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    <updated>2026-08-12T06:26:49+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Ätherische Öle: Wirkung, Besonderheiten und Anwendung ätherischer Öle</title>
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                                            Was sind ätherische Öle und welche Wirkung haben sie auf Körper und Geist des Menschen? Infos rund um Anwendung und Wirkung ätherischer Öle.
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                  Ätherische Öle  sind aromatische Moleküle, die in Blättern, Blüten oder Schalen einer Pflanze produziert werden. Es handelt sich hier um  sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe , da diese Gruppe chemischer Verbindungen für die Pflanzen nicht zwingend lebensnotwendig ist. Die ätherischen Öle, die im Gewebe der Pflanzen gespeichert werden, prägen deren Umgebungsluft und locken so Insekten an oder wehren Parasiten ab. Zudem sollen die enthaltenen Wirkstoffe dazu beitragen, dass sich die Pflanzen gegen Krankheiten wie zum Beispiel Bakterien oder Pilze besser schützen können und stärken die Widerstandskraft gegen die UV-Strahlung. Sie dienen der Pflanze demnach zum Schutz, zur Fortpflanzung und zur Kommunikation. 
  In ätherischen Ölen sind unzählige biochemische Bestandteile enthalten , die eine spezielle Wirkung auch auf den Menschen entfalten können. Bei Rosenöl sind es beispielsweise ca. 500. Daher haben Menschen schon vor 4000 Jahren gelernt, die wohlriechenden und arzneilich wirksamen Bestandteile zu nutzen, indem sie Pflanzen zum Räuchern oder zur Herstellung von Salben genutzt haben. Parfümöle (Salböle) und Duftwässer wurden beispielsweise auch bei religiösen Zeremonien zur Reinigung und Heilung verwendet. 
 Dieses Wissen über den Umgang mit ätherischen Ölen wurde über Jahrhunderte bis heute weiterentwickelt und perfektioniert, sodass wir immer mehr von den zahlreichen Wirkstoffen profitieren können. Anwendung finden sie heutzutage in verschiedenen Bereichen, wie beispielsweise  in der Naturkosmetik oder der Aromatherapie.  Letztere wird zum Teil begleitend zur Schulmedizin eingesetzt und sollte durch einen Arzt oder Heilpraktiker durchgeführt werden. 
 Ätherischen Ölen werden die unterschiedlichsten Wirkungen zugeordnet. Lavendel beispielsweise soll beruhigen, während andere Öle wie etwa Rosmarin aktivieren. Insgesamt sollen sie Beschwerden bzw. Symptome auf eine besonders sanfte Art und Weise lindern, weshalb  den ätherischen Ölen eine sehr positive Wirkung auf Körper und Geist attestiert wird  und sie sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. 
  Hätten Sie’s gewusst?  Das Wort &quot;ätherisch&quot; wird aus dem griechischen Wort Äther (Griech. aithḗr (αἰθήρ)) abgeleitet und bedeutet so viel wie &quot;die reine Himmelsluft, der weite Himmelsraum&quot; oder &quot;obere, reine Luft, Himmel&quot;. Der Name für die Öle ist also durchaus mit Bedacht gewählt, vor allem, weil ätherische Öle sich mit der Zeit rückstandslos verflüchtigen. 
 Nachdem nun die Frage beantwortet wurde, was ätherische Öle sind, erfahren Sie im Verlauf unseres Ratgebers alles darüber, welche Herstellungmethoden existieren und wozu und wie die jeweiligen Öle angewendet werden können. 
   Inhaltsverzeichnis   
 
 
   Herstellung von ätherischen Ölen   
   Anwendung und Wirkung: So helfen ätherische Öle   
   Ätherische Öle in erstklassiger Qualität   
   Ätherische Öle aus Ihrer Online-Apotheke   
 
 &amp;nbsp; 
 
   Herstellung von ätherischen Ölen 
 Die Herstellung von ätherischen Ölen wird nicht selten als wahre Handwerkskunst bezeichnet. Ursprünglich wurde es mittels Enfleurage gewonnen und für die Parfümherstellung verwendet. Später folgten Verfahren wie Kaltpressung, Destillation und Extraktion. Unabhängig von der Herstellungsart bleibt der typische Duft der Pflanzen bei ätherischen Ölen in stark konzentrierter Form erhalten. 
 Enfleurage: Traditionelle Handarbeit 
 Traditionell wurden ätherische Öle mittels der  Enfleurage  gewonnen. Dabei handelt es sich um die älteste, aber auch teuerste Methode zur Herstellung von ätherischen Ölen in bester Qualität, die in reiner Handarbeit stattfindet und heute kaum noch genutzt wird. Enfleurage steht für ein Verfahren, bei dem Blüten mehr als 30 Mal auf mit Fett bestrichene Glasplatten aufgebracht und anschließend in einem dunklen Raum kühl gelagert werden. Auf diese Weise werden die fettlöslichen Duftstoffe aus den Pflanzenteilen gelöst und auf das Fett übertragen, aus dem die wertvollen Duftstoffe wieder herausgelöst werden. 
 
   
 
 Destillation mit Wasserdampf 
 Die Wasserdampfdestillation wird heutzutage am häufigsten zur Gewinnung von ätherischen Ölen genutzt. Bei diesem Verfahren wird ein verschlossener Kessel, in dem sich Pflanzenteile befinden, mit heißem Wasserdampf gefüllt, um die winzigen, gasförmigen Stoffwechselmoleküle aus den verwendeten Pflanzen zu lösen. Anschließend werden sie in einem kalten Behälter sofort wieder abgekühlt und vom Wasser getrennt. Zurück bleiben  100% reine ätherische Öle aus der Pflanze . Da einige Bestandteile hitzeempfindlich sind, eignet sich diese Methode jedoch nicht für alle Pflanzenarten. 
 Kaltpressung: Schonendes Verfahren für Zitrusfrüchte 
 Während die Blätter und Blüten von Zitrusbäumen destilliert werden, wird das Öl von Zitrusfrüchten, genauer gesagt von den Zitrusschalen, ausschließlich per Kaltpressung gewonnen. Durch mechanisches Auspressen entsteht ein Gemisch aus ätherischem Öl und Flüssigkeit, woraufhin das ätherische Öl durch Zentrifugierung abgetrennt wird. 
 CO 2 -Extraktion für Blütenöle 
 Bei der CO 2 -Extraktion werden Duftstoffe mithilfe von Lösungsmitteln aus den Pflanzen gewonnen, welche daraufhin abdestilliert werden. Die extrahierten ätherischen Öle werden als Absolues bezeichnet. Das Verfahren der Extraktion kann mit unterschiedlichen Lösungsmitteln wie Hexan oder Alkohol durchgeführt werden. Die flüchtigen Lösungsmittel werden nach der Extraktion aus dem ätherischen Öl herausgezogen. Ein Nachteil ist, dass trotz gründlicher Abdampfung des Lösungsmittels, minimale Rückstände im kostbaren Öl zurückbleiben können. Eine modernere Extraktionsmethode ist die CO2-Extraktion, bei der sich im Nachgang das Extraktionsmittel vollständig entfernen lässt. 
   Anwendung und Wirkung: So helfen ätherische Öle 
 Wie bereits erwähnt, werden  ätherische Öle meist im Rahmen einer Aromatherapie eingesetzt,  um Körper und Geist zu stimulieren. Dies kann beispielsweise bei Erkrankungen der Atemwege, zur Beruhigung, zur Hautpflege oder bei Muskel- bzw. Gelenkbeschwerden der Fall sein. Sie entfalten ihre jeweilige Wirkung dabei auf die unterschiedlichste Weise. Über den Geruchssinn aktivieren ätherische Öle im Gehirn Neurotransmitter, zum Beispiel (je nach verwendetem Öl) Serotonin oder Endorphine, die beruhigend, entzündungshemmend oder schmerzlindernd wirken können. Auf der Haut dringen die lipophilen ätherischen Öle schnell tief in das Gewebe ein. Entzündungshemmende Öle wie unter anderem Wintergrün oder Pfefferminze, die z. B. die Hemmung der Arachidonsäure bei rheumatischen Schmerzen bewirken sollen, haben so bereits im Gewebe eine positive Auswirkung auf die Prostaglandine, unsere körpereigenen &quot;Entzündungsvermittler&quot;. Auch eine orale Einnahme, also eine Einnahme durch den Mund, ist unter Umständen möglich. 
  Eine orale Verwendung ätherischer Öle sollte aber in jedem Fall mit einem Arzt oder Heilpraktiker abgesprochen werden,  da hier Öle in den Blutkreislauf gelangen und falsch angewendet erhebliche Schäden anrichten können. Anderenfalls sollte nur auf käufliche Präparate zurückgegriffen werden. Eine ähnliche Problematik kann ebenso bei einer Anwendung im Bereich der Mund- und Nasenschleimhäute oder auf verletzter Haut auftreten. Es bleibt daher festzuhalten: Was eine schnelle Wirkung verspricht, kann bei falscher Dosierung sehr gefährlich werden, daher sollte die Einnahme oder das Aufbringen von ätherischen Ölen auf Schleimhäute oder nicht intakter Haut für therapeutische Zwecke nur durch ausgebildete Fachleute angeordnet und von diesen eng begleitet werden. 
 Anwendungsmöglichkeiten von ätherischen Ölen 
 Ätherische Öle sind auf verschiedene Arten anwendbar. Mögliche Anwendungsformen sind: 
 
   
 
 
  Duftlampe oder Vernebler:  Einige Tropfen (3–5 Tropfen) des ätherischen Öls werden mit Wasser gemischt und in eine Duftlampe gegeben – so verströmt ein herrlicher Duft! Duftlampen oder auch Aromavernebler finden Sie in unserem Online-Shop. 
  Bad:  Wenn Sie die wohltuende Wirkung der ätherischen Öle am ganzen Körper spüren möchten, können Sie 4–10 Tropfen pro Vollbad mit Sahne vermischt, direkt ins Badewasser geben. 
  Lösungen zum Gurgeln, für Einreibungen u. Ä.:&amp;nbsp; Auch in Erkältungsmitteln, Mitteln gegen Kopfschmerzen sowie Entzündungskrankheiten im Mundbereich können ätherische Öle enthalten sein. So z. B. in Produkten wie Olbas Tropfen, Pinimenthol Erkältungsbad, Euminz Lösung und Salviathymol N Madaus Tropfen. 
  Hautpflege:  Zur Hautpflege mischen Sie 10–45 Tropfen ätherischen Öls mit 75 ml neutralem Basisöl wie Mandel- oder Olivenöl – fertig ist das ätherische Pflegeprodukt für bestens versorgte Haut! 
  Inhalation:  Zum Inhalieren, wahlweise mit Dampfbad, sollten Sie auf käufliche Präparate zurückgreifen und auf das Selbstmischen verzichten. 
  Präparate zur oralen Einnahme:  Hierzu zählen unter anderem Produkte wie Gelomyrtol forte Kapseln, welche bei Erkältungskrankheiten zum Einsatz kommen können, aber auch Mittel wie Lasea Weichkapseln mit Lavendelöl, welche zur Linderung innerer Unruhe genommen werden. 
 
  Von der Wirkung ätherischer Öle können Sie somit auf vielfache Weise profitieren.  Da viele ätherische Öle die Haut und Schleimhäute reizen, sollten sie jedoch nie pur angewendet werden.  Informieren Sie sich vor der Behandlung bzw. Anwendung der Aromatherapie über die korrekte Handhabung! 
  Hinweis:  Je nach gewähltem Öl gelten andere Mengenangaben. Wichtig ist ebenfalls, wie ein Öl deklariert wurde. Mögliche Deklarationen wären beispielsweise: Bedarfsmittel, Kosmetikum oder Lebensmittel.  Bitte informieren Sie sich vor dem Kauf umfassend über die Anwendung, empfohlene Dosierung und eventuelle Gefahren!  Achten Sie dabei auch auf die Gefahrenhinweise, die meist in Form eines rautenförmigen Symbols auf der Flasche zu finden sind. Diese geben Aufschluss darüber, ob ein Öl beispielsweise reizend, gesundheitsschädlich, umweltgefährlich, ätzend oder entzündlich ist. Um sich in der Welt der ätherischen Öle zurechtzufinden, empfiehlt sich etwa einschlägige Fachliteratur oder die Konsultation Ihres Arztes, Heilpraktikers oder Apothekers. Auch unser versiertes pharmazeutisches Beratungsteam steht Ihnen zum Thema gerne hilfreich zur Seite. 
 Anwendung ätherischer Öle bei Kindern und Babys 
 Auch in der Kinderheilkunde finden ätherische Öle ihre Anwendung. Bei Babys sollten sie hingegen nur mit größter Vorsicht verwendet werden, da sie mitunter zu starken Krämpfen der Atemwege, asthmatischen Anfällen und Atemstillstand führen können. Daher empfiehlt es sich, ätherische Öle bei Kindern nur anzuwenden, wenn der Kinderarzt oder ein Heilpraktiker dies befürwortet bzw. sich auf fertige Produkte zu beschränken. Auf die Gabe von Campher und Menthol müssen Sie der Gesundheit Ihres Babys zuliebe gänzlich verzichten. Gute Alternative sind hier Cajeput oder Kiefernadel. Ebenfalls kann ein Erkältungsbad Kindern das Einschlafen erleichtern. Eine Badedauer sollte 10–15 Minuten nicht überschreiten. Achten Sie hierbei besonders auf die Wassertemperatur, damit diese nicht wärmer als die Körpertemperatur ist. Kinder, die unter Fieber leiden, sollten jedoch nicht gebadet werden. Wenn Sie unsicher sind, welche ätherischen Öle sich für Ihr Kind oder Baby eignen, informieren Sie sich am besten in Ihrer Apotheke oder bei Ihrem Arzt. Oftmals gibt es spezielle Mischungen, die auch für Kinder und Kleinkinder genutzt werden können. 
  Wichtig:  Bei Kindern unter 2 Jahren können Öle mit den Inhaltsstoffen Menthol oder Campher die Atemwege verkrampfen! 
 Anwendung ätherischer Öle in der Schwangerschaft 
 Während der Schwangerschaft greifen viele Frauen zu ätherischen Ölen, um leichte Beschwerden auf natürliche Weise ohne Medikamente zu lindern. Etwa  in den ersten 14 Schwangerschaftswochen sollten Sie allerdings auf eine Massage mit derartigen Ölen verzichten  und die Duftstoffe besser inhalieren oder über eine Duftlampe auf sich wirken lassen. Später bieten sich auch Massagen oder Bäder mit stark verdünnten ätherischen Ölen an. Informieren Sie sich im Zweifel bei Ihrem behandelnden Arzt oder Ihrer Hebamme, ob sich ätherische Öle für Sie eignen! 
 Ätherische Öle und ihre Wirkung im Überblick 
 
  Antibakteriell:  Einige ätherische Öle töten Bakterien ab und sind damit ideal bei bakteriellen Erkrankungen wie Hals- und Rachenentzündungen, Erkältungen oder Mandelentzündungen. Hierzu gehören: Eukalyptus globulus &amp;amp; radiata, Lemongrass, Lorbeer, Manuka, Myrte, Rosenholz, Teebaum (nach dem Öffnen i.d.R. 6 Monate haltbar), Thymian – alle Chemotypen 
  Antiviral:   Viren abtötende Öle sind dagegen empfehlenswert bei viralen Infekten wie Grippe, Schnupfen etc. Diese sind: Cajeput, Eukalyptus globulus &amp;amp; radiata, Myrte, Ravintsara, Teebaum, Thymian – alle Chemotypen 
  Schleimlösend:  Daneben gibt es ätherische Öle, die schleimlösend und auswurffördernd wirken und sich somit optimal bei Husten, Schnupfen und Bronchitis eignen. Geeignet sind: Benzoe, Cajeput, Myrte, Anis, Niaouli, Eukalyptus globulus &amp;amp; radiata, Kardamom, Lorbeer, Ravintsara, Thymian Linalool, Weißtanne 
 
   Hinweis:&amp;nbsp; Bitte beachten Sie bei der Anwendung von   Teebaumöl  , dass dieses nach dem Öffnen für circa 6 Monate anwendbar ist und danach entsorgt werden muss. 
 Ätherische Öle zur Hautpflege 
 Ätherische Öle finden nicht nur zur Inhalation oder oralen Einnahme Anwendung. Auch zur Haut- sowie in der Haarpflege können ätherische Öle eingesetzt werden. 
 Empfindliche, reife und fettige Haut 
 Viele Menschen verwenden ätherische Öle zur Hautpflege, um die Schönheit ihrer Haut sanft zu erhalten und sie strahlend schön zu pflegen.  Bei empfindlicher Haut  empfehlen sich Öle wie Rose, Lavendel, Jasmin, Geranium und Römische Kamille,  ältere und reife Haut  wird am besten mit Weihrauch, Geranium, Lavendel, Myrrhe und Rose gepflegt. Wer unter  fettiger Haut  leidet, kann sie mit Ölen aus Sandel- und Zedernholz, Zypresse und Bergamotte in ihrer natürlichen Schönheit unterstützen. Beim Umgang mit Bergamotte-Öl sollten Sie allerdings beachten, dass sich bereits eine niedrige Konzentration (unter 1%) phototoxisch auf die Haut auswirken kann, d. h. dass die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöht wird. Diese Substanzen können in Kombination mit UV-Licht allergische Reaktionen auf der Haut verursachen. Man unterscheidet dabei zwischen phototoxischen und photoallergischen Reaktionen. Je nach Reaktion unterscheiden sich die Symptome vergleichbar mit einem Sonnenbrand oder einer Neurodermitis. Es kommt zu Rötungen, Juckreiz und trockener Haut. 
 Neurodermitis und Allergien 
 Bei  Neurodermitis  ist Blaue Kamille mit Jojoba- und Nachtkerzenöl die ideale Wahl. Blaue Kamille wirkt antihistaminisch und dadurch antiallergisch. 
 Haarpflege mit der Kraft aus den Pflanzen 
 Zur Haarpflege werden ebenfalls gern ätherische Öle eingesetzt – in verdünnter Form mit einem Basisöl, wie beispielsweise Mandelöl, gemischt. Als natürlicher Conditioner kommt Rizinusöl infrage, das trockenes Haar und auch schuppige Kopfhaut wunderbar pflegt. Wichtig ist, dass Sie die Öle lange genug einwirken lassen und sehr gut wieder ausspülen. 
 Ätherische Öle gegen Kopfschmerzen 
 Ätherische Öle haben sich bereits vielfach bei Spannungskopfschmerzen bewährt. Die meistverwendeten Öle gegen Kopfschmerzen sind Pfefferminze und Basilikum, wovon das Pfefferminzöl sicherlich das bekannteste ist. Das in Pfefferminzöl enthaltene Menthol wirkt wie 1000 mg Paracetamol. 1  Außerdem hat es einen angenehm kühlenden Effekt. Das Öl muss alle 10 Minuten auf die Schläfen, Stirn und im Nacken aufgetragen werden. Am besten eignen sich zu diesem Zwecke speziell hierfür erwerbliche Öle wie Euminz. 
 Seelisches Wohlbefinden steigern: Diese Öle sind ideal 
 Um die Stimmung zu heben, gibt es ebenfalls einige ätherische Öle, die einzeln oder als Duftmischung bei depressiven Verstimmungen, Aggressivität, innerer Unruhe etc. angewendet werden können. So sollen beispielsweise Jasmin, Römische Kamille und Orange bei Ärger und Wut helfen. Als natürlicher Stimmungsaufheller eignen sich  fruchtige Öle aus Mandarine und Grapefruit.  Wer hingegen mit Ängsten zu kämpfen hat, der ist mit  Bergamotte und Lavendel  gut beraten. Aber  auch Zirben- und Zedernholz können dabei helfen, das seelische Gleichgewicht zu bewahren.  
 Ätherische Öle bei Magen-Darm-Beschwerden 
 Bei  Beschwerden im Magen-Darm-Bereich  helfen Öle wie  Kümmel oder Fenchel.  Speziell bei einer Magenschleimhautentzündung wird  wohltuendes Kamillenöl  empfohlen, wohingegen sich bei Entzündungen im Darm  Öle mit Weihrauch  anbieten. Mögliche Einnahmeformen sind beispielsweise Tees, Kapseln oder auch Tabletten. 
 Erkältungen, Bronchitis oder Nasennebenhöhlenendzündungen mit ätherischen Ölen behandeln 
 Vor allem im Herbst und Winter werden  ätherische Öle bevorzugt zur Behandlung von Erkältungen und anderen Erkrankungen der Atemwege eingesetzt.  Eine Linderung der Beschwerden soll dann zumeist unter anderem durch die Inhalation oder entsprechende Präparate zum Einnehmen erreicht werden. Als  die wichtigsten ätherischen Öle bei Atemwegserkrankungen gelten Eukalyptus, Menthol, Fichtennadel und Thymian.  Einige der Öle wie Eukalyptus und Menthol können schleimlösend wirken und werden daher bei einer Bronchitis oder Nasennebenhöhlenentzündung verwendet. Unser Tipp: Reiben Sie Ihre Brust mit einer Salbe (selbst gemischt oder käuflich erworben) mit Ölen aus Benzoe bzw. Zeder ein, dies kann sich ebenfalls positiv auf eine Bronchitis auswirken. Die positiven Eigenschaften des Eukalyptusöls sollen wiederum auch bei Asthmabeschwerden behilflich sein. Mittel mit ätherischen Ölen, die zum Einreiben bei Erkältungskrankheiten geeignet sind, finden Sie zudem in unserem Online-Shop. Bei Entzündungen im Mund- und Rachenbereich können frei erwerbliche Präparate auf Basis ätherischer Öle wie Zimt und Salbei Abhilfe schaffen. 
   Ätherische Öle in erstklassiger Qualität 
 Damit Sie garantiert qualitativ hochwertige ätherische Öle verwenden und von deren Wirkung vollumfänglich profitieren können, sollten Sie vor dem Kauf und Versand einige Tipps berücksichtigen.  Achten Sie darauf, dass das Öl Ihrer Wahl möglichst naturrein ist und nicht mit unnötigen Zusätzen vermischt wurde.  Als naturrein dürfen Öle nur dann bezeichnet werden, wenn sie tatsächlich aus Pflanzen hergestellt wurden. Von lediglich naturidentischen Ölen sollten Sie lieber Abstand halten. Oftmals sind entsprechende Produkte sichtbar mit Begriffen wie &quot;naturrein&quot; oder &quot;Bio&quot; auf dem Etikett gekennzeichnet. Hiervon lässt sich eine gewisse Qualität der ätherischen Öle bereits ableiten. Außerdem werden meist die Bestandteile der Pflanzen, die Anbauart, das Herstellungsverfahren, die Füllmenge und Chargennummer sowie das Mindesthaltbarkeitsdatum und der Hersteller angegeben, sodass Sie die Öle gezielt miteinander vergleichen können. So werden z. B. bei Bio-Ölen keine Pestizide beim Anbau der jeweiligen Pflanzen verwendet. 
 Haben Sie schlussendlich Ihr Lieblingsöl erstanden, sollten Sie auch auf eine korrekte Lagerung achten.  Ätherische Öle sind licht- und temperaturempfindlich,  daher müssen sie möglichst kühl (bei ca. 5–20 Grad) bis maximal bei Zimmertemperatur und dunkel gelagert werden. Eine direkte Sonneneinstrahlung muss in jedem Fall vermieden werden, damit Sie lange etwas von der wohltuenden Wirkung haben! 
  Nachfolgend finden Sie ein paar ungefähre Richtwerte zur Haltbarkeit nach Anbruch des Produktes:  
 
 Teebaumöl ca. 6 Monate haltbar 
 Zitrus- und Nadelöle (wie z. B. Bergamotte, Kiefernadeln) ca. 1 Jahr 
 Blütenöle (wie z. B. Rose, Jasmin, Ylang-Ylang) ca. 3-5 Jahre 
 Holzöle (wie z. B. Atlaszeder, Sandelholz) bis zu 10 Jahre 
 
   Hinweis:  Öffnen Sie die Öle nur, wenn es wirklich notwendig ist, und verschließen sie diese unmittelbar nach Gebrauch. Denn je häufiger und intensiver das ätherische Öl mit Luft in Berührung kommt, umso schneller oxidiert es. 
   Ätherische Öle aus Ihrer Online-Apotheke 
 Sie möchten die vielen Vorteile ätherischer Öle für sich und Ihre Gesundheit nutzen und den herrlichen Duft zu Hause genießen? Sehen Sie sich doch einfach in unserem Shop um und entdecken Sie die zahlreichen Produkte, die wir Ihnen   im Bereich &quot;Ätherische Öle&quot;   anbieten, – selbstverständlich in erstklassiger Qualität. Von Tropfen und Sprays über Massageöle bis hin zu praktischen Roll-ons finden Sie bei uns alles, was das Herz begehrt. Bestellen Sie die ätherischen Öle mit nur wenigen Klicks bequem zu sich nach Hause: Nach Auftragseingang und Bestätigung dauert es nicht mehr lange, bis Ihre Produkte in den Versand gehen und Sie Ihre Bestellung in Empfang nehmen können. 
 Gönnen Sie sich die natürliche Kraft der Pflanzen und bestellen Sie ätherische Öle im Shop unserer Online-Apotheke! 
  
  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise  
 Fußnoten:&amp;nbsp; 1  https://www.euminz.de/ 
 Bildquelle: ©Robert Poorten, ilyakalinin, Dan Race, adobe.com 
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                            <updated>2021-08-11T11:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Heilerde: Übersicht über Wirkung und Anwendung </title>
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                                            Ob innerlich oder äußerlich angewendet: Heilerde steht in dem Ruf, ein starkes natürliches Heilmittel zu sein und eine positive Wirkung bei zahlreichen Beschwerden entfalten. Je nachdem, welche Symptome vorherrschen, soll beispielsweise die Einnahme von Pulver oder Kapseln etw...
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                   Heilerde ist schon lange für ihre Wirkung bekannt 
 Ob innerlich oder äußerlich angewendet:  Heilerde steht in dem Ruf, ein starkes natürliches Heilmittel zu sein  und eine positive Wirkung bei zahlreichen Beschwerden entfalten. Je nachdem, welche Symptome vorherrschen, soll beispielsweise die Einnahme von Pulver oder Kapseln etwa Linderung bei Durchfall, Magenbeschwerden oder Reizdarm bieten und die äußerliche Anwendung etwa als Maske bei diversen Hautproblemen wie Akne helfen. Bereits die alten Ägypter kannten die Heilerde und nutzten sie als Medizin gegen Sodbrennen. Die wichtigsten Informationen über die Zusammensetzung der Heilerde, eine Übersicht über ihre mögliche Wirkung und Tipps zur richtigen Anwendung (sowohl innerlich als auch äußerlich) erhalten Sie in diesem kleinen Apotheken-Ratgeber über Heilerde. Viel Spaß beim Lesen! 
 
 
   Heilerde ist schon lange für ihre Wirkung bekannt    
   Pulver, Kapseln, Maske – verschiedene Darreichungsformen von Heilerde    
   Mögliche Nebenwirkungen von Heilerde    
   Exkurs: Was ist Heilerde und wie wird sie gewonnen?    
   Heilerde in der Naturheilkunde    
   Fazit    
 
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   Pulver, Kapseln, Maske – verschiedene Darreichungsformen von Heilerde 
 Am häufigsten wird Heilerde als in Wasser oder Tee aufgelöstes Pulver eingenommen. Daneben haben sich  Kapseln für innerliche Anwendungsgebiete  bewährt. Bei  Beschwerden mit Magen und Darm , etwa Durchfall, Sodbrennen oder typische durch Reizdarm hervorgerufene Symptome, wird in der Regel eine innerliche Anwendung mit Kapseln empfohlen, die Sie auch in unserer Online-Apotheke finden.  Äußerlich hilft die Heilerde gegen Pickel, Akne und Ausschlag  am ehesten in Form einer Maske, so die Befürworter der Heilerde. Dabei soll Heilerde den überschüssigen Talg der Haut binden, dabei helfen, der zukünftigen Entstehung von Pickeln und Mitessern vorzubeugen, und somit für ein besseres und reineres Hautbild sorgen. Manche Menschen nutzen Heilerde sogar zur gründlichen Reinigung ihrer Haare! 
  Tipp:  Heilerde lässt sich jederzeit ganz einfach anwenden und ist dabei angenehm unkompliziert. Für die orale Einnahme genügt ein bloßes Auflösen des Pulvers in Wasser oder Tee. Beim Auflösen und Umrühren der Heilerde sollten Sie unbedingt auf Löffel aus Keramik, Holz oder Glas setzen, da das verbreitete Metallbesteck die Heilerde durch eine Auslösung von Oxidationsprozessen ungewollt entwerten kann. Alternativ können Sie auch   mit Heilerde gefüllte Kapseln aus unserem gut sortierten Sortiment   einnehmen. 
 Wie wirkt die besondere Erde beim Menschen und bei welchen Beschwerden kann Heilerde zum Einsatz kommen? 
 Das renommierte Unternehmen Luvos ist davon überzeugt, dass die Luvos Heilerde bei einer Vielzahl von Krankheiten, Entzündungen und anderen Beschwerden hilft. Dazu zählen  äußerliche wie innerliche Symptome bzw. Befindlichkeiten . Äußerlich wird Heilerde keineswegs nur  bei Ausschlägen  angewendet, sondern kommt häufig auch  bei Entzündungen und Gelenkbeschwerden  zum Einsatz. Noch häufiger als die äußerliche ist aber die innerliche Anwendung, die gerade auf  viele Symptome, die Magen und Darm betreffen , lindernd wirken soll. Insbesondere Menschen, die unter einem Reizdarm oder unter Lebensmittelunverträglichkeiten leiden, sollen von der besonderen Fähigkeit der Heilerde profitieren, Toxine in Magen und Darm zu neutralisieren und ungünstige Bakterien heraus zu transportieren. 
 Begeisterte Fans der Heilerde stellen gute Gründe heraus, warum die Einnahme bzw. äußerliche Anwendung von Heilerde besonders gesund ist und niemand darauf verzichten sollte. So  soll die an Mineralien reiche Heilerde maßgeblich zur Entgiftung des Körpers beitragen , weil sie Giftstoffe im Körper binden und gezielt nach außen transportieren kann, und wird deshalb auch als unterstützende Maßnahme zum Fasten herangezogen.  Durch eine äußerliche Anwendung beruhigen Sie möglicherweise Ihre gereizte Haut  und können auf diese Weise gegebenenfalls sogar verbreiteten Hauterkrankungen wie Neurodermitis entgegenwirken. Ein weiteres Plus: Mit Heilerde soll sich Schweißfüßen vorbeugen lassen! Dazu müssen Sie sich aus der Heilerde nur ein erholsames und pflegendes Fußbad bereiten und anschließend die wohltuende Wirkung genießen. Im Folgenden möchten wir Ihnen einige beliebte Anwendungsbereiche vorstellen. 
 
  Informationen über eine Kur-Anwendung:  Wenn Sie die Heilerde am Morgen auf nüchternen Magen trinken, soll dies besonders gesund sein. Auf diese Weise soll Heilerde den Stoffwechsel anregen, beim Entgiften sowie Entsäuern des Körpers helfen und die Darmflora harmonisieren. Eine solche Anwendung der Heilerde können Sie für einen  gewissen Zeitrahmen täglich als Kur durchführen und um eine angepasste Ernährung ergänzen , Sie sollten die Einnahme aber nicht lebenslang fortführen. Sollten Sie unter bestimmten Krankheiten leiden oder nicht ganz gesund sein, sprechen Sie vor der Einnahme unbedingt mit Ihrem Arzt und lassen Sie sich zu den möglichen Vorteilen, aber auch Nebenwirkungen beraten! 
 
 Bewährtes Plus bei Sodbrennen und Durchfall 
   Sodbrennen   und Entzündungen der Schleimhaut der Speiseröhre werden oft mit sogenannten Protonenpumpen-Inhibitoren bekämpft, die die Bildung von Magensäure hemmen. Nicht immer muss gleich auf chemische Wirkstoffe zurückgegriffen werden. Oft kann auch Luvos Heilerde schon die Bildung der Magensäure auf schonendere Weise verhindern, indem die entsprechenden Stoffe ganz natürlich gebunden werden. Zeigen sich die Symptome von Sodbrennen, genügt es häufig, einfach ein wenig Pulver in Wasser aufzulösen und dieses zu trinken. In vielen Fällen stellt sich schnell eine Besserung ein. Das liegt vor allem an den  Carbonatsalzen, die aus der Heilerde ein Antazidum machen  und so für die Bindung und Neutralisierung der Magensäure sorgen. Auch Bakterien, die Durchfall verursachen, werden von Luvos Heilerde gebunden bzw. neutralisiert. 
 Durchfall ist nicht nur lästig, sondern kann auch schnell zu einem hohen Verlust an Flüssigkeit und Elektrolyten führen und so den Organismus schwächen.  Luvos Heilerde enthält lebensnotwendige Mineralien und Spurenelemente , wie etwa Silizium und Magnesium, und  bringt damit den Elektrolythaushalt des Körpers wieder ins Gleichgewicht . Aufgelöst in Wasser wird sie schluckweise getrunken. Achten Sie bei Durchfallerkrankungen auch auf ausreichende Hygiene zu Hause und desinfizieren Sie sowohl regelmäßig den Toilettensitz als auch Ihre Hände mit entsprechenden   Desinfektionsmitteln  . 
 Sanfte Hilfe bei Reizdarm und Reizmagen 
 Mit dem Naturheilmittel Luvos-Heilerde magenfein können Sie  auf natürliche Weise die Behandlung von Reizdarm und Reizmagen unterstützen . Beschwerden, wie etwa Durchfall und Blähungen bei Reizdarm, sowie saures Aufstoßen, Magendruck und Völlegefühl bei Reizmagen, können mit Heilerde gelindert werden. Dabei sollten Sie die Heilerde als Pulver oder Granulat über einen Zeitraum von 3 bis 6 Wochen einnehmen. Eine längere Einnahme führt nicht zu einer Gewöhnung oder nachlassenden Wirkung der Heilerde. 
 Histaminintoleranz und Heilerde 
 Menschen, die unter einer   Histamin-Intoleranz  , einer Lebensmittelunverträglichkeit genannt, leiden, haben oft eine kleine Odyssee hinter sich, bis die Krankheit diagnostiziert wurde, denn die Beschwerden sind nur schwer zu deuten. Oft ähneln sie anderen Allergien oder einem Magen-Darm-Infekt. Das Beschwerdespektrum reicht dabei von Magen-Darm-Problemen über Kopfschmerzen, Hautrötungen und Juckreiz bis zu Atemnot, Schwindel, Fließschnupfen oder einer verstopften Nase. Histamin findet sich vor allem in lange gelagerten, sehr reifen als auch in sauer vergorenen Lebensmitteln. Dazu zählen zum Beispiel Käse, Sauerkraut, Hefe sowie Rotwein. Gemüse und Obst sind, bis auf wenige Ausnahmen, so gut wie histaminfrei. Mit der Einnahme von Luvos imutox können Betroffene  das in der Nahrung enthaltene Histamin sowie andere Reizstoffe binden und so auftretende Beschwerden sanft lindern . Ratsam ist es hierbei, die Heilerde vorbeugend einzunehmen. Sie eignet sich dabei zur täglichen Einnahme, ohne Gewöhnungseffekt. 
 
  Tipp:  Ob bei Reizdarm oder einer Unverträglichkeit von Lebensmitteln: Wenn Sie sich für eine Anwendung von Luvos Heilerde entscheiden, sollten Sie diese Kur durch eine Umstellung Ihrer Ernährung ergänzen. Verzichten Sie möglichst auf Fertigkost, bereiten Sie Ihre Mahlzeiten so oft wie möglich selbst frisch zu und vermeiden Sie reizende Stoffe wie Alkohol, Koffein und scharfe Speisen. 
 
 Heilerde kann Cholesterin binden 
 Falls Ihnen Ihr Cholesterinspiegel Sorgen macht, kann es sich lohnen, über eine Kur mit Heilerde nachzudenken. Luvos  Heilerde kann Cholesterin binden und so verhindern, dass der schädliche Stoff in die Blutbahn gelangt  und sich als Plaque an den Gefäßwänden ablagert. Damit kann Luvos Heilerde einen direkten Beitrag zu der Gesundheit Ihres Herzens leisten. Doch das bedeutet natürlich nicht, dass Sie deshalb auf andere gesundheitsfördernde Maßnahmen und eine gesunde Ernährung verzichten sollten! Auch wenn Sie täglich Luvos Heilerde gegen erhöhtes Cholesterin einnehmen, ist eine aktive Lebensführung mit genügend Bewegung und einer gesunden Ernährung sehr wichtig. 
  Wichtig:  Bei einem erhöhten Cholesterinspiegel bzw. dem Verdacht auf ein solches Leiden sollten Sie immer ärztlichen Rat einholen, bevor Sie eine Eigenmedikation vornehmen. 
   
 Heilerde bei unreiner Haut und Akne 
 Vor allem in der Naturheilpraxis ist die  Anwendung von Heilerde bei unreiner Haut und Akne  beliebt. Auch zu Hause können Sie beispielsweise in Form einer Maske von den vielen Vorzügen der Heilerde profitieren. Dazu rühren Sie einmal pro Woche – bei sehr fettiger Haut ist die Anwendung anfangs auch zwei- bis dreimal pro Woche möglich – eine Paste aus 2 Teelöffeln Wasser und ca. 7 Teelöffeln Heilerde an und tragen diese auf die betroffenen Stellen im Gesicht und am Hals auf. Wichtig ist, dass Sie die empfindlichen Partien um Ihre Augen und Ihre Lippen aussparen. Anschließend lassen Sie die Maske etwa 20 bis 30 Minuten einwirken, bis sie vollständig durchgetrocknet ist. Während dieser Zeit nimmt die Heilerde etwaige Unreinheiten und überschüssigen Hauttalg auf, der meist ursächlich an der Entstehung von Akne beteiligt ist. Nehmen Sie die Maske nach der Einwirkzeit vorsichtig ab und tragen Sie eine nicht fettende, bei unreiner Haut bzw. Akne geeignete Feuchtigkeitscreme auf. 
 Auch das Bindegewebe profitiert von der Heilerde 
 Die regelmäßige Einnahme von Heilerde  kann das Bindegewebe stärken  und so möglicherweise auch gegen Cellulitis und schlaffe Haut am ganzen Körper helfen. Dafür sorgt vor allem der hohe Kieselsäuregehalt der Heilerde. Insbesondere Frauen, die mit derartigen Beschwerden zu kämpfen haben und sich nicht mehr so gut in Form fühlen, können als alternative Behandlung zur herkömmlichen Medizin auch zunächst eine Anwendung von Heilerde in Betracht ziehen. 
 Weitere Anwendungsgebiete von Luvos Heilerde 
 Wie bereits erwähnt, kann Luvos Heilerde bei vielen unterschiedlichen Beschwerdebildern zum Einsatz kommen. Neben den bisher genannten Einsatzgebieten von Heilerde gibt es noch Reihe weiterer Anwendungsgebiete und -formen, bei denen Heilerde zum Einsatz kommen kann. Dazu gehören: 
 
 für die ganzheitliche Entgiftung des Körpers, wie z.B. Haut-Detoxing und Heilfasten mit Heilerde als unterstützende Behandlung bei Hautbeschwerden wie etwa Ekzemen, Ausschlägen, Schuppenflechte und Neurodermitis 
 als kühlende Packung bei etwa Insektenstichen, Sonnenbrand und Verbrennungen 
 bei Wunden und Entzündungen sowie Hals- und Rachenschmerzen 
 bei Muskel- und Gelenkbeschwerden 
 sowie Sport – und Alltagsverletzungen 
 
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 Zudem eignet sich Luvos Heilerde ideal als reine Bio-Nahrungsergänzung für Haut, Haare und Nägel. 
  Wichtige Informationen:  Wie bereits erwähnt, konnte die Wirkung von Heilerde in Studien nicht eindeutig geklärt werden, weder bei der äußerlichen noch bei der inneren Anwendung. Trotzdem kann es sich in manchen Fällen lohnen, zunächst eine Behandlung mit Heilerde oder anderen alternativen Methoden durchzuführen. Sprechen Sie bei Interesse Ihren Arzt darauf an und fragen Sie ihn, für welche Anwendungsgebiete und Krankheiten Ihr Arzt Ihnen eine Therapie mit Heilerde empfiehlt. 
 Heilerde Naturkosmetik und medizinische Hautpflege 
 Neben Luvos Heilerde Pulver und Kapseln finden Sie im Sortiment Ihrer Online-Apotheke auch Naturkosmetik und medizinische Hauptpflege mit Heilerde. Die Naturkosmetikprodukte von Luvos werden nach strengen Kriterien des BDIH hergestellt und tragen das Siegel  „Kontrollierte Naturkosmetik “ . Bei der Herstellung werden natürliche und hochwertige Rohstoffe, Extrakte sowie ätherische Öle aus kontrolliert biologischem Anbau oder aus Wildsammlung verwendet. Alle Produkte sind dermatologisch getestet, vegan und frei von synthetischen Farb-, Duft- und Konservierungsstoffen. 
 Die  medizinische Hautpflege von Luvos Heilerde  ist speziell auf die Bedürfnisse sehr trockener, gereizter und schuppender Haut abgestimmt und eignet sich zudem ideal zur Pflege bei Neurodermitis (atopischer Dermatitis). Das 3-fach Wirkprinzip bietet der Haut Schutz, beruhigt sie und hilft bei der Regeneration der Hautbarriere. Die Wirksamkeit der medizinischen Hautpflege von Luvos Heilerde wurde in klinisch-dermatologischen Anwenderstudien des unabhängigen Institutes Dermatest geprüft und mit sehr guten Ergebnissen bestätigt. 
   Mögliche Nebenwirkungen von Heilerde 
 Im eigentlichen Sinn besitzt Heilerde keine Nebenwirkungen. Ein kleines Detail gilt es aber zu beachten: Die hervorragendste Eigenschaft der Heilerde ist ihre Fähigkeit der Bindung aller möglichen Stoffe. Genau hier ist allerdings unter Umständen auch Vorsicht geboten, denn in seltenen Fällen kann sich dieser Vorteil nachteilig auswirken:  Wenn Sie gerade aufgrund anderer Beschwerden Medikamente einnehmen müssen, kann deren Wirkkraft durch die Heilerde eingeschränkt werden . Deshalb sollten Sie Heilerde und Medikamente nur nach Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt kombinieren. Das gilt aber eigentlich für alle Behandlungsmethoden und ist kein besonderer Nachteil der Heilerde. 
 
  Tipp:  Bitte verzichten Sie im Zweifel niemals auf ärztlichen Rat oder die Empfehlung eines erfahrenen Apothekers! Weder ein Apotheken-Ratgeber noch gute Medikamente können einen Arztbesuch oder eine persönliche Beratung durch unser pharmazeutisches Beratungsteam ersetzen, sondern lediglich gezielt unterstützen und ihn begleiten. 
 
   Exkurs: Was ist Heilerde und wie wird sie gewonnen? 
 Vielleicht haben Sie den Begriff Heilerde schon einmal gehört, haben aber keine konkreten Mittel, Kosmetika oder Medikamente dabei vor Augen. Bei der Heilerde handelt es sich tatsächlich um eine Art von Erde, die aus dem sogenannten  Löss  gewonnen wird.  Löss  wird eine besonders fein gemahlene Erde genannt, die in der Eiszeit aus den Gletschern entstanden ist. Etwa zehn Prozent der Erdoberfläche ist mit solchem Löss bedeckt. Weil der Lössboden besonders gute Voraussetzungen für den Ackerbau bietet, wurde er zum Boden des Jahres 2021 ernannt. Aus diesem wertvollen Boden besteht die Heilerde, die sich vor allem dadurch auszeichnet,  dass sie sowohl giftige als auch gesunde Stoffe sehr gut binden kann . Damit eignet sie sich für verschiedene Anwendungsgebiete und kann zur Behandlung mehrerer Krankheiten und Symptome zum Einsatz kommen, auf die wir im weiteren Verlauf des Textes noch näher eingehen werden. 
   Heilerde in der Naturheilkunde 
 Aufgrund der noch unvollständigen Studien über die Wirksamkeit der Heilerde tut sich so mancher Arzt schwer, dieses wertvolle Heilmittel der Natur zur Behandlung von Krankheiten miteinzubeziehen. Dafür ist die Naturheilkunde längst davon überzeugt, dass Heilerde wirkt, und hat im Lauf der Jahre viele Informationen zusammengetragen, auf welche Weise sie Menschen helfen kann. Federführend bei der Erforschung der Heilerde waren der Naturheilkundler Sebastian Kneipp, der als Vater der berühmten Kneipp-Kuren gilt, und seine Kollegen Emanuel Felke und Adolf Just. Für Adolf Just war die Heilerde ohne Zweifel  das beste Heilmittel der Natur . Er begründete aufgrund seiner Überzeugung die  Heilerde-Gesellschaft Luvos , die mit ihrer über 100-jährigen Geschichte das traditionsreichste Unternehmen für die Herstellung von Heilerde ist. Die   originale Luvos Heilerde finden Sie selbstverständlich auch in unserem umfangreichen Apotheken-Sortiment  ! 
   
 Die Heilerde enthält viele wertvolle Mineralien 
 Heilerde ist allerdings nicht gleich Heilerde. Die genaue Zusammensetzung und damit auch die vielfach gelobte Wirkung hängt stark mit der Herkunft der Heilerde zusammen. Für eine Anwendung als alternative Medizin oder zur Pflege der Haut wird die Heilerde zu einem besonders feinen Pulver vermahlen, das häufig in Wasser aufgelöst eingenommen wird. Oft wird Heilerde aber auch äußerlich angewendet, zum Beispiel in Form einer Maske gegen Akne und fettige Haut.  Die Anwendungsgebiete der Heilerde sind somit extrem vielseitig , weshalb es für jeden Einsatzbereich unterschiedliche Rezepte und Empfehlungen zur Anwendung gibt. Obwohl wissenschaftliche Studien die Wirkung der Heilerde bislang nicht zweifelsfrei nachweisen konnten, gibt es eine Vielzahl von Erfahrungsberichten, die der fein gemahlenen, an Mineralien reichen Heilerde ein glänzendes Zeugnis ausstellen und ihre positive Wirkung untermauern. 
   Fazit 
 Heilerde enthält viele wertvollen Mineralien und hat sich in der Praxis vielfach bewährt, obwohl die Wirkung durch wissenschaftliche Studien noch nicht bewiesen werden konnte. Die innerliche Anwendung der Heilerde kann sich wohltuend auf den ganzen Körper auswirken und soll bei verbreiteten Leiden wie Durchfall, Sodbrennen und Magenbeschwerden helfen. Äußerlich wird Heilerde vielfach gegen Hautprobleme wie Akne, Pickel und fettiger Haut sowie bei Bindegewebsschwäche angewendet – und mitunter sogar für die Reinigung der Haare genutzt. Täglich eingenommen kann Heilerde auch zur Senkung des Cholesterinspiegels beitragen. In unserer Online-Apotheke finden Sie eine Übersicht über alle erhältlichen Produkte mit Heilerde. Bestellen Sie Luvos Heilerde in der von Ihnen gewünschten Form für eine äußerliche oder innerliche Anwendung! 
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 Bildquelle: Michaela Rofeld, Iris Muecke, ©PhotoSG - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Teebaumöl: Wirkung und Anwendungsbereiche des natürlichen Antiseptikums </title>
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                   Teebaumöl als Alleskönner? Wobei Teebaumöl wirklich hilft 
 Das aus einer australischen Heilpflanze gewonnene  Teebaumöl  gilt als medizinisches Wundermittel und Alleskönner der Naturheilkunde. Was die Ureinwohner Australiens sich schon lange zu Nutze machen, ist auch in unseren Gefilden zum regelrechten Trend geworden.  Teebaumöl soll antibakterielle, viruzide und fungizide Eigenschaften aufweisen  und bei allerlei Beschwerden Wirkung zeigen – sei es bei Hautleiden, Pilzinfektionen oder Parasitenbefall. Was ist wirklich dran und bei welchen Beschwerden zeigt Teebaumöl eine Wirkung? Wir erklären in diesem Ratgeber, wobei Teebaumöl tatsächlich helfen kann und geben Tipps, wie Sie es am besten anwenden können. 
 
 
   Teebaumöl als Alleskönner? Wobei Teebaumöl wirklich hilft    
   Was ist Teebaumöl?    
   Die Dos and Don‘ts der Anwendung von Teebaumöl    
   Hautleiden mildern und abheilen    
   Pilzinfektionen entgegenwirken: Mit Teebaumöl gegen Fuß- und Nagelpilz    
   Anwendung von Teebaumöl gegen Hämorrhoiden    
   Parasiten und Insekten den Garaus machen    
   Hautschuppungen natürlich behandeln    
   Fazit: Teebaumöl als Ergänzung der Hausapotheke    
 
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    Was ist Teebaumöl? 
 Teebaumöl wird aus Blättern und Rinde des australischen Teebaums, oder auch Melaleuca alternifolia, gewonnen. Mittels Wasserdampfdestillation wird das gelbliche Öl mit dem markanten Duft aus dem Pflanzenmaterial gewonnen. Das ätherische Öl setzt sich aus ca. 100 verschiedenen Inhalts- und Wirkstoffen zusammen. Die wohl wichtigsten Verbindungen sind das Terpinen-4-ol, α-Terpinen, Terpinolen, Terpineol, Pinen und 1,8-Cineol. Diese Pflanzenstoffe besitzen  antimikrobielle, antiseptische sowie entzündungshemmende Eigenschaften  und sind maßgeblich verantwortlich für die gesundheitsfördernde Wirkung des Teebaumöls. 
   Die Dos and Don‘ts der Anwendung von Teebaumöl 
 Bei der Anwendung von Teebaumöl müssen einige wichtige Dinge beachtet werden, um z.B. Hautreizungen oder allergischen Reaktionen vorzubeugen. 
 So empfiehlt es sich, nur reines  Bio-Teebaumöl  aus Australien zu verwenden. Dieses ist von hoher Qualität und enthält keine Fremdstoffe. Zudem zeichnet sich gutes Teebaumöl durch einen mindestens 35-prozentigen Terpinen-4-ol-Gehalt aus; der 1,8-Cineol-Gehalt dagegen darf einen Wert von 5% nicht überschreiten, da er in zu hoher Konzentration zellschädigend wirken kann. Das Teebaumöl sollten Sie unbedingt  licht- und wärmegeschützt lagern , damit sich die Eigenschaften des Öls nicht verändern. Bei körperlicher Anwendung sollte außerdem darauf geachtet werden, dass das Öl nicht zu alt ist – frisches Teebaumöl ist verträglicher. 
 Die Anwendung von Teebaumöl birgt Risiken. Als ätherisches Öl kann es in konzentrierter Form oder  bei empfindlicher Haut zu Hautreizungen  führen oder  allergische Reaktionen  hervorrufen, daher sollte das Öl am besten zu einer verdünnt werden. Vor der Anwendung sollte die Verträglichkeit des Hausmittels an einer kleinen Haustelle getestet werden. Tragen Sie dort einen Tropfen Öl auf und warten Sie mindestens eine halbe Stunde. Treten Irritationen, Rötungen oder andere Überreaktionen auf, wird von der Anwendung von Teebaumöl dringend abgeraten. 
 
  Tipp:  Wegen seines hautreizenden Potenzials empfehlen Experten, das  Teebaumöl nur verdünnt anzuwenden . Das heißt, das Öl sollte mit Alkohol oder einem sogenannten Trägeröl vermischt werden. Trägeröle sind andere reine Pflanzenöle, die eine gute Hautverträglichkeit gewährleisten. Die Konzentration sollte eine 1 %ige Lösung nicht übersteigen. 
 
 Als Trägeröl eignen sich bspw.: 
 
 Jojobaöl 
 Mandelöl 
 Olivenöl 
 Kokosöl 
 Hanföl 
 
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  Hinweis: Zur inneren Anwendung  ist das Öl des Teebaums  nicht geeignet . Auch sehr empfindliche Körperstellen wie Augen und Schleimhäute sollten mit dem Öl nicht in Kontakt kommen. Bei Anwendung über einen längeren Zeitraum können die ätherischen Öle die Haut austrocknen. 
    Hautleiden mildern und abheilen 
 Teebaumöl wird vor allem für seine  reinigenden und hautheilenden Eigenschaften  geschätzt. Ob Pickel, Herpes oder Warzen: Das ätherische Öl des Teebaums kann hier zum helfenden Hausmittel werden. 
 Teebaumöl gegen Pickel und Akne 
 Hin und wieder neigt die Gesichtshaut zu Unreinheiten und Talgüberproduktion – zum Beispiel in der Pubertät, wenn der Körper mit Hormonumstellungen zu kämpfen hat. Oft kommt es dabei zu verstopften Talgdrüsen und sind diese mit dem Bakterium  Propionibacterium acnes  besiedelt, entstehen daraus entzündete Pickel, auch Papeln genannt. Das für die Betroffenen sehr unangenehme Hautleiden wird in seiner schlimmeren Form als Akne bezeichnet.   Akne   ist eine ernstzunehmende und häufig auftretende Hauterkrankung, die nicht nur das Gesicht, sondern auch Schultern, Brust oder Rücken betreffen kann. Da die Entzündung der Haut für viele nicht nur Schmerzen, sondern auch eine Beeinträchtigung ihres Erscheinungsbildes bedeutet, ist schnelle Abhilfe gefragt. 
 Das Öl des Teebaums nun ist im doppelten Sinne prädestiniert dafür, den Pickeln den Garaus zu machen. Denn durch seine  entzündungshemmende Wirkung  steuert es der bestehenden Hautentzündung entgegen und verhindert durch seine  antiseptischen Eigenschaften  zeitgleich die Entstehung neuer Problemstellen durch Bakterien. 
 Um gegen die entzündeten Pusteln vorzugehen, wird das Teebaumöl auf die vorhanden Problemstellen getupft und trocknet fettige Hautpartien aus, was den lästigen Pickeln ihre talghaltige Grundlage entzieht. Bei zu trockener Haut ist jedoch Vorsicht geboten, denn zu trockene Haut kann mit Jucken, Brennen oder Spannungsgefühlen reagieren. Demnach gilt auch bei Pickeln,  das ätherische Öl nur verdünnt  und in Maßen anzuwenden. Zur Beruhigung gereizter oder entzündeter Gesichtshaut können 3 Tropfen des puren Öls mit Heilerde und etwas Wasser vermischt und als  porenreinigende Gesichtsmaske  aufgetragen werden. 
 Teebaumöl eignet sich nicht nur zur Bekämpfung von Pickeln und Pusteln im Gesicht,  einige Tropfen Öl als Badezusatz reinigen und desinfizieren die Hautoberfläche des ganzen Körpers , die Poren können sich öffnen und Aknepickel überall gut abheilen. 
 
  Tipp:  Viele Gesichtspflege-Produkte greifen wegen seiner reinigenden und sanften Wirkkraft auf Inhaltsstoffe des Melaleuca alternifolia zurück. Sei es  Teebaumölseife, Pickelstift oder Reinigungsschaum  –   Naturkosmetikartikel   zur milden Reinigung und sanften Pflege der Gesichtshaut finden Sie in unserem Online-Shop zum günstigen Preis. 
 
 Teebaumöl gegen Herpes 
 Eine unangenehme und  hochansteckende Hauterkrankung  stellt der  Herpes  dar. Er wird durch sogenannte Herpes-simplex-Viren verursacht und zeichnet sich durch Entstehung von kleinen Bläschen aus. Man unterscheidet zwischen  Lippenherpes , bei dem sich juckende, brennende oder nässende Entzündungen an Mund und Lippen bilden, und  Genitalherpes , bei dem diese Symptome an Geschlechtsteilen oder After auftreten. Das unerträgliche Jucken verleitet die Betroffenen zum Kratzen, was aber kontraproduktiv ist: Durch Kratzen verbreitet das Virus sich nur ungehindert auf andere Körperstellen oder gar andere Personen. Bei einer Herpeserkrankung ist daher geboten, schnell Maßnahmen zum Abheilen und Abtrocknen der Bläschen zu ergreifen. Während bei Genitalherpes ein Arztbesuch zwingend geboten ist, um schnellstmöglich zuverlässig wirkende Medikamente verordnet zu bekommen, reicht bei   Lippenherpes   meist eine eigenverantwortliche Behandlung aus. 
 Neben schulmedizinischen Wirkstoffen wie Aciclovir oder Hydrocortison kommen auch in der Natur hilfreiche Mittel gegen Herpes vor. Dass  Teebaumöl antivirale Eigenschaften aufweist , die auch bei den Herpes-simplex-Viren anschlagen, ist durch Studien nachgewiesen. Jedoch entfaltet das Öl seine beste Wirkung, wenn es noch vor Ausbruch der Symptome angewendet wird. Tupft man das verdünnte ätherische Öl bei  den ersten Anzeichen  von Brennen und Jucken auf das sich bildende Bläschen, tötet das die Viren ab und verhindert weiteres Virenwachstum. Das Öl kann mehrmals täglich aufgetragen werden – am besten mit einem Wattestäbchen, sodass Sie nicht mit der infektiösen Hautstelle in Berührung kommen. Wer empfindliche oder trockene Lippen hat, sollte das Teebaumöl mit einem Trägeröl wie Jojoba- oder Mandelöl mischen, damit die Haut nicht austrocknet. 
 Als  Wasch- und Badezusatz  angewandt, desinfiziert Teebaumöl von Herpes betroffene Körperstellen und wirkt weiterer Ausbreitung entgegen. 
 Teebaumöl gegen Dellwarzen 
  Dellwarzen  sind stecknadelkopfgroße Hautwucherungen, die oftmals in Gruppen an Händen, Armbeugen, Kniekehlen oder am Oberkörper auftreten. Charakteristisch für diese Warze ist ihre eingedellte Oberfläche. Dellwarzen treten häufig bei Kindern auf, aber auch Erwachsene können betroffen sein. Ausgelöst werden Dellwarzen durch ein  Pockenvirus , das in geschädigte oder sehr trockene Hautstellen eindringt und sich dort in der oberen Hautschicht vermehrt. Diese Vermehrung führt zu einer Vergrößerung der Hautzellen, die Dellwarze entsteht. Dellwarzen sind  hochansteckend ; häufig erfolgt Ansteckung nicht nur  durch direkten Hautkontakt  mit einem Betroffenen, sondern die Warze verbreitet sich auch durch  Schmierinfektion  oder gemeinsam benutzte Gegenstände. 
 
  Vorsicht:  Wenn Sie von einer Dellwarze befallen sind, kratzen oder drücken sie die Warze nicht auf, dies vergrößert die Ansteckungsgefahr! Ein Hautarzt kann die Warze fachgerecht entfernen. 
 
 Wenn die Dellwarze frisch ist, und diese erst einmal in Eigenregie behandeln werden soll, ist Teebaumöl ein beliebtes Mittel der Wahl. Durch die  antimikrobiellen Eigenschaften  der enthaltenen Terpene wird die Warze mit dem Öl bekämpft und abgetötet. Es muss  ein- bis dreimal täglich mit einem Wattestäbchen auf die Dellwarze appliziert  werden. Problematisch dabei ist, dass Warzen in der Regel etwas Zeit benötigen, um zu verschwinden – daher kann es gut einige Wochen dauern, bis ein Erfolg in Aussicht ist. Das ätherische Teebaumöl muss indessen regelmäßig aufgetupft werden, und das erhöht das Risiko, eine Unverträglichkeit zu entwickeln – Hautirritationen oder Kontaktekzeme drohen. 
 Es bietet sich folglich an, das Öl zu verdünnen, indem es mit Trägeröl gemischt wird. Eine mögliche Rezeptur wäre, 5 Tropfen Teebaumöl mit 5 Tropfen antiviralem Lavendelöl und 50 ml Schwarzkümmelöl zu vermengen und dieses Gemisch direkt auf die Dellwarze aufzutragen. 
 Teebaumöl gegen Feigwarzen 
 Auch bei Feigwarzen handelt es sich um durch Viren ausgelöste Hautveränderungen. Die Feigwarze wird auch als  Genitalwarze  bezeichnet, denn sie  tritt zumeist im Genital- oder Analbereich  auf und überträgt sich häufig durch Geschlechtsverkehr. Die Knötchen können mehrere Zentimeter groß werden und haben meist eine weiße oder rötliche Färbung. Obwohl Feigwarzen gutartige Wucherungen sind, können sie sich unbehandelt zu regelrechten Geschwüren auswachsen, daher ist eine Behandlung unbedingt erforderlich – auch, um die Geschlechtskrankheit nicht weiter zu verbreiten. Normalerweise verursachen Feigwarzen keine Beschwerden, es kann aber zu wie Symptomen Brennen, Juckreiz und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr kommen, was das Sexualleben empfindlich beeinträchtigen kann. 
 Hinweis: Bei einer Geschlechtskrankheit sollte umgehend ein Facharzt zu Rate gezogen werden, um eine sichere Diagnose stellen zu können. Eine schulmedikamentöse Behandlung bzw. fachgerechte Entfernung der Genitalwarzen ist unbedingt empfohlen, um eine erfolgreiche Therapie zu gewährleisten. 
 Wer zusätzlich auf alternative Naturprodukte zurückgreifen möchte, kann zusätzlich  ein- bis zweimal täglich das antiviral wirkende Teebaumöl auf die Feigwarzen auftragen . Hier empfiehlt sich eine sanfte Rezeptur aus 5 Tropfen Teebaumöl, etwas Sanddornöl und 50 ml Schwarzkümmelöl. 
 Ein Sitzdampfbad soll ebenfalls helfen, dass die Feigwarzen schneller abheilen. Dafür werden 3 Tropfen des Teebaumöles auf je einen Liter heißes Wasser gegeben und in eine Sitzwanne gefüllt. Über das Dampfbad setzt man sich ca. 15 Minuten. 
   Pilzinfektionen entgegenwirken: Mit Teebaumöl gegen Fuß- und Nagelpilz 
 Viele Menschen machen im Laufe ihres Lebens Erfahrung mit  Haut- und Nagelpilzen , denn Pilze sind sehr ansteckend und können sich hartnäckig halten. Eine Infektion mit Fußpilz zeichnet sich durch gerötete, geschuppte und unangenehm juckende Hautstellen, die meist zwischen den Zehen liegen, aus. Es kann auch zu kleinen Hauteinrissen kommen, was Schmerzen mit sich bringt. Ob ein Nagel von einem Pilz befallen ist, erkennt man an der Nagelstruktur: ein infizierter Nagel ist matt, brüchig, gelblich verfärbt und weist deutliche Schädigungsspuren auf. Eine Nagepilzinfektion kann lange andauern und fordert dem Betroffenen viel Geduld ab, denn ein gesunder Nagel muss erst nachwachsen. 
 Um die Gesundheit der Füße und Nägel wiederherzustellen und ein  weiteres Ausbreiten eines Fuß- oder Nagelpilzes  zu  verhindern , muss schnell gehandelt werden.  Bei Fußpilz  reicht zumeist eine  äußerliche Behandlung  der betroffenen Hautstellen aus. Auch bei Nagelpilzbefall kann der Nagel von außen kuriert werden, dennoch sollte hier ein Arzt konsultiert werden, der die richtige Behandlung einschätzen und im Bedarfsfall eine innere Therapie durch Tabletten anordnen kann. 
 Da  Teebaumöl eine fungizide Wirkung  attestiert wird, ist es in einigen Anti-Fußpilz- bzw. Nagelpilz-Präparaten als natürlicher Bestandteil zu finden. Bei  purem Teebaumöl  jedoch ist die  Wirksamkeit noch nicht ausreichend erforscht , deshalb gewährleisten nur geprüfte Medikamente aus der Apotheke einen sicheren Gesundheitseffekt. Dennoch kann das ätherische Öl  zur Unterstützung der Fuß- und Nagelpilztherapie  herangezogen werden. Die Symptome des Pilzes, wie Jucken und Schuppungen, können durch Auftragen des Öles auf die pilzbefallenen Hautstellen gelindert und abgeschwächt werden. Dazu vermischen Sie einen Milliliter Teebaumöl mit 100 ml Wasser und tränken eine Mullbinde mit dem Gemisch. Diese kann anschließend als Kompresse auf die Haut gelegt oder um den infizierten Nagel gewickelt werden. Um den lästigen Pilzinfektionen vorzubeugen, kann vor einem Sauna- oder Schwimmbadbesuch ein Fußbad mit einigen Tropfen desinfizierendem Teebaumöl angewandt werden. Die Behandlung mit Teebaumöl dient in beiden Fällen lediglich als unterstützendes Mittel zu einer Therapie. Sollten Sie von   Fuß  - oder   Nagelpilz   betroffen sein, finden Sie entsprechende Produkte zur Behandlung dieser Leiden in unserer Online-Apotheke. 
   Anwendung von Teebaumöl gegen Hämorrhoiden 
 Ein Hämorrhoidalleiden ist eine verbreitete meist ungefährliche Krankheit, doch ist sie vielen peinlich und daher sehr unangenehm. Hämorrhoiden sind vergrößerte, mit Blut gefüllte Schleimhautbläschen, die sich im Rektum ausbilden. Sie können beim Toilettengang durch Brennen, Jucken oder gar Bluten auffallen. Hämorrhoiden bilden sich meist bei Erwachsenen; im Alter steigt das Risiko, an ihnen zu erkranken und auch in der Schwangerschaft besteht erhöhte Hämorrhoidengefahr. Durch   Salben oder Zäpfchen   ist das Leiden leicht zu behandeln. 
 Um die Symptome abzuschwächen, kann  Teebaumöl zur Unterstützung  herangezogen werden. Es gibt auch hier keine gesicherten Studien, die die Wirkkraft des Öls auf Hämorrhoiden beweisen, doch existieren viele positive Berichte über eine erfolgreiche Anwendung gegen die Symptome. Die  desinfizierende Wirkung  des Hausmittels  verhindert das Verbreiten von Bakterien und eliminiert bestehende Keime , was sehr hilfreich ist, wenn durch Schmerzen und Brennen das Sauberhalten des Analbereichs schwerfällt. Die vergrößerten Blutbläschen können sich bei Anwendung mit dem Öl zurückbilden, Entzündungen heilen sanft ab. 
 Um die optimale Wirksamkeit zu erzielen, sollte das Öl  stark verdünnt  auf das empfindliche Rektum aufgetragen werden. So werden  Sitzbäder mit etwas Teebaumöl und Kamillenextrakt  empfohlen, in welche man sich ein- bis zweimal täglich für 10 Minuten hineinsetzen sollte. Zum  hygienischen Abwischen  nach dem Toilettengang kann ein Tropfen des desinfizierenden Öls auf ein mit Wasser getränktes Tuch gegeben werden. Um das Teebaumöl länger einwirken zu lassen kann eine in Öl und Wasser getränkte  Kompresse  auf die Hämorrhoiden gelegt werden. 
   Parasiten und Insekten den Garaus machen 
 Der Alleskönner Teebaumöl kann auch im Kampf gegen lästige Insekten und Parasiten zum Einsatz kommen. Von blutsaugenden bis zu allergieauslösenden Plagegeistern – das Öl zeigt Wirkkraft gegen allerlei Getier und gegen Hautbeschwerden, die von diesen verursacht werden. 
 Teebaumöl gegen Läuse 
 Kopfläuse sind ein Übel, dem wohl jeder schon einmal begegnet sein dürfte. Die kleinen Plagegeister verbreiten sich vor allem unter Kindern sehr schnell. Ist ein Familienmitglied von Läusen betroffen, droht jedem in unmittelbarer Umgebung, ebenfalls zum Wirt für die blutsaugenden Parasiten zu werden. Daher ist bei einem Kopflausbefall Eile geboten, die lästigen Tierchen loszuwerden. Doch um die Parasiten von der Kopfhaut zu verbannen, muss nicht immer direkt ein   Läusemittel   her. Die Natur kennt  sanftere Alternativen , wie zum Beispiel das Teebaumöl. Allerdings ist zu beachten, dass bei Naturprodukten wie dem Teebaumöl keine Wirksamkeit garantiert werden kann. 
 Um ein  Mittel gegen Kopfläuse  herzustellen, mischen Sie zwei Tropfen Teebaumöl mit einigen Tropfen besonders hautschonendem Trägeröl (zum Beispiel Kokos-, Jojoba- oder Olivenöl). Diese Mischung massieren Sie anschließend gründlich in die Kopfhaut ein und lassen es eine halbe bis ganze Stunde einwirken, bevor Sie es mit warmem Wasser wieder auswaschen. Um die Kopfhaut noch schonender zu behandeln, können Sie das Teebaumöl auch in mildes Haarshampoo mischen. In eine Portion Shampoo sollten zwei bis drei Tropfen Teebaumöl zugegeben werden. 
 Den markanten Duft des ätherischen Öls können Läuse nicht ausstehen, daher werden sie durch die Anwendung mit Teebaumöl entweder erstickt oder verlassen die Kopfhaut. Allerdings müssen zusätzlich zu der Behandlung mit Teebaumöl auch die Eier, die sogenannten Nissen zuverlässig entfernt werden, um das Schlüpfen weiterer Parasiten zu verhindern. Daher sollten Sie sich in der Apotheke einen  Nissenkamm  besorgen, mit dem Sie nach der Haarwaschung das Haar gründlich durchkämmen. 
 Die Anwendung mit dem Teebaumöl muss  mehrmals wiederholt  werden. Um sicherzugehen, dass alle Läuse beseitigt werden, sollte die  Haarwaschung mit Teebaumöl vier Mal in zwei Wochen  stattfinden. 
 Teebaumöl gegen Flöhe 
 Auch Flöhe sind kleine blutsaugende Parasiten, die sich gerne in menschliche Behausungen einschleichen. Flöhe suchen sich  sowohl Haustiere als auch Menschen als bevorzugte Wirte  aus. Wenn man von einem solchen Plagegeist heimgesucht wird, treten  Flohbisse in Form von geröteten Quaddeln und Hautschwellungen  auf. Diese verursachen heftigen Juckreiz und oftmals liegen mehrere Bissstellen eng beieinander. Wenn fellige Haustiere sich häufig und an verschiedenen Stellen kratzen, spricht das für einen Flohbefall des Tieres. 
 Sollten Sie von einem Floh gebissen worden sein, kann  Teebaumöl Linderung gegen die juckenden, geröteten Schwellungen  der Bissstellen verschaffen. Tupfen Sie dafür mit Wasser verdünntes Teebaumöl auf die Quaddeln. Das Teebaumöl sorgt für Abklingen der Schwellung durch seine entzündungshemmende Wirkung und wird den Juckreiz lindern. 
 
  Hinweis:  Ihr  flohbefallenes Haustier  sollten Sie dagegen  auf keinen Fall mit Teebaumöl behandeln , da die Verträglichkeit beim Tier nicht gewährleistet werden kann; für manche Tierarten wirkt das Öl sogar  gesundheitsschädlich . Sollte Ihr pelziger Liebling daher an Flöhen leiden, greifen Sie lieber zu einem bewährten   Mittel aus der Apotheke  . Verschiedene Produkte zur Behandlung gegen Flöhe für Ihr Tier finden Sie in unserem Online-Shop. 
 
 Um den Wohnbereich von den lästigen Parasiten zu befreien, kann Teebaumöl nützlich sein. Um die Insekten, die den Geruch des Öls nicht ausstehen können, zu vertreiben, füllen Sie eine Sprühflasche mit Wasser und versetzen dies mit 30 ml Teebaumöl. Dieses Gemisch sprühen Sie auf alle Polstermöbel, wie Bett, Sofa oder Sessel, denn dort verstecken die Flöhe sich besonders gern. Diese Anwendung ist allerdings recht aufwendig, da alle Ecken und Ritzen erreicht werden müssen, und der  Erfolg ist nicht garantiert , zudem kann Teebaumöl auf Textilien Flecken hinterlassen. Die verlässlichste Methode, Flöhe aus der Wohnung zu vertreiben, bleibt daher der Kammerjäger. 
 Teebaumöl gegen Milben 
 Milben sind mikroskopisch kleine Spinnentiere, die in jedem Haushalt unvermeidlich vorkommen, jedoch unsichtbar bleiben. Häufig löst der Kot der kleinen Tierchen Allergien aus, weshalb sie nicht unbeachtet bleiben sollten. Das wohl wirksamste Mittel gegen Milben ist das  regelmäßige gründliche Staubsaugen und Putzen der Wohnräume , denn sie ernähren sich von Staub. 
 Doch auch bei Hausstaubmilben können Sie mit einem Teebaum-Wasser-Gemisch gute Erfolge erzielen. Denn Teebaumöl ist in der Lage, durch seine  desinfizierende Wirkung Milben deutlich zu reduzieren und vorzubeugen . Es gilt die gleiche Rezeptur wie bei den Flöhen, doch um Milben loszuwerden, sollten nicht nur Polstermöbel, sondern auch Teppiche, Vorhänge und Matratzen ordentlich mit der Sprühflasche behandelt werden. Wischen Sie die Böden nebelfeucht mit einigen Spritzern Teebaumöl im Wischwasser. Hausstauballergiker sollten diesen Vorgang mindestens einmal in der Woche wiederholen. 
 Teebaumöl gegen Mücken 
 Wie schön könnten laue Sommerabende sein, wären da nicht die lästigen Mücken. Hat sie einmal zugestochen, bilden sich  juckende und geschwollene Rötungen  rund um die Einstichstelle. Das liegt an dem Speichel, den das Insekt während des Stiches in die Haut spritzt, um das Menschenblut besser saugen zu können, denn er enthält Proteine, die Abwehrzellen im Körper aktivieren und die lästigen Entzündungen rund um den Einstich verursachen. 
 Um den  Juckreiz  zu  mindern , ist das Öl des Teebaums hilfreich. Um einen Mückenstich zu  desinfizieren , die  Schwellung zu reduzieren  und den  Heilungsprozess der Haut zu fördern , können Sie Teebaumöl mit einem hautfreundlichen Trägeröl mischen und mit einem Wattepad mehrfach auf die betroffene Stelle auftragen. Die Terpineole im Teebaumöl entfalten ihre antiseptische Wirkkraft. 
 Aus Teebaumöl kann auch  zur Vorbeugung weiterer Mückenattacken  ein Abwehrspray hergestellt werden. Dafür 15 Tropfen des ätherischen Öles mit 100ml Wasser und einem Teelöffel Salz in einer Sprühflasche mischen und das so hergestellte Spray auf Haut oder Kleidung sprühen. Wie so viele andere Insekten hasst auch die Mücke den Geruch von Teebaumöl. Zur weiteren Abschreckung der Blutsauger ist daher auch sinnvoll, in Wohnräumen ein Schälchen mit purem Teebaumöl aufzustellen. 
 Teebaumöl gegen Krätze 
 Die unangenehme Hautkrankheit   Krätze   (auch Skabies) wird durch die Krätzmilbe verursacht. Diese überträgt sich von einem Menschen auf den anderen, oftmals erfolgt die Ansteckung aber auch durch befallene Textilien (Kleidung, Bettwäsche etc.). Die Krätzmilbe versteckt sich gerne in Körperfalten und gräbt unter der Haut Gänge, um dort ihre Eier abzulegen. Von der Krätze Betroffene leiden an  nächtlichem Juckreiz der Haut, Ausschlägen und Papeln , denn der Milbenkot unter der Haut ruft häufig allergische Reaktionen hervor. Aufgekratzte Hautstellen können sich zudem infizieren und Entzündungen entstehen. 
  Hinweis:  Die Krätze ist eine  hochansteckende Hautkrankheit , bei der in öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten oder Altenheimen eine  Meldepflicht  besteht. Bei Verdacht auf Krätze muss deshalb umgehend ein Arzt konsultiert werden. Eine  Selbstbehandlung reicht nicht aus , die Krätze muss mit erprobten Medikamenten behandelt werden! 
 Doch  begleitend zur medikamentösen Therapie  können zu Hause Maßnahmen ergriffen werden, die den Heilungsprozess unterstützen. Neben grundlegenden Hygienemaßnahmen wie dem Waschen aller Textilien im Haushalt, um Milben zu beseitigen, kann Teebaumöl zur Linderung der Symptome eingesetzt werden. 
 Das Einreiben der Haut mit 5-prozentigem Teebaumöl soll Krätzmilben abtöten – doch gesicherte Beweise gibt es dafür nicht. Zudem kann das Auftragen des puren Öls zu Brennen auf offenen Hautstellen führen. Daher wird empfohlen, das Teebaumöl in einem Verhältnis 1:1 mit Olivenöl zu mischen. Dann kann das ätherische Öl den  Juckreiz mindern, die aufgekratzten Hautstellen desinfizieren und der Entstehung von Entzündungen  durch seine antiseptische Wirkung  vorbeugen . Auch Hautcremes mit Teebaum als Inhaltsstoff sollen die Regenerierung der Haut fördern. Ein Vollbad mit einem Schuss Öl im Badewasser sorgt dafür, dass alle Körperstellen mit dem heilenden Naturprodukt in Kontakt kommen können. 
   Hautschuppungen natürlich behandeln 
 Sei es am Kopf oder am Körper: wenn die Haut sich schuppt, ist ihre Schutzbarriere gestört und es juckt und zwickt uns. Teebaumöl kann auch hier helfen, dem lästigen Jucken vorzubeugen und die Haut zu beruhigen. 
 Teebaumöl gegen Schuppen 
 Entwickelt Ihre Kopfhaut Schuppen, kann das zwei Ursachen haben.  Fettige Schuppen  entstehen, wenn die Kopfhaut zu viel Talg produziert.  Trockene Schuppen  dagegen werden begünstigt, wenn die Kopfhaut zu wenig Feuchtigkeit gespeichert hat. 
 Teebaumöl wird nachgesagt, dass es  beruhigend auf die Kopfhaut wirkt  und das Hautbild dauerhaft verbessern kann. Zwar gibt es keine stichfesten Beweise, doch die Wirksamkeit des Teebaums auf Schuppenbildung ist vielfach beschrieben worden. Das Öl des  Melaleuca alternifolia  packt das Schuppenproblem bei der (Haar-)Wurzel: es soll  die Durchblutung der Kopfhaut anregen, Haarwurzeln stimulieren und verstopfte Poren der Kopfhaut von Talg reinigen , sodass die Kopfhautflora ins Gleichgewicht kommt und der Schuppenbildung vorgebeugt wird. 
 Nicht von ungefähr gibt es in der Apotheke spezielle  Teebaumöl-Shampoos , die die Schuppen verschwinden lassen. Solch ein Antischuppen-Shampoo kann auch leicht selbst hergestellt werden, indem 5 Tropfen pures Teebaumöl in ein mildes Shampoo gegeben werden. Gegen trockene, juckende Kopfhaut soll eine Haarkur aus 50 ml Jojobaöl, 15 Tropfen Kokosöl sowie 10 Tropfen Teebaumöl helfen. Oft wird das Einmassieren von mit Kokosöl verdünntem Teebaumöl in die Kopfhaut als revitalisierend und feuchtigkeitsspendend gelobt. Die Mischung sollte nach dem Einmassieren 10 Minuten einwirken, bevor sie mit einem sanften Shampoo ausgespült wird. 
 Teebaumöl gegen Schuppenflechte 
 Die  Schuppenflechte , oder auch Psoriasis, ist eine chronisch-entzündliche Hautkrankheit, die durch eine Überreaktion des Immunsystems verursacht wird. Schuppenflechte entsteht durch unkontrolliertes Wachstum der Zellen der obersten Hautschicht; die betroffenen Epidermisstellen erneuern sich alle drei bis vier Tage – bei gesunder Haut dauert diese Erneuerung einen Monat. Besonders betroffen von einer Schuppenflechte sind meist Ellenbogen, Kniegelenke oder Hände. Die Krankheit ist  nicht ansteckend , doch bekommen kann sie jeder. Da Schuppenflechte nicht heilbar ist, gilt es, die in Schüben ausbrechenden  Symptome, wie stark gerötete, juckende Hautstellen, Entzündungen sowie Bildung weiß-silbriger Schuppen , zu lindern. 
 In Abstimmung mit einem Arzt muss bei Schuppenflechten eine arzneiliche Therapie, zumeist in Form von Salben oder Lotionen, erfolgen. Teebaumöl kann  therapiebegleitend zur Pflege der Hautstellen  eingesetzt werden, viele Betroffene schwören auf die Wirksamkeit des Naturproduktes. Um besonders schuppige, raue Hautareale einzuweichen und den lokalen  Juckreiz  zu  beruhigen , kann das Öl – mit pflanzlichem Trägeröl verdünnt – direkt auf kleine Stellen aufgetragen werden. Ein Vollbad mit zugegebenem Teebaumöl tut auch im Falle der Schuppenflechte gut,  desinfiziert  den ganzen Körper und mindert durch die  antiseptische Wirkkraft  mögliche Entzündungen. Wenn es nicht gleich ein Ganzkörperbad sein soll, hilft ein  feuchter Umschlag  auf betroffenen Hautstellen, das Öl nachhaltiger einwirken zu lassen. Dafür wird ein Tuch mit warmem Wasser und etwas Teebaumöl getränkt, ausgewrungen und aufgelegt. Entsteht eine Schuppenflechte auf der Kopfhaut, gelten die gleichen Maßnahmen, die auch bei Schuppen getroffen werden können. 
    Fazit: Teebaumöl als Ergänzung der Hausapotheke 
 Teebaumöl beweist eine medizinische Vielfältigkeit wie kaum ein anderes Naturprodukt. Es kann für vielerlei Beschwerden und Leiden eingesetzt werden und schreckt auch Insekten ab. Allerdings ist ein Naturheilmittel kein Ersatz für eine geschulte ärztliche Untersuchung und auch Teebaumöl ist kein  geprüftes Medikament . Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte demnach bei hartnäckigen oder ansteckenden Erkrankungen einen Arztbesuch der Selbstmedikation vorziehen. Doch als  therapiebegleitendes Hausmittel  ist Teebaumöl sehr beliebt und entfaltet seine mannigfache Wirkkraft. Deswegen sollte das natürliche Antiseptikum in keiner Hausapotheke fehlen. 
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 Bildquelle: ronstik 
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                            <updated>2021-02-09T08:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Heilkräuter und ihre Wirkung auf die Gesundheit</title>
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                 Heilkräuter: natürlich gesund bleiben 
 Das Wissen um die Kraft der Heilkräuter ist viele tausend Jahre alt. Selbst im Gepäck des legendären „Ötzi“ fanden die Forscher einen Beutel mit Heilkräutern. Ob Ägypter, Griechen oder Römer, ob Araber, Inder oder Chinesen – sie alle wussten um die Wirkung vieler Kräuter. Die großen Heiler des Altertums und des Mittelalters, wie Hippokrates oder Galen, Hildegard von Bingen oder Paracelsus – sie alle kannten die besten Heilkräuter und ihre Wirkung. 
 Heilpflanzen und Kräuter sind wieder stark im Kommen. Die Medizin holt sich immer mehr und öfter Hilfe aus der Natur. Kräuter unterstützen Therapien, Heilpflanzen finden in der Vorbeugung Verwendung. Da Heilkräuter in vielen Fällen auch Küchenkräuter sind, mit denen wir kochen und würzen, helfen diese Pflanzen über die richtige Ernährung dem Körper Krankheiten vorzubeugen oder sie zu lindern. Das richtige Essen, die gezielte Nutzung von Heilpflanzen unterstützt unseren Körper, mit den täglichen Bedrohungen unserer Gesundheit besser fertig zu werden. Heilpflanzen können zwar nicht jede Medizin ersetzen, wir werden immer Medikamente brauchen - aber mit dem richtigen Einsatz von Kräutern können wir  Therapien unterstützen.  
 Diese Vitalstoffe verleihen den Heilpflanzen ihre Wirkung 
 Pfarrer Sebastian Kneipp, der außer auf Gott nur den Kräutern vertraute, schrieb dazu:   „Bleibt den Heilkräutern treu! Bekennt Euch zu ihnen! Sie können niemals schaden, sondern immer nur nützen!&quot;  &amp;nbsp;Ohne Heilpflanzen könnte die Pharmazie nicht existieren, weil diese den wichtigsten Rohstoff für viele Medikamente liefern. Eine Heilpflanze hat niemals nur einen einzigen Wirkstoff, es sind immer mehrere. Bei der Anwendung kommt es zwar meistens auf den Hauptwirkstoff an, aber oftmals werden die Komponenten mehrerer verschiedener Kräuter aufeinander abgestimmt. Das ist die große Kunst der Kräuterheilkunde: Denn es hat ja keinen Zweck, zwei Kräuter zu mischen, die beide den gleichen Hauptwirkstoff enthalten. 
 Kräuter enthalten meist mehrere, für die Gesundheit wichtige Inhaltsstoffe. Hier die wichtigsten: 
 
 Dickflüssige Schleime, die durch Lösen, Ausziehen oder Ausschütten in kaltem oder heißem Wasser gewonnen werden. 
 Großen Einfluss auf die Gesundheit haben  ätherische Öle . Die sind immer fetthaltig, die Wirkstoffe sind an die pflanzlichen Fette gebunden. 
 Die Pflanzen enthalten Seifenstoffe, die mit Wasser einen Schaum bilden. 
 Die mineralische Kieselsäure, die im Wasser nicht gelöst werden kann. 
 Von sehr großer Wichtigkeit für die Gesundheit sind Pflanzenfarbstoffe, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Alkaloide, Glykoside, abführende und blutstillende Wirkstoffe und die Salizylsäure (Grundstoff des Aspirins). Diese Wirkstoffe finden sich bei einer Heilpflanze entweder in der Blüte, der Wurzel, im Stängel oder im Blatt. 
 
  Wenn man also Kräuter verwendet, muss man bei der Anwendung wissen, in welchem Teil der Heilpflanze die Wirkstoffe sitzen. 
 Heimische Heilkräuter und ihre Wirkung 
 Es ist immer schwer, unter der Vielfalt der bei uns wachsenden und bekannten Heilpflanzen die besten herauszusuchen. Aber wir können Ihnen die zehn bekanntesten, meist eingesetzten und sehr wirkungsvollen nennen. Wenn Sie Ihre Ernährung mit diesen Pflanzen anreichern, dann können Sie einigen Beschwerden vorbeugen. Und Sie führen Ihrem Essen reine Natur zu. Natur, die gesund macht. 
 Hier nun die Liste der Heilkräuter: 
 
  Der Flohsamen   Im   Flohsamen   befinden sich lösliche Ballaststoffe, die viel Wasser aufnehmen können. Dieses Quellvermögen macht ihn zu einem erprobten Mittel gegen Darmträgheit und Verstopfung. Der Darminhalt wird stark vergrößert, das löst einen Dehnreiz aus und dieser verursacht dann die Darmentleerung. Er reinigt den Darm, weil er Schlacken und Kotreste von den Darmwänden fegt. Je feiner der Flohsamen pulverisiert ist, desto stärker ist seine Wirkung. Wenn Sie Flohsamen verwenden, dann müssen Sie mindestens zweieinhalb Liter Wasser am Tag trinken, sonst bekommen Sie eine   Verstopfung  . Die Flohsamenschalen haben auch einen großen Anteil an gesunden Schleimstoffen, die sind hilfreich bei Magengeschwüren und Hämorrhoiden. Sie schützen die Magen- und Darmschleimhäute. Ideal fürs Müsli am Morgen.   
  Der Löwenzahn   Den gibt es überall und völlig kostenlos in der Natur. Löwenzahn ist ein Alleskönner. Er schmeckt leicht bitter und hat diese Vitalstoffe: Carotinoide, Gerbstoffe, Flavonoide, Vitamine, Mineralstoffe und in den Wurzeln Inulin. Als Heilkraut wird er in diesen Formen verwendet: Tee, Löwenzahnextrakt, Löwenzahnfrischpflanzensaft oder Löwenzahnblattpulver. Er wirkt harntreibend, lindert Völlegefühl, Blähungen und Verdauungsprobleme.  Er regt die Gallensaftsekretion an und kann Gallensteinen vorbeugen. Die Inhaltsstoffe des Löwenzahnes regen die Durchblutung an, das fördert den Abtransport von Stoffwechsel-Schlacken, die sich im Bindegewebe abgelagert haben und Rheuma und Gicht auslösen können.  Er hat unglaublich viele Inhaltsstoffe. So enthält er unter anderem wichtige Mineralien und Spurenelemente wie Kieselsäure und das lebenswichtige Eisen.   
  Die Brennnessel    Brennnesseln  sind fast überall zu finden. Sie wächst sogar am Bahndamm und gilt als Unkraut. Das ist ungerecht, denn diese stachelige Pflanze ist sehr gesund und hilft gegen viele Beschwerden. Sie hat unglaublich viele heilende Inhaltsstoffe. Hier die wichtigsten:
 
 Mineralien und Spurenelemente wie Kieselsäure und Eisen. 
 Ihre Phytosterole können den Cholesterinspiegel senken und ihre Bitterstoffe regen die Bildung von Gallensaft an. 
 Cholin und Azetylcholin sind wichtige Botenstoffe für die Übertragung von Nervenimpulsen. 
 Organische Säuren wie Kaffeesäure und Kaffeoyläpfelsäure sowie Panthotensäure, die den Stoffwechsel aktivieren. 
 Serotonin setzt Glückshormone frei, hebt die Stimmung und verjagt Depressionen. 
 Vitamine wie C, B2 und K1 (das reguliert die Blutgerinnung.) 
 Eine Kur mit Brennnesseltee im Frühjahr reinigt das Blut. 
 
 Generell ist die Brennnessel unterstützend hilfreich bei Rheumatismus der Gelenke und Muskeln, bei einer Blut- und Nierenreinigung, bei Eisenmangel, während der Stillzeit, bei Ekzemen, bei allergischen und juckenden Hautproblemen. Wenn Sie Brennnesselkraut verwenden, dann sollten Sie am Tag mindestens 2,5 Liter Wasser trinken.   
  Birkenblätter   Ein wunderschöner Baum, der für Ihre Gesundheit von großem Nutzen ist. In der Naturheilkunde werden die Heilkräfte der  Birkenblätter  als Tee, Dragees, Tabletten oder als Frischpflanzensaft angewendet. Hilfreich sind Birkenblätter: 
 
 Im Rahmen einer Frühjahrskur zur Blutreinigung. 
 Wenn Sie eine Therapie zur Behebung von rheumatischen Beschwerden machen, können Sie diese unterstützen. 
 Bei bestehendem Nierengries. 
 Bei der Durchspülung Ihrer Harnwege, wenn Sie an einer bakteriellen und entzündlichen Erkrankung leiden, die Ihnen Schmerzen beim Wasserlassen bereitet.   
 
  Die Blätter der Artischocke   Gekocht, mit einem feinen Sößchen, sind sie ein Hochgenuss. Als Artischockenextrakt aus den Artischockenblättern sind sie ein Labsal für unsere geplagte Leber. Die Blätter sind reich an Bitterstoffen wie Cynarin, Vitaminen, Flavonoiden und Mineralstoffen. Die  Artischockenblätter  helfen Menschen mit diesen Problemen bei der Gesundheit:
 
 Wenn Sie gerne fett essen und Innereien bevorzugen, dann sollten Sie unbedingt auf   Artischockenextrakt oder -frischsaft aus der Apotheke  &amp;nbsp;zurückgreifen. Denn die Bitterstoffe der Artischocke regen den Gallenfluss an – das ist  wichtig für die Fettverdauung.  
 Das gilt auch für die Bauchspeicheldrüse. In beiden Fällen wird die Leber geschützt und entlastet und ihre Regeneration unterstützt. 
 Die Inhaltsstoffe der Artischocke haben diese Wirkung auf die Gesundheit des Menschen: Sie wirken unterstützend blutfett- und cholesterinsenkend, haben ein entzündungshemmendes Potenzial, sind krampflösend und bekämpfen freie Radikale. Damit unterstützen sie das Immunsystem.   
 
 
  Die Mariendistel   Die Mariendistel ist für den Normalbürger ein lästiges, stacheliges Gewächs, das wild an den Wegrändern wächst, bevorzugt in warmen Regionen. Aber: Ihre Inhaltsstoffe machen die  Mariendistel  zum besten Freund unserer sehr oft überstrapazierten Leber. Die Samen der Mariendistel enthalten Silymarin:
 
 Die Samen der Mariendisteln werden schon seit Jahrhunderten traditionell zur   Stärkung der Leber   angewendet. 
 Eines der häufigsten Probleme ist die Leberverfettung (zu viel Alkohol, zu viele tierische Fette). Da kann Mariendistel unterstützend helfen, einer Fettleber vorzubeugen.   
 
 
  Der Beifuß   Viele kennen dieses unscheinbare Kraut als Küchengewürz. Er wächst bei uns auch wild an Wegrändern und auf Brachflächen. Besonders beliebt ist er als Zutat zur Weihnachtsgans, die macht er bekömmlich und wohlschmeckend. Aber vor allem ist  Beifuß  ein sehr altes Heilkraut, in der Naturheilkunde und der Volksmedizin vielfältig genutzt, sowohl die Blätter als auch die Wurzeln. In der heutigen Naturmedizin wird er vor allem wegen seiner antibakteriellen, durchblutungsfördernden, die Galle und Leber unterstützenden Wirkung genutzt. Auch wegen seiner Wehen unterstützenden Eigenschaft. Diese große Bandbreite an gesunden Anwendungen kommt von seinen zahlreichen und sehr starken Gerb- und Bitterstoffen und der Zusammensetzung des ätherischen Öls. Das enthält Campher, Thujon und Linalool. Hier die Anwendungsmöglichkeiten im Einzelnen:
 
 Er unterstützt die Fettverdauung. Da regt er den Gallenfluss und die Leber an. Deshalb kann er auch Übelkeit verhindern oder abschwächen. 
 Für die Frauen ist er wichtig, weil er&amp;nbsp;  Beschwerden in den Wechseljahren   lindern kann. 
 Über seine Inhaltsstoffe wirkt er auch beruhigend bei innerer Unruhe und bei leichten Nervenleiden. 
 Bei Magen- und Darmbeschwerden, sowie bei Verdauungsproblemen generell, wird er als Heilmittel eingesetzt. Dabei sollte er aber nicht länger als eine Woche eingenommen werden. Das Rezept für den Tee: Übergießen Sie einen TL Beifußblätter mit einem Viertelliter kochendem Wasser, drei Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Eine bis höchstens drei Tassen täglich.   
 
 
  Der Rosmarin   Der duftende  Rosmarin  kommt aus dem Mittelmeerraum, ist aber bei uns schon seit Jahrhunderten über die Klostermedizin heimisch geworden. Unter den Heilpflanzen nimmt er eine ganz herausragende Stellung ein. Gartenbesitzer sollten auf keinen Fall auf den Rosmarin verzichten. Rosmarin wird innerlich und äußerlich angewendet. Sehr beliebt sind Entspannungs- oder Armbäder mit Rosmarin. In der Naturheilkunde werden seine Blätter und Blüten verwendet. Rosmarin wird als Tee, Tinktur und auch in Teemischungen angewendet.
 
 Wenn Sie unter niedrigem Blutdruck leiden, dann ist Rosmarin möglicherweise hilfreich, denn  er unterstützt das Herz und Kreislaufsystem.  
 Nervöse Herzbeschwerden und Herzrhythmusstörungen können mit Rosmarin unterstützend behandelt werden. 
 Wichtig für die Frauen: Rosmarin kann ausbleibende Periodenblutungen auslösen und Krämpfe während der Menstruation lindern. Während einer Schwangerschaft darf Rosmarin nicht angewendet werden. 
 Wenn Sie unter Blähungen leiden oder Verdauungsprobleme haben, dann können Sie zur Mahlzeit eine Tasse Rosmarintee trinken oder Ihre Speise kräftig mit Rosmarin würzen. 
 Rosmarin hat eine beruhigende Wirkung und kann Kopfschmerzen und Migräne lindern. 
 Rosmarin hat antibakterielle, entzündungshemmende und pilztötende Eigenschaften.&amp;nbsp;   
 
 
  Der Thymian   Noch ein Exot, den schon die Römer über die Alpen zu uns gebracht haben: Der  Thymian.  In der Küche ist er schon längst unersetzlich geworden und in der modernen Kräuterheilkunde wird die Pflanze immer wichtiger. Er ist ein Allrounder, kann fast bei allen gesundheitlichen Problemen eingesetzt werden. Am besten aber bei allen Erkrankungen der Atmungsorgane. Die Liste seiner heilenden Eigenschaften ist endlos lang. Die wichtigsten Eigenschaften des Thymians: Er wirkt blutstillend, krampflösend und desinfizierend. Des Weiteren kann er Schmerzen stillen und hemmt wegen seiner antibakteriellen Eigenschaften Entzündungen. Auch gegen Haut- und andere Pilze hat sich Thymian bewährt.    Hier die wichtigsten Einsatzgebiete der Heilpflanze:
 
 Wenn Sie an einer  Erkrankung der Atemwege  leiden oder eine solchen vorbeugen wollen, dann kommen Sie an Thymian nicht vorbei. Er hilft bei vielen Arten von Husten wie Keuchhusten,   Reizhusten  , Krampfhusten oder einem normalen Husten wegen verschleimter Bronchien, aber auch einer Erkältung. Dazu kommt seine unterstützende Wirkung bei Heiserkeit, einem Kehlkopfkatarrh und einer Zahnfleischentzündung. 
 Sie haben Probleme mit Ihrer Verdauung? Dann kann Ihnen Thymian bei Sodbrennen, Blähungen, Magenschmerzen, Durchfall und Mundgeruch helfen. Auch bei einer schwächelnden Leber kann er helfen. 
 Zur äußerlichen Anwendung können Sie ihn einsetzen bei schwer heilenden und entzündeten Wunden, gegen Pickel, Furunkel und Ekzeme.&amp;nbsp; 
 Das ist aber noch nicht alles, was er kann. Ob Sie an Schlaflosigkeit leiden, Albträume haben, Ihre Nervenstärke nachlässt oder Sie ein Kater plagt – Thymian kann helfen. 
 Das gilt auch für Probleme im Harnapparat. Da ist die Pflanze hilfreich bei einer   Nieren- oder Blasenentzündung   und bei einer Blasenschwäche. 
 
  Wenn Sie die heilende Kraft der Kräuter einsetzen wollen, dann müssen Sie wissen, wie zum Beispiel Thymian angewendet wird. Hauptsächlich wird er  als Tee getrunken , da hat er eine lindernde Wirkung. Was Sie noch wissen müssen: Mit der Anwendung von Thymian während der Schwangerschaft sollten Sie vorsichtig sein. Nehmen Sie vorher Kontakt zu Ihrem Arzt auf.   
  Der Salbei   Der  Salbei  darf natürlich in einem Artikel über Kräuter nicht fehlen. Als Kind haben wir ihn gehasst, wenn wir bei Halsweh oder einer Mandelentzündung mit dem bitteren Tee gurgeln mussten. Geholfen hat er aber immer, und zwar sehr gut. Es gibt kaum ein Kraut, das so gesund und wirkungsvoll ist wie der Salbei. Allein schon die Liste seiner Inhaltsstoffe ist beeindruckend. Was Salbei so gesund macht, sind: Ätherische Öle, Kampfer, Salviol, Salven, Betulin, Asparagin, Bitterstoff, Borneol, Carnosinsäure, Zineol, Flavonoide, Fumarsäure, Gerbstoff, Gerbsäure, Harz, Ledol, Limonen, Menthol, östrogenartige Stoffe, Oleanolsäure, Pinen, Sabinol, Salizylsäure, Saponine, Terpineol, Thujon, Thymol, Zink und viele Vitamine. Salbei wird als Tee,  als Pastille oder als Bonbon  angewendet.   Zur äußerlichen Anwendung werden Kompressen benutzt. Oder die betroffenen Körperstellen werden mit Salbeitee gewaschen. Diese Waschungen sind übrigens gut, wenn Sie unter starkem Schweißandrang leiden. Aber er kann ja noch viel mehr:
 
 Salbei kann den Magen stärken und regt die Verdauungstätigkeit an. 
 Er bringt Ihren Stoffwechsel in Schwung und hilft unterstützend beim Abnehmen 
 Im Salbei stecken östrogenartige Substanzen, das kann in den Wechseljahren helfen, wenn man durch die Hormonumstellung zu Hitzewallungen und Schweißattacken neigt. Auch Nachtschweiß kann man mit Salbeitee lindern. 
 
  Es gibt viele Artikel mit den Inhaltsstoffen von Salbei: Tees, Bonbons, Öle. Sie alle sind gut für Ihre Gesundheit. Sie können aber auch Salbei zu Ihrer Ernährung hinzufügen. Wenn Sie ihn bei Innereien (Leber) mitbraten, dann schmeckt er nicht nur sehr gut, sondern ist auch gesund. 
 
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 Bildquelle: Pixabay 
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            <title type="text">Alternativmedizin: Behandlung mit alternativen Heilmethoden </title>
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                 Alternativmedizin: Was ist das eigentlich? 
  Der Begriff Alternativmedizin – oft auch als Komplementärmedizin bezeichnet – steht für Methoden zur Behandlung von Krankheiten, die häufig als Ergänzung zu herkömmlichen Therapien der Schulmedizin angewendet werden. Die alternative Medizin blickt auf eine vergleichsweise recht kurze Geschichte zurück und wird meist als Überbegriff für Verfahren verwendet, deren Wirksamkeit entweder wissenschaftlich nicht belegbar ist oder in Studien bislang noch nicht bestätigt wurde. Alternative Heilmethoden sind somit von wissenschaftlich fundierten Verfahren der insbesondere in Deutschland, Europa und Amerika verbreiteten Schulmedizin abzugrenzen. Häufig wird die  Alternativmedizin  mit dem Begriff Naturheilverfahren gleichgesetzt, was fachlich jedoch nicht korrekt ist, da bei Naturheilverfahren ausschließlich Mittel aus der Natur zum Einsatz kommen, um Symptome oder Schmerzen zu lindern und Krankheiten zu heilen.  
   Interessant:  Sobald alternative Verfahren oder Methoden von der Wissenschaft einen Nachweis ihrer medizinischen Wirksamkeit erhalten, zählen sie automatisch zur wissenschaftlichen Medizin – ein Paradoxon!  
 Schulmedizin und Alternativmedizin: Weitere Unterschiede 
  Im Gegensatz zur Schulmedizin betrachtet die Alternativmedizin den Menschen in seiner Gesamtheit, sodass insbesondere auch mögliche Wechselwirkungen zwischen Körper und Geist analysiert werden. Außerdem wird die Aktivierung der Selbstheilungskräfte in den Fokus gerückt: Eine Behandlung mit alternativen Methoden fußt auf der Annahme, dass jeder Mensch sich selbst heilen kann, wenn seine ureigenen Selbstheilungskräfte aktiviert werden. Somit beginnt und endet die Suche nach Heilung beim Menschen selbst, wodurch sich der Kreis wieder schließt.  
 Bekannte Anwendungsbereiche und Methoden der Alternativmedizin 
  Es gibt zahlreiche Methoden und Verfahren, die der Alternativmedizin zugeordnet werden. Dazu zählen zum Beispiel Akupressur und Akupunktur, Chiropraktik und Osteopathie, Aromatherapie und Ayurveda, Phytotherapie und  Bachblütentherapie nach Bach , Bioenergetik, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), Craniosakraltherapie und  Homöopathie , Yoga und Shiatsu, Heilpflanzen, Kinesiologie und Klangschalen-Therapie, Reiki und Schamanismus,  Schüßler Salze  Therapien, Feldenkrais und spezielle Formen der Ernährung. Am bekanntesten davon sind sicherlich Akupressur, Akupunktur, Osteopathie, Chiropraktik, Ayurveda und Traditionelle Chinesische Medizin. Eine klare Zuteilung oder Kategorisierung findet nicht statt.  
 
   Gut zu wissen:      Die ganzheitliche Betrachtung des Menschen unterscheidet die Alternativmedizin deutlich von der Schulmedizin. Ein Arzt, der traditionelle Verfahren der Schulmedizin anwendet, legt das Hauptaugenmerk meist „nur“ auf die Eindämmung der Symptome.  
 
 Wann, von wem und wie wird die alternative Medizin eingesetzt? 
 Anwendungsbereiche und Patienten der Alternativmedizin 
  Sowohl bei chronischen Schmerzen und Krankheiten als auch bei akuten Beeinträchtigungen der Gesundheit können Verfahren der Alternativmedizin angewendet werden. Die  Anwendungsgebiete  reichen von Migräne, Kopf- und Rückenschmerzen über Probleme in Magen und Darm bis hin zu Diabetes und Stoffwechselerkrankungen. Sehr häufig erhoffen sich vor allem solche Patienten Hilfe durch alternative Therapien, die bereits eine medizinische Odyssee hinter sich haben und seit vielen Jahren auf der Suche nach einem Verfahren sind, das gegen ihre Beschwerden hilft und ihre Gesundheit wiederherstellt. Da das Gesundheitsbewusstsein in Deutschland in den letzten Jahren immer weiter gestiegen ist, interessieren sich aber auch immer mehr Menschen für eine Therapie im Sinne der Alternativmedizin, die erst seit Kurzem unter Beschwerden leiden.  
  Alternative Medizin ist oft auch für Menschen interessant, die  Unverträglichkeiten gegenüber gewissen Medikamenten aus dem Bereich der Schulmedizin  entwickelt haben. Rund um die Schwangerschaft sind Behandlungen mit Akupunktur oder Homöopathie ebenfalls weit verbreitet und werden von vielen Hebammen sogar aktiv empfohlen.  
   
  Wie immer im Bereich der Gesundheit ist jedoch ein kritisches Hinterfragen angebracht. Je nachdem, um was für Symptome und Erkrankungen es sich handelt, erweisen sich andere Methoden als Komplementär- und Alternativmedizin als sinnvoll.  
 Ablauf einer alternativ-medizinischen Behandlung 
  Um eine gesicherte Diagnose zu stellen und eine darauf ausgerichtete Therapie einzuleiten, führen die behandelnden Ärzte und Therapeuten in der Regel zunächst eine eingehende Anamnese durch, bei der auch mögliche Wechselwirkungen zwischen Körper und Geist erfasst werden.  
  Anschließend bestimmen sie gemeinsam mit dem Patienten, wie die ersten Schritte einer alternativen Therapie aussehen können, klären auf, welche Nebenwirkungen zu erwarten sind und welche Kosten auf den Patienten zukommen. Häufig fließen verschiedene Methoden in die Behandlung ein, sodass je nach Schwerpunkt bzw. Ausrichtung der behandelnden Experten sowohl bewährte Verfahren der Schulmedizin als auch der Alternativmedizin (Akupunktur wird zum Beispiel sehr häufig als Ergänzung gewählt) zur Anwendung kommen können.  
 Wer darf alternative Heilmethoden durchführen? 
  In Deutschland herrschen keine gesetzlichen Vorschriften, welche darüber entscheiden, wer alternative Methoden anwenden darf. Oftmals genügt schon eine mehrtägige Aus- bzw. Fortbildung, um ein Zertifikat für ein spezielles Verfahren zu erwerben, dass von der Wissenschaft jedoch meist nicht anerkannt ist. Anbieter können demnach sowohl Ärzte, Heilpraktiker und Therapeuten als auch Privatpersonen wie zum Beispiel selbst ernannte Heiler sein, die verschiedene alternative Methoden anbieten und mitunter umstrittene Praktiken ausüben.  
 Ärzte oder Heiler: Wie finden Sie einen seriösen Partner? 
  Wer alternative Heilmethoden zur Linderung seiner Symptome bzw. zum Erhalt seiner Gesundheit ausprobieren möchte, findet heutzutage zahlreiche Angebote. Doch woran lassen sich seriöse Anbieter erkennen, die nicht nur mit Heilsversprechen werben, sondern eine fundierte Ausbildung haben und den Patienten auch wirklich helfen können?  
  Viele Ärzte, die ein wissenschaftliches Studium absolviert haben, haben zudem eine  entsprechende Zusatzqualifikation  (zum Beispiel für Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM, oder Akupunktur) erworben und arbeiten sowohl mit Verfahren der Schulmedizin als auch der Alternativmedizin. Auch zahlreiche Heilpraktiker stützen ihre Arbeit auf eine  professionelle Ausbildung im Bereich alternative Medizin . Wenn Sie unsicher sind, ob ein Alternativmedizin-Angebot Ihrem Anspruch und Bedarf gerecht wird, holen Sie vor einer Behandlung unbedingt zuverlässige Informationen über den Anbieter ein. Einige Verbände von Krankenkassen und Internetplattformen pflegen praktische Übersichten über renommierte Ärzte und weitere Experten, bei denen Sie in guten Händen sind. Zuverlässige Informationen und fundiertes Wissen schützen vor negativen Erfahrungen!  
 Wirksamkeit der Alternativmedizin: Chancen und Grenzen 
  Trotz fehlender wissenschaftlicher Beweise sind unzählige Patienten von der medizinischen Wirksamkeit der Alternativmedizin überzeugt und berichten von positiven Effekten auf unterschiedlichste Symptome, Schmerzen und Krankheiten.  
  Allerdings gehen viele Menschen fälschlicherweise davon aus, dass alternative Verfahren keinerlei Nebenwirkungen haben – dies ist jedoch nicht immer der Fall. Seriöse Ärzte, Heilpraktiker und Therapeuten sollten ihre Patienten diesbezüglich umfassend aufklären und entsprechende Informationen zur Verfügung stellen.  
  Auch wenn Kritiker behaupten, dass alternativmedizinische Verfahren keinerlei Effekt auf die Gesundheit von Mensch und Tier haben, konnten Studien belegen, dass manche alternative Methoden wie Akupunktur eine positive Wirkung haben, sodass diese Alternativen inzwischen zumindest wissenschaftlich anerkannt wurden.  
  Der größte Vorteil der Alternativmedizin ist sicherlich darin zu sehen, dass sie die Symptome nicht isoliert betrachtet, sondern den Menschen in seiner Gesamtheit sieht. Indem die Wechselwirkungen zwischen Körper und Geist demzufolge in die Diagnose sowie in die Therapie einfließen, lassen sich teilweise zugrunde liegende Ursachen von Krankheiten aufdecken, wodurch mitunter eine langfristige Linderung oder gar Heilung ermöglicht werden kann.  
  Vorsicht ist vor allem dann geboten, wenn es um die Behandlung von schwerwiegenden oder gar lebensbedrohlichen Krankheiten geht. Wer zum Beispiel an Krebs leidet, sollte die Therapie allenfalls durch sanfte alternative Methoden ergänzen und nicht auf bewährte Therapien durch erfahrene Ärzte verzichten.  
 Kosten für alternative Heilmethoden: Wie hoch sind sie und wer trägt sie? 
  Wie hoch die Kosten für Therapien der Alternativmedizin sind, lässt sich pauschal nicht beantworten – zu verschieden sind die Methoden und Verfahren, zu andersartig die Symptome und Krankheiten jedes einzelnen Menschen. Ebenso wenig gibt es eine pauschale Antwort auf die Frage danach, ob Patienten die Behandlung selbst zahlen müssen oder ob Krankenkassen die Kosten für alternative Heilmethoden tragen. Meist ist es so, dass Patienten, die eine  private Krankenversicherung  haben, eine anteilige oder vollständige Erstattung der Kosten erhalten, während  gesetzlich versicherte Patienten  die Kosten selbst begleichen müssen, sofern sie keine entsprechende Zusatzversicherung (zum Beispiel für eine Behandlung durch einen Heilpraktiker, Ärzte mit Schwerpunkt Naturheilverfahren oder Osteopathie) abgeschlossen haben. Mittlerweile haben viele Krankenkassen allerdings etablierte Methoden der Alternativmedizin in ihren Leistungskatalog aufgenommen, sodass die Kosten für Homöopathie, Akupunktur, Osteopathie und Traditionelle Chinesische Medizin immer häufiger übernommen werden.  
  Da die Kostenübernahme jedoch immer von der gewählten Krankenkasse sowie den Tarifen abhängt und sich von Fall zu Fall stark unterscheidet, fragen Sie am besten persönlich bei Ihrer Krankenkasse nach, wenn Sie sich für alternative Medizin interessieren.  
 
   Tipp:      Nutzen Sie den Service Ihrer Krankenkasse und holen Sie umfassende Informationen zur Kostenübernahme im Bereich der alternativen Medizin ein!  
 
 Ihr Leben ist Ihr Leben – genießen Sie es! 
  Wissenschaft hin oder her: Sie haben nur dieses eine Leben. Wenn Ihre Gesundheit beeinträchtigt ist und Sie das Gefühl haben, dass die Alternativmedizin genau das Richtige für Sie sein könnte, wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren Arzt oder einen anderen Experten. Er berät Sie sicherlich gerne und erläutert Ihnen ausführlich, welche Methoden gut für Sie sind und was Ihnen hilft, schnell wieder gesund zu werden.  
 Ausreichend Bewegung, gesunde Ernährung und viel Lachen 
  Ob Alternativmedizin oder Schulmedizin, wer gesund sein will, sollte Wert auf einen bewussten Lebensstil legen. Achten Sie auf genügend  Bewegung im Alltag , gewöhnen Sie sich an eine  &quot; href=&quot;/ratgeber/gesundheitsblog/ernaehrung-bewegung/gesunde-ernaehrung/&quot;&gt;ausgewogene Ernährung  mit viel frischem Obst und Gemüse und gönnen Sie sich immer wieder zwischendurch Zeit nur für sich. Das kann eine entspannende Massage sein, ein ausgiebiges Bad, in das Sie besondere Salze geben, oder ein langer Spaziergang durch den Wald, ein Einkaufsbummel mit der besten Freundin oder ein gemütlicher Abend zu zweit – all das wirkt sich positiv auf Ihre Gesundheit aus! Und denken Sie immer daran:  Lachen ist die beste Medizin , und der positive Effekt durch Lachen wurde in Studien tatsächlich wissenschaftlich nachgewiesen. Gut zu wissen, oder?  
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  Bildquelle: Fotolia: ©Marina Lohrbach - stock.adobe.com, ©Artemenko_Daria - stock.adobe.com  
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            <title type="text">Bachblüten: Wirkung, Anwendung und Einnahme im Überblick</title>
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                 Was sind Bachblüten und welche Wirkung haben sie? 
 Wer beim Begriff  Bachblüten  an frische, farbenprächtige Blüten denkt, die an einem munter fließenden Bach aufgelesen wurden, irrt gewaltig. Bei Bachblüten handelt es sich um Blütenessenzen, die vom britischen Arzt Dr. Edward Bach (1886-1936) entwickelt wurden. In den 1930er-Jahren definierte Bach zunächst 19, später insgesamt 38 grundlegende Gefühlszustände, deren Ungleichgewicht aus seiner Sicht mitverantwortlich für die Entstehung sämtlicher körperlicher und psychischer Krankheiten ist. Um diese Dysbalance auszugleichen und die Harmonie von Körper und Geist wiederherzustellen, ordnete er den Gemütszuständen 38 korrespondierende Blütenessenzen zu. Diese Essenzen werden heute unter dem gängigen Oberbegriff  Bachblüten  zusammengefasst. 
 Anders als in der Homöopathie, in der das sogenannte  Simile-Prinzip  herrscht, welches besagt, dass eine Behandlung von Gleichem mit Gleichem die beste Wirkung erzielt, sollen Bachblüten als positive Gegenpole ausgleichend auf seelische Disharmonien wirken. Demnach helfen die Essenzen laut Dr. Bach, das  emotionale Gleichgewicht  zu verbessern und damit auch die körperliche Genesung zu fördern. 
 Sei es bei Angst vor einer Prüfung, bei anhaltender oder akuter Überforderung, bei Flugangst oder zur Behandlung von seelischen Unruhezuständen: Für jeden erdenklichen Gemütszustand gibt es spezielle Bachblüten, die Sie entweder einzeln oder kombiniert verwenden können. Je nach Symptomen und Beschwerden können auch  individuelle Mischungen  aus Bachblüten selber zusammengestellt werden, die exakt auf Ihre jeweilige Gefühlssituation zugeschnitten sind (mehr dazu lesen Sie weiter unten). Besonders interessant ist, dass sich eine Anwendung von Bachblüten nicht nur bei Erwachsenen und Kindern anbietet, sondern sich die Gabe von Bachblüten auch für Tiere eignet, die zum Beispiel aggressiv, unruhig oder gestresst wirken. 
 Herstellung von Bachblüten: Wertvolle Essenzen aus Blüten gewinnen 
 Die traditionelle Gewinnung von Bachblütenessenzen erfolgte in einem speziellen Verfahren. Dazu wurden Blüten und Pflanzenteile, die zur höchsten Blütezeit an unterschiedlichen Orten gesammelt wurden, in Quellwasser gelegt und der Sonne ausgesetzt, um deren Schwingungen auf das Wasser zu übertragen. Durch Zugabe von Alkohol und starke Verdünnung wurden daraufhin die haltbaren Blütenessenzen hergestellt. 
 Riesige Auswahl an Bachblüten: Produkte für jeden Bedarf und Anspruch 
 Heutzutage gibt es ein vielfältiges Angebot an Bachblüten-Produkten, bei dem für jeden das passende Mittel dabei ist. Ganz gleich, für welche Situation Sie geeignete Bachblüten suchen: Sowohl für alte als auch für junge Menschen und sogar für Tiere werden spezielle Bachblüten Produkte hergestellt, entweder als fertige Mischung oder einzeln für die unterschiedlichsten Gemütszustände. Tropfen mit Namen wie Rock Rose, Red oder White Chestnut, Vine, Hornbeam, Cerato, Clematis, Cherry Plum, Impatiens, Larch, Gentian, Beem, Mustard, Wild Oat und viele mehr lassen bereits erahnen, dass sich dahinter  zahlreiche Anwendungsbereiche  verbergen. Ob Notfalltropfen oder Pastillen, Globuli oder Gelperlen, Creme, Gel oder Spray, auch in unserer Apotheke ist die Auswahl an Bachblüten riesig. Sehen Sie sich das umfassende Angebot gleich an, um Ihre persönliche Bachblüten Mischung zusammenzustellen! 
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 Weltweit bekannt: Rescue Tropfen von Dr. Bach 
 Am bekanntesten sind sicherlich die sogenannten  Rescue Tropfen  von Dr. Bach, die mittlerweile von Verbrauchern in über 45 Ländern geschätzt werden. Rescue Tropfen können in einem emotionalen Notfall verabreicht werden, zum Beispiel in aufregenden Situationen wie bei einer Flugreise, einer Prüfung, einem Zahnarzttermin oder ungewohnten Herausforderungen im Job. Beim Rescue Präparat handelt es sich um eine Kombination aus fünf Bachblütenessenzen, die Dr. Bach in den 1930er-Jahren neben den Original Bachblütenessenzen konzipierte. Die Rescue Mischung ist inzwischen nicht nur in Tropfenform in der traditionellen Pipettenflasche erhältlich, sondern auch in weiteren Varianten, beispielsweise als fruchtige Pastillen oder Spray. 
 Rescue Night Tropfen für Kinder und Erwachsene (auch als Spray erhältlich) 
 Besonders beliebt sind außerdem die speziellen  Rescue Night Tropfen , die Sie Ihrem Kind zum Beispiel bei Einschlafbeschwerden geben oder auch selbst einnehmen können, wenn Sie schlecht zur Ruhe kommen. Diese alkoholfreie Kombination mit der Bachblüte White Chestnut (Weiße Kastanie) soll Gedankenspiralen oder Unruhezustände mildern. Geben Sie dazu einfach vier Tropfen in ein Glas mit Wasser oder direkt auf die Zunge und genießen Sie den wohltuenden Effekt! 
  Tipp für unterwegs:  
 Die Bachblüten Variante Rescue Night ist auch als  praktisches Spray  für unterwegs erhältlich – einfach zwei Sprühstöße in ein Glas Wasser oder direkt auf die Zunge geben! 
 Rescue Pets Tropfen für Tiere 
 Auch für die Tierwelt gibt es ein eigenes Rescue Präparat: Rescue Pets Tropfen wurden speziell für Haustiere konzipiert. Die alkoholfreie Rescue Variante wird bevorzugt in herausfordernden Situationen wie zum Beispiel bei einem Arztbesuch, einer Reise, einem Feuerwerk oder einem Gewitter verabreicht. Die Rescue Pets Tropfen können in schwierigen Situationen dabei unterstützen, das emotionale Gleichgewicht wieder herzustellen. 
 Bachblüten und ihre Wirkung: Wie wirken Bachblüten? 
 Die Bachblüten können den seelischen Gegenpol zu unserem stressigen Leben darstellen. Aus diesem Grund sind die Blüten nach Dr. Bach heutzutage ein gefragtes Mittel, wenn es darum geht, Angst, Stress, innere Unruhe oder andere negative Seelenzustände im Alltag zu bewältigen. Laut Bach korrespondiert jede Blütenessenz mit einem der 38 Gemütszustände, sodass es entsprechend viele Möglichkeiten gibt, das seelische Wohlbefinden ins Gleichgewicht zu bringen. Dr. Bach betont jedoch auch, dass der positive Effekt von Bachblüten nur dann langfristig anhalten kann, wenn der Betroffene bereit ist, sein Leben zu ändern. Bachblüten unterstützen zwar primär auf seelischer Ebene, wodurch unter anderem die positive Wirkung auf Kinder und Tiere zu erklären ist, die Behandlung sollte aber auch zum Umdenken bzw. Andershandeln anregen. 
 Im Folgenden finden Sie eine Übersicht einiger bekannter Bachblütenessenzen und die entsprechenden Gemütszustände, bei denen Sie Anwendung finden können: 
 Bachblüten im Überblick: Produkt und Einnahme 
 
  WHITE CHESTNUT (Weiße Kastanie):  Bei wiederkehrenden Gedanken kann die Bachblüte WHITE CHESTNUT zum Einsatz kommen. 
  RED CHESTNUT (Rote Kastanie):  Sie sorgen sich zu sehr um andere Menschen? RED CHESTNUT setzt genau bei dieser Herausforderung an. 
  SWEET CHESTNUT (Esskastanie):  Wenn Sie mehr Motivation oder Mut benötigen, kommt die Bachblütenessenz SWEET CHESTNUT für Sie in Frage. 
  WILD OAT (Waldtrespe):  Sie gehören zu den Menschen, die viele Interessen haben, aber unschlüssig sind, welcher Weg der richtige ist? Die Blüte WILD OAT bringt mehr Klarheit! 
  GENTIAN (Herbstenzian):  Wenn Sie sich schnell entmutigt oder enttäuscht fühlen, kann GENTIAN das ideale Mittel für Sie sein. 
  WILD ROSE (Heckenrose):  Für alle, die gleichgültig reagieren und sich nicht mit unangenehmen Situationen auseinandersetzen möchten, unterstützt die Bachblüte WILD ROSE bei der positiven Auseinandersetzung mit diesen Konfliktsituationen. 
  ROCK ROSE (Gelbes Sonnenröschen):  Sie sind bestürzt über eine bestimmte Nachricht oder Situation? Meistern Sie diese mit dem positiven Potenzial von ROCK ROSE 
  ROCK WATER (Felswasser):  Sie setzen sich selbst zu hohe Maßstäbe? Schalten Sie mit ROCK WATER einen Gang zurück! 
  STAR OF BETHLEHEM (Doldiger Milchstern) : Wenn Sie nach einem unerwarteten Vorfall wie einem persönlichen oder beruflichen Misserfolg betrübt sind: Blicken Sie nach vorn mit dem STAR OF BETHLEHEM! 
  LARCH (Lärche):  Mit der Bachblüte LARCH können Sie jede neue Aufgabe mit mehr Selbstvertrauen angehen! 
  CERATO (Bleiwurz):  Sie wissen, was Sie wollen, benötigen aber dennoch die Bestätigung von anderen? Nutzen Sie das positive Potenzial von CERATO und gelangen Sie zu mehr Selbstvertrauen! 
  HORNBEAM (Hainbuche):  Ihnen fehlt der richtige Schwung oder Sie leiden unter dem typischen „Montagmorgen-Gefühl“? Starten Sie mit HORNBEAM und neu gewonnenem Elan in den Tag! 
  IMPATIENS (Drüsentragendes Springkraut):  Ungeduldige und leicht reizbare Menschen gelangen mit IMPATIENS zu innerer Ruhe und ihrem seelischen Gleichgewicht. 
  CLEMATIS (Weiße Waldrebe):  Wer eine rege Fantasie hat und gerne seinen Tagträumen nachhängt, sollte über die Bachblüten CLEMATIS nachdenken. 
  CHERRY PLUM (Kirschpflaume):  Sie haben Angst, Ihre Selbstbeherrschung zu verlieren? Nutzen Sie das positive Potenzial von CHERRY PLUM, um zu Ihrer Ausgeglichenheit zurückzufinden. 
  MUSTARD (Wilder Senf):  Wenn Sie sich scheinbar grundlos betrübt fühlen, kann MUSTARD Sie dabei unterstützen, Ihren Gemütszustand aufzuhellen. 
  BEECH:  Wer oft kritisch oder intolerant gegenüber anderen reagiert, dem kann BEECH zu einer positiveren Einstellung verhelfen. 
  CHESTNUD BUD (Kastanienknospe):  Nutzen Sie das positive Potenzial von CHESTNUD BUD, damit Sie nicht immer wieder den gleichen Fehler begehen. 
  CHICORY (Wegwarte):  Sie ertappen sich dabei, besitzergreifend oder übermäßig beschützend gegenüber anderen zu sein? Schaffen Sie Abhilfe mit dem unterstützenden Potenzial der CHICORY Bachblüte! 
  CRAB APPLE (Holzapfel):  Wenn Sie häufig unzufrieden mit Ihrem Aussehen sind und es Ihnen an Selbstbewusstsein mangelt, lernen Sie mit CRAB APPLE, sich selbst mehr zu akzeptieren. 
  ELM (Ulme): Sie müssen sehr viel Verantwortung tragen und fühlen sich dieser nicht gewachsen? Nutzen Sie das positive Potenzial von ELM und stellen Sie sich der Herausforderung! 
  HOLLY (Stechpalme):  Wenn Sie leicht eifersüchtig, neidisch oder misstrauisch reagieren, könnten die HOLLY Bachblüten genau das Richtige für Sie sein. 
  OLIVE (Olive): OLIVE (Olive): Das ideale Mittel, wenn Sie nach einer besonderen Herausforderung sehr erschöpft sind, ist OLIVE. 
  PINE (Schottische Kiefer):  Sie fühlen sich in jeder Situation sofort angesprochen und betroffen? Verwerfen Sie Ihre Selbstvorwürfe mit der Unterstützung von PINE. 
  WATER VIOLET (Sumpfwasserfeder):  Wenn Sie zwar gerne alleine sind, aber nicht unnahbar und überlegen wirken wollen, ist die Bachblüte WATER VIOLET ideal für Sie. 
  WALNUT (Walnuss):  Wenn Sie sich an Veränderungen nur schwer anpassen können, kann WALNUT unterstützend helfen, auf Situationen flexibler zu reagieren. 
  ASPEN (Zitterpappel):  Sie fühlen sich leicht nervös und ängstlich? Finden Sie mit ASPEN Ihr inneres Gleichgewicht. 
  GORSE (Stechginster):  Wenn Sie schnell eine pessimistische Sicht auf die Dinge adaptieren, sollten Sie testen, ob GORSE Ihnen etwas mehr Optimismus bringt. 
  HONEYSUCKLE (Geißblatt):  Wenn Sie viel und wehmütig an die Vergangenheit denken oder sich nach Ihrer Heimat sehnen, kann HONEYSUCKLE möglicherweise Erleichterung bringen. 
  WILLOW (Gelbe Weide):  Sie tun sich selber sehr oft leid und neigen zu verbitterten Gedanken? Nutzen Sie das positive Potenzial von WILLOW, um sich davon loszulösen. 
  CENTAURY (Tausendgüldenkraut):  Sie sind ein Ja-Sager und es fällt Ihnen schwer, anderen eine Bitte abzuschlagen? CENTAURY hilft Ihnen dabei, öfter mal bestimmt „nein!“ sagen zu können. 
  OAK (Eiche): OAK (Eiche): Die Bachblüte OAK unterstützt Sie, wenn Sie feststellen, dass durch ihr Pflichtbewusstsein andere Dinge zu kurz kommen, obwohl sie Ihnen sehr am Herzen liegen. 
  HEATHER (Schottisches Heidekraut):  Sagt man Ihnen nach, dass Sie viel reden und zu viel mit sich selbst beschäftigt sind? HEATHER bremst Sie etwas und öffnet Ihre Sinne für Ihre Mitmenschen. 
  VINE (Weinrebe):  Ihnen mangelt es an Flexibilität, da Sie aufgrund Ihres Ehrgeizes eine gewisse Dominanz an den Tag legen? VINE könnte dann nach dem Konzept von Edward Bach genau das Richtige für Sie sein. 
  AGRIMONY (ODERMENNIG) : Verstecken Sie sich nicht hinter einer Fassade, wenn es Ihnen schlecht geht. Holen Sie sich Hilfe mit der Bachblüte AGRIMONY. 
  VERVAIN (ECHTES EISENKRAUT)  Ihr Enthusiasmus überkommt Sie oft und Sie neigen dazu, sich zu überanstrengen? Die Blüte VERVAIN nimmt Ihnen den Druck. 
 
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 Die Einnahme erfolgt in der Regel, indem Sie ein paar Tropfen der Essenz in ein Glas Wasser geben, das Sie anschließend schluckweise zu sich nehmen. 
 
  Hinweis:  
 Bachblüten-Tropfen enthalten in der Regel Alkohol und kommen daher nicht für alle Patienten infrage. Sollte Alkoholverzicht für Sie ein Thema sein, so sehen Sie sich nach den alkoholfreien Produktvarianten um; diese sind auf der Umverpackung deutlich als solche gekennzeichnet. 
 
 Haben Bachblüten Nebenwirkungen? 
 Anders als bei einigen homöopathischen Mitteln sind bei der Einnahme von Bachblüten  keine Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen  mit Medikamenten bekannt. Auch eine Überdosierung von Bachblüten ist nicht möglich. Nicht zuletzt aus diesen Gründen werden Bachblüten bevorzugt begleitend zu einer anderen Behandlung oder Therapie empfohlen. 
 Ist die Wirkung von Bachblüten wissenschaftlich belegt? 
 Die Wirksamkeit von Bachblüten konnte in klinischen Studien bislang nicht nachgewiesen werden. Die positive Wirkung, von der viele Menschen berichten, wird aus wissenschaftlicher Sicht mit der Wirkungsweise von Placebos gleichgesetzt, die mit dem festen Glauben an eine Verbesserung bzw. Heilung erklärt wird. Da die Einnahme von Bachblüten jedoch, wie oben beschrieben, keinerlei Nebenwirkungen oder nachteilige Effekte für die Gesundheit mit sich bringt, ist ebenso wenig von einer Behandlung abzuraten – zumal der Placebo-Effekt keinesfalls unterschätzt werden sollte! Machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen mit der Bachblütentherapie und fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt oder Therapeuten, wenn Sie unsicher sind, ob Bachblüten ein geeignetes Mittel für Sie sind. 
 
  Tipp:  
 Trotz der wissenschaftlich nicht nachweisbaren Wirksamkeit übernehmen einige Krankenkassen die Behandlung mit Bachblüten. Fragen Sie einmal bei Ihrer Krankenkasse nach, um bares Geld zu sparen! 
 
 Persönliche Mischung aus Bachblüten selber zusammenstellen 
 Aufgrund der Individualität unserer Gemütszustände können auch persönliche Bachblüten Mischungen zum Einsatz kommen. Sie vereinen in einer bestimmten Lebensphase gleich mehrere der genannten Gemütszustände? Stellen Sie sich Ihre individuelle Bachblüten Mischung selbst zusammen, um Ihr seelisches Wohlbefinden wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Wählen Sie dabei bis zu sieben Blütenessenzen aus. Um die Lösung herzustellen, geben Sie jeweils 3 Tropfen jeder Essenz in eine 30 ml Tropfflasche. Füllen Sie das Fläschchen mit stillem Mineralwasser auf. Um die Haltbarkeit zu verlängern, können Sie auch ¼ der Mischung mit Alkohol (z.B. Weinbrand) auffüllen. Die Dosierung beträgt vier Mal täglich vier Tropfen, die Sie direkt auf die Zunge geben können. 
 Versand von Bachblüten aus Ihrer Online-Apotheke 
 Auch bei uns können Sie sich selbstverständlich die Original Bachblüten nach Dr. Bach selber zusammenstellen. Wählen Sie die Bachblüten, die am besten zu Ihrem Gefühlszustand bzw. einer bevorstehenden Herausforderung passen, und bestellen Sie Ihr Bachblüten Paket bequem online. Ob Rescue Night Tropfen für Ihr Kind, Bachblüten Creme für zu Hause, Notfalltropfen für die nächste Reise oder ein Bachblüten Mittel für Tiere: Nach Auftragseingang benötigen wir nur wenige Tage für den Versand Ihrer Bachblüten, sodass Sie Ihre persönliche Bachblüten Auswahl schon bald in Empfang nehmen und bei Bedarf einsetzen können. 
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 Bildquelle: © pixabay 
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