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    <updated>2026-06-13T10:53:23+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Sonnenallergie vorbeugen: So gelingt es </title>
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                 Sommer, Sonne, Urlaub – und endlich das erste Sonnenbad! Aber dann juckt bald darauf die Haut und es bilden sich unschöne rote Flecken, Bläschen, Pusteln oder Knötchen! Das könnte eine sogenannte Sonnenallergie sein. Und jetzt? 
 Erfahren Sie bei uns, was eine Sonnenallergie ist und wie Sie diese erkennen können. Lesen Sie auch, was Sie tun können, wenn bei Ihnen Hautveränderungen durch Sonne getriggert werden und erfahren Sie alles über Ihre Optionen im Bereich von Prävention und Linderung. 
 Vom richtigen Sonnenschutz bis hin zu Nahrungsergänzung: Es gibt viele Möglichkeiten, einem schweren Ausbruch der Sonnenallergie vorzubeugen, d.h. dafür zu sorgen, dass die Irritationen von vornherein milder ausfallen und der Zustand somit erträglicher ist. Was einer betroffenen Person individuell am besten hilft, muss ausprobiert werden. Wichtig: Die Neigung zur Sonnenallergie ist nicht heilbar. Daher ist nicht nur Vorbeugung ein Thema, sondern immer auch das Wissen um Strategien zur Symptom-Milderung essenziell. Holen Sie sich alle bis dato bewährten Tipps und Tricks in diesem Ratgeber-Beitrag und gehen Sie sonnigen Tagen mit neuer Zuversicht entgehen. 
 
 
   Sonnenallergie – was ist das?    
   Wie äußert sich eine Sonnenallergie?    
   Sonnenallergie: Welche Formen treten auf?    
   Warum entsteht eine Sonnenallergie?    
   Tipps, um einer Sonnenallergie vorzubeugen    
   Welche Vitamine können bei einer Sonnenallergie unterstützen?    
   Kann man allergisch gegen Sonnencreme sein?    
 
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   Sonnenallergie – was ist das? 
 Juckt die Haut nach einem Sonnenbad oder bilden sich Rötungen, handelt es sich vielleicht um eine Sonnenallergie. Die Hautreaktion entsteht, weil es der Haut nicht gelingt, sich ausreichend gegen das Sonnenlicht zu schützen. 
 Normalerweise bildet die Haut das Hautpigment Melanin, um sich gegen die UV-A- und UV-B-Strahlen der Sonne zu wappnen. So werden wir braun und unsere oberste Hautschicht erhält durch die Farbpigmente einen natürlichen, wenn auch zeitlich begrenzten, Schutz vor schädlicher Strahlung. Schafft es der Körper nicht, sich ausreichend zu schützen, entstehen Rötungen, Bläschen und Juckreiz. 
 Eine allergische Reaktion im medizinischen Sinne ist die Sonnen- oder Lichtallergie meist nicht. Es ist ein umgangssprachlicher Begriff, der als Oberbegriff für eine Reihe von Hauterkrankungen, die durch das Sonnenlicht verursacht werden, verwendet wird. 
 Mediziner sprechen bei Erkrankungen, die durch das Sonnenlicht hervorgerufen werden, auch von Lichtdermatosen. 
 Üblicherweise tritt die Sonnenallergie in den ersten Sonnenmonaten des Jahres auf, zwischen März und Juni. Aber auch Sonnenhungrige, die im übrigen Jahr verreisen und sich im Urlaub intensiver Sonnenbestrahlung aussetzen, leiden häufig in den ersten Urlaubstagen unter den typischen Symptomen. 
 Glücklicherweise ist es oft möglich, solch einer  Sonnenallergie vorzubeugen . Meist hilft es, die Haut langsam an die Sonneneinstrahlung zu gewöhnen. Bestimmte  Nahrungsergänzungsmittel mit Calcium und Beta-Carotin  können zusätzlich unterstützen. Sie sind ohne Rezept vom Arzt in der Apotheke erhältlich. 
 Obendrein schützt die Anwendung geeigneter Sonnenschutzmittel vor den unschönen Hauterscheinungen. Diese erhalten Sie ebenfalls in Ihrer Apotheke. Dort berät man Sie, welche Lotion oder Creme bzw. welches Gel, Fluid oder Spray für Sie geeignet ist und welchen Lichtschutzfaktor Sie am besten auswählen. 
 Hat sich die Sonnenallergie bereits ausgebildet,  lindern Kühle und Feuchtigkeit  die Beschwerden. Manchmal sind außerdem Medikamente notwendig. 
 
   
   Wie äußert sich eine Sonnenallergie? 
 Bei manch einer Sonnenallergie treten die ersten Anzeichen unmittelbar auf, bei anderen erst nach Tagen. Dann fällt es den Betroffenen oft nicht leicht, die Hauterscheinung auf das Sonnenbad zurückzuführen. 
 Auch das Hautbild fällt je nach Erkrankung unterschiedlich aus. Oft bilden sich rote Flecken, die von einem Juckreiz begleitet sind. Manchmal bilden sich dagegen flüssigkeitsgefüllte Bläschen oder Knötchen, seltener Quaddeln, die von einem allgemeinen Krankheitsgefühl begleitet sind. 
 Typisch ist, dass die quälenden Symptome auftreten, wenn die Haut das erste Mal nach längerer Zeit wieder intensiver Sonne ausgesetzt ist – also im Frühjahr oder in den ersten Tagen des Urlaubs. 
   Sonnenallergie: Welche Formen treten auf? 
 Mediziner kennen verschiedenen Formen der Sonnenallergie. Alle werden durch das UV-Licht der Sonne ausgelöst und alle haben eine Überempfindlichkeitsreaktion der Haut zur Folge, aber wie sie sich bemerkbar machen, ist unterschiedlich. Meistens tritt die polymorphe Sonnenallergie auf. Ungefähr einer von zehn Mitteleuropäern ist von dieser Form der Sonnenallergie betroffen. Nachfolgend erfahren Sie mehr über alle bekannten Hautreaktionen, die umgangssprachlich unter dem Begriff „Sonnenallergie“ zusammengefasst werden. 
 Polymorphe Lichtdermatose – Was sind die Symptome? 
 Die meisten Menschen mit einer Sonnenallergie haben eine  polymorphe Lichtdermatose . Diese medizinische Bezeichnung wurde auf Grund des Krankheitsbildes, das sich bei den Patienten zeigt, gewählt. Denn „polymorph“ bedeutet „vielgestaltig“ und „Dermatose“ steht für „Hauterkrankung“ und fungiert als Sammelbegriff für die von Patient zu Patient unterschiedlichen Hautveränderungen. 
 Bei manchen Betroffenen treten Rötungen auf, bei anderen kleine oder größere Bläschen oder Blasen, wiederum andere haben eher Knötchen. Bei ein und demselben Patienten ist es jedoch immer das gleiche Krankheitsbild. Immer bilden sich die Hautveränderungen zeitverzögert aus, innerhalb von Stunden bis Tagen nach dem Aufenthalt in der Sonne. 
 Typische Stellen für die polymorphe Lichtdermatose sind strahlenexponierte Hautareale wie das Gesicht, der Ausschnitt, die Arme, Handrücken oder Oberschenkel. Die Hautveränderungen jucken stark. Üblicherweise bildet sich die polymorphe Lichtdermatose nach dem  ersten Sonnenbad im Frühjahr oder im ersten Urlaub des Jahres  aus. Die Haut ist nach einer langen sonnenfreien Zeit nicht mehr an die UV-Strahlung gewöhnt. 
 Das Krankheitsbild bessert sich bei den meisten Betroffenen im Laufe des Sommers, wenn sich die Haut an die Sonne gewöhnt hat und vorgebräunt ist. Zudem tritt mit den Jahren eine Besserung ein und irgendwann bildet sich die Lichtdermatose gar nicht mehr aus. 
 
  Gut zu wissen:  Leidet man unter einer schweren Form der polymorphen Lichtdermatose, kann es helfen, die Haut vor Beginn des Sommers oder des Urlaubs an die UV-Strahlung zu gewöhnen. 
 Dabei wird die Haut bei einem Arzt mit festen Dosen UV-Licht bestrahlt. So hat die Haut die Möglichkeit, sich langsam an die UV-Strahlung zu gewöhnen. 
 Dieses Verfahren sollte auf jeden Fall im Rahmen einer ärztlichen Behandlung durchgeführt werden und nicht im Alleingang zum Beispiel im Solarium. Denn die Gefahr für bleibende Hautschäden wäre dabei groß. 
 
 Ebenfalls hilfreich kann die vorbeugende Einnahme von  Vitamin D  und  Calcium  oder Beta-Carotin sein. Darüber hinaus sind  Omega-3-Fettsäuren  möglicherweise wirksam. Diese Nahrungsergänzungsmittel sind in der Apotheke erhältlich. Dort erfahren Sie auch, welche Dosis die für Sie geeignet ist, und welche Darreichungsform am Besten zu Ihren Alltagsgewohnheiten passt. 
 Mallorca-Akne: Wie ist sie zu erkennen? 
 Treten einige Stunden nach dem Sonnenbad rote, stecknadelkopfgroße Knötchen und Pickel, die stark jucken, an Gesicht, Armen, Dekolleté oder Rücken auf, könnte es sich um die   Mallorca-Akne   handeln. Besonders junge Menschen mit fettiger Haut oder einer Neigung zu Akne sind häufig betroffen. 
 Eine andere Bezeichnung für die kleinen Pickelchen ist Sommer-Akne. Mediziner sprechen von Acne aestivalis. Anders als die polymorphe Lichtdermatose, die nach dem ersten Sonnenbad im Frühjahr auftritt, sind Patienten mit Mallorca-Akne eher  im Hochsommer – der Hochsaison von Sonnenschutzprodukten  – betroffen. 
 Sie entsteht, wenn fetthaltiger Sonnenschutz oder andere fetthaltige Körperpflegeprodukte aufgetragen wurden. Denn das Fett der Kosmetika reagiert mit der UV-Strahlung der Sonne. Dabei bilden sich aggressive Stoffe – sogenannte Peroxide. Sie greifen Zellen in der Haut an und verursachen dadurch die Symptome der Mallorca-Akne. 
 Gut zu wissen: Peroxide sind eine sehr aktive chemische Substanz. Bekannt sind sie als „Aktivsauerstoff“, der sowohl in Wasch- und Reinigungsmitteln verwendet wird, aber auch als Wasserstoffperoxid beim Haare färben. 
 Phototoxische Reaktion: Nicht mit einem Sonnenbrand verwechseln 
 Bekommt man auf einmal schneller einen Sonnenbrand als bisher, könnte dies auf eine  phototoxische Reaktion  hindeuten. Gerade dann, wenn bestimmte Arzneimittel wie Antibiotika, Herz- oder Nierenmedikamente, eingenommen werden. Dann reicht in einigen Fällen schon das normale Tageslicht aus, damit sich zunächst Rötungen und Schwellungen, später Blasen ausbilden. Darüber hinaus brennt die Haut. 
 Sind die Rötungen streifenförmig kommen auch Wiesengräser als Auslöser in Frage. Sie hinterlassen eine Art Abdruck auf der Haut. Obendrein lösen Parfums diese Hautreaktion aus. In allen Fällen reagiert das Sonnenlicht mit dem auslösenden Stoff. 
 Die phototoxische Reaktion ähnelt stark einem Sonnenbrand. Allerdings bleibt die Farbe der Haut nach dem Abklingen der Hautreaktion oft verändert. Mediziner sprechen von einer  Hyperpigmentierung , also einer verstärkten Pigmentierung. Die Haut hat dann vermehrt Melanin eingelagert und sieht an den betroffenen Stellen dunkler aus. 
 Die phototoxische Reaktion ähnelt nicht nur einem Sonnenbrand, sondern auch einer photoallergischen Reaktion. Manchmal entstehen beide Reaktionen gleichzeitig. 
 
   Gut zu wissen:   Ein Blick in den Beipackzettel verrät, ob Ihre Medikamente die Lichtempfindlichkeit erhöhen. Ist dies der Fall, sollte die Haut besonders gut vor Sonnenlicht geschützt werden. 
 
 Achtung: Setzten Sie Ihre Medikamente nicht einfach ab. Sprechen Sie zuerst mit Ihrem behandelnden Arzt, wenn Sie vermuten, dass Ihr Medikament zu einer Hautreaktion geführt hat oder Sie befürchten, eine Hautreaktion zu entwickeln. 
 Photoallergische Reaktion: Was ist das? 
 Eher selten tritt die  photoallergische Reaktion  auf. Bei ihr bildet der Betroffene Antikörper gegen eine bestimmte Substanz. Das können Medikamente sein, wie zum Beispiel Antibiotika, bestimmte Krebs- oder Herzmedikamente aber auch Inhaltsstoffe von Kosmetik, Sonnschutzprodukten oder Parfums. 
 Das Immunsystem stuft den Stoff als vermeintlich gefährlich ein und reagiert mit einer Immunreaktion. Die Symptome der photoallergischen Reaktion gleichen denen der phototoxischen Reaktion. Deswegen fällt es selbst dem behandelnden Arzt oft nicht leicht beide zu unterscheiden. 
 In den Hautbereichen, die dem Sonnenlicht ausgesetzt waren und durch den auslösenden Stoff sensibilisiert wurden, treten Rötung und Blasen auf, zudem juckt die Haut. Kommt es immer wieder zu der allergischen Reaktion, verdickt sich die Haut mit der Zeit und sieht dann schuppig aus. 
 Lichturtikaria: Tritt zum Glück nur selten auf 
 Sehr wenige Patienten leiden unter einer  Lichturtikaria, einer Sonderform der Nesselsucht . Es ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die die Betroffenen stark belastet. Schon nach wenigen Minuten im Sonnenlicht schütten die Mastzellen Histamin aus und bilden blassrote Schwellungen an der bestrahlten Hautstelle aus. 
 Manche Patienten fühlen sich außerdem krank und klagen über Kopfschmerzen, Übelkeit, Abgeschlagenheit und  Probleme beim Atmen . Waren große Bereiche des Körpers dem Licht ausgesetzt, kann es sogar zu einer  Notfallsituation  kommen. Dann muss sofort die  112  angerufen werden, damit schnell Hilfe kommt. 
 Einige wenige Patienten mit Lichturtikaria vertragen noch nicht einmal das normale Tageslicht. Dann reichen auch UV-Schutzmaßnahmen nicht aus, um sich vor den Symptomen zu schützen. 
 Bei einer Sonnenallergie ist es immer sinnvoll, einen Hautarzt aufzusuchen, denn dieser diagnostiziert welche Art von Sonnenallergie bei Ihnen vorliegt. Sollte es eine dieser drei seltenen Erkrankungen sein, ist ein guter UV-Schutz wichtig, um Folgeschäden und dauerhafte Hautveränderungen zu vermeiden. Zudem wird versucht, mit einer geeigneten Therapie die Erkrankung in den Griff zu bekommen. Manchmal bessern sich die Erkrankungen zudem im Laufe der Zeit. 
   Warum entsteht eine Sonnenallergie? 
 Nicht jeder entwickelt eine Sonnenallergie, nur bei einige Menschen lösen die Sonnenstrahlen diese unnormale Reaktion der Haut aus. Verantwortlich sind zumeist die UV-A-Strahlen des Sonnlichts. 
 
  Gut zu wissen:   Zu viel UV-Licht macht nicht nur Sonnenallergikern Probleme, sondern führt bei allen Menschen zu Schädigungen der Haut. Sichtbar werden sie zum Beispiel als Sonnenbrand, aber auch durch eine vorzeitige Alterung der Haut. Die schlimmste Folge ist der Hautkrebs. 
 
 Die allmeisten Patienten mit einer Sonnenallergie haben eine polymorphe Lichtdermatose. Warum einige Menschen so überempfindlich auf die Sonnenbestrahlung reagieren, ist bislang nicht zweifelsfrei geklärt. Fest steht, dass Frauen bis zu 9 Mal häufiger eine polymorphe Lichtdermatose haben als Männer. Darüber hinaus sind hellhäutige Menschen öfter betroffen. Experten vermuten, dass eine bestimmte Form von allergischer Reaktion oder eine Entzündungsreaktion in der Haut zu den Ursachen zählen könnten. Vielleicht spielen obendrein die weiblichen Hormone eine Rolle. 
 Empfehlenswert ist, die Haut immer gut vor UV-Strahlen zu schützen. Das gilt auch im Alltag und selbst bei bedecktem Himmel. Gebräunte Haut gilt bei uns zwar als Schönheitsideal, aber gesund ist eine Sonnenbräune nie. 
 Denn sobald die Haut braun wird, setzt sich ein Schutzmechanismus in Gang: Die Hautzellen bilden Melanin, um sich vor den gefährlichen UV-Strahlen zu schützen. Schon jetzt ist die Haut verletzt. 
   Tipps, um einer Sonnenallergie vorzubeugen 
 Am besten lässt man es gar nicht erst zu einer Sonnenallergie kommen. Weil die Sonnenstrahlen der Auslöser sind, ist ein konsequenter Sonnenschutz die geeignetste Vorbeugung. 
 
   
 So schützen Sie sich: 
 
 Meiden Sie  direkte Sonnenstrahlung . Besonders die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr ist intensiv. Dann steht die Sonne am höchsten und die UV-Strahlung ist am stärksten. Idealerweise genießen Sie schönes Wetter im Schatten 
  Gewöhnen Sie Ihre Haut  im Frühjahr oder zu Beginn des Urlaubs  langsam an die Sonne . 
 Eine  Lichttherapie  kann bei einer starken Sonnenallergie helfen, die Haut an UV-Strahlung zu gewöhnen. Dabei wird die Haut beim Hautarzt mit steigenden UV-Dosen bestrahlt. 
 Eine Lichttherapie sollte keinesfalls leichtfertig im Solarium durchgeführt werden. Schon deshalb, weil die UV-Dosen dort zu hoch sind und nicht selten die Haut nachhaltig schädigen. Eine schützende Wirkung hat eine Solariumsbräune übrigens auch nicht. 
 Verwenden Sie eine Sonnencreme mit einem  Lichtschutzfaktor von mindestens 30  und einem Schutz gegen UV-A sowie UV-B-Strahlen. Nur wenn Sie eine ausreichende Menge Sonnenschutz aufgetragen, wird ein ausreichender Schutz erreicht. 
 Denken Sie daran, dass eine Sonnencreme einige Zeit braucht, bevor sie schützt. Deswegen trägt man sie idealerweise  30 Minuten vor dem Sonnenbad  auf. Wer schwimmen geht, sollte regelmäßig nachcremen. 
 Konzentrieren Sie sich beim Kauf auf  Sonnenschutz-Produkte für allergische Haut , die möglichst frei sind von Parfum, Farb- und Konservierungsstoffen. 
 Probieren Sie Sonnenschutz mit einem mineralischen Filter wie Zinkoxid aus. Dieser legt sich ohne einzuziehen auf die Haut und entspricht daher eher den Bedürfnissen empfindlicher und intoleranter Haut. Zudem ist die Wirkung sofort nach dem Auftragen gegeben. 
 
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  Tipp von Ihrer Apotheke:  Weil mittags die Sonnenstrahlung am intensivsten ist, empfiehlt es sich, diese Zeit in Innenräumen zu verbringen. Das kennen wir aus vielen südlichen Ländern, wenn in den Nachmittagsstunden Ruhe einkehrt. Anstelle des warmen Nachmittags, werden eher die kühlen Morgen- und Abendstunden genutzt. 
 
 Außerdem gut zu wissen: 
 
 Besonders geeignet bei einer Neigung zu Mallorca-Akne, sind  Sonnenschutzmittel auf Gelbasis . Sie sind fettfrei. Solche Präparate sind in der Regel mit einem entsprechenden Hinweis versehen. 
 Eine phototoxische oder photoallergische Reaktion läßt sich vermeiden, wenn keine Parfums oder Kosmetika mit Duftstoffen aufgetragen werden. 
 Falls Sie Medikamente einnehmen, klären Sie am besten vorab bei Ihrem Arzt oder in der Apotheke, ob die Lichtempfindlichkeit dadurch erhöht ist. Informationen dazu finden Sie darüber hinaus im Beipackzettel 
 Gut vor dem Sonnenlicht schützt UV-undurchlässige Kleidung. Aber auch eine langärmlige Bluse, lange Hosen und ein Hut halten teilweise die Sonnenstrahlen ab. 
 
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   Welche Vitamine können bei einer Sonnenallergie unterstützen? 
 Ist die Sonnenallergie einmal da, hält man sich am besten vom Sonnenlicht fern oder bedeckt zu mindestens die Haut mit Kleidung und trägt einen hohen Lichtschutzfaktor auf. Haben Sie eine photoallergische oder phototoxische Reaktion sollten Sie obendrein den Auslöser meiden. 
 Meist klingen die Beschwerden dann schnell wieder ab. Bis es soweit ist, werden sie durch Kühlung erträglicher:  Feuchte Umschläge  oder in ein Tuch eingewickelte  Kühlpads  helfen und sind schnell angewendet. 
 Sind Ihre Beschwerden sehr stark, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Er wird Ihnen geeignete  Medikamente  empfehlen. Das sind zum Beispiel Salben oder Tabletten mit einem juckreizlindernden Wirkstoff, sogenannte Antihistaminika, die zum Beispiel auch bei der  Bekämpfung von Heuschnupfen-Symptomen  zum Einsatz kommen. Zusätzlich können auch  leichte Cremes oder Salben mit Kortison  zur Linderung angewendet werden. 
 Wenn Sie unter einem starken Krankheitsgefühl,  Luftnot , Übelkeit und Blutdruckabfall leiden, rufen Sie umgehend den Rettungsdienst. Handelt es sich bei Ihnen nämlich um eine Lichturtikaria, könnte die Situation ernst sein. Den Notruf erreichen Sie europaweit unter der  Telefonnummer 112 . 
   Kann man allergisch gegen Sonnencreme sein? 
 Haben Sie ein neues Sonnenschutzmittel angewendet und Ihre Haut reagiert überempfindlich? Sie könnten allergisch gegen Ihre Sonnencreme sein. Denn gerade Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe lösen allergische Reaktionen aus. 
 Um sich weiterhin vor Sonnenbrand und Hautschäden zu schützen, wählen Sie optimalerweise ein Sonnenschutzmittel für Allergiker, das wenig bis gar keine der potentiell allergieauslösenden Stoffe enthält. 
 Wenn Sie wissen, auf welchen Stoff Ihre Haut empfindlich reagiert, lohnt ein Blick auf die Inhaltsstoffe der angebotenen Präparate. Ansonsten sind spezielle Sonnenschutzmittel für Menschen mit Allergien in der Apotheke erhältlich. Manche sind sogar von der ECARF, der Europäische Stiftung für Allergieforschung (European Centre for Allergy Research Foundation), zertifiziert. 
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  Quellenangaben &amp;amp; Einzelnachweise   Bildquellen: adobestock.com - raphaela4you, logo3in1, sablinstanislav 
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            <title type="text">FSME Impfung – der einzige wirksame Schutz vor FSME</title>
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                 Warum ist die Impfung gegen FSME so wichtig? 
 Dass Zecken klein und gefährlich sind, hat sich inzwischen herumgesprochen. Mit einem einzigen Stich können sie Meningoenzephalitis übertragen, die lebensgefährliche Gehirnhautentzündung, die zu einer der Krankheiten zählt, für die es bis heute noch keine wirksame Behandlung gibt. Flächendeckende Impfungen sind aus diesem Grund geboten – zumindest in den Risikogebieten. Alle wichtigen Informationen zum Thema  FSME Impfung  finden Sie in diesem ausführlichen Ratgeber. 
 
 
   Was versteht man unter einer FSME Impfung?   
   Wann ist eine FSME Impfung sinnvoll?   
   Gibt es eine FSME Impfung für Kinder und ist sie sinnvoll?    
   Wer trägt die bei einer FSME Impfung anfallenden Kosten?    
 
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   Was versteht man unter einer FSME Impfung? 
 Zunächst muss festgehalten werden, dass die in der Umgangssprache oft verwendete Bezeichnung Zeckenimpfung in die Irre führt: Impfungen gegen Zeckenstiche – viele Menschen denken, dass Zecken beißen, dabei stechen sie – gibt es nicht. Wenn Sie sich impfen lassen, halten Sie damit Zecken keineswegs von Ihrer Haut fern, sondern Sie schützen sich mit dem Impfstoff lediglich gegen einen bestimmten Erreger, der von Zecken übertragen werden kann. Gänzlich ungefährlich wird ein Zeckenstich dadurch nicht.     Gut zu wissen:  FSME steht für    F rüh s ommer    M eningo e nzephalitis.   Damit wird neben der populären Gehirnhautentzündung auch eine Gehirn- oder Rückenmarkentzündung bezeichnet. Die auslösenden Viren werden vor allem durch Zeckenstiche auf Menschen übertragen. Eine Übertragung von einem Menschen auf den anderen gibt es nicht. Demgegenüber ist eine Übertragung von Tieren auf Menschen durchaus möglich, obgleich sie selten vorkommt. Nur eine infizierte Zecke wird zum Überträger! 
 Abgetötete FSME Viren bilden den Impfstoff 
 Die FSME Impfung erfolgt mit einem Impfstoff, der aus abgetöteten FSME Viren besteht. Diese toten Viren können im Körper zwar keinen Schaden mehr anrichten, animieren aber das körpereigene Immunsystem zur Bildung von Abwehrstoffen. Damit wird eine  Grundimmunisierung  erreicht, die bei einem Eindringen lebendiger FSME Viren – zum Beispiel durch einen Zeckenstich – für eine sofortige Zerstörung der gefährlichen Viren durch die neu gebildeten Antikörper sorgt. 
 In Deutschland sind zwei FSME Impfstoffe zugelassen 
 Derzeit sind  in Deutschland zwei Impfstoffe zugelassen: FSME Immun und Encepur . Für eine wirksame Grundimmunisierung sind bei beiden Stoffen drei Applikationen notwendig – das bedeutet, dass eine Person innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens dreimal geimpft werden muss, um einen vollständigen Schutz zu erhalten. Beide Stoffe gelten als gleichwertig und prinzipiell austauschbar. Trotzdem wird sehr dazu geraten, einen Impfzyklus immer nur mit ein und demselben Stoff durchzuführen. 
 Die FSME Impfung erfolgt in den Oberarm 
 In den meisten Fällen wird bei der FSME Impfung einfach in den seitlichen Oberarm geimpft. Das gilt zumindest für Erwachsene, bei Kindern kann ein anderes Vorgehen erforderlich sein. Dies hat einen einfachen Hintergrund: Da Kinder häufig nicht über eine ausreichende Muskelmasse am Arm verfügen, wird die FSME Impfung bei ihnen oft am Oberschenkel vorgenommen. Die früher oft vollzogenen Impfungen in das Gesäß hat man heute verworfen, weil dabei die Verletzungsgefahr für die empfindlichen Nerven zu hoch ist. 
   Wann ist eine FSME Impfung sinnvoll? 
 Für  Personen, die in Risikogebieten leben oder sich dort aufhalten  (zum Beispiel während einer Urlaubsreise) wird grundsätzlich eine FSME Impfung empfohlen. Auch die  berufsbedingten Risikogruppen  sollten sich unbedingt impfen lassen. Dazu gehören alle Menschen, die in der Forst- oder Landwirtschaft tätig sind, aber auch regelmäßige Jogger und Wanderer und überhaupt alle, die sich häufig in der freien Natur aufhalten. Bei Reisen außerhalb von Deutschland sollten Sie sich rechtzeitig vergewissern, ob es sich bei Ihrem Ziel um ein Risikogebiet handelt und entsprechende Vorsorge treffen. 
 
  Tipp:  Sie möchten verreisen und planen zum Beispiel einen Urlaub in einem bewaldeten Gebiet bzw. auf dem Land oder wollen mehrere Wanderungen unternehmen? Dann lohnt es sich, vorab Informationen über das Zeckenrisiko an Ihrem Urlaubsziel einzuholen und sich mit Ihrem behandelnden Arzt über eine FSME Impfung zu beraten. 
 
 Drei Impfungen sind notwendig 
 Wie bereits erwähnt, sind normalerweise  drei Impfungen notwendig , um einen mehrere Jahre währenden Impfschutz zu erzielen. Die Impfungen werden in einem steigenden Abstand von mehreren Monaten gesetzt – die genauen Fristen sind abhängig von dem gewählten Impfstoff, den Sie grundsätzlich frei wählen können. Sie sollten deshalb die Frage nach einem Impfschutz rechtzeitig mit Ihrem Arzt besprechen und den Schutz auch alle drei bis fünf Jahre erneuern lassen. Zur Not ist allerdings – wiederum nur nach Absprache mit Ihrem Arzt – auch eine vorübergehend wirksame Impfung möglich. Das kann dann sinnvoll und angebracht sein, wenn Sie kurzfristig in ein Risikogebiet verreisen müssen oder die Impfungen schlichtweg vergessen haben. 
 Ein gewöhnlicher Impfschutz währt drei Jahre 
 Die  übliche Wirkungsdauer bei einem Impfschutz beträgt drei Jahre . Soll die Wirkung verlängert werden, ist eine rechtzeitige Auffrischung zwingend notwendig. Genauere Informationen über den passenden Zeitpunkt erhalten Sie von Ihrem Arzt, der den jeweiligen FSME Impfstoff auswählt und verabreicht.    Wichtig:  Nach der dreimaligen FSME Impfung besteht der Schutz nicht lebenslang, sondern sollte regelmäßig aufgefrischt werden. Nehmen Sie am besten Ihren Impfpass mit zum nächsten Arzttermin, um Ihren Impfstatus von Ihrem Arzt überprüfen zu lassen und etwaige Auffrischungen oder Neu-Impfungen zu besprechen! 
 Der ideale Zeitpunkt für eine Impfung ist der Winter 
 Am sinnvollsten beginnen Sie im Winter mit einer Grundimmunisierung gegen FSME. Warum? Ganz einfach: Zu dieser Zeit gibt es auch in Risikogebieten kaum Zecken, sodass Sie hervorragend für das kommende Frühjahr Vorsorge treffen können. Grundsätzlich ist eine Impfung aber das ganze Jahr über möglich und auch wirksam. 
 Gibt es eine FSME Impfung für Kinder und ist sie sinnvoll? 
 Im Prinzip können sich alle gesunden Personen ab dem ersten erreichten Lebensjahr impfen lassen. Die Vorgehensweise für Kinder ist dabei nicht anders als bei Erwachsenen, es gilt im Wesentlichen dasselbe Impfschema, damit der Schutz mehrere Jahre vorhält. Ein lebenslanger Schutz ist auch durch eine frühzeitige Impfung im Kindesalter nicht möglich. Inzwischen sind  spezielle Impfstoffe für Kinder  verfügbar, sodass eine FSME Impfung für Kinder heute so risikoarm und schonend wie möglich erfolgen kann.      Wichtig zu wissen:  Eine FSME Impfung für Kinder ist auch deshalb sehr zu empfehlen, weil sie besonders für Zeckenstiche gefährdet sind. Kinder spielen gerne draußen, toben gemeinsam durch den Wald und verstecken sich in hohen Wiesen – das Risiko, dass sie dabei von einer Zecke gestochen werden, ist demzufolge sehr hoch. Die gute Nachricht: Bei Kindern heilt eine Frühsommer Meningoenzephalitis fast immer ohne weitere Beschwerden aus. Informieren Sie sich am besten bei Ihrem Kinderarzt über die FSME Impfung und fragen Sie ihn nach seiner Einschätzung! 
 Sind mit einer FSME Impfung Risiken verbunden? 
 Ungeachtet der möglichen Krankheiten, die durch Zeckenstiche übertragen werden können, stehen viele Menschen einer FSME Impfung noch immer skeptisch gegenüber, weil sie sich vor möglichen Nebenwirkungen fürchten. Hier muss ausdrücklich betont werden, dass die Impfstoffe gegen Frühsommer Meningoenzephalitis zu den bestgeprüften und sichersten überhaupt zählen. Zwar kann auch bei einer FSME Impfung kein absolutes Sicherheitsversprechen gegeben werden – das ist bei keinem Impfstoff und bei keinem Medikament möglich –, aber  die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen ist denkbar gering . Im Folgenden stellen wir Ihnen einige der möglichen Nebenwirkungen vor. 
 Wichtige Informationen zu möglichen Nebenwirkungen 
 Obwohl die gängigen Impfstoffe im Allgemeinen von den meisten Menschen gut vertragen werden, kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen, die jedoch fast immer harmlos sind. Sie können beispielsweise kosmetischer Natur sein (zum Beispiel in Form von Rötungen und Schwellungen) oder auch mit lokal begrenzten Schmerzen verbunden sein. Normalerweise verschwinden diese Symptome aber bald wieder von selbst und bedürfen keiner speziellen Behandlung. In den ersten Tagen, nachdem Sie geimpft wurden, kann es außerdem zu Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen, Müdigkeit und Magen-Darm-Beschwerden kommen.     In der Regel treten solche Beschwerden nur bei der ersten Impfung auf und kehren bei späteren Impfungen nur selten wieder. Auf den wichtigen Impfschutz sollten Sie deshalb nicht verzichten! Schwere Folgebeschwerden wie allergische Reaktionen und Nervenerkrankungen mit Lähmungserscheinungen ergeben sich nur in absoluten Ausnahmefällen und betreffen in der Regel mehr Erwachsene als Kinder.      Wichtiger Hinweis:  Wenn Sie mit Nebenwirkungen zu kämpfen haben, sollten Sie unbedingt sofort Ihren Arzt davon in Kenntnis setzen. Er benötigt diese Informationen, um Ihre weitere Behandlung darauf abzustimmen. 
   Wer trägt die bei einer FSME Impfung anfallenden Kosten? 
 
  Tipp:  Trotz dieser grundsätzlichen Regelungen ist es empfehlenswert, vor einer FSME Impfung bei der Krankenkasse nachzufragen. Manche Krankenkassen erweitern ihre Service-Leistungen stetig! Auch kann es sein, dass die Krankenkassen die Kosten teils aus Gründen der Kulanz übernehmen. 
 
 Falls Sie in einem Risikogebiet leben, ist die Zeckenimpfung in Deutschland für Sie sehr wahrscheinlich kostenlos: Üblicherweise  übernehmen die Krankenkassen die anfallenden Kosten einer FSME Impfung  für Personen, die in einem ausgewiesenen Zeckenrisikogebiet leben. Bei besonders gefährdeten Berufsgruppen (wie beispielsweise Förstern und Waldarbeitern) übernimmt der Arbeitgeber die Kosten. Ansonsten müssen Sie den FSME Impfstoff meist aus eigener Tasche bezahlen: Wenn Sie also zum Beispiel eine Urlaubsreise in ein Risikogebiet unternehmen, müssen Sie sich normalerweise auf eigene Kosten impfen lassen. 
   Fazit 
 Eine FSME Impfung (oft als Zeckenimpfung bezeichnet), kann äußerst sinnvoll und mitunter sogar lebensrettend sein. Frühsommer Meningoenzephalitis ist nur eine der Krankheiten, die über einen Zeckenstich übertragen werden können, aber mit Abstand die gefährlichste. Eine Grundimmunisierung schützt Erwachsene und Kinder gleichermaßen und ist nur in seltenen Ausnahmefällen mit Nebenwirkungen verbunden, die meist harmlos sind. Es lohnt sich also, sich mit seinem Arzt über eine FSME Impfung zu beraten! 
 
 Bildquelle: ©Puwasit Inyavileart, adobe.com 
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            <title type="text">After Sun: Die besten Produkte in unserer Online-Apotheke</title>
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                 After Sun für einen unbeschwerten Sommer und Urlaub 
 Ob beim Urlaub auf dem heimischen Balkon, beim Wandern in den Bergen oder beim Relaxen am fernen Ferienstrand: Ein ausgedehntes Bad in der Sonne gehört für viele Menschen zu den schönsten Dingen, die der Sommer mit sich bringt. Längst hat sich dabei auch herumgesprochen, dass ein gründlicher Sonnenschutz wichtig ist, um einem Sonnenbrand vorzubeugen. Weit weniger bekannt ist hingegen die  After Sun Pflege , die aber ebenso wichtig ist wie Sonnencreme In diesem Ratgeber finden Sie interessante Informationen zum Thema After Sun und einfache Antworten auf die häufigsten Fragen. Darüber hinaus stellen wir Ihnen beliebte Produkte bewährter Hersteller vor, welche die Hautpflege besonders angenehm machen. 
 Die Sonne schenkt natürliche Bräune – und trockene Haut 
 Ein Sonnenbad ist nicht zuletzt deshalb so beliebt, weil viele Menschen die natürliche Bräune der Haut schätzen, die dabei entsteht. Weniger geschätzt wird die ungesunde Röte, die mit einem Sonnenbrand einhergeht – weshalb  Sonnencreme, Sonnenlotion, Sonnenspray  und ähnliche Artikel im Sommer zu den meistverkauften Produkten in vielen Drogerien und Apotheken zählen. Dabei wird allerdings gerne übersehen, dass der herkömmliche Sonnenschutz zwar die gefährliche UV-Strahlung abwehrt, die Haut aber nicht vor fehlender Feuchtigkeit schützt. 
 Auch natürliche Bräune ist streng genommen ein Alarmsignal 
 Während der ungesunde Rotton, den die Haut bei einem Sonnenbrand annimmt, von allen Menschen gleichermaßen als Alarmzeichen verstanden wird, das eine ungünstige Veränderung anzeigt, gilt ein brauner Hautton hierzulande als erstrebenswert und attraktiv. Streng genommen  ist die begehrte Hautbräune jedoch schon eine Vorstufe zum Sonnenbrand  und ein Indiz dafür, dass die Hautzellen sich gegen auf sie einwirkende Sonnenstrahlen zur Wehr setzen mussten. Konkret bedeutet das: Die Haut läuft Gefahr, auszutrocknen. 
 
  Hätten Sie&#039;s gewusst? &amp;nbsp;Die Bräune der Haut ist eigentlich als Abwehrmechanismus der Haut zu verstehen, die sich vor Sonnenstrahlen schützen musste. 
 
 Feuchtigkeit ist für die Haut lebenswichtig 
 Nicht zuletzt beim Thema &quot;Beauty und Pflege&quot; gilt die Hautfeuchtigkeit als zeitloser Dauertrend. Viele Produkte werben damit, dass ihre Inhaltsstoffe die Haut befeuchten und auf diese Weise jung und schön erhalten. Daneben existieren unzählige Drinks, welche der Haut von innen heraus Feuchtigkeit spenden sollen. Unterschätzt wird aber nach wie vor  der immense Feuchtigkeitsverlust, der mit einem Sonnenbad einhergeht  und von herkömmlichen Sonnenschutzmitteln nicht aufgefangen werden kann. Dieser Verlust geschieht zunächst unbemerkt, er löst keinen Schmerz oder spürbaren Mangel aus – kann langfristig allerdings eine nachteilige Wirkung auf Haut und Körper haben. 
 Die Haut am ganzen Körper benötigt Schutz und Pflege 
 Während Arme, Schultern und Rücken meist regelmäßig mit Sonnenschutzmitteln eingerieben werden, neigen viele Menschen dazu, die weniger sichtbare Kopfhaut zu vergessen. Ihr Haar spendet aber nur begrenzten Schutz vor Sonnenstrahlen. Mit einem speziellen Shampoo können Sie Ihre Kopfhaut schützen und pflegen. Auch sollten Sie berücksichtigen, dass Make-up ohne Lichtschutzfaktor eine zusätzliche Belastung für Ihre Haut darstellt, ohne dabei einen Schutz vor Sonnenstrahlen zu gewährleisten. Hautfreundliche, pflegende und UV-schützende Kosmetik aus unserer Online-Apotheke kann hier den Unterschied machen. Lassen Sie sich gerne unverbindlich beraten! 
 After Sun ist immer wichtig – nicht nur bei Sonnenbrand 
 Der Begriff  After Sun  (englisch für  nach der Sonne ) steht gewissermaßen für eine Behandlung der Haut nach dem Sonnenbad. Häufig werden die entsprechenden Produkte vor allem dann eingesetzt, wenn schmerzhafte Entzündungen deutlich zu erkennen sind. Dieser verbreitete Einsatzzweck greift aber zu kurz, denn die richtige After Sun Pflege ist für die Haut auch ohne äußerlich sichtbare Verletzungen eine große Hilfe.   After Sun Produkte   sorgen dafür, dass ein Feuchtigkeitsdefizit der Haut ausgeglichen wird, ehe sich dessen Folgen unangenehm bemerkbar machen. 
 Nach dem Sonnenbad braucht Ihre Haut besondere Pflege 
 Nach einem ausführlichen Sonnengenuss hat Ihre Haut besonderen Pflegebedarf. Während Sie selbst das Liegen in der Sonne wahrscheinlich als erholsam und entspannend empfunden haben, stand Ihre Haut unter großem Stress. Das gilt insbesondere dann, wenn der Sonnenschutz nicht ausreichend war oder gänzlich fehlte und sich Anzeichen eines Sonnenbrandes zeigen. Doch auch bei äußerlich unversehrter Haut ist eine angemessene Pflegebehandlung sinnvoll. 
 
  Faustregel:  Nach einem Sonnenbad gilt die Faustregel: cremen, cremen, cremen! Geben Sie Ihrer Haut mit hochwertigen After Sun Produkten die Feuchtigkeit zurück, die sie durch die Sonneneinstrahlung verloren hat – egal, ob Sie einen sichtbaren Sonnenbrand erlitten haben oder nicht. 
 
 Wasser ist ein Hauptbestandteil von After Sun Produkten 
 Kundige Fachleute rühmen den hohen Wassergehalt der meisten hochwertigen After Sun Produkte. Da die After Sun Lotions auf Feuchtigkeitszufuhr ausgerichtet sind, sind sie dünner als viele cremige Pflege-Alternativen und lassen sich leicht und effektiv auf der Haut verteilen. Die kühlende und befeuchtende Wirkung ist sowohl bei einem bereits erlittenen Sonnenbrand als auch zur bloßen Nachpflege der Haut nach Sonneneinwirkung sinnvoll. Gerade die  kühlende Wirkung  macht After Sun Produkte in der Regel zu einer besseren Wahl für gereizte Haut. Als vorbereitende Maßnahme zur Anwendung von After Sun Produkten eignet sich eine Dusche bei niedrigen Wassertemperaturen mit anschließendem sanften Abtupfen der Haut. 
  Wichtig:  Auch ohne Sonnenbrand sollten Sie Ihre Haut nach dem Baden oder Duschen niemals stark abreiben, sondern im Idealfall lediglich sanft abtupfen. So schützen Sie den wichtigen Schutzmantel der Haut und beugen vermeidbaren Irritationen vor. 
 Für Allergiker ist Aloe Vera eine angenehme Wahl 
 Gerade Allergiker stehen vielen SOS-Tipps zum Thema Hautpflege, Sonnenschutz und After Sun Pflege zu Recht skeptisch gegenüber – schließlich enthalten viele Artikel Inhaltsstoffe, die allergische Reaktionen auslösen können. Die angestrebte Kühlung der Haut wird häufig durch Alkohol oder Menthol erreicht, was bei einer empfindlichen Haut zu ungewollten Reizungen führen kann. Allergiker sind deshalb mit  Naturkosmetik auf Basis von Aloe Vera  gut beraten. Aloe Vera ist gewissermaßen das Synonym für eine effektive, gesunde Pflege der Haut, die im besten Falle ohne unangenehme Nebenwirkungen auskommt. 
 
  Wichtig zu wissen:  Bei einem starken Sonnenbrand mit Blasen und Fieber sollten Sie zur Sicherheit einen Arzt aufsuchen und sich nicht ausschließlich auf After Sun Produkte verlassen. 
 
 Der richtige Pflegeschutz für Gesicht, Haut und Haare 
 Die Haut ist ein besonders wichtiger Teil des menschlichen Körpers – und auch sehr empfindlich. Eine unangemessene Behandlung kann ganze Ketten von unerwünschten gesundheitsschädlichen Ereignissen auslösen. Umgekehrt kann eine richtige Behandlung die Basis für einen angenehmen Alltag und eine höhere Lebensqualität legen. 
 Wichtig zu wissen ist jedoch, dass die Haut bei jedem Menschen individuell ist. Mitunter gibt es auch eine regelrechte Problemhaut, die auf viele Stoffe mit Reizungen reagiert. Hier gilt es im Einzelfall zu klären, welche Produkte den hohen Anforderungen gerecht werden. 
  Tipp:  Wie bereits erwähnt wird oft auch die Behandlung von Gesicht und Haaren vernachlässigt, also an Stellen, an denen die (Kopf-)Haut besonders empfindlich ist. Informieren Sie sich am besten bei Ihrem Hautarzt, welche Mittel in diesem Bereich Schutz und Pflege bieten können. 
 Eine Auswahl bewährter Marken aus unserer Online-Apotheke 
 Manche besonders preiswerten Produkte am Markt wollen sich ihren Preisvorteil durch fragwürdige Inhaltsstoffe erkaufen und mit überzogenen Wirkungsversprechen im Bereich  Body Care und Beauty Routine  locken, die sich nicht einhalten lassen. Beim Thema Pflege und Schutz der Haut sollten Sie allerdings keine falschen Kompromisse eingehen, sondern nur auf das setzen, was Ihrem Körper wirklich hilft und gut tut. Aus diesem Grund führen wir  hochwertige Kosmetik, Sonnenschutz Artikel und After Sun Pflegeprodukte  auch in unserer gut sortierten Online-Apotheke. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige bewährte Marken vor, die bereits viele Kunden begeistern konnten. 
 Ladival Après Pflege 
 Der bewährte Hersteller  Ladival  hat ein breites Angebot an Sonnenschutz und Pflegeprodukten. Besonders interessant für Familien sind die speziellen  After Sun Artikel für Kinder , die als sehr sanft und hautverträglich gelten. Ob als Creme, Gel oder Milch: Mit Ladival Après Pflege können Sie die Haut Ihrer Kleinen nach dem Sonnen auf vielfältige Weise pflegen. Da ist sicherlich etwas für jeden kleinen Sonnenanbeter bei! 
 Eucerin After Sun 
  Eucerin  After Sun Produkte erfüllen selbst höchste Ansprüche an die Haut. Wählen Sie ein Pflegeprodukt, das optimal auf Ihren Hautzustand sowie Ihre Altersgruppe abgestimmt ist und Ihre Haut nach dem Sonnen kühlt, beruhigt und regeneriert.  Eucerin After-Sun Kids ist speziell für die empfindliche Haut von Kindern  konzipiert, sodass auch die Kleinen mit Eucerin Artikeln gut gepflegt werden können. 
 La Roche-Posay Posthelios 
 Empfindliche Haut erhält mit einem Gel oder einer Creme aus der Pflegeserie von  La Roche-Posay  eine wohltuende Pflege. Setzen Sie auf die  beruhigende, pflegende Wirkung , welche die Produkte von La Roche-Posay entfalten, und genießen Sie das Gefühl, Ihre Haut mit hochwertigen Produkten bei der Regeneration zu unterstützen. 
 Vichy Idéal Soleil 
 Mit der hochwertigen Vichy Idéal Soleil Pflegemilch unterstützen Sie Ihre Haut mit einer wertvollen Feuchtigkeitszufuhr. Besonders an der Vichy After Sun Pflegemilch ist, dass sie trotz der milchigen Textur weder fettet noch klebt und der Haut somit ein  angenehmes Frischegefühl  verleiht. Auf diese Weise wird die Haut beruhigt und sanft gepflegt, ohne ein unangenehmes, klebriges Gefühl zu hinterlassen. 
 Lavera After Sun 
 Bei  Lavera After Sun  handelt es sich um bewährte Naturkosmetik, die der Haut, zum Beispiel als Lotion mit Vitamin E und Aloe Vera, für 24 Stunden belebende Feuchtigkeit spendet. Die sanfte Pflege soll der Haut alles zurückgeben, was sie während des Sonnenbadens verloren hat, pflegt sie geschmeidig weich und verleiht ihr einen angenehmen Duft. 
 Fazit 
 After Sun Pflege ist ebenso wichtig wie der richtige Sonnenschutz. Unabhängig vom Hauttyp sollte jede Haut  vor allem nach einem ausgiebigen Sonnenbad intensiv gepflegt werden , um ihr wertvolle Feuchtigkeit zu spenden. Entscheidend ist die Hautpflege mit After Sun Produkten wie einer Lotion oder Creme allerdings nicht nur bei einem Sonnenbrand, sondern als grundsätzliche Schutz- und Pflegemaßnahme nach jedem Aufenthalt in der Sonne, damit sich die Haut vollständig regenerieren kann. In unserer Online-Apotheke finden Sie Pflegeprodukte hochwertiger Marken. Entdecken Sie unser Angebot! 
 
 Bildquelle: ©fotoduets - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Mallorca Akne: Der richtige Umgang mit Sonnenallergie</title>
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                 Wenn die Haut allergisch auf die Sonne reagiert 
 Als beliebtes Ferienziel zaubert die spanische Insel Mallorca vielen Menschen ein Lächeln auf die Lippen. Weniger groß ist die Freude, wenn von  Mallorca Akne  die Rede ist: Die roten Flecken traktieren die Betroffenen mit einem quälenden Juckreiz und beeinträchtigen das Aussehen und persönliche Wohlbefinden. Anders als der Name vermuten lässt, tritt die Allergie vollkommen unabhängig von Mallorca auf – nämlich ausgerechnet überall da, wo die Sonne so warm scheint und die Urlaubsfreude weckt. In diesem Ratgeber finden Sie alle wichtigen Informationen zum Thema Mallorca Akne und erhalten praktische Tipps, wie sich ein Betroffener am besten schützt und (vor allem im Sommer) mit der Allergie umgeht. Darüber hinaus erfahren Sie, wie Sie Symptome lindern und einem Ausbruch vorbeugen können. Viel Spaß beim Lesen! 
 Was genau versteht man unter einer Mallorca Akne? 
 Bei der Mallorca Akne handelt es sich um eine  Sonderform von Sonnenallergie , wie die polymorphe Lichtdermatose umgangssprachlich genannt wird. Dabei ist der Name äußerst trügerisch: Sie hat weder etwas mit Mallorca noch mit richtiger Akne zu tun. Weil sie besonders häufig nach dem ersten ausgiebigen Sonnenbad im Urlaub auftritt, wurde sie nach dem in Deutschland sehr beliebten Ferienziel, der sonnigen Insel Mallorca, benannt. Die Allergie ist jedoch nicht zu verwechseln mit einem Sonnenbrand: Mallorca Akne kann auch dann auftreten, wenn eigentlich ausreichend Sonnenschutz in Gesicht und Dekolleté aufgetragen wurde. 
 Typische Symptome bei der speziellen Sonnenallergie 
 Mallorca Akne (Acne aestivalis) ist keine Akne im eigentlichen Sinn (Acne vulgaris), sondern eine Allergie (polymorphe Lichtdermatose). Das zeigt sich bereits in den Symptomen: Zwar bilden sich bei der sogenannten Mallorca Akne auch viele Knötchen und Pusteln, doch sind diese nicht eitrig. Auch entstehen keine Mitesser, wie sie für Acne vulgaris charakteristisch sind. Wie bereits erwähnt, treten die Symptome einer Acne aestivalis anders als bei einer herkömmlichen Sonnenallergie auch dann auf, wenn für ausreichend Sonnenschutz gesorgt wurde. Sonnencreme hilft nicht gegen die stecknadelgroßen  Hautrötungen und Knötchen , die durch einen  starken Juckreiz  gekennzeichnet sind. Die Flecken und Pusteln bilden sich vor allem an jenen Hautstellen, die besonders stark der Sonne ausgesetzt sind. 
 
  Interessant:  Wer von der speziellen Form der Sonnenallergie betroffen ist, leidet auch dann unter den typischen Symptomen, wenn zuverlässige Sonnenschutzmittel gründlich aufgetragen wurden. Auch spielt es für die Ausprägung normalerweise keine Rolle, ob die Haut grundsätzlich gesund oder in Mitleidenschaft gezogen ist. 
 
 Sonnenexponierte Hautstellen zeigen die meisten Symptome 
 Im Gegensatz zum Sonnenbrand istbei der Acne aestivalis weniger das Gesicht von juckenden Hautrötungen betroffen. Vielmehr zeigen sich die  Symptome vor allem an Dekolleté, Nacken, Schultern und Oberarmen  und treten naturgemäß besonders häufig bei einem Sonnenbad im Urlaub auf. Auch die Streckseiten der Arme und Beine können betroffen sein. 
 Ursachen und Risikogruppen der Allergie 
 Die genauen Ursachen der Mallorca Akne sind nicht in vollem Umfang bekannt und werden nach wie vor erforscht. Einige wichtige Erkenntnisse hat die Medizin aber bereits gewonnen, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen möchten. 
 Zu den häufigsten Ursachen zählt ein unverträglicher Sonnenschutz 
 Gerade der Sonnenschutz, der gemeinhin als sehr gesund und wichtig angepriesen wird, gilt als einer der wahrscheinlichen Auslöser von Acne aestivalis. Sie entsteht, wenn Emulgatoren und Fettanteile aus der Sonnenschutzcreme mit den Strahlen der Sonne reagieren. Etwa drei Viertel aller Fälle von Acne aestivalis werden durch das Licht der Sonne ausgelöst, die UV-A Strahlung. Diese führt im Zusammenspiel mit dem Sonnenschutzmittel zur Bildung sogenannter Lipidperoxide aus dem körpereigenen Talg. Der Schutz vor Sonnenbrand begünstigt also das Entstehen von Mallorca Akne. Das ist ein zentraler Unterschied zur üblichen Sonnenallergie, bei der die Anwendung von Sonnencreme in der Regel ausdrücklich empfohlen wird. 
 Junge Menschen und Frauen sind besonders betroffen 
 Besonders anfällig für Mallorca Akne sind junge Menschen und Frauen. Personen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren sowie eine fettige Haut gehören zu den begünstigenden Faktoren für eine Acne aestivalis. Wer im Urlaub viel Zeit in der Sonne verbringt, trägt diesbezüglich natürlich ebenfalls ein höheres Risiko als ein passionierter Stubenhocker. 
 Mögliche Behandlung von Mallorca Akne 
 Die Acne aestivalis ist vor allem durch den  unangenehmen Juckreiz  sehr lästig. Betroffene fragen nach einer schnellen Behandlung dieser Sonderform der Sonnenallergie und wünschen sich Tipps für einen effektiven Schutz vor weiteren Beschwerden. Meist müssen dies gar keine ausgefeilten Mittel sein, sondern schon einfache Maßnahmen können helfen, die Beschwerden zu lindern. 
 Wichtig: Keine ernste Gefahr für die Gesundheit 
 Mallorca Akne löst zwar äußerst unangenehme Beschwerden aus, stellt aber keine wirkliche Gefahr für die Gesundheit dar. Trotzdem sollten Betroffene zeitnah einen Arzt aufsuchen, um ganz sicher ausschließen zu können, dass es sich bei den auftretenden Symptomen nicht etwa um Vorboten einer anderen, möglicherweise ernsteren Krankheit handelt. Je nach Intensität der Beschwerden kann der Hautarzt eine milde Akne-Therapie verschreiben oder spezielle Medikamente verordnen. 
 In unserem Sortiment finden Sie Artikel wie   entzündungshemmende Cremes   und spezielle Sonnenschutzmittel in, die eine große Hilfe sein können, die Beschwerden zu lindern. 
 Im Einzelfall: Antihistaminika und Cremes mit Kortison 
 In bestimmten Fällen kann die  Einnahme von Antihistaminika  und  Cremes mit Kortison  ratsam sein. Dieses Urteil sollten Sie unbedingt dem Arzt Ihres Vertrauens überlassen: Fragen Sie vor der Einnahme solcher Präparate unbedingt Ihren Dermatologen. In den meisten Fällen genügt jedoch eine sanfte Pflege der betroffenen Stellen und eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Eine gute Wahl sind auch Cremes mit Aloe Vera. 
  Tipp:  Sehen Sie sich unser umfangreiches Sortiment an Pflege und Schutz für zu Allergien neigende Haut an und bestellen Sie Ihre bevorzugten Produkte gleich online! 
 Es hilft, die betroffenen Hautpartien zu kühlen 
 Gegen den akuten Juckreiz und die Hautreizungen hilft Kühle – also das exakte Gegenteil der Sonnenwärme.  Kühlen Sie die betroffenen Hautstellen  und gönnen Sie ihnen eine Auszeit von der reizenden Strahlung. Die Kühle tut der Haut gut und lindert spürbar den quälenden Juckreiz. Neben kalten Umschlägen und Auflagen können Sie dazu auch spezielle kühlende und juckreizhemmende Cremes und Gels verwenden, die Sie ebenfalls in unserer Online-Apotheke finden. 
 
  Wichtig:  Bei der Auswahl der Produkte zur Pflege empfindlicher Haut sollte auf die Inhaltsstoffe geachtet werden. Fett verschlimmert die Mallorca Akne, deshalb sollten keine fetthaltigen Cremes zum Einsatz kommen. Fragen Sie im Zweifel am besten Ihren Arzt oder unser pharmazeutisches -Team, welche Artikel sich für Betroffene empfehlen! 
 
 Direkte Sonnenstrahlung möglichst vermeiden 
 Da Mallorca Akne wie bereits geschildert eine Sonderform der Lichtallergie (polymorphe Lichtdermatose) ist, sollte beim Auftreten der Krankheitssymptome die direkte Sonnenstrahlung vermieden werden. Das fällt im Sommer und erst recht im Urlaub nicht immer leicht und geht mit einer gewissen Einschränkung einher; leider ist diese Methode jedoch für eine erfolgreiche Behandlung unverzichtbar. Solange Pusteln und Knötchen zu sehen sind, sollten Sie  jede Art direkter Sonneneinstrahlung unbedingt vermeiden . Das bedeutet leider auch, dass die entsprechenden Hautstellen so gut wie möglich abgedeckt werden sollten. Dünne, lange Kleidung ist deshalb ebenso anzuraten wie eine Kopfbedeckung mit großer Krempe, die das Gesicht abschirmt. 
 Bewährte Hausmittel gegen Mallorca Akne 
 Es müssen nicht immer Medikamente oder eine ärztliche Therapie sein: Auch Hausmittel können Beschwerden durch die spezielle Allergieform mitunter lindern. Zum Kühlen der betroffenen Hautstellen eignen sich einfache kalte Umschläge oder ein Kältepack. Schützen Sie Ihre Haut dabei aber gleichzeitig auch vor einem Übermaß an Kälte, denn ein Kälteschock ist ebenso wenig gesund und tut Ihrer Haut nicht gut. Daneben haben sich Wickel mit kaltem Quark oder einem Kräutersud aus passenden Heilpflanzen wie Eichenrinde bewährt. 
 Besonders bei Entzündungen ist zudem Kamillenextrakt das Hausmittel der Wahl. Verdünnen Sie den Extrakt mit etwas Wasser und tupfen Sie die betroffenen Hautstellen anschließend sanft ab, um die Entzündung zu lindern. 
 Lässt sich Mallorca Akne effektiv vorbeugen? 
 Viele Patienten, die noch nicht von einer Sonnenallergie betroffen sind, fragen sich, ob bzw. wie sie einer Allergie gegen Sonnenlicht bzw. die spezielle Strahlung vorbeugen können. Zwar ist es nicht möglich, sich vollständig gegen alle Ursachen zu schützen, doch ein paar hilfreiche Tipps können dabei helfen, das Risiko einer Erkrankung gering zu halten. 
 Auch wenn es so schön einfach wäre: Fenster aus Glas schützen leider nicht gegen Acne aestivalis. Das Licht der Sonne stellt vor allem wegen der UV-B Strahlung eine Gefahr dar, und diese wird durch Glas nicht abgehalten. Deshalb schützt der Aufenthalt hinter Fenstern nichts, sodass auch Autofahrer nicht vor der Mallorca Akne sicher sind. Es nützt Ihnen also leider nichts, wenn Sie das Sonnenlicht zur Sicherheit hinter Fensterscheiben genießen oder Ihre Wege nur noch im Auto zurücklegen. Das bedeutet auch, dass Sie bei der Arbeit in einem Büro darauf achten sollten, sich  nicht ungeschützt den Sonnenstrahlen auszusetzen . Bitten Sie im Zweifel um einen Platz in Türnähe oder um entsprechende Jalousien. 
 Verzicht auf Sonnenschutzmittel mit Fetten und Emulgatoren 
 Um das Risiko einer Mallorca Akne möglichst gering zu halten, sollten Sie   auf Sonnencreme mit Fetten und Emulgatoren verzichtenund sich am besten mit hochwertigen, speziell für die empfindliche und zu Allergien neigende Haut   geeigneten Mitteln vor Sonnenbrand und Co. schützen. Entsprechende Pflegemittel bieten wir Ihnen selbstverständlich auch in unserer Online-Apotheke. Bei allen Produkten finden Sie eine detaillierte Artikelbeschreibung, die Ihnen gemeinsam mit dem Beipackzettel Auskunft über die jeweiligen Anwendungsbereiche und Inhaltsstoffe gibt. Wenn Ihre Haut generell empfindlich auf UV Strahlung reagiert, gilt diese Empfehlung nicht nur für Sonnenschutzmittel, sondern für jegliche Körperpflegeprodukte. Achten Sie bei Sonnencreme außerdem auf einen möglichst hohen Lichtschutzfaktor und wählen Sie insbesondere im Sommer am besten ausschließlich Produkte mit LSF 30 oder 50. 
 Sonnenlicht nur in kleinen Dosen genießen 
 Gerade zu Beginn des Urlaubs sollten Sie die Sonnenstrahlen nur wohldosiert genießen und Ihren Körper langsam an die Wirkung der UV Strahlen gewöhnen. Behutsame Gewöhnung schützt vor einer schnellen Reizreaktion. Später können Sie die Zeit mit Bedacht erhöhen. Besonders die intensive und starke Mittagssonne sollten Sie allerdings am besten immer meiden – gerade dann, wenn Sie empfindliche Haut haben. Damit schützen Sie sich auch gleichzeitig vor Hautkrebs und einem Sonnenstich. Da Sonnenlicht und UV Strahlung zu den Ursachen für diverse Allergien und Krankheiten zählen, ist ein vorsichtiger Umgang der eigenen Gesundheit zuliebe ohnehin ratsam. 
 Fazit 
 Mallorca Akne (Acne aestivalis) ist eine besondere Form der Sonnenallergie (polymorphe Lichtdermatose), die auch bei gründlich aufgetragenem Sonnenschutz auftreten kann. Sie ist keine echte Akne (Acne vulgaris), denn es entstehen dabei weder Mitesser noch eitrige Knötchen. Es handelt sich auch nicht um einen Sonnenbrand, dem mit Sonnencreme vorgebeugt werden könnte. Im Gegenteil: Mallorca Akne entsteht überwiegend durch eine Reaktion der Emulgatoren aus Sonnencreme mit den UV-A Strahlen der Sonne. Weil Mallorca Akne durch Sonnenlicht ausgelöst wird, tritt sie besonders häufig im Urlaub auf. Betroffene sollten sich daher gerade am Anfang nur zurückhaltend der Sonne aussetzen und nur fett- und emulgatorfreie Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden. 
 
 Bildquelle: Ihar Ulashchyk 
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            <title type="text">Reiseapotheke – entspannt, fit und gesund auf Reisen</title>
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                                            Welche Medikamente, Produkte und homöopathische Mittel in keiner guten Reiseapotheke fehlen sollten und wie Sie Ihre eigene Urlaubsapotheke für jeden Bedarf optimal zusammenstellen, erfahren Sie in diesem Artikel zum Thema „Reiseapotheke – entspannt, fit und ...
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                 Was ist eine Reiseapotheke überhaupt? 
 Welche Medikamente, Produkte und homöopathischen Mittel in keiner guten Reiseapotheke fehlen sollten und wie Sie Ihre eigene Urlaubsapotheke für jeden Bedarf optimal zusammenstellen, erfahren Sie in diesem Artikel zum Thema „Reiseapotheke – entspannt, fit und gesund auf Reisen“. 
 Wie der Name schon erahnen lässt, ist eine Reiseapotheke eine ganz persönliche Sammlung von Medikamenten, Pflastern und anderen wichtigen Produkten, die Sie in einer Tasche oder einer Box mit auf Reisen nehmen.  In eine Taschenapotheke gehören alle Artikel, die Ihnen dabei helfen, dass Sie und Ihre Lieben im Urlaub gesund bleiben . Dazu zählen einerseits Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen müssen, andererseits kleine Helferlein, die Ihnen auf Reisen erste Hilfe versprechen. Mit einer hervorragend ausgestatteten Urlaubsapotheke können Sie Ihre Reise somit vom Anfang bis zum Ende entspannt genießen, damit Sie fit und mit vielen unvergesslichen Eindrücken wieder in Ihre Heimat zurückkehren. 
 Warum ist eine gute Urlaubsapotheke so wichtig? 
 Ob Erwachsener, Kind oder Baby: Viele Menschen leiden unter   Reiseübelkeit  . Um zu verhindern, dass der Urlaub für sie bereits mit Stress beginnt, weil sie sich schon auf der Hinreise krank fühlen, ist eine Reiseapotheke mit entsprechenden Medikamenten besonders wichtig. 
 Unabhängig von der Reisekrankheit werden Reisende oftmals mit veränderten Witterungsverhältnissen, einer ungewohnten Ernährung und einer anderen Ausstattung als zu Hause konfrontiert. Schnell kann der Körper darauf mit Magen-Darm-Beschwerden, einer Erkältung, Kopfschmerzen oder allgemeinem Unwohlsein reagieren. Hinzu kommen Gegebenheiten, die Sie nicht immer aktiv beeinflussen können – sei es der Wind auf der Fähre, die Sie auf Ihre Lieblingsinsel bringt, die Klimaanlage im Flugzeug, mit dem Sie in den Süden fliegen, oder der von Husten geplagte Sitznachbar in der Bahn, in der Sie zu Ihrem nächsten Reiseziel fahren. 
 Ein weit verbreitetes Phänomen ist außerdem der Stressabfall: Haben die Abwehrkräfte die letzten Wochen vor Ferienbeginn noch tapfer auf Hochtouren gearbeitet, schwächt die Immunabwehr mit einsetzender Entspannung an den ersten Urlaubstagen oftmals ab und die ersten Symptome von einer Erkältung oder einem grippalen Infekt treten auf. 
 Gerade im Sommer oder in südlichen Urlaubsgebieten beeinträchtigen zudem häufig Insektenstiche undSonnenbrände das Wohlbefinden. Darüber hinaus können auch bei größter Vorsicht immer kleinere Unfälle passieren, die mit leichten Verletzungen einhergehen. 
 Zwar gibt es in vielen Ländern eine gute ärztliche Versorgung und zahlreiche Apotheken, doch  nicht immer ist die Qualität der Medikamente gleichwertig  oder die Präparate enthalten andere begleitende Inhaltsstoffe. Haben Sie eine gut sortierte Reiseapotheke im Gepäck, können Sie ohne langwierige Suche optimal auf viele Erkrankungen bzw. Vorfälle reagieren und schnell eine gezielte Behandlung einleiten. 
 Was gehört in jede gute Reiseapotheke? 
 Sicherlich fragen Sie sich nun, welche Medikamente, Globuli und weiteren Produkte Sie unbedingt in den Urlaub mitnehmen sollten. Die meisten Medikamente haben Sie vermutlich ohnehin schon in Ihrer Hausapotheke – falls nicht, können Sie diese jederzeit bequem in unserer Online-Apotheke bestellen und sich gleich einen Vorrat für Ihre nächste Reise anlegen. 
 Folgende Medikamente sollten in keiner   Reiseapotheke   fehlen: 
 Medikamente für Ihre eigene Reiseapotheke 
 
 persönliche Medikamente, die in Dauermedikation eingenommen werden müssen 
   Medikamente gegen Reisekrankheit   (Einnahme am besten schon vor Reisebeginn, zum Beispiel Superpep oder Vomex – Achtung: Manche Medikamente machen sehr müde!) 
   Mittel gegen leichte bis mäßige Schmerzen   wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Gliederschmerzen oder Migräne (etwa Ibuprofen, Paracetamol, Aspirin oder Naratriptan) 
 Tabletten (zum Beispiel   Paracetamol  ), homöopathische Globuli oder andere homöopathische Arzneimittel (beispielsweise Aconitum) gegen Fieber und fiebrige Infekte 
   Präparate gegen Erkältung und grippale Infekte   (bei Schnupfen, Husten, Gliederschmerzen und Fieber zum Beispiel Komplexprodukte wie Grippostad C, bei Halsschmerzen beispielsweise Dolo Dobendan, Prospan bei Husten etc.) 
   Mittel gegen Ohrenschmerzen   (zum Beispiel Otalgan Tropfen) 
 elektrisches   Fieberthermometer   (nicht aus Glas!) 
   Tropfen gegen Augenentzündungen und trockene Augen   
 gegebenenfalls Globuli Arnica D12 zur homöopathischen Behandlung von akuten Verletzungen 
 Wundschutzcreme sowie Wund- und Heilsalbe (zum Beispiel Bepanthen) 
 Salbe für Prellungen und Verstauchungen wie Arnica-Creme 
 Tropfen, Tabletten oder andere   Medikamente zur Vorbeugung und Behandlung von Allergien   (beispielsweise Antihistaminikum wie Loratadin oder Cetirizin, Fenistil Gel etc.) 
   Präparate für den Magen   (zum Beispiel   Talcid oder Maaloxan Tabletten bei Sodbrennen   und Magenschmerzen) 
   Arzneimittel gegen Darmbeschwerden   (beispielsweise Perenterol forte mit natürlichem Wirkstoff bei akutem Durchfall oder zur Vorbeugung bei Reisen, Imodium akut oder Loperamid zum sofortigen Stopp von Durchfall, Produkte wie Laxans gegen Verstopfungen, Iberogast-Tropfen bei allgemeinen Magen-Darm-Beschwerden, Lefax Dragees zum Kauen gegen Blähungen etc.) 
 gegebenenfalls orale   Elektrolyt-Glukose-Mischungen   (Rehydrierungslösungen bei schwerem Durchfall, um den mitunter hohen Flüssigkeits- und Mineralienverlust auszugleichen) 
 abschwellendes Nasenspray (zum Beispiel Nasic Nasenspray) 
 für Frauen unter Umständen   Medikamente gegen Menstruationsbeschwerden wie Schmerzen oder Krämpfe   und Anti-Baby-Pille 
 nach Rücksprache mit dem Arzt und je nach Reiseziel: Breitbandantibiotikum, Malariatabletten 
 
 Wichtige Tipps und Informationen 
 Bevor Sie die Präparate in die Reiseapotheke packen,  achten Sie auf das Verfallsdatum und die aufgedruckten bzw. beigefügten Lagerungshinweise . Nehmen Sie nur Tabletten, Tropfen, Sprays etc. mit, die den Temperaturen in Ihrem Reiseziel standhalten – Zäpfchen beispielsweise schmelzen bei Hitze. Wenn Sie Arzneimittel zu einer bestimmten Uhrzeit einnehmen müssen, ist dies beim Aufenthalt in Ländern mit Zeitverschiebung unbedingt zu berücksichtigen. Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure, der zum Beispiel in Aspirin enthalten ist, wirkt blutverdünnend und darf nicht in Malaria-Gebieten eingenommen werden, da er die Symptome bei einer Infektion verstärken könnte. 
 Was ist besser: Homöopathische Globuli oder klassische Medikamente? 
 Ob Sie bei der Zusammenstellung Ihrer Urlaubsapotheke auf homöopathische Globuli, rein pflanzliche Präparate aus der Natur oder einen chemischen Wirkstoff setzen, hängt ganz von Ihren persönlichen Präferenzen ab. Wenn Sie unsicher sind, welche Artikel Sie auf Reisen in Ihrer Taschenapotheke mitnehmen sollten, lassen Sie sich frühzeitig von einem Mediziner, Heilpraktiker oder Therapeuten beraten. Der Experte informiert Sie gerne darüber, was bei einer Reise allein, mit Kind, Baby oder der ganzen Familie am wichtigsten ist. 
  Tipp:  Wenn Sie sich für unterwegs eine erste Hilfe aus der Natur wünschen, finden Sie in unserer Online-Apotheke eine praktische Kombipackung mit Arnica-Produkten. Das Set aus Arnica-Globuli und Arnica-Salbe ist für die ganze Familie geeignet und eine ideale Ergänzung für Reiseapotheken von Familien. 
 Zubehör und Sonstiges für Ihre Taschenapotheke 
 Außerdem sollten Sie nicht vergessen, die nachstehenden Produkte für Ihre Urlaubsapotheke anzuschaffen: 
 
   Desinfektionsmittel und Hygienespray   (etwa Sagrotan Pumpspray, oder Desinfektionsgel für die Hände oder Octenisept zur Wundreinigung) 
   Pflaster   in unterschiedlichen Größen sowie Blasenpflaster 
   Verbandszeug zur Versorgung von Wunden und kleineren Verletzungen   (Mullbinden, sterile Wundkompressen, Heftpflaster, Einmalhandschuhe, eine abgerundete Verbandsschere, elastische Binden, Sicherheitsnadeln oder Klebeband etc.) 
 Repellentien:   Insektenabwehr-Spray   und Schutz vor Zecken (beispielsweise Anti Brumm Forte oder Autan-Spray) 
 bei Reisen in Risikogebiete, in denen vor Dengue- und Gelbfieber, Malaria und dem Zika-Virus gewarnt wird: Insektenabwehr-Präparate mit dem Wirkstoff DEET sowie ein imprägniertes Moskitonetz 
   Produkt zur Linderung von Juckreiz, Brennen etc. durch Insektenstiche   (zum Beispiel kühlendes Gel wie Soventol, Azaron-Stift oder Bite Away Stichheiler) 
 ausreichend hoher   Sonnenschutz   (Sonnencreme, Sonnenspray oder Sonnengel mit Lichtschutzfaktor 20, 30 oder 50) 
   After Sun Pflege   und Lotionen zur Linderung von Symptome bei Sonnenbrand 
 insbesondere für Kontaktlinsen- und Brillenträger:   Augentropfen   und Ersatzbrille 
 Pinzette zur Entfernung von Splittern, Insektenstacheln etc. 
 Zeckenzange (je nach Reiseziel) 
 Nagelschere 
 gegebenenfalls Wasserdesinfektion, um verunreinigtes Wasser zu reinigen 
 
 Urlaubsapotheke für besondere Ansprüche und Reiseziele 
 Wenn Sie unter chronischen Krankheiten leiden, immer mal wieder bestimmte Infekte bekommen oder andere für Sie typische Symptome haben, gilt es diese bei der Zusammenstellung Ihrer Reiseapotheke zu beachten. Sind Sie beispielsweise Diabetiker, ist es unverzichtbar für Sie, dass Sie sowohl im Handgepäck als auch im Reisegepäck Ihre gewohnten Arzneimittel bei sich führen. Haben Sie hingegen häufig mit Migräne zu kämpfen, sollten Sie ein entsprechendes Produkt gegen starke Schmerzen in Ihre Taschenapotheke packen. Neigen Sie zu Herpes , ist eine   Lippenherpes-Creme, eine Salbe oder ein Anti-Herpes-Patch   bei Ihrer nächsten Reise Pflicht in Ihrem Koffer. Gleiches gilt, wenn Sie von Allergien betroffen sind – dann sollten Sie Ihre Urlaubsapotheke um Medikamente mit einem verträglichen Wirkstoff gegen die Symptome bzw. zur Vorbeugung von allergischen Reaktionen ergänzen. Reisen Sie in ein Malaria-Gebiet, sollten Sie auf jeden Fall eine geeignete Malaria-Prophylaxe mitnehmen. 
 Sie sehen: Die finale Ausstattung Ihrer Reiseapotheke hängt letztlich immer von Ihrer eigenen Gesundheit und etwaigen bestehenden Krankheiten ab. Doch das ist kein Grund zur Sorge: Mit etwas Übung wissen Sie vor Ihrer nächsten Reise ganz genau, mit welchen Medikamenten und Produkten Sie Ihre individuelle Urlaubsapotheke innerhalb weniger Minuten zusammenstellen und wo Sie noch fehlende Artikel schnell besorgen können. 
  Merke:  Je nach Reiseziel und persönlicher Gesundheit gehören andere Präparate und Produkte in Ihre Reiseapotheke. Verschaffen Sie sich vor jeder Reise rechtzeitig einen Überblick über den Bestand in Ihrer Hausapotheke und überlegen Sie, welche Dinge Sie unterwegs zusätzlich benötigen könnten. So haben Sie ausreichend Zeit, um noch fehlende Produkte online zu bestellen oder vor Ort einzukaufen, und müssen sich nicht in letzter Sekunde vor der Reise auf die Suche begeben. 
 Was gehört bei einem Urlaub mit Babys und Kleinkindern in eine Reiseapotheke? 
 Sie möchten mit Ihrer ganzen Familie verreisen? Das ist eine wunderbare Idee und eine tolle Gelegenheit, eine schöne Zeit miteinander zu verbringen. Gerade  auf Reisen mit Kindern und Babys  ist es jedoch noch wichtiger, auf eventuelle Krankheiten und leichte Unfälle vorbereitet zu sein. Ob im Ausland, an der deutschen Küste oder im Landesinneren: Mit einer bestens ausgestatteten   Reiseapotheke für Kind   und Kegel haben Sie jederzeit das Passende für Kinder und Eltern griffbereit und können die Reise unbeschwert genießen. 
  Wichtig:  Achten Sie darauf, die Reiseapotheke jederzeit kindersicher zu verstauen, damit Ihr Kind nicht an die Medikamente gelangt. 
 Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Medikamente und Produkte, die wir Ihnen für Reisen mit der Familie zusätzlich empfehlen. Grundsätzlich gilt, dass alle oben aufgeführten Artikel bei Reisen unverzichtbar sind – bei Familienreisen sollten diese jedoch in einer kinderfreundlichen und -verträglichen Variante mitgenommen werden. 
 Kind und Baby auf Reisen: Das gehört in die Urlaubsapotheke 
 
 sanfte Erkältungssalbe für Kinder (etwa Transpulmin oder Pinimenthol im kindgerechten Design) 
   Zäpfchen gegen Fieber oder Fiebersaft   (zum Beispiel Nurofen Junior mit Erdbeergeschmack) 
 Kinder-Nasenspray (beispielsweise Nasenduo oder Nasic für Kinder) 
   hoher Sonnenschutz für empfindliche Kinderhaut   (Lichtschutzfaktor 30 oder 50) 
 geeignete After Sun Produkte für Kind und Baby 
 evtl. UV-Schutzkleidung und Sonnenhut 
   Pflaster mit kindgerechten Motiven   wie Tiere, Prinzessinnen, Piraten etc. 
 schmerzfreies Desinfektionsmittel (zum Beispiel Octenisept) 
 Wärmflasche oder Kirschkernkissen gegen Bauchschmerzen 
 
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  Extra-Tipps für Eltern:  Wenn Sie mit Ihrem Kind oder Baby verreisen, achten Sie darauf, dass Ihr Kleines nicht im Durchzug sitzt und keiner prallen Sonne ausgesetzt ist. Cremen Sie Kinder regelmäßig mit einem hohen Sonnenschutz ein und setzen Sie ihnen einen Hut mit Nackenschutz auf. Außerdem sollten Sie ihnen auf Reisen immer genug zu trinken und zu essen anbieten (am besten gesunde Snacks wie Obst und Gemüse, aber auch kleine Naschereien und Knabberzeug dürfen sein), genauso wie spannende Spiele oder andere Beschäftigungsmöglichkeiten. So kommen Sie und Ihr Nachwuchs entspannt am Reiseziel an und können sich schon während der Fahrt auf den gemeinsamen Familienurlaub freuen. 
 Die richtige Reiseapotheke während der Schwangerschaft 
 Sie sind schwanger? Herzlichen Glückwunsch! Sicherlich sind Sie schon sehr aufgeregt und machen sich einige Gedanken, was Sie auf Ihre nächste Reise mitnehmen sollten. Da  nicht alle Medikamente und Artikel für Schwangere geeignet sind , sollten Sie vor der Verwendung unbedingt aufmerksam die Verwendungshinweise und die Packungsbeilage lesen. 
 Nachstehend finden Sie eine Übersicht von Produkten, die in eine gute Taschenapotheke für Schwangere gehören. 
 
 milde Präparate gegen Reiseübelkeit und gewöhnliche Übelkeit (zum Beispiel Nausema Dragees, nach Rücksprache mit dem Frauenarzt gegebenenfalls auch Vomex A) 
 Paracetamol gegen Fieber und Schmerzen, falls vom Arzt erlaubt 
 Elektrolytlösungen zum Flüssigkeits- und Mineralstoffausgleich bei Durchfall 
 Hustenbonbons, gegebenenfalls pflanzliche Präparate gegen Erkältung 
 Folsäure-, Vitamin B12- und Jod-Komplex wie Folio Forte 
 Magnesium in Kapsel- oder Pulverform 
 bei langen Reisen können Stützstrümpfe helfen (Bitte fragen Sie vorab Ihren Frauenarzt!) 
 Pfefferminzöl zum Einreiben oder Inhalieren gegen Kopfschmerzen und Übelkeit (Wichtig: Schwangere sollten Minzöl nur äußerlich anwenden!) 
 Sonnenschutz für empfindliche Haut während der Schwangerschaft 
 Traubenzucker gegen Kreislaufbeschwerden 
 
 Tipps für Flugreisen und das Handgepäck – darauf sollten Sie achten 
 Wenn Sie täglich bestimmte Medikamente einnehmen müssen, sollten Sie diese bei längeren Reisen stets im Handgepäck transportieren, damit Sie jederzeit darauf zugreifen können. Gleiches gilt bei Allergikern und Diabetikern für Notfallsets und Injektionen. Nasenspray kann bei langen Flügen helfen, die Schleimhäute zu befeuchten und den Druckausgleich zu vereinfachen. Auch Malariatabletten sind im Handgepäck aufzubewahren, sodass Sie diese bei Bedarf immer griffbereit haben. Es kann außerdem sinnvoll ein, genügend Medikamente für die ersten Tage vor Ort ins Handgepäck zu packen. So sind Sie auch dann zuverlässig ausgestattet, wenn Ihr Koffer einmal verlorengeht oder erst einige Tage später am Zielort ankommt. 
 Ein weiterer Aspekt, den Sie bei Flugreisen beachten sollten, ist die niedrige Temperatur im Gepäckraum. Je nach Lagerungshinweisen Ihrer Arzneimittel packen Sie diese besser ins Handgepäck oder verstauen sie in der Mitte Ihres Koffers. Im Auto sollten Sie empfindliche Arzneimittel aus Ihre Reiseapotheke unter dem Beifahrersitz aufbewahren, im Hotelzimmer am besten im Kühlschrank ( Bitte beachten Sie hierzu die Empfehlungen des Herstellers! ). 
  Wichtig:  Informieren Sie sich vorab über Reise- und  Zollbestimmungen Ihrer Fluggesellschaft  bzw. Ihres Reiseziels. Gegebenenfalls kann es notwendig sein, ein unterzeichnetes, mehrsprachiges Rezept oder eine Bestätigung vom Arzt mitzuführen, um die Verordnung im Ausland zu bestätigen (dies kann beispielsweise für die Einfuhr von Betäubungsmitteln der Fall sein). 
 Tipps und Vorbereitung für eine gelungene Reise bei bester Gesundheit 
 Ob bei Reisen ins Ausland oder innerhalb Deutschlands, ob allein oder mit dem Partner, ob mit einem Kind, einem Baby oder mit der ganzen Familie – die nachfolgenden Tipps helfen Ihnen dabei, einen entspannten Urlaub zu verbringen und Ihre Reise in vollen Zügen zu genießen. 
 Vorbereitung auf den Urlaub – so wird die Reise unvergesslich schön 
 Kein Reiseziel ist wie das andere, und dennoch können Sie sich auf jede Reise perfekt einstellen. Für eine gute Vorbereitung ist das Reiseziel ebenso entscheidend wie die Reisezeit. Reisen Sie ins Ausland oder verbringen Sie Ihre Urlaubszeit in Deutschland? Übernachten Sie in einem Hotel oder auf dem Campingplatz? Bleiben Sie an einem Ort oder reisen Sie von einer Stadt in die nächste? Sind Sie mit dem eigenen Auto unterwegs, fahren Sie mit der Bahn oder fliegen Sie im Flugzeug zu Ihrem Urlaubsort? Wie ist das Wetter an Ihrem Reiseziel? Welche Witterungsverhältnisse sind zu erwarten? Wie ist die Infrastruktur und die allgemeine Versorgung in Ihrem Urlaubsgebiet? Wenn Sie sich diese und ähnliche Fragen beantworten, können Sie bereits einige wichtige Punkte ableiten, die beim Packen Ihres Koffers und beim Zusammenstellen Ihrer Reiseapotheke ausschlaggebend sind. 
 Informieren Sie sich also vorab über Ihre genaue Reiseroute und den -verlauf, mögliche Einreisebedingungen, das Klima, typische Krankheiten, das Essen, die Ausstattung Ihrer Unterkunft, die Umgebung etc. und planen Sie bereits im Vorhinein die Aktivitäten, die Sie vor Ort ausüben wollen. So wissen Sie genau, was unterwegs auf Sie zukommt, und Sie können Ihre Urlaubsapotheke bedarfsgerecht packen. 
 Schutzimpfungen und Malaria-Prophylaxe 
 Werfen Sie frühzeitig einen Blick in Ihren Impfpass und den Ihrer Kinder und  lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt oder einem Reisemediziner beraten, welche Impfung bei einer Reise an Ihren Urlaubsort empfohlen bzw. verpflichtend ist.  Mit einer entsprechenden Schutzimpfung können Sie den Ausbruch vieler gefährlicher Krankheiten verhindern und beugen der Übertragung verschiedener Infektionen vor. Je nachdem, wohin Sie reisen, ist es außerdem empfehlenswert, eine Malaria-Prophylaxe mitzunehmen. Gesicherte Informationen zum Thema erhalten Sie bei Ihrem Hausarzt oder dem Tropeninstitut. 
  Denken Sie immer daran:  Auch im Ausland gibt es in der Regel viele gute Apotheker, Ärzte und Service-Zentren, die Ihnen bei Krankheiten, Verletzungen oder anderen Problemen vor Ort gerne helfen. Mit einem entsprechenden Versicherungsschutz werden Sie überall auf der Welt angemessen versorgt und im Ernstfall sogar aus zahlreichen Ländern nach Hause zurücktransportiert. Ihre Krankenversicherung informiert Sie sicherlich gerne umfassend zum Thema und gibt Ihnen praktische Tipps für die Suche nach einem Reiseziel, in dem Sie und Ihre Familie sich sorgenfrei entspannen und rundum erholen können. 
  Tipp : Sie möchten mir Ihrem Vierbeiner verreisen? Lesen Sie hierzu mehr in unserem Ratgeber   „Reiseapotheke für den Hund – das muss mit in den Urlaub“  ! 
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 Bildquelle:&amp;nbsp;©Анастасия Семашко - stock.adobe.com 
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                            <updated>2019-12-17T07:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Borreliose: Symptome, Diagnose und Tipps zur Behandlung</title>
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                 Zeckenbiss mit Folgen: Borreliose 
 Das Wort Borreliose hat im Zusammenhang mit dem Zeckenbiss wohl jeder schon einmal gehört. Doch was ist  Borreliose  eigentlich? Welche Symptome können bei der Infektion auftreten, an welchen Beschwerden ist sie zu erkennen und wie sieht der allgemeine Verlauf der Krankheit aus? Wie erfolgt die Diagnose und welche Behandlung wird bei Borreliose empfohlen? In diesem Ratgeber finden Sie alle wichtigen Informationen rund um das Thema Borreliose. 
  Hinweis:  Der Begriff Borreliose steht für verschiedene Infektionsarten, die durch bestimmte Bakterien hervorgerufen werden. In diesem Artikel behandeln wir ausschließlich die  häufigste durch Zecken übertragene Krankheit : die sogenannte Lyme-Borreliose, deren Begriff oftmals synonym mit der Bezeichnung Borreliose gebraucht wird. Auch wir verwenden in diesem Ratgeber im Folgenden gelegentlich das Wort Borreliose gleichbedeutend mit der Lyme-Borreliose 
 Was ist Lyme-Borreliose? Infektion im Überblick 
 Die Lyme-Borreliose (auch Lyme-Krankheit, Lyme Disease oder nur Borreliose genannt) ist eine durch Bakterien hervorgerufene Infektion, die verschiedene Organe befallen kann und deren Symptome vor allem die Haut, die Gelenke und das Nervensystem betreffen. 
 Was sind Borrelien? 
 Die gefährlichen Bakterien gehören zur Gattung  Borrelia burgdorferi  (häufig als Borrelien bezeichnet) und zählen zur Gruppe der Spirochäten. Sie sind spiralförmig aufgebaut, besitzen am Ende haarähnliche Flagellen und bewegen sich rotierend fort, sodass sie nicht nur optisch an einen Propeller erinnern. Borrelien sind zumeist im Blut kleinerer Nagetiere wie Mäuse oder Vögeln zu finden und werden durch einen Zeckenstich auf Zecken übertragen, in deren Darm sie sich ansiedeln. Beißen die Zecken anschließend einen Menschen oder ein anderes Tier, wandern die Borrelien in die Speicheldrüse der Zecken, gelangen über den Speichel in die Haut und von dort ins Blut des betroffenen Menschen bzw. Tiers. 
 Wodurch und wann wird Borreliose übertragen? 
 Wie oben bereits erläutert kann Borreliose in ganz Deutschland bzw. Europa durch einen Zeckenbiss von infizierten Zecken auf Menschen, andere Säugetiere und Vögel übertragen werden. Sehr selten kann es auch zu einer Übertragung durch Pferdebremsen und Mücken kommen. 
 Allerdings  trägt nicht jede Zecke Borrelien in sich  – Schätzungen gehen von etwa 30 % aus, wonach nur ca. jede dritte bis zwanzigste Zecke in Deutschland die gefährlichen Bakterien weitergeben kann. Hinzu kommt, dass auch nicht jeder Zeckenstich zwangsläufig eine Infektion mit Borreliose nach sich zieht: Von 100 Menschen, die von einer Zecke gebissen wurden, erkranken durchschnittlich maximal sechs Personen an Borreliose. Die Gefahr ist umso geringer, je schneller die Zecke nach dem Biss entfernt wurde. Nach 12 Stunden steigt das Risiko immens. 
 Die Gefahr, an Borreliose zu erkranken, ist von März bis Oktober am höchsten. Aus diesem Grund gilt es, sich insbesondere im Frühsommer vor Zecken zu schützen. Wie Sie einen ausreichenden Schutz sicherstellen, lesen Sie weiter unten in diesem Artikel. 
  Hinweis:  Die Impfung gegen FSME, die Krankheit Frühsommer-Meningoenzephalitis, die durch Zecken übertragen wird, bietet keinen Schutz vor Borreliose. Leider ist zum aktuellen Zeitpunkt noch  keine Schutzimpfung gegen Lyme-Borreliose  bekannt. Selbst eine bereits überstandene Infektion bzw. eine erfolgreiche Behandlung von Borreliose bietet keinen Schutz vor einer zukünftigen Neuerkrankung. 
 Ist Borreliose ansteckend? 
 Borreliose kann nur durch einen Zeckenbiss bzw. den Stich von Pferdebremsen oder Mücken übertragen werden. Menschen können sich nicht gegenseitig mit Borreliose anstecken. 
 Symptome bei Borreliose: So erkennen Sie die gefährliche Krankheit 
 Borreliose kann sich auf zahlreiche Organe auswirken. Am häufigsten sind dabei die Haut, die Gelenke und das Nervensystem betroffen. Interessant und wichtig zu wissen ist die Tatsache, dass die Symptome bei Borreliose nur selten gleich ausfallen. Auch der Verlauf der Infektion ist von Fall zu Fall unterschiedlich – bei manchen Patienten zeigen sich beispielsweise nur Symptome aus zwei Stadien, bei manchen Betroffenen bleiben die Symptome gänzlich aus. 
 Damit Sie mögliche Symptome und andere Beschwerden nach einem Zeckenbiss besser einordnen können, schildern wir im Folgenden daher einen möglichen Krankheitsverlauf (je nach Stadium) sowie  die typischsten Symptome , die bei Borreliose auftreten können. 
 Verlauf: Die Stadien von Borreliose 
 Häufig wird bei Borreliose zwischen  drei verschiedenen Stadien  unterschieden, die wenige Tage bis mehrere Wochen oder sogar Monate nach dem Zeckenstich auftreten können. Einige Wissenschaftler und Ärzte halten diese Einteilung in Stadien für unangemessen und empfehlen eine Unterscheidung nach Frühmanifestationen und Spätmanifestationen durch Borreliose. 
 Stadium I: Früh-Borreliose – erste Symptome 
 Nur wenige Tage oder Wochen nach dem Biss (meist 7 bis 30 Tage, jedoch auch bis zu drei Monate danach möglich) tritt bei ca. 90 % der Betroffenen rund um die Einstichstelle eine Rötung auf. Diese sogenannte  Wanderröte  (medizinisch:  Erythema migrans ) geht mit einer verstärkten Durchblutung der Haut einher und wird durch die Borrelien-Bakterien verursacht, welche in die Haut eingedrungen sind. Typisch für die Wanderröte ist, dass sie sich kreisförmig rund um die Einstichstelle ausbreitet und häufig ringförmig wirkt, da sie in der Mitte leicht verblasst. Die Rötung kann einen Durchmesser von bis zu 60 Zentimeter entwickeln. Anders als bei einem Mücken- oder Bienenstich juckt und schmerzt weder die Einstichstelle noch die Wanderröte. 
  Wichtig:  Verwechseln Sie die Wanderröte nicht mit der leichten Rötung der Haut, die sich direkt nach einem Biss rund um die Einstichstelle zeigt! Letztere verblasst normalerweise nicht in der Mitte (ist also nicht ringförmig) und wird keinesfalls so groß wie bei der Wanderröte. 
 Daneben können erste unspezifische Borreliose Symptome auftreten, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Müdigkeit, Fieber, Schüttelfrost, Appetitverlust, Schwellung der Lymphknoten sowie Schmerzen der Gelenke und Muskeln. Auch eine Bindehautentzündung und gesteigerte Reizbarkeit wird gelegentlich bei Betroffenen beobachtet. 
  Hinweis:  Da diese Borreliose Symptome einer Grippe ähneln, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, wenn Sie nach einem Zeckenbiss im Hoch- oder Frühsommer das Gefühl haben, an einer starken Erkältung oder Sommergrippe erkrankt zu sein. Der Experte kann dann eine gesicherte Diagnose stellen und Sie, falls nötig, mit Antibiotika behandeln. 
 Typische Borreliose Symptome im ersten Stadium: 
 
 Erythema migrans 
 Kopfschmerzen 
 Schmerzen der Gelenke und Muskeln wie Muskelkater 
 allgemeine Abgeschlagenheit 
 Müdigkeit, Erschöpfungszustand 
 Fieber 
 Schüttelfrost 
 Magen-Darm-Beschwerden 
 Schweißausbrüche 
 Appetitverlust 
 gesteigerte Reizbarkeit 
 Bindehautentzündung 
 Schwellung der Lymphknoten 
 
 &amp;nbsp; 
 Stadium II: Disseminiertes Stadium 
 Mehrere Wochen oder Monate nach dem Zeckenbiss haben sich die Borrelien-Bakterien auf einzelne Organe verteilt und verursachen dort verschiedene Symptome. 
 Sehr häufig beeinträchtigen die Borrelien das Nervensystem und lösen dadurch eine akute  Neuroborreliose  aus. Dabei treten oftmals starke, brennende Nervenschmerzen auf, die auf eine Entzündung der Nervenwurzeln im Rückenmark zurückzuführen sind und nachts häufig stärker werden. Zusätzlich können auch psychische Beschwerden und Augenentzündungen einsetzen. 
 Sind auch die Hirnnerven betroffen, kann es darüber hinaus bei Borreliose zu ein- oder beidseitigen Gesichtslähmungen (Fazialisparese) kommen. Kinder leiden häufig unter einer akuten Hirnhautentzündung, der sogenannten Meningitis, oder einer isolierten Gesichtslähmung. 
 Typische Borreliose Symptome im zweiten Stadium: 
 
 starke, brennende Nervenschmerzen 
 Herzprobleme wie Herzrasen, Herzstolpern oder auch Verlangsamung des Herzschlags 
 Augenentzündungen 
 psychische Beschwerden 
 Schwierigkeiten beim Hören 
 Empfindungsstörungen 
 Gesichtslähmungen (Fazialisparese) 
 kleine, blau-rote Hautknötchen (Lymphozytom) 
 
 &amp;nbsp; 
 Stadium III: Spätstadium 
  Spätfolgen der Borreliose prägen sich erst nach mehreren Monaten oder Jahren aus . Sie manifestieren sich meist in Form von Gelenkentzündungen (Lyme-Arthritis), seltener treten auch Symptome wie chronische Neuroborreliose oder Hautkrankheiten auf. Gelegentlich werden diese Symptome noch durch allgemeine Beeinträchtigungen der Gesundheit wie chronische Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, psychische Erkrankungen begleitet. 
 Bei der sogenannten Lyme-Arthritis leiden die Betroffenen entweder schubweise oder chronisch unter starken Schmerzen und Schwellungen der Gelenke. Diese Symptome betreffen zumeist die Kniegelenke, können sich aber auch in den Sprunggelenken, den Ellbogen, den Fingern, Zehen, den Händen und im Kiefer ausprägen und zwischen den Gelenken hin und her wechseln. Das Fatale daran: Selbst wenn die Schmerzen überstanden sind, schädigt jede Entzündungsreaktion den Gelenkknorpel weiter, was im Laufe der Zeit zu einer Versteifung führen kann. 
 Eine selten durch Borreliose hervorgerufene Hautkrankheit (Acrodermatitis) betrifft meist nur ältere Frauen. Anfangs sind zunächst Rötungen und Schwellungen an den Streckseiten von Armen und Beinen, an Fingern und Zehen zu sehen, die ohne entsprechende Behandlung in dunkle Verfärbungen übergehen können und die Haut immer dünner und empfindlicher werden lassen. 
 Als chronische Neuroborreliose wird eine sehr seltene chronische Gehirn- und Rückenmarksentzündung bezeichnet. Dabei kommt es ähnlich wie bei Multiple Sklerose zu Koordinationsstörungen, Lähmungen der Blase, Arme und Beine, Sprechstörungen und Hörverlust. 
 In äußerst seltenen Fällen können auch Epilepsie, Hirngefäß-Entzündungen und organische Psychosyndrome mit Konzentrationsschwäche, Bewusstseinsstörungen und Halluzinationen durch Borreliose ausgelöst werden. 
 Typische Borreliose Symptome im dritten Stadium: 
 
 akute oder chronische Lyme-Arthritis mit starken Gelenkschmerzen und Schwellungen 
 Hautkrankheiten mit Verfärbungen, Entzündungen und Schwellungen 
 anhaltende Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, psychische Erkrankungen 
 Neuroborreliose (chronisch) mit Koordinationsstörungen, Lähmungserscheinungen, Sprechstörungen und Hörverlust 
 Epilepsie, Hirngefäß-Entzündungen, organisches Psychosyndrom 
 
 &amp;nbsp; 
 Diagnose von Borreliose: Beim Zeckenbiss immer zum Arzt? 
 Wenn Sie von einer Zecke gebissen wurden,  müssen Sie nicht unbedingt sofort einen Arzt aufsuchen  – ein herkömmlicher Biss kann ohne Probleme und Erkrankungen verlaufen. Zeigen sich zusätzlich Borreliose Symptome wie die typische Wanderröte oder kommen Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen, allgemeine Abgeschlagenheit oder andere Beschwerden hinzu, die sich in der Aufzählung beim ersten Stadium finden, sollten Sie jedoch einen Experten um Rat fragen. Dieser hat verschiedene Möglichkeiten, um die Lyme-Borreliose zu diagnostizieren. 
 Antikörper-Nachweis: Blutabnahme, Sucht- und Bestätigungstests 
 Eine Blutuntersuchung reicht nicht immer aus, um die Diagnose Borreliose zu stellen. Zwar befinden sich entsprechende Antikörper im Blut von Menschen, die durch einen Zeckenbiss Kontakt zu Borrelien hatten, doch dies allein ist noch nicht aussagekräftig für eine gesicherte Diagnose. Nur nach einem zusätzlichen Anamnese-Gespräch, in dem etwaige weitere Borreliose Symptome aufgedeckt werden, kann der Mediziner die Infektion gesichert diagnostizieren. 
 Mithilfe von speziellen Suchtests (z.B. ELISA-Test) und Bestätigungstests (z.B. Immuno-Blot und Western-Blot) können ebenfalls Antikörper im Blut nachgewiesen werden. 
 Antikörper im Nervenwasser 
 Besteht der Verdacht auf  Neuroborreliose , kann mittels einer Liquorpunktion Nervenwasser entnommen werden. Eine Untersuchung gibt Aufschluss, ob sich Antikörper darin befinden und eine Infektion mit Borreliose vorliegt. 
 Nachweis der Erreger: Polymerase-Kettenreaktion (PCR) 
 Durch die Polymerase-Kettenreaktion können bereits Erreger nachgewiesen werden. Dies ist besonders dann hilfreich, wenn der Zeckenbiss noch nicht allzu lange zurückliegt und sich daher noch keine Antikörper im Blut befinden. 
 Lymphozyten-Transformationstests (LTT) 
 Obwohl der Lymphozyten-Transformationstest häufig genutzt wird, um Borreliose zu diagnostizieren, sind die Ergebnisse ohne weiterführende Tests nicht aussagekräftig. Bei diesem Verfahren wird nach einer Blutabnahme die Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Antigene getestet. 
 Behandlung und Therapie von Borreliose 
 Ohne geeignete Behandlung und Therapie können die Bakterien mehrere Monate oder sogar Jahre im Körper überleben und Beschwerden verursachen. Daher gilt: Je früher die Borreliose diagnostiziert und behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen. 
 Im Frühstadium einer Borreliose werden fast ausschließlich Antibiotika wie Doxycyclin oder Cefuroxim verabreicht (Ausnahme: Schwangere werden mit Amoxicillin behandelt). Durch eine zweiwöchige Einnahme können mitunter dauerhaft anhaltende Spätfolgen verhindert werden. 
 Im Spätstadium erfolgt die  Behandlung mit den Antibiotika  Cefotaxim, Minocyclin und Ceftriaxon. Während Minocyclin in Tablettenform eingenommen wird, werden die anderen beiden Antibiotika intravenös verabreicht. Die Behandlungsdauer variiert je nach Schweregrad der Infektion und den Symptomen. 
 Geht die Borreliose mit permanenten Schmerzen und Entzündungen einher, verschreibt der Arzt den Patienten zusätzlich oft geeignete   Schmerzmittel   und   Entzündungshemmer &amp;nbsp; wie Ibuprofen. 
 Naturheilverfahren als Ergänzung und Alternative 
 Spricht der Patient nicht auf die Gabe von Antibiotika an, kann er zusätzlich bewährte Naturheilverfahren für seine Genesung nutzen. Diese zielen in der Regel darauf ab, die natürlichen Abwehrkräfte zu stärken und Giftstoffe aus dem Körper auszuleiten. Wie diese Behandlung im Detail funktioniert, erklärt Ihnen ein erfahrener Therapeut sicherlich gerne. 
 Borreliose vorbeugen: Schutz vor Zecken 
 Zeckenschutz-Mittel nutzen 
 In unserer Online-Apotheke finden Sie eine Vielzahl an Cremes, Sprays und Lotionen, die  Zecken  abwehren und Sie vor  Insekten  schützen. Tragen Sie diese Mittel rechtzeitig vor dem Aufenthalt in der Natur auf und erneuern Sie den Schutz regelmäßig! 
 Lange, helle Kleidung tragen 
 Wenn Sie sich im Wald, auf dem Feld oder auf einer hohen Wiese aufhalten, sollten Sie möglichst  lange, helle Kleidung und geschlossene Schuhe tragen  – so gelangen die Zecken einerseits nicht so schnell auf Ihre Haut, andererseits sind sie auf hellen Kleidungsstücken sehr gut zu sehen. 
 Körper nach Zecken absuchen 
 Nach dem Aufenthalt an oben genannten Orten sollten Sie  Ihren ganzen Körper nach Zecken absuchen . Hauptaugenmerk gilt den warmen, weichen Hautstellen – dazu gehört vor allem die Haut an den Leisten, in den Kniekehlen, unter den Achseln, hinter den Ohren und am Haaransatz. 
 Wo sind Zecken zu finden? 
 Vor allem  in Gräsern, Büschen und im Unterholz sind Zecken weit verbreitet . Von dort aus gelangen sie meist unbemerkt auf die Haut, wo sie sich festbeißen. Auch über Haustiere oder wilde Tiere können Zecken auf den Menschen übertragen werden. 
 
 Verwenden Sie zum Entfernen eine spezielle Zeckenpinzette. Greifen Sie die Zecke möglichst am Kopf und ziehen Sie sie ohne Unterbrechungen  gerade*  heraus. 
 Tragen Sie nach dem Entfernen ein geeignetes   Desinfektionsmittel   rund um die Einstichstelle auf. 
 Beobachten Sie die Einstichstelle nach der Entfernung und behalten Sie den Zeckenbiss im Hinterkopf, falls in den darauffolgenden Wochen andere Erkrankungen auftreten. 
 
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  *Wichtig:  Obwohl früher empfohlen wurde, die Zecken am Kopf zu greifen und herauszudrehen, sollten Sie die Zecke unbedingt gerade herausziehen. 
 
 Bildquelle: © Ingo Bartussek - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Schnell braun werden – so bekommen Sie eine gesunde Bräune</title>
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                                            Urlaub, endlich. Sonne, das Wasser, der Strand, die herrliche klare Luft, ob am Meer oder in den Bergen, am See oder im Freibad. Der Körper lechzt geradezu nach Sonne, nach Wärme. Zwei Wochen haben Sie Zeit, manchmal auch drei um eines Ihrer wichtigsten Urlaubsziele ...
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                 Das Wichtigste vorab: Gesundes Bräunen will gelernt sein! 
 Urlaub, endlich. Sonne, das Wasser, der Strand, die herrliche klare Luft, ob am Meer oder in den Bergen, am See oder im Freibad. Der Körper lechzt geradezu nach Sonne, nach Wärme. Zwei Wochen haben Sie Zeit, manchmal auch drei, um eines Ihrer wichtigsten Urlaubsziele zu erreichen: Ganz schnell braun zu werden. Denn nur eine tiefe Bräune ist für die meisten Urlauber das Zeichen für einen gelungenen und gesunden Urlaub. Und dazu gehört nun einmal das Sonnen: stundenlang, am besten sofort nach der Ankunft am Urlaubsort. Was machen viele sonnenhungrige, noch ungebräunte Urlauber? Sie legen sich ungeschützt in die Sonne.&amp;nbsp;Und tatsächlich: Schon nach wenigen Stunden hat sich ihre Hautfarbe stark verändert. Leider nicht ins gewünschte Braun, sondern mehr ins alarmierende Rot. Diese Methode schnell braun zu werden funktioniert nicht, Sie holen sich nur einen gewaltigen Sonnenbrand –  und riskieren den Genuss Ihrer schönsten Zeit des Jahres . 
 Ganz ohne   Selbstbräuner   schnell braun zu werden ist ein legitimes Ziel eines jeden Urlaubers. Das gilt für Frauen, Männer und auch die Kinder. Aber dieses Ziel erreichen Sie nicht dadurch, dass Sie sich ohne jede Vorbereitung gnadenlos der Sonne aussetzen. Dass Sie fast brutzeln, statt vernünftig,  gesund und dosiert die Sonnenstrahlen  zu genießen. Sonnen will gelernt sein. Deshalb hier einige Tipps und Ratschläge, wie Sie schnell braun werden – ohne Ihrer Haut zu schaden. Sie müssen sich immer vor Augen halten: Eine gesunde Bräune sieht zwar gut aus, aber Sie müssen diese Bräune langsam und unter  Verwendung entsprechender Sonnenschutzmaßnahmen  erreichen – und nicht im Schnellgang Ihre Haut schwer schädigen. Denn diese Tatsache steht fest: Die Strahlen der Sonne erzeugen zwar die Bräune Ihrer Haut – aber genau diese Strahlen können sie auch schwer beschädigen, bis hin zum Krebs. So, und nun wollen wir schneller braun werden, ohne Sonnenbrand und ohne die Haut zu beschädigen. Lesen Sie dazu meine Tricks, damit Sie die wunderschöne Bräune der Models und Stars aus den Beauty-Magazinen erreichen. 
 Hauttyp feststellen 
 Um eine  schnelle Bräunung ohne Sonnenbrand  zu erreichen, müssen Sie zuerst einmal Ihren Hauttyp feststellen. Man unterscheidet vier generelle Hauttypen: 
 1. Normale Haut 
 Ihre Haut ist weder zu fettig noch zu trocken. Sie hat diese Eigenschaften: 
 
 Sie ist feinporig und ebenmäßig glatt. Die Faltenbildung ist nicht ausgeprägt und minimal. 
 Ihre Haut ist elastisch und widerstandsfähig, sie ist nicht rissig. 
 Sie haben keine Probleme mit Akne, Pickeln oder Ekzemen. 
 Ihr Teint ist frisch und rosig. 
 Sie macht auch bei längerem Aufenthalt im Wasser keine Probleme. 
 
 &amp;nbsp; 
 2. Trockene Haut 
 Ihre Haut kann Feuchtigkeit nur schlecht binden. Etwa 30 Prozent der Menschen in Deutschland haben eine trockene Haut. Das kann an zu hohem Alkoholkonsum, am Rauchen, an einer Mangelernährung oder an zu trockener Raumluft (Klimaanlage) liegen. Oder es liegt daran, dass Sie einfach zu wenig Wasser trinken. Ihnen hilft die tägliche Anwendung einer Creme, die Feuchtigkeit enthält. Ihre Haut hat diese Merkmale: 
 
 Sie haben öfter ein Spannungsgefühl auf der Haut. 
 Des Öfteren verspüren Sie einen Juckreiz, für den es keine äußeren Anlässe gibt. 
 Ihre Haut schuppt stellenweise. 
 Sie ist rissig und spröde. 
 
 &amp;nbsp; 
 3. Fettige Haut 
 Es wird mehr Talg produziert als nötig. Das beeinträchtigt die Durchblutung. Sie selbst wirken dadurch blass und fahl, sehen ungesund aus. Eine fettige Haut ist erkennbar: 
 
 Sie haben vergrößerte und sichtbare Poren. 
 Die Haut wirkt verdickt und hat einen öligen Glanz. 
 Ihre Hautoberfläche neigt zu Unreinheiten. 
 
 &amp;nbsp; 
 4. Die Mischhaut 
 Sie haben zwei Hauttypen: Einen fettigen und einen trockenen Hautbereich. Die fettigen Partien sind meist im Bereich von Stirn, Nase und Kinn zu finden, die trockenen an den Wangen und auf dem Kopf. Die Mischhaut kommt nur im Gesicht und auf dem Kopf vor. 
 
 Sie haben auf dem fettigen Bereich ständig einen öligen Glanz und vergrößerte Poren. 
 Immer wieder werden Sie von Hautempfindlichkeiten geplagt. 
 Ihre Wangen sind eher trocken. 
 In den fettigen Hautteilen treten immer wieder Unreinheiten auf. 
 
 &amp;nbsp; 
 Die gute Nachricht: Sie können mit jedem der genannten Hauttypen schnell braun werden – wenn Sie es langsam angehen lassen und die Haut entsprechend ihrer besonderen Eigenschaften und ihres Typs richtig schützen – mehr dazu siehe unten. Klingt paradox, ist es aber nicht. Der sicherste Weg, schnell braun zu werden und dabei einen Sonnenbrand zu vermeiden: Lassen Sie Ihren individuellen Hauttyp am besten vom Dermatologen bestimmen und nutzen Sie immer einen  passenden,  hochwertigen Sonnenschutz  . In Ihrer Apotheke beispielsweise finden Sie feuchtigkeitsspendende Sonnencremes, Lotionen für überempfindliche Allergikerhaut oder auch Produkte, die einen mattierenden Anti-Öl-Effekt haben. 
 Ganz wichtig für Ihr Sonnenbad: Der Lichtschutzfaktor 
 Jeder Mensch hat einen genetisch bestimmten Schutz der Haut gegen die gefährlichen UV-Strahlen. Und dann gibt es für die Sonnenanbeter noch den Lichtschutzfaktor (LSF), der in allen Sonnencremes oder -ölen enthalten ist. Je länger Sie sich der Sonneneinstrahlung am Wasser oder im Gebirge aussetzen und je stärker die schädlichen UV-Strahlen sind (Meer, Berge ab 750 Meter Höhe), desto höher sollte der Lichtschutzfaktor sein, den Sie anwenden. Auch hier gibt es in Europa vier verschiedene Hauttypen der individuellen Art: 
 1. Der keltische Typ 
 Sie bekommen im Urlaub oder bei längerem Aufenthalt in der Sonne eigentlich immer einen Sonnenbrand. Der Sommer ist nicht Ihr Freund, denn Sie werden so gut wie nie braun, sondern bleiben ein sogenannter „Fischbauch“, eben käseweiß. 
 2. Der nordische Typ 
 Bei Ihnen sieht es nicht viel besser aus, auch Sie werden sehr oft und sehr schnell vom Sonnenbrand geplagt. Aber gelegentlich zeigt sich bei Ihnen ein kleiner Hauch von Bräunung. 
 3. Der Mischtyp 
 Bei Ihnen kommt es beim dosierten Sonnenbad nur noch hin und wieder zu einem Sonnenbrand. Dafür aber schaffen Sie es zu einer gesunden Bräune am ganzen Körper. 
 4. Der mediterrane Typ 
 Sonnenbrand ist für Sie ein Fremdwort, Sie bekommen fast nie einen. Dafür erreichen Sie im Sommer und im Urlaub immer eine tiefe Bräune. 
 Lichtschutzfaktor: Tipps für Ihren jeweiligen Hauttyp 
 Wenn Sie gesund schneller braun werden wollen, dann müssen Sie drei Dinge beachten, um sich Ihre Beauty-Skin zu erhalten: Den Urlaub sinnvoll nutzen und das Sonnenbaden nicht übertreiben, das heißt, nicht zu lange in der prallen (Mittags-)Sonne bleiben, die Gefahr der Strahlung beachten und immer für einen ausreichenden Sonnenschutz sorgen. Hier nun einige Tipps, wie Sie mit dem besten Lichtschutzfaktor gesund schneller braun werden und sich dabei Ihren Teint nicht ruinieren. Hier Tricks, wie Sie mit dem LSF umgehen müssen. 
 Sie haben den Hauttyp Nummer 1 
 Sie werden nicht schnell braun, sondern nur sehr schnell rot. Bei Ihnen kann die Sonne schwere Schäden erzeugen, die Hautkrebs begünstigen können. Um diese zu vermeiden, sollten Sie eine Sonnencreme mit dem Lichtschutzfaktor 50 verwenden. Selbst im Schatten sollten Sie als Sonnenschutz diesen hohen Faktor einsetzen. 
 Sie haben den Hauttyp Nummer 2 
 Sie können Ihren Aufenthalt am Meer oder in den Bergen schon ein bisschen besser genießen. Aber auch für Sie gilt: Selbst wenn Sie schnell braun werden wollen, dürfen Sie nicht zu lange ungeschützt bleiben. Wählen Sie einen Sonnenschutz mit dem LSF 30 bis 50. Wenn sich dann bei Ihnen eine leichte Bräune zeigt, dann reicht auch LSF 20 bis 30. 
 Sie haben den Hauttyp Nummer 3 
 In den ersten drei bis vier Tagen unbedingt eine Sonnencreme mit dem LSF 30 auftragen. Ihre Haut bräunt schnell. Dann können Sie auf einen niedrigeren Sonnenschutz mit dem Faktor 20 bis 30 umsteigen. Aber auch Sie sollten bedenken:&amp;nbsp;Die UV-Strahlen der Sonne können der Haut schaden, sie altern lassen und mitunter Hautkrebs verursachen. 
 Sie haben den Hauttyp Nummer 4 
 Dann sind Sie der Typ für einen makellosen und tiefbraunen Teint. Aber auch Sie sollten gegen die UV-Strahlung am Anfang eine Creme mit dem LSF zwischen 20 und 30 verwenden. Der verhindert nicht, dass Sie schnell braun werden, und ist der beste Schutz vor einem Sonnenbrand. 
  Wichtig : Kinder sollten immer mit einem maximal hohen LSF eingecremt werden, da ihre Haut noch viel empfindlicher ist! 
 Tipps für den Einsatz von Sonnencreme 
 Wenn Sie schnell braun werden wollen, dann müssen Sie schon am Abend vor dem Sonnenbad damit beginnen. Verpassen Sie Ihrer Haut ein sanftes Peeling, das entfernt abgestorbene Hautschuppen. Danach pflegen Sie sich mit einer Bodylotion, um die Haut mit Feuchtigkeit und Nährstoffen zu versorgen. Wenn es dann zur Sache geht, die Badeliege wartet und die Sonne strahlt, dann sind wir beim Thema „richtig eincremen“. Da gilt schlicht und einfach die Devise: „Viel hilft viel.“ Hier nun einige Ratschläge: 
 
 Tragen Sie den Sonnenschutz großzügig auf. Halten Sie sich an die Faustregel: Um sich überall gut einzucremen, braucht ein Erwachsener ca. 35 Gramm Sonnenschutzmittel. Das sind etwa vier Esslöffel. Nur dann wird die Schönheit Ihrer Haut nicht beeinträchtigt. 
 Rechtzeitig auftragen ist lebenswichtig. Cremen Sie sich eine gute halbe Stunde vor dem Sonnenbad ein, damit die Mittel richtig einziehen können. Das ist wichtig, denn nicht alle Filtersubstanzen gegen die UV-Strahlen wirken sofort. 
 Hier die besonders empfindlichen Körperstellen: Ohren, Kopfhaut, Gesicht, Nacken, Rücken, Dekolleté, Schienbeine und Fußrücken. Gerade Scheitel, Nasenspitze, Füße und Ohren werden gern vergessen. 
 Ganz wichtig ist regelmäßiges Nachcremen. Vor allem dann, wenn Sie im Wasser waren oder beim Sport stark geschwitzt haben. 
 Verwöhnen Sie Ihre Haut nach dem Sonnenbad mit einer kühlenden und feuchtigkeitsspendenden  After-Sun-Lotion  oder einem Aloe-Vera-Gel. So kommt sie zur Ruhe und erhält die Pflege, die sie braucht. 
 
 Hätten Sie es gewusst? Ernährung kann helfen, schnell braun werden 
 Auch die Ernährung kann helfen, im Sommer schnell braun zu werden, die Haut zu schützen und einen Sonnenbrand zu verhindern. Das hauteigene Pigment Melanin und Carotinoide können gemeinsam einen Teil der gefährlichen Sonneneinstrahlung abwehren. Deshalb sollten Sie schon einige Wochen, bevor Sie sich ausgiebig in die Sonne begeben, unbedingt diese Lebensmittel in Ihren Speiseplan&amp;nbsp;aufnehmen: Karotten, Spinat, Tomaten, Aprikosen und Paprika. 
 Diese enthalten die schützenden gelben und orangefarbenen Farbstoffe, die sogenannten Carotine. Einige von diesen Carotinen, zum Beispiel das Betacarotin, werden vom Organismus zu Vitamin A umgewandelt. Das ist nicht nur gut für die Augen, sondern auch für die Hautneubildung nach Beschädigungen durch die UV-Strahlen. Am stärksten ist die Wirkung, wenn Sie aus Karotten und Tomaten frische Säfte zubereiten. Das hilft Ihnen, schnell braun zu werden – ohne sich einen Sonnenbrand zu holen. Mit dieser Carotinoide-Kur sollten Sie etwa sechs bis acht Wochen vor Ihrem geplanten Urlaub in der Sonne beginnen. 
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 Bildquelle: Unsplash 
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            <title type="text">Sonnenbrand Hausmittel: Die besten Tipps bei Sonnenbrand</title>
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                 Sonnenbrand-Symptome schnell &amp;amp; kostengünstig lindern 
 In diesem Ratgeber zum Thema  „Sonnenbrand Hausmittel“  stellen wir Ihnen die besten Tipps vor, die Sie als erste Hilfe und mehrtägige Behandlung bei einem Sonnenbrand befolgen können, um Schmerzen zu lindern und die Regeneration Ihrer Haut zu unterstützen. Bitte beachten Sie jedoch: Auch wenn die hier vorgestellten Maßnahmen eine gute und schnelle Wirkung erzielen, sollte das oberstes Gebot immer sein, einen Sonnenbrand zu vermeiden. Viel Spaß und Freude beim Lesen und vor allem beim   gesunden Bräunen   durch verantwortungsvolles Sonnenbaden! 
 Was ist ein Sonnenbrand, wie entsteht er und welche Symptome treten dabei auf? 
 Dermatitis solaris: So entsteht ein Sonnenbrand 
 Bei einem Sonnenbrand, in der Medizin „Dermatitis solaris“ genannt, handelt es sich um eine  akute Verbrennung bzw. Entzündung der Haut , die durch zu starke Sonneneinstrahlung bzw. andere UV-Strahlung ausgelöst wird. Als Reaktion auf die belastende Strahlung setzt der Körper bestimmte Botenstoffe frei, welche Entzündungen verursachen. Infolgedessen werden die verbrannten Hautstellen stärker durchblutet, es treten Rötungen auf und die Haut wird warm bis heiß. Zwar ist in der Regel nur die oberste Hautschicht, die sogenannte Epidermis, von einem Sonnenbrand betroffen, jedoch kann sich auch die darunter liegende Dermis entzünden. Menschen mit sehr heller Haut und Kinder, deren Haut im Vergleich zu Erwachsenen noch sehr empfindlich ist, sind anfälliger für Verbrennungen als andere Menschen. Treten immer wieder Sonnenbrände auf, kann der Alterungsprozess der Haut beschleunigt werden und Hautkrebs entstehen. 
 Zeitlicher Ablauf und Symptome: Das erwartet Sie bei einem Sonnenbrand 
 Ein Sonnenbrand macht sich in der Regel spätestens nach drei bis sechs Stunden durch leichtes Jucken, Brennen oder Spannungsgefühle sowie leichte Rötungen der Haut bemerkbar. Am nächsten Tag sind die Rötungen deutlich ausgeprägt, die Haut brennt und ist teils angeschwollen. Je nach Schweregrad der Verbrennungen kommen Blasenbildung, Übelkeit und Kopfschmerzen hinzu. Bei einem etwas stärkeren Sonnenbrand beginnt sich die Haut nach etwa drei Tagen zu schälen und es entsteht mitunter starker Juckreiz, der den Heilungsprozess der Haut anzeigt. 
 Wie lange halten die Schmerzen bei Sonnenbrand an? 
 Der äußerliche Heilungsprozess ist normalerweise nach etwa einer Woche abgeschlossen, komplett erholt hat sich die Haut nach ca. zwei Wochen.  Nach ungefähr 24 bis 36 Stunden sind die Schmerzen und andere Symptome am stärksten.  
 Typische Symptome im Überblick: 
 
 Rötungen 
 Brennen 
 Spannungsgefühl 
 Juckreiz 
 teils Schwellungen der Haut 
 ggf. Blasenbildung 
 
 &amp;nbsp; 
  Merke:  Kommen zum Sonnenbrand Symptome wie hohes Fieber, Schwindel, Ohrensausen, starke Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, Übelkeit, Erbrechen und allgemeine Abgeschlagenheit hinzu oder bilden sich Blasen auf der Haut, sollten Sie dringend einen Arzt aufsuchen, der eine geeignete Behandlung (zum Beispiel das fachgerechte Aufstechen der Blasen) einleitet und Ihnen gegebenenfalls Medikamente verschreibt. Auch wenn Kinder einen starken Sonnenbrand haben, sollten Sie vorsichtshalber einen Arzt konsultieren. 
 Welche Hausmittel helfen gegen leichten und starken Sonnenbrand? Unsere Tipps 
 Bei Sonnenbrand müssen Sie nicht gleich zu Medikamenten greifen. Zur Behandlung von Sonnenbrand haben sich  zahlreiche Hausmittel  bewährt, die Ihnen Linderung verschaffen. Nachfolgend stellen wir Ihnen die besten Tipps und Hausmittel gegen Sonnenbrand vor. 
 Sofortmaßnahme: Sonne meiden, Schattenplätze aufsuchen und Haut schützen 
 So salopp und selbstverständlich es klingt, sollte es in keiner Aufzählung mit   Tipps zum Thema Sonnenbrand   fehlen: Sobald Sie die ersten Anzeichen eines Sonnenbrands spüren, sollten Sie unbedingt die Sonne meiden und sich mit langer, luftdurchlässiger Kleidung vor weiterer Sonneneinstrahlung schützen. Dieses Vorgehen sollte auch während der kommenden zwei bis fünf Tage Ihr Mittel der Wahl sein. Suchen Sie sich also umgehend ein schattiges Plätzchen und wenden Sie möglichst zeitnah einen oder mehrere der nachstehenden Tipps an. 
 Hilft Kühlen bei Sonnenbrand? Die besten Kühlmethoden für Ihre Haut 
 Die Antwort auf die Frage, ob  Kühlen gegen Sonnenbrand  hilft, lautet ganz klar „Ja“ – und zwar am besten so schnell wie möglich. Wichtig ist, dass Sie Ihre Haut niemals mit Eiswürfeln, eiskaltem Wasser oder Kühlpacks kühlen. Dies gilt insbesondere bei sehr starken Verbrennungen, da zu extreme Kälte Erfrierungen der beschädigten Haut begünstigen und den Heilungsprozess hinauszögern kann. Eine Temperatur zwischen 15 und 20 Grad Celsius reicht aus, um den Sonnenbrand zu kühlen und Linderung bei Schmerzen zu verschaffen. 
  Merke:  Je schneller die verbrannte Haut gekühlt wird, desto besser kann sie sich nach dem Sonnenbrand regenerieren und desto weniger stark ausgeprägt sind die Symptome durch die Verbrennungen. Das sofortige Kühlen hemmt die Ausschüttung von entzündungsbegünstigenden Botenstoffen und lindert Schmerzen. Haben Sie einen sehr starken Sonnenbrand, fragen Sie einen erfahrenen Mediziner um Rat. Er berät Sie kompetent dazu, was Sie zur Wiederherstellung Ihrer Haut-Gesundheit tun können. 
 Nachstehend zeigen wir Ihnen, welche Produkte und Mittel Sie zum Kühlen eines Sonnenbrandes verwenden können und auf welche Weise die Behandlung am schnellsten wirkt. 
 Erste Hilfe durch Duschen und kalte Räume 
 Auch wenn es zunächst nicht wie ein Hausmittel gegen Sonnenbrand klingt, hilft eine  Dusche mit kühlem Wasser  sehr gut bei Verbrennungen – und förderlich für die Gesundheit ist sie noch dazu! Wählen Sie eine Wassertemperatur von ca. 25 Grad Celsius, um Ihre verbrannte Haut zu kühlen, und halten Sie sich auch anschließend möglichst in kühlen Räumen auf. 
  Wichtig:  Dieses Hausmittel sollten Sie  nicht unbedacht bei Kindern anwenden , da ihr Körper schneller unterkühlt als der von Erwachsenen. Auch auf andere Kühlmethoden sollten Sie bei Kindern mit Sonnenbrand im Zweifel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt zurückgreifen. 
 Quark und Joghurt: Pur oder als Wickel 
 Beim Thema Hausmittel gegen Sonnenbrand kommt den meisten Menschen sofort Quark in den Sinn. Dank seiner feuchtigkeitsspendenden und kühlenden Eigenschaften ist Quark wohl das bewährteste Mittel bei Entzündungen durch Sonne und eignet sich sehr gut zur Behandlung von leichtem Sonnenbrand. Aber auch Joghurt wirkt ähnlich und wird bei Sonnenbrand gerne genutzt. Einmal  aufgetragen spenden die Milchprodukte der verbrannten Haut angenehme Kühle , versorgen sie mit Feuchtigkeit und lindern die Schmerzen. 
  Anwendung:  
 Streichen Sie den Quark oder den Joghurt wahlweise direkt auf den Sonnenbrand oder auf ein sauberes Tuch, das Sie um die Haut wickeln. Genießen Sie die kühlende Wirkung für ca. 10-15 Minuten. Waschen Sie den Quark bzw. den Joghurt wieder ab, bevor er getrocknet ist, da die Haut sonst nicht mehr atmen kann. Auch den Wickel sollten Sie rechtzeitig entfernen. 
 Extratipp: Heilmittel aus Australien – geraspelte Auberginen 
 In Australien werden ungeschälte Auberginen geraspelt, mit Naturjoghurt vermischt und als Hausmittel auf den Sonnenbrand aufgetragen. Dies soll den betroffenen Hautstellen die Hitze entziehen und die Heilung fördern. 
  Wichtig:  Wenn Ihr Sonnenbrand mit Blasen oder offenen Stellen einhergeht, dürfen Sie zur Behandlung keine Milchprodukte verwenden. Andernfalls könnten Milchsäurebakterien eine Infektion der Haut hervorrufen. 
 Kühle Wickel mit Wasser und optional Obstessig 
 Haben Sie keinen Quark oder Joghurt zur Hand, hilft selbstverständlich auch ein einfacher kalter Wickel. Tränken Sie dazu ein  sauberes Tuch in kaltem Wasser , wickeln oder legen Sie es vorsichtig auf den Sonnenbrand und erneuern Sie es, wenn es sich erwärmt hat. 
 Ein vielfach empfohlenes Hausmittel im Zusammenhang mit diesem Thema ist außerdem Obstessig: Fügen Sie dem Wasser  ein paar Tropfen Obstessig  hinzu oder tupfen Sie leichte Verbrennungen sanft mit einem in Essigwasser getränkten Wattepad ab. 
 Kühlende Creme und Lotion, spezielles Gel und Spray 
 Bei Verbrennungen geeignete Cremes oder Lotionen, Gele oder Sprays verschaffen ebenfalls Linderung und helfen der Haut, sich schneller zu regenerieren. Bewährte Inhaltsstoffe in Sonnenbrand-Mitteln sind  Aloe vera, Arnika, Ringelblume und Kamille , weil sie einerseits kühlend und andererseits entzündungshemmend wirken. Wasserhaltige Lotionen sind zudem echte Feuchtigkeitsbooster und versorgen Ihre ausgetrocknete Haut mit wichtiger Feuchtigkeit. Achten Sie darauf, keine zu fetthaltigen Salben, Öle oder andere Produkte zu verwenden – diese könnten die Heilung möglicherweise hinauszögern. 
  Tipp:  Sehen Sie sich in unserer Online-Apotheke nach geeigneten Angeboten um – hier finden Sie zahlreiche   Mittel für zu Hause   und für den nächsten Urlaub! 
 Aloe vera: Wundermittel aus der Natur 
 Nicht ohne Grund enthalten zahlreiche Produkte  zur Körperpflege Aloe vera Extrakte : Die Aloe vera Pflanze ist ein wahrer Feuchtigkeitsspender und besitzt entzündungshemmende Eigenschaften. Noch dazu stärkt und pflegt sie die Haut mit wertvollen Vitaminen und Mineralien. Kurzum: Eine wahre Wohltat bei Sonnenbrand! 
  Anwendung:  
 Schneiden Sie ein Stück von einer Aloe vera Pflanze ab und streichen Sie den austretenden Saft direkt auf den Sonnenbrand auf. Sie können auch das Pflanzenstück mit der Schnittstelle auf die Haut legen. 
 Heilerde und Natron als natürliche Hausmittel 
 Natron und   Heilerde   sind weitere Sonnenbrand Hausmittel aus der Natur. Tragen Sie zum Beispiel ein Gemisch aus Heilerde und kühlem Wasser auf den Sonnenbrand auf, lassen Sie dies bis zum Austrocknen einwirken und spülen Sie es anschließend sorgfältig ab. Eine tolle Idee ist es auch, eine Mischung aus kühlem Wasser und einem Teelöffel Natron in eine Sprühflasche zu füllen und die verbrannten Hautbereiche regelmäßig damit zu besprühen. 
 Pflanzliches Heilmittel aus Eichenrinde 
 Dank ihrer Gerbstoffe lindert Eichenrinde Juckreiz und kommt daher auch bei sonnenverbrannter Haut häufig als Hausmittel zum Einsatz. Kochen Sie zwei Esslöffel Eichenrinde etwa 15 Minuten lang in 250 ml Wasser auf, seihen Sie die Mischung ab und lassen Sie sie abkühlen. Tränken Sie anschließend ein sauberes Tuch damit und legen Sie dieses vorsichtig auf die entzündete Hautstelle auf oder verwenden Sie eine Sprühflasche, um Ihre Haut zu benetzen. 
 Viel Wasser trinken – am besten frisch 
 Bei einem Sonnenbrand sollten Sie die Pflege Ihrer Haut nicht nur auf das Äußere beschränken. Es ist ebenso wichtig, dass Sie Ihren  Flüssigkeitshaushalt auch von innen heraus regulieren . Hintergrund ist die Tatsache, dass der Körper die durch den Sonnenbrand entstandene Hitze durch vermehrte Schweißbildung auszugleichen versucht und somit verstärkt Flüssigkeit verliert. Deshalb gilt: Trinken Sie bei einem Sonnenbrand viel frisches Wasser, Saftschorlen oder ungesüßten Tee! 
 Schwarzer Tee, grüner Tee und Kamillentee helfen der Haut von außen 
 Schwarzem Tee und Kamillentee werden hautberuhigende Eigenschaften nachgesagt, grüner Tee hingegen soll zellschützende Eigenschaften besitzen – kein Wunder, dass  die Tees auch als Hausmittel gegen Sonnenbrand beliebt sind ! Legen Sie bereits aufgebrühte Teebeutel, die Sie im Kühlschrank aufbewahrt haben, auf die Verbrennungen oder fertigen Sie für größere Hautstellen Wickel aus mit abgekühltem Tee getränkten Tüchern an. Ebenso wie bei Quark, Joghurt und Wasser gilt auch hier: Wechseln Sie die Tücher aus, sobald die Wickel warm geworden sind, spätestens aber nach 20 Minuten. 
 Gibt es spezielle Hausmittel und Tipps bei Sonnenbrand im Gesicht? 
 Grundsätzlich gilt auch bei Sonnenbrand im Gesicht dasselbe Vorgehen wie bei allen anderen Körperstellen. Beherzigen Sie die oben genannten Erste-Hilfe-Tipps, meiden Sie die direkte Sonne und kühlen Sie Ihre Haut so schnell wie möglich. Im Gesicht können Sie zur Kühlung auch erst einmal Ihre normale   Feuchtigkeitscreme   anwenden, sofern diese parfüm- und fettfrei ist. 
 Wenn Hausmittel nicht weiterhelfen: Medikamente gegen Sonnenbrand 
 Je nach Schweregrad kann es sinnvoll sein, bei einem Sonnenbrand auf Medikamente zurückzugreifen. In unserer Online-Apotheke finden Sie geeignete Creme mit Dexpanthenol oder Ringelblume, Lotionen und Gel mit  Aloe Vera  sowie Medikamente aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) wie Acetylsalicylsäure oder  Ibuprofen . Eine Behandlung mit diesen Präparaten lindert die Entzündungen und dämmt die Schmerzen ein. Darüber hinaus kann eine Creme mit Hydrocortison verabreicht werden. Wenden Sie sich bei Fragen dazu an Ihren Haus- bzw. Hautarzt, der Sie gerne mit den wichtigsten Infos versorgt und Sie kompetent zum Thema berät! 
 Vorbeugen statt nachträglicher Behandlung: Sonnenschutz und Schatten 
 Damit Sie sich erst gar nicht mit den Tipps zum Thema Sonnenbrand befassen müssen, ist es natürlich am besten, wenn Sie einem Sonnenbrand vermeiden. Wie Sie Verbrennungen durch Sonne vorbeugen, verraten wir Ihnen in den folgenden Abschnitten. 
 Geeigneter Sonnenschutz: Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor wählen 
 Vor bzw. bei jedem Sonnenbad gilt: Tragen Sie stets einen   Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor   auf und erneuern Sie den Schutz durch regelmäßiges Nachcremen. Ob Creme oder Gel, Spray oder Lotion bleibt Ihnen überlassen – Hauptsache, Sie schützen sich mit einem zuverlässigen Produkt. Bei längeren Aufenthalten in der Sonne ist es außerdem empfehlenswert, einen Sonnenhut oder lange, dünne Kleidung zu tragen. 
 Wichtig: Sonnenschutz für Kinder 
 Achten Sie insbesondere auch bei Kindern auf einen hohen Sonnenschutz und tragen Sie die Sonnencreme oder andere geeignete Produkte regelmäßig im Gesicht und auf dem ganzen Körper nach. Manche Kinder sträuben sich gegen das Eincremen – hier haben sich   Sprays und Gels oder Creme mit spezieller Formulierung   bewährt, die schnell einziehen und keinen fettigen Film auf der Haut hinterlassen. 
 Eine weitere Möglichkeit, mit dem Sie einem Sonnenbrand bei Kindern vorbeugen können, ist das Tragen von UV-Kleidung bzw. Badewäsche mit UV-Schutz und Sonnenhüten. Hochwertige Ausführungen sind atmungsaktiv und schützen Ihr Kind zuverlässig vor der Sonne, ohne dass sich zu viel Wärme darunter staut. 
 Im Schatten aufhalten, Sonne vor allem zur Mittagszeit meiden 
 Auch wenn es noch so verlockend ist, sollten Sie  die Sonne insbesondere zur Mittagszeit meiden . Halten Sie sich lieber unter einem Sonnenschirm, einem Sonnendach oder einem Sonnensegel auf oder verbringen Sie die Zeit im Haus. 
  Merke:  Vermeiden Sie ausgedehnte Sonnenbäder und halten Sie sich bevorzugt an schattigen Orten auf – Ihrem Körper und Ihrer gesamten Gesundheit zuliebe. So wirken Sie einem Sonnenbrand entgegen, erhöhen nicht unnötig das Risiko der vorzeitigen Hautalterung und können die Frühlings- und Sommermonate entspannt genießen. 
 Jetzt weiterlesen: 
 
   Sonnenstich bei Kindern: Ursachen, Symptome, Behandlung   
   Sonnenallergie bei Kindern   
   After Sun: Die besten Produkte in unserer Online-Apotheke    
 
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 Bildquelle: Fotolia: Shumyk_Ivan 
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            <title type="text">Tipps gegen Schwitzen: Was wirklich gegen übermäßige Schweißbildung hilft</title>
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                                            Der Sommer nähert sich mit großen Schritten und die Temperaturen steigen. Aus diesem Grund stellen sich viele Menschen wieder häufiger die Frage: Wie gehen wir mit dem Problem starkes Schwitzens um? Alltagsleben, Sport, Stress, Nervosität und viele andere Gründe können dazu fü...
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                 Schwitzen – natürlich! Viel schwitzen – bloß nicht! 
 Der Sommer nähert sich mit großen Schritten und die Temperaturen steigen. Aus diesem Grund stellen sich viele Menschen wieder häufiger die Frage:  Wie gehen wir mit dem Problem starkes Schwitzens um?  
 Alltagsleben, Sport, Stress, Nervosität und viele andere Gründe können dazu führen, dass das Komfortgefühl bei unangenehmen Schweißgerüchen oder Schweißflecken auf der Kleidung verschwinden kann. Solche Situationen können uns demotivieren, gewöhnliche Aktivitäten auszuführen, das Leben zu genießen, Sport zu treiben oder sich neuen Herausforderungen im Berufsleben zu stellen. Aber muss es so sein? 
 Warum schwitzen wir überhaupt? Können wir das verhindern oder zumindest minimieren? 
 Wir werden diese Fragen beantworten und Ihnen einige Tipps geben, um besser mit dem Schwitzen umzugehen. Um die richtige Temperatur zu halten, muss der menschliche Körper manchmal abkühlen, beispielsweise bei erhöhter körperlicher Aktivität, Fieber oder wenn die Umgebungstemperatur von der Norm abweicht. Dafür brauchen wir Schweiß. Er setzt sich auf unserer Haut ab und erzeugt eine Schutzschicht, die verdampft und so die Körpertemperatur ausbalanciert. Deshalb ist Schweiß lebensnotwendig. 
 Gut zu wissen: Nicht jeder Teil unseres Körpers hat Schweißdrüsen, zum Beispiel Nägel oder Lippen nicht. Andere Körperteile, wie Achseln, Stirn, Gesicht, Handfläche oder Fußsohle, enthalten eine beträchtliche Anzahl davon, so dass hier vermehrt Schweiß gebildet wird. Außerdem schwitzen Männer stärker als Frauen, da Frauen weniger Schweißdrüsen haben. 
 Unsere 7 Tipps gegen Schwitzen: So schwitzen Sie weniger 
  Tipp 1: Atmungsaktive Kleidung   
 Atmungsaktive Kleidung besteht aus Materialien, die der Haut ermöglichen, zu atmen. D.h. sie lassen den Schweiß durch die Textilien nach außen entweichen. Zu diesen atmungsaktiven Fasern zählen insbesondere Naturstoffe wie Leinen, Baumwolle oder Seide. Synthetikstoffe verursachen einen Hitzestau, der den Schweißfluss fördert. Das Tragen von Naturstoffen ist besonders wichtig, wenn wir viel Zeit in der Sonne verbringen, während des Trainings oder Urlaubs, bei Gartenarbeit und bei Kindern und Babys. Auch in warmen und unklimatisierten Büros können natürliche Stoffe für mehr Komfort sorgen. 
 Wenn Sie sich mit entsprechender Sportbekleidung ausstatten, wird der Schweiß schnell abgeleitet und Sie werden nicht einmal bemerken, dass Sie stark schwitzen. Kleider, die Feuchtigkeit vom Körper wegleiten, werden als thermoaktiv bezeichnet. Warum? Weil sie neben einem aktiven Feuchtigkeitsmanagement dabei helfen, den Wärmehaushalt des Körpers zu regulieren. Wie sieht thermoaktive Kleidung aus? Es gibt T-Shirts und Leggings aus synthetischen Materialien, die eng am Körper anliegen, jedoch keine Bewegungen blockieren. Thermoaktive Unterwäsche hält Schweiß und zu viel Wärme vom Körper fern, schützt aber gleichzeitig die Haut vor Kälte und Wind. 
  Tipp 2: Ausgewogene Ernährung und Genussmittel   
 Einige Nahrungsmittel können übermäßiges Schwitzen des Körpers verstärken. In dieser Gruppe sind 
 
 starker Kaffee 
 schwarzer Tee 
 Alkohol 
 intensive Gewürze wie zum Beispiel: Ingwer, Chili, Pfeffer, Kurkuma, Zimt 
 
 &amp;nbsp; 
 zu verorten. 
 Die oben genannten Produkte beschleunigen die Blutzirkulation und erhöhen dadurch die Körpertemperatur, was zu einer übermäßigen Schweißproduktion führt. Darüber hinaus lohnt es sich, die folgenden Produkte in der Ernährung zu reduzieren: 
 
 Eiweißreiche Produkte, denn Schweiß enthält einige Proteinmengen, die, wenn sie von Bakterien zersetzt werden, einen unerwünschten Schweißgeruch verursachen. 
 Stark verarbeitete Lebensmittel, die reich an tierischen Fetten und Zuckern sind. 
 Außerdem Fast-Food Gerichte, Süßigkeiten und andere ungesunde Produkte, die die Entstehung von Übergewicht fördern und somit auch übermäßiges Schwitzen begünstigen können. 
 Knoblauch, Zwiebeln oder Lauch können Ursachen für unangenehmen Schweißgeruch sein. 
 Produkte mit einem hohen glykämischen Index (z.B. Süßigkeiten, Kartoffeln, Brot, gereinigte Getreideprodukte, einige Früchte, z.B. Banane) – führen zu Schwankungen des Blutzuckerspiegels und können zu einer plötzlichen Blutzuckersenkung und kalten Schweißausbrüchen führen. 
 
 &amp;nbsp; Trinken Sie auch mindestens 2 Liter Wasser am Tag, um Ihre Gesundheit zu verbessern. Genehmigen Sie sich für einen guten Start in den Tag direkt nach dem Aufstehen 2 lauwarme Gläser Wasser, dann alle paar Stunden ein weiteres Glas. Für Abwechslung können Sie Zitronen, Gurken, Grapefruit oder Erdbeeren sowie Minzblätter zugeben. An heißen Tagen auch gefrorene Früchte oder Eiswürfel. Eine gute Angewohnheit besteht auch darin, täglich 5 Portionen Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Das kann dabei helfen, schlanker und gesünder zu werden und somit die Schweißproduktion einzuschränken, da der Körper anstrengende Tätigkeiten leichter verpackt. 
  Tipp 3: Sport  
 Nur etwa 20-25 % der während körperlicher Aktivität erzeugten Energie wird vom Körper verbraucht, die restliche Energie wird in Wärme umgewandelt. Einfacher gesagt – intensiver Sport führt zu übermäßiger Wärmeentwicklung und somit schwitzen wir. Ansonsten würde die Körpertemperatur zu stark ansteigen. Regelmäßige körperliche Aktivität, egal ob Joggen, Spaziergang oder Zumba hilft dabei, Giftstoffe zusammen mit Schweiß loszuwerden und unsere Leistungsfähigkeit zu verbessern. Dadurch schwitzen wir langfristig auch weniger. 
 Fangen Sie langsam an und überfordern Sie sich nicht. Wichtig ist es fürs Erste, überhaupt Bewegung in den regelmäßigen Tagesablauf zu integrieren. 
  Tipp 4: Pflege   
 Gegen den Schweiß gibt es keinen besseren Feind als das Wasser. Frischer Schweiß riecht neutral; nur die Bakterien, die einige Schweißbestandteile zersetzen, verursachen einen unangenehmen Geruch. Deshalb sind Deos so effektiv, weil sie antibakteriell wirken. Derzeit haben wir Qual der Wahl, da auf dem Markt viele verschiedene Deodorants erhältlich sind. 
 Ob Spray, Roll-on oder Stick, ob möglichst natürlich oder mit jüngst in die Kritik geratenen Inhaltsstoffen wie Aluminium, ob für normale oder überempfindliche Haut – da fällt es nicht immer leicht, eine Entscheidung zu treffen. Personen, die mit übermäßigem Schwitzen zu kämpfen haben, sollten wissen, dass es Langzeit-Antitranspirants sowie Produkte gibt, die eigens dafür konzipiert wurden, starkes Schwitzen zu unterbinden.   Deos gegen übermäßige Transpiration   finden Sie beispielsweise in Ihrer Apotheke. Hier finden Sie auch Salben gegen starke Schweißabsonderung sowie weitere besondere Schwitzstopp-Produkte für Achseln, Hände und Füße, die Sie in einer Drogerie nicht erhalten. 
  Hätten Sie`s gewusst?   
 Das in vielen Deodorants noch immer enthaltene Aluminium verursacht die gelben und/oder weißen Flecken auf der Kleidung, die so ärgerlich sind! Schwitzen kann übrigens auch durch die Achselrasur begrenzt werden. So wird die Temperatur im Achselbreich reduziert und der Zugang von Deodorants erleichtert. 
  Tipp 5: Kräutertee und lauwarme Getränke  
 Einen vorteilhaften Effekt bei übermäßiger Schweißbildung (auch Hyperhidrose genannt) bringt die Aufnahme von Kräutern in der Ernährung. Minze, Brennnessel, Weide oder Salbei reduzieren effektiv die Schweißmenge. Diese Kräuter beschränken die Wirkung der Schweißdrüsen, wirken harntreibend und reduzieren den unangenehmen Schweißgeruch. Auch wenn Hyperhidrose mit Stress verbunden ist, lohnt es sich, einige der folgenden Kräuter auszuprobieren: 
 
  Zitronenmelisse  – hat als Tee zubereitet eine beruhigende Wirkung. 
  Salbei  (Salbeitee) - wirkt adstringierend und antiseptisch und normalisiert übermäßiges Schwitzen. Ein Salbei-Getränk sollte 2-3 Mal am Tag getrunken werden und kann auch zum Baden oder Einweichen der Füße und Hände verwendet werden. 
  Melisse  – hat eine beruhigende Wirkung, schützt den Körper vor starkem Stress und hilft dadurch gegen übermäßigem Schwitzen. 
  Brennnessel  – sie hilft, den Körper von Giftstoffen zu reinigen und überschüssiges Wasser im Körper loszuwerden. 
  Schachtelhalm  – unterstützt die Nieren, reduziert die Anfälligkeit des Körpers für Pilz- und bakterielle Infektionen. 
  Kamille  – wirkt adstringierend und antiseptisch, reduziert starkes Schwitzen, deswegen wird sie häufig als Bestandteil antimikrobieller Seifen für die tägliche Hygiene verarbeitet. 
  Eichenrinde  – adstringierend und antibakteriell, beruhigt Entzündungen der Haut. Kann auch zum Einreiben oder Baden von Körperbereichen verwendet werden, die von besonders starkem Schwitzen betroffen sind. 
 
 &amp;nbsp; 
 Bei starkem Wärmeempfinden mal eben ein Getränk mit Eiswürfeln oder ein Glas eiskaltes Wasser herunterstürzen? Bitte nicht! Zum einen löscht diese vermeintlich leichte Erste-Hilfe-Maßnahme unseren Durst nicht lange und verringert zum anderen nicht die Intensität des Schwitzens. Ganz im Gegenteil wird Ihnen noch wärmer werden, was wiederum das Schwitzen begünstigt. Warum ist das Ergebnis nun völlig anders als erwartet? Vereinfacht erklärt behandelt der Körper ein solches Getränk als Bedrohung für die richtige Körpertemperatur und reagiert auf den „Schock“ mit einem Temperaturanstieg. Deswegen ist es an heißen Tagen besser, Getränke bei Zimmertemperatur zu wählen. Solche Getränke geben unserem Organismus das Signal, dass er nichts zu befürchten hat und die Temperatur senken kann. 
  Tipp 6: Botox oder Hausmittel?   
 Ein weiterer Weg zur Bekämpfung von Hyperhidrose ist die subkutane Injektion von Botulinumtoxin (Botox). Diese Substanz hemmt den Wasserverlust und die Schweißbildung weitgehend, indem sie die Nerven für etwa 9 Monate blockiert. Die Anwendung hat aber auch Nachteile, weil sie unangenehm ist, da Botox in kleinen Dosen alle 1-1,5 cm in die Haut injiziert wird. Zudem muss sie regelmäßig wiederholt werden und gehört nicht zu den günstigsten Methoden. 
 Wenn Sie Probleme mit Hyperhidrose haben und sich für eine solche Behandlung interessieren, sollten Sie zunächst mit Ihrem Hausarzt Rücksprache halten. Er klärt Sie über mit Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand zusammenhängende Erfolgsaussichten, aber auch über individuelle Risiken und mögliche Nebenwirkungen auf. 
 Besser noch: Testen Sie zuerst die in diesem Ratgeber vorgestellten natürlichen Methoden. Wichtig dabei: Haben Sie ein wenig Geduld! Obwohl Sie die Wirkung der vorgenommenen Maßnahmen möglicherweise nicht sofort bemerken, werden Sie positive Ergebnisse sicherlich im Laufe der Zeit sehen. 
 Momentan sind Rezepte für hausgemachte Naturkosmetik wieder in Mode, weil diese einfach, schnell und günstig sind. Ihre Wirksamkeit hängt von den verwendeten Substanzen ab. 
 Unser Favorit:  Natürliches Kokosnussöl-Deo  
 Zutaten: 
 
 1/2 Glas flüssiges Kokosnussöl 
 1/4 Tasse Natron 
 1/4 Tasse Kartoffelstärke (oder Maisstärke) 
 
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 Nach Geschmack kann man zusätzlich ein paar Tropfen   ätherisches Öl   (z.B. Zitrone, Grapefruit) zugeben. Das Kokosnussöl muss gründlich mit Soda, Stärke und ätherischem Öl vermischt werden. Dann geben Sie die Masse in ein Glas. Tragen Sie das Deo mit einer sauberen Hand oder einem Spatel auf. 
 Darüber hinaus können Sie versuchen, jeden Tag Wasser mit 2 Esslöffeln   Apfelessig   zu trinken, wodurch Giftstoffe aus unserem Körper entfernt werden und das Schwitzen an den Händen verringert wird. Gegen das Schwitzen unter den Achseln, am Rücken und an den Füßen ist es gut, das Bad in Wasser mit einem Becher Salz und 2 Beuteln Schwarztee auszuprobieren. 
  Tipp 7: Arztbesuch  
 Manchmal reicht es nicht aus, einen Shop zu besuchen und ein Antitranspirant zu kaufen. Wenn das Problem des Schwitzens bei Ihnen größer ist als bei anderen Personen und der Leidensdruck wächst oder wenn Sie zusätzliche besorgniserregende Symptome bemerkt haben, empfehlen wir Ihnen, zum Arzt zu gehen, um Ihre Gesundheit checken zu lassen und eine mögliche Erkrankung auszuschließen. Auch wenn Ihr überdurchschnittlich starkes Schwitzen psychisch oder psychosomatisch bedingt sein sollte, kann Ihr Arzt die besten Maßnahmen einleiten. 
 Der Mensch schwitzt, dies ist ein natürlicher Teil unseres Lebens. Aber Sie können sich selbst helfen, die negativen Auswirkungen von übermäßigem Schwitzen zu verhindern. Wir hoffen, dass einige der in diesem Artikel beschriebenen Tipps gegen das Schwitzen Ihr Leben an heißen Tagen oder in stressigen und anstrengenden Situationen erleichtern und Ihr Vertrauen in den Kampf gegen das Schwitzen erhöhen. Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit ohne lästige Schweißflecken! 
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 Bildquelle: fotolia 
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                            <updated>2019-07-02T09:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Sonnenallergie bei Kindern: Wichtige Infos und die besten Tipps</title>
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                 Allergische Reaktionen auf die Sonne und die ganze Familie leidet mit 
 Ob im Urlaub auf Mallorca oder im Sommer zu Hause: Wenn Kinder unter Sonnenallergie leiden, ist das nicht nur für die Kleinen unangenehm – die ganze Familie leidet mit und möchte dem betroffenen Kind gerne helfen. Was eine Sonnenallergie ist, welche Ursachen sie hat und wie Sie die Symptome der Sonnenallergie bei Kindern lindern können, erfahren Sie in diesem Artikel. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie einen schönen Aufenthalt in der Sonne, ganz ohne Beschwerden und bei bester Gesundheit! 
 Was ist eine Sonnenallergie? 
 Auch wenn umgangssprachlich meist von „Sonnenallergie“ die Rede ist, handelt es sich bei einer Sonnenallergie streng genommen nicht um eine Allergie gegen Sonne. Vielmehr bezeichnet der Begriff unterschiedliche  Reizreaktionen der Haut , die durch das Sonnenlicht hervorgerufen werden, weil der natürliche UV-Schutzmechanismus des Körpers versagt. ( Hinweis:  In diesem Ratgeber beziehen wir uns ausschließlich auf die Polymorphe Lichtdermatose, der häufigsten Form von Sonnenallergie, und geben entsprechende Tipps.) Sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen treten die Symptome oftmals dann auf, wenn die Haut (noch) nicht an das Sonnenlicht gewöhnt ist – etwa an den ersten schönen Frühlingstagen zu Hause, im Urlaub auf Mallorca oder an einem anderen Ort, an dem die Strahlung der Sonne viel intensiver ist als in der gewohnten Umgebung. 
 Mallorca-Akne: Sonderform der Polymorphen Lichtdermatose 
 Der Begriff „ Mallorca-Akne “ steht für eine spezielle Form der Polymorphen Lichtdermatose. Dabei treten etwa stecknadelgroße, stark juckende Flecken und Knötchen auf, die optisch einer Akne ähneln. 
 Leiden Kinder häufiger unter Sonnenallergie als Erwachsene? 
 In Deutschland haben etwa 10-20 % der Menschen eine Polymorphe Lichtdermatose, darunter insbesondere junge, hellhäutige Frauen und kleine Kinder. Kinder sind insofern stärker gefährdet, als ihr körpereigener Schutzmechanismus gegen UV-Strahlen noch nicht so ausgereift ist wie bei Erwachsenen und sie sich nicht selbst gegen die Sonne schützen können. Am häufigsten tritt Sonnenallergie bei Kindern im Gesicht auf und dort insbesondere in der sogenannten T-Zone, also an Stirn, Nase und Kinn. 
 Woran erkennt man eine Sonnenallergie bei Kindern? 
 Falls Sie unsicher sind, woran Sie eine  Polymorphe Lichtdermatose bei Kindern  erkennen , kann Ihnen die folgende Übersicht helfen. Darin haben wir die typischen Symptome, die bei einer solchen Allergie auftreten, übersichtlich für Sie zusammengefasst. 
  Hinweis:  Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass die Beschwerden nicht immer direkt, sondern auch zeitversetzt auftreten können und sich gelegentlich erst Stunden oder Tage nach dem Kontakt mit dem Sonnenlicht zeigen. Auch können die Symptome zwischen den einzelnen Kindern variieren – diesem Phänomen ist übrigens auch der medizinische Begriff „polymorph“ geschuldet, was auf Deutsch so viel wie „vielfältig“ bedeutet. 
 Symptome bei Polymorpher Lichtdermatose: 
 
 gerötete Haut 
 Bläschen, Quaddeln oder Knötchen 
 Juckreiz 
 schuppige Haut 
 leichte Schwellungen 
 rote Flecken 
 
   Wichtig:  Treten andere Beschwerden auf oder verhält sich Ihr Kind bzw. Baby ungewöhnlich, sollten Sie am besten schnell einen Arzt aufsuchen, um andere Krankheiten auszuschließen. 
 Sonnenallergie bei Kindern: Wie lange bleibt der Ausschlag? 
 Wenn Kinder die Sonne konsequent meiden, klingen die Symptome normalerweise schnell und ohne medizinische Behandlung von alleine wieder ab. Bei einer chronischen Allergie können die Beschwerden hingegen längerfristig anhalten. 
 Ist eine Sonnenallergie ansteckend oder gefährlich? 
 Ob Kinder oder Erwachsene: Eine Sonnenallergie ist weder ansteckend noch gefährlich. Lediglich die Symptome sorgen vor allem bei Kindern dafür, dass die Betroffenen unter der Sonnenallergie leiden und die Gesundheit beeinträchtigt wird. 
  Merke:  Obwohl die Sonnenallergie grundsätzlich nicht heilbar ist, kann das Auftreten von Symptomen durch eine Gewöhnung der Haut reduziert werden. 
 Ursachen der Sonnenallergie bei Kindern 
 Die genauen Ursachen der Sonnenallergie sind bis heute unklar. Fest steht jedoch, dass  nicht die Sonne selbst der Grund für die Allergie ist . Wissenschaftler vermuten, dass bestimmte Stoffe, die zum Beispiel in Pflegeprodukten, Lebensmitteln, Medikamenten oder im Körper selbst enthalten sind, durch den Kontakt mit Sonnenlicht allergische Reaktionen auslösen. Dies führt allerdings nur dann bei Erwachsenen und Kindern zu Beschwerden, wenn ihr körpereigener Schutzmechanismus gegen UV-Strahlung beeinträchtigt ist. Normalerweise bildet der Körper beim Kontakt mit der Sonne das Hautpigment Melanin, welches vor schädigender Sonneneinstrahlung schützt und die Haut gebräunt aussehen lässt. Bei einer Sonnenallergie funktioniert dieser Mechanismus nicht mehr richtig. 
 Sonnenallergie bei Kindern: Was hilft? 
 Sicherlich fragen Sie sich, wie Sie Ihren Kleinen bei Sonnenallergie helfen können. Im Folgenden stellen wir Ihnen praktische Tipps und Hausmittel vor, die Sie bei einer Allergie anwenden können. Das hilft Ihren Lieben gegen die Symptome und sorgt dafür, dass Sie und Ihre Familie gemeinsam eine erholsame Zeit verbringen können. 
 Die besten Tipps und Hausmittel für Kinder mit Sonnenallergie 
 Bei einer Allergie Sonnenlicht meiden 
 So selbstverständlich es klingt, so einfach ist es gar nicht:  das Meiden von Sonnenlicht . Vor allem an warmen Frühlings- und Sommertagen oder im Urlaub sind Kinder und Babys fast den ganzen Tag lang der Sonne ausgesetzt und ein Kontakt mit dem Sonnenlicht lässt sich kaum vermeiden. Dennoch ist es sehr wichtig, dass Sie Ihr Baby bzw. Kind vor Sonneneinstrahlung schützen und auf diese Weise dem Auftreten stärkerer Symptome vorbeugen. Halten Sie sich daher mit Ihrem Nachwuchs im Haus, unter einem Sonnensegel oder an anderen schattigen Plätzen auf, an denen Sie den Strahlen nicht direkt ausgesetzt sind. Bei ganz empfindlichen Kindern kann es helfen, die Fenster mit Schutzfolien auszustatten, die einen besonderen Schutz bieten und die Sonnenstrahlen noch effektiver abschirmen. 
  Tipp:&amp;nbsp; Wenn Ihr Kind schon etwas älter ist, machen Sie ihm auf kindgerechte Weise bewusst, dass eine übermäßige UV-Strahlung durch die Sonne nicht gut für seine Gesundheit ist und es am besten ist, einer direkten Sonneneinstrahlung auszuweichen, damit es erst gar nicht unter Juckreiz, Knötchen oder Bläschen leidet. Versuchen Sie es spielerisch und denken Sie sich ein „Schattenspiel“ aus, das Sie beim Aufenthalt im Freien miteinander spielen! Wer findet zuerst einen schönen schattigen Platz? 
  Wichtig:  Unabhängig vom Vorliegen einer Allergie sollte sich Ihre Familie zur Mittagszeit möglichst nicht in der prallen Sonne aufhalten – sich selbst und Ihrer Gesundheit zuliebe! 
 Mit langer, luftdurchlässiger Kleidung schützen 
 Wie bereits beschrieben sollten Sie am besten den direkten Kontakt mit der Sonne meiden. Sollte dies nicht möglich sein, ziehen Sie Ihren Kindern lange, atmungsaktive Kleidung an, welche die empfindliche Haut vor weiterer Reizung schützt, und tragen Sie rechtzeitig einen  Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor  auf. Außerdem sollten Sie Ihren Kindern einen Sonnenhut mit breiter Krempe bzw. Nackenschutz aufsetzen, welcher das Sonnenlicht abschirmt. 
 Haut kühlen und mit Feuchtigkeit versorgen 
 Ähnlich wie bei einem Sonnenbrand lassen sich die Symptome von Kindern auch bei Polymorpher Lichtdermatose behandeln. Am schlimmsten ist für kleine Kinder meist der Juckreiz, der sie dazu verleitet, sich zu kratzen. Um weitere Reizungen der Haut zu verhindern, können Sie beispielsweise die Fingernägel sehr kurz schneiden, damit die Haut beim Kratzen keinen Schaden nimmt. 
 Wickel oder Auflagen mit Meersalz und Milchprodukten 
 Zur Linderung von Juckreiz haben sich zudem Bäder und  Wickel mit Meersalz oder Milchprodukten wie Quark und Joghurt  bewährt. Vermengen Sie dazu etwas Meersalz mit kühlem (nicht eiskaltem!) Wasser und tränken Sie ein sauberes Tuch darin, das Sie anschließend um die betroffenen Hautstellen wickeln oder sanft auflegen. Alternativ streichen Sie ein sauberes Tuch mit Quark oder Joghurt ein und legen auf gleiche Weise einen Wickel an oder tragen Sie die Milchprodukte direkt auf die Haut auf. Das kühlt, spendet Feuchtigkeit und hilft gegen den Juckreiz. Wechseln Sie die Wickel aus bzw. entfernen Sie die Milchprodukte, bevor sie ganz trocknen – andernfalls kann die Haut nicht mehr richtig atmen. 
  Wichtig:  Bei Bläschen oder aufgekratzten Hautstellen dürfen Sie keine Milchprodukte verwenden, da die Milchsäurebakterien zusätzlich zur Allergie Infektionen auslösen könnten. In diesem Fall sollten Sie den Juckreiz nur mit in kühlem Wasser getränkten Wickeln mildern oder sich direkt an einen Arzt wenden. Darüber hinaus sollten Sie niemals eiskalte Tücher oder Kühlelemente auflegen – dies kann auf der bereits beanspruchten Haut schnell zu Erfrierungen führen. 
 Haut mit extra viel Feuchtigkeit versorgen 
 Neben dem Kühlen sollten Sie die Haut Ihrer Kinder bei einer Sonnenallergie mit wertvoller Feuchtigkeit versorgen. Dazu können Sie spezielle Après Sun Lotionen oder Gele verwenden, die Sie  in unserer Online-Apotheke  finden. Diese sind Wohltat und Hilfe zugleich, denn sie spenden intensive Feuchtigkeit und lindern Reizungen der Haut. 
 Wann sollten Kinder mit Sonnenallergie zum Arzt? 
 In der Regel klingen die Symptome der Sonnenallergie von alleine wieder ab. Ist Ihr Kind jedoch stark betroffen und leidet in großem Ausmaß und regelmäßig unter der Sonnenallergie, sollten Sie selbstverständlich einen Termin beim Dermatologen vereinbaren. Der Experte kann eine gesicherte Diagnose stellen und Ihren Kleinen Medikamente zur Linderung der Symptome verschreiben. 
 Welche Medikamente helfen Kindern bei Sonnenallergie? 
 Bei einer Sonnenallergie hat sich das Auftragen von leichten Cortison- oder Antihistamin-Cremes bewährt, die Reizungen schnell abklingen lassen und unangenehmen Juckreiz eindämmen. Je nach Schweregrad der Sonnenallergie kann darüber hinaus oder alternativ die Einnahme von milden  Antihistaminika  empfehlenswert sein. Diese hemmen die Ausschüttung von Histamin bzw. senken den Histaminspiegel, der für allergische Reaktionen verantwortlich ist. 
  Wichtig:  Bitte geben Sie Ihren Kindern bei Sonnenallergie nicht einfach Medikamente für Erwachsene, sondern fragen Sie zuerst Ihren Arzt um Rat. Er wird Ihnen geeignete Medikamente für Kinder empfehlen. 
 Sonnenallergie vorbeugen: So schützen Sie Kinder vor Sonnenallergie 
 An das Sonnenlicht gewöhnen 
 Wissenschaftlern und Dermatologen zufolge ist es möglich, die Haut an das Sonnenlicht zu gewöhnen. Dazu sollten Sie Ihre Kinder an den ersten Frühlingstagen nur kurz in die Sonne lassen (natürlich mit Sonnencreme !) und die Zeit bis zu den Sommermonaten langsam steigern. 
  Merke:  Ein Baby unter einem Jahr sollte sich gar nicht in der Sonne aufhalten! 
 Phototherapie beim Arzt 
 Eine moderne Möglichkeit zur Gewöhnung stellt die sogenannte Phototherapie dar, bei welcher künstliche UVA- und UVB-Strahlen zum Einsatz kommen. Die Phototherapie findet in der Regel nur bei einer schweren Allergie Anwendung und darf nur von einem erfahrenen Dermatologen durchgeführt werden. In mehreren aufeinanderfolgenden Sitzungen wird die Haut dabei mit UV-Licht bestrahlt, von Sitzung zu Sitzung jeweils mit einer höheren Dosis. 
 Ob diese Therapieform auch für Ihre Kinder infrage kommt, kann Ihr Arzt Ihnen in einem persönlichen Gespräch mitteilen. 
 Antioxidantien und Beta-Carotin gegen Sonnenallergie 
 Viele Menschen schwören darauf, etwa zwei bis vier Wochen vor der Sonnenexposition verstärkt Möhren zu essen, welche viel Beta-Carotin (Provitamin A) enthalten und vorbeugend gegen Sonnenallergie wirken sollen. Dass dies tatsächlich gegen Symptome hilft, ist wissenschaftlich allerdings nicht bewiesen. Inzwischen empfehlen jedoch auch immer mehr Ärzte die rechtzeitige Einnahme von Beta-Carotin- und  Kalzium-Präparaten , um Beschwerden durch Sonnenallergie vorzubeugen. 
 Zudem wird   Folsäure ,  Vitamin E,   Vitamin D  ,   Vitamin C   und   Omega-3-Fettsäuren   eine schützende Wirkung nachgesagt, da sie freie Radikale abfangen sollen. Auch dies ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen, viele Betroffene berichten jedoch von Verbesserungen im Zusammenhang mit einer Sonnenallergie, sofern eine regelmäßige Einnahme mit einem Vorlauf von einigen Wochen erfolgt. 
  Wichtig:  Bitte beachten Sie vor dem Kauf solcher Präparate immer den Beipackzettel, um herauszufinden, ob sie für Kinder geeignet sind und wenn ja, ab welchem Alter die Einnahme problemlos stattfinden kann. 
 Welcher Sonnenschutz bzw. welche Sonnencreme ist bei Sonnenallergie ideal? 
 Wenn Ihr Kind zu polymorpher Lichtdermatose neigt, sollten Sie einen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor auftragen, der für Kinder mit Sonnenallergie geeignet ist . Ganz gleich, ob Sie Sonnencreme, Gel oder Spray verwenden – wichtig ist, dass das Produkt gegen UVA- und UVB-Strahlen schützt, nicht zu fetthaltig, frei von Konservierungs- und Farbstoffen sowie alkohol- und parfumfrei ist. Fetthaltige Sonnencreme kann das Auftreten der Sonnenallergie sogar begünstigen und die Symptome noch verstärken. 
  Tipp:  Sonnencreme mit UVA-Schutz erkennen Sie daran, dass das Kürzel „UVA“ auf der Verpackung umkreist ist. Sollten Sie unsicher sein, welche Produkte sich für Kinder eignen, lassen Sie sich im Zweifel von einem erfahrenen Experten beraten! 
 Cremen Sie Ihren Nachwuchs rechtzeitig vor dem Sonnenbaden ein und tragen Sie den Sonnenschutz regelmäßig nach, vor allem dann, wenn Ihre Kinder häufig baden, sich im Sand wälzen oder auf dem Rasen spielen. 
  Wichtig:  Unabhängig von der Sonnenallergie sollten Sie  für Ihr Kind immer einen Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 50  verwenden, um einen Sonnenbrand zu vermeiden! 
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  Bildquelle: pixabay  
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            <title type="text">Zeckenstich - was tun?</title>
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                 Die leicht verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung 
 Sie kommen immer häufiger vor und sind auch in diesem Jahr in Deutschland wieder eine Gefahr für alle Menschen, die sich im Frühling, Sommer und Herbst auf Wiesen oder in Wäldern tummeln. Auch die Gebüsche und Waldränder sind ihr Jagdgebiet: Die Zecken sind da, sie lauern auf Beute. Was aber kann ich tun, wenn mich eine Zecke gestochen hat, wenn ich ein Spinnentier an mir finde, das mir das Blut aussaugt? 
 Die gute Nachricht: Im Prinzip können Sie einen Zeckenstich selbst behandeln, indem Sie die festsitzende Zecke so schnell wie möglich entfernen und den Einstich reinigen sowie desinfizieren. Wenn das nur so einfach wäre ... Für viele Betroffene ist es das aber nicht. Deshalb jetzt unser Thema „Zeckenstich: Was ist zu tun und wie kann ich mir selber helfen?“ 
 Schritt 1: Zecke ganz schnell entfernen 
 Nach einem Zeckenstich müssen Sie die Zecke  so schnell wie möglich  entfernen, wenn sie sich an Ihnen festgesaugt hat. Denn Zecken können Borreliose und FSME übertragen und eine Stichstelle kann sich entzünden. 
 Um eine Zecke problemlos zu entfernen, gibt es eine spezielle  Zeckenzange oder -karte  aus der Apotheke. Damit greifen Sie die Zecken so dicht wie möglich über Ihrer Haut am Kopf. Halten Sie die Zange etwa eine Minute lang fest. Sehr oft lösen dann die Zecken selbst ihren Klammerapparat. 
 Wenn das nicht geschieht, dann müssen Sie die Zecke weiter festhalten und sie nach einer Weile langsam gerade herausziehen. Das ist manchmal schwer, weil Zecken viel Kraft haben. Um sie aus der Haut zu lösen, können Sie die festsitzende Zecke auch sanft hin und her rütteln. 
  Wichtig:  
 Bewahren Sie Ruhe und arbeiten Sie sachte und bedacht, auch wenn das schwerfällt, weil Sie den Blutsauger verständlicherweise schnell loswerden möchten. Achten Sie darauf, dass Sie die Zecke vollständig entfernen. 
 Schritt 2: Zeckenstich gründlich desinfizieren 
 Sie sind die Zecken endlich los – wie geht es nun weiter, was müssen Sie tun? Jetzt müssen Sie die Stichstelle mit einem medizinischen   Desinfektionsmittel aus der Apotheke   oder – falls nicht zur Hand – mit hochprozentigem Alkohol gründlich spülen und reinigen. Falls nicht vorhanden, können Sie sich auch mit Seife und Wasser behelfen. 
 Schritt 3: Einstichstelle kontrollieren und beobachten 
 Nun, da die Wunde sauber ist, gilt es, sie genau zu untersuchen. Nehmen Sie ggf. eine Lupe zu Hilfe und prüfen Sie, ob sich noch Teile der Zecke in der Wunde befinden. Ist dies der Fall, sollten Sie rasch zum Arzt gehen. 
 Alles soweit okay? Dann markieren Sie die Einstichstelle mit einem wasserfesten Stift und beobachten sie einige Tage sorgfältig. Falls sie sich nicht verändert, ist alles in Ordnung, Sie haben keine Probleme zu befürchten. Wenn sich aber  um den Einstich eine kreisförmige Rötung  ausbreitet, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, denn das ist ein Anzeichen für eine Infektion. 
 Achten Sie auch auf weitere Anzeichen Ihres Körpers: Wenn Sie sich abgeschlagen fühlen wie bei einer Grippe, wenn Sie Fieber bekommen, wenn Schmerzen in den Armen und Beinen auftreten und Sie dort eine Schwäche feststellen, dann ist unbedingt ein Arztbesuch nötig, denn dann wurde möglicherweise eine Krankheit wie zum Beispiel Borreliose (Details dazu weiter unten) auf Sie&amp;nbsp;übertragen. 
 Schritt 4 (optional): Antibiotika vom Arzt verschreiben lassen 
 In dem unglücklichen Fall, dass eine Rötung oder Schwellung um die Einstichstelle auftritt und der Arzt eine  bakterielle Entzündung  feststellt, wird er Ihnen Antibiotika verschreiben, um die Bakterien an der Vermehrung zu hindern und sie abzutöten. Antibiotika kommen auch bei einer Borreliose zum Einsatz. 
 Wenn aber Ihr Arzt den Verdacht hat, dass die Zecken Ihnen beim Stich Krankheitserreger wie die gefürchteten FSME-Viren übertragen haben, wird er die nötige Behandlung einleiten. Das ist unbedingt nötig, denn eine Erkrankung an FSME kann sehr gefährlich werden. 
 Exkurs: FSME und Borreliose verstehen und erkennen 
 In seltenen Fällen können sich aus einem Zeckenstich weitere Krankheiten entwickeln. Um bewerten zu können, ob man sich durch den Stich eine solche Erkrankung zugezogen hat, ist es wichtig, sich über das Krankheitsbild zu informieren. Nur so wissen Sie im Ernstfall, wie die Symptome einzuordnen sind und was zu tun ist. 
 Was ist FSME? 
 Die meisten Stiche von Zecken sind ungefährlich. Dennoch besteht die Gefahr, dass Sie bei einem  Zeckenstich mit Viren  infiziert wurden, die FSME auslösen können. Die gefürchtete Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird nämlich nach dem Kontakt mit einer Zecke durch einen Virus übertragen. Die Viren, welche FSME auslösen, befinden sich im Speichel der Zecke, sie können also gleich nach dem Stich in die Wunde übergehen. Je länger eine Zecke an Ihnen saugt, desto größer ist die Gefahr sich zu infizieren. Untersuchen Sie Ihren Körper und den Ihrer Kinder oder Hunde also direkt nach jedem Spaziergang gründlich und entfernen Sie Zecken wie oben beschrieben umgehend! 
 Unter den Krankheiten, die Zecken übertragen können, ist die FSME mit die gefährlichste. Nach einer unbehandelten Infektion kann sie das zentrale Nervensystem und die Hirnhaut angreifen. Je älter der von einer Zecke gestochene Mensch ist, desto höher ist das Risiko, dass FSME bei ihm einen gefährlichen oder sogar tödlichen Verlauf nimmt. Männer sind übrigens nach einem Kontakt mit Zecken und einer sich daraus entwickelnden FSME dreimal mehr gefährdet als Frauen. Am leichtesten werden Kinder mit den durch Zeckenstiche verursachten Krankheiten fertig. Eine FSME-Infektion kann bei ihnen sogar unbemerkt verlaufen. Die Zahl der in Deutschland gemeldeten FSME-Fälle steigt ständig. 
 FSME erkennen 
 Um die Krankheit frühzeitig zu  erkennen und bekämpfen  zu können, sind die folgenden Informationen wichtig: 
 1. Die Inkubationszeit kann mehrere Wochen dauern. 
 2. Am Anfang ähneln die Symptome einer Sommergrippe oder ähnlichen Krankheiten: Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. 
 Aufgrund des Krankheitsbildes und weil betroffene Menschen oft vergessen haben, dass sie von einer Zecke gestochen wurden, ist es für einen Arzt oft schwierig, eine Diagnose zu stellen. Deshalb sollten Sie sich Tage in den Kalender eintragen, an denen Sie von Zecken gestochen wurden. 
 Wann ist eine Impfung nötig? 
 Um sich vor einer FSME zu schützen, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) allen Personen, die sich in Zecken-Risikogebieten aufhalten, eine Impfung. Außerdem sollten sich Personen impfen lassen, die durch FSME beruflich gefährdet sind, etwa Laborpersonal und Forst- und Landarbeiter in den Risikogebieten. Bei einer solchen Impfung werden abgetötete FSME-Viren injiziert. Dadurch produziert unser Immunsystem Antikörper. Die sind in der Lage, eindringende FSME-Viren zu erkennen und zu zerstören. Lassen Sie sich schon im Winter impfen, dann steht Ihre Virenabwehr bis zum Beginn der Zeckensaison. 
 Was ist Borreliose? 
 Zu den Krankheiten, die durch einen Zeckenstich ausgelöst werden können, gehört die Borreliose. Sie wird durch Bakterien (Borrelien) ausgelöst, die im Darm der Zecken sitzen und bei einem Zeckenstich übertragen werden. An Borreliose erkranken in Deutschland jährlich zehntausende Menschen. 
 Borreliose erkennen 
 Wenn Sie nach einem Stich mit Borreliose angesteckt wurden, dann gibt es dafür ein typisches Anzeichen: Rund um die Einstichstelle (Deswegen gilt: Nach Zeckenentfernung markieren!) bildet sich eine ringförmige Rötung, die einige Tage bis Wochen bleibt. Im frühen Stadium einer Borreliose sind Sie müde und schlapp, haben Kopfschmerzen und Fieber. Danach treten starke Schmerzen und Herzprobleme auf, es kann auch zu Gelenkentzündungen kommen. Relativ häufig treten auch Gesichtslähmungen auf. Wenn die Borreliose von Zecken herrührt, dann kann die Krankheit mit Antibiotika behandelt werden. Die Borreliose kommt wesentlich häufiger vor als FSME. 
 &amp;nbsp; 
  Gut zu wissen:&amp;nbsp; Schützen Sie sich am besten schon vor dem Zeckenstich mit dem&amp;nbsp;  richtigen Zeckenschutz  aus Ihrer Apotheke ! 
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  Bildquelle: pixabay  
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            <title type="text">Wie gefährlich ist Chlor im Schwimmbad?</title>
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                 Chlor im Schwimmbad: Desinfektion mit Nebenwirkungen 
 Wenn Sie einen Menschen mit verbundenen Augen in ein Schwimmbad führen und ihm nicht verraten, wo er ist, dann wird er trotzdem sofort sagen: „Ich bin im Schwimmbad.“ Er hat es gerochen. Und er wird sagen: „Das ist das Chlor“. Das stimmt nicht ganz. 
 Was wir in unseren Hallen- und Freibädern riechen, das ist Trichloramin. Dieser Stoff entsteht, weil dem Wasser in unseren Schwimmbädern  Chlor zugesetzt  werden muss, um Bakterien abzutöten. Chlor aber reagiert mit Harnstoff und gibt das stark riechende Trichloramin frei. Den Harnstoff bringen die vielen tausend Badegäste ins Schwimmbecken: durch Schweiß, Urin oder direkt aus der Haut. Das ist unvermeidlich, weil zum Beispiel viele Kinder, aber auch Erwachsene, beim Baden urinieren. 
 Jahrzehntelang war Chlor zum  Desinfizieren des Wassers  in den Schwimmbädern unangefochten, der strenge Geruch wurde eben hingenommen. Jetzt gibt es immer mehr Hinweise, dass es auch negative Wirkungen auf die Gesundheit haben könnte. Nicht nur das Risiko für  Asthma  soll steigen, sondern die Skala der Gefahren soll hin bis zum Krebs reichen. 
 Wie schädlich ist dieses Desinfektionsmittel im Schwimmbad, macht es uns krank? Wie steht es mit der Gefahr für die Kinder? Mit dieser Frage, die sich Millionen Badegäste stellen, beschäftigen wir uns in diesem Beitrag. 
 Chlor tötet Mikroorganismen im Schwimmbad 
 Schwimmen macht Spaß, es ist gesund und vor allem für Kinder ein großes Vergnügen. Wer jeden Tag schwimmt, der stärkt Muskeln und Gelenke, der kräftigt seinen Körper durch eine gelenkschonende Ausdauerbewegung. Aber das Schwimmen in den Frei- und Hallenbädern birgt auch Gefahren in sich: Denn es muss Chlor eingesetzt werden. 
 Wenn dieses chemische Desinfektionsmittel im Wasser gelöst wird, dann zerstört es Bakterien und Mikroorganismen, die über unsere Hautschuppen, die Haare, den Speichel, den Urin und den Schweiß ins Wasser gelangt sind. Wird das Badewasser nicht gechlort, dann besteht für die Badegäste die  Gefahr einer Infektion .&amp;nbsp;Besonders für die Kleinkinder, weil die beim Herumtoben immer wieder Wasser schlucken. 
 So betrachtet ist ja nun Chlorwasser eine gute Sache, besser, als wenn sich viele Menschen in ungechlortem Wasser auf engem Raum tummeln würden. Jahrzehntelang wurde ungehemmt gechlort. Nun aber häufen sich die Meldungen, dass Chlor durchaus auch eine Gefahr für die Gesundheit werden kann. 
 Wenn Babys im Chlorwasser schwimmen, steigt das Risiko für Asthma 
 Das Umweltbundesamt warnte davor, Kleinkinder unter zwei Jahren sollten nicht mehr zum so hochgelobten Babyschwimmen in chlorhaltigem Badewasser gebracht werden, wenn in der Familie Fälle von Asthma oder Heuschnupfen aufgetreten sind. Denn eine hohe Konzentration des oben beschriebenen Trichloramin in der Luft – das ist der typische Chlorgeruch – kann das Risiko der Kinder erhöhen, auch an Asthma zu erkranken. Bei Messungen wurde festgestellt, dass der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegte Höchstwert oft stark übertroffen wird. In einem Fall sogar um das 37-Fache. Medizinforscher haben festgestellt, dass bei Babys unter zwei Jahren eine Schädigung des Lungengewebes entstehen kann – das erhöht das Risiko für eine Asthmaerkrankung. 
 Fragen und Antworten zum Thema &quot;Wie gefährlich ist Chlor im Schwimmbad&quot; 
 Chlor ist als Zusatz im Badewasser in die Diskussion gekommen. Viele Menschen fragen sich: &quot;Kann ich überhaupt noch in ein öffentliches Bad gehen, in dem Chlor verwendet wird? Welche Krankheiten können durch dieses Desinfektionsmittel hervorgerufen werden? Wie steht es mit dem Risiko für meine Augen? Muss ich auf den Sport im Wasser verzichten? Wie soll ich mich verhalten?&quot; 
  Hier einige Antworten:  
 
 Oft stellen blonde Badegäste nach dem Bad entsetzt fest: &quot;Um Himmels willen, ich habe ja grüne Haare bekommen. Das kommt bestimmt vom Chlor.&quot; Die Vermutung liegt nahe, ist aber nicht richtig. Der grünliche Farbton kommt von Kupferionen, die im Wasser die Algenbildung verhindern sollen. Die werden selten in öffentlichen Bädern, aber öfters in Hotelpools eingesetzt. 
 Sehr oft kommt auch die Frage auf: &quot;Trocknet gechlortes Wasser meine Haut aus?&quot; Nicht mehr als ungechlortes Wasser, denn Wasser trocknet – hört sich paradox an – generell die Haut aus. Aber stark gechlort kann es die Haut reizen. Darum nach dem Sport im Wasser die Haut mit einer urea- oder glyzerinhaltigen Feuchtigkeitscreme eincremen. 
 Sie verschlucken sich beim Schwimmen, trinken eine ordentliche Portion Chlorwasser. Ist das schlimm? Nur, wenn das Wasser nicht richtig gechlort wurde und Keime enthält. Wenn Sie sich aber verschlucken und es in die Luftröhre gerät, dann kann es Folgen für die Bronchien haben. 
 Sie haben sich so richtig ausgetobt, haben mindestens eine halbe Stunde kräftigen Sport im Wasser getrieben – und wenn Sie aus dem Becken steigen, haben Sie rote Augen. Chlorwasser kann die Augen und die Bindehäute reizen. Meistens verschwindet die Reizung nach einiger Zeit von selbst. Wenn nicht, müssen Sie  Augentropfen  nehmen oder sich zum Arzt begeben. 
 Sie haben eine kleine Wunde, wollen aber den schönen Sonnentag im Freibad nutzen. Ist da Chlor schädlich? Sie können kleine Wunden mit einem  wasserdichten Pflaster  verschließen. Ist die Wunde aber größer und hat sich noch nicht geschlossen, dann sollten Sie nicht ins Chlorwasser gehen. 
 
 &amp;nbsp; 
 Es gibt  vier Dinge , die Sie beim Schwimmen in Bädern, die Chlor anwenden, beachten sollten: 
 1. Vor dem Baden den  Schweiß vom Körper  duschen.   2. Nach dem Baden das  Chlorwasser gründlich abwaschen  und eine  Feuchtigkeitscreme  anwenden.   3. Setzen Sie zum Schwimmen eine gut  abdichtende Schwimmbrille  auf.   4. Wenn Sie im Schwimmbad einen sehr aufdringlichen Chlorgeruch wahrnehmen, dann verzichten Sie auf den Sprung ins kühle Nass. Denn das bedeutet: Dieses Bad ist  stark belastet mit Stoffen , die gesundheitsschädlich werden können. 
 Erhöht Chlor das Krebsrisiko? 
 In einer Studie vom &quot;Institut für medizinische Forschung in Barcelona&quot; wurde festgestellt: Wenn Chlor mit organischen Substanzen wie Schuppen, Haaren oder Urin reagiere, dann könne das Erbgut verändert werden und theoretisch ein Krebs ausgelöst werden.* Ein internationales Forscherteam ließ 49 gesunde Freiwillige etwa 40 Minuten in einem Becken mit Chlorwasser schwimmen. Vorher und nachher wurde die Konzentration von bestimmten Biomarkern ermittelt, die im Blut auf krebserregende Stoffe hinweisen. Das Ergebnis: Die Konzentration war nach dem Schwimmen durchschnittlich siebenmal höher. In bestimmten Blutzellen stieg die Zahl von Mikrokernen an. Das gilt als Zeichen für erbgutschädigende Mechanismen, die vor kurzer Zeit ausgelöst wurden. 
 &amp;nbsp; 
 
  *Quelle:  https://www.zeit-verlagsgruppe.de/presse/2011/02/chlor-in-schwimmbadern-kann-krebserregend-sein/   
 Bildquelle: Pixabay 
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            <title type="text">Hornissenstich – was tun? Information und Erste-Hilfe-Ratgeber</title>
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                 Vom richtigen Umgang mit einem Hornissenstich 
 Es ist passiert und Sie wurden gestochen. Wie Sie jetzt richtig handeln und die Stichstelle richtig verarzten, erfahren Sie hier in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung. 
 
 Oberstes Gebot: Auch wenn die großen Fluginsekten bedrohlich wirken und der Stich schmerzt,  bewahren Sie Ruhe ! 
 Entfernen Sie sich nun langsam und ohne panische Bewegungen vom Ort des Geschehens, um so  weitere Stiche zu vermeiden . 
 Klären Sie anschließend: Handelt es sich  wirklich um einen Hornissenstich  oder hatten Sie eine unerfreuliche Begegnung mit einer Wespe oder Biene? 
 
 Woran bemerkt man einen Hornissenstich? 
 Ob Königin, Drohnen oder Arbeiterinnen: Ein Hornissenstich ist sehr schmerzhaft, sodass der Betroffene das Stechen meist sofort spürt. Nach dem Stich entstehen oft Schwellungen und die Haut ist rund um die Stichstelle gerötet. Oftmals ist dies zudem mit einem enormen Juckreiz verbunden. 
 Typische Symptome bei einem Hornissenstich 
 
 teils starker Schmerz an der Einstichstelle 
 Schwellungen 
 Rötungen der Haut (ca. 10 cm rund um die Einstichstelle) 
 Juckreiz 
 
   Wichtig:&amp;nbsp; Selbst bei starkem Juckreiz sollten Sie sich nicht kratzen, weil es sonst zu Bakterieninfektionen kommen könnte. In der Regel klingen die Symptome nach einigen Tagen von allein wieder ab. 
 Woran ist eine Allergie gegen Hornissenstiche zu erkennen? 
 Kommen zu den oben genannten Beschwerden folgende Symptome hinzu, ist von einer Allergie auszugehen. Rufen Sie in diesem Fall unbedingt einen Notarzt oder suchen Sie sofort einen Arzt auf! 
 
 Schwindel 
 Atemnot, Beschwerden beim Schlucken 
 erhöhter Puls, Herzrasen 
 Übelkeit 
 starke Schwellungen der Haut 
 Augentränen 
 
   Merke:&amp;nbsp; Bei einer Allergie oder bei einem Hornissenstich im Mund- und Rachenbereich sollten Sie sofort zum Arzt gehen oder den Notarzt rufen. Eine Schwellung in diesem Bereich kann Atemnot verursachen. Vorbeugend kann das Lutschen von Eiswürfeln und sehr kalte Umschläge am Hals wirken. Wenn Sie wissen, dass Sie unter einer Allergie leiden, sollten Sie zur Hornissenflugzeit stets ein  Notfall-Set für Allergiker  bei sich tragen. 
 Was tun bei einem Hornissenstich? Tipps und Schritt-für-Schritt-Anleitung 
 Nachfolgend stellen wir Ihnen die wichtigsten Tipps vor, die Sie bei einem Hornissenstich befolgen sollten, um Schmerzen und andere Symptome zu lindern und sich im Notfall richtig zu verhalten. Nachdem Sie sich vom Nest entfernt und den ersten Schock überwunden haben, können Sie sich mit folgenden Sofortmaßnahmen  selbst helfen:  
 1.) Desinfizieren der Einstichstelle 
 Nach einem Hornissenstich sollten Sie die Einstichstelle am besten sofort mit einem geeigneten   Desinfektionsmittel   (zum Beispiel einem Spray) desinfizieren, um einer Infektion vorzubeugen. Haben Sie kein Desinfektionsmittel zur Hand, können Sie die Einstichstelle ca. fünf Minuten lang mit kaltem, klarem Wasser sauber spülen. Daneben können Sie mit ein paar Tropfen reinem Alkohol (96 %) die Haut rund um die Einstichstelle desinfizieren und auf diese Weise gleichzeitig die im Gift der Hornisse enthaltenen Eiweißmoleküle zerstören, was weiteren Symptomen vorbeugt. 
 2.) Erst mit Hitze behandeln 
 Hitze wirkt hervorragend gegen den Schmerz und Juckreiz. Wenn Sie einen sauberen, heißen Lappen oder ein Tuch auf die Einstichstelle legen, kann dies bereits Linderung verschaffen. 
 Bite Away – auch hier im Online-Shop erhältlich 
 Eine moderne Alternative ist der sogenannte  &#039; Bite Away &#039;  , auf Deutsch &#039;Stichheiler&#039; genannt. Das Gerät dient der symptomatischen Behandlung von Juckreiz, Schmerzen und Schwellungen durch Insektenstiche wie beispielsweise Wespen, Bienen, Bremsen und Hornissen und kann dem Entstehen von Symptomen vorbeugen oder das Abklingen der Symptome beschleunigen. Die Wirkungsweise des Stichheilers basiert auf dem physikalischen Prinzip der konzentrierten Wärme, weshalb der Bite Away ganz ohne chemische Stoffe auskommt. Ein weiterer Vorteil des Stichheilers besteht darin, dass er hervorragend auch bei Kindern, Allergikern und Schwangeren Anwendung finden kann. 
 Nach dem Stich wird die keramische Kontaktfläche direkt auf der Einstichstelle – ein Stachel von Bienen etc. muss zuvor entfernt werden – platziert und leicht angedrückt. Nun wird eine von zwei Behandlungszeiten gewählt (3 Sekunden: Erstanwendung, für empfindliche Personen; 6 Sekunden: regulärer Gebrauch), um die Keramikfläche auf ca. 51 Grad Celsius aufzuheizen und die Symptome auf sanfte Weise zu mildern. 
 3.) Abkühlung der Haut 
 Nach der Wärmebehandlung sollten Sie die Einstichstelle kühlen. Dies bewirkt, dass sich die Blut- und Lymphgefäße zusammenziehen und eine Schwellung möglichst verhindert wird. Dazu bieten sich beispielsweise   kühlende Sticks, Gels, Sprays und Roll-ons aus der Online-Apotheke   sowie kalte Wickel, in Tücher gehüllte Kühlpacks oder Eiswürfel an. 
 4.) Schwellungen und Rötungen reduzieren 
 Gegen geschwollene und gerötete Hautstellen können Sie gegebenenfalls eine milde Hydrocortison-Salbe verwenden, die Entzündungssymptome auf der Haut bekämpft. Mehrere Varianten finden Sie rezeptfrei in unserer Online-Apotheke! 
 Hausmittel gegen Hornissenstiche 
 Auch Hausmittel können Symptome durch Hornissenstiche lindern. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige der Hausmittel vor, die Sie bei einem Stich anwenden können. 
 Essig- und Quarkwickel 
 Ein Wickel mit dem   Allroundtalent Essig   kann entzündungshemmend wirken und den Juckreiz abschwächen. Nehmen Sie dazu Essigwasser, das Sie im Verhältnis 1:2 angemischt haben. Wechseln Sie die Wickel ungefähr jede Stunde aus. 
 Ebenso kommt Quark als Hausmittel nicht nur bei Sonnenbrand zum Einsatz, sondern auch bei Insektenstichen können Quarkwickel ihre abschwellende, entzündungshemmende und kühlende Wirkung entfalten. Streichen Sie eine ca. 1/2 cm dicke Schicht Magerquark (Zimmertemperatur!) auf die Haut auf, wickeln Sie ein Tuch darum und lassen Sie dies mehrmals täglich für ca. 15 Minuten einwirken. 
 Halbe Zwiebel gegen Brennen 
 Schon seit unzähligen Jahren werden halbierte Zwiebeln bei Insektenstichen etwa fünf Minuten lang mit der Schnittstelle auf die Einstichstelle gedrückt. Auch bei einem Hornissenstich hilft der Zwiebelsaft und verschafft Linderung. 
 Zitrone zur Desinfektion 
 Zitronen besitzen desinfizierende Eigenschaften und beruhigen die Haut. Um den Hornissenstich zu behandeln, legen Sie einfach für eine kurze Zeit (ca. fünf Minuten) eine Zitronenscheibe auf die Haut. 
 Wann sollten Sie bei einem Hornissenstich zum Arzt gehen? 
 Wie oben bereits beschrieben, ist es nicht zwingend notwendig, bei jedem Hornissenstich einen Arzt aufzusuchen. Besteht jedoch der Verdacht auf eine Allergie oder wurde der Betroffene  am Kopf, im Mund- und Rachenbereich oder am Hals gestochen , ist ein Arztbesuch dringend anzuraten. Auch wenn an oder rund um die Einstichstelle starke Schwellungen entstehen oder die Symptome nach zwei bis drei Tagen nicht von selbst wieder abklingen, sollten Sie am besten einen Arzt kontaktieren. 
 Was tun, wenn Kinder gestochen werden? 
 Auch bei Kindern sollten Sie nach einem Hornissenstich wie zuvor erläutert vorgehen. Beruhigen Sie Ihr Kind, sprechen Sie ihm gut zu und lenken Sie es von den Schmerzen ab. Sollten Sie untypisches Verhalten oder Hinweise auf eine allergische Reaktion bei Ihrem Kind beobachten, wenden Sie sich jedoch umgehend an einen Arzt! 
 Wichtiges Wissen rund um Hornissen? 
 Viele Menschen haben Angst vor Hornissen, da diese weitaus größer sind als die meisten anderen Insekten. Ob Hornissen wirklich so gefährlich sind, schildern wir Ihnen hier. Je mehr Sie über die Tiere wissen und je besser Sie die Folgen eines einschätzen können, desto weniger panisch werden Sie reagieren, wenn Sie tatsächlich einmal gestochen werden. 
 Hornissen (Vespa crabro) gehören zur Familie der Sozialen Faltenwespen (Vespidae). Arbeiterinnen leben für gewöhnlich nur drei bis vier Wochen, eine Königin kann bis zu ein Jahr alt werden. Den Nestbau beginnt die Königin im Frühjahr, etwa Ende April oder Anfang Mai. Die Hauptflugzeit dieser Art von Insekten liegt im Hochsommer, bevor im Herbst die Paarung stattfindet und die Arbeiterinnen im Winter sterben. Nur begattete Jungköniginnen überwintern und gründen im nächsten Jahr einen neuen Stamm. Während die Königin bis zu 35 mm groß werden kann, werden Arbeiterinnen im Durchschnitt ca. 18-25 mm. Männchen, die sogenannten Drohnen, können eine Größe von 21 bis 28 mm erreichen. 
 Worin unterscheiden sich Hornissen von Wespen, Bienen und anderen Insekten? 
 Abgesehen von ihrer Größe unterscheidet sich die Hornisse noch durch weitere Merkmale von anderen Insekten. Anders als die meist aggressiven Wespen handelt es sich um eine friedliche Art, was bedeutet, dass Hornissen nur stechen, um sich selbst oder ihr Volk zu verteidigen. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn sich die Hornisse bedroht fühlt oder ihr Nest in Gefahr sieht. 
  Merke:&amp;nbsp; Hornissen stechen normalerweise nur bei Gefahr. Wenn Sie von einer oder mehreren Hornissen umschwärmt werden, sollten Sie deshalb  Ruhe bewahren  und sich  nicht hektisch bewegen . 
 Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass eine Hornisse mehrmals stechen kann, da sie ihren Stachel nach dem Stich wieder herausziehen kann. Bienen und Wespen hingegen können in der Regel nur einmal stechen und der Stachel verbleibt in der Haut. 
 Ist ein Stich gefährlich? 
 Liegt keine Allergie vor, ist ein Hornissenstich nicht gefährlicher als der Stich anderer Insekten – auch wenn der Stich einer Hornisse meist weitaus schmerzhafter ist. Wissenschaftlern zufolge ist das Gift von Hornissen sogar weniger gefährlich als das von Wespen und Bienen. Darüber hinaus gelangt bei einem Bienenstich viel mehr Gift in den Körper als bei einem Hornissenstich. Lediglich für Menschen, die unter einer Allergie leiden, können Hornissenstiche sehr gefährlich sein. Ein weiteres Risiko besteht, wenn die Hornisse am Hals, im Mund- und Rachenbereich oder am Kopf zusticht – in diesem Fall sollten Sie unbedingt sofort einen Arzt konsultieren! 
 Wie viele Hornissenstiche verträgt ein Mensch? 
 Gut zu wissen: Der bekannte Spruch &quot;Sieben Hornissenstiche können ein Pferd, drei Hornissenstiche einen Menschen töten.&quot; entspricht nicht der Wahrheit. Gesunde und nicht allergische Menschen können mehrere hundert Stiche aushalten. 
 Warum ist der Hornissenstich trotzdem so schmerzhaft? 
 Viele Menschen denken, dass der Hornissenstich so weh tut, weil der Stachel größer ist als der von Wespen, Bienen und anderen Insekten. Das ist zwar korrekt, allerdings kommt noch eine weitere Besonderheit hinzu: Das Gift von Hornissen enthält den Neurotransmitter Acetylcholin, der starke Schmerzen verursachen kann. 
 Hornissennest entdeckt? Experten rufen! 
 Wenn Sie ein Hornissennest entdeckt haben, sollten Sie dieses nicht selbst entfernen.  Grund dafür ist, dass die Hornisse gemäß Bundesartenschutzverordnung unter Naturschutz steht . Daher ist es empfehlenswert, sich an die regionale Naturschutzbehörde zu wenden, die Sie über das weitere Vorgehen informiert. 
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 Bildquelle: Pixabay 
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            <title type="text">Braun werden ohne die Gesundheit zu gefährden</title>
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                 Braune Haut: Gleichmäßig und ungefährlich 
 Nicht nur, wenn wir im Urlaub sind, wollen wir schnell braun werden, am liebsten tiefdunkelbraun oder schön goldbraun. Auf jeden Fall aber braun, und zwar so schnell wie möglich. Das geht nur, wenn Sie sich der Sonne aussetzen. Die aber – diese Erkenntnis hat sich zum Glück inzwischen bei den meisten Menschen durchgesetzt – ist nicht immer ungefährlich, sei es durch UVA- und UVB-Strahlen, durch die Austrocknung der Haut, durch die Zerstörung der Kollagenschicht unter der Haut, durch einen schweren Sonnenbrand oder durch eine Sonnenallergie. Wie also können Sie rasch eine ideale und gesunde Bräune bekommen, ohne die Gesundheit zu gefährden? Das alles muss nicht sein: Sie können schnell braun werden, auch ohne Ihre Gesundheit zu gefährden. Lesen Sie dazu meine Ratschläge! 
 Den wichtigsten Rat gebe ich Ihnen vorab: Es ist essenziell wichtig, dass Sie das Projekt „Braun werden“ niemals ohne Sonnenschutz angehen. Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass die Haut bei Verwendung von  Sonnenschutzmitteln  nicht bräunt. Deswegen: Cremen, sprühen oder ölen Sie sich immer ein, wenn Sie sich in die Sonne legen möchten, um sich zu bräunen – nur auf diese Weise können Sie gefährlichen Folgeschäden wie Hautkrebs vorbeugen. Mehr dazu lesen Sie weiter unten. 
 Werfen Sie alte Sonnenschutzmittel einfach weg 
 Wenn Sie sich sonnen möchten, dann kommt unweigerlich die Frage: „Ist noch genügend Sonnencreme da?“ Und ganz bestimmt finden sich noch ein paar Tuben oder Spraydosen mit Sonnenschutzmitteln vom vergangenen Urlaub. Tun Sie Ihrer Haut den Gefallen und schmeißen Sie diese Cremes, Lotionen, Gels und Öle einfach weg. Sie sind alt, sie haben an Wirkungskraft verloren, sie taugen einfach nichts mehr. Sie waren vermutlich der Hitze ausgesetzt, danach haben solche Mittel in der Regel kaum noch eine Wirkung, sie können die Haut nicht mehr schützen. Oft haben sie auch einen unangenehmen Geruch angenommen – sie sind „ranzig“ geworden. Schon beim Öffnen können Sie bemerken, dass sich Geruch, Konsistenz und Farbe verändert haben. Ein Ratschlag, der helfen kann: Legen Sie Ihren Sonnenschutz nach Gebrauch in den sechs Grad kalten Kühlschrank. Das verlängert die Lebensdauer der Sonnenschutzmittel – und schützt Sie auf dem Weg zu einer gesunden Bräune. 
 Sonnenschutz schon vor dem Sonnenbad 
 Erster Urlaubstag und gleich richtig in der prallen Sonne aalen. Eine Stunde, zwei Stunden im Liegestuhl Sonne tanken – schließlich gibt es viel aufzuholen. Ein wunderbarer Urlaubsbeginn, denn so werden Sie schnell braun. Denken Sie so? Dann seien Sie gewarnt, denn dies ist der sicherste Weg zu einem Sonnenbrand. Der richtige und gesunde Sonnenschutz beginnt schon vor dem „Schmoren“ in der Sonne. Nicht erst dann, wenn die Haut schon total aufgeheizt ist und sich bereits zu röten beginnt. Denn dann kommt das Eincremen mit Sonnenschutzmitteln – auch wenn sie einen hohen Lichtschutzfaktor haben – zu spät. Die meisten Sonnencremes erzielen ihre Wirkung durch chemische UV-Filter (z.B. Butyl-Methoxydibenzolmenthane) – aber erst dann, wenn sie etwa eine halbe Stunde Zeit hatten, in die Haut einzudringen und einen Schutzfilm zu bilden. 
 Mein Ratschlag: Wenn Sie einen Tag richtig intensiv am Strand und im Wasser verbringen wollen, um schnell braun zu werden, dann tragen Sie den Sonnenschutz möglichst früh auf. Es gibt zwar auch Mittel, die sofort und ohne Wartezeit schützen, dies ist aber nicht die Regel. Solche Produkte verwenden mineralische UV-Filter wie Zink oder Titanoxid und weisen auf der Verpackung auf diese besondere Eigenschaft hin. 
  Übrigens:  Selbst wenn Sie ein wasserfestes Sonnenschutzmittel gekauft haben, müssen Sie nach dem Baden Bauch, Brust, Rücken, Oberschenkel und Füße nachcremen. Das  Gesicht  natürlich auch. Machen Sie es sich zur Regel: Nach höchstens zwei bis drei Stunden wird neu eingecremt, ob Sie im Wasser waren oder nicht. So werden Sie braun, ohne Ihre Gesundheit zu gefährden. 
 Hoher LSF verhindert Bräune nicht 
 Wer sich stundenlang der prallen Sonne aussetzt, der kommt auf keinen Fall ohne Sonnenschutz aus. Das gilt insbesondere in den Bergen (ab 900 Meter Höhe) oder am Strand. Hier ist ein Lichtschutzfaktor (LSF) von mindestens 30 bis zu 50 empfehlenswert. Wird der nicht eingesetzt, kann Ihre Haut nicht wiederherstellbare Schäden davontragen. Immer wieder hört man: „Bei einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor werde ich doch gar nicht braun.“ Das stimmt nicht, durch die Anwendung von Sonnenschutz mit dem richtigen LSF werden Sie schonend braun – ohne Ihre Haut zu schädigen. 
 Noch ein Irrtum: „Ich liege doch im Schatten, da kann ja nichts passieren.“ Auch an einem schattigen Platz müssen Sie sich eincremen. Das gilt auch, wenn die Sonne durch Wolken verdeckt ist, denn die UV-Strahlung durchbricht sowohl Wolken als auch das Blattwerk von Bäumen. Die wirkt dann zwar nicht ganz so stark, aber sie kommt durch. 
 Braun werden ohne Sonne mit den richtigen Lebensmitteln 
 Mit der Ernährung können Sie braun werden, ohne Ihre Gesundheit zu gefährden. Zwar nicht schnell, aber nachhaltig. Das geht mit den richtigen Lebensmitteln oder durch bräunende Nahrungsergänzungsmittel. 
 Bei diesem natürlichen Bräunungsprozess spielen die Carotinoide eine wichtige Rolle. Das sind fettlösliche Farbpigmente, die wir in Gemüse mit einem hohen Anteil an Beta-Carotin finden. Zum Beispiel in Möhren. Beta-Carotin ist eine Vorstufe des Vitamins A, unser Organismus braucht es zum Aufbau von neuen Hautzellen. Vor allem aber schützt es die Haut vor den schädlichen Einflüssen der UV-Strahlung. Der natürliche Farbstoff in den Möhren sorgt für eine goldbraune Färbung der Haut. Das können Sie bei Babys beobachten, die viel mit Möhrenbrei gefüttert werden. Bei einem Erwachsenen liegt der Tagesbedarf bei zwei bis vier Milligramm Beta-Carotin. Um eine schöne goldbraune Haut zu bekommen, brauchen Sie etwa 30 Milligramm pro Woche. Der Farbstoff Carotinoid ist vor allem in Möhren, Tomaten, Süßkartoffeln oder rotem Paprika enthalten. Die schnell bräunende Wirkung des Carotinoids wird auch in vielen Selbstbräunern eingesetzt. Es ist sehr hilfreich, wenn Sie drei bis vier Wochen vor dem Urlaub den Anteil dieser Lebensmittel in Ihrer Nahrung erhöhen. 
 So stark gefährdet das schnelle Bräunen Ihre Gesundheit 
 Die gesunde Bräunung Ihrer Haut ist ein Schutzschild gegen die gefährlichen UV-Strahlen der Sonne. Dieses schädliche Sonnenlicht dringt in die Haut ein, dort wird es absorbiert. Die kurzwelligen UVB- und die langwelligen UVA-Strahlen verursachen durch falsches Bräunen schwere Hautschäden. Eine starke Bräunung der Haut vermehrt die Pigmente in der Haut, diese haben eine schützende Wirkung. Ist dieser Bräunungsvorgang aber zu schnell und zu intensiv, dann wird die Haut geschädigt und zerstört. Die kurzfristige Schädigung der Haut ist ein kräftiger Sonnenbrand mit starker Rötung, mit Blasenbildung und leichtem Fieber. Die Haut schält sich dann, die neu gebildete Haut ist extrem empfindlich gegen eine erneute Bestrahlung mit Sonnenlicht. Die chronischen Folgen durch zu hohe UV-Strahlung gefährden Ihre Gesundheit stark und auch das Aussehen kann leiden: 
 
 Wenn die Zellerneuerung und Reparatur der geschädigten Hautzellen nicht vollständig oder fehlerhaft ist, dann kommt es zu mutierten Zellen. Das ist die Grundlage für einen Hautkrebs. Da gibt es den schwarzen (hochgefährlich) und den weißen Hautkrebs (nicht so gefährlich). Zudem schwächen die UV-Strahlen das Immunsystem, das begünstigt die Entstehung von Tumoren. 
 Zu heftiges, ungeschütztes und schnelles Bräunen führt zu einer frühzeitigen Alterung Ihrer Haut. Kollagen wird abgebaut, Ihre Haut wird lederig, dünner, schlaff, Falten vermehren sich und werden verstärkt. Sie bekommen die sogenannten Altersflecken, teilweise wird die Haut scheckig. Blutgefäße erweitern sich, es kommt zu roten Flecken, vor allem im Gesicht. 
 
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 Das alles lässt sich vermeiden, wenn Sie sich an die Ratschläge zur schonenden Bräune halten. Deswegen gilt: Lassen Sie es langsam angehen und werden Sie so auf gesunde Weise braun. 
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 Bildquelle: Fotolia © glisic_albina - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Urlaubsende – so erhalten Sie sich Ihre Urlaubserholung</title>
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                 Hilfe! Die beste Zeit des Jahres ist vorbei! 
 Die Urlaubsklamotten sind weggeräumt, die Urlaubsbräune beginnt zu verblassen, den Kollegen und Verwandten haben Sie die Urlaubserlebnisse auch schon alle erzählt: Der Urlaub ist zu Ende und der Alltag hat Sie wieder. Jetzt kommt es darauf an, sich die Urlaubserholung zu erhalten, die bunten und heiteren Bilder des vergangenen Urlaubs so lange wie möglich vor Augen zu haben. Die schönen Tage am Meer, die Zeit in den Bergen, das Genießen der Sonne – daran sollten Sie sich Tag für Tag erinnern. Warum es trotz der Wiederaufnahme der alltäglichen Arbeit&amp;nbsp;gut ist, das Urlaubsfeeling&amp;nbsp;nach dem Urlaubsende beizubehalten, erkläre ich Ihnen in diesem Artikel. Das  Aufrechterhalten der Urlaubserholung  trägt viel zu Ihrem Wohlbefinden in der Zeit nach dem Urlaub bei. Und es ist gut für Ihre Gesundheit. Bleiben Sie beschwingt, bleiben Sie heiter und erinnern Sie sich mit Freude an Ihren Urlaub. Ob Sie in Deutschland Urlaub gemacht haben, in Ägypten, auf Mallorca oder auf einem Campingplatz an der Adria – die schönsten Tage des Jahres können Sie zu Hause verlängern. Wie das im Alltag geht, erfahren Sie durch die folgenden guten Ratschläge. 
 Die Bräune noch lange nach Urlaubsende erhalten 
 Es ist doch schön, wenn Sie auch nach dem Urlaubsende noch viele Tage gut gebräunt sind. Da können Sie selbst nachhelfen, auch wenn die Sonne nicht mehr scheint: 
 
 Trinken Sie zum Frühstück jeden Tag 150 ml frisch gepressten Möhrensaft, den Sie mit einem halben Teelöffel kaltgepresstem Olivenöl gemischt haben. 
 Pflegen Sie Ihre Haut am Abend mit einem duftstofffreien Aloe-vera-Gel oder mit Jojoba-Öl. 
 Um nach der Rückkehr nicht nur schön braun zu bleiben, sondern eine lange Zeit auch glatt und faltenlos, können Sie sich einmal in der Woche diese Maske machen: Verteilen Sie vier EL lauwarmen Quark auf Ihrem Gesicht, den Sie mit den Fingern fest auf die Haut drücken. Eine Viertelstunde mit geschlossenen Augen liegen bleiben, dann warm und gründlich abwaschen. 
 
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 Diese Maßnahmen glätten Ihre Haut, bringen Sie mit Vitaminen und Pflanzenwirkstoffen in Berührung und fördern die Durchblutung. So können Sie die braune Pigmentierung, die Sie sich von der Sonne in den vergangenen Tagen geholt haben, noch lange Zeit erhalten. 
 Die Reise hat Sie fit gemacht: So bleiben Sie fit 
 Egal, welches Reiseziel Sie sich für Ihren Urlaub ausgesucht hatten – Sie haben etwas für Ihre Gesundheit getan. Sie waren wandern, Sie sind viel geschwommen, Sie sind viele Kilometer geradelt – mit einem Wort: Sie sind fit und mit guter Kondition wieder nach Hause gekommen. Sie fühlen sich auch jünger und beweglicher. Sorgen Sie dafür, dass diese positive Einstellung nach dem Urlaubsende noch lange anhält! Auch wenn sich bei uns die Regentage häufen, wenn die Wassertemperaturen nicht mehr zum Schwimmen geeignet sind, wenn Sie Ihre Tage wieder im Büro bei Ihrem Job verbringen – verlängern Sie selbst Ihre Urlaubserholung, indem Sie das Mehr an Bewegung aufrechterhalten! 
 Hier einige einfache Tipps, wie Sie das schaffen: 
 
 Auch wenn es immer später hell wird und die Temperaturen sinken, stehen Sie zehn Minuten früher auf und machen Sie kräftige Atemübungen am offenen Fenster. Tief ein- und schnell ausatmen. Fangen Sie mit 15 Atemzügen an, langsam auf 30 steigern. Danach bringen Sie den Kreislauf in Schwung: Vier Minuten lang von den Zehenballen auf die Fersen und wieder zurück wippen. 
 Der nächste Tipp ist noch einfacher: In der Mittagspause schnell raus an die Luft, einmal um den Block laufen und generell auf den Lift verzichten. Und am Abend unternehmen Sie einen Spaziergang. 
 Klar, in der Kantine sitzen, mit den Kollegen über den Urlaub reden, Fotos herumzeigen – das ist eine feine Sache. Verzichten Sie trotzdem hin und wieder darauf, essen Sie ein leichtes Sandwich und/oder einfach nur eine Banane. Die regt die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin an, das macht die Arbeit im Büro leichter. 
 Ein Regentag reiht sich an den anderen, die Sonne lässt sich kaum noch blicken, Sie merken selbst, wie Sie an Schwung verlieren, wie Ihre Urlaubserholung langsam schwindet. Dann sind Sie reif fürs Fitnessstudio. Mein Tipp: Testen Sie mehrere (die Tests sind fast immer kostenfrei). Das von Ihnen gewählte Studio sollte idealerweise einen Profi-Trainer haben, der auf Sie zugeschnittene Übungen auswählt und zeigt. Überreden Sie Freunde, mitzumachen. Das hilft, den inneren Schweinehund zu überwinden. 
 Wer aus den Ferien zurück nach Hause kommt, der findet meist einen Berg Arbeit vor: Rechnungen, unbeantwortete Mail-Anfragen, der Anrufbeantworter ist fast voll. Lassen Sie es langsam angehen, stürzen Sie sich nicht sofort mit aller Kraft in die Arbeit, Ihr Leben ist nicht nur das Büro oder die tägliche Arbeit. Holen Sie sich zwischendrin immer mal wieder schöne Erinnerungen an Ihr Hotel, den Strand, das wunderbare Essen, eine schöne Erinnerung an einen Ausflug zurück. Das sorgt dafür, dass Sie sich in einem moderaten Tempo auf Ihr altes Arbeitspensum steigern. 
 Für viele Menschen ist die Versuchung groß, nach der Rückkehr über die Arbeit zu nörgeln. Besser ist es, gedanklich eine realistische Brücke zwischen Arbeit und Urlaub zu bauen: Ohne Alltag, ohne Beruf könnten Sie sich auch den Urlaub nicht leisten. Ein guter Trick: Blättern Sie in Reisekatalogen nach tollen Hotels, recherchieren Sie online Informationen über schöne Reiseziele und planen Sie so direkt Ihre nächsten Ferien, die Sie dann vielleicht sogar zum Frühbuchertarif buchen können. Welche größere Motivation könnte es geben, um die kommenden Wochen ganz ohne Wehmut über das Urlaubsende und mit maximaler Effizienz ans Werk zu gehen? 
 Sie haben während Ihrer Ferien neue Freunde gewonnen. Lassen Sie den Kontakt nicht abreißen, treffen Sie sich mit ihnen, tauschen Sie Bilder und erinnern Sie sich an gemeinsame Ausflüge, an den Spaß am Strand, an gemeinsam verbrachte Stunden. 
 
 Mehr Urlaubswetter in unseren Breitengraden: Gehen Sie ins Sonnenstudio 
 Der Urlaub in einem anderen Klima, die andere Ernährung, die körperliche Bewegung hat Sie und vor allem Ihr Immunsystem gestärkt. Die Erholung hat Ihnen gut getan. Reisen bildet nicht nur, es macht auch fit. Einen großen Anteil an dieser Urlaubserholung hat die Sonne gehabt. Die scheint aber nach Ihrer Rückkehr wieder seltener. Deutschland ist nun mal kein Sonnenland, bei uns geht es eher gemischt zu. Aber eine kräftige Portion Sonne können Sie sich auch in Deutschland holen: Gehen Sie einfach ein- bis zweimal in der Woche in ein Sonnenstudio. 
  Dabei müssen Sie aber einige Grundregeln beachten:  
 
 Sie müssen immer eine Schutzbrille tragen, denn das UV-Licht kann Ihren Augen schaden. 
 Vor dem Besuch eines Solariums keine Parfüms, keine Kosmetika oder Sonnenschutzmittel mit Duftstoffen benutzen – das kann nämlich zu Hautreizungen führen. 
 Bevor Sie sich auf die Sonnenbank legen, müssen alle Ringe, Ketten und jeglicher Schmuck abgenommen werden. 
 Lassen Sie unbedingt Ihren Hauttyp bestimmen, denn danach richtet sich die Länge einer gesunden UV-Bestrahlung. 
 Wenn Sie sich im Urlaub ein Tattoo auf die Haut haben stechen lassen, dann dürfen Sie nach der Rückkehr mindestens acht Wochen kein Sonnenstudio besuchen. 
 
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 Nach dem Urlaub essen wie im Urlaub 
 Einer der Höhepunkte Ihrer Ferien war sicher – neben der strahlenden Sonne – die fremde, landestypische Kost, die Sie genossen haben. Wenn Ihnen geschmeckt hat, was Sie in Italien, der Türkei, Ägypten, Thailand oder in Spanien genossen haben, dann holen Sie sich doch dieses kulinarische Urlaubsgefühl an einem unserer vielen Regentage zurück. Nahezu alles, was Sie im Urlaub gegessen haben, können Sie auch in Deutschland nachkochen. Ob Spanisch, Italienisch, Thailändisch oder Türkisch/Griechisch – das ist gesunde, leichte Küche, gut für Ihre Verdauung und gut für Ihre Figur. Vermeiden Sie in Deutschland große Fleischportionen, Wurst und fettreiche, schwere Kost. Rund um das Thema Essen und Trinken gibt es aber noch weitere Dinge zu beachten, damit Sie die Urlaubserholung problemlos bewahren können. 
 Flüssigkeitshaushalt im Auge behalten 
 Im Urlaub war es heiß, Sie haben viel geschwitzt und deshalb viel getrunken. Der Anreiz ist nach dem Urlaubsende weg, Sie trinken weniger. Oft zu wenig. Das vertreibt die Urlaubserholung, denn die trockene Luft von Heizung oder Klimaanlage entzieht Ihrem Körper viel Flüssigkeit. 
  Deshalb:&amp;nbsp; Nach der Rückkehr pro Tag mindestens zwei bis drei Liter kohlensäurearmes oder kohlensäurefreies Wasser trinken. 
 Verdauungsprobleme nach dem Reisen 
 Die Rückreise von Ihrer Reise war anstrengend. Viele Stunden in einem engen Flugzeug oder Auto sitzen – das hat Ihrer Verdauung und Ihrem Darm möglicherweise nicht gefallen. Sie haben keinen regelmäßigen Stuhlgang mehr, vielleicht sogar eine  Verstopfung . Da ist die Urlaubserholung dann schnell dahin. Dagegen gibt es aber ein einfaches Mittel: Radieschen oder Rettiche. Beide Früchte haben die Inhaltsstoffe Glucoraphanin und Raphanol, das sind schwefelhaltige Öle. Diese Wirkstoffe stärken das ganze Verdauungssystem: den Magen, die Galle, den Darm und die Leber. Sie fördern den Stoffwechsel und die Verdauung, helfen bei der Fettverdauung, der Entschlackung und Entgiftung. Legen Sie einfach für einige Monate nach dem Urlaub einmal in der Woche einen Rettichtag ein, an dem das gesunde Gemüse mit auf dem Speiseplan steht. 
 Rezept für einen Rettich-Radieschen-Salat mit Sprossen 
  Die Zutaten für 4 Personen:  4 Eier, 1 mittelgroße Zwiebel, 6 EL Olivenöl, 3 EL Obstessig, 1/2 Bund Petersilie, 1 Prise Zucker, Salz und Pfeffer, 2 TL mittelscharfen Senf, 1 Kopfsalat, 1 Bund Radieschen, 1 großen Rettich (ca. 600 g), 100 g Radieschensprossen 
  Die Zubereitung:  Die Eier wachsweich kochen, dann abkühlen lassen. Die Zwiebel ganz fein würfeln, die Petersilie gründlich waschen und ebenfalls fein hacken. Essig, Pfeffer, Salz, Zucker und den Senf verrühren. Das Öl dazu geben, Zwiebel und die Hälfte der Petersilie unterrühren. Dann den Salat putzen und waschen, trocken schütteln und in mundgerechte Stücke zupfen. Die Radieschen waschen und vierteln. Den Rettich säubern und schälen. Dann schneiden Sie ihn in sehr dünne Scheiben, besser ist hobeln. Nun die Sprossen verlesen und abspülen. Die abgekühlten Eier schälen und halbieren. Dann die vorbereiteten Salatzutaten mit der Marinade übergießen und locker mischen. Die Eier dazu geben, die andere Hälfte der Petersilie darüber streuen. 
 Das ergibt  pro Person  ca. 250 kcal, 11 g Eiweiß, 19 g Fett und 6 g Kohlenhydrate. Damit können Sie auch Ihre Figur nach dem Urlaub gut in Form halten. 
 Fotos aus dem Urlaub anschauen 
 Sie haben bestimmt im Urlaub viele Fotos oder Videos gemacht. Bilder und Aufnahmen von den Kindern, von Freunden, von Sehenswürdigkeiten und von sich selbst. Schauen Sie sich dieses Material immer wieder gemeinsam an oder stellen Sie sich ein besonders gelungenes Foto auf den Schreibtisch bzw. hängen Sie schöne Bilder in Ihren vier Wänden auf. Das sind Erinnerungen an schöne Tage, an tolle Erlebnisse. Solche Erinnerungen bringen die Freuden des Urlaubs zurück und Video- oder Fotonachmittage sind ein gutes Mittel zum Zweck, die ganze Familie zu einem gemütlichen Kaffeetrinken zusammenzubringen. Lassen Sie die Tage Revue passieren: Wobei hatten Sie am meisten Spaß? Gab es vielleicht sogar einen Reinfall, über den Sie im Nachhinein lachen können? So entstehen ganz nebenbei übrigens auch neue Ideen für die nächste Urlaubsreise ... 
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 Denn nach dem Urlaub ist auch immer vor dem Urlaub. 
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 Bildquelle: Pixabay 
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            <title type="text">Die beste Sonnencreme: Unser großer Ratgeber</title>
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                 Die beste Creme gegen Sonnenbrand ist für jeden eine andere 
 Die beste Sonnencreme oder Sonnenmilch zur Verhinderung von einem Sonnenbrand zu benennen, ist keine einfache Sache. Und auch wenn Vergleichsplattformen wie die Stiftung Warentest bereits Sonnencremes ausführlich unter die Lupe genommen haben, gilt: Augen auf beim Kauf von  Sonnenschutzprodukten . Denn: Was individuell für Sie die beste Sonnencreme gegen einen Sonnenbrand ist, hängt von vielen Faktoren wie Hauttyp, Aktivitätslevel usw. ab. Natürlich können also Tests von großen Verbraucherinformationsportalen bei der Entscheidungsfindung hilfreich sein – ziehen Sie vor dem Kauf aber immer Ihre ganz persönlichen Bedürfnisse mit heran. In unserem großen Ratgeber zum Thema Sonnencremes erkläre ich Ihnen, worauf Sie bei einer Sonnencreme achten müssen und was eine Sonnencreme – nicht nur im Urlaub – leisten sollte. Vorab eine wichtige Information: Günstig ist bei Sonnencremes nicht gleich mies. Auch die Stiftung Warentest empfiehlt Produkte aus dem Discounter und von den preisgünstigen Hausmarken einiger Drogerieketten. Doch auch hier kommt es natürlich wieder stark darauf an, welche speziellen Eigenschaften ein Produkt haben muss, das für Ihre Haut den idealen Schutz mit sich bringt. So hat eine  allergikerverträgliche Sonnencreme  mit besonders hohem Lichtschutzfaktor aus der Apotheke natürlich einen höheren Preis als die herkömmliche Creme aus dem Supermarkt. 
  Merken Sie sich daher die Faustregel:  Prüfen Sie bei der Wahl der besten Sonnencreme zuerst die Produkteigenschaften, gleichen Sie diese mit Ihren Bedürfnissen ab und vergleichen Sie erst im zweiten Schritt die Preise. Denn: Die wichtigste Aufgabe einer Sonnencreme ist ganz klar der Schutz vor einem Sonnenbrand. Es geht also darum, einen zuverlässigen Schutz vor den gefährlichen UV-Strahlen der Sonne zu bieten und zeitgleich das gleichmäßige Bräunen unserer Haut im Gesicht, an den Beinen und dem Oberkörper zu ermöglichen. Die beste Sonnencreme gegen den Sonnenbrand ist die, welche auch den besten Schutz für unsere Haut bietet, und nicht jene, die am billigsten ist. 
 Der beste Sonnenschutz für Babys und kleine Kinder 
 Natürlich fahren Sie mit Ihrem Baby oder Kleinkind in den Urlaub, lassen es auf dem Spielplatz, zu Hause im Garten oder im Kindergarten in der Sonne krabbeln. Das ist gut, aber nur, wenn Sie die richtige Sonnencreme mitnehmen und einige weitere Vorsichtsmaßnahmen treffen, sonst droht ein Sonnenbrand. 
 
  Bedenken Sie:  
 Die Haut von Kindern bis zu vier Jahren ist sehr viel empfindlicher als die Haut von Erwachsenen, es kommt sehr schnell zu einem Sonnenbrand. Ihr individueller Hautschutz gegen die UV-Strahlen muss sich erst noch entwickeln. Es genügt schon eine Viertelstunde ungeschützt in den UV-Strahlen, und schon hat das Baby einen bösen Sonnenbrand, vor allem im Gesicht. Generell sollten Babys zwischen 11:00 Uhr und 15:00 Uhr nicht der Sonne ausgesetzt werden. 
 
 Auf Nummer sicher gehen und die Sonne abblitzen lassen 
 Bereits eine Viertelstunde im Schatten genügt, um eine ausreichende Vitamin-D-Produktion bei Ihrem Kind anzukurbeln. Schatten ist für Babys generell besser als die pralle Sonne. Deshalb ist es gut, immer einen Sonnenschirm oder ein Sonnensegel aufzuspannen. Das kostet nur ein paar Euro und schützt Ihr Kind vor bleibenden Hautschäden. Der einfachste Sonnenschutz für Ihren kleinen Liebling ist jedoch die richtige Kleidung. 
  Hier einige Tipps:  
 
 Ein Sonnenhut, den man unter dem Kinn festbinden kann. Eine Baseballkappe sieht zwar toll aus, bietet aber im Nacken keinen Sonnenschutz. 
 eine lange, dünne und nicht zu enge Hose als Schutz für die Beine 
 ein langärmeliges und lockeres T-Shirt, auch wenn Sie mit dem Baby baden 
 luftige Schuhe und Babysocken 
 Versuchen Sie, Ihrem Baby oder Kleinkind das Tragen einer Sonnenbrille beizubringen. Die Gläser müssen UV-geprüft sein, mit Siegel. 
 
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 Alle diese Artikel sind beim  Babyausstatter bzw. Optiker  leicht zu bekommen. In Kombination mit der richtigen Sonnencreme sind Sie auf der sicheren Seite – mehr dazu unten in unserem Exkurs über Sonnenbrand im Schatten. 
 Sonnencremes fürs Baby: Mit Lichtschutzfaktor 50 beginnen 
 Alle Teile der Haut, die sich nicht bedecken lassen, müssen sorgfältig mit Sonnencremes geschützt werden, vor allem das Gesicht. Die beste Sonnencreme für Babys sollte den Lichtschutzfaktor 50 haben. Trotz des hohen Sonnenschutzes sollte Ihr Baby dennoch nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Die Verwendung einer Sonnencreme beim Baby ist nicht unbedenklich, da die Babyhaut sehr empfindlich ist und nicht alle Inhaltsstoffe gut vertragen werden. Verwenden Sie daher geeignete Sonnencremes für Babys und tragen Sie diese nur auf, wenn es sich nicht vermeiden lässt, Ihr Baby der Sonne auszusetzen. Übrigens sollten Sie Ihr Baby auch im Auto gut schützen, denn die UV-Strahlen durchdringen auch das Fensterglas im Auto. Sonnencremes für die Pflege von Erwachsenen können chemische Filter, hormonaktive Substanzen oder allergene Stoffe enthalten, die Babys nicht vertragen. Hier können Sie auf spezielle  Sonnenschutzprodukte für Babys  zurückgreifen. Tipp: Testen Sie die Sonnencreme an einer kleinen Hautstelle Ihres Babys, um sicherzustellen, dass Ihr Liebling die Creme verträgt. Wenn Sie mit dem Baby ins Freie gehen, dann tragen Sie die Sonnencreme vor allem im Gesicht eine halbe Stunde vorher auf, so kann sie ihren Schutz entfalten und einen Sonnenbrand verhindern. Alle zwei Stunden müssen Sie nachcremen, vor allem, wenn das Baby im Wasser planschen war. Das gilt auch, wenn Sie eine wasserfeste Sonnencreme aufgetragen haben, damit es geschützt baden kann. 
 Exkurs: Auch im Schatten droht der Sonnenbrand 
 Die beste Sonnencreme nützt nichts, wenn man sie nicht aufträgt. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu verstehen, in welchen Situationen ein Schutzprodukt zum Einsatz kommen sollte. Das hier wäre daher kein guter Ratgeber, wenn wir uns nicht mit dem Thema „Sonnenbrand und Schatten“ beschäftigen würden. Denn: Einer der großen Irrtümer ist, dass man sich im Schatten nicht einzucremen braucht, da Schatten der beste Sonnenschutz sei. Wenn Sie das ausprobieren, kann ein Sonnenbrand die Folge sein. Denn der Schatten ist kein Filter gegen die Einstrahlung der Sonne – ganz im Gegenteil kann diese auch im Schatten zu Sonnenbrand und einer Schädigung der Haut führen. Die UV-Strahlen der Sonne durchbrechen nämlich auch Wolken oder den Schatten der Bäume. Der beste Weg ist also immer, sich rechtzeitig und ausreichend mit Sonnenschutz einzucremen. Dabei ist es egal, ob Sie Cremes, Öle, Gels oder eine Milch benutzen. Einer weiteren Besonderheit müssen Sie immer Beachtung schenken, um Ihre Gesundheit gut zu schützen: Auch wenn Ihr Sonnenschutz als wasserfest gekennzeichnet ist, müssen Sie nach dem Baden sofort nachcremen, am ganzen Körper und im Gesicht. Denn das von Ihnen verwendete Produkt kann noch so gut sein, beim Abtrocknen oder Duschen rubbeln Sie es von der Haut ab. 
 Die beste Sonnencreme ist frisch: Werfen Sie alte Sonnenschutzmittel weg 
 Auch der beste Sonnenschutz verhindert keinen Sonnenbrand, wenn er alt geworden ist. Jedes Mal, wenn Sie für den Urlaub oder einen Ausflug ans Wasser oder in die Berge einen Sonnenschutz brauchen, fällt Ihnen garantiert eine alte, nur halb ausgequetschte Tube oder eine Flasche mit einem Rest Sonnencreme in die Hände. Seien Sie hier bitte konsequent: Entsorgen Sie die alte Sonnencreme, denn sie ist nicht mehr gut. Sie sparen zwar den einen oder anderen Euro, aber Sie tun sich keinen Gefallen, denn es geht um Ihre Gesundheit. Auch wenn ein Behältnis mit Sonnencreme der Hitze ausgesetzt war, dann verliert es an Wirkung. Deshalb sollten Sie Ihre Sonnenschutzmittel auch immer kühl lagern. Beachten Sie also immer die Haltbarkeit nach Anbruch des Produktes. Wenn Sie jedoch bemerken, dass sich schon vorher Farbe, Konsistenz und Geruch Ihres Mittels verändert haben – dann entsorgen Sie es einfach. 
 Die beste Creme für Skiurlauber: Hoher LSF und rückfettend 
 Dieser Ratgeber will Ihnen nicht nur Tipps für den Sommer geben. Auch im Winter brauchen wir die Sonne, vor allem zur Bildung von Vitamin D. Das ist wichtig für Ihre Gesundheit. Also, raus in die Sonne, am besten in den Skiurlaub. Und da müssen Sie im Umgang mit der Sonne noch vorsichtiger sein als beim Strandurlaub. Denn je höher Sie kommen, je klarer die Luft wird, desto größer ist die Gefahr für Ihr  Gesicht  durch die UV-Strahlen. Hier ist die beste Sonnencreme gerade gut genug. Ab etwa 900 Metern Höhe ist bei blauem Himmel und strahlender Sonne ein Lichtschutzfaktor von mindestens 30 angesagt. Schauen Sie da nicht auf den Preis, kaufen Sie die beste Creme. Tipp: Im Winter sollte Ihre Sonnencreme mehr Fett enthalten als im Sommer, um Ihre Haut vor dem Austrocknen zu schützen. 
 Das Beste aus der Natur gegen die gefährliche Sonnenstrahlung 
 Sehr oft sind Naturmittel der beste Sonnenschutz, und in vielen guten Sonnencremes oder -ölen sind sie auch enthalten. Diese Produkte enthalten meist das für die Regeneration der Haut wichtige Vitamin E und gesunde Fettsäuren. Viele Pflanzenöle wirken gegen die UV-Strahlen wie ein Filter. Hier ein paar Tipps, welche Pflanzenöle für die Gesundheit Ihrer Haut gut sind: 
 
 Sesamöl hat die Fähigkeit, bis zu 30 Prozent der UV-Strahlung abzuhalten und die gefährlichen freien Radikale zu neutralisieren. Es nährt und pflegt die Haut, weil es sie feucht hält. 
 Kokosöl hat mehrere Vorteile: Es bremst etwa 20 Prozent der UV-Strahlen ab, macht die Haut glänzend. Es verstopft die Hautporen nicht. 
 Das Jojobaöl wird bei den Sonnencremes immer öfter eingesetzt. Es besitzt einen natürlichen Lichtschutzfaktor, spendet Feuchtigkeit, macht die Haut elastischer und unterstützt eine lang anhaltende Bräune. 
 Wichtig als Sonnenschutz sind auch die Carotinoide. Die darin enthaltenen Pflanzenpigmente schützen Pflanzen und deren Früchte vor einem Sonnenbrand. Fast alle roten, dunkelgrünen und orangefarbenen Früchte und Gemüse enthalten Carotinoide (Tomaten, Karotten, Paprika). 55 g Tomatenmark pro Tag können den natürlichen Schutz der Haut enorm steigern. Also: Im Sommer viel Carotinoide essen. Das erhöht die natürliche Wirkung des körpereigenen Filters gegen die UV-Strahlen der Sonne. 
 
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 Wenn Sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und Sonnenschutzmittel einen Sonnenbrand bekommen haben, dann reiben Sie die verbrannte Haut mit Avocadoöl ein. Das ist sehr vitaminreich, hilft bei der Regeneration der verbrannten Haut und bindet Feuchtigkeit auf der Haut. 
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 Bildquelle: Pixabay 
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            <title type="text">Reisekrankheit: Die besten Tipps gegen Übelkeit und andere Symptome auf Reisen</title>
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                 Was ist eine Reisekrankheit? Bedeutung, Ursachen und Auftreten 
 Der Begriff Reisekrankheit, häufig auch Reiseübelkeit genannt, steht für eine Reaktion des Körpers, die durch eine ungewohnte oder passive Bewegung hervorgerufen wird. Symptome der Reisekrankheit treten häufig im Auto, auf dem Schiff, im Flugzeug, im Zug, in Karussells und Achterbahnen auf, können aber auch durch Flug- und Fahrsimulatoren, 3D-Filme sowie Konsolen- und Computerspiele ausgelöst werden. Je nach Ausprägung und Art wird dabei zwischen der Flugkrankheit, der Land- bzw. Seekrankheit, der Luftkrankheit und der Raumkrankheit unterschieden. 
 Medizinisch wird eine  Reisekrankheit  auch Kinetose genannt, was übersetzt &quot;Bewegungsschwindel&quot; heißt. Dieser Bewegungsschwindel kann durch eine ungewohnte Bewegung, zum Beispiel eine Beschleunigung durch ein Verkehrsmittel wie ein Auto, ein Flugzeug, ein Schiff oder einen Zug hervorgerufen werden, da unser Innenohr, das als Gleichgewichtsorgan fungiert, irritiert wird und unser Gehirn nicht an diese Art der Bewegung gewohnt ist. Menschen, die sich am Heck oder am Bug eines Schiffes befinden, sind in der Regel häufiger und stärker von einer Reisekrankheit betroffen als Menschen, die sich in der Schiffsmitte aufhalten. Beachten Sie dies auch bei der Auswahl Ihrer Kabine. Weiterhin kann eine Reisekrankheit durch kurvenreiches und beschleunigungsreiches Autofahren, durch Turbolenzen beim Fliegen oder durch starken Wellengang bei einem Schiff hervorgerufen werden, denn auch hierbei wirken verschiedene Reize auf unser Innenohr und somit auf unser Gleichgewichtsorgan. 
 Symptome einer Reisekrankheit 
 Die Symptome einer Reisekrankheit sind sehr unterschiedlich und werden zumeist durch Stresshormone ausgelöst. Sie können von leichter  Übelkeit  über Erbrechen bis hin zu Müdigkeit, Appetitlosigkeit und in schweren Fällen sogar zu Kreislaufversagen führen. Oftmals kündigt sich die Reiseübelkeit durch allgemeines Unwohlsein, Frösteln, Schwitzen und ein flaues Gefühl im Magen an. Viele Betroffene fühlen zudem starke Müdigkeit, haben eine verlangsamte Reaktion und sind sehr blass. 
 
  Interessante Informationen:  
 Insgesamt leiden zwischen 5 und 10 Prozent der Menschen an einer Reisekrankheit, darunter auch viele Kinder. 15 Prozent reagieren leicht und 75 Prozent reagieren kaum bis gar nicht auf eine der Reisekrankheiten. Frauen leiden tendenziell öfter unter der Reisekrankheit als Männer, am häufigsten tritt sie bei ängstlichen Menschen auf. 
 Aber auch Patienten, die unter Migräne leiden, sind oft von einer Form der Reisekrankheit betroffen. 
 
 Je nach Stärke der Reiseübelkeit bzw. -krankheit dauern die Symptome zwischen wenigen Stunden und zwei bis drei Tagen an und verschwinden in den meisten Fällen von alleine, ohne dass eine spezielle Behandlung vom Arzt oder die Gabe von Reisetabletten bzw. anderen Medikamenten nötig wäre. Voraussetzung für das Nachlassen der Symptome ist, dass die ungewohnte Bewegung stoppt oder das Gehirn sich bereits angepasst hat. In sehr schweren Fällen kann die Reiseübelkeit Symptome einer schweren  Seekrankheit  aufweisen, bei der starke Depressionen und der Wunsch zu sterben auftreten können. Patienten mit Seekrankheit müssen im Notfall daran gehindert werden, über Bord zu springen. In unbehandelten Ausnahmefällen kann eine Reisekrankheit durch Herz-Kreislauf-Beschwerden zum Tod führen. 
 In diesem Artikel sollen allerdings nur die harmlosen Varianten, Beschwerden und Symptome der Reisekrankheit bzw. Reiseübelkeit thematisiert werden, gegen die Sie sich durch geschickte Prävention, die Einnahme von Reisetabletten und anderer Medikamente schützen können. Mit den besten Tipps steht der nächsten Fahrt in Auto, Boot, Flugzeug, Zug &amp;amp; Co. nichts mehr im Wege! 
 Die häufigsten Symptome der Reiseübelkeit im Überblick: 
 
 Schwindelgefühle 
 Kopfschmerzen 
 Übelkeit 
 Erbrechen 
 Durchfall 
 Brechreiz 
 Sodbrennen 
 Müdigkeit, Schläfrigkeit 
 Appetitlosigkeit 
 kalter Schweiß 
 zwanghaftes Schlucken 
 Hyperventilieren 
 starkes Herzklopfen 
 Kreislaufkollaps 
 Rötungen oder Blässe im Gesicht 
 
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 Vorbeugung von Reiseübelkeit: Das hilft gegen Beschwerden 
 Wenn Sie wissen, dass Reisen für Sie und Ihren Magen eine Herausforderung darstellt, können Sie dem Auftreten von Reiseübelkeit mit den folgenden Tipps vorbeugen. 
 Die richtige Platzwahl im Fahrzeug 
 Ihnen wird beim Autofahren mit anderen immer übel? Dann sind Sie nicht allein, denn meist leidet der Fahrer seltener an einer Reisekrankheit als der Beifahrer. Um Übelkeit und Erbrechen zu vermeiden, fahren Sie am besten selbst, anstatt sich chauffieren zu lassen, oder bevorzugen Sie im Auto den Platz neben dem Fahrer. Im Bus sollten Sie einen Platz vor der Vorderachse des Busses wählen, während sich im Zug und Flugzeug ein Platz am Gang empfiehlt. Beim Fliegen sollten Sie außerdem möglichst auf Höhe der Tragflächen sitzen. Auf einem Schiff sollten Sie darauf achten, dass Sie sich nicht im Innenraum eines Schiffes befinden, sondern sich an Deck aufhalten. Unabhängig davon, womit Sie reisen, sollten Sie grundsätzlich immer in Fahrtrichtung Platz nehmen. 
 Horizont fixieren: Blick nach vorn 
 Richten Sie die Augen beim Bus-, Zug-, Schiff- und Autofahren immer nach vorn und fixieren Sie gegebenenfalls einen bestimmten Punkt im Fahrzeug oder am Horizont. Alternativ können Sie die Straße bzw. die Strecke vor Ihnen aufmerksam beobachten. Betrachten Sie keinesfalls vorbeiziehende Landschaften, Städte und Menschen durch das Fenster und verzichten Sie während der Fahrt darauf, sich mit dem Handy zu beschäftigen, ein Spiel zu spielen oder ein Buch zu lesen – auch wenn dies insbesondere auf einer langen Fahrt oftmals sehr schwerfällt. 
 Da Sie in einem Flugzeug leider nicht die Bewegungen durch Blick nach vorn verfolgen können, sollten Sie sich von Ihrem Gangplatz aus auf das Bordgeschehen konzentrieren, anstatt aus dem Seitenfenster zu blicken. 
 Frische Luft ins Auto lassen und Pausen einlegen 
 Sorgen Sie dauerhaft für frische Luft im Auto und gönnen Sie sich während der Autofahrt immer wieder Pausen, in denen Sie sich ein wenig die Beine vertreten und sich im Freien aufhalten können. 
 Richtig essen und trinken vor langen Reisen 
 Vor Reiseantritt sollten Sie möglichst keinen Kaffee und kein Nikotin konsumieren, außerdem sollten Sie vorher nicht zu viel und zu fettig essen. 24 Stunden vor Reisebeginn sollten Sie zudem keinen Alkohol mehr trinken. 
 Ingwer: Natürlicher Wirkstoff für unterwegs 
 Ingwer wirkt als natürliches Medikament gegen Reiseübelkeit und andere Formen von Übelkeit, da es eine antiemetische Wirkung besitzt. Wenn Sie wissen, dass Sie unter der Reisekrankheit leiden, und eine Reise bevorsteht, können Sie Ingwer schon am Vortag zur Vorbeugung einnehmen. Dabei haben Sie die Wahl zwischen rohem Bio-Ingwer, den Sie in feinen Scheiben von der Knolle abschneiden und kauen können, Pulver und Reisetabletten, die Sie sich von Ihrem Arzt empfehlen lassen oder direkt in der Apotheke bestellen können. 
   
  Hinweis:  Für Menschen mit Gallensteinen und Magengeschwüren ist Ingwer nicht geeignet. Fragen Sie in diesem Fall am besten Ihren Arzt, welches Mittel für Sie geeignet ist. 
 Histaminarme Ernährung für Ihre Gesundheit unterwegs 
 Ärzte und Allergologen haben herausgefunden, dass sich zur Vorbeugung gegen Kinetose histaminarmes Essen empfiehlt. Zudem kann die Zufuhr von  Vitamin C  helfen, den Histaminspiegel zu senken, wodurch Übelkeit und Erbrechen ebenfalls vorgebeugt wird. 
 In Ruhe verreisen: Stimmen Sie sich ein! 
 Treten Sie Ihre Reise stets ausgeruht und stressfrei an. Achten Sie auf ausreichend Schlaf, planen Sie genug Zeit für die Vorbereitung ein und brechen Sie ohne Hektik auf – das hilft nicht nur gegen unnötigen Stress, sondern kann die Symptome der Reisekrankheit unter Umständen deutlich vermindern. 
 
  Tipps für Reisen von Eltern und Kind:  
 Gleiches gilt natürlich auch, wenn Sie mit Ihrem Kind verreisen. Eltern sollten darauf achten, dass ihr Kind in Fahrtrichtung sitzt, den Blick auf den Horizont richtet und die Fahrtpausen an der frischen Luft verbringt. Auch sollte Ihr Kind die Reise genauso wie Sie ausgeruht antreten und sowohl vorher als auch unterwegs genug essen und trinken. 
 
 Medikamente zur Vorbeugung und Behandlung der Symptome 
 Um Übelkeit, Erbrechen und anderen Beschwerden während der Reise vorzubeugen oder akute Symptome zu behandeln, können Sie auch auf spezielle Medikamente gegen Reiseübelkeit zurückgreifen. Zur Vorbeugung ist es wichtig, dass Sie diese rechtzeitig einnehmen und nicht erst warten, bis Ihnen oder Ihrem Kind schlecht wird. 
 Medikamente richtig auswählen 
 Es gibt verschiedene Medikamente, die bei einer Reisekrankheit helfen können wie z.B. das Antihistaminikum Dimenhydrinat, welches Sie freiverkäuflich in der Apotheke erhalten. Sie finden den Wirkstoff unter anderem enthalten in Dragees, Kaugummis, Retardkapseln, Tabletten oder Sirup. Diese können Sie bei normalen Auto- und Flugreisen verwenden. Kaugummis und Dragees mit diesem Inhaltsstoff wirken zumeist schon nach 30 Minuten und die Wirkung hält zwischen drei bis vier Stunden an. Ein weiterer Vorteil der Kaugummis besteht darin, dass der Wirkstoff, über die Mundschleimhaut aufgenommen, weniger starke Ermüdungserscheinungen hervorruft, da eine geringere Wirkkonzentration im Körper aufgenommen wird. Bei einer Flugreise unterstützt das Kauen des Kaugummis zusätzlich den Druckausgleich im Ohr, weswegen manche Menschen diese Art der Einnahme für die Behandlung von Symptomen der Luftkrankheit herkömmlichen Tabletten vorziehen. 
 Für Babys und kleine Kinder gibt es Zäpfchen mit dem gleichen Inhaltsstoff – Zäpfchen sind insbesondere dann geeignet, wenn dem Betroffenen bereits sehr schlecht ist und er nichts schlucken möchte. Bei stärkeren Fällen von Reisekrankheit kommen verschreibungspflichtige Medikamente wie Scopolamin Pflaster oder Neuroleptika zum Einsatz. Diese lassen Sie sich am besten vor Reiseantritt von einem Arzt verschreiben. Wie bereits oben beschrieben, helfen aber auch pflanzliche Mittel wie Ingwer gegen die Reisekrankheit – neben der rohen Knolle ist Ingwer als natürliches Arzneimittel in Pulver- und Tablettenform erhältlich. 
 Placebos gegen Kinetose 
 Bei manchen Menschen hilft schon die Behandlung mit Placebos gegen Reisekrankheit. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Kinetose aufgrund einer psychischen Erkrankung oder Ängsten wie zum Beispiel Flugangst hervorgerufen wird. 
 Was tun im Notfall: Tipps bei akuter Reisekrankheit 
 Hat es Sie zum Beispiel auf der Reise in den Urlaub trotz aller Vorsichtsmaßnahmen erwischt, können Sie gegen Erbrechen, Übelkeit, Schwindel und Unwohlsein auf eins der genannten Medikamente wie Reisetabletten, Dragees oder Kaugummis zurückgreifen oder ein wenig Ingwer kauen. Verzichten Sie in den nächsten Minuten bzw. Stunden auf Kaffee, Alkohol und Nikotin, da dies die unangenehmen Symptome noch verstärken könnte. Eine Pause hilft, den gestressten Körper zu beruhigen. Begeben Sie sich an die frische Luft und nehmen Sie ein paar tiefe Atemzüge. Wechseln Sie vor der Weiterfahrt gegebenenfalls den Sitzplatz, damit Sie im Auto und Bus weiter vorne und in Fahrtrichtung bzw. im Zug und im Flugzeug am Gang sitzen. Richten Sie Ihre Augen anschließend auf einen bestimmten Punkt und lassen Sie sich nicht von vorbeiziehenden Landschaften oder Ähnlichem ablenken. Halten Sie sich auf einem Boot auf, gehen Sie möglichst an Deck und fixieren Sie den Horizont. 
 Oder schließen Sie die Augen und hören Sie über Kopfhörer entspannende Musik. Vielleicht schlummern Sie dabei sogar ein und bekommen von der Reise an sich nicht mehr viel mit. 
 Leidet Ihr Kind unter Reiseübelkeit, nehmen Sie die Symptome ernst und handeln Sie schnell. Am besten legen Sie sofort eine Pause ein und sorgen für ausreichend Frischluft. Sollte dies keine Linderung bringen, können Sie Ihrem Kind eine für Kinder geeignete Dosis Reisetabletten bzw. Kaugummi, Dragees oder Zäpfchen geben, die gegen Erbrechen, Übelkeit und Unwohlsein hilft. Beachten Sie hierzu die Informationen im Beipackzettel und fragen Sie vor der Reise Ihren Arzt nach seinen besten Tipps. 
  Extratipp gegen Reiseübelkeit:  Denken Sie immer daran, dass dies nur eine vorübergehende Phase ist. Keine Reisekrankheit ist von Dauer, Ihr Gehirn bzw. Ihr Gleichgewichtsorgan und Ihr gesamter Körper werden sich an die ungewohnte Bewegung gewöhnen und Sie für Ihr tapferes Durchhalten belohnen. Falls Sie in den Urlaub fahren, versuchen Sie deshalb, sich auf die bevorstehenden Tage allein, mit Ihrem Partner oder Ihrem Kind zu freuen und sich bestmöglich zu entspannen. 
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 Bildquelle: Pixabay 
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            <title type="text">Bereit für den Sommer: Mit diesen Tipps werden Sie sommerfit</title>
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                 Der Sommer kommt immer so plötzlich? Finden wir auch! Was Sie tun können, um sich in kurzer Zeit fit für den Sommer zu machen, damit Sie sich rundum wohlfühlen und das schöne Wetter in vollen Zügen genießen können, verraten wir Ihnen in diesem Artikel. Darüber hinaus geben wir Ihnen die besten Tipps rund um das  Thema Abnehmen, Ernährung und Sport  und zeigen Ihnen, wie Sie selbst bei extremen klimatischen Bedingungen Ihre Gesundheit erhalten. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Gestaltung Ihres persönlichen Sommerfit-Programms und ein paar wunderschöne Wochen! 
 Sport zum Abnehmen: Das richtige Training zählt 
 Sie wollen abnehmen und Ihren Body bikinifit machen? Dazu ist kein straffes Programm, kein tägliches Workout und keine harte Diät erforderlich. Mit der richtigen Motivation, ein paar  effektiven Übungen und den besten Tipps  schaffen Sie es in kurzer Zeit, sich wieder rundum wohl in Ihrer Haut zu fühlen. Sind Sie bereit für Ihr neues Ich? 
 Effektive Workouts zum Abnehmen und Wohlfühlen 
 Viele Menschen machen den Fehler, auf ein kurzfristiges Programm zum  Abnehmen  zu setzen. Die Folge ist der allseits gefürchtete Jojo-Effekt, bei dem die Pfunde schneller wieder auf den Hüften landen, als sie abgenommen wurden. Wichtig ist daher  Kontinuität und Regelmäßigkeit : Wer gesund abnehmen möchte, sollte nicht nur von Zeit zu Zeit ein Workout machen oder zum Fitness-Training ins Studio gehen, sondern dauerhaft Sport treiben und mehr Bewegung in seinen Alltag integrieren. Dazu ist es natürlich nicht nötig, jeden Tag stundenlang joggen zu gehen oder täglich für den nächsten Marathon zu trainieren. Regelmäßiger sanfter Sport, gemäßigtes Laufen oder ein gezieltes Ganzkörper-Training pusht den Stoffwechsel, erhöht das  allgemeine Wohlbefinden und steigert den Grundumsatz  – die besten Voraussetzungen also, um auf gesunde Weise noch mehr Kalorien zu verbrennen und abzunehmen. Glauben Sie uns: Ist der Start erstmal gemacht, fällt es mit der Zeit umso leichter, die Übungen zu absolvieren und regelmäßig zu trainieren. Auf diese Weise werden Sie ganz automatisch fit für den Sommer. 
 HIIT: High Intensity Intervall Training 
 Wenn Sie in kürzester Zeit viele Kalorien verbrennen und den Stoffwechsel auf Hochtouren bringen wollen, ist ein High Intensity Intervall Training (z.B. 4x7 Minuten) ideal für Sie. Wie der Name bereits vermuten lässt, folgen dabei mehrere hoch intensive Intervalle aufeinander, in denen unterschiedliche  Übungen für Bauch, Beine, Po, Rücken, Arme  etc. durchgeführt werden. Das ist zwar sehr anstrengend, dafür aber auch sehr effektiv, es macht Spaß und ist noch dazu sehr zeitsparend: Nach wenigen Minuten haben Sie Ihr Tages-Ziel bereits erreicht und können sich wieder anderen Dingen widmen. Und das Beste daran: Für ein High Intensity Training müssen Sie weder ins Fitnessstudio noch in einen Personal Fitness Coach investieren. Spielen Sie ein geeignetes HIIT-Video im Internet ab, trainieren Sie mit und haben Sie einfach Spaß! 
 
  Unser Tipp:  
 Achten Sie darauf, dass Sie ein Video von einem erfahrenen Profi-Coach wählen, der alle Übungen korrekt ausführt und das Workout verständlich anleitet. Erscheint Ihnen das Video unprofessionell, suchen Sie lieber ein anderes – Ihre Gesundheit sollte schließlich auch beim Training immer an erster Stelle stehen. 
 
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 Fitness ohne Überanstrengung 
 Sie wollen abnehmen, aber nicht allzu intensiv Sport treiben? Auch das ist kein Ausschlusskriterium, denn neben einer negativen Kalorienbilanz leistet jede Art von Bewegung einen  Beitrag zum Wunschgewicht . Gerade bei hohen Temperaturen sollten Sie sich ohnehin nicht durch eine zusätzliche Belastung wie Sport oder eine schwere körperliche Arbeit schwächen, da Ihr Körper allein durch die Hitze enorm beansprucht wird. Jede körperliche Anstrengung erhöht den Energieumsatz und damit die Körperwärme. Daher ist es besser, wenn Sie auf Sport verzichten, das Fitness-Training in die frühen Morgenstunden verlegen oder ein Workout am Abend absolvieren. Doch natürlich können Sie auch auf andere Weise Aktivität in Ihren Tag integrieren, wenn Sie abnehmen möchten. Laufen Sie zum Beispiel kürzere Strecken oder nehmen Sie das Rad, anstatt mit dem Auto zu fahren, verabreden Sie sich mit Freunden zu einem Spaziergang, besuchen Sie einen Yoga-Kurs oder unternehmen Sie eine Fahrradtour – beim Thema Fitness ist erlaubt, was gefällt und Spaß macht! Denken Sie immer daran, dass bereits  ein paar Minuten einen hohen Effekt  haben können. Setzen Sie sich als Ziel, jeden Tag etwas mehr  Aktivität  in Ihr Leben zu bringen, belohnen Sie sich für Ihre Fortschritte und entwickeln Sie auf diese Weise echten Spaß an Ihrer neu gewonnenen Fitness! 
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 Das beste Beauty-Programm für Ihr Wohlgefühl 
 Der Sommer steht bevor, Sie haben bereits etwas für Ihre Fitness getan, achten auf eine gesunde Ernährung und fühlen sich trotzdem nicht sommerfit? Keine Sorge, mit den nachstehenden Tipps können Sie sich Ihr ganz  persönliches Beauty-Programm  zusammenstellen und Ihren Körper in kurzer Zeit fit für den Sommer machen – Sie werden begeistert sein! Sämtliche Hilfsmittel rund um einen gesunden und gepflegten Sommer-Body können Sie übrigens schnell und günstig aus unserer Versandapotheke beziehen. 
 Thema Vorbräunen und Sonnenallergie 
 Um einem schmerzhaften und ungesunden Sonnenbrand vorzubeugen, kann es je nach Hauttyp ratsam sein, sich im Solarium auf sanfte Weise vorzubräunen. Neben einer schonenden Gewöhnung Ihrer Haut an die Sonnenstrahlen sorgt dies zudem für eine dezente Bräune, die Sie im Nu in Sommerlaune versetzt. Falls Sie eine  Sonnenallergie  haben, ist es jetzt an der Zeit, dem Auftreten von Symptomen vorzubeugen. Gängig sind beispielsweise Kalzium, Antihistaminikum, Betacarotin oder auch  Fischölkapseln , Folsäure und einige homöopathische Mittel. Auch eine Bestrahlung beim Hautarzt kann Symptome vermindern. 
 Haarentfernung für Beine und Bikinizone 
 Sommerzeit bedeutet kurze Hosen, Röcke, Kleider und Bikini. Wer möchte da schon unerwünschte Härchen zeigen? Denken Sie daher rechtzeitig an die  Haarentfernung  an Beinen und in der Bikinizone, vereinbaren Sie gegebenenfalls einen Termin in einem Kosmetikstudio oder lassen Sie sich zu geeigneten Produkten rund um Rasur, Epilation und Co. beraten. 
 Zeigt her eure Füße … Sommerfit-Fußpflege 
 Während die Füße im Winter in dicken Socken, Schuhen oder Stiefeln stecken, werden sie im Sommer häufiger zur Schau gestellt. Ob in Sandalen, Flip Flops oder barfuß: Insbesondere in der Sommerzeit ist eine gute Fußpflege ein Muss. Decken Sie sich mit hochwertigen Pflegeprodukten wie Fußcremes, Peelings, Nagelscheren, Feilen, Fußbädern und Lotionen ein und machen Sie Ihre Füße sommerfit! 
 Sommergarderobe: Sommerlicher Shopping-Bummel 
 Die besten Sommertipps bringen natürlich nichts, wenn Sie nicht die passende Kleidung haben. Nehmen Sie die bevorstehende Ferien- und Urlaubszeit zum Anlass und planen Sie einen  Shopping-Bummel  mit Ihren besten Freunden! Kaufen Sie nach Herzenslust für den nächsten Urlaub ein, erweitern Sie Ihre Garderobe um Kleidung, die auch an einem heißen Tag im Büro ideal passt, oder wählen Sie das beste Outfit für einen Tag am Strand, im Park oder im Garten. Sie werden sehen: Mit den neuen Kleidungsstücken steigt die  Vorfreude auf den Sommer  um ein Vielfaches!  Tipp:  Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch unsere Tipps zur Kleidungswahl unten. 
 Sommerhaarschnitt für den ultimativen Sommerlook 
 All das genügt Ihnen noch nicht? Wie wär’s mit einem  frischen Haarschnitt ? Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf, seien Sie mutig und probieren Sie doch mal etwas Neues aus! Sie allein entscheiden, ob Sie Lust auf einen frechen Kurzhaarschnitt, eine wellige Löwenmähne oder einen toughen Pferdeschwanz in einer kräftigen Farbe haben. 
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 Die besten Tipps für einen traumhaften Sommer 
 Der Sommer ist da und mit ihm die Vorfreude auf all die schönen Dinge, die Sie geplant haben. Damit Sie die bevorstehenden Wochen gesund und entspannt genießen können, haben wir nachfolgend die besten Tipps zu den  Themen Ernährung, Sport bzw. Bewegung  und zum richtigen Verhalten im Sommer für Sie zusammengefasst. 
 Die richtige Ernährung: Darauf kommt es an 
 Natürlich ist es während des gesamten Jahres wichtig, sich gesund zu ernähren. Doch gerade im Sommer, wenn die Temperaturen immer höher steigen, ist es ratsam, einige Tipps zu befolgen, um sich mit der nötigen Energie zu versorgen und Mangelerscheinungen vorzubeugen. 
 Fit durch den Sommer mit leichten Speisen 
 Wir alle kennen das: Die Sonne lacht vom Himmel, das Thermometer zeigt weit über 30 Grad Celsius und es wird zu vielen Grillfesten und gemütlichen Stunden im Garten, auf der Terrasse und auf dem Balkon eingeladen. Da unser Körper bereits mit den hohen Temperaturen zu kämpfen hat, sollten wir unseren Kreislauf nicht noch zusätzlich durch eine ungünstige Speisenwahl belasten. Empfehlenswert ist der Verzicht auf schwer verdauliche, fettreiche und üppige Mahlzeiten, die schwer im Magen liegen und den Kreislauf auf diese Weise zusätzlich beeinträchtigen können. Greifen Sie lieber zu leichten Salaten, viel  frischem Gemüse und Obst , anstatt fettige Wurstwaren, Speisen mit Käse und sahnehaltiges Essen zu verzehren, die ohnehin viele Kalorien enthalten. Dadurch tun Sie nicht nur Ihrer Figur etwas Gutes, sondern erhalten durch die frischebetonte, leichte Ernährung außerdem noch zusätzliche Energie. 
 Zusätzliche Tipps für die Sommerfit-Ernährung: 
  Inspiration für die Sommerküche  
 Sie wissen nicht, was Sie kochen bzw. zubereiten sollen? Lassen Sie sich inspirieren! Im Internet, in Kochbüchern und Zeitschriften gibt es eine Vielzahl an tollen Rezepten, Ideen und praktischen Tipps für jeden Tag, die sich in wenigen Minuten zaubern lassen und mit denen Sie eine gesunde  Sommerfit-Ernährung  kreieren können. Kalte Suppen, bunte Salate – gerade die kalte Küche bietet im Sommer viele Varianten, die fit machen und der ganzen Familie lecker schmecken. Das Beste daran: Diese sind schnell zubereitet und lassen mehr Zeit für ein paar Mußestunden im Freien. 
 
  Führen Sie eine Themen-Woche ein  
 Wie wäre es, wenn Sie jede Woche Ihren ganz persönlichen Speiseplan zu einem anderen Thema erstellen? Ob Barbecue-Woche, Mexiko-Woche oder Veggie-Woche: Nach verschiedenen Themen ausgerichtet macht die Sommerfit-Ernährung gleich noch mehr Spaß und sorgt dafür, dass Ihre Motivation dauerhaft erhalten bleibt. 
 
 Fit durch Mineralstoffe 
 Wer gesund isst, versorgt seinen Körper bereits mit vielen wichtigen Nährstoffen und leistet einen wertvollen Beitrag zu seiner Gesundheit. Gerade im Sommer verliert der Körper jedoch durch das zusätzliche Schwitzen wichtige  Mineralien und Spurenelemente  – und zwar nicht nur bei einem intensiven Fitness-Training oder einem anspruchsvollen Workout, sondern auch im normalen Alltag. Diese verlorenen Mineralien und Spurenelemente sollten Sie Ihrem Körper durch geeignete Mineraldrinks wieder zuführen, damit Ihre Reserven gut gefüllt sind und Sie genug Energie für den weiteren Tag haben. 
 Genug Flüssigkeit ist essenziell 
 Normalerweise braucht ein Mensch  etwa 2 Liter Flüssigkeit pro Tag  (alkoholfrei). An heißen Tagen können es aber durchaus 3-4 Liter sein, je nachdem, wie viel Sport Sie treiben und wie intensiv Ihre Bewegung ausfällt. Achten Sie daher immer darauf, genug zu trinken – natürlich ohne Alkohol! Am besten stellen Sie sich immer eine Flasche Wasser oder kalten, ungesüßten Tee in Reichweite und trinken regelmäßig ein Glas davon. So vermeiden Sie, dass Sie erst trinken, wenn ein Durstgefühl auftritt, und bleiben die ganze Zeit über optimal versorgt. Nach einem intensiven Workout bzw. nach dem Fitness-Training darf es ruhig auch mal ein isotonisches Getränk wie ein Radler sein (am besten alkoholfrei), um Ihre Energiereserven wieder aufzufüllen, sich zu erfrischen und das gute Gefühl nach dem Sport zu genießen. 
  Warum sollten Sie auf Alkohol verzichten?  
 Nach dem Genuss von Alkohol werden die Gefäße im Körper zusätzlich geweitet. Das bedeutet, dass dem Kreislauf durch den Alkoholgenuss noch weniger Blut zur Verfügung steht. Zusätzlich wird die Flüssigkeitsausscheidung über die Nieren angeregt, wodurch der Körper noch mehr Flüssigkeit und Mineralstoffe verliert. Aus diesem Grund sollten Sie an heißen Tage besser auf alkoholhaltige Getränke verzichten. Doch keine Sorge: Viele leckere Getränke gibt es inzwischen auch alkoholfrei – probieren Sie die zahlreichen köstlichen Sommerfit-Varianten! 
 Helle und luftige Kleidung tragen 
 Im Sommer ist es darüber hinaus empfehlenswert, zur hellen und vor allem luftigen Kleidung aus Naturfasern zu greifen. Diese Art von Kleidung kann Luft besser durchlassen und so einem Hitzestau vorbeugen. Bei direkter Sonneneinstrahlung sollten vor allem Kinder eine Kopfbedeckung tragen. Zu empfehlen sind Stoffe wie reine Baumwolle oder Leinen, weil sie die Haut atmen lassen. Polyester ist dagegen zu meiden. 
 Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung 
 Wann immer möglich, sollten Sie die direkte Sonneneinstrahlung in der Mittagshitze meiden, einen schattigen Platz aufsuchen und die Mittagszeit dort verbringen. Außerdem sollten Sie darauf achten, regelmäßig  Sonnencreme  mit hohem Lichtschutzfaktor zu benutzen, um einen Sonnenbrand zu vermeiden – dieser ist nicht nur unangenehm und sieht nicht gesund aus, sondern kann auch die Gesundheit gefährden. 
 Tagsüber keine Hitze in die Wohnung lassen 
 An heißen Tagen sollten Sie Ihre Wohnung bzw. Ihr Haus am besten morgens und abends gut durchlüften. Lassen Sie Rollläden und Jalousien tagsüber geschlossen, um die Wärme außerhalb der Wohnräume zu halten. Sobald die Sonne untergegangen ist, können Sie einmal querlüften und frische Luft hinein lassen. 
 Gönnen Sie sich eine kurze Abkühlung 
 Wenn Sie die Sommerhitze gar nicht mehr aushalten, können Sie zur schnellen Abkühlung kaltes Wasser über die Innenseite Ihrer Handgelenke laufen lassen oder ein kaltes Unterarm- und Fußbad nehmen. Durch den Kältereiz werden die Gefäße wenigstens für eine kurze Zeit enger, der Kreislauf wird dadurch wieder gestärkt und Ihre Energie kommt zurück. Wir wünschen Ihnen eine tolle Sommerzeit! 
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  Bildquelle: yellowj - Fotolia  
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            <title type="text">Hitzepickel </title>
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                 Hitzepickel und ihre Symptome 
 Hitzepickel sind viele verschiedene kleine Pickel, Pusteln und Bläschen. Dieser Hautausschlag, medizinisch auch Miliaria genannt, entsteht, wenn Sie an einer übermäßigen Schweißproduktion und an einer Überhitzung der Haut in den warmen Sommermonaten leiden. Die Hitzepickel werden bei uns auch Hitzeausschlag, Schwitzbläschen oder Hitzefrieseln genannt. 
 Die Bläschen, Pusteln und Pickel kommen größtenteils in den Bereichen der Brust, des Gesichtes, des Halses, der Schultern und der Achselhöhlen vor. Bei Babys kann auch der Windelbereich betroffen sein. Hitzepickel entstehen durch eine Verstopfung der Schweißdrüsen. 
 Eine weitere Ursache der Hitzepickel ist, wenn der Schweiß auf der Haut nicht richtig verdunsten kann. Meist ist das eine Folge von zu enger Kleidung, sodass die Haut überhitzt wird. Die Symptome der Hitzepickel machen sich durch eine stark gerötete und juckende Haut bemerkbar. Man sieht oft auch sehr mitgenommen und überhitzt aus. Der durch die Hitzepickel entstandene Hautausschlag kann zeitweise auch sehr stark jucken. Die Bläschen der Hitzepickel können bei leichtem Druck platzen. 
 Tipps bei Hitzepickeln: 
 
 Um die Abheilung der Hitzepickel zu fördern, sollten Sie sich mit lauwarmem Wasser waschen und sich nach dem Waschen anschließend gut abtrocknen. Dabei sollten Sie Ihre Haut nur mit dem Handtuch abtupfen. 
 Zusätzlich empfiehlt es sich, weite und leichte Kleidung aus Naturmaterial, wie z.B. Leinen oder Baumwolle, zu tragen. Schließlich muss die Haut in der Kleidung atmen können. 
 Es ist ratsam, sehr viel  Vitamin C  zu sich zu nehmen. Vitamin C unterbindet eine Ausschüttung des Botenstoffes Histamin. 
 Wenn bei Ihnen schon öfters Hitzepickel aufgetreten sind, sollten Sie vor den heißen Sommermonaten oder einer anstehenden Urlaubsreise schon vorbeugend regelmäßig Vitamin C einnehmen. 
 Durch ein rechtzeitiges Vorbeugen kann ein sehr starker Juckreiz aufgrund der Hitzepickel vermieden werden. 
 Sollten die Hitzepickel bei Ihrem Kind oder Baby auftreten, so ist dieses ein Anzeichen einer Überhitzung und Sie sollten Ihr Kind oder Baby schnell abkühlen. 
 Die  Hitzepickel sollten Sie nicht mit Wundsalben oder Feuchtigkeitscremes behandeln , da diese den Ausschlag sogar noch verschlimmern können, da die Poren durch diese Präparate noch zusätzlich verstopft werden können. 
 Es reicht aus, Ihrem Kind weite Kleidung anzuziehen und es in den Schatten zu legen. 
 Sollten Sie eine Salbe auf die Hitzepickel aufgrund des starken Juckreizes auftragen wollen, so empfiehlt sich hier eine Zinkschüttelmixtur oder ein Gel aus Kieselerde. 
 Sollten die Hitzepickel bei Ihnen oder Ihrem Kind nach etwa 12 Stunden nicht besser werden, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. 
 Auch wenn Ihr Kind neben den Symptomen noch unter Fieber leidet, sollten Sie ebenfalls sofort einen Arzt aufsuchen. 
 Ein sehr  starker Hautausschlag kann auch mit  Cortisonsalbe , antibiotischen Salben, Puder oder einer Antihistaminsalbe  behandelt werden. 
 Durch eine Krätze bzw. durch einen sehr stark ausgeprägten Juckreiz besteht eine erhöhte Infektionsgefahr. 
 Hitzepickel sind im Grunde eine eher harmlose Hautreaktion auf eine Überhitzung und sie können sich durch einen raschen Wechsel der Kleidung und leichte Maßnahmen auch schnell wieder zurückbilden. 
 
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 Bildquelle: Pixabay 
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