Produkteigenschaften
- Bei Schmerzen und Fieber
- Säuglinge ab 3 kg
Produktinformationen "Ben U Ron 75 mg 10 Kinderzäpfchen"
ben-u-ron ist ein schmerzstillendes und fieber - senkendes Arzneimittel.
Wenden Sie ben-u-ron immer genau nach der Anweisung in dieser Gebrauchsinformation an. Bitte fragen Sie bei Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder in der Apotheke nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. ben-u-ron wird in Abhängigkeit von Körpergewicht und Alter dosiert, mit 10 bis 15 mg/kg Körper - gewicht als Einzeldosis, bis maximal 60 mg/kg Körpergewicht als Tagesgesamtdosis.
Das jeweilige Dosierungsintervall richtet sich nach der Symptomatik und der maximalen Tagesge samtdosis. Es sollte mindestens ein 6 Stunden - intervall zwischen den Anwendungen liegen. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Jünger als 3 Monate: 3 bis 4 kg: 1 Zäpfchen( erste Dosis) , Erhaltungsdosis: alle 8 bis 12 Stunden 1 Zäpfchen, max Tagesdosis ( 24 Stunden): 2 Zäpfchen
jünger als 3 Monate: 4 bis 5 kg: 1 Zäpfchen (erste Dosis), Erhaltungsdosis: alle 6 bis 8 Stunden 1 Zäpfchen, max Tagesdosis ( 24 Stunden): 3 Zäpfchen
älter als 3 Monate: 4kg: 1 Zäpfchen ( erste Dosis), Erhaltungsdosis: alle 6 bis 8 Stunden 1 Zäpchen, max Tagesdosis ( 24 Stunden): 3 Zäpfchen
älter als 3 Monate: 5 bis 6 kg: 1 Zäpfchen ( erste Dosis), Erhaltungsdosis: alle 6 Stunden 1 Zäpfchen, max Tagesdosis ( 24 Stunden): 4 Zäpfchen
Die maximale Tagesdosis (24 Stunden) darf kei nesfalls überschritten werden und der zeitliche Abstand bis zur Anwendung des nächsten Zäpf chens muss mindestens den unter Erhaltungs - dosis genannten Intervallen entsprechen.
Besondere Patientengruppen
Leberfunktionsstörungen und leichte Einschrän kung der Nierenfunktion: Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstö rungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis ver mindert bzw. das Dosisintervall verlängert werden. Sprechen Sie in diesen Fällen vor der Anwendung bei Ihrem Kind mit dem Arzt
Schwere Nierenfunktionsstörungen
Bei schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin Clearance < 10 ml/min) muss ein Dosisintervall von mindestens 8 Stunden eingehalten werden. Sprechen Sie in diesem Fall vor der Anwendung bei Ihrem Kind mit dem Arzt
Die Zäpfchen sind zur rektalen Anwendung. Sie werden möglichst nach dem Stuhlgang tief in den After eingeführt. Zur Verbesserung der Gleitfähig keit evtl. Zäpfchen in der Hand erwärmen oder ganz kurz in heißes Wasser tauchen
Wenn nach 72 Stunden weiterhin eine Behand lung notwendig ist, muss ein Arzt um Rat ge fragt werden. Säuglinge bis zum Alter von 3 Mo naten, und insbesondere Früh- sowie Neugebore ne müssen mit besonderer Umsicht überwacht werden und es kann notwendig sein, den Arzt zu einem früheren Zeitpunkt um Rat zu fragen. Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von ben-u-ron zu stark oder zu schwach ist.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von ben-u-ron ist erforderlich, wenn Ihr Kind
unter Leberfunktionsstörungen (z. B. Leberentzündungen) leidet, eine vorgeschädigte Niere hat, unter der seltenen angeborenen Stoffwechselstörung Gilbert-Syndrom (auch als Meulengracht Krankheit bekannt), die von einem erhöhten Bili rubin-Gehalt des Blutes begleitet ist, leidet an Erkrankungen leidet, die mit einem reduzierten Glutathionspiegel einhergehen können (ggf. Dosisanpassung z.B. bei Diabetes mellitus, HIV, Down-Syndrom, Tumoren
Arzneimitteln, die zum beschleunigten Abbau in der Leber führen [z. B. Mitteln gegen Epilepsie (u.a. Phenobarbital, Carbamazepin, Phenytoin) und Rifampicin (einem Tuberkulosemittel)] - Dies kann zu Leberschäden führen.
Chloramphenicol (Antibiotikum)
Zidovudin (Mittel gegen Viruserkrankungen). Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und Zidovudin wird die Neigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen verstärkt
Selten: Anstieg bestimmter Leberenzyme (Serumtransaminasen - kann auf eine mögliche Leberschädigung hinweisen)
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Sehr selten: Veränderungen des Blutbildes wie eine verringerte Anzahl von Blutplättchen (Throm bozytopenie) oder eine Funktionsstörung im Knochenmark bei der Produktion von weißen Blutkörperchen (Agranulozytose). Dies wird über eine Blutuntersuchung festgestellt
Erkrankungen des Immunsystems
Sehr selten: Schwierigkeiten beim Atmen oder pfeifende Atmung (Bronchospasmus - AnalgetikaAsthma) bei empfindlichen Personen, allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen) in Form von einfachem Hautausschlag oder Nesselausschlag bis hin zu einer Schockreaktion.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Sehr selten wurden Fälle von schweren Haut - reaktionen berichtet.
Anwendungsgebiete
Zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber. Zur Anwendung bei Säuglingen ab 3 kg Körper - gewicht.Aktive Wirkstoffe
1 Zäpfchen enthält 75 mg ParacetamolHilfsstoffe
HartfettAnwendung & Dosierung
ben-u-ron 75 mg Zäpfchen sind für die Behand lung von Neugeborenen und Säuglingen ab 3 kg Körpergewicht geeignet. Bitte fragen Sie Ihren Kinderarzt um Rat, bevor Sie ben-u-ron 75 mg Zäpfchen anwenden.Wenden Sie ben-u-ron immer genau nach der Anweisung in dieser Gebrauchsinformation an. Bitte fragen Sie bei Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder in der Apotheke nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. ben-u-ron wird in Abhängigkeit von Körpergewicht und Alter dosiert, mit 10 bis 15 mg/kg Körper - gewicht als Einzeldosis, bis maximal 60 mg/kg Körpergewicht als Tagesgesamtdosis.
Das jeweilige Dosierungsintervall richtet sich nach der Symptomatik und der maximalen Tagesge samtdosis. Es sollte mindestens ein 6 Stunden - intervall zwischen den Anwendungen liegen. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Jünger als 3 Monate: 3 bis 4 kg: 1 Zäpfchen( erste Dosis) , Erhaltungsdosis: alle 8 bis 12 Stunden 1 Zäpfchen, max Tagesdosis ( 24 Stunden): 2 Zäpfchen
jünger als 3 Monate: 4 bis 5 kg: 1 Zäpfchen (erste Dosis), Erhaltungsdosis: alle 6 bis 8 Stunden 1 Zäpfchen, max Tagesdosis ( 24 Stunden): 3 Zäpfchen
älter als 3 Monate: 4kg: 1 Zäpfchen ( erste Dosis), Erhaltungsdosis: alle 6 bis 8 Stunden 1 Zäpchen, max Tagesdosis ( 24 Stunden): 3 Zäpfchen
älter als 3 Monate: 5 bis 6 kg: 1 Zäpfchen ( erste Dosis), Erhaltungsdosis: alle 6 Stunden 1 Zäpfchen, max Tagesdosis ( 24 Stunden): 4 Zäpfchen
Die maximale Tagesdosis (24 Stunden) darf kei nesfalls überschritten werden und der zeitliche Abstand bis zur Anwendung des nächsten Zäpf chens muss mindestens den unter Erhaltungs - dosis genannten Intervallen entsprechen.
Besondere Patientengruppen
Leberfunktionsstörungen und leichte Einschrän kung der Nierenfunktion: Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstö rungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis ver mindert bzw. das Dosisintervall verlängert werden. Sprechen Sie in diesen Fällen vor der Anwendung bei Ihrem Kind mit dem Arzt
Schwere Nierenfunktionsstörungen
Bei schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin Clearance < 10 ml/min) muss ein Dosisintervall von mindestens 8 Stunden eingehalten werden. Sprechen Sie in diesem Fall vor der Anwendung bei Ihrem Kind mit dem Arzt
Die Zäpfchen sind zur rektalen Anwendung. Sie werden möglichst nach dem Stuhlgang tief in den After eingeführt. Zur Verbesserung der Gleitfähig keit evtl. Zäpfchen in der Hand erwärmen oder ganz kurz in heißes Wasser tauchen
Wenn nach 72 Stunden weiterhin eine Behand lung notwendig ist, muss ein Arzt um Rat ge fragt werden. Säuglinge bis zum Alter von 3 Mo naten, und insbesondere Früh- sowie Neugebore ne müssen mit besonderer Umsicht überwacht werden und es kann notwendig sein, den Arzt zu einem früheren Zeitpunkt um Rat zu fragen. Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von ben-u-ron zu stark oder zu schwach ist.
Schwangerschaft & Stillzeit
Dieses Kapitel ist für ben-u-ron 75 mg Zäpfchen nicht relevant, da die Zäpfchen bei Neugeborenen und Säuglingen ab 3 kg Körpergewicht angewen det werden. Die Angaben sind aber für den Wirk stoff Paracetamol wichtig. Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in der Apotheke um Rat. Paracetamol sollte während der Schwangerschaft nicht über längere Zeit, in hohen Dosen oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln eingenom men werden, da eine Sicherheit der Anwendung für diese Fälle nicht belegt ist. Paracetamol geht in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich seinGegenanzeigen
- wenn Ihr Kind allergisch (überempfindlich) gegen Paracetamol oder einen anderen Bestandteil von ben-u-ron istBesondere Vorsicht bei der Anwendung von ben-u-ron ist erforderlich, wenn Ihr Kind
unter Leberfunktionsstörungen (z. B. Leberentzündungen) leidet, eine vorgeschädigte Niere hat, unter der seltenen angeborenen Stoffwechselstörung Gilbert-Syndrom (auch als Meulengracht Krankheit bekannt), die von einem erhöhten Bili rubin-Gehalt des Blutes begleitet ist, leidet an Erkrankungen leidet, die mit einem reduzierten Glutathionspiegel einhergehen können (ggf. Dosisanpassung z.B. bei Diabetes mellitus, HIV, Down-Syndrom, Tumoren
Wechselwirkungen
Die Anwendung von ben-u-ron erhöht das Nebenwirkungsrisiko von:Arzneimitteln, die zum beschleunigten Abbau in der Leber führen [z. B. Mitteln gegen Epilepsie (u.a. Phenobarbital, Carbamazepin, Phenytoin) und Rifampicin (einem Tuberkulosemittel)] - Dies kann zu Leberschäden führen.
Chloramphenicol (Antibiotikum)
Zidovudin (Mittel gegen Viruserkrankungen). Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und Zidovudin wird die Neigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen verstärkt
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Bei längerem hochdosierten, nicht bestimmungs gemäßen Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Ein nahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirk - stoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika- Nephropathie) führenMögliche Nebenwirkungen
Leber- und GallenerkrankungenSelten: Anstieg bestimmter Leberenzyme (Serumtransaminasen - kann auf eine mögliche Leberschädigung hinweisen)
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Sehr selten: Veränderungen des Blutbildes wie eine verringerte Anzahl von Blutplättchen (Throm bozytopenie) oder eine Funktionsstörung im Knochenmark bei der Produktion von weißen Blutkörperchen (Agranulozytose). Dies wird über eine Blutuntersuchung festgestellt
Erkrankungen des Immunsystems
Sehr selten: Schwierigkeiten beim Atmen oder pfeifende Atmung (Bronchospasmus - AnalgetikaAsthma) bei empfindlichen Personen, allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen) in Form von einfachem Hautausschlag oder Nesselausschlag bis hin zu einer Schockreaktion.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Sehr selten wurden Fälle von schweren Haut - reaktionen berichtet.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Be hältnis und dem Umkarton nach -Verwendbar bis- angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Nicht über 25 °C lagern. Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnah me hilft die Umwelt zu schützPflichttext
Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und / oder Fieber. Für Säuglinge ab 3 kg KörpergewichtAnmelden
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