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Katzen Freigänger: Was ist zu beachten?

Die Katze als Freigänger in der Natur

Katzen werden oft scherzhaft als Stubentiger bezeichnet. Dabei ist es gar nicht üblich, dass die Katze zu Hause, also in der Stube, bleibt. Wenn man sie lässt, streift eine Katze nämlich ausgesprochen gerne als Freigängerkatze draußen umher. Für Menschen und Tiere bringt diese Art der Haltung Vorteile und Nachteile mit sich. In diesem Ratgeber finden Sie Antworten auf einige wichtige Fragen rund um das Thema Freigängerkatze und erhalten praktische Tipps zu Eingewöhnung, Urlaub und Winter.

 

Was sind Freigänger Katzen?

Grundsätzlich versteht man unter einer Freigängerkatze ganz einfach eine Katze, die von ihrem Besitzer regelmäßig Freigang bekommt, die also ihr angestammtes Haus nach Belieben verlassen und draußen auf Entdeckungsreise gehen darf. Grundsätzlich versteht man unter einer Freigängerkatze ganz einfach eine Katze, die von ihrem Besitzer regelmäßig Freigang bekommt, die also ihr angestammtes Haus nach Belieben verlassen und draußen auf Entdeckungsreise gehen darf. Nicht alle Katzenrassen sind gleichermaßen dafür geeignet, sich auf eigene Faust in der freien Umgebung zu behaupten. Manche Rassen sind als Wohnungskatzen besser dran – deshalb ist es sinnvoll, wenn Sie sich als verantwortungsbewusster Halter noch vor dem Kauf einer Katze Gedanken darüber machen, wie die Haltung genau aussehen soll und ob die Katze unabhängig von der Jahreszeit zum Beispiel auch bei Kälte und eisigen Temperaturen im Winter nach draußen darf., sich auf eigene Faust in der freien Umgebung zu behaupten. Manche Rassen sind als Wohnungskatzen besser dran – deshalb ist es sinnvoll, wenn Sie sich als verantwortungsbewusster Halter noch vor dem Kauf einer Katze Gedanken darüber machen, wie die Haltung genau aussehen soll und ob die Katze unabhängig von der Jahreszeit zum Beispiel auch bei Kälte und eisigen Temperaturen im Winter nach draußen darf.

Bestimmte Katzenrassen brauchen Auslauf

Tiere sind ebenso verschieden wie Menschen und manche Katzen eignen sich einfach nicht für eine ausschließliche Haltung in Haus und Wohnung. Katzenrassen, die unbedingt nach draußen möchten, sind zum Beispiel die beliebte Maine Coon oder Bengal Katze. Ideale Wohnungskatzen geben hingegen Perserkatzen, Sphynx Katzen oder die Britisch Kurzhaar ab. Insbesondere Katzenrassen, die über wenig oder überhaupt kein Fell verfügen, sind gegenüber kalten Temperaturen empfindlich und schätzen gerade im Winter ein mollig warmes Zuhause. Auf diese Eigenarten müssen Sie sich bei der Anschaffung und der Haltung einer Katze somit unbedingt im Vorhinein einstellen!

Vor- und Nachteile einer Freigängerkatze

So manchem Katzenbesitzer ist nicht wohl bei dem Gedanken, dass die geliebte Samtpfote ganz alleine und ohne menschlichen Schutz draußen auf Erkundungsreise geht. Die Sorgen der Halter sind nicht ganz unberechtigt: Darf die Katze raus, bedeutet das zwangsläufig ein höheres Risiko für die Gesundheit und auch sonst drohen Gefahren, die bei reinen Wohnungskatzen keine Rolle spielen. Trotzdem liegt es nicht allein am Besitzer, ob die Katze drinnen oder draußen am besten aufgehoben ist – bei manchen Rassen wäre es einfach eine Quälerei, sie nicht von Zeit zu Zeit aus dem Haus zu lassen. In diesem Fall äußert sich die Liebe zum Stubentiger im Zurückstecken der eigenen Sorgen und im Freilassen der geliebten Katze.

Vorteile von Freigänger Katzen

Freigänger Katzen haben den ganzen Tag (oder die ganze Nacht!) lang Beschäftigung und leiden so viel seltener unter Langeweile. Sie haben auch weitaus mehr Bewegung als Katzen, die ihr Leben lang im Haus verbringen. Das bedeutet: Übergewicht, das sich auch bei Katzen negativ auf die Gesundheit auswirkt, ist viel seltener ein Thema. Wenn die Katze dann ins Haus zurückkehrt, will sie sich meistens von ihren Streifzügen ausruhen und schläft viel – Sie als Herrchen oder Frauchen haben dann viel weniger Arbeit mit dem Tier. Eine Katze, die frei ihre Umgebung erkunden kann, durch einen dicht bewachsenen Garten streift und auf die Pirsch geht, schärft dabei ihre Sinne auf ganz andere Weise, als es eine nur im Haus lebende Katze tun kann. Eine freilaufende Katze benötigt auch keinen Kratzersatz in der Wohnung und beschädigt für gewöhnlich auch nicht das kostbare Mobiliar im Hause.

Nachteile von freilaufenden Katzen

Natürlich ist die große weite Welt ein gefährlicherer Ort als das vertraute Eigenheim – insbesondere dann, wenn Ihre Katze ganz auf sich alleine gestellt ist. Da wäre in Städten der Straßenverkehr, der nicht immer die erforderliche Rücksicht auf so manchen kleinen Stubentiger nimmt. Auch Auseinandersetzungen mit anderen Tieren sind möglich: Je nach Wohnlage streifen nicht nur Hunde, sondern zudem kleine Raubtiere wie Marder oder Füchse umher. Es lässt sich tatsächlich statistisch belegen, dass die Lebenserwartung von Freigänger Katzen deutlich unter der von Wohnungskatzen liegt. Frei umherstreifende Katzen kommen eher mit Parasiten und Krankheitserregern in Kontakt. Auch wenn Ihre Katze krank ist und regelmäßig Medikamente einnehmen muss, könnte die fehlende Kontrolle, die Sie bei einer Haltung als Freigänger Katze haben, zum Problem werden. Ganz grundsätzlich gestaltet sich die Pflege einer Freilauf Katze schwieriger und auch in Bezug auf das Futter müssen Sie immer damit rechnen, dass Ihre Katze Nahrungsmittel aus zweifelhafter Quelle aufnimmt. Ein nicht kastrierter Kater kann außerdem ungewollt Nachwuchs in die Welt setzen – und falls Sie eine weibliche Katze unbeaufsichtigt raus lassen, müssen Sie immer damit rechnen, dass sie an einen paarungswilligen Kater gerät. Auch Machtkämpfe der Katzen untereinander sind keine Seltenheit, die nur allzu oft mit Verletzungen und folglich beim Tierarzt enden.

Das müssen Sie bei einer Freigängerkatze beachten

Sie können weder die Vorteile noch die Nachteile von Freigänger Katzen sonderlich stark beeinflussen. Sie können lediglich bei der Wahl der Rasse und beim Umgang sowie der Erziehung die für Sie richtige Entscheidung treffen. Deshalb ist es wichtig, rechtzeitig fundierte Informationen einzuholen, um jederzeit bestens über Ihre Katze Bescheid zu wissen. Insbesondere die Gefahren für die Gesundheit sind reell und sollten von Ihnen ernst genommen werden. Durch entsprechende Schutz- und Gegenmaßnahmen können Sie hier jedoch viel Stress vermeiden und so manchem Problem effektiv vorbeugen oder Schwierigkeiten wenigstens gekonnt entschärfen.

Ein Katzenhalsband hält Parasiten fern

Haben sich Parasiten wie Flöhe und Zecken erst einmal im Fell der Katze festgesetzt, dann ist es gar nicht so einfach, diese lästigen kleinen Schädlinge wieder loszuwerden. Ein möglicher Schutz ist ein Spot-on-Präparat das mit Anti-Zecken- oder Anti-Floh-Präparaten versetzt ist. Dieses leicht anzuwendende Mittel hält die Parasiten auf Distanz.

Glöckchen bedeuten nur Stress für die Katzen

Manche wohlmeinende Katzenhalter befestigen ein Glöckchen am Halsband ihres Lieblings, damit kleine Vögel und andere potenzielle Beutetiere rechtzeitig gewarnt werden und die Flucht ergreifen können. Diese Überlegung ist aber ebenso gut gemeint wie falsch: Das bimmelnde Glöckchen bedeutet nur Stress für das empfindliche Gehör der Katzen, erfüllt jedoch keinerlei Zweck. Denn auf der Jagd sind die Minitiger so leise und geschickt, dass das Glöckchen still bleibt. Außerdem kümmern sich Katzen ohnehin vorwiegend um kranke und schwache Tiere und übernehmen so eine wichtige Funktion im natürlichen Kreislauf des Lebens.

Das Umfeld muss geeignet sein

Nicht jede Wohnlage ist dazu geeignet, eine Katze raus zu lassen. Bei einer Wohnung mitten in der Stadt oder einem Eigenheim in unmittelbarer Nähe einer Autobahn ist es keine gute Idee, die Katze alleine draußen umherstreifen zu lassen. Die Gefahren in einem städtischen Umfeld sind zahlreich und das Risiko groß, dass Sie Ihren vierpfotigen Hausgenossen durch einen Unfall verlieren. Deshalb sollten Sie bei der Anschaffung einer Katze auch Ihre Wohnverhältnisse mit in die Entscheidung einfließen lassen.

Nur gesunde Katzen dürfen raus

Auch die Gesundheit spielt eine wichtige Rolle bei der Frage, ob Sie Ihren Vierbeiner aus dem Haus lassen sollten. Eine kranke Katze muss unter allen Umständen drinnen bleiben! Zum einen sind kranke Katzen anfälliger gegenüber gesundheitlichen Risiken, zum anderen stellen sie selbst für ihr Umfeld eine Gefahr dar. Freilaufkatzen brauchen besonders starke Abwehrkräfte, da sie viel Kontakt mit anderen Tieren pflegen. Für das Wohlbefinden Ihrer Freigängerkatze ist daher die richtige Ernährung besonders wichtig!

Geeignetes Futter für Draußen-Katzen

Die Ernährung spielt bei Freilaufkatzen eine besonders wichtige Rolle, schließlich stecken gerade im Futter die benötigten Bausteine für eine Schutzmauer gegen Verletzungen und Infektionskrankheiten. Freigänger Katzen sind außerdem körperlich sehr aktiv und haben dementsprechend einen höheren Energieverbrauch. Deshalb brauchen Sie spezielle Futtermittel, die neben wertvollem Protein auch wichtige Vitamine und Mineralien in ausreichender Menge enthalten. Trockenfutter ist praktisch, weil Sie es der Freilaufkatze bereitstellen können, ohne bestimmte Fütterungszeiten einzuhalten, und die Katze einfach bei Bedarf durch die Katzenklappe hineinspazieren und futtern kann. Allerdings sollten Sie bei Trockenfutter berücksichtigen, dass darin nur wenig Wasser enthalten ist – damit Ihre Freilaufkatze genügend trinkt, muss deshalb ein gut gefüllter Wassernapf bereitstehen. Da Katzen fließendes Wasser bevorzugen, ist ein spezieller Katzentrinkbrunnen eine gute Idee.

Erste Hilfe ist auch bei Katzen entscheidend

Hat sich Ihre Katze erst einmal daran gewöhnt, draußen unterwegs zu sein, bekommen Sie sie möglicherweise auch einmal mehrere Tage lang nicht zu Gesicht. Und dann steht sie plötzlich vor ihnen und will ihr Futter oder ein wenig Pflege. Vielleicht hat sie sich aber auch eine Blessur zugezogen – das kann leicht passieren, wenn Katzen auf fremdem Terrain irgendwo hängen bleiben oder Hunde ihr angestammtes Revier gegen den neugierigen Eindringling verteidigen. Dann ist es wichtig, dass Sie auf alle Fälle vorbereitet sind: zum Beispiel mit einer Erste-Hilfe-Hausapotheke für Katzen, die Sie stets gut gefüllt halten sollten. Entsprechende Produkte, wie z.B. Verbandmaterial und Wundsalben finden Sie selbstverständlich im vielfältigen Sortiment unserer Online-Apotheke, das auch alles für die Tiergesundheit umfasst.

So gewöhnen Sie Ihre Katze an die Freiheit

Natürlich können Sie als treusorgender Besitzer auch Ihren Beitrag leisten, um Ihre Samtpfote an die neu gewonnene Bewegungsfreiheit zu gewöhnen. Für Ihre Katze stellen die ersten Schritte in die große weite Welt hinaus nämlich durchaus eine Herausforderung dar. Deshalb kann es sein, dass die Katze sich beim ersten Versuch noch vorsichtig in der Nähe der vertrauten Umgebung hält und nur wenige Meter zurücklegt. Hier kann es hilfreich sein, wenn Sie Ihrem Liebling ein wenig helfen und zum Beispiel eine Führung durch den Garten machen. In der Regel dauert diese Phase einige Tage lang, dann wagt sich die Katze auch alleine weit weg vom Haus. Ideal für erste Versuche sind übrigens leicht verregnete oder trübe Tage: Bei diesem Wetter fühlen sich die Katzen draußen nicht so recht wohl und sie halten den Ausflug kurz. Auch die Jahreszeit spielt beim Freigang von Katzen eine Rolle: Im kalten Winter werden die Streifzüge zwangsläufig kürzer ausfallen und die Katze kommt schneller zurück ins Warme. Gerade der Schnee ist vielen Katzen auf Dauer viel zu nass. Trotzdem will so manche Freigängerkatze auch im Winter raus und wird nicht plötzlich zum Stubentiger, nur weil die Temperaturen sinken und die Tage kürzer werden. Die Lichtverhältnisse spielen für Katzen ohnehin nur eine untergeordnete Rolle.

Rechtzeitig Vorkehrungen für den Winter treffen

Auch Katzen frieren, wenn die Temperaturen im Winter sinken und es klirrend kalt wird. Um einer Erkältung und anderweitigen Gefahren vorzubeugen, sollten Sie deshalb entsprechende Vorkehrungen treffen. Katzen reagieren auf den kalten Winter sehr unterschiedlich: Aus manchen Freigängern werden tatsächlich Stubenhocker, andere wollen trotzdem raus. In diesem Fall sollten Sie für die kalten Tage eine Rückzugsmöglichkeit bereitstellen – zum Beispiel eine isolierte Schutzhütte im Garten, ähnlich einer Hundehütte, die durch eine Katzenklappe zugänglich ist. Ähnlich wie ihr Herrchen oder Frauchen mögen es Katzen nämlich überhaupt nicht zu frieren, sondern bevorzugen es schön warm – auch wenn ihr Winterfell sie vor niedrigen Temperaturen schützt. Bleibt Ihre Katze im Winter lieber drinnen, müssen Sie täglich für besonders viel Pflege und Beschäftigung sorgen, da ihr die Abwechslung der gewohnten Streifzüge fehlt.

Katzen und Hunde: Feinde fürs Leben?

Die Feindschaft von Hund und Katz ist sprichwörtlich. Trotzdem können sich Hunde und Katzen durchaus aneinander gewöhnen und sogar im selben Haus friedlich zusammenleben. Draußen sieht die Sache allerdings ein wenig anders aus: Fremde Hunde kennen Ihre Katze nicht und können sie nicht einordnen. Da besteht die Gefahr, dass die Hunde in der alleine umherstreifenden Katze einen Eindringling sehen und sie massiv angreifen. Trotzdem sind Hunde in der Nachbarschaft kein Grund, die Katze gar nicht mehr raus zu lassen – denn in den meisten Fällen sind die Tiere schlau genug, sich rechtzeitig aus dem Staub zu machen. Falls die Möglichkeit besteht, schadet es aber nichts, wenn Sie mit Ihren Nachbarn sprechen und zumindest die Tiere, die räumlich eng zusammenwohnen, miteinander bekannt machen. Hier gilt das Motto: Wer sich kennt, kann sich besser einordnen und auf einen unnötigen Angriff möglicherweise gänzlich verzichten.

Katzen und Urlaub: Mitnehmen oder Katzensitter engagieren?

Anders als Menschen und Hunde finden Katzen einen Urlaub in den meisten Fällen nicht sonderlich erholsam, sondern empfinden das neue und stark veränderte Umfeld als Stress. Katzen pflegen einen starken Bezug zu ihrem persönlichen Revier und insbesondere Freigänger Katzen würden auf einer Urlaubsreise sehr wahrscheinlich ausbrechen, um ihr Zuhause zu suchen oder sich ein neues Revier zu erschließen. Natürlich besteht die Möglichkeit, die Katze für ein paar Tage in ein Tierheim oder in eine Katzenpension zu geben, aber auch damit tun Sie dem Tier eigentlich nichts Gutes. Denn das Problem der Umgewöhnung bleibt auch in diesem Fall bestehen. Die beste Lösung ist deshalb wohl ein Katzensitter – sonst ist das schlechte Gewissen ständiger Begleiter im Urlaub.

Ein Katzensitter kann die Katze versorgen und den Urlaub verschönern

Der Katzensitter hat einen großen Vorteil: Ihre Katze muss sich nicht an ein neues Umfeld gewöhnen, sondern kann in ihrem vertrauten Zuhause bleiben. Es gibt einerseits professionelle Katzensitter, die diesen Service als bezahlte Dienstleistung anbieten, andererseits ist es oft aber auch möglich, dass freundliche Nachbarn für einige Tage auf die Katze aufpassen. Allerdings ist es auch mit einem guten Katzensitter normalerweise nicht möglich, ein Tier über 10 oder 14 Tage lang alleine zu lassen. Gerade einzeln gehaltene Tiere fühlen sich trotzdem einsam und vermissen ihre Bezugspersonen. Unabhängig von der Urlaubsdauer sollte ein guter Katzensitter den Katzen daher nicht nur das Futter bereitstellen, sondern auch für Beschäftigung sorgen. Zur richtigen Pflege von Katzen gehört immer auch der soziale Kontakt zum Menschen, der für das Tier sehr wichtig ist. Damit Sie Ihren verdienten Urlaub genießen können, sollten Sie also sicherstellen, dass Ihre Katze gut aufgehoben ist, sich nicht alleine gelassen fühlen muss und während Ihrer Abwesenheit nicht leidet. Gut ist es, wenn sich die Katze schon vor dem Urlaub eine Zeit lang an den Katzensitter gewöhnen darf – so fällt die Umstellung leichter und der Stubentiger fühlt sich gleich viel wohler.

Muss die Katze gechippt werden?

Ein Mikrochip kann heute leicht und schmerzfrei in eine Katze eingesetzt werden. Er erleichtert die Identifikation eines Tieres und beinhaltet alle wichtigen Informationen, wenn es zum Beispiel um eine medizinische Behandlung geht. So können auch Fremde, die Ihr Tier in einer Notlage antreffen, schnell und zielführend Hilfe leisten. Auf die Frage nach der verpflichtenden Einsetzung eines Mikrochips gibt es gleich zwei richtige Antworten: Ein Mikrochip ist nicht zwingend vorgeschrieben, solange die Katze das Land nicht verlässt. Nur für Auslandsreisen ist das Chippen verpflichtend. Wenn Sie Ihre Katze also mit in den Urlaub im Ausland nehmen möchten und Ihr Tier keinem zuverlässigen Katzensitter anvertrauen wollen, kommen Sie um einen Chip nicht herum.

Fazit

Wenn die Katze raus will, sollte der Mensch ihr nicht im Weg stehen. Zumindest dann nicht, wenn es sich um eine Rasse mit ausgeprägtem Erkundungsdrang handelt. Natürlich kann Ihrer Katze oder Ihrem Kater draußen etwas passieren, aber es gibt auch viel zu lernen und zu entdecken. Und mit der richtigen Vorbereitung und Erziehung können Sie Ihrem samtpfotigen Liebling viel Ungemach ersparen. Wichtig ist, dass Sie Ihre Katze artgerecht halten: Aus falsch verstandener Fürsorge sollten Sie einen freilaufbedürftigen Kater nicht im Haus einsperren und auch keine Wohnungskatze gegen ihren Willen hinaus in den kalten Winter zwingen. Eine angemessene Basisausstattung wie Floh- und Zeckenhalsbänder sowie eine gut gefüllte Erste-Hilfe-Hausapotheke für Katzen machen das Leben mit einer Freigängerkatze maßgeblich entspannter. Wenn Sie allerdings in den Urlaub fahren und unbeschwerte Tage ohne Ihre Katze verleben möchten, sollten Sie sich rechtzeitig um die Pflege und Versorgung Ihres Lieblings kümmern und zum Beispiel einen geeigneten Katzensitter engagieren.

 


Bildquelle: adobestock.de - Nils Jacobi

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