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Voltaren Dolo Liquid 25 mg 20 Kapseln

  • Schnell auflösende Weichkapsel
  • Diclofenac bekämpft Schmerzen und Entzündungen
  • In 15 Minuten da, wo es weh tut
Voltaren Dolo Liquid 25 mg 20 Kapseln
Voltaren Dolo Liquid 25 mg 20 Kapseln
Voltaren Dolo Liquid 25 mg 20 Kapseln
Voltaren Dolo Liquid 25 mg 20 Kapseln
Produkteigenschaften:
Laktosefrei
Artikelnummer:
2598217
PZN:
05023939
Inhalt:
20 Kapseln
Marke:
Inhalt 20 Kapseln
12,95 €* 9,89 € 23
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben.

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Produktinformationen "Voltaren Dolo Liquid 25 mg 20 Kapseln"

WIE PROFITIEREN SIE?
Lassen Sie nicht zu, dass Sie wegen Ihrer Schmerzen das Wichtigste aus den Augen verlieren. Mit Voltaren Dolo Liquid, der wirksamen Weichkapsel gegen Schmerzen, können Sie Ihren Alltag wieder aktiv gestalten. Die Weichkapseln mit schmerzlindernder Formulierung enthalten den Wirkstoff bereits in gelöster Form und werden schnell vom Körper aufgenommen. Sie wirken schnell und effektiv gegen Schmerzen im unteren Rücken, im Nacken und in den Schultern sowie bei Muskelschmerzen. So können Sie Ihren Schmerzen den Kampf ansagen. Voltaren Dolo Liquid ist bereits innerhalb von 15 Minuten da, wo es weh tut, sodass Sie wieder selbstbewusst Freude an der Bewegung haben können. Der Wirkstoff Diclofenac lindert nicht nur spürbar Schmerzen, sondern bekämpft gleichzeitig eine ihrer häufigsten Ursachen – die Entzündung.

WIE WIRD ES ANGEWENDET?
Voltaren Dolo Liquid sind schnell auflösende Weichkapseln, die ideal für den hektischen Alltag oder für unterwegs sind. Die maximale Tagesdosis von drei Weichkapseln darf nicht überschritten werden.

Verwenden und entsorgen Sie Arzneimittel verantwortungsbewusst. Weitere Informationen finden Sie in der Packungsbeilage.

Anwendungsgebiete

Voltaren Dolo Liquid wird eingenommen zur symptomatischen Behandlung von
  • leichten bis mäßig starken Schmerzen,
  • Fieber.
Wenn Sie sich nach 4 Tagen mit leichten bis mäßig starken Schmerzen bzw. nach 3 Tagen mit Fieber nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt

Aktive Wirkstoffe

Der Wirkstoff ist Diclofenac-Kalium. 1 Weichkapsel enthält 25 mg Diclofenac-Kalium.

Hilfsstoffe

Macrogol 600; Gelatine; Glycerol 85 %; gereinigtes Wasser; Sorbitol flüssig, partiell dehydratisiert (enthält Sorbitan, Mannitol); Farbstoff (E 104).

Anwendung & Dosierung

Die empfohlene Dosis beträgt:
Für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren:
Nehmen Sie zu Beginn 1 Weichkapsel ein; danach können Sie je nach Bedarf alle 4 bis 6 Stunden 1 Weichkapsel einnehmen. Nehmen Sie nicht mehr als 3 Weichkapseln innerhalb von 24 Stunden ein.

Voltaren Dolo Liquid soll nur kurzfristig eingenommen werden. Die Weichkapseln sollen unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) eingenommen werden. Um die bestmögliche Wirksamkeit zu erzielen, sollten die Weichkapseln vor dem Essen eingenommen werden.

Nehmen Sie Voltaren Dolo Liquid ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt nicht länger als 4 Tage bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und nicht länger als 3 Tage bei Fieber ein. Sollten die Symptome anhalten oder sich verschlechtern, informieren Sie Ihren Arzt.

Nehmen Sie nicht mehr als die empfohlene Dosis ein. Generell sollte die niedrigste wirksame Dosis, die zur Linderung der Symptome erforderlich ist, über den kürzest möglichen Zeitraum angewendet werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Voltaren Dolo Liquid eingenommen haben, als Sie sollten
Falls Sie zu viel Voltaren Dolo Liquid eingenommen haben, informieren Sie ihren Arzt oder gehen Sie sofort zur Notaufnahme des Krankenhauses.
Sie könnten ärztliche Hilfe benötigen.
Als Symptome einer Überdosierung sind Erbrechen, Magen-Darm-Blutung, Durchfall, Schwindel, Benommenheit, Ohrgeräusche (Tinnitus), Krämpfe sowie Funktionsstörungen der Leber und Nieren möglich. Darüber hinaus kann es zu einem niedrigen Blutdruck und verminderter Atmung (Atemdepression) kommen.

Wenn Sie die Einnahme von Voltaren Dolo Liquid vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Schwangerschaft & Stillzeit

Schwangerschaft
Wird während der Anwendung von Voltaren Dolo Liquid eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Sie sollten Voltaren Dolo Liquid im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden.
Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf Voltaren Dolo Liquid wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht angewendet werden.

Stillzeit
Der Wirkstoff Diclofenac geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Um unerwünschte Wirkungen auf den Säugling zu vermeiden, sollte Voltaren Dolo Liquid nicht während der Stillzeit eingenommen werden.

Fortpflanzungsfähigkeit
Voltaren Dolo Liquid gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).

Gegenanzeigen

Voltaren Dolo Liquid darf nicht eingenommen werden,
  • wenn Sie allergisch gegen Diclofenac oder einen der genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
  • wenn Sie in der Vergangenheit schon einmal eine allergische Reaktion auf Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen, Entzündungen oder Fieber, wie Diclofenac, Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure (wird auch zur Vorbeugung von Blutgerinnseln eingesetzt), gezeigt haben. Allergische Reaktionen können u. a. sein: Asthma, pfeifende oder keuchende Atmung, Schmerzen im Brustkorb, Hautausschlag, Gesichtsschwellung, laufende Nase. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind;
  • wenn bei Ihnen eine Herzkrankheit und/oder Hirngefäßkrankheit festgestellt wurde, z. B. wenn Sie einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder einen kleinen Schlaganfall (transistorische ischämische Attacke, TIA) hatten oder wenn bei Ihnen Verstopfungen der Adern zum Herzen oder Gehirn vorliegen oder Sie sich einer Operation zur Beseitigung oder Umgehung dieser Verstopfungen unterziehen mussten;
  • wenn Sie Probleme mit Ihrem Blutkreislauf haben oder hatten (periphere arterielle Verschlusskrankheit);
  • wenn Sie unter ungeklärten Blutbildungs- und Blutgerinnungsstörungen leiden
  • wenn Sie unter bestehenden oder in der Vergangenheit aufgetretenen Magen- oder Darmgeschwüren leiden;
  • wenn Sie Blut im Stuhl oder Teerstuhl bemerkt haben (Symptome einer Magen-Darm-Blutung);
  • wenn Sie unter schwerer Nieren- oder Lebererkrankung leiden
  • wenn Sie in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft sind.

Wechselwirkungen

Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Voltaren Dolo Liquid beeinflusst werden.

Erhöht bzw. verstärkt werden:
  • ie Blutspiegel von Digoxin (Arzneimittel zur Stärkung der Herzkraft), Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen) oder Lithium (Arzneimittel zur Behandlung geistig-seelischer Störungen).
  • Das Risiko von Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt (siehe "Nebenwirkungen") bei gleichzeitiger Einnahme von Glukokortikoiden oder anderen entzündungs- und schmerzhemmenden Arzneimitteln aus der Gruppe der NSAR.
  • Das Risiko für Magen-Darm-Blutungen bei gleichzeitiger Einnahme von bestimmten Antidepressiva (selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer/SSRI).
  • Die gewünschten und unerwünschten Wirkungen von Methotrexat
  • Die unerwünschte (nierenschädigende) Wirkung von Ciclosporin.
  • Vereinzelt die unerwünschten Wirkungen (Krämpfe) von Chinolon-Antibiotika.
Erniedrigt bzw. vermindert werden
  • Die Wirkung von harntreibenden und blutdrucksenkenden Arzneimitteln.
  • Die Wirkung von ACE-Hemmern.
Sonstige mögliche Wechselwirkungen
  • Das Blutungsrisiko kann sich bei gleichzeitiger Anwendung mit Blutgerinnungshemmern oder Thrombozytenaggregationshemmern erhöhen. Obwohl klinische Untersuchungen keine Anhaltspunkte dafür geben, dass Diclofenac die Wirkung blutgerinnungshemmender Arzneimittel beeinflusst, liegen Berichte über ein erhöhtes Blutungsrisiko bei gleichzeitiger Anwendung von Diclofenac und blutgerinnungshemmenden Mitteln vor. Deshalb wird empfohlen, solche Patienten sorgfältig zu überwachen.
  • Klinische Studien haben gezeigt, dass Diclofenac gleichzeitig mit blutzuckersenkenden Arzneimitteln (Antidiabetika) angewendet werden kann, ohne deren klinische Wirkung zu beeinflussen. Vereinzelt wurde jedoch über blutzuckersenkende bzw. -erhöhende Reaktionen nach Anwendung von Diclofenac berichtet, die eine Anpassung der Dosierung des blutzuckersenkenden Mittels nötig machten. Daher wird bei gleichzeitiger Therapie eine Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen. Bei gleichzeitiger Anwendung von Diclofenac und Metformin wurde insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion auch vereinzelt über metabolische Azidose berichtet.
  • Die gleichzeitige Behandlung mit kaliumsparenden Diuretika, Ciclosporin, Tacrolimus oder Trimethoprim kann im Zusammenhang mit einem erhöhten Kaliumspiegel stehen.
  • Lipidsenker (Arzneimittel zur Senkung des Cholesterinspiegels), die Colestipol oder Colestyramin enthalten, können die Aufnahme von Diclofenac vermindern oder verzögern. Daher sollte die Einnahme von Voltaren Dolo Liquid mindestens 1 Stunde vor oder 4 bis 6 Stunden nach der Anwendung von Colestipol / Colestyramin erfolgen.
  • Arzneimittel, die Probenecid (Mittel zur Behandlung von Gicht) enthalten, können die Ausscheidung von Diclofenac verzögern.
  • Starke CYP2C9-Inhibitoren (z. B. Sulfinpyrazon und Voriconazol) können durch Hemmung des Diclofenac-Abbaus zu einem ausgeprägten Anstieg der Spitzenplasmakonzentration und der Exposition gegenüber Diclofenac führen.
Einnahme von Voltaren Dolo Liquid zusammen mit Nahrungsmitteln und Alkohol
Die Einnahme von Voltaren Dolo Liquid zu den Mahlzeiten verringert die Aufnahme von Diclofenac. Es wird deshalb empfohlen, die Weichkapsel vor dem Essen einzunehmen.

Während der Anwendung von Voltaren Dolo Liquid sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken. Einige Nebenwirkungen wie z. B. solche mit Einfluss auf den Magen-Darm-Trakt oder das Nervensystem werden wahrscheinlicher, wenn Alkohol und Voltaren Dolo Liquid gleichzeitig eingenommen werden.

Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Voltaren Dolo Liquid einnehmen,
  • wenn bei Ihnen schon einmal Magen-Darm-Beschwerden wie Magengeschwür, Blutungen oder Teerstuhl aufgetreten sind;
  • wenn Sie früher bereits nach Einnahme von Schmerz- oder Rheumamitteln an Magenbeschwerden oder Sodbrennen gelitten haben;
  • bei Darmproblemen;
  • wenn Sie sich vor Kurzem einem operativen Eingriff des Magens oder des Darms unterzogen haben oder vorhaben, sich einem operativen Eingriff des Magens oder des Darms zu unterziehen, da Voltaren Dolo Liquid in manchen Fällen die Wundheilung Ihres Darms nach einem operativen Eingriff verschlechtern kann;
  • bei gleichzeitiger Einnahme anderer Schmerz- oder Rheumamittel;
  • wenn Sie an Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Mittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Schleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen leiden - Ihr Risiko für Überempfindlichkeitsreaktionen ist dann erhöht. Bei ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme von Voltaren Dolo Liquid muss die Therapie abgebrochen werden. Der Symptomatik entsprechende, medizinisch erforderliche Maßnahmen müssen durch fachkundige Personen eingeleitet werden;
  • bei Nieren- oder Leberfunktionsstörungen;
  • bei Herzproblemen;
  • bei geschwollenen Füßen/Fußgelenken;
  • wenn Sie leicht dehydrieren (z. B. aufgrund einer Krankheit, Durchfall, vor oder nach größeren chirurgischen Eingriffen);
  • bei bestimmten Erkrankungen des Immunsystems (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose);
  • bei Blutungsstörungen oder anderen Blutkrankheiten einschließlich einer seltenen Lebererkrankung, die als hepatische Porphyrie bezeichnet wird.
Bevor Sie Diclofenac erhalten, informieren Sie Ihren Arzt,
  • wenn Sie rauchen
  • wenn Sie zuckerkrank sind (Diabetes),
  • wenn Sie Angina pectoris, Blutgerinnsel, hohen Blutdruck, erhöhte Cholesterin- oder Triglyceridwerte haben.
Sonstige Vorsichtsmaßnahmen
Arzneimittel wie Voltaren Dolo Liquid sind mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte (-Myokardinfarkt-) oder Schlaganfälle verbunden. Jedwedes Risiko ist bei hohen Dosen und länger dauernder Behandlung wahrscheinlicher. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis (max. 3 Weichkapseln pro Tag) oder Behandlungsdauer (bei leichten bis mäßig starken Schmerzen: 4 Tage bzw. bei Fieber: 3 Tage)

Sollten Sie während der Behandlung mit Voltaren Dolo Liquid Anzeichen oder Symptome von Herzproblemen oder Problemen mit Ihren Blutgefäßen wie Brustschmerzen, Kurzatmigkeit, Schwäche oder verwaschene Sprache feststellen, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt.

Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.

Eine gleichzeitige Einnahme von Voltaren Dolo Liquid mit anderen NSAR, einschließlich sogenannten COX-2-Hemmern (Cyclooxygenase-2- Hemmern), sollte vermieden werden.

Unter NSAR-Therapie wurde sehr selten über schwerwiegende Hautreaktionen mit Rötung und Blasenbildung, einige mit tödlichem Ausgang, berichtet (exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom;). Das höchste Risiko für derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen, da diese Reaktionen in der Mehrzahl der Fälle im ersten Behandlungsmonat auftraten. Beim ersten Anzeichen von Hautausschlägen, Schleimhautläsionen oder sonstigen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion sollte Voltaren Dolo Liquid abgesetzt und umgehend der Arzt konsultiert werden.

Voltaren Dolo Liquid kann die Symptome einer Infektion (z. B. Kopfschmerzen, erhöhte Temperatur) vermindern und dadurch die Diagnose erschweren. Wenn Sie sich unwohl fühlen und einen Arzt aufsuchen müssen, denken Sie bitte daran, ihn über die Einnahme von Voltaren Dolo Liquid zu informieren.

NSAR sollten bei Patienten mit einer gastrointestinalen Erkrankung in der Vorgeschichte (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann. Wenn Sie, insbesondere in höherem Alter, eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, sollten Sie jeglicheungewöhnliche Symptome im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen) insbesondere am Anfang der Therapie melden und die Behandlung abbrechen. Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, z. B. orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS (siehe "Bei Einnahme von Voltaren Dolo Liquid mit anderen Arzneimitteln").

Bei längerer Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme von Voltaren Dolo Liquid häufig unter Kopfschmerzen leiden.

Bei länger dauernder Anwendung dieses Arzneimittels ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberfunktion, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.

Ältere Patienten
Vorsicht ist angebracht bei älteren Patienten aus grundsätzlich medizinischen Gründen. Insbesondere wird empfohlen, dass bei älteren Patienten, die gebrechlich sind oder ein geringes Körpergewicht haben, die niedrigste noch wirksame Dosis angewendet wird.

Kinder und Jugendliche (unter 14 Jahren)
Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren dürfen Voltaren Dolo Liquid nicht einnehmen, da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.

Mögliche Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die Aufzählung folgender unerwünschter Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Diclofenac, auch solche unter hochdosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten.

Bei den folgenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen muss berücksichtigt werden, dass sie überwiegend dosisabhängig und bei jedem Menschen anders sind (interindividuell). Insbesondere das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen (Geschwüre, Schleimhautdefekte, Magenschleimhautentzündungen) ist abhängig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer. Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulzera), Perforationen (Durchbrüche) oder Blutungen, manchmal tödlich, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten (siehe Abschnitt 2 -Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen-). Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, geschwürige Entzündung der Mundschleimhaut (ulzerative Stomatitis), Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn (siehe Abschnitt -Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen-) sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger häufig wurden Magenschleimhautentzündungen beobachtet.

Flüssigkeitseinlagerungen (Ödeme), Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet.

Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein:

Einige häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
  • Gastrointestinale Ulzera (mit oder ohne Blutung oder Perforation).
Einige gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen), besonders unter hochdosierter (150 mg/Tag) Langzeittherapie:
  • Herzklopfen, plötzliche und drückende Schmerzen in der Brust (Anzeichen eines Myokardinfarkts oder Herzinfarkts);
  • Atemnot, Atemnot beim Liegen, Anschwellen der Füße oder Beine (Anzeichen von Herzversagen).
Einige seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
  • Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Magen-Darm-Blutung, Teerstuhl, Erbrechen von Blut, blutiger Durchfall;
  • Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktische und anaphylaktoide Reaktionen, einschließlich niedrigem Blutdruck und Schock); Sie können sich äußern als: Gesichtsödem, Zungenschwellung, Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Luftnot bis zum Asthmaanfall, Herzjagen;
  • Atemnot und Engegefühl in der Brust bei Keuchen oder Husten (Anzeichen von Asthma);
  • Leberentzündung (Hepatitis), Gelbfärbung der Haut oder der Augen (Gelbsucht), Leberfunktionsstörung.
Einige sehr seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
  • Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis); wenn während der Anwendung dieses Arzneimittels Zeichen einer Infektion neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte unverzüglich der Arzt zu Rate gezogen werden.
  • Störungen der Blutbildung (Thrombozytopenie, Leukopenie, Anämie, einschließlich hämolytische und aplastische Anämie, Agranulozytose); erste Anzeichen können sein: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen;
  • Gewebeschwellung (Angioödem, einschließlich Gesichtsödem);
  • Schlaganfall;
  • Hirnhautentzündung (aseptische Meningitis) mit Nackensteifigkeit,Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Bewusstseinstrübung - prädisponiert scheinen Patienten mit Autoimmunerkrankungen (systemischem Lupus erythematodes, Mischkollagenose) zu sein;
  • Krämpfe;
  • Sehstörung, verschwommenes Sehen, Doppeltsehen;
  • Bluthochdruck, Entzündungen von Blutgefäßen (Vaskulitis);
  • Interstitielle Lungenentzündung (Pneumonitis);
  • Darmentzündung (Colitis, einschließlich hämorrhagische Colitis und Verschlimmerung einer Colitis ulcerosa oder eines Morbus Crohns);
  • Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis einschließlich ulzerative Stomatitis), Zungenentzündung (Glossitis), Erkrankung der Speiseröhre (Ösophaguserkrankung), membranartige Darmverengungen (diaphragmaartige intestinale Strikturen), Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis);
  • Plötzliche Leberentzündung (fulminante Hepatitis), Lebernekrose, Leberversagen;
  • Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z. B. Erythema multiforme, Stevens-Johnson- Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom, Dermatitis exfoliativa);
  • Lichtüberempfindlichkeit (Photosensibilitätsreaktion);
  • Akutes Nierenversagen, Verfärbung des Urins (Hämaturie), Ausscheiden von Proteinen im Harn (Proteinurie), Nierenschädigungen (nephrotisches Syndrom, interstitielle Nephritis, Papillennekrose);
  • Schwellung von Armen, Händen, Beinen und Füßen (Ödem), besonders bei Patienten mit hohem Blutdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion.
Einige in Ihrer Häufigkeit nicht bekannte Nebenwirkungen (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
  • Schmerzen im Brustkorb, die ein Anzeichen für eine möglicherweise schwerwiegende allergische Reaktion namens Kounis-Syndrom sein können.

Arzneimittel wie Diclofenac sind mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzinfarkte (-Myokardinfarkte-) oder Schlaganfälle verbunden.

Wenn Sie eine dieser Nebenwirkungen bemerken, brechen Sie die Einnahme ab und informieren Sie sofort einen Arzt.

Weitere Nebenwirkungen:

Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
  • Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, geringfügige Magen-Darm- Blutverluste, die in Ausnahmefällen eine Blutarmut (Anämie) verursachen können.
Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 bis 10 Behandelten betreffen):
  • Schmerzen im Darm, Bauchschmerz, Blähungen, Verdauungsstörungen (Dyspepsie), verminderter Appetit;
  • Kopfschmerzen, Erregung, Müdigkeit, Benommenheit;
  • Entzündliche Hautveränderung (Exanthem);
  • Erhöhung bestimmter Leberenzyme (Transaminasenerhöhung);
Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 bis 1.000 Behandelten betreffen):
  • Schläfrigkeit;
  • Nesselsucht
Sehr seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 bis 10.000 Behandelten betreffen):
  • Verstopfung;
  • Ekzem, Juckreiz und entzündliche Rötung der Haut (Erythem), Haarausfall, Hautblutung (Purpura), allergische Hautblutung (allergische Purpura);
  • Empfindungsstörungen, Gedächtnisstörungen, Angstgefühle, Zittern, Geschmacksstörungen;
  • Klingeln in den Ohren (Tinnitus), Hörstörungen;
  • Orientierungslosigkeit, Depression, Schlaflosigkeit, Albträume, Reizbarkeit, Wahrnehmungsstörung (psychotische Erkrankung).
  • Schwindel.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

  • Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
  • Nicht über 30 ºC lagern.
  • Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Pflichttext

Wirkstoff: Diclofenac-Kalium. Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen; Fieber. Warnhinweis: Enthält Sorbitol. Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! Apothekenpflichtig. Stand: 05/2019. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Häufig gestellte Fragen

Kundenfrage: Wann sollte die Weichkapsel am besten eingenommen werden?
Antwort unserer Pharmazeuten: Die Weichkapsel am besten vor dem Essen unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit schlucken.
Produkteigenschaften: Laktosefrei
Wirkstoffe: Diclofenac kalium
Hersteller:

GlaxoSmithKline Consumer Healthcare Barthstr. D. 80339, München

Kundenbewertungen
Volksversand-Kunde 23.09.2019

*****

Margarethe Skarka 21.03.2018

Ist ein Schmerzmittel und tut was es soll.

Volksversand-Kunde 15.03.2018

bestens

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Margarethe Skarka 21.03.2018

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Volksversand-Kunde 15.03.2018

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Volksversand-Kunde 23.12.2017

Alles bestens!

Volksversand-Kunde 23.11.2017

Jedem

altintas ibrahim 18.11.2017

Schnelle Hilfe bei Nackenverspannungen.\n\nWirkt schnell und zuverlässig

Volksversand-Kunde 19.10.2017

schnelle Hilfe

Volksversand-Kunde 27.01.2017

Sehr gut gegen Entzündungen.

Volksversand-Kunde 10.01.2017

Für Rücken schmerzen Sind gut.

Volksversand-Kunde 17.12.2016

Gegen Rückenschmerzen. Lindert die Schmerzen sehr schnell.

Volksversand-Kunde 28.07.2016

*****

Volksversand-Kunde 24.02.2016

****

Volksversand-Kunde 03.02.2016

Siehe vorige Bewertung

Volksversand-Kunde 19.01.2016

Voltaren verwende ich bei Rückenschmerzen und bei Migräne, welche sich durch Verspannungen im Nacken äußert. Patienten mit chronischer Darmentzündung müssen abwägen, ob sie das Medikamnet über einen etwas längeren Zeitraum einnehmen möchten, denn es verschlimmert Darmbeschwerden recht schnell. \nDer Wirkstoff gegen Schmerzen an sich ist allerdings sehr gut.

Volksversand-Kunde 01.01.2016

Gute Wirkung bin sehr zufrieden

Volksversand-Kunde 30.10.2015

einmasieren für defekte Knie,

Volksversand-Kunde 22.10.2015

heufig

Volksversand-Kunde 25.09.2015

etwas Schmerz lindern zur Muskelauflockerung durch hoher Verspannung

Volksversand-Kunde 10.09.2015

Gelenkschmerzen

Volksversand-Kunde 07.08.2015

Um nachst schmerzfrei zu schlafen.

Volksversand-Kunde 03.08.2015

Alles Super

Volksversand-Kunde 21.07.2015

Verwendung bei Gelenkproblemen, kann ich auch jedem empfehlen, der auch solche Probleme hat. Die Qualität des Arzneimittels ist i.O.

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