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    <updated>2026-09-13T15:07:23+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Reiseapotheke für Hunde – Tipps &amp; Checkliste für den Urlaub</title>
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                                            Sommer, Sonne, Urlaubszeit heißt für Hundebesitzer, mit dem Vierbeiner die Welt zu entdecken! In diesem Beitrag erfahren Sie, was in die Reiseapotheke für Hunde gehört. Wertvolle Tipps und Checklisten unterstützen Sie bei der Vorbereitung. So genießen Sie Ihren Urlaub mit Hund...
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                 Urlaub, verreisen, entspannen – wer träumt nicht davon? Bei der Auszeit am Strand oder in den Bergen darf der Vierbeiner nicht fehlen. In diesem Beitrag erfahren Sie, was in die  Reiseapotheke für Hunde  gehört. Tipps,  Checklisten  und praktische Hinweise unterstützen Sie bei der Reisevorbereitung. Optimal vorbereitet genießen Sie Ihren  Urlaub mit Hund , ohne die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihres Vierbeiners aus den Augen zu verlieren! 
 
   Warum ist eine gut ausgestattete Hundeapotheke im Urlaub wichtig?   
   Checkliste: Das gehört in die Hunde-Reiseapotheke   
   Reiseapotheke für Hunde: Medikamente und Hilfsmittel richtig lagern   
   Reisen mit Hund ins Ausland: Welche Besonderheiten sind zu beachten?   
   Tipps für einen entspannten Urlaub mit Hund   
 
   Warum ist eine gut ausgestattete Hundeapotheke im Urlaub wichtig? 
 In unbekanntem Gelände ist die Verletzungsgefahr höher. Schnell ist es passiert: Ihr Hund hat sich die Pfote vertreten oder sich eine Wunde zugezogen. Eine gut ausgestattete  Hunde-Reiseapotheke  schützt vor unangenehmen Überraschungen im Urlaub und sorgt dafür, dass Sie in unerwarteten Situationen schnell reagieren können. Kleinere Probleme wie Durchfall, rissige Pfoten durch Salzwasser, Zeckenbisse oder Insektenstiche lassen sich mit einer gut sortierten Reiseapotheke für Hunde schnell in den Griff bekommen. 
  Tipp: Lassen Sie sich vor Reisebeginn in der Tierarztpraxis beraten, denn die richtige Ausstattung der Hunde-Reiseapotheke kann in einer Notsituation Leben retten.  
    Checkliste: Das gehört in die Hunde-Reiseapotheke 
   
 Nehmen Sie sich Zeit für die Zusammenstellung der Hunde-Reiseapotheke und überlegen Sie, was Ihr Hund neben den  Standard-Notfallmedikamenten  braucht. Neigt Ihr Vierbeiner zu Durchfall oder hat er Vorerkrankungen? Kontaktieren Sie im Vorfeld Ihre Tierarztpraxis, um verschreibungspflichtige Medikamente rechtzeitig und in ausreichender Menge zu erhalten. Diese  Checkliste  hilft Ihnen, die Grundausstattung für die  Hunde-Reiseapotheke  zusammenzustellen: 
 
 Desinfektionsmittel und Wundspray(alkoholfrei) 
 Kochsalzlösung zum Säubern oberflächlicher Wunden und Abschürfungen 
 Verbandsmaterial (sterile Kompressen, Mullverbände in verschiedenen Größen, Klebeband, Verbandswatte, Verbandsschere mit abgerundeten Spitzen) 
 Wund- und Heilsalbe 
 Pfotenschutzschuhe, Hundesocken oder Pfotenschutz-Paste zum Schutz der Pfoten 
 Zecken- und Parasitenschutzmittel (z.B. als Spot-on-Lösungen oder Zecken- und Flohhalsband) 
 Zeckenzange bzw. Zeckenhaken 
 Einweghandschuhe 
 Durchfallmedikamente und Kohletabletten bei Magen-Darm-Problemen 
 Elektrolytpulver gegen Flüssigkeits- und Mineralienverlust bei Durchfall 
 Dosierspritze ohne Nadel zur oralen Medikamentenvergabe 
 Notfallmedikamente bei allergischen Reaktionen 
 digitales Fieberthermometer 
 kleine Taschenlampe 
 Mittel zur Beruhigung (z.B. Bachblütentropfen) 
 Schmerzmittel für Hunde 
 Pinzette, Holzspatel und Wattestäbchen 
 Plastiktütchen 
 
 &amp;nbsp; 
 Ergänzender Spezialbedarf für die Hundeapotheke im Urlaub: 
 
 Augensalbe zur Behandlung von Bindehautzündungen 
 Ohrentropfen 
 Tierärztlich verordnete Medikamente 
 
 &amp;nbsp; 
 Häufig reagieren Hunde auf die veränderte Umgebung, Hitze und Ernährungsveränderungen mit  Magen-Darm-Problemen  wie Durchfall. Kohletabletten und Elektrolytpulver samt Dosierspritze zur oralen Verabreichung gehören deshalb zur Grundausstattung der Reiseapotheke für Hunde. Erkundigen Sie sich vor Reisebeginn über  Tierarztpraxen an Ihrem Urlaubsort , damit Sie im Notfall schnell Kontakt aufnehmen können. 
   Reiseapotheke für Hunde: Medikamente und Hilfsmittel richtig lagern 
 Kontrollieren Sie das  Verfallsdatum  der Medikamente in der Hunde-Reiseapotheke regelmäßig. Arzneimittel für Hunde sollten in der Originalverpackung inklusive Beipackzettel aufbewahrt werden. Einige Medikamente werden nach Gewicht dosiert. Notieren Sie das Gewicht Ihres Hundes auf der Packung, um Zeit zu sparen. Lagern Sie den Inhalt Ihrer Reiseapotheke für den Hund  lichtgeschützt, kühl und trocken . Eine Box oder eine ausreichend große Tasche sind ideal für Transport und Aufbewahrung. Bewahren Sie den Impfausweis, die Kontaktdaten von Tierarztpraxen und nützliche Informationen für die Hundegesundheit in der Hunde-Reiseapotheke auf. Für Ausflüge ist ein separates Notfall-Set für unterwegs empfehlenswert. 
    Reisen mit Hund ins Ausland: Welche Besonderheiten sind zu beachten? 
   
 Für die Einreise mit Hund in  EU-Länder  gelten andere Bestimmungen als für die Einreise in Drittstaaten. Ein EU-Heimtierausweis, ein Impfpass mit Impfnachweisen (gültige Tollwutimpfung) und ein Mikrochip sind verpflichtend, um mit dem Hund ins  EU-Ausland  reisen zu können. Informieren Sie sich über weitere gesetzliche Bestimmungen zu einer möglichen Leinenpflicht, zum Nachweis einer Hundehaftpflichtversicherung, zu einer Maulkorbpflicht und einem Einreiseverbot für Listenhunde. Für Reisen in Drittländer sind zusätzlich eine Tollwut-Antikörperbestimmung und ein internationales Gesundheitszeugnis erforderlich. 
   Tipps für einen entspannten Urlaub mit Hund 
 Zeigen Sie Ihrem Hund die neue Umgebung am Reiseziel. Erkunden Sie das Territorium, um geeignete Plätze für entspannte Spaziergänge zu finden. Sie fahren an eine deutsche Küste oder zum Wandern in die Harzer Berge? Dann ist das  Problem Hitze  weniger groß. Falls Sie ein sonniges Urlaubsziel ansteuern, sollten Sie besonders auf das  Wohlergehen Ihres Hundes  achten. Viele Sonnenstunden und Temperaturen über 30 Grad beanspruchen den Kreislauf. Halten Sie sich tagsüber möglichst im Schatten auf und verwenden Sie Schattenspender wie Sonnenschirme und Strandmuscheln. Führen Sie auch stets ausreichend Trinkwasser und einen entsprechenden Napf mit. Für Reisen in warme Länder ist die Investition in  Hundekühlweste  sinnvoll. Weitere nützliche Tipps für einen gelungenen Urlaub mit Hund: 
 
 Am Anreisetag nicht mehr füttern, sondern nur trinken lassen. Gewährleisten Sie unterwegs eine ausreichende Trinkversorgung. 
 Auch wenn Ihr Hund Autofahren liebt: Auf einer längeren Autofahrt könnte er Angst bekommen oder Übelkeit verspüren. Greifen Sie zu schonenden Mitteln wie   Bachblüten  . 
 Sie reisen mit dem Auto an? Halten Sie etwa alle drei Stunden an und gehen Sie mit Ihrem Hund spazieren, sodass er schnuppern und sein Geschäft verrichten kann.  Wichtig:  Lassen Sie den Hund bei hohen Temperaturen nicht allein im Auto zurück! 
 Transportieren Sie Ihren Vierbeiner am besten in einer  geeigneten Hundebox  oder sichern Sie ihn mit einem speziellen Anschnallgurt. 
 Achten Sie auf die Ernährung des Hundes und geben Sie ihm am Urlaubsort keine Speisereste. In südlichen Ländern darf er kein rohes Fleisch fressen. 
 Duschen Sie Ihren Hund nach dem Bad im Meer mit Süßwasser ab und geben Sie ihm frisches Trinkwasser. 
 Bei Hitze nur am frühen Morgen oder am Abend spazieren gehen und tagsüber im Schatten aufhalten. Achten Sie auf die Asphalt-Temperaturen, um Verbrennungen der Pfoten zu vermeiden. 
 Ziehen Sie Flugreisen nur in Betracht, wenn es unbedingt sein muss. Der Transport in einer Box im Frachtraum ist eine außergewöhnliche Stresssituation für Ihren Hund. 
 
 &amp;nbsp; 
 Mit der richtigen Pflege und einer  sorgfältig zusammengestellten Reiseapotheke für Hunde  können Sie den Urlaub mit Ihrem Vierbeiner unbeschwert genießen. Ebenso wichtig wie die   Ernährung, Gesundheit und Pflege Ihres Hundes   ist das Thema   Zeckenschutz   – egal, ob es um die Hundegesundheit im Urlaub oder daheim geht. 
 Wir wünschen Ihnen eine erholsame Urlaubszeit! 
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                            <updated>2026-05-22T13:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Katzen richtig füttern: Unsere Tipps und Informationen </title>
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                                            Katzen machen ihren Besitzern eine Menge Freude – und manchmal auch ein wenig Mühe. Denn auch Katzen haben Hunger und wollen fressen, aber die richtige Katzenernährung ist gar nicht so einfach, schließlich stellen Tiere andere Ansprüche als Menschen und sind mitunter sehr wähl...
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                   Katzen haben besondere Ansprüche an ihr Futter 
 Katzen machen ihren Besitzern eine Menge Freude – und manchmal auch ein wenig Mühe. Denn auch Katzen haben Hunger und wollen fressen, aber die richtige Katzenernährung ist gar nicht so einfach, schließlich stellen Tiere andere Ansprüche als Menschen und sind mitunter sehr wählerisch. Das grundlegende Wissen über passendes Katzenfutter und die angemessene Tagesration für große Katzen, alte Katzen und kleine Katzenbabys finden Sie in diesem ausführlichen Ratgeber unserer Online-Apotheke 
 
 
   Katzen haben besondere Ansprüche an ihr Futter    
   Warum ist die richtige Ernährung für Katzen so wichtig?    
   Wie können Sie Ihre Katze richtig füttern?    
   Fazit    
 
 &amp;nbsp; 
   Warum ist die richtige Ernährung für Katzen so wichtig? 
 Nahezu jedes Kind lernt aus Comics, Schulbüchern oder TV-Sendungen, dass Katzen Milch und Fisch mögen. Mitunter fängt sich die Katze auch eine Maus und fertig ist der abwechslungsreiche Speiseplan der Kitten. Oder doch nicht? Nicht so ganz, denn Tiere  benötigen wie wir Menschen ganz bestimmte Nährstoffe für ein gesundes Wachstum . Das gilt besonders für Katzenbabys, weil gerade die kleinen Kätzchen erst einmal wachsen und zu Kräften kommen müssen, um sich in der neuen und fremden Welt zurechtzufinden. Aber  auch alte Katzen sind auf eine angepasste Katzenernährung angewiesen . Dabei können Sie Ihrem Tier helfen – indem Sie das richtige Katzen- bzw. Kittenfutter bereitstellen. 
 Ihre Katze weiß nicht immer, was gut für sie ist 
 Katzen gelten als kleine Königinnen und Könige unter den Haustieren und tun gern, was ihnen beliebt. Sie fressen, wann sie wollen, und schlafen, wenn ihnen danach ist. Oft erzieht das Tier den Menschen und nicht umgekehrt. Viele Katzenhalter haben sich daran gewöhnt, ihrer Katze freien Lauf zu lassen, und sind der Meinung, dass das Tier schon am besten wissen wird, was ihm guttut. Wenn es um die richtige Futtermenge geht, sollten Sie die Zügel aber fest in der Hand behalten – der Gesundheit Ihrer Katze zuliebe! Denn eine moderne Katze, die nicht in der freien Natur lebt und an ein eher bequemes Leben in Wohnungen und Häusern gewöhnt ist, weiß eben nicht immer, welche Tagesration gut für sie ist, und kann sich gerade bei der Futtermenge kräftig verschätzen und damit mehr Körpergewicht zulegen, als sie verkraften kann. 
 Katzen in Deutschland sind häufig übergewichtig 
 In Deutschland ist echter Hunger zum Glück eine Seltenheit. Nicht nur der Teller des Menschen, auch der Napf der meisten Haustiere, vor allem für Hunde und Katzen, ist reich gefüllt. Für viele Tiere fällt die Ernährung sogar zu reichhaltig aus: Schätzungen gehen davon aus, dass hierzulande jede zweite Katze übergewichtig ist. Übergewicht ist aber für die Gesundheit Ihrer Katze ebenso schädlich wie für die Ihre. Der Umstand, dass Katzen zu Übergewicht neigen, hat mehrere Gründe, fast alle stehen mit der Domestizierung der Tiere in Zusammenhang. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht möglicher Ursachen: 
 
  Fehlender Instinkt:  
Nach langen Züchtungen und Kreuzungen sind die Katzen zwar als Haustiere gut geeignet, haben aber von ihrem ursprünglichen Instinkt eingebüßt. Dies schließt auch das verloren gegangene Sättigungsgefühl ein: Katzen stellen nun nicht mehr zuverlässig fest, wann sie eine ausreichende Futtermenge aufgenommen haben, und fressen mehr, als sie eigentlich brauchen.
  Kastration:  Üblicherweise werden Katzen hierzulande kastriert. Die Kastration wirkt sich bei allen sonstigen Vorzügen auch auf die Ernährung aus. Die betroffenen Tiere verbrauchen weniger Energie, verspüren aber einen größeren Appetit – eine Kombination, die auch bei Katzen leicht zu einer überzogenen Nahrungsaufnahme und in der Folge zu Übergewicht führen kann. 
  Trockenfutter:  Das beliebteste Katzenfutter ist in Deutschland Trockenfutter. Im Trockenfutter sind besonders viele Nährstoffe enthalten, allerdings führt sich Ihre Katze auf diesem Weg auch weit mehr Energie zu, als es bei Nassfutter der Fall wäre. 
  Wenig Bewegung:  Katzen werden liebevoll Stubentiger genannt, wenn sie ausschließlich in der eigenen Wohnung gehalten werden und nicht ins Freie dürfen. Diese verbreitete Art der Haltung hat für die Tiere aber einen gravierenden Nachteil: Wohnungskatzen bewegen sich deutlich weniger als es bei Freigängern der Fall ist. Die fehlende Bewegung bedeutet auch einen reduzierten Energiebedarf, der bei der Fütterung oftmals keine Berücksichtigung findet. 
 
 &amp;nbsp; 
 Verantwortung übernehmen und Katzenwohl sichern 
 Sie ahnen es bereits: Ihre Katze selbst kann keine der aufgeführten Faktoren richtig einschätzen oder gar kontrollieren. Als pflichtbewusster Tierhalter liegt es deshalb an Ihnen, dafür zu sorgen,  dass Ihr Tier eine angemessene Tagesration erhält . Wenn Sie den Napf Ihrer Katze täglich ohne feste Regel mit Katzenfutter füllen, dann wird sie mehr fressen, als sie braucht und verträgt. Krankheiten wie Diabetes können die unerwünschte Folge sein. 
 Wichtig zu wissen ist, dass es bei der Fütterung nicht nur um die Quantität des Futters, sondern auch um die Qualität geht. Ihre Katze braucht bestimmte Nährstoffe für ein gesundes Wachstum, das gilt besonders für Katzenbabys.  Die richtige Ernährung ist deshalb einer der wichtigsten, wenn nicht vielleicht sogar der allerwichtigste Aspekt beim Halten einer Katze . Das richtig gewählte Katzenfutter kann Ihnen möglicherweise sogar den einen oder anderen Besuch beim Tierarzt sparen! 
   Wie können Sie Ihre Katze richtig füttern? 
 Viele Halter investieren eine beträchtliche Summe für Katzenfutter. Längst hat sich eine ganze Industrie darauf ausgerichtet, spezielles Katzenfutter in verschiedenen Sorten zu produzieren – und es gibt natürlich auch Kittenfutter, das eigens für Katzenbabys gedacht ist. Für Sie als Verbraucher bedeutet das oft die Qual der Wahl. Doch wie bereits erwähnt, geht es nicht nur darum, das richtige Katzenfutter auszuwählen – Sie müssen es Ihrem samtpfotigen Liebling auch in angemessenen Portionen verabreichen. Außerdem gilt es, häufige Fehler beim Füttern zu vermeiden. Damit Sie diese nicht selbst begehen, haben wir die häufigsten Fehler nachstehend kurz aufgeführt. 
 Diese Fehler sollten Sie beim Füttern vermeiden 
 Es klingt paradox, doch gerade die Liebe zum Tier begünstigt so manches Fehlverhalten beim Füttern. Wie oft lassen sich beispielsweise in der Einkaufszone oder im Park Menschen beobachten, die ihren Hund mit Eiscreme oder Pizza füttern? Um Ihrer Katze mit dem Futter auch tatsächlich etwas Gutes zu tun, sollten Sie besonders auf die folgenden Punkte achten. 
 Betteln ist nicht erlaubt 
 Wenn die Katze bettelt, heißt das nicht, dass sie wirklich Hunger hat und die ihr zugemessene Futtermenge nicht ausreichend war. Auch wenn es Ihnen schwerfällt, sollten Sie deshalb  nicht auf das Betteln eingehen und das zugeteilte Katzen- bzw. Kittenfutter nicht erhöhen . Diese Regel sollten Sie besonders bei niedlichen Kätzchen, denen man nichts abschlagen kann, befolgen. Wenn Kitten bzw. Babykatzen sich erst einmal an das Betteln und Naschen gewöhnt haben, dann hören sie auch in späteren Jahren als alte Senioren nicht mehr damit auf. 
 Beutetrieb ist kein Hunger 
 Wenn Ihre Katze zwischen den Mahlzeiten auf die Jagd geht und Mäuse erlegt, dann ist das kein Zeichen dafür, dass sie zu wenig Katzenfutter bekommen hat.  Auch eine rundum satte Katze geht auf die Jagd , weil sie als Raubtier über einen entsprechenden Trieb verfügt. Schon kleine Kätzchen spüren dieses Verlangen völlig losgelöst von Hungergefühlen. Wenn Sie verhindern wollen, dass Ihre Katze auf die Jagd geht, müssen Sie sie in der Wohnung halten – über die Nahrung lässt sich an diesem Verhalten nicht viel ändern. 
 Abwechslung ist nicht nötig 
 Als Menschen sind wir gewöhnt, uns möglichst vielseitig und abwechslungsreich zu ernähren. Für die Ernährung von Katzen gilt das jedoch nicht: Das  richtige Katzenfutter deckt den gesamten Bedarf an Nährstoffen ab und sollte nicht ständig gewechselt werden . Die möglichst abwechslungsreiche Ernährung ist eine Idee der Katzenfutter Industrie, die gerne viel verkaufen möchte. Viel Abwechslung facht nur die Neugier und die Fresslust Ihrer Katze an und führt auf diese Weise möglicherweise sogar zu Übergewicht. Denken Sie immer daran: In der Natur fängt die Katze jeden Tag das, was sie finden kann, und kommt in der Regel bestens damit aus. Sie müssen bei der Katzenernährung also keine Anstrengungen unternehmen, um Ihre Katze richtig zu versorgen. 
 Katzen sind nicht als Hunde zu betrachten 
 Viele Katzen- und Hundebesitzer begehen oft den Fehler, dass sie ihre Tiere nahezu gleichsetzen, auch in Bezug auf die Ernährung. Für Hunde und Katzen hat das Füttern jedoch einen unterschiedlichen Stellenwert. Wenn Sie Ihrem Hund etwas Gutes zu fressen geben, dann liebt er sie dafür. Für Hunde geht wie für Menschen die Liebe durch den Magen. Bei einer Katze verhält es sich ganz anders: Die Katze sieht die Ernährung gewissermaßen recht nüchtern und registriert ganz kühl und analytisch eine Möglichkeit, ihren Hunger zu stillen – emotionale Bande werden dabei nicht geknüpft. 
 Mehrere kleine Portionen statt einer großen Futtermenge auf einmal 
 Natürlich ist das Füttern bequemer, wenn Sie den Napf einfach am Morgen mit einer üppigen Futtermenge bestücken und es Ihrer Katze überlassen, wie viel Trocken- oder Nassfutter sie am Tag zu sich nimmt.  Besser ist es aber, Ihrer Katze Portionen zuzuteilen – und zwar mehrere kleine Portionen täglich , am besten zu festen Zeiten, damit sie sich an dieses Ritual gewöhnt. Betteleien zwischen den Futterzeiten sollten Sie – wie schon erwähnt – standhaft ignorieren, auch wenn es gerade bei einem niedlichen Kitten schwerfällt. Wenn Ihre Katze so lange frisst, wie es ihr schmeckt, dann frisst sie sehr wahrscheinlich zu viel – das sollten Sie immer im Hinterkopf behalten! Beschäftigen Sie das Tier lieber anderweitig und lenken Sie es mit einem Spiel ab. Auch das Füttern können Sie übrigens durch ein Spiel interessanter gestalten. 
 Katzen zum Trinken animieren 
 Viele Kinder und Erwachsene trinken zu wenig, und interessanterweise trifft diese Feststellung auch auf Katzen zu: Während ein Hund es kaum erwarten kann, Wasser zu schlürfen, nehmen Katzen meist nur das absolut Nötige an Flüssigkeit zu sich. Diesem Problem können Sie einerseits begegnen, indem Sie  Ihrer Katze Nassfutter zu fressen geben , aber auch durch einfache Tricks: Platzieren Sie beispielsweise  einen speziellen Trinkbrunnen für Katzen  oder stellen Sie  mehrere kleine Trinknäpfe auf , reichen Sie der Katze ab und zu ein befeuchtetes Leckerchen oder suchen Sie für Futter- und Trinknapf sowie für Katzentoilette und Trinknapf unterschiedliche Orte – der Hintergrund: Katzen sind pingelig und erledigen normalerweise nicht beides gerne am selben Ort. 
 Das sollten Sie beim Kauf von Katzenfutter beachten 
 Der Kauf von Katzen- bzw. Kittenfutter ist keine Wissenschaft und Sie müssen vorher auch nicht unbedingt einen Tierarzt um Rat fragen. Es genügt in den meisten Fällen schon, wenn Sie beim Füttern einige Grundsätze berücksichtigen. Teilweise bedeutet das auch den Abschied von liebgewonnenen Vorstellungen und Klischees. Im Folgenden erfahren Sie mehr darüber! 
 Fleisch gehört ins Katzenfutter 
  Katzen sind Raubtiere und brauchen Fleisch . Es ist kein Geheimnis, dass hochwertiges Fleisch teuer ist – und Katzenfutter kostet häufig nicht viel. Wenn eine Dose mit 400 Gramm Gewicht für wenige Cent zu haben ist, dann liegt die Annahme nahe, dass nicht viel Fleisch enthalten sein kann – und dass es sich nicht um einen hochwertigen Fleischanteil handelt. Achten Sie auf möglichst transparente und detaillierte Angaben, wie sie vor allem bei etwas höherpreisigem Futter üblich sind. Andernfalls laufen Sie Gefahr, billige und minderwertige Abfälle wie gemahlene Hufe oder Federn für Ihr Tier zu kaufen, deren mindere Qualität der Katze durch reichlich Gewürze schmackhaft gemacht wird.  Je ungenauer und schwammiger die Deklaration der Inhaltsstoffe ausfallen, desto misstrauischer sollten Sie sein  – auch bei besonders attraktiver Preisgestaltung. Schließlich wollen Sie nicht, dass Ihre Katze ungesundes Futter frisst! 
 
  Wichtig:  Ob Kitten, Adult oder Senior – Ihre Katze ist ein Fleischfresser. Pflanzliche Nahrung kann sie kaum verwerten. Auch wenn Sie selbst vegetarisch oder gar vegan leben sollten, kommen Sie um tierische Produkte für eine artgerechte Katzenernährung nicht herum! 
 
 Immer auch Nassfutter in die Mahlzeiten miteinbeziehen 
 Trockenfutter ist sehr einfach zu dosieren und reich an Nährstoffen. Wie bereits geschildert sollten Sie trotzdem davon absehen, Ihre Katze ausschließlich mit Trockenfutter zu füttern. Neben der geringeren Kalorienzufuhr  können Katzen über Nassfutter einen Teil der benötigten Flüssigkeit aufnehmen . Alte Katzen sind ohnehin meist auf Nassfutter angewiesen, weil ihre Kaufähigkeit nachlässt. Mehr dazu lesen Sie weiter unten im Beitrag. 
 Gegen das Klischee: Katzen sollten keine Milch trinken 
 Das Milch schlürfende Kätzchen ist ein Klassiker, aber Sie sollten sich von diesem Bild trotzdem lösen.  Milch ist für Katzen nicht empfehlenswert und sollte nicht Teil einer gesunden Katzenernährung sein . Der in der Milch enthaltene Milchzucker stellt die Verdauung der Katze vor Probleme und kann Durchfall oder Bauchkrämpfe auslösen. Das betrifft jede Form von Katzen- bzw. Kittenfutter aus Süßmilch. Sauermilch stellt hingegen keine Gefahr dar: Wenn Ihr Tierarzt keine Einwände hat, können Sie Ihre Katze ruhig ab und zu mit Naturjoghurt, Quark oder Hüttenkäse füttern. Diese enthalten weniger Milchzucker und die Verdauung der Katze wird weniger belastet. Einzige Ausnahme bildet die Aufzuchtmilch für Kitten. Diese sollten Sie im geprüften Fachhandel erwerben und auch hier auf die Inhaltsstoffe achten. Im Zweifel lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten, worauf Sie Acht geben müssen. 
 Zucker hat im Katzenfutter nichts zu suchen 
 Unabhängig von der verabreichten Futtermenge hat Zucker auf gar keinen Fall etwas im Katzen- bzw. Kittenfutter zu suchen. Auf die Gesundheit der Katze (und das trifft auch auf so gut wie jedes andere Tier zu, besonders auf den Hund)  hat Zucker nur negative Auswirkungen und kann im schlimmsten Fall sogar zu Krankheiten wie Diabetes führen . Zucker wird als Füllstoff benutzt und ist ein Zeichen für minderwertiges Futter. 
  Vorsicht:  Mitunter wird Zucker als Karamell deklariert, um sein Vorhandensein zu kaschieren. 
 Katzen brauchen unterschiedlich viele Kalorien 
 Kalorien spielen bei der Katzenernährung eine ähnlich wichtige Rolle wie bei uns Menschen. Der exakte Kalorienbedarf einer Katze richtet sich dabei nach der Rasse des Tieres, dem Körpergewicht und nach der Lebensweise. Zu wenig Kalorien können zu wenig Energie und sogar Untergewicht bedeuten, zu viele Kalorien führen meist zu Übergewicht. Eine Katze von etwa 4,5 Kilogramm Gewicht und normaler Aktivität braucht rund 315 Kalorien – das ist beim Füttern aber nur ein ungefährer Richtwert. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie gerne Ihren Tierarzt um Rat! 
 Senior, Adult oder Kitten – das Alter spielt eine Rolle 
 Wenn Sie Ihre Katze füttern,  müssen Sie auch das Alter des Tieres miteinbeziehen . Eine alte Katze stellt an ihr Futter andere Ansprüche als eine junge oder ein Kitten. Das liegt zum einen an einem veränderten Stoffwechsel, aber auch am zunehmenden Verlust der Zähne. Ältere Katzen haben also mit ähnlichen Problemen zu kämpfen wie ältere Menschen – und genau wie wir brauchen auch die Senioren unter den Katzen eine besondere Ernährung. 
 Mehr Eiweiß, weniger Phosphor für Senioren 
 Der veränderte Stoffwechsel der alten Katze erfordert eine Umstellung beim Futter.  Für die Funktion der Nieren benötigen die Senioren hochwertiges Eiweiß , allerdings nicht im Übermaß. Außerdem verträgt ein Senior Phosphor nicht mehr so gut wie ein Kitten oder eine Adult Katze. Grundsätzlich brauchen Katzen in jedem Alter Phosphor, bei Senioren ist der Bedarf allerdings reduziert, was sich auch in der Katzenernährung niederschlagen sollte. Spätestens ab 12 Jahren wird eine Katze als Senior betrachtet – oft beginnt der Alterungsprozess bereits ab 8 Jahren. Lassen Sie Ihr Tier regelmäßig von einem Tierarzt untersuchen, um auf das beginnende Altern zeitig und richtig reagieren zu können. 
 Mehr Nassfutter als Trockenfutter für Senioren 
 Wenn Ihre alte Katze nicht mehr frisst, ist der Grund häufig ein Nachlassen der Kaufähigkeit. Deshalb  sollte ein Senior mehr Nassfutter als Trockenfutter bekommen . Außerdem   können gerade alte Katzen von Futterergänzungsmitteln aus unserer Online-Apotheke profitieren  . Nährstoffe sind für Senioren besonders wichtig und im normalen Katzen- oder Kittenfutter nicht immer in ausreichendem Maß enthalten. Ergänzen Sie die täglichen Portionen für alte Katzen gerne um kleine Dosen zusätzlicher Vitamine und Nährstoffe aus unserem Sortiment! 
 Wenn Vitamine und Nährstoffe fehlen 
 Nicht nur die Senioren unter den Katzen, auch sogenannte Adult Katzen und Katzenbabys benötigen ausreichende Nährstoffe und Vitamine, die mitunter nicht immer vollständig über die tägliche Futtermenge aufgenommen werden können. Hier können Sie zu einem einfachen Behelf greifen: Ergänzen Sie die übliche Katzenernährung durch spezielle Ergänzungsfuttermittel aus unserer Online-Apotheke. Produkte mit Mineralstoffen und Vitaminen für Hunde und Katzen versorgen die Tiere mit allen fehlenden Stoffen, ohne dass Sie den Speiseplan aufwendig abändern müssten. Sie bekommen derartige Mittel als Tabletten, Paste, Tropfen und Pulver. 
 Ist Kittenfutter für Kitten wirklich sinnvoll? 
 Im Handel findet sich heute vermehrt Kittenfutter, mit dem wenige Wochen alte Kitten bzw. Katzenbabys nach der Entwöhnung von der Muttermilch gefüttert werden sollen. In der Praxis unterscheiden sich Kittenfutter und normales Futter für Adult Katzen allerdings kaum. Ob Sie die Muttermilch also durch spezielles Kittenfutter oder gleich durch normales Adult Futter ersetzen, bleibt ganz Ihnen überlassen –  viel wichtiger ist es, dass Sie sich beim Füttern für ein möglichst hochwertiges Katzenfutter entscheiden!  Übrigens kennt auch die Natur kein spezielles Kittenfutter – wenn eine Katze eine Maus fängt, dann spielt das Alter keine Rolle. 
   Fazit 
 Beim Füttern Ihrer Katze sollten Sie stets die Rasse und das Alter berücksichtigen, da Kitten bzw. Katzenbabys, erwachsene und ältere Katzen unterschiedliche Bedürfnisse haben. Bei einer falschen Katzenernährung kann es leicht zu Untergewicht oder Übergewicht kommen. Verteilen Sie mehrere kleinere Portionen über den Tag, anstatt der Katze wenige große Mahlzeiten bereitzustellen. Das Körpergewicht spielt bei der Zuteilung des Futters ebenfalls eine Rolle. Milch und Zucker sollten nicht Teil einer gesunden Katzenernährung sein. Futterergänzungsmittel sind unter Umständen hilfreich und können nach Rücksprache mit dem Tierarzt verabreicht werden. 
 &amp;nbsp; 
 
 Bildquelle: adobestock - Chalabala 
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            <title type="text">Katzen Freigänger: Was ist zu beachten? </title>
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                                            Katzen werden oft scherzhaft als Stubentiger bezeichnet. Dabei ist es gar nicht üblich, dass die Katze zu Hause, also in der Stube, bleibt. Wenn man sie lässt, streift eine Katze nämlich ausgesprochen gerne als Freigängerkatze draußen umher. Für Menschen und Tiere bringt diese...
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                   Die Katze als Freigänger in der Natur 
 Katzen werden oft scherzhaft als Stubentiger bezeichnet. Dabei ist es gar nicht üblich, dass die Katze zu Hause, also in der Stube, bleibt. Wenn man sie lässt, streift eine Katze nämlich ausgesprochen gerne als  Freigängerkatze  draußen umher. Für Menschen und Tiere bringt diese Art der Haltung Vorteile und Nachteile mit sich. In diesem Ratgeber finden Sie Antworten auf einige wichtige Fragen rund um das Thema Freigängerkatze und erhalten praktische Tipps zu Eingewöhnung, Urlaub und Winter. 
 
 
   Die Katze als Freigänger in der Natur    
   Was sind Freigänger Katzen?    
   Vor- und Nachteile einer Freigängerkatze    
   Das müssen Sie bei einer Freigängerkatze beachten    
   So gewöhnen Sie Ihre Katze an die Freiheit   
   Katzen und Urlaub: Mitnehmen oder Katzensitter engagieren?    
   Fazit   
 
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   Was sind Freigänger Katzen? 
 Grundsätzlich versteht man unter einer Freigängerkatze ganz einfach eine Katze, die von ihrem Besitzer regelmäßig Freigang bekommt, die also ihr angestammtes Haus nach Belieben verlassen und draußen auf Entdeckungsreise gehen darf. Grundsätzlich versteht man unter einer Freigängerkatze ganz einfach eine Katze, die von ihrem Besitzer regelmäßig Freigang bekommt, die also ihr angestammtes Haus nach Belieben verlassen und draußen auf Entdeckungsreise gehen darf. Nicht alle Katzenrassen sind gleichermaßen dafür geeignet, sich auf eigene Faust in der freien Umgebung zu behaupten. Manche Rassen sind als Wohnungskatzen besser dran – deshalb ist es sinnvoll, wenn Sie sich als verantwortungsbewusster Halter noch vor dem Kauf einer Katze Gedanken darüber machen, wie die Haltung genau aussehen soll und ob die Katze unabhängig von der Jahreszeit zum Beispiel auch bei Kälte und eisigen Temperaturen im Winter nach draußen darf., sich auf eigene Faust in der freien Umgebung zu behaupten. Manche Rassen sind als Wohnungskatzen besser dran – deshalb ist es sinnvoll, wenn Sie sich als verantwortungsbewusster Halter noch vor dem Kauf einer Katze Gedanken darüber machen, wie die Haltung genau aussehen soll und ob die Katze unabhängig von der Jahreszeit zum Beispiel auch bei Kälte und eisigen Temperaturen im Winter nach draußen darf. 
 Bestimmte Katzenrassen brauchen Auslauf 
 Tiere sind ebenso verschieden wie Menschen und manche Katzen eignen sich einfach nicht für eine ausschließliche Haltung in Haus und Wohnung. Katzenrassen, die unbedingt nach draußen möchten, sind zum Beispiel die beliebte Maine Coon oder Bengal Katze. Ideale Wohnungskatzen geben hingegen Perserkatzen, Sphynx Katzen oder die Britisch Kurzhaar ab. Insbesondere Katzenrassen, die über wenig oder überhaupt kein Fell verfügen, sind gegenüber kalten Temperaturen empfindlich und schätzen gerade im Winter ein mollig warmes Zuhause. Auf diese Eigenarten müssen Sie sich bei der Anschaffung und der Haltung einer Katze somit unbedingt im Vorhinein einstellen! 
   Vor- und Nachteile einer Freigängerkatze 
 So manchem Katzenbesitzer ist nicht wohl bei dem Gedanken, dass die geliebte Samtpfote ganz alleine und ohne menschlichen Schutz draußen auf Erkundungsreise geht. Die Sorgen der Halter sind nicht ganz unberechtigt:  Darf die Katze raus, bedeutet das zwangsläufig ein höheres Risiko für die Gesundheit  und auch sonst drohen Gefahren, die bei reinen Wohnungskatzen keine Rolle spielen. Trotzdem liegt es nicht allein am Besitzer, ob die Katze drinnen oder draußen am besten aufgehoben ist – bei manchen Rassen wäre es einfach eine Quälerei, sie nicht von Zeit zu Zeit aus dem Haus zu lassen. In diesem Fall äußert sich die Liebe zum Stubentiger im Zurückstecken der eigenen Sorgen und im Freilassen der geliebten Katze. 
 Vorteile von Freigänger Katzen 
 Freigänger Katzen haben den ganzen Tag (oder die ganze Nacht!) lang Beschäftigung und leiden so viel seltener unter Langeweile. Sie haben auch weitaus mehr Bewegung als Katzen, die ihr Leben lang im Haus verbringen. Das bedeutet:  Übergewicht, das sich auch bei Katzen negativ auf die Gesundheit auswirkt, ist viel seltener ein Thema . Wenn die Katze dann ins Haus zurückkehrt, will sie sich meistens von ihren Streifzügen ausruhen und schläft viel – Sie als Herrchen oder Frauchen haben dann viel weniger Arbeit mit dem Tier. Eine Katze, die frei ihre Umgebung erkunden kann, durch einen dicht bewachsenen Garten streift und auf die Pirsch geht, schärft dabei ihre Sinne auf ganz andere Weise, als es eine nur im Haus lebende Katze tun kann. Eine freilaufende Katze benötigt auch keinen Kratzersatz in der Wohnung und beschädigt für gewöhnlich auch nicht das kostbare Mobiliar im Hause. 
 Nachteile von freilaufenden Katzen 
 Natürlich ist die große weite Welt ein gefährlicherer Ort als das vertraute Eigenheim – insbesondere dann, wenn Ihre Katze ganz auf sich alleine gestellt ist. Da wäre in Städten der Straßenverkehr, der nicht immer die erforderliche Rücksicht auf so manchen kleinen Stubentiger nimmt. Auch Auseinandersetzungen mit anderen Tieren sind möglich: Je nach Wohnlage streifen nicht nur Hunde, sondern zudem kleine Raubtiere wie Marder oder Füchse umher. Es lässt sich tatsächlich statistisch belegen, dass die Lebenserwartung von Freigänger Katzen deutlich unter der von Wohnungskatzen liegt.  Frei umherstreifende Katzen kommen eher mit Parasiten und Krankheitserregern in Kontakt . Auch wenn Ihre Katze krank ist und regelmäßig Medikamente einnehmen muss, könnte die fehlende Kontrolle, die Sie bei einer Haltung als Freigänger Katze haben, zum Problem werden. Ganz grundsätzlich gestaltet sich die Pflege einer Freilauf Katze schwieriger und auch in Bezug auf das Futter müssen Sie immer damit rechnen, dass Ihre Katze Nahrungsmittel aus zweifelhafter Quelle aufnimmt. Ein nicht kastrierter Kater kann außerdem ungewollt Nachwuchs in die Welt setzen – und falls Sie eine weibliche Katze unbeaufsichtigt raus lassen, müssen Sie immer damit rechnen, dass sie an einen paarungswilligen Kater gerät. Auch Machtkämpfe der Katzen untereinander sind keine Seltenheit, die nur allzu oft mit Verletzungen und folglich beim Tierarzt enden. 
   Das müssen Sie bei einer Freigängerkatze beachten 
 Sie können weder die Vorteile noch die Nachteile von Freigänger Katzen sonderlich stark beeinflussen. Sie können lediglich bei der Wahl der Rasse und beim Umgang sowie der Erziehung die für Sie richtige Entscheidung treffen. Deshalb ist es wichtig, rechtzeitig fundierte Informationen einzuholen, um jederzeit bestens über Ihre Katze Bescheid zu wissen. Insbesondere die Gefahren für die Gesundheit sind reell und sollten von Ihnen ernst genommen werden. Durch entsprechende Schutz- und Gegenmaßnahmen können Sie hier jedoch viel Stress vermeiden und so manchem Problem effektiv vorbeugen oder Schwierigkeiten wenigstens gekonnt entschärfen. 
 Ein Katzenhalsband hält Parasiten fern 
 Haben sich  Parasiten wie Flöhe und Zecken  erst einmal im Fell der Katze festgesetzt, dann ist es gar nicht so einfach, diese lästigen kleinen Schädlinge wieder loszuwerden. Ein möglicher Schutz ist ein   Spot-on-Präparat   das mit Anti-Zecken- oder Anti-Floh-Präparaten versetzt ist. Dieses leicht anzuwendende Mittel hält die Parasiten auf Distanz. 
 Glöckchen bedeuten nur Stress für die Katzen 
 Manche wohlmeinende Katzenhalter befestigen ein Glöckchen am Halsband ihres Lieblings, damit kleine Vögel und andere potenzielle Beutetiere rechtzeitig gewarnt werden und die Flucht ergreifen können. Diese Überlegung ist aber ebenso gut gemeint wie falsch:  Das bimmelnde Glöckchen bedeutet nur Stress für das empfindliche Gehör der Katzen , erfüllt jedoch keinerlei Zweck. Denn auf der Jagd sind die Minitiger so leise und geschickt, dass das Glöckchen still bleibt. Außerdem kümmern sich Katzen ohnehin vorwiegend um kranke und schwache Tiere und übernehmen so eine wichtige Funktion im natürlichen Kreislauf des Lebens. 
 Das Umfeld muss geeignet sein 
 Nicht jede Wohnlage ist dazu geeignet, eine Katze raus zu lassen. Bei einer Wohnung mitten in der Stadt oder einem Eigenheim in unmittelbarer Nähe einer Autobahn ist es keine gute Idee, die Katze alleine draußen umherstreifen zu lassen. Die Gefahren in einem städtischen Umfeld sind zahlreich und das Risiko groß, dass Sie Ihren vierpfotigen Hausgenossen durch einen Unfall verlieren. Deshalb sollten Sie bei der Anschaffung einer Katze auch Ihre Wohnverhältnisse mit in die Entscheidung einfließen lassen. 
 Nur gesunde Katzen dürfen raus 
 Auch die Gesundheit spielt eine wichtige Rolle bei der Frage, ob Sie Ihren Vierbeiner aus dem Haus lassen sollten.  Eine kranke Katze muss unter allen Umständen drinnen bleiben!  Zum einen sind kranke Katzen anfälliger gegenüber gesundheitlichen Risiken, zum anderen stellen sie selbst für ihr Umfeld eine Gefahr dar. Freilaufkatzen brauchen besonders starke Abwehrkräfte, da sie viel Kontakt mit anderen Tieren pflegen. Für das Wohlbefinden Ihrer Freigängerkatze ist daher die richtige Ernährung besonders wichtig! 
 Geeignetes Futter für Draußen-Katzen 
 Die Ernährung spielt bei Freilaufkatzen eine besonders wichtige Rolle, schließlich stecken gerade im Futter die benötigten Bausteine für eine Schutzmauer gegen Verletzungen und Infektionskrankheiten. Freigänger Katzen sind außerdem körperlich sehr aktiv und haben dementsprechend einen höheren Energieverbrauch. Deshalb brauchen Sie  spezielle Futtermittel, die neben wertvollem Protein auch wichtige Vitamine und Mineralien in ausreichender Menge enthalten . Trockenfutter ist praktisch, weil Sie es der Freilaufkatze bereitstellen können, ohne bestimmte Fütterungszeiten einzuhalten, und die Katze einfach bei Bedarf durch die Katzenklappe hineinspazieren und futtern kann. Allerdings sollten Sie bei Trockenfutter berücksichtigen, dass darin nur wenig Wasser enthalten ist – damit Ihre Freilaufkatze genügend trinkt, muss deshalb ein  gut gefüllter Wassernapf  bereitstehen. Da Katzen fließendes Wasser bevorzugen, ist ein spezieller Katzentrinkbrunnen eine gute Idee. 
 Erste Hilfe ist auch bei Katzen entscheidend 
 Hat sich Ihre Katze erst einmal daran gewöhnt, draußen unterwegs zu sein, bekommen Sie sie möglicherweise auch einmal mehrere Tage lang nicht zu Gesicht. Und dann steht sie plötzlich vor ihnen und will ihr Futter oder ein wenig Pflege. Vielleicht hat sie sich aber auch eine Blessur zugezogen – das kann leicht passieren, wenn Katzen auf fremdem Terrain irgendwo hängen bleiben oder Hunde ihr angestammtes Revier gegen den neugierigen Eindringling verteidigen. Dann ist es wichtig, dass Sie auf alle Fälle vorbereitet sind: zum Beispiel mit einer  Erste-Hilfe-Hausapotheke für Katzen , die Sie stets gut gefüllt halten sollten. Entsprechende Produkte, wie z.B.   Verbandmaterial   und   Wundsalben   finden Sie selbstverständlich im vielfältigen Sortiment unserer Online-Apotheke, das auch alles für die Tiergesundheit umfasst. 
   So gewöhnen Sie Ihre Katze an die Freiheit 
 Natürlich können Sie als treusorgender Besitzer auch Ihren Beitrag leisten, um Ihre Samtpfote an die neu gewonnene Bewegungsfreiheit zu gewöhnen. Für Ihre Katze stellen die ersten Schritte in die große weite Welt hinaus nämlich durchaus eine Herausforderung dar. Deshalb kann es sein, dass die Katze sich beim ersten Versuch noch vorsichtig in der Nähe der vertrauten Umgebung hält und nur wenige Meter zurücklegt. Hier kann es hilfreich sein, wenn Sie Ihrem Liebling ein wenig helfen und zum Beispiel eine Führung durch den Garten machen. In der Regel dauert diese Phase einige Tage lang, dann wagt sich die Katze auch alleine weit weg vom Haus. Ideal für erste Versuche sind übrigens leicht verregnete oder trübe Tage: Bei diesem Wetter fühlen sich die Katzen draußen nicht so recht wohl und sie halten den Ausflug kurz. Auch die Jahreszeit spielt beim Freigang von Katzen eine Rolle: Im kalten Winter werden die Streifzüge zwangsläufig kürzer ausfallen und die Katze kommt schneller zurück ins Warme. Gerade der Schnee ist vielen Katzen auf Dauer viel zu nass. Trotzdem will so manche Freigängerkatze auch im Winter raus und wird nicht plötzlich zum Stubentiger, nur weil die Temperaturen sinken und die Tage kürzer werden. Die Lichtverhältnisse spielen für Katzen ohnehin nur eine untergeordnete Rolle. 
 Rechtzeitig Vorkehrungen für den Winter treffen 
 Auch Katzen frieren, wenn die Temperaturen im Winter sinken und es klirrend kalt wird. Um einer Erkältung und anderweitigen Gefahren vorzubeugen, sollten Sie deshalb entsprechende Vorkehrungen treffen. Katzen reagieren auf den kalten Winter sehr unterschiedlich: Aus manchen Freigängern werden tatsächlich Stubenhocker, andere wollen trotzdem raus. In diesem Fall sollten Sie  für die kalten Tage eine Rückzugsmöglichkeit bereitstellen  – zum Beispiel eine isolierte Schutzhütte im Garten, ähnlich einer Hundehütte, die durch eine Katzenklappe zugänglich ist. Ähnlich wie ihr Herrchen oder Frauchen mögen es Katzen nämlich überhaupt nicht zu frieren, sondern bevorzugen es schön warm – auch wenn ihr Winterfell sie vor niedrigen Temperaturen schützt. Bleibt Ihre Katze im Winter lieber drinnen, müssen Sie täglich für besonders viel Pflege und Beschäftigung sorgen, da ihr die Abwechslung der gewohnten Streifzüge fehlt. 
 Katzen und Hunde: Feinde fürs Leben? 
 Die Feindschaft von Hund und Katz ist sprichwörtlich. Trotzdem können sich Hunde und Katzen durchaus aneinander gewöhnen und sogar im selben Haus friedlich zusammenleben. Draußen sieht die Sache allerdings ein wenig anders aus: Fremde Hunde kennen Ihre Katze nicht und können sie nicht einordnen. Da besteht die Gefahr, dass die Hunde in der alleine umherstreifenden Katze einen Eindringling sehen und sie massiv angreifen. Trotzdem sind Hunde in der Nachbarschaft kein Grund, die Katze gar nicht mehr raus zu lassen – denn in den meisten Fällen sind die Tiere schlau genug, sich rechtzeitig aus dem Staub zu machen. Falls die Möglichkeit besteht, schadet es aber nichts, wenn Sie mit Ihren Nachbarn sprechen und zumindest die Tiere, die räumlich eng zusammenwohnen, miteinander bekannt machen. Hier gilt das Motto: Wer sich kennt, kann sich besser einordnen und auf einen unnötigen Angriff möglicherweise gänzlich verzichten. 
   Katzen und Urlaub: Mitnehmen oder Katzensitter engagieren? 
 Anders als Menschen und Hunde finden Katzen einen Urlaub in den meisten Fällen nicht sonderlich erholsam, sondern empfinden das neue und stark veränderte Umfeld als Stress. Katzen pflegen einen starken Bezug zu ihrem persönlichen Revier und insbesondere Freigänger Katzen würden auf einer Urlaubsreise sehr wahrscheinlich ausbrechen, um ihr Zuhause zu suchen oder sich ein neues Revier zu erschließen. Natürlich besteht die Möglichkeit, die Katze für ein paar Tage in ein Tierheim oder in eine Katzenpension zu geben, aber auch damit tun Sie dem Tier eigentlich nichts Gutes. Denn das Problem der Umgewöhnung bleibt auch in diesem Fall bestehen.  Die beste Lösung ist deshalb wohl ein Katzensitter  – sonst ist das schlechte Gewissen ständiger Begleiter im Urlaub. 
 Ein Katzensitter kann die Katze versorgen und den Urlaub verschönern 
 Der Katzensitter hat einen großen Vorteil: Ihre Katze muss sich nicht an ein neues Umfeld gewöhnen, sondern kann in ihrem vertrauten Zuhause bleiben. Es gibt einerseits professionelle Katzensitter, die diesen Service als bezahlte Dienstleistung anbieten, andererseits ist es oft aber auch möglich, dass freundliche Nachbarn für einige Tage auf die Katze aufpassen. Allerdings ist es auch mit einem guten Katzensitter normalerweise nicht möglich, ein Tier über 10 oder 14 Tage lang alleine zu lassen. Gerade einzeln gehaltene Tiere fühlen sich trotzdem einsam und vermissen ihre Bezugspersonen. Unabhängig von der Urlaubsdauer sollte ein guter Katzensitter  den Katzen daher nicht nur das Futter bereitstellen, sondern auch für Beschäftigung sorgen . Zur richtigen Pflege von Katzen gehört immer auch der soziale Kontakt zum Menschen, der für das Tier sehr wichtig ist. Damit Sie Ihren verdienten Urlaub genießen können, sollten Sie also sicherstellen, dass Ihre Katze gut aufgehoben ist, sich nicht alleine gelassen fühlen muss und während Ihrer Abwesenheit nicht leidet. Gut ist es, wenn sich die Katze schon vor dem Urlaub eine Zeit lang an den Katzensitter gewöhnen darf – so fällt die Umstellung leichter und der Stubentiger fühlt sich gleich viel wohler. 
 Muss die Katze gechippt werden? 
 Ein  Mikrochip  kann heute leicht und schmerzfrei in eine Katze eingesetzt werden. Er  erleichtert die Identifikation eines Tieres und beinhaltet alle wichtigen Informationen , wenn es zum Beispiel um eine medizinische Behandlung geht. So können auch Fremde, die Ihr Tier in einer Notlage antreffen, schnell und zielführend Hilfe leisten. Auf die Frage nach der verpflichtenden Einsetzung eines Mikrochips gibt es gleich zwei richtige Antworten: Ein Mikrochip ist nicht zwingend vorgeschrieben, solange die Katze das Land nicht verlässt. Nur für Auslandsreisen ist das Chippen verpflichtend. Wenn Sie Ihre Katze also mit in den Urlaub im Ausland nehmen möchten und Ihr Tier keinem zuverlässigen Katzensitter anvertrauen wollen, kommen Sie um einen Chip nicht herum. 
   Fazit 
 Wenn die Katze raus will, sollte der Mensch ihr nicht im Weg stehen. Zumindest dann nicht, wenn es sich um eine Rasse mit ausgeprägtem Erkundungsdrang handelt. Natürlich kann Ihrer Katze oder Ihrem Kater draußen etwas passieren, aber es gibt auch viel zu lernen und zu entdecken. Und mit der richtigen Vorbereitung und Erziehung können Sie Ihrem samtpfotigen Liebling viel Ungemach ersparen. Wichtig ist, dass Sie Ihre Katze artgerecht halten: Aus falsch verstandener Fürsorge sollten Sie einen freilaufbedürftigen Kater nicht im Haus einsperren und auch keine Wohnungskatze gegen ihren Willen hinaus in den kalten Winter zwingen. Eine angemessene Basisausstattung wie Floh- und Zeckenhalsbänder sowie eine gut gefüllte Erste-Hilfe-Hausapotheke für Katzen machen das Leben mit einer Freigängerkatze maßgeblich entspannter. Wenn Sie allerdings in den Urlaub fahren und unbeschwerte Tage ohne Ihre Katze verleben möchten, sollten Sie sich rechtzeitig um die Pflege und Versorgung Ihres Lieblings kümmern und zum Beispiel einen geeigneten Katzensitter engagieren. 
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 Bildquelle: adobestock.de - Nils Jacobi 
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            <title type="text">Hund hat Schuppen: Wichtige Tipps und Informationen </title>
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                    Hunde-Schuppen machen Hunden zu schaffen 
 Schuppen treten auch bei Hunden auf: Wenn Ihr Hund sich nicht mehr in seiner Haut wohlfühlt, wenn ihm Juckreiz und Haarausfall zu schaffen machen, wenn es zu vermehrter Schuppenbildung kommt, dann sollten Sie genau hinsehen. Denn die Ursachen für die  Schuppen im Fell Ihres Hundes  können vielfältig sein – es kann sich um harmlose Auslöser handeln oder aber die Schuppen treten als Symptome ernsterer Krankheiten auf. In diesem Apotheken-Ratgeber erfahren Sie alles über Schuppen beim Hund und wie Sie damit zusammenhängende Allergien oder Krankheiten rechtzeitig erkennen, behandeln und vorbeugen können. 
 
 
   Hunde-Schuppen machen Hunden zu schaffen    
   Schuppen können Symptome für Allergien und Krankheiten sein    
   Diese Hausmittel können gegen Schuppen bei Hunden helfen    
   Fazit   
 
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 Schuppen beim Hund müssen nichts Schlimmes bedeuten 
 Zuerst einmal möchten wir betonen, dass es ganz normal ist, wenn Ihr Hund gelegentlich Schuppen hat. Fast alle Hunde haben Schuppen und oft ist die Ursache ganz harmlos: Wie beim Menschen auch besitzt der Hund Hautpartikel, die irgendwann absterben und von neuer, gesunder Haut ersetzt werden. Die abgestorbenen Hautpartikel fallen dann beim Bürsten Ihres Hundes als Schuppen aus dem Fell. Dabei handelt es sich um einen normalen Prozess, der Ihnen keine Sorgen bereiten muss. Das einfache Auskämmen ist in der Regel völlig ausreichend und weitere Maßnahmen müssen nicht ergriffen werden. Anders sieht es aus,  wenn Ihr Hund eine stark erhöhte Schuppenbildung zeigt  und außerdem  einen durch trockene Haut bedingten Juckreiz verspürt . Wenn Ihr Liebling sich längere Zeit auffällig oft kratzt, sollten Sie ihn genauer in Augenschein nehmen. 
  Gut zu wissen:  Fast jeder Hund hat hin und wieder Schuppen, es handelt sich dabei um einen natürlichen Prozess. Sollte sich Ihr Hund aber über einen gewissen Zeitraum ständig kratzen, sollten Sie der Ursache zeitnah auf den Grund gehen! 
 Die Intensität der Schuppenbildung hängt nicht zuletzt auch mit den jeweiligen Hunderassen zusammen. Es gibt sowohl weiße als auch gelbliche Schuppen, die sich bei Hunden mit dunklem Fell meist leichter erkennen lassen als bei Hunden mit hellem Fell. Die bloße Farbe der Schuppen gibt aber noch keinen Aufschluss über den Zustand der Gesundheit: Weiße Schuppen weisen auf eine trockene Haut Ihres Hundes hin und sind häufig mit einem quälenden Juckreiz verbunden. Achten Sie deshalb darauf, ob sich Ihr Hund besonders oft kratzt! Gelbe und ölige Schuppen im Fell Ihres Hundes rühren hingegen von einer erhöhten Talgproduktion her. Gerade bei einem laufenden Fellwechsel ist es normal, dass Schuppen sichtbar werden – wie bereits erwähnt, besteht nur Handlungsbedarf, wenn Sie eine deutliche Übermenge erkennen. Ansonsten genügt in der Regel einfaches Bürsten und gegebenenfalls nützliche Hausmittel wie Apfelessig (mehr dazu erfahren Sie weiter unten im Ratgeber). Außerdem sollten Sie darauf achten,  Ihren Liebling möglichst wenig Stress auszusetzen – denn Stress schadet der Hundegesundheit  und kann sich auch durch Haarausfall und Schuppen bemerkbar machen. 
 Der Fellwechsel ist eine häufige Ursache 
 Schuppenbefall geht häufig mit einem Fellwechsel einher, den alle Hunderassen zu einer bestimmten Zeit (zweimal im Jahr, jeweils im Frühjahr und im Herbst) durchlaufen. Dann ist nicht nur ständiges Aufsaugen der ausfallenden Haare geboten, sondern oft ist der an sich normale und notwendige Fellwechsel auch mit einem Schuppenbefall verbunden. Der Fellwechsel ist dabei keine willkürliche Laune der Natur: Hunde benötigen im Winter bei kalter Umgebung ein dickeres Fell, weshalb ihnen im Herbst die dünnen Sommerhaare ausgehen und durch eine dichte Winterbehaarung ersetzt werden. Das im Herbst angeeignete Winterfell wird dann im Frühjahr wiederum schnell zu warm, weshalb Hunde im Frühling das Winterfell vom letzten Jahr ablegen – bis zum nächsten Herbst. 
 Gehen Ihrem Hund also die Haare aus, ist das nicht zwangsläufig eine krankheitsbedingte oder allergische Reaktion und auch kein Zeichen schlechter Ernährung, vielmehr handelt es sich um einen ganz normalen Vorgang. Wie intensiv der Fellwechsel ausfällt, ist von den verschiedenen Hunderassen abhängig – und von der Menge der vorhandenen Unterwolle. Das Winterfell besitzt naturgemäß eine dichtere Unterwolle als das Sommerfell, das weniger Wärme spenden muss. Bei Hunderassen mit langem Fell oder dichter Unterwolle ist ein gründliches Bürsten häufiger geboten als bei Rassen mit kurzem Haar und lichter Unterwolle. 
 
  Hinweis:  Bei kastrierten Hunden ist der Fellwechsel oft intensiver. Wenn Sie eine Kastration in Erwägung ziehen, sollten Sie vor Durchführung entsprechender Maßnahmen mit Ihrem Tierarzt über alle möglichen Folgen sprechen. 
 
 Weiße Schuppen können auch Milben sein 
 Bei weißen Punkten auf dem Fell des Hundes muss es sich nicht zwangsläufig um Schuppen handeln. Hier können auch  Milben beziehungsweise deren Eier  schuld sein! Milben ernähren sich von den Hautschuppen Ihres Hundes und legen demzufolge auch ihre Eier direkt dort ab. Diese Eier können leicht für Schuppen gehalten werden. Besteht ein Milbenbefall, sollten Sie diesen keinesfalls ignorieren: Vielmehr sollten Sie in Absprache mit Ihrem Tierarzt passende Gegenmaßnahmen einleiten – hier kann   zum Beispiel ein besonderes Shampoo für die Pflege des Hundefells aus unserer Online-Apotheke   helfen. Durch die gezielte Anwendung derartiger Pflegeprodukte für Hunde lässt sich der Parasitenbefall in der Regel schnell beseitigen. 
   Schuppen können Symptome für Allergien und Krankheiten sein 
 Wie bereits angedeutet kann eine übermäßige Schuppenbildung bei Ihrem Hund verschiedene Ursachen haben. Dazu zählen beispielsweise Allergien, Infektionen durch Viren, Pilze oder Bakterien, Befall durch Parasiten wie Flöhe, Milben oder Zecken oder Erkrankungen, die mit einer Veränderung des Stoffwechsels einhergehen. All diese Fälle sind in der Regel nichts, was Sie in Eigenregie und durch die bloße Verwendung eines Hausmittels beheben können. Falls Sie bei Ihrem Hund eine vermehrte Schuppenbildung ausmachen, sollten Sie deshalb  immer Ihren Tierarzt aufsuchen . Oft kann eine rechtzeitige Diagnose Schlimmeres verhindern und Krankheiten im Keim ersticken, damit Ihr geliebter Vierbeiner sich bald wieder rundum wohlfühlt. 
   Diese Hausmittel können gegen Schuppen bei Hunden helfen 
 Nicht immer sind Medikamente notwendig, um Hunde von ihren Schuppen zu befreien. Manchmal reicht schon ein Mehr an Pflege oder ein bewährtes Hausmittel als probates Gegenmittel. Dabei spielt allerdings die Art der Schuppen eine Rolle: Weist Ihr Hund eine trockene Haut auf und leidet unter Juckreiz, kann es helfen, das Fell Ihres Hundes mit einem geeigneten Öl aus unserer Online-Apotheke einzureiben. Neben der  regelmäßigen gründlichen Fellpflege  ist zudem die Umgebung von Bedeutung:  Trockene Haut und Juckreiz resultieren häufig aus einer zu trockenen Umgebung . Befeuchten Sie die Luft in Ihren Wohnräumen, indem Sie zum Beispiel einen Wasserbehälter auf die Heizung stellen oder einen speziellen Luftbefeuchter verwenden! 
 Bei der Fellpflege braucht Ihr Hund Unterstützung 
 Nicht immer sind Schuppen bei Hunden unvermeidlich, doch durch eine richtige Pflege des Fells können Sie die Wahrscheinlichkeit ihrer Entstehung zumindest senken. Fellpflege ist für alle Hunderassen wichtig! Der Hund allein kann sich um sein Fell nicht so kümmern, wie Sie es als Mensch vermögen, weshalb Sie sich regelmäßig darum kümmern sollten. Greifen Sie ruhig zu einer schönen Naturbürste und bürsten Sie das Fell Ihres Lieblings kräftig durch – das fördert auch die Durchblutung und damit die Hautregeneration. Wichtig ist, dass Sie bei der täglichen Reinigung auch darauf achten, etwaige Parasiten wie Flöhe oder Zecken zu entfernen. 
  Tipp:  Zur Vorbeugung von Zecken und Flöhen bieten wir Ihnen in unserer Online-Apotheke zahlreiche Mittel wie bewährte   Spot-on-Produkte   für Hunde . Zur Entfernung von Zecken finden Sie in unserem Sortiment außerdem spezielle Zeckenzangen und -karten. Jetzt ansehen und zum günstigen Preis online bestellen! 
 Mit Apfelessig lassen sich Schuppen behandeln 
 Ein hilfreiches Hausmittel im Kampf gegen Schuppenbefall ist Apfelessig. Wenn Sie nur ein paar Tröpfchen auf das Fell Ihres Hundes geben, werden abgestorbene Haare und Hautpartikel gebunden und können beim Bürsten leichter entfernt werden. Gerade während der Zeit des Fellwechsels ist eine sorgfältige und feinfühlige Unterstützung Ihres vierbeinigen Lieblings sinnvoll und geboten. Das Hausmittel Apfelessig im Verbund mit liebevollem Bürsten ist eine der verlässlichsten Waffen gegen Schuppen, solange deren Entstehung nicht von einer Krankheit herrührt. 
 Eine gesunde Ernährung ist auch für Hunde wichtig 
 Nicht nur Menschen sollten sich gesund ernähren, um lange aktiv und fit zu bleiben; auch bei Hunden hängen Ernährung und Gesundheit eng zusammen, weshalb bei intensivem Schuppenbefall auch immer das Futter Ihres Hundes auf den Prüfstand gehört. Mit einer ausgewogenen Ernährung können Sie die Gesundheit Ihres Vierbeiners gezielt unterstützen. Achten Sie darauf,  dass Ihr Hund weniger Getreide zu sich nimmt , und überprüfen Sie gemeinsam mit Ihrem Tierarzt, ob nicht  vielleicht auch Allergien gegen ein bestimmtes Futter  vorhanden sind. In den meisten Fällen liegt eine Unverträglichkeit gegen die an sich wichtige Proteinquelle im Futter vor. Als bislang eher ungewöhnliche Eiweißquelle wird Hundefutter mit Insektenprotein empfohlen, das kaum Allergiepotenzial aufweist und deshalb meist bedenkenlos in eine gesunde Ernährung für Hunde einfließen kann. In jedem Fall sollten Sie genau darauf achten, welche Art Futter Ihr Hund zu sich nimmt – vor allem, wenn er auch von Dritten gefüttert wird. 
 Omega-3-Fettsäuren für den Hautstoffwechsel 
 Manchmal reicht beim Hund ähnlich wie beim Menschen das normale Hundefutter nicht aus. Es kann zum Beispiel hilfreich sein, das tägliche Futter  durch die ergänzende Zugabe von Omega-3-Fettsäuren  aufzuwerten. Omega-3-Fettsäuren können den Hautstoffwechsel Ihres Hundes positiv unterstützen und zu einem besseren Hautbild beitragen. Allerdings sollten Sie die Ernährung Ihres Vierbeiners nicht willkürlich modifizieren, sondern nur mit System und Konsequenz. Sprechen Sie im Zweifel mit Ihrem Tierarzt, bevor Sie das Futter Ihres Hundes anreichern! 
  Tipp:  Ein wenig Leinöl im Futter Ihres Lieblings regt die körpereigene Ölproduktion an und fördert so die Gesundheit der Haut – ähnlich wie beim Menschen. Wenn Sie es gering dosieren (zum Beispiel ein oder zwei Tropfen), wird Ihr Hund vermutlich gar nicht bemerken, dass da etwas Zusätzliches in seinem Futter steckt. Gesunde Ergänzungen zum täglichen Hundefutter finden Sie selbstverständlich auch zum schnellen Versand in unserer Online-Apotheke! 
 Auch Hunde brauchen Biotin, Vitamine, Zink und Jod 
 Zu einer gesunden Ernährung gehören für die meisten Hunderassen ähnliche Inhaltsstoffe wie für Menschen. Besonders wichtig sind unter anderem die  B-Vitamine  (vor allem Biotin bzw. Vitamin H),  Eiweiß, Zink und Jod . Biotin beispielsweise ist für Hunde deshalb so wichtig, weil es die Gesundheit der Zellen beeinflusst. Bei einer üblichen Ernährung mit Hundefutter leiden Hunde normalerweise keinen Mangel an diesen Nährstoffen, trotzdem kann es unter Umständen dazu kommen, dass die Tiere nicht ausreichend mit Mikronährstoffen versorgt sind. Nur ein Tierarzt kann zuverlässig erkennen, ob Hunde unter einem derartigen Mangel leiden – lassen Sie Ihren Vierbeiner also im Zweifel immer gründlich untersuchen! 
 Ein Umstieg von Trocken- auf Nassfutter kann sich lohnen 
 Für viele Hunde besteht die Ernährung vorwiegend aus Trockenfutter. Normalerweise spielt das beim Entstehen von Schuppen auch keine Rolle, allerdings kann es bei Problemen mit der Ernährung trotzdem sinnvoll sein, auf ein hochwertiges Nassfutter umzustellen – oder sogar zumindest zeitweilig auf naturbelassenes Muskelfleisch vom Metzger. In jedem Fall sollten Sie nicht willkürlich mit der Ernährung Ihres Hundes experimentieren, sondern auch bei diesbezüglichen Fragen einen Tierarzt konsultieren, damit Ihr Hund sich lange bester Gesundheit erfreuen kann. 
   Fazit 
 Wenn Ihr Hund Schuppen hat, ist dies in der Regel kein Grund zur Beunruhigung. Eine gewisse Schuppenbildung ist normal und beeinträchtigt die Gesundheit Ihres Hundes normalerweise nicht. Der Fellwechsel in Herbst und Frühling zum Beispiel ist natürlicherweise mit Schuppen verbunden. Treten die Schuppen allerdings in hoher Intensität auf, ist ein Besuch beim Tierarzt sinnvoll. Aber auch dann lässt sich das Problem mit zielgerichteten Maßnahmen meist binnen kurzer Zeit in den Griff bekommen. Über das Hundefutter können Sie ebenso Einfluss nehmen wie über eine angemessene Pflege und Routinen. Bürsten Sie das Fell Ihres Lieblings nicht nur während des Fellwechsels regelmäßig und nutzen Sie einfache Hausmittel wie Apfelessig, um das Fell Ihres Hundes sanft zu pflegen. Durch eine ausgewogene Ernährung, sorgfältiges Bürsten und möglichst wenig Stress können Sie Schuppen auch sehr gut vorbeugen und das Wohlbefinden Ihres Hundes steigern. 
 
 Bildquelle: ©Irina Meshcheryakova - stock.adobe.com 
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                 Wichtiges Wissen für Hundehalter 
 Es ist ein Albtraum für jeden Hundebesitzer: Der geliebte Vierbeiner befindet sich in einer Notsituation und braucht sofort fachkundige Hilfe. Welche Maßnahmen sind zu ergreifen, welche Handgriffe helfen weiter? Den richtigen Umgang mit Ersticken, Verschlucken, Erbrechen, Giardien, leichten Verletzungen an Pfoten und Augen sowie bei einem Hitzschlag verrät Ihnen dieser Text. Außerdem geben wir Ihnen  wichtige Informationen und Tipps für einen gesunden und sicheren Alltag mit Ihrem Hund . Viel Freude beim Lesen! 
 Schnell und richtig handeln: Die ersten Minuten zählen 
 Das Zeitfenster für den richtigen Umgang mit Notfällen ist nicht sehr groß. Es sind etwa 20 bis 30 Minuten, die den Unterschied ausmachen – im schlimmsten Fall den Unterschied zwischen Leben und Tod. Wenn Sie in diesem wichtigen Zeitrahmen die richtigen Entscheidungen treffen, können Sie Ihrem Hund möglicherweise das Leben retten. Doch leider wissen viele Menschen nicht, was im Fall der Fälle zu tun ist – diesem Umstand möchten wir mit diesem Beitrag entgegenwirken. Lernen Sie  die grundlegenden Schritte der ersten Hilfe für Hunde  kennen, damit Sie bestens auf den Ernstfall vorbereitet sind! 
 Wie reagieren Sie richtig, wenn Ihr Hund in Not ist? 
 Erste Hilfe für Hunde ist nicht immer leicht, aber wichtig. Es geht darum, das Richtige zu tun, bis der Tierarzt eintrifft und sich um seinen vierbeinigen Patienten kümmern kann. Diese lebensrettenden Schritte wollen und müssen aber gelernt und geübt sein. Doch keine Sorge: Mit etwas Übung können Sie sich sehr gut wappnen! 
 In den folgenden Abschnitten stellen wir Ihnen die wichtigsten Aspekte vor, die Sie beachten sollten, wenn Ihr Hund ... 
 … zu ersticken droht 
 Hunde sind von Natur aus neugierig und besitzen eine große Entdeckerfreude. In der modernen Menschenwelt sind diese Eigenschaften nicht ganz ungefährlich. Schnell passiert es, dass der Hund sich an  etwas verschluckt und zu ersticken droht . Das können kleine Gegenstände sein, die ihm quer im Hals liegen, oder ein Insekt, das ihn sticht und so seine Atemwege anschwellen lässt. Hunde, die keine Luft mehr bekommen, reagieren oft panisch und kratzen mit den Pfoten an Hals und Maul; im schlimmsten Fall können sie sogar das Bewusstsein verlieren. 
 In diesem Moment sind Sie gefragt:  Ihr erster Blick sollte Maul und Hals gelten . Möglicherweise steckt hier schon die Ursache des Übels, die Sie mit etwas Vorsicht und Geschick entfernen können. Am besten tun Sie das mit der Hand; ist das partout nicht möglich, können Sie auch einen Löffel oder – dann bitte mit besonders großer Vorsicht – eine Gabel benutzen. Können Sie nicht erkennen, was die Atembeschwerden Ihres Hundes verursacht, müssen Sie zu anderen Mitteln greifen. 
 Einen kleinen Hund heben Sie am besten an den Hinterbeinen nach oben, schwingen ihn unter gelegentlichem Schütteln sachte nach vorne und hinten. Mit etwas Glück kommt so das Verschluckte zum Vorschein. Für einen größeren Hund ist diese Methode nicht geeignet: Ihm sollten Sie die Hände um den Bauch legen, während er steht, und vorsichtig auf das Ende des Brustkorbs drücken. Liegt der Hund bereits auf dem Boden, müssen Sie mit einer Hand auf den Rücken drücken und mit der anderen auf den Bauch. 
 Falls der Hund nicht ausspuckt, was ihn zu ersticken droht, müssen Sie ihm unter Umständen tief in den Hals greifen, um das betreffende Stück herauszuholen. In jedem Fall sollten Sie im Anschluss mit Ihrem Liebling den Tierarzt aufsuchen, um sicherzustellen, dass keine inneren Verletzungen vorliegen. 
 
  Wichtig:  Auch wenn es befremdlich sein mag, Ihrem Hund in den Hals zu greifen oder ihn fest zu drücken, sollten Sie im Notfall nicht zögern. Mitunter können Sie Ihrem vierbeinigen Freund mit Ihrem beherzten Zugreifen das Leben retten! 
 
 … sich erbricht 
 Es ist kein schöner Anblick, wenn sich jemand übergeben muss – egal, ob Zwei- oder Vierbeiner. Die gute Nachricht gleich vorweg:  In den meisten Fällen ist ein Erbrechen von Hunden harmlos . Ihr Liebling wird einfach etwas los, das er nicht vertragen hat. Mitunter  kann es sich aber auch um eine Vergiftung handeln . In jedem Fall sollten Sie bei einem Erbrechen gründlich überprüfen, was Ihr Haustier gefressen hat. Angefressene Teppichecken, kürzlich erfolgter Futterwechsel, Nahrung aus fremder Quelle – all das sind Möglichkeiten für Unverträglichkeiten. Ratten- und Insektengift sollten Sie auf keinen Fall einsetzen, wenn Ihr Vierbeiner in der Nähe ist. Auch kleines Kinderspielzeug und alle Materialien, die aufquellen können, sind ein Risikofaktor. 
  Tipp:  Im Zweifel ist ein Besuch beim Arzt nach dem Erbrechen sinnvoll. Nur so können Sie sicherstellen, dass es sich nicht um eine Vergiftung oder eine ernstzunehmende Krankheit handelt. 
 … sich die Pfote verknackst hat? 
 Wenn Ihr Hund plötzlich langsamer und vorsichtiger geht als üblich oder sogar ein Bein nachzieht, dann ist  etwas mit der Pfote nicht in Ordnung . Vielleicht ist Ihr Liebling in ein Erdloch getreten und hat sich den Fuß verknackst oder es liegt eine Entzündung der Gelenkkapseln vor. Wirken Sie beruhigend auf Ihren Vierbeiner ein und suchen Sie nach äußeren Verletzungen und Fremdkörpern im Bereich der Pfoten. Tasten Sie Ihren Hund vorsichtig ab und achten Sie auf eine Schmerzreaktion. Um spontane Bisse zu vermeiden, sollten Sie das Tier gegebenenfalls festbinden und mit einer Maulschlinge bzw. einem Maulkorb sichern. Dann sollten Sie Kontakt mit Ihrem Tierarzt aufnehmen – zunächst telefonisch, doch wahrscheinlich werden Sie um einen Besuch nicht herumkommen. 
 … sich etwas in die Pfote eingetreten hat? 
 Wenn Ihr Hund humpelt, kann auch eine  konkrete Verletzung der Pfote  vorliegen, zum Beispiel ein eingetretener Dorn, ein Glassplitter, ein scharfes Steinchen oder ein kleines Ästchen. Bewahren Sie unbedingt Ruhe, auch dann, wenn eine starke Blutung auftritt, und wirken Sie beruhigend auf Ihren Hund ein, ehe Sie die betreffende Stelle behutsam untersuchen. Da es zu spontanen Schmerzreaktionen kommen kann, sollten Sie Ihren Vierbeiner anbinden und eine Maulschlinge bzw. einen Maulkorb anlegen. Auch freundliche Tiere können vor Schmerzen zubeißen! 
 Gutes Licht ist bei der Untersuchung wichtig, weshalb Sie je nach Tageszeit und Lichteinfall gegebenenfalls eine Taschenlampe benutzen sollten. Wenn es ohne Probleme möglich ist, entfernen Sie den Fremdkörper vorsichtig mit einer Pinzette. Ansonsten sollten Sie unbedingt zum Tierarzt gehen und diesem den Eingriff überlassen. Das gilt auch bei einer großen Wunde, die genäht werden muss. 
 … tränende oder gerötete Augen hat? 
 Bei  tränenden oder geröteten Augen  ist zunächst wichtig, ob die Symptome an beiden Augen auftreten oder ob nur ein Auge betroffen ist. Möglicherweise handelt es sich nur um eine vergleichsweise harmlose  Bindehautentzündung . Diese kann zum Beispiel durch eine Überreaktion des Immunsystems auf Staub und Pollen hervorgerufen werden und tritt meist an beiden Augen gleichzeitig auf. Allerdings kann es sich auch um eine  schwere Augenentzündung  handeln, die im Extremfall sogar zu einem Verlust des Augenlichts führen kann. Deshalb sollten Sie schnell reagieren: Untersuchen Sie das betroffene Auge behutsam! Falls Sie einen Fremdkörper entdecken, versuchen Sie nicht, diesen selbst zu entfernen – das ist Aufgabe eines Fachmanns. Wichtig ist außerdem, dass Sie Ihren Hund daran hindern, sein Auge zu kratzen. Idealerweise geschieht das mit einem Halskragen, den Sie Ihrem Tier überziehen. 
 … zu lange in der Sonne war? 
 Viele Hundebesitzer wissen nicht, dass auch Hunde einen Sonnenstich erleiden können. Dabei haben Hunde gegenüber Menschen den Nachteil, dass sie die Einwirkung der Sonne nicht durch Schwitzen mildern können. In der prallen Sonne kann er deshalb  leicht einen Hitzeschlag oder einen Sonnenstich  bekommen. Der Unterschied liegt in der Ausbreitung: Ist der gesamte Körper überhitzt, spricht man von einem Hitzschlag, sind lediglich Kopf und Nacken betroffen, handelt es sich um einen Sonnenstich. Entscheidend ist, dass Ihr Hund zu lange der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt ist, nicht die Umgebungstemperatur. Selbst in einem Auto mit Klimaanlage kann Ihr Liebling deshalb einen Hitzeschlag oder einen Sonnenstich erleiden. Lassen Sie ihn daher niemals in der prallen Sonne sitzen oder gar allein im Auto, selbst wenn Sie nur kurz Besorgungen machen! 
 So reagieren Sie bei einem Sonnenstich 
 Bei einem Sonnenstich wird die Atmung flach und schnell, der Puls beschleunigt sich und Störungen des Gleichgewichts bis hin zur Bewusstlosigkeit treten auf. In diesem Fall benötigt Ihr Hund  so schnell wie möglich eine Ruhepause im Schatten, ausreichend zu trinken und feuchte Tücher als Unterlage und Polster für den Kopf . Normalerweise reguliert sich der Zustand Ihres Haustiers dann wieder recht schnell. Egal, wie lang es dauert, sollten Sie Ihren Hund keinesfalls mit Wasser übergießen, sondern ihn  nur vorsichtig kühlen  und behutsam sein Fell befeuchten! 
 So reagieren Sie bei einem Hitzschlag 
 Bei einem Hitzschlag hechelt der Hund immer stärker, hat ebenfalls einen beschleunigten Puls, eine erhöhte Körpertemperatur und möglicherweise tiefrote Augen. Auch in diesem Fall sollten Sie den Hund  vorsichtig kühlen und befeuchten , dazu aber noch  schnellstmöglich einen Tierarzt aufsuchen . Wichtig ist immer ein Platz im Schatten und ausreichend zu trinken, damit es nach Möglichkeit erst gar nicht zu Sonnenstich und Hitzschlag kommen kann. 
 … an Giardien leidet 
 Giardien sind Parasiten, die besonders gerne Welpen befallen, aber auch bei größeren Hunden zu finden sind. Sie setzen sich im Dünndarm des Hundes fest und rauben dort wichtige Nährstoffe. Außerdem verursachen sie teils schmerzhafte Entzündungen und langwierigen Durchfall. Giardien sind nicht selten und gelten als ausgemachte Kinderkrankheit bei Hunden. Für die Tiere sind sie dabei noch weit unangenehmer als für die jeweiligen Halter. 
 
  Wichtig zu wissen:  Bei gesunden und ausgewachsenen Hunden ist der Giardienbefall in der Regel harmlos. Welpen und alte Tiere können allerdings unter schweren Verläufen leiden. Besonders bei Welpen sollten Sie sich in jedem Fall bei Ihrem Tierarzt danach erkundigen, wie Sie effektiv gegen den Befall vorgehen können. 
 
 Giardienbefall lässt sich kaum verhindern 
 Was viele Hundebesitzer nicht wissen: Erkrankt ein Hund an Giardien, haben die Halter nichts falsch gemacht. Es genügt eine einzige Stubenfliege, die über das Hundefutter krabbelt, um die Erreger zu übertragen. Auch können Hunde ohne Symptome Giardien in sich tragen und diese verbreiten. In diesem Fall genügt ein einfacher Kontakt zwischen den Tieren, den Sie ebenfalls kaum verhindern können. Daneben  schwächt Stress das Immunsystem von Welpen und macht ihn anfälliger gegen Giardien . Machen Sie sich also keine Vorwürfe, wenn Ihr Hund Anzeichen für einen Giardienbefall zeigt! 
 Hygiene und Ernährung als Schlüssel für gesunde Hunde 
 Ein gesteigertes Maß an Sauberkeit gehört zu den wichtigsten Tipps im Kampf gegen Giardien. Legen Sie kritische Stellen der Wohnung mit Zeitungen aus, stellen Sie Wischmob und Reinigungsmittel bereit. Tragen Sie Einmalhandschuhe und waschen Sie alle Decken und Kissen, mit denen Ihr Hund Kontakt hat, gründlich bei 60 Grad. Vor allem aber: Schimpfen Sie nicht mit dem Tier, wenn es den Kot nicht halten kann. Der psychische Stress ist neben den physischen Schmerzen bereits groß genug. 
 Ein weiterer wichtiger Punkt neben der Hygiene ist die Ernährung: Als  bewährtes Hausmittel bei einem Giardienbefall  hat sich  Moro&#039;sche Möhrensuppe  erwiesen, die dem Tier als Vorspeise vor dem eigentlichen Futter verabreicht werden sollte. Das Rezept von Professor Dr. Ernst Moro ist im Internet zu finden und hilft Tieren wie Menschen bei Durchfall. Der Trick dabei: Durch das lange Kochen der Mohrrüben entsteht ein besonderes Molekül, das sich an der Darmwand festsetzt und damit den Giardien und anderen Erregern den Platz wegnimmt. 
 Ansonsten sollte das Futter möglichst arm an Kohlenhydraten sein, denn diese werden von Giardien benötigt. Stattdessen ist Eiweiß gefragt, da dieses bei der Abwehr der Parasiten hilft. Berücksichtigen Sie außerdem, dass eine Giardiose das Verdauungssystem Ihres Hundes stark beansprucht. Deshalb sollten Sie beim Futter vor allem auf leicht verdauliche Schonkost setzen. Um einen Giardienbefall richtig zu behandeln, brauchen Sie vor allem Geduld. Es ist eine  sehr langwierige Pflege  vonnöten, die für Mensch und Hund teils eine starke Belastung darstellen kann. Ihre ganze Familie sollte über die notwendigen Maßnahmen Bescheid wissen und diese mittragen, denn wenn jemand ausschert, kann das alle Behandlungserfolge im Nu zunichte machen. 
  Wichtig:  Wenn Sie Zweifel über den Gesundheitszustand Ihres Hundes haben, ist ein Besuch beim Tierarzt ratsam. In jedem Fall sollten Sie einen solchen vornehmen, wenn der Durchfall lange anhält oder Blut im Kot zu sehen ist. Auch Fieber und Verhaltensänderungen sprechen für einen Arztbesuch. Mit Welpen sollten Sie ohnehin immer sofort ärztlichen Rat einholen. 
 Gibt es Erste-Hilfe-Kurse für Hundebesitzer? 
 Heute gibt es Kurse zu allen möglichen Themen, wobei auch Haustiere und ihre Gesundheit unter vielen Aspekten behandelt werden. Ein Kurs zum Thema  Erste Hilfe beim Hund  wird zum Beispiel vom Deutschen Roten Kreuz angeboten. Daneben führen viele Tierschutzvereine entsprechende Veranstaltungen durch, bei denen Sie beispielsweise lernen, wie Sie einem verletzten Tier einen Verband anlegen oder Zecken richtig entfernen. Dank der Lernerfahrungen aus einem solchen Kurs können Sie dem Alltag mit Ihrem Hund somit zukünftig noch gelassener entgegensehen. 
 Gewöhnung schafft Sicherheit 
 Damit Ihnen die notwendigen Handgriffe in einem Notfall so leicht wie möglich fallen, sollten Sie sie vorher mehrfach üben. Je früher und besser Sie Ihren Hund mit den entsprechenden Schritten vertraut machen, desto leichter lässt er es sich in einer ungewohnten Stresssituation gefallen. Das gilt zum Beispiel für das Auftragen einer Salbe oder für das   Anlegen eines Verbandes  . Bei derartigen Handlungen können Angebote wie die Kurse vom Deutschen Roten Kreuz eine wertvolle Hilfe sein. Informieren Sie sich gleich online oder bei Ihrer Vertretung vor Ort! 
 Behalten Sie Ihren Hund im Alltag im Blick 
 Viele Notfälle lassen sich durch ein wenig Aufmerksamkeit verhindern. Hunde sind häufig wie kleine Kinder – sie beschnuppern alles und beißen nach Lust und Laune hinein, um sich einen besseren Eindruck davon zu machen. Genauso wenig wie Kinder sollten Sie Ihren Hund folglich aus den Augen lassen: In der Menschenwelt lauern zweifellos viele Ecken, die für eine empfindliche Hundenase nicht geeignet sind. Sorgen Sie deshalb vor, behalten Sie Ihren Vierbeiner stets im Blick und halten Sie ihn zur Not auch einmal davon ab, sich mit gefährlichem Spielzeug einzulassen. Gerade kleine Dinge, die er ins Maul nehmen und sogar verschlucken kann, können ein großes Risiko darstellen, das oftmals durch achtsames, vorausschauendes Handeln gesenkt werden kann. 
  Tipp:  Mit einer richtigen Erziehung können auch unternehmungslustige Hunde davon abgehalten werden, in mögliche Gefahrenquellen zu tappen. Das betrifft vor allem die Annahme von unbekanntem Futter und das Stöbern in verbotenen Winkeln. Ihre Hundeschule vor Ort gibt Ihnen sicherlich gerne detaillierte Informationen zum Thema und praktische Erziehungstipps für Hunde! 
 Fazit 
 Je besser Sie wissen, was in einem Notfall Ihres Hundes zu tun ist, desto leichter fällt Ihnen der Umgang mit Verletzungen und Krankheiten und desto schneller können Sie entscheiden, welche Maßnahme Sie im Ernstfall ergreifen. Informationen sind der Schlüssel zu raschem Handeln: Bereiten Sie sich auf alle Eventualitäten so gut wie möglich vor. Erste Hilfe kann Leben retten – auch bei Hunden. Wie bei Menschen gilt auch bei Vierbeinern ganz klar die Devise: Geschwindigkeit ist Trumpf. Bewahren Sie trotzdem immer die Ruhe, denn Stress ist das, was Ihr vierbeiniger Liebling im Notfall am wenigsten gebrauchen kann. Eine ruhige und sachgerechte Versorgung ist die entscheidende Vorstufe zu einer Behandlung durch den Tierarzt. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg! 
 
 Bildquelle: ©pressmaster - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Würmer beim Hund: So verhalten Sie sich richtig</title>
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                 Hakenwürmer, Bandwürmer &amp;amp; Co.: Der Hund als Ziel 
  Würmer bei Hunden  sind weit verbreitet: So gut wie jeder Hundehalter muss sich früher oder später mit den lästigen Parasiten auseinandersetzen. Je eher Menschen die Symptome erkennen, desto besser können sie den Wurmbefall des Hundes bekämpfen. Wir verraten Ihnen, wie Sie eine Infektion bei Ihrem Hund frühzeitig feststellen und effektiv behandeln können. 
 Mein Hund hat Würmer – was bedeutet das? 
 Unter Hundehaltern ist häufig von Würmern die Rede, aber viele Menschen können sich unter einem Wurmbefall nichts Handfestes vorstellen. Bei den sogenannten Würmern handelt es sich um Parasiten, die den Hund befallen. Sie bringen Ihrem Vierbeiner keinen Nutzen, profitieren aber von den Nährstoffen im Hundekörper. Zunächst besteht für den betroffenen Hund zwar keine Lebensgefahr, doch können  bei ausbleibender Behandlung auch schlimmere Folgen  resultieren. Das liegt unter anderem daran, dass die Parasiten im Körper des Wirts Eier legen. Über diese Wurmeier kommt es zu einer fortwährenden Vermehrung der Schädlinge, die dem Hund je nach Art Blut aussaugen und auf diese Weise allmählich wichtige Nährstoffe entziehen. 
  Wichtig zu wissen:  Besonders gefährlich ist Wurmbefall für Welpen, die sich über ihre Mutter anstecken können. 
 Wie werden die Würmer übertragen? 
 Besonders häufig infiziert sich ein Hund über die  Aufnahme ungeeigneter Nahrung  – das ist zum Beispiel der Fall, wenn Hunde auf die Jagd gehen und dabei Beutetiere wie Mäuse fressen. Auch Flöhe und Zecken können viele Wurmarten auf die Vierbeiner übertragen, woraufhin sie den Hunden gesundheitlich mitunter enorm zusetzen. 
 Die häufigsten Wurmarten im Überblick 
 Wurm ist nicht gleich Wurm: Je nach Art des Wurmbefalls ändern sich die Symptome, die Ihr Tier zeigt, und damit auch das richtige Mittel zur Bekämpfung. Darum ist es wichtig, die verschiedenen Wurmarten zu kennen. Mit den folgenden Parasiten haben es die meisten Halter zu tun: 
 Bandwürmer 
  Bandwürmer  sehen tatsächlich aus wie kleine Bänder, nisten sich im Darm des Tieres ein und verteilen sich von dort aus auf weitere Organe. Sie werden in Teilen mit dem Kot ausgeschieden und sind dort mit dem bloßen Auge als kleine weiße Stückchen sichtbar. Zusätzlich gibt es bei den Bandwürmern noch eine weitere Differenzierung: 
 
  Gurkenkernbandwurm:  Der Gurkenkernbandwurm ist der häufigste unter den in Deutschland selten anzutreffenden Bandwürmern. Eine Infektion kann ganz ohne äußerlich auffällige Beschwerden auskommen, was seine Diagnose äußerst schwierig macht. 
  Fuchsbandwurm:  Der Fuchsbandwurm befällt häufig Füchse, die sich über einen Zwischenwirt wie Mäuse und andere Nagetiere anstecken. Jagende Hunde sind deshalb besonders gefährdet, sich mit dem Fuchsbandwurm anzustecken. 
 
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 Hakenwürmer 
  Hakenwürmer  besitzen an einem Ende die namengebenden Haken, bei denen es sich eigentlich um Zähne handelt. Mit diesen können sie sich in der Darmwand des Hundes festhaken. Im Gegensatz zu vielen anderen Wurmarten stellen Hakenwürmer für den Menschen eher keine Gefahr dar. 
 Herzwürmer 
  Herzwürmer  sind in Deutschland eher selten und häufiger im Mittelmeerraum anzutreffen. Die Wurmlarven werden insbesondere durch Stechmücken übertragen. Gerade bei importierten Hunderassen sind Herzwürmer verbreitet. 
 Lungenwürmer 
  Lungenwürmer  werden in der Hauptsache durch Zwischenwirte wie Mäuse oder Vögel übertragen. Sie befallen Lunge und Herz der Tiere und können sogar einen plötzlichen Tod auslösen. 
 Peitschenwürmer 
  Peitschenwürmer  ähneln in ihrem Aussehen tatsächlich Peitschen. Sie heften sich an die Darmwand der infizierten Tiere und ernähren sich von Blut. Sie werden besonders häufig durch infizierten Kot übertragen und sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen. 
 Spulwürmer 
  Spulwürmer  werden auch Rundwürmer genannt und sehen aus wie gekochte Spaghetti. Sie können weit über 10 Zentimeter lang werden und auch zwischen Hunden übertragen werden, zum Beispiel von einer Hundemutter auf ihre Welpen. 
 Diese Symptome sprechen für einen Wurmbefall 
 Oft ist es von außen nicht gleich zu erkennen, wenn sich ein Hund mit Würmern infiziert hat. Die  Anzeichen für einen Wurmbefall  variieren bei den unterschiedlichen Wurmarten und sind nicht immer auf Anhieb zu erkennen. Gerade erwachsene Hunde weisen oft nur wenige und kaum wahrnehmbare Symptome auf; so besteht die Gefahr, dass die Erkrankung erst spät oder gar nicht erkannt wird. Erschwerend kommt hinzu, dass auch vermeintlich gesunde Tiere die Erreger in sich tragen und bei Kontakt andere Hunde mit Würmern infizieren können. Wenn die Larven im Darm geschlüpft sind, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie zu anderen Organen gelangen und beispielsweise Lunge und Leber schädigen können. 
 Abmagerung 
 Eine  auffällige Abmagerung  Ihres Hundes kann auf eine Ansteckung mit Würmern hinweisen. Viele Wurminfektionen führen zu einer verminderten Nährstoffaufnahme oder Durchfall. Gewichtsverlust ist immer ein Grund, Ihren vierbeinigen Liebling ganz genau zu beobachten und im Zweifelsfall untersuchen zu lassen. 
 Aufgeblähter Bauch 
 Auch das Gegenteil der Abmagerung, ein  aufgeblähter Bauch , gehört zu den Symptomen für eine Infektion mit Würmern. In der Regel ist der Befall bei diesem Symptom schon weit vorangeschritten. 
 Atembeschwerden 
 Würmer greifen neben dem Darm auch die Lunge an und können zu  Atembeschwerden  führen. Wir Ihr Liebling kurzatmig ist und Schwierigkeiten mit dem Luftholen hat, kann das ein Symptom für einen Wurmbefall sein. 
 Blutarmut 
  Blutarmut  (Anämie) wird häufig durch Hakenwürmer ausgelöst. Damit einher geht bei starkem Befall oft blutiger Kot in einer halbflüssigen Konsistenz. 
 Durchfall und Erbrechen 
  Durchfall und Erbrechen  können ebenfalls Anzeichen für eine Infektion sein. Insbesondere Spulwürmer bzw. Rundwürmer und Bandwürmer lösen diese Symptome bei Hunden aus. 
 Husten 
 Weist der Hund einen  chronischen Husten  auf, kann das auf eine Wurminfektion hindeuten, da Würmer oft auch die Lunge ihrer Wirte angreifen. 
 Juckreiz 
 Haben Hunde Würmer oder Wurmlarven aufgenommen, kann sich das in einem dauernden  Juckreiz  rund um den Anus äußern. Der Hund reagiert darauf mit dem sogenannten  Schlittenfahren , das heißt, er rutscht mit seinem Po über den Boden oder leckt sich den Anus. 
 Mattes und stumpfes Fell 
 Verliert das Fell Ihres Hundes seinen gesunden Glanz, kann das ebenso ein Anzeichen für eine Wurminfektion sein. 
 
  Wichtig zu wissen:  Nicht alle Symptome sprechen zwangsläufig für eine Wurminfektion, sondern sind als eher unspezifisch zu bewerten. Sie sollten aber den Körper Ihres Vierbeiners sorgfältig im Blick behalten und sofort reagieren, wenn sich entsprechende Veränderungen zeigen. 
 
 Die richtige Behandlung von Würmern bei Hunden 
 Besteht der begründete Verdacht auf eine Wurminfektion, sind viele Halter unsicher: Ist sofort ein Besuch beim Tierarzt geboten oder gibt es Möglichkeiten, zunächst in Eigenregie auf die Beschwerden des geliebten Tieres zu reagieren? Die Antwort auf diese Frage ist eindeutig: Selbst bei dem leisesten Verdacht auf eine Wurminfektion sollte sofort der Tierarzt aufgesucht werden. 
 Für die sichere Diagnose ist ein Tierarzt wichtig 
 Um einen Wurmbefall zweifelsfrei feststellen zu können, müssen Blut und Kot des Tieres analysiert werden. Dafür ist ein Besuch beim Tierarzt notwendig. Wenn die Diagnose feststeht, muss schnellstmöglich mit der richtigen Behandlung begonnen werden. Aufmerksame Halter können allerdings die grundlegenden Anzeichen für eine Wurminfektion im Kot Ihres Hundes auch schon ohne wissenschaftliche Analyse mit bloßem Auge erkennen. Aufmerksamkeit ist deshalb auch beim Thema Würmer Trumpf! Insbesondere bei Welpen kommt es auf jeden Tag an, weshalb Sie lieber einmal zu viel den Arzt aufsuchen sollten, als einmal zu wenig – es kann das Leben Ihres Tieres retten und die Ablage weiterer Eier bzw. das Schlüpfen von Larven verhindern. 
 Eine Entwurmung ist auch für den Menschen wichtig 
 Eine baldige  Entwurmung des Hundes  ist auch aus Sicht des Halters wichtig, denn die Gefahr einer Ansteckung besteht auch für Menschen. Schon bei dem Auftreten subtiler Anzeichen kann es zu einer Übertragung kommen. Gefährdet sind der Halter und seine ganze Familie, es kann sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern zu einer sogenannten Zoonose kommen. 
 
  Tipp:  Um Ihren Hund und sich selbst zu schützen, sollten Sie bei jedem Verdacht eines Wurmbefalls Ihren Tierarzt konsultieren. Er kann eine gesicherte Diagnose stellen und eine passende Behandlung einleiten, damit es Ihrem Vierbeiner möglichst bald wieder besser geht und die Würmer nicht auf andere Personen oder Tiere übertragen werden. 
 
 Eine Wurmkur ist die einzige Möglichkeit 
 Steht die Diagnose fest, wird der Tierarzt eine  Wurmkur  anordnen. Zu diesem Zweck werden dem Hund entsprechende Präparate verabreicht, wobei sich die jeweilige Dosis nach dem Gewicht des Tieres richtet. In unserer Online-Apotheke bekommen Sie   Tabletten und Pasten  , die Sie dem Futter Ihres Vierbeiners beifügen. Die Entwurmung muss konsequent über eine gewisse Zeitspanne durchgeführt werden – unter Umständen muss Ihr Hund über mehrere Monate entsprechend präpariertes Futter fressen. 
  Wichtig zu wissen:  Welches Entwurmungsmittel das richtige ist, lässt sich nicht pauschal feststellen. Es hängt letztlich auch davon ab, von welcher Wurmart der Hund befallen ist. Informieren Sie sich am besten bei Ihrem Tierarzt oder bei einem anderen erfahrenen Experten! 
 Alternativen und Hausmittel gegen eine Wurminfektion 
 Neben den klassischen Präparaten aus unserer Online-Apotheke haben sich als Mittel zur Vorbeugung Petersilie, Knoblauch, Möhren, Thymian und Kokosöl bewährt – allerdings sollten diese nur in Maßen verabreicht werden. Am wichtigsten ist, dass Sie den Empfehlungen Ihres Tierarztes Folge leisten. Er weiß am besten, was Ihrem Hund im Fall der Fälle gut tut und hilft. 
 Lässt sich Wurminfektionen effektiv vorbeugen? 
 Die Verabreichungen von präventiven Wurmkuren ist nicht unumstritten und sollte mit dem Tierarzt genau abgesprochen werden. Nutzen und Risiko sind abzuwägen: Der Körper des Hundes wird zwar mit einer Wurmkur belastet, allerdings sinkt das Risiko von einem Wurmbefall und den daraus resultierenden Erkrankungen erheblich. Wichtig ist es zudem, den Hund genau im Auge zu behalten, besonders in der freien Natur: Der Kontakt mit Aas und Wildtieren ist gefährlich, weil es sich dabei immer um Zwischenwirte handeln kann, die Larven oder lebendige Würmer beinhalten. Diese könnten durch den Kontakt mit Zunge und Maul in den Darm Ihres Tieres gelangen und dort schlimmere Leiden verursachen. Zwischenwirte, die jagende Hunde infizieren können, sind zum Beispiel Mäuse, die auch in Wohngebieten vorkommen können. 
 Fazit 
 Hunde und Würmer sind leider nahezu untrennbar miteinander verknüpft. Während bei ausgewachsenen Hunden zunächst keine Lebensgefahr besteht, ist das Risiko für Welpen und immungeschwächte Tiere deutlich höher und kann ohne fachgerechte Behandlung zum Tod führen. Nur wenn dem Tier die  richtige Wurmkur  verabreicht wird, lässt sich das Leiden kurieren – aussitzen und abwarten ist keine Option. Je früher Sie handeln, desto besser ist es, denn wenn die Symptome wie Durchfall und Erbrechen erst einmal zunehmen, besteht immer die Gefahr, dass die Schädlinge vom Darm aus andere wichtige Organe wie Lunge und Leber angreifen und schwerwiegende Krankheiten verursachen.  Schnelles und richtiges Handeln kann Ihrem Liebling das Leben retten  – in unserer Online-Apotheke finden Sie viele Produkte, die Sie für eine Behandlung in tierärztlicher Begleitung einsetzen können! 
 
 Bildquelle: ©Christin Lola - stock.adobe.com 
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            <title type="text">Hundeflöhe: Informationen, Tipps und Behandlung bei Flohbefall</title>
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                 Hunde bringen nicht nur eine Menge Leben und Freude ins Haus, sondern mitunter auch Flöhe. Diese wenig geschätzten Gäste will kaum ein Halter in seiner Wohnung haben; sie zu bekämpfen ist in jedem Fall geboten. Zwar geht ein Hundefloh nur in Ausnahmefällen auf den Menschen über, doch für Hund oder Katze ist ein Flohbefall äußerst belastend. Flöhe sind nicht so häufig Überträger von Krankheiten, wie oftmals angenommen wird, doch auch der Mensch kann unter den lästigen Parasiten leiden. Was Hundeflöhe genau sind, woran Sie einen Flohbefall feststellen, wie Sie den  Hundefloh wirksam bekämpfen  und einem Befall zukünftig vorbeugen können, lesen Sie in diesem Artikel. 
 Was ist ein Hundefloh überhaupt? 
 Flöhe sind nicht gleich Flöhe, auch wenn sich die kleinen Parasiten sehr stark ähneln. Die Flöhe nisten sich im Fell der Hunde ein und saugen ihr Blut aus der Haut, das ihnen als Nahrung dient. Zwar sind Flöhe bei Hunden leider keine Seltenheit, doch in den meisten Fällen handelt es sich dabei gar nicht um Hundeflöhe, sondern um Katzenflöhe. Äußerlich unterscheiden sich beide Parasiten jedoch kaum – und auch am Umgang mit den Tieren ändert sich nichts. Übrigens suchen auch Menschenflöhe den Hund gerne und häufig heim! Ein großer Nachteil der Hundeflöhe ist ihre ausgesprochene Vermehrungsfreude. Man könnte sogar so weit gehen und sagen, die Flöhe leben nur, um sich fortzupflanzen. Ein einziger Floh kann bis zu 50 Eier pro Tag legen – es lässt sich leicht ausrechnen, dass schon wenige Tiere genügen, um einen Hund binnen kürzester Zeit vollständig zu besetzen. Im Laufe ihres bis zu 4 Monate währenden Lebens legt ein Flohweibchen bis zu 2.000 Eier, die wegen ihrer geringen Größe von nur einem halben Millimeter sowie der weißlichen Farbe vom menschlichen Auge kaum zu erkennen sind. Da es zwischen 3 Wochen bis 6 Monate dauert, ehe ein neuer Floh aus seinem Ei schlüpft, haben Sie ein ausreichendes Zeitfenster, um die Vermehrung der Flöhe zu vereiteln.  Hygiene-Maßnahmen  sind deshalb von großer Bedeutung und können eine weitreichende Wirkung erzielen. Wenn Sie die Larven rechtzeitig beseitigen, können sich die Hundeflöhe nicht weiter ausbreiten. Ist ein Floh hingegen erst einmal geschlüpft, wird er so schnell wie möglich daran gehen, sich zu vermehren – und der Kreislauf beginnt von Neuem. 
 Können Hundeflöhe auch auf Menschen übertragen werden? 
 Menschen müssen sich unter normalen Umständen keine allzu großen Sorgen machen: Zwar kann es in Ausnahmefällen vorkommen, dass Flöhe Krankheiten übertragen, doch stellt dies eher eine Seltenheit dar. Normalerweise fühlen sich Hundeflöhe beim Menschen nicht sehr wohl, es ist ihnen dort schlichtweg zu kalt, denn sie lieben das warme Fell der Hunde. Für kurze Zeit können sich Flöhe aber in einer für sie ungeeigneten Umgebung einnisten – und dann hat auch der Mensch unter Juckreiz und Hautentzündungen zu leiden. Hundeflöhe können außerdem Bandwürmer übertragen, die nicht nur für Hund und Katze eine Gefahr darstellen, sondern auch den Menschen bedrohen. Zwar ist nicht jeder Floh von einem Bandwurm befallen, aber das Risiko ist latent immer vorhanden. Daher ist es umso wichtiger, schnellstmöglich eine  gezielte Behandlung gegen Hundeflöhe  einzuleiten und etwaige Eier zu beseitigen. 
 So erkennen Sie, ob Ihr Hund Flöhe hat 
 Nicht jeder Juckreiz bei Hund oder Katze hat seine Ursache in einem Flohbefall. Trotzdem ist  ausdauerndes Kratzen  eins der bekanntesten und wichtigsten Symptome für Flöhe. Besonders anfällig ist die sensible Zone hinter den Ohren der Tiere. Hört der Hund nicht damit auf, sich dort zu kratzen, sollten Sie der Sache auf den Grund gehen. Als eine simple Prüfungsmethode hat sich das  gründliche Auskämmen des Felles  bewährt. Legen Sie dabei ein weißes Tuch unter Ihren Hund und schauen Sie genau hin, welche Art Schmutz sich beim Auskämmen sammelt. Treten dabei kleine, schwarze Krümel zutage, handelt es sich sehr wahrscheinlich um Flohkot und Sie sollten entsprechende Maßnahmen einleiten. Um ganz sicherzugehen, sollten Sie die Krümel mit einem feuchten Küchentuch aufwischen. Nimmt der Schmutz dabei eine rötliche Farbe an, ist es zweifellos Flohkot und nicht etwa Gartenerde oder etwas anderes. Das weiße Tuch hilft Ihnen dabei, den Flohkot zu identifizieren – die dunklen Krümel heben sich vor dem hellen Hintergrund besonders gut ab und sind so leicht als Hinterlassenschaften der Flöhe zu erkennen. Weitere  deutliche Symptome für Flohbefall  bei Hunden ist ausgehendes Fell. Verliert Ihr Vierbeiner so viel Fell, dass kahle Stellen zu sehen sind, ist das ein Indiz für Flöhe. Auch wenn Ihr Tier sich ständig beißt und auf seinem Fell herumkaut, weist das auf Hundeflöhe hin. Sind Haut und Pfoten gerötet, und wälzt und schiebt sich Ihr Hund immer wieder über den Teppich, dann sind das ebenfalls Symptome, die auf das Vorhandensein von Flöhen hinweisen können. Am besten riskieren Sie einen genauen Blick – Flöhe lassen sich nämlich durchaus mit bloßem Auge erkennen, wenn Sie ganz genau hinsehen: Es handelt sich um rötlich-braune Tiere, die bis zu 4 Millimeter lang werden. 
 Die beste Behandlung gegen Hundeflöhe 
  Zur Bekämpfung von Flöhen  gibt es verschiedene wertvolle Tipps und Mittel. Nicht jeder Hundebesitzer möchte gleich zu einem Spot On Präparat greifen oder andere synthetische Mittel einsetzen. Das ist auch gar nicht immer nötig! Denn auch mit so manchem einfachen Hausmittel lassen sich Flöhe wirksam bekämpfen. In vielen Fällen reicht schon eine schlichte Bürste, mit der Sie das Fell Ihres vierbeinigen Lieblings in der Badewanne stehend gründlich auskämmen. Noch besser wäre jedoch ein spezieller Flohkamm, der eigens auf den Zweck ausgelegt ist, Flöhe zu bekämpfen. Nach dem ersten Ausbürsten sollten Sie Ihren Hund ausgiebig baden – das ist die einfachste Methode, um Flöhe zu bekämpfen. Warmes Wasser ist ein natürlicher Feind der Flöhe, allerdings können die Parasiten auch in dieser Umgebung mehrere Stunden überleben – erst nach 24 Stunden können Sie sicher sein, dass alle Flöhe ertrunken sind. Deshalb sollten Sie die Hundeflöhe direkt den Abfluss hinunterspülen. Bestenfalls ist Ihr Hund nach dieser Behandlung flohfrei. Beachten Sie jedoch, dass Sie notwendige Hygiene Maßnahmen auch für die Umgebung und den Schlafplatz des Hundes durchführen. 
  Tipp:  Als Hausmittel zum Baden hat sich auch die Zugabe von Lavendel- oder Zedernholzöl bewährt – diese Ingredienzien bekämpfen Hundeflöhe auf natürliche Weise. Nach dem Bad im Wasser kommt wieder der Flohkamm zum Zug. Legen Sie ein Tuch unter Ihren Hund, kämmen Sie Strähne für Strähne sorgfältig aus und achten Sie darauf, keine Stelle zu übersehen. Das Tuch, mit dem Sie Flohkot und Flöhe auffangen, sollten Sie anschließend umgehend entsorgen. 
 Spezielles Shampoo gegen Hundeflöhe 
 Ein Bad im Wasser kann zwar in vielen Fällen ausreichend sein, doch können Sie zusätzlich auch ein mildes Shampoo einsetzen, um die Wirkung zu verstärken. Hier sollten Sie auf ein spezielles Hundeshampoo oder Flohshampoo zurückgreifen, das auf die Bedürfnisse von Hund (oder auch Katze) abgestimmt ist. In unserer Online-Apotheke finden Sie geeignetes Hundeshampoo, das bei Flohbefall empfehlenswert ist. 
  Wichtig:  Sie sollten bei aller Fürsorge für Ihren Hund auch sich selbst nicht vergessen – es ist nötig, dass Sie nicht nur Ihren Vierbeiner, sondern auch sich selbst nach dem Kampf gegen die Flöhe gründlich waschen! Sonst kann es leicht passieren, dass sich die Parasiten bei Ihnen einnisten. 
 Zitronensaft als Wundermittel? 
 Zitronensaft wird eine effektive Wirkung gegen Flöhe nachgesagt. Zerschneiden Sie eine Zitrone und kochen Sie die Scheiben in einem halben Liter Wasser auf. Lassen Sie das Ganze abkühlen und geben Sie im Anschluss etwa 100 Milliliter Essig hinzu. Füllen Sie die Mixtur in eine Sprühflasche und benetzen Sie das Fell Ihres Hundes damit. Geben Sie dem Hausmittel eine gute Stunde Zeit, um einzuwirken, und spülen Sie dann das Fell gründlich mit Wasser aus. 
 Auf Eier und Larven achten und richtig entfernen 
 Unbedingt berücksichtigen sollten Sie den Umstand, dass ein Großteil der Eier zwangsläufig auf Ihrem Boden landen wird, auch wenn Sie diese mit bloßem Auge nicht erkennen. Damit die Larven nicht in Ihrem Teppich und in den Ritzen zwischen Ihren Couchkissen schlüpfen, sollten Sie den Staubsauger hervorholen und alle Stellen gründlich absaugen. Der Staubsaugerbeutel sollte im Anschluss sofort mit dem Restmüll entsorgt werden. Der Staubsauger wird ohnehin zu einem wichtigen Hausmittel im Kampf gegen Hundeflöhe: Die gesamte Umgebung von Hund und Katze sollte penibel gereinigt werden, am besten mehrmals. Decken und Teppiche, die Ihr Hund gerne als Lagerstatt nutzt, sollten Sie waschen – und zwar bei mindestens 60 Grad, sonst können die Flöhe den Waschvorgang überleben. Auch die Sitze Ihres Autos sollten Sie absaugen – denken Sie immer daran, dass Sie die Larven der Hundeflöhe mit bloßem Auge nicht erkennen können! 
 Wie lange dauert die Behandlung normalerweise? 
 Bei der Bekämpfung der Hundeflöhe brauchen Sie ein wenig Geduld: Es kann bis zu vier Wochen dauern, bis Sie die Plagegeister endgültig bekämpft haben und der letzte Floh verendet ist. Doch Vorsicht: Tauchen die Hundeflöhe immer wieder auf und wollen die Symptome einfach nicht verschwinden, sollten Sie sich umgehend auf die Suche nach der Quelle machen und diese nachhaltig eliminieren, sonst findet Ihr Hund keine Ruhe. 
 Wann sind Hundeflöhe ein Fall für den Tierarzt? 
 Zwar können Sie Hundeflöhe in den meisten Fällen gut in Eigenregie bekämpfen und müssen mit Ihrem Tier nicht zwingend den Tierarzt aufsuchen. Allerdings kann ein rechtzeitiger Arztbesuch sinnvoll sein, um dem Befall möglichst schnell ein Ende zu bereiten. Wenn Sie Ihre Gegenmaßnahmen mit einem kompetenten Facharzt abstimmen, kann dies die erfolgreiche Bekämpfung beschleunigen und mögliche Irrwege und Misserfolge verhindern. Der Tierarzt kann den Hund außerdem untersuchen, um festzustellen, ob bereits Krankheiten übertragen wurden, Ihnen wertvolle Tipps geben und wirksame Präparate gegen Flöhe empfehlen. 
 So können Sie Hundeflöhen wirksam vorbeugen 
 Eine hundertprozentige Absicherung gegen Hundeflöhe gibt es zwar nicht, aber einige sinnvolle Tipps können Ihnen dabei helfen, das Auftreten der Symptome bei Ihrem Hund zu vermeiden. Es gibt inzwischen auf dem Markt zahlreiche Artikel, die es Hundehaltern erleichtern sollen, ihre Vierbeiner gegen die kleinen Parasiten zu schützen, von denen Sie viele   &quot; href=&quot;/tiergesundheit-und-tierbedarf/hunde/hundepflege-und-gesundheit/zecken-und-flohschutz/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Produkte auch bequem in unserer Online-Apotheke   bestellen können. Sehr gut vorbeugen lässt sich ein Flohbefall bei Hunden durch die regelmäßige Verabreichung eines Spot On Präparates. Damit kann verhindert werden, dass es überhaupt zu einem Befall mit Parasiten kommt.  Spot On Tropfen  werden dem Hund auf den Nacken getröpfelt. Von da aus verbreitet sich der Stoff und entzieht jedem einzelnen Floh die Lebensgrundlage. Übrigens gibt es Spot On Tropfen keineswegs nur in der chemischen, sondern auch in einer pflanzlichen Variante – ein Plus für die Umwelt und die Gesundheit von Mensch und Tier! 
 Ein hilfreiches Mittel gegen Hundeflöhe kann auch ein  Flohhalsband  sein, das insbesondere dann zu empfehlen ist, wenn Ihr Hund häufig mit anderen Hunden zusammenkommt. Ein solches Halsband ist mit einem speziellen Wirkstoff versehen, der kontinuierlich abgegeben wird und Flöhen auf diese Weise langfristig vorbeugt. Auch wenn das Halsband die ganze Zeit um den Hals getragen wird, behindert es den Hund weder beim Spielen noch beim Herumtollen. Daneben ist auch Hygiene ein wichtiges Stichwort im Kampf gegen den Hundefloh. Alle gesammelten Tipps helfen nicht so sehr wie eine regelmäßige und gründliche Reinigung der Umgebung. Wenn Sie Ihr Tier wirklich effektiv schützen und einem Flohbefall vorbeugen möchten, sollten Sie alles, was mit Ihrem Hund in Kontakt kommt, regelmäßig reinigen. Das gilt für Decken, Hundekörbchen, Fressnapf und Spielzeug. Die Mühe lohnt sich – denn einen Floh zu bekämpfen, kann sehr langwierig und mühsam sein. Da ist es doch am besten, wenn es erst gar nicht so weit kommt! 
 Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und weiterhin viel Spaß mit Ihrem treuen Vierbeiner! 
 
  Bildquelle: copyright by Christian Buch - all rights reserved  
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            <title type="text">Zeckenmittel für Hunde: Praktische Tipps und Informationen</title>
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                 Vor allem im Sommer, wenn die Sonne viele Stunden vom Himmel scheint und zu langen Spaziergängen im Freien einlädt,  fürchten sich viele Hundebesitzer vor Zecken . Dabei können die kleinen Parasiten fast das ganze Jahr über – bevorzugt von Februar bis Oktober – sowohl für Menschen als auch für Hunde sehr gefährlich werden. Warum ein Zeckenstichbiss ein so hohes Risiko für Hunde birgt, wie Sie Ihren Vierbeiner am besten vor Zecken schützen und welches Zeckenmittel für Hunde sich bewährt hat, lesen Sie in diesem Artikel. 
 Zecken: Kurzer Überblick über die Parasiten 
 Was sind Zecken genau, wo leben sie und wann sind sie am aktivsten? 
 Zecken (Lateinisch: Ixodida) sind kleine, blutsaugende Tiere, die zu den Spinnentieren gezählt werden und eine Unterklasse von Milben bilden. Die winzigen Parasiten mit einem dreiecksförmigen, abgeflachten, dunkelbraunen bis rotbraunen Körper ernähren sich von Blut und Lymphflüssigkeit ihrer ausgewählten Wirte (neben Hunden und Menschen beispielsweise auch Katzen, Vögel, Igel, Nagetiere, Schafe etc.). Sie haben acht lange Beine und sind sehr gut an ihrem deutlich sichtbaren, zangenförmigen Mundwerkzeug zu erkennen, das sich an ihrem Kopfende befindet. 
 Unter den etwa 20 Arten, die von insgesamt  ca. 900 Zeckenarten in Deutschland  beheimatet sind, sind vor allem der weit verbreitete &quot;Gemeine Holzbock&quot;, die Auwaldzecke und die Braune Hundezecke für Hunde gefährlich. Sobald die Temperaturen an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen von 7 bis 10°C betragen (meist mit Einsetzen des Frühlings ab März), werden die erwachsenen Zecken und Nymphen wieder aktiv, wohingegen die Larven erst gegen Ende April oder Anfang Mai in der Natur zu finden sind. 
 Problematisch ist zudem, dass sich nicht alle Zecken zeitgleich einen Wirt suchen und in unterschiedlichen Monaten am aktivsten sind – daher lässt sich die gefährliche Zeit nicht auf einen bestimmten Zeitrahmen eingrenzen. Bei kälteren Temperaturen ziehen sich Zecken außerdem nur vorübergehend in ihre Verstecke zurück, um bei wärmerem Wetter wieder hervor zu krabbeln und nach einem neuen Wirt Ausschau zu halten. 
 Aufgrund dessen, dass die Zeckenaktivität darüber hinaus sehr stark mit Nässe und Feuchtigkeit zusammenhängt, kann es nach mehreren warmen, trockenen Tagen zu einem raschen Zeckenrückzug kommen, auf den mit einsetzendem Regen eine enorm hohe Aktivität der Tiere zu beobachten ist. 
 Wie werden Zecken auf Hunde übertragen? 
 Meist sitzen Zecken an Waldrändern, in Wiesen, auf Lichtungen und in Parks an den Spitzen von schnell wachsenden Grasarten und Stauden, an niedrigen Zweigen, in Büschen, auf ausgetrockneten bzw. abgestorbenen Gräsern oder Laubstreu.  Ihre Opfer erkennen sie an einem veränderten Geruch (zum Beispiel bei Schweiß), einem abweichenden CO2-Gehalt in der Luft (etwa durch den Atem) und an Erschütterungen durch das Laufen.  
 Innerhalb von Sekunden lassen sie sich auf einen auserkorenen Wirt fallen, bahnen sich ihren Weg durch das Fell bevorzugt zu dünnhäutigen, gut durchbluteten Stellen wie Kopf, Ohren oder Bauch, ritzen die Haut mit ihrem Mundwerkzeug an, stechen mit ihrem Stechrüssel in die Wunde ein und saugen Blut, Zell- und Lymphflüssigkeit heraus. Manche Zeckenarten (beispielsweise Schildzecken mit einem von Widerhaken gespickten Rüssel) beißen sich dabei richtig in der Haut fest. Weibchen saugen teilweise mehrere Wochen an einer Einstichstelle, weil sie das Blut für die Eierproduktion brauchen. Männchen ernähren sich ausschließlich selbst von dem Blut, sodass sie oftmals nur wenige Tage an der Einstichstelle verharren. 
 Das beim Stechen abgesonderte Sekret besitzt überdies eine spezielle Wirkung: 
 
 es betäubt die Einstichstelle, sodass der Stich zunächst unbemerkt bleibt 
 es hemmt das Immunsystem des Wirtes 
 es verhindert die Blutgerinnung, sodass die Blutquelle nicht versiegt 
 es klebt die Zecke förmlich am Hund fest (nur bei Zeckenarten ohne Widerhaken-Rüssel) 
 
 &amp;nbsp; 
  Gut zu wissen:  Da nicht alle Zeckenarten zeitgleich aktiv sind, sollten Sie am besten ganzjährig einen zuverlässigen Zeckenschutz für sich und Ihren Hund sicherstellen. 
 Warum sind Zecken so gefährlich? 
 Durch einen Zeckenstich können gefährliche Krankheiten auf Hunde übertragen werden – viel mehr als etwa durch Mücken. Zu diesen Krankheiten gehören unter anderem Lyme-Borreliose, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME-Virus), Babesiose, Ehrlichiose und Anaplasmose, welche die Gesundheit von Hunden mitunter stark beeinträchtigen können. 
 Wie es dazu kommt? Da Zecken ihren Wirt gelegentlich wechseln, können sie als sogenannte Zwischenwirte für Bakterien, Viren und andere Parasiten dienen. Unverdaute Blutreste werden beim Stechen bereits innerhalb von ungefähr drei Stunden aus dem Darm in die Wunde abgegeben, wodurch sich der Hund mit den Erregern infiziert.  Das Risiko, dass eine Zecke Krankheiten auf den Hund überträgt, erhöht sich somit mit jeder Minute, die Zecken in der Wunde belassen werden.  
 Doch keine Sorge: Zum Schutz Ihres Hundes vor einem Zeckenstichbiss und möglichen übertragbaren Krankheiten können Sie sich an einige praktische Tipps halten. 
 Zeckenmittel: Vorbeugung ist der beste Schutz 
 Aus den oben genannten Gründen ist es wichtig, Ihrem Hund einen zuverlässigen Schutz vor den lästigen blutsaugenden Tierchen zu bieten. Nur gut, dass inzwischen zahlreiche Produkte im Handel erhältlich sind, die eine hohe Wirkung gegen Zecken versprechen und Ihren Vierbeiner im Garten, Wald oder Park effektiv vor Stichen schützen sollen. Im Folgenden stellen wir Ihnen die bekanntesten   Mittel gegen Zecken   vor, denen die Hersteller eine hohe Wirksamkeit zuschreiben. 
   
 Welche Zeckenmittel für Hunde gibt es? 
 Auf dem Markt gibt es heutzutage zahlreiche Artikel zum effektiven Zeckenschutz, darunter auch verschreibungspflichtige Produkte vom Tierarzt. Meist wird dabei nach der Darreichungsform und der Größe des Hundes unterschieden. So finden sich vor allem Spot on Produkte, Sprays und Tabletten im Angebot, die sich wiederum in spezielle Mittel für kleine, große und sehr große Hunde einteilen lassen. Daneben kann aber auch ein spezielles Halsband für den Hund, ein besonderes Shampoo oder ein entsprechender Zusatz für das Hundefutter Hilfe zur Vorbeugung von gefährlichen Zeckenstichen leisten. 
 Einige der Produkte stellen wir Ihnen nachfolgend näher vor. 
  Die wichtigsten Anti-Zecken-Produkte im Überblick:  
 
 Spot on Produkte 
 Sprays 
 Kautabletten 
 Halsband gegen Zecken 
 
 &amp;nbsp; 
  Hinweis:  Abhängig vom Produkt variiert der Zeitraum, in dem das Zeckenmittel seine Wirkung entfaltet. Details zur jeweiligen Wirkung und Anwendung finden Sie auf der Packung, in der Packungsbeilage oder in den Herstellerinformationen. Bei Fragen zum Mittel und seiner Wirksamkeit nehmen Sie am besten Kontakt zu Ihrem Tierarzt auf oder fragen direkt beim Hersteller nach. 
 Spot on Produkte – besonders einfach in der Anwendung 
 Bei Spot on Produkten handelt es sich um  Tropfen , die einfach auf die Haut von Hunden gegeben werden und bis zu 30 Tagen wirken. Somit ist die Handhabung besonders einfach, weshalb die Produkte bei Hundebesitzern sehr beliebt sind. Vorsicht ist bei Spot on Mitteln geboten, weil sie Insektizide enthalten, die für einige Organismen giftig sein können. Um das Risiko zu minimieren, dass Ihr Hund das Mittel ableckt, wird es meist im Nacken oder zwischen den Schulterblättern aufgetragen. 
  Wichtig:  Spot on Zeckenschutz ist normalerweise nicht wasserfest, weshalb Ihr Hund nach der Verwendung nicht schwimmen oder im Regen spazieren gehen sollte. Außerdem würde das Gift dadurch in die Natur gelangen und andere Tiere und Pflanzen gefährden, was es zu vermeiden gilt. 
 Sprays zum Aufsprühen auf Tier und Umgebung 
 Ebenso einfach wie Spot on Produkte sind Anti-Zecken-Sprays anzuwenden. Die Sprays (zum Beispiel vom Hersteller Frontline) werden einfach ins Hundefell gesprüht. Das Spray von Frontline bietet zudem den Vorteil, dass es bereits für Welpen ab dem ersten Lebenstag und für trächtige Hündinnen verwendet werden darf. Zudem gibt es Umgebungssprays die auf dem Hundebett, dem Lieblingsplatz oder der Decke des Hundes verwendet werden können, um auch die Umgebung von Parasiten zu befreien. 
 Tabletten zum Kauen 
 Kautabletten sind noch relativ neu auf dem Markt. Die Wirkung von verschreibungspflichtigen Tabletten mit chemischen Wirkstoffen wie z.B. Afoxolaner gegen Zecken tritt meist schon nach wenigen Tagen ein und hält je nach Produkt zwischen vier Wochen und drei Monaten an. Wenn eine Zecke Ihren Hund sticht und Blut aus seiner Haut saugt, wird sie durch den Wirkstoff im Blut getötet. Somit halten die Tabletten keine Zecken fern, sondern töten sie nur direkt nach dem Stich ab. Eine Garantie zum Schutz vor Krankheiten können Tabletten daher nicht gewähren. Besonders praktisch an den Tabletten ist jedoch, dass die Wirksamkeit von innen heraus erzeugt wird und Ihr Hund somit auch baden und im Regen spazieren gehen kann, ohne dass die Wirkung eingeschränkt wird. Unterstützend können auch pflanzliche Zeckenschutz Tabletten verabreicht werden. Die Ergänzungsfuttermittel enthalten z.B. Zistrose und werden dem Hund täglich zum Futter gemischt. Die Inhaltsstoffe sollen bewirken, dass der Geruch des Hundes für die Zecken unangenehm wird. 
 Halsband gegen Zecken 
 Ein  spezielles Zeckenhalsband mit chemischem Wirkstoff  (meist Nervengift) kann Ihren Hund je nach Art bis zu acht Monate vor Zecken schützen. Die Zecken werden beim Kontakt mit dem Fell oder der Haut des HundesHalsband direkt getötet – ein Biss bzw. Stich wird somit verhindert. Ferner können die Wirkstoffe aus einem Anti-Zecken-Halsband auch bei Regen und beim Baden im See, Bach oder Fluss in die Umwelt gelangen und die Natur gefährden. 
 Eine Alternative zu chemischen Halsbändern sind  Halsbänder aus Keramik  und  Bernsteinketten , die ebenfalls eine abwehrende, wenn auch nicht so starke Wirkung gegen Zecken haben sollen. Bernsteinketten beispielsweise laden das Fell des Hundes elektrisch auf, was Zecken den Herstellerangaben zufolge abhalten soll. Die Wirksamkeit ist jedoch nicht eindeutig bestätigt. 
  Tipps zur Auswahl des besten Mittels:  Sie wissen nicht, welcher Zeckenschutz der beste für Ihren Hund ist? Fragen Sie Ihren Tierarzt oder informieren Sie sich bei anderen Hundebesitzern, welche Mittel bei ihren Hunden am besten wirken. Auch Stiftung Warentest hat die Wirkung und Anwendung verschiedener Zeckenmittel mehrfach im Test untersucht und die Ergebnisse veröffentlicht. Vielleicht dienen Ihnen diese Informationen als erste Orientierung. 
 Vorteile der Zeckenmittel für Hunde 
 Besonders praktisch ist, dass  viele Produkte den Vierbeiner nicht nur vor Zecken, sondern auch vor anderen Parasiten wie Mücken  schützen und beispielsweise Flöhe fernhalten. Ist dies der Fall, kann so auf die Anwendung eines weiteren Insektenschutzmittels verzichtet werden – dies spart wertvolle Zeit, die Sie stattdessen etwa zum Gassigehen, zum Spielen oder auch zum Absuchen Ihres Hundes nach dem Aufenthalt im Freien nutzen können. 
 Darüber hinaus sind viele Zeckenmittel sogar wasserfest, sodass Ihr Hund nach der Anwendung nicht auf ein Bad im See, einen Spaziergang im Regen, das Tollen im regennassen Garten oder auf andere mit Nässe verbundene Aktivitäten verzichten muss. 
 Als weitere Vorteile gelten beispielsweise die einfache Handhabung und die gute Verfügbarkeit vieler Produkte in Drogerien, Apotheken, im Internet sowie im Fachhandel. So wird gewährleistet, dass Sie Ihren Hund in der Regel schnell und unkompliziert mit dem Mittel Ihrer Wahl versorgen können. 
 Zeckenmittel für den Hund richtig anwenden 
 Ob Spot on Produkte, Tabletten oder Halsband: Zeckenmittel sollten immer genau nach Anweisung angewendet werden, damit sie ihre Wirkung voll entfalten können. Eine Überdosierung der Produkte kann allergische Reaktionen auslösen und der Gesundheit Ihres Hundes schaden. Dies gilt es unbedingt zu vermeiden! 
 Wenn Sie ein neues Präparat bei Ihrem Hund ausprobieren möchten, sollten Sie das Produkt je nach Zusammensetzung und Stärke  zunächst vorsichtig testen . Nur so können Sie sicherstellen, dass Ihr Hund den Zeckenschutz wirklich verträgt und keinen allergischen Schock erleidet. 
  Tipp:  Sollten Sie sich unsicher im Zusammenhang mit dem Thema Zeckenschutz fühlen und befürchten, Ihr Hund könne allergisch auf das von Ihnen gewählte Schutzmittel reagieren, nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Tierarzt auf. Er wird Sie gerne beraten und möglicherweise einen professionellen Test durchführen oder Ihnen ein anderes Präparat empfehlen. 
 Hausmittel und Alternativen zum Zeckenmittel 
 Sie wünschen sich einen  Zeckenschutz ohne Chemie  für Ihren Hund? Neben Spot on Produkten, Spray und Tabletten werden häufig auch Hausmittel und natürliche Mittel als Hilfe gegen Zeckenstiche angepriesen. So sollen beispielsweise Produkte wie Kokosöl mit der darin enthaltenen insektenabwehrenden Laurinsäure, Knoblauch, Bierhefe, Babypuder, Zistrose, ätherische Öle wie Schwarzkümmelöl und Teebaumöl sowie die bereits erwähnten Bernsteinketten, Keramik-Halsbänder und besondere Globuli Zecken abwehren und Hunden einen guten Schutz gewähren. 
  Achtung:  Ätherische Öle sollten nur äußerlich, stark verdünnt und in geringer Menge angewendet werden, da sie die Haut reizen und den Hund durch ihren teils intensiven Geruch belästigen können. Wenn Sie neben einem Hund auch eine oder mehrere Katzen besitzen oder Ihr Hund häufig Kontakt zu Katzen hat, sollten Sie auf die Verwendung von ätherischen Ölen und Kokosöl dringend verzichten. Ätherische Öle sind giftig für Katzen, da sie diese nicht verstoffwechseln können, und auch Kokosöl kann die Gesundheit von Katzen in Mitleidenschaft ziehen. Knoblauch hingegen kann in zu großer Menge giftig für Hunde sein, weshalb eigens für Hunde konzipierte Knoblauch-Tabletten eine bessere Wahl sind. 
 Sie möchten Ihrem Hund einen natürlicheren Zeckenschutz bieten? Dann probieren Sie ein  natürliches Hausmittel  aus und stellen Sie aus dem Sud von Bohnenkraut, Orangen oder Zitronen ein Spray her – auch das soll gegen die lästigen blutsaugenden Tiere wirken. Schneiden Sie die Zutaten in kleine Stücke, kochen Sie diese im Wasserbad auf und lassen Sie den Sud über Nacht ziehen. Bei Verwendung von Bohnenkraut sollte das Gemisch anschließend durchgesiebt oder gefiltert werden. Nach dem Abkühlen geben Sie die Mischung in eine Sprühflasche – fertig. Nun können Sie das natürliche Mittel bequem auf das Hundehaar aufsprühen und einmassieren. Ob es wirklich hilft? Machen Sie den Test! 
 Absuchen nach jedem Spaziergang 
 Weder Spot on Produkte noch Halsband und Tabletten können zu 100 % verhindern, dass Ihr Hund gestochen wird. Um eine Übertragung von Krankheiten nach einem Zeckenstich möglichst zu vermeiden, sollten Sie Ihren Hund  daher nach jedem Spaziergang im Freien und jedem Spielen im Garten nach Zecken absuchen . Durchsuchen Sie das Fell dazu sorgfältig und streichen Sie sanft über die Haut Ihres Vierbeiners, um etwaige Zecken zu ertasten. 
 Mit etwas Übung können Sie ausgewachsene Zecken im Fell von Hunden gut aufspüren. Insbesondere mit Blut vollgesogene Zecken, deren Körper richtig prall ist und bei Weibchen bis zu 3 cm groß werden kann, fallen fast sofort ins Auge. Zum Beispiel im Hundebett abgelegte Larven und noch nicht ausgewachsene Zecken hingegen lassen sich in den dichten Haaren ohne Vergrößerung kaum mit bloßem Auge ausmachen. 
 Achtung, Zecke: Zecken richtig entfernen 
 Wenn Sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Zecken bei Ihrem Hund entdecken, sollten Sie diese  so schnell wie möglich herausziehen , um das Risiko für eine Ansteckung zu reduzieren. 
 Nachfolgend haben wir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Sie erstellt, an der Sie sich im Fall der Fälle orientieren können. 
 Zecken bei Hunden richtig entfernen – so geht’s 
 
 Verwenden Sie zur Entfernung möglichst eine Zeckenkarte, ein Zeckenlasso oder eine spezielle Zeckenzange. Alternativ können Sie eine spitze Pinzette benutzen. 
 Streichen Sie das Fell rund um die Einstichstelle glatt und ziehen Sie es vorsichtig auseinander. 
 Setzen Sie die Karte, die Pinzette oder ein anderes Hilfsmittel möglichst nah an der Haut an und ziehen Sie das Tierchen vorsichtig, langsam und keinesfalls ruckartig heraus, ohne das Tier zu quetschen – dadurch könnten Krankheitserreger schneller ins Blut gelangen. Besteht ein Widerstand, können Sie die Zecke leicht drehen oder vorsichtig hebeln. 
 Wenn Zeckenteile in der Wunde zurückbleiben, ist dies normalerweise kein Grund zur Beunruhigung, da sie nach einer Weile von allein abgestoßen werden. 
 
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  Wichtig:  Bitte verwenden Sie weder Alkohol noch Öl oder Klebstoff, um Zecken zu entfernen bzw. zu töten. Dabei würden die Tiere erbrechen und mögliche Krankheitserreger noch schneller auf Ihren Hund übertragen. 
 Nach dem Herausziehen – und jetzt? 
 Nach dem Entfernen sollten Sie Ihren Hund in den darauffolgenden Tagen genau beobachten. Wenn sich sein Verhalten deutlich ändert, er schläfrig wirkt, weniger frisst, eine starke Rötung um die Einstichstelle aufweist oder Fieber bekommt, sollten Sie dringend einen Tierarzt um Rat fragen. 
 Wir wünschen Ihnen eine möglichst zeckenfreie Zeit mit Ihrem Vierbeiner! 
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 Bildquelle:&amp;nbsp;©Halfpoint - stock.adobe.com 
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                 Hunde gehören neben Katzen zu den beliebtesten Haustieren in Deutschland. Ist der Hund gesund, freut sich bekanntlich auch der Mensch – geht es dem Vierbeiner schlecht, werden in der Regel alle Hebel in Bewegung gesetzt, um den geliebten Mitbewohner möglichst schnell wieder auf die Beine zu bringen. Neben genügend Bewegung benötigen Hunde, wie Herrchen und Frauchen auch, eine  ausgewogene Ernährung, die wichtige Vitamine und Mineralien (Mengen- und Spurenelemente) liefert . Wozu Ihr Hund diese braucht und wann die Gabe spezieller Vitaminpräparate sinnvoll ist, erfahren Sie in diesem Ratgeber. 
 Vitamine sind auch für Ihren Hund wichtig 
  Mikronährstoffe, wie Mineralien, Vitamine und Spurenelemente , sind für das Wohlbefinden Ihres Hundes lebenswichtig. Eisen, zum Beispiel, ist unverzichtbar für die Bildung von roten Blutkörperchen, Vitamin B sorgt für die optimale Funktion der Nervenzellen und Vitamin D ist, wie beim Menschen auch, wichtig für gesunde Knochen und Zähne. – Aus diesem Grund sollten Sie stets darauf achten, dass das Hundefutter genügend Mikronährstoffe enthält. Je nach Zusammensetzung des Hundefutters und den Essgewohnheiten Ihres Vierbeiners kann es sinnvoll sein,  ergänzend Vitaminpräparate zu verabreichen . 
 Vitamine unterstützen das Wachstum der Tiere 
 Der Bedarf an Vitaminen ist nicht immer gleich groß. Junge Hunde, die sich noch im Wachstum befinden, benötigen meist mehr Mikronährstoffe als ältere Tiere. Haben Sie eine trächtige Hündin, hat diese vermutlich ebenfalls einen erhöhten Bedarf an Vitaminen. Deshalb ist es wichtig, dass Hundehalter ihre Tiere täglich beobachten und schnell auf etwaige Mangelerscheinungen reagieren – zum Beispiel mit geeigneten Tabletten. 
  Tabletten oder Pulver, die für Hunde wichtige Vitamine beinhalten , sind Bestandteil in unserem Sortiment an Zubehör für Hunde. Immer mehr Halter haben erkannt, dass ihr Hund auf zusätzliche Vitamine oder Mineralien, wie zum Beispiel Eisen, Vitamin D, Magnesium oder Calcium, angewiesen ist, um Krankheiten wie Anämie, ausgehendes Fell, Durchfall oder ähnliche Beschwerden zu vermeiden. Außerdem schadet es in der Regel nicht, wenn Sie Ihren Hund hin und wieder mit einer besonderen Köstlichkeit vom Metzger belohnen: Eine frische Leber ist für Hunde eine willkommene Leckerei und wirkt sich positiv auf Stoffwechsel und Fell aus. 
  Tipp:  Wenn Sie unsicher sind, welches Futter und welche Leckereien Sie Ihrem Hund geben sollten, fragen Sie Ihren Tierarzt um Rat! 
 Vitaminmangel kann für Ihren Hund ein ernstes Problem sein 
 Wie bereits beschrieben betrifft Vitaminmangel nicht nur Menschen, sondern auch Tiere. Oft werden über das herkömmliche Trockenfutter nicht genügend wertvolle Mikronährstoffe aufgenommen. Damit Hunde trotzdem genügend Vitamine, Mengen- und Spurenelemente erhalten, setzen Hersteller auf  Nahrungsergänzungsmittel wie Tabletten  oder spezielles Pulver, die dem Futter einfach beigemischt werden. Ähnlich wie beim Menschen erhalten die Tiere auf diese Weise wichtige Mineralien und Vitamine, ohne Spritzen über sich ergehen lassen zu müssen. 
 Wichtiger Hinweis zu unseriösen Angeboten 
 Wenn Sie für Ihren Hund nach Produkten wie Vitaminpräparaten im Internet suchen, finden Sie meist eine Vielzahl an Angeboten – nicht immer jedoch dienen die angebotenen Artikel tatsächlich dem Wohl der Tiere, da ihnen beispielsweise ungesunde Zusatzstoffe beigemischt wurden. Damit es Ihrem Vierbeiner langfristig gut geht, ist es umso wichtiger, einem möglichen Vitaminmangel nur mit hochwertigen Produkten zu begegnen bzw. vorzubeugen. In unserer Online-Apotheke finden Sie stets  eine Auswahl geprüfter Artikel und bewährter Marken , die zum schnellen Versand für Sie bereitstehen.   Sehen Sie sich unser Angebot gleich an!   
 Der Tierarzt ist Ihr idealer Ansprechpartner und Berater 
 Keinesfalls sollten Sie Ihrem Hund ohne Rücksprache mit einem Tierarzt Medikamente wie Vitaminpräparate geben. Zeigt Ihr Hund Symptome wie Durchfall oder ein ausgedünntes Fell, sollten Sie mit ihm einen Tierarzt aufsuchen, der bei der Suche nach den Ursachen für diese Störungen auf ein ganz anderes Wissen zurückgreifen kann. Unter Umständen wird er Ihnen selbst die Zufuhr von Vitamintabletten vorschlagen. 
  Wichtiger Hinweis:  Eine Eigendiagnose der Anämie ersetzt keinesfalls einen Besuch beim Tierarzt, der sich Ihren Hund mit geschultem Blick ansehen kann. Bitte verabreichen Sie ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Tierarzt nie selbständig Vitaminpräparate! 
 Auch wenn Sie in unserer Online-Apotheke zahlreiche hochwertige Produkte seriöser Marken zum schnellen und kostengünstigen Versand finden, ersetzt dies nicht den ärztlichen Rat. Apotheke und Tierarzt ergänzen vielmehr und können im Zusammenspiel zum Wohl der Hunde und Katzen beitragen. 
 Ein Überschuss an Vitaminen ist für Ihren Hund ebenfalls schädlich 
 Beim Thema Vitamine und Mineralien geht es darum, für Ihr Tier das richtige Maß zu finden. Sie tun Ihrem Hund nichts Gutes, wenn Sie sein Futter wahllos mit Vitamintabletten anreichern. Bekommt Ihr Hund beispielsweise zu viel Eisen in den Magen, kann dies schlimmstenfalls zu Verätzungen im Darm führen und das Immunsystem sowie den Stoffwechsel beeinträchtigen. Bei der Verabreichung von Vitamintabletten sollten Sie darum immer vorsichtig sein und sich an die Dosierung halten. 
 Auf natürliche Weise kann der Hund nicht zu viel Vitamine aufnehmen 
 In der Natur ist es praktisch ausgeschlossen, dass Hunde oder Katzen zu viel an Mikronährstoffen aufnehmen. Eine Überversorgung mit diesen ist nur durch einen gezielten Eingriff möglich, also durch die Verabreichung von Tabletten oder Pulver mit dem Futter. Auch deshalb ist es im Zweifel ratsam, einen Tierarzt zu konsultieren, bevor Sie die entsprechenden Produkte untermischen. 
  Merke:  Bei aller positiven und gesundheitsfördernden Wirkung, die verschiedene Präparate für Ihren Hund bewirken können, sollten Sie deshalb trotzdem nicht vergessen, dass es sich dabei in letzter Konsequenz um Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel handelt. Medikamente sollte ein Hund genauso wenig leichtfertig zu sich nehmen wie ein Mensch. Sprechen Sie deshalb im Vorfeld immer mit Ihrem Tierarzt über die Notwendigkeit und Dosierung von Vitaminpräparaten! 
 Vitamine spielen eine bedeutende Rolle 
 Vitamine sind für Hunde und Katzen ähnlich wichtig wie für den Menschen. Ihr  Hund benötigt Eisen, Vitamin A, Vitamin B, Vitamin D, Vitamin E und Vitamin K . Doch da Vitamine manchmal nicht in ausreichendem Maße im täglichen Futter enthalten sind, haben darauf spezialisierte Hersteller Tabletten und Pulver entwickelt, die Ihren Hund mit fehlenden Nährstoffen versorgen sollen. Diese werden dem Hund  einfach mit dem Futter verabreicht  und können so einen wertvollen Beitrag für das Tierwohl leisten. 
 Sie sehen: Vitaminmangel lässt sich mit verschiedenen Präparaten in der Regel gut behandeln. In unserer Online-Apotheke finden Sie viele Artikel dieser Kategorie zum kostengünstigen und schnellen Versand. 
 Eisen: Deshalb sind Hunde heute überhaupt von Eisenmangel betroffen 
 Als Fleischfresser sollte der Hund eigentlich keinen Mangel an Eisen erleiden. Weil Schlachter aber das heute im Handel erhältliche Fleisch meist sehr stark ausbluten lassen, kommt es häufig vor, dass nicht mehr genügend Eisen enthalten ist, um dem Hund genügend Spurenelemente zu liefern. Tritt infolgedessen bei Ihrem Hund ein Eisenmangel auf, kann dies zu einer Anämie (medizinischer Begriff für Blutarmut) führen, der zum Beispiel mit Eisentabletten entgegengewirkt werden kann. 
 Setzen Sie überwiegend auf diese Art von Hundefutter, können Eisentabletten und weitere Vitamine und Mineralien eine sinnvolle Ergänzung sein. 
  Tipp:  Lassen Sie sich zum Thema Hundefutter am besten von Ihrem Tierarzt oder Züchter beraten. Er weiß genau, welches Futter für Ihren Hund das Beste ist. 
 Typische Symptome: So erkennen Sie Eisenmangel bei Ihrem Hund 
 Normalerweise bemerken Sie als verantwortungsbewusster Halter schnell, wenn mit Ihrem Hund etwas nicht stimmt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Sie auch sofort erkennen, dass Ihr Hund an Eisenmangel leidet, da dieses Phänomen mit vielen unspezifischen Beschwerden einhergehen kann. 
 Übliche  Kennzeichen einer Anämie  bei Ihrem Hund können folgende Symptome sein: 
 
 Blut im Urin 
 geschwollene Leber 
 träges Verhalten 
 vergrößerte Lymphknoten 
 Appetitlosigkeit 
 Temperaturanstieg 
 Atembeschwerden 
 beschleunigter Herzschlag 
 
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 Sie sehen selbst: Für medizinische Laien ist es nahezu unmöglich, alle diese Symptome zweifelsfrei zu identifizieren und verlässlich eine Anämie zu diagnostizieren. Deshalb sollten verantwortungsbewusste Halter ihre Hunde und Katzen  bei Verdacht auf Anämie zu einem Tierarzt  bringen und nicht eigenmächtig handeln. In Absprache mit dem Arzt können dann entsprechende Produkte wie zum Beispiel Eisentabletten erworben werden, welche die Nahrung um das fehlende Eisen oder anderen Mineralien ergänzen. 
 Vitamin A stärkt bei Ihrem Hund das Immunsystem und die Sehfähigkeit 
 Experten sind sich noch nicht einig, ob Hunde Vitamin D über das Sonnenlicht produzieren können. Weil Hunde Vitamin D aber unbedingt für gesunde Knochen und Zähne benötigen, ist ggf. eine ergänzende Zufuhr von Vitamin D Tabletten meist essenziell. Insbesondere junge Hunde im Wachstum und trächtige Hündinnen sind auf Tabletten mit Vitamin D angewiesen. 
 Ihr Hund kann Vitamin D nicht über das Sonnenlicht synthetisieren 
 Experten sind sich noch nicht einig, ob Hunde Vitamin D über das Sonnenlicht produzieren können. Weil Hunde Vitamin D aber unbedingt für gesunde Knochen und Zähne benötigen, ist ggf. eine ergänzende Zufuhr von Vitamin D Tabletten meist essenziell. Insbesondere junge Hunde im Wachstum und trächtige Hündinnen sind auf Tabletten mit Vitamin D angewiesen. 
 Hunde können Vitamin B nicht selbst bilden 
 Während Hunde Vitamin C selbst in der Leber aus Glukose synthetisieren können, ist dies bei Vitamin B nicht möglich. Doch auch Vitamin B ist für Ihren Hund lebenswichtig. Leber enthält viel Vitamin B, weshalb diese häufiger auf dem Futterplan Ihres Hundes stehen sollte. Besonders praktisch ist, dass Hunde Leber lieben und diese Köstlichkeit fast nie verschmähen. 
  Tipp:  Wasserlösliche Vitamine wie Vitamin B lassen sich leicht als Pulver im Getränkenapf Ihres Hundes auflösen – es sind oft nur wenige Gramm, die das Wohlbefinden Ihres Tieres sicherstellen und seine Gesundheit fördern. 
 Vitamin K kann Ihr Hund im Darm selbst produzieren 
 Bei Vitamin K ist Ihr Hund nicht zwingend auf Tabletten angewiesen, da dieses Vitamin im Darm der Hunde gebildet werden kann. Vitamin K wirkt sich auf die Blutgerinnung aus. Leidet Ihr Hund unter starkem Durchfall, kann ein entsprechender Mangel die Ursache sein. Damit Ihr Hund Vitamin K in ausreichendem Maß bilden kann, hilft eine entsprechende Ernährung: Fischmehle und Leber enthalten in der Regel viel des wichtigen Vitamins. 
 Eine ausgewogene Ernährung als Basis 
 Die  richtige Ernährung für Hunde  ist kein Hexenwerk, sollte jedoch auch nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Lassen Sie sich von Ihrem Züchter oder Tierarzt beraten, was der Gesundheit Ihres Vierbeiners dient, und beugen Sie so Eisenmangel und Anämie vor. Eine gesunde Ernährung fördert zudem das Wachstum und trägt zu einem dichten Fell bei. Auch wenn Tabletten und Pulver in bestimmten Fällen eine sinnvolle Ergänzung zum Trockenfutter sein können, sind sie wie beim Menschen kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung. 
 Das Fell Ihres Hundes zeigt Mängel an 
 Das Fell Ihres Hundes ist meist eine verlässliche Anzeige für Nährstoffdefizite. Fehlen dem Hund wichtige Mineralien und Vitamine, wird das Fell schnell matt und dünn. Wenn Sie dies bei Ihrem Vierbeiner beobachten, sollten Sie nicht allzu lange selbst nach etwaigen Ursachen forschen – ein Besuch beim Tierarzt hilft weiter und kann Aufschluss über mögliche Mängel geben. Hat ein Arzt einen bestimmten Nährstoffmangel festgestellt, kann er Ihnen geeignete Vitamintabletten empfehlen oder andere Medikamente verschreiben. 
 Setzen Sie bei der Ernährung nur auf Produkte seriöser Marken 
 Bei der Suche nach dem passenden Zubehör bzw. geeigneten Nahrungsergänzungsmitteln für Hunde und Katzen sollten Sie stets umsichtig sein. Greifen Sie nur zu Tabletten und Pulver aus einwandfreier Herstellung. In unserer Online-Apotheke erhalten Sie selbstverständlich nur ausgewählte Produkte, die auf die besonderen Bedürfnisse der Hunde abgestimmt sind. Entdecken Sie unser Angebot und bestellen Sie ergänzende Mittel für die Gesundheit Ihres Vierbeiners! 
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 Bildquelle:&amp;nbsp;©Pixel-Shot - stock.adobe.com 
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                            <updated>2019-12-20T07:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Hunde an Silvester: Was hilft gegen die Angst?</title>
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                 Silvester gehört für viele Menschen zu den Höhepunkten des Jahres, gerade das bunte und laute Feuerwerk wird von Groß und Klein sehnsüchtig erwartet. Das gilt aber nicht für alle: Während der Mensch es beim Feiern so richtig krachen lässt, zittert der Hund oft vor Angst unter dem Tisch. Die ohrenbetäubenden Knaller bedeuten für viele Hunde Angst, Panik und Stress. Gerade Welpen fällt es schwer, die donnernden Geräusche zum Jahreswechsel richtig einzuordnen. Was Sie schon Wochen oder mehrere Tage vor Silvester tun können, um Ihren Hund auf den lauten Jahreswechsel vorzubereiten, welches Training sich bewährt hat und ob sich ein Urlaub mit Hund über Silvester empfiehlt, erfahren Sie in diesem Ratgeber. 
 Das richtige Training kann Ihrem Hund an Silvester helfen 
 Je eher Sie sich über das für Ihren Hund schwierige Thema Silvester Gedanken machen, desto mehr Zeit bleibt Ihnen, um im Alltag die entsprechenden Vorbereitungen zu treffen. Sie und Ihr Vierbeiner sind der zu erwartenden Knallerei und den vielen Lichtreflexen draußen nämlich keineswegs hilflos ausgeliefert: Mit einem speziellen Training kann Hunden der alljährliche Stress zu Silvester deutlich erleichtert werden, damit Sie beide entspannt ins neue Jahr kommen. 
 Reagieren alle Hunde mit Angst auf Raketen, Böller und laute Geräusche? 
 Dabei müssen wir natürlich festhalten, dass nicht alle Hunde gleich auf die lauten Geräusche und Lichtspiele an Silvester reagieren. Manchen Hunden machen der Lärm und Trubel an diesem Tag überhaupt nichts aus. Allerdings kann sich die Angst vor Silvester und der damit verbundenen Knallerei auch mit den Jahren erst entwickeln. Eine entsprechende Vorsorge kann also in jedem Fall nichts schaden – denn vorbeugen ist allemal leichter als kurieren. Haben Hunde erst einmal eine grundlegende Angst vor Silvester bzw. der damit verbundenen Knallerei entwickelt, ist es schwer, diese wieder abzutrainieren. 
 Die Leine schützt den Hund vor ungewollten Begegnungen 
 Das gilt auch deshalb, weil das Feuerwerk sich nicht auf Silvester beschränkt, sondern die Knallerei mancherorts auch mehrere Tage davor und danach stattfinden kann und Hunde jederzeit mit Silvesterlärm in Kontakt kommen können. Das Geräusch eines unerwarteten Böllers aus nächster Nähe kann auch einen bis dahin völlig furchtlosen Hund aus dem Konzept bringen und traumatisieren. Am besten nehmen Sie Ihren Hund in der Zeit vor und nach dem Jahreswechsel an die Leine, wenn Sie aus dem Haus gehen – das mag ihm nicht gefallen, kann aber helfen, eine ungewollte Begegnung mit Böllern zu verhindern, und dient seiner und Ihrer Sicherheit. Denn es sind keineswegs nur die lauten Geräusche, die Ihrem Hund gefährlich werden können. Es besteht auch ein hohes Verletzungsrisiko. Nicht jeder private Feuerwerker achtet penibel darauf, wohin er seine Rakete schießt. Wird Ihr Hund getroffen, kann das äußere und bleibende innere Verletzungen zur Folge haben. So weit sollten Sie es nicht kommen lassen! Gewöhnen Sie Ihren Hund im Alltag deshalb frühzeitig an eine Einschränkung seines Bewegungsdrangs mithilfe der Leine und versuchen Sie Menschengruppen möglichst zu meiden. 
 Gassi gehen bei Dunkelheit 
 Hunde sind von Natur aus neugierig – es ist also gut möglich, dass Ihr Hund einen auf dem Boden liegenden Feuerwerkskörper benagt und vielleicht sogar Teile davon verschluckt. Auch das sollten Sie natürlich nach Kräften verhindern – am besten gehen Sie deshalb bei einigermaßen guten Lichtverhältnissen mit Ihrem Hund Gassi. Gerade für die Abendstunden, aber auch früh morgens gilt: Gehen Sie auch gewohnte Gassi-Runden möglichst vorausschauend– so können Sie etwaige Risiken durch Böller und Co. draußen besser abschätzen und kommen sehen. 
 Bleiben Sie an Silvester so nahe wie möglich am Alltag 
 Hunde spüren sofort, wenn etwas anders ist, als gewohnt. Deshalb ist es wichtig, Hunden auch an Silvester ein Gefühl von Normalität zu vermitteln. Gerade Welpen, die sich erst an die üblichen Tagesabläufe gewöhnen müssen, wissen noch nichts von Silvester und müssen durch eine angemessene Erziehung begleitet werden. Seitens des Halters ist dabei Aufmerksamkeit gefragt, damit die Symptome wie nervöses Verhalten, Jaulen, Winseln und Bellen schnell erkannt und richtig gedeutet werden. 
  Wichtig:  Welpen kennen die Farb- und Geräuschkulisse an Silvester noch nicht und müssen erst sanft daran gewöhnt werden. Mit etwas Übung, ein wenig Zeit und einem gezielten Training können Sie Ihren Hund optimal darauf vorbereiten und ihm signalisieren, dass auch bei den lauten Geräuschen kein Grund zur Sorge besteht und er ganz ruhig bleiben kann. 
 Signalisieren Sie durch Ihr Verhalten Ruhe und Sicherheit 
 Für Hunde sind Frauchen und Herrchen die wichtigsten Bezugspunkte. Hunde achten genau auf das, was ihre menschlichen Bezugspersonen tun. Deshalb ist Ihr Vorbild vor allem an Silvester besonders wichtig. Achten Sie auf Ihr Verhalten und bleiben Sie am besten ganz ruhig: Wenn Sie selbst beim Knall eines Böllers zusammenzucken und erschrocken oder verärgert reagieren, dann überträgt sich das möglicherweise auf Ihren Hund. Deshalb sollten Halter entspannt mit der jährlichen Knallerei umgehen. Lachen Sie, agieren Sie fröhlich und geben Sie Ihrem Hund vielleicht sogar ein paar Leckerli – so wird der Lärm mit etwas Positivem verknüpft und die Angst vor dem Trubel außer Haus ist fast schon wieder vergessen. 
 Kein Mitleid und kein Aufheben, aber Nähe und Verständnis 
 Wenn das Verhalten ihres Hundes Angst signalisiert, reagieren viele Hundehalter mit enormer Zuwendung und Fürsorge. Das ist gut gemeint, hilft aber nicht immer wie erhofft: Denn auf diese Weise vermitteln Sie Ihrem Hund das Gefühl, dass tatsächlich etwas nicht in Ordnung und seine große Angst berechtigt ist. Daher gilt: Verhalten Sie sich stattdessen möglichst wie an einem ganz gewöhnlichen Tag. 
 Beschäftigen Sie sich also mit Ihrem Hund, ohne ihn zu bedauern. Streicheln Sie ihn, spielen Sie mit ihm, schmusen Sie, doch geben Sie ihm nicht das Gefühl, dass etwas Schlimmes passiert ist. Ignorieren Sie sein Jaulen und Winseln nicht, erdrücken Sie Ihr Tier aber auch nicht mit Zuwendung und erzwingen Sie nichts. Geben Sie Ihrem Hund nur so viel Nähe, wie er möchte und tatsächlich braucht. 
  Tipp:  Ein hohes Maß an Zuwendung an Silvester ist gut gemeint, kann Ihrem Hund aber das Gefühl geben, dass seine bzw. Ihre Sicherheit wirklich gefährdet ist. Hier gilt es, eine gute Balance zu finden und den Hund während der &quot;lauten Tage&quot; nicht zu sehr schützen zu wollen. 
 Hunde benötigen an Silvester ein Gefühl der Sicherheit 
 Hunde wünschen sich oft einen Rückzugsort und wählen diesen selbst aus. Dieses Recht sollte ihnen auch zugestanden werden. Verwehren Sie Ihrem Hund also nicht, wenn er sich ins Badezimmer oder in eine andere Ecke zurückziehen möchte, in der er sich besonders sicher fühlt. Legen Sie ihm stattdessen noch eine Decke aus, auf die er sich ausstrecken kann. So kann er sich noch besser entspannen und zur Ruhe kommen. 
 Sorgen Sie für eine vertraute, heimelige Umgebung 
 Hunde freuen sich über einen Knochen oder ein Rinderohr, an dem sie herumlecken bzw. auf dem sie herumkauen können. Das Kauen setzt bei Hunden Glückshormone frei und wirkt beruhigend. Schließen Sie außerdem die Fenster, lassen Sie Rollläden oder Jalousien herunter und ziehen Sie die Vorhänge zu. Das hält optische und akustische Reize wie Lichtblitze und Knaller von Ihrem Hund fern. Lassen Sie Ihren Liebling in diesen Tagen möglichst nicht allein, auf gar keinen Fall in der Silvesternacht – nehmen Sie ihn aber auch nicht mit auf die Straße zum Feuerwerk. Bleiben Sie möglichst in einem geschlossenen Raum und halten Sie sich in seiner Nähe auf, ohne ihn die ganze Zeit intensiv zu beobachten. Das schenkt ihm ein Gefühl von Sicherheit und gibt ihm das Wissen, dass Sie immer bei ihm sind, vermittelt ihm jedoch nicht, dass etwas anders ist als im normalen Alltag. 
 Ablenkung hilft Hunden dabei, Panik zu vermeiden 
 Hunde können durch vertraute Geräusche wie Filme oder Musik von der Knallerei zu Silvester abgelenkt werden. Manche Halter greifen sogar zu speziellen Geräusche-CDs und gewöhnen ihre Tiere damit an den Lärm. Ein derartiges Training sollten Sie aber rechtzeitig vor dem Jahreswechsel beginnen, damit Sie den gewünschten Effekt erzielen können. 
 Als sinnvolle Ablenkungsmaßnahme haben sich auch Spiele bewährt. Ein Training im Apportieren oder andere Kunststücke, die der Hund bereits kennt, kann helfen, seine Aufmerksamkeit zu fesseln, und ihn davon abhalten, in Angst, Stress oder Panik zu verfallen. 
 Ein Thundershirt kann Hunden Halt geben 
 Das Thundershirt ist ein eng anliegendes Sweatshirt, das auf den Körper des Hundes an mehreren Stellen Druck ausübt, was von dem Tier für gewöhnlich als sehr angenehm und stützend empfunden wird. Unbedingt sollte ein solches Shirt aber vor Silvester anprobiert werden, damit der Hund sich an das neue Kleidungsstück gewöhnen kann. Nicht alle Hunde reagieren gleich auf diese unterstützende Maßnahme, was ebenfalls einen rechtzeitigen Testversuch nahelegt. Probieren Sie es aus, testen Sie, ob Ihr Hund das Thundershirt mag, und nutzen Sie es zur natürlichen Beruhigung in der Silvesternacht! 
 Baldrian für Bello: Beruhigungsmittel für den Hund? 
 Viele Menschen nehmen bei Stress und Angst häufig die bekannten Baldriantropfen ein oder trinken sich Mut an. Auch unter Hundehaltern kursiert in Zusammenhang mit dem Thema Silvester bisweilen das Gerücht, man könnte den von lauten Geräuschen geplagten Hunden durch die Verabreichung von etwas Alkohol Gutes tun. Aber ist es tatsächlich so, dass Sie Ihren Vierbeiner mit Alkohol besänftigen können, oder kann Alkohol dem Hund vielmehr große Probleme bereiten? 
 Eierlikör als angebliches Mittel gegen Angst beim Hund 
 Beim Thema Silvester und Alkohol wird gern der Eierlikör genannt, der dem Hund schmecken und ihn beruhigen soll. Aber ist das wirklich eine gute Idee? Unserem Wissen nach definitiv nicht! Eierlikör für den Hund ist eine wortwörtliche Schnapsidee und überhaupt keine beruhigende Maßnahme. Selbstverständlich dürfen Sie sich zur Feier des Tages ein Likörchen gönnen, für Ihren Hund ist Eierlikör allerdings überhaupt nicht gut. Hunde vertragen Alkohol schlecht und können ihn nicht verarbeiten. Somit ist Eierlikör für Ihren Hund kein Beruhigungstropfen, sondern schieres Gift, das Ihren Liebling im Extremfall sogar töten kann. 
  Achtung:  Auch wenn ein paar Hundehalter behaupten, dass Eierlikör Hunde beruhigt, sollten Sie Ihrem Hund keinesfalls Eierlikör geben. Seine Gesundheit kann dadurch mitunter enorm beeinträchtigt werden und er könnte sogar daran sterben! 
 Greifen Sie deshalb lieber zu anderen, unbedenklichen Methoden, um Ihren Hund durch das kritische Silvesterfest zu bringen, und bewahren Sie den Eierlikör außer Reichweite Ihres Hundes auf! 
 Bachblüten können Ihrem Hund helfen, ruhig zu bleiben 
 Schonendere Mittel, die zur Beruhigung Ihres Hundes beitragen können, sind zum Beispiel Bachblüten. Die nach ihrem Entdecker Dr. Edward Bach benannten Bachblüten werden zu einer Mischung zusammengefügt und sind in vielen Varianten wie Tropfen, Drops und Globuli erhältlich. In unserer Online-Apotheke finden Sie eine attraktive Auswahl an   &quot; href=&quot;/tiergesundheit-und-tierbedarf/hunde/alternative-heilmittel-fuer-hunde/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Bachblüten speziell für Hunde   bzw. verschiedene Haustiere, die auch Ihrem Vierbeiner gegen Angst und Stress helfen können. Gewöhnen Sie Ihren Hund am besten schon vor Silvester an den Geschmack, indem Sie ihm in herausfordernden bzw. stressigen Situationen ein paar Tropfen oder Globuli (je nach Herstellerangaben) verabreichen. 
  Tipp:  Wenn Sie unsicher sind, welche Bachblüten sich für Ihren Hund eignen, fragen Sie gerne Ihren Tierarzt oder einen Heilpraktiker um Rat. Die Experten kennen sich sehr gut damit aus und können Ihnen genau sagen, welches Mittel sich für Hunde empfiehlt. 
 Sedierungsmaßnahmen helfen Hunden nicht wirklich 
 Sedierungsmaßnahmen sind allgemein sehr umstritten und sollten keinesfalls ohne einen kompetenten Tierarzt durchgeführt werden. Hunde werden durch Sedierungen nur körperlich ruhig gestellt, bekommen aber den ganzen Lärm von Silvester noch mit – nur fehlt ihnen die Kraft, dagegen anzugehen. Streng genommen sind die Hunde also auf diese Weise der Knallerei hilflos ausgeliefert, was nicht in Ihrem Sinne sein sollte. 
  Es gilt:  Ob Medikamente oder Beruhigungsmittel, Hunde sollten derartige Wirkstoffe nur in Absprache mit einem Tierarzt verabreicht bekommen. Nur ein Tierarzt ist im Stande, Risiko und Wirkung der diversen Mittel auf einen bestimmten Hund richtig einzuschätzen. 
 Ruhe statt Lärm: Mit dem Hund über Silvester in den Urlaub fahren 
 Auch ein strategisch geordneter Rückzug kann eine Form des Schutzes sein: Anstatt sich um die Gesundheit Ihres Hundes an Silvester Sorgen zu machen, können Sie dem ganzen Problem einfach aus dem Weg gehen und einen Urlaub planen. Bei der Auswahl Ihres Reisezieles sollten Sie natürlich darauf achten, dass Sie Ihren Urlaub an einem Ort verbringen, an dem die Geräuschkulisse deutlich geringer ist als bei Ihnen zu Hause – schließlich ist die Knallerei zu Silvester nicht nur in Deutschland beliebt und verbreitet. Wenn Sie sich dazu entscheiden, das Jahr in der Ferne zu beschließen und in den Urlaub zu fahren, sind einige Reiseziele besonders empfehlenswert: Verbringen Sie Ihren Urlaub idealerweise in ländlichen Regionen, zum Beispiel in den österreichischen oder Schweizer Bergen oder an der Küste von Nord- bzw. Ostsee. In einem solchen Urlaub geht das Jahr zwar meist ohne großes Feuerwerk, dafür aber bedeutend ruhiger zu Ende – Ihr Hund wird es Ihnen danken. 
  Tipp:  Bevor Sie den Urlaub buchen, sollten Sie rechtzeitig Erkundigungen einholen. Nur so können Sie sicherstellen, dass an Ihrem Urlaubsort keine große Silvesterparty mit lauten Geräuschen geplant ist und Sie gewissermaßen vom Regen in die Traufe kommen. 
 Wir wünschen Ihnen einen schönen, hoffentlich stressfreien Jahreswechsel mit Ihrem vierbeinigen Liebling! 
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  Bildquelle:&amp;nbsp;©Photoboyko - stock.adobe.com  
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            <title type="text">Hat das Halten eines Hundes tatsächlich Vorteile?</title>
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                 Hundehalter leben länger und gesünder – was ist da dran? 
 Er bettelt am Tisch, er fordert seine Rechte ein, er zwingt Sie zum Spaziergang und als er noch ein Welpe war, da hat er am liebsten Ihren Hausschuh zerkaut: Wir reden vom Hund, bekanntlich der beste Freund des Menschen. Letzterem werden alle Hundebesitzer zustimmen. Aber haben Sie auch schon bedacht, welcher Segen so ein Tier sein kann? Die Vorteile sind: Er vertreibt trübe Gedanken, er zwingt Sie zur Bewegung, er ist ein guter Kamerad und er kann Ihre Gefühle lesen. Sind Sie depressiv, müssen Sie schlechte Nachrichten verarbeiten, fühlen Sie sich gesundheitlich angeschlagen – Ihr Hund ist für Sie da. 
 Einer der größten und wichtigsten Pluspunkte des Hundes: Als Hundebesitzer werden Sie älter und gesünder, das haben Studien bewiesen. Natürlich hat ein Hund auch noch andere gute Seiten, aber sein Einfluss auf Ihre Gesundheit und einen gesunden Lebensstil ist das größte Plus des Hundes. Und den haben Sie nicht nur allein, den hat auch Ihre Familie. Er beeinflusst nicht nur Ihren Lebensstil, sondern vor allem den Ihrer Kinder. Denn auch das wissen wir: Kinder, die in einer Familie mit Hund, Katze oder einem anderen Haustier aufwachsen, sind gesünder und weniger allergieanfällig als andere Kinder. Lesen Sie jetzt, wie wichtig der Hund ist und warum Sie mit ihm länger gesund bleiben. 
 Heynckes, Bismarck und Queen Elisabeth II – sie wurden alt mit Hunden 
 Hier einige Beispiele von prominenten Hundebesitzern, die mit einem Hund alt geworden sind: 
 
 Jupp Heynckes erklärte, als er mit 72 Jahren noch einmal Trainer beim FC Bayern wurde und die Mannschaft von Sieg zu Sieg führte:   „Hunde, das sind Tiere, die gehören zur Familie.“   Auf seinen Schäferhund führte er seinen idealen Blutdruck und seinen optimalen Ruhepuls zurück. 
 Queen Elisabeth bekam mit 18 Jahren ihren ersten Vierbeiner. Jetzt ist sie 91, bei bester Gesundheit und war ihr ganzes Leben von Hunden umgeben. Besonders geliebt hat sie Corgis. Die begleiteten die Queen sogar auf Reisen. Im Oktober 2018 ist der letzte gestorben. Aber sie hat noch zwei Dorgis, das ist eine Mischung aus Dackel und Corgi. Diese Hunderasse vereint die Vorzüge beider Rassen. 
 Otto Graf von Bismarck-Schönhausen wurde 83 Jahre alt, immer begleitet von einem Hund seiner Lieblingsrasse, einer Ulmer Dogge. Einer der Hunde, die Dogge Tyras, wurde weltberühmt: Der fiel bei einem diplomatischen Empfang den russischen Premierminister an. Er glaubte, der Russe wolle sein Herrchen angreifen. Bismarck wurde fast 70 Jahre von Hunden begleitet. Er lebte unmäßig, trank und aß zu viel, war aber bis ins hohe Alter tatkräftig und gesund. 
 
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 Hunde garantieren ein längeres und gesünderes Alter 
 Das sind nur wenige Beispiele dafür, wie Hunde als Haustiere lange Zeit die Gesundheit erhalten und das Leben verlängern. Aber diese Vorteile können Millionen Hundehalter bezeugen: Der tägliche Umgang mit Hunden tut ihren Besitzern einfach gut. Ihre größten Vorteile: Sie sorgen für ein gesünderes und längeres Leben. Nachteile einer Hundehaltung sind nicht bekannt. Nun ist es ja nicht so, dass Einzelbeweise für ein längeres Leben von prominenten Hundehaltern generell gültig sind. Aber es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, die feststellen und beweisen: Haustiere sind der Garant für ein gesünderes und längeres Leben. Schwedische Wissenschaftler haben im Fachblatt „Scientific Reports“ einen Artikel veröffentlicht, dass Hundebesitzer älter werden und seltener an Herz-Kreislaufbeschwerden erkranken. 
 Hunde verringern das Risiko für einen Herzinfarkt 
 An der Universität von Uppsala (Schweden) untersuchte eine Forschergruppe um den Wissenschaftler Tove Fall über zwölf Jahre hinweg die Gesundheit und den Lebensstil von 3,4 Millionen Erwachsenen. Dabei kam heraus: Besonders Personen mit wenig Kontakt zu anderen Menschen hatten Vorteile, wenn sie Hunde hielten. Die Sterblichkeit unter Hundehaltern war während der Zeit von zwölf Jahren um ein Drittel geringer, das Risiko für einen  Herzinfarkt  sank gegenüber Alleinstehenden ohne Hund um zwölf Prozent. Als einen wichtigen Hintergrund nannten die Forscher: Haustiere und vor allem Hunde erhöhen das Wohlbefinden und erleichtern das Knüpfen von sozialen Kontakten. Das weiß jeder Hundebesitzer: Mit einem Hund kommt es auf jedem Spaziergang zu Gesprächen mit anderen Menschen. Sehr oft organisieren sich die Halter von Hunden auch in Gruppen, verabreden sich zu gemeinsamen Treffen. Dann spielen die Hunde miteinander, die Halter reden miteinander über ihr Tier. Diese Kommunikation und die Bewegung führen dazu, dass Hundebesitzer seltener an Bluthochdruck leiden. 
 Wenn der Hund die Familie ersetzt, ist das gut 
 Für viele alleinstehende und alte Menschen ist der Vierbeiner ein Ersatz für die Familie. Das &quot;Deutsche Ärzteblatt&quot; ging in seiner Online-Ausgabe vom 20. November 2017 auf die schwedische Studie unter der Überschrift „Hundebesitzer leben länger“ ein und bestätigte: „Da soziale Vereinsamung und Bewegungsmangel wichtige kardiovaskuläre Risikofaktoren sind, könnte der Besitz eines Hundes durchaus der Gesundheit förderlich sein.“ Forscher der Universität Uppsala haben dies jetzt erstmals in einer bevölkerungsweiten Studie untersucht. Eines der Ergebnisse: Hundebesitzer hatten insgesamt ein niedrigeres Sterberisiko und sie kamen wegen einer Herz-Kreislauferkrankung seltener ins Krankenhaus. Besonders Hundehalter, die Single sind, hatten große Vorteile, wenn sie einen Hund längere Zeit als Ersatz für die nicht vorhandene Familie hielten. 
 So machen Hunde Sie gesünder: Die Tipps 
 Wer einmal auf den Hund gekommen ist, der steigt selten auf andere Haustiere um. Zumal Hunde kaum Nachteile bei der Haltung haben, sondern meist nur Vorteile. Die wichtigsten Tipps: 
 
 Sie sind aufgeregt, haben sich geärgert, an Ihnen nagt die Wut über einen Fehler im Job oder Sie haben Ärger in der Familie. Da holt Sie ein Hund schnell wieder runter, schafft Seelenfrieden. Er beruhigt Sie einfach durch sein Dasein. 
 Sie sind im Dauerstress, weil im Leben etwas grundlegend schief läuft, weil Sie bei einem Problem nicht weiterkommen. Streicheln Sie Ihren Liebling, reden Sie mit ihm. Sie werden merken, wie der Stress von Ihnen abfällt. 
 Wegen des Hundes können Sie nicht zum Couchpotato werden. Denn der muss raus, der braucht seinen Auslauf. Er zwingt Sie zur Bewegung. Noch vor dem Frühstück raus ins Freie, damit er seine Geschäfte erledigen kann – und Sie tanken frische Luft und bewegen sich. Dann gemeinsam frühstücken: Sie trinken Ihren Kaffee, lesen einen Artikel in der Zeitung und hören, wie das Tier seinen Napf leer schlabbert ... Und dann steht er neben Ihnen am Frühstückstisch und fordert sein „Guti“ ein. Wer kann diesem Blick schon widerstehen? Und schon hat der Tag einen schönen Anfang. Sie gehen ihn mit positiven Gedanken an. 
 Dann im Lauf des Tages der große Spaziergang mit Ihrem Hund. Muss sein, der Hund ist zwar ein Haustier, aber er braucht Bewegung. Wie viel, das ist bei den Hunderassen unterschiedlich. So sind Sie bei jedem Wetter draußen: bei Hitze, bei Kälte, bei Schnee und bei Regen. Das macht Sie gesünder, denn es stärkt Ihre Muskeln, Sie bleiben lange Zeit beweglich, Ihr Lungen werden gestärkt, Ihr Herz-Kreislaufsystem kommt in Schwung – alles Vorteile, die Sie gesünder machen und Sie länger leben lassen. 
 
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 Hunde sorgen für Bewegung: Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko sinkt 
 Mangelnde Bewegung ist eine der häufigsten Ursachen für Herz-Kreislaufprobleme, Übergewicht, einen zu hohen Blutfettspiegel und das daraus resultierende Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Ärzte empfehlen eine Bewegungszeit von zweieinhalb Stunden pro Woche. Mit einem Hund erreichen Sie locker mindestens sieben Wochenstunden, in den meisten Fällen sogar mehr. Und diese Art der Bewegung ist deshalb so gut für Sie, weil sie abwechslungsreich ist. Mal können Sie in flottem Tempo dahinmarschieren, das beschleunigt Ihren Puls, mal trottet der Hund gemächlich hinter Ihnen her, mal müssen Sie stehen bleiben, weil er unbedingt schnüffeln oder irgendetwas untersuchen muss. Wissenschaftler der Michigan State University untersuchten das Freizeitverhalten von 6.000 Amerikanern. Im „Journal of Physical Activity and Health“ zogen sie dieses Fazit: Hundebesitzer erreichen mit einer um ein Drittel höheren Wahrscheinlichkeit die empfohlene Bewegungszeit als Menschen ohne Hund. 
 Hunden schützen Kinder vor Allergien 
 Allergien weiten sich seit einiger Zeit immer mehr aus. Unendlich viele Menschen erkranken an einer Allergie, leiden an Ausschlägen und anderen allergiebedingten Krankheiten. Dabei können Hunde schon bei Kindern bewirken, dass diese weniger allergieanfällig sind als Kinder, die keinen Kontakt zu einem Haustier haben. Im ersten Lebensjahr bildet sich das menschliche Immunsystem. Hunde und andere Haustiere haben darauf einen positiven Einfluss. Das Universitätsklinikum Kuopio (Finnland) veröffentlichte eine Studie mit Neugeborenen, die ein Jahr lang beobachtet wurden. Babys, die mit Haustieren (Hund oder Katze) im Haus lebten, litten seltener an einer Erkältung, Ohrenentzündungen, Husten oder Schnupfen und mussten weniger mit Antibiotika behandelt werden als Kinder, die in der Familie keinen Kontakt mit einem Tier hatten. Vor diesem Hintergrund ist es falsch, Hunde von kleinen Kindern fernzuhalten. Versuche an Schulen haben gezeigt, das sogenannte „Schulhunde“ in Problemklassen beruhigend auf die Kinder wirkten. 
 Ein Hund als Haustier mildert Stress-Situationen 
 Börsenmakler ist ein totaler Stressberuf. Das ewige Rauf und Runter der Kurse, Entschlüsse müssen in Sekundenschnelle gefasst werden, es geht immer um viel Geld – das zerrt an den Nerven, begünstigt Magengeschwüre und strapaziert Kreislauf und Herz. Wissenschaftler der State University of New York untersuchten in einer Studie stressgeplagte Börsenmakler mit und ohne Haustier. Sie wurden stressigen Situationen ausgesetzt und ihre körpertypischen Reaktionen überprüft. Danach stand fest: Die Tiere verringerten den Blutdruckanstieg der Testpersonen. Außerdem hatten Testpersonen ohne Haustier stärkere Stressreaktionen. 
 Hunde helfen auch Demenzkranken 
 Noch eine Gruppe, bei denen Hunde manchmal besser funktionieren als die eigene Familie: Demenzkranke, autistische Kinder und verhaltensauffällige Jugendliche. Es gibt Programme, in denen demenzgefährdete Senioren zweimal in der Woche mit Hunden spazieren gehen. Das milderte die Einsamkeit dieser Menschen, hielt sie fit. Demenzpatienten, die ihre Umwelt nicht mehr erkennen und auf Fremde mit Misstrauen und Ablehnung reagieren, empfinden körperlichen Kontakt mit den Tieren als beruhigend. Sie können mit den Hunden kuscheln, sie streicheln. Der Grund für dieses Wohlbefinden: Studien zufolge wird dadurch bei vielen Menschen das Hormon Oxytocin (bekannt als „Kuschelhormon“) verstärkt ausgeschüttet. Die Folge: Die Stressrate sinkt, die Ängste der Patienten verringern sich, Vertrauen wird gestärkt. Aber wissen wir auch: Welcher Hund ist denn dafür besonders geeignet? Die Erlanger Psychologin Andrea Beetz forscht über die gesundheitlichen Effekte von Heimtieren, besonders Hunden. In der „Welt“ sagte sie: „Der Hund muss von klein auf gut mit Menschen sozialisiert sein, er sollte verträglich sein, natürlich Spaß am Kontakt mit Menschen haben und auch eine gewisse Neugier mitbringen.“ 
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 Bildquelle: Pixabay 
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