Dimenhydrinat Al 50 mg 20 Tabletten
- Gut verträglich
- Teilbar und einfach zu dosieren
- Zur Vorbeugung und Behandlung von Reisekrankheit, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Produktinformationen "Dimenhydrinat Al 50 mg 20 Tabletten"
Seit Wochen freut man sich schon auf den Urlaub - aber wenn es dann endlich losgeht, plagen so manchen bei der Anreise unangenehme Beschwerden wie Übelkeit, Schwindelgefühle und Erbrechen. Auslöser für die sogenannte Reisekrankheit können unerwartete Bewegungen, z.B. bei Autofahrten auf kurvenreichen Strecken, Rückwärtsfahren im Zug, Turbulenzen im Flieger oder das stetige Schaukeln auf dem Schiff sein. Das Gehirn erhält dadurch widersprüchliche Signale von Augen und Gleichgewichtsorgan und reagiert mit Reisekrankheit.
Bei rechtzeitiger Einnahme eines dafür geeigneten Arzneimittels kann den unangenehmen Beschwerden vorgebeugt werden. DIMENHYDRINAT AL eignet sich sowohl zur Vorbeugung wie auch zur Behandlung der typischen Symptome von Reisekrankheit. DIMENHYDRINAT AL ist gut verträglich und bereits für Kinder ab 6 Jahren zugelassen. Die Tabletten sind mit einer Bruchkerbe versehen und lassen sich einfach teilen.
Dimenhydrinat: Bewährter Wirkstoff bei Reiseübelkeit
Die Reisekrankheit ist eine körperliche Reaktion auf zwei unterschiedliche Sinneseindrücke: Während das Gleichgewichtsorgan im Innenohr Bewegung signalisiert, vermitteln die Augen - beispielsweise durch ein eingeschränktes Sichtfeld - Stillstand. Aufgrund der widersprüchlichen Informationen kommt es zu einer vermehrten Ausschüttung von Histamin, was wiederum das Brechzentrum im Gehirn anregt.
Genau hier setzt der Wirkstoff Dimenhydrinat an: Als Antihistaminikum hemmt er die Freisetzung von Histamin. Typische Symptome der Reisekrankheit wie Übelkeit, Schwindelgefühle und Erbrechen können so verhindert oder wesentlich verringert werden. Die Wirkung von DIMEMHYDRINAT AL setzt im Allgemeinen etwa 30 Minuten nach der Einnahme des Arzneimittels ein und hält mehrere Stunden an.
Anwendungsgebiete
DIMENHYDRINAT AL ist ein Arzneimittel gegen Übelkeit und Erbrechen aus der Gruppe der H1-Antihistaminika. DIMENHYDRINAT AL wird angewendet zur Vorbeugung und Behandlung von Reisekrankheit, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen (nicht bei Chemotherapie).Aktive Wirkstoffe
1 Tablette enthält 50 mg Dimenhydrinat.Hilfsstoffe
Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph. Eur.), Cellulosepulver, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Hochdisperses SiliciumdioxidAnwendung & Dosierung
Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau wie in der Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ein. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosierung und Anwendungsdauer.EMPFOHLENE DOSIERUNG
- Zur Vorbeugung von Reisekrankheiten: Nehmen Sie 3-mal täglich 1 Tablette ein. Die erste Tablette sollte 30 Minuten vor Reisebeginn eigenommen werden.
- Zur Behandlung von Reisekrankheiten, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen: Nehmen Sie alle 4 Stunden 1 bis 2 Tabletten ein, jedoch nicht mehr als 6 Tabletten am Tag.
- Kinder von 6 bis 12 Jahren nehmen alle 6 bis 8 Stunden ½ bis 1 Tablette ein, jedoch nicht mehr als 3 Tabletten täglich.
Wichtiger Hinweis: Während der Behandlung mit DIMENHYDRINAT AL sollte kein Alkohol getrunken werden, da die Wirkung des Arzneimittels durch Alkohol verändert oder verstärkt werden kann.
DAUER DER ANWENDUNG
DIMENHYDRINAT AL sollte ohne ärztliche Rücksprache nur wenige Tage eingenommen werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin / Ihrem Arzt, falls Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von DIMENHYDRINAT AL zu stark oder zu schwach ist.
ART DER ANWENDUNG
Nehmen Sie die Tabletten vor den Mahlzeiten mit reichlich Flüssigkeit ein. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.
Schwangerschaft & Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder falls Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke um Rat.- Schwangerschaft: DIMENYDRINAT AL darf während der letzten Schwangerschaftswochen wegen möglicher Auslösung vorzeitiger Uteruskontraktionen nicht eingenommen werden. Während der ersten sechs Monate der Schwangerschaft sollte DIMENYDRINAT AL nur eingenommen werden, wenn nichtmedikamentöse Maßnahmen keinen Erfolg gezeigt haben und Ihre Ärztin / Ihr Arzt dazu rät.
- Stillzeit: Dimenhydrinat geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Bisher sind keine langfristigen, negativen Auswirkungen auf Säuglinge beschrieben. Sollte ein gestilltes Kind Anzeichen für erhöhte Unruhe zeigen, ist auf Flaschennahrung umzustellen oder DIMENHYDRINAT AL abzusetzen.
Gegenanzeigen
- wenn Sie allergisch gegen Dimenhydrinat, andere Antihistaminika oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
- bei Früh- und Neugeborenen
- bei Schwangerschaft, da vorzeitig Wehen ausgelöst werden können
- bei Alkoholmissbrauch
- bei Mangeldurchblutung des Gehirns (zerebro vaskuläre Insuffizienz)
- wenn Sie gleichzeitig bestimmte Antibiotika anwenden (Aminoglykoside), da die eventuell durch Aminoglykosid-Antibiotika verursachten gehörschädigenden Wirkungen verdeckt werden können
- bei einem akutem Asthma-Anfall
- bei grünem Star (Engwinkelglaukom)
- bei einem Nebennieren-Tumor (Phäochromozytom)
- bei Störung der Produktion des Blutfarbstoffs (Porphyrie)
- bei Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostataadenom) mit Restharnbildung
- wenn Sie unter Krampfanfällen (Epilepsie, Eklampsie) leiden.
Wechselwirkungen
Bei gleichzeitiger Anwendung von DIMENHYDRINAT AL mit anderen zentral dämpfenden Arzneimitteln (Arzneimittel, die die Psyche beeinflussen, Schlaf-, Beruhigungs-, Schmerz- und Narkosemittel) kann es zu einer gegenseitigen Verstärkung der Wirkungen kommen.Die -anticholinerge- Wirkung von DIMENHYDRINAT AL (siehe Abschnitt 4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?) kann durch die gleichzeitige Gabe von anderen Stoffen mit anticholinergen Wirkungen (z.B. Atropin, Biperiden oder bestimmte Mittel gegen Depressionen [tricyclische Antidepressiva]) in nicht vorhersehbarer Weise verstärkt werden. Bei gleichzeitiger Gabe von DIMENHYDRINAT AL mit so genannten Monoaminoxidase-Hemmern (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen) kann sich u.U. eine lebensbedrohliche Darmlähmung, Harnverhalten oder eine Erhöhung des Augeninnendruckes entwickeln. Außerdem kann es zum Abfall des Blutdruckes und zu einer verstärkten Funktionseinschränkung des Zentralnervensystems und der Atmung kommen. Deshalb darf DIMENHYDRINAT AL nicht gleichzeitig mit Hemmstoffen der Monoaminoxidase angewendet werden.
Die gleichzeitige Anwendung mit folgenden Arzneimitteln ist zu vermeiden:
Arzneimittel, die ebenfalls das so genannte QT-Intervall im EKG verlängern, z.B. Mittel gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika Klasse IA oder III), bestimmte Antibiotika (z.B. Erythromycin), Cisaprid (Magen-Darm-Mittel), Malaria-Mittel, Mittel gegen Allergien bzw. gegen Magen-/Darmgeschwüre (Antihistaminika) oder Mittel zur Behandlung spezieller geistig-seelischer Erkrankungen (Neuroleptika).
Arzneimittel, die zu einem Kaliummangel führen können (z.B. bestimmte harntreibende Mittel). Die Anwendung von DIMENHYDRINAT AL zusammen mit Arzneimitteln gegen erhöhten Blutdruck kann zu verstärkter Müdigkeit bzw. Blutdrucksenkung führen. Die Dosis muss entsprechend angepasst werden. Sie sollten Ihren Arzt vor der Durchführung von Allergie Tests über die Einnahme von DIMENHYDRINAT AL informieren, da falsch-negative Testergebnisse möglich sind. Weiterhin ist zu beachten, dass durch DIMENHYDRINAT AL die während einer Behandlung mit bestimmten Antibiotika (Aminoglykosiden) eventuell auftretende Gehörschädigung u.U. verdeckt werden können. Die hemmende Wirkung von Procarbazin auf das Zellwachstum wird durch die gleichzeitige Gabe von Dimenhydrinat verstärkt. Dimenhydrinat kann die Wirkung von Glukokortikoiden und Heparin herabsetzen. Es schwächt die durch Phenothiazine hervorgerufenen Störungen des Bewegungsablaufes (EPM-Syndrome) ab. Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewendete Arzneimittel gelten können.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
DIMENHYDRINAT AL darf nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden bei:- eingeschränkter Leberfunktion
- Herzrhythmusstörungen (z.B. Herzjagen)
- Kalium- oder Magnesiummangel
- verlangsamtem Herzschlag (Bradykardie)
- bestimmten Herzerkrankungen (angeborenes QT-Syndrom oder anderen klinisch bedeutsamen Herzschäden, insbesondere Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, Erregungsleitungsstörungen, Arrhythmien)
- gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die ebenfalls das so genannte QT-Intervall im EKG verlängern oder zu einem Kaliummangel im Blut (Hypokaliämie) führen (siehe unter Abschnitt 2.: Einnahme von DIMENHYDRINAT AL zusammen mit anderen Arzneimitteln)
- chronischen Atembeschwerden und Asthma
- Verengung am Ausgang des Magens (Pylorusstenose).
Patientenhinweise
Während der Behandlung mit DIMENHYDRINAT AL sollte kein Alkohol getrunken werden, da durch Alkohol die Wirkung von DIMENHYDRINAT AL in nicht vorhersehbarer Weise verändert und verstärkt werden kann. Auch die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit Maschinen zu bedienen, wird dadurch weiter beeinträchtigt.Schläfrigkeit, Gedächtnisstörungen und verminderte Konzentrationsfähigkeit können sich nachteilig auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Arbeiten mit Maschinen auswirken. Dies gilt in besonderem Maße nach unzureichender Schlafdauer, bei Behandlungsbeginn und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol (siehe unter Abschnitt 2.: Einnahme von DIMENHYDRINAT AL zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol).
Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie DIMENHYDRINAT AL erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden. Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d.h., es ist nahezu -natriumfrei-.
Mögliche Nebenwirkungen
In Abhängigkeit von der individuellen Empfindlichkeit und der eingenommenen Dosis kommt es sehr häufig - insbesondere zu Beginn der Behandlung - zu folgenden Nebenwirkungen: Schläfrigkeit, Benommenheit, Schwindelgefühl und Muskelschwäche. Diese Nebenwirkungen können auch noch am folgenden Tag zu Beeinträchtigungen führen.Bei einer längeren Behandlung mit Dimenhydrinat ist die Entwicklung einer Medikamentenabhängigkeit nicht auszuschließen. Aus diesem Grunde sollte DIMENHYDRINAT AL nach Möglichkeit nur kurz eingenommen werden.
Nach längerfristiger täglicher Einnahme können durch plötzliches Beenden der Behandlung vorübergehend Schlafstörungen auftreten. Deshalb sollte in diesen Fällen die Behandlung durch schrittweise Verringerung der Dosis beendet werden.
SEHR HÄUFIG (KANN MEHR ALS 1 VON 10 BEHANDELTEN BETREFFEN):
Schläfrigkeit, Benommenheit, Schwindelgefühl, Muskelschwäche.
HÄUFIG (KANN BIS ZU 1 VON 10 BEHANDELTEN BETREFFEN):
Sehstörungen, Erhöhung der Herzschlagfolge (Tachykardie), Gefühl einer verstopften Nase, Mundtrockenheit, Störungen beim Wasserlassen, Erhöhung des Augeninnnendruckes
GELEGENTLICH (KANN BIS ZU 1 VON 100 BEHANDELTEN BETREFFEN):
Zentralnervöse Störungen wie Erregung und Unruhe, depressive oder euphorische Stimmungslage und Desorientierung mit illusionärer bzw. wahnhafter Verkennung der Umgebung und psychomotorischer Unruhe (Delirien). Es besteht, insbesondere bei Kindern, die Möglichkeit des Auftretens so genannter -paradoxer Reaktionen- wie Unruhe, Erregung, Schlaflosigkeit, Angstzustände oder Zittern. Bewegungsstörungen, Krämpfe, Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Übelkeit, Schmerzen im Bereich des Magens, Erbrechen, Verstopfung oder Durchfall), Allergische Hautreaktionen (mit Hautausschlägen und Hautjucken).
NICHT BEKANNT (HÄUFIGKEIT AUF GRUNDLAGE DER VERFÜGBAREN DATEN NICHT ABSCHÄTZBAR):
In einzelnen Fällen können Blutzellschäden (reversible Agranulozytose und Leukopenien) vorkommen. Über Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus) ist berichtet worden. Es ist über Lichtempfindlichkeit der Haut (direkte Sonneneinstrahlung meiden!) berichtet worden.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Blisterpackung nach -verwendbar bis- oder -verw. bis- angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.Pflichttext
Wirkstoff: Dimenhydrinat. Zur Vorbeugung und Behandlung von Reisekrankheit, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen (nicht bei Chemotherapie). Hinweis: Enthält Lactose.Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in der Apotheke.
ALIUD PHARMA® GmbH, Postfach 1380, 89146 Laichingen
| Produkteigenschaften: | Tabletten teilbar |
| Wirkstoffe: | Dimenhydrinat |
Beipackzettel
ALIUD Pharma GmbH Gottlieb-Daimler-Str. 19 D. 89150, Laichingen
www.aliud.de
info@aliud.de
Gut verträglich, schnell wirksam, preiswert
Diese Tabletten wirken gut, ziemlich schnell und helfen gegen die Übelkeit nach meinen anderen verschriebenen Medikamenten (Krebsmedikamente). Ein weiterer Vorteil ist, dass sie im Verhältnis recht preiswert sind.
Hilft gut bei Übelkeit
Für mich ist Dimenhydrinat das beste Mittel bei Übelkeit. Der Wirkeintritt setzt bei mir bereits nach 10-20 Minuten ein. Im Gegensatz zu anderen bekannten Mitteln gegen Übelkeit ist Dimenhydrinat günstiger. Einziger Nachteil ist die damit verbundene Müdigkeit, was aber häufig bei Mitteln gegen (Reise-)übelkeit der Fall ist.
Hilft sehr gut bei Reisekrankheit
Dimenhydrinat
Zur Vorbeugung und Behandlung von: Zur Vorbeugung und Behandlung von: Zur Vorbeugung und Behandlung von: Zur Vorbeugung und Behandlung von:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Reisekrankheit
- Schwindel
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einer Ärztin, einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwe ndung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung? Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. In der Regel sollte die Behandlungsdauer jedoch so kurz wie möglich sein und nur wenige Tage betragen. Bei länger anhaltenden Beschwerden s ollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Schläf rigkeit, Bewusstseinsstörungen, Halluzinationen sowie zu Störungen der Herz- Kreislauffunktion kommen. Setzen Sie sich b ei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einer Ärztin, einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren A rzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann vo n den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher na ch seinen Anweisungen anwenden.
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff blockiert Rezeptoren für einen bestimmten Bote nstoff, genannt Histamin. Über diese Blockade unterdrückt er eine durch das Histamin ausgelöste Gefäßerweiterung und ver mehrte Durchblutung kleinster Haargefäße (Kapillaren). Außerdem bekämpft er über den selben Mechanismus Übelkeit und wir kt beruhigend.
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Durchblutun gsstörung der Hirngefäße, aktuell oder auch wenn sie schon länger zurückliegen
- Epilepsie
- Krampfanfälle während der Schwangerschaft (Eklampsie)
- Engwinkelglaukom
- Prostatavergrößerung mit Restharnbildung
- Alkoholmissbra uch
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Verengung im Verdauungstrakt, vor a llem am Magen
- Asthma bronchiale
- Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (chronische Atemwegserkrankung mit ei ner Verengung der Atemwege)
- Herzrhythmusstörungen
- Pulserniedrigung
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Kali ummangel
- Magnesiummangel
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneim ittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/o der Darreichungsform besser geeignet sind.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft : Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wi rd nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arz neimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in. Der therapeutische Nutz en kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbre chen
- Magenschmerzen
- Durchfälle
- Verstopfung
- Mundtrockenheit
- Schwindel
- Schläfrigkeit
- Benommenheit
- Muskelschwäche
- Stimmungsschwankungen
- Sehstörungen
- Pulsbeschleunigung
- Erhöhung des Augeninnendrucks
- Störungen beim Wasserlassen
- Gefühl der \"verstopften Nase\"
Besonders bei Kindern:
- Unruhe
- Erregung
- Schlaflosigkeit
- Angstzustände
- Zittern
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstöru ng oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Apotheker/-in.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten a uftreten.
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höhe ren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenve rkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sie übe rmäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzne imittels empfindlicher reagiert.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sol lte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich d azu am besten von Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in beraten.
- Achtung: Wenn Sie das Arzneimittel über längere Zeit anwenden, kann sich der Körper daran gewöhnen und Sie brauchen evtl. eine immer höhere Dosierung, damit Sie eine Wirkung spüren. < BR> - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, der Ärztin, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Zusammensetzung bezogen auf 1 Tablette
Dimenhydrinat,Calciumhydrogenphosphat-2-Wasser,Lactose-1-Wasser,Cellulos epulver,Carboxymethylstärke, Natrium Typ A,Magnesiumdistearat,Siliciumdioxid, hochdisperses
Gut verträglich, schnell wirksam, preiswert
Diese Tabletten wirken gut, ziemlich schnell und helfen gegen die Übelkeit nach meinen anderen verschriebenen Medikamenten (Krebsmedikamente). Ein weiterer Vorteil ist, dass sie im Verhältnis recht preiswert sind.
Hilft gut bei Übelkeit
Für mich ist Dimenhydrinat das beste Mittel bei Übelkeit. Der Wirkeintritt setzt bei mir bereits nach 10-20 Minuten ein. Im Gegensatz zu anderen bekannten Mitteln gegen Übelkeit ist Dimenhydrinat günstiger. Einziger Nachteil ist die damit verbundene Müdigkeit, was aber häufig bei Mitteln gegen (Reise-)übelkeit der Fall ist.
Hilft sehr gut bei Reisekrankheit
Hilft super bei Übelkeit