Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben.
ASS Stada 100 mg magensaftresistente Tabletten
ASS-ratiopharm PROTECT 100 mg
Ibuprofen Medibond 400 mg Schmerztabletten
Paracetamol Medibond 500 mg Schmerztabletten
Berberil N Augentropfen
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Schlafsterne
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Synofen 500 mg - 200 mg
Produktinformationen "Ass 100 50 Tabletten"
Anwendungsgebiete
leichte bis mässig starke Schmerzen und / oder FieberAktive Wirkstoffe
1 Tabl. enth.: Acetylsalicylsäure 100 mgHilfsstoffe
Maisstärke, vorverkleistert (HST), Cellulosepulver (HST), Croscarmellose natrium , Glycin (HST) , Talkum (HST)Anwendung & Dosierung
Falls nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis: - 1/2 bis 1 Jahr: 1/2 bis 1 Tablette (Einzeldosis in Anzahl der Tablette)- 1 bis 3 Jahre: 1 Tablette (Einzeldosis in Anzahl der Tablette)
- 4 bis 6 Jahre: 2 Tabletten (Einzeldosis in Anzahl der Tablette)
Die Einzeldosis kann, falls erforderlich, in Abständen von 4-8 Stunden bis zu 3-mal täglich eingenommen werden.
Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen muss die Dosis vermindert bzw. das Einnahmeintervall verlängert werden.
Die Tabletten sollen unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z. B. ein Glas Wasser) und nicht auf nüchternen Magen eingenommen werden. ASS 100 soll ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nur wenige Tage und nicht in erhöhter Dosis eingenommen werden.
Schwangerschaft & Stillzeit
Schwangerschaft:Niedrige Dosierungen (unter 100mg/d) scheinen zur beschränkten geburtshilflichen Anwendung unter Spezialüberwachung unbedenklich zu sein. Bei Dosierungen über 100mg/d kann eine Hemmung der Prostaglandinsynthese die Schwangerschaft und/oder die embryonale/fetale Entwicklung ungünstig beeinflussen. Einnahme von Inhibitoren der Prostaglandinsynthese in der Frühschwangerschaft kann zu einem erhöhten Risiko für Fehlgeburten und für Fehlbildungen führen, das wahrscheinlich mit der Dosis und der Anwendungsdauer zunimmt. Epidemiologische Daten für Acetylsalicylsäure deuten auf ein erhöhtes Risiko für Gastroschisis hin. Tierexperimentelle Studien zeigten Reproduktionstoxizität. Der Wirkstoff darf während des 1. und 2. Trimenons der Schwangerschaft nicht gegeben werden, ausser dies ist eindeutig notwendig. Sollte er dennoch angewendet werden, so ist die Dosis so gering und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich zu halten. Während des 3. Trimenons der Schwangerschaft ist Acetylsalicylsäure kontraindiziert, da eine Exposition mit folgenden Risiken verbunden: 1. beim Fötus - kardiopulmonare Toxizität (mit vorzeitigem Verschluss des Ductus arteriosus und pulmonaler Hypertonie) - renale Dysfunktion (kann bis zum Nierenversagen mit Oligohydramniosis fortschreiten) 2. bei Mutter und Kind am Ende der Schwangerschaft - mögliche Verlängerung der Blutungszeit (bereits bei sehr geringen Dosen möglich) - Hemmung der Wehentätigkeit (kann zu einer verzögerten oder verlängerten Geburt führen)
Stillzeit:
- Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Nachteilige Wirkungen auf den Säugling sind bisher nicht bekannt. Daher ist bei gelegentlicher Anwendung der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollte jedoch abgestillt werden.
Fertilität: Es gibt Hinweise, dass Hemmstoffe der Cyclooxygenase/Prostaglandinsynthese, die weibliche Fertilität durch einen Effekt auf die Ovulation beeinträchtigen können. Dieser Effekt ist nach Absetzen der Behandlung reversibel.
Gegenanzeigen
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden: - bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels - Asthmaanfällen in der Vergangenheit, die durch Salicylate oder Substanzen mit ähnlicher Wirkung, wie z.B. nicht-steroidale Antiphlogistika, ausgelöst wurden - akute gastrointestinale Ulcera, Magen-Darm-Blutungen oder Perforationen und Patienten mit Magen-Darm-Geschwüren in der Vorgeschichte - krankhaft erhöhte Blutungsneigung - hämorrhagischer Diathese, Blutgerinnungsstörungen wie Hämophilie und Thrombozytopenie - Leber- und Nierenversagen - schwere nicht eingestellte Herzinsuffizienz - Kombination mit 15 mg Methotrexat oder mehr pro WocheWechselwirkungen
zusammen mit Arzneimitteln, die Acetylsalicylsäure enthalten, oder mit anderen nichtsteroidalen Antiphlogistika.- bei gleichzeitiger Therapie mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Cumarinderivate, Heparin- mit Ausnahme niedrige dosierter Heparin-Therapie)
- bei Patienten mit nicht eingestellter Hypertonie, Diabetes mellitus oder bei Patienten, die Diuretika einnehmen
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
ASS 100 soll in der Regel nicht oder nur unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden - zusammen mit Arzneimitteln, die Acetylsalicylsäure enthalten, oder mit anderen nichtsteroidalen Antiphlogistika - bei Überempfindlichkeit gegen andere Analgetika/Antiphlogistika/Antirheumatika oder andere allergene Stoffe - bei Bestehen von Allergien (z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber) - Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen), chronischen Atemwegserkrankungen - bei gleichzeitiger Therapie mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Cumarinderivate, Heparin- mit Ausnahme niedrige dosierter Heparin-Therapie) - bei Magen- oder Darm-Geschwüren oder Magen-Darm-Blutungen in der Vorgeschichte - bei chronischen oder wiederkehrenden Magen- oder Zwölffingerdarmbeschwerden - bei eingeschränkter Leberfunktion - bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder mit verminderter kardiovaskulärer Durchblutung (z. B. renale Gefässerkrankung, kongestive Herzinsuffizienz, Volumenverlust, grössere Operationen, Sepsis oder schwere Blutungsereignisse): Acetylsalicylsäure kann das Risiko einer Nierenfunktionsstörung und eines akuten Nierenversagens weiter erhöhen. - bei Patienten mit nicht eingestellter Hypertonie, Diabetes mellitus oder bei Patienten, die Diuretika einnehmen - vor sowie nach Operationen (auch bei kleineren Ein griffen wie z. B. Zahnextraktionen). Es kann zu verstärkter Blutungsneigung kommen. - bei Patienten mit schwerem Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel: Acetylsalicylsäure kann eine Hämolyse oder eine hämolytische Anämie induzieren. Das Risiko einer Hämolyse kann durch Faktoren, wie z. B. hohe Dosierung, Fieber oder akute Infektionen, erhöht werden. - bei Patientinnen mit Metrorrhagie oder Menorrhagie (Gefahr der Verstärkung und Verlängerung der Monatsblutung).Mögliche Nebenwirkungen
Häufige unerwünschte Wirkungen (>= 1% und < 10%):- Gastrointestinale Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfälle. Erhöhte Blutungsneigung
Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (>= 0,1% und < 1%)
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautreaktionen
Seltene unerwünschte Wirkungen (>= 0,01% und < 0,1%)
- Gastrointestinale Ulcera, die sehr selten zur Perforation führen können. - Gastrointestinale Blutungen, die sehr selten zu einer Eisenmangelanämie führen können.
- Gastrointestinale Entzündungen, Reye-Sydrom, Kopfschmerzen, Schwindel, gestörtes Hörvermögen, Ohrensausen (Tinnitus), mentale Verwirrung, Sehstörungen und Somnolenz können Anzeichen einer Überdosierung sein. Schwerwiegende Blutungen wie z. B. cerebrale Blutungen, besonders bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit Antikoagulanzien, berichtet worden, die in Einzelfällen möglicherweise lebensbedrohlich sein können. Hämolyse und hämolytische Anämie (bei Patienten mit schwerem Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel). Blutungen wie z. B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Hautblutungen oder Blutungen des Urogenitaltrakts mit einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann über 4-8 Tage nach der Einnahme anhalten.
- Thrombozytopenie, Granulozytose, Hämorrhagische Vaskulitis, Menorrhagie, Überempfindlichkeitsreaktionen wie schwere Hautreaktionen (bis hin zu Erythema exsudativum multiforme). Überempfindlichkeitsreaktionen des Respirationstrakts, des Gastrointestinaltrakts und des kardiovaskulären Systems, vor allem bei Asthmatikern (mögliche Symptome sind: Blutdruckabfall, Anfälle von Atemnot, Rhinitis, verstopfte Nase, anaphylaktischer Schock oder Quincke-Ödem.)
Sehr seltene unerwünschte Wirkungen (< 0,01%)
- Erhöhungen der Leberwerte, Hypoglykämie
Unerwünschte Wirkungen ohne Angabe der Häufigkeit
- Leberschädigungen, hauptsächlich hepatozellulär Bei Überschreitung der empfohlenen Dosierung können die Leberwerte (Transaminasen) ansteigen. Deshalb ist eine regelmässige Kontrolle der Transaminasen, insbesondere bei Kindern, erforderlich.
intrakranielle Blutungen, Urtikaria, Angioödem, Nierenfunktionsstörungen und akutes Nierenversagen (insbesondere bei gewohnheitsmässiger Einnahme), Hyperurikämie, Hyperglykämie
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Vor Kindern unzulänglich aufbewahren. Vor Licht und Hitze schützen. Nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums nicht mehr verwenden.Pflichttext
- leichte bis mässig starke Schmerzen - Fieber Anwendungsbeschränkungen ASS 100 soll jedoch bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen wegen des möglichen Auftretens eines Reye-Syndroms nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Massnahmen nicht wirken.Beipackzettel
Zentiva Pharma GmbH Linkstraße 2 D. 10785, Berlin
www.zentiva.de
CustomerService.DE@zentiva.com
ASS 100 bei KHK
Ich nehme ASS 100 seit fast 10 Jahren auf Anweisung des Arztes der Herzklinik, weil bei mir eine koronare Herzkrankheit festgestellt wurde. Das Medikament ist gut verträglich und ich habe keine Nebenwirkungen festgestellt. Kann es deshalb auch weiterempfehlen für Patienten mit der gleichen oder ähnlichen Diagnose.
ASS 100 bei KHK
Ich nehme ASS 100 seit fast 10 Jahren auf Anweisung des Arztes der Herzklinik, weil bei mir eine koronare Herzkrankheit festgestellt wurde. Das Medikament ist gut verträglich und ich habe keine Nebenwirkungen festgestellt. Kann es deshalb auch weiterempfehlen für Patienten mit der gleichen oder ähnlichen Diagnose.