate und Mineralstoffe  zu sich nehmen. Für das Nervensystem besonders wichtig sind: 
 
 Die Vitamine B1, B2, B6, B12 und Niacin (z.B. in Nüssen) 
   Vitamin C   (z.B. in Paprika und Obst) 
 Magnesium und   Kalium   (z.B. in hohen Mengen in Bananen und Avocados) 
   Jod   (in Jodsalz und Meeresfrüchten) und Kupfer (z.B. in Kakao und Cashewkernen) 
 Eiweiß (z.B. in Eiern, Sojaprodukten und Fisch) 
 
 Vermeiden Sie Lebensmittel, die innere Unruhe begünstigen. Dazu gehören Produkte mit Einfachzucker (viele Süßigkeiten) und Speisen mit schnellen Kohlenhydraten wie Weißbrot und Weißmehl-Pasta. Diese Speisen lassen den Blutzuckergehalt  schnell ansteigen  und ihn kurze Zeit später  ebenso schnell wieder abfallen . Die Folge ist ein  plötzlicher Energieabfall , der mit Unruhe, Nervosität und innerlichem Zittern im Körper einhergeht. Genussmittel wie Kaffee, Energy-Drinks, Zigaretten und Alkohol bedeuten für den Körper großen Stress. Reduzieren Sie daher den Konsum oder verzichten Sie ganz darauf, wenn Sie an nervösen Unruhezuständen und innerlichem Zittern leiden. 
 Bewegung 
 Gerade gegen die Bewältigung von Stress ist körperliche Aktivität eine sehr hilfreiche Methode. Dabei setzt Ihr Gehirn nämlich  Endorphine  frei, die zu den sogenannten „Glückshormonen“ gehören und Stress effektiv abbauen. Außerdem bekommen Sie durch die Endorphin-Ausschüttung eine bessere Stimmung, sind ausgeglichener und glücklicher. Das Durchführen von sehr anstrengenden Sportarten ist dafür weder nötig noch nützlich. Wählen Sie stattdessen die Ausdauer fördernde  Aktivitäten wie Schwimmen, Laufen oder Radfahren  aus. Selbst ein kurzer Spaziergang – am besten im Grünen – kann Wunder bewirken und innere Unruhe merklich lindern. 
 Gut zu wissen: Haben Sie gewusst, dass sich der Aufenthalt im Wald positiv auf die Gesundheit auswirkt? Vor allem die bewusste Wahrnehmung der besonderen Wald-Aromen wirkt Stress entgegen. Regelmäßiges „Waldbaden“ kommt so einer therapeutischen Maßnahme nahe. 
 Gerade wenn Sie beruflich viel sitzen, sollten Sie hin und wieder aufstehen und ein paar Schritte gehen. Das reduziert nicht nur Ihren Stresspegel, sondern verbessert auch Ihre Konzentration und wirkt Muskelverspannungen entgegen. 
 Aktive Entspannung 
 Ständige Anstrengung und Anspannung sind Gift für Ihren Körper. Daher sollten Sie sich Strategien überlegen, um  Stress im Alltag zu reduzieren . Das gelingt Ihnen zu Beispiel durch gezielte Entspannungsmethoden wie etwa: 
 
 Yoga 
 Autogenes Training 
 Atemübungen (wie etwa die 4-7-8-Atemübung) 
 Meditation 
 Achtsamkeitsübungen 
 
 Durch diese oder andere Übungen lernen Sie, Ihren Körper bewusst wahrzunehmen, Ihre Muskulatur zu entspannen und Nervosität abzulegen. Probieren Sie verschiedene Methoden aus, um herauszufinden, mit welcher Sie am besten zurechtkommen. Vielleicht hilft es Ihnen auch, zunächst an professionellen Entspannungskursen teilzunehmen. So lernen Sie zum einen, wie es geht und sind zum anderen gezwungen, sich bewusst wöchentlich Zeit für sich selbst freizuschaufeln. 
  Bonustipp:  Geben Sie nicht gleich auf, wenn Ihre Entspannungsübung nicht sofort Wirkung zeigt. Auch Entspannung muss man lernen. Es kann etwa zwei bis drei Wochen dauern, bis sich die ersten Erfolge zeigen und die innere Unruhe nachlässt. 
 Eine häufige Quelle für Stress und innere Unruhe ist das Gefühl der Überforderung.  Effektives Zeitmanagement  und die  Priorisierung von Aufgaben  helfen Ihnen dabei, dieses Gefühl zu reduzieren. Setzen Sie sich realistische Ziele und treten Sie Ihrer Gesundheit zuliebe auch mal einen Schritt zurück. Genehmigen Sie sich  regelmäßig Pausen  von der Arbeit oder dem stressigen Familienalltag. 
 Nahrungsergänzung und Arznei aus der Apotheke 
 Bestimmte Wirkstoffe dienen der  Nervenberuhigung  und der  Entspannung . Setzen Sie sie bei nervöser Unruhe und innerlichem Zittern ein, um besser entspannen zu können und leichter in den Schlaf zu finden.   Pflanzliche Beruhigungsmittel   kommen häufig ohne Nebenwirkungen aus. Trotzdem sollten Sie sie nicht dauerhaft einnehmen, sondern mit der Zeit lernen, auch ohne medizinische Hilfsmittel Wege zu finden, Ihre Unruhe zu reduzieren. Prüfen Sie stets eventuell vorhandene Warnhinweise der Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel und sprechen die Einnahme sicherheitshalber mit Ihrem Arzt ab. Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie  Allergiesymptome oder Anzeichen von Unverträglichkeiten  bemerken und stellen Sie Einnahme in diesem Fall sofort ein. 
 Folgende  Inhaltsstoffe  können zur  Minimierung von innerlichem Zittern  und ständiger Unruhe beitragen: 
 
 Baldrian 
 Lavendel 
 Johanniskraut 
 Melisse 
 Kamille 
 Passionsblume 
 Schwarznessel 
 Weißdorn 
 Hopfen 
 Scheinmyrte 
 Traubensilberkerze 
 Brechnuss 
 Zincum isovalerianicum 
 
 Mittel mit diesen und weiteren Wirkstoffen gibt es als Tabletten, Kapseln, Öl oder Teemischungen. Einige Präparate enthalten zudem eine Kombination aus verschiedenen Wirkstoffen. 
 Wichtig: Hält Ihr innerliches Zittern länger an und zeigen die in diesem Ratgeber vorgeschlagenen Maßnahmen zur Selbsthilfe keine zufriedenstellende Wirkung, konsultieren Sie bitte einen Arzt. Erzeugt das schiere Vorhandensein des Zitterns nämlich wiederrum ungute Gefühle der Beunruhigung bei Ihnen, kann ein Teufelskreis entstehen, der das Symptom verstärkt! 
   Fazit 
 Innerliches Zittern ist von außen nicht wahrnehmbar, fühlt sich aber für den Betroffenen selbst sehr real an. Während viele verschiedene Erkrankungen und andere Einflüsse innerliches Zittern verursachen können, bleibt die häufigste Erklärung psychischer Stress. Anpassungen im Lebensstil und Methoden zur gezielten Entspannung helfen vielen Patienten dabei, ihre innere Unruhe und somit auch das innerliche Zittern zu reduzieren. Nahrungsergänzung oder Arznei mit bestimmten Wirkstoffen begünstigen durch einen beruhigenden Effekt die Genesung. 
 
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise   Medicalnewstoday. Causes and treatment for internal vibrations. Zuletzt abgerufen am 20.08.24. https://www.medicalnewstoday.com/articles/322217  Pastushenko. Innerliches Zittern: Ursachen, Symptome und Bewältigung. Zuletzt abgerufen am 20.08.24. https://pastushenko.de/innerliches-zittern/  Deutsche Familienversicherung. Innere Unruhe: Ursachen, Symptome, Behandlung. Zuletzt abgerufen am 20.08.24. https://www.deutsche-familienversicherung.de/krankenhauszusatzversicherung/ratgeber/artikel/innere-unruhe-ursachen-symptome-therapie/   
                ]]>
            </content>

                            <updated>2024-09-02T14:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Ich kann nicht schlafen: Tipps zum durch- und einschlafen</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/ich-kann-nicht-schlafen-tipps-zum-durch-und-einschlafen</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/ich-kann-nicht-schlafen-tipps-zum-durch-und-einschlafen"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Viele Menschen leiden unter Schlafstörungen und haben regelmäßig Probleme mit dem Einschlafen bzw. Durchschlafen. Solche Ein- und Durchschlafstörungen können für die Betroffenen sehr belastend sein. Der Schlafmangel und die Unterbrechungen beeinträchtigen die Erholung von Körp...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 
   Zusammenfassung: Was hilft bei Einschlafproblemen und Schlafstörungen?   
 Pflanzliche Mittel wie  Baldrian ,  Lavendel  oder  Passionsblume  wirken beruhigend und erleichtern das Einschlafen; bei Bedarf kann auch der körpereigene Stoff  Melatonin  den Schlaf-Wach-Rhythmus unterstützen. Beruhigende Düfte wie  Lavendel  oder  Zirbe  sowie  Kräutertees  aus  Kamille ,  Pfefferminze  oder  Baldrian  schaffen zusätzlich eine entspannte Atmosphäre. 
 Hilfreich sind außerdem  Entspannungstechniken  wie die  Progressive Muskelentspannung  oder die  4-7-8-Atemtechnik , die Körper und Geist beruhigen. Auch  Atemmeditationen ,  beruhigende Podcasts  oder  sanfte Musik  erleichtern das Abschalten. Für einen erholsamen Schlaf sorgen ein  kühles, gut gelüftetes Schlafzimmer ,  feste Schlafzeiten , der  Verzicht auf Bildschirme  vor dem Zubettgehen sowie ein  bequemes Bett mit passender Matratze . 
 Bei  starken und regelmäßigen Schlafstörungen  ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Gegebenenfalls werden dann stärkere Schlafmittel verschrieben. 
 
 Nächtliches Wälzen im Bett und der ständige Blick auf die Uhr – für viele Menschen ist  Schlaflosigkeit  quälende Realität. Doch der ständige Kampf gegen  schlaflose Nächte  kann nicht nur die physische Gesundheit beeinträchtigen, sondern auch unsere  mentale   und emotionale Stabilität  herausfordern. 
 Damit Sie ab sofort aktiv etwas gegen Schlafprobleme tun können und Schlafmangel schon bald der Vergangenheit angehört, bieten wir Ihnen nicht nur  sofort umsetzbare Tipps , um die nächtliche Ruhe zu verbessern, sondern auch  lang- und mittelfristige Maßnahmen , um das Problem an der Wurzel zu packen. Zusätzlich werfen wir einen Blick auf mögliche Ursachen für Schlafstörungen. 
 Schnell einschlafen: Diese Tipps helfen sofort 
 Schlaflosigkeit kann quälend sein und so sind bei den Betroffenen schnelle und effektive Lösungen gefragt. Neben  beruhigenden Tees, pflanzlichen Mitteln und leichter Arznei  gibt es bewährte Methoden, die Sie sofort anwenden können, um schneller einzuschlafen. 
 Pflanzliche Mittel und sanfte Arznei 
 In unserem Shop finden Sie ein  vielfältiges Angebot von freiverkäuflichen Medikamenten , die Ihnen bei Schlafproblemen helfen können. Insbesondere wenn die Schlafprobleme unregelmäßig auftreten, kann die Einnahme von rezeptfreien Tabletten eine Option sein. Nachfolgend stellen wir Ihnen  die wichtigsten Wirkstoffe  vor, die sich in den bei uns erhältlichen Schlafmitteln befinden: 
 
   Melatonin  : Melatonin ist ein  körpereigenes Hormon , das eine entscheidende Rolle im  Schlaf-Wach-Rhythmus  spielt. Die Einnahme von Melatonin als  Nahrungsergänzung  kann helfen, den Schlafzyklus zu regulieren und die Einschlafzeit zu verkürzen. 
  Doxylamin  (zum Beispiel   Hoggar Night  ): Doxylamin wirkt  beruhigend  und hat die Fähigkeit, die Aktivität des Neurotransmitters Histamin zu blockieren. Histamin ist im Gehirn an der Regulation des Schlaf-Wach-Rhythmus beteiligt. Durch die Blockade von Histamin kann Doxylamin Schläfrigkeit fördern und die Einschlafzeit verkürzen. 
  Baldrian  (zum Beispiel   Baldriparan  ): Baldrian ist eine natürliche Substanz, die oft zur Förderung des Schlafs verwendet wird. Die Wurzel des Baldrianstrauchs enthält Verbindungen, die  beruhigende und entspannende Eigenschaften  haben. Dies kann dazu beitragen, Angstzustände zu reduzieren und eine allgemeine Entspannung des Nervensystems zu fördern. 
  Lavendel  (zum Beispiel   Lasea  ): Produkte mit Lavendelöl werden aufgrund ihrer  beruhigenden Wirkung  oft als pflanzliche Alternative zur Bewältigung von Stress, Unruhe und nervösen Schlafstörungen genutzt. 
  Passionsblume  (zum Beispiel   Lioran  ): Das Extrakt der Passionsblume wird traditionell für seine  beruhigenden Eigenschaften  geschätzt und kann helfen,  Nervosität und Unruhe  abzubauen, was sich positiv auf den Schlaf auswirken kann. 
 
 Es ist wichtig zu beachten, dass  individuelle Reaktionen  auf diese Substanzen variieren können. Vor der Einnahme ist es daher ratsam, mit einem Arzt oder Apotheker zu sprechen, insbesondere wenn bereits Medikamente eingenommen werden oder bestehende Erkrankungen vorliegen. Auch wenn Sie über längere Zeit nicht richtig schlafen können, ist die Rücksprache mit einem Experten dringend geboten. Er wird prüfen, ob Sie ggf. an Insomnie leiden und ob für Sie ein stärkeres, verschreibungspflichtiges Schlafmittel infrage kommt. 
 Düfte und Tees bei Schlafproblemen 
 Düfte und Tees spielen eine entscheidende Rolle beim Schaffen einer beruhigenden Umgebung, die den Weg zu einem entspannten Schlaf ebnen kann. 
  Aromatherapie , d.h. die Verwendung von  Düften zur Förderung von Wohlbefinden , hat gezeigt, dass bestimmte Aromen, wie Lavendel oder Kamille, eine beruhigende Wirkung haben können.   Lavendelduft   beispielsweise ist bekannt für seine stressreduzierenden Eigenschaften und kann eine entspannende Atmosphäre im Schlafzimmer schaffen. Auch der   holzige Duft der Zirbe   kann Unruhezustände ausgleichen und so für innere Harmonie sorgen. Für das Schlafzimmer gibt es unzählige Zirbenholz- und auch Lavendel-Produkte, vom Kissen über Duftöl bis hin zum Spray, die sich auch bei Menschen ohne Schlafproblemen großer Beliebtheit erfreuen. 
   Tees  , insbesondere Kräutertees wie  Kamille, Pfefferminze oder Baldrian , enthalten oft natürliche Inhaltsstoffe, die beruhigend und schlaffördernd wirken. Die Wärme des Tees allein kann schon entspannend sein, während die spezifischen Kräuter zusätzlich beruhigende Effekte entfalten können. Im Handel sind oft spezielle Mischungen erhältlich, die extra dafür kreiert worden sind, um beim Einschlafen zu helfen. 
 Die bewusste Integration dieser Düfte und Tees in die  abendliche Routine  kann eine positive Wirkung auf den Schlaf haben. Durch das Schaffen einer entspannten und angenehmen Atmosphäre wird nicht nur der Körper auf den Schlaf vorbereitet, sondern auch der Geist beruhigt, was den Einschlafprozess erleichtern kann. Es ist ratsam, individuelle Präferenzen zu berücksichtigen und verschiedene Düfte sowie Teesorten auszuprobieren, um diejenigen zu finden, die am besten zur persönlichen Entspannung beitragen. 
 Progressive Muskelentspannung (PME): Eine sanfte Übung zum Einschlafen 
  Die Progressive Muskelentspannung (PME)  ist eine wirksame Methode, um die Anspannung des Tages abzuschütteln und einen ruhigen und erholsamen Schlaf zu fördern. Die Technik wurde von dem amerikanischen Arzt Edmund Jacobson entwickelt, der sich auf die bewusste An- und Entspannung unterschiedlicher Muskelgruppen im Körper konzentrierte. 
 Hier sind Schritte, die Sie befolgen können, um Progressive Muskelentspannung als Unterstützung beim Einschlafen zu integrieren: 
 
  Vorbereitung:  Setzen oder legen Sie sich in eine bequeme Position. Schließen Sie die Augen und atmen Sie tief ein und aus, um sich zu entspannen. 
  Muskelgruppen anspannen:  Beginnen Sie mit den Zehen und spannen Sie die Muskeln für etwa 5-10 Sekunden kräftig an. Konzentrieren Sie sich dabei vollständig auf die Anspannung. 
  Muskelgruppen entspannen:  Lösen Sie die Anspannung abrupt und spüren Sie bewusst die darauffolgende Entspannung. Atmen Sie dabei tief aus. 
  Systematisch fortfahren:  Arbeiten Sie sich durch verschiedene Muskelgruppen des Körpers - Füße, Beine, Bauch, Rücken, Arme, Nacken und Gesicht - und wiederholen Sie den Zyklus. 
  Atmung und Achtsamkeit:  Kombinieren Sie die Muskelentspannung mit einer tiefen, ruhigen Atmung. Achten Sie darauf, sich auf die Empfindungen in Ihrem Körper zu konzentrieren. 
  Wiederholen Sie nach Bedarf:  Bei Bedarf können Sie den Zyklus wiederholen, um eine tiefere Entspannung zu erreichen. 
 
 Durch regelmäßige Anwendung kann diese Methode zu einer  verbesserten Schlafqualität  beitragen und  Stress abbauen . Probieren Sie es selbst und lassen Sie sich von diesem behutsamen Weg in die wohltuende Entspannung einer ruhigen Nacht führen. 
   
 Erholsamer Schlaf mit der 4-7-8 Atemtechnik 
 Die  4-7-8 Atemtechnik , auch bekannt als die „Entspannte Atemübung“, ist eine einfache, aber wirkungsvolle Methode, um Stress abzubauen und den Schlaf zu fördern. Entwickelt von Dr. Andrew Weil, kombiniert diese Technik bewusstes Atmen mit einer spezifischen Atemfolge. 
 
  Vorbereitung:  Setzen Sie sich in eine bequeme Position und entspannen Sie Ihre Schultern. 
  Mundposition:  Platzieren Sie die Zungenspitze sanft hinter Ihren oberen Schneidezähnen und halten Sie sie dort während der gesamten Übung. 
  Einatmen (4 Sekunden):  Atmen Sie durch die Nase ein und zählen Sie dabei bis vier. Füllen Sie Ihre Lunge ruhig und gleichmäßig mit Luft. 
  Atem anhalten (7 Sekunden):  Halten Sie den Atem an und zählen Sie bis sieben. Konzentrieren Sie sich darauf, die Luft in Ihrem Körper zu halten. 
  Ausatmen (8 Sekunden):  Atmen Sie durch den Mund aus und zählen Sie dabei bis acht. Lassen Sie die Luft langsam und vollständig entweichen. 
  Wiederholen:  Wiederholen Sie diesen Zyklus für insgesamt vier Atemzüge. Nach einer Weile können Sie die Anzahl der Zyklen erhöhen, wenn Sie sich damit wohlfühlen. 
 
 Entspannt einschlafen mit beruhigenden Geschichten und Klängen 
 Eine beliebte Methode ist das  Hören von Podcast  zum Einschlafen. Wichtig ist hierbei jedoch die richtige Auswahl von Inhalten. Setzen Sie auf beruhigende Stimmen, entspannende Geschichten oder meditative Klänge, die nicht nur den Geist beruhigen, sondern auch dabei helfen können, den Stress des Tages abzubauen. Das Hören von Podcasts schafft eine ruhige Atmosphäre, die Ihnen hilft, sanft in einen erholsamen Schlaf überzugehen. 
 Laut einer  aktuellen Studie , veröffentlicht in PLOS One (The audio features of sleep music: Universal and subgroup characteristics | PLOS ONE) können bestimmte  Lieder oder Klänge den Weg zum Schlaf erleichtern  und für eine tiefere Entspannung sorgen.¹ Die Forschung zeigt, dass die Auswahl der richtigen Songs einen positiven Einfluss auf die Schlafqualität haben kann. Hier sind einige der empfohlenen Songs, basierend auf den Erkenntnissen dieser Studie: 
 
  &quot;Weightless&quot; by Marconi Union:  Die Studie bestätigte die entspannende Wirkung dieses Songs, der nachweislich Stress reduziert und eine beruhigende Atmosphäre schafft. 
  &quot;Clair de Lune&quot; by Claude Debussy:  Klassische Musik, insbesondere Debussys &quot;Clair de Lune&quot;, wurde als wirksam bei der Förderung von Entspannung und Schlafqualität identifiziert. 
  &quot;Teardrop&quot; by Massive Attack:  Die Kombination aus melodischen Klängen und einer entspannten Rhythmusstruktur erwies sich als besonders förderlich für einen stressfreien Übergang in den Schlaf. 
  &quot;The Sea&quot; by Max Richter:  Die minimalistische Klanglandschaft von Max Richters &quot;The Sea&quot; wurde positiv bewertet, um den Geist zu beruhigen und einen tiefen Schlaf zu unterstützen. 
  &quot;Spiegel im Spiegel&quot; by Arvo Pärt:  Die repetitiven, beruhigenden Klänge dieses Stücks zeigten eine positive Auswirkung auf die Schlafeffizienz. 
 
 Die Erkenntnisse dieser Studie unterstreichen die Bedeutung von gezielten,  beruhigenden Klängen   für einen entspannten Schlaf . Durch die Integration einer Playlist mit diesen oder ähnlichen Songs in Ihre Schlafroutine könnten Sie möglicherweise die Qualität Ihrer Nachtruhe verbessern. Experimentieren Sie und finden Sie heraus, welche Musik am besten zu Ihren individuellen Bedürfnissen passt. 
 Optimale Schlafumgebung: Tipps für Temperatur und Frischluft im Schlafzimmer 
 Darüber hinaus wirkt es sich positiv auf die Schlafqualität aus, wenn die  Temperatur  im Schlafzimmer  nicht über 18 Grad Celsius  beträgt und möglichst  nicht unter 15 Grad Celsius  fällt. Sorgen Sie regelmäßig für  frische Luft , indem Sie morgens und abends gut lüften (Ausnahme: Dieser Tipp gilt  nicht für Pollenallergiker ). Wer schnell friert, kann sich vor dem Schlafengehen eine wohltemperierte   Wärmflasche   ins Bett legen. Achten Sie jedoch darauf, dass diese nicht zu warm ist und Sie Ihren Körper nicht unnötig durch zu viel Hitze belasten. 
 Gedanken loslassen und Entspannung üben 
 Ob finanzielle Sorgen, Stress auf der Arbeit oder Erinnerungen an den vergangenen Tag: Wenn das  Gedankenkarussell  permanent kreist, kann es helfen zu meditieren oder gezielte Entspannungsübungen durchzuführen, um negative Gedanken zu stoppen. Eine effektive Entspannungsübung, um den Gedankenfluss zu beruhigen, ist die Atemachtsamkeit (auch Atemmeditation genannt). Hier sind die Schritte: 
 
  Bequeme Position:  Setzen Sie sich in eine bequeme Position oder legen Sie sich hin. 
  Fokussierte Atmung:  Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren Atem. Spüren Sie, wie Sie ein- und ausatmen. 
  Zählen der Atemzüge:  Zählen Sie bei jedem Atemzug bis vier und atmen Sie dann langsam und gleichmäßig aus. Konzentrieren Sie sich nur auf den Atem und versuchen Sie, alle anderen Gedanken auszublenden. 
  Gedanken beobachten:  Falls Gedanken auftauchen, versuchen Sie sie ziehen zu lassen und bringen Sie sanft Ihre Aufmerksamkeit zurück zu Ihrem Atem. 
  Wiederholung:  Wiederholen Sie diesen Prozess so lange wie nötig, um Ihren Geist zu beruhigen. 
 
 Diese Atemachtsamkeitsübung hilft dabei, den Geist zu zentrieren und störende Gedanken zu minimieren. Auch das allseits bekannte  „Schäfchenzählen“  dient dem Zweck, den Fokus auf etwas Anderes zu richten und Unwichtiges loszulassen. 
 Langfristige Maßnahmen für besseren Schlaf 
 Eine erholsame Nachtruhe sollte kein Luxus sein, denn gesunder Schlaf ist eine essenzielle Grundlage für Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit im täglichen Leben. Im Folgenden haben wir praktische Tipps aufgelistet, die langfristig Ihre Schlafqualität verbessern können. 
 Das Bett ist nur zum Schlafen da 
 Auch wenn es noch so verlockend ist, sollten Sie der Versuchung widerstehen, Ihr Bett auch zum Arbeiten, Lesen, Essen oder Fernsehen zu nutzen. Gewöhnen Sie sich an, in Ihrem Bett ausschließlich zu schlafen – nur so kann sich auch Ihr Gehirn daran gewöhnen und das Objekt „Bett“ mit dem Vorgang „Schlafen“ verknüpfen. Indem Sie sich derart  selbst konditionieren , können Sie sich das Einschlafen mitunter deutlich erleichtern. 
 Individuelle Schlafenszeiten und Rituale 
 Ebenso wichtig ist es, möglichst feste Schlafenszeiten einzuführen und sich einen eigenen  Rhythmus  anzugewöhnen. Wenn Sie beispielsweise regelmäßig um 22:00 Uhr schlafen gehen und um 6:30 Uhr aufstehen, wird sich auch Ihr Körper daran gewöhnen. Das Resultat: Sie werden voraussichtlich jeden Abend um die gleiche Zeit müde und wachen morgens von alleine auf. So sparen Sie sich unnötigen Stress durch etwaiges Weckerklingeln und kommen ganz von selbst in den Genuss eines ausreichend langen Schlafs. Damit Sie abends müde sind und gut einschlafen können, sollten Sie außerdem möglichst darauf verzichten, tagsüber zu schlafen. Außerdem sollten Sie  mindestens eine halbe Stunde  vor dem Schlafen gehen  auf elektronische Geräte , wie etwa Ihr Handy,  verzichten . Denn das blaue Licht der Bildschirme wirkt sich negativ auf den Melatoninspiegel im Körper aus.² Können Sie durch Licht- oder Lärmbelästigung nur sehr schlecht ein- und durchschlafen, können eine verdunkelnde   Schlafmaske   sowie   Ohrstöpsel   Abhilfe schaffen. 
 Hochwertiges Bett mit bequemer Matratze und gutem Lattenrost 
 Nicht nur für den Rücken, sondern auch für einen erholsamen Schlaf ist ein bequemes Bett mit einer  hochwertigen Matratze  und einem guten Lattenrost unverzichtbar. Wer dauerhaft auf einem unbequemen Bett oder einer Schlafcouch schläft, die weder zum eigenen Körper noch zum Schlafverhalten passen, begünstigt neben starken Rückenschmerzen auch Schlaflosigkeit und dauerhafte Schlafprobleme. Eine   Gewichtsdecke   kann eine zusätzliche Bereicherung für einen erholsamen Schlaf sein. Diese speziellen Decken, auch als Schwerdecken bekannt, bieten eine  gleichmäßige Gewichtsverteilung  und können dazu beitragen, Stress abzubauen sowie eine tiefe Entspannung während des Schlafs zu fördern. Betten Sie sich in Qualität und Komfort ein, indem Sie nicht nur in eine hochwertige Matratze und einen guten Lattenrost investieren, sondern auch die entspannenden Vorteile einer passenden Gewichtsdecke in Betracht ziehen! 
 Ursachen für Schlafstörungen sind vielfältig 
   
 Ursachen für Schlafstörungen können unterschiedliche Umwelteinflüsse oder Störungen sein, die im Zusammenhang mit psychiatrischen oder organischen Erkrankungen stehen. Privater Stress, Sorgen, falsche Bettgewohnheiten sowie Lärm in der Umgebung bzw. durch einen schnarchenden Bettnachbarn können ebenfalls zu einem nicht erholsamen Schlaf beitragen. Zudem kann der Konsum von Genuss- und Suchtmitteln wie  Koffein, Alkohol und Nikotin  ebenso wie die Behandlung mit bestimmten Medikamenten den Schlaf negativ beeinflussen. Als typische Ursachen für Schlafstörungen gelten auch verschiedene Verhaltensweisen, die mit einem guten Schlaf in der Nacht und einer vollen Einsatzfähigkeit am Tag nicht zu vereinbaren sind. 
 Zur Behandlung leichter und vorübergehender Schlafstörungen können Sie wie oben beschrieben   pflanzliche Beruhigungsmittel und leichte Schlafmittel   einnehmen. Die größte Wirkung ist bei regelmäßiger Einnahme  nach ein bis zwei Wochen  erreicht. Das Schlafmittel sollte etwa 1 Stunde vor dem Schlafengehen eingenommen werden. Der Abstand zum Aufstehen bzw. die Schlafenzeit sollte stets 8 Stunden betragen, sonst besteht die Gefahr einer Aufmerksamkeitseinschränkungen am Tage. 
 Helfen Ihnen all die genannten Tipps jedoch nicht, ist ein  Arztbesuch  unumgänglich. Beraten Sie sich am besten zunächst mit Ihrem Hausarzt. Er wird folgende Aspekte bewerten: Wie Ihre Schlafbeschwerden konkret aussehen (liegt ein Einschlaf- und/oder Durchschlafproblem vor?), wie lange Sie schon damit zu kämpfen haben und wie sehr sich der fehlende Schlaf auf Ihren Alltag auswirkt. Anschließend wird darüber beraten, wie eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene medikamentöse Behandlung aussehen könnte oder ob eine Weiteruntersuchung in einem  Schlaflabor  eine Option sein könnte. 
 &amp;nbsp; 
 
 ¹ PLOS One. URL: https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0278813 Aufgerufen am 24.01.2024 
 ² Uniklinik Aachen. URL: https://www.ukaachen.de/kliniken-institute/mfa-zfa/tipps-und-service/das-handy-als-einschlafhilfe/#:~:text=Blaues%20Licht%20senkt%20den%20Melatoninspiegel&amp;amp;text=Sie%20nutzen%20ihr%20Smartphone%2C%20um,der%20k%C3%B6rperlichen%20und%20geistigen%20Entspannung Aufgerufen am 24.01.2024 
   Prozentuale Angaben im Bild zur nächtlichen Schlafdauer in Deutschland aus: https://de.statista.com/infografik/25655/umfrage-zu-schlafdauer-und-schlafproblemen-in-deutschland/ (Abgerufen am 13.03.2024)  
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2024-01-24T13:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Was ist Melatonin? Alles rund um das Schlafhormon einfach erklärt</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/was-ist-melatonin-alles-rund-um-das-schlafhormon-einfach-erklaert</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/was-ist-melatonin-alles-rund-um-das-schlafhormon-einfach-erklaert"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Leiden auch Sie unter Schlafstörungen? Mit diesem Problem sind Sie nicht allein, denn Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Ein- oder Durchschlafstörungen. Ob beruflich oder privat, Stress scheint ein unvermeidlicher Alltagsbegleiter zu sein und kostet uns Nerven und ...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Leiden auch Sie unter Schlafstörungen? Mit diesem Problem sind Sie nicht allein, denn Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Ein- oder Durchschlafstörungen. Ob beruflich oder privat, Stress scheint ein unvermeidlicher Alltagsbegleiter zu sein und kostet uns Nerven und raubt uns den Schlaf. Rasch folgt der Griff zu Tabletten, die beim Schlafen helfen sollen. Medikamente, wie verschreibungspflichtige Schlafmittel, sind kurzfristig sicher gut, sie verändern jedoch das Schlafmuster, können mit der Zeit zur Abhängigkeit führen, und die Tabletten oder andere Arzneiformen sind trotz eingehaltener Dosierung nicht frei von Nebenwirkungen. Bei der Suche nach einer Alternative sind Sie vielleicht auch schon einmal über das  Schlafhormon Melatonin  gestolpert und haben sich gefragt, was es damit auf sich hat? 
 Dann nehmen Sie sich doch ein paar Minuten Zeit, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, denn in dem nachfolgenden Artikel geben wir Ihnen Informationen darüber, was Melatonin mit der Verbesserung Ihrer Schlafqualität zu tun hat. 
 Hierbei geht es unter anderem um Folgendes: 
 
 
   Melatonin – das Hormon für einen gesunden Schlaf    
   Was genau ist Melatonin eigentlich?    
   Was macht Melatonin?    
   Alles über die körpereigene Melatoninproduktion   
   Melatoninmangel und -überschuss: Tipps für ein gesundes Level   
   Dosierung und Wirkzeit von Melatonin   
   Bezugsquellen für Melatonin und Formen der Einnahme   
   Mögliche Nebenwirkungen von Melatonin   
 
 &amp;nbsp; 
  Bitte beachten Sie, dass die in diesem Artikel gegebenen Informationen keinen Arztbesuch ersetzen!  
   Melatonin – das Hormon für einen gesunden Schlaf 
 Aus dem Alter, wo wir uns nach der Sandmännchen-Sendung ins Bett gelegt haben und sofort einschlafen konnten, sind wir schon lange raus. Mit den Jahren verändert sich unser Schlafverhalten, das mit fortschreitendem Alter nicht selten mit Schlafstörungen einhergeht. Wer kennt das nicht? Das nächtliche Aufwachen, das Licht wird eingeschaltet, ein Blick zur Uhr, viel zu früh, tagsüber fühlen wir uns dann wie gerädert. Was bleibt, ist der Traum vom gesunden Schlafen, doch die gute Nachricht lautet, es gibt einen „Stoff, aus dem die Träume sind“ und wir alle tragen ihn in uns. 
 Ausreichend  erholsamer Schlaf ist eines unserer Grundbedürfnisse , kann Erkrankungen vorbeugen und ist somit für unsere Gesundheit unerlässlich. Wer häufig schlecht schläft, besitzt ein bis zu 30 Prozent höheres Risiko, eine Herz- und Kreislauferkrankung zu entwickeln. Beim   Schlafen   finden in unserem Körper Reparaturprozesse statt. Unter anderem wachsen sogar die Muskeln, wenn wir zuvor eine eiweißreiche Ernährung zu uns genommen haben, und uns tagsüber sportlich betätigten. 
 Ein Hormon, das den Tag-und-Nacht-Rhythmus des Menschen steuert, ist Melatonin, dem zahlreiche positive Wirkungen, jedoch nur wenige Nebenwirkungen zugeschrieben werden. Für viele Patienten mit Schlafstörungen könnte  Melatonin  mit seiner schlafanstoßenden Wirkung die Lösung sein. Passende Produkte können Sie bei  Medibond  finden. 
   
   Was genau ist Melatonin eigentlich? 
 Melatonin ist ein körpereigenes Hormon, das als Zwischenprodukt des Stoffwechsels entsteht. Melatonin wird auch als „Schlafhormon“ oder  „Sandmännchen-Hormon“  bezeichnet. Es wird hauptsächlich in der erbsengroßen Zirbeldrüse, auch Epiphyse genannt, unseres Zwischenhirns ausgeschüttet. Geringe Mengen des Hormons Melatonin werden auch im Verdauungstrakt, auf der Haut und in der Netzhaut des Auges gebildet. 
 Für die Steuerung des Tag- und Nacht-Rhythmus ist allerdings vorrangig das Melatonin aus der Zirbeldrüse des Gehirns zuständig. Sie wandelt das bei Tageslicht gebildete, stimmungsaufhellende Serotonin im Dunkeln zum Schlafhormon Melatonin um. Somit ist Melatonin  das zentrale Hormon für die Steuerung des Wach-Schlaf- und Traumrhythmus . Es ist beteiligt an der Steuerung der „inneren Uhr“, auch zirkadianer Rhythmus genannt. In den Abendstunden steigt der Melatoningehalt an. Es kommt zu einer Erweiterung der peripheren Blutgefäße. Diese Erweiterung wirkt als Einschlafsignal, wir werden müde. Melatonin sendet den Organen das Signal, sich auf ihre Aufgaben und Funktionen einzustellen, die sie zum entsprechenden Zeitpunkt auszuüben haben. Und gibt uns somit Signale, wann es Zeit ist, abends ins Bett zu gehen und morgens wieder aufzustehen. 
 Die biologische Uhr bestimmt, was wir auf körperlicher und geistiger Ebene wann machen. Beispielsweise lässt sie nachts den Atem flacher werden und den Blutdruck sinken. Gleichzeitig erteilt sie den Startschuss für die nächtlichen Erholungs- und Reparaturprogramme. Deshalb sind wir nachts nur schlecht dazu zu bewegen, zu arbeiten. Das Hormon übernimmt somit eine  wichtige Rolle beim Schlaf-Wach-Rhythmus  und sorgt für das gesunde Ein- und Durchschlafen. 
 Nachts beginnt die Epiphyse beim gesunden Menschen mit vermehrter Melatonin-Ausschüttung, weil sich im Dunkeln der Lichteinfall in den Augen reduziert. Der Melatoningehalt erhöht sich langsam, dadurch werden wir schläfrig. Der  Melatoninspiegel steigt also mit Einbruch der Dämmerung  an, und er erreicht zwischen 02:00 Uhr und 04:00 Uhr nachts seinen Höchstwert. In den frühen Morgenstunden fällt der Melatoninspiegel wieder ab. Danach beginnt der Gegenspieler, das Stresshormon Cortisol, mit seiner Tätigkeit und führt uns ganz langsam zum Aufwachprozess. Etwa ab 09:00 Uhr morgens nimmt die Melatonin-Konzentration extrem ab. Die Epiphyse verringert ihre Melatoninausschüttung, weil Licht in die Augen fällt: Dadurch fühlen wir uns nicht mehr müde. 
 Während des Tages wird im Gehirn durch natürliches Sonnen- und Tageslicht das „Wachhormon“ Serotonin gebildet. Die Melatonin- und Serotoninherstellung steht in starker Abhängigkeit zueinander. Auch Serotonin spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung unseres Schlaf-Wach-Rhythmus. Ca. 80-90 % sind im Verdauungstrakt zu finden. Es ist auch in den Blutplättchen und im zentralen Nervensystem vorhanden. Dieses  sogenannte Glückshormon hat einen großen Einfluss auf unsere Stimmung  und ist wichtig für den Antrieb. Es ist unter anderem auch verantwortlich für Impulsivität und für den Sexualtrieb. Zudem beeinflusst es auch das Herz- und Kreislaufsystem, den Magen-Darm-Trakt, das zentrale Nervensystem, das Zellwachstum und die Blutgerinnung. Es hemmt Schmerzen und wirkt antidepressiv. 
 Um Serotonin im Körper produzieren zu können, sollte bei der Ernährung beachtet werden, dass aus der zugeführten Nahrung bestimmte Aminosäuren gewonnen werden müssen. Vor allem die Aminosäure Tryptophan ist ein wichtiges Ausgangsprodukt für die Herstellung von Serotonin und somit auch für Melatonin. Tryptophan kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden, sodass es in das zentrale Nervensystem gelangen kann. Mit Hilfe v on Enzymen, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B3, Vitamin B6, Vitamin D und Magnesium  entsteht über diverse Zwischenstationen zuerst Serotonin und dann Melatonin. Es ist wichtig, auf eine abwechslungsreiche,  gesunde und vollwertige Ernährung  zu achten. Das bedeutet für uns, ausreichend Nahrungsmittel zu uns zu nehmen, die Tryptophan enthalten. Es ist unter anderem in Lebensmitteln wie enthalten in Haferflocken, Walnüssen, Kürbiskernen, Buchweizen, Hülsenfrüchten, Soja, Tofu und Kakao. Eine Extraportion Haferflocken ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen kann die Melatoninproduktion steigern. 
   Was macht Melatonin? 
   
 Melatonin besitzt eine  schlafanstoßende Wirkung und die Schlafneigung wird erhöht . Das Einschlafen wird gefördert, somit wird die Einschlafzeit verkürzt. Der biologische Schlafrhythmus wird so auf natürliche Weise stimuliert. 
 Melatonin hat nicht nur eine Auswirkung auf die innere Uhr des Menschen, es besitzt noch viele weitere Aufgaben. Neben dem Einsatz als Schlafmittel beeinflusst Melatonin den Stoffwechsel, es reguliert unterschiedliche biologische Funktionen, die mit dem Tag-Nacht-Rhythmus in Verbindung stehen. Melatonin  beeinflusst verschiedene Hormone  beim Menschen. Es hat eine hemmende Wirkung auf die Produktion von Magensäure. Es kann bei der Gewichtskontrolle helfen. Durch die Hemmung von Leptin, einem appetitzügelnden Hormon, steuert Melatonin den Appetit. Untersuchungen legen nahe, dass Melatonin auch bei einer Diät helfen könnte. Laut einer Studie der Universität von Granada [1] , könnte eine unnatürliche Gewichtszunahme durch die Gabe von Melatonin gebremst werden. 
 Durch Melatonin werden manche Körpervorgänge gedrosselt, andere wiederum werden aktiviert. Die Körpertemperatur wird durch Melatonin gesenkt, und gleichzeitig wird das Immunsystem stimuliert. Melatonin ist also unerlässlich für ein gut funktionierendes Immunsystem. Es übt außerdem eine  schützende Wirkung auf unser Immunsystem  aus, bewahrt uns vor viralen Erkrankungen und Stress. Durch Melatonin wird auch die Ausschüttung von Sexualhormonen beeinflusst und der Energieverbrauch gesenkt. Melatonin übt eine regulierende Wirkung auf die Nierenfunktion aus. Während wir schlafen, regt es die Herstellung des Wachstumshormons Somatropin an, welches nur während des Tiefschlafs ausgeschüttet wird. Somatropin ist für die Erneuerung unserer Zellen zuständig. Melatonin besitzt zudem eine  blutdrucksenkende Wirkung , indem es entspannend auf die glatte Muskulatur wirkt, die die arteriellen Blutgefäße umgibt. Es hat auch Einfluss auf den im Gehirn befindlichen Hippocampus, dieser ist für unser Gedächtnis, das Lernen und Erinnern zuständig. 
 Melatonin gilt als Anti-Aging-Hormon, da es eine&amp;nbsp; Verlangsamung des Alterungsprozesses &amp;nbsp;bewirken kann. Anti-Aging bedeutet übersetzt, die Alterung bremsen bzw. Altersverhinderung. Melatonin ist bis zu fünfzig Mal wirksamer als Vitamin C. Es besitzt eine antioxidative Wirkung. Anti-Aging-Mittel, die eine antioxidative Wirkung besitzen, sollen die Körperzellen vor Verschleiß schützen und die im Stoffwechsel entstehenden, aggressiven Sauerstoffradikale unschädlich machen. Studien haben ergeben, dass Melatonin oxidativen Stress reduzieren kann. [2]  Von diesem Phänomen spricht man, wenn im Körper zu viele freie Radikale vorhanden sind. Durch seine  antioxidative Wirkung  fängt Melatonin die freien Radikale im Körper und ist somit deren Gegenspieler. Freie Radikale gelten als Ursache für die vorzeitige Zellalterung und Zellschäden, sie schaden unserer Gesundheit, da sie zur Entstehung bestimmter Erkrankungen beitragen. Durch den Anti-Aging-Effekt werden Zellschäden reduziert oder verhindert, und Alterungsprozesse verzögert. In den USA ist Melatonin schon länger als beliebter Anti-Aging-Stoff im Handel. 
 Melatonin stellt einen Schutzstoff für das Gehirn und für die Nervenzellen dar. Es kann helfen, die Blutfettwerte zu verbessern und das „schlechte“ Cholesterin, das verantwortlich für verstopfte Arterien ist, zu senken. Es  schützt somit Herz und Gefäße  vor schädlichen Cholesterinablagerungen.&amp;nbsp; 
 
  Auch bei der Behandlung von Cluster-Kopfschmerzen ist die Wirkung gut, offene Studien beschreiben einen positiven Effekt von Melatonin.   
 
 Melatonin besitzt eine  entzündungshemmende Wirkung, die körpereigene Heilfunktion  von Erkrankungen wird gestärkt. In Studien mit Tieren zeigte es eine antibakterielle Wirkung. Es hat besonders positive Wirkungen auf den Darm, die Augen und das Gehirn. Eine entscheidende Rolle spielt Melatonin auch bei der Fortpflanzungsfunktion der Frauen. Es wirkt bei der Kontrolle des Zeitpunkts und der Freisetzung von weiblichen Hormonen, die zur Fortpflanzung notwendig sind. 
 Melatonin  beeinflusst auch die Stimmung  beim Menschen. Veränderungen im Melatonin-Haushalt sind besonders häufig im Winter wahrnehmbar. In den sonnenarmen Herbst- und Wintermonaten wird es auch am Tag manchmal nicht richtig hell. Somit liegt auch am Tag eine erhöhte Melatoninkonzentration vor. Die Symptome können Winterdepression, Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Schlafstörungen sein. Deshalb sind gerade auch im Winter Aufenthalte und Bewegung, am besten kombiniert mit Sport im Freien wichtig, um genügend Tageslicht aufzunehmen. Durch das Licht wird die Ausschüttung von Melatonin reduziert. 
 Melatonin kann Stress abbauen, indem es stressauslösende Substanzen, wie die in den Nebennieren produzierten Kortikosteroide, kontrolliert und vernichtet. Es kann laut klinischen Untersuchungen die Lebensqualität von Patienten mit einem Reizdarmsyndrom erhöhen. 
 Ein schmerzlindernder Effekt von Melatonin wurde allerdings bisher nur bei der Behandlung von Krankheiten mit chronischen Schmerzen nachgewiesen. Der Einsatz zur Vorbeugung bei Migräne ist umstritten, da es sowohl Studien gibt, die eine vorbeugende Wirkung bestätigen als auch Studien, die dagegen sprechen. 
  Das Reisen in andere Zeitzonen kann zu Erschöpfung und Schlaflosigkeit sowie zu einem gestörten Schlafrhythmus führen. Dieses Phänomen ist vielen Menschen als Jetlag bekannt.  Die Einnahme von Melatonin-Tabletten als Schlafmittel kann zum Beispiel das subjektive Gefühl bei Jetlag lindern. 
   Alles über die körpereigene Melatoninproduktion 
   
 Die größte Menge an Melatonin produziert die Epiphyse von  Säuglingen etwa drei Monate nach der Geburt . Danach reduziert sich die Produktion von Melatonin langsam. Bereits gegen Ende der Pubertät ist die Melatonin - Ausschüttung beim Menschen bis auf 80 Prozent der ursprünglich vorhandenen Menge gesunken und mit zunehmendem Alter sinkt sie weiter ab. In welchem Maße, das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Dass man im fortgeschrittenen Alter meist weniger Schlaf braucht und oft nicht gut schläft, ist mitunter darauf zurückführen, dass beim alternden Menschen die Melatoninproduktion abnimmt. Dieses ist vielleicht eine Erklärung dafür, warum im Alter vermehrt Schlafstörungen auftreten. 
 Der Melatoninspiegel ändert sich mit der Tageszeit. Ein signifikanter Tageswert liegt unter 10 Pikogramm Melatonin pro Milliliter Blut. Nachts, bei Abwesenheit einer Lichtquelle, sind bei jungen,  gesunden Menschen Werte bis zu 100 Pikogramm  pro Milliliter Blut normal. Bei Jüngeren kann die körpereigene Menge am Hormon Melatonin während der Nachtzeit um das Zwölffache ansteigen, bei Älteren durch verminderte Melatoninausschüttung hingegen nur noch um das Dreifache. Frauen haben während der Schwangerschaft erhöhte Melatonin-Werte. 
   Melatoninmangel und -überschuss: Tipps für ein gesundes Level 
 Wie entsteht ein Melatoninmangel? 
 Verschiedene Faktoren können dazu beitragen, dass die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin nicht hoch genug ist. Die Folge können ein gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus und Schlafprobleme sein. 
 Arznei, Intensivtraining und Stress vermeiden 
 Medikamente wie Betablocker, ASS oder Kortison-Derivate, nicht-steroidale Antirheumatika und Benzodiazepinekönnen eine hemmende Wirkung auf die nächtliche Melatoninproduktion ausüben. Dieses gilt auch für den Konsum von koffeinhaltigen Getränken wie Kaffee, schwarzem oder grünem Tee und Energydrinks. Auch übermäßiger Tabakkonsum und chronischer Alkoholismus üben hemmende Wirkungen auf die Melatoninbildung aus und schaden letztendlich der Gesundheit. 
 Intensiver Sport, also intensives (Fitness-)Training und beispielsweise sportliche Übungen zur Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit in den Abendstunden sollten vermieden werden. Durch Sport werden Hormone ausgeschüttet, die den Körper innerlich munter halten und somit am Einschlafen hindern. 
 Hektik und chronischer Stress schwächen nicht nur das Immunsystem, es wird auch die Melatoninausschüttung reduziert. Das Stresshormon Cortisol wird sowohl bei psychischen als auch bei physischem Stress ausgeschüttet. 
 Dauerbeleuchtung nicht empfehlenswert 
 Ein weiterer Störfaktor ist Licht in den Nachtstunden. Schon kleine Lichtreize können das Einschlafen und das Durchschlafen negativ beeinflussen. Von daher ist es für eine  ausreichende Schlafqualität  wichtig, dass kein störendes Licht vorhanden ist. Es sollte für absolute Dunkelheit im Schlafzimmer gesorgt werden, indem während der Nacht alle Lichtquellen wie eingeschaltete Fernseher vermieden werden. Nur so ist gewährleistet, dass die Licht-Rezeptoren die Blockade in der Zirbeldrüse komplett aufheben und genügend Melatonin ausschütten. 
 Selbst gedämpftes Licht und Standby-Beleuchtungen von Elektrogeräten können den Schlaf und somit die Melatoninproduktion negativ beeinflussen. Die Rezeptoren in der Netzhaut unserer Augen, reagieren besonders auf Blautöne im Licht. Dieses Licht hat eine besonders hohe Signalwirkung auf die Zirbeldrüse. Durch den Einfluss dieser Blautöne, ist die Zirbeldrüse im Glauben, es sei taghell und stoppt die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Die Folgen sind  mangelndes Schlafbedürfnis und Einschlafstörungen . Es ist ratsam, zwei Stunden vor dem Schlafen gehen, Smartphones, Computer und Flachbildschirme zu meiden, da diese Geräte einen hohen Blaulichtanteil besitzen, die das Gehirn wieder munter machen und somit zu Schlafstörungen führen können. In Studien wurde der Anstieg des Melatoninspiegels um eine Stunde nach hinten verschoben. 
 Eine wissenschaftliche Studie hat einmal mehr bestätigt, dass Schlaf der wichtigste Faktor ist, was die  Vermeidung von Krankheiten  betrifft. Wissenschaftler stellten fest, dass Krebszellen scheinbar besonders schnell wachsen, wenn betroffene Patienten nicht in absoluter Dunkelheit schlafen. Schon kleine Lichtmengen reichen laut Studie aus, dass Krebszellen sich schneller teilen. [3]  
 Einen negativen Einfluss auf die Melatoninproduktion haben elektromagnetische Belastungen. Digitaluhr, CD-Player, Radio und Fernsehgerät, PC, Handy und schnurlose Festnetztelefone im Schlafzimmer können die nächtliche Produktion von Melatonin stark einschränken. Es wird angenommen, dass die elektromagnetische Strahlung hierdurch beim Menschen schädliche Nebenwirkungen verursacht. 
 Gestörter Bio-Rhythmus als Negativfaktor 
 Störungen im Melatoninhaushalt können auch auftreten, wenn der natürliche biologische Rhythmus unseres Körpers durcheinandergebracht wird. Dieses  Phänomen ist bei Fernreisen als Jetlag  bekannt. Durch Überquerung mehrerer Zeitzonen bei einer langen Reise, gerät auch der Schlaf-Wach-Rhythmus aus dem Gleichgewicht. Es treten Symptome wie ein gestörtes Essverhalten, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Abgeschlagenheit, starke Müdigkeit am Tag und Schlafstörungen auf. Daneben können reduziertes Denkvermögen, Antriebsschwäche und Stimmungsschwankungen auftreten. 
 Auch bei Menschen, die Schichtarbeit ausüben, kann das innere Gleichgewicht auf den Kopf gestellt werden. Bei der Schichtarbeit stimmt der Schlaf-Wach-Rhythmus mit der inneren Uhr nicht mehr überein. Dies kann zu gesundheitlichen Beschwerden führen und zeigt sich durch  Symptome wie Reizbarkeit, reduzierte Leistungsfähigkeit, Schlafstörungen und Schlafentzug . Wer durch Schichtarbeit in der Nacht arbeiten muss und müde wird, kann die Melatoninproduktion durch entsprechend tageslichthelle Beleuchtung am Arbeitsplatz unterdrücken. 
 Zu wenig Melatonin kann auch bei verminderter Zirbeldrüsenaktivität (Verkalkung im Alter) produziert werden. Durch den Melatoninmangel leiden die Schlafdauer und die Qualität des Schlafes. Es kann zu Ein- und Durchschlafstörungen und verminderter Schlafqualität kommen. 
 Auch eine lange und strenge Diät kann einen negativen Einfluss auf die Schlafdauer haben. Man nimmt an, dass die Zellen der Zirbeldrüse Glucose benötigen, um Melatonin zu produzieren. Bei einer Diät jedoch ist die Glucosezufuhr reduziert, sodass nicht ausreichend Melatonin hergestellt wird. 
 Wie geht man mit einem Melatonin-Überschuss um? 
 Zu einem Melatonin-Überschuss kann es im Herbst und Winter kommen. Im Winter sind hier bei uns in Deutschland die Tage kürzer und die Nächte länger. Während dieser Jahreszeit nimmt die Helligkeit tagsüber ab. Besonders Frauen scheinen auf den Melatonin-Überschuss mit einer  saisonalen depressiven Verstimmung  sensibel zu reagieren. 
 Um einen Melatonin-Überschuss entgegenzuwirken gibt es sowohl im Handel als auch online, Artikel zur Lichttherapie zu kaufen. Sie sind auch gut geeignet, um einen Melatonin-Überschuss bei der Schichtarbeit entgegenzuwirken. Es sind spezielle Tageslichtlampen, die  Symptome der Tagesmüdigkeit und Jetlag lindern  können. Tageslichtlampen bieten zudem eine gute Möglichkeit, um die Herstellung von Vitamin D anzuregen. Bekannt ist Vitamin D auch als Sonnenschein-Vitamin. Unser Körper kann Vitamin D mit Hilfe von Sonnenlicht selbst herstellen. 
 Neben der hochdosierten Einnahme von Medikamenten wie Tryptophan oder Antidepressiva oder Vitamin B3 und B6 können auch verschiedene Erkrankungen, wie Leberfunktionsstörungen, für einen erhöhten Melatoninspiegel verantwortlich sein. 
   Dosierung und Wirkzeit von Melatonin 
 Melatonin hilft, die Einschlafzeit zu verkürzen. Bei regelmäßiger Anwendung tritt die Wirkung bereits innerhalb von 30 bis 60 Minuten nach der Melatonineinnahme ein. Wichtig für eine erfolgreiche Wirkung ist neben einer richtigen Dosierung von einem Milligramm, der Einnahmezeitpunkt. Der sinnvollste  Zeitpunkt ist etwa 30 Minuten vor dem Schlafengehen . Melatonin sollte zwischen 21:00 Uhr und 23:00 Uhr zu sich genommen werden. Achten Sie bitte darauf, dass der Einnahmezeitpunkt und der Zeitpunkt des Zubettgehens konstant beibehalten werden. Für den Fall, dass das Einnehmen von Melatonin vor dem Einschlafen einmal vergessen wurde, sollte es ganz ausgelassen werden. Bei Personen mit gravierenden Problemen beim Einschlafen ist es ratsam, die Tabletten ca. zwei Stunden vor dem Zubettgehen zu nehmen. 
 Wie lange bleibt Melatonin im Körper? 
 Melatonin wird nach seiner Einnahme schnell wieder abgebaut, da es mit 20-50 Minuten eine  relativ kurze Halbwertzeit  besitzt. Rezeptpflichtige Tabletten hingegen mit Melatonin in retardierter Form setzen Melatonin über mehrere Stunden hinweg verzögert frei. Somit kann die biologische Melatoninproduktion im Körper nachgeahmt werden. 
 Melatonin ist eine  körpereigene Substanz , die für die Regulation unserer inneren Uhr und für eine erholsame Nachtruhe sehr wichtig ist. Melatonin-haltige Mittel können helfen, in den eigenen inneren Rhythmus zurückzufinden, wenn dieser beispielsweise durch Jetlag gestört ist. Handelt es sich jedoch um Schlafstörungen, so bedarf es einer effektiven Behandlung mit verschreibungspflichtigen Tabletten durch den Arzt. 
 Wie erfolgt die Dosierung von Melatonin zur Jetlag-Prophylaxe? 
 Das Reisen in andere Zeitzonen kann den Melatoninhaushalt stören. Klinischen Untersuchungen zufolge zeigt die Einnahme von Melatonin-Tabletten eine gute Wirkung gegen die Symptome eines Jetlags. [4]  Melatonin besitzt die Eigenschaft, regulierend in die Verschiebungen des Schlafrhythmuses einzugreifen und  das innere Gleichgewicht wieder herzustellen . Durch die Melatonineinnahme wird das vor dem Flug bestandene Aktivitätsniveau schneller wieder erreicht. Wird Melatonin eine Zeit lang täglich vor der Reise eingenommen, kann es dem Körper dabei helfen, sich an die Zeitverschiebung zu gewöhnen und Schlafprobleme vorzubeugen. Das Hormon soll dafür sorgen, dass abends das  Einschlafen bei Jetlag-bedingten Schlafstörungen verbessert  wird. Die empfohlene Dosis beträgt, sofern es nicht anders mit dem behandelnden Arzt besprochen wurde, ab dem ersten Reisetag, circa ein bis zwei Stunden vor dem Zubettgehen täglich 0,5 bis 5 Milligramm. Diese Dosierung sollte für 2-5 Tage nach Ankunft beibehalten werden. Da Melatonin Schläfrigkeit verursacht, sollte es nicht morgens oder tagsüber eingenommen werden. 
   Bezugsquellen für Melatonin und Formen der Einnahme 
 Melatonin vom Arzt für besseren Schlaf im Alter 
 Das Schlafhormon Melatonin kann als Medikament vom Arzt verordnet werden, um die Schlafqualität im Alter zu verbessern. Melatonin ist seit 2007 durch die Europäische Kommission als Arzneimittel zur kurzfristigen Behandlung von Schlafstörungen zugelassen. Vor ihrer Zulassung unterliegen die Tabletten  strengen Qualitätskriterien und sind in ihrer Wirksamkeit klinisch geprüft . 
 Es gibt es nur eine Indikation, für die der Facharzt Medikamente mit Melatonin auf Rezept verordnen darf. Diese Indikation betrifft Patienten über 55 Jahren mit Schlafstörungen (primärer Insomnie). Die Tabletten enthalten natürliches Melatonin in retardierter Form mit einer Dosis von 2 Milligramm pro Tablette. In Deutschland gelten diese Melatonin-Tabletten als Arzneimittel und unterliegen der Verschreibungspflicht des Arztes. 
 Das Medikament ist nur zur kurzzeitigen Behandlung von Schlafstörungen zugelassen, die von einer schlechten Schlafqualität her rühren. Schlafstörungen, die durch bestimmte Medikamente oder durch eine Erkrankung hervorgerufen worden sind, können mit Melatonin nicht therapiert werden. 
 Um das Einschlafen zu erleichtern und um die Schlafqualität zu verbessern, sollte die Einnahme der Tabletten mit verzögerter Wirkstofffreisetzung nach der letzten Mahlzeit und kurz vor dem Zubettgehen erfolgen. Nur so kann die vom Patienten gewünschte Wirkung gewährleistet werden. Der Melatoninspiegel ist nach der Einnahme nur kurzfristig erhöht. Melatonin erzeugt Müdigkeit und soll gut beim Einschlafen helfen. Diese „Symptome“ sind also keine „Nebenwirkung“ von Melatonin, sondern eine erwünschte Wirkung. Wichtig ist, nach der Zuführung der Dosis darauf vorbereitet zu sein, einzuschlafen. 
 Melatonin rezeptfrei in Deutschland und im Ausland 
 Bei uns ist Melatonin inzwischen auch als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen worden. Unternehmen dürfen es in Deutschland also unter strengen Auflagen verkaufen. Die Dosis von 1 Milligramm pro Tablette bzw. pro Kapsel darf jedoch nicht überschritten werden. 
 In dieser Form, sowie als homöopathisches Präparat, ist Melatonin damit in deutschen Apotheken und online über die Versandapotheke für jeden Kunden rezeptfrei erhältlich. 
 Bei Ihrer Volksversand Versandapotheke haben Sie eine Auswahl an verschiedenen Darreichungsformen von Präparaten, die Melatonin für eine schlaffördernde Wirkung enthalten. Gerne zeigen wir Ihnen passend zu den Formen auch Produktbeispiele von verschiedenen Marken, die in unserem Online-Shop erhältlich sind: •&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Weichgummis: Produktbeispiel  Wick ZzzQuil  &amp;nbsp; •&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Trinkgranulat: Produktbeispiel  Orthomol nemuri night  &amp;nbsp; •&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Kapseln: Produktbeispiel  Melatoflexx 360  &amp;nbsp; •&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Tabletten: Produktbeispiel  Oyono &amp;nbsp; &amp;nbsp; •&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Spray: Produktbeispiel  Dr. Theiss Einschlaf-Spray  &amp;nbsp; •&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Trinkampullen: Produktbeispiel  Sleep.ink  &amp;nbsp; •&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Pulver: Produktbeispiel  Aquilea Schlaf Instant Pulver &amp;nbsp;&amp;nbsp; •&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Schmelztabletten: Produkbtbeispiel  Dr. Theiss Einschlaf-Tabletten    Ob Tabletten oder Drink: In welcher Form Sie das Melatonin vor dem Einschlafen einnehmen möchten, hängt ganz von Ihren persönlichen Präferenzen ab. Mehr noch: Einige Kunden schätzen Produkte, die Melatonin mit anderen Wirk- und Inhaltsstoffen kombinieren, welche ebenfalls zur Beruhigung und Entspannung beitragen können. Zu nennen wären hier beispielsweise Passionsblume, Baldrian, Lavendel usw.und einige weitere. 
 Laut EU-Verordnung dürfen solche melatoninhaltigen Produkte nur mit den Hinweisen   „Melatonin trägt zur Linderung des subjektiven Jetlag-Gefühls bei“ und „Melatonin trägt dazu bei, die Einschlafzeit zu verkürzen“   beworben werden. 
 Tabletten oder Kapseln mit einer Dosierung von 1 bis 5 Milligramm Melatonin gelten als Funktionsarzneimittel und können nicht bei uns in Deutschland, sondern nur im Ausland frei erworben werden. Beispiel USA: Melatonin in Form von Tabletten wird dort als Nahrungsergänzungsmittel (NEM) geführt. Damit sind sie problemlos im Drugstore oder sogar im Supermarkt erhältlich, es wird kein Rezept vom Arzt benötigt. 
 Auf natürlichem Weg, d.h. über die Ernährung, ist eine Versorgung mit Melatonin nur bedingt möglich. Es ist unter anderem in verschiedenen Obstsorten (besonders in Montmorency Kirschen) in Lachs oder Gemüse wie Bohnen oder Tomaten enthalten, jedoch längst nicht so konzentriert wie in Form von Tabletten. 
   Mögliche Nebenwirkungen von Melatonin 
 Auch wenn die kurzfristige Einnahme (unter drei Monaten) von Melatonin in der Regel gut vertragen wird, kann es vereinzelt doch zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Zu diesen gehören Schwindel, Kopfschmerzen, Albträume aber auch sehr lebendige Träume, Störungen deszirkadianen Rhythmus (bei zu hoher Dosis), Schläfrigkeit (vor allem beim Einnehmen tagsüber oder zu hoher Dosis abends). Zu den Nebenwirkungen zählen auch Magenprobleme und erhöhte Reizbarkeit. 
 Dadurch, dass Melatonin die innere Uhr steuert,  spielt der Zeitpunkt der Melatonin-Gabe eine entscheidende Rolle . Wird das Hormon tagsüber statt abends vor dem Schlafengehen zugeführt, können Symptome wie Benommenheit und Müdigkeit auftreten. Diese Symptome können bis zur Untüchtigkeit beim Bedienen von Fahrzeugen und Maschinen führen. Um Nebenwirkungen zu vermeiden, sollten Patienten darauf achten, Melatonin-Präparate wie vom Arzt empfohlen einzunehmen. In der Regel liegt der geeignete Zeitpunkt hierfür kurz vor dem Schlafengehen. Beim Aufwachen in der Nacht sollten allerdings keine weiteren Melatonin-Tabletten zu sich genommen werden, sonst kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen wie Müdigkeit am Morgen kommen. 
 Grundsätzlich ist es wichtig, dass Patienten die  Einnahme von Präparaten mit Melatonin mit ihrem Arzt  absprechen sollten, wenn sie gleichzeitig verschreibungspflichtige Medikamente verordnet bekommen. Durch die Kombination mit anderen Medikamenten wie Antidepressiva, die Anti-Baby-Pille und Blutverdünnern kann es zu Wechselwirkungen kommen, was letztendlich für die Gesundheit schädlich sein kann. 
 Es gibt auch einige Kontraindikationen. Patienten, die zum Beispiel an Autoimmunerkrankungen leiden, sprich, bei denen das Immunsystem außer Kontrolle geraten ist und körpereigene Zellen und Organe schädigt. Da Melatonin eine immunsystemstärkende Wirkung besitzt, könnte es hierbei zu einer Verstärkung der Autoimmunerkrankung kommen. Zu den Autoimmunerkrankungen zählen unter anderem Multiple Sklerose und Lupus. Hier wird von einer Melatonineinnahme abgeraten. 
 
 Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist Melatonin nicht empfohlen.  Bei Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen kann die zusätzliche Einnahme von Melatonin unerwünschte Nebenwirkungen haben. In diesem Fall gilt auch hier, dass vorab ein Arzt konsultiert werden sollte. 
 
 Da bisher nicht ausreichend bekannt ist, welche Wirkungen Melatonin während der Schwangerschaft auf das ungeborene Kind haben, ist die Einnahme für Schwangere nicht angezeigt. Da Melatonin auch in die Muttermilch gelangt, sollten auch stillende Frauen während dieser Zeit auf melatoninhaltige Präparate verzichten. 
 Wie lange darf Melatonin eingenommen werden? 
 Es wird zwar angenommen, dass unter der kurzfristigen Anwendung von Melatonin keine negativen Auswirkungen auftreten. Die langfristige Einnahme von Melatonin ist in Deutschland umstritten, da noch nicht ausreichend erforscht ist, welche Auswirkungen eine dauerhafte Zufuhr an Melatonin auf den Körper hat. Es mangelt an Studien, die die Verträglichkeit hinreichend belegen. Auch Nebenwirkungen sind noch nicht ausreichend erforscht. Von daher sollte Melatonin höchstens für einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten eingenommen werden. 
 &amp;nbsp; 
 Jetzt weiterlesen 
 
   Rauschen im Ohr: Ursachen, Symptome und Behandlung   
   Wetterfühligkeit: Symptome erkennen, Beschwerden lindern   
   Immer kalte Füße? Jetzt Ursachen finden und Abhilfe schaffen   
 
 &amp;nbsp; 
 
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise   Fußnoten:  1&amp;nbsp; Melatonin improves mitochondrial function in inguinal white adipose tissue of diabetic Zucker fatty rats. A Jimenez, G. Fernández, M Mohammed, R. Reiter, and A Agil. Journal of Pineal Research. 2014. 2014. May 27. doi: 10.1111/jpi.12147   2&amp;nbsp; Reiter RJ, Tan DX, Mayo JC, Sainz RM, Leon J, Czarnocki Z. Melatonin as an antioxidant: biochemical mechanisms and pathophysiological implications in humans. Acta Biochim Pol. 2003;50(4):1129-46. PMID: 14740000.   3&amp;nbsp; Melatonin Inhibition of Cancer Growth in Vivo Involves Suppression of Tumor Fatty Acid Metabolism via Melatonin Receptor-mediated Signal Transduction Events David E. Blask, Leonard A. Sauer, Robert T. Dauchy, Eugene W. Holowachuk, Mary S. Ruhoff and Heather S. Kopff Cancer Res September 15 1999 (59) (18) 4693-4701   4&amp;nbsp; Herxheimer A, Petrie KJ. Melatonin for the prevention and treatment of jet lag. Cochrane Database Syst Rev. 2002;(2):CD001520. doi: 10.1002/14651858.CD001520. PMID: 12076414. gesundheitsinformation.de 
 Bildquellen: © Konstantin Yuganov, VectorMine - stock.adobe.com / eigene Darstellung 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2021-12-17T08:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Winterdepression oder Winterblues? Wege aus dem saisonalen Stimmungstief </title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/winterdepression-oder-winterblues-wege-aus-dem-saisonalen-stimmungstief</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/winterdepression-oder-winterblues-wege-aus-dem-saisonalen-stimmungstief"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Gerade im Herbst oder Winter, wenn die Tage kürzer werden, sorgt die zunehmende Dunkelheit draußen immer öfter auch für eine gedrückte Stimmung in unseren Köpfen. Zwei Phänomene sind damit verbunden: der Winterblues und die Winterdepression. Diese saisonalen Tiefs der eigenen ...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Gerade im Herbst oder Winter, wenn die Tage kürzer werden, sorgt die zunehmende Dunkelheit draußen immer öfter auch für eine gedrückte Stimmung in unseren Köpfen. Zwei Phänomene sind damit verbunden: der Winterblues und die Winterdepression. Diese saisonalen Tiefs der eigenen Stimmung kommen allerdings meist nicht nur mit schlechter Laune und trüben Gedanken daher. Die Folgen sind oft auch  Trägheit, Müdigkeit und der Rückzug aus dem sozialen Leben . In diesem Ratgeber wollen wir Ihnen die Unterschiede zwischen Winterblues und Winterdepression aufzeigen und Ratschläge an die Hand geben, die Ihnen helfen, sich selbst zu helfen. 
 
 
   Was sind die Ursachen für das Wintertief?    
   Winterdepression oder Winterblues, was ist der Unterschied?    
   Was kann man selbst gegen den Winterblues tun?    
   Wie wird eine Winterdepression behandelt?    
   Anlaufstellen bei Depression und Winterdepression    
 
 &amp;nbsp; 
 
    Was sind die Ursachen für das Wintertief? 
 Ihnen ist sicherlich bereits bekannt, dass depressive Verstimmungen im Herbst und Winter meist auf die schlechten Lichtverhältnisse zurückzuführen sind. Dies hat vor allem drei Gründe: 
 
 
  Mangel an Vitamin-D    
 Vitamin-D wird auch das Sonnenvitamin genannt. Es ist also logisch, dass mit sinkenden Sonnenstunden auch der Vitamin-D-Spiegel signifikant abnimmt. Dies bleibt nicht folgenlos. Es können sich sowohl körperliche, aber auch psychische Symptome eines Vitamin-D-Mangels ausbilden. Hierzu gehören beispielsweise:  Knochenschmerzen, Atemwegsinfekte, Haarausfall oder Stimmungsschwankungen und Konzentrationsschwierigkeiten . Ein Vitamin-D-Mangel kann somit auch einen Winterblues mitunter begünstigen. Sollten Sie im Winter unter einem Vitamin-D-Mangel leiden, bietet sich eine Nahrungsmittelergänzung mit Vitamin-D an.   Hochwertige Präparate finden Sie in Ihrer Online-Apotheke  . 
 
  Zu viel Melatonin 
   Melatonin   ist ein Hormon, welches dafür sorgt, dass der Körper auf Sparflamme läuft. Oder einfacher ausgedrückt:  Melatonin macht müde . Dies ist dann gut, wenn es Abend wird und wir in den Schlaf finden wollen. Sonnenlicht hemmt die Produktion dieses Hormons. Zum Glück, denn tagsüber müssen wir im Alltag natürlich alles geben können. Müdigkeit wäre da kontraproduktiv. Dies wird uns in der dunklen Jahreszeit dann unter Umständen zum Verhängnis. Auch hier gilt: Je weniger Sonnenstunden, desto mehr Melatonin wird auch am Tag ausgeschüttet, was dazu führt, dass wir tagsüber öfter müde sind. Die daraus resultierende Dauermüdigkeit verringert unsere Leistungsfähigkeit. Hier beginnt ein Teufelskreis. Weniger leistungsfähig setzen wir uns oftmals mehr unter Druck, um unseren Alltag bewältigen zu können. Diese Art Stress kann eine Winterdepression weiter begünstigen. 
 
 
  Zu wenig Serotonin   
 Im Umkehrschluss bedeutet ein hoher Spiegel an Melatonin oft eine  niedrigere Ausschüttung des Glückshormons Serotonin , denn für die Melatonin-Produktion wandelt der Körper Serotonin um. Dieses Wohlfühlhormon hilft dabei, viele verschiedene Körperfunktionen zu steuern. Hierzu gehören insbesondere das zentrale Belohnungssystem, unsere Emotionen, der Appetit, der Schlaf-Wach-Rhythmus und sogar unsere Körpertemperatur. Fehlt uns der Glücklichmacher Serotonin, leiden wir unter Stimmungsschwankungen und Antriebslosigkeit. 
 
 
   Winterdepression oder Winterblues, was ist der Unterschied? 
 Wie eingangs bereits erwähnt, handelt es sich bei den Begrifflichkeiten Winterblues und Winterdepression nicht etwa um zwei verschiedene Bezeichnungen für ein und dieselbe Sache, sondern viel mehr um zwei verschiedene Indikationen 1 . 
 Der Winterblues: 
 
 Einmaliges Stimmungstief im Herbst/Winter, welches im Frühling wieder verschwindet. 
 Betroffene können sich mit einfachen Änderungen der alltäglichen Routine, der Ernährung oder durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln gut selbst helfen. 
 Tageweise treten Besserungen in der Stimmung auf. 
 
 Die Winterdepression: 
 
 Jährlich zur selben Zeit wiederkehrendes Stimmungstief im Herbst/Winter, welches regelmäßig im Frühling wieder verschwindet. 
 Die Symptome halten über zwei Wochen am Stück an. 
 Die Winterdepression wird in Fachkreisen als saisonal abhängige Depression (Seasonal Affective Disorder (SAD)) bezeichnet 2 . 
 Die Symptome der Winterdepression sind häufig deutlich ausgeprägter als die des Winterblues. Zu den häufigsten Anzeichen der Krankheit gehören übermäßige Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit und der Rückzug aus dem sozialen Umfeld. Zum Teil kann es sogar zu körperlichen Beschwerden kommen. 
 Anders als bei   herkömmlichen Depressionen  , die oft mit Appetitlosigkeit und Schlafstörungen einhergehen, haben Betroffene, die unter einer Winterdepression leiden, eher einen regelrechten Heißhunger auf Kohlenhydrate und ein gesteigertes Schlafbedürfnis. 
 In der Regel muss die Behandlung von der saisonal abhängigen Depression (SAD) unter fachärztlicher Betreuung stattfinden. Einfache Hausmittel oder Nahrungsergänzung sind lediglich als Hilfestellung zu betrachten. 
 
 &amp;nbsp; 
   
    Was kann man selbst gegen den Winterblues tun? 
 Auch wenn bereits der Winterblues das Gefühl von Machtlosigkeit vermitteln kann, so können Sie selbst einiges tun, um Ihr Wohlbefinden und den Kampf gegen die Trägheit selbst in die Hand zu nehmen. Nachfolgend finden Sie fünf effektive Hilfen, die Sie aus dem Wintertief führen können. 
 Tipp 1: Raus aus dem Schatten, rein ins Licht! 
 Es ist naheliegend, dass den Stimmungsschwankungen aufgrund von mangelndem Licht am besten mit Tageslicht beizukommen ist. Gehen Sie am besten viel Spazieren, beispielsweise während der Mittagspause. Auch wenn der Himmel voller Wolken ist, so ist die Lichtintensität um ein Vielfaches höher als drinnen. Künstliche Beleuchtung im schlimmsten Fall mittels Leuchtstoffröhren ist nicht hell genug, um den Lichtmangel auszugleichen. Außerdem können diese gleichzeitig die Augen müde machen. 
 &amp;nbsp; 
 Tipp 2: Einmal tief durchatmen! 
 Verbringen Sie auch an Wintertagen Zeit draußen. Sie werden merken, wie gut Ihnen Spaziergänge, frische Luft und Sauerstoff tun. Dadurch kommt der Kreislauf in Schwung und die Müdigkeit kann verringert werden. 
 
   
 
   
 Tipp 3: In Bewegung bleiben! 
 Ja, Melatonin verführt uns im Herbst und Winter nur zu gerne zu langen und ausgiebigen Serien-Marathons vom Sofa oder aus dem Bett heraus. Diesem Drang sollten Sie aber besser nicht nachgeben. Für Sportmuffel nicht unbedingt eine gute Nachricht, jedoch erwiesen: sportliche Betätigung wie Joggen sorgt für die Ausschüttung von Glückshormonen 3 . Jene benötigen wir dringend in der dunklen Jahreszeit. 
 Tipp 4: Ein (Stimmungs)Hoch auf die Ernährung! 
   Gesunde Ernährung   ist immer wichtig. Eine besondere Bedeutung fällt ihr jedoch zu, wenn es im Herbst und Winter zu depressiven Verstimmungen kommt. Sie sollten darauf achten, hauptsächlich Lebensmittel zu sich zu nehmen, die den Verdauungstrakt nicht besonders belasten. Tierische Quellen wie Lachs oder Makrelen bieten ein Plus an dem Sonnenvitamin D. Pflanzliche Lebensmittel wie Walnüsse, Mandeln oder Spinat, aber auch dunkle Schokolade helfen den Serotoninspiegel im Körper anzuheben 4 . 
 Tipp 5: Nicht zu viel, aber ausreichend Schlaf! 
 Wir alle kennen es, nach einer durchwachten Nacht, egal ob aus beruflichen oder privaten Gründen, ist schlechte Laune oft vorprogrammiert. Dies liegt daran, dass wir normalerweise alle Eindrücke und Erlebnisse des letzten Tages im Schlaf verarbeiten. Geschieht dies nicht, oder wird der Prozess unterbrochen, kann es passieren, dass die Verbindung zu unserem Gefühls- und Angstzentrum (der Amygdala) im Gehirn gestört wird. Hierdurch reagieren wir im Wachzustand emotionaler auf bestimmte Reize und es kommt zu Stimmungsschwankungen. Anderseits sollten Sie aber auch nicht länger als nötig im Bett liegen bleiben, hierdurch können   Schlafstörungen   begünstigt werden 5  . 
 Tipp 6: Düfte für gute Laune! 
 Auch   ätherische Öle   können sich positiv auf die Stimmung auswirken: Mit einer großen Auswahl an Düften holen Sie sich mit der Kraft der Öle den Sommer zurück. Beispielsweise kann der Duft von Zitrone, Grapefruit oder Mandarine gute Laune versprühen und den Tatendrang steigern. Lavendel und Weihrauch dagegen können bei nervösen Unruhezuständen helfen und daraus resultierende Schlafprobleme abmildern. Welche Öle es im Einzelnen gibt und wie diese wirken und wie Sie sie richtig anwenden, lesen Sie in unserem großen Ratgeber zum Thema ätherische Öle. 
 Tipp 7: Mittel auf pflanzlicher Basis! 
 Bei innerer Unruhe, die den Schlaf oder das Wohlbefinden beeinträchtigt, können Mittel auf pflanzlicher Basis unterstützend wirken. Lavendelöl zum Beispiel findet seinen Einsatz bei leichten Formen von Stress, Schlafproblemen sowie Erschöpfung und kann sich positiv auf Angst und Unruhezustände auswirken. Auch die Passionsblume kann bei nervösen Unruhezuständen eingesetzt werden. Baldrian wird bei nervlicher Belastung angewendet, um das Befinden zu verbessern. In unserem Onlineshop finden Sie   Medikamente gegen die innere Unruhe  . 
 Als homöopathische Alternative gegen die nervöse Unruhe eignen sich auch Produkte wie   Neurexan   und Calmvalera. Sie können dabei helfen, die Anspannung zu beheben und Ruhe sowie Ausgeglichenheit einkehren zu lassen. Auch   Naturheilmittel gegen Schlafstörungen und Unruhe   stellen wir in unserem Shop für Sie bereit. 
 
  Bonustipp Ihrer Apotheke:  Viele Betroffene haben es während ihrer depressiven Phase mit kreisenden Gedanken zu tun. Lesen Sie hier, welche Strategien Sie gegen das lästige   Gedankenkarussell   anwenden können! 
 
   Wie wird eine Winterdepression behandelt? 
 Abhängig von dem Schweregrad der saisonalen Depression ist zur Behandlung eine fachmännische Therapie notwendig. 
 
   
 
   
 Lichttherapie 
 Die Lichttherapie hat sich als erfolgreiche Methode bei der Behandlung von Winterdepressionen bewährt. Bei dieser Form der Therapie wählt der behandelnde Arzt abhängig vom Schweregrad der Symptome eine unterschiedliche Behandlungsintensität. Mithilfe einer Tageslichtlampe, die ein helles weißes Kunstlicht ohne UV-Anteil ausstrahlt, wird der Betroffene therapiert. Das Besondere bei diesen Lampen ist ihre hohe Lichtintensität, bei der eine haushaltsübliche Lampe nicht mithalten kann. Wird die Lichttherapie in hoher Intensität (z. B. mit 10.000 Lux) eingesetzt, kann schon eine halbe Stunde pro Tag als Therapie genügen. Durch das imitierte Tageslicht der Kunstlichtlampe, wird dem Gehirn signalisiert, dass man sich draußen im Sonnenlicht befindet. Die Lichttherapie bewirkt, dass sich die Stimmung des Patienten bereits nach wenigen Tagen aufhellt, allerdings sollte die Therapie fortgeführt werden, um diesen Zustand zu verfestigen. 
 Medikamentöse Behandlung 
 Bei manchen Patienten ist zusätzlich zur Lichttherapie eine Behandlung mit Medikamenten nötig, die auch bei anderen Formen von Depressionen ihren Einsatz finden. Wenn pflanzliche Stimmungsaufheller nicht die gewünschte Wirkung zeigen, wird der behandelnde Arzt je nach Schweregrad auch rezeptpflichtige Antidepressiva verordnen. Dabei wird die Medikation auch auf die übrigen Bestandteile der verordneten Therapie abgestimmt: Ist beispielsweise eine Behandlung mit Licht vorgesehen, wird auf Präparate mit Johanniskraut verzichtet, da das Kraut eine lichtempfindliche Wirkung auf die Haut hat. Sollten Sie eine Therapie mit Johanniskraut für eine vorübergehende Winterdepression in Erwägung ziehen, lassen Sie sich vor der Einnahme von Ihrem Arzt beraten, ob eine Behandlung mit diesem Präparat für Sie in Frage kommt. 
 Psychotherapie 
 Neben Medikamenten und Licht kann bei depressiven Patienten zusätzlich eine Psychotherapie unterstützend wirken. Dazu gibt es verschiedene Therapieansätze, wie zum Beispiel die Verhaltenstherapie oder die kognitive Therapie, die auch bei längerfristigen Depressionen eingesetzt werden. 6  
 Aber auch der Gang zum Heilpraktiker kann sich positiv auf eine Winterdepression auswirken und wäre als Alternative zur Psychotherapie denkbar. 
 
  Info-Telefon der Deutschen Depressionshilfe:       0800 / 33 44 533    Die Beratung ist für Sie unverbindlich und kostenfrei! 
 
    Anlaufstellen bei Depression und Winterdepression 
 Dieser Ratgeber kann keine fachärztliche Behandlung oder professionelle Beratung in Bezug auf das Thema Winterdepression bzw. einer herkömmlichen Depression ersetzen. Sollten Sie bei sich selbst oder bei anderen Menschen Anzeichen einer Winterdepression bzw. Depression entdecken, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Die   Deutsche Depressionshilfe   hat ein bundesweites Info-Telefon eingerichtet, welches helfen kann, Anlaufstellen im Versorgungssystem zu finden: 
 Jetzt weiterlesen: 
 
   Wie macht sich Frühjahrsmüdigkeit bemerkbar?    
   Was sind die Symptome für Wetterfühligkeit?    
   Wodurch werden Schlafstörungen begünstigt?    
 
 &amp;nbsp; 
 
 
   
 
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise   Fußnoten:   1 https://www.cardiopraxis.de/haben-sie-den-winterblues-oder-eine-winterdepression/   2 https://link.springer.com/article/10.2165/00023210-199809030-00004   3 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30557194/   4 https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/faqs/vitamin-d/   5 https://www.deutsche-depressionshilfe.de/news/details/studie-schlaf-und-laengere-bettzeit-koennen-depressive-symptome-verschlechtern   6 https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/erkrankungen/depressionen/psychotherapeutische-verfahren/     Bildquellen: stock.adobe.com - ©Maridav, ©B. BOISSONNET / BSIP, ©Andrii IURLOV 
   Bild zum Anteil der Männer und Frauen, die im Winter in ein Stimmungstief fallen: Prozentuale Angaben aus: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/38402/umfrage/stimmung-im-winter/ (Abgerufen am 12.03.2024)  
                ]]>
            </content>

                            <updated>2021-11-11T13:45:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Gedankenkreisen - Wenn Gedanken nicht gehen wollen</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/gedankenkreisen-wenn-gedanken-nicht-gehen-wollen</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/gedankenkreisen-wenn-gedanken-nicht-gehen-wollen"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Die Gedanken sind frei. Manchmal jedoch, wenn sie sich festsetzen, nicht mehr loslassen, uns einnehmen, uns permanent beschäftigen, sind sie störend. Gedanken entstehen im Gehirn des Menschen, sie gehören zum Leben. Bewusstes Nachdenken ist notwendig, wenn es zum Beispiel daru...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Das Gedankenkarussell stoppen – Wie es gelingen kann 
 Die Gedanken sind frei. Manchmal jedoch, wenn sie sich festsetzen, nicht mehr loslassen, uns einnehmen, uns permanent beschäftigen, sind sie störend. Gedanken entstehen im Gehirn des Menschen, sie gehören zum Leben. Bewusstes Nachdenken ist notwendig, wenn es zum Beispiel darum geht, Antworten auf Fragen zu erhalten und Probleme im Alltag zu bewältigen. Jedoch  dauerhaft über ein bestimmtes Thema nachzudenken, ohne eine Antwort oder eine Lösung zu finden, führt ins Grübeln . Vielleicht haben auch Sie manchmal das Gefühl, vor lauter Denken &quot;platzt&quot; Ihnen der Kopf und das Gedankenkreisen will einfach kein Ende finden. Wie Sie einen Weg aus dieser Schleife finden, erfahren Sie in unserem aktuellen Ratgeber. 
 
 
   Das Gedankenkarussell stoppen – Wie es gelingen kann    
   Was ist Gedankenkreisen?    
   Techniken und Methoden, die helfen können, übermäßiges Grübeln zu reduzieren    
   Methoden gegen negative Gedanken und Grübeleien, die mitunter etwas Zeit und Übung erfordern, um eine positive Wirkung zu erzielen    
   Fazit    
 
 &amp;nbsp; 
   Was ist Gedankenkreisen? 
 Manches Thema oder manche Situation im Leben führt mitunter in ein zwanghaftes Denken. Dieses Denken wird bei vielen Menschen häufig zum Mittelpunkt im Alltag. Einschneidende Lebensereignisse oder Lebenskrisen führen zu  übersteigertem Grübeln und Gedankenkreisen . Dies können zum Beispiel Probleme in der Beziehung zu anderen Menschen, als Paar oder in der Familie, Krankheit, Selbstzweifel oder die Frage nach der Zukunft und dem Geschehen in der Welt sein. Im Kopf läuft eine Endlosschleife ab. Die Gedanken kreisen in diesen Situationen nicht nur wenige Minuten, sondern unaufhaltsam um ein und dasselbe Thema. Versuche den Aus-Knopf des Gedankenkarussells zu finden, um das Gedankenkreisen zu stoppen, scheitern. 
 Manchmal sind es auch scheinbar belanglose Dinge und Situationen im Leben, die Menschen Angst und Sorgen bereiten können. Mit von der Partie sind die negativen Gedanken, die alles noch verschlimmern. Das ständige Grübeln mündet in eine Sackgasse. Die Frage  wie das Grübeln und Gedankenkreisen zum Stoppen gebracht werden kann , führt zu keiner Antwort. Eine Lösung, mit der sich in Zukunft gut leben lässt, scheint im Moment nicht in Sicht. Diese Ausweglosigkeit kann häufig zu innerer Unruhe,   Schlafstörungen  , körperlichen Symptomen, wie Kopfschmerzen und Verspannungen führen. 
 Nehmen die negativen Gedanken und das Grübeln überhand, heißt es aufzuhorchen. Wussten Sie, dass ein Zusammenhang zwischen Grübeln und Depressionen besteht? Häufiges Grübeln kann mitunter eines der   ersten Symptome einer beginnenden Depression   sein. Lässt sich für das unaufhaltsame Gedankenkreisen keine Lösung finden, drückt das auf die Stimmung. Je mehr Minuten das Grübeln in Ihrem Kopf in Anspruch nimmt, umso mehr fühlen Sie sich vielleicht schlecht, niedergeschlagen und auch antriebslos. In Ihrem Kopf häufen sich Fragen über Fragen, doch Antworten erhalten Sie nur zum Teil oder nie. Sie fühlen sich, als würden Sie die Kontrolle über das sich immer weiter drehende Gedankenkarussell in Ihrem Leben verlieren. Ständiges Grübeln kann im Körper zu Stress und zum   Burnout   führen. 
 Durch das permanente Grübeln und Gedankenkreisen ist eine Situation entstanden, die mitunter eine psychologische Unterstützung erfordert, zum Beispiel in Form einer Therapie beim Psychotherapeuten.  In der Apotheke erhältliche Medikamente wie Stimmungsaufheller , können sich positiv auf das Geschehen im Gehirn und somit auf das Denken auswirken. Dazu später mehr. 
 Sicher kennen Sie das Phänomen, besonders nachts im Bett passiert es: Sie machen sich Gedanken über das Tagesgeschehen, und das Gedankenkreisen beginnt. Ein Problem jagt das nächste. Im Kopf machen sich quälende Fragen und Sorgen um die Zukunft breit, mit dem Ergebnis, keine Antworten zu finden. Minuten werden zu Ewigkeiten. Das Grübeln raubt den Schlaf. Eine Lösung für das Problem scheint gerade nicht greifbar. Versuche, die negative Situation unter Kontrolle zu bekommen, scheitern. Im Bett schaltet das Gehirn in den Ruhemodus. Die Aktivitäten vom Tag liegen hinter Ihnen, und Sie haben dadurch genug Zeit zum Grübeln. 
 Wenn Sie auch zu den Menschen gehören, die sich mit den Fragen beschäftigen, was tun oder was hilft bei Gedankenkreisen, wie stoppt man Gedankenkreisen, oder wie stoppe ich das Gedankenkarussell, dann kann Ihnen dieser Beitrag vielleicht helfen, eine Lösung zu finden. In diesem Beitrag lernen Sie, wie sich das Grübeln überwinden lässt.  Wir vermitteln Ihnen Techniken für Ihren Alltag, wie Sie das Gedankenkarussell stoppen können und welche Möglichkeiten es gibt, einer Depression vorzubeugen . Sie sollten wissen, dass Sie das Grübeln Energie kostet, die Sie gut für wichtigere Dinge und Aufgaben in Ihrem Leben gebrauchen können, um glücklich zu sein. Nehmen Sie sich einige Minuten bewusst Zeit und stoppen für einen Moment Ihr Gedankenkarussell im Kopf. Es gibt eine Vielzahl von nützlichen Techniken und Methoden gegen übersteigertes Grübeln. Dazu zählen neben Anregungen, die Sie sofort ausprobieren können, auch Methoden, die etwas Zeit zum Erlernen benötigen, sodass in Zukunft wieder Ruhe in Ihren Kopf einkehrt. 
   Techniken und Methoden, die helfen können, übermäßiges Grübeln zu reduzieren 
 In den folgenden Abschnitten wollen wir Ihnen einige Techniken und Methoden vorstellen, mit denen Sie das Gedankenkreisen stoppen können. 
 1. Gedankenstopp 
 Sobald Ihnen bewusst wird, dass Sie durch zu viel Denken ins Grübeln geraten, können Sie lernen, diese Gedanken augenblicklich zu beenden. Sich mit Nachdenken und Fragen das Gehirn zu zermartern, ist keine Lösung für das Problem. Wenn Sie wieder einmal einen negativen Gedanken bemerken, der gerade in Ihrem Kopf mehr Raum einnimmt, als Ihnen lieb ist, und Sie ins Grübeln versetzt, sagen Sie innerlich mit aller Entschlossenheit &quot;Stopp!&quot; In diesem Moment stoppen Sie zunächst das Grübeln, und es wird Ihnen bewusst, dass Sie die Situation beherrschen. Damit ist das Problem aber noch nicht vom Tisch. Sie müssen nun versuchen, sich  genau jetzt auf positive Dinge zu konzentrieren , damit sich Ihr Gehirn nicht weiter mit Grübeln beschäftigt. Grübeleien, die Ihr Gedankenkarussell ständig unter Kontrolle halten, versetzen Ihren Körper in Stress und wirken sich negativ auf Ihre Gesundheit aus. 
 2. Ablenkung 
 Negative Gedanken an sich, sind nicht immer das Problem. Es ist ihre Dauerpräsenz, die dem Körper nicht gut tut. Durch Ablenkung sind die negativen Gedanken und das Grübeln gut zu stoppen. Hierdurch kann einer Depression vorgebeugt werden. Das Augenmerk wird auf Gefühle, Dinge, Aktivitäten usw. gelenkt, die sich positiv auswirken. Nachfolgend ein paar Beispiele: 
 
 Einen Spaziergang machen. 
 Eine Verabredung mit Freunden. 
 Sport treiben, z.B. Walking oder Joggen. 
 Einen Brief schreiben. 
 Ein Buch lesen. 
 Malen oder etwas Basteln. 
 Das Gehirn trainieren durch Rätsel lösen, Denksportaufgaben. 
 Der Gesundheit etwas Gutes tun, wie z.B. ein entspannendes Bad nehmen, oder die Sauna besuchen. 
 Ein leckeres Menü zubereiten, Rezepte aus aller Welt finden Sie im Internet. 
 Etwas Neues lernen. 
 
 &amp;nbsp; 
 Gut ist,  selbst aktiv zu werden, um das Gedankenkreisen zu durchbrechen . Die hier aufgeführten Ablenkungsstrategien sollen helfen, den Fokus auf positive Dinge in Ihrem Leben zu richten, statt ständig über Probleme nachzudenken. Werden Sie sich bewusst, welche dieser Ablenkungsstrategien für Sie gut und richtig sind. Stellen Sie sich mit Hilfe dieser Vorschläge einen sogenannten Erste-Hilfe-Koffer zusammen, auf den sie in Zukunft zurückgreifen können. 
 3. Achtsamkeit und Akzeptanz dessen, was gerade ist 
 Gehören Sie zu den Menschen, für die Ablenkung keine wirkliche Hilfe ist, dann wäre vielleicht Achtsamkeit eine Lösung, denn  Achtsamkeit kann Ihre belastenden Gedanken ändern.  
 Wie häufig ertappen Sie sich dabei, über die Vergangenheit und Zukunft nachzudenken, anstatt sich auf die Gegenwart zu konzentrieren? Achtsamkeit hilft Ihnen, Ihr Denken auf das Hier und Jetzt zu lenken.  Achtsamkeit ist eine Form von Konzentration , die mit der Wahrnehmung der Gedanken zu tun hat, ohne diese im gleichen Moment als gut oder schlecht zu bewerten. Sprich, wenn Sie gerade ein Gedanke überkommt, der in Ihrem Gehirn negative Gefühle hervorruft, nehmen Sie diesen Gedanken wahr, aber geraten nicht gleich in Panik. Versuchen Sie zu akzeptieren, dass Gedanken kommen, aber auch wieder gehen. 
 Machen Sie sich bewusst, dass Sie nur begrenzte Möglichkeiten haben, Ihre Gedanken zu lenken. Das Annehmen dessen, was gerade im Moment passiert und nicht zu ändern ist, kann einen positiven Effekt auf Ihre Gedanken und auf das Gedankenkreisen ausüben. Mehr zum Thema Achtsamkeit sowie Achtsamkeitsübungen haben wir für Sie   in einem eigenen Artikel zusammengefasst  . 
 4. Tagebuch führen 
 Negative Gedanken und ständiges Grübeln sind oft nicht greifbar. Im Nachhinein kann man sich nicht mehr wirklich an die konkreten einzelnen Gedanken aus der Vergangenheit erinnern.  Tagebuch schreiben, kann eine befreiende Wirkung auf belastende Gedanken haben , denn verbalisierte, zu Papier gebrachte Gedanken, sind leichter auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu kontrollieren. Des Weiteren kann das Führen eines Tagebuchs die Symptome einer Depression lindern. 
 5. Die Türhüter-Übung 
 Diese Methode geht auf den Mönch Evagrius Ponticus zurück. Stellen Sie sich die Situation vor, dass die negativen Gedanken als Gäste um Einlass bittend, an Ihre innere Tür klopfen. Stellen Sie den anklopfenden Gedanken die Frage, was diese Ihnen mitteilen möchten. Welche Gefühle verbergen sich hinter dem, was Sie gerade so beschäftigt? Welche Sehnsucht oder welche unerfüllten Bedürfnisse stecken eventuell dahinter? Als Türhüter haben Sie die Kontrolle darüber, diese Gedanken nicht hereinzulassen. 
   Methoden gegen negative Gedanken und Grübeleien, die mitunter etwas Zeit und Übung erfordern, um eine positive Wirkung zu erzielen 
 Neben diesen sofort anwendbaren und relativ einfach erlernbaren Methoden, gibt es  eine Vielzahl weiterer Techniken, die bei hartnäckigen Grübeleien helfen können . Auch sie können Depressionen gut entgegenwirken. Sie erfordern allerdings einige Übung. 
 1. Meditation 
  Regelmäßige Meditation wirkt sich positiv aus auf die psychische und körperliche Konstitution  und somit auf Ihre Gesundheit. Meditation kann neben Grübeleien und Gedankenkreisen, auch gegen Angst und sich übermäßiges Sorgen hilfreich sein. Mit dieser Technik ist es möglich, eine tiefe innere Entspannung im Körper herbeizuführen. Wenn Sie sich täglich einige Minuten Zeit nehmen, diese Übung durchzuführen, kann das ein bedeutsamer Schritt in eine positive Zukunft sein. Kursangebote finden Sie im Internet. Eine Alternative ist auch das Lernen über ein Selbststudium. 
 2. Progressive Muskelentspannung 
 Eine weitere Art der Entspannung ist die  progressive Muskelentspannung nach Jacobsen . Sie kann bei regelmäßiger Anwendung dazu beitragen, das Gedankenkreisen und somit psychische und körperliche Übererregung zu stoppen. Bei dieser Methode werden verschiedene Muskelpartien im Körper unter Anleitung zunächst angespannt und anschließend wieder entspannt. Auch hier finden Sie bei der Suche im Internet hilfreiche Adressen. Die Kursgebühren werden Ihnen von vielen Krankenkassen ganz oder zum Teil erstattet. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich das Wissen über zahlreiche Bücher mit beiliegender CD anzueignen. 
 3. Das Einüben von Dankbarkeit 
 Das Thema Dankbarkeit ist nicht unerheblich, bei der Frage, wie das Gedankenkarussell zum Stoppen gebracht werden kann. Dankbarkeit macht glücklich, indem sie einen positiven Effekt auf negative Gedanken und das Grübeln ausübt. Dankbarkeit führt zu innerer Ruhe und kann Depressionen vorbeugen.  Stellen Sie sich täglich die Frage, wofür Sie dankbar sein können . Wenn Sie abends im Bett den Tag Revue passieren lassen und Angst und Sorgen sich neben Ihnen breit machen wollen, legen Sie Ihren Fokus auf das, was Ihren Tag bereichert hat. Dies können zum Beispiel Begegnungen mit Menschen, auch außerhalb der Familie sein, oder Erinnerungen an schöne Erlebnisse. Wie oft ist man mit Nachdenken über Dinge beschäftigt, die nicht verfügbar sind, oder man verliert sich in Grübeleien in dem, was unabänderlich in der Vergangenheit passiert ist. Es ist mühsam nach Antworten zu suchen, für die es auch in Zukunft keine Lösung gibt. Dabei wird übersehen, was das Leben an positivem Gefühl vermitteln will. Es sind oft genau die kleinen Dinge und Situationen, die gut tun, und für die man dankbar sein darf, statt über das nachzudenken, was gerade Angst und Stress auslöst. Dankbarkeit lässt sich lernen. Manchmal braucht es etwas Zeit. Mit diesem Wissen kann Dankbarkeit Ihr Leben in eine positive Richtung lenken. Der Kopf wird frei für das, was das Beste für Sie ist und für das, was Sie glücklich macht. 
 4. Die kognitive Verhaltenstherapie 
 Die Kognitive Verhaltenstherapie ist eine Form der Psychotherapie. Die Therapie soll dazu beitragen, sich über Ihre Gedanken (Kognitionen), Einstellungen und über Ihre Erwartungen, Klarheit zu verschaffen. Das Ziel dieser Therapie ist es, dass negative Gefühle und falsche und belastende Überzeugungen erkannt und verändert werden. Dieses Wissen ist hilfreich für Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit. Wenn es sich bei Ihrem Grübeln nicht mehr um ein Gedankenkarussell von kurzer Dauer handelt, sondern wenn das Grübeln Ihren Alltag bestimmt, droht Ihre Welt eventuell aus den Fugen zu geraten. Vielleicht fühlen Sie sich, als hätten sie die Kontrolle über Ihr Leben abgegeben. Jetzt ist es hilfreich, über eine Therapie beim Psychotherapeuten nachzudenken.  Eine Psychotherapie kommt besonders dann in Frage, wenn Sie seit längerem unter dem Symptom einer Depression und Schlafstörungen leiden . Der erste Schritt führt zum Allgemeinmediziner. Er kann abklären, ob die Ursache in einer psychischen Erkrankung begründet liegt, oder ob der auslösende Faktor das Tag für Tag ständige Grübeln ist. Die kognitive Verhaltenstherapie wird mit Hilfe des Psychotherapeuten durchgeführt. 
 5. Medikamente 
 Nicht immer ist eine Psychotherapie ausreichend, um die durch das Grübeln entstandene Depression zu behandeln. Manche Menschen sind so mit Angst behaftet, dass sie in der Psychotherapie nicht richtig mitarbeiten können. Hier kann die Behandlung mit zum Teil verschreibungspflichtigen Medikamenten unterstützt werden. Hierzu zählen zum einen Antidepressiva, welche als Stimmungsaufheller fungieren, den Antrieb normalisieren und körperliche Symptome, wie etwa Schlafstörungen, verringern, sowie Tranquilizer, welche beruhigend und angstlösend wirken. Aber auch rezeptfreie Medikamente können ein erster Ansatz sein. Diese erhalten Sie zum Beispiel in unserer Online-Apotheke. Sie können einen positiven Effekt auf leichte depressive Verstimmungen bzw. nervöse Unruhe haben.   Natürliche Stimmungsaufheller, wie Sie in unserem Online-Shop erhältlich sind  , können bei ängstlicher Verstimmung, nervöser Unruhe und leicht depressiven Verstimmungen hilfreich sein. Enthalten sind hier z.B. pflanzliche Wirkstoffe wie Johanniskraut, Lavendel und Passionsblume. 
 Bitte beachten Sie, dass es wichtig ist, diese Medikamente nicht ohne fachkundigen Rat durch Ihren behandelnden Arzt bzw. Psychotherapeuten einzunehmen. 
   Fazit 
 Gedankenkreisen, Grübel, Gedankenkarussell: Es gibt viele Begriffe für den scheinbar nie enden wollenden Strom an Gedanken, der das Leben zum Teil stark negativ beeinflussen kann. Aber es gibt Abhilfe und Möglichkeiten diesen Strudel aus negativen Gedanken zu durchbrechen und im besten Fall einer Depression vorzubeugen. Von einfachen Techniken wie Ablenkung schaffen oder Tagebuch führen bis zu Methoden, die erlernt werden müssen, wie progressive Muskelentspannung oder Meditation. Sollten Sie merken, dass Sie das Gedankenkreisen selbst nicht in den Griff bekommen, ist ein Besuch beim Arzt ratsam. Er wird Ihnen gegebenenfalls mit medikamentöser Unterstützung helfen, dem Gedankenkarussell zu entkommen. 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: ©Cristina Conti - stock.adobe.com 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2021-04-12T13:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Ständig müde? Ursachen von Erschöpfung und Tipps gegen störende Müdigkeitsbes...</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/staendig-muede-ursachen-von-erschoepfung-und-tipps-gegen-stoerende-muedigkeitsbeschwerden</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/staendig-muede-ursachen-von-erschoepfung-und-tipps-gegen-stoerende-muedigkeitsbeschwerden"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Jeder kennt das: eigentlich sollte man sich konzentrieren, aber plötzlich wird man von lästiger Müdigkeit überfallen und das Denken oder Arbeiten fällt schwer. Normalerweise geht diese müde Phase nach einer Ruhepause rasch wieder vorbei. Wenn die Müdigkeit aber nicht vergeht u...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Woher kommt ständige Müdigkeit und was können Sie dagegen tun? 
 Jeder kennt das: eigentlich sollte man sich konzentrieren, aber plötzlich wird man von lästiger Müdigkeit überfallen und das Denken oder Arbeiten fällt schwer. Normalerweise geht diese  müde Phase  nach einer Ruhepause rasch wieder vorbei. Wenn die Müdigkeit aber nicht vergeht und uns dauerhaft belastet, ist Abhilfe gefragt. Im folgenden Ratgeber erklären wir,  woher die ständige Müdigkeit kommen kann , wie man physiologische und krankhaft bedingte Müdigkeitsbeschwerden unterscheidet und welche Maßnahmen ergriffen werden können, um sich wieder fitter und wacher zu fühlen. 
 
 
   Woher kommt ständige Müdigkeit und was können Sie dagegen tun?   
   Warum werden wir müde?    
   Die 10 top Tipps gegen ständige Müdigkeit    
   Exkurs: Müde trotz Koffein?    
   Fazit    
 
 &amp;nbsp; 
   Warum werden wir müde? 
 Müdigkeit ist ein Körperzustand, der eigentlich vollkommen natürlich ist. Wenn wir müde werden, signalisiert unser Organismus, dass er einen  Bedarf nach Ruhe und Schlaf  hat. Allerdings kann Müdigkeit auch mit anderen Bedürfnissen des Körpers einhergehen – wenn es ihm z. B. an Nährstoffen, Sauerstoff oder Flüssigkeit mangelt, fährt er sich herunter und wir verspüren Mattigkeit oder Schläfrigkeit. Die so verursachte Müdigkeit wird als  physiologische Müdigkeit  bezeichnet und lässt sich meist mit einfachen Mitteln wie Schlaf oder Nahrungsaufnahme beheben. Dabei ist es von Mensch zu Mensch verschieden, wie viel Schlaf benötigt wird, um sich fit und ausgeschlafen zu fühlen. Der durchschnittliche Erwachsene kommt mit  ca. 7 bis 9 Stunden Schlaf pro Nacht aus . Individuelle Schlafbedürfnisse können jedoch von dieser Norm abweichen. 
 Die  pathologische Müdigkeit  dagegen tritt  als Symptom einer Krankheit  auf, beispielsweise bei einer Infektion, und muss zumeist in ärztlicher Rücksprache behandelt werden. 
 Wer ist von Dauermüdigkeit betroffen? 
 Ungefähr  30% der erwachsenen Bevölkerung sind von andauernden Müdigkeitszuständen betroffen . Frauen trifft es dabei häufiger als Männer. Die Betroffenen empfinden es oft als unangenehm, während ihren täglichen Aktivitäten durch Schläfrigkeit beeinträchtigt zu werden. Auch im Beruf kann es lästig fallen, dass durch ständiges müde sein die Konzentration abnimmt. Zudem ist man häufig nicht nur müde, sondern leidet auch noch an weiteren Symptomen, die die Müdigkeit begleiten. Zu diesen Symptomen zählen: 
 
 Antriebslosigkeit und Unlust 
 Verminderte geistige und körperliche Leistungsfähigkeit 
 Schwindel 
 Kopfschmerzen 
 Gereiztheit 
 oder Frieren. 
 
 &amp;nbsp; 
 Werden Sie von andauernden Müdigkeitsbeschwerden geplagt, sollten Sie  zunächst die Ursache der Müdigkeit herausfinden , um diese dann möglichst schnell abschütteln zu können. 
 Ursachen für die pathologische Müdigkeit 
 Bei Erkrankungen fühlen wir uns oft müde und schlapp, und das kommt nicht von ungefähr. Bei  Infektionskrankheiten , die durch Viren und Bakterien verursacht werden, muss unser Immunsystem viel Energie aufwenden, um die Erreger abzuwehren. Dann benötigt der Körper vermehrt Schlaf und Ruhe, um diese Herausforderung zu bewältigen. Beispielsweise bei Grippe, Erkältungen oder Pfeifferschem Drüsenfieber verspürt man ein gesteigertes Müdigkeitsgefühl, das auch nach der Krankheit noch anhalten kann. 
 Krankheiten, die uns nachts vom Schlaf abhalten, bedingen zwangsläufig einen unzureichend erholsamen Nachtschlaf. Dies betrifft vor allem die  Schlafapnoe , bei der nächtliche Atemstillstände auftreten. Jedoch ist diese Erkrankung recht selten; sie betrifft nur ca. zwei Prozent der erwachsenen Bevölkerung. 
 Stoffwechselerkrankungen wie eine   Schilddrüsenunterfunktion  , Mangelerscheinungen wie eine Blutarmut (oder auch Anämie) oder Herzerkrankungen wie eine  Herzrhythmusstörung  können ebenfalls mit dem Erschöpfungssyndrom einhergehen. 
 Auch die Psyche spielt eine große Rolle für unser Wach- oder Müdigkeitsempfinden.  Psychische Störungen  oder Krankheiten wie   Depressionen  ,   Burnout   oder Angststörungen bringen häufig das ständige müde sein als Symptom mit sich. 
 In selteneren Fällen kann hinter anhaltenden Müdigkeitszuständen auch das  Chronische Erschöpfungssyndrom  (auch CFS oder chronic fatigue syndrom genannt) stecken. Dieses komplexe Krankheitsbild verursacht ständige Erschöpfung, ohne dass dafür ein Grund erkennbar wäre. CFS wird oftmals begleitet von Hals- oder Muskelschmerzen und Schlafstörungen. 
 Die pathologische Müdigkeit begleitet also bestimmte Krankheitsbilder, die am besten durch einen Arzt diagnostiziert und behandelt werden können. 
 Wann sollten Sie bei Dauermüdigkeit zum Arzt? 
 Wie beschrieben können ernsthafte Erkrankungen mit dem Müdigkeitssyndrom einhergehen. Das heißt, wenn die Müdigkeit nicht mit ausreichend   Schlaf  , Erholung oder dem Ausgleich von Mangelerscheinungen bekämpft werden kann oder sich  keine munteren Phasen  einstellen, könnte eine Krankheit dahinterstecken. In diesem Fall, und wenn Sie sich  über einen längeren Zeitraum erschöpft und ständig müde  fühlen, ist ein Arztbesuch dringend angeraten. 
 Treten zusätzlich zu Ihren Müdigkeitsanfällen auch noch folgende Symptome auf, sollten Sie ebenfalls einen Arzt konsultieren: 
 
 Nachtschweiß 
 Fieber 
 Schmerzen 
 trockene Schleimhäute 
 Blut im Stuhl 
 geschwollene Lymphknoten 
 ungewöhnlich starker Durst 
 
 &amp;nbsp; 
 Ein Arzt kann in diesen Fällen die passende Therapie vorschlagen und gegebenenfalls mit Medikamenten die Müdigkeitssymptome bekämpfen. 
  Hinweis:  Manche Medikamente können Müdigkeit als unerwünschte Nebenwirkung mit sich bringen – das betrifft z. B. Antihistaminika, Antidepressiva, Neuroleptika oder Mittel gegen Bluthochdruck. 
 Ursachen für die physiologische Müdigkeit 
 Physiologische Müdigkeit signalisiert uns, dass unserem Körper oder Geist etwas Wichtiges fehlt. Werden  Gehirn und Organe  z. B.  nicht ausreichend mit Sauerstoff oder Nährstoffen versorgt , greifen Körperfunktionen wie Stoffwechsel, Hormonproduktion, Herzkreislauf oder Nervenaktivitäten nicht mehr reibungslos ineinander – Müdigkeit kann die Folge sein. Darum ist der Körper bei Diäten, Flüssigkeits- oder Bewegungsmangel besonders anfällig für ein Müdigkeitsgefühl. 
  Chronischer Schlafmangel , wie er durch spätes Zubettgehen oder unregelmäßige Schlaf-Wach-Rhythmen hervorgerufen wird, ist die  häufigste Ursache für ständiges müde sein . Hier spielt die innere Uhr eine große Rolle, denn sie folgt einem Rhythmus, in dem sich Wachsein, Müdigkeit und Schlafen abwechseln. Je nach Tagesabschnitt bedingt diese Uhr die Ausschüttung von Botenstoffen, wie bspw. Hormone, im Gehirn. Diese Botenstoffe fungieren als Taktgeber und regen unser Wach- oder Müdigkeitsempfinden an. Wenn unser Lebensstil zu Verschiebungen in diesen getakteten Abläufen führt, kommen die inneren Faktoren durcheinander – Schlafstörungen oder Erschöpfungszustände sind die Folge. 
 Die  Psyche  als  wichtiger Einflussfaktor  auf unser Müdigkeitsempfinden wirkt auf Nervenfunktionen, Hormone oder Körperabwehr ein. Haben Sie im Alltagsleben  zu viel Stress, Sorgen  im Beruf  oder sind dauerhaft unter- oder überfordert , kann der Körper mit dauerhafter Müdigkeit reagieren. 
 Zu bestimmten Zeitpunkten im Leben kann man anfälliger für Müdigkeitszustände werden.  Winterdepressionen  während der dunklen Jahreszeit,  Morgenmüdigkeit  oder   Frühjahrsmüdigkeit  , die sich einstellt, wenn das Wetter stark zwischen warm und kalt schwankt, entstehen saisonal oder tageszeitabhängig.  Kinder und Jugendliche  kämpfen häufig mit verstärkter Müdigkeit, während sie in der körperlichen Entwicklungsphase sind, weil der Organismus in kurzer Zeit viele Veränderungen durchmachen muss.  Bei Frauen  kann ständige Müdigkeit als prämenstruelles Syndrom oder  während der Wechseljahre  vermehrt auftreten. 
   Die 10 top Tipps gegen ständige Müdigkeit 
 Bei der pathologischen Müdigkeit gibt der Arzt Anweisungen, wie die Krankheit, mit der die Müdigkeit einhergeht, am besten zu bekämpfen ist. Gegen physiologische Müdigkeit können Sie  selbst aktiv werden . Man kann das ständige müde sein also als Warnzeichen betrachten, dass etwas geändert werden muss. Wir geben Ihnen im Folgenden zehn hilfreiche Tipps, welche kleinen Veränderungen im Alltag einen positiven Effekt auf Ihr Energielevel erzielen und die Müdigkeit vertreiben! 
   
 1. Für einen gesunden Nachtschlaf sorgen 
 V erbessern Sie die Qualität Ihres Schlafplatzes . Da die häufigste Ursache für anhaltende Müdigkeit der schlechte Nachtschlaf ist, sollte hier zuerst angesetzt werden. Stellen Sie sicher, dass die  Schlafumstände das Einschlafen begünstigen . Dazu können eine gute Matratze, kühle Temperaturen im Schlafzimmer, komplette Dunkelheit oder das Ausblenden von Störgeräuschen durch Ohrstöpsel gehören. Fällt Ihnen schnelles einzuschlafen schwer, etablieren Sie Einschlafrituale, wie Lesen oder ein Hörbuch anzuhören. Versuchen Sie, ab zwei Stunden vor dem Schlafengehen Smartphone oder Computer zu meiden, denn die Bildschirme der Geräte enthalten Anteile an blauem Licht. Blaues Licht ist Tageslicht nicht unähnlich, weshalb es die Produktion des Schlafhormons Melatonin behindert und das Gehirn wach macht. 
 Sollten Sie Probleme beim Einschlafen haben, können über einen kurzen Zeitraum hinweg auch   Schlafmittel   helfen. Beachten Sie jedoch, dass nicht alle Präparate für den Langzeitgebrauch gedacht sind. Sprechen Sie zur Sicherheit Ihren Arzt oder Apotheker an oder nutzen Sie den Service unseres pharmazeutischen Beratungsteams. 
 2. Den Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgen 
 Sind Sie häufig schlapp und müde, achten Sie auf  eine gesunde und ausgewogene Ernährung . Der Körper benötigt  Nährstoffe, Vitamine und Mineralien , um auf Touren zu kommen und lässt sich oftmals mit einer einfachen Ernährungsumstellung wacher halten. 
 Essen Sie sehr vitaminreich. Besonderes Augenmerk sollten Sie dabei auf das  Vitamin B12  legen, welches zu normalen Stoffwechselvorgängen beiträgt, großen Einfluss auf die körperliche Verfassung des Menschen nimmt und alles in allem die Müdigkeit verringert. Vitamin B12 kommt hauptsächlich in Fleisch, Fisch und Milchprodukten vor. 
 Auch die Aufnahme des  Mineralstoffs Magnesium  kann dazu beitragen, fitter und wacher zu werden, denn ein Magnesiummangel kann zu Ermüdungszuständen führen. Magnesium regelt viele lebenswichtige Funktionen im Körper und unterstützt den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel. Magnesium findet sich z. B. in Lebensmitteln wie Brokkoli, Haferflocken, Bananen oder Sonnenblumenkernen. 
 Welche Kost uns hilft, unseren Alltag wacher zu gestalten, hängt auch immer von persönlichen Bedürfnissen ab. Veganer und Vegetarier, aber auch Schwangere und Stillende sollten besonders  auf ihren Eisenhaushalt achten , da ein  Eisenmangel für anhaltende Müdigkeit sorgen kann . Hülsenfrüchte, Nüsse und Kerne sind  natürliche Eisenlieferanten , die gut in die vegane Ernährung integriert werden können. Liegt ein akuter Eisenmangel vor, können Sie in Absprache mit Ihrem Arzt auch auf  Eisenpräparate aus der Apotheke  zurückgreifen. 
  Tipp:  Egal ob Magnesium-, Vitamin- oder Eisenpräparate: Eine   Auswahl an Nahrungsergänzungsmitteln   zur schnellen Aufnahme aller benötigten Nährstoffe bieten wir Ihnen in unserem Online-Shop. 
 3. Auf die richtigen Energiequellen achten 
 Falls Sie Diät halten oder viel Sport treiben, kann der Körper  aufgrund fehlender Energiequellen in Müdigkeit verfallen . Achten Sie bei der Ernährung darauf, auch Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, denn diese sind unser wichtigster Energielieferant. Doch nicht alle Kohlenhydrate bringen nachhaltige Energie. Zuckerhaltiges oder Weizenprodukte sorgen eher für einen kurzen Energieschub, während  komplexe Kohlenhydrate , wie sie sich beispielsweise in  Vollkornprodukten oder Naturreis  finden, über einen längeren Zeitraum hinweg zur Energiequelle werden. 
  Vermeiden  Sie außerdem  fettige und sehr eiweiß- oder ballaststoffreiche Kost , da diese dem Verdauungssystem viel Arbeit abverlangt und unseren Körper schneller erschöpft. Aus dem gleichen Grund sollten Sie das Essen in kleinen Portionen einnehmen und spätestens vier Stunden vor dem Zubettgehen ihre letzte Mahlzeit einnehmen, um einen ruhigen Nachtschlaf zu gewährleisten. Zum Abendessen sollte nur leichte Kost aufgetischt werden, wie gedünstetes Gemüse, Salat oder Fisch. 
 4. Viel trinken 
 Neben einer geeigneten Ernährung sollten Sie ferner darauf achten, über den Tag verteilt  ausreichend Flüssigkeit  zu sich zu nehmen. Mindestens  zwei Liter Wasser oder ungesüßter Tee  sollte pro Tag getrunken werden. Wer genügend trinkt, beugt Müdigkeit und Konzentrationsschwächen vor. 
 Wenn die andauernde Müdigkeit Sie plagt,  verzichten Sie  lieber  auf Alkohol  oder kohlensäurehaltige Getränke. Diese machen dem Magen viel Arbeit und ermatten den Organismus. Zudem führt Alkohol häufig zu Veränderungen im Schlafrhythmus, was sich auf den erholsamen Nachtschlaf negativ auswirken kann. Auch der übermäßige Verzehr von Energydrinks oder Kaffee kann zu Schlafstörungen und somit ebenfalls zu Müdigkeit führen. 
 5. Mehr Bewegung in den Alltag integrieren 
 Bewegung und Aktivität helfen unserem Organismus, richtig in Schwung zu kommen und den Stoffwechsel anzuheizen. Dabei spielt es keine Rolle, welche Sportart Sie ausüben – jeder  Sport sorgt für  eine  bessere Durchblutung  des Körpers, was Hirn und Organe mit  mehr Sauerstoff  versorgt und somit die lästige Müdigkeit vertreiben kann. Von Yoga im Park, über Joggen und Fahrradfahren bis hin zu Ballsportarten: Möglichkeiten zur Bewegung bieten sich viele. Hauptsache Sie haben Spaß an der körperlichen Ertüchtigung und üben den Sport mehrmals in der Woche aus. 
  Tipp:  Peppen Sie auch den Berufsalltag mit etwas mehr Bewegung auf. Eine  müde Phase im Büro  lässt sich mit einem kurzen Spaziergang oder ein paar schnellen Gymnastikübungen bekämpfen. 
 Auch  bei psychischen Leiden  kann die  sportliche Betätigung helfen , aus einem Stimmungstief und lähmender Müdigkeit herauszufinden und  sich frischer und energiereicher zu fühlen , denn beim Sport werden vermehrt Endorphine ausgeschüttet, die Stimmung und Geist aufhellen. 
  Hinweis:  Wenn Sie viel und regelmäßig Sport treiben machen Sie zwar alles richtig, aber übermäßige Aktivität und zu heftiges Auspowern kann ebenfalls zu Erschöpfung und Schlappheit führen! Nach einem solchen  Übermaß an Training  sollten Sie deshalb unbedingt eine  Ruhepause  von mindestens einigen Tagen einlegen, damit sich der Körper wieder erholen und aufgebrauchte Energiespeicher wieder auffüllen kann. 
 6. Sonne tanken 
 Die  Sonne  ist ein  ausgezeichneter Wachmacher . Nicht ohne Grund sind wir im Winter oder Frühjahr oft müder als sonst, wenn wir kaum Sonnenstrahlen zu Gesicht bekommen. Die Wärme und das Licht steigern nicht nur Wohlgefühl und Bewegungsdrang, die  Sonne setzt  auch  hormonelle Prozesse  in unserem Organismus  in Gang , die helfen, die Müdigkeit zu vertreiben. Fällt Sonnenlicht auf die Netzhaut, schüttet eine Gehirndrüse das Hormon  Serotonin  aus, welches Stimmung und Antrieb steigert und wach macht. Bei Dunkelheit dagegen steigt die Produktion des  Schlafhormons Melatonin , das erheblich zum andauernden Müdigkeitsgefühl beiträgt. Sonne tanken gilt daher als bewährtes Mittel gegen Müdigkeit; vor allem bei Frühjahrsmüdigkeit kann es sehr hilfreich sein, sich so oft wie möglich dem Sonnenlicht auszusetzen. Um gut durch die dunkle Jahreszeit zu kommen, können auch   Vitamin D Präparate aus Ihrer Online-Apotheke   helfen. Vitamin D stärkt nicht nur Knochen, Zähne und Gelenke, es hält auch Immunsystem und Muskeln fit und wirkt sich positiv auf die Psyche aus. 
   
 7. Der belebende Effekt des Powernappings 
 Faktisch ist es bei anhaltender Müdigkeit ratsam, dem Schlafbedürfnis untertags nicht nachzugeben, um den Schlaf-Wach-Rhythmus nicht zu verschieben. Eine Ausnahme jedoch scheinen die  sogenannten Powernaps, kurze Schlafeinlagen  während des Alltags, zu sein. Ein Powernap sollte  nicht länger als 20 Minuten  dauern, damit man nicht in eine Tiefschlafphase verfällt. Der Kurzschlaf kann zum Beispiel in der Mittagspause oder am Nachmittag eingeschoben werden, wenn die geistige Leistungsfähigkeit sinkt. Dann soll er für frische Energie sorgen und Produktivität und Konzentration stärken. 
 8. Kältereize: Helfen vor allem bei Morgenmüdigkeit 
  Wechselbäder und -duschen  gelten als geeignetes Hausmittel, um Müdigkeit schnell zu verscheuchen. Das Durchblutungssystem regiert auf die Temperaturschwankungen eines Wechselbades, indem sich die Blutgefäße weiten und wieder zusammenziehen. Dies hilft tatsächlich, den  Kreislauf in Schwung zu bringen  und die  Durchblutung des Gehirns anzuregen , sodass man einen klaren Kopf bekommt. Vor allem am Morgen kann eine Wechseldusche belebend wirken und einem den Kick geben, um gut in den Tag zu starten. 
 9. Frische Luft schnappen 
 Wenn die Müdigkeit zuschlägt, gehen Sie eine Runde an die frische Luft oder lüften Sie regelmäßig Ihre Räume. Am effektivsten ist das  Stoßlüften  für einige Minuten, das heißt die Fenster werden weit geöffnet und am besten wird für Durchzug gesorgt. Das lässt Sauerstoff herein, der das Leistungstief wieder anhebt, und müde machendes Kohlenstoffdioxid hinaus. 
 10. Stress vermeiden 
 Andauernder Stress im Beruf oder Privatleben wirkt sich nicht nur stark auf unsere Psyche aus, er nimmt auch Einfluss auf den Körper und kann Müdigkeit verursachen. Hetzt man ständig durch den Alltag und ist angespannt, fordert das zwangsläufig seinen Tribut, der  Körper fordert Ruhepausen  ein. Wird Ihre Müdigkeit durch ein zu hohes Stresslevel bedingt oder verstärkt,   nehmen Sie sich bewusst Zeit für sich selbst   und hören Sie auf Ihre inneren Bedürfnisse. Tun Sie etwas, das Sie glücklich macht: gehen Sie einem Hobby nach, verbringen Sie Zeit mit sich allein oder suchen Sie den Kontakt zu Freunden. Ein entspannendes Freizeiterlebnis wirkt dem beruflichen Stress entgegen. 
   Exkurs: Müde trotz Koffein? 
 Er gilt als der Wachmacher schlechthin, und doch fehlt er hier in der Aufzählung der hilfreichsten Tipps gegen andauernde Müdigkeit: der Kaffee. Das liegt daran, dass das beliebte Aufputschmittel  Koffein  ein süchtig machendes Stimulans ist,  das in zu hoher Dosierung eher Müdigkeit verursacht als vertreibt . Trinken Sie  täglich mehrere Tassen Kaffee, reagiert der Organismus weniger stark auf die wachmachende Wirkung  des Koffeins. Wer zu spät am Nachmittag noch zum koffeinhaltigen Getränk greift,  riskiert Schlafstörungen , da die Bildung des Schlafhormons Melatonin sinkt. Zudem verengt das Koffein die Blutgefäße im Gehirn, dadurch erreicht weniger Sauerstoff unseren Denkapparat und die Konzentrationsfähigkeit sinkt. 
  Aber:  In geringen Maßen genossen, zum Beispiel mit einer Tasse Kaffee oder schwarzem Tee am Morgen, hat das Koffein eine belebende Wirkung und hilft, die morgendlichen Müdigkeitsanfälle schneller zu überwinden. 
   Fazit 
 Müdigkeit kann eine unangenehme Belastung im Alltag sein, weil sie uns in Vielem einschränkt. Darum gilt es, schnell zu handeln und herauszufinden, wo die lästige Dauermüdigkeit herkommt. Ist die Ursache erst erkannt, können rasch passende Maßnahmen ergriffen werden, um Müdigkeitsbeschwerden und damit einhergehende Symptome abzuschütteln. Es gibt vieles, was man in Eigenregie gegen die Müdigkeit unternehmen und ausprobieren kann. Doch hilft nichts davon und die Müdigkeit hält Sie weiterhin gepackt, gilt die Devise: lieber zum Arzt. Dieser kann zuverlässig feststellen, warum Sie ständig müde sind und im Zweifelsfall eine Erkrankung ausschließen. 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: ©Drobot Dean - stock.adobe.com 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2021-02-09T07:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Reizüberflutung: Definition, Symptome und Tipps für den Alltag</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/reizueberflutung-definition-symptome-und-tipps-fuer-den-alltag</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/reizueberflutung-definition-symptome-und-tipps-fuer-den-alltag"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Lichter, Töne, Farben, Gerüche und Aromen werden in der Werbung gerne als Explosion der Sinne beworben – für hochsensible Menschen kann dieser Schwall an Reizen allerdings zu einem unangenehmen Zustand führen, der sie im Alltag überfordert. ...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Reizüberflutung und Hochsensibilität – ein häufiges Paar 
 Lichter, Töne, Farben, Gerüche und Aromen werden in der Werbung gerne als Explosion der Sinne beworben – für hochsensible Menschen kann dieser Schwall an Reizen allerdings zu einem unangenehmen Zustand führen, der sie im Alltag überfordert. Zu viele Eindrücke strömen zur gleichen Zeit auf das Gehirn ein, die Grenzen der Wahrnehmung werden erreicht und schneller als bei normal sensiblen Menschen überschritten. In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen, was sich hinter dem Phänomen Reizüberflutung verbirgt, wie es Ihre Gesundheit beeinträchtigen kann und mit welchen Tipps Sie lernen können, auch eine herausfordernde Situation gelassen zu meistern. Darüber hinaus finden Sie in diesem Artikel wissenswerte Antworten auf häufige Fragen rund um das Thema  Reizüberflutung und Hochsensibilität.  
 
 
   Was ist Reizüberflutung überhaupt?   
   Reize werden nicht mehr richtig gefiltert   
   Symptome rechtzeitig erkennen und behandeln   
   Reizüberforderung lässt sich oftmals mildern und steuern   
   Fazit   
 
 &amp;nbsp; 
 
   Was ist Reizüberflutung überhaupt? 
 Beim Begriff Reizüberflutung handelt es sich nicht um einen medizinischen Fachbegriff, sondern um eine umgangssprachliche Metapher, mit der eine Überforderung der menschlichen Sinne zum Ausdruck gebracht werden soll. In die psychosoziale Therapie hat der Begriff inzwischen Einzug gehalten und gewinnt auch im Alltag mehr und mehr an Bedeutung. Obwohl viele Menschen ihn schon einmal gehört haben, fällt die genaue Definition des dahinterliegenden Phänomens und die Einordnung der Symptome oftmals noch schwer. Stattdessen behilft man sich mit einem vagen  Zuviel , was schlichtweg bedeutet: Zu viele Eindrücke bzw. Reize können nicht verarbeitet werden. Aber wann genau ist es zu viel und wie versucht sich das Gehirn zu schützen? 
 Keine Supersinne, aber eine Überforderung für das Gehirn 
 Wer hochsensibel ist, verfügt nicht unbedingt über eine gesteigerte Wahrnehmung – jedenfalls nicht, soweit es die einzelnen Sinnesorgane betrifft. Es ist also nicht so, dass ein hochsensibler Mensch mehr riecht, besser sieht und feiner hört. Es gibt vielmehr ein Koordinationsproblem der sinnlichen Eindrücke im Gehirn. Das bedeutet:  Die empfangenen Reize können nicht mehr richtig erfasst und verarbeitet werden – es kommt zu einer Überforderung,  das Gehirn wird der Lage nicht mehr Herr und macht durch typische Symptome auf die vermeintliche Gefahr aufmerksam. Die Wahrnehmungsfähigkeit funktioniert nicht mehr richtig und bricht im ungünstigsten Fall ganz zusammen. 
 Zahlreiche Trigger reizen im Alltag das Gehirn 
 Unser Gehirn muss jeden Tag unzählige akustische und optische Reize verarbeiten, das gilt vor allem bei einem Leben in der Großstadt, wie es für immer mehr Menschen alltäglich wird. Lärm steht dabei im Vordergrund, ein Lärm, der sich aus Tausenden Geräuschen zusammensetzt: Geräusche wie Verkehrslärm beispielsweise, den viele Menschen gar nicht mehr bewusst wahrnehmen. Bei einer vorhandenen Hochsensibilität sieht das jedoch anders aus: Für die Betroffenen kann jeder einzelne Reiz wie ein Nadelstich wirken und damit zu einem ernstzunehmenden Problem werden. 
   Reize werden nicht mehr richtig gefiltert 
 Als lenkendes Zentrum seines Organismus besitzt der Mensch ein Gehirn, das schon als Kind beachtlich entwickelt, aber erst etwa mit dem 20. Lebensjahr voll ausgeprägt ist. Dort werden alle wichtigen Informationen verarbeitet und die Funktionen des Körpers gesteuert und koordiniert. Viele Mechanismen laufen in unserem Gehirn ganz selbsttätig ab, ohne dass wir davon gesondert Notiz nehmen. Dazu gehört auch, dass sinnliche Reize automatisch erkannt, eingestuft und gegebenenfalls gedämpft werden. Viele Alltagsgeräusche nehmen wir deshalb nicht mehr bewusst wahr, weil unser Gehirn sie einfach herausfiltert. Das ist eigentlich auch gut so – solange dieser Mechanismus richtig funktioniert. 
 Die körpereigene Alarmanlage ist im Dauerbetrieb 
 Bei einer Reizüberflutung befindet sich der Körper im Dauerstress. Für die Betroffenen wird es in manchen Fällen beinahe unmöglich, ein normales Leben zu führen. Was für andere Menschen selbstverständlich ist, wird für hochsensible Personen zu einer Herausforderung. Die dauerhafte Einschränkung kann dabei insbesondere auch zu einer ernstzunehmenden psychischen Belastung führen – zumal dem Umfeld oft das nötige Verständnis fehlt. Das liegt auch daran, dass die Reizüberflutung noch nicht im Alltag angekommen ist und es noch kein flächendeckendes Bewusstsein für diesen durchaus herausfordernden Zustand gibt. 
 Zu viele Reize bedeuten Stress für das Gehirn 
 Grundsätzlich gilt für alle Menschen:  Wenn zu viele Reize und Eindrücke gleichzeitig verarbeitet werden müssen, löst das im Körper Stress aus.  Stress ist jedoch eine der häufigsten Ursachen für viele psychische und physische Erkrankungen und sollte nach Möglichkeit vermieden werden, zumindest wenn es sich um negativen Stress handelt. Das Problem: Die eindeutige Grenze zu einer überforderten Wahrnehmung lässt sich nicht ziehen, denn sie fällt bei jedem Menschen individuell aus. Im Falle einer Hochsensibilität ist sie besonders niedrig und schnell erreicht und teils auch überschritten. Dann ist eine richtige Reaktion gefragt, um unangenehme Symptome zu verhindern bzw. ihre Dauer zu verkürzen und die Sinne zu entlasten. 
   Symptome rechtzeitig erkennen und behandeln 
 Oft treten die Symptome zu Beginn einer solchen Überempfindlichkeit nur sehr vereinzelt und nahezu unmerklich auf, was eine rechtzeitige korrekte Diagnose erschwert. Das Phänomen ist noch nicht gänzlich erforscht und die Psychologie sucht noch immer nach Antworten auf diese besondere Herausforderung. Das gilt besonders dann, wenn die Symptome bei Kindern auftreten. 
 Wie äußert sich Reizüberflutung? Typische Symptome 
 Wie die Empfindlichkeitsschwelle fallen auch die Symptome der Erkrankung sehr individuell aus. Klare allgemeingültige Anzeichen, an denen sich die Überforderung des Gehirns festmachen ließe, gibt es nicht.  Hochsensible Menschen weisen häufig Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen, Ängste und Aggressionen auf.  Im Extremfall kann es zu   Depressionen  , chronischen Schmerzzuständen, Migräne und sogar dem   Burnout-Syndrom   kommen. Derartige Symptome sind unabhängig vom Verdacht auf Hochsensibilität und Reizüberflutung in jedem Fall ein Grund für einen Arztbesuch, sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern. 
  Wichtig:  Je länger eine Reizüberflutung unerkannt bleibt, desto größer ist ihre Auswirkung auf die Gesundheit. Unbeachtet kann sie auch langfristige Beeinträchtigungen im Alltag begünstigen, die möglicherweise sogar über einen längeren Zeitraum eine Medikation notwendig machen. Setzen Sie sich daher frühzeitig mit Ihren Symptomen auseinander und gönnen Sie sich den nötigen Rückzug, um sich zu erholen – möglichst ungeachtet dessen, welche Erwartungen an Sie gestellt werden oder Sie selbst an sich stellen. 
 Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen 
 Grundsätzlich können beide Geschlechter von der Überreizung betroffen sein. Bei Frauen gibt es mit der Schwangerschaft und den Wechseljahren zwei Phasen besonderer Gefährdung. Diese Zeiträume der enormen hormonellen Veränderungen und Schwankungen sind häufige Ursachen für psychische und physische Beschwerden. 
 Auch bei Kindern ist Hochsensibilität ein Thema 
  Reizüberflutung ist auch bei Kindern ein wichtiges Thema,  denn gerade Kinder sind heute besonders vielen Reizen ausgesetzt – vor allem durch den frühzeitigen Gebrauch von verschiedenen elektronischen Medien, wobei an erster Stelle das Internet und der Fernseher zu nennen sind. Ist Ihr Kind hochsensibel, kann die Überforderung der Sinne zu einer unangenehmen Situation führen: Bei betroffenen Kindern kommt es teils zu Verhaltensstörungen, die Teilnahme am Schulunterricht fällt schwerer, die Leistungen fallen ab und die Noten werden schlechter. Damit die Eltern richtig reagieren können, ist Aufklärung über eine Reizüberflutung bei Kindern ein entscheidender Schlüssel. Insbesondere die Pubertät erhöht bei Kindern das Risiko einer Überreizung, die mit etwas Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen möglicherweise vermieden werden kann. 
   Reizüberforderung lässt sich oftmals mildern und steuern 
 Der richtige Umgang mit Reizüberflutung ist schwierig. Ist ein Mensch hochsensibel, lässt sich diese Eigenschaft ebenso wenig auf Knopfdruck abstellen wie die meisten entsprechenden Auslöser. Geräusche und Gerüche gehören ganz selbstverständlich zum Alltag unserer modernen Welt. Da sich die Auslöser also nicht vermeiden lassen, ist der richtige Umgang mit ihnen umso wichtiger. Die innere Alarmanlage des Körpers lässt sich nämlich überlisten – zumindest teilweise. Die folgenden Tipps können Ihnen oder Ihren Kindern dabei helfen. 
  Wichtig:  Wenn Sie feststellen, dass Sie oder Ihr Kind übermäßig stark auf Reize reagieren und Ihnen die genannten Tipps keine Erleichterung verschaffen, sollten Sie möglichst bald professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Unter professioneller Anleitung können Sie lernen, sich zu entspannen und sich zu erholen, um Ihr Leben wieder in vollen Zügen zu genießen. 
 Tipps zum Umgang mit ständigen Auslösern 
 Wir hören, sehen, riechen und fühlen ständig – und die Welt bietet zahllose Anlässe und Möglichkeiten dazu. Wir könnten gar damit nicht aufhören, selbst wenn wir es wollten. Mitunter kann es jedoch helfen,  kontrollierte Gegenreize zu setzen  und das Gehirn auf diese Weise zu überlisten. 
 Hilfreiche Übungen und Tipps zur Triggervermeidung 
 Eine simple Methode, das Gehirn vor Auslösern zu schützen,  ist die innere Stimme.  Mit einem inneren Summen lässt der Resonanzkörper im Kopf Geräusche von außen verstummen oder zumindest leiser werden. Sie erzeugen selbst einen Reiz, der andere Trigger überstimmt und die immer stark geforderte Wahrnehmung in einer an Einflüssen reichen Welt entlastet. 
 Ein wichtiger Schlüssel ist auch  Ruhe , die in der modernen Welt oftmals schon als purer Luxus gilt. Ruhe entsteht allerdings nicht von selbst, sondern muss gezielt gesucht und geschaffen werden. Gönnen Sie Ihrem Gehirn daher regelmäßig Ruhephasen, in denen jeder mögliche Reiz von außen ausgeschlossen wird. Das heißt: Kein Handy, kein Fernseher, kein Laptop und vor allem kein Multi Tasking. Indem Sie lernen, im Alltag regelmäßig abzuschalten, und versuchen, sich aus dem ständigen Uhrwerk der Abläufe herauszunehmen, können Sie einen entscheidenden Beitrag zur Entlastung Ihres Gehirns leisten. 
 Bei Kindern kommt dem familiären Umfeld außerdem eine besondere Bedeutung zu. Eltern und Familie sollten einen Ausgleich schaffen, um hochsensible Kinder aufzufangen und der Reizüberforderung eigene Akzente entgegenzusetzen – denn in den meisten Fällen sucht ein Kind nicht von sich aus Ruhe und Entspannung und kann sich gegen Reizeinflüsse nur schlecht selbst zur Wehr setzen. Ein stabiles soziales Umfeld kann hier als wertvolle Stütze agieren. 
 Zu den hilfreichen Tipps in diesem Zusammenhang gehören außerdem   Achtsamkeit und Stressreduzierung   – sei es durch ausgedachte Fantasiereisen, durch geführte Meditationen oder durch körperlichen Einsatz, etwa bei ruhigen, gleichmäßigen Tätigkeiten wie Stricken, Abwaschen oder bei der Gartenarbeit. 
  Hinweis:  Hinter vielen notorischen Störenfrieden oder unaufmerksamen Träumern verbirgt sich nur ein Kind, das hochsensibel ist und nicht weiß, wie es sich in einer reizüberfluteten Welt gegen einen bestimmten Reiz behaupten soll. Beobachten Sie Ihr Kind aufmerksam und lassen Sie sich im Zweifel von einem Kinder- und Jugendtherapeuten beraten! 
 Verschiedene Therapiemöglichkeiten 
 Ob Sie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, ist letztlich eine Frage der Ausprägung Ihrer Symptome und hängt vom individuellen Empfinden Ihrer Einschränkung im Alltag ab. Grundsätzlich ist es nie verkehrt, bei deutlichen körperlichen Veränderungen den Hausarzt aufzusuchen, um einen Check durchführen zu lassen. Je nach Diagnose können Sie daraufhin beispielsweise versuchen, Ihren Schwierigkeiten langfristig durch Therapien zu begegnen.  Akupunktur und Akupressur  haben sich als wirksame Erholungsmaßnahmen ohne bekannte Nebenwirkungen bewährt. Bei stressbedingten Ursachen können sich auch Entspannungstechniken wie  Yoga oder autogenes Training  positiv auswirken. 
  Tipp:  In unserer Online-Apotheke finden Sie verschiedene Medikamente und homöopathische Präparate, die Ihnen beim   Entspannen oder Einschlafen   helfen können. Wenn Sie unsicher sind, welche Produkte in Ihrem Fall am besten geeignet sind, nutzen Sie gerne unseren kostenlosen pharmazeutischen Beratungsservice! 
   Fazit 
 Eine Überreizung des Gehirns wird für immer mehr Menschen zu einer belastenden Alltagserfahrung. Ohne den richtigen Umgang kann sie auch langfristig eine Gefahr für die Gesundheit darstellen. Die Ursachen für eine Reizüberflutung lassen sich kaum abschalten, da die entsprechenden Reize ein unveränderlicher Teil unserer Umwelt sind. Deshalb ist der richtige Umgang damit so wichtig: Lernen Sie, die Symptome frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenreize zu setzen. Als hilfreiche Tipps haben sich auch Übungen bewährt, bei denen Sie mit der inneren Stimme äußere Einflüsse übertönen und das Innere wie das Äußere regelmäßig gegen alle Seiten hin abschotten. Probieren Sie bewährte Entspannungstechniken aus, nehmen Sie professionelle Hilfe in Anspruch und greifen Sie bei Bedarf auf Medikamente aus unserer Online-Apotheke zurück! 
  
 Bildquelle: ©StockPhotoPro, adobe.com 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-11-05T15:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Resilienz: Besondere Fähigkeit mit nachhaltiger Wirkung</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/resilienz-besondere-faehigkeit-mit-nachhaltiger-wirkung</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/resilienz-besondere-faehigkeit-mit-nachhaltiger-wirkung"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Resilienz ist vielen Menschen noch kein Begriff, aber die Beschäftigung mit diesem faszinierenden und wichtigen Thema lohnt sich sehr: Resilienz ist gewissermaßen das geistige Schutzschild des Körpers, eine innere Widerstandskraft, die zur Bewältigung täglicher Herausforderung...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Resilienz als geistiges Schutzschild 
 Resilienz ist vielen Menschen noch kein Begriff, aber die Beschäftigung mit diesem faszinierenden und wichtigen Thema lohnt sich sehr:  Resilienz ist gewissermaßen das geistige Schutzschild des Körpers,  eine innere Widerstandskraft, die zur Bewältigung täglicher Herausforderungen einen wichtigen Beitrag leistet. Resilienz macht das Leben leichter und trägt zu mehr Lebensqualität bei. Das Wichtigste, was es über die Fähigkeit zur Resilienz und Resilienztraining zu wissen gibt, erfahren Sie in diesem ausführlichen Ratgeber Ihrer Online-Apotheke. 
 
 
   Was ist Resilienz und wie entsteht sie?   
   Fazit   
 
 &amp;nbsp; 
 
   Was ist Resilienz und wie entsteht sie? 
 Bei Resilienz handelt es sich nicht um eine esoterische Idee, sondern um ein ernstzunehmendes Thema und ein konkretes Forschungsobjekt der Psychologie. Auch wenn die genaue Definition noch nicht abgeschlossen ist, kann die Resilienz als gesichert angesehen werden: Dieser besonderen Fähigkeit zugrunde liegt die Beobachtung,  dass manche Menschen mit dem Management von Schwierigkeiten, Widerständen und Drucksituationen in ihrem Leben weit besser zurechtkommen als andere.  Diesen Menschen macht Stress weniger aus, sie sehen den alltäglichen Herausforderung im Leben mit Gelassenheit gegenüber und sie laufen bei der Arbeit nicht Gefahr, einen Burnout zu erleiden. Für diese psychische Widerstandskraft hat sich in der Psychologie der Begriff Resilienz ausgeprägt. Resiliente Menschen zeigen viel Optimismus und können sich in Krisen besser behaupten. 
  Hintergrundwissen:  Der Begriff Resilienz bzw. resilient leitet sich ab von dem lateinischen Wort  resilire , was auf Deutsch etwa  zurückspringen ,  abprallen  bedeutet. Damit soll ausgedrückt werden, dass bei einer derartigen seelischen Widerstandsfähigkeit auch der Stress gewissermaßen einfach an einem abprallt. Im Englischen spricht man von  resilience , der Widerstandskraft im Allgemeinen und im Besonderen. 
 Resilienz ist angeboren – und kann erlernt werden 
 Es ist Menschen nicht anzusehen, ob sie resilient sind. Erst in Krisen, in extremen Situationen, zeigt sich, wer resilient ist und trotz schwierigster Bedingungen Optimismus und Lebensmut bewahrt und das Management von Herausforderungen am besten bewältigt. Dabei lassen sich resiliente Menschen grob in zwei Gruppen unterteilen: Die eine verfügt von Geburt an über entsprechende Fähigkeiten, die andere eignet sich die Resilienz erst durch ein gezieltes Training, eine sogenannte  Resilienzförderung , an. Somit ist es niemals zu spät im Leben, mithilfe eines gezielten Trainings und speziellen Übungen ein wenig mehr Resilienz zu erlernen. 
  Wichtig:  Menschen, die als resilient gelten, sind nicht anhand äußerlicher Merkmale zu erkennen. Mitunter wissen sie trotz ihrer besonderen Fähigkeit selbst nicht einmal, dass sie resilient sind. Wer über entsprechende Fähigkeiten und Ressourcen verfügt, zeigt sich meist erst in ihrem Verhalten, das sie bei bzw. trotz Krisen an den Tag legen. 
 Gibt es Resilienzfaktoren? Genetischen Faktoren spielen eine Rolle 
 Obwohl die Resilienzforschung noch immer am Anfang steht, hat sie bereits einige wertvolle Erkenntnisse herausgearbeitet, die dabei helfen, das spannende Thema Resilienz besser zu verstehen und für eine gezielte Resilienzförderung nutzbar zu machen. Für die Forschung ist die Frage, warum manche Menschen eine besonders widerstandsfähige Psyche ausbilden, ein immens wichtiges Thema, das sich auf die Zukunft der gesellschaftlichen Entwicklung auswirken kann. Im Folgenden möchten wir Ihnen einige Bedingungen vorstellen, die per Definition als sogenannte Resilienzfaktoren bezeichnet werden können. 
 Extraversion 
 Unter  Extraversion  wird die Fähigkeit verstanden, unbeschwert auf andere Menschen zuzugehen, neue Kontakte zu knüpfen und sich selbst positiv darzustellen. Vor allem kleine Kinder, die sich noch nicht so viele Gedanken über die Akzeptanz durch einen Gegenüber machen und noch keine oder nur wenige negative Erlebnisse diesbezüglich erfahren haben, zeigen diese Fähigkeit sehr häufig. Eine derartige Eigenschaft kommt Bindungen und Beziehungen zugute, im Privatleben wie auf der Arbeit. Vielen Menschen fällt das schwer, sie gehen nicht gerne Bindungen ein. Wer es kann, verdankt das nicht zuletzt seinen erblichen Anlagen. 
 Intelligenz 
 Anders als Wissen ist  Intelligenz  erblich und lässt sich nicht von außen beeinflussen. Intelligenz spielt eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, kreative Lösungen für eine Krise zu finden. Durch das richtige Wissen, ein angepasstes Training bzw. eine gezielte Förderung und durch soziale Einflussfaktoren lässt sich ein Defizit der Intelligenz aber ausgleichen – mit dem Ziel, das Beste aus sich selbst herauszuholen. 
 Optimismus 
 Optimismus ist zu einem großen Teil angeboren und wird innerhalb der Familie vererbt. Unter Optimismus wird eine von Grund auf positive Lebenseinstellung verstanden, bei der Menschen fast immer eine Wendung zum Guten erwarten und sich bei ihrem Handeln vorwiegend auf das Positive fokussieren. Ein solcher Optimismus kann trainiert werden, wird allerdings durch eine entsprechende Veranlagung erheblich erleichtert. 
  Wichtig zu wissen:  Gene sind nicht alles! Trotz einer fehlenden erblichen Veranlagung können Sie durch geeignetes Training und Coaching Resilienz (und auch Optimismus) lernen. Interessierte Eltern können bei ihrem Kind schon in frühen Jahren den Grundstein für entsprechende Fähigkeiten legen. Insbesondere die Faktoren Extraversion und Optimismus können Sie auf diese Weise in positiver Hinsicht beeinflussen. 
 Diese beeinflussbaren Schutzfaktoren begünstigen Resilienz 
 Bei der Entwicklung und Ausprägung von Resilienz spielen mehrere Schutzfaktoren eine Rolle, die diese begünstigen. Teilweise sind diese schon in frühester Kindheit verankert und können einem Kind durch entsprechendes Verhalten der Eltern vermittelt werden. Trotz der Tatsache, dass derartige Schutzfaktoren von den Genen beeinflusst werden können, sind sie nicht von ihnen abhängig. Je früher ein Mensch sich diese Schutz- bzw. Resilienzfaktoren aneignet, desto besser ist es – denn sind erst einmal ungünstige Gewohnheiten in Fleisch und Blut übergegangen, fällt es schwer, diese wieder zu ändern und in positive Eigenschaften zu verwandeln. Um Schutzfaktoren bewusst im Nachhinein zu etablieren, braucht es oftmals ein langwieriges Coaching. Mit diesem Wissen ist es besser, die notwendigen Grundlagen schon früh zu legen und die Basis für eine positive Entwicklung zu schaffen. 
 Selbstwirksamkeit 
 Während Extraversion größtenteils erblich bedingt ist, lässt sich an der  Selbstwirksamkeit  arbeiten. Je früher und besser sich ein Mensch seiner eigenen Fähigkeiten und Begabungen bewusst ist, desto leichter fällt es ihm, auf andere Menschen zuzugehen und seine Ziele zu erreichen. Doch keine Sorge, diese Art des Auftretens können Sie jederzeit lernen und trainieren. 
  Hinweis:  Insbesondere für Führungskräfte in Unternehmen, die zum Beispiel eine erfolgreiche Tätigkeit im Management ausüben, sind Eigenschaften wie die Selbstwirksamkeit unverzichtbar. Sollten Sie Ihre Selbstwirksamkeit und andere positive Eigenschaften erhöhen wollen, lohnt sich in den meisten Fällen ein Coaching, in dem Sie Ihre Stärken mithilfe eines gezielten Trainings fördern und lernen, sich in herausfordernden Situationen zu behaupten. 
 Soziale Unterstützung 
 Die Resilienzforschung hat herausgefunden,  dass resiliente Menschen in ihrem unmittelbaren persönlichen Umfeld immer wenigstens eine Bezugsperson besaßen, auf deren ungeteilte Unterstützung sie sich verlassen konnten.  Für die psychische Gesundheit ist eine solche Unterstützung von großer Wichtigkeit und unverzichtbar. Ob Arbeitskollegen, Gemeindemitglieder oder die Familie spielt keine Rolle, Hauptsache Sie fühlen sich in Ihrem näheren sozialen Umfeld wohl und können auf die Akzeptanz mindestens eines Ihnen wichtigen Menschen bauen. 
 Sinnhaftigkeit 
 Es ist wichtig, dass Sie  Ihrem Leben einen Sinn geben.  Gutes Management in Ihrem Alltag benötigt ein Ziel. Menschen, die keinen Sinn im Leben sehen, treiben oftmals vor sich hin und verlieren ihren Weg aus den Augen. Ein Mensch mit klarem Ziel kann sich hingegen in Krisen besser behaupten, weil er eine bestimmte Richtung verfolgt und sein Handeln nach seine persönlichen Werten ausrichtet. Wenn Sie Ihre Pläne bewusst verfolgen, werden Sie eher wissen, was in einer schwierigen Situation zu tun ist, weil Ihr innerer Kompass Ihnen eine Richtung vorgibt. 
 Positive Emotionen 
 Die Psychologie weiß schon seit Langem, dass  positive Emotionen  die geistige und körperliche Gesundheit stärken. Auch wenn Optimismus vorwiegend erblich bedingt ist, können Sie eine positive Haltung zu den Dingen trainieren – ganz gleich, ob es sich um herausfordernde Situationen im Job, Angst vor einer bestimmten Aufgabe oder Schwierigkeiten im sozialen Miteinander handelt. Sie werden sehen: Freude und Lachen bringen Sie besser durch den Alltag als Hader und Stress und können somit ebenfalls als persönliche Schutzfaktoren dienen. 
 Effektives Resilienztraining erfordert Zeit 
 Nicht alle resilienten Menschen werden als solche geboren: Ein  effektives Resilienztraining  ist in jeder Phase des Lebens möglich und wird in der Psychologie ausdrücklich empfohlen. Allerdings dürfen Sie keine kurzfristigen Erfolge erwarten, denn Resilienztraining ist ein langwieriger Prozess, der nicht von heute auf morgen gelingt. Wenn Sie sich für die Arbeit mit einem Trainer und ein professionelles Coaching entscheiden, geht dies normalerweise weit über den einmaligen Besuch eines Seminars hinaus. Resilienztraining bedeutet vielmehr, dass Sie alte Gewohnheiten ablegen und neues Verhalten trainieren – und zwar langfristig. Dabei erlernen Sie neue Sichtweisen, ersetzen überholte Bewertungen durch passende und eignen sich die im vorherigen Abschnitt aufgeführten Schutzfaktoren an. Dieser Prozess bedeutet für manche Menschen eine  starke mentale Herausforderung,  die ein diszipliniertes und bewusstes Management ihrer Gefühle und Reaktionen erfordert. Doch es lohnt sich, Sie werden sehen! 
 Resilienztraining kann schon in der Kita beginnen 
 Eltern können ihren Kindern schon in der Kita dabei helfen, Resilienz zu entwickeln. Fördern Sie persönliche Kontakte und Vertrauensverhältnisse, die für Ihr Kind eine wichtige seelische Hilfestellung und Stärkung bedeuten. Die kindlichen Sinne stärken und schärfen heißt, dem Kind bedingungslose Unterstützung zu schenken – das bedeutet jedoch nicht, dass Sie keine Kritik üben dürfen und alles, was Ihr Kind tut, loben müssen. Es ist aber wichtig, dass ein Mensch frühzeitig lernt, Unterstützung und Hilfe anzunehmen. Vielen Menschen fällt das schwer und sie glauben, jede Aufgabe allein lösen zu müssen. Kindern sollte deshalb früh vermittelt werden, dass Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfe normal und gesund ist. Vermitteln Sie ihnen so früh wie möglich, dass starke soziale Verbundenheit einen der wichtigsten Schutzfaktoren bildet! 
 Die Resilienzforschung steht noch immer am Anfang 
 Obwohl Resilienz im Bereich Persönlichkeitsentwicklung insbesondere in den letzten Jahren zu einem wichtigen Begriff geworden ist und in der Forschung reges Interesse erfährt, ist das genaue Wissen über Resilienz und deren wissenschaftliche Definition noch immer begrenzt und umstritten. Die Psychologie setzt bei der Erforschung der Resilienz nicht nur auf therapeutische Gespräche, sondern misst bei vielen Probanden Blut, Hirnaktivität, Herzschlag, Schlafdauer und Stresshormone. Von den Ergebnissen verspricht man sich Erkenntnisse für ein effektiveres Resilienztraining, das nicht zuletzt für Führungskräfte im Management großer Unternehmen von entscheidender Bedeutung sein könnte. Es steht jetzt schon fest, dass Resilienz und Resilienztraining in Zukunft eine noch weit wichtigere Rolle spielen werden. 
 Resilienz hilft der Gesundheit 
 Resilienz hat nach den Erkenntnissen der Forschung auch einen  positiven und wichtigen Effekt auf die Gesundheit:  Resiliente Menschen erkranken infolge von Krisen weitaus seltener und haben auch ein geringeres Risiko für einen Burnout. Kurz gesagt: Sie bleiben häufig länger gesund und glücklich. Resilienztraining ist also für die Gesundheit der Psyche so wichtig wie der Sport und eine gesunde Ernährung für die Gesundheit des Körpers. Das Wissen der Psychologie kann vor diesem Hintergrund dabei helfen, die Zukunft der Menschheit zu verbessern. 
 Psychische und seelische Erkrankungen belasten heute rund 30 Prozent der gesamteuropäischen Bevölkerung. Nicht nur Führungskräfte im Management großer Unternehmen, sondern auch zunehmend die Angestellten sind von einem Burnout bedroht. Entsprechende Therapien beschäftigen die Psychologie und verschlingen viele Ressourcen. Resilienztraining und seelische wie körperliche Gesundheit stehen deshalb in engem Zusammenhang und wirken sich auf die tägliche Arbeit aus. Dieses Wissen führt dazu, dass immer häufiger auch von Firmen ein entsprechendes Coaching angeboten wird. 
  Wichtig:  Schon im alten Rom hieß es  Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper.  Viele resiliente Menschen stärken daher auch ihr physisches Immunsystem! Nährstoffe, Vitamine und Mineralien sind für ein gesundes Leben unverzichtbar, kommen aber bei vielen Speiseplänen zu kurz. Eine einfache Möglichkeit, dem abzuhelfen, sind Nahrungsergänzungsmittel wie etwa Vitaminpräparate. Trotzdem sind Nahrungsergänzungsmittel nie ein vollwertiger Ersatz für eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Sie sollten daher lediglich unterstützend eingenommen werden. Eine große Auswahl an   Vitaminen und Mineralien   finden Sie auch in unserem Online-Shop. Entdecken Sie unser Angebot! 
   Fazit 
 Resilienz gilt als die psychische Widerstandskraft des Menschen, die von Individuum zu Individuum unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Mit einem entsprechenden Resilienztraining lässt sich die Resilienz gezielt stärken. Resiliente Menschen tun sich im Leben und in Beziehungen leichter, können sich in schwierigen Situationen und gegenüber psychischen Belastungen besser behaupten. Dabei spielen Vertrauensverhältnisse eine wichtige Rolle. Unter Umständen kann ein Trainer dabei helfen, sich besser auf ein Gegenüber einzulassen. Eltern können mit dem nötigen Wissen bei Ihren Kindern früh einen Grundstein legen, damit ein späteres langwieriges Training entfallen kann. 
  
 Bildquelle: ©Maren Winter, adobe.com 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-10-15T12:30:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Anzeichen einer Depression: So erkennen Sie die Krankheit</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/anzeichen-einer-depression-so-erkennen-sie-die-krankheit</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/anzeichen-einer-depression-so-erkennen-sie-die-krankheit"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Depressionen sind ein Volksleiden und galten lange Zeit als Tabuthema. Auch wenn die Krankheit immer bekannter und auch gesellschaftsfähiger wird, ist sie längst noch nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Dabei ist es höchste Zeit, sich mit dem wichtigen Thema Depres...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Depression als Volksleiden – Symptome und Anzeichen rechtzeitig erkennen 
 Depressionen sind ein Volksleiden und galten lange Zeit als Tabuthema. Auch wenn die Krankheit immer bekannter und auch  gesellschaftsfähiger  wird, ist sie längst noch nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Dabei ist es höchste Zeit, sich mit dem wichtigen Thema Depression auseinanderzusetzen! Betroffene und Angehörige benötigen klare Informationen, um  erste Anzeichen einer Depression  frühzeitig zu erkennen und ihnen einer passenden Behandlung zu begegnen. Denn oft scheitert eine Therapie bereits daran, dass die Symptome einer Depression nicht richtig gedeutet werden. In diesem Artikel lernen Sie die Anzeichen der Depression sowie ihre Ursachen kennen und erfahren, wie Sie Betroffenen in Ihrem Umfeld aktiv Hilfe leisten können. 
 Depression: Bedeutung, Symptome und erste Anzeichen 
 Die frühzeitige Diagnose der Depression ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Therapie. Doch damit dies gelingt, müssen vor allem Angehörige für die Symptome und frühen Anzeichen der ernstzunehmenden Krankheit – denn um eine solche handelt es sich – sensibilisiert werden! Viele Menschen denken, dass Betroffene einfach eine schlechte Phase haben, unter einem unbestimmten Gefühl der Schwere, unter vorübergehenden Stimmungsschwankungen oder gar Launen leiden. Dabei handelt es sich bei Depressionen um psychische Krankheiten, die den Alltag sowie die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig belasten können und schnellstmöglich einer ärztlichen Behandlung bedürfen. 
 Diese Symptome weisen auf eine Depression hin 
 Die  ersten Anzeichen einer Depression sind unbestimmt  und nicht eindeutig mit dieser bestimmten psychischen Krankheit verknüpft. Tatsächlich können die einzelnen Symptome auch auf andere Erkrankungen hinweisen. Deshalb sollten Angehörige besonders aufmerksam sein: Treten die nachfolgend aufgeführten Symptome gesammelt über einen längeren Zeitraum auf, zum Beispiel über mehrere Wochen oder gar Monate, dann liegt der Verdacht auf eine Depression nahe und entsprechende Maßnahmen zu einer effektiven Behandlung sollten schnellstmöglich eingeleitet werden. Bei einer leichten depressiven Verstimmung hingegen ebben die typischen Symptome und negativen Gefühle in der Regel nach kurzer Zeit von selbst wieder ab. 
 Fragen Sie sich anhand der nachfolgenden Informationen in aller Ruhe selbst, ob die genannten Symptome auf Sie oder Ihre Angehörigen zutreffen könnten: 
 
 andauernde, teils bleierne Müdigkeit 
 Anspannung und Reizbarkeit 
 unbestimmte Angstgefühle 
 Resignation und Hoffnungslosigkeit 
 häufig auftretende   Schlafstörungen   
 eingeschränkter oder extrem verstärkter Appetit 
 Schuldgefühle und Selbstvorwürfe 
 Konzentrationsprobleme und Unentschlossenheit 
 körperliche Abgeschlagenheit, keine Lust auf Unternehmungen 
 
 &amp;nbsp; 
 Angst, Selbstzweifel und Fragen belasten den Alltag 
 Nicht jeder Mensch, der sich zeitweilig in schlechter Stimmung befindet, muss deshalb zwangsläufig unter einer Depression leiden. Aber wenn ein Gefühl der Angst zum steten Begleiter im täglichen Leben wird und körperliche Schmerzen immer wiederkehren, dann sollten Sie das nicht auf die leichte Schulter nehmen – egal, ob es Sie selbst betrifft oder ob Sie eine derartige Beobachtung bei einem Freund, im Kollegenkreis oder in der Familie machen. 
 Ältere Menschen sind besonders gefährdet 
 Auch körperliche Beschwerden und Schmerzen können auf Depressionen verweisen. Besonders schwer fällt die sichere Diagnose einer Depression bei älteren Menschen, weil deren Gesundheit altersbedingt häufig eingeschränkt ist und viele Anzeichen für eine Depression von anderen Beschwerden überschattet werden. Dabei sind gerade ältere Menschen besonders anfällig für eine solche psychische Erkrankung: Der Austritt aus dem Berufsleben und die spürbare Alterung des eigenen Körpers können rasch depressive Gefühle auslösen, die sich mit der Zeit zu einer Depression auswachsen können. Grundsätzlich kann eine Depression jedoch auch junge Menschen treffen – teils sogar ganz plötzlich und ohne ersichtlichen Grund. 
 Die Ursachen von Depressionen sind vielfältig 
 Die  Ursachen für eine Depression  sind noch nicht zur Gänze erforscht, unser Wissen über derartige psychische Erkrankungen und die damit verbundenen Beschwerden sind demnach lückenhaft. Es zeichnen sich allerdings bestimmte Risikofaktoren ab, die das Auftreten der Symptome einer Depression begünstigen können. Dazu gehören die im folgenden genannten Faktoren. 
 Risikofaktoren für Depressionen 
 
 genetische Veranlagung 
 traumatische Kindheitserfahrungen 
 beeinträchtigter Hirnstoffwechsel 
 ständiger Stress und Zeitdruck 
 pessimistische Lebenseinstellung 
 körperliche Erkrankungen 
 hormonelle Störungen 
 Medikamente gegen andere Erkrankungen 
 soziale Vereinsamung 
 
 &amp;nbsp; 
 Trotz dieser aufgeführten Ursachen deutet sich eine nahende Depression keineswegs an und lässt sich häufig erst feststellen, wenn sie wirklich ausgebrochen ist. Um eine rechtzeitige Behandlung von Depressionen zu gewährleisten, benötigen Ärzte wie Angehörige frühzeitig umfassende Informationen über das Leiden, die Ursachen und den Umgang damit. Deshalb ist gesellschaftlicher Kontakt auch doppelt wichtig: Einerseits gilt soziale Vereinsamung als einer der grundlegenden Auslöser für Demenz und Depression, andererseits fallen psychische Erkrankungen gerade beim täglichen Umgang mit Bekannten und Familienmitgliedern am schnellsten auf. 
 Verschiedene Formen der Depression 
 Depressionen treten in  verschiedenen Formen  auf und können unterschiedlich starke Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Unabhängig von der Ausprägung erfordert eine Depression stets eine angemessene Behandlung. 
 
  Depressive Verstimmung:  Eine depressive Episode umfasst mindestens zwei Wochen und kehrt im Verlauf von zehn Jahren bei einem Großteil der Betroffenen zurück. Ein kleiner Teil der Erkrankten bleibt nach dem Abklingen einer ersten Depression aber von weiteren Depressionen verschont. 
  Rezidivierende depressive Störung:  Die häufigste Form der Depression ist die rezidivierende depressive Störung, bei der die Betroffenen immer wieder neue depressive Phasen voller Angst und Unsicherheit durchleben müssen. Dieser Zyklus wiederkehrender Depressionen kann durch eine geschickte Therapie unterbrochen werden. 
  Chronische Depression:  Häufig unerkannt bleibt die chronische Depression, bei der die Symptome zwar andauernd und ohne Unterbrechung auftreten, dafür aber schwächer ausgeprägt sind, was die Diagnose erschwert. Oft merken die Erkrankten nicht, dass sie an Depressionen leiden, und erfahren deshalb auch keine angemessene Behandlung. 
  Manisch-depressive Störung:  Die manisch-depressive Störung wird heute als bipolare Störung bezeichnet. Sie wird durch einen ständigen Wechsel von depressiven Phasen und übersteigertem Aktionismus gekennzeichnet. Auch hier ist eine Therapie imstande, die Stimmungsschwankungen wieder in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen. 
 
 &amp;nbsp; 
 Allen Formen der Depression gemeinsam ist die gedrückte Stimmung, verbunden mit Angst, Zweifel und Schuldgefühlen, für die es keinen konkreten Anlass geben muss. Die unbegründete Hoffnungslosigkeit, die mit Depressionen einhergeht, lähmt die Betroffenen und erschwert eine Bewältigung des Alltags. Am Ende kann das Verlangen stehen, sich etwas anzutun. Eine rechtzeitige Therapie kann deshalb Leben retten – es ist also sinnvoll und wichtig, genügend Informationen über das belastende Thema Depression zu sammeln. 
 Alle Jahre wieder: Depressionen in Herbst und Winter 
 Die dunklen Jahreszeiten Herbst und Winter sind von ihren äußeren Bedingungen her wie geschaffen für das Entstehen einer Depression. Oftmals treten Depressionen in Herbst und Winter mit stark abgeschwächten Symptomen auf und beeinträchtigen die Gesundheit der Erkrankten bei Weitem nicht so intensiv, wie das bei einer gewöhnlichen Depression der Fall ist. In der Regel klingt eine derartige Depression auch im Frühjahr von selbst wieder ab. Trotzdem ist Achtsamkeit geboten: Nehmen die Symptome überhand, gesellen sich vielleicht sogar körperliche Beschwerden hinzu, dann kann auch in diesem Fall der Besuch bei einem Arzt sinnvoll sein. Trotzdem ist eine Psychotherapie hier meist nicht nötig. 
 Verbreitung: Depressionen sind häufige Erkrankungen bei Männern und Frauen 
 Depressionen gehören auch deshalb zu den meist verbreiteten psychischen Erkrankungen, weil sie  alle Geschlechter und alle Altersgruppen  treffen können. Besonders gefährdet sind Menschen dann, wenn sich ihre gewohnten Lebensumstände drastisch ändern, wenn die langjährige Arbeit oder ein geliebtes Hobby aufgegeben werden müssen, wenn einschneidende Erfahrungen ein Trauma auslösen. Bei Männern werden Depressionen seltener erkannt und einer Behandlung unterzogen, weil diese sich oft scheuen, die eigene Schwäche einzugestehen und um Hilfe zu bitten. Männer reagieren anders als Frauen auch häufig aggressiv auf depressive Gefühle und Symptome. Frauen sind oftmals eher bereit, sich ihrer Krankheit zu stellen und eine Behandlung anzustreben, um ihre Lebensqualität zu erhöhen und ihre Lebensfreude zurückzuerlangen. 
 Verdacht auf Depression: Was ist konkret zu tun? 
 Nur ausgebildete Ärzte können die verlässliche Diagnose Depression stellen. Sollten sich die ersten Anzeichen einer Depression verdichten, sollte  unbedingt professionelle Hilfe  in Anspruch genommen werden. Je früher die Krankheit erkannt wird, desto besser stehen die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung. Dabei tun sich auch kundige Psychotherapeuten mitunter schwer, eine Depression unzweifelhaft zu erkennen, denn oft äußern Menschen ihre seelischen Beschwerden je nach Kulturkreis auf unterschiedliche Weise. Im persönlichen Gespräch müssen Ärzte deshalb so einfühlsam wie möglich vorgehen und auf kulturelle Besonderheiten Rücksicht nehmen. Durch gezielte Fragen wird der Arzt versuchen, mögliche Symptome und Ursachen auszuloten und eine auf den Patienten zugeschnittene Therapie auszuarbeiten. 
 Eine Therapie muss so früh wie möglich beginnen 
 Eine erfolgreiche Psychotherapie muss allen Facetten der Erkrankung gerecht werden. Eine Depression und ihre Symptome treten selten allein auf, denn in der Regel begleiten weitere psychische Störungen den Krankheitsverlauf. Dazu zählen zum Beispiel bekannte Krankheiten wie Demenz, Essstörungen, Panikattacken und Suchterkrankungen. Nur wenn alle Anzeichen und Beschwerden vollständig erkannt und berücksichtigt werden, kann eine Therapie gelingen und die Depression eingedämmt werden. 
 
  Hinweis:  Eine Therapie soll die Depression in ihren einzelnen Phasen unterbrechen, die Ursachen bekämpfen und den Betroffenen zurück ins Leben führen. In den frühen Phasen einer Depression ist eine sanfte Form der Psychotherapie, zum Beispiel eine kognitive Verhaltenstherapie, oft ein erfolgreiches Mittel und macht eine weiterführende Behandlung in vielen Fällen überflüssig. 
 
 Antidepressiva können die Symptome lindern 
 Häufig kommen bei Depressionen neben der Psychotherapie auch spezielle Medikamente zum Einsatz: die sogenannten  Antidepressiva , die auch tatsächlich zu einer Linderung der Symptome führen können. Das gelingt durch eine allmähliche Steigerung des Serotoninspiegels. Es dauert aber in der Regel einige Wochen, bis die Antidepressiva ihre volle Wirkung entfalten. 
 Außerdem ist zu berücksichtigen, dass Antidepressiva abhängig machen können. Ein weiterer Nachteil ist, dass sie als Nebenwirkung das Körpergewicht beeinflussen können. Eine ungewollte Gewichtszunahme kann sich jedoch negativ auf das Selbstwertgefühl und damit auf die grundlegende Stimmung der Betroffenen auswirken, was nicht zielführend ist. Auch das umgekehrte Extrem ist möglich: Die Einnahme der Antidepressiva kann als Appetitzügler wirken und führt damit zu starkem Gewichtsverlust. Deshalb sollten Medikamente nicht ohne ärztlichen Rat eingenommen werden – nur Ärzte wissen, welche Nebenwirkungen zu erwarten sind und wie damit umzugehen ist. Antidepressiva sollten darüber hinaus nie eigenmächtig abgesetzt werden. Die Verringerung der Dosis sollte schleichend erfolgen und unbedingt von einem Arzt begleitet werden. 
 Oft wird zur Behandlung eine Kombination aus Psychotherapie und Antidepressiva ausgewählt. Ihr Arzt wird genau ausloten, welche Form der Behandlung sinnvoll für Sie oder einen anderen Betroffenen ist. 
 
  Wichtig:  Auf keinen Fall sollten Sie starke Medikamente in Eigenregie einnehmen, um Ihre Depression zu unterdrücken! Starke Medikamente wie Antidepressiva sind grundsätzlich verschreibungspflichtig und können auch nur durch einen Arzt verordnet werden. Auch wenn Beruhigungsmittel und ähnliche Medikamente kurzfristig Wirkung gegen Schlafstörungen und andere Symptome zeigen mögen, kann ihre fortgesetzte unkontrollierte Einnahme zu einer Sucht führen und am Ende die Symptome der Depression noch verschlimmern. Eine effektive Behandlung von Erkrankungen sollte immer unter fachkundiger Aufsicht stattfinden – das gilt auch für eine Psychotherapie. 
 
 Fortgeschrittene Depressionen werden stationär behandelt 
 Befindet sich die Depression in einem schweren Stadium, kann eine Behandlung unter dauernder ärztlicher Aufsicht und damit ein stationärer Aufenthalt in einer Klinik nötig werden. Dies kann in manchen Fällen lebenswichtig sein, da fortgeschrittene Depressionen den Betroffenen häufig in eine lebensverneinende Stimmung hineinführen, die von Suizidgedanken durchzogen ist. Gerade wenn Antidepressiva und Psychotherapie nicht die gewünschte Wirkung zeigen, ist es wichtig, dass die Betroffenen nicht sich selbst überlassen bleiben. 
 So lässt sich einer Depression vorbeugen 
 Depressionen können bei Menschen jeden Alters schnell und unvorhergesehen auftreten. Nach aktuellem wissenschaftlichen Stand ist es nicht möglich, sie mit hundertprozentiger Sicherheit zu vermeiden. Allerdings gibt es einige vorbeugende Maßnahmen, die das Risiko einer Depression senken und unerwünschten Erkrankungen vorbeugen können. 
 Gezielter Stressabbau und regelmäßige Entspannung 
 Es klingt wie eine Binsenweisheit, und doch ist ein wichtiger Trumpf im Kampf gegen die Depression: Vermeiden Sie so gut es geht ungesunden Stress und Anspannung. Oft resultiert schwere Stimmung, die schließlich zu einer Depression führt, aus einem stressigen Alltag, den der Betroffene nicht mehr bewältigen kann. Soweit muss es aber gar nicht kommen: Sorgen Sie rechtzeitig für einen emotionalen Ausgleich und eine seelische Entspannung, beispielsweise durch regelmäßige Auszeiten und Pausen, Saunagänge, Wellness-Behandlungen und Massagen, Yoga,   Entspannungstechniken   oder Meditation! Mit gezielten Achtsamkeitsübungen können Sie Stress gezielt reduzieren und die Wahrnehmung schärfen. 
 Gesunde Ernährung und Bewegung können helfen 
  &quot;Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper!&quot;  – dieses Sprichwort verdeutlicht einmal mehr, dass Ernährung und Bewegung als Themen immer aktuell sind, wenn es um die Gesundheit geht. Auch einer Depression lässt sich durch eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen vorbeugen. Sport kann dabei helfen, die Stimmung zu verbessern und eine etwaige depressive Phase zu überwinden. Viele Betroffene fühlen sich nach sportlicher Betätigung besser, erlangen neues Selbstbewusstsein und gewinnen allmählich die Freude am Leben zurück. 
 Ein stabiles soziales Umfeld bietet Schutz vor Depressionen 
 Familie und Freunde können eine besonders wichtige Hilfe beim Kampf gegen eine drohende Depression sein. Angehörige sind durch ihren täglichen Umgang prädestiniert, Erkrankungen einer nahestehenden Person schon früh zu erkennen. Wer in einem stabilen sozialen Umfeld lebt, läuft Berichten zufolge aber häufig erst gar nicht Gefahr, an einer Depression zu erkranken. Menschen, die ihre Arbeit aufgeben müssen, sei es aufgrund der Rente oder wegen gesundheitlicher Beschwerden, können durch verständnisvolle Angehörige aufgefangen werden. Ein erfüllendes Hobby oder ein Haustier kann ebenfalls als Ersatz für die verlorene Arbeit dienen. 
 Fazit 
 Depressionen sind eine ernstzunehmende psychische Krankheit. Da viele Betroffene sich ihrer Erkrankung nicht bewusst sind, sollten die Familie, Freunde und Kollegen besonders feinfühlig sein und gegebenenfalls eine Therapie anstoßen. Antidepressiva können gerade in frühen Stadien der Depression eine erste Hilfe sein, aber keine Psychotherapie ersetzen. Das Gespräch mit dem Arzt sollte so früh wie möglich gesucht werden, um die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung zu erhöhen. Niemand muss Angst vor dem Arzt haben: In den meisten Fällen ist eine Heilung der Depression bzw. Linderung der Symptome heute gut möglich! 
 
 Bildquelle: ©Tiko - stock.adobe.com 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-05-20T06:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Phänomen Frühjahrsmüdigkeit: Was steckt hinter der wetterbedingten Mattigkeit? </title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/phaenomen-fruehjahrsmuedigkeit-was-steckt-hinter-der-wetterbedingten-mattigkeit</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/phaenomen-fruehjahrsmuedigkeit-was-steckt-hinter-der-wetterbedingten-mattigkeit"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Sonnenschein, Vogelgezwitscher und laue Lüftchen –der Frühling naht. Und doch ist das die Jahreszeit, in der es bei manchen Menschen zu Abgeschlagenheit, Antriebslosigkeit oder gereizter Stimmung kommen kann. Wenn Sie im Frühjahr unter Müdigkeit, Schwindel oder Kopfschmerzen l...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Wenn der Frühling müde macht 
 Sonnenschein, Vogelgezwitscher und laue Lüftchen –der Frühling naht. Und doch ist das die Jahreszeit, in der es bei manchen Menschen zu Abgeschlagenheit, Antriebslosigkeit oder gereizter Stimmung kommen kann. Wenn Sie im Frühjahr unter Müdigkeit, Schwindel oder Kopfschmerzen leiden, sich ohne ersichtlichen Grund schlapp und schläfrig fühlen oder plötzlich Probleme mit dem Kreislauf bekommen, können das Symptome für die  Frühjahrsmüdigkeit  sein. Was man unter diesem Begriff versteht, welche Ursachen es gibt und was Sie gegen die unerwünschten Körperreaktionen tun können, erfahren Sie in diesem Ratgeber. 
 Wer ist von einer Frühjahrsmüdigkeit betroffen? 
 In Deutschland wird ein geschätztes Viertel der Bevölkerung vom Phänomen Frühjahrsmüdigkeit heimgesucht, dabei sind Frauen prozentual etwas häufiger betroffen als Männer. Auch ältere oder besonders wetterfühlige Personen erliegen den Symptomen öfter. Und wie bei so Vielem gilt auch hier: körperlich fittere Menschen können mit der Wetterumstellung besser umgehen. Menschen, die in den dunklen Wintermonaten nicht auf ausreichend Sport achten und sich nicht dem Licht aussetzen, sind daher ebenfalls prädestiniert für ein Leiden an Frühjahrsmüdigkeit. 
 Wann tritt die Frühjahrsmüdigkeit auf? 
 Die Frühjahrsmüdigkeit befällt uns in der Regel – wie der Name schon verrät – in den Frühlingsmonaten  zwischen März und Mai . In unseren Breitengraden, in denen die Jahreszeiten deutlich ausgeprägt sind, verändert sich das Wetter in kurzer Zeit sehr stark. Die Wetterumstellung im Frühling bringt schwankende Wärme- und Lichtverhältnisse mit sich; der Mensch ist Temperaturen ausgesetzt, die stark divergieren. Mal scheint die Sonne, dann kommt wieder ein Kälteeinbruch – der Organismus hat somit kaum Zeit, sich an das aktuelle Klima anzupassen. Und genau das wird als eine der hauptsächlichen Ursachen für die Frühjahrsmüdigkeit betrachtet. 
 Was passiert bei Frühjahrsmüdigkeit? 
 Der menschliche Organismus hat evolutionsbedingt gelernt, seinen Stoffwechsel- und Hormonhaushalt nach äußeren Einflüssen zu regulieren. Solche Einflüsse sind z. B. Temperaturen und Lichteinfall. Im Winter, wenn es kalt und dunkel ist, produzieren wir vermehrt das sogenannte  Schlafhormon Melatonin , das den Wach-Schlaf-Rhythmus steuert und das dann gebildet wird, wenn der Lichteinfall auf die Netzhaut des Auges gering ist. Ein hoher Melatoningehalt im Blut macht uns müde. Wenn die Temperatur steigt und die Sonne immer öfter und länger scheint, muss sich der Körper auch diesen Bedingungen neu anpassen, indem er die Melatoninproduktion herunter-, und dafür die Serotoninausschüttung hochfährt. Das  „Glückshormon“ Serotonin  ist praktisch der Gegenpol zum Melatonin. Es wird produziert, wenn sich die Lichtintensität erhöht und die Temperaturen ansteigen. Es sorgt für die Aktivierung von Leib und Geist und hellt die Stimmung auf. 
 Im Frühling, wenn sich das Wetter nicht zwischen warm und kalt entscheiden kann,  kommen beide hormonellen Komponenten ins Ungleichgewicht . Der Körper muss sich an die Umstellung gewöhnen und sich „umprogrammieren“. Diese Mobilisierung fordert ihm einiges ab und ist eine der Ursachen für unsere Müdigkeit. Durch die sich erhöhenden Temperaturen weiten sich zudem die Blutgefäße, der Blutdruck fällt ab – Schwindel kann die Folge sein. 
 Oft ist auch die Rede von der Schuld  leerer Mineralstoff- und Vitaminspeicher , die uns müde und träge machen. Sicherlich ist das als erschwerender Faktor für das Phänomen zu betrachten, denn wenn es dem Körper an Vitamin B-, C- oder D-Reserven fehlt, kommt der Stoffwechsel nicht gut in Gang. 
 Die Frühjahrsmüdigkeit tritt meist auf, wenn uns der Frühling schon ein paar helle, sonnige Tage beschert hat und unser Organismus angefangen hat, sich umzustellen. Sie kann ca. zwei bis vier Wochen anhalten, bis die innere Uhr des Menschen sich neu justiert hat. Wie lange die Müdigkeit besteht, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und hängt davon ab, wie viel Zeit der Körper für die ablaufenden Prozesse benötigt. 
 Tipps für ein waches Frühlingserleben 
 Um die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben, braucht es nicht viel mehr als ein paar einfache Hausmittel. Im Folgenden geben wir nützliche Hinweise und Tipps, wie Sie den Frühling wacher und aktiver gestalten können. 
 Sport an der frischen Luft 
 Das allerbeste Mittel, um gegen die Frühjahrsmüdigkeit vorzugehen, ist die körperliche Aktivität an der frischen Luft. Wenn Sie sich dem Sonnenlicht aussetzen, hat das gleich mehrere positive Effekte: 
 
 Sie gewöhnen sich an die steigenden Temperaturen und helfen damit dem Körper, sich schneller auf die Hormonanpassung einzustellen. 
 Durch die Helligkeit kann Ihre Netzhaut mehr Licht aufnehmen, dadurch sinkt die Ausschüttung des ermüdenden Melatonins. Es wird mehr Serotonin produziert und Sie werden sich vitaler und fitter fühlen. 
 Ihr Organismus wandelt die UV-Strahlen der Sonne in mehreren Etappen in   Vitamin D3   um. Das „Lichthormon“ - auch Sonnenvitamin genannt - wirkt sich positiv auf die Stabilität des Immunsystems, die Gesundheit der Knochen und das Herz-Kreislauf-System aus. Um einem Vitamin-D-Mangel im Winter vorzubeugen, können Sie auf Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D zurück greifen. In unserem Online Shop finden Sie eine  &quot; href=&quot;/arzneimittel/erkaeltung-und-grippe/vitamine-und-mineralien/vitamin-d/&quot;&gt; große Auswahl an Vitamin-D-Produkten  , welche Sie bequem nach Hause bestellen können. 
 
 &amp;nbsp; 
 Nach dem trägen Winter, in dem die sportliche Betätigung nicht selten zu kurz kommt, verlangt der Körper geradezu nach Bewegung. Nutzen Sie jede Gelegenheit zu Sport im Freien, damit die frische Luft und der Sonnenschein ihr Übriges tun können, dass die Frühjahrsmüdigkeit gar nicht erst Besitz von Ihnen ergreift. Von einer morgendlichen Jogging-Runde bis hin zum gemütlichen Spaziergang am Nachmittag – jeder Sport, auch der leichte, kann schon helfen. Möglichkeiten, sich draußen etwas auszupowern, gibt es viele. Mögliche Sportarten wären zum Beispiel: 
 
 Radfahren 
 Wandern 
 Joggen 
 Gymnastikübungen im Park 
 Fußball 
 Fußball 
 Tennis 
 Beachvolleyball 
 Inlineskating 
 Geocaching 
 
 &amp;nbsp; 
 Die Leibesertüchtigung bringt nicht nur Abwechslung und Spaß in den Alltag, sie sorgt auch für eine  bessere Durchblutung . Kreislauf und Herz kommen richtig in Schwung und Körper und Gehirn werden mit mehr Sauerstoff versorgt. Durch regelmäßigen Sport stabilisiert sich der Blutdruck und den Schwindelanfällen wird so vorgebeugt. 
 Die sportliche Betätigung sollte am besten jeden Tag stattfinden, drei bis viermal in der Woche kann aber auch ausreichen. 
 Mit Sauna und Duschen die Müdigkeit verbannen 
 Zuzüglich zum Sport gelten auch das  Wechselduschen oder Saunieren  als geeignete Mittel zur Bekämpfung der lästigen Frühjahrsmüdigkeit. Kalt-warme Wechselbäder regen Kreislauf und Durchblutung ebenfalls an und helfen Ihren Körperprozessen bei der hormonellen Anpassung. Wer regelmäßig und über das ganze Jahr Wechselduschen anwendet, trainiert langfristig seine Gefäße und macht das Durchblutungssystem weniger anfällig für Temperaturschwankungen. Wenn Sie den Tag mit einer Kalt-Warm-Dusche beginnen, vertreibt das schnell Müdigkeit und Schwindel. 
 In der Sauna gilt das gleiche Prinzip: durch Hitze wird das Nervensystem stimuliert, bei Abkühlung nach dem Saunieren ziehen sich die geweiteten Blutgefäße wieder eng zusammen. Dieses wirksame Gefäßtraining strafft das Bindegewebe, fördert die Durchblutung und bringt den schlappen Organismus auf Trab! 
 Informationen zu geeigneter Ernährung 
 Auch mit der richtigen Ernährung rücken Sie der Frühjahrsmüdigkeit zu Leibe. Passen Sie Ihre Trink- und Essgewohnheiten der Jahreszeit an, indem Sie darauf achten, Ihren Körper bei all den Umstellungsprozessen mithilfe von gesunder und frischer Kost zu unterstützen. Die Symptome der Frühjahrsmüdigkeit, wie Schläfrigkeit und Schlappheit, werden durch zu einseitige oder ungesunde Ernährung verstärkt. 
 Durch  regelmäßige Mahlzeiten  halten Sie den Blutzuckerspiegel konstant, der Einfluss darauf hat, wie vital wir uns fühlen.  Ballaststoffreiche Lebensmittel  wie Vollkornprodukte, Obst und Gemüse verbessern unsere Gesundheit und Fitness. 
 Wenn Sie unter Frühjahrsmüdigkeit leiden, verzichten Sie auf den übermäßigen Konsum von Zucker, Getreidewaren oder rotem Fleisch, da diese oftmals als Ursachen für Trägheit gesehen werden. 
 Mittels Vitaminen den Stoffwechsel anregen 
 Gute, gesunde Ernährung bringt den Stoffwechsel in Schwung und fördert die Aktivität. Eine wesentliche Rolle dabei spielen Vitamine. Leiden Sie unter Frühjahrsmüdigkeit, so gehört alles, was frisch und vitaminreich ist, auf die Einkaufsliste, denn ohne Vitamin B oder D fühlen Sie sich schlapp und schläfrig. 
 Das bereits erwähnte Vitamin D wird zwar zum Großteil durch Sonneneinstrahlung vom Organismus selbst hergestellt, aber bei dem wechselhaften Wetter im Frühjahr kann es nicht schaden, die Aufnahme durch geeignete Lebensmittel zu unterstützen. Denn zu kleinen Teilen kann Vitamin D auch über die Nahrung aufgenommen werden. Ebenso wichtig für unsere Stoffwechseltätigkeit und damit unsere körperliche Vitalität sind die B-Vitamine. Diese können Menschen sich lediglich über die Ernährung zuführen. 
 Vitamin B und D kommen vor allem in folgenden Lebensmitteln vor: 
 
 Hühner-, Puten- oder Rindfleisch 
 Leber 
 Meeresfrüchte (Austern, Hering, Lachs, Makrele, Miesmuscheln) 
 Salat (vor allem Feld- und Endiviensalat) 
 Kohl (Grünkohl, Rosenkohl, Blumenkohl) 
 Spinat 
 Bananen 
 Avocado 
 Linsen 
 Milchprodukte (Buttermilch, Joghurt) 
 Käse (in Sorten wie Camembert, Emmentaler oder Gouda) 
 rohe Pilze (Champignon, Pfifferlinge, Steinpilz) 
 
 &amp;nbsp; 
  Wichtig zu wissen:  Beim Kochen, Braten oder Dämpfen gehen den Nahrungsmitteln Großteile ihrer Vitamine verloren, da diese hitzeempfindlich sind. Gehen Sie darum davon aus, dass unter Umständen nur geringe Mengen der Vitamine in ihrem Stoffwechselsystem ankommen. Verzehren Sie folglich am besten regelmäßig frische und gesunde Speisen. 
 Die wichtigen D3-Vitamine und das Vitamin B12 kommen primär in tierischen Produkten vor. Veganern wird deshalb meist als sicherste Methode der Aufnahme empfohlen, sich an ein Nahrungsergänzungsmittel mit bioverfügbaren B12- und D3-Vitaminen zu halten. Eine große Auswahl an Nahrungsergänzungsmitteln und  &quot; href=&quot;/arzneimittel/erkaeltung-und-grippe/vitamine-und-mineralien/&quot;&gt; Vitaminpräparaten   finden Sie in unserer Online-Apotheke! 
 Einfaches Hausmittel: Trinken! 
 Achten Sie ferner darauf, über den Tag verteilt  ausreichend Flüssigkeit  zu sich zu nehmen, das heißt mindestens 1,5 bis 2 Liter. Wer genügend trinkt, beugt Müdigkeit und Konzentrationsschwächen vor. Geeignet sind vor allem Wasser oder ungesüßter Tee. 
 Verzichten Sie dagegen auf Alkohol oder zu viel Koffein! Energydrinks und Kaffee fungieren zwar in geringeren Dosen als beliebtes Aufputschmittel gegen Müdigkeit, jedoch hält die Wirkung oft nicht lange an. Wer versucht, sich den ganzen Tag mittels Koffein wach zu halten, verstärkt den Müdigkeitszustand, denn eine zu große Menge davon kann zu Schlafstörungen führen. Jedoch in geringen Maßen genossen, zum Beispiel mit einer Tasse Kaffee am Morgen, wird Ihre Aufmerksamkeit schonend gefördert. 
 Was Sie sonst noch tun können 
 Um sich gegen die Frühjahrsmüdigkeit zu wehren, hilft auch die richtige Einstellung – tun Sie Dinge, die Ihnen Freude bringen, suchen Sie den Kontakt zu Freunden, lesen Sie ein gutes Buch oder setzen Sie sich neue Ziele. Auch das treibt die Psyche aus der winterlichen Schwermut und unterstützt Sie dabei, der Erschöpfung zu entgehen. 
 Geben Sie dem Müdigkeitsdrang untertags nicht nach, denn durch jeden Schlaf stellen wir erneut Melatonin her. Eine Ausnahme scheint der sogenannte Powernap zu sein; dieser darf indes nicht länger als 30 Minuten dauern. Dafür bringt er schnell frische Energie und regt die Produktivität und Konzentration an. 
 Setzen Sie sich nach dem Sonnenuntergang weniger Kunstlicht aus – bleiben Sie dem Smartphone- oder Computerbildschirm also lieber fern. Unsere innere Uhr wird dadurch zusätzlich durcheinandergebracht, was sie in den Frühjahrsmonaten ohnehin schon ist. 
 Nutzen Sie Pausen und Freizeit aktiv aus. Planen Sie kurze Unternehmungen ein, um sich zu motivieren, das Haus zu verlassen. 
 Wann Sie zum Arzt gehen sollten 
 Wenn die mutmaßliche Frühjahrsmüdigkeit länger als vier Wochen andauert oder nicht im Frühjahr auftritt, kann es sein, dass Müdigkeit und die anderen Symptome eine ganz andere Ursache haben. Fühlen Sie sich über einen längeren Zeitraum schlapp, unmotiviert oder erschöpft, kommen dafür auch andere Erkrankungen in Frage. In diesem Falle sollten Sie einen Arzt für mehr Informationen konsultieren. In schlimmeren Fällen kann eine der folgenden Krankheiten dahinter stecken: 
 
 eine Depression oder depressive Verstimmung, 
 eine Schilddrüsenunterfunktion, 
 ein Burnout-Syndrom 
 oder das chronische Erschöpfungssyndrom. 
 
 &amp;nbsp; 
 Vor allem eine Depression kann sich anfänglich ganz ähnlich wie die Frühjahrsmüdigkeit äußern. Unterschiede zeigen sich jedoch im Andauern der Symptome, zuzüglich möglichen Schlafstörungen oder Selbstzweifeln und der Intensivierung von Stimmungstiefs und Niedergeschlagenheit. Im Zweifelsfall ist es daher immer geboten, sich durch Absprache mit einem Arzt rück zu versichern. 
 Wir hoffen, mit unseren Informationen und Tipps zu einem gesunden und fröhlichen Frühlingerleben Ihrerseits beizutragen! 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: ©Anton Maltsev - stock.adobe.com 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-04-24T04:45:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Achtsamkeitsübungen für mehr Gelassenheit</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/achtsamkeitsuebungen-fuer-mehr-gelassenheit</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/achtsamkeitsuebungen-fuer-mehr-gelassenheit"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            In diesem Ratgeber-Artikel geht es um Achtsamkeit. Vielleicht haben Sie schon von Achtsamkeit und Achtsamkeitsübungen gehört oder gelesen. Unzählige Artikel in Zeitschriften handeln von Achtsamkeit. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Büchern, die zum Thema Achtsamkeit verf...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Körper und Geist im hektischen Alltag 
 In diesem Ratgeber-Artikel geht es um Achtsamkeit. Vielleicht haben Sie schon von Achtsamkeit und Achtsamkeitsübungen gehört oder gelesen. Unzählige Artikel in Zeitschriften handeln von Achtsamkeit. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Büchern, die zum Thema Achtsamkeit verfasst wurden und Antworten auf Fragen zu dieser Thematik geben. Wenn Sie gern mehr über Achtsamkeit und ihre Vorteile erfahren möchten, sowie eine  Anleitung zu einfachen Achtsamkeitsübungen  erhalten möchten, dann gönnen Sie sich etwas Zeit. Vielleicht kann dieser Artikel, mit Tipps für Achtsamkeit im Alltag, auch Ihr Leben verändern und Ihnen zu mehr Entspannung verhelfen. Der achtsame und wertschätzende Umgang mit sich selbst kann mit etwas Übung auch Ihnen gelingen. 
 Viele kennen es, das Phänomen am Morgen. Bei den meisten Menschen startet bereits morgens der Autopilot. Kaum haben wir unsere Augen geöffnet, heißt es „jetzt aber schnell!“ Wir springen aus den Federn, hasten unter die Dusche, sind in Gedanken schon beim Kaffee und hetzen anschließend zum Kleiderschrank. Der Kaffee wird im Gehen hinuntergekippt. Dabei schwirren uns tausend kleine Dinge durch den Kopf, mit dem, was im Laufe des Tages zu erledigen ist. Zum Essen reicht die Zeit nicht mehr. Schnell die Schlüssel, und dann ab in den Tag. Zum Innehalten fehlt die Zeit. An diesem Beispiel wird deutlich, wie unser Leben schon wenige Minuten nach dem Erwachen  von Stress bestimmt  wird. Auf Dauer kann Stress unser inneres Gleichgewicht beeinflussen. Wir fühlen uns gereizt, uns fehlt die Energie und negative Gedanken sind der Begleiter durch den Alltag. 
 Sowohl unser Gehirn, als auch unser Körper sind Tag für Tag einem ständigen Prozess aus Gedanken, Gefühlen, Emotionen und Körperwahrnehmungen unterworfen. Diese stehen miteinander in einer komplexen Wechselwirkung. Situationsabhängig verstärken sie sich gegenseitig. Hinzu kommen innere Reize und äußere Einflüsse, die diese permanente Bewegung im Kopf zusätzlich am Laufen halten. Wir sind mit unserem Körper anwesend, aber pendeln gedanklich zwischen Vergangenheit und Zukunft und sind selten präsent im Hier und Jetzt. Dem Moment wird keine Aufmerksamkeit geschenkt. Nur zu oft lassen wir uns in unserem Alltag von äußeren Reizen ablenken.  Stress, Hektik und das Gefangensein im Sorgenkarussell , führen letztlich zum Verdruss statt zum Genuss. Wir haben unseren Kontakt zum Körper verloren, und wir lenken unsere Aufmerksamkeit zu wenig auf unsere wahren Gefühle. Unser Bedürfnis nach Reduzierung und Verlangsamung im Leben wächst stetig. Die Sehnsucht der Menschen nach mehr Freude, was einfache und kleine Dinge betrifft, nimmt ständig zu. Das Gefühl von Ruhe und Gelassenheit kennen die meisten nur aus dem Urlaub. Hier wird dem Körper beispielsweise auch mal die nötige Zeit zum Essen gegönnt. Ist es nicht unser aller Wunsch, durch kleine Auszeiten auch im Alltag gelassener zu sein? Wir suchen nach einer Anleitung und nach Antworten zu einem erfüllten Leben, und wünschen uns dazu die nötige innere Ruhe. 
 Ein Lösungsansatz könnte das Einüben von Achtsamkeit sein. Dieser Artikel möchte Mut machen, sich darauf einzulassen. Probieren Sie es doch unter unserer Anleitung mit Achtsamkeitsübungen am besten einmal aus, wie es sich anfühlt, achtsamer zu leben. Wenn wir uns vor Augen halten, dass sich unsere Denkmuster und Verhaltensweisen mitunter über Jahre entwickelt und aufgebaut haben, so wird klar, dass Sie diese nicht von heute auf morgen aus dem Kopf streichen können. Sie sind ein Teil des Lebens geworden. Jedoch wird es Ihnen im Laufe der Zeit möglich sein, mit Hilfe der Achtsamkeitsübungen Ihre alten Denkschemata zu verlassen, um ganz bei dem zu sein, was Sie achtsam wahrnehmen. 
 Es gibt sowohl unterschiedliche Wege, als auch unterschiedliche Bereiche, in denen wir Achtsamkeit praktizieren können. Mithilfe von Achtsamkeit bleiben wir im Augenblick der Gegenwart und wir können das, was wir gerade tun, achtsam, voller Energie und in unserem Tempo entsprechend ausführen. Somit bietet uns Achtsamkeit die  Möglichkeit der Entschleunigung im Alltag . 
 Was ist Achtsamkeit? 
 Obwohl der Begriff Achtsamkeit nicht unbekannt ist, fragen sich viele Menschen, was Achtsamkeit wirklich bedeutet. Einfach ausgedrückt bedeutet Achtsamkeit, im Hier und Jetzt zu leben. Bei Achtsamkeit handelt es sich um eine spezielle Form der Aufmerksamkeit. Achtsamkeit ist ein klarer Bewusstseinszustand, der es uns erlaubt, im gegenwärtigen Augenblick, innere und äußere Erfahrungen, frei von Urteilen wahrzunehmen und zuzulassen. Das bedeutet, in unserem Alltag mit allen Sinnen wach und präsent zu sein. Wenn man achtsam ist, lenkt man seine Aufmerksamkeit nicht auf etwas Bestimmtes, sondern öffnet seinen Geist für alles, was es in dem entsprechenden Augenblick wahrzunehmen gibt.  Achtsamkeit heißt, alle Gedanken, Gefühle, Handlungen, Erinnerungen, Phantasien, körperliche Reaktionen, Sinneserfahrungen und äußeren Vorgänge mit Offenheit, Neugierde und einer akzeptierenden Haltung zu begrüßen . Achtsamkeit bedeutet nicht, sich in Tagträumereien zu verlieren. Mit Achtsamkeit ist auch nicht gemeint, über ein unabänderliches Ereignis in der Vergangenheit dezidiert nachzugrübeln. Achtsam sein heißt auch nicht, Zeit damit zu verbringen, Antworten auf Fragen zu finden, für die es keine Lösungen gibt. Es hat auch nichts mit Achtsamkeit zu tun, sich sein Gehirn darüber zu zermartern, was noch alles erledigt werden muss, mit der Angst, es nicht zu schaffen. Achtsamkeit bedeutet nicht, sich Sorgen um die Zukunft zu machen oder sich in alten Denkmustern zu verstricken. Die gute Nachricht: Um Achtsamkeit zu lernen, müssen Sie nicht unbedingt Zeit im Kloster verbringen. Sie müssen bei einer Achtsamkeits-Meditation nicht lange Zeit auf einem harten Meditationskissen ausharren, und Sie müssen auch keine dicken Lehrbücher studieren. 
 Was ist das Ziel der Achtsamkeit? 
 Das Ziel des Achtsamkeitstrainings ist es, die Fähigkeit vermittelt zu bekommen, die Aufmerksamkeit voll und ganz auf den Moment zu richten, um im Alltag präsent zu sein. Sie sollten sich also ganz bewusst und unvoreingenommen auf das einlassen, was Sie im gegenwärtigen Augenblick mit Ihren Sinnen wahrnehmen, ohne Ihre Empfindungen zu bewerten. Lassen Sie die Dinge so stehen, wie sie gerade sind! So kann sich Ihr Geist voll und ganz auf den gegenwärtigen Moment konzentrieren. Das bedeutet, ganz bei dem zu sein, was Sie gerade erleben, etwa die leuchtende Sonne am Horizont wahrzunehmen, dem Rauschen des Meeres oder dem Säuseln des Windes zu lauschen, dem Vogel am Wegesrand Aufmerksamkeit zu schenken, den Duft des bunten Blumenmeeres einzuatmen, den lieblichen Wein intensiv zu schmecken, dem Lächeln unseres Gegenübers mit Wertschätzung zu begegnen. Kurzum, kleine Momente am Tag zu genießen, inne zu halten. Achtsamkeit kann entstehen, wenn Sie sich voll und ganz dem Moment widmen, ohne an etwas anderes zu denken, und  für einen Moment das Gehirn „ausschalten“ . Die Entspannung beginnt somit im Kopf. Dadurch wird dem lästigen Gedankenkreisen Einhalt geboten. Seien Sie zuversichtlich: In Ihrem Inneren steckt eine nicht zu unterschätzende Kraft! Wenn Sie sie bewusst richtig einsetzen und lernen, gut mit ihr umzugehen, kann sie in Ihrem Leben Großartiges bewirken. Achtsamkeit kann sowohl für die Psyche als auch für den Körper sehr viel Positives, wie innere Ruhe und Freude, bewirken. 
 Woher kommt Achtsamkeit? 
 Entstanden und entwickelt worden ist das Konzept der Achtsamkeit ursprünglich im Rahmen des Buddhismus. Die am Häufigsten benutzte Methode, um Achtsamkeit zu lernen, heißt „Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion“ (Mindfulness-Based Stress Reduction, kurz MBSR). Bei  MBSR  geht es jedoch nicht um religiöse oder spirituelle Inhalte, sondern hier wird Achtsamkeit als ein Übungsprogramm vermittelt, welches seine Effektivität entfaltet, indem jeden Tag für einige Minuten persönliche Achtsamkeitsübungen durchgeführt werden. 
 Achtsamkeit lernen mit der MBSR-Methode? 
 MBSR als Methode zur Bewältigung von Stress wurde von dem US-amerikanischen Molekularbiologen Prof. Jon Kabat-Zinn an der medizinischen Fakultät der Universität von Massachusetts im Jahre 1979 entwickelt. MBSR hilft unterstützend, das eigene Leben und somit den Alltag gesundheitsfördernd zu gestalten und kann mit regelmäßiger Übung dazu beitragen, das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist des Menschen zu erhalten oder wieder richtig herzustellen. 
  Die MBSR-Kurse sind geeignet für Menschen,   
 
 die unter stressbedingten Symptomen wie Nervosität, Konzentrationsmangel oder Erschöpfung leiden, oder die mit Krankheiten, wie z.B. Schlafstörungen oder Bluthochdruck, kämpfen. 
 die sich antriebslos fühlen. 
 die unter Angststörungen und Panikattacken, Depressionen, posttraumatischen Belastungs- oder Persönlichkeitsstörungen leiden. 
 die durch privaten Stress belastet sind oder im beruflichen Bereich unter starkem Druck stehen. 
 die einem Burnout vorbeugen wollen. 
 die ihr Selbstvertrauen stärken möchten. 
 die ihr Leben achtsamer gestalten möchten und etwas zu ihrem seelischen Wohlbefinden beitragen möchten. 
 die einen persönlichen aktiven Beitrag zur Erhaltung oder Zurückgewinnung der Gesundheit leisten möchten. 
 die an akuten oder chronischen psychischen Beeinträchtigungen oder körperlichen Beschwerden leiden und MBSR somit als eine natürliche Ergänzung zur medizinischen oder psychotherapeutischen Behandlung nutzen möchten. 
 
 &amp;nbsp; 
 Die bekannteste Technik, um Achtsamkeit zu üben, ist die Meditation. Diese und andere Übungen können in einem MBSR-Kurs gelernt werden. Kontakt-Daten von Kursanbietern finden Sie beispielsweise über das Internet. In der Regel wird MBSR als ein Acht-Wochen-Kurs angeboten. Dabei handelt es sich um ein Präventionsprogramm mit Anleitungen und Tipps zur Bewältigung von Stress . Einfache Achtsamkeitsübungen sind eine Form, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Der MBSR-Kurs besteht aus aufeinander aufbauenden Übungen. Allerdings ist MBSR kein Ersatz ist für eine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Wichtig ist, dass die Teilnehmer die Übungen zu einem dauerhaften Teil ihres Lebens machen. 
 Für die Übungen werden pro Tag ca. 45-60 Minuten benötigt. Diese Zeit muss allerdings nicht an einem Stück genommen werden, sondern die Übungen lassen sich über den Tag hinweg verteilen. 
 Was ein MBSR-Kurs beinhaltet 
 Erlernt werden formale Achtsamkeitsübungen wie den Body-Scan, eine Form der Körpermeditation. Hierbei handelt es sich um eine Übung zur Körperwahrnehmung, sozusagen eine Gedankenreise durch den Körper des Menschen. Bei dieser Meditation wird die Aufmerksamkeit durch Anleitung von außen auf verschiedene Bereiche des Körpers gelenkt. Dabei wird detailliert und zügig durch die verschiedenen Körperbereiche gegangen, und die Achtsamkeit durch volle Präsenz zu dem jeweiligen Körperteil gebracht. Der Body-Scan ist eine der grundlegenden Techniken zur Entspannung. 
 Unter Anleitung werden zudem einfache Yoga-Übungen erlernt. Der Achtsamkeits-Yoga ist auch eine formale Übung des MBSR-Programms. Er bietet unter anderem die Möglichkeit, das Zusammenspiel von Körper und Geist wahrnehmen zu lernen. Diese Übungen werden durch informelle Übungen ergänzt, wie Beobachtung des Atems oder achtsam durchzuführende bestimmte Tätigkeiten, wie achtsames Essen. Darüber hinaus werden zusätzlich theoretische Inhalte vermittelt. 
 Es werden Themen behandelt, wie der Kontakt mit immer wiederkehrenden sorgenvollen Gedanken, schwierigen Gefühlen, achtsamer Kommunikation, Selbstachtung und Mitgefühl. Intensive Gespräche in der festen Klein-Gruppe sind neben der Meditation ein wesentlicher Teil des MBSR-Kurses. Dabei tauschen sich die Teilnehmer über das Gelernte und ihre Erfahrungen aus. Im Kurs wird Wissen über das Entstehen von Stress vermittelt und es werden Tipps gegeben, wie mit Stress, schwierigen Emotionen und Belastungen gesundheitsfördernd und konstruktiv umgegangen werden kann. Für die Zeit zwischen den Kurseinheiten können die Teilnehmer anhand von Übungs-CDs die im Kurs erlernten Übungen zu Hause regelmäßig für einige Minuten am Tag selbständig nachvollziehen und üben. 
 Zu Beginn der Übungen machen Sie vielleicht die Erfahrung, dass Sie mit Ihren Gedanken abschweifen oder dass störende Gefühle auftreten. Es ist normal, dass Ihnen zu Beginn der Achtsamkeitsübungen noch viele Gedanken durch den Kopf wandern. Es wäre nicht gut, sich darüber zu ärgern, oder dagegen anzukämpfen. Gerade dann sollten Sie versuchen, die störenden Gedanken und Gefühle ohne Bewertung an sich vorbeifließen zu lassen, indem Sie Ihre Aufmerksamkeit bewusst auf Ihren Atem richten. Erst nach einiger Zeit der Übung lernen Sie bewusst ganz bei dem zu sein, was Sie wahrnehmen. Und im Laufe der Zeit lernen Sie die Vorteile, die diese Achtsamkeitsübungen für Ihr Leben mit sich bringen zu schätzen und zu genießen. 
 Der achtsame Umgang mit allem, was Sie empfinden, von innerer Zerrissenheit über beunruhigende Gedanken bis hin zu Schmerz, bedarf regelmäßiger Übung. Für gewöhnlich möchte man unangenehme Gedanken beiseiteschieben, oder man lässt sich auf sie ein, analysiert und beurteilt sie. Der Augenblick der Achtsamkeit kann in unserem Alltag zu jeder Zeit und an jedem Ort ausgeübt werden. Es werden täglich nur wenige Minuten Zeit benötigt, sich die Fragen zu stellen, bin ich wirklich anwesend in meinem Leben? Was denke, sehe, fühle und tue ich, und was nehme ich in diesem Moment wahr? Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit bewusst auf Ihre Atmung und lassen Sie negative Gedanken und Gefühle nicht in Ihre Mitte. Begegnen Sie Ihrer Wahrnehmung bejahend. Die Achtsamkeits-Praxis zeigt Ihnen Wege aus Ihrer täglichen Zerstreutheit und lehrt inne zu halten. Ein Leben in Achtsamkeit zeigt, dass Glück und Lebensfreude nicht von äußeren Bedingungen und Gegebenheiten abhängig sind. Menschen, die achtsam leben, sind in der Lage, sich selbst so gut zu beobachten, dass sie bereits schon kleine Reize, die Stress auslösen können, rechtzeitig wahrnehmen und reagieren können. Sie handeln lösungsorientiert und sind somit der Situation nicht ausgeliefert. Sie haben es durch achtsames Verhalten selbst in der Hand, wie sie die Stresssituation Dank des Achtsamkeitstrainings beenden. 
 MBSR bei Schmerzen 
 Vor allem vom Dauerschmerz geplagte Menschen suchen nach Alternativen zu klassischen   Schmerzmitteln aus der Apotheke  . Auch in der alternativen Schmerztherapie kann MBSR erfolgreich angewandt werden. Hierzu lernen die Schmerzpatienten während eines achtwöchigen Trainingsprogramms, Achtsamkeit als Geisteshaltung in ihren Alltag zu integrieren. Das Ziel dieser Achtsamkeitsübungen ist es, die Schmerzen in einer anderen Form wahrzunehmen. Zwar spüren die Patienten die Schmerzen, bewerten diese aber nicht mehr mit einem verneinenden Gefühl. Mithilfe der Meditation können Sie sich dem Körper mit Wohlwollen zuwenden. Unter Anleitung wird vermittelt, die Aufmerksamkeit bewusst auf den Schmerz zu lenken, zu beobachten, wie er sich anfühlt und nicht gegen ihn anzukämpfen. Hierdurch verschwindet nicht die Ursache der Schmerzen, jedoch werden durch die Achtsamkeitsübung die negativen Gefühle zum Körper verändert, und genau dadurch verändert sich auch das Schmerzempfinden. 
 Was bewirken Achtsamkeitsübungen? 
 Achtsamkeit vermittelt, das Leben bewusster, entspannter und ausgeglichener wahrzunehmen. Die Achtsamkeitsübung lässt Sie im Alltag selbstbestimmter und selbstbewusster zu handeln. Mit der Zeit entwickeln Sie mehr Lebensfreude, Souveränität und Stabilität. 
 Achtsamkeitsübungen helfen, den Moment mehr zu genießen. Durch Innehalten hilft Achtsamkeit, zu lernen, wie Sie bestimmte Situationen wahrnehmen, welche Gefühle sie in uns auslösen, wie sich unser Körper dabei anfühlt, und wie Sie gedanklich darauf antworten. Sie lernen auch schon kleine Warnsignale früher zu erkennen. Wenn zum Beispiel die Atmung flacher wird, Sie einen Kloß im Hals verspüren oder Ihre Hände Angstschweiß entwickeln. Achtsamkeit hilft Ihnen, das Bewusstsein zu trainieren, indem Sie im Moment Ihre volle Aufmerksamkeit darauf richten, was Sie fühlen, denken, oder was Sie in Ihrem Körper wahrnehmen. 
 Durch achtsamkeitsbasierte Stressbewältigung kann die Selbstwahrnehmung verbessert werden. Durch regelmäßige Achtsamkeits-Meditation lernt der Körper im Laufe der Zeit Stressmuster zu erkennen und negative Auswirkungen auf die Gesundheit, durch den Kontakt mit Stress zu minimieren. Das Gefühl, im Hier und Jetzt zu leben, wird durch achtsames Wahrnehmen des Augenblicks verstärkt. Negative Gedanken können sich nicht mehr automatisch fortentwickeln. Bei regelmäßiger Übung trägt MBSR nachweislich dazu bei, körperliche und psychische Beschwerden zu erleichtern und zu verbessern. Durch das Üben von MBSR erhalten Sie Zugang zu Ihren inneren Ressourcen und haben somit die Möglichkeit, bisherige selbst gewählte Grenzen zu erweitern. Durch regelmäßige Übung werden Sie sich emotionalen und psychischen Belastungen, stressigen Situationen und widrigen Lebensumständen besser gewachsen fühlen. Achtsamkeit zu üben, ist gut für den Körper. Achtsamkeit kann helfen, das Immunsystem zu stärken und die Schlafqualität zu erhöhen. So lassen sich bei erfolgreicher Umsetzung der Übungen die Abwehrkräfte beispielsweise zusätzlich zur Einnahme von   Nahrungsergänzungsmitteln zur Immunstärkung   unterstützen und die Einnahme von   Schlafmitteln   idealerweise reduzieren. 
 Achtsamkeit kann das Gehirn verändern, da die Achtsamkeitsübung einen positiven Einfluss auf das Gedächtnis, auf das Lernen, die Empathie und die Gefühlsregulierung ausüben kann. Regelmäßige Übungen können helfen, sich weniger ablenken zu lassen und unsere Aufmerksamkeit zu verbessern. Es fällt leichter, Entscheidungen zu treffen. Achtsamkeit kann positive Emotionen fördern und negative Emotionen und Stress reduzieren. Achtsamkeit kann das Mitgefühl zu uns und unserem Nächsten fördern. Achtsamkeit kann uns zu einem gesteigerten Selbstwertgefühl verhelfen. Die Widerstandsfähigkeit gegen traumatische Ereignisse oder negatives Feedback kann hierdurch erhöht werden. Achtsamkeit kann Fettleibigkeit vermindern, indem beim Essen bewusst darauf geachtet wird, was und wie viel gerade zu sich genommen wird. 
 Achtsamkeitsübungen sind für Anfänger 
 Sie möchten achtsamer durch den Alltag gehen? Dann starten Sie doch mit den folgenden ganz einfachen Übungen in den Tag, die sich ganz ohne Vorbereitung oder Hilfsmittel umsetzen lassen. 
 Achtsames Aufwachen 
 Um auf das Beispiel vom Anfang zurückzukommen, bleiben Sie nach dem Aufwachen noch einige Minuten liegen, anstatt gleich aufzuspringen. Schauen Sie sich das Bild an der Wand an. Was sehen Sie und was kann Ihr Gehirn wahrnehmen? Achten Sie auf Ihren Atem. Am besten nehmen Sie drei achtsame Atemzüge, dabei beobachten Sie unseren Atem genau. Wenn Sie sich bewusst werden lassen, dass das Leben mit einem Atemzug beginnt, und dass das Leben mit einem Atemzug endet, können Sie mit dieser Übung Ihren Atem intensiver wahrnehmen, als Sie es bisher getan haben. Machen Sie sich den Fluss Ihres Atems bewusst, denn je öfter Sie bewusst richtig ein- und vor allem ausatmen, desto intensiver befinden Sie sich im Hier und Jetzt. Besonders wichtig ist die bewusste Ausatmung. Das Einatmen geschieht quasi von allein, jedoch wird oft das bewusste -lange- Ausatmen vergessen, was symbolisch auch für das Loslassen steht. 
 Achtsames Duschen 
 Nach dem Aufstehen geht es mit der Achtsamkeitsübung beim Duschen weiter. Zuvor konzentrieren Sie sich auf Ihr Lächeln. Anstatt morgens missmutig ins Bad zu schreiten, freuen Sie sich auf den neuen Tag, der Ihnen geschenkt wird. Betrachten Sie sich mit Wohlwollen achtsam im Spiegel, lächeln Sie sich bewusst zu und sind gut zu sich und Ihrem Körper. Lächeln schenkt positive Gedanken, und Sie starten den Tag mit einem positiven Gefühl. 
 Bei der anschließenden Körperpflege achten Sie genau auf das Duschen. Schalten Sie Ihr Gehirn aus und denken nicht an die anstehenden Aufgaben, die der neue Tag mit sich bringt. Versuchen Sie achtsam zu duschen und mit allen Sinnen wahrzunehmen, was gerade in diesem Moment mit Ihnen und in Ihrem Körper geschieht. Spüren Sie das Wasser auf der Haut, wie warm fühlt es sich an? Wie fühlt sich der Kontakt mit dem Wasser an? Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit wieder bewusst auf Ihren Atem, wonach riecht das   Duschgel  ? Welche Konsistenz hat es und welches Gefühl löst es in Ihnen aus, wenn Sie es auf Ihrem Körper verteilen? 
 Auch das Abtrocknen ist eine einfache Achtsamkeitsübung. Welche Farbe und Form hat das Handtuch und was spüren Sie beim Kontakt? Beobachten Sie bewusst, wie es sich anfühlt, die einzelnen Körperregionen abzutrocknen. Auch die Füße sind Teil des Körpers. Der achtsame Umgang mit ihnen, etwa beim   sorgfältigen Eincremen mit Fußcreme  , ist Teil unserer Wertschätzung. Was spüren Sie bei dieser Übung? 
 Achtsames Essen und Trinken 
 Eine weitere Achtsamkeits-Übung betrifft das Thema Essen, denn das bewusste, achtsame Essen ist ein wichtiger Aspekt. Nehmen Sie sich Zeit für das Frühstück, es liefert die nötige Energie für einen guten Start am Morgen. Achtsam Essen bedeutet, dass Sie das, was Sie sich nehmen, mit allen Sinnen wahrnehmen. Dabei befinden Sie sich ganz im Hier und Jetzt. Bewerten Sie Ihre Sinneseindrücke nicht. Mit geschlossenen Augen, aufrecht sitzend mit gerader Wirbelsäule und sanft nach hinten gezogenen Schultern, atmen Sie langsam tief ein. Dabei bilden Kopf, Nacken und Wirbelsäule eine Linie. Ganz bewusst nehmen Sie die Gerüche der Speisen auf Ihrem Teller wahr. 
 Konzentrieren Sie sich auf Ihre Atmung, halten inne und beobachten: Was riechen Sie? Wie intensiv spüren Sie das, was Ihre Nase an Gerüchen aufnimmt? Im Alltag ist unsere Atmung mitunter recht oberflächlich, besonders bei Anspannung und Aufregung. Tiefes Atmen verbessert die für den Körper so wichtige Sauerstoffversorgung, wirkt beruhigend und entspannend. Betrachten Sie die Speisen auf Ihrem Teller genau und achten auf die Farben und Formen: Was nehmen Sie wahr? Wenn es sich zum Beispiel um ein Stück Obst handelt, wie fühlt sich dessen Oberfläche an? Schließen Sie Ihre Augen und hören auf das Geräusch beim Kauen. Achten Sie auf jedes noch so kleine Kaugeräusch. Was hören Sie? Was schmecken Sie? Intensiviert sich der Geschmack bei längerem Kauen? Was spüren Sie beim Schlucken der Nahrung? 
 Was Achtsamkeitsübungen bewirken können: Zusammenfassung 
 So können sich die Übungen auswirken: 
 
 Sie achten auf Ihre Gedanken und haben sie besser unter Kontrolle. Sie denken positiver, es fällt leichter, negative Gefühle zu reduzieren und loszulassen. 
 Durch Achtsamkeit befinden Sie sich gedanklich öfter im Hier und Jetzt. 
 Sie fühlen sich unabhängiger von der Meinung anderer und spüren, dass Sie von außen weniger beeinflussbar sind. 
 Sie können mit Situationen, die Ihnen Stress bereiten, besser umgehen. 
 Sie spüren mehr innere Ruhe und Gelassenheit. 
 Sie haben einen klareren Blick auf Ihren Alltag und auf Ihr Leben. 
 Sie achten bewusst auf Ihren Körper, indem Sie ihm die notwendige Entspannung und Ruhe zukommen lassen. 
 Durch Achtsamkeit verfügen Sie über mehr Energie, Sie fühlen sich gut. 
 Sie arbeiten konzentrierter und effektiver. 
 Die Beziehungen zu Ihren Mitmenschen sind gut, da Sie präsenter sind. Durch Achtsamkeit verbessert sich Ihr Empathievermögen. 
 Sie achten darauf, freundlich aber bestimmt Grenzen zu setzen. 
 Sie fühlen sich ausgeglichener und spüren eine tiefe Zufriedenheit. 
 
 &amp;nbsp; 
 Die Liste mit den Tipps, wie Sie Achtsamkeit im Alltag üben können, ließe sich endlos fortführen. Haben Sie für sich eigene Methoden gefunden? Erzählen Sie uns gern davon in der Kommentarspalte! 
 
 Bildquelle: ©gstockstudio - stock.adobe.com 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-04-01T06:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Positiv denken: Warum positive Menschen glücklicher leben</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/positiv-denken-warum-positive-menschen-gluecklicher-leben</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/positiv-denken-warum-positive-menschen-gluecklicher-leben"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Ob in Frauenzeitschriften, Achtsamkeits-Podcasts oder Lebensratgebern: Positives Denken wird überall als unverzichtbare Basis für ein gesundes, glückliches Leben angesehen. Doch stimmt das tatsächlich? Und wenn ja, warum ist das so? Warum sind positiv gestimmte Menschen, die j...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Ob in Frauenzeitschriften, Achtsamkeits-Podcasts oder Lebensratgebern: Positives Denken wird überall als unverzichtbare Basis für ein gesundes, glückliches Leben angesehen. Doch stimmt das tatsächlich? Und wenn ja, warum ist das so? Warum sind positiv gestimmte Menschen, die jedem Tag optimistisch, gut gelaunt und voller positiver Energie begegnen, die glücklicheren Menschen? In diesem Artikel verraten wir Ihnen, was es mit dem positiven Denken tatsächlich auf sich hat, und teilen einige Tipps mit Ihnen, die auch Ihnen dabei helfen können, sich bewusst eine positivere Grundstimmung anzueignen. Viel Spaß beim Lesen und viel Freude mit all den positiven Gedanken! 
 Kann jeder positives Denken lernen? 
 Wer denkt, Optimismus sei eine angeborene Haltung, die sich nicht erlernen lässt, hat weit gefehlt. Ganz im Gegenteil:  Positiv zu denken kann und sollte jeder lernen!  Entscheidend ist jedoch, dass es beim positiven Denken nicht um eine Verweigerung oder Beschönigung der Realität geht, sondern vielmehr um einen neuen Zugang zum Leben. Mit ein paar Tipps, einer guten Portion Achtsamkeit und einer motivierten Herangehensweise kann jeder eine neue Einstellung zum Geschehen im Alltag einnehmen und sein Leben möglicherweise sogar grundlegend verändern – egal, in welcher Situation er sich gerade befindet und wie die Realität um ihn herum ausschaut. 
 Positiv denken ist eine Lebenseinstellung 
 Manche Menschen denken, das Lernen bzw. Kultivieren von positiven Gedanken sei eine esoterische Geheimlehre und könnte zu einem Realitätsverlust führen. Doch keine Sorge, wir hätten diesen Artikel nicht verfasst, wenn dem so wäre. Stattdessen dürfen wir Sie beruhigen: Es ist weder das eine noch sollte es zum anderen führen, wenn Sie es richtig machen! Positives Denken ist keine Träumerei und keine willentliche Flucht vor der Realität. Denn: Positiv zu denken bedeutet im Prinzip nichts anderes, als dass Sie selbst die Verantwortung dafür übernehmen, was Sie denken und fühlen möchten, anstatt passiv durch den Alltag zu wandeln und gewissermaßen nur darauf zu warten, welche herausfordernden Situationen oder Probleme Sie als Nächstes negativ beeinflussen und Ihre Laune madig machen könnten. 
 Entscheiden Sie sich für gute Gedanken und Gefühle 
 In diesem Sinne sind Optimismus, Glück und Erfolg nicht als Wink des Schicksals zu verstehen, sondern als persönliche Entscheidung. Wer für sich bewusst entschließt, sich ab sofort von innen heraus zu definieren anstatt durch äußere Gegebenheiten, und gewillt ist, positiver zu denken, hat bereits den ersten Schritt getan. Durch eine bewusste Steuerung erhalten negative Gedanken weniger Raum und können Ihre Stimmung nicht länger vergiften.  Positiv denken ist also zuallererst eine Entscheidung, eine ganz bewusst eingenommene und vertretene Haltung , welche die Wahrnehmung immens beeinflusst. Indem Sie Ihren Fokus bewusst auf das Schöne im Leben legen, betrachten Sie die gesamte Realität mit anderen Augen, was wiederum dazu führt, dass Sie positive Gefühle entwickeln, die ihrerseits zu einer Steigerung der Stimmung beitragen – so entsteht ein positiver Kreislauf, der niemals stehen bleibt, wenn Sie dafür sorgen! 
 Übertragen könnte man die bewusste Entscheidung des positiven Denkens auch mit einem Filmset vergleichen: Eine optimale Kameraeinstellung und eine gute Beleuchtung sind die Voraussetzung für gelungene Aufnahmen. Sie verleihen dem Set eine ansprechende Atmosphäre und suggerieren eine bestimmte Perspektive, die auch den Betrachter wiederum in eine gewisse Stimmung versetzen. In ihm kommen zur Situation passende Gedanken auf, entsprechende Gefühle durchströmen ihn. 
 
  Hinweis:  Weiter unten in diesem Artikel geben wir Ihnen praktische Tipps, wie Sie mehr Glück und Zufriedenheit in Ihr Leben bringen können und auch auf Probleme und Herausforderungen im Alltag bewusst positiv reagieren können. 
 
 Positiv denken macht glücklich und gesund 
 Viele Ärzte und Wissenschaftler haben schon vor langer Zeit den Placebo-Effekt beobachtet. Dieser besagt, dass manche Patienten auf ein Mittel, das keinen Wirkstoff enthält, positiv ansprechen und auf diese Weise ohne Medikamente von Krankheiten geheilt werden können – einzig dadurch, dass sie fest an ihre Heilung glauben und negativen Gedanken im Zusammenhang mit ihrer Krankheit ablegen. Manche Therapeuten empfehlen begleitend zur Gabe von Medikamenten auch immer häufiger eine  &quot;Gute-Laune-Therapie&quot;  und verordnen ihren Patienten, sich mit positiv denkenden Menschen zu umgeben, lustige Spielfilme anzusehen und sich, so oft es geht, in angenehme Situationen zu begeben. Selbst Krankheiten können somit angeblich durch eine positive Lebenseinstellung besser bewältigt werden. Positiv denken kann also im besten Fall nicht nur ein Leben lebenswerter machen, sondern mitunter sogar verlängern! 
 Erwiesen ist, dass glückliche und zufriedene Menschen weniger Stress verspüren und weniger anfällig für Krankheiten sind, die durch geistige oder körperliche Überforderung ausgelöst werden. Somit ist es im Prinzip völlig egal, ob eindeutige wissenschaftliche Beweise für die Folgen von positivem Denken vorliegen oder nicht: Die vielzähligen Forschungen und Studien lassen durchaus die Annahme zu, dass positives Denken sich förderlich auf unsere Gesundheit auswirkt. Und dass Lachen, Lächeln und gute Laune schlichtweg gut tun, ist ohnehin unbestreitbar, oder nicht? 
 Wenn Sie also lernen, Ihre Gedanken in eine positive Richtung zu lenken, kann sich dadurch Ihr gesamtes Befinden verändern: Sie leben glücklicher, sind möglicherweise sogar gesünder, reagieren positiver auf stressige, eher schlecht bewertete Situationen und können auch einmal Fünfe gerade sein lassen. Ist nicht das allein Grund genug, sich dem Thema &quot;Positives Denken&quot; intensiver zu widmen? 
 Wollen Sie Recht haben oder glücklich sein? 
 Marshall B. Rosenberg, ein US-amerikanischer Psychologe, hat folgenden Leitsatz geprägt &quot;Willst du Recht haben oder glücklich sein? Beides gleichzeitig geht nicht.&quot; In dieser Frage bzw. diesem Zitat liegt so viel Wahrheit.  Viel zu oft kämpfen wir für unser Recht, beharren auf unserer Meinung und wollen unsere Ziele ohne Rücksicht auf Verluste erreichen.  Dass sich das zum einen meist gar nicht lohnt und lediglich mit einem immensen Kraftaufwand verbunden ist und zum anderen noch dazu unser Glück in Mitleidenschaft zieht, ist vielen Menschen vermutlich überhaupt nicht bewusst. Doch genau da liegt der Knackpunkt: Wenn wir mehr fühlen statt stur zu handeln, Dinge einfach akzeptieren und bestimmte Ereignisse in der Welt um uns herum schlichtweg gut sein lassen, sind wir in der Regel viel glücklicher, als wenn wir uns dagegen auflehnen. Permanente Auflehnung, konstanter Kampf und dauerhaftes Antreten gegen uns selbst und andere kann auf lange Sicht zu nichts anderem führen als zur Resignation, zur Frustration und letztlich zur Selbstaufgabe. Wie viel schöner wäre es also, mit gutem Beispiel voranzugehen, den Menschen um uns herum ein ehrliches Lächeln zu schenken und zu akzeptieren, was ist, um unserer eigenen Frieden willen? 
 Das gilt übrigens auch und gerade dann, wenn die äußeren Umstände positive Gedanken nicht unbedingt nahelegen. Sie selbst bestimmen, auf welche Dinge Sie Ihren Fokus richten, welchen Entwicklungen und Ereignissen Sie in Ihrem Denken und Fühlen Raum geben. Doch dazu im nächsten Absatz mehr: 
 Negative Dinge nicht ausblenden, sondern akzeptieren 
 Wie bereits erwähnt bedeutet positiv denken nicht, dass Sie Ihre Realität verzerren und Schlechtes einfach leugnen. Im Gegenteil: Es geht gerade darum, das Übel gewissermaßen bei der Wurzel zu packen und die Augen nicht vor den Gegebenheiten, seien sie nun positiv oder negativ, zu verschließen. Es ist schließlich keinesfalls egal, was Ihnen jeden Tag widerfährt – aber  es ist wichtig, dass Sie eine Situation, die Sie nicht ändern können, akzeptieren , und nicht in nagende Grübelei und dumpfes Brüten verfallen. Richten Sie Ihren Fokus nicht auf die Probleme in Ihrem Leben oder verschwenden unnötige Energie und Lebenszeit und provozieren negative Gefühle und Gedanken, die sich in einer Endlos-Spirale verlieren. Vergeuden Sie Ihre Zeit nicht damit, Gegebenheiten, die Sie nicht verändern können, beeinflussen zu wollen. Und bitte machen Sie nicht den Fehler, Menschen ändern zu wollen! In einer guten Absicht kann und sollte niemand andere Menschen verändern. Lernen Sie stattdessen, loszulassen, sich nicht aufzureiben an etwas, das Sie zwar belastet oder beschäftigt, das aber Ihrem Einfluss entzogen ist. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit stattdessen bewusst auf das Gute in Ihrem Leben, freuen Sie sich über all das, was Sie haben, und empfinden Sie ehrliche Dankbarkeit dafür. Sie werden sehen, was allein das für einen Unterschied macht und wie gut Sie sich fühlen werden, wenn Sie nur ein wenig den Fokus verschieben. Probieren Sie es gleich heute aus! 
 
  Tipp:  Verleugnen Sie keine negativen Situationen und Probleme, aber verschwenden Sie keine unnötige Energie an Dinge bzw. Gegebenheiten, die Sie nicht ändern können. Versuchen Sie stattdessen, nicht Veränderbares loszulassen und das Positive in Ihrem Leben zu sehen. Selbst wenn Sie glauben, es gäbe nichts Positives, gibt es immer etwas, wofür Sie dankbar sein können: Ihre Gesundheit, Ihr Zuhause, Ihr Partner, Ihre Freunde, etwas Leckeres zu essen – an jedem Tag findet sich etwas Schönes, für das sich ein Lächeln lohnt. 
 
 Ein glücklicher Tag fällt allen Menschen leichter 
 Sie können und werden es selbst erleben: Wenn Sie mit guten Gedanken durch einen Tag gehen, fällt er Ihnen bedeutend leichter und Sie können Ihre Zeit effektiver nutzen.  Wenn Sie in jeder Situation zuerst das Licht sehen und nicht den Schatten, werden Sie Probleme schneller lösen und Möglichkeiten besser erkennen . Wenn Sie Ihren Fokus auf das Gute richten, wird Ihnen das Gute auch begegnen. Kurzum: Sie fühlen sich sämtlichen Herausforderungen besser gewachsen und ziehen das Glück, die Liebe und den Erfolg nahezu magnetisch an. 
 Nicht stehen bleiben, sondern bewegen 
 Positiv denken hat viel mit Bewegung zu tun. Ihre Gedanken müssen ständig weiterziehen – weg von den negativen Fixpunkten, die eine so große Anziehungskraft entfalten und hin zu einem neuen Ziel. Unsere Zeit ist so kostbar und wir sollten sie nicht mit negativen Gedanken, Sorgen und mögliche Probleme verschwenden. Ziehen Sie innerlich weiter, bleiben Sie nicht stehen, sondern suchen Sie aktiv Ihr Glück. Positiv denken braucht eine Stoßrichtung! 
  Tipp:  Meditation hat sich als gute Methode bewährt, um im Alltag achtsamer zu sein und gelassener mit negativen Situationen umzugehen. Vielen Menschen hilft dabei die Vorstellung von einem blauen Himmel, der eigentlich immer da ist, nur hin und wieder von Wolken verdeckt ist. Permanent kreisende Gedanken – seien sie negativ oder positiv – sind in diesem Beispiel die Wolken, welche den blauen Himmel verdecken und ihn grau erscheinen lassen. Indem wir lernen, die Wolken weiterziehen zu lassen, sehen wir den blauen Himmel immer häufiger und können uns an seiner kräftigen Farbe erfreuen. 
 Ob durch Meditation, Achtsamkeitsübungen oder ein einfaches &quot;STOPP&quot;-Signal, das Sie sich innerlich geben, sobald Ihre Gedanken kreisen: Sie können die Kontrolle über Ihre Gedanken gewinnen. Mit der Zeit wird es Ihnen immer leichter fallen, über negative Erlebnisse und Eindrücke hinwegzugehen und zu neuen, positiven Ufern aufzubrechen. Positiv denken heißt aber auch, gezielt das Gute zu suchen und das Schlechte zu meiden. Wenn Sie spüren, dass Sie etwas nach unten zieht, dann akzeptieren Sie es, lassen Sie es los und richten Ihre Aufmerksamkeit auf etwas anderes! 
 Ein kleines Lächeln kann eine große Veränderung bewirken 
 Ein wichtiger Tipp, um Problemen im Alltag richtig zu begegnen, ist es, häufig zu lächeln. Das kann zu Beginn einiges an Übung erfordern, wird sich aber bald auszahlen. Lächeln wirkt sich nämlich unmittelbar auf Ihr körperliches Wohlbefinden aus: Die medizinische Forschung hat entdeckt, dass durch eine positive Mimik auf Anhieb Glückshormone freigesetzt werden.  Wer lächelt, schickt an sein Gehirn ein positives Signal , das zu entsprechenden Reaktionen verarbeitet wird. 
 Außerdem wirkt sich ein freundlicher Gesichtsausdruck natürlich auch auf Ihre Umwelt aus. Sie werden gleich ganz anders wahrgenommen als jemand, der mit verkniffenen oder verschlossenen Zügen durch das Leben geht. Senden Sie den Menschen, denen Sie begegnen, ein positives Signal – in vielen Fällen werden Sie ein entsprechendes Echo zurückbekommen. Und wenn dies einmal nicht der Fall ist, dann akzeptieren Sie dies, ohne es zu hinterfragen, gehen Sie einfach weiter und schenken Sie dem nächsten Menschen, der Ihnen begegnet, einen noch herzlicheren Gruß. 
 Umgeben Sie sich mit positiven Menschen 
 Es wird gesagt, dass jeder Mensch die Schnittmenge der fünf Personen ist, die ihn am häufigsten umgeben und die ihm am nächsten stehen. Demnach ist es nicht gleichgültig, mit wem Sie Umgang pflegen und Ihre Zeit verbringen. Ihre Gedanken und Gefühle werden auch von Ihrem unmittelbaren Umfeld beeinflusst. Befinden Sie sich also inmitten einer Traube von schlecht gelaunten Menschen, dann ist es leider sehr wahrscheinlich, dass diese Stimmung auch auf Sie und Ihr Gemüt abfärbt. Versuchen Sie am besten, sich aus diesem Kontext zu entfernen, und wählen Sie Ihre Kontakte zukünftig noch bewusster aus! 
 
  Merke:  Man geht davon aus, dass wir der Querschnitt der fünf Personen sind, mit denen wir am meisten Zeit verbringen. Achten Sie also darauf, wem Sie sich anschließen. Wenn Sie in einem positiven Umfeld leben, hat dies unmittelbar positiven Einfluss auf Ihre Gedanken und Ihre Gefühle! 
 
 Lassen Sie sich von negativen Menschen nicht beeinflussen 
 Im beruflichen und privaten Alltag können wir jedoch nicht immer frei entscheiden, wen wir gerade um uns haben. Auch wenn Sie gerne nur mit netten Menschen zu tun haben möchten, kann es im Alltag doch vorkommen, dass Sie auf missgestimmte Kollegen oder Kunden treffen. In diesem Fall ist es wichtig, dass Sie auch dann positiv denken können, wenn Ihr Umfeld dem entgegensteht. Eine gefestigte Haltung, geprägt durch Gelassenheit und Optimismus, verleiht Ihnen Widerstandskraft und Sicherheit. Werden Sie sich Ihrer Werte bewusst, nehmen Sie eine selbstsichere Haltung ein und sagen Sie sich innerlich immer wieder,  wofür Sie stehen, wofür Sie dankbar sind und was Sie in Ihrem Leben schätzen . So ist es nahezu unmöglich, dass ein anderer Mensch Ihre gute Laune trübt und Sie – gewollt oder ungewollt – aus der Bahn wirft. Probieren Sie es aus! 
  Tipp:  Es ist eine gute Idee, sich seiner eigenen Werte bewusst zu werden und sich selbst Antworten auf die Frage zu geben, wofür man steht und stehen möchte. Schreiben Sie sich auf, welche Werte Sie nach innen und nach außen vertreten möchten, wofür Sie bekannt sein wollen und was Ihnen bei anderen Menschen wichtig ist. Wenn Sie nach diesen Werten leben, können Sie sicher sein, dass Sie Ihre Wahrheit nach außen tragen, und machen sich weder vor sich selbst noch vor anderen angreifbar. 
 Stichwort geistige Hygiene: So steuern Sie äußere Einflüsse 
 Wir leben in einer Zeit der ständigen medialen Reizüberflutung. Nachrichten sind omnipräsent, und vielfach sind es schlechte Botschaften und ungewisse Entwicklungen, die auf uns einströmen und die uns beschäftigen. Hier ist es wichtig, dass Sie „geistige Hygiene“ betreiben. Lassen Sie nicht ungefiltert alles auf sich einprasseln, sondern entscheiden Sie sich für bewusste Selektion. Positiv denken kann nur, wer seinen Gedanken den dafür notwendigen Raum gibt und unnötige Störfaktoren. 
 Schreiben Sie Ihre eigenen Nachrichten – seien Sie dankbar 
 Anstatt sich am Elend und der Not in der Welt aufzureiben, ohne damit etwas zu ändern, sollten Sie auf Ihr eigenes Leben schauen. Pflegen Sie eine lebendige Erinnerungskultur! Rufen Sie sich die guten Dinge in Ihrem Leben ins Bewusstsein, erinnern Sie sich bewusst an das Positive, das Ihnen jeden Tag begegnet. Positiv denken gründet auch auf den schönen Erfahrungen der Vergangenheit und leitet daraus eine Perspektive für die Zukunft ab. 
 Ihnen will partout nichts einfallen, wofür Sie dankbar sein könnten? Dann suchen Sie möglicherweise zu sehr nach den großen Augenblicken, nach den Sensationen. Diese sind bei fast allen Menschen selten – und sind im Übrigen für das Glück der Welt überhaupt nicht ausschlaggebend. Oftmals sind es die kleinen Dinge, die einen Tag besonders und unvergesslich machen. Eine liebe Geste von einem Freund, eine schöne Blume am Wegesrand, eine Zeit der Entspannung und Ruhe in der Mittagspause: Was auch immer Sie für einen winzigen Moment in Verzückung oder Dankbarkeit versetzt, ist genau das, was langfristig wirklich glücklich macht. Lenken Sie Ihre Gedanken unbedingt auch auf die Dinge, die in unserer Wohlstandsgesellschaft selbstverständlich scheinen, tatsächlich aber ein großer Grund zur Dankbarkeit sind und von vielen nicht mehr wahrgenommen werden. Dazu gehören unter anderem auch ein warmes Dach über dem Kopf, elektrischer Strom, fließendes Wasser, regelmäßig zu essen und Vieles mehr. 
 Schaffen Sie sich einen Ausgleich und bauen Sie Stress ab 
 Positiv denken ist manchmal schwer, wenn dem Geist die Luft zum Atmen fällt. Allzu viel prasselt Tag für Tag auf uns ein, manchmal werden die Verhältnisse so eng, dass eine Situation uns über den Kopf zu wachsen droht. In diesen Fällen ist es nicht immer leicht, positive Gedanken zu fassen. Da kann es wichtig und sinnvoll sein, einen Ausgleich zu schaffen und Platz im Inneren zu schaffen. Ob  Sport, Yoga, Tanzen, Meditation, Stricken, Häkeln, Lesen oder ein anderes schönes Hobby  – erlaubt ist, was gefällt, trübe Gedanken vertreibt und am besten auf Anhieb gute Stimmung verbreitet. 
 Pflegen Sie Hobbies und Aktivitäten, die Sie erfüllen 
 Manchen Menschen genügt es schon, einfach eine Runde an der frischen Luft um den Block zu laufen – schon fühlen sie sich besser und können negative Gedanken loslassen. Tatsächlich ist  körperliche Bewegung  eine ideale Möglichkeit, um den Kopf für positive Gedanken freizubekommen. In Verbindung mit bewusstem Atmen und Entspannungstechniken ist dies der perfekte Weg, um einerseits Anspannung loszulassen und andererseits neue, gute Gedanken aufkeimen zu lassen. 
 Doch auch für Bewegungsmuffel gibt es zahlreiche Ideen und Möglichkeiten, um negative Gedanken abzuschütteln: Greifen Sie zum Telefon und rufen Sie eine Ihnen nahe stehende Person an, widmen Sie Ihre Aufmerksamkeit einem viel zu lange vernachlässigten Hobby oder richten Sie Ihren Fokus auf die Hausarbeit. Was absurd klingt, hat tatsächlich seine Berechtigung: Meist sind es eher monotone Tätigkeiten, welche dabei helfen, die Gedanken zu ordnen, ohne ins Grübeln zu verfallen. 
 Gerne können Sie auch etwas geistig Anregendes machen, das Ihre Gedanken bindet und fokussiert, sodass Sie einfach einmal gar keine Zeit und Möglichkeit haben, über negative Erlebnisse nachzugrübeln.  Beschäftigen Sie sich mit irgendetwas, das Ihnen Freude macht und Erfüllung schenkt . Sie werden sehen: Danach fällt es Ihnen wieder viel leichter, mit positiver Energie an die Herausforderungen des Alltags zu gehen! 
 Fazit 
 Positives Denken kann Ihr Leben verändern – wenn Sie es wirklich wollen. Sie haben es jeden Tag aufs Neue in der Hand, in Ihrem Leben Liebe und Erfolg zu finden. Lassen Sie negative Gedanken los, lernen Sie, dankbar zu sein, und halten Sie sich nicht mit Sorgen und Zweifeln auf. Bleiben Sie stattdessen in Bewegung, richten Sie Ihre Aufmerksamkeit immer auf das nächste Licht, statt ins Dunkel zu blicken, und finden Sie Erfüllung in den wirklich wichtigen Dingen des Lebens. 
 Wir hoffen, Ihnen durch diesen Artikel einige wertvolle Tipps an die Hand zu geben, mit denen Sie lernen, zukünftig noch positiver zu denken und sich jeden Tag ein wenig glücklicher zu fühlen! 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: ©Antonioguillem - stock.adobe.com 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-03-30T06:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Stressbewältigung im Alltag: Die besten Tipps </title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/stressbewaeltigung-im-alltag-die-besten-tipps</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/stressbewaeltigung-im-alltag-die-besten-tipps"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Stress ist im modernen Zeitalter allgegenwärtig und belastet viele Menschen stark. Falls auch Sie derzeit häufig gestresst sind, ist das jedoch kein Grund zur Sorge – es bedeutet keinesfalls, dass Sie auch in Zukunft dauerhaft unter Stress leiden müssen! In diesem Artikel verr...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Stress ist im modernen Zeitalter allgegenwärtig und belastet viele Menschen stark. Falls auch Sie derzeit häufig gestresst sind, ist das jedoch kein Grund zur Sorge – es bedeutet keinesfalls, dass Sie auch in Zukunft dauerhaft unter Stress leiden müssen! In diesem Artikel verraten wir Ihnen alles, was Sie zum Thema Stress wissen sollten, und geben Ihnen die besten  Tipps für eine effektive Stressbewältigung . Diese können Ihnen dabei helfen, in einer stressigen Situation zukünftig noch besser zu reagieren, gelassener mit wachsenden Herausforderungen umzugehen und achtsamer mit sich selbst zu sein. Viel Spaß beim Lesen! 
 Was ist Stress eigentlich? Einige Gedanken zum Thema 
 Der Begriff Stress ist heute in aller Munde und den meisten Menschen ist klar, dass es sich dabei um eine Belastung handelt, die mit Zeitknappheit und Überanstrengung zu tun hat. Wie aber definiert sich Stress genau? Nun, das Wort Stress bezeichnet, vereinfacht gesagt, die Reaktion des Körpers auf besondere physische oder psychische Belastungen. Doch diese Reaktion ist per se nicht das Problem: Es ist wichtig zu wissen und zu verstehen, dass diese körperliche Reaktion etwas völlig Natürliches ist. Denn:  Nicht der Stress selbst ist die Herausforderung, sondern der Umgang damit . Das bedeutet, dass fast alle Menschen anders auf Stress reagieren und andere Situationen als stressig erleben. Während dem einen eine Situation gar nichts ausmacht, verlangt sie einer anderen Person viel Aufmerksamkeit und Anstrengung ab. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um herausfordernde Aufgaben am Arbeitsplatz handelt, um eine anstrengende körperliche Arbeit oder um eine private Belastung zu Hause: Stress ist genau das, was wir – meist ohne es zu wissen – persönlich als Stress und Druck erfahren und über kurz oder lang nicht gut ertragen können. 
 Wie wirkt sich Stress auf den Menschen aus? 
 Selbstverständlich sollten Sie Stress nicht auf die leichte Schulter nehmen oder denken, dass Sie diesen ganz schnell und einfach durch ein paar positive Gedanken oder eine kurze Phase der Entspannung wieder abbauen können und anschließend unbeirrt in stressigen Situationen verharren können. Das wäre leider zu schön, um wahr zu sein! Stress wirkt sich auf Ihren Alltag und Ihre Lebensfreude aus, er mindert Ihre Leistungsfähigkeit und kann langfristig auch Ihre Gesundheit ernsthaft schädigen. Das Leben wird von Tag zu Tag belastender, Ihre Kräfte hingegen nehmen immer weiter ab. Auf lange Sicht kann Stress so zu einem erhöhten Blutzucker- und Cholesterinspiegel führen, chronische Kopf- und Rückenschmerzen verursachen und letzten Endes in Depressionen und Suchterkrankungen münden oder sogar zu einem Burnout führen, der durch ein Ausgebranntsein am Arbeitsplatz gekennzeichnet ist. 
 Neben den möglichen Auswirkungen auf Ihren beruflichen Alltag kann durch enormen Stress auch Ihre Beziehung in Mitleidenschaft gezogen werden. Sie reagieren dünnhäutig auf vermeintliche oder tatsächliche Fehler des Partners, die Kommunikation fällt schwer, das Verlangen nach Zärtlichkeit sinkt, es kommt häufig zu Streit. Hat sich ein derartiger Zustand erst einmal festgesetzt, dann kann dies eine Beziehung nachhaltig schädigen. Um diesem Umstand vorzubeugen, sollten Sie Ihre Stresssymptome ernst nehmen, gezielt proaktiv Stress abbauen und sich im Zweifel an einen erfahrenen Arzt oder Therapeuten wenden, wenn Sie sich nicht allein zu helfen wissen oder der Druck zu groß wird. 
 
  Merke:  Unter Stress kann sowohl die körperliche als auch die emotionale Leistung leiden. Auch die Partnerschaft wird mitunter in Mitleidenschaft gezogen. Deshalb gilt es, frühzeitig auf Stresssymptome zu reagieren und im Zweifel den Kontakt zu einem Arzt oder Therapeuten zu suchen, der zuverlässige Hilfe bietet. 
 
 Wer sollte Stress reduzieren? 
 Weil Stress zu einer spürbaren Einschränkung der Lebensqualität führen kann, sollten nach Möglichkeit jeder Mensch Stress vermeiden. Kurzfristig lassen sich die Symptome zwar recht gut aushalten, doch wenn Sie in Ihrem Alltag mit wiederkehrenden Stressoren konfrontiert werden, dann sollten Sie mit Blick auf Ihre Zukunft und die möglichen langfristigen Folgen für Ihre Gesundheit unbedingt rechtzeitig mit geeigneten Maßnahmen zur Stressbewältigung beginnen. Egal, ob Erwachsener oder Kind, Jugendlicher oder Senior: Jeder, dessen Leben über längere Zeit von Stress durchzogen ist, sollte diesem Umstand folglich Rechnung tragen und Körper und Geist regelmäßig Entspannung schenken. Weiter unten im Text erfahren Sie wie! 
 Typische Symptome für Stress 
 Bevor wir näher auf die Möglichkeiten und Methoden zur Stressbewältigung bzw. Prävention eingehen, möchten wir noch einen Blick auf die typischen Symptome von Stress werfen, welche die meisten Menschen in stressigen Phasen an sich beobachten. 
  Viele Symptome für Stress scheinen auf den ersten Blick gar nicht ungewöhnlich zu sein und werden womöglich zunächst unterschätzt.  Dazu gehören zum Beispiel Herzklopfen, zittrige Hände und Knie, plötzliche Schweißausbrüche, ein allgemeines Gefühl von Unwohlsein im ganzen Körper, starke Verspannungen in Schultern und Nacken, Verdauungsprobleme, Konzentrationsstörungen,   unruhiger Schlaf   oder sogar Schlafstörungen, sinkendes sexuelles Verlangen bzw. eingeschränkte sexuelle Leistungsfähigkeit. All diese Beschwerden sind allerdings eher unspezifisch, woraus resultiert, dass sie Symptome von zu viel Stress im Leben sein  können , aber nicht müssen. Hier ist es also wichtig, die Symptome im Zusammenspiel zu betrachten und zu hinterfragen, wie stark sie den Alltag bzw. das persönliche Wohlbefinden beeinflussen. Auch die Frage, ob sie über längere Zeit anhalten oder nur hin und wieder bzw. kurz auftreten, kann ein entscheidender Hinweis darauf sein, ob Körper und Geist tatsächlich stark gestresst sind oder eine andere Ursache hinter den Beschwerden steckt. 
 Erste Anzeichen, dass in Ihrem Leben zu viel los ist 
 Mit ein wenig Achtsamkeit und Training können Sie schnell zu erkennen lernen, wenn in Ihrem Leben zu viel los ist und eine dauerhafte Stressbelastung sich anbahnt. Haben Sie häufig mit einer unbestimmten Angst vor den Aufgaben des nächsten Tages zu kämpfen, fühlen Sie sich Ihrem Arbeitsplatz immer weniger gewachsen, verspüren Sie andauernde Unzufriedenheit, neigen Sie zu ungekannten aggressiven Reaktionen oder empfinden Sie ganz allgemein eine wiederkehrende Hilflosigkeit? Wenn Sie diese und ähnliche Fragen überwiegend mit einem klaren &quot;Ja&quot; beantworten, dann sollten Sie sich Gedanken über eine gezielte Stressbewältigung machen. Es besteht sonst allen Ernstes die Gefahr, dass Ihnen Ihr Leben über den Kopf wächst. 
 Aber keine Angst: So weit muss es gar nicht erst kommen! Nachfolgend stellen wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten und Methoden vor, die dem effektiven Stressabbau dienen. Entspannen Sie sich und lassen Sie sich inspirieren! 
 Stressabbau leicht gemacht: Tipps zur Stressbewältigung 
 Je eher Sie den Stress in Ihrem Leben bewältigen, desto besser ist es. Deshalb sollten Sie mit großer Achtsamkeit entsprechende Schritte einleiten, wenn Sie die aufgeführten Symptome bei sich selbst beobachten und sich zunehmend schlechter fühlen.  Die beste Art der Stressbewältigung ist der Stressabbau  – das bedeutet, so viele Stressoren wie möglich auszuschalten. Das gelingt in der Regel zwar nicht vollständig, doch mithilfe diverser Übungen lässt sich lernen, stressverursachende Situationen zu mindern und auch in turbulenten Phasen gezielt eine wohltuende Entspannung zu schaffen. 
 Stress abbauen: Unterschiedliche Methoden im Überblick 
 Vorab sei gesagt: Die  eine  Methode zur Stressbewältigung gibt es nicht. Vielmehr haben Sie für den Umgang mit Stress mehrere Möglichkeiten, die oft erst in Summe das gewünschte Ergebnis erzielen können. Wichtig ist, dass Sie lernen, mit Stress und den auslösenden Stressoren umzugehen. Dabei wird Ihnen der eine Ansatz möglicherweise leichter fallen als der andere, das liegt in der Natur der Sache. Das Ziel ist es, mit sorgfältiger Achtsamkeit einen Burnout zu vermeiden und Ihre Gesundheit zu erhalten. Probieren Sie ein paar der nachfolgenden Tipps einfach einmal aus, nehmen Sie die in Ihr Repertoire auf, die gut für Sie funktionieren, und seien Sie stolz auf sich, dass Sie sich und Ihrem Körper etwas Gutes tun wollen. 
 
  Und keine Sorge:  Sie müssen nicht täglich viel Zeit investieren, um Stress vorzubeugen – ein paar Minuten täglich oder mehrere kleine bis zu intensiveren Übungen pro Woche reichen völlig aus, um das Stresslevel zu senken und körperliche wie geistige Entspannung herzustellen. 
 
 Bewegung und Sport 
 Tatsächlich gehört regelmäßige Bewegung zu den wirksamsten Methoden der Stressbewältigung. Wer den Körper im richtigen Maß fordert, fördert ihn auch und verschafft sich im Umgang mit Stress einen spürbaren Vorteil. Bewegung kann sogar der weitaus bessere Ansatz zum Stressabbau sein als ein gemütlicher Abend auf der Couch vor dem Fernseher. Wissenschaftler sind sich sicher:  Sport ist ein echtes Stressventil!  Während Sie laufen, Fahrrad fahren oder sich beim Kraftsport auspowern, können Sie Ihren Sorgen im wahrsten Sinn des Wortes davonlaufen, mit ihnen ringen oder eine andere Art der sportlichen Betätigung wählen. Nach dem Workout werden Sie bis in die Zehenspitzen von einem guten Gefühl geflutet, Ihr Kopf ist wunderbar leer und negative Gedanken wirken wie weggefegt. Genau das wollten Sie doch erreichen, nicht wahr? 
 Yoga und andere Entspannungstechniken 
 Yoga und weitere Entspannungstechniken sind hervorragend zur Stressbewältigung geeignet. Viele Yoginis behaupten sogar, dass es sich dabei um eine ausgezeichnete Möglichkeit handele, Stress zu vermeiden. Denn: Stress hat immer mit Spannung zu tun, weshalb Entspannung der logische Gegenpol ist.   Entspannungstraining und Atemübungen   wie beim Yoga, sind ein Schlüssel zu mehr innerer Ruhe und können jeden noch so grauen Tag erleichtern. Wenn Sie jeden Tag ein paar Minuten für Yoga oder ähnliche Entspannungstechniken einplanen, werden es Stressoren deutlich schwerer haben, bei Ihnen Wirkung zu zeigen. Probieren Sie es aus! 
 Meditation und Achtsamkeitstraining 
 Auch  Meditation  kann Ihnen hervorragend bei der Stressbewältigung helfen. Ein besonders wichtiges Stichwort lautet in diesem Zusammenhang  Achtsamkeit . Das Trendthema der letzten Jahre beschäftigt zunehmend die Forschung und kann Ihnen die dringend benötigte Entspannung verschaffen. Achtsamkeit ist ein Konzept, das seine Wurzeln in der buddhistischen Lehre hat und darauf abzielt, das Leben als eine Reihung von Augenblicken wahrzunehmen – ohne immer gleich Verknüpfungen anzustellen. 
 Somit bedeutet Achtsamkeit, dass Sie Ihre Gedanken und Gefühle als solche wahrnehmen und akzeptieren, ohne daraus ganze Gedankenketten und komplexe Überlegungen werden zu lassen. Achtsamkeit heißt demzufolge auch, dass Sie nicht vorschnell handeln, reflexartige Urteile fällen und alles bis ins Letzte auszuloten versuchen.  Das Ziel von Achtsamkeit ist Gelassenheit  – wobei diese nicht mit Fatalität zu verwechseln ist. Diese Haltung erfordert tägliches Training, zahlt sich aber aus. 
 
  Interessant:  Sogar Hirnforscher haben mittlerweile bewiesen, dass sich die Gehirnregionen, die für positive Gedanken und Gefühle ausschlaggebend sind, durch Meditation und Achtsamkeitsübungen langfristig verändern. 
 
  Das Grundprinzip der Achtsamkeit ist es, zu leben, nicht zu grübeln . Das heißt nicht, dass Sie aufhören sollen, zu denken – aber manchmal kann denken auch hinderlich sein und Stress überhaupt erst auslösen oder zumindest befördern. Achtsamkeit bedeutet in diesem Sinne, nicht alles zu hinterfragen und aufzuschlüsseln, und stattdessen die vielen schönen Momente, die ein Menschenleben bietet, nacheinander, Schritt für Schritt, wahrzunehmen und zu genießen. 
 Aus dem weiten Bereich der Meditation gibt es zahlreiche Übungen, die oft nur wenige Minuten pro Tag in Anspruch nehmen und die Ihnen trotzdem die nötige Entspannung verschaffen – sowohl im aktuellen Moment als auch im täglichen Leben. Wenn Sie sich diesen Übungen erst einmal mit einer gewissen Regelmäßigkeit widmen, werden Sie erkennen, dass so manche Situation ihre Schärfe verliert und Sie einen zunehmend gelasseneren Umgang mit Krisen und Herausforderungen beweisen. Es lohnt sich also allemal, das Training der Meditation und Achtsamkeit auszuprobieren! 
 Auszeiten und Pausen nehmen, regelmäßig Urlaub machen 
 Für eine erfolgreiche Stressbewältigung ist es darüber hinaus sehr wichtig, dass Sie  regelmäßig zur Ruhe  kommen. Mitunter ist aber gerade der bevorstehende und langersehnte Urlaub ein ernstzunehmender Stressfaktor, weil der Vorurlaubsstress den angestrebten Erholungseffekt zumindest der ersten Tage mürbe machen kann. Deshalb ist es unerlässlich, die Reise rechtzeitig entspannt zu planen und auch vor ebenso wie nach dem Urlaub für ausreichende Pausen im täglichen Ablauf zu sorgen. Gönnen Sie sich also einen ausreichenden Vorlauf, planen Sie mit Weitsicht und verbinden Sie die frühzeitige Vorbereitung mit dem schönen Gefühl der Vorfreude auf den bevorstehenden Urlaub! 
 Unabhängig vom Urlaub sind regelmäßige  Pausen und Auszeiten  jeden Tag unverzichtbar – gerade dann, wenn viel zu tun ist. Wer sagt, er habe keine Zeit für eine Pause, braucht diese in der Regel umso dringender. Das gilt besonders am Arbeitsplatz, aber auch nach Feierabend sollten Sie Reizüberflutungen meiden: Lesen Sie lieber einmal ein gutes Buch, anstatt zwischen Internet und Fernseher hin- und herzuspringen. Nicht jedes Hobby, nicht jede Freizeitbeschäftigung dient wirklich der Entspannung. Zu viele Töne, schnell wechselnde Bilder und der tägliche Input von diversen Social-Media-Accounts können ebenfalls Stress auslösen und zu ungesundem Vergleichsverhalten führen. 
 An der eigenen Einstellung zu Stress arbeiten 
 Stressbewältigung ist immer auch eine Frage der Einstellung. Viel hängt davon ab, wie Sie an die Dinge herangehen und mit anderen Menschen umgehen. Oft liegt es an Ihnen, ob eine Situation in Stress umschlägt oder ob sich alles gut auflösen lässt. Die oben erwähnten Übungen in Meditation und Achtsamkeit sind ein wundervolles Mittel, um Ihnen die nötige Gelassenheit zu verschaffen und mit einer ruhigen Einstellung den Herausforderungen des Alltags zu begegnen. 
 
  Interessant:  Einer der größten Irrtümer bei der Stressbewältigung ist übrigens die Annahme, dass Stress am Arbeitsplatz einfach dazu gehöre und zu akzeptieren sei. Dem ist nicht so – Sie haben auch im Büro das Recht auf Entspannung und immer die Möglichkeit, sich dem Stress aktiv entgegenzustellen. 
 
  Machen Sie sich bewusst, dass Sie auch nur ein Mensch sind und nicht 24 Stunden am Tag arbeiten können und sollten . Bleibt einmal eine Aufgabe liegen, bleibt sie einfach liegen, sofern kein wichtiger Termin oder eine Zusammenarbeit davon abhängt. In der Regel ist dies gar nicht so schlimm, wie zunächst befürchtet. Denn wissen Sie was? Normalerweise bringt es nichts als Stress, täglich eine zu volle To-do-Liste abarbeiten zu wollen. Ein paar wichtige Aufgaben pro Tag genügen völlig! 
  Kleiner Tipp:  Erinnern Sie sich in stressigen Phasen doch hin und wieder an den Spruch &quot;Einfach mal was von der To-do-Liste auf die Was-soll&#039;s-Liste setzen&quot; – und schon erscheinen manche Aufgaben gar nicht mehr so wichtig wie zuvor ... 
 Therapie und Tabletten als letzter Ausweg? 
 Sollten bei Ihnen verstärkt Symptome von Stress auftreten und eine Entspannung auch mit Sport, Meditation oder anderen Übungen nicht möglich sein, dann ist auch eine Therapie denkbar. Die Psychologie kann zum Thema Stressbewältigung einen wertvollen Beitrag leisten und Ihnen möglicherweise eine gute Hilfe sein. Auf keinen Fall aber sollten Sie in Eigenregie längerfristig irgendwelche Medikamente einnehmen. Finden Sie zum Beispiel ohne   Schlaftabletten oder Beruhigungsmittel   keine Ruhe mehr, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen! Auch Suchterkrankungen können eine Folge von Stress sein. 
 Stress vorbeugen ist die beste Methode zur Stressbewältigung 
 Die beste Stressbewältigung ist immer, erst gar keinen Stress entstehen zu lassen. Gestalten Sie Ihre Lebensführung so, dass Stressoren bei Ihnen möglichst keine Chance haben!  Zeitmanagement  ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Stichwort. Bringen Sie eine lockere,  nicht zu enge Struktur in Ihren Tagesablauf , die Ihnen als Orientierung dient. Dann hat alles seine Zeit, und durch ein überlegtes Zeitmanagement können Sie den Einfluss von Stressoren deutlich mindern. Doch auch hier gilt:  Seien Sie nicht zu streng mit sich  und klammern Sie nicht an Ihrem Zeitplan, da dies ebenfalls Stress auslösen kann. Lassen Sie genügend Pufferzonen frei und sagen Sie vor allem nicht zu allem &quot;Ja&quot;. Es ist dringend nötig, auch einmal &quot;Nein&quot; zu sagen, um zur Ruhe zu kommen und sich zu entspannen. Auch dies ist eine Frage der Einstellung, die Sie mit ein wenig Training ganz einfach lernen können. 
 Fazit 
 Stress ist per se kein Grund zur Beunruhigung. Erst wenn Stress negative Symptome hervorruft und eine Entspannung erschwert, ist Aufmerksamkeit geboten. Wenn Sie rechtzeitig geeignete Maßnahmen zur Stressbewältigung ergreifen, packen Sie das Problem an der Wurzel und können zukünftig gelassener mit Stresssituationen umgehen. Meiden Sie insbesondere Reizüberflutungen, lesen Sie lieber einmal ein Buch, anstatt Bilder und Töne auf sich einprasseln zu lassen, und nehmen Sie sich Zeit für ein wenig Meditation oder setzen Sie auf körperliche Betätigung. Stressbewältigung ist für jeden möglich, auch für Sie! 
 
 Bildquelle: ©VadimGuzhva - stock.adobe.com 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-03-20T06:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Burnout-Therapie: Diagnose – was kommt danach? (2/2)</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/burnout-therapie-diagnose-was-kommt-danach-2/2</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/burnout-therapie-diagnose-was-kommt-danach-2/2"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Die Diagnose ist klar und wie geht es nun weiter? Um Burnout-Patienten aus ihrer prekären Lage zu befreien ist schnelles Handeln nötig. Die gute Nachricht: Hilfe ist möglich! Welche Ansätze es in der modernen Burnout-Therapie gibt und wie die Behandlungsmethoden genau aussehen...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Die Diagnose ist klar und wie geht es nun weiter? Um Burnout-Patienten aus ihrer prekären Lage zu befreien ist schnelles Handeln nötig. Die gute Nachricht: Hilfe ist möglich! Welche Ansätze es in der modernen Burnout-Therapie gibt und wie die Behandlungsmethoden genau aussehen, lesen Sie in Teil 2 unserer Burnout-Reihe. 
 Burnout-Therapie und Behandlung 
 Wurde bei Ihnen die Diagnose Burnout gestellt, haben Sie vermutlich viele Fragen. 
 Wie lange werde ich krankgeschrieben? Wie reagieren mein Arbeitgeber und andere Mitarbeiter auf meine Krankschreibung? Wie geht es mit der Arbeit, meiner Karriere und meinem Leben insgesamt weiter? Und wo bekomme am schnellsten professionelle Hilfe? Ist eine Burnout-Therapie notwendig? Muss ich zur Unterstützung meiner Genesung unbedingt Medikamente nehmen? 
 Es ist nur verständlich, dass sich Ihre Gedanken rund um derartige Themen drehen. Doch das Wichtigste ist jetzt, dass Sie  sich ausruhen und entspannen . Ihr Körper – und vor allem auch Ihr Geist – braucht Ruhe und darf nicht noch weiterem Stress ausgesetzt werden. Damit haben Sie sich schließlich lange genug herumgequält, sonst wären Sie nicht krank geworden! 
 In den folgenden Absätzen stellen wir Ihnen einige Maßnahmen vor, die bei chronischer Erschöpfung in die Therapie einfließen und Ihnen im Umgang mit Stress helfen können. 
 Zunächst ist es wichtig, dass Sie Ihre Krankschreibung akzeptieren – auch wenn es bedeutet, dass Sie mehrere Wochen oder Monate krankgeschrieben sein werden und Ihr Leben dadurch erst einmal komplett auf den Kopf gestellt wird. Denken Sie immer daran, dass die Krankschreibung sehr wichtig für Sie und Ihre Gesundheit ist und Ihr Körper es Ihnen danken wird. 
  Hinweis:  Als Angestellter zahlt Ihr Arbeitgeber bzw. Ihre Krankenkasse Ihnen in der Regel ab dem ersten Tag Krankengeld, wenn Sie wegen Burnout eine Krankschreibung erhalten. Sollten Sie selbstständig sein, erkunden Sie sich am besten direkt bei Ihrer Krankenkasse, wie lange und ab welchem Tag sie Ihnen Krankengeld zahlt – dies hängt normalerweise mit dem von Ihnen gewählten Tarif ab und variiert von Krankenkasse zu Krankenkasse. 
 Als Nächstes steht die Entscheidung an, ob Sie eine Psychotherapie machen möchten oder nicht und, falls ja, wo und bei wem Sie diese durchführen wollen. Manchmal ist es ratsam, sich  komplett aus der gewohnten Umgebung herauszuziehen  und zum Beispiel für mehrere Wochen in eine Klinik zu gehen. Das hat zwar zur Folge, dass sich das soziale, gewohnte Umfeld gänzlich ändert, in dem Sie sich normalerweise aufhalten, aber häufig birgt gerade dies wertvolle Chancen. 
 Medizinische Behandlung: Verhaltens- und Psychotherapie 
 Bei den Burnout-Therapien kommen meist zwei Verfahren zum Einsatz: die  Psychotherapie  und die  kognitive Verhaltenstherapie . Während in einer Psychotherapie oftmals tiefenpsychologische Maßnahmen angewendet werden, um die Ursachen für den Burnout aufzudecken und aufzuarbeiten, richtet die Verhaltenstherapie ihren Fokus darauf, dass die Patienten krankheitsförderndes Verhalten verlernen und sich stattdessen Verhaltensweisen aneignen, die ihrer Gesundheit zuträglich sind. Zudem kann eine Burnout Therapie allein und in der Gruppe stattfinden. Welche Therapievariante am sinnvollsten ist, hängt vom Einzelfall ab und bedarf einer individuellen Entscheidung. 
 Hilfe zur Selbsthilfe plus Prävention: Umgang mit Stress, Entspannung, Bewegung und Ernährung 
 Neben oder anstelle einer Verhaltens- oder Psychotherapie sollten von Burnout betroffene bzw. gefährdete Menschen lernen, ihr Leben stressfreier zu gestalten bzw. einen besseren Umgang mit Stress erlernen. Dabei können  spezielle Seminare zur Stressbewältigung , zum Zeitmanagement und ähnlichen Themen helfen, die auf die Vermittlung von Wissen und Methoden ausgelegt sind, mit denen die alltäglichen Herausforderungen stressfrei gemeistert werden können. 
 Darüber hinaus ist es wichtig, sich selbst anzunehmen, unnötigen Perfektionismus abzulegen und der Arbeit keinen unnatürlich hohen Stellenwert zuzuschreiben. Sie definieren sich schließlich nicht über Ihren beruflichen Erfolg, sondern über Ihre Persönlichkeit! Das ist oft allerdings leichter gesagt, als getan – daher gibt es auch zu diesen Themen zahlreiche Seminare und professionelle Angebote, die einen Besuch wert sind. 
 Gleiches gilt für das Erlernen von  Entspannungstechniken  wie Yoga, Meditation, progressive Muskelrelaxation und Autosuggestion. Da immer mehr Menschen unter   innerer Unruhe  , chronischer Erschöpfung oder anderen Krankheiten leiden, finden sich inzwischen diverse Kurse, die auf diesen &quot;negativen Trend&quot; reagieren. Von einem erfahrenen Kursleiter lernen Sie gegen ein entsprechendes Entgelt verschiedene Maßnahmen und Techniken, um sich zu entspannen und zur Ruhe zu kommen. Diese können Sie regelmäßig im Alltag praktizieren und Ihr Stresslevel dadurch deutlich senken, sodass Sie in Zukunft gelassener mit etwaigen Herausforderungen umgehen können. 
  Unsere Tipps:  Recherchieren Sie doch einfach einmal im Internet oder holen Sie bei Ihrer Krankenkasse verlässliche Informationen ein. Sie werden überrascht sein, welche tollen Möglichkeiten es gibt! Viele Seminare und Angebote einer Burnout-Behandlung werden übrigens sogar vollständig von der Krankenkasse bezahlt oder zumindest bezuschusst. Informieren Sie sich am besten direkt bei Ihrer Krankenkasse, um neben dem Krankengeld von weiteren attraktiven Vorteilen zu profitieren! 
  Wichtig:  Geben Sie sich Zeit! Um die während einer Verhaltens- oder Psychotherapie bzw. in einem speziellen Kurs erlernten Techniken und Strategien auch gekonnt im &quot;normalen Leben&quot;, also in einer belastenden Situation am Arbeitsplatz, anzuwenden, erfordert es viel Training. Doch Sie werden sehen – auch hier bewahrheitet sich der Spruch &quot;Was lange währt, wird gut.&quot; 
 Neben gezielten Entspannungstechniken kann es jedoch auch schon helfen, das Stresslevel im Alltag zu reduzieren, sich einen geeigneten Ausgleich zur Arbeit zu suchen und einen gesunden Lebensstil zu pflegen. Ob Spazieren, Radfahren oder Schwimmen, ob Malen, Fotografieren oder Musik machen – das, wobei Sie sich persönlich am besten entspannen können, sollte regelmäßig in Ihre Tagesplanung einfließen. 
 Achten Sie außerdem auf  eine gesunde, ausgewogene Ernährung  mit viel frischem Obst und Gemüse sowie auf eine ausreichende Trinkmenge. So stärken Sie Ihr   Immunsystem   und bauen sich gewissermaßen von innen heraus ein Schutzschild auf, das Sie vor ungesundem Stress schützt. Auch Bewegung und Sport wirkt sich nachweislich positiv auf Körper und Geist aus und wirkt oxidativem Stress entgegen. Es ist erwiesen, dass sich das Stressempfinden durch regelmäßige körperliche Betätigung senken lässt und demgegenüber die Lebensfreude, das Selbstbewusstsein und das Gefühl der Selbstwirksamkeit erhöht werden. Probieren Sie es aus! 
 Medikamente bei Burnout – immer nötig? 
 Einige Patienten mit Burnout erhalten unterstützend Medikamente. Eine  medikamentöse Behandlung  ist jedoch umstritten, weil ihre Wirkung wissenschaftlich noch nicht erwiesen ist. Auch pflanzliche Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, die bei Burnout helfen sollen, sollten nicht ohne ärztlichen Rat eingenommen werden. 
 Im Einzelfall kann es allerdings dennoch sinnvoll sein, vorübergehend Antidepressiva oder geeignete Medikamente zur Linderung von Schlafstörungen bzw. anderer belastender Symptome einzunehmen, bis die Beschwerden nachlassen und eine gezielte Therapie eingeleitet wurde. Dies sollte allerdings vorab abgeklärt werden und keinesfalls in Eigenmedikation erfolgen. 
 Kündigung als letzter Ausweg? 
 Auch wenn Sie Angst haben, Ihren Arbeitgeber zu enttäuschen – Sie müssen  in erster Linie an sich denken . Haben Sie das Gefühl, dass Ihr jetziger Arbeitsplatz bzw. das Unternehmen, in dem Sie arbeiten, nicht das Richtige für Sie ist, dann sollten Sie diesen Zustand akzeptieren und entsprechende Schritte einleiten. Anstatt darüber nachzudenken, was andere von Ihnen und Ihrer Krankheit halten könnten oder wie andere Mitarbeiter oder Ihr Arbeitgeber auf Ihre Kündigung reagieren könnten, sollten Sie sich Ihre berufliche Situation einmal mehr bewusst machen und eine Lösung dafür anstreben. 
 Stichwort Karriere: Bei Burnout vorbei? 
 Auch wenn viele es denken: Burnout und Karriere schließen sich keinesfalls aus. Wichtig ist nur, dass Sie sich über mehrere Faktoren im Klaren sind, bevor Sie Ihren gewünschten, gegebenenfalls neuen Karriereweg einschlagen: 
 
 Setzen Sie sich für Ihren Karrieresprung  realistische Ziele , die nicht in einer Überforderung münden. 
 Fertigen Sie gegebenenfalls einen  Schritt-für-Schritt-Plan  mit erreichbaren Zwischenzielen an, an dem Sie sich insbesondere in der Anfangszeit orientieren können. So verlieren Sie nicht das große Ganze aus dem Blick und laufen nicht Gefahr, sich in Details zu verzetteln. 
 Suchen Sie sich einen Coach, mit dem Sie sich bei Fragen, Problemen und Herausforderungen beruflicher Natur regelmäßig austauschen können. 
 Achten Sie darauf, dass Ihr  Plan genug Raum für Pausen und Entspannung im Alltag  sowie Zeit für erholsamen Urlaub lässt, damit Sie sich trotz Ihrer Arbeit ausreichend entspannen. 
 Schaffen Sie vorab Klarheit über etwaige Hürden, Unsicherheiten und Risiken, die Sie auf Ihrem Karriereweg überwinden müssen, und überlegen Sie sich, wie Sie sinnvoll darauf reagieren könnten. 
  Bauen Sie sich ein Netzwerk aus  &quot;Verbündeten&quot; und Gleichgesinnten auf, damit Sie bei Fragen jederzeit einen optimalen Partner haben. 
 Seien Sie gnädig mit sich selbst und versuchen Sie,  unnötigen Perfektionismus  abzulegen. 
 
 Tipps vom Profi einholen 
 Bei Fragen zum Thema &quot;Karriere nach Burnout&quot; lassen Sie sich am besten von einem unabhängigen Berater oder einem erfahrenen Job-Profi beraten. Gemeinsam können Sie verschiedene Möglichkeiten ausloten, wie Sie Ihre Karriere fortführen können, und etwaige berufliche Alternativen aufdecken. Schon viele Menschen haben aus dem Burnout heraus ihren aktuellen Beruf gekündigt und sich einen neuen Arbeitsplatz gesucht oder sich selbstständig gemacht. Sie schaffen das auch, wenn Sie es wollen! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg dabei! 
 Prävention von Burnout: Tipps gegen Überforderung am Arbeitsplatz 
 Viele der oben genannten Tipps zur Burnout-Behandlung und für eine erfolgreiche Karriere trotz Burnout können Sie auch  präventiv  anwenden, um sich vor chronischer Erschöpfung zu schützen. Ein gesunder Lebensstil, ein gutes Stressmanagement und der Abbau von Perfektionismus zum Beispiel sind essenzielle Voraussetzungen für ein weitgehend entspanntes Leben. 
 Am wichtigsten im Sinne einer erfolgreichen Burnout Prävention ist allerdings sicherlich die sogenannte  &quot;Work Life Balance&quot; , also eine gute Balance zwischen Privatleben und Beruf. Dazu gehört beispielsweise, dass Sie sich immer wieder ausreichende Pausen gönnen, keine unnötigen Überstunden machen und sich einen Ausgleich zur Arbeit suchen, der Sie erfüllt und Ihnen Freude bereitet. Ob Sport, Yoga, einfach nur Zeit für sich selbst, Schreiben, Malen, Lesen oder Spazieren gehen spielt keine Rolle – Hauptsache, es tut Ihnen gut. 
 Pflegen Sie  soziale Kontakte  und umgeben Sie sich regelmäßig mit Menschen, die eine positive Energie versprühen und mit denen Sie gerne Ihre Zeit verbringen. Reduzieren Sie Pflichtveranstaltungen und lästige Aufgaben dagegen nach Möglichkeit auf ein Minimum. 
 Die Bedeutung einer solchen Work Life Balance haben auch viele Unternehmen erkannt und werben bei der Suche neuer Mitarbeiter etwa mit dem Ausgleich von Überstunden durch Freizeit, bezuschusste Fitnesskursen, firmeninterne KITAs sowie ein faires Gehalt bei flachen Hierarchien, vielen Freiheiten und Urlaubstagen. Zusätzlich engagieren zunehmend mehr Unternehmen Masseure, Physiotherapeuten, Fitnesstrainer und Ernährungsberater, welche die Mitarbeiter wertvolle Informationen über einen gesunden Lebensstil vermitteln, mit   gezielten Übungen   körperliche Anspannung verringern und zum Stressabbau am Arbeitsplatz beitragen. 
 Für jeden Einzelnen ist es außerdem sehr wichtig, seine eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und ohne Angst offen zu kommunizieren. Ferner sollte jeder lernen, Nein zu sagen und für sich selbst einzustehen. Das Formulieren und Verfolgen von realistischen Zielen kann überdies helfen, Überforderung im Arbeitsalltag zu vermeiden und sich in Details zu verlieren. 
 Wir wünschen Ihnen alles Gute! 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle:&amp;nbsp;STAGE Stock 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-02-20T08:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Burnout Symptome: Mehr als nur Erschöpfung (1/2)</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/burnout-symptome-mehr-als-nur-erschoepfung-1/2</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/burnout-symptome-mehr-als-nur-erschoepfung-1/2"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            In unserem großen Online-Ratgeber rund um das Thema Burnout beleuchten wir die Krankheit und ihre Folgen ausführlich. Lesen Sie hier alles über das Burnout-Syndrom vom Verdachtsmoment über die Diagnose bis hin zu Therapieangeboten. Den Anfang macht Teil 1, wo sich ...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 In unserem großen Online-Ratgeber rund um das Thema Burnout beleuchten wir die Krankheit und ihre Folgen ausführlich. Lesen Sie hier alles über das Burnout-Syndrom vom Verdachtsmoment über die Diagnose bis hin zu Therapieangeboten. Den Anfang macht Teil 1, wo sich alles rund die Krankheitssymptome dreht. Fragen Sie sich gerade: Könnte es sein, dass ich unter Burnout leide? Dieser fundierte und pharmazeutisch geprüfte Beitrag gibt Ihnen die nötige Hilfestellung, dieser Frage auf den Grund zu gehen. 
 Burnout Syndrom – was bedeutet das &quot;Ausgebranntsein&quot;? 
 Immer mehr Menschen erhalten die niederschmetternde Diagnose &quot;Burnout&quot;, auf die nicht selten eine mehrwöchige Krankschreibung folgt. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter dem sogenannten Burnout Syndrom, wie entwickelt es sich und welche Symptome haben Betroffene? Und vor allem: Was können die Betroffenen tun, um sowohl körperliche als auch psychische Beschwerden zu lindern? In diesem Ratgeber finden Sie viele wissenswerte Informationen rund um das Burnout Syndrom und erhalten zahlreiche praktische Tipps, wie Sie als Betroffener selbst am besten mit dem Thema umgehen oder beispielsweise Ihren erkrankten Partner bestmöglich unterstützen können. 
 Burnout – was ist das eigentlich? 
 Der Begriff &quot;Burnout&quot; bezeichnet eine  starke emotionale, körperliche und psychische Erschöpfung , die sich meist recht schleichend entwickelt und oftmals über lange Zeit anhält. Übersetzt bedeutet das Wort &quot;Burnout&quot; so viel wie &quot;Ausgebranntsein&quot; – und genau so fühlen sich die meisten Betroffenen ihrer eigenen Aussage zufolge auch. Müdigkeit, körperliche und geistige Erschöpfung, Gefühlszustände wie bei einer   Depression  ,   Schlafstörungen   und viele weitere Beschwerden prägen fortan ihr Leben. 
 Aber woher kommen diese Symptome? Selbstständige und Mitarbeiter, die permanentem Stress ausgesetzt sind oder sich überfordert werden, sehen ihre Arbeit – und teils auch ihr Privatleben – als unerträgliche Belastung oder als sinnlos an. Sie können sich nur schwer auf die alltäglichen Aufgaben konzentrieren und haben das Gefühl, weder ihre eigenen Erwartungen noch die Anforderungen anderer Menschen (zum Beispiel durch den Arbeitgeber, Kunden oder Partner) erfüllen zu können. 
 Lange Zeit wurde Burnout nicht als Krankheit anerkannt. Auch in der heutigen, von Leistungsdruck und überzogenen Erwartungen geprägten Arbeitswelt gibt es noch einige wenige Unternehmen bzw. Arbeitgeber, die das Syndrom belächeln. Solche Menschen behaupten, dass manche Arbeitnehmer schlichtweg nicht in der Lage seien, ein normales Pensum an Arbeit zu bewältigen. Dies ist jedoch mitnichten der Fall! 
 Dass eindeutiger Handlungsbedarf besteht, beweist nicht zuletzt die Tatsache, dass in den letzten Jahren immer mehr Arbeitnehmer wegen Stress oder psychosomatischer Beschwerden krankgeschrieben wurden und sich somit zunehmend mehr Unternehmen mit dem &quot;Problem&quot; Burnout konfrontiert sehen. 
 Die meisten Betroffenen erhalten nach der Diagnose eine mehrwöchige Krankschreibung und fallen somit über einen langen Zeitraum aus – ein enormer Nachteil für Arbeitgeber UND Arbeitnehmer! Um der Entstehung von Burnout vorzubeugen und die Arbeit für beide Seiten so angenehm wie möglich zu machen, führen einige Unternehmen inzwischen bereits spezielle  Anti-Burnout-Initiativen  durch. Mehr zum Thema Burnout Prävention lesen Sie weiter unten in diesem Beitrag. 
 Wie lange dauert ein Burnout? 
 Die Frage, wie lange ein Burnout dauert, kann nicht pauschal beantwortet werden – zu individuell ist jeder Mensch, zu vielfältig die Erkrankung und zu andersartig die jeweilige Situation. Zudem hängt die Krankheitsdauer davon ab, welche Therapie und Behandlung eingeleitet wird und wie gut der Betroffene darauf anspricht. Hinzu kommen Faktoren wie die beruflichen Voraussetzungen, Ansprüche an die eigene Karriere und vor allem auch die Dauer, wie lange der Burnout möglicherweise zuvor unerkannt geblieben ist. 
 So kann zum Beispiel ein Burnout, der in einem frühen Stadium diagnostiziert wurde und mit einer erfolgsversprechenden Behandlung einhergeht, bereits nach wenigen Wochen bzw. Monaten folgenlos überstanden sein. Andersherum kann es unter Umständen auch mehrere Jahre dauern, bis sich der Betroffene von einem anstrengenden Burnout erholt hat, weil sein Körper schlichtweg mehr Zeit zur Entspannung und Regeneration braucht. In diesem Fall wird er für einen längeren Zeitraum krankgeschrieben, damit er die Ursachen für seine chronische Erschöpfung beseitigen und sich auf ein Leben ohne ungesunden Stress vorbereiten kann. 
  Keine Sorge:  Bei einer frühzeitigen Behandlung bzw. Therapie sind die Heilungschancen eines Burnout Syndroms sehr gut. Lediglich unbehandelt besteht ein hohes Risiko für eine langfristige Arbeitsunfähigkeit. 
 Burnout Symptome und erste Anzeichen für chronische Erschöpfung 
 Burnout Symptome sind so vielfältig wie die Menschen selbst, sodass sich bei jedem Betroffenen mitunter andere Beschwerden bemerkbar machen. Dennoch gibt es einige  typische Symptome  und  erste Warnzeichen , an denen Sie einen Burnout erkennen können. 
  Daher gilt:  Achten Sie auf sich und Ihren Körper, spüren Sie immer wieder in sich hinein und gehen Sie den Ursachen von unerklärlicher Wut, Aggression oder innerer Unruhe auf den Grund – sich selbst, Ihrer Familie, Ihrer Karriere und Ihrem Arbeitgeber zuliebe. 
 Erste Anzeichen für Burnout im Überblick: 
 
 starker Perfektionismus 
 Gefühl der Unentbehrlichkeit 
 Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse 
 Reduzierung von sozialen Kontakten und Hobbies auf ein Mindestmaß 
 kein echtes Erfolgserlebnis, gleichzeitig aber auch Verdrängung von Misserfolg 
 Unzufriedenheit mit den eigenen Leistungen 
 ungünstiges Zeitmanagement und das Gefühl, nie genügend Zeit zu haben 
 
 &amp;nbsp; 
 Nach einiger Weile gehen diese ersten Anzeichen in ausgeprägte Symptome über, bei denen vor allem Müdigkeit, Erschöpfung und Gleichgültigkeit dominieren. 
 Typische Burnout Symptome auf einen Blick: 
 
 chronische körperliche und emotionale bzw. psychische Erschöpfung 
 trotz Erholungsphasen anhaltende Müdigkeit 
 Schlafstörungen, innere Unruhe und Unfähigkeit, sich zu entspannen 
 Stimmungsschwankungen, erhöhte Reizbarkeit 
 Ermattung, Abgeschlagenheit bis hin zu Kraftlosigkeit 
 Gefühl permanenter Überforderung bei der Arbeit und im privaten Bereich 
 Antriebslosigkeit, Desinteresse an der Arbeit, keine Lust auf soziale Aktivitäten und auf Dinge, die für gewöhnlich viel Freude bereiten 
 Leistungsabfall, ungewohnt wenig Energie 
 Depersonalisierung (gewissermaßen Distanz-Schaffung zur Stress auslösenden Situation) als Folge der Überbelastung bei hohem Pflichtgefühl 
 Neigung zu Zynismus und Gleichgültigkeit 
 unrealistische Einschätzung der eigenen Leistung und/oder Wunsch nach mehr Anerkennung und Wertschätzung, Abwertung von Erfolgen und Gefühl, nicht genug zu sein 
 weitestgehend mechanische Arbeitsweise, &quot;Dienst nach Vorschrift&quot; und &quot;innere Kündigung&quot; 
 Frustration, insbesondere bei der Arbeit 
 unbegründete Angst- und Panikattacken 
 psychosomatische Symptome wie Nacken-, Rücken- oder Kopfschmerzen, Schwindel und Verdauungsbeschwerden 
 erhöhter Blutdruck, Herzrasen, Druck- oder Engegefühl im Brustbereich 
 erhöhte Infektanfälligkeit 
 gesteigerter Appetit oder Appetitverlust mit starker Gewichtsabnahme oder -zunahme 
 sexuelle Unlust 
 Neigung zu aggressivem Verhalten ohne ersichtlichen Grund 
 Opferhaltung, Schuldzuweisung 
 Pessimismus, &quot;Schwarz-Weiß-Denken&quot; 
 depressive Verstimmungen, Gefühl von innerer Leere und Hilflosigkeit 
 Unfähigkeit, Entscheidungen zu fällen 
 Tendenz zu verstärktem Suchtverhalten (Rauchen, Alkohol, Koffein etc.) 
 
 &amp;nbsp; 
 Betroffene, die unter derartigen Symptomen leiden, übertragen ihre  innere Unruhe  häufig auf ihren Partner oder ihre Familie. Sie stellen hohe Erwartungen an andere, ohne sich selbst gerecht werden zu können. Gleichzeitig haben sie kaum noch Energie, um Zeit mit dem Partner, der Familie und engen Freunden zu verbringen. 
 Phasenmodelle: Unterteilung in bestimmte Burnout Phasen 
 Zur Diagnose von Burnout werden häufig  spezielle Phasenmodelle  herangezogen, welche die Symptome zu verschiedenen Phasen zuordnen und die Diagnosestellung vereinfachen. Das Phasenmodell nach Prof. Matthias Burisch beschreibt sieben klassische Phasen, die wir Ihnen im Folgenden kurz vorstellen möchten, um Ihnen ein besseres Verständnis der Burnout Entwicklung zu ermöglichen. 
 
 Phase 1: Viel Energie, hoher Ehrgeiz 
 Phase 2: Weniger Engagement, verstärkter Rückzug 
 Phase 3: Aggression, Schuldzuweisung und Depression 
 Phase 4: Nachlassende Leistungsfähigkeit 
 Phase 5: Verflachung, Desinteresse und Gleichgültigkeit 
 Phase 6: Psychosomatische, körperliche Erkrankungen 
 Phase 7: Verzweiflung und Burnout 
 
 Verdacht auf Burnout? Bitte zum Arzt! 
 Wenn Sie einige der oben genannten körperlichen und psychischen Anzeichen bei sich beobachten, ist es empfehlenswert, einen Arzttermin zu vereinbaren. Gemeinsam können Sie Ihre aktuelle Situation bewerten und nötigenfalls Untersuchungen einleiten, die eine Diagnose sichern oder widerlegen. Mehr zum Diagnoseverfahren lesen Sie weiter unten in diesem Artikel. 
  Wichtig:  Viele der genannten Burnout Symptome sind unspezifisch und lassen ohne eine eingehende Beratung bzw. Untersuchung beim Arzt keine gesicherte Diagnose zu. Es ist daher wichtig, andere Krankheiten auszuschließen und ein ausführliches Anamnesegespräch mit einem erfahrenen Experten zu führen. Erst wenn abgeklärt wurde, dass keine andere Krankheit für die Beschwerden verantwortlich ist, kann die Diagnose Burnout gestellt werden. 
 Wie wird Burnout diagnostiziert? 
 Wie oben bereits geschildert, kann ein Burnout nicht ohne Beratung bzw. Untersuchung durch einen Arzt erkannt werden. Sobald Sie den Verdacht haben, einen Burnout zu haben oder auf dem besten Wege dahin zu sein, an einem chronischen Erschöpfungssyndrom zu erkranken, sollten Sie daher schnellstmöglich einen Termin beim Arzt vereinbaren, um die Ausprägung weiterer Beschwerden zu stoppen und sich so schnell wie möglich Hilfe zu holen. 
 Während des Termins führt Ihr Arzt zuerst ein  Anamnesegespräch  mit Ihnen durch und fragt Sie nach Ihren aktuellen Beschwerden sowie nach Ihrem derzeitigen Arbeitspensum, nach etwaigem permanentem Stress, nach ungewöhnlichen Belastungen im Privatbereich und Vielem mehr. Häufig werden in diesem Zusammenhang auch  spezielle Burnout Tests  oder  Phasenmodelle  (siehe oben) verwendet, mit denen sich individuelle Symptome besser einordnen lassen. 
  Tipp und Hinweis:  Wenn Sie vor einem Arztbesuch testen möchten, ob Sie möglicherweise einen Burnout haben, können Sie auch einen ersten Selbsttest durchführen (zum Beispiel unter https://www.rehazentrum-bb.de/tests/burnout-test.html). Bitte bedenken Sie jedoch dabei, dass diese Auswertung keinen ärztlichen Rat ersetzt und keine gesicherte Diagnose darstellen kann. 
 Je nach persönlicher Situation und Krankheitsbild führt Ihr Arzt anschließend in der Regel einige Untersuchungen durch, um andere Krankheiten wie beispielsweise Fatigue oder Depressionen auszuschließen, die Ihren Beschwerden zugrunde liegen könnten. 
 Wer hat ein erhöhtes Risiko, an Burnout zu erkranken? 
 Es gibt offenbar einige Personengruppen, die  ein erhöhtes Risiko  haben, einen Burnout zu bekommen. Dazu zählen beispielsweise folgende Menschen bzw. Personenkreise: 
 
 Geschäftsführer, Manager und andere Arbeitnehmer, die hohem Stress ausgesetzt sind 
 Selbstständige mit hohem Arbeitspensum und Unsicherheiten 
 Pflegepersonal wie Krankenschwestern und Altenpfleger 
 Seelsorger 
 Rettungskräfte 
 Lehrer 
 Hochleistungssportler 
 Menschen, die lange Zeit Angehörige pflegen 
 
 &amp;nbsp; 
 Die Gründe dafür, warum Arbeitnehmer aus diesen Bereichen und Selbstständige verstärkt an Burnout erkranken, liegen auf der Hand: 
 Die meisten Menschen, die im Pflege- und Rettungsdienst tätig sind oder privat einen Angehörigen pflegen, opfern sich während bzw. nach ihrer Arbeit nahezu auf, begeben sich selbst immer wieder in eine gefährliche berufliche Situation, werden mit teils dramatischen Szenen konfrontiert, kümmern sich um erkrankte Patienten oder um Betroffene, die sich in einer schweren Lebensphase befinden oder ein Trauma erlitten haben. 
 Geschäftsführer, Selbstständige und Manager hingegen stehen unter permanentem Leistungsdruck und müssen jeden Tag aufs Neue mitunter überhöhten Erwartungen von außen gerecht werden. 
 Lehrer wiederum haben sowohl einen Erziehungs- als auch einen Lehrauftrag, müssen nach der regulären Schulzeit noch diverse Unterrichtseinheiten vorbereiten und stehen nicht selten im Konflikt zwischen den allgemeinen Anforderungen der Bildungseinrichtungen, den Erwartungen von Eltern und den persönlichen Herausforderungen seitens der Schüler. 
 Leistungssportler, die jeden Tag ein intensives Training absolvieren und mentale Stärke unter Beweis stellen müssen, setzen sich meist schon seit ihrer Kindheit oder Jugend bis hin zum Erwachsenenleben über mehrere Jahre einem hohen Druck aus. Hinzu kommt die enorme körperliche und psychische Belastung, die häufig in einem Burnout mit Depression endet. 
 Wenn Sie mehr über Burnout und Therapieansätze erfahren möchten, lesen Sie unseren  Folgebeitrag zum Thema:&amp;nbsp; „Burnout Diagnose und Behandlung“  . 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle:&amp;nbsp;©Kaspars Grinvalds - stock.adobe.com 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-02-13T08:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Angst vor Aufzügen: Wir helfen Ihnen</title>
            <id>https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/angst-vor-aufzuegen-wir-helfen-ihnen</id>
            <link href="https://volksversand.de/ratgeber/gesundheitsblog/gesundheit/seelisches-wohlbefinden/angst-vor-aufzuegen-wir-helfen-ihnen"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Gehören Sie auch zu den Menschen, die vor einem Fahrstuhl stehend sagen: „Ach, ich steige lieber die Treppen hoch. Das ist gesünder, als mit dem Aufzug zu fahren“? ...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Der erste Schritt: Die Angst benennen und verstehen 
 Gehören Sie auch zu den Menschen, die vor einem Fahrstuhl stehend sagen: „Ach, ich steige lieber die Treppen hoch. Das ist gesünder, als mit dem Aufzug zu fahren“? Dann ist das vielleicht auch bei Ihnen eine kleine Notlüge, weil es Ihnen in Wahrheit wie vielen anderen Leidensgenossen geht: Sie haben einfach  Angst vor Aufzügen . Eine Angst, die auch andere Namen hat: Platzangst zum Beispiel oder Klaustrophobie. In vielen Aufzügen Deutschlands und der ganzen Welt fährt die Angst mit. Ob zu Recht oder zu Unrecht ist den Betroffenen egal – sobald sich die Türen schließen und sich der Aufzug in Bewegung setzt, kommt die Angst: Ihnen wird schlecht, sie haben einen Schweißausbruch, sie beginnen zu zittern, ihre Knie geben nach – es kann sogar zum Kreislaufversagen kommen. Sie haben nur einen Gedanken: „Raus, nichts wie raus.“ Wie können Sie diese Angst besiegen? Was können Sie selbst gegen diese Angst tun, gibt es Medikamente, gibt es Therapien oder Beratungen? Wir helfen Ihnen in diesem Artikel, diese Angst zu überwinden. Denn mit der Angst vor dem Aufzug muss niemand auf Dauer leben. 
 Die Angst vor dem Aufzug kann zur Panik führen 
 Die Angst vor dem Aufzug kommt aus einer Phobie, die sogar zu einer richtigen Panik führen kann. Klar, in einem total überfüllten Aufzug fahren, in dem man dicht an dicht steht, das ist ungemütlich. Aber die Betroffenen haben ja schon Angst vor einem leeren Aufzug. Phobien sind Angstzustände, die bei bestimmten Situationen oder vor bestimmten Objekten auftreten. Zum Beispiel die Flugangst, die Platzangst (das betrifft auch die Angst vor dem Aufzug), die Angst vor Spinnen, vor dem Zahnarzt oder vor Menschenmengen. So eine Sorge ist irrational, kaum zu erklären – aber sie wirkt sehr stark auf die Betroffenen ein. Oft bestimmen Phobien sogar das ganze Dasein. 
 Wenn Angst zur Phobie wird, muss sie behandelt werden 
 Angst wirkt normalerweise wie ein Warnsystem unseres Gehirns. Sie ist eine vollkommen natürliche Reaktion auf eine reale Gefahr. Dieses Warnsystem wurde in Millionen Jahren der Evolution in unserem Gehirn entwickelt, um erkannte Bedrohungen zu vermeiden. Wenn Sie in eine Situation geraten, die sich zu Ihrem Nachteil entwickeln kann, dann haben Sie Angst. Sie halten inne und wägen ab: „Tue ich das jetzt oder gibt es einen Ausweg aus dieser Situation, der mir garantiert nicht schadet?“ Das sichert uns in vielen Fällen unser Überleben, bewahrt uns vor körperlichen Schäden und lässt uns vor falschen Entscheidungen zurückschrecken. Das ist eine  gesunde Angst , die muss nicht behandelt werden. Wenn aber diese völlig normale Angst zu einer Phobie auswächst, dann ist es für den Betroffenen höchste Zeit, an eine  Behandlung seiner Angstgefühle  zu denken. 
  Übrigens:  Diese Ängste sind nicht an einen bestimmten Kulturkreis gebunden, es gibt sie auf der ganzen Welt. Eine Phobie ist eine krankhafte übersteigerte Angst, für die Sie eine Behandlung brauchen, um sie zu besiegen. 
 Starke Angst kann unter Umständen tödlich sein 
 Ob Angst vor dem Fahrstuhl, vor dem Flug oder ganz allgemeine Platzangst – Angstpatienten versuchen immer wieder diesen spezifischen Ängsten auszuweichen, sie zu vermeiden, statt die Ursachen zu bekämpfen. Das führt dazu, das Ängstliche in ihrer Handlungsfreiheit stark eingeschränkt sind und sich möglicherweise sogar selbst ausgrenzen. Sie wissen zwar, dass ihre Angst vor dem Fahren im Aufzug irrational ist, aber sie können sie nicht kontrollieren. Wer so viel Angst vor eigentlich alltäglichen Dingen hat, der steht unter einem hohen Leidensdruck. Dessen Gedanken drehen sich ständig um seine Angst. Das hat auch schwere körperliche Folgen bei einem aktuellen Angstausbruch. Es kommt dann zu diesen  Symptomen : unkontrolliertes Zittern, heftige Schweißausbrüche, starkes Herzklopfen oder sogar Herzrasen bis hin zum Kreislaufzusammenbruch. Wenn eine bestimmte Angst sehr stark ausgeprägt ist, dann können die Betroffenen an diesen körperlichen Auswirkungen sogar sterben. Das passiert zum Glück sehr selten, jedoch kommt noch eine weitere Komponente hinzu, die den Betroffenen das Leben schwer macht: Die Scham und der Druck, der entsteht, wenn man versucht, sich seine Phobie nicht anmerken zu lassen, um nicht ausgegrenzt zu werden. Fühlt man sich gezwungen, ständig Ausreden zu erfinden und den wahren Gemütszustand zu verbergen, so zehrt auch das sehr an der Substanz. 
 Wenn Angst die Seele regelrecht auffrisst 
 „Angst essen Seele auf“ – das ist der Titel eines berühmten Films der Neuen Deutschen Welle. Und das stimmt. Manche Menschen, deren Phobie soziale Hintergründe hat, meiden den Kontakt mit anderen Menschen, was bis zur Vereinsamung führen kann. Sie treffen keine Entscheidungen mehr, stellen sich ganz normalen Alltagsproblemen (Umgang mit Behörden, Auseinandersetzungen am Arbeitsplatz, Streit mit dem Partner oder in der Familie) nicht mehr. Sie tun oft so, als seien sie nicht da. Sie entwickeln die Angst: „Ich werde ständig beobachtet, alle lachen über mich, man nimmt mich und meine Arbeit nicht ernst.“  Die Folge: Totaler Rückzug , kein Umgang mit Mitmenschen mehr. Daraus entstehen Aggressionen, die plötzlich auftreten und oft schlimme Folgen haben. Was das mit Fahrstühlen zu tun hat? Wer Angst vor Aufzügen hat, der hat meist auch andere Ängste. Und meistens sind es die bereits genannten „sozialen Phobien“. 
 Medikamente helfen, die Angst zu besiegen 
 Wir leben in einer Zeit, in der es gegen (fast) alles Medikamente gibt. Das ist auch im Kampf gegen die Angst der Fall. Aktuell geben die behandelnden Ärzte meist sogenannte „Selektive Serotonin- oder Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer“ wie beispielsweise  Paroxetin oder Venlafaxin . Die verhindern, dass die regulierenden Botenstoffe Serotonin oder Noradrenalin zu schnell wieder von ihren Wirkungsorten abgezogen werden und so Ängste entstehen können. Es dauert aber  zwei bis vier Wochen , bis sich nach der mit dem Arzt verordneten Einnahme eine Wirkung zeigt. Und dann sollten die Medikamente noch mehrere Wochen eingenommen und ausschleichend dosiert werden, um einen Rückfall zu vermeiden. Bei diesen Medikamenten müssen Sie aber mit Nebenwirkungen rechnen. Es kann zu Übelkeit, Unruhe und sexuellen Funktionsstörungen kommen. Ob es sinnvoll ist, solche Arznei einzunehmen, um die Angst vor Fahrstühlen zu hemmen, klären Sie am besten mit Ihrem Vertrauensarzt. Denn das hängt von der Schwere Ihres Falls ab und davon, welche anderen Ängste ggf. noch im Spiel sind bzw. wie stark diese sind. 
 Diese Naturmittel helfen gegen die Angst 
 Wenn Sie zu den Menschen gehören, die Angst vor dem Aufzug haben, die an Flugangst leiden, die eine Scheu vor der Öffentlichkeit und Platzangst in engen geschlossen Räumen haben, dann gibt es für Sie auch ganz gute Heilmittel aus der Natur- und Erfahrungsmedizin. Hier einige Tipps: 
 
  Kamille:  Trinken Sie eine oder zwei beruhigende Tassen Kamillentee. Inhaltsstoffe der Kamille docken an denselben Gehirnrezeptoren an wie das Beruhigungsmittel Valium. Kamille gibt es auch als Präparate mit 1,2 Prozent Apigenin. Dieser Pflanzenfarbstoff wird gegen nervöse Unruhezustände, Angst und Stress verwendet. 
  Grüner Tee:  In diesem asiatischen Naturmittel finden wir die Aminosäure L-Theanin. Dieser Inhaltsstoff hilft, den durch Angst hervorgerufenen Bluthochdruck und eine zu schnelle Herzfrequenz (Herzrasen) zu senken. Studien ergaben, dass grüner Tee aktuell auftretende Angststörungen reduzieren kann. Angstpatienten wurden ruhiger und konnten sich besser konzentrieren, wenn sie 200 Milligramm L-Theanin eingenommen hatten. Das wirkt aber erst ab etwa fünf Tassen Tee am Tag. 
  Hopfen:  Auch Hopfen kann eine entspannende und angsthemmende Wirkung entwickeln und zwar ausgehend von seinem Öl, das als Extrakt oder Tinktur erhältlich ist. Wenn Ihnen die Angst den Schlaf raubt, dann werden seine bitteren Wirkstoffe mit Baldrian kombiniert. Für Hopfenextrakte gilt: Nicht anwenden, wenn Ihnen der Arzt bereits Medikamente verschrieben hat. 
  Zitronenmelisse:  Ein uraltes, schon im Mittelalter bekanntes Naturmittel gegen Ängste, den Stress und die oft aus diesen zwei Komponenten bestehende Schlaflosigkeit. Gegen Angst hilft die Zitronenmelisse als Tee, Tinktur oder in Kapseln. 
  Passionsblume:  Wirkt gegen nervöse Unruhe und Angstzustände. Sie lindert aktuelle Angstzustände. Sie sollten aber eine Behandlung Ihrer Angst mit Passionsblumenpräparaten nicht über einen Monat hinaus durchführen und diese mit dem Arzt besprechen. Wenn Sie bereits Beruhigungsmittel nehmen, dann müssen Sie auf Passionsblumenpräparate verzichten. 
  Lavendel:  Auf den wunderbar blau blühenden Feldern der Provence wächst das Naturmittel Lavendel. Der wird als Heilmittel gerne gegen Angst eingesetzt. Zu seinen wirksamsten Inhaltsstoffen zählen ätherische Öle (Wirkstoffe Linalylacetat und Linaool) und die Gerbstoffe der Blüten. Eine der wichtigsten Wirkungen: Die Inhaltsstoffe des Lavendels sind beruhigend, hellen die Stimmung auf und lösen Ängste. 
 
 &amp;nbsp; 
 Angst vor dem Aufzug: Hilfe durch die richtige Therapie 
 Die drei häufigsten Ängste im Alltagsleben sind Flugangst, Platzangst und die Angst vor dem Aufzug. Dagegen gibt es Hilfe durch Medikamente und heilende Naturmittel. Und die direkte Konfrontation mit der Angst, die ein Arzt Ihnen wahrscheinlich zuallererst ans Herz legt, bevor er Medikamente verschreibt. Die Angst im Fahrstuhl sowie die anderen genannten Ängste können Sie auf diese Weise nachhaltig und ohne Hilfsmittel bekämpfen. Sie üben unter  Anleitung eines Psychologen , sich der Situation souverän zu stellen, und verbessern so Ihre Lebensqualität, denn ohne die Benutzung von einem Fahrstuhl ist bei unseren meist vielgeschossigen Gebäuden ein normales Berufsleben kaum mehr möglich. Es ist eine klassische Angstsituation: Sie stehen vor dem Fahrstuhl und alles in Ihnen weigert sich: „Da steigst Du nicht rein.&quot; Dann leiden Sie unter einer Klaustrophobie. Diese Angst muss nicht unbedingt auf einem übermäßigen Konsum von Horrorfilmen beruhen oder auf einer schlechten Erfahrung mit einem Fahrstuhl, bei der Sie keine Hilfe bekamen. Sie entsteht in den meisten Fällen durch Ihre Gedanken und Ihre Vorstellungskraft. Sie stellen sich vor: „Der könnte abstürzen, der bleibt stecken und stundenlang kommt keine Hilfe, die Luft wird knapp, ich drohe zu ersticken, da stehen dicht an dicht Menschen, das halte ich nicht aus. Und wenn das Seil reißt, dann muss ich sterben. Diesen Tod will ich nicht.&quot; Ihr Kopf stellt sich diese Fragen, die Antworten gibt dann Ihre Angst. 
  Die Folge:  Sie steigen nicht in den Fahrstuhl ein. Am leichtesten besiegen Sie Ihre Klaustrophobie, wenn Sie sich vor Augen halten: Der Fahrstuhl gehört zu den sichersten Transportmitteln der Welt. Er ist mehrfach gegen einen Absturz gesichert. Wenn er wirklich stecken bleibt, dann regulieren Sie Ihren Atem, drücken Sie den Notruf, der stellt eine Sprechverbindung mit der Wartungsfirma her, Sie erhalten Anweisungen und die Hilfe kommt meist sehr schnell. Natürlich können Sie auch bei einem Therapeuten  Rat und Hilfe  bekommen. Sehr häufig wird die Konfrontationstherapie angewendet. Das ist eine sehr sichere Möglichkeit, aus Ihren Ängsten herauszukommen. Dabei müssen Sie sich Ihrer Angst vor dem Aufzug stellen. Das heißt: Sie müssen lernen, Fahrstuhl zu fahren. Zuerst nur ganz wenige Etagen, dann immer mehr. Am Anfang wird der Therapeut mit Ihnen mitfahren. Später fahren Sie alleine – und immer öfter mit anderen Menschen zusammen. Es kann sein, das Sie Ihre Angst vor dem Aufzug nie verlieren – aber Sie lernen, diese zu beherrschen. 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: © Fotolia - Chutima Chaochaiya 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2018-10-24T11:45:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
</feed>
