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Hausmittel gegen Mücken: Beste Tipps

Stechende Begleiter im Frühling, Sommer und Urlaub: Mücken

Mücken stellen auch erklärte Tierfreunde mitunter vor eine große Gedulds- und Toleranzprobe. Die lästigen Plagegeister schwirren und summen überall, bringen einen um den Schlaf und verursachen unangenehm juckende Mückenstiche. Unter Umständen können die unbeliebten Insekten sogar die Gesundheit schädigen und ganz gehörig einen Urlaub verderben. Die besten Tipps gegen Stechmücken haben deshalb vor allem im Sommer Hochkonjunktur: In diesem Ratgeber verraten wir Ihnen die besten Hausmittel, um Mücken schnell und sicher zu vertreiben.

So halten Sie Garten, Balkon und Wohnung frei von Mücken

Draußen ist es in der warmen Jahreszeit am schönsten. An lauen Sommerabenden ein Grillfest im Garten oder ein gemütlicher Tagesausklang auf dem Balkon – wie schön wäre das, wenn sich nicht immer auch die fiesen Stechmücken als unwillkommene Gäste einfinden würden. Wer nicht gleich zu Anti-Mücken-Sprays greifen möchte, kann natürliche Mittel wählen, die gegen Mücken, Wespen und Zecken helfen sollen.

Ein kleiner Hinweis vorab: Ein grüner Daumen kann sich als äußerst wirksam gegen fliegende und krabbelnde Plagegeister aller Art erweisen und Ihre Gesundheit schützen. Zu diesem und anderen Themen lesen Sie in den folgenden Abschnitten mehr.

Pflanzen als Hausmittel: Die Natur gegen die Mückenplage

Wer die Welt verbessern möchte, soll einen Baum pflanzen, so heißt es. Aber so weit müssen Sie im Kampf gegen die Stechfliegen gar nicht gehen: Auch die richtigen Blumen können eine Menge ausmachen! Es gibt nämlich so einige Kräuter und Pflanzen, die bei Mücken äußerst unbeliebt sind und die lästigen Insekten auf Distanz halten. Das Gute daran: Es handelt sich dabei vorwiegend um solche Pflanzen, deren Duft für die menschliche Nase äußerst angenehm ist. Höchste Zeit also, im Garten und auf dem Balkon ein paar passende Samen auszulegen!

Tipp: In der Wohnung sind die Pflanzen am Fenster am besten aufgehoben. Dort können sie ihre Gerüche effektiv verbreiten und gleichzeitig gegen Mücken wirken – Hausmittel und Dekoration in einem!

Duftgeranien, Katzenminze, Basilikum und Knoblauch

Ob Knoblauch wirklich gegen Vampire hilft, wie in vielen Geschichten, Filmen und Büchern behauptet wird, ist fraglich. Doch gewiss ist, dass der starke Geruch in jedem Fall blutsaugende Insekten wie Stechfliegen abschreckt. Auch eine ganze Reihe anderer Pflanzen erfüllt diesen Zweck: Duftgeranien, Basilikum, Rosmarin, Salbei, Lavendel, Tomate zählen zu den Gewächsen, deren Geruch Mücken nicht mögen. Darüber hinaus hilft alles Zitronenartige wie zum Beispiel Zitronenmelisse dabei, die Störenfriede fernzuhalten. Es gibt sogar eine spezielle Duftgeranienart mit dem Beinamen Moskito-Schocker – diese besondere Pflanze macht ihrem Namen alle Ehre, denn nicht nur Moskitos meiden sie. Probieren Sie es aus!

Katzenminze enthält das ätherische Öl Nepetalacton

Das in der Katzenminze enthaltene ätherische Öl Nepetalacton gilt neueren Studien zufolge als eins der wirksamsten Mittel gegen Stechmücken. Mücken verabscheuen diesen Duft und fühlen sich regelrecht davon abgestoßen.

Aber nicht auf alle Insekten hat das Öl einen abwehrenden Effekt: Bienen und Hummeln beispielsweise mögen Nepetalacton sehr, sie fliegen geradezu darauf – dies sollten Sie beim Pflanzen bzw. Kauf von Katzenminze unbedingt berücksichtigen und darauf gefasst sein, dass Sie damit ein paar Bienen oder Hummeln anlocken könnten.

Wichtig: Bienenallergiker sollten ihrer eigenen Gesundheit zuliebe besser auf Katzenminze verzichten, da Bienen das darin enthaltene ätherische Öl Nepetalacton geradezu lieben und sich bevorzugt in Pflanzennähe aufhalten.

Wärme und Wasser locken Stechmücken an

Während bestimmte ätherische Öle und Gewächse die Mücken vertreiben, locken andere Faktoren die kleinen Stechfliegen geradezu an. Dazu gehören vor allem Wärme und Wasser. Im Garten bedeutet das, dass Sie die Regentonne, an sich eine nützliche und sinnvolle Einrichtung, regelmäßig leeren sollten. Das gilt auch für alle anderen Stellen, an denen sich Wasser sammeln kann – zum Beispiel für eine Vogeltränke. In diesem Zusammenhang oft übersehen werden die Untersetzer von Blumentöpfen, die Mücken eine hervorragende Brutstätte bieten.

Speise- und Zimtöl schützen Wasser vor Mückenlarven

Das Ausleeren der Regentonne ist nicht die einzige Möglichkeit, die störenden Mückenlarven loszuwerden. Mit einem einfachen Hausmittel lässt sich eine starke Wirkung erzielen: Etwa ein Esslöffel gewöhnlichen Speiseöls, das mit zwei Tropfen Zimtöl vermengt wird, verändert die Oberflächenspannung des Wassers in der Regentonne so, dass die Mückenlarven darauf keinen Halt mehr finden. An der Eignung zum Gießwasser ändert sich durch diese kleine Maßnahme jedoch nichts!

Ein Gartenteich benötigt ein möglichst intaktes Ökosystem

In Ihren Gartenteich sollten Sie hingegen keinesfalls Speiseöl gießen; hier hilft Ihnen nur ein möglichst intaktes Ökosystem weiter. Viele Fische fressen Mückenlarven gerne, zum Beispiel der allseits bekannte und günstig erhältliche Goldfisch. Besonders stark von einer Mückenplage betroffen sind stehende Gewässer. Praktische Tipps zur Abhilfe gegen Mücken wären hier die Installation einer Wasserfontäne oder eines Sprudelsteins.

In der Wohnung und am Körper helfen ätherische Öle

Nicht immer ist es möglich, Mücken mithilfe geeigneter Gewächse zu begegnen. Als Gast auf einer Gartenparty oder während einer Urlaubsreise müssen Sie sich Stechmücken und anderen Insekten dennoch nicht schutzlos ausliefern. Hier können Hausmittel wie ätherische Öle helfen, die Sie auf Ihre Haut auftragen. Als wirksame Aromen gelten zum Beispiel Minze, Lavendel, Eukalyptus und Zitrone.

Wichtiger Hinweis: Manche Menschen reagieren allergisch auf ätherische Öle oder bekommen Hautreizungen davon. Bevor Sie diese also flächendeckend auf die Haut auftragen, sollten Sie erst vorsichtig eine Probe auf einer kleinen Hautstelle applizieren, um die Verträglichkeit zu testen. Rötungen, Schwellungen und Juckreiz oder unangenehmes Kribbeln können auf eine allergische Reaktion hinweisen.

Wichtiger Hinweis: Manche Menschen reagieren allergisch auf ätherische Öle oder bekommen Hautreizungen davon. Bevor Sie diese also flächendeckend auf die Haut auftragen, sollten Sie erst vorsichtig eine Probe auf einer kleinen Hautstelle applizieren, um die Verträglichkeit zu testen. Rötungen, Schwellungen und Juckreiz oder unangenehmes Kribbeln können auf eine allergische Reaktion hinweisen.

Öle ausprobieren und verdampfen

Welches ätherische Öl bei Ihnen am besten hilft, finden Sie vermutlich nur durch Ausprobieren heraus, denn ein Patentrezept dafür gibt es leider nicht. Falls Sie allergisch auf viele Öle reagieren oder sich nicht mit einem solchen einreiben möchten, haben Sie die Möglichkeit, einfach ein paar Tropfen zu verdampfen.

Speziell zu diesem Zweck gibt es Aromalampen – wichtig ist, diese nicht den ganzen Tag brennen zu lassen und erst recht nicht während des Schlafens. Etwa eine Stunde lang vor dem Einschlafen dürfen Sie die Aromalampe anzünden und beim Zubettgehen wieder löschen. Am nächsten Morgen und über den gesamten Tag hinweg sollten Sie dann gründlich lüften, um ausschließlich von der positiven Wirkung zu profitieren.

Die richtige Ernährung und Körperpflege helfen gegen Mücken

Knoblauch ist nicht nur als Pflanze hilfreich, sondern auch als Gewürz im Essen. Eine knoblauchhaltige Ernährung soll tatsächlich vor Mückenstichen schützen! Das Knoblaucharoma wird nämlich über die Poren der Haut ausgeschwitzt und bildet einen natürlichen Schutzfilm gegen die kleinen Blutsauger, die bei diesem Geruch angeblich sofort abdrehen und auf eine Landung auf der Haut verzichten. Wenn Sie knoblauchhaltiges Essen mögen, können Sie also das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und die Schädlinge so eine Weile vertreiben.

Körperhygiene als wichtiger Schutzfaktor

Mücken werden von menschlichen Körpergerüchen angezogen, und gerade Schweiß spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Deshalb kann regelmäßiges Duschen und Waschen schon einen Schutz gegen die Plagegeister bieten – am besten nehmen Sie hierfür noch eine zitronenhaltige Seife oder ein zitronenhaltiges Duschgel. Diese erfüllen einen ähnlichen Effekt wie die bereits vorgestellten ätherischen Öle. Am wirksamsten ist diese Dusche übrigens vor dem Schlafengehen – so können Sie die lästigen nächtlichen Stiche möglicherweise vermeiden.

Im Urlaub sind auch Sprays eine Option

Sprays gegen Mücken sind nicht unbedingt ein Hausmittel, aber eine probate Lösung, wenn Sie sich zum Beispiel auf Reisen befinden. Um von einer hohen Qualität und Schutzwirkung zu profitieren, sollten Sie nur auf ausgewählte Produkte aus Ihrer Online-Apotheke setzen, denn nicht alle Sprays halten auch, was sie versprechen, und kommen oft mit viel Chemie daher. Dennoch stellen sie für Urlauber eine valide Option, um die ungewollten Schädlinge schnell zu vertreiben. Besonders Sprays mit DEET sind immens wirksam gegen alle Mückenarten – wenn Sie im Urlaub in ein tropisches Land reisen, sollten Sie über derartige Schutzmaßnahmen durchaus nachdenken und sich bei Fragen von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten lassen. Auch unser pharmazeutisches Beratungsteam ist gerne für Sie da!

Mückenschutz an der Steckdose ist ein zweischneidiges Schwert

Ein Mückenschutz an der Steckdose hilft zwar meist, setzt aber auf potenziell schädliche Insektizide. Diese Dämpfe sollten Sie besser nicht einatmen – und das gilt erst recht, wenn Sie Kinder haben oder Tiere in Ihrem Haushalt leben.

Wichtiger Hinweis: Wenn Sie Kinder oder Tiere haben, sollten Sie unbedingt auf Steckdosen-Mückenschutz verzichten!

Bedeuten Mücken eine echte Gefahr für Ihre Gesundheit?

Stechmücken können mitunter Krankheiten übertragen und allergische Reaktionen auslösen. Gerade für kleine Kinder ist ein Mückenstich besonders unangenehm. Allerdings sollten Sie sich auch keine unnötigen Gedanken machen: Zwar sind in den letzten Jahren auch in Deutschland vermehrt tropische Stechmückenarten aufgetreten, doch kommt es hierzulande in der Regel nicht zu einer Übertragung von gefährlichen Tropenkrankheiten. Dafür sind diese Erkrankungen noch zu selten. In jedem Fall ist Angst ein schlechter Ratgeber – deshalb sollten Sie gelassen mit diesen Themen umgehen und auch für Ihre Kinder ein gutes, beruhigendes Vorbild sein.

Wichtig zu wissen: Stechmücken können durchaus Krankheiten übertragen; hierzulande ist die Gefahr, durch einen Mückenstich ernsthaft zu erkranken, jedoch so gut wie nicht existent.

Die weitverbreiteten Zuckmücken sind harmlos

Zuckmücken können die gute Laune bei so manchem Fest im Freien trüben, wenn sie in Schwärmen um Gäste und Nahrungsmittel herumschwirren. Was viele jedoch nicht wissen: Sie sind nur durch ihre schiere Masse lästig und an sich völlig ungefährlich. Zuckmücken trinken das Blut der Menschen nicht – genau dadurch werden erst Krankheitserreger übertragen.

Fazit

Lassen Sie sich von ein paar Mücken nicht die Urlaubs- oder Sommerlaune verderben. Sie sind den kleinen Plagegeistern keinesfalls wehrlos ausgeliefert, weder im heimischen Garten noch im Urlaub. Um sich zu schützen, braucht es keine Produkte mit Chemie: Bewährte natürliche Hausmittel, um Mücken fernzuhalten, sind Topf- oder Gartenpflanzen und Kräuter wie Salbei oder Rosmarin, deren Duft den Insekten nicht gefällt. Auch ätherische Öle wie Lavendel und Minze können eine große Wirkung entfalten und in der Wohnung für mückenfreie Räume sorgen, da die Insekten diese Gerüche meiden. Von Wärme und stehendem Wasser werden die Mückenschwärme hingegen angezogen, deshalb sollten Sie Regentonnen und Blumentöpfe regelmäßig leeren und im Gartenteich für Bewegung und ein intaktes Ökosystem sorgen. Knoblauchhaltiges Essen soll durch Ausdünstungen über die Haut ebenfalls gegen die Mückenplage helfen.


Bildquelle: pixabay

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