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Aronia: Diese Wirkung hat die Apfelbeere

Beerenpower für Ihre Gesundheit

Eine kleine sehr dunkle Beere ist zurzeit die Nummer 1, wenn es um Gesundheit aus der Natur geht: die Aronia. Für sehr viele ist sie schon so eine Art Vielzweckwaffe. Das kommt von der großen Zahl an wirkungsvollen pflanzlichen Inhaltsstoffen, welche die Aronia natürlich gesund machen. Die Beeren des Aronia-Strauchs sollen cholesterinsenkend, antioxidativ und gefäßerweiternd wirken. Außerdem sollen sie Entzündungen hemmen,  die Magenschleimhäute schützen und Viren und Bakterien abwehren. Bei so vielen positiven Einflüssen auf die Gesundheit lohnt es sich doch, sich mit der Aronia und ihrer möglichen Wirkung auf die Gesundheit näher zu beschäftigen.

Was macht die Aroniabeere so gesund

Betrachten wir zuerst einmal, welche Wirkung die Inhaltsstoffe der Aroniabeeren (auch Apfelbeere genannt) auf unsere Gesundheit haben:

  • Ihrer tief dunkelbraunen, fast schon schwarzen, Färbung verdankt die Aronia einen hohen Anteil an Anthocyanen. Es gibt kein Lebensmittel, das mehr hat. Die Wirkung dieser Anthocyane ist bekannt: Sie können das Sehvermögen stärken und dem Immunsystem helfen, weil sie freie Radikale unschädlich machen. Sie unterdrücken Entzündungen, verstärken die Wirkung der Vitamine A, C und E und helfen so dem Körper bei der Abwehr von Infektionen. Das ist schon mal eine Vielzahl an positiver Wirkung, mit denen die Aroniabeeren da aufwarten können.
  • Unser Körper und der gesamte Organismus werden Tag und Nacht angegriffen: von Bakterien, Viren, von freien Radikalen von schädlichen Umwelteinflüssen und von Stress. Dagegen helfen die Inhaltsstoffe der Aroniabeere. Zum Beispiel ihre Vitamine. Die wichtigsten sind B12 (Folsäure), Vitamin K und Vitamin C. Diese unterstützen die Abwehr gegen viele Krankheiten, stützen das körpereigene Abwehrsystem und können bei Infektionen helfen. Das Vitamin C benötigt der Körper auch zum Aufbau des Bindegewebes.
  • Besonders wichtig für die Gesundheit ist das Vitamin B12, die Folsäure. Vor allem Schwangere dürfen da nicht in eine Mangelsituation geraten, denn sonst besteht das Risiko von Missbildungen beim ungeborenen Kind.
  • Ganz wichtig für unsere Gesundheit sind auch Mineralien und Spurenelemente. Die brauchen wir für die Bildung, den Erhalt und das Funktionieren von Nerven, Muskeln, Knochen, eine normale Blutbildung und eine schnelle Wundheilung, die gesund ist. Die Apfelbeere enthält: Kalzium, Kalium, Magnesium, Jod, Zink und Eisen. All diese Stoffe machen aus der kleinen schwarzen Aronia eine Heilpflanze, wie sie besser nicht sein kann. 
  • Wenn Sie Ihrer Ernährung Aroniabeeren als Saft oder Marmelade hinzufügen, dann bekommen Sie einen hohen Anteil an den bereits genannten Anthocyanen. Diese wirken vor allem gegen freie Radikale. Die werden gebildet bei großem Stress, durch Alkohol und Nikotin, durch Smog und zu starker UV-Bestrahlung (Sonne). Kleine Mengen dieser aggressiven Sauerstoffverbindungen sind hinnehmbar, zu viel davon schadet jedoch Ihrem Organismus. Ist die Reparatur- und Entgiftungsfunktion einer Zelle überfordert, kommt es zu so einem Übermaß an freien Radikalen. Die beschleunigen den Alterungsprozess und fördern die Entstehung von Krankheiten. Denen sollen die Inhaltsstoffe der Aronia mit ihren Antioxidantien (Anthocyane) entgegenwirken. Der Anthocyangehalt der Aronia liegt bei über 2.000 Milligramm pro 100 Gramm Früchte. Andere Beeren weisen 500 bis 800 Milligramm pro 100 Gramm auf. Alleine durch die Anthocyane wirken die Beeren wie eine Heilpflanze.

 

So wenden Sie die Aroniabeere an

Alle diese Vitamine, Antioxidantien, Mineralstoffe und Spurenelemente der Aroniabeere leisten einen wertvollen Beitrag zu unserer Gesundheit und dienen auch der Vorbeugung. Wenn Sie regelmäßig Aronia zu sich nehmen, dann greifen Sie zu einem der stärksten traditionell verwendeten Heilmittel aus der Natur- und Erfahrungsmedizin. Verwendet werden arzneilich nur die kleinen Beeren, für eine äußerliche Anwendung ist die Aroniabeere nicht geeignet.

Sie können die Beeren als Saft, als Trinkampullen oder auch als Tabletten einnehmen. Gegen viele Erkältungssymptome können die Früchte in Form eines aus den Beeren hergestellten Essigs helfen. Getrocknet können sie einfach so gekaut werden. Die getrockneten Früchte eignen sich auch zur Zubereitung eines Tees: Drei TL Aronia mit heißem Wasser übergießen und zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen. Erwachsenen wird empfohlen pro Tag 100 ml Aroniasaft zu trinken oder 15 Gramm der getrockneten Früchte zu essen. Bei der Verwendung durch Kinder genügt die Hälfte der angegebenen Menge. Weil die Aroniabeere viel Gerbsäure enthält, sollten Sie Produkte aus der Aroniabeere immer erst nach einer Mahlzeit zu sich nehmen.

Bei diesen Krankheiten kann die Aroniabeere hilfreich sein

Eine Zusammenfassung von Studien hat ergeben, dass die Verwendung der Aroniabeere in der Ernährung in diesen Bereichen unterstützen kann:

  • Bei Erkrankungen von Herz und Kreislauf.
  • Bei zu hohem oder zu niedrigem Blutdruck.
  • Sie kann unterstützend einen zu hohen Spiegel an schlechtem Cholesterin senken und damit das Risiko für die Entstehung von einer Arterienverkalkung vermindern.
  • Besonders im Hinblick auf eine Risikosenkung für Krankheiten, die Ihr Herz angreifen sind die Inhaltsstoffe der Aronia von Bedeutung. Ihre sehr starken Antioxidantien unterstützen das Herz beim Kampf gegen Freie Radikale.

 

Aronia und seine Wirkung – was Sie noch beachten sollten

Es gibt keine Studien über nachteilige Wirkungen der Aronia. Die Gerbstoffe allerdings könnten Bauschmerzen verursachen. Deshalb sollten Sie Aronia stets nach einem Essen zu sich nehmen. Der Kontakt mit dem blauen Farbstoff der Aronia verfärbt Zunge, Zähne und auch Finger. Allerdings nur vorübergehend. Aroniasaft hat einen sehr herben bis bitteren Geschmack. Um diesen zu mildern, können Sie den frischen Aroniasaft mit anderen Säften mildern. Der Kontakt mit anderen Säften mindert die Heilkraft der Apfelbeeren nicht. Durch seine Eigenschaft, Eisen binden zu können, sollte vor der Einnahme von Eisenpräparaten sowie bei einem Eisenmangel Rücksprache mit einem Arzt erfolgen.

 


Bildquelle: Pixabay

 

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