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Asthma-Krankheit durch Verstehen lindern

Asthma – eine ernstzunehmende Zivilisationskrankheit

Sie wachen in der Nacht auf, ringen nach Luft, ein trockener schmerzender Husten quält Sie, Ihr Herz hämmert – ein typisches Symptom für Asthma. Das kann zu einem dauerhaften Zustand werden, Sie können aber auch an periodisch auftretenden Asthma-Anfällen leiden. Auf jeden Fall ist Asthma eine sehr gefährlich Erkrankung Ihrer Atemwege.

Asthma ist schon zu einer Volkskrankheit geworden, von der Millionen Menschen betroffen sind. Deshalb ist es wichtig, die Symptome für die Krankheit zu erkennen. Asthma hat seine Ursachen in unserer sich ständig verschlechternden Luftqualität, in den Belastungen durch Feinstaub und Abgasen, denen vor allem Stadtbewohner ausgesetzt sind. Wenn Sie die Symptome kennen, dann können Sie diese Erkrankung Ihrer Luftwege erkennen und sich richtig verhalten. Wenn Sie an Straßenkreuzungen wohnen, an Straßen, in denen es häufig zu Staus kommt – dann sind Sie besonders gefährdet und sollten rechtzeitig auf die Symptome einer Asthmaerkrankung achten.

Typische Symptome für Asthma

Sie strengen sich beim Sport oder bei einer körperlichen Arbeit sehr an, atmen schwer und bemerken, dass Ihre Lunge einen Ton von sich gibt: Sie „pfeift“. Dann ist eine Entzündung Ihrer Atemwege chronisch geworden. Diese schwellen bei bestimmten Reizen und Anstrengungen an, die Schleimhäute verdicken sich und Ihre Bronchien verkrampfen. Die Folgen sind eine starke Beeinträchtigung Ihrer Lebensqualität: Ständig wiederkehrende Atemnot und krampfartige Anfälle, bei denen Sie kaum noch Luft bekommen.

Diese durch Asthma hervorgerufene Atemnot beeinträchtigt Ihr ganzes Leben. Sportliche Aktivitäten, aber auch alltägliche Aktivitäten wie Ausflüge, Kino- oder Theaterbesuche können einen Asthma-Anfall auslösen. Dann setzt eine plötzliche Atemnot ein, Sie ringen krampfhaft nach Luft – ohne sich körperlich anzustrengen. Dazu kommt ein krampfartiger und nicht vorüber gehender Husten, der Sie schüttelt und den Sie nicht unterdrücken können. Gleichzeitig bildet sich in Ihrem Mund- und Rachenraum ein zäher Schleim, der Ihre Erstickungsängste noch verstärkt. Sie haben das Gefühl, dass Sie keine Luft mehr bekommen. Diese Angst führt zu einer Panik, das verstärkt den Anfall noch. Ihr Zustand verschlimmert sich rapide.

Asthma-Anfall: Das passiert in Ihrem Körper

Zuerst kommt der Husten, dann haben Sie das Gefühl: „Mir liegt eine zentnerschwere Last auf meinem Brustkorb, ich kann nicht mehr atmen.“ Vor allem das Ausatmen wird immer schwerer – es ist, als würden Sie die Luft, die Sie eingeatmet haben, nicht mehr los. Ihre Atmung wird immer schneller, Sie schnappen förmlich nach Luft. Nun gerät auch Ihr Herz in Mitleidenschaft: Es pumpt immer stärker und schneller, um die Sauerstoffversorgung von Organismus, Gehirn und Muskeln nicht zu gefährden. Zu diesem Zeitpunkt hat der Asthmakranke bereits blaue Lippen und blau angelaufene Fingernägel durch Sauerstoffmangel im Blut. Der Anfall wird begleitet durch starkes Pfeifen und Giemen beim Ausatmen und während der Asthmatiker nach Luft ringt. Bei einem schweren Asthma-Anfall verliert der Kranke die Fähigkeit zum Sprechen. Kommt es nicht zu einer schnellen Behandlung, dann verminderte sich die Herzfrequenz, der Blutdruck fällt in den Keller und es kommt zu einer totalen Erschöpfung, bis hin zum Koma.

Allergisches Asthma entsteht oft durch die Gene

Das allergische Asthma kommt schon sehr früh, meist im Kindesalter oder in der Pubertät. Allergene sind aber auch bei Erwachsenen sehr oft der Auslöser für eine Asthmaerkrankung. Da in manchen Familien eine chronische Asthma-Erkrankung gehäuft auftritt, sind dort die Gene für die Erkrankung der Luftwege verantwortlich. Die anfälligen Atemwege reagieren sehr heftig auf eigentlich ungefährliche Stoffe wie Tierhaare, Blütenpollen oder allergie-erregende Stoffe aus der Umwelt (Abgase, Feinstaub oder Plastik).

Kommt er mit diesen Stoffen in Berührung, dann reagiert der Organismus des Asthmatikers mit einer Verkrampfung der Atemwege oder der Bildung von zähem Schleim in Mundhöhle und Bronchien. Da es bisher noch keine Möglichkeit gibt, Asthma zu heilen, ist für den allergischen Asthmakranken die richtige und rechtzeitige medikamentöse Behandlung sehr wichtig. Sehr oft hilft dem Patienten eine allergiespezifische Immuntherapie die sein Immunsystem gegenüber Allergenen toleranter macht, dann kann ein Asthma-Anfall gar nicht erst entstehen.

Was Ihnen bei Asthma hilft

Wenn sich die Symptome bis hin zur Krankheit Asthma verdichtet haben, dann müssen Sie mit Asthma leben. Aber die Diagnose „Sie haben Asthma“ ist kein Grund zum Verzweifeln. Sie selbst können viel tun, um mit Ihrem Asthma trotzdem ein gutes Lebens zu führen. Es gibt sehr viele Medikamente, die Ihnen bei allen Abstufungen der Erkrankung Ihrer Atemwege das Atmen erleichtern. Und natürlich auch altbewährte Mittel aus der Natur- und Erfahrungsmedizin.

  • Verbringen Sie den Urlaub prinzipiell am Meer (am besten Nord- oder Ostsee) oder in klarer Bergluft in Höhenlagen zwischen 800 und 1.400 Metern.
  • Vorbeugend können Sie auch Ihr Asthma mit diesem Brustwickel positiv beeinflussen: Hacken Sie eine rohe Zwiebel oder Sauerkraut in sehr kleine Stücke. Diese vermengen Sie mit einer Mischung aus Bienenhonig und Meerrettich (im Verhältnis 1:3). Mit dieser Mischung am Abend die Brust einreiben, mit einem Lein- oder Baumwolltuch abdecken und über Nacht einwirken lassen.
  • Mischen Sie zu gleichen Teilen einen Tee aus Taubnesseln und Brennnesseln (50:50). Davon trinken Sie täglich zwei Tassen.
  • Um Ihre Asthmasymptome zu lindern, können Sie sich auch diesen Tee selbst zubereiten oder in der Apotheke mischen lassen: Mischen Sie je 20 g Spitzwegerich, Kümmel, Holunder, Fenchel und Veilchenblätter. Übergießen Sie dreimal am Tag einen gehäuften Teelöffel der Mixtur mit einer Tasse sehr heißem Wasser, acht bis zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen und warm trinken.
  • Bei Ihren Kosmetika müssen Sie darauf achten, dass Sie keine Mittel verwenden, die ätherische Öle enthalten. Denn diese führen oft zu allergischen Reaktionen, die dann Asthma auslösen.

 


Bildquelle: Fotolia B. BOISSONNET / BSIP

 

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