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Produktinformationen "Megalac Almasilat 20 X 10 ml Suspension"

Der Wirkstoff bindet und neutralisiert Magensäure. Er bildet mit Magensäure schwer lösliche Salze, die über den Stuhlgang ausgeschieden werden. Derart wirkt der Wirkstoff gegen säurebedingte Magenbeschwerden und verringert die Gefahr, dass infolge einer Übersäuerung Geschwüre im Magen-Darm-Bereich auftreten.

Anwendungsgebiete

  • Magengeschwürr
  • Zwölffingerdarmgeschwür
  • Säurebedingte Magenbeschwerden
  • Sodbrennen

Aktive Wirkstoffe

10 ml (= 2 Teelöffel) enthalten: 1,0 g Almasilat (Aluminiummagnesiumsilicathydrat), entsprechend 0,2 g Aluminiumoxid und 0,3 g Magnesiumoxid (entspr. einer Neutralisationskapazität von mind. 11 mval).

Hilfsstoffe

Hyetellose, Povidon 25, Sorbitol (Ph. Eur.), Propylenglycol, Saccharin-Natrium; Gereinigtes Wasser; Karamell-Aroma

Anwendung & Dosierung

Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene:

Einzeldosis: 10 ml
Gesamtdosis: 1-4 mal täglich
Zeitpunkt: 1-2 Stunden nach der Mahlzeit und vor dem Schlafengehen

Schwangerschaft & Stillzeit

Schwangerschaft:
Das Nutzen-Risiko-Verhältnis sollte vor der Einnahme von aluminiumhaltigen Antacida während der Schwangerschaft sorgfältig abgewogen werden. Das Arzneimittel soll in der Schwangerschaft nur kurzfristig angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden.

Stillzeit:
Aluminiumverbindungen gehen in die Muttermilch über. Ein Risiko für das Neugeborene ist nicht anzunehmen, da nur sehr geringe Mengen aufgenommen werden.

Gegenanzeigen

Megalac® Almasilat darf nicht eingenommen werden,
  • wenn Sie allergisch gegen Almasilat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • bei erniedrigter Phosphatkonzentration im Blut (Hypophosphatämie).

Wechselwirkungen

Die Aufnahme und damit die Wirksamkeit von anderen Arzneimitteln werden durch Megalac® Almasilat vermindert. Besonders wichtig ist dies bei bestimmten Antibiotika (z. B. Tetracycline und Chinolonderivate wie Ciprofloxacin, Ofloxacin, Norfloxacin, Trovafloxacin) und bei Arzneimitteln, welche die Herzkraft steigern (herzwirksame Glykoside). Ebenfalls wurde eine Verminderung der Aufnahme von folgenden Arzneimitteln beschrieben: Halofantrin (Malariamittel), Phenytoin (Epilepsiemittel), H2-Rezeptorenblocker vom Typ Cimetidin, Ranitidin (Mittel gegen Magen-, Darmgeschwüre), Betablocker wie Propranolol; Sotalol (Mittel gegen Hochdruck). Demgegenüber wurde eine Resorptionserhöhung bei Levodopa (Parkinsonmittel) beobachtet.
Eine Alkalisierung des Urins unter der Therapie kann die Ausscheidung einiger Arzneimittel beeinflussen. Dieses kann z. B. zu einer Abnahme der Salicylatspiegel oder zu einer Erhöhung der Chinidinspiegel führen.

Deshalb sollte die Einnahme anderer Arzneimittel 1 - 2 Stunden vor oder nach der Einnahme von Megalac® Almasilat erfolgen.

Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen

Länger anhaltende und wiederkehrende Magenbeschwerden können Zeichen einer ernsthaften Erkrankung sein, wie z. B. ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür. Eine Behandlung mit Megalac® Almasilat sollte daher ohne ärztliche Untersuchung nicht länger als 14 Tage dauern. Bei Auftreten von Teerstuhl, Blutbeimengungen im Stuhl oder Erbrechen von Blut ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen.

Bei langfristigem Gebrauch von Megalac® Almasilat sind regelmäßige Kontrollen der Aluminiumserumspiegel erforderlich. Dabei sollte 40 -g/l nicht überschritten werden.

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und chronischer Einnahme hoher Dosen besteht die Möglichkeit von Vergiftungen wie eine Erhöhung des Magnesium- bzw. Aluminiumspiegels im Blut.

Bei langdauernder Einnahme hoher Dosen und phosphatarmer Diät kann es zur Phosphatverarmung mit dem Risiko einer Knochenerweichung (Osteomalazie) kommen. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollte deshalb eine langdauernde Einnahme hoher Dosen vermieden werden.

Mögliche Nebenwirkungen

Selten (1 bis 10 Behandelte von 10.000):
Überempfindlichkeitsreaktionen.

Häufigkeit nicht bekannt:
Bei hoher Dosierung kann es zu Beschwerden im Magen- Darm-Bereich, wie breiigen Stühlen, Verstopfungen, Blähungen und Völlegefühl kommen.

Sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000):
Bei Langzeittherapie Silikatsteine in der Niere oder Harnblase.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Megalac® Almasilat keinem Frost aussetzen.

Pflichttext

Megalac Almasilat / -mint.

Wirkstoff: Almasilat (Aluminiummagnesiumsilicathydrat). Anwendungsgebiete: Megalac wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll: Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre; Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden. Hinweise: Enthält Sorbitol und Propylenglycol. Zusätzlich bei Almasilat mint: Enthält Minzöl.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Stand: 12/2023

1 von 1 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


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1 Bewertung

24. Oktober 2024 Müller

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Hilft sehr gut

Ursprünglich habe ich das Produkt für unseren Hund gekauft, da er immer wieder Probleme mit zu viel Magensäure hat. Da es ihm sehr gut hilft, hat mein Mann es bei einem Reflux auch versucht und auch ihm hat es gut geholfen. ?