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Schmerzmittel bei Kopfschmerzen: Wichtige Tipps und Informationen

Kopfschmerzen als Volkskrankheit der modernen Gesellschaft

Kopfschmerzen sind ein weit verbreitetes Volksleiden. Mitunter treten sie sporadisch auf, in manchen Fällen entwickeln sie sich auch zu chronischen Beschwerden. Für die Betroffenen geht es in erster Linie darum, dem Schmerz möglichst schnell Einhalt zu gebieten. Die nächstliegende Lösung ist ein Schmerzmittel gegen Kopfschmerzen, das oft ohne Beratung durch einen Arzt, Apotheker oder Therapeuten eingenommen wird. Dabei gibt es zwischen den einzelnen Schmerzmitteln durchaus Unterschiede und nicht jedes Mittel ist zur Behandlung von Kopfschmerz jeder Art gleichermaßen gut geeignet. Mit diesem Apotheken-Ratgeber möchten wir unser Wissen über die passenden Schmerzmittel gegen Kopfschmerzen mit Ihnen teilen, damit Sie in Zukunft auf alle Arten von Schmerzen schnell und richtig reagieren können.

 

Die wichtigsten Mittel gegen Kopfschmerzen

Schmerzmittel, zumeist in Form von Tabletten, sind wahre Verkaufsschlager. Schmerztabletten lindern nicht nur den Schmerz, sondern hemmen teils auch Entzündungen und senken Fieber. Es gibt kaum eine Blessur oder eine Krankheit, die nicht mit der Einnahme von Schmerzmitteln einhergeht. Aufgrund ihrer weiten Verbreitung hat sich allerdings eine gewisse Selbstverständlichkeit im Umgang mit Schmerztabletten eingeschlichen – auch bei Kopfschmerzen. Weil Aspirin und Co. praktisch überall frei verkäuflich sind, kann dies mitunter zu dem Schluss verführen, dass sie vollkommen harmlos seien. Auch wenn Schmerzmittel in jeder Hausapotheke unverzichtbar sind, sollten sie nicht unbedacht eingenommen werden – auch dann nicht, wenn sie als leicht einzunehmende Brausetabletten daherkommen. Rufen Sie sich immer in Erinnerung, dass es sich bei Schmerzmitteln um Medikamente handelt. Und wenn sie zu häufig oder zu lange Zeit eingenommen werden, dann droht ein Gewöhnungseffekt bzw. ernstzunehmende Nebenwirkungen. Deshalb darf ein Schmerzmittel nie den Besuch bei einem Arzt oder die Beratung durch erfahrene Apotheker ersetzen und keinesfalls eine gesunde Ernährung, ausreichend Sport und genügend Schlaf überflüssig machen.

Hinweis: Aufgrund der großen Auswahl und der vertrauten Namen entscheiden viele Menschen einfach nach persönlicher Vorliebe, welches Schmerzmittel sie bei akuten Kopfschmerzen einnehmen möchten. Davon ist jedoch unbedingt abzuraten! Die Wirkung und der chemische Aufbau der einzelnen Mittel unterscheiden sich stark, weshalb diese Medikamente nicht einfach untereinander austauschbar sind. Nutzen Sie gerne den kostenlosen Service unseres pharmazeutischen Beratungsteams und informieren Sie sich persönlich!

Acetylsalicylsäure

Als Klassiker gegen Kopfschmerzen gilt auch heute noch die Acetylsalicylsäure. 1899 kam das erste Medikament mit diesem Wirkstoff auf den Markt und mittlerweile gibt es zahlreiche weitere Produkte, die den Wirkstoff enthalten. Acetylsalicylsäure findet Anwendung als Schmerzmittel (Analgetika), Fiebermittel (Antipyretikum) sowie als Entzündungshemmer (Antiphlogistikum), Thrombozytenaggregationshemmer und Antirheumatikum. Der Wirkungseintritt von Acetylsalicylsäure gilt als äußerst schnell. In Zahlen ausgedrückt geht man in der Medizin von gerade einmal 15 bis 20 Minuten aus, bis das Mittel seine Wirkung erzielt.

Erhältlich ist Acetylsalicylsäure in Form von überzogenen Tabletten, Kau- und Brausetabletten, Retardtabletten und Granulat. Speziell für mit Kopfschmerzen einhergehender Erkältung gibt es beispielsweise auch Präparate, welche mit Vitamin C angereichert werden, da Vitamin C eine positive Wirkung auf das Immunsystem nachgesagt wird.

Acetylsalicylsäure wird erst ab 12 Jahren empfohlen

Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure wie Aspirin werden für die Therapie von Kopfschmerzen erst ab einem Alter von 12 Jahren empfohlen. Bei einem jüngeren Kind oder gar einem Baby kann es zu Komplikationen kommen, wenn Aspirin in Zusammenhang mit einer – vielleicht sogar unbekannten – fiebrigen Virusinfektion eingenommen wird. Um alle Risiken auszuschließen, sollten Mittel mit Aspirin beispielsweise in Form der beliebten Tabletten oder Brausetabletten deshalb erst ab dem jungen Erwachsenenalter eingenommen werden, auch wenn die Verabreichung als Getränk natürlich bei Kindern sehr verlockend ist. Bei bekannten Beschwerden wie Asthma bronchiale oder Geschwüren im Magen-Darm-Trakt oder einer erhöhten Blutungsneigung ist unbedingt von der Einnahme von Acetylsalicylsäure abzuraten. Auch bei Nieren- oder Leberschädigungen sollten Sie besser auf andere Schmerzmittel zurückgreifen.

Ibuprofen

Ibuprofen ist ebenfalls als bewährter Wirkstoffl bei leichten bis hin zu mittelstarken Kopfschmerzen bekannt, das darüber hinaus auch bestehendes Fieber absenken oder eine Entzündung hemmen kann. Der große Vorteil von Ibuprofen ist seine hohe Verträglichkeit. Bei bestimmten Erkrankungen, zum Beispiel Asthma, Beschwerden im Magen und Darm oder Störungen von Leber und Nieren, sollte allerdings von der Einnahme von Ibuprofen abgesehen werden.

Angeboten wird Ibuprofen als Tabletten, Schmelztabletten und Kapseln, in Salben und Zäpfchen, als Granulat und auch als Saft. Auch in unserer Online-Apotheke finden Sie Ibuprofen in unterschiedlichen Darreichungsformen und variabler Dosierung von 125 mg für Kinder bis hin zu 400 mg, was der gängigen Einzeldosis für Erwachsene entspricht. Die empfohlene Dosierung beträgt bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 15 Jahren 1.200 bis 2.400 mg pro Tag, die sich aus maximalen Einzeldosen für Erwachsene von höchstens 800 mg zusammensetzen.

Lysin sorgt für eine schnellere Auflösung von Ibuprofen im Magen

Damit Schmerztabletten auf Basis von Ibuprofen möglichst schnell wirken, werden sie teilweise auch mit Lysin kombiniert – zum Beispiel bei Dolormin Extra. Wie Experten heute wissen, wird die Auflösung von Ibuprofen im Magen durch die Zugabe von Lysin beschleunigt. Und auch Betroffene wissen es nur zu gut: Tritt der Kopfschmerz akut auf, drängt die Zeit und es geht vor allem, darum, möglichst schnell eine Linderung zu erfahren. Schmerzmittel aus unserem Online-Angebot wie Ibu Lysin Hexal oder Ibu Lysin Ratiopharm zollen diesem Bedürfnis Tribut.

Wichtig: Sollten Sie ASS in geringerer Dosierung (100 mg) bereits zur Blutverdünnung einnehmen, fragen Sie vor der Einnahme von Schmerzmitteln wie ASS oder Ibuprofen stets Ihren behandelnden Arzt, ob Sie das ausgewählte Schmerzmittel einnehmen dürfen.

Erhöhte Wirksamkeit in Kombination mit medizinischem Coffein

Ibuprofen ist ein verhältnismäßig junges Medikament, das noch immer weiter erforscht wird, um das Wissen der Medizin zu erweitern. Das bedeutet, dass immer mehr Erkenntnisse ans Licht kommen, die neu durchgeführten Studien zu verdanken sind. Ganz aktuell haben Experten festgestellt, dass Ibuprofen besonders wirksam sein soll, wenn es in Kombination mit medizinischem Coffein eingenommen wird. Dabei wird die grundsätzlich empfohlene Dosierung von 400 mg Ibuprofen mit 100 g medizinischem Coffein versetzt. In dieser Kombination soll das Schmerzmittel deutlich schneller wirken als der Einzelwirkstoff – bereits nach 15 Minuten sollen sich in der Regel erste Effekte zeigen1. Darüber hinaus ist die Kombination von Ibuprofen und Coffein besonders verträglich. In unserer Online-Apotheke bieten wir Ihnen zum Beispiel das Medikament Thomapyrin TENSION DUO, das Ibuprofen und Coffein enthält.

Paracetamol

Auch Paracetamol ist ein weit verbreitetes Mittel gegen Kopfschmerzen, das bei leichten und mittelschwer ausgeprägten Schmerzen empfohlen wird. Die übliche Einzeldosis von Paracetamol bewegt sich zwischen 500 und 1.000 mg. Paracetamol kann ähnlich wie Ibuprofen Fieber senken und ist bei entsprechender Dosierung für alle Altersgruppen verträglich. Selbst ein Kind oder Baby kann Paracetamol verabreicht bekommen – zum Beispiel in Form eines Zäpfchens. Auch für Erwachsene sind Zäpfchen gut geeignet, wenn die Kopfschmerzen bzw. Migräne zum Beispiel mit Erbrechen oder starker Übelkeit verbunden ist und die Filmtabletten nicht geschluckt werden können. Menschen mit Lebervorerkrankungen sollten von einer Einnahme von Paracetamol jedoch absehen.

Verfügbar ist Paracetamol in Deutschland als Tabletten und Brausetabletten, in Form von (Hart-)Kapseln und Zäpfchen, als Sirup, Saft, Granulat und Infusionslösung.

Interessant: Obwohl die Wirkung von Paracetamol bei Kopfschmerzen nachgewiesen werden konnte, wissen Experten bis heute nicht genau, warum der Wirkstoff hilfreich gegen Kopfschmerzen ist.

Paracetamol Mischpräparate bei Migräne und Spannungskopfschmerzen

Bei Spannungskopfschmerzen ist Paracetamol, anders als bei Migräne, nicht uneingeschränkt empfehlenswert – jedenfalls nicht in seiner ursprünglichen Form. Das ändert sich, wenn Paracetamol mit Coffein und Acetylsalicylsäure kombiniert wird. In diesem Fall stellt Paracetamol laut Experten auch bei Spannungskopfschmerzen eine unbedingt zu empfehlende Lösung dar. In unserer Online-Apotheke finden Sie solche kombinierten Mittel z.B. in Form von Thomapyrin CLASSIC bzw. Thomapyrin INTENSIV, Neuralgin oder Titralgan.

Kombipräparate gegen Kopfschmerzen

Bei der Beschreibung der Einzelwirkstoffe ist es gelegentlich schon angeklungen, dass Kombipräparate bei der Therapie von Kopfschmerzen äußerst nützlich sein können. Von offizieller Stelle, sprich von der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft, werden solche Artikel heute an erster Stelle empfohlen2, sogar zur Behandlung so hartnäckiger Kopfschmerzarten wie Migräne und Spannungskopfschmerzen. Damit diese Schmerzmittel ihre volle Wirkung entfalten können, ist jedoch das richtige Mischungsverhältnis zu beachten. Es hilft also nicht, wenn Sie Ihre Schmerztablette einfach mit einer starken Tasse Kaffee einnehmen, um so den Wirkstoff der Tablette mit dem nötigen Coffein zu kombinieren. Greifen Sie lieber gleich zu Schmerztabletten, die beide Wirkstoffe im richtigen Verhältnis enthalten!

Wichtig: Um Sie vor einem unsachgemäßen Gebrauch der Schmerzmittel zu schützen, behalten wir uns vor, die Abgabemenge für Schmerzmittel pro Einkauf und Kunde zu begrenzen. Wenn Sie eine Sammelbestellung für mehrere Personen aufgeben möchten, sprechen Sie uns gerne an, damit wir die Abgabemenge entsprechend anpassen können.

Tabletten, Zäpfchen, Saft oder Pulver: Sie haben die Wahl

Die am weitesten verbreitete Form des Schmerzmittels sind die Tabletten. Sie bekommen Schmerztablette sowohl als Filmtabletten, die Sie einfach schlucken, oder oft auch als Brausetabletten, die Sie in Wasser auflösen und anschließend trinken. Praktisch alle renommierten Artikel und Marken gibt es in Form von Filmtabletten. Wer sich mit Tabletten schwer tut – etwa weil das Schlucken aufgrund von Erbrechen oder einer Erkältung schwerfällt –, kann zum Beispiel auch auf Zäpfchen zurückgreifen. Besonders praktisch für Kinder: Die Darreichungsform als Saft, der Kindern bereits ab 6 Monaten bei Schmerzen und/oder Fieber verabreicht werden kann. Schmerzmittel wie z.B. Ibu ratiopharm direkt gibt es auch als Pulver, das sie ganz praktisch ohne Wasser einnehmen können und ist somit die ideale Lösung für unterwegs.

Tipp: Da auch Filmtabletten nicht ewig haltbar sind, sollten Sie Ihre Medikamente immer in der Packung mit dem aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum sowie der Packungsbeilage aufbewahren und auch keinen allzu großen Vorrat lagern. Sehen Sie Ihre persönliche Hausapotheke in regelmäßigen Abständen durch und sortieren Sie abgelaufene Medikamente rigoros aus!

Auch bei Tabletten Angaben des Herstellers beachten

Gelegentlich ist der gut gemeinte Tipp zu lesen, es müssten bei leichten Kopfschmerzen nicht immer ganze Tabletten sein, es genüge auch eine halbe. Es ist aber unbedingt davon abzuraten, auf eigene Faust Tabletten zu teilen. Sie müssen wissen: Eine optimale Wirkung erzielen Sie nur, wenn Sie Ihre Schmerztablette in der vom Hersteller gesetzten Dosis einnehmen. Wenn Sie einfach die Größe und damit die Dosis der Tabletten verändern, kann es entweder zu einer Überdosierung oder zu einer Unterdosierung kommen. Dies führt dann wiederum dazu, dass die beabsichtigte Wirkung der Tabletten entweder einfach nicht eintritt.

Tabletten, Zäpfchen und Saft speziell für Kinder

Kinder leiden besonders unter Kopfschmerzen und können dann oft auch nicht schlafen. Eltern, die ihrem geplagten Nachwuchs mit Medikamenten helfen möchten, können in diesen Fällen auf spezielle Mittel für die Therapie von Kindern zurückgreifen. So gibt es zum Beispiel Ibuprofensaft für Kinder, der sich besonders dann empfiehlt, wenn ein Kind keine Tabletten schlucken kann und sich auch einem Zäpfchen ablehnend gegenüberstellt.

Hinweis: Auf den Schachteln oder dem Beipackzettel sämtlicher Arzneimittel im Sortiment unserer Online-Apotheke finden sich Altershinweise. Diese Hinweise sollten Sie unbedingt bei der Auswahl berücksichtigen – egal, ob es sich um Tabletten, Zäpfchen oder Saft handelt. Alle Arten von Tabletten und Medikamenten, auch die für Kinder geeigneten, sollten außerdem immer unzugänglich aufbewahrt werden. Kinder wissen nicht, wie gefährlich Schmerztabletten sein können, und probieren Arzneimittel oftmals einfach aus, wenn sie unbeobachtet sind.

Wenn Sie Ihrem Kind Medikamente verabreichen wollen, sollten Sie stets die wichtige Grundregel beachten, dass Acetylsalicylsäure (also auch Aspirin) für Kinder nicht geeignet ist. Als verträgliche Alternative gilt in der Regel Paracetamol – bitte lassen Sie sich aber immer zuerst von Ihrem Kinderarzt oder einem erfahrenen Apotheker beraten, bevor Sie Ihrem Nachwuchs eigenmächtig Medikamente verordnen.

Die Art der Kopfschmerzen bestimmt das Medikament

Nicht jeder Schmerz im Kopf ist gleich: Spannungskopfschmerzen benötigen unter Umständen ein anderes Mittel als Migräne. Auch die Dauer und die Intensität der Kopfschmerzen spielen eine Rolle. Tritt der Kopfschmerz länger und häufig auf, sollten Sie sich nicht auf Medikamente wie Dolormin oder Thomapyrin beschränken, sondern auch Ihren Arzt um Rat bitten, um eine angemessene Therapie einzuleiten.

Wichtig: Bei der Auswahl der Tabletten zählt der Wirkstoff, nicht der Verwendungszweck. Entscheidend sind außerdem, dass Sie über die Symptome Bescheid wissen: Nicht alle Schmerzmittel eignen sich zum Beispiel zur Therapie von Fieber. Wir haben in unserem Ratgeber dieses Wissen natürlich berücksichtigt.

Migräne

Migräne ist ein hartnäckiger und wiederkehrender Kopfschmerz, der meist durch individuelle Trigger (zu wenig Schlaf, zu viel Lärm, erhöhter Stress, bestimmte Lebensmittel etc.) ausgelöst wird. Die Betroffenen erfahren immer wieder mitunter längere Phasen, in denen sie unter extrem starken Kopfschmerzen mit teils heftigen Begleiterscheinungen wie Geräusch- und Lichtempfindlichkeit, Übelkeit oder Erbrechen leiden, was sie zeitweilig sogar an der Ausübung ihres Alltags hindert. Bei Migräne können Mittel wie Dolormin Migräne oder Ibu Hexal Akut angezeigt sein, die es in verschiedenen Abpackungen gibt: Enthalten sind pro Packung 10, 20 oder 30 Filmtabletten. Auch Naratriptan Hexal sowie Formigran Filmtabletten mit dem Wirkstoff Naratriptan können für die Therapie von Migräneanfällen gut genutzt werden – die Medikamente gibt es in kleinen Dosen, die zwei leicht schluckbare Filmtabletten enthalten. Wenn Sie Schmerzmittel gegen Migräne einnehmen, sollten Sie möglichst immer auch absolute Ruhe halten – bei Betroffenen, die sich bewegen oder ungeachtet ihren gewohnten Aufgaben nachgehen, verschlimmern sich die Schmerzen oftmals noch.

Spannungskopfschmerzen

Als gute Tabletten gegen Spannungskopfschmerzen gelten nach den Empfehlungen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft Kombipräparate aus Paracetamol und Coffein. Thomapyrin, aber auch andere Mittel wie Ibu Lysin Hexal, können Sie in Form von Filmtabletten gegen leichte und mäßig starke Schmerzen einnehmen. Anders als bei Migräne ist bei Spannungskopfschmerzen Ruhe nicht immer die beste Lösung. Besser ist es häufig, wenn Sie nach draußen an die frische Luft gehen oder sich anderweitig leicht bewegen. Im Verbund mit geeigneten Tabletten, zum Beispiel mit dem genannten Kombinationspräparat Thomapyrin INTENSIV aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein, können Sie den Kopfschmerz auf diese Weise meist effektiver bekämpfen.

Kopfschmerzen bei Erkältung

Als wäre eine Erkältung nicht schon belastend genug, ist sie oft noch mit unangenehmen Kopfschmerzen verbunden. Filmtabletten mit Acetylsalicylsäure, Paracetamol oder Ibuprofen sind ein bewährtes Mittel dagegen. Aber Vorsicht: Geht Ihre Erkältung mit hohem Fieber, Beschwerden in Magen und Darm oder sogar Erbrechen einher, dann sollten Sie trotzdem einen Arzt aufsuchen und sich nicht ausschließlich auf die eigenverantwortliche Einnahme von Filmtabletten oder anderen Schmerzmitteln verlassen! Ansonsten hilft auch bei einer Erkältung meist am besten das bewusste Schonen, gegebenenfalls sogar mit Bettruhe, und viel Trinken, am besten Kräutertee und heiße Zitrone mit Honig.

Katerkopfschmerzen

Katerkopfschmerzen sind eine besondere Form von Kopfschmerzen, denn an diesen sind die Betroffenen in der Regel selbst schuld. Wer am Tag bzw. Abend zuvor Alkohol zu viel getrunken hat, wacht nicht selten am nächsten Morgen mit einem starken Kopfschmerz auf. Oft ist Wassermangel für diesen fiesen Kopfschmerz verantwortlich – denn alkoholische Getränke lassen den Körper austrocknen. Auch ein Mangel an Mineralstoffen tritt dabei häufig auf. Mit Wasser lässt sich dem Kopfschmerz also meist am besten entgegenwirken, und noch besser gelingt es, den Schmerz akut zu dämpfen, wenn Sie das Wasser mit einem geeigneten, wasserlöslichen Schmerzmittel wie Aspirin Brausetabletten kombinieren.

Auch Medikamente können Kopfschmerzen auslösen

Auch wenn sich Filmtabletten gegen Kopfschmerzen heutzutage in fast jeder Reise- und Hausapotheke finden, gilt nach wie vor: Vorsicht vor übermäßigem Gebrauch! Wer intensiv unter Kopfschmerzen leidet, will häufig möglichst akut dem Schmerzimpuls entgegenwirken. Das ist verständlich, aber auf Dauer nicht ohne Risiko. Die überzogene Einnahme von Schmerztabletten kann den Schmerz im Kopf nicht nur verstärken, sondern sogar überhaupt erst auslösen! Wer beispielsweise eine Erkältung oder Fieber mit Schmerztabletten bekämpft und dabei eine zu große Menge einnimmt, der sollte wissen, dass er durch diese eigenmächtige Therapie seine Kopfschmerzen noch befördern kann. Schon gar nicht sollten Sie als vorbeugende Maßnahme einfach Tabletten einnehmen, wenn Sie sich ein wenig unwohl fühlen. Achten Sie stattdessen auf eine ausgewogene Ernährung, ausreichende Pausen im Alltag und genügend Bewegung, um Ihr Immunsystem zu stärken, und lassen Sie sich regelmäßig von Ihrem Arzt untersuchen, um Krankheiten vorzubeugen.

Fazit

Wenn Sie unter Kopfschmerzen leiden, sollten Sie diese nicht einfach aushalten, sondern akut beim ersten Auftreten der Symptome bekämpfen. Zur Behandlung stehen Ihnen verschiedene Schmerzmittel mit unterschiedlichen Wirkstoffen zur Verfügung, mit denen sich teils auch Fieber senken, Entzündungen hemmen und Erkältungen lindern lassen. Auch wenn gegen die gelegentliche Einnahme von Schmerzmitteln grundsätzlich nichts einzuwenden ist, sind derartige Medikamente nicht für eine langfristige Therapie gedacht. Verschwinden die Kopfschmerzen nicht nach kurzer Zeit, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen und mit diesem die weiteren Schritte besprechen. Ihr Arzt kann eine genaue Diagnose stellen und Ihnen geeignete Medikamente empfehlen, die Vor- bzw. Nachteile bestimmter Mittel aufzeigen und Ihnen genau erklären, worauf Sie bei der Anwendung achten sollten.

 


Quellen:
1
Aus klinischer Studie mit 562 Patienten (Weiser et al. 2018, Eur J Pain 22, 28ff)  I 2 https://www.dmkg.de/patienten/medikamente-gegen-spannungskopfschmerzen

Bildquelle: ©StockPhotoPro - stock.adobe.com

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